Archiv des Autors: Volker

Über Volker

Meine Liebe gilt der "Klassischen Musik" von der Renaissance bis zur Romantik. Mein Übervater aller Komponisten ist "Johann Sebastian Bach.!!"

Neues Forum: Volker’s Klassikseiten J.S. Bach bei WordPress


Ansicht vom Alt-Forum Diskussionsforum J.S. Bach

Ansicht vom Alt-Forum Diskussionsforum J.S. Bach

Alt-Forum:

Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000 und sonstige Klassik-Themen

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Hallo,

seit dem 14. Januar 2009 habe ich eine neue Plattform bei „WordPress“ gefunden und meinen Blog: Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000 nach hier verlegt.

Ich wünsche allen Usern und Besuchern in meinem Blog unterhaltsame Stunden und ein nettes Miteinander. Seid herzlich dazu eingeladen, dieses Forum mit Leben zu füllen.

Grüsse an alle „alten und neuen Besuchern“

Volker

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Es war ein Rausch – Besuch des Gardiner-Konzertes in Spitalfields – England


@Iris sagt:

Hallo,

mit etwas Verspätung melde ich mich wieder aus Old Germany. Verspätung deshalb: als wir wieder zu Hause ankamen, waren unsere Wasserleitungen zugefroren.


Foto: London City und die Themse

Am 6.1. 2009 sind wir gegen 8.00 Uhr bei strahlender Sonne in England gelandet, haben uns mit Freunden in der Westminster Central Hall (Methodisten Zentrum) getroffen und angefangen London zu erobern. Mit dem big eye (Riesenrad an der Themse in Westminster) haben meine Leute sich einen Höhenüberblick über London verschafft. Meine Tochter hat ganz tolle Aufnahmen gemacht. Ich selbst hab` während
der Zeit unsere Vouchers für Tube und Bus eingelöst – mein Höhenkoller erlaubt mir kein Riesenrad – und dann sind wir Tube gefahren – wie die Weltmeister.

Flyer von Spitafields
(Zur Vergrößerung in den Flyer klicken)

Zuerst nach Spitalfields zur Generalprobe am 06.01.2009 mit den English Barock Soloists, dem Monteverdi Choir und Sir John Eliot Gardiner.

Foto: Christ Church in Spitafields / England

Ich habe noch nie einen so gut aufgelegten, lockeren, teilweise übermütigen Sir Gardiner erlebt. Er witztelte mit seinem Chor, brachte sein Orchester und uns alle zum Lachen. Einer der Sänger kam ein paar Minuten zu spät. Der Sir: „Hallo, nice to see you!“ Er hat eine akribische Probenarbeit geleistet und bei der Arbeit zur Motette „Jesu meine Freude“ das allerletzte aus dem Chor heraus gekitzelt. Leider konnte ich nicht bis zum Schluss der Probe bleiben. Aber das Konzert am nächsten Abend am 07.01.2009 war einfach grandios – von Anfang bis Ende.

Foto Applaus in der Christ Church Spitafields

Auf dem Programm:

„Jesu meine Freude“ Motette (BWV 227)
Brandenburgische Konzert Nr. 3 (BWV 1048)
Weihnachtsoratorium 5. Kantate „Ehre sei Dir Gott gesunden“ (BWV 248)

Die Motette habe ich so eindrucksvoll noch nie gehört. Selbst die alte Motetteneinspielung von Gardiner kommt da nicht mit. Aber es lag wahrscheinlich an dem Live-Erlebnis. Wir saßen in der 1. Reihe, alles war
zum Anfassen nahe, wir waren einfach im Geschehen mitten drin – da konnte man sich nur mitreissen lassen.

Beim 3. Brandenburger saß der Sir ganz entspannt in der 1. Reihe – wie in Köthen – (neben uns) und lauschte seinem Orchester. Kati Debretzeni hat mir ihrem Spiel nicht nur geleitet sondern alle mitgerissen. Es war eine Freude zu sehen, wie sich die Spieler/innen die Bälle zuwarfen, sich gegenseitig mit Augenzwinkern und Lachen anfeuerten. Wir waren fasziniert.

Foto: Applaus in der Christ Church Spitafields / England

Das „Ehre sei Dir Gott gesungen“ aus dem Weihnachtsoratorium war großartig. Julia Doyle / Katharine Fuge haben mit ihrem wunderschönen Sopran, Clare Wilkinson mit ihrer ausgewogenen und anrührenden Altstimme eine Klasse für sich geboten. Der Tenor Nicholas Mulroy war bei unserer Aufführung zu dominant – vielleicht lag`s auch daran, dass wir nur einen Meter von ihm entfernt saßen; am letzten Abend – wir saßen im Mittelschiff – war er richtig gut. Der Baß (Matthew Brook / Samuel Evans) war eine Freude. Bis in die tiefsten Tiefen, sauber, schön, klar – alles in allem: die Solisten waren große Klasse. Die Barock Soloists einfach super. Neben den vielen anderen war der Oboist Michael Niesemann eine „Hörweide“.

Bis hierher erst einmal.

Liebe Grüße und eine schöne Woche.
Iris

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Liebe Bachfans,

hier nun meine Eindrücke von der letzten Aufführung, vom 08.01.2009 in Spitafields – die wir alle fünf miterlebt haben:

Programm:

„Singet dem Herrn ein neues Lied“ Motette
Brandenburgische Konzert Nr. 1 BWV 1046
„Wenn die stolzen Feinde“ 6. Kantate Weihnachtsoratorium BWV 248

„Singet dem Herrn ein neues Lied“ hat uns im wahrsten Sinne des Wortes von den Kirchenbänken geholt. Mitreißend, swinging, der Chor grandios in Akzentuierung und Aussprache, Gardiner dirigierte ohne Partitur und hat alles, aber auch alles aus seiner Schar herausgeholt. Für mich war dies schon eine Höhepunkt schlechthin.

Das 1. Brandenburger Konzert dirigierte er diesmal selbst – mußte er auch – seine Corni waren mal wieder auf der Galopprennbahn. Es war mitreißend und ich mußte stellenweise ein lautes Lachen unterdrücken.
Herzstück und Höhepunkt der 6. Kantate (Weihnachtsoratorium) war für mich der Choral: „Ich steh` an deiner Krippen hier“. Der Chor hat es so einfühlsam, so überirdisch schön gesungen, dass ich den Schluss der Kantate nur noch wie in einem Rausch erlebt habe. Beim Schlussapplaus war`s dann mit meiner Fassung vorbei. Ich konnte und wollte mir nicht vorstellen, dass all das Schöne schon vorbei sei und habe bitterlich geweint.


Foto: Schlussveranstaltung in der Christ Church Spitafields am 8.1.2009

Unter dem Namen „Spitalfields Music 2008“ haben die Musik- und Gardinerfreunde ein riesen Programm absolviert:

800 Stunden Musik
250 workshops
103 Aufführungen
25.000 Besucher

bis zum nächsten Lebenszeichen alles Liebe und Gute!
Gruss
Iris

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Radiotipps für die 3. Kalender-Woche 2009


@Barbara sagt:

Hallo,

Hier meine Radiotipps für die 3. Kalender-Woche 2009:

11.1.2009
NDR
8:00 h – 8:40 h
Kantate
Geistliche Musik am 1. Sonntag nach Epiphanias
…
Johann Sebastian Bach: Mein liebster Jesus ist verloren, Kantate BWV 154 Michael Chance, Countertenor James Gilchrist, Tenor / Peter Harvey, Bariton Monteverdi Choir / English Baroque Soloists Ltg.: John Eliot Gardiner
Dies ist eine Aufnahme von 2000, die noch nicht erschienen ist. Sie wir auf Vol. 18 enthalten sein.

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Für die, die das Nobelkonzert nicht hören / aufnehmen konnten, es aber gerne noch möchten: NRK sendet dieses Konzert noch einmal:

16.1.2009
NRK Klassisk
ab 19.30 h
Nobelkonserten fra Stockholm
Symfoni nr 7 i d-moll,
av Antonín Dvorák (1841-1904).
Messe i c-moll, K 427,
av Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791).

Miah Persson, sopran.
Ann Hallenberg, alt.
Helge Rönning, tenor.
Peter Mattei, bass.

Eric Ericsons kammerkor.
Monteverdi-koret.
Stockholm filharmoniske orkester.
Dirigent: John Eliot Gardiner.

Fra Konserthuset i Stockholm 8. desember 2008.

Link zu NRK Klassisk

http://www.nrk.no/tjenester/nrk_nettradio/3220264.html?kanal=p1

Ich wünsche Euch eine schöne Woche
Barbara

CD’s vom Label – Soli Deo Gloria – Monteverdi.co.uk / Cantatafinder / Gardiner Biographie


Hallo,

für alle Interessenten der „Bach Cantata Pilgrimage Tour 2000 “ durchgeführt von Sir John Elit Gardiner, Monteverdi Choir und The English Baroque Solloists – im Bachjahr 2000, stelle ich die bereits veröffentlichten CD’s, die als Mittschnitte von den gegebenen Konzerten in 2000 veröffentlicht wurden – nochmals als eine Gesamt-Darstellung zur Verfügung. Die CD’s können bei dem Label: Soli Deo Gloria, Monteverdi.co.uk direkt bestellt werden oder über das Forum bei amazon.

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Bach Cantata Series

THE BACH CANTATA PILGRIMAGE RECORDINGS

NOW AVAILABLE

recent reviews – click here for the latest reviews of the discs below

Want to check which cantata is on which release?
Click here
to download our index to the Bach Cantatas Series. (available as a pdf)

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SDG101 SDG104 SDG107 SDG110
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SDG113 SDG115 SDG118
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SDG121 SDG124 SDG127 SDG128 SDG131

click here for details of CD click here for details of CD
SDG134 SDG137

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SDG138 SDG141 SDG144 SDG147 SDG150

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To join our mailing list and receive advance notice of new releases and special offers,
click here.

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Es besteht zu den obigen Veröffentlichungen ein “ C a n t a t a f i n d e r „ mit weiteren Angaben zum Link: Reisetagebuch von Sir John Eliot Gardiner, dass er während der Bach Cantata Pilgrimage im Jahr 2000 verfasst hat – sowie Link: “ M e i n u n g e n „ von den Künstlern und Solisten, die zur Bach Cantata Pilgrimage-Tour in 2000 abgegeben wurden. Es ist auf der Seite des Cantatafinders eine Möglichkeit vorhanden,

Link: dieses Album im Cantatafinder nachschlagen

und Noten im Pdf-Format von den Kantaten-Einspielungen sich – k o s t e n l o s – herunterzuladen, dazu müsste das Suchswerkzeug: z.B. nach BWV Nr…. als Suchbegriff – der Noten-Link zum download aktiviert und angezeigt werden.

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Über den nachstehenden Link geht es zur Biographie von Sir John Eliot Gardiner –

Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/biographien.html

weiterhin ist eine (Link:) Inhaltsangabe zu J.E. Gardiner und der Bach Cantata Pilgrimage 2000
im Forum hinterlegt und kann eingesehen werden.

Gruss
Volker

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Berliner Philharmoniker ab 8. Januar 2009 Live im Internet


Hallo,

wie soeben zu erfahren ist, gehen die Berliner Philharmoniker ebenfalls einen modernen Weg, um ihre Zielgruppe zu erweitern und via Internet an einem Live-Konzert-Erlebnis teilnehmen lassen zu können. Für ein Live-Konzert ist ein Betrag von 9,90 € zu bezahlen, das Saison-Abo wird 149 € kosten, da wird es MonteverdiTV schwer haben sich zu behaupten, die Zukunft wird also spannend, was noch alles auf den Weg gebracht wird.

Foto: Philharmonie, Heimstätte der Berliner Philharmoniker

Weitere Informationen sind unter dem nachstehenden Link einzusehen..!!

http://www.berliner-philharmoniker.de/

Grüsse
Volker

Weihnachtsoratorium Teil 1 und 4 bis 6 erklangen in der St. Marienkirche Herford


Hallo,

mein Bericht vom Konzert in der St. Marienkirche, Stift Berg, in Herford mit dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, mit Teil eins, vier, fünf und sechs.

Zur größeren Ansicht, jeweils in das einzelne Bild klicken..!!

Programmheft Weihnachtsoratorium St. Marienkirche Herford

Die Ausführenden

Immer wieder überwältigend der Besucher-Zuspruch, wenn das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach zur Aufführung gelangt, so stellte sich der Besucherzustrom schon eine halbe Stunde vor Konzertbeginn in St. Marien ein und füllte die Plätze restlos.


Foto: Grosser Chor und Instrumentalisten im Altarraum in der St. Marienkirche Herford

Eine weihnachtlich, stimmungsvoll geschmückte Kirche versprach weihnachtliche Festtagsmusik aus der Barockzeit. Strahlende Trompeten erschallten im Eingangssatz in Teil 1 mit dem „Jauchzet, frohlocket…“
Der Chor, bestehend aus ca. 40-50 Sängerinnen und Sänger setzte kraftvoll ein und verhallte im Kirchenraum, das war ein Problem, die Halligkeit von St. Marien ist berüchtigt und zeigte seine Wirkung. Ich kann mir vorstellen, dass der Chor sich gesamtheitlich nicht hören konnte, sondern nur sein Nachbarsänger wahrnehmbar wahr. Mir taten die Mitwirkenden leid, hatten sie doch Herzblut und Enthusiasmus an den Tag gelegt und erlebten dann diese gravierend schlechte Akustik trotz gefüllter Kirche.

Genau so präsentierte sich das Orchester, jede Unreinheit war sofort heraushörbar und ergab kein Gesamtklang-Erlebnis. Hier müsste in Zukunft – aufgrund der akustischen Probleme etwas unternommen werden, absorbierende, bewegliche Schallschutzwände wäre eine Möglichkeit.
Die Trompeter waren im Eingangs-Satz hervorragend und unterstützten den Jubelgesang entsprechend.



Foto: Gasangssolisten: links als Evangelist: Ulrich Cordes, (Tenor) daneben Andreas Wolf Bass

Die Gesangs-Solisten stellten sich auf die Gegebenheiten stimmlich hervorragend ein und waren gut zu hören, etwas schwerer hatte es die Sopranistin Gudrun Sidonie Otto, die nicht das Stimmvolumen der anderen Solisten erreichte. Ein fantastischer Evangelist offenbarte sich in dem Tenor mit Ulrich Cordes, eindrücklich erklangen seine Partien und waren sehr wortverständlich. Die Altistin: Alexandra Rawohl besitzt ebenfalls ein herausragendes Timbre und konnte ebenfalls vollends überzeugen. Ein Juwel der Bassist: Andreas Wolf, das war schon hervorragend, wie er die akustische Probleme mit seinem Gesang erst gar nicht aufkommen ließ. Diese junge Sängerschar ist beeindruckend und verlieh der Aufführung den entsprechenden Glanz.



Foto: Blick auf die Trompeter-Gruppe in der St. Marienkirche Herford

Was die Trompeter so fantastisch in Teil 1 umgesetzt hatten, wurde in Teil 4 mit den Waldhörnern nur zum Teil erreicht, Intonationsprobleme zum Anfang des Chorsatztes: „Fallt mit Danken, fallt mit Loben“ waren heraushörbar. Die Choräle insgesamt bewältigte der grosse Chor zur Zufriedenheit, etwas mehr an Nuancierung hier – wäre durch den Leiter: Wolf-Eckart Dietrich, angebracht gewesen, so erklang alles leider im gleichen Stil und Lautstärke.

Bewundernswert ist der Einsatz aller Beteiligten zu nennen, wieviel persönliches Engagement haben sie dafür gebracht und wurde dann von den Besuchern mit einem riesigen, langanhaltenden Beifall dafür entsprechend belohnt.

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„Ich wünsche allen ein gesundes und glückliches neues Jahr 2009“

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Grüsse

Volker

Hier die Rezension von der NW zum Weihnachtsoratorium in der St. Marienkirche Herford vom 30.12.2008

Zur größeren Ansicht in den Artikel klicken..!!

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Meine Nachbetrachtung zu den Konzerten zu Weihnachten 2008 im Fernsehen und Internet-Radio


Hallo,

bis jetzt kann ich nur überwiegend positives von den mir angehörten und angesehenen Konzerten im Fernsehen oder Internet-Radio zum Weihnachtsfest 2008 berichten. Die Auswahl war ja riesig, hier gilt mein Dank nochmals @Barbara, die uns auf so manch‘ Köstlichkeiten verweisen konnte, wenn Sie das als Lokalpatriotismus verwendete Konzert vom NDR am 5.12.2008 so bezeichnet hat, möchte ich widersprechen, dieses Konzert gehört der grossen Klassikgemeinde weil es hervorragend umgesetzt worden ist.

Lobend möchte ich die Werke von Telemann erwähnen, die heute am Vormittag im NDR-Kultur zu hören waren. Was Reinhard Goebel für eine köstliche Kantate wieder aufgefunden hat nach 250 Jahren – muss einmal erwähnt werden. Die Schlacht um Minden in 1759 – war ein köstliches Spektakel als Kantate – von Teleman zu diesem Anlass komponiert. Ein Auftrags-Werk des englischen und hannoverschen Königs Georg II, es handelt sich um das Telemann-Werk:
Konzert D-Dur TWV 54:D1
„Hannover siegt, der Franzmann liegt“
Kantate für Alt und Orchester. Der Alt klang mir etwas sehr schrill, aber sonst hörte sich die Kantate herrlich an, so manches Mal blieb ein Schmunzeln nicht aus für diesen einfältigen Text. Die folgenden Werke waren ebenfalls ein barocker Ohrenschmaus.

Foto: Büste J.S. Bach (Fotorechte: Forum)

Schwer tat ich mich mit dem 1. Teil des Weihnachtsoratoriums von BBC3, was der Evangelist Nicholas Mulroy dort geboten hat, war erschreckend, sein opernhaftes Gebahren gehört in kein Oratorium, die Pauken überschlugen sich im Eingangssatz und passten stimmlich überhaupt nicht dazu.

Angenehmer und passender waren dann die Teile 2 und 3 zu benennen und waren das absolute Highlight, der Monteverdi Choir wieder stimmlich wunderbar anzuhören und die Gesangs-Solisten fügten sich nahtlos in eine schöne Wiedergabe mit ein. Gespannt bin ich auf die Teile 4 bis 6 – da gibt es so wunderbare und innige Stellen die so vortrefflich von Gardiner umgesetzt werden könnten.

Anmerkung:

Auf BBC3 gibt es die Aufführungen des Weihnachtsoratoriums; Teil 1 – 3 noch bis zu 7 Tagen im Nachhinein zu hören, hier der Link für Part 1 – 3:

Link: http://www.bbc.co.uk/programmes/b00gdx9z

Meine Aufzeichnungen von Part 1 – 3 sind nur zum Teil als gelungen anzusehen, der No23-Recorder unterbrach teilweise die Programmübertragung aber damit muss man wohl leben..?

Die zum Anfang gegebenen Bach-Motetten sind eine Wucht und haben mich vollends begeistert, dieser filigrane Gesang des Monteverdi Choires ist immer wieder mehr als beeindruckend.

Enttäuscht bin ich auch nicht von der Fernsehübertragung des mdr aus Leipzig mit dem Thomanerchor unter der Leitung von Christoph Biller und dem Gewandhausorchester in der Nikolaikirche aus dem Jahre 2000. Es ist immer wieder spannend, von einer historischen Bach-Stätte so etwas auch mit den Augen aufnehmen zu können. Tolle Gesangs-Solisten: Barbara Schlick, Christoph Prégardien und Klaus Mertens rundeten eine famose Wiedergabe mit ihrem wunderbaren Gesang ab.

Voll daneben geriet meine Aufzeichnung der h-Moll Messe von Ö1, aber man kann nicht alles perfekt hinbekommen und kann trotz alledem mit den gebotenen Veranstaltungen zu den Weihnachtsfeiertagen mehr als zufrieden sein.

Herzliche Grüsse
Volker


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Fröhliche Weihnachten


Ich wünsche allen Teilnehmern vom „Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000“ ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Eine Hörprobe aus Teil 1 Weihnachtsoratorium
J.S. Bach BWV 248 „Jauchzet frohlocket…
nachstehend das linke Dreieck anklicken !

Mit herzlichen Grüssen

Volker

Artikel im SPIEGEL über den Thomanerchor


Hallo Bachfans,

pünktlich zur Weihnachtsoratoriumszeit gibt es einen Artikel im Spiegel über den Thomanerchor Leipzig, den ich lesenswert finde:

Link: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,596530,00.html

mit besten Grüßen und Wünschen für die angebrochene Weichnachtszeit

von Alex

Radio- und Fernseh-Tipps für die 52. KW


@Barbara sagt:

Hallo zusammen,

BBC beschenkt uns mit einem Überraschungspaket. Die ersten 3 Konzerte des Bach-Zyklus des Spitalsfields Winterfestival wurden aufgezeichnet und werden am 22., 23. und 24. Dezember 2008 jeweils um 19 Uhr (20:00 Uhr unserer Zeit) gesendet und sind danach noch 7 Tage lang abrufbar. Als zusätzliche Angabe zu den unten aufgeführten Mitwirkenden kommen noch Claire Wilkinson und Matthew Brook. Hier alles im Detail:

Sir J.E. Gardiner auf BBC 3


Montag, 22.12.2008

19:00 Uhr on BBC Radio 3

A programme recorded at Hawksmoor’s Christ Church as part of the 2008 Spitalfields Winter Festival.
John Eliot Gardiner conducts The Monteverdi Choir and The English Baroque Soloists in an all-Bach programme, featuring one of the cantatas that make up the Christmas Oratorio, as well as one of the Motets and a Brandenburg Concerto.
Bach: Motet – Komm, Jesu, Komm,
BWV 229; Brandenburg Concerto No 6 in B flat,
BWV 1051; Cantata No 1: Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage (Christmas Oratorio)
Evangelist …… Nicholas Mulroy (tenor)
The Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner (conductor)

Dienstag, 23.12.2008
19:00 Uhr on BBC Radio 3

An all-Bach programme recorded at Hawksmoor’s Christ Church as part of the 2008 Spitalfields Winter Festival, with John Eliot Gardiner conducting the Monteverdi Choir and the English Baroque Soloists.
Evangelist …… Nicholas Mulroy (tenor)
The Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner (conductor)
Bach: Motet – Lobet den Herrn, alle Heiden,
BWV 230; Brandenburg Concerto No 4 in G,
BWV 1049; Cantata No 2: Und es waren Hirten in derselben Gegend (Christmas Oratorio)

Mittwoch 24.12.2008
19:00 Uhr on BBC Radio 3

John Eliot Gardiner conducts The Monteverdi Choir and The English Baroque Soloists in an all-Bach programme, recorded at Christ Church as part of the Spitalfields Winter Festival 2008.
Evangelist …… Nicholas Mulroy (tenor)
The Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner (conductor)
Bach: Motet – Der Geist hilft unser Schwachheit auf,
BWV 226; Brandenburg Concerto No 5 in D,
BWV 1050; Cantata No 3 – Herrscher des Himmels, erhore das Lallen (Christmas Oratorio)

Link zu BBC3
Allgemein http://www.bbc.co.uk/radio3/
Programm http://www.bbc.co.uk/radio3/schedule/index.shtml
Livestream Link auf der Hauptseite folgen

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Dann noch ein Konzert, das Volker schon angekündigt hatte:

Donnerstag, 25.12.2008

Ö1
19:30 bis 22:00 Uhr

Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll, BWV 232

Mozarteum Orchester Salzburg, Dirigent: Ivor Bolton; Salzburger Bachchor; Johanette Zomer, Sopran; Lawrenze Zazzo, Countertenor; James Gilchrist, Tenor; Jonathan Lemalu, Bass (Aufgenommen am 17. Oktober im Großen Festspielhaus in Salzburg im Rahmen des „83.
Bachfestes Salzburg 2008″)

Link: http://oe1.orf.at/programm/?datum=20081225

Und noch ein bisschen Lokalpatriotismus:

Dieses Konzert wurde am 5.12. 2008 in Hannover aufgezeichnet und erhielt glänzende Kritiken.

Freitag, 26.12.2008

NDR

11:00 bis 13:00 Uhr

Georg Philipp Telemann
Divertimento ES-Dur TWV 50:21
Konzert D-Dur TWV 54:D1
„Hannover siegt, der Franzmann liegt“
Kantate für Alt und Orchester
Konzert F-Dur TWV 51:F4
Wiebke Lehmkuhl, Alt, Kathrin Rabus, Violine, Christoph Marks, Violincello
Radiophilharmonie Hannover, Leitung Reinhard Goebel

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Aber was ist Weihnachten ohne Weihnachtsoratorium? Hier sind Radio- und Fernsehsender fleißig dabei. Ich habe Euch die entsprechenden Übertragungen der deutschen Sender herausgesucht. Einiges ist doppelt, aber jeder kann sich seinen passenden Sender bzw. die passende Aufnahmezeit heraussuchen.

Partitur Weihnachtsoratorium


R a d i o



Hier geht es zum Link mit den Internet-Radios:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/web-radios-im-internet.html

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Mittwoch, 24.12.2008

NDR
17:30 bis19:00 Uhr

WO 1-3
Christine Schäfer, Bernarda Fink, Werner Güra, Gerald Finley, Arnold Schoenberg Chor, Concentus musicis Wien, Nikolaus Harnouncourt

Deutschlandradio Kultur
20:03 bis 23:00 Uhr
WO 1-6
Aufzeichnung vom 6.12.2008 aus der Damian-Kirche, Lunsen
Agniesza Tomaszewska, Manja Stephan, Catherine Wyn-Rogers, Clemens Löschmann, Phillip Langshaw, Raths-Chor Bremen, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Leitung: Wolfgang Helbich

SR2
20:04 bis 22:00 Uhr

WO 1-4
Christine Schäfer, Bernarda Fink, Werner Güra, Gerald Finley, Arnold Schoenberg Chor, Concentus musicis Wien, Nikolaus Harnouncourt
Link: http://www.sr-online.de/sr2/1356/inc-2008_12_24.html

Donnerstag, 25.12.2008

Nordwestradio
12:30 bis 14:00 Uhr

WO 1-3
Aufzeichnung vom 6.12.2008 aus der Damian-Kirche, Lunsen
Agniesza Tomaszewska, Manja Stephan, Catherine Wyn-Rogers, Clemens Löschmann, Phillip Langshaw, Raths-Chor Bremen, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Leitung: Wolfgang Helbich

HR2
15.05 bis 17:00 Uhr

WO 1-3
Monika Frimmer, Sopran / Yoshikazu Mera, Countertenor / Gerd Türk, Tenor / Peter Kooij, Bass, Chor und Orchester des Bach Collegium Japan, Leitung: Masaaki Suzuki

NDR
17:30 bis 19:00 Uhr

WO 4-6
Christine Schäfer, Bernarda Fink, Werner Güra, Gerald Finley, Arnold Schoenberg Chor, Concentus musicis Wien, Nikolaus Harnouncourt

WDR3
18:00 bis 20:00 Uhr

WO 1-3
Dorothea Röschmann, Sopran; Andreas Scholl, Altus; Werner Güra, Tenor; Klaus Häger, Bass; RIAS Kammerchor; Akademie für Alte Musik Berlin, Leitung: René Jacobs

SWR2
20-:00 bis 23:00 Uhr

WO 1-6
Christine Schäfer, Bernarda Fink, Werner Güra, Gerald Finley, Arnold Schoenberg Chor, Concentus musicis Wien, Nikolaus Harnouncourt

Freitag, 26.12.2008

Nordwestradio
12:05 bis 14:00 Uhr

WO 4-6
Aufzeichnung vom 6.12.2008 aus der Damian-Kirche, Lunsen
Agniesza Tomaszewska, Manja Stephan, Catherine Wyn-Rogers, Clemens Löschmann, Phillip Langshaw, Raths-Chor Bremen, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Wolfgang Helbich

HR2
Ab 15:05 Uhr bis …..

WO 4-6
Monika Frimmer, Sopran / Yoshikazu Mera, Countertenor / Gerd Türk, Tenor / Peter Kooij, Bass, Chor und Orchester des Bach Collegium Japan, Leitung: Masaaki Suzuki

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Fernsehen


Sonntag, 21.12.2008 (Fernsehen)

Brandaktuell von der Monteverdi Seite am 20.12.2008 um 21:00 Uhr gelesen:

Gardiner und Monteverdi Choir mit dem Weihnachtsoratorium von 1999-2000 aus Weimar…

The television broadcasts, on BBC4, were first broadcast in 1999/2000 and were recorded, in the Herderkirche in Weimar, right at the start of the Monteverdi ensembles‘ monumental Bach Cantata Pilgrimage of 2000.

BBC4

Gardiner aus Weimar 1999-2000 WO Teil 1

19.00 Uhr Sunday 21 December, BBC 4, Christmas Oratorio Part 1

Montag, 22.12.2008

BBC4

Gardiner aus Weimar 1999-2000 WO, Teil 2

20.00 Uhr Monday 22 December, BBC 4, Christmas Oratorio Part 2

Dienstag, 23.12.2008

BBC4

Gardiner aus Weimar 1999-2000 WO Teil 3

20.00 Uhr Tuesday 23 December, BBC 4, Christmas Oratorio Part 3


Mittwoch, 24.12.2008

BBC4

Gardiner aus Weimar 1999-2000 WO Teil 4

20.00 Uhr Wednesday 24 December, BBC 4, Christmas Oratorio Part 4

BR
11:05 bis 12:30 Uhr

WO1-3
mit Cornelia Kallisch(Alt), Thomas Quasthoff(Bass)
Aufzeichnung von 1991

MDR
23:10 bis 00:30 Uhr

WO 1-3
Mit Barbara Schlick und Christoph Prégardien
Aufzeichnung aus Leipzig, 2000

Donnerstag, 25.12.2008

BBC4

Gardiner aus Weimar 1999-2000 WO Teile 5 und 6

19.00 Uhr Thursday 25 December, BBC4, Christmas Oratorio Part 5 and 6


ARTE

00:35 bis 2:35 Uhr

nicht WO, sondern „Messe in h-moll“
wenn ich mich recht erinnere mit Daniel Taylor und Dietrich Henschel
Aufzeichnung aus Notre-Dame, Paris, 2006

Freitag, 26.12.2008

3SAT
09:05 bis 11:50 Uhr
WO 1-6
Mit Peter Schreier, Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnouncourt, 1982

BR
11:30 bis 12:45 Uhr

WO 4-6
mit Cornelia Kallisch(Alt), Thomas Quasthoff(Bass)
Aufzeichnung von 1991

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Ich wünsche Euch eine frohe, besinnliche, musikreiche Weihnachtszeit
Barbara

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Neugründung Label – GLOR Classics – Spezialist für Vocalmusik


Hallo,

auf eine interessante Neugründung möchte ich heute hinweisen: Label „GLOR Classics“ in Valley-Oberlaindern, Bayern, Kreis Miesbach.

Sie haben sich als Spezialisten für Vocal-Musik geoutet und bemerkenswerte Neuveröffentlichungen in ihrem Gründungsjahr 2008 vorgelegt.

Das neu gegründete Label GLOR Classics präsentiert im November 2008 seine ersten 15 Veröffentlichungen. GLOR Classics legt den Schwerpunkt seines Repertoires auf die Vokal-Musik und verfolgt dabei das Ziel, Interpretationen sowohl der klassischen als auch der modernen Gesangs und Chorliteratur in höchstmöglicher Qualität zu produzieren, aufzulegen und dem Publikum nahe zu bringen.

GLOR Classics setzt damit auf ein eigenes, außergewöhnliches Profil. Im Zentrum stehen die Interpretationen der EuropaChorAkademie unter ihrem künstlerischen Leiter Joshard Daus sowie unter namhaften Gastdirigenten wie Sylvain Cambreling oder Michael Gielen.

Eine bemerkenswerte Neuveröffentlichung:


Cover: C.Ph.E. Bach, Markus-Passion, Ersteinspielung

DVD mit Portrait EuropaChorAkademie

Verpackungsinfo Compactdisc im Digipack mit Booklet und Bonus-DVD
Bestellnummer GC08071
Preiscode 1101
Aufnahmeart DDD
Veröffentlichung 17.10.2008

Die Lukas-Passion, eine von C. P. E. Bachs über zwanzig Passionen, fand sich im Manuskript erst vor wenigen Jahren in dem aus der Ukraine nach Berlin rücküberführten „Archiv der Singakademie“. Die vorliegende Produktion ist die Welt-Ersteinspielung dieses faszinierenden, lange verschollenen Meisterwerkes.

Link zum Label GLOR Classics:

http://www.glor-classics.de/de/

Grüsse
Volker


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Neugründung Label – GLOR Classics – Spezialist für Vocalmusik


Hallo,

auf eine interessante Neugründung möchte ich heute hinweisen: Label „GLOR Classics“ in Valley-Oberlaindern, Bayern, Kreis Miesbach.

Sie haben sich als Spezialisten für Vocal-Musik geoutet und bemerkenswerte Neuveröffentlichungen in ihrem Gründungsjahr 2008 vorgelegt.

Das neu gegründete Label GLOR Classics präsentiert im November 2008 seine ersten 15 Veröffentlichungen. GLOR Classics legt den Schwerpunkt seines Repertoires auf die Vokal-Musik und verfolgt dabei das Ziel, Interpretationen sowohl der klassischen als auch der modernen Gesangs und Chorliteratur in höchstmöglicher Qualität zu produzieren, aufzulegen und dem Publikum nahe zu bringen.

GLOR Classics setzt damit auf ein eigenes, außergewöhnliches Profil. Im Zentrum stehen die Interpretationen der EuropaChorAkademie unter ihrem künstlerischen Leiter Joshard Daus sowie unter namhaften Gastdirigenten wie Sylvain Cambreling oder Michael Gielen.

Eine bemerkenswerte Neuveröffentlichung:


Cover: C.Ph.E. Bach, Markus-Passion, Ersteinspielung

DVD mit Portrait EuropaChorAkademie

Verpackungsinfo Compactdisc im Digipack mit Booklet und Bonus-DVD
Bestellnummer GC08071
Preiscode 1101
Aufnahmeart DDD
Veröffentlichung 17.10.2008

Die Lukas-Passion, eine von C. P. E. Bachs über zwanzig Passionen, fand sich im Manuskript erst vor wenigen Jahren in dem aus der Ukraine nach Berlin rücküberführten „Archiv der Singakademie“. Die vorliegende Produktion ist die Welt-Ersteinspielung dieses faszinierenden, lange verschollenen Meisterwerkes.

Link zum Label GLOR Classics:

http://www.glor-classics.de/de/

Grüsse
Volker


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Organistin Elisabeth Roloff verstarb am 14.12.2008 im 72. Lebensjahr


Te Deum Laudamus

Eine mehr als schmerzliche und traurige Nachricht muss ich im Forum bekannt geben.

Im 72. Lebensjahr verstarb am 14. Dezember 2008 die bekannte und sehr geschätzte Konzert-Organistin und Dozentin

Elisabeth Roloff * 18.02.1937 in Bielefeld + 14.12.2008 in Bielefeld


Konzert-Organistin Elisabeht Roloff an der Kleuker-Orgel in Bielefeld-Ummeln

Am 13. April 2008 gab sie ihr letztes Orgel-Konzert in der Evangelischen Kirche Bielefeld-Ummeln an der dortigen Kleuker-Orgel. Einige Forummitglieder werden sich sicherlich an dieses Konzert-Ereignis noch erinnern können. Trotz schwerer Erkrankung gab sie hier ein Orgel-Konzert auf künstlerisch hohen Niveau und wird als eine liebevolle und fantastische Organistin bei uns in Erinnerung bleiben. Sie verstand es so genial, die Zuhörer in ihren künstlerischen Vortrag mit einzubinden und das war ihre wahrhaftige Größe.

Sie war eine fundierte Bach-Kennerin und Bewunderin was sich auch in ihren Einspielungen:


„Mit Bach durch das Kirchenjahr“

wiederspiegelte.

Elisabeth Roloff studierte an den Hochschulen für Musik in Berlin und Köln. Im Fach Orgel legte sie die Reifeprüfung ab. Von 1974 bis 1982 war sie „Organiste Titulaire“ an der Deutschen Kirche in Paris und studierte französische Orgelmusik bei Marie-Claire Alain.

Seit 1982 ist die Kirchenmusikerin Dozentin an der Rubin Academy of Music in Jerusalem. Außerdem wirkt sie als Organistin an der Erlöserkirche in Jerusalem / Israel. Mit ihren Konzerten in den meisten Ländern Europas, den USA und in Südamerika hat sie internationales Renommee und Anerkennung gewonnen. Neben vielen Rundfunkauftritten und Schallplattenaufnahmen hat die Künstlerin mit der bekannten Firma Dabringhaus und Grimm in Detmold zahlreiche CDs herausgebracht.

Mit traurigen Grüssen

Volker

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Elisabeth Roloff, ein Nachruf in der NW vom 23.12.2008

Zur Vergrößerung in den NW-Artikel klicken..!!

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Evangelisch in Jerusalem, Nachruf der Erlösergemeinde in Jerusalem

Fotorechte: Erlöserkirche Jerusalem

Link: http://www.evangelisch-in-jerusalem.org/gemeinde_1.htm

19. Dezember 2008: Trauerfeier für Elisabeth Roloff in Bielefeld-Ummeln und Gedenkandacht in der Erlöserkirche zu Jerusalem:

Wir haben Abschied genommen von Elisabeth Roloff. Sie wurde beigesetzt auf dem Friedhof zu Bielefeld-Ummeln; gleichzeitig fand in der Erlöserkirche eine Gedenkandacht statt. In beiden Gottesdiensten spielte die Musik, die Elisabeth in ihrem Leben so viel bedeutet hat, eine wichtige Rolle……

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Auf  YouTube eine Bach-Einspielung von Elisabeth Roloff – BWV 654 „Schmücke dich, o liebe Seele“

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Webnews

CD – Die Orgel der Pfarrkirche St. Nikolaus in Arnsberg-Rumbeck


Hallo,

heute möchte ich eine bemerkenswerte Orgel-CD vorstellen, die in der „Pfarrkirche St. Nikolaus Rumbeck“ an der dortigen historischen „Hinrich Klausing-Orgel“ eingespielt wurde.

 

Foto: Pfarrkirche St. Nikolaus Rumbeck (Fotorechte: Pastoralverbund Oeventrop / Rumbeck)    

 

Foto: Historische Hinrich Klausing-Orgel (Fotorechte: Pastoralverbund Oeventrop / Rumbeck)


Angaben zur Hinrich Klausing-Orgel:


Die Orgel der Pfarrkirche St. Nikolaus wurde m Zuge der Barockisierung der Klosterkirche im Jahre 1700 vollendet. 

 

 

 

Hinrich Klausing aus Herford verwendete für seinen Neubau jedoch Teile einer älteren Orgel, sodass das Instrument heute Pfeifen enthält, die bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts zurückreichen. Das ursprünglich einmanualige Instrument wurde 1830 durch Engelbert Ahmer um ein zweites Manualwerk und ein kleines selbstständiges Pedalwerk erweitert.    

Nach mehreren Umbauten konnte das Instrument in den Jahren 2005/2006 durch die Orgelbauwerkstatt Gebrüder Hillebrand, Altwarmbüchen (Hannover), restauriert werden. Heute klingt die Orgel wieder wie zur Zeit der Erbauung in einer modifiziert mitteltönigen Stimmung und weist eine nach dem Vorbild Klausings rekonstruierte Keilbalganlage zur Windversorgung auf. Sie ist damit prädestiniert für die Aufführung alter Musik.

 

Disposition der Hinrich Klausing-Orgel:    

Zur größeren Ansicht in das jeweilige Foto klicken..!!

 

 

 




(Urheberrechte für Fotos und Textquelle: Pastoralverbund Oeventrop / Rumbeck)


Ausführliche Informationen zur Historie der Kirche St. Nikolaus und der Hinrich Klausing-Orgel in Arnsberg-Rumbeck sind über den folgenden Link zu erhalten:    

http://www.oeventrop-katholisch.de/mediapool/4/40165/data/booklet_rumbeck.pdf

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Angaben und Hinweise zur Orgel-CD, eingespielt an der Hinrich Klausing-Orgel in Rumbeck in 2008:    

 

Zur größeren Ansicht in das jeweilige Foto klicken..!!

Cover der CD-Einspielung

In der CD enthaltenen Orgelwerke aus der Barockzeit:

Organist Mark Ehlert (Meschede), Dekanatskirchenmusiker, und der Initiator des Projektes, der Rumbecker Organist Thomas Niemand, stellten in der Pfarrkirche St. Nikolaus ihre neue CD „Rumbecker Abendmusiken“ vor.

Sie spielten freie und choralgebundene Orgelwerke des Barock. Damit gaben sie den Zuhörern einen Einblick in die Klangmöglichkeiten der Hinrich-Klausing-Orgel.

Die Hörproben sind 

unter dem nachstehenden jeweiligen Link erreichbar..!!

Link: 

music_display_on_website-icon_v46684973_   1. 04-titel-04-heinrich-scheidemann-um-1596-1663-_praambulum-in-d_-2_40-min

 

 

music_display_on_website-icon_v46684973_     2. 14-titel-14-js-bach-1685-1750-_wer-nur-den-lieben-gott-lasst-walten_-choral-bwv-642-01_59-min

 

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Die CD ist für 12 €

zu beziehen beim Organisten Thomas Niemand
e-mail: faniemand@t-online.de
oder telefonisch: 02931 / 4361
oder mit Post an folgende Anschrift:

Thomas Niemand
Auf dem Lüsenberg 49
59821 Arnsberg

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Meine Anmerkung zu der vorgestellten Orgel-CD:

deutlich heraushörbar sind an dieser klangschönen Barock-Orgel die feinen Nuancen der Orgelwerke aus der Barockzeit zu erkennen und kann sie nur wärmstens empfehlen. Diese CD-Einspielung bietet sich als ein besonderes Weihnachtsgeschenk für Klassikfreunde an, die Orgelmusik aus der Barockzeit in ihrem Besitz nicht missen möchten.

Mein besonderer Dank gilt dem Organisten Thomas Niemand, der es mir erlaubte, Hörproben dem Forum zur Verfügung zu stellen. Ich wünsche allen viel Spass beim Erwerb der CD und beim Hören der herrlichen Barockmusik.

Gruss
Volker

 

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Prof. Gerhard Weinberger und die Barockakademie HfM Detmold mit dem Weihnachtsoratorium Abteikirche Schloss Corvey, Höxter


Hallo,

mein Bericht über das Konzert der „Barockakademie der Hochschule für Musik, Detmold“ – mit dem Weihnachtsoratorium, BWV 248, 1. – 4. Teil, von J.S. Bach, – in der Abteikirche von Schloss Corvey, Höxter, am 14.12.2008.

Nach einer 1 1/2 – stündiger Anfahrt erreichten wir die Abteikirche Schloss Corvey in Höxter. Gerne hätten wir uns in dem Schloss-Restaurant noch ein wenig gestärkt, aber der Kuchen war ausverkauft und durch die Überfüllung erstanden wir gerade noch eine Tasse Kaffe als Stärkung aber ein festlich geschmücktes Restaurant-Cafe sorgte dann für ein angenehmes Ambiente.

(Zur größeren Ansicht in das jeweilige Foto klicken)

Foto: Weihnachtlich geschmücktes Schloss-Restaurant Corvey

Eine ausverkaufte und kalte Abteikirche füllte sich mit den erwartungsfrohen Besuchern und wurden von dem Konzert der „Barockakademie der Hochschule für Musik, Detmold“ – auf das bevorstehende Weihnachtsfest festlich eingestimmt.

Foto: Abteikirche Closter Corvey am Abend

Foto: Programm vom WO der Barockakademie der HfM aus Detmold


Foto: Aufführungsstätte Abteikirche Closter Corvey mit der Barockakademie HfM Detmold


Foto: Ein rühriger Leiter vom WO, Prof. Gerhard Weinberger, Dozent an der HfM in Detmold


In Abänderung des Programms wurde der Teil vier des WO mit hinzugefügt. Jubelnd, mit Pauken und Trompeten erklang der 1. Teil des WO in barocker Glanzpracht, der Hochschulchor, bestehend aus 22 Mitwirkenden, bestach durch eine homogene Sangeskunst, hier erwies sich der umsichtige Leiter, Prof. Gerhard Weinberger, als ein genialer Interpret und Bewahrer der althergebrachten Aufführungspraxis.

Foto: Das Trompeten-Ensemble, HfM Detmold

Als wahre Glanzpunkte sind die Choräle zu benennen. Professor Weinberger, Dozent für Kirchen-Liturgie an der HfM Detmold, lässt den Chor in ruhiger Manier aussingen, vergisst aber nicht, entsprechende Nuancen zu setzten und führte den Hochschulchor zu einer großartigen Wiedergabe Bach’scher Musik.

Foto: Chor von der Hochschule für Musik, Detmold

Das Orchester, Trompeter und Waldhörner, spielte auf modernen Instrumenten in beeindruckender Manier einen gekonnten Part. Besucher, gewohnt mit historischen Instrumenten das Weihnachtsoratorium zu hören, werden die warme Klangfülle vermisst haben und mussten sich mit der modernen Aufführungsform auseinandersetzen, was aber den Gesamteindruck nicht beeinträchtigte. Die Oboen wurden sämtlich von Instrumentalisten aus Asien besetzt, gibt es hier einen Mangel an heimischen Nachwuchs-Künstlern zu beklagen?

Als ein Juwel für die heranwachsende Gesangs-Solisten-Generation ist die Sopranistin: Cosima Henseler und der überragenden Bass: Christopher Jung – zu benennen, sie bestachen in ihrem Duett in Teil 3 mit dem „Herr, dein Mitleid, dein Erbarmen“ – als eine Ideal-Besetzung. Beeindruckend das Stimmvolumen von Christopher Jung, seine Gesangsvorträge gerieten zu absoluten Höhepunkten in der Wiedergabe, er besitzt alle Voraussetzungen, um als ein „Großer Bassist“ sich einen Namen zu verschaffen. Das gleiche Potential besitzt die Jung-Sopranistin: Coslima Henseler, trotz leichter Erkältung und leicht belegter Stimme war es ein bewegender Gesangs-Vortrag.

Foto: Cosima Henseler (Sporan) HfM Detmold

Auf dem gleichen Niveau ist der Altus: Benno Schachtner, in den Sätzen 31 + 32 für Alt – Teil 3 zu erwähnen, es war eine Freude diesen großartigen Altus in den zwei wunderbaren Alt-Arien zu hören.

Foto: links Altus: Benno Schachtner, rechts Bassist: Christopher Jung, alle HfM Detmold

Irritiert wurde der Besucher durch das Auslassen von Satz 40 + 41 im Teil vier mit dem Rezitativ für Bass: und dem Choral für Sopran und Bass.

Ebenso ist eine sehr kalte Abteikirche zu Bemängeln, die Besucher schützten sich vor der Kälte in Decken eingepackt, diese Form erscheint für die Jahreszeit als ein Relikt aus vergangener Zeit und sollte einen zeitgemäßeren Rahmen bekommen und von dem Veranstalter überdacht werden.

Trotz dieser Unannehmlichkeiten war es wieder eine großartige Veranstaltung. Dank gilt dem bescheidenen und umsichtigen Leiter des Konzertes: Prof. Gerhard Weinberger, der sein Orchester und Chor zu einer homogenen Einheit formte. Beglückt verlies der Besucher die Abteikirche mit dem Bewusstsein, ein Bachwerk von erhebender Schönheit besucht zu haben.

Nähere Angaben zum Inhalt und Aufgaben der „Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold“ können über den nachstehenden Link in Erfahrung gebracht werden:

http://projekte.louis.info/hfm-online/de/portrait/ensembles/barockakademie

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Die weiteren Konzert-Termine der Corveyer Musikwochen in 2009


Foto: Mittelalterliche Partitur, ausgestellt in der Abteikirche von Schloss Corvey


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55. Corveyer Musikwochen 2009 vom 03. – 31. Mai 2009


Foto: Gemälde vom Schloss Corvey

Schirmherrschaft: Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl (Detmold)


Sonntag 03. Mai 2009,17.00 Uhr Abteikirche Corvey,
Eröffnungskonzert .
Konzert zum 200. Todestag von Joseph Haydn (1732-1809) Joseph Haydn (1732-1809):
Te Deum für Kaiserin Marie Therese, Salve Regina, Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur,
Nelsonmesse für Soli, Chor und Orchester
Ausführende: Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold
Gesamtleitung: Gerhard Weinberger

Sonntag 10. Mai 2009,20.00 Uhr Kaisersaal

Barocke Bläsermusik
Ensemble „Italian WonderBrass“

Sonntag 17. Mai 2009,17.00 Uhr Kaisersaal

Sinfoniekonzert mit Solist
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
Divertimento F-Dur KV 138, Violinkonzert D-Dur KV 271 a Antonin Dvorak (1841-1904): n.n.
Ausführende: Nordwestdeutsche Philharmonie
Leitung und Violine: Ulf Wallin

Donnerstag 21. Mai 2009,17.00 Uhr Kaisersaal

Konzert Junger Meisler
Preisträgerkonzert des Felix Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbes 2009
In Kooperation mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin

Sonntag 24. Mai 2009, 17.00 Uhr Kaisersaal

Kammerkonzert
Aufgefüht werden Stücke von: Carl Czerny (1791-1857), Carl Reinecke (1824-1910),
Johann N. Hummel (1778-1837), Ludwig van Beethoven (1770-1827),
Carl Maria von Weber (1786-1826)
Ausführende: Trio Wiek (Klavier, Flöte und Violoncello)

Sonntag 31. Mai 2009, 17.00 Uhr Kaisersaal, Finale

Abschlusskonzert der Corveyer Musikwochen 2009
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
Streichquartett B-Dur, KV 172, Streichquartett D-Dur, KV57$
Bela Bart6k (1881-1945): Streichquartett Nr. 5 .
Ausführende: Amaryllis-Quartett

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Konzert zur Corveyer Weihnacht Sonntag 13. Dezember 2009,17.00 Uhr, Abteikirche Corvey

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Magnificat, BWV 243
Wolfgang Amadeus Mozart (1756,1791): Große Messe c-moll, KV 427
Ausführende: Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold
Gesamtleitung: Gerhard Weinberger

Änderungen vorbehalten!

Informationen & Kartenverkauf:
Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbH
Museum Höxter-Corvey · Corveyer Musikwochen · Schloss Corvey · 37671 Höxter
Fon +49 (0) 52 71 / 69 40 10 · Fax +49 (0) 52 71 / 69 44 00

E-Mail: empfang@schloss-corvey.de

Internet: http://www.schloss-corvey.de

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Rezension des Weihnachtsoratoriums von der HfM Detmold, Leitung Prof. G. Weinberger in der NW vom 16.12.2008

Zur größeren Ansicht in das untere Textbild klicken..!!

Grüsse
Volker


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Hochschule für Musik Detmold eröffnet den neuen Musiksaal am 9. Mai 2009 ausgestattet mit einer zukunftsweisender Technik


Hallo,

mit einer zukunftsweisender Technik ausgestattet, eröffnet die Hochschule für Musik Detmold den neuen Konzertsaal am 9. Mai 2009.

Foto: Hochschule für Musik in Detmold (Fotorechte: HfM Detmold)

Textquelle: HfM, Detmold

Der Detmolder Kompositionswettbewerb war ausgeschrieben für großes Kammerensemble unter kreativer Einbeziehung der sogenannten „Wellenfeldsynthese“, einem aufwändigen Wiedergabesystem, das die Hochschule in ihr neu zu eröffnendes Konzerthaus einbauen lässt. Die Detmolder Tonmeister-Studierenden des Erich-Thienhaus-Institutes werden in diesem Saal neuartige Möglichkeiten der dreidimensionalen Wiedergabe von Musik testen. Künstlerisch ergeben sich durch den Einbau von vielen hundert Lautsprechern, die nach den Prinzipien der „Wellenfeldsynthese“ großrechnergestützt steuerbar sind, ungeahnte Möglichkeiten: kollektiv vom Publikum wahrnehmbare, von der Abhörposition weitgehend unabhängige akustische Hologramme sind genauso denkbar wie die Synthetisierung von Räumen.

Die Musikindustrie hat ein großes Interesse an dem Detmolder System, denn die von führenden europäischen Firmen gemeinsam entwickelte Technik eröffnet eine neue Dimension für jegliche Form von Veranstaltungen: Die Nachhallzeit des Saals lässt sich auf Knopfdruck verändern, Klänge lassen sich in 3D interaktiv über die Bühne und um die Hörer bewegen. Die Technologie bietet eine einzigartige Qualität räumlicher Tiefe und virtueller Realität für Konzertsäle, Kinos und Theater. Anders als bei allen herkömmlichen Wiedergabesystemen (Stereo, Surround etc.) wird der einzelne Lautsprecher „unhörbar“ und die Illusion perfekt.

Die Hochschule für Musik Detmold wird ab Mai 2009 in einem mehrwöchigen Festival mit dem Titel „KLANGRAUM“ dieses in ihrer Anwendungsbreite weltweit einzigartige Wiedergabesystem vorstellen. Im Rahmen des Festivals werden sich nicht nur die Rektoren aller deutscher Musikhochschulen, sondern auch die Mitglieder des Deutschen Tonmeister-Verbandes und weitere Interessenten aus der Audioindustrie und der europäischen Hochschulen ein Bild von der Wirkung der Wellenfeldsynthese machen können.

Weitere Information über den Link: http://www.hfm-detmold.de/

Grüsse
Volker

Neue Dokumentenfunde von J.S. Bach in Leipzig


Hallo zusammen,

eine aktuelle Nachricht aus dem BachArchiv Leipzig: wieder gibt es Neuentdeckungen zu J. S. Bach:


Foto: Das Bach Archiv in Leipzig (Fotorechte: BachArchiv)


Neues aufgefundenes Dokument: J.S. Bach, Zeugnis für Christian Beck, 18. April 1743, Universitätsarchiv Leipzig (Rechte: BachArchiv)

Textquelle: Bach Archiv Leipzig

Drei Bach-Handschriften aus den Jahren 1743, 1745 und 1748 wurden kürzlich von Dr. Andreas Glöckner vom Bach-Archiv Leipzig bei Recherchen zur Musikpflege an der Universitätskirche St. Pauli im Universitätsarchiv entdeckt. Dabei handelt es sich um Zeugnisse, die Johann Sebastian Bach für drei seiner Präfekten eigenhändig ausgestellt hat. Das Bach-Archiv ist seit November An-Institut der Universität Leipzig.

Unter den Universitätsakten befindet sich außerdem ein bislang unbekanntes Protokoll mit neuen Informationen zu Bachs Todesjahr. Nach Aussage des Dokuments wurde der schwer erkrankte Thomaskantor seit Pfingsten 1750 von seinem Schüler Johann Adam Franck im Amt vertreten. Als Präfekt der ersten Kantorei hat Franck vermutlich auch die Musik zu Bachs Begräbnis am 30. oder 31. Juli 1750 besorgt – ganz sicher aber im Auftrag der Witwe Anna Magdalena die Amtsgeschäfte des Verstorbenen bis zur Amtsübernahme des Nachfolgers Gottlob Harrer weitergeführt.

Ausführliche Informationen zu den überraschenden Dokumenten bietet der Aufsatz Andreas Glöckners in dem von Dr. Peter Wollny im Auftrag der Neuen Bachgesellschaft zu Leipzig herausgegebenen Bach-Jahrbuch 2008.

Link: Weitere Angaben beim Bach Archiv Leipzig

Das Jahr 2008 scheint ein Glücksfall zu sein, erst die Orgel-Komposition in Halle aufgefunden und nun diese fantastischen Dokumente..!!

Grüsse
Volker

Rezension und Beaobachtungen zum Nobel Preis Konzert von Gardiner auf Medici.TV am 8.12.2008


@Iris sagt:

Hallo alle zusammen,


Programm-Flyer vom Medici.TV Schweden


Foto: Königliche Konzerthalle in Stockholm, Schweden

hab` mir die Live-Übertragung von medici.tv von Anfang bis Ende angesehen. In der über halbstündigen Pause hat sich die Verbindung einmal verabschiedet. War aber dann sofort wieder da. Die klangliche Wiedergabe fand ich wirklich gut – die Filmaufnahmen wirkten oft entstellt, wie verdunkelte Marionettenköpfe, das tat dem Klang aber keinen Abbruch. Für mich hat Gardiner ein Mammut-Programm geleistet: fremder schwedischer Chor, sein Monteverdi Choir, das schwedische Orchester musste er binnen kürzester Zeit zusammenbringen und einen einheitlichen Klangkörper schaffen.

Im Interview hat er über diese Schwierigkeit gesprochen. Ich persönlich fand`s toll – wenn auch einiges sehr wuchtig und „groß“ rüber kam. Aber vielleicht war das auch nur der Eindruck des Live-Erlebens vor meinem kleinen Laptop-Bildschirm.


Foto: Nobel Preis Konzert 2008, Gardiner, Schwedische Königliche Philharmonicer

Die Aufnahme bleibt noch bis Anfang Februar bei medici.tv abrufbar.
Link: http://www.medici.tv

Herzl. Gruss
Iris

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Rezension-Besprechung: CD’s von SDG 147 – Vol.5 veröffentlicht vom Label: SDG – Monteverdi im Oktober 2008


Hallo,

meine Rezension von SDG 147, Vol. 5 / CD eins; Aufführungsort: Christkirche in Rendsburg

Cover: SDG 147, Vol. 5 / zwei CD’s

Kantaten für den achten Sonntag nach Trinitatis

BWV 178 – Wo Gott der Herr nicht bei uns hält
BWV 136 – Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz
BWV 45 – Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

(Aufführungsort: 13/08/2000 Christkirche, Rendsburg)

Soloists: Robin Tyson; Altus
Christoph Genz; Tenor | Brindley Sherratt; Bass


Aufführungsort: Christkirche Rendsburg (Fotorechte: http://www.die-netzwerkstatt.de)

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Click here Gardiners-Reisetagebuch

for a German Translation of the sleeve notes.

Hier klicken zur „Meinungsäußerung“ von Jane Rogers, Bratsche
zur SDG 147 Vol. 5


oder bei amazon.de“

und amazon.uk (England)

—————————————————–


Rezension
CD eins SDG 147, Vol. 5

Kantate: BWV 178 – „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ (für den 8. Sonntag nach Trinitatis)

Das Werk ist eine Choral-Kantate und erfuhr am 20. Juli 1724 seine erste Aufführung. Das zugrunde gelegte Kirchenlied ist eine Nachgliederung des 124. Psalms durch Justus Jonas (1524).

Der Eingangschor: „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ des 1. Satzes verkörpert den von Bach bevorzugten Typus des eröffnenden Choralchorsatzes: In einen thematisch selbständigen Orchestersatz ist der vom Chor vorgetragene Choral zeilenweise eingefügt. Die Liedweise liegt im Sopran verstärkt durch ein Horn.

Ein kontropunktisches Meisterwerk ist der Choral, Satz 2, „Was Menschenkraft und -witz anfäht“, dieses gelingt dem Monteverdi Choir entsprechend umzusetzten.

Der 3. Satz lebt von dem beschwingt herrlich anzuhörenden BC und Violinen – der Bassist Brindley Sherratt glänzt durch ein starkes Stimmvolumen mit der Bass-Arie: „Gleichwie die wilden Meereswellen“ ein vortrefflicher Bass, der die Wellenbewegung gesanglich vortrefflich umzusetzen weiß.


Bass: Brindley Sherratt (Fotorechte Staatsoper Hamburg)

Gut anzuhören ist das Orchester im 6. Satz für Tenor als Arie: „Schweig, schweig nur, taumelnde Vernunft!“ ebenso präsentiert sich der Tenor: Christoph Genz.


Nuanciert gesungen wird der schlichte vierstimmige Schluss-Choral im 7. Satz: „Die Feind sind in all in deiner Hand.“


Kantate:
BWV 136 – „Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz“ (für den 8. Sonntag nach Trinitatis)

In der überlieferten Fassung entstammt dieses Werk dem ersten Leipziger Kantatenjahrgang Bachs und wurde am 18. Juli 1725 erstmals aufgeführt. Verschiedene Anzeichen des Quellenbefundes lassen jedoch vermuten, dass Bach dabei auf früher Komponiertes zurückgegriffen hat.

Der Eingangschor „Erforsche mich Gott“ hat die Form einer weitläufigen Fuge. Zwei gleichthematische Chorfugenkomplexe werden durch Instrumentalpartien umrahmt und voneinander abgegrenzt. Ein Horn präsentiert zu Beginn des Ritornells das Hauptthema und ist auch im weiteren Verlauf des Satzes selbständig geführt. Beschwingt in seiner unnachahmlicher Art singt der Monteverdi Choir den 1. Satz.

Der 3. Satz mit der Alt-Arie „Es kommt ein Tag“, gesungen von Robin Tyson, wird mit obligater Oboe d’amore begleitet, und besitzt eine ausdrucksvolle Figuration, die mich sehr angesprochen hat.

Der 5. Satz „Uns treffen zwar der Sünden Flecken“ mit dem Arien-Duett für Tenor: (Christoph Genz); und Bass: (Brindley Sherratt); überzeugen in dem Duett mit einem harmonischen Gesang und werden durch ein beeindruckendes Violinspiel unterstützt.

Im 6. Satz „Dein Blut der edle Saft“, ein schlichter vierstimmiger Schlußchoral nach der Melodie „Auf meinen lieben Gott“, beschließt dieses Kantatenwerk.

Kantate: BWV 45 – „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ (für den 8. Sonntag nach Trinitatis)

Diese Prunk-Kantate wurde für den 11. August 1726 geschrieben und gehört zu jenen Werken, deren Texte demselben Jahrgang entstammen wie die Kantaten des Vetters von J.S. Bach, dem Meininger Kapellmeister „Johann Ludwig Bach.“

Der großartige Eingangs-Choral – „Es ist dir gesagt, Mensch“, ist wieder eines jener Beispiele, wie Bach vielgestaltig und beeindruckend aus einem einzigen Thema ein gewaltiges Klangvolumen entwickeln hat. Es ist für mich das Herzstück dieser Kantate und wird von dem fantastischen Monteverdi Choir entsprechend umgesetzt, die Beschwingtheit und Freude des Musizierens und Singens überträgt sich spontan auf den Zuhörer, das ist reine Bach-Kultur vom Feinsten..!!

Diese überschwengliche Musizierform setzt sich im 3. Satz mit der Arie für Tenor: (Christoph Genz) – „Weiß ich Gottes Rechte“, entsprechend fort. Ein vortreffliches Orchester weiß klanglich zu überzeugen und hat in dem Tenor einen vorzüglichen Vortragenden.

Ein orchestrales Feuerwerk wird am Anfang von Satz 4 – „Es werden viel zu mir sagen“ – zu Gehör gebracht, spritzig, beschwingt phrasierend, präsentiert sich das Spitzenorchester und finden mit dem Bass-Vortrag – ((Brindley Sherratt); einen genialen Partner.

Es folgt ein inniger 5. Satz – Arie für Alt: (Robin Tyson) „Wer Gott bekennt aus wahrem Herzensgrund“ wird in Begleitung der Flöte und BC zu einem weiteren Prunkstück. Der Altus-Gesang gelingt entsprechend der trostvollen Text-Aussage in bewundernswerter Weise – perfekt.

Der gelöst klingende Schlusschoral im 7. Satz: – „Gib dass ich tu mit Fleiß“ – beendet ein großartig zu bennendes Kantatenwerk. Ruhig und getragen singt der Monteverdi-Choir in bewegender Manier diesen wunderbaren Choral.

Fazit:
Die Kantate BWV 45 ist der Höhepunkt dieser SDG-Veröffentlichung von CD eins. Wieder zu bewundern, wie Gardiner in diesem Bach-Werk die entsprechenden Akzente zu setzen weiß, Orchester, Sänger und Gesangs-Solisten werden von ihm dementsprechend herausgefordert und erzielen so gemeinsam eine vortreffliche Werks-Wiedergabe.

Grüsse
Volker

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