Schlagwort-Archive: J.S.Bach-Weihnachtsoratorium

Der Thomanerchor „Leben für die Musik“ (Film von 2017)


Der Thomanerchor „Leben für die Musik“ (Film von 2017)

Der Leipziger Thomanerchor blickt auf mehr als 800 Jahre Geschichte und Tradition zurück. Der international renommierte Chor besteht zurzeit aus 93 Jungen, die in Deutschlands älteste öffentliche Schule gehen. „360° GEO-Reportage“ begleitet drei Schüler und ihre Lehrer in ihrem Alltag bis hin zum festlichen Höhepunkt des Chorjahres – dem Weihnachtsoratorium in der Thomaskirche.

Der Leipziger Thomanerchor ist ein weltberühmter Knabenchor mit einer mehr als 800-jährigen Chortradition. 1212 wurde der Thomaskirche eine Schule angegliedert, auf der Knaben dafür ausgebildet wurden, den musikalischen Gottesdienst anstelle der Chorherren zu übernehmen. Bekanntester Kantor des Chores war Johann Sebastian Bach.

Der Alltag der 93 Thomaner im Alter von neun bis 19 Jahren ist auch heute von Musik und Disziplin geprägt.“360° GEO-Reportage“ begleitet drei Schüler und ihre Lehrer in ihrem Alltag bis hin zum festlichen Höhepunkt des Chorjahres – dem Weihnachtsoratorium in der Thomaskirche. Was macht diesen Chor über Jahrhunderte hinweg bis heute für junge Menschen so attraktiv, dass sie für ihn ins Internat ziehen? Dass sie sich tagtäglich einer strengen musikalischen Disziplin unterwerfen? Dass sie ihm den größten Teil der kostbaren Freizeit und Freiheit opfern? Ist es die Liebe zur Musik und deren Wirkungsmacht? Ist es auch die religiöse Anbindung, die diese jungen Sänger prägt? Wie erlebt ein Neuling, wie der erst 9-jährige Leif sein erstes Jahr im Chor? Wie lebt ein fortgeschrittener Routinier, wie der 12-jährigen Nathanael, die Einrichtung? Und wie schaut einer wie der 17-jährige Jasper zurück auf seine Zeit im Thomanerchor?

Erfolg und Applaus sind den Thomanern jedenfalls sichere Belohnung, wo immer sie mit ihrer Musik die Herzen des Publikums erreichen. Das Jahr der Thomaner findet seinen musikalische Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit, wenn, nur wenige Schritte vom Weihnachtsmarkt entfernt, die Thomaner, die Musiker des Leipziger Gewandhausorchesters und die Besucher zur festlichen Aufführung von Bachs Weihnachtsoratorium in die Thomaskirche strömen.


The Leipzig Thomanerchor looks back on more than 800 years of history and tradition. The internationally renowned choir currently consists of 93 boys who go to Germany’s oldest public school. „360 ° GEO Reportage“ accompanies three pupils and their teachers in their everyday life up to the festive highlight of the choir year – the Christmas Oratorio in the Thomaskirche.

The Leipzig Thomaner Choir is a world-famous boys‘ choir with more than 800 years of choral tradition. In 1212, the St. Thomas Church was affiliated with a school where boys were trained to perform the musical service instead of the canons. The best-known cantor of the choir was Johann Sebastian Bach.

The everyday life of the 93 students from the age of nine to 19 years is still marked by music and discipline. „360 ° GEO Reportage“ accompanies three pupils and their teachers in their everyday life up to the festive highlight of the choir year – the Christmas Oratorio in the Thomaskirche , What makes this choir over the centuries so attractive to young people that they go to boarding school for him? That they submit themselves daily to a strict musical discipline? That they sacrifice most of their precious free time and freedom? Is it the love of music and its impact? Is it also the religious connection that shapes these young singers? How does a newcomer, like the only 9-year-old Leif, experience his first year in chorus? How does an advanced veteran like 12-year-old Nathanael live the establishment? And how does one look like the 17-year-old Jasper back to his time in the St. Thomas Choir?

In any case, success and applause are a sure reward for the Thomans wherever they reach the hearts of the audience with their music. The year of the Thomaner finds its musical climax in the pre-Christmas period, when, just a few steps from the Christmas market, the Thomaner, the musicians of the Leipzig Gewandhaus Orchestra and the visitors pour into the Thomaskirche for the festive performance of Bach’s Christmas Oratorio.

—————————-

Lesenswert in DIE ZEIT – Weihnachten ohne das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, geht das?


Mir ist ein Artikel in DIE ZEIT aufgefallen und möchte diesen Zeitungsbeitrag als eine interessante Sichtweise meinen Blog-Freunden(innen) zur Verfügung stellen.

Herzliche Grüße

Volker

———————————————————————————————————

DIE ZEIT

WEIHNACHTSORATORIUM „Jauchzet, frohlocket doch mal anders“

Weihnachten ohne Bach? Das geht. Komponisten von Heinrich Schütz bis John Adams bieten alternative Krippenoratorien an. Und der große Thomaskantor hat eh nur geklaut.

VON VOLKER HAGEDORN

Es muss nicht immer Bachs Glanz und Gloria sein zu Weihnachten.

Es muss nicht immer Bachs Glanz und Gloria sein zu Weihnachten.  © complize/photocase.de

Nicht alles beginnt so weihevoll, wie es endet. Da sitzt ein Komponist mit Freunden zusammen, man spielt Karten, man trinkt, einer fordert den Musiker auf, mal eben eine Probe seiner Kunst zu geben. Der wirft ein paar Takte aufs Papier, vierstimmig, für Orgel. Später findet er, es habe etwas von Hirtenmusik, und fügt Worte hinzu: „Cher enfant, Dieu te bénisse! – Liebes Kind, Gott segne dich!“ So singen es die Hirten im Chor dem Kinde zu, so führt Hector Berlioz das Chorstück anno 1850 in Paris auf, als Lückenfüller, und macht sich den Spaß, es einem fiktiven Komponisten des 17. Jahrhunderts zuzuschreiben. Klappt prima, eine Zuhörerin sagt sogar, so etwas könnte Berlioz nie…

Aus dieser Keimzelle wird vier Jahre später ein ganzes Oratorium, L’enfance du Christ, vorweihnachtlich uraufgeführt, einer der wenigen finanziellen Erfolge von Berlioz, eines der vielen Weihnachtsoratorien, die später hinter demWeihnachtsoratorium (fast) verschwanden, jenen sechs Kantaten aus Leipzig, die als Maß aller Töne rund um die Krippe gelten, seit man sie wiederentdeckte. Im Paris des mittleren 19. Jahrhunderts war Johann Sebastian Bach ein Exot. Durchaus ein Begriff seit der Wiederaufführung der Matthäuspassion (die auch Berlioz skeptisch bestaunte), aber doch eher ein moosbedecktes Monument, ein frühzeitliches, „gotisches“ Relikt.

Heute sind die Ausgrabungsarbeiten ganz woanders fällig. Zwar muss man keinem Franzosen erzählen, dass nach Berlioz auch noch Camille Saint-Saëns und Arthur Honegger Kantaten und Oratorien zur Geburt Christi schrieben, aber im Donnerhall von Jauchzet, frohlocket gehen sie hierzulande ebenso unter wie die Werke von zwei Dutzend weiterer Größen, darunter sogar Engelbert Humperdinck, der Weihnachtsopernkomponist schlechthin, der dreizehn Jahre nach Hänsel und Gretel auch ein groß besetztes Krippenspiel für Soli, Chor und Orchester schrieb, 1906 in Berlin uraufgeführt. Und, ganz ehrlich, kennen Sie dieWeihnachtshistorie von Heinrich Schütz, anno 1666?

Schütz erfand die musikalische Weihnachtsgeschichte

Das war damals eine absolute Novität, und immer noch klingt das Werk taufrisch, blühend in Chören, Intermedien, Rezitativen, Soli, in denen auch der mörderische Herodes zu Wort kommt (wie bei Berlioz, der opernhaft mit einem Traum des Herrschers beginnt). Schütz feierte am Dresdner Hof die Geburt eines Genres, es gab bis dahin keine Tradition musikalischer Weihnachtsgeschichten. Der krippale Infekt griff um sich. Der Thomaskantor Johann Schelle schrieb 1683 einen „Actus musicus auf Weyh-Nachten“. Acht Jahre vor Bachs Sechserpack entstand dasOratorium in Festum Nativitatis Christi von Carl Heinrich Graun, das erst Ende des 20. Jahrhunderts wieder auftauchte.  

Da stieß Graun auf frisch exhumierte Konkurrenten aus dem 18. Jahrhundert: Georg Philipp Telemann hatte 1759 seine Kantate Die Hirten bei der Krippe zu Bethlehem vorgelegt, Gottfried August Homilius 1775 für die Dresdner Frauenkirche Die Freude der Hirten über die Geburt Jesu komponiert. Wenn da nur Bach nicht wäre… Auf den bezieht sich Camille Saint-Saëns anno 1858 schon ganz ausdrücklich: „Dans le style de Seb. Bach“ schreibt der 23-jährige über das Vorspiel seines Oratorio de noël, wobei er allerdings nicht Bach kopiert, sondern eine barocke Pastorale nachempfindet – betörender Beginn eines gut halbstündigen Werkes, das seinen eigenen Zauber hat.

Carl Orff und John Adams sorgen für Bequemlichkeit

Nicht auszudenken, was wir hören müssten, hätte Richard Wagner gleich nach dem Holländer seinen fünfaktigen Dramenentwurf Jesus von Nazareth (1849) zur Oper gemacht. Eine krippennahe Pastorale gibt es aber doch von ihm – jenesSiegfried-Idyll, das er am 25. Dezember 1870 in Tribschen für Cosima dirigierte und in dem er Schlaf, Kindchen, schlaf zitiert. Weitere Tipps für Alternativreisen nach Betlehem gefällig? Benjamin Brittens Ceremony of Carols etwa, ein kleiner Chorzyklus nach alten englischen Texten, 1943 uraufgeführt, oder die Weihnachtsgeschichten von Carl Orff und John Adams – beide auf Bühnentauglichkeit angelegt und, nun ja, bequem zu hören.

So komplex jedenfalls wie das Kompendium der 64 Sätze, die Bach seinen Leipzigern vor und nach Weihnachten 1734 zu Ohren brachte, ist keine andere Musik zu diesem Anlass, weder formal noch technisch. Rote Ohren hätten die Leute aber mehrfach bekommen, hätten sie gewusst, was dahinter steckte. Die Töne zu Herr, dein Mitleid, dein Erbarmen tröstet uns… hatte Bach zwei Jahre vorher zu einem Liebesduett komponiert: Ich bin deine, du bist meine, ich küsse dich… Auf diese Art klaute Bach fast das ganze Oratorium bei sich selbst. Er war da ganz pragmatisch und hatte halt nicht ewig Zeit für die Ewigkeit. Und, wie gesagt: Nicht alles beginnt so weihevoll, wie es endet.

Referenzaufnahmen:

Heinrich Schütz, Weihnachts-Historie / Histoire de la Nativité, Claire Lefilliatre, Hans-Jörg Mammel, Chœur de Chambre de Namur, La Fenice, Jean Tubéry, K 617, 2004

Johann Schelle, Actus musicus auf Wey-Nachten u.a.; Universitätschor Leipzig, Trompeten-Consort Immer, Bläser-Collegium Leipzig, Wolfgang Unger, Thorofon, 1995

Hector Berlioz, L’Enfance du Christ; Susan Graham, John Mark Ainsley, Choeur de l’Orchestre symphonique de Montreal, Orchestre symphonique de Montreal, Charles Dutoit, Decca, 1995

Camille Saint-Saëns, Oratorio de Noël u.a.; Britt Marie Aruhn, Anne Sofie von Otter, Erland Hagegard, Mikaeli Chamber Choir, Anders Eby; Proprius, 1981

Benjamin Britten, A Ceremony of Carols u.a.; Choir of Trinity College Cambridge, City of London Sinfonia, Stephen Layton; Hyperion, 2012

John Adams, El Nino; Lorraine Hunt Lieberson, Dawn Upshaw, Willard White, Theatre of Voices, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Kent Nagano, Regie: Peter Sellars, Liveaufnahme, DVD, Arthaus, 2000

J.S. Bach, Weihnachtsoratorium, Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert, Hermann Max, cpo, 2009

CD-DVD-Neuerscheinungen in 2010 – J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248


Im Kalenderjahr 2010 gibt es vier Neueinspielungen von J.S. Bach – Weihnachtsoratorium

– BWV 248 –  u.a. in einer Jazz-Version.

BWV 248 Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium_Thomanerchor von 2009

 

1.) Thomanerchor und Gewandhaus-Orchester Leipzig!

Bei dieser Aufnahme handelt es sich um einen Rundfunk-Live-Mittschnitt aus Dezember 2009 aus der Thomaskirche in Leipzig. Anlass: 275.- Jubiläum der Uraufführung des WO in der Thomaskirche in Leipzig

Eine Besonderheit entwickelte sich aus der Situation, dass die Sopranistin erkrankte und Knabensoprane – (die Thomaner Paul Bernewitz und Friedrich Preatorius) eingesprungen sind.

1.) Hörprobe: J.S.Bach BWV 248 WO Eingangs-Satz Jauchzet frohlocket

Eine exzellente Rundfunkübertragung im Dezember 2009 begeisterte die Zuhörer und kann diese Neueinspielung sehr empfehlen. Die zwei Knaben-Soprane der Thomaner haben mich überzeugt und fand das als eine sehr  gute Alternative. Die Klangästhetik gewinnt durch die frischen und makellosen jungen Stimmen an Ausdruckskraft. Der Thomanerchor selbst verkörpert mit der Musik eine Authentizität, die nur in dieser Atmosphäre seine Wirkung vollkommen erzielen kann. 275 Jahre nach der Uraufführung 1734 / 1735 singt der Thomanerchor Leipzig unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller alle sechs Kantaten. Zum Jubiläumsjahr produzieren Rondeau Production und Mitteldeutscher Rundfunk MDR das beliebte Chorwerk neu für Rundfunk und CD.

Solisten: Paul Bernewitz und Friedrich Preatorius; Knabensopran, Ingeborg Danz; Alt, Martin Petzold; Tenor-Evangelist, Christoph Genz; Tenor-Arien, Panajotis Iconomou; Bass. Leitung: Georg Christoph Biller.

Link: Die Doppel-CD Kantaten 1 bis 6 kann – h i e r – erworben werden!

————————————————————————————————————–

2.) Hörprobe: J.S.Bach BWV 248 WO Chor Herrscher des Himmels

————————————————————————————————————-

BWV 248 WO Riccardo Chailly - Dresdener Kammerchor - Gewandhaus Orchester

2.) Riccardo Chailly – Dresdener Kammerchor – Gewandhaus-Orchester Leipzig!

Solisten: Martin Lattke-Evangelist · Carolyn Sampson – Sopran,
Wiebke Lehmkuhl – Alt · Wolfram Lattke – Tenor,
Konstantin Wolff – Bass
Dresdner Kammerchor
Gewandhaus Orchestra
Leitung: Riccardo Chailly

————————————————–

LVZ Interview WO mit Riccardo Chailly

————————————————-

Riccardo Chailly hat das Jahr 2010 für sein Bach-Jahr erklärt und mehrere Einspielungen von J.S. Bach vorgenommen.

Die hoch gelobte Einspielung der „Brandenburgischen Konzerte“ eröffnete Anfang diesen Jahres den von Riccardo Chaillys geleiteten „kleinen“ Leipziger Bach-Zyklus mit dem Gewandhausorchester Leipzig, als dessen Chefdirigent er seit September 2005 fungiert. Es folgte zu Ostern die „Matthäuspassion“, und mit der Aufnahme des „Weihnachts-Oratoriums“ schließt sich der Kreis der drei Bach-Veröffentlichungen Riccardo Chaillys mit „seinem“ Orchester.

Es liegt fast 150 Jahre zurück, dass ein Dirigent des Gewandhausorchesters in Leipzig, das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach dirigierte. Riccardo Chailly hat diesen musikalischen Kraftakt mit dem Orchester jeweils am 7. u. 8. Januar 2010 durchgeführt. An beiden Tagen wurden die sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums im Konzertsaal aufgeführt.

Das letzte Mal führte der Gewandhaus-Kapellmeister Carl Reinecke diese in Auszügen im Jahr 1861, im damaligen Gewandhaus durch. Wie das Orchester mitteilte, wurde nicht geklärt, warum nie wieder das Werk in einem Stück aufgeführt wurde. Zum ersten Mal wurde das gewaltige Chor- und Orchesterwerk 1735/1736 in der Thomas- und der Nikolaikirche aufgeführt.

Link: Doppel-CD kann  – h i e r – erworben werden

————————————————————————————————————————-

Hörproben: – h i e r  – klicken!!

————————————————————————————————————————-

3.) Rom-Sixtinischen Kapelle WO Teile 1 bis 3

DVD – Live-Mitschnitt vom Konzert am 4. Dezember 2009

„60 Jahre Bundesrepublik – 20 Jahre Mauerfall“ aus der Sixtinischen Kapelle zu Ehren von Papst Benedikt XVI. Und in Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler.

DVD WO Teil 1-3 Mittschnitt Rom Papst Benedikts XVI_Augsburger Domsingknaben Residenz-Kammerorchester München

Für Domkapellmeister Reinhard Kammler und seine Augsburger Domsingknaben war es die bisher ehrenvollste Konzerteinladung überhaupt: Am Freitag, den 4. Dezember 2009, erklang in der geschichtsträchtigen Sixtinischen Kapelle des Vatikans vor den weltberühmten Fresken Michelangelos das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. In Anwesenheit von Papst Benedikt XVI., Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler und seiner Berliner Delegation, zahlreichen Mitgliedern des am Vatikan akkreditierten diplomatischen Corps und weiteren hochrangigen Gästen musizierten unter Leitung von Reinhard Kammler der Kammerchor der Augsburger Domsingknaben, das Residenz-Kammerorchester München, Knabensolisten, sowie die ehemaligen Domsingknaben Gerhard Werlitz, Tenor und Johannes Kammler, Bass.

Offizieller Anlass dieses für die Augsburger Domsingknaben einmaligen Engagements war das Jubiläum „60 Jahre Bundesrepublik Deutschland und 20 Jahre Mauerfall“.

Gerhard Werlitz, Tenor
Johannes Kammler, Bass
Knabensolisten/Boys’ Soloists:
Kantate I / Cantata I
Ferdinand Geirhos, Alt/Alto
Kantate II/Cantata II
Ivo Hartmann, Sopran/Soprano
Sebastian Maurer, Alt/Alto
Kantate III/Cantata III
Markus Göppel, Sopran/Soprano
Ferdinand Geirhos, Alt/Alto
Kammerchor
der Augsburger Domsingknaben
Residenz-Kammerorchester München

Instrumentalsolisten/
Instrumental Soloists
Michael Christians, Violine/Violin
Petra Schiessel, Flöte/Flute
Dieter Salewski, Isabel Evers, Oboe,
Oboe d’amore
Trompeten/Trumpets
Konrad Müller, Andreas Spannbauer,
Matthias Haslach
Continuo
Hartmut Tröndle, Violoncello
Werner Booz, Kontrabass/Double Bass
Claudia Waßner, Orgelpositiv/Positive organ
Leitung am Cembalo/

Direction and harpsichord:
Domkapellmeister Reinhard Kammler
Aufnahme/Recorded: 04.12.2009,
Sixtinische Kapelle, Rom

—————————————————————————————————–

Link: DVD oder als CD mit Hörproben zu beziehen – h i e r  -klicken!!

—————————————————————————————————-

4.)  WDR-Big Band „King’s Singers“

J.S.Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 "Version für Big Band"

Jazzet, frohlocket!

Unter Standards versteht man im Jazz bestens bekannte Songs des Repertoires, die Jazzmusikern als Grundlage für ihre Improvisationskünste dienen. Bachs Weihnachtsoratorium darf man ohne Zweifel mit Recht als »Standard« bezeichnen, und als solches wurde es im vergangenen Jahr Grundlage einer außergewöhnlichen Session.

Bill Dobbins hat von dem Werk ein Jazzarrangement erstellt und dirigierte seine Jazz-Version in einem gemeinsamen Konzert der King’s Singers und der WDR Big Band. Die Präzision und der unverwechselbare Klang der King’s Singers in Kombination mit einem der renommiertesten europäischen Jazzensembles entlockten Bachs Weihnachtsoratorium, bei aller Achtung des zeitlosen Originals, einen völlig neuen Klang, der Klassik- und Jazzliebhaber gleichermaßen begeistern wird.

Eine ausführliche Rezension – mit einer Hörprobe – zu dieser Wiedergabe in Bad Oeynhausen im Dezember 2009 kann unter dem nachstehenden Link nachgelesen werden:

Link:  – h i e r – klicken!!

(Jazz Arrangement von Bill Dobbins)

  • Künstler: King’s Singers, WDR Big Band, Bill Dobbins
  • Label: Signum , DDD, 2009

——————————————————————————————————–

Link: CD zu beziehen: – h i e r – klicken!!

——————————————————————————————————–

Schönen Sonntag und Grüße

Volker

King’s Singers Live im WDR3 am 28.11.2009 um 20:05 Uhr


Hallo,

für alle die das Konzert von den King’s Singers sich anhören möchten mit dem BWV 248 Weihnachtsoratorium von J.S. Bach siehe nachstehende Ankündigung des WDR3:

WDR 3 Konzert live – am 29.11.2009 ab 20:05 Uhr

The King's Singers; Rechte: WDR, Thomas Brill

Bild vergrößernThe King’s Singers

Jauchzet, frohlocket!

In einem Streifzug durch das BWV 248 „Weihnachtsoratorium von J.S. Bach“ werden Arien, Rezitative und Chöre harmonisch nachgewürzt, rhythmisch zugespitzt und auf groovende Bässe gesetzt. Diese Aufgabe übernimmt Bill Dobbins zusammen mit der WDR Big Band und den King’s Singers.

Konzert-Veranstaltung:
Samstag, 28. November 2009, 20:00 Uhr
Essen, Zeche Zollverein

————————————————————–

WDR 3 Konzert Live-Programm
Samstag, 28. November 2009, 20:05 Uhr

Linkangaben zum Web-Radio-WDR3 – 16/32 kps

Allgemein http://www.wdr.de/radio/wdr3/
………………………………………………

Livestream: http://www.wdr.de/wdrlive/radio.phtml?channel=wdr3

oder über

http://www.radio.de/

zu empfangen..!!

————————————————————-

Weitere PDF-Informationen zum Konzert..!!

Link:  Kings Singers Informationen zum Konzert weihnachtsoratorium

Gruß
Volker

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen

King’s Singers und WDR-Bigband am 29.11.2009 in Bad Oeynhausen


Hallo,

@Iris hat mir ein Highlight für alle Freunde der Vokalmusik für OWL (Ostwestfalen-Lippe) genannt. Die „King’s Singers“ und die WDR-Bigband treten am 29. November 2009 um 17:00 Uhr – in der Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen – auf.

Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen

Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen

King's Singers-England

King's Singers aus England

Am Nachmittag des ersten Adventssonntags, am 29.11.2009 um 17.oo Uhr, sind zwei aktuelle „Grammy“ – Preisträger in Bad Oeynhausen zu Gast und gestalten in der Auferstehungskirche am Kurpark ein gemeinsames Konzert: unter der Leitung von Bill Dobbins bringen die „King’s Singers“ aus England und die „WDR Big Band Köln“ das bekannte Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in einem neuen musikalischen Gewand zu Gehör.

„Jauchzet, frohlocket!“ Mit dieser unmissverständlichen Aufforderung beginnt ja dieser Klassiker festlicher Weihnachtsmusik. Das lassen sich „The King’s Singers“ aus England, die nach wie vor als das beste Vokalensemble der Welt gelten, und die „WDR Big Band Köln“, eine der führenden Jazzformationen überhaupt, nicht zwei Mal sagen – und bringen die Musik dieses Oratoriums ganz neu zum Klingen und Swingen: in einem etwa 90-minütigen Streifzug durch das monumentale Kantatenwerk werden Arien, Rezitative und Chöre harmonisch nachgewürzt, rhythmisch zugespitzt und auf groovende Bässe gesetzt – und das Ganze mit tiefem Respekt vor dem großen Komponisten Bach und den Inhalten seines großartigen Oratoriums.

Die Eintrittspreise sollen dabei jedenfalls kein Hindernis sein, denn sie sind für ein Konzert dieser Größenordnung ausgesprochen günstig: die Eintrittskarten kosten in der Platzkategorie I 22,oo € (für Schüler/innen, Auszubildende, Studierende und Erwerbslose ermäßigt: 17,00 €), in der Platzkategorie II 16,00 € (ermäßigt: 12,00 €). Die Karten sind ab Montag, dem 2. November in folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: im Gemeindebüro der Altstadtgemeinde, im Kreiskirchenamt und der „Tourist-Info – Haus des Gastes“ in Bad Oeynhausen sowie im Kulturamt der Stadt Löhne und in der Buchhandlung „Regenwurm“ in Vlotho.

Für Interessierte, die außerhalb des Kirchenkreises Vlotho wohnen, besteht zudem die Möglichkeit des Kartenversandes (Infos dazu unter der Telefonnummer 05731/105301).

Dieses großartige Ereignis werden sich die Vokal-Freunde in OWL nicht entgehen lassen..!!

Grüsse

Volker

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics
Bluecounter Website Statistics