Archiv der Kategorie: Konzerttermine

Bachfest Leipzig 2009 endet mit einem neuen Besucherrekord


Hallo,

das Bachfest Leipzig 2009 hat einen neuen Besucher-Rekord aufgestellt. Nach Angaben des Bach Archivs Leipzig wurde folgendes veröffentlicht:

Foto: Rathaus Leipzig mit Bachfest-Banner  (Fotorechte: V. Hege)

Foto: Rathaus Leipzig mit Bachfest-Banner (Fotorechte: V. Hege)

Das Bachfest Leipzig 2009 endete am Sonntagabend (21.6.2009) mit einer Aufführung der h-Moll-Messe in der restlos ausverkauften Leipziger Thomaskirche. Thomas Hengelbrock, der Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble sowie Solisten des Balthasar-Neumann-Chors beschlossen ein Bachfest Leipzig, das wieder einmal von Anfang an durch Konzerte von allerhöchster Qualität mit bedeutenden Künstlern aus aller Welt überzeugte.

Unter dem Motto „Bach, Mendelssohn und Reger“ lud das Bachfest Leipzig vom 11. bis 21. Juni zu 95 Veranstaltungen in die Musikstadt ein. Zwei Jubiläen – der 200. Geburtstag Felix Mendelssohn Bartholdys und die 600-Jahrfeier der Universität Leipzig, deren Musikdirektor Max Reger ab 1907 war – prägten das Bachfest-Programm in diesem Jahr. „Das Bachfest 2009 war ein großer Erfolg. Das Programm, die geschickte Dramaturgie und erstklassige Künstler haben uns Mendelssohn und Reger aus der Perspektive Bachs gezeigt. Das war mit Überraschungen und Aha-Effekten verbunden, die nur ein Musikfestival wie das Bachfest leisten kann. Das Publikum hat es begeistert aufgenommen“, resümiert Dettloff Schwerdtfeger, Geschäftsführer des Bach-Archivs Leipzig.

Die vorläufige Auswertung der Besucherzahlen ergibt insgesamt deutlich mehr als 60.000 Besucher in den 95 Veranstaltungen des Bachfests. Davon wurden knapp 12.000 Besucher bei den beiden Open-Air-Konzerten auf dem Augustusplatz gezählt, gut 8.000 verfolgten den Auftritt von The Nigel Kennedy Quintet.

Foto: Thomas Hengelbrock, und der Balthasar-Neumann-Chor H-Moll_Messe

Foto: Thomas Hengelbrock, und der Balthasar-Neumann-Chor mit der H-Moll-Messe zum Abschluss des Bachfestes 2009 in der Thomaskirche (Fotorechte: MOTHES)

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Eine Presse-Rezension zum Bachfest 2009 ist als PDF einsehbar, siehe nächste Zeile:

Presse-Rezension Bachfest 2009 Leipzig

Neue Angaben zum Bachfest Leipzig in 2010

Das nächste Bachfest Leipzig findet vom 11. bis 20. Juni 2010 in Verbindung mit dem 85. Bachfest der Neuen Bachgesellschaft e. V. statt und steht unter dem Motto „Bach, Schumann und Brahms“. Erwartet werden unter anderen Renaud Capuçon, Kammerorchester Basel, Paul McCreesh, The Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists, Sir John Eliot Gardiner, András Schiff, Margarita Höhenrieder, Collegium Vocale Gent, Philippe Herreweghe, Northern Sinfonia, Thomas Zehetmair, Riccardo Chailly.

Weitere Angaben vom BachArchiv:

Link: http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=305&tx_ttnews[tt_news]=238&tx_ttnews[backPid]=23&cHash=688bb4a429

Bilder vom Bachfest 2009; Link: http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=691

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Freuen wir uns auf spannende Aufführungen beim Bachfest 2010 in Leipzig.

Gruß

Volker

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News vom Bachfest Leipzig 2009


Hallo,

Joseph Haydn (1732 - 1809)

Joseph Haydn (1732 - 1809)

Ein Konzerterlebnis vom Bachfest Leipzig 2009 – Live vom MDR-Figaro steht an:

Mit Joseph Haydns „Missa in angustiis“ für Soli, Chor, Orchester und Orgel geht die MDR-Konzertsaison ins Finale. Aufgeführt wird die populärste Messe des Wiener Klassikers mit hochkarätigen Sängern: Annette Dasch (Sopran), Hermine Haselböck (Alt), James Taylor (Tenor) und Stephan Genz (Bariton) konnten für das 8. Rundfunkkonzert am 16. Juni, 20:00 Uhr im Leipziger Gewandhaus gewonnen werden.

An diesem Abend werden außerdem Werke von von Edison Denissow und Daniel Smutny zu hören sein. MDR FIGARO überträgt die Aufführung unter der musikalischen Leitung von Howard Arman live am 16.6.2009 um 20 Uhr.

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In loser Reihenfolge werde ich in den nächsten Tagen interessante Interviews von dem Bachfest Leipzig 2009 in diesem News-Hauptbeitrag zur Verfügung stellen.

In diesem Beitrag ist Sir J.E. Gardiner als Name gefallen, hört es euch bis zum Schluss einmal an, es ist z.B. eine Hammer-Aussage zu Gardiner gefallen, wenn das Wirklichkeit würde – wäre es ein Highligth….!!

Interview: Das Besondere am Leipziger Bachfest vom 12.6.2009 MDR

Flyer vom Interview: Das Besondere am Leipziger Bachfest vom 12.6.2009 MDR

Nachstehend die Webseite aufrufen zum Interview:

Link: http://www.mdr.de/mediathek/suche/6435423.html

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Zusatz-Bonbon: ein Video zur Bacheröffnung Leipzig 2009

Flyer: Video des MDR Bacheröffnung Leipzig 2009

Flyer: Video des MDR Bacheröffnung Leipzig 2009

Link zum Video des MDR: http://www.mdr.de/mediathek/suche/6435116.html

Viel Spaß beim Hören und Sehen.

Grüße

Volker



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Händel-Festspiele Halle am 4. Juni 2009 eröffnet mit Link-Angaben


Hallo,

für alle Händel-Interessenten habe ich noch einmal internet-Links zusammen gesucht, die Anschauliches und Wissenswertes über das Georg Friedrich Händel-Jahr 2009 – berichten.

 

Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel

Programm der Händel-Festspiele 2009 in Halle als PDF

pdf-Symbol

http://www.haendelfestspiele.halle.de/export/sites/haendelfestspiele/downloads/HFS_Programm_end.pdf

MDR-Figaro mit weitreichenden Angaben zu G.F. Händel

Link: http://www.mdr.de/mdr-figaro/haendel/6288318.html

 

MDR-Figaro „Händel-Spezials“ Rundfunksendungen und Interviews u.a. Gardiner zu G.F. Händel sowie Händel-CD Vorstellungen !!

Link:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/haendel/

 MDR-Figaro Interview Gardiner zu Händel

 MDR-Figaro Interview Gardiner zu Händel

 

Nach dem Besuch der Original-Seite von MDR-Figaro in das obige Symbol klicken zum Gardiner-Interview.

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Der größte Erfolg wird 

zum Schwanengesang 

Academy of Ancient Music spielt 

den „Messiah“ in der Händel-Halle. 


Händels Festspiele ohne den 

„Messiah“- das ist so unvor- 

stellbar wie das finale „Halle-“ 

ohne „-lujah“! Schließlich ist 

das große Werk, das alle bis 

dato geltenden Gattungsgren- 

zen sprengt und auf der Höhe 

seines Schaffens die ganze Er- 

fahrung des Komponisten 

bündelt, auch sein öffentli- 

cher Schwanengesang gewor- 

den- also jenes Werk, das er 

acht Tage vor seinem Tod am 

14. April 1759 in einem letz- 

ten Konzert erlebte…………  

 

Dirigiert wird das halle- 

sche Konzert, bei dem sich 

das Orchester mit eigenem 

Chor sowie mit den Solisten 

Lisa Milne (Sopran), Wilke te 

Brummelstroete (Alt), James 

Gilchrist (Tenor) und Giles 

Underwood (Bass) vorstellt, 

von Richard Eggar. Der Cem- 

balist ist seit 2006 der Leiter 

der Academy of Ancient Mu- 

sic und gefragter Gast vieler 

Barock-Ensembles. 


„Messiah“-Konzert am 5. Juni um 

18 Uhr in der Händel-Halle 


Link zum gesamten PDF-Artikel der MZ nachstehend
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pdf-Symbol

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Eine erste kleine Kritik ist bei der MZ erschienen:

In der Händel-Halle beim „Messiah“ hingegen soll es vor allem ein Crescendo von Husten-Anfällen gewesen sein, das sich bis in die ersten Reihen fortsetzte und so für das akustische Continuo sorgte. Ob das nun an der Schafskälte lag – oder doch eher an der unterkühlten Atmosphäre des Ortes, der auch die seltsamen Wandteiler-Teppiche nicht wirklich abhelfen können?

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Nun viel Spass beim Stöbern und allen Besuchern der Händelfestspiele 2009 wünsche ich erlebnisreiche Stunden.

Grüße

Volker

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Klassik in OWL – Bach-Werke in einem Konzert der Barockakademie Detmold


Hallo,

für OWL wieder ein Klassik-Highlight mit Professor Gerhard Weinberger und seiner Barockakademie Detmold – sie führen am 30. Mai 2009 um 19:30 Uhr – im Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold – Bachwerke auf.

klassik_in_owl

http://www.klassik-in-owl.de

Die Veranstaltung im Rahmen der Klangraum-Festwochen zur Eröffnung des Konzerthauses wird geleitet von Ulrike-Anima Mathé (Leitung des Instrumentalsolisten-Ensembles) – sowie Gerhard Weinberger (Gesamtleitung). 

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Foto: Professor Gerhard Weinberger, HfM Detmold

Hier das genaue Programm sowie die Ausführenden auf einen Blick:

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Missa F-Dur BWV 233 – Jessica Jans (Sopran), Benno Schachtner (Altus), Christopher Jung a. G. (Bass)
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048 ohne Tempoangabe
Johann Sebastian Bach: Kantate BWV 172 „Erschallet ihr Lieder” – Cosima Henseler (Sopran), Anna Bineta Diouf (Alt), Henning Klocke a. G. (Tenor), Christopher Jung (Bass)
Johann Sebastian Bach: Motette „Lobet den Herrn, alle Heiden” BWV 230 für vierstimmigen Chor und Continuo
Johann Sebastian Bach: Konzert E-Dur BWV 1042 für Violine und Orchester – Ulrike-Anima Mathé (Violine)
Johann Sebastian Bach: Kantate BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe” (am Pfingstfest) – Sophia Bockholdt (Alt), Henning Klocke a. G. (Tenor), Christopher Jung (Bass)

Foto Saniertes Konzerthaus HfM Detmold

Fotorechte: NW- umgebautes Konzerthaus mit Wellenfeldsynthese der HfM Detmold

Buchung

Bitte bestellen Sie Tickets für die Veranstaltung „Bach-Werke in einem Konzert der Barockakademie“ direkt beim Veranstalter.

Veranstalter: Hochschule für Musik Detmold Telefon: 05231-975-5

Karten – Online Bestellung  – h i e r  – 

Nähere Angaben zum sanierten Konzerthaus mit Wellenfeldsynthese der HfM Detmold kann als PDF auf den eigenen Rechner geladen werden.

pdf    Konzerthaus der HfM Detmold.pdf

 

WFS2009-Konferenz in Detmold

Vom 12. bis 14. Juni 2009 findet im neu eröffneten Konzerthaus und dem Erich-Thienhaus-Institut der Hochschule für Musik Detmold (HfM) ein Kongress zu neuen Wiedergabeverfahren für Musik statt. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, die Grundlagen und Besonderheiten räumlicher Wiedergabeverfahren zu erfahren, die Wellenfeldsysteme an der HfM kennen zu lernen, verschiedene Wiedergabeverfahren im direkten Vergleich zu bewerten und selbst in Workshops Klänge zu erzeugen.

In mehreren Konzerten kann der Einsatz der WFS im musikalischen Kontext erlebt werden. 

Bei Interesse an einer Teilnahme schicken Sie bitte eine Email an eti@hfm-detmold.de.

Weitere Informationen über diesen Termin…

Grüße
Volker

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Der Dirigent Frieder Bernius erhält die Bach-Medaille 2009


Hallo,

wie vom Bach-Archiv Leipzig mitgeteilt wird, erhält der Stuttgarter Dirigent Frieder Bernius die diesjährige Bach-Medaille. Die Auszeichnung wird während des Bachfests am 19. Juni 2009 bei einem Festakt verliehen.

Dirigent Frieder Bernius

Dirigent Frieder Bernius

Am Vorabend, dem 18. Juni 2009, musiziert Frieder Bernius  in der Nikolaikirche mit den von ihm gegründeten Ensembles Kammerchor und Barockorchester Stuttgart geistliche Vokalwerke von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy. Dabei erklingt zum ersten Mal in Leipzig das erst nach Mendelssohns Tod veröffentlichte “Tu es Petrus“ für Chor und Orchester (op. 111) aus dem Jahre 1827.

Die Stadt Leipzig verleiht die aus Meißner Porzellan gefertigte Auszeichnung mit dem Bach-Porträt seit 2003 jährlich an international herausragende Interpreten für deren besondere Verdienste um die Aufführung und Pflege der Musik Johann Sebastian Bachs. In den vergangenen Jahren erhielten die Bach-Medaille bereits Hermann Max (2008), Nikolaus Harnoncourt (2007), Ton Koopman (2006), Sir John Eliot Gardiner (2005), Helmut Rilling (2004) und Gustav Leonhardt (2003).

Das Bachfest Leipzig findet vom 11. bis 21. Juni 2009 unter dem Motto “Bach, Mendelssohn und Reger“ statt.

Das breit gefächerte Programm bietet Sinfonie-, Orgel- und Kammerkonzerte, Familienveranstaltungen, Konzertfahrten und musikalische Gottesdienste in unterschiedlichen Programmreihen. Zu hören sind neben großen geistlichen und weltlichen Werken auch Interpretationen in jazzigem oder alternativem Gewand. Eine Besonderheit des Bachfests sind die selten zu hörenden Werke, Wieder- und Uraufführungen.

Herausragende Ensembles und Künstler wie der Ernst Senff Chor, das Jerusalem Symphony Orchestra geleitet von Leon Botstein, The English Concert, Gerhard Oppitz, Concerto Köln, Lauma und Baiba Skride, das Chamber Orchestra of Europe mit seinem Leiter Douglas Boyd, Kammerchor und Barockorchester Stuttgart unter Leitung von Frieder Bernius sowie The Nigel Kennedy Quintet und das Quintessence Saxophone Quintet machen Leipzig ihre Aufwartung. Mit dabei wie immer der Thomanerchor Leipzig und das Gewandhausorchester, in diesem Jahr dirigiert von Herbert Blomstedt.

Das vollständige Programm und Konzertkarten zu finden

unter: www.bachfestleipzig.de

und www.bach-leipzig.de

Grüße

Volker

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Mozartfest 2009 im Städtedreieck Chemnitz-Leipzig Dresden


Hallo,

ein weiteres Highlight im Jahr 2009 steht an vom 08. Mai bis 24. Mai 2009 im Freistaat Sachsen.

Sächsisches Mozart-Fest 2009 im Städtedreieck: Chemnitz – Lepzig – Dresden.

Fotorechte: Sächsisches Mozartfest

Fotorechte: Sächsisches Mozartfest

Zum größten Klassikmusikfest im Freistaat (24.000 Besucher in 2008) vereint die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. in diesem Jahr aufs Neue hochkarätige Solisten und Ensembles, Musikstudenten und Liebhaber im Städtedreieck Chemnitz- Leipzig- Dresden. 

Nähere Informationen auf der Partner-Seite:

Link: 

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/04/mozartfest-2009-im-freistaat-sachsen.html

Weitere Informationen über den Veranstalter.

Link: http://www.mozart-sachsen.de/Mozartfeste

Grüße

Volker

 

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Radio- Fernsehtipps für die Osterwoche 2009


Hallo zusammen,

ich habe Euch für die nächste Woche noch eine Fülle von Tipps für Radio und TV versprochen. Jetzt bin ich selbst überrascht, wie viel zusammen gekommen ist.

Frohe Ostern
Barbara

 

11.4.2009

 

NDR

20-22 Uhr

‚Prisma Musik

Händel der Europäer (2/3)
Von Silke Leopold

Noch als Teenager ging Händel 1703 von Halle nach Hamburg. Die weithin berühmte Gänsemarkt-Oper zog ihn mächtig an. Mit 21 ebnete ihm ein Medici-Prinz, den er in der Hansestadt kennengelernt hatte, den Weg nach Italien. Dort erregte das junge Genie die Aufmerksamkeit der musikalischen Welt in den Metropolen Florenz, Rom und Venedig.

Sein Biograf John Mainwaring berichtet, wie Händel 1709 bei einer Aufführung seiner Oper „Agrippina“ in Venedig gefeiert wurde: „So oft eine kleine Pause vorfiel, schrien die Zuschauer: Viva il caro Sassone, es lebe der liebe Sachse!“ Jedermann sei durch die Größe und Hoheit seines Stils gleichsam wie vom Donner gerührt gewesen, schreibt Mainwaring, denn nie zuvor habe man hier alle Kräfte der Harmonie und Melodie so gewaltig miteinander verbunden gehört.
Das klingt nicht so, als habe Händel erst in Italien gelernt, wie man Opern schreibt. Oder doch? Die bekannte Musikhistorikerin Silke Leopold folgt den Spuren des „lieben Sachsen“ im Mutterland der Oper.

 

SR2
20-22 Uhr
La Resurrezione

Der Händel-Tag auf SR 2 (Die Auferstehung) Oratorium in zwei Teilen von Georg Friedrich Händel
Annick Massis, Sopran – Angelo Jennifer Smith, Sopran – Maddalena Linda Maguire, Mezzosopran – Cleofe John Mark Ainsley, Tenor – San Giovanni Laurent Naouri, Bass – Lucifero Les Musiciens du Louvre Leitung: Marc Minkowski

 

 

 

12.4.2009

 

RBB Kulturradio

11-14 Uhr

Der Dirigent John Eliot Gardiner

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 B-Dur, op. 60
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 26 D-Dur KV 537
Malcolm Bilson
English Baroque Soloists
Franz Schubert
Sinfonie C-Dur D 944, Große C-Dur-Sinfonie
Wiener Philharmoniker
Felix Mendelssohn Bartholdy
Violinkonzert e-Moll, op. 64
Viktoria Mullova
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Robert Schumann
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op. 97
Orchestre Révolutionnaire et Romantique

 

 

NDR

13-14 Uhr

Händel – Abenteuer eines Musik-Titanen – Teil 2

„Triumphe und Skandale“ schildert am Ostersonntag die Londoner Zeit bis zu Händels körperlichem Zusammenbruch im Jahre 1737. Unter der Überschrift „Ein deutscher Komponist wird englischer Nationalheld“ geht es am Ostermontag um Händels vermeintlich wundersame Genesung in den Bädern zu Aachen und seine zweite große Karriere als Oratorienkomponist.

 

 
WDR
20 – 23 Uhr
Musik für die Heilige Cäcilia
Geistliche Musik von Georg Friedrich Händel
Georg Friedrich Händel
Alexander´s feast or the power of musick, Ode for St. Cecilia´s Day
Simone Kermes, Sopran; Virgil Hartinger, Tenor; Konstantin Wolff, Bass;
Kölner Kammerchor; Collegium Cartusianum, Leitung: Peter Neumann
Aufnahme aus der Trinitatiskirche, Köln

 

 

NDR

20 Uhr

„Tumult und Grazie: Georg Friedrich Händel“

Musikalisch-literarische Matinee

Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung vom 8. Februar 2009 im Kleinen Sendesaal des NDR Funkhauses Hannover

Mit Karl Heinz Ott, Kai Wessel (Gesang) und dem Ensemble Musica Alta Ripa

„Tumult und Grazie“ – unter diesem Titel veranstalteten NDR Kultur und der Hoffmann und Campe Verlag am 8. Februar 2009 eine musikalisch-literarische Matinee. Georg Friedrich Händel ist das gleichnamige Buch gewidmet, in dem der Schriftsteller Karl-Heinz Ott sich mit dem virtuosen Barock-Komponisten auseinandersetzt und das die Grundlage für die Veranstaltung bildete.
Ausschnitte aus dem Buch – gelesen vom Autor selbst – und Ausschnitte aus Händels Sonaten und Arien – gespielt vom Ensemble Musica Alta Ripa und gesungen vom gefeierten Countertenor Kai Wessel – ergeben eine unterhaltsame und überraschende Collage zu Leben und Werk Georg Friedrich Händels rechtzeitig zu seinem 250. Todestag.

 

 

 

TV – ARD (auch 14.4. 20:15 Uhr in  3sat)

Händel – Der Film

NDR (Stern.)  | Länge: 45 Minuten 

 

(auch 14.4.2009 um 20:15 Uhr bei 3sat in der 60 Minuten Fassung)

 

Mit Donna Leon und Joyce DiDonato 

Film von Ralf Pleger 

Georg Friedrich Händel (1685-1759) ist der erste „Pop-Titan“ der Geschichte. Seine Hits wie das „Hallelujah“, die „Sarabande“ oder der zur Champions-League-Hymne umgewidmete Krönungschor „Zadok the priest“ sind allbekannte Ohrwürmer. Als Komponist war er ebenso gewieft wie als Unternehmer. Er war Europas erster Superstar, und sein eigenwilliges Temperament sorgte für eine Vielzahl von Anekdoten.
„Händel – der Film“ erzählt die schönsten, amüsantesten und spannendsten Händel-Anekdoten in Form von aufwendig gestalteten Spielszenen nach. Vorbild für die Ausstattung der Inszenierungen waren u.a. die satirischen Gemälde und Karikaturen von William Hogarth, dem Londoner Heinrich Zille des 18. Jahrhunderts. Händels Abenteuer werden von Künstlern und Experten ersten Ranges kommentiert. Zu ihnen gehören die Bestseller-Autorin und Händel-Enthusiastin Donna Leon, die Mezzosopranistin Joyce DiDonato, der Countertenor Lawrence Zazzo und die Dirigenten Alan Curtis und René Jacobs. Händels mitreißende Musik ist in hochkarätigen Darbietungen zu erleben. Darüber hinaus sind die Filmszenen ausschließlich mit Händelscher Musik orchestriert.
Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Halle, Hamburg, Rom, Hannover und London. Drehorte mit barocker Kulisse sind Schloss Bückeburg in Niedersachsen sowie die Herrenhäuser Gärten in Hannover. 

 

TV – ARTE

Sonntag, 12. April 2009 um 19.00 Uhr

Wiederholungen:
17.04.2009 um 06:00
23.04.2009 um 06:00
Händel: Feuerwerksmusik
(Deutschland, Grossbritannien, 2007, 42mn)
ZDF
Regie:
Jonathan Fulford
Autor: Claus Wischmann
Interpret: Ian Bostridge, Kate Royal

 

Barockes Gipfeltreffen bei den BBC-Proms in der Londoner Royal Albert Hall: Gemeinsam mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment spielte das Freiburger Barockorchester im Sommer 2007 Händels „Feuerwerksmusik“. ARTE war dabei und zeigt die Konzertaufzeichnung sowie kurze Ausschnitte von der intensiven Probenarbeit des Ensembles. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags.

Das Feuerwerk bei der Uraufführung soll ein Desaster gewesen sein und die Generalprobe führte angeblich zum ersten Stau in der Geschichte Londons. Aber diese chaotischen Umstände konnten dem Erfolg der „Feuerwerksmusik“ und Georg Friedrich Händel nichts anhaben.
Bis heute erfreut sich die „Feuerwerksmusik“ großer Popularität und stand auch im Mittelpunkt, als sich bei den BBC-Proms 2007 in der Londoner Royal Albert Hall zwei Spitzenensembles zu einem barocken Gipfeltreffen zusammenfanden: Das Freiburger Barockorchester und das Orchestra of the Age of Enlightenment spielten in einer Großbesetzung zusammen, die dem Aufwand bei der Uraufführung im Londoner Green Park fast schon nahe kam.
Für die beiden Orchester war es auch aus anderer Sicht eine Premiere. Zwar sind sie daran gewöhnt, ohne Dirigent zu spielen und sehr genau auf den eigenen Ensembleklang zu hören. Diese Arbeitsweise jedoch auf eine Großformation zu übertragen war auch für die beiden renommierten Orchester eine ganz neue Erfahrung.
Neben der „Feuerwerksmusik“ standen Händel-Arien auf dem Programm, gesungen von der Sopranistin Kate Royal und dem Tenor Ian Bostridge. Die Konzertaufzeichnung aus der Royal Albert Hall in London wird durch kurze Ausschnitte von der intensiven Probenarbeit der Ensembles ergänzt, die dokumentieren, wie aus zwei Orchestern für einen Abend lang eins wurde.

 

TV – 3SAT

02:30 – 4:05 Uhr

Das Alexanderfest
Oratorium von Georg Friedrich Händel
Benediktiner-Stift Melk 2001
Programm:
Georg Friedrich Händel – Alexanderfest HWV 75
Solisten: Dorothea Röschmann, Michael Schade und Gerald Finley
Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt

Chor: Arnold Schönberg Chor

Orchester: Concentus Musicus

Im Jahr 330 vor Christus gibt Alexander der Große in der eroberten Stadt Persepolis ein Fest. Die rachsüchtige Rede der Athenerin Thaïs verleitet ihn dazu, die Hauptstadt seines Kriegsgegners Xerxes in Brand zu stecken, doch dann bereut er diesen Befehl und lässt das Feuer wieder löschen. – 3sat zeigt Händels Oratorium „Das Alexanderfest“ zum 250. Todestag des Komponisten.

 

 

13.4.2009

 

NDR

13-14 Uhr

Händel – Abenteuer eines Musik-Titanen

3. Teil

Die Sendung schließt mit Betrachtungen über Händels Krankheit, die mysteriösen Umstände, die vor 250 Jahren zu seinem Tod führten, und mit pointierten Anmerkungen zu seinem Nachruhm.

 

SWR2

20-22 Uhr

Händel La Resurrazione

Oratorium HWV 47
Nancy Argenta,
Barbara Schlick (Sopran)
Guillemette Laurens (Alt)
Guy de Mey (Tenor)
Klaus Mertens (Bass)
Amsterdamer Barockorchester
Leitung: Ton Kopmann

BBC

19:00 Uhr

Catherine Bott presents a concert given by the London Handel Orchestra directed by Adrian Butterfield, as part of the 2009 London Handel Festival, marking the 250th anniversary of the composer’s death. An annual fixture since 1978, the festival continues to lead the way in the revival of Handel’s music in the UK.

Countertenor Daniel Taylor sings some of the best Italian arias written by Handel to showcase the exceptional talents of the castrato, Senesino, who was a big star in his day. Handel helped negotiate his appearances in London, which drew in excited audiences. The programme also features two of Handel’s concerti grossi, and a concerto by his friend Telemann.

Handel: Concerto grosso in D, Op 6, No 5; Concerto grosso in C minor, Op 6, No 8
Telemann: Flute concerto in D
Handel: arias – Dove sei (Rodelinda); Cara sposa (Rinaldo); L’Empio (Giulio Cesare); Un zeffiro (Rodelinda); Domero la tua fierezza (Giulio Cesare)

Daniel Taylor (countertenor)
Rachel Brown (flute)
London Handel Orchestra
Adrian Butterfield (violin/director)

Plus a visit to the Handel House at Halle with Sarah Walker and excerpts from Handel’s Keyboard Suites, specially recorded by harpsichordist Laurence Cummings.

 

 

 

13.4. – 17.4.2009

BBC – Composer of the week

Donald Macleod explores Handel’s oratorios, focusing on his work in Rome as a young man.

 

 

TV – ARTE

Montag, 13. April 2009 um 21.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Händel: The Messiah (Der Messias)
(Österreich, 2009, 160mn)
ARTE / ORF
Regie:
Hannes Rossacher
Sänger: Bejun Mehta, Cornelia Horak, Florian Boesch, Richard Croft, Susan Gritton
Choeographie: Ramses Sigl
Dirigent: Jean-Christophe Spinosi
Ausstattung: Christian Schmidt
Dramaturgie: Konrad Kuhn
Inszenierung: Claus Guth
Orchester: Ensemble Matheus

 

Händels Werk umfasst über 40 Opern und 25 Oratorien, darunter „Der Messias“ mit dem weltberühmten Halleluja-Chor, uraufgeführt 1742 – eines der populärsten Werke des klassischen geistlichen Repertoires, das Werk, das unter anderem Händels Ruhm begründete. ARTE zeigt eine Neuproduktion des Theaters an der Wien und der Opéra National de Lorraine Nancy. Es singen der Arnold Schoenberg Chor und das Ensemble Matheus. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags.

Sein Oratorium „Der Messias“ schrieb Händel in nur 24 Tagen. Am 13. April 1742 wurde es mit großem Erfolg in Dublin uraufgeführt. Es hat drei Teile und basiert auf Bibeltexten in englischer Sprache. Diese Texte sind von Charles Jennens, einem englischen Mäzen und Librettisten zusammengestellt worden. Jennens hatte bereits die Textgrundlage zu Händels Oratorien „Saul“ und „Belshazzar“ geliefert. 1741 schickt er Händel eine Sammlung von Bibeltexten, die er in der Art und Weise einer theologischen Streitschrift arrangiert hatte. Händel machte daraus sein Meisterwerk.
„Der Messias“ geht von einer jüdischen Prophezeiung aus, die besagt, dass da ein Messias kommen wird, der das Volk Gottes erlösen und das Reich Gottes errichten wird. In drei Teilen wird die christliche Heilsgeschichte von den alttestamentarischen Prophezeiungen des Propheten Jesaja über Leben und Sterben Jesu Christi bis zur Wiederkehr Christi am jüngsten Tag angesprochen. Der erste Teil handelt von Advent und Weihnachten, der zweite von der Passionsgeschichte und im dritten Teil geht es um die Verbreitung und die Festigung der Frohen Botschaft. Streng genommen gibt es jedoch gar keine richtige Handlung, Jesus selbst tritt gar nicht auf, und es wird nur wenig über sein Leben gesagt. Es geht vor allem darum, zu zeigen und zu beweisen, dass Jesus der Messias ist, der im Alten Testament angekündigt wird.
Die Aufführung wurde Anfang April im Theater an der Wien aufgezeichnet. Jean-Christophe Spinosi, der französische Violinist und Dirigent, leitet das Ensemble Matheus, dass er vor 1991 gegründet hat und für dessen Klang er seitdem verantwortlich ist. Das Ensemble Matheus aus der bretonischen Stadt Brest ist musikalisch sehr vielseitig, hat sich aber insbesondere mit dem barocken Repertoire einen Namen gemacht.
Unter den Solisten finden wir den jungen Countertenor und Händel-Spezialisten Bejun Mehta, den die ARTE-Zuschauer bereits im letzten Sommer in Händels „Belshazzar“ bewundern konnten. Mehta ist einer der großen jungen Talente seines Fachs. Er ist übrigens der Cousin des Dirigenten Zubin Mehta und ursprünglich dachte Bejun, aus ihm würde ein Bariton werden, bis er seine Vorliebe für hohe Töne entdeckte.

Im April feiert ARTE Georg Friedrich Händel, dessen Todestag sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährt. Der Abend des Ostermontags ist ganz dem großen Barockkomponisten gewidmet. Auf dem Spielplan steht im Anschluss an den „Messias“ ein Porträt und zur Einstimmung läuft bereits am Ostersonntag Händels Feuerwerksmusik.

 

 

TV – ARTE

Montag, 13. April 2009 um 23.30 Uhr

Wiederholungen:
19.04.2009 um 06:00
„Barockstar“ – Georg Friedrich Händel
(Deutschland, 2008, 52mn)
MDR
Regie:
Ulrich Meyszies

 

Mit seinen Opern und Oratorien erlangt er Weltruhm: Händel ist der erste „Starkomponist“, ihm wird bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt. Er ist es, der die Oper zum musikalischen Drama macht – mit den Sängern im Mittelpunkt – und der ein neues Genre des Oratoriums entwickelt. Doch er erlebt auch Niederlagen, die ihn fast um seine Existenz bringen. Die Biografie Händels – erzählt als Reise durch das barocke Europa des 18. Jahrhunderts. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags.

Händel war der erste Star unter den Komponisten. Mit seinen Opern und Oratorien erlangte er Weltruhm. Er war der erste lebende Künstler, dem ein Denkmal gesetzt wurde, sein Einkommen übertraf das aller anderen Komponisten um ein Vielfaches. Händels Opern und Oratorien waren begehrte Produkte im Musikgeschäft des 18. Jahrhunderts. „Barockstar“ erzählt die Biografie Händels als Reise durch das barocke Europa. Von Halle und Weißenfels führt Händels Weg nach Hamburg, von dort bricht er nach Italien auf, erlebt Florenz, Rom und Venedig und kehrt nach Hannover zurück, um schließlich in London eine Karriere zu machen, die seinen Weltruhm begründet.
Diese Reise von Deutschland nach Italien und England ist auch eine Zeitreise in die Welt des Barock. An den authentischen biografischen Orten begegnet das Kamerateam Musikern und Händelexperten, die durch sein Leben führen. Der Film zeichnet in großen Zügen die Linie seiner Biografie, in deren Mittelpunkt Händel als Opernkomponist steht, sein Kampf mit der „vielköpfigen Hydra“ der opera seria.
Händels Opern bestimmen die Entwicklung des Theaters im 18. Jahrhundert ganz entscheidend mit. Aus der vor allem von Bühneneffekten und dekorativen Szenen beherrschten Barockoper wird das von Sängern dominierte musikalische Drama, Händels „dramma per musica“. In dessen Mittelpunkt stehen die hoch bezahlten und aufeinander eifersüchtigen Gesangsstars – der Soprankastrat Senesino und die rivalisierenden Sopranistinnen Cuzzoni und Faustina, mit denen Händel triumphale Erfolge feierte und große Niederlagen erlebte.
Denn auf Jubel und Beifall folgten öffentliche Ablehnung und der Boykott seiner Aufführungen durch Publikum und Presse. Im Frühjahr 1741 in seinem 59. Lebensjahr steht Händel am Tiefpunkt seiner Karriere, seine Opern sind Misserfolge, sein öffentliches Ansehen ist beschädigt, es kursieren sogar Gerüchte, er wolle England verlassen und in seine deutsche Heimat zurückkehren. Doch Händel zieht aus diesem Scheitern geniale Konsequenzen und schafft mit seinen Oratorien, vor allem dem „Messias“, ein neues musikdramatisches Genre.

Der Film erzählt die Geschichte von Händels Opernleidenschaft, die ihn fast um Leben und Existenz bringt. Die großen „Hits“ aus Händels Opern und Oratorien werden im Film als kurze Musikclips visualisiert und dramatisiert. Die Orte, an denen die musikalischen Performances aufgenommen werden, stehen in direktem Zusammenhang mit Händels Biografie – die Schlosskirche in Weißenfels, das Teatro Chrisostomo in Venedig, die Kirche von Vallerano in der Nähe Roms und die Marktkirche in Halle.
Die Spezialistin für barocken Gesang, Roberta Invernizzi, interpretiert in der Chiesa Vallerano einen Klassiker aus Händels Repertoire, „Lascia la spina“.
Mit der Arie „Furie terribile“ aus Händels „Rinaldo“, gesungen von der Starsopranistin Simone Kermes, wird die von Spezialeffekten beherrschte Barockoper mittels Color-Box-Technologie und 3D-Animation zum ersten Mal seit der Barockzeit wieder erlebbar.
Sandrine Piau und Magdalena Kozena verkörpern mit ihren Auftritten die Zeit der von Gesangsstars beherrschten Opern der Royal Academy of Music mit Arien aus „Agrippina“, „Alcina“ im Teatro Malibran Venedig und „Julio Cesare“ in Halle.
Der Film schließt mit Aufnahmen des „Messias“, interpretiert von The English Concert und dem MDR-Rundfunkchor unter der Leitung Howard Armans sowie der „Feuerwerksmusik“, die am Ende wieder die Brücke zu Händels Biografie schlagen. Denn der „Messias“ wurde in Händels Taufkirche – der Marktkirche in Halle – aufgenommen, unter jener Orgel, an der Händel seinen ersten Musikunterricht erhielt.
Hervorragende Kenner seines Werkes und seiner Biografie kommentieren als Experten. Unter ihnen Christopher Hogwood, Verfasser der klassischen Händel-Biografie und hervorragender Interpret von Händels Werken, Alan Curtis, Pionier der historischen Aufführungspraxis und Dirigent vieler Erst- und Neuaufnahmen von Händels Opern und der Londoner Wissenschaftler Donald Burrows, Direktor des London Haendel Institute.

 

 

 

 

14.4.2009

 

NDRkultur

Thementag Händel

 

NDR

18:00 Uhr

Berühmte Arien von Georg Friedrich Händel

Die schönsten Arien aus den Opern „Giulio Cesare in Egitto“, „Ariodante“, „Rinaldo“ und andere in einer Konzertaufzeichnung vom 6. Februar 2009. Der Countertenor Philippe Jaroussky singt, begleitet von der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Andrea Marcon.

Programm

– Ouvertüre zur Oper „Alcina“ HWV 34
‘Va tacito e nascosto’, Arie des Cesar aus der Oper „Giulio Cesare in Egitto“ HWV 17
– ‘Che più si tarda omai’ – ‘Inumano fratel’ – ‘Stille amare’, Rezitativ und Arioso des Tolomeo aus der Oper „Tolomeo, Rè di Egitto“ HWV 25
– Ouvertüre zur Oper „Ariodante“ HWV 33
– ‘Pompe vane di morte!’ – ‘Dove sei? amato bene’, Rezitativ und Arie des Bertarido aus der der Oper „Rodelinda, Regina di Langobardi“ HWV 19
– ‘Vivi tiranno’, Arie des Bertarido aus der Oper „Rodelinda, Regina de’Langobardi“ HWV 19
– ‘Se potessero i sospir miei’, Arie des Tirinto aus der Oper „Imeneo“ HWV 41
– Concerto grosso G-Dur op. 6 Nr. 1 HWV 319 ‘Ch’io parta?’ Ariedes Arsace aus der Oper „Partenope“ HWV 27
– ‘Di speranza un bel raggio’ – ‘Venti turbini, prestate’, Rezitativ und Arie des Rinaldo aus der Oper „Rinaldo“ HWV 7

Aufzeichnung vom 6.2.2009 im Großen Sendesaal des NDR Hannover

Solist: Philippe Jaroussky, Countertenor
Dirigent: Andrea Marcon

 

TV – 3SAT

20:15 – 21:15 Uhr

Händel – der Film
(60 min)

s. ARD 12.4., hier aber 15 Minuten länger

 

 

 

15.4. 2009

 

 

HR2

20-21:30 Uhr

Notenschlüssel
Georg Friedrich Händel: „Der Messias“
Aufgeschlüsselt von Paul Bartholomäi
Den „Messias“ schrieb Georg Friedrich Händel im Sommer 1741 innerhalb von nur drei Wochen wie im Rausch. Das Projekt hatte ihm der Librettist Charles Jennens ans Herz gelegt, der auch für Händels Oratorien „Saul“, „L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato“ und „Belshazzar“ die Texte geschrieben bzw. zusammengestellt hatte. Was den „Messias“ betraf, benutzte Jennens einen Trick. Da es verboten war, die Geschichte Christi aufs Theater zu bringen, hatte er geschickt Prophezeiungen des Alten Testaments (besonders Jesaja) und Stellen aus den Briefen der Apostel (besonders Paulus) zusammengestellt. Der Erfolg bei der Uraufführung am 13. April 1742 in Dublin war überwältigend. Das „Dublin Journal“ schrieb: „Die besten Kunstrichter halten das Oratorium für das vollkommenste aller Musikstücke. Worte fehlen, um das exquisite Vergnügen zu beschreiben, das es den Zuhörern bescherte. Das Erhabene, das Große und das Zarte, angepasst an die edelsten, majestätischsten und rührendsten Worte, verbündeten sich, um das hingerissene Herz und Ohr in höhere Sphären zu heben und zu bezaubern“. Bis heute ist der „Messias“ Händels bedeutendstes Werk geblieben.

 

 

BBC

19:00 Uhr

Presented by Catherine Bott.

As part of a special week of Handel concerts marking the 250th anniversary of the composer’s death, the Scottish Chamber Orchestra and Chorus directed by Richard Egarr perform Alexander’s Feast.

Written as a St Cecilia’s Day ode to a text by Dryden, it has the alternate title The Power of Music, and follows the long-standing tradition of Purcell, Blow and others in writing choral works celebrating the patron saint of music. It was Handel’s first step away from Italian opera, of which London audiences were beginning to grow tired. Here was a new style of dramatic work in English, and it became very popular in his own time.

Handel: Alexander’s Feast

Lucy Crowe (soprano)
Timothy Robinson (tenor)
Christopher Purves (bass-baritone)
Scottish Chamber Orchestra and Chorus
Richard Egarr (director)

 

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Sir John Eliot Gardiner – Konzert-Termine 2009 – in Deutschland


Ständige Aktualisierung..!!

Gardiner Konzert-Termine in 2011 in Deutschland:

„Bitte den unten aufgeführten Link anklicken…!!“

Link:  https://meinhardo.wordpress.com/2011/01/25/sir-john-eliot-gardiner-konzerte-im-kalenderjahr-2011-in-deutschland/


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Hallo,

da im Moment so viele Kommentare zu Gardiner-Konzerte in 2009 / 2010 eingegangen sind, sah ich mich genötigt, einen eigenständigen Thread darüber zu erstellen. Die bisher aufgelaufenen Kommentare unter:

Link:  Konzert-Termine in OWL – J.S. Bach Weinhachtsoratorium BWV 248 –

stelle ich hier mit zur Verfügung.

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Gardiner-Termine 2009 in Deutschland mit London Symphony Orchestra –

Beethoven-Programm:

12.02.2009 um 20:00 h in Essen Link: Philharmonie / ehemals Saalbau

13.02.2009 um 20:00 h in Frankfurt Link: Alte Oper

14.02.2009 um 20:00 h in München Link: Philharmonie im Gasteig

15.02.2009 um 20:00 h in Leipzig Link: www.gewandhaus.de

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Gardiner-Konzerte in Deutschland mit Händels: „Israel in Ägypten“ HWV 54

Foto: Partitur Händel „Israel in Ägypten“ (Fotorechte: V. Hege)

Anlass ist Händel’s 250. Todesjahr in 2009, gestorben am 14.04.1759 in London, geboren am 23.02.1685 in Halle / Saale.

Einen besonderen Höhepunkt erhält das Händel-Festjahr mit dem „Special Day“ anlässlich des 250. Todestages am 19. April 2009. Über 40 Rundfunkanstalten innerhalb der European Broadcasting Union (EBU) senden an diesem Tag Konzerte aus ihren Städten. Halle als Geburtsstadt Georg Friedrich Händels wird mit einem Konzert aus der Marktkirche in Halle-Saale – der Taufkirche Händels – den Special Day eröffnen.

Eine enge Zusammenarbeit gehen die Händel-Festspiele mit den Rundfunk- und Fernsehanstalten MDR, ZDF / 3sat und Arte ein. Verschiedene Festspielproduktionen werden aufgezeichnet und – zum Teil live – ausgestrahlt. Halle wird damit auch medial zum Händel-Zentrum 2009.

Weitere Informationen zum Händeljahr 2009 in Halle / Saale:

http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Spielplan der Händel-Festspiele 2009

Druckversion des Programmheftes 2009 

[1397KB]

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Eine Einspielung von Sir John Elit Gardiner, The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists – wird am 27. Februar 2009 bei Amazon wiederveröffentlicht.

Zu erwerben bei Amazon Ende Februar 2009.
Preis: 13,97 EURO.

Über meine Partnerseite, Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/09/gardiner-cd-handel-oratorium-israel-in.html

Diese Veröffentlichung ist eine rechtzeitige Einstimmung auf das Händeljahr 2009 und die Gardiner-Konzerte in 2009 mit diesem Oratorium von G.F. Händel.

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Konzert-Termine: Gardiner, Oratorium HWV 54 „Israel in Ägypten“

„Basilika Kloster Eberbach“ (Eltville am Rhein / Rheingau)

So. 23.08.2009 um 19:00 h

  • Monteverdi Choir
  • English Baroque Soloists
  • Sir John Eliot Gardiner (Dirigent)
  • Georg Friedrich Händel:
  • »Israel in Egypt« HWV 54

Tickets/Info: 01805 / 743464 oder Tourist-Information und Kulturamt Eltville am Rhein, Rheingauer Str. 28, 65343 Eltville am Rhein, Tel. +49 (0) 61 23 / 90 98-0,

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24 Aug 2009 – Lübeck, Musik- und Kongresshalle, Lübeck, Schleswig-Holstein-Musik Festival, Germany. Start : 20.00 Uhr

“ Israel in Ägypten „
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner Dirigent

Lübeck - Kongresshalle

Lübeck - Musik + Kongresshalle

 

 

Musik- und Kongresshalle
Willy-Brandt-Allee 10
23554 Lübeck


Preise:

€ 84,
73,
54,
39,
20,

Tickets und Information: +49 (0) 451 38 95 70

Link für Eintrittskarten Online:

http://www.shmf.de:80/inhalt.asp?id=5433&ProgrammID=22316&Zeit=00:05:47&BesucherID=27316845

Zum Programm des Schleswig-Holstein-Festival nachstehenden Link anklicken:

Link: http://www.shmf.de:80/inhalt.asp?ID=5234&Zeit=23:56:19&BesucherID=27316845

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Bonn, Beethovenfest 2009, Beethovenhalle

SO 13.9.2009, 18 Uhr

Hommage an Händel

Link: Beethovenhalle

  • Monteverdi Choir
  • English Baroque Soloists
  • Sir John Eliot Gardiner (Dirigent)
  • Georg Friedrich Händel:
  • »Israel in Egypt« HWV 54

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Aktualisierte Gardiner – Termine am 22.2.2009 von @Martin

Es gibt einige neue und bestätigte Konzertdaten für den Monteverdi Choir / EBS mit John Eliot Gardiner. Programm ist jeweils “Israel in Egypt” von G.F.Händel.
Ich ärgere mich schon ein wenig, dass man so stückchenweise von den Terminen erfährt. Hätte ich gewusst, dass das gleiche Programm auch in Lübeck (voraussichtlich Mariendom) und Hamburg (Laeiszhalle – für mich 10min mit der U-Bahn) aufgeführt wird, hätte ich mir sicher keine Tickets für die alte Beethovenhalle in Bonn gekauft. Aber egal, bis jetzt hat sich auch der weiteste Weg gelohnt!

23. August 2009 / Rheingau Musikfestival „Basilika Kloster Eberbach“
24. August 2009 / Lübeck
26. August 2009 / Lucerne-Schweiz
3. September 2009 / Edinburgh (programme to include JC and JS Bach as well as Handel)
7. September 2009 / Wroclaw, Poland
13. September 2009 / Bonn, Beethovenhalle
15. September 2009 / Pisa – Italien

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Neue Information vom 2. September 2009

21.11.2009 um 19:00 Uhr in Baden – Baden, Festspielhaus

Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden

Joseph Haydn: Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI/2

 

Sophie Karthäuser: Sopran
James Gilchrist: Tenor
Tim Mirfin: Bass 

Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique

 

Sir John Eliot Gardiner: Dirigent

am 5. Dezember 2009 / Hamburg, Laeszhalle, Großer Saal

Orchestre Révolutionnaire et Romantique / Monteverdi Choir
Sir John Eliot Gardiner dirigiert »Die Schöpfung«

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Sa, 20.00 Uhr / Laeiszhalle / Großer Saal
Einführung: Sa, 19.15 Uhr / Laeiszhalle / Kleiner Saal
Veranstalter: Elbphilharmonie Konzerte

Sophie Karthäuser Sopran;  James Gilchrist Tenor; Tim Mirfin Bass; Orchestre Révolutionnaire et Romantique; Monteverdi Choir; Dirigent Sir John Eliot Gardiner

Joseph Haydn: Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI/2

Ein absoluter Höhepunkt des Haydn-Jahres zum 200. Todestag dieses allerersten Wiener Klassikers: »Die Schöpfung«, neben Händels »Messias« wohl das beliebteste Oratorium des Konzertsaals, ist hier in einer exemplarischen Interpretation zu erleben. Sir John Eliot Gardiner, Großmeister der authentischen Aufführungspraxis, wird mit seinen superben Ensembles wahrhaftig Himmel und Erde in klingende Bewegung setzen, während er von der »Vorstellung des Chaos« zum Jubelgesang im Paradies voranschreitet.

Karten-Link: http://www.elbphilharmonie.de/events/000000e9:00005a60.de

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Weitere Gardiner-Termine in 2009:

7. Dezember 2009 / Copenhagen – Dänemark

8. Dezember 2009 / Oslo – Norwegen
9. Dezember 2009 / Göteburg – Schweden
11. Dezember 2009 / Stockholm – Schweden
14th December / London
15th December / UK – venue tbc

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Voraussichtliche Gardiner-Konzert-Termine in 2010

Gardiner wird voraussichtlich in 2010 folgende Konzerte in Deutschland mi der H-Moll-Messe; BWV 232 oder 232 i ? geben:

07. Mai 2010 im Kaiserdom in Königslutter / Niedersachsen

Kaiser-Dom in Königslutter

Kaiser-Dom in Königslutter

14. Mai 2010 in der Alten Oper Frankfurt; in Frankfurt/Main.

Das nächste Bachfest Leipzig findet vom 11. bis 20. Juni 2010 in Verbindung mit dem 85. Bachfest der Neuen Bachgesellschaft e. V. statt und steht unter dem Motto „Bach, Schumann und Brahms“.

Erwartet werden unter anderen The Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists, Sir John Eliot Gardiner.

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Das sind die mir zur Zeit bekannten Gardiner-Konzerte 2009-2010 in Deutschland und wird je nach Kenntnisstand von mir laufend aktualisiert.

Grüsse

Volker

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Carl Heinrich Graun – Passionsoratorium „Der Tod Jesu““ – Nikolaikirche Leipzig 4.4.2009


Hallo,

ein Tipp für Leipzig und Umgebung:

Carl Heinrich Graun zum 250. Todestag in der Nikolaikirche Leipzig,

am Samstag, 4.4.2009 um 17.00 Uhr Oratorium „Der Tod Jesu“
Carl Heinrich Graun: Der Tod Jesu
Carl Heinrich Grauns Passionsoratorium „Der Tod Jesu““ wurde 1755 uraufgeführt.
Die Komposition gehörte bis zur Wiederentdeckung der Passionswerke J.S.Bachs, bis ins 19.Jahrhundert hinein, zu den bekanntesten und regelmässig aufgeführten Passionswerken.

Fotorechte: Bachchor Leipzig

Fotorechte: Bachchor Leipzig

Graun komponierte im sog. „empfindsamen Stil“ . Die Arien sind zum Teil dramatisch und sehr virtuos, erinnern an Pergolesi und an die italienische Oper. In den Chören steht barocker Fugenstil neben grossem Opernchor. Die Textvorlage beschreibt frei das Passionsgeschehen und enthält Elemente aus allen vier Evangelien.

Nach historischer Praxis werden die Choräle zu dieser Aufführung vom Publikum mitgesungen werden!

Carl Heinrich Graun war Kruzianer und später an verschiedenen Höfen als Tenor, Vizekapellmeister und Komponist angestellt. Gemeinsam mit seinem Bruder Johann Gottlieb wurde er 1735 in die Dienste der Kapelle des preußischen Kronprinzen Friedrich berufen. Gleich nach der Thronbesteigung 1740 machte König Friedrich der Grosse seinen Vizekapellmeister Graun zum Hofkapellmeister und entsandte ihn nach Italien, um für die in Berlin geplante italienische Oper, die Staatsoper unter den Linden, Sänger zu gewinnen. Die Staatsoper wurde im Dezember 1742 mit einer Komposition Grauns eingeweiht und bis zu seinem Tod 1759 blieb Graun ein vom Berliner Publikum und Friedrich dem Grossen hochgeschätzter Komponist, v.a. Opernkomponist, und Hofkapellmeister.

Karten zu 15 Euro (ermässigt 10 Euro) am Büchertisch der Nikolaikirche, bei der Musikalienhandlung Oelsner, Leipzig Information, an der Abendkasse und unter www.bachchor-leipzig.de

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Eine interessante CD-Einspielung mit Hörproben zu der Passion“Der Tod Jesu“ von Carl Heinrich Graun ist bei jpc erschienen:

Cover: Carl Heinrich Graun: Passion "Der Tod Jesu" Sigiswald Kuiken

Cover: Carl Heinrich Graun: Passion "Der Tod Jesu" Sigiswald Kuiken

 

CD bei  j p c  zu beziehen:

Linkhttp://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Carl-Heinrich-Graun-Der-Tod-Jesu/hnum/5344370/iampartner/K84

zwei CDs 19,99 €

Künstler: Schwabe, Kerkhove, Christoph & Stephan Genz, Ex Tempore, Le Petite Bande, Kuijken

Produktinfo www. klassik-heute. com

Seit seiner Uraufführung 1755 war Der Tod Jesu des königlich-preußischen Hofkapellmeisters Carl Heinrich Graun (1704-1759) für mehr als hundert Jahre das erfolgreichste deutsche Passionsoratorium. Im 19. Jahrhundert wurde es alljährlich für den königlichen Hof in Berlin aufgeführt, bis man 1858 zu Bachs Matthäuspassion wechselte. Ab 1866 stand auf Wunsch von König Wilhelm I. Der Tod Jesu wieder auf dem Programm; bis 1884 hielt das Werk am Berliner Hof seine Favoritenstellung inne. 

Im Gegensatz zur oratorischen Passion, die das Geschehen um den Kreuzestod Jesu jeweils auf der Grundlage eines der vier Evangelientexte dramatisch gestaltet, stellt Grauns Der Tod Jesu ein meditatives Passionsoratorium dar, in dem die menschliche Nachempfindung der Leidensgeschichte das Übergewicht gegenüber der theatralischen Nacherzählung des Opfertodes des Erlösers Jesu Christi als heilsgeschichtliches Zentralgeschehen erhält. Die Betrachtung der Passion durch die gläubige Seele, in den Bachschen Passionen durch die Arien vertreten, wird in Grauns Passionsoratorium das zentrale Element.

Wenn uns auch heute Bachs Passionen allein durch den Umstand näher stehen, daß sie sich seit Generationen einen festen Platz im alljährlichen Programm der Kirchenmusik der Passionszeit erobert haben, zeigt der Ansatz von Grauns Librettisten Wilhelm Ramler (1725-1798) einen geistesgeschichtlichen Ansatz, der deutlich in die Zukunft weist: Religiosität wird im Laufe des 18. Jahrhunderts von einer heilsgeschichtlichen Realität zu einer Angelegenheit des persönlichen religiösen Gefühls. Privatsache ist die Religion auch bis heute geblieben, und die Rezeption der Passionen Johann Sebastian Bachs beweist, daß der Thomaskantor offensichtlich mit seiner Musik ein Wunder bewirkt hat, das über die Zeiten hinweg auf die Menschen eine bleibende Wirkung ausübt – hierfür sind allein die vielen aufführungspraktischen Ansätze von Aufführungen mit großem Chor, Solisten und Sinfonieorchester bis hin zu rein solistischer Besetzung mit historischen Instrumenten ein Beweis.

(Text: Detmar Huchting (12.07.2004)

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Weitere CDs zur Passionszeit von C.H. Graun sind auf der Partner-Seite einsehbar.

Link: 

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/04/carl-heinrich-graun-cds-zur.html#links

——————————————————-

Grüsse
Volker

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Gedenkveranstaltung – Winnenden – im Südwestfernsehen


Hallo,

Sir Roger Norrington und das Radio Symphonieorchester  des SWF geben am 13. März 2009 um 20:15 Uhr ein Gedenkkonzert für die Opfer des Amoklaufs von Winnenden und Wendlingen.

Sir Roger Norrinton: „Auch wenn alle Fakten über das Ereignis bekannt sind, bleiben doch bei uns allen noch viele Fragen offen.“ Die Musik gibt uns die Chance, uns zu sammeln und unseren Gedanken nachzugehen. Ich lade alle Besucherinnen und Besucher der Konzerte und die Fernsehzuschauer ein, mit uns diese Chance zu nutzen, unser Mitgefühl und unsere Mitmenschlichkeit zu zeigen.“

Auf dem Programm stehen unter anderem Heinrich Schütz’ geistliches Konzert „Eile mich, Gott, zu erretten“ für Sopran und Basso continuo (SWV 282) sowie Edward Elgars „Enigma-Variationen“ für großes Orchester (op. 36).

Das SWR Fernsehen zeigt die Aufzeichnung am Freitag, 13. März um 20.15 Uhr.

Grüsse

Volker

Georg Friedrich Händel – Brockes Passion – in der Herrenhäuser Kirche, Hannover


Hallo,

auf ein besonderes Ereignis möchte ich im Händeljahr 2009 in Hannover in der Herrenhäuser Kirche hinweisen.

Herrenhäuser Kirche Hannover

Herrenhäuser Kirche Hannover

Samstag, 21. März 19 Uhr

Herrenhäuser Kirche, Hannover-Herrenhausen

Georg Friedrich Händel
Brockes Passion

Uta Kraus, Barbara Rotering,
Jean-Sébastien Stengel,
Robert Franke, Steffen Wolf,
Torsten Gödde, Michael Humann

Le Concert Lorrain
auf historischen Instrumenten

Kantorei Herrenhausen
Leitung: Martin Ehlbeck

Kartenpreise:
Mittelschiff 20€ , nummerierte Plätze, keine Ermäßigung
Seitenschiff 15 €, unnummerierte Platze, 3€ Ermäßigung für Kinder, Schüler, Auszubildende, Behinderte
Empore 12 €, unnummerierte Plätze, 3€ Ermäßigung für Kinder, Schüler, Auszubildende, Behinderte

Karten erhältlich: O n l i n e

Kartenhotline der Herrenhäuser Kirche 0171-1989 829

Laporte-Kartenshop, Karmarschstr. 30/32, 30159 Hannover

Hannover Tourismus-Service, Ernst-August-Patz 2, 30159 Hannover, Tel. 0511 – 3014-0

„Kirche im Blickpunkt“ Buchhandlung an der Marktkirche, Hanns-Lilje-Platz 4/5, Tel. 0511 – 353 68 36

Gemeindebüro der Herrenhäuser Kirche, Hegebläch 18, 30419 Hannover, Tel. 0511 – 79 32 42

Abendkasse


Zum Auffinden der Herrenhäuser Kirche füge ich Google-Maps bei.


Größere Kartenansicht

Weitere Informationen zur „Brockes-Passion“ sind auf der inhaltsreichen Web-Seite der Herrenhäuser Kirche einsehbar:

Link: http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/

Ich hoffe, dass diese rührige Kirchengemeinde einen regen Besucherzuspruch erhält, OWL ist nicht weit von dem Aufführungsort entfernt und sollte mit einem Besuch belohnt werden, zumal, wenn es sich um die „Brockes-Passion“ von G.F. Händel handelt.

Grüsse

Volker

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HERFORDER ORGELSOMMER 2009 – Mendelssohn und die Sehnsucht nach dem Süden


Hallo,

nun ist es wieder soweit, das Programm vom „Herforder Orgelsommer 2009“ ist im Internet veröffentlicht worden und steht unter dem Motto:
„Mendelssohn und die Sehnsucht nach dem Süden“
Aus Anlass des 200. Geburtstages von Felix Mendelssohn-Bartholdy wurde dieses Motto zum Herforder Orgelsommer 2009 gewählt und seine Orgelwerke gelangen zur Aufführung. Eine hochkarätige in- und ausländische Organistenriege stellt sich in Herford vor, voran die italienischen Organisten von Rang und Namen, mit spannenden Aufführungen kann der Orgel-Freund rechnen und aus einem auserlesenen Teilnehmerfeld seine Entscheidung treffen, OWL wird im Sommer zum Mekka eines großartigen Orgel-Spektakels und wir sollten den Organisatoren schon heute dafür dankbar sein.

Foto: Grosse Orgel im Herforder Münster (Fotorechte: V. Hege)
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Der Orgelsommer in Herford findet vom 19. Juli bis zum 13. September 2009 statt.
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Die Schwalbennestorgel (auch Heinrich-Schütz-Orgel oder Zuberbier-Ott-Orgel genannt) an der Nordwand im hohen Chor des Herforder Münsters

Foto: Die Schwalbennestorgel (auch Heinrich-Schütz-Orgel oder Zuberbier-Ott-Orgel genannt) an der Nordwand im hohen Chor des Herforder Münsters von 1756. (Fotorechte: V. Hege)

Nachstehend Auszüge aus dem Programm des Herforder Orgelsommers 2009. Das komplette Programm des Orgelsommers mit

Informationen zu allen Künstlern und Werken wird später eingestellt.

Link: http://www.kirchenmusik-im-herforder-muenster.de/Orgelsommer/orgelsommer.htm


munster

HERFORDER ORGELSOMMER 2009:
19.7.2009 – 13.9.2009

„Mendelssohn und die Sehnsucht nach dem Süden“

herford-mitte

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Sonntag, 19. Juli 2009, 18.00 Uhr
Herforder Münster
ERÖFFNUNGSKONZERT Stefan Kagl,
Orgel
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 26. Juli 2009, 18.00 Uhr
Neuapostolische Kirche
ORGELKONZERT für FAMILIEN
Prokofjew: Peter und der Wolf
Heinz-Peter Kortmann / D
, Orgel; Dorothee Niehaus, Sprecher;
Eintritt frei / Kollekte

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Freitag, 31. 7. 2009 bis Montag 3.8. 2009, 10.00 – 17.00 Uhr

Marktkirche Hannover / Herforder Münster

MEISTERKURS mit MASSIMO NOSETTI / Italien
Italienische Orgelmusik mit dem Schwerpunkt
Italienische Orgelsymphonik

Anmeldung bei Stefan Kagl,
Münsterkirchplatz 2, 32052 Herford,
Tel: 05221/27 69 77, Fax: 27 69 78,

e-mail: Muensterkantor.Herf@teleos-web.de

Meisterkurs-Anmeldeformular zum Download (PDF) PDF zum Download

Repertoireliste Download (PDF) PDF zum Download

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Freitag, 31. Juli 2009, 21.00 Uhr
Herforder Münster
NACHTKONZERT I
– „Kinoorgel“
STUMMFILM mit ORGELMUSIK
„Metropolis“
Wilfried Kaets / D
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 2. August 2009, 18.00 Uhr
Herforder Münster
ORGELKONZERT Organist: Massimo Nosetti / Italien
Italienische Orgelsymphonik
Eintritt frei / Kollekte

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Dienstag, 4. August 2009, 20.00 Uhr
Herforder Münster
Nachtkonzert II ORGELNACHT
der Teilnehmer des Meisterkurses

Eintritt frei / Kollekte

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Freitag, 14. August 2009, 21.00 Uhr
Herforder Münster
Nachtkonzert III ORGEL & LITERATUR
Mendelssohn: Italienische Sinfonie
Goethe: Italienische Reise, Mendelssohnbriefe
Hans-Dieter Karras
, Orgel
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 30. August 2009, 18.00 Uhr
St. Marien Stift Berg
ORGELKONZERT Giulia Biagetti / Italien
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 6. September 2009, 18.00 Uhr
Jakobi-Kirche
ORGELKONZERT Organist: Francesco Bongiorno / Italien
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 13. September 2009, 18.00 Uhr
Herforder Münster
ABSCHLUSSKONZERT

Westfälische Kantorei, Ltg. Hildebrand Haake
Stefan Kagl, Orgel
Felix Mendelssohn Bartholdy,
Eugene Reuchsel: Spaziergänge in der Provence
Eintritt frei / Kollekte

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Es handelt sich um ein riesiges Programm-Angebot für 2009 und wird den vorangegangenen Orgelsommer 2008 in den Schatten stellen, freuen wir uns auf die italienischen Organisten die in OWL zu Gast sein werden. Ich hoffe doch, dass die Orgelfreunde vom Forum aus OWL diesmal auch die Treue halten werden und wir uns ein Konzert gemeinsam anhören können.

Grüsse an alle Orgelfreunde – einschliesslich Hannover, wo auch ein Programmschwerpunkt enthalten ist. (Meisterkurs in der Marktkirche)

Volker
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I Fagiolini in Hannover


Hallo zusammen,

Hannover hat nicht nur die Festwochen Herrenhausen zu bieten. Ein großer Renner ist hier auch immer die Internationale A-Capella-Woche. In diesem Jahr gibt es einen besonderen Leckerbissen: Die englische Gruppe I Fagiolini tritt am 1. Mai 2009 in der Marktkirche auf. Interessant deshalb, weil Stammmitglieder der Gruppe Claire Wilkinson und Nicholas Mulroy sind.

http://www.ifagiolini.com/

Marktkirche Hannover

Aufführungsstätte: "Marktkirche Hannover"

Über das Programm ist noch nichts bekannt, auch das gedruckte Programmheft gibt noch nicht viel her. Aber es wird bestimmt spannend.

http://www.cesa-events.de/AC00/AC09/index.html

Diese Seite wird sicher bald aktualisiert. Der Kartenvorverkauf hat aber schon begonnen. Plätze im Mittelschiff (unnummeriert) kosten 25€, Seitenschiff 21€ und sind über ticket-online erhältlich.

http://www.ticketonline.com/de/de/production/171547-I+Fagiolini+%28Gro%C3%9Fbritannien%29/

Robert Hollingworth, Leiter der Gruppe, hält zusätzlich einen Meisterkurs in der Hochschule für Musik und Theater ab, in dem er mit ausgewählten Ensembles aus dem klassischen Musikbereich arbeitet.
2.5.2009 von 10 – 17 Uhr
3.5.2009 von 10 – 13 Uhr
jeweils im Kammermusiksaal
Eintritt für Zuhörer 5€ pro Tag zzgl VVk
3. Mai 15 Uhr, Kreuzkirche
Abschlusskonzert
Eintritt 8 € zzgl VVk

Einen schönen Abend
Barbara

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Hannover-Herrenhausen: Festspiele 30.5. bis 20.6.2009


Hallo zusammen,

durch Barbaras Kommentar – (Stichwort: Filmarbeiten mit Donna Leon *) in Herrenhausen – mein absoluter Fernsehkrimi-Favorit) – bin ich auf die Festwochen Herrenhausen 2009 aufmerksam gemacht worden. Sie finden teilweise in dem wunderschönen Barockgarten (Berggarten) vom Herrenhauser Schloss in Hannover vom 30.5.2009 bis 20.6.2009 – statt.

Flyer Festwochen Herrenhausen (Hannover)

Flyer Festwochen Herrenhausen 2009 (Hannover)

Barockgarten des Schlosses Herrenhausen (Hannover)

Naturbühne im Barockgarten des Schlosses Herrenhausen (Hannover)

Schloss Herrenhausen Berggarten

Schloss Herrenhausen Berggarten

Herrenhausen Festspielsaal

Herrenhausen Festspielsaal

(Fotorechte: Festwochen Herrenhausen)

Wenn ich mir das Programm der Festspiele Herrenhausen anschaue, läuft einem des Wasser im Munde zusammen. Hier eine kleine Kostprobe der Ensemble Auftritte:

Ensemble-Auftritte – Kurzauswahl:

Ensemble Resonanz

eröffnet mit “ die Hölle aber nicht.“ am 30. Mai 2009 in der Galerie die Festwochen

Akademie Alte Musik Berlin
mit „Alles Haydn“ am 1. Juni 2009, Galerie

Händel & Haydn
mit dem FestspielOrchester Göttingen und dem NDR Chor am 5. Juni 2009, Galerie

13.06. Haydn Trio Eisenstadt
mit „D2H – Dedicated to Haydn“ am 13. Juni 2009, Galerie

*) Am 4. Juni 2009 liest Donna Leon in Hannover auf dem 6. Herrenhausen Barock-Festival in Hannover zu der Musik von Georg Friedrich Händel. Händel ist für Leon der überzeugendste Komponist. „Seine Musik spiegelt auf wundervolle Weise die menschlichen Emotionen wider“, schwärmte die 65-Jährige. In seinen Opern habe jeder Charakter eine richtige Persönlichkeit, und Händels Musik drücke alle Gefühle dieser Personen aus.

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Hier geht es zum Programm-Flyer:

Programmflyer Festwochen Herrenhausen 2009


pdf_icon2

Größe: 999.8 Kb

arrow herunterladen

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Karten ab 16. März 2009
Vorverkaufskasse im Künstlerhaus
Sophienstrasse 2,
30159 Hannover
Tel. 0511 – 168 41222
Vvk-kuenstlerhaus.de und festwochen-herrenhausen.de

Ein weiterer Link mit inhaltsreichen Angaben zu den Festspielen:

h i e r – klicken – !!

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Dieses Festspiel findet vor der Haustür von OWL (Ostwestfalen) statt und sollte durch einen Veranstaltungsbesuch eine Unterstützung erfahren. In einer lauschigen sommerlichen Abend-Atmosphäre mach es riesigen Spass,auf einer Natturbühne das Geschehen verfolgen zu können. Mein letzter Besuch der Festspiele Herrenhausen liegt mittlerweile schon Jahre zurück.

Grüsse

Volker

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Konzert-Termine: Oratorien von J.S. Bach – Matthäus- u. Johannespassion im März-April 2009


Achtung…!!

Konzerte für 2010

J.S. Bach Konzert-Termine mit Oratorien und Passionsmusik im Februrar bis April 2010 gibt es unter dem nachfolgenden Link:

Link:

https://meinhardo.wordpress.com/2010/02/12/kkonzert-termine-passionsmusik-von-j-s-bach-–-im-februar-marz-april-2010/

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Hallo,

hier gebe ich für OWL und überörtliche Konzert-Termine im März-April 2009 mit Oratorien von J.S. Bach – Matthäuspassion BWV 244 und Johannespassion, BWV 245 bekannt.

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Bielefeld – Rudolf-Oetker-Halle, Freitag 20.03.2009 20:00 Uhr


Foto: Oetkerhalle Bielefeld mit dem Oratorienchor

Bielefeld – Rudolf-Oetker-Halle, Oratorienchor der Stadt Bielefeld

Johannes-Passion BWV 245
Johann Sebastian Bach
für Soli, Chor und Orchester


Ausführende:
Christin Mollnar, Sopran
Yvi Jänicke, Mezzosopran
Byoung Oh Kim, Tenor
Victor Schierung, Evangelist
Christfried Biebrach, Bass
Dirk Aleschus, Jesusworte
Susanne Peuker, Laute
Hans Koch, Viola da Gamba
Hagen Enke, Orgelpositiv
Oratorienchor der Stadt Bielefeld

Bielefelder Philharmoniker Leitung: Hartmut Sturm

Tickets:

Tel. 0521 / 51 69 99, Fax 0521 / 51 81 21

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Rezension der NW vom 23.3.2009 zur Vergrößerung in das untere Foto k l i c k e n !!
Foto: Rezension der NW "Johannespassion" in der Oetkerhalle

Foto: Rezension der NW "Johannespassion" in der Oetkerhalle

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Leipzig – Gewandhaus, Großer Saal, 02.und 03. April 2009, 20:00 Uhr

Foto: Gewandhaus in Leipzig

Johann Sebastian Bach Matthäus-Passion BWV 244

Gewandhausorchester

Thomanerchor
Tölzer Knabenchor
Riccardo Chailly

Christina Landshamer, Sopran
Marie-Claude Chappuis, Alt
Johannes Chum, Tenor (Evangelist)
Maximilian Schmitt, Tenor (Aien)
Thomas Quasthoff, Bass (Arien)
Yorck Felix Speer, Bass (Christus)
Klaus Häger, Bass (Pilatus, Petrus, Judas)

Konzerteinführung um 19.15 Uhr im Schumann-Eck

Abonnement und Freiverkauf
43/34/26/16/9 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Ticket-Hotline: +49 341 12 70-280


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Samstag, den 04. April 2009 – 19:00 Uhr
Thomaskirche Leipzig

Johann Sebastian Bach

»Matthäus-Passion«
BWV 244

Andrea L. Brown, Sopran
David Erler, Altus
Maximilian Kiener, Tenor
Andreas Scheibner, Jesus
Ekkehard Abele, Bass

Leipziger Vocalensemble
Bach Ensemble München
Leipziger Barockorchester

Leitung: Philipp Amelung

... mit einem Klick zum Kartenvorverkauf!

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Samstag, 4. April 2009, 18.00 Uhr in Herford / OWL
Herforder Münster
KIRCHENMUSIKALISCHER GOTTESDIENST
Johannespassion von Arvo Pärt
Foto: Münsterkirche in Herford

Foto: Münsterkirche in Herford

Arvo Pärt erklärt seine Musik so:

„Ich habe entdeckt, dass es genügt, wenn ein einziger Ton schön gespielt wird. Dieser Ton, die Stille oder das Schweigen beruhigen mich. Ich arbeite mit wenig Material, mit einer Stimme, mit zwei Stimmen. Ich baue aus primitivem Stoff, aus einem Dreiklang, einer bestimmten Tonqualität. Die drei Klänge eines Dreiklangs wirken glockenähnlich. So habe ich es Tintinnabuli genannt.“

Ein typisches Beispiel für seinen Stil ist seine Johannespassion, für die er wie für viele seiner Werke
„eine objektive, überpersönliche Art der musikalischen Umsetzung wählte. Der Text wird ohne jegliche Ergänzungen in Latein, der einstigen Weltsprache der Kirche, vorgetragen; Jesus und Pilatus sind zwar solistisch besetzt, ihr Gesang ist aber vollkommen eingebettet in den gleichmäßig meditativen, nicht konzertanten musikalischen Verlauf; der Evangelistenpart wird von ein bis vier Sängern in stets gleichbleibender, […] mit diatonischen Dissonanzen angereicherter a-Moll-Tonalität vorgetragen…

(aus Wikipedia)
Vorverkauf

für die Konzertkarten im Herforder Münster:
Buchhandlung Erich Otto, Höckerstr. 6,
Tel: 05221 / 5 31 79, Fax: 533 93

Wenn Sie regelmäßig Informationen über unsere Kirchenmusik erhalten wollen, geben Sie uns Ihre Adresse bekannt:
Ev.-Luth. Kirchengemeindebüro Herford – Mitte
Münsterkirchplatz 5, 32052 Herford,
Tel: 05221 / 1 58 19, Fax: 10 90 31

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Leipzig – Thomaskirche, 9. und 10. April 2009, 19:00 Uhr Thomaskirche


Foto: Thomaskirche Leipzig
J.S. Bach. Johannes-Passion BWV 245
Thomanerchor Gewandhausorchester Georg Christoph Biller

Sibylla Rubens, Sopran
Matthias Rexroth, Altus
Patrick Henckens, Tenor (Arien)
Marcus Ullmann, Tenor (Evangelist)
Friedemann Röhlig, Bass (Christus)
Andreas Scheibner, Bass (Arien)

Johann Sebastian Bach
Johannes-Passion BWV 245

Freiverkauf
43/34/26/16 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Ticket-Hotline: +49 341 12 70-280

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Arnstadt – Bachkirche, 4. April 2009 um 19:30 Uhr

J.S. Bach-Kirche in Arnstadt

J.S. Bach-Kirche in Arnstadt

Johann Sebastian Bach

Matthäuspassion BWV 244

Gerlinde Sämann — Sopran
Marie Kuijken — Sopran
Petra Noskaiová — Alt
Patrizia Hardt — Alt
Christoph Genz — Tenor
Bernhard Hunziker — Tenor
Jan van der Crabben — Bass
Marcus Niedermeyer — Bass

La Petite Bande
Sigiswald Kuijken — Leitung

Nach der Einstellung der Förderung durch die holländische Regierung mussten Ton Koopman und The Amsterdam Baroque Choir & Orchestra ihre Aufführung der Matthäuspassion bedauerlicherweise absagen. Umso mehr freut es uns, zur Eröffnung des Festivals nun ein Konzert des belgischen Ensembles La Petite Bande unter Leitung von Sigiswald Kuijken präsentieren zu können, die ähnlich renommiert sind und zu den wichtigsten Interpreten der Musik Johann Sebastian Bachs in unserer Zeit zählen. Unter den Solisten ist dabei der Erfurter Christoph Genz, einer der derzeit gefragtesten Tenöre, der den Part des Evangelisten übernehmen wird.

Eintritt: 65 € | 45 € | 25 € — ermäßigt: 55 € | 35 € | 15 €

Eintrittskarten bei: Arnstadt Information
Markt 3 | 99310 Arnstadt
Telefon 0 36 28 . 60 20 49

oder im Internet: http://www.ticketcorner.com/eventstore/control/requestcard?id=831152

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Eisenach – Georgenkirche, Sonntag, 5. April 2009 um 17;00 Uhr

Taufkirche von J.S. Bach Georgenkirche Eisenach

Taufkirche von J.S. Bach Georgenkirche Eisenach

Johannespassion BWV 245

Heute ist im MDR-Fernsehen ein Mendelssohn-Tag der richtige Online-Recorder zum Aufzeichnen


Hallo,

heute ist der Mendelssohn-Tag im MDR-Fernsehen ab 22:00 Uhr. Für so manchen Teilnehmer stellt sich die Frage: „schade bin nicht zu Hause“ – „mein Partner möchte etwas anderes sich ansehen“, hierfür gibt es elegante Lösungen.

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Im Internet existieren Online-Unternehmen, die für einen diese Arbeit abnehmen mit zur Verfügung gestellter Software: (teilweise kostenlos) – „Internet-Viedeo-Recorder“ – eine kleine Link-Sammlung stelle ich nachstehend den Interessenten zur Verfügung.

Link: http://www.onlinetvrecorder.com/ (ein kostenloses Tool, Fernsehsendungen über Internet zu programmieren), nach der Aufzeichnung wird der Teilnehmer per E-Mail benachrichtigt, dass die Sendung zum Download auf den eigenen Rechner bereit steht. Ein Download-Manger wird zur Verfügung gestellt und muss auf den eigenen Rechner installiert werden.

Link: http://www.save.tv/ (teilweise kostenlos, je nach Datenmenge), hier erfolgt der Download über das Internet-Portal des Anbieters direkt nach der Aufzeichnung. Ein Download-Manager, – verkürzt die Ladezeit erheblich – ist z.Zt. nur für den Internetexplorer erhältlich.

Gute Erfahrungen habe ich mit beiden Online-Anbietern gemacht, die spektakulären Sendungen auf ARTE letzten Sonntag, – mit dem 11-stündigen Barock-Tag aus Nantes: „Schütz-Bach“ – erfolgten ohne Probleme.

Wünsche allen einen schönen Sonntag mit Online-Aufzeichnungen.

Grüsse

Volker

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Felix Mendelssohn-Bartholdy – Spezial im MDR Fernsehen am 8.2.2009


Hallo,

ein weiteres Spezial steht an:

Das neue Mendelssohn-Denkmal am Mendelssohn-Portal in Leipzig

Das neue Mendelssohn-Denkmal am Mendelssohn-Portal in Leipzig

Nach dem spektakulären Barock-Spezial aus Nantes auf ARTE am vergangenen Sonntag, ist im MDR-Fernsehen am Sonntag, 8. Februar 2009 ab 22:00 Uhr ein Mendelssohn-Spezial an der Reihe, das ich wärmstens empfehlen möchte.

Angaben des MDR:

Einen ganzen Abend widmet MDR FERNSEHEN am 08.02.2009 Felix Mendelssohn Bartholdy. Vom sensationellen Aufstieg des jungen Talents über das Vergessen des Musikers nach seinem Tod bis hin zur Wiederentdeckung. Dokumentation, Reportage und Konzert zeichnen das Leben und das (Nach-)Wirken des ehemaligen Leipziger Gewandhauskapellmeisters nach.

Link: Hier die Programmhinweise vom MDR

22:00 Uhr Eine Musik-Legende wird 200

Ein Komponistenleben zwischen Tragik und Triumph

22:45 Uhr Eine Musik-Legende wird 200

Welthits eines Unbekannten – Felix Mendelssohn Bartholdy

Ein Film von Henrike Sandner und Andreas F. Rook

23:15 Uhr Eine Musik-Legende wird 200

Leipzig feiert Mendelssohn

Gala zum 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy

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Aus dem Umfeld der Thomaskirche Leipzig wurde so eben folgendes veröffentlicht:

Den 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy und die Aufstellung des von den Nazis 1936 zerstörten und nun rekonstruierten Mendelssohn-Denkmals auf dem Promenadenring vor der Thomaskirche hat der Kirchenvorstand zum Anlass genommen, die neue Namensgebung für das Westportal zu beschließen: Mendelssohn-Portal. Der Beschluss folgt einer Anregung von Roland Weise, pädagogischer Leiter des Alumnates des Thomanerchores.

16.00 Uhr wurde heute in einem kleinen Festakt ein Schild am Mendelssohn-Portal enthüllt. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Thomanerchor.

—————————————————————-

Das Jahr 2009 bringt wirklich ein Übermaß an spektakulären Veranstaltung, es ist nicht nur Händel, Haydn, Mendelssohn die gefeiert werden, sondern auch die Komponisten:

Johann Albrechtsberger 1736–1809 200. Todestag
Carl Heinrich Graun 1703–1759 250. Todestag
Henry Purcell 1659–1695 350. GebTg
Franz Xaver Richter 1709–1789 300. GebTg
Louis Spohr 1784–1859 150. Todestag
werden mit Festveranstaltungen geehrt.
Gruss
Volker

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Meine Vorschläge zum MDR Musiksommer 2009 – Johann Sebastian Bach und seine Städte


Hallo,

durch einen Hinweis aus dem Forum, bin ich auf bemerkenswerte Konzerte im Rahmen des „MDR-Musiksommers 2009“aus der Reihe „Johann Sebastian Bach und seine Städte– aufmerksam gemacht worden, da greife ich gerne zu und möchte einige Auszüge aus den PDF-Angaben vom MDR hier bekanntgeben.

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Alle Angaben und Rechte bei:

© 2009 MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Stand: 15.01.2009
ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN !!

Weitere Informationen beim MDR

KARTENBESTELLUNGEN
Bei allen Fragen rund um die Kartenbestellung stehen Ihnen die
Mitarbeiter der MDR Ticket-Galerie Leipzig gern zur Verfügung.
MDR Ticket-Galerie
Hainstraße 1 | 04109 Leipzig
Montag-Freitag | 9.00 – 20.00 Uhr Telefon: 0341.14 14 14
Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr Telefax: 0341.14 14 121

——————————————————————-

„Johann Sebastian Bach und seine Städte“

Eisenach • Georgenkirche, Sonntag 19.07.09 um 17:00 Uhr,

Taufkirche von J.S. Bach Georgenkirche Eisenach

Taufkirche von J.S. Bach Georgenkirche in Eisenach-Thüringen

Eröffnungskonzert der Reihe „Johann Sebastian Bach und seine Städte“

Collegium Vocale Leipzig, Merseburger Hofmusik
Michael Schönheit, Dirigent

Doerthe Maria Sandmann, Sopran
Britta Schwarz, Alt
Tobias Berndt, Bariton

Johann Sebastian Bach: „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 61
Georg Friedrich Händel: Orgelkonzert
Johann Sebastian Bach: „Nun komm, der Heiden Heiland“ II BWV 62
Johann Sebastian Bach: „Schwingt freudig euch empor“ BWV 36

Weitere Informationen beim MDR

KARTENBESTELLUNGEN
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Montag-Freitag | 9.00 – 20.00 Uhr Telefon: 0341.14 14 14
Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr Telefax: 0341.14 14 121

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Mühlhausen • Divi Blasii, Montag 20.07.09 um 19:30 Uhr, Johann Sebastian Bach und seine Städte

Bachkirche Divi Blasil in Mühlhausen / Thüringen

Bachkirche Divi Blasil in Mühlhausen / Thüringen

Bach Consort Leipzig
Gotthold Schwarz, Dirigent

Johann Sebastian Bach: „Es ist das Heil uns kommen her“ BWV 9
Motette aus dem „Altbachischen Archiv“
Johann Sebastian Bach: „Was willst du dich betrüben“ BWV 107
Johann Sebastian Bach: „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn!“ BWV 157
Motette aus dem „Altbachischen Archiv“
Johann Sebastian Bach: „Ärgre dich, o Seele, nicht“ BWV 186

Weitere Informationen beim MDR

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Montag-Freitag | 9.00 – 20.00 Uhr Telefon: 0341.14 14 14
Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr Telefax: 0341.14 14 121

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Wechmar • St. Vitus, Dienstag 21.07.09 um 19:30 Uhr, Johann Sebastian Bach und seine Städte

180px-wechmar_dorfkircheSt. Vitus in Wechmar-Thüringen

Musica Fiata

Roland Wilson, Dirigent
Monika Mauch, Sopran
Kai Wessel, Alt
Markus Brutscher, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass

Johann Sebastian Bach: „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“ BWV 125
Friedrich Wilhelm Zachow: „Ach Herr, mich armen Sünder“
Georg Friedrich Händel: Konzert für Orgel und Orchester F-Dur op. 4 Nr. 4 HWV 292
Johann Sebastian Bach: „Herz und Mund und Tat und Leben“ Kantate BWV 147

Weitere Informationen beim MDR

KARTENBESTELLUNGEN
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Ohrdruf • Trinitatiskirche, Mittwoch 22.07.09 um 19:30 Uhr Johann Sebastian Bach und seine Städte

Ev. Trinitatiskirche in Ohrdruf-Thüringen

Ev. Trinitatiskirche in Ohrdruf-Thüringen

Elbipolis

Olof Boman, Dirigent
Yeree Suh, Sopran
Sophie Klußmann, Sopran
Volker Arndt, Tenor
Thomas E. Bauer, Bass

Johann Sebastian Bach: „Ehre sei Gott in der Höhe“ BWV 197a (unvollständig)
Johann Sebastian Bach: „Gloria in excelsis Deo“ BWV 191
Arcangelo Corelli: Concerto grosso op. 6 Nr. 8 g-Moll „Weihnachtskonzert“ (fatto per la notte
natale)
Johann Sebastian Bach: „Jauchzet, frohlocket! Auf, preiset die Tage“ BWV 248

Weitere Informationen beim MDR

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Arnstadt • Bachkirche, Donnerstag 23.07.09 um 19:30 Uhr, Johann Sebastian Bach und seine Städte

J.S. Bach-Kirche in Arnstadt

J.S. Bach-Kirche in Arnstadt

Vorverkauf: 15,00/13,00 €
Abendkasse: 18,00/16,00 €

Magdalena Consort
Gillian Keith, Sopran
Robin Blaze, Altus
James Gilchrist, Tenor
Peter Harvey, Bass

(obige Gesangs-Solisten wirken in der SDG-Reihe von Gardiner mit)


Johann Sebastian Bach: „Christ unser Herr zum Jordan kam“ Kantate BWV 7
Johann Sebastian Bach: „Wer da gläubet und getrauft wird“ BWV 37
Johann Sebastian Bach: Missa G-Dur BWV 236

Weitere Informationen beim MDR

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Dornheim • St. Bartholomäikirche, Freitag 24.07.09 um 19:30 Uhr Johann Sebastian Bach und seine Städte

St. Bartholomäi-Kirche in Dornheim / Thüringen 1. Trauung von Bach

St. Bartholomäi-Kirche in Dornheim / Thüringen, 1. Trauung von J.S. Bach mit seiner Cousine II. Grades Maria Barbara Bach (Fotorechte: V. Hege)

Hille Perl, Viola da gamba, Christine Schornsheim, Cembalo

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Hille Perl beim Bachfest 2008 Leipzig (Fotorechte: V. Hege)

Johann Sebastian Bach: Sonate für Cembalo und Viola da gamba G-Dur BWV 1027
Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate g-Moll für Viola da gamba und obligates Cembalo
Johann Sebastian Bach: Italienisches Konzert F-Dur BWV 971
Carl-Friedrich Abel: Sonate d-Moll aus: 27 Stücke für Viola da gamba sola
Johann Sebastian Bach: Sonate für Cembalo und Viola da gamba g-Moll BWV 1029

Weitere Informationen beim MDR

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Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr Telefax: 0341.14 14 121

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Weimar • Herderkirche, Samstag 25.07.09 um 19:30 Uhr Johann Sebastian Bach und seine Städte

Stadtkirche St, Peter + Paul "Herderkirche, Weimar

Stadtkirche St, Peter + Paul "Herderkirche, Weimar

Vorverkauf: 24,00/18,00 €
Abendkasse: 27,00/21,00 €

Highlight-Konzert:

Amsterdam Barock Orchester & Chor Ton Koopman, Dirigent

Johann Sebastian Bach: „Darzu ist erschienen der Sohn Gottes“ BWV 40
Johann Sebastian Bach: „Christum wir sollen loben schon“ BWV 121
Georg Friedrich Händel: Ode für St. Cecilia´s Day von John Dryden HWV 76 (Cäcilienode)

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Hainstraße 1 | 04109 Leipzig
Montag-Freitag | 9.00 – 20.00 Uhr Telefon: 0341.14 14 14
Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr Telefax: 0341.14 14 121

Weitere Informationen beim MDR

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Das Programm „MDR-Musiksommer 2009“ beinhaltet hervorragende Veranstaltungen, aus dem PDF-Formular habe ich die Reihe: „Johann Sebastian Bach und seine Städte“ einmal für das Forum herausgefiltert. Viel Spass beim Stöbern und sollte es zu einem Konzertbesuch kommen, wünsche ich ein ungetrübtes Erlebnis.

Grüsse
Volker

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Das große Jubiläumsjahr 2009 für Händel – Haydn – Mendelssohn-Bartholdy


Hallo,

das Jahr 2009 hat es in sich, werden doch große Komponisten in diesem Jubiläumsjahr geehrt mit fantastischen Aufführungen. Beginnen möchte ich mit Georg Friedrich Händel,

Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)

Anlass ist sein 250. Todesjahr. Geboren am 23. Februar 1685 in Halle an der Saale, stehen die Festspiele in seiner Geburtsstadt vom 4. bis 14. Juni 2009 unter der Schirmherrschaft von Königin Elisabeth II.

Ein Highlight wird folgendes Konzert sein:

Freitag, 5. Juni 2009 18:00 G.-F.-Händel-Halle

Messiah HWV 56 Oratorium von Georg Friedrich Hände

Link für Eintritts-Karten: http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/2009/Messiah

Einen weiteren Höhepunkt erhält das Händel-Festjahr mit dem „Special Day“ anlässlich des 250. Todestages am 19. April 2009. Über 40 Rundfunkanstalten innerhalb der European Broadcasting Union (EBU) senden an diesem Tag Konzerte aus ihren Städten. Halle als Geburtsstadt Georg Friedrich Händels wird mit einem Konzert aus der Marktkirche in Halle-Saale – der Taufkirche Händels – den Special Day eröffnen.

Eine enge Zusammenarbeit gehen die Händel-Festspiele mit den Rundfunk- und Fernsehanstalten MDR, ZDF / 3sat und Arte ein. Verschiedene Festspielproduktionen werden aufgezeichnet und – zum Teil live – ausgestrahlt. Halle wird damit auch medial zum Händel-Zentrum 2009.

Weitere Informationen zum Händeljahr 2009 in Halle / Saale:

http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/

Ein weiteres Händelfestspiel auf deutschem Boden findet in Göttingen vom 22. Mai bis 3. Juni 2009 statt.

Flyer Händelfestspiele Göttingen 2009

Flyer Händelfestspiele Göttingen 2009

Neben Prince Charles wird Ministerpräsident Christian Wulff die Schirmherrschaft der international bedeutendsten Festspiele in Niedersachsen übernehmen. Vom 22. Mai – 3. Juni 2009 dreht sich unter dem Motto „Händel – Faszination & Inspiration“ in Göttingen und der gesamten Region Südniedersachsen alles um den großen Kosmopoliten. Am 26. Mai 2009 feiert die Oper „Admeto“ als zentrale Festspiel-Produktion 2009 Premiere, prominent besetzt ist dabei der Regiesessel mit der deutschen Regisseurin und Schriftstellerin Doris Dörrie.

Link zu den Göttinger Händelfestspielen: http://www.haendel-festspiele.de/front_content.php?idcat=2

Weitere Informationen:

Internationale Händel-Festspiele Göttingen GmbH

Hainholzweg 3-5

D-37085 Göttingen

Telefon: +49 (0)551 – 38 48 13 0

Telefax: +49 (0)551 – 38 48 13 10

info@haendel-festspiele.de

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Eine CD-Neuveröffentlichung zum 1. Januar 2009 bei jcp mit „Israel in Egypt“ ist mit einer Hörprobe dort einsehbar,

Link zu j p c: h i e r klicken !!

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Joseph Haydn (1732 – 1809)

Joseph Haydn wurde am 31. März 1732 in Rohrau / Niederösterreich geboren und verstarb am 31. Mai 1809 in Gumpendorf bei Wien. Joseph Haydn verbrachte den größten Teil seiner Karriere ab 1761 und mehr als vierzig Jahre – als Hofmusiker – Orchesterleiter und an der Oper der wohlhabenden Familie Esterházy auf deren Schloss in Eisenstadt / Neusiedlersee, für die er Musik zu komponieren hatte.

In 2009 werden aus Anlass des 200. Todesjahres von Joseph Haydn zahlreiche Veranstaltungen in Eisenstadt / Österreich stattfinden.

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Flyer Haydn-Festspiele in Eisenstadt / Österreich.

Über das ganze Jahr verteilt finden diese an den verschiedenen Originalschauplätzen in Eisenstadt statt. So ist das Konzertprogramm zum HAYDN-JAHR 2009 ausgehend von Haydns universellem Schaffen zu einer großen dramaturgischen Komposition gewachsen, in der jeder Teil für sich alleine (be)stehen kann. Doch „das Gesamte“ soll weit mehr sein als die Summe der einzelnen Teile: Im HAYDN-JAHR 2009 werden z.B. von März bis Oktober 2009 alle 107 Symphonien live im Haydnsaal auf Schloss Esterházy in Eisenstadt erklingen. *)

Eröffnung: 31. März 2009 in Eisenstadt:

Nikolaus Harnoncourt am Pult

Den Start ins HAYDN-JAHR 2009 unternimmt Nikolaus Harnoncourt, der zur Eröffnung am 31. März 2009 (Haydns Geburtstag) mit seinem Concentus Musicus gleich vier Symphonien zur Aufführung bringen wird.

Flayer Haydn-Fest in Eisenstadt (alle Fotorechte bei Haydn-Festsp.Eisenstadt)

Flayer: Schloss Esterházy in Eisenstadt, Haydn-Fest in Eisenstadt (alle 2 Fotorechte bei Haydn-Festspiele Eisenstadt)

Am Sonntag, 31. Mai 2009 jährt sich der Todestag Joseph Haydns zum 200. Mal. Die Haydn Festspiele Eisenstadt haben aus diesem Anlass das Projekt WORLD CREATION ins Leben gerufen: Rund um den Erdball wird am 31. Mai 2009 Haydns berühmtestes Oratorium – „Die Schöpfung“ – erklingen. Orchester und Chöre auf der ganzen Welt wurden dazu eingeladen, sich an diesem weltumspannenden Aufführungsprojekt zu beteiligen. *)

Link zu den Haydn-Festspielen in Eisenstadt: http://www.haydnfestival.at/haydn_de/

*) Textquelle: Haydn-Festspiele, Eisenstadt.

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mendelssohn1Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)

Felix Mendelssohn-Bartholdy wurde am 3. Februar 1809 in Hamburg geboren und verstarb am 4. November 1847 in Leipzig.

Felix Mendelssohn Bartholdy entstammte einer respektierten und wohlhabenden bürgerlichen jüdischen Familie. Alle Kinder der Mendelssohns wurden christlich erzogen. Wegen der französischen Besetzung Hamburgs zog die Familie 1811 nach Berlin, wo die verwitwete Großmutter lebte. Hier erhielten Felix den ersten Musikunterricht von ihrer Mutter. Am 21. März 1816 wurde Felix von Johann Jakob Stegemann, dem Pfarrer der Reformierten Gemeinde der Berliner Jerusalems- und Neuen Kirche in einer Haustaufe protestantisch getauft. Bei dieser Gelegenheit erhielt Felix seine Taufnamen Jakob und Ludwig. Darüber hinaus wurde dem Familiennamen der „christliche“ Name Bartholdy beigefügt. Mendelssohn gründete in Berlin einen Chor zum Studium der Chorwerke Johann Sebastian Bachs.

Felix Mendelssohn Bartholdy führte 1829 mit der Sing-Akademie Berlin eine öffentliche Aufführung der gekürzten und für diesen Anlass bearbeiteten Matthäuspassion unter seiner Leitung durch, mit einem 158-köpfigen Chor. Es war die erste Wiederaufführung der Passion seit Bachs Tod. Im August 1835 ging Felix Mendelssohn-Bartholdy nach Leipzig und gab am 4. Oktober 1835 das erste Konzert im Gewandhaus. Im Jahr 1843 gründete Mendelssohn in Leipzig das Conservatoriumdie erste Musikhochschule Deutschlands – in den Gebäuden des Gewandhauses.

In 2009 jährt sich der Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy zum 200. Mal. In Deutschland und Europa finden zahlreiche Veranstaltungen statt so dass es schwer fällt, eine spezifische Aufführungsstätte vorrangig benennen zu können. Viele Bachfeste 2009 in Deutschland werden mit Werksaufführungen von Mendelssohn-Bartholdy seinen 200. Geburtstag würdigen.

Mendelssohn-Denkmal in Leipzig

Mendelssohn-Denkmal in Leipzig (Fotorechte: V.Hege)

Leipzig möchte ich einmal herausgreifen, diese Stadt bietet sich an: J.S. Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy, authentische Komponisten dieser Stadt – besitzen die vorzüglichen Berührungspunkte eines Festivals zu dieser Stadt.

Bachfest Leipzig 2009

vom 11. – 21. Juni 2009

Motto: »Bach Mendelssohn Reger«

Das Bachfest Leipzig wird am 11. Juni 2009 um 18:00 Uhr in der Thomaskirche mit einem Werk von Felix Mendelssohn Bartholdy – mit dem Oratorium: Elias, op. 70, eröffnet.

Link zum Bachfest Leipzig: http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=459

Eine weitere Informationsquelle zu Mendelssohn-Veranstaltungen in Berlin ist die mendelssohn – gesellschaft. Link: http://www.mendelssohn-gesellschaft.de/

Seine Geburtsstadt Hamburg feiert Mendelssohn:

„200 JAHRE MENDELSSOHN, EIN HAMBURGER WIRD GEEHRT“

3.Februar um 18:00 (Einlass ab 17:30)

The Anglican Church of St Thomas Becket

Zeughausmarkt 22, 20459 Hamburg

Daniel Hope, Violine

Simone Young, Klavier

Olivia Jeremias, Violoncello

Lauma Skride, Klavier

Ulrich Matthes, Rezitation

< Das Konzert wird zudem auf NDR Kultur live im Radio übertragen >

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Die Auswahl der Festveranstaltungen von den erwähnten Komponisten ist überwältigend – in England und Italien waren alle genannten Komponisten und erfahren ebenso ihre Würdigung durch Festveranstaltungen – aus diesem Grund ist eine Entscheidung nicht leicht zu treffen, wer von den Klassikfreunden ein Konzert(e) besuchen sollte, wünsche ich ein ungetrübtes und genussreiches Konzerterlebnis.

Grüsse

Volker

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Prof. Gerhard Weinberger und die Barockakademie HfM Detmold mit dem Weihnachtsoratorium Abteikirche Schloss Corvey, Höxter


Hallo,

mein Bericht über das Konzert der „Barockakademie der Hochschule für Musik, Detmold“ – mit dem Weihnachtsoratorium, BWV 248, 1. – 4. Teil, von J.S. Bach, – in der Abteikirche von Schloss Corvey, Höxter, am 14.12.2008.

Nach einer 1 1/2 – stündiger Anfahrt erreichten wir die Abteikirche Schloss Corvey in Höxter. Gerne hätten wir uns in dem Schloss-Restaurant noch ein wenig gestärkt, aber der Kuchen war ausverkauft und durch die Überfüllung erstanden wir gerade noch eine Tasse Kaffe als Stärkung aber ein festlich geschmücktes Restaurant-Cafe sorgte dann für ein angenehmes Ambiente.

(Zur größeren Ansicht in das jeweilige Foto klicken)

Foto: Weihnachtlich geschmücktes Schloss-Restaurant Corvey

Eine ausverkaufte und kalte Abteikirche füllte sich mit den erwartungsfrohen Besuchern und wurden von dem Konzert der „Barockakademie der Hochschule für Musik, Detmold“ – auf das bevorstehende Weihnachtsfest festlich eingestimmt.

Foto: Abteikirche Closter Corvey am Abend

Foto: Programm vom WO der Barockakademie der HfM aus Detmold


Foto: Aufführungsstätte Abteikirche Closter Corvey mit der Barockakademie HfM Detmold


Foto: Ein rühriger Leiter vom WO, Prof. Gerhard Weinberger, Dozent an der HfM in Detmold


In Abänderung des Programms wurde der Teil vier des WO mit hinzugefügt. Jubelnd, mit Pauken und Trompeten erklang der 1. Teil des WO in barocker Glanzpracht, der Hochschulchor, bestehend aus 22 Mitwirkenden, bestach durch eine homogene Sangeskunst, hier erwies sich der umsichtige Leiter, Prof. Gerhard Weinberger, als ein genialer Interpret und Bewahrer der althergebrachten Aufführungspraxis.

Foto: Das Trompeten-Ensemble, HfM Detmold

Als wahre Glanzpunkte sind die Choräle zu benennen. Professor Weinberger, Dozent für Kirchen-Liturgie an der HfM Detmold, lässt den Chor in ruhiger Manier aussingen, vergisst aber nicht, entsprechende Nuancen zu setzten und führte den Hochschulchor zu einer großartigen Wiedergabe Bach’scher Musik.

Foto: Chor von der Hochschule für Musik, Detmold

Das Orchester, Trompeter und Waldhörner, spielte auf modernen Instrumenten in beeindruckender Manier einen gekonnten Part. Besucher, gewohnt mit historischen Instrumenten das Weihnachtsoratorium zu hören, werden die warme Klangfülle vermisst haben und mussten sich mit der modernen Aufführungsform auseinandersetzen, was aber den Gesamteindruck nicht beeinträchtigte. Die Oboen wurden sämtlich von Instrumentalisten aus Asien besetzt, gibt es hier einen Mangel an heimischen Nachwuchs-Künstlern zu beklagen?

Als ein Juwel für die heranwachsende Gesangs-Solisten-Generation ist die Sopranistin: Cosima Henseler und der überragenden Bass: Christopher Jung – zu benennen, sie bestachen in ihrem Duett in Teil 3 mit dem „Herr, dein Mitleid, dein Erbarmen“ – als eine Ideal-Besetzung. Beeindruckend das Stimmvolumen von Christopher Jung, seine Gesangsvorträge gerieten zu absoluten Höhepunkten in der Wiedergabe, er besitzt alle Voraussetzungen, um als ein „Großer Bassist“ sich einen Namen zu verschaffen. Das gleiche Potential besitzt die Jung-Sopranistin: Coslima Henseler, trotz leichter Erkältung und leicht belegter Stimme war es ein bewegender Gesangs-Vortrag.

Foto: Cosima Henseler (Sporan) HfM Detmold

Auf dem gleichen Niveau ist der Altus: Benno Schachtner, in den Sätzen 31 + 32 für Alt – Teil 3 zu erwähnen, es war eine Freude diesen großartigen Altus in den zwei wunderbaren Alt-Arien zu hören.

Foto: links Altus: Benno Schachtner, rechts Bassist: Christopher Jung, alle HfM Detmold

Irritiert wurde der Besucher durch das Auslassen von Satz 40 + 41 im Teil vier mit dem Rezitativ für Bass: und dem Choral für Sopran und Bass.

Ebenso ist eine sehr kalte Abteikirche zu Bemängeln, die Besucher schützten sich vor der Kälte in Decken eingepackt, diese Form erscheint für die Jahreszeit als ein Relikt aus vergangener Zeit und sollte einen zeitgemäßeren Rahmen bekommen und von dem Veranstalter überdacht werden.

Trotz dieser Unannehmlichkeiten war es wieder eine großartige Veranstaltung. Dank gilt dem bescheidenen und umsichtigen Leiter des Konzertes: Prof. Gerhard Weinberger, der sein Orchester und Chor zu einer homogenen Einheit formte. Beglückt verlies der Besucher die Abteikirche mit dem Bewusstsein, ein Bachwerk von erhebender Schönheit besucht zu haben.

Nähere Angaben zum Inhalt und Aufgaben der „Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold“ können über den nachstehenden Link in Erfahrung gebracht werden:

http://projekte.louis.info/hfm-online/de/portrait/ensembles/barockakademie

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Die weiteren Konzert-Termine der Corveyer Musikwochen in 2009


Foto: Mittelalterliche Partitur, ausgestellt in der Abteikirche von Schloss Corvey


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55. Corveyer Musikwochen 2009 vom 03. – 31. Mai 2009


Foto: Gemälde vom Schloss Corvey

Schirmherrschaft: Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl (Detmold)


Sonntag 03. Mai 2009,17.00 Uhr Abteikirche Corvey,
Eröffnungskonzert .
Konzert zum 200. Todestag von Joseph Haydn (1732-1809) Joseph Haydn (1732-1809):
Te Deum für Kaiserin Marie Therese, Salve Regina, Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur,
Nelsonmesse für Soli, Chor und Orchester
Ausführende: Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold
Gesamtleitung: Gerhard Weinberger

Sonntag 10. Mai 2009,20.00 Uhr Kaisersaal

Barocke Bläsermusik
Ensemble „Italian WonderBrass“

Sonntag 17. Mai 2009,17.00 Uhr Kaisersaal

Sinfoniekonzert mit Solist
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
Divertimento F-Dur KV 138, Violinkonzert D-Dur KV 271 a Antonin Dvorak (1841-1904): n.n.
Ausführende: Nordwestdeutsche Philharmonie
Leitung und Violine: Ulf Wallin

Donnerstag 21. Mai 2009,17.00 Uhr Kaisersaal

Konzert Junger Meisler
Preisträgerkonzert des Felix Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbes 2009
In Kooperation mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin

Sonntag 24. Mai 2009, 17.00 Uhr Kaisersaal

Kammerkonzert
Aufgefüht werden Stücke von: Carl Czerny (1791-1857), Carl Reinecke (1824-1910),
Johann N. Hummel (1778-1837), Ludwig van Beethoven (1770-1827),
Carl Maria von Weber (1786-1826)
Ausführende: Trio Wiek (Klavier, Flöte und Violoncello)

Sonntag 31. Mai 2009, 17.00 Uhr Kaisersaal, Finale

Abschlusskonzert der Corveyer Musikwochen 2009
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
Streichquartett B-Dur, KV 172, Streichquartett D-Dur, KV57$
Bela Bart6k (1881-1945): Streichquartett Nr. 5 .
Ausführende: Amaryllis-Quartett

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Konzert zur Corveyer Weihnacht Sonntag 13. Dezember 2009,17.00 Uhr, Abteikirche Corvey

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Magnificat, BWV 243
Wolfgang Amadeus Mozart (1756,1791): Große Messe c-moll, KV 427
Ausführende: Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold
Gesamtleitung: Gerhard Weinberger

Änderungen vorbehalten!

Informationen & Kartenverkauf:
Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbH
Museum Höxter-Corvey · Corveyer Musikwochen · Schloss Corvey · 37671 Höxter
Fon +49 (0) 52 71 / 69 40 10 · Fax +49 (0) 52 71 / 69 44 00

E-Mail: empfang@schloss-corvey.de

Internet: http://www.schloss-corvey.de

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Rezension des Weihnachtsoratoriums von der HfM Detmold, Leitung Prof. G. Weinberger in der NW vom 16.12.2008

Zur größeren Ansicht in das untere Textbild klicken..!!

Grüsse
Volker


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