Archiv der Kategorie: J. Brahms – Ein Deutsches Requiem

Johannes Brahms: „Ein deutsches Requiem op. 45“

Johannes Brahms: „Ein deutsches Requiem op. 45“

 

Johannes Brahms:  – „Ein deutsches Requiem op. 45

Johannes Brahms: (* 7. Mai 1833 in Hamburg; † 3. April 1897 in Wien) war ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent. Seine Kompositionen werden vorwiegend der Hochromantik zugeordnet; durch die Einbeziehung barocker und klassischer Formen gehen sie aber über diese hinaus. Brahms gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte.

Unter einem Requiem versteht man gemeinhin die Liturgie der Totenmesse der katholischen Kirche bzw. kirchenmusikalische Kompositionen zum Totengedenken. Der im evangelisch-lutherischen Hamburg groß gewordene Brahms orientierte sich bei der Auswahl seiner Texte nicht am traditionellen Kanon des Requiems als Totenmesse, sondern wählte aus Texten des Alten und Neuen Testamentes in der Fassung der Lutherbibel vor allem solche aus, in denen der Trost der Hinterbliebenen im Mittelpunkt steht.

Brahms zeigte dabei, wie vertraut er mit den Bibeltexten und Psalmen war, und gestaltete sein Deutsches Requiem nicht als Trauermusik, sondern zum Trost derer, „die da Leid tragen“, also als eine von Ernst, Würde und Zuversicht getragene Musik für die Lebenden. Der kirchenmusikalischen Gattung des Requiems kann und soll das Werk deshalb nicht gerecht werden; von der Anlage – vor allem der Besetzung – her kann man es eher als Oratorium bezeichnen, wenn auch die dramatische Komponente fehlt. In der Textabfolge knüpft es am ehesten an die evangelische Motette früherer Zeiten an. Einer genauen Einordnung in eine musikalische Gattung verschließt sich das Werk, ähnlich wie Händels Messiah, mit dem es auch die Textauswahl zur Auferstehung der Toten gemeinsam hat.

Besetzung:

Gesang: Solo-Sopran, Solo-Bariton und vierstimmiger Chor.

Orchester: zwei Flöten, Piccoloflöte, zwei Oboen, zwei Klarinetten in A und B, zwei Fagotte, Kontrafagott ad libitum, vier Hörner, zwei Trompeten, drei Posaunen, Tuba, Pauken, zwei Harfen (unisono), Streicher, Orgel ad libitum.

Als das Deutsche Requiem am Karfreitag des Jahres 1868 im Bremer Dom uraufgeführt wird, ist Johannes Brahms 35 Jahre alt. Die Aufführung wird ein bahnbrechender Erfolg für den jungen Komponisten.

Mit dem Gedanken, eine Trauermusik zu komponieren, trug sich Brahms bereits seit 1859. In dieser Zeit steht er noch unter dem Eindruck des Todes seines väterlichen Freundes und künstlerischen Mentors Robert Schumann, der nach schwerer Geisteskrankheit 1856 in Bonn verstarb. Schumann verkörperte für Brahms das Bild des genialen Künstlers schlechthin. Doch erst der Tod der geliebten Mutter im Jahre 1865 wurde zum direkten Auslöser für die Komposition des Werks.

Doch ist das Deutsche Requiem keine Totenmesse im Sinne der lateinischen kirchenmusikalischen Tradition. Ihm geht es nicht um ein Komponieren entlang der katholischen Liturgie, wie das bei den großen Requiemvertonungen des 19. Jahrhunderts der Fall war, wie etwa bei Verdi oder Dvorak. Brahms nahm sich die Freiheit, die ihm entsprechenden Texte aus dem Alten und Neuen Testament selbst auszuwählen. Einer kirchlichen Dogmatik, auch einer protestantischen, wollte er sich nicht unterwerfen. Brahms verzichtet auf die traditionellen Bilder von der Erlösung durch Christus am Tag des Jüngsten Gerichts. Anstelle dessen setzt er den zentralen Gedanken von Trauer, Trost und Hoffnung – eine Hinwendung zum Diesseits. Es gilt, der Toten zu gedenken und die Lebenden zu trösten. „Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden“ – der erste Satz nach Worten aus der Bergpredigt ist gleichsam das Motto, das über dem ganzen Werk steht.

Nicht zuletzt der Blick des Komponisten über konfessionelle Grenzen hinaus auf den Ernst der letzten Dinge, auf das menschlich Wesentliche, hat bewirkt, dass das Deutsche Requiem seinen Weg in die Herzen der Menschen gefunden hat und einen festen Platz in unserer Musikkultur einnimmt.

Ausführende:

Iwona Sobotka (Sopran) und Andrè Schuen (Bariton).
MDR SINFONIEORCHESTER

MDR-Rundfunkchor
Dirigent Risto Joost
Aufzeichnung aus der Frauenkirche in Dresden am 25.11.2017
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Johannes Brahms: „A German Requiem op. 45“

Johannes Brahms (born May 7, 1833 in Hamburg, † April 3, 1897 in Vienna) was a German composer, pianist and conductor. His compositions are mainly attributed to the high romantic; but by incorporating baroque and classical forms, they go beyond them. Brahms is considered one of the most important composers in music history.

A requiem is commonly understood to mean the liturgy of the funeral mass of the Catholic Church or church music compositions to commemorate the dead. Brahms, who had grown up in Protestant-Lutheran Hamburg, did not follow the traditional canon of the requiem as the funeral mass when choosing his texts, but selected texts from the Old and New Testaments in the version of the Luther Bible especially those in which the comfort of the bereaved the focus is on.

Brahms showed how familiar he was with the Bible texts and psalms, and designed his German Requiem not as funeral music, but as a consolation for those who „suffer because of it“, that is, a music carried by gravity, dignity and confidence for the living. Therefore, the work can not and should not do justice to the church music genre of the Requiem; From the plant – above all the occupation – one can call it rather oratorio, although the dramatic component is missing. In the text sequence, it most closely resembles the evangelical motet of former times. An exact classification into a musical genre closes the work, similar to Handel’s Messiah, with which it also has the text selection for the resurrection of the dead in common.

Occupation:

Vocals: solo soprano, solo baritone and four-part choir.

Orchestra: two flutes, piccolo, two oboes, two clarinets in A and B, two bassoons, contrabassoon ad libitum, four horns, two trumpets, three trombones, tuba, timpani, two harps (unison), strings, organ ad libitum.

When the German Requiem premieres on Good Friday of 1868 in the Bremen Cathedral, Johannes Brahms is 35 years old. The performance will be a groundbreaking success for the young composer.

Brahms had been involved with the idea of ​​composing a funeral music since 1859. During this time he is still under the impression of the death of his paternal friend and artistic mentor Robert Schumann, who died after severe mental illness in 1856 in Bonn. Schumann embodied for Brahms the image of the ingenious artist par excellence. But it was only the death of her beloved mother in 1865 that became the direct trigger for the composition of the work.

But the German Requiem is not a funeral mass in the sense of the Latin church music tradition. He is not concerned with composing along the Catholic liturgy, as was the case with the great requiem settings of the nineteenth century, such as Verdi or Dvorak. Brahms took the liberty to select the texts corresponding to him from the Old and New Testament. He did not want to submit to ecclesiastical dogmatics, even Protestant ones. Brahms abandons the traditional images of Christ’s redemption on the Day of Judgment. Instead, he sets the central idea of ​​grief, consolation and hope – a turn to this world. It is important to remember the dead and comfort the living. „Blessed are they that bear grief, for they are to be comforted“ – the first sentence of words from the Sermon on the Mount is, as it were, the motto that stands above the whole work.

Last but not least, the composer’s view beyond denominational boundaries to the seriousness of the last things, to the human essentials, has caused the German Requiem to find its way into people’s hearts and occupy a firm place in our musical culture.

Performed by:

Iwona Sobotka (soprano) and Andrè Schuen (baritone).
MDR SINFONIE ORCHESTRA
Conductor Risto Joost
Recording from the Frauenkirche in Dresden on 25.11.2017
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Bemerkenswerte CD-Veröffentlichungen im Februar und März 2012 von Brahms und J.S. Bach

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Das Jahr 2012 bietet bereits für die ersten drei Monate bemerkenswerte CD-Neuveröffentlichungen die ich nachstehend aufführe..!!

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SDG 706 Brahms "Ein deutsches Requiem"

Vom Label monteverdi co.uk wird Anfang März 2012 die CD SDG 706 veröffentlicht..!!

Johannes Brahms „Ein Deutsches Requiem“

J.E. Gardiner, Orchester Revolutionnaire & Romantique,

Monteverdi Choir – Johannes Brahms (Komponist) | Format: Audio CD

Erscheinungsdatum: Anfang März 2012

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Eine Bestellung der CD SDG 706 – >>>  h i e r  <<

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U.a. enthalten: Heinrich Schütz: Wie lieblich sind deine Wohnungen SWV 29;
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Selig sind die Toten SWV 391 Künstler: Katherine Fuge, Matthew Brook, Monteverdi Choir, Orchestre Revolutionnaire et Romantique, Leitung: John Eliot Gardiner
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       PDF-Werkbeschreibung :  J. Brahms “Ein deutsches Requiem”
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RIAS-Archiv Bach Kantaten

Etwas für Nostalgiker..!!

RIAS-Archiv präsentiert eine 9 CD-Box
mit Erstveröffentlichungenden historisch ersten Versuch
einer Gesamteinspielung der Bach-Kantaten 
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Für jeden, der sich für die Geschichte der Bach-Interpretation und für die Linien des kulturellen Wiederaufbaus in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg interessiert, sind die Aufnahmen in dieser CD-Box eine bedeutende Bereicherung. Karl Ristenpart baute ab 1946 die Chor- und Orchesterarbeit des RIAS Berlin auf und leitete den RIAS Kammerchor und das RIAS Kammerorchester. Mit diesen Ensembles und aufstrebenden jungen Sängern wie Dietrich Fischer-Dieskau, Helmut Krebs und Agnes Giebel planten Karl Ristenpart und Elsa Schiller, die damalige Leiterin der RIAS Musikabteilung, ab 1947 eine Gesamteinspielung aller Bach-Kantaten. Das Projekt konnte allerdings nicht vollständig verwirklicht werden.
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Die heute noch im RIAS-Archiv vorhandenen 29 Kantaten dokumentieren ein auch aus heutiger Sicht zukunftsweisendes Bach-Ideal: durch die kleine Besetzung erscheint die Musik transparent und strukturell deutlich, die Sänger kooperieren klar artikulierend mit den Instrumentalisten. Durch diese Interpretation, die sich von aller Monumentalität frei macht, wurde die spätere historische Aufführungspraxis ästhetisch vorbereitet.
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Die CD-Box zu beziehen – >>  h i e r  <<
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Gustav Leonhardt

 Die Musikwelt trauert um Gustav Leonhardt, der am 16. Januar 2012 verstarb.
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Er war einer der renommiertesten Cembalo- und Orgelspieler der Welt und galt als einer der größten Spezialisten für Alte Musik überhaupt.
In seiner über 50jährigen Karriere entstanden zahlreiche hochkarätige Aufnahmen für die Label dhm, seon und Vivarte, von denen eine Auswahl in dieser Gustav Leonhardt-Edition erscheinen. Neben berühmten Solo-Einspielungen wie den legendären Goldberg-Variationen und Bachs Orgel- und Cembalowerken enthält die Edition Aufnahmen mit Sigiswald Kuijken, Frans Brüggen, Anner Bylsma, dem Leonhardt-Consort und Harry van der Kamp. (Der Inhalt der Edition ist identisch mit der vergriffenen Jubiläums-Edition zum 80. Geburtstag Leonhardts.)
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15 CDs Gustav Leonhardt Bach-Werke

 Diese limitierte 15 CD-Edition gibt eine Rückschau auf das vielfältige musikalische Schaffen eines außergewöhnlichen Künstlers, dessen zentraler Focus auf der Interpretation von Alter Musik lag und immer noch liegt. Zeugnis davon geben mehr als 180 Aufnahmen, von denen eine repräsentative Auswahl in dieser Jubiläums-Edition enthalten. Das ausführliche Booklet beinhaltet ein Interview mit Gustav Leonhardt und einen Überblick über sein Schaffen.
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  • Gustav Leonhardt – The Edition
  • 15 CDs Bach-Werke
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  • Die CD zu beziehen – >>  h i e r <<

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Ein Schnäppchen unter den vorgestellten CD-Veröffentlichungen nachstehend als eine Gesamt-Box (153 CDs) mit folgendem Inhalts-Auszug – unvollständig….

153 CDs The Complete Bach-Edition von Teldec

 Das legendäre Teldec-Gesamtwerk

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Bachs komplette Werke, interpretiert von weltbekannten Interpreten auf historischen Instrumenten, stellt eines der ehrgeizigsten Projekte in der Geschichte der Musikaufzeichnung dar. Das Gesamtwerk enthält alle Kompositionen, die die moderne Forschung als gesichert von Johann Sebastian Bach ansieht. Überall dort, wo Bach umfangreiche Änderungen an Werken vornahm, um sie an die Anforderungen späterer Auf­führungen anzupassen, wurden auch die alternativen Versionen beigefügt.

Unvollendete Werke wurden hinzugefügt, wenn ihr musikalischer Gehalt es rechtfertigte, außer sie bestanden nur aus einigen wenigen Zeilen. Ebenfalls enthalten sind einige Rekonstruktionen verlorengegangener Kompositionen und schließlich auch einige Werke, die zwar nicht zweifelsfrei J. S. Bach zugeordnet werden können, die aber so untrennbar mit Bachs Namen verbunden und so vertraut sind, dass ihr Fehlen bedauerlich gewesen wäre. Der Inhalt ist über weite Strecken interpretatorisch erstklassig.

Teldec-Bach-Gesamtwerk

Exklusiv bei – >>  j p c  <<

Kantaten BWV 1-14, 16-52, 54-117, 119-140, 143-159, 161-188,
190-215
+Geistliche Vokalwerke: Johannes-Passion BWV 245;Weihnachtsoratorium BWV 248;Osteroratorium BWV 249;Matthäus-Passion
BWV 244;Magnificats BWV 243 / 243a;Messen BWV 232-236;Psalm 51
BWV 1083;Sancti BWV 237-240;Motetten BWV 118, 225-230;
Choräle BWV 250-438, 500a, 1084, 1089, 1122-1126;Schemellis Gesangbuch (Ausz.);Quodlibet BWV 524;Notenbüchlein für AM
Bach
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+Orgelwerke: Konzerte BWV 592-597;Präludien & Fugen BWV 535,
536, 539, 541, 543-560, 566;Choräle BWV 419, 552, 559-718, 720, 721,
724-731, 735-743, 747, 749, 750, 758, 762, 763, 765, 766, 768, 769a,
770, 802-805, 863, 868, 1090-1120;Duette BWV 802-805;Harmonisches Labyrinth BWV 591;Fantasien BWV 537, 542, 552a, 561-563,
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570-572, 574-579, 1121;Passacaglia BWV 582;Pastorale BWV 590;
Pedal-Exercitium BWV 598;Präludien BWV 552, 568, 569;Sonaten
Sonaten BWV 525-530;Toccaten & Fugen BWV 538, 540, 565;Toccata
Toccata BWV 564;Trio BWV 583;Triosonaten BWV 525-530
+Cembalowerke: Inventionen & Sinfonias BWV 772-801;Englische
Suiten BWV 806-811;Französische Suiten BWV 812-817, 818a,
819, 821;Trio BWV 814a;Menuette BWV 841-843 (für WF Bach)
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Weitere umfangreiche Angaben zum Inhalt auf der jpc-Seite.
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Preis: 299,99 € 
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für 153 CDs
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—————————————————————————————————————————————————–Grüße

Volker

Label SDG-monteverdi.uk veröffentlicht in Kürze die CD-SDG 706 „Ein deutsches Requiem“ von Brahms

Cover: SDG 706 - Brahms "Ein Deutsches Requiem"

Hallo SDG-Freunde !

Im Februar 2012 erscheint bei dem Label „monteverdi.uk“ von

Johannes Brahms „Ein deutsches Requiem“

unter dem Titel: SDG 706.

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Zwei wichtigen Menschen in Johannes Brahms‘ Leben gilt das „deutsche Requiem“: der Mutter und dem väterlichen Freund Robert Schumann. Brahms hatte mit dem Gedanken gespielt, das Requiem bereits zur Schumann-Gedenkfeier in Bonn aufzuführen. Jedoch bekam er es nicht fertig; außerdem standen dem Unstimmigkeiten mit dem Freund Joseph Joachim im Wege.

Dann starb Brahms’ Mutter, und das führte zu einer Umstellung seiner Kompositionspläne – der nachkomponierte 5. Satz „Ihr habt nun Traurigkeit“ ist das ganz persönliche Totengedenken des liebenden Sohnes. Übrigens fand die Erstaufführung des vollständigen Opus 45 am 18. Februar 1869 in Leipzig statt.

Johannes Brahms (1833-1897)

*) Bis das Requiem zu der Form fand, wie wir sie heute kennen, ging viel Zeit ins Land. Albert Dietrich, mit dem Brahms sein Leben lang befreundet war, verfolgte die Spur des Trauermarschs, der schließlich den Charakter des zweiten Satzes bestimmte, zurück bis zu einem Werk für zwei Klaviere von 1854 (dem Jahr von Schumanns Selbstmordversuch), das zur unvollständigen Skizze einer geplanten Symphonie wurde. Brahms’ Biograph Max Kalbeck behauptete (ohne hinreichende Beweise), ein viersätziges Chorwerk sei bereits 1861 vorhanden gewesen. Die ersten drei Sätze des Werks, das wir kennen, wurden zwar am 1. Dezember 1867 in Wien aufgeführt, hatten jedoch aus verschiedenen Gründen – Unzulänglichkeiten des Vortrags, der lutherische Charakter des Werks – keinen Erfolg. Die eigentliche Premiere war die Aufführung von sechs der später insgesamt sieben Sätze im Bremer Dom am 10. April 1868. Der fehlende fünfte Satz wurde für die vollständige Erstaufführung in Leipzig am 18. Februar 1869 hinzugefügt. Eine zweite Leipziger Aufführung im Jahr 1873 begründete Brahms’ dauerhaftes Ansehen in dieser Stadt, und 1876 war das Requiem an den verschiedensten Orten mindestens neunundsiebzig Mal aufgeführt worden, am 2. April 1873 auch in London. Brahms’ internationaler Ruhm ist in hohem Maße diesem Werk zu verdanken.

Die CD-Einspielung erfolgte im Kalender-Jahr 2008 mit dem „Monteverdi Choir“ und dem „Orchestre Révolutionnaire et Romantique unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner.

Eine PDF-Einleitung zum „Deutschen Requiem“, erstellt von Hugh Wood, füge ich bei.

       PDF-Werkbeschreibung :  J. Brahms „Ein deutsches Requiem“

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Cover: Brahms Gardiner CD von 1991

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Eine CD-Einspielung von Gardiner aus 1991 kann über mein Partner-Shop bereits bezogen werden..!!

Link:  http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B00000413E

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*) Text-Auszug: Hugh Wood, 2011

Übersetzung: Gudrun Meier

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YouTube: Brahms „Ein deutsches Requiem“ KKL Lucerne, 15 March 2008
Krassimira Stoyanova
Michael Volle, Conductor: Mariss Jansons
Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

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Grüße

Volker

Zwei Konzert-Ankündigungen für Leipzig und Herford-CANTart-Festival

Zwei Konzerte für Leipzig und Herford möchte ich im Blog bekannt geben:

Nikolaikirche Leipzig

Samstag, 20. November 2010 um 17:00 Uhr

Nikolaikirche Leipzig

JOHANNES BRAHMS
EIN DEUTSCHES REQUIEM

BACHCHOR LEIPZIG  –  CHOR 89

Viktorija Kaminskaite – Sopran, Daniel Ochoa – Bariton

FESTIVALORCHESTER LEIPZIG –
Leitung: JÜRGEN WOLF

Aufführung mit 350 Mitwirkenden!

Karten zu 15 Euro (ermässigt 10 Euro) am Büchertisch der Nikolaikirche, bei der Musikalienhandlung Oelsner
und allen Vorverkaufsstellen, Abendkasse ab 16.30 Uhr

www.bachchor-leipzig.de

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Kantaten-Gottesdienst in Herford:

CANTart Bach-Kantate in der Münster Kirche in Herford-OWL

Der nächste Termin im Rahmen des „CANTart-Festivals“ in Herford ist ein
Kantaten-Gottesdienst in der „Münster Kirche – Herford“ / OWL

am Sonntag, 14. November 2010 um 10:00 Uhr.

Zur Aufführung gelangt die

Bach-Kantate, BWV 82

„Ich habe genug.“

Diese Kantate (von 1727) wurde vermutlich von J.S. Bach 1731 in Leipzig umgearbeitet als Solo-Kantate für Sopran. Die Besetzung ist anspruchslos: Eine einzige Singstimme wird von einem Streicherensemble mit Continuo sowie einer Oboe begleitet, die in der e-moll-Fassung der hohen Lage wegen durch eine Querflöte ersetzt wurde.

CANTart Kantaten-Gottesdienstim Münster Herford

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Grüße

Volker