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News aus der Klassikszene: März 2012


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Klassik-News Stand:  14.03.2012

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Leipzigs berühmter Knabenchor, die Thomaner, feiern am 20. März 800. Geburtstag! Anlass für ein Aufgefallen-Spezial.

Im Gespräch ist der Thomaskantor, Georg Christoph Biller.

 

Zum mdr „Das Gespräch“ in den obigen Flyer klicken..!!

Oder als Link: http://www.mdr.de/mdr1-radio-sachsen/audio199636.html

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Am 10. März 2012 ist der bedeutende Organist, Kirchenmusiker und Pädagoge

Heinz Wunderlich im Alter von 92 Jahren verstorben. 
Von 1959 bis 1989 lehrte er an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater als Professor für Orgelspiel und Improvisation.

Weitere umfangreiche Informationen über den nachstehenden Link:

http://www.hfmt-hamburg.de/aktuelles/detailansicht/article/zum-tode-von-heinz-wunderlich/

Foto Heinz Wunderlich (1919-2012)

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Mangel an Musikalität in der Gesellschaft bedroht Thomanerchor..!!

Es gebe nur noch wenige, die sich mit Musik beschäftigten, erklärte Biller. „Die Allgemeinheit macht weniger Musik als früher“, fügte der Thomaskantor hinzu. Der Thomanerchor sei aber angesichts des Alters, in dem er die Kinder für eine Ausbildung gewinnen wolle, auf ein allgemeines musisches Interesse in Familien und der Schule angewiesen. „Und darauf wirken wir hin, dass da wieder ein anderes Klima entsteht, aus dem heraus es eine größere Selbstverständlichkeit gibt, sich mit Musik zu befassen und auch die Anlagen schon früher zu wecken“, sagte Biller.

Um dies umzusetzen, wurde das „forum thomanum“ als Informations- und Förderinstitution für Kinder und Jugendliche eingerichtet. „Das Forum meint eine Zukunftsperspektive, die wir vor allem in unserem Jubiläumsjahr deutlich machen wollen“, erläuterte der 16. Thomaskantor seit Johann Sebastian Bach. Es gehe nicht nur darum, die Geschichte des Chores zu feiern, sondern auch darum, auf die Zukunft hinwirken, fügte er hinzu. Biller feiert im November den 20. Jahrestag seiner Amtsübernahme.

Weitere Information dazu << h i e r >>

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 07.03.12 –

Das verloren geglaubte Schülerverzeichnis der Leipziger Thomasschule aus der Bach-Ära wurde von einem Forscher des Bach-Archivs Leipzig wiederentdeckt. Der Band, welcher eigenhändig eingetragene Kurzlebensläufe aller 650 neuaufgenommenen Alumnen der Thomasschule für den Zeitraum 1729 bis 1800 enthält, ist die wichtigste biographische Quelle zu Bachs Thomanern und liefert neue Hinweise zur Datierung seiner Werke.

Eine erste öffentliche Präsentation erfolgt im Rahmen der Ausstellung »Netzwerk Thomanerchor« des Bach-Museums Leipzig, die ab dem 16. März 2012 zu sehen ist.

Der fast 700seitige Band »Album Alumnorum Thomanorum« wurde in den 1960er Jahren zusammen mit anderen Unterlagen von der Thomasschule an das Stadtarchiv Leipzig übergeben und dem Bestand Thomasschule zugeordnet. Bei Recherchen zur Thomana entdeckte ein Forscher des Bach-Archivs Leipzig den bislang unbeachteten Band. Im Zuge des Forschungsprojektes »Johann Sebastian Bachs Thomaner«, das von der Gerda Henkel Stiftung maßgeblich gefördert wird, soll der Fund nun im Bach-Archiv Leipzig wissenschaftlich ausgewertet werden.

»Wir haben hier gewissermaßen das Stammbuch von Bachs Sängern wiedergefunden. Da wir aus Anlass des 800jährigen Thomana-Jubiläums gerade damit begonnen haben, in einem Sonderprojekt systematisch die Lebensläufe der Bach-Thomaner zu erkunden, wird uns die Matrikel vielfältige Dienste leisten und uns gewiss auf ganz neue Spuren bei der Suche nach weiteren Bach-Dokumenten führen«, so Dr. Michael Maul. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Bach-Archivs Leipzig nimmt seit zwei Jahren eine systematische Sichtung der historischen Schulmaterialien vor, im Rahmen derer ihm auch die Wiederentdeckung der Matrikel gelang.

Weitere Info: nmz

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Lorenz Christoph Mizler – der große Unbekannte in J.S. Bach’s Leben gründete 1738 in Leipzig die „Correspondierende Societät“


Liebe Bachfreunde/innen!

Thomaskirche und Thomashof Leipzig @Wolfgang übermittelte mir einen Zeitungsartikel  der „Süddeutschen Zeitung“ vom 26.7.2011 über den  Begründer der

 „Correspondierende Societät der  musikalischen  Wissenschaften“ 

„Lorenz Christoph Mizler“ (1711-1778)

 der 1738 in Leipzig diese Institution gründete.

 Nach  1731 bis 1734 wird Lorenz Christoph Mizler  Schüler  von J.S. Bach und sein glühender Verehrer.

 Weitergehende Informationen über

„Lorenz Christoph Mitzler „

–   h i e r  ..!! –

 Hierzu möchte ich auf die von @Barbara angegebene  Rundfunksendung hinweisen, die sich mit dem  gleichen Thema:

Mizler ist der große Unbekannte in J.S. Bachs Leben“ befasst.

Sendetermin am 7. August 2011 in Bayern-Klassik um ca. 18:50 Uhr bis 19:15 Uhr im Rahmen der Bach-Übertragung aus Ansbach mit der h-Moll Messe BWV 232 von J.S. Bach.

Bayern-klassik
18:00 – 20:30 Uhr
Festspielzeit: Bachwoche Ansbach
Johann Sebastian Bach: „Messe h-moll“ BWV 232 –
Dorothee Mields, Sopran; Wiebke Lehmkuhl, Alt; Daniel Johannsen, Tenor; Jochen Kupfer, Bass
Dresdner Kammerchor
Dresdner Barockorchester
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Ca. 18.50 – 19.15 Uhr:
PausenZeichen *)
Bachs schillerndster Schüler – der Musiktheoretiker, Philosoph und Arzt Lorenz Christoph Mizler
Von Wolfgang Schicker
*) Als Podcast verfügbar

Angaben zu Bayern Klassik:

Allgemein http://www.br-online.de/br-klassik/

Programm http://www.br-online.de/br/jsp/global/funktion/programmvorschau/programmfahne.jsp?programm=B4

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Lorenz Christoph Mizler von Kolof (* 26. Juli 1711 in Heidenheim (Mittelfranken); † 8. Mai 1778 in Warschau) war ein deutscher philosophischer Gelehrter, Schriftsteller, Mediziner, Buchhändler, Buchdrucker, Musiktheoretiker, und Musikwissenschaftler.

Lorenz Christoph Mizler hat im Jahre 1738 die

„Correspondierende Societät der musikalischen Wissenschaften“

in Leipzig gegründet, der auch Bach 1747 beigetreten ist. Ihr gehörten u.a. Händel, Telemann und Graun an.

BR-Klassik:

Mizler ist der große Unbekannte in Bachs Leben– und doch von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Einige der von ihm komponierten Oden werden in dieser Veranstaltung exklusiv vorgetragen. In Mizler lernen wir nicht zuletzt eine weitere wichtige und direkte Verbindung zwischen Bach und Ansbach kennen!

Ein spannender und inhaltsreichen Artikel zu dem Thema erschien – wie bereits angemerkt – in der SZ am 26.7.2011. Diesen Artikel füge ich nachstehend bei und möchte ihn zum Lesen sehr empfehlen:

  Link: J.S.Bach + Mizler

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Dir liebe Barbara und lieber Wolfgang herzlichen Dank für Eure Informationen zu Bach-Mizler, eine spannende Geschichte über den großen Unbekannten in J.S. Bach’s Leben. Dieser Artikel und die BR-Sendung werden jeden Bach-Freund erhellendes über „Lorenz Christoph Mizler“  eröffnen..!!

Grüße

Volker