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Sendung „Tonart“ auf WDR3 am 27.02.2013 um 15 Uhr CD-Vorstellung – im Gespräch mit Uta Pape, Violonistin


Liebe Bachfreunde(innen)

Es ist zwar kurzfristig vor der Sendung  möchte es aber für Interessierte weitergeben.

Ein interessanter Artikel der NW erschien gestern in Ostwestfalen-Lippe (OWL) über die Violonistin „Uta Pape“ aus Werther.

Ich zitiere aus der NW Bielefeld vom 26.2.2013:

Bachs Wegbereiter

Uta Pape stellt auf ihrer Debüt-CD zwei deutsche Geigen-Pioniere des 17. Jahrhunderts ins Rampenlicht

VON THOMAS KLINGEBIEL

Bielefeld. Wer nicht gerade Barockmusik-Spezialist ist, wird Johann Sebastian Bach’s berühmte Violin-Solowerke für einen sensationellen musikhistorischen Anfang halten. Bachs Solo-Sonaten und -Partiten sind aber eher der geniale Höhepunkt einer Entwicklung. Die erfahrene Barockgeigerin Uta Pape aus Werther macht diese Perspektive auf ihrem CD-Debüt „Johann Jacob Walther, Johann Paul von Westhoff, J.S. Bach“ auf fesselnde Weise hörbar.

Uta Pape Violine

                                                                      Uta Pape Violine

Die Violinistin, seit 2001 bei den Bielefelder Philharmonikern, stammt aus einer Mainzer Musikerfamilie und kam schon früh mit Alter Musik in Berührung. Das geweckte Interesse wuchs zu einer Leidenschaft für historische Instrumente und historische Aufführungspraxis, die Uta Pape bis heute neben dem Spiel der modernen Geige bei dem städtischen Orchester in Bielefeld pflegt. Ihre Diplomarbeit an der Düsseldorfer Musikhochschule schrieb sie über den Komponisten und Violinvirtuosen Johann Jacob Walther.

Auf ihrer Debüt-CD, aufgenommen in der Wuppertaler Immanuelskirche mit ausgewiesenen Alte-Musik-Spezialisten wie Klaus Mader (Theorbe), Olaf Reimers (Violoncello) und Wolf-Eckart Dietrich (Cembalo), wirft Uta Pape ihre langjährige Barockmusik-Erfahrung eindrucksvoll in die Waagschale. Mit ihrem klaren, warmen Ton und dem vibratolosen Ausdrucksreichtum, den sie ihrem mit Darmsaiten bespannten historischen Instrument des Mainzer Violinbauers Pancratius Reber entlockt, wirbt sie nachdrücklich für zwei heute außerhalb von Spezialistenkreisen kaum bekannte deutsche Geigenvirtuosen des 17. Jahrhunderts. Die Geigerin macht deutlich, wie viel Bach’s angeblich aus dem Nichts entstandenes Werk für Violine solo diesen Barockvirtuosen verdankt.

Zur Sendung WDR3 TonArt am 27.02.2013 um 15:05 Uhr

Internet-Link: http://www.wdr3.de/programm/sendungen/wdr3tonart/index.html

Komponisten: „Walther, Westhoff, J.S. Bach“, Uta Pape (Violine), CD, Ars Production. Im Gespräch mit der Geigerin wird die CD am Mittwoch, 27. Februar, ab 15:05 Uhr in der Hörfunksendung „Tonart“ auf WDR3 vorgestellt.

Zum ganzen Artikel der NW  >>  h i e r  <<

Begleittext des WDR3 – Link: http://www.wdr3.de/musik/utapape100.html

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Grüße

Volker

Mein Top-Dreigestirn von Barock-Trompetern vom Label SDG (Gardiner)


Die drei SDG-Trumpets-SpezTrompeten-Spezialisten von J.E. Gardiner - Robert Vanryne; Michal Harrison; Neil Brough

Liebe Barock-Bach-Freunde(innen)

Sie haben es redlich verdient, einmal im Blog vorgestellt zu werden. Die Sprache ist von den für mich überragenden Barock-Spezialisten mit der Trompete: Robert Vanryne, Michael Harrison und *) Neil Brough vom Label: SDG Monteverdi. Ich bin immer noch berauscht von dem 2. Brandenburgischen Konzert, dass anlässlich des Bachfestes in Köthen im Bachsaal im Kalenderjahr 2008 stattgefunden hatte, was „Neil Bruogh“ dort vorgetragen hatte als Solo-Trompeter im 2. Brandenburgischen Konzert war eine allerhöchste Spitzen-Leistung und schwärme heute noch davon.

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Alle drei Trompeter waren in der h-Moll Messe im Juni 2010 beim Abschlusskonzert des Bachfestes 2010 in der Thomaskirche Leipzig zu bewundern. Eindrücklich konnten wir dort die Probenarbeit von Gardiner mit EBS und dem Monteverdie Chor bewundern.

Anschließend ging unsere Reise zum Bachfest 2010 nach Köthen wo diese drei großartigen Trompeter in St. Jakob  in den Bach Suiten-Ouvertüren BWV 1068 + 1069 brillierten.

St. Jakob Bachfest Köthen 2010 Trompeten:
Neil Brough; Robert Vanryne; Michael Harrison; mit den Suiten-Ouvertüren BWV1068 + 1069

Trompete:

„Neil Brough“ BWV 70

Philharmonie Berlin im        Dezember 2010

Das Kalenderjahr 2010 fand seinen krönenden Abschluss im Dezember 2010 beim Weihnachtskonzert in der Philharmonie Berlin, wo als Trompeter „Neil  Brough“ nochmals einen glänzenden Auftritt in dem BWV 70 Wachet! betet! betet! Wachet! – hatte. Ich zitiere aus meiner Rezension aus der Philharmonie:

Auf diese herrliche Kantate hatten wir uns so sehr gefreut, da ein Trompetenpart einfach das Salz in der Suppe ist. Der fantastisch blasende „Neil Brough“ erwies sich wieder einmal als ein einsamer Könner in der Trompeten-Gilde, sein zurückhaltendes und dann wieder donnerndes Blasen war ein exzellenter Höhepunkt. In Satz zwei mit dem Bass-Rezitativ: „Erschrecket, ihr versotcketen Sünder“ wurde sein Trompeten-Part mit dem wunderbaren Gesang von Jonathan Sells zu einem weiteren glanzvollen Höhepunkt ……

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Video von Gardiner  – BWV 70 Wachet! betet! betet! Wachet!

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Zur Zeit waren die drei Spitzen-Trompeter mit J.E. Gardiner und dem „Orchestre Révolutionnaire et Romantique“  auf einer USA-Tournee mit einem Beethoven-Programm. Ein täglicher Blog über die Veranstaltungen und persönlichen Eindrücken kann über den nachstehenden Blog-Link (Monteverdi) – nachverfolgt werden…!!

Link zum Monteverdi-Blog:

http://jovian.lunariffic.com/~monte34/blog/beethoven-symphonies-uk-usa-tour/

Beethoven Symphonies:
UK & USA Tour

Nearly 20 years after the recordings of the Symphonies cycle that made them famous, the Orchestre Révolutionnaire et Romantique returns to this repertoire for the first time. Playing on period instruments, the orchestra gives Beethoven’s masterpieces unique colours through its intense capacity of expression and unmatched stylistic accuracy.

Grüße

Volker

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*) Anmerkung:

für den Trompeter Neil Brough liegt z.Zt. noch keine Biographie im Blog vor.