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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibung für den „23. Sonntag nach Trinitatis“ – Totensonntag – Letzter Sonntag des Kirchenjahres“


J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibung für den „23. Sonntag nach Trinitatis“ – Totensonntag – Letzter Sonntag des Kirchenjahres“

                                                   Haupteingang der Thomaskirche Leipzig

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

Volkers Klassikseiten J.S. Bach

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 24.11.2019 begehen wir den „23. Sonntag nach Trinitatis“ (Totensonntag)

(Letzter Sonntag im Kirchenjahr)

23. Sonntag nach Trinitatis – Totensonntag
Ende des Kirchenjahres

Kernaussage:

Am Totensonntag oder Gedenktag der Entschlafenen stehen Abschied und Erinnerung an die Verstorbenen im Mittelpunkt. In den Kirchen werden Namen verlesen und Kerzen entzündet. Schmerz und Hoffnung liegen dicht beieinander: Auch die Toten fallen nicht tiefer als in Gottes Hand.

Predigttext: Johannes 5,24–29

Hoffnung über den Tod hinaus

Es gehört zum Leben und tut doch immer wieder weh: Geliebte Menschen werden plötzlich krank und sterben oder ein Unglück reißt sie mir fort. Sie fehlen so. Und es werden immer mehr.

Von einer Hoffnung über den Tod hinaus spricht der Totensonntag. Dabei wird die Flüchtigkeit und Endlichkeit nicht beschönigt. Und doch gibt es Zukunft, denn Tod und Leben sind in Gottes Hand. Wie diese Zukunft aussehen wird, wissen wir nicht. Doch vielfältig und tröstlich sind die Bilder, mit denen die Bibel sie beschreibt: Gott ruft ins Leben zurück, Tote hören Jesu Stimme und dringen zu ihm ins Leben durch. Wie das Samenkorn in der Erde neue Triebe bildet, so soll auch der Mensch mit einem neuen, ewigen Körper erstehen. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht – auch gegen das Leid und den Tod – gedenken viele Gemeinden am Totensonntag der Verstorbenen.

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Videos

Bach-Kantaten für den 23. Sonntag  nach  ”Trinitatis“

BWV 52 – Falsche Welt, dir trau ich nicht
BWV 139 – Wohl dem, der sich auf seinen Gott
BWV 163 – Nur jedem das Seine

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YouTube: BWV 52 –  Falsche Welt, dir trau ich nicht  –  (Interpret: Koopman )

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YouTube: BWV 139 –  Wohl dem, der sich auf seinen Gott –  (Interpret: J.S. Bach-Stiftung )

Das Video auf YouTube ansehen..!!

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YouTube: BWV 163 – Nur jedem das Seine – (Interpret: Rilling )

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

  Kantaten-Beschreibungen zum 22. und 23. Sonntag nach Trinitatis                          

In Gardiners  –  Reisetagebuch enthalten!  >> h i e r  zum Download als PDF 

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                                        Pfeiffen der Sauer-Orgel in der Thomaskirche Leipzig

Video: Thomanerchor

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Kantate „Wo soll ich fliehen hin“ TWV 1:1724

Kantate für den 22. Sonntag nach Trinitatis!


In eigener Angelegenheit !

Ich bitte wieder zum nahenden Jahresende um eine Spende für

Volkers Klassikseiten J.S. Bach über PayPal !

Der finanzielle Aufwand für diese Klassikseite ist sehr hoch und würde mich über eine finanzielle Beteiligung sehr freuen !

Link: zu PayPal

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Herzliche Grüße Volker

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Orgel-News – Regensburger Dom erhält hängende Groß-Orgel – Johannes Unger wird Organist an der Marienkirche in Lübeck


Hallo, Neuigkeiten aus dem Umfeld „Orgel-News“

Der Regensburger Dom bekommt eine neue hängende Hauptorgel. Das knapp 40 Tonnen schwere Instrument soll an vier Stahlseilen vor der Nordhaus-Querwand aufgehängt werden, wie das Regensburger Domkapitel am Mittwoch mitteilte. Der besondere Einbau wurde gewählt, weil der Freistaat Bayern als Eigentümer des Domes große Änderungen an der Bausubstanz ablehnte.

Über einen «unsichtbaren» Lift soll der Domorganist künftig seinen Arbeitsplatz in 15 Meter Höhe erreichen können.

Aktualisiert am 21.11.2009

Video vom BR aus der Sendung Rundschau vom 20.11.2009

Das Video vom BR


Für die Orgel war eine spezielle Montage erforderlich: Sie hängt in einer Höhe von 15 Metern, an vier je drei Zentimeter dicken Stahlseilen in der Kathedrale. Eine Weltneuheit ist auch der Zugangsweg für den Organisten: Er gelangt nur mit einem frei schwebenden Aufzug an den Spieltisch. Diese Art der Orgel-Montage wurde aus Gründen der Denkmalpflege vorgenommen. Denn dadurch konnte vermieden werden, die historische Bausubstanz der Kirche zu beschädigen.

Superlative in direkter Nachbarschaft

Unweit von Regensburg gibt es bereits eine anderes Kircheninstrument der Superlative. Im Passauer Stephansdom erklingt die größte Domorgel der Welt überhaupt. Sie hat 17.974 Pfeifen und 233 Register.

 

Arbeiten an der neuen Rieger-Orgel im Dom Regensburg

Arbeiten in luftiger Höhe an der neuen Rieger-Orgel im Dom Regensburg

 

Beeindruckende Live-Bilder über den nachstehenden Link:

http://www.domorgel-regensburg.de/Page000019.asp#gal1

Disposition der Orgel, siehe nachstehender Link:

http://www.domorgel-regensburg.de/Page000027.asp

 

Neue Domorgel im Regensburger Dom St. Peter (Fotorechte: Domkapitel)

Neue Domorgel im Regensburger Dom St. Peter (Fotorechte: Domkapitel)

 

Weihe der Orgel am
22. November 2009 – 15.00 Uhr

Pontifikalvesper mit Orgelweihe
Offiziant ist Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller. Es singen die Regensburger Domspatzen unter DKM Prof. Roland Büchner. An der neuen Domorgel spielt Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber

Konzert zur Orgelweihe
22. November 2009 – 18.00 Uhr
Orgelkonzert zur Orgelweihe

Am Spielschrank der Hauptorgel

Olivier Messiaen (1908 – 1992)
Dieu parmi nous (« Gott unter uns »)

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Toccata, Adagio und Fuge C-Dur (BWV 564)

Joseph Renner (1868 – 1934; Renner war Domorganist in Regensburg von 1893 – 1934)
Thema und Variationen (op. 58)

Am Generalspieltisch im Chorraum

„Symphonie francaise“
Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
Allegro (aus der 6. Sinfonie, op. 42, 6)
Gabriel Pierné (1863 – 1937)
Cantilène (op. 29,2)
Louis Vierne (1870 – 1937)
Scherzo (aus der 2. Sinfonie, op. 20)
Alexandre Guilmant (1837 – 1911)
Adagio Molto (aus der 3. Sonate, op. 56)
Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
Finale (aus der 6. Sinfonie)

Franz Josef Stoiber (* 1959)
Improvisation über „Großer Gott, wir loben dich“
Gemeindegesang (3 Strophen)

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Die neue Orgel ist lt. Domkapitel liturgisch notwendig, weil das Volumen der Chororgel nicht ausreicht, um das Kirchenschiff zu füllen. Die Chororgel wird jedoch an ihrem Platz weiter Verwendung finden und mit der neuen Orgel verbunden sein. Von einem Generalspieltisch im Chorraum aus wird der Organist dann sowohl die Haupt- als auch Chororgel anspielen können.

Gebaut wird die neue Hauptorgel von der Firma Rieger Orgelbau aus Schwarzach, Vorarlberg. Von ihr stammen u. a. die Orgeln im Wiener Musikvereinssaal (1907) und im Salzburger Mozarteum (1914), die Chororgeln im Ulmer (1960) und im Freiburger Münster, außerdem die Chor- und Hauptorgeln in den Domen von Bamberg (1973), Ratzeburg (1977; 1972) und in der Matthiaskirche (1909) in Budapest. Technisch moderne Orgeln baute Rieger unter Anderem in der Basilika Vierzehnheiligen (1999).

Das zirka 1,7 Millionen Euro teure Instrument wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Lt. Domkapitel ist bisher etwa die Hälfte dieser Summe an Spenden eingegangen. Im November 2009 soll die neue Hauptorgel zum ersten Mal erklingen.

Die neue Hauptorgel wird vier Manuale (Hauptwerk, schwellbares Positiv, Schwellwerk und Solowerk) und Pedal mit 80 Registern umfassen – insgesamt 5.871 Pfeifen, von denen die längste über 10 Meter, die kürzeste etwa 8 Millimeter lang sein wird. Alle Werke sind über- bzw. nebeneinander angeordnet: Hauptwerk und Schwellwerk über dem in 15 Meter Höhe zentral positionierten Spieltisch (kurze Trakturwege!), Positiv und Solowerk darunter, das Pedalwerk seitlich.

Textquelle: http://www.domorgel-regensburg.de/

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Johannes Unger wird Organist der Marienkirche in Lübeck

 

Organist Johannes Unger  (Fotorechte: Johannes Unger)

Organist Johannes Unger (Fotorechte: Johannes Unger)

 

Nach der überraschenden Absage des Dresdner Kreuzkirchen-Organisten Holger Gehring zum neuen Organisten an der Lübecker Marienkirche, ist geklärt. Unter dem Datum vom 4. April 2009 teilte Johannes Unger auf seiner privaten Homepage mit, daß er „im April 2009 aus einer Vielzahl von Bewerbern“ gewählt wurde.

Johannes Unger, geboren 1976 in Schlema, wurde frühzeitig durch sein musikalisches Elternhaus geprägt. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Konservatorium sowie an der Spezialschule für Musik in Halle. Er studierte Klavier, Orgel und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig bei Markus Tomas und Thomasorganist Ullrich Böhme sowie in der Solistenklasse am Königlichen Musikkonservatorium in Kopenhagen bei Hans Fagius. Er besuchte Meisterkurse bei Emanuel Ax, Christian Zacharias, Robert Levin und Ewald Kooimann.

1998 wurde er als jüngster Teilnehmer 1. Preisträger beim renommierten Internationalen Orgelwettbewerb in Odense/Dänemark. Im Bachjahr 2000 gewann er den XII. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig verbunden mit dem Publikumspreis und zahlreichen Sonderpreisen.

(Textquelle: Homepage: http://www.johannesunger.de)

Eine bemerkenswerte Orgeleinspielung an der Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig.

 

Organist Johannes Unger an der großen Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig

Organist Johannes Unger an der großen Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig

 

Link: Mit Hörproben zu bestellen b e i – j p c –

Detailinformationen zur CD

Reger: Choralfantasien über „Eine feste
Burg ist unser Gott“ & „Gott zu loben bleibe
meine Seelenfreud“ op. 52, 3
+Karg-Elert: 3 Pastels op. 92;Basso
Ostinato op. 58
+Bach / Karg-Elert: Air
+Neuhoff: Orgelsonate op. 11

  • Künstler: Johannes Unger / Orgel St. Thomaskirche Leipzig
  • Label: Priory , DDD, 2003
  • Bestellnummer: 4828228

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Ein Video vom Thomas-Organist Johannes Unger füge ich bei, er spielt „Ein feste Burg ist unser Gott“ von J.S. Bach an der neuen Bach-Orgel in der Thomaskirche Leipzig.

Link:  https://meinhardo.files.wordpress.com/2009/01/vclp0612.mp4

Ein weiteres Video: Thomas-Organist Johannes Unger erklärt und spielt die Sauer-Orgel in der Thomaskirche Leipzig.

Link:  https://meinhardo.files.wordpress.com/2009/05/vclp0622.mp4

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Grüße

Volker

Webnews

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