Archiv der Kategorie: Vokalmusik

Impression vom Bachfest 2013 aus Leipzig – mit einem Video vom Eröffnungskonzert 14.06.2013 aus der Thomaskirche


Blick aus der Thomaner-Stube (Neues Alumnat) auf Leipzig

            Blick aus der Thomaner-Stube (Neues Alumnat) auf Leipzig. Im Hintergrund die Thomaskirche

Liebe Bachfreunde(innen)

Eine großartige Überraschung gab es heute in Internet vom Bach Archiv in Leipzig. Von ihnen wurde ein Video von dem Eröffnungskonzert aus der Thomaskirche Leipzig allen öffentlich zur Verfügung gestellt.

Aufgang bei BACHmosphäre 2013 Leipzig Foto Gert Mothes BachArchiv

                                       Aufgang bei BACHmosphäre 2013 Leipzig (Foto Gert Mothes BachArchiv)

Das ist großartig und mein herzliches Dankeschön geht an das Bach Archiv nach Leipzig. Eine wunderschöne Idee und wird viele Bach-Kenner beglücken die das Eröffnungskonzert am 14. Juni 2013 nicht besuchen konnten.

Chorakademie B@ch für uns! auf dem Leipziger Markt Foto: Gert Mothes BachArchiv

              Chorakademie B@ch für uns! auf dem Leipziger Markt. Leitung Hermann Max ( Foto: Gert Mothes BachArchiv)

Inhalt des Videos:

Bachfest Leipzig: Opening concert · St. Thomas‘ Church · June 14, 2013

Mitschnitt der Eröffnungskonzertes des Bachfestes Leipzig 2013.
J. S. Bach: Fantasie G-Dur, BWV 572 · J. S. Bach: Wachet auf, ruft uns die Stimme, BWV 140 · G. F. Händel: Messias (Teil 1), HWV 56, in der Bearbeitung von W. A. Mozart, KV 572

Thomasorganist Ullrich Böhme, Solist des Thomanerchores (Sopran), Gesine Adler (Sopran), Matthias Rexroth (Altus), Martin Petzold (Tenor), Matthias Vieweg (Bass), Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig, Michaela Hasselt (Continuo-Cembalo), Benjamin Huth (Continuo-Orgel) · Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller.
Eine Produktion von accentus.

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Am 23. Juni 2013 ab 20:00 Uhr können Sie hier das Abschlusskonzert des Bachfestes live mitverfolgen.

Link: http://www.bach-leipzig.de/

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Allen Leipzig-Besuchern wünsche ich viel Freude beim BachFest 2013.

Die Blog-Mitglieder in Leipzig sollten sich nach dem Gardiner-Konzert am Donnerstag, 20.6.2013 am Bach-Denkmal treffen.

Herzliche Bachgrüße

Volker

Bach-Archiv Leipzig, News – Eröffnungskonzert des Bachfestes Leipzig im Internet-Livestream


Auftritt beim Bachfest 2013 Sir John Eliot Gardiner

  Auftritt beim Bachfest 2013 Sir John Eliot Gardiner (Foto: BachArchiv  – Gert Mothes)

Liebe Bachfreunde (innen)

Das Bachfest Leipzig beginnt am Freitag, 14. Juni 2013. Eine gute Nachricht für alle, die das Eröffnungskonzert am 14. Juni 2013 lieve in der Thomaskirche nicht besuchen können.

Die Eröffnung des Bachfests Leipzig wird in diesem Jahr erstmals live im Internet übertragen.

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ACHTUNG eine Link-Änderung ..!!

Für all diejenigen, die in diesem Jahr keine Möglichkeit haben, das Bachfest vor Ort mitzuerleben, bieten wir mit dem Live-Stream des Eröffnungs- und des Abschlusskonzertes einen besonderen Service. Am 14. Juni 2013 ab 17 Uhr können Sie das Konzert des Thomanerchors und des Gewandhausorchesters Leipzig unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller unter:

 www.bachfestleipzig.de mitverfolgen.

Ebenso können Sie am 23. Juni 2013 um 20 Uhr live dabei sein, wenn mit der traditionellen Aufführung von J. S. Bachs Messe in h-Moll, BWV 232 das Bachfest endet.

Zur Einstimmung können Sie bereits ab heute noch einmal das Eröffnungskonzert des letztjährigen Bachfestes auf unserer Website und im »Bach Channel« unter

www.youtube.com/bacharchivleipzig

ansehen.

Thomanerchor beim Bachfest 2012

                                                             Thomanerchor beim Bachfest 2012

Die Übertragung im Internet und auf dem Leipziger Markt ermögliche vielen Menschen die Teilnahme, “die keine der begehrten Karten mehr erhalten haben”, sagte der Geschäftsführer des Bachfestes Leipzig, Dettloff Schwerdtfeger. Darüber hinaus werden für zahlreiche Veranstaltungen Last-Minute-Tickets angeboten und eine Generalprobe kurzfristig für Besucher geöffnet. “So können Leipziger und ihre Gäste trotz zahlreicher bereits ausverkaufter Konzerte das Bachfest in allen Facetten genießen”, erklärte Schwerdtfeger. In dieser Saison werden Gäste aus über 30 Nationen in Leipzig erwartet.

Das MDR FERNSEHEN berichtet am 13. Juni  2013 im Kulturmagazin „»artour«“

Der »artour«-Beitrag führt einmal mehr in die Thomaskirche und überrascht damit, dass sogar Heavy-Metal-Bands um Bach keinen Umweg machen und dass die Leipziger Hausmusik sogar komplexe Stücke wie das Weihnachts-Oratorium aufführt!

MDR FERNSEHEN | 13.06.2013, 22:05 Uhr

Das Abschlusskonzert des Bachfestes ist zusätzlich auf Arte LiveWeb zu sehen. Beide Konzerte werden auch im Anschluss abrufbar bleiben. Vorab ist unter www.bachfestleipzig.de bereits das Eröffnungskonzert aus dem vergangenen Jahr verfügbar. Eine Ausstrahlung des Abschlusskonzerts auf MDR und ARTE ist geplant. Eine DVD veröffentlicht das Label Accentus Music voraussichtlich im September 2013. Zahlreiche Bachfestkonzerte werden vom MDR Hörfunk mitgeschnitten.

Ein Video vom Eröffnungskonzert vom 7.  Juni 2012 steht zur Verfügung.

Bachfest Leipzig: Opening concert · St. Thomas‘ Church · June 07, 2012

J. S. Bach: Präludium und Fuge C-Dur, BWV 547 · J. S. Bach: Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV 225 · H. W. Zimmermann: Te Deum (Uraufführung) · M. Reger. Psalm 100, op. 106
Thomasorganist Ullrich Böhme, Thomanerchor Leipzig, Leipziger Universitätschor, Gewandhausorchester Leipzig · Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller.
Eine Produktion von accentus.

Weitere Links:

http://www.bachfestleipzig.de/

http://www.accentus.com/

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Ein Treffen der Blogmitglieder sollte nach den zwei Gardiner – Konzerten vereinbart werden.

Ich wünsche allen Besuchern ein schönes Bachfest Liepzig 2013.

Herzliche Grüße

Volker

Rezensionen – Impressionen und Berichte vom 88. BachFest 2013 in Detmold – Neue Bachgesellschaft e.V.


BachFest 2013 Detmold

                                      83. BachFest 2013 Detmold von der Neuen Bachgesellschaft e.V.

Liebe Bachfreunde / innen !

Bach – Lehrer und Gelehrter

„Ich habe fleißig seyn müssen; wer eben so fleißig ist, der wird es eben so weit bringen können.“

Johann Sebastian Bach war schon früh Vorbild und Maßstab zugleich. Enorm ist der Einfluss des Thomaskantors sowohl auf seine komponierenden Söhne und Schüler als auch auf nachfolgende Komponistengenerationen. Das Motto des 88. Bachfestes „Bach – Lehrer und Gelehrter“ ist ein weites und ergiebiges Feld…. hier mehr

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Am Freitag, 3. Mai 2013 begann das BachFest 2013 in Detmold – ausgerichtet von der HfM Detmold und

Neue Bachgesellschaft e.V.“

und endete am Sonntag, 12. Mai 2013 mit einem großen Kinderprogramm.

Dozent und Rektor Prof. Martin Christian Vogel HfM Detmold

Dozent und Rektor Prof. Martin Christian Vogel HfM Detmold

Detmold (epd). Zum Ende des diesjährigen Bachfestes am Sonntag in Detmold haben die Organisatoren eine positive Bilanz gezogen. Das Musikfestival sei ein großer Publikumserfolg, teilte die Hochschule für Musik in Detmold mit.

Rund 20.000 Menschen hätten die insgesamt 73 Veranstaltungen besucht, die fast alle ausverkauft gewesen seien, erklärte der Künstlerische Leiter

Prof. Martin Christian Vogel.

Zehn Tage lang erlebten die Besucher neben Konzerten auch Tanzvorführungen, Gottesdienste, Orgel-Exkursionen und Vorträge an 20 Spielorten in Detmold und Umgebung.

Konzerthalle Hochschule für Musik Detmold

Freitag, 03. Mai 2013
das Eröffnungskonzert

18.00 Uhr | Konzerthaus der HfM Detmold

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Das Programm:

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Motette „Lobet den Herrn, alle Heiden“ BWV 230

Begrüßung Prof. Martin Christian Vogel
Rektor der HfM Detmold

Johann Ludwig Krebs (1713–1780)
Doppelkonzert für Oboe und Cembalo h-Moll

Grußwort Svenja Schulze
Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung
des Landes NRW

Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784)
Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75

– Pause –

Johann Sebastian Bach
Violinkonzert E-Dur BWV 1042

Grußwort Kreuzkantor KMD Roderich Kreile
Stellvertretender Vorsitzender der Neue Bachgesellschaft e.V.

Johann Sebastian Bach
Magnificat D-Dur BWV 243

Ausführende:

Dorothee Mields, Sopran
Catalina Bertucci, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Daniel Johannsen, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Ulrike-Anima Mathé, Violine
József Kiss, Oboe
Barockakademie der HfM Detmold

Kammerchor der HfM Detmold

Die Gesamt-Leitung: Prof. Gerhard Weinberger (ehemaliger Dozent für Kirchenmusik an der HfM Detmold)

Gesamt-Leitung: Prof. Gerhard Weinberger 

Gerhard Weinberger, Leitung und Cembalo

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Großartiger hätte die Auftaktveranstaltung mit dem Eröffnungs-Konzert am 3. Mai 2013 in der

Benno Schachter (Counter) ehemaliger Studierender an der HfM Detmold.

Benno Schachter (Counter) ehemaliger Studierender an der HfM Detmold.

Konzerthalle der HfM Detmold nicht stattfinden können, Es war ein hochkarätiger Genuss, dem studentischen Kammerchor der HfM Detmold zuzuhören, die zum Eingang die Bach-Motette BWV 230 „Lobet den Herrn, alle Heiden“ zu Gehör brachten.

Ein in allen Stimmlagen fundiert ausgebildeter Kammerchor der HfM Detmold brillierte mit einem Vortrag, der uns vollauf begeistert hat.

Hier an dieser Stelle ein Sonderlob an den Counter: Benno Schachtner, der die Einstudierung der Vokalwerke für dieses Abendprogramm übernommen hatte.

Das anschließende Instrumentalwerk

Dozent der HfM Detmold und Oboist József Kiss

Dozent der HfM Detmold und Oboist József Kiss

von J.S. Bach’s Lieblingsschüler – Johann Ludwig Krebs (1713–1780) – „Doppelkonzert für Oboe und Cembalo h-Moll“ wurde von dem Orchester der Barockakademie der HfM Detmold mit einer sehr gekonnten und stimmigen Wiedergabe aufgeführt. Das Orchester-Ensemble mit historischen Instrumenten ausgestattet, überzeugte mit einer barocken Klangfülle. Der Dozent an der Hochschule

József Kiss, Oboe

glänzte mit der Oboe und brachte viel Farbe in seinem virtuosen Spiel.

Von links: Klaus Mertens (Bass) Daniel Johannsen (Tenor) Gerhild Romberger (Alt) Dorothee Mields (Sopran)

      Von links: Klaus Mertens (Bass) Daniel Johannsen (Tenor) Gerhild Romberger (Alt) Dorothee Mields (Sopran)

Die darauf folgende Himmelfahrts-Kantate vom ältesten Bachsohn: Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75 – gestaltete sich zu einem weiteren Konzert-Höhepunkt an diesem Abend. Besonders prächtig klang die mit Pauken und Trompeten besetzte Himmelfahrts-Kantate.  Ausgezeichneten Sänger: Dorothee Mields (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Daniel Johannsen (Tenor) und Klaus Mertens (Bass) bewältigten diese mit großer Sicherheit und viel Stilgefühl.

Hier eine Hör- und Sehprobe zum Himmelfahrts-Oratorium Fk 75 von W. F. Bach.

Dozentin der HfM Detmold Prof. Ulrike-Anima Mathé (Violine)

Dozentin  Prof. Ulrike-Anima Mathé (Violine)

In dem von Johann Sebastian Bach komponierten Violinkonzert E-Dur BWV 1042 erwies sich die Dozentin an der HfM Detmold Ulrike-Anima Mathé, Violine als eine großartige Künstlerin.

Bis heute zählen Bachs Violinkonzerte zum beliebten Programmbestandteil vieler Violinisten, an die in den Stücken große spieltechnische Ansprüche gestellt werden. Das konnte von der Violin-Solistin und dem Orchester der Barockakademie beindruckend entsprechend umgesetzt werden.

Zum Abschluss des Eröffnungs-Konzertes gab es wieder ein Highlight zu bewundern. Von Johann Sebastian Bach erklang das Magnificat D-Dur BWV 243

Als einzige Magnificat-Vertonung steht dieses Werk in Bachs Gesamtschaffen einzig da. Die einzelnen Sätze sind ungewöhnlich kurz. Bemerkenswert ist auch, dass Bach nur sehr selten eine fünfstimmige Vokalbesetzung verlangt; das Magnificat ist also nicht allein durch seine lateinische Sprache, sondern auch von der Besetzung her in größerer Nähe zur h-Moll-Messe als andere Werke.

Atemberaubend die grandiose Wiedergabe aller Beteiligten. Die Gesangs-Solisten waren hervorragend besetzt und brillierten, der Vokal-Chor der HfM Detmold war ein Top-Ereignis und das Orchester der Barockakademie steigerte sich in Höchstform unterstützt von drei großartigen Trompetern. Herz was begehrst du mehr, das war Bach in Vollendung und unterstrich wieder einmal seine Einmaligkeit. Mehrmals kam ein Schlucken bei diesem Werk in mir auf und musste meine Fassung bewahren, es war eine Sternstunde und ich durfte dabei sein um das erleben zu dürfen.

Ein kleiner Video-Ausschnitt vom Magnificat ist h i e r  zu sehen und zu hören..!!

Ein nicht endend wollender Jubelsturm unterstrich wieder einmal, mit welch großartigen Musik-Studenten an zwei Hochschulen wir in Ostwestfalen gesegnet sind und das ausgiebig genießen dürfen. Danke an alle Beteiligten für zweieinhalb Stunden Barockmusik in Vollendung, die in mir immer noch nachklingen und eine grandiose Eröffnung des 88. BachFestes2013 in Detmold darstellte.

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Verweisen möchte ich auf ein umfangreiches Bilder-Album vom Eröffnungskonzert, das nachstehend aufgerufen werden kann.  >> H i e r <<   

Sowie eine weitere Rezension vom Eröffnungskonzert !

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Nachfolgend hinterlege ich Foto-Alben und weitere Veranstaltungs-Rezensionen vom

BachFest2013 Detmold.

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Samstag, 4. Mai 2013 

Freiburger Barockorchester 

Konzerthaus der HfM Detmold

Zur Rezension Freiburger Barockorchester

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Sonntag, 5. Mai 2013

Konzert mit Werken des „Bückeburger Bach“ 

Stadtkirche Bückeburg

Veranstalter: Kulturverein Bückeburg e.V. in Zusammenarbeit mit der Ev.-Luth.
Landeskirche Schaumburg-Lippe

Rezension Bückeburger Bachfest vom 5. Mai 2013 Kurz-Rezension

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St. Marien Stift Berg HerfordMontag, 6. Mai 2013

Chor- und Orgelkonzert „Die Generation nach Bach“

St. Marienkirche Herford

Veranstalter:

Hochschule für Kirchenmusik Herford

Programm:

Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784)
Kantate „Ehre sey Gott in der Höhe“
für Soli, Chor und Orchester

Johann Christoph Friedrich Bach (1732–1795)
Motette für Chor
„Wachet auf, ruft uns die Stimme“

Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)
Sonata g-Moll Wq 70/6 H 87

Johann Christoph Friedrich Bach
Oratorium für Soli, Chor und Orchester nach einem Text von Johann Gottfried Herder
„Die Kindheit Jesu“

Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
Adagio, Allegro und Adagio f-Moll für ein Orgelwerk in einer Uhr KV 594

Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784)
Kantate für Soli, Chor und Orchester
„Ach, dass du den Himmel zerrissest“

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Von W. F. Bach ist ein Video einsehbar: Kantate: „Ach, dass du den Himmel zerrissest“

Ein weiteres Video vom Bückeburger Bach:

Motette: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“

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Ausführende:

Heidrun Voßmeier, Sopran
Christiane Schmidt, Alt
Achim Kleinlein, Tenor
Hinrich Horn, Bariton
Helmut Fleinghaus, Orgel
Chor der Hochschule für Kirchenmusik Herford
Telemann-Collegium Herford
Hildebrand Haake, Leitung

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Danke Wolfgang noch einmal für den kurzfristigen Tipp von dir für das großartige Konzert ausgeführt von der Hochschule für Kirchenmusik Herford.

Vokalchor der Hochschule für Kirchenmusik Herford

                                              Vokalchor der Hochschule für Kirchenmusik Herford

Hier bewiesen die Studierenden ebenso ihre Fähigkeiten wie in dem vorgenannten Eröffnungskonzert von der HfM Detmold. Ein atemberaubend schönes Programm, nur den Mozart hätte es nicht geben dürfen, der gehörte an diesem Abend nicht mit ins Programm absoluten Vorrang haben für ein BachFest die Bache..!!

Bevor ich mich mit Einzelheiten zum Konzert äußere, gibt es eine wunderbare Rezension darüber von der NW und stimme mit dem Artikel voll überein.

Hier ist die Rezension vom Konzert aus der St. Marienkirche Stift Berg in Herford.

Foto-Album:

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Dienstag 7. Mai 2013 

Recital Martin Stadtfeld 

Konzerthaus der HfM Detmold

Zur Rezension von Martin Stadtfeld

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Donnerstag, 9. Mai 2013 (Himmelfahrt)

Orgelkonzert Gerhard Weinberger 

St. Johannes Baptist-Kirche Borgentreich

St. Johannes Baptist-Kirche Borgentreich

                                                                          St. Johannes Baptist-Kirche Borgentreich

Nach einer kurzen Anfahrt zur Orgelstadt Borgentreich begrüßte uns herrlicher Sonnenschein und steigerte in uns die Vorfreude auf das Orgelprogramm von Prof. Gerhard Weinberger mit den Werken von Johann Ludwig Krebs, dem Lieblingsschüler von J.S. Bach.

Programm

Johann Ludwig Krebs (1713-1780)
Praeludium und Fuge C-Dur (pro Organo pleno)

Trio d-Moll à 2 Claviere é Pedal

Vier freie Fantasien
Fantasia F-Dur
Fantasia G-Dur
Fantasia F-Dur
Fantasie à gusto italiano F-Dur

Fuge a-Moll (pro Organo pleno)

Drei Choralbearbeitungen
„Warum sollt ich mich denn grämen“ (à 2 Claviere é Pedale)
„Wir glauben all an einen Gott“ (à 2 Claviere é Pedale, Canto fermo in Tenore)
Fantasia sopra „Freu dich sehr, o meine Seele“ (à 2 Claviere é Pedale)

Toccata und Fuge a-Moll (pro Organo pleno)

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Historische Barocke Springladen-Orgel in der St. Johannes Baptist-Kirche Borgentreich

                   Historische barocke Springladen-Orgel in der St. Johannes Baptist-Kirche Borgentreich

Organisten-Ehepaar Beatrice-Maria und Gerhard Weinberger

Organisten-Ehepaar Beatrice-Maria und Gerhard Weinberger

Vor Konzertbeginn trafen wir das sympathische Künstler-Ehepaar

Beatrice-Maria Weinberger

und Ehemann

Prof. Gerhard Weinberger

vor der Kirche an. Selbstlos stellten sie sich für ein Foto in Position und wechselten ein paar nette Worte miteinander. Beatrice-Maria Weinberger war zur Unterstützung mit nach Borgentreich gekommen und stand als Registrantin ihrem Ehemann zur Seite.

Nach Konzertschluss konnten wir für eine kurze Zeit noch Iris begrüßen und tauschten uns über das gehörte Orgelprogramm aus. Hierüber existiert ebenfalls eine großartige Rezension, die ich in der Anlage nachstehend beifüge.

Es war wieder eine beglückende Orgelstunde zu bewundern und schätzen an Prof. G. Weinberger seine Interpretation der Barockwerke, die so wunderbar registriert den Hörer aufs höchste beeindrucken.

Schade, dass das Zusammensein nur von kurzfristiger Dauer war und Iris wieder den Heimweg antreten musste.

Orgelmuseum in Borgentreich

                                                               Orgelmuseum in Borgentreich

Unser Weg führte uns nach Konzertende in das gegenüberliegende Orgelmuseum mit seinen Schätzen. Dieses Museum kann ich allen Orgel-Interessenten sehr ans Herz legen es sind nicht nur Anschaungsobjekte zu bewundern, sondern eine vollständige Orgel lädt ebenfalls zum Spielen ein.

Hier die angekündigte Rezension vom Orgel-Konzert..!!

Ein Video mit einem Krebs-Werk ist hier aufrufbar..!!

Nachstehend ein Bilder-Album aus Borgentreich mit dem Orgelmuseum.

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Donnerstag, 9. Mai 2013 (Himmelfahrt)

WDR Sinfonieorchester Köln 

Konzerthaus der HfM Detmold

Solist: Igor Levit  (Piano)

Rezension vom WDR-Konzert

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Freitag, 10. Mai 2013  

Orgelkonzert Edgar Krapp 

Altstädter Nicolaikirche Bielefeld

Von Edgar Krapp die Rezension zum Orgel-Konzert ist überwältigend..!!

Hier die Rezension von  Edgar Krapp

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Von @Werner eine überörtliche Pressestimme zum BachFest2013 Detmold.

H i e r  klicken

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Mit dem Stern der Woche ausgezeichnet

Für die vorgenannten Veranstaltungen des BachFestes 2013 konnten von mir Rezensionen teilweise ausgemacht werden. Drei Konzerte wurden von mir/uns persönlich besucht. Es herrschte in allen Konzerten eine wunderbare Atmosphäre und machte das BachFest2013 Detmold so einzigartig.

Wann können wir wieder in Ostwestfalen-Lippe so etwas bewundern. Die zwei Musik-Hochschulen in OWL  haben es so genial bewiesen, dass eine große Veranstaltungs-Reihe absolut geschultert werden kann. Danke an alle Beteiligten, die uns ein unvergessliches BachFest2013 Detmold zelebriert haben.

Eine besondere Auszeichnung „Stern der Woche“ vergibt wöchentlich die Neue Westfälische Zeitung in Bielefeld.

Absolut zu Recht wurde der Hauptverantwortliche für das BachFest2013 Rektor der HfM Detmold:

Prof. Martin Christian Vogel

mit dieser Auszeichnung geehrt.

Herzliche Bachgrüße

Volker

Bilder-Album vom BachFest 2013 in Detmold – mit dem Eröffnungskonzert am 3. Mai 2013 in der Konzerthalle der HfM Detmold


BachFest 2013 Detmold

                                      83. BachFest 2013 Detmold von der Neuen Bachgesellschaft e.V.

Liebe Bachfreunde / innen !

Am Freitag, 3. Mai 2013 begann das BachFest 2013 in Detmold – ausgerichtet von der HfM Detmold und

Neue Bachgesellschaft e.V.“

Die festliche Eröffnung um 18.00 Uhr im Konzerthaus der HfM Detmold gestaltetete Prof. Gerhard Weinberger mit hervorragenden Solisten und der Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold.

Konzert-Halle der Hochschule für Musik (HfM) Detmold.

                                                       Konzert-Halle der Hochschule für Musik (HfM) Detmold.

Konzerthalle Hochschule für Musik Detmold

Freitag, 03. Mai 2013
das Eröffnungskonzert

18.00 Uhr | Konzerthaus der HfM Detmold

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Das Programm:

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Motette „Lobet den Herrn, alle Heiden“ BWV 230

Begrüßung Prof. Martin Christian Vogel
Rektor der HfM Detmold

Johann Ludwig Krebs (1713–1780)
Doppelkonzert für Oboe und Cembalo h-Moll

Grußwort Svenja Schulze
Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung
des Landes NRW

Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784)
Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75

– Pause –

Johann Sebastian Bach
Violinkonzert E-Dur BWV 1042

Grußwort Kreuzkantor KMD Roderich Kreile
Stellvertretender Vorsitzender der Neue Bachgesellschaft e.V.

Johann Sebastian Bach
Magnificat D-Dur BWV 243

Ausführende:

Dorothee Mields, Sopran
Catalina Bertucci, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Daniel Johannsen, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Ulrike-Anima Mathé, Violine
József Kiss, Oboe
Barockakademie der HfM Detmold

Gerhard Weinberger, Leitung und Cembalo

Leitung: Professor Gerhard Weinberger

              Gesamt-Leitung: Professor Gerhard Weinberger

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In der Anlage erstelle ich für alle Interessenten ein kostenloses Bilder-Album vom Eröffnungskonzert am 3. Mai 2013 aus der Konzerthalle der Hochschule für Musik Detmold.

Selbstverständlich sind die von mir zur Verfügung gestellten Fotos ohne Urheberanspruch für jedermann zum Download  f r e i .

Zum Start des Albums und zur Vergrößerung in das Foto klicken..!!

Herzliche Grüße

Volker

Heute beginnt das BachFest 2013 in Detmold – mit dem Eröffnungskonzert mit einer Live-Übertragung im Internet


BachFest 2013 Detmold

BachFest 2013 Detmold

Liebe Bachfreunde / innen !

Heute am Freitag, 3. Mai 2013 beginnt das BachFest 2013 in Detmold – ausgerichtet von der „Neuen Bachgesellschaft.“

Die festliche Eröffnung um 18.00 Uhr im Konzerthaus der HfM Detmold gestaltet Prof. Gerhard Weinberger mit hervorragenden Solisten und der Barockakademie der Hochschule Detmold.

Wer nicht die Gelegenheit hat, das Konzert live zu erleben, kann es im Internet in Echtzeit verfolgen. 

Mit Unterstützung des Erich-Thienhaus-Institutes wird die Bachfest-Eröffnung auf 

Link:  www.bachfest.tv 

übertragen.

Live-Übertragung des Eröffnungskonzertes: 3. Mai 2013 um 17:30 Uhr

Am Freitag, den 3. Mai 2013 können Sie hier live das Eröffnungskonzert des BachFest 2013 verfolgen. Um 17:30 Uhr beginnt die Ausstrahlung mit einer kurzen Konzerteinführung. Das Konzert selbst beginnt um 18:00 Uhr.

Konzerthalle Hochschule für Musik Detmold
Konzerthalle Hochschule für Musik Detmold

Freitag, 03. Mai 2013
Eröffnungskonzert

18.00 Uhr | Konzerthaus der HfM Detmold

____________________________________________

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Motette „Lobet den Herrn, alle Heiden“ BWV 230

Begrüßung Prof. Martin Christian Vogel
Rektor der HfM Detmold

Johann Ludwig Krebs (1713–1780)
Doppelkonzert für Oboe und Cembalo h-Moll

Grußwort Svenja Schulze
Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung
des Landes NRW

Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784)
Kantate „Gott fähret auf mit Jauchzen“ Fk 75

– Pause –

Johann Sebastian Bach
Violinkonzert E-Dur BWV 1042

Grußwort Kreuzkantor KMD Roderich Kreile
Stellvertretender Vorsitzender der Neuen Bachgesellschaft e.V.

Johann Sebastian Bach
Magnificat D-Dur BWV 243

Ausführende:

Dorothee Mields, Sopran
Catalina Bertucci, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Daniel Johannsen, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Ulrike-Anima Mathé, Violine
József Kiss, Oboe
Barockakademie der HfM Detmold

Gerhard Weinberger, Leitung und Cembalo

Leitung: Professor Gerhard Weinberger

                     Leitung: Professor Gerhard Weinberger

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Eine kleine Programm-Zusammenstellung als PDF zum Download steht zur Verfügung.

PDF – Programm zum Download nachstehend:

  Link: Programm BachFest Detmold 2013

  Ein Saalplan des Konzerthauses der HfM Detmold als PDF

steht zum Download bereit. 

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Weitere zugkräftige Interpreten werden in Detmold zugegen sein wie u.a. Freiburger Barockorchester, Chor der Hochschule für Kirchenmusik Herford, Martin Stadtfeld – Piano, WDR-Sinfonieorchester Köln, Leitung Andrew Manze, Le Petite Bande, Leitung Sigiswald Kuijken, Alfredo Perl, Mitglieder der Norwestdeutschen Philharmonie Herford, u.s.w.

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Eintrittspreise:

35 € bis 7,50 € und bei Nebenveranstaltungen: Freier Eintritt

Online-Ticket 

und >> h i e r <<

In Detmold:

Tickets können Sie an folgenden Stellen beziehen:

Musikfachgeschäft Haus der Musik
Krumme Straße 26
32756 Detmold
Tel.: 0 52 31–30 20 78
Fax: 0 52 31–30 20 83

Ticket-Hotline: 0800–00–6 87 45 (gebührenfrei)
E-Mail: karten@musikalienhandel.de

Weitere Informationen im Internet:

http://www.neue-bachgesellschaft.de/

Tourist-Information Detmold

http://www.bachfest-detmold.de/index.html

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Herzliche Bach-Grüße

Volker

Die 59. Corveyer Musikwochen beginnen am 9. Mai 2013 bis 9. Juni 2013


Die 59. Corveyer Musikwochen

beginnen am 9. Mai 2013. Weitere Informationen zu Eintrittskarten und anderen Veranstaltungen im Schloss Corvey erhält der Besucher unter folgender

Link-Adresse:

www.schloss-corvey.de

         Schloss Corvey Höxter  –  (Fotorechte: Schloss Corvey, Peter Knaup, Paris)

Anspruchsvolle Musik in einer Vielfalt, die für jeden Geschmack etwas bietet.
Die 59. Auflage des Festivals läuft vom 9. Mai 2013 bis zum 9. Juni  2013 und führt in fünf Konzerten vor allem Ensembles mit Sitz in NRW in die ehemalige Reichsabtei. Wie ein Roter Faden zieht sich die Musik des Komponisten Johann Sebastian Bach durch die Konzerte in der ehemaligen Abteikirche und im Kaisersaal des Schlosses.

Zum Auftakt am 9. Mai 2013 mit der Westdeutschen Sinfonia Leverkusen unter Leitung von
Dirk Joeres erklingen in der Abteikirche Beethovens 6. Symphonie „Pastorale“ sowie Werke
von Haydn und Mendelssohn Bartholdy.

Die Neue Bachgesellschaft e.V. feiert am 12. Mai 2013 im Kaisersaal den Abschluss des Bach-Festes Detmold 2013 in Corvey. Bei diesem Konzert wird das Detmolder Ensemble „hfm brass“ Werke von Bach, Händel, Gabrieli und Byrd spielen. Das Delian Quartett, das von einem der weltbesten Bandoneon-Spieler, Per Arne Glorvigen aus Norwegen, begleitet wird, interpretiert am 26. Mai im Kaisersaal Werke des Tango-Spezialisten Astor Piazzolla sowie Kompositionen von J.S. Bach und Schostakowitsch.

In kleiner Besetzung, etwa 25 Musiker, kommt zum Abschluss am 9. Juni die Nordwestdeutsche Philharmonie mit Werken von Bach, Mozart, Tschaikowskij und Janacek in den Kaisersaal.

Infos und Karten gibt es beim
Kulturkreis, Tel. (0 52 71) 69 40 10.

Beatrix Meise
Konzertkartenverkauf,  (Mo.-Do. 8-13 Uhr)

EMail: b.meise(at)schloss-corvey.de

Buchen Sie Ihre Corveyer Konzerttickets online! 

Hier können Sie Ihre Plätze direkt im Saalplan buchen (Suchbegriff Corvey)

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Erstmals sind zwei Konzerte – eines in Corvey, das andere in Detmold – auch mit Übernachtung und Essen individuell buchbar.

Link: www.schloss-corvey.de

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International und National – Artikel über den britischen Dirigenten John Eliot Gardiner, er feiert am 20. April 2013 seinen 70. Geburtstag


Liebe Gardiner-Freunde(innen) !

Englischer Dirigent Sir John Eliot Gardiner - Fotorechte:. Chris Christodoulou

                        Englischer Dirigent Sir John Eliot Gardiner – (Fotorechte:. Chris Christodoulou)

In allen Gazetten – ob National oder International – wird der großartige englische Dirigent

Sir John Eliot Gardiner

vorab gewürdigt. Radio-Sendungen und Video-Clips zeugen davon.

Am 20. April 2013 begeht er seinen 70. Geburtstag.

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Presseartikel aus Deutschland

Die WAZ schreibt:

Es war typisch für John Eliot Gardiner, seinen 70. Geburtstag offiziell mit einem „Bach-Marathon“ zu feiern. Das Publikum konnte während des neunstündigen Konzerts in der Royal Albert Hall in London die Osterkantate „Christ lag in Todesbanden“ mitsingen. „Bach war immer Teil meines Lebens“, sagte Gardiner bei der Vorstellung am Ostermontag. Seinen Geburtstag am 20. April feiert er privat mit einem großen Fest. „Ich freue mich riesig auf diese Party, sie fällt auf einen freien Tag, ich habe in den letzten Wochen, Monaten, Jahren pausenlos gearbeitet“, sagte der Dirigent…..

Zum ganzen Artikel der WAZ  >> h i e r  <<

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ZEIT ONLINE

Im Weinberg des Meisters

Sir John, einer der Dombauherren der historischen Aufführungspraxis, ist jetzt 69 Jahre alt und hat als Dirigent fast alles erreicht. Aufhören will das Brennen trotzdem nicht. Das Jahr 2012 zum Beispiel wird als sein Beethoven-Jahr in Erinnerung bleiben. Während die besagte CD aus New York erschien, startete der Musiker zu einer Tournee mit der Missa solemnis durch Europa und die USA. Zu ihr hat er seit je eine fast innige Beziehung. Während der Sitzungen zu seiner Aufnahme von 1989, die bis heute als Hochfest moderner Beethoven-Exegese mit historischen Instrumenten gilt, hatte sich die Welt über Nacht verändert. Als damals, am 9. November 1989, die Musiker im Londoner Aufnahmesaal erschöpft zu ihrem allerletzten Durchgang schlichen, fiel im fernen Berlin die Mauer.

Zum ganzen Artikel von ZEIT ONLINE   >> h i e r  <<

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Internationale Zeitungen

Als Kind sah John Eliot Gardiner Johann Sebastian Bach jeden Tag. Er würde ihn auf seinem Weg passieren in den Speisesaal, wo er Bach Motetten sang mit seinen Eltern und Geschwistern nach den Mahlzeiten. Er würde aufblicken bei Bach, der Rückkehr von seiner Mutter begleitet in einer Arie aus einer Kantate, in der er die obligate Violine spielte. Das Porträt des rötlichen Gesicht und Bach im Jahre 1748 gemalt von Elias Gottlob Haussmann hing über der Treppe des Hauses der Familie in Dorset, England, ausgeliehen von seinem Besitzer, ein deutscher Musiker, der mit Gardiners Vater befreundet war und in der Zwischenkriegszeit hatte er sich dann in einem nahe gelegenen Dorf niedergelassen.

Zum ganzen Artikel The New York Times   >> h i e r  <<

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The Guardian

über den Bach-Marathon:

John Eliot Gardiner’s devotion to the music of Johann Sebastian Bach has been extraordinary; Easter Monday’s lengthy Bach Marathon was partly devised to mark the conductor’s 70th birthday later this month. The whole event lasted close to nine hours, with three concerts, live discussions, appearances by leading instrumentalists in major solo works, and a couple of half-hour breaks.

Zum ganzen Artikel The Guardian  >> h i e r  <<

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TimeOut London

Dirigent Sir John Eliot Gardiner Interview

If there is a single composer who, by consensus among musicians, sits above all the others, it is Johann Sebastian Bach. The German Baroque master whose life spanned the second half of that era (1685-1750) had a brilliant musical min. Working quietly and underappreciated in his role as Kapellmeister (church choirmaster) in Leipzig, he produced over a thousand works in almost every genre except opera – music that is exquisite and profound in its simplicity, complexity and clarity of import.

Zum ganzen Artikel TimeOut   >> h i e r  <<

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Classic FM

Ein Video-Interview in Englisch:

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In his 70th birthday year, John Eliot Gardiner shows absolutely no signs of slowing down his activity. Classic FM’s David Mellor manages to contain his boundless enthusiasm for the recordings of the great conductor for long enough to enjoy a fantastic interview with him. The two discuss the various exciting projects Gardiner has in store for his 70th year, as well as what the future may hold.

Zur Webseite von Classic FM    >> h i e r  <<

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bachtrack 

Sir John Eliot Gardiner blows Paris audience away at Salle Pleyel

Writing a positive review is not an easy task. When confronted with something lacking error, a review can go one of two ways: a brief and simple praise of all involved and a summary of the evening, or an over-the-top full-blown confession of awe and admiration. Spoiler alert: this review is the latter. To be lost for words is traditionally taken as a positive sign; yet when one’s duty is to summarise the event that knocked you for six, this lack of words proves rather problematic. Nonetheless, here goes…

Zum ganzen Artikel von bachtrack   >> h i e r  <<

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Radio-Sendungen National und International

Hier verweise ich auf den Beitrag von Barbara der nachstehend aufgerufen werden kann.

Link: 

https://meinhardo.wordpress.com/2013/04/14/radiotipp-15-21-april-2013-happy-birthday-john-eliot-gardiner-und-thuringer-bachwochen/

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BBC – Radio 3

Hier sind die Sendungen vom „Bach-Marathon aus der Royal Albert Hall“ weiterhin zu hören.

Link: 

http://www.bbc.co.uk/programmes/b01rtfw4/clips

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Video: YouTube

BBC Bach: A Passionate Life.

John Eliot Gardiner goes in search of Bach the man and the musician.

The famous portrait of Bach portrays a grumpy 62-year-old man in a wig and formal coat, yet his greatest works were composed 20 years earlier in an almost unrivalled blaze of creativity.
We reveal a complex and passionate artist; a warm and convivial family man at the same time a rebellious spirit struggling with the hierarchies of state and church who wrote timeless music that is today known world-wide. Gardiner undertakes a ‚Bach Tour‘ of Germany, and sifts the relatively few clues we have – some newly-found.
Most of all, he uses the music to reveal the real Bach.
First broadcast: 30 Mar 2013.

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Link für die Play-List:

http://www.youtube.com/watch?v=3K5QtR40uls&feature=share&list=PLkAbsJTXicUsf97fpnQeXYJhDcxS8i6cs

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Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen, Hören und Video ansehen.

Herzliche Grüße

Volker

 

Ein Bericht vom Werkstatt-Wochenende mit zwei Bach-Kantaten in der Marienkirche Höxter vom 12.4.-14.4.2013


 

Aufführungsstätte Mitsing-Projekt Bach-Kantaten Marienkirche in Höxter a.d. Weser am 14. April 2013

Aufführungsstätte Mitsing-Projekt Bach-Kantaten Marienkirche in Höxter a.d. Weser am 14. April 2013

 Ein Werkstatt-Wochenende mit zwei Bach-Kantaten in Höxter (12.4.-14.4.13), die den

‚OFFENEN HIMMEL‘ und das sich ‚SICH-FREUEN‘  besingen.

K o n z e r t

Bachkantaten zum Mitsingen in Höxter an der Weser (OWL) – am Sonntag, 14. April 2013 um 19:30 Uhr in der Marienkirche Höxter

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Programm:

Programm: Bach-Kantaten zum Mitsingen Marienkirche Höxter 14. April 2013

                                          Programm: Bach-Kantaten zum Mitsingen Marienkirche Höxter 14. April 2013

Mitwirkende:

Sopran: Claudia Ehmann – (Berlin) Alt: Lena Sutor-Wernich – (Stuttgart) Tenor: Stefan Sbonnik (Münster) Bass: Mathis Koch (Detmold)

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Gesangs-Solisten Marienkirche Höxter

 Gesangs-Solisten Marienkirche Höxter- von Links:  Mathis Koch (Bariton) – Stefan Sbonnik (Tenor) –   Lena Sutor-Wernich (Alt)  -Claudia Ehmann (Sopran).

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Ausführende:

Kammerorchester „Sinfonietta Detmold

Konzertmeisterin: Christiane Muntschick

"Kammerorchester Sinfonetta Detmold" Bach-Kantaten in der  Marienkirche Höxter am 14. April 2013

 „Kammerorchester Sinfonietta Detmold“ Bach-Kantaten in der Marienkirche Höxter am 14. April 2013 – vorne links im Bild: Konzertmeisterin Chrstiane Mundschick. 

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Der Chor der Workshop-Teilnehmerinnen und – Teilnehmer Orgel und Basso Continuo: 

Kai Koch

Leitung: Jost Schmithals

Worlshop-Chor Marienkirche Höxter 14 April 2013

                    Workshop-Chor mit Bach-Kantaten in der Marienkirche Höxter am 14 .April 2013

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1.)   Ja-, da kamen sie wieder zusammen, die Chorfreunde und -freundinnen aus Berlin, dem Kreis Höxter und auch ich aus Herford, um diese zwei Kantaten BWV 11 ‚Lobet Gott in seinen Reichen‘ und BWV 30 ‚Freue die erlöste Schar‘ in der hochgotischen Werkstatt St.Marien in Höxter zusammen zu zimmern und zur Aufführungsreife zu polieren. Die beiden Kantoren Jost Schmithals (Höxter) und Kai Koch (Münster) meisterten die Stimmproben und Tutti-Versammlungen wieder in bewährter Weise. Man merkte, daß sehr viel organisatorische Vorarbeit geleistet wurde, damit die in Online-Lehrgängen vorpräparierten Kenntnisse der SängerINNEN sich der Partitur gemäß rechtwinklig zusammensetzen Die Bretter und Pfeiler lagen bereit. Jetzt musste alles nur noch zum haltbaren, klingendem Bau sich  auftürmen.

Workshop-Chor mit Bach-Kantaten Marienkirche Höxter am 14. April 2013

Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“ und Workshop-Chor mit Bach-Kantaten Marienkirche Höxter am 14. April 2013

2.)  Der Begriff ‚Oratorium‘ ist ja vom WO ziemlich bekannt und belegt. Während das WO sich aber in seinen einzelnen Kantaten über mehrere Festtage erstreckt, erzählt das Himmelfahrts-Oratorium (HF) nur von einem Tag. Ist also mit seinen 9 Nummern entsprechend kürzer. Beide Kantaten gehen auf weltliche Vorlagen zurück. Die erste, eine Schulkantate von 1732 (vgl.Dürr, I, 288ff) und die zweite, die Wiederau-Kantate von 1737 (vgl.Dürr, II, 565). III.  Ist doch in Ordnung, dachte ich, dass J. S. Bach seine früheren situationsgebundenen Kompositionen ins geistliche recycelt-, also seine Werke im Notenschrank nicht versacken läßt, sondern aufarbeitet.  So finden sie im jährlichen Kirchenjahr-Zyklus bei uns regelmäßig Wiederverwendung. In genialer Weise bleibt dabei Bach ‚im Affektbereich der komponierten Musik‘ (so Dürr) und stellt nur passende Beziehungen zu den Lesungen des Sonntags her.

Meine Familie und ich waren im direkt an der Weser gelegenem Kloster Corvey gut untergebracht und über die Weser-Promenade konnte ich mit dem Fahrrad die Chorproben in der gotischen St.Marienkirche gut erreichen. Die längere Nachhause-Radtour hatte ich mir ja für den Montag aufgehoben. Denn am Sonntag und auch Montag nach dem Konzert sollte das Wetter ja besser werden. So geschah es dann. Dem Radler war ein blauer  Himmel beschert. Davon und den duftigen Wölkchen da oben inspiriert, will ich mich in meinem Bericht über Werkstatt und Aufführung nur auf die Schilderung des BLAUEN HIMMELS  und des SICH-FREUENS beschränken.

3.)  Es ist ja ein offenes Geheimnis, das Bach’s Kantaten in ihren musikalischen Motiven wahre Bilder malen: So die bewegten Wellen des Sees Genezareth, der Höllen Abgrund, Jagen und Tanzen, die Abendstimmung, die Gemeinschaft am Tisch und vieles mehr. Gerade wegen dieser Bildlichkeit sind Bach’s Kantaten auch so gut zu verstehen und im wirklichen Leben zu gebrauchen. Gilt gerade jetzt. Denn seit Jahresbeginn sehnen wir uns nach blauem, offenen Himmel. Wenn solch ein Himmel auf sich warten läßt, können wir ihn mit Bach in seinen Kantaten finden !!!       

Orchester und Workshop-Chor

Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“ und Workshop-Chor Marienkirche Höxter  mit Bach-Kantaten am 14. April 2013                  

4.)  Jesus wird als Christus in den offenen Himmel aufgenommen. Die Tenor-Rezitative berichten dies und die Jünger und wir da unten STARREN STAUNEND nach oben. Was bleibt uns da übrig?  im BWV 11 – ‚Lobet Gott in seinen Reichen‘ -, ein reicher Raum, umgreifend von oben nach unten, umfassend die himmelstürmenden Phantasien und leider auch unsere erdgebundenen Realitäten. Aber immerhin mit drei Trompeten, Flöten, Oboen rühmen wir da unten ihn in seiner Pracht!  Wie Perlen tropfen die verschiedenen ‚Lobet-Rufe‘ der einzelnen Chorstimmen herunter,  reihen sich auf. Die Alt-Arie (Nr.4) trauert noch etwas dem Abschied-Nehmen hinterher. Die Sopran-Arie (Nr.8) in ihrer erlesenen Instrumentation (2 Traversflöten+Oboe) entwirft einen BETÖRENDEN Klang, als ob Christus wieder ins Irdische ‚heruntergezaubert‘ werden soll.

Der Schlusschor (Nr.9) fragt dann zunächst ein bißchen schläfrig nach dem ‚Wann es geschehen soll, das wir ihn in seiner Herrlichkeit wiedersehen‘. Dabei dominiert der Sopran  mit seinem lang ausgedehntem Cantus-Firmus (punktierte Halbe).                                                                                                                                        Doch plötzlich (ab Takt 41) kommen atemlose und ekstatische Töne, auch Tempowechsel:  angeführt vom Bass fragen drängend die Sänger: Du TAG, WANN WIRST DU ENDLICH DA SEIN. Da der starke Cantus-Firmus auch diese Passage (Takte 41-46) überdeckt, bekommen eigentlich nur wir Sänger dieses ‚etwas ungeduldige, fast unverschämte Fragen‘ mit. Damit wurde mir wieder einmal  deutlich, daß die Chorsätze in ihren verborgenen Motiven nur vom aktiven Sänger/IN entdeckt werden können. Denn innerhalb des Chorgewebes gibt es so viele musikalische z.Teil abgedeckte Motive und Strukturen, dass nur angeführt vom fachlich versierten Kantor  der interessierte Sänger/IN  die  Tiefe des Bach’schen Sinngehalts findet. Dass sich die einzelnen Stimmen (STAB) oft die Bälle zuwerfen, daß es auch ‚chorische Fugen‘ mit ihren festen Ablauffolgen gibt, dass Bilder im Kopf entstehen, kann der Hörer beim CD-Hören des HF oft heraushören. Daß  aber auch so etwas wie ‚GEHEIMBOTSCHAFTEN‘  im Ablauf und Zusammenklang der Stimmen herausgelesen werden können, wird nur der aktive Mitsänger aufspüren. Oder?

5.)  Wenn somit im Bach’schen Bild des OFFENEN HIMMELS solche untrügerischen Signale der Hoffnung und des Aufgehoben-Seins ausgesendet werden, dann bleibt nur noch ein überschwängliche SICH-FREUEN übrig. Diese Freude war dann in der zweiten Kantate BWV 30 ‚Freue dich, erlöste Schar‘ angesagt. Natürlich merkte man dieser Kantate auf Grund ihrer Inhomogenität ihren Parodiecharakter an.

6.)  Besonders  eindrücklich war für mich die Alt-Arie Nr.5  ‚….eilt und lauft ihr Adamskinder‘. Als ich bei der Zurück-Radfahrt am Montag nach dem Konzert mal besonders ‚abgeschlafft‘ war, ging mir genau diese Arie durch den Kopf. Na-,  was geschah dann? Bach’s Arie wirkte wie ein Energie-Riegel. ‚Eilen und Laufen‘ bekamen in mir wieder lust..

7.)   Was nicht vergessen werden sollte:

Kai Koch an der Orgel mit dem Präludium in e-moll von  Nicolaus Bruhns (1664-1694)

                 Kai Koch an der Orgel mit dem „Präludium in e-moll “ von Nicolaus Bruhns (1664-1694)

Nikolaus Bruhns (1665-1697)  und sein „Präludium in e-moll“ wurde von Kantor Kai Koch bravurös gemeistert.

– Zu den Solisten kann ich nicht viel sagen, da ihre Stimmen von uns hinten in der Choraufstellung nur reduziert wahrgenommen wurden. – Das Orchester und besonders die Continuo-Instrumente fand ich zu prägnant und laut. Dies war aber aufgrund der akustischen Verhältnisse nicht anders zu erwarten. Außerdem macht es mir immer Spaß, die Instrumente prägnant zu hören und zu sehen.

Kai Koch und Gesans-Solisten

Von links im Foto: Organist: Kai Koch und Gesangs-Solisten: Mathis Koch (Bariton) Stefan Sbonnik (Tenor) Lena Sutor-Wernich (Alt) Claudia Ehmann (Sopran) 

– Dankbar bin ich Kantor Jost Schmitthals und Kai Koch, dass beide zusammen diese Werkstatt-Arbeit jetzt zum drittenmal angeboten habe.

  • Schön-, dass unser Webmaster Volker und seine Frau zum Konzert anreisten. So gibt es jetzt noch eine weitere Sicht auf das Konzert und gewiss schöne Bilder davon.

– Herzlich danken will ich auch den Gastgebern, welche die weitgereisten Gäste aus Berlin und Herford im Anschluss an das Konzert mit Quiche Lorraine und Vin rouge verwöhnten.

Foto von links:  Konzertmeisterin Christiane Mundschick und Jost Schmithals, Leiter des Mitsing-Projektes in Höxter 14. April 2013

Foto von links: Konzertmeisterin Christiane Mundschick und Jost Schmithals, Leiter des Mitsing-Projektes in Höxter 14. April 2013

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Mit der Hoffnung , dass in diesem Frühling der OFFENE HIMMEL uns erhalten bleibt….

grüßt

ADAMO

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Eine Rezension der NW vom 17.4.2013 kann als PDF mit dem unteren Link aufgerufen werden.

https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2013/04/nw-rezension-bach-kantaten-hc3b6xter-17-04-20131.pdf

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Fotoalbum anliegend  –  das Bild zur Vergrößerung a n k l i c k e n –  die Bilder

stehen den Konzert-Teilnehmern zur freien Verfügung !

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Ein Video als Zusatz-Bon-Bon live der Eingangschor aus der

Kantate BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen“

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Dirigent und Chorleiter – Professor Wolfgang Helbich – überraschend verstorben


Klassik-News:

Mit großer Bestürzung wurde heute bekannt gegeben, dass der Dirigent und ehemalige

Chorleiter „Professor Wolfgang Helbich

am 8. April 2013 aufgrund eines Schlaganfalls an seinem 70. Geburtstag in Kassel verstorben ist.

Chorleiter, Dirigent und Dozent Prof. Wolfgang Helbich am 8.4.2013 in Kassel verstorben

Chorleiter, Dirigent und Dozent Prof. Wolfgang Helbich am 8.4.2013 in Kassel verstorben.

Professeor Wolfgang Helbich studierte Schul- und Kirchenmusik an den Musikhochschulen in Berlin und Detmold. 1969 wurde er Kantor in Alsfeld. Zwei Jahre später gründete er das Alsfelder Vokalensemble, dessen künstlerischer Leiter er bis zu seinem Tode war. 1972 wechselte er an die Grunewaldkirche in Berlin. Mit dieser Stelle war die Leitung der Berliner Kantorei verbunden.

1976 wurde er zum leitenden Kirchenmusiker und Domkantor am Bremer St. Petri Dom sowie zum Leiter des Bremer Domchores ernannt. Diese Tätigkeit hatte er bis zu seiner Pensionierung im Sommer 2008 inne. Schwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit am Bremer Dom lagen in der Aufführung von Oratorien des 18. und 19. Jahrhunderts. Die von ihm konzipierte Idee einer Musiknacht zu Ehren eines ausgewählten Komponisten wurde zu einer jährlich wiederkehrenden festen Einrichtung. Nach seiner Pensionierung war Wolfgang Helbich Leiter des Bremer RathsChores, der 2008 gegründet worden war und an dem sich mehrere ehemalige Mitglieder des Bremer Domchors beteiligten. Er erarbeitete mit dem Bremer RathsChor anspruchsvolle Chorliteratur auf hohem Niveau. Die Aufführungen wurden regelmäßig von Radio Bremen und Deutschlandradio Kultur übertragen. Vorsitzender des Freundeskreises Bremer RathsChor e. V. ist der ehemalige Bremer Bürgermeister Henning Scherf.

Seit 1974 spielte Helbich mit dem Alsfelder Vokalensemble und dem Bremer Domchor zahlreiche preisgekrönte Schallplatten und CDs ein. Gastdirigate und Konzerteinladungen führten ihn durch ganz Europa, die USA sowie nach Japan und Israel. Er war Herausgeber von teils noch unveröffentlichter Chor- und Orgelliteratur. Als Professor für Chorleitung lehrte er an der Hochschule für Künste Bremen sowie im Rahmen einer Gastprofessur an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken.

Zwölf Jahre lang war Helbich der künstlerische Leiter des Musikverein Bielefeld – ein Amt, das er bis zum Februar dieses Jahres bekleidete. Zuletzt hatte er im 1. Saisonkonzert des Musikvereins am 8. November 2012 von Mozart das Requiem und das „Ave verum corpus“ geleitet. Rückblickend waren diese Aufführungen Helbichs Abschiedskonzert in Bielefeld.

Der Zauber dieser Kompositionen, „dies vollkommene Ineins von Trauer und Seligkeit in Klang und Melos, wie es so nur aus Mozarts Feder fließen konnte, teilte sich in besonderer Weise mit“, hieß es seinerzeit in der Konzertrezension der NW. Konzertbesucher erinnern sich an die starke Ergriffenheit der Zuhörer, die nach dem Verklingen des Requiems erst nach langen Momenten andächtiger Stille applaudierten.

In den zwölf Jahren seines Wirkens in Bielefeld prägte Wolfgang Helbich den Chor des Musikvereins mit seinen außergewöhnlichen musikalischen Interpretationen und Auslegungen entscheidend. Seine Konzerte in der Bielefelder Oetkerhalle gehörten vor allem auch wegen des unverwechselbaren Chorklangs sowie der erlesenen Programmauswahl mit vielen Neuentdeckungen zu den Höhepunkten des Bielefelder Musiklebens.

Zum Gedenken an Wolfgang Helbich wird der Bielefelder Musikverein zu Beginn des Konzertes am 26.04.2013 in der Oetkerhalle Bielefeld Auszüge aus der Motette BWV 227Jesu, meine Freude“ von J. S. Bach singen.

Unvergessen bleiben seine Einspielungen von

Johann Sebastian Bach

I. Missa in G major, BWV Anh. 167
II. Magnificat in C major, BWV Anh. 30
III. Missa in A minor, BWV Anh. 24
IV. Sanctus in G major, BWV 240
V. Sanctus in D minor, BWV 239
VI. Sanctus in C major, BWV 237
VII. Cantata „Nach dir, Herr, verlanget mich“, BWV 150

Gesualdo Consort Amsterdam
Solistenquartett der Musikhochschule Bremen
Alsfelder Vokalensemble
Hannoversche Hofkapelle
Wolfgang Helbich [conductor]

Video von YouTube

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Traurige Bach-Grüsse

Volker

Label monteverdi.co.uk veröffentlicht eine weitere CD – SDG 185 Vol. 18 aus der Serie: „Bach Cantata Pilgrimage 2000“


Vom Label: Monteverdi.co.uk ist eine neue CD – SDG 185 Vol. 28 – aus der Serie:

„Bach Cantata Pilgrimage“

veröffentlicht worden.

Cover: CD-SDG 185 Vol. 28

I                   Cover: CD-SDG 185 Vol. 28

BACH-KANTATEN

VOL 28 – SDG 185

Inhalt: BWV 11 – BWV 37 – BWV 43 –

BWV 128 – für Christi Himmelfahrt

Ausführende:
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Aufgenommen in der City of London im Jahr 2012, bietet dieses Album die fehlende Kantaten
aus der Bach Cantata Pilgrimage. Die Himmelfahrts-Kantaten waren die einzigen, die im Jahr
2000 aufgrund von Lärmproblemen nicht aufgenommen werden konnten. Sie wurden live in
St Giles Cripplegate, London in zwei Konzerten aufgezeichnet.  Diese CD-Veröffentlichung bietet
die sogenannte ‚Ascension Kantaten‚.
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Für eine CD – Bestellung   >>  h i e r  <<   
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Ein Booklet der CD als PDF kann  >>  h i e r  <<  heruntergeladen werden..!!
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Grüße
Volker

Rezensionen über den neunstündigen Bach-Marathon von J.E. Gardiner in der Royal Albert Hall am 1.4.2013


Liebe Gardinerfreunde/innen

J.E. Gardiner beim Bach-Marathon in der Royal Albert Hall London

     J.E. Gardiner beim Bach-Marathon in der Royal Albert Hall London

Die ersten Rezensionen zum Bach-Marathon unter der Mitwirkung von John Eliot Gardiner, The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists sind im Internet zu finden. Eine Blog-Rezension hat es mir besonders angetan. Die Rezensentin schreibt wahrheitsgemäß über das, was sich in der riesigen Halle tatsächlich abgespielt hat, und dem Radio-Hörer total verborgen bleibt. Eine eiskalte Halle, nur zur Hälfte mit Besuchern gefüllt, unter der Kälte litt die Performance der Original-Instrumente und so weiter… Mir ist das sehr stark aufgefallen bei der BBC3-Radioübertragung bei der Messe in h-Moll, BWV 232, piepsende Töne der Flöten und unreine Waldhörner waren unhörbar zu vernehmen und hatte mich darüber sehr gewundert, aber die Aufklärung dafür liefert uns die englische Rezension in allen Einzelheiten.

Die Radio-Übertragung von BBC3-Radio ist weiterhin für 6 Tage via Internet zu bekommen.

Link mit Programwahl: http://www.bbc.co.uk/programmes/p01758q8

John Eliot Gardiner beim Bach-Marathon-(Fotorechte- Chris Christodoulou)

  John Eliot Gardiner beim Bach-Marathon .  (Fotorechte- Chris Christodoulou)

Im englischen ein Original-Auszug der Rezension:

My gosh, but it was cold in the Royal Albert Hall on Monday. The Bach-loving faithful assembled for John Eliot Gardiner’s nine-hour marathon (as trailed on JDCMB here) – some of us, heeding anxious tweets from the orchestra saying we should please dress warmly, realised what was going to happen and restricted our attendance to the evening……

Hier der Link zur englischen Blog-Rezension vom „Bach-Marathon“.

Eine weitere Zeitungs-Rezension von „The Guardian“ aus England füge ich hier an:

Link: http://www.guardian.co.uk/music/2013/apr/02/bach-marathon-review

The Telegraph:

Dieser Bach Marathon an der Albert Hall war ein erhebendes, erstaunlich, anstrengend neun Stunden Spektakel, sagt Ivan Hewett.

Zum ganzen Artikel, 

Link:  http://www.telegraph.co.uk/culture/music/classicalconcertreviews/9966825/Bach-Marathon-Albert-Hall-review.html

Zwei weitere Link-Angaben von @Jean, aus England:

SINFINI MUSIC

Ein ehemalige Bach-Zweifler Miriam Gillinson besuchte John Eliot Gardiner All-Tag Bach Marathon in der Royal Albert Hall am 1. April, und erlebte eine musikalische Offenbarung.

Link: http://sinfinimusic.com/uk/features/2013/04/outside-in-jeg-bach/

The Upcoming

Konzertbericht: Bach Marathon in der Royal Albert Hall

Link:  http://www.theupcoming.co.uk/2013/04/03/concert-review-bach-marathon-at-the-royal-albert-hall/

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Zur Erinnerung das Program:

Sir John Eliot Gardiner feierte am Ostermontag ein außergewöhnliches »Bach-Fest« in London

Mit einem neunstündigen Musikfest unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner wurde am diesjährigen Ostermontag, dem 1. April 2013 der Komponist Johann Sebastian Bach in der Royal Albert Hall in London gefeiert. Ab 13 Uhr führten The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists unter der Leitung Gardiners im Rahmen eines »Bach Marathons« u. a. die Motette für Doppelchor Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV 225, die OsterkantateChrist lag in Todesbanden, BWV 4 sowie beschließend die Messe in h-Moll, BWV 232 auf.

Namhafte Interpreten wie Joanna MacGregor, (Piano) – Viktoria Mullova, (Violine) – Alban Gerhardt (Cello) – und John Butt (Cembalo, Dirigent) – ergänzten das Programm durch ihre Interpretation bekannter Werke Bachs wie der Goldberg-Variationen, BWV 988, der Partita Nr. 2 d-Moll, BWV 1004, der Cellosuite Nr. 6 D-Dur, BWV 1012 sowie zahlreicher Orgelchoräle, Orgelvorspiele und Fugen. Für einen besonderen Höhepunkt sorgte eine öffentliche Probe des Schlusschorals aus der Kantate Christ lag in Todesbanden, BWV 225, die Interessierten aus dem Publikum es ermöglichte, Teil des außergewöhnlichen Festes zu werden und gemeinsam mit dem Monteverdi Choir das musikalische Finale des »Bach Marathons« zu gestalten.

Herzliche Grüße

Volker

Die zweite Etappe des Kölner Teils “Bach Marathon” – Die Johannes-Passion von J.E. Gardiner in der Philharmonie Köln


J.E. Gardiner - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

   J.E. Gardiner – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

Hallo zusammen,

nachdem ich die Johannes-Passion nun schon vier Mal mit John Eliot Gardiner erlebt habe, hatte ich ein schönes Konzert am Karfreitag, 29. März 2013 in der Philharmonie Köln, aber nicht viele neue Interpretationsansätze erwartet. Zumal die vorigen Versionen sich eigentlich immer glichen. Und doch: Gardiner scheint das Werk völlig neu durchdacht zu haben.

Programm - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

Programm – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

In der ausverkauften Kölner Philharmonie gab es eine  Johannes-Passion, BWV 245 zu hören, die derart filigran durchdacht und musiziert wurde, dass man immer wieder dachte, die Welt müsse kurz still stehen bleiben. Und das meine ich nicht als eine der üblichen Gardiner-Fan-Superlativen.

J.E. Gardiner - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

               J.E. Gardiner – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

War man bisher gewohnt, dass der Eingangschor dramatisch laut und eindringlich den Herrn anrief, ihn manchmal regelrecht anbrüllte, ließ Gardiner nun feierlich und ehrfürchtig „rufen“. Immer wieder reduzierte er deutlich das Volumen und erzielte schon nach wenigen Takten, dass man auch als geübter Konzertbesucher (auch als Gardiner-Kenner) dachte, dass jetzt mal etwas ganz Neues kommt. Der Monteverdi Choir brillierte hier und im gesamten Werk durch selbst für den Monteverdi Choir selten gestochen scharfe Artikulation und besonders in den Chorälen immer wieder durch unerwartete kleine Absetzer, die den Text plastisch in den Vordergrund rückten. Am Ende des Eingangschors war man bisher gewöhnt, dass Chor und Orchester alles geben. Diesmal kamen die Schlusstakte in einem Piano daher, dass den Raum durch Ausdruck, nicht durch Lautstärke einnahm. Die kleine Atempause zwischen den zwei letzten Worten „herrlich“ und „ist“ mit einem zurückhaltenden brutal-sanft-dramatisch-harmonischen Schlussakkord ließ hörbar allen etwa 2000 Zuhörern den Atem stillstehen.

Der Evangelist Andrew Tortise sang seine Rolle im Gegensatz zu dem bisher als Evangelist omnipräsenten Mark Padmore recht sportlich, was erstaunlicherweise aber weder auf Kosten von Tiefgang, noch auf Kosten von Stimmästhetik ging. Im Gegenteil hat Gardiner mit dieser Wahl wieder einmal bewiesen, dass er es versteht, auch seinen eigenen Interpretationen hin und wieder mal gehörig den Staub auszuschütteln. Was um Himmels Willen keine Kritik an Mark Padmores Evangelist sein soll. Der hat seinen Stern im Bach-Himmel sicher.

Auch die Tenor-Arien sang Andrew Tortise absolut überzeugend. Seine Stimme werden wir nun sicher des Öfteren hören. Gut so.

Zu Peter Harvey (Bass-Pilatus, Arien) – braucht man nicht viel zu schreiben. Egal, was er singt, er macht routiniert das Beste draus. Ebenso Dietrich Henschel (Bass), der als Jesus als Einziger auf der Bühne im dunklen Anzug erschien und nicht im Frack. Im Gegensatz zu vorigen Aufführungen sang diesmal auch „Jesus“ im Chor mit.

The Monteverdi Choir mit der Johannes Passion in der Philharmonie Köln (Fotorechte: Leen Roetman)

 Monteverdi Choir und English Baroque Soloists in der Philharmonie Köln  am 29.3.2013 (Fotorechte: Leen Roetman)

Hannah Morrison sang ihre Sopranarien mit der in Gardiners Bach nicht mehr wegzudenkenden kristallklaren schlanken Stimme, die wir so oder so ähnlich auch von anderen Sopranistinnen kennen. Vielleicht legt sie in künftigen Konzerten noch etwas an Ausdruck nach.

Meg Bragle (Alt) – verwundert mich immer wieder. Wenn sie einsetzt, habe ich immer Angst, dass sie mit ihrer leisen Stimme untergeht, wenn das Orchester etwas Anderes als Pianissimo spielt. Komischerweise denke ich das aber eben nur, wenn sie einsetzt. Und wenn ich mich hinterher daran erinnere, wie ich das bemerkte. Dazwischen singt sie so enorm hingebungsvoll, so dass man gebannt lauscht.

Was gibt es noch „Neues“? Gardiner hat dem Basso Continuo wieder eine Stelle mehr zugestanden. Anstatt eines Tastenspielers, der ständig zwischen Cembalo und Orgel pendelt, versahen nun Howard Moody und James Johnstone ihren Vollzeitdienst an der Orgel bzw. am Cembalo. Was mich persönlich freute, weil das Cembalo in einigen Passagen einfach noch mehr Dramatik auszudrücken vermag.

Aus dem „Ruhet wohl“ hat der Boss das Tempo auch noch rausgenommen und beim Orchester das Volumen. Dafür wurde mächtig an Ausdruck zugelegt. Phasenweise schwebt der Klang förmlich schwerelos durch den Raum. Würde er den Chorus auf zwanzig Minuten dehnen – ich bin mir nicht sicher, ob das jemand merken würde, so fesselnd wirkte das.

Inzwischen ist es eines von Gardiners Markenzeichen, größere Werke nach oben hin abzuwinken und sodann die Hände sehr langsam sinken zu lassen. Meistens kapiert das Publikum denn Sinn dahinter nicht und klatscht schnell drauflos, weil man ja auch schon an den Stau im Parkhaus denkt. Nicht so diesmal das sonst eher weniger sensible Publikum der Kölner Philharmonie. Selbst als Gardiners Hände dann unten sind, herrscht gebannte Totenstille, bis er mit er einem Kopfnicken und Grinsen Richtung Kati Debretzeni  (Konzertmeisterin) – vermutlich andeutet, dass es diesmal geklappt hat.

Der Applaus kracht herein und nach etwa 15 Sekunden steht die gesamte Philharmonie. Das hab ich da noch nie erlebt.

Schöne Ostern!

Martin

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P. S.

Herzlichen Dank an Leen Roetman, der uns die Bilder zur Verfügung gestellt hat..!!

Auf BBC Radio 3 läuft zur Zeit der Bach-Marathon..!!

Bach-Marathon

You-Tube-Video

Johannes-Passion von Sir John Eliot Gardiner:

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Die erste Etappe des Kölner Teils der “Bach Marathon” – Die Bach-Tour von J.E. Gardiner


Hallo zusammen,

gestern Abend fand die erste Etappe des Kölner Teils der “Bach Marathon”- Tour Gardiners statt. Der Abend begann mit einer interessanten Diskussion zwischen Isabella de Sabata und dem Intendanten der Kölner Philharmonie, Louwrens Langevoort, bei der hauptsächlich auf Gardiners eigenes Label “Soli Deo Gloria” eingegangen wurde, das im Wesentlichen von IdS mitverantwortet wird.

Philharmonie Köln

                                                               Philharmonie Köln

Wie ja bekannt ist, wurde im Vorfeld der Bach Cantata Pilgrimage seitens der “Deutsche Grammophon” zugesagt, das gesamte Projekt durch Aufnahmen und späteren Vertrieb zu unterstützen. Sehr kurzfristig jedoch sprang die DG aufgrund der immer kritischer werdenden wirtschaftlichen Aussichten für diese Sparte der Platten-/CD- Industrie ab.
Isabella de Sabata, die vormals (genau wie Louwrens Langevoort) bei Philipps gearbeitet hat, konnte erreichen, dass ein ehemals zu Philipps gehörendes und inzwischen unter dem Namen Polyhymnia selbstständiges Aufnahmeteam die gesamte Tour begleitete und sowohl Proben als auch die Konzerte aufnahm. Dabei fungierte sie selbst als Producerin.

Am Schluss der einjährigen Tour waren von allen Proben und über 60 Konzerten mehr als brauchbare Mitschnitte entstanden. Einzige Ausnahme waren die Proben und das Konzert zu Himmelfahrt in der Salesbury Cathedral. Da diese Kathedrale ein Touristenmagnet ist, erlaubte man es nicht, dass die Kirche für die Proben geschlossen wurde. So waren zuviel Hintergrundgeräusche auf den Bändern, als dass man sie guten Gewissen hätte später veröffentlichen können. Die Aufnahme der vier Himmelfahrtskantaten wurde im letzten Jahr in London nachgeholt und die CD wird am 2. April veröffentlicht. Dabei waren sowohl jüngere Mitglieder des Monteverdi Choir und der EBS dabei, wie auch älter gediente Mitglieder, die an der Bach Cantata Pilgrimage teilgenommen haben.

Für Isabella war es nach eigenem Bekunden einerseits wie ein “nach Hause kommen”, da sie ja selbst die komplette BCP begleitet hat und die besondere Stimmung der Tour prägend für alle Beteiligten war.

Andererseits zeigt sich aber auch, dass sich Gardiners Ensembles in einem ständigem Umbruch befinden, ohne den Charakter zu verlieren. Eine besondere Rolle nimmt hier das “Apprentice”-Programm ein, bei dem aus jährlich circa hundert hoch talentierten Bewerbern vier oder fünf Sänger oder Instrumentalisten ausgewählt werden, die dann ein Jahr unter Anleitung eines Mentors, also eines etablierten Mitglieds eines der Ensembles, eng begleitet werden. Am Ende des Jahres findet erneut ein Vorsingen oder -spielen statt, bei dem Gardiner entscheidet, ob der jeweilige “Apprentice” auch zukünftig zu den Ensembles zählt.

Dieses Programm gibt es bereits seit einigen Jahren und inzwischen besteht der Chor, der übrigens nächstes Jahr seinen fünfzigsten Geburtstag feiert, nahezu vollständig aus jüngeren Gesichtern. Und dennoch: Die letzten beiden aktiven Gründungsmitglieder haben den Chor erst vor kurzem verlassen. Isabella de Sabata betonte, dass sie das Gefühl hat, dass der Chor immer besser und leistungsfähiger wird. Eine Einschätzung, mit der sie nicht alleine steht. Im Dezember 2010 kürte die BBC den Monteverdi Choir zum weltbesten Chor.

Abschließend wurde noch auf den Bach Marathon in London eingegangen, der von der BBC live übertragen wird.

Über das eigentliche Konzert möchte ich nicht zu viele Worte verlieren, da es ja zumindest in Ausschnitten im Radio gesendet werden soll, wenn ich das richtig verstanden habe.

Nur so viel: Unter dem Begriff “Gesprächskonzert” verstanden die Beteiligten ein kurzes einführendes Gespräch zwischen Louwrens Langevoort und John Eliot Gardiner über die Kantate BWV 4 “Christ lag in Todesbanden” und die Johannes-Passion. Danach gab es eine etwa siebzigminütige breit angelegte, aber sehr kurzweilige Probe der Kantate, bei der einem immer wieder das unglaubliche Talent aller auf der Bühne Beteiligten klar wurde. Gardiner, der auch immer wieder erklärte, was er sich zu den jeweiligen Stellen denkt, versteht es mit seinem vielfach beschriebenen “absolutem Gehör” und seinem Witz, Charme, aber auch mit seiner gefürchteten harten, direkten Kritik vor allen Leuten (damit hielt er sich vor dem Publikum natürlich etwas zurück), seine maximal talentierten und ausgebildeten Musiker zu einer tief gehenden, stimmigen und überzeugenden Interpretation zu leiten.

Man merkt in jeder Sekunde, dass Gardiner unfassbar präzise weiß, wie er “seinen” Bach haben möchte und er gibt sich so lange nicht zufrieden, bis er ihn gehört hat. Darunter musste auch das Publikum spaßvoll “leiden”, das den Schlusschoral mitproben und dann mitsingen durfte. Es dauerte nicht wenige Durchgänge, bis alles so saß, bis der Chef es dann abnickte..
Zwischendurch, nach den jeweils geprobten Sätzen der Kantate, aber besonders am Ende gab es krachenden, lang anhaltenden Applaus. Hoffentlich gibt es solche Veranstaltungen mal des Öfteren.

Heute Abend folgt dann an gleicher Stelle die Johannes-Passion BWV 245.

Euch allen schöne Ostern!
Martin

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P.S.

Ein Zeitungsartikel aus Köln vom Freitag, 29.03.2013

Link: Titel: Der Marathonläufer

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Fernsehsendungen in der Karwoche – Ostern 2013 – Oratorien von J.S. Bach – Matthäus- Johannes- und Markus-Passion


Fernsehsendungen in 2013 mit Oratorien zur Passionszeit von J.S. Bach !

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rbb Fernsehen

Donnerstag, 28.03.13 | 23:45 – 01:45 

Film (120 Min.)

„Es wäre gut, dass ein Mensch würde umbracht für das Volk“

Die Johannespassion von Johann Sebastian Bach –

Spielfilm Deutschland 1991

Hugo Niebeling hat die Johannespassion von Bach dramatisiert: Musik, Schauspiel, Sprache, Gesang, Tanz und Architektur vereinen sich zu einem Gesamtkunstwerk nach dem Vorbild der griechischen Tragödie. Die Darsteller sind Schauspieler, sie gestalten die Charaktere, sie sprechen ihre Texte, sie flüstern und schreien, treiben die Handlung auch optisch voran. Die Musik von Bach bleibt unangetastet, überlagert die Szenen wie auf einer zweiten mystischen Ebene.

Ort des Geschehens ist der Dom zu Speyer mit seiner tausendjährigen Krypta: Hier hat Niebeling die Bachsche Passion in Szene gesetzt und in den Mittelpunkt die Konfrontation von Jesus und Pilatus gestellt.

Spielfilm von Hugo Niebeling

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Bayerischer Rundfunk, Karfreitag, 29.03.2013

BR-alpha und

ARTE-Fernsehen Live-Web (im Internet weiterhin zu sehen)

J.S. Bach’s „Matthäus-Passion“ in Radio, TV und Internet

Im Februar dieses Jahres fand im Herkulessaal in München die Aufführung von J.S. Bach’s „Matthäus-Passion“ BWV 244 statt. Peter Dijkstra leitete den Chor des BR, die Regensburger Domspatzen und Concerto Köln.

Am Karfreitag, 29.3.2013 können Sie das Werk noch einmal erleben: im Hörfunk, im TV sowie als Video on demand im Internet.

Aufführung der "Matthäus-Passion" am 16. Februar 2013 im Herkulessal der Münchner Residenz | Bild: Klaus Fleckenstein
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Johann Sebastian Bach’s „Matthäus-Passion“ BWV 244 ist ein Gipfelwerk der Musikgeschichte. Als das Oratorium 1727 in der Karfreitagsvesper der Leipziger Thomaskirche erstmals erklang, übertraf es mit seiner berührenden und überwältigenden Ausdruckskraft alles bisher Dagewesene. Die Klanggewalt der Doppelchöre und die kontemplative Schönheit der Rezitative und Arien machen dieses Werk so einzigartig.

Heute ist die „Matthäus-Passion“ nicht mehr Bestandteil des liturgischen Ritus‘, sondern wird vielmehr als ein herausragendes Kunstwerk gesehen, das die Kernaussagen des christlichen Glaubens, ihren religiösen Gehalt und die Dramatik des Passionsgeschehens zu einem musikalisch-theologischen Ganzen formt.

Am 16. Februar präsentierte der Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung seines Künstlerischen Leiters Peter Dijkstra diesen Meilenstein der Passionsmusik. Unterstützt wurde der Chor vom renomierten Alte-Musik-Ensemble „Concerto Köln“, den Regensburger Domspatzen sowie von einem formidablen Solistensextett um Julian Prégardien (Tenor) in der Partie des Evangelisten, Karl-Magnus Fredriksson (Bariton) als Jesus, Karina Gauvin (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Maximilian Schmitt (Tenor) und Michael Nagy (Bariton, Pilatus). Sämtliche weitere Rollen der Passion wurden aus dem Chor besetzt.

Das Bayerische Fernsehen war live dabei und produzierte mit den Aufnahmen der Matthäus-Passion zusätzliche einen Fernsehfilm, der zugleich auch einen Rundgang durch die Alte Pinakothek in München bietet. Die verschiedenen Stationen der Passionsgeschichte werden mit den entsprechenden Gemälden großer Künstler wie zum Beispiel Albrecht Dürer, Hans Holbein d . Ä., Matthias Grünewald und Rogier van der Weyden verdeutlicht. Ausdruckstarke Einzelmotive aus den Bildern intensivieren die Wahrnehmung von Auge und Ohr und betonen die Spiritualität der Musiksprache von Johann Sebastian Bach.

 Sendedaten am Karfreitag, 29. März 2013 um 10.40 Uhr Bayerisches Fernsehen
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15.05 Uhr BR-KLASSIK (Rundfunk)

20.15 Uhr BR-alpha (Fernsehen)

Klassik-Liebhaber, die nicht vor Ort im Herkulessaal dabei sein konnten, hatten erstmals die Möglichkeit, das Konzert per Live-Stream auf br-klassik.de und dem

ARTE Live Web miterleben zu können. Die Sendung ist weiterhin im Internet aufrufbar:

Link: Die „Matthäus-Passion“ im Arte Live Web [ARTE Live Web]

Im Spätherbst wird diese Gesamtaufnahme der „Matthäus-Passion“ beim Label BR-KLASSIK auf CD und DVD erscheinen.

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3sat-Fernsehen am 29.03.2013

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Freitag, 29. März 2013, um 09.20 Uhr 

Lugano - Kirche Santa Maria degli Angioli gehört zu einem 1490 gegründeten Franziskanerkloster

Lugano (Schweiz) – Kirche „Santa Maria degli Angioli“ gehört zu einem in 1490 gegründeten Franziskanerkloster

 Grandios, feierlich, mystisch: Die Matthäus-Passion ist Johann Sebastian Bachs umfangreichstes und am stärksten besetztes Werk und stellt einen Höhepunkt protestantischer Kirchenmusik dar. 2012 wurde sie wiederbelebt in der Kirche Santa Maria degli Angeli in Lugano. Der Chor „Radiotelevisione Svizzera“, das in Lugano ansässige Ensemble „I Barocchisti“ und das „L’Orquesta Barroca de Sevilla“ bieten unter der Leitung von Diego Fasolis eine seltene Interpretation von Weltklasse dar.
Die Aufführung zeichnet sich durch eine musikalische Vielfalt, große Flexibilität und eine starken Ausdruck aus. Der Schweizer Radio Chor wurde 1936 von Edwin Loehrer gegründet. Der Schwerpunkt ihres Repertoires liegt zwischen dem sechzehnten und achtzehnten Jahrhundert. Es ist heute als eines der besten Vokalensembles weltweit angesehen. Das Ensemble „I Barocchisti“ wurde 1998 von Diego Fasolis formiert. Sie haben sich der Wiederentdeckung von Vokal- und Instrumentalwerken aus der Renaissance- und der Barockzeit verschrieben. Das „L’Orquesta Barroca de Sevilla“ wurde 1995 von Barry Sargant und Ventura Rico gegründet. Das Orchester widmet sich der Interpretation Alter Musik.
Das 3sat-Fernsehen zeigt eine Aufzeichnung der „Matthäus-Passion“ aus der Kirche Santa Maria degli Angeli in Lugano von 2012. 
Chor: Radiotelevisione Svizzera
Orchester: I Barocchisti, L’Orquesta Barroca de Sevilla
Musikalische Leitung: Diego Fasolis

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Thomanerchor Matthäuspassion Thomaskirche Leipzig Fotorechte: © MDR Accentus Music Matthias Knoch

      2012 – 800 Jahre Thomanerchor – Matthäus-Passion Thomaskirche Leipzig Fotorechte: © MDR Accentus Music Matthias Knoch

ARTE-Fernsehen Donnerstag, 28.03.2013 um 06:00 Uhr (Teil 1 ) 70 Minuten..!!

(Aufz. vom 06.04.2012 Thomaskirche Leipzig)

ARTE-Fernsehen Karfreitag, 29.03.2013 um 06:00 Uhr (Teil 2 ) 97 Minuten..!!

(Aufz. vom 06.04.2012 Thomaskirche Leipzig)

Teil 2 der Konzertaufzeichnung. Folgende Solisten sind zu hören und zu sehen: CHRISTINA LANDSHAMER (Sopran), MATTHIAS REXROTH (Altus), WOLFRAM LATTKE (Tenor – Evangelist), MARTIN LATTKE (Tenor – Arien), KLAUS MERTENS (Bass – Christus), GOTTHOLD SCHWARZ (Bass – Arien).

 Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244

Aufzeichnung aus der Thomaskirche zu Leipzig von April 2012.

Matthäus-Passion“ von J. S. Bach mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester Leipzig – ARTE Fernsehen

800 Jahre Thomanerchor – Leipzigs berühmtester Knabenchor feierte im Jahr 2012 sein großes Jubiläum. Ohne Unterbrechung und über die Zeiten hinweg haben Generationen von Chorschülern den Dreiklang Glauben, Singen und Lernen weitergetragen. Bedeutende Kantoren standen dem Thomanerchor vor. Der Berühmteste von ihnen, Johann Sebastian Bach, trat 1723 sein Amt in Leipzig an. Zu seinen Aufgaben gehörte eine alljährliche Passionsaufführung am Karfreitag. 1727 erlebten die Besucher der Thomaskirche dann erstmals die Matthäus-Passion – ohne vorher zu wissen, welche wahrhaft „passionierte“ Musik von nahezu drei Stunden Dauer sie hören würden. Der Thomaskantor und sein Autor Christian Friedrich Henrici erzählen darin die Geschichte der Kreuzigung Christi, wie sie im Evangelium des Matthäus steht. Zum ersten Mal komponiert Bach ein großes Werk für zwei gleichberechtigte Chöre.

Gleichzeitig erschafft er aber auch Arien und Rezitative voll unglaublich musikalischer Vielfalt. Die Matthäus-Passion ist einer der Höhepunkte protestantischer Kirchenmusik und erfreut sich weltweiter Beliebtheit. Mit der Bach-Renaissance im 19. Jahrhundert setzten die regelmäßigen Aufführungen der Johannes- und der Matthäus-Passionen im jährlichen Wechsel ein. Und so ist es geblieben, bis heute. Mit der Matthäus-Passion waren Gewandhausorchester und Thomaner auch in Japan, Korea und England zu Gast. Thomaskantor Georg Christoph Biller, der Chor und Orchester leitet, war einst selbst Thomaner und hat danach in Leipzig Gesang, Dirigat und Kirchenmusik studiert. 1992 wurde er in dieses bedeutende kirchenmusikalische Amt berufen und ist damit 16. Thomaskantor nach Johann Sebastian Bach, aber auch Nachfolger so bedeutender Thomaskantoren wie Karl Straube, Günther Ramin, Erhard Mauersberger und Hans-Joachim Rotzsch.

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MDR-Fernsehen am Samstag, 30.03.2013 um 00:00 Uhr

J.S. BachKlassische Musik

30.03.13, 00.00, (165 min.)

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Aufzeichnung vom 06.04.2012 aus der Thomaskirche Leipzig.

Es singt der Thomanerchor Leipzig und es spielt das Gewandhausorchester Leipzig.
Die musikalische Leitung hat Thomaskantor Georg Christoph Biller

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WDR-FernsehenSamstag, 30.032013 um 07:15 Uhr

Klassische Musik

Johann Sebastian Bach. Matthäus-Passion

Aufzeichnung aus der Kölner Philharmonie vom 28.03.2010

WDR3 FernsehenDie Matthäus-Passion für Soli, zwei Chöre und Orchester ist neben der h-Moll-Messe das bedeutendste Werk Johann Sebastian Bachs und eines der größten Werke der barocken Musikgeschichte. Sie schildert die Leidensgeschichte Jesu auf der Grundlage von Worten aus dem 26. und 27. Kapitel des Matthäus-Evangeliums. Der Dirigent Philippe Herreweghe, für seine Aufnahmen der Werke Bachs mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, interpretierte das monumentale Werk in einem Konzert in der Kölner Philharmonie. Unter seiner Leitung musizierten das Collegium Vocale Gent und das Collegium Vocale Orchestra,

Solisten: 

Christoph Prégardien (Evangelist);  Tobias Berndt  (Christusworte); Dorothée Mields (Sopran); Hana Blaziková (Sopran); Damien Guillon (Alt); Robin Blaze (Alt); Colin Balzer (Tenor); Hans Jörg Mammel (Tenor); Matthew Brook (Bass); Stephan MacLeod (Bass); Collegium Vocale Gent; Collegium Vocale Orchestra

Leitung: Philippe Herreweghe

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Wer eine Fernseh-Sendung aufzuzeichnen möchte könnte es mit Save-TV ermöglichen:

Link: http://www.save.tv/

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Auf YouTube ist eine Playlist aufrufbar mit verschiedenen Interpreten.

Matthäus-  Johannes- und Markus-Passion..!!

Link:

http://www.youtube.com/playlist?list=PLkAbsJTXicUtTuPfaY2mRhETqg7nDaRVK

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Himmelskönig sei willkommen – Bachs 328. Geburtstag in Leipzig


„Himmelskönig sei willkommen“ – Bachs 328. Geburtstag in Leipzig !

Ganz kurzfristig hatte ich mir Leipzig verordnet. Bach’s 328. Geburtstag am 21.03.2013 lud dazu ein, und ich brauchte dringend Luftveränderung und gescheite Musik.

J.S. Bach's 328. Geburtstag in Leipzig am 21. März 2013

                                        J.S. Bach’s 328. Geburtstag in Leipzig am 21. März 2013

Mein 1. Weg in Leipzig führte zum Thomasshop und zur Thomaskirche. Für das Geburtstagkonzert gab`s noch Karten. Es war ein außergewöhnliches Konzert. Gespielt wurde auf historischen Instrumenten, die teilweise aus dem Bach-Archiv kamen; die Thomaner haben in bachscher Orginalbesetzung gesungen. Die 16 – 23 Mitglieder des Thomanerchores unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller musizierten zusammen mit Solisten und dem Leipziger Barockorchester. Es war beeindruckend, mit welcher swingenden Leichtigkeit die Thomaner die Kantate BWV 182 anstimmten. Es wirkte einfach ansteckend.

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Begeistert war ich auch vom Orgelspiel des Universitätsorganisten Daniel Beilschmidt, der am 1. Abend an der Bachorgel u. a. einen Reger hingelegt hat (op.46/1), von dessen immer wiederkehrenden B-A-C-H  ich später nachts geträumt habe.

Mit lang anhaltendem Applaus haben wir uns bedankt. Biller konnte nicht umhin, uns mit seinen Thomanern eine Zugabe zu schenken: „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“.

Himmelkönig sei willkommen Chorbesetzung wie zu Bachs Zeiten und historische Instrumente

Kantate BWV 182 „Himmelskönig sei willkommen“ Chorbesetzung wie zu Bachs Zeiten und historische Instrumente

Der nächste Tag brachte die Freitagsmotette, wunderschön gestaltet; diesmal mit einem Universitätschor aus Minsk. Bei den kirchenslavischen Stücken sind wir weggeschmolzen. Aber viel Zeit zum Verweilen blieb nicht. Im Bachmuseum im Sommersaal legten Ute Loeck, Christoph Biller und der Pianist Stephan König „CHANCONettes mit Bach“ auf Parkett. Biller war als Johann Sebastian Bach direkt vom Himmel eingeflogen, hatte Friedemann (den Pianisten) gleich mitgebracht und die beiden waren zusammen mit Ute Loeck fit von Bach bis zu den Beatles. Wir haben uns vor Lachen gebogen und konnten nicht genug bekommen. Samstag ging Bachs Geburtstagfeier bei eisiger Kälte weiter, wir mussten (Carla, Tochter war freitags nachgekommen) wieder gen Heimat. Aber die Motette um 15.00 h in der Thomaskirche haben wir noch „mitgenommen“. Diesmal wieder in der ursprünglichen Besetzung mit Biller, den Thomanern und dem Gewandhausorchester.

Auf der Rückfahrt haben wir nur geschwärmt. Dieses quirlige, lebendige vor Musik überschäumende Leipzig hat es uns angetan. Nur drei Stunden Fahrt – und eine andere Welt. In diese Welt tauchen wir spätestens im Juni wieder ein.

Herzlichen Gruss

Iris

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P.SVideo: Leipziger Schüler feiern J.S. Bach in der Thomaskirche

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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Palmarum“


Konzert unter der Bach-Büste im Spiegelsaal Schloss Köthen (Sachsen-Anhalt)

                                   Konzert unter der Bach-Büste im Spiegelsaal Schloss Köthen (Sachsen-Anhalt)

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Leipzig feiert J.S. Bach’s Geburtstag:

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 24.03.2013 begehen wir den Sonntag „Palmarum

Der Name des Sonntags Palmarum leitet sich ab von dem Brauch, den König oder Feldherrn bei seinem Einzug in die Stadt Palmzweige schwingend und jubelnd zu begrüßen. Dieser Brauch wurde auch geübt, als Jesus in Jerusalem einzog. Allerdings erwartete man in ihm einen anderen König, nicht den, der sich am Kreuz offenbaren würde.

Der Sonntag Palmarum bedenkt den Einzug Jesu in Jerusalem. Zu diesem Zeitpunkt wird er noch als König gefeiert, wenig später wenden sich alle von ihm, selbst seine Jünger. Das Thema stellt uns als Gemeinde vor die Frage, wie wir diesen König heute empfangen. Wenden wir uns auch wieder von ihm ab, sobald die Stimmung der Menge umschlägt? Ist unsere Begeisterung nur eine Eintagsfliege? Sind wir treu? Können wir treuer sein als die Jünger? Ist nicht unser Christsein oft auch schon sehr ähnlich dem der Pharisäer und Schriftgelehrten, die letztlch Jesus verdammten? Diese Fragen gilt es zu bedenken.

Am Sonntag Palmarum hören wir die Geschichte vom Einzug Jesu in Jerusalem. Er wurde von der Menge jubelnd begrüßt, sie schwangen Palmzweige und sangen ihm Psalmen. Aber wir wissen auch, dass Jesus erst durch das Kreuz zum König wurde, aber nun zum König über alle Gewalten und Mächte. Da er gehorsam ward bis zum Tod, empfangen wir durch ihn das Leben und freuen uns, einem solchen Herrn und König zu dienen, der sein Leben für die Seinen hingibt.

Wochenspruch: 

Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. (Joh. 3, 14b-15)

Wochenlied: 

“Du großer Schmerzensmann“ (EG 87)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung

     BWV 182   Himmelskönig, sei willkommen

*)  BWV 188   „Ich habe meine Zuversicht

*) BWV 186   Ärgre dich, o Seele, nicht

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

Kantate zum Palmsonntag für 4 Singstimmen, Flöte, Streicher und Basso continuo;

Katharine Fuge, Sopran; Carlos Mena, Altus;

Hans Jörg Mammel, Tenor; Stephan MacLeod, Bass;

Ricercar Consort

Leitung: Philippe Pierlot

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ 

Claude Eichenberger, Alt
Bernhard Berchtold, Tenor / Raphael Jud, Bass

Chor und Orchester der
J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ 

Claude Eichenberger, Alt
Bernhard Berchtold, Tenor / Raphael Jud, Bass

Chor und Orchester der 
J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Christoph Graupner (1683-1760)

Kantate: „Gib, Gott Dein Gericht dem Könige“ 

Julien Freymuth (Countertenor)
Michael Feyfar (Tenor)
Markus Flaig (Bass)
Anton Webern Chor Freiburg

Ensemble Concerto Grosso

Leitung: Hans Michael Beuerle

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 182  „Himmelskönig, sei willkommen

Kantate am Palmsonntag

Yumiko Kurisu, Sopran – Yoshikazu Mera, Countertenor

Makoto Sakurada, Tenor – Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

Christine Maria Rembeck, Sopran; Thomas Riede, Altus;

Vernoin Kirk, Tenor; Friedemann Klos, Bariton

Cantus Thuringia / Cappella Thuringia,

Leitung: Bernhard Klapprott 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 182  „Himmelskönig, sei willkommen“

Kantate zum Palmsonntag

Regine Jurda, Alt; / Maximilian Kiener, Tenor; / Franz Schlecht, Bass;

Arcis-Vocalisten München;

Arpa Festante

Leitung: Thomas Gropper

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantate für den Sonntag „Palmarum

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung, bzw. nicht für Palmarum.

 BWV 182   „Himmelskönig, sei willkommen

*) BWV 186   „Ärgre dich, o Seele, nicht

*)  BWV 188   „Ich habe meine Zuversicht

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/ YouTube: BWV 182 –  

Himmelskönig, sei willkommen“  (Interpret: Joshua Rifkin )

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/ YouTube: BWV 186 –

Ärgre dich, o Seele, nicht“ (Interpret: Harnoncourt – Tölzer Knabenchor)

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/ YouTube: BWV 188

Ich habe meine Zuversicht  (Interpret: Helmuth Rilling )

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/ YouTube:  J.S. Bach 

J. S. Bach:  Ach Gott, wie manches Herzeleid (BWV 3) (Gardiner)
Cantata for the Second Sunday after Epiphany 1725

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner

Joanne Lunn, soprano
Richard Wyn Roberts, alto
Julian Podger, tenor
Gerald Finley, bass

John Eliot Gardiner – Monteverdi Chor und English Baroque Sololist, 

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/ YouTube: Wilhelm Friedemann Bach (1710 – 1784)

CANTATE:  „Dies ist der Tag“      (Interpret: Hermann Max)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Gedenktafel Jan Dismas Zelenka - am  Wohnhaus in Dresden

Gedenktafel Jan Dismas Zelenka – am Wohnhaus in Dresden

Jan Dismas Zelenka (1679-1745)

Jan Dismas Zelenka (* getauft 16. Oktober 1679 in Launiowitz, heute Louňovice pod Blaníkem, in Böhmen; † 23. Dezember 1745 in Dresden; eigentlich Jan Lukáš Zelenka) war ein Barockkomponist böhmischer Herkunft.

Jan Dismas Zelenka war Sohn eines tschechischen Dorflehrers und Organisten und wurde am Prager Jesuitenkolleg ausgebildet. Im Jahr 1710 trat er eine Stelle als Violonist bzw. Kontrabassist am sächsischen Hof in Dresden an. Zwischen 1716 und 1719 reiste er nach Wien, wo er bei Johann Joseph Fux studierte. Ein vielfach vermuteter Aufenthalt in Italien, wo er Antonio Lotti und Alessandro Scarlatti getroffen haben soll, ist nicht belegt. Nach dem Tod des Dresdner Kapellmeisters Johann David Heinichen, den er während dessen Krankheit bereits vertreten hatte, bewarb er sich bei Kurfürst Friedrich August II. als dessen Nachfolger, unterlag jedoch Johann Adolf Hasse. 1733 wurde er lediglich zum Hofkomponisten und 1735 zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt und er blieb, mit Ausnahme gelegentlicher Reisen nach Prag bis zu seinem Tod im Jahr 1745 in Dresden. Sein Grab auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden ist nicht erhalten. Seit 1996 erinnert auf dem Friedhof eine Gedenkstelle an ihn.

Ob sich J.S. Bach und Jan Dismas Zelenka in Dresden jemals begegnet sind ist unbekannt schätzten sich gegenseitig aber sehr………

YouTube-Video

Inhaltsangaben vom Video:

THE BACH (BWV 214) & ZELENKA (ZWV 146) -COMPARISON
Firstly, historical circumstances bring ZWV 146 and BWV 214 close to each other. Maria Josepha, Electress of Saxony and the two composers‘ common Queen, is the person honoured in both works. BWV 214 was performed in Leipzig during her 1733 birthday celebrations. In 1733 Bach also made another attempt to impress the Royal Couple with a Dresden performance of the original version of his b minor Mass. Undoubtedly the intention to impress the Royal Family was also among the reasons why Zelenka invested so much resources in this „Te Deum“- setting. ZWV 146 was performed in the Dresden Court Chapel, either as an act of thanksgiving on the day after Maria Josepha’s successful birth of a girl on 5 Nov. 1731, then in the presence of her Husband the Electoral Prince, or during the subsequent churching of the mother on 15 Dec. 

Whether the patrons were impressed or not, neither of the two composers obtained the desired post as the Saxon Court’s new Kapellmeister. Although these ambitions failed, they must have met during the 1730-33 attempts, when Bach was a frequent guest in Dresden. We find not only circumstancial evidence, but in this case even a direct CONFIRMATION that Johann Sebastian and Jan Dismas knew and admired each other personally, thanks to a letter sent by Bach’s son Carl Phillip Emmanuel to J.N. Forkel in 1775.

Bach & Zelenka:
Jan Dismas Zelenka: „Te Deum“ [ZWV 146] – Teil 1 –

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Bach & Zelenka:
J.S. Bach: BWV 214 „Tönet, ihr Pauken“ – Teil 2 –

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 182 „Himmelskönig sei willkommen“

Kantate für den Sonntag  „Palmarum“

Wir trafen uns am Sonnabendnachmittag, um die drei Kantaten (BWV 182, 54 und 1) in dieser bildschönen, aber eiskalten Kirche zu proben, während der Regen auf das Dach trommelte und auf das öde Acker- und Weideland, das diese Ecke Ostenglands prägt. Am Sonntag ließ sich die Sonne blicken und lieferte das ‚zauberhaft Spiel des Lichtes auf Stein und Holz’, das der Kirche fünf Sterne in Simon Jenkins’ Buch über England’s Thousand Best Churches eingebracht hatte. Der Princestellte sich pünktlich ein, und wir begrüßten ihn mit Thomas Arnes Arrangement für das Drury Lane Theatre von God Save the King (1745), das nicht in der üblichen schwerfälligen, trübsinnigen Manier gespielt wurde, sondern als luftiger, leichtfüßiger Passepied. Das Stück war ein passendes Präludium zu der eleganten Sonate, mit der Bach BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ eröffnet, das 1714 komponiert wurde, als Palmsonntag und Mariä Verkündigung zusammenfielen.

Die Sonate wirkt wie die Miniaturausgabe einer französischen Ouvertüre, Solovioline und Blockflöte dialogisieren mit einer Pizzicato-Begleitung, die ein wenig an Jesu Eselritt nach Jerusalem erinnert. In dem magischen Augenblick, wenn die Streicher zum ersten Mal wieder coll’arco spielen und der Tonaufschwillt, spürt man noch einmal, was für eine Offenbarung die Begegnung mit der Musik seiner Zeitgenossen – Corelli, Vivaldi u.a. – für Bach gewesen sein muss. Ein madrigalähnliches Willkommenslied für Chor (Nr. 2) – und, wie ich finde, eine idiomatische Verwendung von concertisten und ripienisten, wenn die Streicher und die Blockflöte einsetzen – deutet auf eine wachsende Menge hin, die sich einstellt, um Christus als Gottes Vertreter 10 auf Erden willkommen zu heißen. Selten ist Bach auf eine so frische Weise unbeschwert. Die kammermusikähnlichen Proportionen des Werkes, seine Fröhlichkeit und Unbekümmertheit schienen für das Gebäude wie geschaffen.

Nur ein Rezitativ ist vorhanden (Nr. 3), und es ähnelt eher einem Arioso, dafür gibt es drei aufeinander folgende und im Charaktergegensätzliche Arien, in der die Leidenszeit, die Christus bevorsteht, als Quelle geistlicher Inspiration behandelt wird, vom Bass (Nr. 4) und Tenor (Nr. 6), die Christus direkt ansprechen, vom Alt (Nr. 5), der alle Christen aufruft, den Heiland in der Weise zu begrüßen, wie es im Evangelium berichtet wird: ‚Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg. Die anderen hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg’. Bach setzt in dieser langsamen und ausgedehnten Dacapo-Arie (mit geringfügig schnellerem B-Teil), deren sich windende, absteigende Phrasen andeuten, wie sich die Zweige neigen und die Menschen vor dem Heiland niederknien, eine einzelne Blockflöte gegen das Alt-Solo. Auf mich wirkte das wie eine musikalische Pietà, die Alt-Marienfigur, die den Heiland in ihren Armen wiegt – und wir fanden in der Nordwestecke der Kirche tatsächlich eine Pietà der englischen Bildhauerkunst. 

Die Tenor-Arie, von einer regen, zuweilen gequälten Continuolinie unterlegt (cis-moll in dieser transponierten Leipziger Fassung!) verweist auf eine Stimmung zu einem späteren Zeitpunkt während der Passion. Immer wieder abrupter Stillstand und Neubeginn – diese Abfolge deutet an, wie Jesus unter der Last des Kreuzes stolpert, während ihm seine Jünger auf dem langen Weg ‚durch Wohl und Weh’ nicht folgen können.

Die Kantate endet mit zwei Chören, der erste eine motettenähnliche Choralfantasie, die um Vulpius’ schöne Melodie (1609) des für Palmsonntag bestimmten Liedes gebaut ist, der zweite ein munterer Chortanz, der auf direktem Wege einer heiteren Oper dieser Zeit hätte entnommen sein können (und auch im Ersten Akt von Tschaikowskys Eugen Onegin nicht völlig fehl am Platze gewesen wäre). Dieser Tanz verlangt die Ausgeglichenheit eines Trapezkünstlers im Verbund mit der Agilität eines Madrigalgymnasten – und ist einfach faszinierend. In einerKirche, die bis auf den letzten Platz mit einem so bunt gemischten Publikum besetzt war – der Prince of Wales, seine Stallmeister, sein Leibwächter, die Mimen seiner House-Party, Bach-‚Pilger’ aus London und Oxford, sogar jemand aus Japan –, spürte man noch mehr als sonst das Geheimnis einer Live-Aufführung von Bachs Musik, die offensichtlich Interpret wie Hörer gleichermaßen Nahrung gibt. Die erhebende Stimmung war zu fühlen.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  
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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde“

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur Vita Christi ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Foto-Impressionen aus Leipzig zum 328. Geburtstag von J.S. Bach
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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

„Himmelskönig, sei willkommen“ 
Kantate BWV 182 für Palmsonntag

für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte, Streicher und Basso continuo.

Video am Beitrags-Ende:

BWV 182 Satz 4 – Bass-Arie: „Starkes Lieben, das dich, großer Gottessohn“

Solist:

Raphael Jud, Bass.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-182/


Symbol     Abendprogramm BWV 182 (443,0 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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YouTube – J.S. Bach-Stiftung –

BWV 182 Satz 4 – Bass-Arie: „Starkes Lieben, das dich, großer Gottessohn“

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Judika“


Eröffnungskonzert Bachfest 2012 Eröffnungs-Konzert Thomaner - (Bildrechte Gert Mothes - BachArchiv)

             Eröffnungskonzert Bachfest 2012 Eröffnungs-Konzert Thomaner – (Bildrechte: Gert Mothes – BachArchiv)

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 17.03.2013 begehen wir den Sonntag „Judika

Der Name des Sonntags Judika leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Judica me, Deus, et discerne causam meam de gente non sancta“ (Ps 43, 1;)

Von diesem Sonntag an bis zum Karsamstag wird auch die Gloria-Patri-Strophe, die üblicherweise an jeden Psalm angefügt wird, nicht mehr gesungen, weil mit diesem Sonntag nach altem Brauch die eigentliche Passionszeit beginnt. Das wird in der neuen Agende (dem EGb) nicht mehr so gesehen. Dort schweigt Gloria Patri erst ab dem Sonntag Palmarum.

Nach dem Sonntag Laetare, an dem die Hingabe Jesu bedacht wurde, betont nun der Sonntag Judika den Gehorsam Christi genauso wie unseren Gehorsam. Es geht also um unsere Antwort auf Gottes Handeln und Gebot, die unaufgebbare Dualistik der Gnade Gottes: wenn sie nicht angenommen wird, kann sie auch nicht wirken. Es ist die Freiheit der Selbstentscheidung, von Gott geschenkt, die uns auch das Verderben bringen kann. Die Texte zeigen uns in teilweise grausamer Härte, wie Gehorsam immer auch zum Segen führt.

Auf dem Weg zum Kreuz erkennen wir den Gehorsam, mit dem Jesus alle Schmach, die ihm zugefügt wurde, geduldig getragen hat. Im Evangelium dieser Woche wird deutlich, dass, wenn wir Anspruch auf einen Platz an Jesu Seite erheben wollen, von uns der gleiche Gehorsam gefordert wird. Aber wir erfahren immer wieder, dass wir zu solchem Gehorsam nicht fähig sind, und sind dankbar, dass Jesus Christus durch seinen Gehorsam unser aller Heil bewirkt hat.

Wochenspruch: 

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. (Mt 20, 28)

Wochenlied: 

“O Mensch, bewein dein Sünde groß“ (EG 76)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Video: J.S. Bach „O Mensch, bewein dein Sünde groß“

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244 (Interpret: Ton Koopman)

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Keine Kantaten für den SonntagJudika

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*)   BWV 71   Gott ist mein König

*)  BWV 97     In allen meinen Taten

*)  BWV 106 Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit (Actus tragicus)

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Keine Bach-Kantate für diesen Sonntag im Programm !!

Ein Auszug:

Felix Mendelssohn Bartholdy  (1809 -1847)

Kantate: „O Haupt voll Blut und Wunden“

Kantate für Bass, vierstimmigen Chor und Orchester;

Michael Volle; Kammerchor Stuttgart; Stuttgarter Kammerorchester,

Leitung: Frieder Bernius

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Georg Philipp Telemann  (1681 – 1767)

Kantate: „Siehe, es hat überwunden der Löwe“

Johann Koslowsky, Sopran / Kai Wessel, Altus
Phillip Langshaw, Bass / Alsfelder Vokalensemble
Steintor Barock Bremen

Leitung: Wolfgang Helbich 

Dokument:

Wolfgang Helbich legt den Taktstock nieder ! 

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“

(„Actus tragicus“)

Emma Kirkby, Sopran
Michael Chance, Countertenor
Charles Daniels, Tenor
Peter Harvey, Bass

Mitglieder des Purcell Quartets

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Felix Mendelssohn Bartholdy  (1809 -1847)

Vocal: „Richte mich, Gott“

und

„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“ aus op. 78

Monika Meier-Schmid und Dorothea Rieger (Sopran)
Mechthild Seitz und Isolde Assenheimer (Alt)
Bernhard Scheffel und Stefan Dörr (Tenor)
Adolph Seidel und Cornelius Hauptmann (Bass)

Kammerchor Stuttgart

Leitung: Frieder Bernius

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 71  „Gott ist mein König

Kantate zum Ratswechsel in Mühlhausen 1708

Arleen Augér, Sopran
Ortrun Wenkel, Alt
Peter Schreier, Tenor
Siegfried Lorenz, Bass

Thomanerchor Leipzig

Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig

Leitung: Hans-Joachim Rotzsch

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Liebhold(t)

(† um 1730 bei Gotha) war ein deutscher Komponist.

Sein Vornamen und seine Lebensdaten sind unbekannt.

„Herr, dein Wort ist meines Fußes Leuchte“

Christine Maria Rembeck, Sopran; Thomas Riede, Altus;

Vernoin Kirk, Tenor; Friedemann Klos, Bariton

Cantus Thuringia / Cappella Thuringia,

Leitung: Bernhard Klapprott 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 97  In allen meinen Taten

Katharine Fuge, Sopran; Robin Tyson, Countertenor;

Steve Davislim, Tenor; Stephan Loges, Bass;

Monteverdi Choir  / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Keine Kantaten für den Sonntag „Judika“

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*)   BWV 71   „Gott ist mein König

*)  BWV 97     „In allen meinen Taten

*)  BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ (Actus tragicus)

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/ YouTube: BWV 71 –  

Gott ist mein König“  (Interpret:  Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 97 –

In allen meinen Taten“ (Interpret: Leusink )

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/ YouTube: BWV 106

Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit  (Interpret: Ton Koopman )

„Actus Tragicus“

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/ YouTube:  Georg Friedrich Händel  (1685 – 1759)

„Israel in Egypt“ (HWV 54) Biblisches Oratorium

John Eliot Gardiner – Monteverdi Chor und English Baroque Sololist, 

Sololist: Michael Chance (Countertenor), Nigel Robson (Tenor)

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/ YouTube: Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)

CANTATE:  “ Der Tod ist verschlungen in den Sieg “ (Interpret: Hermann Max)

pour le jour de PÂQUES – (TWV 1:320 Francfort 1721)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johan Helmich Roman (1694-1758 ) schwedischer Barockkomponist

Johan Helmich Roman (1694-1758 ) schwedischer Barockkomponist

Johan Helmich Roman (* 26. Oktober 1694 in Stockholm; † 20. November 1758 in Haraldsmåla in der Nähe von Kalmar), war ein schwedischer Komponist der Barockzeit.

Johan Helmich Roman erhielt ersten Musikunterricht von seinem Vater, einem Mitglied der königlich schwedischen Hofkapelle. Bereits vor 1711 wurde er selber Mitglied der Hofkapelle. König Karl XII. erlaubte ihm in der Zeit von 1715 bis 1721 einen Studienaufenthalt in England, wo er sich bei Johann Christoph Pepusch und Attilio Ariosti weiterbildete. In dieser Zeit hatte er eine Anstellung beim Herzog von Newcastle und Begegnungen mit bedeutenden Musikern, wie Georg Friedrich HändelFrancesco GeminianiGiovanni Battista Bononcini und anderen. Nach seiner Rückkehr im Jahr 1721 wurde er Vizekapellmeister der Hofkapelle und ab 1727 deren Leiter.

Da er der erste schwedische Komponist war, der eine größere Bedeutung erlangte, wird er „Vater der schwedischen Musik“ oder auch „der schwedische Händel“ genannt. Roman war ein Freund der leichteren, italienischen Barockmusik. Musikalisch folgte er dem Vorbild des graziösen, eher weniger polyphonen Stils von Domenico Scarlatti und Giovanni Pergolesi.

Romans Werk umfasst Suiten, Solokonzerte und Symphonien sowie vielfältige Werke im Bereich der Kammer- und Kirchenmusik.

YouTube-Video

Johan Helmich Roman

Work: Cantata – Bröllopsmusik – Aria: Förnöjen eder sälla par

Soprano: Susanne Rydén

Orchestra: Drottningholms Barockensemble

Conductor: Eric Ericson

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Johan Helmich Roman

Wedding cantata (Hochzeits-Kantate)

Aria with violino obligato

Soprano: Christina Högman

Violin: Nils-Erik Sparf

Orchestra: Drottningholms Barockensemble

Conductor: Eric Ericson

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Johan Helmich Roman

Te Deum (1/2)

Orchestra: Drottningholms Barockensemble

Conductor: Eric Ericson

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

Kantate für den Sonntag  „Mariä Verkündigung“

Der Höhepunkt dieses Konzerts war die Kantate zu Mariä
Verkündigung

BWV 1 „Wie schön leuchtet des Morgenstern“,die 1725 in Leipzig uraufgeführt wurde, in einem Jahr, als Verkündigung und Palmsonntag auf einen Tag fielen. Es ist nicht viel Phantasie nötig, um die Bedeutung dieser doppelten Feier zu ermessen, die mit dem Ende der Fastenzeit kam, als in der Kirche wohl keine Musik zu hören war. Bachs zweiter Jahrgang schloss mit dieser jubelnden Frühlingskantate (auf die am folgenden Freitag die Uraufführung der Matthäus-Passion gefolgt wäre, hätte er sie rechtzeitig vollendet). Sie war auch die erste Kantate, die von der Bach-Gesellschaft im ersten Band (von 45) der Ausgabe von 1850 veröffentlicht wurde. Man fragt sich, wie Subskribenten-Komponisten wie Schumann und Brahms mit Bachs einfallsreicher und meisterhafter Manier umgegangen sein mögen, einen der bewegendsten und bekanntesten Choräle Luthers mit seinen kontrapunktischen Texturen zu umweben. Die Partitur ist üppig, majestätisch und ‚östlich’, sie erinnert an die Epiphanias-Kantate BWV 65 Sie werden aus Saba alle kommen, die wir ein paar Monate zuvor in Leipzig aufgeführt hatten, und das gilt für die Instrumentierung – Hörner, Oboen da caccia und Streicher (aber diesmal keine Blockflöten) – in gleicher Weise wie für das Metrum – ein würdiges Zeremoniell in F-dur im 12/8-Takt in der einleitenden Choralfantasie. Das Werk beginnt mit einem intimen Tableau, das die Verkündigung darstellt: 

Ein sanftes Solo für die zweite Violine wird von der ganzen Gruppe beantwortet, von den beiden Violinen und schließlich paarigen Hörnern, Oboen und Violinen in der Dominante echohaft wiederholt und führt zu einem recht unzeremoniellen ‚Schwof’ – einen Tanz von anderthalb Takten sowie eine rhapsodische Darbietung für die ganze Kapelle über einer pulsierenden Folge von Fs der im Oktavabstand geführten Basslinie, bevor Nicolais Melodie in einem eindrucksvollen Chorsatz von den Sopranstimmen und (manchmal) dem ersten Horn in langen Noten präsentiert wird. 

Wie in BWV 182 ist die Begrüßung durch die Menge mitreißend und voller Jubel, vor allem auf dem Höhepunkt des Satzes, ‚hoch und sehr prächtig erhaben’, wo sich der Akzent auf die Majestät und Pracht verlagert, so bei der dreimaligen Wiederholung der Worte ‚reich von Gaben’. Ich hatte den Eindruck, das Publikum war mit Nicolais Liedmelodie vertraut genug (auf Englisch ist sie unter dem Titel ‚How brightly shines the morning star’ bekannt), um diesen ‚unsichtbaren Kreis menschlicher Mühen’ erstehen zu lassen, wie Yo Yo Ma es ausdrückte, wenn ausführende Musiker und Zuhörer auf gleiche Weise in eine gemeinsame oder gemeinschaftliche Handlung eingebunden sind. Es war ein Gefühl, das ich vierundzwanzig Stunden später bei einem Rockkonzert in der Royal Albert Hall noch einmal hatte, wo Sting ein paar Takte aus bekannten Songs mit seinem Publikum, das ihn anbetete, in einer Art Litanei austauschte. Es sind Augenblicke wie diese, wenn ein besonders starkes Band zwischen Musikern und ihren Hörern vorhanden ist, dass man eine kleine Vorstellung davon bekommt, wie diese Kantaten bei ihrer Uraufführung in Leipzig aufgenommen worden sein mögen – oder wenigstens wie Bach wollte, dass sie aufgenommen würden. 

Die festliche Stimmung dieser Kantate bleibt in ihren heiteren Tanzrhythmen erhalten: mit würdevoller Zeremonie in dieser Eingangsfantasie, mit Flammen züngelnd in der ersten Arie (für Sopran mit Oboe da caccia), jubilierend im Dreiertakt in der reich verzierten zweiten Arie (für Tenor und, wie es sich gehört, den ‚Ton der Saiten’) und schließlich in einer mitreißenden vierstimmigen Harmonisierung eines 15 weiteren Textes von Philipp Nicolai, diesmal mit einer unerhörten Melodie für das zweite Horn. Musik, die in den Ohren klingt und zu Tränen rührt, zumal Strahlen der Frühlingssonne auf das Stichwort ‚Morgenstern’ durch die klaren Glasfenster der Kirche blitzten.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  
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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde“

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Für alle, die am 25. Januar 2013 bei der Veranstaltung vom Bach-Archiv nicht live dabei sein konnten, hier nochmals Teil 1 der Gesprächsreihe zum bevorstehenden Bachfest 2013 unter dem Motto “Vita Christi” zum Nachhören und Sehen als Video:

J. S. Bachs Oratorien und Kantaten

Teilnehmer: Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Frieder Bernius und

Prof. Dr. Christoph Wolff – (Bach-Archiv Leipzig)

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Deutsche Welle (DW) – Ein neues Video über Johann Sebastian Bach..!!
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Johann Sebastian Bach is one of the greatest composers in classical music history. His works continue to move and inspire people all over the world. We introduce you to three key places that were central to his life and work: Eisenach, Köthen and Leipzig.
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Deutsche Welle (DW)
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Der Jazzmusiker Stephan König empfiehlt einen Besuch im Mendelssohn-Haus, ein Konzert im Gewandhaus und einen Abend im Jazzclub Labyrinth….
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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – BWV  42  „Am Abend aber des selbigen Sabbats“ 

Kantate BWV 42 zu Quasimodogeniti für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo

Zum Video am Beitrags-Ende:

Dritter Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 42 „Am Abend aber des selbigen Sabbats“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solistin: Irène Friedli

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-42/


Symbol   Abendprogramm BWV 42 (475.1 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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YouTube J.S. Bach-Stiftung –

BWV 42 Satz 3 – Alt-Arie: „Wo zwei und drei versammelt sind“

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

News vom Dirigenten Sir J.E. Gardiner „Bach-Marathon“ in London und weitere Angaben


Liebe Gardinerfreunde/innen

Das Bach-Archiv Leipzig meldet Neuigkeiten über den englischen Dirigenten und Bach-Interpreten John Eliot Gardiner..!!

Sir John Eliot Gardiner feiert am Ostermontag ein außergewöhnliches »Bach-Fest« in London

Mit einem neunstündigen Musikfest unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner wird am diesjährigen Ostermontag, dem 1. April 2013 der Komponist Johann Sebastian Bach in der Royal Albert Hall in London gefeiert. Ab 13 Uhr führen The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists unter Leitung Gardiners im Rahmen eines »Bach Marathons« u. a. die Motette für Doppelchor Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV 225, die OsterkantateChrist lag in Todesbanden, BWV 4 sowie beschließend die Messe in h-Moll, BWV 232 auf.

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Sir John Eliot Gardiner im Gespräch mit PD Dr. habil. Peter Wollny (links) während der Dreharbeiten zur TV-Dokumentation »The Genius of Bach«.

Sir John Eliot Gardiner im Gespräch mit PD Dr. habil. Peter Wollny (links) während der Dreharbeiten zur TV-Dokumentation »The Genius of Bach«.  –  (Bildrechte Bach-Archiv Leipzig)

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Namhafte Interpreten wie Joanna MacGregor, (Piano) – Viktoria Mullova, (Violine) – Alban Gerhardt (Cello) – und John Butt (Cembalo, Dirigent) – ergänzen das Programm durch ihre Interpretation bekannter Werke Bachs wie den Goldberg-Variationen, BWV 988, der Partita Nr. 2 d-Moll, BWV 1004, der Cellosuite Nr. 6 D-Dur, BWV 1012 sowie zahlreicher Orgelchoräle, Orgelvorspiele und Fugen. Für einen besonderen Höhepunkt sorgt eine öffentliche Probe des Schlusschorals aus der Kantate Christ lag in Todesbanden, BWV 225, die Interessierten aus dem Publikum ermöglicht, Teil des außergewöhnlichen Festes zu werden und gemeinsam mit dem Monteverdi Choir das musikalische Finale des »Bach Marathons« zu gestalten.

Prof. Robert D. Levin geb. 1947 US-amerikanischer Pianist Komponist und Musikwissenschaftler

Prof. Robert D. Levin geb. 1947 US-amerikanischer Pianist Komponist und Musikwissenschaftler

Für zahlreiche anregende Diskussionen über Johann Sebastian Bachs Leben und seine zeitlose und eindrucksvolle Musik sorgen der renommierte Pianist, Musikwissenschaftler und Präsident des Bach-Wettbewerbs Leipzig, Professor Robert D. Levin – sowie zahlreiche weitere Autoren, Wissenschaftler, Philosophen aber auch Psychologen und Künstler.

Der Dirigent Sir John Eliot Gardiner ist seit seiner Kindheit eng mit Bachs Musik verbunden. Der »Bach Marathon« – Höhepunkt des BBC Barockfrühlings – ist ein erster gewaltiger Markstein eines insgesamt sehr erfolgreichen Jahres für den Dirigenten: In der TV-Dokumentation »The Genius of Bach« wird Gardiner am 30. März 2013 über 90 Minuten auf BBC TWO zu sehen sein, u. a. im Gespräch mit Mitarbeitern des Bach-Archivs Leipzig.

Im Oktober 2013 erscheint die lang ersehnte Biographie von J.E. Gardiner über den Komponisten J.S. Bach, und im Juni 2013 gastiert Sir John Eliot Gardiner gemeinsam mit The English Baroque Solist und The Monteverdi Choir für gleich zwei Konzerte im Bachfest Leipzig. Am 20. Juni 2013, um 20 Uhr leitet Sir John Eliot Gardiner in der Thomaskirche eine Aufführung der Johannes-Passion, BWV 245, und in der Nikolaikirche ist er am 22. Juni 2013, um 20 Uhr mit den Kantaten BWV 249 (Oster-Oratorium) und das Himmelfahrtsoratorium – BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen“, zu erleben.

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Eintrittskarten Bachfest 2013 Leipzig

über Ticket-Online

Programm Bachfest Leipzig 2013 zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

Der komplette »Bach Marathon« wird von BBC Radio 3 live übertragen.

Dokumentar-Film:

«The Genius of Bach« mit Sir Gardiner am 30. März 2013 – über 90 Minuten auf BBC TWO

In related programming on BBC Two, Sir John Eliot Gardiner will present „The Genius Of Bach“, a 90-minute music documentary revealing for the first time his life’s research into the great composer. The documentary will present a fresh perspective on J.S. Bach, delving into his life and music with the help of performances from the Monteverdi Choir and the English Baroque Soloists (broadcast date tbc).

Informationen und Tickets: www.bachmarathon.com

Tickets im Verkauf durch die Royal Albert Hall – Abendkasse-

Link:  http://www.royalalberthall.com/  oder Tel. 0845 401 5045  – Die Eintrittskarte ist für den ganzen Tag gültig.

(Textauszüge und Bildquelle vom Bach-Archiv Leipzig)

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Ein Rundfunk-Tipp: 

Deutschlandradio-Kultur

Samstag, 30. März 2013 um 19:05 Uhr

19.05 Uhr – Konzert
Kölner Philharmonie
Aufzeichnungen vom 28. / 29.3.2013

Johann Sebastian Bach

Johannespassion‹ BWV 245

für Soli, Chor und Orchester (Fassung 1724)

Hannah Morrison, Sopran / Meg Bragle, Alt / Andrew Tortise, Tenor

Dietrich Henschel, Bariton / Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

ca. 21.00 Nachrichten

Bachs Passionsmusik – ein
Gesprächs- und Mitsingkonzert

Johann Sebastian Bach

Kantate ›Christ lag in Todesbanden‹ BWV 4,
Kantate für Soli, Chor, drei
Posaunen, Streicher und Basso
continuo

The Monteverdi Choir
English Baroque Soloists

Leitung und Moderation:
Sir John Eliot Gardiner

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Eine Einführung in die Johannes-Passion von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

 Link: Erläuterungen Johannes Passion Sir Gardiner

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Herzliche Bach-Grüße

Volker

 

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Laetare“


Beim Bach-Festival-Arnstadt könnt ihr nicht nur erstklassige Konzerte erleben, sondern auch die beliebten historischen Stadtführungen. Unsere Stadtführer führen euch - zum Teil in Original-Kleidung - durch die Straßen und Häuser der Bachstadt oder durch die multimediale Bachhausstellung im Schlossmuseum Arnstadt. Alle Infos zu unseren Stadtführungen bekommt ihr hier: http://bit.ly/HSFBFA2013

Beim Bach-Festival-Arnstadt vom 15. März bis 24. März 2013 können Sie nicht nur erstklassige Konzerte erleben, sondern auch die beliebten historischen Stadtführungen. Unsere Stadtführer führen Sie – zum Teil in Original-Kleidung – durch die Straßen und Häuser der Bachstadt oder durch die multimediale Bachhausstellung im Schlossmuseum Arnstadt. Alle Infos zu unseren Stadtführungen bekommen Sie hier:  Link: http://bit.ly/HSFBFA2013

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BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 10.03.2013 begehen wir den Sonntag „Laetare

Der Name des Sonntags Laetare leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Laetare cum Jerusalem, et exsultate in ea, omnes qui diligitis eam“ (Jes 66, 10;)

Der Sonntag Laetare steht in der Mitte der Fastenzeit und wird deshalb auch „Mittfasten“ genannt. Ein anderer Name für diesen Sonntag aufgrund des Evangeliums von der Brotvermehrung ist „Brotsonntag“. In der römischen Kirche wird der Sonntag auch als „Rosensonntag“ bezeichnet, weil an ihm der Papst eine goldene Rose weihte, die angesehenen Persönlichkeiten oder Instituten, die sich um die römische Kirche verdient gemacht hatten, verliehen wurde. Dieser Brauch wird heute nicht mehr wahrgenommen.

Nachdem bisher der Aspekt unserer Schuld gegenüber Gott stärker in den Vordergrund getreten ist, tritt nun am Sonntag Laetare Gottes Handeln an uns in den Vordergrund als Antwort auf unsere Verfehlungen. Dadurch wird der wichtige Aspekt des Evangeliums deutlich, dass wir eben in erster Linie durch Gottes Hilfe frei werden von unseren Verfehlungen, und nicht durch unsere eigenen Werke. Damit gewinnt die Fastenzeit nun einen gewissen fröhlichen Charakter, obgleich wir natürlich weiterhin betrübt sind darüber, dass ein solches Opfer um unseretwillen nötig ist. Dass Gott es aber aus freien Stücken gibt, um uns zu erlösen, ist die große Freude des Evangeliums, das auch in der Fastenzeit uns durchträgt!

Das Opfer Jesu, an das wir durch die Worte vom Weizenkorn, das stirbt und dadurch viel Frucht bringt, erinnert werden, läßt uns froh und dankbar auf das Kreuz schauen. Wir haben Teil am Leiden und Sterben Jesu durch die Gaben der Schöpfung, in deren Gestalt er sich uns im Abendmahl hingibt.

Wochenspruch: 

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. (Joh 12, 24)

Wochenlied: 

“Jesu, meine Freude“ (EG 396)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Video: J.S. Bach Motette BWV 227 „Jesu, meine Freude“

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Keine Kantaten für den SonntagLaetare

Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*) BWV 150 Nach dir, Herr, verlanget mich

*) BWV 119 – „Preise, Jerusalem, den Herrn

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Keine Bach-Kantate für diesen Sonntag im Programm !!

Ein Auszug:

Jean-Baptiste Lully (1632-1687)

„O Lachrymae“  für Soli, Chor, Streicher und Basso continuo;

Véronique Gens und Brigitte Vinson, Sopran;

Jean-Paul Fouchécourt und Hervé Lamy, Tenor;

Peter Harvey, Bass; Le Concert Spirituel,

Leitung: Hervé Niquet

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Motette BWV 227 “Jesu, meine Freude”

Kammerchor Stuttgart / Barockorchester Stuttgart

Leitung: Frieder Bernius

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“

Tanya Aspelmeier, Sopran
Jürgen Banholzer, Countertenor
Mirko Heimerl, Tenor
Hans Wijers, Bass
Balthasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Ensemble

Leitung: Thomas Hengelbrock

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Kantate: „Du bist verflucht, o Schreckensstimme“ 

Monika Frimmer (Sopran)
Myriam Eichberger (Blockflöte)
Gerhardt Darmstadt (Violoncello)
Christoph Hammer (Cembalo) 

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 119  Preise, Jerusalem, den Herrn

Ratswahlkantate

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

„Wer nur den lieben Gott läßt walten“ TWV I,1593

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 150  „Nach dir, Herr, verlanget mich“

Gillian Keith; Sopran; Daniel Taylor, Countertenor;

Charles Daniels, Tenor; Stephen Varcoe, Bass;

Monteverdi Choir  / English Baroque Soloists:

Leitung: John Eliot Gardiner

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantaten für den Sonntag „Laetare“ entfallen

Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*) BWV 150 Nach dir, Herr, verlanget mich

*) BWV 119 – „Preise, Jerusalem, den Herrn

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/ YouTube: BWV 150 –  

Nach dir, Herr, verlanget mich“  (Interpret: N.N. )

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/ YouTube: BWV 119 –

Preise, Jerusalem, den Herrn“ (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: Georg Philipp Telemann 

Kantate:

„Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis“  (Interpret: Ludger Rémy )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Ludwig Krebs (1713-1780)

300 Jahre "Johann Ludwig Krebs"  * 1713   t  1780

300 Jahre – Johann Ludwig Krebs  * 1713  –  t 1780

Johann Ludwig Krebs wurde vermutlich zwischen dem 10. und dem 12. Oktober 1713 in Buttelstedt bei Weimar geboren. Er war einer der drei Söhne von Johann Tobias Krebs. Ersten Musikunterricht erhielt er vermutlich von seinem Vater, der seit 1710 Kantor und Organist in Weimar war. Nach dem Tod seiner Mutter zog Johann Ludwig zusammen mit seinem Vater nach Buttstädt, wo dieser eine Organistenstelle annahm……

In 2013 finden aus Anlass des 300. Geburtstages des Organisten und Komponisten ein Projekt “Krebs300″ statt.

Mehr Informationen unter www.krebs300.de

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Video: 

Johann Ludwig Krebs

VI Trios – Instrumental

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Das gesamte Orgelwerk von Johann Ludwig Krebs wurde von

Beatrice-Maria Weinberger und ihrem Ehemann

Prof. Gerhard Weinberger eingespielt.

Video von Gerhard Weinberger an der barocken Orgel von Johann Nepomuk Holzhay in der Klosterkirche Neresheim.

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Video von Beatrice-Maria Weinberger an der barocken Orgel von Johann Nepomuk Holzhay in der Klosterkirche Weissenau

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Die Johann Ludwig Krebs – Orgelwerke als Gesamteinspielungen vom Ehepaar Weinberger

sind   >>  h i e r <<   zu erhalten..!!

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

Kantate für den Sonntag  „Mariä Verkündigung“

Der Höhepunkt dieses Konzerts war die Kantate zu Mariä
Verkündigung

BWV 1 „Wie schön leuchtet des Morgenstern“,die 1725 in Leipzig uraufgeführt wurde, in einem Jahr, als Verkündigung und Palmsonntag auf einen Tag fielen. Es ist nicht viel Phantasie nötig, um die Bedeutung dieser doppelten Feier zu ermessen, die mit dem Ende der Fastenzeit kam, als in der Kirche wohl keine Musik zu hören war. Bachs zweiter Jahrgang schloss mit dieser jubelnden Frühlingskantate (auf die am folgenden Freitag die Uraufführung der Matthäus-Passion gefolgt wäre, hätte er sie rechtzeitig vollendet). Sie war auch die erste Kantate, die von der Bach-Gesellschaft im ersten Band (von 45) der Ausgabe von 1850 veröffentlicht wurde. Man fragt sich, wie Subskribenten-Komponisten wie Schumann und Brahms mit Bachs einfallsreicher und meisterhafter Manier umgegangen sein mögen, einen der bewegendsten und bekanntesten Choräle Luthers mit seinen kontrapunktischen Texturen zu umweben. Die Partitur ist üppig, majestätisch und ‚östlich’, sie erinnert an die Epiphanias-Kantate BWV 65 Sie werden aus Saba alle kommen, die wir ein paar Monate zuvor in Leipzig aufgeführt hatten, und das gilt für die Instrumentierung – Hörner, Oboen da caccia und Streicher (aber diesmal keine Blockflöten) – in gleicher Weise wie für das Metrum – ein würdiges Zeremoniell in F-dur im 12/8-Takt in der einleitenden Choralfantasie. Das Werk beginnt mit einem intimen Tableau, das die Verkündigung darstellt: 

Ein sanftes Solo für die zweite Violine wird von der ganzen Gruppe beantwortet, von den beiden Violinen und schließlich paarigen Hörnern, Oboen und Violinen in der Dominante echohaft wiederholt und führt zu einem recht unzeremoniellen ‚Schwof’ – einen Tanz von anderthalb Takten sowie eine rhapsodische Darbietung für die ganze Kapelle über einer pulsierenden Folge von Fs der im Oktavabstand geführten Basslinie, bevor Nicolais Melodie in einem eindrucksvollen Chorsatz von den Sopranstimmen und (manchmal) dem ersten Horn in langen Noten präsentiert wird. 

Wie in BWV 182 ist die Begrüßung durch die Menge mitreißend und voller Jubel, vor allem auf dem Höhepunkt des Satzes, ‚hoch und sehr prächtig erhaben’, wo sich der Akzent auf die Majestät und Pracht verlagert, so bei der dreimaligen Wiederholung der Worte ‚reich von Gaben’. Ich hatte den Eindruck, das Publikum war mit Nicolais Liedmelodie vertraut genug (auf Englisch ist sie unter dem Titel ‚How brightly shines the morning star’ bekannt), um diesen ‚unsichtbaren Kreis menschlicher Mühen’ erstehen zu lassen, wie Yo Yo Ma es ausdrückte, wenn ausführende Musiker und Zuhörer auf gleiche Weise in eine gemeinsame oder gemeinschaftliche Handlung eingebunden sind. Es war ein Gefühl, das ich vierundzwanzig Stunden später bei einem Rockkonzert in der Royal Albert Hall noch einmal hatte, wo Sting ein paar Takte aus bekannten Songs mit seinem Publikum, das ihn anbetete, in einer Art Litanei austauschte. Es sind Augenblicke wie diese, wenn ein besonders starkes Band zwischen Musikern und ihren Hörern vorhanden ist, dass man eine kleine Vorstellung davon bekommt, wie diese Kantaten bei ihrer Uraufführung in Leipzig aufgenommen worden sein mögen – oder wenigstens wie Bach wollte, dass sie aufgenommen würden. 

Die festliche Stimmung dieser Kantate bleibt in ihren heiteren Tanzrhythmen erhalten: mit würdevoller Zeremonie in dieser Eingangsfantasie, mit Flammen züngelnd in der ersten Arie (für Sopran mit Oboe da caccia), jubilierend im Dreiertakt in der reich verzierten zweiten Arie (für Tenor und, wie es sich gehört, den ‚Ton der Saiten’) und schließlich in einer mitreißenden vierstimmigen Harmonisierung eines 15 weiteren Textes von Philipp Nicolai, diesmal mit einer unerhörten Melodie für das zweite Horn. Musik, die in den Ohren klingt und zu Tränen rührt, zumal Strahlen der Frühlingssonne auf das Stichwort ‚Morgenstern’ durch die klaren Glasfenster der Kirche blitzten.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  
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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde“

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Für alle, die am 25. Januar 2013 bei der Veranstaltung vom Bach-Archiv nicht live dabei sein konnten, hier nochmals Teil 1 der Gesprächsreihe zum bevorstehenden Bachfest 2013 unter dem Motto “Vita Christi” zum Nachhören und Sehen als Video:

J. S. Bachs Oratorien und Kantaten

Teilnehmer: Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Frieder Bernius und

Prof. Dr. Christoph Wolff – (Bach-Archiv Leipzig)

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata – BWV  97  „In allen meinen Taten“ 

Kantate BWV 97 ohne liturgische Bestimmung für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo. 

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Leitung und Orgel: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-97/


Icon  Abendprogramm BWV 97 (660.7 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video – BWV  97  „In allen meinen Taten“

Sechster Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 97 aufgeführt durch die  J. S. Bach-Stiftung              St. Gallen. 

Solistin: Ruth Sandhoff

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

Bach-Kantaten als Workshop zum Mitsingen in Höxter (OWL) vom 12. bis 14. April 2013


Marienkirche in Höxter a.d. Weser - OWL

Marienkirche in Höxter a.d. Weser – OWL

Liebe Bach-Freunde/innen des Bach-Mitsing-Projektes in Höxter!

Durch einen freundlichen Hinweis von Wolfgang bin ich auf das Bach-Projekt in Höxter wieder aufmerksam gemacht worden.

Wochenend-Workshop in Höxter
(12.-14. April 2013)

mit Noten-Download und Online-Lehrgang

„Lobet Gott in seinen Reichen“
(Himmelfahrtsoratorium, BWV 11)

„Freue dich, erlöste Schar“
(Kantate BWV 30)

Das anschließende Konzert findet am 14.04.2013 um 19:30 Uhr in der Marienkirche in Höxter statt.

Nähere Informationen für Konzert-Besucher gibt es  – h i e r  – !!!

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Projekt: „Bachkantaten zum Mitsingen“

Höxter Workshop

Dazu heisst es im Internetauftritt aus Höxter wie folgt:

Herzliche Einladung !

Unser nächster Wochenend-Workshop „Bachkantaten zum Mitsingen“, im April 2013, bietet allen, die Freude am Chorsingen und an der großartigen Musik Johann Sebastian Bachs haben, wieder einmal eine besondere Gelegenheit der Mitwirkung:

Sie können bei diesem Chorprojekt zwei herrliche Kompositionen aus dem Kantatenschaffen Bachs an einem einzigen Wochenende in einer großen Chorgemeinschaft erarbeiten und gemeinsam mit professionellen Gesangssolisten und Orchestermusikern im Konzert aufführen, ohne sich für eine bestimmte Dauer an einen festen Chor binden zu müssen.

Auf dem Programm stehen dieses Mal die Kantate „Lobet Gott in seinen Reichen“ (BWV 11) – das sogenannte „Himmelfahrtoratorium“ – und die Kantate „Freue dich, erlöste Schar“ (BWV 30).

In Vorfreude auf unser nächstes Workshop-Wochenende
grüßen Sie herzlich

Jost Schmithals und Kai Koch

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Weitere Infos:

   Aktuelle Informationen für die Mitwirkenden
  Wegbeschreibung
  Verzeichnis der Höxteraner Hotels und Pensionen

Anmeldung und Kontakt:

   Anmeldung
   Infos über die Workshop-Leitung
   Kontakt und Impressum

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K o n z e r t

Bachkantaten in Höxter
am Sonntag, 14. April 2013 um 19:30 Uhr in der Marienkirche Höxter

Die Mitwirkenden sind:

Sopran: Claudia Ehmann – (Berlin)
Alt: Lena Sutor-Wernich – (Stuttgart)
Tenor: Stefan Sbonnik (Münster)
Bass: Mathis Koch (Detmold)

Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“
Konzertmeisterin: Christiane Muntschick

Der Chor der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer
Orgel und Basso Continuo: Kai Koch

Leitung: Jost Schmithals

Eintrittskarten können Sie bereits im Vorverkauf erwerben oder auch zur Abholung an der Abendkasse reservieren.

Oder ab 1.3.2013 bis 10.4.2013 per E-Mail an die folgende Adresse Karten für die Abendkasse zu reservieren:

email: jost.schmithals@musikalisches-zentrum-hx.de

Die Abendkasse wird um 18.45 Uhr geöffnet.

Infos zu den Eintrittskarten-Modalitäten erhalten Sie unter folgendem Link:

  zu den Eintrittskarten-Infos

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Das Besondere unseres Workshop-Konzepts

Die gemeinsamen Chorproben in Höxter konzentrieren sich auf ein einziges Wochenende. Deshalb sind unsere umfangreichen Workshop-Seiten ein wichtiger Bestandteil unseres Konzepts.

Denn zu Ihrer individuellen Vorbereitung haben Sie hier nicht nur die Möglichkeit des direkten Notenausdrucks, sondern Sie können sich in unserem speziell für diese Chorprojekte entwickelten Online-Lehrgang durch einfaches Klicken in die Bildschirmnoten jede beliebige Stelle aller Stimmen in unterschiedlichen Tempi vorspielen lassen.

So können Sie sich bereits vor dem Workshop-Wochenende zu Hause in Ruhe mit dem Verlauf Ihrer Stimmen, einzeln und im Gesamtklang, vertraut machen.

Bei den vergangenen Bachkantaten-Workshops war es jedes Mal eine große Freude, zu erleben, wie gut vorbereitet und hochmotiviert die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Wochenende anreisten – egal ob sie sich die Stimmenverläufe vorab ganz selbständig erarbeitet hatten oder mit den von uns zur Verfügung gestellten Hilfen

(Online-Lehrgang und/oder Musik-CDs).

So gelang es trotz der technisch anspruchsvollen Musik Bachs am Workshop-Wochenende jeweils problemlos, innerhalb kurzer Zeit die einzelnen musikalischen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen – so wie es die Illustration auf unseren Workshop-Plakaten symbolisiert.

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BachProjekt Höxter

                                                     BachProjekt  – Chor von Januar 2012 in der Marienkirche Höxter

Hier sind wieder interessierte Bach-Freunde/innen aufgerufen, sich an diesem Bach-Projekt mit fantastischen Bach-Kantaten als aktive Mitsänger(innen) für ein Wochenende im April 2013 zu engagieren.

Ein herzliches Willkommen nach (OWL) Ostwestfalen-Lippe – möchte ich an die ehemaligen Mitwirkenden von Januar 2012 ausrichten und würde mich über ein Wiedersehen freuen…….

Herzliche Bach-Grüße

Volker