Der 12000. Besucher vom Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000


Hallo,

mein Statistik-Unternehmen meldet so eben am 17. Januar 2009:

Ihr Counter hat für die Domain
http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/
seit dem 19.01.2008
12.000 Besucher gezählt und statistisch ausgewertet.

Diese Besucher-Statistik läuft seit dem 19. Januar 2008 und liefert einen tollen Wert, noch nicht ein ganzes Jahr vergangen und

12.000 Besucher

als Mitleser oder Beitragende ist ein ordentlicher Wert.

Schönes Wochenende und Grüsse an alle Treuen

Volker

NRK Klassik – Wer hat die Übertragung von Gardiner dort gehört


Hallo,

aus Interesse frage ich einmal an, wer am 16. Januar 2009 um 19:30 Uhr die Übertragung auf NRK Klassik als Aufzeichnung vom Nobelpreiskonzert mit J.E. Gardiner von Stockholm – 8. Dezember 2008 – sich angehört und evtl. aufgezeichnet hat.

Ich habe 2. Minuten Aufzeichnung erhalten, dann war Ebbe, mein eigenes Verschulden, das Abendbrot rief und ich stellte meinen Computer auf Ruhestellung, ja das war‘ s dann wohl, kleine Sünden werden sofort bestraft. Mir scheint, dass die Klangqualität via Radio entschieden besser war, aber mit 2 Minuten Aufnahme kann das nur ein Situationsbericht von mir sein, sicherlich könnt ihr mehr dazu sagen

Schönes Wochenende und Grüsse

Volker


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Hörproben von den CD’s – Label Soli Deo Gloria – monteverdi


Hallo,

den unten angeführten Link angegeklickt, erfolgt die Verzweigung

zu den Hörproben zur Soli Deo Gloria – Monteverdi-Webseite! Dort die einzelnen CD’s anklicken..!!

Link: http://www.solideogloria.co.uk/shop/index.cfm?CFID=4166904&CFTOKEN=99887542

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Biographie Sir John Eliot Gardiner


Biographie des Englischen Dirgenten “Sir John Eliot Gardiner”

Foto: Sir John Eliot Gardiner, Engl. Dirigent (Fotorechte: V. Hege)

Der Meisterdirigent, Sir John Elot Gardiner, Chor- und Orchestergründer mit dem Hang zur Barockmusik wurde am 20. April 1943 in Fontmell Magna in der englischen Grafschaft Dorset geboren. Schon zu Studentenzeiten an der Universität von Cambridge nahm er den Taktstock in die Hand und dirigierte die Chöre der Universitäten Cambridge und Oxford, unter anderem auf einer Tournee durch den Nahen Osten im Alter von 15 Jahren, als Nichtgraduierter. Zunächst ging er an das King’s College in Cambridge und schloss sein Studium mit Diplomen in Geschichte und Arabistik ab. Ein Stipendium ermöglichte ihm zwei Jahre intensiven Unterricht bei der großen Nadia Boulanger in Paris, weiterhin studierte Gardiner bei Pfeil Thurston, in London, einem der einflußreichsten Fürsprecher für eine historische Aufführungspraxis der frühen Musik.

Nicht jeder wächst unter den kritischen Augen von Johann Sebastian Bach auf. Sir John Eliot Gardiner schon. Im Haus seiner Eltern hing während der Kriegsjahre das berühmte Bach-Porträt von Haußmann zur sicheren Aufbewahrung – und der kleine John fand, wie er erzählt, Meister Bach “ziemlich gespenstisch. Aber wenn man den Blick von der Nase beginnend nach unten wandern lässt, sieht man einen sehr verständnisvollen, einfühlsamen Mann; ganz anders als Augen, Nase und Perücke des seriösen Thomaskantors vermuten lassen.” In Bachs Musik sieht Gardiner einen ganz ähnlichen Gegensatz: “Zwei unterschiedliche Ebenen durchdringen sich: Eine horizontale aus Melodie und Kontrapunkt und auf der vertikalen Ebene der tanzende Rhythmus von unglaublicher Bewegtheit und Schwung. “Für mich liegt Bachs Seele in den Kantaten, die er jede Woche im Dienst der Kirche schrieb.”

Im Jahr 1964 gründete er mit gleich gesinnten Musikwissenschaftlern und Instrumentalisten den Monteverdi Choir als Interpretationswerkzeug vor allem Alter Musik bis hin zu Bach und Händel, mit dem er zwei Jahre später in der Londoner Wigmore Hall erstmals öffentlich auftrat.

Mit der Aufführung von Mozarts “Die Zauberflöte” gab er 1969 an der English National Opera in London sein Debut als Operndirigent und führte 1973 im Londoner Covent Garden erstmals Christoph Willibald Glucks “Iphigenie auf Tauris” auf.

Vier Jahre darauf spielten Mitglieder des Monteverdi Orchestras in der Formation der English Baroque Soloists erstmals Georg Friedrich Händels “Acis und Galatea” auf Instrumenten der Barockzeit.

Sir John Eliot Gardiner ist einer der vielseitigsten Dirigenten unserer Zeit. Er ist eine der Schlüsselfiguren in der Wiederbelebung der Alten Musik und der Gründer und Künstlerische Leiter des Monteverdi Choir, der English Baroque Soloists und des Orchestre Révolutionnaire et Romantique. Neben Auftritten als Leiter seiner bles tritt er regelmäßig als Gastdirigent der bedeutendsten europäischen Symphonieorchester auf, darunter die Wiener und Berliner Philharmoniker sowie das London Symphony Orchestra.

1968 gründete John Eliot Gardiner das Monteverdi Orchestra und trat mit dem neuen Ensemble im gleichen Jahr bei den Henry Wood Promenade Concerts in London auf. Knapp zehn Jahre darauf formierten sich aus Mitgliedern des Monteverdi Orchestra die English Baroque Soloists – heute eines der herausragenden Orchester mit historischen Instrumenten -, die 1977 beim Festspiel Alter Musik (Innsbruck) mit Händels Acis und Galatea debütierten. Die Einspielung dieses Werkes wurde 1978 von der englischen Musikzeitschrift Gramophone als “Beste Aufnahme Alter Musik” ausgezeichnet. 1990 gründete John Eliot Gardiner ein neues, auf Originalinstrumenten musizierendes Orchester: das Orchestre Révolutionnaire et Romantique.

J.E. Gardiner und The English Baroque Soloists und Monteverdi Choir

J.E. Gardiner und The English Baroque Soloists und Monteverdi Choir

Als Verfechter der historischen Aufführungspraxis setzte sich Gardiner in der Folgezeit intensiv mit historischer Aufführungspraxis auseinander. Sein Hauptaugenmerk galt schon damals Bach, Händel und Mozarts Opern. Sein Ziel – die Musik dieser Komponisten so wiederzugeben, wie sie in ihrer Entstehungszeit geklungen haben muss. Das Monteverdi Orchestra baute Gardiner in den 1970er Jahren aus. Das Orchester musizierte nun ausschließlich auf historischen Instrumenten und wurde in English Baroque Soloists umbenannt. In den 80ern und 90ern Jahren gelangen Gardiner und seinen Klangkörpern herausragende Aufnahmen. Hervorzuheben sind vor allem die Einspielungen von Bachs großer Vokalwerke wie Matthäuspassion, Johannespassion, Messe h-moll und Weihnachtsoratorium. Viele von ihnen wurden mit Preisen ausgezeichnet.

Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre wandte sich Gardiner mehr und mehr dem klassischen und romantischen Repertoire zu. Um auch diese Werke authentisch wiedergeben zu können, gründete der Dirigent 1990 das Orchestre Révolutionnaire et Romantique, das ebenfalls auf historischen Instrumenten spielt. Neben den zahlreichen Auftritten mit seinen eigenen Ensembles ist John Eliot Gardiner ein gern gesehener Gastdirigent bei vielen bedeutenden Orchestern.

Die Gründung des Monteverdi Choir erfolgte 1964 in Cambridge anlässlich einer Aufführung der »Marienvesper« von Claudio Monteverdi. Ziel war es damals, sich ausgehend von der Musik des Barock ein breit gefächertes Repertoire zu erarbeiten. Das Ensemble wurde bald bekannt für sein leidenschaftliches Musikantentum, gepaart mit rhythmischer Vitalität und der Fähigkeit, Werke ganz unterschiedlicher Komponisten in verschiedenen Sprachen und Ausdrucksformen stilistisch überzeugend zu präsentieren.

Im Jahr des 400. Geburtstages von Claudio Monteverdi gelang John Eliot Gardiner der internationale Durchbruch. Zusammen mit dem von ihm gegründeten Monteverdi Choir führte er 1967 in der “Kathedrale Ely” Monteverdis “Versperae Mariae Virginis” in einer von ihm selbst revidierten Fassung auf und wurde durch den großen Erfolg der Veranstaltung ermutigt, die Arbeit in dieser Richtung fortzusetzen und zu erweitern.

Seit seiner Gründung hat der Monteverdi Choir besonders jungen Nachwuchs-Solisten die Möglichkeit geboten, hochwertige musikalische Erfahrungen zu sammeln sowie Auftrittspraxis zu erwerben, die am Beginn einer Laufbahn besonders wertvoll ist.

Tourneen des Monteverdi Choir:


Foto: The Monteverdi Choir und The Baroque Soloists im Konzert

Der Chor unternahm zahlreiche vielbeachtete Tourneen, unter denen die »Bach-Kantaten-Pilgerfahrt« im Jahr 2000 eine absolute Sonderstellung einnimmt: Anlässlich des 250. Todestages von J. S. Bach führte der Chor gemeinsam mit den English Baroque Soloists 186 geistliche Kantaten in 63 Kirchen in Europa und den USA auf.

Im Sommer 2004 führte der Chor eine weitere »Pilgerfahrt« mit vierzehn Konzerten in Kirchen entlang des Pilgerwegs nach Santiago de Compostela/ Spanien durch. Die Pilgerfahrt und die Konzerte wurden von der spanischen Zeitung El Pais zu den »Besten Konzerten des Jahres 2004« gewählt.

Eine höchst erfolgreiche Partnerschaft verbindet den Chor mit dem Théâtre du Châtelet in Paris, an dem er in Produktionen von Verdis Falstaff (2001) sowie Webers Oberon (2002) auftrat. 2003 wirkte er an der ersten kompletten Aufführung in Frankreich von Berlioz’ Oper Les Troyens mit, die den Grand Prix des Französischen Journalistenverbandes gewann. Im November und Dezember 2005 unternahm der Chor mit Stücken von Purcell eine höchst erfolgreiche Tournee in Europa und Asien.

Der Chor hat mittlerweile mehr als 100 Einspielungen aufzuweisen, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden, darunter mehrere Gramophone-Preise.

The English Baroque Soloists:

The English Baroque Soloists wurden 1978 von Sir John Eliot Gardiner gegründet und haben sich seither als eines der bedeutendsten auf historischen Instrumenten musizierenden Kammerorchester etabliert.

Das Ensemble hat in zahlreichen großen Konzertsälen in aller Welt gespielt, darunter das Teatro della Scala in Mailand, das Amphitheater in Pompeji, die Philharmonie in Berlin, das Théâtre du Châtelet in Paris, das Lincoln Center in New York, das Sydney Opera House, das Amsterdamer Concertgebouw, San Marco in Venedig sowie beim Festival in Salzburg. Anlässlich des 200. Todestages von W. A. Mozart 1991 leitete Sir John Eliot Gardiner eine Aufführung des Requiems mit dem Monteverdi Choir und den English Baroque Soloists im Palau de la Música Catalana, die von der BBC live übertragen wurde.

1990 begann das Ensemble eines seiner bislang größten Vorhaben: die auf sechs Jahre angelegte Aufführung der sieben großen Mozart-Opern. Die Aufnahmen der sieben Opern sind nach ihrem Erscheinen bei der Kritik auf außergewöhnlichen Beifall gestoßen.

John Eliot Gardiner, von Orchestern, Opernhäusern und Festspielen mit wichtigen Positionen betraut, war von 1980 bis 1983 Chefdirigent des Vancouver Orchestra. Während der folgenden fünf Jahre als Musikdirektor der Opéra de Lyon gründete er ein neues Orchester, das heute als eines der besten in Frankreich gilt.

Als künstlerischer Leiter der Göttinger Händel-Festspiele (1981-1990) setzte John Eliot Gardiner mit zahlreichen Aufführungen und Aufnahmen neue Maßstäbe.

1991 wurde er Chefdirigent des NDR-Symphonieorchesters, eine Position, die er bis 1994 innehatte. John Eliot Gardiner hat als Gastdirigent mit großen internationalen Symphonieorchestern, u.a. dem Philharmonia Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Concertgebouw Orkest und den Wiener Philharmonikern erfolgreich zusammengearbeitet.

An der English National Opera debütierte John Eliot Gardiner 1969 mit der Zauberflöte. 1973 folgte sein Covent Garden-Debüt mit Glucks Iphigénie en Tauride. Mit dem Dallas Symphony Orchestra trat er 1979 erstmals in Amerika auf.

Anläßlich des 25jährigen Bestehens des Monteverdi Choir unternahm er 1989 eine Welttournee mit Aufführungen von Monteverdis Vespro della Beata Vergine, die für Film, Video und Aufnahmen der Archiv Produktion dokumentiert wurden.

Bei den Salzburger Festspielen 1990 debütierte er mit dem Monteverdi Choir und den English Baroque Soloists innerhalb eines Orfeo-Zyklus (Monteverdi und Gluck) sowie im Rahmen der Serenaden-Konzerte. John Eliot Gardiner hat bereits zahlreiche Tourneen mit dem Monteverdi Choir und dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique unternommen. 1995 dirigierte er erstmals die Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen.

1997 fand John Eliot Gardiners Schumann-Festival im Barbican Centre in London und in der Cité de la musique in Paris statt. Nachdem er sich in den letzten Jahren ausführlich mit den Werken Beethovens und der Nach-Beethoven-Ära auseinandergesetzt hat, stehen nun Bachs Kirchenkantaten im Zentrum seiner Arbeit; insbesondere im Jahr 2000 hat er sich ausschließlich mit diesem Thema im Rahmen seiner Bach-Pilgrimage 2000 (anlässlich des 250. Todesjahres von J.S. Bach) befaßt.

Seit seiner ersten Aufnahme mit den English Baroque Soloists für die Archiv Produktion (Acis und Galatea) sind zahlreiche preisgekrönte Einspielungen entstanden: Monteverdis Vespro della Beata Vergine, Orfeo, Buxtehudes Membra Jesu Nostri, Purcells Fairy Queen, Bachs Weihnachtsoratorium, Matthäus-Passion und Haydns Jahreszeiten.

Ein besonderes Projekt war sein Aufnahmezyklus der großen Mozart-Opern: Idomeneo, La clemenza di Tito , Die Entführung aus dem Serail, Così fan tutte, Le nozze di Figaro, Don Giovanni und die Zauberflöte. Für seine vielbeachtete Aufnahmeserie der Mozart-Opern und seine erfolgreichen konzertanten Aufführungen, u.a. beim Holland-Festival, erhielt John Eliot Gardiner den Edison Extraordinaire. Eine weitere Operneinspielung mit den English Baroque Soloists, Monteverdis Poppea, und seine Aufnahme mit Haydns Schöpfung wurden 1996 veröffentlicht.

Orchestre Révolutionnaire et Romantique

Das Orchestre Révolutionnaire et Romantique leitete er in Beethovens Missa solemnis, in einem vollständigen Beethoven-Symphonien-Zyklus, Leonore und einem Beethoven Klavierkonzert-Zyklus mit Robert Levin, den er 1998 mit Veröffentlichung der Aufnahme des Dritten und Vierten Konzertes abschloß, sowie in einem Schumann-Symphonien-Zyklus, der ebenfalls 1998 auf den Markt kam

Neben zahllosen Auszeichnungen für seine Einspielungen wurde John Eliot Gardiner u.a. als “Künstler des Jahres 1994″ (Gramophone Award und Deutsche Schallplattenkritik), “Dirigent des Jahres” (Klassik Echo-Verleihung 1995), “Bester Dirigent” (Cannes Classical Award 1995) und 1995 als erster Dirigent mit dem Dietrich-Buxtehude-Preis geehrt.

John Eliot Gardiner erhielt die Ehrendoktorwürde der Universität in Lyon (1987), die Ernennung zum “Officier dans l?Ordre des Arts et des Lettres” (1988) und zum “Commander of the British Empire” (1990). Seit 1992 ist er Ehrenmitglied des Londoner King?s College und der Royal Academy of Music.

1998 wurde John Eliot Gardiner von Königin Elisabeth II anläßlich der “June Birthday Honours” in den Adelsstand erhoben.


Foto: Preisübergabe: “Robert Schumann-Preis 2001″

Im Jahr 2001 erhielt er von der Stadt Zwickau den Robert-Schumann-Preise 2001 verliehen.

Unter der Schirmherrschaft des Prinzen von Wales verwirklicht Sir John Eliot Gardiner ein Unternehmen von titanischen Ausmaßen. Am Weihnachtsfest, 23. Dezember 1999 in Weimar, begann er mit einer musikalischen Wallfahrt, (Bach-Pilgrimage 2000); in deren Rahmen er überlieferten Bach-Kantaten aufführte. Sie erklangen an den der Liturgie entsprechenden Tagen, für die Bach sie komponierte. Die Konzertreise führt quer durch Europa und in die USA. Zusammen mit The English Baroque Soloists und dem Monteverdi Choir anlässlich des 250. Todestages von J. S. Bach im Jahr 2000, die die Aufführung von 198 geistlichen Bach-Kantaten in über sechzig Kirchen, in 15 Ländern von Europa und Übersee zum Gegenstand hatte.

Im Mai 2005 wurde ihm zum Bachfest in Leipzig die “Bachmedaille” für sein Lebenswerk verliehen!


Foto: Bach-Medaillenübergabe durch den Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee, Leipzig

Am 29.11.2005 wurde Sir John Eliot Gardiner durch den deutschen Botschafter in London, Thomas Matussek , das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse überreicht.


Foto: Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse durch den Botschafter in London an Sir John Eliot Gardiner!

Laudatio: (Übersetzung aus dem Englischen)

Eine Konstante in Ihrer Arbeit ist immer die Musik von Bach gewesen. Eines Ihrer Projekte fand ein enthusiastisches Publikum auf der ganzen Erde: Im Jahr 2000 dem Bachjahr, führten Sie jedes einzelne von den Kirchencantatas J.S. Bachs – ca. 200 – mit dem Chor Monteverdi und dem englischen barocken Soloists entsprechend ihren unterschiedlichen Themen und entsprechend dem Kirchekalender durch. Mit dieser “Pilgrimage Bach Cantata”, führten Sie mit Ihren Musikern in über 60 Kirchen und in 14 europäischen Ländern die Kantaten-Werke von Bach auf.

Auf diese Art haben Sie einer weiten Öffentlichkeit die Musik Bachs bekannt gemacht. Sie haben uns eine neue Welt von Musik begründet und eine dauerhafte Tradition gegeben. Einer ausdehnten Nicht-Deutschen Öffentlichkeit haben Sie die großen deutschen barocken Komponisten wie Bach und Händel sowie z.B. den romantischen Komponisten Felix Mendelssohn zugänglich gemacht………

Das Jahr 2004 begann mit einer höchst erfolgreichen Tournee durch die USA mit Werken von Händel, Haydn und Mozart. Am Ende des Jahres stand eine ebenso erfolgreiche Reise nach Asien gemeinsam mit dem Monteverdi Choir und einem Programm mit Werken von Purcell.

Im Jahr 2004 erfolgt die Gründung seines eigenes CD-Labels für seine Veröffentlichungen. Seine Aufnahmen mit dem Monteverdi-Choir, den English Baroque Soloists und dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique werden auf seinem neuen Label, Soli Deo Gloria der Monteverdi Productions, erscheinen. Den Anfang machen die Aufnahmen, die im Zusammenhang mit der ausgedehnten Konzert-Tour “Bach Cantata Pilgrimage ” im Bach-Jahr 2000 entstand, als Gardiner an die 198 Bach-Werke an den Orten ihrer Entstehung aufführte und anschließend auf einer Welttournee aufführte. Die ersten Veröffentlichungen auf dem neuen Label sind seit Anfang Januar 2005 erschienen.

In 2005 hat das Ensemble Bachs Matthäus-Passion aufgeführt, und im Januar und Februar 2006 stehen Mozarts Symphonien Nr. 39, 40 und 41 sowie das Requiem und die c-moll Messe auf dem Konzertkalender.

Sir John Eliot Gardiner ist am 21. Oktober 2006 ein “Doktorat Honoris Causa” in Musicology durch die Universität von Cremona / Italien, dem Geburtsort von Claudio Monteverdi – verliehen worden.

In seiner Freizeit kümmert sich Gardiner um die Pflege einer Öko-Farm, die er von seinem Großonkel, dem Komponisten Henry Balfour Gardiner, geerbt hat. Seit 2001 ist er mit der Musikproduzentin Isabella de Sabata verheiratet. Aus seiner ersten Ehe mit der Violinistin Elizabeth Wilcock (1981 bis 1997), hat er drei Töchter.

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Special – Sir John Eliot Gardiner, Englischer Dirigent


Inhalt: Specials über Sir John Eliot Gardiner

“Die Bach Cantata Pilgrimage 2000″ und sonstige Themen″

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Johann Sebastian Bach

Siegel von J.S. Bach

Inhaltliche Angaben über die „Bach Cantata Pilgrimage 2000″

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Willkommen in “Volkers Klassikseiten J.S. Bach“ und die durchgeführte Bach Cantata Pilgrimage 2000″ des englischen Dirigenten Sir John Eliot Gardiner. Er führte im Bachjahr 2000 mit seinem Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists sämtliche bekannten Kantaten von J.S. Bach in 12 Monaten in Europa und Übersee auf.

Hier habe ich eine deutschsprachige Diskussions-Plattform über J.S. Bach geschaffen, um mit Gleichgesinnten und interessierten Besuchern u.a. über J.S. Bach über Konzerte der durchgeführten Bach Cantata Pilgrimage 2000 von Sir John Eliot Gardiner und zukünftige Konzerte in Beiträgen eine künstlerische Wertstellung dieses großartigen KOMPONISTEN bewerten und darstellen zu können.

Ausführlich werden hier die Einspielungen und Neuerscheinungen von Gardiner vorgestellt und Meinungen dazu sollten in dem Diskussions-Forum abgegeben werden.

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“Die Bach Cantata Pilgrimage 2000″ von Sir John Eliot Gardiner

Foto: Englischer Dirigent: Sir John Eliot Gardiner im Konzert

Als Startbeitrag wurde aus Gardiner seiner SDG-Reihe die 1. DVD mit dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach am 23. Dezember 1999 in der Herderkirche Weimar im Blog vorgestellt.

Foto: Die Herderkirche in Weimar, Start der Bach Cantata Pilgrimage 2000 am 23.12.1999 von Sir J.E. Gardiner mit dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach

Foto: Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists im Weihnachts-Oratorium am 23.12.1999 in der Herder Kirche in Weimar.

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Ein Kommentar von Sir J.E. Gardiner am Anfang der Bach Cantata Pilgrimage 2000

“Bach Cantata Pilgrimage” heißt das rund 13 Millionen Mark teure, üppig gesponsorte Mammut-Projekt. Das Finale wird an Silvester 2000 in New York sein. Ein Jahr lang jede Woche Bach. Warum?

Gardiner:

Erstens Neugier, zweitens hat es mich gewurmt, dass die Kantaten Bachs noch so unbekannt sind. Drittens gäbe es außer Bach keinen Komponisten, mit dem ich mich ein ganzes Jahr beschäftigen könnte.

Bach ist so vielfältig, so fantasievoll. Sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart über Mendelssohn bis Strawinsky oder Jazzer wie Jacques Loussier. Er ist universal, deswegen glaube ich: Bach ist der Komponist der Zukunft.

Frage:

Nach welchen Kriterien haben Sie die Aufführungsorte Ihrer Pilgertour ausgesucht?

Gardiner:

Wir spielen bis auf eine Ausnahme nur in historisch und architektonisch bedeutenden Kirchen, an Bach Wirkungsstätten – Leipzig, Köthen, Lübeck, Eisenach – aber auch am Rand von Europa, zum Beispiel in der Abtei der schottischen Insel Iona oder im spanischen Santiago de Compostela.

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Auszüge aus einem Interview von KlassikAkzente mit Sir John Eliot Gardiner zum Beginn der Bach Cantata Pilgrimage 2000:

 “Wäre Bachs Musik nicht gewesen, wir hätten diese Tour sicher nicht so leicht, so unbeschwert bewältigen können.”

Sir John Eliot Gardiner wird auch nach einem Jahr Pilgerreise mit den Kantaten Johann Sebastian Bachs nicht müde, von der “reinen Schönheit” der Musik zu schwärmen. “Woche um Woche überraschte uns Bach mit einem Meisterwerk nach dem anderen. Es ist eigentlich unbegreiflich.

Am Ende eines jeden Wochenkonzertes sind wir traurig über die Kantaten, die wir hinter uns lassen, und zugleich voller Vorfreude auf das Programm der kommenden Woche.” Seit zehn Monaten sind der Dirigent, die English Baroque Soloists und der Monteverdi Choir unterwegs, reisen als Pilger, wie sie es nennen, quer durch Europa: eine monumentale Konzerttournee mit wöchentlich wechselndem Programm. Mein Jahr mit Bach: Ein Interview mit John Eliot Gardiner

 KlassikAkzente:

Sir John Eliot, die zahlreichen Groß-Projekte zum Bach-Jahr sind kaum noch zu zählen, Ihre “Bach-Kantaten-Pilgerreise” ist zweifellos eines der ambitioniertesten Vorhaben zum 250. Todestag des Komponisten. Wie viel Bach vertragen die Zuhörer in diesem Jahr?

John Eliot Gardiner: Endgültig kann ich das natürlich erst im nächsten Jahr sagen. Vielleicht hat die Mehrheit dann erst einmal von Bach genug, ähnlich wie Mozart 1992 weniger gespielt wurde. Vielleicht sorgt das Bachjahr aber auch dafür, dass der Komponist von einigen neu oder wieder entdeckt wird. Ich glaube nicht, dass wir mit unserem Vorhaben, innerhalb eines Jahres alle 198 erhaltenen Bach-Kantaten aufzuführen, die Zuhörer überlasten. Denn immerhin ist es die erste Unternehmung dieser Art. Vor uns hat noch niemand diese Werke in ihrem Kontext präsentiert.

KlassikAkzente:

Sie spielen auf die Ordnung der Kantaten nach dem evangelischen Kirchenjahr an. Brauchen Sie dafür nicht einige Kunstgriffe?

Gardiner:

Ein paar schon. Wir wollen die Werke jeweils an den Sonn- und Feiertagen aufführen, für die Bach sie komponierte. Der Kalender hat jedoch seine Eigenarten: Einen Sonntag nach Weihnachten, für den Bach auch Kantaten schrieb, gab es im Jahr 1999 nicht, dafür aber in diesem Jahr.

Da unsere “Pilgerreise” zu Weihnachten begann und am 31. Dezember diesen Jahres in New York endet, können wir dies ausgleichen und neben den zahlreichen Weihnachtskantaten noch das Weihnachtsoratorium spielen. Zum andern liegt in diesem Jahr Ostern sehr spät, deshalb fehlen ein paar Sonntage. Doch auch diese Kantaten spielen wir, sie werden eingeschoben.-

KlassikAkzente:

Nach welchen Gesichtspunkten haben Sie die Stationen Ihrer Pilgerfahrt ausgewählt?

Gardiner:

Wichtig war mir vor allem, dass wir ausschließlich in Kirchen gastieren. Denn Bachs Kantaten sind keine Konzertmusik. Ich habe im Vorfeld des Projektes sehr viele Kirchen besucht. Gerade in den ostdeutschen Kleinstädten gibt es wundervolle Gotteshäuser – beispielsweise in Altenburg oder in Arnstadt.

Es ist gut, dass die “Pilgerreise” auch in diesen Orten und nicht nur in den Metropolen Station macht. Nicht alle Orte, die ich herausgesucht habe, können wir jedoch besuchen. Gerne etwa wäre ich nach Freiberg gekommen. Dort gibt es einen Dom mit zwei wundervollen Silbermann-Orgeln. Aber Freiberg ließ sich einfach nicht in den Plan einbringen. Andere Orte, die mit Bach in Verbindung stehen, sind für unsere Unternehmung leider einfach zu klein.

KlassikAkzente:

Mit “Pilgerfahrt” meinen Sie also, auf Bachs Spuren zu wandeln?

Gardiner:

Die Reise führt nicht nur zu Bachs Wirkungsstätten, sondern auch zu Pilgerzentren der christlichen Kultur, die gerade im Jahr 2000 von Bedeutung sind. Wir wollen Bach als Teil dieser europäischen Kultur begreifbar machen. Für die ist die Musik des großen Thomaskantors ein Symbol.

KlassikAkzente:

Obwohl die Reise immer wieder in Ostdeutschland Station macht, überraschen doch die Ausmaße: Die Unternehmung führt durch nahezu alle europäischen Länder …

Gardiner:

… was so zunächst nicht geplant war. Da wir Bachs Kantaten in ihrem Kontext zeigen wollten, war die Pilgerfahrt als Reise durch protestantische Länder geplant. Ausgehend von Bachs Heimat in Thüringen und Sachsen sollte die Pilgerfahrt in immer größer werdenden konzentrischen Kreisen durch Skandinavien und das Baltikum und Länder wie Holland, England und die Schweiz führen.

Doch dann zeigten gerade einige Veranstalter in katholischen Ländern sehr großes Interesse: Frankreich, Italien, Spanien und Portugal sind nun wichtige Stationen unserer Pilgerfahrt. Auf der anderen Seite gastieren wir so auch in Santiago de Compostela und Rom, was immerhin zwei der ältesten Pilgerstätten des christlichen Glaubens sind.

KlassikAkzente:

Wenn Sie sich auf ein solches Unternehmen einlassen, dann müssen Sie zu Bach ein ganz besonderes Verhältnis haben?

Gardiner:

Manchmal sage ich zum Spaß: Wenn Bach nicht im Himmel ist, dann möchte ich da gar nicht hin. Je mehr ich von Bach kennenlerne, um so mehr Fragen stellen sich mir. Bach ist gewissermaßen zeitlos, seine Musik hat über den bloßen kirchlichen Aspekt hinaus eine breite Ausstrahlung.

Diese Musik kann auch Menschen etwas bedeuten, die ihren Glauben verloren haben oder die nie Christen waren: Es gibt so viel Humanistisches in diesen Kantaten.

KlassikAkzente:

Warum rücken Sie dann mit der Ordnung nach dem Kirchenjahr den liturgischen Aspekt so stark in den Vordergrund?

Gardiner:

Wir sollten respektieren, wofür diese Musik geschrieben ist. Bach selbst hat in seinen Bibelkommentar folgendes persönliche Credo geschrieben: “Bey einer andächtigen Musique ist alle Zeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart”. Er meint damit, dass es möglich ist, beim Musizieren Gottes Gnade in uns zu fühlen. Deshalb hat er Woche für Woche eine neue Kantate geschrieben.

KlassikAkzente:

Das Thomaskantorat war also die Krönung von Bachs Leben?

Gardiner:

Nein, die dort vorgefundenen Bedingungen waren alles andere als ideal. In Weimar hatte Bach professionelle Sänger, dort konnte er Neues ausprobieren. In Leipzig hatte er Schüler, von denen viele unbegabt waren.

Das können wir direkt aus den Kantaten ablesen: Zunächst schrieb er schwierige Partien für alle Stimmen. Nach ungefähr einem Jahr gab er den Knaben im Sopran fast nur noch Choral-Melodien, während sich die komplizierten Strukturen auf die anderen Stimmen, also die Männer, beschränkten.

Außerdem geriet Bach in Leipzig zwischen die Fronten zweier Parteien im Stadtrat. Die Zustände in Leipzig waren so katastrophal, dass Bach eine polemische Beschwerde an den Rat der Stadt schrieb.

KlassikAkzente:

Wenn die Zustände in Leipzig so katastrophal waren, was ist dann die Grundlage Ihrer um Authentizität bemühten Interpretationen?

Gardiner:

Der Begriff Authentizität gefällt mir nicht, weil er nicht das umschreibt, was wir wollen. Interessant ist nicht das Klangbild, das Bach bei der Aufführung hörte, sondern das Ideal, das ihm beim Komponieren vorschwebte. Insofern verstehe ich auch die Diskussion um die solistische Besetzung der Leipziger Kantaten nicht. Denn in seiner Eingabe hat der Thomaskantor die vorgefundene Situation genau beschrieben und skizziert, welche Besetzung er gerne hätte. Insofern hilft der Maßstab “Authentizität” bei Bach wenig.

KlassikAkzente:

Wie würden Sie ihn ersetzen?

Gardiner:

Durch den Begriff “Historische Informiertheit”. Denn jede Interpretation ist authentisch, wenn sie ernst gemeint ist und den jeweiligen Stand des Wissens berücksichtigt. Deshalb waren Karl Straubes Bach-Interpretationen auch authentisch, und deshalb wird Gardiner in 20 Jahren wohl altmodisch sein. Wir sind keine besseren Musiker, wir wissen nur etwas mehr.

KlassikAkzente:

Die “Bach-Kantaten Pilgerfahrt” verlangt von Ihnen und von den Ensembles nicht zuletzt auch physische Höchstleistungen. Wie erholen Sie sich vom immer gleichen Ablauf aus Reisen, Proben und Konzerten?

Gardiner:

In jedem Ort gibt es Dinge, die man sich anschauen kann. Von Leipzig aus möchte ich zum Beispiel mit den Musikern zur Dorfkirche Pomßen fahren, wo die älteste Orgel Sachsens steht. Dort wurde die Kantate “Ich lasse dich nicht” bei einer Trauerfeier uraufgeführt.

Es gibt in dieser Kirche sehr viele Holzschnitzereien und Gemälde aus dem 15. und 16. Jahrhundert, da hat sich seit Bachs Zeit wahrscheinlich überhaupt nichts geändert. Für ein Konzert ist diese Kirche natürlich zu klein. Aber wir wollen dort einmal singen – nur so zum Spaß. Und mit Sicherheit auch wieder Bach.

(Text mit freundlicher Genehmigung von KlassikAkzente)

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Eine Schlussanmerkung von Sir John Eliot Gardiner in einem Interviews nach dem Ende der Bach Cantata Pilgrimage 2000:

Wenn Bach also mit der schlichten Anzahl nicht den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde schafft, bleibt dennoch einzigartig, mit welchem musikalischen Einfallsreichtum er seine Kantaten ausgestaltete. “Ich habe noch nicht eine Kantate gehört, die mich gelangweilt hätte”, erklärt John Eliot Gardiner.

“Jede einzelne von ihnen hat etwas, das die Aufmerksamkeit fesselt und die Fantasie anregt. Einmal ist es eine fantastische Kombination von Instrumenten und Singstimme, ein anderes Mal die wunderbare Illustration eines Textes, dann wieder die erstaunliche Fähigkeit, eine musikalische Predigt wirklich eindringlich zu gestalten.” Das ist das Schöne an Musik: Sie kommt ganz ohne Liturgie aus.

“Im Grunde ist es sehr tänzerisch. Ich glaube, die größte Sünde, die man mit Bach begehen kann, ist, ihn schwerfällig zu interpretieren, zu steif oder zu militärisch oder zu dick. Es muss immer diese Lebendigkeit und diesen tänzerischen Rhythmus als Basis haben.” Das Gute bei Gardiner ist, dass er nicht Absichtserklärungen gibt, sondern handelt.

Wir konnten nicht ahnen, wie sehr sich unsere Hoffnungen einlösen würden. Sie kamen in Strömen, die Menschen aus den Kirchengemeinden, Musikliebhaber, die uns von Konzert zu Konzert begleiteten.

Alle ließen sich ein auf ein Geben und Nehmen: Wir machten die Musik, aber das Publikum war mit ungeheurer Aufmerksamkeit bei der Sache, konzentriert und begeisterungsfähig. Und was für eine Freude, wenn die jeweiligen Kirchenchöre in den Schlusschoral einstimmten.” Auch im Gespräch predigt Gardiner für Bachs Musik:

Ja, die Aufführungen stellten die Kantaten wieder in ihren liturgischen Zusammenhang. Aber nein, man müsse nicht gläubig sein, damit Bachs Musik fasziniere, tröste und stärke. “Seine Musik macht die langen Stunden im Bus und die Ermüdungserscheinungen, die eine solche Wahnsinnstour natürlich mit sich bringt, mehr als wett.”

Alle ließen sich ein auf ein Geben und Nehmen: Wir machten die Musik, aber das Publikum war mit ungeheurer Aufmerksamkeit bei der Sache, konzentriert und begeisterungsfähig. Und was für eine Freude, wenn die jeweiligen Kirchenchöre in den Schlusschoral einstimmten.”

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Meine persönliche Anmerkung:

Hier berichte ich über die am 23. Dezember 1999 in der Herderkirche in Weimar begonnene Bach-Cantata-Pilgrimage 2000 durch den englischen Dirigenten Sir John Eliot Gardiner mit dem Monteverdi-Choir und The English Baroque Soloist.

Im Rahmen seiner Bach-Pilgrimage 2000 führte J.E. Gardiner ( im Bachjahr 2000 ); innerhalb von 12 Monaten 186 Kantatenwerke von J.S. Bach in 14 Ländern Europas und Übersee auf, am 31.12.2000 endete die Pilgrimage in der St. Bartholomew’s Church in New York / USA.

Kein Musiker hatte sich bisher daran gewagt, sämtliche Kirchenkantaten innerhalb eines Jahres aufzuführen.

Mit welch unsäglichen Schwierigkeiten hatte Gardiner innerhalb der Tour zu rechnen, Austausch der Solisten, kurzfristige Umdisponierung aufgrund von Absagen, Wechsel im Orchester, die räumlichen und akustischen Gegebenheiten innerhalb der verschiedenartigsten Kirchen und Konzertstätten, die großen Strapazen der Anreisewege: Kopenhagen-Neapel-London-Tallinn-New-York).

Kaum Zeit für Einübungsmöglichkeiten der verschiedenen Kantatenwerken für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr. Die Finanzierung der Tour geriet in Gefahr, da sich der Hauptsponsor: ”DG” kurzfristig aus dem Projekt verabschiedete. All diesen Schwierigkeiten zum Trotz, kann auf außergewöhnlich CD-Veröffentlichungen im Rahmen der “SDG-Reihe“ verwiesen werden !!

Live-Mittschnitte aus den Proben der Bach-Kantaten werden im Rahmen von 51 CD-Herausgaben durch

http://www.monteverdiproductions.co.uk/ veröffentlicht.

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Link: zur Biographie von Sir John Eliot Gardiner !!

(Copyright © V. Hege)

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Mein Umzug mit dem Forum von Blogspot nach WordPress am 14. Januar 2009


Hallo zusammen,

nach langer Überlegung habe ich mich entschlossen, das Forum:
Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000 und sonstige Klassikthemen“
nach WordPress zu verlagern.
Viele Besucher scheuen die Anmeldung und Offenlegung ihrer persönlichen Daten bei Google. Das ist ein Hauptgrund, dass ich mich gezwungen sah, wieder den alten Provider WordPress zu aktivieren, sämtliche Alt-Beiträge sind dort von mir hinterlegt worden.
Die Anmeldung bei WordPress als Mitschreiber von Hauptbeiträgen ist ohne persönliche Offenlegung von Daten möglich, ein Kommentar kann geschrieben werden, ohne dass eine Mitgliedschaft bei WordPress besteht, aus diesem Grund erhoffe ich mir wieder mehr an Zuspruch.

Foto: Ansicht des alten/neuen Forums bei WordPress

Das alte Google-Forum bleibt erst einmal weiter bestehen und ziehe in Zukunft sämtlich Beiträge, die dort noch verfasst werden nach WordPress in das neue Forum.
Ich bitte um Euer Verständnis und würde mich über einem Besuch und Beitrag-Kommentar an neuer Stätte freuen.
Der Link bei WordPress für das alte/neue Forum lautet:

https://meinhardo.wordpress.com/

Mit neuem Forum-Titel: „Volker’s Klassikseiten J.S. Bach“

Grüsse an alle
Volker




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Neues Forum: Volker’s Klassikseiten J.S. Bach bei WordPress


Ansicht vom Alt-Forum Diskussionsforum J.S. Bach

Ansicht vom Alt-Forum Diskussionsforum J.S. Bach

Alt-Forum:

Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000 und sonstige Klassik-Themen

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Hallo,

seit dem 14. Januar 2009 habe ich eine neue Plattform bei „WordPress“ gefunden und meinen Blog: Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000 nach hier verlegt.

Ich wünsche allen Usern und Besuchern in meinem Blog unterhaltsame Stunden und ein nettes Miteinander. Seid herzlich dazu eingeladen, dieses Forum mit Leben zu füllen.

Grüsse an alle „alten und neuen Besuchern“

Volker

Google-Mappe


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Es war ein Rausch – Besuch des Gardiner-Konzertes in Spitalfields – England


@Iris sagt:

Hallo,

mit etwas Verspätung melde ich mich wieder aus Old Germany. Verspätung deshalb: als wir wieder zu Hause ankamen, waren unsere Wasserleitungen zugefroren.


Foto: London City und die Themse

Am 6.1. 2009 sind wir gegen 8.00 Uhr bei strahlender Sonne in England gelandet, haben uns mit Freunden in der Westminster Central Hall (Methodisten Zentrum) getroffen und angefangen London zu erobern. Mit dem big eye (Riesenrad an der Themse in Westminster) haben meine Leute sich einen Höhenüberblick über London verschafft. Meine Tochter hat ganz tolle Aufnahmen gemacht. Ich selbst hab` während
der Zeit unsere Vouchers für Tube und Bus eingelöst – mein Höhenkoller erlaubt mir kein Riesenrad – und dann sind wir Tube gefahren – wie die Weltmeister.

Flyer von Spitafields
(Zur Vergrößerung in den Flyer klicken)

Zuerst nach Spitalfields zur Generalprobe am 06.01.2009 mit den English Barock Soloists, dem Monteverdi Choir und Sir John Eliot Gardiner.

Foto: Christ Church in Spitafields / England

Ich habe noch nie einen so gut aufgelegten, lockeren, teilweise übermütigen Sir Gardiner erlebt. Er witztelte mit seinem Chor, brachte sein Orchester und uns alle zum Lachen. Einer der Sänger kam ein paar Minuten zu spät. Der Sir: „Hallo, nice to see you!“ Er hat eine akribische Probenarbeit geleistet und bei der Arbeit zur Motette „Jesu meine Freude“ das allerletzte aus dem Chor heraus gekitzelt. Leider konnte ich nicht bis zum Schluss der Probe bleiben. Aber das Konzert am nächsten Abend am 07.01.2009 war einfach grandios – von Anfang bis Ende.

Foto Applaus in der Christ Church Spitafields

Auf dem Programm:

„Jesu meine Freude“ Motette (BWV 227)
Brandenburgische Konzert Nr. 3 (BWV 1048)
Weihnachtsoratorium 5. Kantate „Ehre sei Dir Gott gesunden“ (BWV 248)

Die Motette habe ich so eindrucksvoll noch nie gehört. Selbst die alte Motetteneinspielung von Gardiner kommt da nicht mit. Aber es lag wahrscheinlich an dem Live-Erlebnis. Wir saßen in der 1. Reihe, alles war
zum Anfassen nahe, wir waren einfach im Geschehen mitten drin – da konnte man sich nur mitreissen lassen.

Beim 3. Brandenburger saß der Sir ganz entspannt in der 1. Reihe – wie in Köthen – (neben uns) und lauschte seinem Orchester. Kati Debretzeni hat mir ihrem Spiel nicht nur geleitet sondern alle mitgerissen. Es war eine Freude zu sehen, wie sich die Spieler/innen die Bälle zuwarfen, sich gegenseitig mit Augenzwinkern und Lachen anfeuerten. Wir waren fasziniert.

Foto: Applaus in der Christ Church Spitafields / England

Das „Ehre sei Dir Gott gesungen“ aus dem Weihnachtsoratorium war großartig. Julia Doyle / Katharine Fuge haben mit ihrem wunderschönen Sopran, Clare Wilkinson mit ihrer ausgewogenen und anrührenden Altstimme eine Klasse für sich geboten. Der Tenor Nicholas Mulroy war bei unserer Aufführung zu dominant – vielleicht lag`s auch daran, dass wir nur einen Meter von ihm entfernt saßen; am letzten Abend – wir saßen im Mittelschiff – war er richtig gut. Der Baß (Matthew Brook / Samuel Evans) war eine Freude. Bis in die tiefsten Tiefen, sauber, schön, klar – alles in allem: die Solisten waren große Klasse. Die Barock Soloists einfach super. Neben den vielen anderen war der Oboist Michael Niesemann eine „Hörweide“.

Bis hierher erst einmal.

Liebe Grüße und eine schöne Woche.
Iris

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Liebe Bachfans,

hier nun meine Eindrücke von der letzten Aufführung, vom 08.01.2009 in Spitafields – die wir alle fünf miterlebt haben:

Programm:

„Singet dem Herrn ein neues Lied“ Motette
Brandenburgische Konzert Nr. 1 BWV 1046
„Wenn die stolzen Feinde“ 6. Kantate Weihnachtsoratorium BWV 248

„Singet dem Herrn ein neues Lied“ hat uns im wahrsten Sinne des Wortes von den Kirchenbänken geholt. Mitreißend, swinging, der Chor grandios in Akzentuierung und Aussprache, Gardiner dirigierte ohne Partitur und hat alles, aber auch alles aus seiner Schar herausgeholt. Für mich war dies schon eine Höhepunkt schlechthin.

Das 1. Brandenburger Konzert dirigierte er diesmal selbst – mußte er auch – seine Corni waren mal wieder auf der Galopprennbahn. Es war mitreißend und ich mußte stellenweise ein lautes Lachen unterdrücken.
Herzstück und Höhepunkt der 6. Kantate (Weihnachtsoratorium) war für mich der Choral: „Ich steh` an deiner Krippen hier“. Der Chor hat es so einfühlsam, so überirdisch schön gesungen, dass ich den Schluss der Kantate nur noch wie in einem Rausch erlebt habe. Beim Schlussapplaus war`s dann mit meiner Fassung vorbei. Ich konnte und wollte mir nicht vorstellen, dass all das Schöne schon vorbei sei und habe bitterlich geweint.


Foto: Schlussveranstaltung in der Christ Church Spitafields am 8.1.2009

Unter dem Namen „Spitalfields Music 2008“ haben die Musik- und Gardinerfreunde ein riesen Programm absolviert:

800 Stunden Musik
250 workshops
103 Aufführungen
25.000 Besucher

bis zum nächsten Lebenszeichen alles Liebe und Gute!
Gruss
Iris

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Radiotipps für die 3. Kalender-Woche 2009


@Barbara sagt:

Hallo,

Hier meine Radiotipps für die 3. Kalender-Woche 2009:

11.1.2009
NDR
8:00 h – 8:40 h
Kantate
Geistliche Musik am 1. Sonntag nach Epiphanias

Johann Sebastian Bach: Mein liebster Jesus ist verloren, Kantate BWV 154 Michael Chance, Countertenor James Gilchrist, Tenor / Peter Harvey, Bariton Monteverdi Choir / English Baroque Soloists Ltg.: John Eliot Gardiner
Dies ist eine Aufnahme von 2000, die noch nicht erschienen ist. Sie wir auf Vol. 18 enthalten sein.

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Für die, die das Nobelkonzert nicht hören / aufnehmen konnten, es aber gerne noch möchten: NRK sendet dieses Konzert noch einmal:

16.1.2009
NRK Klassisk
ab 19.30 h
Nobelkonserten fra Stockholm
Symfoni nr 7 i d-moll,
av Antonín Dvorák (1841-1904).
Messe i c-moll, K 427,
av Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791).

Miah Persson, sopran.
Ann Hallenberg, alt.
Helge Rönning, tenor.
Peter Mattei, bass.

Eric Ericsons kammerkor.
Monteverdi-koret.
Stockholm filharmoniske orkester.
Dirigent: John Eliot Gardiner.

Fra Konserthuset i Stockholm 8. desember 2008.

Link zu NRK Klassisk

http://www.nrk.no/tjenester/nrk_nettradio/3220264.html?kanal=p1

Ich wünsche Euch eine schöne Woche
Barbara

CD’s vom Label – Soli Deo Gloria – Monteverdi.co.uk / Cantatafinder / Gardiner Biographie


Hallo,

für alle Interessenten der „Bach Cantata Pilgrimage Tour 2000 “ durchgeführt von Sir John Elit Gardiner, Monteverdi Choir und The English Baroque Solloists – im Bachjahr 2000, stelle ich die bereits veröffentlichten CD’s, die als Mittschnitte von den gegebenen Konzerten in 2000 veröffentlicht wurden – nochmals als eine Gesamt-Darstellung zur Verfügung. Die CD’s können bei dem Label: Soli Deo Gloria, Monteverdi.co.uk direkt bestellt werden oder über das Forum bei amazon.

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Bach Cantata Series

THE BACH CANTATA PILGRIMAGE RECORDINGS

NOW AVAILABLE

recent reviewsclick here for the latest reviews of the discs below

Want to check which cantata is on which release?
Click here
to download our index to the Bach Cantatas Series. (available as a pdf)

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click here for details of CD click here for details of CD click here for details of CD click here for details of CD
SDG101 SDG104 SDG107 SDG110
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SDG113 SDG115 SDG118
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SDG121 SDG124 SDG127 SDG128 SDG131

click here for details of CD click here for details of CD
SDG134 SDG137

click here for details of CD click here for details of CD click here for details of CD click here for details of CD click here for details of CD
SDG138 SDG141 SDG144 SDG147 SDG150

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To join our mailing list and receive advance notice of new releases and special offers,
click here.

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Es besteht zu den obigen Veröffentlichungen ein “ C a n t a t a f i n d e r „ mit weiteren Angaben zum Link: Reisetagebuch von Sir John Eliot Gardiner, dass er während der Bach Cantata Pilgrimage im Jahr 2000 verfasst hat – sowie Link: “ M e i n u n g e n „ von den Künstlern und Solisten, die zur Bach Cantata Pilgrimage-Tour in 2000 abgegeben wurden. Es ist auf der Seite des Cantatafinders eine Möglichkeit vorhanden,

Link: dieses Album im Cantatafinder nachschlagen

und Noten im Pdf-Format von den Kantaten-Einspielungen sich – k o s t e n l o s – herunterzuladen, dazu müsste das Suchswerkzeug: z.B. nach BWV Nr…. als Suchbegriff – der Noten-Link zum download aktiviert und angezeigt werden.

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Über den nachstehenden Link geht es zur Biographie von Sir John Eliot Gardiner

Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/biographien.html

weiterhin ist eine (Link:) Inhaltsangabe zu J.E. Gardiner und der Bach Cantata Pilgrimage 2000
im Forum hinterlegt und kann eingesehen werden.

Gruss
Volker

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Berliner Philharmoniker ab 8. Januar 2009 Live im Internet


Hallo,

wie soeben zu erfahren ist, gehen die Berliner Philharmoniker ebenfalls einen modernen Weg, um ihre Zielgruppe zu erweitern und via Internet an einem Live-Konzert-Erlebnis teilnehmen lassen zu können. Für ein Live-Konzert ist ein Betrag von 9,90 € zu bezahlen, das Saison-Abo wird 149 € kosten, da wird es MonteverdiTV schwer haben sich zu behaupten, die Zukunft wird also spannend, was noch alles auf den Weg gebracht wird.

Foto: Philharmonie, Heimstätte der Berliner Philharmoniker

Weitere Informationen sind unter dem nachstehenden Link einzusehen..!!

http://www.berliner-philharmoniker.de/

Grüsse
Volker

Weihnachtsoratorium Teil 1 und 4 bis 6 erklangen in der St. Marienkirche Herford


Hallo,

mein Bericht vom Konzert in der St. Marienkirche, Stift Berg, in Herford mit dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, mit Teil eins, vier, fünf und sechs.

Zur größeren Ansicht, jeweils in das einzelne Bild klicken..!!

Programmheft Weihnachtsoratorium St. Marienkirche Herford

Die Ausführenden

Immer wieder überwältigend der Besucher-Zuspruch, wenn das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach zur Aufführung gelangt, so stellte sich der Besucherzustrom schon eine halbe Stunde vor Konzertbeginn in St. Marien ein und füllte die Plätze restlos.


Foto: Grosser Chor und Instrumentalisten im Altarraum in der St. Marienkirche Herford

Eine weihnachtlich, stimmungsvoll geschmückte Kirche versprach weihnachtliche Festtagsmusik aus der Barockzeit. Strahlende Trompeten erschallten im Eingangssatz in Teil 1 mit dem „Jauchzet, frohlocket…“
Der Chor, bestehend aus ca. 40-50 Sängerinnen und Sänger setzte kraftvoll ein und verhallte im Kirchenraum, das war ein Problem, die Halligkeit von St. Marien ist berüchtigt und zeigte seine Wirkung. Ich kann mir vorstellen, dass der Chor sich gesamtheitlich nicht hören konnte, sondern nur sein Nachbarsänger wahrnehmbar wahr. Mir taten die Mitwirkenden leid, hatten sie doch Herzblut und Enthusiasmus an den Tag gelegt und erlebten dann diese gravierend schlechte Akustik trotz gefüllter Kirche.

Genau so präsentierte sich das Orchester, jede Unreinheit war sofort heraushörbar und ergab kein Gesamtklang-Erlebnis. Hier müsste in Zukunft – aufgrund der akustischen Probleme etwas unternommen werden, absorbierende, bewegliche Schallschutzwände wäre eine Möglichkeit.
Die Trompeter waren im Eingangs-Satz hervorragend und unterstützten den Jubelgesang entsprechend.



Foto: Gasangssolisten: links als Evangelist: Ulrich Cordes, (Tenor) daneben Andreas Wolf Bass

Die Gesangs-Solisten stellten sich auf die Gegebenheiten stimmlich hervorragend ein und waren gut zu hören, etwas schwerer hatte es die Sopranistin Gudrun Sidonie Otto, die nicht das Stimmvolumen der anderen Solisten erreichte. Ein fantastischer Evangelist offenbarte sich in dem Tenor mit Ulrich Cordes, eindrücklich erklangen seine Partien und waren sehr wortverständlich. Die Altistin: Alexandra Rawohl besitzt ebenfalls ein herausragendes Timbre und konnte ebenfalls vollends überzeugen. Ein Juwel der Bassist: Andreas Wolf, das war schon hervorragend, wie er die akustische Probleme mit seinem Gesang erst gar nicht aufkommen ließ. Diese junge Sängerschar ist beeindruckend und verlieh der Aufführung den entsprechenden Glanz.



Foto: Blick auf die Trompeter-Gruppe in der St. Marienkirche Herford

Was die Trompeter so fantastisch in Teil 1 umgesetzt hatten, wurde in Teil 4 mit den Waldhörnern nur zum Teil erreicht, Intonationsprobleme zum Anfang des Chorsatztes: „Fallt mit Danken, fallt mit Loben“ waren heraushörbar. Die Choräle insgesamt bewältigte der grosse Chor zur Zufriedenheit, etwas mehr an Nuancierung hier – wäre durch den Leiter: Wolf-Eckart Dietrich, angebracht gewesen, so erklang alles leider im gleichen Stil und Lautstärke.

Bewundernswert ist der Einsatz aller Beteiligten zu nennen, wieviel persönliches Engagement haben sie dafür gebracht und wurde dann von den Besuchern mit einem riesigen, langanhaltenden Beifall dafür entsprechend belohnt.

—————————————————-

„Ich wünsche allen ein gesundes und glückliches neues Jahr 2009“

—————————————————

Grüsse

Volker

Hier die Rezension von der NW zum Weihnachtsoratorium in der St. Marienkirche Herford vom 30.12.2008

Zur größeren Ansicht in den Artikel klicken..!!

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Meine Nachbetrachtung zu den Konzerten zu Weihnachten 2008 im Fernsehen und Internet-Radio


Hallo,

bis jetzt kann ich nur überwiegend positives von den mir angehörten und angesehenen Konzerten im Fernsehen oder Internet-Radio zum Weihnachtsfest 2008 berichten. Die Auswahl war ja riesig, hier gilt mein Dank nochmals @Barbara, die uns auf so manch‘ Köstlichkeiten verweisen konnte, wenn Sie das als Lokalpatriotismus verwendete Konzert vom NDR am 5.12.2008 so bezeichnet hat, möchte ich widersprechen, dieses Konzert gehört der grossen Klassikgemeinde weil es hervorragend umgesetzt worden ist.

Lobend möchte ich die Werke von Telemann erwähnen, die heute am Vormittag im NDR-Kultur zu hören waren. Was Reinhard Goebel für eine köstliche Kantate wieder aufgefunden hat nach 250 Jahren – muss einmal erwähnt werden. Die Schlacht um Minden in 1759 – war ein köstliches Spektakel als Kantate – von Teleman zu diesem Anlass komponiert. Ein Auftrags-Werk des englischen und hannoverschen Königs Georg II, es handelt sich um das Telemann-Werk:
Konzert D-Dur TWV 54:D1
„Hannover siegt, der Franzmann liegt“
Kantate für Alt und Orchester. Der Alt klang mir etwas sehr schrill, aber sonst hörte sich die Kantate herrlich an, so manches Mal blieb ein Schmunzeln nicht aus für diesen einfältigen Text. Die folgenden Werke waren ebenfalls ein barocker Ohrenschmaus.

Foto: Büste J.S. Bach (Fotorechte: Forum)

Schwer tat ich mich mit dem 1. Teil des Weihnachtsoratoriums von BBC3, was der Evangelist Nicholas Mulroy dort geboten hat, war erschreckend, sein opernhaftes Gebahren gehört in kein Oratorium, die Pauken überschlugen sich im Eingangssatz und passten stimmlich überhaupt nicht dazu.

Angenehmer und passender waren dann die Teile 2 und 3 zu benennen und waren das absolute Highlight, der Monteverdi Choir wieder stimmlich wunderbar anzuhören und die Gesangs-Solisten fügten sich nahtlos in eine schöne Wiedergabe mit ein. Gespannt bin ich auf die Teile 4 bis 6 – da gibt es so wunderbare und innige Stellen die so vortrefflich von Gardiner umgesetzt werden könnten.

Anmerkung:

Auf BBC3 gibt es die Aufführungen des Weihnachtsoratoriums; Teil 1 – 3 noch bis zu 7 Tagen im Nachhinein zu hören, hier der Link für Part 1 – 3:

Link: http://www.bbc.co.uk/programmes/b00gdx9z

Meine Aufzeichnungen von Part 1 – 3 sind nur zum Teil als gelungen anzusehen, der No23-Recorder unterbrach teilweise die Programmübertragung aber damit muss man wohl leben..?

Die zum Anfang gegebenen Bach-Motetten sind eine Wucht und haben mich vollends begeistert, dieser filigrane Gesang des Monteverdi Choires ist immer wieder mehr als beeindruckend.

Enttäuscht bin ich auch nicht von der Fernsehübertragung des mdr aus Leipzig mit dem Thomanerchor unter der Leitung von Christoph Biller und dem Gewandhausorchester in der Nikolaikirche aus dem Jahre 2000. Es ist immer wieder spannend, von einer historischen Bach-Stätte so etwas auch mit den Augen aufnehmen zu können. Tolle Gesangs-Solisten: Barbara Schlick, Christoph Prégardien und Klaus Mertens rundeten eine famose Wiedergabe mit ihrem wunderbaren Gesang ab.

Voll daneben geriet meine Aufzeichnung der h-Moll Messe von Ö1, aber man kann nicht alles perfekt hinbekommen und kann trotz alledem mit den gebotenen Veranstaltungen zu den Weihnachtsfeiertagen mehr als zufrieden sein.

Herzliche Grüsse
Volker


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Fröhliche Weihnachten


Ich wünsche allen Teilnehmern vom „Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000“ ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Eine Hörprobe aus Teil 1 Weihnachtsoratorium
J.S. Bach BWV 248 „Jauchzet frohlocket…
nachstehend das linke Dreieck anklicken !

Mit herzlichen Grüssen

Volker

Artikel im SPIEGEL über den Thomanerchor


Hallo Bachfans,

pünktlich zur Weihnachtsoratoriumszeit gibt es einen Artikel im Spiegel über den Thomanerchor Leipzig, den ich lesenswert finde:

Link: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,596530,00.html

mit besten Grüßen und Wünschen für die angebrochene Weichnachtszeit

von Alex

Radio- und Fernseh-Tipps für die 52. KW


@Barbara sagt:

Hallo zusammen,

BBC beschenkt uns mit einem Überraschungspaket. Die ersten 3 Konzerte des Bach-Zyklus des Spitalsfields Winterfestival wurden aufgezeichnet und werden am 22., 23. und 24. Dezember 2008 jeweils um 19 Uhr (20:00 Uhr unserer Zeit) gesendet und sind danach noch 7 Tage lang abrufbar. Als zusätzliche Angabe zu den unten aufgeführten Mitwirkenden kommen noch Claire Wilkinson und Matthew Brook. Hier alles im Detail:

Sir J.E. Gardiner auf BBC 3


Montag, 22.12.2008

19:00 Uhr on BBC Radio 3

A programme recorded at Hawksmoor’s Christ Church as part of the 2008 Spitalfields Winter Festival.
John Eliot Gardiner conducts The Monteverdi Choir and The English Baroque Soloists in an all-Bach programme, featuring one of the cantatas that make up the Christmas Oratorio, as well as one of the Motets and a Brandenburg Concerto.
Bach: Motet – Komm, Jesu, Komm,
BWV 229; Brandenburg Concerto No 6 in B flat,
BWV 1051; Cantata No 1: Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage (Christmas Oratorio)
Evangelist …… Nicholas Mulroy (tenor)
The Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner (conductor)

Dienstag, 23.12.2008
19:00 Uhr on BBC Radio 3

An all-Bach programme recorded at Hawksmoor’s Christ Church as part of the 2008 Spitalfields Winter Festival, with John Eliot Gardiner conducting the Monteverdi Choir and the English Baroque Soloists.
Evangelist …… Nicholas Mulroy (tenor)
The Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner (conductor)
Bach: Motet – Lobet den Herrn, alle Heiden,
BWV 230; Brandenburg Concerto No 4 in G,
BWV 1049; Cantata No 2: Und es waren Hirten in derselben Gegend (Christmas Oratorio)

Mittwoch 24.12.2008
19:00 Uhr on BBC Radio 3

John Eliot Gardiner conducts The Monteverdi Choir and The English Baroque Soloists in an all-Bach programme, recorded at Christ Church as part of the Spitalfields Winter Festival 2008.
Evangelist …… Nicholas Mulroy (tenor)
The Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner (conductor)
Bach: Motet – Der Geist hilft unser Schwachheit auf,
BWV 226; Brandenburg Concerto No 5 in D,
BWV 1050; Cantata No 3 – Herrscher des Himmels, erhore das Lallen (Christmas Oratorio)

Link zu BBC3
Allgemein http://www.bbc.co.uk/radio3/
Programm http://www.bbc.co.uk/radio3/schedule/index.shtml
Livestream Link auf der Hauptseite folgen

———————————————–

Dann noch ein Konzert, das Volker schon angekündigt hatte:

Donnerstag, 25.12.2008

Ö1
19:30 bis 22:00 Uhr

Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll, BWV 232

Mozarteum Orchester Salzburg, Dirigent: Ivor Bolton; Salzburger Bachchor; Johanette Zomer, Sopran; Lawrenze Zazzo, Countertenor; James Gilchrist, Tenor; Jonathan Lemalu, Bass (Aufgenommen am 17. Oktober im Großen Festspielhaus in Salzburg im Rahmen des „83.
Bachfestes Salzburg 2008″)

Link: http://oe1.orf.at/programm/?datum=20081225

Und noch ein bisschen Lokalpatriotismus:

Dieses Konzert wurde am 5.12. 2008 in Hannover aufgezeichnet und erhielt glänzende Kritiken.

Freitag, 26.12.2008

NDR

11:00 bis 13:00 Uhr

Georg Philipp Telemann
Divertimento ES-Dur TWV 50:21
Konzert D-Dur TWV 54:D1
„Hannover siegt, der Franzmann liegt“
Kantate für Alt und Orchester
Konzert F-Dur TWV 51:F4
Wiebke Lehmkuhl, Alt, Kathrin Rabus, Violine, Christoph Marks, Violincello
Radiophilharmonie Hannover, Leitung Reinhard Goebel

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Aber was ist Weihnachten ohne Weihnachtsoratorium? Hier sind Radio- und Fernsehsender fleißig dabei. Ich habe Euch die entsprechenden Übertragungen der deutschen Sender herausgesucht. Einiges ist doppelt, aber jeder kann sich seinen passenden Sender bzw. die passende Aufnahmezeit heraussuchen.

Partitur Weihnachtsoratorium


R a d i o



Hier geht es zum Link mit den Internet-Radios:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/web-radios-im-internet.html

————————————————–

Mittwoch, 24.12.2008

NDR
17:30 bis19:00 Uhr

WO 1-3
Christine Schäfer, Bernarda Fink, Werner Güra, Gerald Finley, Arnold Schoenberg Chor, Concentus musicis Wien, Nikolaus Harnouncourt

Deutschlandradio Kultur
20:03 bis 23:00 Uhr
WO 1-6
Aufzeichnung vom 6.12.2008 aus der Damian-Kirche, Lunsen
Agniesza Tomaszewska, Manja Stephan, Catherine Wyn-Rogers, Clemens Löschmann, Phillip Langshaw, Raths-Chor Bremen, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Leitung: Wolfgang Helbich

SR2
20:04 bis 22:00 Uhr

WO 1-4
Christine Schäfer, Bernarda Fink, Werner Güra, Gerald Finley, Arnold Schoenberg Chor, Concentus musicis Wien, Nikolaus Harnouncourt
Link: http://www.sr-online.de/sr2/1356/inc-2008_12_24.html

Donnerstag, 25.12.2008

Nordwestradio
12:30 bis 14:00 Uhr

WO 1-3
Aufzeichnung vom 6.12.2008 aus der Damian-Kirche, Lunsen
Agniesza Tomaszewska, Manja Stephan, Catherine Wyn-Rogers, Clemens Löschmann, Phillip Langshaw, Raths-Chor Bremen, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Leitung: Wolfgang Helbich

HR2
15.05 bis 17:00 Uhr

WO 1-3
Monika Frimmer, Sopran / Yoshikazu Mera, Countertenor / Gerd Türk, Tenor / Peter Kooij, Bass, Chor und Orchester des Bach Collegium Japan, Leitung: Masaaki Suzuki

NDR
17:30 bis 19:00 Uhr

WO 4-6
Christine Schäfer, Bernarda Fink, Werner Güra, Gerald Finley, Arnold Schoenberg Chor, Concentus musicis Wien, Nikolaus Harnouncourt

WDR3
18:00 bis 20:00 Uhr

WO 1-3
Dorothea Röschmann, Sopran; Andreas Scholl, Altus; Werner Güra, Tenor; Klaus Häger, Bass; RIAS Kammerchor; Akademie für Alte Musik Berlin, Leitung: René Jacobs

SWR2
20-:00 bis 23:00 Uhr

WO 1-6
Christine Schäfer, Bernarda Fink, Werner Güra, Gerald Finley, Arnold Schoenberg Chor, Concentus musicis Wien, Nikolaus Harnouncourt

Freitag, 26.12.2008

Nordwestradio
12:05 bis 14:00 Uhr

WO 4-6
Aufzeichnung vom 6.12.2008 aus der Damian-Kirche, Lunsen
Agniesza Tomaszewska, Manja Stephan, Catherine Wyn-Rogers, Clemens Löschmann, Phillip Langshaw, Raths-Chor Bremen, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Wolfgang Helbich

HR2
Ab 15:05 Uhr bis …..

WO 4-6
Monika Frimmer, Sopran / Yoshikazu Mera, Countertenor / Gerd Türk, Tenor / Peter Kooij, Bass, Chor und Orchester des Bach Collegium Japan, Leitung: Masaaki Suzuki

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Fernsehen


Sonntag, 21.12.2008 (Fernsehen)

Brandaktuell von der Monteverdi Seite am 20.12.2008 um 21:00 Uhr gelesen:

Gardiner und Monteverdi Choir mit dem Weihnachtsoratorium von 1999-2000 aus Weimar…

The television broadcasts, on BBC4, were first broadcast in 1999/2000 and were recorded, in the Herderkirche in Weimar, right at the start of the Monteverdi ensembles‘ monumental Bach Cantata Pilgrimage of 2000.

BBC4

Gardiner aus Weimar 1999-2000 WO Teil 1

19.00 Uhr Sunday 21 December, BBC 4, Christmas Oratorio Part 1

Montag, 22.12.2008

BBC4

Gardiner aus Weimar 1999-2000 WO, Teil 2

20.00 Uhr Monday 22 December, BBC 4, Christmas Oratorio Part 2

Dienstag, 23.12.2008

BBC4

Gardiner aus Weimar 1999-2000 WO Teil 3

20.00 Uhr Tuesday 23 December, BBC 4, Christmas Oratorio Part 3


Mittwoch, 24.12.2008

BBC4

Gardiner aus Weimar 1999-2000 WO Teil 4

20.00 Uhr Wednesday 24 December, BBC 4, Christmas Oratorio Part 4

BR
11:05 bis 12:30 Uhr

WO1-3
mit Cornelia Kallisch(Alt), Thomas Quasthoff(Bass)
Aufzeichnung von 1991

MDR
23:10 bis 00:30 Uhr

WO 1-3
Mit Barbara Schlick und Christoph Prégardien
Aufzeichnung aus Leipzig, 2000

Donnerstag, 25.12.2008

BBC4

Gardiner aus Weimar 1999-2000 WO Teile 5 und 6

19.00 Uhr Thursday 25 December, BBC4, Christmas Oratorio Part 5 and 6


ARTE

00:35 bis 2:35 Uhr

nicht WO, sondern „Messe in h-moll“
wenn ich mich recht erinnere mit Daniel Taylor und Dietrich Henschel
Aufzeichnung aus Notre-Dame, Paris, 2006

Freitag, 26.12.2008

3SAT
09:05 bis 11:50 Uhr
WO 1-6
Mit Peter Schreier, Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnouncourt, 1982

BR
11:30 bis 12:45 Uhr

WO 4-6
mit Cornelia Kallisch(Alt), Thomas Quasthoff(Bass)
Aufzeichnung von 1991

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Ich wünsche Euch eine frohe, besinnliche, musikreiche Weihnachtszeit
Barbara

Webnews


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Neugründung Label – GLOR Classics – Spezialist für Vocalmusik


Hallo,

auf eine interessante Neugründung möchte ich heute hinweisen: Label „GLOR Classics“ in Valley-Oberlaindern, Bayern, Kreis Miesbach.

Sie haben sich als Spezialisten für Vocal-Musik geoutet und bemerkenswerte Neuveröffentlichungen in ihrem Gründungsjahr 2008 vorgelegt.

Das neu gegründete Label GLOR Classics präsentiert im November 2008 seine ersten 15 Veröffentlichungen. GLOR Classics legt den Schwerpunkt seines Repertoires auf die Vokal-Musik und verfolgt dabei das Ziel, Interpretationen sowohl der klassischen als auch der modernen Gesangs und Chorliteratur in höchstmöglicher Qualität zu produzieren, aufzulegen und dem Publikum nahe zu bringen.

GLOR Classics setzt damit auf ein eigenes, außergewöhnliches Profil. Im Zentrum stehen die Interpretationen der EuropaChorAkademie unter ihrem künstlerischen Leiter Joshard Daus sowie unter namhaften Gastdirigenten wie Sylvain Cambreling oder Michael Gielen.

Eine bemerkenswerte Neuveröffentlichung:


Cover: C.Ph.E. Bach, Markus-Passion, Ersteinspielung

DVD mit Portrait EuropaChorAkademie

Verpackungsinfo Compactdisc im Digipack mit Booklet und Bonus-DVD
Bestellnummer GC08071
Preiscode 1101
Aufnahmeart DDD
Veröffentlichung 17.10.2008

Die Lukas-Passion, eine von C. P. E. Bachs über zwanzig Passionen, fand sich im Manuskript erst vor wenigen Jahren in dem aus der Ukraine nach Berlin rücküberführten „Archiv der Singakademie“. Die vorliegende Produktion ist die Welt-Ersteinspielung dieses faszinierenden, lange verschollenen Meisterwerkes.

Link zum Label GLOR Classics:

http://www.glor-classics.de/de/

Grüsse
Volker


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Neugründung Label – GLOR Classics – Spezialist für Vocalmusik


Hallo,

auf eine interessante Neugründung möchte ich heute hinweisen: Label „GLOR Classics“ in Valley-Oberlaindern, Bayern, Kreis Miesbach.

Sie haben sich als Spezialisten für Vocal-Musik geoutet und bemerkenswerte Neuveröffentlichungen in ihrem Gründungsjahr 2008 vorgelegt.

Das neu gegründete Label GLOR Classics präsentiert im November 2008 seine ersten 15 Veröffentlichungen. GLOR Classics legt den Schwerpunkt seines Repertoires auf die Vokal-Musik und verfolgt dabei das Ziel, Interpretationen sowohl der klassischen als auch der modernen Gesangs und Chorliteratur in höchstmöglicher Qualität zu produzieren, aufzulegen und dem Publikum nahe zu bringen.

GLOR Classics setzt damit auf ein eigenes, außergewöhnliches Profil. Im Zentrum stehen die Interpretationen der EuropaChorAkademie unter ihrem künstlerischen Leiter Joshard Daus sowie unter namhaften Gastdirigenten wie Sylvain Cambreling oder Michael Gielen.

Eine bemerkenswerte Neuveröffentlichung:


Cover: C.Ph.E. Bach, Markus-Passion, Ersteinspielung

DVD mit Portrait EuropaChorAkademie

Verpackungsinfo Compactdisc im Digipack mit Booklet und Bonus-DVD
Bestellnummer GC08071
Preiscode 1101
Aufnahmeart DDD
Veröffentlichung 17.10.2008

Die Lukas-Passion, eine von C. P. E. Bachs über zwanzig Passionen, fand sich im Manuskript erst vor wenigen Jahren in dem aus der Ukraine nach Berlin rücküberführten „Archiv der Singakademie“. Die vorliegende Produktion ist die Welt-Ersteinspielung dieses faszinierenden, lange verschollenen Meisterwerkes.

Link zum Label GLOR Classics:

http://www.glor-classics.de/de/

Grüsse
Volker


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Organistin Elisabeth Roloff verstarb am 14.12.2008 im 72. Lebensjahr


Te Deum Laudamus

Eine mehr als schmerzliche und traurige Nachricht muss ich im Forum bekannt geben.

Im 72. Lebensjahr verstarb am 14. Dezember 2008 die bekannte und sehr geschätzte Konzert-Organistin und Dozentin

Elisabeth Roloff * 18.02.1937 in Bielefeld + 14.12.2008 in Bielefeld


Konzert-Organistin Elisabeht Roloff an der Kleuker-Orgel in Bielefeld-Ummeln

Am 13. April 2008 gab sie ihr letztes Orgel-Konzert in der Evangelischen Kirche Bielefeld-Ummeln an der dortigen Kleuker-Orgel. Einige Forummitglieder werden sich sicherlich an dieses Konzert-Ereignis noch erinnern können. Trotz schwerer Erkrankung gab sie hier ein Orgel-Konzert auf künstlerisch hohen Niveau und wird als eine liebevolle und fantastische Organistin bei uns in Erinnerung bleiben. Sie verstand es so genial, die Zuhörer in ihren künstlerischen Vortrag mit einzubinden und das war ihre wahrhaftige Größe.

Sie war eine fundierte Bach-Kennerin und Bewunderin was sich auch in ihren Einspielungen:


„Mit Bach durch das Kirchenjahr“

wiederspiegelte.

Elisabeth Roloff studierte an den Hochschulen für Musik in Berlin und Köln. Im Fach Orgel legte sie die Reifeprüfung ab. Von 1974 bis 1982 war sie „Organiste Titulaire“ an der Deutschen Kirche in Paris und studierte französische Orgelmusik bei Marie-Claire Alain.

Seit 1982 ist die Kirchenmusikerin Dozentin an der Rubin Academy of Music in Jerusalem. Außerdem wirkt sie als Organistin an der Erlöserkirche in Jerusalem / Israel. Mit ihren Konzerten in den meisten Ländern Europas, den USA und in Südamerika hat sie internationales Renommee und Anerkennung gewonnen. Neben vielen Rundfunkauftritten und Schallplattenaufnahmen hat die Künstlerin mit der bekannten Firma Dabringhaus und Grimm in Detmold zahlreiche CDs herausgebracht.

Mit traurigen Grüssen

Volker

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Elisabeth Roloff, ein Nachruf in der NW vom 23.12.2008

Zur Vergrößerung in den NW-Artikel klicken..!!

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Evangelisch in Jerusalem, Nachruf der Erlösergemeinde in Jerusalem

Fotorechte: Erlöserkirche Jerusalem

Link: http://www.evangelisch-in-jerusalem.org/gemeinde_1.htm

19. Dezember 2008: Trauerfeier für Elisabeth Roloff in Bielefeld-Ummeln und Gedenkandacht in der Erlöserkirche zu Jerusalem:

Wir haben Abschied genommen von Elisabeth Roloff. Sie wurde beigesetzt auf dem Friedhof zu Bielefeld-Ummeln; gleichzeitig fand in der Erlöserkirche eine Gedenkandacht statt. In beiden Gottesdiensten spielte die Musik, die Elisabeth in ihrem Leben so viel bedeutet hat, eine wichtige Rolle……

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Auf  YouTube eine Bach-Einspielung von Elisabeth Roloff – BWV 654 „Schmücke dich, o liebe Seele“

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Webnews