Archiv der Kategorie: Klassik-Nebenthemen

Gerücht oder Wahrheit – Thomaner Chor soll an weltlichen Orten auftreten


Hallo,

in Leipzig laufen derzeit Diskussionen darüber, ob der Thomaner Chor außer in der Thomaskirche auch an weltlichen Orten auftreten sollten. Das befürwortet der neue Kulturdezernent Michael Faber. Seiner Meinung nach wäre es angebracht, so zu verfahren, denn viele Nichtchristen scheuten den Weg in eine „Sakrale Stätte“ um den Chor zu hören.

Thomaskirche Leipzig  (Bildrechte: Stadt Leipzig)

Entschieden dagegen votiert der Evangelische Pfarrer der Thomaskirche Christian Wolff, er sieht darin  einen Angriff auf die 800-jährige Tradition des Chores, das im Jahre 1212 von Augustiner Mönchen als Vokalchor gegründet wurde und  als Kirchenchor fungiert. Pfr. Wolff’s Argumentation: sowohl das künstlerische Schaffen Bachs, wie auch das der Thomaner ist untrennbar mit der Leipziger Thomaskirche verbunden, was sollte denn an weltlichen Aufführungsorten gesungen werden…!!

Als eine Gegenreaktion kam prompt die Antwort des neuen Leipziger Kulturdezernenten Michael Faber, was soll die ganze Diskussion, ich wollte es als einen neuen Denkanstoß verstanden wissen.

Historie:

Es gab bereits zwei solcher Versuche, die Thomaner aus dem Thomaskirchen-Umfeld zu lösen und zu verweltlichen, in der NS-Zeit und nochmals zur DDR-Zeit, beide Versuche scheiterten durch den leidenschaftlichen Widerspruch der Thomaskantoren…!!

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Mein Glosse:

Was würde J.S. Bach von diesen Bemühungen des Leipziger Kulturdezernenten halten. Bachs Streitereien mit den Obrigkeiten des Leipziger Rates waren ihm zuwider und mangelten nicht an Heftigkeit, was hat die Geschichte gelehrt… es muss so weiter gehen, die Historie verlangt es…..!!

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Andere Glossen-Anmerkungen sind herzlich willkommen.

Gruß

Volker

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Thomaskantor Georg Christoph Biller in der St. Marienkirche Herford zu Gast


Hallo,

leider war ich Pfingsten verhindert, um mir die Predigt in der St. Marienkirche – Stift Berg – in Herford anzuhören. Heute fand ich dazu passend den Artikel mit Foto in der Neuen Westfälischen Zeitung und stelle für alle Interessenten den Artikel zur Verfügung.

IMG_2097Foto: St. Marienkirche – Stift Berg – in Herford

Zur größeren Ansicht in das Dokument  unten  – k l i c k e n  !! –

Thomaskantor Georg Christoph Biller in St. Marien Herford

Artikel-Copyright NW Herford

Grüße
Volker

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Eine Renaissance für Altus-Sänger – Einsätze bei Sir J.E. Gardiner, M. Suzuki, etc.


25.8.2007 von Volker

Ergänzungen seit dem 1. April 2009:

aktualisiert am 29. September 2010

Hallo !

“Wie der Teufel das Weihwasser scheut”, so ergibt sich die Situation beim Einsatz eines Altus (Countertenor) in der heutigen historischen Aufführungspraxis. Oft gescholten als Kastraten werden sie von vielen Besuchern – Hörern vehement abgelehnt.

Etwas zur Historie: (Auszüge von Wikipedia)

Als Countertenor (v. lat.: contratenor), auch: Altus (von lat. altus = „hoch, hell“) wird ein männlicher Sänger bezeichnet, der mit Hilfe einer durch Brustresonanz verstärkten Kopfstimmen- bzw. Falsett-Technik in Alt- oder sogar Sopran-Lage singt.

Es gibt Versuche, zwischen Countertenor und Altus zu unterscheiden (z. B. nach den eingesetzten Anteilen von Brust- und Kopfresonanz), aber die vorhandenen Sänger weisen eine derart hohe Individualität auf, dass eine solche Differenzierung fragwürdig erscheint. Die Bezeichnung „Altus“ bezieht sich eher auf die Lage, der Begriff „Countertenor“ auf die verwendete Technik.

René Jacobs, ehemaliger Altus Countertenor

René Jacobs, ehemaliger Altus Counterteno

Ein sehr bekannter belgischer Countertenor, heute ein hervorragender Dirigent: “Rene Jacobs” erläuterte in einem Interwiv mit “Arte” zu der Fragestellung eines Altus-Countertenors wie folgt:

– Mal heißt es, Sie seien ein Countertenor, mal ein Altus. Können Sie uns den genauen Unterschied erklären? –

Es gibt eigentlich keinen Unterschied nur Verwirrung. Countertenor gibt es als deutschen Begriff gar nicht. Die Mehrstimmigkeit entstand im Mittelalter so: die Hauptstimme, der Tenor, wurde zunächst von einer, dann von zwei Stimmen umspielt. Die eine sang höher, man nannte sie Contratenor altus, die andere tiefer also Contratenor bassus.

Dann kam noch eine Vierte, die höher war, dazu, die hieß Cantus. So entstanden die Begriffe Alt und Bass. Insofern hat es keinen Sinn das Wort Contratenor zu verwenden. Rein theoretisch können erwachsene Männer Alt singen; dann singen sie im Falsett-Register und da gibt es zwei verschiedene Techniken. Diejenigen, die alles im Falsettregister singen und diejenigen, die das Falsettregister mit der Bruststimme verbinden. Ich habe immer die zweite Technik verwendet.

Alle renomierten Interpreten in der “Historischen Aufführungspraxis” setzen Counter-Tenöre” mittlerweile ein wie: Sir John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Christopher Hogwood, René Jacobs, Ton Koopman, Gustav Leonhardt, Paul McCreesh, Trevor Pinnock und Masaaki Suzuki.

Der letztgenannte setzt häufig den bekannten und beliebten englischen Counter-Tenor “Robin Blaze” in seinen Konzerten und seinen Bach-Einspielungen ein.

Robin Blaze, englischer Altus

Robin Blaze, englischer Altus

DIE ZEIT

schreibt zu den Countern, Artikel vom 12.3.2009 http://www.zeit.de/2009/12/M-Jaroussky

Hieraus Auszüge:

Es waren Männer wie nicht von dieser Welt. Sie wuchsen bis in ihr vierzigstes Lebensjahr und waren überdurchschnittlich groß. Mit gewaltigem Brustkorb und enormem Schalldruck sangen sie in schwindelnder Höhe, an Strahlkraft jede Sopranistin hinter sich lassend, an Sex-Appeal jeden Rivalen – Seitensprünge mit den durchaus potenten Kastraten blieben natürlicherweise kinderlos. Gut zweihundertfünfzig Jahre weilten diese Saurier des Gesanges auf dem Planeten, die letzten erreichten noch das 20. Jahrhundert. Vor allem die barocken Komponisten haben ihnen ein gewaltiges Repertoire komponiert. Die Geschichte der Countertenöre hingegen ist jung, sie beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie handelt ebenfalls von Außenseitern, die es ins Zentrum schaffen.

Ein absoluter Könner in der Counter-Riege:

ist der Franzose Philippe Jaroussky wohl einer derzeit populärste. Seinem intensiven Gesang kann niemand widerstehen.

Philippe Jaroussky-Countertenor

Der derzeit populärste Countertenor ist zugleich der jüngste. Vor elf Jahren erst begann Philippe Jaroussky, jetzt 31, ernsthaft mit dem Singen. Mittlerweile hat er rund 25 CDs mit renommiertesten Barockensembles produziert und Preise gewonnen, von denen Altisten früher nur träumen konnten. Er füllt mit Arienabenden Konzertsäle – und stellt erst mal klar, dass keiner den Kastraten das Wasser reichen kann.

Die Töne des Philippe Jaroussky haben eine andere Magie, anders auch als die seiner Kollegen, die er mit dem »wir« umfasst wie eine Familie. Rund klingt seine Stimme, kein bisschen angeschärft, wie das leicht passiert, wenn beim Falsettgesang nur die Stimmbandränder schwingen, oder forciert bis zur Trompetenhaftigkeit. Und wo bei anderen in tieferen Lagen schon Baritonfarbe anklingt, tönt Jaroussky – ja, wie eigentlich? Weiblich? Engelhaft? Natürlich? Organisch verbinden sich die Register, organisch verbindet sich wiederum das Timbre mit der Gestaltung der Silben, Worte, Affekte, der Gefühlslinien bei Händel und Vivaldi.

Interview mit Countertenor Philippe Jarussky

Freilich haben schon drei Generationen von Countertenören – seit dem legendären Alfred Deller im England der fünfziger und sechziger Jahre – daran gearbeitet, die barocke Musiksprache neu zu beleben.

Weitere Angaben zum Thema Counter-Tenöre in DIE ZEIT

Link: http://www.zeit.de/2009/12/M-Jaroussky

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Heißt es nunmehr von althergebrachten Gewohnheiten abzurücken – Einsatz einer Altistin entfällt- und sich mit diesem heutigen Phänomen anzufreunden, mir fällt es teilweise sehr schwer, da sehr blasse Counter-Tenöre (Altus) auf der Bühne antreten und ich die Kopfstimme nur bedingt mag.

Wie geht Ihr mit der Situation um, lieber wieder eine Altistin als Gesangs-Solistin, oder hört ihr auch gerne in diesem Part einen Counter-Tenor, Altus……?

Die Diskussion ist eröffent und bitte um anregende Stellungnahmen!

Ein schönes Wochenende und Grüße

Volker

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Biographien von Countertenören der Neuzeit:

Biographie: Jochen Kowalski (Counter-Tenor)


Foto: Jochen Kowalski (Foto: http://www.jochen-kowalski.de)

Geboren am 30. Januar 1954 in Nauen/Brandenburg, wohnhaft wärend seiner Jugendzeit in Wachow / Brandenburg.

Begonnen hat er seine Karriere im Requisitenkeller der Lindenoper. Als heimlicher Beobachter des täglichen Opernbetriebes lernte er hier von der Pike an, was Oper bedeutet.

1977 bis 1983 Besuch der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin, Fach Tenor. Noch als Student wirkte er 1981 in der damaligen ersten Inszenierung des neuen Chefregisseurs Harry Kupfer an der Komischen Oper, Berlin, – Die Meistersinger von Nürnberg – mit. Seit dieser Zeit arbeitet er mit der Gesangslehrerin Marianne Kupfer, die die Begabung für das männliche Altfach entdeckte und förderte.

Er hat eine außergewöhnliche Stimme. – Kowalski singt nicht mit Falsettstimme, sondern seine hohe Stimmlage ist ganz natürlich.

“Entdeckt” wurde er während des Gesangstudiums (als Tenor) an der Ostberliner Musikhochschule, als er für eine Kommilitonin beim Vortrag der für eine Alt-Stimme geschriebenen Orpheus-Arie “Ach, ich habe sie verloren” von Christoph Willibald Gluck einsprang. Nach der Ausbildung gelang ihm an der Komischen Oper Berlin der Durchbruch mit der Titelrolle in Georg Friedrich Händels “Giustino”.

Nach seinem Wiener Debüt in der Rolle des Prinze Orlowsky in Johann Strauß’ Operette “Die Fledermaus” äußerte Brigitte Faßbaender als vielleicht bedeutendste Darstellerin dieser Hosenrolle: “Jetzt möchte ich den Orlowsky nie wieder singen.”

1994 wurde Jochen Kowalski zum Berliner Kammersänger ernannt. Gastspiele führen ihn durch ganz Europa und in den fernen Osten nach Taiwan und vor allem Japan. Kowalski ist sehr populär in Japan und hat dort inzwischen wohl seine größte und treueste Fangemeinde.

Sein Mitwirken in Oberon; Brittens “A Midsummer Nights Dream” in der Saison 1996/97 an der Met New York war ein weiterer Meilenstein in Kowalskis Karriere

Kowalski ist Mitglied der Komischen Oper Berlin. Von Händel über Schubert bis zu Filmschlagern der 30er Jahre ist Kowalskis Wandlungsfähigkeit zu bewundern.

Im April 2007 Auftritt in der Philharmonie Berlin, Partie des Evangelisten in der “Lukas Passion” von C. Ph. E. Bach.

(Teilauszüge von http://www.jochen-kowalski.de)

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Biographie:

Robin Blaze (Altus)


Foto: Robin Blaze (Foto http://www.bachwocheansbach.de)

Der Countertenor Robin Blaze gehört heute zu den namhaftesten Vertretern seiner Zunft, die aus dem anscheinend unerschöpflichen Brunnen englischer Vokalsolisten hervorgesprudelt sind.

Er studierte am Magdalen College in Oxford sowie am Royal College of Music in London. Inzwischen gehört er zu den wichtigsten Stützen des gewaltigen Aufnahme-Projekts, bei dem das Bach Collegium Japan unter Masaaki Suzuki für das Label BIS sämtliche Bach-Kantaten einspielt.

Darüber hinaus weist die Liste der Dirigenten, mit denen Robin Blaze zusammenarbeitet, die bedeutendsten Vertreter historischer Aufführungspraxis auf, darunter John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Christopher Hogwood, René Jacobs, Ton Koopman, Gustav Leonhardt, Paul McCreesh und Trevor Pinnock.

Auch auf der Opernbühne ist Robin Blaze ein gern gesehener Gast: So sang er den Athamas in Händels “Semele“ am Royal Opera House Covent Garden, den Arsamenes in „Xerxes“ und den Oberon in Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ bei der English National Opera sowie den Bertarido in Händels „Rodelinda“ bei den Göttinger Händel-Festspielen. Kammermusikabende führten Blaze ins Théâtre Grévin in Paris, in die Londoner Wigmore Hall und zu den Festspielen in Karlsruhe, Innsbruck und Göttingen.

Unter seinen CD-Einspielungen finden sich Lautenlieder mit Elizabeth Kenny und ein Programm mit Italienischen Kantaten mit dem Ensemble „The Parley of Instruments“. Unter seinen übrigen Aufnahmen sind Händels Oper „Theodora” mit dem “Gabrieli Consort” unter Paul McCreesh, Werke von Vivaldi, Kuhnau and Knüpfer mit dem „King’s Consort“, Oden von Henry Purcell mit dem „Collegium Vocale Gent“ unter Philippe Herreweghe und „The Lover in Winter“ des zeitgenössischen Komponisten Thomas Adès.

Im April 2007 unternahm Robin Blaze mit Martin Haselböck, der Wiener Akademie und dem Musica Angelica Baroque Orchestra eine Internationale Konzerttournee mit der Matthäus-Passion von J.S. Bach.

Textauszüge von (www.caroline-phillips.co.uk/blaze.htm)

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Robin Tyson
Englischer Counter-Tenor

Foto: Engl. Counter-Tenor Robin Tyson

Robin Tyson begann seine Laufbahn als Chorsänger in der Kathedrale von Canterbury. 1989 bekam er ein Stipendium für das King’s College in Cambridge, nach dem er dem Royal College of Music für ein Postgraduiertenstudium beitrat.

Seit 2001 ist er Mitglied der King’s Singers, dem weltweit begehrtesten A-cappella-Ensemble.

Als Solist ist er in ganz Europa, den USA und dem Fernen Osten aufgetreten, seien Zusammenarbeit hatte er mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Richard Hickox, Paul McCreesh, Rene Jacobs, Emmanuel Haïm, Robert King und Joshua Rifkin, zuletzt trat er im Lincoln Center New York, sowie bei den Edinburgh International Festival, Spitalfields Festival, Barbican Centre und den BBC Proms als Gesangs-Solist auf.

1998 war das Jahr seines größten Vortragsdebuts in London, als er Barock- und klassische Lieder in der Serie Liederreise des St. John’s Smith Square sang. Während seiner Collegezeit sang Robin den Oberon in Brittens „Mittsommernachtstraum“. Danach kam die Hauptrolle in Händels „Alessandro Severo“ für das Londoner Händel-Festival. Unter René Jacobs hat er in Cavallis „La Calisto“ in La Monnaie (Brüssel) und am Teatre Nacional de Catalunya (Barcelona) gesungen, und er war die Zweitbesetzung für die Rolle des Celino in Cestis „L’Argia“ am Landestheater in Innsbruck. Opernpläne beinhalten weitere Aufführungen von „La Calisto“ am Festspielhaus in Salzburg, Lyon, Montpellier und Berlin sowie eine Doppelvorstellung von „Venus und Adonis“ und „Dido und Aeneas“ in Antwerpen und Gent für die Oper Flandern.

Robin Tyson war stark engagiert in Sir John Eliot Gardiner’s Bach Cantata Projekt in 2000. Eine Live-Aufnahme von einem Konzert ist auf dem Label Deutsche Grammophon erschienen, andere Aufnahmen von der Bach Cantata Pilgrimage sind beim „Soli Deo Gloria“-Label, erhältlich.

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Daniel Taylor

Countertenor

Fotorechte: © Marco Borggreve

Daniel Taylor ist heute einer der meistgefragten Countertenöre. Unmittelbar auf sein Operndebut in Händels Rodelinda in einer Produktion von Jonathan Miller (mit Aufzeichnung durch EMI) folgte sein gefeiertes Debut in Glyndebourne (Händel Theodora).

Der kanadische Countertenor studierte zunächst Literatur, Musik und Philosophie an der McGill University und legte anschließend sein Examen an der University of Montreal in den Fächern Musik und Religionswissenschaften ab. Weiterführende Studien brachten ihn mit Spezialisten der Europäischen Barockszene zusammen. Zur Zeit wird er von Michael Chance betreut.

Daniel Taylor ist künstlerischer Leiter des Montreal Early Music Festivals und Gastprofessor an der McGill University. Er gründete in Montreal das Theatre of Early Music, ein international besetztes Ensemble für Alte Musik, das bei dem schwedischen Label BIS unter Vertrag ist.

Daniel Taylor war als Opernsänger bereits an der Metropolitan Opera, der San Francisco Opera, der Welsh National Opera, Canadian Opera und in Rom zu hören. Als Konzertsänger arbeitet er regelmäßig mit dem Monteverdi Choir, den English Baroque Soloists, Les Arts Florissants, dem Musik Podium Stuttgart, Collegium Vocale Gent, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, der Academy of Ancient Music, dem Gabrieli Consort und dem King’s Consort, sowie mit den Sinfonieorchestern von Cleveland, Dallas, St. Louis, Philadelphia, Toronto, Rotterdam, Montreal und dem Bayerischen Staatsorchester München.

Wichtige Engagements der letzten Zeit waren Tourneen mit dem Monteverdi Choir und Sir John Eliot Gardiner und mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, seine Wiedereinladung bei den BBC Proms, Händels Jephta mit Nicholas McGegan und dem Philharmonia Baroque Orchestra, Europatourneen mit dem Gabrieli Consort und Paul McCreesh, seine Debut beim Cleveland Orchestra, Bernsteins Chichester Psalms mit dem Philadelphia Orchestra und Charles Dutoit, Schnittkes Faust Kantate mit dem Taiwan National Symphony Orchestra sowie sein Debut in der Wigmore Hall mit dem King’s Consort.

(Textauszüge: http://www.kdschmid.de)

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der Countertenor Andreas Scholl im Gespräch

„Ich habe meinen Platz gefunden!“

Altus - Countertenor Andreas Scholl

Altus - Countertenor Andreas Scholl

Kaum ein Konzertbesucher stört sich heute noch an Sängern, die Ihre Kopfstimme kultiviert haben und in den Registern des Altus heimisch sind. Überwunden scheinen die traditionsbehafteten Klischees, die dem barocken Kastratentum und mit ihm den Countertenören der historischen Aufführungspraxis über Jahrzehnte anhingen. Ein Umstand, der nicht zuletzt Sängern wie Andreas Scholl zu verdanken ist. Der Altus gehört seit vielen Jahren zu den renommierten dieses Genres; legendär sind seine Bach-Interpretationen, unverwechselbar sein wohlig strömendes Timbre. Dieser Tage stellt der Wahlschweizer seine neueste Produktion vor – eine Platte mit Arien Georg Friedrich Händels, die ihn als flexiblen Virtuosen und geschmackvollen Musiker gleichermaßen präsentiert. klassik.com traf den gebürtigen Hessen auf einen mittäglichen Salat und ein ausgiebiges Gespräch in seiner Wohn- und Wirkungsstätte Basel.

Und Sie singen heute noch die gleiche Stimmlage, die Sie als Teenager bei den Kiedricher Chorbuben auch sangen…
Im Chor war ich Knabensopran. Dann kam der Stimmbruch und ich habe einfach weiter gesungen. Unter Aufsicht der Stimmbildnerin sollte ich probieren, weiter in der Sopranlage zu singen. Solange die Stimme keinen Schaden nähme, wäre das doch in Ordnung, meinte mein Chorleiter. Und die Stimmbildnerin sagte dann irgendwann: ‚Mensch, jetzt bist du sechszehn und singst immer noch im Sopran, und es klingt auch gar nicht wie eine Kinderstimme, sondern das ist jetzt ein Countertenor – so nennt man das.’ Damals habe ich zum ersten Mal diesen Begriff gehört………

Zum ganzen Interview bei KLASSIK COM:

Link: http://portraits.klassik.com/people/interview.cfm?KID=11023

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Stirbt das Schallplattengeschäft von „Nebenan“ das Internet als größte Gefahrenquelle


Hallo,

Konzertsaal - Bachsaal Köthen

Konzertsaal - Bachsaal Köthen

die Verkaufszahlen kündigen es an, die CD als zentrale Rolle eines Tonträgers hat eingebüsst und die Erwerbszahlen gehen steil nach unten und somit wird es wohl unausweichlich sein, dass das Plattengeschäft von „Nebenan“ schliessen muss. Der Download ermöglicht dem Konsumenten den schnellen, spontanen Zugang zu einem Musikstück. Er ist preisgünstig oder teilweise sogar kostenlos. Der Renner ist der mp3-Download via Internet – alle wollen dabei sein – amazon, jpc, etc.,  wann das Label SDG-Monteverdi in England? Unsicher dabei ist, wie lange hält ein abgespeichertes Musikstück via Festplatte oder gebrannter CD, selbst die Fachleute sind sich hierbei nicht ganz sicher über die Haltbarkeit eines solchen Mediums.

Das Internet boomt mit Live-Konzerten, hierzu benötigt man nur eine Eintrittskarte und schon ist man Live dabei. Die Met hat 2006 begonnen, ihre New Yorker Premieren durch Internet-Übertragung in Kinosäle zu vermarkten. Die Bayreuther Festspiele sind seit dem letzten Sommer für 49 € als Live-Stream dabei. Seit Anfang des Jahres zogen die Berliner Philharmoniker nach, die Wiener Philharmoniker können nicht anders und werden ebenfalls auf diesen Zug der Zeit aufspringen.

Neue Formen entwickeln sich als Klassik-Internet-Fernsehportale, bezahlt wird pro Film oder im Monatsabonnement als Beispiel genannt: MediciTV (mit der Live-Übertragung des Nobelpreisträgerkonzertes mit Gardiner aus Stockholm) – im vergangenen Jahr, MonteverdiTV aus Amsterdam kooperiert mit dem Concertgebouw Amsterdam, das Fernsehen steht auch nicht abseits und zieht mit Klassiksendungen nach, ich denke z.B. an ARTE mit den Live-Übertagungen von dem Festival: „Schütz-Bach“ aus Nantes-Frankreich – wohin geht der Zug?

Freuen über solch große neue Möglichkeiten kann sich der Konsument – was aber auch seine Schattenseiten besitzt, eine Eintrittskarte für ein Live-Konzert im Internet-Fernsehen ist teilweise überteuert und muss seine Daseinsberechtigung erst in Zukunft beweisen.

Leidtragender dieser Entwicklung ist der Einzelhändler mit seinen Tonträgern, seine Zukunft sieht düster aus und ihn wird es wahrscheinlich in naher Zukunft nicht mehr geben. Die ersten Konsequenzen zieht bereits das Label jcp, die Verkaufsstelle wird in Bielefeld höchstwahrscheinlich in 2010 geschlossen, das sagt schon so manches aus.

Grüsse

Volker

Im Internet Digital einsehbar aus dem 14. Jahrhundert – Mittelhochdeutsche Sangspruchdichtung


Hallo,

eine interessante Meldung erhielt ich heute auf meinen Schreibtisch und möchte das Kleinod aus dem frühen Mittelalter dem Forum nicht vorenthalten.

(Foto: Marianne Schiller/ThULB) Aufgeschlagene Doppelseite aus der Jenaer Liederhandschrift.

(Foto: Marianne Schiller/ThULB) Aufgeschlagene Doppelseite aus der Jenaer Liederhandschrift.

Titel: Die Jenaer Liederhandschrift

(Alle Angaben – Links und Urheberrechte liegen bei ThULB)

Die um 1330 in Mitteldeutschland für einen Auftraggeber von hohem Rang angefertigte Jenaer Liederhandschrift (Ms. El. f. 101; Forschungssigle J) ist der kostbarste Schatz der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) Jena. Sie enthält die bedeutendste Sammlung mittelhochdeutscher Sangspruchdichtung im mitteldeutschen Raum. Ihre besondere Stellung als Kulturerbe ersten Ranges verdankt der ungewöhnlich großformatige und repräsentativ ausgestattete Codex außerdem der Tatsache, dass er Musiknotation enthält und somit eine Liederhandschrift im besten Sinn ist. Etwa die Hälfte der enthaltenen Texte und ein Großteil der Melodien sind allein in dieser Handschrift erhalten. 1549 gelangte sie mit der „Bibliotheca Electoralis“ aus Wittenberg an die Jenaer Bibliothek (Näheres vgl. Wissenswertes).

2007 wurde die Jenaer Liederhandschrift in der ThULB umfassend restauriert und in hoher Auflösung blattweise digitalisiert. Damit liegt erstmals eine komplette farbige Reproduktion der Handschrift vor, die über Digitale Liederhandschrift frei zugänglich ist. Unter Fragmente um J sind die mit der Liederhandschrift in Verbindung gebrachten Handschriftenfragmente, welche im Herbst 2007 in einer Ausstellung der ThULB im Original zu sehen waren, zum ersten Mal.

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Linkangaben von der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) Jena.

Wissenswertes Restaurierung

Fotos
Film
Protokoll
Fragmente um J Digitale Liederhandschrift

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Ich bin auf der Webseite von ThULB gewesen und bin begeistert darüber, dass so ein wertvolles Buch mit Liederhandschriften ONLINE in Digitaler Form der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird.

Diese Handschrift des Buches „Liderhandschriften“ erinnert mich stark an das seit 1993 wieder in Quendlinburg zurückgekehrte Samuhel-Evangeliar„, welches im April 1945 ein US-Leutnant als Beutekunst nach Amerika per Feldpost transverierte.Nach schwierigen Verhandlungen kehrte das Evangeliar 1992 nach Deutschland zurück.

Einband des Samuhel-Evangeliars aus dem Quedlinburger Domschatz, um 840

Das Samuhel-Evangeliar, benannt nach seinem Hauptschreiber Samuhel, ist eine aus 191 Pergamentseiten bestehende Prachthandschrift karolingischer Buchkunst mit Goldtinte. Der Prachteinband von 1225/1230 aus Gold besitzt Einfassungen für Edelsteine und insgesamt neun Zellenemailarbeiten. Eine Bibel, die vermutlich in der Region Augsburg um das Jahr 950 entstanden ist. Das über 1000 Jahre alte Buch ist eines der ältesten in Europa und für sein Alter bemerkenswert gut erhalten.

Unesco Weltkulturerbe "Quendlinburg mit Schlossberg und Domschatz"

Unesco Weltkulturerbe "Quendlinburg mit Schlossberg und Domschatz"

Für Kunsthistoriker ist Quendlinburg am Nordharz gelegen – als Stadt sowie mit seinem Domschatz auf dem Schlossberg in der mehr als tausendjährigen romanischen Stiftskirche aufbewahrt – eine wahre Fundgrube und kann ich wärmstens empfehlen.

Link: http://www.quedlinburg.de/index.php?id=118057000198&cid=118057000039

Grüsse

Volker

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Hannover-Herrenhausen: Festspiele 30.5. bis 20.6.2009


Hallo zusammen,

durch Barbaras Kommentar – (Stichwort: Filmarbeiten mit Donna Leon *) in Herrenhausen – mein absoluter Fernsehkrimi-Favorit) – bin ich auf die Festwochen Herrenhausen 2009 aufmerksam gemacht worden. Sie finden teilweise in dem wunderschönen Barockgarten (Berggarten) vom Herrenhauser Schloss in Hannover vom 30.5.2009 bis 20.6.2009 – statt.

Flyer Festwochen Herrenhausen (Hannover)

Flyer Festwochen Herrenhausen 2009 (Hannover)

Barockgarten des Schlosses Herrenhausen (Hannover)

Naturbühne im Barockgarten des Schlosses Herrenhausen (Hannover)

Schloss Herrenhausen Berggarten

Schloss Herrenhausen Berggarten

Herrenhausen Festspielsaal

Herrenhausen Festspielsaal

(Fotorechte: Festwochen Herrenhausen)

Wenn ich mir das Programm der Festspiele Herrenhausen anschaue, läuft einem des Wasser im Munde zusammen. Hier eine kleine Kostprobe der Ensemble Auftritte:

Ensemble-Auftritte – Kurzauswahl:

Ensemble Resonanz

eröffnet mit “ die Hölle aber nicht.“ am 30. Mai 2009 in der Galerie die Festwochen

Akademie Alte Musik Berlin
mit „Alles Haydn“ am 1. Juni 2009, Galerie

Händel & Haydn
mit dem FestspielOrchester Göttingen und dem NDR Chor am 5. Juni 2009, Galerie

13.06. Haydn Trio Eisenstadt
mit „D2H – Dedicated to Haydn“ am 13. Juni 2009, Galerie

*) Am 4. Juni 2009 liest Donna Leon in Hannover auf dem 6. Herrenhausen Barock-Festival in Hannover zu der Musik von Georg Friedrich Händel. Händel ist für Leon der überzeugendste Komponist. „Seine Musik spiegelt auf wundervolle Weise die menschlichen Emotionen wider“, schwärmte die 65-Jährige. In seinen Opern habe jeder Charakter eine richtige Persönlichkeit, und Händels Musik drücke alle Gefühle dieser Personen aus.

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Hier geht es zum Programm-Flyer:

Programmflyer Festwochen Herrenhausen 2009


pdf_icon2

Größe: 999.8 Kb

arrow herunterladen

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Karten ab 16. März 2009
Vorverkaufskasse im Künstlerhaus
Sophienstrasse 2,
30159 Hannover
Tel. 0511 – 168 41222
Vvk-kuenstlerhaus.de und festwochen-herrenhausen.de

Ein weiterer Link mit inhaltsreichen Angaben zu den Festspielen:

h i e r – klicken – !!

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Dieses Festspiel findet vor der Haustür von OWL (Ostwestfalen) statt und sollte durch einen Veranstaltungsbesuch eine Unterstützung erfahren. In einer lauschigen sommerlichen Abend-Atmosphäre mach es riesigen Spass,auf einer Natturbühne das Geschehen verfolgen zu können. Mein letzter Besuch der Festspiele Herrenhausen liegt mittlerweile schon Jahre zurück.

Grüsse

Volker

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Leipzig kauft Originalhandschriften von J.S. Bach und Mendelssohn


Hallo,

Aktuelles aus Leipzig:

Die Stadt Leipzig hat sich jetzt entschlossen, die Originalhandschriften von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy aus der Musikbibliothek Peters zu kaufen. Kulturbeigeordneter Georg Girardet sagte, damit solle gesichert werden, dass die Schriften in Leipzig blieben. Ihr Wert werde auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

Foto: Originalpartitur von J.S. Bach, Kantate BWV 22 "Jesus nahm zu sich"

Foto: Originalpartitur von J.S. Bach, Kantate BWV 22 "Jesus nahm zu sich" (Fotorechte: V. Hege)

Bei dem Erwerb von wichtigem Kulturgut gebe es die Unterstützung des Bundes, der Kulturstiftung der Länder und des Freistaates Sachsen. Die Stadt müsse ein Viertel des Geldes aufbringen. Das hoffe sie zu schaffen durch Stiftungen und private Unterstützung. Wenn es gelänge, das Geld aufzubringen, hätte die Stadt ein Vorkaufsrecht.

Meine persönliche Anmerkung:

Somit gehören Streitigkeiten über den Besitz der Original-Handschriften der großartigen Komponisten endgültig der Vergangenheit an, der Klassikfreund wird es mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen.

Gruss

Volker

Quelle: (nmz/kiz)

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Heute ist im MDR-Fernsehen ein Mendelssohn-Tag der richtige Online-Recorder zum Aufzeichnen


Hallo,

heute ist der Mendelssohn-Tag im MDR-Fernsehen ab 22:00 Uhr. Für so manchen Teilnehmer stellt sich die Frage: „schade bin nicht zu Hause“ – „mein Partner möchte etwas anderes sich ansehen“, hierfür gibt es elegante Lösungen.

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Im Internet existieren Online-Unternehmen, die für einen diese Arbeit abnehmen mit zur Verfügung gestellter Software: (teilweise kostenlos) – „Internet-Viedeo-Recorder“ – eine kleine Link-Sammlung stelle ich nachstehend den Interessenten zur Verfügung.

Link: http://www.onlinetvrecorder.com/ (ein kostenloses Tool, Fernsehsendungen über Internet zu programmieren), nach der Aufzeichnung wird der Teilnehmer per E-Mail benachrichtigt, dass die Sendung zum Download auf den eigenen Rechner bereit steht. Ein Download-Manger wird zur Verfügung gestellt und muss auf den eigenen Rechner installiert werden.

Link: http://www.save.tv/ (teilweise kostenlos, je nach Datenmenge), hier erfolgt der Download über das Internet-Portal des Anbieters direkt nach der Aufzeichnung. Ein Download-Manager, – verkürzt die Ladezeit erheblich – ist z.Zt. nur für den Internetexplorer erhältlich.

Gute Erfahrungen habe ich mit beiden Online-Anbietern gemacht, die spektakulären Sendungen auf ARTE letzten Sonntag, – mit dem 11-stündigen Barock-Tag aus Nantes: „Schütz-Bach“ – erfolgten ohne Probleme.

Wünsche allen einen schönen Sonntag mit Online-Aufzeichnungen.

Grüsse

Volker

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Kritische Äusserungen zum Thomaner Chor


Hallo,

ich möchte noch einmal dieses Thema: Ausbildung „Thomaner Chor“ aufgreifen, weil die Reaktion auf diesen Beitrag mit dem Artikel im „SPIEGEL“ aus Dezember 2008 gegen „null“ tendierte. Warum frage ich mich – ist die Reaktion aus der Bach-Fraktion so gering, – ist es Gleichgültigkeit was mit den Thomaner-Schülern geschieht, es sollte doch dem Bach-Freund nicht egal sein, mit welchen Problemen in der Ausbildung die Thomaner täglich konfrontiert werden, also gebt dazu doch einmal eure Meinung ab, es ist sicherlich ein heikles Thema, aber sollte trotzdem abgehandelt werden. Bin auf eure Meinung dazu gespannt.

Der alte Beitrag ist unter dem ehemaligen Link aufrufbar:

Link: https://meinhardo.wordpress.com/2008/12/21/artikel-im-spiegel-uber-den-thomanerchor/

und hier die Link-Angabe zum Spiegel-Artikel aus Dezember 2008:

Link: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,596530,00.html

Gruss

Volker

P.S. Den PDF-Artikel von @Alex füge ich einmal zum Test anbei:

PDF-Thomaner-Artikel Zeitschrift Kreutzer

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Das große Jubiläumsjahr 2009 für Händel – Haydn – Mendelssohn-Bartholdy


Hallo,

das Jahr 2009 hat es in sich, werden doch große Komponisten in diesem Jubiläumsjahr geehrt mit fantastischen Aufführungen. Beginnen möchte ich mit Georg Friedrich Händel,

Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)

Anlass ist sein 250. Todesjahr. Geboren am 23. Februar 1685 in Halle an der Saale, stehen die Festspiele in seiner Geburtsstadt vom 4. bis 14. Juni 2009 unter der Schirmherrschaft von Königin Elisabeth II.

Ein Highlight wird folgendes Konzert sein:

Freitag, 5. Juni 2009 18:00 G.-F.-Händel-Halle

Messiah HWV 56 Oratorium von Georg Friedrich Hände

Link für Eintritts-Karten: http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/2009/Messiah

Einen weiteren Höhepunkt erhält das Händel-Festjahr mit dem „Special Day“ anlässlich des 250. Todestages am 19. April 2009. Über 40 Rundfunkanstalten innerhalb der European Broadcasting Union (EBU) senden an diesem Tag Konzerte aus ihren Städten. Halle als Geburtsstadt Georg Friedrich Händels wird mit einem Konzert aus der Marktkirche in Halle-Saale – der Taufkirche Händels – den Special Day eröffnen.

Eine enge Zusammenarbeit gehen die Händel-Festspiele mit den Rundfunk- und Fernsehanstalten MDR, ZDF / 3sat und Arte ein. Verschiedene Festspielproduktionen werden aufgezeichnet und – zum Teil live – ausgestrahlt. Halle wird damit auch medial zum Händel-Zentrum 2009.

Weitere Informationen zum Händeljahr 2009 in Halle / Saale:

http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/

Ein weiteres Händelfestspiel auf deutschem Boden findet in Göttingen vom 22. Mai bis 3. Juni 2009 statt.

Flyer Händelfestspiele Göttingen 2009

Flyer Händelfestspiele Göttingen 2009

Neben Prince Charles wird Ministerpräsident Christian Wulff die Schirmherrschaft der international bedeutendsten Festspiele in Niedersachsen übernehmen. Vom 22. Mai – 3. Juni 2009 dreht sich unter dem Motto „Händel – Faszination & Inspiration“ in Göttingen und der gesamten Region Südniedersachsen alles um den großen Kosmopoliten. Am 26. Mai 2009 feiert die Oper „Admeto“ als zentrale Festspiel-Produktion 2009 Premiere, prominent besetzt ist dabei der Regiesessel mit der deutschen Regisseurin und Schriftstellerin Doris Dörrie.

Link zu den Göttinger Händelfestspielen: http://www.haendel-festspiele.de/front_content.php?idcat=2

Weitere Informationen:

Internationale Händel-Festspiele Göttingen GmbH

Hainholzweg 3-5

D-37085 Göttingen

Telefon: +49 (0)551 – 38 48 13 0

Telefax: +49 (0)551 – 38 48 13 10

info@haendel-festspiele.de

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Eine CD-Neuveröffentlichung zum 1. Januar 2009 bei jcp mit „Israel in Egypt“ ist mit einer Hörprobe dort einsehbar,

Link zu j p c: h i e r klicken !!

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Joseph Haydn (1732 – 1809)

Joseph Haydn wurde am 31. März 1732 in Rohrau / Niederösterreich geboren und verstarb am 31. Mai 1809 in Gumpendorf bei Wien. Joseph Haydn verbrachte den größten Teil seiner Karriere ab 1761 und mehr als vierzig Jahre – als Hofmusiker – Orchesterleiter und an der Oper der wohlhabenden Familie Esterházy auf deren Schloss in Eisenstadt / Neusiedlersee, für die er Musik zu komponieren hatte.

In 2009 werden aus Anlass des 200. Todesjahres von Joseph Haydn zahlreiche Veranstaltungen in Eisenstadt / Österreich stattfinden.

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Flyer Haydn-Festspiele in Eisenstadt / Österreich.

Über das ganze Jahr verteilt finden diese an den verschiedenen Originalschauplätzen in Eisenstadt statt. So ist das Konzertprogramm zum HAYDN-JAHR 2009 ausgehend von Haydns universellem Schaffen zu einer großen dramaturgischen Komposition gewachsen, in der jeder Teil für sich alleine (be)stehen kann. Doch „das Gesamte“ soll weit mehr sein als die Summe der einzelnen Teile: Im HAYDN-JAHR 2009 werden z.B. von März bis Oktober 2009 alle 107 Symphonien live im Haydnsaal auf Schloss Esterházy in Eisenstadt erklingen. *)

Eröffnung: 31. März 2009 in Eisenstadt:

Nikolaus Harnoncourt am Pult

Den Start ins HAYDN-JAHR 2009 unternimmt Nikolaus Harnoncourt, der zur Eröffnung am 31. März 2009 (Haydns Geburtstag) mit seinem Concentus Musicus gleich vier Symphonien zur Aufführung bringen wird.

Flayer Haydn-Fest in Eisenstadt (alle Fotorechte bei Haydn-Festsp.Eisenstadt)

Flayer: Schloss Esterházy in Eisenstadt, Haydn-Fest in Eisenstadt (alle 2 Fotorechte bei Haydn-Festspiele Eisenstadt)

Am Sonntag, 31. Mai 2009 jährt sich der Todestag Joseph Haydns zum 200. Mal. Die Haydn Festspiele Eisenstadt haben aus diesem Anlass das Projekt WORLD CREATION ins Leben gerufen: Rund um den Erdball wird am 31. Mai 2009 Haydns berühmtestes Oratorium – „Die Schöpfung“ – erklingen. Orchester und Chöre auf der ganzen Welt wurden dazu eingeladen, sich an diesem weltumspannenden Aufführungsprojekt zu beteiligen. *)

Link zu den Haydn-Festspielen in Eisenstadt: http://www.haydnfestival.at/haydn_de/

*) Textquelle: Haydn-Festspiele, Eisenstadt.

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mendelssohn1Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)

Felix Mendelssohn-Bartholdy wurde am 3. Februar 1809 in Hamburg geboren und verstarb am 4. November 1847 in Leipzig.

Felix Mendelssohn Bartholdy entstammte einer respektierten und wohlhabenden bürgerlichen jüdischen Familie. Alle Kinder der Mendelssohns wurden christlich erzogen. Wegen der französischen Besetzung Hamburgs zog die Familie 1811 nach Berlin, wo die verwitwete Großmutter lebte. Hier erhielten Felix den ersten Musikunterricht von ihrer Mutter. Am 21. März 1816 wurde Felix von Johann Jakob Stegemann, dem Pfarrer der Reformierten Gemeinde der Berliner Jerusalems- und Neuen Kirche in einer Haustaufe protestantisch getauft. Bei dieser Gelegenheit erhielt Felix seine Taufnamen Jakob und Ludwig. Darüber hinaus wurde dem Familiennamen der „christliche“ Name Bartholdy beigefügt. Mendelssohn gründete in Berlin einen Chor zum Studium der Chorwerke Johann Sebastian Bachs.

Felix Mendelssohn Bartholdy führte 1829 mit der Sing-Akademie Berlin eine öffentliche Aufführung der gekürzten und für diesen Anlass bearbeiteten Matthäuspassion unter seiner Leitung durch, mit einem 158-köpfigen Chor. Es war die erste Wiederaufführung der Passion seit Bachs Tod. Im August 1835 ging Felix Mendelssohn-Bartholdy nach Leipzig und gab am 4. Oktober 1835 das erste Konzert im Gewandhaus. Im Jahr 1843 gründete Mendelssohn in Leipzig das Conservatoriumdie erste Musikhochschule Deutschlands – in den Gebäuden des Gewandhauses.

In 2009 jährt sich der Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy zum 200. Mal. In Deutschland und Europa finden zahlreiche Veranstaltungen statt so dass es schwer fällt, eine spezifische Aufführungsstätte vorrangig benennen zu können. Viele Bachfeste 2009 in Deutschland werden mit Werksaufführungen von Mendelssohn-Bartholdy seinen 200. Geburtstag würdigen.

Mendelssohn-Denkmal in Leipzig

Mendelssohn-Denkmal in Leipzig (Fotorechte: V.Hege)

Leipzig möchte ich einmal herausgreifen, diese Stadt bietet sich an: J.S. Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy, authentische Komponisten dieser Stadt – besitzen die vorzüglichen Berührungspunkte eines Festivals zu dieser Stadt.

Bachfest Leipzig 2009

vom 11. – 21. Juni 2009

Motto: »Bach Mendelssohn Reger«

Das Bachfest Leipzig wird am 11. Juni 2009 um 18:00 Uhr in der Thomaskirche mit einem Werk von Felix Mendelssohn Bartholdy – mit dem Oratorium: Elias, op. 70, eröffnet.

Link zum Bachfest Leipzig: http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=459

Eine weitere Informationsquelle zu Mendelssohn-Veranstaltungen in Berlin ist die mendelssohn – gesellschaft. Link: http://www.mendelssohn-gesellschaft.de/

Seine Geburtsstadt Hamburg feiert Mendelssohn:

„200 JAHRE MENDELSSOHN, EIN HAMBURGER WIRD GEEHRT“

3.Februar um 18:00 (Einlass ab 17:30)

The Anglican Church of St Thomas Becket

Zeughausmarkt 22, 20459 Hamburg

Daniel Hope, Violine

Simone Young, Klavier

Olivia Jeremias, Violoncello

Lauma Skride, Klavier

Ulrich Matthes, Rezitation

< Das Konzert wird zudem auf NDR Kultur live im Radio übertragen >

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Die Auswahl der Festveranstaltungen von den erwähnten Komponisten ist überwältigend – in England und Italien waren alle genannten Komponisten und erfahren ebenso ihre Würdigung durch Festveranstaltungen – aus diesem Grund ist eine Entscheidung nicht leicht zu treffen, wer von den Klassikfreunden ein Konzert(e) besuchen sollte, wünsche ich ein ungetrübtes und genussreiches Konzerterlebnis.

Grüsse

Volker

Webnews

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NRK Klassik – Wer hat die Übertragung von Gardiner dort gehört


Hallo,

aus Interesse frage ich einmal an, wer am 16. Januar 2009 um 19:30 Uhr die Übertragung auf NRK Klassik als Aufzeichnung vom Nobelpreiskonzert mit J.E. Gardiner von Stockholm – 8. Dezember 2008 – sich angehört und evtl. aufgezeichnet hat.

Ich habe 2. Minuten Aufzeichnung erhalten, dann war Ebbe, mein eigenes Verschulden, das Abendbrot rief und ich stellte meinen Computer auf Ruhestellung, ja das war‘ s dann wohl, kleine Sünden werden sofort bestraft. Mir scheint, dass die Klangqualität via Radio entschieden besser war, aber mit 2 Minuten Aufnahme kann das nur ein Situationsbericht von mir sein, sicherlich könnt ihr mehr dazu sagen

Schönes Wochenende und Grüsse

Volker


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Berliner Philharmoniker ab 8. Januar 2009 Live im Internet


Hallo,

wie soeben zu erfahren ist, gehen die Berliner Philharmoniker ebenfalls einen modernen Weg, um ihre Zielgruppe zu erweitern und via Internet an einem Live-Konzert-Erlebnis teilnehmen lassen zu können. Für ein Live-Konzert ist ein Betrag von 9,90 € zu bezahlen, das Saison-Abo wird 149 € kosten, da wird es MonteverdiTV schwer haben sich zu behaupten, die Zukunft wird also spannend, was noch alles auf den Weg gebracht wird.

Foto: Philharmonie, Heimstätte der Berliner Philharmoniker

Weitere Informationen sind unter dem nachstehenden Link einzusehen..!!

http://www.berliner-philharmoniker.de/

Grüsse
Volker

Artikel im SPIEGEL über den Thomanerchor


Hallo Bachfans,

pünktlich zur Weihnachtsoratoriumszeit gibt es einen Artikel im Spiegel über den Thomanerchor Leipzig, den ich lesenswert finde:

Link: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,596530,00.html

mit besten Grüßen und Wünschen für die angebrochene Weichnachtszeit

von Alex

Neugründung Label – GLOR Classics – Spezialist für Vocalmusik


Hallo,

auf eine interessante Neugründung möchte ich heute hinweisen: Label „GLOR Classics“ in Valley-Oberlaindern, Bayern, Kreis Miesbach.

Sie haben sich als Spezialisten für Vocal-Musik geoutet und bemerkenswerte Neuveröffentlichungen in ihrem Gründungsjahr 2008 vorgelegt.

Das neu gegründete Label GLOR Classics präsentiert im November 2008 seine ersten 15 Veröffentlichungen. GLOR Classics legt den Schwerpunkt seines Repertoires auf die Vokal-Musik und verfolgt dabei das Ziel, Interpretationen sowohl der klassischen als auch der modernen Gesangs und Chorliteratur in höchstmöglicher Qualität zu produzieren, aufzulegen und dem Publikum nahe zu bringen.

GLOR Classics setzt damit auf ein eigenes, außergewöhnliches Profil. Im Zentrum stehen die Interpretationen der EuropaChorAkademie unter ihrem künstlerischen Leiter Joshard Daus sowie unter namhaften Gastdirigenten wie Sylvain Cambreling oder Michael Gielen.

Eine bemerkenswerte Neuveröffentlichung:


Cover: C.Ph.E. Bach, Markus-Passion, Ersteinspielung

DVD mit Portrait EuropaChorAkademie

Verpackungsinfo Compactdisc im Digipack mit Booklet und Bonus-DVD
Bestellnummer GC08071
Preiscode 1101
Aufnahmeart DDD
Veröffentlichung 17.10.2008

Die Lukas-Passion, eine von C. P. E. Bachs über zwanzig Passionen, fand sich im Manuskript erst vor wenigen Jahren in dem aus der Ukraine nach Berlin rücküberführten „Archiv der Singakademie“. Die vorliegende Produktion ist die Welt-Ersteinspielung dieses faszinierenden, lange verschollenen Meisterwerkes.

Link zum Label GLOR Classics:

http://www.glor-classics.de/de/

Grüsse
Volker


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Neugründung Label – GLOR Classics – Spezialist für Vocalmusik


Hallo,

auf eine interessante Neugründung möchte ich heute hinweisen: Label „GLOR Classics“ in Valley-Oberlaindern, Bayern, Kreis Miesbach.

Sie haben sich als Spezialisten für Vocal-Musik geoutet und bemerkenswerte Neuveröffentlichungen in ihrem Gründungsjahr 2008 vorgelegt.

Das neu gegründete Label GLOR Classics präsentiert im November 2008 seine ersten 15 Veröffentlichungen. GLOR Classics legt den Schwerpunkt seines Repertoires auf die Vokal-Musik und verfolgt dabei das Ziel, Interpretationen sowohl der klassischen als auch der modernen Gesangs und Chorliteratur in höchstmöglicher Qualität zu produzieren, aufzulegen und dem Publikum nahe zu bringen.

GLOR Classics setzt damit auf ein eigenes, außergewöhnliches Profil. Im Zentrum stehen die Interpretationen der EuropaChorAkademie unter ihrem künstlerischen Leiter Joshard Daus sowie unter namhaften Gastdirigenten wie Sylvain Cambreling oder Michael Gielen.

Eine bemerkenswerte Neuveröffentlichung:


Cover: C.Ph.E. Bach, Markus-Passion, Ersteinspielung

DVD mit Portrait EuropaChorAkademie

Verpackungsinfo Compactdisc im Digipack mit Booklet und Bonus-DVD
Bestellnummer GC08071
Preiscode 1101
Aufnahmeart DDD
Veröffentlichung 17.10.2008

Die Lukas-Passion, eine von C. P. E. Bachs über zwanzig Passionen, fand sich im Manuskript erst vor wenigen Jahren in dem aus der Ukraine nach Berlin rücküberführten „Archiv der Singakademie“. Die vorliegende Produktion ist die Welt-Ersteinspielung dieses faszinierenden, lange verschollenen Meisterwerkes.

Link zum Label GLOR Classics:

http://www.glor-classics.de/de/

Grüsse
Volker


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Organistin Elisabeth Roloff verstarb am 14.12.2008 im 72. Lebensjahr


Te Deum Laudamus

Eine mehr als schmerzliche und traurige Nachricht muss ich im Forum bekannt geben.

Im 72. Lebensjahr verstarb am 14. Dezember 2008 die bekannte und sehr geschätzte Konzert-Organistin und Dozentin

Elisabeth Roloff * 18.02.1937 in Bielefeld + 14.12.2008 in Bielefeld


Konzert-Organistin Elisabeht Roloff an der Kleuker-Orgel in Bielefeld-Ummeln

Am 13. April 2008 gab sie ihr letztes Orgel-Konzert in der Evangelischen Kirche Bielefeld-Ummeln an der dortigen Kleuker-Orgel. Einige Forummitglieder werden sich sicherlich an dieses Konzert-Ereignis noch erinnern können. Trotz schwerer Erkrankung gab sie hier ein Orgel-Konzert auf künstlerisch hohen Niveau und wird als eine liebevolle und fantastische Organistin bei uns in Erinnerung bleiben. Sie verstand es so genial, die Zuhörer in ihren künstlerischen Vortrag mit einzubinden und das war ihre wahrhaftige Größe.

Sie war eine fundierte Bach-Kennerin und Bewunderin was sich auch in ihren Einspielungen:


„Mit Bach durch das Kirchenjahr“

wiederspiegelte.

Elisabeth Roloff studierte an den Hochschulen für Musik in Berlin und Köln. Im Fach Orgel legte sie die Reifeprüfung ab. Von 1974 bis 1982 war sie „Organiste Titulaire“ an der Deutschen Kirche in Paris und studierte französische Orgelmusik bei Marie-Claire Alain.

Seit 1982 ist die Kirchenmusikerin Dozentin an der Rubin Academy of Music in Jerusalem. Außerdem wirkt sie als Organistin an der Erlöserkirche in Jerusalem / Israel. Mit ihren Konzerten in den meisten Ländern Europas, den USA und in Südamerika hat sie internationales Renommee und Anerkennung gewonnen. Neben vielen Rundfunkauftritten und Schallplattenaufnahmen hat die Künstlerin mit der bekannten Firma Dabringhaus und Grimm in Detmold zahlreiche CDs herausgebracht.

Mit traurigen Grüssen

Volker

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Elisabeth Roloff, ein Nachruf in der NW vom 23.12.2008

Zur Vergrößerung in den NW-Artikel klicken..!!

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Evangelisch in Jerusalem, Nachruf der Erlösergemeinde in Jerusalem

Fotorechte: Erlöserkirche Jerusalem

Link: http://www.evangelisch-in-jerusalem.org/gemeinde_1.htm

19. Dezember 2008: Trauerfeier für Elisabeth Roloff in Bielefeld-Ummeln und Gedenkandacht in der Erlöserkirche zu Jerusalem:

Wir haben Abschied genommen von Elisabeth Roloff. Sie wurde beigesetzt auf dem Friedhof zu Bielefeld-Ummeln; gleichzeitig fand in der Erlöserkirche eine Gedenkandacht statt. In beiden Gottesdiensten spielte die Musik, die Elisabeth in ihrem Leben so viel bedeutet hat, eine wichtige Rolle……

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Auf  YouTube eine Bach-Einspielung von Elisabeth Roloff – BWV 654 „Schmücke dich, o liebe Seele“

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Webnews

Hochschule für Musik Detmold eröffnet den neuen Musiksaal am 9. Mai 2009 ausgestattet mit einer zukunftsweisender Technik


Hallo,

mit einer zukunftsweisender Technik ausgestattet, eröffnet die Hochschule für Musik Detmold den neuen Konzertsaal am 9. Mai 2009.

Foto: Hochschule für Musik in Detmold (Fotorechte: HfM Detmold)

Textquelle: HfM, Detmold

Der Detmolder Kompositionswettbewerb war ausgeschrieben für großes Kammerensemble unter kreativer Einbeziehung der sogenannten „Wellenfeldsynthese“, einem aufwändigen Wiedergabesystem, das die Hochschule in ihr neu zu eröffnendes Konzerthaus einbauen lässt. Die Detmolder Tonmeister-Studierenden des Erich-Thienhaus-Institutes werden in diesem Saal neuartige Möglichkeiten der dreidimensionalen Wiedergabe von Musik testen. Künstlerisch ergeben sich durch den Einbau von vielen hundert Lautsprechern, die nach den Prinzipien der „Wellenfeldsynthese“ großrechnergestützt steuerbar sind, ungeahnte Möglichkeiten: kollektiv vom Publikum wahrnehmbare, von der Abhörposition weitgehend unabhängige akustische Hologramme sind genauso denkbar wie die Synthetisierung von Räumen.

Die Musikindustrie hat ein großes Interesse an dem Detmolder System, denn die von führenden europäischen Firmen gemeinsam entwickelte Technik eröffnet eine neue Dimension für jegliche Form von Veranstaltungen: Die Nachhallzeit des Saals lässt sich auf Knopfdruck verändern, Klänge lassen sich in 3D interaktiv über die Bühne und um die Hörer bewegen. Die Technologie bietet eine einzigartige Qualität räumlicher Tiefe und virtueller Realität für Konzertsäle, Kinos und Theater. Anders als bei allen herkömmlichen Wiedergabesystemen (Stereo, Surround etc.) wird der einzelne Lautsprecher „unhörbar“ und die Illusion perfekt.

Die Hochschule für Musik Detmold wird ab Mai 2009 in einem mehrwöchigen Festival mit dem Titel „KLANGRAUM“ dieses in ihrer Anwendungsbreite weltweit einzigartige Wiedergabesystem vorstellen. Im Rahmen des Festivals werden sich nicht nur die Rektoren aller deutscher Musikhochschulen, sondern auch die Mitglieder des Deutschen Tonmeister-Verbandes und weitere Interessenten aus der Audioindustrie und der europäischen Hochschulen ein Bild von der Wirkung der Wellenfeldsynthese machen können.

Weitere Information über den Link: http://www.hfm-detmold.de/

Grüsse
Volker

Neue Dokumentenfunde von J.S. Bach in Leipzig


Hallo zusammen,

eine aktuelle Nachricht aus dem BachArchiv Leipzig: wieder gibt es Neuentdeckungen zu J. S. Bach:


Foto: Das Bach Archiv in Leipzig (Fotorechte: BachArchiv)


Neues aufgefundenes Dokument: J.S. Bach, Zeugnis für Christian Beck, 18. April 1743, Universitätsarchiv Leipzig (Rechte: BachArchiv)

Textquelle: Bach Archiv Leipzig

Drei Bach-Handschriften aus den Jahren 1743, 1745 und 1748 wurden kürzlich von Dr. Andreas Glöckner vom Bach-Archiv Leipzig bei Recherchen zur Musikpflege an der Universitätskirche St. Pauli im Universitätsarchiv entdeckt. Dabei handelt es sich um Zeugnisse, die Johann Sebastian Bach für drei seiner Präfekten eigenhändig ausgestellt hat. Das Bach-Archiv ist seit November An-Institut der Universität Leipzig.

Unter den Universitätsakten befindet sich außerdem ein bislang unbekanntes Protokoll mit neuen Informationen zu Bachs Todesjahr. Nach Aussage des Dokuments wurde der schwer erkrankte Thomaskantor seit Pfingsten 1750 von seinem Schüler Johann Adam Franck im Amt vertreten. Als Präfekt der ersten Kantorei hat Franck vermutlich auch die Musik zu Bachs Begräbnis am 30. oder 31. Juli 1750 besorgt – ganz sicher aber im Auftrag der Witwe Anna Magdalena die Amtsgeschäfte des Verstorbenen bis zur Amtsübernahme des Nachfolgers Gottlob Harrer weitergeführt.

Ausführliche Informationen zu den überraschenden Dokumenten bietet der Aufsatz Andreas Glöckners in dem von Dr. Peter Wollny im Auftrag der Neuen Bachgesellschaft zu Leipzig herausgegebenen Bach-Jahrbuch 2008.

Link: Weitere Angaben beim Bach Archiv Leipzig

Das Jahr 2008 scheint ein Glücksfall zu sein, erst die Orgel-Komposition in Halle aufgefunden und nun diese fantastischen Dokumente..!!

Grüsse
Volker

Jungstar-Dirigent Andris Nelsons verlässt die NWD-Philharmonie schon in 2009


Hallo OWL,

wie vor den Kopf geschlagen, las ich heute die Schlagzeile in der NW vom 4.12.2008, dass der Jungstar-Dirigent Andris Nelsons (Lettland), die Nordwestdeutsche Philharmonie in Herford im Sommer 2009 verlassen wird. Diese Vorzeichen kündigten sich schon an durch die vielen internationalen Gastkonzertverpflichtungen, die mit ihm abgeschlossen wurden. Seit 2008 wurde der 30-Jährige als Chefdirigent des „City of Birmingham Symphonie Orchestra“ – (ehemaliger Chefdirigent war dort Sir Simon Rattle) – berufen.

Hier wird es für die NWD-Philharmonie Herford schwer sein, adequaten Ersatz zu finden. OWL verliert eine Lichtgestalt in der Klassikszene und wir werden ihn in Zukunft sehr vermissen.

Seine letzten Konzerte in OWL (Ostwestfalen-Lippe), sind auf der Webseite der NWD-Philharmonie nachzulesen.

Link: http://www.nwd-philharmonie.de/konzerttermine.php?filter=zuk

Unten der Artikel von der NW Herford,

zur Vergrößerung in das Foto klicken..!!

Grüsse
Volker

WDR-Shop – CD The-Cologne-Broadcast


Hallo,

der WDR3 hat auf der neuen CD vom Fono-Forum folgendes veröffentlicht:

„In den Aufbaujahren der jungen Bundesrepublik wurden die föderalen Rundfunkanstalten zu einem wesentlichen Kulturauftrag verpflichtet: Da die Tonträgerindustrie noch an den Folgen des Krieges litt, sollten die neugegründeten Landesrundfunkanstalten das klassisch-romantische Kernrepertoire produzieren und verbreiten. In diesen Jahren entwickelte sich der Westdeutsche Rundfunk zum größten Produzenten klassischer Musik weltweit. Beim WDR und seinem Sinfonieorchester gastierten nahezu alle bedeutenden Exildirigenten, und produktive Kammermusikabteilung sendete in Eigenaufnahmen alle bekannten sowie vielversprechende junge Künstler der Epoche.

Dem rasant gestiegenen Interesse an Historischen Aufnahmen trägt der WDR mit seine Reihe: ´The Cologne Broadcasts` Rechnung und vertreibt in Zusammenarbeit mit renommierten Musiklabeln die bislang nicht auf dem Tonträgermarkt erhältlichen Schätze des WDR Radios. Neben einem großen internationalen Publikum bedient der WDR mit „The Cologne Broadcasts“ vorrangig das Interesse seiner Gebührenzahler, weil damit die treuen Hörer des Musikprogramms von WDR 3 die historischen Kostbarkeiten nun auch nachhaltig und zum zeitsouveränen Hören erwerben können.“

Hört sich gut an. Aber für Gebührenzahler/innen sollten die Angebote doch etwas preiswerter sein. Ich war gerade mal auf der Seite des WDR-Shops … und führe mich nicht in Versuchung ..

Link zum WDR-Shop nachstehend:

http://www.wdrshop.de/CD/The-Cologne-Broadcast

Herzl. Gruss

Iris

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