Archiv der Kategorie: Orgel-News / Orgel-Konzert-Termine

Live MDR-Figaro – Abschlusskonzert – Bach und seine Städte aus Leipzig am 28. Juli 2009


Hallo,

für alle Interessierten an dem Programm des MDR „Bach und seine Städte.“

Das finale Konzert der Reihe „Johann Sebastian Bach und seine Städte“ am  259. Todestag von J.S. Bach in der Thomaskirche zu Leipzig ist alljährlich ein Höhepunkt des MDR MUSIKSOMMERS. Am Dienstag, 28. Juli 2009, 20 Uhr, wird der Abend live innerhalb des ARD-Radiofestivals und im Radiosommer der Europäischen Rundfunkunion (EBU) aus Bachs langjähriger Wirkungsstätte übertragen.

Die Umgebung der Thomaskirche im Modell

Die Umgebung der Thomaskirche im Modell

Das Abschlusskonzert wird live vom MDR-Figaro am Dienstag, 28. Juli 2009 um 20:00 Uhr aus der Thomaskirche Leipzig übertragen.

Johann Sebastian Bach:


– „Vor deinen Thron tret´ ich hiermit“, Orgel-Choralvorspiel BWV 668
– „Ärgre dich, o Seele, nicht“, Kantate BWV 186
– „Es wartet alles auf dich“, Kantate BWV 187
– „Was willst du dich betrüben“, Kantate BWV 107

Ulrike Fulde, Sopran
Bettina Denner, Alt
Nico Eckert, Tenor
Markus Krause, Bariton


Leipziger Vocalensemble
La Stravaganza Köln
Leitung: Georg Christoph Biller
(Aufzeichnung vom 28. Juli 2009, Thomaskirche Leipzig – MDR MUSIKSOMMER)

Link zum MDR-Figaro im Internet-Radio nachstehend:

MDR FIGARO hören im RealPlayer (128 kbit/s)

Eingangs erklingt traditionell das Choralvorspiel „Vor deinen Thron tret‘ ich hiermit“ für Orgel – auf seinem Sterbebett 1750 wünschte Bach selbst dieses Kirchenlied noch einmal zu hören, mit dem er während seiner 27-jährigen Amtszeit die Beerdigungen vieler Leipziger Bürger begleitet hatte.

Dass Johann Sebastian Bach auch heute Geist und Seele zu berühren vermag, zeigt das auf historischem Instrumentarium spielende Barockorchester „La Stravaganza Köln“ gemeinsam mit dem Leipziger Vocalensemble.

Ich wünsche viel Freude mit diesem Abschlusskonzert aus der Thomaskirche im Rahmen des MDR-Musiksommers 2009: „Bach und seine Städte.“

Schönes Wochenende und Gruss

Volker

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Eröffnung des 18. MDR MUSIKSOMMERS startet im Magdeburger Dom am 27.6.2009


Hallo,

so eben frisch als News  erhalten, der MDR-Musiksommer 2009 startet am 27. Juni 2009 im Magedeburger Dom, Live dabei MDR-Figaro und ab 21:00 Uhr Live zugeschaltet das MDR-Fernsehen.

Am Samstag, 27. Juni, 20 Uhr, eröffnet Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer das 18. Drei-Länder-Klassik-Festival im Dom zu Magdeburg. Zur 800-Jahr-Feier des frühesten gotischen Gotteshauses auf deutschem Boden erklingt ein klangewaltiges, festliches Programm.

Foto: Magdeburger Dom

Foto: Magdeburger Dom

Chordirektor Howard Arman lässt MDR SINFONIEORCHESTER und MDR RUNDFUNKCHOR auf den Spuren Georg Friedrich Händels wandeln und präsentiert unter anderem dessen „Feuerwerksmusik“.

Gemeinsam mit der international gefeierten Organistin Iveta Apkalna stellen Märkl und sein Orchester im Anschluss Camille Saint-Saëns harmonisch-erfindungsreiche „Orgelsinfonie“ vor und bringen so die klanglichen Vorzüge des größten Sakralraums Ostdeutschlands zur Geltung. „Es fasziniert mich schon jetzt enorm, die Geheimnisse dieser neuen Schuke-Orgel entdecken zu dürfen“, freut sich Apkalna auf das große Instrument mit 92 Registern. 2005 bekam der junge lettische Shooting-Star den ECHO Klassik. Erstmals in der Historie dieses Musikpreises wurde damit eine Orgel-Soloaufnahme ausgezeichnet.

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music_display_on_website-icon._V46684973_ Hörprobe nachstehend – Orgelmusik

mit Iveta Apkalna

http://www.youtube.com/watch?v=DA_43koLMVI

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Die Eröffnung des 18. MDR MUSIKSOMMERS ist ab 20:00 Uhr live im Kulturradio MDR FIGARO zu hören und wird ab 21 Uhr vom MDR FERNSEHEN übertragen. Barbara Friederici, bekannt von MDR FIGARO, moderiert die Sendungen.

Interview mit der lettischen Organistin Iveta Apkalna

„Die Orgel spielt mich!“

Eigentlich gehören die Organisten zu den „Schattenwesen“ der Musik. Die junge Lettin Iveta Apkalna aber hat das Zeug zum Star. Sie spielt zur Eröffnung des MDR MUSIKSOMMERS und erklärt uns vorab die Erotik des Orgelspiels.

Als Kind wollten Sie Pianistin werden. Wann war Ihnen klar, dass eigentlich die Orgel Ihr Instrument ist?

Schon mein Großvater und der Urgroßvater waren Organisten. Als Lettland Anfang der 90er- Jahre unabhängig wurde, erhielt die Musikschule meiner Heimatstadt Rézekne eine Orgel. Mit 15 Jahren war ich dort die Erste, die dieses Instrument studierte. In diesem Alter habe ich auch die Rigaer Dom-Orgel zum ersten Mal live gehört. Das Klavierspiel gab ich damals aber nicht auf, obwohl beide Instrumente sehr unterschiedlich sind. Ich konnte mich einfach noch nicht festlegen. Erst nach vielen Jahren habe ich mich dann für die Orgel entschieden. Wenn ich darauf spiele, fühle ich mich wie ein Fisch im Wasser……

Zum ganzen Interview des MDR

Link: Interview mit der lettischen Organistin Iveta Apkalna

Das Eröffnungskonzert in Magdeburg ist ausverkauft. Tickets für andere Veranstaltungen des MDR MUSIKSOMMERS: Ticketgalerie, Telefon (0341)141414

oder über den Link: www.mdr-musiksommer.de

Gruß
Volker

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Orgel-News – Regensburger Dom erhält hängende Groß-Orgel – Johannes Unger wird Organist an der Marienkirche in Lübeck


Hallo, Neuigkeiten aus dem Umfeld „Orgel-News“

Der Regensburger Dom bekommt eine neue hängende Hauptorgel. Das knapp 40 Tonnen schwere Instrument soll an vier Stahlseilen vor der Nordhaus-Querwand aufgehängt werden, wie das Regensburger Domkapitel am Mittwoch mitteilte. Der besondere Einbau wurde gewählt, weil der Freistaat Bayern als Eigentümer des Domes große Änderungen an der Bausubstanz ablehnte.

Über einen «unsichtbaren» Lift soll der Domorganist künftig seinen Arbeitsplatz in 15 Meter Höhe erreichen können.

Aktualisiert am 21.11.2009

Video vom BR aus der Sendung Rundschau vom 20.11.2009

Das Video vom BR


Für die Orgel war eine spezielle Montage erforderlich: Sie hängt in einer Höhe von 15 Metern, an vier je drei Zentimeter dicken Stahlseilen in der Kathedrale. Eine Weltneuheit ist auch der Zugangsweg für den Organisten: Er gelangt nur mit einem frei schwebenden Aufzug an den Spieltisch. Diese Art der Orgel-Montage wurde aus Gründen der Denkmalpflege vorgenommen. Denn dadurch konnte vermieden werden, die historische Bausubstanz der Kirche zu beschädigen.

Superlative in direkter Nachbarschaft

Unweit von Regensburg gibt es bereits eine anderes Kircheninstrument der Superlative. Im Passauer Stephansdom erklingt die größte Domorgel der Welt überhaupt. Sie hat 17.974 Pfeifen und 233 Register.

 

Arbeiten an der neuen Rieger-Orgel im Dom Regensburg

Arbeiten in luftiger Höhe an der neuen Rieger-Orgel im Dom Regensburg

 

Beeindruckende Live-Bilder über den nachstehenden Link:

http://www.domorgel-regensburg.de/Page000019.asp#gal1

Disposition der Orgel, siehe nachstehender Link:

http://www.domorgel-regensburg.de/Page000027.asp

 

Neue Domorgel im Regensburger Dom St. Peter (Fotorechte: Domkapitel)

Neue Domorgel im Regensburger Dom St. Peter (Fotorechte: Domkapitel)

 

Weihe der Orgel am
22. November 2009 – 15.00 Uhr

Pontifikalvesper mit Orgelweihe
Offiziant ist Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller. Es singen die Regensburger Domspatzen unter DKM Prof. Roland Büchner. An der neuen Domorgel spielt Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber

Konzert zur Orgelweihe
22. November 2009 – 18.00 Uhr
Orgelkonzert zur Orgelweihe

Am Spielschrank der Hauptorgel

Olivier Messiaen (1908 – 1992)
Dieu parmi nous (« Gott unter uns »)

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Toccata, Adagio und Fuge C-Dur (BWV 564)

Joseph Renner (1868 – 1934; Renner war Domorganist in Regensburg von 1893 – 1934)
Thema und Variationen (op. 58)

Am Generalspieltisch im Chorraum

„Symphonie francaise“
Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
Allegro (aus der 6. Sinfonie, op. 42, 6)
Gabriel Pierné (1863 – 1937)
Cantilène (op. 29,2)
Louis Vierne (1870 – 1937)
Scherzo (aus der 2. Sinfonie, op. 20)
Alexandre Guilmant (1837 – 1911)
Adagio Molto (aus der 3. Sonate, op. 56)
Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
Finale (aus der 6. Sinfonie)

Franz Josef Stoiber (* 1959)
Improvisation über „Großer Gott, wir loben dich“
Gemeindegesang (3 Strophen)

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Die neue Orgel ist lt. Domkapitel liturgisch notwendig, weil das Volumen der Chororgel nicht ausreicht, um das Kirchenschiff zu füllen. Die Chororgel wird jedoch an ihrem Platz weiter Verwendung finden und mit der neuen Orgel verbunden sein. Von einem Generalspieltisch im Chorraum aus wird der Organist dann sowohl die Haupt- als auch Chororgel anspielen können.

Gebaut wird die neue Hauptorgel von der Firma Rieger Orgelbau aus Schwarzach, Vorarlberg. Von ihr stammen u. a. die Orgeln im Wiener Musikvereinssaal (1907) und im Salzburger Mozarteum (1914), die Chororgeln im Ulmer (1960) und im Freiburger Münster, außerdem die Chor- und Hauptorgeln in den Domen von Bamberg (1973), Ratzeburg (1977; 1972) und in der Matthiaskirche (1909) in Budapest. Technisch moderne Orgeln baute Rieger unter Anderem in der Basilika Vierzehnheiligen (1999).

Das zirka 1,7 Millionen Euro teure Instrument wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Lt. Domkapitel ist bisher etwa die Hälfte dieser Summe an Spenden eingegangen. Im November 2009 soll die neue Hauptorgel zum ersten Mal erklingen.

Die neue Hauptorgel wird vier Manuale (Hauptwerk, schwellbares Positiv, Schwellwerk und Solowerk) und Pedal mit 80 Registern umfassen – insgesamt 5.871 Pfeifen, von denen die längste über 10 Meter, die kürzeste etwa 8 Millimeter lang sein wird. Alle Werke sind über- bzw. nebeneinander angeordnet: Hauptwerk und Schwellwerk über dem in 15 Meter Höhe zentral positionierten Spieltisch (kurze Trakturwege!), Positiv und Solowerk darunter, das Pedalwerk seitlich.

Textquelle: http://www.domorgel-regensburg.de/

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Johannes Unger wird Organist der Marienkirche in Lübeck

 

Organist Johannes Unger  (Fotorechte: Johannes Unger)

Organist Johannes Unger (Fotorechte: Johannes Unger)

 

Nach der überraschenden Absage des Dresdner Kreuzkirchen-Organisten Holger Gehring zum neuen Organisten an der Lübecker Marienkirche, ist geklärt. Unter dem Datum vom 4. April 2009 teilte Johannes Unger auf seiner privaten Homepage mit, daß er „im April 2009 aus einer Vielzahl von Bewerbern“ gewählt wurde.

Johannes Unger, geboren 1976 in Schlema, wurde frühzeitig durch sein musikalisches Elternhaus geprägt. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Konservatorium sowie an der Spezialschule für Musik in Halle. Er studierte Klavier, Orgel und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig bei Markus Tomas und Thomasorganist Ullrich Böhme sowie in der Solistenklasse am Königlichen Musikkonservatorium in Kopenhagen bei Hans Fagius. Er besuchte Meisterkurse bei Emanuel Ax, Christian Zacharias, Robert Levin und Ewald Kooimann.

1998 wurde er als jüngster Teilnehmer 1. Preisträger beim renommierten Internationalen Orgelwettbewerb in Odense/Dänemark. Im Bachjahr 2000 gewann er den XII. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig verbunden mit dem Publikumspreis und zahlreichen Sonderpreisen.

(Textquelle: Homepage: http://www.johannesunger.de)

Eine bemerkenswerte Orgeleinspielung an der Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig.

 

Organist Johannes Unger an der großen Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig

Organist Johannes Unger an der großen Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig

 

Link: Mit Hörproben zu bestellen b e i – j p c –

Detailinformationen zur CD

Reger: Choralfantasien über „Eine feste
Burg ist unser Gott“ & „Gott zu loben bleibe
meine Seelenfreud“ op. 52, 3
+Karg-Elert: 3 Pastels op. 92;Basso
Ostinato op. 58
+Bach / Karg-Elert: Air
+Neuhoff: Orgelsonate op. 11

  • Künstler: Johannes Unger / Orgel St. Thomaskirche Leipzig
  • Label: Priory , DDD, 2003
  • Bestellnummer: 4828228

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Ein Video vom Thomas-Organist Johannes Unger füge ich bei, er spielt „Ein feste Burg ist unser Gott“ von J.S. Bach an der neuen Bach-Orgel in der Thomaskirche Leipzig.

Link:  https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2009/01/vclp0612.mp4

Ein weiteres Video: Thomas-Organist Johannes Unger erklärt und spielt die Sauer-Orgel in der Thomaskirche Leipzig.

Link:  https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2009/05/vclp0622.mp4

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Grüße

Volker

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News: Abwrack-Prämien für Kirchen-Orgeln


Hallo,

Aktuelle News:

Wie die Stiftung für zeitgenössische und nachhaltige Kirchenmusik (SznK) am Dienstag in München bekannt gab, soll bis zum Jahre 2020 die Anzahl der Kirchenorgeln in Deutschland um bis zu 80% reduziert werden. Allein in den kommenden fünf Jahren will die Stiftung rund 1000 Orgeln aus dem Verkehr ziehen. Die Gelder dafür stünden bereits zur Verfügung, heißt es weiter.

Nachzulesen unter:

http://elf.scm-digital.net/show.sxp/2099_stiftung_will_orgeln__abwracken_.html

Gruß

Anonym A….

HERFORDER ORGELSOMMER 2009 – Mendelssohn und die Sehnsucht nach dem Süden


Hallo,

nun ist es wieder soweit, das Programm vom „Herforder Orgelsommer 2009“ ist im Internet veröffentlicht worden und steht unter dem Motto:
„Mendelssohn und die Sehnsucht nach dem Süden“
Aus Anlass des 200. Geburtstages von Felix Mendelssohn-Bartholdy wurde dieses Motto zum Herforder Orgelsommer 2009 gewählt und seine Orgelwerke gelangen zur Aufführung. Eine hochkarätige in- und ausländische Organistenriege stellt sich in Herford vor, voran die italienischen Organisten von Rang und Namen, mit spannenden Aufführungen kann der Orgel-Freund rechnen und aus einem auserlesenen Teilnehmerfeld seine Entscheidung treffen, OWL wird im Sommer zum Mekka eines großartigen Orgel-Spektakels und wir sollten den Organisatoren schon heute dafür dankbar sein.

Foto: Grosse Orgel im Herforder Münster (Fotorechte: V. Hege)
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Der Orgelsommer in Herford findet vom 19. Juli bis zum 13. September 2009 statt.
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Die Schwalbennestorgel (auch Heinrich-Schütz-Orgel oder Zuberbier-Ott-Orgel genannt) an der Nordwand im hohen Chor des Herforder Münsters

Foto: Die Schwalbennestorgel (auch Heinrich-Schütz-Orgel oder Zuberbier-Ott-Orgel genannt) an der Nordwand im hohen Chor des Herforder Münsters von 1756. (Fotorechte: V. Hege)

Nachstehend Auszüge aus dem Programm des Herforder Orgelsommers 2009. Das komplette Programm des Orgelsommers mit

Informationen zu allen Künstlern und Werken wird später eingestellt.

Link: http://www.kirchenmusik-im-herforder-muenster.de/Orgelsommer/orgelsommer.htm


munster

HERFORDER ORGELSOMMER 2009:
19.7.2009 – 13.9.2009

„Mendelssohn und die Sehnsucht nach dem Süden“

herford-mitte

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Sonntag, 19. Juli 2009, 18.00 Uhr
Herforder Münster
ERÖFFNUNGSKONZERT Stefan Kagl,
Orgel
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 26. Juli 2009, 18.00 Uhr
Neuapostolische Kirche
ORGELKONZERT für FAMILIEN
Prokofjew: Peter und der Wolf
Heinz-Peter Kortmann / D
, Orgel; Dorothee Niehaus, Sprecher;
Eintritt frei / Kollekte

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Freitag, 31. 7. 2009 bis Montag 3.8. 2009, 10.00 – 17.00 Uhr

Marktkirche Hannover / Herforder Münster

MEISTERKURS mit MASSIMO NOSETTI / Italien
Italienische Orgelmusik mit dem Schwerpunkt
Italienische Orgelsymphonik

Anmeldung bei Stefan Kagl,
Münsterkirchplatz 2, 32052 Herford,
Tel: 05221/27 69 77, Fax: 27 69 78,

e-mail: Muensterkantor.Herf@teleos-web.de

Meisterkurs-Anmeldeformular zum Download (PDF) PDF zum Download

Repertoireliste Download (PDF) PDF zum Download

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Freitag, 31. Juli 2009, 21.00 Uhr
Herforder Münster
NACHTKONZERT I
– „Kinoorgel“
STUMMFILM mit ORGELMUSIK
„Metropolis“
Wilfried Kaets / D
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 2. August 2009, 18.00 Uhr
Herforder Münster
ORGELKONZERT Organist: Massimo Nosetti / Italien
Italienische Orgelsymphonik
Eintritt frei / Kollekte

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Dienstag, 4. August 2009, 20.00 Uhr
Herforder Münster
Nachtkonzert II ORGELNACHT
der Teilnehmer des Meisterkurses

Eintritt frei / Kollekte

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Freitag, 14. August 2009, 21.00 Uhr
Herforder Münster
Nachtkonzert III ORGEL & LITERATUR
Mendelssohn: Italienische Sinfonie
Goethe: Italienische Reise, Mendelssohnbriefe
Hans-Dieter Karras
, Orgel
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 30. August 2009, 18.00 Uhr
St. Marien Stift Berg
ORGELKONZERT Giulia Biagetti / Italien
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 6. September 2009, 18.00 Uhr
Jakobi-Kirche
ORGELKONZERT Organist: Francesco Bongiorno / Italien
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 13. September 2009, 18.00 Uhr
Herforder Münster
ABSCHLUSSKONZERT

Westfälische Kantorei, Ltg. Hildebrand Haake
Stefan Kagl, Orgel
Felix Mendelssohn Bartholdy,
Eugene Reuchsel: Spaziergänge in der Provence
Eintritt frei / Kollekte

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Es handelt sich um ein riesiges Programm-Angebot für 2009 und wird den vorangegangenen Orgelsommer 2008 in den Schatten stellen, freuen wir uns auf die italienischen Organisten die in OWL zu Gast sein werden. Ich hoffe doch, dass die Orgelfreunde vom Forum aus OWL diesmal auch die Treue halten werden und wir uns ein Konzert gemeinsam anhören können.

Grüsse an alle Orgelfreunde – einschliesslich Hannover, wo auch ein Programmschwerpunkt enthalten ist. (Meisterkurs in der Marktkirche)

Volker
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Bach-Wissenschaftler und Konzert-Organist Ewald Kooiman verstorben


Hallo,

wieder eine traurige Mitteilung aus der Riege der hervorragenden Bach-Orgel-Interpreten wurde heute bekannt gegeben.

Berühmter Bach-Interpret und Konzert-Organist Ewald Kooiman

Berühmter Bach-Interpret und Konzert-Organist Ewald Kooiman

(Fotorechte: Homepage Ewald Kooiman)

Ewald Kooiman starb am 25. Januar 2009 auf einer Reise in Ägypten an einem Herzstillstand im Alter von 70 Jahren.

Weitergehende Informationen über den nachstehenden Link.

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/

Konzert-Organist Ewald Kooiman Aufnahme während der Einspielung Gesamt-Orgelwerke J.S. Bach im Elsass (Fotorechte Label aeolus.music.com)

Konzert-Organist Ewald Kooiman Aufnahme während der Einspielung Gesamt-Orgelwerke J.S. Bach im Elsass in 2008 (Fotorechte Label aeolus.music.com)


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Eine Hörprobe, eingespielt von Ewald Kooiman . an der Silbermann-Orgel in St. Petri in Freiberg, füge ich bei, es erklingt der Choral von J.S. Bach – BWV 709 „Herr Jesu Christ dich zu uns wend.“

Ewald Kooimann Silbermann-Orgel St. Petri Freiberg Choral-_Herr-Jesu-Christ-dich-zu-uns-wend_J.S.-Bach-BWV-709

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Ein Video von You Tube: Ewald Kooiman spielt J.S. Bach im Elsass..!!

Grüsse

Volker

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Gerhard Weinberger in der Erlöserkirche Detmold, Orgelmusik aus seinen Gesamteinspielungen von Bach


Hallo Orgelgemeinde in OWL,

Professor Gerhard Weinberger, Dozent für Orgel und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in Detmold,

( Fotorechte: V. Hege ) Organist: Prof. Gerhard Weinberger, Detmold, Von Detmold Erlöserkirche_Orgelkonzert: Gerhard Weinberger am 30.10.08 19:30

hat eine öffentliche Veranstaltung am 30. Oktober 2008, um 19:30 Uhr in der Ev.-Ref. Erlöserkirche am Markt in Detmold, im Volksmund auch „Marktkirche“ genannt.

(Marktkirche) Evangelische-reformierte Erlöser-Kirche am Markt, Detmold

Prof. Gerhard Weinberger, hat vor 12 Jahren mit dem Großprojekt begonnen, sämtliche Orgelwerke (311 Orgelwerke), von Johann Sebastian Bach, auf historischen Orgeln der Bachzeit – einzuspielen. Das Projekt wurde im Frühjahr 2008 für das heimische Unternehmen:

„Label c p o „ , – Gesamt-Einspielung dort zu beziehen

mit insgesamt 22 CD-Veröffentlichungen zum Preis von 49,99 Euro, beendet.

Aus diesem Anlass lädt Prof. Gerhard Weinberger zu einem einstündiges Orgelprogramm an der Oestreich-Orgel in die Erlöserkirche am Markt in Detmold ein. Der Eintritt beträgt 6,00 Euro.

Ankündigung als Flyer: (Von Upload-Bilder für den Blog Diskussionsforum J.S. Bach und die Cantata Pilgrimage 2000)

Zu Vergrößerung des Bildes in das obige Bild klicken..!!

Alle Orgel-Fans aus OWL sollten diese Gelegenheit nutzen und in die (Marktkirche, im Volksmund so genannt) offiziell: Ev. Ref. Erlöserkirche am Markt nach Detmold kommen.

Die Oestreich – Orgel der Detmolder Erlöserkirche (Marktkirche)
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You Tube: Prof. G. Weinberger spielt J.S. Bach

Passacaglia in C BWV 582

Weitere Konzert-Termine mit Prof Gerhard Weinberger in Detmold und Umgebung:

Freitag, 31. Oktober 19.00 – 22.00 Uhr und
Samstag, 01. November 10.00 – 13.00 Uhr
Kirche St. Marien Orgel-Workshop „Olivier Messiaen“
Leitung: Prof. Gerhard Weinberger
Kursgebühr € 40,00 Anmeldung über E-Mail an: burkhard_geweke@web.de
Die Veranstaltungen sind öffentlich, Zuhörer sind herzlich willkommen!

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Samstag, 01. November
20.00 Uhr – 23.00 Uhr
Kirche St. Marien
Musikalische Nacht zum 100. Geburtstag von Hugo Distler und Olivier Messiaen
darin: La Nativité du Seigneur, Totentanz und Werke für Blechbläser-Quintett
Prof. Gerhard Weinberger, Orgel
Johannes Heckmair, Querflöte
Stefan Gohlke, Sprecher
Brass Consort Köln aus Blechbläser des WDR-Sinfonieorchesters
MarienKantorei Lemgo
Leitung: Rainer Johannes Homburg
in den Pausen Bewirtung
Preiskategorie A

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Am 14. Dezember 2008 in Closter Corvey-Höxter um 17:00 Uhr in der Abteikirche mit dem Weihnachts Oratoium, Teil 1-3, von Johann Sebastian Bach.

Nähere Informationen unter dem nachstehenden LinK:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/04/js-bach-weihnachtoratorium-1-3-teil-am.html

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Wiederholungs-Konzert J.S. Bach Weihnachtsoratorium:

Mittwoch, 17.12.2008

Kath. Pfarrkirche Heilig Kreuz, 20:00 Uhr

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium (Kantaten 1-4)

Barockakademie der HfM Detmold
Instrumentalsolisten-Ensemble
Leitung: Ulrike-Anima Mathé
Vokalsolisten-Ensemble
Leitung: Gerhard Weinberger

Eintritt 20 EUR – Studierende / Schüler frei

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Orgel-Konzert Prof. Gerhard Weinberger:

Sonntag, 16.11.2008

St. Johannes Baptist, Paderborn-Wewer, 17:00 Uhr

Orgelkonzert: Olivier Messiaen, „La nativité du seigneur“

Gerhard Weinberger, Orgel – Eine Veranstaltung im Rahmen des MESSIAEN-Festivals 2008

Eintritt frei

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Orgelkonzert Prof. Gerhard Weinberger (Detmold/München)

Christuskirche Detmold, Sonntag, 21. Dezember 2008, 18 Uhr

Freie und choralgebundene Werke zu Advent und Weihnachten von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Johann Gottfried Walther, Harald Genzmer u.a.

Eintrittsprogramme zu € 10,– (ermäßigt € 7,– für Schüler und Studenten) an der Abendkasse.

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Grüsse
Volker

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Als neuer Organist an der Stadtkirche St. Wenzel, Naumberg, David Franke


Hallo,

David Franke ist neuer Organist am St. Wenzel. Er übernimmt das Amt von Irene Greulich, die seit 1971 an der Naumburger Hildebrandt-Orgel wirkte, wie das Naumburger Kulturamt am Freitag mitteilte.

Von Wirkungsstätten von J.S. Bach, Nord- Mitteldeutschland, Orgeln, Kirchen, etc. (Copyright © V. Hege)
Foto. Stadtkirche St. Wenzel, Naumburg

(Fotorechte: Petri-Nikolai-Freiberg). Jungorganist: David Franke

Bild-Copyright: Von Wirkungsstätten von J.S. Bach, Nord- Mitteldeutschland, Orgeln, Kirchen, etc. (Copyright © V. Hege)
Foto: Die berühmte Hildebrandt-Orgel in St. Wenzel, Naumburg

Der 28-jährige gebürtige Freiberger hat in Stuttgart Kirchenmusik studiert und an der Universität der Künste in Berlin Solistenklassen für Orgel und Orgelimprovisation absolviert. Im Frühjahr 2004 war er außerdem Auslandsstipendiat an der Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen. 2008 gewann er den Publikumspreis beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb im niederländischen Haarlem und den Internationalen Orgelwettbewerb «Grand Prix de Chartres».

Interessenten können Franke an der Hildebrandt-Orgel im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Orgel punkt Zwölf» noch am 25., 26. und 29.Oktober jeweils von 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr erleben. Außerdem sind für den 2. Adventssonntag (7. Dezember) um 17.30 Uhr und für den Silvesterabend (21.00 Uhr) Orgelkonzerte geplant.

Informationen von St. Wenzel mit Konzertangaben über den nachstehenden Link:

http://www.hildebrandt-orgel.de/kultur/web/de/hildebrandt_orgel_konzerttermine.php

„Orgepunkt Zwölf“ im Internet die Termine, Link nachstehend:

http://www.hildebrandt-orgel.de/kultur/web/de/hildebrandt_orgel_punkt_zwoelf.html

Allen Orgel-Liebhabern kann ich ein Konzert in St. Wenzel, Naumburg, mit der berühmten Hildebrandt-Orgel, abgenommen von J.S. Bach und Silbermann, wärmstens empfehlen.

Eine Hörprobe von der Hildebrandt-Orgel, mit dem BWV 896, Präludium + Fuge A-Dur, stelle ich zur Verfügung. Am linken Rand das seitenverkehrte Dreieck bitte anklicken und ein wenig Geduld, ein Download beginnt.

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Eine Bildergalerie von @Wolfgang zur Verfügung gestellt, aktualisiere ich mit dem 12.11.2008

Zur größeren Ansicht in das jeweilige Bild k l i c k e n..!!







Grüsse
Volker

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Terminankündigung: Orgel-Seminar und Orgel-Konzert in Herford, St. Marien, Stift Berg


@Wolfgang sagt:

Hallo Teilnehmer aus OWL!

Wieder sind ‚ins gotische Kirchenschiff und in die Herzen der Hörer aufsteigende Orgelklänge‘ in Herford St.Marien zu hören:

Am Samstag, 11.10. 2008, ab 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr, ein Orgelseminar.

„Im Seminar geht es um die Funktion, die verschiedenen musikalischen Sprachen der Collon-Orgel, Dabei werden auch Fragen beantwortet, die Sie schon immer mal stellen wollten: Etwa: „Schreibt der Komponist vor, mit welchen Registern seine Musik gespielt werden muß?.“ Es ist Orgelmusik der Barockzeit aus Italien, Spanien, Frankreich, England und Deutschland zu hören. …“.


Foto: Die Collon-Orgel in St.Marien, Herford. Von Kirchen und Orgeln in OWL – Ost Westfalen, Deutschland – Europa
(Fotorechte: V .Hege)


Sonntag, 12.10. 18:00 Uhr St. Marien, Herford, Orgelkonzert mit Werken aus der Barockzeit.
Im Konzert am Sonntag lässt Böcker im Konzert ebenfalls die vielfältigen klanglichen Möglichkeiten der Collon-Orgel mit Musik aus Frankreich (Nicolas de Grigny, 1672-1703), Spanien (Pablo Bruna, 1611-1679 und Juan Cabanilles, 1644-1712), aus Süddeutschland (Georg Muffat, 1653-1704 und Johann K. F. Fischer, 1660-1746) und J.S. Bach, 1685-1750, erklingen.
Dabei stehen Orgel-Werke im Mittelpunkt, die das Patrozinium der Kirche klanglich erlebbar werden lassen: Hymnen und Lobgesänge um die Gottesmutter Maria.

Referent: Organist: Martin Böcker, Stade

Kurzbiographie von Martin Böcker:
Martin Böcker wurde 1958 in Wetter/Ruhr geboren. An der „Westfälischen Hochschule für Kirchenmusik“ in Herford studierte er bis zum A-Examen. Schon während des Studiums belegte er einige Meisterkurse, die sich speziell mit der Aufführungspraxis alter Musik für Tasteninstrumente auf historischen Instrumenten beschäftigten.
Nach dem Abschluss der Kirchenmusikausbildung schloss er ein Studium für Orgel und Cembalo am „Stedelijk Conservatorium Arnhem“ (NL) an.
Seit 1987 ist er Kantor und Organist der Kirche Ss. Cosmae et Damiani, wo ihm die Orgel von Berendt Huß und Arp Schnitger aus dem Jahre 1675 zur Verfügung steht.

(Text von http://www.kirchenmusikstade.de)

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Am Sonntag, 12.10.2008, lade ich nach dem Orgelkonzert in St. Marien die anwesenden blog-Teilnehmer noch zum Umtrunk in’s nahegelegene Adam-Domizil ein.

Heute verabschiede ich mich zu einer Rad-+Kunst-+Orgeltour auf dem Ilmradweg (Erfurt – Naumburg). Als Höhepunkt am Samstag, den 11.10.2008 will ich dann endlich die Naumburger Hildebrandt-Orgel von St.Wenzel in einem Orgelkonzert kennenlernen. (Siehe! Bach-Fund im Balghäuschen, aus Robert Schneider, Die Offenbarung)

Am Sonntag abend bin ich zum Orgelkonzert in St.Marien hoffentlich gut zurück und freue mich auf ein paar bekannte Orgelfreunde.

Gruß

Wolfgang

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2. Internationaler Orgelwettbewerb an der „Collon Orgel“ St. Marien in Herford


Hallo,

wieder ein Orgel-Highlight in Ostwestfalen: „Internationaler Orgelwettbewerb in St. Marien – Stift Berg – in Herford.

Trägerin des internationalen Orgelwettbewerbs in der Kirche St. Marien zu Herford ist die Dieter Ernstmeier Stiftung, Herford.

Foto: St. Marien Stift Berg in Herford (© Copyright V.Hege)

2. Internationaler Orgelwettbewerb
um den Preis der Dieter Ernstmeier Stiftung
Collon-Orgel – Herford vom 3. bis 9. November 2008

(Qualifikationsrunde 19. bis 23. August 2008)

Die Collon-Orgel wurde 2004 erbaut gemäß dem hohen Stand des europäischen Orgelbaus um 1700. Die stilistische Ausrichtung des Instrumentes ermöglicht eine adäquate Interpretation der Orgelmusik Italiens, Spaniens, Frankreichs, Flanderns, Süddeutschlands sowie der mitteldeutschen Schule, ausgehend von J. S. Bach.

Foto: In 2004 erbaute Collon-Orgel in der Kirche St. Marien, Herford. (© Copyright V.Hege)

Der Wettbewerb möchte das Bestreben junger Organistinnen und Organisten nach einer stilistisch orientierten Interpretation der benannten Musik fördern.

Der Wettbewerb findet in den Sparten Literaturspiel und Improvisation statt.

Die Jury

  • Prof. Michael Radulescu / Vorsitzender (Österreich)
  • Martin Böcker (Deutschland)
  • Prof. Hans-Ola Ericsson (Schweden)
  • Prof. Dr. Helmut Fleinghaus (Deutschland)
  • KMD Jörg-Neithardt Keller (Deutschland)
  • Prof. Bernhard Klapprott (Deutschland)
  • Prof. Jacques van Oortmerssen (Niederlande)

Programm und zeitlicher Ablauf

  1. QUALIFIKATIONSRUNDE (25 min) – 19./20 August 2008 (Einspielzeiten ab 17 08.) und 22./23. August 2008 (Einspielzeiten ab 20.08.)
  2. ZWEITE RUNDE (30 min) – Montag, 3. November 2008 (Einspielzeiten ab 30.10.)
  3. DRITTE RUNDE (45 min) – Sonnabend, 8. November 2008
  • IMPROVISATIONSWETTBEWERB (45 min) – Donnerstag, 6. November 2008 (Die Aufgaben werden am 05.11.2008 gestellt. Einspielzeiten ab 05.11.)
  • PREISTRÄGERKONZERT: Sonntag, 9. November 2008

  • ORGELKONZERTE DER JUROREN finden am 4. und 7. November 2008 jeweils um 20 Uhr statt
  • VORTRÄGE DER JUROREN zu Fragen der Interpretation Alter Musik finden in der Hochschule für Kir-chenmusik Herford am 5. November (10.00 / 14.00 / 16.30 Uhr) und am 8. November (9.00 / 11.15 Uhr) statt.

Alle Angaben von dem nachstehenden Link:

http://www.hochschule-herford.de/html/orgelwettbewerb.html


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Da müssen alle OWL-Orgel-Interessenten wie elektrisiert sein, ein Besuch, zumindest für die Schlussveranstaltung am Sonntag, 9. November 2008, müsste eine Verpflichtung sein, freue mich auf

ein Wiedersehen meiner OWL-Orgelfreunde.

Grüsse

Volker

Hörprobe BWV 1128 – Wo Gott der Herr nicht bei uns hält


Hallo,

ich möchte noch einmal auf eine Orgel-Hörprobe vom BWV 1128 „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ hinweisen.

Bei dem Werk, von dem bislang nur die ersten fünf Takte bekannt waren, handelt es sich um eine Fantasie über den Choral „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“.

“ H ö r p r o b e “ vom BWV 1128

Link:

zur Hörprobe des BWV 1128 „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“. mp3

Link: für “ c p o „

Eine empfehlenswerte CD-Einspielung von Prof. Weinberger ist bei cpo erschienen !

0761203740321

Grüsse
Volker

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Magdeburg: Die Orgel der Superlative


Hallo,

Mit einer Festwoche vom 17. bis 25. Mai 2008 wird die Weihe der neuen Schuke-Orgel im Dom zu Magdeburg gefeiert. Die „Königin der Instrumente“, die in einem Festgottesdienst am 18. Mai 2008 geweiht wird, ist eine Orgel der Superlative.

Die neue Schuke-Orgel im Dom zu Mageburg, Weihe am 18.5.2008
Mit 93 Registern ist das Instrument im Moment eine der größten Orgelneubauten in Deutschland.
(Fotorechte: Aktion Neue Domorgeln Magdeburg e.V.)
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Wenn im Gottesdienst am 18. Mai 2008 die neue Hauptorgel im Magdeburger Dom geweiht wird, schließt sich eine Wunde, die der Krieg vor über 60 Jahren in das Gotteshaus gerissen hat. Am 16. Januar 1945 hatte eine Bombe den Dom getroffen. Dabei wurde die Westfassade beschädigt und die Orgel zerstört. Nun hat der Magdeburger Dom wieder eine Orgel. Ein Gottesdienst mit Orgelweihe ist der Höhepunkt in einer der Orgel gewidmeten Festwoche, die vom 17. bis 25. Mai begangen wird. Organisten aus den USA, aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland werden zu Gast sein.

Bürgerliches Engagement, Stiftungen und Spenden von 1.500 Privatpersonen, Firmen und Institutionen sowie Förderungen aus öffentlichen Mitteln ließen diesen Traum Realität werden. Nach zwölf Jahren Arbeit hat die „Aktion Neue Domorgeln“ ihr Ziel erreicht. Barry Jordan, seit 1994 Organist im Magdeburger Dom, kann zur Weihe erstmals alle Register der neuen Hauptorgel in der Westempore des Domes ziehen. Offiziell ist der Orgelbau seit dem 30. April abgeschlossen, danach wurde das Instrument mit seinen 93 Registern bis ins Detail gestimmt. Ein Team mit Experten aus ganz Deutschland nahm das Instrument anschließend einen ganzen Tag lang unter die Lupe.

Die Orgel ist der größte Orgelneubau in Mitteldeutschland seit 1990 und nicht nur die größte Orgel in Sachsen-Anhalt, sondern in der gesamten mitteldeutschen Region. Sie gilt als technisches Meisterwerk. Gefertigt wurde sie in der Werkstatt der Schuke Potsdam Orgelbau GmbH aus rund 350.000 Einzelteilen. Die „Königin der Instrumente“ ist 15 Meter hoch, elf Meter breit, neun Meter tief und 37 Tonnen schwer. In einem Gehäuse aus Eichenholz sind 6.139 Pfeifen aus oder Zinn mit einem beeindruckenden Spektrum installiert: Die kleinste Orgelpfeife misst mit Fuß 168 Millimeter, die größte 10,37 Meter.

Das neue Instrument im Magdeburger Dom ist die Konzeption einer klassischen sinfonischen Orgel mit musikalischer Ausrichtung auf deutsche und französische Orgelmusik. Sie wird ein aus der mitteldeutschen Tradition heraus geprägtes warmes und prächtiges Plenum enthalten, das in eine gewachsene sinfonische Breite und Fülle übergeht und in allen Werken durch französische Klangfarben bereichert wird.“
Text“>Matthias Schuke, Orgelbaumeister

Zum Artikel von mdr-figaro hier k l i c k e n !!

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Die Disposition der Schuke-Orgel im Dom St. Mauritius und St. Katharina, Magdeburg kann über den nachstehende Link aufgerufen werden

h i e r – k l i c k e n !! –

Gruss
Volker


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Sensationsfund von J.S. Bach durch die Uni Halle


Hallo,

Musikwissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben eine Orgelkomposition von Johann Sebastian Bach entdeckt. Bei dem Werk, von dem bislang nur die ersten fünf Takte bekannt waren, handelt es sich um eine Fantasie über den Choral „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“.



Obiges Foto: Auszug aus Wilhelm Rusts Abschrift der Orgelkomposition Johann Sebastian Bachs, Beginn der Fantasie. (
Foto: ULB Halle )

Die Komposition liegt in Form einer Abschrift des ehemaligen Leipziger Thomaskantors Wilhelm Rust in der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) in Halle vor. Die ULB ersteigerte vor wenigen Wochen einen Teilnachlass von Rust.

Entdeckt haben die Komposition nun Dr. Michael Pacholke und Stephan Blaut, die an der Hallischen Händelausgabe arbeiten. Diese kritische Gesamtausgabe ist als Drittmittelprojekt in das Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) integriert. Pacholke und Blaut hatten zusammen mit Dr. Kathrin Eberl-Ruf von der MLU den Erwerb des Nachlasses von Willhelm Rust angeregt. Ein Leipziger Auktionshaus hatte ihn zur Versteigerung angeboten. „Bei der Durchsicht bin ich dann auf ein Stück von Bach gestoßen, das ich nicht kannte. Damit begann die Recherche“, berichtet der Musikwissenschaftler Stephan Blaut.

„Die Entdeckung bereichert unser Wissen um das Frühwerk Johann Sebastian Bachs in beträchtlichem Maße und schenkt der Musikwelt eine großartige Komposition in einer in Bachs Oeuvre seltenen Gattung der Orgelmusik“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Hirschmann vom Institut für Musik der MLU. „Aufgrund seiner Dimensionen und seiner beeindruckenden kompositorischen Gestaltung wird der Fund sicher mit Freude Aufnahme sowohl bei der Fachwelt als auch bei den Liebhabern der Musik Bachs finden“, ergänzt Stephan Blaut.

„Ich kann unsere Musikwissenschaftler zu diesem Fund nur herzlich beglückwünschen“, sagt Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, Rektor der Martin-Luther-Universität. „Zusammen mit der Universitäts- und Landesbibliothek haben sie Beachtliches geleistet.“

Zum ganzen Artikel hier klicken !


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Zum Hörbeispiel:

Orgel-Hörbeispiel des BWV 1128 Wo Gott der Herr nicht bei uns hält..!!
Link

https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2009/04/bwv-1128-fur-orgel_-wo-gott-der-herr-nic.mp3

Grüsse

Volker

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Organistin Elisabeth Roloff überzeugte in Bielefeld-Ummeln mit einem ausgewogenen Orgelprogramm


Hallo,

über ein wunderschönes Orgel-Konzert-Programm durch die liebenswürdige und International anerkannte Organistin Elisabeth Roloff, veranstaltet in der Ev. Kirche in Bielefeld-Ummeln, am Sonntag 13.4.2008, möchte ich hier berichten.


Foto: Ev. Kirche Bielefeld-UmmelnProgramm

J.S. Bach (1685-1750) „Dorische“ Toccata und Fuge (BWV 538)

Jaromir Weinberger (1894-1967) Dedications, Five Preludes

J.S. Bach Sonata V in C-Dur (BWV 529)

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Sonata V in D-Dur

Charles Tournemire (1870-1939) Cantilene improvisee, Improvisation sur le „TE DEUM“

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Foto: Kleuker-Orgel, Ev. Kirche Bielefeld-Ummeln


Foto. International anerkannte Konzert-Organistin und Dozentin aus Jerusalem, Elisabeth Roloff an der Kleuker-Orgel. (Fotorechte: V.Hege)

Das Programm begann mit der „Dorische“ Toccata und Fuge (BWV 538) von J.S. Bach.Am 21. September 1732 reiste J.S. Bach mit Anna Magdalena nach Kassel. Nach der Orgelprüfung erfolgte am 28. September 1732 durch J.S. Bach das Einweihungskonzert in der St. Martins-Kirche. Es erklang höchst-wahrscheinlich J.S. Bachs „Dorische Toccata und Fuge in d-moll“, BWV 538, ein ungemein virtuoses Stück aus seiner Weimarer Zeit.

Der zwölfjährige Erbprinz Friedrich von Hessen-Cassel schenkte Bach aus Begeisterung einen edelsteingeschmückten Ring, da er die Kunst der Füße Bachs bewunderte, die so beflügelt über die Pedale eilten, dass die wuchtigsten Klänge wie Blitz und Donner in den Ohren der Hörer widerhallten.

So, wie in diesem zitierten Textteil erklang die „Dorische“ nicht in der Ev. Kirche von Ummeln, da hier eine trockene Akustik das leider unterband. Lobend ist das virtuose Spiel und geschickte Registrieren der erfahrenen Organistin anzumerken, sie verstand es großartig, die feinen Nuancen in diesem großartigen Bach-Werk dem Hörer näher zu bringen und das nach ihrer schweren Erkrankung in einer Art und Weise, die mehr als Bewundernswert erscheint.

Im Anschluss daran erfolgte das Orgelwerk: DEDICATIONS; Five Preludes von Jaromir Weinberger.
Der in Prag geborene Komponist erhielt ab 1915 in Leipzig Orgelunterricht von Reger und emigrierte 1939 in die USA und komponierte dort fünf Orgelwerke.
Weinberger bezeichnet seine kurze Zeit bei Reger als einen entscheidenden Einfluß in seinem Leben.

Die fünf Präludien der Dedications ist für jedes Stück einer biblischen Frauengestalt gewidmet, womit I Miriam (2. Mose, 4. Mose), II Rachel (1. Mose), III Ruth (Buch Ruth), IV Deborah (Buch der Richter 4, 5) und V Esther (Buch Esther) ihre jeweilige Rolle, deren Charakter und Atmosphäre zugewiesen bekommen; als Lieder ohne Worte erfahren sie eine Sonderbehandlung.
Diese moderne Tonsprache wurde spektakulär und gekonnt von der Organistin entsprechend umgesetzt.

Mit der späten Barockzeit erklang von J.S. Bach aus den Trio-Sonaten die Sonata V in C-Dur (BWV 529).
Diese Trio-Sonaten wurden höchstwahrscheinlich zu Beginn der Leipziger Zeit für die musikalische und technische Ausbildung des Sohnes Wilhelm Friedemann und anderer Schüler komponiert. Man kann von dieser Schönheit der Trio-Sonaten nicht genug bekommen.
Dem entsprechend war dieses Orgelwerk für mich ein besonderes Herzstück an diesem Orgelnachmittag.
Welche Fallstricke beinhalten diese Orgel-Sonaten, innig berührend und überzeugend verstand es die Organistin, diese wunderbare Orgelliteratur künstlerisch auszugestalten und wiederzugeben, das war purer Orgelhörgenuss vom Feinsten, der vortrefflicher nicht umgesetzt werden kann.

Die
Sonata V in D-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy ist ein Herzstück der Romantik. Es ist kein Geheimnis, dass die Sonaten von Mendelssohn zur erfolgreichsten Gattung in der Orgelmusik des späten 19. Jahrhunderts wurden. Eine üppige Klangvielfalt mit romantischen Elementen bespickt erklang dieses wunderschöne Orgelwerk. Die Möglichkeit der Kleuker-Orgel, das entsprechend umzusetzen, wurde bravurös und excellent von einer Kennerin dieser Materie wiedergegeben, genial gelungen.

Zum Abschluss erklang französische Kathedralmusik von Charles-Arnaud Tournemire mit dem Cantilene improvisee und Improvisation sur le „TE DEUM.“

Erstaunt vernimmt der Hörer, dass an der Kleuker-Orgel so großartige Kathedralmusik möglich erscheint. Bewundernswert, wie die Originalsprache der französischen Orgelliteratur von einer Kennerin umgesetzt wurde. – Die Organistin verbrachte einen langjährigen Aufenthalt in Paris und studierte bei M.C. Alain und
von 1974 bis 1982 war sie „Organiste Titulaire“ an der Deutschen Kirche in Paris. –

Dieses Wissen und Können vermittelte Elisabeth Roloff dem Hörer unmittelbar und gekonnt, das war großartig gelungen und mehr als bewundernswert, was diese Organistin mit 71 Jahren an der Orgel zelebriert und zu leisten im Stande ist, Bravo, ein Wiedersehen und Hören wäre mehr als wünschenswert.
Für ihre anschließende Orgeltournee durch Deutschland und Europa wünsche ich ihr viel Kraft, Stehvermögen und vor allen Dingen Gesundheit.

Eine sehr gut gefüllte Kirche überbrachte dieser großartigen Künstlerin den wohlverdienten Applaus mit Standig Ovatione und erlebten eine Sternstunde mit Orgelmusik.

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Auf  YouTube gibt es ein Video mit Elisabeth Roloff BWV 654 „Schmücke dich, o liebe Seele“

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Rezension der NW vom 16.04.2008

Gruss
Volker

Organistin Elisabeth Roloff gastiert in Bielefeld am 13.4.2008


Hallo,

ein Orgel-Highlight für OWL

Orgelkonzert am Sonntag, 13. April 2008 in Bielefeld-Ummeln

Organistin Elisabeth Roloff

Elisabeth Roloff gastiert am Sonntag, 13. April , um 17 Uhr wieder in der evangelischen Kirche, in Bielefeld-Ummeln, Queller Straße 187. Dort, wird sie Werke von J.S.Bach, F. Mendelssohn, Ch. Tournemire und J. Weinberger spielen.

Seit 1982 unterrichtet sie als Dozentin an der „Rubin-Academy of Music“ in Jerusalem. Außerdem spielt sie dort als Titularorganistin an der „Erlöserkirche“. Durch langjährige Konzerttätigkeit in Kathedralen, Konzertsälen und Kirchen in Europa, Nord- und Lateinamerika hat sie internationale Anerkennung erhalten.

Diese liebenswürdige und großartige Organistin gab bereits vor zwei Jahren an gleicher Stelle ein wunderbares Orgelkonzert.

Die Rezension kann hier im Forum aufgerufen werden:

Link: Zur Rezension hier klicken !

Wer Zeit hat, sollte sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen.

Angaben zum Auffinden mit Google-Maps:

Größere Kartenansicht

Gruss
Volker

Neue Orgel für die Elbphilharmonie in Hamburg


Orgelbau Klais gewinnt Hamburger Wettbewerb

Konzertsaal-Orgel für die Elbphilharmonie

 

Die Werkstatt Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG ist Sieger des Wettbewerbs zum Bau der Orgel im großen Konzertsaal der Elbphilharmonie. Das Unternehmen mit Sitz in Bonn wird in den nächsten zwei Jahren zusammen mit den Architekten der Elbphilharmonie Jacques Herzog und Pierre de Meuron die Orgel planen und bauen. Beteiligt hatten sich an der Ausschreibung sechs Orgelbau-Firmen. Ermöglicht wird der Bau der Orgel durch eine Spende in siebenstelliger Höhe des Unternehmers und ehemaligen Präses der Hamburger Handelskammer, Peter Möhrle.

Die Orgel wird als viermanualiges Instrument mit etwa 65 Registern, einer mechanischen Traktur und einem zweiten, elektrischen, fahrbaren Spieltisch geplant. Ein Fernwerk mit vier weiteren Registern ist in dem Reflektor über dem Orchester geplant. Die Klangcharakteristik soll insbesondere dem Repertoire ab dem 19. Jahrhundert, aber auch den Bedürfnissen zeitgenössischer Musik entsprechen.

Gruss

Volker

HERFORDER ORGELSOMMER 2008


Hallo,

gerne komme ich einem Ersuchen der Münster-Gemeinde nach und möchte für alle Interessenten der Orgelmusik wieder auf ein Highlight in Herford / Ostwestfalen hinweisen:

HERFORDER ORGELSOMMER 2008

29. Juni – 24. August 2008

„Transkription – Improvisation“


Foto: Münster zu Herford (© Copyright V.Hege)

Foto: Die große Münster-Orgel (© Copyright V.Hege)

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag, 29. Juni 2008, 18.00 Uhr

Herforder Münster
ERÖFFNUNGSKONZERT
Tomasz Nowak
/ Detmold – Münster
Werner Rehm, Sprecher
Franz Liszt: Eine Faust-Symphonie
Eintritt frei / Kollekte

Freitag, 4. Juli 2008, 21.00 Uhr

Herforder Münster
NACHTKONZERT I
– „Kinoorgel“
STUMMFILM mit ORGELMUSIK
Stefan Schmidt
/ Würzburg
„La Passion de Jeanne d’Arc“
Eintritt frei / Kollekte

Sonntag, 6. Juli 2008, 18.00 Uhr

Herforder Münster
ORGELKONZERT
Jane Parker-Smith
/ London GB
Eintritt frei / Kollekte

Montag, 7. Juli bis Mittwoch 9. Juli 2008

Herforder Münster
MEISTERKURS mit Jane Parker-Smith

Kosten aktiv 120,– Euro / passiv 60,– Euro.
(Schüler und Studenten 100,– / 50,–)
Anmeldung bei Stefan Kagl,
Münsterkirchplatz 2, 32052 Herford, Tel: 05221/27 69 77,
Fax: 27 69 78, e-mail: Muensterkantor.Herf@teleos-web.de

Anmeldeformular zum Download (PDF) PDF zum Download
Repertoireliste Download (PDF) PDF zum Download

———————————————————————

Sonntag, 10. August 2008, 18.00 Uhr

St. Marien Stift Berg
ORGELKONZERT zum 60. Jubiläum
der Hochschule für Kirchenmusik / Herford
Uwe-Karsten Gross, Rolf Schönstedt
und Helmut Fleinghaus
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 17. August 2008, 18.00 Uhr

Neuer Veranstaltungsort: Ev. reform. Petri Kirche in Herford


(Fleyer Rechte: Ev. reform. Petri Gemeinde Herford)


Neue Aufführungsstätte: Ev. Petri Kirche, Herford

verlegt von St. Johannes Baptist

in die Ev. reform. Petri-Kirche Herford (mit Link-Angabe)

Google-Maps zur Ev. reform. Petri-Kirche, Herford, Wilhelmsplatz 4

Größere Kartenansicht

KONZERT für SOPRAN und ORGEL
Brigitte
und Burkhard Ascherl / Bad Kissingen
Eintritt frei / Kollekte

Foto: Ev. reform. Petri Kirche Herford (© Copyright V.Hege)

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Sonntag, 24. August 2008, 18.00 Uhr

Herforder Münster
ABSCHLUSSKONZERT
Bläser der Christuskirche Herford
Stefan Kagl
, Orgel
Mussorgski: Bilder einer Ausstellung u.a.
Eintritt frei / Kollekte

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Das komplette Programm des Orgelsommers
mit Informationen zu allen Künstlern und Werken als PDF zum Herunterladen.PDF zum Download
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CD-Einspielung:

Stefan Kagl, Organist am Herforder Münster, spielt Orgelmusik aus europäischen Kathedralen
an der 2006 renovierten Hauptorgel des Herforder Münsters“



Werke von Johann Sebastian Bach, Jean Langlais, Eduardo Torres, Craig Sellar Lang, Jesús Guridi, Joseph Jongen, John Ireland, Franscis Jackson, Louis Vierne und William Walton

Erhältlich im Ev.-Luth. Gemeindebüro Herford-Mitte, Münsterkirchplatz 2, Tel. 05221/15819

und

Herford, Höckerstr.6

Der Preis von 17,00 Euro kommt den Renovierungskosten der Orgel im Herforder Münster zugute.


Grüße
Volker


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Evgl. Kirche in Bielefeld-Ummeln, Orgelkonzert mit Elisabeth Roloff, 06.08.2006


Evgl. Kirche in Bielefeld-Ummeln, Orgelkonzert mit Elisabeth Roloff, 06.08.2006


Foto: Ev. Kirche Bielefeld-Ummeln


Elisabeth Roloff
gehört zu den bekanntesten und gefragten Konzertorganistinnen der Welt,geboren am 18.02.1937 in Bielefeld_ Ostwestfalen. Elisabeth Roloff studierte an den Hochschulen für Musik in Berlin und Köln. Im Fach Orgel legte sie die Reifeprüfung ab. Von 1974 bis 1982 war sie „Organiste Titulaire“ an der Deutschen Kirche in Paris und studierte französische Orgelmusik mit Marie-Claire Alain.


Organistin Elisabeth Roloff an der Kleucker-Orgel der Evgl. Kirche Bielefeld-Ummeln (Copyright: V.Hege)

Seit 1982 ist die Kirchenmusikerin Dozentin an der Rubin Academy of Music in Jerusalem. Außerdem wirkt sie als Organistin an der Erlöserkirche in Jerusalem / Israel. Mit ihren Konzerten in den meisten Ländern Europas, den USA und in Südamerika hat sie internationales Renommee und Anerkennung gewonnen. Neben vielen Rundfunkauftritten und Schallplattenaufnahmen hat die Künstlerin mit der bekannten Firma Dabringhaus und Grimm in Detmold zahlreiche CDs herausgebracht.

Link: Für eine CD-Bestellung bei jpc:

Starker Besucherstrom vor der Kirchentür lässt das Konzert verspätet beginnen, das Interesse an diesem Orgelkonzert ob dieser großartigen Künstlerin ist riesengroß. Ein sehr ausgewogenes Konzertprogramm beginnt mit Präludium und Fuge d-Moll (BWV 539) von J.S. Bach das Werk erklingt in schönen Klangfarben auf der schmucken Kleuker-Orgel


Die Kleuker-Orgel in der Evang. Kirche Bielefeld-Ummeln (Foto: Copyright. V.Hege)

Herleitend aus der 1. Violinsonate g-moll, 2. Satz (BWV 1001) aus der Köthener Zeit, (1720) komponiert Bach es als eine Geigenfuge mit reich figurierten, spielerischen Elementen zwischen den drei einzelnen themengebundenen Teilen. Einfühlsam registrierend und als eine profunde Bachinterpretin erweist sich hier die Organistin.

Zum Mozartjahr erklingt die kleine Fantasie f-Moll, KV 594; W .A. Mozart benennt es „Ein Stück für ein Orgelwerk in einer Uhr“. Zur Ehre von Feldmarschall v. Laudon, Sieger von Belgrad in den Türkenkriegen, dürfte dieses Werk als Trauermusik für das Mausoleum in Wien entstanden sein. Das Adagio leitet das Werk ein, im Mittelteil in F-Dur erklingt eine kleine Sonatensatzform. Die beiden Themen werden sehr prägnant durchgeführt sodass ein klangliches Kabinettstück entsteht. Das Anfangs-Adagio beschließt das Werk. Hier erweist sich die Orgel und Organistin geradezu prädestiniert, dieses schöne Orgelwerk zu Gehör zu bringen.

Die Orgelsonate c-Moll, op. 65 Nr .2; von Felix Mendelssohn Bartholdy, wurden in der orgelfeindlichen Zeit zwar geduldet aber als belächeltes Relikt angesehen. Seine Orgel-Werke werden erst seit neuerer Zeit anerkannt und richtungsweisend zwischen Barock und Romantik als großartige Kompositionswerke angesehen. In diesem Werk werden vom Künstler hohe Ansprüche in der Spieltechnik eingefordert. Hier konnte die Organistin virtuos und überzeugend in der Registrierung und Klangfarbe dem Werk mehr als gerecht werden.

Als ein Ohrwurm in mozartischen Charme und Klangfarben wurde die Trio-Sonate Nr. 1, Es-Dur (BWV 525) von J.S. Bach zu Gehör gebracht. Bach komponierte die 6 Triosonaten als musikalische und technische Übungsstücke zu Beginn der Leipziger Zeit für seinen Sohn Wilhelm Friedemann und seinen Schülern. In der Anlage völlig gleich, umschließen zwei schnelle Sätze einen langsamen Mittel-Satz. Man kann von dieser Schönheit an Kompositionsform und Klangfarben nur immer wieder ins Schwärmen kommen. Genial in der klanglichen und technischen Ausführung und Wiedergabe in den einzelnen Satzteilen war hier wirklich eine großartige Organistin als Bachinterpretin zu bewundern.

Anschließend erklang das Adagio und Rondo, c-Moll, C-Dur, KV 617 von W. A. Mozart.

Dies Werk hatte Mozart im Mai 1791 für die damals 21-jährige, seit ihrer Jugend erblindete Glasharmonika-Virtuosin Marianne Kirchgäßner geschrieben. Aufgrund des Glasharmonika- Klanges lassen sich die verschiedenen Farb- und Klangflächen auf einer mehrmanualigen Orgel sehr reizvoll wiedergeben. Was ist uns da leider für ein Orgel-Genie verloren gegangen, wenn er weitere Kompositionen für die Orgel geschrieben hätte, gehörte Mozart mit zu den Größten in der Orgelgeschichte und wäre ein geeigneter und profunder Nachfolger von Bach gewesen. So muss sich die Nachwelt leider fast nur mit Transkriptionen zufrieden geben.

Aber auch in diesem Werk bestach die Organistin durch ihre Interpretation als eine wahrhaft großartige Künstlerin, die in der Registrierung und den Klangnuancen vollends zu überzeugen wusste.

Zum Abschluss erklang die Sonate I, f-Moll, op. 65 I, von Felix Mendelssohn Bartholdy . Im 1. Satz sind Überlagerungen von lauten und leisen Klängen vornehmlich anzutreffen und üben einen gewissen Reiz an diesem großartigen Werk aus. Vielstimmiger Konzertsatz mit akkordischen Einleitungstakten. Erst im Mittelteil ist der Choral „Was mein Gott will“ als Umrahmung zu erkennen. Der 2. Satz “Adagio“ ist ein liedhafter Satz mit Echowirkungen. Im 3. Satz „Andante Recitativo“ ist ein klanglicher Wechsel von einstimmigen zu polyphonen Takten erkennbar. Der 4. Satz „Allegro assai vivace“ ist mit virtuosen Läufen und gebrochenen Akkorden versehen, der diesem Schlussatz ein grandioses Finale beschert. Auch hier überzeugte in der Darbietungsform und Interpretation die Organistin vollendends.

Die riesige Zuhörerschaft in der Kirche bewunderte einen Orgelnachmittag von einer außergewöhnlichen Qualität und dankte mit einem lang anhaltenden Applaus einer Künstlerin, die Orgelmusik auf höchstem Niveau zelebrierte.

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Auf YouTube ist ein Video von Elisabeth Roloff mit dem BWV 654 „Schmücke dich, o liebe Seele“ anzusehen.

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Link: CD-Bestellung bei jpc