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J.S. Bach – Kantate BWV 82 „Ich habe genug“ – zum Fest Mariä Reinigung!


J.S. Bach – Kantate BWV 82 „Ich habe genug“ – zum Fest Mariä Reinigung!

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Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Kantate BWV 82 „Ich habe genug“ (2. Februar 1727)

Fest Mariä Reinigung 

1. Ich habe genug (Arie: B)
2. Ich habe genug (Rezitativ: B) 07:25
3. Schlummert ein, ihr matte Augen (Arie: B) 08:26
4. Mein Gott! wann kömmt das schöne: Nun! (Rezitativ: B) 18:04
5. Ich freue mich auf meinen Tod (Arie: B) 18:47

Bass Solist: Peter Kooy

Aufgeführt von Philippe Herreweghe und dem Chor & Orchester von La Chapelle Royale.
Aufnahme von 1991.

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„Ich habe genug“ wurde für das Fest der Reinigung der Jungfrau Maria geschrieben (2. Februar – Mariä Lichtmess), das 1727 (das Jahr seiner Zusammensetzung) am vierten Sonntag nach dem Dreikönigsfest fiel.  Zu dieser Gelegenheit entstand die Kantate BWV 83 („Erfreute Zeit im neuen Bunde“) aus dem Jahr 1724, die zum ersten der fünf jährlichen Kantatenzyklen von Bach gehört und deren Libretto (anonym) fehlt zu einem biblischen Text.

Die frühe Version in c-Moll wurde später einigen Veränderungen unterworfen, ohne jedoch ihren Charakter als Solokantate zu verlieren. 1731 wurde es für Sopran in e-Moll transponiert, 1735 dann erneut für Mezzosopran mit Querflöte anstelle von Oboe revidiert und schließlich zwischen 1745 und 1748 wieder in seine ursprüngliche Form zurückversetzt mit einer Rückkehr zum Basssolisten Die Oboe wurde durch eine Oboe da Caccia ersetzt.

Das Rezitativ „Ich habe genug“ (Nr. 2) und die Arie „Schlummert ein“ (Nr. 3) im Notenbüchlein ab 1725 für Anna Magdalena Bach, aber diese Stücke wurden erst vor 1730 eingefügt, was beweist, dass die Version im Kantaten-Score wurde vor diesem Datum geschrieben. Die Kantate hat keinen Chor und besteht aus nicht mehr als drei Arien und zwei Rezitativen. Alle Arien verwenden identische instrumentale Kräfte (konzertierende Oboe, Streicher und Continuo), die in Bach einzigartig sind; die Rezitative sind „einfach“, aber mit Passagen im Arioso-Stil.

Die gesamte Partitur ist von einem persönlichen und intimen Ton (wieder in der ersten Person) durchdrungen, der eng mit dem Lied von Simeon verwandt ist und sich an Gott wendet, nachdem er das Jesuskind in seine Arme genommen hat: „Denn meine Augen haben dein Heil gesehen“ 2, 30) – uns wurde gesagt, dass Simeon durch den Heiligen Geist offenbart wurde, „dass er den Tod nicht sehen sollte, bevor er den Christus des Herrn gesehen hatte“ (Lk 2, 36). Von der ganzen Evangelienerzählung der Darstellung Christi im Tempel (Lukas 2, 22-32) hat der Dichter nur diesen Aspekt beibehalten, mit dem Ergebnis, dass die Kantate zu einer Betrachtung des Todes wird, die als die Befreiung von den Bedrängnissen dieser Welt und der Vereinigung der Seele mit ihrem Erretter.

Jede der drei Arien folgt einem bestimmten formalen Muster. Die erste (A B B ‚) ist eine Seite voller Traurigkeit, die oft mit der Arie „Erbarme dich, mein Gott“ aus der Matthäus-Passion verglichen wurde. Das zweite, ein Wiegenlied, das die Kantate berühmt gemacht hat, ist auch in der Stimmung mit dem großen Meisterwerk vergleichbar, das zur gleichen Zeit geschrieben ist; es hat die Form einer erweiterten Da Capo Arie (A-BAC-A). Die dritte Arie, tänzerisch im Charakter, ist eine freie Da-Capo-Form. “
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Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Cantata BWV 82 „Ich habe genug“ (2 February 1727) or the Feast of the Purification of the Virgin Mary!

1. Ich habe genug (Aria: B)
2. Ich habe genug (Recitative: B) 07:25
3. Schlummert ein, ihr matten Augen (Aria: B) 08:26
4. Mein Gott! wann kömmt das schöne: Nun! (Recitative: B) 18:04
5. Ich freue mich auf meinen Tod (Aria: B) 18:47

Bass Soloist: Peter Kooy

Performed by Philippe Herreweghe and the Choir & Orchestra of La Chapelle Royale.
Recording: 1991.

„‚Ich habe genug‘ was written for the Feast of the Purification of the Virgin (2 February — Candlemas Day), which in 1727 (the year of its composition) fell upon the fourth Sunday after Epiphany. It has been established that another cantata was performed on this occasion, BWV 83 (Erfreute Zeit im neuen Bunde) written in 1724 and therefore belonging to the first of the five annual cycles of cantatas composed by Bach. The libretto of this new cantata (anonymous) is lacking in any reference to a biblical text.

The early version in C minor was later subjected to a number of changes without, however, losing its character as a solo cantata. It was transposed into E minor for soprano in 1731, then, in 1735, revised again for mezzo-soprano with a transverse flute instead of an oboe, and finally it regained its original shape between 1745 and 1748 with a return to the bass soloist while the oboe was replaced by an oboe da caccia.

The recitative ‚Ich habe genug‘ (No. 2) and the aria, ‚Schlummert ein‘ (No. 3) figure in the Notenbüchlein compiled for Anna Magdalena Bach from 1725 on, but these pieces were not inserted before 1730, which proves that the version in the cantata score was written before that date. The cantata has no chorus and consists of no more than three arias and two recitatives. All the arias employ identical instrumental forces (concertante oboe, strings and continuo), which is unique in Bach; the recitatives are ’simple‘, but with passages in arioso style.

The entire score is suffused with a personal and intimate tone (again in the first person), closely related to the Song of Simeon, addressing God after having taken the infant Jesus in his arms, ‚For mine eyes have seen thy salvation‘ (Luke 2, 30) — we are told that it had been revealed to Simeon by the Holy Ghost ‚that he should not see death, before he had seen the Lord’s Christ‘ (Luke 2, 36). Of the whole Gospel narrative of Christ’s presentation in the Temple (Luke 2, 22-32) the poet has retained only this aspect, with the result that the cantata becomes a contemplation of death considered as the liberation from the afflictions of this world and the uniting of the soul with its Savior.

Each of the three arias follows a particular formal pattern. The first (A B B‘) is a page filled with sadness which has often been compared with the aria, ‚Erbarme dich, mein Gott‘ from the St. Matthew Passion. The second, a lullaby which has made the cantata famous, is also comparable in mood to the great masterpiece written at the same period; it has the form of an expanded da capo aria (A- BAC-A). The third aria, dance-like in character, is in a free da capo form.“

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den 5. Sonntag nach Epiphanias


Nikolai Kirche in Leipzig. Hier wirkte J. S. Bach.

                                       Nikolai Kirche in Leipzig. Hier wirkte J. S. Bach.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J. S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 08.02.2015 begehen wir den 5. Sonntag nach Epiphanias.   

Da der 5. Sonntag nach Epiphanias nur sehr selten vorkommt, stehen nur drei Perikopen als Grundlage für die Predigt zur Verfügung. Ein Vorschlag für den Umgang mit dieser Situation wäre, in Reihe 4 einfach wieder den Text der Reihe 1 zu nehmen, usw. Eine andere Möglichkeit ist, auf den Kontext in der Gemeinde zu achten und den Predigttext den Gegebenheiten entsprechend zu wählen.

Es ist auch nicht abwegig, das Thema des Sonntags selbst als Grundlage für die Predigt zu nehmen und dazu die drei Predigttexte heranzuziehen, da diese sonst ohnehin sehr selten vorkommen. Inwieweit man dann allerdings allen Texten gerecht werden kann, liegt in der Hand der Predigerin oder des Predigers. Das Evangelium ist das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen – ein Sinnbild für die Gemeinde, die in ihrer Vollkommenheit erst am Ende der Zeit erkennbar wird. Die Epistel blickt ähnlich auf das Ende der Zeit, indem sie das Versprechen wiederholt, dass unser Herr Jesus Christus die Gemeinde bis ans Ende fest erhalten wird. Die alttestamentliche Lesung hingegen stellt Gott vor als den Allmächtigen, mit dem niemand verglichen werden kann. Am 5. Sonntag nach Epiphanias erfahren wir, dass Gott treu ist auch und gerade dann, wenn wir in dem Bewußtsein, in die Schuld dieser Welt verflochten zu sein, meinen, in der Unruhe und dem Unfrieden unserer Welt unterzugehen. Wir werden daran erinnert, dass es Gott ist, der die Geschichte lenkt und der auch unser persönliches Geschick in der Hand hält.

Wochenspruch: 

Der Herr wird ans Licht bringen, was im Finstern verborgen ist, und wird das Trachten der Herzen offenbar machen. (1. Kor 4, 5b)

Wochenlied: 

„Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ (EG 246)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 5. Sonntag nach Epiphanias 

sind in der liturgischen Form in Leipzig nicht vorgesehen..!!

Ich stelle Videos für den Sonntag Estomihi zur Verfügung..!!

BWV 22   –  Jesus nahm zu sich die Zwölfe

BWV 23   –  Du wahrer Gott und Davids Sohn

BWV 127 –  Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott

BWV 159 –  Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr. WDR3 – 

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 18 “Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“

Kantate zum Sonntag Sexagesimae für Soli, Chor, Streicher und Basso continuo;

Katharine Fuge, Sopran; Jan Kobow, Tenor;

Stephan MacLeod, Bass;

Ricercar Consort,

Leitung: Philippe Pierlot

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur –

Kantate Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 18 „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt,

Nuria Rial, Sopran / Makoto Sakurada, Tenor

Dominik Wörner, Bass /

Chor und Orchester der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag um 08:04 – 09:00 Uhr Bach-Kantate

BWV 181 „Leichtgesinnte Flattergeister

Kantate am Sonntag Sexagesimae, BWV 181

Lisa Larsson, Sopran / Elisabeth von Magnus, Alt

Gerd Türk, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08031 bis 08:30 Uhr SWR2 –

BWV 181 „Leichtgesinnte Flattergeister

Yukari Nonoshita (Sopran) Robin Blaze (Altus)

Gerd Türk (Tenor) Peter Kooij (Bass)

Chor und Orchester des Bach Collegiums Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 181 „Leichtgesinnte Flattergeister

Kantate am Sonntag Sexagesimae

Lisa Larsson, Sopran / Elisabeth von Magnus, Alt

Gerd Türk, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/ipg/index.html
mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach: 06:25 Uhr 

Einführung zur Kantate

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06:30 Uhr Kantate

BWV 18 „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt,

Nuria Rial, Sopran / Makoto Sakurada, Tenor

Dominik Wörner, Bass /

Chor und Orchester der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 126  „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“

Kantate zum Sonntag Sexagesimae

Robin Blaze (Altus) Gerd Türk (Tenor) Peter Kooij (Bass)

Chor und Orchester des Bach Collegiums Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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Videos 

Bach-Kantaten für den 5. Sonntag nach Epiphanias 

sind in der liturgischen Form in Leipzig nicht vorgesehen..!! 

Ich stelle Videos für den Sonntag Estomihi zur Verfügung..!!

BWV 22   –  Jesus nahm zu sich die Zwölfe

BWV 23   –  Du wahrer Gott und Davids Sohn

BWV 127 –  Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott

BWV 159 –  Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem

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/ YouTube: BWV 22 –  

Jesus nahm zu sich die Zwölfe“  (Interpret: Philippe Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 23  –  Du wahrer Gott und Davids Sohn –  (Interpret: Helmuth Rilling)

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/ YouTube: BWV 127   Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott“  (Interpret: Philippe Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 159 –  Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem –  (Interpret: Koopman )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

 Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel. Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger

Geistliches-Konzert: „Ich will in Friede fahren“

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung: >>  h i e r  <<

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Video YouTube

Johann Gottfried Walther (1684-1748): Concerto del Signr. Taglietti B-Dur / B major Adagio – Allegro – Adagio – Allegro

Frederik Kranemann, Orgel von Johann Georg Schröter, 1724, restauriert 1995 durch Orgelbau Waltershausen, St. Petri Kirche Wandersleben / Thüringen Frederik Kranemann, organ by Johann Georg Schröter, 1724 restaured in 1995 by Orgelbau Waltershausen St. Petri Chruch Wandersleben / Thuringia

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Johann Philipp Krieger (1649 — 1725)

O Jesu, du mein Leben
Cantata per l’Epifania per Alto, Violino, Viola da Gamba e Basso Continuo

Marco Di Chio, controtenore
Elisabeth Lochmann, violino barocco
Felipe Leon, viola da gamba
Chiara Minali, clavicembalo

Cappella Giusti, Basilica di Santa Anastasia (Verona)
4 luglio 2012

O Jesu, du mein Leben,
dir hab‘ ich mich ergeben,
den deine Güt‘ ist mir bewußt,
O Jesu, meines Herzens Lust.
Wie dich das Heidenvolk gefunden in der Ferne,
So folg‘ ich deinem Wort als meinem Morgensterne.
Du, du bist meine Wonne und meines Lebens Sonne,
Du bist mein auserwähltes Teil,
Der Seelen Trost und ewig’s Heil.
D’rum, wenn ich dich nur habe,
So hab‘ ich eine Gabe,
Die besser ist,
Als Gold und Geld,
Ja köstlicher, als alle Welt.
Ich bin und bleibe deine,
Du bist und bleibest meine,
Dir schenk‘ ich Weihrauch,
Myrhen, Gold;
Gott, Mensch und König,
sei mir hold!
Wie dich das Heidenvolk gefunden in der Ferne,
So folg‘ ich deinem Wort als meinem Morgensterne.

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: King’s College Chapel, Cambridge am 05.03.2000

BWV 23  „Du wahrer Gott und Davids Sohn“

Kantaten für den Sonntag Estomihi / Quinquagesimae

BWV 23 ist alles in allem sehr viel feierlicher angelegt und sollte nach der Predigt und Austeilung des Abendmahls aufgeführt werden. Es wirkt wie Passionsmusik, und in der Tat scheint Bach den abschließenden Satz, eine Vertonung des deutschen Agnus Dei, einer bereits existierenden Kantate aufgepfropft zu haben, kurz nachdem er zu seiner Aufnahmeprüfung in Leipzig erschienen war (er scheint zu der verloren gegangenen Vertonung seiner Weimarer Passion zu gehören und würde 1725 in der eiligen Überarbeitung seiner Johannes-Passion noch einmal verwertet werden).

Die Kantate betont, wie sich Jesus ausdrücklich den Kranken und Behinderten – und daher Außenseitern der Gesellschaft – zuwendet und sie heilt. Bachs Eingangssatz ist ein langsames Duett in c-moll für Sopran und Alt mit zwei obligaten Oboen (Matthäus 20, 30–34 berichtet von zwei Blinden), eine lange Arie, die inmitten von Elend auf ergreifende Weise an das Mitgefühl appelliert und deren kammermusikartiges Geflecht für Bachs Köthener Zeit typisch ist – reich ausgeschmückt und dicht und keine leichte Kost für Bachs kritische Gutachter. Ihr folgt ein Accompagnato für Tenor und Streicher, worin die Oboe und erste Violine das lutherische Agnus Dei ohne begleitenden Text spielen.

Der ursprüngliche Schluss dieser Kantate war der schwungvolle, rondoartige Chor ‚Aller Augen warten, Herr, auf dich’ (Nr. 3), worin das Gebet des Blinden, nun von Tenor und Bass gesungen, siebenmal durch den Text aus Psalm 145 unterbrochen wird, jedes Mal auf einer Basslinie, die, nun in g-moll, die Konturen der einleitenden melodischen Phrase des Agnus Dei nachzeichnet. Bachs Entschluss, seine frühere Passionsvertonung des Agnus Dei als langsamen, vorwiegend homophonen Choral anzufügen, war sicher eine strategisch vernünftige Entscheidung: Sie zeigte seinen zukünftigen Dienstherren auf Anhieb sein breites stilistisches und exegetisches Spektrum. Ein Pressebericht, durch einen ‚Sonderkorrespondenten’, erschien im Hamburger Relationscourier: ‚Am verwichenen Sonntage Vormittage machte der Hochfürstl. Capellmeister zu Cöthen, Mr. Bach, allhier in der Kirchen zu St. Thomä wegen der bisher noch immer vacant stehenden Cantor-Stelle seine Probe, und ist desselben damahlige Music von allen, welche dergleichen ästimiren, sehr gelobet worden.’ Wie gern hätte man von jenen Leuten wissen mögen, ‚welche dergleichen ästimiren’, ob sie das recht konventionelle (vielleicht nur auf den Nutzen ausgerichtete)

BWV 22, das an Kuhnau erinnerte, geneigter aufnahmen – oder das eher raffinierte und spitzfindige BWV 23, dessen Aufteilung der Anfangsverse im Stile Neumeisters in drei Sätze, wie eine italienische Sonate, nicht so sehr vom Text, sondern von kompositorischen und strukturellen Erfordernissen diktiert war. Wenn Bachs Prüfer hinsichtlich der Komplexität seiner Musik Zweifel gehabt oder sie als ‚schwülstig oder verworren’ disqualifiziert haben mögen (wie J. A. Scheibes berühmte Notiz andeutet), welche Reaktion hat dann wohl das spätere Kantatenpaar ausgelöst, das zwei und sechs Jahre später, 1725 BWV 127 und 1729 BWV 159, für diesen Sonntag komponiert wurde? Was Laurence Dreyfus Bachs ‚unbezähmbaren Schöpfergeist’ nannte, führte im Laufe der nächsten Jahre dazu – wie wir bei jeder neuen Folge der wöchentlich zu liefernden Kantaten feststellen –, dass der Komponist mit Werken hervortrat, von denen jedes einzelne seine ungeheure Musikalität und seinen unerschöpflichen Ideenreichtum bewies und dessen einzelne Bestandteile durch eine unvergleichliche technische Meisterschaft in Schach gehalten wurden, die jedoch gleichzeitig Musik enthielten, welche die Sinne ansprach und den Geist nährte.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Estomihi / Quinquagesimae

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG 

Link:  CD’s  von SDG – Bach-Kantaten

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SDG 118 Vol. 21 Cover:  CDs – SDG 118 – Vol. 21

CD 1 zum Sonntag Estomihi / Quinquagesimae

Link:  CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 22   „Jesus nahm zu sich die Zwölfe

BWV 23   „Du wahrer Gott und Davids Sohn“

BWV 127 „Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott“

BWV 159 „Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem“

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Bachfest Leipzig vom 12.06. bis 21.06.2015

“So herrlich stehst du, liebe Stadt!”

Das Bachfest 2015 steht unter dem Motto “So herrlich stehst Du, liebe Stadt!”. Zum Jubiläum der Ersterwähnung Leipzigs vor 1.000 Jahren werden musikalische Werke aufgeführt, die in der sächsischen Metropole entstanden oder mit ihrem Musikleben unmittelbar verbunden sind.

Vom 12. bis 21. Juni 2015 sind namhafte Künstler und Ensembles eingeladen, darunter Philippe Herreweghe und das Collegium Vocale Gent, Masaaki Suzuki und als “Ensemble in residence” das Ensemble 1704 unter Leitung von Vaclav Luks.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2015 beginnt am 15. Oktober 2014.

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Programm zum Download als PDF –

Programm Bachfest Leipzig 2015 

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Sitzpläne Leipzig Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche  Leipzig als  PDF zum Herunterladen 

Sitzplan der Nikolaikirche  in Leipzig als PDF zum Download   

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Tickets:

Ein través de  Ticket Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon: +49 (0) 341/91 37-3 33

Fax: +49 (0) 341/91 37-3 35

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Ein  Video von Thomanerchor

St. John Passion, BWV 245: Part I: Chorale: Herr, unser Herrscher (Chorus)

Artist: Agnes Giebel
Artist: Marga Hoffgen
Artist: Ernst Hafliger
Artist: Franz Kelch
Artist: Hans-Olaf Hudemann
Choir: St. Thomas’s Boys Choir
Conductor: Gunther Ramin
Orchestra: Gewandhaus Orchestra
Composer: Johann Sebastian Bach

Aufnahme von 1954

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 Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV  22 Ich steh mit einem Fuß im Grabe

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  22 Jesus nahm zu sich die zwölfe“  Kantate BWV 22 zum Sonntag Estomihi

für Alt, Tenor und Bass Vokalensemble, Oboe, Fagott, Streicher und Continuo

Solisten: Markus Forster, Alto; Johannes Kaleschke, Tenor; Ekkehard Abele, Bass

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung: unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-22/

Symbol  Abendprogramm BWV 22 (511,1 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei –  Amazon – mit Hörproben

Link: mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 22 –  Fünfter-Satz-  (Choral)  

„Jesus nahm zu sich die zwölfe“ Im Video zu sehen:

Kantate BWV 22 – fünfter Satz – Choral:  „Ertöt uns durch dein Güte“

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Jede Kantaten-Aufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf.

Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 („Schmücke dich, o liebe Seele“).

YouTube Video

Werkeinführung BWV 180

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Orgue : Rudolf Lutz
Chanteurs : Ensemble Renaissance de Lausanne, dir. Gaël Liardon
enregistré à l’église Saint-Paul, Lausanne, le 23 mai 2004

1) 1ère strophe, accompagnement improvisé
2) J.S. Bach, BWV 654

Schmücke dich, o liebe Seele,
Lass die dunkle Sündenhöhle!
Komm ans helle Licht gegangen,
Fange herrlich an zu prangen!
Denn der Herr, voll Heil und Gnaden,
Will zu seinem Tisch dich laden;
Der den Himmel kann verwalten,
Will jetzt Herberg‘ in dir halten.

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

New – J.S. Bach Organ work BWV 681
„Wir glauben alle an einen Gott“
Organist: Leo Doeselar
Wallonische Kirche Amsterdam

Link zum Video nachstehend:

http://allofbach.com/nl/bwv/bwv-681/detail/

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

J.S. Bach, Kantate

J.S. Bach, Kantate BWV 2 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“: Nr. 1 Coro „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“ | Stuttgarter Kantorei | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

J.S. Bach, Kantate BWV 2 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“: Nr. 4 Recitativo „Die Armen sind verstört“ & Nr. 5 Aria „Durchs Feuer wird das Silber rein“ | Benjamin Appl (Bass) & Andreas Weller (Tenor)

J.S. Bach, Kantate BWV 2 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“: Nr. 6 Choral „Das wollst du, Gott, bewahren rein“ | Stuttgarter Kantorei | Stiftsbarock Stuttgart

 

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Herzliche Sonntagsgrüße an alle Besucher !

Volker

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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den 5. Sonntag nach Epiphanias


"San Niccolò a Lipsia" - Die Nikolaikirche in Leipzig

                                                   „San Niccolò a Lipsia“ – Die Nikolaikirche in Leipzig

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J. S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 09.02.2014 begehen wir den 5. Sonntag nach Epiphanias.   

Da der 5. Sonntag nach Epiphanias nur sehr selten vorkommt, stehen nur drei Perikopen als Grundlage für die Predigt zur Verfügung. Ein Vorschlag für den Umgang mit dieser Situation wäre, in Reihe 4 einfach wieder den Text der Reihe 1 zu nehmen, usw. Eine andere Möglichkeit ist, auf den Kontext in der Gemeinde zu achten und den Predigttext den Gegebenheiten entsprechend zu wählen.

Es ist auch nicht abwegig, das Thema des Sonntags selbst als Grundlage für die Predigt zu nehmen und dazu die drei Predigttexte heranzuziehen, da diese sonst ohnehin sehr selten vorkommen. Inwieweit man dann allerdings allen Texten gerecht werden kann, liegt in der Hand der Predigerin oder des Predigers. Das Evangelium ist das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen – ein Sinnbild für die Gemeinde, die in ihrer Vollkommenheit erst am Ende der Zeit erkennbar wird. Die Epistel blickt ähnlich auf das Ende der Zeit, indem sie das Versprechen wiederholt, dass unser Herr Jesus Christus die Gemeinde bis ans Ende fest erhalten wird. Die alttestamentliche Lesung hingegen stellt Gott vor als den Allmächtigen, mit dem niemand verglichen werden kann. Am 5. Sonntag nach Epiphanias erfahren wir, dass Gott treu ist auch und gerade dann, wenn wir in dem Bewußtsein, in die Schuld dieser Welt verflochten zu sein, meinen, in der Unruhe und dem Unfrieden unserer Welt unterzugehen. Wir werden daran erinnert, dass es Gott ist, der die Geschichte lenkt und der auch unser persönliches Geschick in der Hand hält.

Wochenspruch: 

Der Herr wird ans Licht bringen, was im Finstern verborgen ist, und wird das Trachten der Herzen offenbar machen. (1. Kor 4, 5b)

Wochenlied: 

„Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ (EG 246)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 5. Sonntag nach Epiphanias 

sind in der liturgischen Form in Leipzig nicht vorgesehen..!!

Ich stelle Videos für den Sonntag Estomihi zur Verfügung..!!

BWV 22   –  Jesus nahm zu sich die Zwölfe

BWV 23   –  Du wahrer Gott und Davids Sohn

BWV 127 –  Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott

BWV 159 –  Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr. WDR3 – 

Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 117 “Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“

Kantate für Alt, Tenor, Bass, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Bogna Bartosz, Alt; /  James Gilchrist, Tenor;

Klaus Mertens, Bass;

Amsterdamer Barockchor und Barockorchester,

Leitung: Ton Koopman

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –

Link:   http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur –

Kantate Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Rosenmüller (1617-1784)

Confitebor, Geistliches Konzert

Johanna Koslowsky, Sopran / David Cordier, Kontratenor / Gerd Türk, Tenor /

Stephan Schreckenberger, Bass Andrea Keller und Werner Erhardt, Violine

Sylvie Kraus und Antje Sabinski, Viola Jean-Michel Forest, Violone /

Bernhard Junghänel, Dulcian

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr Bach-Kantate Kantate

BWV 117 Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut

Kantate für Alt, Tenor, Bass, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Bogna Bartosz, Alt; /  James Gilchrist, Tenor;

Klaus Mertens, Bass; Amsterdamer Barockchor und Barockorchester,

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08031 bis 08:30 Uhr SWR2 –

Kantate Christoph Graupner (1683-1760)

„Herr, die Wasserströme erheben sich“

Collegium Vocale

Leitung: Philippe Herreweghe

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr J

ohann Sebastian Bach

BWV 14 „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit

Epiphanias-Kantate 

Monika Frimmer, Sopran / Eberhard Büchner, Tenor

Andreas Scheibner, Bass

Thomanerchor Leipzig Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig

Leitung: Hans-Joachim Rotzsch

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr

Kantate Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach: 06:25 Uhr 

Einführung zur Kantate

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06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach 

BWV 81 „Jesus schläft, was soll ich hoffen“

Roswitha Müller, Alt; / Bernhard Bechthold, Tenor;

Wolf Matthias Friedrich, Bass Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen, Orgel und

Leitung: Rudolf Lutz

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 100  „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Arleen Augér, Sopran; / Julia Hamari, Alt; Adalbert Kraus, Tenor; / Philippe Huttenlocher, Bass;

Gächinger Kantorei Stuttgart;  / Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

Leitung: Helmuth Rilling

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Videos 

Bach-Kantaten für den 5. Sonntag nach Epiphanias 

sind in der liturgischen Form in Leipzig nicht vorgesehen..!! 

Ich stelle Videos für den Sonntag Estomihi zur Verfügung..!!

BWV 22   –  Jesus nahm zu sich die Zwölfe

BWV 23   –  Du wahrer Gott und Davids Sohn

BWV 127 –  Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott

BWV 159 –  Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem

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/ YouTube: BWV 22 –  

Jesus nahm zu sich die Zwölfe“  (Interpret: Philippe Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 23  –  Du wahrer Gott und Davids Sohn –  (Interpret: Helmuth Rilling)

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/ YouTube: BWV 127   Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott“  (Interpret: Philippe Herreweghe)

]

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/ YouTube: BWV 159 –  Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem –  (Interpret: Koopman )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

 Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel. Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger

Geistliches-Konzert: „Ich will in Friede fahren“

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung: >>  h i e r  <<

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Video YouTube

Johann Gottfried Walther (1684-1748): Concerto del Signr. Taglietti B-Dur / B major Adagio – Allegro – Adagio – Allegro

Frederik Kranemann, Orgel von Johann Georg Schröter, 1724, restauriert 1995 durch Orgelbau Waltershausen, St. Petri Kirche Wandersleben / Thüringen Frederik Kranemann, organ by Johann Georg Schröter, 1724 restaured in 1995 by Orgelbau Waltershausen St. Petri Chruch Wandersleben / Thuringia

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: King’s College Chapel, Cambridge am 05.03.2000

BWV 23  „Du wahrer Gott und Davids Sohn“

Kantaten für den Sonntag Estomihi / Quinquagesimae

BWV 23 ist alles in allem sehr viel feierlicher angelegt und sollte nach der Predigt und Austeilung des Abendmahls aufgeführt werden. Es wirkt wie Passionsmusik, und in der Tat scheint Bach den abschließenden Satz, eine Vertonung des deutschen Agnus Dei, einer bereits existierenden Kantate aufgepfropft zu haben, kurz nachdem er zu seiner Aufnahmeprüfung in Leipzig erschienen war (er scheint zu der verloren gegangenen Vertonung seiner Weimarer Passion zu gehören und würde 1725 in der eiligen Überarbeitung seiner Johannes-Passion noch einmal verwertet werden).

Die Kantate betont, wie sich Jesus ausdrücklich den Kranken und Behinderten – und daher Außenseitern der Gesellschaft – zuwendet und sie heilt. Bachs Eingangssatz ist ein langsames Duett in c-moll für Sopran und Alt mit zwei obligaten Oboen (Matthäus 20, 30–34 berichtet von zwei Blinden), eine lange Arie, die inmitten von Elend auf ergreifende Weise an das Mitgefühl appelliert und deren kammermusikartiges Geflecht für Bachs Köthener Zeit typisch ist – reich ausgeschmückt und dicht und keine leichte Kost für Bachs kritische Gutachter. Ihr folgt ein Accompagnato für Tenor und Streicher, worin die Oboe und erste Violine das lutherische Agnus Dei ohne begleitenden Text spielen.

Der ursprüngliche Schluss dieser Kantate war der schwungvolle, rondoartige Chor ‚Aller Augen warten, Herr, auf dich’ (Nr. 3), worin das Gebet des Blinden, nun von Tenor und Bass gesungen, siebenmal durch den Text aus Psalm 145 unterbrochen wird, jedes Mal auf einer Basslinie, die, nun in g-moll, die Konturen der einleitenden melodischen Phrase des Agnus Dei nachzeichnet. Bachs Entschluss, seine frühere Passionsvertonung des Agnus Dei als langsamen, vorwiegend homophonen Choral anzufügen, war sicher eine strategisch vernünftige Entscheidung: Sie zeigte seinen zukünftigen Dienstherren auf Anhieb sein breites stilistisches und exegetisches Spektrum. Ein Pressebericht, durch einen ‚Sonderkorrespondenten’, erschien im Hamburger Relationscourier: ‚Am verwichenen Sonntage Vormittage machte der Hochfürstl. Capellmeister zu Cöthen, Mr. Bach, allhier in der Kirchen zu St. Thomä wegen der bisher noch immer vacant stehenden Cantor-Stelle seine Probe, und ist desselben damahlige Music von allen, welche dergleichen ästimiren, sehr gelobet worden.’ Wie gern hätte man von jenen Leuten wissen mögen, ‚welche dergleichen ästimiren’, ob sie das recht konventionelle (vielleicht nur auf den Nutzen ausgerichtete)

BWV 22, das an Kuhnau erinnerte, geneigter aufnahmen – oder das eher raffinierte und spitzfindige BWV 23, dessen Aufteilung der Anfangsverse im Stile Neumeisters in drei Sätze, wie eine italienische Sonate, nicht so sehr vom Text, sondern von kompositorischen und strukturellen Erfordernissen diktiert war. Wenn Bachs Prüfer hinsichtlich der Komplexität seiner Musik Zweifel gehabt oder sie als ‚schwülstig oder verworren’ disqualifiziert haben mögen (wie J. A. Scheibes berühmte Notiz andeutet), welche Reaktion hat dann wohl das spätere Kantatenpaar ausgelöst, das zwei und sechs Jahre später, 1725 BWV 127 und 1729 BWV 159, für diesen Sonntag komponiert wurde? Was Laurence Dreyfus Bachs ‚unbezähmbaren Schöpfergeist’ nannte, führte im Laufe der nächsten Jahre dazu – wie wir bei jeder neuen Folge der wöchentlich zu liefernden Kantaten feststellen –, dass der Komponist mit Werken hervortrat, von denen jedes einzelne seine ungeheure Musikalität und seinen unerschöpflichen Ideenreichtum bewies und dessen einzelne Bestandteile durch eine unvergleichliche technische Meisterschaft in Schach gehalten wurden, die jedoch gleichzeitig Musik enthielten, welche die Sinne ansprach und den Geist nährte.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Estomihi / Quinquagesimae

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG 

Link:  CD’s  von SDG – Bach-Kantaten

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SDG 118 Vol. 21 Cover:  CDs – SDG 118 – Vol. 21

CD 1 zum Sonntag Estomihi / Quinquagesimae

Link:  CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 22   „Jesus nahm zu sich die Zwölfe

BWV 23   „Du wahrer Gott und Davids Sohn“

BWV 127 „Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott“

BWV 159 „Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem“

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Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art” vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2014 nachstehend:

Programm zum Download als PDF – Programm_Bachfest_Leipzig_2014

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download   

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen: über Ticket-Online

oder für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig: Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein  Video vom Bach-Archiv:

Bachfest Leipzig 2014 »Die wahre Art«.

Anlässlich des 300. Geburtstages von Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)

spricht Dr. Christiane Schwerdtfeger mit Dr. Alexander Steinhilber (Hamburg) und PD Dr. Peter Wollny (Bach-Archiv Leipzig) zum Thema »Berühmter als der Vater? Das C. P. E. Bach-Bild gestern und heute«. Aufgenommen am 25. Januar 2014 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV  22 Ich steh mit einem Fuß im Grabe

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  22 Jesus nahm zu sich die zwölfe“  Kantate BWV 22 zum Sonntag Estomihi

für Alt, Tenor und Bass Vokalensemble, Oboe, Fagott, Streicher und Continuo

Solisten: Markus Forster, Alto; Johannes Kaleschke, Tenor; Ekkehard Abele, Bass

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung: unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-22/

Symbol  Abendprogramm BWV 22 (511,1 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei –  Amazon – mit Hörproben

Link: mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 22 –  Fünfter-Satz-  (Choral)  

„Jesus nahm zu sich die zwölfe“ Im Video zu sehen:

Kantate BWV 22 – fünfter Satz – Choral:  „Ertöt uns durch dein Güte“

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Jede Kantaten-Aufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf.

Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 („Schmücke dich, o liebe Seele“).

YouTube Video

Werkeinführung BWV 180

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Herzliche Sonntagsgrüße an alle Besucher !

Volker

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Fernsehsendungen in der Karwoche – Ostern 2013 – Oratorien von J.S. Bach – Matthäus- Johannes- und Markus-Passion


Fernsehsendungen in 2013 mit Oratorien zur Passionszeit von J.S. Bach !

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rbb Fernsehen

Donnerstag, 28.03.13 | 23:45 – 01:45 

Film (120 Min.)

„Es wäre gut, dass ein Mensch würde umbracht für das Volk“

Die Johannespassion von Johann Sebastian Bach –

Spielfilm Deutschland 1991

Hugo Niebeling hat die Johannespassion von Bach dramatisiert: Musik, Schauspiel, Sprache, Gesang, Tanz und Architektur vereinen sich zu einem Gesamtkunstwerk nach dem Vorbild der griechischen Tragödie. Die Darsteller sind Schauspieler, sie gestalten die Charaktere, sie sprechen ihre Texte, sie flüstern und schreien, treiben die Handlung auch optisch voran. Die Musik von Bach bleibt unangetastet, überlagert die Szenen wie auf einer zweiten mystischen Ebene.

Ort des Geschehens ist der Dom zu Speyer mit seiner tausendjährigen Krypta: Hier hat Niebeling die Bachsche Passion in Szene gesetzt und in den Mittelpunkt die Konfrontation von Jesus und Pilatus gestellt.

Spielfilm von Hugo Niebeling

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Bayerischer Rundfunk, Karfreitag, 29.03.2013

BR-alpha und

ARTE-Fernsehen Live-Web (im Internet weiterhin zu sehen)

J.S. Bach’s „Matthäus-Passion“ in Radio, TV und Internet

Im Februar dieses Jahres fand im Herkulessaal in München die Aufführung von J.S. Bach’s „Matthäus-Passion“ BWV 244 statt. Peter Dijkstra leitete den Chor des BR, die Regensburger Domspatzen und Concerto Köln.

Am Karfreitag, 29.3.2013 können Sie das Werk noch einmal erleben: im Hörfunk, im TV sowie als Video on demand im Internet.

Aufführung der "Matthäus-Passion" am 16. Februar 2013 im Herkulessal der Münchner Residenz | Bild: Klaus Fleckenstein
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Johann Sebastian Bach’s „Matthäus-Passion“ BWV 244 ist ein Gipfelwerk der Musikgeschichte. Als das Oratorium 1727 in der Karfreitagsvesper der Leipziger Thomaskirche erstmals erklang, übertraf es mit seiner berührenden und überwältigenden Ausdruckskraft alles bisher Dagewesene. Die Klanggewalt der Doppelchöre und die kontemplative Schönheit der Rezitative und Arien machen dieses Werk so einzigartig.

Heute ist die „Matthäus-Passion“ nicht mehr Bestandteil des liturgischen Ritus‘, sondern wird vielmehr als ein herausragendes Kunstwerk gesehen, das die Kernaussagen des christlichen Glaubens, ihren religiösen Gehalt und die Dramatik des Passionsgeschehens zu einem musikalisch-theologischen Ganzen formt.

Am 16. Februar präsentierte der Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung seines Künstlerischen Leiters Peter Dijkstra diesen Meilenstein der Passionsmusik. Unterstützt wurde der Chor vom renomierten Alte-Musik-Ensemble „Concerto Köln“, den Regensburger Domspatzen sowie von einem formidablen Solistensextett um Julian Prégardien (Tenor) in der Partie des Evangelisten, Karl-Magnus Fredriksson (Bariton) als Jesus, Karina Gauvin (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Maximilian Schmitt (Tenor) und Michael Nagy (Bariton, Pilatus). Sämtliche weitere Rollen der Passion wurden aus dem Chor besetzt.

Das Bayerische Fernsehen war live dabei und produzierte mit den Aufnahmen der Matthäus-Passion zusätzliche einen Fernsehfilm, der zugleich auch einen Rundgang durch die Alte Pinakothek in München bietet. Die verschiedenen Stationen der Passionsgeschichte werden mit den entsprechenden Gemälden großer Künstler wie zum Beispiel Albrecht Dürer, Hans Holbein d . Ä., Matthias Grünewald und Rogier van der Weyden verdeutlicht. Ausdruckstarke Einzelmotive aus den Bildern intensivieren die Wahrnehmung von Auge und Ohr und betonen die Spiritualität der Musiksprache von Johann Sebastian Bach.

 Sendedaten am Karfreitag, 29. März 2013 um 10.40 Uhr Bayerisches Fernsehen
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15.05 Uhr BR-KLASSIK (Rundfunk)

20.15 Uhr BR-alpha (Fernsehen)

Klassik-Liebhaber, die nicht vor Ort im Herkulessaal dabei sein konnten, hatten erstmals die Möglichkeit, das Konzert per Live-Stream auf br-klassik.de und dem

ARTE Live Web miterleben zu können. Die Sendung ist weiterhin im Internet aufrufbar:

Link: Die „Matthäus-Passion“ im Arte Live Web [ARTE Live Web]

Im Spätherbst wird diese Gesamtaufnahme der „Matthäus-Passion“ beim Label BR-KLASSIK auf CD und DVD erscheinen.

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3sat-Fernsehen am 29.03.2013

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Freitag, 29. März 2013, um 09.20 Uhr 

Lugano - Kirche Santa Maria degli Angioli gehört zu einem 1490 gegründeten Franziskanerkloster

Lugano (Schweiz) – Kirche „Santa Maria degli Angioli“ gehört zu einem in 1490 gegründeten Franziskanerkloster

 Grandios, feierlich, mystisch: Die Matthäus-Passion ist Johann Sebastian Bachs umfangreichstes und am stärksten besetztes Werk und stellt einen Höhepunkt protestantischer Kirchenmusik dar. 2012 wurde sie wiederbelebt in der Kirche Santa Maria degli Angeli in Lugano. Der Chor „Radiotelevisione Svizzera“, das in Lugano ansässige Ensemble „I Barocchisti“ und das „L’Orquesta Barroca de Sevilla“ bieten unter der Leitung von Diego Fasolis eine seltene Interpretation von Weltklasse dar.
Die Aufführung zeichnet sich durch eine musikalische Vielfalt, große Flexibilität und eine starken Ausdruck aus. Der Schweizer Radio Chor wurde 1936 von Edwin Loehrer gegründet. Der Schwerpunkt ihres Repertoires liegt zwischen dem sechzehnten und achtzehnten Jahrhundert. Es ist heute als eines der besten Vokalensembles weltweit angesehen. Das Ensemble „I Barocchisti“ wurde 1998 von Diego Fasolis formiert. Sie haben sich der Wiederentdeckung von Vokal- und Instrumentalwerken aus der Renaissance- und der Barockzeit verschrieben. Das „L’Orquesta Barroca de Sevilla“ wurde 1995 von Barry Sargant und Ventura Rico gegründet. Das Orchester widmet sich der Interpretation Alter Musik.
Das 3sat-Fernsehen zeigt eine Aufzeichnung der „Matthäus-Passion“ aus der Kirche Santa Maria degli Angeli in Lugano von 2012. 
Chor: Radiotelevisione Svizzera
Orchester: I Barocchisti, L’Orquesta Barroca de Sevilla
Musikalische Leitung: Diego Fasolis

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Thomanerchor Matthäuspassion Thomaskirche Leipzig Fotorechte: © MDR Accentus Music Matthias Knoch

      2012 – 800 Jahre Thomanerchor – Matthäus-Passion Thomaskirche Leipzig Fotorechte: © MDR Accentus Music Matthias Knoch

ARTE-Fernsehen Donnerstag, 28.03.2013 um 06:00 Uhr (Teil 1 ) 70 Minuten..!!

(Aufz. vom 06.04.2012 Thomaskirche Leipzig)

ARTE-Fernsehen Karfreitag, 29.03.2013 um 06:00 Uhr (Teil 2 ) 97 Minuten..!!

(Aufz. vom 06.04.2012 Thomaskirche Leipzig)

Teil 2 der Konzertaufzeichnung. Folgende Solisten sind zu hören und zu sehen: CHRISTINA LANDSHAMER (Sopran), MATTHIAS REXROTH (Altus), WOLFRAM LATTKE (Tenor – Evangelist), MARTIN LATTKE (Tenor – Arien), KLAUS MERTENS (Bass – Christus), GOTTHOLD SCHWARZ (Bass – Arien).

 Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244

Aufzeichnung aus der Thomaskirche zu Leipzig von April 2012.

Matthäus-Passion“ von J. S. Bach mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester Leipzig – ARTE Fernsehen

800 Jahre Thomanerchor – Leipzigs berühmtester Knabenchor feierte im Jahr 2012 sein großes Jubiläum. Ohne Unterbrechung und über die Zeiten hinweg haben Generationen von Chorschülern den Dreiklang Glauben, Singen und Lernen weitergetragen. Bedeutende Kantoren standen dem Thomanerchor vor. Der Berühmteste von ihnen, Johann Sebastian Bach, trat 1723 sein Amt in Leipzig an. Zu seinen Aufgaben gehörte eine alljährliche Passionsaufführung am Karfreitag. 1727 erlebten die Besucher der Thomaskirche dann erstmals die Matthäus-Passion – ohne vorher zu wissen, welche wahrhaft „passionierte“ Musik von nahezu drei Stunden Dauer sie hören würden. Der Thomaskantor und sein Autor Christian Friedrich Henrici erzählen darin die Geschichte der Kreuzigung Christi, wie sie im Evangelium des Matthäus steht. Zum ersten Mal komponiert Bach ein großes Werk für zwei gleichberechtigte Chöre.

Gleichzeitig erschafft er aber auch Arien und Rezitative voll unglaublich musikalischer Vielfalt. Die Matthäus-Passion ist einer der Höhepunkte protestantischer Kirchenmusik und erfreut sich weltweiter Beliebtheit. Mit der Bach-Renaissance im 19. Jahrhundert setzten die regelmäßigen Aufführungen der Johannes- und der Matthäus-Passionen im jährlichen Wechsel ein. Und so ist es geblieben, bis heute. Mit der Matthäus-Passion waren Gewandhausorchester und Thomaner auch in Japan, Korea und England zu Gast. Thomaskantor Georg Christoph Biller, der Chor und Orchester leitet, war einst selbst Thomaner und hat danach in Leipzig Gesang, Dirigat und Kirchenmusik studiert. 1992 wurde er in dieses bedeutende kirchenmusikalische Amt berufen und ist damit 16. Thomaskantor nach Johann Sebastian Bach, aber auch Nachfolger so bedeutender Thomaskantoren wie Karl Straube, Günther Ramin, Erhard Mauersberger und Hans-Joachim Rotzsch.

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MDR-Fernsehen am Samstag, 30.03.2013 um 00:00 Uhr

J.S. BachKlassische Musik

30.03.13, 00.00, (165 min.)

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Aufzeichnung vom 06.04.2012 aus der Thomaskirche Leipzig.

Es singt der Thomanerchor Leipzig und es spielt das Gewandhausorchester Leipzig.
Die musikalische Leitung hat Thomaskantor Georg Christoph Biller

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WDR-FernsehenSamstag, 30.032013 um 07:15 Uhr

Klassische Musik

Johann Sebastian Bach. Matthäus-Passion

Aufzeichnung aus der Kölner Philharmonie vom 28.03.2010

WDR3 FernsehenDie Matthäus-Passion für Soli, zwei Chöre und Orchester ist neben der h-Moll-Messe das bedeutendste Werk Johann Sebastian Bachs und eines der größten Werke der barocken Musikgeschichte. Sie schildert die Leidensgeschichte Jesu auf der Grundlage von Worten aus dem 26. und 27. Kapitel des Matthäus-Evangeliums. Der Dirigent Philippe Herreweghe, für seine Aufnahmen der Werke Bachs mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, interpretierte das monumentale Werk in einem Konzert in der Kölner Philharmonie. Unter seiner Leitung musizierten das Collegium Vocale Gent und das Collegium Vocale Orchestra,

Solisten: 

Christoph Prégardien (Evangelist);  Tobias Berndt  (Christusworte); Dorothée Mields (Sopran); Hana Blaziková (Sopran); Damien Guillon (Alt); Robin Blaze (Alt); Colin Balzer (Tenor); Hans Jörg Mammel (Tenor); Matthew Brook (Bass); Stephan MacLeod (Bass); Collegium Vocale Gent; Collegium Vocale Orchestra

Leitung: Philippe Herreweghe

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Wer eine Fernseh-Sendung aufzuzeichnen möchte könnte es mit Save-TV ermöglichen:

Link: http://www.save.tv/

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Auf YouTube ist eine Playlist aufrufbar mit verschiedenen Interpreten.

Matthäus-  Johannes- und Markus-Passion..!!

Link:

http://www.youtube.com/playlist?list=PLkAbsJTXicUtTuPfaY2mRhETqg7nDaRVK

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