Gardiner-Interview im Fono Forum


Lieber Volker,

ich glaube, es gibt im Moment so eine richte Gardiner-Interview-Welle. Im neuesten Fonoforum auch wieder ein Interview. Sie ähneln sich zwar irgendwie alle – aber ich häng` dir die eingescannten Seiten dran, vielleicht möchtest Du sie veröffentlichen. Online steht bis jetzt die Dezember-Ausgabe nur in einer kurzgehaltenen Vorschau drin.

Urheberrechte des Interview: http://www.fonoforum.de/

Zur Vergrößerung in die einzelnen
Interview-Seiten k l i c k e n …!!


Urheberrechte: http://www.fonoforum.de/

Gruß
Iris

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Überragende Juroren an der Collon-Orgel in der St. Marienkirche, Herford


Hallo,

es war ein Erlebnis der Grossartigkeit, was die Juroren an der Collon-Orgel in der St. Marienkirche, Herford, veranstalteten. Im Rahmen des 2. Internationalen Orgel-Wettbewerbes, Herford, waren die Juroren dieses Wettbewerbes persönlich am Dienstag, 4.11.2008, an der Collon-Orgel zu hören.


Foto. Blick der Besucher auf die Collon-Orgel in St.Marien (Fotorechte: © 2008 Neue Westfälische)

Programm: siehe die Flyer nachstehend:

Zur Vergrösserung der Ansicht jeweils in den Programm-Flyer klicken.

Zur Vergrösserung der Ansicht jeweils in den obigen Programm-Flyer klicken.

Eine Viertelstunde vor Konzertbeginn war die St. Marienkirche, Stift Berg, Herford, sehr spärlich besetzt und eine Intonation durch Monsieur Collon wurde an seiner Orgel kurzfristig noch vorgenommen. Der Besucherstrom erfolgte fünf Minuten vor Veranstaltungsbeginn und erreichte eine Anzahl von ca. 200 Mithörern.

Was dann erfolgte war Atemberaubend, die Juroren erwiesen ihre Präsenz an der Collon-Orgel mit künstlerischer Orgelliteratur der allerfeinsten Art, ob Moderne-, Renaissance- oder Barock-Werke, es wurde farbenprächtig registriert und ein Klangzauber veranstaltet, den der Besucher volle 2 1/2 Stunden in seinen Bann zog.

In Teil I gab es ein Wiedersehen mit dem Stader Organisten: KMD Martin Böcker, der die iberische Orgelmusik fantastisch wiederzugeben in der Lage war, er zelebrierte eine spanische Orgelliteratur auf allerhöchsten Niveau.

Den Teil II zelebrierte der hiesige Rektor der Hochschule für Musik, Herford, Prof. Dr. Helmut Fleinghaus.
Hier erwiesen sich die zwei Bachwerke und das „Ballo del Granduca“ von J.P. Sweelinck als die besonderen Herzstücke in der Weidergabe.

Teil III oblag dem ehemaligen Dozenten für Künstlerisches und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik, Herford, KMD Jörg-Neithardt Keller, an der „Grossen Steinmann-Orgel.“

Foto: Steinmann-Orgel, St.Marien, Herford,
von: Kirchen und Orgeln in OWL – Ost Westfalen, Deutschland – Europa

Er führte an der Steinmann-Orgel das monumentale und moderne Werk von Johann Nepomuk David (1895-1977) aus – mit der acht Sätze beinhaltenden „Partitia über B-A-C-H“ – welches im Klangvolumen und in der Registrierung von Keller hervorragend umgesetzt wurde, es ist ein zeitgenössisches Werk und fordert den Hörer zum genauen Hinhören, um die Nuancen des Werkes heraushören zu können, was aber wegen der Länge der Komposition auf die Dauer gesehen, ermüdend wirkte.

Die absoluten Kracher erklangen in Teil IV, hier stellte sich ein Grosser als Organist vor: Prof. Michael Radulescu aus Wien, Vorsitzender der Jury des Herforder Orgelwettbewerbes, brachte die ermüdeten Lebensgeister, nach ca. zwei stündiger Orgelmusik, wieder auf Touren.

Foto. Organist Prof. Michael Radulescu, Wien (Fotorechte: Homepage Radulescu)

Er verstand es, ob sein eigenes Werk: „RESURREXIT“, als Auftragswerk für die historische Raphaelis-Orgel in der Domkirche zu Roskilde / Dänemark in 2000/2001 komponiert, oder mit den drei von J.S. Bachs seinen Orgelwerken, genial zu überzeugen. Es klang alles perfekt, wie feinsinnig er die Bach Orgelchoral-Vorspiele händelte, war herzzerreissend und überzeugend, da stellten sich endlich die Glücksmomente ein, auf die der Hörer so lange gewartet hatte.

Der absolute Höhepunkt in seinem Vortrag erklang zum Schluss mit dem BWV 551 „Präludium & Fuge in a-Moll“, es ist fast unbeschreiblich, wie er als ein grosser Bach-Interpret und Kenner diese Orgelliteratur vortrug, es stockte einem der Atem, so habe ich das Werk noch nie gehört, der künstlerische Vortrag war wie von einem anderen Stern, perfekt und in sich rund anhörend, war der Organist Radulescu der Star des langen Orgelabends, sein Spiel begeisterte nicht nur die Zuhörer, sondern die anderen drei Juroren fielen ihm nach diesen spektakulären Vortrag um den Hals, befriedigt trat nach einem riesigen Schlussapplaus der Besucher den Heimweg an, was will der Orgel-Freund mehr, kein Eintritt zu zahlen und dann solche Orgel-Grössen gehört zu haben, macht einen doch nachdenklich, wenn man weiß, wie es um die Kirchenmusik heutzutage bestellt ist…!!

Weitere Veranstlaltungen der „Dieter Ernstmeier Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Kirchenmusik Herford“, 2. Internationaler Orgelwettbewerb an der Collon-Orgel, St. Marienkirche:

Ein Konzert der zwei Juroren am 7.11.2008 um 20 Uhr in St. Marien Herford mit:

Werke von Scheidemann, Buxtehude und Messiaen (Bernhard Klapprott), Weimar,
Jacques van Oortmerssen
Hans-Ola Ericsson / Schweden.

Als Schlussveranstaltung am Sonntag, 9. November 2008 um 20:00 Uhr in der St. Marienkirche, Herford:
Das Preisträgerkonzert mit Publikumspreis.

————————————————————–


Hier geht es zu der Rezension der NW vom Do. 6.11.2008,

Zur Vergrößerung in das untere Dokument klicken…!!

Grüsse
Volker

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Arnsberg, Musik und Wort im Dialog als CD: J. S. Bach Passacaglia für Orgel BWV 582,


Dieser Thread wurde am 28.11.2008 aktualisiert mit weiteren Angaben..!!

Hallo zusammen,

durch @Iris, bin ich auf eine ungewöhnliche CD-Veröffentlichung aufmerksam gemacht worden.

„Johann Sebastian Bachs Passacaglia für Orgel BWV 582, die nicht nur von einem Künstler, sondern gleich von zweien interpretiert wird“. Kirchenmusikdirektor und Kreiskantor Gerd Weimar interpretierte die Passacaglia an der Sauer-Orgel der St.Walburgakirche in Meschede, während am Lesepult Pfarrer i.R. Carl-Ernst Kattwinkel den Part hatte, auf künstlerische Weise das aus Noten und Tönen bei Bach in der Passacaglia zu Vernehmende in einer Meditation zu interpretieren.

Aktualisierung am 28.11.2008
Dazu gibt es ausführliche Informationen von „Ulrich Hirtzbruch“ wie folgt:

Mit der Gründung der Stiftung Kirchenmusik im Sauerland beschreitet der Evangelische Kirchenkreis Arnsberg seit 2006 neue Wege: Nach Einbringung eines Stiftungskapitals in Höhe von 100.000 Euro durch die Synode und einer Gründungsveranstaltung mit Konzert im März 2006 soll durch Werbung von Zustifterinnen und Zustiftern ein Kapitalstock von 1 Million Euro aufgebaut werden. Zweck der Stiftung ist die ideelle und materielle Unterstützung der Kirchenmusik im Kirchenkreis Arnsberg sowie die Wahrnehmung aller damit zusammenhängenden Aufgaben.

Der genannten Aktion gilt auch das jüngste Projekt: Die Herausgabe einer CD. Wieder haben sich die Verantwortlichen etwas besonderes einfallen lassen: Bach’s Passacaglia c-moll wird in Musik und Wort vorgestellt. Dabei sind viele Zugänge vorstellbar: Pfr. i.R. Carl-Ernst Kattwinkel und KMD Gerd Weimar entschieden sich für die Form der Meditation. Wechselweise interpretieren sie, der eine am Lesepult, der andere am Orgel-Spieltisch, Teile der Passacaglia, bevor abschließend die gesamte Komposition einschließlich der Fuge erklingt.

Um es direkt zu sagen: Es macht Freude, Wort und Musik in einer Dialogpredigt besonderer Art zu lauschen: Beide Gestaltungsebenen ergänzen sich aufs Beste. Gerd Weimar stellt die Bachsche Komposition transparent dar und bringt die große Form mit ihren zwanzig Variationen und der abschließenden komplexen Fuge mit musikalischer Stringenz zum Klingen. Die auf der Aufnahme dokumentierte, 1982 durch Siegfried Sauer/Höxter erbaute Orgel der Pfarrkirche St. Walburga zu Meschede erweist sich dabei als adäquates, klangvolles Instrument.

Carl-Ernst Kattwinkel zeigt sich als Kenner Bachscher Musik – und öffnet mit seinen Meditationen individuelle musikalische und theologische Zugänge. Sprachlich – man möchte sagen: wie das Bachsche Passacaglien-Thema – angemessen schreitend, nimmt er Hörende mit auf den Weg, das anspruchsvolle Werk zu durchdringen. Mehr als das: Durch die Gratwanderung einer sehr subjektiven Interpretation stellt er vielfältige Bibel- wie Lebensbezüge her – und läßt zugleich dem Hörenden Raum für eigene Assoziationen.

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist, so sagte Victor Hugo. Es darf als Glücksfall bezeichnet werden, wenn sich Wort und Musik in dieser Weise ergänzen.

Ulrich Hirtzbruch

Aktualisierung – Ende –

Es besteht ein Link zur Kirchenmusik in Arnsberg, diese Zeile anklicken!


Eine CD-Bestellung per E-Mail bei KMD Gerd Weimar:
E-Mail: info@gerdweimar.de

Mit dem Erwerb der CD, zum Preis von 12 €, unterstützt der Käufer die Kirchenmusik im Kreis Arnsberg.

Die Einspielung lebt von den kraftvollen und meditativen Worte von Pf. i.R. Carl Ernst Kattwinkel, der sich als ein profunder Bach-Kenner outet, als Partner steht ihm KMD Gerd Weimar, Orgel, als genialer Kichenmusiker zur Seite.

Nach der Anhörung der CD war ich so begeistert, dass spontan in mir der Entschluss entstand, diese CD im Forum zu veröffentlichen. Was hier so prägnant dem Hörer auffällt, sind die profunden Worte und die Musik, die zu fesseln vermögen und gleichzeitig beim Erwerb dieser CD die Kirchenmusik im Kreis Arnsberg / Sauerland mit unterstützen hilft.

Unterstützend hierzu kann auch ein Bezug von Wein helfen, den Link unten stehend anklicken…!!

Link: http://www.kirchenkreis-arnsberg.de/kirchenmusik/

Die nächste Veranstaltung
„Stiftung Kirchenmusik im Sauerland“

Herzliche Einladung zum Magnificat, J.S. Bach, WO-1.Kantate, und 5. Brandenburgisches Konzert am 21. 12. 2008, 19:00 Uhr Abtei Königsmünster in Meschede.

Zur Vergrößerung in den Flyer unten klicken…!!


Bild: Das anstehende Konzert-Programm


Eine kleine Kostprobe der CD hinterlege ich nachstehend

Grüsse
Volker

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Gerhard Weinberger in der Erlöserkirche Detmold, Orgelmusik aus seinen Gesamteinspielungen von Bach


Hallo Orgelgemeinde in OWL,

Professor Gerhard Weinberger, Dozent für Orgel und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in Detmold,

( Fotorechte: V. Hege ) Organist: Prof. Gerhard Weinberger, Detmold, Von Detmold Erlöserkirche_Orgelkonzert: Gerhard Weinberger am 30.10.08 19:30

hat eine öffentliche Veranstaltung am 30. Oktober 2008, um 19:30 Uhr in der Ev.-Ref. Erlöserkirche am Markt in Detmold, im Volksmund auch „Marktkirche“ genannt.

(Marktkirche) Evangelische-reformierte Erlöser-Kirche am Markt, Detmold

Prof. Gerhard Weinberger, hat vor 12 Jahren mit dem Großprojekt begonnen, sämtliche Orgelwerke (311 Orgelwerke), von Johann Sebastian Bach, auf historischen Orgeln der Bachzeit – einzuspielen. Das Projekt wurde im Frühjahr 2008 für das heimische Unternehmen:

„Label c p o „ , – Gesamt-Einspielung dort zu beziehen

mit insgesamt 22 CD-Veröffentlichungen zum Preis von 49,99 Euro, beendet.

Aus diesem Anlass lädt Prof. Gerhard Weinberger zu einem einstündiges Orgelprogramm an der Oestreich-Orgel in die Erlöserkirche am Markt in Detmold ein. Der Eintritt beträgt 6,00 Euro.

Ankündigung als Flyer: (Von Upload-Bilder für den Blog Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000)

Zu Vergrößerung des Bildes in das obige Bild klicken..!!

Alle Orgel-Fans aus OWL sollten diese Gelegenheit nutzen und in die (Marktkirche, im Volksmund so genannt) offiziell: Ev. Ref. Erlöserkirche am Markt nach Detmold kommen.

Die Oestreich – Orgel der Detmolder Erlöserkirche (Marktkirche)
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You Tube: Prof. G. Weinberger spielt J.S. Bach

Passacaglia in C BWV 582

Weitere Konzert-Termine mit Prof Gerhard Weinberger in Detmold und Umgebung:

Freitag, 31. Oktober 19.00 – 22.00 Uhr und
Samstag, 01. November 10.00 – 13.00 Uhr
Kirche St. Marien Orgel-Workshop „Olivier Messiaen“
Leitung: Prof. Gerhard Weinberger
Kursgebühr € 40,00 Anmeldung über E-Mail an: burkhard_geweke@web.de
Die Veranstaltungen sind öffentlich, Zuhörer sind herzlich willkommen!

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Samstag, 01. November
20.00 Uhr – 23.00 Uhr
Kirche St. Marien
Musikalische Nacht zum 100. Geburtstag von Hugo Distler und Olivier Messiaen
darin: La Nativité du Seigneur, Totentanz und Werke für Blechbläser-Quintett
Prof. Gerhard Weinberger, Orgel
Johannes Heckmair, Querflöte
Stefan Gohlke, Sprecher
Brass Consort Köln aus Blechbläser des WDR-Sinfonieorchesters
MarienKantorei Lemgo
Leitung: Rainer Johannes Homburg
in den Pausen Bewirtung
Preiskategorie A

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Am 14. Dezember 2008 in Closter Corvey-Höxter um 17:00 Uhr in der Abteikirche mit dem Weihnachts Oratoium, Teil 1-3, von Johann Sebastian Bach.

Nähere Informationen unter dem nachstehenden LinK:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/04/js-bach-weihnachtoratorium-1-3-teil-am.html

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Wiederholungs-Konzert J.S. Bach Weihnachtsoratorium:

Mittwoch, 17.12.2008

Kath. Pfarrkirche Heilig Kreuz, 20:00 Uhr

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium (Kantaten 1-4)

Barockakademie der HfM Detmold
Instrumentalsolisten-Ensemble
Leitung: Ulrike-Anima Mathé
Vokalsolisten-Ensemble
Leitung: Gerhard Weinberger

Eintritt 20 EUR – Studierende / Schüler frei

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Orgel-Konzert Prof. Gerhard Weinberger:

Sonntag, 16.11.2008

St. Johannes Baptist, Paderborn-Wewer, 17:00 Uhr

Orgelkonzert: Olivier Messiaen, „La nativité du seigneur“

Gerhard Weinberger, Orgel – Eine Veranstaltung im Rahmen des MESSIAEN-Festivals 2008

Eintritt frei

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Orgelkonzert Prof. Gerhard Weinberger (Detmold/München)

Christuskirche Detmold, Sonntag, 21. Dezember 2008, 18 Uhr

Freie und choralgebundene Werke zu Advent und Weihnachten von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Johann Gottfried Walther, Harald Genzmer u.a.

Eintrittsprogramme zu € 10,– (ermäßigt € 7,– für Schüler und Studenten) an der Abendkasse.

——————————————

Grüsse
Volker

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Gardiner mit Mozart-Einspielungen


Hallo zusammen,

die Frage von @Alex, warum Gardiner noch nicht die Krönungsmesse von W.A. Mozart eingespielt hat, ist für mich der Anlass, in loser Reihenfolge einmal bemerkenswerte Mozart-Einspielungen durch Sir Gardiner im Forum vorzustellen.

Heute ist es von W.A. Mozart die „Grosse Messe C-Moll, KV 427“ – die in London im Kalenderjahr 1986 von Philips eingespielt wurde.

Cover: Mozart, Grosse Messe c-moll, KV 427 bei “ amazon ab 9,57 € „

Diese CD ist atemberaubend gelungen und lebt von überragenden Gesangs-Solisten / innen. An erster Stelle möchte ich den 1. und 2. Sopran mit „Sylvia Mc Nair“ und „Diana Montague“ benennen, das ist Mozart-Gesang per excellence. Wie gehabt, der Monteverdi Choir in einer Glanzvorstellung. Diese CD gehört zu meinen Gardiner-Schätzen und höre sie immer wieder gerne, es ist eine sehr zu empfehlende Einspielung und könnte jeden Gardiner-Freund mehr als erfreuen..!!

Wer sie noch nicht besitzt, bekommt eine kleine Kostprobe:

Hörprobe: Mozart, Grosse Messe c-moll, KV 427 Satz 1 „Kyrie“

Wer besitzt Gardiner-Aufnahmen von Mozart, das würde mich einmal interessieren.

Grüsse
Volker

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Gardiner mit Mozart-Einspielungen


Hallo zusammen,

die Frage von @Alex, warum Gardiner noch nicht die Krönungsmesse von W.A. Mozart eingespielt hat, ist für mich der Anlass, in loser Reihenfolge einmal bemerkenswerte Mozart-Einspielungen durch Sir Gardiner im Forum vorzustellen.

Heute ist es von W.A. Mozart die „Grosse Messe C-Moll, KV 427“ – die in London im Kalenderjahr 1986 von Philips eingespielt wurde.

Cover: Mozart, Grosse Messe c-moll, KV 427 bei “ amazon ab 9,57 € „

Diese CD ist atemberaubend gelungen und lebt von überragenden Gesangs-Solisten / innen. An erster Stelle möchte ich den 1. und 2. Sopran mit „Sylvia Mc Nair“ und „Diana Montague“ benennen, das ist Mozart-Gesang per excellence. Wie gehabt, der Monteverdi Choir in einer Glanzvorstellung. Diese CD gehört zu meinen Gardiner-Schätzen und höre sie immer wieder gerne, es ist eine sehr zu empfehlende Einspielung und könnte jeden Gardiner-Freund mehr als erfreuen..!!

Wer sie noch nicht besitzt, bekommt eine kleine Kostprobe:

Hörprobe: Mozart, Grosse Messe c-moll, KV 427 Satz 1 „Kyrie“

Wer besitzt Gardiner-Aufnahmen von Mozart, das würde mich einmal interessieren.

Grüsse
Volker

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Als neuer Organist an der Stadtkirche St. Wenzel, Naumberg, David Franke


Hallo,

David Franke ist neuer Organist am St. Wenzel. Er übernimmt das Amt von Irene Greulich, die seit 1971 an der Naumburger Hildebrandt-Orgel wirkte, wie das Naumburger Kulturamt am Freitag mitteilte.

Von Wirkungsstätten von J.S. Bach, Nord- Mitteldeutschland, Orgeln, Kirchen, etc. (Copyright © V. Hege)
Foto. Stadtkirche St. Wenzel, Naumburg

(Fotorechte: Petri-Nikolai-Freiberg). Jungorganist: David Franke

Bild-Copyright: Von Wirkungsstätten von J.S. Bach, Nord- Mitteldeutschland, Orgeln, Kirchen, etc. (Copyright © V. Hege)
Foto: Die berühmte Hildebrandt-Orgel in St. Wenzel, Naumburg

Der 28-jährige gebürtige Freiberger hat in Stuttgart Kirchenmusik studiert und an der Universität der Künste in Berlin Solistenklassen für Orgel und Orgelimprovisation absolviert. Im Frühjahr 2004 war er außerdem Auslandsstipendiat an der Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen. 2008 gewann er den Publikumspreis beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb im niederländischen Haarlem und den Internationalen Orgelwettbewerb «Grand Prix de Chartres».

Interessenten können Franke an der Hildebrandt-Orgel im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Orgel punkt Zwölf» noch am 25., 26. und 29.Oktober jeweils von 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr erleben. Außerdem sind für den 2. Adventssonntag (7. Dezember) um 17.30 Uhr und für den Silvesterabend (21.00 Uhr) Orgelkonzerte geplant.

Informationen von St. Wenzel mit Konzertangaben über den nachstehenden Link:

http://www.hildebrandt-orgel.de/kultur/web/de/hildebrandt_orgel_konzerttermine.php

„Orgepunkt Zwölf“ im Internet die Termine, Link nachstehend:

http://www.hildebrandt-orgel.de/kultur/web/de/hildebrandt_orgel_punkt_zwoelf.html

Allen Orgel-Liebhabern kann ich ein Konzert in St. Wenzel, Naumburg, mit der berühmten Hildebrandt-Orgel, abgenommen von J.S. Bach und Silbermann, wärmstens empfehlen.

Eine Hörprobe von der Hildebrandt-Orgel, mit dem BWV 896, Präludium + Fuge A-Dur, stelle ich zur Verfügung. Am linken Rand das seitenverkehrte Dreieck bitte anklicken und ein wenig Geduld, ein Download beginnt.

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Eine Bildergalerie von @Wolfgang zur Verfügung gestellt, aktualisiere ich mit dem 12.11.2008

Zur größeren Ansicht in das jeweilige Bild k l i c k e n..!!







Grüsse
Volker

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BR-Klassik meldet: Konzerte mit dem Dirigenten Gardiner


Hallo,

wer Reiselust verspürt, kann folgende Konzert-Termine mit einem Besuch in München verbinden, als Gast-Dirigent ist Sir J.E. Gardiner verpflichte worden.

Hier die Termine im November 2008:

Donnerstag | 13.11.2008 | 20.00 Uhr

Symphonieorchester
John Eliot Gardiner | Piotr Anderszewski
2. Abo A, 1. Tag | Werke von Dmitrij Schostakowitsch, Béla Bartók und Antonín Dvorák [Symphonieorchester] : Symphonieorchester – John Eliot Gardiner | Piotr Anderszewski

Freitag | 14.11.2008 | 20.00 Uhr

Symphonieorchester
John Eliot Gardiner | Piotr Anderszewski
2. Abo A, 2. Tag | Werke von Dmitrij Schostakowitsch, Béla Bartók und Antonín Dvorák [Symphonieorchester] : Symphonieorchester – John Eliot Gardiner | Piotr Anderszewski

Es könnte sein, dass BR-Klassik das Konzert überträgt.
Link:
http://www.br-online.de/br-klassik/br-symphonieorchester/konzertkalender-DID1218037594051/konzert-termine-saison-2008-09-br-symphonieorchester-ID1218544652869.xml

Grüsse
Volker
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Label Monteverdi: SDG 150, Vol.17 ist kurz vor der Auslieferung


Hallo,

wie ich bereits von @Alex, persönlich gehört habe, steht die letzte Veröffentlichung für dieses Jahr kurz vor der Auslieferung:

Click here Gardiners-Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes.

Hier klicken zur „Meinungsäußerung“ von Gabriele Cassone Horn, Trompete
zur SDG 150 Vol. 17

Hörproben und Bestellung der CD’s über j p c – „

oder bei
amazon“

SDG 150, Vol. 17, 2 CDs,

folgende Hörproben sind beim Label „Monteverdi-SDG“ abrufbar:

SDG 150 disc 1 –
1. Lobe den Herrn, meine Seele BWV 143
– no. 1 Coro
Stream Audio
18. Geliebter Jesu, du allein BWV 16
– no. 5 Aria: Tenor soloist: James Gilchrist
Stream Audio
SDG 150 disc 2 –
3. Fürchte dich nicht, ich bin mit dir BWV 153
– no. 3 Arioso: Bass soloist: Peter Harvey
Stream Audio

Schönes Wochenende und Grüsse

Volker

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Im Archiv: DIE ZEIT – Sir J. E. Gardiner


Hallo,

alle die vom Forum gerne in alten Archiv-Beiträgen stöbern möchten, gebe ich hier einen Link zur Zeitung:
DIE ZEIT bekannt, es sind auch heute noch sehr aktuelle Themen, teilweise lässt sich der Werdegang von Sir John Eliot Gardiner so nachverfolgen. Ob es sich um CD-Einspielungen aus der Vergangenheit handelt oder sonstige Themen, hier wird jeder Gardiner Freund fündig, aber….. man braucht sehr viel Zeit dafür, das Angebot ist riesig.

Von Interne Fotos für „Blog Diskussionsforum Bach Cantata Pilgrimage 2000“

Hier geht es zum Link: Zeitung – D I E Z E I T –

Wünsche viel Spaß beim Stöbern und Lesen, teilweise ist die Artikel-Serie nach Jahres-Datum sortiert, aber Vorsicht, man wird auch auf Folgeseiten wieder in die Vergangenheit oder Zukunft verlinkt.

Grüsse
Volker

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Bei der Zeitschrift Gramophon ist ein Bericht über Gardiner erschienen


@Barbara sagt:

Hallo,

bei der Zeitschrift „Gramophone“ ist in der Ausgabe: Oktober 2008 ein Bericht über Gardiner und seine Brahms-Interpretation erschienen.

Gramophone Ausgabe Oktober 2008

„Wer mehr wissen möchte, kann sich an mich privat wenden“

Grüsse
Barbara

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Ein nennenswertes Nachschlagewerk über die Symbolik bei J.S. Bach


Hallo zusammen,

ein mehr als bemerkenswertes Nachschlagewerk über die Symbolik in den Werken von Johann Sebastian Bach – möchte ich hier vorstellen.

zu erwerben bei amazon für 8,64 € oder günstiger..!! (Gebraucht)

Kurzbeschreibung:

Dieses Buch hilft die vergessene und verborgene Sprache der Symbolik in den Werken Bachs zu erkennen. Ungemein fesselnd ist die Übereinstimmung von Text, musikalischen Formen und Figuren und theologischen Symbolen. Bach hat sie aus alten Traditionen übernommen, aber in schöpferischer Kraft weiterentwickelt.

Eingehende Untersuchungen der Werke und vor allem der Bach’schen Handschriften brachten eine Fülle von symbolischen Zeichen und Hinweisen auf Psalmworte als Interpretation der biblischen Aussage zutage. Das Buch gibt zunächst eine Einführung und Übersicht über die verschiedenen Mittel, die Bach bei der musikalischen Wiedergabe der Texte einsetzt. Es folgt eine umfassende Darstellung der symbolischen Bedeutung aller Instrumente in seinen kirchenmusikalischen Werken.

Dieses Nachschlagewerk kann ich jeden Bachfreund wärmstens empfehlen.

Grüsse
Volker

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Suche mit Stichwörtern nach Beiträgen im Blog – Diskussionsforum J.S. Bach


Hallo,

es besteht die Möglichkeit, im Blog mit Stichwörtern oder kleinen Sätzen nach Beitragen aus der Vergangenheit zu suchen.

Oben Links am Blogseiten-Anfang ist das Zeichen B danach erfolgt ein weisses Eingabefeld, hier ist das Stichwort oder Stichwörter oder ein kleiner Suchsatz einzugeben, nach der Eingabe rechts neben dem Eingabefeld das Feld: BLOG DURCHSUCHEN mit der Mous anklicken. Nach dieser Aktion müssten die entsprechenden Seiten aufgelistet angezeigt werden.

Unten in dem Bild habe ich als ein Beispiel in das Suchfeld Gardiner SDG 147 eingegeben, aber bitte – n i c h t – v e r g e s s e n , – das daneben stehende Feld: BLOG DURCHSUCHEN anzuklicken.. !!!!

danach bekomme ich anschließend die entsprechende Seite angezeigt.

Probiert es einmal aus und meldet Euch, wenn es nicht klappen sollte.

Schönen Sonntag und Grüsse

Volker

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Taschenbuch, Das Weihnachsoratoium, J.S. Bach


Hallo,
es naht sich so langsam wieder das Weihnachtsfest und das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach wird wieder angehört oder ein Konzert-Besuch steht an.
Darüber gibt es eine neuzeitliche Beschreibung über das „WO“ von J.S. Bach in einer Taschenbuchausgabe von Walter Blankenburg als Autor verfasst.

Kurzbeschreibung


Das Buch ist eine umfassende Einführung in das Weihnachts-Oratorium von J. S. Bach. Die Betrachtung gilt dem gesamten Aufbau des Werkes, dem Text und der musikalischen Gestaltung im ganzen wie im einzelnen. Blankenburg erörtert die historischen Voraussetzungen und Zusammenhänge, die bestimmend für die Anlage des Weihnachts-Oratoriums als Oratorium geworden sind, geht auf den Text mit seiner Verbindung von Bibelwort, Kirchenliedstrophen und madrigalischer Dichtung ein und erläutert die der gottesdienstlichen Bestimmung entsprechende Aufgliederung in sechs Teile.

Er weist nach, daß es sich nicht um eine lose Reihe von Kantaten, sondern um eine textlich und musikalisch geschlossene Einheit der sechs Teile handelt. Ausführlich beschreibt er das vielfach angewandte Parodieverfahren und widmet sich eingehend der musikalischen Durchgestaltung im einzelnen, wobei er auch die zu Bachs Zeit gültige Lehre von den musikalischen Redefiguren und die musikalische Symbolik mit einbezieht. Sein Anliegen ist es, über eine Werkbeschreibung mit Analysen hinaus den Sinn von Bachs Musik zu deuten.

Meiner Meinung nach eine bemerkenswerte Hilfe, das WO neu zu interpretieren und sich mit neuen „Wissenschaftlichen-Erkenntnissen“ persönlich auseinanderzusetzten.
Grüsse
Volker

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Spiegel-Interview mit dem Klassik-Exzentriker J.E. Gardiner


@Alex sagt:


Hallo,
mir ist heute ein bemerkenswertes Interview im „SPIEGEL“ mit Gardiner aufgefallen.

Bildrechte: http://www.spiegel.de/kultur/musik/
Ein rustikaler Ökobauer wird weich

Von Kai Luehrs-Kaiser
Ferien für die Ohren: John Eliot Gardiner, berühmt-berüchtigt als Divo der Alten Musik, hat sich den Meister des herbstlichen Schwermuts vorgeknöpft – und zeigt auf seiner neuen CD einen so frischen wie entspannten Brahms….

Zum Artikel vom SPIEGEL den unten stehenden Link anklicken..!!

Grüsse
Alex

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Gesamt-Einspielung der Orgelwerke von J. S. Bach, Gerhard Weinberger


Hallo,

aus besonderem Anlass möchte ich einen Hinweis geben auf die Gesamt-Einspielung der Orgelwerke von J.S. Bach durch Prof. Gerhard Weinberger, Dozent an der Musikhochschule in Detmold.

Cover: Gesamteinspielung Orgelwerke J.S. Bach, Weinberger


Zum Inhalt der CD:

Diese neue Gesamteinspielung der Orgelwerke Bachs ist bisher die umfangreichste, die je erschienen ist. Es wurden nicht nur die authentischen Werke und alle Bearbeitungen Bachs aufgenommen, sondern auch zahlreiche Werke „zweifelhafter Echtheit“, z. T. Welt-Ersteinspielungen (inklusive der gerade wiederentdeckten Choralfantasie BWV 1128). Auch die Auswahl der Instrumente – historische Orgeln aus dem thüringischen u. sächsischen Umkreis Bachs, ergänzt durch einige weltberühmte und wichtige Bachorgeln wie in Groningen, Grauhof oder Trondheim – ist bisher einmalig.

Gerhard Weinberger / Silbermann-Orgel Freiberger Dom,
Silbermann-Orgel St. Petri Freiberg, Wagner-Orgel Dom zu
Trondheim, Haina & Rommel-Orgel Zella-Mehlis, Wagner-Orgel
Angermünde, Treutmann-Orgel Grauhof, Trost-Orgel Altenburg,
Schnitger-Orgel Martinikerk Groningen, Thielemann-Orgel
Gräfenhain, Döring-Orgel Bettenhausen, Trost-Orgel Waltershausen, Silbermann-Orgel Ponitz, Wagner-Orgel Brandenburger
Dom, Hildebrand-Orgel St. Wenzel Naumburg, Silbermann-Orgel
Hofkirche Dresden u. a.
*** Inkl.168-seitigem Booklet in englischer Sprache

Grüsse
Volker


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Spanische Trompeten an der Collon-Orgel erobern den Herforder Stiftberg


Hallo,

eine perfekte und bemerkenswerte Orgeleinführung und ein dazu gegebenes Orgelkonzert spielte sich in St. Marien, Herford ab.


Foto: St. Marien Herford, (Fotorechte: V. Hege)

Im Rahmen einer Orgelreise nach Westfalen, durchgeführt von dem Verein “Musikfreunde St. Cosmae e. V.” Stade, in Zusammenarbeit mit der Orgelakademie Stade, wurde am 11. und 12. Oktober 2008 eine Zwischenstation in Herford eingelegt. Hier galt das besondere Interesse für das außergewöhnliche, an südeuropäischen Vorbildern orientierte Instrument der Kirche St. Marien in Herford, die „Collon-Orgel.“ Der Referent Martin Böcker, Stade, erwies sich an den zwei Tagen als ein perfekter Kenner mit der Aufführungspraxis alter Musik für Tasteninstrumente.

Collon-Orgel in St. Marien, Herford (Fotorechte: V. Hege)
Am Samstag gab es durch den Orgel-Sachverständigen und Experten für „Alte Musik“ Martin Böcker, auch für den Orgel-Laien sehr verständlich nachzuvollziehen, eine Einführung in die unterschiedlichsten Orgelarten der Barockzeit aus Frankreich, Spanien, Italien, Süd- und Mitteldeutschland. Alle Werke der Barockzeit aus den vorgenannten Ländern lassen sich an der wunderbaren Collon-Orgel wiedergeben. Seine Ausführungen zu den Spanischen Trompeten an der Collon-Orgel sorgten für Erheiterung und Bewunderung. Nach einer 1 1/2 -stündigen Erläuterung der unterschiedlichsten Facetten der Orgel mit Klangbeispielen, wurde der Besucher mit neuen Erkenntnissen und Wissen durch einen vorzüglichen Referenten und Orgelkenner – vertraut gemacht.
Das am Folgetag, Sonntag, 12.10.2008, gegebene Orgelkonzert durch Martin Böcker, Stade, untermauerten die erlangten Kenntnisse über die Klänge der Orgeln aus den genannten Ländern durch eine geschickte Werks-Auswahl.

Beginnend mit dem französischen Orgelkomponisten Nicolas de Grigny (1672-1703), wurde das

„Ave maris stella“ (Plein jeu mit c.f. im Tenor))
Fugue a 4,
Duo Dialogue sur les Grand jeux
aus „Les Hymnes des Principal Fetes de I ‚ annee“ (1699)
zu Gehör gebracht, es wurde traumhafter französischer Barockklang erzeugt, das war meisterlich und gekonnt vorgetragen worden.
Im Anschluss daran erklangen Werke spanischer Orgelkomponisten, die die St. Marien-Kirche fast erschüttern liessen.
Pablo Bruna (1611-1679)
„Tiento de segundo tono sobre la letania de la Virgen“
Mit diesem Abschnitt begann feurige spanische Orgelmusik der feinsten Art. Die ungewöhnlichen spanischen Trompeten-Klänge erbrachten eine ganz neue Sicht auf ungewöhnliche Orgelliteratur, – für uns Mitteleuropäer schmunzelnd zur Kenntnis nehmende Musik, – die begeisternd wirkt. Da wird aus der Collon-Orgel ein Spektakulum fabriziert, die den Hörer begeistert mitreisst.
Noch eins darauf gesetzt wurde mit dem anschließenden Werk des Komponisten

Juan Bautista Jose Cabanilles (1644-1712)
Tiento de Batalla de 5″ tono
Was hier zu Gehör gebracht wurde, lässt Händel mit seiner Feuerwerksmusik vor Neid erblassen. Man sieht geistig vor Augen die Batallione durch die Trompetenstösse animiert – Stellung zu beziehen, die Heerscharen werden durch diese trompetenhafte Orgelmusik ermuntert, den Angriff zu beginnen. Feuriger und grandioser kann dieses Werk dem Hörer nicht näher gebracht werden. hier erweist sich der Organist als ein Kenner der iberischen Musik und weiss das fantastisch an der hierfür hervorragend geeigneten Collon-Orgel entsprechend umzusetzten. Die Kirche bebt, der „Herforder Stiftberg“ ist bildlich im Sturm genommen worden, Dank dem hervorragenden Orgel-Interpreten „Martin Böcker“ aus Stade.
Wer mehr davon hören möchte mit dem gleichen Interpreten: „Martin Böcker“, sollte sich am

Dienstag, 4. November 2008, um 20:00 Uhr
auf den Weg machen, um diesen großartigen Orgel-Interpreten mit
„Iberische Orgelmusik aus drei Jahrhunderten“
nochmals hören und erleben zu können. Das Konzert, gegeben zum 2. Internationalen Orgelwettbewerb, in St. Marien, Herford, sollte ein weiterer Höhepunkt und Highlight sein.
Nach diesem Feuerzauber erklang Süddeutsche Musik der besonneren Art.
Georg Muffat (1653-1704), aus dem Elsass stammend. Er war Komponist und Organist in Straßburg, Wien, Salzburg und Passau tätig und schrieb das Werk:
Toccata sexta
aus „Apparatus musico organisticus“ (1699)
und von Johann Kaspar Ferdinand Fischer (1656-1746), geboren in Karlsbad/Egerland und tätig als Hofkapellmeister in Rastatt-Württemberg. Erklang die
„Passacaglia in d“
Diese süddeutschen Interpreten wurden wunderbar registrierend und mit einer brocken Klangfülle ausgestattet, prägend wiedergegeben.
Ein kleiner Ausflug nach England erfolgte mit John Blow (1649-1708)
Voluntary for single organ
A Verse for the Double Organ
Ein weiterer Höhepunkt erschloss sich anschließend mit den Werken von Johann Sebastian Bach.
„Meine Seele erhebet den Herrn“ (Magnificat)
a 2 Clav. et Pedal, BWV 648 aus den „Schübler-Chorälen“
Fuge über das Magnificat pro organo Pleno BWV 733
„Suscepit Israel“ aus dem BWV 243, Magnificat, Satz 10, Arie, Terzett für Sopran I & II, Alt,
in einer Bearbeitung für Orgel
Herausgreifen möchte ich das BWV 243, Satz 10, aus dem Magnificat als eine Orgelbearbeitung. In dem normalen Vokal-Werk ist ein zartes, ruhig fließenden Frauen-Terzett „Suscepit Israel“ zu hören hier greift der Thomaskantor in der Oboenstimme auf eine gregorianische Weise des Magnificat zurück; ebenso wie sich der Hörer an diese altvertraute Melodie erinnern mag, so entsinnt sich Gott seines bereits zugesicherten Erbarmens („recordatus misericordiae suae“).
Dieser Orgelsatz berührte mich ungemein, fantastisch wie der Interpret innig und zu Herzen gehend diese Umarbeitung als ein Orgelstück vorzutragen weiss, das war wieder die berühmte Stelle, die als ein Gänsehauterlebnis einem die Gewissheit gibt, Bach ist der „Große“, egal wie seine Musik zu Gehör gebracht wird, er ist immer stimmig und weiss die Besucher in seinen Bann zu ziehen.
Dieser Dank muss weitergegeben werden an einen fantastischen Orgel-Interpreten. Martin Böcker weiss die Barockepoche und Marienverehrung künstlerisch hervorragend vorzutragen, es war eine anderthalb-stündige Aufführung mit bewegender Orgelmusik. Die zahlreichen Besucher waren ihm zu Dank verpflichtet und spendeten enthusiastischen Schlussapplaus, was mit einer Zugabe durch den Künstler honoriert wurde.

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Hier geht es nachstehend zur Hörprobe aus dem BWV 243, Satz 10 aus dem Magnificat von J.S. Bach

mit dem „Suscepit Israel“ das linke Dreieck links vom Banner betätigen, ein wenig Geduld, das Hörbeispiel wird geladen..!!

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Hier nochmals ein Hinweis auf den 2. Internationalen Orgelwettbewerb in St. Marien in Herford im November 2008..!!
Flyer zum 2. Internationalen Orgelwettbewerb, in Herford im November 2008

An dieser Stelle gilt nochmals mein Dank an @Wolfgang, der uns diesen schönen Tipp gegeben hatte und die OWL-Orgeltruppe daraufhin in Marsch gesetzt hat. Es waren zwei ausgiebige und inhaltsreiche Tage die wir in Herford miteinander erleben durften.

Grüsse

Volker

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Ein weiteres Interview mit Sir J. E. Gardiner bei KlassikCom


Hallo,

ein weiteres Interview mit Sir John Eliot Gardiner wurde heute von KlassikCom veröffentlicht. Aus Urheberrechtlichen Gründen darf ich nur einen Link-Verweis setzen.
„Wir versuchen nicht, ein verlorenes Nirvana wiederzufinden“

Sir John Eliot Gardiner spricht über die Musikindustrie, seinen Zugang zu Brahms, den Versuch Wagner abzuschütteln und die Herausforderungen an einen Biobauern….

Link zum Interview nachstehend:

Grüsse
Volker
P.S.
Ein Konzert mit Gardiner wird es aus vertrauenswürdiger Quelle bezogen, im Mai 2009 (Königslutter) nicht geben, es ist vorgesehen, dass er in 2010 in Königslutter im Kaiserdom mit der h-Moll-Messe von J.S. Bach auftreten wird.
Somit erübrigt sich eine Spekulation mit dem Jahr 2009, er hat anderweitige Verpflichtungen und Projekte, Deutschland wird hinten anstehen müssen, leider.

Der Kaiser-Dom / Königslutter soll dann nach Einbau der Orgel am St.Peter-und Pauls-Tag, am 29.Juni 2010 eingeweiht werden. Gleichzeit wird das 875 jahrige Bestehen des Kaiserdoms gefeiert.

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News vom Bach-Archiv – Virtuell: Auf den Spuren J. S. Bachs durch Leipzig


Hallo,
es gibt seit ein paar Tagen auf der Web-Seite vom Bach-Archiv Leipzig die Möglichkeit, einen virtuellen Spaziergang auf Bachs Spuren zu unternehmen.
Foto: von Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000 und sonstige Klassik-Themen

Foto: Das von Felix Mendelssohn-Bartholdy gestiftete Bachdenkmal (Fotorechte: v. Hege)

Foto: von Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000 und sonstige Klassik-Themennsforum

Foto: Virtueller Blick, Umgebung der Thomaskirche (Fotorechte: V. Hege)

Auf der Bach-Archiv-Webseite ist folgender Hinweis:
Unternehmen Sie einen Spaziergang auf den Spuren Johann Sebastian Bachs durch Leipzig. Im Klang Quartier, einer gemeinsamen Internetpräsenz von Bach-Archiv, Mendelssohn-Haus, Schumann-Haus und Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig können Sie die Bach-Stätten am Thomaskirchhof virtuell entdecken.
Viel Vergnügen!

Den Link zu dem virtuellen Angebot füge ich nachstehend bei:

Dies ist ein tolles Angebot vom Bach-Archiv und sollte das Herz eines jeden Bach-Freundes höher schlagen lassen.
Schaut Euch da einmal um, man kann jeweils auswählen, in welche Player-Größe der Film ablaufen soll.
Über einen Kommentar, wie Ihr das Angebot und den Inhalt bewertet, würde ich mich freuen.
Grüße
Volker

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Gardiner mit einer überragenden Brahms-Interpretation in der Alten Oper, Frankfurt


@Iris sagt:

Hallo,
Barbaras Nachricht mit der 1. Rezension des Gardiner-Konzertes am 30.09.2008 in der Alten Oper Frankfurt liegt mir bereits vor. Aber diese Kritik ist so hervorragend dass sie auf das 2. Konzert am 1. 10.2008 ebenfalls Alte Oper, übertragen werden könnte.

Foto. Alte Oper Frankfurt

Es war ein sehr geballtes, großartiges Programm. In einer Stunde kamen Ouvertüre zu Coriolan op 62 von Beethoven zu Gehör.
Geistliches Lied op. 30 aus Brahms Sammlung von Motetten und Psalmen des 16. U. 17. Jhdts. Der Monteverdi Choir war traumhaft schön. Genau so später mit dem „Sanctus und Benedictus“ von G. Gabrieli.

J. Eccard mit „Übers Gebirg Maria ging“. Teilweise überirdisch schön. Der Sir hat`s hingekriegt, anschließend noch einen Bogen zu Orlando di Lasso und H. Schütz zu schlagen: der „Saul, Saul, was verfolgst Du mich“, war sehr bewegend.
Unser J.S. Bach hat auch nicht gefehlt, es wurde die Kantate: „Nach Dir Herr, verlanget mich“, BWV 150, aufgeführt – (in SDG-CD 131, 1.CD enthalten) – dieses Kantaten-Werk von J.S. Bach war der WEG-Bereiter der 4. Sinfonie e-Moll op.98., für Brahms.

SDG 131,Vol. 23. (Arnstadt), CD 1 mit dem BWV 150,

Bevor die 4. Brahms-Synphonie begann – nach der Pause – musste ich mich erst einmal sortieren. Das war so viel tolle Musik in 60 Minuten, soviel verschiedene Komponisten, die ich gar nicht so schnell verarbeiten konnte.
Dieser Brahms war eindeutig der Höhepunkt des Abends. Das „Orchestre Révolutionnaire et Romantique“ – alle sehr weit auseinandergestellt und natürlich stehend konzertierend – haben einen solchen transparenten, durchsichtigen Klang gehabt, dass jede Stimme einzeln zu hören und trotzdem im Gesamten eingebettet war. Es war ein Traum. Nun ist der Traum erst mal wieder zu Ende.

Nachstehend sind Zeitung-Links aus Frankfurt zu weiteren Rezensionen angefügt:

http://www.wiesbadener-kurier.de/feuilleton/objekt.php3?artikel_id=3459623

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1607704_Der-eingekreiste-Brahms.html

http://www.fnp.de/fnp/welt/kultur/rmn01.c.5202643.de.htm


Grüsse und einen schönen Sonntag
Iris

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P.S. Zusätze von Volker/admin am 06.10.2008, 18:10 h:

Ich stelle einmal Hörproben zur Gegenüberstellung zur Verfügung: J.S. Bach BWV 150, Satz 7 und J. Brahms, Symphonie Nr. 4, Satz 4, Ausschnitte !

Hörprobe: BWV 150, Satz 7

Hörprobe: J. Brahms, 4. Sinfonie, Satz 4

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