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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag Estomihi


BACH ER LEBT Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 02.03.2014 begehen wir den 5. Sonntag nach Epiphanias – Estomihi / Quinquagesimae. Der Name des Sonntags leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: esto mihi in lapidem fortissimum et in domum munitam ut salves me (Ps 31, 3b; )

Der Sonntag Estomihi oder Quinquagesimae (der Fünfzigste) beginnt nun, die Spannung wieder zu steigern, indem er auf das Leiden als einen wichtigen Bestandteil der Erlösung und der Nachfolge betont. Das Evangelium des Sonntags enthält zwei wichtige Aussagen: die Leidensankündigung Jesu und der Aufruf zur Nachfolge unter dem Kreuz: „Wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird’s erhalten.“ (Mk 8, 35b).

Wichtig in dieser Woche ist, dass die Fastenzeit am Aschermittwoch beginnt. In manchen Gegenden ist der Karneval jetzt im vollen Schwung, was sicher auch im kirchlichen Geschehen ein Echo finden kann. In der Woche des Sonntags Estomihi beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit. Wir denken nun besonders an den Weg Jesu zum Kreuz und erfahren, dass sich Nachfolge auch durch Leid hindurch vollzieht. In den Armen und Unterdrückten dieser Welt wird deutlich, warum Jesus selbst den Weg des Leidens gehen musste. Wochenspruch:  Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. (Lk 18, 31)

Wochenlied:  “Lasset uns mit Jesus ziehen“ (EG 384)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

mit Hermann Prey (BWV 481)

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 5. Sonntag nach Epiphanias – Estomihi / Quinquagesimae.

BWV 22   –  Jesus nahm zu sich die Zwölfe

BWV 23   –  Du wahrer Gott und Davids Sohn

BWV 127 –  Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott

BWV 159 –  Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 81 “Jesus schläft, was soll ich hoffen“

Kantate zum 4. Sonntag nach Epiphanias
für Alt, Tenor, Bass, Chor, Bläser, Streicher und
Basso continuo.

Pascal Bertin, Altus / Jan Kobow, Tenor
Gli Angeli Geneve, Bass

Leitung: Stephan MacLeod

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NDRkultur Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Kantate: „Seele, lerne dich erkennen“

Margaret Marshall, Sopran
Günther Höller, Blockflöte
Reinhard Tüting, Viola da gamba

Rudolf Ewerhart, Orgel

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:. Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

J.S. Bach-Kantate BWV 23 „Du wahrer Gott und Davids Sohn“

Kantate am Sonntag Estomihi,

Siri Thornhill, Sopran / Petra Noskaiová, Alt
Marcus Ullmann, Tenor / Jan van der Crabben, Bass

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08031 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 22 „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“

Claudia Schubert (Alt) / James Oxley (Tenor)
Peter Harvey (Bass)

Chöre des Clare- und Trinity-College

English Baroque Soloists 

Leitung: John Eliot Gardiner

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio   Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 157 „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

Adalbert Kraus, Tenor / Philippe Huttenlocher, Bass

Joachim Erhard, Orgel

Gächinger Kantorei Stuttgart / Bach-Collegium Stuttgart

Leitung: Helmuth Rilling

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mdr – figaro Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr

Kantate Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach 

BWV 22 „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“

Markus Forster, Alto; Johannes Kaleschke, Tenor; Ekkehard Abele, Bass

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach: BWV 22  „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“

Kantate zum Sonntag Estomihi,

Matthew White, Countertenor; /  Jan Kobow, Tenor;

Peter Kooij, Bass;

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herrweghe

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Videos mit Bach-Kantaten 5. Sonntag nach „Epiphanias“ – Estomihi / Quinquagesimae

BWV 22   –  Jesus nahm zu sich die Zwölfe

BWV 23   –  Du wahrer Gott und Davids Sohn

BWV 127 –  Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott

BWV 159 –  Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem

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/ YouTube: 

BWV 22 –   Jesus nahm zu sich die Zwölfe“  (Interpret: Philippe Herreweghe)

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YouTube: 

BWV 23  –  Du wahrer Gott und Davids Sohn –  (Interpret: Helmuth Rilling)

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/ YouTube: 

BWV 127   Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott“  (Interpret: Philippe Herreweghe)

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/ YouTube: 

BWV 159 –  Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem –  (Interpret: Albert Hartinger, Salzburg)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

 Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel.

Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger

Geistliches-Konzert: „Ich will in Friede fahren“

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung: >>  h i e r  <<

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Video auf TouTube

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

„Wo willst Du hin, weil’s Abend ist“,

sacred concerto for 2 tenors & bass continuo

Fritz Wunderlich (1930-1966), tenor
Bernhard Michaelis, tenor,
Hermann Klaiss, violoncello,
Hermann Werdermann, harpsichord


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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: King’s College Chapel, Cambridge am 05.03.2000

BWV 23  „Du wahrer Gott und Davids Sohn“

Kantaten für den Sonntag Estomihi / Quinquagesimae

BWV 23 ist alles in allem sehr viel feierlicher angelegt und sollte nach der Predigt und Austeilung des Abendmahls aufgeführt werden. Es wirkt wie Passionsmusik, und in der Tat scheint Bach den abschließenden Satz, eine Vertonung des deutschen Agnus Dei, einer bereits existierenden Kantate aufgepfropft zu haben, kurz nachdem er zu seiner Aufnahmeprüfung in Leipzig erschienen war (er scheint zu der verloren gegangenen Vertonung seiner Weimarer Passion zu gehören und würde 1725 in der eiligen Überarbeitung seiner Johannes-Passion noch einmal verwertet werden). Die Kantate betont, wie sich Jesus ausdrücklich den Kranken und Behinderten – und daher Außenseitern der Gesellschaft – zuwendet und sie heilt. Bachs Eingangssatz ist ein langsames Duett in c-moll für Sopran und Alt mit zwei obligaten Oboen (Matthäus 20, 30–34 berichtet von zwei Blinden), eine lange Arie, die inmitten von Elend auf ergreifende Weise an das Mitgefühl appelliert und deren kammermusikartiges Geflecht für Bachs Köthener Zeit typisch ist – reich ausgeschmückt und dicht und keine leichte Kost für Bachs kritische Gutachter.

Ihr folgt ein Accompagnato für Tenor und Streicher, worin die Oboe und erste Violine das lutherische Agnus Dei ohne begleitenden Text spielen. Der ursprüngliche Schluss dieser Kantate war der schwungvolle, rondoartige Chor ‚Aller Augen warten, Herr, auf dich’ (Nr. 3), worin das Gebet des Blinden, nun von Tenor und Bass gesungen, siebenmal durch den Text aus Psalm 145 unterbrochen wird, jedes Mal auf einer Basslinie, die, nun in g-moll, die Konturen der einleitenden melodischen Phrase des Agnus Dei nachzeichnet. Bachs Entschluss, seine frühere Passionsvertonung des Agnus Dei als langsamen, vorwiegend homophonen Choral anzufügen, war sicher eine strategisch vernünftige Entscheidung: Sie zeigte seinen zukünftigen Dienstherren auf Anhieb sein breites stilistisches und exegetisches Spektrum. Ein Pressebericht, durch einen ‚Sonderkorrespondenten’, erschien im Hamburger Relationscourier: ‚Am verwichenen Sonntage Vormittage machte der Hochfürstl. Capellmeister zu Cöthen, Mr. Bach, allhier in der Kirchen zu St. Thomä wegen der bisher noch immer vacant stehenden Cantor-Stelle seine Probe, und ist desselben damahlige Music von allen, welche dergleichen ästimiren, sehr gelobet worden.’

Wie gern hätte man von jenen Leuten wissen mögen, ‚welche dergleichen ästimiren’, ob sie das recht konventionelle (vielleicht nur auf den Nutzen ausgerichtete) BWV 22, das an Kuhnau erinnerte, geneigter aufnahmen – oder das eher raffinierte und spitzfindige BWV 23, dessen Aufteilung der Anfangsverse im Stile Neumeisters in drei Sätze, wie eine italienische Sonate, nicht so sehr vom Text, sondern von kompositorischen und strukturellen Erfordernissen diktiert war. Wenn Bachs Prüfer hinsichtlich der Komplexität seiner Musik Zweifel gehabt oder sie als ‚schwülstig oder verworren’ disqualifiziert haben mögen (wie J. A. Scheibes berühmte Notiz andeutet), welche Reaktion hat dann wohl das spätere Kantatenpaar ausgelöst, das zwei und sechs Jahre später, 1725 BWV 127 und 1729 BWV 159, für diesen Sonntag komponiert wurde? Was Laurence Dreyfus Bachs ‚unbezähmbaren Schöpfergeist’ nannte, führte im Laufe der nächsten Jahre dazu – wie wir bei jeder neuen Folge der wöchentlich zu liefernden Kantaten feststellen –, dass der Komponist mit Werken hervortrat, von denen jedes einzelne seine ungeheure Musikalität und seinen unerschöpflichen Ideenreichtum bewies und dessen einzelne Bestandteile durch eine unvergleichliche technische Meisterschaft in Schach gehalten wurden, die jedoch gleichzeitig Musik enthielten, welche die Sinne ansprach und den Geist nährte.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Estomihi / Quinquagesimae

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  

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SDG 118 Vol. 21 

Cover:  CDs – SDG 118 – Vol. 21

CD 1 zum Sonntag Estomihi / Quinquagesimae

Link:  CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 22   „Jesus nahm zu sich die Zwölfe

BWV 23   „Du wahrer Gott und Davids Sohn“

BWV 127 „Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott“

BWV 159 „Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem“

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Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art” vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2014

nachstehend:

Programm zum Download als PDF –

Programm_Bachfest_Leipzig_2014

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein  Video vom BachArchiv:

Bachfest Leipzig 2014 »Die wahre Art«.

Anlässlich des 300. Geburtstages von Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788) spricht Dr. Christiane Schwerdtfeger mit Dr. Alexander Steinhilber (Hamburg) und PD Dr. Peter Wollny (Bach-Archiv Leipzig) zum Thema »Berühmter als der Vater? Das C. P. E. Bach-Bild gestern und heute«.
Aufgenommen am 25. Januar 2014 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV  22 Ich steh mit einem Fuß im Grabe

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten.

Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  22 Jesus nahm zu sich die zwölfe“  Kantate BWV 22 zum 5. Sonntag nach Epiphanias (Estomihi)

für Alt, Tenor und Bass Vokalensemble, Oboe, Fagott, Streicher und Continuo

Solisten: Markus Forster, Alto; Johannes Kaleschke, Tenor; Ekkehard Abele, Bass

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung: unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-22/

Symbol  Abendprogramm BWV 22 (511,1 KB)

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mp3 – Download – J.S. Bach-Stiftung – bei –  Amazon – mit Hörproben

Link: mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 22 –  Fünfter-Satz-  (Choral)  „Jesus nahm zu sich die zwölfe“

Im Video zu sehen:

Kantate BWV 22 – fünfter Satz – Choral:  „Ertöt uns durch dein Güte“

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Herzliche Sonntagsgrüße an alle Besucher !

Volker

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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Sexagesimae“


Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

                                                 Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 23.02.2014 begehen wir den Sonntag Sexagesimae

Der Sonntag Sexagesimä steht unter dem Gleichnis vom vierfachen Acker und geht daher besonders auf das Wirken des Wortes Gottes ein. Dieses Wirken wird von verschiedenen offenbar äußeren Kräften beeinflusst. Es ist wichtig, an diesem Sonntag auf die Kraft der Botschaft von der Liebe Gottes hinzuweisen, wie sie einem Samenkorn innewohnt. Es gilt nur, dass wir dieser Kraft in uns selbst auch Raum geben, damit sich das Wort entfalten kann und durch uns wirksam werden kann.

Am Sonntag Sexagesimae hören wir das Gleichnis vom vierfachen Acker. Oft meinen wir, dass das Wort, das wir weitersagen, nicht auf fruchtbaren Boden fällt, nur selten, ja eigentlich nie sehen wir die Frucht des Wortes. Wir haben aber die Verheißung, dass Gottes Wort nicht leer zurückkommt, und so werden wir nicht aufhören, von ihm zu erzählen in dem Vertrauen, dass Gott selbst das Gedeihen gibt.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

Wochenspruch: 

Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht. (Hebr 3, 15)

Wochenlied: 

„Es wolle Gott uns gnädig sein“ (EG 280)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den SonntagSexagesimae

BWV   18Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
BWV 126Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort
BWV 181Leichtgesinnte Flattergeister

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 181 – „Leichtgesinnte Flattergeister“

Kantate am Sonntag Sexagesimae für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Yukari Nonoshita, Sopran; Robin Blaze, Countertenor;

Gerd Türk, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 18 „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“

Nuria Rial, Sopran / Makoto Sakurada, Tenor

Dominik Wörner, Bass

Chor und Orchester der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen /

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 18 „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“

Nuria Rial, Sopran / Makoto Sakurada, Tenor

Dominik Wörner, Bass

Chor und Orchester der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen /

Leitung: Rudolf Lutz

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 126 „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“ BWV 126

Franziska Gottwald (Alt) Paul Agnew (Tenor)

Klaus Mertens (Bass)

Amsterdamer Barockchor und Orchester

Leitung: Ton Koopman

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 157 „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt

Kantate  zum Sonntag Sexagesimae (Leipziger Fassung)

Adele Stolte, Sopran / Peter Schreier, Tenor

Theo Adam, Bass

Thomanerchor LeipzigGewandhausorchester Leipzig

Leitung: Erhard Mauersberger

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 126 „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“

Knabenalt des Thomanerchores; Martin Petzold, Tenor; Jörg Hempel, Bass

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester Leipzig,

Leitung: Georg Christoph Biller

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 181  „Leichtgesinnte Flattergeister“

Kantate zum Sonntag Sexagesimae

Lisa Larsson, Sopran; Elisabeth von Magnus, Alt;

Gerd Türk, Tenor;  Klaus Mertens (Bass)

Amsterdamer Barockchor und Orchester

Leitung: Ton Koopman

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Videos mit Bach-Kantaten

Bach-Kantaten für den Sonntag „Sexagesimae

BWV   18 – Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
BWV 126 – Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort
BWV 181 – Leichtgesinnte Flattergeister

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/ YouTube: BWV 18 –  

Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“  (Interpret: Philippe Pierlot )

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/ YouTube: BWV 126  –

 Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort –  (Interpret: Koopman )

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/ YouTube: BWV 181 –  

Leichtgesinnte Flattergeister“  (Interpret: S D G )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel.

Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger – 

Einsamkeit, du Qual der Herzen

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung:   >>  h i e r  <<

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Kantaten für Sonntag Sexagesimae

Aufführungsort: Southwell Minster  (England) am 27. Februar 2000

Kantatenbeschreibung BWV 126

In BWV 126 Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort ist von dem Gleichnis keine Spur mehr zu finden, aber das gemeinsame Band ist die Bedeutung von Gottes Wort. Diese 1725 entstandene Choralkantate ist ein überwältigendes, kampflustiges Werk. Sie basiert auf der Kompilation verschiedener Liedstrophen: Vier stammen von Luther (Nr. 1, 2, 3 und die erste Hälfte von Nr. 6), zwei von Justus Jonas (Nr. 4 und 5) und eine von Johann Walter (die zweite Hälfte von Nr. 6) und fordern Gott auf, seine Feinde zu vernichten und seinem Volk Frieden und Erlösung zu bringen. Luther schrieb diesen Choral für Kinder, die es gegen die beiden Erzfeinde Christi und seiner heiligen Kirche’ – den Papst und die Türken – singen sollten. Wie politisch unkorrekt, 1542
vom Standpunkt Wittenbergs aus betrachtet und angesichts des Krieges im Osten, der die Stabilität Europas ernsthaft gefährdete, diese zündende Schlachthymne auch gewesen sein mag, sie hatte einen mächtigen aktuellen Bezug: Die Türken galten ebenso wie das Papsttum als Staatsfeinde und Bedrohung für das internationale Recht.

Es war diese immer noch vorhandene Furcht vor Übergriffen der 17 Osmanen, die Luther ursprünglich hatte glauben lassen, die Türken hätten von Gott den Auftrag erhalten, in das Herz der Christenwelt vorzudringen, um sie für ihre Sünden zu strafen. Tatsächlich waren die türkischen Invasionen paradoxerweise die Ablenkung, die verhinderte, dass die protestantische Revolte schon in ihren Anfängen erstickt wurde, und sie schürten die Furcht vor einer katastrophalen
Veränderung, die wiederum für viele der Grund war, für Luthers Kritik an der Kirche ein offenes Ohr zu haben. Verständlich ist auch, dass Heinrich Schütz 1648, am Ende des Dreißigjährigen Krieges, die abschließende Choralstrophe mit den beiden Teilen ‚Verleih uns Frieden’ (Luther) und ‚Gib unsern Fürst’n’ (Walter) vertonte, denn die Türken waren nie sehr weit von der Grenze Österreichs entfernt – und 1683 gelang ihnen sogar die Belagerung Wiens, ungefähr zu der Zeit,
als Buxtehude sein Triptychon ‚Erhalt uns / Verleih uns / Gib unsern Fürst’n’ schuf.

Warum Bach das Bedürfnis oder die Notwendigkeit verspürt haben sollte, 1725 eine derart kriegerische Kantate zu schreiben, zu einer Zeit, als die feindlichen Auseinandersetzungen mit den Türken abgeflaut waren, und dann auch noch zu diesem Zeitpunkt im Kirchenjahr, und nicht etwa zu Michaelis oder am Reformationstag, ist nicht völlig klar. Doch welch ein funkelndes Werk ist sie! Der Eingangschor ist erfüllt von martialischer Verachtung und anapästischen Rhythmen. Als Besetzung sind eine Trompete, zwei Oboen und Streicher vorgesehen. Bach zieht an seinem Chor in der gleichen Weise, wie er Orgelregister ziehen würde, hier um die Bitte, Gottes Wort gegen jene mörderischen Papisten und Türken zu verteidigen und zu stärken, immer dringlicher wirken zu lassen. Die häufige Wiederkehr des einleitenden viernotigen Trompetensignals, selbst schon ein Vorgriff auf die Choralmelodie, und die lange gehaltenen Noten der Trompete und Singstimmen sorgen dafür, dass die Worte ‚Erhalt uns, Herr’ immer präsent bleiben, eine Technik, die 18
Bach auch für das letzte Wort ‚Thron’ benutzt, das er über drei ganze Takte ausdehnt, um kundzutun, dass sich Gottes Thron nicht von der Stelle bewegen lässt.

Dann folgt eine der technisch anspruchsvolleren Tenor-Arien Bachs, anfangs freundlich und unbeschwert, dann aufbrechend in Staccato-Rouladen aus Sechzehnteln und Zweiunddreißigsteln, die zunächst eine ‚freudige’ Stimmung vermitteln, dann sich der Aufgabe widmen, ‚der Feinde bittern Spott augenblicklich zu zerstreuen’. Ein Secco-Rezitativ für Alt und Tenor (Nr. 3) wird durch vier langsame Wiederholungen der Choralmelodie unterbrochen, ein Gebet zu ‚Gott
Heil’ger Geist, du Tröster wert’, jetzt vorgetragen als ein sanftes und bewegendes Duett.
Dramatisch wird es wieder in der Bass-Arie (‚Stürze zu Boden’) mit virtuoser Cellobegleitung. Laut W. G. Whittaker hat ‚Bach seinen gerechten Zorn über die Feinde seines Glaubens nie grimmiger zum Ausdruck gebracht als in dieser Arie’. An den Traufgesimsen der Fenster über dem Eingangsportal des Southwell Minster sind Grotesken zu sehen, darunter eine Figur, die Judas darstellt, wie er von Satan verschlungen wird – eine treffende Parallele! Im Secco-Rezitativ (Nr. 5)
wechselt der Tenor die Stimmung und bereitet auf die Choralvertonung von Luthers Friedensgebet (1531) vor, die deutsche Übersetzung von ‚Da pacem, Domine’, dem sich die reimlose Strophe Johann Walters anschließt. Nichts ist oberflächlich an Bachs Vertonung, an der eindringlichen Bitte um ‚Fried und gut Regiment’ und der zarten Hoffnung auf ‚ein geruh’g und stilles Leben’. Und die denkwürdigste Phrase wird für das drei Takte umfassende ‚Amen’ aufgespart, eine
wunderbare Verschmelzung polyphonen Tudorstils mit Bach’schem Kontrapunkt, die unter dem hölzernen Tonnengewölbe des Southwell Minster überirdische Schönheit erlangte.

Southwell wurde im 12. Jahrhundert als Mutterkirche von Nottinghamshire errichtet und gehört sicher zu den besten Beispielen 19 romanischer Architektur in Großbritannien. Die schlichten zylindrischen Pfeiler der Hauptschiffarkade sind aus einem warmen, löwenfarbenen
permischen Sandstein. Sie wirken vielleicht ein bisschen gedrungen im Verhältnis zu den hohen Kreuzbögen, was jedoch ausgeglichen wird durch die weiten Öffnungen des Triforiums und des Obergadens, ähnlich wie in der Romsey Abbey rund zweihundertfünfzig Kilometer
südlich, wo wir einen Monat zuvor aufgetreten waren. Diese normannische Architektur hat etwas Altägyptisches an sich. Ist es die Farbe des Sandsteins, das subtile Schnitzwerk, oder sind es die kühnen volutenartigen Verzierungen am Firstende, die Wulstleisten, Taustäbe und Zickzackornamente?

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Septuagesimae

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Wilke te Brummelstroete, Alt

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CDs vom Label SDG  

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SDG 153 Vol. 20 

Cover:  CD – SDG 153 – Vol. 20

CD 1 zum Sonntag Septuagesimae

Link: CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“
BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art” vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2014

nachstehend:

Programm zum Download als PDF –

Programm_Bachfest_Leipzig_2014

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein  Video vom BachArchiv:

Mitschnitt der Eröffnungskonzertes des Bachfestes Leipzig 2012.

J. S. Bach: Toccata und Fuge F-Dur, BWV 540 · J. S. Bach: Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV 225 · H. W. Zimmermann: Te Deum (Uraufführung) · M. Reger. Psalm 100, op. 106
Thomasorganist Ullrich Böhme, Thomanerchor Leipzig, Leipziger Universitätschor, Gewandhausorchester Leipzig · Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV 18 – „Gleich wie der Regen“

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Cantata BWV 18 „Gleich wie der Regen“

Solisten:

Makoto Sakurada  (Tenor) und  Dominik Wörner (Bass)

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-18/


Symbol   Abendprogramm BWV 18 (517.4 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video: 

J S. Bach – Cantata BWV 18 – „Gleich wie der Regen“ – 3 – Recitative

Im Video zu sehen:

Dritter Satz (Tenor-Recitativo) aus der Kantate BWV 18

Soloisten: Makoto Sakurada (Tenor) und Dominik Wörner (Bass).

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Herzliche Sonntagsgrüße an alle Besucher !

Volker

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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Septuagesimae“


 St. Georgen in Eisenach mit Taufbecken im Vordergrund dort wurde am 23.3.1685 J.S. Bach getauftSt. Georgen in Eisenach mit Taufbecken im Vordergrund dort wurde am 23.3.1685 J. S. Bach getauft

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J. S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 16.02.2014 begehen wir den Sonntag „Septuagesimae“ .

Der Sonntag Septuagesimä läutet die Vorfastenzeit ein. Der Name deutet auf die 70 Tage hin, die mit dem Sonntag nach Ostern, Quasimodogeniti, vorüber sind. Dies umschließt also die Osterzeit und macht schon so sehr deutlich, dass die (Vor)fastenzeit nicht dazu dient, sich zu peinigen, sondern eher, im Leiden Gott zu erkennen. Das Thema „Lohn und Gnade“ leitet sich vom Evangelium ab, dem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Der Schwerpunkt liegt auf der Unterscheidung von Lohn und Gnade: Während Lohn verdient wird und somit berechenbar ist, ist Gnade weder verdient noch berechenbar.

Am Sonntag Septuagesimae hören wir das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg und denken daran, dass es nicht in unserer Macht steht, den Lohn für ein Werk zu bestimmen. Vielmehr sind wir alles, was wir tun, ohnehin schuldig, so dass es uns auch nicht ansteht, eine besondere Belohnung für eine in unseren Augen besondere Tat zu erwarten. Das ist aber unser Lohn, dass der Herr uns berufen hat in seine Nachfolge.

Wochenspruch: 

Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. (Dan 9, 18)

Wochenlied: 

“Es ist das Heil uns kommen her (EG 342)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Kantaten für den Sonntag „Septuagesimae

BWV   84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV   92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“

Deborah York, Sopran; Franziska Gottwald, Alt;

Paul Agnew, Tenor; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra,

Leitung: Ton Koopman

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johannes Brahms  (1833-1897)

Motette op.29 Nr.1 „Es ist das Heil uns kommen her, Motette op. 29 Nr. 1

NDR Chor 

Leitung: Hans-Christoph Rademann

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 84 „ch bin vergnügt mit meinem Glücke“

Kantate am Sonntag Septuagesimae

Nancy Argenta, Sopran

Ensemble Sonnerie

Leitung: Monica Huggett

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV  84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Dorothee Mields (Sopran) Matthew White (Countertenor)
Hans Jörg Mammel (Tenor) Thomas Bauer (Bass)

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent 

Leitung: Philippe Herreweghe

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Johann Sebastian Bach

Kantate BWV  144 „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

Yukari Nonoshita (Sopran) Robin Blaze (Altus)
Gerd Türk (Tenor)

Chor und Orchester des Bach Collegiums Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke

Kantate am Sonntag Septuagesimae

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 144 „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

Gesine Adler, Sopran; Cornelia Rosenthal, Alt;

Martin Petzold, Tenor

Thomanerchor Leipzig, / Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:37 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 92  „Ich hab in Gottes Herz und Sinn““

Kantate am Sonntag Septuagesimae,

Edith Mathis, Sopran; Peter Schreier, Tenor;

Dietrich Fischer-Dieskau, Bass;

Münchener Bach-Chor und Bach-Orchester

Leitung: Karl Richter

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Videos mit Bach-Kantaten

Sonntag – Septuagesimae

BWV   84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV   92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin

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/ YouTube: BWV 84 –  

Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 92  –

 Ich hab in Gottes Herz und Sinn –  (Interpret: Koopman )

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In Memoriam Karl Richter gestorben am 15.2.1981 in München.

/ YouTube BWV 92 – Ich hab in Gottes Herz und Sinn

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/ YouTube: BWV 144 –  

Nimm, was dein ist, und gehe hin“  (Interpret: S D G )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel.

Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger – 

An Die Einsamkeit – Johann Philipp Krieger(1649-1725)

by: Andreas Scholl (album: Deutsche Barrock Lieder)

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung: >>  h i e r  <<

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YouTube-Video

Johann Philipp Krieger XII Trio Sonatas 1688

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Grote Kerk, Narden am 20.02.2000

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Kantaten für den Sonntag Septuagesimae

BWV 84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Das bezaubernde fünfsätzige Werk für Sopran solo, Oboe und Streicher trägt ausdrücklich den Titel ‚Kantate’ (was in Bachs geistlichem Werk sehr ungewöhnlich ist) und wurde sehr wahrscheinlich am 9. Februar 1727 uraufgeführt. Das Libretto stammt von einem anonymen Textdichter, enthält jedoch Bezüge zu einem früheren Text, den Erdmann Neumeister für Telemanns Eisenacher Zyklus geliefert hatte, sowie einem anderen, in zeitlicher Nähe entstandenen Text, den Picander 1728 veröffentlichen würde. Der aktuell zu vertonende Text, der auf Bachs Schreibtisch lag, basiert ebenfalls auf dem Gleichnis vom Weinberg, auch wenn diesmal nicht von den missgestimmten Arbeitern die Rede ist, sondern von ‚meinem Glücke, das mir der liebe Gott beschert’. Das Tagesevangelium aus Matthäus kommt zu dem Schluss: ‚Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt’, und das bedeutet, dass der Arbeitsvertrag Gültigkeit hat, ohne Rücksicht darauf, ob für den Lohnempfänger andere Verträge vorteilhafter wären.

Da Bach während seines gesamten Schaffens ständig darauf bedacht war, für eine Arbeit nicht unangemessen entlohnt zu werden, bevor er einen neuen Vertrag annahm, dürfte die Moral dieses Kantatentextes für ihn recht hart zu schlucken gewesen sein. ‚Vergnügt mit meinem Glücke’ zu sein, das ist die eine Sache – ein kleines bisschen mehr als gehorsam‚ seines Amtes zu walten’ (wie in dem Calov-Zitat, das er unterstrichen hat). Doch Neumeister und Picander gehen beide einen Schritt weiter, wenn sie davon reden, zufrieden oder ‚vergnügt mit meinem Stande’ zu sein, ‚in welchen mich mein Gott gesetzt’ oder ‚den mir der liebe Gott beschert’. War Bach zufrieden mit dem ‚Stande’, in dem er sich in Leipzig befand? Alles, was wir über seine mühselige Tätigkeit als Kantor herausfinden können, deutet auf einen ständigen inneren Kampf hin zwischen dem Wunsch, einerseits seine Arbeit unter dem Einsatz aller Kräfte zu erledigen (Gott zur Ehre und seinem Nächsten zum Nutze, wie er es ausgedrückt hätte) und andererseits mit seinem Leben ‚fast in stetem Verdruss, Neid und Verfolgung’ (wie er es in einem Brief an einen Freund schilderte) zurechtzukommen.

War es also Bach, der diese Textänderung veranlasst hatte? Diese Frage lässt sich kaum beantworten. Doch selbst wenn wir angesichts dieser Verlagerung der Betonung in der langen Arie in e-moll, mit der das Werk beginnt, eine unmissverständliche Schilderung des Gleichmuts und der Gelassenheit gewärtigen, so würde das nicht einfach zu all dem im Widerspruch stehen, was wir aus seiner Situation in Leipzig schließen könnten, sondern es würde auch der Ambivalenz und Komplexität der Musik – besonders seiner Musik – und ihrer Fähigkeit, Stimmungen nuanciert zu schildern, nicht gerecht werden. Zufriedenheit ist wohl eher eine statische Gemütsverfassung, während Bachs Musik hier auf etwas Dynamisches, Wechselhaftes hindeutet. Die reich verzierte Verflechtung von Singstimme und Oboe, die Vielzahl schwungvoller punktierter Rhythmen und ausdrucksvoller Synkopierungen, die Weise, wie das Eingangsritornell in unterschiedlicher Gestalt wiederkehrt, während die Sopranstimme mit neuen Motiven aufwartet – all das trägt zu dem Zauber dieser Musik und ihren schwer zu fassenden Stimmungen bei. Wehmütig, resigniert, vielleicht gar elegisch?

Dank ihrer guten Laune ist die zweite Arie (‚Ich esse mit Freuden mein weniges Brot’), für Oboe solo, Violine und Continuo, reizvoll auf eine weit weniger anspruchsvolle Art. Mit ihrem Sextensprung aufwärts gerät sie unwillkürlich in die Nähe von Galateas Arie ‚As when the dove’ aus Händels Masque Acis and Galatea. Das folgende, von Streichern begleitete Rezitativ (Nr. 4) führt die Kantate zurück in die Nähe des Mollbereichs, spiegelt die im Text angelegten leisen Todesahnungen und liefert einen perfekten Übergang zu dem abschließenden Choral: die zwölfte Strophe eines geistlichen Liedes von Ämilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt zu Georg Neumarks unvergesslicher Melodie. Er trägt den Vermerk a soprano solo e a 3 ripieni, und das bedeutet, dass keiner der vier Vokalparts instrumental verdoppelt werden sollte. Wir haben ihn also a cappella und recht ruhig gesungen. ‚Ich leb indes in dir vergnüget / und sterb ohn alle Kümmernis’. Ich fand ihn sehr bewegend.

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Septuagesimae

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Wilke te Brummelstroete, Alt

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CDs vom Label SDG  
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SDG 153 Vol. 20 Cover:  CD – SDG 153 – Vol. 20

CD 1 zum Sonntag Septuagesimae

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“
BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art” vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2014

nachstehend:

Programm zum Download als PDF –

Programm_Bachfest_Leipzig_2014

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein  Video vom Bach-Archiv:

Bachfest Leipzig 2014 »Die wahre Art«.

Anlässlich des 300. Geburtstages von Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788) spricht Dr. Christiane Schwerdtfeger mit Dr. Alexander Steinhilber (Hamburg) und PD Dr. Peter Wollny (Bach-Archiv Leipzig) zum Thema »Berühmter als der Vater? Das C. P. E. Bach-Bild gestern und heute«.
Aufgenommen am 25. Januar 2014 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

 J.S. Bach Cantata BWV  84 Ich bin vergnügt mit meinem Glücke

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  84 Ich bin vergnügt mit meinem Glücke

Kantate BWV 84 für den Sonntag: Septuagesimae für Sopran, Oboe, Fagott, Streicher und Continuo.

Solisten:

Gerlinde Sämann , Sopran

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-84/


Symbol Abendprogramm BWV 84 (648,9 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 84 –  3. Satz – Alt-Arie  „Ich esse mit Freuden mein weniges Brot

Im Video zu sehen:

Solistin: Gerlinde Sämann singt aus der Kantate BWV 84 den

3. Satz – Alt-Arie:  „Ich esse mit Freuden mein weniges Brot“

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Jede Kantaten-Aufführung der J. S. Bach-Stiftung

wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf. Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 („Schmücke dich, o liebe Seele“).

YouTube Video-Werkeinführung BWV 180

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Herzliche Sonntagsgrüße an alle Besucher

Volker

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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den 5. Sonntag nach Epiphanias


"San Niccolò a Lipsia" - Die Nikolaikirche in Leipzig

                                                   „San Niccolò a Lipsia“ – Die Nikolaikirche in Leipzig

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J. S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 09.02.2014 begehen wir den 5. Sonntag nach Epiphanias.   

Da der 5. Sonntag nach Epiphanias nur sehr selten vorkommt, stehen nur drei Perikopen als Grundlage für die Predigt zur Verfügung. Ein Vorschlag für den Umgang mit dieser Situation wäre, in Reihe 4 einfach wieder den Text der Reihe 1 zu nehmen, usw. Eine andere Möglichkeit ist, auf den Kontext in der Gemeinde zu achten und den Predigttext den Gegebenheiten entsprechend zu wählen.

Es ist auch nicht abwegig, das Thema des Sonntags selbst als Grundlage für die Predigt zu nehmen und dazu die drei Predigttexte heranzuziehen, da diese sonst ohnehin sehr selten vorkommen. Inwieweit man dann allerdings allen Texten gerecht werden kann, liegt in der Hand der Predigerin oder des Predigers. Das Evangelium ist das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen – ein Sinnbild für die Gemeinde, die in ihrer Vollkommenheit erst am Ende der Zeit erkennbar wird. Die Epistel blickt ähnlich auf das Ende der Zeit, indem sie das Versprechen wiederholt, dass unser Herr Jesus Christus die Gemeinde bis ans Ende fest erhalten wird. Die alttestamentliche Lesung hingegen stellt Gott vor als den Allmächtigen, mit dem niemand verglichen werden kann. Am 5. Sonntag nach Epiphanias erfahren wir, dass Gott treu ist auch und gerade dann, wenn wir in dem Bewußtsein, in die Schuld dieser Welt verflochten zu sein, meinen, in der Unruhe und dem Unfrieden unserer Welt unterzugehen. Wir werden daran erinnert, dass es Gott ist, der die Geschichte lenkt und der auch unser persönliches Geschick in der Hand hält.

Wochenspruch: 

Der Herr wird ans Licht bringen, was im Finstern verborgen ist, und wird das Trachten der Herzen offenbar machen. (1. Kor 4, 5b)

Wochenlied: 

„Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ (EG 246)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 5. Sonntag nach Epiphanias 

sind in der liturgischen Form in Leipzig nicht vorgesehen..!!

Ich stelle Videos für den Sonntag Estomihi zur Verfügung..!!

BWV 22   –  Jesus nahm zu sich die Zwölfe

BWV 23   –  Du wahrer Gott und Davids Sohn

BWV 127 –  Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott

BWV 159 –  Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr. WDR3 – 

Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 117 “Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“

Kantate für Alt, Tenor, Bass, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Bogna Bartosz, Alt; /  James Gilchrist, Tenor;

Klaus Mertens, Bass;

Amsterdamer Barockchor und Barockorchester,

Leitung: Ton Koopman

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –

Link:   http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur –

Kantate Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Rosenmüller (1617-1784)

Confitebor, Geistliches Konzert

Johanna Koslowsky, Sopran / David Cordier, Kontratenor / Gerd Türk, Tenor /

Stephan Schreckenberger, Bass Andrea Keller und Werner Erhardt, Violine

Sylvie Kraus und Antje Sabinski, Viola Jean-Michel Forest, Violone /

Bernhard Junghänel, Dulcian

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr Bach-Kantate Kantate

BWV 117 Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut

Kantate für Alt, Tenor, Bass, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Bogna Bartosz, Alt; /  James Gilchrist, Tenor;

Klaus Mertens, Bass; Amsterdamer Barockchor und Barockorchester,

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08031 bis 08:30 Uhr SWR2 –

Kantate Christoph Graupner (1683-1760)

„Herr, die Wasserströme erheben sich“

Collegium Vocale

Leitung: Philippe Herreweghe

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr J

ohann Sebastian Bach

BWV 14 „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit

Epiphanias-Kantate 

Monika Frimmer, Sopran / Eberhard Büchner, Tenor

Andreas Scheibner, Bass

Thomanerchor Leipzig Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig

Leitung: Hans-Joachim Rotzsch

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr

Kantate Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach: 06:25 Uhr 

Einführung zur Kantate

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06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach 

BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen“

Roswitha Müller, Alt; / Bernhard Bechthold, Tenor;

Wolf Matthias Friedrich, Bass Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen, Orgel und

Leitung: Rudolf Lutz

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 100  „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Arleen Augér, Sopran; / Julia Hamari, Alt; Adalbert Kraus, Tenor; / Philippe Huttenlocher, Bass;

Gächinger Kantorei Stuttgart;  / Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

Leitung: Helmuth Rilling

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Videos 

Bach-Kantaten für den 5. Sonntag nach Epiphanias 

sind in der liturgischen Form in Leipzig nicht vorgesehen..!! 

Ich stelle Videos für den Sonntag Estomihi zur Verfügung..!!

BWV 22   –  Jesus nahm zu sich die Zwölfe

BWV 23   –  Du wahrer Gott und Davids Sohn

BWV 127 –  Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott

BWV 159 –  Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem

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/ YouTube: BWV 22 –  

Jesus nahm zu sich die Zwölfe“  (Interpret: Philippe Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 23  –  Du wahrer Gott und Davids Sohn –  (Interpret: Helmuth Rilling)

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/ YouTube: BWV 127   Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott“  (Interpret: Philippe Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 159 –  Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem –  (Interpret: Koopman )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

 Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel. Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger

Geistliches-Konzert: „Ich will in Friede fahren“

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung: >>  h i e r  <<

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Video YouTube

Johann Gottfried Walther (1684-1748): Concerto del Signr. Taglietti B-Dur / B major Adagio – Allegro – Adagio – Allegro

Frederik Kranemann, Orgel von Johann Georg Schröter, 1724, restauriert 1995 durch Orgelbau Waltershausen, St. Petri Kirche Wandersleben / Thüringen Frederik Kranemann, organ by Johann Georg Schröter, 1724 restaured in 1995 by Orgelbau Waltershausen St. Petri Chruch Wandersleben / Thuringia

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: King’s College Chapel, Cambridge am 05.03.2000

BWV 23  „Du wahrer Gott und Davids Sohn“

Kantaten für den Sonntag Estomihi / Quinquagesimae

BWV 23 ist alles in allem sehr viel feierlicher angelegt und sollte nach der Predigt und Austeilung des Abendmahls aufgeführt werden. Es wirkt wie Passionsmusik, und in der Tat scheint Bach den abschließenden Satz, eine Vertonung des deutschen Agnus Dei, einer bereits existierenden Kantate aufgepfropft zu haben, kurz nachdem er zu seiner Aufnahmeprüfung in Leipzig erschienen war (er scheint zu der verloren gegangenen Vertonung seiner Weimarer Passion zu gehören und würde 1725 in der eiligen Überarbeitung seiner Johannes-Passion noch einmal verwertet werden).

Die Kantate betont, wie sich Jesus ausdrücklich den Kranken und Behinderten – und daher Außenseitern der Gesellschaft – zuwendet und sie heilt. Bachs Eingangssatz ist ein langsames Duett in c-moll für Sopran und Alt mit zwei obligaten Oboen (Matthäus 20, 30–34 berichtet von zwei Blinden), eine lange Arie, die inmitten von Elend auf ergreifende Weise an das Mitgefühl appelliert und deren kammermusikartiges Geflecht für Bachs Köthener Zeit typisch ist – reich ausgeschmückt und dicht und keine leichte Kost für Bachs kritische Gutachter. Ihr folgt ein Accompagnato für Tenor und Streicher, worin die Oboe und erste Violine das lutherische Agnus Dei ohne begleitenden Text spielen.

Der ursprüngliche Schluss dieser Kantate war der schwungvolle, rondoartige Chor ‚Aller Augen warten, Herr, auf dich’ (Nr. 3), worin das Gebet des Blinden, nun von Tenor und Bass gesungen, siebenmal durch den Text aus Psalm 145 unterbrochen wird, jedes Mal auf einer Basslinie, die, nun in g-moll, die Konturen der einleitenden melodischen Phrase des Agnus Dei nachzeichnet. Bachs Entschluss, seine frühere Passionsvertonung des Agnus Dei als langsamen, vorwiegend homophonen Choral anzufügen, war sicher eine strategisch vernünftige Entscheidung: Sie zeigte seinen zukünftigen Dienstherren auf Anhieb sein breites stilistisches und exegetisches Spektrum. Ein Pressebericht, durch einen ‚Sonderkorrespondenten’, erschien im Hamburger Relationscourier: ‚Am verwichenen Sonntage Vormittage machte der Hochfürstl. Capellmeister zu Cöthen, Mr. Bach, allhier in der Kirchen zu St. Thomä wegen der bisher noch immer vacant stehenden Cantor-Stelle seine Probe, und ist desselben damahlige Music von allen, welche dergleichen ästimiren, sehr gelobet worden.’ Wie gern hätte man von jenen Leuten wissen mögen, ‚welche dergleichen ästimiren’, ob sie das recht konventionelle (vielleicht nur auf den Nutzen ausgerichtete)

BWV 22, das an Kuhnau erinnerte, geneigter aufnahmen – oder das eher raffinierte und spitzfindige BWV 23, dessen Aufteilung der Anfangsverse im Stile Neumeisters in drei Sätze, wie eine italienische Sonate, nicht so sehr vom Text, sondern von kompositorischen und strukturellen Erfordernissen diktiert war. Wenn Bachs Prüfer hinsichtlich der Komplexität seiner Musik Zweifel gehabt oder sie als ‚schwülstig oder verworren’ disqualifiziert haben mögen (wie J. A. Scheibes berühmte Notiz andeutet), welche Reaktion hat dann wohl das spätere Kantatenpaar ausgelöst, das zwei und sechs Jahre später, 1725 BWV 127 und 1729 BWV 159, für diesen Sonntag komponiert wurde? Was Laurence Dreyfus Bachs ‚unbezähmbaren Schöpfergeist’ nannte, führte im Laufe der nächsten Jahre dazu – wie wir bei jeder neuen Folge der wöchentlich zu liefernden Kantaten feststellen –, dass der Komponist mit Werken hervortrat, von denen jedes einzelne seine ungeheure Musikalität und seinen unerschöpflichen Ideenreichtum bewies und dessen einzelne Bestandteile durch eine unvergleichliche technische Meisterschaft in Schach gehalten wurden, die jedoch gleichzeitig Musik enthielten, welche die Sinne ansprach und den Geist nährte.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Estomihi / Quinquagesimae

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG 

Link:  CD’s  von SDG – Bach-Kantaten

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SDG 118 Vol. 21 Cover:  CDs – SDG 118 – Vol. 21

CD 1 zum Sonntag Estomihi / Quinquagesimae

Link:  CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 22   „Jesus nahm zu sich die Zwölfe

BWV 23   „Du wahrer Gott und Davids Sohn“

BWV 127 „Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott“

BWV 159 „Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem“

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Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art” vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2014 nachstehend:

Programm zum Download als PDF – Programm_Bachfest_Leipzig_2014

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download   

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen: über Ticket-Online

oder für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig: Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein  Video vom Bach-Archiv:

Bachfest Leipzig 2014 »Die wahre Art«.

Anlässlich des 300. Geburtstages von Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)

spricht Dr. Christiane Schwerdtfeger mit Dr. Alexander Steinhilber (Hamburg) und PD Dr. Peter Wollny (Bach-Archiv Leipzig) zum Thema »Berühmter als der Vater? Das C. P. E. Bach-Bild gestern und heute«. Aufgenommen am 25. Januar 2014 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV  22 Ich steh mit einem Fuß im Grabe

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  22 Jesus nahm zu sich die zwölfe“  Kantate BWV 22 zum Sonntag Estomihi

für Alt, Tenor und Bass Vokalensemble, Oboe, Fagott, Streicher und Continuo

Solisten: Markus Forster, Alto; Johannes Kaleschke, Tenor; Ekkehard Abele, Bass

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung: unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-22/

Symbol  Abendprogramm BWV 22 (511,1 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei –  Amazon – mit Hörproben

Link: mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 22 –  Fünfter-Satz-  (Choral)  

„Jesus nahm zu sich die zwölfe“ Im Video zu sehen:

Kantate BWV 22 – fünfter Satz – Choral:  „Ertöt uns durch dein Güte“

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Jede Kantaten-Aufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf.

Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 („Schmücke dich, o liebe Seele“).

YouTube Video

Werkeinführung BWV 180

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Herzliche Sonntagsgrüße an alle Besucher !

Volker

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Bach-Kantaten für den 1. und 2. und 3. Weihnachtsfeiertag mit Radio-Sendungen Videos und Kantaten-Beschreibungen


Rogier van der Weyden_Dreikönigsaltar Mitteltafel Anbetung der Heiligen Drei Könige Ursprünglich in St. Columba in Köln

Rogier van der Weyden (1399 –  1464) war ein niederländischer Maler.  – Dreikönigsaltar Mitteltafel Anbetung der Heiligen Drei Könige Ursprünglich in St. Columba in Köln

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„Ich wünsche allen Besuchern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest !

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 25.12. und 26.12. begehen wir das Weihnachtsfest

1. Weihnachtstag:

Das Christfest I ist der eigentliche Geburtstag Jesu, ist jedoch völlig hinter dem Heiligen Abend zurückgetreten. Der Gottesdienst ist in der Regel nur schwach besucht. Er greift aber mit seinen Perikopen den Gedanken der liebenden Zuwendung Gottes, die in der Geburt von Jesus Christus handgreiflich geworden ist, am stärksten auf.

Der erste Christtag ist der Festtag der Geburt des Herrn, an dem die Christenheit Gott dafür dankt, dass er durch das Opfer seines geliebten Sohnes, der ganz Mensch wurde, uns als seine Kinder angenommen hat, damit wir durch ihn frei werden und nicht mehr Knechte der Sünde sind.
oder
Gott kam aus seinem Licht in unser Zwielicht, aus seinem Reichtum kam er in unsere Armut, aus seiner Herrlichkeit in unsere Schwachheit, aus seinem Frieden in unsere von Streit und Gier geschundene Welt.
Diese Botschaft, die wir so gerne zum Anlass besinnlicher Feiern nehmen, ist alles andere als besinnlich: sie stellt eigentlich eine Herausforderung dar, die unser ganzes Leben umkrempeln soll. Wo ist das gelungen?

2. Weihnachtstag:

Das Christfest II ist zugleich der Tag des Erzmärtyrers Stephanus. Inhaltlich ist dieser Tag, wenn er als „Tag nach der Geburt des Herrn“ gefeiert wird, nur noch ein Abglanz. Seine Existenz geht auf das Verlangen zurück, die Weihnachtsbotschaft immer und immer wieder zu hören, gewissermaßen das Geschehen der Christnacht zu einem andauernden Erlebnis werden zu lassen. Eine besondere Stellung erhält dieser Tag jedoch durch das Evangelium, das den Prolog des Johannes-Evangeliums enthält und so die Geburt Jesu in den Kontext der Schöpfung stellt. Von daher ist dieser Tag vielleicht gerade heute von besonderer Bedeutung.

Am 2. Christtag denken wir besonders darüber nach, was die Fleischwerdung Gottes bedeutet. Wir spüren, dass das große Geschenk der unmittelbaren Nähe Gottes uns unermesslich reich macht dadurch, dass er selbst arm wurde.

Wochenspruch: 

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit.(Joh 1, 14a)

Wochenlied: 

“Gelobet seist du, Jesu Christ“ (EG 23)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftlebe

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Bach-Kantaten für den 1. Weihnachtstag

BWV 63Christen, ätzet diesen Tag

BWV 91Gelobet seist du, Jesu Christ

BWV 110Unser Mund sei voll Lachens

BWV 191Gloria in excelsis Deo

BWV 197aEhre sei Gott in der Höhe(Sätze 5-7)

BWV 248 Weihnachts-Oratorium, Kantate 1 „Jauchzet, frohlocket“

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Bach-Kantaten für den 2. Weihnachtstag

BWV 40Darzu ist erschienen der Sohn Gottes

BWV 57Selig ist der Mann

BWV 121Christum wir sollen loben schon

BWV 248 Weihnachts-Oratorium, Kantate 2 „Und es waren Hirten in derselben Gegend“

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Bach-Kantaten für den 3. Weihnachtstag

BWV 64 „Sehet, welch eine Liebe

BWV 133 „Ich freue mich in dir

BWV 151 „Süßer Trost, mein Jesus kömmt

BWV 248 Weihnachts-Oratorium, Kantate 3 „Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen“

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten am 1. und 2. Weihnachtstag

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – am 25.12. um 09:05 bis 10:00 Uhr

1. Weihnachtstag

Johann Sebastian Bach

BWV 91 “Gelobet seist du, Jesu Christ“

Kantate zum 1. Weihnachtstag für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Dorothee Mields, Sopran; / Ingeborg Danz, Alt;

Mark Padmore Tenor; / Peter Kooij, Bass;

Collegium Vocale Gent,

Leitung: Philippe Herreweghe

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Sendung: 26.12. um 09:05 bis 10:00 Uhr

2. Weihnachtstag

Johann Sebastian Bach

BWV 368 / 729 „In dulci jubilo“

aus „4 Arnstädter Weihnachtschoräle“ für Chor und Orchester;

Calmus Ensemble; / Leipziger Bläsersolisten

Johann Sebastian Bach 

BWV 151 „Süßer Trost, meine Jesus kömmt“

Johannette Zomer, Sopran; / Bogna Bartosz, Alt; /

Christoph Prégardien, Tenor; / Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Barockchor und Orchester

Leitung: Ton Koopman 

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung 25.12. um 08:03 – 08:40 Uhr 

1. Weihnachtstag

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 191 „Gloria in excelsis Deo“

Hanna Zumsande, Sopran / Wiebke Lehmkuhl, Alt
Andreas Post, Tenor / Yorck Felix Speer, Bass

Flensburger Bach Ensemble und Chor

Leitung: Matthias Janz

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2. Weihnachtstag

Sendung: 26.12. um 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 57 „Selig ist der Mann“

Dorothea Röschmann, Sopran / Thomas Quasthoff, Bariton

Mitglieder des RIAS-Kammerchors

Berliner Barocksolisten

Leitung: Rainer Kussmaul

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

1. Weihnachtstag

Sendung: 25.12. um 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate 

BWV 191 „Gloria in excelsis deo“

Kantate zum 1.Weihnachtsfesttag,

Gerlinde Sämann, Sopran; / Johannes Kaleschke, Tenor.

Chor und Orchester der J.S.Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Sendung: 26.12. um 08:04 – 09:00 Uhr

2. Weihnachtstag

Bach-Kantate 

BWV 57 „Selig ist der Mann“

Kantate am 2.Weihnachtsfesttag,

Julia Neumann, Sopran (Seele) – Ekkehard Abele, Bass (Jesus)
Antonia Frey, Chor-Alt / Nicolas Savoy, Chor-Tenor

Chor und Orchester der J.S.Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik

Sendung: 25.12. um 08:03 bis 08:30 Uhr

1. Weihnachtstag

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 110 „Unser Mund sei voll Lachens“

Dorothee Mields (Sopran) / William Towers (Countertenor)
Charles Daniels (Tenor) / Stephan MacLeod (Bass)

The Netherlands Bach Society 

Leitung: Jos van Veldhoven

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Sendung: 26.12. um 08:03 bis 08:30 Uhr

2. Weihnachtstag

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 57 „Selig ist der Mann“ 

Gerlinde Sämann (Sopran) / Jan van der Crabben (Bass)

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

1. Weihnachtstag

Sendung:  25.12. von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 110Unser Mund sei voll Lachens

Kantate am 1. Weihnachtstag

Vasiljka Jezovsek, Sopran / Sarah Connolly, Alt
Mark Padmore, Tenor / Peter Kooij, Bass

Collegium Vocale Gent
Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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Sendung: 26.12. von 09:30 bis 10:00 Uhr

2. Weihnachtstag

Johann Sebastian Bach

BWV 57Selig ist der Mann

Kantate am 2. Weihnachtstag

Dorothea Röschmann, Sopran / Thomas Quasthoff, Bassbariton

RIAS-Kammerchor Berlin Berliner Barock Solisten

Leitung: Rainer Kussmaul

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate 

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800 Jahre Thomana

Sendung: 06:30 Uhr Kantate  am 25.12.

1. Weihnachtstag

Philipp Heinrich Erlebach (1657-1714)

„Fürchtet euch nicht“

Dorothee Mields, Sopran; / Alexander Schneider, Altus;

Andreas Post, Tenor; / Matthias Vieweg, Bass

Les Amis de Philippe

Leitung: Ludger Remy

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Sendung: 26.12. um 06:30 bis 07:00 Uhr

2. Weihnachtstag

Johann Sebastian Bach:

6:25 Uhr – Einführung zur Kantate 

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800 Jahre Thomana

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Sendung: 06:30 Uhr Kantate  

2. Weihnachtstag

Carl Heinrich Graun (1704 – 1759)

„Unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist“

Markus Brutscher, Tenor; / Marie Friederike Schöder, Sopran;

Ingolf Seidel, Bariton

Collegium Vocale Leipzig / Merseburger Hofmusik

Leitung: Michael Schönheit

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: 25.12. um 08:05 Uhr bis 08:32 Uhr

1. Weihnachtstag

Johann Sebastian Bach:

BWV 248  “Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage“

Kantate zum ersten Weihnachtsfesttag, BWV 248

Paul Bernewitz, Friedrich Praetorius, Knabensopran; / Ingeborg Danz, Alt;

Christoph Genz, Martin Petzold, Tenor; Panajotis Iconomou, Bass;

Thomanerchor Leipzig;  / Gewandhausorchester:

Leitung: Georg Christoph Biller

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Sendung: 26.12. um 08:05 Uhr bis 08:36 Uhr

2. Weihnachtstag

Johann Sebastian Bach:

BWV 248 „Und es waren Hirten in derselben Gegend“,

Kantate zum zweiten Weihnachtstag

Paul Bernewitz, Friedrich Praetorius, Knabensopran; / Ingeborg Danz, Alt;

Christoph Genz, / Martin Petzold, Tenor; / Panajotis Iconomou, Bass;

Thomanerchor Leipzig;  / Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

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Videos mit Bach-Kantaten für den 1. Weihnachtstag

BWV 63 „Christen, ätzet diesen Tag

BWV 91 „Gelobet seist du, Jesu Christ

BWV 110 „Unser Mund sei voll Lachens

BWV 191 „Gloria in excelsis Deo

BWV 197a „Ehre sei Gott in der Höhe“ (Sätze 5-7)

BWV 248 Weihnachts-OratoriumKantate 1 „Jauchzet, frohlocket“

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Videos mit Bach-Kantaten für den 2. Weihnachtstag

BWV 40 „Darzu ist erschienen der Sohn Gottes

BWV 57 „Selig ist der Mann

BWV 121 „Christum wir sollen loben schon

BWV 248 Weihnachts-Oratorium, Kantate 2 „Und es waren Hirten in derselben Gegend“

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Videos mit Bach-Kantaten für den 3. Weihnachtstag

BWV 64Sehet, welch eine Liebe

BWV 133Ich freue mich in dir

BWV 151 „Süßer Trost, mein Jesus kömmt

BWV 248 Weihnachts-Oratorium, Kantate 3 „Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen“

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Videos für den 1. Weihnachtstag:

/ YouTube: BWV 63 

  „Christen, ätzet diesen Tag   (Interpret: Herrweghe)

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/ YouTube: BWV 91  –

 Gelobet seist du, Jesu Christ –  (Interpret: Herrweghe)

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/ YouTube: BWV 110  –

 „Unser Mund sei voll Lachens  (Interpret: Herrweghe)

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/ YouTube: 

 BWV 179, 191 & 113   

  „Gloria in excelsis Deo   (Interpret: S D G )

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/ YouTube: BWV 197a  –

 Ehre sei Gott in der Höhe –  (Interpret:  )

(Auf YouTube nicht auffindbar..!!)

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/ YouTube: BWV 248  –

 „Weihnachts-Oratorium„, Kantate 1-6 „Jauchzet, frohlocket“  (Interpret: S D G )

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Videos für den 2. Weihnachtstag: 

/ YouTube: BWV 40  –

 „Darzu ist erschienen der Sohn Gottes  (Interpret: Fritz Werner)

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/ YouTube: BWV 57 –

  „Selig ist der Mann   (Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 121  –

 Christum wir sollen loben schon –  (Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 248  –

 „Weihnachts-Oratorium„, Kantate 2 „Und es waren Hirten  (Interpret: S D G )

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Videos für den 3. Weihnachtstag:

/ YouTube: BWV 64 –

 „Sehet, welch eine Liebe  (Interpret: Karl Richter )

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/ YouTube: BWV 133 –

  „Ich freue mich in dir   (Interpret: Ton Koopman)

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/ YouTube: BWV 151 –

Süßer Trost, mein Jesus kömmt“  (Interpret: Masaaki Suzuki )

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YouTube: BWV 248  –

 „Weihnachts-Oratorium„, Kantate 3 „Herrscher des Himmels  (Interpret: S D G )

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

BWV 191 „Gloria in excelsis Deo“

Kantaten für den 1. Weihnachts-Tag

Aufführungsort: Herderkirche, Weimar am 25.12.1999

Der Gesang der Engel bei Jesu Geburt umfasst im Wesentlichen den Text aus Lukas 2, 14 der lateinischen Weihnachtsmusik, die uns als

BWV 191 „Gloria in excelsis Deo“

überliefert ist. Der wahrscheinlichste Anlass zur Uraufführung dieser Kantate war ein besonderer Dankesgottesdienst, der am Weihnachtstag 1745 in der Leipziger Universitätskirche zur Feier des Dresdener Friedens stattfand. Der Zweite Schlesische Krieg war gerade beendet worden, die einzige Zeit in seinem Leben, dass Bach die Schrecken und Leiden eines Krieges aus erster Hand erlebte, als die preußischen Truppen im Herbst 1745 Leipzig besetzten und die Umgebung verwüsteten; drei Jahre später sprach er von der ‚Zeit […], da wir leider! die Preußische Invasion hatten’.

Dieser Gottesdienst, eingeschoben zwischen der Frühmette in der Thomaskirche und dem Nachmittagsgottesdienst in St. Nikolai, war eine der seltenen Gelegenheiten, bei der Mitglieder der zwei besten Kantoreien Bachs verfügbar waren und gemeinsam auftreten konnten. Es war eine Möglichkeit, sein Leipziger Publikum drei Sätze (Gloria – Domine Deus – Cum Sancto Spiritu) aus der wunderbaren fünfstimmigen, 1733 für den Dresdener Hof komponierten Missa (BWV 232i) hören zu lassen, nun rasch neu zusammengestellt und zu einem neuen Triptychon verdichtet. Während das Gloria praktisch unverändert geblieben ist, wurden die übrigen beiden Sätze adaptiert und mit neuen Texten ausgestattet, nicht ohne eine gewisse Schwerfälligkeit.

Gleichzeitig wurde höchstwahrscheinlich sein Sanctus von Weihnachten 1724 wieder aufgeführt. War diese Gelegenheit also der einzige Auslöser, der Bachs schöpferische Energie entzündete und zu gegebener Zeit zur Vollendung des Werkes führte, das wir als h-moll- Messe kennen? Der abschließende Lobgesang, Sicut erat in principio (ursprünglich Cum sancto), kommt mit einem gewaltigen Ruck in Gang, fast so wie eine Achterbahn, die sich zunächst täuschend langsam ein paar Zentimeter voranbewegt und dann plötzlich losrast. Das ist das Startsignal für eine Feier mit Tanz wie auch Gesang, der hämmernde Puls einer einzigen Note wandert zu den hohen Streichern, zu den Trompeten und schließlich zu den Holzbläsern und erweckt damit immer mehr den Eindruck vorwärts drängenden Überschwangs. 

© John Eliot Gardiner 2010

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Advent:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner 

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Julian Clarkson – Bass

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CDs vom Label SDG  
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 Cover CDs SDG 174 Vol.18

CD – Cover SDG 174 Vol. 18 (1. Weihnachtstag)

Link:  CD eins – Inhalt

BWV  63 „Christen, ätzet diesen Tag“

BWV 191 „Gloria in excelsis Deo“

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Cover CDs SDG 113 Vol. 14

CD – Cover SDG 113 Vol. 14 (1. Weihnachtstag)

Link:  CD eins – Inhalt

BWV  91 „Gelobet seist du, Jesus Christ“

BWV 110 „Unser Mund sei voll Lachens“

Bach-Kantaten auf der gleichen CD für den 2. Weihnachtstag..!!

BWV 40 „Darzu ist erschienen der Sohn Gottes“

BWV 121 „Christum wir sollen loben schon“

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Cover CDs SDG 127 Vol. 15

CD – Cover SDG 127 Vol. 15 (2. Weihnachtstag)

Link:  CD eins – Inhalt

BWV  57 „Selig ist der Mann“

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV 191 “Gloria in Excelsis Deo

Die DVD (in Deutsch, keine Untertitel) eine Filmaufnahme der kompletten Kantate, die Reflexion Vortrag von dem Sprecher und einem Film-Porträt der JS Bach-Stiftung.

„Gloria in Excelsis Deo“ (Ehre sei Gott in der Höhe)
Kantate BWV 191 für den ersten Tag von Weihnachten für Sopran, Tenor, Vokalensemble, Trompeten I-III, Pauken, Flöte I + II, Oboe I + II, Fagott, Streicher und Continuo.

Solisten:

Gerlinde Sämann, Sopran; / Johannes Kaleschke, Tenor.

Leitung: Rudolf Lutz

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Weitere Informationen zur Bachstiftung

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-191/

Icon Abendprogramm BWV 191 (498.6 KB)

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Video – YouTube BWV 191 – 

Erster Satz „Eingangschor“ Kantate BWV 191 „Gloria in excelsis Deo“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

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Ich wünsche allen Besuchern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

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Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den 4. Advent


Gemälde von Govert Flinck (1615 1660) Engel verkündet die Geburt Christi an die Hirten.

    Gemälde von Govert Flinck (1615 1660) Engel verkündet die Geburt Christi an die Hirten.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 22.12.2013 begehen wir den 4. Advent

Die Adventszeit als Vorbereitungszeit auf das Christfest ist erst im 4. Jahrhundert entstanden, wobei es zunächst erhebliche Unterschiede in der Dauer (von einer Woche bis zu 40 Tagen) gab. Vier Sonntage im Advent gibt es für die römische Kirche, deren Praxis die Reformation übernommen hat, seit etwa 600, der 1. Sonntag im Advent wird aber erst seit Mitte des 8. Jahrhunderts als Beginn des Kirchenjahres besonders gefeiert. Von Anfang an hatte die Adventszeit den Charakter der Bußzeit als Vorbereitung auf das Christfest, den „Geburtstag“ Jesu Christi.

In den Evangelienlesungen nach Lukas, die am 4. Sonntag im Advent vorgesehen sind, steht Maria im Vordergrund. Das Magnifikat sowie der Besuch des Engels, dessen Verkündigung sie sich unterwirft, werden allerdings von einer weiteren Erzählung über Johannes, den Täufer, aus dem Johannes-Evangelium ergänzt. Alttestamentliche und Epistellesung verkünden von der Freude, die wir schon haben, weil uns das Kommen des Herrn verkündet ist, der Frieden in diese Welt bringt.

Am 4. Advent erfüllt sich unser Herz mit Freude, denn das Fest der Geburt des Herrn ist nahe. Wir hören den Lobgesang Marias, der Mutter Jesu, und preisen mit ihr die Größe des Herrn, denn mit Jesus Christus sind alle Verheißungen, die seinem Volk Israel und uns zugesprochen sind, bestätigt. Durch ihn wissen wir, dass auch die Verheißungen, die noch nicht erfüllt sind, zur Vollendung kommen werden.

In Leipzig entfällt das „Gloria in excelsis“.

Wochenspruch: 

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! (Phil 4, 4-5)

Wochenlied: 

“Nun jauchzet, all ihr Frommen“ (EG 9)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftlebe

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Bach-Kantaten für den 2 bis 4. Advent

BWV    70  –  Wachet! betet! betet! wachet

BWV  132  –  „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

BWV 147  –  Herz und Mund und Tat und Leben

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*Außerhalb der Advents-Kantaten

*BWV 10 – „Meine Seel erhebt den Herren“

YouTube Video: (Interpret: SDG)

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 132 “Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“

Kantate zum 4. Advent für Singstimmen, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Gerlinde Sämann, Sopran; / Petra Noskaiová, Alt; Christoph Genz, Tenor; J

an van der Crabben, Bass;  / La Petite Bande,

Leitung: Sigiswald Kuijken 

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“

Barbara Schlick, Sopran / Kai Wessel, Altus
Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate 

BWV 147 “Herz und Mund und Tat und Leben“

Lisa Larsson, Sopran / Bogna Bartosz, Alt
Gerd Türk, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:11 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“

Kantate zum 4. Advent für Singstimmen, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Eva Oltiványi, Sopran; Markus Forster, Alt; Julius Pfeifer, Tenor;

Wolf Matthias Friedrich, Bass;

Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“

Barbara Schlick, Sopran / Kai Wessel, Altus
Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

6:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 132  „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“ 

Kantate zum 4. Advent für Singstimmen, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Eva Oltiványi, Sopran; Markus Forster, Alt; Julius Pfeifer, Tenor;

Wolf Matthias Friedrich, Bass;

Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:35 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 147  “Herz und Mund und Tat und Leben“

Judith Spiesser, Sopran; / Annekathrin Laabs, Alt; / Robert Sellier, Tenor;

Timo Janzen, Bass;

Arcis-Vocalisten; / Arpa festante

Leitung: Thomas Gropper

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Videos mit Bach-Kantaten für den 2. bis 4. Advent
 
Da zur Adventszeit nur ein begrenzte Auswahl an Bach-Kantaten vorliegt habe ich
weitere YouTube-Videos von anderen Interpreten hinzugefügt.

BWV     70  –   „Wachet! betet! betet! wachet!

BWV  132  –  „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

BWV 147  –  Herz und Mund und Tat und Leben

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/ YouTube: BWV 70 – Wachet! betet! betet! wachet! (Interpret: Renato Negr)

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/ YouTube: BWV 132 Bereitet die Wege, bereitet die Bahn(Interpret: Leonhardt )

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/ YouTube: BWV 147Herz und Mund und Tat und Leben“ (Interpret: Koopman )

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/ YouTube: *) BWV 243  –

 Magnificat –  (Interpret: (Enoch zu Guttenberg)

*) Außerhalb der Reihe: Adventskantaten

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/ YouTube: BWV 132

  „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“   (Interpret: Karl Richter)

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/ YouTube: BWV 147  –

 Herz und Mund und Tat und Leben –  (Interpret: S D G )

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/ YouTube: BWV 167  –

*)Ihr Menschen rühmet Gottes Liebe  (Interpret: S D G )

*) Außerhalb der Reihe: Adventskantaten

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Heinrich Rolle (1716 – 1785) deutscher Komponist, Kantor, Organist

Johann Heinrich Rolle (1716 - 1785)

Johann Heinrich Rolle (1716 – 1785)

Johann Heinrich Rolle * 23. Dezember 1716 in Quedlinburg; † 29. Dezember 1785 in Magdeburg war Komponist und Musikpädagoge. Rolle wurde als Sohn des späteren Kantors am Magdeburger altstädtischen Gymnasium Christian Friedrich Rolle geboren. Der Vater übernahm die Ausbildung seines musikalisch begabten Sohnes. 1722 siedelte die Familie nach Magdeburg über.

Im Jahre 1734 erhielt Rolle eine Stelle als Organist an der Magdeburger Sankt-Petri-Kirche, die er bis 1737 wahrnahm. Ab 1740 erhielt er eine Anstellung in der Kapelle Friedrich II., zunächst als Violinist, dann als Bratschist. 1746 kehrte er als Organist in der Sankt-Johannis-Kirche nach Magdeburg zurück. 1752 wurde er der Nachfolger seines Vaters als Kantor des Gymnasiums.

Rolle übernahm auch die Funktion eines städtischen Musikdirektors. In dieser Position wirkte er im Sinne der Aufklärung. Es gelang ihm, dass Magdeburg ab 1764, als eine der ersten deutschen Städte ohne Residenz, Konzerte durchführte, die überregionale Bedeutung entfalteten. Seine Kompositionen stehen in der Tradition des Barock, sind jedoch bereits vom Übergang des Hochbarock hin zum sogenannten galanten Stil des Rokoko geprägt.

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Das Weihnachtsoratorium erklang erstmalig im Dezember 1769 und 1771 innerhalb der „Rolleschen Konzertreihe“, und es konnte bis heute nicht geklärt werden, ob das Werk überhaupt als reguläre Kirchenmusik Verwendung fand. So schildert auch der Text, dessen Dichter unbekannt ist, nicht wie üblich die Ereignisse auf dem Feld bei Bethlehem, sondern widmet sich religiösen Betrachtungen.

Der Kammerchor Michaelstein sowie das Telemann – Kammerorchester Michaelstein unter der versierten Leitung von Ludger Remy stellen dieses vergessene Meisterwerk mitteldeutscher Musik vor.

Cover: Johann Heinrich Rolle Weihnachtsoratorium

Cover: Johann Heinrich Rolle Weihnachtsoratorium

Johann Heinrich Rolle (1716 – 1785)

Weihnachtsoratorium:

Ausführende:

Kammerchor Michaelstein

Telemann – Kammerorchester Michaelstein

Solisten:

Gundula Anders (Sopran) –  Dorothee Mields (Sopran)

Britta Schwarz (Alt) – Wilfried Jochens (Tenor) – Dirk Schmidt, (Bass)

Leitung:  Ludger Rémy

Die CD  – Johann Heinrich Rolle (1716 – 1785  – Weihnachtsoratorium  >>  h i e r – klicken <<

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Auf YouTube gibt es 2 Videos vom Weihnachtsoratorium zu hören:

Johann Heinrich Rolle (1716 – 1785)

Oratorium auf Weihnachten 

1. Video: Sinfonia: Allegro

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2. Video: Chorus of Angels – Ehre sei Gott in der Höhe

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

zum BWV 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“

Kantaten für den 2. – 4. Advent 

Aufführungsort: Michaeliskirche, Lüneburg am 10.12.2000

Die bekannteste Kantate Bachs, die auf eine frühere, in Weimar entstandene Version zurückgeht, ist

BWV 147 „Herz und Mund und Tat und Leben.“

Salomo Francks Lyrik, sein Vermögen, ein Thema theologisch auf den Punkt zu bringen, und seine Neigung, einzelne Wörter herauszuarbeiten (vier allein im Eingangschor), kommen hier besonders schön zur Geltung. Der Erweiterung eines sechssätzigen Originals für den Vierten Adventssonntag (BWV 147a) zu einem zehnsätzigen Werk für das Fest Mariä Heimsuchung (2. Juli 1723) fällt in erster Linie Francks knappe, durch die strenge Abfolge ihrer vier Arien erreichte Darlegung der Adventsbotschaft zum Opfer: Reue, Glauben, Vorbereitung und Umkehr. In der neuen Version sind die Arien zwar noch vorhanden, aber in eine neue Reihenfolge gestellt, und die Bass-Arie (Nr. 9) hat einen völlig neuen Text (nicht von Franck). Andererseits gewinnt die Leipziger Fassung an Fülle und Vielfalt durch den Zusatz dreier verbindender Rezitative, das eine von Streichern begleitet (Nr. 2), das andere secco, das jedoch unvermittelt in ein dramatisches Arioso übergeht (Nr. 4) und in Stimmung und Technik an die erste Kantate, BWV 70, erinnert, und das dritte schließlich mit doppelten Oboen da caccia (Nr. 8), das bereits auf die beiden großen Passionsvertonungen verweist. Am reizvollsten jedoch sind die beiden hinzugefügten, musikalisch identischen und im Charakter pastoralen Choräle, die beide Teile der Kantate beschließen (Nr. 6 & 10). Bei einer Musik von so einschmeichelnder Schönheit und offenkundiger Natürlichkeit lässt sich leicht übersehen, dass das Melos des gefeierten achttaktigen Ritornells – genau das Flechtwerk, mit dem Bach die schlichte Choralmelodie (‚Werde munter, mein Gemüte’ von Johann Schop) umgibt – direkt aus dem Wurzelstock wächst, den es schmückt.

Durch die Aufforderung an die Christen, ‚von Christo Zeugnis [zu] geben’, wie es Johannes der Täufer zur Vorbereitung der Ankunft Jesu getan hatte, erwies Franck Bach mit dem Text zu seinem Eingangschoral keinen Gefallen – und doch, was hat Bach aus ihm gemacht! Mehr noch als im Anfangschoral von BWV 70, das ursprünglich zwei Wochen früher aufgeführt worden war (BWV 70a), findet er Mittel und Wege, das Alte mit dem Neuen zur Einheit zu verbinden: ein Mosaik zu schaffen aus (a) rein instrumentalen Ritornellen, die wiederum das Material hervorbringen für (b) höchst aktuelle Fugenexpositionen (Stimmen mit verdoppelnden Instrumenten), (c) wunderbar geschmeidige Vokalepisoden (voller Gegenrhythmen, die sich über die Taktstriche spreizen), nur mit dem Continuo zur Unterstützung des Chors im älteren Motettenstil (teils homophon, teils responsorisch), den er sich seit seinen ersten Kantatenkompositionen erschlossen hatte, und (d) weitere Ritornelle, jetzt um Stimmen erweitert, die paarweise auftreten. Letzteres Merkmal ist nur eines in einer Reihe kleiner duettierender Austausche, die im ersten Takt beginnen (zwischen Trompete und Fagott) und sich hin und her durch das ganze Farbspektrum seines Vokal- und Instrumentalensembles bewegen. Er hat sogar Zeit, in dieses straffe Gefüge ein Doppelecho (f– p–pp) einzubauen.

Die erste Arie, in ihrer Wirkung ein Trio für Alt, Oboe d’amore und Continuo (Nr. 3), ist ein Appell an den Gläubigen, sich nicht zu schämen, seinen ‚Heiland zu bekennen’. Es entspräche durchaus ihrem Charakter wie auch ihrem Ausdruck, wenn Bach die Idee zu ihrem unregelmäßigen Rhythmus durch die kühnen hemiolischen Verweise auf ‚Furcht und Heuchelei’ gekommen wäre, die er in seinen Eingangschor gesetzt hat. Ein weiteres Trio, diesmal für Sopran, Violine und Continuo (Nr. 5), fordert wieder auf, den Weg zu bereiten, doch nicht mit solch markerschütternder Kraft wie in der Anfangsarie von BWV 132, die er für den gleichen Sonntag im Jahr zuvor komponiert hatte. Die Arabesken der Violine entwickeln sich hier als Reaktion auf das Kopfmotiv, genauso wie es in der Alt-Arie dieser Kantate (BWV 132, Nr. 5) geschehen war, von der Freude der Sopranstimme angesteckt, die Jesus auffordert, der ‚Bahn’ zu folgen und ‚die gläubende Seele zu erwählen’. Mit einem weiteren der für Franck charakteristischen Mottos, ‚Hilf, Jesu, hilf’, eröffnet die Tenor-Arie (Nr. 7) nun den zweiten Teil der Kantate, mit Continuo-Begleitung aus Cello und Violone und auf ungewöhnliche Weise durch Trillerketten der Orgel verziert. Doch die eindrucksvollste der vier Arien ist die letzte (Nr. 9), für Bass und mit dem gleichen, von der Trompete dominierten großen Orchester, das bereits im Kopfsatz verwendet wurde. Es wäre ein Leichtes, den feurigen concertante-Satz als Bachs Reaktion auf Jesu Fähigkeit zu bewerten, ‚den ird’schen Mund durch heil’ges Feuer kräftig [zu] bezwingen’, bis uns einfällt, dass die Arie ursprünglich einen völlig anderen Text (von Franck) verwendet hatte, der auf die Stimme Johannes’ des Täufers verweist, die dabei helfen soll, ‚von Finsternis und Dunkelheit zum wahren Lichte mich [zu] bekehren’.

Wir gaben unsere beiden Konzerte in der stimmungsvollen, bis auf den letzten Platz besetzten Michaeliskirche, wo Bach, mit fünfzehn Jahren, als Mitglied des kleinen Mettenchors sang. Wir benutzten den alten Chorraum als Garderobe, betraten dieselben Bretter, die Bach betreten hatte, als er seine Chorproben hatte. Die Kirche, deren Grundstein 1376 gelegt wurde, steht an der Abbruchkante eines Salzstocks auf unsicherem Gelände, wo sich immer noch die Erde senkt; die mächtigen Rundpfeiler sind bereits erheblich aus dem Lot geraten. Lübeck hatte im Mittelalter das Monopol als Salzlieferant im norddeutschen Raum und wurde früh Mitglied der Hanse. Mit dem Niedergang der Hanse entwickelte sich die Stadt kaum weiter, so dass sich das historische Stadtbild, mit dem alten Rathaus, bis heute erhalten hat. Seit 1990 führt Lüneburg den Beinamen Hansestadt wieder offiziell zum Stadtnamen. 

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Advent:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Hildburg Williams Violine 

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CDs vom Label SDG  
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Cover SDG 162 Vol. 13

CD – Cover SDG 162 Vol. 13

Link:  CD zwei – Inhalt

BWV  70 „Wachet! betet! betet“ wachet!“

BWV 132 „Bereitet die Weg, bereitet die Bahn!“

BWV 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art” vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013

nachstehend:

Link:  Programm_Bachfest_Leipzig_2014

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Programm zum Download als PDF –

>>>  https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2013/12/programm_bachfest_leipzig_2014.pdf <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein  Video vom BachArchiv:
J. S. Bach’s – Italian Concerto – F major, BWV 971
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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV 61 “Nun komm, der Heiden Heiland”

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Kantate BWV 61 zum 1. Advent für Sopran, Tenor und Bass, Vokalensemble, Fagott, Streicher und Continuo

Solisten

  • Maria Cristina Kiehr, Sopran
  • Gerd Türk, Tenor
  • Manuel Walser, Bass

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-61/

Icon Abendprogramm BWV 61 (600.3 KB)

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Video – YouTube BWV 61 – 

Erster Satz (Ouvertüre) aus der Kantate BWV 61 „Nun komm, der Heiden Heiland“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen 4. Advent-Sonntag.

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Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den 3. Advent


Weihnachtsoratorium in der Herderkirche in Weimar Dezember 1999 von Sir J.E. Gardiner

                        Weihnachtsoratorium in der Herderkirche in Weimar Dezember 1999 von Sir J.E. Gardiner

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 15.12.2013 begehen wir den 3. Advent

Die Adventszeit als Vorbereitungszeit auf das Christfest ist erst im 4. Jahrhundert entstanden, wobei es zunächst erhebliche Unterschiede in der Dauer (von einer Woche bis zu 40 Tagen) gab. Vier Sonntage im Advent gibt es für die römische Kirche, deren Praxis die Reformation übernommen hat, seit etwa 600, der 1. Sonntag im Advent wird aber erst seit Mitte des 8. Jahrhunderts als Beginn des Kirchenjahres besonders gefeiert. Von Anfang an hatte die Adventszeit den Charakter der Bußzeit als Vorbereitung auf das Christfest, den „Geburtstag“ Jesu Christi.

Am 3. Sonntag im Advent steht der „Vorläufer des Herrn“, Johannes der Täufer, im Vordergrund. Während die Evangelienlesungen und die alttestamentliche Lesung dieses Thema aufgreifen, betrachten die Epistellesungen unseren Umgang mit der Botschaft, die wir empfangen haben, als Haushalter über die Geheimnisse Gottes (1. Kor 4, 1-5), als Hoffende (Röm 15, 4-13) und als die, die schlafen und das Kommen des Herrn verpassen, wenn sie nicht aufwachen (Offb 3, 1-6). Diese drei Aspekte sind schwer dem Thema unterzuordnen, es sei denn, man sieht darin die Reaktion auf die Botschaft des Propheten, denn alle drei sind geschrieben in der Erwartung, dass der Herr kommt, aber noch nicht endgültig da ist.

Am 3. Adventssonntag denken wir besonders an Johannes den Täufer, dessen Aufruf zur Buße uns auch heute erklingt. Aber er ist es auch, der hingewiesen hat auf das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt. So bekennen wir unsere Schuld in dem Vertrauen, dass wir in Christus die Erlösung haben. oder (nach Verlesung des Wochenspruchs):
Mit diesem Wochenspruch aus dem 40. Kapitel des Buches des Propheten Jesaja werden wir heute am 3. Adventssonntag aufgefordert, Gott den Weg zu bereiten. Das bezieht sich nicht auf das Kommen zum Christfest, und es hat nichts mit dem schmücken der Weihnachtsstube zu tun. Wir sollen vielmehr den Weg bereiten für den Messias, den Erlöser der Welt, der alles neu macht. Er kommt, und zwar gewaltig.

In Leipzig entfällt das „Gloria in excelsis“.

Wochenspruch: 

Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig! (Jes 40, 3.10)

Wochenlied: 

“Mit Ernst, o Menschenkinder“ (EG 10)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftlebe

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Bach-Kantaten für den 2 bis 4. Advent

BWV    70  –  Wachet! betet! betet! wachet

BWV  132  –  „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

BWV 147  –  Herz und Mund und Tat und Leben

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*Außerhalb der Advents-Kantaten

*BWV 167 – Ihr Menschen, rühmet Gottes Liebe

YouTube Video: (Interpret: S D G )

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Heinrich Schütz (1585-1672)

„O lieber Herre Gott“

geistliches Konzert für 2 Soprane und Basso continuo;

Dorothee Mields und Ulrike Hofbauer, Sopran;

Stefan Maass, Theorbe; Matthias Müller, Violone;

Orgel und Leitung: Ludger Rémy 

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Wilhelm Friedemann Bach  (1710-1784)

„Es ist eine Stimme eines Predigers“

Kantate zum Johannistag 

für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Barbara Schlick, Sopran; Claudia Schubert, Alt;

Wilfried Jochens, Tenor; Stephan Schreckenberger, Bass;

Rheinische Kantorei;

Das Kleine Konzert,

Leitung: Hermann Max 

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 61 „Nun komm der Heiden Heiland“

Friedrich Praetorius, Sopran / Christoph Genz,Tenor
Gotthold Schwarz, Bass / Thomaner Chor Leipzig

Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate 

BWV 186 “Ärgre dich, o Seele, nicht”

Robin Blaze, Countertenor
Makoto Sakurada, Tenor
Peter Kooy, Bass
Chor und Orchester des Bach Collegiums Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html 

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:11 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

Georg Philipp Telemann  (1681-1767)

„Das ist je gewisslich wahr“

Henning Voss (Countertenor)
Henning Kaiser (Tenor)
Ralf Grobe (Bass)
Alsfelder Vokalensemble
I Febiarmonici

Leitung: Wolfgang Helbich

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html 

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html 

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 62Nun komm, der Heiden Heiland

Gerline Sämann, Sopran / Petra Noskaiová, Alt
Christoph Genz, Tenor / Jan van der Crabben, Bass

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

6:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

Johann Caspar Horn

„Da aber Johannes im Gefängnis die Worte Christi hörete“

Vokal- und Instrumentalensemble der Schütz-Akademie e.V.

Leitung: Frieder Bernius

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:36 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:36 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 186 “Ärgre dich, o Seele, nicht“

Ruth Ziesak, Sopran; / Elisabeth von Magnus, Alt;

Paul Agnew, Tenor; / Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra:

Leitung: Ton Koopman

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Videos mit Bach-Kantaten für den 2. – 4. Advent
 
Da zur Adventszeit nur ein begrenzte Auswahl an Bach-Kantaten vorliegt habe ich
neue YouTube-Videos von anderen Interpreten hinzugefügt und wünsche viel Vergnügen..!!
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BWV     70  –  Wachet! betet! betet! wachet

BWV  132  –  „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

BWV 147  –  Herz und Mund und Tat und Leben

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/ YouTube: BWV 70  –

 Wachet! betet! betet! wachet –  (Interpret: Rilling )

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/ YouTube: BWV 132 –

  „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“   (Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 147  –

 Herz und Mund und Tat und Leben –  (Interpret: S D G – Gardiner)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Gottfried Heinrich Stölzel (1690 – 1749)

deutscher Barock-Komponist, Kantor, Organist.

Gottfried Heinrich Stölzel (* 13. Januar 1690 in Grünstädtel; † 27. November 1749 in Gotha) war ein deutscher Kapellmeister, Komponist und Musiktheoretiker.

Stölzel wurde als zweites von neun Kindern im erzgebirgischen Grünstädtel geboren. Sein Vater Heinrich hatte 1687 das Amt des Schulmeisters und Organisten von dessen Vater übernommen und im selben Jahr die Richterstochter Katharina Lange geheiratet. Gemeinsam lebte die Familie im Schulhaus des Dorfes.

Von seinem Vater lernte Gottfried Heinrich das Klavierspielen und sang im Kinderchor der Gemeinde. Im Alter von 13 Jahren lernte er am Lyzeum in Schneeberg, wo er von Christian Umblaufft, einem Schüler des Thomaskantors Johann Schelle, Musikunterricht erhielt. 1705 wechselte er auf das Gymnasium in Gera, wo er vom gräflichen Kapelldirektor Emanuel Kegel Musikunterricht erhielt. Anschließend nahm er 1707 in Leipzig ein Studium der Theologie auf. Einer seiner Lehrer dort war Melchior Hoffmann, der durch kompositorische Anleitung und Aufführung seiner Werke förderte. In dieser Zeit entstanden persönliche Bekanntschaften mit Johann Friedrich Fasch und Johann Georg Pisendel. Nach einem kurzen Studienaufenthalt in Italien hielt er sich in Prag auf. 1710 gab er in Breslauer Adelsfamilien Musikunterricht und begann die Arbeit an mehreren Kompositionen. In der Breslauer Zeit entstand seine erste Oper Narcissus. 1713 begab er sich erneut nach Italien, wo er mit Francesco GaspariniAntonio Vivaldi und Giovanni Bononcini Kontakte pflegte und dadurch den Einstieg in die internationale Musikwelt fand.

1717 folgte er zur Zweihundertjahrfeier der Reformation einem Ruf nach Bayreuth zur Verfertigung von Kirchenmusik. Vom 1. Januar 1718 bis zum 30. September 1719 übernahm er die Position des Kapellmeisters am Hof in Gera, mit der umfangreiche Verpflichtungen verbunden waren. Stölzel war ein außerordentlich produktiver Komponist. Sein herausragender Ruf übertraf zeitweise seinen Zeitgenossen Johann Sebastian Bach. Sein kompositorisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Orchesterwerken, Kammermusikwerken, Oratorien und MessenMotetten und Passionen auch weltliche Kantaten. Ein großer Teil seiner Werke ist allerdings verschollen.

Als Stölzels bedeutendstes Werk gilt das Weihnachtsoratorium. Hierbei handelt es sich um einen zehnteiligen Kantatenzyklus, der erstmals zwischen Weihnachten 1736 und Epiphanias 1737 aufgeführt wurde.

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CD Gottftied H. Stölzel Weihnachtsoratorium

  CD Gottftied H. Stölzel Weihnachtsoratorium

 Gottfried Heinrich Stölzel (1690-1749) 

Weihnachtsoratorium:

Gottfried Heinrich Stölzel (1690-1749)

Christmas Oratorio: Cantata for the first day of Christmas –

„Ach, dass die Hülfe aus Zion über Israel käme“

Ausführende:

Mezzo-Soprano: Britta Schwarz; Counter-tenor: Henning Voss;

Tenor: Jan Kobow; Bass: Klaus Mertens

Weimarer Barockensemble – Ludger Rémy.

Die CD  – G. H. Stölzel (1690-1749)  – Weihnachtsoratorium 

>>  h i e r – klicken <<

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Sehr gute Hörproben gibt es bei Amazon – >>  h i e r – klicken..!!  <<

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Auf YouTube gibt es einen Video-Auszug vom Weihnachtsoratorium zu hören:

Gottfried Heinrich Stölzel (1690-1749)

Christmas Oratorio: Cantata for the first day of Christmas-

„Ach, dass die Hülfe aus Zion über Israel käme“

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

zum BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn!“

Kantaten für den 2. – 4. Advent 

Aufführungsort: Michaeliskirche, Lüneburg am 10.12.2000

Eine frühere Vertonung Bachs zum Advent, bei der er ebenfalls einen Text von Franck verwendet hatte, diesmal aus dessen Evangelischem Andachts-Opffer von 1715, war

BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn!“,

ein intimes Werk für vier Stimmen, Oboe, Fagott, Streicher und Continuo, das zwei Rezitative, drei Arien und einen abschließenden Choral enthält. Wer mit einem anderen Werk vertraut ist, das auf direktere Weise Jesaja 40, 3 zugrunde legt, wird Mühe haben, nicht an das einleitende Accompagnato aus Händels Messiah denken zu müssen. Doch um dem Herrn die Wege zu bereiten, muss Bachs Sopranistin in ihrer Eingangsarie eine sehr viel schwierigere Aufgabe auf sich nehmen als Händels Tenor, denn von ihr wird erwartet, dass sie Melismen bewältigt, die aus zunächst sechzig, dann vierundachtzig fortlaufenden Sechzehnteln bestehen und zu weiteren fünf ausgehaltenen Taktteilen führen, alle mit der unbekümmerten Grazie und dem leichtfüßigen Schwung vorzutragen, wie es sich für eine verhaltene gigue oder eine französische loure geziemt.

Die interpretatorische Herausforderung erstreckt sich auch auf den Duettpartner des Soprans, die Oboe. Wie erwähnt, war die Orgel in der Herzoglichen Kapelle in Weimar im hohen Chorton gestimmt – vermutlich einen ganzen Ton über der regulären Stimmung –, und das bedeutete, dass Bach auf seine Streicher zählen konnte, aber nicht auf seine Bläser, die dem Chorton der Orgel folgten. Im Autograph ist die Oboenlinie mit einem Doppelschlüssel notiert, einem Sopranschlüssel (C1) in der Tonart A, auf den ein Violinschlüssel (G2) ohne Tonartangabe folgt, woraus wir folgern können, dass die Oboe im tiefen Kammerton gestimmt war und neben den Streichern und der im hohen Chorton gestimmten und in A-dur spielenden Orgel in A-dur spielte.

Um diese Komplikationen und den lästigen Wechsel der Stimmung innerhalb ein und desselben Programms zu vermeiden, setzten wir das als gegeben voraus, was Bach wahrscheinlich getan hätte, wäre das Stück noch einmal in Leipzig aufgeführt worden: Wir behielten die Tonart A-dur bei und gaben den Oboenpart der unlängst erfundenen Oboe d’amore, die eine kleine Terz tiefer als die normale Oboe gestimmt ist. Denn warum sollte er ein so schönes Werk eigentlich nicht in Leipzig aufgeführt haben? Offenbar wurde es 1725 in Zerbst aufgeführt, und somit wäre es vielleicht zu jenen verlorenen Kantaten zu zählen, die er für einen anderen Sonntag wieder hervorgeholt und bearbeitet hatte.

Bei der Vertonung von Francks Dichtung scheint Bach die Momente genau abzuwägen, wenn er aus einem Secco-Rezitativ in ein Arioso und wieder zurück gleitet – um die Ausdruckskraft ‚der Christen Kron und Ehre’ und der Verszeile ‚Wälz ab die schweren Sündensteine’ zu erhöhen, wo Tenor und Continuo symbolisch in einen imitatorischen Austausch eingebunden werden, dann sich für einen Augenblick, stellvertretend für den Heiland und den Sünder, ‚im Glauben vereinen’. Franck legt die Frage des Pfarrers aus der Lesung des Evangeliums an Johannes den Täufer – ‚Wer bist du?’ – Christus in den Mund, der das Gewissen der Christen auslotet, und das erklärt, warum Bach die zweite Arie (Nr. 3) seinem Bass-Solisten zuweist und seine Linien mit denen der Bassinstrumente – Cello, Fagott, Violine und Orgel – verkreuzt.

Kein besonderer Wohlklang zeichnet diese tiefgestimmten Toncluster aus, doch die Aufmerksamkeit des Hörers richtet sich auf Bachs Entschlossenheit, all das auszudrücken, was im Text angelegt ist: die mit Nachdruck deklamierte Anprangerung von Sünde und Heuchelei und die betonte Verwendung einer fragenden, aus vier Noten bestehenden figura corta (ein Stilmittel, das seine frühe Orgel- und Klaviermusik durchzieht), aus der auszubrechen nur der Cellofiguration gelingt. Bach fordert dann sein Streicherensemble auf, die reumütigen, bußfertigen Gesten seiner Altstimme mit einem ausgedehnten Accompagnato zu stützen, danach eine obligate Violine (die er vielleicht selbst gespielt hat), die in einer meditativen Arie, ebenfalls für Alt, die reinigende Wirkung des Taufwassers verdeutlichen soll. Das Autograph der Partitur schließt hier und enthält keine Musik für den abschließenden Choral. Francks Libretto übernimmt den Text der fünften Strophe von Elisabeth Creutzigers Choral ‚Herr Christ, der einig Gotts Sohn’ (1524), für die Bach in BWV 164 eine passende Harmonisierung geliefert hatte. 

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Advent:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

   Link:   Künstler-Meinungen; Hildburg Williams Violine 

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CDs vom Label SDG  
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Cover SDG 162 Vol. 13

CD – Cover SDG 162 Vol. 13

Link:  CD zwei – Inhalt

BWV  70 „Wachet! betet! betet“ wachet!“

BWV 132 „Bereitet die Weg, bereitet die Bahn!“

BWV 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art” vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein musikalisches Bonbon zum Sonntag aus Leipzig !

Johann Ludwig Krebs — Sinfonien & Sonaten

Aufgenommen am 13. Oktober 2013 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig

Programm:

Sinfonie c-Moll für 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Sonate A-Dur für Violine und Hammerflügel

Sonate a-Moll für 2 Violinen und Basso continuo

Sonate (Suite) D-Dur für Traversflöte, Violine und Basso continuo

Sinfonia Es-Dur für 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Leipziger Concert

Dóra Ombodi Traverso
Daniel Deuter Violino
Anne Kaun Violino
Christine Trinks Viola
Siegfried Pank Violoncello
Eckhart Kuper Hammerflügel

Video:

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 
 
Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  
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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig 
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:
+49 (0) 341 / 91 37 – 3 33
Fax:
+49 (0) 341 / 91 37 – 3 35
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Auf  YouTube veröffentlichte Videos
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der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” (Schweiz) –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach Cantata BWV 191 “Gloria in excelsis Deo”

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

„Gloria in excelsis Deo“

Kantate BWV 191 zum 1. Weihnachtstag für Sopran und Tenor, Vokalensemble, Trompeten I–III, Pauken, Flauto traverso I+II, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo

Solisten

Gerlinde Sämann, Sopran; / Johannes Kaleschke, Tenor

Leitung: Rudolf Lutz

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-191/

Icon  Abendprogramm BWV 191 (498.6 KB)

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Video – YouTube BWV 191 – 

„Gloria in excelsis Deo“

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen 3. Advent-Sonntag.

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Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den 2. Advent


Herrnhuter Weihnachtssterne vor der Frauenkirche Dresden

                                   Herrnhuter Weihnachtssterne vor der Frauenkirche Dresden

 Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 8.12.2013 begehen wir den 2. Advent

Die Adventszeit als Vorbereitungszeit auf das Christfest ist erst im 4. Jahrhundert entstanden, wobei es zunächst erhebliche Unterschiede in der Dauer (von einer Woche bis zu 40 Tagen) gab. Vier Sonntage im Advent gibt es für die römische Kirche, deren Praxis die Reformation übernommen hat, seit etwa 600, der 1. Sonntag im Advent wird aber erst seit Mitte des 8. Jahrhunderts als Beginn des Kirchenjahres besonders gefeiert. Von Anfang an hatte die Adventszeit den Charakter der Bußzeit als Vorbereitung auf das Christfest, den „Geburtstag“ Jesu Christi.

Im Advent sehen wir nicht nur zurück auf die Ankunft des Herrn, wie sie uns in der Bibel als „Weihnachtsgeschichte“ überliefert ist, sondern auch voraus auf die zukünftige Ankunft des Herrn als Herrscher dieser Welt und Begründer des Neuen Jerusalem. In der Spannung zwischen beiden erfahren wir im Advent den Herrn als den, der auf uns zukommt, sich uns immer wieder neu zuwendet und uns zur Buße zur Umkehr zu ihm hin einlädt.

Das Thema des 2. Sonntags im Advent wendet sich jetzt dem erlösenden Aspekt Gottes zu, nachdem am 1. Sonntag im Advent die Macht des Herrschers im Vordergrund stand. Der Erlöser wirkt auf vielerlei Weise – wiederum durch Macht, oder durch den Opfertod am Kreuz. Das Kommen wird aber auch als Erlösung von den Leiden dieser Welt angesehen, d.h. der Herr, wenn er kommt, wird endlich ein Ende machen mit der hiesigen Trübsal (Epistel).
Ab diesem Sonntag entfällt das „Gloria in excelsis“.

Am 2. Advent denken wir besonders an den Tag, an dem Gott diese Welt erlösen wird. Noch stehen wir in dieser Welt der Not und der Schuld, noch warten wir auf den Erlöser, der schon naht. In aller Trübsal unseres Lebens hören wir die Verheißungen, die uns mit Hoffnung erfüllen und deren Einlösung wir geduldig erwarten.

Wochenspruch: 

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. (Lk 21, 28b)

Wochenlied: 

“O Heiland, reiß die Himmel auf“ (EG 7)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftlebe

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Bach-Kantaten für den 2 bis 4. Advent

BWV    70  –  Wachet! betet! betet! wachet

BWV  132  –  „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

BWV 147  –  Herz und Mund und Tat und Leben

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 147  “Herz und Mund und Tat und Leben“

Kantate für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Monika Mauch, Sopran; Matthew White, Altus;

Charles Daniels, Tenor; Stephan MacLeod, Bass;

Montréal Baroque,

Leitung: Eric Milnes

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 62 „Nun komm, der Heiden Heiland“

Yukari Nonoshita, Sopran / Robin Blaze, Altus

Makoto Sakurada, Tenor / Peter Kooy, Bass
Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate 

BWV 70 “Wachet! betet! betet! wachet !”

Kantate am 26. Sonntag nach Trinitatis

Sibylla Rubens, Sopran / Bernhard Landauer, Countertenor
Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html 

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:11 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 61 “Nun komm, der Heiden Heiland”

Barbara Schlick (Sopran) / Christoph Pregardién (Tenor)
Klaus Mertens (Bass)

Amsterdamer Barockchor und Orchester
Leitung: Ton Koopman

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 36 “Schwingt freudig euch empor

Maria Friesenhausen, Sopran / Dorothea Brinkmann, Alt
Hans-Dieter Ellenbeck, Tenor / Jakob Stämpli, Bass

Berliner Capella

Radio-Symphonie-Orchester Berlin, heute DSO

Leitung: Peter Schwarz

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr

Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:
6:25 Uhr – Einführung zur Kantate
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06:30 Uhr Kantate

Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)

Der jüngste Tag wird bald sein Ziel erreichen, TWV 1:301

Johannette Zomer, Sopran; / Huub Claessens, Bass

Il Fondamento

Leitung: Paul Dombrecht

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Bayern-Klassik
Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr
Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
Sendung: Sonntag um 08:05 bis 08:30 Uhr
Johann Sebastian Bach:

BWV 70 “Wachet, betet, seid bereit allezeit“

Yukari Nonoshita, Sopran; / Robin Blaze, Countertenor;

Gerd Türk, Tenor; / Peter Kooij, Bass;

Chor und Orchester des Bach Collegiums Japan:

Leitung: Masaaki Suzuki

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Videos mit Bach-Kantaten für den 2. – 4. Advent

BWV     70  –  Wachet! betet! betet! wachet

BWV  132  –  „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

BWV 147  –  Herz und Mund und Tat und Leben

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/ YouTube: BWV 70  –

 Wachet! betet! betet! wachet –  (Interpret: Rilling)

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/ YouTube: BWV  132 –

  „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“   (Interpret: Leonhardt)

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/ YouTube: BWV 147  –

 Herz und Mund und Tat und Leben –  (Interpret: Koopman)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Gottfried Heinrich Stölzel  (1690-1749)

Gottfried Heinrich Stölzel (* 13. Januar 1690 in Grünstädtel; † 27. November 1749 in Gotha) war ein deutscher Kapellmeister, Komponist und Musiktheoretiker.

Stölzel wurde als zweites von neun Kindern im erzgebirgischen Grünstädtel geboren. Sein Vater Heinrich hatte 1687 das Amt des Schulmeisters und Organisten von dessen Vater übernommen und im selben Jahr die Richterstochter Katharina Lange geheiratet. Gemeinsam lebte die Familie im Schulhaus des Dorfes.

Von seinem Vater lernte Gottfried Heinrich das Klavierspielen und sang im Kinderchor der Gemeinde. Im Alter von 13 Jahren lernte er am Lyzeum in Schneeberg, wo er von Christian Umblaufft, einem Schüler des Thomaskantors Johann Schelle, Musikunterricht erhielt. 1705 wechselte er auf das Gymnasium in Gera, wo er vom gräflichen Kapelldirektor Emanuel Kegel Musikunterricht erhielt. Anschließend nahm er 1707 in Leipzig ein Studium der Theologie auf. Einer seiner Lehrer dort war Melchior Hoffmann, der durch kompositorische Anleitung und Aufführung seiner Werke förderte. In dieser Zeit entstanden persönliche Bekanntschaften mit Johann Friedrich Fasch und Johann Georg Pisendel. Nach einem kurzen Studienaufenthalt in Italien hielt er sich in Prag auf. 1710 gab er in Breslauer Adelsfamilien Musikunterricht und begann die Arbeit an mehreren Kompositionen. In der Breslauer Zeit entstand seine erste Oper Narcissus. 1713 begab er sich erneut nach Italien, wo er mit Francesco Gasparini, Antonio Vivaldi und Giovanni Bononcini Kontakte pflegte und dadurch den Einstieg in die internationale Musikwelt fand.

1717 folgte er zur Zweihundertjahrfeier der Reformation einem Ruf nach Bayreuth zur Verfertigung von Kirchenmusik. Vom 1. Januar 1718 bis zum 30. September 1719 übernahm er die Position des Kapellmeisters am Hof in Gera, mit der umfangreiche Verpflichtungen verbunden waren. Dazu gehörte die Tätigkeit als Musiklehrer am Gymnasium. 1719 nahm er Christiane Dorothea (1694–1750), die Tochter des Hofdiakonus Magister Johann Knauer, zur Frau. Aus der Ehe gingen zehn Kinder hervor. Noch 1719 zog das Paar nach Gotha, wo Gottfried Heinrich von Herzog Friedrich II. zum Hofkapellmeister ernannt worden war. Er war außerdem als Musiklehrer tätig, verfasste mehrere musiktheoretische Schriften und betätigte sich außerdem als Schriftsteller. Stölzel pflegte alle musikalischen Gattungen seiner Zeit und führte die Hofkapelle zu einer neuen Blüte. Er schuf Werke für die Höfe in Gera, Sondershausen und Zerbst. 1739 wurde er Mitglied der Correspondierenden Societät der musicalischen Wissenschaften.

Stölzel war ein außerordentlich produktiver Komponist. Sein herausragender Ruf übertraf zeitweise seinen Zeitgenossen Johann Sebastian Bach. Sein kompositorisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Orchesterwerken, Kammermusikwerken, Oratorien und MessenMotetten und Passionen auch weltliche Kantaten. Ein großer Teil seiner Werke ist allerdings verschollen.

1725 schuf er eine Fassung des Passionsoratoriums Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende JESUS von Barthold Heinrich Brockes (Brockes-Passion), die am Karfreitag in der Schlosskirche von Schloss Friedenstein aufgeführt wurde. Um 1735 schickte Stölzel eine Abschrift der Passion nach Sondershausen, wo sie mehrfach aufgeführt wurde, durch Zufall erhalten blieb und 1997 erstmals wieder erklang. Er schrieb eine Deutsche Messe, eine Lutherische Messe (Kyrie und Gloria) in deutscher Sprache, für vierstimmigen Chor, Streicher und basso continuo. Als Stölzels bedeutendstes Werk gilt das Weihnachtsoratorium. Hierbei handelt es sich um einen zehnteiligen Kantatenzyklus, der erstmals zwischen Weihnachten 1736 und Epiphanias 1737 aufgeführt wurde.

Video:

Christmas Oratorio:

Cantata for the first day of Christmas

„Ach, dass die Hülfe aus Zion über Israel käme“.

Weimarer Barockensemble

Leitung: Ludger Rémy. 

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Video-Link zu YouTube:

http://www.youtube.com/watch?v=nZwTfW_DSog

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

zum BWV 70  – Wachet! betet! betet! wachet!

Kantaten für den 2. – 4. Advent 

Aufführungsort: Michaeliskirche, Lüneburg am 10.12.2000

Auf der letzten Etappe unserer einjährigen Pilgerreise durch Europa sahen wir uns mit der Herausforderung konfrontiert, drei der faszinierendsten Kirchenkantaten Bachs aufzuführen, die einander am Anfang und Ende des Kirchenjahres begegnen. Alle drei gehen auf Adventskantaten zurück, die Bach nach seiner Beförderung zum Konzertmeister 1715 in Weimar komponierte, und alle drei haben Libretti des Hofpoeten, Bibliothekars und Numismatikers Salomo Franck. Die Zeit zwischen dem ersten Advent und Weihnachten war dort nicht, wie in Leipzig, ein tempus clausum, eine ‚geschlossene Zeit’, in der keine Figuralmusik aufgeführt werden durfte. Im Gegenteil, die Vorfreude auf Weihnachten kommt in allen drei Kantaten deutlich zum Ausdruck, nicht nur in BWV 132 und 147, die ursprünglich in Weimar in zwei Jahren nacheinander (1715 und 1716) am Vierten Advent zu hören waren, sondern auch in BWV 70, das anfangs für den Zweiten Advent 1716 bestimmt war und, in der Vorweihnachtszeit nicht weiter überraschend, Jesu Wiederkehr als Richter der Welt zum Thema hat.

Alle drei Werke lassen erkennen, welch eine erstaunlich schöpferische und entwicklungsträchtige Zeit es für Bach war, der jetzt, was seine Kantatenkompositionen betraf, dreißig geworden war, ein reiches Reservoir stilistischer – italienischer, französischer und heimisch- deutscher – Einflüsse bewältigte, diese seinen Zwecken anpasste und, aus Ehrfurcht vor seinen Wurzeln und seiner musikalischen Vergangenheit, sich weigerte, sich auf den neuen ‚Neumeister-Typ’ der Kantate mit ihrer charakteristischen Abfolge von Rezitativ und Arie zu beschränken. Die Musik ist in der musikalischen Auslegung der Franck’schen Texte voller blitzender Gedanken, Überschwang und Dramatik und, im Gegensatz zu dem, was einige Gelehrte behaupten mögen, unverkennbar original und von den Kantaten aller seiner Zeitgenossen deutlich unterschieden. Man möchte vor Bedauern laut aufschreien, wenn man bedenkt, dass viele (keiner weiß genau, wie viele) der übrigen Kantaten Bachs aus diesen Jahren (1713–17) verloren sind, vielleicht verbrannt oder von seinem Dienstherrn Herzog Wilhelm Ernst beschlagnahmt, dessen Unmut er sich zugezogen hatte, so dass wir zum einen nun nicht mehr die Möglichkeit haben, sein vokales Schaffen im Vergleich zu den zahlreichen einzigartigen Meisterwerken für Klavierinstrumente (darunter das Orgelbüchlein) zu würdigen, und uns zum anderen ein entsprechend gewichtiges und umfangreiches Korpus an Kantaten fehlt, das mit den großen, Mitte der 1720er Jahre in Leipzig entstandenen Zyklen zu vergleichen wäre. 

Unser Programm in Lüneburg begann mit

BWV 70 Wachet! betet! betet! wachet!

in der musikalischen Form, in der diese Kantate erhalten ist – der Erweiterung, die Bach auf der Basis der kürzeren, sieben Jahre vorher in Weimar komponierten sechssätzigen Adventskantate (BWV 70a), von der nur noch drei hohe Streicherstimmen vorhanden sind, für die Aufführung am 21. November 1723 in Leipzig vornahm. Francks Libretto wurde von dieser Bearbeitung nicht beeinträchtigt, da das an beiden Sonntagen behandelte Thema (Christi Kommen und das Jüngste Gericht) an diesem zentralen Punkt des Jahres, wo sich das ‚alte’ Jahr auf die Zeit Israels und das ‚neue’ Jahr auf die Zeit des Lebens Christi auf Erden bezieht, gewissermaßen identisch ist.

Franck fordert dazu auf, aus der Zeit ‚Ägyptens’ (der Gefangenschaft des Volkes Israel) in ein ‚himmlisch Eden’ zu ziehen – aus der ‚Not und Qual’ des irdischen Jammertals in himmlische ‚Freud und Herrlichkeit’, ein Weg, den Bach in einer aufwärts gerichteten Modulation in Terzschritten (a – C – e – G) widerspiegelt. Darüber hinaus betonten Franck und Bach das Nebeneinander von menschlicher, nicht rückgängig zu machender Zeit und Gottes ewiger, unveränderlicher Zeit. Durch den hinzugefügten zweiten Choral und die zusätzlichen vier Rezitative (zwei secco, zwei accompagnato), die das Evangelium paraphrasieren (Matthäus 25, 31– 46), wird aus der ursprünglichen Kantate nun ein zweiteiliges Werk, das sich mit dem Gegensatz zwischen Zerstörung und Wiederherstellung befasst. Bach versucht das Unmögliche: die Linearität zu überwinden, in der sich die musikalische (und damit menschliche) Zeit entfaltet, indem er Möglichkeiten vorschlägt, durch die sie Gottes ewiger Zeit untergeordnet und demnach in sie einbezogen wird. Hier und da lässt er durchblicken, genau wie in seinem Actus tragicus und in der Matthäuspassion, dass er letztere bevorzuge, nicht nur indem er in der Sopran-Arie (Nr. 5) auf holzschnittartig-bildhafte Weise Schlüsselwörtern wie ‚bestehen’ (im wörtlichen wie metaphorischen Sinn) besonderen Nachdruck verleiht, sondern indem er die grenzenlosen – in der Tat zeitlosen – Möglichkeiten ausschöpft, die in einer Folge musikalischer Gedanken enthalten sind.

Das Ergebnis ist eine einzigartige Fusion wunderbarer Musik aus zwei seiner fruchtbarsten Perioden der Kantatenkomposition, jener grundlegenden Durchbrüche, zu denen er in den Jahren 1716 und 1723 gelangte. Man könnte vorgeben, man bemerke die stilistischen Nahtstellen zwischen den beiden Versionen und Stilen, doch das wäre unredlich. Was in Wahrheit hier so beeindruckt, das ist, auf welch überzeugende und dramatische Weise das erste Accompagnato (Nr. 2, Leipzig) aus dem Eingangschor (Weimar) hervorbricht und wie nahtlos die gleichermaßen dramatische Ankündigung des Jüngsten Gerichts (Nr. 9, Leipzig) mit der beschwichtigenden Arie (Nr. 10, Weimar) verknüpft wird. Joshua Rifkin meint, der Trompetenpart sei dem ersten Chor und der letzten Arie erst für die Wiederaufführung in Leipzig hinzugefügt worden und die Oboe bringe dem musikalischen Gefüge des ersten Aktes nichts wesentlich Neues, und er kommt gar zu dem Schluss, es klinge besser nur mit Streichern und der Dialog zwischen Trompete und Singstimme im zehnten Satz (Takte 36–37) sei lediglich ein glücklicher Zufall gewesen.

Nun ja… Selbst angesichts der Schwierigkeiten, mit denen die Bläser (deren Instrumente vermutlich auf den französischen Kammerton A = 392 Hz gestimmt waren) zu kämpfen haben mochten, um sich dem Weimarer Chorton anzupassen, spielen sowohl Trompete als auch Oboe im Anfangssatz und in Bachs experimentellem Wechsel zwischen nur dem Orchester, dann dem Chor mit begleitendem Orchester und schließlich mit den Stimmen, die nur in die Wiederholung der orchestralen Sinfonia einbezogen werden, eine entscheidende Rolle, in der sie wie Turnierkämpfer agieren. Dank dieser Technik (Choreinbau) gelingt es Bach, vor unseren Augen den furchterregenden Augenblick (aus der Petrus-Epistel für den Tag) erstehen zu lassen, ‚an welchem die Himmel zergehen werden mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen’. Das geschieht, bevor jene, die numerologischen Kriterien einen hohen Wert beimessen, die Wiederkehr der auf- und absteigenden Arpeggio-Figur in der Trompetenlinie – eine Art reveille, der die Rufe ‚Wachet!’ vorantreibt – abzählen und auf vierzehn kommen, die symbolische Zahl, die für Alpha und Omega steht, eine Metapher (aus dem Buch der Offenbarung) für Jesus als Anfang und Ende des Lebens. 

An dem folgenden Accompagnato (Nr. 2) für Bass, Streicher, Oboe und Trompete und seinem Zwilling (Nr. 9) beeindruckt mich am meisten, dass sie so opernhaft wirken. Beginnend mit wiederholten Sechzehnteln, die sie in Monteverdis stilo concitato (wörtlich ‚erregter’ Stil) heraushämmern, nehmen sie um viele Jahre die wunderbar opernhaften Ausbrüche zweier der vorzüglichsten Heroinen Händels vorweg: Dejanira, die in Raserei geratende Ehefrau in Hercules (1745) (‚Where shall I fly?’), und Storge, die entrüstete Mutter in Jephtha (1752) (‚First perish thou!’). Aber es sind nicht nur die vollmundigen Anfänge, die diese wunderbaren scene mit Bachs Kantate verbinden – Bach kann sich hier in seiner mächtigen vokalen Deklamation, in den feinen Abstufungen der Stimmung und der nachdrücklich stützenden Orchesterbegleitung, die er erfindet, um die verheerende Zerstörung der Welt und schließlich den engelhaften Übergang (vom Rezitativ zur Bass-Arie, Nr. 10) zu schildern, wenn Jesus den Gläubigen ‚zur Stille, an den Ort, das Lust die Fülle’ führt, mit Händel durchaus messen. Selbst jene Leipziger Gemeindemitglieder, die sich gegen Opernmusik in der Kirche am meisten wehrten, müssen bewegt gewesen sein, wenn die Melodie des Adventschorals – ‚Es ist gewisslich an der Zeit’, eine Weise, die während des Dreißigjährigen Krieges ein Talisman, eine Art Dies irae wurde – von der einsamen Trompete über dem Chaos des Jüngsten Gerichts angestimmt wird. 

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Advent:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Hildburg Williams Violine 

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CDs vom Label SDG  

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Cover SDG 162 Vol. 13

CD – Cover SDG 162 Vol. 13

Link:  CD zwei – Inhalt

BWV  70 „Wachet! betet! betet“ wachet!“

BWV 132 „Bereitet die Weg, bereitet die Bahn!“

BWV 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art” vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein musikalisches Bonbon zum Sonntag aus Leipzig !

Johann Ludwig Krebs — Sinfonien & Sonaten

Aufgenommen am 13. Oktober 2013 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig

Programm:

Sinfonie c-Moll für 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Sonate A-Dur für Violine und Hammerflügel

Sonate a-Moll für 2 Violinen und Basso continuo

Sonate (Suite) D-Dur für Traversflöte, Violine und Basso continuo

Sinfonia Es-Dur für 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Leipziger Concert

Dóra Ombodi Traverso
Daniel Deuter Violino
Anne Kaun Violino
Christine Trinks Viola
Siegfried Pank Violoncello
Eckhart Kuper Hammerflügel

Video:

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 
 
Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  
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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig 
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:
+49 (0) 341 / 91 37 – 3 33
Fax:
+49 (0) 341 / 91 37 – 3 35
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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” (Schweiz) –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach Cantata BWV 132 “Bereitet die Wege, bereitet die Bahn”

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

„Bereitet die Wege, bereitet die Bahn!“

Kantate BWV 132 zum 4. Advent für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Oboe, Fagott, Streicher und Continuo.

Solisten
Eva Oltiványi, Sopran; Markus Forster, Altus; Julius Pfeifer, Tenor; Wolf Matthias Friedrich, Bass

Als Solisten auf dem Video wirken mit:

Wolf Matthias Friedrich (Bass)

Leitung: Rudolf Lutz

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-132/

Icon  Abendprogramm BWV 132 (436.7 KB)

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Video – YouTube BWV 132 – 

Dritter Satz (aria, basso) aus der Kantate BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn!“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solist wirkt mit Wolf Matthias Friedrich (Bass).

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern eine schönen 2. Advent-Sonntag.

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Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den 1. Advent


 

Adventszeit in der St. Thomaskirche Leipzig

        Adventszeit in der St. Thomaskirche Leipzig

Liebe Bach-Freunde/innen ! Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 1.12.2013 begehen wir den  „1. Advent

Die Adventszeit als Vorbereitungszeit auf das Christfest ist erst im 4. Jahrhundert entstanden, wobei es zunächst erhebliche Unterschiede in der Dauer (von einer Woche bis zu 40 Tagen) gab. Vier Sonntage im Advent gibt es für die römische Kirche, deren Praxis die Reformation übernommen hat, seit etwa 600, der 1. Sonntag im Advent wird aber erst seit Mitte des 8. Jahrhunderts als Beginn des Kirchenjahres besonders gefeiert. Von Anfang an hatte die Adventszeit den Charakter der Bußzeit als Vorbereitung auf das Christfest, den „Geburtstag“ Jesu Christi. Im Advent sehen wir nicht nur zurück auf die Ankunft des Herrn, wie sie uns in der Bibel als „Weihnachtsgeschichte“ überliefert ist, sondern auch voraus auf die zukünftige Ankunft des Herrn als Herrscher dieser Welt und Begründer des Neuen Jerusalem. In der Spannung zwischen beiden erfahren wir im Advent den Herrn als den, der auf uns zukommt, sich uns immer wieder neu zuwendet und uns zur Buße zur Umkehr zu ihm hin einlädt.

Der 1. Sonntag im Advent steht unter dem Zeichen des Evangeliums vom Einzug Jesu in Jerusalem. Vordergründig hat diese Erzählung nichts mit Advent und schon gar nicht mit dem Christfest zu tun. Wenn man aber etwas weiter darüber nachdenkt, fällt gerade in unserer Zeit auf, dass wir selbst unseren Herrn ja so begrüßen wie damals die Menschen in Jerusalem – als den Sohn Davids, den Messias – um ihn dann wenig später zu verachten und ans Kreuz zu bringen. Heute ist es wohl unser Konsumverhalten, das unseren Herrn ans Kreuz bringt. Als Anfang des Kirchenjahres wird dem 1. Advent liturgisch eine hervorgehobene Bedeutung gegeben, was sich vor allem in den Gebeten niederschlägt. Mit dem 1. Advent beginnen wir das Kirchenjahr und denken dabei besonders an den Einzug Jesu in Jerusalem. Wir begrüßen ihn als den Herrn und König dieser Welt und freuen uns darüber, dass er gekommen ist und uns befreit hat zur Gemeinschaft mit ihm und untereinander.

Wochenspruch:  Siehe dein König kommt zu dir ein Gerechter und ein Helfer. (Sach 9, 9b)

Wochenlied:  “Nun komm der Heiden Heiland“ (EG 4)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)———————————————————————

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Frauenkirche Dresden

Frauenkirche Dresden

ZDF – Adventskonzert in der Frauenkirche Dresden

am Sonntag, 1.12.2013 um 18 Uhr im ZDF

Seit 2000 überträgt das ZDF die Stimmung des vorweihnachtlichen Dresden direkt aus der Frauenkirche in die Fernsehzimmer der Republik. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Markus Poschner, der kurzfristig für den erkrankten Franz Welser-Möst eingesprungen ist. Auf dem Programm stehen u.a. Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart, Pjotr I. Tschaikowsky und Giacomo Puccini.

Solisten:

Julia Lezhneva (SOPRAN) / Joyce DiDonato (MEZZOSOPRAN)

Klaus Florian Vogt TENOR

Sächsischer Staatsopernchor /  DresdenKammerchor der Frauenkirche Dresden

Leitung: Markus Poschner

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Bach-Kantaten für den 1. Advent

BWV   36  –   Schwingt freudig euch empor

BWV   61  –  „Nun komm, der Heiden Heiland

BWV  62  –  Nun komm, der Heiden Heiland

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/  

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:. Geistliche Musik – 

Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr Johann Sebastian Bach

BWV 36 “Schwingt freudig euch empor“

Kantate zum 1. Advent für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Sibylla Rubens, Sopran; Sarah Connolly, Alt;

Christoph Prégardien, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Collegium Vocale Gent,

Leitung: Philippe Herreweghe

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NDRkultur Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 36 “Schwingt freudig euch empor“

Kantate zum 1. Advent für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Sibylla Rubens, Sopran / Sarah Connolly, Alt
Christoph Prégardien, Tenor / Peter Kooy, Bass

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate  BWV 61 

“Nun komm, der Heiden Heiland“

Kantate zum 1. Advent für Soli, Chor, Oboen, Streicher und Basso continuo;

Joanne Lunn, Sopran; Jan Kobow, Tenor; Dietrich Henschel, Bass;

Monteverdi Choir

Englische Barocksolisten

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm: Geistliche Musik am

Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 140 „Wachet auf, ruft uns die Stimme“

Nuria Rial, (Sopran)
Bernhard Berchtold (Tenor)
Markus Volnert (Bass)

Chor und Orchester der Bachstiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 62 “Nun komm, der Heiden Heiland

Kantate am 1. Advent

Adele Stolte, Sopran / Gerda Schriever, Alt
Peter Schreier, Tenor / Theo Adam, Bass

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Erhard Mauersberger

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mdr – figaro
Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate
Programm:
mdr-figaro Live:
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mdr – figaro Auszüge aus dem Programm:
Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr
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Johann Sebastian Bach:
.6:25 Uhr – Einführung zur Kantate
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06:30 Uhr Kantate
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Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)
 
„Machet die Tore weit“

Sabine Goetz, Sopran; Andreas Pehl, Altus,

Hans-Jörg Mammel, Tenor; / Matthias Horn, Bass

Jugendkathedralchor Fulda, Domchor Fulda,

L’arpa festante

Leitung: Franz-Peter Huber

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Bayern-Klassik
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Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr
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Programm:  
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Sendung: Sonntag um 08:05 bis 08:30 Uhr
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Die Bach-Kantate:
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Johann Sebastian Bach:
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BWV 36 “Schwingt freudig euch empor“
Kantate zum 1. Advent
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Videos mit Bach-Kantaten für den 1. Advent

BWV   36  –   Schwingt freudig euch empor

BWV   61  –  „Nun komm, der Heiden Heiland

BWV  62  –  Nun komm, der Heiden Heiland

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/ YouTube: BWV 36  –     Schwingt freudig euch empor –  (Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube: BWV  36   „Schwingt freudig euch empor“   (Interpret: S D G )  

(Sätze eins, zwei, sieben & acht) 

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/ YouTube: BWV 61  –  Nun komm der Heiden Heiland –  (Interpret: Harnocourt)

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/ YouTube: BWV  62   Nun komm der Heiden Heiland“  (Interpret: Herreweghe)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) war der zweitjüngste Sohn von J.S. Bach

 Genannt wird er als der “Bückeburger Bach.”  

Johann Christoph Friedrich Bach (Bückeburger Bach) 1732-1795

Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795)

Johann Christoph Friedrich Bach geboren am 21. Juni 1732 in Leipzig, gestorben am: 26. Januar 1795 im Fürstentum Schaumburg-Lippe in “Bückeburg” – Niedersachsen. Sein Lebenslauf begann wie der seiner Brüder: Er erhielt eine Ausbildung an der Leipziger Thomasschule sowie musikalischen Unterricht durch seinen Vater.

Wilhelm Friedemann Bach, der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs, hielt (nach der Aussage von Nikolaus Forkel) den Halbbruder für den „stärksten Spieler“ unter den vier Brüdern, der „seines Vaters Claviercompositionen am fertigsten vorgetragen“ habe. Mit siebzehn Jahren begann Friedrich ein Jurastudium an der Leipziger Universität, brach dieses aber bald darauf, noch vor dem Tod des Vaters, wieder ab und folgte um die Jahreswende 1749/50 als gerade Achtzehnjähriger dem Ruf, als Hochgräflich Schaumburg-Lippischer Cammer-Musicus am Hof in Bückeburg in Dienste zu treten.

Der aufgrund seines 45-jährigen Wirkens in der Stadt wurde Johann Christoph Friedrich Bach (auch der “Bückeburger Bach”) – genannt. Am Bückeburger Hof waren derzeit die beiden Italiener Angelo Colonna als Konzertmeister und Giovanni Battista Serini als Kapellmeister und Komponist tätig. Bach lernte hier den Stil der italienischen Oper und Kantate kennen, da in den mindestens zweimal wöchentlich stattfindenden Concerten, die in der Regel spätnachmittags gegeben wurden, vor allem Vokalmusik aufgeführt wurde. Dazu unterhielt die Hofkapelle eine Sängerin, Lucia Elisabeth Münchhausen, Tochter des Hofmusikers Ludolf Andreas Münchhausen, die durch den Unterricht des Konzertmeisters Serini in die italienische Gesangskultur eingeführt wurde, Bach wurde  1756 mit der Leitung der Hofkapelle betraut und bekam 1759 offiziell die Stelle des Hofkapellmeisters.

Der einzige Versuch Johann Christoph Friedrichs, diese Anstellung gegen eine andere einzutauschen, war seine Bewerbung als Musikdirektor in Hamburg (1767). Da die Wahl jedoch auf seinen Bruder Carl Philipp Emanuel fiel, blieb er weiterhin in Bückeburg. Unter seiner Leitung wurde die Bückeburger Hofkapelle zu einer der besten an den fürstlichen Höfen Deutschlands. Er betreute die Kapelle bis zu seinem Tod am 26. Januar 1795. Hinsichtlich seines kompositorischen Schaffens steht Johann Christoph Friedrich Bach bis heute im Schatten seiner Brüder. Während seiner 45-jährigen Beschäftigung am Bückeburger Hof schrieb er jedoch eine beachtliche Anzahl von Oratorien, Kantaten und später etliche Sinfonien und Klavierkonzerte.

Motette: “Wachet auf, ruft uns die Stimme!”  Eine dreiteilige Motette: “Wachet auf, ruft uns die Stimme” vom Bückeburger Bach ist erhalten geblieben und entstand im Jahr 1780 oder 1781 in Bückeburg. Es ist eine vierstimmige Motette und entwickelt sich aus dem aufsteigenden Dreiklang des “Wachet auf” eine kunstvoll-virtuos gearbeitete Introduktion. Den Hauptteil des Satzes bildet eine Choralbearbeitung nach dem Vorbild der alten thüringischen Cantus-firmus-Motette, mit der Liedmelodie im Sopran, bevor am Ende des Satzes die Introduktion in verkürzter Form noch einmal zurückkehrt. Beinahe unverändert übernimmt Johann Christoph Friedrich nun den Schlusschoral im 3.Satz aus der Kantate BWV 140 seines Vaters und führt die Schlußzeile “des sind wir froh…” in einem eigenen freien Fugato weiter, ohne jedoch die tonale Grundebene noch einmal zu verlassen.

Video  Motette: “Wachet auf, ruft uns die Stimme” 

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Kantaten-Beschreibung von J.E. Gardiner

BWV 61  – Nun komm der Heiden Heiland

Kantaten für den 1. Advent –  

Aufführungsort: St. Maria im Kapitol, Köln am 03.12.2000

Die verschiedenen Stadien des Advents und das unterschiedliche Licht, das sie auf Jesu Menschwerdung werfen, kommen wohl am deutlichsten in Bachs früher Version von BWV 61 „Nun komm, der Heiden Heiland“ zum Ausdruck. Nach dem Schema langsam–schnell– langsam der typischen französischen Ouvertüre wechselt das eindrucksvolle Bittgebet des Eingangschors zu einer ungebärdigen Stretto-Fuge (mit der Vortragsbezeichnung ‚gai’), bei der man den Eindruck gewinnt, als verwandelten sich die kichernden Höflinge Ludwigs XIV. in ‚jedermanns’ Staunen über die bevorstehende Geburt des Erlösers, bis schließlich in einem langsamen Abschnitt noch einmal bestätigt wird, das Gott dieses Wunder geplant hat.

Der Tenor- Concertist feiert nun den ungeheuren Nutzen, den Jesu Menschwerdung der Menschheit bringt, zuerst im Rezitativ und Arioso in imitierender Verflechtung mit dem Continuo (Nr. 2) und dann in einer lyrischen Arie im 9/8-Takt, in der sich Singstimme, Continuo und hohe Streicher ineinander verweben und Jesus ersuchen, zu seiner Kirche zu kommen und ein ‚selig neues Jahr’ zu geben. Auf halbem Wege wechselt diese Kantate von den äußeren Gegebenheiten des Advents (Christi Ankunft auf Erden) zur inneren Befindlichkeit des Gläubigen (wenn Jesus durch das Sakrament in sein Herz einzieht, um dort ‚seine Wohnung’ zu nehmen). Christus steht vor der Tür und klopft an (Nr. 4). Gemessene Pizzicato-Akkorde schaffen eine geheimnisvolle und sehr anschauliche Kulisse zu Christi Wunsch, in das Haus des Gläubigen eingelassen zu werden, um dort ‚das Abendmahl mit ihm zu halten’. Bachs Schilderung der Szene in Emmaus in BWV 6 und Christi Erscheinen vor seinen Jüngern nach der Auferstehung in BWV 67, sogar das Auftauchen des Komturs in Mozarts Don Giovanni – all das kommt uns plötzlich wieder in den Sinn, doch wann immer Bach instrumentale Motive auf gewinnbringende Weise in seiner späteren Kirchenmusik verwendet hat, sie lassen sich meist auf dieses kleine zehntaktige Accompagnato für Bass als Vox Domini zurückführen.

Die wachsende Vertrautheit mit Gott, die Verinnerlichung des Wortes auf dem Weg über das Sakrament (Kanzel – Altar – Abendmahl) spiegelt Bach in einer sich allmählich verringernden Instrumentierung wider, so dass sich die bewegende Antwort des Soprans auf die Worte Jesu in Nr. 5 jetzt auf den Basso continuo beschränkt. Mit diesen sparsam eingesetzten Mitteln, der Verflechtung des sehr schlichten dreinotigen Aufstiegs des Continuos, dann der Stimme (‚Öffne dich’), die auf der zweiten Zählzeit eines 3/4- Taktes einsetzt und sich bei ‚Jesus kommt und ziehet ein’ dann zu einer 3/2-Hemiole ausdehnt, und nicht zuletzt in der glückseligen Ekstase von ‚O wie selig’ im langsameren B-Teil offenbart Bach seine Verpflichtung gegenüber jenem anderen großen Miniaturisten, seinem Großcousin Johann Christoph, demjenigen Musiker aus seiner Familie, den er als ‚tiefgründigen’ Komponisten schätzte. Die Kantate endet recht abrupt, nicht mit einer vierstimmigen Choralharmonisierung, sondern mit der letzten Strophe von Philipp Nicolais Choral ‚Wie schön leuchtet der Morgenstern’. In diesen vierzehn Takten lässt Bach die Violinen drei Oktaven hinaufklettern, um dem ‚Verlangen’ der Seele nach den Freuden in einem zukünftigen Leben und der Aussicht auf Jesu Wiederkehr am Ende der Zeit Ausdruck zu geben. Der Bezug auf die ‚Freudenkrone’ enthält in Bachs Ikonographie möglicherweise Parallelen zu der Art und Weise, wie in dem berühmten Monogramm auf dem schönen Glaskelch, der ihm Mitte der 1730er Jahre überreicht wurde, unter einer Krone seine eigenen Initialen mit ihrem Spiegelbild verflochten sind. 

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 1. Advent:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner  

    Künstler-Beitrag –                

Link:   Künstler-Meinungen; Hildburg Williams Violine 

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CD für den 1. Advents-Sonntag“ 
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Cover SDG 162 Vol. 13

CD – Cover SDG 162 Vol. 13

Link: CD eins – Inhalt

BWV 36 „Schwingt freudig euch empor“

BWV 61 „Nun komm der Heiden Heiland“ I

BWV 62 „Nun komm, der Heiden Heiland“ II

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Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art

 
bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art” vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein musikalisches Bonbon zum Sonntag aus Leipzig !

Aufnahme vom 14. April 2013 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig.

Klaus Mertens, Bass-Bariton Thomas Fritzsch, Viola da gamba, Violoncello & Basse de Violon Stefan Maass, Barocklaute Michael Schönheit, Orgel, Cembalo Konzeption und Instrumentierung: Thomas Fritzsch.

Georg Philipp Telemann: Fast allgemeines Evangelisch-Musicalisches Lieder-Buch – Praeludium / GOTT des Himmels und der Erden – Mit Ernst o Menschen-Kinder – Freuet euch ihr Christen alle – Nun laßt uns gehn und treten….

Video:

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.S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:
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Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 
 
Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als  PDF zum Download  
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Kartenvorbestellungen: über Ticket-Online

oder für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig  Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon: +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax: +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” (Schweiz) –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und Leiter

J.S. Bach Cantata BWV 36 “Schwingt freudig euch empor”

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung. „Schwingt freudig euch empor“

Youtube – Video: Siebter Satz (aria, soprano) aus der Kantate BWV 36 („Schwingt freudig euch empor“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Als Solisten wirken mit: Nuria Rial, (Sopran)

und John Holloway (Violine)

Leitung:  Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-36/

Icon  PDF – Abendprogramm BWV 36 (117.4 KB)

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Video – YouTube BWV 36 – 7. Satz Arie – Nuria Rial, Sopran

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Ich wünsche allen Besuchern eine schönen 1. Advent-Sonntag.

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Herzliche Grüße Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “21. Sonntag nach Trinitatis”


Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 20.10.2013 begehen wir den 21. Sonntag nach „Trinitatis“ 

Der 21. Sonntag nach Trinitatis wird von der Epistel her bestimmt. Es ist dort die Rede von der „Waffenrüstung Gottes“ – Paulus vergleicht die Instrumente des Krieges mit denen des Glaubens. Dem ist das Evangelium von der Feindesliebe entgegengestellt – es handelt sich bei diesem Text allerdings nur um die Zusammenfassung der längeren Liste aus Epheser 6. Der alttestamentliche Text scheint nicht viel mit „geistlicher Waffenrüstung“ zu tun zu haben, es sei denn, man betrachtet den Vers 7 als Hinweis auf die Waffe, mit der das jüdische Volk sich im Exil am Leben erhalten hat. Von einer Waffenrüstung zu reden – gleich ob geistlich oder nicht – trifft heute normalerweise auf Befremden. Diese Bilder gehören in eine extremistische Welt, nicht aber in die friedvolle Welt der Kirche. Dabei übersehen wir oft, dass es auch in der Kirche menschlich zugeht und auch dort Waffen benutzt werden – diese sind dann allerdings oft nicht die, von denen Paulus redet.

Die Rede Jesu von der Feindesliebe zeigt uns am 21. Sonntag nach Trinitatis, welche Waffen wir gegen unsere Feinde einsetzen können und sollen. Die Waffe der Liebe hat die Verheißung, dass Gott durch sie wirkt; darum können wir uns getrost auf sie verlassen, auch dann, wenn uns diese Waffe als wirkungslos erscheint. oder
Auch Christen benutzen Waffen, aber ihre Waffen verletzen nicht – zumindest nicht in der Regel – denn es sind geistliche Waffen, die uns sicher und fest machen und zugleich dazu dienen, Menschen, denen wir begegnen, die Liebe Gottes spürbar zu vermitteln. So rüsten wir uns in diesem Gottesdienst, um für die Herausforderungen des Alltags gewappnet zu sein.

Wochenspruch:  

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12, 21)

Wochenlied:

„Ach Gott, vom Himmel sieh darein“ (EG 273)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 21. Sonntag nach Trinitatis 

BWV 38   –  “Aus tiefer Not schrei ich zu dir”
BWV 98   –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan”
BWV 109 –  “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben”
BWV 188 –  “Ich habe meine Zuversicht”

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 188 „Ich habe meine Zuversicht“

Kantate zum 21. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor, Orgel,

Bläser, Streicher und Basso continuo;

Rachel Nicholls, Sopran; Robin Blaze, Altus;

Gerd Türk, Tenor; Peter Kooij, Bass; Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 38 „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“

Carolyn Sampson, Sopran / Daniel Taylor, Altus
Mark Padmore, Tenor / Peter Kooj, Bass

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung.: Philippe Herreweghe

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio: 

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 38 “Aus tiefer Not schrei ich zu dir“

Kantate am 21. Sonntag nach Trinitatis

Guro Hjemli, Sopran / Ruth Sandhoff, Alt
Johannes Kaleschke, Tenor / Philippe Alexandre Rayot, Bass

Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung

Leitung: Rudolf Lutz

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 98 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Sophie Karthäuser (Sopran) / Petra Noskaiová (Alt)
Christoph Genz (Tenor) / Dominik Wörner (Bassbariton)

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 109 “Ich glaube, lieber Herr

Kantate am 21. Sonntag nach Trinitatis

Paul Esswood, Altus / Kurt Equiluz, Tenor

Tölzer Knabenchor

Concentus Musicus Wien

Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

„Ich will den Kreuzweg gerne gehen“ TVWV 1: 884

Klaus Mertens, Bass

Accademia Daniel,

Leitung: Shalev Ad-El

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 109 “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben

Kantate zum 21. Sonntag nach Trinitatis,

Leitung: Masaaki Suzuki

Robin Blaze, Altus; / Gerd Türk, Tenor;

Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 21. Sonntag nach Trinitatis

BWV 38   –  “Aus tiefer Not schrei ich zu dir”
BWV 98   –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan”
BWV 109 –  “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben”
BWV 188 –  “Ich habe meine Zuversicht”

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/ YouTube: BW 38  –  “Aus tiefer Not schrei ich zu dir” (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 98  –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan”   –  Leonhardt )

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/ YouTube: BWV 109  –  “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben”   

(Interpret: Rudolf Lutz, J.S. Bach-Stiftung St. Gallen) 

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YouTube: BWV 188  –  “Ich habe meine Zuversicht”    (Interpret: Harnoncourt ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Ein neuer Schwerpunkt beinhaltet BachFestivals im Ausland

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Gottfried Heinrich Stölzel * 13. Januar 1690 in Grünstädtel; † 27. November 1749 in Gotha war ein deutscher Kapellmeister, Komponist und Musiktheoretiker.

Vom 1. Januar 1718 bis zum 30. September 1719 übernahm er die Position des Kapellmeisters am Hof in Gera, mit der umfangreiche Verpflichtungen verbunden waren. Dazu gehörte die Tätigkeit als Musiklehrer am Gymnasium. 1719 nahm er Christiane Dorothea (1694–1750), die Tochter des Hofdiakonus Magister Johann Knauer, zur Frau. Aus der Ehe gingen zehn Kinder hervor. Noch 1719 zog das Paar nach Gotha, wo Gottfried Heinrich von Herzog Friedrich II. zum Hofkapellmeister ernannt worden war. Er war außerdem als Musiklehrer tätig, verfasste mehrere musiktheoretische Schriften und betätigte sich außerdem als Schriftsteller. Stölzel pflegte alle musikalischen Gattungen seiner Zeit und führte die Hofkapelle zu einer neuen Blüte. Er schuf Werke für die Höfe in Gera,Sondershausen und Zerbst. 1739 wurde er Mitglied der Correspondierenden Societät der musicalischen Wissenschaften.

Gottfried Heinrich Stölzel (1690-1749)

Cantata „Das Volk, so im Finstern wandelt“

for Soloists, Choir and Orchestra (1728)

1. „Das Volk so im Finstern wandelt“ Tutti
2. „O, daß der Himmel doch zurisse“ Recitativo
3. „Heller Aufgang aus der Höhe“ Aria. Duetto
4. „Gottlob, des aller höchsten Gnade“ Recitativo
5. „Heilge Nacht, lasse deinen Glanz verehren“ Duetto
6. „Doch Jesu, dem die Finsternissen“ Recitativo accompagnato9:24
7. „In diesem Licht kannst du sehen“ Choral 11:01

Gottfried Heinrich Stölzel (1690 – 1749)

Christine Maria Rembeck, Soprano
Schirin Partowi, Alto
Andreas Post, Tenor
Albrecht Pöhl, Bass

Handel’s Company
Kammerchor der Marien-Kantorei Lemgo
Reiner Johannes HomburgVideo:

Video:

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 21. Sonntag nach Trinitatis 

Old Royal Naval College Chapel, Greenwich am 11. & 12. November 2000

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Kantaten-Beschreibung: 

Choralkantate BWV 188 “Ich habe meine Zuversicht”,

Als letztes Werk (und das letzte, das Bach komponierte) stand BWV 188 “Ich habe meine Zuversicht”, von 1728/29, auf unserem Programm. Die einleitende Sinfonia geht auf den dritten Satz des Cembalokonzertes in d-moll BWV 1052 zurück, von dem im Autograph nur die letzten 45 Takte vorhanden sind. Robert Levin hat daher die verlorenen 248 Takte rekonstruiert, und er tat es mit dem ihm eigenen exzellenten Stilgefühl. Das Ergebnis ist eine wahre Freude. Die Eingangsarie gehört zu den gelungensten Arien, die Bach für Tenor geschrieben hat: im ‚A’-Teil, wo die Betonung auf der Hoffnung liegt, die Zuversicht erst noch erstrebt, nicht schon behauptet wird, pastoral in ihrer Stimmung; im ‚B’-Teil heftig und dramatisch.

Sie ist auch sängerfreundlich, bei Bachs Tenor-Arien eine Seltenheit. Ein langes und vorzügliches Bass-Rezitativ, mit einem Arioso im 6/8-Takt endend, trennt die beiden Arien von der Alt-Arie, vermutlich ein Instrumentalsatz für obligate Orgel, der durch eine Singstimme ergänzt wurde. Dem abschließenden Choral ‚Auf meinen lieben Gott’ liegt eine Melodie weltlichen Ursprungs zugrunde, die sich auf Venus, die Göttin der Liebe, bezieht. In Bachs Harmonisierung verströmt sie Zuversicht, Vertrauen und Kraft.

Die Old Royal Naval College Chapel bot eine der Stimmung dieser Kantaten förderliche Atmosphäre. Allerdings hatten seit Januar, als wir zuletzt hier waren, die Leute vom Arbeitsschutz ihre Hand im Spiel und unnötige bürokratische und konkrete Hindernisse geschaffen (zum Beispiel ‚Fluchtwege’, denen wir ausweichen sollten). Unsere Zuhörer waren wirklich ernsthaft interessiert, aber ach so englisch, zu zurückhaltend oder zu ehrerbietig, um irgendeine spontane Regung der Begeisterung zu zeigen – im Gegensatz zu unserem Publikum auf dem Kontinent. Ihr Applaus verhallte gleich wieder wie bei einem Ballon, dem die Luft entweicht.

© John Eliot Gardiner 2010

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Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 21. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner    Reisetagebuch SDG 168  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Suzanne Flowers; Sopran – zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

für den 20. Sonntag nach Trinitatis
und den 21. Sonntag nach Trinitatis
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Cover:  SDG 168 –  Vol. 11


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CD-Bestellung  – CDs “SDG 110 – Vol. 10″

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

Aufführungsorte: Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis“

Veranstaltungsorte:

CD 1 – Cattedrale di San Lorenzo, Genua am 04. November 2000

und Basilika Santa Maria sopra Minerva, Rom  am 5. November 2000

CD 2 – Old Royal Naval College Chapel, Greenwich am 11. & 12. November 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den “20. Sonntag nach Trinitatis

BWV  49 “Ich geh und suche mit Verlangen“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1
BWV 162 “Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1

BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1

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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für das “21. Sonntag Nach Trinitatis” 

BWV  38  – “Aus tiefer Not schrei ich zu dir”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

BWV 98 – “Was Gott tut, das ist wohlgetan !”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

BWV 100 – “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben ! “ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168- Vol. 11 – CD  2

BWV 188 – “Ich habe meine Zuversicht” 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”

vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann. Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Der Trailer vermittelt einen Eindruck von dem Film „Sachsens reiche Kultur aus der Luft“, der 2013 erscheint und zeigt die Thomaskirche, den Markt, die Alte Börse und das Goethe-Denkmal anhand von faszinierenden Luftaufnahmen.

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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Kantate BWV 109

 „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben“

Kantate BWV 109 zum 21. Sonntag nach Trinitatis für Alt und Tenor, Vokalensemble, Corno, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo

Leitung

Solisten

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-180/

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Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

Kantate BWV 109 zum 21. Sonntag nach Trinitatis 

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-109/


Icon   Abendprogramm BWV 109 (841.7 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “20. Sonntag nach Trinitatis”


J.E. Gardiner in Wechmar St. Bartholomäuskirche Ansicht Stammbaum der Bache

        J.E. Gardiner in Donrheim St. Bartholomäuskirche Ansicht Stammbaum der Bache

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 13.10.2013 begehen wir den 20. Sonntag nach „Trinitatis“ 

Der 20. Sonntag nach Trinitatis widmet sich der Frage nach dem Sinn von Ordnungen. Dabei werden auch die unumstößlichen Zusagen Gottes berücksichtigt, die uns den Rahmen geben, in dem wir uns bewegen können. Vom Evangelium her klingt deutlich die Prämisse durch: Der Mensch ist nicht um des Gesetzes willen, sondern das Gesetz um des Menschen willen gemacht.

Am 20. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Evangelium von der Rede Jesu über die Ehe und Ehescheidung und erfahren, dass Gottes Ordnungen auch unseren persönlichen Lebensbereich durchdringen und zum Schutz allen Lebens eingesetzt sind. Diese Ordnungen werden von Jesus Christus bestätigt und erneut eingesetzt, und es ist gut, dass uns Gott auf diese Weise hilft, die Verantwortung anderen Menschen und der Kreatur gegenüber wahrzunehmen. – oder:

An diesem Sonntag geht es um die Ordnungen Gottes und die Frage, wie wir uns zu solchen Ordnungen stellen gerade angesichts der Freiheit, in die wir durch durch Christus gestellt sind. Haben die Ordnungen, so wie sie in der Bibel dargelegt sind, überhaupt noch eine Bedeutung? Oder sollten wir sie als gute Christen gerade besonders ernst nehmen? Gibt es für uns etwa eine neue Ordnung? Diesen Fragen wollen wir heute in Lied, Wort und Gebet nachgehen. – oder:

Um die Ordnungen Gottes geht es heute, um den Lebensrahmen, um das, was wir tun und lassen sollen. Schon immer haben diese Ordnungen in Spannung gestanden zu dem Drang des Menschen, frei zu sein und seinen Lebensrahmen selbst zu bestimmen. Wie lässt sich das Leben so gestalten, dass Freiheit und Ordnung einander ergänzen und nicht einander ausschließen? Das wollen wir heute im Hören auf Gottes Wort, im gemeinsamen Gesang und Gebet bedenken.

Wochenspruch:  

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. (Micha 6, 8)

Wochenlied:

„Wohl denen, die da wandeln“ (EG 295)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 20. Sonntag nach Trinitatis 

BWV   49 –  „Ich geh und suche mit Verlangen
BWV 162 –  „Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe
BWV 180 –  „Schmücke dich, o liebe Seele

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 49 „Ich geh und suche mit Verlangen“

Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Bass, Orgel, Oboe d’amore, Streicher und Basso continuo;

Caroline Weynants, Sopran; Lieven Termont, Bass; Il Gardellino,

Leitung: Marcel Ponseele

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“

Maria Cristina Kiehr, Sopran / Jan Börner, Altus
Julius Pfeifer, Tenor / Fabrice Hayoz, Bass

Chor und Orchester der Johann Sebastian
Bach-Stiftung St. Gallen /

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio: 
———————————————————————SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) Auszüge aus dem Programm:.Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele“

Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis

Magdalena Kozená, Sopran – Sara Mingardo, Alt
Christoph Genz, Tenor – Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir

English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 162 „Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe“

Barbara Schlick (Sopran) / Elisabeth von Magnus (Alt)
Paul Agnew (Tenor) / Klaus Mertens (Bass)

Amsterdamer Barockchor und Orchester

Leitung: Ton Koopman

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 49 “Ich geh und suche mit Verlangen

Kantate am 20. Sonntag nach Trinitatis

Magdalena Kozená, Sopran 
Peter Harvey, Bass 

Howard Moody, Orgel

Monteverdi Choir

English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner
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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Ludwig Krebs (1713-1780)

„Lobet den Herrn in seinem Heiligtum „

Friederike Holzhausen, Sopran; / Annette Reinhold, Alt;

Albrecht Sack, Tenor; / Dirk Schmidt, Bass

Collegium Vocale Leipzig, / Chursächsische Philharmonie Bad Elster

Leitung: Michael Schönheit

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele

Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis

Caroline Stam, Sopran;  / Michael Chance, Countertenor;

Paul Agnew (Tenor) / Klaus Mertens (Bass)

Amsterdamer Barockchor und Orchester

Leitung: Ton Koopman

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis

BWV   49 –  „Ich geh und suche mit Verlangen
BWV 162 –  „Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe
BWV 180 –  „Schmücke dich, o liebe Seele

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/ YouTube: BW 49  –  Ich geh und suche mit Verlangen (Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 162  –  Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe   –  Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 180  –  Schmücke dich, o liebe Seele    (Interpret: Cristophe COIN ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Ein neuer Schwerpunkt beinhaltet BachFestivals im Ausland

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Johann Hermann Schein  * 20. Januar 1586 in Grünhain; † 19. November 1630 in Leipzig war ein deutscher Dichter und Komponist des Barock. Er war Thomaskantor von 1616 bis 1630.

Einer der Vorgänger von Johann Sebastian Bach als Thomas-Kantor war Johann Hermann Schein ( 1586-1630). In seiner kurzen Lebenszeit entfaltete Schein eine rege Kompositionstätigkeit.Obwohl Schein, anders als sein Freund Heinrich Schütz, niemals in Italien war, nahm er das “ moderne“ italienische Repertoire begeistert auf. So war der Untertitel dieser Sammlung Fontana Israel auf “ italian-madrigalische Manier“. Die Sammlung geistlicher Madrigale, ein Pendant zur Geistlichen Chormusik 1648 von Schütz. Eine kompositorische Gipfelleistung der deutschen Musik aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. 26 Madrigale auf deutsche geistliche Texte.

Johann Hermann Schein (1586 – 1630)

La Capella Ducale
Musica Fiata Köln

Roland Wilson

  • Cantata „Psalm 150: „Halleluja! Lobet den Herrn“

Video:

Cantata ‚Halleluja! Lobet den Herrn‘

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis 

Cattedrale di San Lorenzo, Genua am 04. November 2000

 und Basilika Santa Maria sopra Minerva, Rom  am 5. November 2000

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 Kantaten-Beschreibung: BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele”,

Choralkantate BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele”,

obwohl ihr Kopfsatz recht lang ist – einer jener im 12/8- Takt gleich einer Prozession gemessen voranschreitenden Sätze, in denen Bach so großartig ist. Hier kombiniert er verhaltene Abschnitte der Bläser (zwei Blockflöten, zwei Oboen, eine davon da caccia) mit einem Thema für die unisono geführten hohen Streicher, dann teilt er die Bläser in Paare auf, zwischen denen über einer fragmentarischen (immer noch unisono gespielten) Streicherfigur ein kreuzrhythmischer Austausch stattfindet. Die Choralfantasie, die mit einer heiteren Cantus-firmus-Melodie in den Sopranstimmen über den verzierten Gesangslinien der drei tiefen Stimmen beginnt, ist geradezu maßgeschneidert für die Seele, die sich für ihre Hochzeit herausputzt. Das Stück schildert anfangs eine Atmosphäre der Zärtlichkeit und Erwartung: das Ankleiden und den Gang zum Hochzeitsfest. Plötzlich (bei Takt 71) steigert sich die Spannung: die Braut ist angekommen (in den getragenen Streicherakkorden wird sogar ihre lange Schleppe angedeutet) – ein Verweis auf die sich in ähnlicher Weise steigernde Spannung in Wachet auf (BWV 140, Nr. 1).

Die folgende Arie für Tenor und obligate Flöte (Nr. 2), mit deutlichen Anklängen an die Badinerie aus der Orchestersuite in h-moll (BWV 1067), nur in langsamerem Tempo, lässt an eine Mittelfest-Darbietung oder einen Tanz für Einhandflöte und Trommel denken. Doch statt tanzender Mädchen kommt als Antwort auf Jesu Klopfen (in den wiederholten Achteln im Continuo zu hören) die Aufforderung: ‚Ach, öffne bald die Herzenspforte’. Diese Arie ist frisch, unbeschwert und mitreißend. Vor allem in dem Konzert in Rom inspirierte sie unsere beiden Klavieristen zu einer Darbietung spontanen Überschwangs – mit Boogierhythmen, flippigen Gegenthemen, Skalen, synkopierten Akkorden –, für mich der Stimmung des Stückes und den Gegebenheiten durchaus angemessen, aber für die ortsansässigen Stilwächter Anlass zu grimmigem Stirnrunzeln.

Die auf das Hochzeitsfest bezogene Symbolik ist auch im dritten Satz vorhanden, wo der Sopran mit einer verzierten Version der Choralmelodie, abgesetzt gegen ein sanft arpeggiertes Moto perpetuo für Cello piccolo, die Worte ausdeutet: ‚Ach, wie hungert mein Gemüte! Ach, wie pfleg ich mich nach dieser Kost zu sehnen! Ach, wie pfleget mich zu dürsten nach dem Trank des Lebensfürsten!’ Die zweite Arie für Sopran (Nr. 5) ist als Polonaise angelegt, unterteilt in Einheiten zu vier und sechs Takten, in denen eine der beiden Oboen und beide Blockflöten gemeinsam mit den ersten Violinen die strahlende Melodie vortragen. Was sich Bach dabei dachte, diese zauberhafte, in sich abgerundete Musik durch die Sopranstimme zu ergänzen, ist rätselhaft. Sie singt nur immer und immer wieder denselben Text (was hätte Johann Mattheson dazu wohl zu sagen gehabt?), über zwanzig Takte lang: ‚Lebens Sonne, Licht der Sinnen, Herr, der du mein Alles bist!’ Dieses Stück ist eines der wenigen Beispiele für einen Kantatensatz, den Bach offenbar wie im Schlaf komponiert hat, auf jeden Fall hat er sich um den Text wenig geschert.

Der abschließende Choral, ein Musterbeispiel seiner Art, führt alle Fäden der früheren Sätze zusammen – die Thematik des himmlischen Hochzeitsfestes, der Nahrung für die Seele und der Vereinigung mit Gott. Johann Francks eucharistischer Choral ist in Bachs vierstimmiger Harmonisierung unbeschreiblich zärtlich. So sagt Whittaker über diese Kantate: ‚Sie ist in dieser Reihe diejenige, deren Glückseligkeit ungetrübt bleibt; da gibt es keine Kriege oder Gerüchte von Kriegen, keine beunruhigenden Dämonen oder falschen Propheten, keine Seelenfolter, keine Gedanken an vergangene Sünden, keine Furcht vor dem Jenseits; die Seele gibt sich voller Verzückung ihrem Bräutigam hin, und alles andere ist vergessen.’

Es fügte sich sehr gut, dass wir diese Kantaten mit ihrer weltlichen Symbolik in zwei so farbenprächtigen italienischen Kirchen aufführten: San Lorenzo in Genua ist eine herrliche gotische Kathedrale mit Streifen in polychromem Marmor, der sie aussehen lässt wie ein heiliges Zebra. Die Mischung aus sakralen und profanen Elementen kann kaum deutlicher zutage treten als in der Basilika Santa Maria sopra Minerva in Rom, jener prächtigen gotischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die der Überlieferung zufolge auf den Fundamenten dreier heidnischer Tempel ruht – für Isis, Serapis und für Minerva, deren Heiligtum Pompeius der Große um 50 v. Chr. errichtete. Sie ist eine wunderbare Schatzkammer mit einer Mischung unterschiedlichster Stile. Mein besonderer Favorit ist die Grabstätte Giovanni Alberinis aus dem 15. Jahrhundert, wo auf einem schönen griechischem Sarkophag aus dem fünften vorchristlichen Jahrhundert dargestellt ist, wie Herkules mit dem nemeischen Löwen kämpft, zwei Renaissance-Engel ihm zur Seite und darüber in voller Länge die liegende Figur des Kardinals. Dieses Grabdenkmal bringt die stilistische Heterogenität dieser zauberhaften Kirche auf den Punkt.

Schätzungsweise viertausend Zuhörer fanden sich zu unserer Aufführung dreier wenig bekannter Bach-Kantaten ein. Sie saßen auf Balustraden, drängten sich in die Seitenkapellen, standen in allen drei Schiffen. Ich kam mir ein bisschen wie ein Gladiator vor, als ich mir einen Weg zum Orchester zu bahnen suchte. Die Temperatur stieg beträchtlich. Die Gegenwart so vieler Menschen, die so lange still ausharrten, so aufmerksam und voller Wertschätzung waren, überwältigte uns alle. Ich fand es erhebend und war mir ständig der einander überlagernden Schichten heidnischer und christlicher Gottesverehrung und der strahlenden Farben bewusst, die Händel so beeindruckt hatten, als er Rom besuchte. Der für Kultur aus dem Vatikan zuständige französische Kardinal saß unmittelbar hinter mir auf seinem herrlichen Thron, von Publikum umgeben. Als ich irgendwann ein paar Schritte zurücktrat, geriet ich versehentlich ein Stück näher an ihn heran, als ich wollte, doch ihn schien das nicht weiter zu stören. Mir war gesagt worden, ich würde schon merken, wenn das Konzert zu Ende sei, weil sich der Kardinal dann erheben und an mich ein paar Worte richten würde. Das tat er denn auch in gemessenem Französisch: ‚Vous avez evoqué les anges par votre musique: ils sont venus avec leur bénédiction. Merci!’ [Sie haben mit Ihrer Musik die Engel herbeigerufen. Sie sind gekommen und haben ihren Segen gegeben. Danke!’].

Hinterher fragte mich jemand, warum ich seinen Ring nicht geküsst hätte. Nun ja, was hätte darauf wohl der lutherische Pfarrer in Wittenberg erwidert? 

© John Eliot Gardiner 2010
.
Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 19. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner    Reisetagebuch SDG 168  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Suzanne Flowers; Sopran – zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

für den 20. Sonntag nach Trinitatis
und den 21. Sonntag nach Trinitatis
.
Cover:  SDG 168 –  Vol. 11


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CD-Bestellung  – CDs “SDG 110 – Vol. 10″

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

Aufführungsorte: Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis“

Veranstaltungsorte:

CD 1 – Cattedrale di San Lorenzo, Genua am 04. November 2000

und Basilika Santa Maria sopra Minerva, Rom  am 5. November 2000

CD 2 – Old Royal Naval College Chapel, Greenwich am 11. & 12. November 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den “20. Sonntag nach Trinitatis

BWV  49 “Ich geh und suche mit Verlangen“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1
BWV 162 “Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1

BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1

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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für das “21. Sonntag Nach Trinitatis” 

BWV  38  – “Aus tiefer Not schrei ich zu dir”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

BWV 98 – “Was Gott tut, das ist wohlgetan !”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

BWV 100 – “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben ! “ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168- Vol. 11 – CD  2

BWV 188 – “Ich habe meine Zuversicht” 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”

vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann. Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Der Trailer vermittelt einen Eindruck von dem Film „Sachsens reiche Kultur aus der Luft“, der 2013 erscheint und zeigt die Thomaskirche, den Markt, die Alte Börse und das Goethe-Denkmal anhand von faszinierenden Luftaufnahmen.

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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BWV 180 „Erfreut euch, ihr Herzen“ zum 20. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor und Bass Vokalensemble, Flauto dolce I+II, Flauto traverso, Oboe, Oboe da caccia, Fagott, Streicher und Continuo

Fünfter Satz (aria soprano, Solistin: Maria Cristina Kiehr) aus der Kantate BWV 180 „Erfreut euch, ihr Herzen“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-180/

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Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 180 – Fünfter Satz (aria soprano, Solistin: Maria Cristina Kiehr) aus der Kantate BWV 180(„Erfreut euch, ihr Herzen“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

  • Maria Cristina Kiehr, Sopran;
  • Jan Börner, Alt;
  • Julius Pfeifer, Tenor;
  • Fabrice Hayoz, Bass

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Video: Einführung in das BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele”

Jede Kantatenaufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf. Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“.

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-99/


Icon   Abendprogramm BWV 180 (512.7 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “19. Sonntag nach Trinitatis” und Erntedankfest


Johann Sebastian Bach

           „O agios Johannes“ – Johann Sebastian Bach 

Eine der ältesten Darstellungen für diesen Zusammenhang findet sich in einer Pergament Miniatur aus dem Lindisfarne Evangeliar um 700: Das Bild des Johannes unter dem Adler (imago aquilae) trägt die monumentale griechische Inschrift: „O AGIOS JOHANNES“, der heilige Johannes.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 06.10.2013 begehen wir den 19. Sonntag nach „Trinitatis“ und Erntedankfest.

Der 19. Sonntag nach Trinitatis hat die ganzheitliche Heilung zum Thema. „Ganzheitlich“ ist ein Schlagwort unserer Zeit, und es wäre hilfreich, wenn eine Verbindung zum heutigen Verständnis von den Predigttexten her abgeleitet werden könnte.

Die Erzählung von der Heilung des Gichtbrüchigen macht uns am heutigen 19. Sonntag nach Trinitatis deutlich, dass der Mensch nicht allein aus dem Leib besteht, der krank werden und sterben kann. Wenn Jesus heilt, so heilt er immer den ganzen Menschen, so dass auch die Seele wieder gesund wird.
oder: Krankheit zeigt uns unsere Grenzen. Sie macht uns bewusst, dass wir unseren Körper nicht unendlich belasten können. Zuletzt bereitet sie uns auch auf den Tod vor.
Insofern ist Krankheit etwas Gutes. Sie hilft uns, unsere Ziele neu zu stecken und an unsere Grenzen, die uns von Gott gesetzt sind, anzupassen. Sie gibt uns die Möglichkeit, auszuruhen und uns auf das Wesentliche zu besinnen.

Auch die Seele kann nicht unbegrenzt belastet werden. Auch sie braucht Phasen der Ruhe und Entspannung; einer hat es mal so formuliert: die Seele baumeln lassen, das ist es, was wir brauchen. Wenn Gott sich uns mit seiner heilenden Kraft zuwendet, dann immer so, dass er beides meint, unseren Leib und unsere Seele. Das Heil, das er uns schenkt, seine Heilung ist vollkommen und lässt nichts aus.

Wochenspruch:  

Heile du mich, Herr, so werde ich heil. Hilf du mir, so ist mir geholfen. (Jer 17, 14)

Wochenlied:

„Nun lasst uns Gott, dem Herren, Dank sagen“ (EG 320)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 19. Sonntag nach Trinitatis 

BWV    5  –  “Wo soll ich fliehen hin”

BWV  48 –   Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen”

BWV  56 –  “Ich will den Kreuzstab gerne tragen”

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 5 „Wo soll ich fliehen hin

Kantate zum 19. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo; Susanne Rydén, Sopran; Pascal Bertin, Countertenor;

Gerd Türk, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki 

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Dietrich Buxtehude: (1637-1707)

Kantate: Nun danket allen Gott,

Bettina Pahn und Johannette Zomer, Sopran

Patrick van Goethem, Altus / Jörg Dürmüller,Tenor /

Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 40 “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen

Kantate am 19. Sonntag nach Trinitatis, BWV 48

Bernhard Landauer, Countertenor
Christoph Prégardien, Tenor
Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 5 „Wo soll ich fliehen hin“

Edith Mathis (Sopran) Trudeliese Schmidt (Alt)
Peter Schreier (Tenor) Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton)

Münchener Bach-Chor und Orchester

Leitung: Karl Richter

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 56 “Ich will den Kreuzstab gerne tragen

Kantate zum 19. Sonntag nach Trinitatis

Thomas Quasthoff, Bassbariton

RIAS-Kammerchor

Berliner Barock Solisten

Leitung: Rainer Kussmaul

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 56 „Ich will den Kreuzstab gerne tragen

Gotthold Schwarz, Bass

Thomanerchor Leipzig, / La Stagione Frankfurt

Leitung: Michael Schneider

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 39 “Brich dem Hungrigen dein Brot

Agnès Mellon, Sopran; / Charles Brett, Countertenor;

Peter Kooij, Bassbariton;

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent:

Leitung: Philippe Herreweghe

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Zusatz-Termin von der J.S. Bach-Stiftung

für Sonntag, 6. Oktober 2013

um 17 Uhr in ERF plus !

J.S. Bach-Stiftung am 6. Oktober auf ERF plus

Wir freuen uns, Ihnen die Ausstrahlung des Programms „Bach in St. Gallen“ (Teil I), mit der Kantate BWV 29, auf ERF plus anzukündigen. Der zweite Teil wird am Sonntag, 20. Oktober, gesendet.

Sonntag, 6. Oktober, 17 Uhr. Hier können Sie die Sendung live hören.

Kantate BWV 29, „Wir danken Dir, Gott, wir danken Dir“,

für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Trompeten 1-3, Pauken, Oboe I+II, Fagott, Streicher, Organo Obbligato und Basso Continuo.

Orchester und Chor der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen
Leitung: Rudolf Lutz

Solisten:

Julia Sophie Wagner, Sopran

Roswitha Müller, Alt

Bernhard Berchtold, Tenor

Fabrice Hayoz, Bass

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 19. Sonntag nach Trinitatis

BWV    5  –  “Wo soll ich fliehen hin”

BWV  48 –   “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen”

BWV  56 –  “Ich will den Kreuzstab gerne tragen”

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/ YouTube: BW 5  –  “Wo soll ich fliehen hin” (Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 48  –  “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen”   –  Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 56  –  “Ich will den Kreuzstab gerne tragen”    (Interpret: Herreweghe ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Ein neuer Schwerpunkt beinhaltet BachFestivals im Ausland

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Johann Hermann Schein  * 20. Januar 1586 in Grünhain; † 19. November 1630 in Leipzig war ein deutscher Dichter und Komponist des Barock. Er war Thomaskantor von 1616 bis 1630.

Einer der Vorgänger von Johann Sebastian Bach als Thomas-Kantor war Johann Hermann Schein ( 1586-1630). In seiner kurzen Lebenszeit entfaltete Schein eine rege Kompositionstätigkeit.Obwohl Schein, anders als sein Freund Heinrich Schütz, niemals in Italien war, nahm er das “ moderne“ italienische Repertoire begeistert auf. So war der Untertitel dieser Sammlung Fontana Israel auf “ italian-madrigalische Manier“. Die Sammlung geistlicher Madrigale, ein Pendant zur Geistlichen Chormusik 1648 von Schütz. Eine kompositorische Gipfelleistung der deutschen Musik aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. 26 Madrigale auf deutsche geistliche Texte.

Schein deutet den Text tief aus,dem Wort des Bibeltextes wird bis in die Nuancen gefolgt. Die Satztechnik mit Generalbass folgt dem italienischen Vorbild. Prima le parole- im Vordergrund steht die musikalische Zeichnung des Textes. Diese Sammlung ist ein grosses Denkmal des deutschen Frühbarock.
Herreweghe steht ein excellentes Profi-Ensemble zur Verfügung ( man nenne nur Elisabeth Scholl oder Mark Padmore).

(Von Sagittarius)

Link für eine CD

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Video: „Israelis Brünnlein“

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 19. Sonntag nach Trinitatis 

Erlöserkirche Potsdam, am 20. Oktober 2000

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 Kantaten-Beschreibung: BWV 5 „Wo soll ich fliehen hin.“ 

Ein ganz anderer, doch ebenfalls im Dresdner Gesangbuch für diesen Sonntag bestimmter Choral liefert den Bezugspunkt wie auch den Titel für Bachs Kantate für das folgende Jahr,

BWV 5 „Wo soll ich fliehen hin.“

Auszulegen ist sie zunächst nach dem Muster von BWV 48  ‚Ich elender Mensch’: Zwischen dem Gelähmten und der von Sünde beladenen Seele wird in den ersten drei Sätzen eine Verbindung geschaffen, während die letzten vier Nummern schildern, wie Christus
seine Vergebung den Gläubigen zuteil werden lässt. Doch damit enden die Parallelen. Heermanns Text ‚Auf meinen lieben Gott’ und die dazu gehörige Melodie beherrschen die Form und die musikalische Substanz der einleitenden Fantasie; sogar das instrumentale Vorspiel, ein imitierender Dialog für paarige Oboen und Violinen, basieren auf der
diminuierten Choralmelodie, und das gilt auch für die Melodielinien der drei tieferen Stimmen. Die einzelnen Phrasen der klobigen Melodie heben sich von der instrumentalen Kulisse ab, die aus kleinen Stimmtauschfragmenten besteht und die furchtsame Seele andeutet.

Während sich Bach in der Kantate des vergangenen Jahres mit körperlicher Pein und dem Gift der Sünde befasste, widmet er sich hier 5 der heilenden, reinigenden Kraft des heiligen Blutes, das ‚so große Wunder tut’ und ‚mich von meinen Flecken leer macht’ (Nr. 2). (Das erinnerte mich auf Anhieb an jene wundersamen Präparate, die in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft verwendet werden: Eine Konzentration von fünf Gramm auf sechzig Liter Wasser kann einen Hektar Feldfrüchte düngen.) Lebendigen Ausdruck findet diese spirituelle Alchimie in der hinreißenden Tenor-Arie mit obligater Bratsche, in der die heilende Wirkung der sich ‚reichlich ergießenden göttlichen Quelle’ geschildert wird. Jede der Stimmen entnimmt das Stichwort für ihren Einsatz den schleudernden, fließenden Gesten der Bratsche – den reinigenden Bewegungen des Prototyps einer barocken Waschmaschine.

In dem zentralen vierten Satz greift Bach noch einmal auf die Melodie von Heermans Choral zurück und setzt sie kontrapunktisch gegen die gemessene Rezitation der Alt. Sie ist für eine Oboe bestimmt; doch wie in dem einleitenden Chor von BWV 48 wäre kein Text nötig gewesen, um bei den Hörern zu Bachs Zeit die geeignete Assoziation auszulösen, so dass zum Beispiel die Behauptung des Sängers, dass ‚Angst und Pein nicht mehr gefährlich sein’ müssen, wahrgenommen werden konnte als Gegenpart zu dem Trostspruch des Chorals ‚Er kann mich allzeit retten / aus Trübsal, Angst und Nöten’. Diese Versicherung, dass Befreiung und Triumph in Aussicht stehen, ist das Stichwort für eine der kraftvollsten Bass-Arien Bachs im deklamatorischen Stil (Nr. 5), in der die Trompete (ein ungemein anspruchsvolles Obligato) gegen das übrige Orchester gesetzt ist, um dem ‚Höllenheer’ zu trotzen. Doch wenn, wie es offensichtlich häufig der Fall war, die vornehmeren Mitglieder der Gemeinde vorzogen, während des vierstündigen Gottesdienstes in diesem Augenblick zu erscheinen, gerade noch rechtzeitig, um die Predigt zu hören, so mögen die wiederholten Rufe ‚Verstumme! Verstumme!’ sie beim Aufsuchen ihrer Plätze auf der Kirchenbank und Begrüßen von Bekannten und 6 Verwandten für eine Weile im Schach gehalten haben.

© John Eliot Gardiner 2005
.
Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 19. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner   Reisetagebuch SDG 110  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Anne Schumann, Violine – zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

Cover:  SDG 110 –  Vol. 10

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CD-Bestellung  – CDs “SDG 110 – Vol. 10″

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

Aufführungsorte: Kantaten für den “19. Sonntag nach Trinitatis

und das „Reformationsfest” 

Veranstaltungsorte:

CD 1 – Erlöserkirche, Potsdam am 20. Oktober 2000

CD 2 – Schlosskirche, Wittenberg am 31. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den “19. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  5 “Wo soll ich fliehen hin“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1

BWV 48 “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1

BWV 56 “Ich will den Kreuzstab gern tragen

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1

BWV 90 “Es reißet euch ein schrecklich Ende”  – (Für den 25. Sonntag nach Trinitatis)
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1

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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für das “Reformationsfest” 

BWV  79  – “Gott der Herr ist Sonn und Schild”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  2

BWV 80 – “Ein feste Burg ist unser Gott”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  2

BWV 192 – “Nun danket alle Gott”   (Kantate für verschiedene Bestimmungen, wahrscheinlich für das Reformationsfest ?)

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”

vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann. Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Der Trailer vermittelt einen Eindruck von dem Film „Sachsens reiche Kultur aus der Luft“, der 2013 erscheint und zeigt die Thomaskirche, den Markt, die Alte Börse und das Goethe-Denkmal anhand von faszinierenden Luftaufnahmen.

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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Jede Kantatenaufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf. Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 („Schmücke dich, o liebe Seele“). Die Live-Aufzeichnung der Kantate, der Werkeinführung sowie der Reflexion ist als DVD hier erhältlich:

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/it…

Video BWV 180 Werkeinführung:

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J.S. Bach Cantata BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate BWV 99 zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solisten wirken Julia Neumann und Claude Eichenberger.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 99 – J. S. Bach Cantata  -Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-99/


Icon   Abendprogramm BWV 99 (722.5 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “18. Sonntag nach Trinitatis” und Michaelisfest – Infos zu Bachcelona 2013


Prof. Michael Niesemann (Oboe) The English Baroque Soloists.

                         Prof. Michael Niesemann (Oboe) The English Baroque Soloists.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 29.09.2013 begehen wir den 18. Sonntag nach „Trinitatis

Der 18. Sonntag nach Trinitatis ist bestimmt vom Evangelium über das „höchste Gebot“, das sowohl von der Gottesliebe als auch der Nächstenliebe redet. Dies gibt uns erneut Gelegenheit, über das Verhältnis der Christen zum jüdischen Volk nachzudenken, denn dieses höchste Gebot stammt in seiner zweifachen Ausrichtung vollständig aus der jüdischen Tradition. Allerdings haben die anderen Texte nicht immer das „höchste Gebot“ im Sinn, sondern reden auch von der Nachfolge im Allgemeinen. Der alttestamentliche Text ist die Perikope mit den „10 Geboten“.

Am 18. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Antwort Jesu auf die Frage, was das höchste Gebot sei, als das Gebot, nach dem wir unser Leben ausrichten sollen. Es ist nicht leicht, diesem Gebot in jeder Situation zu folgen, und wir erfahren oft, dass wir an Gott und unserem Nächsten schuldig werden. Um so wichtiger ist für uns, dass einer dieses Gebot vollständig erfüllt hat: Jesus Christus.

Wochenspruch:  

Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. (1. Joh 4, 21)

Wochenlied:

„Herzlich lieb hab ich dich, o Herr“ (EG 397)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 18. Sonntag nach Trinitatis 

BWV     96   –  „Herr Christ, der einge Gottessohn

BWV   169  –   „Gott soll allein mein Herze haben

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Bach-Kantaten zum „Michaelisfest“ Fest des Erzengels Michael

BWV    19  –  „Es erhub sich ein Streit

BWV   50  –   „Nun ist das Heil und die Kraft

BWV 130  –  „Herr Gott, dich loben alle wir

BWV 149  –   „Man singet mit Freuden vom Sieg

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 96 „Herr Christ, der einge Gottessohn“
Kantate zum 18. Sonntag nach Trinitatis

für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Katharine Fuge, Sopran; Nathalie Stutzmann, Alt;

Christoph Genz, Tenor; Gotthold Schwarz, Bass;

Monteverdi Choir; / English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner 

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 149  „Man singet mit Freuden vom Sieg

Malin Hartelius, Sopran / William Towers, Altus

James Gilchrist, Tenor / Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir; / English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner 

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 130 “Herr Gott, dich loben alle wir

Kantate am Michaelisfest,

Yukari Nonoshita, Sopran / Robin Blaze, Alt
Jan Kobow, Tenor / Dominik Wörner, Bass
Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 149 „Man singet mit Freuden vom Sieg“

Hana Blažíková (Sopran) / Robin Blaze, Alt
Gerd Türk (Tenor) / Peter Kooij (Bass)
Bach Collegium Japan

Leitung:  Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 169 “Gott soll allein mein Herze haben

Kantate am 18. Sonntag nach Trinitatis

Nathalie Stutzmann, Alt

Monteverdi Choir; / English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner 

 

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 169 „Gott soll allein mein Herze haben

Kantate am 18. Sonntag nach Trinitatis

Nathalie Stutzmann, Alt

Monteverdi Choir; / English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 19 “Es erhub sich ein Streit

Kantate zum Michaelisfest,

Friedrich Praetorius, Conrad Zuber, Knabensopran;

Stefan Kahle, Countertenor;

Martin Petzold, Tenor; Gotthold Schwarz, Bass;

Thomanerchor Leipzig; / Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 18. Sonntag nach Trinitatis

BWV     96   –  „Herr Christ, der einge Gottessohn

BWV   169  –   „Gott soll allein mein Herze haben

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/ YouTube: BW 96  –  Herr Christ, der einge Gottessohn“ (Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 114 –  Ach lieben Christen, seid getrost   –  Leonhardt )

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/ YouTube: BWV 148  –  Bringet dem Herrn Ehre seines Namens    (Interpret: S D G ) 

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Videos Bach-Kantaten zum „Michaelisfest“ Fest des Erzengels Michael

BWV    19  –  „Es erhub sich ein Streit

BWV   50  –   „Nun ist das Heil und die Kraft

BWV 130  –  „Herr Gott, dich loben alle wir

BWV 149  –   „Man singet mit Freuden vom Sieg

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 / YouTube: BWV 19 –  Es erhub sich ein Streit   –  Harnoncourt  )

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YouTube: BWV 50 –  Nun ist das Heil und die Kraftt   –  Suzuki )

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YouTube: BWV130  –  Herr Gott, dich loben alle wir   –  (Harnoncourt )

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YouTube: BWV 149  –  Man singet mit Freuden vom Sieg   –  Leonhardt )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Ein neuer Schwerpunkt beinhaltet BachFestivals im Ausland

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Neu – BachFestivals im Ausland 2013

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Erstmalig fand in Barcelona, Spanien Ende Juli 2013 ein Bachfestival 2013 statt. Hauptanliegen ist es, Bach’s Musik eine breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ich habe das Projekt via Internet mit großem Interesse verfolgt und habe großen Respekt für die hervorragenden Leistungen und voll besetzten Veranstaltungen in Barcelona.
BZM - Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

                                          BZM – Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

Eine geniale Marketing-Strategie der Veranstalter, den Ortsnamen Barcelona in BachCelona umzubenennen. Alle Beteiligten waren mit großem Einsatz und Freude dabei, das Festival zu einem kulturellen Glanzpunkt in Barcelona zu führen.

BACHCELONA
Festival Bach de Barcelona
del 25 al 28 de juliol de 2013
www.bachcelona.com

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Ein wunderschönes Video BachFetival Bachcelona 2013 zur Einstimmung.

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Projektbeschreibung:

BACH CELONA , eine neue Initiative in Barcelona mit dem Ziel, eine Reihe von Aktivitäten und Konzerte im Zusammenhang mit dem Komponisten  J.S. Bach, wird im Juli 2013 geplant werden. Wie ? – Das Festival wird in symbolträchtigen Stätten der Stadt veranstaltet wierden. Kathedrale von Barcelona und der Basilika Santa Maria del Mar – im Juli 25-28 2013 Schlusstag zeitgleich mit der jährlichen Gedenkfeier von J.S. Bach’s Tod.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der Basilica de Santa Maria del Mar 28. Juli 2013. Bach-Zum-Mitsingen im liturgischen Gottesdienst integriert.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der „Basilica de Santa Maria del Mar “ am 28. Juli 2013. BZM – „Bach-Zum-Mitsingen“ im liturgischen Gottesdienst integriert. Es erklingt das BWV 105 „Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht“

Video:  „BZM Bach Zum Mitsingen

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BACH CELONA Festival ursprünglichen Ziel ist es, weiter zu bereichern, ein bereits bestehendes Projekt in Barcelona, ​​BACH ZUM Mitsingen, die J.S. Bach Kantaten bietet in partizipativen Sharing-Sitzungen. Die Kantate BWV 105, die das Festival in der Basilica de Santa Maria del Mar am 28. Juli schließt, ist tatsächlich eine der Produktionen in diesem Projekt enthalten. Für weitere Informationen über BZM –  Bach Zum Mitsingen“, besuchen Sie bitte die Website unter www.bachzummitsingen.com . Dort finden Sie alle Informationen über das Projekt sowie alle geplanten Kantaten für 2013.

Das Projekt „BZM –  Bach Zum Mitsingen“ für 2014 ist in der Planung.

Werden Blog-Mitglieder „Bach Zum Mitsingen“ beim BachFestival – BachCelona 2014 mitwirken. Eine Reise in den Süden hat seine Reize. Selbstverständlich werde die Bach-Kantaten in der deutschen Urfassung aufgeführt. Die spanische Sprache ist für Mitwirkende aus Deutschland nicht unbedingt erforderlich.

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Die spanische Pianistin Eulàlia Solé

trat mit einem Klavierprogramm von J.S. Bach während des BachFestivals Bachcelona 2013 auf.

Video: En el nombre de J.S. Bach / Präludium und Fuge b-moll BWV 867: Präludium

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Pianistin aus Spanien Eulàlia Solé spielt J.S. Bach

Eulàlia Solé plays the Goldberg Variations’s Aria in the presentation of her CD Variaciones Goldberg – BACH edited in 2011 by Verso.
http://www.eulaliasole.com

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Video:

Resum en imatges de la primera edició del Festival BACHCELONA, celebrat del 25 al 28 de juliol del 2013 a Barcelona.

La música de l’audiovisual està extreta del CD d‘  „En nom de Bach“ i s’en poden escoltar els següents fragments:

Präludium B-dur BWV 890
Präludium A-dur BWV 888
Fuge C-dur BWV 870
Präludium H-moll BWV 869

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 18. Sonntag nach Trinitatis 

Thomaskirche, Leipzig am 22. Oktober 2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 169  Gott soll allein mein Herze haben

Dann folgte BWV 169 “Gott soll allein mein Herze haben”, die letzte und, meiner Meinung nach, in sich stimmigste und schönste Arie von Bachs Kantaten für Alt solo. Wie BWV 35, sechs Wochen zuvor aufgeführt, enthält sie Sätze aus einem früheren Instrumentalkonzert, das für obligate Orgel eingerichtet wurde. Hier sind es das Präludium und die zweite Arie (Nr. 5), die ihren Ursprung in dem verloren gegangenen Werk hatten, das möglicherweise für Oboe, Flöte oder Oboe d’amore bestimmt war und das Bach später zu dem bekannten Cembalokonzert E-dur, BWV 1053 umarbeitete. (Es kann auch als echtes Orgelkonzert, das Bach für die Einweihung der neuen Silbermannorgel 1725 in der Dresdener Sophienkirche geschrieben hatte und bei dieser Gelegenheit selbst spielte, wieder aufgetaucht sein.) Die umfangreiche Sinfonia, die das Werk einleitet und drei neue, teilweise unabhängige Stimmen für Oboen enthält, gibt der Kantate zusätzliches Gewicht. Der Satz für obligate Orgel ist hier sehr viel sicherer und überzeugender als zum Beispiel in Vergnügte Ruh BWV 170. Bach-Forscher haben sich bisher noch nicht mit der Frage befasst, ob Bach für die sechs Kantaten für Solostimme, die er im Vorfeld des Advents 1726 komponierte, die Libretti selbst unter dem Aspekt ausgesucht hat, ob sie sich für eine vokalsolistische Verarbeitung eignen, in welchem Maß er in ihren Aufbau eingegriffen haben könnte oder ob ihm die Texte von den Geistlichen vorgeschrieben wurden und ihm, da sie die Frömmigkeit des einzelnen Menschen behandeln, keine andere Wahl ließen, als sie als Solowerke zu verarbeiten. 

In seiner andächtigen Klarheit und äußeren Schlichtheit dürfte das erste vokale Arioso auch den im armseligsten Büßerhemd wandelnden Pietisten in Leipzig zugesagt haben. Es beginnt mit einem Motto im Basso continuo, das dann zur Altstimme weitergereicht wird und sich wie ein Rondomotiv verhält, indem es den unterschwelligen Bezug des anonymen Librettos auf das Sonntagsevangelium umrahmt, das Gottes Liebe zum Thema hat, und in freier Umkehrung am Anfang der ersten Arie (Nr. 3) erscheint, während das verzierte Orgelobligato im Menuettrhythmus fortfährt und vorwiegend diatonisch bleibt. Eine enge Zusammenarbeit Bachs mit seinem Librettisten bei der Formulierung dieses Mottos, so meint Dürr, sei die Voraussetzung gewesen, um eine übergreifende Einheit zu schaffen, die von einem einzelnen rhetorisch abgeleiteten Gedanken (propositio) herrührt, der einen implizierten Dialog zwischen dieser Figur – dem wiederholten Textabschnitt ‚Gott soll allein mein Herze haben’ – und ihrer Ausdeutung (confirmatio) erlaube, die sie im Rezitativ erfährt. Es ist ein hervorragendes Beispiel für Bachs Geschick, den Ermahnungen zeitgenössischer Musiktheoretiker nachzukommen – so Mauritius Vogt, der dafür plädierte, den ‚Text an sich zu reißen’ (1719), damit ein textbezogener musikalischer Ausdruck erreicht werden könne, der laut Johann David Heinichen (1711) das ‚wahre Ziel der Musik’ sei. Die sanfte Stimmung beharrlicher Frömmigkeit, die auf der Beachtung des doppelten Gebotes Christi basiert, steht in äußersten Gegensatz zu der Strenge und unvergesslichen Eindringlichkeit, mit der Bach diese Gebote drei Jahre früher in Du sollt Gott, deinen Herren, lieben BWV 77 verkündet hatte.

Außerordentlich eindrucksvoll ist auch, wie Bach dem bereits vorhandenen Siciliano für Streicher (Nr. 5), dem langsamen Satz seines früheren Konzertes für Oboe oder Orgel oder Cembalo, eine völlig neue Gesangslinie hinzufügt. Mit ihrem Thema des Abschieds vom weltlichen Leben, ihrem unregelmäßigen Satzrhythmus und Reimschema gibt sie David Schulenbergs Behauptung Gewicht, der Text müsse zur Verwendung in dem vorhandenen Contrafactum eigens geschrieben oder zumindest adaptiert worden sein. Sie ist ebenso kunstfertig gestaltet und mit jeder Note ebenso gelungen wie in seinem Cembalokonzert in Wir müssen durch viel Trübsal BWV 146, dessen Grundstock er um vier neue Gesangslinien erweitert hat. Dieser ausgedehnten Zurückweisung weltlicher Versuchungen zugunsten der Liebe Gottes folgt im Rezitativ (Nr. 6) eine kurze Erinnerung an das zweite Gebot (‚Doch meint es auch dabei mit eurem Nächsten treu’), das gewissermaßen als nachträgliche Betrachtung eingeschoben ist und als Präludium dient zu einem Gebet der Gemeinde, der dritten Strophe von Luthers Choral ‚Nun bitten wir den Heiligen Geist’ (1524). 

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Zu Bachs Zeit bestimmte der lutherische Kirchenkalender mit den beiden großen Festen Ostern (beweglich) und Weihnachten (unbeweglich) über Anlage und Inhalt der Kantatensammlungen. Die Trinitatiszeit musste deutlich vier Wochen vor Weihnachten enden, so dass in einem Jahr wie 1724, als Ostern spät fiel, von den siebenundzwanzig möglichen Sonntagen nach Trinitatis vor Beginn des Tempus clausum, der ‚geschlossenen Zeit’ zwischen dem ersten Adventssonntag und Heiligabend, in der keine Kantaten oder Konzerte aufgeführt werden durften, nur fünfundzwanzig Sonntage übrig blieben.

Das bedeutete im Jahr 2000, dass wir die Kantaten, die von Bach für das Ende der Trinitatiszeit erhalten sind, irgendwo in unseren früheren Programmen unterbringen mussten.

So ergab sich bei unserem Konzert in Leipzig die Möglichkeit, die herrliche Choralkantate:

BWV 116 “Du Friedefürst, Herr Jesu Christ”

einzufügen, die am 26. November 1724 als letzte Kantate der Trinitatiszeit in Bachs zweitem Jahrgang aufgeführt worden war………………

(weitere Angaben dazu in Gardiners – Reisetagebuch)

© John Eliot Gardiner 2009
.Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 15. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner   Reisetagebuch SDG 159  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Katharine Fuge, Sopran – zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

für den   17 und 18. Sonntag nach Trinitatis 
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.Cover:  SDG 159 –  Vol. 9
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CD-Bestellung 

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 159 – Vol. 9

Aufführungsorte: Kantaten für den 17. und 18. Sonntag nach Trinitatis” 

CD 1 – Allhelgonakyrkan, Lund am 14. Oktober 2000

CD 2 – Thomaskirche, Leipzig am 22. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den “17. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  47  “Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol.  9 – CD  1

BWV  114 “Ach, lieben Christen, seid getrost

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol.  9 – CD  1

BWV 148 “Bringet dem Herrn Ehre seines Namens

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 159 –  Vol. 8 – CD 9

BWV 226 Motet: Der Geist hilft unser Schwachheit auf
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Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 159–  Vol. 9 – CD 1
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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für den “18. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  96   – “Herr Christ, der ein’ge Gottessohn”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9  – CD 2

BWV  116 – “Du Friedefürst, Herr Jesu Christ”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

BWV 169 – “Gott soll allein mein Herze haben”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

BWV 668Chorale: Vor deinen Thron tret’ ich hiermit

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”

vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann. Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Der Trailer vermittelt einen Eindruck von dem Film „Sachsens reiche Kultur aus der Luft“, der 2013 erscheint und zeigt die Thomaskirche, den Markt, die Alte Börse und das Goethe-Denkmal anhand von faszinierenden Luftaufnahmen.

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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Jede Kantatenaufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf. Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 („Schmücke dich, o liebe Seele“). Die Live-Aufzeichnung der Kantate, der Werkeinführung sowie der Reflexion ist als DVD hier erhältlich:

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/it…

Video BWV 180 Werkeinführung:

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J.S. Bach Cantata BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate BWV 99 zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solisten wirken Julia Neumann und Claude Eichenberger.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 99 – J. S. Bach Cantata  -Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-99/


Icon   Abendprogramm BWV 99 (722.5 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “17. Sonntag nach Trinitatis” – Infos zu Bachcelona 2013


Sir John Eliot Gardiner at The Gramophone Awards 2013

               Sir John Eliot Gardiner at „The Gramophone Vocal-Awards“ September 2013

John Eliot Gardiner at The Gramophone Awards

Video Interview J.E. Gardiner

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 22.09.2013 begehen wir den 17. Sonntag nach „Trinitatis

Der 17. Sonntag nach Trinitatis befasst sich mit dem Glauben, wobei der bedingungslose Glaube, der dann auch zum „Erfolg“ führt, im Vordergrund steht. Es werden also Geschichten aus den Evangelien erzählt, in denen der Glaube des einzelnen zu einem Wunder geführt hat. Die alttestamentlichen Texte hingegen reden von nicht so sehr vom Glauben, als vielmehr von Gottes Wirken im Leben des Volkes Israel und in Jakobs Leben. Die Episteltexte wiederum reden über den Glauben und stellen dar, wie es zum Glauben kommt bzw. wie der Glaube eine vereinende Funktion wahrnimmt.

Am 17. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Geschichte von der kanaanäischen Frau, deren Glaube Jesus zu Handeln bewegt, obgleich sie nicht zu den Schafen Israels gehört. Solcher Glaube macht uns gewiß, dass Jesus auch in unserem Leben grundlegende Veränderungen bewirkt, so dass wir dankbar seinen Namen verkündigen.

Wochenspruch:  

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. (1. Joh 5, 4c)

Wochenlied:

„Such, wer da will, ein ander Ziel“ (EG 346)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 17. Sonntag nach Trinitatis 

BWV     47   –  „Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden

BWV   114  –   „Ach lieben Christen, seid getrost

BWV   148  –  „Bringet dem Herrn Ehre seines Namens

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 47 „Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“

Kantate zum 17. Sonntag nach Trinitatis
für Sopran, Bass, Chor, Bläser, Streicher und Bassocontinuo

Gerlinde Sämann, Sopran
Jan van der Crabben, Bass
La Petite Bande 

Leitung: Sigiswald Kuijken

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Heinrich Bach (1615-1692)

Kantate: Ich danke dir, Gott,

Maria Zedelius, Sopran / Ulla Groenewold, Alt
David Cordier, Altus / Paul Elliott, Tenor
Michael Schopper, Bass /

Rheinische Kantorei
Musica Antiqua Köln /

Leitung: Reinhard Goebel

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 148 “Bringet dem Herrn Ehre seines Namens

Kantate am 17. Sonntag nach Trinitatis

Bogna Bartosz, Alt
Gerd Türk, Tenor
Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 47 „Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“

Arleen Augér (Sopran) / Philippe Huttenlocher (Bass)

Gächinger Kantorei Stuttgart 
Bach-Collegium Stuttgart 

Leitung: Helmuth Rilling

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 47 “Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden

Kantate BWV 47 am 17. Sonntag nach Trinitatis

Hana Blaziková, Sopran / Peter Kooij, Bass
Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 114 „Ach, lieben Christen, seid getrost“

Lisa Larsson, Sopran; / Annette Markert, Alt;

Christoph Pregardien, Tenor; / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra,

Leitung: Ton Koopman

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 47 “Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden”

Arleen Augér (Sopran) / Philippe Huttenlocher (Bass)

Gächinger Kantorei Stuttgart 
Bach-Collegium Stuttgart 

Leitung: Helmuth Rilling

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 17. Sonntag nach Trinitatis

BWV     47   –  „Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden

BWV   114  –   „Ach lieben Christen, seid getrost

BWV   148  –  „Bringet dem Herrn Ehre seines Namens

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/ YouTube: BW 47  –  Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“ (Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 114 –  Ach lieben Christen, seid getrost   –  (Leonhardt )

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/ YouTube: BWV 148  –  Bringet dem Herrn Ehre seines Namens    (Interpret: S D G ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Ein neuer Schwerpunkt beinhaltet BachFestivals im Ausland

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Neu – BachFestivals im Ausland 2013

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Erstmalig fand in Barcelona, Spanien Ende Juli 2013 ein Bachfestival 2013 statt. Hauptanliegen ist es, Bach’s Musik eine breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ich habe das Projekt via Internet mit großem Interesse verfolgt und habe großen Respekt für die hervorragenden Leistungen und voll besetzten Veranstaltungen in Barcelona.
BZM - Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

                                          BZM – Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

Eine geniale Marketing-Strategie der Veranstalter, den Ortsnamen Barcelona in BachCelona umzubenennen. Alle Beteiligten waren mit großem Einsatz und Freude dabei, das Festival zu einem kulturellen Glanzpunkt in Barcelona zu führen.

BACHCELONA
Festival Bach de Barcelona
del 25 al 28 de juliol de 2013
www.bachcelona.com

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Ein wunderschönes Video BachFetival Bachcelona 2013 zur Einstimmung.

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Projektbeschreibung:

BACH CELONA , eine neue Initiative in Barcelona mit dem Ziel, eine Reihe von Aktivitäten und Konzerte im Zusammenhang mit dem Komponisten  J.S. Bach, wird im Juli 2013 geplant werden. Wie ? – Das Festival wird in symbolträchtigen Stätten der Stadt veranstaltet wierden. Kathedrale von Barcelona und der Basilika Santa Maria del Mar – im Juli 25-28 2013 Schlusstag zeitgleich mit der jährlichen Gedenkfeier von J.S. Bach’s Tod.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der Basilica de Santa Maria del Mar 28. Juli 2013. Bach-Zum-Mitsingen im liturgischen Gottesdienst integriert.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der „Basilica de Santa Maria del Mar “ am 28. Juli 2013. BZM – „Bach-Zum-Mitsingen“ im liturgischen Gottesdienst integriert. Es erklingt das BWV 105 „Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht“

Video:  „BZM Bach Zum Mitsingen

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BACH CELONA Festival ursprünglichen Ziel ist es, weiter zu bereichern, ein bereits bestehendes Projekt in Barcelona, ​​BACH ZUM Mitsingen, die J.S. Bach Kantaten bietet in partizipativen Sharing-Sitzungen. Die Kantate BWV 105, die das Festival in der Basilica de Santa Maria del Mar am 28. Juli schließt, ist tatsächlich eine der Produktionen in diesem Projekt enthalten. Für weitere Informationen über BZM –  Bach Zum Mitsingen“, besuchen Sie bitte die Website unter www.bachzummitsingen.com . Dort finden Sie alle Informationen über das Projekt sowie alle geplanten Kantaten für 2013.

Das Projekt „BZM –  Bach Zum Mitsingen“ für 2014 ist in der Planung.

Werden Blog-Mitglieder „Bach Zum Mitsingen“ beim BachFestival – BachCelona 2014 mitwirken. Eine Reise in den Süden hat seine Reize. Selbstverständlich werde die Bach-Kantaten in der deutschen Urfassung aufgeführt. Die spanische Sprache ist für Mitwirkende aus Deutschland nicht unbedingt erforderlich.

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Die spanische Pianistin Eulàlia Solé

trat mit einem Klavierprogramm von J.S. Bach während des BachFestivals Bachcelona 2013 auf.

Video: En el nombre de J.S. Bach / Präludium und Fuge b-moll BWV 867: Präludium

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Pianistin aus Spanien Eulàlia Solé spielt J.S. Bach

Eulàlia Solé plays the Goldberg Variations’s Aria in the presentation of her CD Variaciones Goldberg – BACH edited in 2011 by Verso.
http://www.eulaliasole.com

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Video:

Resum en imatges de la primera edició del Festival BACHCELONA, celebrat del 25 al 28 de juliol del 2013 a Barcelona.

La música de l’audiovisual està extreta del CD d‘  „En nom de Bach“ i s’en poden escoltar els següents fragments:

Präludium B-dur BWV 890
Präludium A-dur BWV 888
Fuge C-dur BWV 870
Präludium H-moll BWV 869

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 17. Sonntag nach Trinitatis 

Santo Domingo de Bonaval, Santiago de Compostela, am 07. Oktober 2000.

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Kantaten-Beschreibung: BWV 47  Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden

Die in sich stimmigste und schönste dieser Kantaten ist BWV 47 “Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden”, und dies ungeachtet der Tatsache, dass ihre drei Mittelsätze auf einem belanglosen Text aus einer Sammlung von Johann Friedrich Helbig stammen, der Regierungssekretär am Eisenacher Hof war. Die Reime sind manchmal so holprig, dass es kein Wunder ist, wenn Bach Texte von Helbig (im Gegensatz zu Telemann) nur einmal vertont hat. Das Werk wurde am 13. Oktober 1726 aufgeführt. Es beginnt mit einem Zitat aus dem Lukas-Evangelium, dem Spruch im zweiten Teil des Evangelientextes, mit der Jesus seine Predigt über den Stolz beschließt: ‚Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht’. Whittaker ist der Auffassung, Bach habe wenige Chöre geschrieben, die so ‚mächtig und monumental’ wie dieser Anfangssatz seien, und man wird ihn kaum widerlegen können.

Er beginnt als beschleunigte und eine Quinte nach oben transponierte Variante des Orgelpräludiums in c-moll (BWV 546) und einem kurzen antiphonischen Austausch zwischen den Streichern und dem Oboenpaar, aber erst in Takt 186, wenn diese Variante mit Blockharmonien vom Chor vorgetragen wird, begreift man, wie sehr ihre ursprüngliche Form die natürlichen Akzente des Spruchs berücksichtigt und dass ihre Fortsetzung (durch die Oboen bei Takt 12) das Zentrum eines Fugenthemas ist, das aufsteigt, um die aufgeblasene Brust dessen zu füllen, der ‚sich selbst erhöht’, und später wieder absteigt, wenn er seine wohlverdiente Strafe erhält. Der zweite Halbsatz (der sich mit dem Demütigen befasst) fungiert als Gegenthema und schließt mit einer eigenen sanft aufsteigenden Phrase (‚wird erhöht’). Eindrucksvolle Episoden sind hier vorhanden, Umkehrungen der stimmlichen Einsätze in den doppelten Expositionen, homophone ‚Resumees’ und eine abschließende Rückkehr zu dem ausgefeilten Eingangsritornell mit zusätzlichem Chor, der noch einmal den gesamten Text wiederholt. Das mag nicht die attraktivste oder eine leicht zugängliche der Choralfugen sein, mit der Bach seine Kantaten eröffnet, doch sie gewinnt, je vertrauter man mit ihr wird, und bei der Wiederholung im zweiten Konzert hatte sie ihre beträchtliche Macht auf alle Mitwirkenden und, so hatten wir den Eindruck, auch auf die Zuhörer ausgedehnt.

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Der zweite Satz ist eine Da-capo-Arie für Sopran in d-moll mit Orgel oder, bei einer späteren Wiederaufnahme, obligater Violine, und letztere Version war es, mit ihrer äußerst kontrastreichen poetischen Lyrik im ersten und Bravour im zweiten Teil, die wir aufzuführen beschlossen. Das Thema ist ein einfacher Gegensatz zwischen christlicher Demut und teuflischem Hochmut. Es ist nicht sicher, ob Bach diese Arie bei der ersten Aufführung des Werkes 1726 einbezogen hatte. Vielleicht hatte er es versucht und dann im allerletzten Augenblick verzichtet, weil die Interpreten den hohen Ansprüchen nicht gewachsen waren. Das mag auch eine Erklärung dafür sein, warum die folgenden Sätze offensichtlich das gleiche Material verwenden. In der Tat könnte man diese Arie weglassen, und die narrative Entwicklung der Kantate bliebe trotzdem unangetastet. Doch welch ein Verlust wäre das! Der Violine ist im ersten Abschnitt eine vibrierende, wie ein Papierdrachen schwebende Figur zugewiesen, die zunächst rein dekorativ zu sein scheint, doch bei näherer Bekanntschaft die schwer zu fassenden Attribute der Demut erlangt, der sich Christen befleißigen sollen. Im B-Teil lässt Bach dann in den Staccato-Doppelgriffen der Violine die ‚Hoffart’ und den ‚Stolz’ des Teufels anklingen. Mit diesen rüden, widerborstigen gebrochenen Akkorden (v – –) scheinen wir uns plötzlich in der Nähe der Violinkonzerte Bartóks oder Chatschaturjans zu befinden. Unterdessen sitzt der Sopran in einem wütenden imitierenden Austausch mit der Basslinie gefangen (‚Gott pflegt alle die zu hassen / die den Stolz nicht fahren lassen’).

Es ist eine lebendige und theatralische Schilderung der schlimmsten der Todsünden, und sie bietet die Garantie dafür, so möchte man meinen, dass der selbstgefällige Hörer von seinem Stuhl hochschreckt. Die Arie ist in ihrer Da-capo-Form äußerst sinnreich angelegt – der lange A-Teil legt dar, warum Demut so unabdingbar nötig sei, während die Schimpfkanonade des B-Teils das Laster des Hochmuts brandmarkt. Dann folgt zielstrebig die Rückkehr zum A-Teil, dessen Thema der ‚Demut’ auf all die selbstverleugnerischen Eigenschaften verweist, die einen guten Kammermusiker kennzeichnen. Die abschließende Endausscheidung gibt die eloquenteste Schilderung der Demut, die man sich vorstellen kann – Harmonie und Figuration in schöpferischer Symbiose. Wie sollte ein Prediger damit konkurrieren können?

Nun ja, er – besser gesagt Bach in seinem Namen – versucht es, behindert nicht durch die überwältigende Eloquenz der vorherigen Nummer, sondern durch die Banalität eines Textes, der mit den Worten beginnt: ‚Der Mensch ist Kot, Stank, Asch und Erde’. Gleichwohl ist dieses stimmgewaltige Accompagnato für Bass eines der kunstreichsten und feinsinnigsten Stücke musikalischer Moralpredigten Bachs, in einem Maße, dass man leicht über den ungeschliffenen Text hinwegsehen kann und die Sorgfalt bewundert, die er der kleinsten Veränderung im Tonfall angedeihen lässt: Das Autograph der Partitur zeigt zum Beispiel, wie er den Rhythmus des Wortes ‚Teufelsbrut’ verschärfte, um es schroffer und roher wirken zu lassen. Diesem Rezitativ folgt eine Arie in Es, in welcher derselbe Sänger, nun von obligater Violine und Oboe begleitet, um die Demut bittet, ‚dass ich nicht mein Heil verscherze wie der erste Höllenbrand’. Man bekommt den Eindruck, dass dieses wiederkehrende Ringen mit dem Stolz durch das instrumentale Duo gedämpft – gar entschärft – wird, die drei Stellen ausgenommen, wo die Instrumente seinen Abscheu vor dem Stolz teilen.

Whittaker ermahnt uns, Bach nicht übereilt zu tadeln, weil er so ‚ausfällige’ Texte vertont habe. ‚Der Kampf, den Luther gegen gewissenlose Feinde aufnahm, diente ihm selbst und seinen Anhängern als Richtschnur für den Umgang mit den widerstreitenden Kräften in ihrem eigenen Herzen, und in gleicher Weise werden die negativen Kräfte in dieser Mischung aus Gut und Böse, die in jedem von uns vorhanden sind, als feindliche Mächte behandelt, geistlicher oder weltlicher Natur.’ Aber ist das wirklich der Punkt? Was mich interessiert, ist die Wirkung, die Bachs Musik haben kann – sein Geschick, der absoluten Hässlichkeit eines Textes Herr zu werden, indem er sein musikalisches Material so gestaltet, dass es den emotionalen Inhalt (den man zwar analysieren kann, der dabei aber wie Sand zwischen den Händen zerrinnt) zum Ausdruck bringt.

Er scheint auch Nicht- Lutheraner in seinen Wirkungskreis einladen und sie zu einer teilnahmsvollen Reaktion auf die zugrunde liegende Predigt bewegen zu wollen, auf die Nuance, die seine Musik ihr gibt: dass übermäßiger Stolz unter keinerlei Umständen zu akzeptieren sei, dass Demut Würde besitze, nicht nur Wert. Hegel schrieb der Musik eine ‚gegenstandslose Innerlichkeit’ zu, Mendelssohn hingegen (der Hegel kannte) kam zu dem Schluss: ‚Die Ideen, die durch die Musik […] ausgedrückt werden, sind nicht zu vage, um in Worte übersetzt zu werden, sondern im Gegenteil zu präzise’. Bach ist Mendelssohns Auffassung, Musik könne die Kernbedeutung zum Vorschein bringen, die von Worten so häufig verschleiert wird, offensichtlich zuvorgekommen und hat ihr konkrete Gestalt gegeben.

 © John Eliot Gardiner 2009

.Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 15. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner   Reisetagebuch SDG 159  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Katharine Fuge, Sopran – zum Download  als PDF 

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CDs – Bach-Kantaten: für den 11. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG (Deutsche Grammophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 113 BWV 179 und BWV 199

Link: Inhalt eine CD

BWV 113  – “Herr Jesu Christ, du höchstes Gut”

BWV 179 –  ”Sieh zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei”

BWV 199 – “Mein Herze schwimmt in Blut”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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CD’s vom Label SDG  
für den   17. Sonntag nach Trinitatis 
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.Cover:  SDG 159 –  Vol. 9
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CD-Bestellung 

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 159 – Vol. 9

Aufführungsorte: Kantaten für den 17. und 18. Sonntag nach Trinitatis” 

CD 1 – Allhelgonakyrkan, Lund am 14. Oktober 2000

CD 2 – Thomaskirche, Leipzig am 22. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den “17. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  47  “Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol.  9 – CD  1

BWV  114 “Ach, lieben Christen, seid getrost

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol.  9 – CD  1

BWV 148 “Bringet dem Herrn Ehre seines Namens

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 159 –  Vol. 8 – CD 9

BWV 226 Motet: Der Geist hilft unser Schwachheit auf
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Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 159–  Vol. 9 – CD 1
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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für den “18. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  96   – “Herr Christ, der ein’ge Gottessohn”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9  – CD 2

BWV  116 – “Du Friedefürst, Herr Jesu Christ”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

BWV 169 – “Gott soll allein mein Herze haben”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

BWV 668Chorale: Vor deinen Thron tret’ ich hiermit

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”

vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann. Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Der Trailer vermittelt einen Eindruck von dem Film „Sachsens reiche Kultur aus der Luft“, der 2013 erscheint und zeigt die Thomaskirche, den Markt, die Alte Börse und das Goethe-Denkmal anhand von faszinierenden Luftaufnahmen.

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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Jede Kantatenaufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf. Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 („Schmücke dich, o liebe Seele“). Die Live-Aufzeichnung der Kantate, der Werkeinführung sowie der Reflexion ist als DVD hier erhältlich:

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/it…

Video BWV 180 Werkeinführung:

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J.S. Bach Cantata BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate BWV 99 zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solisten wirken Julia Neumann und Claude Eichenberger.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 99 – J. S. Bach Cantata  -Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-99/


Icon   Abendprogramm BWV 99 (722.5 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “16. Sonntag nach Trinitatis” – Infos zu Bachcelona 2013


Bachfestival 2013 "Bachcelona" in Barcelona ( España) - Teilnehmer-Foto

 Bachfestival 2013 „Bachcelona“ in Barcelona ( España ) – Teilnehmer-Foto von links: Manel Camp (Piano) Llibert Fortuny (Saxophon) Mireia Farres (Trompete)

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 15.09.2013 begehen wir den 16. Sonntag nach „Trinitatis

Der 16. Sonntag nach Trinitatis ist geprägt vom Evangelium von der Auferweckung des Lazarus. In dieser Geschichte sowie in den Epistellesungen wird deutlich, dass mit Jesus weit mehr gekommen ist als nur ein großer Prediger. Er hat das Leben in diese Welt gebracht und den Tod besiegt. Dieser Sieg wird schon durch sein Handeln auf Erden sichtbar.

Am 16. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Evangelium von der Auferweckung des Lazarus und wir staunen über die Worte Jesu. Diese Worte sprechen in keine alltägliche Situation, sondern sind Trauernden und bedrückten zugesprochen. Wir können getrost sein darüber, dass Gott alles Geschehen in userem Leben kennt und weiß, wann wir seiner besonderen tröstenden Hilfe bedürfen. Es ist gut zu wissen, dass nichts ohne seinen Willen geschieht.

Wochenspruch:  

Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2. Tim 1, 10b)

Wochenlied:

„Was mein Gott will, gescheh allzeit“ (EG 364)“ (EG 369)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 15. Sonntag nach Trinitatis 

BWV      8   –  “Liebster Gott, wenn werd ich sterben”

BWV    27  –   “Wer weiß, wie nahe mir mein Ende”

BWV    95  –  “Christus, der ist mein Leben”

BWV 161  –  „Komm, du süße Todesstunde“

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 161 „Komm, du süße Todesstunde“

Kantate zum 16. Sonntag nachTrinitatis
für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo

Matthew White, Altus – Hans Jörg Mammel, Tenor

Collegium Vocale
GentCollegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 95 “Christus, der ist mein Leben,, 

Dorothee Mields, Sopran / Hans Jörg Mammel,Tenor
Thomas Bauer, Bass / Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 161 “Komm, du süße Todesstunde

Kantate am 16. Sonntag nach Trinitatis,

Matthew White, Countertenor
Hans Jörg Mammel, Tenor
Chor & Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 27 „Wer weiß, wie nahe mir mein Ende“

Dorothee Mields (Sopran) Matthew White (Countertenor)
Hans Jörg Mammel (Tenor) Thomas Bauer (Bass)

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 161 “Komm, du süße Todesstunde

Kantate zum 16. Sonntag nach Trinitatis

Matthew White, Alt – Hans Jörg Mammel, Tenor

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)

„Der Gerechte, ob er gleich zu zeitlich stirbt“

Dorothee Mields, Sopran; Britta Schwarz, Alt;

Andreas Post, Tenor; Peter Kooij, Bass

Kammerchor Michaelstein

Telemann-Kammerorchester Michaelstein

Leitung: Ludger Remý

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 95 “Christus, der ist mein Leben

Kantate zum 16. Sonntag nach Trinitatis,

Stella Arman, Sopran; Christoph Genz, Tenor;

Christian Hilz, Bass; Jean Tubéry,

Zink; Christoph Hammer, Orgel;

Münchner Domsingknaben – Heinrich Schütz Ensemble München;

Monteverdi Orchester

Leitung: Wolfgang Kelber

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 15. Sonntag nach Trinitatis

BWV      8   –  “Liebster Gott, wenn werd ich sterben”

BWV    27  –   “Wer weiß, wie nahe mir mein Ende”

BWV    95  –  “Christus, der ist mein Leben”

BWV 161  –  „Komm, du süße Todesstunde“

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/ YouTube: BW  8 –  Liebster Gott, wenn werd ich sterben“ (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 27 –  Wer weiß, wie nahe mir mein Ende   –  (Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 95  –  Christus, der ist mein Leben    (Interpret: Harnoncourt ) 

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/ YouTube: BWV 161  –  Christus, der ist mein Leben    (Interpret: Harnoncourt  ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Ein neuer Schwerpunkt beinhaltet BachFestivals im Ausland

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Neu – BachFestivals im Ausland 2013

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Erstmalig fand in Barcelona, Spanien Ende Juli 2013 ein Bachfestival 2013 statt. Hauptanliegen ist es, Bach’s Musik eine breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ich habe das Projekt via Internet mit großem Interesse verfolgt und habe großen Respekt für die hervorragenden Leistungen und voll besetzten Veranstaltungen in Barcelona.
BZM - Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

                                          BZM – Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

Eine geniale Marketing-Strategie der Veranstalter, den Ortsnamen Barcelona in BachCelona umzubenennen. Alle Beteiligten waren mit großem Einsatz und Freude dabei, das Festival zu einem kulturellen Glanzpunkt in Barcelona zu führen.

BACHCELONA
Festival Bach de Barcelona
del 25 al 28 de juliol de 2013
www.bachcelona.com

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Ein wunderschönes Video BachFetival Bachcelona 2013 zur Einstimmung.

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Projektbeschreibung:

BACH CELONA , eine neue Initiative in Barcelona mit dem Ziel, eine Reihe von Aktivitäten und Konzerte im Zusammenhang mit dem Komponisten  J.S. Bach, wird im Juli 2013 geplant werden. Wie ? – Das Festival wird in symbolträchtigen Stätten der Stadt veranstaltet wierden. Kathedrale von Barcelona und der Basilika Santa Maria del Mar – im Juli 25-28 2013 Schlusstag zeitgleich mit der jährlichen Gedenkfeier von J.S. Bach’s Tod.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der Basilica de Santa Maria del Mar 28. Juli 2013. Bach-Zum-Mitsingen im liturgischen Gottesdienst integriert.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der „Basilica de Santa Maria del Mar “ am 28. Juli 2013. BZM – „Bach-Zum-Mitsingen“ im liturgischen Gottesdienst integriert. Es erklingt das BWV 105 „Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht“

Die Aktivitäten, die wir vorschlagen, im Rahmen der BACH CELONA wollen wir über das Konzert Forum geben. Unser Ziel ist es, immer die Erfahrung-Seite, die Interaktion, die Verbreitung und die meisten unerwartet und spielerische Aspekte J.S. Bach’s Musik in jedem von diesen Aktivitäten zu fördern.

Video: BachCelona, „J.S. Bach’s Musik zwischen Umgebungsgeräuschen einer U-Bahn

Die Stille vor Bach.

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Video:  „BZM Bach Zum Mitsingen

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BACH CELONA Festival ursprünglichen Ziel ist es, weiter zu bereichern, ein bereits bestehendes Projekt in Barcelona, ​​BACH ZUM Mitsingen, die J.S. Bach Kantaten bietet in partizipativen Sharing-Sitzungen. Die Kantate BWV 105, die das Festival in der Basilica de Santa Maria del Mar am 28. Juli schließt, ist tatsächlich eine der Produktionen in diesem Projekt enthalten. Für weitere Informationen über BZM –  Bach Zum Mitsingen“, besuchen Sie bitte die Website unter www.bachzummitsingen.com . Dort finden Sie alle Informationen über das Projekt sowie alle geplanten Kantaten für 2013.

Das Projekt „BZM –  Bach Zum Mitsingen“ für 2014 ist in der Planung.

Werden Blog-Mitglieder „Bach Zum Mitsingen“ beim BachFestival – BachCelona 2014 mitwirken. Eine Reise in den Süden hat seine Reize. Selbstverständlich werde die Bach-Kantaten in der deutschen Urfassung aufgeführt. Die spanische Sprache ist für Mitwirkende aus Deutschland nicht unbedingt erforderlich.

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Die spanische Pianistin Eulàlia Solé

trat mit einem Klavierprogramm von J.S. Bach während des BachFestivals Bachcelona 2013 auf.

Video: En el nombre de J.S. Bach / Präludium und Fuge b-moll BWV 867: Präludium

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Pianistin aus Spanien Eulàlia Solé spielt J.S. Bach

Eulàlia Solé plays the Goldberg Variations’s Aria in the presentation of her CD Variaciones Goldberg – BACH edited in 2011 by Verso.
http://www.eulaliasole.com

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Rehearsal und Konzert am selben Tag der Kantate BWV 140 von J.S. Bach. Diese Aktivität wurde im Rahmen der partizipativen BACH ZUM Mitsingen und der ikonischen Basilika von Santa Maria del Mar in Barcelona durchgeführt. Einige Funktionen dieses Projekt sind arbeitsintensiv und Partizipation, die Interpretation von historischen Instrumenten und die Tatsache, stets die liturgische Termine für die jede Kantate geschrieben wurde.

Video: BMZ – BZM Bach Zum Mitsingen:

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 16. Sonntag nach Trinitatis 

Santo Domingo de Bonaval, Santiago de Compostela, am 07. Oktober 2000.

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Kantaten für den 16. Sonntag nach Trinitatis 

Kantaten-Beschreibung: BWV 95  “Christus, der ist mein Leben

Ich habe mich so gefreut, endlich BWV 95 “Christus, der ist mein Leben” aufführen zu können, eine Kantate, die ich zum ersten Mal Ende der sechziger Jahre in einer Aufführung mit Karl Richter gehört hatte. Ich war damals erstaunt und staune immer noch über die ausgesprochen originelle Kombination des ‚Corno’ (das einigen Musikwissenschaftlern zufolge ‚Cornetto’ bedeuten könnte) mit Oboen. Im zweiten Teil des Anfangschors verbindet Bach diese Instrumente in einem kampflustigen Gerangel, das Luthers Paraphrase des Nunc dimittis einleitet. Jazztrompeten, hatte ich damals gedacht, und diese Passage hat tatsächlich Ähnlichkeiten mit einer Jamsession, aber in Wahrheit haben wir keine genaue Vorstellung davon, welches Instrument Bach hier gemeint hat. Wenn auf dem altertümlichen Cornetto oder Zink gespielt wird, müsste sich der Spieler, um den gewünschten Klang zu erzielen, mit zahlreichen verzwickten Doppelgriffen auseinandersetzen.

Mike Harrison war jedoch mutig genug, als alternative, wenn auch anachronistische Lösung seine deutsche Ventiltrompete in C vorzuschlagen. Es klang phantastisch. Letzten Endes ist es nicht die Form, Bauart oder Entstehungszeit des Instrumentes, die es überzeugend klingen lässt, sondern die Fertigkeit und Vorstellungskraft des Spielers, und Mike ist es gelungen, seiner Trompete einen täuschenden echten zinkenartigen Klang zu geben. Ein Schaudern durchlief in der Aufführung in Santiago sein Zwiegespräch mit den Oboen, das den letzten Kampf zwischen den Kräften des Lebens und des Todes spüren ließ, bis die Seele endlich zu ihrem ersehnten Ziel gelangte. Es erinnerte mich an den Höhepunkt von John Bunyan’s Pilgrim’s Progress, als der Christ ‚verschied und auf der anderen Seite für ihn die Trompeten erklangen’.

Man muss einfach beeindruckt sein von dieser Kantate, in der Bach auf sehr ungewöhnliche Weise vier Trauerchoräle als formstützende Pfeiler aneinanderfügt und den Gläubigen (Tenor), während dieser über seinen Tod sinniert, Mut fassen lässt. Die recht fest im christlichen Glauben verwurzelten synkopierten Dialoge zwischen paarigen Oboen und Violinen, die das Werk einleiten, strotzen vor Vitalität und ebnen den Weg zu dem ersten Choral im Dreiertakt, der bei dem Wort ‚sterben’ verlischt, die nacheinander einsetzenden Stimmen einen verminderten Septakkord aufbauen lässt, zur Ruhe kommt und sich schließlich bei den Worten ‚…ist mein Gewinn’ noch einmal voller Kraft entlädt. Den Höhepunkt bildet die Zeile ‚mit Fried und Freud ich fahr dahin’ als Bindeglied zu nächsten Choral, Luthers Paraphrase des Nunc dimittis.

Die Aussagen der beiden Choräle sind durch ein Arioso für Tenor im Dreiertakt verbunden, ‚Mit Freuden, ja, mit Herzenslust will ich von hinnen scheiden’. Diese löst sich in Abschnitte mit freiem Rhythmus auf – und hier ist Bach ausgesprochen experimentierfreudig, indem er sie mit Einfügungen aus dem synkopierten Anfangsmotiv in Schach hält. Wir gewinnen den Eindruck, es handle sich um eine Abfolge von 7/4-Takten.

Auf dem Höhepunkt singt der Tenor unbegleitet ‚Mein Sterbelied ist schon gemacht…’ – Stille – ‚…ach, dürft ich’s (von Mark Padmore mit erstaunlichem Pathos vorgetragen), ach, dürft ich’s heute singen!’. Bruchlos leitet der zwischen ‚Corno’ und Oboen erwähnte Dialog den zweiten Choral ein, Luthers überschäumendes ‚Mit Fried und Freud ich fahr dahin’. Daraufhin lässt sich der Solosopran mit dem Ruf vernehmen: ‚Nun, falsche Welt! nun hab ich weiter nichts mit dir zu tun’, der seinerseits bruchlos in eine bezaubernde bogenförmig geführte Melodie überleitet: ‚Valet will ich dir geben, du arge, falsche Welt’, und dann, auf dem Weg über ein Seccorezitativ, zu der einzigen wirklichen Arie in dieser Kantate führt, ‚Ach, schlage doch bald’, deren ‚Leichenglocken’-Pizzicati faszinierend sind.

Nach dem Konzert gab es in der Hotelbar eine bewegte Diskussion über die Bedeutung und Symbolik der ‚Leichenglocken’. Einige vertraten die Meinung, die hohen wiederholten Achtel auf der Flöte in BWV 161 (Nr. 4) und BWV 8 (Nr. 1) symbolisierten die hellen Totenglockendie beim Begräbnis eines Kindes läuten.

Ein Mitglied aus unserem Team war überzeugt, die Musik in BWV 95 (Nr. 5) stelle ein laufendes Uhrwerk dar, der Tenor warte darauf, dass seine letzte Stunde schlage, während die Streicher das mechanische Ticken der Uhr nachahmen. Die Oboen imitieren den Mechanismus des Rades, das Schlag zwölf schleifend zum Stillstand kommt – so wie die Zeit es zu tun scheint, wenn man ungeduldig ist. Das Echo der zweiten Oboe (in Takt 4) stößt die Uhr sanft an, indem sie am Gewicht auf der Gegenseite zieht, und setzt sie damit wieder in Gang. Raffiniert und plausibel…

Man kann nicht umhin, sich die Frage zu stellen, ob nicht die lebhafte Erinnerung an einen Todesfall unlängst in der Familie bei der Komposition dieser Stücke Bach die Hand geführt habe. War es vielleicht die innere Auseinandersetzung mit dem drohenden Tod eines schwächlichen Kindes, die ihn zu dieser Folge von Kompositionen inspiriert hat, in denen es um Glauben und Vertrauen geht und die in ihrer Schlichtheit so kindhaft sind? Seine Tochter Christiane Sophia (*1723) kränkelte tatsächlich und starb am 29. Juni 1726 – ein paar Monate bevor er mit der Komposition von BWV 27 begann. 

Anmerkung zur Kantate BWV 95:

1. Auf Iona haben wir die Kantate in ihrer ursprünglichen Weimarer Fassung von 1715/6 aufgeführt, in der die Streicher in C spielen, aber mit dem Stimmton A=466 (fast einen Ton höher als der übliche Leipziger Stimmton A=415); die Blockflöten haben Es mit tiefem französischen Kammerton, damit sie wie C auf dem hohen Weimarer

Chorton klingen. Da das Werk hier in Santiago Seite an Seite mit vier Leipziger Kantaten aufgeführt wurde, haben wir beschlossen, Bachs Leipziger Fassung (aus der Zeit zwischen 1937 und 1746) zu rekonstruieren und sie in D-dur mit A=415 zu spielen.

2. Obwohl Bach die Kantate bei ihrer Wiederaufführung 1746/47 einen Ton tiefer nach D transponiert hat, einen Bereich, den die Traversflöte immer noch gut bewältigen kann, waren wir der Meinung, in dieser früheren Fassung sei eine ‚sechste Flöte’ das wahrscheinlichere und geeignete Instrument – eine Blockflöte, die in D notiert ist, aber wie E klingt. 

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© John Eliot Gardiner 2004
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Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 15. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner  Reisetagebuch SDG 104  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:    Mark Padmore, Tenor – zum Download  als PDF 

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.CDs – Bach-Kantaten: für den 11. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG (Deutsche Grammophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 113 BWV 179 und BWV 199

Link: Inhalt eine CD

BWV 113  – “Herr Jesu Christ, du höchstes Gut”

BWV 179 –  ”Sieh zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei”

BWV 199 – “Mein Herze schwimmt in Blut”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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CD’s vom Label SDG  
für den  15. Sonntag und 16. Sonntag nach Trinitatis 

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Cover:  SDG 104 –  Vol. 8

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CD-Bestellung 

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 104 – Vol. 8

Aufführungsorte: Kantaten für den “15. und 16. Sonntag nach Trinitatis” 

CD 1 – Unser Lieben Frauen, Bremen am 29. September 2000

CD 2 – Santo Domingo de Bonaval, Santiago de Compostela am 07. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den “15. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  51  “Jauchzet Gott in allen Landen“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1

BWV  99 “Was Gott tut, das ist wohlgetan

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1

BWV 100 “Was Gott tut, das ist wohlgetan II

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104 –  Vol. 8 – CD 1

BWV 138 “Warum betrübst du dich, mein Herz
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Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104–  Vol. 8 – CD 1
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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für den “16. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV   8  – “Liebster Gott, wann werd ich sterben?”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8  – CD 2

BWV 27 – “Wer weiß, wie nahe mir mien Ende?”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 95 – “Christus, der ist mein Leben”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 161 – “Komm, du süße Todesstunde”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”

vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann. Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Der Trailer vermittelt einen Eindruck von dem Film „Sachsens reiche Kultur aus der Luft“, der 2013 erscheint und zeigt die Thomaskirche, den Markt, die Alte Börse und das Goethe-Denkmal anhand von faszinierenden Luftaufnahmen.

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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Jede Kantatenaufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf. Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 („Schmücke dich, o liebe Seele“). Die Live-Aufzeichnung der Kantate, der Werkeinführung sowie der Reflexion ist als DVD hier erhältlich:

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/it…

Video BWV 180 Werkeinführung:

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J.S. Bach Cantata BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate BWV 99 zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solisten wirken Julia Neumann und Claude Eichenberger.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 99 – J. S. Bach Cantata  -Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-99/


Icon   Abendprogramm BWV 99 (722.5 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “15. Sonntag nach Trinitatis” – Infos zu Bachcelona 2013


Das Leipziger Barockorchester

                                                           Das Leipziger Barockorchester

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 08.09.2013 begehen wir den 15. Sonntag nach „Trinitatis

Der 15. Sonntag nach Trinitatis hat „Irdische Güter“ zum Thema. Es geht ums Sorgen, die Angst um die Zukunft, um das, was morgen kommt, die Sorge um das leibliche Wohl, um das Dach über dem Kopf. Mancher Predigttext legt eine gewisse Leibfeindlichkeit nahe, etwas, das einzuüben heute gewiss nicht ganz verkehrt ist. Dabei sollte man sich allerdings davor hüten, die Gaben Gottes, von denen wir leben, zu verteufeln.

Am 15. Sonntag nach Trinitatis wird unser Blick fortgelenkt von den irdischen Gütern. Sie sollen nicht unsere erste und alleinige Sorge sein. So werden wir frei zu einem Leben in der Nachfolge Jesu.oder
Oft haben wir uns durch mühsame Arbeit einen Lebensstandard geschaffen, der uns ein Gefühl der Behaglichkeit und des Wohlstandes vermittelt. Diesen Lebensstandard zu erhalten, wird jedoch immer schwieriger, und Sorge um die Zukunft bestimmt unser Leben zusehends. Heute, am 15. Sonntag nach Trinitatis, werden wir durch die Lesungen daran erinnert, dass alles, was wir hier schaffen, vergänglich ist. Es ist tröstlich zu wissen, dass Gott uns nicht im Stich lassen wird, selbst wenn das, was wir haben, verloren geht.

Wochenspruch:  

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. (1. Petr 5, 7) 

Wochenlied:

„Wer nur den lieben Gott läßt walten“ (EG 369)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 15. Sonntag nach Trinitatis 

BWV    51   –  “Jauchzet Gott in allen Landen”
BWV    99  –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan”
BWV  138  – “Warum betrübst du dich, mein Herz”

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&datum=2013-09-08&zeit=&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 138  “Warum betrübst du dich mein Herz

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis
für Soli, Chor, Oboen, Streicher und Basso continuo

Midori Suzuki, Sopran – Kai Wessel, Altus
Makoto Sakurada, Tenor – Peter Kooij, Bass
Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 99 “Was Gott tut, das ist wohlgetan, 

Lisa Larsson, Sopran / Annette Markert, Alt /
Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 138 “Warum betrübst du dich, mein Herz

Kantate am 15. Sonntag nach Trinitatis,

Malin Hartelius, Sopran – William Towers, Countertenor
James Gilchrist, Tenor – Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir – English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“

Siri Thornhill (Sopran) – Kölner Kammerorchester 

Leitung: Helmut Müller-Brühl

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 51 “Jauchzet Gott in allen Landen

Kantate am 15. Sonntag nach Trinitatis und für alle Zeit

Adele Stolte, Sopran

Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Kurt Masur

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

Kantate zum 14. Sonntag nach Trinitatis

BWV 138 “Warum betrübst du dich, mein Herz

Caroline Stam, Sopran; Christoph Pregardien, Tenor;

Klaus Mertens, Baß

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 51 “Jauchzet Gott in allen Landen

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis,

Monika Frimmer, Sopran;

Neues Bachisches Collegium Musicum

Leitung: Max Pommer

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 15. Sonntag nach Trinitatis

BWV    51   –  “Jauchzet Gott in allen Landen”

BWV    99  –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan”

BWV  138  – “Warum betrübst du dich, mein Herz”

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/ YouTube: BW 51 –  Jauchzet Gott in allen Landen“ (Interpret: Helmuth Rilling )

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/ YouTube: BWV 99 –  Was Gott tut, das ist wohlgetan   –  (Interpret:  N.N. )

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/ YouTube: BWV 138  –  Warum betrübst du dich, mein Herz    (Interpret:  Rilling ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Ein neuer Schwerpunkt beinhaltet BachFestivals im Ausland

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Neu – BachFestivals im Ausland 2013

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Erstmalig fand in Barcelona, Spanien Ende Juli 2013 ein Bachfestival 2013 statt. Hauptanliegen ist es, Bach’s Musik eine breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ich habe das Projekt via Internet mit großem Interesse verfolgt und habe großen Respekt für die hervorragenden Leistungen und voll besetzten Veranstaltungen in Barcelona.
BZM - Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

                                          BZM – Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

Eine geniale Marketing-Strategie der Veranstalter, den Ortsnamen Barcelona in BachCelona umzubenennen. Alle Beteiligten waren mit großem Einsatz und Freude dabei, das Festival zu einem kulturellen Glanzpunkt in Barcelona zu führen.

BACHCELONA
Festival Bach de Barcelona
del 25 al 28 de juliol de 2013
www.bachcelona.com

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Ein wunderschönes Video BachFetival Bachcelona 2013 zur Einstimmung.

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Projektbeschreibung:

BACH CELONA , eine neue Initiative in Barcelona mit dem Ziel, eine Reihe von Aktivitäten und Konzerte im Zusammenhang mit dem Komponisten  J.S. Bach, wird im Juli 2013 geplant werden. Wie ? – Das Festival wird in symbolträchtigen Stätten der Stadt veranstaltet wierden. Kathedrale von Barcelona und der Basilika Santa Maria del Mar – im Juli 25-28 2013 Schlusstag zeitgleich mit der jährlichen Gedenkfeier von J.S. Bach’s Tod.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der Basilica de Santa Maria del Mar 28. Juli 2013. Bach-Zum-Mitsingen im liturgischen Gottesdienst integriert.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der „Basilica de Santa Maria del Mar “ am 28. Juli 2013. BZM – „Bach-Zum-Mitsingen“ im liturgischen Gottesdienst integriert. Es erklingt das BWV 105 „Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht“

Die Aktivitäten, die wir vorschlagen, im Rahmen der BACH CELONA wollen wir über das Konzert Forum geben. Unser Ziel ist es, immer die Erfahrung-Seite, die Interaktion, die Verbreitung und die meisten unerwartet und spielerische Aspekte J.S. Bach’s Musik in jedem von diesen Aktivitäten zu fördern.

Video: BachCelona, „J.S. Bach’s Musik zwischen Umgebungsgeräuschen einer U-Bahn

Die Stille vor Bach.

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Video:  „BZM Bach Zum Mitsingen

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BACH CELONA Festival ursprünglichen Ziel ist es, weiter zu bereichern, ein bereits bestehendes Projekt in Barcelona, ​​BACH ZUM Mitsingen, die J.S. Bach Kantaten bietet in partizipativen Sharing-Sitzungen. Die Kantate BWV 105, die das Festival in der Basilica de Santa Maria del Mar am 28. Juli schließt, ist tatsächlich eine der Produktionen in diesem Projekt enthalten. Für weitere Informationen über BZM –  Bach Zum Mitsingen“, besuchen Sie bitte die Website unter www.bachzummitsingen.com . Dort finden Sie alle Informationen über das Projekt sowie alle geplanten Kantaten für 2013.

Das Projekt „BZM –  Bach Zum Mitsingen“ für 2014 ist in der Planung.

Werden Blog-Mitglieder „Bach Zum Mitsingen“ beim BachFestival – BachCelona 2014 mitwirken. Eine Reise in den Süden hat seine Reize. Selbstverständlich werde die Bach-Kantaten in der deutschen Urfassung aufgeführt. Die spanische Sprache ist für Mitwirkende aus Deutschland nicht unbedingt erforderlich.

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Die spanische Pianistin Eulàlia Solé

trat mit einem Klavierprogramm von J.S. Bach während des BachFestivals Bachcelona 2013 auf.

Video: En el nombre de J.S. Bach / Präludium und Fuge b-moll BWV 867: Präludium

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Pianistin aus Spanien Eulàlia Solé spielt J.S. Bach

Eulàlia Solé plays the Goldberg Variations’s Aria in the presentation of her CD Variaciones Goldberg – BACH edited in 2011 by Verso.
http://www.eulaliasole.com

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Rehearsal und Konzert am selben Tag der Kantate BWV 140 von J.S. Bach. Diese Aktivität wurde im Rahmen der partizipativen BACH ZUM Mitsingen und der ikonischen Basilika von Santa Maria del Mar in Barcelona durchgeführt. Einige Funktionen dieses Projekt sind arbeitsintensiv und Partizipation, die Interpretation von historischen Instrumenten und die Tatsache, stets die liturgische Termine für die jede Kantate geschrieben wurde.

Video: BMZ – BZM Bach Zum Mitsingen:

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 15. Sonntag nach Trinitatis 

Unser Lieben Frauen, Bremen am 29. September 2000.

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Kantaten für den 15. Sonntag nach Trinitatis 

Kantaten-Beschreibung: BWV 99 (100)  Was Gott tut, das ist wohlgetan

Da im Jahr 2000 zwei Feiertage so dicht aufeinander folgten – Erzengel Michael (29. September) und der 15. Sonntag nach Trinitatis (1. Oktober) – und die Finanzlage unserer ‚Cantata-Pilgrimage’-Projektes angespannter denn je war, machten wir von dem Angebot Gebrauch, beim Musikfest Bremen zwei Konzerte aufzuführen. Die einst wohlhabende Hafenstadt Bremen war im 16. Jahrhundert Schauplatz einer langen blutigen und ausweglosen Auseinandersetzung zwischen den missgestimmten Anhängern beider Ausprägungen des Protestantismus – den Kalvinisten, die vorwiegend dem Kaufmannsstand angehörten, und den Lutheranern unter der Führung des Adels. Für uns bedeutete das Angebot, dass wir unsere beiden Konzerte an einem einzigen Ort (in der Kirche Unser Lieben Frauen) aufführen (und einspielen) und beide Programme dann in der Franziskanerabtei Neviges und – am 15. Sonntag nach Trinitatis – in der Bonner Münsterbasilika wiederholen konnten.

Obwohl Bachs Vertonungen des Choraltextes Was Gott tut, das ist wohlgetan von Samuel Rodigast aufeinander folgende BWV- Nummern haben, liegen zwischen ihnen mindestens zehn Jahre, und ihre Unterschiede sind ebenso verblüffend wie ihre Gemeinsamkeiten (zum Beispiel die beiden Corni da caccia und Pauken in BWV 100 zusätzlich zu den Streichern mit Flöte und Oboe d’amore in BWV 99). In der früheren Fassung liefert Bach nur eine einzelne Aria (Nr. 3), für Tenor mit obligater Flöte. Sie beschreibt den bitteren Geschmack des Kreuzeskelches und weist darauf hin, dass Gott ‚dir kein tödlich Gift einschenken kann, obgleich die Süßigkeit verborgen steckt’. Chromatisch aufsteigende Noten in der Flöte wie in der Singstimme lassen den bitteren Trank schmecken (wir können fast fühlen, wie er durch die Adern rinnt) und schließlich die Labsal kosten, die Gott als ‚weiser Arzt’ gewährt. Das folgende Quintett (Nr. 5) für Sopran und Alt mit Flöte, Oboe d’amore und Continuo schildert den beschwerlichen Gang nach Golgatha. In der Aufführung wirkte es wie eine Rückkehr zu den leidvollen Themen Epiphanias und Fastenzeit – ‚des Kreuzes Bitterkeiten’ im Streit mit der Schwachheit des Fleisches. Wir spüren nicht nur das ‚unerträgliche’ Gewicht des Kreuzes, auch der eitle Sieg jener, die auf halbem Wege aufgeben, wird uns deutlich vor Augen geführt. Auf heilsame Weise predigt hier die Musik, doch zwischen den frohgemuten Ermahnungen des Anfangschores und dem abschließenden Choral ist eine bittere Pille zu schlucken.

In seiner dritten Fassung BWV 100Was Gott tut, das ist wohlgetan II” die 1734 in Leipzig uraufgeführt wurde, führt Bach den Text des Anfangschorals unverändert durch alle sechs Strophen, wobei es ihm gelingt, sich weder musikalisch zu wiederholen noch die Liedmelodie langweilig werden zu lassen. Wir spüren, dass sich Bach entweder mit den Fragen seiner Kritiker auseinandersetzt, warum er seine Kantaten so kompliziert gestalte und ob er sie nicht auf ein einziges theologisches

Thema beschränken könne, oder sich der neuen Herausforderung stellt, innerhalb der Einschränkungen, die ihm die Versform auferlegt, eine möglichst große Abwechslung zu bieten. Die vier Mittelsätze, die kein einziges Rezitativ enthalten, das den Fluss stören könnte, sind im höchsten Maße fesselnd und faszinierend. Auf ein Duett zwischen Alt und Tenor (Nr. 2), das einen riesigen Atem und eine sichere Beherrschung der Koloratur verlangt, folgt ein Siciliano für Sopran und obligate Flöte (Nr. 3) – mit seinen Rouladen aus vierundzwanzig Zweiunddreißigsteln je Takt sicher das anspruchsvollste aller Flötenobligati Bachs. Dann folgt nach einer munteren Bassarie, die von den gesamten Streichern mit kecken Synkopierungen begleitet wird (Nr. 4), eine herrliche Aria im 12/8-Takt für Alt und Oboe d’amore (Nr. 5) – lyrisch und trostreich. Bach beschließt die Kantate mit einer Wiederholung (Nr. 6) der Fassung, die wir zum ersten Mal am 1. Sonntag nach Trinitatis (BWV 75) aufgeführt haben, diesmal jedoch mit zusätzlichen Hörnern und Pauken.

© John Eliot Gardiner 2004
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Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 15. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner  Reisetagebuch SDG 104  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:    Mark Padmore, Tenor – zum Download  als PDF 

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.CDs – Bach-Kantaten: für den 11. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG (Deutsche Grammophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 113 BWV 179 und BWV 199

Link: Inhalt eine CD

BWV 113  – “Herr Jesu Christ, du höchstes Gut”

BWV 179 –  ”Sieh zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei”

BWV 199 – “Mein Herze schwimmt in Blut”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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CD’s vom Label SDG  
für den  15. Sonntag und 16. Sonntag nach Trinitatis 

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Cover:  SDG 104 –  Vol. 8

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CD-Bestellung 

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 104 – Vol. 8

Aufführungsorte: Kantaten für den “15. und 16. Sonntag nach Trinitatis” 

CD 1 – Unser Lieben Frauen, Bremen am 29. September 2000

CD 2 – Santo Domingo de Bonaval, Santiago de Compostela am 07. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den “15. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  51  “Jauchzet Gott in allen Landen“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1

BWV  99 “Was Gott tut, das ist wohlgetan

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1

BWV 100 “Was Gott tut, das ist wohlgetan II

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104 –  Vol. 8 – CD 1

BWV 138 “Warum betrübst du dich, mein Herz
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Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104–  Vol. 8 – CD 1
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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für den “16. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV   8  – “Liebster Gott, wann werd ich sterben?”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8  – CD 2

BWV 27 – “Wer weiß, wie nahe mir mien Ende?”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 95 – “Christus, der ist mein Leben”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 161 – “Komm, du süße Todesstunde”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”

vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann. Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Der Trailer vermittelt einen Eindruck von dem Film „Sachsens reiche Kultur aus der Luft“, der 2013 erscheint und zeigt die Thomaskirche, den Markt, die Alte Börse und das Goethe-Denkmal anhand von faszinierenden Luftaufnahmen.

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach Cantata BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate BWV 99 zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solisten wirken Julia Neumann und Claude Eichenberger.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 99 – J. S. Bach Cantata  -Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-99/


Icon   Abendprogramm BWV 99 (722.5 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “14. Sonntag nach Trinitatis” – Infos zu Bachcelona 2013


J.E. Gardiner und The Monteverdi Choir in Salzburg bei den Festspielen 2013 (Foto: Leen Roetmann)

  J.E. Gardiner und The Monteverdi Choir in Salzburg bei den Festspielen 2013 (Foto: Leen Roetmann)

Programm-Ankündigung J.E. Gardiner Salzburger Festspiele 2013 (Foto: Leen Roetmann)

        Programm-Ankündigung J.E. Gardiner Salzburger Festspiele 2013 (Foto: Leen Roetmann)

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 01.09.2013 begehen wir den 14. Sonntag nach „Trinitatis

Der 14. Sonntag nach Trinitatis redet von der heilenden Kraft Gottes. Das Thema dieses Sonntags ist diesmal von der Epistel her abgeleitet. Die anderen Texte haben wenig mit dem Thema zu tun. Es wird schwierig sein, die Thematik durchzuziehen, man sollte es aber versuchen. Von daher ist eine Vertiefung in die Epistel bei der Studie des aktuellen Predigttextes ratsam.

Wir hören am 14. Sonntag nach Trinitatis die Erzählung von der Heilung der zehn Aussätzigen. Wir erfahren die Kraft Gottes, durch die Menschen, die Außenseiter waren, wieder zu Gliedern der Gemeinde werden. Die lebendige Kraft des Geistes Gottes hat auch uns zur Gemeinde hinzugetan; in ihr bringen wir unseren Dank gegen Gott zum Ausdruck dafür, dass wir seine Kinder sein dürfen, indem wir einander achten und lieben.

Wochenspruch:  

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat. (Ps 103, 2)

Wochenlied:

„Von Gott will ich nicht lassen“ (EG 365)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 14. Sonntag nach Trinitatis 

BWV  17 – „Wer Dank opfert, der preiset mich
BWV  25 – „Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe
BWV  78 – „Jesu, der du meine Seele

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&datum=2013-09-01&zeit=&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 17  “Wer Dank opfert, der preiset mich

Kantate zum 14. Sonntag nachTrinitatis für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Bc

Sandrine Piau, Sopran – Bogna Bartosz, Alt

Christoph Prégardien, Tenor – Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Chor – Amsterdam Baroque Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 78 “Jesu, der du meine Seele, 

Julia Neumann, Sopran / Margot Oitzinger, Alt
Bernhard Berchtehold, Tenor / Markus Volpert, Bass

Chor und Orchester der Johann Sebastian
Bach-Stiftung St. Gallen 

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 78 “Jesu, der du meine Seele

Kantate am 14. Sonntag nach Trinitatis,

Yukari Nonoshita, Sopran – Daniel Taylor, Countertenor
Makoto Sakurada, Tenor – Peter Kooy, Bass

Chor und Orchester des Bach Collegiums Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Schelle (1648-1701)

„Durch Adams Fall ist ganz verderbt“

La Capella Ducale – Musica Fiata

Leitung: Roland Wilson

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Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)

„Siehe an meinen Jammer“
Susanne Gorzny (Sopran) – Henning Voss (Countertenor)
Ralph Eschrig (Tenor) – Matthias Vieweg (Bass)

Kammerchor der Biederitzer Kantorei

Weimarer Barockensemble

Leitung: Michael Scholl

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 78 “Jesu, der du meine Seele

Kantate am 14. Sonntag nach Trinitatis

Ingrid Schmithüsen, Sopran – Charles Brett, Countertenor
Howard Crook, Tenor – Peter Kooij, Bass

Chor und Orchester der Chapelle Royale

Leitung: Philippe Herreweghe

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

Kantate zum 14. Sonntag nach Trinitatis

BWV 78 “Jesu, der du meine Seele

Julia Neumann, Sopran / Margot Oitzinger, Alt
Bernhard Berchtehold, Tenor / Markus Volpert, Bass

Chor und Orchester der Johann Sebastian
Bach-Stiftung St. Gallen 

Leitung: Rudolf Lutz

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 78 “Jesu, der du meine Seele

Kantate am 14. Sonntag nach Trinitatis

Ingrid Schmithüsen, Sopran – Charles Brett, Countertenor
Howard Crook, Tenor – Peter Kooij, Bass

Chor und Orchester der Chapelle Royale

Leitung: Philippe Herreweghe

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 14. Sonntag nach Trinitatis

BWV  17 – „Wer Dank opfert, der preiset mich
BWV  25 – „Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe
BWV  78 – „Jesu, der du meine Seele

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/ YouTube: BW 17 –  Wer Dank opfert, der preiset mich“ (Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 25 –  Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe   –  (Interpret:  S D G  )

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/ YouTube: BWV 78  –  Jesu, der du meine Seele    (Interpret:  Herreweghe ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Ein neuer Schwerpunkt beinhaltet BachFestivals im Ausland

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Neu – BachFestivals im Ausland 2013

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Erstmalig fand in Barcelona, Spanien Ende Juli 2013 ein Bachfestival 2013 statt. Hauptanliegen ist es, Bach’s Musik eine breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ich habe das Projekt via Internet mit großem Interesse verfolgt und habe großen Respekt für die hervorragenden Leistungen und voll besetzten Veranstaltungen in Barcelona.
BZM - Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

                                          BZM – Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

Eine geniale Marketing-Strategie der Veranstalter, den Ortsnamen Barcelona in BachCelona umzubenennen. Alle Beteiligten waren mit großem Einsatz und Freude dabei, das Festival zu einem kulturellen Glanzpunkt in Barcelona zu führen.

BACHCELONA
Festival Bach de Barcelona
del 25 al 28 de juliol de 2013
www.bachcelona.com

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Ein wunderschönes Video BachFetival Bachcelona 2013 zur Einstimmung.

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Projektbeschreibung:

BACH CELONA , eine neue Initiative in Barcelona mit dem Ziel, eine Reihe von Aktivitäten und Konzerte im Zusammenhang mit dem Komponisten  J.S. Bach, wird im Juli 2013 geplant werden. Wie ? – Das Festival wird in symbolträchtigen Stätten der Stadt veranstaltet wierden. Kathedrale von Barcelona und der Basilika Santa Maria del Mar – im Juli 25-28 2013 Schlusstag zeitgleich mit der jährlichen Gedenkfeier von J.S. Bach’s Tod.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der Basilica de Santa Maria del Mar 28. Juli 2013. Bach-Zum-Mitsingen im liturgischen Gottesdienst integriert.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der „Basilica de Santa Maria del Mar “ am 28. Juli 2013. BZM – „Bach-Zum-Mitsingen“ im liturgischen Gottesdienst integriert. Es erklingt das BWV 105 „Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht“

Die Aktivitäten, die wir vorschlagen, im Rahmen der BACH CELONA wollen wir über das Konzert Forum geben. Unser Ziel ist es, immer die Erfahrung-Seite, die Interaktion, die Verbreitung und die meisten unerwartet und spielerische Aspekte J.S. Bach’s Musik in jedem von diesen Aktivitäten zu fördern.

Video: BachCelona, „J.S. Bach’s Musik zwischen Umgebungsgeräuschen einer U-Bahn

Die Stille vor Bach.

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Video:  „BZM Bach Zum Mitsingen

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BACH CELONA Festival ursprünglichen Ziel ist es, weiter zu bereichern, ein bereits bestehendes Projekt in Barcelona, ​​BACH ZUM Mitsingen, die J.S. Bach Kantaten bietet in partizipativen Sharing-Sitzungen. Die Kantate BWV 105, die das Festival in der Basilica de Santa Maria del Mar am 28. Juli schließt, ist tatsächlich eine der Produktionen in diesem Projekt enthalten. Für weitere Informationen über BZM –  Bach Zum Mitsingen“, besuchen Sie bitte die Website unter www.bachzummitsingen.com . Dort finden Sie alle Informationen über das Projekt sowie alle geplanten Kantaten für 2013.

Das Projekt „BZM –  Bach Zum Mitsingen“ für 2014 ist in der Planung.

Werden Blog-Mitglieder „Bach Zum Mitsingen“ beim BachFestival – BachCelona 2014 mitwirken. Eine Reise in den Süden hat seine Reize. Selbstverständlich werde die Bach-Kantaten in der deutschen Urfassung aufgeführt. Die spanische Sprache ist für Mitwirkende aus Deutschland nicht unbedingt erforderlich.

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Die spanische Pianistin Eulàlia Solé

trat mit einem Klavierprogramm von J.S. Bach während des BachFestivals Bachcelona 2013 auf.

Video: En el nombre de J.S. Bach / Präludium und Fuge b-moll BWV 867: Präludium

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Pianistin aus Spanien Eulàlia Solé spielt J.S. Bach

Eulàlia Solé plays the Goldberg Variations’s Aria in the presentation of her CD Variaciones Goldberg – BACH edited in 2011 by Verso.
http://www.eulaliasole.com

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Rehearsal und Konzert am selben Tag der Kantate BWV 140 von J.S. Bach. Diese Aktivität wurde im Rahmen der partizipativen BACH ZUM Mitsingen und der ikonischen Basilika von Santa Maria del Mar in Barcelona durchgeführt. Einige Funktionen dieses Projekt sind arbeitsintensiv und Partizipation, die Interpretation von historischen Instrumenten und die Tatsache, stets die liturgische Termine für die jede Kantate geschrieben wurde.

Video: BMZ – BZM Bach Zum Mitsingen:

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 14. Sonntag nach Trinitatis 

Abbaye d’Ambronay am 24. September 2000

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Kantaten für den 14. Sonntag nach Trinitatis 

Kantaten-Beschreibung: BWV 78  “Jesu, der du meine Seele
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Der Star unter den Kantaten für diesen Sonntag ist zweifellos die Choralkantate BWV 78 “Jesu, der du meine Seele” in der alle Sätze hindurch ein ungewöhnliches Niveau an Inspiration beibehalten wird. Sie ist eine der wenigen Kantaten, von der ich noch weiß, dass ich sie als Kind kennenlernte und sogar als Sopran den wunderbaren zweiten Satz sang, das Duett ‚Wir eilen mit schwachen, doch emsigen Schritten’. BWV 78 beginnt mit einer gewaltigen Klage des Chors in g- moll, einem musikalischen Fries, der den Präludien zu den beiden erhaltenen Passionen hinsichtlich Umfang, Intensität und Ausdruckskraft durchaus ebenbürtig ist. Er ist als Passacaglia über ein chromatisch absteigendes Ostinato gesetzt. Wie typisch ist es für Bach, eine Tanzform wie die Passacaglia zu verwenden – die in der Musik heroische und tragische Konnotationen hat, wie wir es wissen, er aber vermutlich nicht wusste, zum Beispiel in der Musik von Purcell (Dido’s Lament) und Rameau, um nur einige große Exponenten zu nennen – und für theologische/rhetorische Zwecke zu nutzen. Wir sind ihr bereits zweimal in diesem Jahr begegnet, in der frühen Osterkantate Christ lag in Todesbanden BWV 4 und zwei Sonntage später in Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen BWV 12. Hier ist die Beharrlichkeit der chromatischen Grundierung noch weit ausgeprägter, die Bässe singen sie, sobald der Chor auftaucht.

Eines der unzähligen, doch unaufdringlichen Kennzeichen ist das Gegengewicht, dass der Grundbass zum Cantus firmus bildet, der sich traditionell an den Choral von Johann Rist aus dem Jahre 1641 knüpft. Er webt alle möglichen kontrapunktischen Linien um ihn herum und in ihn hinein und verleiht der Zeile, in der geschildert wird, wie Jesus die Seele des Christien ‚aus des Teufels finstern Höhle / und der schweren Seelennot / kräftiglich herausgerissen’ hat, kräftigen Nachdruck. Dort, wo man erwarten könnte, dass die drei tieferen Stimmen den Cantus firmus respektvoll begleiten, lässt sie Bach auf ungewöhnliche Weise in den Vordergrund treten: Er vermittelt zwischen Passacaglia und Choral, bereitet auf den Choraltext vor und interpretiert ihn so, wie es der Pfarrer in der Predigt tun würde. In der Tat ist die Exegese hier so gewaltig, dass man sich fragt, ob Bach nicht wieder einmal (unabsichtlich?) durch die Brillanz seiner musikalischen Rhetorik dem Prediger die Schau gestohlen hat. Auf jeden Fall ist das einer jener Eröffnungssätze einer Kantate, in denen man sich in einem konzentrierten, fast verzweifelten Versuch, aus den sich entfaltenden Noten das allerletzte Häppchen ihres musikalischen Wertes ans Tageslicht zu fördern, an jede Zählzeit jedes einzelnen Taktes klammert.

In seinen kühnsten Träumen könnte man sich einen schrofferen Gegensatz wie diesen zwischen dem erhabenen Anfangschor und dem sich anschließenden köstlichen, fast pietätlos frivolen Duett von Sopran und Alt nicht vorstellen. Das Perpetuum mobile des obligaten Cellos erinnert an Purcell (‚Hark the echoing air’) und verweist bereits auf Rossini. Bachs Zauberkunst nötigt uns, die Bitte ‚Es sei uns dein gnädiges Antlitz erfreulich!’ mit einem zustimmenden Kopfnicken oder Aufstampfen des Fußes zu kommentieren. Er hat nie Musik geschrieben, die mehr zum Lächeln reizt!

Die Atempause ist nur vorübergehend. Mit dem Rezitativ des Tenors, das ungewohnterweise zu Beginn die Vortragsanweisung piano trägt, kehren wir zu der metaphorischen Beziehung zwischen Aussatz und Sünde zurück. Die Gesangslinie ist kantig, der Ausdruck gequält und die Vertonung des Textes meisterhaft: fast eine Erweiterung der Gewissensbisse des Apostels Petrus in der Johannespassion, die Bach seinem Publikum sechs Monate zuvor vorgestellt hatte. Erlösung wird durch das Blut bewirkt, das Christus vergossen hat, und in der Arie mit obligater Flöte (Nr. 4) erklärt der Tenor voller Zuversicht: ‚Ruft mich der Höllen Heer zum Streite, / so stehet Jesus mir zur Seite, / dass ich beherzt und sieghaft sei’. Wir erwarten vielleicht eine Trompete oder zumindest eine vollbesetzte Streichergruppe, die diesen Kampf mit der Hölle anklingen lässt, aber Bach schlägt hier zartere Töne an. Was ihn mehr interessiert, ist die Fähigkeit der Flöte, mit graziösen Figurationen die Schuld des Menschen ‚durchzustreichen’ und mit einer eingängigen tanzartigen Melodie aufzuzeigen, wie der Glaube die Seele reinigen und ‚das Herze wieder leicht’ zu machen vermag.

Die letzten beiden Sätze, vor dem Choralfinale, sind für Bass bestimmt. Sie beginnen mit einem Accompagnato, das über die Qualen Christi am Kreuz und, während allmählich das Tempo wechselt, über die Unterwerfung unter den Willen Christi meditiert, die sich als Konsequenz aus seinem erlösenden Opfer ergibt. Im Vivace-Teil (‚Wenn ein erschreckliches Gericht / den Fluch vor die Verdammten spricht’) erhält der Bass die Anweisung, con ardore – mit Passion – zu singen. (Denn es ist Passionsmusik im doppelten Sinne, in Technik, Stimmung und Ausdruckskraft der Johannespassion und jener anderen unnachahmlichen Vertonung der Worte ‚Es ist vollbracht’ aus der Kantate 159 auffallend ähnlich). Passion in einer Bach-Aufführung ist ein seltenes Gut in unserem heutigen Klima respektvoller, von der Musikwissenschaft geforderter Texttreue und Reinheit, doch wenn sie fehlt, ergibt sich eine Dissonanz zu dem Wunder, wie Bach seine ganze technische Meisterschaft, seine Beherrschung von Struktur, Harmonie und Kontrapunkt, einsetzt und ihr eine solche Vehemenz, Bedeutung und – genau das – Passion gibt.

Die abschließende Arie in c-moll wirkt wie ein Satz aus einem Oboenkonzert, doch ihr gelingt es, Stimme und Oboe hervorragend zu integrieren, um das Wort Christi zu feiern, das dem unsteten Gewissen Hoffnung schenkt. Es ist faszinierend, wie Bachs Wechsel von Tutti und Solo und ein wiederkehrendes Muster aus unregelmäßigen Taktformen – 1–21/2–1–21/2–1 – immer noch die vorgeschriebenen acht ergeben! Die schlichte Harmonisierung von Rists Choral als Abschluss der Kantate macht uns auf doppelte Weise die einzigartige Kombination aus handwerklichem Können, Phantasie und intellektueller Einfühlung bewusst, mit der er ihn im Anfangssatz behandelt hat. 

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 14. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner  Reisetagebuch SDG 124  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:   James Gilchrist, Tenor – zum Download  als PDF 

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.CDs – Bach-Kantaten: für den 11. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG (Deutsche Grammophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 113 BWV 179 und BWV 199

Link: Inhalt eine CD

BWV 113  – “Herr Jesu Christ, du höchstes Gut”

BWV 179 –  ”Sieh zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei”

BWV 199 – “Mein Herze schwimmt in Blut”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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CD’s vom Label SDG  

für den  14. Sonntag nach Trinitatis und das Michaelisfest 

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Cover:  SDG 124 –  Vol. 7

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CD-Bestellung    

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 124 – Vol. 7

Aufführungsorte: Kantaten für den

14. Sonntag nach Trinitatis und Michaelisfest” 

CD 1 – Abbaye d’ Ambronay, am 24. September 2000

CD 2 – Unser Lieben Frauen, Bremen am 29. September 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den “14. Sonntag nach Trinitatis

 
BWV 25  “Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe“ 
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Gardiner Pilgrimage CD – SDG 124 – Vol.  7 – CD  1

BWV 78 “Jesu, der du meine Seele

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 124 – Vol.  7 – CD  1

BWV 17 Wer Dank opfert, der preiset mich

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 124–  Vol. 7 – CD 1

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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für das “Michaelisfest” 

BWV  50 – “Nun ist das Heil und die Kraft”

Gardiner Pilgrimage CD 124 Vol. 7  – CD 2

BWV 130 – “Herr Gott, dich loben alle wir”

Gardiner Pilgrimage CD 124 Vol. 7 – CD 2

BWV 19 – “Es erhub sich ein Streit”

Gardiner Pilgrimage CD 124 Vol. 7 – CD 2

BWV 149 – “Man singet mit Freuden vom Sieg”

Gardiner Pilgrimage CD 124 Vol. 7 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”

vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann. Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Der Trailer vermittelt einen Eindruck von dem Film „Sachsens reiche Kultur aus der Luft“, der 2013 erscheint und zeigt die Thomaskirche, den Markt, die Alte Börse und das Goethe-Denkmal anhand von faszinierenden Luftaufnahmen.

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach Cantata BWV 78 „Jesu, der du meine Seele“

Kantate BWV 78 zum 14. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Flauto Traverso, Oboe I+II, Corno, Fagott, Streicher und Continuo

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 78 – J. S. Bach Cantata  –  „Jesu, der du meine Seele

Chor: BWV 78 

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-78/


Icon   Abendprogramm BWV 78 (106.8 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “13. Sonntag nach Trinitatis” – Infos zu Bachcelona 2013


Orgel in der Katholischen St. Michaels Kirche Stalden (Wallis-Schweiz)

       Orgel in der Katholischen St. Michaels Kirche Stalden (Wallis-Schweiz) Orgelprospekt aus dem 17. Jahrhundert

Orgel in der St. Michels  Kirche von Stalden (Wallis-Schweiz) Orgelprospekt aus dem 17. Jahrhundert..!!

 Orgel in der Katholischen St. Michels Kirche von Stalden (Wallis-Schweiz) Orgelprospekt aus dem 17. Jahrhundert..!!

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 25.08.2013 begehen wir den 13. Sonntag nach „Trinitatis

Der 13. Sonntag nach Trinitatis redet von der Liebe zu Gott und ihren Ausdrucksformen. Die Liebe zu Gott kann so wie jede menschliche Liebe zur Eifersucht führen, die vor dem Verbrechen nicht zurückschreckt (Kain und Abel), sie kann aber auch zur barmherzigen Tat veranlassen (das Evangelium). Wer seine Liebe zu Gott zur Schau stellt und damit zum Selbstzweck verkommen lässt, braucht von Gott nichts mehr erwarten.

Am 13. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Erzählung vom barmherzigen Samariter und werden zur Liebe untereinander aufgerufen. Aber wir wären nicht fähig zu aufrichtiger Liebe, wenn nicht die Liebe Gottes offenbar geworden wäre in seinem Sohn. Diese Liebe befähigt uns, auch die Armen und Außenseiter in unserer Gemeinde zu sorgen.

Wochenspruch:  

Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. (Mt 25, 40)

Wochenlied:

„Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ“ (EG 343)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 13. Sonntag nach Trinitatis 

BWV  33 – „Allein zu dir, Herr Jesu Christ
BWV  77 – „Du sollt Gott, deinen Herren, lieben
BWV 164 – „Ihr, die ihr euch von Christo nennet

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?datum=2013-08-25&medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 33  “Allein zu dir, Herr Jesu Christ

Kantate zum 13. Sonntag nach Trinitatis
für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuoNathalie Stutzmann, Alt – Christoph Genz, Tenor
Jonathan Brown, Bass

Monteverdi Choir, English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 33 “Allen zu dir, Herr Jesu Christ, 

Robin Blaze, Altus / Gerd Türk, Tenor
Peter Kooy, Bass / Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 33 “Allein zu dir, Herr Jesu Christ

Kantate am 13. Sonntag nach Trinitatis

Margot Oitzinger, Mezzosopran
Max Ciolek, Tenor
Ekkehard Abele, Bass

Vokalconsort & Ensemble Parlando

Leitung: Rainer Oster

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach 

BWV 77 “Du sollst Gott, deinen Herren, lieben

Dorothea Röschmann (Sopran) Elisabeth von Magnus (Alt)
Jörg Dürrmüller (Tenor) Klaus Mertens (Bass)

Amsterdamer Barockchor und Orchester

Leitung: Ton Koopman

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 33 “Allen zu dir, Herr Jesu Christ

Robin Blaze, Altus / Gerd Türk, Tenor
Peter Kooy, Bass / Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Georg Anton Benda (1722-1795)

„Eilet, eilet, das Gesetz zu hören“

Kantate zum 13. Sonntag nach Trinitatis

Dorothee Mields, Sopran – Britta Schwarz, Alt
Jörn Lindemann, Tenor – Klaus Mertens, Bass

Telemann-Kammerorchester Michaelstein,

Leitung: Ludger Rémy 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 164 „Ihr, die ihr euch von Christo nennet

Kantate zum 13. Sonntag nach Trinitatis,

Gillian Keith, Sopran – Nathalie Stutzmann, Alt

Christoph Genz, Tenor  – Jonathan Brown, Bass

Monteverdi Choir, / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 13. Sonntag nach Trinitatis

BWV  33 – „Allein zu dir, Herr Jesu Christ
BWV  77 – „Du sollt Gott, deinen Herren, lieben
BWV 164 – „Ihr, die ihr euch von Christo nennet

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/ YouTube: BW 33 –  Allein zu dir, Herr Jesu Christ“ (Interpret: Leonhardt )

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/ YouTube: BWV 77 –  Du sollt Gott, deinen Herren, lieben   –  (Interpret:  Rilling )

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/ YouTube: BWV 164  –  Ihr, die ihr euch von Christo nennet    (Interpret:  Herreweghe ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Ein neuer Schwerpunkt beinhaltet BachFestivals im Ausland

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Neu – BachFestivals im Ausland 2013

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Erstmalig fand in Barcelona, Spanien Ende Juli 2013 ein Bachfestival 2013 statt. Hauptanliegen ist es, Bach’s Musik eine breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ich habe das Projekt via Internet mit großem Interesse verfolgt und habe großen Respekt für die hervorragenden Leistungen und voll besetzten Veranstaltungen in Barcelona.
BZM - Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

                                          BZM – Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

Eine geniale Marketing-Strategie der Veranstalter, den Ortsnamen Barcelona in BachCelona umzubenennen. Alle Beteiligten waren mit großem Einsatz und Freude dabei, das Festival zu einem kulturellen Glanzpunkt in Barcelona zu führen.

BACHCELONA
Festival Bach de Barcelona
del 25 al 28 de juliol de 2013
www.bachcelona.com

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Ein wunderschönes Video BachFetival Bachcelona 2013 zur Einstimmung.

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Projektbeschreibung:

BACH CELONA , eine neue Initiative in Barcelona mit dem Ziel, eine Reihe von Aktivitäten und Konzerte im Zusammenhang mit dem Komponisten  J.S. Bach, wird im Juli 2013 geplant werden. Wie ? – Das Festival wird in symbolträchtigen Stätten der Stadt veranstaltet wierden. Kathedrale von Barcelona und der Basilika Santa Maria del Mar – im Juli 25-28 2013 Schlusstag zeitgleich mit der jährlichen Gedenkfeier von J.S. Bach’s Tod.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der Basilica de Santa Maria del Mar 28. Juli 2013. Bach-Zum-Mitsingen im liturgischen Gottesdienst integriert.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der „Basilica de Santa Maria del Mar “ am 28. Juli 2013. BZM – „Bach-Zum-Mitsingen“ im liturgischen Gottesdienst integriert. Es erklingt das BWV 105 „Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht“

Die Aktivitäten, die wir vorschlagen, im Rahmen der BACH CELONA wollen wir über das Konzert Forum geben. Unser Ziel ist es, immer die Erfahrung-Seite, die Interaktion, die Verbreitung und die meisten unerwartet und spielerische Aspekte J.S. Bach’s Musik in jedem von diesen Aktivitäten zu fördern.

Video: BachCelona, „J.S. Bach’s Musik zwischen Umgebungsgeräuschen einer U-Bahn

Die Stille vor Bach.

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Video:  „BZM Bach Zum Mitsingen

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BACH CELONA Festival ursprünglichen Ziel ist es, weiter zu bereichern, ein bereits bestehendes Projekt in Barcelona, ​​BACH ZUM Mitsingen, die J.S. Bach Kantaten bietet in partizipativen Sharing-Sitzungen. Die Kantate BWV 105, die das Festival in der Basilica de Santa Maria del Mar am 28. Juli schließt, ist tatsächlich eine der Produktionen in diesem Projekt enthalten. Für weitere Informationen über BZM –  Bach Zum Mitsingen“, besuchen Sie bitte die Website unter www.bachzummitsingen.com . Dort finden Sie alle Informationen über das Projekt sowie alle geplanten Kantaten für 2013.

Das Projekt „BZM –  Bach Zum Mitsingen“ für 2014 ist in der Planung.

Werden Blog-Mitglieder „Bach Zum Mitsingen“ beim BachFestival – BachCelona 2014 mitwirken. Eine Reise in den Süden hat seine Reize. Selbstverständlich werde die Bach-Kantaten in der deutschen Urfassung aufgeführt. Die spanische Sprache ist für Mitwirkende aus Deutschland nicht unbedingt erforderlich.

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Die spanische Pianistin Eulàlia Solé

trat mit einem Klavierprogramm von J.S. Bach während des BachFestivals Bachcelona 2013 auf.

Video: En el nombre de J.S. Bach / Präludium und Fuge b-moll BWV 867: Präludium

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Pianistin aus Spanien Eulàlia Solé spielt J.S. Bach

Eulàlia Solé plays the Goldberg Variations’s Aria in the presentation of her CD Variaciones Goldberg – BACH edited in 2011 by Verso.
http://www.eulaliasole.com

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Rehearsal und Konzert am selben Tag der Kantate BWV 140 von J.S. Bach. Diese Aktivität wurde im Rahmen der partizipativen BACH ZUM Mitsingen und der ikonischen Basilika von Santa Maria del Mar in Barcelona durchgeführt. Einige Funktionen dieses Projekt sind arbeitsintensiv und Partizipation, die Interpretation von historischen Instrumenten und die Tatsache, stets die liturgische Termine für die jede Kantate geschrieben wurde.

Video: BMZ – BZM Bach Zum Mitsingen:

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 13. Sonntag nach Trinitatis 

Dreikönigskirche, Frankfurt am Main am 17. September 2000

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Kantaten für den 13. Sonntag nach Trinitatis 

Kantaten-Beschreibung: BWV 33  “Allein zu dir, Herr Jesu Christ”

Nach den unbeschwerten Freuden der jubelnden Festklänge in der vergangenen Woche – ein kurzes Verschnaufen – kam selbstverständlich ganz schnell die Ernüchterung, dass sich unser Komponist nun wieder dem Ernst musikalischer Exegese zu widmen hatte. Für Bach war das wesentliche Ziel seiner Kirchenmusik eine zum Nachdenken anregende Darlegung der Schrift, und zu diesem Zweck musste er im Ohr seiner Hörer vor allem Verbindungen schaffen zwischen den ‚historischen’ (‚was im Gesetz geschrieben steht’) und den spirituellen Attributen der zu vertonenden Texte. Hier, am dreizehnten Sonntag nach Trinitatis, hat er es mit einem Text aus dem Lukas-Evangelium (10, 23–37) zu tun, der das Gleichnis vom barmherzigen Samariter beinhaltet, die findige Art des Menschen, seiner Pflicht gegenüber dem Nächsten aus dem Wege zu gehen, sowie mit einer Lesung aus dem Galaterbrief (3, 15–22), wo Paulus eine bewusste Entscheidung zwischen Glaube und Gesetz postuliert.

Diese Forderung wurde von Luther übernommen, der in seinem zwölfstrophigen Choral die zehn Gebote paraphrasiert – ‚Dies sind die heil’gen zehn Gebot’ – und erklärt, der erste Schritt des Gläubigen zu ihrem Verständnis sei, ‚dass du dein’ Sünd, o Menschenkind, / erkennen sollst und lernen wohl, / wie man vor Gott leben soll’, ein Thema, das Bach bereits zu Beginn seines ersten Leipziger Kantatenjahrganges beschäftigt hatte.

Wenn wir das ganze Jahr hindurch die Kantaten absichtlich nach Festtagen geordnet vorgestellt haben, um mit diesem Längsschnitt durch die Jahre ihrer Entstehung Bachs unterschiedliche Reaktionen auf den gleichen Text miteinander vergleichen zu können, war uns doch, während uns das Programm der jeweils vergangenen Woche immer noch in den Ohren klang, das stützende Gewebe bewusst, das die Kantaten innerhalb eines Jahrgangs von einer Woche zur anderen verbindet. 

Bach stellte sich seinen beiden Gemeinden in Leipzig mit zwei monumentalen, jeweils vierzehn Sätze umfassenden Kantaten (BWV 75 und 76) vor, in denen er sein kompositorisches Arsenal zur Schau stellte. Seine Absicht scheint dabei gewesen zu sein, den Dualismus zwischen der Liebe Gottes und der Liebe zum Nächsten mit einer Vision der Ewigkeit als eschatologischem Ziel des Menschen zu verknüpfen. Alle Anzeichen sprechen dafür, dass er diese thematischen Verknüpfungen zumindest über die ersten vier Wochen der Trinitatiszeit ausdehnen wollte, zuerst in BWV 75 und 76 und dann, als er zu zwei in Weimar komponierten Werken zurückkehrte, BWV 21 und 185. Nun war uns in den vergangenen sechs Wochen, vom achtzehnten bis zum dreizehnten Sonntag nach Trinitatis, eine Folge von Werken begegnet, die er alle auf theologisch miteinander verbundene Texte in Leipzig neu komponiert hatte. Sie alle basieren auf dem Prinzip, dass ein Diktum des Alten Testaments mit den Worten des Tagesevangeliums aus dem Neuen Testament neu interpretiert und auf die Lebensumstände der Gläubigen seiner Zeit zugeschnitten wird. All dies geschah in einem poetischen Stil, der vermuten lässt, die Texte stammten von einem einzigen Librettisten. 

Bach scheint nach der unermesslichen Größe seiner Darbietungen aus dem vergangenen Jahr nicht entmutigt gewesen zu sein, als er im September 1724 – BWV 33 “Allein zu dir, Herr Jesu Christ” zu komponieren begann. Das Werk ist eine würdige Fortsetzung, wenngleich es sich ein anderes Ziel setzt. Es beginnt mit einer Choralfantasie, die in der Manier eines alten Rings gearbeitet ist. Der fein gearbeitete Edelstein, der Vortrag des neunzeiligen Chorals von Konrad Hubert, läuft ständig Gefahr, in den Hintergrund zu geraten angesichts der Schönheit des reich verzierten, energisch vorwärts drängenden Orchestersatzes mit seinen motivischen Einfällen und einer Durchführung, die in ihren neun instrumentalen, fünf bis vierundzwanzig Takte umfassenden Ritornellen bereits auf die Symphonie verweist.

Später gibt es zwei reuevolle Rezitative mit harmonischen Streifzügen in fernere Regionen und einen Satz für doppelte Oboen und Stimmen (Nr. 5), der den einzigen auffindbaren Bezug auf den Text des Evangeliums und das Gebot des Neuen Testamentes enthält und in seiner diatonischen Euphonie und Besetzung auf die Sopran-Arie von BWV 77 verweist.

Ebenso enthalten ist wohl eine der schönsten Alt-Arien Bachs, mit gedämpften ersten Violinen und von Streicherpizzicati begleitet, Nr. 3, die in ihrer Stimmung, ihrem Thema (der furchteinflößenden Last der Sünde) und sogar in ihrer melodischen Kontur eine verblüffende Ähnlichkeit mit der Sopran-Arie von BWV 105 für den neunten Sonntag nach Trinitatis des vergangenen Jahres aufweist. Musikalisch am überzeugendsten ist jedoch sicher der letzte Satz der Kantate: eine flüssige, transparente Harmonisierung von Huberts letzter Strophe, in der Bach an den Kadenzpunkten aus allen vier Gesangslinien ein wunderbares melismatisches Geflecht schafft. 

© John Eliot Gardiner 2007

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum “12. und 13. Sonntag nach Trinitatis”

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 134  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:   Valerie Botwright, Kontrabass – zum Download  als PDF 

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.CDs – Bach-Kantaten: für den 11. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG (Deutsche Gramophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 113 BWV 179 und BWV 199

Link: Inhalt eine CD

BWV 113  – “Herr Jesu Christ, du höchstes Gut”

BWV 179 –  ”Sieh zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei”

BWV 199 – “Mein Herze schwimmt in Blut”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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CD’s vom Label SDG  

CDs – Bach-Kantaten:  für den  12. und 13. Sonntag nach Trinitatis”    

Cover:  SDG 134 –  Vol. 6

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 134 – Vol. 6

Aufführungsorte:

Kantaten für den “12. und 13. Sonntag nach Trinitatis” 

Jakobskirche, Köthen am 10. September 2000

Dreikönigskirche, Frankfurt am 17. September 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:

Kantaten für den “12. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV 35  “Geist und Seele wird verwirret“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 134 – Vol.  6 – CD  1

BWV 69 a “Lobe den Herrn, meine Seele

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 134 – Vol.  6 – CD  1

BWV 137  Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 134–  Vol. 6 – CD 1

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den “13. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  33 – “Allein zu dir, Herr Jesu Christ”

Gardiner Pilgrimage CD 134 Vol. 6  – CD 2

BWV 77 – “Du sollst Gott, deinen Herren, lieben”

Gardiner Pilgrimage CD 134 Vol. 6 – CD 2

BWV 164 – “Ihr, die ihr euch von Christo nennt”

Gardiner Pilgrimage CD 134 Vol. 6 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”

vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann. Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach Cantata BWV 33 „Allein zu Dir, Herr Jesu Christ“

Kantate BWV 33 zum dreizehnten Sonntag nach Trinitatis für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Oboe I + II, Fagott, Streicher und Basso Continuo. 

Solisten:

Ruth Sandhoff (Alt)

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 33 – J. S. Bach Cantata  –  „Allein zu Dir, Herr Jesu Christ

Dritter Satz BWV 33 (aria alto, Solist: Ruth Sandhoff)

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-33/


Icon   Abendprogramm BWV 33 (121,7 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “12. Sonntag nach Trinitatis” – Infos zu Bachcelona 2013


"Chor BZM" Bach Zum Mitsingen - BACHCELONA BACH A CAPELLA in Barcelona  2013

          „Chor BZM“ Bach Zum Mitsingen – BACHCELONA BACH A CAPELLA in Barcelona 2013

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 18.08.2013 begehen wir den 12. Sonntag nach „Trinitatis

Am 12. Sonntag nach Trinitatis denken wir nach über die Veränderungen,die mit Jesus in diese Welt gekommen sind. Es wird uns deutlich, dass eine neue Zeit angebrochen ist, die aber noch nicht ihre Erfüllung gefunden hat. Darum leben wir in einer Spannung, die uns antreibt, alles zu tun, was dem Kommen des Reiches Gottes dient.

Am 12. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Geschichten von der Heilung eines Taubstummen und von der Bekehrung des Paulus. Beides macht uns deutlich, dass mit dem Kommen Jesu eine grundlegende Verwandlung geschehen ist, deren Früchte wir aber nur begrenzt erfahren; denn der Tag, an dem der Herr kommen und alles ans Licht bringen wird, ist noch nicht angebrochen. Solange wir auf diesen Tag warten, bauen wir aber mit am Reich Gottes mit den Gaben, die Gott uns gegeben hat.

Wochenspruch:  

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.(Jes 42, 3)

Wochenlied:

„Nun lob mein Seel den Herren“ (EG 289)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 12. Sonntag nach Trinitatis 

BWV  35 – „Geist und Seele wird verwirret
BWV 69a – „Lobe den Herren, meine Seele
BWV 137 – „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 69a  “Lobe den Herrn, meine Seele

Kantate zum 12. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor,

Bläser, Streicher und Basso continuo;

Yoshie Hida, Sopran; Kirsten Sollek-Avella, Alt;

Makoto Sakurada, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 35 “Geist und Seele wird verwirret, 

Claude Eichberger, Alt / Norbert Zeilberger, Orgel

Orchester der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen 

Cembalo und Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 137 “Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren

Kantate am 12. Sonntag nach Trinitatis

Johannette Zomer, Sopran – Christoph Prégardien, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach 

BWV 137 “Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren

Yukari Nonoshita (Sopran) Robin Blaze (Countertenor)
Makoto Sakurada (Tenor) Peter Kooij (Bass)
Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 35 “Geist und Seele wird verwirret

Kantate BWV 35 zum 12. Sonntag nach Trinitatis

Bernarda Fink, Mezzosopran
Freiburger Barockorchester

Leitung: Petra Müllejans 

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 137 „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“

Arleen Augér, Sopran; Ortrun Wenkel, Alt;

Peter Schreier, Tenor; Theo Adam, Bass

Thomanerchor Leipzig

Neues Bachisches Collegium musicum Leipzig

Leitung: Hans-Joachim Hans Rotzsch 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 35 „Geist und Seele sind verwirret

Kantate zum 12. Sonntag nach Trinitatis

Bernarda Fink, Mezzosopran; Freiburger Barockorchester:

Leitung: Petra Müllejans 

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 12. Sonntag nach Trinitatis

BWV  35 –  „Geist und Seele wird verwirret
BWV 69a – „Lobe den Herren, meine Seele
BWV 137 – „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren

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/ YouTube: BW 35 –  Geist und Seele wird verwirret“ (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 69a –  Lobe den Herren, meine Seele   –  (Interpret:  Koopman)

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/ YouTube: BWV 137  –  Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren    

(Interpret:   Thomaner Chor, Rotzsch) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Ein neuer Schwerpunkt beinhaltet BachFestivals im Ausland

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Neu – BachFestivals im Ausland 2013

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Erstmalig fand in Barcelona, Spanien Ende Juli 2013 ein Bachfestival 2013 statt. Hauptanliegen ist es, Bach’s Musik eine breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ich habe das Projekt via Internet mit großem Interesse verfolgt und habe großen Respekt für die hervorragenden Leistungen und voll besetzten Veranstaltungen in Barcelona.
BZM - Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

                                          BZM – Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

Eine geniale Marketing-Strategie der Veranstalter, den Ortsnamen Barcelona in BachCelona umzubenennen. Alle Beteiligten waren mit großem Einsatz und Freude dabei, das Festival zu einem kulturellen Glanzpunkt in Barcelona zu führen.

BACHCELONA
Festival Bach de Barcelona
del 25 al 28 de juliol de 2013
www.bachcelona.com

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Ein wunderschönes Video BachFetival Bachcelona 2013 zur Einstimmung.

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Projektbeschreibung:

BACH CELONA , eine neue Initiative in Barcelona mit dem Ziel, eine Reihe von Aktivitäten und Konzerte im Zusammenhang mit dem Komponisten  J.S. Bach, wird im Juli 2013 geplant werden. Wie ? – Das Festival wird in symbolträchtigen Stätten der Stadt veranstaltet wierden. Kathedrale von Barcelona und der Basilika Santa Maria del Mar – im Juli 25-28 2013 Schlusstag zeitgleich mit der jährlichen Gedenkfeier von J.S. Bach’s Tod.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der Basilica de Santa Maria del Mar 28. Juli 2013. Bach-Zum-Mitsingen im liturgischen Gottesdienst integriert.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der „Basilica de Santa Maria del Mar “ am 28. Juli 2013. BZM – „Bach-Zum-Mitsingen“ im liturgischen Gottesdienst integriert. Es erklingt das BWV 105 „Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht“

Die Aktivitäten, die wir vorschlagen, im Rahmen der BACH CELONA wollen wir über das Konzert Forum geben. Unser Ziel ist es, immer die Erfahrung-Seite, die Interaktion, die Verbreitung und die meisten unerwartet und spielerische Aspekte J.S. Bach’s Musik in jedem von diesen Aktivitäten zu fördern.

Video: BachCelona, „J.S. Bach’s Musik zwischen Umgebungsgeräuschen einer U-Bahn

Die Stille vor Bach.

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Video:  „BZM Bach Zum Mitsingen

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BACH CELONA Festival ursprünglichen Ziel ist es, weiter zu bereichern, ein bereits bestehendes Projekt in Barcelona, ​​BACH ZUM Mitsingen, die J.S. Bach Kantaten bietet in partizipativen Sharing-Sitzungen. Die Kantate BWV 105, die das Festival in der Basilica de Santa Maria del Mar am 28. Juli schließt, ist tatsächlich eine der Produktionen in diesem Projekt enthalten. Für weitere Informationen über BZM –  Bach Zum Mitsingen“, besuchen Sie bitte die Website unter www.bachzummitsingen.com . Dort finden Sie alle Informationen über das Projekt sowie alle geplanten Kantaten für 2013.

Das Projekt „BZM –  Bach Zum Mitsingen“ für 2014 ist in der Planung.

Werden Blog-Mitglieder „Bach Zum Mitsingen“ beim BachFestival – BachCelona 2014 mitwirken. Eine Reise in den Süden hat seine Reize. Selbstverständlich werde die Bach-Kantaten in der deutschen Urfassung aufgeführt. Die spanische Sprache ist für Mitwirkende aus Deutschland nicht unbedingt erforderlich.

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Die spanische Pianistin Eulàlia Solé

trat mit einem Klavierprogramm von J.S. Bach während des BachFestivals Bachcelona 2013 auf.

Video: En el nombre de J.S. Bach / Präludium und Fuge b-moll BWV 867: Präludium

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Pianistin aus Spanien Eulàlia Solé spielt J.S. Bach

Eulàlia Solé plays the Goldberg Variations’s Aria in the presentation of her CD Variaciones Goldberg – BACH edited in 2011 by Verso.
http://www.eulaliasole.com

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Rehearsal und Konzert am selben Tag der Kantate BWV 140 von J.S. Bach. Diese Aktivität wurde im Rahmen der partizipativen BACH ZUM Mitsingen und der ikonischen Basilika von Santa Maria del Mar in Barcelona durchgeführt. Einige Funktionen dieses Projekt sind arbeitsintensiv und Partizipation, die Interpretation von historischen Instrumenten und die Tatsache, stets die liturgische Termine für die jede Kantate geschrieben wurde.

Video: BMZ – BZM Bach Zum Mitsingen:

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 10. Sonntag nach Trinitatis 

Dom, Braunschweig am 27. August 2000

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Anmerkung:

Für den 11. Sonntag nach Trinitatis liegt ein Reisetagebuch von Sir Gardiner nicht vor, die Kantaten für den 11. So. nach Trinitatis wurden von der DGG (Deutschen Gramophon Gesellschaft) eingespielt und veröffentlicht.

Kantaten für den 12. Sonntag nach Trinitatis 

Jakobskirche, Köthen am 10. September 2000

Kantaten-Beschreibung: Lobe den Herrn, meine Seele“ –  BWV 69 a 

Als Bach 1717 in Köthen ankam, um als Kapellmeister und ‚Director derer Cammer-Musiquen’ in den Dienst des jungen Fürsten Leopold zu treten, dürfte ihm klar gewesen sein, was man von ihm erwarten würde und dass er keine neue Kirchenmusik zu liefern hätte. Fürst Leopold war, wie sein Vater vor ihm, streng reformierten Glaubens, und die in der Jakobskirche, der am Marktplatz gelegenen Hauptkirche der Stadt, praktizierte kalvinistische Liturgie bot – bis auf ganz besondere Gelegenheiten – keinen Platz für figurierte Musik. Als wir das herrliche spätgotische Bauwerk betraten, um dort zu proben, versuchte ich mir vorzustellen, wie diese Kirche im März 1729 ausgesehen haben mochte, ‚schön erleuchtet, doch ganz mit Schwarz ausgeschlagen’, als Leopold zu später Stunde in der Fürstengruft beigesetzt wurde.

War Bach unbehaglich zumute, oder fühlte er sich gar ein bisschen bestätigt, als er, diesmal mit Anna Magdalena und seinem ältesten Sohn Friedemann an seiner Seite, seinem geliebten ehemaligen Dienstherrn die letzte Ehre erwies? Während seiner fünfeinhalbjährigen Amtszeit war ihm und seiner Familie, ebenso wie Leopolds verwitweter Mutter, der Gottesdienstbesuch nur in der lutherischen Agnuskirche gestattet gewesen, und zwischen den Pfarrern der beiden Kirchen bestand offene Feindschaft, wie er es in Mühlhausen erlebt hatte, als er Anfang zwanzig war. Ungefähr sechs Jahre nach seiner Abreise nach Leipzig kehrte nun Bach mit einem umfangreichen Werk zurück, das Arien und Chöre aus der Trauerode BWV 198 und der Matthäus-Passion parodierte. Für die Trauergemeinde und die aus Leipzig, Halle und verschiedenen Nachbarstädten aufgebotenen Musiker muss das Erleben dieser Musik im Rahmen einer neuen Trauerfeier außerordentlich bewegend gewesen sein.

Wir hingegen waren mit einer Rarität nach Köthen gekommen – einem der fröhlichsten Programme der ganzen Trinitatiszeit. Nach so vielen Wochen voller Feuer und Schwefel, furchteinflößenden Warnungen vor teuflischen Verführungen, Doppelzüngigkeit, falschen Propheten und ähnlich schrecklichen Dingen war es eine Wohltat, heiteren, festlichen Stücken zu begegnen, das eine mit obligater Orgel und zwei mit Pauken und Trompeten, Instrumente, die für Bach zum Talisman geworden waren. Die Sorge, diese Pauken-und-Trompeten-Eingangschöre in C- oder D-dur könnten recht formelhaft oder ewig gleich wirken, ist unbegründet: Sie weisen in Stimmung, Textur und Affekt subtile Unterschiede auf.

Der Eingangschor von BWV 69a “Lobe den Herrn, meine Seele”, später für die Ratswahl umgearbeitet, ist eine freie Komposition erhabenster Größe. Bach jubiliert und frohlockt, er zieht aus den Farbkontrasten zwischen den drei Instrumentengruppen in seinem Orchester (Blechbläser, Holzbläser und Streicher) und den Unterteilungen innerhalb jeder Gruppe den größten Nutzen. Das Markenzeichen dieser Fantasie ist die Art, wie zwei harmlos klingende Takte mit trillerartig aufsteigendem Figuren einem frohlockenden, zwerchfellerschüttenden Motiv aus zwei kurzen Noten weichen, die auf der zweiten Zählzeit aufeinanderfolgender 3/4-Takte wiederholt werden – euphorisch, bukolisch, doch dem Text aus Psalm 103 durchaus angemessen: ‚Lobe den Herrn, meine Seele’. Ein solcher Chor lässt erkennen, wie unscharf die Trennung ist (wenn sie überhaupt existiert) zwischen Bachs geistlicher Festmusik und seiner Musik für weltliche Feiern – den Geburtstagsoden oder auch den Quodlibets, die seine Familie bei ihren jährlichen Zusammenkünften sang.

Der Hauptteil des Chorfugatos beginnt mit einer kreiselnden Variante der trillerartigen Eröffnung, die sich zu einer lyrischen Schlusswendung glättet. Der zweite Teil ist insgesamt lyrischer, enthält längere Noten mit Vorhalten und verweist voller Pathos auf die Worte ‚Vergiss nicht’. Doch wie vorauszusehen ist, wird das Beste erst noch kommen: Bach führt die beiden Fugen zusammen, und die Musik feuert plötzlich aus allen Rohren. Die erste Trompete schmettert das erste Fugenthema, fast wie eine Generalprobe für den widersinnigen Lick, der in den letzten sieben Takten von ‚Cum sancto Spirito’ aus der h-moll-Messe auftaucht, über Fanfareneinwürfe der tiefen Blechbläser und ein aufstrebendes Thema für Sopran- und Tenorstimmen gelagert und mit der Garantie, wie nur Bach sie zu liefern vermag, dass alle Emotionen angesprochen werden, dass allein ihre Begeisterung, ihr rhythmischer Schwung die Stimmung hebt. Keine Segmentierung der Bauelemente in der Verarbeitung dieser Fuge – alle führen auf Motive zurück, die im Orchestervorspiel und in der Verteilung auf die verschiedenen Gruppen (Chor und dreigeteiltes Orchester) zum ersten Mal zu hören waren – vermag Bachs Erfindungsgabe, seine Art, dem Hörer ständig neue Überraschungen zu bieten und doch alle Bauelemente nahtlos ineinander zu verweben, auch nur ansatzweise zu bestimmen, geschweige denn auf das Wesentliche zu reduzieren.

Wer auch immer Bach den Text zu dieser Kantate geliefert haben mag, er übernahm, mit geringfügigen Änderungen, einen Text für diesen Sonntag, den Johann Knauer drei Jahre zuvor in Gotha veröffentlicht hatte. Dieser verwendet Markus’ Bericht, wie Jesus einen Taubstummen heilt, als Metapher für Gottes ‚Hut und Wacht’ und liefert dem Psalmisten den Vorwand, zum Lobpreis Gottes aufzurufen. Die Verweise auf das Wunder sind zahlreich; ‚Ach, dass ich tausend Zungen hätte… zu Gottes Lob…’ im Eingangsrezitativ des Soprans, die Verwendung des Wortes ‚hephata’ (aramäisch für ‚öffne dich’), mit dem Jesus den Tauben geheilt hat, im Alt- Rezitativ (Nr. 4), und eine Verknüpfung zwischen dem Wunder und dem Psalmtext, ‚alsdenn singt mein Mund mit Freuden’, in der Bass-Arie (Nr. 5).

Diese weist, wie zuvor die Tenor-Arie, einen Dreiertakt auf, erstere eindrucksvoll in der Verflechtung klanglich differenzierter Holzblasinstrumente (Blockflöte, Oboe da caccia und Fagott), letztere in der Natürlichkeit der Textausdeutung. Wenn man die ersten beiden Zeilen, ‚Mein Erlöser und Erhalter, nimm mich stets in Hut und Wacht’, laut spricht, wird man sofort verstehen, warum sich Bach für einen schwungvollen 3/4- oder 9/8-Takt entschieden hat, dessen rhythmisches Muster der Sarabande mit ihren punktierten französischen Rhythmen entspricht: triolisierte Melismen über einem langsamen chromatischen Abstieg im Continuo bei dem Gebet ‚Steh mir bei in Kreuz und Leiden’, blumiger Überschwang bei dem Versprechen ‚alsdenn singt mein Mund mit Freuden’. Diese Gegensätze rhythmischer Deklamation und Stimmung unterstreicht Bach, wie es gar nicht seine Art ist und sehr ausgiebig, mit akribischen Angaben zur Dynamik im Solopart der Oboe und den begleitenden Streichern, von forte über poco forte bis piano und pianissimo, die alle dazu dienen, die Stimmen deutlich herauszuarbeiten und die Ausdrucksbewegung dieser herrlichen Arie genau festzulegen. Der abschließende Choral stammt aus der Weimarer Kantate BWV 12 Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen, verzichtet jedoch merkwürdigerweise auf ihre ausdrucksvolle Oberstimme. 

© John Eliot Gardiner 2007

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum “12. und 13. Sonntag nach Trinitatis”

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 134  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:   Valerie Botwright, Kontrabass – zum Download  als PDF 

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.CDs – Bach-Kantaten: für den 11. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG (Deutsche Gramophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 113 BWV 179 und BWV 199

Link: Inhalt eine CD

BWV 113  – “Herr Jesu Christ, du höchstes Gut”

BWV 179 –  ”Sieh zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei”

BWV 199 – “Mein Herze schwimmt in Blut”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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CD’s vom Label SDG  

CDs – Bach-Kantaten:  für den  12. und 13. Sonntag nach Trinitatis”    

Cover:  SDG 134 –  Vol. 6

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 134 – Vol. 6

Aufführungsorte:

Kantaten für den “12. und 13. Sonntag nach Trinitatis” 

Jakobskirche, Köthen am 10. September 2000

Dreikönigskirche, Frankfurt am 17. September 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:

Kantaten für den “12. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV 35  “Geist und Seele wird verwirret“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 134 – Vol.  6 – CD  1

BWV 69 a “Lobe den Herrn, meine Seele

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 134 – Vol.  6 – CD  1

BWV 137  Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 134–  Vol. 6 – CD 1

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den “13. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  33 – “Allein zu dir, Herr Jesu Christ”

Gardiner Pilgrimage CD 134 Vol. 6  – CD 2

BWV 77 – “Du sollst Gott, deinen Herren, lieben”

Gardiner Pilgrimage CD 134 Vol. 6 – CD 2

BWV 164 – “Ihr, die ihr euch von Christo nennt”

Gardiner Pilgrimage CD 134 Vol. 6 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”

vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann. Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach Cantata BWV 33 „Allein zu Dir, Herr Jesu Christ“

Kantate BWV 33 zum dreizehnten Sonntag nach Trinitatis für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Oboe I + II, Fagott, Streicher und Basso Continuo. 

Solisten:

Ruth Sandhoff (Alt)

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 33 – J. S. Bach Cantata  –  „Allein zu Dir, Herr Jesu Christ

Dritter Satz BWV 33 (aria alto, Solist: Ruth Sandhoff)

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-33/


Icon   Abendprogramm BWV 33 (121,7 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Herzliche Urlaubsgrüße aus der Schweiz. Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “11. Sonntag nach Trinitatis” – Infos zu Bachcelona 2013


BachFestival 2013 Bachcelona - These gorgeous photos of the Spanish pianist "Eulalia Solé"

         BachFestival 2013 Bachcelona – These gorgeous photos of the Spanish pianist „Eulalia Solé“

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 11.08.2013 begehen wir den 11. Sonntag nach „Trinitatis

Der 11. Sonntag nach Trinitatis widmet sich unserer Einstellung zu Gott und zu seinem Gnadenhandeln. Dafür werden im Evangelium die zwei völlig unterschiedlichen Charaktere des Pharisäers und des Zöllners einander gegenüber gestellt. Die übrigen Texte weisen mehr in die Richtung des „Seligwerdens aus Gnade“ und nicht aus Werken. Unsere Einstellung zu der Gnade Gottes ist entscheidend dafür, ob wir sie auch empfangen werden.

Am 11. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Erzählung vom Pharisäer und Zöllner und erfahren, dass unser Glaube nicht unser Verdienst, sondern die Gabe Gottes ist. Wir freuen uns an dieser Gabe, aber wir erkennen auch, dass wir dennoch fähig sind, gegen den Willen Gottes zu handeln. Darum sind wir froh und dankbar, dass Gott uns immer wieder die Möglichkeit zur Buße, zur Umkehr schenkt.

Wochenspruch:  

Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. (1. Petr 5, 5)

Wochenlied:

„Aus tiefer Not schrei ich zu dir „(EG 299)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 11. Sonntag nach Trinitatis 

BWV 113 – „Herr Jesu Christ, du höchstes Gut
BWV 179 – „Siehe zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei
BWV 199 – „Mein Herze schwimmt im Blut

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 179 “Siehe zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei,“

Kantate zum 11. Sonntag nach Trinitatis
für 4 Singstimmen, Oboen, Streicher und Basso continuo

Gerlinde Sämann, Sopran / Petra Noskaiová, Alt
Jan Kobow, Tenor / Dominik Wörner, Bass
La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 179 “Siehe zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei,

Magdalena Kozená, Sopran / Mark Padmore ,Tenor
Stephan Loges, Bass / Monteverdi Choir London
English Baroque Soloists /

Leitung: John Eliot Gardiner

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 179 “Siehe zu, daß deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei

Kantate am 11. Sonntag nach Trinitatis, BWV 179

Miah Persson, Sopran / Makoto Sakurada, Tenor
Peter Kooy, Bass
Bach Collegiums Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach 

BWV 199 “Mein Herze schwimmt im Blut“

Dorothee Mields (Sopran)
Freiburger BarockConsort 

Leitung: Petra Müllejans 

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 46 “Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei

Bogna Bartosz, Alt
Jörg Dürmüller, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdamer Barockchor & -Orchester

Leitung: Ton Koopman

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Carl Friedrich Gessel (1724-1793) 

„Sie sind nicht alle dem Evangelio gehorsam“

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 11 „Herr Jesu Christ, du höchstes Gut

Kantate zum 11. Sonntag nach Trinitatis,

Sibylla Rubens, Sopran; Annette Markert, Alt;

Christoph Prégardien, Tenor; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 11. Sonntag nach Trinitatis

BWV 113 – „Herr Jesu Christ, du höchstes Gut
BWV 179 – „Siehe zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei
BWV 199 – „Mein Herze schwimmt im Blut

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/ YouTube: BW 113 –  Herr Jesu Christ, du höchstes Gut“ (Interpret: Leonhardt )

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/ YouTube: BWV 179 –  Siehe zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei   –  (Interpret:  SDG. )

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/ YouTube: BWV 199  –  Mein Herze schwimmt im Blut   –  (Interpret: Harnoncourt ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Ein neuer Schwerpunkt beinhaltet BachFestivals im Ausland

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Neu – BachFestivals im Ausland 2013

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Erstmalig fand in Barcelona, Spanien Ende Juli 2013 ein Bachfestival 2013 statt. Hauptanliegen ist es, Bach’s Musik eine breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ich habe das Projekt via Internet mit großem Interesse verfolgt und habe großen Respekt für die hervorragenden Leistungen und voll besetzten Veranstaltungen in Barcelona.
BZM - Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

                                          BZM – Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

Eine geniale Marketing-Strategie der Veranstalter, den Ortsnamen Barcelona in BachCelona umzubenennen. Alle Beteiligten waren mit großem Einsatz und Freude dabei, das Festival zu einem kulturellen Glanzpunkt in Barcelona zu führen.

BACHCELONA
Festival Bach de Barcelona
del 25 al 28 de juliol de 2013
www.bachcelona.com

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Ein wunderschönes Video BachFetival Bachcelona 2013 zur Einstimmung.

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Projektbeschreibung:

BACH CELONA , eine neue Initiative in Barcelona mit dem Ziel, eine Reihe von Aktivitäten und Konzerte im Zusammenhang mit dem Komponisten  J.S. Bach, wird im Juli 2013 geplant werden. Wie ? – Das Festival wird in symbolträchtigen Stätten der Stadt veranstaltet wierden. Kathedrale von Barcelona und der Basilika Santa Maria del Mar – im Juli 25-28 2013 Schlusstag zeitgleich mit der jährlichen Gedenkfeier von J.S. Bach’s Tod.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der Basilica de Santa Maria del Mar 28. Juli 2013. Bach-Zum-Mitsingen im liturgischen Gottesdienst integriert.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der „Basilica de Santa Maria del Mar “ am 28. Juli 2013. BZM – „Bach-Zum-Mitsingen“ im liturgischen Gottesdienst integriert. Es erklingt das BWV 105 „Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht“

Die Aktivitäten, die wir vorschlagen, im Rahmen der BACH CELONA wollen wir über das Konzert Forum geben. Unser Ziel ist es, immer die Erfahrung-Seite, die Interaktion, die Verbreitung und die meisten unerwartet und spielerische Aspekte J.S. Bach’s Musik in jedem von diesen Aktivitäten zu fördern.

Video: BachCelona, „J.S. Bach’s Musik zwischen Umgebungsgeräuschen einer U-Bahn

Die Stille vor Bach.

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BACH CELONA Festival ursprünglichen Ziel ist es, weiter zu bereichern, ein bereits bestehendes Projekt in Barcelona, ​​BACH ZUM Mitsingen, die J.S. Bach Kantaten bietet in partizipativen Sharing-Sitzungen. Die Kantate BWV 105, die das Festival in der Basilica de Santa Maria del Mar am 28. Juli schließt, ist tatsächlich eine der Produktionen in diesem Projekt enthalten. Für weitere Informationen über BZM –  Bach Zum Mitsingen“, besuchen Sie bitte die Website unter www.bachzummitsingen.com . Dort finden Sie alle Informationen über das Projekt sowie alle geplanten Kantaten für 2013.

Das Projekt „BZM –  Bach Zum Mitsingen“ für 2014 ist in der Planung.

Werden Blog-Mitglieder „Bach Zum Mitsingen“ beim BachFestival – BachCelona 2014 mitwirken. Eine Reise in den Süden hat seine Reize. Selbstverständlich werde die Bach-Kantaten in der deutschen Urfassung aufgeführt. Die spanische Sprache ist für Mitwirkende aus Deutschland nicht unbedingt erforderlich.

Die spanische Pianistin Eulàlia Solé

trat mit einem Klavierprogramm von J.S. Bach während des BachFestivals Bachcelona 2013 auf.

Video: En el nombre de J.S. Bach / Präludium und Fuge b-moll BWV 867: Präludium

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Pianistin aus Spanien Eulàlia Solé spielt J.S. Bach

Eulàlia Solé plays the Goldberg Variations’s Aria in the presentation of her CD Variaciones Goldberg – BACH edited in 2011 by Verso.
http://www.eulaliasole.com

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Rehearsal und Konzert am selben Tag der Kantate BWV 140 von J.S. Bach. Diese Aktivität wurde im Rahmen der partizipativen BACH ZUM Mitsingen und der ikonischen Basilika von Santa Maria del Mar in Barcelona durchgeführt. Einige Funktionen dieses Projekt sind arbeitsintensiv und Partizipation, die Interpretation von historischen Instrumenten und die Tatsache, stets die liturgische Termine für die jede Kantate geschrieben wurde.

Video: BMZ – Bach Zum Mitsingen:

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 10. Sonntag nach Trinitatis 

Dom, Braunschweig am 27. August 2000

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Anmerkung:

Für den 11. Sonntag nach Trinitatis liegt ein Reisetagebuch von Sir Gardiner nicht vor, die Kantaten für den 11. So. nach Trinitatis wurden von der DGG (Deutschen Gramophon Gesellschaft) eingespielt und veröffentlicht.

Kantaten für den 12. Sonntag nach Trinitatis 

Jakobskirche, Köthen am 10. September 2000

Kantaten-Beschreibung: Lobe den Herrn, meine Seele“ –  BWV 69 a 

Als Bach 1717 in Köthen ankam, um als Kapellmeister und ‚Director derer Cammer-Musiquen’ in den Dienst des jungen Fürsten Leopold zu treten, dürfte ihm klar gewesen sein, was man von ihm erwarten würde und dass er keine neue Kirchenmusik zu liefern hätte. Fürst Leopold war, wie sein Vater vor ihm, streng reformierten Glaubens, und die in der Jakobskirche, der am Marktplatz gelegenen Hauptkirche der Stadt, praktizierte kalvinistische Liturgie bot – bis auf ganz besondere Gelegenheiten – keinen Platz für figurierte Musik. Als wir das herrliche spätgotische Bauwerk betraten, um dort zu proben, versuchte ich mir vorzustellen, wie diese Kirche im März 1729 ausgesehen haben mochte, ‚schön erleuchtet, doch ganz mit Schwarz ausgeschlagen’, als Leopold zu später Stunde in der Fürstengruft beigesetzt wurde.

War Bach unbehaglich zumute, oder fühlte er sich gar ein bisschen bestätigt, als er, diesmal mit Anna Magdalena und seinem ältesten Sohn Friedemann an seiner Seite, seinem geliebten ehemaligen Dienstherrn die letzte Ehre erwies? Während seiner fünfeinhalbjährigen Amtszeit war ihm und seiner Familie, ebenso wie Leopolds verwitweter Mutter, der Gottesdienstbesuch nur in der lutherischen Agnuskirche gestattet gewesen, und zwischen den Pfarrern der beiden Kirchen bestand offene Feindschaft, wie er es in Mühlhausen erlebt hatte, als er Anfang zwanzig war. Ungefähr sechs Jahre nach seiner Abreise nach Leipzig kehrte nun Bach mit einem umfangreichen Werk zurück, das Arien und Chöre aus der Trauerode BWV 198 und der Matthäus-Passion parodierte. Für die Trauergemeinde und die aus Leipzig, Halle und verschiedenen Nachbarstädten aufgebotenen Musiker muss das Erleben dieser Musik im Rahmen einer neuen Trauerfeier außerordentlich bewegend gewesen sein.

Wir hingegen waren mit einer Rarität nach Köthen gekommen – einem der fröhlichsten Programme der ganzen Trinitatiszeit. Nach so vielen Wochen voller Feuer und Schwefel, furchteinflößenden Warnungen vor teuflischen Verführungen, Doppelzüngigkeit, falschen Propheten und ähnlich schrecklichen Dingen war es eine Wohltat, heiteren, festlichen Stücken zu begegnen, das eine mit obligater Orgel und zwei mit Pauken und Trompeten, Instrumente, die für Bach zum Talisman geworden waren. Die Sorge, diese Pauken-und-Trompeten-Eingangschöre in C- oder D-dur könnten recht formelhaft oder ewig gleich wirken, ist unbegründet: Sie weisen in Stimmung, Textur und Affekt subtile Unterschiede auf.

Der Eingangschor von BWV 69a “Lobe den Herrn, meine Seele”, später für die Ratswahl umgearbeitet, ist eine freie Komposition erhabenster Größe. Bach jubiliert und frohlockt, er zieht aus den Farbkontrasten zwischen den drei Instrumentengruppen in seinem Orchester (Blechbläser, Holzbläser und Streicher) und den Unterteilungen innerhalb jeder Gruppe den größten Nutzen. Das Markenzeichen dieser Fantasie ist die Art, wie zwei harmlos klingende Takte mit trillerartig aufsteigendem Figuren einem frohlockenden, zwerchfellerschüttenden Motiv aus zwei kurzen Noten weichen, die auf der zweiten Zählzeit aufeinanderfolgender 3/4-Takte wiederholt werden – euphorisch, bukolisch, doch dem Text aus Psalm 103 durchaus angemessen: ‚Lobe den Herrn, meine Seele’. Ein solcher Chor lässt erkennen, wie unscharf die Trennung ist (wenn sie überhaupt existiert) zwischen Bachs geistlicher Festmusik und seiner Musik für weltliche Feiern – den Geburtstagsoden oder auch den Quodlibets, die seine Familie bei ihren jährlichen Zusammenkünften sang.

Der Hauptteil des Chorfugatos beginnt mit einer kreiselnden Variante der trillerartigen Eröffnung, die sich zu einer lyrischen Schlusswendung glättet. Der zweite Teil ist insgesamt lyrischer, enthält längere Noten mit Vorhalten und verweist voller Pathos auf die Worte ‚Vergiss nicht’. Doch wie vorauszusehen ist, wird das Beste erst noch kommen: Bach führt die beiden Fugen zusammen, und die Musik feuert plötzlich aus allen Rohren. Die erste Trompete schmettert das erste Fugenthema, fast wie eine Generalprobe für den widersinnigen Lick, der in den letzten sieben Takten von ‚Cum sancto Spirito’ aus der h-moll-Messe auftaucht, über Fanfareneinwürfe der tiefen Blechbläser und ein aufstrebendes Thema für Sopran- und Tenorstimmen gelagert und mit der Garantie, wie nur Bach sie zu liefern vermag, dass alle Emotionen angesprochen werden, dass allein ihre Begeisterung, ihr rhythmischer Schwung die Stimmung hebt. Keine Segmentierung der Bauelemente in der Verarbeitung dieser Fuge – alle führen auf Motive zurück, die im Orchestervorspiel und in der Verteilung auf die verschiedenen Gruppen (Chor und dreigeteiltes Orchester) zum ersten Mal zu hören waren – vermag Bachs Erfindungsgabe, seine Art, dem Hörer ständig neue Überraschungen zu bieten und doch alle Bauelemente nahtlos ineinander zu verweben, auch nur ansatzweise zu bestimmen, geschweige denn auf das Wesentliche zu reduzieren.

Wer auch immer Bach den Text zu dieser Kantate geliefert haben mag, er übernahm, mit geringfügigen Änderungen, einen Text für diesen Sonntag, den Johann Knauer drei Jahre zuvor in Gotha veröffentlicht hatte. Dieser verwendet Markus’ Bericht, wie Jesus einen Taubstummen heilt, als Metapher für Gottes ‚Hut und Wacht’ und liefert dem Psalmisten den Vorwand, zum Lobpreis Gottes aufzurufen. Die Verweise auf das Wunder sind zahlreich; ‚Ach, dass ich tausend Zungen hätte… zu Gottes Lob…’ im Eingangsrezitativ des Soprans, die Verwendung des Wortes ‚hephata’ (aramäisch für ‚öffne dich’), mit dem Jesus den Tauben geheilt hat, im Alt- Rezitativ (Nr. 4), und eine Verknüpfung zwischen dem Wunder und dem Psalmtext, ‚alsdenn singt mein Mund mit Freuden’, in der Bass-Arie (Nr. 5).

Diese weist, wie zuvor die Tenor-Arie, einen Dreiertakt auf, erstere eindrucksvoll in der Verflechtung klanglich differenzierter Holzblasinstrumente (Blockflöte, Oboe da caccia und Fagott), letztere in der Natürlichkeit der Textausdeutung. Wenn man die ersten beiden Zeilen, ‚Mein Erlöser und Erhalter, nimm mich stets in Hut und Wacht’, laut spricht, wird man sofort verstehen, warum sich Bach für einen schwungvollen 3/4- oder 9/8-Takt entschieden hat, dessen rhythmisches Muster der Sarabande mit ihren punktierten französischen Rhythmen entspricht: triolisierte Melismen über einem langsamen chromatischen Abstieg im Continuo bei dem Gebet ‚Steh mir bei in Kreuz und Leiden’, blumiger Überschwang bei dem Versprechen ‚alsdenn singt mein Mund mit Freuden’. Diese Gegensätze rhythmischer Deklamation und Stimmung unterstreicht Bach, wie es gar nicht seine Art ist und sehr ausgiebig, mit akribischen Angaben zur Dynamik im Solopart der Oboe und den begleitenden Streichern, von forte über poco forte bis piano und pianissimo, die alle dazu dienen, die Stimmen deutlich herauszuarbeiten und die Ausdrucksbewegung dieser herrlichen Arie genau festzulegen. Der abschließende Choral stammt aus der Weimarer Kantate BWV 12 Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen, verzichtet jedoch merkwürdigerweise auf ihre ausdrucksvolle Oberstimme. 

© John Eliot Gardiner 2007

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum “12. und 13. Sonntag nach Trinitatis”

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 134  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:   Valerie Botwright, Kontrabass – zum Download  als PDF 

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.CDs – Bach-Kantaten: für den 11. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG (Deutsche Gramophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 113 BWV 179 und BWV 199

Link: Inhalt eine CD

BWV 113  – “Herr Jesu Christ, du höchstes Gut”

BWV 179 –  ”Sieh zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei”

BWV 199 – “Mein Herze schwimmt in Blut”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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CD’s vom Label SDG  

CDs – Bach-Kantaten:  für den  12. und 13. Sonntag nach Trinitatis”    

Cover:  SDG 134 –  Vol. 6

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 134 – Vol. 6

Aufführungsorte:

Kantaten für den “12. und 13. Sonntag nach Trinitatis” 

Jakobskirche, Köthen am 10. September 2000

Dreikönigskirche, Frankfurt am 17. September 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:

Kantaten für den “12. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV 35  “Geist und Seele wird verwirret“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 134 – Vol.  6 – CD  1

BWV 69 a “Lobe den Herrn, meine Seele

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 134 – Vol.  6 – CD  1

BWV 137  Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 134–  Vol. 6 – CD 1

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den “13. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  33 – “Allein zu dir, Herr Jesu Christ”

Gardiner Pilgrimage CD 134 Vol. 6  – CD 2

BWV 77 – “Du sollst Gott, deinen Herren, lieben”

Gardiner Pilgrimage CD 134 Vol. 6 – CD 2

BWV 164 – “Ihr, die ihr euch von Christo nennt”

Gardiner Pilgrimage CD 134 Vol. 6 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”

vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann. Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach Cantata BWV 33 „Allein zu Dir, Herr Jesu Christ“

Kantate BWV 33 zum dreizehnten Sonntag nach Trinitatis für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Oboe I + II, Fagott, Streicher und Basso Continuo. 

Solisten:

Ruth Sandhoff (Alt)

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 33 – J. S. Bach Cantata  –  „Allein zu Dir, Herr Jesu Christ

Dritter Satz BWV 33 (aria alto, Solist: Ruth Sandhoff)

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-33/


Icon   Abendprogramm BWV 33 (121,7 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Grüße

Volker