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Blog-Treffen in Bückeburg und OWL mit einem Konzert in Löhne-Mennighüffen Ev. Gemeindehaus „Siemshof“


Liebe Blog-Mitglieder!

Johann Christoph Friedrich Bach

Das nächste Treffen ist für den Samstag, 11. Juni 2011 nach Bückeburg und OWL vereinbart. Dort begeben wir uns auf die Spuren des „Bückeburger Bach“ Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) der dort 45 Jahre als
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„Hochgräflich Schaumburg-Lippischer Cammer-Musicus“ am Hof  in Bückeburg
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in Diensten stand.
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Nach einer umfangreichen Besichtigungs-Tour in Bückeburg setzen wir die Fahrt am Nachmittag nach Heford zum Museum „MARTa“ fort.
Als krönender Abschluss des Tages erfolgt im Ev. Gemeindehaus Siemshof, Mennighüffen-Ostscheid, um 18 Uhr ein Konzert mit Auszügen aus Schuberts-Winterreise und von J.S. Bach die Eingangs-Arie für Alt aus der Kantate BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“  mit Flügel-Begleitung.
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Konzert am 11. Juni um 18.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus Siemshof in Löhne-Mennighüffen

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Ev. Gemeindehaus Siemshof Löhne-Mennighüffen

Ein Treffen / eine Begegnung besonderer Art erwartet uns am 11. Juni 2011. Das J.S. Bach-Forum „Volkers Klassikseiten J. S. Bach“ http://meinhardo.wordpress.com/ war zunächst ausschließlich ein Internetforum zum Meinungsaustauschüber die Musik von Johann Sebastian Bach. Das Interesse konzentrierte sich dabei auf Aufführungen unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner mit seinem Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists. Inzwischen sind die Mitglieder aus ihrer Anonymität herausgetreten. Sie treffen sich zu Konzerten während der Bachfeste in Leipzig, Köthen und Arnstadt, sowie zu Konzerten andernorts in ganz Deutschland.

Einmal im Jahr trifft man sich an einem ausgewählten Ort aus einem besonderen Interesse und Anlass. In diesem Jahr wird der Bückeburger-Bach besucht. Dazu führen die Wege aus Leipzig, Dresden, Münster, Hannover, der Schweiz, Holland, Herford, Spenge, Velbert und Löhne zunächst nach Bückeburg und dann nach Löhne-Mennighüffen bzw. Siemshof. Dort soll der Abschluss dann abends um 18.00 Uhr  im Ev. Gemeindehaus sein mit einem kleinen Konzert. Claudia von Felbert wird für uns singen und Sie sind alle ganz herzlich eingeladen, u.a. Teile aus Schuberts Winterreise im Sommer zu erleben. Aber der große Meister fehlt natürlich auch nicht: der Eingangssatz aus J. S. Bach, BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“ wird ein wunderschöner Ausklang sein.

Besuch des Museum's "MARTa" in Herford

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Programm:

Auszüge aus Schubert’s Winterreise Arie für Alt:

Eingangs-Satz aus der Kantate BWV 170

„Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“

Ausführende:

Claudia von Felbert, MezzoSopran

Dmitri Grigoriev, Flügel-Begleitung

Eintritt: frei am Ausgang wird um eine Spende für das Konzert gebeten.

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Folgende Auszüge aus der Winterreise von Franz Schubert  werden vortragen:
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Programm:
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Franz Schubert „Die Winterreise op. 89“
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1.   „Gute Nacht“ (Fremd bin ich eingezogen) D 911,1 / Tonart: d-Moll

5.   „Der Lindenbaum“ (Am Brunnen vor dem Thore) / Tonart: D 911,5  E-Dur

7.   „Auf dem Flusse“ (Der du so lustig rauschtest) D 911,7 / Tonart: e-Moll

11. „Frühlingstraum“ (Ich träumte von bunten Blumen) D 911,11 / Tonart: A-Dur

15. „Die Krähe“ (Eine Krähe war mit mir) D 911,15 / Tonart: c-Moll

20. „Der Wegweiser“ (Was vermeid’ ich denn die Wege) D 911,20 / Tonart: g-Moll

21. „Das Wirtshaus“ (Auf einen Todtenacker) D 911,21 / Tonart: F-Dur

22. „Muth!“ (Fliegt der Schnee mir in’s Gesicht) D 911,22 / Tonart: g-Moll

24. „Der Leiermann“ (Drüben hinterm Dorfe) D 911,24 / Tonart: a-Moll

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Anmerkung zum Inhalt von Schubert’s Winterreise:

Winterreise ist ein Liederzyklus bestehend aus 24 Liedern für Singstimme und Klavier, den Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem Tod, vollendete. Der vollständige Titel des Liederzyklus lautet: Winterreise. Ein Cyclus von Liedern von Wilhelm Müller. Für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte komponiert von Franz Schubert. Op. 89.
.Der Zyklus wurde von nahezu allen bedeutenden Liedsängern (Bass, Bariton, Tenor), aber auch von Sängerinnen (Mezzosopran, Alt, Sopran) interpretiert. Das Werk gilt neben dem Zyklus „Die schöne Müllerin“ als Höhepunkt der Gattung Liederzyklus und des Kunstliedes. Es gilt sowohl technisch als auch interpretatorisch als große Herausforderung für Sänger und Pianisten. 
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Innerhalb des Zyklus lässt sich kein durchgehender Handlungsstrang erkennen. Es handelt sich eher um einzelne Eindrücke eines jungen Wanderers. Auf den 24 Stationen seines passionsgleichen Weges ist er zunächst starken Stimmungsgegensätzen von überschwänglicher Freude bis hin zu hoffnungsloser Verzweiflung ausgesetzt – von Schubert durch den häufigen Wechsel des  Tongeschlechts verdeutlicht –, bevor sich allmählich eine einheitliche, jedoch vielfältig schattierte, düstere Stimmung durchsetzt.
Im Ausklang des Zyklus trifft der Wanderer auf den Leiermann, der frierend seine Leier dreht, aber von niemandem gehört wird. Die Melodie erstarrt hier zur banalen Formel, das musikalische Leben hat sich verflüchtigt und das Gefühl scheint aus einem verloschenen Herzen entwichen zu sein – und doch gelingt Schubert in dieser Szenerie unendlicher Hoffnungslosigkeit hier eines seiner anrührendsten und gleichzeitig schlichtesten Lieder.
Mit der Frage „Willst zu meinen Liedern deine Leier dreh’n?“ endet die „Winterreise“. Manche sehen in diesem Lied die Kunst als letzte Zuflucht dargestellt, andererseits wird der Leiermann, dem der Wanderer sich anschließen will, auch als Tod gedeutet.
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Kurz-Biographien von den Mitwirkenden:

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Dmitri Grigoriev - Piano - Bild: Traum

Dmitri Grigoriev (Piano) studierte in St. Petersburg und schloss dort mit dem Orgelkonzert-Examen ab. Seit 2004 studierte er in Herford an der Hochschule für Kirchenmusik. Sein C-Studium wurde in Deutschland anerkannt und so konnte er das B- und schließlich das A-Studium beginnen. In 2010 beendete Dimitri Grigoriev sein A-Studium mit Erfolg. Er ist voraussichtlich bis Ende 2011 als Kirchen-Kantor – in Vertretung – in der Ev. Kirchen-Gemeinde Bielefeld-Sennestadt tätig.

Claudia von Felbert - Mezzosopran

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Claudia von Felbert – Mezzosopran

Wohnhaft in Velbert – hat seit 1992 als Chorsängerin im Vokalensemble Hamm-Herringen und in Ehingen/Donau unter der Leitung von Christoph Mehner mitgewirkt.

Seit 2005 erhält sie Gesangsunterricht bei Christina Michel in Essen und hat seit 2000 regelmäßige Soloauftritte bei verschiedenen Veranstaltungen.

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Ich wünsche allen Blog-Teilnehmern ein wunderbares Treffen und den Besuchern des Konzertes im Ev. Gemeindehaus Siemshof eine schöne Konzert-Stunde.

Herzliche Grüße

Volker

Auf den Spuren des – Bückeburger Bach – Johann Christoph Friedrich Bach


Hallo,

aus meiner Reihe: „Auf den Spuren von Johann Sebastian Bach“ möchte ich die Sichtweite ergänzen auf seinen zweitjüngsten Sohn „Johann Christoph Friedrich Bach“ ( genannt der „Bückeburger Bach“)geboren am 21. Juni 1732 in Leipzig, gestorben am: 26. Januar 1795 im Fürstentum Schaumburg-Lippe in „Bückeburg“ – Niedersachsen.

 

Johann Christoph Friedrich Bach (Bückeburger Bach) 1732-1795

Johann Christoph Friedrich Bach (Bückeburger Bach) 1732-1795

 

Biographie:  „Johann Christoph Friedrich Bach“ *)

Johann Christoph Friedrich Bach sein Lebenslauf begann wie der seiner Brüder: Er erhielt eine Ausbildung an der Leipziger Thomasschule sowie musikalischen Unterricht durch seinen Vater. Wilhelm Friedemann Bach, der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs, hielt (nach der Aussage von Nikolaus Forkel) den Halbbruder für den „stärksten Spieler“ unter den vier Brüdern, der „seines Vaters Claviercompositionen am fertigsten vorgetragen“ habe. Mit siebzehn Jahren begann Friedrich ein Jurastudium an der Leipziger Universität, brach dieses aber bald darauf, noch vor dem Tod des Vaters, wieder ab und folgte um die Jahreswende 1749/50 als gerade Achtzehnjähriger dem Ruf, als „Hochgräflich Schaumburg-Lippischer Cammer-Musicus“ am Hof in Bückeburg in Dienste zu treten. Der aufgrund seines 45-jährigen Wirkens in der Stadt wurde Johann Christoph Friedrich Bach (auch der „Bückeburger Bach“) – genannt.

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Gastliche Einkaufsstrasse in Bückeburg-Niedersachsen (Fotorechte: V.Hege)

Gastliche Einkaufsstrasse in Bückeburg-Niedersachsen (Foto: V.Hege)

 

Der Fürst von Schaumburg-Lippe, hatte sich von der königlichen Hofmusik am Hofe Friedrich „Friedrichs II“. in Potsdam stark beeindruckt gezeigt und feste Pläne gefasst, in seiner Residenz diesem Vorbild nachzueifern.

Am Bückeburger Hof waren derzeit die beiden Italiener Angelo Colonna als Konzertmeister und Giovanni Battista Serini als Kapellmeister und Komponist tätig. Bach lernte hier den Stil der italienischen Oper und Kantate kennen, da in den mindestens zweimal wöchentlich stattfindenden Concerten, die in der Regel spätnachmittags gegeben wurden, vor allem Vokalmusik aufgeführt wurde. Dazu unterhielt die Hofkapelle eine Sängerin, Lucia Elisabeth Münchhausen, Tochter des Hofmusikers Ludolf Andreas Münchhausen, die durch den Unterricht des Konzertmeisters Serini in die italienische Gesangskultur eingeführt wurde. Am 8. Januar 1755 heiratete Bach die Hofsängerin Münchhausen, die bald darauf ihren Unterricht bei Serini einstellte.

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(Unterbrechung der Biographie aufgrund eingefügter Fotos..!!)

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Stadtkirche Bückeburg.Erbaut 1611-1615 im Stil der Weserrenaissance

Stadtkirche Bückeburg. Erbaut 1611-1615 im Stil der Weserrenaissance (Foto: V. Hege)

 

Graf Ernst von Schaumburg beauftragte im Jahr 1608 Giovanni Maria Nosseni mit dem Bau einer Stadtkirche in Bückeburg. Ab 1611 wurde mit dem Bau begonnen, der 1615 abgeschlossen wurde. Dieses Gotteshaus gilt als das erste bedeutende Kirchenbauwerk des frühen Protestantismus in Deutschland. Graf Ernst wollte mit dem Bau ein Exempel bieten, daher ließ er über der Fassade die Inschrift EXEMPLUM RELIGIONIS NON STRUCTURAE“ anbringen, die auch als Akronym seine Inizialen bilden. Der Bau wurde aus Obernkirchner Sandstein erbaut. Einen ursprünglich vorgesehenen Kirchturm ließ die Statik nicht zu. Bekanntester Prediger an der Kirche war Johann Gottfried Herder (1771-1776). Im Advent 1962 wurde der Altar zum größten Teil durch Brandstiftung zerstört. *)

 

Compenius-Orgel in der Stadtkirche Bückeburg aus dem 17. Jahrhundert

Compenius-Orgel in der Stadtkirche Bückeburg aus dem 17. Jahrhundert im Altarraum platziert. (Foto: V. Hege)

 

Die ursprüngliche Orgel stammte von dem Wolfenbütteler Orgelbaumeister Compenius. Auch sie wurde Advent 1962 ein Opfer des Brandes. Der Neubau stammt von dem Orgelbaumeister Janke aus Göttingen (1997). *)

Nachstehend eine Hörprobe von der neuerstellten Janke-Orgel in der  Stadtkirche in Bückeburg: J.S. Bach –  „BWV 553 Präludium in C“

Link für die Hörprobe:

Hörproben https://meinhardo.files.wordpress.com/2009/09/janke-orgel-stadtkirche-buckeburg-j-s-bach-bwv-553-praludium-und-fuge-in-c.mp3Janke-Orgel Stadtkirche Bückeburg J.S. Bach BWV 553 Präludium und Fuge in C

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Fortsetzung der „Johann Christoph Friedrich Bach“ – Biographie..!!

Bach wurde  1756 mit der Leitung der Hofkapelle betraut und bekam 1759 offiziell die Stelle des Hofkapellmeisters. Der einzige Versuch Johann Christoph Friedrichs, diese Anstellung gegen eine andere einzutauschen, war seine Bewerbung als Musikdirektor in Hamburg (1767). Da die Wahl jedoch auf seinen Bruder Carl Philipp Emanuel fiel, blieb er weiterhin in Bückeburg. Unter seiner Leitung wurde die Bückeburger Hofkapelle zu einer der besten an den fürstlichen Höfen Deutschlands. Er betreute die Kapelle bis zu seinem Tod am 26. Januar 1795. Hinsichtlich seines kompositorischen Schaffens steht Johann Christoph Friedrich Bach bis heute im Schatten seiner Brüder. Während seiner 45-jährigen Beschäftigung am Bückeburger Hof schrieb er jedoch eine beachtliche Anzahl von Oratorien, Kantaten und später etliche Sinfonien und Klavierkonzerte. Viele seiner Werke gelten als verschollen oder man vermutet sie noch als Kriegsbeute in Russland . Seine Werke wurden während des 2. Weltkrieges aus Sicherheitsgründen nach Berlin ausgelagert. *)

 

Herder-Denkmal an der Stadtkirche Bückeburg (Fotorechte: V. Hege)

Herder-Denkmal an der Stadtkirche Bückeburg (Foto: V. Hege)

 

Die Berufung Johann Gottfried Herder (1744-1803) als Hofprediger und Konsistorialrat nach Bückeburg im Jahre 1771 führte zu fruchtbarer Zusammenarbeit und einer Freundschaft zwischen dem Dichter und dem Komponisten Johann Christoph Friedrich Bach.

Aus ihrem gemeinsamen Schaffen-  (Herder) – stammen die Oratorien Die Kindheit Jesu und Die Auferweckung des Lazarus (1773) sowie einige Kantaten und die dramatische Werke Brutus und Philoktetes (beide 1774), wobei der kritische Herder offenbar in der engen Zusammenarbeit mit Bach seine musikästhetischen Ansichten in die Praxis umgesetzt sah. Diese Phase, die für Bach eine geistig anregende Zeit war, endete 1776 mit der Berufung Herders nach Weimar.

Während seiner einzigen größeren Reise im Frühsommer 1778, auf der er gemeinsam mit seinem Sohn – über eine Zwischenstation in Hamburg zu Carl Philipp Emmanuel – zu Johann Christian Bach nach London fuhr, wo der junge Wilhelm seine weitere Ausbildung erhalten sollte. In London lernte Friedrich in den Konzerten seines Bruders u. a. Werke Glucks und Mozarts kennen, die ihn von da an stark interessierten und beeinflussten. Jüngere Forschungen seit Hansdieter Wohlfahrth und Ulrich Leisinger sehen in Friedrich Bach einen Brückenbauer zwischen dem ausklingenden Barock und der sich herausbildenden Klassik.

Am 26. Januar 1795 starb Johann Christoph Friedrich Bach „an einem hefftigen Brust-Fieber“ in Bückeburg, wo er am 31. Januar auf dem Jetenburger Friedhof in Bückeburg begraben wurde. Dort wurde 1803 auch Bachs Witwe beigesetzt.
Sein Sohn Wilhelm Friedrich Ernst Bach führte die Komponistentradition in der Familie fort. *)

– Biographie-Ende –

*) Textauszüge: Wikipedia

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CD-Einspielung von „Johann Christoph Friedrich Bach“

Cover: Johann Christoph Bach -Die Kindheit Jesu- Rheinische Kantorei
Cover: Johann Christoph Bach – Oratorium Die Kindheit Jesu – Rheinische Kantorei

Eine empfehlenswerte Einspielung des Oratoriums von J.Chr.Fr. Bach „Die Kindheit Jesu“von der Rheinischen Kantorei von Herrmann Max – bei amazon – mit Hörprobe –  zu erhalten über meine Partner-Seite:

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/09/johann-christoph-friedrich-bach.html

Ein weiterer Link zu einer CD-Veröffentlichung:

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Meine Spurensuche:

Bei herrlichem Sonnenschein unternahmen wir  die schon lange geplante Anfahrt in das Fürstentum Schaumburg-Lippe nach Bückeburg-Niedersachsen, das fast vor unserer Haustür liegt – (zwischen Bielefeld und Hannover liegender Ort) – Es war eine Reise „auf den Spuren von den Söhnen von J.S. Bach“ und fanden sehr interessante Spuren in der Fürstenstadt Bückeburg – vor. Diese möchte ich mit Bildern und kleinen Textbeiträgen darstellen. Bückeburg ist eine urgemütliche und einheimelige Stadt, der Baustil der „Weserrenaissance“ ist überall sichtbar und wunderbar erhalten geblieben. Dazu das von den Nachfahren bewohnte Fürstliche Schloss mit seinem weitläufigen Park lädt direkt zum Besuch ein.

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Das Eingangstor zum Bückeburger Schloss (Fotorechte: V. Hege)

Das Eingangstor zum Bückeburger Schloss (Foto: V. Hege)

 

 

Johann Christoph Friedrich Bach seine Wirkungsstätte: Fürstliche Schloss von Schaumburg-Lippe in Bückeburg

Johann Christoph Friedrich Bach seine Wirkungsstätte: Fürstliche Schloss von Schaumburg-Lippe in Bückeburg.(Foto: V.Hege)

 

Gegenüber liegend vom Schloss ist die ehemalige Wohnstätte „Renthaus“ – von Johann Christoph Friedrich Bach zu finden. Das Gebäude befindet sich in einem großartigen Zustand, dort ist eine Erinnerungstafel auf Bach’s Wohnsitz angebracht worden.

 

Das "Renthaus", Wohnsitz von Johann Christoph Friedrich Bach (Fotorechte: V. Hege)

Das "Renthaus", Wohnsitz von Johann Christoph Friedrich Bach (Foto: V. Hege)

 

 

Das "Renthaus" Gebäude aus dem 17. Jahrhundert in Bückeburg (Fotorechte: V. Hege)

Das "Renthaus" Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, Wohnsitz von "Johann Christoph Friedrich Bach" in Bückeburg (Foto: V. Hege)

 

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Anschließend begaben wir uns auf eine weitere Spurensuche „auf dem Wege von Johann Christoph Friedrich Bach“ zum Jetenburger Friedhof, seine letzte Ruhestätte.

Google-Maps zum Jetenburger Friedhof:

Link: Größere Kartenansicht

Der Jetenburger Friedhof wird heute nicht mehr genutzt. Die Wegstrecke von der Stadtkirche Bückeburg dorthin kann von der Fußgängerzone zu Fuß in ca. 10-15 Minuten erreicht werden. Der Friedhof  liegt an der Jetenburger Straße – ist gut gepflegt und am Friedhofeingang – an der linken Seite – befindet sich ein Hinweisschild zu der Grabstätte von Bach.

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Sicht auf die Grabstätte von Johann Christoph Friedrich Bach

Sicht auf die Grabstätte mit Hinweisen - von Johann Christoph Friedrich Bach.(Foto: V.Hege)

 

 

Letzte Ruhestätte von "Johann Christoph Friedrich Bach"

Letzte Ruhestätte von "Johann Christoph Friedrich Bach" auf dem Jetenburger Friedhof. (Foto: V.Hege)

 

 

Hinweise mit fam. Daten und sein Wirken in Bückeburg (Fotorechte: V. Hege)

Hinweise mit fam. Daten und sein Wirken in Bückeburg (Foto: V. Hege)

 

 

Die Jetenburger Kirche aus dem 13. Jahrhundert auf dem gleichnamigen Friedhof in Bückeburg

Die Jetenburger Kirche aus dem 16. Jahrhundert auf dem gleichnamigen Friedhof in Bückeburg-Niedersachsen. (Foto: V.Hege)

 

Die Jetenburger Kirche ist eine kleine evangelisch-lutherische Kirche in Bückeburg, Landkreis Schaumburg, Niedersachsen. Diese auf den ersten Blick einfach erscheinende Feldstein-Dorfkirche stammt von 1573, jedoch befand sich hier schon seit dem 12. Jahrhundert eine Kirche. Jetenburg ist der älteste Stadtteil von Bückeburg (entlang der Jetenburger Straße). Früher handelte es sich hierbei um eine eigenständige Orts- und Kirchengemeinde. Bis zur Fertigstellung der Bückeburger Stadtkirche gingen auch die Bückeburger nach Jetenburg in die Kirche. Das Gelände um die Jetenburger Kirche besteht aus einem alten Friedhof, der heute nicht mehr als solcher genutzt wird. *)

Als Schlussfazit möchte ich anmerken, das die hinterlassenen Spuren von „Johann ChristophFriedrich Bach“ in Bückeburg sich in einem fantastischen Zustand befinden. Ein Besuch der historischen Stadt Bückeburg kann ich wärmsten empfehlen, großartige Weserrenaissance-Gebäude – Bückeburger Stadtkirche – Janke-Orgel – Fürstliches Schloss Schaumburg-Lippe – Historisches Rathaus – das Renthaus – der historische Jetenburger Friedhof …. – urige und gemütliche Gastronomie mit Strassenwirtschaft – das Hubschraubermuseum – und und… es gibt so Vielfältiges zu entdecken und die Umgebung und Landschaft von Bückeburg und das Fürstentum Schaumburg-Lippe ist wunderschön und kann den Besuch sehr empfehlen. Zum Abschluss dieser Spurensuche empfehle ich zur Stärkung und Entspannung die Außengastronomie im Schlosspark von Bückeburg, herrlich und ruhig gelegen mit zivilen Preisen – aufzusuchen.

 

Aussengastronomie im Schlosspark Bückeburg

Aussengastronomie im Schlosspark Bückeburg. (Foto: V.Hege)

 

Den vorgenannten Artikel werde ich in Zukunft ergänzen mit einem weiteren Beitrag unter dem Motto. „Auf den Orgelspuren von J.S. Bach und seine Söhne“.

Weitere Informationen zu der Stadt Bückeburg über die nachstehenden Links:

LINK:  http://de.wikipedia.org/wiki/Bückeburg

LINK:  zur Stadtgemeinde Bückeburg

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Grüsse

Volker

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