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Der Bachchor Mainz veröffentlicht eine neue CD-Aufnahme vom BWV 245 Johannes-Passion, eine CD-Veröffentlichung vom BWV 248 Weihnachts-Oratorium im Herbst 2018!

                                                             News vom Bachchor Mainz!

Eines der herausragenden Ereignisse im vergangenen Jahr war wohl das Konzert und im Zusammenhang damit die CD-Aufnahme von Bachs Johannespassion im April 2017. Wir freuen uns sehr, dass diese Aufnahme als Beginn einer Vierer-Serie mit großen Vokalwerken Bachs nun auf CD bei der Firma Naxos erscheint. Am 9. Februar 2018 ist die Aufnahme verfügbar und im Handel.

Bitte lesen Sie weiter unten Einzelheiten über kommende Aufnahmen.

Auch die letzten beiden Konzerte im Dezember, die sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums, waren die Grundlage für eine CD-Aufnahme, die im Herbst 2018 erscheinen wird. Die Perspektiven des Bachchores Mainz, des Bachorchesters Mainz und nicht zuletzt ihres künstlerischen Leiters Ralf Otto für die kommenden Jahre erfahren so eine erhebliche Verbreitung und mögen viel Freude bereiten.

Folgende Themen stellen wir Ihrer Aufmerksamkeit anheim:

Wir freuen uns auf ihren Besuch bei der Aufführung der Matthäuspassion am
29. März 2018 in der Frankfurter Heilig-Geist-Kirche oder am 30. März
in der Mainzer Christuskirche.

CD-Neuveröffentlichung:

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Johannes-Passion BWV 245
(Fassung 1749 und die Ergänzungen der Fassung 1725)

Georg Poplutz, Evangelist/Tenor I Yorck Felix Speer, Jesus/Bass
Julia Kleiter, Sopran I Gerhild Romberger, Alt
Daniel Sans, Tenor I Matthias Winckhler, Bass

Bachchor Mainz
Bachorchester Mainz
Ralf Otto, Leitung

Produziert in der Christuskirche Mainz vom 13. bis 18. April 2017
Bestell-Nr. Naxos 5.73817-18

                       Vorbestellung bei Amazon:  http://amzn.to/2DarBqt

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Die hochkarätigen Solisten mit internationaler Karriere sind Georg Poplutz (Evangelist), Yorck Felix Speer (Jesus), Julia Kleiter (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), renommierte Sänger, sowie einige der besten jungen Sänger: Daniel Sans (Tenor) und Matthias Winckhler (Bass).

Dass Ralf Otto und seinen Ensembles eine hochemotionale, ebenso tief empfundene wie hinreißende Darstellung der Johannes-Passion gelungen ist, das wird jeder Besucher der Aufführungen im April 2017 bestätigen können.


Die Neuveröffentlichung als CD vom Weihnachtsoratorium, BWV 248 dessen gesamte Aufführung in zwei Konzerten an einem Tag vielleicht herausfordernd, in jedem Fall aber lohnenswert waren, erfolgt im Herbst 2018.

Es erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit, dass der Bachchor Mainz seit vielen Jahren die Möglichkeit hat, zusammen mit Bachorchester Mainz monatlich eine Bach-Kantate im Gottesdienst der Christuskirche aufzuführen.

Die entsprechenden Sonntage für die kommenden drei Monate sind:

28.01.2018 Ich bin vergnügt mit meinem Glücke (Schlußchoral)
25.02.2018 Jesus nahm zu sich die Zwölfe
25.03.2018 Himmelskönig, sei willkommen

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Unsere Adresse lautet:
E-Mail: info@bachchormainz.de

Bachchor Mainz
Kaiserstraße 56
Mainz 55116
Germany

Karten für die Aufführungen am 30. März 2018 und am 5. Mai in der Christuskirche Mainz erhalten sind über unsere Tickethotline:  0700 – 22 24 24 67

(Mo.-Fr. 9-18 Uhr – 12 Ct.pro Min. / Mo.-Fr. 18-9 Uhr
und am Wochenende – 6 Ct. pro Min / Mobilfunk abweichend)

oder unter www.bachchormainz.de

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Bach und Bach im Vergleich!

Bach und Bach im Vergleich! Eine Rezension vom „Diademus-Festival“

Zweimal an einem Abend das „Magnificat“, jenen Lobgesang, den der Evangelist Lukas der schwangeren Maria in den Mund legte? Zweimal der identisch vertonte Text als Konzertprogramm?

Die Musiker boten den Zuhörern beim Abschlusskonzert des Diademus-Festivals in Roggenburg einen besonderern Vergleich.

Die Idee des Abschlusskonzerts des Diademus-Festivals in Kloster Roggenburg ließ staunen – und erwies sich als Volltreffer: Dieser Konzertabend ermöglichte dem Publikum einen direkten und unmittelbaren Vergleich der Beschäftigung von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach, seinem wohl begabtesten Sohn, mit dem identischen Text – zumal das Konzert auch musikalisch mit außergewöhnlich feinfühlig ausgewählter Besetzung und mit Glanzleistungen von Chor und Orchester aufwartete.

Benno Schachtner dirigierte emotional

Benno Schachtner, Intendant des jungen Festivals, das sich gerade in Roggenburg als kulturelle Größe etabliert, ist nicht nur ein international gefragter Countertenor; er ist auch studierter Kirchenmusiker und ein leidenschaftlicher Dirigent. Als solchen konnte ihn das Publikum beim Roggenburger Abschlusskonzert erleben: Der in Dietenheim aufgewachsene 32-Jährige dirigiert sehr emotional, er verzichtet auf standardisierte Schlagfiguren und spricht mit seinen Händen und seiner Mimik gleichsam jeden einzelnen der Musiker und Sänger an, lenkt fortlaufend die Stimmung und den Ausdruck des aufgeführten Werkes.

Das bewirkt, dass das Händelfestspielorchester Halle, das mit historischen Instrumenten musiziert, die beiden „Magnificat“-Aufführungen ausgesprochen nuanciert begleitet und Solisten und Chor niemals überlagert. Das bewirkt, dass der Klangkörper der international besetzten „Diademus vocalisten“ eine brillante und differenziert agierende Einheit darstellt, aus der heraus Sängerinnen auch glanzvoll Solo-Rollen übernehmen können, ohne dass ihre Stimmen in den Chor-Partien aus der Homogenität herausfallen würden.

   Diademus-Festival in Roggenburg J.S. Bach -Magnificat, C.Ph.E. Bach – Magnificat im Konzertvergleich!

Auffallend gut passen die Stimmen der Solisten zusammen, was sich beispielsweise in den in beiden Vertonungen enthaltenen Duetten Alt/Tenor zeigt. Als Solisten holte Benno Schachtner bekannte Namen nach Roggenburg: die an vielen deutschsprachigen Opernhäusern bekannte Altistin Charlotte Quadt, Tilman Lichdi (Tenor), einen der bedeutendsten Konzert- und Liedinterpreten der Gegenwart weltweit, Mozart-Preisträger Matthias Winckhler (Bass) – und seine Ehefrau, die mit vielen Preisen ausgezeichnete chilenisch-italienische Sopranistin Catalina Bertucci. Dass Catalina Bertucci im neunten Monat schwanger ist, gab gerade ihren hingebungsvoll und mit einem innerlichen Lächeln gesungenen Teilen der beiden Magnificat-Vertonungen einen besonderen Reiz.

Großartig, die Werke nebeneinander zu erleben

Der direkte Vergleich der beiden „Magnificat“-Vertonungen von Vater und Sohn Bach, entstanden in den Jahren 1723 (Johann Sebastian Bach) und 1749 (Carl Philipp Emanuel Bach) zeigte zwar auch die musikalische Nähe beider, er zeigte vor allem aber auch die musikalische Entwicklung des 18. Jahrhunderts: 1749 (Johann Sebastian Bach, der im Jahr darauf starb, war damals bereits schwer krank) war der stringente barocke Stil bereits durch den empfindsamen und viel emotionaleren Stil abgelöst, als einer dessen wichtigster Vertreter Carl Philipp Emanuel Bach gilt…..

Weiter zum Quell-Text

Video Magnificat von J.S. Bach Václav Luks Collegium 1704

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Video Magnificat von Carl Philipp Emanuel Bach /  Akademie für Alte Musik Berlin,

Hans-Christoph Rademann


Herzliche Grüße

Volker

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