noch einmal, oder besser zweimal, Bachfest Leipzig und 2 Sendungen abseits des Mainstreams. Den Knabenchor habe ich mit dem Programm live in Hannover gehört, das war schon klasse.
– „Gnädig und barmherzig ist der Herr“, Wq 250
– „Wer ist so würdig als du“, Wq 222
Johann Sebastian Bach: „Wir danken dir, Gott, wir danken dir, BWV 29
Jolanta Kowalska, Sopran;
Kai Wessel, Altus;
Karol Kozlowski, Tenor;
Peter Harvey, Bass
Capella Cracoviensis (Chor und Orchester)
Leitung: Jan Tomasz Adamus Aufnahme vom 19.06.2014, Nikolaikirche Leipzig
Barockmusik im Urwald Eine musikalische Reise durch Bolivien
Vor fast dreihundert Jahren kam der Jesuitenpater Martin Schmid aus Baar als Missionar ins Amazonas-Tiefland des heutigen Boliviens. Er liess nicht nur Kirchen bauen, sondern gründete auch Musikschulen, lehrte die Chiquitos-Indios, Musikinstrumente zu bauen und komponierte.
Das musikalische und architektonische Erbe von Martin Schmid und der Jesuiten lebt in den Dörfern und Kleinstädten am Rande des bolivianischen Urwalds bis heute fort. In vielen Gemeinden gibt es Musikschulen. Jugendensembles führen in den Gottesdiensten und an Konzerten Musik aus jener Zeit auf und jedes zweite Jahr findet zudem ein internationales Festival der lateinamerikanischen Barockmusik statt.
Entscheidend für das Fortleben der Musik aus der Barockzeit in Bolivien erwies sich die Wiederentdeckung von mehr als 3000 Partituren aus dem 18. Jahrhundert bei der Restauration der Missionskirchen zwischen 1972 und 1999 durch den Schweizer Architekten Hans Roth. Die stark lädierten Partituren konnten gerettet und gesichert werden, editiert und rekonstruiert sind jedoch erst 15 bis 20 Prozent aller Werke.
Eine Sendung von Peter W. Frey mit Barockmusik aus Bolivien und Interviews mit jungen Musikerinnen und Musikern, ihren Lehrern und Musikwissenschaftlern.
God save King George – Musik und Texte zur Krönung von König Georg I. aus dem Jahr 1714 Kompositionen von Henry Purcell, William Turner, Thomas Tallis, William Croft, Henry Lawes, John Blow, Jeremiah Clarke und William Child Henning Voss, Countertenor / Stefan Wiefel, Sprecher Knabenchor Hannover / Göttinger Knabenchor Musica Alta Ripa / Ltg.: Jörg Breiding Aufzeichnung vom 30. Mai in der St. Jacobikirche
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Am 22.06.2014 begehen wir den 1. Sonntag nach „Trinitatis“
Der 1. Sonntag nach Trinitatis hat die Apostel und Propheten zum Thema. Gott sendet und wählt einzelne Personen, die er mit einem Auftrag ausstattet. Diese Personen sollen Gottes Botschaft weitertragen. Oft ist diese nicht einfach, sondern anstössig, so dass die Personen immer wieder auf Widerstand stoßen. Dennoch oder eher gerade deswegen gehören Apostel und Propheten zum Gesamtbild des christlichen Glaubens, denn sie helfen, sich auf Gottes Willen zu besinnen. Allerdings muss man sich hüten vor „falschen Propheten“, die den Glauben an die Existenz solcher Menschen mißbrauchen und schamlos ausnutzen.
Am 1. Sonntag nach Trinitatis hören wir im Gleichnis vom reichen Mann und armen Lazarus den Hinweis auf die Propheten, die die Lebenden zu hören nicht bereit waren und auch heute oft nicht bereit sind. Auch wir verschließen oft unsere Ohren vor den wahren Propheten und neigen sie gern falschen Propheten zu. Aber das Wort Gottes läßt nicht zu, dass wir gänzlich abirren, sondern holt uns zurück und stellt uns in seinen Dienst. So sind auch wir Gesandte (= Apostel) des Herrn.
Wochenspruch:
Christus spricht zu seinen Jüngern: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. (Lk 10, 16)
Info über das Bachfest „BACHCELONA“ 2014 in Barcelona:
“BACHCELONA” Festival Bach de Barcelona 2014
BACHCELONA 2014 findet vom vom 20. bis 27. Juli 2014 in Barcelona statt.
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Ton Koopman beim 2. Bachfest in Barcelona
Ein Presse-Artikel von Google-Übersetzer nach Deutsch von einer Pressekonferenz vom 17.6.2014
Barcelona (Reuters) -. Musiker und niederländische Regisseur Tom Koopman spielen die „Kunst der Fuge“ von Johann Sebastian Bach am 20. Juli im Palau de la Música, bei der Eröffnung der zweiten Ausgabe des Festivals Barcelona .
Bachcelona im Jahr 2013 geboren, mit dem Wunsch, die Figur des deutschen Komponisten und Musiker, offen zu legen, und drei Tage lang mehr als 5.000 Menschen nahmen im vergangenen Jahr in zahlreichen Aktivitäten und Figur Bach Konzerte verknüpft.
Nach dem Erfolg der vorherigen Ausgabe, das diesjährige Festival, erklärte einer seiner beiden Co-Direktoren, Pau Jorquera „, kehrt mit einem weiteren Programmierung einer Woche, die vom 20. bis 27. Juli in symbolischen Räumen stattfinden wird Stadt, die Kathedrale oder die Basilika von Santa Maria del Mar „.
Es wird mehr Festtage, mehr Aktivitäten, mehr Konzerte, von zehn auf mehr als zwanzig und mehr Künstler mit internationaler Anlass.
Die Bachcelona Festival wurde als Erweiterung eines bestehenden Projekts in Barcelona, der Bach Zum Mitsingen (BZM) Angebot seit 2011 Bach-Kantaten partizipative Format geboren.
Die Organisatoren haben gesagt, dass die Bachcelona „erstreckt sich über die traditionellen Konzertformat Festival und dafür sind alternative Möglichkeiten, um über Bach durch Vorträge, Tanzaufführungen oder Kunstausstellungen, wie die Anzahl der zu sprechen gesucht Drucke von Chillida „Hommage an Bach“, der in der Sant Lluc Art Circle angezeigt werden.
Tom Koopman, der große Interpret der Cembalo, wird im Palau de la Música und seine Frau Tini Mathot führen Cembali mit der Zeit für den Anlass aus seinem Haus in Holland gemacht.
Nach dem Erfolg der Eröffnung der ersten Ausgabe, die valencianische Organist Juan de la Rubia wiederholt in diesem Jahr in der Kathedrale von Barcelona am 23. Juli seine Show „Bach Improvisator“, in dem der Musiker improvisiert von Anfragen Öffentlichkeit.
Drei Tage später Garnati Ensemble, von Brüdern Paul und Alberto Martos und Geiger Yuval Gotlibovich komponiert, interpretiert in der Kirche von Pi seine Version der „Goldberg-Variationen“.
Die intimsten Bach kann am gleichen Tag in der Kapelle der Hoffnung des deutschen Andreas Martin, der die Arbeit des deutschen Komponisten für Laute präsentieren zu hören.
Die Kirchen von Pi und begrüßen Santos Justo y Pastor 24. und 25. Juli, die Ausstellung „Bach & Love“, in dem Sébastien Perrin und Katy Elkin eine beispiellose Vorschlag, der auf dem Thema der Liebe in die Arbeit der Bach spiegelt offen .
Die kubanische violagambista Lixsania Fernández Bachcelona Anruf bei 21. und 22. Juli am Lyceum und im Kloster Sant Pau del Camp, um das Integral der Bach-Suiten für dieses Instrument zu interpretieren, begleitet von Juan de la Rubia.
Clara Pouvreau, Sieger der Interpretation Festival Leipzig, zusammen mit Flötistin Joan Vives-Konzert Konferenz bot dargestellt, wie Pau Casals wiederentdeckt, die Cello-Suiten Bachs.
Das Festival wird am 26. mit den üblichen partizipativen Konzert in der Basilika von Santa Maria del Mar zu schließen, die diese Zeit wird die BWV 9 zu spielen.
Nach dem Festival vom 30. Juli bis 3. August wurde von einer Route Bach großen deutschen Städten, in denen Bach lebte und arbeitete organisiert worden „, konzipiert mehr als Pilger als Urlaubsvergnügen“.
Das Festival hat in diesem Jahr ihr Budget verdoppelt, in Höhe von 29.000 € durch Ticketverkauf, einen Zuschuss aus dem Stadtrat von $ 3.000, und die sehr BZN-Stiftung zur Verfügung gestellt.
Pressekonferenz BACHcelona 2014 Mit Andreas Martin (Laute) rechts im Foto mit der Laute..!!
Andreas Martin (Theorbe) spielt Werke von J.S. Bach und Frohberger in der „Capilla de la Esperanza“ am 26. Juli 2014 um 19 Uhr.
Der gebürtige Frankfurter Andreas Martin, aufgewachsen in einer Familie von Musikern und Malern, begann seinen musikalischen Werdegang mit der Laute bei Prof. Dr. Mario Sicca an der Musikhochschule Stuttgart und bei Ruggero Chiesa am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand….
Johann Jacob Froberger wurde am 28. Mai 1616 als Sohn des späteren württembergischen Hofkapellmeister Basilius Froberger (ca. 1575 – 1637) in Stuttgart geboren. Seine erste Ausbildung erhielt er vermutlich vom Vater, wahrscheinlich aber auch vom Stuttgarter HoforganistenUlrich Steigleder (1593 – 1635). 1645/35 kam er vermutlich mittels eines Stipendiums nach Wien und wurde 1637 mit nur 20 Jahren Hof- und Kammerorganist von Ferdinand III., der ihn auf eigene Kosten zum Studium bei Frescobaldi und Carissimi nach Rom schickte. Er muss also ein außergewöhnliches Talent gewesen sein.
Froberger, Allemande (Suite G Minor), Andreas Martin, Lute, HD
Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (oder 7. September 1633 in Asch; † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging er nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.
Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte.In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.
Kantaten-Beschreibungen Kantaten für den 1. Sonntag nach Trinitatis
St. Giles Cripplegate, London am 23 – 26.. Juni 2000
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Kantaten-Beschreibung zum BWV 75„Die Elenden sollen essen“
Als erste offizielle Kantate zu Bachs Amtsantritt in Leipzig wurde BWV 75 „Die Elenden sollen essen“ acht Tage nach der Ankunft mit seiner Familie und zwei Tage vor seiner formalen Ernennung aufgeführt. Der tadellose Zustand der autographen Partitur und das nicht aus Leipzig stammende Papier, auf der sie notiert war, lassen vermuten, dass Bach noch in Köthen mit der Komposition begonnen hatte. Die Kantate besteht aus vierzehn Sätzen (14 war Bachs symbolische Zahl), von denen sich sieben mit Reichtum und Armut unter materiellem Aspekt befassen, während die sieben übrigen die Herausforderung behandeln, der sich die Seele eines Christen zu stellen hat.Bach beginnt mit einer französischen Ouvertüre in langsamem Dreiertakt, mit einem Oboensolo, das sich in rhetorischen Verzierungen ergeht, dem Stil von Händels Concerti grossi op. 3 sehr ähnlich. Der Chor verkündet mit majestätischem Pathos und entsprechendem Ernst:
1Aufführungsorte:Kantaten für den “Johannistag”und 1. Sonntag nach Trinitatis
Holy Trinity, Blythburh, am 13. Juni 2000
St. Giles Cripplegate, London am 23 – 26.. Juni 2000
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CD- eins – Inhalte:
BWV 7 – Christ unser Herr zum Jordan kam / für den “Johannistag” – (Festtag Johannes des Täufers) Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1
BWV 30 – Freue dich, erlöste Schar / für den “Johannistag” – (Festtag Johannes des Täufers) Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1
BWV 167 – Ihr Menschen, rühmet Gottes Liebe / für den ”Johannistag” – (Festtag Johannes des Täufers) Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1
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CD- zwei – Inhalte:
BWV 20 – O Ewigkeit, du Donnerwort / für den 1. Sonntag nach Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1
BWV 39 – Brich den Hungrigen dein Brot / für den 1. Sonntag nach Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1
BWV 75 – Die Elenden sollen essen / für den 1. Sonntag nach Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD SDG 101 Vol. 1
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Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”vom 13. Juni – 22. JUNI 2014
Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.
Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.
Zu Ehren unseres ehemaligen Direktors Christoph Wolff – der nicht die leiseste Vorahnung hatte, daß seine Musikerfreunde, Brüder, Kinder und ehemalige Doktoranden ihm die Verleihung derEhrenmedaille der Stadt Leipzig mit einem ganz besonderen Bach-Konzert versüßen würden. Genießen Sie es – und teilen Sie es! Denn eine solche Formation bekommen Sie nirgendwo sonst zu hören…
THE SURPRISE CONCERT OF THE YEAR!
In honour of our former director Christoph Wolff – he had not the slightest idea of what music, artists (including well known musicians, his brother, daughters and former students) he would have to expect when he was honoured with the Ehrenmedaille der Stadt Leipzig in February 2014. Enjoy and share! Nowhere else you can experience such an unique formation…
F. Mendelssohn Bartholdy:
Singet dem Herrn ein neues Lied, op. 91
• G. C. Biller: Mit Fried und Freud, Arrangement BWV 125
Universitätschor Leipzig Leitung: David Timm
• J. S. Bach: Konzert a-Moll, BWV 1065
Ton Koopman (Cembalo I) · Malcolm Bilson (Cembalo II) · Robert Hill (Cembalo III) · Robert D. Levin (Cembalo IV)
Katharina Stern, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone) Leitung: Ton Koopman
• J. S. Bach: Ich bin in mir vergnügt, BWV 204
Lisa Larsson (Sopran)
Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)
Hermann Max (Cembalo) Leitung: Sir John Eliot Gardiner
• H. Schütz: Meine Seele erhebt den Herren, SWV 494
Universitätschor Leipzig
Leitung: David Timm
• J. S. Bach: So wandelt froh auf Gottes Wegen, BWV 197
Universitätschor Leipzig
Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)
Hermann Max (Cembalo) Leitung: Sir John Eliot Gardiner
Aufgenommen im Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig am 19. Februar 2014.
Mit freundlicher Unterstützung von
accentus music, arcona LIVING BACH14, Breitkopf & Härtel, mdr FIGARO, Historische Musikinstrumente Martin Schwabe
Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
J. S. Bach – Cantata BWV 191 – „Gloria in excelsis Deo“
Kantate BWV 191 zum 1. Weihnachtstag für Sopran und Tenor, Vokalensemble, Trompeten I–III, Pauken, Flauto traverso I+II, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo
Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.-
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YouTube – Video BWV 191 – 1. Satz – Choral: „Gloria in excelsis Deo“
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung. Am 15.06.2014 begehen wir den Sonntag: „Trinitatis“ Tag der Heiligen Dreifaltigkeit !
Das Trinitatisfest leitet die unberechtigterweise sogenannte „festlose Zeit“ ein. Selbst ist es jedoch ein sehr bedeutendes Fest, geht es bei der Trinität doch um die dogmatische Erklärung zu dem Phänomen der Gottheit Jesu und des Geistes. Während Geister sonst nur Untertanen der Götter sind, wird hier der Geist zur Gottheit erhoben. Viel problematischer für Nicht-Christen ist immer die Behauptung gewesen, dass Jesus Gottes Sohn und damit Gott ist, also keine Sohnschaft im üblichen Sinne.
An diesem Sonntag soll diesem Problem nachgegangen werden, wobei freilich grundsätzlich zu sagen ist, dass die Predigt nicht in eine dogmatische Vorlesung verwandelt werden darf. Am Trinitatisfest geht es vielmehr ganz konkret darum, die Vielfältigkeit, in der Gott unter uns Menschen wirkt, zu feiern.Die Predigttexte gehen alle nicht direkt auf die Dreifaltigkeit ein, da diese erste dogmatisch wesentlich später entwickelt wurde. Nur trinitarische Formeln (wie „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“) tauchen im Neuen Testament schon auf.
Wochenspruch:
Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll. (Jes 6, 3)
Wochenlied:„Gelobet sei der Herr, mein Gott“ (EG 139)
BACHCELONA 2014 findet vom vom 20. bis 27. Juli 2014 in Barcelona statt.
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Das Programm wird in Kürze folgen..!!
BACH ZUM MITSINGEN
hat einen Link geteilt.
BZM 2014 – BACHZUMMITSINGEN
u.a. im Programm:
BWV 88 Siehe, ich will viel Fischer aussenden – 23 i 24 de juliol 2014
BECABACH (Cantata no participativa)
BWV 9 Es ist das Heil uns kommen her – 26 i 27 de juliol 2014
Basílica de Santa Maria del Mar – Festival BACHCELONA
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Ton Koopman hat seinen Auftritt beim Bachfest “BACHcelona” zugesagt.
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Andreas Martin (Theorbe) spielt Werke von J.S. Bach
Der gebürtige Frankfurter Andreas Martin, aufgewachsen in einer Familie von Musikern und Malern, begann seinen musikalischen Werdegang mit der Laute bei Prof. Dr. Mario Sicca an der Musikhochschule Stuttgart und bei Ruggero Chiesa am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand….
BACHCELONA, celebrat del 25 al 28 de juliol del 2013 a Barcelona.
La música de l’audiovisual està extreta del CD d’Eulàlia Solé “En nom de Bach” i s’en poden escoltar els següents fragments:
Präludium B-dur BWV 890
Präludium A-dur BWV 888
Fuge C-dur BWV 870
Präludium H-moll BWV 869
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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke
Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (oder 7. September 1633 in Asch; † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah.
Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging er nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.
Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen.
1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte.In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck
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Video auf YouTube
Sebastian Knüpfer (1633-1676).
Choralkantate
Mein Gott, betrübt ist meine Seele,
Kammerchor Josquien des Préz
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Video:
Civitas Lipsiarum Early Music from Leipzig
Geistliche Vokal-Werke verschiedener Komponisten in Leipzig
Harrer studierte Musik in Leipzig und Italien. Seit 1731 wirkte er in der Kapelle des Reichsgrafen Heinrich von Brühl. Dieser verhalf ihm nach dem Tod Johann Sebastian Bachs 1750 zum Thomaskantorat der Thomasschule in Leipzig, das er bis zu seinem Tode innehatte.
Kantaten-Beschreibung zum BWV 194„Höchsterwünschtes Freudenfest“
Eine prächtige Ouvertüre im französischen Stil leitet BWV 194 Höchsterwünschtes Freudenfest ein. Bach hatte die Kantate vermutlich irgendwann zwischen 1717 und 1723 als weltliches Werk für Köthen komponiert und danach für die Weihe der neuen Orgeln in Störmthal (2. November 1723) adaptiert. Im Jahr darauf verwendete er sie am Trinitatissonntag als Krönung seines ersten Leipziger Kantatenjahrgangs (und später noch einmal zu Trinitatis 1726 und 1731). Mit ihr gibt es ein gewichtiges Problem: die Höhe des Stimmtons. Die Störmthaler Orgel war offensichtlich auf den ‚tiefen Cammerton’ (A = +/–390) gestimmt, beträchtlich tiefer als die Leipziger Orgeln. Wie sonst hätten die Oberstimmen die hohen C im Anfangschor (einzigartig bei Bach) oder der Bass-Solist die zahlreichen Fis und G in seinem Eingangsrezitativ bewältigen sollen?Doch warum hat dann Bach die Kantate für seine Aufführungen in Leipzig nicht nach unten transponiert, so wie wir es tun mussten?
Offensichtlich hat er nur ein paar der ganz hohen Noten des Bassisten tiefer gesetzt – und ging ansonsten dem ganzen Problem aus dem Wege.Von den ursprünglichen zwölf Sätzen verwendete Bach für den Trinitatissonntag nur die ersten sechs. Wie in der Weihnachtskantate BWV 110, für die er die Ouvertüre zur Orchestersuite Nr 4 benutzt, wartet er mit dem Einsatz des Chores bis zu dem schnellen Mittelteil im Dreiertakt. Statt dann das festliche Entree zu wiederholen – Rohrblattinstrumente zuerst (drei Oboen und Fagott), dann Streicher –, kehrt er den Ablauf um und weist den Oboen die Kaskaden aus Sechzehnteln zu, bevor der Chor zu den abschließenden Jubelklängen ausholt. Die erste der beiden Arien ist für Bass bestimmt und gehört zu jenen ausladenden, pastoralen Sätzen im 12/8-Takt (für Oboe und Streicher), die Bach von Zeit zu Zeit ersann, um seinen Hörern zu versichern, dass Gottes Schutz und Fürsorge (hier sein ‚Glanz’) allgegenwärtig sind; die andere Arie, für Sopran, eine lebhafte Gavotte für Streicher, feiert die reinigende Kraft des Pfingstfeuers.
Aufführungsorte:Kantaten für den 3. Pfingsttag Holy Trinity, Blythburh, am 13. Juni 2000
Kantaten für TrinitatisSt. Magnus Cathedral, Kirkwall am 18. Juni 2000
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CD- eins – Inhalte:BWV 175
– Er rufet seinen Schafen mit Namen / für den 3. Pfingsttag
Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27
BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht / für den 3. PfingsttagGardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27
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CD- zwei – Inhalte:
BWV 194 – Höchsterwünschtes Freudenfest / für TrinitatisGardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27
BWV 176 – Es ist ein trotzig und verzagt Ding / für TrinitatisGardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27
BWV 165 – O heil’ges Geist- und Wasserbad / für TrinitatisGardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27
BWV 129 – Gelobet sei der Herr, mein Gott / für TrinitatisGardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27
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Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”vom 13. Juni – 22. JUNI 2014
Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.
Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.
Zu Ehren unseres ehemaligen Direktors Christoph Wolff – der nicht die leiseste Vorahnung hatte, daß seine Musikerfreunde, Brüder, Kinder und ehemalige Doktoranden ihm die Verleihung derEhrenmedaille der Stadt Leipzig mit einem ganz besonderen Bach-Konzert versüßen würden. Genießen Sie es – und teilen Sie es! Denn eine solche Formation bekommen Sie nirgendwo sonst zu hören…
THE SURPRISE CONCERT OF THE YEAR!
In honour of our former director Christoph Wolff – he had not the slightest idea of what music, artists (including well known musicians, his brother, daughters and former students) he would have to expect when he was honoured with the Ehrenmedaille der Stadt Leipzig in February 2014. Enjoy and share! Nowhere else you can experience such an unique formation…
F. Mendelssohn Bartholdy:
Singet dem Herrn ein neues Lied, op. 91
• G. C. Biller: Mit Fried und Freud, Arrangement BWV 125
Universitätschor Leipzig Leitung: David Timm
• J. S. Bach: Konzert a-Moll, BWV 1065
Ton Koopman (Cembalo I) · Malcolm Bilson (Cembalo II) · Robert Hill (Cembalo III) · Robert D. Levin (Cembalo IV)
Katharina Stern, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone) Leitung: Ton Koopman
• J. S. Bach: Ich bin in mir vergnügt, BWV 204
Lisa Larsson (Sopran)
Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)
Hermann Max (Cembalo) Leitung: Sir John Eliot Gardiner
• H. Schütz: Meine Seele erhebt den Herren, SWV 494
Universitätschor Leipzig
Leitung: David Timm
• J. S. Bach: So wandelt froh auf Gottes Wegen, BWV 197
Universitätschor Leipzig
Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone) Hermann Max (Cembalo) Leitung: Sir John Eliot Gardiner
Aufgenommen im Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig am 19. Februar 2014.
Mit freundlicher Unterstützung von
accentus music, arcona LIVING BACH14, Breitkopf & Härtel, mdr FIGARO, Historische Musikinstrumente Martin Schwabe
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Prof. Robert D. Levin talks about his Leipzig experiences and plays harpsichord: Prelude English Suite No. 2, A minor, BWV 807
Recorded in the Summer Hall of the Leipzig Bach Museum on 3 April 2014.
Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)
J.S. Bach Cantata – Kantate – BWV 129 „Gelobet sei der Herr, mein Gott„
Kantate BWV 129 zum Trinitatisfest
für Sopran, Alt und Bass, Vokalensemble, Tromba I-III, Timpani, Flauto traverso. Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo.
Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.
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YouTube – Video BWV 129 – 3. Satz – Sopran-Arie:
„Gelobet sei der Herr, Mein Gott, mein Trost, mein Leben“
In this workshop, Rudolf Lutz, Artistic Director of the J.S. Bach Foundation, and Pastor Karl Graf, guide us in our appreciation of the musical and theological content of Bach’s cantata BWV 73 („Herr, du willt, so schick’s mit mir“).
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Am 08. und 09.06.2014 begehen wir die Feiertage: „Pfingsten“
Das Pfingstfest hat seinen Ursprung im jüdischen Festkalender, wo es zunächst das Fest der Darbringung der Erstlingsfrüchte (2. Mose 23, 16) war. Es wird später als “Wochenfest” bezeichnet (2. Mose 34, 22) und (wohl erst in nachalttestamentlicher Zeit) 50 Tage (= Pentekoste = Pfingsten) nach dem Passah-Fest angeordnet.
Die Kirche feierte das Fest schon früh als Fest der Ausgießung des Geistes, und bald bekam es eine eigene Vigilfeier, in der nun neben Ostern ein zweiter Ort für Tauffeiern geschaffen war. Zeitweise wurde das Fest auf acht Tage ausgedehnt (Oktav), später dann auf vier bzw. drei Tage verkürzt.
Die protestantische Kirche übernahm dieses Fest, jedoch ohne Vigil. Es ist der Kirche als ein besonderes wichtiges Fest bis heute erhalten geblieben.
An diesem Tag wird zeichenhaft der Wille Gottes zur Versöhnung der Menschen mit ihm dadurch deutlich gemacht, dass die Sprachverwirrung, die in Babel aufgrund des Turmbaus erfolgte, nun durch die eine Sprache des Geistes überwunden ist.
Am Pfingstfest feiern wir die “Geburt der Kirche”. An diesem 50. Tag nach Ostern hat Gott seinen Geist auf die Gemeinde ausgegossen und seitdem nicht von ihr genommen. So denken wir nach über das, was in der Bibel vom Geist Gottes gesagt wird, und erkennen, wie der Geist Gottes auch heute unter uns wirkt.
Wochenspruch:
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sach 4, 6)
BACHCELONA 2014 findet vom vom 20. bis 27. Juli 2014 in Barcelona statt.
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Das Programm wird in Kürze folgen..!!
BACH ZUM MITSINGEN
hat einen Link geteilt.
BZM 2014 – BACHZUMMITSINGEN
u.a. im Programm:
BWV 88 Siehe, ich will viel Fischer aussenden – 23 i 24 de juliol 2014
BECABACH (Cantata no participativa)
BWV 9 Es ist das Heil uns kommen her – 26 i 27 de juliol 2014
Basílica de Santa Maria del Mar – Festival BACHCELONA
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Ton Koopman hat seinen Auftritt beim Bachfest “BACHcelona” zugesagt.
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Andreas Martin (Theorbe) spielt Werke von J.S. Bach
Der gebürtige Frankfurter Andreas Martin, aufgewachsen in einer Familie von Musikern und Malern, begann seinen musikalischen Werdegang mit der Laute bei Prof. Dr. Mario Sicca an der Musikhochschule Stuttgart und bei Ruggero Chiesa am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand….
BACHCELONA, celebrat del 25 al 28 de juliol del 2013 a Barcelona.
La música de l’audiovisual està extreta del CD d’Eulàlia Solé “En nom de Bach” i s’en poden escoltar els següents fragments:
Präludium B-dur BWV 890
Präludium A-dur BWV 888
Fuge C-dur BWV 870
Präludium H-moll BWV 869
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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke
Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (oder 7. September 1633 in Asch; † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.
Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging er nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.
Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der ArztJohann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte.
In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.
Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Friedenvon 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.
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Video auf YouTube
Sebastian Knüpfer (1633-1676).
„Mein Gott, betrübt ist meine Seele“
Kammerchor Josquien des Préz, (Alemania),
Dir. Philipp Goldmann. Música Sacra en San Juan 2012.
Nach dem Besuch der Annenschule in Dresden studierte Homilius Jura in Leipzig. Schon dort war er musikalisch aktiv und vertrat zeitweise den Organisten der Nikolaikirche Johann Schneider. Er zählte vermutlich zum unmittelbaren Schülerkreis von Johann Sebastian Bach. Ab 1742 war Homilius Organist an der Dresdner Frauenkirche und ab 1755 in der Nachfolge von Theodor Christian Reinhold bis zu seinem Tod Kreuzkantor und Musikdirektor an den drei Hauptkirchen Dresdens; Hauptwirkungsort Homilius’ war die Dresdner Frauenkirche, nachdem die Kreuzkirche 1760 durch preußische Truppen zerstört und ihr Neubau erst 1792 geweiht wurde. Homilius starb 1785 in Dresden und wurde auf dem Johanniskirchhof beigesetzt. Sein Grab ist nicht erhalten.
Kantate zum Pfingstsonntag
1. Coro: Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet
2. Recitativo: Erwürgtes Gotteslamm
3. Aria: Dir sei Ehr und Preis gegeben
4. Recitativo: Du heilig Volk
5. Coro: Danket dem Herrn, denn er ist freundlich
6. Aria: Du bist mein Gott
7. Recitativo: O Geist der Gnaden
8. Corale: Rieht unser ganzes Leben
Holy Trinity, Long Melford, am 11. und 12. Juni 2000
Kantaten-Beschreibung: BWV 59” Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“
Die Entstehungsgeschichte von Bachs zweiter Pfingstkantate BWV 59 Wer mich liebet, der wird mein Wort halten I wirft interessante biographische Fragen auf. In einem seiner häufigen Beschwerdebriefe an den sächsischen König schreibt er, er habe seine Funktion ‚bey der Universität Anno 1723 am PfinkstFest’ angetreten. Alfred Dürr erklärt nun kategorisch, das Autograph der Kantate sei allerspätestens für den Pfingstsonntag 1723 geschrieben worden, obwohl die erhaltenen Stimmbücher erst aus dem folgenden Jahr stammen. Es scheint, als habe Bach das Werk zusammengestellt, bevor er Köthen verließ, und dabei altes Material verwendet. Hat Bach sich also an jenem bedeutenden Tag, am Pfingstsonntag 1723 (16. Mai), zwei Wochen vor seiner berichteten Ankunft in der Stadt, dem Leipziger Publikum in der Universitätskirche mit der Aufführung dieser viersätzigen Kantate vorgestellt, oder war das ein Plan, der nur nicht verwirklicht wurde? Man könnte die begrenzte Instrumentierung (keine Bläser, keine dritte Trompete), Beschränkung der Solopartien auf Sopran und Bass und den Verzicht auf einen abschließenden Chor als geschickte Anpassung an die bescheidenen Möglichkeiten der an der Universität verfügbaren musikalischen Kräfte interpretieren. Wie so oft beweist Bach, dass Goethes Ausspruch ‚In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister’ seine Richtigkeit hat – oder wie Alfred Dürr sagt, er war ‚ein Meister selbst in der Beschränkung’.
Der Anfangssatz ist eine Wonne in seiner Synthese aus italienischem Kammerduett und festlicher Instrumentierung, gleichwohl taktvoll zurückhaltend. Viermal wird das biblische Motto von den beiden Sängern im Kanon vorgetragen, dann ein fünftes und letztes Mal homophon in parallelen Sexten, das Signal für die Instrumente, endlich zu beginnen und in einem Postludium voller Überschwang den Worten des Heilands Majestät zu verleihen. Das von den Streichern begleitete Rezitativ für Sopran gehört stilistisch zu einigen Stücken, die Bach in seinen Weimarer Jahren schrieb, und gipfelt in einem wehmütigen Arioso-Gebet, dass ‚ihn auch ein jeder lieben sollte’. Dass an dieser Stelle nun ein Choral (Nr. 3) steht, ist ein wenig merkwürdig, doch als Appell an den Heiligen Geist, Gnade zu schenken, durchaus angemessen. Luthers Pfingstlied aus dem Jahre 1524 täuscht hier mit den unabhängigen Stimmen, die Bach der Bratsche und der zweiten Violine gibt, ein üppiges Stimmengeflecht vor. Die abschließende Arie für Bass mit obligater Violine konzentriert sich noch einmal auf die ‚Herrlichkeit’, dass Gott durch die Liebe und den Heiligen Geist ‚in unsern Herzen thronet’. Ist das wirklich der Schluss? Der Bemerkung ‚Chorale seque’ ist kein eindeutiger Hinweis darauf zu entnehmen, wie Bach fortzufahren gedachte. Eine Wiederholung des vorigen Chorals, dem die dritte Strophe von Luthers Kirchenlied unterlegt ist, scheint eine plausible Lösung.
BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen / für den 3. Pfingsttag
Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27 – CD 1
BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht / für den 3. Pfingsttag
Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27 – CD 1
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J.E. Gardiner probt in München am 29. und 30. Mai 2014 am Pult von Chor und Symphonieorchester des BR.
Oktavia Engelsmann besuchte den großen Dirigenten bei der Probe, und im Gespräch mit Julia Schölzel sprach Sir John Eliot Gardiner über den Rock & Roll bei Mendelssohn, das Musizieren im Stehen und Haydns Natürlichkeit.
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Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”vom 13. Juni – 22. JUNI 2014
Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.
Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.
Zu Ehren unseres ehemaligen Direktors Christoph Wolff– der nicht die leiseste Vorahnung hatte, daß seine Musikerfreunde, Brüder, Kinder und ehemalige Doktoranden ihm die Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Leipzigmit einem ganz besonderen Bach-Konzert versüßen würden. Genießen Sie es – und teilen Sie es! Denn eine solche Formation bekommen Sie nirgendwo sonst zu hören…
THE SURPRISE CONCERT OF THE YEAR!
In honour of our former director Christoph Wolff – he had not the slightest idea of what music, artists (including well known musicians, his brother, daughters and former students) he would have to expect when he was honoured with the Ehrenmedaille der Stadt Leipzig in February 2014. Enjoy and share! Nowhere else you can experience such an unique formation…
F. Mendelssohn Bartholdy:
Singet dem Herrn ein neues Lied, op. 91
• G. C. Biller: Mit Fried und Freud, Arrangement BWV 125
Universitätschor Leipzig Leitung: David Timm
• J. S. Bach: Konzert a-Moll, BWV 1065
Ton Koopman (Cembalo I) · Malcolm Bilson (Cembalo II) · Robert Hill (Cembalo III) · Robert D. Levin (Cembalo IV)
Katharina Stern, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone) Leitung: Ton Koopman
• J. S. Bach: Ich bin in mir vergnügt, BWV 204
Lisa Larsson (Sopran)
Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)
Hermann Max (Cembalo) Leitung: Sir John Eliot Gardiner
• H. Schütz: Meine Seele erhebt den Herren, SWV 494
Universitätschor Leipzig
Leitung: David Timm
• J. S. Bach: So wandelt froh auf Gottes Wegen, BWV 197
Universitätschor Leipzig
Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone) Hermann Max (Cembalo) Leitung: Sir John Eliot Gardiner
Aufgenommen im Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig am 19. Februar 2014.
Mit freundlicher Unterstützung von
accentus music, arcona LIVING BACH14, Breitkopf & Härtel, mdr FIGARO, Historische Musikinstrumente Martin Schwabe
Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
J.S. Bach Cantata –
Kantate – BWV 172 „Erschallet ihr Lieder, erklinget ihr Saiten“
Kantate BWV 172 zu Pfingstsonntag für Sopran, Altus, Tenor und Bass, Vokalensemble, Tromba I-III, Timpani, Fagott, Streicher und Continuo.
Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.
Was J. S. Bach so aktuell macht
Johann Sebastian Bach ist so etwas wie der «Gott der Musiker». Kein Komponist steht höher in der Gunst von Berufsmusikerinnen und -musikern, keiner ist derart über alle Zweifel erhaben. Wie kann das sein, mehr als 250 Jahre nach seinem Tod? Was macht ihn so aktuell?
«Kulturplatz» geht dieser Frage nach und besucht das Schweizer Mammutprojekt in Trogen AR, wo über 25 Jahre alle Vokalwerke Bachs eingespielt werden, und begleitet die Dramatisierung einer Bachkantate im Theater Chur — wo das alte Werk in eine aktuelle Problematik gewandet wird.
J.S. Bach, Georg Friedrich Händel– die großen Festivals beginnen jetzt. Das schlägt sich auch im Radioprogramm nieder. Die Radiotipps sind diesmal für 2 Wochen mit richtigen Highlights.
Dom in Halle a.d.Saale. Ort der Händel-Festspiele 2014
6. Juni 2014
BR klassik
20.03 – 22.00 Uhr
Tage Alter Musik Johann Sebastian Bach: „h-Moll-Messe“, BWV 232
Collegium Vocale 1704 & Collegium 1704
Leitung: Václav Luks
Solisten: Hana Blažíková, Sopran; Kamila Mazalová, Alt; Václav Čížek, Tenor; Tobias Berndt, Bass
Eröffnungskonzert mit Bachs „h-Moll-Messe“
„Das größte Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat“ so beschrieb Carl Friedrich Zelter 1811 die Messe in h-Moll. Sie ist das letzte große Chorwerk Johann Sebastian Bachs und fraglos auch ein Höhepunkt in seinem Gesamtwerk.
Über ein Vierteljahrhundert, von 1724 bis 1749 erstreckte sich der Schaffensprozess, und umfasste somit beinahe Bachs gesamte Zeit als Leipziger Thomaskantor. Entstanden zunächst einzelne Sätze, so begann Bach in den späten 1740er Jahren damit, diese Einzelsätze mit weiterem Material zu einer vollständigen Messe auszubauen. Die Komplexität der einzelnen Sätze, ihre Vielgestaltigkeit – bei gleichzeitiger Wahrung des Gesamtwerk-Charakters -, dazu die äußerst sorgfältige Ausarbeitung: dies alles zeugt vom scheinbar unerschöpflichen Ideenreichtum des Komponisten.
Die Tage Alter Musik Regensburg eröffnen mit dieser »großen catholischen Messe« die 30. Ausgabe des Festivals am Pfingstwochenende vom 6. bis 9. Juni 2014. Ausführende sind das Prager Vokalensemble Collegium Vocale 1704 und das Prager Barockorchester Collegium 1704 unter ihrem Gründer und Leiter Václav Luks. Beide Ensembles zählen sicherlich zu den gegenwärtig aufregendsten Ensembles im Bereich historischer Aufführungspraxis.
Für die einen ist es der Gipfel des Genusses, für die anderen nur quälendes Getöse. Musik kann Glücksgefühle auslösen oder wahre Folter sein. Doch so unterschiedlich das Urteil ausfallen mag – über musikalischen Geschmack lässt sich angeblich nicht streiten. Aber woran liegt es, dass wir alle irgendwann eine spezielle musikalische Präferenz haben? Woran liegt es, dass wir Jazz, Oper, Pop oder Techno bevorzugen? Liegt unser Musikgeschmack in uns, wie unser Charakter? Wird er uns anerzogen oder benutzen wir ihn gar um uns von anderen abzugrenzen? Verändert sich unser Geschmack mit der Zeit oder hört die Generation Loveparade auch im Altersheim noch Techno statt Schlager? Eine Spurensuche.
Choir of the Enlightenment, Orchestra of the Age of Enlightenment
Leitung: Steven Devine
Das berühmte Londoner Orchestra of the Age of Enlightenment (OAE), das auf historischen Instrumenten musiziert, arbeitet seit seiner Gründung Mitte der 1980er- Jahre ohne festen Dirigenten. In der Presse wird das Ensemble hoch gelobt. So schrieb ein britischer Kritiker: „Das OAE ist ganz einfach eines der feinsten Ensembles, das auf historischen Instrumenten spielt (.) Das Spiel war herrlich raffiniert und übersprudelnd“. Das viel gelobte Orchester tritt gemeinsam mit der jungen Sopranistin Lucy Crowe und dem Tenor James Gilchrist unter der Leitung von Steven Devine, der sich auch als Cembalist einen Namen gemacht hat, auf. Es erklingt u.a. die in Deutschland selten aufgeführte Serenata „Solomon“ von William Boyce, der 1737 von König Georg II zum „Master of the King’sMusick“ berufen wurde
Das Konzert wird am 12.6.2014 um 7pm in London ein zweites Mal aufgeführt und auch
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Der Name dieses Sonntags leitet sich ab von dem Beginn der lateinischen Antiphon: Exaudi, Domine, vocem meam, qua clamavi ad te; miserere mei, et exaudi me! (Ps 27,7;). Der Sonntag ist schon deutlich auf Pfingsten bezogen dadurch, dass er die wartende Haltung der Gemeinde und damit ihre Abhängigkeit vom Heilswirken Gottes herausstreicht, und von daher eigentlich nicht mehr Bestandteil des Osterfestkreises, der mit Christi Himmelfahrt abschloss. Allerdings hat man sich im neuen Evangelischen Gottesdienstbuch nicht dazu durchringen können, als liturgische Farbe violett zu wählen, obgleich diese Farbe sicherlich angemessen wäre.
Der Sonntag Exaudi spiegelt die Spannung wider, in der die Jünger sich befanden, nachdem ihr Herr gen Himmel aufgefahren war. Sie wissen um die Verheißung des Geistes, haben ihn aber noch nicht erfahren. Sie leben in einer kaum erträglichen Spannung, denn das Vergangene hat nun keine Bedeutung mehr, und das Zukünftige hat keine Kraft. Die Gegenwart, in der sie machtlos sind, wird übermächtig und scheint sie zu fesseln.
Am Sonntag Exaudi hören wir die Verheißungen des Geistes und beten, dass dieser Geist unter uns sei und wirke. Wohl wissen wir von Pfingsten her, dass der Geist Gottes schon ausgegossen ist auf alles Fleisch, aber oft erkennen wir unsere eigene Trägheit, die dem Wirken des Geistes keinen Platz gewährt. Aufgrund der Verheißungen aber glauben wir, dass der Geist uns erfüllt und unsere Trägheit von uns nimmt.
Wochenspruch:
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, will ich alle zu mir ziehen. (Joh 12, 32)
Der gebürtige Frankfurter Andreas Martin, aufgewachsen in einer Familie von Musikern und Malern, begann seinen musikalischen Werdegang mit der Laute bei Prof. Dr. Mario Sicca an der Musikhochschule Stuttgart und bei Ruggero Chiesa am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand….
BACHCELONA, celebrat del 25 al 28 de juliol del 2013 a Barcelona.
La música de l’audiovisual està extreta del CD d’Eulàlia Solé “En nom de Bach” i s’en poden escoltar els següents fragments: Präludium B-dur BWV 890 Präludium A-dur BWV 888 Fuge C-dur BWV 870 Präludium H-moll BWV 869
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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke
Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (oder 7. September 1633 in Asch; † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.
Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging er nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.
Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte.
In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.
Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.
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Video auf YouTube
Sebastian Knüpfer (1633-1676).
Choralkantate „Was mein Gott will, dass gescheh allzeit“;
(für Himmelfahrt liegt keine Kantatenbeschreibung vor..!!)
Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi
Annenkirche, Dresden am 27. und 28. Mai 2000
Sherborne Abbey, am 4. Juni 2000
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Kantaten-Beschreibung zum BWV 44und BWV 183
von „Sir John Eliot Gardiner“ ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt!
Kantaten für den Sonntag “Exaudi”
BWV 44
Die zwei Leipziger Kantaten, die Bach für Exaudi schrieb, haben den Titel “Sie werden euch in den Bann tun” gemeinsam, Jesu Warnung an seine Jünger aus dem Johannes-Evangelium (16, 2). Beide schildern auf ihre eigene, voneinander unabhängige Weise eine irdische Reise, die mit der Prophezeiung drohender Verfolgung beginnt und für alle die Notwendigkeit beinhaltet, sich dem Heiligen Geist anzuvertrauen. Doch hier hört schon die Ähnlichkeit auf. Bach hatte BWV 44 1724 als Teil seines ersten Leipziger Kantantenjahrgangs komponiert.
Das Werk beginnt mit einem Präludium in g-moll, einer Triosonate für zwei Oboen und Fagott als Continuoinstrument, die als eindringliche Klage angelegt ist und sich zu einem Quintett auffächert, das den Einsatz der Vox Domini enthält. Denn hier, ungewöhnlich für13Bach und eher typisch für Schütz, ist die Stimme Christi für zwei Stimmen (Tenor und Bass) und nicht nur eine bestimmt. In einer Weise, die eher typisch für Telemann ist, leitet sie in einen detonierenden Turba-Chor über: ‚Es kömmt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, wird meinen, er tue Gott einen Dienst daran’. Er ist von überwältigender Wucht, unvermittelt leiser werdend bei ‚wer euch tötet’, und mit seinen gerade einmal fünfunddreißig Takten ein gewaltiger Edelstein, eine schockierende Verfolgungsszene, wie sie die Welt seit der Zeit der frühen Christen immer wieder erlebt hat. Mit seiner Figura corta und der Chromatisierung durch Melismen bei dem Wort ‚tötet’ hat dieser Chor eine große Ähnlichkeit mit den ‚Kreuzige’-Chören der Johannes- Passion, die gerade einmal sechs Wochen zuvor uraufgeführt worden war.
Dürr bemerkt, diese Kantate beinhalte in ihrer Disposition und der Art und Weise, wie auf das Leiden der Christen in dieser Welt Nachdruck gelegt wird, Parallelen zu drei anderen nachösterlichen Kantaten des folgenden Jahrgangs (BWV 6, 42 und 85). Daraus ließe sich der Schluss ziehen, dass Bach möglicherweise geplant hatte, diese drei Kantaten gemeinsam mit BWV 44 in seinen ersten Kantatenjahrgang aufzunehmen, sie aber bis zum nächsten Jahr zurückstellen musste, weil er sich mit der Komposition und Vorbereitung der Johannes-Passion im März 1724 übernommen hatte. Weil ihm nicht sehr viel Zeit und Energie für eine neue Komposition für seinen ersten Leipziger Zyklus blieben, griff er auf frühere Kantaten zurück (BWV 131, 12, 172 und 194) und verwertete Material aus weltlichen Werken seiner Köthener Zeit (BWV 66, 134, 104, 173 und 184).Bach lässt auf diesen Eingangschor eine getragene, elegische Arie in c-moll für Alt mit Oboe folgen, ‚Christen müssen auf der Erden Christi wahre Jünger sein’, in der selbst die unvermeidlichen Heimsuchungen ‚Marter, Bann und schwere Pein’ im B-Teil so präsentiert werden, als wären sie von kurzer Dauer und würden bald ‚selig überwunden’.
Danach kehren wir zu einem Choral zurück, dem wir bereits zweimal Anfang Januar begegnet waren, ‚Ach Gott, wie manches Herzeleid’, und der den ‚trübsalvollen, schmalen Weg zum Himmel’ beschreibt. Diesmal wird er vom Tenor vorgetragen, über einer Basslinie, die in der Manier, wie sie sich matt und in Halbtonschritten voranschleppt, möglicherweise nach dem Muster der Orgelchoräle Georg Böhms, Bachs Lehrer in Lüneburg, gearbeitet ist, und doch bewegt sie sich immer noch doppelt so schnell voran wie die vokale Melodie, die sie ankündigt (Nr. 4). Dreh- und Angelpunkt der ganzen Kantate wird das kernige Rezitativ für den Bass (Nr. 5), das die Heimtücke des Antichristen schildert. Es verwendet das in der Barockzeit gängige Bild, das die Christen mit Palmenzweigen vergleicht, ‚die durch die Last nur desto höher steigen’, und leitet über zu einer kunstreich gestalteten Arie für Sopran mit zwei Oboen und Streichern, ‚Es ist und bleibt der Christen Trost’.
Hier verschmilzt Bach Tanz- und Liedelemente miteinander, um mittels einer arkadischen Metapher darzulegen, wie ‚doch nach den Trübsalstürmen die Freudensonne bald gelacht’. Die mit triolisierten Melismen verzierte Gesangslinie weist auf das Gelächter hin, mit dem die Sängerin die ohnmächtige Wut der Elemente quittiert (das Signal, das dräuende Sturmwolken aufziehen lässt, Symbol für die Heimsuchung). Um diese Reise durch die irdische Drangsal zu vollenden, greift Bach im Abschlusschoral noch einmal auf Heinrich Isaacs wunderbare ‚Innsbruck’-Melodie zurück und erinnert daran, dass sie unlängst in der Johannes-Passion zu hören war, wo sie die schmerzerfüllte Reaktion der Christengemeinde auf den ‚Backenstreich’ zum Ausdruck brachte, den Jesus bei seiner Gerichtsverhandlung vor dem Hohen Rat erhielt.
BWV 87 – Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen /
Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 1
BWV 97 – In allen meinen Taten /
Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 1
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BWV 44 – Sie werden euch in den Bann tun /
Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 2
BWV 150 – Nach dir, Herr, verlanget mich /
Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 2
BWV 183– Sie werden euch in den Bann tun /
Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 2
Johann Christoph Bach (1642-1703) Motette – Fürchte dich nicht /
Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 2
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Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”vom 13. Juni – 22. JUNI 2014
Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.
Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.
Zu Ehren unseres ehemaligen Direktors Christoph Wolff – der nicht die leiseste Vorahnung hatte, daß seine Musikerfreunde, Brüder, Kinder und ehemalige Doktoranden ihm die Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Leipzig mit einem ganz besonderen Bach-Konzert versüßen würden. Genießen Sie es – und teilen Sie es! Denn eine solche Formation bekommen Sie nirgendwo sonst zu hören…
F. Mendelssohn Bartholdy: Singet dem Herrn ein neues Lied, op. 91 • G. C. Biller: Mit Fried und Freud, Arrangement BWV 125
Universitätschor Leipzig Leitung: David Timm
• J. S. Bach: Konzert a-Moll, BWV 1065
Ton Koopman (Cembalo I) · Malcolm Bilson (Cembalo II) · Robert Hill (Cembalo III) · Robert D. Levin (Cembalo IV)
Katharina Stern, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone) Leitung: Ton Koopman
• J. S. Bach: Ich bin in mir vergnügt, BWV 204
Lisa Larsson (Sopran)
Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)
Hermann Max (Cembalo) Leitung: Sir John Eliot Gardiner
• H. Schütz: Meine Seele erhebt den Herren, SWV 494
Universitätschor Leipzig Leitung: David Timm
• J. S. Bach: So wandelt froh auf Gottes Wegen, BWV 197
Universitätschor Leipzig
Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone)
Hermann Max (Cembalo) Leitung: Sir John Eliot Gardiner
Aufgenommen im Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig am 19. Februar 2014.
Mit freundlicher Unterstützung von
accentus music, arcona LIVING BACH14, Breitkopf & Härtel, mdr FIGARO, Historische Musikinstrumente Martin Schwabe
Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
J.S. Bach Cantata –
Kantate – BWV 129 „Gelobet sei der Herr, mein Gott“
Kantate BWV 129 zum Trinitatisfest für Sopran, Alt und Bass, Vokalensemble, Tromba I-III, Timpani, Flauto traverso. Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo.
Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.
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YouTube – Video
BWV 129 – 3. Satz – Sopran-Arie: „Gelobet sei der Herr, Mein Gott, mein Trost, mein Leben“
Detmold (wh). Der Kammerchor der Hochschule für Musik (HfM) Detmold wurde beim Deutschen Chorwettbewerb in Weimar mit dem 1. Preis in der Kategorie „Gemischte Chöre über 32 Sänger/innen“ ausgezeichnet.
Der HfM-Chor zählt zu den profiliertesten Ensembles in Deutschland. Dirigiert wird der Studierenden-Chor von Anne Kohler. Die Professorin für Chorleitung ist als Jurorin, Kursleiterin und Dirigentin international gefragt. Am 19. Juni 2014 steht sie gemeinsam mit den Rolling Stones auf der Bühne in Düsseldorf und dirigiert dort das HfM-Vokalensemble.
Der Deutsche Chorwettbewerb gilt als Gipfeltreffen der besten Chöre und Vokalensembles. 4500 Sänger treten in diesem Jahr im Wettbewerb in 14 Kategorien in Weimar an.
Eine der ältesten Darstellungen der Himmelfahrt als Elfenbeinrelief, Mailand oder Rom um 400 (sogenannte „Reidersche Tafel“, Bayerisches Nationalmuseum München)
Liebe Bach-Freunde/innen !
Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Am 29.05.2014 begehen wir den Feiertag: „Himmelfahrt“
Das Fest Christi Himmelfahrt ist als selbständiges Fest erst im 4. Jahrhundert bezeugt, wurde aber schnell zu einem Fest von großem Ansehen, an dem Prozessionen begangen wurden und die Himmelfahrt durch Hochziehen einer Christusfigur veranschaulicht wurde. Später trat noch eine Vigil hinzu und endlich auch eine Oktav.
Die protestantische Kirche übernahm dieses Fest und behielt teilweise die bildliche Darstellung der Himmelfahrt bei. Erst in der Aufklärung wurde das Fest regelrecht gefährdet, aber es kam höchstens zu Verlegungen auf den Sonntag Exaudi, nicht aber zur Abschaffung des Festtages. Das Wort Jesu: “Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott” (Joh 20, 17) ist nun verwirklicht. Er, der Auferstandene, erfüllt mit seiner Herrschaft Himmel und Erde, er umspannt alles Sichtbare und Unsichtbare.
Christi Himmelfahrt ist das Fest der Thronbesteigung Christi. Er tritt seine Herrschaft an zur rechten Hand Gottes, ist einerseits mitten in seiner Kirche, der er sich in Brot und Wein gibt, und andererseits kann er nicht mit der Größe des Weltalls erfaßt werden. Der Tag wird aber erst vollständig mit der Verheißung in Apg 1, 11: “Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.” – Wir sehen nicht hinter dem fortgehenden Jesus her, sondern können und sollen dem kommenden Jesus entgegensehen!
Im Gottesdienst wird die Osterkerze, die Zeichen für die Gegenwart des Auferstandenen unter den Menschen ist, nach der Verlesung der Himmelfahrtsgeschichte gelöscht. Die Jünger verharren ängstlich und unwissend über das Kommende in ihren Behausungen. Sie warten auf den ihnen verheißenen Geist; diese Erwartung wird auch in den Gebeten dieses Tages und des kommenden Sonntags Exaudi ausgesprochen. Noch 10 Tage dauert es, bis diese Erwartung erfüllt wird. Der Feiertag Christi Himmelfahrt ist die Thronbesteigung Jesu und damit ein äußerst großartiges Fest.
Wochenspruch:
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, will ich alle zu mir ziehen. (Joh 12, 32)
Wochenlied:
Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du gen Himmel g’fahren bist (EG 121)
Der gebürtige Frankfurter Andreas Martin, aufgewachsen in einer Familie von Musikern und Malern, begann seinen musikalischen Werdegang mit der Laute bei Prof. Dr. Mario Sicca an der Musikhochschule Stuttgart und bei Ruggero Chiesa am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand….
BACHCELONA, celebrat del 25 al 28 de juliol del 2013 a Barcelona.
La música de l’audiovisual està extreta del CD d’Eulàlia Solé “En nom de Bach” i s’en poden escoltar els següents fragments: Präludium B-dur BWV 890 Präludium A-dur BWV 888 Fuge C-dur BWV 870 Präludium H-moll BWV 869
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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke
Tobias Michael (* 13. Juni 1592 in Dresden; † 26. Juni 1657 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Thomaskantor.
Der Sohn des franko-flämischen Komponisten Rogier Michael (1552–1619) und Bruder der Organisten Christian Rogier (um 1593–1637) und Samuel (um 1597–1632) war seit 1601 Kapellsänger am Dresdner Hof. Nachdem er ab 1609 Schulpforta besuchte, studierte Tobias Michael in Leipzig und Wittenberg Theologie. 1619 wurde er Kapellmeister der Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen in der Trinitatiskirche in Sondershausen. Nach einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1621, bei dem auch die Kirche komplett zerstört wurde, bekam Michael eine Anstellung als Stadtschreiber.
Von Michael sind zwei Bände mit Motetten und geistlichen Konzerten unter dem Titel „Musikalische Seelenlust“ (1634-1637) sowie sechs- bis achtstimmige Gelegenheitswerke (überwiegend konzertierende Motetten zu Hochzeiten und Begräbnissen) überliefert. Der Stil entsprach der jenerzeit in Deutschland weit verbreiteten Venezianischen Schule.
Die Motette für seine eigene Begräbnisfeier komponierte Tobias Michael mehrere Jahre vor seinem Tod.
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Video auf YouTube
„Höre mein Gebet“
Tobias Michael (1592-1657) aus: ‚Musicalische Seelenlust / Erster Teil‘
ensemble polyharmonique:
Magdalene Harer – Sopran Griet de Geyter – Sopran Alexander Schneider – Alt & Leitung Volker Arndt – Tenor Matthias Lutze – Bass
Juliane Laake – Viola da Gamba Klaus Eichhorn – Orgel
live recording Matthäus-Kirche Berlin – Germany March 2014
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Musicalische Seelenlust – Tobias Michael (1592-1657)
ensemble polyharmonique:
Magdalene Harer – Sopran Griet de Geyter – Sopran Alexander Schneider – Alt & Leitung Volker Arndt – Tenor Matthias Lutze – Bass
Juliane Laake – Viola da Gamba Magnus Andersson – Theorbe Klaus Eichhorn – Orgel Produktion: Dramakiste Bewegtbild-Manufaktur
(für Himmelfahrt liegt keine Kantatenbeschreibung vor..!!)
Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi
Annenkirche, Dresden am 27. und 28. Mai 2000
Sherborne Abbey, am 4. Juni 2000
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Kantaten-Beschreibung: BWV 87“Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“
Ob Bachs Gemeinde zu erkennen vermochte, dass Formelemente im Kopfsatz der Kantate BWV 87 Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen bereits im Vorgängerwerk aus dem Jahr zuvor vorhanden waren – das einleitende Zitat der Worte Jesu aus dem Evangelium, vom Bass in einem vierstimmigen, von Oboen verdoppelten Streichersatz vorgetragen, die Art und Weise, wie der Sänger das fugiert angelegte polyphone Wechselspiel der Themen aufgreift –, werden wir nie erfahren. Aber es besteht kein Zweifel, dass Bach die Kantate des vergangenen Jahres als Gedächtnisstütze und zur Orientierung vor Augen hatte. Diesmal scheint er die Absicht zu haben, eine komplexere, differenziertere theologische Botschaft zu vermitteln, auch wenn das bedeuten sollte, dass er den Erwartungen seiner Hörer zuwiderläuft. Die unnachgiebige deklamatorische Kraft der Musik entspricht der sträflichen Vernachlässigung, die der Mensch den verheißungsvollen Worten Jesu entgegenbringt: ‚Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen’ (Johannes 16, 24).
Auch ist nicht gleich die Erlösung in Sicht, stattdessen zieht Bach seine Hörer in den ersten fünf der insgesamt sieben Sätze drei Molltonarten abwärts (d, g, c), all dies in der Absicht, die Welt als ein Jammertal zu brandmarken, oder, wie das zweite Motto aus dem Johannes-Evangelium lautet: ‚In der Welt habt ihr Angst’. Die zweite Hälfte dieses Jesusworts ist es, ‚aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden’ (Johannes 16, 33), mit der die tonale Aufwärtsbewegung zurück zu d-moll beginnt. Dieses Werk ist die dritte von drei aufeinanderfolgenden Kantaten, die Bach 1725 auf Texte von Christiane Mariane von Ziegler für die Sonntage nach Ostern komponiert hat, und alle, wie Eric Chafe bemerkt, befassen sich mit dem ‚Verständnis für das Leiden Jesu in einer Atmosphäre des Triumphes und der Liebe, die als Vorbereitung auf die Himmelfahrt immer wieder deutlich zum Ausdruck bringt, wie die Angst der Welt überwunden wird’.
Im krassen Gegensatz zu der drängenden Dramatik des vorherigen Rezitativs bestimmt eine Atmosphäre der Ehrfurcht und Bußfertigkeit die Arie in d-moll, ‚Vergib, o Vater, unsre Schuld und habe noch mit uns Geduld’. Der wehmütige Klang der paarigen Oboen da caccia verwebt sich mit der Altstimme. Die bei dem Wort ‚vergib’ wiederholten und verschleiften Duolen kontrastieren und wechseln mit den aufsteigenden Arpeggien des Continuos (Fagott), so dass Äußerungen des Grams und flehentlichen Bittens gleichzeitig vernehmbar werden. Das Flehen wird noch eindringlicher im Mittelteil, wo Bach seine Continuoinstrumente über sieben chromatische Stufen (d, e, f, f#, g, g#, a) und anschließend fünf diatonische Intervalle (d, e, f, g, a) nach oben treibt. Hier spiegelt sich der Glaube des reuigen Sünders an eine klare und deutliche Sprache (‚rede nicht mehr sprichwortsweis’), ein Bezug auf Jesu Versprechen: ‚Es kommt aber die Zeit, dass ich nicht mehr durch Sprichwörter mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkündigen werde von meinem Vater’ (Johannes 16, 25). Ziegler und Bach legen hier Nachdruck auf das lutherische Thema, das der Drangsal des Menschen entsprechend inständige Gebet sei das beste Mittel, in einer feindlich gesinnten Welt den Kontakt zu Gott herzustellen und aufrechtzuerhalten.
Dürr äußert die Vermutung, das zweite Rezitativ (Nr. 4), das in Zieglers Druckausgabe (1729) nicht enthalten ist, stamme von Bach selbst. Es mildert den abrupten Übergang zu den ‚tröstenden’ Worten Jesu in Nr. 5, die in einem musikalischen Konzept, das Bach bereits in seiner Mühlhausener Zeit (in BWV 71 und 106) zu entwickeln begonnen hatte, den Wendepunkt darstellen. Durch die begleitenden Streicher gewährleistet Bach, dass das eingeschobene Rezitativ genügend Gewicht erhält, und indem er zur ersten Person wechselt, verlagert er das Schwergewicht auf das Schuldanerkenntnis des einzelnen Gläubigen und weist über den tonalen Aufstieg zurück zu d-moll den Weg, wie diese Schuld und die mit ihr verbundenen Sorgen überwunden werden können.
Genau dort, wo sich ein üppig orchestriertes Versatzstück für die letzten Worte Jesu aus eben diesem Kapitel des Johannes- Evangeliums erwarten ließe, beschloss Bach (und vermutlich auch Ziegler), auf den beschwichtigenden Satz ‚Solches habe ich mit euch geredet, dass ihr in mir Frieden habet’ zu verzichten. Stattdessen reduziert er seine tonale Palette und beschränkt seinen Spruch auf eine Continuobegleitung (Nr. 5): hager, streng und angsterfüllt, in Mustern, die auf einen absteigenden chromatischen Tetrachord hindeuten.
Selbst der Schlüsselsatz ‚ich habe die Welt überwunden’ wird fast erdrückt, verschluckt in einer Aufwärtsbewegung nach es-moll, die gerade einmal neun Takte anhält, bevor sie wieder nach c-moll abfällt. Erst im sechsten Satz, einem ausgedehnten Siciliano in B-dur von unbeschreiblicher Schönheit für Tenor, Streicher und Continuo, wird Bachs Gesamtkonzept deutlich: Er will Sorge und Freude, Moll und Dur so gewichten, dass die Verheißung, der gequälten Seele werde Trost zuteil, nur um den Preis der Passion und Kreuzigung Christi erfüllt werden kann. Die sanfte, lyrische, fast pastorale Stimmung, in der Reue und Akzeptanz geäußert werden, ist daher mit Dornen gespickt, gewürzt mit vereinzelten Dissonanzen bei den Wörtern ‚leiden’, ‚Schmerz’ und ‚verzagen’. Das bestätigt auch der abschließende Choral, der auf dem pietistischen Lied ‚Jesu meine Freude’ basiert und die üblichen ‚Zuckermetaphern’ für den Schmerz enthält – ‚über Honig süße, tausend Zuckerküsse’. Die Rückkehr zu d-moll, so bemerkt Chafe, sei eine Erinnerung daran, dass ‚in der Welt des Leidens notwendigerweise auch die göttliche Liebe vorhanden ist und sie bezwingt’.
Herrliche Einspielungen auf dieser CD von Sir J.E. Gardiner zu “Himmelfahrt !”
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CD’s – DG – Archiv 463 583-2 (von 1993/99)
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BWV 11 – BWV 37 – BWV 43 – BWV 123
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Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”vom 13. Juni – 22. JUNI 2014
Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.
Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.
Conductor: Michael Schneider La Stagione Frankfurt
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DAS ÜBERRASCHUNGSKONZERT DES JAHRES!
Zu Ehren unseres ehemaligen Direktors Christoph Wolff – der nicht die leiseste Vorahnung hatte, daß seine Musikerfreunde, Brüder, Kinder und ehemalige Doktoranden ihm die Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Leipzig mit einem ganz besonderen Bach-Konzert versüßen würden. Genießen Sie es – und teilen Sie es! Denn eine solche Formation bekommen Sie nirgendwo sonst zu hören…
THE SURPRISE CONCERT OF THE YEAR!
In honour of our former director Christoph Wolff – he had not the slightest idea of what music, artists (including well known musicians, his brother, daughters and former students) he would have to expect when he was honoured with the Ehrenmedaille der Stadt Leipzig in February 2014. Enjoy and share! Nowhere else you can experience such an unique formation…
F. Mendelssohn Bartholdy:
Singet dem Herrn ein neues Lied, op. 91 • G. C. Biller: Mit Fried und Freud, Arrangement BWV 125
Universitätschor Leipzig Leitung: David Timm
• J. S. Bach: Konzert a-Moll, BWV 1065
Ton Koopman (Cembalo I) · Malcolm Bilson (Cembalo II) · Robert Hill (Cembalo III) · Robert D. Levin (Cembalo IV)
Katharina Stern, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone) Leitung: Ton Koopman
• J. S. Bach: Ich bin in mir vergnügt, BWV 204
Lisa Larsson (Sopran) Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone) Hermann Max (Cembalo) Leitung: Sir John Eliot Gardiner
• H. Schütz: Meine Seele erhebt den Herren, SWV 494
Universitätschor Leipzig Leitung: David Timm
• J. S. Bach: So wandelt froh auf Gottes Wegen, BWV 197
Universitätschor Leipzig Verena Fischer (Flöte) · Michael Niesemann, Clara Geuchen (Oboe) · Katharina Wolff, Michael Maul, Konstanze Beyer, Peter Wollny (Violine) · Christian Goosses, Cosima Taubert (Viola) · Anna Dorothea Wolff (Violoncello) · Ulrich Wolff (Violone) Hermann Max (Cembalo) Leitung: Sir John Eliot Gardiner
Aufgenommen im Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig am 19. Februar 2014.
Mit freundlicher Unterstützung von accentus music, arcona LIVING BACH14, Breitkopf & Härtel, mdr FIGARO, Historische Musikinstrumente Martin Schwabe
Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
J.S. Bach Cantata –
Kantate – BWV 84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“
Kantate BWV 84 zu Septuagesimae für Sopran, Oboe, Fagott, Streicher und Continuo.
Dritter Satz (Aria, Solistin: Gerlinde Sämann) aus der Kantate BWV 84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke “
Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.
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YouTube – Video
BWV 84 – 3. Satz – Alt-Arie:„Ich esse mit Freuden mein weniges Brot„
Joseph Haydn: „Insanae et vanae curae“, Hob. XXI/1;
Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 5 D-Dur – „Reformationssymphonie“;
Anton Bruckner: Messe Nr. 1 d-Moll
PausenZeichen *
Julia Schölzel im Gespräch mit John Eliot Gardiner Live aus der Philharmonie im Münchner Gasteig – Surround
Historisch mit Klangsinn- Gardiner zu Gast beim BR
Sir John Eliot Gardiner ist ein Meister der geistlichen Musik. In seinen Interpretationen besinnt sich Gardiner meist auf die Verwendung historischer Instrumente und die zu Lebzeiten der Komponisten gängige Spielpraxis, ohne dabei den modernen Sinn für Ästhetik zu verlieren.
Zu Gast bei Symphonieorchester und Chor des bayerischen Rundfunks dirigiert er Joseph Haydns Motette „Insanae et vanae curae“ und Anton Bruckners d-Moll Messe. Auch bei Mendelssohn Sinfonie Nr. 5 ist Gardiners Liebe zu geistlicher Musik erkennbar: Die Sinfonie trägt den Beinamen „Reformationssinfonie“ und ist gespickt von geistlichen Motiven. Zu Beginn des ersten Satzes zitiert Mendelssohn das gregorianische Magnificat und das Dresdner Amen. Im festlichen Schlusssatz erklingt der Luthersche Choral „Ein‘ feste Burg ist unser Gott“
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Der Name dieses Sonntags rührt von den Bittumgängen her, die in vergangener Zeit (und manchenorts noch heute) auf den Feldern für eine gute Ernte vollzogen wurden. Diese Bittumgänge begannen am Sonntag Rogate (= Betet!) und wurden in der damit beginnenden Woche fortgeführt. Der Sonntag Rogate wird in der evangelischen Kirche als Missionssonntag begangen. Mit ihm beginnt die „Missionsopferwoche“.
Der Sonntag Rogate ist der Betsonntag. Dieses Thema wird in den Perikopen vielfach beleuchtet. Auch dieses Thema ist eine Antwort auf das Ostergeschehen: Die Gemeinde ist nun frei durch Jesus Christus, Gott direkt zu bitten, ohne jeglichen Mittler, wie es zuvor notwendig gewesen war. Die Perikopen beleuchten das Thema Gebet nur von dem Aspekt des „Bittens“ her, was wohl angemessen ist. Wir sollten aber nicht vergessen, dass zum Gebet auch Dank gehört!
Am Sonntag Rogate erfahren wir, dass das Gebet eine große Verheißung hat. Dabei sollen wir nicht viele Worte machen, sondern inständig bitten nicht nur für uns, sondern auch für alle Menschen. Das Gebet der gemeinde hat dabei eine besondere Verheißung, aber auch das Gebet des Einzelnen ist für die Gemeinde Gottes wichtig.
Der Wochenspruch:
Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. (Ps 66, 20)
Ton Koopman hat seinen Auftritt beim Bachfest “BACHcelona” zugesagt
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Andreas Martin (Theorbe) spielt Werke von J.S. Bach. Der gebürtige Frankfurter Andreas Martin, aufgewachsen in einer Familie von Musikern und Malern, begann seinen musikalischen Werdegang mit der Laute bei Prof. Dr. Mario Sicca an der Musikhochschule Stuttgart und bei Ruggero Chiesa am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand….
Ein kurzes Porträt auf meine Musik und mein Leben in Spanien (auf Französisch). Die in diesem Porträt erwähnte CD („Bach – Werke für die Laute“, Harmonia Mundi) ist nicht mehr verfügbar. Es verdient weltweite Anerkennung bei den Kritikern als Benchmark-Performance und ist die Frucht meiner lebenslangen Engagement für die Werke von Johann Sebastian Bach gewesen. Ich hoffe, es wird eine neue Version eines Tages sein.
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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke
Johann Hermann Schein (* 20. Januar 1586 in Grünhain; † 19. November 1630 in Leipzig) war ein deutscher Dichter und Komponist des Barock. Er war Thomaskantor von 1616 bis 1630.
Er ist in der Reihe der „drei großen Sch“ neben Samuel Scheidt (inHalle) und Heinrich Schütz (in Dresden) einzuordnen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Von Mitteldeutschland aus wirkten diese drei Komponisten wesentlich auf die Musik ihrer Zeit. Scheins Cantional (1629) ist eines der wichtigsten Gesangbücher. In seiner Leipziger Kirchenmusik bemerkenswert ist die beginnende Entwicklung der Kantate durch selbstständige Verwendung von Instrumenten. Hauptwerke sind das Cymbalum Sionum (Motettensammlung, 1615), die geistlichen Konzerte der Opella nova (1618 und 1627), seine geistlichen Motetten Israelisbrünnlein (1623), die in Verwandtschaft und zu Unrecht im Schatten der Geistlichen Chormusik von Schütz stehen, sowie die weltlichen Waldliederlein und Venuskräntzlein.
Johann Hermann Schein wurde als Sohn des evangelischen Pastors Hieronymus Schein geboren und verlebte die ersten Jahre im erzgebirgischen Grünhain. Nach dem Tod des Vaters 1593 zog seine Mutter mit ihrem Sohn nach Dresden, weil sie in der kleinen Stadt den Lebensunterhalt kaum sichern konnte. In Dresden konnte Johann Hermann als Alumnus im Knabenchor[1] der Dresdner Hofkapelle unter Rogier Michael der Kurfürstlichen Kantorei sein Gesangstalent entwickeln und war bis 1603 Diskantist. Mit dem Stimmbruch wurde Schein in die sächsische Fürstenschule Pforta aufgenommen, wo er ein vorzügliches musikalisches Grundwissen erwarb.
In musikalischen Kreisen seiner näheren Umgebung genoss Schein hohes Ansehen. Er wurde als Thomaskantor und Musikdichter gefeiert. Gottfried Vopelius übernahm 98 seiner Kantionalsätze in das Neu Leipziger Gesangbuch. Mit Heinrich Schütz, dem Dresdner Hofkapellmeister, unterhielt er ein freundschaftliches Verhältnis. Obwohl Schein heute als einer der Mitbegründer der Kunst des weltlichen deutschen Lieds gilt, war es erst die nachfolgende Generation mit Komponisten wie Heinrich Albert, die seine Rolle voll zu würdigen wusste.
(Angaben aus Wikipedia)
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YouTube-Video..
Thomaskantor Johann Hermann Schein (1586-1630)
„Zion spricht, der Herr hat mich verlassen“
Dresden Kreuz Choir conducted by Martin Flämig
Johann Hermann Schein (January 20, 1586 November 19, 1630) was a German composer of the early Baroque era. He was born in Grünhain and died in Leipzig. He was one of the first to import the early Italian stylistic innovations into German music, and was one of the most polished composers of the period.
Bach war seit 1663 Organist der Schlosskapelle Arnstadt und seit 1665 an der Georgenkirche in Eisenach, wo er daneben als Cembalist der Hofkapelle wirkte.
Von Johann Christoph Bach sind nur wenige Werke überliefert, die meisten im altbachischen Archiv.
Video:
Johann Christoph Bach(1642-1703) Merk auf, mein Herz BWV a163
Kantaten-Beschreibung: BWV 87“Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“
Ob Bachs Gemeinde zu erkennen vermochte, dass Formelemente im Kopfsatz der Kantate BWV 87 Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen bereits im Vorgängerwerk aus dem Jahr zuvor vorhanden waren – das einleitende Zitat der Worte Jesu aus dem Evangelium, vom Bass in einem vierstimmigen, von Oboen verdoppelten Streichersatz vorgetragen, die Art und Weise, wie der Sänger das fugiert angelegte polyphone Wechselspiel der Themen aufgreift –, werden wir nie erfahren. Aber es besteht kein Zweifel, dass Bach die Kantate des vergangenen Jahres als Gedächtnisstütze und zur Orientierung vor Augen hatte. Diesmal scheint er die Absicht zu haben, eine komplexere, differenziertere theologische Botschaft zu vermitteln, auch wenn das bedeuten sollte, dass er den Erwartungen seiner Hörer zuwiderläuft. Die unnachgiebige deklamatorische Kraft der Musik entspricht der sträflichen Vernachlässigung, die der Mensch den verheißungsvollen Worten Jesu entgegenbringt: ‚Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen’ (Johannes 16, 24).
Auch ist nicht gleich die Erlösung in Sicht, stattdessen zieht Bach seine Hörer in den ersten fünf der insgesamt sieben Sätze drei Molltonarten abwärts (d, g, c), all dies in der Absicht, die Welt als ein Jammertal zu brandmarken, oder, wie das zweite Motto aus dem Johannes-Evangelium lautet: ‚In der Welt habt ihr Angst’. Die zweite Hälfte dieses Jesusworts ist es, ‚aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden’ (Johannes 16, 33), mit der die tonale Aufwärtsbewegung zurück zu d-moll beginnt. Dieses Werk ist die dritte von drei aufeinanderfolgenden Kantaten, die Bach 1725 auf Texte von Christiane Mariane von Ziegler für die Sonntage nach Ostern komponiert hat, und alle, wie Eric Chafe bemerkt, befassen sich mit dem ‚Verständnis für das Leiden Jesu in einer Atmosphäre des Triumphes und der Liebe, die als Vorbereitung auf die Himmelfahrt immer wieder deutlich zum Ausdruck bringt, wie die Angst der Welt überwunden wird’.
Im krassen Gegensatz zu der drängenden Dramatik des vorherigen Rezitativs bestimmt eine Atmosphäre der Ehrfurcht und Bußfertigkeit die Arie in d-moll, ‚Vergib, o Vater, unsre Schuld und habe noch mit uns Geduld’. Der wehmütige Klang der paarigen Oboen da caccia verwebt sich mit der Altstimme. Die bei dem Wort ‚vergib’ wiederholten und verschleiften Duolen kontrastieren und wechseln mit den aufsteigenden Arpeggien des Continuos (Fagott), so dass Äußerungen des Grams und flehentlichen Bittens gleichzeitig vernehmbar werden. Das Flehen wird noch eindringlicher im Mittelteil, wo Bach seine Continuoinstrumente über sieben chromatische Stufen (d, e, f, f#, g, g#, a) und anschließend fünf diatonische Intervalle (d, e, f, g, a) nach oben treibt. Hier spiegelt sich der Glaube des reuigen Sünders an eine klare und deutliche Sprache (‚rede nicht mehr sprichwortsweis’), ein Bezug auf Jesu Versprechen: ‚Es kommt aber die Zeit, dass ich nicht mehr durch Sprichwörter mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkündigen werde von meinem Vater’ (Johannes 16, 25). Ziegler und Bach legen hier Nachdruck auf das lutherische Thema, das der Drangsal des Menschen entsprechend inständige Gebet sei das beste Mittel, in einer feindlich gesinnten Welt den Kontakt zu Gott herzustellen und aufrechtzuerhalten.
Dürr äußert die Vermutung, das zweite Rezitativ (Nr. 4), das in Zieglers Druckausgabe (1729) nicht enthalten ist, stamme von Bach selbst. Es mildert den abrupten Übergang zu den ‚tröstenden’ Worten Jesu in Nr. 5, die in einem musikalischen Konzept, das Bach bereits in seiner Mühlhausener Zeit (in BWV 71 und 106) zu entwickeln begonnen hatte, den Wendepunkt darstellen. Durch die begleitenden Streicher gewährleistet Bach, dass das eingeschobene Rezitativ genügend Gewicht erhält, und indem er zur ersten Person wechselt, verlagert er das Schwergewicht auf das Schuldanerkenntnis des einzelnen Gläubigen und weist über den tonalen Aufstieg zurück zu d-moll den Weg, wie diese Schuld und die mit ihr verbundenen Sorgen überwunden werden können.
Genau dort, wo sich ein üppig orchestriertes Versatzstück für die letzten Worte Jesu aus eben diesem Kapitel des Johannes- Evangeliums erwarten ließe, beschloss Bach (und vermutlich auch Ziegler), auf den beschwichtigenden Satz ‚Solches habe ich mit euch geredet, dass ihr in mir Frieden habet’ zu verzichten. Stattdessen reduziert er seine tonale Palette und beschränkt seinen Spruch auf eine Continuobegleitung (Nr. 5): hager, streng und angsterfüllt, in Mustern, die auf einen absteigenden chromatischen Tetrachord hindeuten.
Selbst der Schlüsselsatz ‚ich habe die Welt überwunden’ wird fast erdrückt, verschluckt in einer Aufwärtsbewegung nach es-moll, die gerade einmal neun Takte anhält, bevor sie wieder nach c-moll abfällt. Erst im sechsten Satz, einem ausgedehnten Siciliano in B-dur von unbeschreiblicher Schönheit für Tenor, Streicher und Continuo, wird Bachs Gesamtkonzept deutlich: Er will Sorge und Freude, Moll und Dur so gewichten, dass die Verheißung, der gequälten Seele werde Trost zuteil, nur um den Preis der Passion und Kreuzigung Christi erfüllt werden kann. Die sanfte, lyrische, fast pastorale Stimmung, in der Reue und Akzeptanz geäußert werden, ist daher mit Dornen gespickt, gewürzt mit vereinzelten Dissonanzen bei den Wörtern ‚leiden’, ‚Schmerz’ und ‚verzagen’. Das bestätigt auch der abschließende Choral, der auf dem pietistischen Lied ‚Jesu meine Freude’ basiert und die üblichen ‚Zuckermetaphern’ für den Schmerz enthält – ‚über Honig süße, tausend Zuckerküsse’. Die Rückkehr zu d-moll, so bemerkt Chafe, sei eine Erinnerung daran, dass ‚in der Welt des Leidens notwendigerweise auch die göttliche Liebe vorhanden ist und sie bezwingt’.
BWV 87 – Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen /
Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 1
BWV 97– In allen meinen Taten /
Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 1
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BWV 44 – Sie werden euch in den Bann tun /
Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 2
BWV 150 – Nach dir, Herr, verlanget mich /
Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 2
BWV 183 – Sie werden euch in den Bann tun /
Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 2
Johann Christoph Bach (1642-1703) Motette – Fürchte dich nicht /
Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 2
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Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”vom 13. Juni – 22. JUNI 2014
Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.
Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.
Anlässlich des 300. Geburtstages von Carl Philipp Emanuel Bach (1714 † 1788) spricht Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) mit Dr. Christine Blanken (Bach-Archiv Leipzig) und Bernhard Klapprott (Weimar) zum Thema »Die wahre Art: C. P. E. Bach als Lehrmeister«.
Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
J.S. Bach Cantata –
Kantate – BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“
Kantate BWV 180 zum zwanzigsten Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte I + II, Flöte, Oboe, Oboe da caccia, Fagott, Streicher und Basso Continuo.
Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.
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YouTube – Video
BWV 180 – 5. Satz – Sopran-Arie:„Ich will an den Himmel denken„
Ein neuer Web-Auftritt mit großartigen Veröffentlichungen über Johann Sebastian Bach sein Leben und Wirken mit Fotos, Videos, etc. feiert „Weltpremiere“.
Es ist ein Blog im Web, der in internationalen Sprachen aufgerufen werden kann.
Inhaltliche Auszüge aus der Homepage:
Herzlich willkommen!
Johann Sebastian Bach. Sein Leben, seine Musik, sein Werk – Briefmarken, Bücher, Kurzbiographie – Zitate, FAQ, Bilder – sogar ein Bach Zeichentrickfilm! In Sachen Bach sind Sie hier richtig. Johann Sebastian Bach, in Frankreich nennt man ihn Jean Sébastien Bach, im spanischen Sprachraum ist es Juan Sebastian Bach und in Albanien schreibt man ihn sogar „Bah“, damit es sich beim Aussprechen richtig anhört. Wie auch immer: ob nun Johann, Jean oder Juan – er ist, er war und er bleibt einer der größten Musiker der Erde.
Herzlich willkommen zum crossmedialen Projekt Bach über Bach. Mit seinen beiden Themen – und nicht nur einem. Es geht natürlich zuerst um die berühmteste Musikerfamilie der Erde. Und um die herausragende Lichtgestalt im Mittelpunkt, den Thomaskantor Johann Sebastian Bach. Zweitens dreht sich alles rund um das Thema Ahnenforschung und dabei speziell um die Genealogie der außergewöhnlichen Familie aus Thüringen……..
Fast nichts ist ärgerlicher im Internet, wie wenn man ein spannendes Thema auf einer Homepage gefunden hat, später wiederkommt… – und dann genau diese Seite nicht mehr wiederfindet. Deshalb gibt es auf dieser Johann Sebastian Bach Homepage ein kleines System.
Zunächst ist jede Rubrik ähnlich aufgebaut: links ist die Navigation, wie auf fast jeder Homepage. Es gibt nur diese senkrechte Navigation, keine waagrechte außerdem. Mit einem Klick gelangen Sie zum Thema. Und wie auch auf dieser Seite, auf der Sie im Moment lesen, bekommen Sie eine Übersicht. Es ist auch eine Art Bedienungsanleitung. Und wenn Sie auch noch nicht auf den Punkt das bekommen, was die Navigation verspricht, so finden Sie mit der Beschreibung dann viel besser, was Sie genau suchen.
Zur Navigation selbst: für alle Kapitel gilt – eigentlich logisch, aber eben mit einer Ausnahme – drin ist, was drauf steht. Bei Briefmarken gibt’s Briefmarken, bei Zitaten gibt’s Zitate und so weiter. Doch es gibt eine Ausnahme: bei „Johann Sebastian Bach“ finden Sie viele Themen, die man eben dort nicht vermutet. Sozusagen, alles, was nicht glasklar in der Navigation aufgeführt ist.
Und so geht’s ab dem zweiten Besuch: überlegen Sie, welche Seite Sie nochmals besuchen wollten. Ist nun diese Thema in der Navigation aufgeführt, dann sind Sie mit einem Klick dort. Steht es dort nicht, dann ist es… – in der Rubrik Johann Sebastian Bach. Wenn Sie sich nur das merken, dann gibt es bei Ihrem nächsten Besuch keinen Frust. Wohin Sie auch möchten: Sie finden es thematisch in der Navigation links. Ausnahme: dort stehet es nicht. Dann finden Sie es im Kapitel Johann Sebastian Bach: zum Beispiel die Bachstädte, die Bach Orchester, der Ursprung, der Brief an Georg Erdmann, die Aufstellung der musicalisch-Bachischen Familie. Und nun: viel Spaß beim Entdecken.
Das Motiv B-A-C-H
Es ist selten, dass man einen Namen in Musik umsetzen kann. Mit Bach geht es und Johann Sebastian wusste, dass er seinen eigenen Namen zum Klingen bringen konnte. Mehr noch: diese vier Töne bilden ein Kreuzmotiv.
Das Kreuzmotiv: Wenn man die zentrale Note, nacheinander, in den vier Schlüsseln liest,
dann ergibt sich das B-A-C-H
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Bach Videos – wer hat’s erfunden?
Wir dachten schon, wir hätten sie erfunden. Bach Videos! Und was müssen wir feststellen? Es gibt sie bereits. Nun, dann gibt es eben ab jetzt und nur bei uns: drei Kategorien Bach Videos mehr. Sie sind verschieden, die vier Varianten. Besonders stolz sind wir auf unsere kleinen „elektronischen Visitenkarten“, wie wir die ultrakurzen Shows über die Bachstädte und Bachorte selbst bezeichnen. Ich war viel unterwegs, habe viele Wochen in drei Jahren den Wetterbericht beobachtet und bin nicht nur einmal mitten in der Nacht ins „Land der Bache gestartet“, um dann bei bestem Wetter zwischen Frühjahr und Herbst für diese kleinen Minis zu fotografieren und Video-Sequenzen aufzunehmen.
Drei Profis sprechen die Texte in diesen Bach Videos über die Locations in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Musik ist von Bach und klar doch, auch von modernen Komponisten. Nur klassisch – wer mag denn so etwas? Das Ganze ist angereichert durch allerlei uralte historische Dokumente und ein klein wenig medienteschnischen Schnickschnack……
Mein ganz besonderer Dank gilt dem Bachhaus Eisenach. Zahlreiche Fotos, die ich auf meiner Website veröffentlichen darf, besonders auch in 2 kurzen Videos zum Bachhaus und zur Biographie von Johann Sebastian Bach, sind von dort und wurden vorher aufwändig zur Publikation optimiert. Herzlichen Dank Herr Dr. Hansen.
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Ich wünsche allen Besuchern herrliche Stunden auf dieser wunderbaren Homepage über J.S. Bach. Es gibt viel Neues und Wissenswertes zu entdecken…
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Der Name des Sonntags Kantate leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: Cantate Domino canticum novum, quia mirabilia fecit!. (Ps 98, 1a;).
Der Sonntag Kantate ist der Singesonntag, was allerdings nicht durch das Evangelium deutlich wird. Andere Perikopen gehen schon eher auf die singende Antwort der Gemeinde auf Gottes Taten ein, d.h. sie berichten vom Lobpreis der Gemeinde. Der Sonntag Kantate befasst sich, so wie schon der Sonntag Jubilate, mit einer Form der Antwort der Gemeinde, was im Gottesdienst dann auch zum Tragen kommen soll.
Am Sonntag Kantate erfahren wir, dass das Lied wesentlicher Bestandteil des gemeindlichen Lebens ist. Das lobpreisende Lied kann nicht nur die Herzen fröhlich machen, sondern auch Türen aufschließen; das Klagelied hilft nicht nur, Not und Sorgen abzulegen, sondern vermag auch neue Hoffnung zu geben. Der Liederschatz der Kirche ist unermüdlich groß, und es ist gut, dass das „Gesangbuch“ des jüdischen Volkes, der Psalter, darin eine wichtige Rolle spielt, denn die Psalmen sprechen wie nur wenige andere Lieder tief aus dem Herzen des Beters.
Der Wochenspruch:
Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder! (Ps 98, 1a)
Der gebürtige Frankfurter Andreas Martin, aufgewachsen in einer Familie von Musikern und Malern, begann seinen musikalischen Werdegang mit der Laute bei Prof. Dr. Mario Sicca an der Musikhochschule Stuttgart und bei Ruggero Chiesa am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand….
BACHCELONA, celebrat del 25 al 28 de juliol del 2013 a Barcelona.
La música de l’audiovisual està extreta del CD d’Eulàlia Solé „En nom de Bach“ i s’en poden escoltar els següents fragments: Präludium B-dur BWV 890 Präludium A-dur BWV 888 Fuge C-dur BWV 870 Präludium H-moll BWV 869
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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke
Johann Hermann Schein (* 20. Januar 1586 in Grünhain; † 19. November 1630 in Leipzig) war ein deutscher Dichter und Komponist des Barock. Er war Thomaskantor von 1616 bis 1630.
Er ist in der Reihe der „drei großen Sch“ neben Samuel Scheidt (inHalle) und Heinrich Schütz (in Dresden) einzuordnen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Von Mitteldeutschland aus wirkten diese drei Komponisten wesentlich auf die Musik ihrer Zeit. Scheins Cantional (1629) ist eines der wichtigsten Gesangbücher. In seiner Leipziger Kirchenmusik bemerkenswert ist die beginnende Entwicklung der Kantate durch selbstständige Verwendung von Instrumenten. Hauptwerke sind das Cymbalum Sionum (Motettensammlung, 1615), die geistlichen Konzerte der Opella nova (1618 und 1627), seine geistlichen Motetten Israelisbrünnlein (1623), die in Verwandtschaft und zu Unrecht im Schatten der Geistlichen Chormusik von Schütz stehen, sowie die weltlichen Waldliederlein und Venuskräntzlein.
Johann Hermann Schein wurde als Sohn des evangelischen Pastors Hieronymus Schein geboren und verlebte die ersten Jahre im erzgebirgischen Grünhain. Nach dem Tod des Vaters 1593 zog seine Mutter mit ihrem Sohn nach Dresden, weil sie in der kleinen Stadt den Lebensunterhalt kaum sichern konnte. In Dresden konnte Johann Hermann als Alumnus im Knabenchor[1] der Dresdner Hofkapelle unter Rogier Michael der Kurfürstlichen Kantorei sein Gesangstalent entwickeln und war bis 1603 Diskantist. Mit dem Stimmbruch wurde Schein in die sächsische Fürstenschule Pforta aufgenommen, wo er ein vorzügliches musikalisches Grundwissen erwarb.
In musikalischen Kreisen seiner näheren Umgebung genoss Schein hohes Ansehen. Er wurde als Thomaskantor und Musikdichter gefeiert. Gottfried Vopelius übernahm 98 seiner Kantionalsätze in das Neu Leipziger Gesangbuch. Mit Heinrich Schütz, dem Dresdner Hofkapellmeister, unterhielt er ein freundschaftliches Verhältnis. Obwohl Schein heute als einer der Mitbegründer der Kunst des weltlichen deutschen Lieds gilt, war es erst die nachfolgende Generation mit Komponisten wie Heinrich Albert, die seine Rolle voll zu würdigen wusste.
(Angaben aus Wikipedia)
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.YouTube-Video..Thomaskantor Johann Hermann Schein (1586-1630)
Johann Hermann Schein (1586 – 1630)
Cantata: „Halleluja! Lobet den Herrn“
La Capella Ducale Musica Fiata Köln
Leitung: Roland Wilson
Als studierter Trompeter wandte sich Roland Wilson schon sehr bald nach dem Studium der Alten Musik zu und lernte erst autodidaktisch, dann am Konservatorium in Den Haag, das Zinkspielen. Die Beschäftigung mit diesem Instrument geht soweit, dass er inzwischen auch Zinken herstellt. Seine Hauptbeschäftigung gilt aber natürlich der Urbarmachung und der Aufführung von Musik, bevorzugt der des 16. und 17. Jahrhunderts.
Zu diesem Zweck gründete er 1976 das Instrumentalensemble Musica Fiata. Schnell konnte sich die Truppe etablieren und spielt noch heute eine herausragende Rolle, wenn es darum geht, die Musik von Pachelbel, Praetorius, Schelle, Schein, Schütz, Gabrieli, Biber, Rosenmüller und vielen anderen mehr mit neuem Leben zu erfüllen.
Gut 15 Jahre später ergänzte Roland Wilson sein Instrumentalensemble um das vokale Gegenstück – La Capella Ducale, um auch hier eine Gruppe von Musikern zur Verfügung zu haben, die sehr gut aufeinander abgestimmt sind, die sich kennen und darum eine hohes Maß an Homogenität und Abstimmung bieten können.
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Johann Hermann Schein (1586 – 1630)
Gli Angeli Genève weet als geen ander raad met de schitterende 17de-eeuwse motettenbundel Israelis Brünnlein. Johann Hermann Schein omarmde de muzikale vernieuwingen van beneden de Alpen en vertaalde ze in krasse staaltjes van expressieve Duitse woordschildering.
Uitvoerenden: Hana Blazikova, sopraan Aleksandra Lewandowska, sopraan Robert Getchell, tenor Jan Kobow, tenor Stephan MacLeod, bas & artistiek leider François Guerrier, orgel Hager Hanana, cello Giovanna Pessi, harp
Bach war seit 1663 Organist der Schlosskapelle Arnstadt und seit 1665 an der Georgenkirche in Eisenach, wo er daneben als Cembalist der Hofkapelle wirkte.
Von Johann Christoph Bach sind nur wenige Werke überliefert, die meisten im altbachischen Archiv.
Video: Johann Christoph Bach
Lamento: „Wie bist du denn, o Gott“
Monteverdi Choir & The English Baroque Soloists dir. John Eliot Gardiner Matthew Brook, bass Kati Debretzeni, violin solo
Kantaten-Beschreibung:BWV 108 – „IEs ist euch gut, dass ich hingehe„
Wenn wir uns aus Bachs erstem Kantatenzyklus in seinen zweiten Leipziger Jahrgang begeben, die sich beide dem gleichen theologischen Grundgedanken widmen, sind wir inzwischen nur zu sehr daran gewöhnt, in der Art und Weise, wie er sich seinem Thema nähert und die Metaphorik einsetzt, erstaunlichen Gegensätzen zu begegnen.
Darum trifft es uns wie ein Schock, wenn wir nun feststellen müssen, dass er zweimal hintereinander das gleiche formale Gerüst verwendet. Ich möchte wetten, dass aufgeschlagen auf seinem Notenpult, als er sich im April 1725 hinsetzte, um BWV 108 “Es ist euch gut, dass ich hingehe” zu komponieren, Wo gehest du hin? aus dem Vorjahr lag: Die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Kantaten sind einfach zu groß, um zufällig sein zu können. Beide beginnen nicht mit dem üblichen Chor, sondern mit einem Bass-Solo (vox Christi) und sparen den Chor für das Ende (BWV 166) oder die Mitte und das Ende (BWV 108) auf. Keines der beiden Werke enthält ein Sopran-Solo (kann es sein, dass die Knaben in zwei aufeinander folgenden Jahren an Windpocken erkrankt waren, oder hatte es irgendeinen unerfindlichen theologischen Grund?). Beide Kantaten haben als zweiten Satz eine gewichtige Tenorarie, jede mit einer ausgehaltenen Note, die besonders betont wird: ‚stehe’ in BWV 166, ‚glaube’ in BWV 108. Beide Werke sind auf einer Art arpeggierten Tonleitertreppe errichtet, deren Stufen darauf hindeuten, dass der Heilige Geist zu Pfingsten herabsteigen wird (in BWV 166 abwärts führend von B nach g, c, D, B und g, in BWV 108 von A nach fis, D nach h). Es ist bezeichnend, dass sich BWV 108 der zentralen Frage, die in BWV 166 knapp abgehandelt wurde, ausführlicher widmet. ‚Wo gehest du hin?’ bringt im folgenden Jahr eine Erklärung: ‚Es ist euch gut, dass ich hingehe…’.
Zu den Sätzen, die auf mich den tiefsten Eindruck gemacht haben, gehört zunächst einmal die Tenor-Arie mit obligater Violine, ‚Mich kann kein Zweifel stören’ (Nr. 2) – eine mächtige Nummer, die recht verschachtelt angelegt, aber wunderbar ausgearbeitet ist und ein bisschen an Brahms’ ungarische Zigeunerweisen erinnert; dann die strenge Chorpolyphonie von Nr. 4, ‚Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird’ – drei dicht gedrängte Fugen im Motettenstil. Sie wirken widerspenstig auf dem Papier, bringen jedoch in der Aufführung ihren Geist überzeugend zur Geltung. Und schließlich die herrliche 6/8-Arie für Alt und Streicher, ‚Was mein Herz von dir begehrt’ (Nr. 5), die mit ihrer gebrochenen Melodielinie und ihrem durchscheinenden Satz für die erste Violine eine tiefe Sehnsucht erkennen lässt, wie sie der Psalmist in Psalm 42 besingt: ‚Wie der Hirsch dürstet nach frischem Wasser…’.
Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”vom 13. Juni – 22. JUNI 2014
Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.
Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.
Anlässlich des 300. Geburtstages von Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788) spricht Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) mit Dr. Christine Blanken (Bach-Archiv Leipzig) und Bernhard Klapprott (Weimar) zum Thema »Die wahre Art: C. P. E. Bach als Lehrmeister«.
Aufgenommenes Video am 09 März 2014 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig.
Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
J.S. Bach Cantata –
Kantate für Kantate – BWV 166 „Wo gehest du hin?“
Kantate BWV 166 für den vierten Sonntag nach Ostern für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe, Streicher und Basso continuo.
Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.
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YouTube – Video
BWV 166 – 2. Satz – Tenor-Arie:„Ich will an den Himmel denken„
Weiter geht es mit den Thüringer Bachwochen in Weimar. Am meisten freue ich mich auf die Diskothek-Sendung des SRF über Pergolesis Stabat Mater – ein unter die Haut gehendes Stück. Mit CPE Bachs Magnificat kommt eine neue, von der Presse hochgelobte Aufnahme und Rachel Podger ist Energie pur.
Eine schöne Woche
Barbara
Was für ein kurzes Leben, was für ein Megahit! Giovanni Battista Pergolesi wurde nur 26 Jahre alt, aber mit seinem «Stabat Mater» hat er sich unsterblich gemacht.
Sogar Bach war davon so beeindruckt, dass er es mit einem neuen Text unterlegte, und auch sonst lässt dieses einfach scheinende Stück für Sopran, Alt und Streicher niemanden kalt, schon gar nicht das Publikum.
Das Stabat mater ist ursprünglich ein mittelalterliches Gedicht, das die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Sohn besingt. Die anrührende Szene hat viele Komponisten zur Vertonung inspiriert, aber Pergolesis Version schlägt alle, vielleicht gerade weil sie so schlicht ist. Die Melodien bleiben hängen, der Zusammenklang von Sopran und Alt kann Magie entwickeln.
Das Stück bleibt nachhaltig populär, zur Zeit schiessen neue Aufnahmen gerade wieder einmal wie Pilze aus dem Boden. Heute weitgehend durchgesetzt hat sich die Version mit Solostimmen, wobei die Besetzung mit weiblichem oder männlichem Alt sehr unterschiedliche Resultate bringen kann. Selten geworden sind Fassungen, in denen sich Chor und Soli abwechseln.
Bei Gastgeberin Lislot Frei diskutieren der Sänger und Chorleiter Florian Cramer sowie der Cembalist und Komponist Thomas Leininger sechs Aufnahmen des Werks.
Dienstag,13.5.2014
Dkultur
20.03 – 22.00 h
Thüringer Bachwochen Weimarhalle Weimar
Aufzeichnung vom 01.05.2014
Johann Sebastian Bach
Cembalokonzert d-Moll BWV 1052
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048
Carl Philipp Emanuel Bach
Sinfonie C-Dur Wq 174
ca. 20.50 Konzertpause mit Nachrichten
Carl Philipp Emanuel Bach
Cembalokonzert c-Moll Wq 43,4
Wilhelm Friedemann Bach
Sinfonie F-Dur
Sinfonie d-Moll Falck 65
Andreas Staier, Cembalo
Petra Müllejans, Violine
Freiburger Barockorchester
Leitung: Petra Müllejans
Deutschlands bekanntes Ensemble für Alte Musik trifft den führenden Cembalisten des Landes: Wenn Andreas Staier und das Freiburger Barockorchester zusammen musizieren, ist musikalischer Hochgenuss programmiert. Für das Thüringer Bachfest hat Staier die interessantesten Konzerte von Vater und Sohn Bach zusammengestellt. Und mit dem berühmten dritten „Brandenburgischen“ und Friedemanns ‚F-Dur-Sinfonie‘ erklingen zwei echte Meisterwerke zwischen Barock und Frühklassik. Die „Freiburger“ werden angeführt von der ebenso virtuosen wie stilsicheren Geigerin Petra Müllejans.
Samstag,17.5.2014
SWR2
19.05 – 20.00 h
Carl Philipp Emanuel Bach:
Magnificat Wq 215
Elizabeth Watts (Sopran)
Wiebke Lehmkuhl (Alt)
Lothar Odinius (Tenor)
Markus Eiche (Bass)
RIAS Kammerchor
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Hans-Christoph Rademann
BBC
19.30 – 22.00 h (bei uns: 20.30 23.00 h)
Handel, Vivaldi and Corelli from Rachel Podger and Arte dei Suonatori, celebrating the year 1714
Live from St. John’s Smith Square as part of the Lufthansa Festival of Baroque Music 2014
Presented by Ian Skelly
Handel: Overture and Suite from Rinaldo
Veracini: Violin Sonata in E minor, Op.1 No.6
Geminiani: Concerto grosso in D major (after Corelli’s Op.5 No.1)
Interval
Corelli: Concerto grosso in F major, Op.6 No.6
Handel: Concerto grosso in B flat, Op.6 No.7
Vivaldi: Violin Concerto in D minor, Op.4 No.8, RV 249
Rachel Podger (violin)
Arte dei Suonatori, Aureliusz Golinski (violin & director)
Polish ensemble Arte dei Suonatori and violinist Rachel Podger perform a specially devised programme of orchestral and instrumental works by five leading European composers, including concertos by Vivaldi and Corelli published in 1714, music from Handel’s first London opera (revived that same year), and a ’sequel‘ to Corelli’s Op.6 ingeniously fashioned in London by his pupil Geminiani.
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Der Name des Sonntags Jubilate leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: Jubilate Deo, omnis terra!. (Ps 66, 1).
Am Sonntag Jubilate wird das Evangelium von Jesus als dem Weinstock gelesen. Das Thema „Die neue Schöpfung“ wird jedoch nicht ohne weiteres in diesem Evangelium deutlich, sondern in den anderen Lesungen, worin auf die Veränderungen hingewiesen wird, die durch Jesu Auferstehung bewirkt wurden und werden. Interessant ist die Wahl der priesterlichen Schöpfungsgeschichte als alttestamentlicher Lesung: hier wird das, was das Volk Israel schon lange erkannt hat, aufgegriffen: Gott hat die Schöpfung gut geschaffen, ohne Fehl und Tadel. Das zahreiche Elend ist auf das Versagen des Menschen zurückzuführen, den Willen Gottes auszuführen. Durch Christus sind wir nun dazu befähigt.
Am Sonntag Jubilate werden wir ermahnt, am rechten Weinstock zu bleiben, der Christus ist. Nur dann werden wir auch den Tod überwinden, weil Christus ihn überwunden hat. Dankbar hören wir die Verheißung von Jesu Wiederkunft. Durch seine Auferstehung haben auch wir teil an der neuen Schöpfung, die schon jetzt anbricht und bei seinem Kommen vollends heraufgeführt wird.
Der Wochenspruch:
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2. Kor 5, 17)
Der gebürtige Frankfurter Andreas Martin, aufgewachsen in einer Familie von Musikern und Malern, begann seinen musikalischen Werdegang mit der Laute bei Prof. Dr. Mario Sicca an der Musikhochschule Stuttgart und bei Ruggero Chiesa am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand….
Johann Adolph Hasse(italianisiert Giovanni Adolfo; getauft 25. März 1699 in Bergedorf; † 16. Dezember 1783 in Venedig) war ein einflussreicher deutscher Komponist des Spätbarock. Sein Ruhm zu Lebzeiten gründete sich hauptsächlich auf seinen Opern im italienischen Stil.
Johann Adolph Hasse stammte aus einer Organistenfamilie, die über drei Generationen das Organistenamt an der Kirche St. Petri und Pauli in Bergedorf versah, und war der Urenkel von Peter Hasse der Ältere. 1714 begann er ein Gesangsstudium in Hamburg, wo der Dichter Johann Ulrich von König auf ihn aufmerksam wurde und ihn 1718 als Tenor an die Oper am Gänsemarkt empfahl. Im Jahr darauf wechselte Hasse nach Braunschweig, wo im Opernhaus am Hagenmarkt am 11. August 1721 seine erste Oper Antioco mit dem Komponisten in der Titelrolle zur Aufführung kam. Da Norddeutschland ihm ansonsten wenig Perspektiven bot, reiste Hasse nach Italien und studierte von 1722 bis 1725 in Neapel Komposition bei Nicola Porpora und Alessandro Scarlatti.
In seiner dreißigjährigen Amtszeit als Hofkapellmeister in Dresden formte Hasse das dortige Opernpersonal zu einem der Spitzenensembles der Zeit. Neben den Sängern mit Faustina Bordoni an der Spitze galt das von ihm neu organisierte Orchester als so vorbildlich, dass Jean-Jacques Rousseau den Sitzplan dieses Klangkörpers im Artikel „Orchestre“ seiner Encyclopédie als Musterbeispiel veröffentlichte. Der königliche Hof in Dresden gewährte Hasse und seiner Faustina großzügige Freiheiten, damit sie auch in ihrer eigentlichen künstlerischen Heimat Italien ihre Kontakte pflegen konnten…..
Geistliche Musik
Beatus vir
Confitebor tibi, F-Dur
Dixit Dominus, C-Dur
Missa ultima in g (Venedig 1783; gewidmet dem Sächsischen Hof in Dresden)
22 November 1710 — 1 July 1784, the second child and eldest son of Johann Sebastian Bach and Maria Barbara Bach, was a German composer and performer. Despite his acknowledged genius as an organist, improviser and composer, his income and employment were unstable and he died in poverty.
Work: Cantata, F 80 – Lasset uns ablegen die Werke der Finsternis
Chorus: Lasset uns ablegen die Werke der Finsternis
Recitativo: Es ist nun hohe Zeit
Choral: Steh auf vom Sundenschlaf
Recitativo: Drum, Vater
Aria: Höre, Vater, mit Erbarmen
Recitativo accompagnato: Ich weiß, die Nacht ist schon dahin
Aria: Ich ziehe Jesum an im Glauben
Choral: Den Geist, der heilig ist
Chor: Lasset uns ablegen die Werke der Finsternis
Barbara Schlick (Soprano)
Wilfried Jochens (Tenor)
Claudia Schubert (Alto)
Stephan Schreckenberger (Bass)
Kantaten-Beschreibung:BWV 103 – „Ihr werdet weinen und heulen“
Am Sonntag Jubilate begann in Leipzig nach alter Tradition die Ostermesse, zu der drei Wochen lang so viele Besucher – Handwerker, Kaufleute aus dem In- und Ausland, Buchhändler, Höker, Straßenkünstler – herbeiströmten, dass sich während dieser Zeit rund 30.000 Menschen in der Stadt aufhielten. Bach, der die Veröffentlichung der drei Teile seiner Clavier-Übung zeitlich so terminierte, dass sie zu den Messen erschienen, wird sich der Notwendigkeit bewusst gewesen sein, dass bei dieser Gelegenheit eine besondere Musik dargeboten werden musste, da sonntags keine Geschäfte abgewickelt werden durften und Besucher und adlige Herrschaften, wie sein Vorgänger Kuhnau dargelegt hatte, in den Hauptkirchen gewiss ‚etwas Schönes’ hören wollten.
Das haben sie mit Sicherheit am 22. April 1725 getan, als Bach seine Kantate
BWV 103„Ihr werdet weinen und heulen“
vorstellte. Sie beginnt mit einer funkelnden Fantasia für konzertante Violine, die eine ‚Sixth Flute’ – eine Sopran-Blockflöte in D – verdoppelt. Beide Instrumente sind einem Oboe d’amore-Paar und den Streichern gegenübergestellt und lassen sich auf einen scheinbar fröhlichen Dialog ein. Erst mit dem Einsatz der vier vokalen Concertisten zu einem kantigen Fugenthema (das eine übermäßige Sekunde und eine aufwärts gerichtete Septime enthält) erkennen wir, dass wir auf eine falsche Fährte geführt worden sind: Das fröhliche Instrumentalthema schildert nicht die Freude der Jünger über die Auferstehung Christi, sondern das schallende Gelächter der Zweifler über ihr Unbehagen – daher das arpeggierte Gackern der hohen Flöte in boshaft-schrillem Ton. Eine konventionellere Verfahrensweise wäre gewesen, die Antithese der beiden Anfangsteile unangetastet und, sagen wir, auf einen von Düsternis erfüllten langsamen Satz (wie in BWV 12 und 146) ein glucksendes Scherzo irgendeiner Art folgen zu lassen.
Was Bach tut, ist noch viel erstaunlicher. Um ein Jahrhundert nimmt er den Dankgesang von Beethovens Streichquartett in a-moll op. 132 vorweg, indem er die gegensätzlichen Stimmungen einander überlagert und zu einem Ganzen verknüpft, dessen Teile sich gegenseitig erhellen. So hebt er hervor, dass es derselbe Gott ist, der diese Lage herbeiführt und dann verbessert. Plötzlich verlangsamt sich die Musik zu einem adagio e piano, während der Bass sein Solo ‚Ihr aber werdet traurig sein’anstimmt und Blockflöte und Violine Arabeskenfragmente beisteuern.
Genau dann, wenn die Freude in weiteste Ferne gerückt zu scheint, kehrt sie hüpfend mit dem Fugenthema zurück, und was früher spöttisch wirkte, wird nun reine Wonne. Ähnlich erfindungsreich sind die folgenden Rezitative mit Arie gestaltet, in denen die Antithese zwischen ‚Schmerz’ und ‚Freude’ aufrechterhalten und weitergeführt wird. Die Alt-Arie (Nr. 3), mit obligater Violine in fis-moll, ist ein Versuch, die göttliche Heilung zu schildern, die dem reuigen Sünder zuteil wird. Die Tenor-Arie (Nr. 5) enthält einen jener haarsträubenden Trompetenparts, bei denen der Trompeter in einer Atmosphäre unbändiger Erleichterung einige nichtharmonische (d.h. technisch unmögliche) Töne hervorzubringen hat, die den Text des Sängers – ‚betrübte Sinnen’ – untermalen.
Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”vom 13. Juni – 22. JUNI 2014
Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.
Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.
Anlässlich des 300. Geburtstages von Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788) spricht Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) mit Dr. Christine Blanken (Bach-Archiv Leipzig) und Bernhard Klapprott (Weimar) zum Thema »Die wahre Art: C. P. E. Bach als Lehrmeister«.
Aufgenommenes Video am 09 März 2014 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig.
Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
J.S. Bach Cantata –
Kantate für Jubilate – BWV 103 „Ihr werdet weinen und heulen„
Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.
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YouTube – Video
BWV 103 – Eingangs-Chor „Ihr werdet weinen und heulen„
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Der Name des Sonntags Miserikordias Domini leitet sich vom Beginn der früheren lateinischen Antiphon ab: Misericordias Domini plena est terra. (Ps 33, 5;).
Der Sonntag Miserikordias Domini wird durch das Evangelium vom Guten Hirten bestimmt. Der Hirte sorgt für seine Schafe, die ihm treu folgen. Gleichzeitig wird aber auch der Hinweis laut auf die „falschen Hirten“, die nur an ihren eigenen Vorteil denken. Entscheidend ist jedoch die Zusage Jesu, dass er als der gute Hirte sein Leben hingibt für die Schafe. Das bedeutet, dass wir umfassenden Schutz genießen und uns vor nichts zu fürchten brauchen, auch wenn es dunkel um uns wird.
Am Sonntag Miserikordias Domini hören wir das Evangelium vom Guten Hirten und freuen uns, dass Gott das Verirrte sucht und der Herde wieder zuführt. Froh sind wir auch darüber, dass er uns stets zu einer frischen Quelle führt, so dass wir keinen Note leiden müssen.
Der Wochenspruch:
Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. (Joh 10, 11a. 27-28a)
Assaig i concert en un mateix dia de la cantata BWV 140 de J.S.Bach. Aquesta activitat es va realitzar en el marc del projecte participatiu BACH ZUM MITSINGEN i en l’emblemàtica Basílica de Santa Maria del Mar de Barcelona.
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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke
Johann Adolph Hasse(italianisiert Giovanni Adolfo; getauft 25. März 1699 in Bergedorf; † 16. Dezember 1783 in Venedig) war ein einflussreicher deutscher Komponist des Spätbarock. Sein Ruhm zu Lebzeiten gründete sich hauptsächlich auf seinen Opern im italienischen Stil.
Johann Adolph Hasse stammte aus einer Organistenfamilie, die über drei Generationen das Organistenamt an der Kirche St. Petri und Pauli in Bergedorf versah, und war der Urenkel von Peter Hasse der Ältere. 1714 begann er ein Gesangsstudium in Hamburg, wo der Dichter Johann Ulrich von König auf ihn aufmerksam wurde und ihn 1718 als Tenor an die Oper am Gänsemarkt empfahl. Im Jahr darauf wechselte Hasse nach Braunschweig, wo im Opernhaus am Hagenmarkt am 11. August 1721 seine erste Oper Antioco mit dem Komponisten in der Titelrolle zur Aufführung kam. Da Norddeutschland ihm ansonsten wenig Perspektiven bot, reiste Hasse nach Italien und studierte von 1722 bis 1725 in Neapel Komposition bei Nicola Porpora und Alessandro Scarlatti.
In seiner dreißigjährigen Amtszeit als Hofkapellmeister in Dresden formte Hasse das dortige Opernpersonal zu einem der Spitzenensembles der Zeit. Neben den Sängern mit Faustina Bordoni an der Spitze galt das von ihm neu organisierte Orchester als so vorbildlich, dass Jean-Jacques Rousseau den Sitzplan dieses Klangkörpers im Artikel „Orchestre“ seiner Encyclopédie als Musterbeispiel veröffentlichte. Der königliche Hof in Dresden gewährte Hasse und seiner Faustina großzügige Freiheiten, damit sie auch in ihrer eigentlichen künstlerischen Heimat Italien ihre Kontakte pflegen konnten…..
Geistliche Musik
Beatus vir
Confitebor tibi, F-Dur
Dixit Dominus, C-Dur
Missa ultima in g (Venedig 1783; gewidmet dem Sächsischen Hof in Dresden)
(Angaben aus Wikipedia)
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.YouTube-Video..
JOHANN ADOLF HASSE [1699 - 1783]
SALVE REGINA (1736)Antiphon for alto, strings and basso continuo in A major
I. Salve Regina -
II. Ad te clamamus, exules filii -
III. Eja ergo -
IV. Et Jesum -
Jennifer Lane (alto)
Le Parlement de Musique / Martin Gester (conductor)
.
22 November 1710 — 1 July 1784, the second child and eldest son of Johann Sebastian Bach and Maria Barbara Bach, was a German composer and performer. Despite his acknowledged genius as an organist, improviser and composer, his income and employment were unstable and he died in poverty. Cantata, F 83 – Erzittert und fallet
Chorus: Erzittert und fallet Aria: Was fuer reizend sanfte Blicke Recitativo: Das Grab ist leer Duetto: Komm, mein Hirte, lass dich küssen Recitativo: Mein Heiland kommt Aria: Rauscht, ihr Fluten Choral: Heut triumphieret Gottes Sohn
Barbara Schlick (Soprano) Wilfried Jochens (Tenor) Claudia Schubert (Alto) Stephan Schreckenberger (Bass)
BWV 104 „Du Hirte Israel, höre,“ aus Bachs erstem Leipziger Zyklus, zeigt die aufwärts, in erhabene Höhen strebende (‚Anabasis’ genannte) tonale Entwicklung sehr deutlich: Die Bewegung verläuft von G-dur (Eingangschor) über h-moll (Rezitativ und Arie für Tenor) und D-dur (Rezitativ und Arie für Bass) zu A-dur (Choralparaphrase von Psalm 23), während Christus als Hirte seine Gläubigen auf die ‚Himmelsweide’ führt. Das Werk beginnt mit dem ersten Vers von Psalm 80, der als gefälliger Chortanz gesetzt ist. Die Stimmung ist freundlich, von einer zarten Lyrik durchtränkt, und wenn diese nicht in der gleichen Weise ‚schmerzt’, wie uns Rameaus pastorale Tänze zu Herzen gehen, so erweckt sie in uns das Bild von liebevoller Fürsorge und Trost. Das ist keine banale Idylle, nicht die textgetreue Schilderung eines Hirten, dessen Herde gehorsam hinter ihm her trottet. Betont ist hier die allegorische Absicht: der Appell der Gemeinschaft der Gläubigen an Jesus, zu ‚erscheinen’ und zu ‚hören’.
Recht bald, nachdem sich die Stimmen paarweise herausgeschält haben, liefert Bach eine sinnreiche musikalische Parallele zwischen den unlenksamen Schafen und den wankelmütigen Gläubigen, die beide zögerlich sind und Gefahr laufen, ihren Weg zu verlieren. Wenn man sich verdeutlicht, wie eng die Barockoboe mit Hirtenmusik assoziiert ist und wie sehr Bach (in dieser Hinsicht ähnlich wie Telemann) den besonderen Klang dreier dieser gemeinsam eingesetzten Instrumente goutiert, verwundert es doch, dass sie den Streicherstimmen erst nachträglich hinzugefügt wurden. In Wahrheit könnte der Eingangschor eine ‚Parodie’ der verschollenen Promotionskantate ‚Siehe, der Hüter Israel’ (BWV Anh. I, 15) gewesen sein. Es stellt eine nicht geringe Herausforderung dar, diesen subtil gearbeiteten Chor im angemessenen Tempo zu gewichten. Wenn die Achteltriolen des 9/8-Taktes den gemütlich schwingenden Rhythmus einer Gigue bekommen, während die fugierten Einsätze so herausgearbeitet werden, dass eine überlappende Stimme in einer höheren Lage nicht den neuen Einsatz überdeckt, ist das vielleicht die Lösung.
Die erste der beiden Arien ist für Tenor bestimmt, der von zwei Oboen d’amore begleitet wird, und weckt das Bild einer verlorenen Seele, die sich auf der Suche nach dem ‚verborgenen’ Hirten befindet. Eine merkwürdig chromatische Passage auf halbem Wege lässt die Furcht und gestörte Orientierung des einsamen Pilgers erkennen, der sich in der Wüste verirrt hat. Noch schöner ist die Bass-Arie ‚Beglückte Herde’ (Nr. 5), die beschreibt, wie der Hirte seine Schafe um sich sammelt und auf diese Weise die Gläubigen einen flüchtigen Blick auf das Himmelreich erhaschen lässt. Vier aufeinander folgende Anfangsphrasen im 12/8-Takt, die ersten drei nur einen Takt lang, die vierte dreitaktig und differenziert in den Mittelstimmen, schaffen ihre eigene Alchemie von beachtlicher Wirkung.
So wird der Hörer, wenn Bach im ‚B’-Teil den ‚sanften Todesschlaf’ als ‚des Glaubens Lohn’ beschreibt, durch die ruhige, wiegende Bewegung dieses pastoralen Tanzes in furchtlose Sicherheit gebettet. Wunderschön ist die Passage, wo die Stimme sinkt, sich auf einem C niederlässt, dessen Vorzeichen unvermittelt aufgelöst wurde, wieder sanft zu schweben beginnt und nun auf einem H mit aufgelöstem Vorzeichen Ruhe findet. Dieser steht eine Aufwärtsbewegung entgegen, die auf einem A und dann einem Cis bei dem Wort ‚hoffet’ zum Stillstand kommt – der ‚Hoffnung’ auf die Belohnung für den Glauben. Es lässt sich schwer sagen, was diese beruhigende Atmosphäre eher bewirkt – die herrlich wiegende Melodie, der rhythmische Puls, die Orgelpunkte und der wechselnde Akzent oder die ausgeklügelte Polyphonie, Bratschen, die in das Stimmengeflecht eintauchen und wieder auftauchen, eine wesentliche Komponente des reichen harmonischen Gefüges dieser mit Sexten und erniedrigten Septimen reichlich ausgestatteten Musik.
Bachs schwarzes Schaf, sein ehemaliger Schüler und heftigster Kritiker,Johann Adolph Scheibe, wetterte im Critischen Musicus [Leipzig 1745], der Komponist entzöge seinen Stücken ‚durch ein schwülstiges und verworrenes Wesen das Natürliche’, verdunkele ihre Schönheit durch ‚allzu große Kunst’, und diese ‚Schwülstigkeit’ habe ‚von dem Natürlichen auf das Künstliche, und von dem Erhabenen auf das Dunkle geführet’. Und Laurence Dreyfus kommentierte: ‚Im historischen Rückblick sind es natürlich eben diese schwülstigen, diese flüchtigen Einbrüche des Leidens in die Unschuld und Zärtlichkeit, die das kennzeichnen, was an Bach [und Rameau, möchte ich hinzufügen] und seiner Musik bemerkenswert ist.’ Mit anderen Worten seine Bereitschaft, die Maske fallen zu lassen und seinen eigenen heftigen Empfindungen in seine Musik einsickern zu lassen, das ist das, was diese pastoralen Kantaten für uns so bewegend macht. Bach und Rameau, so sehr sie sich in ihrem Charakter unterscheiden mochten und praktisch Zeitgenossen, die einander allerdings nie begegneten, beide waren in gleicher Weise bestrebt, jeder auf seine Art, den in einem Text oder einer gegebenen Situation angelegten ‚Affekt’ in seiner ganzen Wahrheit und Intensität wiederzugeben. Während Jean-Philippe Rameau in seinen pastoralen Tänzen eine ähnliche harmonische Sprache wie Bach verwendet, sie mit gleichermaßen ausdrucksvollen inneren Dissonanzen befrachtet, sind die Ergebnisse völlig unterschiedlich. Die pastorale Musik Rameaus wirkt elegisch, wohlig verträumt, gar träge, während sie bei Bach Ruhe und Trost vermittelt. Was Girdlestone bei Rameau ‚skeptische Nostalgie’ nennt, ist am deutlichsten in seinen langsameren Stücken (Musetten und ähnlichen) zu erkennen, die auf eine ‚tiefe und schlichte Sehnsucht’ hindeuten, ‚die sich auf etwas Unerreichbares und Unglaubliches richtet,von dem man weiß, das es so ist’. Natürlich ist bei Bach gewöhnlich das Gegenteil der Fall. Der Glaube ist der Motor für diese Musik, Bach will in seiner Exegese vermitteln, dass die ‚Himmelsweide’ kein verlorenes Arkadien ist, sondern mit Christi Hilfe durchaus erreicht werden kann.
Bach-Kantaten: für den Sonntag “Quasimodogeneti und Misericordias Domini“
BWV 42 – Am Abend aber desselbigen Sabbats /
Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 23 – CD 1
BWV 67 – Halt im Gedächtnis Jesum Christ /
Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 23 – CD 1
BWV 150 – Nach dir, Herr verlanget mich /
Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 23 – CD 1
BWV 158– Der Friede sei mit dir /
Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 21 – CD 1
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BWV 85 – Ich bin ein guter Hirt /
Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 23 – CD 2
BWV 104 – Du Hirte Israel, höre /
Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 23 – CD 2
BWV 112 – Der Herr ist mein getreuer Hirt /
Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 23 – CD 2
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Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”vom 13. Juni – 22. JUNI 2014
Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.
Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.
Anlässlich des 300. Geburtstages von Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788) spricht Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) mit Dr. Christine Blanken (Bach-Archiv Leipzig) und Bernhard Klapprott (Weimar) zum Thema »Die wahre Art: C. P. E. Bach als Lehrmeister«.
Aufgenommenes Video am 09 März 2014 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig.
Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Der Sonntag Quasimodogeniti erinnert uns an die neue Geburt, die wir „durch Wasser und Geist“ erfahren, d.h. den Anfang eines neuen Lebens in Christus, nach unserer physischen Geburt. Die Perikopen haben aber, mit Ausnahme der Epistellesungen, nur wenig damit zu tun. Die Evangelien erzählen weiter von dem Geschehen nach Ostern.
Auch der Sonntag Quasimodogeniti steht ganz unter dem Zeichen des Osterfestes. Die Geschichte von Thomas führt uns unseren eigenen Wunsch vor Augen, Jesus zu sehen. Aber: selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Die große Gnade ist, dass wir durch Jesus Christus völlig neu geboren sind und die Verantwortung, die Gott uns Menschen übertragen hat, selbst wahrnehmen können, ohne von unserer Schuld erneut gefangengenommen zu werden.
Der Wochenspruch:
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. (1. Petr 1, 3)
Wochenlied:
“Jesus Christus, unser Heiland, der den Tod überwand“ (EG 102)
Assaig i concert en un mateix dia de la cantata BWV 140 de J.S.Bach. Aquesta activitat es va realitzar en el marc del projecte participatiu BACH ZUM MITSINGEN i en l’emblemàtica Basílica de Santa Maria del Mar de Barcelona.
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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke
Johann Adolph Hasse(italianisiert Giovanni Adolfo; getauft 25. März 1699 in Bergedorf; † 16. Dezember 1783 in Venedig) war ein einflussreicher deutscher Komponist des Spätbarock. Sein Ruhm zu Lebzeiten gründete sich hauptsächlich auf seinen Opern im italienischen Stil.
Johann Adolph Hasse stammte aus einer Organistenfamilie, die über drei Generationen das Organistenamt an der Kirche St. Petri und Pauli in Bergedorf versah, und war der Urenkel von Peter Hasse der Ältere. 1714 begann er ein Gesangsstudium in Hamburg, wo der Dichter Johann Ulrich von König auf ihn aufmerksam wurde und ihn 1718 als Tenor an die Oper am Gänsemarkt empfahl. Im Jahr darauf wechselte Hasse nach Braunschweig, wo im Opernhaus am Hagenmarkt am 11. August 1721 seine erste Oper Antioco mit dem Komponisten in der Titelrolle zur Aufführung kam. Da Norddeutschland ihm ansonsten wenig Perspektiven bot, reiste Hasse nach Italien und studierte von 1722 bis 1725 in Neapel Komposition bei Nicola Porpora und Alessandro Scarlatti.
In seiner dreißigjährigen Amtszeit als Hofkapellmeister in Dresden formte Hasse das dortige Opernpersonal zu einem der Spitzenensembles der Zeit. Neben den Sängern mit Faustina Bordoni an der Spitze galt das von ihm neu organisierte Orchester als so vorbildlich, dass Jean-Jacques Rousseau den Sitzplan dieses Klangkörpers im Artikel „Orchestre“ seiner Encyclopédie als Musterbeispiel veröffentlichte. Der königliche Hof in Dresden gewährte Hasse und seiner Faustina großzügige Freiheiten, damit sie auch in ihrer eigentlichen künstlerischen Heimat Italien ihre Kontakte pflegen konnten…..
Geistliche Musik
Beatus vir
Confitebor tibi, F-Dur
Dixit Dominus, C-Dur
Missa ultima in g (Venedig 1783; gewidmet dem Sächsischen Hof in Dresden)
(Angaben aus Wikipedia)
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.YouTube-Video.."LAUDATE PUERI DOMINUM"Psalm 112 for two sopranos, alto, four voices (S, S, A, A), strings andbasso continuo in A majorVenice, Ospitale degli Incurabili, c. 1730
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22 November 1710 — 1 July 1784), the second child and eldest son of Johann Sebastian Bach and Maria Barbara Bach, was a German composer and performer. Despite his acknowledged genius as an organist, improviser and composer, his income and employment were unstable and he died in poverty.
Work: Cantata, F 80 –
„Lasset uns ablegen die Werke der Finsternis“
Chorus: Lasset uns ablegen die Werke der Finsternis Recitativo: Es ist nun hohe Zeit Choral: Steh auf vom Sündenschlaf Recitativo: Drum, Vater Aria: Höre, Vater, mit Erbarmen Recitativo accompagnato: Ich weiß, die Nacht ist schon dahin Aria: Ich ziehe Jesum an im Glauben Choral: Den Geist, der heilig ist Chor: Lasset uns ablegen die Werke der Finsternis
Barbara Schlick (Soprano) Wilfried Jochens (Tenor) Claudia Schubert (Alto) Stephan Schreckenberger (Bass)
Kantaten-Beschreibung: BWV 67“Halt im Gedächtnis Jesum Christ”
Zwanzig Jahre sind ins Land gegangen, und wir betreten mit
BWV 67 „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“
eine andere Welt. Schon in der wunderbaren Choralfantasie mit corno da tirarsi, Flöte und zwei Oboen d’amore, die das Werk einleitet, durchpulst rhythmische Kraft die an Einfällen überreiche Musik. Offensichtlich machte sich Bach viele Gedanken über die Anlage dieser eindrucksvollen Kantate, die erste einer Folge von fünf bis hin zum Pfingstsonntag – fast ein Minizyklus innerhalb seines ersten Leipziger Jahrgangs 1723/24, den er zweifellos in aller Eile zusammenstellte, nachdem ihn die Komposition der gewaltigen Johannespassion über die Maßen beansprucht hatte. Seine Absicht ist es, die Verwirrung und den Wankelmut der Jünger Jesu zu schildern, ihre Hoffnungen, die mit der Kreuzigung zunichte gemacht worden waren, und die Spannung aufrechtzuerhalten zwischen Thomas’ berechtigten Zweifeln und der unerlässlichen Notwendigkeit, am Glauben festzuhalten (‚halt’, fordert das Horn in einer lange gehaltenen Note im Anfangschor, ‚im Gedächtnis Jesum Christ’).
So wie sich selbst eine ausgeglichene, vergnügte Gavotte für Tenor, Oboe d’amore und Streicher (Nr. 2) bereits in ihrem zweiten Takt aufsplittert – ‚Allein, was schreckt mich noch?’ – , wird Bachs Absicht deutlich, diese gegensätzlichen ‚Affekte’ nebeneinander zu stellen: hier der Zweifel, dort die Gewissheit, das Jesus auferstanden ist. Bach hält die Gemütsverfassung des verängstigten und verstörten Christen in einem Triptychon Rezitativ-Choral-Rezitativ (Nr. 3, 4 und 5) fest, wo der Soloalt den Chor auffordert, guten Mutes zu sein und den ikonenhaften Osterchoral ‚Erschienen ist der herrlich Tag’ anzustimmen. Als Höhepunkt der Kantate folgt eine dramatische scena, in der die Streicher einen Sturm entfachen, um das Wüten der Feinde zu schildern,die noch immer die Seele bedrängen. Mit einem Trick, ähnlich einer Überblendung im Film, lässt sie Bach in eine langsamere, behutsam punktierte Sequenz im Dreiertakt für die drei Holzbläser zerfließen.
Jesus erscheint plötzlich seinen Jüngern, die sich ‚aus Furcht für denen Jüden’ hinter verschlossener Tür verschanzt haben. Zwei gegensätzliche Stimmungen und Texturen wechseln einander ab. Der Chor aus Sopran-, Alt- und Tenorstimmen wird von den furioso ausladenden Streichern aufgesogen und lässt spüren, wie fremd sich die christliche Gemeinde inder gegenwärtigen Welt fühlt. Dreimal zügelt Jesus ihre Angst durch seinen Segensspruch ‚Friede sei mit euch!’. Bei seinem vierten und letzten Erscheinen verzichten die Streicher symbolisch auf ihre Funktion, Sturm auszulösen, und gleiten in die sanft wiegenden Rhythmen der Holzbläser, und so endet die scena friedlich. Der abschließende Choral von Jakob Ebert, ‚Du Friedefürst, Herr Jesu Christ’, würdigt den Erlöser als ‚starken Nothelfer im Leben und im Tod’.
Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”vom 13. Juni – 22. JUNI 2014
Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.
Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.
Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.
J.S. Bach – Werkeinführung BWV 155 mit Rudolf Lutz und Karl Graf
„Mein Gott, wie lang, ach lange“ –
Jede Kantatenaufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer rund dreiviertelstündigen Werkeinführung, dem Einführungsworkshop, eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung Rudolf Lutz gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf.
Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 155 („Mein Gott, wie lang, ach lange“).
Video:
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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !
Ostern ist schon fast vorbei, aber auch die nächste Woche bietet ein paar schöne Sendungen. Persönlich freue ich mich auf die Übertragung des Ring Barock-Konzertes beim NDR. Es war ein richtig tolles Konzert.
Einen der besten Komponisten evangelischer Kirchenmusik sahen die Zeitgenossen in ihm, und doch: Sein Werk geriet schnell in Vergessenheit. Am 2. Februar hatte Gottfried August Homilius seinen 300. Geburtstag. 30 Jahre war er Musikdirektor der Dresdner Kreuz-, Frauen- und Sophienkirche. Ob er Bachs Schüler war, ist nicht gesichert, die Aufführungen seiner Werke in der Leipziger Nikolaikirche hat er auf jeden Fall miterlebt. Er selbst entwickelte den neuen galanten und empfindsamen Stil, den auch Bachs Söhne verfolgten. Taucht man in sein Leben ein, glaubt man sich im Dresden des 18. Jahrhunderts wiederzufinden, wie es in Canalettos Lithografien erscheint, und lauscht Arien und Chorsätzen von eigentümlicher Schönheit.
Live aus der Stadthalle „Historisches Stadtgut“ in Löbejün: Eröffnungskonzert Auszüge aus den Oratorien „Gutenberg“, „Die Festzeiten“, „Hiob“ und „Die Auferweckung des Lazarus“, aus der Oper „Die drei Wünsche“ sowie a-cappella-Chormusik von Carl Loewe Erstaufführung der Ouvertüre und der Chöre zu Raupach’s dramatischer Phantasie „Das Märchen ein Traum oder: Die Reise nach Rom“ von Carl Loewe Hallenser Madrigalisten, Staatskapelle Halle, Leitung: Enrico Rummel
Deutschlandfunk
22.05 – 22.50 h
Johann Sebastian Bach: Concerti für Violine, Streicher und Basso Continuo a-Moll, BWV 1041 und E-Dur, BWV 1042 Konzert für 2 Violinen, Streicher und Basso Continuo d-Moll, BWV 1043 Rekonstruktionen der Concerti für Violine, Streicher und Basso Continuo d-Moll, BWV 1052 und g-Moll, BWV 1056
Mit Johann Mattheson begegnet uns eine außergewöhnliche Persönlichkeit der frühen Aufklärung, ein Sänger, Komponist und Kantor, ein Musikpublizist und Musiktheoretiker. Mit seiner Zeitschrift „Critica Musica“ stiftete er im deutschen Sprachraum eine Tradition scharfer Kritik, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch Lessing fortgesetzt wurde. Als Musikkritiker nutzte er erstmals das neue Mittel periodischen Publizierens, um das Prinzip der Kritik innerhalb des Musiklebens und der Musikwissenschaft zu etablieren.
20:00 Nachrichten, Wetter
22:00 Variationen zum Thema
Werke von Johann Mattheson
Sonaten Nr. 8 h-Moll und Nr. 5 G-Dur aus „Der brauchbare Virtuoso“
Trio Corelli
Ausschnitte aus „Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus“, Oratorium – Brockes-Passion –
Mechthild Bach und Dorothee Wohlgemut, Sopran
Kai Wessel, Altus
Wilfried Jochens und Gerd Türk, Tenor
Ekkehard Abele, Bass
Academia Filarmonica / Ltg.: Marie Theres Brand
Sonntag, 27.4.2014
NDR
11.00 – 13.00 h Ring Barock
J. Kuhnau / J. S. Bach: Der Gerechte kommt um, Motette Johann Sebastian Bach: Messe G-Dur BWV 236 Georg Friedrich Händel: Te Deum D-Dur HWV 283 – Dettinger Te Deum
Anna Lucia Richter, Sopran – Robin Blaze, Countertenor – Martin Platz, Tenor – Dominik Köninger, Bass
NDR Chor NDR Radiophilharmonie
Ltg.: Bernard Labadie
Aufnahme vom 28. März 2014 im Galeriegebäude Herrenhausen
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Danke liebe Barbara für deine interessanten und ergiebigen Rundfunk-Sendungen.
Leonardo da Vinci (1452-1519) Gemälde „Ultima Cena“ oder auch zu Deutsch das „Abendmahl“ hängt im Refektorium des Mailänder Klosters Santa Maria delle Grazie.
Liebe Bach-Freunde/innen !
Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Die Osterzeit beginnt mit dem Ostermorgen und endet 50 Tage später mit Pfingsten. Diese Zeitspanne wurde schon von den Juden beobachtet, das Fest Pentekost (griechisch = der „Fünfzigste“) wird auch vom Volk Israel gefeiert. Die Christen übernahmen diese Zeitspanne als besondere Festzeit bereits im 2. Jahrhundert, vielleicht sogar früher (dass das Osterfest selbst schon in der frühesten Christenheit gefeiert wurde, belegt 1. Kor 5, 7-8). In dieser Zeit der 50 Tage wurde zunächst besonders die Überwindung des Todes, den Christus am Kreuz erlitt, zum Gegenstand der Betrachtung gemacht. Später verlor die Betrachtung des Todes immer mehr an Bedeutung, und die Zeit wurde mehr und mehr zum Fest der Erhöhung Christi, also eigentlich seiner Himmelfahrt, umgewandelt.
Am Ostersonntag freuen wir uns über die Auferstehung Jesu von den Toten. Er ist der Erstling der Auferstehung, dem wir nachfolgen werden, wenn er kommen wird. Aber die Auferweckung gibt uns nicht nur Hoffnung für die Zukunft – auch heute, in unserer Welt, können wir nicht schweigen von unserer Freude und beten, dass das Evangelium unter uns wirksam werde und diese Welt verändere.
Der Wochenspruch:
Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Offb 1, 18)
Der Ostermontagnimmt Bezug auf die Ereignisse unmittelbar nach der Auferstehung. Die Reaktion der Jünger und die ersten Erscheinungen Jesu stehen nun im Mittellpunkt, wobei auch die Konsequenzen der Auferstehung schon deutlich werden.
Am Ostermontag hören wir die Geschichte von den Emmausjüngern und erfahren, dass Jesus auch unerkannt unter uns ist und wirkt. So können wir getrost alle Zweifel in Gottes Hand legen, brauchen sie aber auch nicht zu verschweigen, weil wir wissen, dass Gott uns zur rechten Zeit das Verstehen schenkt.
Im Mittelalter entwickelte sich aus dem ursprünglichen Triduum ein separates Ostertriduum, das die ersten drei Tage der Osteroktav von der restlichen Feierwoche abhob. Später wurde dieser arbeitsfreie Zeitraum verkürzt, bis nur noch der Ostermontagals gesetzlicher Feiertag erhalten blieb.
BACH ZUM MITSINGEN Cantates de J.S.Bach Participatives
Videos von dem Projekt BZM
Assaig i concert en un mateix dia de la cantata BWV 140 de J.S.Bach. Aquesta activitat es va realitzar en el marc del projecte participatiu BACH ZUM MITSINGEN i en l’emblemàtica Basílica de Santa Maria del Mar de Barcelona. Algunes de les característiques d’aquest projecte són el treball intensiu i participatiu, l’interpretació amb instruments d’època i el fet de respectar sempre la data litúrgica per la qual ha estat escrita cada cantata.
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Resum en imatges de la primera edició
del Festival BACHCELONA, celebrat del 2013 a Barcelona.
La música de l’audiovisual està extreta del CD d’Eulàlia Solé “En nom de Bach” i s’en poden escoltar els següents fragments:
Gedenktafel Jan Dismas Zelenka – am Wohnhaus in Dresden
Jan Dismas Zelenka (1679-1745)
Jan Dismas Zelenka (* getauft 16. Oktober 1679 in Launiowitz, heute Louňovice pod Blaníkem, in Böhmen; † 23. Dezember 1745 in Dresden; eigentlich Jan Lukáš Zelenka) war ein Barockkomponist böhmischer Herkunft.
Jan Dismas Zelenka war Sohn eines tschechischen Dorflehrers und Organisten und wurde am Prager Jesuitenkolleg ausgebildet. Im Jahr 1710 trat er eine Stelle als Violonist bzw. Kontrabassist am sächsischen Hof in Dresden an. Zwischen 1716 und 1719 reiste er nach Wien, wo er bei Johann Joseph Fux studierte. Ein vielfach vermuteter Aufenthalt in Italien, wo er Antonio Lotti und Alessandro Scarlatti getroffen haben soll, ist nicht belegt. Nach dem Tod des Dresdner Kapellmeisters Johann David Heinichen, den er während dessen Krankheit bereits vertreten hatte, bewarb er sich bei Kurfürst Friedrich August II. als dessen Nachfolger, unterlag jedoch Johann Adolf Hasse. 1733 wurde er lediglich zum Hofkomponisten und 1735 zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt und er blieb, mit Ausnahme gelegentlicher Reisen nach Prag bis zu seinem Tod im Jahr 1745 in Dresden. Sein Grab auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden ist nicht erhalten. Seit 1996 erinnert auf dem Friedhof eine Gedenkstelle an ihn.
Ob sich J.S. Bach und Jan Dismas Zelenka in Dresden jemals begegnet sind ist unbekannt schätzten sich gegenseitig aber sehr………
Kantaten für Ostersonntag, Ostermontag und Osterdienstag
Aufführungs-Ort: Georgenkirche, Eisenach am 23. bis 25. April 2000
Besprechung der Kantate BWV 31
Auf eine spirituelle Reise anderer Art begibt sich Bach in seiner zweiten uns erhaltenen Kantate für den Ostersonntag, die er am Hof des Herzogs in Weimar komponierte, als er gerade dreißig geworden war,
BWV 31 „Der Himmel lacht! Die Erde jubilieret“. Sie beginnt mit einer festlichen Sonate für drei Instrumental-‚Chöre’ mit Blechbläsern, Rohrblattinstrumenten und Streichern und schwillt zu einem Chorgesang an, der den Himmel lachen und die Menschen über die Auferstehung Christi jubilieren lässt. Der fünfstimmige Chorsatz, die schwungvollen Tanzrhythmen und der strahlende Klang der Trompete, der ihm Konturen gibt, sehen dem ‚Gloria’ der h-moll-Messe auch dann noch freudig entgegen, als das Tempo langsamer wird und die Blechbläser verstummen, während der Text von Christi Auferstehung spricht.
Dieses Werk gehört zu den wenigen Kantaten aus der Weimarer Zeit (neben BWV 21, 63 und 172), deren Umfang und Orchestrierung einen anderen Aufführungsort vermuten lassen als die ‚Himmelsburg’, wie die Schlosskirche genannt wurde, mit ihrer winzigen Musikempore, die für ihr übliches, acht Sänger und fünf Instrumentalisten umfassendes Ensemble bestens geeignet war. Offensichtlich zog es die Familie des Herzogs vor, von Zeit zu Zeit in der Stadtkirche St. Peter und Paul den Nachmittagsgottesdienst zu besuchen (aus politischen Gründen, weil ihnen der Pfarrer besser zusagte oder einfach weil sie die Abwechslung liebten?). Der Organist der Stadtkirche war Bachs Halbvetter Johann Gottfried Walther, und die Möglichkeit, bei solch festlichen Gelegenheiten die Stadtpfeifer einzubeziehen, vielleicht in den Ecksätzen dieser herrlichen Kantate, muss Bach fasziniert haben, da sie eine zweistufige Aufführung zuließ, bei der sich die Hofkapelle auf die drei intim-persönlichen Arien beschränkte. Diese gipfeln in dem Abschieds- und Wiegenlied ‚Letzte Stunde’, für Sopran und Oboe d’amore, während die hohen Streicher ohne begleitenden Text Nikolaus Hermans Sterbechoral ‚Wenn mein Stündlein vorhanden ist’ anstimmen.
Der Hörer erfährt, wie Himmel und Erde lachen und jubilieren (Nr. 1 und 2), er wird aufgefordert, an Christi Auferstehung (Nr. 3) und seinem Sieg am Kreuz (Nr. 4) teilzuhaben und‚ den neuen Lebenslauf anzutreten’, um dem Zugriff der Sünde zu entkommen (Nr. 5) und den alten Adam ‚verwesen’ zu lassen (Nr. 6), er wird der in Aussicht stehenden Vereinigung mit Christus versichert (Nr. 7) und bittet, in der Vorfreude auf die letzte Stunde, den ‚Engeln ähnlich zu sein’ (Nr. 8), ein Gebet, das als abschließender Choral (Nr. 9) mit aufstrebendem Trompetendiskant in einem transzendent verklärten Satz noch einmal wiederkehrt.
BWV 6 – Bleib bei uns, denn es will Abend werden /
Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2
BWV 31 – Der Himmel lacht! die Erde jubilieret /
Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 1
BWV 66 – Erfreut euch, ihr Herzen /
Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2
BWV 134 – Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß /
Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2
BWV 145 – Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen /
Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2
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Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”vom 13. Juni – 22. JUNI 2014
Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach. Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann.
Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.
Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
J.S. Bach Cantata –
Video:
Kantate BWV 156
“Ich steh mit einem Fuß im Grabe” für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte, Streicher und Basso continuo. Vierter Satz Aria, Altus, aus der Kantate BWV 156 „Herr, was du willt, soll mir gefallen“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.
Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.