Hallo,
hier die vorliegenden Veröffentlichungen von You Tube – Anlistung von „J.E. Gardiner“mit der Johannes Passion – BWV 245 – von J.S. Bach.
Link: http://www.youtube.com/playlist?list=PL0CD5B68AD0C466B9
Stand: April 2012.
Grüße
Volker
Hallo,
hier die vorliegenden Veröffentlichungen von You Tube – Anlistung von „J.E. Gardiner“mit der Johannes Passion – BWV 245 – von J.S. Bach.
Link: http://www.youtube.com/playlist?list=PL0CD5B68AD0C466B9
Stand: April 2012.
Grüße
Volker
Hallo,
Ein Konzerterlebnis vom Bachfest Leipzig 2009 – Live vom MDR-Figaro steht an:
Mit Joseph Haydns „Missa in angustiis“ für Soli, Chor, Orchester und Orgel geht die MDR-Konzertsaison ins Finale. Aufgeführt wird die populärste Messe des Wiener Klassikers mit hochkarätigen Sängern: Annette Dasch (Sopran), Hermine Haselböck (Alt), James Taylor (Tenor) und Stephan Genz (Bariton) konnten für das 8. Rundfunkkonzert am 16. Juni, 20:00 Uhr im Leipziger Gewandhaus gewonnen werden.
An diesem Abend werden außerdem Werke von von Edison Denissow und Daniel Smutny zu hören sein. MDR FIGARO überträgt die Aufführung unter der musikalischen Leitung von Howard Arman live am 16.6.2009 um 20 Uhr.
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In loser Reihenfolge werde ich in den nächsten Tagen interessante Interviews von dem Bachfest Leipzig 2009 in diesem News-Hauptbeitrag zur Verfügung stellen.
In diesem Beitrag ist Sir J.E. Gardiner als Name gefallen, hört es euch bis zum Schluss einmal an, es ist z.B. eine Hammer-Aussage zu Gardiner gefallen, wenn das Wirklichkeit würde – wäre es ein Highligth….!!
Nachstehend die Webseite aufrufen zum Interview:
Link: http://www.mdr.de/mediathek/suche/6435423.html
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Zusatz-Bonbon: ein Video zur Bacheröffnung Leipzig 2009
Link zum Video des MDR: http://www.mdr.de/mediathek/suche/6435116.html
Viel Spaß beim Hören und Sehen.
Grüße
Volker
Hallo,
meine Rezension von SDG 150, Vol. 17 / Aufführungsort: Gethsemanekirche in Berlin am 1. + 2. Januar 2000.
Kantaten für Neujahr
BWV 143 – Lobe den Herrn, meine Seele II
BWV 41 – Jesu, nun sei gepreiset
BWV 16 – Herr Gott, dich loben wir
BWV 171 – Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm
(recorded: 1. Januar 2000 – Gethsemanekirche, Berlin)
Soloists: Ruth Holton; Sopran | Lucy Ballard; Alto
Charles Humphries; Alto | James Gilchrist; Tenor | Peter Harvey; Bass
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Cantatas for the Sunday after New Year
BWV 153 – Schau, lieber Gott, wie meine Feind
BWV 58 – Ach Gott, wie manches Herzeleid II
(recorded: 2. Januar 2000 Gethsemanekirche, Berlin)
Soloists: Ruth Holton; Sopran, Sally Bruce Payne; Alt,
James Gilchrist ; Tenor, Peter Harvey; Bass
The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner
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Rezension CD – e i n s :
Kantate: BWV 143 – Lobe den Herrn, meine Seele II
(Kantate für Neujahr)
Die mangelhafte Überlieferung dieser Kantate – nur in einer Abschrift der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts und deren Abkömmlingen – gibt uns mancherlei Rätsel auf; auch sind schon Zweifel an ihrer Echtheit geäußert worden.
Gardiner schreibt dazu in seinem Reisetagebuch:
Lobe den Herrn, meine Seele II – ist uns nur in einer handschriftlichen Kopie aus dem Jahre 1762 erhalten. Sehr viele Zweifel bestehen über die Authentizität dieser kleinen Kantate, und einige Merkmale werfen weitere Fragen auf. Da ist zunächst die Besetzung, die unübliche Kombination dreier Corni da caccia mit Pauken, Fagott und Streichern; dann die Tonart B-dur (ist das der Kammerton oder der Chorton?), der einfache (fast naive) Grundplan und Satz, die Vermischung von Bibelworten mit Choralfragmenten und freier Dichtung, die dieses Werk in die Nähe der frühesten Kantaten Bachs rückt, jene, die er während seines einjährigen Aufenthaltes in Mühlhausen komponierte (BWV 106, 4, 71 und 131), allerdings handwerklich und schöpferisch auf einem sehr viel bescheideneren Niveau.
Zum Beispiel werden die Arabesken der Solovioline durch das Staccato eines ‚Totengeläuts’ in den tiefen Streichern (Nr. 4) betont, und diese korrigieren zuweilen die recht konventionell angelegten melodischen und rhythmischen Muster, die für das restliche musikalische Material typisch sind.
Mein Fazit zu dieser Kantaten-Einspielung ist mehr als wohlwollend, ein prächtig agierender Tenor in Satz vier und sechs schält die Höhepunkt eindrücklich hervor und der Schlusschoral mit dem „Halleluja“ gelingt so beieindruckend schön, so dass das Gänsehauterlebnis sich automatisch einstellt.
Kantate: BWV 41 – Jesu, nun sei gepreiset
Hörprobe vom Eingangssatz: „Jesu, nun sei gepreiset“
Das Kleinod in dieser Kantate ist jedoch der Satz 4 – die Tenor-Arie „Woferne du den edlen Frieden“. Sie gehört zu den wenigen neun Kantatensätzen, in denen Bach den betörenden, ein breites Spektrum umfassenden Klang des Violoncello piccolo einsetzt – eines Instrumentes, das bei ihm mit der Person Jesus oder seiner Präsenz verknüpft ist, vor allem in seiner Beschützerrolle als „guter Hirte“. Hier ist das fünfsaitige Modell vorgesehen, für einen Klangraum, der sich von der tiefsten Saite, C, im Violinschlüssel über drei Oktaven hinauf bis zum H mit aufgelöstem Vorzeichen erstreckt, so als sollte dieser weite Raum die Dualität von Himmel und Erde, Körper und Seele in sich schließen und verdeutlichen, dass Gott die Belange der Menschen, auf körperlicher wie auf geistlicher Ebene, unter seiner Obhut hat. *)
Der Schlusschoral (Satz 6) – greift deutlich wieder auf den Eingangssatz zurück und als Zwischenspiel erklingt mehrmals das Trompetenmotiv aus dem 1. Satz. Ich bewundere hier die großartigen Trompeten, es sind Spitzenkönner und geben dieser Kantate die so festliche Würze – besetzt mit Gabriele Cassone; Luca Marzana und Mauro Bernasconi. Der überragende Monteverdi Choir und die English Barocke Solists berühren mit einer grandiosen Neujahrsmusik – mit Pauken und Trompeten endet eine Pracht-Kantate und beflügelt den Hörer, mit großer Zuversicht in das neue Jahr zu gehen.
Kantate: BWV 16 – Herr Gott, dich loben wir
Bach hat die Kantate in Leipzig für den Neujahrsgottesdienst 1726 komponiert. Den Beginn bildet ein knapper Cantus-firmus-Satz über die liturgische Melodie des „Tedeum“ die von Sopran und Horn vorgetragen wird, wärend die drei Unterstimmen – Alt, Tenor und Bass mit geführten Instrumenten – dazu bewegte Kontrapunkte bilden. *)
Ein Höhepunkt in dieser Kantate befindet sich in Satz 5 in der wunderbaren Arie für Tenor: „Geliebter Jesu, du allein“. Wie innig und berührend wird hier der Text von James Gilchrist – anschaulich und verinnerlicht vorgetragen, das geht unter die Haut – dazu das Bc und Oboe da caccia kommen in dieser Besetzung dem innigen, intimen Charakter dieser Arie sehr entgegen, eine Traumarie.
Ein schlicht- vierstimmiger Choralsatz in Satz 6 mit dem „All solch ein Güt wir preisen“ beschließt die Kantate. Hier wiederum zu bewundern, wie der Monteverdi Choir ohne Hetze, sehr getragen und homogen mit ihrer Sangeskunst den Hörer zu überzeugen weiss.
Kantate: BWV 171 – Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm
Es wird vermutet, dass Bach diese Kantate zum 1. Januar 1729 komponiert haben könnte. Bach hat in seiner Vertonung die einleitenden Psalmworte einer großangelegten Chorfuge anvertraut. Durch die Unterstützung der Streicher und Oben wird mit den Singstimmen ein Motettencharakter erzielt. Die Trompeten dagegen sind selbständig geführt, die 1. Trompete sogar thematisch, wodurch der Satz seinen feierlichen Glanz erhält. *)
Ebenso wie der Eingangs-Satz ist berührend komponiert der Satz 2 – die Tenor-Arie: „Herr, soweit die Wolken gehen“ – was für ein Schwung und Drive wird hier ans Tageslicht gezaubert, ein großartiges Violin- und Bc-Spiel unterstützt feurig den wiederum großartig interpretierend singenden Tenor: „James Gilchrist“. Die Arie gelingt zu einem weiteren Glanzpunkt in dieser Kantateneinspielung, Gardiner führt seine Protagonisten – wie bereits im Eingangs-Satz mit den Trompeten – zu einer wiederum beeindruckenden Wiedergabe die tief berührt. Das ist es, was er so fantastisch umsetzten kann und alle zu einer außergewöhnliche Wiedergabe mitreisst.
Hörprobe von Satz 2 Arie für Tenor: „Herr, soweit die Wolken gehen“
Die Sopran-Arie (Ruth Holton) in Satz 4 – „Jesus soll mein erstes Wort In dem neuen Jahr heißen“ – klingt stimmlich etwas dünn währen das Violin- und Bc-Spiel wie im 2. Satz wiederum wunderbar gelingt.
Großartig agiert der Tenor (Peter Harvey) in dem Rezitativ in Satz 5 – „Und da du, Herr, gesagt“ – mit einem wunderbaren Timbre versehen, die Wortverständlichkeit ist überragend.
Der Schluss-Choral: „Laß uns das Jahr vollbringen“ in Satz 6 ist wunderschön gelungen, ein mitreissend zu Herzen gehend singender Monteverdi Choir toppt nochmals die Kantate zu einem krönenden Abschluss. Das Orchester und die mitreissenden Trompeten verleihen die rechte Würze und gereichen zu einem großartigen Finale. Dem Sir sei gedankt für eine großartige Interpretation, die nicht genialer umgesetzt werden kann, hier erklingt die Musik wie von einem anderen Stern und entlässt den Hörer beglückt in das „Neue Jahr“ und das im wahrsten Sinne von J.S. Bach – so hat er es gewünscht und gewollt…!!
Treffend dazu zitiere ich aus Gardiners Reisetagebuch:
Ich fand diese Musik nicht nur mitreißend, sondern in ihrem Bestreben auch passend zu unserem Projekt: ‚Lass uns das Jahr vollbringen zu Lob dem Namen dein’.
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Hörprobe vom Schluss-Choral Satz 6l: „Laß uns das Jahr vollbringen“
Hallo,
es ist soweit, soeben ist die Neuveröffentlichung der DVD vom Nobel Preis Konzert 2008 in Stockholm mit Sir J.E. Gardiner, Monteverdi Choir, Eric Ericson Chamber Choir und dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra – bekannt gegeben worden.
DVD Gardiner Nobel Preis Konzert 2008
Monteverdi Choir; Eric Ericson Chamber Choir; Miah Persson (Sopran); Ann Hallenberg (Alt); Helge Rønning (Tenor); Peter Mattei (Bass)
Royal Stockholm Philharmonic Orchestra
Sir John Eliot Gardiner
“Gäbe es einen Nobelpreis für Chöre, dann gebührte er dem Monteverdi Choir.“ Le Monde Das Nobelpreis-Konzert 2008 war ein Weltklasse-Event, der eine ganze Reihe von großartigen Interpreten zusammenführte: Sir John Eliot Gardiner, einer der namhaftesten Dirigenten unserer Tage, sein legendärer Monteverdi Choir sowie der Eric-Ericson-Kammerchor und Schwedens Königliche Philharmoniker, die beide nicht nur in Schwedens Musikleben, sondern auch international eine wichtige Rolle spielen; zu ihnen gesellte sich noch ein glanzvolles Ensemble aus bekannten Solisten. Als Höhepunkt der Nobelpreis-Woche wurde dieses Konzert von Musikliebhabern auf der ganzen Welt sehnlichst erwartet.
Link: Zur DVD Mehr Informationen & Trailer »
Die DVD ist bei j p c ab 18. Mai 2009 für 23,99 € erhältlich:
Detailinformationen zur DVD
(Nobel-Preis-Konzert Dezember 2008).
+Dvorak: Symphonie Nr. 7
+Bonus: Interviews mit den Nobelpreisträgern; Im Gespräch
mit John Eliot Gardiner
Sound: stereo/DSS 5.1/DTS 5.1
Bild: WS (NTSC)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch
Laufzeit:99 Min.(Konzert) + 24 Min.(Bonus)
Grüsse
Volker
Hallo an alle Gardiner-Fans,
die nächste Veröffentlichung von SDG 156, Vol. 4 – steht ab 6. Juli 2009 an.
Inhaltsangaben:
SDG 156 Volume 4 (2 cds) contains:
Cantatas for the Sixth Sunday after Trinity
BWV 9 – Es ist das Heil uns kommen her
BWV 170 – Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust
Motette: Der Gerechte kommt um *)
(recorded: St Gumbertus, Ansbach)
Soloists: Joanne Lunn | Michael Chance
James Gilchrist | Stephen Varcoe
Cantatas for the Seventh Sunday after Trinity
BWV 186 – Ärgre dich, o Seele, nicht
BWV 107 – Was willst du dich betrüben
BWV 187 – Es wartet alles auf dich
(recorded: St Mary’s, Haddington)
Soloists: Katharine Fuge | Richard Wyn Roberts
Kobie van Rensburg | Stephan Loges
The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner
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Hörproben von SDG 156 Vo. 4
| SDG 156 disc 1 – | |
| 1. Es ist das Heil uns kommen her BWV 9 – no. 1 Coro (Choral) |
Stream Audio |
| 13. Motet: Der Gerechte kommt um | Stream Audio |
| SDG 156 disc 2 – |
|
| 1. Ärgre dich, o Seele, nicht BWV 186 – no. 1 Coro |
Stream Audio |
| 10. Laß, Seele, kein Leiden BWV 186 – no. 10 Aria (duetto): Soprano, Alto soloists: Katharine Fuge, Richard Wyn Roberts |
Stream Audio |
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CD-Bestellung über amazon Deutschland
Link: http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B002AHJTIA
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Link: CDs der SDG-Reihe sind zu beziehen – h i e r – klicken !
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Anmerkung zu: (*Motette: „Der Gerechte kommt um“
Bearbeitung der Johann Kuhnau zugeschriebenen Motette „Tristis est anima mea“ Die Motette „Der Gerechte kommt um“ ist innerhalb der Passionskantate „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ von Carl Heinrich Graun überliefert, in die später auch Sätze verschiedener anderer Komponisten, darunter Bachs und Telemanns, interpoliert wurden. Nach den Untersuchungen von Diethard Hellmann, dem Herausgeber der vorliegenden Ausgabe, handelt es sich bei der Motette ursprünglich um eine A-cappella-Komposition Johann Kuhnaus auf den Text „Tristis est anima mea“, die dann – höchstwahrscheinlich von Bach – durch Neutextierung und Hinzufügung eines Instrumentalsatzes umgearbeitet wurde.
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Freuen wir uns auf diese Neuveröffentlichung – von Aufnahmen, die u.a. während der Ansbacher Bachwoche in 2000 aufgenommen wurden.
Schönes Wochenende und Grüße
Volker
Hallo,
Brandaktuell, da sollten wir doch zur Abstimmung schreiten:
![]()
Edison Klassiek 2009 nomination for SDG 702 (28 Apr 2009)
Brahms Symphony No 1 (SDG702) has been nominated in the Orchestral Music category at the Edison Klassiek 2009.
The winners will be announced at the end of May 2009.
Grüße
Volker
Hallo,
Bei amazon ist im mp3-Format als Widgets Brahms und Händel-Einspielungen als Album oder einzelne Sätze auf den eigenen Rechner herunterladbar –
dazu den unten stehenden Link anklicken, die Verzweigung erfolgt auf meine Partner-Seite:
Link:
Gruss
Volker
Hallo zusammen,
ich habe Euch für die nächste Woche noch eine Fülle von Tipps für Radio und TV versprochen. Jetzt bin ich selbst überrascht, wie viel zusammen gekommen ist.
Frohe Ostern
Barbara
11.4.2009
NDR
20-22 Uhr
‚Prisma Musik
Händel der Europäer (2/3)
Von Silke Leopold
Noch als Teenager ging Händel 1703 von Halle nach Hamburg. Die weithin berühmte Gänsemarkt-Oper zog ihn mächtig an. Mit 21 ebnete ihm ein Medici-Prinz, den er in der Hansestadt kennengelernt hatte, den Weg nach Italien. Dort erregte das junge Genie die Aufmerksamkeit der musikalischen Welt in den Metropolen Florenz, Rom und Venedig.
Sein Biograf John Mainwaring berichtet, wie Händel 1709 bei einer Aufführung seiner Oper „Agrippina“ in Venedig gefeiert wurde: „So oft eine kleine Pause vorfiel, schrien die Zuschauer: Viva il caro Sassone, es lebe der liebe Sachse!“ Jedermann sei durch die Größe und Hoheit seines Stils gleichsam wie vom Donner gerührt gewesen, schreibt Mainwaring, denn nie zuvor habe man hier alle Kräfte der Harmonie und Melodie so gewaltig miteinander verbunden gehört.
Das klingt nicht so, als habe Händel erst in Italien gelernt, wie man Opern schreibt. Oder doch? Die bekannte Musikhistorikerin Silke Leopold folgt den Spuren des „lieben Sachsen“ im Mutterland der Oper.
SR2
20-22 Uhr
La Resurrezione
Der Händel-Tag auf SR 2 (Die Auferstehung) Oratorium in zwei Teilen von Georg Friedrich Händel
Annick Massis, Sopran – Angelo Jennifer Smith, Sopran – Maddalena Linda Maguire, Mezzosopran – Cleofe John Mark Ainsley, Tenor – San Giovanni Laurent Naouri, Bass – Lucifero Les Musiciens du Louvre Leitung: Marc Minkowski
12.4.2009
RBB Kulturradio
11-14 Uhr
Der Dirigent John Eliot Gardiner
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 B-Dur, op. 60
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 26 D-Dur KV 537
Malcolm Bilson
English Baroque Soloists
Franz Schubert
Sinfonie C-Dur D 944, Große C-Dur-Sinfonie
Wiener Philharmoniker
Felix Mendelssohn Bartholdy
Violinkonzert e-Moll, op. 64
Viktoria Mullova
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Robert Schumann
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op. 97
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
NDR
13-14 Uhr
Händel – Abenteuer eines Musik-Titanen – Teil 2
„Triumphe und Skandale“ schildert am Ostersonntag die Londoner Zeit bis zu Händels körperlichem Zusammenbruch im Jahre 1737. Unter der Überschrift „Ein deutscher Komponist wird englischer Nationalheld“ geht es am Ostermontag um Händels vermeintlich wundersame Genesung in den Bädern zu Aachen und seine zweite große Karriere als Oratorienkomponist.
WDR 20 – 23 Uhr Musik für die Heilige Cäcilia Geistliche Musik von Georg Friedrich Händel Georg Friedrich Händel Alexander´s feast or the power of musick, Ode for St. Cecilia´s Day Simone Kermes, Sopran; Virgil Hartinger, Tenor; Konstantin Wolff, Bass; Kölner Kammerchor; Collegium Cartusianum, Leitung: Peter Neumann Aufnahme aus der Trinitatiskirche, Köln
NDR
20 Uhr
„Tumult und Grazie: Georg Friedrich Händel“
Musikalisch-literarische Matinee
Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung vom 8. Februar 2009 im Kleinen Sendesaal des NDR Funkhauses Hannover
Mit Karl Heinz Ott, Kai Wessel (Gesang) und dem Ensemble Musica Alta Ripa
„Tumult und Grazie“ – unter diesem Titel veranstalteten NDR Kultur und der Hoffmann und Campe Verlag am 8. Februar 2009 eine musikalisch-literarische Matinee. Georg Friedrich Händel ist das gleichnamige Buch gewidmet, in dem der Schriftsteller Karl-Heinz Ott sich mit dem virtuosen Barock-Komponisten auseinandersetzt und das die Grundlage für die Veranstaltung bildete.
Ausschnitte aus dem Buch – gelesen vom Autor selbst – und Ausschnitte aus Händels Sonaten und Arien – gespielt vom Ensemble Musica Alta Ripa und gesungen vom gefeierten Countertenor Kai Wessel – ergeben eine unterhaltsame und überraschende Collage zu Leben und Werk Georg Friedrich Händels rechtzeitig zu seinem 250. Todestag.
TV – ARD (auch 14.4. 20:15 Uhr in 3sat)
Händel – Der Film
NDR (Stern.) | Länge: 45 Minuten
(auch 14.4.2009 um 20:15 Uhr bei 3sat in der 60 Minuten Fassung)
Mit Donna Leon und Joyce DiDonato
Film von Ralf Pleger
Georg Friedrich Händel (1685-1759) ist der erste „Pop-Titan“ der Geschichte. Seine Hits wie das „Hallelujah“, die „Sarabande“ oder der zur Champions-League-Hymne umgewidmete Krönungschor „Zadok the priest“ sind allbekannte Ohrwürmer. Als Komponist war er ebenso gewieft wie als Unternehmer. Er war Europas erster Superstar, und sein eigenwilliges Temperament sorgte für eine Vielzahl von Anekdoten.
„Händel – der Film“ erzählt die schönsten, amüsantesten und spannendsten Händel-Anekdoten in Form von aufwendig gestalteten Spielszenen nach. Vorbild für die Ausstattung der Inszenierungen waren u.a. die satirischen Gemälde und Karikaturen von William Hogarth, dem Londoner Heinrich Zille des 18. Jahrhunderts. Händels Abenteuer werden von Künstlern und Experten ersten Ranges kommentiert. Zu ihnen gehören die Bestseller-Autorin und Händel-Enthusiastin Donna Leon, die Mezzosopranistin Joyce DiDonato, der Countertenor Lawrence Zazzo und die Dirigenten Alan Curtis und René Jacobs. Händels mitreißende Musik ist in hochkarätigen Darbietungen zu erleben. Darüber hinaus sind die Filmszenen ausschließlich mit Händelscher Musik orchestriert.
Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Halle, Hamburg, Rom, Hannover und London. Drehorte mit barocker Kulisse sind Schloss Bückeburg in Niedersachsen sowie die Herrenhäuser Gärten in Hannover.
TV – ARTE
Sonntag, 12. April 2009 um 19.00 Uhr
Wiederholungen:
17.04.2009 um 06:00
23.04.2009 um 06:00
Händel: Feuerwerksmusik
(Deutschland, Grossbritannien, 2007, 42mn)
ZDF
Regie: Jonathan Fulford
Autor: Claus Wischmann
Interpret: Ian Bostridge, Kate Royal
Barockes Gipfeltreffen bei den BBC-Proms in der Londoner Royal Albert Hall: Gemeinsam mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment spielte das Freiburger Barockorchester im Sommer 2007 Händels „Feuerwerksmusik“. ARTE war dabei und zeigt die Konzertaufzeichnung sowie kurze Ausschnitte von der intensiven Probenarbeit des Ensembles. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags.
Das Feuerwerk bei der Uraufführung soll ein Desaster gewesen sein und die Generalprobe führte angeblich zum ersten Stau in der Geschichte Londons. Aber diese chaotischen Umstände konnten dem Erfolg der „Feuerwerksmusik“ und Georg Friedrich Händel nichts anhaben.
Bis heute erfreut sich die „Feuerwerksmusik“ großer Popularität und stand auch im Mittelpunkt, als sich bei den BBC-Proms 2007 in der Londoner Royal Albert Hall zwei Spitzenensembles zu einem barocken Gipfeltreffen zusammenfanden: Das Freiburger Barockorchester und das Orchestra of the Age of Enlightenment spielten in einer Großbesetzung zusammen, die dem Aufwand bei der Uraufführung im Londoner Green Park fast schon nahe kam.
Für die beiden Orchester war es auch aus anderer Sicht eine Premiere. Zwar sind sie daran gewöhnt, ohne Dirigent zu spielen und sehr genau auf den eigenen Ensembleklang zu hören. Diese Arbeitsweise jedoch auf eine Großformation zu übertragen war auch für die beiden renommierten Orchester eine ganz neue Erfahrung.
Neben der „Feuerwerksmusik“ standen Händel-Arien auf dem Programm, gesungen von der Sopranistin Kate Royal und dem Tenor Ian Bostridge. Die Konzertaufzeichnung aus der Royal Albert Hall in London wird durch kurze Ausschnitte von der intensiven Probenarbeit der Ensembles ergänzt, die dokumentieren, wie aus zwei Orchestern für einen Abend lang eins wurde.
TV – 3SAT
02:30 – 4:05 Uhr
|
Das Alexanderfest |
|
Chor: Arnold Schönberg Chor |
|
Orchester: Concentus Musicus |
Im Jahr 330 vor Christus gibt Alexander der Große in der eroberten Stadt Persepolis ein Fest. Die rachsüchtige Rede der Athenerin Thaïs verleitet ihn dazu, die Hauptstadt seines Kriegsgegners Xerxes in Brand zu stecken, doch dann bereut er diesen Befehl und lässt das Feuer wieder löschen. – 3sat zeigt Händels Oratorium „Das Alexanderfest“ zum 250. Todestag des Komponisten.
13.4.2009
NDR
13-14 Uhr
Händel – Abenteuer eines Musik-Titanen
3. Teil
Die Sendung schließt mit Betrachtungen über Händels Krankheit, die mysteriösen Umstände, die vor 250 Jahren zu seinem Tod führten, und mit pointierten Anmerkungen zu seinem Nachruhm.
SWR2
20-22 Uhr
Händel La Resurrazione
Oratorium HWV 47
Nancy Argenta,
Barbara Schlick (Sopran)
Guillemette Laurens (Alt)
Guy de Mey (Tenor)
Klaus Mertens (Bass)
Amsterdamer Barockorchester
Leitung: Ton Kopmann
BBC
19:00 Uhr
Catherine Bott presents a concert given by the London Handel Orchestra directed by Adrian Butterfield, as part of the 2009 London Handel Festival, marking the 250th anniversary of the composer’s death. An annual fixture since 1978, the festival continues to lead the way in the revival of Handel’s music in the UK.
Countertenor Daniel Taylor sings some of the best Italian arias written by Handel to showcase the exceptional talents of the castrato, Senesino, who was a big star in his day. Handel helped negotiate his appearances in London, which drew in excited audiences. The programme also features two of Handel’s concerti grossi, and a concerto by his friend Telemann.
Handel: Concerto grosso in D, Op 6, No 5; Concerto grosso in C minor, Op 6, No 8
Telemann: Flute concerto in D
Handel: arias – Dove sei (Rodelinda); Cara sposa (Rinaldo); L’Empio (Giulio Cesare); Un zeffiro (Rodelinda); Domero la tua fierezza (Giulio Cesare)
Daniel Taylor (countertenor)
Rachel Brown (flute)
London Handel Orchestra
Adrian Butterfield (violin/director)
Plus a visit to the Handel House at Halle with Sarah Walker and excerpts from Handel’s Keyboard Suites, specially recorded by harpsichordist Laurence Cummings.
13.4. – 17.4.2009
BBC – Composer of the week
Donald Macleod explores Handel’s oratorios, focusing on his work in Rome as a young man.
TV – ARTE
Montag, 13. April 2009 um 21.00 Uhr
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Händel: The Messiah (Der Messias)
(Österreich, 2009, 160mn)
ARTE / ORF
Regie: Hannes Rossacher
Sänger: Bejun Mehta, Cornelia Horak, Florian Boesch, Richard Croft, Susan Gritton
Choeographie: Ramses Sigl
Dirigent: Jean-Christophe Spinosi
Ausstattung: Christian Schmidt
Dramaturgie: Konrad Kuhn
Inszenierung: Claus Guth
Orchester: Ensemble Matheus
Händels Werk umfasst über 40 Opern und 25 Oratorien, darunter „Der Messias“ mit dem weltberühmten Halleluja-Chor, uraufgeführt 1742 – eines der populärsten Werke des klassischen geistlichen Repertoires, das Werk, das unter anderem Händels Ruhm begründete. ARTE zeigt eine Neuproduktion des Theaters an der Wien und der Opéra National de Lorraine Nancy. Es singen der Arnold Schoenberg Chor und das Ensemble Matheus. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags.
Sein Oratorium „Der Messias“ schrieb Händel in nur 24 Tagen. Am 13. April 1742 wurde es mit großem Erfolg in Dublin uraufgeführt. Es hat drei Teile und basiert auf Bibeltexten in englischer Sprache. Diese Texte sind von Charles Jennens, einem englischen Mäzen und Librettisten zusammengestellt worden. Jennens hatte bereits die Textgrundlage zu Händels Oratorien „Saul“ und „Belshazzar“ geliefert. 1741 schickt er Händel eine Sammlung von Bibeltexten, die er in der Art und Weise einer theologischen Streitschrift arrangiert hatte. Händel machte daraus sein Meisterwerk.
„Der Messias“ geht von einer jüdischen Prophezeiung aus, die besagt, dass da ein Messias kommen wird, der das Volk Gottes erlösen und das Reich Gottes errichten wird. In drei Teilen wird die christliche Heilsgeschichte von den alttestamentarischen Prophezeiungen des Propheten Jesaja über Leben und Sterben Jesu Christi bis zur Wiederkehr Christi am jüngsten Tag angesprochen. Der erste Teil handelt von Advent und Weihnachten, der zweite von der Passionsgeschichte und im dritten Teil geht es um die Verbreitung und die Festigung der Frohen Botschaft. Streng genommen gibt es jedoch gar keine richtige Handlung, Jesus selbst tritt gar nicht auf, und es wird nur wenig über sein Leben gesagt. Es geht vor allem darum, zu zeigen und zu beweisen, dass Jesus der Messias ist, der im Alten Testament angekündigt wird.
Die Aufführung wurde Anfang April im Theater an der Wien aufgezeichnet. Jean-Christophe Spinosi, der französische Violinist und Dirigent, leitet das Ensemble Matheus, dass er vor 1991 gegründet hat und für dessen Klang er seitdem verantwortlich ist. Das Ensemble Matheus aus der bretonischen Stadt Brest ist musikalisch sehr vielseitig, hat sich aber insbesondere mit dem barocken Repertoire einen Namen gemacht.
Unter den Solisten finden wir den jungen Countertenor und Händel-Spezialisten Bejun Mehta, den die ARTE-Zuschauer bereits im letzten Sommer in Händels „Belshazzar“ bewundern konnten. Mehta ist einer der großen jungen Talente seines Fachs. Er ist übrigens der Cousin des Dirigenten Zubin Mehta und ursprünglich dachte Bejun, aus ihm würde ein Bariton werden, bis er seine Vorliebe für hohe Töne entdeckte.
Im April feiert ARTE Georg Friedrich Händel, dessen Todestag sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährt. Der Abend des Ostermontags ist ganz dem großen Barockkomponisten gewidmet. Auf dem Spielplan steht im Anschluss an den „Messias“ ein Porträt und zur Einstimmung läuft bereits am Ostersonntag Händels Feuerwerksmusik.
TV – ARTE
Montag, 13. April 2009 um 23.30 Uhr
Wiederholungen:
19.04.2009 um 06:00
„Barockstar“ – Georg Friedrich Händel
(Deutschland, 2008, 52mn)
MDR
Regie: Ulrich Meyszies
Mit seinen Opern und Oratorien erlangt er Weltruhm: Händel ist der erste „Starkomponist“, ihm wird bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt. Er ist es, der die Oper zum musikalischen Drama macht – mit den Sängern im Mittelpunkt – und der ein neues Genre des Oratoriums entwickelt. Doch er erlebt auch Niederlagen, die ihn fast um seine Existenz bringen. Die Biografie Händels – erzählt als Reise durch das barocke Europa des 18. Jahrhunderts. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags.
Händel war der erste Star unter den Komponisten. Mit seinen Opern und Oratorien erlangte er Weltruhm. Er war der erste lebende Künstler, dem ein Denkmal gesetzt wurde, sein Einkommen übertraf das aller anderen Komponisten um ein Vielfaches. Händels Opern und Oratorien waren begehrte Produkte im Musikgeschäft des 18. Jahrhunderts. „Barockstar“ erzählt die Biografie Händels als Reise durch das barocke Europa. Von Halle und Weißenfels führt Händels Weg nach Hamburg, von dort bricht er nach Italien auf, erlebt Florenz, Rom und Venedig und kehrt nach Hannover zurück, um schließlich in London eine Karriere zu machen, die seinen Weltruhm begründet.
Diese Reise von Deutschland nach Italien und England ist auch eine Zeitreise in die Welt des Barock. An den authentischen biografischen Orten begegnet das Kamerateam Musikern und Händelexperten, die durch sein Leben führen. Der Film zeichnet in großen Zügen die Linie seiner Biografie, in deren Mittelpunkt Händel als Opernkomponist steht, sein Kampf mit der „vielköpfigen Hydra“ der opera seria.
Händels Opern bestimmen die Entwicklung des Theaters im 18. Jahrhundert ganz entscheidend mit. Aus der vor allem von Bühneneffekten und dekorativen Szenen beherrschten Barockoper wird das von Sängern dominierte musikalische Drama, Händels „dramma per musica“. In dessen Mittelpunkt stehen die hoch bezahlten und aufeinander eifersüchtigen Gesangsstars – der Soprankastrat Senesino und die rivalisierenden Sopranistinnen Cuzzoni und Faustina, mit denen Händel triumphale Erfolge feierte und große Niederlagen erlebte.
Denn auf Jubel und Beifall folgten öffentliche Ablehnung und der Boykott seiner Aufführungen durch Publikum und Presse. Im Frühjahr 1741 in seinem 59. Lebensjahr steht Händel am Tiefpunkt seiner Karriere, seine Opern sind Misserfolge, sein öffentliches Ansehen ist beschädigt, es kursieren sogar Gerüchte, er wolle England verlassen und in seine deutsche Heimat zurückkehren. Doch Händel zieht aus diesem Scheitern geniale Konsequenzen und schafft mit seinen Oratorien, vor allem dem „Messias“, ein neues musikdramatisches Genre.
Der Film erzählt die Geschichte von Händels Opernleidenschaft, die ihn fast um Leben und Existenz bringt. Die großen „Hits“ aus Händels Opern und Oratorien werden im Film als kurze Musikclips visualisiert und dramatisiert. Die Orte, an denen die musikalischen Performances aufgenommen werden, stehen in direktem Zusammenhang mit Händels Biografie – die Schlosskirche in Weißenfels, das Teatro Chrisostomo in Venedig, die Kirche von Vallerano in der Nähe Roms und die Marktkirche in Halle.
Die Spezialistin für barocken Gesang, Roberta Invernizzi, interpretiert in der Chiesa Vallerano einen Klassiker aus Händels Repertoire, „Lascia la spina“.
Mit der Arie „Furie terribile“ aus Händels „Rinaldo“, gesungen von der Starsopranistin Simone Kermes, wird die von Spezialeffekten beherrschte Barockoper mittels Color-Box-Technologie und 3D-Animation zum ersten Mal seit der Barockzeit wieder erlebbar.
Sandrine Piau und Magdalena Kozena verkörpern mit ihren Auftritten die Zeit der von Gesangsstars beherrschten Opern der Royal Academy of Music mit Arien aus „Agrippina“, „Alcina“ im Teatro Malibran Venedig und „Julio Cesare“ in Halle.
Der Film schließt mit Aufnahmen des „Messias“, interpretiert von The English Concert und dem MDR-Rundfunkchor unter der Leitung Howard Armans sowie der „Feuerwerksmusik“, die am Ende wieder die Brücke zu Händels Biografie schlagen. Denn der „Messias“ wurde in Händels Taufkirche – der Marktkirche in Halle – aufgenommen, unter jener Orgel, an der Händel seinen ersten Musikunterricht erhielt.
Hervorragende Kenner seines Werkes und seiner Biografie kommentieren als Experten. Unter ihnen Christopher Hogwood, Verfasser der klassischen Händel-Biografie und hervorragender Interpret von Händels Werken, Alan Curtis, Pionier der historischen Aufführungspraxis und Dirigent vieler Erst- und Neuaufnahmen von Händels Opern und der Londoner Wissenschaftler Donald Burrows, Direktor des London Haendel Institute.
14.4.2009
NDRkultur
Thementag Händel
NDR
18:00 Uhr
Berühmte Arien von Georg Friedrich Händel
Die schönsten Arien aus den Opern „Giulio Cesare in Egitto“, „Ariodante“, „Rinaldo“ und andere in einer Konzertaufzeichnung vom 6. Februar 2009. Der Countertenor Philippe Jaroussky singt, begleitet von der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Andrea Marcon.
Programm
– Ouvertüre zur Oper „Alcina“ HWV 34
‘Va tacito e nascosto’, Arie des Cesar aus der Oper „Giulio Cesare in Egitto“ HWV 17
– ‘Che più si tarda omai’ – ‘Inumano fratel’ – ‘Stille amare’, Rezitativ und Arioso des Tolomeo aus der Oper „Tolomeo, Rè di Egitto“ HWV 25
– Ouvertüre zur Oper „Ariodante“ HWV 33
– ‘Pompe vane di morte!’ – ‘Dove sei? amato bene’, Rezitativ und Arie des Bertarido aus der der Oper „Rodelinda, Regina di Langobardi“ HWV 19
– ‘Vivi tiranno’, Arie des Bertarido aus der Oper „Rodelinda, Regina de’Langobardi“ HWV 19
– ‘Se potessero i sospir miei’, Arie des Tirinto aus der Oper „Imeneo“ HWV 41
– Concerto grosso G-Dur op. 6 Nr. 1 HWV 319 ‘Ch’io parta?’ Ariedes Arsace aus der Oper „Partenope“ HWV 27
– ‘Di speranza un bel raggio’ – ‘Venti turbini, prestate’, Rezitativ und Arie des Rinaldo aus der Oper „Rinaldo“ HWV 7
Aufzeichnung vom 6.2.2009 im Großen Sendesaal des NDR Hannover
Solist: Philippe Jaroussky, Countertenor
Dirigent: Andrea Marcon
TV – 3SAT
20:15 – 21:15 Uhr
Händel – der Film
(60 min)
s. ARD 12.4., hier aber 15 Minuten länger
15.4. 2009
HR2
20-21:30 Uhr
Notenschlüssel
Georg Friedrich Händel: „Der Messias“
Aufgeschlüsselt von Paul Bartholomäi
Den „Messias“ schrieb Georg Friedrich Händel im Sommer 1741 innerhalb von nur drei Wochen wie im Rausch. Das Projekt hatte ihm der Librettist Charles Jennens ans Herz gelegt, der auch für Händels Oratorien „Saul“, „L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato“ und „Belshazzar“ die Texte geschrieben bzw. zusammengestellt hatte. Was den „Messias“ betraf, benutzte Jennens einen Trick. Da es verboten war, die Geschichte Christi aufs Theater zu bringen, hatte er geschickt Prophezeiungen des Alten Testaments (besonders Jesaja) und Stellen aus den Briefen der Apostel (besonders Paulus) zusammengestellt. Der Erfolg bei der Uraufführung am 13. April 1742 in Dublin war überwältigend. Das „Dublin Journal“ schrieb: „Die besten Kunstrichter halten das Oratorium für das vollkommenste aller Musikstücke. Worte fehlen, um das exquisite Vergnügen zu beschreiben, das es den Zuhörern bescherte. Das Erhabene, das Große und das Zarte, angepasst an die edelsten, majestätischsten und rührendsten Worte, verbündeten sich, um das hingerissene Herz und Ohr in höhere Sphären zu heben und zu bezaubern“. Bis heute ist der „Messias“ Händels bedeutendstes Werk geblieben.
BBC
19:00 Uhr
Presented by Catherine Bott.
As part of a special week of Handel concerts marking the 250th anniversary of the composer’s death, the Scottish Chamber Orchestra and Chorus directed by Richard Egarr perform Alexander’s Feast.
Written as a St Cecilia’s Day ode to a text by Dryden, it has the alternate title The Power of Music, and follows the long-standing tradition of Purcell, Blow and others in writing choral works celebrating the patron saint of music. It was Handel’s first step away from Italian opera, of which London audiences were beginning to grow tired. Here was a new style of dramatic work in English, and it became very popular in his own time.
Handel: Alexander’s Feast
Lucy Crowe (soprano)
Timothy Robinson (tenor)
Christopher Purves (bass-baritone)
Scottish Chamber Orchestra and Chorus
Richard Egarr (director)
Schaut mal hier….
mit Hörprobe des Sieger-Chorals von BBC 2009; „BWV 129“
http://www.bbcmusicmagazine.com/awards/default.asp#choral

J.S. Bach Cantatas, Vol. 27: BWV 129, 165, 175, 176, 184 & 194; Brandenburg Concerto No. 3 Lisa Larsson, Ruth Holton (soprano), Nathalie Stutzmann (mezzo-soprano), Daniel Taylor (counter-tenor), Christophe Genz, Paul Agnew (tenor), Stephen Loges, Peter Harvey (bass); Monteverdi Choir; English Baroque Soloists/John Eliot Gardiner Soli Deo Gloria SDG 138 (2 discs)
EXCERPT : ‘Gelobet sei der Herr’ From BWV 129. What our reviewer Nicholas Anderson says: ‘Each volume of Gardiner’s Bach Pilgrimage project is an event, and this volume is particularly strong, with very good singing from all the soloists: Peter Harvey and Paul Agnew are absolutely beautiful in Cantata No. 194, and Ruth Holten the soprano, who is lovely in 129.
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CD zu erwerben über Forum-Partner amazon:
Link: http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B0012ELP6
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Gruß
Barbara
P.S. von Volker am 7.4.2009 um 20:50 Uhr
Aus dieser Veröffentlichung von SDG 138, Vol. 27 hatte ich in meiner Rezension zahlreiche Musik-Hörproben hinterlegt, wer Interesse hat, kann den nachstehenden Link aufrufen um zu den Hörproben zu gelangen:
http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/search?q=Rezension+SDG+138+Vol.27
Hallo zusammen,
Die Karwoche bietet ein schier unübersehbare Fülle interessanter Radio- und Fernsehsendungen. Die diversen Passionen von Bach habe ich diesmal nicht herausgesucht. Fast jeder Sender bringt in der kommenden Woche eine Matthäus- oder Johannes-Passion. Bis hin zu BBC, die am Karfreitag noch einmal die Gardiner-Bach-Johannes-Passion von den PROMS im letzten Jahr senden. Schaut selbst einmal, oder fragt an, in meiner Zeitung ist alles angkringelt, das Herausschreiben wird mir auf blauen Dunst hin zuviel. Da sich Händels Todestag nähert, gibt es in meinen Tipps – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – sehr viel Händel. Bei mir wird wahrscheinlich ein Rechner zum Aufnehmen in der nächsten Woche nicht ausreichen…
Viel Freude an der Musik – für die Osterwoche gibt es dann noch mehr.
Viele Grüße
Barbara
Sa 4.4.2009
NDR
20-22 Uhr
Prisma Musik
Händel, der Europäer (1/3)
Niemand repräsentiert jene musikalische Epoche, die man etwas ungenau auch das „Barockzeitalter“ nennt, besser als Bach und Händel. Ihre Geburtsdaten liegen nur wenige Wochen, ihre Geburtsorte nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Und doch hätten die beiden Musiker unterschiedlicher kaum sein können, selbst wenn sie in unserer Vorstellung einen durchaus ähnlichen Musikertypus verkörpern. Im Gegensatz zu Bach, der bekanntlich in seiner thüringischen und sächsischen Heimat wirkte, zog es Händel in die Fremde.
Während aus dem genialen Thomaskantor der Großmeister der protestantischen Kirchenmusik wurde, der ungezählte Kantaten, aber keine einzige Oper schrieb, avancierte Händel in Deutschland, Italien und vor allem England zum bedeutendsten Opernkomponisten seiner Zeit. Die Musikhistoriker Silke Leopold, Matthew Gardner und Peter Wollny zeichnen in drei Folgen der Sendereihe „Prisma Musik“ diese stilistische Entwicklung nach. Im ersten Teil beschäftigt sich Peter Wollny, der Leiter des Leipziger Bacharchivs, mit Händels deutschen Wurzeln.
22-24 Uhr
Variationen zum Thema
Händel in Halle und Hamburg
Friedrich Wilhelm Zachow:
Jesu, meine Freude, Choralbearbeitung
Helmut Gleim, Orgel
Reinhard Keiser:
Singspiel „Der geliebte Adonis“ (Ausschnitt)
Ralf Popken, Altus / Marietta Zumbült, Sopran
Capella Orlandi Bremen
Johann Mattheson:
„Cleopatra“, daraus: „Geh, geh, Verräter, geh!“
Duett Mandane – Ptolemäus
Rossana Bertini, Sopran / Jean Nirouet, Countertenor
Ensemble Baroque de Nice / Ltg.: Gilbert Bezzina
Georg Friedrich Händel: „Almira, Königin von
Kastilien“ (Ausschnitt) / Ann Monoyios, Sopran
Fiori Musicali / Ltg.: Andrew Lawrence-King
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So., 5.4.2009
BR4
19-23 Uhr
Georg Friedrich Händel: „Agrippina“
Dramma per musica in drei Akten
In italienischer Sprache
Claudio – Alastair Miles
Agrippina – Della Jones
Nerone – Derek Lee Ragin
Poppea – Donna Brown
Ottone – Michael Chance
Giunone – Anne Sofie von Otter
Narciso – Jonathan Peter Kenny
Lesbo – Julian Clarkson
Pallante – George Mosley
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner
Aufnahme von 1992
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5.4.2009 DomRadio Köln, 20:00 h bis 22:00 Uhr und ab 22:33 Uhr
Beethoven „Christus am Ölberge“
Musik zu Palmsonntag von Ludwig van Beethoven und Dietrich Buxtehude
Der Palmsonntag gilt als Tor zur Karwoche, zur Heiligen Woche, in der Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi gefeiert wird. Den Namen Palmsonntag hat der Tag von der Palmprozession zum Auftakt des Gottesdienstes, die an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert. An diesem besonderen Tag gibt es zwei Werke in der Sendung „Musica“. Zunächst von Ludwig van Beethoven „Christus am Ölberge“, das ist ein Oratorium für drei Solostimmen, Chor und Orchester op. 85. Dann erklingt von Dieterich Buxtehude der Kantatenzyklus „Membra Jesu Christi“.
Dieser Text ist eine mittelalterliche Meditation über die Wundmale Jesu Christi, die er bei seinem Kreuzestod erlitten hat. Aus den Meditationen und einigen Bibelzitaten fügte Buxtehude einen siebenteiligen Kantatenzyklus, wobei jede Kantate ein Körperteil meditiert.
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J.S. Bach ab 22:33 Uhr Kantate
Kantate: BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“
Tölzer Knabenchor, Concentus musicus Wien, Leitung: Nikolaus Harnoncourt.
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Link: http://www.domradio.de/musica/artikel_52009.html
Di, 7.4.2009
BR4
19:05 Uhr
Georg Friedrich Händel: „Partenope“
Dramma per musica in drei Akten
In italienischer Sprache
Partenope – Christine Schäfer
Emilio – Kurt Streit
Arsace – David Daniels
Rosmira – Patricia Bardon
Ormonte – Florian Boesch
Armindo – Matthias Rexroth
Les Talens Lyriques
Leitung: Christophe Rousset
Aufnahme vom 1. März 2009 im Theater an der Wien
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Mi, 8.4.2009
NDR
20-21
Möglichkeiten einer Sternstunde
Hörspiel von Paul Barz
Regie: Heinz-Wilhelm Schwarz
Mitwirkende: Martin Benrath, Rolf Boysen und Karl Lieffen
Produktion: WDR | BR 1985, 58 Minuten
Beide sind im Jahr 1685 geboren, fast am gleichen Tag und Ort. Sie haben gleiche Freunde, der eine bedient sich recht kräftig beim Werk des anderen. Sie enden beide gleich: alt, blind und einsam. Aber sie sind sich nie begegnet: Leipzigs Thomas-Kantor Johann Sebastian Bach und Londons Superstar Georg Friedrich Händel, meist unverstandener Provinzkomponist der eine, Karajan und Bernstein in einer Person der andere.
Hätten sie sich, wären sie sich begegnet, etwas zu sagen gehabt? Wären sie Freunde oder Feinde gewesen und vielleicht hätte sich auch darauf eine Antwort ergeben: Warum Bach die Begegnung mit dem ungleich berühmteren und erfolgreicheren Händel, der am 14.4.1759 in London starb, stets gesucht, Händel sie stets vermieden hat.
„Möglichkeiten einer Sternstunde“, die so nie stattfand und vielleicht auch so nicht hätte stattfinden können: ein Spiel mit der Wahrscheinlichkeit, mit Verhaltensmustern, mit einer Utopie.
Der Autor
Paul Barz, 1943 geboren, lebt als freier Publizist in Wentorf bei Hamburg. Neben Biografien, Sachbüchern und Theaterstücken schrieb er über 30 Hörspiele, für den NDR zuletzt
HR2
20-21:30
Notenschlüssel
Georg Friedrich Händel: „Judas Makkabäus“ oder „Wie wird man Nationalheld?“
Aufgeschlüsselt von Paul Bartholomäi
Zum Schluss wird es geradezu weihnachtlich. Im dritten Teil von Händels „Judas Makkabäus“ erklingt plötzlich „Tochter Zion“, eines der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder, gesungen von Knaben und Mädchen. Im englischen Original heißt das Lied „See, the conquering hero comes“ und begrüßt wird der siegreiche jüdische Freiheitskämpfer Judas Makkabäus, der mit seinem Heer das der seleukidischen Besatzer niedergerungen hat. Das Ganze spielte sich im 2. Jahrhundert vor Christus in Palästina ab, ist aber auf die Situation im England des 18. Jahrhunderts übertragbar. Hier hatte es der schottische Thronprätendent Charles Edward Stuart gewagt, mit seinen Truppen in Schottland und England einzumarschieren, um sich beider Throne anzueignen. Doch bevor er Großbritannien unter seiner Herrschaft einigen konnte, wurde seine Armee im April 1746 durch den Herzog von Cumberland vernichtend geschlagen, dem Sohn König Georgs II. Den Bezug zur Befreiung von der Stuart-Bedrohung verstand jeder im Publikum, und so wurde „Judas Makkabäus“ eines der populärsten Werke Händels in England bis heute. „See, the conquering hero comes“ gehört auf der Insel fest ins Repertoire patriotischer Gesänge und wird regelmäßig – fahnenschwenkend – vom Publikum bei der „Last Night of the Proms“ gesungen.
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Do. 9.4.2009
BR4
18-20:40 Uhr
Georg Friedrich Händel: „Brockes-Passion“
Solisten: Mária Zádori, Katalin Farkas, Éva Bártfai-Barta, Sopran; Eva Lax, Alt; Drew Minter, Péter Baján, Tamás Csányi, Countertenor; Martin Klietmann, Guy de Mey, János Bándi, Tenor; István Gáti, Gunther Burzynski, Bariton
Stadtsingerchor zu Halle
Capella Savaria
Leitung: Nicholas McGeagan
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10.4.2009
SWR2
9-10 Uhr
Musik-Feature
Bachs Johannespassion (1) „Herr, unser Herrscher“ -Die Kunst der musikalischen Textausdeutung im Eingangschor, den Rezitativen und Chorälen
Von Wieland Schmid
(Produktion: BR 1995)
Johann Sebastian Bachs Johannespassion steht im Zentrum dieses Karfreitags: Vor unserer Live-Übertragung der Passion mit dem Windsbacher Knabenchor um 17.00 Uhr beleuchten wir in einem mehrteiligen Musik-Feature die Hintergründe dieses Werkes. Im ersten Teil (ab 9.03 Uhr) geht es um den groß angelegten Eingangschor, um Bachs expressive Rezitative und um seine kunstvolle Textausdeutung in den Chorälen. Teil 2 des Features (ab 16.05 Uhr) untersucht, mit welchen musikalischen Mitteln Bach die Ereignisse der Kreuzigung und der Grablegung Christi darstellt. Neben längeren Passagen aus dem Werk sind immer wieder einzelne Stimmen aus dem Chor- und Orchestersatz zu hören, dazu Ausschnitte aus Passionsoratorien von Bachs Zeitgenossen. Kommentare zu den theologischen und historischen Zusammenhängen ergänzen das Panorama. Im Pausenbeitrag der Live-Übertragung (gegen 17.40 Uhr) geht es dann um die musikalische Gestaltung der Gerichtsszene.
16-17 Uhr
Musik-Feature
Bachs Johannespassion (2) „Es ist vollbracht“ Die Kreuzigung und Grablegung Jesu
Von Wieland Schmid
17-20 Uhr
Musik zum Karfreitag – LIVE
Im Pausenbeitrag der Live-Übertragung (gegen 17.40 Uhr) geht es dann um die musikalische Gestaltung der Gerichtsszene.
Johann Sebastian Bach:
Johannespassion BWV 245
Jutta Böhnert (Sopran)
Rebecca Martin (Alt)
Thomas Cooley (Evangelist)
Thomas Laske (Christus)
Detlef Roth (Arien)
Windsbacher Knabenchor
Münchner Kammerorchester
Leitung: Karl-Friedrich Beringer
(Direktübertragung aus dem Festspielhaus in Baden-Baden)
Das evangelische Pendant zu den Regensburger Domspatzen ist der Windsbacher Knabenchor. Was Qualität und Renommee anbelangt, passt allerdings kein Blatt Papier zwischen die beiden Ensembles. Der Windsbacher Knabenchor wurde 1946 in dem kleinen fränkischen Städtchen Windsbach unweit von Ansbach gegründet und zählt längst zu den weltweit besten Ensembles seiner Art. Die Werke Johann Sebastian Bachs bilden das Fundament seines Repertoires. Im Baden-Badener Festspielhaus singen die Knaben unter Leitung ihres langjährigen Dirigenten Karl-Friedrich Beringer die „Johannespassion“. Sie ist feierlicher, wuchtiger, elementarer als die häufiger gespielte
„Matthäus-Passion“ und wird eingerahmt von dem gewaltigen Eingangschor mit dreimaliger Anrufung des Herrn und dem nicht minder beeindruckenden Schlusschor – ein anrührender Grabgesang zur Passion des Gottessohnes.
NDR
13-14 Uhr
Händel – Abenteuer eines Titanen
Teil1: Ein Sachse erobert die Europas Musikwelt
Die dreiteilige Sendung erzählt Händels Lebensgeschichte anhand der schönsten, amüsantesten und spannendsten Händel-Anekdoten, wie sie in den einschlägigen Biografien und zeitgenössischen Quellen überliefert sind. Musiker und Händel-Kenner wie Alan Curtis, René Jacobs und Simone Young kommen ebenso zu Wort wie die Bestseller-Autorin und Händel-Enthusiastin Donna Leon. Der Autor Ralf Pleger, der auch eine Fernsehdokumentation für die die ARD über Händel erobert hat, widmet sich im ersten Teil der Kindheit und Jugend des Komponistenin Halle sowie seinen Wanderjahren in Norddeutschland und Italien bis zum ersten Karrierehöhepunkt in London 1710.
HR2
20-23 Uhr
Telemann: Brockes-Passion
„Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesu“
Dominique Labelle, Geraldine McGreevy, Hilde van Ruymbeke, Marjon Strijk und Dorothea Jakob, Sopran
Tim Mead, Countertenor
Jörg Dürmüller und Andrew Tortise, Tenor
Matthew Brook, Matthew Baker und Donald Bentvelsen, Bass
Niederländische Bach-Gesellschaft
Leitung: Jos van Veldhoven
(Aufnahme vom 25. Oktober 2008 aus dem Concertgebouw in Amsterdam)
Der zu Lebzeiten berühmte und hochgeschätzte Hamburger Dichter Barthold Hinrich Brockes (1680-1747) ist heute nur noch Spezialisten bekannt. Neben seiner kunstvollen Naturlyrik hat vor allem der eindrucksvolle Oratoriumstext „Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus“ das Interesse auf sich gezogen. Dieser Text ist als Passions-Oratorium unter anderem von Georg Friedrich Händel, Reinhard Keiser und Georg Philipp Telemann vertont worden, und er diente auch Johann Sebastian Bach als Anregung für seine beiden Passionen. Uraufgeführt wurde Telemanns „Brockes-Passion“ am 2. April 1716 in Frankfurt am Main in der Barfüßer-Kirche, der einstigen lutherischen Hauptkirche der Stadt, dem Vorgängerbau der heutigen Paulskirche. Überliefert ist, dass zu dieser Premiere wegen des großen künstlerischen Aufwands vermutlich zum ersten Mal Eintrittsgeld für ein Kirchenkonzert verlangt wurde. Obwohl Telemanns dramatische und musikalisch eindrucksvolle Brockes-Passion vom Publikum mit großem Beifall aufgenommen wurde, verlor sie danach an Bedeutung gegenüber den alles überstrahlenden beiden Bach-Passionen, die fortan das biblische Passionsgeschehen musikalisch prägten. So ist die Aufführung von Telemanns Brockes-Passion regelrecht eine Neuentdeckung. hr2-kultur sendet eine Aufnahme aus dem Concertgebouw in Amsterdam unter der musikalischen Leitung von Jos van Veldhoven
OE1
19:30-22:00 Uhr
Georg Friedrich Händel: „Der für die Sünden der Welt gemarterte und sterbende Jesus“, HWV 48, „Brockes Passion“.
Akademie für Alte Musik Berlin, Leitung: Marcus Creed;
Collegium Vocale Gent;
Hans Jörg Mammel, Sebastian Noack, Svetlana Doneva, Sophie Klussmann, Alexander Schneider und Colin Balzer
(Übertragung aus der Philharmonie in Warschau).
Präsentation: Bernhard Trebuch
TV – ZDF
12:23 Uhr
Rolando Villazon – Händel-Arien
Am 14. April ist es soweit. Dann jährt sich der Todestag von Georg Friedrich Händel zum 250. Mal. Aus diesem Grund, und auch weil er mit viel Stolz eben sein erstes Album „Handel“ mit Aufnahmen des barocken Meisters präsentiert hat, lädt Rolando Villazón am kommenden Karfreitag, 10. April, zu einem großen Konzert zu dessen Ehren. Schauplatz des Ereignisses ist die Londoner St.Pauls Church im Stadtteil Deptford, und das ZDF wird das Konzert von 12:35 Uhr an im Fernsehen übertragen.
Begleitet wird der mexikanische Startenor von einem herausragenden Barockensemble, das sich bereits um die Klanggestaltung seines Albums verdient gemacht hat. Denn kein Geringerer als der Dirigent und Musikforscher Paul McCreesh steht ihm gemeinsam mit den Gabrieli Players zur Seite, damit das anspruchsvolle Programm die bestmögliche Umsetzung erfährt.
TV – ZDF
23:00 – 0:35 Uhr
„Klang der Stille“
Das Porträt eines großen Künstlers, platonische Liebesgeschichte und opulentes Historiendrama
Künstlerporträt und Geschlechterdrama um das angespannte Verhältnis zwischen dem nahezu tauben Komponisten Ludwig van Beethoven und seiner Kopistin Anna Holtz, die dem Genie trotz aller ihr entgegengebrachter Frauenverachtung stets die Treue hält.
http://spielfilm.zdf.de/ZDFde/inhalt/27/0,1872,1020923_idDispatch:8528990,00.html?dr=1
Ständige Aktualisierung..!!
Gardiner Konzert-Termine in 2011 in Deutschland:
„Bitte den unten aufgeführten Link anklicken…!!“
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Hallo,
da im Moment so viele Kommentare zu Gardiner-Konzerte in 2009 / 2010 eingegangen sind, sah ich mich genötigt, einen eigenständigen Thread darüber zu erstellen. Die bisher aufgelaufenen Kommentare unter:
stelle ich hier mit zur Verfügung.
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Gardiner-Termine 2009 in Deutschland mit London Symphony Orchestra –
Beethoven-Programm:
12.02.2009 um 20:00 h in Essen Link: Philharmonie / ehemals Saalbau
13.02.2009 um 20:00 h in Frankfurt Link: Alte Oper
14.02.2009 um 20:00 h in München Link: Philharmonie im Gasteig
15.02.2009 um 20:00 h in Leipzig Link: www.gewandhaus.de
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Gardiner-Konzerte in Deutschland mit Händels: „Israel in Ägypten“ HWV 54
Anlass ist Händel’s 250. Todesjahr in 2009, gestorben am 14.04.1759 in London, geboren am 23.02.1685 in Halle / Saale.
Einen besonderen Höhepunkt erhält das Händel-Festjahr mit dem „Special Day“ anlässlich des 250. Todestages am 19. April 2009. Über 40 Rundfunkanstalten innerhalb der European Broadcasting Union (EBU) senden an diesem Tag Konzerte aus ihren Städten. Halle als Geburtsstadt Georg Friedrich Händels wird mit einem Konzert aus der Marktkirche in Halle-Saale – der Taufkirche Händels – den Special Day eröffnen.
Eine enge Zusammenarbeit gehen die Händel-Festspiele mit den Rundfunk- und Fernsehanstalten MDR, ZDF / 3sat und Arte ein. Verschiedene Festspielproduktionen werden aufgezeichnet und – zum Teil live – ausgestrahlt. Halle wird damit auch medial zum Händel-Zentrum 2009.
Weitere Informationen zum Händeljahr 2009 in Halle / Saale:
http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/
![]() |
Spielplan der Händel-Festspiele 2009Druckversion des Programmheftes 2009 [1397KB]
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Eine Einspielung von Sir John Elit Gardiner, The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists – wird am 27. Februar 2009 bei Amazon wiederveröffentlicht.
Zu erwerben bei Amazon Ende Februar 2009.
Preis: 13,97 EURO.
Über meine Partnerseite, Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/09/gardiner-cd-handel-oratorium-israel-in.html
Diese Veröffentlichung ist eine rechtzeitige Einstimmung auf das Händeljahr 2009 und die Gardiner-Konzerte in 2009 mit diesem Oratorium von G.F. Händel.
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Konzert-Termine: Gardiner, Oratorium HWV 54 „Israel in Ägypten“
„Basilika Kloster Eberbach“ (Eltville am Rhein / Rheingau)
So. 23.08.2009 um 19:00 h
Tickets/Info: 01805 / 743464 oder Tourist-Information und Kulturamt Eltville am Rhein, Rheingauer Str. 28, 65343 Eltville am Rhein, Tel. +49 (0) 61 23 / 90 98-0,
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24 Aug 2009 – Lübeck, Musik- und Kongresshalle, Lübeck, Schleswig-Holstein-Musik Festival, Germany. Start : 20.00 Uhr
| “ Israel in Ägypten „ |
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Musik- und Kongresshalle
Willy-Brandt-Allee 10
23554 Lübeck
Preise:
| € 84,– |
| 73,– |
| 54,– |
| 39,– |
| 20,– |
Tickets und Information: +49 (0) 451 38 95 70
Link für Eintrittskarten Online:
http://www.shmf.de:80/inhalt.asp?id=5433&ProgrammID=22316&Zeit=00:05:47&BesucherID=27316845
Zum Programm des Schleswig-Holstein-Festival nachstehenden Link anklicken:
Link: http://www.shmf.de:80/inhalt.asp?ID=5234&Zeit=23:56:19&BesucherID=27316845
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Bonn, Beethovenfest 2009, Beethovenhalle
SO 13.9.2009, 18 Uhr
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Aktualisierte Gardiner – Termine am 22.2.2009 von @Martin
Es gibt einige neue und bestätigte Konzertdaten für den Monteverdi Choir / EBS mit John Eliot Gardiner. Programm ist jeweils “Israel in Egypt” von G.F.Händel.
Ich ärgere mich schon ein wenig, dass man so stückchenweise von den Terminen erfährt. Hätte ich gewusst, dass das gleiche Programm auch in Lübeck (voraussichtlich Mariendom) und Hamburg (Laeiszhalle – für mich 10min mit der U-Bahn) aufgeführt wird, hätte ich mir sicher keine Tickets für die alte Beethovenhalle in Bonn gekauft. Aber egal, bis jetzt hat sich auch der weiteste Weg gelohnt!
23. August 2009 / Rheingau Musikfestival „Basilika Kloster Eberbach“
24. August 2009 / Lübeck
26. August 2009 / Lucerne-Schweiz
3. September 2009 / Edinburgh (programme to include JC and JS Bach as well as Handel)
7. September 2009 / Wroclaw, Poland
13. September 2009 / Bonn, Beethovenhalle
15. September 2009 / Pisa – Italien
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Neue Information vom 2. September 2009
21.11.2009 um 19:00 Uhr in Baden – Baden, Festspielhaus
Joseph Haydn: Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI/2
Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
am 5. Dezember 2009 / Hamburg, Laeszhalle, Großer Saal
Orchestre Révolutionnaire et Romantique / Monteverdi Choir
Sir John Eliot Gardiner dirigiert »Die Schöpfung«
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Sa, 20.00 Uhr / Laeiszhalle / Großer Saal
Einführung: Sa, 19.15 Uhr / Laeiszhalle / Kleiner Saal
Veranstalter: Elbphilharmonie Konzerte
Sophie Karthäuser Sopran; James Gilchrist Tenor; Tim Mirfin Bass; Orchestre Révolutionnaire et Romantique; Monteverdi Choir; Dirigent Sir John Eliot Gardiner
Joseph Haydn: Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI/2
Karten-Link: http://www.elbphilharmonie.de/events/000000e9:00005a60.de
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Weitere Gardiner-Termine in 2009:
7. Dezember 2009 / Copenhagen – Dänemark
8. Dezember 2009 / Oslo – Norwegen
9. Dezember 2009 / Göteburg – Schweden
11. Dezember 2009 / Stockholm – Schweden
14th December / London
15th December / UK – venue tbc
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Voraussichtliche Gardiner-Konzert-Termine in 2010
Gardiner wird voraussichtlich in 2010 folgende Konzerte in Deutschland mi der H-Moll-Messe; BWV 232 oder 232 i ? geben:
07. Mai 2010 im Kaiserdom in Königslutter / Niedersachsen
14. Mai 2010 in der Alten Oper Frankfurt; in Frankfurt/Main.
Das nächste Bachfest Leipzig findet vom 11. bis 20. Juni 2010 in Verbindung mit dem 85. Bachfest der Neuen Bachgesellschaft e. V. statt und steht unter dem Motto „Bach, Schumann und Brahms“.
Erwartet werden unter anderen The Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists, Sir John Eliot Gardiner.
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Das sind die mir zur Zeit bekannten Gardiner-Konzerte 2009-2010 in Deutschland und wird je nach Kenntnisstand von mir laufend aktualisiert.
Grüsse
Volker
Hallo,
hier stelle ich die drei Videos von Gardiner und The English Baroque Solists zur Verfügung. Die Konzertausschnitte wurden während der Köthener Bachwoche im September 2008 aufgenommen.
1. Video: 1. Brandenburgisches Konzert, BWV 1046 aus dem Bachsaal in Köthen 2008.
2. Video: 6. Brandenburgische Konzert, BWV 1051 aus dem Spiegelsaal in Köthen 2008.
3. Video: 3. Brandenburgisches Konzert, BWV 1048 aus dem Spiegelsaal in Köthen 2008.
Hallo,
in England wird die neuste SDG-CD 153: Vol. 20 – bereits zum Verkauf öffentlich angeboten. Siehe unten stehende Angaben:
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![]() |
Bach: Cantatas SDG 153; Vol.20
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List Price: |
£11,98 |
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Gruß
Volker
Hallo,
meine Rezension von SDG 147, Vol. 5 / CD z w e i ; Aufführungsort: Dom „St. Blasii“ in Braunschweig

BWV 46 – Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei
BWV 101 – Nimm von uns Herr, du treuer Gott
BWV 102 – Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben!
(Aufführungsort: 27 / 08 / 2000 Braunschweig Dom)
Soloists: Joanne Lunn; Sopran | Daniel Taylor; Altus
Christoph Genz; Tenor | Gotthold Schwarz; Bass
Aufführungsort: Braunschweiger Dom St. Blasii
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Rezension CD z w e i – SDG 147, Vol. 5 –
(Kantate für den 10. Sonntag nach Trinitatis)
1) Bach hat diese Kantate in seinem ersten Leipziger Amtsjahr komponiert und am 1. August 1725 zum ersten Mal aufgeführt. Der Eingangschor ist ein gross angelegtes Klagelied, formal eine Kombination von motettischen und konzertanten Elementen. Motettisch ist daran die enge Beziehung zum gesungenen Text. Dem Satzbau des Bibelwortes entsprechend ist der gesamte Eingangschor in zwei grosse Teile gegliedert, einen freipolyphonen Satz und eine Fuge. Auch die Themenbildung ist in auffallender Weise textbezogen mit ihrer Anhebung betonter Wörter („Schauet“, „sehet“) und ihren dissonanten Halbtonschritten auf „Schmerz“ und „Jammers“. Motettisch ist auch das Prinzip der Chorfuge (zweiter Teil des Satzes), wobei die Instrumente meist mit den Singstimmen zusammengehen, während die Blockflöten als deren gleichberechtigte Partner selbst eine Fugenstimme übernehmen.
Eine einleitende, entzückende Sinfonia im 1. Satz wird durch einen anschließenden ausdrucksstarken Chor des „Jammers“ eindrucksvoll interpretiert.
Beeindruckend ist der 3. Satz: „Dein Wetter zog sich auf“. 1) Dieser Satz ist in ihrer barocken Bildlichkeit der dramatische Höhepunkt der Kantate. Zum Streichorchester tritt die Trompete als Sinnbild göttlicher Hoheit; punktierte Rhythmen markieren das Drohende des aufziehenden Wetters, abwärtsgleitende Skalenfiguren das Einbrechen des Rachstrahls. Der Bassist: Gotthold Schwarz punktet in einer fantastischen Art, dies entsprechend gesanglich umzusetzten.
Im 5. Satz: „Doch Jesus will auch bei der Strafe“ – glänzt der Altus Daniel Taylor. In diesem Satz dominieren die Flöten als Bassstimme, die das Bild eines Rache kündigen Propheten heraufbeschwören.
Satz 6; Schlusschoral: „O großer Gott“ ist nicht wie üblich in schlicht-vierstimmigem Satz gehalten, sondern mit Zeilenzwischenspielen der doppelt besetzten Blockflöten ausgestattet. Ausdrucksstark präsentiert sich hier der Monteverdi Chor mit seiner bewundernswerten Artikulation.
Kantate BWV 101 „Nimm von uns Herr, du treuer Gott“
(Kantate für den 10. Sonntag nach Trinitatis)
1) Das Werk ist eine Choralkantate und wurde am 13. August 1724 erstmals aufgeführt. In seiner Form unterscheidet sich der Eingangschor wenig vom Normaltyp der Choralkantaten. Die Singstimmen werden durch einen Posaunenchor verstärkt, dessen Oberstimme wie üblich vom Zink (Cornetto) gebildet wird; außerdem wird der Cantus firmus durch eine den Sopran oktavierende Querflöte mitgespielt. Der ganze Satz ist im Grunde eine großangelegte Cantus-firmus-Motette, deren Besonderheit im Mitwirken eines eigenthematischen Instrumentalparts besteht.
In dem Eingangssatz agiert der Monteverdi Choir in seiner bekannt gekonnten Art ich kann mich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass der Tenor und Bass zeitweise zu dominant Auftritt und die Flöten erscheinen etwas unrein und piepsig zu klingen.
Satz 2 ursprünglich mit obligater Flöte geplant, dann aber mit Solovioline besetzt, verhilft nun dem konzertanten Element in dieser Arie zu seinem Recht und wird von Christoph Genz (Tenor) in seiner bekannten Art vorgetragen.
Der Satz 4 ist von ungewöhnlicher Art, die ihre Ursache in Bachs Bestreben hat, eine leidenschaftlich- dramatische, konzertante Arie zu präsentieren. Hier ist Gotthold Schwarz (Bass) diesem Part großartig gewachsen.
Als musikalischer Höhepunkt der Kantate ist wohl in Satz 6 das Duett für Sopran (Joanne Lunn) und Altus (Daniel Taylor) – mit obligater Flöte und Oboe da caccia anzusehen. Traumhaft passen die zwei Gesangs-Solisten zusammnen und lassen ein herrliches Duett erklingen
In Satz 7 endet die Kantate mit einer schlichten vierstmimigen Schluss-Strophe des Liedes mit: „Leit uns mit deiner rechten Hand.“ Getragen, ruhig aussingend erklingt fein nuanciert der Monteverdi Choir.
(Kantate für den 10. Sonntag nach Trinitatis)
1) Die Kantate, von Bach zum 25. August 1726 komponiert, gehört zu jenen, die demselben Textjahrgang entnommen sind wie die von Bach aufgeführten Kantaten des Johann Ludwig Bach. Auffällig ist dabei, dass Bach diesmal den II. Teil der Kantate mit Satz 5 beginnen lässt. Der Eingangschor gehört zu den grossen Leistungen des reifen Bach und zeigt in seiner formalen Vielgliedrigkeit steten Wechsel zwischen Dominanz des Orchestersatztes bei häufigem Choreinbau und des Chorsatzes mit eigenständiger überaus sprachgerechter, textgezeugter Thematik. Eingeleitet wird der Satz durch eine Instrumentalsinfonie von 2 Oboen, Streichern und Continuo.
Was hier abgeht ist atemberaubend grossartig, die Sopranistin „Joanne Lunn“ brilliert, der Monteverdi Choir in Glanzform – da kann nur angemerkt werden – „Weltklasse“, einmalig, so etwas bekommt man nicht alle Tage geboten, was muss Gardiner da wieder gefeilt haben, das Orchester stimmig, Gesangssolisten ebenbürtig und ein Chor, der wieder einmal brilliert, das ist wieder eine Kantatenstelle, die bei mir auf „da Capo“ gestellt ist und die berühmte Gänsehaut erzeugt….
Dieses Klangerlebnis möchte ich den Besuchern des Forums nicht vorenthalten und stelle den Eingangs-Satz der Kantate – BWV 102 – als Hörprobe zur Verfügung.
Hörprobe: „BWV 102 Satz 1“, den L i n k – nachstehend kräftig anklicken:
2-14-bwv-102-herr-deine-augen-sehen-nach-dem-glauben-part-i-coro1
1) Der Satz 3 ist ein schlichtes Alt-Seccorezetativ – (Daniel Taylor, Altus), deren Gestik an eindringlicher Wirkung wohl nicht zu überbieten ist. Mit einem langanhaltenden, dissonanten „des“ einsetzend, scheint die obligaten Oboe ein „Weh!“ über die unbußfertige Seele auszurufen, und die gesamte Melodik des Satzes mit ihren Querständen und ungewöhnlichen Intervallschritten ist ein einziges, höchst anschauliches Abbild der Seele. Hier ist der Altus Daniel Taylor ein vortrefflicher Gesangs-Solist der dieses Abbild der zerrissenen Seele berührend zu interpretieren weiss.
In Satz 4, Rezetativ für Bass (Gotthold Schwarz), präsentiert sich ein ausdrucksstarker Bassist mit dem „Verachtest du den Reichtum seiner Gnaden.“
1) Mit dem Satz 5 beginnt der zweite Teil der Kantate mit der Alt-Arie: „Erschrecke doch, Du allzu sichere Seele!“ Hier wird versucht, den Sünder wachzurütteln. Die musikalischen Mittel sind weiträumige Melodik – zumal in der obligaten Flöte, aber auch in der Singstimme – und lebhaften Bewegung. Hier punktet der Altus Robin Tysson mit seiner klaren und wortverständlichen Aussage des „Erschreckens..!“ Das Flötenspiel ist ebenso im gleichen Atemzug als vorrtrefflich anzumerken.
Ein zweistrophiger schlichter Choralsatz mit dem „Heut lebst du, heut bekehre dich“ mit der Melodie von: „Vater unser im Himmelreich“ – beschliesst dieser Choral eine wunderschöne Kantate. Mich beeindruckt hier der Monteverdi Chor, wie hinreissend und innig dieser wunderbare Choral vorgetragen wird, ruhig, getragen ein in sich gekehrter Gesang – damit ist die Seele gesanglich gerettet und der Hörer wird davon berührt und eingenommen. Das ist Bachgesang pur und wiederum ein Verdienst von Gardiner, der in diesem Kantatenwerk die gewissen Akzente zum richtigen Zeitpunkt zu setzen weiss, Danke, grandios..!!
Die Kantate BWV 102 ist als das Highlight der gesamten SDG 147 – Einspielung anzusehen, diese Werk hat mich ungemein berührt und wie bereits erwähnt, bei mir das entsprechende Gänsehaut-Erlebnis erzeugt und ich wurde bis zum letzten Schlusston ungemein gefesselt. Und das ist es, was wir immer so an Gardiner, seinem Orchester, seinem Monteverdi-Choir so schätzen und bewundern.
Grüße
Volker
___________________________________Hallo,
noch nicht einmal die Rezensionen der bisherigen SDG-CD’s erstellt und schon kündigt das Label solideogloria die CD „SDG 153, Vol. 20“ für den Anfang März 2009 diese Veröffentlichung an.
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CD-Bestellung über amazon.uk als Partner ab 2. März 2009
Link: http://astore.amazon.co.uk/volsklajsbac-21/detail/B001R77GHU
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| SDG 153 disc 1 – | |
| 1. Nimm, was dein ist, und gehe hin BWV 144 – no. 1 Coro |
Stream Audio |
| 14. Seht, seht! wie reißt, wie bricht, wie fällt BWV 92 – no. 3 Aria: Tenor soloist: James Oxley |
Stream Audio |
| SDG 153 disc 2 – | |
| 1. Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt – BWV 18 no. 1 Sinfonia |
Stream Audio |
| 6. Leichtgesinnte Flattergeister BWV 181 – no. 1 Aria: Bass soloist: Stephan Loges |
Stream Audio |
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To get a media player click on the icon below.
Cantatas for Septuagesima
BWV 144 – Nimm, was dein ist, und gehe hin
BWV 84 – Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV 92 – Ich hab in Gottes Herz und Sinn
(recorded: Grote Kerk, Naarden)
Soloists: Miah Persson | Wilke te Brummelstroete
James Oxley | Jonathan Brown
Cantatas for Sexagesima
BWV 18 – Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
BWV 181 – Leichtgesinnte Flattergeister
BWV 126 – Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort
(recorded: Southwell Minster)
Soloists: Gillian Keith | Angharad Gruffydd Jones
Robin Tyson | James Gilchrist | Stephan Loges
The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner
Click here for a French Translation of the sleeve notes.
Click here – Gardiner Reisetagebuch in deutscher Fassung
Click here for the English sleeve notes.
© 2009 Soli Deo Gloria, all rights reserved
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Ich freue mich auf diese Neuveröffentlichung – diesmal scheinen ganz neue Gesangs-Solisten in den Kantaten-Werken mitzuwirken und bin ganz gespannt darauf, wie weit es mit ihrer künstlerischen Aussage bestellt ist.
Gruss
Volker
Liebe Musikfans,
allen voran der Sir natürlich, war das London Symphony Orchestra mit den drei Beethovenwerken einsame Spitze.
Das LSO ist rund um den Globus erlebbar. LSO Live soll denn auch das erfolgreichste orchestereigene Label der Welt sein, das am meisten auftritt und bei den Klassik-Downloadcharts regelmäßig Platz 1 erreicht.
Auf dem Programm stand Beethoven:
Ouvertüre zur Namensfeier
4. Symphonie in B-Dur
5. Symphonie c-moll
Die „Ouvertüre zur Namensfeier“ ist ein heiteres Stück. Hier brauchte Gardiner nicht zu kleckern, er konnte richtig klotzen. „Beethoven hatte diese Ouvertüre zum Namenstag unseres Kaisers geschrieben“. Fast ausgelassen und fröhlich kommt sie daher. Es war eine Freude, zuzuhören wie die Stimmen sich auf einander zu bewegten und dann mal wieder auseinanderliefen.
Für mich war die 4. Symphonie der eigentliche Höhepunkt. Sie kommt zwischen der 3. und 5. immer ein bißchen zu kurz. Das Adagio war für mich schon überirdisch schön, es war einfach perfekt und die Art und Weise, wie der Sir uns diesen Beethoven rüberbrachte, einfach genial.
Aber die 5. hat uns auch Gänsehaut über den Rücken gejagt. Meisterhaft gespielt, konnten wir kaum noch ruhig auf unseren Plätzen sitzen. So ergreifend habe ich sie noch nie gehört.
Zwei Sachen möchte ich Euch nicht vorenthalten. Ihr dürft ruhig lachen: In den ersten 10 Minuten des Konzerts hab` ich gedacht: irgendwas ist anderes! Was wohl?
Ich musste mich ziemlich mühsam von dem Gedanken lösen, dass Gardiner nicht nur Bach dirigiert.
2. Eine kleine Passage aus dem Textheft von gestern Abend zur Uraufführung der 5. Synphonie. „Bei Eiseskälte und überdimensioniertem Programm – vier Stunden soll es gedauert haben – (wir haben 4 Stunden Fahrt gebraucht) wurde die 5. Symphonie im Theater an der Wien am 22. Dezember 1808 uraufgeführt. Wie überwältigend der Eindruck der Symphonie war, zeigt sich u.a. darin, dass sie trotz der katastrophalen Umstände und der ´in jedem Betracht mangelhaften Exekutierung`, wie es die Allgemeine Musikalische Zeitung berichtete, ihren schnellen Siegeszug durch ganz Europa antreten konnte.
Bis zum nächsten Lebenszeichen alles Liebe und Gute!
Gruss
Iris
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Es existiert ein Blog vom LSO mit einem Artikel über die Beethoven-Tour mit interessanten und köstlichen Anmerkungen, den ich nachstehend einfüge:
Original-Link vom LSO: http://lsoontour.wordpress.com/2009/02/16/there-snow-business
Its snowing once again. The roads are gritted and clear and life continues as normal in Munich. The pavements have so much salt on them I can feel my blood pressure rising just by walking on them. To be honest there is so much grit that despite the fact that I am walking on snow, it looks like ice cream full of chocolate chunks and has a unnerving grippy surface. Walking back from the restaurant, Chi, Tom and I try to skid along the main platz but are unsuccessful. These clever Germans have managed to take all the fun out of the snow. I think they may have used all of our grit supplies as well. In the main Rathausplatz, there is more of the stuff in a small area than Boris managed to find for the whole of Greater London. Where I live, on a hill in Surrey, the council never salted our roads, so to get to work we had to borrow some Maldon from the neighbours darling.
Anyway, it does look very pretty here; the beautiful buildings in the centre of town look like the icing sugar dusted cakes in the bakery and the warm and inviting cellars with their vaulted ceilings, roaring fires and local food and beer look especially tempting today. However, on this whistlestop tour of Germany, there isn’t enough time today-maybe after the concert…
The hall in Munich is interesting. Although it is quite reverberant, it isn’t always easy to hear what everyone else is doing on the stage-a bit of a problem. They have these plastic discs hanging above our heads which I think can change the acoustic a bit, although to be honest, I can’t hear any difference. JEG really uses these seating calls to try out different seating arrangements. Quite often, he will move the trombones from one side of the hall to the other because it sounds better. Last night he moved the horns closer to my section, and in Beethoven 4, Dave Pyatt was sat right next to me! I enjoy this aspect of working with JEG. He’ll often start the rehearsal with the overture and then jump down off the stage to walk around the hall to listen. Then he’ll jump back up and ask Andrew Haveron to jump down and have a listen. He hasn’t asked me to jump down yet though. When he is happy with the arrangement, we will often just play through a few bits that didn’t go as well as we would have liked and then we go off to get changed.
On this occasion I trot off down the road to the nearest Irish pub with Alan, our Irish stage manager to watch Wales (hopefully) beat the English. Being half Welsh and half English, I can’t really lose, but in all honesty, my shirt is always red. Its incredible how many rugby matches we end up watching abroad, I remember a very memorable match we watched at 2am in Beijing a few years ago. Alan and I have already planned to watch the final match of the 6 nations at midnight in a bar in Chicago-but today we are both singing from the same hymn sheet. Frustratingly, I have to leave 10 minutes into the second half when the outcome is far from decided, but I do really need to be on stage for the overture. I am promised the final score by text message as soon as it happens.
The hall is full, and I spot Anne Sophie Mutter in the audience and also Madge from neighbours, although it could just be her doppelganger. But its definitely Anne Sophie-better play well. After a quick chat with JEG about appogiaturas and stuff we take to the stage and launch into the overture and then No.4. This is one of my favourites although it has a terrifying opening where the woodwind and horns have to hold a unison B flat very quietly for what seems like hours. All goes very well and the audience really enjoy the energy produced in the performance. I really enjoy the text message that confirms the Welsh victory. JEG remarks that I now have a smile on my face and he now doesn’t! I guess the other half of his family doesn’t come from Wales then.
The second half of the show is our last performance of No.5 and the orchestra really goes for it. Next stop Leipzig.
Leipzig, when we arrive on the train still shows a lot of its East German past. The hotel looks like its in the middle of a building site, but the welcome is very warm. Just as well as its snowing again. The Gewandhaus is a modern concert hall with a long tradition and I really like the sound we can make. The concert is sold out and when i walk onto the stage it seems that everyone is wearing a grey suit. It is quite an intimidating hall as the audience is seated all around the orchestra. There are about 10 rows of seats to the side and behind, I feel a little like we are about to be fed to the lions. There is a little light relief however when Alan and Dan have a little trouble with the conductors rostrum. There followed a brief Laural and Hardy homage as they both struggled to get the safety bar from JEG’s box-he’s such a risk taker- and eventually they give up and Alan slams it back down onto the stage. The audience laugh and applaud them both and the tension is broken. There is a slightly tense atmosphere before we start the piano concerto as earlier in th rehearsal we discovered that it had been tuned to 444 which is much higher in pitch than we play. So much hand wringing and handbag bashing ensues and finally the tuner is made to bring it down to pitch! Its not until the end of the long first tutti when she comes in that we discover if he has done it or not. I feel like Han solo waiting to see if Obi Wan has managed to disable the tractor beam in Star Wars.
He did.
Anyway, for us the tour is over. We are now sitting in a very snowy Berlin airport for our plane which is already 2 hours delayed. I don’t know what time I’ll get home and tomorrow I have to be at the US embassy at 8am for my visa appointment and then the concert at the barbican. Maybe I’ll see you there, I hope you enjoy the Beethoven as much as I have.
Ende des Blog-Artikels vom LSO
Ende des Blog-Artikels vom LSO
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Hallo zusammen,
ich habe wieder ein paar Tipps für Euch:
MO, 16.2.2009
NDRkultur
20-22 Uhr
Felix Mendelssoh Bartholdy
Die Hybriden, Ouverture op. 26
Sinfonie Nr. 5 D-Dur op 107 – Reformations-Sinfonie
Die erste Walpurgisnacht, Ballade für Soli, Chor und Orchester op. 60
Christiane Iven, Mezzosopran
Hans Peter Blochwitz, Tenor
Rodney Gilfry, Bariton
Peter Lika, Bass
NDR Chor / RIAS-Kammerchor
Ltg. John Eliot Gardiner
Aufzeichnung vom 30.8.1992 in der Laeiszhalle Hamburg
Das Highlight für mich in dieser Woche:
20.2.2009
NDR
20-22 Uhr
NDR Das Alte Werk präsentiert das Oratorium „Saul“ zum Auftakt des Händel-Jahres
Vor 250 Jahren, genauer: am 14. April 1759, starb Georg Friedrich Händel in London. Am Beginn eines ereignisreichen Gedenkjahres dirigiert Philipp Ahmann mit dem NDR Chor ein spektakuläres Festkonzert mit der Aufführung des dreiaktigen Oratoriums „Saul“. Ebenso prominente wie profilierte Sänger werden am Mittwoch, 21. Januar, ab 19.00 Uhr in der Hamburger Laeiszhalle die höchst anspruchsvollen Solopartien gestalten: Lisa Milne und Malin Christensson (Sopran), Daniel Taylor (Countertenor), James Gilchrist (Tenor) und Andrew Foster-Williams (Bass). Für instrumentalen Furor und unerhörte Finessen sorgt das wunderbar unkonventionelle Elbipolis Barockorchester, das keine Herausforderung scheut.
Das Konzert wird gnadenlos gekürzt sein, ich hab 2 3/4 Stunden Musik in Erinnerung. Einen Bericht über das Konzert hattet Ihr schon von mir bekommen. Was die Mikros aufgefangen bzw. nicht aufgefangen haben – darauf bin ich sehr gespannt. Ich habe mit einem grandiosen Jephta letztes Jahr schlechte Erfahrungen gemacht. Das Konzert war bis auf wenige Ausnahmen große Klasse, aber was ich dann im Radio davon hörte, ließ mich zweifeln, in diesem Konzert gewesen zu sein. Nun, wir werden sehen.
Auch das Fernsehen hat etwas zu bieten:
ARTE
Montag, 16. Februar 2009 um 23.10 Uhr
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Oper entdecken – „L’Étoile“ (Der Stern, 1877) von Emmanuel Chabrier (1841-1894).
(Frankreich, 2008, 52mn)
ARTE F
Regie: Francois Roussillon
Inszenierung: Jerome Deschamps, Macha Makeieff
Vier Folgen von „Oper entdecken“ zeigt ARTE im Februar, jeweils montags ab 22.20 Uhr, darunter drei Folgen in Erstausstrahlung. In Ergänzung zu den Liveübertragungen und Aufzeichnungen von Opern, die ARTE ausstrahlt, behandelt die Sendereihe auf eingängige Weise jeweils eine Oper, liefert Ausschnitte aus einer renommierten Produktion und Hintergrundinformationen zu Werk und Inszenierung. Oper entdecken“ stellt heute die fast völlig unbekannte französische Operette in der Inszenierung von Macha Makeïeff und Jérôme Deschamps an der Pariser „Opéra Comique“ vor: „L’Étoile“ (Der Stern, 1877) von Emmanuel Chabrier (1841-1894).
Im Dezember 2007 wurde die Pariser Opéra Comique unter neuer Leitung wiedereröffnet. Neuer Intendant ist Jérôme Deschamps, bekanntgeworden in den 80er Jahren mit seiner Partnerin Macha Makeïeff durch das Komikerduo „Deschamps“. Auf dem Spielplan stand ein Meisterwerk der komischen Oper „L’Étoile“ (Der Stern, 1877) des französischen Komponisten Emmanuel Chabrier (1841-1894).
Deschamps inszenierte die Neuproduktion zusammen mit Macha Makeïeff, die auch für Dekor und Kostüme verantwortlich zeichnete. Die musikalische Leitung hatte der Engländer Sir John Eliot Gardiner, ein engagierter Verfechter der französischen Musik. Er dirigierte das „Orchestre Romantique et Révolutionnaire“ und den „Monteverdi Choir“.
Das am 28. November 1877 uraufgeführte Werk, eine „Perle der französischen Operette“ , bringt eine fröhliche, fantasievoll ausgeschmückte Welt auf die Bühne: Im Lande des Königs Ouf wird herumspioniert, geschmeichelt, betrogen, gezecht und geliebt. Ganze Musikergenerationen von Duparc bis Strawinsky haben die zarte Melancholie und Virtuosität dieser großartigen Opera buffa bewundert.
Neben Gardiner stellen Jérôme Deschamps, Macha Makeïeff und die Musikhistorikerin Béatrice Collet das Werk in seinen geschichtlichen Zusammenhang, informieren über Chabrier samt seinem Librettisten und umreißen die Opernhandlung. Umfangreiche Auszüge aus der Inszenierung mit den wichtigsten Arien runden das Bild ab.
Bis zur nächsten Woche – da habe ich schon wieder etwas liegen für Euch.
Eine schöne Woche mit viel guter Musik
Barbara
Hallo,
es wurde bereits in einem Kommentar von @Barbara erwähnt, möchte es aber nicht versäumen, einen eigenständigen Thread über die Veröffentlichung von – SDG 153, Vol. 20 – darüber zu verfassen.
Link: Auf der Monteverdi-Seite wird folgendes angekündigt:
NEW RELEASE AVAILABLE MARCH 2009
The twentieth release from the Bach Cantata Pilgrimage will be here 2nd MARCH 2009- the previous launch issues in the series received phenomenal press coverage and tremendous reviews for performance, sound quality and packaging.
As the solemn Lenten period prior to Easter approaches, Soli Deo Gloria releases the next instalment in its award-winning Bach Cantata series with a double album featuring cantatas for the second and third Sunday before Lent, recorded live in February 2000.
With Lent only a few weeks away – a time of fasting, sackcloth and ashes – we join the Monteverdi Choir and The English Baroque Soloists under the direction of John Eliot Gardiner in Naarden, Holland for a performance of Bach’s cantatas for Septuagesima.
The programme opens with Bach’s first Leipzig cycle, BWV 144 Nimm, was dein ist, und gehe hin – a cantata encapsulated by the moral drawn by Bach’s librettist from the Gospel for the day: accept and be satisfied with your lot, however unfair it may seem at the time. Following the magnificent bold and uncompromising opening, the moral of the cantata is beautifully portrayed in Murre nicht, lieber Christ – an aria set as a minuet for alto over a pulsating string accompaniment to represent the mutterings of dissatisfied Christians.
In contrast, the engaging five-movement work for solo soprano, oboe and strings, BWV 84 Ich bin vergnügt mit meinem Glücke, has no mention of the disgruntled work-force, but only of being ‘content with my good fortune that dear God bestows on me.’ Gardiner stresses this sentiment by making the choir sing the final chorale Ich leb indes in dir vergnüget (‘I live meanwhile content in thee’) a cappella and quietly. ‘I found it very affecting’, writes Gardiner.
The programme ends with the third of Bach’s surviving cantatas for this Sunday, BWV 92 Ich hab in Gottes Herz und Sinn. Unlike the previous two cantatas, the text does not relate specifically to either of the appointed Bible readings, but asks the congregation to surrender to God’s heart and mind and to trust in Him through good and ill.
We then head to Southwell Minster for Bach’s cantatas for Sexagesima, three of his most original and startlingly different pre-Lenten cantatas. Each of these cantatas is characterised by Bach’s vivid pictorial imagination, an arresting sense of drama, and by music of freshness and power that lodges in the memory.
The first two focus upon the Gospel theme of the day – (the parable of the sower (Luke 8: 4-15) – superbly exemplified in BWV 18 Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt where Bach adds two extra viola parts to the score. The magically dark-hued sonority four violas bring stresses the overwhelming power of the Word and forms ‘an ideal seed-bed in which God’s word may germinate and prosper.’ Equally vivid and brilliant is BWV 181 Leichtgesinnte Flattergeister where, in contrast to BWV 18, Bach focuses upon those superficial, fickle people who devour the seed that ‘fell by the wayside’.
We end with BWV 126 Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort, a cantata that places emphasis upon the wonder and majesty of God’s Word. ‘Erhalt uns, Herr’ (‘Uphold us, Lord’) exalt the trumpet and voices in the opening chorus, reminding the congregation that ‘God’s throne cannot be budged’.
Link: Hörprobe SDG 153 Click to play soundbites.
SDG 153 Volume 20 (2 cds) contains:
BWV 144 – Nimm, was dein ist, und gehe hin
BWV 84 – Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV 92 – Ich hab in Gottes Herz und Sinn
(recorded: Grote Kerk, Naarden)
Soloists: Miah Persson | Wilke te Brummelstroete
James Oxley | Jonathan Brown
Cantatas for Sexagesima
BWV 18 – Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
BWV 181 – Leichtgesinnte Flattergeister
BWV 126 – Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort
(recorded: Southwell Minster)
Soloists: Gillian Keith | Anghatad Gruffydd Jones
Robin Tyson | James Gilchrist | Stephen Loges
The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner
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Schöne Kantatenwerke sind in den 2 CDs enthalten, freuen wir uns auf die neue Veröffentlichung.
Gruss
Volker
Hallo,
wie heute bekannt gegeben wurde, ist die 2. Brahms-CD – SDG 703 – im Rahmen des Brahms-Zyklus (Symphonie Nr. 2) vom Label: Soli Deo Gloria – Monteverdi.co.uk – veröffentlicht worden. In der Aufnahme gibt es drei Stücke von Schubert für Männerchor: „Der Gesang der Geister über den Wassern“, eine dunkles und atmosphärisches Stück, in dem der Chor begleitet wird von Bratschen, Celli und Kontrabässe, und zusätzlich zwei Lieder orchestriert von Brahms, aus dem Tartarus „und“ Am Schwager Kronos, die ganz im typischen Stil Schubert’s erklingt.
Die CD mit Hörprobe kann beim Label: Soli Deo Gloria – Monteverdi.co.uk eingesehen werden.
CD-Bestellung-Link:
http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B001O8C5FU
http://astore.amazon.co.uk/volsklajsbac-21/detail/B001O8C5FU
Link: Zu den Hörproben der CD: http://www.solideogloria.co.uk/shop/listenbrahms2.asp
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Seh- und Hörporbe bei You Tube Brahms 1 Gardiner
Hier die Originalfassung der englischen Web-Seite:
NEW RELEASE NOW AVAILABLE
SDG 703 – BRAHMS SYMPHONY 2
Following on from the phenomenal worldwide success of the first release in the Brahms series, (recently nominated in the orchestral category of the 2009 BBC Music Awards), SDG continues the series with Brahms’ Symphony 2 which sees John Eliot Gardiner and his Orchestre Révolutionnaire et Romantique explore the music of Johannes Brahms.
Importantly, Gardiner has set Brahms‘ symphonies in the context of his own superb and often neglected choral music, and that of the old masters he particularly cherished (Schütz and Bach especially) and of recent heroes of his (Mendelssohn, Schubert and Schumann).
The recordings from this series are drawn from Gardiner’s two-year Brahms and his Antecedents project which not only celebrated Brahms the composer, but traced the roots from which Brahms drew his creative inspiration. No other composer of the 19th century had such a close and informed relationship to music of the past and for this reason, great choral works by composers as varied as Bach, Schütz and Mendelssohn are performed alongside Brahms’ compositions.
Brahms’ dark, deeply personal and moving Alto Rhapsody for alto solo, male chorus and orchestra is included here alongside three choral works by Franz Schubert. In Schubert’s Gesang der Geister über den Wassern D714 (1821) comparisons between the two composers could not be more clear. Brahms draws on the effective example of his beloved Schubert firstly by composing the rhapsody for male chorus and secondly, basing the work upon a poem by Goethe.
The lyrical beauty of Brahms’s Second symphony makes it perhaps the most popular of the four works he composed in this form. The contrast between this symphony and the heroic First is complete, and it is strikingly analogous to the differences between Beethoven’s Fifth and Sixth symphonies.
Inside the same elegant packaging used for the Bach Cantatas CDs, the booklet notes feature an in-depth conversation between John Eliot Gardiner and composer Hugh Wood.
SDG 703 – Brahms Symphony 2 (1 cd) contains:
Brahms – Alto Rhapsody Op.53
Franz Schubert 1797-1828
Gesang der Geister über den Wassern D714 (1821)
Gruppe aus dem Tartarus D583 (1817, arr. Brahms 1871)
An Schwager Kronos D369 (1816, arr. Brahms 1871)
Brahms – Symphony No.2 in D major Op.73 (1877)
I Allegro non troppo
II Adagio non troppo – L’istesso tempo, ma grazioso
III Allegretto grazioso (quasi andantino) –
Presto ma non assai – Tempo I
IV Allegro con spirito
(Recorded live at the Salle Pleyel, Paris)
The Monteverdi Choir | Orchestre Révolutionnaire et Romantique | John Eliot Gardiner
Click here for a French Translation of the sleeve notes.
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Gruss
Volker
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