Bach und Bach im Vergleich! Eine Rezension vom „Diademus-Festival“
Zweimal an einem Abend das „Magnificat“, jenen Lobgesang, den der Evangelist Lukas der schwangeren Maria in den Mund legte? Zweimal der identisch vertonte Text als Konzertprogramm?
Die Musiker boten den Zuhörern beim Abschlusskonzert des Diademus-Festivals in Roggenburg einen besonderern Vergleich.
Die Idee des Abschlusskonzerts des Diademus-Festivals in Kloster Roggenburgließ staunen – und erwies sich als Volltreffer: Dieser Konzertabend ermöglichte dem Publikum einen direkten und unmittelbaren Vergleich der Beschäftigung von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach, seinem wohl begabtesten Sohn, mit dem identischen Text – zumal das Konzert auch musikalisch mit außergewöhnlich feinfühlig ausgewählter Besetzung und mit Glanzleistungen von Chor und Orchester aufwartete.
Benno Schachtner, Intendant des jungen Festivals, das sich gerade in Roggenburg als kulturelle Größe etabliert, ist nicht nur ein international gefragter Countertenor; er ist auch studierter Kirchenmusiker und ein leidenschaftlicher Dirigent. Als solchen konnte ihn das Publikum beim Roggenburger Abschlusskonzert erleben: Der in Dietenheim aufgewachsene 32-Jährige dirigiert sehr emotional, er verzichtet auf standardisierte Schlagfiguren und spricht mit seinen Händen und seiner Mimik gleichsam jeden einzelnen der Musiker und Sänger an, lenkt fortlaufend die Stimmung und den Ausdruck des aufgeführten Werkes.
Das bewirkt, dass das Händelfestspielorchester Halle, das mit historischen Instrumenten musiziert, die beiden „Magnificat“-Aufführungen ausgesprochen nuanciert begleitet und Solisten und Chor niemals überlagert. Das bewirkt, dass der Klangkörper der international besetzten „Diademus vocalisten“ eine brillante und differenziert agierende Einheit darstellt, aus der heraus Sängerinnen auch glanzvoll Solo-Rollen übernehmen können, ohne dass ihre Stimmen in den Chor-Partien aus der Homogenität herausfallen würden.
Diademus-Festival in Roggenburg J.S. Bach -Magnificat, C.Ph.E. Bach – Magnificat im Konzertvergleich!
Auffallend gut passen die Stimmen der Solisten zusammen, was sich beispielsweise in den in beiden Vertonungen enthaltenen Duetten Alt/Tenor zeigt. Als Solisten holte Benno Schachtner bekannte Namen nach Roggenburg: die an vielen deutschsprachigen Opernhäusern bekannte Altistin Charlotte Quadt,Tilman Lichdi (Tenor), einen der bedeutendsten Konzert- und Liedinterpreten der Gegenwart weltweit, Mozart-Preisträger Matthias Winckhler (Bass) – und seine Ehefrau, die mit vielen Preisen ausgezeichnete chilenisch-italienische Sopranistin Catalina Bertucci. Dass Catalina Bertucci im neunten Monat schwanger ist, gab gerade ihren hingebungsvoll und mit einem innerlichen Lächeln gesungenen Teilen der beiden Magnificat-Vertonungen einen besonderen Reiz.
Großartig, die Werke nebeneinander zu erleben
Der direkte Vergleich der beiden „Magnificat“-Vertonungen von Vater und Sohn Bach, entstanden in den Jahren 1723 (Johann Sebastian Bach) und 1749 (Carl Philipp Emanuel Bach) zeigte zwar auch die musikalische Nähe beider, er zeigte vor allem aber auch die musikalische Entwicklung des 18. Jahrhunderts: 1749 (Johann Sebastian Bach, der im Jahr darauf starb, war damals bereits schwer krank) war der stringente barocke Stil bereits durch den empfindsamen und viel emotionaleren Stil abgelöst, als einer dessen wichtigster Vertreter Carl Philipp Emanuel Bach gilt…..
„Gott der Herr ist Sonn und Schild“, (BWV 79) singt Benno Schachtner mit hellem, wunderschönem Alt auf der neuen CD der Gaechinger Cantorey. Hans-Christoph Rademann, der Leiter der Stuttgarter Bachakademie, baut auf den Countertenor, der in Dietenheim aufwuchs, zum Chor der Ulmer Spatzen gehörte, das Abitur am Ulmer Essinger-Gymnasium machte. Auch René Jacobs und Andreas Spering verpflichten regelmäßig den 32-Jährigen; vor Ostern etwa gastierte Schachtner unter diesen beiden Dirigenten als Solist in Passionen Bachs im Amsterdamer Concergebouw oder im Palau de la Música Catalanain Barcelona.
Eine sonnige, verheißungsvolle Laufbahn. Trotzdem sagt Schachtner, 2012 Leipziger Bachpreisträger, bei einem Zwischenstopp in Ulm schmunzelnd: „Als Sänger sitzt du wie ein Tiger im Käfig und wartest, bis sie dich abends in die Arena lassen.“ Ein eigenes Festival zu organisieren, das sei schon immer ein Herzenswunsch von ihm gewesen. Der Mann ist euphorisch bis hyperaktiv, ist auf jeden Fall von seiner musikalischen Mission sympathisch besessen: „Wenn ich etwas mache, dann hundertprozentig.“ Und das tut er in Roggenburg.
Dort, wo seine Mutter Anneliese die Orgel spielt und natürlich auch er schon an der Großen Roggenburgerin saß, verwirklichte er im vergangen Jahr seinen Traum: „FR:AME“, das „Festival Roggenburg – Alte Musik erleben“. Das war ein Erfolg gewesen, den Schachtner jetzt im Spätsommer wiederholen möchte, aus urheberrechtlichen Gründen aber mit anderem Namen, unter der Marke „Diademus“.
Der Tölzer Knabenchor wird das Festival Roggenburg am 27. August 2017 in der Klosterkirche Roggenburg eröffnen, mit Mozarts „Exsultate, jubilate“. Die Klosteranlage sei „unbeschreiblich schön“, schwärmt Schachtner. Zum Programm gehört dann auch wieder eine musikalische „Nachtaktiv“-Tour: Werner Güra singt in der Bibliothek Schumanns „Dichterliebe“, im Innenhof gibt sich Schachtner selbst der „Liebessehnsucht“ mit Songs von Purcell und Co. hin. „Bei Kerzenschein durch das Kloster zu schlendern: traumhaft!“. Sybilla Rubens und Werner Güra werden einen Meisterkurs für Gesang geben.
Der Heimat etwas zurückgeben
Große Namen, großer Anspruch. Mit einem Budget von rund 100.000 Euro planen und arbeiten Schachtner und sein Team; er ist froh, dass der Neu-Ulmer Landrat Thorsten Freudenberger zu seinen Förderern gehört und Türen öffnet. Schachtner spricht davon, mit dem Festival „der Heimat etwas zurückzugeben“. Er ist als Sänger sehr vernetzt, und so kommt zum Abschlusskonzert das Händelfestspielorchester aus Halle; Schachtner selbst dirigiert zwei Magnificat-Vertonungen von Vater Bach und Sohn Carl Philipp Emanuel. Zudem wirkt der von ihm neu gegründete Kammerchor „Diademus vocalisten“ mit. Kein elitäres Festival für Alte Musik soll das sein, Schachtner möchte ein Publikum „abholen, das damit nicht so vertraut ist“: So hat er Frank Meyer von der „Telebörse“ eingeladen, einen Einführungsvortrag zu halten.
Das Dirigieren ist seine Leidenschaft, sagt Schachtner. Er weiß freilich, dass er als Countertenor sehr gefragt ist, die Chancen, die ihm seine Stimme jetzt öffnet, nicht verspielen darf. „Aber ich werde nicht singen, bis ich tot umfalle.“ Alles läuft natürlich aufs Dirigieren hinaus – und einen Lehrauftrag für historische Aufführungspraxis an der Mannheimer Musikhochschule hat er auch schon.
„Es war nicht so einfach, die Heimat zu verlassen, aber wichtig, in der Fremde andere Luft zu schnuppern“, sagt Schachtner. Und jetzt ist er zurückgekehrt, hat gewissermaßen sein Basislager in Neu-Ulm, in Pfuhl aufgeschlagen. Dort lebt Benno Schachtner mit seiner Ehefrau Catalina Bertucci, einer chilenisch-italienischen Sopranistin, die in dieser Saison schon mit dem Amsterdam Baroque Orchestra unter Ton Koopman europaweit unterwegs war und die kommenden Sonntag als Susanna in Mozarts Oper „Die Hochzeit des Figaro“ Premiere an der Staatsoperette Dresden feiert.
Da müsste doch auch mal ein barockes Heimspiel des Ehepaars Schachtner-Bertucci am Ulmer Theater drin sein? „Warum nicht? Mal abwarten.“ Das käme gewiss auch auf den künftigen Intendanten Kay Metzger an, der im Leben des Paars eine wichtige Rolle spielte. Verliebt hat sich Schachtner nämlich auf der Bühne des Detmolder Landestheaters in seine spätere Frau, die dort zum Ensemble gehörte. Schachtner studierte zunächst Kirchenmusik in der Orgelklasse der Detmolder Musikhochschule und von 2009 auch Gesang – aber schon 2010 debütierte er in der Titelpartie von Händels „Orlando“, neben Catalina Bertucci als Angelica.
Schachtner hatte noch keinerlei szenische Erfahrung, sich aber mal zum Vorsingen gemeldet – und dann kam ein Anruf vom Detmolder Intendanten Metzger . . . So beginnen Karrieren.
„Diademus“: Alte Musik erleben
Das Programm Unter der Marke „Diademus“ präsentiert Benno Schachtner das Festival Roggenburg. Im Eröffnungskonzert am 27. August gastiert der Tölzer Knabenchor unter Prof.Gerhard Weinbergerin der Klosterkirche. Drei Konzerte in der Bibliothek, der Klosterkirche und im Innenhof stehen am 2. September unter dem Motto „Nachtaktiv“. Im Abschlusskonzert am 9. September dirigiert Benno Schachtner das Händelfestspielorchester Halle. Vom 4. bis 7. September leiten Sybilla Rubens und Werner Güra einen Meisterkurs für Gesang. Alle Informationen im Internet unter
Die 54. Haller Bach-Tage 2017 finden vom 27. JANUAR bis zum 12. FEBRUAR 2017 statt.
Seit 1963 bietet die Stadt Halle (Westf.) – in Zusammenarbeit mit der Johanniskantorei der evangelischen Kirchengemeinde – im Februar 10 Tage konzentrierten Musik-und Kunstgenuss.
Unser Repertoire umfasst Musik aus den Bereichen: Barock – Kammermusik – Chorwerke – Modernes und Experimentelles – Kinderkonzert – Orgelmusik – Orchesterkonzert – Geistliches und Atmosphärisches.
Halle in Westfalen gehört nicht eben zu den großen Kulturmetropolen dieser Welt. Aber, einmal im Jahr blickt die Musikwelt dennoch beneidenswert auf das 21.000-Einwohner-Städtchen in der Nähe von Bielefeld so bezaubernd am Teutoburger Wald gelegen.
Hauptveranstaltungsort: St. Johanniskirche Halle (Westf.)
ERÖFFNUNGSKONZERT
Fr, 27.01.2017, 20:00 Uhr
Viele Pfeifen – eine Flöte Musik für Flöte und Orgel
Johann Sebastian Bach (1685—1750) Sonate E-Dur BWV 1035
für Flöte und Basso continuo
Adagio ma non tanto – Allegro – Siciliano – Allegro assai
Kazuo Fukushima (*1930) Mei für Flöte solo
Jean-Marie Leclair (1697—1764) Sonate e-moll op. 9, Nr. 2
für Flöte und Basso continuo
Dolce – Allemanda – Sarabanda – Minuetto
Johann Sebastian Bach Zwei Choralbearbeitungen aus den Leipziger Chorälen für Orgel Herr Jesu Christ, dich zu uns wend’ BWV 655 Von Gott will ich nicht lassen BWV 658
Frank Gerhardt (*1967) Musik für Flöte und Orgel (2014/2015)
Engl. Anonymus um 1700 Greensleeves to a Ground für Flöte und Basso continuo
Sigfrid Karg-Elert (1877—1935) Ciacona f-moll aus: 30 Capricen op. 107 für Flöte solo
Max Reger (1873—1916) Introduktion und Passacaglia d-moll ohne op.
Franz Lachner (1803—1890) Elegie für Flöte und Orgel
Wolfgang Amadeus Mozart (1756—1791) Andante C-Dur KV 315, Fassung für Flöte und Orgel
Ausführende : Sebastian Wittiber, Flöte ; Martin Lücker, Orgel
Flötist: Sebastian Wittiber
geboren in Frankfurt am Main. Mitglied des Hessischen Landesjugendorchesters und des Jugendorchesters der Europäischen Gemeinschaft unter Claudio Abbado, studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main bei Vladislav Brunner und wurde u. a. 1. Preisträger beim Wettbewerb Jugend musiziert.
1989 Mitglied des Sinfonie-Orchesters beim Hessischen Rundfunk, seit 1999 als 1. Solo-Flötist. Solokonzerte, CD-Einspielungen. Mitglied im Antares-Ensemble. Seit 2006/2007 musiziert er regelmäßig mit dem Dirigenten, Harfenisten und Pianisten Erik Nielsen zusammen sowie mit Martin Lücker (Orgel). Zusammenarbeitet mit Jota-Bläser-Quintett, Maalot-Bläser-Quintett und als Solo-Flöte zur Aushilfe in den Sinfonie-Orchestern des WDR, des BR, des NDR Hamburg, der Staatskapelle Dresden, der Deutschen Oper Berlin, des Mahler Chamber Orchestra und bei den Berliner Philharmonikern. Seit 2007 ist er Mitglied des Orchesters der Bayreuther Festspiele, seit 2014 Leitung der Flötengruppe. Seit 1999 ist Sebastian Wittiber Lehrbeauftragter für Flöte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Dort wurde er 2013 für den Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre nominiert und beurkundet.
Organist Martin Lücker
Wenige Organisten werden ein dermaßen großes Orgelrepertoire dauerhaft präsent haben wie er. Denn seit September 1983 spielt der Organist der Frankfurter St. Katharinenkirche 30 Minuten Orgelmusik. Mitten in Frankfurts turbulentem Herzen gibt er den Zuhörern zweimal wöchentlich die Möglichkeit, in geistreich konzipierten Programmen einen Überblick über die gesamte Breite der Orgelmusik zu gewinnen. Geboren 1953, wurde Lücker ausgebildet u. a. in Hannover bei Volker Gwinner und in Wien durch den legendären Anton Heiller. Umfassende Karriere als Konzertorganist, Juror, Lehrer bei Meisterkursen und Herausgeber.
Orgelkonzerte führten ihn in viele europäische Länder und nach Nordamerika. Seine künstlerischen Erfahrungen, sein großes Wissen und seine Liebe zur Musik gab Martin Lücker von 1983 bis 2016 im Rahmen einer Orgelprofessur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main weiter.
Zwischen Dezember 2016 und Juli 2017 wird Martin Lücker zum dritten Mal – nach Aufführungen 1985 und 1995 – in St. Katharinen an 17 Abenden das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach spielen.
Karten zum Preis von 11 € ermäßigt 6,- Euro sind erhältlich imBürgerbüro der Stadt Halle (Westf.),
Tel.: 05201/183152
Auf eine besondere Veranstaltung zu den Haller Bachtagen möchte ich Aufmerksam machen !
Das „Duo Ex Anima“
lädt herzlich ein zum Erzählkonzert:„Aus derSeele muß man spielen“
mit Werken von Johann Sebastian, Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel Bach im Rahmen der 54. Haller Bach-Tage am 31. Januar 2017 um 20:00 Uhr im Martin-Luther-Haus in Halle / Westf.
83. BachFest 2013 Detmold von der Neuen Bachgesellschaft e.V.
Liebe Bachfreunde / innen !
Bach – Lehrer und Gelehrter
„Ich habe fleißig seyn müssen; wer eben so fleißig ist, der wird es eben so weit bringen können.“
Johann Sebastian Bach war schon früh Vorbild und Maßstab zugleich. Enorm ist der Einfluss des Thomaskantors sowohl auf seine komponierenden Söhne und Schüler als auch auf nachfolgende Komponistengenerationen. Das Motto des 88. Bachfestes „Bach – Lehrer und Gelehrter“ ist ein weites und ergiebiges Feld…. hier mehr
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Am Freitag, 3. Mai 2013 begann das BachFest 2013 in Detmold – ausgerichtet von der HfM Detmold und
Dozent und Rektor Prof. Martin Christian Vogel HfM Detmold
Detmold (epd). Zum Ende des diesjährigen Bachfestes am Sonntag in Detmold haben die Organisatoren eine positive Bilanz gezogen. Das Musikfestival sei ein großer Publikumserfolg, teilte die Hochschule für Musik in Detmold mit.
Rund 20.000 Menschen hätten die insgesamt 73 Veranstaltungen besucht, die fast alle ausverkauft gewesen seien, erklärte der Künstlerische Leiter
Zehn Tage lang erlebten die Besucher neben Konzerten auch Tanzvorführungen, Gottesdienste, Orgel-Exkursionen und Vorträge an 20 Spielorten in Detmold und Umgebung.
Großartiger hätte die Auftaktveranstaltung mit dem Eröffnungs-Konzert am 3. Mai 2013in der
Benno Schachter (Counter) ehemaliger Studierender an der HfM Detmold.
Konzerthalle der HfM Detmold nicht stattfinden können, Es war ein hochkarätiger Genuss, dem studentischen Kammerchor der HfM Detmoldzuzuhören, die zum Eingang die Bach-Motette BWV 230 „Lobet den Herrn, alle Heiden“ zu Gehör brachten.
Ein in allen Stimmlagen fundiert ausgebildeter Kammerchor der HfM Detmoldbrillierte mit einem Vortrag, der uns vollauf begeistert hat.
Hier an dieser Stelle ein Sonderlob an den Counter: Benno Schachtner, der die Einstudierung der Vokalwerke für dieses Abendprogramm übernommen hatte.
Das anschließende Instrumentalwerk
Dozent der HfM Detmold und Oboist József Kiss
von J.S. Bach’s Lieblingsschüler – Johann Ludwig Krebs (1713–1780) – „Doppelkonzert für Oboe und Cembalo h-Moll“ wurde von dem Orchester der Barockakademie der HfM Detmold mit einer sehr gekonnten und stimmigen Wiedergabe aufgeführt. Das Orchester-Ensemble mit historischen Instrumenten ausgestattet, überzeugte mit einer barocken Klangfülle. Der Dozent an der Hochschule
glänzte mit der Oboe und brachte viel Farbe in seinem virtuosen Spiel.
Von links: Klaus Mertens (Bass) Daniel Johannsen (Tenor) Gerhild Romberger (Alt) Dorothee Mields (Sopran)
Die darauf folgende Himmelfahrts-Kantate vom ältesten Bachsohn: Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – gestaltete sich zu einem weiteren Konzert-Höhepunkt an diesem Abend. Besonders prächtig klang die mit Pauken und Trompeten besetzte Himmelfahrts-Kantate. Ausgezeichneten Sänger: Dorothee Mields (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Daniel Johannsen (Tenor) und Klaus Mertens (Bass) bewältigten diese mit großer Sicherheit und viel Stilgefühl.
Hiereine Hör- und Sehprobe zum Himmelfahrts-Oratorium Fk 75 von W. F. Bach.
Bis heute zählen Bachs Violinkonzerte zum beliebten Programmbestandteil vieler Violinisten, an die in den Stücken große spieltechnische Ansprüche gestellt werden. Das konnte von der Violin-Solistin und dem Orchester der Barockakademie beindruckend entsprechend umgesetzt werden.
Zum Abschluss des Eröffnungs-Konzertes gab es wieder ein Highlight zu bewundern. Von Johann Sebastian Bach erklang das Magnificat D-Dur BWV 243.
Als einzige Magnificat-Vertonung steht dieses Werk in Bachs Gesamtschaffen einzig da. Die einzelnen Sätze sind ungewöhnlich kurz. Bemerkenswert ist auch, dass Bach nur sehr selten eine fünfstimmige Vokalbesetzung verlangt; das Magnificat ist also nicht allein durch seine lateinische Sprache, sondern auch von der Besetzung her in größerer Nähe zur h-Moll-Messe als andere Werke.
Atemberaubend die grandiose Wiedergabe aller Beteiligten. Die Gesangs-Solisten waren hervorragend besetzt und brillierten, der Vokal-Chor der HfM Detmold war ein Top-Ereignis und das Orchester der Barockakademie steigerte sich in Höchstform unterstützt von drei großartigen Trompetern. Herz was begehrst du mehr, das war Bach in Vollendung und unterstrich wieder einmal seine Einmaligkeit. Mehrmals kam ein Schlucken bei diesem Werk in mir auf und musste meine Fassung bewahren, es war eine Sternstunde und ich durfte dabei sein um das erleben zu dürfen.
Ein kleiner Video-Ausschnitt vom Magnificat ist h i e r zu sehen und zu hören..!!
Ein nicht endend wollender Jubelsturm unterstrich wieder einmal, mit welch großartigen Musik-Studenten an zwei Hochschulen wir in Ostwestfalen gesegnet sind und das ausgiebig genießen dürfen. Danke an alle Beteiligten für zweieinhalb Stunden Barockmusik in Vollendung, die in mir immer noch nachklingen und eine grandiose Eröffnung des 88. BachFestes2013 in Detmold darstellte.
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Verweisen möchte ich auf ein umfangreiches Bilder-Album vom Eröffnungskonzert, das nachstehend aufgerufen werden kann. >> H i e r <<
Sowie eine weitere Rezension vom Eröffnungskonzert !
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Nachfolgend hinterlege ich Foto-Alben und weitere Veranstaltungs-Rezensionen vom
Danke Wolfgang noch einmal für den kurzfristigen Tipp von dir für das großartige Konzert ausgeführt von der Hochschule für Kirchenmusik Herford.
Vokalchor der Hochschule für Kirchenmusik Herford
Hier bewiesen die Studierenden ebenso ihre Fähigkeiten wie in dem vorgenannten Eröffnungskonzert von der HfM Detmold. Ein atemberaubend schönes Programm, nur den Mozart hätte es nicht geben dürfen, der gehörte an diesem Abend nicht mit ins Programm absoluten Vorrang haben für ein BachFest die Bache..!!
Bevor ich mich mit Einzelheiten zum Konzert äußere, gibt es eine wunderbare Rezension darüber von der NW und stimme mit dem Artikel voll überein.
Hier ist die Rezension vom Konzert aus der St. Marienkirche Stift Berg in Herford.
Nach einer kurzen Anfahrt zur Orgelstadt Borgentreich begrüßte uns herrlicher Sonnenschein und steigerte in uns die Vorfreude auf das Orgelprogramm von Prof. Gerhard Weinberger mit den Werken von Johann Ludwig Krebs, dem Lieblingsschüler von J.S. Bach.
Programm
Johann Ludwig Krebs (1713-1780)
Praeludium und Fuge C-Dur (pro Organo pleno)
Trio d-Moll à 2 Claviere é Pedal
Vier freie Fantasien
Fantasia F-Dur
Fantasia G-Dur
Fantasia F-Dur
Fantasie à gusto italiano F-Dur
Fuge a-Moll (pro Organo pleno)
Drei Choralbearbeitungen
„Warum sollt ich mich denn grämen“ (à 2 Claviere é Pedale)
„Wir glauben all an einen Gott“ (à 2 Claviere é Pedale, Canto fermo in Tenore)
Fantasia sopra „Freu dich sehr, o meine Seele“ (à 2 Claviere é Pedale)
Toccata und Fuge a-Moll (pro Organo pleno)
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Historische barocke Springladen-Orgel in der St. Johannes Baptist-Kirche Borgentreich
Organisten-Ehepaar Beatrice-Maria und Gerhard Weinberger
Vor Konzertbeginn trafen wir das sympathische Künstler-Ehepaar
vor der Kirche an. Selbstlos stellten sie sich für ein Foto in Position und wechselten ein paar nette Worte miteinander. Beatrice-Maria Weinberger war zur Unterstützung mit nach Borgentreich gekommen und stand als Registrantin ihrem Ehemann zur Seite.
Nach Konzertschluss konnten wir für eine kurze Zeit noch Iris begrüßen und tauschten uns über das gehörte Orgelprogramm aus. Hierüber existiert ebenfalls eine großartige Rezension, die ich in der Anlage nachstehend beifüge.
Es war wieder eine beglückende Orgelstunde zu bewundern und schätzen an Prof. G. Weinberger seine Interpretation der Barockwerke, die so wunderbar registriert den Hörer aufs höchste beeindrucken.
Schade, dass das Zusammensein nur von kurzfristiger Dauer war und Iris wieder den Heimweg antreten musste.
Orgelmuseum in Borgentreich
Unser Weg führte uns nach Konzertende in das gegenüberliegende Orgelmuseum mit seinen Schätzen. Dieses Museum kann ich allen Orgel-Interessenten sehr ans Herz legen es sind nicht nur Anschaungsobjekte zu bewundern, sondern eine vollständige Orgel lädt ebenfalls zum Spielen ein.
Für die vorgenannten Veranstaltungen des BachFestes 2013 konnten von mir Rezensionen teilweise ausgemacht werden. Drei Konzerte wurden von mir/uns persönlich besucht. Es herrschte in allen Konzerten eine wunderbare Atmosphäre und machte das BachFest2013 Detmold so einzigartig.
Wann können wir wieder in Ostwestfalen-Lippe so etwas bewundern. Die zwei Musik-Hochschulen in OWL haben es so genial bewiesen, dass eine große Veranstaltungs-Reihe absolut geschultert werden kann. Danke an alle Beteiligten, die uns ein unvergessliches BachFest2013 Detmold zelebriert haben.
Eine besondere Auszeichnung „Stern der Woche“ vergibt wöchentlich die Neue Westfälische Zeitung in Bielefeld.
Absolut zu Recht wurde der Hauptverantwortliche für das BachFest2013 Rektor der HfM Detmold:
In der Anlage erstelle ich für alle Interessenten ein kostenloses Bilder-Album vom Eröffnungskonzert am 3. Mai 2013 aus der Konzerthalle der Hochschule für Musik Detmold.
Selbstverständlich sind die von mir zur Verfügung gestellten Fotos ohne Urheberanspruch für jedermann zum Download f r e i .
Zum Start des Albums und zur Vergrößerung in das Foto klicken..!!
Herzliche Grüße
Volker
Eine wunderbare Parklandschaft führt zum Veranstaltungsort der HfM Detmold
Eine wunderbare Parklandschaft führt zum Veranstaltungsort der HfM Detmold mit dem 88. BachFest 2013 Detmold
Banner kündigen am Ortseingang von Detmold auf das 88. BachFest2013 Detmold.
Internet-Auftritt 88. BachFest2013 Detmold Neuen Bachgesellschaft e.V. – Ausrichter: Hochschule für Musik Detmold.
Das ehemalige Palaisgebäude vom Fürstlichen Hof wird jetzt von der HfM Detmold genutzt.
Das ehemalige Palaisgebäude vom Fürstlichen Hof wird jetzt von der HfM Detmold genutzt.
Das ehemalige Palaisgebäude vom Fürstlichen Hof wird jetzt von der HfM Detmold genutzt.
Das ehemalige Palaisgebäude vom Fürstlichen Hof wird jetzt von der HfM Detmold genutzt.
Das ehemalige Palaisgebäude vom Fürstlichen Hof wird jetzt von der HfM Detmold genutzt. Ansicht vom Park.
Fahnen vor dem Konzerthaus der HfM Detmold.
Der Veranstaltungsort zum Eröffnungskonzert am 3.5.2013 die Konzerthalle der HfM Detmold.
Der Veranstaltungsort zum Eröffnungskonzert am 3.5.2013 die Konzerthalle der HfM Detmold.
Der Veranstaltungsort zum Eröffnungskonzert am 3.5.2013 die Konzerthalle der HfM Detmold.
Das Programm vom Eröffnungs-Konzert am 3.Mai 2013 in der Konzert-Halle der HfM Detmold.
Die Gesamt-Leitung: Prof. Gerhard Weinberger (ehemaliger Dozent für Kirchenmusik an der HfM Detmold)
Im Konzerthaus der HfM Detmold gruppiert sich der studentische Vokal-Chor der HfM Detmold zur Motette BWV 230
Im Konzerthaus der HfM Detmold gruppiert sich der studentische Vokal-Chor der HfM Detmold zur Motette BWV 230 „Lobet den Herrn, alle Heiden“ Leitung. Prof. Gerhard Weinberger
Im Konzerthaus der HfM Detmold gruppiert sich der studentische Vokal-Chor der HfM Detmold zur Motette BWV 230
Im Konzerthaus der HfM Detmold gruppiert sich der studentische Vokal-Chor der HfM Detmold zur Motette BWV 230
Im Konzerthaus der HfM Detmold gruppiert sich der studentische Vokal-Chor der HfM Detmold zur Motette BWV 230
Im Konzerthaus der HfM Detmold gruppiert sich der studentische Vokal-Chor der HfM Detmold zur Motette BWV 230
Begrüßungsansprache Prof. Martin Christian Vogel Rektor der HfM Detmold
Applaus für das Werk von Johann Ludwig Krebs (1713–1780) Doppelkonzert für Oboe und Cembalo h-Moll. Solist: József Kiss, Oboe (Dozent an der HfM Detmold).
Applaus für das Werk von Johann Ludwig Krebs (1713–1780) Doppelkonzert für Oboe und Cembalo h-Moll. Solist: József Kiss, Oboe. (Dozent an der HfM Detmold)
Applaus für das Werk von Johann Ludwig Krebs (1713–1780) Doppelkonzert für Oboe und Cembalo h-Moll. Solist: József Kiss, Oboe(Dozent an der HfM Detmold)
Applaus für das Werk von Johann Ludwig Krebs (1713–1780) Doppelkonzert für Oboe und Cembalo h-Moll. Solist: József Kiss, Oboe (Dozent an der HfM Detmold)
Applaus für das Werk von Johann Ludwig Krebs (1713–1780) Doppelkonzert für Oboe und Cembalo h-Moll. Solist: József Kiss, Oboe
Folgende Bilder-Impressionen sind aus dem Konzerthaus der HfM Detmold vom Eröffnungskonzert zum BachFest2013 Detmold
Folgende Bilder-Impressionen sind aus dem Konzerthaus der HfM Detmold vom Eröffnungskonzert zum BachFest2013 Detmold
Folgende Bilder-Impressionen sind aus dem Konzerthaus der HfM Detmold vom Eröffnungskonzert zum BachFest2013 Detmold
Orchester: Barockakademie HfM Detmold und studentische Vokal-Chor der HfM Detmold
Orchester: Barockakademie HfM Detmold und studentische Vokal-Chor der HfM Detmold
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass.
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – Gesangs-Solisten: Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass
Pausengespräch vor dem Konzerthaus: Dorothee Mields (Sopran) Bildmitte.
Johann Sebastian Bach Violinkonzert E-Dur BWV 1042 – Solistin: Prof. Ulrike-Anima Mathé, Violine (Dozentin an der HfM Detmold)
Johann Sebastian Bach Violinkonzert E-Dur BWV 1042 – Solistin: Prof. Ulrike-Anima Mathé, Violine (Dozentin an der HfM Detmold)
Johann Sebastian Bach Violinkonzert E-Dur BWV 1042 – Solistin: Prof. Ulrike-Anima Mathé, Violine (Dozentin an der HfM Detmold)
Johann Sebastian Bach Magnificat D-Dur BWV 243 Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass Ulrike-Anima Mathé, Violine József Kiss, Oboe Barockakademie der HfM Detmold Gerhard Weinberger, Leitung und Cembalo
Johann Sebastian Bach Magnificat D-Dur BWV 243 Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass Ulrike-Anima Mathé, Violine József Kiss, Oboe Barockakademie der HfM Detmold Gerhard Weinberger, Leitung und Cembalo
Johann Sebastian Bach Magnificat D-Dur BWV 243 Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass Ulrike-Anima Mathé, Violine József Kiss, Oboe Barockakademie der HfM Detmold Gerhard Weinberger, Leitung und Cembalo
Johann Sebastian Bach Magnificat D-Dur BWV 243 Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass Ulrike-Anima Mathé, Violine József Kiss, Oboe Barockakademie der HfM Detmold Gerhard Weinberger, Leitung und Cembalo
Johann Sebastian Bach Magnificat D-Dur BWV 243 Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass Ulrike-Anima Mathé, Violine József Kiss, Oboe Barockakademie der HfM Detmold Gerhard Weinberger, Leitung und Cembalo
Johann Sebastian Bach Magnificat D-Dur BWV 243 Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass Ulrike-Anima Mathé, Violine József Kiss, Oboe Barockakademie der HfM Detmold Gerhard Weinberger, Leitung und Cembalo
Johann Sebastian Bach Magnificat D-Dur BWV 243 Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass Ulrike-Anima Mathé, Violine József Kiss, Oboe Barockakademie der HfM Detmold Gerhard Weinberger, Leitung und Cembalo
Johann Sebastian Bach Magnificat D-Dur BWV 243 Dorothee Mields, Sopran Catalina Bertucci, Sopran Gerhild Romberger, Alt Daniel Johannsen, Tenor Klaus Mertens, Bass Ulrike-Anima Mathé, Violine József Kiss, Oboe Barockakademie der HfM Detmold Gerhard Weinberger, Leitung und Cembalo
Ein großartiges Trompeten-Ensemble: Henrik Bierwirth (1. Trompete) Alper Coker (2. Trompete) Jonas Spieker (3. Trompete).
Applaus für die Einstudierung der Vokalwerke durch den Counter: „Benno Schachtner“ (ehemals Studierender an der HfM Detmold).
Einstudierung der Vokalwerke durch den Counter: „Benno Schachtner“ (ehemals Studierender an der HfM Detmold).
Einstudierung der Vokalwerke durch den Counter: „Benno Schachtner“ (ehemals Studierender an der HfM Detmold).
Einstudierung der Vokalwerke durch den Counter: „Benno Schachtner“ (ehemals Studierender an der HfM Detmold).
Einstudierung der Vokalwerke durch den Counter: „Benno Schachtner“ (ehemals Studierender an der HfM Detmold).
Schluss-Applaus für ein großartiges Eröffnungs-Konzert im Konzerthaus der HfM Detmold.
Live-Übertragung des Eröffnungskonzertes: 3. Mai 2013 um 17:30 Uhr
Am Freitag, den 3. Mai 2013 können Sie hier live das Eröffnungskonzert des BachFest 2013 verfolgen. Um 17:30 Uhr beginnt die Ausstrahlungmit einer kurzen Konzerteinführung. Das Konzert selbst beginnt um 18:00 Uhr.
Weitere zugkräftige Interpreten werden in Detmold zugegen sein wie u.a. Freiburger Barockorchester, Chor der Hochschule für Kirchenmusik Herford, Martin Stadtfeld – Piano, WDR-Sinfonieorchester Köln, Leitung Andrew Manze, Le Petite Bande, Leitung Sigiswald Kuijken, Alfredo Perl, Mitglieder der Norwestdeutschen Philharmonie Herford, u.s.w.
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Eintrittspreise:
35 € bis 7,50 € und bei Nebenveranstaltungen: Freier Eintritt
Das großartig besetzte Eröffnungs-Konzert zum BachFest 2013 findet am Freitag, 3. Mai 2013 um 18:00 Uhr im Konzerthaus der Hochschule für Musik in Detmold statt.
Weitere zugkräftige Interpreten werden in Detmold zugegen sein wie u.a. Freiburger Barockorchester, Chor der Hochschule für Kirchenmusik Herford, Martin Stadtfeld – Piano, WDR-Sinfonieorchester Köln, Leitung Andrew Manze, Le Petite Bande, Leitung Sigiswald Kuijken, Alfredo Perl, Mitglieder der Norwestdeutschen Philharmonie Herford, u.s.w.
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Eintrittspreise:
35 € bis 7,50 € und bei Nebenveranstaltungen: Freier Eintritt
Programmheft Abschiedskonzert 28. Mai 2011 Prof. Weinberger HfM Detmold
Ein großer Bach-Interpret als Organist und Dirigent: „Professor Gerhard Weinberger“ verabschiedete sich am Samstag, 28. Mai 2011, mit einem berührenden Vokal-Konzertabend im Konzerthaus der HfM Detmold mit der h-Moll-Messe, BWV 232, von Johann Sebastian Bach.
Als Vorab-Information war in der Zeitung: LT in Detmold folgendes veröffentlicht worden:
Ein 28 Jahre langer Spagat über 600 Kilometer geht zu Ende. Mit Applaus? Bestimmt. Vor allem aber mit großer Musik. Gerhard Weinberger dirigiert in seinem Abschiedskonzert Bachs h-Moll-Messe.
Seit 1983 ist Gerhard Weinberger Professor für Orgel und Leiter der Abteilung Kirchenmusik an der Detmolder Hochschule für Musik – jetzt geht er in den Ruhestand. Seit 28 Jahren pendelt er zwischen Detmold und München, wo er seinen Wohnsitz behalten hat. Eine anstrengende Übung, klar – andererseits hält so ein Spagat ja auch beweglich. „Ich habe das immer als künstlerisch und menschlich bereichernd empfunden“, sagt Weinberger.
Johann Sebastian Bach ist eine zentrale Größe im Leben des Organisten. „Für mich sind Bachs Kompositionen das Non plus ultra“, da stimmt jede Note. Seine Musik hat Größe, Drive, Innigkeit, Virtuosität“, schwärmt Gerhard Weinberger. „Gerade die h-Moll-Messe ist so ein wahnsinniges Stück.“
Konzerthaus HfM Detmold
Bereits eine halbe Stunde vor Konzert-Beginn waren die Parkplätze vor dem Konzerthaus der HfM Detmold fast vollständig belegt und galt als ein Hinweis, dass sich an diesem Abend etwas Grossartiges ereignen wird. Überragend der Zuspruch an jungen Besucher-Gruppen sowie viele Honoratioren waren in den Gängen auszumachen, die bei diesem 1. Weinberger Verabschiedungs-Konzert unbedingt ihre Referenz erweisen wollten.
Barock-Orchester und Vokal-Chor HfM Detmold
Der Besucher-Zuspuch war überragend und das Konzerthaus war fast vollständig ausverkauft. Bemerkenswert was @Wolfgang und mir sofort auffiel, das jugendliche Studenten-Barock-Orchester und der junge studentische Vokal-Chor, wann gibt es das einmal zu bestaunen. Die Einstudierung für das Studenten-Barock-Orchester lag in den Händen von der Dozentin an der HfM Detmold: Ulrike-Anima Mathé und für den Studenten-Vokal-Chor bei „Benno Schachtner“ einem ehemaligen Schüler von Prof. Gerhard Weinberger und seit 2007 sein Assistent. Benno Schachtner fungierte in dem Konzert als Gesangs-Solist in den Alt-Partien als „Altus.“
Von links die Gesangs-Solisten: Klaus Mertens (Bass) Sebastian Kohlhepp (Tenor) Benno Schachtner (Altus) Catalina Bertucci (Sopran)
Das Barock-Orchester spielte teilweise mit historischen Instrumenten und fungierte sehr selbstsicher und in einer gekonnten Interpretation des Bach’schen Werkes und wusste in ihrer barocken Klangpracht sehr zu gefallen. Der junge 39-köpfige Vokal-Chor (Studenten/innen für Sologesang) bestach durch ein stimmlich profundes Singen und war ein erhebender Genuss, diese frische Gesangs-Kunst war eine Offenbarung und entpuppte sich für die h-Moll-Messe als eine ideale Besetzung. Hierzu prägnant die akustischen Möglichkeiten im Konzerthaus der HfM Detmold – (*Wellenfeld-Synthese, Bildung von virtueller Klangräume) – war optimal und ein beeindruckendes Erlebnis, ein kleiner Nachhall am Ende eines Satzes war unverkennbar zu bemerken. Die Gesangs-Solisten reihten sich prächtig in den großartigen Konzertabend mit ein und machten dieses 1. Abschieds-Konzert von Prof. Weinberger zu einem bezaubernden Konzert-Erlebnis für OWL (Ostwestfalen-Lippe). Nicht endend wollender Applaus bezeugt davon, dass es eine überragende Aufführung gewesen war, die von dieser jungen Studenten-Riege so überzeugend dargeboten wurde, es war ein pures Hörvergnügen und hoffe, dass das Konzert mitgeschnitten wurde und als ein Meilenstein in der Aufführungsgeschichte der HfM Detmold auf einer CD als ein Nachklang erhalten und angeboten wird.
Mit Bedauern nimmt der Protagonist Abschied von einem großartigen Bach-Interpreten, der so schnell nicht zu ersetzten sein wird. Prof. Weinberger ist bekannt als ein bekennender Bach-Interpret und wusste durch seine Konzerte in Höxter (Closter Corveyer-Musikwochen) und in Detmold immer zu überzeugen. Weinberger setzte in seinem Bereich mit der Alten Musik Akzente und gründete 2003 an der HfM Detmold mit der Professorin: Ulrike-Anima Mathé die Barockakademie um den Studenten eine Möglichkeit zu schaffen, die Erarbeitung der Alten Werke in einer historisch orientierten und fundierten Aufführungspraxis kennen zu lernen die für die berufsbezogenen Zukunft des Studierenden von unschätzbaren Wert ist. Geprobt wird immer projektbezogen für zwei oder drei Konzerte im Jahr. Prof. Mathé zuständig für das Instrumentalsolisten-Ensemble und Prof. Weinberger mit der Leitung des Vokalsolisten-Ensembles betraut ergänzten sich in harmonischer und überzeugender Weise.
Verabschiedungs-Konzert HfM Detmold Prof. Gerhard Weinberger
Wehmut komm auf, dass dieser großartige Bach-Kenner als Organist und Dirigent uns für immer verlässt, was wird uns in Zukunft für ein Nachfolger präsentiert, ich kann nur inständig hoffen, dass es ebenfalls ein Barock-Bach-Bekennender sein wird und die begonnene Arbeit im Sinne von Prof. Weinberger an der hiesigen HfM fortsetzen wird…!!
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*) Anmerkung zur Wellenfeldsynthese im Konzerthaus der HfM Detmold:
Das System umfasst 360 unabhängige Lautsprecherkanäle verteilt auf ein durchgehendes Lautsprecherarray rund um das Publikum (500 Plätze) sowie Deckenlautsprecher. Da der Saal für ein breites Repertoire genutzt wird (Kammermusik, Orchesterbesetzungen, zeitgenössische Musik, Big Band etc.) kann das System auch eine variable Raumakustik zur Verfügung stellen.