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Konzertbericht vom Klangvokalfestival in der Probsteikirche Dortmund


Konzertbericht vom Klangvokalfestival in der Probsteikirche Dortmund

Am vergangenen Donnerstagabend fand im Rahmen das Klangvokalfestivals in der Dortmunder Probsteikirche ein Konzert unter dem Titel „Wege zu Bach“ statt, dessen Schwerpunkt Motetten von J.S. Bach und Komponisten mit einem Bezug zur venezianischen Musikszene bildeten.

Propsteikirche in Dortmund

                                     Propsteikirche in Dortmund

Der Grund, warum ich trotz sehr stressiger Woche abends noch nach Dortmund fuhr, um dabei zu sein, war eine Sternstunde im November letzten Jahres, als das hier auch aufführende Ensemble Pygmalion die Essener Philharmonie besuchte und neben anderen Bach`schen Motetten und Kantaten Werken die eher selten gehörte Kantate BWV 190 „Singet dem Herrn ein neues Lied“. Die Balance aus schwunghafter Spritzigkeit, Präzision und Strahlkraft auf der einen, aber auch den für die Bach´schen Werke so charakteristischen Tiefgang auf der anderen Seite, mit der dieses noch junge Ensemble unter seinem künstlerischen Leiter Raphael Pichon die Werke auf die Bühne brannte, ließ mich alten Gardiner-Fan schwer beeindruckt zurück.

Countenor und Dirigent Raphaël Pichon (*1984) gründete 2005 das Ensemble Pygmalion.

Countenor und Dirigent Raphaël Pichon (*1984) gründete 2005 das Ensemble Pygmalion.

Und so organisierte ich mir noch eines der letzten verfügbaren Tickets im vorderen Teil der Probsteikirche und fand mich in Reihe 2 wieder, was doppelt interessant war: Einerseits stand Pichon etwa in meiner Höhe im Mittelgang, so dass ich seine Mimik und Gestik beim Leiten des Konzerts exzellent sehen konnte. Andererseits war die Erfahrung neu, den Klang der Stimmen zu hören, kurz bevor er sich wirklich ausbreitet, was so in etwa ab Reihe 6 der Fall gewesen sein dürfte.

Das Programm bestand nun also aus:

Hans Leo Hassler (1564 – 1612)

„Cantate Domino“ zu zwölf Stimmen

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

„Lobet den Herrn“ BWV 230

Vincenzo Bertulosi (ca. 1550 – 1608)

„Osculetor meo“ zu sieben Stimmen

Johann Sebastian Bach

„Komm, Jesu komm“ zu acht Stimmen BWV 229

„Jesu meine Freude“ zu fünf Stimmen BWV 227

Nach der Pause:

Johann Sebastian Bach

„Komm, o Tod du Schlafes Bruder“ BWV 56-5

(Die dann an dieser Stelle angekündigte Arie „Vergiss mein nicht, mein allerliebster Gott“ entfiel)

„Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“ zu acht Stimmen BWV sup.159

(Die an dieser Stelle angekündigte Wiederholung des Chorals „Komm, o Tod..“ entfiel ebenfalls)

„Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ zu acht Stimmen BWV 226

Giovanni Gabrieli (1557 – 1612)

„Jubilate deo“ zu acht Stimmen

Johann Sebastian Bach

„Singet dem Herrn ein neues Lied“ zu acht Stimmen BWV 225

Die Auswahl der Werke erfolgte aufgrund der Tatsache, dass lange, bevor Bach das Licht der Welt erblickte, Venedig als Innovationsquelle der Musik, als „nuova musica“ galt. Viele namhafte Kapellmeister wie Adrian Willaert, die Corellis und natürlich Claudio Monteverdi wirkten hier und zogen auch deutsche Komponisten in ihren Bann, die den weiten Weg nicht scheuten, um sich vor Ort inspirieren zu lassen. Dabei galt speziell die Basilika di San Marco stets als akustische Experimentierbühne. Hier wurden Echoeffekte genutzt und die vielen Winkel, Emporen und Nischen für die Mehrchörigkeit genutzt.

Die Probsteikirche Dortmund ist sicher kein so bekannter Ort wie der venezianische Markusdom, die Akustik jedoch ist fantastisch und so wurde man in Klangwelten entführt, die zumindest mich süchtig machen. Pichon beherrscht es, seine insgesamt um die 30 Sänger und das kleine Continuo-Ensemble (zwei Orgeln, ein Cembalo, ein Cello, ein Bass) exakt, aber lebendig ihren Linien folgend durcheinanderwirbeln zu lassen und dabei immer wieder unerwartete Akzente zu setzen. Immer wieder hat man bei den schnellen Passagen das Gefühl, die Sänger würden die Worte wie Lichtblitze durch die gewaltige Akustik der Kirche schicken. In den Chorälen dann strahlt das Ensemble eine warme, volle, homogene Farbe aus.

Alle Musiker scheinen, als hätten sie die Werke nicht nur als interpretatorische Herausforderung verstanden, sondern auch mit einem gewissen sportlichen Ehrgeiz angefasst, Text und Noten plastisch, aber niemals trocken zu singen. Dazu gelingt ihnen eine frische, schwungvolle Lebendigkeit und ein oft hohes, aber nicht übertriebenes Tempo und eine ausgezeichnete Präzision. Hier wird keine einzelne Note verschludert. Dabei hat Pichon meiner Meinung nach etwas, was ich bisher in dieser Ausprägung nur von Gardiner kenne: Den offensichtlich starken Willen und das Können, dem Werk in all seinen Facetten auf sehr hohem Niveau gerecht zu werden und niemals nachzulassen, noch etwas mehr Bach aus den Noten herauszukitzeln und bei all der Detailversessenheit aber nie den Blick für die Schönheit des Großen und Ganzen zu vernachlässigen.

Die volle Kirche und der schon zur Pause ausgesprochen kräftige Applaus unterstrich, dass im Ruhrpott noch Luft für mehr hochwertige Barockmusik ist. Und er unterstrich, dass selbst in Zeiten der scheinbar immer weitergehenden Niveauverflachung herausragende Talente ihren Platz finden.

Am Mittwoch folgt dann Gardiner in Königslutter. Nach meinen Erfahrungen im dortigen Kaiserdom bei der Aufführung der Matthäsupassion 2005 und den Oster- und Himmelfahrtsoratorien 2013 sind die Erwartungen höchstens gemischt. Die Musik wird wie immer hochwertig sein, aber der Rahmen ist mir bei den genannten Gelegenheiten als sehr unwürdig aufgefallen und hat bisher Enttäuschung und Ärger zurückgelassen. Wieder soll diesmal nun also die Bühne quer mitten im Kirchenschiff stehen und damit dieses Weltklasseensemble vor die Wand musizieren, was der Akustik nicht sonderlich zuträglich ist.

Vorarbeiten für das Konzert am 15.06.16 mit Sir John Eliot Gardiner im Kaiserdom Königslutter

     Vorarbeiten für das Konzert am 15.06.2016 mit Sir John Eliot Gardiner im Kaiserdom Königslutter

Selbst die Höchstpreistickets geben nur Blick auf die Rücken maximal der Hälfte der Aufführenden frei. Dazu Publikum (verdiente Mitarbeiter von Sponsoren, die aber mit der Musik nichts anfangen können?) in Badelatschen, wichtigtuerischem Husten (immer ein wenig lauter als nötig), gelangweiltem Rumgehampel auf den knarzenden Stühlen und ein zweifellos sehr verdienter Veranstalter, der jedoch dank seiner augenscheinlich auf Aufmerksamkeit heischende Gesten nicht zwingend zu dem Rahmen beiträgt, den diese Ensembles und vor allem das Werk verdient hätten. Ist es nicht das schönste, wenn man dann am Ende positiv überrascht wird und das Konzert in vollen Zügen genießen kann?

Herzliche Grüße

Martin

Ein begeisterndes Orgelkonzert an Silvester in der Altstädter Kirche Bielefeld


Nicolaikirche Bielefeld Haupt-Orgel von 1965 - Rudolf von Beckerath Hamburg

Hallo Orgel-Blog-Freunde !

Ein uns sehr bekannter Organist und Pianist Dmitri Grigoriev begeisterte am Silvester-Abend  (31.12.2011) in der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld an der großen Beckerath-Orgel..!! Die Neue Westfälische vom 2.01.2012 hat eine überragende Rezension darüber veröffentlicht und möchte sie einmal zum Besten geben.

Dmitri war als Pianist für das Blog-Treffen im Gemeindehaus „Siemshof “ in Löhne-Mennighüffen im Juni 2011 – für das Konzert mit @Claudia – verpflichtet worden..!!

Zur Erinnerung zum Artikel im Blog –  h i e r  –

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Rezension der NW:

Märchenhafte Klänge

Silvester-Orgelkonzert in der Nicolaikirche

VON MICHAEL BEUGHOLD

Dmitri Grigoriev im Gemeindehaus Siemshof Löhne-Mennighüffen

 Bielefeld. Programmatisch etwas anders, bunter zwischen besinnlich, heiter-beschwingt und zündend hochgestimmt präsentierte sich das Silvester-Orgelkonzert in der stets dicht gefüllten Altstädter Nicolaikirche schon immer. Doch so märchenhaft-exotisch und klangmagisch bestückt wie vom diesjährigen Gastorganisten Dmitri Grigoriev hat man den Traditions-Konzerttermin in drei Jahrzehnten hier noch nicht erlebt.

Der neue hauptamtliche Sennestädter Kirchenmusiker aus St. Petersburg hatte mit Nikolai Rimski-Korsakows „Scheherazade“ und Igor Strawinskys „Feuervogel“-Suite zwei russische Orchester-Klassiker eigenhändig für Orgel bearbeitet und unterstrich die kongeniale Einrichtung (St. Petersburger unter sich) mit ebenso brillanter Umsetzung an der großen Beckerath-Orgel.

Faszinierend, wie er im ersten der vier sinfonisch vertonten Märchen aus tausendundeiner Nacht das Meeresrauschen, den Wellenschlag rund um Sindbads Schiff als ein einziges Naturstimmungsbild vor Ohren zaubert, während er in „Der junge Prinz und die junge Prinzessin“ aparten Klangsinn und anmutigste Melodik zusammenbringt – beides so nuancenreich ausgesponnen wie erzählerisch bezwingend aufgespannt.

In Strawinskys fünfsätziger Ballett-Suite demonstrierte der Organist in denkbar subtilen Klanggewändern für die Gegenwelten des Magischen (voller Chromatik) und Humanen die hohe Kunst des Registrierens. Gleichzeitig blieb er dem rhythmisch-virtuosen Element der Vorlage von den flirrenden Feuervogel-Arabesken über den Prinzessinnen-Reigen bis zum Höllentanz des bösen Zauberers nichts an spielerischer Bravour und Durchdringung schuldig.

Dazwischen zwei Piècen von zwei großen Pariser Orgelmeistern des 20. Jahrhunderts: Sowohl „Cantique?g aus Jean Langlais‘ „Suite folklorique?g als auch Pierre Cochereaus „Berceuse?g verströmen jene typisch französische Mischung aus nobler Sanglichkeit und Kolorit und waren in Dmitri Grigorievs Spiel von nicht auslassender atmosphärischer Dichte und meditativer Ruhe erfüllt.

Als Zugabe bekamen die märchenhaft beglückten Hörer noch Bachschen Air-Zauber mit auf den Weg ins neue Jahr.

Textquelle: © 2012 Neue Westfälische

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Grüße

Volker

Termine im Kalenderjahr 2011 J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248


J.S. Bach Autograph der ersten Seite des BWV 248 Weihnachts-Oratorium

Liebe Bachfreunde(innen),

wie bereits im vergangenen Jahr veröffentliche ich hier eine kleine Auswahl mit Aufführungsterminen vom BWV 248

„Weihnachtsoratorium“ von J.S. Bach für Dezember 2011 – Januar 2012

in Deutschland und Österreich.

Das Weihnachtsoratorium, BWV 248, ist eines der prominentesten und beliebtesten Werke von

Johann Sebastian Bach.

Die Uraufführung fand an den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtstag (25. Dezember 1734) und Epiphanias (6. Januar 1735) statt. Die Teile I, II, IV und VI wurden zweimal an einem Tag aufgeführt, abwechselnd morgens und nachmittags in den Hauptkirchen von Leipzig: St. Thomas und St. Nikolai, die Teile III und V nur in St. Nikolai.

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Konzerte in Deutschland

mit Termin- und Ortsangaben zur Aufführung des WO in 2011

Eintrittskarten über Ticket-Online:

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J.S.Bach: Weihnachtsoratorium I-III – HAMBURG
Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern – Sa, 03.12.2011
19:00 Uhr

 
Tickets ab € 20,80

Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium – HALLE / SAALE
Konzerthalle Ulrichskirche – So, 11.12.2011
19:30 Uhr

 
Tickets ab € 14,45

J. S. Bach Weihnachtsoratorium Teile 1-6  – BERLIN
Philharmonie BerlinGroßer Saal – Do, 15.12.2011
19:00 Uhr

 
Tickets ab € 16,30

Weihnachtsoratorium I-III Johann Sebastian Bach – POTSDAM
St. Nikolaikirche Potsdam  – Sa, 17.12.2011
17:00 Uhr

 
Tickets ab € 15,05

J. S. Bach Weihnachtsoratorium MIESBACH/Bayern
Waitzinger Keller – Kulturzentrum Miesbach  Mo, 26.12.2011
20:00 Uhr

 
Tickets ab € 22,50

 J. S. Bach: Weihnachtsoratorium – BERGHEIM / Erftkreis
MEDIO.RHEIN.ERFT  – So, 16.12.2011
19:00 Uhr

 
Tickets ab € 17,90

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Weitere umfangreiche Weihnachtsoratorium-Konzert-Termine

mit Online-Karten-Bestellung

über

Link: http://www.europa-tickets.de/events/weihnachtsoratorium/

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Leipzig

Weihnachtskonzert in der

Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
Freitag, 09.12.2011, 19.30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

J.S. Bach Magnificat
J.S. Bach Weihnachtsoratorium ( Kantaten 2 und 3 )

Gesine Adler, Julia Kirchner, Sopran
Klaudia Zeiner, Alt
Martin Petzold, Tenor
Felix Plock, Bass
Kantorei der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
Orchester am Fürstenhof auf historischen Instrumenten
Leitung: Christiane Bräutigam

Karten  11,- €  •  erm. 8,- €  • sind in der Musikalienhandlung Oelsner,

Kanzlei der Evangelisch-reformierten Kirche, Leipzig, Tröndlinring 7,

Tel.: 0341/9800512 

mail@reformiert-leipzig.de

Öffnungszeiten der Kanzlei::
Montag, Dienstag, Donnerstag: 9:00-16:00 Uhr
Mittwoch: 9:00-17:00 Uhr
Freitag: 9:00-12:00 Uhr 

oder an der Abendkasse erhältlich.

Der Vorverkauf  beginnt  ab 17.11.2011

LEIPZIG

Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3 und 6

9. Dezember 2011, 19:00 Uhr
10. Dezember 2011, 17:00 Uhr
11. Dezember 2011, 17:00 Uhr
Thomaskirche

Ausführende:
Thomaner (Sopran), Sophie Harmsen (Alt), Maximilian Schmitt (Tenor), Wolfram Lattke (Tenor), Panajotis Iconomou (Bass)

Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig Thomasorganist Ullrich Böhme
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

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DRESDEN

Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3

16. Dezember 2011, 19:00 Uhr
17. Dezember 2011, 17:00 Uhr
18. Dezember 2011, 17:00 Uhr

Kreuzkirche

Ausführende:
Jutta Böhnert (Sopran), Rebecca Martin (Alt), Andreas Weller (Tenor), Julian Orlishausen (Bass)

07. Januar 2012, 17:00 Uhr

Ausführende:
Jana Büchner (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Tobias Hunger (Tenor), Andreas Scheibner (Bass)

Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie
Leitung: Kreuzkantor Roderich Kreile

BERLIN

Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3 und 6

19. Dezember 2011, 20:00 Uhr
Berliner Philharmonie

Ausführende:
Susanne Bernhard (Sopran), Annette Markert (Alt), Andreas Weller (Tenor), Julian Orlishausen (Bass)

Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie
Leitung: Kreuzkantor Roderich Kreile

Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3

26. Dezember 2011, 19:00 Uhr

Gethsemanekirche

Ausführende:
Kammerchor der Sing-Akademie zu Berlin, Knaben des Staats- und Domchors Berlin, Vokalensemble Capella Angelica, Lautten Compagney Berlin
Leitung: Wolfgang Katschner

STUTTGART

17. Dezember 2011, 16 Uhr – Weihnachtsoratorium für Kinder
18. Dezember 2011, 17:00 Uhr – Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3
06. Januar 2012, 17:00 Uhr – Weihnachtsoratorium Kantaten 4 bis 6

Markuskirche

Ausführende:
Sandra Hartmann (Sopran), David Erler (Alt), Gustavo Martin-Sánchez (Tenor), Thomas Scharr (Bass)

Knabenchors collegium iuvenum Stuttgart
Leitung: Friedemann Keck

WUPPERTAL

04. Dezember 2011, 16 Uhr – Weihnachtsoratorium für Kinder

Historische Stadthalle Wuppertal

Ausführende:
Barbara Overbeck (Konzeption und Moderation), Miriam Ritter (Alt), Christian Sturm (Tenor), Miljan Milovic (Bass)

Wuppertaler Kurrende

Leitung: Florian Frannek

ANSBACH

20. Dezember 2011, 20 Uhr – Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3
21. Dezember 2011, 20 Uhr – Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3
22. Dezember 2011, 20 Uhr – Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3

St. Gumbertus

Ausführende:
Jutta Böhnert (Sopran), Rebecca Martin (Alt), Markus Schäfer (Tenor), Thomas Laske (Bass)

Windsbacher Knabenchor, Deutsche Kammer-Virtuosen Berlin
Leitung: Karl-Friedrich Beringer

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München

am Mittwoch, 21. Dezember 2011 um 20:00 Uhr:

Herkulessaal der Residenz

J.S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Teil I – III + VI)
Solisten des Tölzer Knabenchores (Sopran, Alt) –

Benjamin Bruns (Tenor) – Raimund Nolte (Bass) – Tölzer Knabenchor –

Ensemble l´arte del mondo –

Leitung: Gerhard Schmidt-Gaden

Kartenvorverkauf: Telefon: 089-8116191

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Trier

Moselfestival – Konstantin-Basilika,

Sonntag, 18. Dezember um 17:00 Uhr

J.S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Teile I – III + VI)
Tölzer Knabenchor – Stephanie Elliot (Sopran) – Ulrike Andersen (Alt) –

Krystian Adam (Tenor) – Raimund Nolte (Bass) –

Ensemble l´arte del mondo, Leitung: Werner Erhardt

Kartenvorverkauf: Telefon: 06531-500095

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Kirchheim (Rheinland-Pfalz)

Masaaki Suzuki und das BachCollegium Japan/Europe beim Kirchheimer Konzertwinter

Samstag, 14. Januar 2012, 19:00 Uhr, Prot. Kirche St. Andreas, Kirchheim/Weinstraße
Sonntag, 15. Januar 2012, 15:00 Uhr, Prot. Kirche St. Andreas, Kirchheim/Weinstraße

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium, Kantaten I, IV-VI

Ausführende:
Hana Blazikova, Sopran
Robin Blaze, Altus
Satoshi Mizukoshi, Tenor
Dominik Wörner, Bass
BachCollegium Japan/Europe
Masaaki Suzuki, Leitung

Karten im Vorverkauf: 25 EUR/20 EUR (ermäßigt)
an der Abendkasse: 28 EUR/23 EUR (ermäßigt)

Bestellmöglichkeit:

http://www.konzertwinter.de/scripts/2011-2012_Konzert-4-Karten.php

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Essen – Ruhr

18.12.2011 Sonntag 18 Uhr Erlöserkirche Essen

Johann Sebastian Bach,

Weihnachtsoratorium, Kantaten 1-3 und 6

Marietta Zumbült, Sopran
Gudrun Pelker, Alt
Achim Kleinlein, Tenor
Benno Schöning, Bass

Folkwang Kammerorchester Essen
Essener Bachchor
Leitung: Stephan Peller

Karten gibt es im Vorverkauf (jeweils ab einem Monat vor der Aufführung) bei:

Gläsel Musikinstrumente, Hohenzollernstr. 56,
45128 Essen, Tel. 0201-77 55 25
Proust Wörter und Töne Akazienallee/Am Handelshof 1,
45127 Essen, Tel. 0201-839 68 40
Geigenbau Bartsch, Zweigertstr. 8
Tel. 0201-77 25 97 
Für Zeche Zollverein: Abonnement-Büro. II. Hagen 2,
Tel. 0201-81 222 00

Die Eintrittspreise liegen zwischen 10,- und 30,- €;
Ermäßigungen für Schüler, Studenten und
Arbeitslose bis zu 5,- € je Karte gibt es
an der Abendkasse.

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Hannover 

Herrenhäuser-Kirche

J.S. Bach Weihnachtsoratorium Kantaten 4-6

am  Samstag, 17.12.2011 um 19:00 Uhr

Sonntag, 18.12.2011 18:00 Uhr

Karten-Online-Bestellungen :

http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/kartenvorverkauf/

Weitere Informationen zu diesem Konzert finden Sie auf unserer

Website:  www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de.

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Neuwied

Marktkirche

am Samstag, 10. Dezember · 16:00  – 21:30 Uhr

Leitung:


J.S. Bach: Weihnachtsoratorium

Gesamtaufführung, Teile I – V
16 Uhr: Teile I-III
20 Uhr: Teile IV-VI
Tina Scherer – Sopran
Silke Hartstang – Alt
Wolfgang Klose – Tenor
Thilo Dahlmann – BassNeuwieder Konzertchor
Jugendchor VIVACE
Schöneck-Ensemble

Leitung: KMD Thomas Schmidt

Eintritt:
1. Platz: 35 € (ermäßiigt 28 €)
2. Platz 28 € (ermäßigt 20 €)
3. Platz 18 € (keine Ermäßigung, aber die Möglichkeit, sich auf frei gebliebene Plätze im Bereich des 2. Platzes zu setzen)

Ermäßigter Eintritt für Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte, Inhaber der Neuwieder Sozialkarte/Familienkarte, Mitglieder des Fördervereins für Kirchenmusik an der Marktkirche e.V.

Speisebüfett in der Pause, 17.30 – 19.30 Uhr: 10 €
In den Restaurants Destille und Marktbräu
(Büfettgutscheine nur im Vorverkauf)

Vorverkauf:
Buchhandlung Eggers 02631-23575
Marktkirche Büro 02631-23282
Musikhaus Neumann 02631-23157

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Bielefeld

27.11.2011
17:00 Uhr
C.Saint-Saens: Weihnachtsoratorium – „Oratorio de noel“Altstädter Nicolaikirche (ev.)
Preise: € 15,00 | € 12,00 Karten bestellen
ermäßigter Preis für Schüler, Studenten, Erwerbslose
16.12.2011
19:00 Uhr
Universitätschor Bielefeld
Weihnachtsoratorium
Rudolf-Oetker-Halle
Preise: € 25,00 | € 20,00 | € 16,00 | € 12,00 Karten bestellen
ermäßigter Preis für Schüler und Studenten

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Bielefeld-Brackwede

Ev. Bartholomäus Kirche

Sonntag, 4.12.2011 um 18.00 Uhr

Adventsmusik – C.Saint-Saens: Weihnachtsoratorium 

für Soli, Chor, Streicher, Harfe und Orgel
Leitung: Walter Haverkamp

Eintritt: 12 € / ermäßigt: 8 €.

Gemeindebüro 33647 Bielefeld, Kirchweg 10

Telefon: 0521 / 94238-23

EMail: @kirchengemeinde-brackwede.de

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Bielefeld

Neustädter Marienkirche 

J.S. Bach Weihnachtsoratorium erklingt an drei Terminen

Bielefeld. Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian, das aus sechs Kantaten zu den verschiedenen Festtagen des Weihnachtsfestes besteht, erklingt in diesem und zu Beginn des nächsten Jahres komplett in der Neustädter Marienkirche in Bielefeld – verteilt auf drei Termine. Den Auftakt bildet ein Konzert mit den ersten drei Kantaten am

Sonntag, 18. Dezember, um 17 Uhr.

Neben der Marienkantorei wirkt auch das Jugendvokalensemble VokalTotal des Evangelischen Stadtkantorates mit, es spielt die Camerata St. Mariae, die Leitung hat Ruth M. Seiler. Solisten sind: Sabine Szameit (Sopran), Mareike Morr (Alt), Lothar Blum (Tenor) und Tobias Scharfenberger (Bass).

Karten: Tourist Information, Niederwall, Gemeindebüro der Neustädter Marienkirche (Tel. 60854; di. und fr., 9 bis 11.30 Uhr) sowie an der Abendkasse.

Die vierte Kantate des Weihnachtsoratoriums erklingt am

Neujahrstag 01.01.2012 um 16 Uhr in der Neustädter Marienkirche.

Ausführende: Melanie Kreuter (Sopran), Joan Ribalta (Tenor), Tobias Scharfenberger (Bass) sowie die Marienkantorei und die Camerata St. Mariae unter der Leitung von Ruth M. Seiler.

Kantate V und VI werden zum „Jahr der Kirchenmusik“ 2012 am

Sonntag, 8. Januar 2012, um 17 Uhr aufgeführt.

Neben der Marienkantorei und der Camerata St. Mariae singen Sabine Szameit (Sopran), Matthias Bleidorn (Tenor) und Tobias Scharfenberger (Bass).

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Eine Rezension der NW vom 11.01.2012 zu den Kantaten 5 & 6 vom WO in der Bielefelder Neustädter Kirche

füge ich nachstehend bei:

Rezension NW Weihnachtsoratorium Neustädter Kirche Bielefeld vom 08_01_2012

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Lemgo (Ostwestfalen-Lippe)

18.12.2011 – 18.00 Uhr – St. Marien Lemgo

Johann Sebastian Bach : „Weihnachtsoratorium“ –

Kantaten 1-3 (BWV 248)

(Das „Weihnachtsoratorium“ wird im Rahmen einer Bachwerkstatt erarbeitet.)

Genauer informiert Sie ein gesondertes PDF-Programm:

 St. Marien Lemgo Anmeldung_20. Bachwerkstatt WO_ 2011                                                                                                                         

oder über Link: 

http://www.marien-kantorei.de/Homeseite/Home.htm

 Kontaktadresse:Marien-Kantorei Lemgo, Stiftstraße 56, 32657 Lemgo  (Fon: 05261.5543)

EMail: office@marien-kantorei.de

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Espelkamp (Ostwestfalen-Lippe)
Sonntag, 8. Januar 2012, 17 Uhr
Thomaskirche Espelkamp
J.S. Bach: Weihnachtsoratorium Teile IV bis VI
Morten Lauridsen: O magnum mysterium

Veronika Winter, Sopran
Eike Tiedemann, Alt
Andreas Post, Tenor und Evangelist
Hinrich Horn, Bass

Orchester „Le nuove musiche“ auf historischen Instrumenten
Gregor Schwarz, Orgel
Simon Linné, Theorbe

Kantorei der Martins-Kirchengemeinde
Leitung: Roger Bretthauer

Vorverkauf

über die Buchhandlung Lienstädt & Schürmann, Espelkamp, Breslauer Str. 34

Telefon:
+49 (05772) 6460

17 €, ermäßigt 11 €, Familien 36 €

Abendkasse: 18 €, 12 €, 38 €

Ermäßigung für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Espelkamppass
Familienkarten für 2 Erwachsene plus x Kinder bis 18 Jahre
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Bad Salzuflen (Ostwestfalen-Lippe)
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Stadtkirche  Sonntag  8.  Januar 2012 um 10:00 Uhr
im Gottesdienst:
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J.S. Bach WO Kantaten 5+6.
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(Mitsänger(innen) sind herzlich willkommen,
Probenabend ist mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr.)
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EMail an Kantorin Waltraud Huizing über nachstehenden Link:
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Spenge (Ostwestfalen-Lippe)

St.-Martins-Kirche, Spenge

am Freitag, 6.1.2012 um 19:00 Uhr

Lange Straße 72 in 32139 Spenge.

Am Freitag, 6. Januar 2012 werden um 19:00 Uhr in der St. Martins-Kirche die Kantaten I und 4 bis 6 des Weihnachtsoratoriums von J.S. Bach aufgeführt. Die Aufführung wird gestaltet von einem Projektchor unter der Leitung von Anna-Maria Pfotenhauer und vom Kölner Ensemble „Concert Royal“ unter der Leitung von Karla Schröter.

Solisten sind:

Wiltrud de Vries (Sopran), Annette Gutjahr (Mezzosopran), Bernhard Scheffel (Tenor), Allan Parkes (Bass)

J.S. Bach Weihnachtsoratorium Kantaten eins, vier bis sechs 

Kontakt:

Link: http://www.kgm-spenge.de/kontakt.html

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Rezension der NW-Spenge vom 09.01.2012 als PDF

          NW-Spenge Resension WO BWV 248 in Spenge vom 07_01_2012

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Niveauvolle h-Moll Messe erklang in der Altstädter Nicolai Kirche Bielefeld


Altstädter Nicolai-Kirche Bielefeld

Meine Eindrücke von der Aufführung der h-Moll Messe – BWV 232 – in der Altstädter Nicolai-Kirche Bielefeld!

Lange Schlangen vor dem Kirchenportal ließen mich an vorangegangene Aufführungen zum „Haller Bachfest“  an schlechte Erinnerungen der Einlasskontrolle „Böses“ erahnen. Aber, die Veranstalter haben dazu gelernt und es ging sehr zügig voran und betrat nach 5 Minuten Wartezeit die restlos ausverkaufte Nicolai-Kirche in Bielefeld.

Eine Überraschung beim Suchen meines Platzes – leider erhielt ich nur noch 1 Eintrittskarte im Vorverkauf – sah ich eine treue Blog-Begleiterin @Iris, sie hatte sich die Mühe gemacht und den weiten Weg mit dem Zug nach Bielefeld unternommen und tatsächlich noch eine Eintrittskarte bekommen. Die Wiedersehensfreude war groß und konnten sogar nebeneinander liegende Sitzplätze einnehmen und gemeinsam das Konzert am Sonntag genießen..!!

Ausführende: 84. Haller Bach-Tage in der Altstädter Nicolai-Kirche Bielefeld

Die Akustik der Altstädter Nicolai-Kirche erwies sich für dieses großartige Bach-Werk als gut geeignet, den Chor und das Orchester hörten wir auf unseren hinteren Plätzen recht gut.

Es ist mittlerweile Tradition geworden, dass die „Haller Bach-Tage“ in Bielefeld ihren krönenden Abschluss finden und die Konzerte voll ausgebucht sind. Das ist ein erfreulicher Nebeneffekt und sollte in Zukunft weiter Bestand haben. Am Vortag wurde bereits die h-Moll Messe von dem Bach-Chor der Johanniskantorei Halle / Westfalen in der St. Johanniskirche in Halle zu Gehör gebracht. Aufgrund einer Erkrankung der Altistin: Ute Grunewald wurde kurzfristig „Christiane Schmidt“ (Alt) für den Part verpflichtet.

Gesangs-Solisten- 84. Haller Bach-Tage Altstädter Nicolai-Kirche in Bielefeld

Warum Bach diese Kurzmesse zur vollständigen Missa tota ausbaute, ist noch nicht vollständig geklärt. Da er ab Mitte der 1730er Jahre begann, auch andere zyklische Werke mit Modellcharakter zu schaffen (Goldberg-Variationen, Weihnachtsoratorium, Die Kunst der Fuge), vermutete man, die Erweiterung könne im Zusammenhang mit diesem Bestreben stehen.

Da die umfangreiche, groß dimensionierte und reich besetzte Messekomposition Elemente des konzertanten Stils der Kantate aus Bachs Zeit aufnimmt („Missa concertata“) und im besten Fall zu kirchlichen Hochfesten in liturgischen Messfeiern verwendet werden kann, verliehen ihr die Musikliebhaber des 19. Jahrhunderts den Beinamen „Hohe Messe in h-Moll“, in Anlehnung an die Bezeichnung „Missa solemnis“. Die Tonartbezeichnung bezieht sich dabei auf den Beginn des Werkes – tatsächlich stehen nur wenige weitere Sätze in h-Moll, die meisten hingegen in anderen Tonarten (wegen der Naturtrompeten überwiegend in der Paralleltonart D-Dur).

Erstaunlich, was dieser Bach-Chor (Laien-Chor) stimmlich an Potential besitzt, im Bass leider etwas unterbesetzt war er nur sehr schwer zu hören und steigerten sich im Schlussteil zu einer großartigen Leistung.

KMD Martin Rieker

Erstaunlich, was der rührige Leiter der Haller Bach-Tage „KMD Martin Rieker“ auf die Beine stellt und zu einem befriedigen Ergebnis führt. Die h-Moll Messe ist schon ein gewaltiges Werk und benötigt dafür gut ausgebildete Chöre um das umsetzten zu können. Die Probenarbeit des Laienchores muss immens gewesen sein und führten dieses Bach-Werk gekonnt auf. Das „Ensemble aperto“ mit historischen Instrumenten besetzt gelang eine vorzügliche Aufführung, die klanglich alle Voraussetzungen erfüllten.

Als eine gravierende Fehlbesetzung entpuppte sich der mir unbekannte Hornist in dem Satz 11 für Bass-Solo: „Gloria – Quoniam tu solus sanctus“. Für diese wunderbare Bass-Arie ist ein gelungenes Horn als Begleitung unverzichtbar. Das war auch der einzigste Wehrmutstropfen in einer rundherun gelungenen Werkswiedergabe. Die Tenor-Besetzung mit „Daniel Johannsen“ war ein Volltreffer und bestach durch seine glasklare Wortartikulation und schlanken Stimmführung. Die 1. Sopranistin: „Cornelie Isenbürger“ vom hiesigen Stadt-Theater Bielefeld, überzeugte wiederum mit einem glockenreinen Sopran.

"Ensemble aperto" - "Bach-Chor" der Johanniskantorei Halle:Westf.

Umfangreicher Schluss-Applaus zeugte von einem rundum gelungenen Konzertabend und als ein würdiger Abschluss der 84, Haller Bach-Tage in Bielefeld. Auf Wiedersehen in 2012 an alter Stätte und wieder mit einem Bach-Werk? Ich bin gespannt, was uns der KMD Rieker wieder aus seiner Fundgrube präsentieren wird.

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Eine PDF-Rezension der NW Bielefeld und „Haller Kreisblatt“

Link: NW-Rezension h-Moll Messe Bielefeld

Link: Haller Kreisblatt Rezension h-Moll Messe Febr 2011

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Einführung in die  H-Moll-Messe BWV 232

Link: Einführung in das BWV 232 H-Moll-Messe

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Grüße

Volker