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Namhafte Barock-Komponisten zu J.S. Bach und seiner Zeit – mit besonderen Kompositionen – Johann Michael Bach (1648-1694)


Namhafte Barock-Komponisten zu J.S. Bach und seiner Zeit – mit besonderen Kompositionen –

Johann Michael Bach (1648-1694)

Barock-Komponisten

Ein neuer Beitrag über den folgenden Barock-Komponisten:

Johann Michael Bach (1648-1694)

Heinrich Bach (1615-1692) ist der Stammvater der so genannten Arnstädter Linie der Musikerfamilie Bach.

                                    Denkmal von Johann Michael Bach (1648-1694) in Gehren!

Johann Michael Bach (1648-1694)   (getauft 9. August-jul./ 19. August 1648greg. in Arnstadt; † 17. Mai-jul./ 27. Mai 1694greg. in Gehren), auch „Gehrener Bach“ genannt, war ein deutscher Komponist aus der Familie Bach.

Johann Michael Bach war ein Sohn von Heinrich Bach (1615-1692) und Großonkel von Johann Sebastian Bach und wirkte zunächst als Kantor in Arnstadt, ab 1673 dann als Organist und Stadtschreiber in Gehren. Seine dort 1684 geborene Tochter Maria Barbara Bach (1684-1720) war die erste Frau von Johann Sebastian Bach.

Er war der Bruder von Johann Christoph Bach (1642-1703) und Schwiegervater von Johann Sebastian Bach (er war der Vater von J. S. Bachs erster Ehefrau Maria Barbara Bach (1684-1720) . Er wird auch als „Gehrener Bach“ bezeichnet, um ihn vom „Wuppertaler Bach“, Johann Michael Bach (1745-1820) abgrenzen zu können.

Von Johann Michael Bach sind im Altbachischen Archiv Kantaten und Motetten sowie Orgelchoräle erhalten.

Sein meistaufgeführtes Werk ist ein kleines Choralvorspiel für Orgel, „In Dulci Jubilo“, der seit vielen Jahren J. S. Bach zugeschrieben wurde.

Zu seinen wichtigsten Werken gehören die Kantaten:

„Ach, Bleib bei uns, Herr Jesu Christ“ (für Chor, Streicher und Continuo),

„Liebster Jesu, Hör mein Flehen“ (für Sopran, Alt, zwei Tenöre , Bass, Streicher und Continuo)

 „Ach, wie sehnlich wart ‚ich der Zeit“ (für Sopran, Streicher und Continuo).

Weitere Vokalwerke von Johann Michael Bach (1648-1694)

„Das Blut Christi“
„Ach wie sehnlich“
„Auf, lasst uns den Herren loben“
„Halt war du hast“
„Fürchtet euch nicht“
„Sei lieber Tag willkommen“
„Ich weiss, dass mein Erlöser lebt“
„Herr, ich warte auf dein Heil“
„Herr, wenn ich dich nur habe“
„Unser Leben währet siebenzig Jahre“

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Johann Michael Bach (1648-1694)

„Ach wie sehnlich wart´ ich der Zeit“

Gérad Lesne, (alto) Il Seminario Musicale. Gérard Lesne.

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JOHANN MICHAEL BACH 1648-1694)

Motette: „Das Blut Jesu Christi“ (SATB)

 

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J.M.Bach (1648-1694):

„Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ.““

 

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Johann Michael Bach [1648-1694] –

Motetten – „VOX LUMINIS

 

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Johann Michael Bach (1648-1694)

Orgelchoral: „Der du bist drei in Einigkeit“

Organist: Thorsten Pirkl

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Johann Michael Bach (1648-1694)

Orgelchoral „Allein Gott in der Höh sey Ehr“ G-Dur

Frederik Kranemann, (Organist) – Orgel von Franciscus Volckland, 1757-1767, St.

Bonifatiuskirche Tröchtelborn, Thüringen

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Ich wünsche viel Freude mit dieser neuen Veröffentlichung über

Johann Michael Bach (1648-1694)

Herzliche Grüße

Volker

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Bach Festtage 2016 in Köthen. Mein „Abend-Tagebuch“ in 4 Viertelkapiteln. Mein „Abend-Tagebuch“ meine letzte freie Seite!


Bach Festtage 2016 in Köthen. Mein ‚Abend-Tagebuch‘ 

Jetzt schlage ich DIE LETZTE FREIE SEITE meines ‚ABEND-Tagebuchs‘ auf:

Morgens Sonntagsgottesdienst in der Jakobskirche-, dann Gesprächs-Konzert über die 6 Cello Sonaten. Und endlich Volker Hagedorn mit seinem Buch über ‚Bach’s Welt. Viel gemütlich war dann es in dem angrenzenden Marstall-Gebäude. Wegen der Regenschauer wurden viele Veranstaltungen dahinein verlegt.

Dann hörte ich noch im noblen Bach-Saal einem Musiktheater zu. Danach am Nachmittag:

Abschied mit Konzerten für 2 Cembali von dem BACH KOLLEKTIV-, der wiederauferstandenen Köthener HOFKAPELLE-, dazu wunderbare Violinkonzerte.

Und nicht zu vergessen-, meine Gastgeberin: Ich bin dankbar, daß ich vier Nächte ein gutes Bett gefunden hatte. Auf meinen Wunsch gab es immer morgens für mich frischen angemachten Quark und Tomaten.

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Doch-, jetzt muss ich doch noch meinen BACHKÜLLER loswerden. Er hatte mich, nachdem ich dieses CÖTHENER BACHHEFT Nr.12/2004 gelesen hatte, immer wieder bedrückt.

‚PEINLICH FÜR EINEN REICHSFÜRSTEN LEOPOLD! –

Die Reisekasse war leer-, So was kam im Hause des Klein-Fürsten zwar immer mal vor, aber jetzt betrifft dieser ‚Notstand ‚ auch Bach selbst. Leopold A. von Anhalt-Cöthen mußte bereits früher als geplant mit seinem Hofstaat- und HOFKAPELLMEISTER aus Carlsbad abreisen. (Ungefähr Mitte Juni 1720). Bach hat also seine Maria Barbara NOCH LEBENDIG ANGETROFFEN. So erstöberte es ein seriöser Bachforscher (vgl.Köthener Bachhefte Nr.12/2004). Am 7.Juli 1720 wurde Maria Barbara begraben. Bach muss also beim Begräbnis dabei gewesen sein !!!

Bach ließ sich einige Monate später von seinen Fürsten und Freund Leopold A. von dem vorgeschriebenen ‚Witwer-Trauerjahr befreien und heiratete die ihm vom Zerbster Hof schon bekannte ‚SINGJUNGFER‘ Anna Magdalena Wilke. Derer beider Tochter, die dann geboren wurde, war (oder durfte ?) nicht in der Kirche getauft werden.

Damit entfallen alle romantischen Vorstellungen von einem Bach, der aus CARLSBAD kommend nur noch am GRAB seiner Frau Abschied nehmen konnte.

(Zusammenfassung eines Aufsatzes von Günther Hoppe in den Köthener Bachheften)

Und damit schließe ich mein ‚Abend-Tagebuch‘

Adamo

 

Bach Festtage 2016 in Köthen. Mein „Abend-Tagebuch“ in 4 Viertelkapiteln. Mein „Abend-Tagebuch“: Kapitel I


Bach Festtage 2016 in Köthen. Mein ‚Abend-Tagebuch‘ in 4 Viertelkapiteln. Mein „Abend-Tagebuch“: Kapitel I

Kapitel I: DIE KÖTHENER HOFKAPELLE

Ist sie wieder auferstanden? Die LEGENDÄRE KÖTHENER HOFKAPELLE-, vom Fürsten Leopold August von Anhalt-Köthen gefördert und vom besten Kapellmeister geführt, den es in diesen Zeiten gab:

Bach-Denkmal in Köthen

                                                       Bach-Denkmal in Köthen

JOHANN SEBASTIAN BACH.

J.S. Bach, von Leopold A. abgeworben in Weimar. Der, ausgehend von Veit Bach, in einer 200 Jahre zurückreichenden Musikerfamilie, also genetisch vorbelastet, hier in Köthen mit genialen Instrumental-Konzerten explodierende knapp 30jährige Bach. Noch verheiratet mit der ihm in Dornheim angetrauten Maria Barbara-, seine begabten Bach-Söhne wurden in diesem kleinen Residenzstädchen geboren.

ANDERE HOFKAPELLEN, wie die preußische in Berlin wurden EINGESPART. Frühere Arbeitgeber des jungen Bach, wie die Fürsten von Weimar oder die mit Religionsstreitigkeiten beschäftigten Pfarrer in Mühlhausen wollten den jungen Bach loswerden. Aber Leopold A. von Sachsen-Anhalt machte mit der Anstellung und freundschaftlichen Förderung von Bach in den mitteldeutschen Kleinstaaten seiner Zeit Furore. Und heute urteilen Bach-Experten: dies war die glücklichste Zeit in Bach’s kompositorischem Schaffen. Zwar ist ihm hier in Köthen seine erste Ehefrau weggestorben. Doch schon wenige Monate später heiratet er eine begabte, 19.jährige Kollegin. Eine SINGJUNGFER.
(Zur SINGJUNGFER folgt in meinem Abend-Tagebuch Kap.IV noch ein ‚Bach-Knüller‘ !!!)

Zuvor aber schon angemerkt: Maria Barbara Bach, geb.Bach (1.Frau) und Anna Magdalena Bach, geb.Wilke (2.Frau) verbergen für mich in ihrer Beziehung zum ‚ MANN BACH‘ noch ein Geheimnis. Näheres nach dem Vortrag von Volker Hagedorn, Autor eines aufsehenerregendem neuen Bach Buch ‚Die Welt Bach’s.‘

Heute abend in der lutherischen Kirche St.Agnes erschien die HOFKAPELLE ‚funkelnd und von Esprit sprühend‘:

Auferstanden als BACH-COLLEKTIV

Eine gute Nacht

wünscht Adamo

Anmerkungen:

-Viertelkapiteln sind ‚ganz kleine Kapitel‘
– Veit Bach gest.1619 in Wechmar (Ururgrossvater)
-17.10.1707 Trauung in Dornheim mit Maria Barbara Bach (Cousine 2.Grades)
-dann nur 365 Tage im Kirchendienst in Mühlhausen.
-seit 1708 Bach am Hof in Sachsen-Weimar
-dann 1717 – 1723 Bach in Köthen, ca.6.7.1720 stirbt Maria Barbara.
– wenige Monate später Hochzeit mit Anna Magdalena Wilke
-dann Umzug und bitteres Ende in Leipzig.

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MDR-Video-Bericht aus Köthen

Link:  http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/b/video-43944.html

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