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Die Matthäus-Passion am 16.2.2013 im Live-Stream des BR und ARTE-Live Web


Hallo Bachfreunde(innen) !

st_matthew_passion_bwv_244_in_full_score Im Radio und Fernsehen zu empfangen am:

Samstag, 16. Februar 2013, 20:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Matthäus-Passion“ BWV 244

München, Herkulessaal der Residenz
Konzerteinführung: 19.00 Uhr

Live-Stream auf br-klassik.de und auf ARTE Live Web!

Sonntag, 17. Februar 2013, 17:00 Uhr

Zusatzkonzert wegen großer Nachfrage!
Werk:

Johann Sebastian Bach

„Matthäus-Passion“ BWV 244

für Soli, Knabenchor, Doppelchor
und Doppelorchester,

Mitwirkende:

Karina Gauvin, Sopran
Gerhild Romberger, Mezzosopran
Maximilian Schmitt, Tenor (Arien)
Julian Prégardien, Tenor (Evangelist)
Michael Nagy, Bariton (Arien/Pilatus)
Karl-Magnus Fredriksson, Bariton (Christus)
Regensburger Domspatzen

Chor des Bayerischen Rundfunks

Concerto Köln

Dirigent:
Peter Dijkstra

Das Konzert am 16. Februar kann als Live-Stream auf br-klassik.de und auf ARTE Live Web verfolgt werden!

Radiotipps zur Karwoche 2012 mit Bachs Matthäus-Passion und Johannes-Passion und anderer Passionsmusik


Links zu den Radiosendern sind auf der Seite WebRadios zu finden.

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2.4.

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SR 2
20:04-22:30
Reinhard Keiser
Die Brockes-Passion
Zsuzsi Tóth, Sopran (Tochter Zion – Magd 1 – Gläubige Seele 1);
Jan Van Elsacker, Tenor (Evangelist);
Peter Kooij, Bass (Jesus);
Vox Luminis
Les Muffatini
Dirigent: Peter van Heyghen
Konzert vom 1. April 2012 aus dem AMUZ, Antwerpen

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3.4.

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Deutschlandradio
22:00-22:30
Alte Musik
Nicht des Predigers wegen …“
Leipziger Passionsaufführungen im 18. Jahrhundert
Von Andreas Glöckner

„Des Predigers wegen wären die Leute gewißlich nicht so zeitig und mit so grossem Gedräng in die Kirche gekommen, sondern – wie vermutlich – der Music wegen“, bemerkte ein Leipziger Theologiestudent über eine Passionsaufführung im Jahre 1721. Schon zu jener Zeit galt die alljährliche Passionsdarbietung als das zentrale Musikereignis im Kirchenjahr – nicht nur in der städtischen Musikpflege, sondern auch an den mitteldeutschen Höfen.
Johann Sebastian Bach hat mit seinen Passionsmusiken alles bisher Dagewesene weit in den Schatten gestellt. Leider sind von den fünf Werken, die er nach Aussage eines Ende 1750 verfassten Nachrufes komponiert haben soll, nur zwei vollständig überliefert. Sei über 100 Jahren versucht die Bach-Forschung, das Rätsel der verschollenen Passionen aufzuklären und ist dabei nur teilweise erfolgreich gewesen. Bachs Nachfolger im Thomaskantorat haben die Tradition der Passionsaufführung fortgeführt, jedoch hatte diese in späteren Jahren (seit 1766) nicht mehr denselben Stellenwert wie in seiner Amtszeit.

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5.4. – Gründonnerstag

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DRS II
15:30 – 17:00
Fiori Musicali
Stabat Mater
Vertonungen von Domenico Scarlatti, Antonio Vivaldi, Emanuele Astorga.

Klara (Belgien)
19:00-22:00
J.S.Bach: Johannespassion
Ruth Ziesak, Sopran
Andreas Scholl, Altus .
James Gilchrist, Tenor Evangelist,
Erik Stoklossa, Tenor Arien
Dietrich Henschel Bass Arien
York-Felix Speer, Bass Christus
Nederlands Kamerkoor
Le Concert Lorrain
Christoph Prégardien, Dirigent
VRT-opname – [1:50:00]

http://radio.klara.be/radio/10_programmas.php?datum=120405&xml_program=KL14120405OLOG.xml
oder
http://www.worldconcerthall.com/en/schedule/bachs_st_john_passion_from_antwerp/2938/

Download des Programmheftes als PDF (in Niederländisch)

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6.4. – Karfreitag

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Nordwestradio
13:05-15:00
u.a.:
Gottfried Heinrich Stölzel
Teil I und II aus Brockes Passion „Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus“
Constanze Backes und Dorothee Mields, Sopran
Henning Voss, Altus
Knut Schoch und Andreas Post, Tenor
Florian Mehltretter und Klaus Mertens, Bass
Kammerchor Michaelstein
Telemann-Kammerorchester Michaelstein
Leitung: Ludger Rémy

MDR figaro
13:05-15:45
Georg Philipp Telemann: „Der Tod Jesu“, Passionsoratorium TWV 5:6
Caroline Weynants, Sopran
Ria Struyven, Sopran
Clint Van der Linde, Alt
Marion Kreike, Alt
Gerd Türk, Tenor
Roel Willems, Tenor
Hugo Oliveira, Bass
Jan Matthé, Bass
Il Fondamento
Leitung: Paul Dombrecht
(Aufnahme vom 10. März 2012 aus der Konzerthalle „Georg Philipp Telemann“)

HR 2
15:05-17:00
Carl Heinrich Grauns Oratorium
„Der Tod Jesu“
Dorothe Mields und Joanne Lunn, Sopran / Thomas Hobbs, Tenor / Sebastian Noack, Bariton
Collegium Vocale Gent
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Daniel Reuss

(Aufnahme vom 8. April 2011 im „De Bijloke“, Ghent)
Seit seiner Uraufführung im Jahre 1755 war „Der Tod Jesu“ des königlich-preußischen Hofkapellmeisters Carl Heinrich Graun (1704-1759) für mehr als hundert Jahre das erfolgreichste deutsche Passionsoratorium. So wurde es im 19. Jahrhundert alljährlich für den königlichen Hof in Berlin aufgeführt, bis man 1858 zu Bachs Matthäus-Passion wechselte. Der Musikjournalist Detmar Huchting schreibt über Grauns Oratorium: „Im Gegensatz zur oratorischen Passion, die das Geschehen um den Kreuzestod Jesu jeweils auf der Grundlage eines der vier Evangelientexte dramatisch gestaltet, stellt Grauns ’Der Tod Jesu‘ ein meditatives Passionsoratorium dar, in dem die menschliche Nachempfindung der Leidensgeschichte das Übergewicht gegenüber der theatralischen Nacherzählung des Opfertodes des Erlösers Jesu Christi als heilsgeschichtliches Zentralgeschehen erhält.“ hr2-kultur sendet heute die Aufnahme von Grauns Oratorium „Der Tod Jesu“ aus dem Konzertsaal De Bijloke in Gent unter der musikalischen Leitung von Daniel Reuss.

SWR 2
17:05-21:00
Musik zum Karfreitag – LIVE
J
ohann Sebastian Bach:
Matthäuspassion

Mark Padmore (Evangelist)
Michael Nagy (Christus)
Julia Doyle, Grace Davidson (Sopran)
Damien Guillon, Robin Blaze (Altus)
Thomas Hobbs, Hans Jörg Mammel (Tenor)
Peter Kooij, Stephan MacLeod (Bass)
Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe
(Direktübertragung aus dem Festspielhaus in Baden-Baden)

„Andere verteidigen ihre interpretatorische Freiheit, aber das ist nur falsche Routine. Ich verteidige die Partitur.“ Wie hier in einem „Zeit“-Interview scheut der belgische Dirigent Philippe Herreweghe auch sonst klare Worte nicht. Er ist einer der wenigen echten Stars der Alte-Musik-Szene – mit einem für diese Szene typischen verwinkelten Lebensweg. Herreweghe begann als Psychiater. Er weiß, wovon er redet, wenn er Komponisten auf die Couch legt: „Bachs Konzeptionen sind unglaublich gesund und tief, er hat überhaupt nichts Autistisches. Er ist eine Quelle reinen Wassers.“

NDR, Nordwestradio,kulturradio rbb, MDR figaro, HR 2, SR 2, BR klassik
19:00 – 22:30(23:00)
Johann Sebastian Bach
Matthäus-Passion BWV 244
Christina Landshamer, Sopran
Matthias Rexroth, Altus
Wolfram Lattke, Tenor
Klaus Mertens und Gotthold Schwarz, Bass
Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller
Live-Übertragung aus der Thomas-Kirche in Leipzig

Ö1
19:30-22:15
Johann Sebastian Bach: „Matthäus-Passion“, BWV 244
Maximilian Schmitt (Evangelist);
Tobias Berndt (Christus),
Christina Landshamer,
Franziska Gottwald,
Lothar Odinius,
Markus Eiche
RIAS Kammerchor;
Concerto Köln,
Dirigent: Hans-Christoph Rademann;
(aufgenommen am 22. April 2011 in der Berliner Philharmonie).
Präsentation: Bernhard Trebuch

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7.4. – Karsamstag

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nordwestradio
17:05-19:00
Wolfgang Amadeus Mozart
Passionskantate „Grabmusik“ KV 42
Ann Murray, Sopran
Stephen Varcoe, Bass
Südfunk-Chor
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart
Leitung: Neville Marriner
Tomaso Giovanni Albinoni
Adagio
Il Giardino Armonico
Johann Kuhnau
Passionsmotette „Tristis est anima mea
Wilhelmshavener Vokalensemble
Leitung: Ralf Popken
Gottfried Heinrich Stölzel
Teil III und IV aus Brockes Passion „Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus“
Constanze Backes und Dorothee Mields, Sopran
Henning Voss, Altus
Knut Schoch und Andreas Post, Tenor
Florian Mehltretter und Klaus Mertens, Bass
Kammerchor Michaelstein
Telemann-Kammerorchester Michaelstein
Leitung: Ludger Rémy
Am Mikrofon: Wolfgang Stapelfeldt

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8.4. – Ostersonntag

NDR
22:05 – 24:00
Musikfest Bremen

Buxtehude, Bach
Bach Collegium Japan
Arp-Schnitger-Festival II

Dietrich Buxtehude:
Präludium in g
Vater unser im Himmelreich, Choralbearbeitung
Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, Choralfantasie

Johann Sebastian Bach:
Gott, man lobet dich in der Stille, Kantate BWV 120
Dietrich Buxtehude:
Te Deum laudamus, Choralfantasie
Johann Sebastian Bach:
Der Friede sei mit dir, Kantate BWV 158
Wir danken dir, Gott, wir danken dir, Kantate BWV 29
Bach Collegium Japan:
Rachel Nicholls, Sopran
Robin Blaze, Countertenor   
Gerd Türk, Tenor    . 
Peter Kooy, Bass
Masato Suzuki, Orgel
Ltg.: Masaaki Suzuki
Aufzeichnung vom 30. August in der St. Cyprian- und Corneliuskirche, Ganderkesee

Der japanische Dirigent, Organist und Cembalist Masaaki Suzuki hat 2011 den Musikfest-Preis Bremen erhalten. Mit dieser Auszeichnung werden seit 1998 Solisten, Dirigenten und Ensembles geehrt, die in der internationalen Musikwelt Akzente setzen und das Musikfest Bremen maßgeblich bereichern. Bereichert hat der Spezialist für Alte Musik Suzuki das Musikfest Bremen in jüngster Zeit auch durch seine künstlerische Leitung des Arp-Schnitger-Festivals, einer Konzertreihe innerhalb des Festivalprogramms, die in ausgewählten Kirchen der Region mit originalen Instrumenten des berühmten Orgelbauers veranstaltet wird.

„Buxtehude & Bach & Schnitger“ war das Konzert des Bach Collegiums Japan unter Masaaki Suzukis Leitung in der St. Cyprian und Cornelius Kirche Ganderkesee betitelt. An der Schnitger-Orgel spielte Masaaki Suzukis 1981 in Den Haag geborener Sohn Masato Suzuki, Gesangssolisten des Abends waren Rachel Nicholls, Sopran, Robin Blaze, Countertenor, Gerd Türk, Tenor und der Bassist Peter Kooy. Jeweils drei Werke von Johann Sebastian Bach und dem von ihm viel bewunderten Dietrich Buxtehude wurden unter Beteiligung der Schnitger-Orgel in Ganderkesee einander gegenübergestellt.

TV-Tipps mit Passionen 2011


18.4.

RBB
0:15 – 2:15
Bachs Johannespassion
Hugo Niebeling hat die Johannespassion von Bach dramatisiert: Musik, Schauspiel, Sprache, Gesang, Tanz und Architektur vereinen sich zu einem Gesamtkunstwerk nach dem Vorbild der griechischen Tragödie.
Die Darsteller sind Schauspieler, sie gestalten die Charaktere, sie sprechen ihre Texte, sie flüstern und schreien, treiben die Handlung auch optisch voran. Die Musik von Bach bleibt unangetastet, überlagert die Szenen wie auf einer zweiten mystischen Ebene. Ort des Geschehens ist der Dom zu Speyer mit seiner tausendjährigen Krypta: Hier hat Niebeling die Bachsche Passion in Szene gesetzt und in den Mittelpunkt die Konfrontation zwischen Jesus und Pilatus gestellt.

Regie: Hugo Niebeling

22.4. – Karfreitag

WDR
7:15-10:00
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion
Aufzeichnung aus der Philharmonie Köln vom 28.03.2010

Die Matthäus-Passion für Soli, zwei Chöre und Orchester ist neben der h-Moll-Messe das bedeutendste Werk Johann Sebastian Bachs und eines der größten Werke der barocken Musikgeschichte. Sie schildert die Leidensgeschichte Jesu auf der Grundlage von Worten aus dem 26. und 27. Kapitel des Matthäus-Evangeliums.
Der Dirigent Philippe Herreweghe, für seine Aufnahmen der Werke Bachs mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, interpretiert das monumentale Werk in einem Konzert in der Kölner Philharmonie. Unter seiner Leitung musizieren das Collegium Vocale Gent und das Collegium Vocale Orchestra, die Solisten sind Christoph Prégardien (Evangelist), Simon Kirkbride (Christusworte), Dorothée Mields und Hana Blažíková (Sopran), Damien Guillon und Robin Blaze (Altus), Colin Balzer und Hans Jörg Mammel (Tenor) sowie Matthew Brook und Stephan MacLeod (Bass).

23.4.

MDR
0:02 – 2:55
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244
Aufzeichnung aus der Thomaskirche zu Leipzig
Die „Matthäus-Passion“ von Johann Sebastian Bach gehört zum wertvollsten Besitz des Weltkulturerbes. Als das Werk am 11. April 1727 in der Leipziger Thomaskirche zur Uraufführung kam, war es für Bach zwar ein Höhepunkt, für die Gotteshausbesucher aber nur eine jener Musiken, die der Thomaskantor zu jedem kirchlichen Feiertag neu zu komponieren hatte. Deswegen waren Wiederholungen nur zufälliger Art. Für die wenigen späteren Aufführungen zu Lebzeiten des Komponisten nahm er vereinzelt Änderungen vor. So entstand die überlieferte autographe Partitur 1736. In dieser Fassung ist das Werk heute bekannt und erklingt auch so am Ort seiner Uraufführung. Nach dem Tode Bachs 1750 geriet auch seine Musik in Vergessenheit, nur zu Studienzwecken erinnerte man sich ihrer.
Mit der Wiederaufführung der „Matthäus-Passion“ am 11. März 1829 durch Felix Mendelssohn Bartholdy rückte nicht nur die Musik Bachs wieder in den Mittelpunkt, sondern die Musik einer ganzen Epoche. Die Interpreten der Aufzeichnung aus der Thomaskirche zu Leipzig sind fast ausnahmslos mit dem Werk des Komponisten eng verbunden. So war Martin Petzold (Tenor) Mitglied des Thomanerchores, ebenso Thomaskantor Georg Christoph Biller. Er ist der 16. Amtsnachfolger Bachs. Die Altistin Bogna Bartosz errang 1992 den ersten Preis im Fach Gesang beim Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig. Das Solistenensemble vervollständigen Olaf Bär (Bass), der Mitglied des Dresdner Kreuzchores war, sowie Monika Frimmer (Sopran) und Andreas Schmidt (Bass). Ebenso sind Thomanerchor und Gewandhausorchester Garanten einer authentischen Bachinterpretation.

Thomanerchor
Gewandhaus Kinder- und Jugendchor
Gewandhausorchester
Dirigent: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Monika Frimmer, Sopran
Bogna Bartosz, Alt
Martin Petzold, Tenor
Andreas Schmidt, Bass
Olaf Bär, Bass

Radiotipps mit Passionen 2011


Auch dieses Jahr gibt es eine überreiche Auswahl an Sendungen mit Passionsmusik. Viele davon habe ich aus den Programmen der Rundfunk- und TV-Sender herausgesucht. Die TV-Übertragungen bekommen einen eigenen Beitrag, es wird sonst einfach zu lang. Neben den Passionen von Bach in verschiedenen Aufführungen gibt auch andere Vertonungen aus der Barockzeit, darunter ein erst kürzlich wiederentdecktes Oratorium von Reinhard Keiser. Aber auch zeitgenössische Komponisten haben ihre Deutungen zu Papier gebracht und so können wir mit Werken von Frank Martin, Krzysztof Penderecki und Sofia Gubaidulina der Passionsgeschichte von anderer Seite nähern und dann vielleicht auch die Passionen Bachs wieder ganz neu entdecken.

Noch ist diese Liste nicht vollständig, einige Sender aktualisieren leider ihre Programmvorschauen sehr, sehr kurzfristig. So auch Radio 4/Netherlands. Aber ich bin sicher, dass die Johannes-Passion am Palmsonntag live übertragen wird. Die Sendequalität ist deutlich höher als bei BBC. Dafür können 7 Tage lang bei BBC eventuelle Aufnahmepannen ausgebügelt werden. Ich werde diese Liste zu gegebener Zeit aktualisieren.

Es lohnt sich auch, einmal die Programme der regelmäßigen Sendungen der Radiosender mit geistlicher Musik zu beachten. Hier gibt es viel Schönes zum Thema Passion. Es würde jedoch den Rahmen sprengen, alles hier aufzuführen. Ich füge noch einmal den Link der Seite an, auf der ich eine Zusammenstellung der Sendungen in diesem Blog veröffentlicht habe:
https://meinhardo.wordpress.com/?s=regelmäßige+Sendungen+mit+Bachkantaten+und+geistlicher+Musik

Die Seite mit den Links zu den Webseiten und Livestreams der Radiosender ist nicht mehr ganz aktuell. Ich werde sie in nächster Zeit aktualisieren. Aber auf dieser Seite ist eigentlich jeder Sender mit klassischer Musik in Europa zu finden:
http://www.listenlive.eu/

Radiosendungen

6.4.

SWR2
19-20
Geistliche Musik
Christoph Graupner: Passions-Kantaten
Ensemble Concerto grosso
Violine und Leitung: Swantje Hoffmann
Anton-Webern-Chor
Leitung: Hans Michael Beuerle
(Konzert vom 13. März in der Martinskirche Freiburg

17.4.

HR2
6-7
Geistliche Musik
Glocken der evang. Stadtkirche Haiger, Lahn-Dill-Kreis

Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze
Inga Nielsen, Sopran / Gabriele Schreckenbach, Alt / Martyn Hill, Tenor / Matthias Hölle, Baß / Kammerchor Stuttgart / Württenbergisches Kammerorchester Heilbronn / Frieder Bernius)

BBC
radio 4 – Niederlande (noch nicht online angekündigt, wird aber wohl übertragen)
1.15pm – 16pm (14:15 – 17 MESZ)
Bach: St John Passion, BWV 245
James Gilchrist, tenor, Evangelist
Thomas Bauer, bass, Christ
Henriette Bonde-Hansen, soprano
Bernarda Fink, mezzo-soprano
Werner Güra, tenor
Florian Boesch, bass
Netherlands Radio Choir
Royal Concertgebouw Orchestra
Jan Willem de Vriend, conductor.
Live from the Concertgebouw in, Amsterdam; The Dutch contribution to the Day is a long-standing event in the Concertgebouw’s calendar.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b0106z8t

BBC
6pm – 8pm (19-21 MESZ)
Carl Heinrich Graun: Der Tod Jesu
Dorothee Mields, soprano
Joanne Lunn, soprano
Thomas Hobbs, tenor
tba, baritone
Collegium Vocale, Ghent
Akademie für Alte Musik, Berlin
Daniel Reuss, conductor
A concert from De Bijloke, Ghent featuring Collegium Vocale Ghent.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b0106z8t

rbb kulturradio
20-23
Frank Martin: „Golgotha“
Oratorium für Sopran-, Alt-, Tenor-, Bariton- und Bass-Solo, gemischten Chor, Orchester und Orgel
Lena Lootens, Sopran
Mechthild Georg, Alt
Alexander Stevenson, Tenor
Michel Brodard, Bariton
Hans Peter Scheidegger, Bass
Martin Steinert, Orgel
Chor der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin
Alois Koch dirigiert die Berliner Symphoniker
Aufnahme vom 22.3.1993 in der Berliner Philharmonie
Anschließend Musik von Haydn

MDR Figaro
22-24
Georg Philipp Telemann: Matthäuspassion (1730), TWV 5:15
Natalie Buck, Sopran;
Ulrike Mayer, Mezzosopran;
Michael Zabanoff, Tenor;
Florian Götz, Bariton;
Matthias Vieweg, Bass
Biederitzer Kantorei, Cammermusik Potsdam, Leitung: Michael Scholl
(Aufzeichnung vom 18.03.2011, Konzerthalle „Georg Philipp Telemann“, Magdeburg)
Konzert aus Magdeburg – zum Auftakt der Karwoche für die Europäische Rundfunkunion (EBU)

18.4.

Deutschlandradio Kultur
20-21:30
Krzysztof Penderecki: Lukas-Passion (Passio et mors Domini Nostri Jesu Christi
Secundum Lucam)
Sandra Trattnigg, Sopran
Artur Rucinski, Bariton
Tomasz Konieczny, Bassbariton
Ahmad Mesgarha, Sprecher
MDR Rundfunkchor Leipzig
Philharmonischer Kinderchor Dresden
Dresdner Philharmonie
Leitung: Krzysztof Penderecki
Konzert aus dem Kulturpalast Dresden
Aufzeichnung vom 26.3.11

DRS II
20-22
Diskothek im Zweiten
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion, BWV 244
Sie gilt heute als die Passionsmusik schlechthin: Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion. Lange Zeit vernachlässigt und zu Bachs Zeiten oft verpönt und als zu opernhaft gescholten, hat Felix Mendelssohn mit seiner legendären Aufführung von 1829 das Werk aus der Vergessenheit gerissen. Die monumentale Passion, die fast drei Stunden dauert, ist ein Höhepunkt in Bachs Schaffen. Entsprechend zahlreich sind denn auch die Aufnahmen, die es auf dem Markt gibt. Wie unterschiedlich, gerade auch was die Besetzung des Chors anbelangt, die Matthäuspassion aufgeführt werden kann, wird in der Diskothek im Zwei anhand 5 verschiedener Interpretationen deutlich.
Gäste von Eva Oertle sind der Cembalist Jörg-Andreas Bötticher und der Tonmeister Andreas Werner.
(Wiederholung: Samstag, 23.4., 14-16 Uhr)
 

19.4.

Deutschlandfunk
21-22:50
Musikforum Grundton D 2010 – Konzert und Denkmalschutz für die östlichen Bundesländer (9)
Reinhard Keiser/Menantes: Oratorium Passionale ›Der blutige und sterbende Jesus‹ (1729)
Cantus & Capella Thuringia
Leitung: Bernhard Klapprott
Aufnahme vom 2.10.10 aus St. Petri-Kirche, Wandersleben/ Thüringen

Christian Friedrich Hunold (1680 – 1721), bekannt unter dem Pseudonym Menantes, war der berühmteste unter den deutschsprachigen ›galanten‹ Autoren des frühen 18. Jahrhunderts. So waren u.a. seine Kantaten- und Oratorienlibretti Grundlage für Vertonungen von so bedeutenden Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann. Anlässlich seines 330. Geburtstages wurde im vergangenen Jahr in Wandersleben in Thüringen, dem Geburtsort von Menantes, ein musikwissenschaftlicher Sensationsfund vorgestellt und von dem Ensemble Cantus & Capella Thuringia unter Leitung von Bernhard Klapprott neu zum Klingen gebracht: das Passionsoratorium ›Der blutige und sterbende Jesus‹ von Reinhard Keiser, dem berühmten Hamburger Opernkomponisten, mit dem Text von Menantes. Nach der Uraufführung im Jahre 1705 galt das Werk als verschollen, bis die Leipziger Musikwissenschaftlerin Christine Blanken vor vier Jahren in der Berliner Staatsbiliothek das Partitur-Autograf einer Spätfassung wiederentdeckte.
Im Rahmen eines ›Grundton D‹- Konzertes am 2. Oktober 2010 in der Wanderslebener St. Petri-Kirche wurde nun diese musikalische Kostbarkeit einer breiten Öffentlichkeit nach mehr als 270 Jahren erstmals wieder zugänglich gemacht.

22.4. – Karfreitag

SWR 2
8:00-8:30
Arvo Pärt: „Stabat mater“
Lynne Dawson (Sopran)
David James (Kontratenor)
Rogers Covey-Crump (Tenor)
Gidon Kremer (Violine)
Vladimir Mendelssohn (Viola)
Thomas Demenga (Violoncello)
Hilliard Ensemble

rbb Kulturradio
15-19
JOHANN SEBASTIAN BACH: MATTHÄUS-PASSION BWV 244
Camilla Tilling, Sopran
Magdalena Kozená, Mezzosopran
Topi Lehtipuu, Tenor (Arien)
Mark Padmore, Tenor (Evangelist)
Thomas Quasthoff, Bariton (Arien)
Christian Gerhaher, Bariton (Christus)
Rundfunkchor Berlin
Einstudierung: Simon Halsey
Knaben des Staats- und Domchors Berlin
Einstudierung: Kai-Uwe Jirka, Peter Sellars
Simon Rattle dirigiert die Berliner Philharmoniker

Aufnahme vom 9. April 2010 in der Berliner Philharmonie
anschließend:
Johann Sebastian Bach
Musikalisches Opfer BWV 1079,
Regis Iussu Cantio Et Reliqua Canonica Arte Resoluta
Musica Antiqua Köln
Reinhard Goebel

WDR3
15-18:30
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244 für Soli, Chor und Orchester
Yeree Suh, Sopran; Terry Wey, Altus;
Andreas Weller und Jörg Dürmüller, Tenor;
Christian Immler, Bariton; Konstantin Wolff, Bass;
Knabenchor Gütersloh, Einstudierung: Sigmund Bothmann;
WDR Rundfunkchor Köln, Einstudierung: David Marlow;
WDR Sinfonieorchester Köln,
Leitung: Simon Halsey
Aufnahme einer Aufführung aus der Kölner Philharmonie, bei der ein Teil des Publikums die Choräle mitsingen konnte.
Parallele Ausstrahlung in Dolby Digital 5.1 Surround-Sound

DRS II
16-18
Jan Disms Zelenka: Gesu al Calvario
Passions-Oratorium
Rheinische Kantorei

Das Kleine Konzert
Leitung: Herrmann Max

Nordwestradio
17-19
Carl Philipp Emanuel Bach: Matthäus-Passion
Deborah York, Sopran
Franziska Gottwald, Mezzosopran
Jörg Dürmüller, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir
Amsterdam Baroque Orchestra
Leitung: Ton Koopman
Mitschnitt des DLR vom 1. September 2002 aus der St. Wilhadi Kirche in Stade, Musikfest Bremen
Am Mikrofon: Wolfgang Stapelfeldt

BR klassik
17:05-22
Johann Sebastian Bach: „Matthäus-Passion“
Barbara Bonney, Gill Ross, Ruth Holton, Ann Monoyios, Sopran;
Anne Sofie von Otter, Mezzosopran; Michael Chance, Countertenor;
Anthony Rolfe Johnson, Howard Crook, Tenor;
Andreas Schmidt, Olaf Bär, Bariton; Cornelius Hauptmann, Bass;
Monteverdi Choir London;
English Baroque Soloists:
John Eliot Gardiner

SWR2
18-21
Johann Sebastian Bach: Johannespassion
Evangelist: Thomas Walker
Christus: Gianluca Buratto
María Espada (Sopran)
Maria Riccarda Wessling (Alt)
Thomas Michael Allen (Tenor)
Andrew Foster Williams (Bass)
Chor und Orchester Al Ayre Espanol
Leitung: Eduardo López Banzo
(Direktübertragung aus dem Festspielhaus in Baden-Baden)
Am Karfreitag, dem 7. April 1724, erklang in der Leipziger Nikolaikirche erstmals Johann Sebastian Bachs Johannespassion. Das zweistündige, häufig aufgeführte Werk zählt zu den eindrucksvollsten Vertonungen der Leidensgeschichte Jesu. Auf dem Fundament spätbarocker und zugleich höchst expressiver Klangwelten vereinen sich Wort und Ton zu einer bis heute faszinierenden Bibelauslegung. Deshalb messen sich an ihm Ensembles aus Deutschland, genauso wie aus Japan und Spanien. Ein jeder fügt dem Stück eigenes hinzu, einem Stück, das ewig vollkommen ist wie ewig unvollendet. Erst im Klang kommt das Werk zu sich. Bei uns sorgt für diese Klangwerdung ein spanisches Ensemble, das Preise für seine Aufnahmen iberischer Musik sammelt. Von diesen Quellen her erobert es sich Bach, der über allen Nationen schwebend allen Nationen gleich zugänglich und fremd ist. Ein Buch mit sieben Siegeln, das zu jedem Menschen in seiner ihm vertrauten Muttersprache spricht.

NDR
19-22
Matthäuspassion BWV 244 von Johann Sebastian Bach
Ute Selbig, Sopran / Britta Schwarz, Alt
Martin Petzold, Tenor / Matthias Weichert und Thomas Laske, Bass / Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester / Ltg.: Georg Christoph Biller

Ö1
19:30-22
Johann Sebastian Bach: „Johannespassion“, BWV 245
La Chapelle Rhénane, Leitung: Benoit Haller;
Julian Prégardien, Tenor (Evangelist);
Benoit Arnould, Bariton (Jesus);
Dominik Wörner, Bariton (Petrus und Pilatus);
Salomé Haller und Tanya Aspelmeier, Sopran;
Julien Freymuth und Pascal Bertin, Countertenor; Michael Freyfar und Philippe Froeliger, Tenor; u. a. (aufgenommen am 11. September 2008 in der Kirche des Dominikanerklosters Guebwiller im Departement Haut-Rhin, Frankreich).
Präsentation: Bernhard Trebuch

MDR Figaro
HR2
SR2
Deutschlandradio Kultur
francemusique

20-23
Johann Sebastian Bach: Matthäuspassion BWV 244
Maximilian Schmitt, Tenor (Evangelist); York Felix Speer, Bass (Jesus);
Christina Landshamer, Sopran; Franziska Gottwald, Alt;
Lothar Odinius,Tenor; Markus Eiche, Bass
RIAS Kammerchor, Concerto Köln,
Leitung: Hans-Christoph Rademann
(Live aus der Berliner Philharmonie)

BR-Klassik
21:42-23:00
Calliope Tsoupaki: „Lukas-Passion“
Marcel Beekman, Tenor; Raneen Hanna, Ioannis Arvanitis, Gesang; Neva Özgen, Kemance; Harris Labrakis, Ney; Bassem Alkhouri, Qanun; Mitglieder des Egidius Kwartet und des Ioannis Arvanitis Byzantinischen Chors; Nieuw Ensemble: Ed Spanjaard

Nordwestradio
22-24
Sofia Gubaidulina: Johannes-Passion
Natalja Korniewa, Sopran
Wiktor Luziuk, Tenor
Fedor Mozhaev, Bariton
Gennadij Bessubenkow, Bass
Kammerchor St. Petersburg
Chor und Orchester des Mariinski-Kirow-Theaters St. Petersburg
Leitung: Walerij Gergejew
Am Mikrofon: Marita Emigholz

23.4.

Nordwestradio
17-19
Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245
Mieke van der Sluis, Sopran
Graham Pushee, Altus
Harry Geraerts, Tenor
Gustav Hehring und Phillip Langshaw, Bass
Bremer Domchor
Steintor Barock Bremen
Leitung: Wolfgang Helbig
Am Mikrofon: Wolfgang Stapelfeldt

NRK
14-17
Johann Sebastian Bach: Matthäuspasjonen (arr. Mengelberg)
Karl Erb, tenor
Wilhelm Ravelli, bass
Jo Vincent, sopran
Ilona Durigo, alt
Louis van Tulder, tenor
Herman Schey, bass
Amsterdam Toonkunst kor
„Zangslust“ guttekor
Concertgebouw-orkesteret
Dirigent: Willem Mengelberg

WDR3
16-17:45
Die Markus-Passion von Johann Sebastian Bach
WDR 3 Variationen
Mit Klaus Leymann
Ein paar Indizien sprechen dafür, dass Bach auch eine (eher klein dimensionierte) Markus-Passion geschrieben hat. Die Musik ist verschollen; aber seit dem 19. Jahrhundert behauptet die Forschung, Bach habe in seiner Markus-Passion in großem Stil auf eine Kantate, die sogenannte „Trauerode“, zurückgegriffen. Dieser Stand der Forschung wurde zu einer unentwegten Versuchung, das Werk für eine Aufführung zu ergänzen, mit gesprochenem Text, Rezitativen und Chören von Bachs Zeitgenossen oder von mutigen Neutönern. Das Ergebnis ist unbefriedigend. So beschloss vor ein paar Jahren der Cembalist, Organist und Dirigent Ton Koopman, alle Forschung zu ignorieren. Aus allerfeinsten Bach-Stücken stellte er in völliger Freiheit selbst eine Markus-Passion zusammen. Sie ist ganz und gar nicht authentisch, aber durchaus faszinierend.

Radiotipps für die Karwoche


Hallo zusammen,

wie versprochen, kommt heute die Ankündikung einer schier unübersichtlichen Anzahl von Passionenübertrgungen – nicht nur von Bach. Zum Schluss, ganz unten für die, die durchhalten ist auch die TV-Übertragung eines Konzertes mit der Matthäus-Passion von Bach aus Köln.

Eine schöne Woche
Barbara

28.3.
NL Radio 4
12-16:30
Johann Sebastian Bach – Matthäus-Passion BWV 244
Koninklijk Concertgebouworkest o.l.v. Bernard Labadie
Groot Omroepkoor
Nationaal Jongenskoor
James Gilchrist, tenor (Evangelist)
Florian Boesch, bas (Christus)
Miah Persson, sopraan
Marie-Nicole Lemieux, alt
Werner Güra, tenor
Nathan Berg (bas)

Live-Übertragung aus dem Großen Saal des Concertgebouw Amsterdam
in der Konzertpause Musik von Haydn und Palestrina
http://www.radio4.nl/page/gids/0

29.3.
Dkultur
20-21:30

Georg Philipp Telemann
»Der Tod Jesu«, Passionsoratorium

Siri Karoline Thornhill, Sopran
Susanne Krumbiegel, Alt
Albrecht Sack, Tenor
Gotthold Schwarz, Bass
Bach Consort Leipzig
Leitung: Gotthold Schwarz
Schlosskirche Torgau
Aufzeichnung vom 21.2.10

30.3.
Deutschlandfunk
21-22:50

Johann Sebastian Bach
Köthener Trauermusik, BWV 244a
Erstaufführung in einer Gesamtrekonstruktion von Alexander Ferdinand Grychtolik
»Klagt Kinder, klagt es in aller Welt«
Theatre of Voices
Lautten Compagney Berlin
Leitung: Wolfgang Katschner
Aufnahme vom 14.3.10 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

31.3.

Hr2
13:30-14
Klassik für Einsteiger
„Passionsmusiken

francemusique
20-22:30
Concert donné le 6 avril 2007, Théâtre des Champs-Elysées à Paris
Reinhard Keiser
La Passion de Brockes (Brockes-Passion)
Monique Zanetti : La fille de Sion, la 2ème sevante, Marie, Une âme croyante
Kristina Hansson : La fille de Sion, la 1ère sevante, Une âme croyante
Judith van Wanroij : La fille de Sion, la 3ème sevante, Une âme croyante
Clare Wilkinson : alto
Damien Guillon : alto
Emiliano Gonzales Toro : l’Evangéliste
David Lefort : Judas, Jacob, un soldat
Anders J Dahlin : Pierre, une âme croyante
André Morsch : Jésus, une âme croyante
Matthew Brook : Jean‘ Pilate, Caïphe, le capitaine des gardes, une âme croyante
Les Talens Lyriques
Direction : Christophe Rousset

Ganz rare Aufnahme. Dazu ein Kommentar aus einem anderen Blog(Tamino):

es gibt einen ganz einfachen Grund, warum die Brockes-Passion von Keiser heute so rar ist – und der ist nichtmal musikalischer Natur. Im Grunde sind sehr viele Musiker sehr interessiert an dem Werk, und CPO hatte sogar schon eine CD davon gepreßt. Leider mußte diese CD wieder eingestampft werden, weil der angebliche Rechteinhaber nach § 71 UrhG, Herr Dr. Gerhard Ropeter aus Hardegsen, eine Verbreitung verboten hat. Auch die Aufführung von „Les Talens Lyriques“ wollte er stoppen (obwohl ihm Nutzungshonorare angeboten wurden), hat dann aber vom Einsatz einer einstweiligen Verfügung Abstand genommen, da seine Rechte nach § 71 UrhG aufgrund des sogenannten Motezuma-Urteils des Oberlandesgerichtes Düsseldorf mehr als fraglich sind. Trotzdem möchte Herr Ropeter anscheinend eine höchstrichterliche Entscheidung in diesem Fall.
Woher ich das weiß? – Ich bereite selbst eine Ausgabe der Brockes-Passion von Keiser vor, die im Juni 2007 erscheinen soll. Und auch ich habe bereits einen Brief von Herrn Ropeters Rechtsanwalt auf dem Tisch, mit bereits vorformulierter strafbewährter Unterlassungserklärung.
Es ist doch wirklich beschämend, daß ein solches Meisterwerk dem öffentlichen Musikleben vorenthalten wird, nur weil eine einzige Person sich in seinem kindlichen Stolz verletzt sieht, oder?

1.4.
BR klassik
18:30-21
Georg Philipp Telemann: „Brockes-Passion“
Birgitte Christensen, Lydia Teuscher, Sopran; Marie-Claude Chappuis, Mezzosopran; Donát Havár, Daniel Behle, Tenor; Johannes Weisser, Bariton
RIAS Kammerchor
Akademie für Alte Musik Berlin

Leitung: René Jacobs

2.4. – Karfreitag
WDR
15-17:45

Johannes-Passion
Von Johann Sebastian Bach, BWV 245, in der Fassung von Robert Schumann
Veronika Winter und Elisabeth Scholl, Sopran; Gerhild Romberger, Alt;
Jan Kobow, Tenor; Clemens Heinrich und Ekkehard Abele, Bass;
Chorsolisten der Rheinischen Kantorei; Knaben des Kölner Domchores;
Rheinische Kantorei; Das Kleine Konzert, Leitung: Hermann Max
Aufnahme im Rahmen der Festlichen Tage alter Musik in Knechtsteden 2006

SWR2
15-18
Johann Sebastian Bach: Matthäuspassion BWV 244
Christoph Prégardien (Evangelist)
Matthias Goerne (Jesus)
Christine Schäfer, Dorothea Röschmann (Sopran)
Bernarda Fink, Elisabeth von Magnus (Alt)
Michael Schade, Markus Schäfer (Tenor)
Dietrich Henschel, Oliver Widmer (Bass)
Wiener Sängerknaben
Arnold Schoenberg Chor
Concentus musicus Wien
Leitung: Nikolaus Harnoncourt

RBB Kulturradio
17-19
JOHANN SEBASTIAN BACH: JOHANNESPASSION BWV 245
für Soli, Chor und Orchester
Ruth Holton, Sopran
Matthias Rexroth, Altus
Marcus Ullmann, Tenor – Evangelist
Gotthold Schwarz, Henryk Böhm, Bass
Thomanerchor Leipzig
Johannes Köhler, Christian Pohlers,
Chorsolist
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

BR-Klassik
18-20
Bach – Johannes-Passion

Gillian Ross, Nancy Argenta, Ruth Holton, Sopran; Michael Chance, Countertenor; Anthony Rolfe Johnson, Andrew Murgatroyd, Nicolas Robertson, Neill Archer, Rufus Müller, Tenor; Stephen Varcoe, Cornelius Hauptmann, Simon Birchall, Bass; Monteverdi Choir London; English Baroque Soloists London: John Eliot Gardiner
Die „alte“ CD-Einspielung

Ö1
19-22

Johann Sebastian Bach: „Matthäus-Passion“, BWV 244
City of Birmingham Symphony Orchestra,
Dirigent: Sir Simon Rattle;
City of Birmingham Symphony Chorus and Youth Chorus;
Camilla Tilling, Sopran; Mark Padmore und Topi Lethipuu, Tenor; Christian Gerhaher, Bariton; Thomas Quasthoff, Bassbariton
(aufgenommen am 6. März in der Symphony Hall in Birmingham)

NDR
20-22

Johannespassion BWV 245 von Johann Sebastian Bach
Joanne Lunn und Judith Gauthier, Sopran
Delphine Gallou, Mezzosopran
Owen Willets, Countertenor
Markus Brutscher, Tenor (Evangelist)
Nicholas Mulroy, Tenor
Christian Immler, Bass (Jesus)
Benoît Arnoult, Bass
Les Musiciens du Louvre Grenoble
Ltg.: Marc Minkowski
Aufzeichnung vom 27.3.2010 im Rahmen der NDR Konzertreihe Das Alte Werk in der Laeiszhalle Hamburg

Alle Jahre wieder bestimmt die Kirche den Konzertkalender: nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern auch zu Ostern oder, genauer gesagt, vor Ostern. Am Vorabend der Karwoche rückt mit Johann Sebastian Bach die biblische Leidensgeschichte Jesu Christi ins musikalisch empfängliche Bewusstsein. „Zeig uns durch deine Passion, / Daß Du, der wahre Gottessohn, / Zu aller Zeit, / Auch in der größten Niedrigkeit, / Verherrlicht worden bist!“ So heißt es im Eingangschor der Johannes-Passion, die erstmals am Karfreitag 1724 in der Leipziger Nikolaikirche 13. Woche | 29. 03. – 04. 04. 2010 aufgeführt wurde, um nach Bachs Tod für annähernd hundert Jahre in Vergessenheit zu versinken. „Kennen Sie die Bachsche Johannis-Passion?“, fragte Robert Schumann 1849. Und geriet prompt ins Schwärmen: „Wie gedrängt, wie durchaus genial, namentlich in den Chören, und von welcher Kunst! – Käme doch über solche Sachen die Welt ins Klare!“
Der Franzose Marc Minkowski, der mit den Musiciens du Louvre zum ersten Mal in der Reihe NDR Das Alte Werk auftritt, wird auch die Chöre der Johannes-Passion von Solisten singen lassen: „Auf einmal stehen wir nicht mehr auf der einen Seite der Masse, auf der anderem dem Individuum gegenüber, sondern ein und demselben grandiosen Vokalinstrument.“ Und so wird die Welt ins Klare geleitet.

HR2
20-22:30

Aus Birmingham: Bachs „Matthäus-Passion“

Camilla Tilling, Sopran / Magdalena Kozena, Mezzosopran / Mark Padmore und Topi Lehtipuu, Tenor / Christian Gerhaher und Thomas Quasthoff, Bariton
City of Brimingham Symphony Orchestra and Chorus
Leitung: Simon Rattle
(Aufnahme vom 6. März 2010 aus der „Symphony Hall“)
Als Johann Sebastian Bach 1723 das Amt des Thomaskantors in Leipzig antrat, setzte er vieles von dem fort, was sein Vorgänger Johann Kuhnau begonnen hatte, so auch die „musicirte Passion“ am Nachmittag des Karfreitags. Das Gesamtwerk-Verzeichnis Bachs aus seinem Todesjahr 1750 weist fünf Passionen auf, von denen allerdings nur zwei als Partitur überliefert sind (Johannes- und Matthäus-Passion) und von einer (Markus-Passion) nur der Text existiert. Bei der Matthäus-Passion bot sich Bach die einzigartige Möglichkeit, seinen musikalischen Ideen und seiner Schöpferkraft freien Lauf zu lassen. Alles, was vorher von ihm und anderen Komponisten geschrieben wurde, sollte übertroffen werden. Die Partitur, mit 68 Nummern außergewöhnlich lang, erfordert einen achtstimmigen Doppelchor und ein voll besetztes Doppelorchester. Die lange Aufführungsdauer von etwa drei Stunden verlangt von Musikern und Publikum gleichermaßen Konzentration und Durchhaltevermögen. Die Matthäus-Passion zählt fraglos zu den beeindruckendsten Werken des Thomaskantors. In diesem Jahr können sich die Hörerinnen und Hörer von hr2-kultur auf die Aufzeichnung eines Konzerts in der Symphony Hall zu Birmingham in Spitzenbesetzung freuen. Zu den Gesangssolisten gehören die den Opernfreunden bekannte Mezzosopranistin Magdalena Koÿená und die beiden Baritone Christian Gerhaher und Thomas Quasthoff. Das City of Birmingham Symphony Orchestra leitet Simon Rattle.

MDR
20-22

Eröffnungskonzert der Thüringer Bachwochen:
Johann Sebastian Bach: Johannespassion BWV 245
Marcus Schäfer, Tenor (Evangelist); Thomas Oliemans, Bariton (Jesus);
Carolyn Sampson, Sopran; Michael Chance, Altus; Marcel Beekmann, Tenor; Peter Kooij, Bass
Capella Amsterdam, Orchester des 18. Jahrhunderts, Leitung: Frans Brüggen
(Aufzeichnung vom 27. März 2010, Georgenkirche Eisenach)

SR2
20-22:30

Johannes Passion

Eröffnungskonzert der Thüringer Bachwochen
Marcus Schäfer – Evangelist
Thomas Oliemans – Jesus
Carolyn Sampson, Sopran
Michael Chance, Alt
Marcel Bekmann, Tenor
Peter Kooij, Bass
Capella Amsterdam
Orchestra of the 18th century
Leitung: Frans Brüggen Johann Sebastian
Bach Johannespassion BWV 245
Aufnahme vom 27. März 2010 in der Georgenkirche in Eisenach (Übernahme Mitteldeutscher Rundfunk

Und zum Schluss noch einen TV-Tipp! Ich denke, dies ist die Besetzung, die Claudia in Essen gehört hat.

2.4.
TV-3sat
21-23:45
Johann Sebastian Bach
Matthäus-Passion
Aufzeichnung aus der

Kölner Philharmonie

Dorothee Mields Sopran
Hana Blažíková Sopran
Damien Guillon Altus
Robin Blaze Altus
Colin Balzer Tenor
Hans Jörg Mammel Tenor
Matthew Brook Bass
Stephan MacLeod Bass
Christoph Prégardien Tenor (Evangelist)
*) Tobias Berndt Bariton (Christusworte)

*) Simon Kirkbride kann das heutige Konzert leider nicht singen.
Wir danken Tobias Berndt für die kurzfirstige Übernahme der Partie der Christusworte.

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent
Philippe Herreweghe Dirigent

Die Matthäus-Passion für Soli, zwei Chöre und Orchester ist neben der h-Moll-Messe das bedeutendste Werk Johann Sebastian Bachs und eines der größten Werke der Barockmusik. Sie schildert die Leidensgeschichte Jesu auf Grundlage des 26. und 27. Kapitels des Matthäus-Evangeliums. Der Dirigent Philippe Herreweghe, für seine Aufnahmen der Werke Bachs vielfach ausgezeichnet, interpretiert das monumentale Werk in einem Konzert in der Kölner Philharmonie. Unter seiner Leitung musizieren das Collegium Vocale Gent und das Collegium Vocale Orchestra, Solisten sind Christoph Prégardien (Evangelist), Simon Kirkbride (Christusworte), Dorothée Mields und Hana Blazíková (Sopran), Damien Guillon und Robin Blaze (Altus), Colin Balzer und Hans Jörg Mammel (Tenor) sowie Matthew Brook und Stephan MacLeod (Bass).

Radio- und TV-Tipps KW10 bis 11


Hallo zusammen,

ein wenig Musik für die nächste Woche. Für die Karwoche gibt es unzählige Angebote an Passionen, auch abseits von Bach. Dazu mehr am nächsten Wochenende.

Samstag, 20.3.2010
Deutschlandfunk

10-11
 Uhr
Klassik-Pop-et cetera
Am Mikrofon: Der Bariton Dietrich Henschel

BBC
CD-Review
Richard Wigmore with a personal recommendation from the available recordings of Bach’s cantata Ich will den Kreuzstab gerne tragen, BWV.56
http://www.bbc.co.uk/programmes/b00rjxvv

BBC
The Early music Show
Catherine Bott presents a programme exploring JS Bach’s „phantom“ setting of the St Mark Passion. According to the catalogue of works in his obituary, Bach composed five Passions, but only two works remain intact, the justly celebrated settings of the Passions by St Matthew and St John. The first performance of the St Mark Passion was probably given on Good Friday – March 23rd – in 1731, but a score of the music has not survived. The text is all that remains, written by the poet Christian Friedrich Henrici or „Picander“, with whom Bach worked on the St Matthew Passion. There is however a lot of evidence to suggest that Bach’s music from the passion exists in other forms, notably in some of Bach’s Cantatas, and so reconstructions of the Passion have been made possible. Catherine Bott recalls the background to Bach’s lost work, and plays music from 3 different reconstructions; by Ton Koopman, Simon Heighes, and from a new recording by Amacord and the Kölner Akademie, based on some 1964 detective work by Diethard Hellmann.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b00rjxwc

Sonntag, 21.3.2010
BR klassik
http://www.br-online.de/br/jsp/global/funktion/programmvorschau/programmfahne.jsp;jsessionid=LVI5T2TM2GNMKCSBUKUCM4Q?datum=21.03.2010&programm=B4

Ein Tag mit Bach
darin verteilt in mehreren Folgen
Werkeinführung mit Musikbeispielen
Von Wieland Schmid

WDR3
20-23 Uhr
Die Jahreszeiten
Oratorium, Hob XXI:3 für 3 Solostimmen, Chor und Orchester von Joseph Haydn
Simon, ein Pächter: Andreas Schmidt
Hanne, seine Tochter: Barbara Bonney
Lukas, ein junger Bauer: Anthony Rolfe Johnson
Monteverdi Choir; English Baroque Soloists, Leitung: John Eliot Gardiner
(CD!!!, nicht Live-Aufnahme, tolle Aufnahme!)

Donnerstag, 25.3.2010
HR2
20-21:30
 Uhr
Die Büßer am Grab des Erlösers – I penitenti al sepolcro del Redentore
Passionsoratorium von Jan Dismas Zelenka
Maria Rewerski, Mezzosopran / Eric Stoklassa, Tenor / Jan Martinik, Bass
Collegium 1704
Leitung: Václav Luks
(Aufnahme vom 11. November 2008 aus der Kirche St.Simon und Juda in Prag )

Jan Dismas Zelenka, der böhmische Zeitgenosse Bachs und Händels, hat die längste Zeit seines Lebens in Dresden gelebt und gewirkt. 1710 erhielt er die Stelle eines Kontrabassisten an der Hofkapelle August des Starken. Zwischen 1719 und 1729 vertrat er den kranken Johann David Heinichen als Kapellmeister. Als er nach dessen Tod die Stelle als Nachfolger nicht erhielt, zog sich der weltscheue Choleriker schmollend in die Komponierstube zurück, wo er unter anderem noch sein letztes Oratorium „I Penitenti al sepolcro del Redentore“ (Die Büßer am Grab des Erlösers) schrieb. Am Karfreitag 1736 uraufgeführt bringt es die Heilige Maria Magdalena und den Heiligen Petrus des Neuen Testaments mit König David des Alten Testaments zu einer Meditation am Grab Christi zusammen. hr2-kultur sendet heute Abend Zelenkas Passionsoratorium in einer Aufnahme aus der Kirche St. Simon und Juda in Prag mit dem Prager Barockorchester Collegium 1704 unter der Leitung von Václav Luks.

Samstag, 27.März 2010

Fernsehen: 3sat

3sat, 20.15 Uhr: «Messiah». Oratorium in drei Teilen von Georg Friedrich Händel. Musikalische Leitung: Jean-Christophe Spinosi. Die szenische „Messiah“-Inszenierung des Theaters an der Wien entstand in Koproduktion mit der Opéra National de Lorraine Nancy. Es singen und spielen der Arnold Schoenberg Chor und das Ensemble Matheus unter der Leitung von Jean-Christophe Spinosi..

Sonntag, 28. März 2010

Fernsehen: ARTE

19.15 Uhr

60 Jahre RIAS Kammerchor

Motetten von Johann Sebastian Bach

Interpret: Es spielt die Akademie für Alte Musik Berlin; Leitung: Hans-Christoph Rademann


Montag, 29.3.
2010
Dkultur
20-21:30
 Uhr
Schlosskirche Torgau
Aufzeichnung vom 21.2.10
Georg Philipp Telemann
»Der Tod Jesu«, Passionsoratorium
Siri Karoline Thornhill, Sopran / 
Susanne Krumbiegel, Alt
  / Albrecht Sack, Tenor
 /  Gotthold Schwarz, Bass
 / Bach Consort Leipzig / 
Leitung: Gotthold Schwarz

Dienstag, 30.3.2010
Deutschlandfunk
21-22:50
 Uhr

Johann Sebastian Bach
Köthener Trauermusik, BWV 244a
Erstaufführung in einer Gesamtrekonstruktion von Alexander Ferdinand Grychtolik
»Klagt Kinder, klagt es in aller Welt«
Theatre of Voices
Lautten Compagney Berlin 
Leitung: Wolfgang Katschner 
Aufnahme vom 14.3.10 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Eine schöne Woche
Barbara