Archiv der Kategorie: Komponisten-Biographie

Der weltbekannte klassische Trompeter Maurice André ist im Alter von 78 Jahren gestorben.


Maurice André - Trompeter (1933-2012)

Liebe Bach-Freunde/innen,

ganz überraschend ist am 26. Februar 2012 der weltbekannte und beliebte französische Star-Trompeter Maurice André im Alter von 78 Jahren im südwestfranzösischen Bayonne gestorben. Sehr beliebt und beachtet sind seine glänzenden Auftritte in der Karl Richter Ära in den großen Oratorien von Johann Sebastian Bach unter der Leitung von Karl Richter mit seinem Münchener Bachchor und Münchener Bachorchester.

Maurice André wurde in der südfranzösischen Stadt Alès geboren. Als Vierzehnjähriger begann er eine Lehre als Bergmann im Kohlerevier der Cevennen, erlernte aber gleichzeitig das Spiel auf der Trompete. Sein Vater, selbst Bergmann, ermöglichte ihm erst einmal privaten Unterricht bei Prof. Barthélemy am Conservatoire de Paris, das Maurice André aufgrund seiner außerordentlichen Begabung bald als Student aufnahm. Im ersten Jahr bereits erhielt er den 1. Ehrenpreis für Kornett, ein Jahr später für Trompete.

Maurice André  ist ab den 1950er Jahren mit seinem Trompetenspiel zu Weltruhm aufgestiegen. Seine letzten Konzerte gab er vor 8 Jahren, Maurice André war am 21. Mai 1933 in Südfrankreich geboren und hatte in seiner Jugend als Kohlearbeiter im Bergbau gearbeitet. Andrés Vater – ein passionierter Hörer der Klassischen Musik – hatte ihm das Trompetenspiel beigebracht. 1951 folgte eine Ausbildung am Konservatorium in Paris. Danach avancierte er zum bekanntesten klassischen Trompeter.

Für Aufführungen von Bachs Weihnachtsoratorium oder Händels Oratorien wurde Maurice André bald einer der gefragtesten Solisten.

In memoriam des großartigen und unvergessenen Künstlers Maurice André  nachstehend zwei Videos.

G. P.Telemann Concerto G major TWV 51:G1 1/2

1.Allegro ma non troppo
2. Adagio

Maurice André Trumpet
Muenchener Bach – Orchester
Karl Richter Conductor

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Johann Sebastian Bach
HOHE MESSE IN H-MOLL

sopran: Gundula Janowitz
alt: Hertha Töpper
tenor: Horst R. Laubenthal
baß: Hermann Prey

Münchener Bach-Chor und -Orchester

Karl Richter

Stifts-Kirche, Diessen am Ammersee, 1969.

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Grüße

Volker

Hintergründe, Aktuelles und Religiöses zum „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner – Vortrag im NF Haus in Wuppertal


Ein 2-teiliger Vortrag im Naturfreundehaus Wuppertal-Ronsdorf
Luhnsfelder Höhe 7 / 42369 Wuppertal
am 07+14. März 2012 / 19.00 Uhr
von
Claudia von Felbert
RW

Richard Wagner 1813-1883

Diese Idee entstammte ausgerechnet einer Diskussion über ein religiöses Buch und ich freue mich, dass sich einige Interessierte gefunden haben, tiefer in das größte Bühnenwerk der Geschichte einzutauchen. Wir werden uns nicht nur auf die Reise in den Sagenwelt-Mix des Mittelalters begeben, sondern auch die ewigen Schwächen der Menschheit musikalisch neu entdecken,  Wagners religiöse Verpackung öffnen und seine Gedanken zur Umweltzerstörung erahnen.

Die Musik kommt garantiert auch nicht zu kurz und Wagners Leitmotivik wird uns bestimmt oftmals in Staunen versetzen. Wer dann total angefixt ist und vor 15h Musik und plattgesessenem Hintern keine Angst hat, kann sich Ende Juni 2012 den kompletten Ring im Aalto-Theater in Essen ansehen.

Musikalische oder musiktheoretische Kenntnisse sind nicht erforderlich. Eintritt frei!!!

http://www.naturfreunde-wuppertal.de/

http://www.aalto-musiktheater.de/abo-reihen/das-ring-abo-beinhaltet-alle-vier-vorstellungen-des-buehnenfestspiels-der-ring-des-nibelungen.htm

Wahnfried

"Wo mein Wähnen Frieden fand, Wahnfried sei dieses Haus von mir benannt" 🙂

Examenskonzert der Hochschule für Kirchenmusik Herford am 29.01.2012 – St. Marienkirche Stift Berg in Herford


St. Marienkirche Stift Berg Herford

Hallo OWL,

in der St. Marienkirche Stift Berg in Herford findet am Sonntag, 29.01.2012 um 20:00 Uhr ein Examens-Konzert der „Hochschule für Kirchenmusik Herford“ statt. Geboten wird ein ungewöhnlicher Programmpunkt von Johann Christian Bach (1735-1782) – „Mailänder-Londoner-Bach“ – es wird  von ihm das Werk:

„Confitebor tibi, Domine“

für Solisten, Chor und Orchester aufgeführt.

Johann Christian Bach (1735-1782)

Es handelt sich um ein bisher unveröffentlichtes Werk von hoher Qualität. Noten sind nicht im Handel erhältlich, eine CD-Aufnahme ist aber erschienen. Tobias Krügel, Dirigent am kommenden Sonntag, hat das Notenmaterial, das der Aufnahme zugrunde lag, ausleihen können, und so eine Aufführung ermöglicht.

Von Johann Christians berühmten Vater Johann Sebastian Bach stammt die Messe A-Dur, die Olga Minkina aus St. Petersburg als Teil ihrer Prüfung zur A-Kirchenmusikerin dirigieren wird. Sie ist apart mit zwei Flöten zum Streichorchester instrumentiert und bietet ein weites Ausdrucksspektrum: Die freundlich hellen Farben der Grundtonart wechseln mit durchdrungenen Arien und virtuosen Chorpartien ab.

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Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Jan Rohloff wird, ebenfalls als Teil seiner A-Kirchenmusikerprüfung, Felix Mendelssohn Bartholdy’s (1809-1847) – Kantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ für Streicher, Sopransolo und Chor leiten. Mendelssohn kombiniert verblüffend selbstverständlich Typen von Choralsatz und Choralbearbeitung, wie sie in einer 200 Jahre früher entstandenen Komposition stehen könnten, mit seinem untrüglichen Gespür für gesangliche, ausdrucksvolle Linien in allen Ebenen des Tonsatzes, ohne dabei die Melodie des Chorals aus dem Blick zu verlieren.

Es musizieren der Chor der Hochschule für Kirchenmusik Herford, das Orchester der Hochschulkonzerte, bestehend aus Musikern der Bielefelder Philharmoniker, der NWD- Philharmonie und Detmolder Orchester mit ihrem Konzertmeister Burghard Schmilgun.

Es singen Jutta Potthoff, Sopran, Dorothea Ohly-Visarius, Alt, Wolfgang Tiemann, Tenor sowie Hartmut Ernst, Bass.

Der Eintritt beträgt 15 Euro,

ermäßigt 10 Euro (für Rentner)

Eine wunderbare Konzertankündigung der HfK Herford und wünsche allen Besuchern ein schönes Examens-Konzert.

Grüße

Volker

Neue Reihe: Leipziger Thomas-Kantoren vor und nach J.S. Bach – Sebastian Knüpfer (1633 bis 1676)


Die ehemalige Thomasschule an der Thomaskirche Leipzig

Liebe Bach-Freunde(innen) !

Es sollte in einem Bach-Blog unbedingt einen Thread geben: „Leipziger Thomas-Kantoren“ vor und nach den Lebensjahren von J.S. Bach.

Beginnen möchte ich heute mit dem Thomas-Kantor:

Sebastian Knüpfer (1633 bis 1676)

Als Thomaskantor war Sebastian Knüpfer (1633 bis 1676) einer der Amtsvorgänger J.S. Bach’s. Er stammte aus dem böhmischen Asch, war der Sohn eines Kantors und Organisten, und besuchte zunächst das Gymnasium in Regensburg.
Nach Leipzig ging er, um an der Universität zu studieren. Doch nicht die Philosophie sollte seinen Lebensweg prägen: 1657 wurde Knüpfer zum Thomaskantor berufen. 1663 erschien eine Sammlung mit Madrigalen und Kanzonetten im Druck; die meisten Werke Knüpfers aber sind lediglich in Abschriften überliefert.
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Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer)
getauft am 6. (oder 7.)September 1633 in Asch (böhmisches Vogtland, später Böhmen); † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker. Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater.
Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.
Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisenden und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit welcher er drei Söhne und zwei Töchter hatte.In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.

Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

(Quelle: Wikipedia)

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Bei Recherchen fand ich ein bemerkenswertes YouTube-Video von Sebastian Knüpfer “ und möchte das Vokal-Werk vorstellen:
Text: 
„Wenn mein Stündlein vorhanden ist, und ich soll hinfahren meine Straße so g’leit du mich, Herr Jesus Christ, mit Hülff‘ mich nicht verlasse; mein‘ Seel‘ an meinem letzten End, befehl ich dir in deine Händt; du wollst sie wohl bewahren.“

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Die Thomaskantoren zu Leipzig:
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… | Thidericus (um 1295) | … | Johannes Steffani de Orba (1436–1443) | Thomas Ranstete (1443–1444) | Peter Seehausen (um 1460) | Martin Klotzsch (um 1470) | Johannes Fabri de Forchheym (um 1472) | Ludwig Götze (ab 1480) | Gregor Weßnig (1482–1488) | Heinrich Höfler (1488–1490) | Nikolaus Zölner (um 1494) | Johannes Conradi (um 1508) | Johann Scharnagel (um 1513) | Georg Rhau (1518–1520) | Johannes Galliculus (1520–1525) | Valerian Hüffeler (1526–1530) | Johann Hermann (1531–1536) | Wolfgang Jünger (1536–1539) | Johannes Bruckner (1539–1540) | Ulrich Lange (1540–1549) | Wolfgang Figulus (1549–1551) | Melchior Heger (1553–1564) | Valentin Otto (1564–1594) | Sethus Calvisius (1594–1615) | Johann Hermann Schein (1615–1630) | Tobias Michael (1631–1657) | Sebastian Knüpfer (1657–1676) | Johann Schelle (1677–1701) | Johann Kuhnau (1701–1722) | Johann Sebastian Bach (1723–1750) | Johann Gottlob Harrer (1750–1755) |Johann Friedrich Doles (1756–1789) | Johann Adam Hiller (1789–1801) | August Eberhard Müller (1801–1810) | Johann Gottfried Schicht (1810–1823) | Christian Theodor Weinlig (1823–1842) |Moritz Hauptmann (1842–1868) | Ernst Friedrich Richter (1868–1879) | Wilhelm Rust (1880–1892) | Gustav Schreck (1893–1918) | Karl Straube (1918–1939) | Günther Ramin (1939–1956) | Kurt Thomas (1957–1960) | Erhard Mauersberger (1961–1972) | Hans-Joachim Rotzsch (1972–1991) | Georg Christoph Biller (seit 1992)

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Grüße

Volker

Ein Musikkritiker The New York Times setzt J.S. Bach auf Platz eins!


Hallo Bachfreunde,

The New York Times auf Platz 1 gewählt: J.S. Bach

was immer schon mein Leitspruch ist:

„Der Übervater aller Komponisten ist Johann Sebastian Bach“

wurde in einer Abstimmungs-Diskussion über die 10 größten Komponisten aller Zeiten in „The New York Times“ Wirklichkeit.

Auf Platz eins gewählt:

„Johann Sebastian Bach“

In „The New York Times“  veröffentlicht:

I am about to reveal my list, though as those who have been with me on this quest already know, I’ve dropped hints along the way.

And the winner, the all-time great, is … Bach!

Schon heiss diskutiert auf den Bach-Webseiten von Facebook kam nun das für mich nicht überraschende Ergebnis..!!

Link – The New York Times:

http://www.nytimes.com/2011/01/23/arts/music/23composers.html?_r=2&scp=1&sq=Top%2010%20Composers&st=cse

In Leipzig erwähnt:

Link: http://www.l-iz.de/Leben/Gesellschaft/2011/02/Leipzigs-Thomaskantor-Bach-ist-die-Nr-1.html

Die Kandidaten für den zweiten und dritten Platz sind dann Mozart und Beethoven. Auf Platz vier landet Schubert. Debussy ist für Tommasini die Nummer 5 – vor Strawinsky und Brahms. Und schon die Überlegungen in Tommasinis Text zeigen: Hier fangen die Unsicherheiten an. Hier streiten sich auch die Leser im Forum, wer alles in die engere Wahl für die Top 10 gehört. Bei Verdi und Wagner fällt es Tommasini schwer, die richtige Reihenfolge zu finden. Er setzt dann nach reiflichem Abwägen Verdi auf 8 und Wagner (und damit den zweiten Leipziger Komponisten) auf 9.

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Herzliche Bach-Grüße

Volker

Buchveröffentlichung – J.S. Bach hören – Eine Anleitung von Michael Wersin


Neue Buchveröffentlichung "Bach hören Eine Anleitung"

Seit August 2010 liegt von dem Autor Michael Wersin dieses Werk über Johann Sebastian Bach in Buchform mit dem Titel:

„Bach hören – Eine Anleitung“

vor. Erschienen im Reclam-Verlag, Ditzingen.

Nachstehend eine Kurzbeschreibung:

Johann Sebastian Bachs Musik wird von vielen als zeitlos empfunden, als habe er mit seiner Tonsprache grundlegende, fundamentale Aussagen formuliert, die den Hörer immer wieder berühren und ergreifen. Welche Gattung Bach auch bearbeitet hat, überall gelang es ihm, den barocken Musikstil zur Vollendung zu führen. Michael Wersins neues Buch erschließt diese geniale Musik dem Hörer, um sie besser zu verstehen und immer wieder aufs Neue entdecken zu können. Dazu dringt er in die Tiefe der Musikstruktur vor, richtet den Blick aber zugleich in die Weite des kulturhistorischen und aufführungspraktischen Kontextes: von Bachs unterrichtspädagogischen Ansätzen in seinen Inventionen, über die Choralvorspiele und deren Verankerung im Gottesdienst, die Umsetzung seiner umfangreichen theologischen Kenntnisse, seine Concerti, die im Leipziger Café Zimmermann ein Podium fanden, bis zu seinen, das Lebenswerk krönenden letzten Werken, der Messe in h-Moll und der ‚Kunst der Fuge‘.

Weitere Angaben dazu gibt es auf der Web-Seite vom Reclam-Verlag.

Link: http://www.reclam.de/detail/978-3-15-010779-9

Dort gibt es den Hinweis zu den Leseproben:

Stöbern Sie im Buch! Klicken Sie dazu bitte auf das Cover oben oder in diesen Text !

Klappentext: Mit Hörbeispielen unter http://www.reclam.de

Rechte Klappe:

„Ich habe fleißig seyn müssen“, soll Johann Sebastian Bach bescheiden auf die Frage nach dem Geheimnis seines Erfolges geäußert haben. Über diesen Fleiß hinaus lässt sich in allen Musikgattungen, in denen Bach gearbeitet hat, vor allen Dingen sein beständiges Streben nach Vervollkommnung beobachten. Dies aus dem kulturhistorischen Kontext heraus verständlich und für den Musikhörer nachvollziehbar zu machen, ist Ziel des Buches, das sich mit den verschiedensten Facetten von Bachs Schaffen in detailreicher Annäherung auseinandersetzt: von Bachs unterrichtspädagogischen Ansätzen in seinen Inventionen und Sinfonien über die bis ins Musikalisch-Strukturelle hineinreichende Verbindung seiner Choralvorspiele zum Bibelbwort, die musikalische Umsetzung seiner theologischen Kenntnisse, sein konzertantes Wirken im Leipziger Café Zimmermann bis hin zu seinen das Lebenswerk bekrönenden letzten Werken, der Messe in h-Moll und der Kunst der Fuge. Ein Schlüssel zu Bachs zeitlos empfundener Tonsprache, die immer wieder die Zuhörer berührt und ergreift.

Dieses neue J.S. Bach-Buch ist bei Amazon für 19,95 € zu erhalten, dafür steht meine Partnerseite gerne zur Verfügung!

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2010/09/neu-buchveroffentlichung-bach-horen.html

Viel Spaß mit der intressanten J.S. Bach-Lektüre.

Volker

Neue Sende-Reihe in der ARD – Deutsche Komponisten und ihre Städte


Wolfgang Amadaeus Mozart (1756-1791)

Eine neue ARD-SWR-Sendereihe hat kommende Woche im Ersten einen weiteren Auftakt: Der „Musikalische Reiseführer“ begibt sich auf Spurensuche durch jene deutschen Städte, an denen bedeutende Komponisten gelebt und gewirkt haben. Das Erste zeigt an Pfingstmontag (24. Mai 2010) um 11 Uhr beschäftigt sich mit Mozart in Mannheim.

Musikalischer Reiseführer:

Folge: Mozart in Mannheim

Sendung: Pfingst-Montag: 24.05.2010 um 10:59-11:35 Uhr

W.A. Mozart hielt sich 1777/ 1778 auf der Durchreise von Salzburg nach Paris in Begleitung seiner Mutter einige Monate am kurpfälzischen Hof in Mannheim auf in der – vergeblichen – Hoffnung, eine Anstellung als Kapellmeister zu bekommen.

ARD-Sendereihe: Musikalischer Reiseführer

Mozart in Mannheim - Kurfürstliche Hof

In Mannheim komponierte der 21-jährige Mozart vor allem kammermusikalische Werke: hier entstehen fünf seiner zweisätzigen Violinsonaten und einige bedeutende Klaviersonaten, dazu einige Flötenquartette. Mozarts beide Konzerte für Flöte und Orchester wurden wahrscheinlich ebenfalls in Mannheim komponiert. Schließlich stammen eine Reihe von Konzertarien aus der Mannheimer Zeit.

In Mannheim verliebte sich Mozart in Rosa Cannabich, eine Tochter des berühmten Kapellmeisters Cannabich, und besonders heftig (und tragisch unerwidert) in die angehende Sängerin Aloysia Weber; sie war eine Schwester von Constanze Weber, die Mozart dann 1782 heiratete.

Die Mannheimer Schule

Die unter Kurfürst Carl Theodor 1757 von Johann Stamitz erweiterte Hofkapelle wurde dank ihrer hervorragenden Mitglieder, „einer Armee von Generälen“, mit einem Crescendo, Effekten wie dem „Mannheimer Seufzer“, Verzicht auf den Generalbass, zum Begriff und Vorläufer neuer Instrumentalmusik, besonders der Sinfonie. Die „Mannheimer Schule“ ist seitdem ein Begriff in der Musikwelt. Leopold Mozart rühmte sie für „die Strahlen, die von der Sonne durch ganz Teutschland, ja durch ganz Europa sich verbreiten“. Zur Hofmusik gehörten neben Stamitz weitere namhafte Komponisten wie Franz Xaver Richter, Stamitz-Sohn Karl, Christian Cannabich, Franz Danzi, Georg Joseph, genannt Abbé Vogler, Ignaz Fränzl sowie Ignaz Holzbauer. Dieser schrieb die erste große deutsche Oper „Günter von Schwarzburg“, von deren Uraufführung im Opernhaus des Mannheimer Schlosses 1776 auch Mozart beeindruckt war.

W.A. Mozart in Mannheim Schloss und Jesuitenkirche, hier spielte Mozart die Orgel

Der Film von Harold Woetzel erzählt Mozarts große Liebe zu Mannheim nach, indem er die Orte und Personen wieder zum Leben erweckt, die für Mozart wichtig waren. Viermal war Mozart in Mannheim, insgesamt 176 Tage. Hier hörte er zum ersten Mal das beste Orchester seiner Zeit und schloss enge Freundschaften mit den Ausnahmemusikern der berühmten „Mannheimer Schule“. Und er begegnetet seiner ersten großen, allerdings unglücklichen, Liebe: der damals 16-jährigen Sängerin Aloysia Weber. Der Film fragt, wo Mozart heute in Mannheim noch spürbar ist. Außerdem zeigt er auch, wie Mannheim sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer Stadt mit vielen Kulturen entwickelt hat.

Link zur ARD:

http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=3742CFF0B97DFB4141A5BE355042B4BA

Grüsse

Volker

TV TIP : Mein Name ist Bach


Nacht von Sonntag (28.03.) auf Montag (29.03.)    0.05 ARD

Film – Mein Name ist Bach

Im Mai 1747 fährt der alternde und vom erblinden bedrohte J.S. Bach nach Potsdam zur Taufe seines ersten Enkels. Der junge König Friedrich II. von Preußen bestellt ihn gleich am ersten Abend aufs Schloss und fordert ihn auf, eine Fuge über eine von ihm (dem König) vorgegebene Melodie zu improvisieren. Bach lehnt ab, aber die Melodie beschäftigt ihn. Es kommt zu weiteren Begegnungen, die erst von Machtspielen geprägt sind. Dann merkt Bach, dass Friedrich in ihm den idealen Vater zu finden hofft, den er selbst nie hatte. Friedrichs jüngere Schwester Amalie verliebt sich unstandesgemäß in den rebellischen Friedemann Bach. Bachs Söhne haben mit dem Patriarchenvater zu kämpfen. Und am Ende der turbulenten Woche hat Bach dann doch die Fuge komponiert.

Auf den Spuren des – Bückeburger Bach – Johann Christoph Friedrich Bach


Hallo,

aus meiner Reihe: „Auf den Spuren von Johann Sebastian Bach“ möchte ich die Sichtweite ergänzen auf seinen zweitjüngsten Sohn „Johann Christoph Friedrich Bach“ ( genannt der „Bückeburger Bach“)geboren am 21. Juni 1732 in Leipzig, gestorben am: 26. Januar 1795 im Fürstentum Schaumburg-Lippe in „Bückeburg“ – Niedersachsen.

 

Johann Christoph Friedrich Bach (Bückeburger Bach) 1732-1795

Johann Christoph Friedrich Bach (Bückeburger Bach) 1732-1795

 

Biographie:  „Johann Christoph Friedrich Bach“ *)

Johann Christoph Friedrich Bach sein Lebenslauf begann wie der seiner Brüder: Er erhielt eine Ausbildung an der Leipziger Thomasschule sowie musikalischen Unterricht durch seinen Vater. Wilhelm Friedemann Bach, der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs, hielt (nach der Aussage von Nikolaus Forkel) den Halbbruder für den „stärksten Spieler“ unter den vier Brüdern, der „seines Vaters Claviercompositionen am fertigsten vorgetragen“ habe. Mit siebzehn Jahren begann Friedrich ein Jurastudium an der Leipziger Universität, brach dieses aber bald darauf, noch vor dem Tod des Vaters, wieder ab und folgte um die Jahreswende 1749/50 als gerade Achtzehnjähriger dem Ruf, als „Hochgräflich Schaumburg-Lippischer Cammer-Musicus“ am Hof in Bückeburg in Dienste zu treten. Der aufgrund seines 45-jährigen Wirkens in der Stadt wurde Johann Christoph Friedrich Bach (auch der „Bückeburger Bach“) – genannt.

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Gastliche Einkaufsstrasse in Bückeburg-Niedersachsen (Fotorechte: V.Hege)

Gastliche Einkaufsstrasse in Bückeburg-Niedersachsen (Foto: V.Hege)

 

Der Fürst von Schaumburg-Lippe, hatte sich von der königlichen Hofmusik am Hofe Friedrich „Friedrichs II“. in Potsdam stark beeindruckt gezeigt und feste Pläne gefasst, in seiner Residenz diesem Vorbild nachzueifern.

Am Bückeburger Hof waren derzeit die beiden Italiener Angelo Colonna als Konzertmeister und Giovanni Battista Serini als Kapellmeister und Komponist tätig. Bach lernte hier den Stil der italienischen Oper und Kantate kennen, da in den mindestens zweimal wöchentlich stattfindenden Concerten, die in der Regel spätnachmittags gegeben wurden, vor allem Vokalmusik aufgeführt wurde. Dazu unterhielt die Hofkapelle eine Sängerin, Lucia Elisabeth Münchhausen, Tochter des Hofmusikers Ludolf Andreas Münchhausen, die durch den Unterricht des Konzertmeisters Serini in die italienische Gesangskultur eingeführt wurde. Am 8. Januar 1755 heiratete Bach die Hofsängerin Münchhausen, die bald darauf ihren Unterricht bei Serini einstellte.

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(Unterbrechung der Biographie aufgrund eingefügter Fotos..!!)

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Stadtkirche Bückeburg.Erbaut 1611-1615 im Stil der Weserrenaissance

Stadtkirche Bückeburg. Erbaut 1611-1615 im Stil der Weserrenaissance (Foto: V. Hege)

 

Graf Ernst von Schaumburg beauftragte im Jahr 1608 Giovanni Maria Nosseni mit dem Bau einer Stadtkirche in Bückeburg. Ab 1611 wurde mit dem Bau begonnen, der 1615 abgeschlossen wurde. Dieses Gotteshaus gilt als das erste bedeutende Kirchenbauwerk des frühen Protestantismus in Deutschland. Graf Ernst wollte mit dem Bau ein Exempel bieten, daher ließ er über der Fassade die Inschrift EXEMPLUM RELIGIONIS NON STRUCTURAE“ anbringen, die auch als Akronym seine Inizialen bilden. Der Bau wurde aus Obernkirchner Sandstein erbaut. Einen ursprünglich vorgesehenen Kirchturm ließ die Statik nicht zu. Bekanntester Prediger an der Kirche war Johann Gottfried Herder (1771-1776). Im Advent 1962 wurde der Altar zum größten Teil durch Brandstiftung zerstört. *)

 

Compenius-Orgel in der Stadtkirche Bückeburg aus dem 17. Jahrhundert

Compenius-Orgel in der Stadtkirche Bückeburg aus dem 17. Jahrhundert im Altarraum platziert. (Foto: V. Hege)

 

Die ursprüngliche Orgel stammte von dem Wolfenbütteler Orgelbaumeister Compenius. Auch sie wurde Advent 1962 ein Opfer des Brandes. Der Neubau stammt von dem Orgelbaumeister Janke aus Göttingen (1997). *)

Nachstehend eine Hörprobe von der neuerstellten Janke-Orgel in der  Stadtkirche in Bückeburg: J.S. Bach –  „BWV 553 Präludium in C“

Link für die Hörprobe:

Hörproben https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2009/09/janke-orgel-stadtkirche-buckeburg-j-s-bach-bwv-553-praludium-und-fuge-in-c.mp3Janke-Orgel Stadtkirche Bückeburg J.S. Bach BWV 553 Präludium und Fuge in C

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Fortsetzung der „Johann Christoph Friedrich Bach“ – Biographie..!!

Bach wurde  1756 mit der Leitung der Hofkapelle betraut und bekam 1759 offiziell die Stelle des Hofkapellmeisters. Der einzige Versuch Johann Christoph Friedrichs, diese Anstellung gegen eine andere einzutauschen, war seine Bewerbung als Musikdirektor in Hamburg (1767). Da die Wahl jedoch auf seinen Bruder Carl Philipp Emanuel fiel, blieb er weiterhin in Bückeburg. Unter seiner Leitung wurde die Bückeburger Hofkapelle zu einer der besten an den fürstlichen Höfen Deutschlands. Er betreute die Kapelle bis zu seinem Tod am 26. Januar 1795. Hinsichtlich seines kompositorischen Schaffens steht Johann Christoph Friedrich Bach bis heute im Schatten seiner Brüder. Während seiner 45-jährigen Beschäftigung am Bückeburger Hof schrieb er jedoch eine beachtliche Anzahl von Oratorien, Kantaten und später etliche Sinfonien und Klavierkonzerte. Viele seiner Werke gelten als verschollen oder man vermutet sie noch als Kriegsbeute in Russland . Seine Werke wurden während des 2. Weltkrieges aus Sicherheitsgründen nach Berlin ausgelagert. *)

 

Herder-Denkmal an der Stadtkirche Bückeburg (Fotorechte: V. Hege)

Herder-Denkmal an der Stadtkirche Bückeburg (Foto: V. Hege)

 

Die Berufung Johann Gottfried Herder (1744-1803) als Hofprediger und Konsistorialrat nach Bückeburg im Jahre 1771 führte zu fruchtbarer Zusammenarbeit und einer Freundschaft zwischen dem Dichter und dem Komponisten Johann Christoph Friedrich Bach.

Aus ihrem gemeinsamen Schaffen-  (Herder) – stammen die Oratorien Die Kindheit Jesu und Die Auferweckung des Lazarus (1773) sowie einige Kantaten und die dramatische Werke Brutus und Philoktetes (beide 1774), wobei der kritische Herder offenbar in der engen Zusammenarbeit mit Bach seine musikästhetischen Ansichten in die Praxis umgesetzt sah. Diese Phase, die für Bach eine geistig anregende Zeit war, endete 1776 mit der Berufung Herders nach Weimar.

Während seiner einzigen größeren Reise im Frühsommer 1778, auf der er gemeinsam mit seinem Sohn – über eine Zwischenstation in Hamburg zu Carl Philipp Emmanuel – zu Johann Christian Bach nach London fuhr, wo der junge Wilhelm seine weitere Ausbildung erhalten sollte. In London lernte Friedrich in den Konzerten seines Bruders u. a. Werke Glucks und Mozarts kennen, die ihn von da an stark interessierten und beeinflussten. Jüngere Forschungen seit Hansdieter Wohlfahrth und Ulrich Leisinger sehen in Friedrich Bach einen Brückenbauer zwischen dem ausklingenden Barock und der sich herausbildenden Klassik.

Am 26. Januar 1795 starb Johann Christoph Friedrich Bach „an einem hefftigen Brust-Fieber“ in Bückeburg, wo er am 31. Januar auf dem Jetenburger Friedhof in Bückeburg begraben wurde. Dort wurde 1803 auch Bachs Witwe beigesetzt.
Sein Sohn Wilhelm Friedrich Ernst Bach führte die Komponistentradition in der Familie fort. *)

– Biographie-Ende –

*) Textauszüge: Wikipedia

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CD-Einspielung von „Johann Christoph Friedrich Bach“

Cover: Johann Christoph Bach -Die Kindheit Jesu- Rheinische Kantorei
Cover: Johann Christoph Bach – Oratorium Die Kindheit Jesu – Rheinische Kantorei

Eine empfehlenswerte Einspielung des Oratoriums von J.Chr.Fr. Bach „Die Kindheit Jesu“von der Rheinischen Kantorei von Herrmann Max – bei amazon – mit Hörprobe –  zu erhalten über meine Partner-Seite:

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http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/09/johann-christoph-friedrich-bach.html

Ein weiterer Link zu einer CD-Veröffentlichung:

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Meine Spurensuche:

Bei herrlichem Sonnenschein unternahmen wir  die schon lange geplante Anfahrt in das Fürstentum Schaumburg-Lippe nach Bückeburg-Niedersachsen, das fast vor unserer Haustür liegt – (zwischen Bielefeld und Hannover liegender Ort) – Es war eine Reise „auf den Spuren von den Söhnen von J.S. Bach“ und fanden sehr interessante Spuren in der Fürstenstadt Bückeburg – vor. Diese möchte ich mit Bildern und kleinen Textbeiträgen darstellen. Bückeburg ist eine urgemütliche und einheimelige Stadt, der Baustil der „Weserrenaissance“ ist überall sichtbar und wunderbar erhalten geblieben. Dazu das von den Nachfahren bewohnte Fürstliche Schloss mit seinem weitläufigen Park lädt direkt zum Besuch ein.

Zur größeren Ansicht jeweils in das einzelne Foto klicken..!!

 

Das Eingangstor zum Bückeburger Schloss (Fotorechte: V. Hege)

Das Eingangstor zum Bückeburger Schloss (Foto: V. Hege)

 

 

Johann Christoph Friedrich Bach seine Wirkungsstätte: Fürstliche Schloss von Schaumburg-Lippe in Bückeburg

Johann Christoph Friedrich Bach seine Wirkungsstätte: Fürstliche Schloss von Schaumburg-Lippe in Bückeburg.(Foto: V.Hege)

 

Gegenüber liegend vom Schloss ist die ehemalige Wohnstätte „Renthaus“ – von Johann Christoph Friedrich Bach zu finden. Das Gebäude befindet sich in einem großartigen Zustand, dort ist eine Erinnerungstafel auf Bach’s Wohnsitz angebracht worden.

 

Das "Renthaus", Wohnsitz von Johann Christoph Friedrich Bach (Fotorechte: V. Hege)

Das "Renthaus", Wohnsitz von Johann Christoph Friedrich Bach (Foto: V. Hege)

 

 

Das "Renthaus" Gebäude aus dem 17. Jahrhundert in Bückeburg (Fotorechte: V. Hege)

Das "Renthaus" Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, Wohnsitz von "Johann Christoph Friedrich Bach" in Bückeburg (Foto: V. Hege)

 

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Anschließend begaben wir uns auf eine weitere Spurensuche „auf dem Wege von Johann Christoph Friedrich Bach“ zum Jetenburger Friedhof, seine letzte Ruhestätte.

Google-Maps zum Jetenburger Friedhof:

Link: Größere Kartenansicht

Der Jetenburger Friedhof wird heute nicht mehr genutzt. Die Wegstrecke von der Stadtkirche Bückeburg dorthin kann von der Fußgängerzone zu Fuß in ca. 10-15 Minuten erreicht werden. Der Friedhof  liegt an der Jetenburger Straße – ist gut gepflegt und am Friedhofeingang – an der linken Seite – befindet sich ein Hinweisschild zu der Grabstätte von Bach.

Zur größeren Ansicht jeweils in das einzelne Foto klicken..!!

 

Sicht auf die Grabstätte von Johann Christoph Friedrich Bach

Sicht auf die Grabstätte mit Hinweisen - von Johann Christoph Friedrich Bach.(Foto: V.Hege)

 

 

Letzte Ruhestätte von "Johann Christoph Friedrich Bach"

Letzte Ruhestätte von "Johann Christoph Friedrich Bach" auf dem Jetenburger Friedhof. (Foto: V.Hege)

 

 

Hinweise mit fam. Daten und sein Wirken in Bückeburg (Fotorechte: V. Hege)

Hinweise mit fam. Daten und sein Wirken in Bückeburg (Foto: V. Hege)

 

 

Die Jetenburger Kirche aus dem 13. Jahrhundert auf dem gleichnamigen Friedhof in Bückeburg

Die Jetenburger Kirche aus dem 16. Jahrhundert auf dem gleichnamigen Friedhof in Bückeburg-Niedersachsen. (Foto: V.Hege)

 

Die Jetenburger Kirche ist eine kleine evangelisch-lutherische Kirche in Bückeburg, Landkreis Schaumburg, Niedersachsen. Diese auf den ersten Blick einfach erscheinende Feldstein-Dorfkirche stammt von 1573, jedoch befand sich hier schon seit dem 12. Jahrhundert eine Kirche. Jetenburg ist der älteste Stadtteil von Bückeburg (entlang der Jetenburger Straße). Früher handelte es sich hierbei um eine eigenständige Orts- und Kirchengemeinde. Bis zur Fertigstellung der Bückeburger Stadtkirche gingen auch die Bückeburger nach Jetenburg in die Kirche. Das Gelände um die Jetenburger Kirche besteht aus einem alten Friedhof, der heute nicht mehr als solcher genutzt wird. *)

Als Schlussfazit möchte ich anmerken, das die hinterlassenen Spuren von „Johann ChristophFriedrich Bach“ in Bückeburg sich in einem fantastischen Zustand befinden. Ein Besuch der historischen Stadt Bückeburg kann ich wärmsten empfehlen, großartige Weserrenaissance-Gebäude – Bückeburger Stadtkirche – Janke-Orgel – Fürstliches Schloss Schaumburg-Lippe – Historisches Rathaus – das Renthaus – der historische Jetenburger Friedhof …. – urige und gemütliche Gastronomie mit Strassenwirtschaft – das Hubschraubermuseum – und und… es gibt so Vielfältiges zu entdecken und die Umgebung und Landschaft von Bückeburg und das Fürstentum Schaumburg-Lippe ist wunderschön und kann den Besuch sehr empfehlen. Zum Abschluss dieser Spurensuche empfehle ich zur Stärkung und Entspannung die Außengastronomie im Schlosspark von Bückeburg, herrlich und ruhig gelegen mit zivilen Preisen – aufzusuchen.

 

Aussengastronomie im Schlosspark Bückeburg

Aussengastronomie im Schlosspark Bückeburg. (Foto: V.Hege)

 

Den vorgenannten Artikel werde ich in Zukunft ergänzen mit einem weiteren Beitrag unter dem Motto. „Auf den Orgelspuren von J.S. Bach und seine Söhne“.

Weitere Informationen zu der Stadt Bückeburg über die nachstehenden Links:

LINK:  http://de.wikipedia.org/wiki/Bückeburg

LINK:  zur Stadtgemeinde Bückeburg

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Grüsse

Volker

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