Archiv der Kategorie: Auf den Spuren von J.S. Bach

Allseits Begeisterung – Bach-Museum Leipzig am 20.März 2010 eröffnet


Hallo Bachfreunde,

Bach-Museum Leipzig Wiedereröffnung

überall ist Begeisterung zu verspüren, denn das nach zweijähriger Umbauphase für 7 Mill. € wiedereröffnete Bach-Museum und Bach-Archiv in Leipzig kann mit spektakulären Neuigkeiten aufwarten.

Besucher konnten sich am ersten Öffnungstag kostenlos in der ebenfalls neu konzipierten Ausstellung über Leben und Wirken des berühmtesten Leipziger Thomaskantors informieren.

Neueröffnung Bach-Museum und Bach-Archiv in Leipzig

Am gestrigen Sonntag, 21. März 2010, zum 325. Geburtstag von J.S. Bach, kam Bundespräsident Horst Köhler zum Festakt in das Rathaus von Leipzig und wurde mit einer Motette von dem Thomaner Chor empfangen. Anschließend begaben sie sich zu Ehren des Komponisten ins Bach-Museum (ehemalige Bose-Haus) nahe der benachbarten Thomaskirche. Köhler würdigte die Leipziger Forschungsstätte als „kulturellen Leuchtturm“ in Deutschland. Bei der Arbeit des Archivs gehe es um den „Erhalt des kulturellen Gedächtnisses der Nation“, erklärte Köhler bei einem Besuch.

Zwei Videos nachstehend zur Eröffnung  des Bach-Museums am 20/21. März 2010:

Beim Starten des 1. YouTube-Videos einen kleinen Zeitraum warten, der Anfang ist total schwarz aber nach ein paar Sekunden startet das Video normal weiter, schein wohl eine kleine Macke zu haben..!!

Fehler
Dieses Video existiert nicht

Weitere Link-Angaben zu Video-Beiträgen des MDR

Link: http://www.mdr.de/sachsenspiegel/7185048.html

Link: http://www.mdr.de/sachsen/7184118.html

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Historische Orgel im neuen Bach-Museum Leipzig

Historische Orgel im neuen Bach-Museum Leipzig

Per Knopfdruck - historische Instrumente erklingen im Bach-Museum

Visuelle Bach-Kompositionen im Bach-Museum

Visuelle Bach-Kompositionen im Bach-Museum

Zu den neuen Exponaten zählen unter anderem der Spieltisch der Leipziger Johanniskirchorgel und Relikte aus dem vermuteten Bach-Grab. In der neuen „Schatzkammer“, einem Teil des Anbaus, werden unter anderem drei Autographe Bachs aus dem eigenen Archiv gezeigt. In einem anderen Teil wird es etwa alle sechs Monate eine neue Sonderausstellung geben. Den Beginn macht die Präsentation „Meisterwerke im Wochentakt“ über die „unheimliche Produktivität“ Bachs beim Komponieren von Kantaten in seinem ersten Jahr als Thomaskantor. Ebenfalls erweitert wurde die Fläche für das Bach-Archiv, das historische Dokumente rund um Leben und Schaffen des Komponisten beherbergt. Der Forschungs- und Dokumentationsstätte steht mit insgesamt 3.000 Quadratmetern künftig ein Drittel mehr Raum zur Verfügung.

Ich freue mich riesig darauf während des Bachfestes 2010 diese neue Highlight-Stätte über J.S. Bach besuchen zu können. Einen Vorgeschmack davon hat @Wolfgang während seines Berlin-Leipzig-Besuches wohl erfahren dürfen und wird uns darüber etwas berichten.

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Adresse

Bach-Museum Leipzig
Thomaskirchhof 15/16
04109 Leipzig

Öffnungszeiten ab 20.03.2010

Dienstag bis Sonntag:
10:00–18:00 Uhr

Öffnungszeiten während des Bachfestes 2010

11. bis 20. Juni 2010:
täglich 10:00–20:00 Uhr

Eintrittspreise:

Erwachsene: 6,00 € / ermäßigt: 4,00 €
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: frei
Gruppen (ab 10 Personen): 5,00 € pro Person
Jahreskarte: 15,00 € (nicht übertragbar)

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Mit herzlichen Bach-Grüssen

Volker




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Neuveröffentlichungen J.S. Bach Orgelmusik auf meiner Klassikseite auf den Orgelspuren von J.S. Bach


Hallo Orgelfreunde,

Brabant-Orgel in der Johanniskirche Lüneburg hier erhielt J.S.Bach Orgelunterricht von Georg Böhm (1661-1733)

immer wieder faszinieren mich neue Orgelmusik-Veröffentlichungen von J.S. Bach auf  YouTube.

In meinen Orgel-Beiträgen:

Link:    Auf den Orgelspuren von J.S. Bach mit Bild und Textfassung

werde ich eigene Videos mit Orgelmusik von J.S. Bach zu dem oben angeführten Link zu seinen Orgel-Wirkungsstätten in Deutschland entsprechend hinzufügen. Vorab stelle ich ein neues Orgel-Video von mir hier im Blog vor.

Eine Ansammlung mit Fremd-Videos auf  YouTube können auf meiner Playlist-Seite:

Link:  J.S. Bach seine Orgeln in Germany

bei YouTube angesehen werden.

Das neuste Video stelle ich nachstehend einmal vor:

Die Brabant Orgel in St Johannis Lüneburg J.S. Bach BWV 653 „An Wasserflüssen Babylon“

J.S. Bach Orgel BWV 653 „An Wasserflüssen Babylon“

Adam Reinckens Ruf veranlasste den jungen Johann Sebastian Bach während seines Lüneburger Aufenthalts, ihn 1701 in Hamburg zu besuchen, um sich im Orgelspiel bei ihm ausbilden zu lassen. Bach war zutiefst von Johann Adam Reincken’s Improvisationen über den Choral „An Wasserflüssen Babylon“ beeindruckt. Erst 2005 wurde in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek eine eigenhändige Abschrift Bachs aus dieser Zeit von Johann Adam Reincken’s „An Wasserflüssen Babylon“ entdeckt. Wie bekannt, hielt sich J.S. Bach als 15-jähriger in den Jahren 1700 bis 1702 während seines Lüneburg-Aufenthaltes in der Partikularschule des St. Michaelis-Klosters in Lüneburg auf.

In Weimar 2005 in der "Herzogin Anna Amalia Bibliothek" aufgefundene Abschrift: J.S. Bach's Kopie von Adam Reincken's "An Wasserflüssen Babylon"

In Lüneburg wirkte zu Bachs Schulzeit in der Johanniskirche der Organist Georg Böhm (1661-1733). Der aus Thüringen (Hohenkirchen nahe Ohrdruf) stammende Georg Böhm ist ein Schüler des berühmten Hamburger Organisten Johann Adam Reinken (1623-1722) und führte seit 1698 das Organisten-Amt an der St. Johanniskirche in Lüneburg aus. J.S. Bach war sehr beeindruckt von der Größe der Orgel und dem Raumklang, ob er hier ebenfalls die Brabant-Orgel gespielt hat ist mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, da sein Förderer und Freund “Georg Böhm”, von Bach’s Orgel-Spiel sehr angetan war.

Grüße

Volker

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Meine Vorschläge zum MDR Musiksommer 2010 – Johann Sebastian Bach und seine Städte


Divi Blasi Kirche Mühlhausen

Johann Sebastian Bach : Porträt von Elias Gottlob Haußmann, Leipzig 1748

Hallo,

wie im vergangenem Jahr stelle ich bemerkenswerte Konzerte im Rahmen des “MDR-Musiksommers 2010″ – aus der Reihe “Johann Sebastian Bach und seine Städte – vor, hier einige Auszüge aus den PDF-Angaben vom MDR. Aber zu beachten ist auch das übrige PDF-Programm vom MDR-Musiksommer, u.a. mit Andris Nelsons mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra am 13. August in Weimar,The  King’s Singers, Calmus-Ensemble – ich könnte mit der Zunge schnalzen, was für fantastische Konzert-Programme und das an historischen Stätten – mein Urlaub könnte in Mitteldeutschland stattfinden, die Preise sind so human, da kann ich dem MDR zur Preisgestaltung nur gratulieren, wunderbar..!!

PDF Programm

Link: Zum PDF-Programm MDR-Musiksommer 2010

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Alle Angaben und Rechte bei:

© 2010 MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Stand: 28.02.2010
ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN !!

KARTENBESTELLUNGEN- teilweise Online möglich –

siehe in den einzelnen Ankündigungen.

Bei allen Fragen rund um die Kartenbestellung stehen Ihnen die
Mitarbeiter der MDR Ticket-Galerie Leipzig gern zur Verfügung.

MDR Ticket-Galerie
Hainstraße 1 | 04109 Leipzig

Montag-Freitag | 9.00 – 20.00 Uhr –

Telefon: 0341.14 14 14

Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr

Telefax: 0341.14 14 121

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MDR: von Eisenach bis Leipzig laden wir Sie ein, den Spuren des großen Thomaskantors nachzufolgen. Dafür haben wir bedeutende Interpreten eingeladen, die Werke von Johann Sebastian Bach auf barockem oder modernem Instrumentarium an den authentischen Spielorten darbringen. Eine Reise über einige Tage, die immer wieder neue Aspekte birgt.


ENSEMBLE 1700
Europäische Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts präsentiert in einem abwechslungsreichen, lebendigen und reizvollen Blockflötenkonzert von Dorothee Oberlinger und dem Ensemble 1700.

Eisenach, Georgenkirche am 18.07.2010 um 17:00 Uhr

Preise ab 15,40 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online-Buchung..!!

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LEIPZIGER CONCERT & CALMUS ENSEMBLE

:
In diesem Konzert werden Werke von Wolfgang Amadeus Mozart vorgestellt, ergänzt durch Lieder aus Schemellis Gesangbuch von Johann Sebastian Bach.

Bachkirche Arnstadt

Arnstadt, Bachkirche am 20.07.2010 um 19:30 Uhr

Preise ab 15,40 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online-Buchung..!!

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EVGENI KOROLIOV
„Wenn ich nur ein Werk mit auf die einsame Insel mitnehmen darf, so wähle ich Koroliovs Bach, …“ György Ligeti Lauschen Sie einer der herausragendsten Persönlichkeiten der internationalen Klavierszene.

St. Bartholomäikirche Dornheim

Dornheim, St. Bartholomäikirche am 21.07.2010 um 19:30 Uhr

Preise ab 15,40 EUR incl. 19 % UST

Eintrittskarten nur vor Ort zu beziehen:

in Dornheim:

St. Bartholomäi 99310 Dornheim Tel. 03628.48 543

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HIRUNDO MARIS :
Mit ihrem unverkennbar zarten und reinen Klang verzaubert die Harfenistin Arianna Savall die Besucher der Kirche St. Blasi. Nicht verpassen!

Divi Blasi Kirche Mühlhausen

Mühlhausen, Divi Blasi am 22.07.2010 um 19:30 Uhr

Preise ab 15,40 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online – Buchung..!!

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THÜRINGISCHER AKADEMISCHER SINGKREIS
Die Sänger und Sängerinnen des Thüringischen Akademischen Singkreises führen durch Stationen der Entwicklung der musikalischen Techniken und stellen dabei eine herausragende a-cappella-Musik vor.

Erfurt Predigerkirche

Erfurt, Predigerkirche am 23.07.2010 um 19:30 Uhr

Preise ab 15,40 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online – Buchung..!!

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THE KING´S SINGERS :
Ein Höhepunkt für alle Liebhaber erstklassiger A-cappella-Kunst! Die »funkelndsten Zacken in Englands Krone«, die King´s Singers, präsentieren erstklassige Vokalmusik aus vier Jahrhunderten.

Weimar, Herderkirche am 24.07.2010 um 17:00 Uhr

Preise ab 17,60 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online – Buchung..!!

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ENSEMBLE CONCERTO SACRO :
Genießen Sie einen absolut homogenen Zusammenklang und die sehr differenzierte und lebendige Interpretation.

Meiningen Stadtkirche

Meiningen, Stadtkirche am 25.07.2010 um 17:00 Uhr

Preise ab 15,40 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online – Buchung..!!

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ALINA IBRAGIMOVA & CÉDRIC TIBERGHIEN :
Kein Gesang! Ein Duo der Extraklasse erwartet die Konzertbesucher im neuen Johann-Sebastian-Bach-Saal des Köthener Schlosses. Auf Violine und Klavier erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Robert Schumann.

Bachsaal Köthen

Köthen, Bachsaal am 27.07.2010 um 19:30 Uhr

Preise ab 15,40 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online – Buchung..!!

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THÜRINGISCHES KAMMERORCHESTER WEIMAR & LEIPZIGER VOLKSENSEMBLE
Junge und bereits mehrfach ausgezeichnete Solisten, sowie Profis aus Weimar und das Leipziger Vocalensemble gedenken mit ihrem musikalischen Wirken neben dem Todestag von Johann Sebastian Bach auch dem 200. Geburtstag Robert Schumanns.

Thomaskirche Leipzig

Leipzig, Thomaskirche am 28.07.2010 um 19:30 Uhr

J.S. Bach

Kantate »Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott« BWV 127

Kantate »O Jesu Christ, meins Lebens Licht« BWV 118

das Requiem Des-Dur op. 148 des intensiv mit Leipzig verbundenen Komponisten Robert Schumann.

Preise ab 17,60 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online – Buchung..!!

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Grüße

Volker



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Wiedereröffnung der Bach-Dauerausstellung fand am 19. Dezember 2009 statt


Hallo,

die Wiedereröffnung der J.S. Bach Dauerausstellung fand am 19. Dezember 2009, im Schlossmuseum Arnstadt, Schlossplatz 1, statt.

Schlossmuseum mit J.S. Bach-Dauerausstellung Arnstadt

„Im Jahre 1703, so schrieb Carl Philipp Emanuel Bach rückblickend über seinen berühmten Vater, erhielt er den Organistendienst an der neuen Kirche in Arnstadt. Hier zeigt er eigentlich die ersten Früchte seines Fleisses in der Kunst des Orgelspielens und in der Composition.“

Was im Laufe seines Lebens aus den ersten Früchten des jungen Johann Sebastian Bach in Arnstadt geworden ist, hat bis in die Gegenwart Generationen von Menschen tief beeindruckt.

In Arnstadt überlagerten sich verschiedene Lebens-, Erfahrungs- und Berufsbereiche des jugendlichen Bachs, die für sein weiteres Leben und Schaffen prägend waren. Johann Sebastian lebte in mitten der weitverzweigten und alteingesessenen Bach-Familie und ihrer Verwandten. In Arnstadt begann seine Berufslaufbahn als Organist. Er hatte an der Neuen Kirche seine erste Anstellung in diesem Amt und er erlebte in Arnstadt seine erste Liebe.

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Schwerpunkte der Ausstellung im „Schlossmuseum Arnstadt“ sind:

Biografisches über Johann Sebastian Bach selbst, besonders seine Zeit in Arnstadt

Johann Sebastian Bachs in Arnstadt musikalisch tätigen Verwandte, deren Wohn- und Wirkungsstätten

Johann Sebastian Bachs Dienst in Arnstadt

Johann Sebastian Bachs musikalischen Frühwerke aus seiner Arnstädter Zeit

Die Geschichte der Neuen Kirche und der Kirchenbetrieb in Arnstadt

Eine thüringische Residenz an der Wende zum 18. Jh. und die damit verbundenen Zeitgenossen und Wegbegleiter Johann Sebastian Bachs in Arnstadt: Theologen, Juristen, Naturwissenschaftler, Regierungssekretäre, Bürgermeister, Kapellmeister und Lehrer

Musikleben in Arnstadt im 17. und frühen 18. Jh.

Thüringer Orgelbautradition anhand des Orgelspieltisches der Wenderorgel von 1703 und zweier Nachfolge-Spieltische aus der Neuen Kirche

Literatur zu Johann Sebastian Bach und seiner Arnstädter Zeit

Bachrezeption seit Ende des 19. Jahrhunderts

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Das Schlossmuseum in Arnstadt

Anhand von Faksimiles überlieferter Dokumente aus dem Kreisarchiv Arnstadt, dem Kirchenarchiv Arnstadt, dem Thüringer Staatsarchiv Rudolstadt und den Universitäts- und Forschungsbibliotheken in Gotha, Jena und Erfurt können wichtige Stationen aus dem Leben des jungen Musikers aufgezeigt werden. Ergänzt durch wertvolle Exponate aus dem  Schlossmuseum Arnstadt wird das gesellschaftliche Leben der Zeit des 17. und 18. Jh. wieder lebendig. Besonders sehenswert sind zwei Musikinstrumente, die nach historischem Vorbild nachgebaut wurden. Die Meisterwerkstatt für Metallinstrumente Voigt in Markneukirchen fertigte eine Es-Alt-Barockposaune nach dem Vorbild der Nürnberger Instrumentenbauer Ehe aus dem 18. Jahrhundert. Die Posaune war eines der gebräuchlichsten Instrumente der Stadtmusikanten seit dem 16. Jahrhundert. Zu sehen ist auch ein Dulcian, Nachbau der Firma MOECK Musikinstrumente in Celle. Ein Dulcian ist eine Frühform des Fagotts, welches nachweislich Caspar Bach in Arnstadt spielte. (1)

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Anschrift:
Schlossplatz 1
99310 Arnstadt
Tel.: 03628/60 29 32
Fax: 03628/48 264
Email:
Schlossmuseum.Arnstadt@t-online.de
Internet:
http://www.arnstadt.de/content/kulttour/monplaisir.html

Telefon: 03628 / 60 29 32
Telefax: 03628 / 48 26 4

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 09.30 Uhr – 16.30 Uhr

Montag: geschlossen

(1) Text – Angaben von http://www.bachfestival.arnstadt.de

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Gruß
Volker

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J.S. Bach-Literatur – Bach und ich – von Maarten ‚t Hart


Hallo Bach-Literaten,

@Muriel, hat es bereits erwähnt und möchte vom Piper-Verlag das Taschenbuch: „Bach und ich“ – verfasst von dem holländischen Bach-Begeisterten: Maarten ‚t Hart – einmal vorstellen, diese Bach-Broschüre habe ich seit langer Zeit im persönlichen Besitz und möchte es jedem Bach-Freund als eine interessante J.S. Bach Zusatz-Literatur weiter empfehlen.

Maarten 't Hart Taschenbuch "Bach und ich"

Zum Preis von 10 € ist eine umfangreiche CD dem Taschenbuch beigefügt mit eingespielten Werken J.S. Bach’s von Ton Koopman und The Amsterdam Baroque Orchestra. Die Zusammenstellung dieser Auswahl von 13 Bachwerken erfolgte von Maarten ‚t  Hart persönlich.

Inhalt der CD mit den Bach-Werken

Ich zitiere von Seite 51 ‚t Hart zum BWV 106:

Bereits in jenem vielgelobtenJugendwerk, in der Kantate „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ (Actus tragicus) hat Bach die Tragik des Lebensendes musikalisch bewegend gestaltet…

Diese Kantate 106 ist ebenfalls einer meiner persönlichen Favoriten und stelle ein kurze Hörprobe zur Verfügung.

Hörprobe: vom BWV 106 Actus tragicus nachstehend:

Link: Hörprobe BWV 106 Actus tragicus

Weiterhin ist ein kleines Kompendium der Bach-Kantaten sowie ein umfangreiches BWV mit Seitenangaben und Besprechungen vorhanden.

Ich zitiere hier @Wolfgang:

Nach dem Holländer t’ Hart ’skizziert Bach mit seiner Chaconne den Lebenslauf eines Menschen: Geburt, Übermut, auch Leiden der Jugend, echtes Glück und schließlich Alter und Tod.’ vgl. im tb S.203.

YouTube Part 1 gespielt von Yehudi Menuhin

@Wolfgang sagt weiter aus:

Maarten ‘t Hart’s Bach-Buch (piper tb 3296 + CD) nimmt in meiner Bach-Bib einen Ehrenplatz ein. Man sollte das Buch schon lesen, da es eine ‘unbedingte Bindung’ beschreibt, die in der Bach-Literatur (leider) selten ist. Was dieser Jugendliche da empfindet, ist vor allem duch seine musikalische Neugier und Kenntniss gedeckt. Da ist eine ‘Konsequenz’ zu spüren-, so gehen wirklich ‘getroffene’ Jugendliche vor. T ’ Hart ist also ein lebendiges Beispiel dafür, dass Musik-Freaks sich für Bach begeistern können !!!

Sowie ein weiterer Kommentar-Auszug dazu von @Yo:

…….im Hauptberuf ist er Schriftsteller – oder besser gesagt, über seine Leidenschaft hat er ein sehr persönliches Buch – einen Erfahrensbericht – geschrieben. Ich fand es gut: teilt der Mann doch seine Leidenschaft zu Bach mit mir und weiteren Millionen Menschen auf diesem Planeten. Gemessen an den vielen hochwissenschaftlichen Büchern über Bach, die ich auch gelesen bzw. studiert habe, ist sein Buch mitreißend und unterhaltsam.

Diesen Aussagen kann ich mich nur anschließen und empfehle es gerne weiter..!!

Bezugsmöglichkeit des Taschenbuches über die bekannte Partner-Seite vom Blog….

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2010/01/maarten-t-hart-taschenbuch-titel-bach.html

Grüße

Volker

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Wiederveröffentlichung DVD vier Teile über J.S. Bach von 1985


Hallo Bachfreunde,

lange hat es gedauert diese historischen Filme über das Leben und sein Wirken von J.S. Bach zu erwerben. Es sind hervorragend gemachte Filme von 1985 aus der DDR-Produktion an Originalschauplätzen gedreht. Die Sendungen im DDR-Fernsehen waren ein Renner und können nun digitalisiert als DVD im ARD-Shop erworben werden, darauf habe ich lange gewartet und werde sie mir umgehend besorgen. Die Qualität dieser Filme stellt alles bisher da gewesene in den Schatten und wurden von den Kritikern und Besuchern in höchsten Tönen gelobt…!!

Historische DVD von 1985 DDR J.S. BachDVD von 1985 DDR-Film über J.S. Bach

Erscheinungsdatum: 20.11.2009

DVD GG 25 – Johann Sebastian Bach aus DDR TV-Archiv

EUR 22,95  – für eine Vorab-Bestellung

Laufzeit: ca. 415 Min.

Ausgezeichnet mit dem Kritikerpreis für den besten Fernsehfilm 1985

Das Genie J. S. Bach – ein lebensfroher, sinnenfreudiger und direkter Mann. Bachs Kompositionen sind ein unerschöpflicher Schatz. Seine Überlegenheit und sein freies Spiel riefen bei den Zeitgenossen Begeisterung, aber auch Verwirrung und Neid hervor.

Alle 4 Teile digital restauriert

FSK: ab 6 Jahren
Erschienen bei: ARD ViDEO/SHDM
Produktionsjahr: 1985
Tonformat: Dolby Digital 2.0 Mono
Bildformat: 4:3
Regie: Lothar Bellag
Darsteller: Ferenc Bács, Franziska Troegner, Hans-Jörn Weber, Arno Wyzniewski, Ulrich Thein, Jaroslav Satoransky, Ralf Lehm, Zoltán Gera, Gabor Sárosi, Wolfgang Dehler, Dana Vávrová, Wolfgang Greese, András Kozak, Horst Schulze u.a.
Sprachen: deutsch
Bonusmaterial: Interview mit Darstellerin Franziska Trögner (ca. 10 Min.), Dokumentation über J. S. Bach (ca. 45 Min.), umfangreiches Booklet
Anzahl der Disc: 2

Der Artikel erscheint am 20. November 2009. Es besteht die Möglichkeit der Vorbestellung.

Link zu meiner Partnerseite:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/11/dvd-wiederveroffentlichung-leben-und.html

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Aktualisierung vom 18. November 2009 mit ergänzenden Angaben:

Weiterhin möchte ich auf das „Bach-Magazin“ (BachArchiv-Leipzig) hinweisen.

Link: http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=103

In dem Bach Magazin No: 14 ist ein Artikel über Bachfilme verfasst. Als Pdf sind Auszüge davon hinterlegt:

Textauszüge über Bach-Filme: Bach-Magazin Textauszüge 1

und weiter: Ansicht der Bach-Filme

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Grüße
Volker

Webnews

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BBC-Dokumentation – J.S. Bach und das Luther-Vermächtnis


Hallo,

eine eindrückliche BBC-Produktion von 2008 u.a. über Martin Luther und Johann Sebastian Bach wurde im Oktober 2009 nochmals ausgestrahlt. Der englische Autor Simon Russell Beale untersucht die geistliche Musik in der westlichen Welt und stellt fest, dass Martin Luther selbst ein Komponist gewesen ist und eine tiefgreifende Wirkung auf die sakrale Musik ausgeübt hat. Von ihm inspiriert ist J.S. Bach der größte Komponist – der das Luther-Vermächtnis in seiner sakralen Musik umgesetzt hat.

Beeindruckende 6 Videos von der BBC-Sendung – mit fantastischen Bildern – authentischen Bach-Luther-Örtlichkeiten und eindrücklichen Bach-Werken – sind bei YouTube erschienen und stelle sie hier interessierten Besuchern zur Verfügung – ein richtiges Highlight für den heutigen Reformationstag.

Part 1  

Part 2

Part 3  

Part 4  

Part 5  

Part 6  

Grüße

Volker

Webnews

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Bach-Digital Online-Datenbank in Leipzig


Hallo,

das Thema „Bach-Digital“ hatten wir schon einmal angerissen und möchte es mit dem heutigen Beitrag einmal vertiefen. Ich empfehle allen, sich einmal die Web-Seite in Leipzig anzusehen, es gibt so viel Neues über Johann Sebastian Bach zu entdecken – es ist eine wahre Fundgrube..!!

Johann Sebastian Bach mit Familie

Johann Sebastian Bach mit Familie

Ich gebe von der Web-Seite „Bach-Digital“ einmal nähere Hinweise zu dem Projekt:

Alle Informationen von: (www.bachdigital.de)

Projektziel

Ziel der verschiedenen Einzelprojekte ist es, Forschern und Musikfreunden auf der ganzen Welt Zugang zu wissenschaftlich fundierten Informationen zu den Werken der Musikerfamilie Bach sowie zur Überlieferung dieses Werkbestandes zu bieten. Wo immer möglich sollen die Informationen dann zusätzlich mit hochauflösenden Scans der beschriebenen Quellen versehen werden.

Den Anfang machen dabei die Autographe und Originalquellen der Werke Johann Sebastian Bachs, denn das Interesse von Musikforschenden und Aufführenden an diesen Handschriften ist ungebrochen. Doch sind die Quellen heute auf der ganzen Welt verstreut – ein Prozess, der direkt nach dem Tode Johann Sebastian Bachs und der Aufteilung seines Erbes unter den Familienangehörigen begann. Das Internet bietet heute die Möglichkeit, die weltweit verstreuten Autographe zumindest virtuell zu einer überall und jederzeit zugänglichen digitalen Bibliothek zusammen zu führen. Die Vorteile einer solchen digitalen Bibliothek liegen auf der Hand: Zusammengehörige, aber heute getrennt aufbewahrte Quellen können „virtuell“ wieder vereint werden. Zugleich werden die besitzenden Bibliotheken entlastet und die Handschrift durch Reduzierung der Nutzung an den Originalen selbst geschont.

Es handelt sich bei den Quellen zudem um einen zentralen Bestand für die musikwissenschaftliche Forschung, an dem seit Generationen musikphilologische Arbeitsweisen entwickelt und erprobt worden sind. Neben den hochauflösenden Scans, die einen intensiven Eindruck des Bachschen Notenbildes vermitteln, ergänzen Metadaten und vielfältige Suchmöglichkeiten das Angebot von Bach Digital.

Aufbauend auf den Göttinger Bach-Quellenkatalog wird Bach Digital die Möglichkeit einer Zusammenschau eröffnen, die die Einordnung vieler durch die Überlieferung versprengter Quellen erlaubt. Es ist zu erwarten, dass davon neue Impulse auf unterschiedliche Bereiche der Bach-Forschung ausgehen werden.

Bis 2011 werden die Autographe und Originalquellen aus den Sammlungen aller am Projekt beteiligten Partner – der Staatsbibliothek zu Berlin, dem Bach-Archiv Leipzig und der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden – veröffentlicht und damit immerhin 90 % des weltweit erhaltenen Bestandes erfasst. Die Einbindung der Autographen weiterer Sammlungen soll folgen.

Wenn Sie in der Quellen-Recherchemaske „Bach Digital“ anwählen, erhalten Sie nur Handschriften, zu denen bereits Digitalisate verfügbar sind.

Bach Digital ist ein gemeinsames Projekt der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, des Bach-Archivs Leipzig und des Universitätsrechenzentrums Leipzig.

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Die Allgemeine Startseite für Suchbegriffe wäre folgender Link:

http://vmbach.rz.uni-leipzig.de:8971/content/main/search.xml?XSL.lastPage.SESSION=/content/main/search.xml

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Die Datenbank erlaubt Recherchen zu Werken (nicht mehr nur JSB)
und Quellen. Jedem Werkedatensatz sind links zu den Quellen angehängt;
„(Digitalisat)“ beim Link bedeutet, dass diese Quelle als Bild verfügbar
ist.
In der Quellenmaske können Sie die Suche direkt über die
Projekt-Auswahl (erste Zeile) auf Quellen mit Bildern eingrenzen
(Projekt: „Bach Digital“). Eine Schnellabfrage die über
Werkverzeichnisnummer oder Titel direkt zu digitalisierten Quellen
führt, ist in Vorbereitung.

Zu den Bildern von Partituren gibt eine Bildüberschrift an, welchen
Satz und welche Takte das jeweilige Bild enthält (fehlen teilweise
noch). Dabei werden die mehrsätzigen Werke Satzweise angesteuert (Ausprobieren
und ansehen).

Ich wünsche viel Spaß mit Recherchen über J.S. Bach und der Digitalen-Fundgrube…!!

Grüße

Volker

Webnews

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Auf den Spuren des – Bückeburger Bach – Johann Christoph Friedrich Bach


Hallo,

aus meiner Reihe: „Auf den Spuren von Johann Sebastian Bach“ möchte ich die Sichtweite ergänzen auf seinen zweitjüngsten Sohn „Johann Christoph Friedrich Bach“ ( genannt der „Bückeburger Bach“)geboren am 21. Juni 1732 in Leipzig, gestorben am: 26. Januar 1795 im Fürstentum Schaumburg-Lippe in „Bückeburg“ – Niedersachsen.

 

Johann Christoph Friedrich Bach (Bückeburger Bach) 1732-1795

Johann Christoph Friedrich Bach (Bückeburger Bach) 1732-1795

 

Biographie:  „Johann Christoph Friedrich Bach“ *)

Johann Christoph Friedrich Bach sein Lebenslauf begann wie der seiner Brüder: Er erhielt eine Ausbildung an der Leipziger Thomasschule sowie musikalischen Unterricht durch seinen Vater. Wilhelm Friedemann Bach, der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs, hielt (nach der Aussage von Nikolaus Forkel) den Halbbruder für den „stärksten Spieler“ unter den vier Brüdern, der „seines Vaters Claviercompositionen am fertigsten vorgetragen“ habe. Mit siebzehn Jahren begann Friedrich ein Jurastudium an der Leipziger Universität, brach dieses aber bald darauf, noch vor dem Tod des Vaters, wieder ab und folgte um die Jahreswende 1749/50 als gerade Achtzehnjähriger dem Ruf, als „Hochgräflich Schaumburg-Lippischer Cammer-Musicus“ am Hof in Bückeburg in Dienste zu treten. Der aufgrund seines 45-jährigen Wirkens in der Stadt wurde Johann Christoph Friedrich Bach (auch der „Bückeburger Bach“) – genannt.

Zur größeren Ansicht jeweils in das einzelne Foto klicken..!!

 

Gastliche Einkaufsstrasse in Bückeburg-Niedersachsen (Fotorechte: V.Hege)

Gastliche Einkaufsstrasse in Bückeburg-Niedersachsen (Foto: V.Hege)

 

Der Fürst von Schaumburg-Lippe, hatte sich von der königlichen Hofmusik am Hofe Friedrich „Friedrichs II“. in Potsdam stark beeindruckt gezeigt und feste Pläne gefasst, in seiner Residenz diesem Vorbild nachzueifern.

Am Bückeburger Hof waren derzeit die beiden Italiener Angelo Colonna als Konzertmeister und Giovanni Battista Serini als Kapellmeister und Komponist tätig. Bach lernte hier den Stil der italienischen Oper und Kantate kennen, da in den mindestens zweimal wöchentlich stattfindenden Concerten, die in der Regel spätnachmittags gegeben wurden, vor allem Vokalmusik aufgeführt wurde. Dazu unterhielt die Hofkapelle eine Sängerin, Lucia Elisabeth Münchhausen, Tochter des Hofmusikers Ludolf Andreas Münchhausen, die durch den Unterricht des Konzertmeisters Serini in die italienische Gesangskultur eingeführt wurde. Am 8. Januar 1755 heiratete Bach die Hofsängerin Münchhausen, die bald darauf ihren Unterricht bei Serini einstellte.

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(Unterbrechung der Biographie aufgrund eingefügter Fotos..!!)

Zur größeren Ansicht jeweils in das einzelne Foto klicken..!!

 

Stadtkirche Bückeburg.Erbaut 1611-1615 im Stil der Weserrenaissance

Stadtkirche Bückeburg. Erbaut 1611-1615 im Stil der Weserrenaissance (Foto: V. Hege)

 

Graf Ernst von Schaumburg beauftragte im Jahr 1608 Giovanni Maria Nosseni mit dem Bau einer Stadtkirche in Bückeburg. Ab 1611 wurde mit dem Bau begonnen, der 1615 abgeschlossen wurde. Dieses Gotteshaus gilt als das erste bedeutende Kirchenbauwerk des frühen Protestantismus in Deutschland. Graf Ernst wollte mit dem Bau ein Exempel bieten, daher ließ er über der Fassade die Inschrift EXEMPLUM RELIGIONIS NON STRUCTURAE“ anbringen, die auch als Akronym seine Inizialen bilden. Der Bau wurde aus Obernkirchner Sandstein erbaut. Einen ursprünglich vorgesehenen Kirchturm ließ die Statik nicht zu. Bekanntester Prediger an der Kirche war Johann Gottfried Herder (1771-1776). Im Advent 1962 wurde der Altar zum größten Teil durch Brandstiftung zerstört. *)

 

Compenius-Orgel in der Stadtkirche Bückeburg aus dem 17. Jahrhundert

Compenius-Orgel in der Stadtkirche Bückeburg aus dem 17. Jahrhundert im Altarraum platziert. (Foto: V. Hege)

 

Die ursprüngliche Orgel stammte von dem Wolfenbütteler Orgelbaumeister Compenius. Auch sie wurde Advent 1962 ein Opfer des Brandes. Der Neubau stammt von dem Orgelbaumeister Janke aus Göttingen (1997). *)

Nachstehend eine Hörprobe von der neuerstellten Janke-Orgel in der  Stadtkirche in Bückeburg: J.S. Bach –  „BWV 553 Präludium in C“

Link für die Hörprobe:

Hörproben https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2009/09/janke-orgel-stadtkirche-buckeburg-j-s-bach-bwv-553-praludium-und-fuge-in-c.mp3Janke-Orgel Stadtkirche Bückeburg J.S. Bach BWV 553 Präludium und Fuge in C

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Fortsetzung der „Johann Christoph Friedrich Bach“ – Biographie..!!

Bach wurde  1756 mit der Leitung der Hofkapelle betraut und bekam 1759 offiziell die Stelle des Hofkapellmeisters. Der einzige Versuch Johann Christoph Friedrichs, diese Anstellung gegen eine andere einzutauschen, war seine Bewerbung als Musikdirektor in Hamburg (1767). Da die Wahl jedoch auf seinen Bruder Carl Philipp Emanuel fiel, blieb er weiterhin in Bückeburg. Unter seiner Leitung wurde die Bückeburger Hofkapelle zu einer der besten an den fürstlichen Höfen Deutschlands. Er betreute die Kapelle bis zu seinem Tod am 26. Januar 1795. Hinsichtlich seines kompositorischen Schaffens steht Johann Christoph Friedrich Bach bis heute im Schatten seiner Brüder. Während seiner 45-jährigen Beschäftigung am Bückeburger Hof schrieb er jedoch eine beachtliche Anzahl von Oratorien, Kantaten und später etliche Sinfonien und Klavierkonzerte. Viele seiner Werke gelten als verschollen oder man vermutet sie noch als Kriegsbeute in Russland . Seine Werke wurden während des 2. Weltkrieges aus Sicherheitsgründen nach Berlin ausgelagert. *)

 

Herder-Denkmal an der Stadtkirche Bückeburg (Fotorechte: V. Hege)

Herder-Denkmal an der Stadtkirche Bückeburg (Foto: V. Hege)

 

Die Berufung Johann Gottfried Herder (1744-1803) als Hofprediger und Konsistorialrat nach Bückeburg im Jahre 1771 führte zu fruchtbarer Zusammenarbeit und einer Freundschaft zwischen dem Dichter und dem Komponisten Johann Christoph Friedrich Bach.

Aus ihrem gemeinsamen Schaffen-  (Herder) – stammen die Oratorien Die Kindheit Jesu und Die Auferweckung des Lazarus (1773) sowie einige Kantaten und die dramatische Werke Brutus und Philoktetes (beide 1774), wobei der kritische Herder offenbar in der engen Zusammenarbeit mit Bach seine musikästhetischen Ansichten in die Praxis umgesetzt sah. Diese Phase, die für Bach eine geistig anregende Zeit war, endete 1776 mit der Berufung Herders nach Weimar.

Während seiner einzigen größeren Reise im Frühsommer 1778, auf der er gemeinsam mit seinem Sohn – über eine Zwischenstation in Hamburg zu Carl Philipp Emmanuel – zu Johann Christian Bach nach London fuhr, wo der junge Wilhelm seine weitere Ausbildung erhalten sollte. In London lernte Friedrich in den Konzerten seines Bruders u. a. Werke Glucks und Mozarts kennen, die ihn von da an stark interessierten und beeinflussten. Jüngere Forschungen seit Hansdieter Wohlfahrth und Ulrich Leisinger sehen in Friedrich Bach einen Brückenbauer zwischen dem ausklingenden Barock und der sich herausbildenden Klassik.

Am 26. Januar 1795 starb Johann Christoph Friedrich Bach „an einem hefftigen Brust-Fieber“ in Bückeburg, wo er am 31. Januar auf dem Jetenburger Friedhof in Bückeburg begraben wurde. Dort wurde 1803 auch Bachs Witwe beigesetzt.
Sein Sohn Wilhelm Friedrich Ernst Bach führte die Komponistentradition in der Familie fort. *)

– Biographie-Ende –

*) Textauszüge: Wikipedia

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CD-Einspielung von „Johann Christoph Friedrich Bach“

Cover: Johann Christoph Bach -Die Kindheit Jesu- Rheinische Kantorei
Cover: Johann Christoph Bach – Oratorium Die Kindheit Jesu – Rheinische Kantorei

Eine empfehlenswerte Einspielung des Oratoriums von J.Chr.Fr. Bach „Die Kindheit Jesu“von der Rheinischen Kantorei von Herrmann Max – bei amazon – mit Hörprobe –  zu erhalten über meine Partner-Seite:

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Meine Spurensuche:

Bei herrlichem Sonnenschein unternahmen wir  die schon lange geplante Anfahrt in das Fürstentum Schaumburg-Lippe nach Bückeburg-Niedersachsen, das fast vor unserer Haustür liegt – (zwischen Bielefeld und Hannover liegender Ort) – Es war eine Reise „auf den Spuren von den Söhnen von J.S. Bach“ und fanden sehr interessante Spuren in der Fürstenstadt Bückeburg – vor. Diese möchte ich mit Bildern und kleinen Textbeiträgen darstellen. Bückeburg ist eine urgemütliche und einheimelige Stadt, der Baustil der „Weserrenaissance“ ist überall sichtbar und wunderbar erhalten geblieben. Dazu das von den Nachfahren bewohnte Fürstliche Schloss mit seinem weitläufigen Park lädt direkt zum Besuch ein.

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Das Eingangstor zum Bückeburger Schloss (Fotorechte: V. Hege)

Das Eingangstor zum Bückeburger Schloss (Foto: V. Hege)

 

 

Johann Christoph Friedrich Bach seine Wirkungsstätte: Fürstliche Schloss von Schaumburg-Lippe in Bückeburg

Johann Christoph Friedrich Bach seine Wirkungsstätte: Fürstliche Schloss von Schaumburg-Lippe in Bückeburg.(Foto: V.Hege)

 

Gegenüber liegend vom Schloss ist die ehemalige Wohnstätte „Renthaus“ – von Johann Christoph Friedrich Bach zu finden. Das Gebäude befindet sich in einem großartigen Zustand, dort ist eine Erinnerungstafel auf Bach’s Wohnsitz angebracht worden.

 

Das "Renthaus", Wohnsitz von Johann Christoph Friedrich Bach (Fotorechte: V. Hege)

Das "Renthaus", Wohnsitz von Johann Christoph Friedrich Bach (Foto: V. Hege)

 

 

Das "Renthaus" Gebäude aus dem 17. Jahrhundert in Bückeburg (Fotorechte: V. Hege)

Das "Renthaus" Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, Wohnsitz von "Johann Christoph Friedrich Bach" in Bückeburg (Foto: V. Hege)

 

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Anschließend begaben wir uns auf eine weitere Spurensuche „auf dem Wege von Johann Christoph Friedrich Bach“ zum Jetenburger Friedhof, seine letzte Ruhestätte.

Google-Maps zum Jetenburger Friedhof:

Link: Größere Kartenansicht

Der Jetenburger Friedhof wird heute nicht mehr genutzt. Die Wegstrecke von der Stadtkirche Bückeburg dorthin kann von der Fußgängerzone zu Fuß in ca. 10-15 Minuten erreicht werden. Der Friedhof  liegt an der Jetenburger Straße – ist gut gepflegt und am Friedhofeingang – an der linken Seite – befindet sich ein Hinweisschild zu der Grabstätte von Bach.

Zur größeren Ansicht jeweils in das einzelne Foto klicken..!!

 

Sicht auf die Grabstätte von Johann Christoph Friedrich Bach

Sicht auf die Grabstätte mit Hinweisen - von Johann Christoph Friedrich Bach.(Foto: V.Hege)

 

 

Letzte Ruhestätte von "Johann Christoph Friedrich Bach"

Letzte Ruhestätte von "Johann Christoph Friedrich Bach" auf dem Jetenburger Friedhof. (Foto: V.Hege)

 

 

Hinweise mit fam. Daten und sein Wirken in Bückeburg (Fotorechte: V. Hege)

Hinweise mit fam. Daten und sein Wirken in Bückeburg (Foto: V. Hege)

 

 

Die Jetenburger Kirche aus dem 13. Jahrhundert auf dem gleichnamigen Friedhof in Bückeburg

Die Jetenburger Kirche aus dem 16. Jahrhundert auf dem gleichnamigen Friedhof in Bückeburg-Niedersachsen. (Foto: V.Hege)

 

Die Jetenburger Kirche ist eine kleine evangelisch-lutherische Kirche in Bückeburg, Landkreis Schaumburg, Niedersachsen. Diese auf den ersten Blick einfach erscheinende Feldstein-Dorfkirche stammt von 1573, jedoch befand sich hier schon seit dem 12. Jahrhundert eine Kirche. Jetenburg ist der älteste Stadtteil von Bückeburg (entlang der Jetenburger Straße). Früher handelte es sich hierbei um eine eigenständige Orts- und Kirchengemeinde. Bis zur Fertigstellung der Bückeburger Stadtkirche gingen auch die Bückeburger nach Jetenburg in die Kirche. Das Gelände um die Jetenburger Kirche besteht aus einem alten Friedhof, der heute nicht mehr als solcher genutzt wird. *)

Als Schlussfazit möchte ich anmerken, das die hinterlassenen Spuren von „Johann ChristophFriedrich Bach“ in Bückeburg sich in einem fantastischen Zustand befinden. Ein Besuch der historischen Stadt Bückeburg kann ich wärmsten empfehlen, großartige Weserrenaissance-Gebäude – Bückeburger Stadtkirche – Janke-Orgel – Fürstliches Schloss Schaumburg-Lippe – Historisches Rathaus – das Renthaus – der historische Jetenburger Friedhof …. – urige und gemütliche Gastronomie mit Strassenwirtschaft – das Hubschraubermuseum – und und… es gibt so Vielfältiges zu entdecken und die Umgebung und Landschaft von Bückeburg und das Fürstentum Schaumburg-Lippe ist wunderschön und kann den Besuch sehr empfehlen. Zum Abschluss dieser Spurensuche empfehle ich zur Stärkung und Entspannung die Außengastronomie im Schlosspark von Bückeburg, herrlich und ruhig gelegen mit zivilen Preisen – aufzusuchen.

 

Aussengastronomie im Schlosspark Bückeburg

Aussengastronomie im Schlosspark Bückeburg. (Foto: V.Hege)

 

Den vorgenannten Artikel werde ich in Zukunft ergänzen mit einem weiteren Beitrag unter dem Motto. „Auf den Orgelspuren von J.S. Bach und seine Söhne“.

Weitere Informationen zu der Stadt Bückeburg über die nachstehenden Links:

LINK:  http://de.wikipedia.org/wiki/Bückeburg

LINK:  zur Stadtgemeinde Bückeburg

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Grüsse

Volker

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