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Biografie Susanne Regel – historische Oboeninstrumente


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Susanne Regel ist eine international renommierte Solistin. In Freiburg i. Br. geboren, entdeckt sie bereits während ihrer frühesten Schulzeit ihre Faszination zu Holzblasinstrumenten und beginnt eine intensive Ausbildung auf der Blockflöte, der modernen Oboe und historischen Oboeninstrumenten bei Horst Wartha, Günter Theis und Katharina Arfken.

Susanne Regel, Oboe

Susanne Regel, Oboe

1993 erreicht Susanne Regel als jüngste Teilnehmerin das Halbfinale des internationalen „Alte Musik“ Wettbewerbes in Brügge und tritt bereits 1995 nach dem Abitur als Solooboistin dem international bekannten Ensemble „Musica Antiqua Köln“ bei, das von Reinhard Goebel geleitet wird.

Mit diesem und anderen Ensembles und Orchestern folgen Auftritte als Orchestermusikerin und als Solistin in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt, z. B. in der Carnegie Hall (New York), Salle Pleyel (Paris), Barbican (London), Philharmonie (Berlin), Concertgebouw (Amsterdam), Art Center (Seoul), Tonhalle (Zürich), Alte Oper (Frankfurt), Usher Hall (Edinbourgh), De Doelen (Rotterdam)
und vielen anderen.

Als Orchestermusikerin und als Instrumentalsolisten wirkte sie zudem bei hunderten von Aufnahmen für Radio, CD und DVD mit. Besonders herauszuheben darunter ist die Gesamtaufnahme der Kantaten Johann Sebastian Bachs mit den „English Baroque Soloists“ unter der Leitung von John Eliot Gardiner im Jahr 2000.

Gleichzeitig studiert sie historische Oboeninstrumente bei Ku Ebbinge und Blockflöte bei Sebastién Marq) am Royal Conservatory of Music in Den Haag und schließt dieses Studium im Jahr 2001 mit Auszeichnung ab.

Susanne Regel ist regelmäßig Gastspielerin und Solistin bei vielen internationalen Ensembles, z.B.  „Freiburger Barockorchester“ (Petra Müllejans, Gottfried von der Goltz) in Deutschland,  „Collegium 1704“ (Vaclav Luks) in Tschechien,  „le cercle de l’Harmonie“(Jérémie Rhorer) in Frankreich,  „Concerto Copenhagen“ (Lars Ulrik Mortensen) in Dänemark,  „Amsterdam Baroque Orchestra“ (Ton Koopman) in den Niederlanden,  „Laura Soave“ (Sergio Azzolini) in Italien
 und andere mehr …

Als leidenschaftliche Musikerin nimmt sie auch engagiert an internationalen Festivals teil, so z. B. den Salzburger Festspielen, Boston Musicfestival, Festival “Sansoucci“, „Prager Frühling“, „Festival de Saintes“, Bachwoche Ansbach, Internationale Händelfestspiele in Göttingen 
und vielen anderen.

Musikhistorisch beschäftigt sich Susanne Regel im Schwerpunkt mit dem Schaffen und Wirken des Komponisten Carl Philipp Emmanuel Bach. Außerdem unterrichtet sie „historische Oboeninstrumente“ an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe und an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen. Im Rahmen internationaler Masterclasses lehrt sie u.a. in Essen, Minsk, St. Petersburg, Moskau, Los Angeles und Washington.

Die Passion für das Spiel auf der Barockoboe, der klassischen Oboe bis hin zum romantischen Oboen – und Orchesterrepertoire, das ist Susanne Regel.

Susanne Regel: “….. mein Leben ist Musik”

www.susanneregel.de

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Radiotipp für den 8.8. und 9.8.2013 – Zweimal Bachwoche Ansbach und John Eliot Gardiner bei den Proms in London


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8.8.13

Deutschlandradio kultur
20.03 – 22.00
Bachwoche Ansbach
Live aus der Kirche St. Johannis Ansbach
Johann Sebastian Bach: Ich habe genug‹, Kantate BWV 82
Johann Sebastian Bach/ George Benjamin: Kanon aus der ›Kunst der Fuge‹
ca. 20.45 Konzertpause mit Nachrichten
Benjamin Britten: Prelude and fugue op. 29
Serenade für Tenor, Horn und Streichorchester op. 31
Ian Bostridge, Tenor
Stefan Dohr, Horn
Ensemble resonanz

Bach hat die Kantate zum Fest Mariae Reinigung immer wieder in anderen Besetzungen aufgeführt – er schätzte die Musik in besonderer Weise. Als Kontrapunkt singt Ian Bostridge, dessen Stimme in der Presse „kostbar“ genannt wird, „mit der fraglosen, geradezu Gänsehaut erregenden Faszination, die er immer erzeugt“, das, was ein britischer Tenor einfach singen muss: Benjamin Brittens meisterliche Serenade auf Texte aus der englischen Renaissance und Romantik.
Das Ensemble Resonanz repräsentiert eine neue Generation von Musikern: Sie spannen den Bogen von Tradition zu Gegenwart und suchen den Kontrast und die Verbindung zwischen alten und zeitgenössischen Meistern. Mit mitreißender Spielfreude und auf höchstem musikalischen Niveau widmen sie sich der Entwicklung neuen Streicherrepertoires und der eigenen und zeitgemäßen Interpretation großer Meister.
So bildet das Ensemble die Schnittstelle zwischen Kammerorchester und Solistenensemble und ist auf den Bühnen der führenden europäischen Konzerthäuser ebenso vertreten wie auf Festivals für Neue Musik. Auf Konzertreisen nach Wien, Salzburg, Paris, Venedig, Amsterdam sowie von Indien über New York bis nach Mexiko lässt es ein begeistertes internationales Publikum zurück. …
In der Hamburger Heimat haben die Musiker als Ensemble in Residence der Laeiszhalle Hamburg mit großem Erfolg die Konzertreihe „Resonanzen“ etabliert, die als Katalysator des Musiklebens nun in der zwölften Saison Furore macht. Innovative Musikvermittlungsprojekte und alternative Konzertformen ebnen als elementarer Bestandteil des Gesamtprogramms den Weg zu neuen Publikumsschichten und weisen den Weg in die Zukunft.

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9.8.13

Deutschlandradio kultur
20.03 – 22.00
Bachwoche Ansbach
Münster Heilsbronn
Aufzeichnung vom 9.8.13
Heinrich Schütz: Psalmen Davids (Ausschnitte)
Dorothee Mields, Sopran
David Erler, Altus
Georg Poplutz, Tenor
Stephen MacLeod, Bass
Dresdner Kammerchor
Dresdner Barockorchester
Leitung: Hans-Christoph Rademann

„Die Psalmen Davids sampt etliche Motetten und Concerten“ bilden das ›Opus 2‹ von Heinrich Schütz. Die Sammlung erschien am 1. Juni 1619 im Druck. Am selben Tag führte Schütz, frischgebackener Chursächsischer Hofkapellmeister, seine Braut Magdalena Wildecks zum Traualtar. Ein neuer Lebensabschnitt begann also, mit Freude und Hoffnung: Schütz ahnte noch nicht, dass und wie der im Jahr zuvor begonnene Krieg die kommenden Jahrzehnte verdunkeln würde. Mit den ›Psalmen Davids‹ demonstriert er zum ersten Male die in Venedig erlernte Kunst, den modernen italienischen Musikstil mit den Besonderheiten der gesungenen deutschen Sprache zu vereinen. Die insgesamt 26 Psalmvertonungen, von denen in diesem Konzert eine Auswahl erklingt, sind „mit 8 und mehr Stimmen, nebenst andern zweien Capellen“ so gesetzt, „daß dero etliche auff drey und vier Chor nach beliebung gebracht werden können“ – mit anderen Worten: raumgreifende, prachtvolle, spektakuläre Musik.

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BBC Proms
10.00pm – c11.15pm (23.00 – ca. 24.15 bei uns) + nächste 7 Tage
Royal Albert Hall
Johann Sebastian Bach
Easter Oratorio (38 mins)
Ascension Oratorio (32 mins)
Hannah Morrison soprano, Proms debut artist
Meg Bragle mezzo-soprano, Proms debut artist
Nicholas Mulroy tenor
Peter Harvey bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner conductor

The ensembles that took Bach’s cantatas to 14 countries in their Bach Pilgrimage of 2000 return to the Royal Albert Hall for a Late Night Prom. The Easter Oratorio opens with a Sinfonia that pitches a trio of trumpets against consorts of woodwinds and strings, and a poignant Adagio for solo oboe. Scored for similar forces, the Ascension Oratorio features an alto aria that mirrors the curves of the Agnus Dei from Bach’s Mass in B minor. Sir John Eliot Gardiner, 70 this year, directs the internationally renowned Monteverdi Choir and English Baroque Soloists.

Am 16.8. wird das Konzert außerdem im britischen Fernsehen(BBC Four ), auch dort wahrscheinlich für mehrere Tage noch abrufbar , gesendet.
Infos und Verlinkungen zu Radio- und TV-Sendung auf dieser Seite:
http://www.bbc.co.uk/proms/whats-on/2013/august-09/14700

Radiotipp für den 5. Juli 2013 – Bachfest Leipzig mit Hana Blažíková


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5.7.13

Deutschlandradio kultur
20.03 – 22.00
Bachfest Leipzig
Hana Blažíková im Alten Rathaus
Aufzeichnung vom 23.06.2013

Georg Philipp Telemann: Ouvertüre D-Dur
Johann Sebastian Bach: „Ich bin in mir vergnügt“ BWV 204
ca. 21:00 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
Johann Sebastian Bach: Sinfonia G-Dur aus der Kantate BWV 174
Arcangelo Corelli: Concerto grosso c-Moll op. 6 Nr. 3
Johann Sebastian Bach: „O holder Tag, erwünschte Zeit“ BWV 210

Hana Blažíková, Sopran
Ensemble Cordia
Leitung: Stefano Veggetti

Nicht zuletzt durch den Bezug zu den historischen Bach-Wirkungsstätten Leipzigs ist das Bachfest Leipzig einzigartig in der Welt. Das breite Programmspektrum reflektiert sowohl das geistliche, weltliche und kammermusikalische Œuvre des bedeutenden Komponisten als auch dessen vielfältige Bezüge zur Musikstadt Leipzig.
Das diesjährige Bachfest Leipzig vom 14. bis 23. Juni steht unter dem Motto „Vita Christi“. Wir bringen eine Aufzeichnung vom letzten Tag des Festivals aus dem Alten Rathaus mit der tschechischen Sopranistin Hana Blažíková und dem auf Alte Musik spezialisierten Ensemble Cordia unter der Leitung seines Gründers Stefano Veggetti.
„Von der Zufriedenheit“ nannte der in Halle an der Saale wirkende Dichter und Universitätslehrer Christian Friedrich Hunold eine seiner Cantaten und veröffentlichte sie in seiner Sammlung „Academische Neben-Stunden“. Johann Sebastian Bach griff den Text um 1726/27 auf, ergänzte ihn und vertonte ihn zur Kantate „Ich bin in mir vergnügt“ (BWV 204).
Der Kompositionsanlass ist bis heute nicht geklärt, möglicherweise erklang das Werk im Rahmen einer privaten Feier im Hause Bach oder aber während eines Konzertes des Leipziger Collegium musicum. Gleichwohl handelt es sich um eine überaus facettenreiche Solokantate für Sopran und Orchester.
Einige Jahre später schuf Bach mit der Hochzeitskantate „O holder Tag, erwünschte Zeit“ (BWV 210) ein weiteres Spitzenwerk der Sololiteratur für Sopran. Wer allerdings unter den Klängen dieser wunderbaren Musik zum Traualtar schritt, ist nicht geklärt.
Die Sopranistin Hana Blažíková hat sich in den letzten Jahren als Opern- und Oratoriensängerin einen Namen gemacht und ist zweifellos eine ideale Interpretin für diese anspruchsvolle Vokalmusik.

Radiotipp für den 17. und 21. Juni 2013 – Bachfest Leipzig mit der Rheinischen Kantorei und John Eliot Gardiner mit Berlioz


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17.6.13

HR2
20.05 – ca. 21.30
Festival de Saint Denis:
Das „Requiem“ von Hector Berlioz
Michael Spyres, Tenor
Choeur de Radio France
Monteverdi Choir London
Orchestre National de France
Leitung: John Eliot Gardiner
(Aufnahme vom 28. Juni 2012 aus der Basilika)

Anschließend, etwa ab 21.30 Uhr:
Beethoven: Klaviertrio G-Dur op. 1 Nr. 2 (Trio Jean Paul)

Im März 1837 erhielt Hector Berlioz (1803-1869) vom französischen Innenminister den Auftrag, ein Requiem zu komponieren. „Der Text des Requiems war für mich eine langbegehrte Beute, die mir endlich überlassen wurde, und auf die ich mich mit einer Art Wut warf“, schreibt Berlioz in seinen Memoiren. In nur drei Monaten war das Werk fertig und wurde am 5. Dezember 1837 uraufgeführt. Der Anlass dafür war die Beisetzung des in Nordafrika gefallenen Generals Damrémont. Bei der Orchestrierung des Werks war Berlioz nicht gerade bescheiden: Es verlangt neben einem „romantischen“ Orchesterapparat mit sechzehn Pauken und Schlagwerk noch vier zusätzliche Blechbläsergruppen, die in den vier Himmelsrichtungen im Saal verteilt sind. In seinen Memoiren schreibt Hector Berlioz: „Der Schrecken, den die fünf Orchester und die acht Paar Pauken verbreiteten, lässt sich nicht beschreiben. Eine der Chorsängerinnen erlitt einen Nervenanfall. Wahrlich, es war von schauriger Größe“. Bis heute ist die Wirkung des Berlioz-Requiems kolossal. hr2-kultur sendet heute das Werk in einer Aufnahme aus der Basilika der Kathedrale von Saint-Denis bei Paris. Die musikalische Leitung über die fast 300 Interpreten hat John Eliot Gardiner.

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21.6.13

SRF2
15.03 – 16.30
Wiederholung der Sendung von letzter Woche:
Parlando
Verwunschene Geschichten – Barry Guy und Maya Homburger
Ein bisschen wie im Märchen ist es schon, und eines mit Happy End. Ein Vierteljahrhundert ist es her, seit Maya Homburger und Barry Guy sich auf einer Konzerttournee der Academy of Ancient Music begegnet sind.
Sie, die britische Barockgeigerin, er der britische Jazzkontrabassist, der sich zusätzliche Brötchen in Barockorchestern verdient.
Seither schreibt das Musikerpaar Homburger-Guy seine ganz eigene Geschichte. Die Beiden verweben Improvisation, Jazz alte und zeitgenössische Musik zu einer persönlich gefärbten, filigranen Kammermusik und haben so einen neuen Stil kreiert
Daneben verfolgt er weiter seine Jazzprojekte, etwa im Barry Guy New Orchestra, während sie ein Plattenlabel gegründet hat und weiterhin Barockmusik spielt.
Lislot Frei portraitiert die Beiden und versucht dem Geheimnis und den Tücken dieser engen Zusammenarbeit auf die Spur zu kommen.

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Deutschlandradio kultur
20.03 – 22.00
Bachfest Leipzig
Live aus der Nikolaikirche

Johann Sebastian Bach
›Halt im Gedächtnis Jesum Christ‹ BWV 67
Carl Philipp Emanuel Bach
›Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu‹ Wq 240
Veronika Winter, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Georg Poplutz, Tenor
Matthias Vieweg, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

Radiotipp 14.6. – 16.6.2013 – Eröffnungskonzert Bachfest Leipzig, John Eliot Gardiner in Aldeburgh und mehr


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Diese Woche gibt es wieder richtige Highlights. Das Eröffnungskonzert aus Leipzig, Gardiner live aus Aldeburgh, eine Sendung über Maya Homburger, eine der Solistinnen im vorgenannten Konzert sowie eine der Konzertmeisterinnen der English Baroque Soloists, und ihren Mann sowie eine von Elin Manahan Thomas gestaltete Sendung über Singen im und vor dem Chor. Sie hat ja auch viele Konzerte der Bach Cantata Pilgrimage im Chor mitgesungen, und ist anschließend auch solistisch bei Gardiner aufgetreten u.a. bei der Ersteinspielung der neu aufgefundenen Geburtstagsode von Bach. Seitdem hat sie eine sehr beachtliche Solokarriere aufgebaut.
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14.6.13

MDR Figaro
20.05 – 23.15
Eröffnungskonzert BACHFEST LEIPZIG 2013
Zeitversetzt aus der Leipziger Thomaskirche
* Johann Sebastian Bach: Fantasie G-Dur BWV 572
* Georg Friedrich Händel: Messias (Teil I) HWV 56
* Johann Sebastian Bach: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 140
Ullrich Böhme, Orgel, Solist des Thomanerchores (Sopran)
Matthias Rexroth, Altus
Martin Petzold, Tenor
Markus Flaig, Bass
Thomanerchor Leitung
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller

Anschließend: Magdalena Kozena im Konzert

* Tomaso Albinoni: Concerto a-Moll op. V n.5
* Antonio Vivaldi:
– Sonata in Es-Dur RV 130
– Stabat mater RV 130
– Sinfonia in C-Dur für Streicher und b.c. RV 111a
– „Sol da te mio dolce amore“ aus „Orlando furioso“
– Concerto für Streicher d-moll RV 127
* Georg Friedrich Händel: „Scherza infida“ aus „Ariodante“
* Antonio Vivaldi: „Ho il cor già lacero“ aus „Griselda“

Magdalena Kožená, Mezzosopran
Venice Baroque Orchestra, Cembalo
Leitung: Andrea Marcon
Aufnahme vom MDR MUSIKSOMMER am 06.08.2011 in der Frauenkirche Dresden

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BBC Radio3
19.30 – 22.00 (20.30 – 23.00 und die nächsten 7 Tage)

Performance
Live from Snape Maltings at the 2013 Aldeburgh Festival
Presented by Louise Fryer

Sir John Eliot Gardiner leitet Monteverdi Choir und Orchestra sowie die Violinistinnens Kati Debretzeni und Maya Homburger in einem Bachprogramm, bei dem er Kantaten zu Himmelfahrt mit dem Violinkonzert  in a-Moll BWV 1041 und einem der beliebtesten Instrumentalwerke Bachs – dem Violinkonzert für 2 Violinen – kombiniert.

J.S. Bach: Motet – Singet dem Herrn, BWV 225
Violin Concerto in A minor, BWV 1041
Cantata – Ich habe genug, BWV 82
8.15 – Interval
Louise Fryer talks to Abigail Lane, organiser of the SNAP Art exhibition at the Aldeburgh Festival, and writer and critic Jonathan P Watts about this year’s exhibition which celebrates Benjamin Britten’s Centenary with a series of works related to or inspired by Britten.
8.35
J.S. Bach: Concerto for two violins in D minor, BWV 1043
Cantata – Christ lag in Todesbanden, BWV 4.

Kati Debretzeni, Maya Homburger (violins)
Peter Harvey (baritone)
Monteverdi Choir and Orchestra
John Eliot Gardiner (conductor)
http://www.bbc.co.uk/programmes/b02lqnh0

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16.6.13

SRF2 (Schweiz)
16.03 – 18.00
Parlando

Verwunschene Geschichten – Barry Guy und Maya Homburger
Ein bisschen wie im Märchen ist es schon, und eines mit Happy äEnd. Ein Vierteljahrhundert ist es her, seit Maya Homburger und Barry Guy sich auf einer Konzertournee der Dcademy of Ancient Music begegnet sind.
Sie, die britische Barockgeigerin, er der britische Jazzkontrabassist, der sich zusätzlicheBrötchen in Barockorchestern verdient.
Seither schreibt das Musikerpaar Homburger-Guy seine ganz eigene Geschichte. Die Beiden verweben Improvisation, Jazz alte und zeitgenössische Musikzu einer persönlich gefärbten, filigranen Kammermusik und haben so einen neuen Stil kreiert
Daneben verfolgt er weiter seine Jazzprojekte, etwa im Barry Guy New Orchestra, während sie ein Plattenlabel gegründet hat und weiterhin Barockmusik spielt.
Lislot Frei portraitiertdie Beiden und versucht dem Geheimnis und den Tücken dieser engen zusammenarbeit auf die Spur zu kommen.

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BBC Radio3
17.00 – 18.30 (bei uns: 18.00 – 19.30 und die nächsten 7 Tage)
The Choir

Sopran Elin Manahan Thomas reflektiert ihr lebenslanges Singen mit Chören: als Chormitglied und als Solistin. Sie stellt einige ihrer Lieblingswerke mit Solopartien vor, darunter auch Sätze aus Mozarts c-Moll-Messe und das Requiem von Brahms sowie ein ungewöhnliches Wekr über die Schöpfung von Aaron Copland.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b02lqnh0

Radiotipp 29. April 2013 – 4. Mai 2013 – John Eliot Gardiner beim NDR und auf „Pilgerreise“


 

29.4.13

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NDR kultur
20.05 – 22.00
John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag
Maria-João Pires, Klavier
Robert Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54
Manfred-Ouvertüre op. 115
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 – Rheinische –
Aufzeichnung vom 21. November 1992 in der Laeiszhalle Hamburg
Eigentlich kommt John Eliot Gardiner ja aus der Alten Musik-Szene und gehört damit jenem Kreis von Musikern an, die mit kriminalistischem Scharfblick der Frage nachhängen, wie die kargen Notentexte der alten Meister eigentlich gemeint gewesen sein und wie sie geklungen haben könnten. Inzwischen haben sich die Vertreter der „historisch informierten“ Aufführungspraxis längst auch der klassischen und romantischen Musik zugewandt, oft mit verblüffenden Ergebnissen. „Selbst heute noch umgibt ein Gespinst aus Legende, Meinungsstreit und Missverständnis Schumanns große Orchesterwerke“, meint Gardiner. Er habe sich deshalb zum Ziel gesetzt, ein paar weitverbreitete Vorurteile zu entkräften, zum Beispiel die Behauptung, Schumann sei ein begabter Dilettant gewesen. Nach Gardiners Überzeugung weisen Schumanns Orchesterwerke nämlich, allen Vorurteilen zum Trotz, „einen Reichtum an Fantasie und eine bestürzende poetische Schönheit auf, die sich deutlich von der lyrischen Unmittelbarkeit eines Beethoven oder Schubert unterscheiden.“

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4.5.13

HR2
20.05 – 23.00
„A Cappella Pilgrimage“ mit dem Monteverdi Choir
Leitung: John Eliot Gardiner
Werke von Thomas Tallis und William Byrd sowie ihren Zeitgenossen in Flandern, Frankreich und Italien
(Aufnahme vom 18. Juni 2012 aus der Christ Church in Spitalfields, London)
Im kommenden Jahr kann der Monteverdi Choir sein fünfzigjähriges Bestehen feiern. John Eliot Gardiner gründete ihn noch als Student in Cambridge im Jahr 1964 und entwickelte ihn mit zahllosen Konzertauftritten und Schallplatten- und CD-Aufnahmen zu einem der vielseitigsten und renommiertesten Chöre weltweit. Nach dem Bach-Pilgerweg im Jahr 2000, als der Monteverdi-Choir das gesamte Kantatenwerk des Komponisten in mehr als sechzig Kirchen in ganz Europa präsentierte, beschreitet der Chor zu seinem fünfzigjährigen Jubiläum einen weiteren musikalischen Pilgerweg mit englischer a-cappella-Musik des 16. und 17. Jahrhunderts. Ausgangspunkt für diese Konzertreihe war bereits im vergangenen Jahr der Auftritt in der Londoner Spitalfields-Kirche mit wunderbaren polyfonen Chorwerken unter anderem der englischen Renaissance-Komponisten Thomas Tallis (1505-1585) und Willam Byrd (1543-1623). hr2-kultur sendet dieses Konzert heute Abend.

Radiotipp 22. – 28. April 2013 – Noch einmal: Happy Birthday John Eliot Gardiner


Noch einmal graben die verschiedenen Rundfunksender Aufnahmen mit John Eliot Gardiner aus Anlass seines 70. Geburtstages aus. Dazu übertragt die BBC live das Geburtstagskonzert von John Eliot Gardiner mit dem London Symphony Orchestra und Werken von Strawinsky aus London.
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22.4.13

rbb kulturradio
18.05 – 19.00
Alte Musik
Johann Sebastian Bach zu Besuch im Elsass
Auszüge aus der neuen Gesamteinspielung der Orgelwerke auf Instrumenten von Andreas und Johann Andreas Silbermann mit Ewald Kooiman, Ute Gremmel-Geuchen, Gerhard Gnamm und Bernhard Klapprott.

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NDR kultur
20.05 – 22.00
John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag
Benjamin Britten: War Requiem op. 66
Luba Orgonasova, Sopran
Anthony Rolfe Johnson, Tenor
Boje Skovhus, Bariton / Jürgen Lamke, Orgel
Monteverdi Choir / Tölzer Knabenchor
NDR Chor
Aufzeichnung vom 23. August 1992 in der St. Marien-Kirche Lübeck
Unter dem Decknamen „Unternehmen Mondscheinsonate“ flogen deutsche Bomberverbände am 14. November 1940 einen schweren Luftangriff auf Coventry. Im Verlauf eines rücksichtslosen Flächenbombardements, das die Wehrmachtsleitung von nun an zynisch „coventrieren“ nennen sollte, wurden große Teile der Stadt zerstört, darunter die mittelalterliche St. Michael‟s Cathedral. 22 Jahre später, am 30. Mai 1962, wurde in der wiedererbauten Kathedrale das War Requiem von Benjamin Britten uraufgeführt, ein Ereignis, an das John Eliot Gardiner 30 Jahre danach beim Abschlusskonzert des Schleswig-Holstein Musik Festivals mit dieser Aufführung des Werks erinnern wollte.

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23.4.13

BR klassik
19.05 – 21.15
Zum 70. Geburtstag des Dirigenten John Eliot Gardiner (IV)
Wolfgang Amadeus Mozart: „La clemenza di Tito“
Opera seria in zwei Akten
In italienischer Sprache
Tito – Anthony Rolfe Johnson
Vitellia – Julia Varady
Servilia – Sylvia McNair
Sesto – Anne Sofie von Otter
Annio – Catherine Robbin
Publio – Cornelius Hauptmann
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Aufnahme von 1990

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Ö1
19.30 – 21.00
Alte Musik – neu interpretiert
präsentiert von Bernhard Trebuch.
Sir John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag.
English Baroque Soloists, Dirigent: Sir John Eliot Gardiner; Monteverdi Choir.
„Bach-Marathon“
Johann Sebastian Bach:
a) Singet dem Herrn ein neues Lied, Kantate BWV 225;
b) Christ lag in Todesbanden, Kantate BWV 4
(aufgenommen am 1. April in der Royal Albert Hall in London)

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25.4.13

BBC Radio3
19.30 – 22.00 (bei uns: 20.30 – 23.00 und die nächsten 7 Tage)
Gardiner conducts Stravinsky’s ‚Apollon musagete‘ & ‚Oedipus Rex‘ in London
Stravinsky: Apollon musagete
8.05pm: Interval – Interval music
8.25pm: Part 2
Stravinsky: Oedipus Rex
Jennifer Johnston (mezzo-soprano…Jocaste)
Stuart Skelton (tenor…Oedipus)
Gidon Saks (bass-baritone…Creon)
tbc (Narrator)
Gentlemen of the Monteverdi Choir
London Symphony Orchestra
conductor John Eliot Gardiner.
Live from the Barbican Hall, London
Presented by Martin Handley

In a special concert for his 70th birthday, Sir John Eliot Gardiner conducts two works by Stravinsky on ancient Greek subjects. The ballet Apollon musagète (Apollo, Leader of the Muses) focuses on Apollo’s role as the patron of music and poetry, and is written in an elegant and restrained neo-Classical style. Sergei Diaghilev, enamoured by the score’s classical beauty, described it as ‚music not of this world, but from somewhere above‘. Oedipus Rex, based on Sophocles‘ tragedy, is an extremely powerful and original work for the theatre or concert hall, but Stravinsky by contrast, described it as an assemblage of ‚whatever came to hand‘, from the sounds of Baroque oratorio and Italian opera to Wagner’s music dramas.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b01ryx2h

Radiotipp 15. – 21. April 2013 – Happy Birthday John Eliot Gardiner und Thüringer Bachwochen


Der 70. Geburtstag von John Eliot Gardiner am 20. April lässt in dieser Woche so ziemlich jeden deutschen Klassiksender tief in die Archivkiste greifen. Dabei kommen Auszüge aus vielen seiner CD-Aufnahmen und einige wenige Konzertmitschnitte zum Vorschein. Als „Abwechslung“ bietet sich eine Aufnahme von den Thüringer Bachwochen an.
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15.4.2013

NDR
20.05 – 22.00

John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag
Robert Schumann: „Das Paradies und die Peri“ für Solostimmen, Chor und Orchester op. 50
Barbara Bonney und Dorothea Röschmann, Sopran
Eirian James, Mezzosopran / Petra Lang, Alt
Christoph Prégardien und Michael Schade, Tenor
Olaf Bär, Bariton / Cornelius Hauptmann, Bass
RIAS-Kammerchor / NDR Chor
Aufzeichnung vom 27. Februar 1993 in der Musikhalle Hamburg

Der junge Schumann hat lange geschwankt, ob er zum Schriftsteller oder zum Musiker berufen sei. Aufgewachsen ist er jedenfalls in einer Welt der Bücher. In seiner Geburtsstadt Zwickau hatten sein Vater und Onkel kurz vor seiner Geburt die Verlagsbuchhandlung „Gebrüder Schumann“ gegründet, die den ganzen Lesestoff des Bildungsbürgertums im handlichen Taschenbuchformat herausgab. Für den jungen Schumann erschloss sich auf diese Weise auch die Welt des Mittelalters und des Orients. Sein weltliches Oratorium „Das Paradies und die Peri“, das Anfang der 1840er Jahre entstand und zunächst „Dichtung“ hieß, geht auf einen Stoff des irischen Dichters Thomas Moore zurück: das Orient-Epos „Lalla Rookh“, das 1822 im Verlag seines Vaters in deutscher Übersetzung erschien. Es handelt von einer Fee, die man im Persischen Peri nannte. Sie ist das Kind eines gefallenen Engels und einer Sterblichen und war aufgrund dieser Herkunft vom Paradies zunächst ausgeschlossen. Einlass kann sie nur erlangen, wenn sie eine überzeugende Opfergabe bringt. Nach mehreren Anläufen erreicht sie ihr Ziel mit den Tränen eines reuigen Verbrechers, der vom Anblick eines betenden Knaben gerührt wurde.

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16.4.2013

Dkultur
20.03 – 22.00

Thüringer Bachwochen
Schlosskirche Meiningen
Aufzeichnung vom 7.4.13

Johann Ludwig Bach
Kantate „Ja, mir hast Du Arbeit gemacht“
Kantate „Die mit Tränen säen“

ca. 20:50 Uhr Konzertpause mit Nachrichten

Johann Sebastian Bach
Kantate „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ BWV 12
Kantate „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu Dir“ BWV 131

Ensemble Akadêmia
Leitung: Françoise Lasserre

Nicht alles Gute muss in Frankreich aus der Metropole Paris kommen: Im kleinen Städtchen Epernay in der Champagne sitzt das Ensemble ‚Akadêmia‘.

Unter seiner Leiterin Françoise Lasserre hat es sich in den letzten Jahren einen exzellenten Ruf als Spezialensemble für Renaissance- und Barockmusik erworben – im vokalen wie im instrumentalen Bereich. Und das nicht nur in Frankreich, sondern inzwischen in ganz Europa. Einem „asketischen“ und zugleich „jubilierenden“ Ideal folgen die Sänger und Musiker dabei und dem unbedingten Ziel der Werktreue wie der „Treue zu sich selbst“ als im 21. Jahrhundert lebende Künstler. So gehören die großen Werke der Epoche von Johann Sebastian Bach, Heinrich Schütz oder Claudio Monteverdi genauso zum Repertoire von Akadêmia wie auch viele vergessene Perlen aus der Barockzeit, die sie in enger Kooperation mit Musikwissenschaftlern aus dem Dornröschenschlaf erweckt haben.

Zum Beispiel der ‚Orfeo‘ des Monteverdi-Zeitgenossen Stefano Landi. Akadêmia ist deshalb prädestiniert, dem wichtigsten Thüringer Alte-Musik-Festival, den Bachwochen, einen neuen Auftrittsort zu erschließen: die Schlosskirche zu Meiningen. Erstmals programmieren die Thüringer Bachwochen in der berühmten Theaterstadt am südlichen Rand des Freistaats ein Konzert, und natürlich bleibt das Repertoire dieses Abends auf die Familie Bach beschränkt – allerdings im weiteren Sinne: Zwei Kantaten des sogenannten Meininger Bach Johann Ludwig treffen hier auf zwei gleichartige sakrale Stücke des Thomaskantors. Mit einfachen Worten ist der Verwandtschaftsgrad der beiden Musiker nicht zu beschreiben. Historisch eindeutig belegt ist jedoch, dass Johann Sebastian Bach den verwandten Kollegen und Zeitgenossen, der Hofkapellmeister in Meiningen war, geschätzt hat.

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17.4.2013

Ö1
19.30 – 21.00

Sir John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag.
Emmanuel Chabrier: Ouvertüre zur Oper „Gwendoline“
Joseph Haydn: Symphonie C-Dur Hob. I/90 (aufgenommen am 21. November 1999 im Großen Musikvereinssaal Wien)
Emmanuel Chabrier: Larghetto für Horn und Orchester (Ronald Janezic, Horn; aufgenommen im März 1995)
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 (aufgenommen im November 1997 im Großen Musikvereinssaal Wien)
Emmanuel Chabrier: Habanera für Orchester
Francis Poulenc: 2. Satz aus dem Quartett für Klavier und Bläserquintett (James Levine, Klavier; Ensemble Wien Berlin). Präsentation: Stefanie Maderthaner

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18.4.2013

Ö1
19.30 – 21.00

Universell im „Originalklang“: John Eliot Gardiner dirigiert (zum 70. Geburtstag)
Der seit 1964 bestehende Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists, maßstabsetzend bei Musik von Bach und Händel bis Brahms, sind John Eliot Gardiners Werk – und das „Orchestre Révolutionnaire et Romantique“, mit dem er Musik zwischen Beethoven und Berlioz so aufregend „neu“ klingen lassen kann.

Früher als Kollegen aus der „Originalklang“-Szene hat sich Gardiner, „Sir John“, aus dem Barock-Refugium hinausgewagt, zu „klassischen“ Symphonieorchestern, in Opernhäuser. (Seine damalige Plattenfirma war nahe daran, ihn zu einem zweiten Karajan aufzubauen – fast wäre es gelungen.) Heute sind es eine Bernarda Fink, ein Mark Padmore, eine Miah Persson, mit denen John Eliot Gardiner bei seinen Projekten zusammenarbeitet; Legion sind seine CDs mit Barbara Bonney, Sylvia McNair, Michael Chance, Anthony Rolfe Johnson – und Anne Sofie von Otter, die mit ihm Mozart-Opern und Songs von Kurt Weill gesungen hat. Nur Nikolaus Harnoncourt ist Ähnliches gelungen wie Sir John: zu Monteverdi, Bruckner und Léhar jeweils Eigenes zu sagen.

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20.4.2013

SRF2 (Schweiz)
16.03 – 17.00

Große Interpretationen
John Eliot Gardiner – zum 70. Geburtstag des grossen Pioniers

NDR kultur
18.30 – 19.00

John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches
Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050
Kati Debretzeni, Violine / Rachel Beckett, Flöte
Malcom Proud, Cembalo
English Baroque Soloists / Ltg.: John Eliot Gardiner

NDR kultur
20.05 – 22.00

Prisma Musik
Thema: John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag
Eine Sendung von Margarete Zander
John Eliot Gardiner, der von 1991 bis 1994 als Nachfolger von Günter Wand Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters gewesen ist, wurde vor 70 Jahren im englischen Dorset geboren. Obwohl er in einer musikalischen Familie aufwuchs, wandte er sich in Cambridge zunächst nicht der Musik zu sondern philologischen und historischen Studien, die er auch abschloss. Das vielfältige musikalische Leben an der Universität bot ihm trotzdem reichlich Gelegenheit, sich musikalisch zu betätigen. Noch während er Geschichte, Arabistik und mittelalterliches Spanisch studierte, war er Sekretär der King’s College Music Society. Bald darauf gründete er den inzwischen weltbekannten Monteverdi-Chor und begann sich intensiv mit der Musik des venezianischen Meisters zu beschäftigen. Nach einem zusätzlichen Musikstudium am King’s College studierte Gardiner noch weitere zwei Jahre bei Nadja Boulanger in Paris. Aus dem von ihm gegründeten Monteverdi Orchestra gingen später The English Baroque Soloists hervor, und als Gardiner 1990 auch noch das Orchestre Révolutionaire et Romantique ins Leben rief, war er bereits einer der gefragtesten Gast- und Operndirigenten seiner Generation, der am Pult des Concertgebouw Orchesters Amsterdam oder der Wiener Philharmoniker sein breitgefächertes Repertoire unter Beweis stellen konnte.

NDR kultur
22.05 – 24.00

Variationen zum Thema
Aufnahmen mit John Eliot Gardiner
Claudio Monteverdi: Magnificat a 6
Ann Monoyios und Marinella Pennicchi, Sopran
Mark Tucker und Nigel Robson, Tenor
Bryn Terfel und Alastair Miles, Bass
The Monteverdi Choir
The London Oratory Junior Choir
The English Baroque Soloists
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 9 C-Dur D 944
Wiener Philharmoniker
Leoš Janáček: Taras Bulba, Rhapsodie für Orchester
NDR Sinfonieorchester

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17.4.2013

BR klassik
Zum 70. Geburtstag des Dirigenten John Eliot Gardiner

Großbritannien ist eine der Geburtsstätten der Originalklang-Bewegung, und eine ihrer Gallionsfiguren feiert am 20. April seinen 70. Geburtstag: Sir John Eliot Gardiner. In seiner universalen Bedeutung als Ensemblegründer, Musikologe und Dirigent sind Gardiners Verdienste um die historische Aufführungspraxis gar nicht hoch genug zu schätzen, von seinen wegweisenden Erkenntnissen profitieren auch renommierte Symphonieorchester und Opernhäuser. Von Monteverdi ausgehend, hat sich Gardiner bis weit ins 19. und 20. Jahrhundert vorgearbeitet, Operetten entstaubt und sogar Uraufführungen geleitet. Zahlreiche Entdeckungen und Neueditionen sind seinem unermüdlichen Forschergeist zu verdanken. Gardiners bahnbrechende Beethoven-, Schumann- und Berlioz-Interpretationen am Pult seines Orchestre Révolutionnaire et Romantique präsentiert die Symphonische Matinée am Sonntag (10.05). Zuvor ist die entsprechende Bach-Kantate (8.05) aus Gardiners spektakulärer Gesamtaufnahme zu hören, die im Rahmen seiner europaweiten Pilgerreise zum Bach-Jahr 2000 aus Live-Mitschnitten entstand und bei Gardiners eigenem Label „Soli Deo Gloria“ veröffentlicht wurde. Der Opernabend am Dienstag (19.05) schließlich würdigt den herausragenden Operndirigenten Gardiner – mit einer hochkarätig besetzten Einspielung von Mozarts später Seria „La clemenza di Tito“.

Teil 1:
8.05 – 8.45

„Wir müssen durch viel Trübsal in das Reich Gottes eingehen“, Kantate zum Sonntag Jubilate, BWV 146 (Brigitte Geller, Sopran; William Towers, Countertenor; Mark Padmore, Tenor; Julian Clarkson, Bass; Monteverdi Choir; English Baroque Soloists)

Teil 2:
8.45 – 9.00

Georg Friedrich Händel: „Alcina“, Ballettmusik (English Baroque Soloists)

Teil 3:
10.05 – 11.55

Henry Purcell: „Come ye sons of art away“ (Felicity Lott, Sopran; Charles Brett, John Williams, Countertenor; Thomas Allen, Bass; Monteverdi Choir; Equale Brass Ensemble; Monteverdi Orchestra);
Robert Schumann: Konzertstück, op. 86 (Susan Dent, Roger Montgomery, Gavin Edwards, Robert Maskell, Horn; Orchestre Révolutionnaire et Romantique);
Hector Berlioz: „Tristia“, op. 18 (Monteverdi Choir; Orchestre Révolutionnaire et Romantique);
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-Moll (Orchestre Révolutionnaire et Romantique);
Emmanuel Chabrier: „España“ (Wiener Philharmoniker)

SRF2
21.00 – 0.00

Happy birthday, John Eliot Gardiner! Am 20. April feiert der Dirigent seinen 70. Geburtstag.
Ludwig van Beethoven: Missa solemnis D-Dur op. 123
Lucy Crowe, Sopran
Jennifer Johnston, Mezzosopran
James Gilchrist, Tenor
Matthew Rose, Bass
Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Ltg. John Eliot Gardiner
Konzert vom 28.10.12, Royal Festival Hall, London

Radiotipp April 2013 – John Eliot Gardiner und der NDR


Meine Radiozeitung für die nächste Woche ist noch nicht da. Deshalb gibt es hier erst einmal den Hinweis auf eine weitere Sendung von NDR kultur anlässlich des 70. Geburtstages von John Eliot Gardiner mit Aufnahmen aus dem NDR-Archivs. .

8.4.2013

NDR
20.05 – 22.00

John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag
Gustav Holst:
Die Planeten, Suite für großes Orchester op. 32
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107 – Reformations-Sinfonie –
Aufzeichnung vom 30. Juni 1991 im Lübecker Dom

Für das Eröffnungskonzert des Schleswig-Holstein Musik Festivals von 1991 kombinierte John Eliot Gardiner Werke zweier Komponisten, die eine besondere Rolle in der Musikgeschichte seiner englischen Heimat spielen: die Orchestersuite „Die Planeten“, mit der Gustav Holst berühmt geworden war, ein englischer Komponist mit lettischen und schwedischen Wurzeln, und eine Sinfonie Felix Mendelssohn Bartholdys, der zehnmal nach England reiste, um dort Konzerte zu geben. Insgesamt verbrachte er zwei Jahre seines kurzen Lebens auf der Insel. „Ich kann die letzten Tage in London die glücklichsten und reichsten nennen, die ich da genossen habe“, schreibt er am 29. November 1829 aus Calais an seinen Vater Abraham nach Berlin. Die Schottische Sinfonie gehörte zur musikalischen Ausbeute dieser Reise. In dieser Zeit entstand aber auch die Reformations-Sinfonie, die Felix Mendelssohn Bartholdy 1832 in Berlin zur Uraufführung brachte.

Radiotipps Ostern 2013 – John Eliot Gardiner auf allen Kanälen


John Eliot Gardiner feiert im April seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es diverse Sendungen, die das Leben und das Werk Gardiners würdigen. Neben den Sendungen der BBC gibt es auch von deutschen Sendern einiges zu hören. Den Anfang machen WDR3 mit einem Portrait und NDR kultur mit der ersten von mehreren Übertragungen von Konzerten, die während seiner Zeit als Chefdirigent beim NDR Sinfonieorchester entstanden sind. Wobei das Konzert, das am Montag gesendet wird, vor der Zeit Gardiners beim NDR entstanden ist, als er kurzfristig für den erkrankten Günter Wand eingesprungen war. Für mich persönlich war dies die erste Begegnung mit Gardiner. Es gab nichts Vernünfiges im Fernsehen, so blieb ich bei der Konzertübertragung aus Lübeck hängen und der große Bügelstapel, der eigentlich der Grund für das Anschalten des Fernsehers war, war nach dem Konzert noch genauso hoch wie vorher, so sehr hatten mich die ersten Takte von Händels Feuerwerkmusik umgehauen. Weitere Sendungen werden im Laufe des Monats sicher folgen. Ich werde sie wochenweise in den Radiotipps vorstellen.

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30.3.

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TV BBC TWO
20.00 – 21.30 (bei uns 21.00 – 22.30)
Bach: A Passionate Life
John Eliot Gardiner goes in search of Bach the man and the musician.

The famous portrait of Bach portrays a grumpy 62-year-old man in a wig and formal coat, yet his greatest works were composed 20 years earlier in an almost unrivalled blaze of creativity.
We reveal a complex and passionate artist; a warm and convivial family man at the same time a rebellious spirit struggling with the hierarchies of state and church who wrote timeless music that is today known world-wide. Gardiner undertakes a ‚Bach Tour‘ of Germany, and sifts the relatively few clues we have – some newly-found.
Most of all, he uses the music to reveal the real Bach.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b01rrgg6

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1.4.

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BBC
Bachs Marathon live
http://www.bbc.co.uk/programmes/b01rl300
http://www.bbc.co.uk/programmes/b01rl302
http://www.bbc.co.uk/programmes/b01rrg9n
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The Baroque Spring Season concludes with an afternoon and evening of music by J S Bach live from Sir John Eliot Gardiner’s Bach Marathon at the Royal Albert Hall in London. John Eliot celebrates his 70th birthday this month and over nine hours he conducts his own Monteverdi Choir and English Baroque Soloists and introduces leading performers in Bach chamber and solo works. Threaded through the day are interviews and round-table discussions with specialists, including American writer Paul Elie, pianist and scholar Robert Levin, neuroscientist Raymond Tallis, and psychologist Tamar Pincus.
Presented by Catherine Bott and Tom Service.
John Eliot recalls that he grew up literally „under the Cantor’s gaze“, since the most important portrait of Bach (by EG Haussmann, 1748) hung in his parents‘ house during his childhood, having been entrusted to them for safekeeping by a refugee fleeing from Nazi Germany during the Second World War. His fascination with the music of the great composer dates from those years when he learnt by heart the treble parts of all Bach’s motets, and then went on to conduct them for the first time in his teens. It has developed throughout his life, often marking milestones in his career, most notably when he celebrated the new Millennium with the epic Bach Cantata Pilgrimage.
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1.00: Motet: Singet dem Herrn ein neues Lied (BWV 225)
Monteverdi Choir
Musicians from the English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner (conductor)
To open this special Easter celebration, Bach’s joyous, dance-infused double-choir Motet.
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1.20: John Eliot introduces the day from the stage of the Royal Albert Hall.
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1.45: Cello Suite No 6 (BWV 1012)

Alban Gerhardt (cello)
Alban Gerhardt plays one of the best-known compositions ever written for cello.
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2.10: Bach Heroes I: John Eliot introduces a favourite performance of Bach
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2.30: The Goldberg Variations (BWV 988)

Joanna MacGregor (piano)
Innovative musician Joanna MacGregor interprets one of Bach’s most brilliantly deep keyboard works.
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3.45: John Eliot revisits his recording of Bach’s Brandenburg Concertos
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4.10: The distinguished organist and scholar, Stephen Farr
surveys some of the organs of Bach’s own time in search of the elusive ‚Bach Organ.‘ Can this be found in the imposing instruments of North Germany, once the pride of the cities of the Hanseatic League, or maybe in the more modestly scaled instruments of Thuringia’s parish churches.
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4.40: Christ lag in Todesbanden (BWV 4), Cantata for Easter Day
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner, conductor
joined by the audience in the final Chorale
John Eliot leads the Monteverdi Choir, the English Baroque Soloists and the Royal Albert Hall audience in this early cantata which is remarkable for its extreme emotional intensity.
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5.05: Bach Heroes II: John Eliot introduces a favourite performance of Bach
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5.25: Partita No 2 in D minor (BWV 1004)

Viktoria Mullova, violin
Known the world over as a violinist of exceptional versatility, Viktoria Mullova takes on Bach’s Partita including the Chaconne – a high-wire balancing act of musicality and technique.
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6.15: Organ Recital: John Butt, organ
Fantasia and Fugue in G minor (BWV 542)
Orgelbüchlein – chorale preludes for Passiontide and Easter:
Christus, der uns selig mach (BWV 620)
O Mensch, bewein dein Sünde gross (BWV 622)
Christ lag in Todesbanden (BWV 625)
Jesus Christus, unser Heiland (BWV 626)
Heut triumphieret Gottes Sohn (BWV 630)
Sonata 5 in C for two keyboards and pedals (BWV 529)
Prelude and Fugue in Eb ‚St Anne‘ (BWV 552)
Organist and Bach specialist John Butt displays the grandeur and versatility of the Royal Albert Hall’s mighty instrument.
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7.15: Bach Heroes III: John Eliot introduces a favourite performance of Bach
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7.35: Discovering Music: Stephen Johnson explores Bach’s B Minor Mass.

Stephen Johnson looks at how Bach, a devout Lutheran, set about producing a Latin mass in the Catholic tradition at the end of his life, and unpacks some of the many musical clues to its meaning.
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8.00: Mass in B Minor (BWV 232)
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner (conductor)
John Eliot conducts one of musical history’s towering masterworks.
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10.00 Bach Heroes IV: John Eliot introduces a favourite performance of Bach
Sir John Eliot Gardiner reflects, „Several of the big moments in my life seem to be linked in some way with the music of Bach, and 2013 is no exception. The enormous appeal of his music today extends to an astonishing variety of people from all walks of life. To spend a whole day in the company of distinguished fellow musicians, writers and scientists to perform, discuss and enjoy the music of this supreme composer whose music lights our lives more than 300 years after his death, is absolutely the best birthday present I could wish for.“.
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Andere Sendungen zu John Eliot Gardiners 70. Geburtstag, auch am 1.4.13:

WDR3 – 256
18:05 – 20:00

Vesper spezial
Porträt – Der Dirigent John Eliot Gardiner
Am 20. April feiert der englische Dirigent John Eliot Gardiner seinen 70. Geburtstag. Im Gespräch mit Richard Lorber gibt er Auskunft über seine künstlerischen Anschauungen und berichtet über seine wichtigen musikalischen Projekte.
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NDR
20.05 – 22.00

John Eliot Gardiner zum 70. Geburtstag
Georg Friedrich Händel:
Feuerwerksmusik, Suite HWV 351
Ralph Vaughan Williams:
Fantasie über ein Thema von Thomas Tallis
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61
Aufzeichnung vom 25. Juni 1989 im Lübecker Dom
Als John Eliot Gardiner 1991 die Nachfolge von Günter Wand als Chef des NDR Sinfonieorchesters antrat, galt er in der Musikwelt vor allem Spezialist für die historische Aufführungspraxis. Der renommierte Rundfunkklangkörper bot ihm die Möglichkeit, sich als Musiker mit einem universellen Anspruch zu präsentieren, und seine Konzerte zeugten deshalb nicht selten von dem Bestreben, einen großen musikhistorischen Zeitraum zu umspannen. So auch beim Eröffnungskonzert des Schleswig-Holstein Musik Festivals von 1989, das mit einem Werk des Engländers Ralph Vaughan Williams aus dem Jahre 1910 über eine Melodie des Renaissance-Komponisten Thomas Tallis und der berühmten Feuerwerksmusik von dem Barockmeister Händel auch die zweite Sinfonie des Romantikers Schumann setzte und damit einen Bogen aus dem 16. ins 20. Jahrhundert schlug.

Radiotipps Karwoche 2013 – Bachs große Passionen sowie Passionsmusik anderer Komponisten


Die Karwoche beschert uns wieder eine Überfülle an wahrscheinlich fantastischen Sendungen. Damit die Übersichtlichkeit nicht leidet, teile ich die Radiotipps auf 3 Seiten auf. Nach den Radiosendungen jenseits der Passionen folgen jetzt die Sendungen mit Passionsmusik, vor allem natürlich die großen Passionen von Johann Sebastian Bachs, aber auch unbekanntere Werke. Zuletzt greife ich noch einmal explizit die Sendungen der BBC rund um Gardiners Bach Marathon auf. Sie verdienen eine eigene Vorstellung.

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Gründonnerstag, 28.3.13

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Ö1 (Österreich)
19.30 – 21.00
Johann Sebastian Bachs „Matthäus-Passion“: ein Meisterwerk im Spiegel der musikalischen Zeitenwenden
Heute haben die Musik-„Konsumentin“, der „Konsument“ die Wahl: Wollen sie „ihre“ „Matthäus-Passion“ in romantischer Breite oder „historisch informiert“ aufgeführt? Mit einer Hundertschaft an Mitwirkenden in Chor und Orchester, wie unter der Leitung der Dirigenten Mengelberg, Furtwängler, Klemperer, selbst noch Ozawa – oder selbst im Chor: jede Stimme im Melodiengeflecht auch von einer einzigen Singstimme vorgetragen? Längst überragt die Zahl der – in sich so unterschiedlichen! – Aufnahmen, die der „historischen Aufführungspraxis“ verpflichtet sind (Harnoncourt, Gardiner, Leonhardt, Herreweghe, Brüggen, McCreesh als musikalische Leiter), die „traditionellen“ Versionen.
Aber lassen sich bei ihnen die Einspielungen eines Karl Richter und eines Herbert von Karajan wirklich in diesen einen Topf werfen? Sehr unterschiedlich werden die Bach-Chöre und -Choräle in dieser Sendung daher klingen, und wer wollte wirklich eine definitive Entscheidung treffen zwischen Fritz Wunderlich und Peter Schreier, Janet Baker und René Jacobs, Dietrich Fischer-Dieskau und Thomas Quasthoff, Gundula Janowitz und Dorothea Röschmann?

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DR P2 Klassisk (Dänemark)
19.20 – 22.00
Prégardien singt und dirigiert Bach’s Johannespassion in Kopenhagen
Yorck Felix Speer, Jesus.
Hana Blazikova, soprano,
Ingeborg Danz, alto,
Eric Stoklossa, tenor,
Dietrich Henschel, bass.
Le Concert Lorrain.
Leitung und Evangelist: Christoph Prégardien
http://www.listenlive.eu/denmark.html mit der sehr guten Übertragungsqualität von 192kbps

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NL Radio4 (Niederlande)
20.00 – 23.00
Johann Sebastian Bach – Matthäus Passion BVW 244
Marcel Beekman, evangelist;
Monika Mauch, sopraan;
Heleen Koele, sopraan;
Maarten Engeltjes, alt;
Alex Potter, alt;
Robert Getchell, tenor;
Mikael Stenbaeck, tenor;
Andreas Wolff, bas;
Jelle Draijer, bas
Nederlandse Bachvereniging o.l.v. Peter Dijkstra
opname 19 maart Muziekgebouw Frits Philips Eindhoven

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RNE radio classica (Spanien)
20.30 – 00.30
Concert from the 52nd Cuenca Sacred Music Week.
Johann Sebastian Bach – Matthäus Passion BVW 244
Maximilian Schmitt, tenor,
Dorothee Mields, soprano,
Hana Blaziková, soprano,
Damien Guillon, countertenor,
Robin Blaze, countertenor,
Thomas Hobbs, tenor,
Sebastian Kohlhepp, tenor,
Peter Kooij, bass,
Stephan Macleod, bass.
Collegium Vocale Gent.
Conductor: Philippe Herreweghe.

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Karfreitag, 29.3.13

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SRF2 (Schweiz)
13.45 – 15.00
Johann Joseph Fux: Oratorium germanicum de Passione
St. Florianer Sängerknaben
Ars Antiqua Austria,
Gunar Letzbor

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NDR kultur
15.00 – 18.00
Johann Sebastian Bach – Markuspassion
Deutsche Erstaufführung einer rekonstruierten englischen Fassung von Simon Heighes
Veronika Winter, Sopran
Anne Bierwirth, Alt
Achim Kleinlein, Tenor (Evangelist)
Michael Jäckel, Bass
Albrecht Pöhl, Bass (Jesus)
Knabenchor Hannover / Hannoversche Hofkapelle
Ltg.: Jörg Breiding
Live aus der Stiftskirche Loccum
Die nur als Fragment vorliegende Markus-Passion wird in einer rekonstruierten englischen Fassung von Simon Heighes erstmals zur Sterbestunde Jesu in Deutschland zu hören sein.
Die Aufführung der bachschen Markuspassion bildet gleichzeitig auch den Auftakt der umfangreich besetzten Vokalmusikreihe Loccum Cantate, die zum Jubiläum des Klosters Loccum neben dem Knabenchor Hannover u. a. auch den Norddeutschen Figuralchor, den Mädchenchor Hannover und den NDR Chor zu Gast haben wird.

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MDR Figaro
HR2
15.05 – 17.30
SR2
16.00 – 18.04 (zeitversetzt)
Johann Sebastian Bach: Johannespassion
Maria Keohane, Helena Ek (Sopran)
Pascal Bertin, Jan Boerner (Alt)
Valerio Contaldo, Reinoud van Mechelen (Tenor)
Matthias Vieweg, Florian Götz (Bass)
Ricercar Consort
Leitung: Philippe Pierlot
(Live aus der Bachkirche Arnstadt)

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WDR3
15.05 – 18.00
Johann Sebastian Bach – Matthäus-Passion, BWV 244
Amaryllis Dieltiens und Siri Karoline Thornhill, Sopran;
Tim Mead und Matthew White, Alt;
Gerd Türk, Julian Podger und Charles Daniels, Tenor;
Peter Harvey und Sebastian Noack, Bass;
Kampen Boys Choir;
Netherlands Bach Society,
Leitung: Jos van Veldhoven

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BR klassik)
15.05 – 18.00
Johann Sebastian Bach: „Matthäus-Passion“
Karina Gauvin, Sopran;
Gerhild Romberger, Mezzosopran;
Maximilian Schmitt, Julian Prégardien, Tenor;
Michael Nagy, Karl-Magnus Fredriksson, Bariton
Regensburger Domspatzen
Chor des Bayerischen Rundfunks Peter Dijkstra
Concerto Köln
Leitung:Peter Dijkstra
Aufnahme vom 16. Februar 2013 im Herkulessaal der Münchner Residenz

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rbb kulturradio
17.04 – 19.00
Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245
Mark Padmore, Tenor – Evangelist
Hanno Müller-Brachmann, Bass – Jesus
Peter Harvey, Bass – Pilatus
Bernarda Fink, Alt
Joanne Lunn, Katharine Fuge, Sopran
Julian Clarkson, Bass – Petrus
Robert Murray, Tenor – Servus 1
Paul Tindall, Tenor – Servus 2
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2
18.00 – 20.00
Johann Sebastian Bach: Johannespassion BWV 245
Michael Schade (Tenor – Evangelist)
Matthias Goerne (Bass – Jesus)
Juliane Banse (Sopran)
Ingeborg Danz (Alt)
James Taylor (Tenor – Arien)
Andreas Schmidt (Bass – Pilatus / Arien)
Sabine Goetz (Sopran – Magd)
Alexander Efanov (Tenor – Diener)
David Stingl (Bass – Petrus)
Gächinger Kantorei
Bach-Collegium Stuttgart
Leitung: Helmuth Rilling

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MDR Figaro
20.05 – 22.00
Frank Martin: „Golgotha“, Passionsoratorium
Susan Gritton, Sopran;
Kate Aldrich, Mezzosopran;
Yann Beuron, Tenor;
Laurent Naouri, Bariton;
incent Le Texier, Bass
Groot Omroepkoor,
Royal Concertgebouw Orchestra
Leitung: Stéphane Denève
(Aufnahme vom 24.3.2013, Royal Concertgebouw, Amsterdam)

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Polskiradio Radio2 Dwoika (Polen)
13.45 – 15.00
Johann Sebastian Bach: Johannespassion BWV 245
Rekonstruktion von Bachs Passions-Liturgie

Nicholas Mulroy – tenor (Ewangelista),
Matthew Brook – bas (Jezus),
Joanne Lunn – sopran,
Clare Wilkinson – alt,
Robert Davies – baryton (Piłat, Piotr),
Dunedin Consort,
Leitung John Butt

Eine interessante Aufnahme der Johannespassion sendet der polnische Rundfunk. John Butt, der schon mit anderen Aufnahmen Bachscher Musik in der OneVoicePerPart-Version große Aufmerksamkeit erregt hat, stellt hier die Johannespassion eingebettet in die Karfreitagsliturgie der Leipziger Kirchen vor. Nähere Informationen dazu ist auf der Seite von Linn Records zu finden.
http://www.linnrecords.com/recording-john-passion.aspx?utm_medium=email&utm_campaign=Gramophone+names+Dunedin+Consorts+John+Passion+Recording+of+the+Month&utm_content=Gramophone+names+Dunedin+Consorts+John+Passion+Recording+of+the+Month+CID_264b6934115ae848a348a032ea8de836&utm_source=Campaign%20Monitor%20Records&utm_term=JS%20Bach%20John%20Passion%20Reconstruction%20of%20Bachs%20Passion%20Liturgy
ergänzende Tracks wie z.B. die Predigt können hier heruntergeladen werden:
http://www.dunedin-consort.org.uk/recordings/john-passion-recording/

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RTS Espace2 (Schweiz)
20.00 – ???
RTS Espace2 (Schweiz)
20.00 – ???
Johann Sebastian Bach: Johannespassion BWV 245
Marcel Beekman, Evangelist and arias,
Raimund Nolte, Jesus.
Andreas Wolf, bass,
Leopold Lampelsdorfer, soprano,
Simon Müller, alto,
Marvin Victu, alto,
Frédéric Jost, bass,
Anselm Sibig, tenor and servant,
Seraphin Kellner, soprano and Ancilla.
Tölzer Kanbenchor.
Hofkapelle, München.
Conductor: Reinhard Goebel.
Konzertübertragung aus Lausanne.

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Karsamstag 30.3.13

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Deutschlandradio Kultur
19.05 – 22.00
Für diese Sendung habe ich zwei verschiedene Informationen. Lassen wir uns überraschen:

Aus der Wochenübersicht:
Kölner Philharmonie
Aufzeichnungen vom 28./29.3.13
Johann Sebastian Bach
›Johannespassion‹ BWV 245 für Soli,Chor und Orchester (Fassung 1724)
Hannah Morrison, Sopran
Meg Bragle, Alt
Andrew Tortise, Tenor
Dietrich Henschel, Bariton
Peter Harvey, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: Sir John Eliot Gardiner

ca. 21.00 Nachrichten

Bachs Passionsmusik – ein Gesprächs- und Mitsingkonzert
Johann Sebastian Bach
›Christ lag in Todesbanden‹ BWV 4,

Kantate für Soli, Chor, dreiPosaunen, Streicher und Basso continuo
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung und Moderation:  Sir John Eliot Gardiner

aus der Tagesübersicht,
Eröffnungskonzert Weimarhalle
Aufzeichnung vom 23.03.2013

Johann Sebastian Bach
Matthäuspassion BWV 244
Maximilian Schmitt, Tenor – Evangelist
Florian Boesch, Bass – Jesus
Dorothee Mields, Sopran
Hana Blažikovà, Sopran
Damien Guillon, Alt
Robin Blaze, Alt
Thomas Hobbs, Tenor
Sebastian Kohlhepp, Tenor
Peter Kooij, Bass
Stephan MacLeod, Bass
Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe
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Radiotipps Karwoche 2013 – Musik jenseits der Passionen


Die Karwoche beschert uns wieder eine Überfülle an wahrscheinlich fantastischen Sendungen. Damit die Übersichtlichkeit nicht leidet, teile ich die Radiotipps auf 3 Seiten auf. Hier stelle ich erst einmal die Radiosendungen jenseits von Passion vor. Die Sendungen mit Passionsmusik, vor allem natürlich die großen Passionen von Johann Sebbastian Bach,aber auch unbekanntere Werke, kommen auf einem zweiten Seite. Zuletzt greife ich noch einmal explizit die Sendungen der BBC rund um Gardiners Bach Marathon auf. Sie verdienen eine eigene Vorstellung.

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25.3.

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NL Radio4 (Niederlande)
20.00 – 23.00
Johann Sebastian Bach – Missa in F BWV 233
Johann Sebastian Bach – Oster-Oratorium BWV 249

Amaryllis Dieltiens / Ilse Eerens Sopraan
Michael Chance, Altus
Thomas Walker, Tenor
David Wilson-Johnson, Bas
Orkest van de Achttiende Eeuw, Cappella Amsterdam o.l.v. Daniel Reuss
Live vanuit het Muziekgebouw aan ‚t IJ
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SRF2
20.00 – 22.00
Johann Sebastian Bach: Das wohltemperierte Klavier, Band II
Das Wohltemperierte Klavier von J.S. Bach ist eine Sammlung in zwei Teilen von je 24 Praeludien und Fugen in allen Dur- und Molltonarten.
Es ist das erste Werk, das systematisch alle auf dem Tasteninstrument spielbare Tonarten abhandelt. 1722 ist der erste, rund 20 Jahre später der zweite Band entstanden.
J.S. Bachs Wohltemperiertes Klavier nimmt in der Klavierliteratur eine Sonderstellung ein: Beethoven nannte Bachs Wohltemperiertes Klavier seine musikalische Bibel, Robert Schumann schrieb in einem seiner Briefe, das Wohltemperierte Klavier sei seine Grammatik, und Anton Rubinstein kam zu dem Schluss, dass das Wohltemperierte Klavier die Evangelien für jeden ernsthaften Künstler darstelle, der nach Höherem strebt.
Bach schrieb sein wohltemperiertes Klavier, wie es der Titel sagt, für Clavier, also für Tasteninstrument, was damals Cembalo, Clavichord oder Orgel sein konnte. Das Werk wird auch heute sowohl auf Cembalo als auch auf dem modernem Klavier gespielt. Von Bachs zweitem Band des Wohltemperierten Klaviers stehen sich in der Diskothek je drei Aufnahmen auf modernem Konzertflügel und drei auf historischen Instrumenten gegenüber.
Eva Oertle diskutiert mit dem Cembalisten Jörg-Andreas Bötticher und der Pianistin und Kulturmanagerin Franziska Weber.

Die Sendung kann bereits heruntergeladen werden:

http://www.srf.ch/sendungen/diskothek/johann-sebastian-bach-das-wohltemperierte-klavier-band-ii

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27.3.

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Ö1
15.05 – 16.00
Apropos Musik
In paradisum
„Ins Paradies mögen die Engel dich geleiten, bei deiner Ankunft die Märtyrer dich empfangen und dich führen in die heilige Stadt Jerusalem“. So die Anfangsworte eines lateinischen Hymnus, der im Mittelalter noch Teil der Sterbeliturgie war, d. h. er wurde am Übergang vom Leben zum Tod gesungen. Im Laufe der Liturgiegeschichte wurde er Teil der Exequien, in der Musik hat er in Requiem-Vertonungen Eingang gefunden. Besonders schöne Musikbeispiele aus der Liturgie der katholischen Totenfeier stammen von Gabriel Fauré, Maurice Duruflé , Luigi Cherubini oder Tomas Luis de Victoria.

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29.3.

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Dkultur
20.03 – 22.00
Trauermusiken in Dresden
Johann Friedrich Fasch: Lamento für 2 Oboen, 2 Flöten, Klarinette, Streicher und Basso continuo
Jan Dismas Zelenka: Requiem D-Dur ZWV 46
ca. 21:00 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
Johann Sebastian Bach: Trauerode „Lass, Fürstin, lass noch einen Strahl“ BWV 198
Claudia Barainsky, Sopran
Anke Vondung, Alt
Virigil Hartinger, Tenor
Christoph Pohl, Bass
Tomislav Lucic, Bariton
Dresdner Kammerchor
Sächsische Staatskapelle Dresden
Leitung: Reinhard Goebel
Semperoper Dresden
Aufzeichnung vom 24.03.2013

Zum Tod Augusts des Starken schrieb der Dresdner Kirchen-Compositeur Jan Dismas Zelenka mit dem Requiem D-Dur 1733 eines seiner bedeutendsten Werke. Johann Sebastian Bach hatte schon 1727 für den Tod von Augusts evangelisch gebliebener Ehefrau Christiane Eberhardine seine Trauerode komponiert – Barockspezialist Reinhard Goebel vereint nun beide Werke mit einer vermutlich für Dresden geschriebenen Instrumentalkomposition Johann Friedrich Faschs.
Wie kaum ein anderer setzt Reinhard Goebel mit seinen Interpretationen immer wieder Maßstäbe auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis. Goebel stand mehr als 30 Jahre lang an der Spitze des von ihm gegründeten Ensembles Musica Antiqua Köln; für sein Wirken wurde er national und international mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht. Inzwischen musiziert er auch zunehmend mit großen Symphonieorchestern, darunter das DSO Berlin, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das Gewandhausorchester Leipzig.
Sein besonderes Interesse gilt seit jeher dem barocken Repertoire der Dresdner Hofkapelle – und so kam es 2009 zu einer ersten Begegnung zwischen Goebel und der heutigen Staatskapelle. Diese Zusammenarbeit soll ab 2013 jeweils zu Palmsonntag kontinuierlich fortgesetzt werden.

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30.3.

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NL Radio4
19.00 – 23.00
Opera live
Georg Friedrich Handel: Poro, Re dell’Indie
Franco Fagioli (Poro),
Sonia Prina (Erissena),
Kristina Hammarström (Gandarte),
James Gilchrist (Alessandro)
David Wilson-Johnson (Timagene).
Kammerorchester Basel
Leitung: Enrico Onofri.
Aufnahme von 6. Juni 2012 in Basel.
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Radiotipps 4. – 10. März 2013 – Barocker Frühling bei BBC mit John Eliot Gardiner


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Barocker Frühling bei BBC im März

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4.3. –10.3.
In dieser Woche ist John Eliot Gardiner mit vielen Aufnahmen bei BBC Radio 3 zu hören.
http://radiolists.blogspot.de/ gibt einen Überblick

Einige ausgewählte Sendungen:

John Eliot Gardiner ist Künstler der Woche in der Sendereihe „Essential Classics“
In jeder dieser Sendungen gibt es Werke mit ihm zu hören, z. Teil auch ganze Werke.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b014r87y/broadcasts/upcoming

Masterclass mit Anneke Scott, Naturhorn:
Natural horn specialist Anneke Scott explores the Baroque horns at the Bate Collection in Oxford.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b014r87y/broadcasts/upcoming

Saturday Classics
As part of Baroque Spring, conductor John Eliot Gardiner introduces a selection of music closely linked to his career.
http://www.bbc.co.uk/programmes/b01r5mnn

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Radiotipps 28. und 29. Januar 2013 – Bach und mehr


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28.1.

SRF 2
20.00-22.00
Diskothek im Zweiten
«Nicht von Bach»: Goldberg-Variationen in Bearbeitungen
Natürlich: Die Goldberg-Variationen SIND von Bach. Aber nicht in den Fassungen, die in dieser Diskothek zu hören sind.
Das Werk wurde so populär, dass es heute rund ein halbes Dutzend Bearbeitungen davon gibt, für
die diversesten Besetzungen und mehr oder weniger notengetreu. Thomas Meyer und Franziska Weber diskutieren deshalb nicht nur die jeweiligen Interpretationen, sondern für einmal auch die
Bearbeitungen selbst: Wie verändern oder bewahren sie Buchstaben und Geist von Bachs Musik?

Dies ist eine Wiederholung. Informationen sind auf der Website zu finden. Ebenso kann die
Sendung als Podcast heruntergeladen werden. (Funktioniert auch in Deutschland, habe ich gerade
ausprobiert.)
http://www.srf.ch/sendungen/diskothek/nicht-von-bach-goldberg-variationen-in-bearbeitungen

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NDR kultur
(20.05)-22.00
nach dem eigentlichen Konzert zur Überbrückung bis zu den Nachrichten:
Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
Anne Sofie von Otter, Mezzosopran
Ltg.: John Eliot Gardiner
Aufzeichnung vom 17. Januar 1993 in der Laeiszhalle Hamburg

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29.01

SWR 2
13.05-14.28
Bachs Violinkonzerte
Freiburger Barockorchester
Beatrix Hülsmann (Violine)
Violine und Leitung: Petra Müllejans und Gottfried von der Goltz

Johann Sebastian Bach:
Violinkonzert a-Moll BWV 1041
Konzert für 2 Violinen d-Moll BWV 1043
Violinkonzert E-Dur BWV 1042
Konzert für 3 Violinen D-Dur BWV 1064R
(Konzert vom 12. Dezember 2012 im Konzerthaus Freiburg)

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rbb
DLF
21.05-22.50
Grundton D 2012 – Konzert und Denkmalschutz
Johann Sebastian Bach
Solokantaten und Orchesterwerke

JS Bach:
Orchestersuite Nr.1 BWV 1066
Cantata BWV 82a (Ich habe genug)
Violinkonzert E-Dur BWV 1042
Cantata BWV 199 (Mein Herze schwimmt im Blut)

Annette Dasch, Sopran
Dresdner Barockorchester
Leitung: Hans-Christoph Rademann
Aufnahme vom 15.9.12 aus der St. Martinskirche in Zschopau/Sachsen
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Radiotipps für die Neujahrswoche 2013 – noch einmal Weihnachtsoratorium von J.S. Bach und mehr


Zu Beginn des neuen Jahres noch einmal verschiedene Aufnahmen der Kantaten 4 bis 6 des Weihnachtsoratoriums. Dazu noch etwas mehr von Bach und 2 Sendungen, in denen unterschiedliche Interpretationen Bachscher Werke verglichen werden.
Ich wünsche allen Bloglesern mit dieser wunderbaren Musik einen guten Start in das Neue Jahr.
Barbara

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1.1.2012 – Neujahr

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Nordwestradio
13.05 – 15.00
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248, 4. – 6. Teil
Gundula Anders und Mona Spägele, Sopran
Bernhard Landauer, Altus
Christoph Prégardien, Tenor
Johannes Happel und Ekkehard Abele, Bass
Balthasar-Neumann-Chor
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Leitung: Thomas Hengelbrock
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WDR3
16.05 – 17.45
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium, BWV 248, Kantaten 4 bis 6
Veronika Winter, Sopran;
Wiebke Lehmkuhl, Alt;
Jan Kobow, Tenor;
Markus Flaig, Bass;
Rheinische Kantorei;
Das Kleine Konzert,
Leitung: Hermann Max
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Dkultur
20.05 – 22.30
Johann Sebastian Bach: Magnificat BWV 243
Carl Philipp Emanuel Bach: Heilig, heilig ist Gott Wq 217
Carl Philipp Emanuel Bach: Magnificat D-Dur Wq 215
Elizabeth Watts, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Lothar Odinius, Tenor
Markus Eiche, Bass
RIAS Kammerchor
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Hans-Christoph Rademann
Live aus der Philharmonie Berlin

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4.1.2013

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RBB Kulturradio
18.05 – 18.50
Alte Musik
Johann Sebastian Bach: Motetten
Neue Aufnahmen im Interpretationsvergleich:
Armacord & Lautten Compagney – Monteverdi Choir – Kammerchor Stuttgart

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5.1.2013

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SRF2
14.00 – 16.00
Wiederholung:
Montag, 28. Januar 2013, 20:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
Diskothek im Zweiten
«Nicht von Bach»: Goldberg-Variationen in Bearbeitungen
Natürlich: Die Goldberg-Variationen SIND von Bach. Aber nicht in den Fassungen, die in dieser Diskothek zu hören sind.
Das Werk wurde so populär, dass es heute rund ein halbes Dutzend Bearbeitungen davon gibt, für die diversesten Besetzungen und mehr oder weniger notengetreu. Thomas Meyer und Franziska Weber diskutieren deshalb nicht nur die jeweiligen Interpretationen, sondern für einmal auch die Bearbeitungen selbst: Wie verändern oder bewahren sie Buchstaben und Geist von Bachs Musik?

Diese Sendung kann nach der Erstsendung auf der Website nachgehört oder heruntergeladen werden.
http://www.srf.ch/sendungen/diskothek/nicht-von-bach-goldberg-variationen-in-bearbeitungen
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Radiotipps Weihnachten 2012 – Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach in verschieden Aufnahmen


Auch dieses Jahr halten die verschiedenen Radiosender wieder verschiedene Aufnahmen des Weihnachtsoratoriums für uns bereit. Das Meiste war auch schon in den vergangenen Jahren zu hören, aber auch neue Aufnahmen sind zu finden. Dafür sind im Gegensatz zu den letzten Jahren wenige Weihnachtsoratorien anderer Komponisten zu finden. Kleinere Werke und Kantaten verstecken sich in den regelmäßigen Sendungen sakraler Musik.

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23.12.2012

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Radio4 – Niederlande
20.00 – 23.00
Bach – Weihnachts-Oratorium
Johanette Zomer [sopraan]
Maarten Engeltjes [alt]
Tilman Lichdi [tenor]
Klaus Mertens [bas]
Amsterdam Baroque Orchestra & Choir
Leitung: Ton Koopman
aufgenommen am 15.12.2012 15-12-2012, Vredenburg Leidsche Rijn
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24.12.2012

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SWR2
10.30 – 12.00
„Das musikalische Quartett“
Raterunde
Johann Sebastian Bach:
Weihnachtsoratorium BWV 248
Moderation: Rainer Damm
Gäste im Studio: Susanne Stähr, Karl Dietrich Gräwe, Uwe Schweikert
Am Vormittag von Heiligabend trifft sich in diesem Jahr das „Musikalische Quartett“,
um die unterschiedlichsten Interpretationen von Bachs Weihnachtsoratorium unter die
Lupe zu nehmen: Wo gibt es die besten Chöre – wer hat die besten Solisten – welches
Orchester trifft den richtigen Ton – und: Welcher Dirigent kann das alles vereinen?
Keine leichte Aufgabe für die Raterunde, denn sie soll jene Aufnahme(n) auswählen,
die dann an den beiden Weihnachtsfeiertagen zu hören sein werden. Man darf gespannt
sein, wer das Rennen macht: ein bewährter Klassiker oder doch ein Newcomer?
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NDR kultur
17.30 – 19.00
Weihnachtsoratorium
für Soli, Chor und Orchester BWV 248, Teile 1 – 3
von Johann Sebastian Bach
Paul Bernewitz und Friedrich Praetorius, Sopran (Thomaner)
Ingeborg Danz, Alt
Christoph Genz, Tenor (Arien)
Martin Petzold, Tenor (Evangelist)
Panajotis Iconomou, Bass
Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Ltg.: Georg Christoph Biller
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Nordwestradio
18.05-20.00
Heinrich von Herzogenberg
Die Geburt Christi
Oratorium für Soli, Chor und Orchester in drei Teilen op. 90
Regina Schudel, Sopran
Anke Eggers, Alt
Peter Maus, Tenor
Ernst-Gerold Schramm, Bass
Rudolf Heinemann, Orgel
Michael Röbbelen, Orgelpositiv
Ensemble Oriol
Kammerchor der Hochschule der Künste Berlin
Staats- und Domchor Berlin
Leitung: Christian Grube
Am Mikrofon: Wolfgang Stapelfeldt
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Retedue (RSI – Schweiz, italienisch)
20.30 – 22.30
L. van Beethoven: Missa Solemnis in re maggiore, op.123
Solisti:
Lucy Crowe, soprano
Jennifer Johnston, mezzosoprano
James Gilchrist, tenore
Matthew Rose, basso
Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Direttore : John Eliot Gardiner
(Concerto del 17.10.2012 alla Royal Festival Hall di Londra)
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25.12.2012

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SWR2
9.03-9.58
Einführung in Bachs Weihnachtsoratorium (1/2)
Von Wieland Schmid
Interpreten der Musikbeispiele:
Rachel Harnisch (Sopran)
Anke Vondung (Mezzosopran)
Maximilian Schmitt (Tenor)
Christian Immler (Bass)
Chor des BR
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Peter Dijkstra
Die sechs Kantaten, die Bach zwischen dem ersten Weihnachtstag 1734 und dem Dreikönigstag 1735, „die heilige Weynacht über“ aufführte, entstanden im Advent 1734. In dieser Buß- und Vorbereitungszeit beschränkte sich die Musik in den Gottesdiensten der Leipziger Kirchen auf den schlichten Gemeindegesang. Umso prächtiger klang es dann, wenn wieder eine mehrstimmige und mit reichem Instrumentalsatz versehene Figuralmusik gespielt wurde.
Im ersten Teil seiner Werkeinführung geht Wieland Schmid Bachs Parodieverfahren nach, jener ausgeklügelten Recyclingtechnik, die geschickt ältere Kompositionen zu den Arien und Chören des Weihnachtsoratoriums umschmiedete. Außerdem geht es um die kunstvolle Inszenierung von Einfachheit in dieser Musik.
(Teil 2 der Werkeinführung, Mittwoch, 26. Dezember, 9.03 Uhr)
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SWR2
10.30-12.00
Johann Sebastian Bach:
Weihnachtsoratorium BWV 248
Teil 1-3
Lassen Sie sich überraschen, welche Interpretation von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium Sie in diesem Jahr in SWR2 hören werden. Am Vormittag von Heiligabend hat sich das „Musikalische Quartett“ unter der Leitung von Rainer Damm getroffen und eine Vielzahl an Aufnahmen unter die akustische Lupe genommen. Wer hat das Rennen gemacht – ein Klassiker oder ein Newcomer? An den beiden Weihnachtsfesttagen wird auf jeden Fall das Geheimnis gelüftet und als akustisches Überraschungsgeschenk präsentiert.
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Ein etwas anderes Weihnachtsoratorium, viel schlichter, aber wunderschön:
NDR kultur
11.03 – 13.00
Die Sendung beginnt mit:
Camille Saint-Saëns: Oratorio de Noël op. 12
Kristina Dinusova, Sopran
Milda Tubelyte, Mezzosopran
Martha Swiderska, Alt / Berj Karazian, Tenor
Tomas Selc, Bass
Johannes-Brahms-Chor Hannover
NDR Radiophilharmonie / Ltg. Vassilis Christopoulos
Aufzeichnung vom 20. Dezember 2012 im Großen Sendesaal des NDR in Hannover

danach geht es mit Weihnachtsmusik verschiedenster Art weiter.
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HR2
15.30-17.00
Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantaten 1-3
Katarzyna Jagiello, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Marcus Ullmann, Tenor
Jochen Kupfer, Bass
Dresdner Kammerchor
Dresdner Barockorchester
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Das Bach’sche Weihnachtsoratorium gehört für viele Menschen zum festen Bestandteil des
Weihnachtsfests wie der Kirchgang, der Tannenbaum oder die Krippe. Und die Hörer von hr2-kultur dürfen damit rechnen, dass ihnen das Bach-Werk in exzellenten Interpretationen angeboten wird.
In diesem Jahr ist es eine Aufnahme mit einem prominent besetzten Solistenquartett, dem
Dresdner Kammerchor und dem Dresdner Barockorchester unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann.
In der Weihnachtszeit 1734/35 wurde Bachs Zyklus in der Leipziger Nikolaikirche und in der
Thomaskirche unter Bachs Leitung uraufgeführt. Die sechs Kantaten waren ursprünglich für die
sechs Gottesdienste am Ersten und Zweiten Weihnachtsfeiertag, am Sonntag nach Weihnachten,
an Neujahr, am Sonntag nach Neujahr und am Dreikönigstag bestimmt. Mittlerweile ist das
Weihnachtsoratorium Bachs beliebtestes und meistaufgeführte geistliche Werk. Häufig wird das
Weihnachtsoratorium heutzutage in zwei Teilen aufgeführt. So sind auch in diesem Jahr die
Kantaten 1 bis 3 am Ersten und die Kantaten 4 bis 6 am Zweiten Weihnachtstag jeweils um 15.30 Uhr zu hören.
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WDR3
16.05-17.45
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium, BWV 248, Kantaten 1 bis 3
Veronika Winter, Sopran;
Wiebke Lehmkuhl, Alt;
Jan Kobow, Tenor;
Markus Flaig, Bass;
Rheinische Kantorei;
Das Kleine Konzert,
Leitung: Hermann Max
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rbb kulturradio
17.04-19.00
JOHANN SEBASTIAN BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248 1-3
Sibylla Rubens, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Lothar Odinius, Tenor
Tobias Berndt, Bariton
RIAS Kammerchor
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Hans-Christoph Rademann
Aufnahme vom 12.12.2012 im Konzerthaus Berlin
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NDR kultur
17.30-19.00
Weihnachtsoratorium
für Soli, Chor und Orchester BWV 248, Teile 4 – 6
von Johann Sebastian Bach
Paul Bernewitz und Friedrich Praetorius, Sopran (Thomaner)
Ingeborg Danz, Alt
Christoph Genz, Tenor (Arien)
Martin Petzold, Tenor (Evangelist)
Panajotis Iconomou, Bass
Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Ltg.: Georg Christoph Biller
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DRS II/SRF2
20.00-22.00
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium (Teile I, II, V, VI) BWV 248
Jauchzet, frohlocket
Und es waren Hirten in derselben Gegend
Ehre sei dir, Gott, gesungen
Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben

Nuria Rial, Sopran
Robin Blaze, Alt
Werner Güra, Tenor
Dietrich Henschel, Bass
Camerata Vocale Freiburg
Kammerorchester Basel
Leitung: Winfried Toll
Das stimmungsvolle Ambiente für diese grossartige Weihnachtsmusik bietet die historische
Stadtkirche von Rheinfelden.
Konzertübertragung auf SRF 1, 3SAT und Radio SRF 2 Kultur.

Sendedaten TV
26. Dezember 2012
3Sat, 20.15 Uhr Teile 1, 2, 5 und 6
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Retedue (RSI – Schweiz, italienisch)
20.30 – 22.30
Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium:
Cantate n. 1, 2, 3.
Lynn Dawson, soprano
Bernhard Landauer, contralto
Charles Daniels, tenore
Klaus Mertens, basso
Coro della RSI
I Barocchisti
Diego Fasolis
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26.12.2012

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SWR2
9.03-9.58
Einführung in Bachs Weihnachtsoratorium (2/2)
Von Wieland Schmid
Interpreten der Musikbeispiele:
Rachel Harnisch (Sopran)
Anke Vondung (Mezzosopran)
Maximilian Schmitt (Tenor)
Christian Immler (Bass)
Chor des BR
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Peter Dijkstra
Im 2. Teil der Werkeinführung geht es um die Umsetzung der Evangelien-Berichte im
Weihnachtsoratorium, um die Meditationen über den Namen Jesu, die in diesem großen
Werk stecken, und um die Aufführungsbedingungen, die Bach in Leipzig vorfand.
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SWR2
10.30-12.00
Johann Sebastian Bach:
Weihnachtsoratorium BWV 248
Teil 4 – 6
Lassen Sie sich überraschen, welche Interpretation von Johann Sebastian Bachs
Weihnachtsoratorium Sie in diesem Jahr in SWR2 hören werden. Am Vormittag von
Heiligabend hat sich das „Musikalische Quartett“ unter der Leitung von Rainer Damm
getroffen und eine Vielzahl an Aufnahmen unter die akustische Lupe genommen. Wer hat
das Rennen gemacht – ein Klassiker oder ein Newcomer? An den beiden Weihnachtsfesttagen
wird auf jeden Fall das Geheimnis gelüftet und als akustisches Überraschungsgeschenk präsentiert.
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HR2
15.30-17.00
Bachs „Weihnachtsoratorium“ BWV 248 Kantaten 4-6
Johannette Zomer, Sopran
Annette Markert, Alt
Gerd Türk, Tenor
Peter Harvey, Bass
The Netherlands Bach Society
Leitung: Jos van Veldhoven
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rbb kulturradio
17.04-19.00
JOHANN SEBASTIAN BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248 4-6
Sibylla Rubens, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Lothar Odinius, Tenor
Tobias Berndt, Bariton
RIAS Kammerchor
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Hans-Christoph Rademann
Aufnahme vom 12.12.2012 im Konzerthaus Berlin
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Retedue (RSI – Schweiz, italienisch)
20.30 – 22.30
Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium:
Cantate n. 4, 5, 6.
Lynn Dawson, soprano
Bernhard Landauer, contralto
Charles Daniels, tenore
Klaus Mertens, basso
Coro della RSI
I Barocchisti
Diego Fasolis
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30.12.2012

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Radio Klara – Belgien
7.00 – 11.00
7.00 – 11.00
4 Stunden lang John Eliot Gardiner quer durch die Plattenkiste von Purcell bis Lehar mit allem, was dazwischen möglich ist.
http://radio.klara.be/radio/10_programmas.php?datum=121230&xml_program=KL52121230BMUS.xml
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Radiotipps für den 20.11. – 22.11.2012 – John Eliot Gardiner mit Bach, noch mehr Bach mit der Rheinischen Kantorei und ein wenig über Heinrich Schütz


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Etwas kurzfristig, aber ich möchte Euch diese Sendungen nicht vorenthalten.

20.11.

DRS II
13.45-15.00
Concerto
Back to Bach: John Eliot Gardiner
Johann Sebastian Bach:
Singet dem Herrn ein neues Lied. Motette BWV 225
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050
Herz und Mund und Tat und Leben. Kantate BWV 147
(The Monteverdi Choir & The English Baroque Soloists; Ltg: John Eliot Gardiner)

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Dkultur
22.00-22.30
Alte Musik
“ … von Mutterleibe an/zu der Music abgesondert … “
Heinrich Schütz und seine Rolle als Vaterfigur und Grenzgänger
Von Wolfgang Kostujak

Heute gilt der kurfürstlich sächsische Kapellmeister Heinrich Schütz vor allem als federführender Initiator protestantischer Kirchenmusik des 17. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Der Blick, mit dem die Fachwelt das Verhältnis zwischen Wort und Klang in seinem Vokalwerk betrachtet, prägt die Wahrnehmung von evangelischer Liturgiemusik als einer komponierten Predigt bis mindestens zu Felix Mendelssohn Bartholdy.

Bei aller Tragweite, die dieses Schütz-Bild dem Meister und seiner Bedeutung zugesteht, greift das Porträt dennoch zu kurz, wenn es darum geht, der Vita des Tondichters gerecht zu werden. Sowohl biografisch als auch fachlich überschreitet sein 87 Jahre dauernder Lebensweg regelmäßig alle Demarkationslinien des Vorhersehbaren. Mit kaum einmal 30 Jahren arriviert er – als Sohn eines einfachen Gastwirtes aus dem thüringischen Köstritz – zum Kapellmeister am Dresdner Hof. Die Kompositionsformen und Stilmittel, die er im Rahmen mehrerer Venedigaufenthalte bei den bedeutendsten katholischen Neutönern seiner Zeit kennenlernt, werden unter seiner Hand allmählich zur Grundlage einer innovativen, lutherischen Musiktradition in Deutschland, und aus dem klangrhetorischen Rüstzeug gesungener Bibelprosa entwickelt er dann – offenbar ganz nebenher – die erste deutsche Oper der Musikgeschichte.

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22.11.

Deutschlandfunk
21.05-22.50
Festival-Panorama
Festival Alte Musik Knechtsteden 2012
‚Ich steh hier und singe in gar sichrer Ruh‘
Johann Sebastian Bach
Sämtliche Motetten,
BWV 225 – 230
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max
Aufnahme vom 29.9.11 aus der Basilika Knechtsteden .

Zu diesem Konzert, gehört zu anderer Zeit und anderem Ort, aber mit gleichem Programm und Mitwirkenden, gibt es Eindrücke von Adamo hier zu lesen:
https://meinhardo.wordpress.com/2012/10/05/st-marien-in-lemgo-mit-einem-bach-sonntag-im-gottesdienst-erklang-die-kantate-bwv-19-und-im-abend-konzert-bach-motettenst-marien-in-lemgo-mit-einem-bach-sonntag-kantate-bwv-19-und-am-abend-bach-mote/
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Radiotipps für den 23.10. – 28.10.2012 – John Eliot Gardiner mit Beethoven live aus London sowie Bach und mehr


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23.10.

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Dkultur
22.00-22.30
“ … wohl ein großer Musicus
aber kein Schulmann …“
Johann Sebastian Bach als Kantor, Kapellmeister und Director musices
Von Andreas Glöckner

Mit der Übernahme des Thomaskantorats sah sich Bach vor eine Fülle neuer und ungewohnter Aufgaben gestellt. Nachdem er an den Höfen zu Weimar und Köthen mit festangestellten und professionellen Musikern zu konzertieren gewohnt war, musste er sich in Leipzig auf eine neue und mitunter instabile Aufführungssituation einstellen. Bereits nach einigen Amtsjahren hatte Bach seinen künstlerischen und praktischen Wirkungsradius sukzessive erweitert: als Leiter eines der beiden Leipziger Collegia musica, als Verleger eigener Kompositionen, durch den Verleih und Vertrieb von Aufführungsmaterialien oder Musikinstrumenten. Zudem unterrichtete er eine Vielzahl von Schülern. In späteren Jahren hat Bach in zunehmendem Maße fremde Kompositionen zur Aufführung gebracht. Infolge von Konzert- und Privatreisen oder auswärtigen Orgelprüfungen musste er sich des öfteren im Amt vertreten lassen. Dass dies mit seinen Verpflichtungen als Kantor und Lehrer der Scholae Thomanae schwer in Einklang zu bringen war und von seinen Vorgesetzten nicht vorbehaltlos gebilligt wurde, bezeugt die Bemerkung des Bürgermeisters Christian Ludwig Stieglitz bei der Wahl des Nachfolgers, Herr Bach wäre zwar „wohl ein großer Musicus aber kein Schulmann“ gewesen.

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26.10.

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Ö1
22.05-24.00
Ö1-Klassikportrait
Johann Sebastian Bach ertasten. Paul Gulda und die wohltemperierten Klaviere im Studio 3. Gestaltung: Albert Hosp
Die ursprüngliche Idee: Eine Sendung über Bachs „Wohltemperiertes Klavier“; mit live gespielten Tonbeispielen. Was daraus wurde: Ein angeregtes Treffen im Studio 3, dem einst „Kammersaal“ genannten Raum im Herzen des ORF-Funkhauses, mit dem Thema „Bach“ und einer Hommage an den Raum.

Pianist Paul Gulda wollte eigentlich nur die Akustik testen und sich für eines der zur Verfügung stehenden Klaviere entscheiden; zusammen mit dem von ihm mitzubringenden Cembalo wäre dann das Instrumentarium für die Sendung konzipiert gewesen. Guldas Begeisterung für alle drei Flügel im Studio 3 ließ jedoch eine ganz andere Ausrichtung des Sendungs-Konzeptes entstehen; und so verbrachten, im Frühjahr 2012, zwei Tontechniker, ein Aufnahmeleiter, ein Moderator und eben Paul Gulda, mehrere Stunden in „Kammersaal“, um sich vom Klang der Klaviere zu diversen Gedankenflügen über Bach inspirieren zu lassen.

Das Ergebnis gibt es in dieser Sendung zu hören: Gespräche, Erörterungen, Vermutungen, vor allem aber viel Live-Musik an drei höchst unterschiedlichen, wohl temperierten Flügeln, gespielt von einem profilierten, einfallsreichen, musikantischen und unprätentiösen Künstler. Albert Hosp hörte zu, blätterte um und griff manchmal ein …

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28.10.

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BBC
14 – 16 (15-16 MEZ)
Beethoven – Missa Solemnis
Lucy Crowe (soprano)
Jennifer Johnston (mezzo-soprano)
James Gilchrist (tenor)
Matthew Rose (bass)
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Monteverdi Choir
conductor John Eliot Gardiner

Duration: 2 hours
First broadcast: Sunday 28 October 2012
Presented by Martin Handley

Sir John Eliot Gardiner conducts his Monteverdi Choir in Beethoven’s Missa Solemnis, for the first time in 10 years, recorded at the Barbican Hall, London.
„From the heart-may it in turn go to the heart!“ wrote Beethoven on the score of his Missa Solemnis. Composed in order to inspire devotion in performers and audiences alike, it is one of his grandest, most challenging works. The wonderfully expressive music reflects the text of the Catholic mass, and many contrasting styles, with influences from renaissance polyphony to baroque and classical masses, can be heard. The result is a monumental, moving piece.

Die Sendung ist 7 Tage nach der Erstausstrahlung zu hören:
http://www.bbc.co.uk/programmes/b01nj7f5
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Radiotipps für den 21.10.2012 – Wo der Chorklang blüht – Peter Dijkstra und die Chorarbeit


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21.10.

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DRS II
16.03 – 18.00
Parlando

Wo der Chorklang blüht – Peter Dijkstra und die Chorarbeit

Peter Dijkstra ist ein ganz Grosser in der Chorszene Europas. Mit 34 Jahren leitet er bereits drei europäische Spitzenchöre, die er regelmässig auch auf die Zusammenarbeit mit Orchester(dirigente)n vorbereitet. Wir stellen den gross gewachsenen Jetset-Chorleiter vor.
Die Dirigenten der weltbesten Orchester gehören zu den grossen Stars der Klassik-Szene. Weit weniger Rummel gibts um die Dirigenten der weltbesten Chöre. Um den Holländer Peter Dijkstra zum Beispiel. Er leitet mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks, dem Schwedischen Rundfunkchor und dem Niederländischen Kammerchor gleich drei Top-Chöre Europas und das mit gerade einmal 34 Jahren. Ein Überflieger, ohne Zweifel aber ein Star? David Schwarb spricht mit dem gross gewachsenen Mann, der für die Chormusik glüht und seine Chöre begeistertet, über seine Arbeit und seine Leidenschaft.

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Das Weihnachtsoratorium als biblische Oper in Hannover-Herrenhausen


Volker hatte dieses Projekt schon kurz erwähnt, ich möchte es gern ausführlicher vorstellen.

In Hannovers Herrenhäuser Kirche werden seit etlichen Jahren neben den Kirchenkonzerten bedeutende Oratorienwerke auch als geistliche Opern aufgeführt.

Nach der „Matthäuspassion“ von J.S. Bach, G.F. Händels „Belsazar“ fand zuletzt 2009 eine viel beachtete musik-theatralische Gestaltung des „Deutschen Requiems“ von Johannes Brahms statt. In diesem Jahr kommt Bachs musikalische Weihnachtshistorie zur Aufführung. Zwar ist es sein wohl am häufigsten aufgeführtes Oratorium. Trotzdem ist es in seiner Gesamtheit am wenigsten bekannt: Zum Jauchzen und Frohlocken der Hirten und Engel über die Geburt Jesu in den ersten drei Kantaten gehören nämlich auch die Bedrohungen durch König Herodes, dem „Prototyp des allgegenwärtigen Bösen“(Günter Jena) in den letzten drei Kantaten.

Herodes, der die Kinder von Bethlehem in seine Gewalt gebracht hat, im Kampf mit dem Engel- Probenfoto: Kevin Driver

Herodes im Kampf mit dem Engel, Probenfoto: Kevin Driver

Gut und Böse gehören zum Gesamtkonzept des „Weihnachtsoratoriums“. So sollen sich also die vertrauten Ereignisse um Christi Geburt herum mitten zwischen den zuschauenden Menschen unter dem eindrucksvollen Herrenhäuser Kronleuchter (der das himmlische Jerusalem symbolisiert) im Kirchenraum abspielen. Zu diesem Zweck wird eigens eine Bühne errichtet, die von den Kirchenbänken eingerahmt ist.Eine scheinbar altbekannte Geschichte kann so neu angeschaut werden. Die tiefen Zusammenhänge in Bachs Weihnachtsoratorium werden zu einem eindrücklichen, Herz, Ohr und Auge bewegenden Ereignis für Besucher aller Altersschichten.

Musizieren werden Friederike Weritz, Juliane Harberg, Markus Gruber, Dietmar Sander, die Kantorei Herrenhausen, der Nachwuchschor des Mädchenchor Hannover, der Jugendchor Letter und das Orchester der Herrenhäuser Kirche unter der bewährten musikalischen Leitung von Martin Ehlbeck. Inszeniert wird das Werk wie bei den vorangegangenen Projekten von dem Regisseur Christoph. G. Amrhein.

Sonntag,   2. Dezember 2012, 19 Uhr
Samstag,   8. Dezember 2012, 19 Uhr
Sonntag,    9. Dezember 2012, 18 Uhr
Samstag, 15. Dezember 2012, 19 Uhr
Sonntag,  16. Dezember 2012, 18 Uhr

Diese Aufführungen sind eingebettet in ein Rahmenprogramm mit themenbezogenen Gottesdiensten, einer Einführungsveranstaltung sowie einem Vortrag von Günter Jena, des ausgewiesenen Bachexperten und langjährigen Kirchenmusikdirektors an der St. Michaeliskirche in Hamburg.

Weitere Informationen zu diesem Projekt sind auf einer eigenen Website zu finden:

www.weihnachtsoratorium-oper.de

Der Kartenvorverkauf hat begonnen:

www.weihnachtsoratorium-oper.de/karten.htm