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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “8. Sonntag nach Trinitatis”


J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “8. Sonntag nach Trinitatis”

                                Thomaskirche zu Leipzig

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 06.08.2017 begehen wir den 8. Sonntag nach „Trinitatis

Der 8. Sonntag nach Trinitatis fragt nach der Antwort des Menschen auf das Handeln Gottes in seinem Leben. Diese Antwort erfordert nicht viel; es ist eigentlich ein schlichtes „Nichtverbergen“ dessen, was man bekommen hat. Schwerpunkt der Texte ist aber auch das Licht, das von denen, die dem Volk Gottes angehören, ausgeht, oder an dem sie teilhaben.

Die Zusage Jesu: Ihr seid das Licht der Welt – läßt uns fragen, wodurch diese Zusage gerechtfertigt ist. Wir erkennen, dass es nicht unser Handeln ist, sondern der Glaube an den, der selber das Licht dieser Welt ist. Dieser Glaube läßt uns teilhaben an der Liebe Gottes, die sich uns in Jesus Christus erwiesen hat, und indem wir von dieser Liebe durch unser Leben zeugen, tragen wir das Licht in diese Welt.

Wochenspruch:  

Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.     (Eph 5, 8b-9)

Wochenlied:

„O gläubig Herz, gebenedei (EG 318)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 8. Sonntag nach Trinitatis

BWV   45 – „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist                

BWV 136 – „Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz

BWV 178 – „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

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R a d i o – Programme in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 178  “Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Kantate am 8. Sonntag nach Trinitatis

Matthew White, Altus;  Makoto Sakurada (Tenor)

Peter Kooij (Bass) / Bach Collegium Japan

Leitung:  Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate 

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Auszug aus dem Programm:

Johann Sebastian Bach

BWV 178  “Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Kantate am 8. Sonntag nach Trinitatis

Susanne Krumbiegel, Alt / Martin Petzold, Tenor

Matthias Weichert, Bass / Thomanerchor Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:05 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 45  “Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

Kantate am 8. Sonntag nach Trinitatis

Robin Tyson, Countertenor / Christoph Genz, Tenor

Brindley Sherrat, Bass

Monteverdi ChoirEnglish Baroque Soloists

Leitung:  John Eliot Gardiner

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 178  “Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Kantate am 8. Sonntag nach Trinitatis,

Annette Markert, Alt  Christoph Prégardien, Tenor

Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 178  “Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Kantate am 8. Sonntag nach Trinitatis

Susanne Krumbiegel, Alt / Martin Petzold, Tenor

Matthias Weichert, Bass / Thomanerchor Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 136  Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz

Kantate am 8. Sonntag nach Trinitatis

Bogna Bartosz, Alt; Gerd Türk, Tenor;

Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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MDR – Kultur 

Sendung:Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/livestream-mdr-kultur-100.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm:

Sendezeit Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Liebholdt (1670-1729)

Kantate: „Ungerechte Mammonsknechte

Kantate zum 8. Sonntag nach Trinitatis

Rembeck, Christine Maria (Sopran) Riede, Thomas (Altus)

Kirk, Vernon (Tenor)  Klos, Friedemann (Bass)

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm:

Sonntag  um 08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 45 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

Kantate am 8. Sonntag nach Trinitatis

Robin Blaze, Countertenor; Gerd Türk, Tenor;

Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=30.06.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 136  Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz

Kantate am 8. Sonntag nach Trinitatis

Bogna Bartosz, Alt; Gerd Türk, Tenor;

Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart  

„Krönungsmesse“

Die so genannte „Krönungsmesse“ wird von ambitionierten Kirchenchören und an vielen Kathedralen durch die jeweiligen Dommusiken regelmäßig aufgeführt. Die Missa in C KV317 – wie die Krönungsmesse offiziell heißt – schafft es, in nur rund 25 Minuten Aufführungsdauer den lateinischen Text in vielen Facetten darzustellen. Der Beiname ist nicht von Mozart, der eigentliche Anlass für die Entstehung war wohl ein Hochfest.

19 Vertonungen der Katholischen Messe gibt es von Wolfgang Amadeus Mozart – nicht mit eingerechnet das unvollendet gebliebene Requiem in d-moll KV 626. Grundsätzlich unterscheiden Musikwissenschaftler bei diesen Kompositionen zwischen der „Missa brevis“, also Messvertonungen für gewöhnliche Sonntage, die eher knapp gehalten sind, mit kleinerem Orchester und nur kurzem Solistenpassagen im Gegensatz zur „Missa solemnis“. Diese „festlichen“ Messen waren für hohe kirchliche Feiertage bestimmt und entsprechend länger, ausführlicher und reicher konzipiert……..

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream: 

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Bach-Kantate

BWV 178 „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Kantate zum 8. Sonntag nach Trinitatis

Weitere Angaben zu Sendung entfallen!

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Videos mit Bach-Kantaten für den 8. Sonntag nach Trinitatis

BWV   45 – „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist                

BWV 136 – „Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz

BWV 178 – „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

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/ YouTube: BW 45 –  Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist”   –  (Interpret: Koopman )

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/ YouTube: BWV 136 –  Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz”   –  (Interpret:  Rilling )

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/ YouTube: BWV 178  –  Wo Gott der Herr nicht bei uns hält”   –  (Interpret: Koopman ) 

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 8. Sonntag nach Trinitatis 

Christkirche, Rendsburg am 13. August 2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 136 Erforsche mich Gott, und erfahre mein Herz“ 

Anmerkung:

Für den 9. Sonntag nach Trinitatis liegt ein Reisetagebuch von Sir Gardiner nicht vor, die Kantaten für den 9. So.nntag nach Trinitatis wurden von der DGG (Deutschen Gramophon Gesellschaft) eingespilt und veröffentlicht.

Kantaten-Beschreibung: Erforsche mich Gott, und erfahre mein Herz“ BWV 136 

Ein Jahr zuvor und gerade einmal acht Wochen, nachdem er sein Amt als Kantor in Leipzig angetreten hatte, stellte Bach seine Kantate BWV 136 “Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz” vor. Die Fassung, in der sie uns überliefert ist, wirft einige Fragen auf. Da wäre zum Beispiel die ausgedehnte Choralfuge zu Beginn. In der heiteren Tonart A-dur wirkt sie einerseits festlich – ein Hornruf kündigt das Hauptthema an –, mit ihrer gefälligen Figuration aus Sechzehnteln im 12/8-Takt hingegen gibt sie sich pastoral. Doch was hat das mit dem ernsten, bußfertigen Ton von Psalm 139 zu tun, dessen Text sie zitiert? Selbst der schön gearbeiteten Phrase ‚prüfe mich’ und den Abschnitten aufwühlender Polyphonie gelingt es kaum, die sanfte Drehbewegung dieser Gebetsmühle zu behindern und ihre Musik in Umlauf zu bringen, erst recht nicht, ‚das Bild eines allmächtigen, doch barmherzigen Gottes zu malen, der sich um den einzelnen Menschen kümmert’ (Chafe).

Was ist die Aufgabe des isoliert eingesetzten vokalen Kopfmotivs, auf das anderthalb Takte weiterer Instrumentalmusik folgen, bevor die Fuge in Gang kommt? Lässt die Tatsache, dass das Fugenthema häufiger den Außenstimmen statt den Mittelstimmen zugewiesen wird, darauf schließen, dass es eine (verlorene) frühere Originalfassung gegeben haben muss, eine Version für weniger Gesangsstimmen und (eher spekulativ) auf einen anderen, möglicherweise weltlichen Text, vielleicht sogar in einer anderen Tonart und wohl auch in einer etwas anderen Orchestrierung? Wenn Bach nur zwei Oboen einsetzte, pflegte er normalerweise nicht die eine als ‚d’amore’, die andere als normale Oboe auszuweisen, auch wenn ihre Musik enorme Höhen erklimmt oder in der Tiefe die Grenze ihres natürlichen Tonbereichs überschreitet. Und doch schätzte er immerhin diesen Anfangssatz so sehr, dass er ihn später zum ‚Cum Sancto Spirito’ für seine kurze Messe in A-dur (BWV 234) umarbeitete. Dann hätte es wiederum sein können, dass er den Anstoß zu diesem Satz aus dem jahreszeitlichen Kontext der Ernte bezog, genau wie bei der Alt-Arie der letzten Woche aus BWV 157, als er sich der Metapher der ‚guten Früchte’ bediente, die sich ihren Weg zur Reife durch ‚Sündendornen’ und ‚Lasterdisteln’ erkämpfen – der Albtraum jedes Weinbauern.

Die Altstimme verkündet nun den Tag, ‚vor dem die Heuchelei erzittern mag’, in einer Arie für obligate Oboe d’amore und mit einem Presto-Mittelteil im 12/8-Takt, der das tobende Strafgericht schildert. Das Duett in h-moll zwischen Tenor und Bass mit unisono geführten Violinen im 12/8-Takt erinnert an ‚der Sünden Flecken, so Adams Fall auf uns gebracht’, die durch den ‚großen Strom voll Blut’ aus Jesu Wunden ‚wieder rein gemacht’ werden können, durch den ‚edlen Saft’, auf den noch einmal der abschließende Choral mit einem aufstrebenden Fauxbourdon der Violine verweist. Das ließ mich an die Johannes- und die Matthäus-Passion denken, in denen so häufig auf das Blut des Erlösers Bezug genommen wird, das sich als Strom der Gnade und Barmherzigkeit über die Menschen ergießt, und auch an den Ursprung dieser Symbolik in den mittelalterlichen Legenden vom Heiligen Gral. ‚Blut ist ein ganz besonderer Saft’, ließ Goethe später Mephistopheles zu Faust sagen, der ihren Pakt mit einem Tropfen Blut unterzeichnen sollte, um auf diese Weise von religiösen und moralischen Zwängen befreit zu werden. 

© John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum “8. und 10. Sonntag nach Trinitatis”

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 147  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag: Jane Rogers, Bratsche – Violine, zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

CDs – Bach-Kantaten:  für den  8. und 10. Sonntag nach Trinitatis”    

Cover:  SDG 147 –  Vol. 5

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 147 – Vol. 5

Aufführungsorte:

Kantaten für den “8. und 10. Sonntag nach Trinitatis” 

Christkirche, Rendsburg am 13. August 2000

Dom, Braunschweig am 27. August 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:

Kantaten für den “ 8. Sonntag nach Trinitatis ”

 
BWV 45  “Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol.  5 – CD  1

BWV 136 “Erforsche mich Gott, und erfahre mein Herz

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol.  5 – CD  1

BWV 178  Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 147 –  Vol. 5 – CD 1

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den “10. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  46 – Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei  

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5 

BWV 101 – Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5

BWV 102 – Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5  

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2018 – vom 08.06. bis 17.06.2018

Bachs Vorliebe für Zyklen ist für uns Grund genug, das Bachfest 2018 unter das

Motto »Zyklen«

zu stellen. in – selbst- verständlich – sechs Reihen erklingen Bachs zyklische Werke bzw.werden seine

Werke zyklisch aufgeführt.

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Link:  Informationen zu den Kantaten-Zyklen:

Für weitere Informationen und Reservierungen wenden sie sich bitte an:

Bachfest Leipzig, Ticketbüro / Groß-Kundenbetreuung: Frau Peggy Reinboth,

Herr Wolfhard Henze, 04013 Leipzig, Postfach 10 13 49

Telefon: +49 341 9137 333

E-Mail: ticket@bach-leipzig.de

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Der allgemeine Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2018 

beginnt am: 20. November 2017

Bachfest-Programm als PDF  zum Download 

Flyer „Der Leipziger-Kantaten-Ring als PDF zum Download 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der ThomaskircheLeipzig als  PDF zum Download 

Sitzplan der NikolaikircheLeipzig als  PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus Leipzig  PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35


Video: Leitung: Georg Christoph Biller

J.S. Bach Kantate BWV 107 „Was willst du dich betrüben“ für den 7. Sonntag nach Trinitatis!

Was willst du dich betrüben (BWV 107) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate in Leipzig für den 7. Sonntag nach Trinitatis als siebte Kantate in seinem zweiten Kantatenzyklus und führte sie am 23. Juli 1724 erstmals auf. Die Kantate beruht auf dem Choral von Johann Heermann Was willst du dich betrüben (1630), dessen sieben Strophen Bach ausnahmsweise unverändert vertonte.

Ausführende:

Mitwirkende: Ulrike Fulde (Sopran ) – Nico Eckert (Tenor) – Markus Krause (Bariton)

Leipziger Vocalensemble – Kölner Kammerensemble
Leitung: Thomas-Kantor Georg Christoph Biller
Aufnahme von 2009 live aus der Thomaskirche zu Leipzig

 


Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
.

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Johann Sebastian Bach – Kantate BWV 66 „Erfreut euch, ihr Herzen“

Bach komponierte die Kantate für den 2. Osterfesttag (Ostermontag) in Leipzig. Sie geht zurück auf eine weltliche Kantate, die er in Köthen für den 10. Dezember 1718 komponiert hatte und deren Musik verschollen ist. Die Osterkantate wurde am 10. April 1724 uraufgeführt.

Ausführende:

Aus der reformierten Kirche Trogen, Schweiz
Chor und Orchester der J. S. Bachstiftung St. Gallen
Rudolf Lutz – Musikalische Leitung
Solisten
Alex Potter – Alt
Julius Pfeifer – Tenor
Dominik Wörner – Bass
.


Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach-Stiftung (CDs – bei Amazon) – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download 

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle jpc

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen


J.S. Bach – Kantate BWV 158 – „Der Friede sei mit dir“ 


Video  J.S. Bach BWV 726 – Orgelchoral „Herr Jesu Christ, dich zu uns wend“

BWV 726

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text klicken..!!

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

bachvokal-stuttgart

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen 

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html


J.S. Bach, Messe F-Dur BWV 233

Als Johann Sebastian Bachs Lutherische Messen oder Kleine Messen bezeichnet man seine vier Kyrie-Gloria-Messen in F-Dur, A-Dur, g-Moll und G-Dur, BWV 233 bis 236. Sie vertonen das Kyrie und Gloria der Lateinischen Messe und werden daher auch Missa brevis genannt. Zur selben Gattung zählt auch die Missa aus Kyrie und Gloria, die Bach 1733 komponierte und die er später zur h-Moll-Messe erweiterte. 

Video – BWV 233

J.S. Bach, Messe F-Dur BWV 233:Satz Nr. 1, 2, 5, 6,| solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

Aufführung im Rahmen des Zyklus Bach:vokal, Stiftskirche Stuttgart, 17.1.2014.

BWV 233

Link zum Video in das Foto oder diesen Text anklicken..!!


Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den „4. Advent“


Aufführung vom Weihnachtsoratorium, BWV 248 im Dezember 2016 in der Thomaskirche in Leipzig. Die Konzerte sind ausverkauft!

Aufführungen „Weihnachtsoratorium“ – BWV 248 im Dezember 2016 in der Thomaskirche in Leipzig. Die Konzerte sind ausverkauft!

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 18.12.2016 begehen wir den 4. Advent

Die Adventszeit als Vorbereitungszeit auf das Christfest ist erst im 4. Jahrhundert entstanden, wobei es zunächst erhebliche Unterschiede in der Dauer (von einer Woche bis zu 40 Tagen) gab. Vier Sonntage im Advent gibt es für die römische Kirche, deren Praxis die Reformation übernommen hat, seit etwa 600, der 1. Sonntag im Advent wird aber erst seit Mitte des 8. Jahrhunderts als Beginn des Kirchenjahres besonders gefeiert. Von Anfang an hatte die Adventszeit den Charakter der Bußzeit als Vorbereitung auf das Christfest, den „Geburtstag“ Jesu Christi.

In den Evangelienlesungen nach Lukas, die am 4. Sonntag im Advent vorgesehen sind, steht Maria im Vordergrund. Das Magnifikat sowie der Besuch des Engels, dessen Verkündigung sie sich unterwirft, werden allerdings von einer weiteren Erzählung über Johannes, den Täufer, aus dem Johannes-Evangelium ergänzt. Alttestamentliche und Epistellesung verkünden von der Freude, die wir schon haben, weil uns das Kommen des Herrn verkündet ist, der Frieden in diese Welt bringt.

Am 4. Advent erfüllt sich unser Herz mit Freude, denn das Fest der Geburt des Herrn ist nahe. Wir hören den Lobgesang Marias, der Mutter Jesu, und preisen mit ihr die Größe des Herrn, denn mit Jesus Christus sind alle Verheißungen, die seinem Volk Israel und uns zugesprochen sind, bestätigt. Durch ihn wissen wir, dass auch die Verheißungen, die noch nicht erfüllt sind, zur Vollendung kommen werden.

In Leipzig entfällt das „Gloria in excelsis“.

Wochenspruch: 

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! (Phil 4, 4-5)

Wochenlied: 

“Nun jauchzet, all ihr Frommen“ (EG 9)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftlebe

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Videos mit Bach-Kantaten für den 2. – 4. Advent
 
Da zur Adventszeit nur ein begrenzte Auswahl an Bach-Kantaten vorliegt habe ich
neue YouTube-Videos von anderen Interpreten hinzugefügt und wünsche viel Vergnügen..!!
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BWV  61  –  Nun komm, der Heiden Heiland

BWV  70  –  Wachet! betet! betet! wachet

BWV  132  –  Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

BWV 186a  –  Ärgre dich, o Seele, nicht“

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate   ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“ 

Gerlinde Sämann (Sopran) Petra Noskaiová (Alt)

Christoph Genz (Tenor) Jan van der Crabben (Bass)

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 132 Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

Kantate zum 4. Advent für Soli, Chor und Bläser, Streicher und Basso continuo;

Eva Oltiványi, Sopran; Markus Forster, Altus;

Julius Pfeifer, Tenor; Wolf Matthias Friedrich, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm

Etwa ab  07:05 Uhr:

Johann Sebastian Bach

BWV 132 Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

Kantate zum 4. Advent für Soli, Chor und Bläser, Streicher und Basso continuo;

Eva Oltiványi, Sopran; Markus Forster, Altus;

Julius Pfeifer, Tenor; Wolf Matthias Friedrich, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate 

BWV 132 Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

Kantate zum 4. Advent für Soli, Chor und Bläser, Streicher und Basso continuo;

Eva Oltiványi, Sopran; Markus Forster, Altus;

Julius Pfeifer, Tenor; Wolf Matthias Friedrich, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:11 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“ 

Gerlinde Sämann (Sopran) Petra Noskaiová (Alt)

Christoph Genz (Tenor) Jan van der Crabben (Bass)

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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RBB-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 132Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

Kantate am 4. Advent

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“

Yeree Suh, Sopran; / Julia Kirchner, Alt;

Albrecht Sack, Tenor; / Gun Wook Lee, Bass

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:35 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 147 „Herz und Mund und Tat und Leben

Judith Spiesser, Sopran; Annekathrin Laabs, Alt;

Robert Sellier, Tenor; Timo Janzen, Bass;

Arcis-Vocalisten; / L’arpa festante:

Leitung: Thomas Gropper

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 132 Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

Kantate zum 4. Advent für Soli, Chor und Bläser, Streicher und Basso continuo;

Eva Oltiványi, Sopran; Markus Forster, Altus;

Julius Pfeifer, Tenor; Wolf Matthias Friedrich, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

„Psalm 95 Lasst uns anbeten“

Der alttestamentliche Psalm 95 fordert den Menschen auf, niederzuknieen und Gott anzubeten. Damit nimmt der Text das Bild von das Jesuskind anbetenden Hirten an der Krippe von Bethlehem vorweg.

Felix Mendelssohn Bartholdy vertonte Psalm 95 im Jahr 1838. Im christlichen Verständnis kündigen die Texte des Alten Testaments das Kommen von Jesus Christus als Messias und Sohn Gottes an – daher passt der Text von Psalm 95 auch gut in die Weihnachtszeit.
Die Bibel erzählt im Lukasevangelium, wie die Hirten auf dem Feld von einem Engel die Nachricht erhalten, dass im Stall von Bethlehem der Messias geboren worden ist. Sie kommen zur Krippe und loben Gott, dass alles so eingetroffen ist, wie es der Engel ihnen gesagt hat. Psalm 95 thematisiert das segensreiche Handeln Gottes an den Menschen. Deswegen fordert der Text alle auf, dem Herrn zu frohlocken, wie es heißt. 

Wie kaum ein zweiter Komponist im 19. Jahrhundert vertonte Felix Mendelssohn Bartholdy farbenfroh, klangreich und originell die alttestamentlichen Psalmen. Mal eher schlicht für Chor ohne Begleitung, dann wieder groß angelegt für Gesangssolisten, Chor und Sinfonieorchester. 5 dieser großen Psalmenvertonungen komponierte Mendelssohn Bartholdy in der Zeit von 1830 bis 1843…….

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

Aus dem Programm:

BWV 132 ‚Bereitet die Wege, bereitet die Bahn‘.

Kantate zum 4. Advent für Soli, Chor und Orchester,

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Videos mit Bach-Kantaten für den 2. – 4. Advent
 

BWV  61  –  Nun komm, der Heiden Heiland

BWV  70  –  Wachet! betet! betet! wachet

BWV  132  –  Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

BWV 186a  –  Ärgre dich, o Seele, nicht“

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/ YouTube: BWV 61  –

 “Nun komm, der Heiden Heiland”  –  (Interpret: S D G – Gardiner)

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/ YouTube: BWV 70 – Wachet! betet! betet! wachet! (Interpret: Renato Negr)

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/ YouTube: BWV 132 Bereitet die Wege, bereitet die Bahn(Interpret: Koopman )

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Außerhalb des liturgischen Kalenders !

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/ YouTube: BWV 110 Unser Mund sei voll Lachens(Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 147  – Herz und Mund und Tat und Leben –  (Interpret: S D G )

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/ YouTube: *) BWV 243  –

 Magnificat –  (Interpret: (ALL OF BACH)

*) Außerhalb der Reihe: Adventskantaten

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/ YouTube: BWV 132

  „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“   (Interpret: Karl Richter)

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/ YouTube: BWV 167  –

*)Ihr Menschen rühmet Gottes Liebe  (Interpret: S D G )

*) Außerhalb der Reihe: Adventskantaten

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Jeremias du Grain (ca. 1700 , gest. 14 Januar 1756 in Danzig )

war ein deutscher Komponist von französischer Herkunft – (Hugenotte), der in Elbing und Danzig arbeitete.

Es war wahrscheinlich ein Nachkomme von Französischen Hugenotten . Seine Arbeit stellt den Stil des späten Barock . Musik studierte er in Hamburg bei Georg Philipp Telemann. Nach Abschluss des Musikstudiums war er in Elblag tätig , wo in 1731 er mit einer Bürgerin von Danzig in eine Ehe eingegangen ist. 1737 hatte er die Gelegenheit , persönlich Georg Friedrich Händel zu treffen, der eine Kantate für den 500. Jahrestag der Stadt schrieb. Du Grain fertigte vom Meister die Kantate und sie blieb unvollendet. In 1739 ging er nach Danzig, wo er keine feste Anstellung finden konnte, entschied er sich, öffentliche Konzerte mit der Band Instrumentalisten, Chor und Solisten zu führen, die das Musikleben der Stadt bereicherte. Einer der ersten solchen Konzert wurde am 23. Februar 1740 an der ul. Dike III – gegeben, du Grain erschien hier als Komponist und präsentierte seine Kantate „Der Winter“. Diese Arbeit ist verschollen.

Concerts du Korn in Danzig waren sehr populär. Er hat als Komponist, Cembalist ausgeführt und Kapellmeister (durchgeführt, nicht nur ihre eigenen Werke, sondern auch Werke von Händel und Telemann). Im Februar 1747 wurde du Grain Organist an der calvinistischen St. Elisabeth Kirche in Danzig.

Er starb als Musiker in Anwesenheit des Publikums während eines Konzertes, das am 14. Januar 1756 im Hotel Dom Englisch in Danzig gegeben wurde.

  • Johann Jeremias du Grain war in Hamburg Schüler von Georg Ph. Telemann und wird im Juni 1730 dort bei den großen Kantatenaufführungen Telemanns anläßlich der 200-Jahrfeier der Augsburger Konfession als Gesangsolist genannt. Seit 1732 ist er in Elbing tätig. 1737-39 steht er dem Kantor der Marienkirche in Elbing zur Seite und ist als Komponist dort hochgeschätzt. Er führt Kirchenkantaten von Telemann und Werke von Händel auf.
  • 1739 wird er Organist an der Sankt Elisabeth-Kirche in Danzig. Seit 1740 begründet er dort durch eine Reihe von Aufführungen nach Telemanns Vorbild „mit einem ganz vollständigen collegio musico“ das öffentliche Musikleben in Ost- und Westpreußen und ist dort selbst durch sein „großes Spiel“ bekannt. Seine letzte Lebenszeit ist in Dunkel gehüllt. Er ist es wohl, den der junge Johann Friedrich Reichardt in Königsberg als genial „phantasierenden und fugierenden“ Musiker und selbstbewußten Sonderling erlebt. Als Komponist von innerer Größe und schlichter|Einfalt auf dem Gebiet der neuen Kirchenkantate bahnt er den Übergang der Oratorien und Passionen aus der Kirche in den Konzertsaal an und pflegt die Form des „Dramma per musica“ als einer Art opernhafter dialogischer weltlicher Kantate.
  • Werke

    (hs.) Matthäuspassion, 1737, Trauermusik, 1738, zahlr. große Kirchen- u. Festkantaten (Verz. b. O. Günther, s. L), u. a. „Herzlich lieb hab ich dich, o Herr“, „Cantata am 1. Weihnachtsfeiertage: Willkommen Erlöser“; weltliche Kantaten: Dramma per musica „Hermann v. Balcke“ (e. Eintragung im gedr. Textbuch [Stadtbibl. Elbing] zufolge komponierte D. d. Rezitative u. einige Arien, weitere Arien wurden aus Händel-Opern übernommen; Nachrr. üb. Aufführung u. Partitur fehlen); Dramma per musica „Der Winter“ (1740, Text nach H. Brockes‘ „Irdischem Vergnügen in Gott“); Concerto f. Cembalo mit Orchester.

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Video:  Johann Jeremias du Grain (ca.1700 – 14 January 1754)

Work: Christmas Cantata„Willkommen, Erlöser der Erden“

Chor Vivace
Recitative
Aria Allegro
Recitative
Chor da capo

Ausführende:

Soprano: Ingrida Gapova
Alto: Jan Medrala
Tenor: Krzysztof Kozarek
Basso: Szymon Kobylinski

Orchestra: Goldberg Baroque Ensemble

Conductor: Andrzej Mikolaj Szadejko

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

zum BWV 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“

Kantaten für den 2. – 4. Advent 

Aufführungsort: Michaeliskirche, Lüneburg am 10.12.2000

Die bekannteste Kantate Bachs, die auf eine frühere, in Weimar entstandene Version zurückgeht, ist

BWV 147 „Herz und Mund und Tat und Leben.“

Salomo Francks Lyrik, sein Vermögen, ein Thema theologisch auf den Punkt zu bringen, und seine Neigung, einzelne Wörter herauszuarbeiten (vier allein im Eingangschor), kommen hier besonders schön zur Geltung. Der Erweiterung eines sechssätzigen Originals für den Vierten Adventssonntag (BWV 147a) zu einem zehnsätzigen Werk für das Fest Mariä Heimsuchung (2. Juli 1723) fällt in erster Linie Francks knappe, durch die strenge Abfolge ihrer vier Arien erreichte Darlegung der Adventsbotschaft zum Opfer: Reue, Glauben, Vorbereitung und Umkehr. In der neuen Version sind die Arien zwar noch vorhanden, aber in eine neue Reihenfolge gestellt, und die Bass-Arie (Nr. 9) hat einen völlig neuen Text (nicht von Franck). Andererseits gewinnt die Leipziger Fassung an Fülle und Vielfalt durch den Zusatz dreier verbindender Rezitative, das eine von Streichern begleitet (Nr. 2), das andere secco, das jedoch unvermittelt in ein dramatisches Arioso übergeht (Nr. 4) und in Stimmung und Technik an die erste Kantate, BWV 70, erinnert, und das dritte schließlich mit doppelten Oboen da caccia (Nr. 8), das bereits auf die beiden großen Passionsvertonungen verweist. Am reizvollsten jedoch sind die beiden hinzugefügten, musikalisch identischen und im Charakter pastoralen Choräle, die beide Teile der Kantate beschließen (Nr. 6 & 10). Bei einer Musik von so einschmeichelnder Schönheit und offenkundiger Natürlichkeit lässt sich leicht übersehen, dass das Melos des gefeierten achttaktigen Ritornells – genau das Flechtwerk, mit dem Bach die schlichte Choralmelodie (‚Werde munter, mein Gemüte’ von Johann Schop) umgibt – direkt aus dem Wurzelstock wächst, den es schmückt.

Durch die Aufforderung an die Christen, ‚von Christo Zeugnis [zu] geben’, wie es Johannes der Täufer zur Vorbereitung der Ankunft Jesu getan hatte, erwies Franck Bach mit dem Text zu seinem Eingangschoral keinen Gefallen – und doch, was hat Bach aus ihm gemacht! Mehr noch als im Anfangschoral von BWV 70, das ursprünglich zwei Wochen früher aufgeführt worden war (BWV 70a), findet er Mittel und Wege, das Alte mit dem Neuen zur Einheit zu verbinden: ein Mosaik zu schaffen aus (a) rein instrumentalen Ritornellen, die wiederum das Material hervorbringen für (b) höchst aktuelle Fugenexpositionen (Stimmen mit verdoppelnden Instrumenten), (c) wunderbar geschmeidige Vokalepisoden (voller Gegenrhythmen, die sich über die Taktstriche spreizen), nur mit dem Continuo zur Unterstützung des Chors im älteren Motettenstil (teils homophon, teils responsorisch), den er sich seit seinen ersten Kantatenkompositionen erschlossen hatte, und (d) weitere Ritornelle, jetzt um Stimmen erweitert, die paarweise auftreten. Letzteres Merkmal ist nur eines in einer Reihe kleiner duettierender Austausche, die im ersten Takt beginnen (zwischen Trompete und Fagott) und sich hin und her durch das ganze Farbspektrum seines Vokal- und Instrumentalensembles bewegen. Er hat sogar Zeit, in dieses straffe Gefüge ein Doppelecho (f– p–pp) einzubauen.

Die erste Arie, in ihrer Wirkung ein Trio für Alt, Oboe d’amore und Continuo (Nr. 3), ist ein Appell an den Gläubigen, sich nicht zu schämen, seinen ‚Heiland zu bekennen’. Es entspräche durchaus ihrem Charakter wie auch ihrem Ausdruck, wenn Bach die Idee zu ihrem unregelmäßigen Rhythmus durch die kühnen hemiolischen Verweise auf ‚Furcht und Heuchelei’ gekommen wäre, die er in seinen Eingangschor gesetzt hat. Ein weiteres Trio, diesmal für Sopran, Violine und Continuo (Nr. 5), fordert wieder auf, den Weg zu bereiten, doch nicht mit solch markerschütternder Kraft wie in der Anfangsarie von BWV 132, die er für den gleichen Sonntag im Jahr zuvor komponiert hatte. Die Arabesken der Violine entwickeln sich hier als Reaktion auf das Kopfmotiv, genauso wie es in der Alt-Arie dieser Kantate (BWV 132, Nr. 5) geschehen war, von der Freude der Sopranstimme angesteckt, die Jesus auffordert, der ‚Bahn’ zu folgen und ‚die gläubende Seele zu erwählen’. Mit einem weiteren der für Franck charakteristischen Mottos, ‚Hilf, Jesu, hilf’, eröffnet die Tenor-Arie (Nr. 7) nun den zweiten Teil der Kantate, mit Continuo-Begleitung aus Cello und Violone und auf ungewöhnliche Weise durch Trillerketten der Orgel verziert. Doch die eindrucksvollste der vier Arien ist die letzte (Nr. 9), für Bass und mit dem gleichen, von der Trompete dominierten großen Orchester, das bereits im Kopfsatz verwendet wurde. Es wäre ein Leichtes, den feurigen concertante-Satz als Bachs Reaktion auf Jesu Fähigkeit zu bewerten, ‚den ird’schen Mund durch heil’ges Feuer kräftig [zu] bezwingen’, bis uns einfällt, dass die Arie ursprünglich einen völlig anderen Text (von Franck) verwendet hatte, der auf die Stimme Johannes’ des Täufers verweist, die dabei helfen soll, ‚von Finsternis und Dunkelheit zum wahren Lichte mich [zu] bekehren’.

Wir gaben unsere beiden Konzerte in der stimmungsvollen, bis auf den letzten Platz besetzten Michaeliskirche, wo Bach, mit fünfzehn Jahren, als Mitglied des kleinen Mettenchors sang. Wir benutzten den alten Chorraum als Garderobe, betraten dieselben Bretter, die Bach betreten hatte, als er seine Chorproben hatte. Die Kirche, deren Grundstein 1376 gelegt wurde, steht an der Abbruchkante eines Salzstocks auf unsicherem Gelände, wo sich immer noch die Erde senkt; die mächtigen Rundpfeiler sind bereits erheblich aus dem Lot geraten. Lübeck hatte im Mittelalter das Monopol als Salzlieferant im norddeutschen Raum und wurde früh Mitglied der Hanse. Mit dem Niedergang der Hanse entwickelte sich die Stadt kaum weiter, so dass sich das historische Stadtbild, mit dem alten Rathaus, bis heute erhalten hat. Seit 1990 führt Lüneburg den Beinamen Hansestadt wieder offiziell zum Stadtnamen. 

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Advent:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Hildburg Williams Violine 

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CDs vom Label SDG  
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Cover SDG 162 Vol. 13

CD – Cover SDG 162 Vol. 13

Link:  CD zwei – Inhalt

BWV  70 „Wachet! betet! betet“ wachet!“

BWV 132 „Bereitet die Weg, bereitet die Bahn!“

BWV 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt seit dem 14. Oktober 2016.

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Bachfest-Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor !

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

♪ Christmas Cantata BWV 110, „Unser Mund sei voll Lachens“
(Leipzig, 1725)

i. Chorus: Unser Mund sei voll Lachens
ii. Aria (tenor): Ihr Gedanken und ihr Sinnen
iii. Recitative (bass): Dir, Herr, ist niemand gleich
iv. Aria (alto): Ach Herr! was ist ein Menschenkind
v. Duet (soprano, alto): Ehre sei Gott in der Höhe
vi. Aria (bass): Wacht auf, ihr Adern und ihr Glieder
vii. Chorale: Alleluja! Gelobt sei Gott

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2011

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn!“

Dritter Satz (aria, basso) aus der Kantate BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn!“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solist wirkt Wolf Matthias Friedrich (Bass)

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J.S. Bach Cantata BWV 191

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

“Gloria in excelsis Deo“

Kantate BWV 191 zum 1. Weihnachtstag für Sopran und Tenor, Vokalensemble, Trompeten I–III, Pauken, Flauto traverso I+II, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo

Solisten:

Gerlinde Sämann, Sopran; / Johannes Kaleschke, Tenor

Leitung: Rudolf Lutz

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/gloria-in-excelsis-deo-bwv-191-dvd.html

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Video – YouTube BWV 191 – 

“Gloria in excelsis Deo”

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Link:  mp3 – Download –

von der J.S. Bach-Stiftung –

bei Amazon – mit Hörproben

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Link: Zur Bachstiftung

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu: ALL OF BACH vom 18.12.2015 

Info: J. S. Bach – Orgelwerk – BWV 572 „Fantadie in G-Dur“ Piece d`Orgue

J.S. Bachs in Weimar wirkender, entfernter Vetter Johann Gottfried Walther (1648-1748), der die Piece d’Orgue in G-Dur in einer um 1712 entstandenen Abschrift im Frühstadium überliefert hat, definiert in seinem bekannten Musiklexikon von 1732 den in der deutschen Barockmusik selten verwendeten Formbegriff “Pièce” so: “Pièce…wird hauptsächlich von Instrumentalsachen gebraucht, deren etliche als Teile ein ganzes Stück zusammen konstituieren”. Das Werk ist – ähnlich wie das darum unter gleichem Titel “Pièce d’Orgue” überlieferte Präludium in D-Dur (BWV 532) – aus drei stark kontrastierenden, aber eng aufeinander bezogenen Teilen geformt. Aus den späten 1720er Jahren (Leipzig) stammt die früheste Abschrift der endgültigen Fassung, in der vor allem Teil 1 weiterentwickelt worden ist. Erst längere Zeit nach Bachs Tod entstandene Quellen bieten den Titel “Fantasie”, teilweise auch “Präludium”. Der geläufigere Titel für das Werk ist durch entsprechend betitelte Veröffentlichungen dennoch jener der “G-Dur-Fantasie” geworden.

Das Stück zählt zu den allerbekanntesten und meistgespielten Orgelwerken Bachs. Dadurch gerät manchmal das Bewußtsein dafür in Gefahr, daß wir es mit einer der schönsten, originellsten und wirkungsvollsten Schöpfungen des Meisters für die Orgel zu tun haben, die ebenso mit gedanklicher Frische und Könnerschaft im Detail wie durch große innere Sicherheit und Zielstrebigkeit im Duktus, vor allem aber durch eine großartige Gesamtdisposition besticht

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Video:  J. S. Bach – Orgelwerk – BWV 572 „Fantadie in G-Dur“ Piece d`Orgue

ALL OF BACH BWV 572 Fantadie in G-Dur Piece d Orgue

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text anklicken

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Kantate zu Advent BWV 61

Info: J. S. Bach – BWV 61  “Nun komm der Heiden Heiland”

J.S. Bach schrieb die Kantate im Jahr seiner Ernennung zum Konzertmeister am Hof von Johann Ernst von Sachsen-Weimar für den 1. Advent und führte sie am 2. Dezember 1714 in der Schlosskirche erstmals auf. Die vorgeschriebenen Lesungen waren Röm 13,11–14  und  21,1–9 , der Einzug Jesu in Jerusalem. Der Textdichter Erdmann Neumeister übernimmt die erste Strophe von Martin Luthers Nun komm, der Heiden Heiland, dem Hauptlied des 1. Advent, für den Eingangschor und benutzt als Schlusschoral den Abgesang der letzten Strophe von Philipp Nicolais Wie schön leuchtet der Morgenstern. Der dritte Satz enthält die Bitte um ein „selig neues Jahr“, da mit dem ersten Adventssonntag das neue Kirchenjahr beginnt. In Satz 4 zitiert Neumeister aus Offb3,20 „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir“. Der Dichter verbindet die Motive vom Einzug Jesu in Jerusalem und seiner Wiederkunft (aus der Offenbarung) mit der persönlichen Bitte um den Einzug in das Herz des Glaubenden. J.S. Bach führte die Kantate in seinem ersten Jahr in Leipzig am 28. November 1723 erneut auf.

Video:  J. S. Bach – BWV 61  “Nun komm der Heiden Heiland”

Leitung: Jos van Veldhofen

BWV 61 ALL OF BACH

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text  anklicken

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

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Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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Info: J.S. Bach – Kantate BWV 14 „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“

Wär Gott nicht mit uns diese Zeit (BWV 14) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate in Leipzig für den 4. Sonntag nach Epiphanias auf das Kirchenlied von Martin Luther und führte sie am 30. Januar 1735 erstmals auf.

Bach schrieb die Choralkantate in Leipzig für den 4. Sonntag nach Epiphanias (Erscheinung des Herrn). In seinem ersten Jahr in Leipzig hatte er zu diesem Anlass Jesus schläft, was soll ich hoffen? komponiert. Im Jahr 1725, als er einen Jahreszyklus von Choralkantaten komponierte, gab es den Sonntag nicht, weil Ostern früh lag. 1735, kurz nach der ersten Aufführung seines Weihnachtsoratorium, füllte er diese Lücke. Für Christoph Wolff ist es offensichtlich, dass Bach seinen Zyklus von Choralkantaten 1735 wieder aufführte und zwischen Was mein Gott will, das g’scheh allzeit, BWV 111 für den dritten Sonntag nach Epiphanias und Ich hab in Gottes Herz und Sinn for Septuagesima eine neue Kantate benötigte.

Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren Röm 13,8–10 LUT, „So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung“, und Mt 8,23–27 LUT, die Sturmstillung. Der Kantatentext beruht auf dem gleichnamigen Kirchenlied in drei Strophen von Martin Luther, einer Umdichtung von Psalm 124, veröffentlicht 1524 in Johann Walters Eyn geystlich Gesangk Buchleyn. 

Laut John Eliot Gardiner wurde das Lied in Leipzig regelmäßig an diesem Sonntag gesungen. Der Text der ersten und der letzten Strophe wurde für die Kantate im Wortlaut beibehalten, ein unbekannter Librettist dichtete die mittlere Strophe zu einer Folge von Arie, Rezitativ und Arie um, Wolff benennt Andreas Stübel als möglichen Dichter. 

Das Thema des Liedes bezieht sich allgemein auf das Evangelium: Unser Leben ist auf Gottes Hilfe angewiesen und ohne ihn verloren. Eine weitere Verbindung ist durch die Bilder von überflutendem Wasser im Psalm gegeben, den Luther umgedichtet hat. Der Kantatendichter entwickelte daraus „Es hätt uns ihre Wut wie eine wilde Flut und als beschäumte Wasser überschwemmet“.
Bach führte die Kantate am 30. Januar 1735 erstmals auf. Sie ist eine seiner spätesten erhaltenen Kirchenkantaten.

Die Kantate ist besetzt mit drei Solisten, Sopran, Tenor und Bass, vierstimmigem Chor, Corno da caccia, zwei Oboen, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

1. Coro: Wär Gott nicht mit uns diese Zeit
2. Aria (Sopran): Unsre Stärke heißt zu schwach
3. Recitativo (Tenor): Ja, hätt es Gott nur zugegeben
4. Aria (Bass): Gott, bei deinem starken Schützen
5. Choral: Gott Lob und Dank, der nicht zugab

Der Choral wird auf die Melodie von „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ gesungen. Diesem Lied hatte Bach ebenfalls eine Choralkantate gewidmet, „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“, BWV 178. Der Eingangschor ist eine ungewöhnliche Komposition, die nicht den Schema von Ritornellen folgt, in die der Sopran den cantus firmus in langen Noten singt. In einer Satzweise, die an Motetten erinnert, spielen die Streicher colla parte mit den Stimmen, jede Zeile des Chorals wird durch eine vierstimmige Gegenfuge vorbereitet. Die Choralmelodie wird nicht gesungen, sondern von den Bläsern in langen Noten vorgetragen. Dadurch entsteht ein fünfstimmiger Satz, der in Bachs Kantatenschaffen einzigartig ist. Das einzige andere Stück von ähnlicher Komplexität, ebenfalls mit instrumentalem cantus firmus, ist der Eingangschor von „Ein feste Burg ist unser Gott“ BWV 80, der jedoch keine Gegenfuge enthält.

In der ersten Arie wird der Sopran begleitet von den Streichern und dem Horn, das den Textkontrast „stark“ und „schwach“ zusammen mit der Singstimme unterstreicht. Gardiner bemerkt, dass das Horn in seinem höchsten Register spielt, im Autograph als „Corne. par force and tromba“ bezeichnet. Im zentralen Rezitativ werden die flutenden Wasser durch schnelle Passagen im continuo auf Worte wie „Wut“, „Flut“ und „überschwemmet“ illustriert. Ähnliche Wortmalerei malt im Mittelteil der Bass-Arie die Wellen in Oktavsprüngen und „abwärtsschießenden Läufen“, wie Alfred Dürr es beschreibt. Der Schlusschoral ist ein vierstimmiger Satz mit belebten Unterstimmen, der Ähnlichkeit mit den Chorälen des kurz zuvor aufgeführten Weihnachts-Oratoriums hat. Wolff betont die reife Kompositionstechnik in Bachs späten Kirchenkantaten, in die seine Erfahrungen der Jahre 1723 bis 1729 eingegangen ist.

Ausführende:
Fanie Antonelou (Sopran)
Nils Giebelhausen (Tenor)
Jens Hamann (Bass)
Konzertmeisterin: Isabelle Farr

Leitung: Kay Johannsen

Aufführung im Rahmen des Zyklus Bach:vokal, Stiftskirche Stuttgart, 24.1.2013. Weitere Infos: http://www.bach-vokal.de, http://www.stiftsmusik-stuttgart.de

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen 4. Advents-Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “12. Sonntag nach Trinitatis”


Auftrittsort des Thomanerchores: Der Braunschweiger Dom im Juli 2016

                                          Stillleben im Braunschweiger Dom im Juni 2016

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 14.08.2016 begehen wir den 12. Sonntag nach „Trinitatis

Am 12. Sonntag nach Trinitatis denken wir nach über die Veränderungen,die mit Jesus in diese Welt gekommen sind. Es wird uns deutlich, dass eine neue Zeit angebrochen ist, die aber noch nicht ihre Erfüllung gefunden hat. Darum leben wir in einer Spannung, die uns antreibt, alles zu tun, was dem Kommen des Reiches Gottes dient.

Am 12. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Geschichten von der Heilung eines Taubstummen und von der Bekehrung des Paulus. Beides macht uns deutlich, dass mit dem Kommen Jesu eine grundlegende Verwandlung geschehen ist, deren Früchte wir aber nur begrenzt erfahren; denn der Tag, an dem der Herr kommen und alles ans Licht bringen wird, ist noch nicht angebrochen. Solange wir auf diesen Tag warten, bauen wir aber mit am Reich Gottes mit den Gaben, die Gott uns gegeben hat.

Wochenspruch:  

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.(Jes 42, 3)

Wochenlied:

Nun lob mein Seel den Herren“ (EG 289)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 12. Sonntag nach Trinitatis 

BWV  35 – „Geist und Seele wird verwirret
BWV 69a – „Lobe den Herren, meine Seele
BWV 137 – „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV  69a  “Lobe den Herrn, meine Seele,

Kantate zum 12. Sonntag nach Trinitatis

Yukari Nonoshita, Sopran;  Yoshie Hida, Sopran; Sollek-Avella, Alt;

Robin Blaze, Countertenor;  Gerd Türk, Tenor

Makoto Sakurada, Tenor;  Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 35 “Geist und Seele wird verwirret, 

Claude Eichberger, Alt / Norbert Zeilberger, Orgel

Orchester der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen 

Cembalo und Leitung: Rudolf Lutz

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 137 “Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren,

Johannette Zomer, Sopran / Christoph Prégardien, Tenor

Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung:  Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 137 “Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren

Kantate zum 12. Sonntag nach Trinitatis

Maria Theresia Meier, Sopran;  Margot Oitzinger, Mezzosopran

Max Ciolek, Tenor;  Ekkehard Abele, Bass

Vokalconsort & Ensemble Parlando

Leitung: Rainer Oster

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach 

BWV 137 “Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren

Edith Mathis (Sopran)  Julia Hamari (Alt)

Peter Schreier (Tenor)  Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton)

Münchner Bach-Chor und Münchener Bach-Orchester

Leitung: Karl Richter

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RBB Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 137 “Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren

Ratswahlkantate, zugleich auch Kantate am 12. Sonntag nach Trinitatis

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“

Claude Eichenberger, Alt / Norbert Zeilberger, Orgel

Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“

Claude Eichenberger, Alt / Norbert Zeilberger, Orgel

Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate  BWV 137  „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“

Katharine Fuge, Sopran; Robin Tyson, Countertenor;

Christoph Genz, Tenor

Monteverdi Choir  / English Baroque Soloists

Leitung:  John Eliot Gardiner

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Marc-Antoine Charpentier  (1649-1704)

„Missa Assumpta est Maria“

Französische Barockmusik zu Maria Himmelfahrt

Marc-Antoine Charpentier komponierte am Ende des 17. Jahrhunderts diese Messvertonung – das Werk verzaubert vor allem mit zurückhaltenden Klängen und betörenden Melodien.

Anlass war wohl das Hochfest Maria Himmelfahrt am 15. August. Der Titel der Messe „Assumpta est Maria“ – zu deutsch etwa: „Maria ist aufgenommen in den Himmel“ stammt aus den Texten, die die Liturgie für die Eucharistiefeier an diesem Tag vorsieht.

Sehr umfangreich besetzt ist die Missa Assumpta est Maria. Charpentier sieht 8 Gesangssolisten, sechsstimmigen Chor und Orchester vor. Die Messe steht für die Vollendung der französischen geistlichen Musik der Zeit.

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Johann Sebastian Bach
Kantate BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“

zum 12. Sonntag nach Trinitatis

in der Aufnahme der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten sind Claude Eichberger (Alt) und Norbert Zeilberger (Orgel),

Rudolf Lutz leitet das Orchester der J.S.Bach-Stiftung.

Im Anschluss daran erklingt das Wochenlied „Nun lob, mein Seel, den Herren“ – in Sätzen von Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach. Interpreten sind der Stuttgarter Kammerchor, der Organist Martin Frey und das Ensemble „Musicalische Compagney“.

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 12. Sonntag nach Trinitatis

BWV  35 –  „Geist und Seele wird verwirret
BWV 69a – „Lobe den Herren, meine Seele
BWV 137 – „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren

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/ YouTube: BW 35 –  Geist und Seele wird verwirret“ (Interpret: Herreweghe )

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/YouTube: BWV 69 – Zur Ratswahl –  Lobe den Herren, meine Seele  – (Interpret: Koopman)

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/YouTube: Kantate – BWV 69a –  Lobe den Herren, meine Seele   –  (Interpret:  Koopman)

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/YouTube: BWV 137  –  Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren    

(Interpret:   Koopman) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Gottfried Heinrich Bach, (1724-1763)

ältester Sohn von Johann Sebastian Bach und seiner zweiten Frau Anna Magdalena litt unter einer Nervenkrankheit, die von den Zeitgenossen leider nur als eine nicht näher bestimmte geistige Behinderung beschrieben wurde. Er starb 1763 im Alter von nur 39 Jahren.

Gottfried Heinrich Bach (* 26. Februar 1724 in Leipzig; † 12. Februar 1763 in Naumburg) war der erstgeborene Sohn aus der zweiten Ehe Johann Sebastian Bachs mit Anna Magdalena geb. Wilcke. Er war geistig behindert und lebte nach dem Tod seines Vaters bei seiner Schwester Elisabeth und seinem Schwager Johann Christoph Altnikol. Möglicherweise stammt von ihm ein kleines Klavierstück sowie die Melodie der

Aria ·”So oft ich meine Tobackspfeife” aus dem Klavierbüchlein für Anna Magdalena Bach.

Erwähnt wird er auch in der Chronik der Bach-Familie, die Johann Sebastian Bach verfasst hatte: „…inclinirt gleichfalls zur Musik, inspecie zum Clavier.“ Carl Philipp Emanuel Bach ergänzt: „War ein großes Genie, welches aber nicht entwickelt wurde.“

Video:

Sooft ich meine Tobackspfeife,
Mit gutem Knaster angefüllt,
Zur Lust und Zeitvertreib ergreife,
So gibt sie mir ein Trauerbild –
Und füget diese Lehre bei,
Dass ich derselben ähnlich sei.

Die Pfeife pflegt man nicht zu färben,
Sie bleibet weiß. Also der Schluss,
Dass ich auch dermaleinst im Sterben
Dem Leibe nach erblassen muss.
Im Grabe wird der Körper auch
So schwarz wie sie nach langem Brauch.

Ich kann bei so gestalten Sachen
Mir bei dem Toback jederzeit
Erbauliche Gedanken machen.
Drum schmauch ich voll Zufriedenheit
Zu Land, zu Wasser und zu Haus
Mein Pfeifchen stets in Andacht aus.

Klaus Mertens, baritone
Ton Koopman, harpsichord

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 12. Sonntag nach Trinitatis 

Jakobskirche, Köthen am 10. September 2000

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 Kantate für den 12. Sonntag nach Trinitatis 

Kantaten-Beschreibung: Lobe den Herrn, meine Seele“ – BWV 69 a 

Als Bach 1717 in Köthen ankam, um als Kapellmeister und ‚Director derer Cammer-Musiquen’ in den Dienst des jungen Fürsten Leopold zu treten, dürfte ihm klar gewesen sein, was man von ihm erwarten würde und dass er keine neue Kirchenmusik zu liefern hätte. Fürst Leopold war, wie sein Vater vor ihm, streng reformierten Glaubens, und die in der Jakobskirche, der am Marktplatz gelegenen Hauptkirche der Stadt, praktizierte kalvinistische Liturgie bot – bis auf ganz besondere Gelegenheiten – keinen Platz für figurierte Musik. Als wir das herrliche spätgotische Bauwerk betraten, um dort zu proben, versuchte ich mir vorzustellen, wie diese Kirche im März 1729 ausgesehen haben mochte, ‚schön erleuchtet, doch ganz mit Schwarz ausgeschlagen’, als Leopold zu später Stunde in der Fürstengruft beigesetzt wurde.

War Bach unbehaglich zumute, oder fühlte er sich gar ein bisschen bestätigt, als er, diesmal mit Anna Magdalena und seinem ältesten Sohn Friedemann an seiner Seite, seinem geliebten ehemaligen Dienstherrn die letzte Ehre erwies? Während seiner fünfeinhalbjährigen Amtszeit war ihm und seiner Familie, ebenso wie Leopolds verwitweter Mutter, der Gottesdienstbesuch nur in der lutherischen Agnuskirche gestattet gewesen, und zwischen den Pfarrern der beiden Kirchen bestand offene Feindschaft, wie er es in Mühlhausen erlebt hatte, als er Anfang zwanzig war. Ungefähr sechs Jahre nach seiner Abreise nach Leipzig kehrte nun Bach mit einem umfangreichen Werk zurück, das Arien und Chöre aus der Trauerode BWV 198 und der Matthäus-Passion parodierte. Für die Trauergemeinde und die aus Leipzig, Halle und verschiedenen Nachbarstädten aufgebotenen Musiker muss das Erleben dieser Musik im Rahmen einer neuen Trauerfeier außerordentlich bewegend gewesen sein.

Wir hingegen waren mit einer Rarität nach Köthen gekommen – einem der fröhlichsten Programme der ganzen Trinitatiszeit. Nach so vielen Wochen voller Feuer und Schwefel, furchteinflößenden Warnungen vor teuflischen Verführungen, Doppelzüngigkeit, falschen Propheten und ähnlich schrecklichen Dingen war es eine Wohltat, heiteren, festlichen Stücken zu begegnen, das eine mit obligater Orgel und zwei mit Pauken und Trompeten, Instrumente, die für Bach zum Talisman geworden waren. Die Sorge, diese Pauken-und-Trompeten-Eingangschöre in C- oder D-dur könnten recht formelhaft oder ewig gleich wirken, ist unbegründet: Sie weisen in Stimmung, Textur und Affekt subtile Unterschiede auf.

Der Eingangschor von BWV 69a “Lobe den Herrn, meine Seele”, später für die Ratswahl umgearbeitet, ist eine freie Komposition erhabenster Größe. Bach jubiliert und frohlockt, er zieht aus den Farbkontrasten zwischen den drei Instrumentengruppen in seinem Orchester (Blechbläser, Holzbläser und Streicher) und den Unterteilungen innerhalb jeder Gruppe den größten Nutzen. Das Markenzeichen dieser Fantasie ist die Art, wie zwei harmlos klingende Takte mit trillerartig aufsteigendem Figuren einem frohlockenden, zwerchfellerschüttenden Motiv aus zwei kurzen Noten weichen, die auf der zweiten Zählzeit aufeinanderfolgender 3/4-Takte wiederholt werden – euphorisch, bukolisch, doch dem Text aus Psalm 103 durchaus angemessen: ‚Lobe den Herrn, meine Seele’. Ein solcher Chor lässt erkennen, wie unscharf die Trennung ist (wenn sie überhaupt existiert) zwischen Bachs geistlicher Festmusik und seiner Musik für weltliche Feiern – den Geburtstagsoden oder auch den Quodlibets, die seine Familie bei ihren jährlichen Zusammenkünften sang.

Der Hauptteil des Chorfugatos beginnt mit einer kreiselnden Variante der trillerartigen Eröffnung, die sich zu einer lyrischen Schlusswendung glättet. Der zweite Teil ist insgesamt lyrischer, enthält längere Noten mit Vorhalten und verweist voller Pathos auf die Worte ‚Vergiss nicht’. Doch wie vorauszusehen ist, wird das Beste erst noch kommen: Bach führt die beiden Fugen zusammen, und die Musik feuert plötzlich aus allen Rohren. Die erste Trompete schmettert das erste Fugenthema, fast wie eine Generalprobe für den widersinnigen Lick, der in den letzten sieben Takten von ‚Cum sancto Spirito’ aus der h-moll-Messe auftaucht, über Fanfareneinwürfe der tiefen Blechbläser und ein aufstrebendes Thema für Sopran- und Tenorstimmen gelagert und mit der Garantie, wie nur Bach sie zu liefern vermag, dass alle Emotionen angesprochen werden, dass allein ihre Begeisterung, ihr rhythmischer Schwung die Stimmung hebt. Keine Segmentierung der Bauelemente in der Verarbeitung dieser Fuge – alle führen auf Motive zurück, die im Orchestervorspiel und in der Verteilung auf die verschiedenen Gruppen (Chor und dreigeteiltes Orchester) zum ersten Mal zu hören waren – vermag Bachs Erfindungsgabe, seine Art, dem Hörer ständig neue Überraschungen zu bieten und doch alle Bauelemente nahtlos ineinander zu verweben, auch nur ansatzweise zu bestimmen, geschweige denn auf das Wesentliche zu reduzieren.

Wer auch immer Bach den Text zu dieser Kantate geliefert haben mag, er übernahm, mit geringfügigen Änderungen, einen Text für diesen Sonntag, den Johann Knauer drei Jahre zuvor in Gotha veröffentlicht hatte. Dieser verwendet Markus’ Bericht, wie Jesus einen Taubstummen heilt, als Metapher für Gottes ‚Hut und Wacht’ und liefert dem Psalmisten den Vorwand, zum Lobpreis Gottes aufzurufen. Die Verweise auf das Wunder sind zahlreich; ‚Ach, dass ich tausend Zungen hätte… zu Gottes Lob…’ im Eingangsrezitativ des Soprans, die Verwendung des Wortes ‚hephata’ (aramäisch für ‚öffne dich’), mit dem Jesus den Tauben geheilt hat, im Alt- Rezitativ (Nr. 4), und eine Verknüpfung zwischen dem Wunder und dem Psalmtext, ‚alsdenn singt mein Mund mit Freuden’, in der Bass-Arie (Nr. 5).

Diese weist, wie zuvor die Tenor-Arie, einen Dreiertakt auf, erstere eindrucksvoll in der Verflechtung klanglich differenzierter Holzblasinstrumente (Blockflöte, Oboe da caccia und Fagott), letztere in der Natürlichkeit der Textausdeutung. Wenn man die ersten beiden Zeilen, ‚Mein Erlöser und Erhalter, nimm mich stets in Hut und Wacht’, laut spricht, wird man sofort verstehen, warum sich Bach für einen schwungvollen 3/4- oder 9/8-Takt entschieden hat, dessen rhythmisches Muster der Sarabande mit ihren punktierten französischen Rhythmen entspricht: triolisierte Melismen über einem langsamen chromatischen Abstieg im Continuo bei dem Gebet ‚Steh mir bei in Kreuz und Leiden’, blumiger Überschwang bei dem Versprechen ‚alsdenn singt mein Mund mit Freuden’. Diese Gegensätze rhythmischer Deklamation und Stimmung unterstreicht Bach, wie es gar nicht seine Art ist und sehr ausgiebig, mit akribischen Angaben zur Dynamik im Solopart der Oboe und den begleitenden Streichern, von forte über poco forte bis piano und pianissimo, die alle dazu dienen, die Stimmen deutlich herauszuarbeiten und die Ausdrucksbewegung dieser herrlichen Arie genau festzulegen. Der abschließende Choral stammt aus der Weimarer Kantate BWV 12 Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen, verzichtet jedoch merkwürdigerweise auf ihre ausdrucksvolle Oberstimme. 

© John Eliot Gardiner 2007

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum “12. und 13. Sonntag nach Trinitatis”

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 134  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag: Valerie Botwright, Kontrabass – zum Download  als PDF 

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.CDs – Bach-Kantaten: für den 11. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG (Deutsche Gramophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 113 BWV 179 und BWV 199

Link: Inhalt eine CD

BWV 113  – “Herr Jesu Christ, du höchstes Gut”

BWV 179 –  ”Sieh zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei”

BWV 199 – “Mein Herze schwimmt in Blut”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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CD’s vom Label SDG  

CDs – Bach-Kantaten:  für den  12. und 13. Sonntag nach Trinitatis”    

Cover:  SDG 134 –  Vol. 6

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 134 – Vol. 6

Aufführungsorte:

Kantaten für den “12. und 13. Sonntag nach Trinitatis” 

Jakobskirche, Köthen am 10. September 2000

Dreikönigskirche, Frankfurt am 17. September 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:

Kantaten für den “12. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV 35  “Geist und Seele wird verwirret“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 134 – Vol.  6 – CD  1

BWV 69 a “Lobe den Herrn, meine Seele

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 134 – Vol.  6 – CD  1

BWV 137  Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 134–  Vol. 6 – CD 1

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den “13. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  33 – “Allein zu dir, Herr Jesu Christ”

Gardiner Pilgrimage CD 134 Vol. 6  – CD 2

BWV 77 – “Du sollst Gott, deinen Herren, lieben”

Gardiner Pilgrimage CD 134 Vol. 6 – CD 2

BWV 164 – “Ihr, die ihr euch von Christo nennt”

Gardiner Pilgrimage CD 134 Vol. 6 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

 Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

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PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

Telefonische Kartenbestellung:
Mo–Fr: 8–21 Uhr, Sa: 8–20 Uhr, So: 10–20 Uhr
Aus Deutschland: 0 18 06-56 20 30
(0,20 € pro Anruf aus den dt. Festnetzen, max. 0,60 € pro Anruf aus den dt. Mobilfunknetzen)
Aus dem Ausland: +49 -3871-2 11 41 91
(lokale Tarife) – See more at:

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V i d e o – vom Thomanerchor

BWV 137  –  “Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“

Bass; Hans Hamptmann; Günther Ramin, conductor (1940/1956)

Günther Ramin is both a musical and historical legend in Germany today. His tenure as Cantor of Bach’s „old church“, St Thomas‘ Leipzig, from 1940 to 1956, spanned one of the most difficult periods in Germany’s recent history, to which Ramin responded with musicianship, enthusiasm, conviction, loyalty and persistence. His 100th birthday anniversary on October 15th 1998 was celebrated „officially“ by the special issue of a large 3 DM stamp depicting Ramin conducting the Thomanerchor; the occasion also provided an appropriate opportunity for historical, political and musical reminiscences.


In mild October sun a gathering of old friends and ex-Thomanerchor singers gathered at Ramin’s Leipzig graveside to hear the Thomanerchor under its new conductor Georg Christoph Biller sing Ramin’s own youthful composition: the motet „Out of Zion breaks the wondrous light of God“.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” – stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach Cantata BWV 33 „Allein zu Dir, Herr Jesu Christ“

Kantate BWV 33 zum dreizehnten Sonntag nach Trinitatis für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Oboe I + II, Fagott, Streicher und Basso Continuo. 

Solisten:

Ruth Sandhoff  (Alt)

Musikalischer Leiter:  Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Bach-Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/allein-zu-dir-herr-jesu-christ-bwv-33-dvd.html

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YouTube – Video 

BWV 33 – J. S. Bach Cantata  –  „Allein zu Dir, Herr Jesu Christ

Dritter Satz BWV 33 (aria alto, Solist: Ruth Sandhoff )

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 Jede Kantatenaufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf. Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 („Schmücke dich, o liebe Seele“). Die Live-Aufzeichnung der Kantate, der Werkeinführung sowie der Reflexion ist als DVD  hier erhältlich:

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Link:  mp3 – herunterladen  –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zum Bach-Shop:

mp3 JS Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle: –

Link :    bei j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen

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Neu  J. S. Bach – BWV 588 Orglewerk „Canzona d-moll“

 vom 12.08.2016

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Info: über das Orgelwerk BWV 588 „Canzona d-moll“

1. Canzona – BWV 588

Verallgemeinernd gesagt und von den Ursprüngen und Vorformen abgesehen, handelt es sich bei der Canzona um einen instrumentalen Formtypus aus der ersten Zeit des 17. Jahrhunderts, in dem ein Thema imitatorisch-fugenhaft zunächst in geradem (4/2-)Takt, sodann – mehr oder weniger stark umgeformt – im ungeraden (3/2-)Takt durchgeführt wird. Eine abschließende Rückkehr in den geraden Takt ist möglich, liegt bei der Bachschen Canzona aber nicht vor.

Das Thema der Canzona lautet in seiner ersten Form (zurTaktvorzeichnung der Canzona siehe Abschnitt 2)

bwv588-1

Schon beim zweiten Themeneinsatz gesellt sich – ganz nach Art der italienischen Vorbilder (und nicht “echt bachisch”, wieKeller behauptet!) ein chromatischer, im weiteren Verlauf des Stückes beibehaltener Kontrapunkt dazu:

bwv588-2

Für die Durchführung im Dreiertakt wird das Thema reizvoll umgewandelt:

bwv588-3

Der chromatische Kontrapunkt ist schon beim ersten Einsatz wieder mit dabei:

bwv588-4

Die “Canzona” wird oft als “Studienarbeit” bezeichnet, weil Bach sich in Form, Setzweise und Diktion an die alten Muster hält. Damit kommt etwas Abwertendes in die Betrachtung des Stückes hinein, und es sei deshalb betont, daß die Canzona – auch ohne eine Emanation Bachschen Personalstils zu sein – ein reizvoll lebendiges und plastisches Stück Musik von hoher Qualität ist, dem es zukäme, nicht nur als Studier- und Übungsstück Bachs wie heutiger Organisten angesehen zu werden. Interessant ist auch allemal, wie weit Bach gerade in diesem Stück Tonfall und Machart der alten Kompositionsweise zu treffen verstand.

2. Allabreve

Der Titel bezieht sich auf die Taktnotierung und Zählweise dieses Satzstils. Der alte 4/2-Takt des klassisch-vokalpolyphonen Stilmusters war später im Interesse größerer Übersichtlichkeit in zwei 2/2-Takte unterteilt worden. Es ergab sich das Notenbild eines 4/4-Taktes, der aber “alla breve”, also nur mit zwei Halbeschlägen gezählt wurde und dadurch eine besondere metrisch-rhythmische Qualität gewann. Wie eingangs gesagt, orientiert sich das Allabreve in Thematik und Linienführung mehr am Vokalen und ist als Musiziertypus zeitgenössischer als die Canzona (man denke an entsprechende Sätze in den Concerti Grossi der Corellizeit und Händels).

Das Thema – dem in der Regel ein beibehaltener Kontrapunkt hinzugefügt ist – lautet:

bwv589-1

Ab Takt 43 erscheint es auch – in unterschiedlicher Verzahnung – in Engführungen. Die mit fast 200 Takten sehr lang ausgefallene Komposition erfährt durch das abschnittsweise Aussetzen der Pedalstimme, die jeweils zu tonartlich-funktionsharmonischen Angelpunkten führt (D-Fis-h-e-A-D), ihre Gliederung, so unablässig die Musik auch dahinzuströmen scheint. Trotz der im Vergleich zur Canzona mehr akademisch-studienhaften Machart ist an zahllosen Details die versierte “Findigkeit” des meisterlichen Kontrapunktikers Bachs ablesbar. Als Registrierung ist “Pro Organo Pleno” verlangt; daß Bach sich solche Stücke im “alten Stil” stets so registriert dachte, geht aus der gleichlautenden Vorschrift für die in ihrem ersten Teil ebenso komponierte Es-Dur-Fuge (BWV 552) hervor.

Weitere Orgelwerke, in denen Bach die historische Tonsprache von Canzona und Allabreve, bald in mehr vokaler, bald mehr instrumentaler Ausprägung aufgreift, sind die d-moll-Fuge aus BWV 538, die F-Dur-Fuge aus BWV 540 und – in genial individualisierender Weiterentwicklung – der fünfstimmige Mittelteil der G-Dur-Fantasie (Pièce d’Orgue) BWV 572, ebenso die Fugen F- und Fis-Dur (BWV Anh. 42 u. 97, NBA IV/11). Obgleich auch von anderen Einflüssen und Elementen geprägt, zählen auch die Fugen c-moll (BWV 546, Eingangsteil), f-moll (BWV 534), schließlich der dritte Satz der c-moll-Triosonate BWV 526 (1. Thema ff.) in diesen Bereich.


Video: über das Orgelwerk BWV 588 Canzona d-moll

ALL OF BACH BWV 588

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text klicken..!!

Info über das Orgelwerk BWV 903 „Fantasie und Fuge d-Moll“

Die Chromatische Fantasie und Fuge in d-Moll (BWV 903) ist ein Werk für Cembalo bzw. Klavier von Johann Sebastian Bach. Als Entstehungszeit wird Bachs Zeit in Köthen (1717–1723) vermutet. Das Stück gehört zu Bachs bedeutenden Kompositionen und galt schon zu seiner Zeit als einzigartiges Meisterwerk.

Ein Autograph dieses Werkes ist nicht bekannt. Wegen des improvisatorischen, expressiven und alle Tonarten einbeziehenden Stils der Komposition weistWalther Siegmund-Schultze sie der Zeit der „gärenden Köthener Umbruchswerke“ zu.

Es existieren mindestens 16 verschiedene handschriftliche Kopien des Notentextes, darunter fünf aus Bachs Lebzeiten. Die älteste Kopie umfasst nur eine frühe, zwei Takte kürzere Variante der Fantasie, stammt von dem Bach-Schüler Johann Tobias Krebs und entstand nach 1717, also nahe an der Entstehungszeit. Zwei weitere Kopien entstanden um 1730 und umfassen auch die Fuge; als Notatoren vermutet werden Gottfried Grünewald oder Christoph Graupner. Eine Kopie des Doppelwerkes stammt von Johann Friedrich Agricola und entstand zwischen 1738 und 1740. Auf ihr beruht eine ab 1750 entstandene Kopie der Fantasie von Johann Gottfried Müthel und eine Gesamtkopie von Johann Nikolaus Forkel (1800).

Auf diesen beiden Handschriften beruhen die ersten Druckausgaben des Werkes von Franz Anton Hoffmeister (1802) und Friedrich Konrad Griepenkerl (1819). Wegen der starken Abweichungen in Details, die sich nicht auf eine gemeinsame Grundform zurückführen lassen, wird angenommen, dass Bach selbst verschiedene Varianten des Werks notiert und in Umlauf gebracht hat.

Die Fantasie beginnt als Toccata mit schnellen, auf und ab wogenden Läufen in Zweiunddreißigsteln sowie gebrochenen Akkorden in Sechzehnteltriolen, bei denen oft verminderte Septakkorde im Halbtonabstand aneinandergereiht werden. Der zweite Teil ist eine Folge von sehr frei und weit modulierenden ruhig schreitenden Akkorden, die schon in den ältesten Abschriften mit „Arpeggio“ überschrieben sind, also eine gebrochene Ausführung verlangen. Der dritte Teil ist mit „Rezitativ“ überschrieben und enthält eine mit vielen verschiedenen Verzierungen angereicherte, stark expressive Melodienführung. In diesem Teil finden sich auffällige enharmonische Verwechslungen, die die wohltemperierte Stimmung der Tasteninstrumente zu Bachs Köthener Zeit voraussetzen. Das Rezitativ geht in eine Schlusspassage chromatisch absinkender verminderter Septakkorde über dem Orgelpunkt D über.

Das Thema der Fuge beginnt mit einer in Halbtonschritten aufsteigenden Linie von a nach c, hier also von der Terz zur Quinte der zu d-Moll parallelen Dur-Tonart F-Dur, schwenkt von dort mit einer erneuten chromatisch von e bis g aufsteigenden Linie nach g-moll über und moduliert von dort zurück zur Haupttonart d-moll:

 \relative c'' { \key d \minor \time 3/4 a bes b c [c8 b] c4 e, f fis g [g8 fis g a] bes4 a g f [g8 f e d] e4 a, cis d }

Aus den charakteristischen chromatisch aufsteigenden Linien des Fugenthemas ergab sich der spätere, nicht von Bach stammende Namenszusatz „chromatisch“ für das gesamte Werk.


Video J.S. Bach – Orgelwerk BWV 903 „Fantasie und Fuge d-Moll“

ALL OF BACH BWV 903

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html


Info zur Kantate BWV 39 „Brich den Hungrigen dein Brot“

„Brich dem Hungrigen dein Brot“ (BWV 39) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach.

Die Kantate wurde komponiert für den 1. Sonntag nach Trinitatis und wurde am 23. Juni 1726 in Leipzig aufgeführt. Die Kantate gehört zum dritten Leipziger Kantatenjahrgang.

Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren 1 Joh 4,16–21 LUT, „Gott ist Liebe“, und Lk 16,19–31 LUT, das Gleichnis vom reichen Mann und armen Lazarus. Thema der Kantate ist in Anlehnung an das Evangelium der Aufruf zur Nächstenliebe, im 1. Satz alttestamentlich nach Jes 58,7–8 LUT, im zentralen 4. Satz neutestamentlich nach Hebr13,16 LUT. Der Text des abschließenden Chorals ist die 6. Strophe des Liedes Kommt, laßt euch den Herren lehren (1648) von David Denicke. Der Dichter der Rezitative und Arien ist unbekannt.

  1. Coro: Brich dem Hungrigen dein Brot
  2. Recitativo (Bass): Der reiche Gott
  3. Aria (Alt, Violine und Oboe): Seinem Schöpfer noch auf Erden
  4. (Bass): Wohlzutun und mitzuteilen vergesset nicht
  5. Aria (Sopran, Blockflöten): Höchster, was ich habe
  6. Recitativo (Alt, Streicher): Wie soll ich dir, o Herr
  7. Choral: Selig sind, die aus Erbarmen

Formal besteht die siebensätzige Kantate aus zwei Teilen, die vor und nach der Predigt aufgeführt wurden. Sie ist symmetrisch um den 4. Satz angeordnet, der den zweiten Teil beginnt und dem Bass-Solisten anvertraut ist. Eindringlicher Gesang zwischen Arioso und Arie ähnelt Bachs Vertonung von Jesus-Worten in seinen Passionen. Die Sätze 1 und 7 sind chorisch, 2 und 6 Rezitative, 3 und 5 zweiteilige Arien. Der Eingangschor folgt dem Text in komplexem dreiteiligem Aufbau, dessen erster und dritter Teil jeweils aus drei Abschnitten bestehen.

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Video:  J.S. Bach, Kantate BWV 39 „Brich dem Hungrigen dein Brot“

Ausführende:

Fanie Antonelou, Sopran
Lena Sutor-Wernich, Alt
Matthias Horn, Bass
Stuttgarter Kantorei
Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Susanne von Gutzeit)
Leitung: Kay Johannsen

Aufführung im Rahmen des Zyklus‘ Bach:vokal und als Konzert beim Deutschen Evangelischen Kirchentag am 4.6.2015 in der Stiftskirche Stuttgart.

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “10. Sonntag nach Trinitatis”


Der 1. Preisträger im Fach Gesang beim Bach-Wettbewerb 2016 - Patrick Grahl, mit dem Direktor des Bach-Archivs Prof. Dr. Peter Wollny. Foto. Gert Mothes

Der 1. Preisträger im Fach Gesang – beim Bach-Wettbewerb 2016 in Leipzig – Patrick Grahl, mit dem Direktor des Bach-Archivs Prof. Dr. Peter Wollny. Foto. Gert Mothes

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 31.07.2015 begehen wir den 10. Sonntag nach „Trinitatis

Der 10. Sonntag nach Trinitatis bildet den ungefähren Mittelpunkt der Trinitatiszeit und hat daher eine besondere Stellung. Dies wird dadurch unterstrichen, dass er sich dem Verhältnis der Kirche zum Volk Israel widmet, ein Thema, das von großer Bedeutung für die christliche Kirche ist. Die Überlegungen dazu werden selbstverständlich auch den Holocaust und die neonazistischen Strömungen in unserer Gesellschaft beinhalten müssen. Auf der anderen Seite dürfen die Unterschiede nicht übersehen werden.
Allerdings ist es wichtig, dass wir erkennen, dass unsere Wurzeln im Volk Israel, dem Volk Gottes, verankert sind, und nicht ins Leere greifen. Die Erkenntnis des Paulus, dass das Volk Israel nicht verworfen ist (Röm 11, 25-31), muss maßgeblich sein für unser Reden über und vor allem mit diesem Volk.

Am 10. Sonntag nach Trinitatis denkt die Kirche besonders an das Volk Israel und daran, dass Jesus selbst diesem Volk angehört. Das Leid, das Jesus um sein Volk trug, weil es sich nicht bekehren wollte, gibt uns kein Recht, Israel als das verworfene Volk zu bezeichnen. Vielmehr hören wir von Paulus, dass Israel um unseretwillen mit Blindheit geschlagen ist, damit wir selig werden; danach aber auch das Volk Israel als das wahre Volk Gottes.

Wochenspruch:  

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat. (Ps 33, 12)

Wochenlied:

Gott der Vater steh uns bei“ (EG 138)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 10. Sonntag nach Trinitatis 

BWV   46 – „Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei

BWV 101 – „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

BWV 102 – „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben

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Radio – Programme mit  Bach Kantate:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 101 „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

Kantate zum 10. Sonntag nach Trinitatisfür Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Joanne Lunn, Sopran;  Daniel Taylor, Countertenor /

Christoph Genz, Tenor  Gotthold Schwarz, Bass /

Monteverdi Choir  / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur  – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 101 “Nimm von uns, Herr, du treuer Gott,

Letizia Scherrer, Sopran / Gerhild Romberger, Alt

Marcus Ullmann, Tenor / Georg Zeppenfeld, Bass

NDR Chor / Akademie für Alte Musik Berlin

Leitung: Marcus Creed

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 46 “Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei,

Daniel Taylor, Countertenor / Christoph Genz, Tenor

Gotthold Schwarz, Bass /

Monteverdi Choir  / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 101 “Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

Kantate 10. Sonntag Trinitatis

Caroline Stam, Sopran / Michael Chance, Countertenor

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2  (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.htm l

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 101 „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

Kantate zum 10. Sonntag nach Trinitatisfür Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Joanne Lunn, Sopran;  Daniel Taylor, Countertenor /

Christoph Genz, Tenor  Gotthold Schwarz, Bass /

Monteverdi Choir  / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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RBB Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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RBB Kulturradio

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 46 “Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei,

Daniel Taylor, Countertenor / Christoph Genz, Tenor

Gotthold Schwarz, Bass /

Monteverdi Choir  / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Friedrich Armand von Uffenbach

„Das Herze soll allein“

Friederike Urban, Sopran;

Konstanze Beyer, Violine; Stefan Schultz, Violoncello;

Achim Beyer, Kontrabaß; Michaela Barack, Cembalo

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 101 „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

Kantate zum 10. Sonntag nach Trinitatis

Gerlinde Sämann, Sopran;  Melinda Paulsen, Alt;

Sebastian Hübner, Tenor;  Thomas Gropper, Bass;

Heinrich Schütz Ensemble München; Monteverdi Orchester München:

Leitung: Wolfgang Kelber

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 101  “Herr, du treuer Gott“

Kantate zum 10. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester

Nele Gramß, Sopran / David Erler, Countertenor 

Charles Daniels, Tenor / Harry van der Kamp, Bass 

Gesualdo Consort AmsterdamMusica Amphion

Leitung:  Pieter-Jan Belder

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

John Rutter  (geb. 1945)
John Rutters – Magnifikat in der Vorstellung
„Of a rose“

Seit mehr als 25 Jahren ist es eines der beliebtesten Vertonungen des Magnifikat. John Rutter komponierte das Werk 1990. Gefällige Melodien und schöne Klangeffekte geben dem Werk eine dynamische Leichtigkeit.

Der englische Komponist verzichtet auf starke Dissonanzen, achtet stattdessen auf gute Singbarkeit und eine ansprechende Musiksprache. Es ist besetzt für Sopran Solo, gemischten Chor und Orchester. Aus sieben Sätzen besteht die moderne Magnifikat-Vertonung. Neben dem originalen Text aus dem Lukasevangelium vertont Rutter in dem Werk auch andere Texte über die Gottesmutter Maria. So zum Beispiel das altenglische Gedicht „Of a rose“ – es spricht in hymnischen Worten über Maria als liebliche Rose……

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

Ein aktuelles Bach-Kantaten-Programm für

Sonntag, 31.7.2017 ist im Programm von ERF-Pkus

nicht enthalten !!

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 10. Sonntag nach Trinitatis

BWV   46 – „Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei

BWV 101 – „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

BWV 102 – „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben

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/ YouTube: BW 46 –  Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei“ (Interpret: Rilling )

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/YouTube: BWV 101 –  Nimm von uns, Herr, du treuer Gott   –  (Interpret: Koopman)

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/YouTube: BWV 102  –  Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben   –  (Interpret: S D G ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Eine Video-Dokumentation über J.S. Bach aus dem Jahr 2000

Dokumentation von 2000 über J.S. Bach „A great composers.“
Ein Fim von Kriss Russman & Rober Levin.

Robert Levin, Präsident des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs Leipzig

Robert Levin studierte Klavier bei Louis Martin und Komposition bei Stefan Wolpe. Als Jugendlicher erhielt er bei Nadia Boulanger in Paris Unterricht. Nach dem Abschlussdiplom der Harvard Universität wurde er von Rudolf Serkin eingeladen, die Musiktheorie-Abteilung des Curtis-Instituts in Philadelphia zu leiten. Es folgte seine Berufung zum Professor an die Staatliche Universität New York/Purchase und später an die Freiburger Musikhochschule. Seit 1993 hat Robert Levin eine Professur an der Harvard Universität in Cambridge. Konzertreisen führen ihn als Solist und Duopartner mit Kim Kashkashian und Ya-Fei Chuang nach Europa und Asien und durch die USA.

Er konzertierte mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Bernard Haitink, Joseph Silverstein, Christopher Hogwood, Seiji Ozawa und vielen anderen. Sein Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur Gegenwart. Seine Einspielungen umfassen Zyklen der Bach-Konzerte mit Helmuth Rilling, der Beethoven-Konzerte mit Sir John Eliot Gardiner und der Mozart-Konzerte mit Christopher Hogwood.

Neben seiner vielfältigen Konzert- und Lehrtätigkeit widmet sich Robert Levin auch der Mozartforschung. Seine Ergänzungen zu unvollendeten Kompositionen Mozarts und Kadenzen zu Konzerten von Beethoven und Mozart wurden bei den Verlagen Bärenreiter, Carus, Henle, Peters, Universal und WUE veröffentlicht. Robert Levin war bereits mehrfach Juror beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig sowie bei anderen bedeutenden Wettbewerben.

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 10. Sonntag nach Trinitatis 

Dom, Braunschweig am 27. August 2000

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Kantaten-Beschreibung: Nimm von uns Herr, du treuer GottBWV 101 

Die Antithese zwischen Gottes Zorn und Barmherzigkeit tritt noch einmal in den beiden späteren Kantaten Bachs für diesen Sonntag zutage, doch ohne direkten Bezug auf den Bericht des Evangeliums, Jesus habe über das Schicksal Jerusalems geweint. In seiner zweiten Kantate für Leipzig, BWV 101 “Nimm von uns Herr, du treuer Gott”, gelang es Bach und seinem Librettisten, einen einzelnen beiläufigen Hinweis auf die Stadt (Nr. 2) einzufügen, aber sonst entspricht der Text dem des Hauptchorals für diesen Sonntag, den Martin Moller (immer noch auf das Evangelium bezogen) 1584, geschrieben hatte, in einer Zeit, in der die Pest tobte, und der zur Melodie des Luther-Liedes ‚Vater unser im Himmelreich’ gesungen wurde. Parallel zu der unerbittlichen Direktheit, die Luthers ‚Vater unser’ kennzeichnet, und der unüberhörbaren Präsenz, die der Choral in so gut wie allen Sätzen der Kantate erhält, einschließlich der Rezitative, verwendet Bach im Anfangssatz als thematische Basis für seine Choralfantasie einen weiteren Luther-Choral, das Lied ‚Dies sind die heil’gen zehn Gebot’. Klar ist, dass der Lohn der Sünde und die überwältigende Macht der Vergeltung, mit der alle zu rechnen hatten, die sich vom Weg des Herrn entfernten, Bach veranlassten, seine ersten Hörer mit einer doppelten Ladung Munition zu befeuern und das zu komponieren, was mir Robert Levin als ‚das vernichtendste Werk in Bachs Schaffen überhaupt’ beschrieben hat.

Es macht sich grüblerisch mit einer unabhängigen Basslinie auf den Weg, die ein Oboentrio stützt, das im Wechsel mit den hohen Streichern das ‚Zehn Gebote’-Thema vorträgt. Doch bald werden uns über einem Orgelpunkt der Dominante scharf akzentuierte Dissonanzen geliefert, die ersten in einer Folge von Hammerschlägen, die der ‚schweren Straf und großen Not’ des Textes Nachdruck verleihen. Sie tragen zu der beunruhigenden Stimmung dieser ungewöhnlichen Tondichtung bei, die in der Verdopplung der Gesangsstimmen durch den altmodischen Zinken und Posaunen auf Anhieb so altertümlich wirkt, dass der Eindruck entsteht, Bach wolle in Luthers Zeit zurückkehren, und dabei gleichzeitig so modern in der Weise, wie zum Beispiel die schmerzenden Harmonien als vorübergehende Ereignisse eingebunden in den Kontrapunkt erst bei einem bestimmten Tempo einen Sinn ergeben oder wie Bach die siebenstimmige Orchestertextur schließlich auf elf tatsächliche Stimmen ausdehnt. Ein weiteres merkwürdiges, ständig vorhandenes Merkmal ist die ‚Seufzer’-Figur aus drei Noten, die zwischen den Instrumenten ausgetauscht wird, Appoggiaturen, die sich auf normale Weise auflösen, denen sich jedoch von oben und unten verschiedene zunächst vorbereitende Intervalle nähern, die immer größer zu werden scheinen. Soll damit angedeutet werden, dass wir unserer Strafe nicht entgehen können, dem Schicksal, das wir ‚mit Sünden ohne Zahl verdienet haben allzumal’ (das Stichwort, das bei den tiefen Stimmen heftige Proteste auslöst)? Über dem abschließenden Orgelpunkt auf der Tonika errichtet Bach beunruhigend verdichtete Harmonien und gibt den Worten ‚für Seuchen, Feur und großem Leid’ besonderes Gewicht. In einem Satz wie diesem gewinnen wir den Eindruck, dass er seine Motive so gründlich verwertet, wie er nur kann – was wir sonst nur bei Beethoven und Brahms finden… aber es dürfte nicht schwer zu erraten sein, von wem sie das haben!

 

Von den Arien ist die faszinierendste die ‚Zorn’-Arie für den Bass (Nr. 4), mit drei Oboen (drei erboste Enten, die sich in ein modernes Saxophontrio verwandeln), drei vorgeschriebenen Tempi (vivace – andante – adagio) und unterwegs einem Augenblick, der allein schon ausreicht, den Hörer erschaudern zu lassen, wenn Bach bei dem Wort ‚warum’ [willst du so zornig sein?] auf Mahler’sche Art unvermittelt von e-moll nach c-moll ausweicht. Nicht einmal Henry Purcell mit seiner Neigung, Dissonanzen gezielt ins Zentrum zu rücken, war imstande, hier etwas Gleichwertiges zu bieten, als er den gleichen Text in seinem Anthem ‚Lord, how long wilt Thou be angry?’ vertonte. Bachs einzige Arie, die keinen Choral zugrunde legt (Nr. 2), liefert sehr starke Gegensätze – der Tenor äußert seine Furcht vor dem Richterspruch, eine konzertierende Flöte kontert mit der aufblitzenden Hoffnung auf Gnade und Vergebung. Deutlicher kommt die Eloquenz der Flöte in dem Duett für Sopran und Alt (Nr. 6) zum Ausdruck, wo ihre flehenden Gesten im Siciliano-Rhythmus als Kontrapunkt zu der Choralmelodie gesetzt sind, die zunächst von der Oboe da caccia vorgetragen und dann mit ihr im Wechsel gespielt wird. War es diese (besonders) ergreifende Kombination obligater Instrumente und ihre Assoziation mit der Liebe des Erlösers und dessen Erbarmen mit dem Sünder im Augenblick seines ‚bitteren Todes’, der das Samenkorn legte zu Bachs großer Sopran-Arie ‚Aus Liebe will mein Heiland sterben’ in der Matthäus-Passion? In den beiden Rezitativen (Nr. 3 und 5) gibt Bach den einzelnen Sängern ausgiebig verzierte Versionen der Choralmelodie, und diese unterbrechen ihren eigenen Linien mit ‚Tropen’ eingestreuter Kommentare aus entsprechenden Bibelstellen.  

 

©  John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

 Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum “8. und 10. Sonntag nach Trinitatis”

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 147  zum Download als PDF

 Künstler-Beitrag: Jane Rogers, Bratsche – zum Download  als PDF 

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.CDs – Bach-Kantaten: für den 9. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG – (Deutsche Gramophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 94 BWV 105 BWV 168 und

Cover: DGG Kantaten – BWV 94 BWV 105 BWV 168 und

Inhalt eine CD

BWV 94  – “Was frag ich nach der Welt”

BWV 105 –  ”Herr, gehe nicht ins Gericht”

BWV 168 – “Tue Rechnung! Donnerwort”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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SDG vom Label-CDs–  

CDs – Bach-Kantaten:  für den  8. und 10. Sonntag nach Trinitatis”    

Cover: SDG 147 – Vol. 5

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 147 – Vol. 5

Aufführungsorte:

Kantaten für den “8. und 10. Sonntag nach Trinitatis” 

Christkirche, Rendsburg am 13. August 2000

Dom, Braunschweig am 27. August 2000

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CD – e i n s  – Inhalte: 

Kantaten für den “ 8. Sonntag nach Trinitatis ”

 
BWV 45  “Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ 
 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol. 5 – CD 1

BWV 136 “Erforsche mich Gott, und erfahre mein Herz

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol. 5 – CD 1

BWV 178  Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol. 5 – CD 1
 

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den “10. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  46 – Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei  

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5 

BWV 101 – Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5

BWV 102 – Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5  

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Bachfest Leipzig 2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017

EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

 Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

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PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

Telefonische Kartenbestellung:
Mo–Fr: 8–21 Uhr, Sa: 8–20 Uhr, So: 10–20 Uhr
Aus Deutschland: 0 18 06-56 20 30
(0,20 € pro Anruf aus den dt. Festnetzen, max. 0,60 € pro Anruf aus den dt. Mobilfunknetzen)
Aus dem Ausland: +49 -3871-2 11 41 91
(lokale Tarife) – See more at:

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V i d e o – vom Thomanerchor :

Johann Sebastian Bach:
– „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“, BWV 74
– „Herr Jesu Christ, wahr` Mensch und Gott“, BWV 127
– „Gelobet sei der Herr, mein Gott“, BWV 129

Stephan König: „Haddock“, Chorkantate op. 205 (UA)
»Haddock« wird musiziert von der Leipziger Cantorey und der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Alt-Thomaskantor Georg Christoph Biller.

Cornelia Samuelis (Sopran), Susanne Langner (Alt), Tobias Hunger (Tenor), Matthias Vieweg (Bass), Leipziger Cantorey, Leitung: Alt-Thomaskantor Georg Christoph Biller, Thomanerchor Leipzig, Staatskapelle Weimar, Stefan Altner (Continuo-Cembalo), Cornelia Osterwald (Continuo-Orgel), Leitung: Gotthold Schwarz

Aufnahme vom 17.06.2015, Thomaskirche, Leipzig

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” – stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und Musikdirektor der JS Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und Musikdirektor der JS Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata BWV 103 –  „Ihr werdet weinen und heulen“ 

BWV 103 für Kantat Jubilate (Dritter Sonntag nach Ostern)

Solisten:

Stefanie Irányi , Alt;

Andreas Weller , Tenor

Musikalischer Leiter:  Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

YouTube – Video 

BWV 103 – J. S. Bach Cantata  –  „Ihr werdet weinen und heulen“ 

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Bach-Shop  

http://www.bachstiftung.ch/shop/ihr-werdet-weinen-und-heulen-bwv-103-dvd.html

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Link:  mp3 – herunterladen  –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

AmazonHörproben

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Link zum Bach-Shop:

mp3 JS Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link :    bei jpc


Video:

Cantata BWV 109 „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben“
J. S .Bach-Foundation St. Gallen

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen

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Neu  J. S. Bach – BWV 22 Kantate: „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“

 vom 29.07.2016

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Info:  J. S. Bach – BWV 22 Kantate: „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“

Jesus nahm zu sich die Zwölfe (BWV 22) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie für den SonntagEstomihi und führte sie erstmals in Leipzig am 7. Februar 1723 auf.

Bach schrieb die Kantate in Leipzig für den Sonntag Estomihi. Es ist der Sonntag vor Aschermittwoch und damit der letzte Sonntag vorKarfreitag, an dem eine Kantate aufgeführt wurde, da in Leipzig während der Passionszeit tempus clausum eingehalten wurde. Die Kantate war 1723 ein Probestück für Bachs Bewerbung um das Amt des Thomaskantors, zusammen mit Du wahrer Gott und Davids Sohn(BWV 23).

Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren 1 Kor 13,1–13 LUT und Lk 18,31–43 LUT, die Heilung eines Blinden und damit verbunden die Ankündigung des Leidens in Jerusalem. Der unbekannte Textdichter konzentriert sich auf die Ankündigung des Leidens. Der erste Satz benutzt die Verse 31 und 34 des Evangeliums als Text, dementsprechend beginnt der Tenor als Evangelist, während der Bass als Vox Christi die direkte Rede Jesu wiedergibt. Die folgenden Sätze beziehen den gegenwärtigen Christen in die Gruppe der Jünger ein, die das Geschehen nicht begreifen. Der Schlusschoral ist die 5. und letzte Strophe von Elisabeth Crucigers Lied Herr Christ, der einig Gotts Sohn.

Die Kantate ist besetzt mit drei Solisten (Alt, Tenor und Bass), vierstimmigem Chor, Oboe, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

1. Arioso e Coro (Tenor, Bass): Jesus nahm zu sich die Zwölfe
2. Aria (Alt, Oboe): Mein Jesu, ziehe mich nach dir
3. Recitativo (Bass): Mein Jesu, ziehe mich, so werd ich laufen
4. Aria (Tenor): Mein alles in allem, mein ewiges Gut
5. Choral: Ertöt uns durch dein Güte

Video:  J. S. Bach – BWV 22 Kantate: „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“

ALL OF BACH BWV 22 Jesus nahm zu sich die zwölfe

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text klicken..!!

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J. S. Bach – BWV 642 – OrgelchoralWer nur den lieben Gott lässt walten“   

Info: zum BWV 642

Das Orgelbüchlein von Johann Sebastian Bach ist eine Sammlung choralgebundener Orgelstücke (Choralvorspiele), die er vor allem während seiner Amtszeit in den Jahren 1712 bis 1717 in Weimar komponierte (BWV 599–644).

Die Einzelsätze der Sammlung verbindet ein hoher künstlerischer Anspruch und der Gedanke der Verwendbarkeit sowohl im Gottesdienst als auch im Instrumental- und Kompositionsunterricht. Kennzeichnend für Bachs Choralsätze im Orgelbüchlein sind laut Christoph Wolff: „Dichte motivische Struktur und kontrapunktisches Raffinement (bis hin zum strengen Kanon) in Verbindung mit einer kühnen und ausdrucksstarken musikalischen Sprache sowie subtiler musikalisch-theologischer Textausdeutung. Jeder Satz erzielt proportionales Gleichgewicht, indem sich Manual- und Pedalstimmen elegant zu einer mustergültigen Orgelpartitur verbinden.“

Bach legte das neunzigseitige querformatige Buch wohl zu Beginn seiner Weimarer Zeit, also schon etwa 1708, an und trug bereits alle Titel der 164 geplanten Choräle ein. Damit legte er nicht nur fest, welche Chorale er hier einkopieren oder neuvertonen wollte, sondern auch, ob sie jeweils eine oder zwei Seiten à sechs Zeilen umfassen würden. Die Reihenfolge der Sätze ist, wie in Gesangbüchern bis heute üblich, die des Kirchenjahres. Etwa die Hälfte der Eintragungen sind Reinschriften, also Kopien bereits bestehender Werke.
Den ersten Teil, von Weihnachten bis Ostern, füllte er fast vollständig, danach treten allmählich immer größere Lücken auf – offenbar ist das doch sehr ehrgeizige Projekt nach und nach in den Hintergrund getreten, so dass er nach 1726 nur noch eine einzige vollständige Vertonung hinzufügte. Damit umfasst das Orgelbüchlein heute „46 ausgeführte Choralvorspiele“, wie ein unbekannter Schreiber zu Bachs Titel ergänzte.

J.S. Bach setzte den Titel erst um 1720 hinzu; er lautet:

Orgel = Büchlein
Worinne einem anfahenden Organisten
Anleitung gegeben wird, auff allerhand
Arth einen Choral durchzuführen, an-
bey auch sich im Pedal studio zu habi-
litiren, indem in solchen darinne
befindlichen Choralen das Pedal
gantz obligat tractiret wird.

1739, zur Zeit der Entstehung des Dritten Teils der Clavierübung, waren diese Sätze offenbar schon zu historisch, um darauf noch einmal zurückzugreifen; Bachs Choralbearbeitungen aus der späteren Zeit haben auch meist einen wesentlich größeren Umfang.


Video  J. S. Bach BWV 642 OrgelchoralWer nur den lieben Gott lässt walten“

BWV 642 Wer nur den lie ben Gott

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text klicken..!!

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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Info: J.S. Bach – Kantate BWV 14 „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“ 

„Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“  (BWV 14) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate in Leipzig für den 4. Sonntag nach Epiphanias auf das Kirchenlied von Martin Luther und führte sie am 30. Januar 1735 erstmals auf.

Bach schrieb die Choralkantate in Leipzig für den 4. Sonntag nach Epiphanias (Erscheinung des Herrn). In seinem ersten Jahr in Leipzig hatte er zu diesem Anlass Jesus schläft, was soll ich hoffen? komponiert. Im Jahr 1725, als er einen Jahreszyklus von Choralkantaten komponierte, gab es den Sonntag nicht, weil Ostern früh lag. 1735, kurz nach der ersten Aufführung seinesWeihnachtsoratorium, füllte er diese Lücke. Für Christoph Wolff ist es offensichtlich, dass Bach seinen Zyklus von Choralkantaten 1735 wieder aufführte und zwischen Was mein Gott will, das g’scheh allzeit, BWV 111 für den dritten Sonntag nach Epiphanias undIch hab in Gottes Herz und Sinn for Septuagesima eine neue Kantate benötigte.

Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren Röm 13,8–10 LUT, „So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung“, und Mt8,23–27 LUT, die Sturmstillung. Der Kantatentext beruht auf dem gleichnamigen Kirchenlied in drei Strophen von Martin Luther, einer Umdichtung von Psalm 124, veröffentlicht 1524 in Johann Walters Eyn geystlich Gesangk Buchleyn. Laut John Eliot Gardiner wurde das Lied in Leipzig regelmäßig an diesem Sonntag gesungen. Der Text der ersten und der letzten Strophe wurde für die Kantate im Wortlaut beibehalten, ein unbekannter Librettist dichtete die mittlere Strophe zu einer Folge von Arie, Rezitativ und Arie um, Wolff benenntAndreas Stübel als möglichen Dichter. 

Das Thema des Liedes bezieht sich allgemein auf das Evangelium: Unser Leben ist auf Gottes Hilfe angewiesen und ohne ihn verloren. Eine weitere Verbindung ist durch die Bilder von überflutendem Wasser im Psalm gegeben, den Luther umgedichtet hat. Der Kantatendichter entwickelte daraus „Es hätt uns ihre Wut wie eine wilde Flut und als beschäumte Wasser überschwemmet“.

Bach führte die Kantate am 30. Januar 1735 erstmals auf. Sie ist eine seiner spätesten erhaltenen Kirchenkantaten.

Die Kantate ist besetzt mit drei Solisten, Sopran, Tenor und Bass, vierstimmigem Chor, Corno da caccia, zwei Oboen, zwei Violinen, Violaund Basso continuo.

  1. Coro: Wär Gott nicht mit uns diese Zeit
  2. Aria (Sopran): Unsre Stärke heißt zu schwach
  3. Recitativo (Tenor): Ja, hätt es Gott nur zugegeben
  4. Aria (Bass): Gott, bei deinem starken Schützen
  5. Choral: Gott Lob und Dank, der nicht zugab

Video:  J.S. Bach – Kantate BWV 14 „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“ 

Dieses Video ist auf YouTube veröffentlicht !

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “9. Sonntag nach Trinitatis”


Im Mittelpunkt vom Foto die Bachkirche in Arnstadt (Thüringen) als Luftaufnahme !

            Im Mittelpunkt vom Foto die Oberkirche (Barfüßerkirche) in Arnstadt (Thüringen) als Luftaufnahme !

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 24.08.2016 begehen wir den neunten Sonntag nach „Trinitatis“ 

Der 9. Sonntag nach Trinitatis wird durch das Evangelium von den anvertrauten Zentnern bestimmt. Gott hat uns etwas gegeben, das zu vermehren durch unseren eigenen Einsatz möglich ist. Wir werden daran gemessen werden, wie wir diese “Gaben” fruchtbar einsetzen. Der Sonntag soll uns auch daran erinnern, dass was wir sind und haben, wir unserem himmlischen Vater zu verdanken haben.Die Zusage Jesu: Ihr seid das Licht der Welt – läßt uns fragen, wodurch diese Zusage gerechtfertigt ist. Wir erkennen, dass es nicht unser Handeln ist, sondern der Glaube an den, der selber das Licht dieser Welt ist. Dieser Glaube läßt uns teilhaben an der Liebe Gottes, die sich uns in Jesus Christus erwiesen hat, und indem wir von dieser Liebe durch unser Leben zeugen, tragen wir das Licht in diese Welt.

Am 9. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Gleichnis von den anvertrauten Talenten und erfahren, dass Gott selbst uns mit Gaben beschenkt, die wir einsetzen können und sogar sollen. Dabei brauchen wir nicht zu sorgen, etwas zu verlieren, denn Gottes Gaben können nicht verloren gehen.

Wochenspruch:  

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern. (Lk 12, 48 b)

Wochenlied:

Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun” (EG 497)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Auszüge: © Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den ” 9. Sonntag nach Trinitatis 

BWV   94 – “Was frag ich nach der Welt

BWV 105 – “Herr, gehe nicht ins Gericht

BWV 168 – “Tue Rechnung, Donnerwort

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Radio – Programme mit  Bach-Kantate:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 105  “Herr, gehe nicht ins Gericht“

Hana Blazikova, Sopran / Damien Guillon, Countertenor

Thomas Hobbs, Tenor /  Peter Kooy, Bass

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 105 “Herr, gehe nicht ins Gericht

Letizia Scherrer, Sopran / Gerhild Romberger, Alt

Marcus Ullmann, Tenor / Georg Zeppenfeld, Bass

NDR Chor / Akademie für Alte Musik Berlin

Leitung: Marcus Creed

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 105  “Herr, gehe nicht ins Gericht“

Hana Blazikova, Sopran / Damien Guillon, Countertenor

Thomas Hobbs, Tenor /  Peter Kooy, Bass

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 105 “Herr, gehe nicht ins Gericht

Kantate 9. Sonntag nach Trinitatis

Miah Persson, Sopran,  Robin Blaze, Countertenor

Makoto Sakurada (Tenor) Peter Kooij (Bass) /

Bach Collegium Japan

Leitung:  Masaaki Suzuki

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.htm l

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 94 “Was frag ich nach der Welt

Midori Suzuki (Sopran)  Magdalena Kozená (Mezzosopran)

Knut Schoch (Tenor)  Jan van der Crabben (Bass) 

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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RBB Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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RBB Kulturradio

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 105 “Herr, gehe nicht ins Gericht

Barbara Schlick, Sopran / Gérard Lesne, Altus

Howard Crook, Tenor / Peter Kooy, Bass

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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MDR – Kultur  (ehemals mdr – figaro)

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  (ehemals mdr – figaro)

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

BWV 105 Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 105 “Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knechtt

Katharine Fuge,  Sopran;  Daniel Taylor , Altus;

James Gilchrist , Tenor;  Peter Harvey,  Bass;

Monteverdi Choir  /   English Baroque Soloists ,

Leitung: John Eliot Gardiner

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 168  “Tue Rechnung! Donnerwort’“

Kantate zum 9. Sonntag nach Trinitatis

Katharine Fuge,  Sopran;  Daniel Taylor , Altus;

James Gilchrist , Tenor;  Peter Harvey,  Bass;

Monteverdi Choir  /   English Baroque Soloists ,

Leitung:  John Eliot Gardiner

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

J. S. Bach-Motette BWV 225 in der Vorstellung

„Singet dem Herrn ein neues Lied“

Am 28. Juli vor 266 Jahren starb Johann Sebastian Bach in Leipzig. Der Thomaskantor gilt heute als einer der wichtigsten Komponisten der Musikgeschichte – bis auf die Oper hat er in allen Gattungen bahnbrechende Werke geschrieben. Auch seine Motetten sind etwas Besonderes, denn das Komponieren dieser Chorwerke gehörte eigentlich nicht zu seinen Aufgaben als Thomaskantor.

Stattdessen musste er Kantaten aufführen und auch komponieren.  400 solcher Kantaten schrieb Bach im Laufe seines Lebens. Sie sind meistens mit Chor, vier Gesangssolisten und Orchester umfangreich besetzt, eingeteilt in Eingangschor, Arien, Rezitativen und einem abschließenden Choral. Motetten hingegen wurden zu Bachs Zeiten nur vom Chor aufgeführt, allerdings ist bis heute unklar, ob der Chor durch Instrumente unterstützt wurde oder alleine sang. Einige der Bach-Motetten sind für Doppelchor geschrieben, so auch die Motette „Singet dem Herrn“.

Für die normalen Sonntagsgottesdienste sang der Thomanerchor aber wohl kürzere und einfachere Werke von anderen Komponisten aus dem Notenfundus des Chores. Die meisten der insgesamt 6 Motetten komponierte Bach wohl für Beerdigungen, wenn verdiente und zugleich wohlhabende Leipziger Bürger zu Grabe getragen wurden. Zudem waren die Kompositionsaufträge für Bach eine lukrative Nebeneinnahme. Den traurigen Anlass hört man den Werken kaum an, vor allem nicht bei „Singet dem Herrn“. Gerade der fröhliche Charakter der Motette und der positive Text lassen bis heute Musikwissenschaftler zweifeln, ob Bach die Motette wirklich für eine Beerdigung schrieb. Gesichert ist nur der Entstehungszeitraum um 1726.

Textliche Grundlage sind Zitate aus Psalm 149 und 150. Thema ist das Lob Gottes, der Beter des Psalms besingt freudig die Wundertaten Gottes und fordert die Menschen auf, ebenfalls Gott zu loben. Zwischen den Psalmzitaten vertonte Bach den Text des Kirchenliedes „Nun lob mein Seel, den Herren“. Dieser Teil der Motette ist viel ruhiger gestaltet, zwischen den virtuosen und kontrapunktisch anspruchsvollen Passagen für Doppelchor am Anfang und Ende. Die Liedvertonung stellt so etwas wie einen meditativen Ruhepunkt in der Motette dar. Der Doppelchor singt dabei nicht zusammen, sondern wechselt sich beim Interpretieren der Verse ab. Thema ist zum einen die Hoffnung auf einen gnädigen Gott  und zum anderen die Empfehlung an die Gläubigen, sich auf Gott als liebenden Vater zu verlassen…….

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 105 „Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht“

Kantate Nr. 105 von Johann Sebastian Bach zum 9. Sonntag nach Trinitatis in der Aufnahme der Bach-Rilling-Edition. Mitwirkende sind die Solisten Arleen Auger, Helen Watts, Adalbert Kraus und Walter Heldwein, die Gächinger Kantorei und das Bach-Collegium Stuttgart.

Die Bitte in einem Rezitativ „Verwirf mich nicht“ verweist auf den Psalm 51, einen Bußpsalm. Dieser ist in der Vertonung von Heinrich Schütz zu hören mit Dorothee Mields, Georg Poplutz und Ludger Remy.

Auch Johannes Brahms hat diesen Psalm-Text als Mottete vertont: die erklingt hier in einer Aufnahme mit der Wuppertaler Kurrende unter Martin Lehmann

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 9. Sonntag nach Trinitatis

BWV   94 – “Was frag ich nach der Welt

BWV 105 – “Herr, gehe nicht ins Gericht

BWV 168 – “Tue Rechnung, Donnerwort

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/YouTube:  BW 94  –  Was frag ich nach der Welt”   –  (Interpret: Koopman )

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/YouTube: BWV 105 –  Herr, gehe nicht ins Gericht   –  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 168   – “ Tue Rechnung, Donnerwort“    –   ( Interpret:Koopman  ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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 Johann Kuhnau (1660 – 1722)

Johann Kuhnau (* 6. April 1660 in Geising; † 5. Juni 1722 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Schriftsteller des Barock.

Der Sohn eines Tischlers besuchte als Stipendiat die berühmte Kreuzschule in Dresden und studierte anschließend Philosophie und Rechtswissenschaft in Leipzig, bevor er eine Stelle als Kantor in Zittau antrat. Damit entsprach er dem seit der Reformationszeit üblichen Typus des akademisch gebildeten Kantors. Nach einem zeitgenössischen Urteil galt er als Universalgelehrter unter den Musikern. VonJohann Christoph Adelung heißt es über Kuhnau: „Ich weiss nicht, ob er dem Orden der Tonkünstler oder den anderen Gelehrten mehr Ehre gebracht. Er war gelehrt in der Gottesgelahrtheit, in den Rechten, Beredsamkeit, Dichtkunst, Mathematik, fremden Sprachen und Musik.“

1682 kehrte er wieder nach Leipzig zurück und wurde zwei Jahre darauf Organist an der Thomaskirche. Ab 1701 bis zu seinem Tode war er Thomaskantor als Nachfolger von Johann Schelle und unmittelbarer Vorgänger von Johann Sebastian Bach. Außerdem bekleidete er ab 1701 auch das Amt des Universitätsmusikdirektors.

YouTube-Video:  

„Johann Kuhnau“ 

“Ihr Himmel jubilirt von oben”

Interpreten: NN

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 8. Sonntag nach Trinitatis 

Christkirche, Rendsburg am 13. August 2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 136 Erforsche mich Gott, und erfahre mein Herz“ 

Anmerkung:

Für den 9. Sonntag nach Trinitatis liegt ein Reisetagebuch von Sir Gardiner nicht vor,  die Kantaten für den 9. So. nach Trinitatis wurden von der DGG (Deutschen Gramophon Gesellschaft) eingespielt und veröffentlicht.

Kantaten-Beschreibung: Erforsche mich Gott, und erfahre mein Herz“ BWV 136 

Ein Jahr zuvor und gerade einmal acht Wochen, nachdem er sein Amt als Kantor in Leipzig angetreten hatte, stellte Bach seine Kantate BWV 136 “Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz” vor. Die Fassung, in der sie uns überliefert ist, wirft einige Fragen auf. Da wäre zum Beispiel die ausgedehnte Choralfuge zu Beginn. In der heiteren Tonart A-dur wirkt sie einerseits festlich – ein Hornruf kündigt das Hauptthema an –, mit ihrer gefälligen Figuration aus Sechzehnteln im 12/8-Takt hingegen gibt sie sich pastoral. Doch was hat das mit dem ernsten, bußfertigen Ton von Psalm 139 zu tun, dessen Text sie zitiert? Selbst der schön gearbeiteten Phrase ‚prüfe mich’ und den Abschnitten aufwühlender Polyphonie gelingt es kaum, die sanfte Drehbewegung dieser Gebetsmühle zu behindern und ihre Musik in Umlauf zu bringen, erst recht nicht, ‚das Bild eines allmächtigen, doch barmherzigen Gottes zu malen, der sich um den einzelnen Menschen kümmert’ (Chafe).

Was ist die Aufgabe des isoliert eingesetzten vokalen Kopfmotivs, auf das anderthalb Takte weiterer Instrumentalmusik folgen, bevor die Fuge in Gang kommt? Lässt die Tatsache, dass das Fugenthema häufiger den Außenstimmen statt den Mittelstimmen zugewiesen wird, darauf schließen, dass es eine (verlorene) frühere Originalfassung gegeben haben muss, eine Version für weniger Gesangsstimmen und (eher spekulativ) auf einen anderen, möglicherweise weltlichen Text, vielleicht sogar in einer anderen Tonart und wohl auch in einer etwas anderen Orchestrierung? Wenn Bach nur zwei Oboen einsetzte, pflegte er normalerweise nicht die eine als ‚d’amore’, die andere als normale Oboe auszuweisen, auch wenn ihre Musik enorme Höhen erklimmt oder in der Tiefe die Grenze ihres natürlichen Tonbereichs überschreitet. Und doch schätzte er immerhin diesen Anfangssatz so sehr, dass er ihn später zum ‚Cum Sancto Spirito’ für seine kurze Messe in A-dur (BWV 234) umarbeitete. Dann hätte es wiederum sein können, dass er den Anstoß zu diesem Satz aus dem jahreszeitlichen Kontext der Ernte bezog, genau wie bei der Alt-Arie der letzten Woche aus BWV 157, als er sich der Metapher der ‚guten Früchte’ bediente, die sich ihren Weg zur Reife durch ‚Sündendornen’ und ‚Lasterdisteln’ erkämpfen – der Albtraum jedes Weinbauern.

Die Altstimme verkündet nun den Tag, ‚vor dem die Heuchelei erzittern mag’, in einer Arie für obligate Oboe d’amore und mit einem Presto-Mittelteil im 12/8-Takt, der das tobende Strafgericht schildert. Das Duett in h-moll zwischen Tenor und Bass mit unisono geführten Violinen im 12/8-Takt erinnert an ‚der Sünden Flecken, so Adams Fall auf uns gebracht’, die durch den ‚großen Strom voll Blut’ aus Jesu Wunden ‚wieder rein gemacht’ werden können, durch den ‚edlen Saft’, auf den noch einmal der abschließende Choral mit einem aufstrebenden Fauxbourdon der Violine verweist. Das ließ mich an die Johannes- und die Matthäus-Passion denken, in denen so häufig auf das Blut des Erlösers Bezug genommen wird, das sich als Strom der Gnade und Barmherzigkeit über die Menschen ergießt, und auch an den Ursprung dieser Symbolik in den mittelalterlichen Legenden vom Heiligen Gral. ‚Blut ist ein ganz besonderer Saft’, ließ Goethe später Mephistopheles zu Faust sagen, der ihren Pakt mit einem Tropfen Blut unterzeichnen sollte, um auf diese Weise von religiösen und moralischen Zwängen befreit zu werden. 

©  John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum “8. und 10. Sonntag nach Trinitatis”

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 147  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:Jane Rogers, Bratsche – Violine, zum Download  als PDF 

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CDs – Bach-Kantaten: für den 9. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG – (Deutsche Gramophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 94 BWV 105 BWV 168 und

Cover: DGG Kantaten – BWV 94 BWV 105 BWV 168 und

Inhalt eine CD

BWV 94  – “Was frag ich nach der Welt”

BWV 105 –  ”Herr, gehe nicht ins Gericht”

BWV 168 – “Tue Rechnung! Donnerwort”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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SDG vom Label-CDs–  

CDs – Bach-Kantaten:  für den  8. und 10.Sonntag nach Trinitatis”  

Cover: SDG 147 – Vol. 5

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 147 – Vol. 5

Aufführungsorte:

Kantaten für den “8. und 10. Sonntag nach Trinitatis” 

Christkirche, Rendsburg am 13. August 2000

Dom, Braunschweig am 27. August 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:

Kantaten für den “ 8. Sonntag nach Trinitatis ”

 
BWV 45  “Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ 
 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol. 5 – CD 1

BWV 136 “Erforsche mich Gott, und erfahre mein Herz

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol. 5 – CD 1

BWV 178  Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol. 5 – CD 1
 

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den “10. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  46 – Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei  

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5 

BWV 101 – Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5

BWV 102 – Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5  

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Bash-Leipzig 2013 fija

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

 Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

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PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

                                               PDF Programm Bachfest Leipzig 2017 zum Download

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

Telefonische Kartenbestellung:
Mo–Fr: 8–21 Uhr, Sa: 8–20 Uhr, So: 10–20 Uhr
Aus Deutschland: 0 18 06-56 20 30
(0,20 € pro Anruf aus den dt. Festnetzen, max. 0,60 € pro Anruf aus den dt. Mobilfunknetzen)
Aus dem Ausland: +49 -3871-2 11 41 91
(lokale Tarife) – See more at:

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V i d e o – vom Bach-Archiv :

Johann Sebastian Bach: Allemande, Courante, Sarabande und Gigue aus der Französischen Suite Nr. 4 Es-Dur BWV 815 für Cembalo

Interpretin: Cornelia Osterwald


Der Dirigent und Chorleiter Hans-Christoph Rademann spricht über sein Verhältnis zu Leipzig und zur Musik Johann Sebastian Bachs.
Aufgenommen am 22. Juni 2015 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” – stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und Musikdirektor der JS Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und Musikdirektor der JS Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata BWV 139 –  „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“ 

für den 23. Sonntag nach Trinitatis. für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Oboe d’amore I + II , Fagott, Streicher und Basso Continuo.

4. Satz Bass-Arie:  “Das Unglück schlägt auf alle Seiten”

Solisten:

Ekkehard Abele (Bass)

Musikalischer Leiter:  Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Die DVD BWV 139 mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:   http://www.bachstiftung.ch/shop/wohl-dem-der-sich-auf-seinen-gott-bwv-139-dvd.html

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YouTube – Video 

BWV 139 – J. S. Bach Cantata  –  “Wohl dem, der sich auf seinen Gott”

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J.S. Bach – Cantata BWV 33
„Allein zu Dir, Herr Jesu Christ“ – 3 – Aria (J. S. Bach Foundation)


J.S. Bach – Cantata BWV 168 „Tue Rechnung, Donnerwort“ | 1 Aria (J. S. Bach Foundation)
Kantate für den 9. Sonntag nach Trinitatis.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – herunterladen  –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – Krieg Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:    bei jpc

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen

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Neu  J. S. Bach – BWV 642 – Orgelchoral Wer nur den lieben Gott lässt walten“    

 vom 22.07.2016

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J. S. Bach – BWV 642 – Orgelchoral Wer nur den lieben Gott lässt walten“    

Info: zum BWV 642

Das Orgelbüchlein von Johann Sebastian Bach ist eine Sammlung choralgebundener Orgelstücke (Choralvorspiele), die er vor allem während seiner Amtszeit in den Jahren 1712 bis 1717 in Weimar komponierte (BWV 599–644).

Die Einzelsätze der Sammlung verbindet ein hoher künstlerischer Anspruch und der Gedanke der Verwendbarkeit sowohl im Gottesdienst als auch im Instrumental- und Kompositionsunterricht. Kennzeichnend für Bachs Choralsätze im Orgelbüchlein sind laut Christoph Wolff: „Dichte motivische Struktur und kontrapunktisches Raffinement (bis hin zum strengen Kanon) in Verbindung mit einer kühnen und ausdrucksstarken musikalischen Sprache sowie subtiler musikalisch-theologischer Textausdeutung. Jeder Satz erzielt proportionales Gleichgewicht, indem sich Manual- und Pedalstimmen elegant zu einer mustergültigen Orgelpartitur verbinden.“

Bach legte das neunzigseitige querformatige Buch wohl zu Beginn seiner Weimarer Zeit, also schon etwa 1708, an und trug bereits alle Titel der 164 geplanten Choräle ein. Damit legte er nicht nur fest, welche Chorale er hier einkopieren oder neuvertonen wollte, sondern auch, ob sie jeweils eine oder zwei Seiten à sechs Zeilen umfassen würden. Die Reihenfolge der Sätze ist, wie in Gesangbüchern bis heute üblich, die des Kirchenjahres. Etwa die Hälfte der Eintragungen sind Reinschriften, also Kopien bereits bestehender Werke.
Den ersten Teil, von Weihnachten bis Ostern, füllte er fast vollständig, danach treten allmählich immer größere Lücken auf – offenbar ist das doch sehr ehrgeizige Projekt nach und nach in den Hintergrund getreten, so dass er nach 1726 nur noch eine einzige vollständige Vertonung hinzufügte. Damit umfasst das Orgelbüchlein heute „46 ausgeführte Choralvorspiele“, wie ein unbekannter Schreiber zu Bachs Titel ergänzte.

J.S. Bach setzte den Titel erst um 1720 hinzu; er lautet:
Orgel = Büchlein

Orgel = Büchlein
Worinne einem anfahenden Organisten
Anleitung gegeben wird, auff allerhand
Arth einen Choral durchzuführen, an-
bey auch sich im Pedal studio zu habi-
litiren, indem in solchen darinne
befindlichen Choralen das Pedal
gantz obligat tractiret wird.

1739, zur Zeit der Entstehung des Dritten Teils der Clavierübung, waren diese Sätze offenbar schon zu historisch, um darauf noch einmal zurückzugreifen; Bachs Choralbearbeitungen aus der späteren Zeit haben auch meist einen wesentlich größeren Umfang.


Video  J. S. Bach BWV 642 Orgelchoral Wer nur den lieben Gott lässt walten“

BWV 642 Wer nur den lie ben Gott

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text klicken..!!

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Info: BWV 1016 – Sonate Nr. 3 E-Dur für Violine und obligates Cembalo, 

Satzbezeichnungen

1. Adagio

2. Allegro

3. Adagio ma non tanto

4. Allegro

Erläuterungen

Die sechs Sonaten für Violine und obligates Cembalo, BWV 1014-1019

Die “Sei Sounate à Cembalo certato è Violino Solo”, wie sie in der frühesten authentischen Quelle genannt werden, sind Bachs bedeutendster Kammermusikzyklus, gewissermaßen sein kammermusikalisches Vermächtnis an die Nachwelt. Es waren die ersten Violinsonaten der Musikgeschichte, in denen das Tasteninstrument sich aus der Rolle der akkordischen Begleitung im Basso continuo löste und der Violine als gleichberechtigter Partner gegenübertrat. Die Fantasie, mit der Bach die satztechnischen Möglichkeiten dieser Konstellation auskostete, die formale Vollendung jeder einzelnen Sonate und ihre ganz spezifische Ausdruckswelt machen diese Stücke zu den ersten “klassischen” Duosonaten des Geigenrepertoires.

Im satztechnischen Verständnis der Bachzeit handelte es sich freilich um Triosonaten. Da über dem Bass, also der linken Hand des Cembalos, zwei Oberstimmen, die Violine und die rechte Hand, konzertieren, hat man es mit einer der Triosonate analogen Situation zu tun. Unter Bachs Händen multiplizierten sich freilich die Möglichkeiten dieser Konstellation – vom puren Cembalosolo über den strengen Triosatz bis hin zum veritablen Quartett- oder gar Quintettsatz.

Komponiert wurden die Sonaten vor 1725. Im Sommer dieses Jahres nämlich ließ Bach von seinem Neffen Johann Heinrich eine Stimmenabschrift anfertigen, die er eigenhändig um die letzten Sätze der noch unvollendeten sechsten Sonate ergänzte. Offenbar wollte Bach die Sonaten bei seinem Besuch in Dresden im September 1725 mit seinem dortigen Geigerfreund Johann Georg Pisendel spielen und möglicherweise auch im Dezember in Köthen, zusammen mit dem Köthener Konzertmeister Spieß und Fürst Leopold an der Gambe. Zu den Sonaten hat sich nämlich eine Gambenstimme erhalten, die den Cembalobass verstärkt. Komponiert wurden die Stücke sicher vor seinem Amtswechsel nach Leipzig, also vor Mai 1723 am Köthener Hof. Später hat Bach den Zyklus zweimal überarbeitet, wobei die sechste Sonate jeweils eine grundlegende Neufassung erfuhr. Die Fassung letzter Hand aus der 1740er Jahren ist in einer Abschrift seines Schwiegersohns Johann Christoph Altnickel erhalten.

SONATA III E-Dur, BWV 1016

Der Kopfsatz der E-Dur-Sonate verbindet eine vollgriffige Cembalobegleitung, die an Bachsche Streichersätze erinnert, mit der reich verzierten Solostimme eines Corelli-Adagios. Wie in manchen, von den Streichern begleiteten Ariosi in Bachs Kantaten führt das Cembalo ein einziges Sechzehntelmotiv in parallelen Terzen und Sexten während des ganzen Satzes durch die Tonarten, während die Violine in freier “Deklamation” dazu eine Art gebundenes Rezitativ vorträgt. Die Violinstimme ist freilich stärker verziert und von größeren melodischen Umfang, als es im Falle eines gesungenen Ariosos möglich wäre. Der Effekt ist von erhabener Größe, die würdige Einleitung einer Sonate, die die prächtigste des Sechserzyklus darstellt und von Bachs geigerischen Fähigkeiten beredtes Zeugnis ablegt.

Der zweite Satz kleidet ein für Bach ungewöhnlich galantes Thema, das auch von Telemann stammen könnte, in die Form einer keineswegs komplizierten dreistimmigen Fuge in zwei Teilen. Im zweiten Teil wird ein Mollabschnitt mit gebrochenen Achtelfiguren eingeschoben, mit dem das Fugenthema danach zusammengeführt wird. Dass es am Ende gar in Engführung erscheint, geht fast im singenden Duktus der Musik unter.

Als dritter Satz folgt eine der schönsten lyrischen Eingebungen Bachs, eine Passacaglia über den absteigenden Molltetrachord in cis-Moll. Der viertaktige Bass wird zu Beginn in der linken Hand des Cembalos angeschlagen und von repertierten Achtelakkorden begleitet. Die Violine tritt mit einer unvergesslichen Triolenmelodie hinzu, die sie nach einer Variation an das Cembalo abtritt, während sie selbst die Achtelakkorde übernimmt. Aus diesen drei Bausteinen ? dem gleichbleibenden Bass, den Achtelakkorden und den Sechzehnteltriolen ? hat Bach in immer neuen dialogischen Varianten einen innigen Zwiegesang entstehen lassen, der an affektiven Höhepunkten schier unerschöpflich ist. Man höre nur den Wiedereintritt des Triolenthemas im Cembalo. Der Satz lässt es verständlich erscheinen, dass Carl Philipp Emanuel Bach noch 1774 über die Violinsonaten seines Vaters schrieb: “Es sind einige Adagii darin, die man heut zu Tage nicht sangbarer setzen kann.”

Ein Halbschluss am Ende des cis-Moll-Adagios bereitet den Einsatz des Finales vor, den man sich glänzender nicht vorstellen könnte: Violine und Cembalo führen ein virtuoses Sechzehntelthema von italienischer Bravura durch die Stimmen. Ein zweites Thema in Triolen wird zuerst von der Violine vorgestellt und gleich von den Sechzehntelmotiven des ersten Themas kommentiert, dann vom Cembalo aufgegriffen und schließlich subtil mit dem ersten Thema überlagert, bis dieses seine glänzende Reprise feiert. Formal ist dieser Satz der fortschrittlichste des gesamten Zyklus, ein Sonatenfinale in des Wortes eigentlicher Bedeutung.

HISTORISCHES

Die Sonaten und Partiten (recte: Partien) für Violine solo hat Bach 1720 im böhmischen Karlsbad ins Reine geschrieben, als er sich dort im Gefolge des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen aufhielt. Der von familiären und administrativen Pflichten befreite Hofkapellmeister Bach nutzte seinen Urlaub, um sein “Libro primo”, sein “erstes Buch” mit Geigensonaten zu vollenden: die Sei Solo à Violino senza Basso accompagnato, wie er sie auf dem Titelblatt nannte. Die autographe Reinschrift dieser sechs Werke gehört zu den schönsten und berühmtesten Manuskripten aus Bachs kalligraphischer Feder. Für die ersten fünf Stücke muss es eine heute verlorene Urfassung aus Bachs Weimarer Zeit gegeben haben. Vermutlich hat er sie nach seiner Ernennung zum Weimarer Konzertmeister 1714 komponiert. Er selbst war also der erste Adressat seiner Violinsoli, was ihren erheblichen Aufwand an Doppel- und Akkordgriffen erklärt, denn Bach hatte bei seinem Vater Ambrosius das polyphone Violinspiel deutscher Schule studiert. Außer ihm selbst haben sicher auch der Köthener Konzertmeister und dessen aus Berlin stammende Geigerkollegen die Sei Solo gespielt. Ihre eine Hälfte besteht aus drei ganz unterschiedlich gebauten Suiten, die andere aus Sonaten in der viersätzigen Da Chiesa-Form (Adagio – schnelle Fuge – Andante – Allegrofinale).

Den Zyklus der sechs Sonaten für Violine und obligates Cembalo hat Bach erst als Thomaskantor in Leipzig um 1725 vollendet. Man darf vermuten, dass er sie mit seinem ältesten Sohn Friedemann spielte, als dieser ein Violinstudium bei Graun absolviert hatte. Ein Autograph ist nicht erhalten. In der wichtigsten Abschrift heißen die Werke Sei Suonate à Cembalo certato è Violino Solo, was die Priorität des Cembalos unterstreicht. Sein Part steigert sich von der Zwei- bis zur Vier- oder gar Fünfstimmigkeit und liefert der Violine weit mehr als nur einen gefälligen Klanggrund. Dreistimmige Fugen bestimmen auch hier, wie in den Solosonaten, das Bild der schnellen Sätze, während die langsamen Sätze Cembalo- und Violinklang in satztechnisch freier Weise zu Adagios von unübertroffener Tiefgründigkeit kombinieren.

SONATA III E-Dur, BWV 1016

Die E-Dur-Sonate ist unter den Sonaten mit obligatem Cembalo die prachtvollste: vollstimmig im ersten Satz, galant im zweiten, mit einer Passacaglia als drittem Satz und einem rauschenden Concerto-Finale. Der Eindruck des Orchestralen im Kopfsatz entsteht aus dem vollgriffigen Satz des Cembalos, das ein einziges, kreisendes Motiv in Terzen und Sexten durchführt. Darüber entfaltet sich die Violine in einer Art “Sprechgesang”, einem instrumentalen Arioso, das mit Läufen und anderen Ornamenten angereichert wird. Die Konstellation entspricht dem Anfang von Bachs Soprankantate Weichet nur, betrübte Schatten, wo sich über den sanft wogenden Akkorden der Streicher der Sopran in einem ätherisch hohen Solo entfaltet. Auch motivisch und im frühlingshaft strahlenden Affekt sind die beiden Sätze vergleichbar.

Der zweite Satz kleidet ein für Bach ungewöhnlich galantes Thema in die Form einer unkomplizierten dreistimmigen Fuge in zwei Teilen. Im zweiten Teil wird ein galantes Mollthema eingeschoben und mit dem Fugenthema kombiniert. Als dritter Satz folgt eine der schönsten lyrischen Eingebungen Bachs, eine Passacaglia in cis-Moll über einen absteigenden Bass, den der Cembalist im kurzen Vorspiel in der linken Hand vorgibt, während die rechte Hand nachschlagende Achtelakkorde spielt. Die Violine setzt mit einer Triolenmelodie ein, auf die Sechzehntel in Zweierbindungen folgen. Aus diesen drei Bausteinen ? den Achtelakkorden, den Triolen und den Zweierbindungen ? hat Bach über dem gleichmäßigen Passacaglia-Bass einen innigen Zwiegesang zwischen Violine und rechter Hand des Cembalos entwickelt, der an affektiven Höhepunkten schier unerschöpflich ist. Der Satz lässt es verständlich erscheinen, dass Carl Philipp Emanuel Bach noch 1774 über die Violinsonaten seines Vaters schrieb: “Es sind einige Adagii darin, die man heut zu Tage nicht sangbarer setzen kann.”

Ein Halbschluss bereitet den Einsatz des Finales vor, den man sich glänzender nicht vorstellen könnte: Ein rauschendes Sechzehntelthema von italienischer Bravura wird durch die drei Stimmen geführt. Im Mittelteil wird es von einem Triolenthema vorübergehend verdrängt, behauptet sich aber im fast durchführungsartigen Wettstreit, dem die rhythmische Spannung zwischen Triolen und Sechzehnteln seinen Reiz verleiht. Die Reprise des Hauptteils beschließt den Satz.


Video  J. S. Bach  BWV 1016 – Sonate Nr. 3 E-Dur für Violine und obligates Cembalo,

ALL OF BACH BWV 1016

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text klicken..!!

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach Cantata BWV 76 „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“

Ausführende:

Stuttgarter Kantorei | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) |

Leitung: Kay Johannsen.

Info zum BWV 76

„Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ (BWV 76) ist eine Kirchenkantate zum 2. Sonntag nach Trinitatis. Das Werk wurde zum ersten Mal am 6. Juni 1723 in der Thomaskirche in Leipzig aufgeführt und ist damit die zweite von Bachs Leipziger Kantaten nach seinem Amtsantritt als Thomaskantor. Wie auch die erst eine Woche zuvor aufgeführte Kantate Die Elenden sollen essen (BWV 75) besteht die Komposition aus zwei Teilen, die ursprünglich jeweils vor und nach der Predigt erklangen. Die aufwändige Gestaltung beider Werke zeigt das große Engagement, mit dem Bach sich der neuen Aufgabe widmete.

Der unbekannte Textdichter greift die Thematik der Evangelienlesung zum 2. Sonntag nach Trinitatis auf, der Bekehrung der Menschen zu Gott. Die Worte des Eingangchores sind die Verse 2 und 4 des Psalm 19. Nach der Aufforderung zum Bekenntnis zu Gott wird in den Sätzen 4 und 5 die Götzenanbetung durch den Großteil der Menschheit beklagt. Im anschließendenRezitativ folgt der Dank der bekehrten Heiden, bekräftigt durch den Lutherchoral „Es woll uns Gott genädig sein“, der den ersten Teil abschließt. Im zweiten Teil geht die Aufforderung an die „treue Schar“ der Bekennenden, den Hass ihrer Feinde mit Liebe zu vergelten. Auch hier erfolgt wiederum eine abschließende Reflexion des Themas, diesmal durch die 3. Strophe desselben Lutherliedes.

Der auffälligste Satz dieser Kantate ist der ungewöhnliche, zweiteilig angelegte Eingangschor: Nach einer kurzen, festlichen Einleitung durch die Solotrompete wird der erste Psalmenvers durch den Chor in Form eines Präludiums vorgetragen. Darauf folgt ein neues Thema für den zweiten Vers in Form einer Fuge, bei der zunächst die vier Solostimmen und danach die vier Chorstimmen nacheinander einsetzend einen beeindruckenden Steigerungseffekt erzielen, der vom abschließenden Einsatz der Trompete gekrönt wird. Bemerkenswert sind auch der 3. Satz, die Sopran-Arie „Hört, ihr Völker, Gottes Stimme“, die von einer konzertanten Solovioline umrahmt wird, und die kontrastierende Bass-Arie des 5. Satzes, bei der wiederum die Solotrompete zum Einsatz kommt.

Der zweite Teil zeigt einen fast symmetrischen Aufbau bezüglich der Abfolge von Arie, Rezitativ und Choral, beginnt jedoch mit einer Sinfonia und kontrastiert durch seinen insgesamt stilleren und kontemplativen Charakter.

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Video:  J.S. Bach Cantata BWV 76 „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“

BWV 76

Link zum Video in das Foto oder diesen Text anklicken..!!

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “8. Sonntag nach Trinitatis”


Im Foto von Links. Gewandhaus, MDR, Neue Pauliner- Universitätskirche in Leipzig

             Im Foto von Links. Gewandhaus, MDR, Neue Pauliner- Universitätskirche St. Pauli  in Leipzig

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit 

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 17.07.2016 begehen wir den 8. Sonntag nach „Trinitatis

Der 8. Sonntag nach Trinitatis fragt nach der Antwort des Menschen auf das Handeln Gottes in seinem Leben. Diese Antwort erfordert nicht viel; es ist eigentlich ein schlichtes „Nichtverbergen“ dessen, was man bekommen hat. Schwerpunkt der Texte ist aber auch das Licht, das von denen, die dem Volk Gottes angehören, ausgeht, oder an dem sie teilhaben.

Die Zusage Jesu: Ihr seid das Licht der Welt – läßt uns fragen, wodurch diese Zusage gerechtfertigt ist. Wir erkennen, dass es nicht unser Handeln ist, sondern der Glaube an den, der selber das Licht dieser Welt ist. Dieser Glaube läßt uns teilhaben an der Liebe Gottes, die sich uns in Jesus Christus erwiesen hat, und indem wir von dieser Liebe durch unser Leben zeugen, tragen wir das Licht in diese Welt.

Wochenspruch:  

Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.     (Eph 5, 8b-9)

Wochenlied:

„O gläubig Herz, gebenedei (EG 318)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den „8. Sonntag nach Trinitatis

BWV   45 – „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist
BWV 136 – „Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz
BWV 178 – „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 45  “Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

Kantate am 8. Sonntag nach Trinitatis

Robin Tyson, Countertenor / Christoph Genz, Tenor

Brindley Sherrat, Bass

Monteverdi ChoirEnglish Baroque Soloists

Leitung:  John Eliot Gardiner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 178  “Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Susanne Krumbiegel, Alt / Martin Petzold, Tenor

Matthias Weichert, Bass / Thomanerchor Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:05 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 178  “Wo Gott, der Herr nicht bei uns hält“

Kantate zum 8. Sonntag nach Trinitatis

Annette Markert, Alt / Christoph Prégardien, Tenor /

Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 136  “Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz

Kantate am 8. Sonntag nach Trinitatis,

Paul Esswood, Countertenor / Kurt Equiluz, Tenor

Walter Heldwein, Bass

Tölzer KnabenchorConcentus musicus Wien

Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 136  „Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz“

Kai Wessel (Countertenor)  Makoto Sakurada (Tenor)

Peter Kooij (Bass) / Bach Collegium Japan

Leitung:  Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 178  Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“

Kantate am 8. Sonntag nach Trinitatis

Von den Ausführenden wurden keine Angaben veröffentlicht! !!

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MDR – Kultur  (ehemals mdr – figaro)

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  (ehemals mdr – figaro)

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Georg Philipp Telemann:  (1681-1767)

Kantate: „Hilf, Herr, die Heiligen haben abgenommen“

Friederike Holzhausen, Sopran /  Anja Kühn, Alt

Albrecht Sack, Tenor  /  Dirk Schmidt, Baß

Leipziger Vokalsolisten / Chursächsische Capelle,

Leitung: Michael Schönheit

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 178 „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“

Susanne Krumbiegel, Alt / Martin Petzold, Tenor

Matthias Weichert, Bass / Thomanerchor Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 178  “Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“

Kantate zum 8. Sonntag nach Trinitatis

Matthew White, Countertenor /  Makoto Sakurada (Tenor)

Peter Kooij (Bass) / Bach Collegium Japan

Leitung:  Masaaki Suzuki

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart  „Krönungsmesse“

Mozarts „Krönungsmesse“ in der Vorstellung – Messe nicht nur für gekrönte Häupter!

Die so genannte „Krönungsmesse“ wird von ambitionierten Kirchenchören und an vielen Kathedralen durch die jeweiligen Dommusiken regelmäßig aufgeführt. Die Missa in C KV317 – wie die Krönungsmesse offiziell heißt – schafft es, in nur rund 25 Minuten Aufführungsdauer den lateinischen Text in vielen Facetten darzustellen. Der Beiname ist nicht von Mozart, der eigentliche Anlass für die Entstehung war wohl ein Hochfest.

19 Vertonungen der Katholischen Messe gibt es von Wolfgang Amadeus Mozart – nicht mit eingerechnet das unvollendet gebliebene Requiem in d-moll KV 626. Grundsätzlich unterscheiden Musikwissenschaftler bei diesen Kompositionen zwischen der „Missa brevis“, also Messvertonungen für gewöhnliche Sonntage, die eher knapp gehalten sind, mit kleinerem Orchester und nur kurzem Solistenpassagen im Gegensatz zur „Missa solemnis“. Diese „festlichen“ Messen waren für hohe kirchliche Feiertage bestimmt und entsprechend länger, ausführlicher und reicher konzipiert……..

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate im Wechsel mit Bach-Musik

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Bach-Kantate

BWV 45 „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“

Auf dem Programm: die Kantate von Johann Sebastian Bach zum 8. Sonntag nach Trinitatis in der Aufnahme der Bach-Rilling-Edition.

Interpreten sind die Gächinger Kantorei und das Bach-Collegium Stuttgart sowie die Solisten Helen Watts, Aldo Baldin und Philippe Huttenlocher.

Von Bach sind weiterhin zu hören die Choralfantasie BWV 1128 über „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ mit dem Organisten Ullrich Böhme und das Violin-Doppelkonzert in d-moll (BWV 1034) mit Christoph Poppen und Isabel Faust als Solisten.

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 8. Sonntag nach Trinitatis

BWV   45 – Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist
BWV 136 – Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz
BWV 178 Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Außerhalb des heutigen liturgischen Sonntags

BWV 183 Sie werden euch in den Bann tun
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/ YouTube: BW 45 –  Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist”   –  (Interpret: Leonhardt )

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/ YouTube: BWV 136 –  Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz”   –  (Interpret:  Rilling )

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/ YouTube: BWV 178  –  Wo Gott der Herr nicht bei uns hält”   –  (Interpret: Koopman ) 

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/ YouTube: BWV 183 –  „Sie werden euch in den Bann tunInterpret S D G )

Im 2. Satz ist eine sehr bewegende Arie für Tenor zu hören mit BC (Violoncello)

2. Aria Tenor:

Violoncello piccolo, Continuo

Ich fürchte nicht des Todes Schrecken, Ich scheue ganz kein Ungemach.Denn Jesus‘ Schutzarm wird mich decken, Ich folge gern und willig nach; Wollt ihr nicht meines Lebens schonen Und glaubt, Gott einen Dienst zu tun, Er soll euch selber noch belohnen, Wohlan, es mag dabei beruhn.

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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 Johann Kuhnau  (1660 – 1722)

Johann Kuhnau (* 6. April 1660 in Geising; † 5. Juni 1722 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Schriftsteller des Barock.

Der Sohn eines Tischlers besuchte als Stipendiat die berühmte Kreuzschule in Dresden und studierte anschließend Philosophie und Rechtswissenschaft in Leipzig, bevor er eine Stelle als Kantor in Zittau antrat. Damit entsprach er dem seit der Reformationszeit üblichen Typus des akademisch gebildeten Kantors. Nach einem zeitgenössischen Urteil galt er als Universalgelehrter unter den Musikern. VonJohann Christoph Adelung heißt es über Kuhnau: „Ich weiss nicht, ob er dem Orden der Tonkünstler oder den anderen Gelehrten mehr Ehre gebracht. Er war gelehrt in der Gottesgelahrtheit, in den Rechten, Beredsamkeit, Dichtkunst, Mathematik, fremden Sprachen und Musik.“

1682 kehrte er wieder nach Leipzig zurück und wurde zwei Jahre darauf Organist an der Thomaskirche. Ab 1701 bis zu seinem Tode war er Thomaskantor als Nachfolger von Johann Schelle und unmittelbarer Vorgänger von Johann Sebastian Bach. Außerdem bekleidete er ab 1701 auch das Amt des Universitätsmusikdirektors.

YouTube-Video:  

“Johann Kuhnau“ 

Bach Collegium San Diego | „Gott sei mir gnädig  –  Johann Kuhnau

BACH COLLEGIUM SAN DIEGO
Ruben Valenzuela, Music Director
The Twelfth Season • 2014-2015

Leipzig Legacy: The Thomaskantor Tradition

Saturday, 27 September 2014
San Diego History Center (Balboa Park)

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 8. Sonntag nach Trinitatis 

Christkirche, Rendsburg am 13. August 2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 136 Erforsche mich Gott, und erfahre mein Herz“ 

Anmerkung:

Für den 9. Sonntag nach Trinitatis liegt ein Reisetagebuch von Sir Gardiner nicht vor, die Kantaten für den 9. So. nach Trinitatis wurden von der DGG (Deutschen Gramophon Gesellschaft) eingespielt und veröffentlicht.

Kantaten-Beschreibung: Erforsche mich Gott, und erfahre mein Herz“ BWV 136 

Ein Jahr zuvor und gerade einmal acht Wochen, nachdem er sein Amt als Kantor in Leipzig angetreten hatte, stellte Bach seine Kantate BWV 136 “Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz” vor. Die Fassung, in der sie uns überliefert ist, wirft einige Fragen auf. Da wäre zum Beispiel die ausgedehnte Choralfuge zu Beginn. In der heiteren Tonart A-dur wirkt sie einerseits festlich – ein Hornruf kündigt das Hauptthema an –, mit ihrer gefälligen Figuration aus Sechzehnteln im 12/8-Takt hingegen gibt sie sich pastoral. Doch was hat das mit dem ernsten, bußfertigen Ton von Psalm 139 zu tun, dessen Text sie zitiert? Selbst der schön gearbeiteten Phrase ‚prüfe mich’ und den Abschnitten aufwühlender Polyphonie gelingt es kaum, die sanfte Drehbewegung dieser Gebetsmühle zu behindern und ihre Musik in Umlauf zu bringen, erst recht nicht, ‚das Bild eines allmächtigen, doch barmherzigen Gottes zu malen, der sich um den einzelnen Menschen kümmert’ (Chafe).

Was ist die Aufgabe des isoliert eingesetzten vokalen Kopfmotivs, auf das anderthalb Takte weiterer Instrumentalmusik folgen, bevor die Fuge in Gang kommt? Lässt die Tatsache, dass das Fugenthema häufiger den Außenstimmen statt den Mittelstimmen zugewiesen wird, darauf schließen, dass es eine (verlorene) frühere Originalfassung gegeben haben muss, eine Version für weniger Gesangsstimmen und (eher spekulativ) auf einen anderen, möglicherweise weltlichen Text, vielleicht sogar in einer anderen Tonart und wohl auch in einer etwas anderen Orchestrierung? Wenn Bach nur zwei Oboen einsetzte, pflegte er normalerweise nicht die eine als ‚d’amore’, die andere als normale Oboe auszuweisen, auch wenn ihre Musik enorme Höhen erklimmt oder in der Tiefe die Grenze ihres natürlichen Tonbereichs überschreitet. Und doch schätzte er immerhin diesen Anfangssatz so sehr, dass er ihn später zum ‚Cum Sancto Spirito’ für seine kurze Messe in A-dur (BWV 234) umarbeitete. Dann hätte es wiederum sein können, dass er den Anstoß zu diesem Satz aus dem jahreszeitlichen Kontext der Ernte bezog, genau wie bei der Alt-Arie der letzten Woche aus BWV 157, als er sich der Metapher der ‚guten Früchte’ bediente, die sich ihren Weg zur Reife durch ‚Sündendornen’ und ‚Lasterdisteln’ erkämpfen – der Albtraum jedes Weinbauern.

Die Altstimme verkündet nun den Tag, ‚vor dem die Heuchelei erzittern mag’, in einer Arie für obligate Oboe d’amore und mit einem Presto-Mittelteil im 12/8-Takt, der das tobende Strafgericht schildert. Das Duett in h-moll zwischen Tenor und Bass mit unisono geführten Violinen im 12/8-Takt erinnert an ‚der Sünden Flecken, so Adams Fall auf uns gebracht’, die durch den ‚großen Strom voll Blut’ aus Jesu Wunden ‚wieder rein gemacht’ werden können, durch den ‚edlen Saft’, auf den noch einmal der abschließende Choral mit einem aufstrebenden Fauxbourdon der Violine verweist. Das ließ mich an die Johannes- und die Matthäus-Passion denken, in denen so häufig auf das Blut des Erlösers Bezug genommen wird, das sich als Strom der Gnade und Barmherzigkeit über die Menschen ergießt, und auch an den Ursprung dieser Symbolik in den mittelalterlichen Legenden vom Heiligen Gral. ‚Blut ist ein ganz besonderer Saft’, ließ Goethe später Mephistopheles zu Faust sagen, der ihren Pakt mit einem Tropfen Blut unterzeichnen sollte, um auf diese Weise von religiösen und moralischen Zwängen befreit zu werden. 

© John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum “8. und 10. Sonntag nach Trinitatis”

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 147  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag: Jane Rogers, Bratsche – Violine, zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

CDs – Bach-Kantaten:  für den  8. und 10. Sonntag nach Trinitatis”    

Cover:  SDG 147 –  Vol. 5

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 147 – Vol. 5

Aufführungsorte:

Kantaten für den “8. und 10. Sonntag nach Trinitatis” 

Christkirche, Rendsburg am 13. August 2000

Dom, Braunschweig am 27. August 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:

Kantaten für den “ 8. Sonntag nach Trinitatis ”

 
BWV 45  “Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol.  5 – CD  1

BWV 136 “Erforsche mich Gott, und erfahre mein Herz

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol.  5 – CD  1

BWV 178  Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 147 –  Vol. 5 – CD 1

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den “10. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  46 – Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei  

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5 

BWV 101 – Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5

BWV 102 – Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5  

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

 Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

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Programm zum Download als PDF – >>>>  PDF – Programm Bachfest Leipzig 2017 <<<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

Telefonische Kartenbestellung:
Mo–Fr: 8–21 Uhr, Sa: 8–20 Uhr, So: 10–20 Uhr
Aus Deutschland: 0 18 06-56 20 30
(0,20 € pro Anruf aus den dt. Festnetzen, max. 0,60 € pro Anruf aus den dt. Mobilfunknetzen)
Aus dem Ausland: +49 -3871-2 11 41 91
(lokale Tarife) – See more at:

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V i d e o – vom Thomanerchor :

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

♪ Cantata BWV 31, „Der Himmel lacht! Die Erde jubilieret“ (Weimar, 1715)

i. Sonata
ii. Chorus: Der Himmel lacht! Die Erde jubilieret
iii. Recitative (bass): Erwünschter Tag!
iv. Aria (bass): Fürst des Lebens, starker Streiter
v. Recitative (tenor): So stehe dann, du gottergebne Seele
vi. Aria (tenor): Adam muss in uns verwesen
vii. Recitative (soprano) : Weil dann das Haupt sein Glied
viii. Aria (soprano) and chorale: Letzte Stunde, brich herein
ix. Chorale: So fahr ich hin zu Jesu Christ

Johannes Hildebrandt, boy soprano
Tobias Hunger, tenor
Andreas Scheibner, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

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Appenzeller-Bachtage 2016 St. Gallen Schweiz

                                               Appenzeller-Bachtage 2016  St. Gallen Schweiz

Einer der grössten Komponisten aller Zeiten trifft diesen Sommer erneut auf das Appenzellerland und seine Eigenheiten. Die Appenzeller Bachtage – ein kleines Festival, das bewusst mit Konventionen bricht. Ein Brückenschlag zwischen der Gregorianik des St. Galler Mönchs Notker und dem Kirchenlied des Reformators Luther in der St. Galler Kathedrale, musikalische Überraschungen auf Holzbrücken, klangvolle Begegnung in erlesenem Ambiente privater Häuser stimmungsvolle Atmosphäre in Grubenmann-Kirchen und Festsälen des Appenzeller Mittellandes.

Zuhörendes Erforschen, gemeinsames Erleben und der Austausch in einer ungezwungenen Atmosphäre stehen im Vordergrund der Appenzeller Bachtage. Kein künstlerischer Monolog, sondern ein echter Dialog mit dem Publikum auf allen Ebenen.

Link zu den Appenzeller Bach-Tage: http://www.bachtage.ch/

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach Cantata BWV 54 –  Widerstehe doch der Sünde

Kantate – J. S. Bach – Cantata BWV 54 dritter Satz Aria – Alto.

Cantata für Altus, Sreicher und Continuo.

Solisten:

Markus Forster (Altus)

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Link zum Shop der Bachstiftung

http://www.bachstiftung.ch/shop/widerstehe-doch-der-suende-bwv-54-dvd.html

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YouTube – Video 

BWV 54 – J.S. Bach Cantata  –  „Widerstehe doch der Sünden“


J.S. Bach – Cantata BWV 136 „Erforsche mich, Gott“ – 5 Aria 

Kantate für den 8. Sonntag nach Trinitatis


Die DVD BWV 138 ist bei der Bachstiftung zu beziehen..!!

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/erforsche-mich-gott-und-erfahre-mein-herz-bwv-136-dvd.html

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen

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Neu  J. S. Bach –Sonate Nr. 3 E-Dur für Violine und obligates CembaloBWV 1016   – vom 15.07.2016

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Info: BWV 1016 – Sonate Nr. 3 E-Dur für Violine und obligates Cembalo, 

Satzbezeichnungen

1. Adagio

2. Allegro

3. Adagio ma non tanto

4. Allegro

Erläuterungen

Die sechs Sonaten für Violine und obligates Cembalo, BWV 1014-1019

Die “Sei Sounate à Cembalo certato è Violino Solo”, wie sie in der frühesten authentischen Quelle genannt werden, sind Bachs bedeutendster Kammermusikzyklus, gewissermaßen sein kammermusikalisches Vermächtnis an die Nachwelt. Es waren die ersten Violinsonaten der Musikgeschichte, in denen das Tasteninstrument sich aus der Rolle der akkordischen Begleitung im Basso continuo löste und der Violine als gleichberechtigter Partner gegenübertrat. Die Fantasie, mit der Bach die satztechnischen Möglichkeiten dieser Konstellation auskostete, die formale Vollendung jeder einzelnen Sonate und ihre ganz spezifische Ausdruckswelt machen diese Stücke zu den ersten “klassischen” Duosonaten des Geigenrepertoires.

Im satztechnischen Verständnis der Bachzeit handelte es sich freilich um Triosonaten. Da über dem Bass, also der linken Hand des Cembalos, zwei Oberstimmen, die Violine und die rechte Hand, konzertieren, hat man es mit einer der Triosonate analogen Situation zu tun. Unter Bachs Händen multiplizierten sich freilich die Möglichkeiten dieser Konstellation – vom puren Cembalosolo über den strengen Triosatz bis hin zum veritablen Quartett- oder gar Quintettsatz.

Komponiert wurden die Sonaten vor 1725. Im Sommer dieses Jahres nämlich ließ Bach von seinem Neffen Johann Heinrich eine Stimmenabschrift anfertigen, die er eigenhändig um die letzten Sätze der noch unvollendeten sechsten Sonate ergänzte. Offenbar wollte Bach die Sonaten bei seinem Besuch in Dresden im September 1725 mit seinem dortigen Geigerfreund Johann Georg Pisendel spielen und möglicherweise auch im Dezember in Köthen, zusammen mit dem Köthener Konzertmeister Spieß und Fürst Leopold an der Gambe. Zu den Sonaten hat sich nämlich eine Gambenstimme erhalten, die den Cembalobass verstärkt. Komponiert wurden die Stücke sicher vor seinem Amtswechsel nach Leipzig, also vor Mai 1723 am Köthener Hof. Später hat Bach den Zyklus zweimal überarbeitet, wobei die sechste Sonate jeweils eine grundlegende Neufassung erfuhr. Die Fassung letzter Hand aus der 1740er Jahren ist in einer Abschrift seines Schwiegersohns Johann Christoph Altnickel erhalten.

SONATA III E-Dur, BWV 1016

Der Kopfsatz der E-Dur-Sonate verbindet eine vollgriffige Cembalobegleitung, die an Bachsche Streichersätze erinnert, mit der reich verzierten Solostimme eines Corelli-Adagios. Wie in manchen, von den Streichern begleiteten Ariosi in Bachs Kantaten führt das Cembalo ein einziges Sechzehntelmotiv in parallelen Terzen und Sexten während des ganzen Satzes durch die Tonarten, während die Violine in freier “Deklamation” dazu eine Art gebundenes Rezitativ vorträgt. Die Violinstimme ist freilich stärker verziert und von größeren melodischen Umfang, als es im Falle eines gesungenen Ariosos möglich wäre. Der Effekt ist von erhabener Größe, die würdige Einleitung einer Sonate, die die prächtigste des Sechserzyklus darstellt und von Bachs geigerischen Fähigkeiten beredtes Zeugnis ablegt.

Der zweite Satz kleidet ein für Bach ungewöhnlich galantes Thema, das auch von Telemann stammen könnte, in die Form einer keineswegs komplizierten dreistimmigen Fuge in zwei Teilen. Im zweiten Teil wird ein Mollabschnitt mit gebrochenen Achtelfiguren eingeschoben, mit dem das Fugenthema danach zusammengeführt wird. Dass es am Ende gar in Engführung erscheint, geht fast im singenden Duktus der Musik unter.

Als dritter Satz folgt eine der schönsten lyrischen Eingebungen Bachs, eine Passacaglia über den absteigenden Molltetrachord in cis-Moll. Der viertaktige Bass wird zu Beginn in der linken Hand des Cembalos angeschlagen und von repertierten Achtelakkorden begleitet. Die Violine tritt mit einer unvergesslichen Triolenmelodie hinzu, die sie nach einer Variation an das Cembalo abtritt, während sie selbst die Achtelakkorde übernimmt. Aus diesen drei Bausteinen ? dem gleichbleibenden Bass, den Achtelakkorden und den Sechzehnteltriolen ? hat Bach in immer neuen dialogischen Varianten einen innigen Zwiegesang entstehen lassen, der an affektiven Höhepunkten schier unerschöpflich ist. Man höre nur den Wiedereintritt des Triolenthemas im Cembalo. Der Satz lässt es verständlich erscheinen, dass Carl Philipp Emanuel Bach noch 1774 über die Violinsonaten seines Vaters schrieb: “Es sind einige Adagii darin, die man heut zu Tage nicht sangbarer setzen kann.”

Ein Halbschluss am Ende des cis-Moll-Adagios bereitet den Einsatz des Finales vor, den man sich glänzender nicht vorstellen könnte: Violine und Cembalo führen ein virtuoses Sechzehntelthema von italienischer Bravura durch die Stimmen. Ein zweites Thema in Triolen wird zuerst von der Violine vorgestellt und gleich von den Sechzehntelmotiven des ersten Themas kommentiert, dann vom Cembalo aufgegriffen und schließlich subtil mit dem ersten Thema überlagert, bis dieses seine glänzende Reprise feiert. Formal ist dieser Satz der fortschrittlichste des gesamten Zyklus, ein Sonatenfinale in des Wortes eigentlicher Bedeutung.

HISTORISCHES

Die Sonaten und Partiten (recte: Partien) für Violine solo hat Bach 1720 im böhmischen Karlsbad ins Reine geschrieben, als er sich dort im Gefolge des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen aufhielt. Der von familiären und administrativen Pflichten befreite Hofkapellmeister Bach nutzte seinen Urlaub, um sein “Libro primo”, sein “erstes Buch” mit Geigensonaten zu vollenden: die Sei Solo à Violino senza Basso accompagnato, wie er sie auf dem Titelblatt nannte. Die autographe Reinschrift dieser sechs Werke gehört zu den schönsten und berühmtesten Manuskripten aus Bachs kalligraphischer Feder. Für die ersten fünf Stücke muss es eine heute verlorene Urfassung aus Bachs Weimarer Zeit gegeben haben. Vermutlich hat er sie nach seiner Ernennung zum Weimarer Konzertmeister 1714 komponiert. Er selbst war also der erste Adressat seiner Violinsoli, was ihren erheblichen Aufwand an Doppel- und Akkordgriffen erklärt, denn Bach hatte bei seinem Vater Ambrosius das polyphone Violinspiel deutscher Schule studiert. Außer ihm selbst haben sicher auch der Köthener Konzertmeister und dessen aus Berlin stammende Geigerkollegen die Sei Solo gespielt. Ihre eine Hälfte besteht aus drei ganz unterschiedlich gebauten Suiten, die andere aus Sonaten in der viersätzigen Da Chiesa-Form (Adagio – schnelle Fuge – Andante – Allegrofinale).

Den Zyklus der sechs Sonaten für Violine und obligates Cembalo hat Bach erst als Thomaskantor in Leipzig um 1725 vollendet. Man darf vermuten, dass er sie mit seinem ältesten Sohn Friedemann spielte, als dieser ein Violinstudium bei Graun absolviert hatte. Ein Autograph ist nicht erhalten. In der wichtigsten Abschrift heißen die Werke Sei Suonate à Cembalo certato è Violino Solo, was die Priorität des Cembalos unterstreicht. Sein Part steigert sich von der Zwei- bis zur Vier- oder gar Fünfstimmigkeit und liefert der Violine weit mehr als nur einen gefälligen Klanggrund. Dreistimmige Fugen bestimmen auch hier, wie in den Solosonaten, das Bild der schnellen Sätze, während die langsamen Sätze Cembalo- und Violinklang in satztechnisch freier Weise zu Adagios von unübertroffener Tiefgründigkeit kombinieren.

SONATA III E-Dur, BWV 1016

Die E-Dur-Sonate ist unter den Sonaten mit obligatem Cembalo die prachtvollste: vollstimmig im ersten Satz, galant im zweiten, mit einer Passacaglia als drittem Satz und einem rauschenden Concerto-Finale. Der Eindruck des Orchestralen im Kopfsatz entsteht aus dem vollgriffigen Satz des Cembalos, das ein einziges, kreisendes Motiv in Terzen und Sexten durchführt. Darüber entfaltet sich die Violine in einer Art “Sprechgesang”, einem instrumentalen Arioso, das mit Läufen und anderen Ornamenten angereichert wird. Die Konstellation entspricht dem Anfang von Bachs Soprankantate Weichet nur, betrübte Schatten, wo sich über den sanft wogenden Akkorden der Streicher der Sopran in einem ätherisch hohen Solo entfaltet. Auch motivisch und im frühlingshaft strahlenden Affekt sind die beiden Sätze vergleichbar.

Der zweite Satz kleidet ein für Bach ungewöhnlich galantes Thema in die Form einer unkomplizierten dreistimmigen Fuge in zwei Teilen. Im zweiten Teil wird ein galantes Mollthema eingeschoben und mit dem Fugenthema kombiniert. Als dritter Satz folgt eine der schönsten lyrischen Eingebungen Bachs, eine Passacaglia in cis-Moll über einen absteigenden Bass, den der Cembalist im kurzen Vorspiel in der linken Hand vorgibt, während die rechte Hand nachschlagende Achtelakkorde spielt. Die Violine setzt mit einer Triolenmelodie ein, auf die Sechzehntel in Zweierbindungen folgen. Aus diesen drei Bausteinen ? den Achtelakkorden, den Triolen und den Zweierbindungen ? hat Bach über dem gleichmäßigen Passacaglia-Bass einen innigen Zwiegesang zwischen Violine und rechter Hand des Cembalos entwickelt, der an affektiven Höhepunkten schier unerschöpflich ist. Der Satz lässt es verständlich erscheinen, dass Carl Philipp Emanuel Bach noch 1774 über die Violinsonaten seines Vaters schrieb: “Es sind einige Adagii darin, die man heut zu Tage nicht sangbarer setzen kann.”

Ein Halbschluss bereitet den Einsatz des Finales vor, den man sich glänzender nicht vorstellen könnte: Ein rauschendes Sechzehntelthema von italienischer Bravura wird durch die drei Stimmen geführt. Im Mittelteil wird es von einem Triolenthema vorübergehend verdrängt, behauptet sich aber im fast durchführungsartigen Wettstreit, dem die rhythmische Spannung zwischen Triolen und Sechzehnteln seinen Reiz verleiht. Die Reprise des Hauptteils beschließt den Satz.


Video  J. S. Bach  BWV 1016 – Sonate Nr. 3 E-Dur für Violine und obligates Cembalo,

ALL OF BACH BWV 1016

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text klicken..!!

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Video  J.S. Bach BWV 726 – Orgelchoral „Herr Jesu Christ, dich zu uns wend“

BWV 726

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text klicken..!!

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html


Info:  J.S. Bach, Messe F-Dur BWV 233

Als Johann Sebastian Bachs Lutherische Messen oder Kleine Messen bezeichnet man seine vier Kyrie-Gloria-Messen in F-Dur, A-Dur, g-Moll und G-Dur, BWV 233 bis 236. Sie vertonen das Kyrie und Gloria der Lateinischen Messe und werden daher auch Missa brevis genannt. Zur selben Gattung zählt auch die Missa aus Kyrie und Gloria, die Bach 1733 komponierte und die er später zur h-Moll-Messe erweiterte.

Die vollständige Vertonung aller Teile der Messe („Missa tota“) besteht aus fünf Teilen: Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus mit Hosanna und Benedictus sowie Agnus Dei. Demgegenüber wird die Komposition von Kyrie und Gloria als „Missa brevis“ (Plural: Missae breves) und in der protestantischen Kirchenmusik auch als „lutherische Messe“ bezeichnet. Eine einheitliche Deutsche Messe konnte sich im Protestantismus nicht durchsetzen; weder war die Sprache noch der genaue Umfang festgelegt.

Der Name „Lutherische Messen“ knüpft zum einen an diese protestantische Tradition an, vorzugsweise Kyrie und Gloria zu vertonen. Kyrie-Gloria-Messen waren im 18. Jahrhundert „in Italien wie auch in Deutschland durchaus gebräuchlich“ und wurden „choraliter oder still zu Ende geführt“. In der protestantischen Kirchenmusik ist bereits früh eine Beschränkung auf die Vertonung von Kyrie und Gloria zu verzeichnen. Zum anderen bringt der Name zum Ausdruck, dass Bachs lateinische Messkompositionen für den lutherischen Gottesdienst konzipiert worden sind. Dem Bachforscher Christoph Wolff zufolge hat Bach die Figuralmessen für hohe kirchliche Feiertage in den Leipziger Gottesdiensten komponiert, möglicherweise auch für den protestantischen Hofgottesdienst in Dresden. Insbesondere seit der Urtextausgabe der Neuen Bach-Ausgabe, der wissenschaftlichen Standardedition des Johann-Sebastian-Bach-Instituts Göttingen und des Bach-Archivs Leipzig, ist der Name „Lutherische Messen“ in der Musikwissenschaft und bei CD-Einspielungen nahezu zu einem Synonym für Bachs lateinische Messen BWV 233–236 geworden: „Da für die protestantische Messe, die lediglich aus den beiden Teilen Kyrie und Gloria besteht, ein verbindlicher Begriff fehlt, hat sich – sowohl im deutschen als auch im englischen Sprachgebrauch – der Begriff ‚lutherisch‘ eingebürgert.“

Der Begriff „Lutherische Messen“ kann missverständlich sein, da es sich bei Bachs Werken um Kompositionen in lateinischer Sprache handelt. Zum anderen wurden während Bachs Kantorat in Leipzig auch andere Teile des Ordinariums wie das Credo gesungen. Als Alternative wurde deshalb von Konrad Küster die Bezeichnung „Kyrie-Gloria-Messen“ vorgeschlagen, die deskriptiv den Umfang der Messen angibt. „Missa brevis“ erscheint für Bachs Kompositionen weniger passend, weil hiermit in katholischer Tradition in der Regel kurze Vertonungen des vollständigen Ordinariums Missae verstanden werden, „anstatt der, wie hier, sehr ausführlichen Vertonung nur des Kyrie und des Gloria, die man im lutherischen Bereich ebenfalls als „Missae“ bezeichnet (deshalb auch so die Titel der 4 Messen)“.

Die Lutherischen Messen sind wahrscheinlich einige Jahre nach der Missa für den Hof zu Dresden (1733), später Kyrie und Gloria der h-Moll-Messe, entstanden und werden heute spätestens um 1738/39 datiert. Arnold Schering vertrat die heute als überholt geltende These, dass Graf Franz Anton von Sporck der Auftraggeber von Bachs lateinischen Messen war und sie von diesem in Böhmen aufgeführt wurden.

Das Kyrie ist in diesen Kurzmessen jeweils ein einsätziger, dreiteiliger Chorsatz, der Gloria-Text ist jedoch in fünf Sätze aufgeteilt, mit Chorsätzen zu Beginn und Schluss und dazwischen eingeschobenen Soloarien. Die Gesamtdauer entspricht etwa der einer durchschnittlichen Kantate, – das lässt auf den praktischen Gebrauch im Gottesdienst schließen.

Ähnlich wie die h-Moll-Messe bestehen die Kleinen Messen fast ausschließlich aus Parodien, also Überarbeitungen von bereits vorhandenen Chören und Arien. Die herangezogenen Kantaten stammen überwiegend aus Bachs Zeit in Leipzig. Dazu waren Neufassungen der Singstimmenpartien notwendig, um den ursprünglichen deutschen Kantatentext durch lateinische Prosa zu ersetzen.

Diese Arbeiten lassen sich als Beleg für Bachs Bestreben in seinen späteren Jahren deuten, Werke, die ihm besonders wertvoll erschienen, in einen zeitenthobenen Zusammenhang zu stellen.

Messe F-Dur BWV 233

Satz Titel Typ Tempo, Taktart Tonart Bemerkung
  1 Kyrie eleison – Christe, Christe eleison – Kyrie eleison Chor ¢ F-Dur Frühform als BWV 233a
  2 Gloria in excelsis Chor 6/8 F-Dur  
  3 Domine Deus Bassarie 3/8 C-Dur Möglicherweise aus BWV Anh. 18
  4 Qui tollis Sopranarie (Adagio) c g-Moll Aus Kantate BWV 102
  5 Quoniam tu solus Altarie (Vivace) 3/4 d-Moll Aus Kantate BWV 102
  6 Cum sancto Spiritu Chor (Presto) ¢ F-Dur Aus Kantate BWV 40

Video – BWV 233

J.S. Bach, Messe F-Dur BWV 233: Satz Nr. 1, 2, 5, 6,| solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

Aufführung im Rahmen des Zyklus Bach:vokal, Stiftskirche Stuttgart, 17.1.2014.

BWV 233

Link zum Video in das Foto oder diesen Text anklicken..!!


Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den 4. Advent


Nikolaikirche Leipzig Herrnhuter Stern

                                                        Nikolaikirche Leipzig „Herrnhuter Stern“

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 20.12.2015 begehen wir den 4. Advent

Die Adventszeit als Vorbereitungszeit auf das Christfest ist erst im 4. Jahrhundert entstanden, wobei es zunächst erhebliche Unterschiede in der Dauer (von einer Woche bis zu 40 Tagen) gab. Vier Sonntage im Advent gibt es für die römische Kirche, deren Praxis die Reformation übernommen hat, seit etwa 600, der 1. Sonntag im Advent wird aber erst seit Mitte des 8. Jahrhunderts als Beginn des Kirchenjahres besonders gefeiert. Von Anfang an hatte die Adventszeit den Charakter der Bußzeit als Vorbereitung auf das Christfest, den „Geburtstag“ Jesu Christi.

In den Evangelienlesungen nach Lukas, die am 4. Sonntag im Advent vorgesehen sind, steht Maria im Vordergrund. Das Magnifikat sowie der Besuch des Engels, dessen Verkündigung sie sich unterwirft, werden allerdings von einer weiteren Erzählung über Johannes, den Täufer, aus dem Johannes-Evangelium ergänzt. Alttestamentliche und Epistellesung verkünden von der Freude, die wir schon haben, weil uns das Kommen des Herrn verkündet ist, der Frieden in diese Welt bringt.

Am 4. Advent erfüllt sich unser Herz mit Freude, denn das Fest der Geburt des Herrn ist nahe. Wir hören den Lobgesang Marias, der Mutter Jesu, und preisen mit ihr die Größe des Herrn, denn mit Jesus Christus sind alle Verheißungen, die seinem Volk Israel und uns zugesprochen sind, bestätigt. Durch ihn wissen wir, dass auch die Verheißungen, die noch nicht erfüllt sind, zur Vollendung kommen werden.

In Leipzig entfällt das „Gloria in excelsis“.

Wochenspruch: 

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! (Phil 4, 4-5)

Wochenlied: 

“Nun jauchzet, all ihr Frommen“ (EG 9)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftlebe

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Videos mit Bach-Kantaten für den 2. – 4. Advent
 
Da zur Adventszeit nur ein begrenzte Auswahl an Bach-Kantaten vorliegt habe ich
neue YouTube-Videos von anderen Interpreten hinzugefügt und wünsche viel Vergnügen..!!
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BWV  61  –  Nun komm, der Heiden Heiland

BWV  70  –  Wachet! betet! betet! wachet

BWV  132  –  “Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszug aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 132 “Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“

Kantate zum 4. Advent für Soli, Chor und Bläser, Streicher und Basso continuo;

Eva Oltiványi, Sopran; Markus Forster, Altus;

Julius Pfeifer, Tenor; Wolf Matthias Friedrich, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“

Kantate zum 4. Advent für Soli, Chor und Bläser, Streicher und Basso continuo;

Eva Oltiványi, Sopran; Markus Forster, Altus;

Julius Pfeifer, Tenor; Wolf Matthias Friedrich, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm

Etwa ab  07:05 Uhr:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 10 „Meine Seel erhebt den Herrn“

Christiane Oelze, Sopran / Cornelia Kallisch, Alt /

Christoph Prégardien, Tenor / Anton Scharinger, Bass /

Anton-Webern-Chor / Sinfonie-Orchester des SWF Baden-Baden /

Leitung: Michael Gielen

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate 

Kantate BWV 147  „Herz und Mund und Tat und Leben“

 Kantate am Fest Mariae Heimsuchung,

Ruth Holton, Sopran Michael Chance, Countertenor

Anthony Rolfe Johnson, Tenor Stephen Varcoe, Bass

Monteverdi Choir,  English Baroque Soloists,  

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:11 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Georg Philipp Telemann: (1681-1767)


„Lauter Wonne, lauter Freude“

Collegium Quodlibet

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Christoph Graupner: (1683-1760)


„Angenehmes Waßer Bad“

Klaus Mertens, (Bassbariton)

Accademia Daniel

Leitung: Shalev Ad-El

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“

Kantate BWV 132 am 4. Advent

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:15 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro – Auszug aus dem Programm:

 

Johann Sebastian Bach:

6:15 Uhr – Einführung zur Kantate
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.06:30 Uhr Kantate

Christoph Graupner: (1683-1760)


„Angenehmes Waßer Bad“

 

Klaus Mertens, (Bassbariton)

Accademia Daniel

Leitung: Shalev Ad-El

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:35 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“

Judith Spiesser, Sopran; Annekathrin Laabs, Alt;

Robert Sellier, Tenor; Timo Janzen, Bass;

Arcis-Vocalisten; / L’arpa festante:

Leitung: Thomas Gropper

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Videos mit Bach-Kantaten für den 2. – 4. Advent
 
Da zur Adventszeit nur ein begrenzte Auswahl an Bach-Kantaten vorliegt habe ich
neue YouTube-Videos von anderen Interpreten hinzugefügt ..!!
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BWV  61  –  Nun komm, der Heiden Heiland

BWV  70  –  Wachet! betet! betet! wachet

BWV  132  –  Bereitet die Wege, bereitet die Bahn

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/ YouTube: BWV 61  –

 “Nun komm, der Heiden Heiland”  –  (Interpret: S D G – Gardiner)

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/ YouTube: BWV 70 – Wachet! betet! betet! wachet! (Interpret: Renato Negr)

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/ YouTube: BWV 132 Bereitet die Wege, bereitet die Bahn(Interpret: Koopman )

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Außerhalb des liturgischen Kalenders !

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/ YouTube: BWV 110 Unser Mund sei voll Lachens(Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 147  – Herz und Mund und Tat und Leben –  (Interpret: S D G )

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/ YouTube: *) BWV 243  –

 Magnificat –  (Interpret: (Enoch zu Guttenberg)

*) Außerhalb der Reihe: Adventskantaten

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/ YouTube: BWV 132

  „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“   (Interpret: Karl Richter)

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/ YouTube: BWV 167  –

*)Ihr Menschen rühmet Gottes Liebe  (Interpret: S D G )

*) Außerhalb der Reihe: Adventskantaten

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Heinrich Rolle (1716 – 1785) deutscher Komponist, Kantor, Organist

Johann Heinrich Rolle (1716 - 1785)

Johann Heinrich Rolle (1716 – 1785)

Johann Heinrich Rolle * 23. Dezember 1716 in Quedlinburg; † 29. Dezember 1785 in Magdeburg war Komponist und Musikpädagoge. Rolle wurde als Sohn des späteren Kantors am Magdeburger altstädtischen Gymnasium Christian Friedrich Rolle geboren. Der Vater übernahm die Ausbildung seines musikalisch begabten Sohnes. 1722 siedelte die Familie nach Magdeburg über.

Im Jahre 1734 erhielt Rolle eine Stelle als Organist an der Magdeburger Sankt-Petri-Kirche, die er bis 1737 wahrnahm. Ab 1740 erhielt er eine Anstellung in der Kapelle Friedrich II., zunächst als Violinist, dann als Bratschist. 1746 kehrte er als Organist in der Sankt-Johannis-Kirche nach Magdeburg zurück. 1752 wurde er der Nachfolger seines Vaters als Kantor des Gymnasiums.

Rolle übernahm auch die Funktion eines städtischen Musikdirektors. In dieser Position wirkte er im Sinne der Aufklärung. Es gelang ihm, dass Magdeburg ab 1764, als eine der ersten deutschen Städte ohne Residenz, Konzerte durchführte, die überregionale Bedeutung entfalteten. Seine Kompositionen stehen in der Tradition des Barock, sind jedoch bereits vom Übergang des Hochbarock hin zum sogenannten galanten Stil des Rokoko geprägt.

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Das Weihnachtsoratorium erklang erstmalig im Dezember 1769 und 1771 innerhalb der „Rolleschen Konzertreihe“, und es konnte bis heute nicht geklärt werden, ob das Werk überhaupt als reguläre Kirchenmusik Verwendung fand. So schildert auch der Text, dessen Dichter unbekannt ist, nicht wie üblich die Ereignisse auf dem Feld bei Bethlehem, sondern widmet sich religiösen Betrachtungen.

Der Kammerchor Michaelstein sowie das Telemann – Kammerorchester Michaelstein unter der versierten Leitung von Ludger Remy stellen dieses vergessene Meisterwerk mitteldeutscher Musik vor.

Cover: Johann Heinrich Rolle Weihnachtsoratorium

Cover: Johann Heinrich Rolle Weihnachtsoratorium

Johann Heinrich Rolle (1716 – 1785)

Weihnachtsoratorium:

Ausführende:

Kammerchor Michaelstein

Telemann – Kammerorchester Michaelstein

Solisten:

Gundula Anders (Sopran) –  Dorothee Mields (Sopran)

Britta Schwarz (Alt) – Wilfried Jochens (Tenor) – Dirk Schmidt, (Bass)

Leitung:  Ludger Rémy

Die CD  – Johann Heinrich Rolle (1716 – 1785  – Weihnachtsoratorium  >>  h i e r – klicken <<

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Johann Heinrich Rolle (1716 – 1785)

Oratorium auf Weihnachten 

Michaelstein Chamber Chor & Orchester,

Leitung: Ludger Remy

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

zum BWV 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“

Kantaten für den 2. – 4. Advent 

Aufführungsort: Michaeliskirche, Lüneburg am 10.12.2000

Die bekannteste Kantate Bachs, die auf eine frühere, in Weimar entstandene Version zurückgeht, ist

BWV 147 „Herz und Mund und Tat und Leben.“

Salomo Francks Lyrik, sein Vermögen, ein Thema theologisch auf den Punkt zu bringen, und seine Neigung, einzelne Wörter herauszuarbeiten (vier allein im Eingangschor), kommen hier besonders schön zur Geltung. Der Erweiterung eines sechssätzigen Originals für den Vierten Adventssonntag (BWV 147a) zu einem zehnsätzigen Werk für das Fest Mariä Heimsuchung (2. Juli 1723) fällt in erster Linie Francks knappe, durch die strenge Abfolge ihrer vier Arien erreichte Darlegung der Adventsbotschaft zum Opfer: Reue, Glauben, Vorbereitung und Umkehr. In der neuen Version sind die Arien zwar noch vorhanden, aber in eine neue Reihenfolge gestellt, und die Bass-Arie (Nr. 9) hat einen völlig neuen Text (nicht von Franck). Andererseits gewinnt die Leipziger Fassung an Fülle und Vielfalt durch den Zusatz dreier verbindender Rezitative, das eine von Streichern begleitet (Nr. 2), das andere secco, das jedoch unvermittelt in ein dramatisches Arioso übergeht (Nr. 4) und in Stimmung und Technik an die erste Kantate, BWV 70, erinnert, und das dritte schließlich mit doppelten Oboen da caccia (Nr. 8), das bereits auf die beiden großen Passionsvertonungen verweist. Am reizvollsten jedoch sind die beiden hinzugefügten, musikalisch identischen und im Charakter pastoralen Choräle, die beide Teile der Kantate beschließen (Nr. 6 & 10). Bei einer Musik von so einschmeichelnder Schönheit und offenkundiger Natürlichkeit lässt sich leicht übersehen, dass das Melos des gefeierten achttaktigen Ritornells – genau das Flechtwerk, mit dem Bach die schlichte Choralmelodie (‚Werde munter, mein Gemüte’ von Johann Schop) umgibt – direkt aus dem Wurzelstock wächst, den es schmückt.

Durch die Aufforderung an die Christen, ‚von Christo Zeugnis [zu] geben’, wie es Johannes der Täufer zur Vorbereitung der Ankunft Jesu getan hatte, erwies Franck Bach mit dem Text zu seinem Eingangschoral keinen Gefallen – und doch, was hat Bach aus ihm gemacht! Mehr noch als im Anfangschoral von BWV 70, das ursprünglich zwei Wochen früher aufgeführt worden war (BWV 70a), findet er Mittel und Wege, das Alte mit dem Neuen zur Einheit zu verbinden: ein Mosaik zu schaffen aus (a) rein instrumentalen Ritornellen, die wiederum das Material hervorbringen für (b) höchst aktuelle Fugenexpositionen (Stimmen mit verdoppelnden Instrumenten), (c) wunderbar geschmeidige Vokalepisoden (voller Gegenrhythmen, die sich über die Taktstriche spreizen), nur mit dem Continuo zur Unterstützung des Chors im älteren Motettenstil (teils homophon, teils responsorisch), den er sich seit seinen ersten Kantatenkompositionen erschlossen hatte, und (d) weitere Ritornelle, jetzt um Stimmen erweitert, die paarweise auftreten. Letzteres Merkmal ist nur eines in einer Reihe kleiner duettierender Austausche, die im ersten Takt beginnen (zwischen Trompete und Fagott) und sich hin und her durch das ganze Farbspektrum seines Vokal- und Instrumentalensembles bewegen. Er hat sogar Zeit, in dieses straffe Gefüge ein Doppelecho (f– p–pp) einzubauen.

Die erste Arie, in ihrer Wirkung ein Trio für Alt, Oboe d’amore und Continuo (Nr. 3), ist ein Appell an den Gläubigen, sich nicht zu schämen, seinen ‚Heiland zu bekennen’. Es entspräche durchaus ihrem Charakter wie auch ihrem Ausdruck, wenn Bach die Idee zu ihrem unregelmäßigen Rhythmus durch die kühnen hemiolischen Verweise auf ‚Furcht und Heuchelei’ gekommen wäre, die er in seinen Eingangschor gesetzt hat. Ein weiteres Trio, diesmal für Sopran, Violine und Continuo (Nr. 5), fordert wieder auf, den Weg zu bereiten, doch nicht mit solch markerschütternder Kraft wie in der Anfangsarie von BWV 132, die er für den gleichen Sonntag im Jahr zuvor komponiert hatte. Die Arabesken der Violine entwickeln sich hier als Reaktion auf das Kopfmotiv, genauso wie es in der Alt-Arie dieser Kantate (BWV 132, Nr. 5) geschehen war, von der Freude der Sopranstimme angesteckt, die Jesus auffordert, der ‚Bahn’ zu folgen und ‚die gläubende Seele zu erwählen’. Mit einem weiteren der für Franck charakteristischen Mottos, ‚Hilf, Jesu, hilf’, eröffnet die Tenor-Arie (Nr. 7) nun den zweiten Teil der Kantate, mit Continuo-Begleitung aus Cello und Violone und auf ungewöhnliche Weise durch Trillerketten der Orgel verziert. Doch die eindrucksvollste der vier Arien ist die letzte (Nr. 9), für Bass und mit dem gleichen, von der Trompete dominierten großen Orchester, das bereits im Kopfsatz verwendet wurde. Es wäre ein Leichtes, den feurigen concertante-Satz als Bachs Reaktion auf Jesu Fähigkeit zu bewerten, ‚den ird’schen Mund durch heil’ges Feuer kräftig [zu] bezwingen’, bis uns einfällt, dass die Arie ursprünglich einen völlig anderen Text (von Franck) verwendet hatte, der auf die Stimme Johannes’ des Täufers verweist, die dabei helfen soll, ‚von Finsternis und Dunkelheit zum wahren Lichte mich [zu] bekehren’.

Wir gaben unsere beiden Konzerte in der stimmungsvollen, bis auf den letzten Platz besetzten Michaeliskirche, wo Bach, mit fünfzehn Jahren, als Mitglied des kleinen Mettenchors sang. Wir benutzten den alten Chorraum als Garderobe, betraten dieselben Bretter, die Bach betreten hatte, als er seine Chorproben hatte. Die Kirche, deren Grundstein 1376 gelegt wurde, steht an der Abbruchkante eines Salzstocks auf unsicherem Gelände, wo sich immer noch die Erde senkt; die mächtigen Rundpfeiler sind bereits erheblich aus dem Lot geraten. Lübeck hatte im Mittelalter das Monopol als Salzlieferant im norddeutschen Raum und wurde früh Mitglied der Hanse. Mit dem Niedergang der Hanse entwickelte sich die Stadt kaum weiter, so dass sich das historische Stadtbild, mit dem alten Rathaus, bis heute erhalten hat. Seit 1990 führt Lüneburg den Beinamen Hansestadt wieder offiziell zum Stadtnamen. 

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Advent:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Hildburg Williams Violine 

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CDs vom Label SDG  
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Cover SDG 162 Vol. 13

CD – Cover SDG 162 Vol. 13

Link:  CD zwei – Inhalt

BWV  70 „Wachet! betet! betet“ wachet!“

BWV 132 „Bereitet die Weg, bereitet die Bahn!“

BWV 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2016 – vom 10.06. bis 19.06.2016

»Geheimnisse der Harmonie«

”Das Bachfest 2016 steht unter dem Motto» Geheimnisse der Harmonie «

Freuen Sie sich auf prominente Interpreten:

Thomanerchor, das Gewandhausorchester, dirigiert von Riccardo Chailly,

Monteverdi Choir Leitung­  Sir John Eliot Gardiner – (Matthäuspassion BWV 244

am 16.06.2016 um 20 Uhr Thomaskirche Leipzig)

Les Arts Florissants unter William Christie, den RIAS Kammerchor und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Roger Norrington, sowie Balthasar-Neumann–Chor und – Ensemble

Christian Tetzlaff, Martin Stadtfeld und das Klenke-Quartett werden das Programm mitaußergewöhnlichen Kammermusikbeiträgen bereichern. Unter dem Motto »nichts als Meisterstücke« erklingen,besonders am »Kantatentag«, zahlreiche Kantaten aus Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang in chronologischer Abfolge.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2016 beginnt am 15. Oktober 2015.

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Programm Bachfest 2016 Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor !

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

♪ Christmas Cantata BWV 110, „Unser Mund sei voll Lachens“
(Leipzig, 1725)

i. Chorus: Unser Mund sei voll Lachens
ii. Aria (tenor): Ihr Gedanken und ihr Sinnen
iii. Recitative (bass): Dir, Herr, ist niemand gleich
iv. Aria (alto): Ach Herr! was ist ein Menschenkind
v. Duet (soprano, alto): Ehre sei Gott in der Höhe
vi. Aria (bass): Wacht auf, ihr Adern und ihr Glieder
vii. Chorale: Alleluja! Gelobt sei Gott

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2011

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn!“

Dritter Satz (aria, basso) aus der Kantate BWV 132 „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn!“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solist wirkt Wolf Matthias Friedrich (Bass)

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J.S. Bach Cantata BWV 191

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

“Gloria in excelsis Deo“

Kantate BWV 191 zum 1. Weihnachtstag für Sopran und Tenor, Vokalensemble, Trompeten I–III, Pauken, Flauto traverso I+II, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo

Solisten

Gerlinde Sämann, Sopran; / Johannes Kaleschke, Tenor

Leitung: Rudolf Lutz

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/gloria-in-excelsis-deo-bwv-191-dvd.html

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Video – YouTube BWV 191 – 

“Gloria in excelsis Deo”

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Link:  mp3 – Download –

von der J.S. Bach-Stiftung –

bei Amazon – mit Hörproben

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Link: Zur Bachstiftung

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu: ALL OF BACH vom 18.12.2015 

J. S. Bach – Orgelwerk – BWV 572 „Fantadie in G-Dur“ Piece d`Orgue

J.S. Bachs in Weimar wirkender, entfernter Vetter Johann Gottfried Walther (1648-1748), der die Piece d’Orgue in G-Dur in einer um 1712 entstandenen Abschrift im Frühstadium überliefert hat, definiert in seinem bekannten Musiklexikon von 1732 den in der deutschen Barockmusik selten verwendeten Formbegriff “Pièce” so: “Pièce…wird hauptsächlich von Instrumentalsachen gebraucht, deren etliche als Teile ein ganzes Stück zusammen konstituieren”. Das Werk ist – ähnlich wie das darum unter gleichem Titel “Pièce d’Orgue” überlieferte Präludium in D-Dur (BWV 532) – aus drei stark kontrastierenden, aber eng aufeinander bezogenen Teilen geformt. Aus den späten 1720er Jahren (Leipzig) stammt die früheste Abschrift der endgültigen Fassung, in der vor allem Teil 1 weiterentwickelt worden ist. Erst längere Zeit nach Bachs Tod entstandene Quellen bieten den Titel “Fantasie”, teilweise auch “Präludium”. Der geläufigere Titel für das Werk ist durch entsprechend betitelte Veröffentlichungen dennoch jener der “G-Dur-Fantasie” geworden.

Das Stück zählt zu den allerbekanntesten und meistgespielten Orgelwerken Bachs. Dadurch gerät manchmal das Bewußtsein dafür in Gefahr, daß wir es mit einer der schönsten, originellsten und wirkungsvollsten Schöpfungen des Meisters für die Orgel zu tun haben, die ebenso mit gedanklicher Frische und Könnerschaft im Detail wie durch große innere Sicherheit und Zielstrebigkeit im Duktus, vor allem aber durch eine großartige Gesamtdisposition besticht

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J. S. Bach – Orgelwerk – BWV 572 „Fantadie in G-Dur“ Piece d`Orgue

ALL OF BACH BWV 572 Fantadie in G-Dur Piece d Orgue

Zum Anhören in das Foto klicken

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 J. S. Bach – Orgelwerk – BWV 676  “Allein Gott in der Höh sei Ehr”

ALL OF BACH BWV 676 Allein Gott in der Höh sei Ehr

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J. S. Bach – Kantate – BWV 191 “Der Herr denket an uns”

Der Text stammt von Psalm 115. Ein Großteil der späteren Kantate Ausgangs Bachs wurde für die Anforderungen des liturgischen Kalender geschrieben, aber dieser Kantate scheint für einen besonderen Anlass geschrieben worden sein. Der Psalm schließt die Zeile “Der HERR wird euch je mehr und mehr, Sie und Ihre Kinder”. Viele Kommentatoren, von Philipp Spitta ab, zu dem Schluss gekommen, dass die Kantate wurde für eine Hochzeit geschrieben und bisher für tatsächliche Hochzeiten, wo es könnte durchgeführt worden sein, darunter Bachs im Jahre 1707 eigene vorschlagen gegangen. Doch die Hochzeit Hypothese ist bei weitem nicht nachgewiesen, und der Text kann zu anderen Gelegenheiten passen.

J. S. Bach – Kantate – BWV 191 “Der Herr denket an uns”

ALL OF BACH BWV 196

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Kantate zu Advent BWV 61

J. S. Bach – BWV 61  “Nun komm der Heiden Heiland”

J.S. Bach schrieb die Kantate im Jahr seiner Ernennung zum Konzertmeister am Hof von Johann Ernst von Sachsen-Weimar für den 1. Advent und führte sie am 2. Dezember 1714 in der Schlosskirche erstmals auf. Die vorgeschriebenen Lesungen waren Röm 13,11–14  und  21,1–9 , der Einzug Jesu in Jerusalem. Der Textdichter Erdmann Neumeister übernimmt die erste Strophe von Martin Luthers Nun komm, der Heiden Heiland, dem Hauptlied des 1. Advent, für den Eingangschor und benutzt als Schlusschoral den Abgesang der letzten Strophe von Philipp Nicolais Wie schön leuchtet der Morgenstern. Der dritte Satz enthält die Bitte um ein „selig neues Jahr“, da mit dem ersten Adventssonntag das neue Kirchenjahr beginnt. In Satz 4 zitiert Neumeister aus Offb3,20 „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir“. Der Dichter verbindet die Motive vom Einzug Jesu in Jerusalem und seiner Wiederkunft (aus der Offenbarung) mit der persönlichen Bitte um den Einzug in das Herz des Glaubenden. J.S. Bach führte die Kantate in seinem ersten Jahr in Leipzig am 28. November 1723 erneut auf.

BWV 61 ALL OF BACH

Zum Anhören in das Foto klicken

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach, Kantate BWV 153 „Schau, lieber Gott, wie meine Feind”: Nr. 1 Choral „Schau, lieber Gott, wie meine Feind” & Nr. 2 Recitativo „Mein liebster Gott, lass dichs doch erbarmen” & Nr. 3 Arioso„Fürchte dich nicht” | solistenensemble stimmkunst | Hanna Roos (Alt), Daniel Raschinsky (Bass)

J.S. Bach, Kantate BWV 153 „Schau, lieber Gott, wie meine Feind”: Nr. 4 Recitativo „Du sprichst zwar, liebster Gott, zu meiner Seelen Ruh” & Nr. 5 Choral „Und ob gleich alle Teufel” | Daniel Schreiber (Tenor)

J.S. Bach, Kantate BWV 153 „Schau, lieber Gott, wie meine Feind”: Nr. 7 Recitativo „Getrost! Mein Herz, erdulde deinen Schmerz” & Nr. 8 Aria „Soll ich meinen Lebenslauf” | Dominik Wörner (Bass), Anne Greiling (Alt)

J.S. Bach, Kantate BWV 153 „Schau, lieber Gott, wie meine Feind“: Nr. 9 Choral „Drum will ich, weil ich lebe noch“ | solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen 4. Advents-Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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