Archiv der Kategorie: Hörproben

Rezension-Besprechung: CD’s von SDG 147 – Vol.5 – CD zwei – veröffentlicht vom Label: SDG – Monteverdi im Oktober 2008


Hallo,

meine Rezension von SDG 147, Vol. 5 / CD z w e i ; Aufführungsort: Dom „St. Blasii“ in Braunschweig


Cover: SDG 147, Vol. 5 / zwei CD’s Kantaten für den zehnten Sonntag nach Trinitatis

BWV 46 – Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei
BWV 101 – Nimm von uns Herr, du treuer Gott
BWV 102 – Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben!

(Aufführungsort: 27 / 08 / 2000 Braunschweig Dom)

Soloists: Joanne Lunn; Sopran | Daniel Taylor; Altus
Christoph Genz; Tenor | Gotthold Schwarz; Bass

Aufführungsort: Braunschweiger Dom St. Blasii

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Click hereGardiners-Reisetagebuchfor a German Translation of the sleeve notes.
von Jane Rogers, Bratsche
zur SDG 147 Vol. 5




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Rezension CD z w e i – SDG 147, Vol. 5 –

Kantate: BWV 46 „Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei“

(Kantate für den 10. Sonntag nach Trinitatis)

1) Bach hat diese Kantate in seinem ersten Leipziger Amtsjahr komponiert und am 1. August 1725 zum ersten Mal aufgeführt. Der Eingangschor ist ein gross angelegtes Klagelied, formal eine Kombination von motettischen und konzertanten Elementen. Motettisch ist daran die enge Beziehung zum gesungenen Text. Dem Satzbau des Bibelwortes entsprechend ist der gesamte Eingangschor in zwei grosse Teile gegliedert, einen freipolyphonen Satz und eine Fuge. Auch die Themenbildung ist in auffallender Weise textbezogen mit ihrer Anhebung betonter Wörter („Schauet“, „sehet“) und ihren dissonanten Halbtonschritten auf „Schmerz“ und „Jammers“. Motettisch ist auch das Prinzip der Chorfuge (zweiter Teil des Satzes), wobei die Instrumente meist mit den Singstimmen zusammengehen, während die Blockflöten als deren gleichberechtigte Partner selbst eine Fugenstimme übernehmen.

Eine einleitende, entzückende Sinfonia im 1. Satz wird durch einen anschließenden ausdrucksstarken Chor des „Jammers“ eindrucksvoll interpretiert.

Beeindruckend ist der 3. Satz: „Dein Wetter zog sich auf“. 1) Dieser Satz ist in ihrer barocken Bildlichkeit der dramatische Höhepunkt der Kantate. Zum Streichorchester tritt die Trompete als Sinnbild göttlicher Hoheit; punktierte Rhythmen markieren das Drohende des aufziehenden Wetters, abwärtsgleitende Skalenfiguren das Einbrechen des Rachstrahls. Der Bassist: Gotthold Schwarz punktet in einer fantastischen Art, dies entsprechend gesanglich umzusetzten.

Im 5. Satz: „Doch Jesus will auch bei der Strafe“ – glänzt der Altus Daniel Taylor. In diesem Satz dominieren die Flöten als Bassstimme, die das Bild eines Rache kündigen Propheten heraufbeschwören.

Satz 6; Schlusschoral: „O großer Gott“ ist nicht wie üblich in schlicht-vierstimmigem Satz gehalten, sondern mit Zeilenzwischenspielen der doppelt besetzten Blockflöten ausgestattet. Ausdrucksstark präsentiert sich hier der Monteverdi Chor mit seiner bewundernswerten Artikulation.

Kantate BWV 101 „Nimm von uns Herr, du treuer Gott“

(Kantate für den 10. Sonntag nach Trinitatis)

1) Das Werk ist eine Choralkantate und wurde am 13. August 1724 erstmals aufgeführt. In seiner Form unterscheidet sich der Eingangschor wenig vom Normaltyp der Choralkantaten. Die Singstimmen werden durch einen Posaunenchor verstärkt, dessen Oberstimme wie üblich vom Zink (Cornetto) gebildet wird; außerdem wird der Cantus firmus durch eine den Sopran oktavierende Querflöte mitgespielt. Der ganze Satz ist im Grunde eine großangelegte Cantus-firmus-Motette, deren Besonderheit im Mitwirken eines eigenthematischen Instrumentalparts besteht.

In dem Eingangssatz agiert der Monteverdi Choir in seiner bekannt gekonnten Art ich kann mich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass der Tenor und Bass zeitweise zu dominant Auftritt und die Flöten erscheinen etwas unrein und piepsig zu klingen.

Satz 2 ursprünglich mit obligater Flöte geplant, dann aber mit Solovioline besetzt, verhilft nun dem konzertanten Element in dieser Arie zu seinem Recht und wird von Christoph Genz (Tenor) in seiner bekannten Art vorgetragen.

Der Satz 4 ist von ungewöhnlicher Art, die ihre Ursache in Bachs Bestreben hat, eine leidenschaftlich- dramatische, konzertante Arie zu präsentieren. Hier ist Gotthold Schwarz (Bass) diesem Part großartig gewachsen.

Als musikalischer Höhepunkt der Kantate ist wohl in Satz 6 das Duett für Sopran (Joanne Lunn) und Altus (Daniel Taylor) – mit obligater Flöte und Oboe da caccia anzusehen. Traumhaft passen die zwei Gesangs-Solisten zusammnen und lassen ein herrliches Duett erklingen

.Englische Sopranistin Joanne Lunn

Englische Sopranistin Joanne Lunn
Englischer Altus: Daniel Taylor

Englischer Altus: Daniel Taylor

In Satz 7 endet die Kantate mit einer schlichten vierstmimigen Schluss-Strophe des Liedes mit: „Leit uns mit deiner rechten Hand.“ Getragen, ruhig aussingend erklingt fein nuanciert der Monteverdi Choir.

Kantate BWV 102Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben!

(Kantate für den 10. Sonntag nach Trinitatis)

1) Die Kantate, von Bach zum 25. August 1726 komponiert, gehört zu jenen, die demselben Textjahrgang entnommen sind wie die von Bach aufgeführten Kantaten des Johann Ludwig Bach. Auffällig ist dabei, dass Bach diesmal den II. Teil der Kantate mit Satz 5 beginnen lässt. Der Eingangschor gehört zu den grossen Leistungen des reifen Bach und zeigt in seiner formalen Vielgliedrigkeit steten Wechsel zwischen Dominanz des Orchestersatztes bei häufigem Choreinbau und des Chorsatzes mit eigenständiger überaus sprachgerechter, textgezeugter Thematik. Eingeleitet wird der Satz durch eine Instrumentalsinfonie von 2 Oboen, Streichern und Continuo.

Was hier abgeht ist atemberaubend grossartig, die Sopranistin „Joanne Lunn“ brilliert, der Monteverdi Choir in Glanzform – da kann nur angemerkt werden – „Weltklasse“, einmalig, so etwas bekommt man nicht alle Tage geboten, was muss Gardiner da wieder gefeilt haben, das Orchester stimmig, Gesangssolisten ebenbürtig und ein Chor, der wieder einmal brilliert, das ist wieder eine Kantatenstelle, die bei mir auf „da Capo“ gestellt ist und die berühmte Gänsehaut erzeugt….

Dieses Klangerlebnis möchte ich den Besuchern des Forums nicht vorenthalten und stelle den Eingangs-Satz der Kantate – BWV 102 – als Hörprobe zur Verfügung.

Hörprobe: „BWV 102 Satz 1“, den L i n k – nachstehend kräftig anklicken:

2-14-bwv-102-herr-deine-augen-sehen-nach-dem-glauben-part-i-coro1

1) Der Satz 3 ist ein schlichtes Alt-Seccorezetativ – (Daniel Taylor, Altus), deren Gestik an eindringlicher Wirkung wohl nicht zu überbieten ist. Mit einem langanhaltenden, dissonanten „des“ einsetzend, scheint die obligaten Oboe ein „Weh!“ über die unbußfertige Seele auszurufen, und die gesamte Melodik des Satzes mit ihren Querständen und ungewöhnlichen Intervallschritten ist ein einziges, höchst anschauliches Abbild der Seele. Hier ist der Altus Daniel Taylor ein vortrefflicher Gesangs-Solist der dieses Abbild der zerrissenen Seele berührend zu interpretieren weiss.

In Satz 4, Rezetativ für Bass (Gotthold Schwarz), präsentiert sich ein ausdrucksstarker Bassist mit dem „Verachtest du den Reichtum seiner Gnaden.“

Deutscher Bassist: Gotthold Schwarz

Deutscher Bassist: Gotthold Schwarz

1) Mit dem Satz 5 beginnt der zweite Teil der Kantate mit der Alt-Arie: „Erschrecke doch, Du allzu sichere Seele!“ Hier wird versucht, den Sünder wachzurütteln. Die musikalischen Mittel sind weiträumige Melodik – zumal in der obligaten Flöte, aber auch in der Singstimme – und lebhaften Bewegung. Hier punktet der Altus Robin Tysson mit seiner klaren und wortverständlichen Aussage des „Erschreckens..!“ Das Flötenspiel ist ebenso im gleichen Atemzug als vorrtrefflich anzumerken.

Ein zweistrophiger schlichter Choralsatz mit dem „Heut lebst du, heut bekehre dich“ mit der Melodie von: „Vater unser im Himmelreich“ – beschliesst dieser Choral eine wunderschöne Kantate. Mich beeindruckt hier der Monteverdi Chor, wie hinreissend und innig dieser wunderbare Choral vorgetragen wird, ruhig, getragen ein in sich gekehrter Gesang – damit ist die Seele gesanglich gerettet und der Hörer wird davon berührt und eingenommen. Das ist Bachgesang pur und wiederum ein Verdienst von Gardiner, der in diesem Kantatenwerk die gewissen Akzente zum richtigen Zeitpunkt zu setzen weiss, Danke, grandios..!!

Die Kantate BWV 102 ist als das Highlight der gesamten SDG 147 – Einspielung anzusehen, diese Werk hat mich ungemein berührt und wie bereits erwähnt, bei mir das entsprechende Gänsehaut-Erlebnis erzeugt und ich wurde bis zum letzten Schlusston ungemein gefesselt. Und das ist es, was wir immer so an Gardiner, seinem Orchester, seinem Monteverdi-Choir so schätzen und bewundern.

Grüße

Volker

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1) Textauszüge: Alfred Dürr, die Kantaten

Label: Soli Deo Gloria – CD SDG 153 Vol. 20 wird Anfang März 2009 veröffentlicht


Hallo,

noch nicht einmal die Rezensionen der bisherigen SDG-CD’s erstellt und schon kündigt das Label solideogloria die CD „SDG 153, Vol. 20“ für den Anfang März 2009 diese Veröffentlichung an.

 

Cover CD SDG 153 Vol.20 zwei CD's

Cover: CD SDG 153 Vol.20 zwei CD's

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CD-Bestellung über amazon.uk als Partner ab 2. März 2009

Link: http://astore.amazon.co.uk/volsklajsbac-21/detail/B001R77GHU

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Hörproben von SDG 153 Vol.20 nachstehend:

SDG 153 disc 1 –
1. Nimm, was dein ist, und gehe hin BWV 144
– no. 1 Coro
Stream Audio
14. Seht, seht! wie reißt, wie bricht, wie fällt BWV 92
– no. 3 Aria: Tenor soloist: James Oxley
Stream Audio
SDG 153 disc 2 –
1. Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
– BWV 18 no. 1 Sinfonia
Stream Audio
6. Leichtgesinnte Flattergeister BWV 181
– no. 1 Aria: Bass soloist: Stephan Loges
Stream Audio

Play the bit stream tracks with your media player (Real Player).

To get a media player click on the icon below.

Cantatas for Septuagesima

BWV 144 – Nimm, was dein ist, und gehe hin
BWV 84 – Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV 92 – Ich hab in Gottes Herz und Sinn

(recorded: Grote Kerk, Naarden)

Soloists: Miah Persson | Wilke te Brummelstroete
James Oxley | Jonathan Brown

Cantatas for Sexagesima

BWV 18 – Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
BWV 181 – Leichtgesinnte Flattergeister
BWV 126 – Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort

(recorded: Southwell Minster)

Soloists: Gillian Keith | Angharad Gruffydd Jones
Robin Tyson | James Gilchrist | Stephan Loges

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner

Click here for a French Translation of the sleeve notes.

Click here – Gardiner Reisetagebuch in deutscher Fassung

Click here for the English sleeve notes.


© 2009 Soli Deo Gloria, all rights reserved

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Ich freue mich auf diese Neuveröffentlichung – diesmal scheinen ganz neue Gesangs-Solisten in den Kantaten-Werken mitzuwirken und bin ganz gespannt darauf, wie weit es mit ihrer künstlerischen Aussage bestellt ist.

Gruss
Volker

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Bach-Interpret Ewald Kooiman an der Weise-Orgel in Gräfenroda-Thüringen


Hallo an alle Orgelfans,

unvergessen und beliebt bleibt der großartige Bach-Interpret an der Orgel „Ewald Kooiman“ – der leider viel zu früh verstarb, er war gerade dabei, von J.S. Bach die Gesamten Orgelwerke nochmals neu einzuspielen fürs Label “AEOLUS” – zweidrittel der Aufnahmen wurden seit April 2008 an den Silbermann-Orgeln im Elsass aufgenommen, bis der jähe Tod ihn uns aus unserer Mitte riss.

Konzert-Organist Ewald Kooiman Aufnahme während der Einspielung Gesamt-Orgelwerke J.S. Bach im Elsass (Fotorechte Label aeolus.music.com)

Konzert-Organist Ewald Kooiman Aufnahme während der Einspielung Gesamt-Orgelwerke J.S. Bach im Elsass (Fotorechte Label aeolus.music.com)

Beim Stöbern nach weiteren Aufnahmen von Ewald Kooiman wurde ich beim Label querstand (Verlagsgruppe Kamprad) aus Altenburg mit einer bemerkenswerten Aufnahme fündig. Ein Juwel die Weise-Orgel in der St. Laurentiuskirche in Gräfenroda-Thüringen mit all ihren klangtechnischen Möglichkeiten,

CD-Cover: Ewald Kooiman an der Weise-Orgel in Gräfenroda-Thüringen

CD-Cover: Ewald Kooiman an der Weise-Orgel in Gräfenroda-Thüringen

Link zum Label querstand in Altenburg mit umfangreichen Hörproben:

http://www.vkjk.de/shop.html

Ewald Kooimann

Weise-Orgel in Gräfenroda-Thüringen, St. Lautentiuskirche

CD 18,00 €
Bestell-Nr.: VKJK 0517

Die bemerkenswerte CD enthält Orgelwerke von: Johann Peter Kellner, Adrian Junghans und Leonhard Frischmuth. Von den 16 eingespielten Werken handelt es sich dabei gleich bei 11 um Ersteinspielungen. An der dortigen St. Laurentiuskirche amtierte Johann Peter Kellner als Organist, und dieser konnte auf den Orgelneubau durch Weise entscheidenden Einfluss nehmen, so dass mit diesem Instrument eines der seltenen Beispiele vorliegt, daß ein Orgelkomponist sich sein Instrument praktisch massschneidern lassen konnte. Daraus folgt natürlich, dass diese Orgel für die Wiedergabe des Werkes Johann Peter Kellners im speziellen Maße prädestiniert ist. Nach mehreren Umbaumaßnahmen versetzte die erst unlängst abgeschlossene jüngste Restaurierung und Rekonstruktion das Instrument wieder in einen dem Original nahekommenden Zustand.

Wer Interesse an einer schönen Orgeleinspielung von Ewald Kooiman – mit teilweise barocken Orgelwerken – besitzt, wird hier fündig.

Grüsse

Volker

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Label – Soli Deo Gloria – veröffentlicht 2. CD vom Brahms-Zyklus, Symphonie Nr.2


Hallo,

wie heute bekannt gegeben wurde, ist die 2. Brahms-CD – SDG 703 – im Rahmen des Brahms-Zyklus (Symphonie Nr. 2) vom Label: Soli Deo Gloria – Monteverdi.co.uk – veröffentlicht worden. In der Aufnahme gibt es drei Stücke von Schubert für Männerchor: „Der Gesang der Geister über den Wassern“, eine dunkles und atmosphärisches Stück, in dem der Chor begleitet wird von Bratschen, Celli und Kontrabässe, und zusätzlich zwei Lieder orchestriert von Brahms, aus dem Tartarus „und“ Am Schwager Kronos, die ganz im typischen Stil Schubert’s erklingt.

Soli Deo Gloria - 2. CD vom Brahms-Zyklus - SDG 703 - 2. Symphonie

CD Label: Soli Deo Gloria - 2. CD vom Brahms-Zyklus - SDG 703 - 2. Symphonie

Die CD mit Hörprobe kann beim Label: Soli Deo Gloria – Monteverdi.co.uk eingesehen werden.

CD-Bestellung-Link:

http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B001O8C5FU

http://astore.amazon.co.uk/volsklajsbac-21/detail/B001O8C5FU

Link: Zu den Hörproben der CD: http://www.solideogloria.co.uk/shop/listenbrahms2.asp

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Seh- und Hörporbe bei You Tube Brahms 1 Gardiner

Hier die Originalfassung der englischen Web-Seite:

NEW RELEASE NOW AVAILABLE

SDG 703 – BRAHMS SYMPHONY 2

Following on from the phenomenal worldwide success of the first release in the Brahms series, (recently nominated in the orchestral category of the 2009 BBC Music Awards), SDG continues the series with Brahms’ Symphony 2 which sees John Eliot Gardiner and his Orchestre Révolutionnaire et Romantique explore the music of Johannes Brahms.

Importantly, Gardiner has set Brahms‘ symphonies in the context of his own superb and often neglected choral music, and that of the old masters he particularly cherished (Schütz and Bach especially) and of recent heroes of his (Mendelssohn, Schubert and Schumann).

The recordings from this series are drawn from Gardiner’s two-year Brahms and his Antecedents project which not only celebrated Brahms the composer, but traced the roots from which Brahms drew his creative inspiration. No other composer of the 19th century had such a close and informed relationship to music of the past and for this reason, great choral works by composers as varied as Bach, Schütz and Mendelssohn are performed alongside Brahms’ compositions.

Brahms’ dark, deeply personal and moving Alto Rhapsody for alto solo, male chorus and orchestra is included here alongside three choral works by Franz Schubert. In Schubert’s Gesang der Geister über den Wassern D714 (1821) comparisons between the two composers could not be more clear. Brahms draws on the effective example of his beloved Schubert firstly by composing the rhapsody for male chorus and secondly, basing the work upon a poem by Goethe.

The lyrical beauty of Brahms’s Second symphony makes it perhaps the most popular of the four works he composed in this form. The contrast between this symphony and the heroic First is complete, and it is strikingly analogous to the differences between Beethoven’s Fifth and Sixth symphonies.

Inside the same elegant packaging used for the Bach Cantatas CDs, the booklet notes feature an in-depth conversation between John Eliot Gardiner and composer Hugh Wood.

SDG 703 – Brahms Symphony 2 (1 cd) contains:

Brahms – Alto Rhapsody Op.53

Franz Schubert 1797-1828

Gesang der Geister über den Wassern D714 (1821)
Gruppe aus dem Tartarus D583 (1817, arr. Brahms 1871)
An Schwager Kronos D369 (1816, arr. Brahms 1871)

Brahms – Symphony No.2 in D major Op.73 (1877)

I Allegro non troppo
II Adagio non troppo – L’istesso tempo, ma grazioso
III Allegretto grazioso (quasi andantino) –
Presto ma non assai – Tempo I
IV Allegro con spirito

(Recorded live at the Salle Pleyel, Paris)

The Monteverdi Choir | Orchestre Révolutionnaire et Romantique | John Eliot Gardiner

Click here for a French Translation of the sleeve notes.

Click here for a German Translation of the sleeve notes.

Click here for the English sleeve notes.

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Gruss

Volker

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Vorstellung eines kleinen Klassik-Labels: aeolus-music.com – Spezialist für Alte Musik


Hallo,

wenn es sich um kleine, aber bedeutende Label handelt, würdige ich sie gerne in einem eigenständigen Beitrag. Aufmerksam wurde ich auf – AEOLUS – Spezialist für „Alte Musik“ – durch den Tod von Ewald Kooiman, sie hatten das Projekt mit den Gesamt-Einspielungen der Orgelwerke von Johann Sebastian Bach im April 2008 im Elsass an den Silbermann-Orgeln mit Ewald Kooiman begonnen. Die Bestürzung im Hause „AEOLUS“ ist durch den plötzlichen Tod von Kooiman riesengroß, zwei-drittel der Gesamt-Einspielungen von J.S. Bach war vollendet und nun das abruppte Ende.

Organist Peter Van de Velde an der Pierre Schyven Orgel der Kathedrale von Antwerpen

Organist Peter Van de Velde an der Pierre Schyven Orgel der Kathedrale von Antwerpen

Hier brauche ich nicht noch einmal den großen Organisten und Bach-Kenner Ewald Kooiman vorstellen, darüber ist mittlerweise genug geschrieben worden. Mir geht es um AEOLUS, wie sagt man so schön im Volksmund: „Klein aber Fein.“ Genau so stellen sie sich vor, was gibt es da für Köstlichkeiten, fasziniert bin ich von den Orgeleinspielungen, noch jetzt läuft mir ein Schauer über den Rücken, wenn ich an die Orgel-Einspielung als Video-Clip von Peter Van de Velde – denke, er spielt „Mattheus-Final“,

J.S. Bach, BWV 244 „Matthäus-Passion“

Schlusschoral: „Wir setzten uns mit Tränen nieder.“

Titel: Letzter Satz aus „Bach’s Memento“, komponiert für Orgel von Charles-Marie Widor (1844-1937) – an der „Pierre Schyven Orgel“ der Kathedrale von Antwerpen.

Hier ein Video-Clip vom Label AEOLUS mit dem Schluss-Satz aus dem BWV 244: Matthäus-Passion von J.S. Bach, umgearbeitet für Orgel von Charles-Marie Widor (1844-1937).

Fehler
Dieses Video existiert nicht

Ich gebe hier einmal den Seiten-Link für Videoclips und Podcasts bekannt:

http://www.aeolus-music.com/ae_de/more/video_clips_and_podcasts

dabei bitte beachten:

„Die hier gezeigten Video-Clips sind im „wmv“-Format. Das Herunterladen kann aufgrund der Dateigrößen etwas dauern.“

Ebenso grossartig ist die Seite für Alte Musik, was für interessante Einspielungen dort vorhanden sind, lässt einem das Wasser im Munde zusammen laufen..!!

Link: http://www.aeolus-music.com/ae_de/baroque_music

Ein Besuch dieser Seiten ist empfehlenswert und wünsche viel Spass beim Stöbern.

Grüsse

Volker

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Bach-Wissenschaftler und Konzert-Organist Ewald Kooiman verstorben


Hallo,

wieder eine traurige Mitteilung aus der Riege der hervorragenden Bach-Orgel-Interpreten wurde heute bekannt gegeben.

Berühmter Bach-Interpret und Konzert-Organist Ewald Kooiman

Berühmter Bach-Interpret und Konzert-Organist Ewald Kooiman

(Fotorechte: Homepage Ewald Kooiman)

Ewald Kooiman starb am 25. Januar 2009 auf einer Reise in Ägypten an einem Herzstillstand im Alter von 70 Jahren.

Weitergehende Informationen über den nachstehenden Link.

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/

Konzert-Organist Ewald Kooiman Aufnahme während der Einspielung Gesamt-Orgelwerke J.S. Bach im Elsass (Fotorechte Label aeolus.music.com)

Konzert-Organist Ewald Kooiman Aufnahme während der Einspielung Gesamt-Orgelwerke J.S. Bach im Elsass in 2008 (Fotorechte Label aeolus.music.com)


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Eine Hörprobe, eingespielt von Ewald Kooiman . an der Silbermann-Orgel in St. Petri in Freiberg, füge ich bei, es erklingt der Choral von J.S. Bach – BWV 709 „Herr Jesu Christ dich zu uns wend.“

Ewald Kooimann Silbermann-Orgel St. Petri Freiberg Choral-_Herr-Jesu-Christ-dich-zu-uns-wend_J.S.-Bach-BWV-709

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Ein Video von You Tube: Ewald Kooiman spielt J.S. Bach im Elsass..!!

Grüsse

Volker

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Bach-Orgel (Woehl-Orgel) Thomaskirche Leipzig – Orgelchoral: Ein feste Burg


Hallo,

wie einigen bekannt gewesen ist, habe ich am 2. November 2008 in Leipzig eine Vorstellung (Erklärung) zur Bach-Gedächtnis-Orgel – (so wird sie von Bach-Kennern benannt), teilgenommen, als Erbauer dieser Orgel, Fertigstellung zum Bachjahr 2000 – ist die Firma Woehl aus Marburg dafür beauftragt worden.

dieneuewoehl-bach-orgelinderthomaskircheleipzig_img_0951

Foto: Die neue Bach-Orgel in der Thomaskirche Leipzig

Aus diesem Grund möchte ich dem Forum ein kleines Video nicht vorenthalten, an der Bach-Gedächtnis-Orgel ist der Organist Johannes Unger mit dem Choral: „Ein feste Burg ist unser Gott“ zu sehen und zu hören.

Zum Starten in das Video klicken

Orgelführung der Sauer-Orgel in der Thomaskirche, vorgestellt von Johannes Unger mit einem Werk von Max Reger.

Zum Start in das Video klicken

Ein weiteres Video, Titel: „Impressionen aus der Thomaskirche Leipzig, am 2.11.2008 füge ich bei, zu hören ist aus dem Altarraum eine Probe des Magnificat von J.S. Bach.

Zum Start in das Video klicken

Viel Spass, das Klangerlebnis ist nicht so überwältigend – aber es ist eine Möglichkeit im neuen Forum und sollte genutzt werden.

Grüsse

Volker

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Hörproben von den CD’s – Label Soli Deo Gloria – monteverdi


Hallo,

den unten angeführten Link angegeklickt, erfolgt die Verzweigung

zu den Hörproben zur Soli Deo Gloria – Monteverdi-Webseite! Dort die einzelnen CD’s anklicken..!!

Link: http://www.solideogloria.co.uk/shop/index.cfm?CFID=4166904&CFTOKEN=99887542

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Eine CD-Bestellungen über

amazon.uk
Link:
http://astore.amazon.co.uk/volsklajsbac-21?%5Fencoding=UTF8&node=1

o d e r :

amazon.de
Link:
http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21

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Brahms Series:
Brahms Symphony 2
Brahms Symphony 2

£12.99
Brahms Symphony 1
Brahms Symphony 1

£12.99
Bach Cantata Series:

Bach Cantatas Vol. 20
Bach Cantatas Vol. 20

£19.99
Bach Cantatas Vol. 17
Bach Cantatas Vol. 17

£13.25
Bach Cantatas Vol. 5
Bach Cantatas Vol. 5

£19.99
Bach Cantatas Vol. 25
Bach Cantatas Vol. 25

£19.99
Bach Cantatas Vol. 3
Bach Cantatas Vol. 3

£19.99
Bach Cantatas Vol. 27
Bach Cantatas Vol. 27

£19.99
Bach Cantatas Vol. 16
Bach Cantatas Vol. 16

£13.25
Bach Cantatas Vol. 6
Bach Cantatas Vol. 6

£19.99
Bach Cantatas Vol. 23
Bach Cantatas Vol. 23

£19.99
Bach Cantatas Vol. 22
Bach Cantatas Vol. 22

£19.99
Bach Cantatas Vol. 15
Bach Cantatas Vol. 15

£13.25
Bach Cantatas Vol. 7
Bach Cantatas Vol. 7

£19.99
Bach Cantatas Vol. 26
Bach Cantatas Vol. 26

£19.99
Bach Cantatas Vol. 21
Bach Cantatas Vol. 21

£19.99
Bach Cantatas Vol. 19
Bach Cantatas Vol. 19

£19.99
Bach Cantatas Vol. 14
Bach Cantatas Vol. 14

£13.25
Bach Cantatas Vol. 10
Bach Cantatas Vol. 10

£19.99
Bach Cantatas Vol. 24
Bach Cantatas Vol. 24

£19.99
Bach Cantatas Vol. 8
Bach Cantatas Vol. 8

£19.99
Bach Cantatas Vol. 1
Bach Cantatas Vol. 1

£19.99
Other Releases / Other Products:
Pilgrimage to Santiago
Pilgrimage to Santiago

£13.25
SDG On the Night
SDG On the Night

only available here
£10.00
Bach Cantatas - Alles mit Gott
Bach Cantatas – Alles mit Gott

£12.99


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CD – Die Orgel der Pfarrkirche St. Nikolaus in Arnsberg-Rumbeck


Hallo,

heute möchte ich eine bemerkenswerte Orgel-CD vorstellen, die in der „Pfarrkirche St. Nikolaus Rumbeck“ an der dortigen historischen „Hinrich Klausing-Orgel“ eingespielt wurde.

 

Foto: Pfarrkirche St. Nikolaus Rumbeck (Fotorechte: Pastoralverbund Oeventrop / Rumbeck)    

 

Foto: Historische Hinrich Klausing-Orgel (Fotorechte: Pastoralverbund Oeventrop / Rumbeck)


Angaben zur Hinrich Klausing-Orgel:


Die Orgel der Pfarrkirche St. Nikolaus wurde m Zuge der Barockisierung der Klosterkirche im Jahre 1700 vollendet. 

 

 

 

Hinrich Klausing aus Herford verwendete für seinen Neubau jedoch Teile einer älteren Orgel, sodass das Instrument heute Pfeifen enthält, die bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts zurückreichen. Das ursprünglich einmanualige Instrument wurde 1830 durch Engelbert Ahmer um ein zweites Manualwerk und ein kleines selbstständiges Pedalwerk erweitert.    

Nach mehreren Umbauten konnte das Instrument in den Jahren 2005/2006 durch die Orgelbauwerkstatt Gebrüder Hillebrand, Altwarmbüchen (Hannover), restauriert werden. Heute klingt die Orgel wieder wie zur Zeit der Erbauung in einer modifiziert mitteltönigen Stimmung und weist eine nach dem Vorbild Klausings rekonstruierte Keilbalganlage zur Windversorgung auf. Sie ist damit prädestiniert für die Aufführung alter Musik.

 

Disposition der Hinrich Klausing-Orgel:    

Zur größeren Ansicht in das jeweilige Foto klicken..!!

 

 

 




(Urheberrechte für Fotos und Textquelle: Pastoralverbund Oeventrop / Rumbeck)


Ausführliche Informationen zur Historie der Kirche St. Nikolaus und der Hinrich Klausing-Orgel in Arnsberg-Rumbeck sind über den folgenden Link zu erhalten:    

http://www.oeventrop-katholisch.de/mediapool/4/40165/data/booklet_rumbeck.pdf

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Angaben und Hinweise zur Orgel-CD, eingespielt an der Hinrich Klausing-Orgel in Rumbeck in 2008:    

 

Zur größeren Ansicht in das jeweilige Foto klicken..!!

Cover der CD-Einspielung

In der CD enthaltenen Orgelwerke aus der Barockzeit:

Organist Mark Ehlert (Meschede), Dekanatskirchenmusiker, und der Initiator des Projektes, der Rumbecker Organist Thomas Niemand, stellten in der Pfarrkirche St. Nikolaus ihre neue CD „Rumbecker Abendmusiken“ vor.

Sie spielten freie und choralgebundene Orgelwerke des Barock. Damit gaben sie den Zuhörern einen Einblick in die Klangmöglichkeiten der Hinrich-Klausing-Orgel.

Die Hörproben sind 

unter dem nachstehenden jeweiligen Link erreichbar..!!

Link: 

music_display_on_website-icon_v46684973_   1. 04-titel-04-heinrich-scheidemann-um-1596-1663-_praambulum-in-d_-2_40-min

 

 

music_display_on_website-icon_v46684973_     2. 14-titel-14-js-bach-1685-1750-_wer-nur-den-lieben-gott-lasst-walten_-choral-bwv-642-01_59-min

 

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Die CD ist für 12 €

zu beziehen beim Organisten Thomas Niemand
e-mail: faniemand@t-online.de
oder telefonisch: 02931 / 4361
oder mit Post an folgende Anschrift:

Thomas Niemand
Auf dem Lüsenberg 49
59821 Arnsberg

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Meine Anmerkung zu der vorgestellten Orgel-CD:

deutlich heraushörbar sind an dieser klangschönen Barock-Orgel die feinen Nuancen der Orgelwerke aus der Barockzeit zu erkennen und kann sie nur wärmstens empfehlen. Diese CD-Einspielung bietet sich als ein besonderes Weihnachtsgeschenk für Klassikfreunde an, die Orgelmusik aus der Barockzeit in ihrem Besitz nicht missen möchten.

Mein besonderer Dank gilt dem Organisten Thomas Niemand, der es mir erlaubte, Hörproben dem Forum zur Verfügung zu stellen. Ich wünsche allen viel Spass beim Erwerb der CD und beim Hören der herrlichen Barockmusik.

Gruss
Volker

 

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Rezension-Besprechung: CD’s von SDG 147 – Vol.5 veröffentlicht vom Label: SDG – Monteverdi im Oktober 2008


Hallo,

meine Rezension von SDG 147, Vol. 5 / CD eins; Aufführungsort: Christkirche in Rendsburg

Cover: SDG 147, Vol. 5 / zwei CD’s

Kantaten für den achten Sonntag nach Trinitatis

BWV 178 – Wo Gott der Herr nicht bei uns hält
BWV 136 – Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz
BWV 45 – Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

(Aufführungsort: 13/08/2000 Christkirche, Rendsburg)

Soloists: Robin Tyson; Altus
Christoph Genz; Tenor | Brindley Sherratt; Bass


Aufführungsort: Christkirche Rendsburg (Fotorechte: http://www.die-netzwerkstatt.de)

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Click here Gardiners-Reisetagebuch

for a German Translation of the sleeve notes.

Hier klicken zur „Meinungsäußerung“ von Jane Rogers, Bratsche
zur SDG 147 Vol. 5


oder bei amazon.de“

und amazon.uk (England)

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Rezension
CD eins SDG 147, Vol. 5

Kantate: BWV 178„Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ (für den 8. Sonntag nach Trinitatis)

Das Werk ist eine Choral-Kantate und erfuhr am 20. Juli 1724 seine erste Aufführung. Das zugrunde gelegte Kirchenlied ist eine Nachgliederung des 124. Psalms durch Justus Jonas (1524).

Der Eingangschor: „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ des 1. Satzes verkörpert den von Bach bevorzugten Typus des eröffnenden Choralchorsatzes: In einen thematisch selbständigen Orchestersatz ist der vom Chor vorgetragene Choral zeilenweise eingefügt. Die Liedweise liegt im Sopran verstärkt durch ein Horn.

Ein kontropunktisches Meisterwerk ist der Choral, Satz 2, „Was Menschenkraft und -witz anfäht“, dieses gelingt dem Monteverdi Choir entsprechend umzusetzten.

Der 3. Satz lebt von dem beschwingt herrlich anzuhörenden BC und Violinen – der Bassist Brindley Sherratt glänzt durch ein starkes Stimmvolumen mit der Bass-Arie: „Gleichwie die wilden Meereswellen“ ein vortrefflicher Bass, der die Wellenbewegung gesanglich vortrefflich umzusetzen weiß.


Bass: Brindley Sherratt (Fotorechte Staatsoper Hamburg)

Gut anzuhören ist das Orchester im 6. Satz für Tenor als Arie: „Schweig, schweig nur, taumelnde Vernunft!“ ebenso präsentiert sich der Tenor: Christoph Genz.


Nuanciert gesungen wird der schlichte vierstimmige Schluss-Choral im 7. Satz: „Die Feind sind in all in deiner Hand.“


Kantate:
BWV 136 – „Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz“ (für den 8. Sonntag nach Trinitatis)

In der überlieferten Fassung entstammt dieses Werk dem ersten Leipziger Kantatenjahrgang Bachs und wurde am 18. Juli 1725 erstmals aufgeführt. Verschiedene Anzeichen des Quellenbefundes lassen jedoch vermuten, dass Bach dabei auf früher Komponiertes zurückgegriffen hat.

Der Eingangschor „Erforsche mich Gott“ hat die Form einer weitläufigen Fuge. Zwei gleichthematische Chorfugenkomplexe werden durch Instrumentalpartien umrahmt und voneinander abgegrenzt. Ein Horn präsentiert zu Beginn des Ritornells das Hauptthema und ist auch im weiteren Verlauf des Satzes selbständig geführt. Beschwingt in seiner unnachahmlicher Art singt der Monteverdi Choir den 1. Satz.

Der 3. Satz mit der Alt-Arie „Es kommt ein Tag“, gesungen von Robin Tyson, wird mit obligater Oboe d’amore begleitet, und besitzt eine ausdrucksvolle Figuration, die mich sehr angesprochen hat.

Der 5. Satz „Uns treffen zwar der Sünden Flecken“ mit dem Arien-Duett für Tenor: (Christoph Genz); und Bass: (Brindley Sherratt); überzeugen in dem Duett mit einem harmonischen Gesang und werden durch ein beeindruckendes Violinspiel unterstützt.

Im 6. Satz „Dein Blut der edle Saft“, ein schlichter vierstimmiger Schlußchoral nach der Melodie „Auf meinen lieben Gott“, beschließt dieses Kantatenwerk.

Kantate: BWV 45 – „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ (für den 8. Sonntag nach Trinitatis)

Diese Prunk-Kantate wurde für den 11. August 1726 geschrieben und gehört zu jenen Werken, deren Texte demselben Jahrgang entstammen wie die Kantaten des Vetters von J.S. Bach, dem Meininger Kapellmeister „Johann Ludwig Bach.“

Der großartige Eingangs-Choral – „Es ist dir gesagt, Mensch“, ist wieder eines jener Beispiele, wie Bach vielgestaltig und beeindruckend aus einem einzigen Thema ein gewaltiges Klangvolumen entwickeln hat. Es ist für mich das Herzstück dieser Kantate und wird von dem fantastischen Monteverdi Choir entsprechend umgesetzt, die Beschwingtheit und Freude des Musizierens und Singens überträgt sich spontan auf den Zuhörer, das ist reine Bach-Kultur vom Feinsten..!!

Diese überschwengliche Musizierform setzt sich im 3. Satz mit der Arie für Tenor: (Christoph Genz) – „Weiß ich Gottes Rechte“, entsprechend fort. Ein vortreffliches Orchester weiß klanglich zu überzeugen und hat in dem Tenor einen vorzüglichen Vortragenden.

Ein orchestrales Feuerwerk wird am Anfang von Satz 4„Es werden viel zu mir sagen“ – zu Gehör gebracht, spritzig, beschwingt phrasierend, präsentiert sich das Spitzenorchester und finden mit dem Bass-Vortrag – ((Brindley Sherratt); einen genialen Partner.

Es folgt ein inniger 5. Satz – Arie für Alt: (Robin Tyson) „Wer Gott bekennt aus wahrem Herzensgrund“ wird in Begleitung der Flöte und BC zu einem weiteren Prunkstück. Der Altus-Gesang gelingt entsprechend der trostvollen Text-Aussage in bewundernswerter Weise – perfekt.

Der gelöst klingende Schlusschoral im 7. Satz: – „Gib dass ich tu mit Fleiß“ – beendet ein großartig zu bennendes Kantatenwerk. Ruhig und getragen singt der Monteverdi-Choir in bewegender Manier diesen wunderbaren Choral.

Fazit:
Die Kantate BWV 45 ist der Höhepunkt dieser SDG-Veröffentlichung von CD eins. Wieder zu bewundern, wie Gardiner in diesem Bach-Werk die entsprechenden Akzente zu setzen weiß, Orchester, Sänger und Gesangs-Solisten werden von ihm dementsprechend herausgefordert und erzielen so gemeinsam eine vortreffliche Werks-Wiedergabe.

Grüsse
Volker

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Teil 2, Besuch der Brandenburgische Konzerte I, III, IV, im Johann-Sebastian-Bach-Saal, Köthen am 5.9.2008


Hallo zusammen,

nach dem beeindruckenden Konzert vom Vormittag, das kaum noch zu toppen möglich erscheint, waren wir sehr gespannt, was sich in dem schönen neuen „Johann-Sebastian-Bach-Saal“ am Abend des gleichen Tages ergeben würde.

Flyer mit Programm im Johann-Sebastian-Bach-Saal am Abend

Foto: Der neue Johann-Sebastian-Saal in Köthen (© Copyright V.Hege)

Auch in dieser Veranstaltung wurde wiederum eine Programm-Änderung in der Abfolge vorgenommen. Es erklang zum Anfang das Brandenburgische Konzert Nr. II, F-Dur, BWV 1047. Wie bereits am Vormittag, saß Gardiner am Rand des Podiums und war als Hörer und nicht als Aktiver tätig.

Foto: Johann-Sebastian-Saal, Köthen, Blick auf das Podium vor Konzertbeginn (© Copyright V.Hege)

Dieses Werk lebt von der Spannung mit der Besetzung einer Trompete. Der erste Satz ist lebhaft und man hört sofort die Dominanz der Trompete. Der Satz ist nicht umsonst einer der beliebtesten Sätze der Barockmusik. Auf dieses Werk habe ich mich am meisten gefreut und wurde nicht enttäuscht, Im Gegenteil, es wurde eine Wiedergabe auf allerhöchstem Welt-Niveau, den Trompetenpart meisterte ein Juwel unter der Trompetengilde „Neil Brough“ absolut perfekt, was in seinen Lungen steckt, um diesen virtuosen Part vortragen zu können, grenzt fast ans menschenunmögliche, von der Statur her besitzt er alle Bedingungen um das umsetzen zu können und das meistert er mit Bravour; zumal Gardiner ihm hier ein sehr schnelles Tempi vorgegeben hat. Das gleiche Tempo wurde in den folgenden zwei Sätzen beibehalten und wurde zu einem glanzvollen Festtags-Schmaus.

Orchester und Trompeter bildeten eine perfekt Einheit und haben einen wunderschönen Konzertbeginn hingelegt, der den Besucher auf das Kommende erwartungsfroh einstimmte.
Nach den drei Sätzen brach tosender Jubel und Applaus aus und ein sichtlich erschöpfter Weltklasse-Trompeter und ein perfekt abgestimmtes und aufspielendes Orchester genossen in vollen Zügen den wohlverdienten Lohn. Der Sir stand enthusiastisch applaudierend am Rand des Podiums und grinste freudig über das ganze Gesicht.

Das ist Barock- (Bachmusik) vom Feinsten und bedeutete für mich ein vorweggenommener Höhepunkt des Abends. Schade, das hätte ich gerne als Schlusswerk gehört, – denn dazu komme ich noch, – dass Brandenburgische Konzert Nr. I war nicht der Rausschmeisser, wie es eigentlich angedacht gewesen war..!!


Foto: Frenetischer Jubel nach dem Brandenburgischen Konzert Nr. 2, BWV 1047, mit der überragenden Vorstellung des Trompeten-Virtuosen: „Neil Brough“, im Bild rechts außen. Links daneben Prof. Michael Niesemann, Oboe und Rachel Bekett, Flöte, im Brandenburgischen Konzert Nr. II, BWV 1047 (© Copyright V.Hege)

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Das Folge-Werk, Brandenburgische Konzert Nr. IV, G-Dur, BWV 1049 wurde zu einem Glanzpart für die Violonistin „Kati Debretzeni“ hier ist der Violine hochvirtuose Solo-Läufe zugewiesen. Was sie wunderbar technisch auf höchstem Level vortrug, klanglich habe ich etwas an ihrer Geige zu bemängeln, sie hat nicht den warmen barocken Klang, den ich sonst so bei den Baroque Soloists bewundere,

Foto: Die Streichergruppe, zweite von links: Kati Debretzeni wurde mit ihrem virtuosen Violin-Solo-Part gefeiert.
(© Copyright V.Hege)

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Ein weiterer Höhepunkt erfolgte anschließend mit dem „Lamento“ von Johann Chrisoph Bach (1642-1703), „Ach dass ich Wassers gnug hätte“ mit Clare Wilinson, Alt. Hier nahm der Sir wieder seinen Chefposten ein und spornte mit seinem Dirigat alle Beteiligten wieder zu einer Glanzleistung an.

Johann Christoph Bach, der Eisenacher Organist, Hof-Cembalist und Onkel zweiten Grades von Johann Sebastian, vertont den Propheten Jeremia mit schmerzlich-empfindsamen Lautmalereien. Mit Schlichtheit und mit einer mehr als bewundernswerten Gesangs-Ästhetik, vermag in diesem Lamento Clare Wilkinson restlos zu überzeugen. Das Wühlen von Geige, Bratschen und Continuo in den untersten Registern beim ach so grimmigen Zorn des Herrn – wird überwältigend dargeboten. Leichte Probleme bekommt die Mezzo-Sopranistin in den unteren Lagen, da könnte im Stimmvolumen zugelegt werden, aber die geringe Raumgrösse war hier ihr Vorteil, sie muss in den letzten Reihen mit ihrem Stimmvolumen angekommen sein.
Freudiger, frenetischer Schluss-Applaus bekundete wiederum, dass der Besucher mit dieser Aufführung mehr als zufrieden war.

Foto: Wiederum eine vortreffliche Vorstellung im Lamento durch Clare Wilkinson, Alt (© Copyright V.Hege)

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Das von mir mit Spannung erwartete Schlussspektakel mit dem wunderschönen Brandenburgischen Konzert Nr. I, F-Dur, BWV 1046, in der Besetzung mit Hörnern, wurde fast zum Fiasko. Schon nach dem Wiederbetreten des Podiums nach dem zuvor gehörten Lamento, geriet Sir Gardiner heftig ins Straucheln, er muss eine Stufe des Podiums verfehlt haben und konnte sich glücklicherweise am Cembalo schützend abstützen und einen heftigen Sturz vermeiden. Einmalig in seiner Art, überspielte er diese für ihn glücklich verlaufenen Situation, mit einer fast tänzerischen Schau-Sondereinlage und das Publikum dankte es ihm mit einem Sonderapplaus. Rührend konnte ich sehen, wie der Oboist Michael Niesemann sich sofort um den Sir kümmerte und nach seinem Befinden sich erkundigte.

Das war schon ein heftiger Beginn und setzte sich fort nach dem Einsetzen der ersten Tönen im Brandenburgischen Konzert Nr. I. Ungläubig schüttelte ich den Kopf, die Misstöne der Hörner waren zum Anfang unüberhörbar, was zum Teufel hat den Sir geritten, so eine für mich gesehene wundersame Interpretation der Hörner dem Publikum vorzusetzen? Für mich war die junge Anneke Scott und Gavin Edwards mit dem virtuosen und sensiblen Part für das Horn an diesem Abend überfordert. In dem weiteren Werk wurden sehr laute trompetenhafte Töne – das Orchester wurde schrecklich übertönt -, zum letzten Hallali geblasen, es war fast jazzige Musik. Ich konnte beobachten, dass die Geigerin Kati Debretzeni ob dieses Spektakels ein süss-säuerliches Gesicht bekam und das Publikum vor mir ungläubig darüber den Kopf schüttelten. Das grenzte fast an Jahrmarkts-Töne, leider, gerade dieses Werk bedarf eines sensiblen Spiels des Horns und dann so etwas…!!

Wenn dieses Konzert am Anfang zur Aufführung gestanden hätte, wäre ich dafür dankbar gewesen, es sollte wohl ein Highlight des Abends werden mit der Jazz-Einlage. So ist der sonst so wunderbare Gesamt-Eindruck des Abends ein wenig geschmälert worden und bekam einen faden Beigeschmack. Hier sehnte ich mich als Rausschmeisser-Musik nach dem Brandenburgischen Konzert Nr. II mit dem Star-Trompeter „Neil Brough“, da hätte die Halle Kopf gestanden, aber so..!!??

Foto: Gavin Edwards, Horn, links im Bild (© Copyright V.Hege)

Foto: links im Bild die junge Hornistin: Anneke Scott (© Copyright V.Hege)
Ich stelle hier allen Lesern einen Vidoe-Link von jpc zur Verfügung mit dem Anfang des Brandenburgischen Konzertes Nr. I, gespielt von dem Freiburger Barockorchster im Spiegelsaal Köthen, da hört sich das Waldhorn gediegener an. Zum Starten des Videos muss das seitenverkehrte Dreieck angeklickt werden, die Ladezeit dauert ein wenig, bitte Geduld !!

Link: http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/6944511/iampartner/seinfo

Im Anhang füge ich ein Video vom 1. Brandenburgischen Konzert vom Label: solideogloria / monteverdi.co.uk bei, das während des Bachfestes 2008 in Köthen im Bachsaal entstanden ist.

© Videorechte: Label: http://www.solideogloria.co.uk/

Video: 1. Brandenburgische Konzert, Gardiner, Bachfest 2008 Köthen, Bachsaal

Trotz des für mich gesehenen Missgeschick mit dem Werk I, waren es zwei wunderbare Konzerte mit den Baroque Soloists und dem wunderbaren Gesang des Mezzo-Sopran: Clare Wilkinson. Der schönste Rahmen war einfach der Spiegelsaal, die Intimität des Raumes und Nähe zum stehenden Orchester, das umwerfende Zusammenspiel der großartig aufgelegten Instrumentalisten war einmalig und haftet weiterhin, was will man mehr…!!

Grüsse an alle

Volker

P-S. Wenn jeweils in das Foto geklickt wird, erscheint eine gesonderte Vergrößerung des Bildes !!

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Teil 1, Besuch der Brandenburgische Konzerte III, V, VI, im Spiegelsaal-Schloss-Köthen am 5.9.2008


Hallo,

nach dem Bericht von @Barbara, mit dem Besuch der Johannes Passion, welches wir bewusst ausgelassen haben, beginne ich mit Teil 1, den Brandenburgischen Konzerten im Spiegelsaal Köthen.

Nach der Aufführung der Johannes Passion als Eröffnungskonzert in St. Jakob am Mittwoch, 3.9.2008, im Rahmen der 22. Bachwoche Köthen, war für Gardiner ein freier Tag angesetzt, den wir zur Anfahrt genutzt haben.

Flyer vom Programm im Spiegelsaal

Foto: Das Köthener Schloss mit Spiegelsaal (© Copyright V.Hege)

Im Vorfeld war für mich die Splittung der zu hörenden Brandenburgischen Konzerte von Interesse, was mag Gardiner dazu bewogen haben, in seinem 1. Konzert die Werke III, V und VI im Spiegelsaal aufzuführen.

Das dritte und sechste Brandenburgische Konzert folgen der Form einer italienischen Ouvertüre aus Konzertsatz, langsamem Mittelsatz und Tanz, während das fünfte Brandenburgisch Konzert eine kleine Gruppe von Soloinstrumenten einem Streichorchester gegenübergestellt ist und repräsentieren damit die modernere Form eines „Concerto grosso“ hier ist der Schlusssatz ein Fugati mit einer voll ausgebauten Fuge.

Somit kann die Erklärung wohl auf der Hand liegen, das 3. Und 6. Brandenburgische Konzert sind in ihrer Kompositionsart identisch und bilden eine Einheit und wurden in einer Abänderung in der Programmabfolge als Schlusswerke nach der wiedergegebenen Kantate, aufgeführt.

Das 5. Brandenburgische Konzert weicht in der Kompositionsform von den vorgenannten Werken ab und ist als ein Kontrast-Werk in das Programm aufgenommen worden und als erstes Werk aufgeführt worden.

Als eine willkommene Bereicherung und Abrundung des Programms ist als ein „Juwel“ die Kantate, BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“ für Alt-Solo, in das Programm integriert worden.

Diese drei Brandenburgischen Konzertveranstaltungen von Gardiner, Monteverdi Choir und English Baroque Soloists hatten einen immensen Zuspruch und waren nach kurzer Zeit restlos ausverkauft.

Voller Vorfreude betraten wir den historischen Spiegelsaal und waren glücklich, in der ersten Reihe, hautnah am Orchester unsere Plätze vorzufinden. Die Sicht und das unmittelbare Geschehen spielte sich direkt vor uns ab, etwas störend die Enge des Sitzens in den Bänken aber das wurde durch die optimalen Bedingungen des vorgenannten mehr als wett gemacht.

Foto: Der Spiegelsaal, Schloss Köthen, links die Büste von J.S. Bach (© Copyright V.Hege)

Es erklang Kammermusik der feinsten englischen Art, virtuoses Orchester untereinander anspornend und bestens aufeinander abgestimmt, war es ein fulminantes Erlebnis, diesem Ausnahme-Orchester zuzuhören und das unter den gestrengen Blicken von J.S. Bach als Büste im Hintergrund des Cembalos. Er hätte an der Musizierfreude und das großartige Können aller Beteiligten seine helle Freude gehabt.

Foto: J.S.Bach-Büste, eine Kopie, die 1895 vom Leipziger Bildhauer; Carl Seffner; geschaffen wurde.
(© Copyright V.Hege)


Verwundert nahmen wir zu Kenntnis, dass der Sir die Protagonisten alleine die Brandenburgischen Konzerte vortragen lies, er hatte in der 1. Reihe seinen Sitzplatz eingenommen und verfolgte anhand eines vor ihm stehenden – niedrig eingestellten Pultes mit der darauf liegenden Partitur -, schmunzelnd, den Kopf im Takte wiegend, das Geschehen. Nach dem ersten Schluss-Akkord sprang er überglücklich als erster auf und rief in den Raum: „Bravi“, so entfesselt, beseelt und begeistert habe ich Gardiner noch nie in einem Konzert erlebt.


Foto: Begeisterter Sir Gardiner sitzend und zuhörend..!! (© Copyright V.Hege)


Schon nach dem Einsetzen des ersten Taktes kam die Intimität des Spiegelsaales voll zur Geltung und übertrug sich spontan auf die Zuhörer. Das war überirdische Musik, die nicht mehr zu toppen war, die Hörer waren schier aus dem Häuschen und mehr als begeistert. Das Niveau aller zu Gehör gebrachten Brandenburgischen Konzerte war auf dem gleichen künstlerischen Level und entsprachen einem Kunstgenuss auf höchster Ebene und wusste den Zuhörer mehr als zu begeistern.

Foto: The English Baroque Soloists, am Cello der überragende Danny Yeadon. (© Copyright V.Hege)

Eine ebenso fantastische Wiedergabe erfolgte zwischendurch mit der Kantate, BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust.“ Hier lies es sich der Sir nicht nehmen und übernahm sein geliebtes Dirigat.

Das für Alt-Solo gespickte Werk wurde von einer Könnerin ersten Grades, mit Namen Clare Wilkinson, Mezzo-Sopran, vorgetragen. Ihr Stimmvolumen war optimal für diesen prächtigen Spiegelsaal, ihre Ausdrucksform und Gesangsvortrag war erhebend schön, in einem schönen roten langen Kleid war sie nicht zu übersehen und zu überhören, hier war sie der Mittelpunkt und wusste es durch ihre Gesangs-Kultur prächtig zu untermauern. Sie trug eine Perlenkette und so war es dementsprechend bildlich gesehen ein Perlengesang „per Excellence“ ein wunderschöner Kantaten-Vortrag, der sehr zu Herzen ging. Überglücklich nahm Gardiner sie am Ende an die Hand mit dem Bewusstsein, eine großartige Ausnahmesängerin in seinen Reihen zu haben.


Foto: Clare Wilkinson, Mezzo-Sopran, überzeugende Sangeskunst (© Copyright V.Hege)

Es gibt bei YouTube eine wunderbare Altus-Arie vom BWV 170 „Vergnügte Ruh“ von Andreas Scholl gesungen, sie ist unter Herreweghe veröffentlicht worden. Es ist ein fantastischer Altus-Gesang zu hören.

Link: http://de.youtube.com/profile_video_blog?sid=42B00DB5A1191AE6&id=FF04EBF8E01C6987


Der Schlussapplaus nach der Veranstaltung war entsprechend überwältigend, mit Standing Ovatione waren die Besucher überglücklich, es war eine Veranstaltung, die aufgrund der Intimität des Raumes und der Nähe zum grandiosen Orchester alle gepackt hatte. Es war ein Konzerterlebnis, wie man es in diesem Rahmen nur sehr selten erleben kann, so etwas bietet Köthen mit seinem rührigen Spiegelsaal und weiß alle in seinen Bann zu ziehen, hier ist der Geist von J.S. Bach spürbar, und das wurde von den Ausführenden in diesem Sinne entsprechend grandios umgesetzt.
Was will man als Hörer und Konzert-Besucher mehr verlangen…!!

Im Anhang füge ich zwei Videos von Brandenburgischen Konzerten vom Label: solideogloria / monteverdi.co.uk bei, die während des Bachfestes 2008 in Köthen-Spiegelsaal und Bachsaal entstanden sind.

© Videorechte: Label: http://www.solideogloria.co.uk/

Video: 3. Brandenburgische Konzert, Gardiner, Bachfest 2008 Köthen, Spiegelsaal

Video: 6. Brandenburgische Konzert, Gardiner, Bachfest 2008 Köthen, Spiegelsaal


Grüsse

Volker

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Vom Label – Soli Deo Gloria – Brahms-Symphonie Nr.1 – CD Neuveröffentlichung


Hallo,

eine erste Neuveröffentlichung für alle Brahms-Freunde gibt es vom Label: „Soli Deo Gloria“ / „monteverdi.uk“ mit Brahms, Symphonie Nr. 1, sie liegt vor als SDG 702 – CD.

1 Brahms-CD als SDG 702 veröffentlicht !

Brahms – Begräbnisgesang, Op. 13

Mendelssohn – Mitten wir in Leben sind Op. 23

Brahms – Schicksalslied, Op. 54

Brahms – Symphony no.1 in c minor, Op. 68

(recorded: London & Paris)

The Monteverdi Choir | Orchestre Révolutionnaire et Romantique | John Eliot Gardiner

Weitere Informationen zu der CD :als PDF-Information in „Deutsch“ herunter zu laden !

Click here for a German Translation of the sleeve notes.

Zur CD-Bestellung den nachstehenden Link anklicken

Link: amazon-Partner-Seite

Hör- und Sehprobe von You Tube nachstehend:

Grüsse

Volker

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Hörprobe BWV 1128 – Wo Gott der Herr nicht bei uns hält


Hallo,

ich möchte noch einmal auf eine Orgel-Hörprobe vom BWV 1128 „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ hinweisen.

Bei dem Werk, von dem bislang nur die ersten fünf Takte bekannt waren, handelt es sich um eine Fantasie über den Choral „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“.

“ H ö r p r o b e “ vom BWV 1128

Link:

zur Hörprobe des BWV 1128 „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“. mp3

Link: für “ c p o „

Eine empfehlenswerte CD-Einspielung von Prof. Weinberger ist bei cpo erschienen !

0761203740321

Grüsse
Volker

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Sensationsfund von J.S. Bach durch die Uni Halle


Hallo,

Musikwissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben eine Orgelkomposition von Johann Sebastian Bach entdeckt. Bei dem Werk, von dem bislang nur die ersten fünf Takte bekannt waren, handelt es sich um eine Fantasie über den Choral „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“.



Obiges Foto: Auszug aus Wilhelm Rusts Abschrift der Orgelkomposition Johann Sebastian Bachs, Beginn der Fantasie. (
Foto: ULB Halle )

Die Komposition liegt in Form einer Abschrift des ehemaligen Leipziger Thomaskantors Wilhelm Rust in der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) in Halle vor. Die ULB ersteigerte vor wenigen Wochen einen Teilnachlass von Rust.

Entdeckt haben die Komposition nun Dr. Michael Pacholke und Stephan Blaut, die an der Hallischen Händelausgabe arbeiten. Diese kritische Gesamtausgabe ist als Drittmittelprojekt in das Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) integriert. Pacholke und Blaut hatten zusammen mit Dr. Kathrin Eberl-Ruf von der MLU den Erwerb des Nachlasses von Willhelm Rust angeregt. Ein Leipziger Auktionshaus hatte ihn zur Versteigerung angeboten. „Bei der Durchsicht bin ich dann auf ein Stück von Bach gestoßen, das ich nicht kannte. Damit begann die Recherche“, berichtet der Musikwissenschaftler Stephan Blaut.

„Die Entdeckung bereichert unser Wissen um das Frühwerk Johann Sebastian Bachs in beträchtlichem Maße und schenkt der Musikwelt eine großartige Komposition in einer in Bachs Oeuvre seltenen Gattung der Orgelmusik“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Hirschmann vom Institut für Musik der MLU. „Aufgrund seiner Dimensionen und seiner beeindruckenden kompositorischen Gestaltung wird der Fund sicher mit Freude Aufnahme sowohl bei der Fachwelt als auch bei den Liebhabern der Musik Bachs finden“, ergänzt Stephan Blaut.

„Ich kann unsere Musikwissenschaftler zu diesem Fund nur herzlich beglückwünschen“, sagt Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, Rektor der Martin-Luther-Universität. „Zusammen mit der Universitäts- und Landesbibliothek haben sie Beachtliches geleistet.“

Zum ganzen Artikel hier klicken !


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Zum Hörbeispiel:

Orgel-Hörbeispiel des BWV 1128 Wo Gott der Herr nicht bei uns hält..!!
Link

https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2009/04/bwv-1128-fur-orgel_-wo-gott-der-herr-nic.mp3

Grüsse

Volker

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Download Shop für klassische Musik startet bei DG – Deutsche Grammophon


Hallo,

Die Deutsche Grammophon (DG) stellt ihr einmaliges Archiv an klassischer Musik ins Netz und bietet dieses zum Download an. Die DG ist damit laut Presse-Mitteilung das erste grosse Klassiklabel, das seinen Kunden einen derartigen Service anbietet.

Link: http://www2.ham.deutschegrammophon.com/home

Mit dieser “Musik-Boutique” erfülle die DG den Wunsch der Konsumenten nach einem Online-Portal mit Full-Service-Angebot. Zur Auswahl stehen “2.400 komplette Alben in maximaler MP3-Qualität. Mit einer Bitrate von 320 Kilobit pro Sekunde (kbps) ist die Audioqualität nicht von der einer CD zu unterscheiden und übertrifft bei weitem den üblichen Download-Standard von 128 – 192 kbps”, rührt die Deutsche Grammophon die Werbetrommel in eigener Sache.

Alle Titel werden ohne Digital Rights Management (DRM) angeboten. Die heruntergeladenen Dateien lassen sich auf allen MP3-Playern abspielen. Das Herunterladen eines Einzeltitels kostet rund 1,29 Euro, ein ganzes Album zwischen 10,99 Euro und 11,99 Euro.

(Quelle: http://www.boerse-express.com)

Ich habe einmal ein Beispiel rausgesucht:

Dialogue Cantatas
Selig ist der Mann, der die Anfechtung
erduldet, BWV 57
Tritt auf die Glaubensbahn, BWV 152
Ich geh und suche mit Verlangen, BWV 49
Thomas Quasthoff
Dorothea Röschmann
Mitglieder des RIAS-Kammerchor
Berlin · Berliner Barock Solisten
Rainer Kussmaul

CD Thomas Quasthoff; “Dialog Bach” bei jpc 17,99 €

Als Download bei der Deutschen Grammophon als Album 11,99 €

Link zum Download:

http://www2.ham.deutschegrammophon.com/cat/result?ART_ID=QUATH

Grüße

Volker

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CD’s vom Label „SDG-Monteverdi“


Ich veröffentliche hier eine Anlistung der SDG-CDs vom “Label Monteverdi.co.uk” nach Datum der Veröffentlichung ! Weitere Link-Angaben zum Reisetagebuch von Sir John Eliot Gardiner und Meinungsäußerungen der Künstler und Solisten, sowie zum “Cantatafinder.” Eine Verlinkung zu den Hörproben ist ebenfalls hinterlegt!

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CD im amazon aStore: Volume 1: London

    • The Feast of St. John the Baptist
      • BWV 167, “Ihr Menschen, ruhmet Gottes Liebe”
      • BWV 7, “Christ unser Herr zum Jordan kam”
      • BWV 30, “Freue dich, erloste Schar”
    • 1st Sunday after Trinity
      • BWV 75, “Die Elenden sollen essen”
      • BWV 20, “O Ewigkeit, du Donnerwort”
      • BWV 39, “Brich dem Hungrigen dein Brot”
    • Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
    • Cantatafinder
    • Hörprobe SDG 101 Vol. 1
    • Click here Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes of this cd.
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CD im amazon aStore: Volume 8: Bremen & Santiago

  • 15th Sunday after Trinity
    • BWV 138, “Warum betrubst du dich, mein Herz”
    • BWV 99, “Was Gott tut, das is wohlgetan”
    • BWV 51, “Jauchzet Gott in allen Landen!”
    • BWV 100, “Was Gott tut, das is wohlgetan”
  • Cantatas for the 16th Sunday after Trinity
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CD im amazon aStore: Volume 24: Altenburg & Warwick

    • 3rd Sunday after Easter
      • BWV 12, “Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen”
      • BWV 103, “Ihr werdet weinen und heulen”
      • BWV 146, “Wir mussen durch viel Trubsal in das Reich Gottes eingehen”
    • 4th Sunday after Easter
      • BWV 166, “Wo gehest du hin?”
      • BWV 108, “Es ist euch gut, dass ich hingehe”
      • BWV 117, “Sei Lob und Ehr dem hochsten Gut”
    • Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
    • Cantatafinder
    • Hörprobe SDG 107, Vol. 24
    • Click here Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes of this cd.
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  1. CD im amazon aStore: Volume 10: Potsdam & Wittenberg
    • 19th Sunday after Trinity
      • BWV 48, “Ich elender Mensch, wer wird mich erlosen”
      • BWV 5, “Wo soll ich fliehen hin”
      • BWV 56, “Ich will den Kreuzstab gerne tragen”
    • 25th Sunday after Trinity
      • BWV 90, “Es reisset euch ein schrecklich Ende”
    • Cantatas for the Feast of the Reformation
      • BWV 79, “Gott der Herr ist Sonn und Schild”
      • BWV 80, “Ein feste Burg ist unser Gott”
    • Occasion Unspecified
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  1. CD im amazon aStore: Volume 14: New York
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  1. CD im amazon aStore: Volume 19: Greenwich & Romsey
    • 2nd Sunday after Epiphany
      • BWV 155, “Mein Gott, wie lang, ach lange?”
      • BWV 3, “Ach Gott, wie manches Herzeleid I”
      • BWV 13, “Meine Seufzer, meine Tranen”
    • 4th Sunday after Epiphany
      • BWV 81, “Jesus schlaft, was soll ich hoffen?”
      • BWV 14, “War Gott nicht mit uns diese Zeit”
    • 24th Sunday after Trinity
      • BWV 26, “Ach wie fluchtig, ach wie nichtig”
    • Motet BWV 227, “Jesu, meine Freude”
    • Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
    • Cantatafinder
    • Hörprobe SDG 115, Vol. 19
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  1. CD im amazon aStore: Volume 21: Cambridge & Norfolk
    • Quinquagesima
      • BWV 22, “Jesus nahm zu sich die Zwolfe”
      • BWV 23, “Du wahrer Gott und Davids Sohn”
      • BWV 127, “Herr Jesu Christ, wahr’ Mensch und Gott”
      • BWV 159, “Sehet! Wir gehn hinauf gen Jerusalem”
    • Palm Sunday/Annunciation
      • BWV 182, “Himmelskonig, sei willkommen”
    • 3rd Sunday in Lent, “Oculi
      • BWV 54, “Widerstehe doch der Sunde”
    • Feast of the Annunciation
      • BWV 1, “Wie schon leuchtet der Morgenstern”
    • Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
    • Cantatafinder
    • Hörprobe SDG 118, Vol. 21
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  1. CD im amazon aStore: Volume 26: Long Melford
    • Whit Sunday
      • BWV 34, “O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe”
      • BWV 59, “Wer mich liebet, der wird mein Wort halten I”
      • BWV 68, “Also hat Gott die Welt geliebt”
      • BWV 74, “Wer mich liebet, der wird mein Wort halten II”
      • BWV 172, “Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten!”
      • BWV 173, “Erhohtes Fleisch und Blut”
      • BWV 174, “Ich liebe den Hochsten von ganzem Gemute”
    • Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
    • Cantatafinder
    • Hörprobe SDG 121, Vol. 26
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  1. CD im amazon aStore: Volume 7: Abbaye d’Ambronay & Bremen
    • 14th Sunday after Trinity
      • BWV 25, “Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe”
      • BWV 78, “Jesu, der du meine Seele”
      • BWV 17, “Wer Dank opfert, der preiset mich”
  2. Feast of St. Michael and All Angels
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  1. CD im amazon aStore: Volume 15: New York
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  1. CD im amazon aStore: Volume 22: Eisenach
    • Easter Sunday
      • BWV 4, “Christ lag in Todesbanden”
      • BWV 31, “Der Himmel lacht! die Erde jubliliert”
    • Easter Monday
      • BWV 66, “Erfreut euch, ihr Herzen”
      • BWV 6, “Bleib bei uns, denn es will Abend werden”
    • Easter Tuesday
      • BWV 134, “Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiss”
      • BWV 145, “Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergotzen”
    • Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
    • Cantatafinder
    • Hörprobe SDG 128, Vol. 22
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  • CD im amazon aStore: Volume 6: Köthen & Frankfurt

  • Cantatas for the Twelfth Sunday Trinity
    BWV 69a – Lobe den Herrn, meine Seele
    BWV 137 – Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren
    BWV 35 – Geist und Seele wird verwirret

  • Cantata for the Thirteenth Sunday Trinity

BWV 77 – Du sollt Gott, deinen Herren, lieben
BWV 164 – Ihr, die ihr euch von Christo nennet
BWV 33 – Allein zu dir, Herr Jesu Christ

  • Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
    Cantatafinder

    Hörprobe SDG 134,
    Vol. 6
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    CD im amazon aStore: Volume 16: New York

    • Motet:

    • BWV 225 – Singet dem Herrn ein neues Lied

    • Cantatas for Sunday after Christmas Day

    BWV 152 – Tritt auf die Glaubensbahn
    BWV 122 – Das neugeborne Kindelein
    BWV 28 – Gottlob! nun geht das Jahr zu Ende

    • Cantata for New Year’s Day

    BWV 190 – Singet dem Herrn ein neues Lied!

    Reisetagebuch, Meinungsäußerungen
    Cantatafinder

    Hörprobe SDG 137,
    Vol. 16

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    Bach Cantatas Vol. 3

    CD im amazon aStore: Bach Cantatas SDG 141 Vol. 3

    SDG 141 Volume 3 (2 cds) contains:

    Cantatas for the Fourth Sunday after Trinity

    BWV 24 – Ein ungefärbt Gemüte
    BWV 185 – Barmherziges Herze der ewigen Liebe
    BWV 177 – Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ

    (recorded: Tewkesbury Abbey)

    Soloists: Magdalena Kozená | Nathalie Stutzmann
    Paul Agnew | Nicolas Teste

    Cantatas for the Fifth Sunday after Trinity

    BWV 71 – Gott ist mein König
    BWV 131 – Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir
    BWV 93 – Wer nur den lieben Gott lässt walten
    BWV 88 – Siehe, ich will viel Fischer aussenden

    (recorded: Blasiuskirche, Mühlhausen)

    Soloists: Joanne Lunn | William Towers
    Kobie van Rensburg | Peter Harvey

    The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

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    Meinungsäußerungen
    Cantatafinder
    Hörprobe SDG 141, Vol. 3

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    Bach Cantatas Vol. 27

    CD im amazon aStore: Bach Cantatas SDG 138 Vol. 27

    SDG 138 Volume 27 (2 cds) contains:

    BWV 1048 – Brandenburg Concerto No.3

    Cantatas for Whit Tuesday

    BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht
    BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen

    (recorded: Holy Trinity, Blythburgh)

    Soloists: Lisa Larsson | Nathalie Stutzmann
    Christoph Genz | Stephen Loges

    Cantatas for Trinity Sunday

    BWV 194 – Höchsterwünschtes Freudenfest
    BWV 176 – Es ist ein trotzig und verzagt Ding
    BWV 165 – O heil’ges Geist- und Wasserbad
    BWV 129 – Gelobet sei der Herr, mein Gott

    (recorded: St Magnus Cathedral, Kirkwall)

    Soloists: Ruth Holton | Daniel Taylor
    Paul Agnew | Peter Harvey

    The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

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    Meinungsäußerungen
    Cantatafinder

    Hörprobe SDG 138, Vol. 27

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    SDG 144 Volume 25 (2 cds) contains:

    SDG144 Cantatas for the Fifth Sunday after Easter

    BWV 86 – Wahrlich, wahrlich, ich sage euch
    BWV 87 – Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen
    BWV 97 – In allen meinen Taten

    (recorded: Dresden)

    Soloists: Katharine Fuge | Robin Tyson
    Steve Davislim | Stephen Loges

    Cantatas for the Sunday after Ascension Day

    BWV 44 – Sie werden euch in den Bann tun I
    BWV 150 – Nach dir, Herr, verlanget mich
    BWV 183 – Sie werden euch in den Bann tun II
    Fürchte dich nicht – Johann Christoph Bach

    (recorded: Sherborne)

    Soloists: Joanne Lunn | Daniel Taylor
    Paul Agnew | Panajotis Iconomou

    The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

    CD im amazon aStore: Bach Cantatas SDG 144 Vol. 25

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    Meinungsäußerungen über den
    Cantatafinder

    Hörprobe SDG 144, Vol. 25

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    SDG 147 / Volume 5 / (2 cds) contains:

    SDG147 Cantatas for the Eighth Sunday after Trinity

    BWV 178 – Wo Gott der Herr nicht bei uns hält
    BWV 136 – Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz
    BWV 45 – Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

    (recorded: 13/08/2000 Christkirche, Rendsburg)

    Soloists: Robin Tyson
    Christoph Genz | Brindley Sherratt

    Cantatas for the Tenth Sunday after Trinity

    BWV 46 – Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei
    BWV 101 – Nimm von uns Herr, du treuer Gott
    BWV 102 – Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben!

    (recorded: 27/08/2000 Braunschweig Cathedral)

    Soloists: Joanne Lunn | Daniel Taylor
    Christoph Genz | Gotthold Schwarz

    The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner


    CD im amazon aStore:
    Bach Cantatas SDG 147 Vol. 5


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    Meinungsäußerungen über den

    Cantatafinder

    Hörprobe SDG 147, Vol. 5

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    SDG 150 Volume 17 (2 cds) contains:

    SDG150 Cantatas for New Year’s Day

    BWV 143 – Lobe den Herrn, meine Seele II
    BWV 41 – Jesu, nun sei gepreiset
    BWV 16 – Herr Gott, dich loben wir
    BWV 171 – Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm

    (recorded: 1 & 2 January 2000 – Gethsemanekirche, Berlin)

    Soloists: Ruth Holton | Lucy Ballard
    Charles Humphries | James Gilchrist | Peter Harvey

    Cantatas for the Sunday after New Year

    BWV 153 – Schau, lieber Gott, wie meine Feind
    BWV 58 – Ach Gott, wie manches Herzeleid II

    (recorded: 1 & 2 January 2000 Gethsemanekirche, Berlin)

    Soloists: Sally Bruce Payne
    James Gilchrist | Peter Harvey

    The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner


    CD im amazon aStore: Bach Cantatas SDG 150 Vol. 17


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    Link: Meinungsäußerungen der Künstler über den Cantatafinder


    Hörproben von SDG 150 Vol. 17

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    SDG 153 Volume 20 (2 cds) contains:

    SDG153 Cantatas for Septuagesima

    BWV 144 – Nimm, was dein ist, und gehe hin
    BWV 84 – Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
    BWV 92 – Ich hab in Gottes Herz und Sinn

    (recorded: Grote Kerk, Naarden)

    Soloists: Miah Persson | Wilke te Brummelstroete
    James Oxley | Jonathan Brown

    Cantatas for Sexagesima

    BWV 18 – Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
    BWV 181 – Leichtgesinnte Flattergeister
    BWV 126 – Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort

    (recorded: Southwell Minster)

    Soloists: Gillian Keith | Angharad Gruffydd Jones
    Robin Tyson | James Gilchrist | Stephan Loges

    The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

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    CD im amazon.uk – aStore: Bach Cantatas SDG 153 Vol. 20

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    Hörproben von SDG 153 Vol. 20

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