Die Deutschen sind und bleiben ein Kulturvolk


Hallo,

…. „die Deutschen sind und bleiben ein Kulturvolk und sind sich dessen auch bewusst!“

Diese repräsentative Umfrage erfolgte durch die „Bertelsmann-Stiftung“ in Gütersloh durch das TNS Emnid-Institut in Bielefeld.

Flyer: WELT ONLINE  (Flyerrechte: Welt Online)

Flyer: WELT ONLINE (Flyerrechte: Welt Online)

Dieser Artikel erschien gestern in  „WELT  ONLINE“ und kann unter dem nachstehend Link aufgerufen werden…!!

Link:  http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4484918/Die-Deutschen-ein-Kulturvolk.html

Gruß

Volker

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J.E. Gardiner und Wiener Philharmoniker in HR2 am 4.9.2009


Hallo,

wer Lust zum Mithören verspürt, kann am 4. September 2009 auf HR2 um 15:30 Uhr die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von J.E. Gardiner die“ Italienische-Sinfonie“ von Mendelssohn hören:

Mendelssohn Bartholdy

Mendelssohn Bartholdy

04.09.2009
15:30 Uhr: HR 2

u.a. John Eliot Gardiner und die Wiener Philharmoniker spielen Mendelssohn

Mendelssohns 4. Sinfonie A-Dur op. 90 „Italienische“

pdf

Programm:

http://www.hr-online.de/website/static/radio/programmfahnen/hr2_Hoerfunk_Programmfahne2009_KW_36.pdf


HR2-Informationen über den nachstehenden Link:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=23746&key=standard_document_29672982


Gruß

Volker

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John Eliot Gardiner – Israel in Egypt live aus Luzern


 

Hallo zusammen,

vorhin habe ich ein Schmankerl für alle die, die nicht nach Bonn fahren (können), entdeckt: Das Luzerner Konzert von Gardiner mit  „Israel in Egypt“ wird live von RSI retedue übertragen.

http://retedue.rsi.ch/home/networks/retedue/palinsesto.2009-08-26.html

Livestream: http://www.listenlive.eu/switzerland.html – RSI Retedue ganz unten bei Svizzera Italiana. 

Mein Recorder wird laufen…

Gruß
Barbara

Nostalgie – Mozart Klavierwerke am Hammerklavier – Gardiner-EBS und Malcolm Bilson


Hallo,

darf ich wieder einmal nostalgisch werden?

Heute hörten wir beim Frühstück Mozart. Eigentlich halte ich ihn – bitte seid nicht böse, äußert eure Empörung – für überschätzt. Dass nach Karl Barth die Engel im Himmel, wenn Gott mal einen Moment nicht zuhört, nicht Bach sondern Mozart spielen, glaube ich nicht.

Aber heute hörten wir zwei Klavierkonzerte von ihm in der Aufnahme mit Malcolm Bilson und dem Sir Gardiner. Die Aufnahmen sind vor etwa 20 Jahren gemacht worden, aber es gibt wohl keine bessere oder auch nur annähernd so gute, wie die eben genannte, ein Traum und das Hammerklavier bringt einen ganz anderen Zug ins die Stücke als der moderne Flügel, den z.B. Andras Schiff in seiner Aufnahme der Konzerte spielt. Das sind Welten, aber wie gesagt, das sind meine Empfindungen.

Englisches Hammerklavier benutzt von Levin unter Sir Gardiner

Englisches Tafel- Hammerklavier benutzt von Robert Levin unter Sir Gardiner in Weimar August 2006 mit Mozartwerken

Mit schlafwandlerischer Sicherheit leitet der Sir Gardiner die hier unvergleichlichen Bachsoloists. Gardiner sagt zwar im Gespräch, die Klavierkonzerte müssten vom Klavier aus geleitet werden, es seien eher Symphonien mit Klavier als Klavierkonzerte, es ist aber ein Glück, dass er hinter seine Erkenntnis zurück geht und die Konzerte dirigiert.

Was hält das Forum von Mozart-Aufnahmen mit dem Hammerklavier vom Sir Gardiner und EBS?

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Symbol für Hörproben

Hörproben:

Link: Hörproben bei Amazon  Mozart Klavierkonzerte Nr 14 + 23 + 24 Gardiner + Malcolm Bilson

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Liebe Grüsse

muriel

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Label – Soli Deo Gloria – NEW RELEASE: SDG 159 Vol. 9 und SDG 704 Brahms Symphonie 3


Hallo,

weitere wunderbare Veröffentlichungen vom Label „Soli Deo Glroia“ stehen in naher Zukunft an:

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Forthcoming Releases

TWO NEW RELEASES DUE EARLY SEPTEMBER 2009

Cover: SDG 159 Volumen 9

Cover: SDG 159 Volumen 9

  • SDG 159 – BACH CANTATAS FOR 17TH & 18TH SUNDAYS AFTER TRINITY
  • Erscheinungsdatum: 7. September 2009

SDG 159 Volume 9 (2 cds) contains:

Cantatas for the for the Seventeenth Sunday after Trinity

BWV 148 – Bringet dem Herrn Ehre seines Namens
BWV 114 – Ach, lieben Christen, seid getrost
BWV 47 – Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden
BWV 226 – Motet: Der Geist hilft unser Schwachheit auf

(recorded: Allhelgonakyrkan, Lund)

Soloists: Katharine Fuge | Frances Bourne
Robin Tyson | Charles Humphries
Mark Padmore | Stephen Loges

Cantatas for the Eighteenth Sunday after Trinity

BWV 96 – Herr Christ, der ein’ge Gottessohn
BWV 169 – Gott soll allein mein Herze haben
BWV 116 – Du Friedefürst, Herr Jesu Christ
BWV 668 – Chorale: Vor deinen Thron tret’ ich hiermit

(recorded: Thomaskirche, Leipzig)

Soloists: Katharine Fuge | Nathalie Stutzmann
Christoph Genz | Gotthold Schwarz

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

Gardiner’s award-winning Bach Cantata series on Soli Deo Gloria continues with volume 9 in the series featuring Cantatas for the seventeenth and eighteenth Sunday after Trinity. Recorded live in October 2000.

We join John Eliot Gardiner, The Monteverdi Choir and The English Baroque Soloists on their Bach Cantata pilgrimage in the spectacular dark brown gothic Allhelgonakyrkan (All Saints Church) in Lund.

The concert explodes into action as the long fanfare-like ritornello for solo trumpet and strings herald the opening of BWV 148 Bringet dem Herrn Ehre seines Namens (Give the Lord the Glory due his Name). This grand opening leads the way for the chorus to enter with a rousing delivery of the psalm verse, ‘Give unto the Lord the glory due unto His name; worship the Lord in the beauty of holiness.’

This is then followed by the chorale cantata BWV 114 Ach, lieben Christen, seid getrost (Ah, dear Christians, be brave), from Bach’s second Leipzig cycle. In typical Lutheran fashion, the text begins in despair and ends with the hope of redemption. The contrast between despondency and consolation is clear in the second movement for tenor, obbligato flute and continuo. Sung by the fantastic Mark Padmore,

“This is one in a series of bleak but hypnotic arias epitomising the beleaguered soul at which Bach excels”, states Gardiner.

We then hear BWV 47 Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden (Whoever himself exalteth shall be abashed) which opens with a mighty opening movement for chorus. Gardiner states in his notes that this was a choral fugue that grew on the choir, and by the encore of the second concert it had registered its considerable power with both the performers and the listeners.

The programme ends with the most instrumentally conceived of Bach’s double-choir motets, BWV 226 Der Geist hilft unser Schwacheit auf (The Spirit Helpeth Our Infirmities). Interestingly, this is the only one for which original doubling parts for winds and strings have survived. It is also the only motet composed by Bach for which a specific purpose is known – the funeral service of JH Ernesti, the rector of the Thomasschule in Leipzig.

We then travel to the Thomaskirche in Leipzig and open the programme with BWV 96Herr Christ, der ein’ge Gottessohn (Lord Christ, the only Son of God). The cantata is closely connected to a 200-year-old hymn by Elisabeth Cruciger, a poet who came from an emigrant aristocratic Polish family.

Next comes BWV 169 Gott soll allein mein Herze haben (God alone shall have my heart), the last and considered by many to be the most consistently beautiful of Bach’s Cantatas for solo alto. This is then followed by the superb choral cantata BWV 116 Du Friedefürst, Herr Jesu Christ, first performed on 26 November 1724.

The choir then retreat to the very crucible where for the last twenty-seven years of his life Bach worked. They form a horseshow around his final resting place and sing a cappellawhat legend has identified as Bach’s very last piece, BWV 668 Vor deinen Thron tret’ ich hiermit, the so-called Deathbed Chorale.

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Anmerkungen + Kritik zu SDG 159 Vol.9

Unter den Solisten, James Gilchrist, Warnung vor dem Abgrund in „Es ist das Heil“ (BWV9), und Kobie van Rensburg, in der Arie aus Argre dich, o Seele, nicht, sind hervorragend. In Vergnügte Ruh (BWV170), Michael Chance singt mit ätherischen Ton, aber undeutlich ausgedrückt. Still, Sammler der Serie werden nicht enttäuscht sein. „

(von der Sunday Times)

„Die letzte Tranche von Gardiner’s die einjährige Bach Wallfahrt Dokumente Vorstellungen von einer Woche in Ansbach, die Einspielungen von einem Bach-Festival seit 1948, und Haddington, in der Nähe von Edinburgh, für die sechsten und siebten Sonntag nach Trinitatis. Da zwei separate Quartett der Solisten, und verschiedene Konfigurationen von Gardiner Elite Chor und Barock-Orchester, die Ergebnisse sind bemerkenswert konsistent, dank der Kraft des Leiters der einzige denkende Persönlichkeit in seiner Vorliebe für J.S. Bach.


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SDG 704 – Brahms Symphony 3 (1 cd) contains:

Erscheinungsdatum: 7. September 2009

Cover: SDG 704 Brahms Symphonie 3

Cover: SDG 704 Brahms Symphonie 3

Johannes Brahms

1833-1897

Ich schwing mein Horn ins Jammertal Op.41/1 (1861)
Es tönt ein voller Harfenklang Op.17/1 (1860)
Nachtwache I Op.104/1 (1888)
Einförmig ist der Liebe Gram Op.113/13 (1891)
Gesang der Parzen Op.89 (1882)

Symphony No.3 in F major Op.90 (1883)

I Allegro con brio
II Andante
III Poco allegretto
IV Allegro

Nänie Op.82 (1881)

(recorded: the Salle Pleyel, Paris and the Royal Festival Hall, London)

The Monteverdi Choir | Orchestre Révolutionnaire et Romantique | John Eliot Gardiner

Soli Deo Gloria is proud to release the third instalment in the successful Brahms Symphony series which sees John Eliot Gardiner and his Orchestre Révolutionnaire et Romantique explore the music of Johannes Brahms.

The recordings from this series are drawn from Gardiner’s two-year Brahms and his Antecedents project which not only celebrated Brahms the composer, but traced the roots from which Brahms drew his creative inspiration. No other composer of the 19th century had such a close and informed relationship to music of the past and for this reason, great choral works by composers as varied as Bach, Schütz and Mendelssohn are performed alongside Brahms’ compositions.

This album features Brahms’ grand, heroic third symphony alongside his setting of Schiller’s dirge Nänie and Goethe’s dramatic ballad Gesang der Parzen. These are preceded by a little group of choir pieces threaded together by an autumnal hunting-horn theme.

The choral pieces on this release demonstrate beautifully the extent to which choral thinking permeates Brahms’ orchestral writing. Gardiner states that

“just as there is choral thinking evident in his symphonies, surely there are also signs of orchestral thinking embedded within his choral writing.”

Both Nänie and Gesang der Parzen show fascinating links with Brahms’ last two symphonies Parzen sharing with the Third not just an adjacent opus number but an immensely powerful orchestral opening, with passing references to ‘early music’ styles next to passages of the most advanced harmony.

Einförmig ist der Liebe Gram, an irresistible little piece written for women’s voices, sees Brahms take the final song from Schubert’s Winterreise and turn it into a haunting six-part canon. Another example of Brahms forging links with a revered predecessor.

Written nearly six years after Brahms completed his Second Symphony, his Third Symphony was described by Hans Richter on its premiere as Brahms’ ‘Erioica’. A friend of Brahms and music critic at the time, Eduard Hanslick, wrote:

“Many music lovers will prefer the titanic force of the First Symphony; others, the untroubled charm of the Second, but the Third strikes me as being artistically the most nearly perfect”

Inside the same elegant packaging used for the Bach Cantatas CDs, the booklet notes feature an in-depth conversation between John Eliot Gardiner and composer Hugh Wood.

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Es stehen noch weitere Veröffentlichungen vom Label Soli Deo Gloria in diesem Jahr an, ich werde sie nach meinem Urlaub veröffentlichen.

Grüße

Volker

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Nachbetrachtungen und kritische Anmerkungen zum 84. Bachfest der – Neuen Bachgesellschaft – in Mühlhausen-Thüringen


Hallo,

schon im Vorfeld waren wir ganz neugierig, was unterscheidet ein Leipziger Bachfest mit einem von der „Neuen Bachgesellschaft“ veranstaltetes Bachfest, das jedes Jahr in einer anderen Stadt ausgerichtet wird. Es war die erste von uns besuchte Veranstaltung dieser Art und hinterliess zwiespältige Eindrücke – aber dazu später etwas mehr.

Flyer_84._Bachfest_M_hlhausen

Flyer vom 84. Bachfest der „Neuen Bachgesellschaft“ in Mühlhausen-Thüringen

Nach einer sommerlichen und schönen Anfahrt aus OWL  empfing uns eine sehr schön erhaltene – gepflegte und freundlich wirkende mittelalterliche Stadt in Thüringen umgeben mit Mauern, Türmen und Stadttoren. Das Banner-Logo prangte an allen Kirchen der Stadt und der optische Hinweis auf das 84. Bachfest war überall unübersehbar zu bemerken. Nach der Wende wurde sehr viel an den Kirchen, Häusern, Straßen und Plätzen renoviert und alles erstrahlte in neuem Glanz und war für den Bachfestbesucher sehr anheimelnd. Die architektonische Vielfalt, ja die gesamte Stadtanlage mit der erhaltenen und begehbaren Stadtmauer zeugen von der wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung der einstigen Freien Reichs- und Hansestadt. Die Freundlichkeit und die Auskunftbereitschaft der Mühlhausener und ihre begeisternde Anteilnahme am Bachfest muss an dieser Stelle einmal lobend erwähnt werden.

Blick auf Mühlhausen-Thüringen mit Stadtmauer und seinen Türmen

Blick auf Mühlhausen-Thüringen mit Stadtmauer und seinen Türmen

Der Anlass, dieses 84. Bachfest vom 7.8.2009 bis 16.8.2009 – ausgerichtet von der „Neuen Bachgesellschaft“ in Mühlhausen-Thüringen zu begehen – ist das 300-jährige Bestehen und das 50-jährige Jubiläum der Bach-Wender-Schuke-Orgel in der Divi Blasii Kirche nach ihrer Renovierung, welche nach den Vorgaben von Albert Schweitzer und in der Disposition von J.S. Bach als eine Bach-Orgel durch die Orgelbaufirma Schuke aus Potsdam in 1959 restauriert wurde. J.S. Bach war als Organist in der Divi Blasii Kirche im Jahr 1707 bis 1708 tätig und weihte persönlich im Jahr 1709 – aus Weimar kommend – die neuerbaute Wender-Orgel in Divi Blasii ein.

Bach-Wender-Schuke-Orgel in der Divi Blasii Kirche

Bach-Wender-Schuke-Orgel in der Divi Blasii Kirche, Mühlhausen-Thüringen

Bachst_tte_Divi_Blasii_Kirche_M_hlhausen_Th_ringen.JPG

Die Bachstätte: Divi Blasii Kirche in Mühlhausen-Thüringen

Unser Besuch am ersten Tag des Bachfestes, 7.8.2009, galt dem Eröffnungskonzert in der Bachkirche Divi Blasii am Abend. Hier wurden Vokal-Werke aus der Schaffensperiode von J.S. Bach während seiner Tätigkeit in Mühlhausen (1708-1709) zur Aufführung gebracht.

Programm

Mühlhauser Kantate: BWV 131 „Aus der Tiefe, rufe ich, Herr, zu dir“

Kantate; BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“

Ratswechselkantate: BWV 71 „Gott ist mein König“

Ausführende:

Mühlhausener Bachchor, Dirigent: Oliver Stechbart, Gesangs-Solisten:

Barbara Christina Steude; Sopran, Susanne Krumbiegel; Alt,

Matthias Schubotz; Tenor, Stephan Heinemann; Bass,

Mitglieder des Händel-Festspielorchesters Halle

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Als ein organisatorischer Mangel entpuppte sich beim Aufsuchen unserer Plätze in Divi Blasii der Kategorie „A“ entsprechende Hinweise zu finden, kein Platzanweiser in der näheren Umgebung. Nachdem wir unsere Kategorie gefunden hatten, waren sämtliche Reihen von anderen Besuchern belegt, die viel weniger Eintrittsgeld bezahlt hatten. Es war uns nur möglich, uns zu trennen und mit einem  sehr schlechteren Einzelplatz uns zu begnügen. Hier sollte in Zukunft in der Organisation Hand angelegt werden, hätten wir das gewusst, dass alles durcheinader sitzt, hätten wir viel Eintrittsgeld einsparen können…!!

In der übervollen Divi Blasii Kirche erklang zur Überraschung aller zum Anfang das Orgelwerk BWV 582 „Passacaglia c-Moll“ – welches nicht im Programm vorgesehen war. Es war die große Überraschung vom Kreiskantor Oliver Stechbart, das er sich als ein Highlight für den Eröffnungsabend ausgedacht hatte. Dieses Orgelstück ist ein Wunderwerk an 20 Variationen und wurde entsprechend gekonnt und bis zur grandiosen Fünfstimmigkeit der Abschlussfuge eindrucksvoll wiedergegeben. Für die Orgelliebhaber ein Überraschungsstart des Konzertabends nach Maß, ein erhebender Moment diese großartige Bach-Wender-Schuke-Orgel zu hören, Orgel und Raumklang ein Traumerlebnis. Franz List bemerkte zu diesem Orgelwerk von J.S. Bach: dass eine Kreuzsymbolik erkennbar sei…!!

Die anschließenden Kantatenwerke von J.S. Bach aus seiner Mühlhausener Zeit sind allen hinreichlich bekannt und möchte nicht noch einmal speziell darauf eingehen. Der Mühlhausener Bachchor besteht aus ca. 60 bis 70 Sängerinnen und ist überdurchschnittlich überaltert, junge Sänger/innen konnte ich kaum ausmachen und so entsprach dann auch der Chor den gesanglichen Gegebenheiten und Qualitätsansprüchen. Aufgrund der Chorstärke verhallte vieles im Niemansland, die Akustik in Divi Blasii benötigt keinen Mammut-Chor und sollte künftig in einer kleineren Besetzung auftreten. Wie wohltuhend war hier das Gesangsquartett in den Rezitativen und Arien zu hören, das war ein Gesang- und Hörgenuss. Aber die Hingabe und die Freude am Singen war dem Mühlhausener Bachchor anzumerken und wurde wohlwollend registriert.

Das vorzügliche Solistenquartett: Barbara Christina Steude, Sopran, Susanne Krumbiegel, Alt, Matthias Schubotz, Tenor, und Stephan Heinemann, Bass,

Das vorzügliche Solistenquartett: Barbara Christina Steude, Sopran, Susanne Krumbiegel, Alt, Matthias Schubotz, Tenor, und Stephan Heinemann, Bass, rechts im Bild rechts sitzend: der Vorsitzende der "Neuen Bachgesellschaft" --------------------> Martin Petzoldt, Leipzig.

Das Barockorchester, bestehend aus Mitgliedern der Händelfestspiele Halle überzeugten in gewohnter Manier und gaben dem Ganzen den gewissen Pep und waren das Sahnehäubchen in der Kantatenwiedergabe. Berührend in den Kantaten waren die Flötisten und Gambe und Bc zu benennen, ihr Spiel ging einem unter die Haut, das war gekonnt und vorzüglich vorgetragen. Als ein junger aber überzeugender Leiter und Dirigent entpuppte sich der Kreiskantor Oliver Stechbart als ein Nachfolger von J.S. Bach in Divi Blasii angestellt.

Ein rühriger Leiter: Kreiskantor Oliver Stechbart, der Bachchor Mühlhausen und Mitglieder des Orchesters der Händelfestspiele Halle

Ein rühriger Leiter: Kreiskantor Oliver Stechbart, der Bachchor Mühlhausen und Mitglieder des Orchesters der Händelfestspiele Halle

Weitere Fotoimpressionen des Eröffnungsabends:

Bachchor Mühlhausen und Orchestermitglieder der Händel-Festspiele Halle

Bachchor Mühlhausen und Orchestermitglieder der Händel-Festspiele Halle

Junge französische Barockdamen, verkleidet als Französinnen begleiteten uns durch den Eröffnungsabend, die Eingangsbegrüßung der Besucher erfolgte auf französich...

Junge französische Barockdamen, verkleidet als Französinnen begleiteten uns durch den Eröffnungsabend, die Eingangsbegrüßung der Besucher erfolgte ----------------> in französisch... ein rühriger Gag.

Bekannte Besucher und Mitglieder der NBG aus OWL-Bayern..!!

Ein uns sehr gut bekannter Konzert-Organist und Dozent an der HfM Detmold: Prof. Gerhard Weinberger, Mitglied im Vorstand der "Neuen Bachgesellschaft"

Ein uns sehr gut bekannter Konzert-Organist und Dozent an der HfM Detmold: Prof. Gerhard Weinberger, Mitglied im Vorstand der "Neuen Bachgesellschaft"

Die Ehegattin von Prof.Gerhard Weinberger, Beatice-Maria Weinberger, ebenfalls bekannte Konzert-Organistin

Die Ehegattin von Prof.Gerhard Weinberger, Beatrice-Maria Weinberger, ebenfalls bekannte Konzert-Organistin

Wohlverdienter Applaus begleitete die Aufführenden in eine laue Sommernacht und wir waren gespannt auf den Folgetag mit der Orgelnacht in drei Kirchen. Hier wird als erster Organist in Divi Blasii Prof. Gerhard Weinberger zu hören sein.

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Das Eröffnungskonzert wurde vom MDR-Fernsehen aufgezeichnet, wann es einen Termin der Ausstrahlung gibt, ist mir z.Zt. nicht bekannt.

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Der Folgetag, Samstag, 8. Augsut 2009, mit dem Besuch der Orgel-Nacht..!!

In einer aufregenden Orgelnacht hatten sich zwei große Orgel-Interpreten zu einem besonderen Event zusammengetan. Professor Gerhard Weinberger begann um 20:00 Uhr sein Nachtkonzert an der Bach-Wender-Schuke-Orgel in  der Divi Blasii Kirche. Anschließend wurde um 21:00 Uhr die Orgel-Nacht mit dem bekannten Konzert-Organisten Professor Daniel Roth, Paris, in der Kirche St. Marien (Historische Sauer-Orgel, erbaut 1891) und von Daniel Roth anschließend um 22:00 Uhr in der Kirche St. Josef – (Horst Jemlich-Orgel, Dresden, erbaut 1981) –  fortgesetzt. Es war ein absolutes Highlight so zu Fuß durch Mühlhausens nächtliche Straßen zu ziehen, um zwei der zurzeit großen Organisten erleben zu können.

Programm in Divi Blasii – Gerhard Weinberger um 20:00 Uhr

3 Werke von Johann Ludwig Krebs (1713-1780) Präludium und Fuge C-Dur

Fantasia sopra „Freu dich sehr, o meine Seele

„Wir glauben all‘ an einen Gott“

J.S. Bach (1685-1750) Concerto d-Moll nach A. Marcello, BWV 974 (Originalfassung Prof.G. Weinberger)

Harald Genzmer (1909-2007) Zweite Sonate

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Das Ehepaar Weinberger ist Herausgeber einer vierbändigen Gesamtausgabe der Orgelwerke von Johann Ludwig Krebs. Krebs war einer der fleißigsten Schüler von J.S. Bach und seine Werke werden heute gerne zu Gehör gebracht. So stellt sein Präludium und Fuge C-Dur eine Abwandlung von Motiven dar, die besonders das Präludium zu einem virtuosen Konzertstück machten. Nicht weniger virtuos die „Fantasia sopra“ –  „Freu dich sehr, o meine Seele“. Weinberger nutzt die 42 Register der Schuke-Orgel zu ganz neuen Klangbildern. Der Organist der feinen Töne windet sie wie Perlenschnüre aneinander und entwickelt daraus ein filigranes Klangbild der ruhigen und besonnenen Art. In dieser Formsprache haben wir Krebs noch nie von einem Interpreten an der Orgel gehört und sind begeistert, die Wiedergabe Weinbergers geriet zu einer geistigen Meditation der besonderen Art. Der Hörer schwebte mit seinen Gedanken in unbekannten Sphären und genoss in vollen Zügen die ruhigen Klangbilder von der grandiosen Schuke-Orgel. Ein Dank geht an diesen fantastischen Orgelinterpreten, der das bewirken konnte.

Die Poesie der Orgelminiaturen steckte auch in dem Bachschen „Concerto“, BWV 974, und selbst Harald Genzmers streng geschnittene Sonate vibrierte trotz seiner ernsten Themenvorgabe vital unter den Händen des hervorragenden Interpreten. Schade, die Zeit war zu kurz bemessen denn nach einer 3/4.-stündigen Orgelmusik war der Schlusspunkt gesetzt worden, um den Fußmarsch in Richtung St. Marien zum Konzert von Daniel Roth um 21:00 Uhr –  pünktlich antreten zu können. Das Publikum war begeistert aber der wohlverdiente Applaus geriet aus dem vorgenannten Grund zu kurz. Eine kurzfristige Verbeugung von Weinberger auf der Orgelempore an seine Besucher und er verschwand in der Dunkelheit der Kirche.

Kreiskantor Stechbart dankt Gerhard Weingerger für sein Orgelkonzert

Kreiskantor Stechbart dankt Gerhard Weingerger für sein Orgelkonzert

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Teil zwei der Orgelnacht in der Hauptkirche von Mühlausen-Thüringen die St. Marienkirche, historische Kirche vom Pfarrer Thomas Müntzer (1525) Anführer des Bauernaufstandes im Eichsfeld, ausgehend von Mühlhausen-Thüringen.

Danach Teil drei der Orgelnacht in der Kath. Pfarrkirche St. Josef in Mühlhausen.

Pilgermarsch zum Orgelnachtkonzert in St. Marien Mühlhausen

Pilgermarsch zum 2. + 3. Orgelnachtkonzert in St. Marien Mühlhausen

Hauptkirche von Mühlhausen, St. Marienkirche

Hauptkirche von Mühlhausen, St. Marienkirche

Schuke-Orgel, erbaut 1891 in der St. Marienkirche Mühlhausen-Thüringen

Romantische Sauer-Orgel, erbaut 1891 in der St. Marienkirche Mühlhausen-Thüringen

Besucheransturm in St.Marien zur Orgelnacht mit Daniel Roth

Besucheransturm in St.Marien zur Orgelnacht mit Daniel Roth im Hintergrund der Marien-Altar

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Leichter Regen begleitete uns anschließend zu den letzten Stätten der Orgelnacht. Wir kamen uns vor wie Pilger auf einem unbekannten Pilgerweg, aber das machte die Orgelnacht so spannend. Die anschließenden Orgelwerke in St. Marien und St. Josef waren ausschließlich der französischen Orgelliteratur zugedacht. Aus diesem Grunde wurden die Orgel-Werke in zwei verschiedenen Kirchen veranstaltet, um die entsprechenden Orgeln für diese Werkswiedergaben in Anspruch nehmen zu können. Überrascht wurden wir beim Betreten der St. Marienkirche, dass sie fast schon gefüllt war, wollen die Besucher keine Barock-Orgelwerke mehr hören sondern bevorzugen die Kathedralmusik der Franzosen? Das war für uns ein ungelöstes Rätsel, Divi Blasii mit lichten Reihen und ab St. Marien eine übervolle Kirche, da verstehe einer die Orgelwelt noch…!!

Die Werke von César Francks und Charles Marie Widor erklangen zu den 61 klingenden Registern an der größten historischen Orgel Thüringens (Sauer-Orgel) in der Marienkirche.

Die Orgelwerke von Boélys, Guilmants und Viernes Orgelschöpfungen zum modernen, allen musizierpraktischen Anforderungen gerecht werdenden Instrument – erklangen an der Jemlich-Orgel in St. Josef.

Den ganzen Klangschatz des Symphonieorchesters hat Daniel Roth im von ihm übertragenen Allegretto-Satz aus der d-Moll-Symphonie von Franck aus der Sauer-Orgel „gezogen. Und schließlich Francks letzter Choral Nr. 3, d-Moll: nicht nur doppeldeutig in der Tonart, Daniel Roth spielte auch die historischen Bezüge dieses Werkes aus. Manuell ohne Probleme beherrscht der Pariser Organist auch die Raffinessen eines Widorschen Paradestückes: den dritten Satz seiner 6. Orgelsinfonie. Die in großem Tempo gespielten Staccati gerieten zu einem wahren Ritt der Grazie. Er beherrscht sein Organistenhandwerk bravurös und konnte unmittelbar die großen Franzosen dem Besucher eindrücklich näher bringen.

Riesiger Schlussapplaus für einen genialen Orgelinterpreten der französischen Orgelliteratur brandete auf und wirkte nach lange in uns nach. Was haben wir in dieser Orgelnacht für Gegensätze erlebt, vorab  die feingliedrige  barocke Wiedergabe von Gerhard Weinberger und anschließend fast zwei Stunden erlebt man ein Bombardement mit französischer Kathedralmusik durch den genialen Daniel Roth. Orgelfreund, was willst du mehr – aber,  wir waren danach so aufgewühlt, dass  an einen ruhigen Schlaf nicht zu denken war…!!

Daniel Roth bedankt sich für den Applaus in St. Marien Mühlhausen

Orgel-VituoseDaniel Roth bedankt sich für den Applaus in St. Marien Mühlhausen

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Der dritte Besuchstag galt der großen Entspannung nach der großartigen und stressigen Orgelnacht. Um Mittag wollten wir unbedingt als Zeitzeuge dabei sein, wenn das Bachdenkmal an der Bachkirche Divi Blasii enthüllt wird . Das war trotzt der lang anhaltenden Reden ein bewegender Moment.

Künsler Klaus Friedrich Messerschmidt vor seinem erstellten Bach-Werk

Künsler Klaus Friedrich Messerschmidt vor seinem erstellten Bach-Werk

Anschließend schlenderten wir über den Untermarkt an der Divi Blasii Kirche.

Die Evangelische Kirchengemeinden, Schulen und Kindergärten, die diakonischen Mühlhäuser Werkstätten und kirchliche Initiativen luden von 11.30 bis 17 Uhr zu diesem Markt auf dem Untermarkt ein. Dort wurde Bachliteratur gelesen, klassische Musik präsentiert, es gab einen Kostümstand und für die Kinder verschiedene Stationen zum Thema Bach. Instrumente konnten gebaut und Speisen wie zu Bachs Zeiten probiert werden. In der Kirche Divi Blasii wurden Tanzaufführungen der Evangelischen Grundschule angeboten (14.30, 15.30 und 16.30 Uhr), und die Schüler des Evangelischen Gymnasiums führten ein Bach-Musical auf.  Neuzeitliche Zeichnungen von dem Künstler Eberhard Vater über die Bachorte von J.S. Bach gab es in Divi Blasii zu bewundern. Diese Möglichkeiten haben wir wahrgenommen und es war Entspannung pur…!!

Bildrechte: Künstler Eberhard Vater - Stammsitz der Bache - Wechmar

Bildrechte: Künstler Eberhard Vater/Stammsitz der Bache-Wechmar

Das Evg. Gymnasium mit dem Bach-Musical in der Divi Blasii Kirche am 9.8.2009

Das Evg. Gymnasium mit dem Bach-Musical in Divi Blasii

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Unser Fazit zu den 84. Bachtagen in Mühlhausen-Thüringen:

Unsere Bewunderung gilt dem uneingeschränkten Zuspruch einer ganzen Stadt, was hier von den Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärte, Chören, Orchestern, Musikschulen, etc. und der Stadt auf die Beine gestellt wurde, war sehr beeindruckend. Man fühlte sich richtig in die Atmosphäre der Bachzeit zurückversetzt, alles war dementsprechend darauf ausgerichtet und am Untermarkt an der Divi Blasii Kirche war das Treiben richtig nachvollziehbar. Herrlich gelungen.

Zur Qualität der Werkswiedergaben wurde bereits etwas darüber ausgesagt, zu großer Chor…!! und die leidige Organisiation mit dem Auffinden der Besucherplätze in den Kirchen – ein Manko – aber die Hingabe und Freude war überall unübersehbar, die Qualität der Organisten Weltklasse, sehr schöne restaurierte Orgeln, die Bachwerke uneingeschränkt in einer grandiosen Art wiedergeben können, gute Orchester und Gesangs-Solisten…!!

Wo ergibt sich nun ein gravierenden Unterschied zu den Bachtagen in Leipzig und den 84. Bachtagen – von der NBG ausgerichtet – in Mühlhausen-Thüringen:

In Mühlausen waren alle Örtlichkeiten mit eingebunden worden Jung bis Alt und waren mit ihren Beitragen dabei, da fühlte sich der Besucher sofort mit eingebunden. In Leipzig klappt die Organisation entschieden vorzüglicher und Weltklasse Orchester und Chöre sind zu hören, aber man fühlt sich dort ein wenig Isoliert und die Begeisterung zum Bachfest ist nur in den Veranstaltungsorten spürbar, dagegen in Mühlhausen, alle Kirchen- Vereine – Schulen- Kindergärten- Musikschulen- war auf den Beinen und wollte zu den Bach-Tagen etwas beisteuern und das war das Großartige, was Leipzig einmal überdenken sollte..!!

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Weitere Planung für Bachfeste der NBG (Neuen Bachgesellschaft)

2010 Leipzig (11.06.-20.06)
2011 Bamberg, 2012 Wetzlar, 2013 Detmold, 2014 Weimar, 2015 Leipzig.

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Schönen Sonntag und Grüße

Volker

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Radio- und TV-Tipp für die KW34


Hallo zusammen,

ich habe wieder 2 Tipps für Euch:

Für die, die die Cd von Gardiner mit der c-Moll-Messe von Mozart noch nicht in ihrem Regal stehen haben, gibt es eine Möglichkeit, diese Aufnahme zu hören:
16.8.2009
RBB
7:00 – 8:00 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart:
Messe für Soli, Chor und Orchester c-Moll
KV 427
Sylvia McNair, Diana Montague, Sopran
Anthony Rolfe-Johnson, Tenor
Cornelius Hauptmann, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an das geniale Proms-Konzert vor 2 Jahren, in dem die English Baroque Soloists gemeinsam mit den Soweto Strings musiziert haben. ARTE bringt eine Doku über dieses Orchester bzw. Projekt, das von Rosemary Nalden gegründet worden ist:
17.8.2009
ARTE
ab 23:25 Uhr

http://ww.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=998158,day=3,week=34,year=2009.html

Ein schönes Wochenende
Barbara

DVD vom Händel Gedenkkonzert aus Halle erhältlich


Hallo,

eine DVD vom Händel-Gedenkkonzert aus Halle ist erschienen!

Cover: Händel-Gedenkkonzert aus Halle a.d.Saale

Cover: DVD Händel-Gedenkkonzert aus Halle a.d. Saale

Hallenser Madrigalisten, MDR Rundfunkchor,

Händelfestspielchor, Chor der Oper Halle,
Ulrike Fulde, Sopran, Albrecht Sack, Tenor,
Felix Plock, Bass
The English Concert,
Händelfestspielorchester Halle
Howard Arman

„Werke“
– Zadok the Priest – Coronation Anthem for George II.
– Esther – Oratorio: Sinfonia
– Te Deum for the victory of Dettingen
– Saul – Oratorio (Excerpts)
– The ways of Zion do mourn: Funeral Anthem for Queen Caroline (Excerpts)
– Jubilate for the Peace of Utrecht (Excerpts)
– O sing unto the Lord a new song: Chandos Anthem
– Israel in Egypt: Oratorio (Excerpts)

Am 14. April 2009, dem 250. Jahrestag des Todes George Friederich Händels, erwiesen zwei der weltweit führenden Barock-Orchester, und die Mitglieder von vier Chören zusammen mit dem Dirigenten und Händel-Preis Gewinner Howard Arman dem Komponist die Ehre. Sie präsentieren das Programm des historischen ersten Händel Gedenk-Konzerts von 1784, das in London in der Westminster Abbey stattfand. Diese herausragende britisch-deutsche Aufführung in der Marktkirche in Halle, in der Georg Friedrich Händel getauft wurde, ist ein absolutes Highlight des Händel Jahres 2009.

Mehr Informationen & Trailer »

Link: DVD  bei Amazon zu beziehen..!!

Gruß

Volker

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Neues J.S. Bach-Denkmal an der Divi Blasiikirche in Mühlhausen eingeweiht am 9.8.2009


Hallo,

vorab möchte ich die Einweihung des neuen J.S. Bach-Denkmals vor der Divi Blasiikirche in Mühlhausen im Forum vorstellen, Es war ein erhebender Moment, zumal wir dort live vor Ort alles miterleben konnten. Mein Bericht über die zwei Tage vom Bachfest 2009 – durchgeführt von der „Neuen Bachgesellschaft“ –  in Mühlhausen / Thüringen, wird von mir in den nächsten Tagen erstellt.

Divi Blasiikirche in Mühlausen

Divi Blasiikirche in Mühlhausen-Thüringen

Das neue Bachdenkmal vor der Enthüllung

Das neue Bachdenkmal vor der Enthüllung

Einweihung des neuen J.S. Bach Denkmals vor der Divi Blasiikirche Mühlhausen

Einweihung des neuen J.S. Bach Denkmals vor der Divi Blasiikirche Mühlhausen

Der Berichterstatter des Forums ist auf dem MDR-Foto oben – rechts am Rand mit Gattin zu erkennen.

J.S. Bach-Denkmal vor der Divi Blasiikirche Mühlhausen-Thüringen

J.S. Bach-Denkmal vor der Divi Blasiikirche Mühlhausen-Thüringen

Bach-Denkmal vor der Divi Blasiikirche Mühlhausen

Bach-Denkmal vor der Divi Blasiikirche Mühlhausen

Nachstehend ein kurzer Filmbeitrag des MDR-Thüringen von der Enthüllung des Bachdenkmals bis zur Weihe.

Unter großer Anteilnahme – es wurden etwa 400 Gäste geschätzt – wurde gestern Mittag das neue Bachdenkmal in Mühlhausen enthüllt. Die Bronzeplastik des Hallenser Künstlers Klaus Friedrich Messerschmidt zeigt den 22-jährigen Johann Sebastian Bach vor der Nordwestseite der Blasiuskirche, in der er von 1707 bis 1708 als Organist wirkte.

Ein schlanker, junger Bach präsentiert sich, der den Fuß auf die erste Stufe setzt, womit der Beginn seiner Meisterschaft symbolisiert wird. Und das nicht, wie bei Denkmälern sonst üblich, auf, sondern    vor dem Sockel. Damit will Messerschmidt den „Gedanken der Überhöhung einer Person  entgegenwirken“, wie das der Präsident der Bachgesellschaft,  Dr. Martin Petzoldt, würdigt.

(Textauszüge: Thüringer Allgemeine Zeitung)

Hier weitere Ansichten (Fotos) vom neuen Bach-Dankmal Mühlhausen-Thüringen (Germany):

Bach-Dankmal Mühlhausen

Bach-Dankmal Mühlhausen

Bachdenkmal Mühlhausen

Bachdenkmal Mühlhausen

Grüße

Volker

Webnews

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Ein erhebendes Konzert erklang vom Magdalena Consort in der Bachkirche Arnstadt am 23.7.2009


Hallo zusammen,

nach dem Besuch des großartigen Elbipolis-Konzert in Ohrdruf am Vortag, stand am Folgetag, 23. Juli 2009, ein weiterer Konzertbesuch an unter dem MDR-Konzept: „Bach und seine Städte“ in der Bachkirche von Arnstadt mit dem „Magdalena Consort“ aus England.

Magdalena Consort in Arnstadt

Magdalena Consort in Arnstadt

Nordportal der Bachkirche Arnstadt

Nordportal der Bachkirche Arnstadt

Am Anfang möchte ich das Ensemble „Magdalena Consort“ aus England einmal kurz vorstellen.

Gründer vom Magdalena Consort in 2008 ist der englische Bass-Bariton „Peter Harvey“ – der bekannt geworden ist durch seine Teilnahme an der Bach Cantata Pilgrimage 2000 Tour unter dem englischen Dirigenten: Sir John Eliot Gardiner und seinem Monteverdi Choir und English Baroque Soloists. Peter Harveys Geheimrezept für eine lebendige Interpretation der Bach’schen Musik und eine große Klangreinheit ist die feste Solistenbesetzung des Ensembles mit den erfahrensten Sängern der Alten Musik. Das Barock-Orchester und die Gesangs-Solisten rekrutieren sich überwiegend aus dem Umfeld von J.E. Gardiner.

Gründer Magdalena Consort in 2008 - Peter Harvey; zweiter von links

Gründer vom Magdalena Consort - Peter Harvey; Bildmitte

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Programm:

J.S. Bach (1685-1750)

Kantate zum Johannisfest: BWV 7; „Christ unser Herr zum Jordan kam“

Kantate zum Fest Christ Himmelfahrt: BWV 37 „Wer da glaubet und getauft wird“

Lutherische Messe G-Dur BWV 236

Ausführende:

Matthew Truscott; Violine (Konzertmeister), – Jean Peterson; Violine, –  Roy Mowatt; Violine, – Rebecca Miles; Violine, – Dorothea Vogel; Violine, – Sarah McMahon; Violoncello, – Judith Evans; Kontrabass, – Silas Standage; Orgelpositiv, – James Eastaway; Oboe, – Abigail Graham; Oboe.

Gesangs-Solisten: Gilian Keith; Sopran – Robin Blaze; Altus – James Gilchrist; Tenor, – Peter Harvey; Bass.

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Barockorchester Magdalena Consort

Barockorchester Magdalena Consort

Erwartungsvoll gestimmt erreichten wir am zweiten Tag die Bachkirche in Arnstadt und trafen uns mit weiteren Forummitgliedern vor der Kirche. Ein herzliches Wiedersehen steigerte noch einmal die Erwartungshaltung auf das gemeinsam zu besuchende Bachkonzert.

In der Vorankündigung wurde bereits auf die solistische Besetzung mit Sopran – Alt – Tenor und Bass hingewiesen. Das schien mir sehr ungewöhnlich zu sein, zumal seit dem 19. Jahrhundert die Vokalwerke von J.S. Bach mit einem Chor zur Aufführung gelangen. Es wird vermutet, dass J.S. Bach teilweise Solo-Gesangssolisten einsetzte und auf einen Chor verzichtete, da ihm nicht adäquate Sänger zur Verfügung standen. Hier setzt Peter Harvey als Leiter und Gründer vom Magdalena Consorts an und möchte mit herausragenden Solo-Sängern die Vokalwerke zu Gehör bringen. Diese Aufführungsform ist nicht neu, sein Vorgänger war Joshua Rifkin und Sigiswald Kuijken lässt neuerdings ebenfalls jede Stimme solistisch besetzen, während Cantus Cölln – Konrad Junghänel – mit acht Solo-Sängern die  Lutherischen Messen eingespielt hat. Nun war ich riesig darauf gespannt, wie ich mit dieser Aufführungsform zurecht komme.

Der Konzertabend begann mit der Kantate:

BWV 7 „Christ unser Herr zum Jordan kam“

Diese Kantate wurde von Bach für den 24. Juni 1724 zum Fest Johannes des Täufers – nach Martin Luthers Tauflied von 1541 – komponiert. Der bedeutsamste Satz der Werkes ist der Eingangschor. Die Eingangssinfonia wird teilweise vom Orchester in einer liedunabhängigen Thematik vorgetragen. Auffallend schön gelang dem klein besetzten Barockorchester diese zu Herzen gehenden Stellen. In diesem Satz fällt der Cantus firmus dem Tenor zu, besetzt mit James Gilchrist.

Was für ein strahlender Tenor, mit seinem Stimmvolumen füllt er die ehrwürdige Bachkirche und setzt sein Können dementsprechend ebenfalls in dem Rezitativ, Satz 3 – „Dies hat Gott klar Mit Worten und Bildern“ und in der Arie Satz 4 –  „Des Vaters Stimme ließ sich hören“– gekonnt ein, es ist ein Genuss sein inbrünstiges und wortgläubiges Singen mitzuverfolgen, er packt den Zuhörer und bindet ihn in das Geschehen mit ein, das ist das Grossartige, was diesen Tenor so auszeichnet.

Hörprobe BWV 7 – „Christ unser Herr zum Jordan kam“ – Satz eins Chor (großer Chor nicht solistisch)

Hörproben Link: Bach_ BWV 7, _Christ, Unser Herr, Zum Jordan Kam_ 1.Satz Chor

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Im Anschluss erklang die Kantate:

BWV 37 „Wer da gläubet und getauft wird“

zum Fest Christi Himmelfahrt. Komponiert wurde sie von Bach für den 18. Mai 1724 in Leipzig. Trotz schmaler Besetzung des Orchesters gelingt es Bach eine Vielzahl reizvoller Klangwirkungen zu erzeugen. Diese Kantate hat aufgrund ihrer Schönheit im vorigen Jahrhundert große Verbreitung und Beliebtheit erlangt. Reizvoll an diesem Werk sind die Rezitative und Arien für Sopran – Tenor und Bass – ummantelt von einer wunderbaren Begleitung von der Solo-Violine oder dem Bc. Entzückt lauscht der Hörer in der Arie für Tenor der wunderbaren Textaussage in Satz 2: „Der Glaube ist das Pfand der Liebe“ mit dem Violin-Solo. Das sind wieder diese Gänsehauststellen, die sich in Satz 3 ebenso einstellen. Hier war ein Traumduo in der Bachkirche zu hören, die großartige und stimmgewaltige Sopranistin Gilian Keith und der sehr überzeugende Altus Robin Blaze harmonierten vorzüglich miteinander. Meine gelegentliche Abneigung gegenüber einem Altus wurde hier abadsurdum geführt so überzeugend stimmlich dem Sopran angepasst, harmonierten sie fantastisch zusammen – ein filigranes Singen der Extra-Klasse – es war ein weiterer Höhepunkt in dieser Kantate.

Die Choräle in Satz eins und sechs habe ich durch die vier Solo-Sänger (Gilian Keith; Sopran – Robin Blaze; Altus – James Gilchrist; Tenor und Peter Harvey; Bass-Bariton) so noch nie gehört, diese Durchsichtigkeit im Gesangsvortrag, filigran stimmlich auf einander abgestimmt, sich gegenseitig anfeuernd – man spürte förmlich ihre Begeisterung des gemeinschaftlichen Singens – bedeutete für mich Neuland zu betreten und war restlos begeistert. Das war absolute Weltklasse von diesen vier Protagonisten und überzeugten mich vollends – ab sofort benötige ich keinen Massenchor für die Bach-Choräle mehr – mein Dank gilt diesen vier Solo-Sängern vom Magdalena Consort, die mich eines Besseren belehren konnten.

Wer von den Besuchern im Forum diese Kantateneinspielung von Gardiner besitzt, sollte sie sich noch einmal anhören, es ist ein Juwel..!! Erschienen bei der Deutschen Grammophon in 2000.

Cover DGG Gardiner u.a. BWV 37

Cover DGG Gardiner u.a. BWV 37

Erhältlich bei Amazon: Link: http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B00004T767

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Hörprobe BWV 37 – Satz 2 für Tenor: „Der Glaube ist das Pfand der Liebe“ (Der Vortragende ist nicht James Gilchrist)

Hörproben Link: Bach_ BWV 37, _Wer da Gläubet und getauft wird_ – 2. Satz Tenor Der Glaube Ist das Pfand der Liebe

Hörprobe BWV 37 – Satz 3 – Choral für   Sopran und Alt: „Herr Gott Vater mein starker Held“ (großer Chor nicht solistisch)

Hörproben Link: 19 Bach_BWV 37, _Wer Da Gläubet Und Getauft Wird_ – 3.Satz Sopran und Alt Herr Gott Vater, Mein starker Held

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Der Schlusspunkt wurde vom Magdalena Consort gesetzt mit der Lutherischen Messe

BWV 236 „Missa G-Dur.

Die um 1738 / 39 entstandene Missa gehört zu Bachs lateinischer Kirchenmusik, die an seinem Schaffen einen geringen Anteil hat. In diesem Missa hat Bach aus seinen Kirchenkantaten Sätze übernommen. Das Kyrie entlehnte er dem Eingangschor aus dem BWV 179. Das Gloria aus dem 1. Teil der Kantate BWV 79 – Der Herr ist Sonne und Schild.

Mit dieser Messe gelang dem Magdalena Consort nach der Pause noch einmal ein Volltreffer. Das feine Barockorchester überzeugte mit einem großartigen Können, ausgewogen musizierend war es eine famose barocke Klang-Pracht, die es zu bewundern gab.

Die vier Solo-Sänger vom Magdalena Consort

Die vier Solo-Sänger vom Magdalena Consort

Foto: von links – 1. Violine Matthew Truscott, Gilian Keith, Robin Blaze, Peter Harvey, James Gilchrist.

Wiederum berauscht wurde der Hörer an diesem Abend von dem Gesangs-Vortrag der vier Solo Gesangs-Spezialisten. Das war eine helle Freude ihnen zuzuhören, so eine klangliche Einheit erlebt man selten und man kann sich glücklich schätzen, so etwas erleben zu dürfen. Ich habe es in vollen Zügen genossen und bin ein Fan für diese Aufführungspraxis geworden. Man hätte sich gewünscht, der Abend würde so schnell nicht an einem vorüberziehen, und woran lag das, an den englischen Spitzenkönnern die imstande sind, die Bach’sche Traummusik der allerfeinsten Art zu zelebrieren. Staunend, hingerissen und in einer wunderbaren Art des Mitnehmens ist es ihnen gelungen, den Hörer fassungslos in den Sommerabend zu entlassen. Ein riesiger Dank gebührt diesem Ensemble, das grenzte an überirdischer Musik was am Schluss durch den riesigen Beifallssturm auch zum Ausdruck gebracht wurde.

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Das Konzert wird als Mittschnitt vom MDR-Figaro am 28. September 2009 um 20:00 Uhr gesendet…!!

Link zum MDR-Figaro im Internet-Radio nachstehend:

MDR FIGARO hören im RealPlayer (128 kbit/s)

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Hörproben vom BWV 236 -Missa G-Dur – nachstehend:

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Hörprobe mit 8 Solosängern besetzt das BWV 236 –  Satz 2 Gloria

Hörproben Link: Bach Missa G-Dur BWV 236 Satz 2 Gloria mit 8 Solosängern

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nachstehend vom „Magdalena Consort“ mit 4 Solosängern besetzt:

BWV 236 Missa G-Dur Sätze 2 + 3 + 6

die Hörproben von der Webseite: Magdalena Consort wurde in Spanien mit 2 Mikrophone aufgenommen und sind als Vergleich nur bedingt aussagefähig..!

The music is from the recent concert in Santiago. This was a live
recording using a simple two-microphone setup, but it gives a flavour
of the event. The soloists are Gillian Keith, Daniel Taylor, James
Gilchrist and Peter Harvey, and the orchestra is led by Matthew Truscott

Hörproben Link: http://www.magdalenaconsort.com/xspf/trax/bwv236-2.mp3 (Satz 2 / mit 4 Solosängern)

Hörproben Link: http://www.magdalenaconsort.com/xspf/trax/bwv236-3.mp3

Hörproben Link: http://www.magdalenaconsort.com/xspf/trax/bwv236-6.mp3


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Grüße

Volker

Webnews

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Gardiner gastiert am 7. Mai 2010 mit der h-moll Messe im Kaiserdom Königslutter


Hallo Gardiner-Getreue,

der Gardiner-Termin für den Kaiserdom Königslutter in 2010 steht fest:

Kaiserdom in Königslutter

Ort:

Künstler:

Leitung:

Musik:

Kaiserdom Königslutter
7. Mai 2010 – 20:00 Uhr

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists

Sir John Eliot Gardiner

Johann Sebastian Bach:

h-moll Messe


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Kartenbestellung:

über Konzertbüro Reimann – Berlin

Vorbestellungen für die Konzerte 2010 nehmen wir unter Telefon: 0180-5544888 oder unter

EMail: info@cm-reimann.com entgegen.

Schönen Sonntag und Gruß

Volker

Ensemble Elbipolis begeistert in Ohrdruf-Thüringen


Hallo,

ich beginne hier mit meinen Rezensionen zu den Veranstaltungen – ausgerichtet vom MDR – unter dem Motto: „Bach und seine Städte.“ – mit dem Konzert von Elbipolis in der Trinitatiskirche in Ohrdruf-Thüringen am 22.7.2009.

Flyer: Elbipolis in Ohrdruf-Thüringen

Flyer: Elbipolis in Ohrdruf-Thüringen

ev-trinitatiskirche-in-ohrdruf-thuringen

Foto Ev Trinitatiskirche in Ohrdruf-Thüringen

Programm:

Johann Friedrich Bach (1676-1749) Ouvertüre für 2 Violinen, Viola e Continuo

Johann Christoph Bach (1642-1703) „Meine Freundin, du bist schön“

Johann Sebastian Bach (1685-1750) Ouvertüre a-Moll BWV 1067a

Johann Sebastian Bach (1685-1750) Trauungs-Kantate BWV 196 „Der Herr denket an uns“

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Ein blutjunges Ensemble „Elbipolis“ stellte sich in Ohrdruf vor. Elbipolis, eine fiktive Stadt an der Elbe  – oder wie man von Hamburg sagt: Das Tor zur Welt. Ein Barockorchester am Tor zur Welt. Mit lokalen Wurzeln und Leidenschaft für die eigenen Musikgeschichte. Das junge Ensemble, das sich im Kern aus profilierten Bremer, Hamburger und Berliner Musiker zusammensetzt, hat in kürzester Zeit viel erreicht. Die norddeutschen Musiker machen immer wieder mit einer erfrischenden Mischung aus fundiertem Handwerk und unkonventionellem Auftreten auf sich aufmerksam. Als Leiter von Elbipolis fungiert der junge dynamische schwedische Dirigent: Olof Borman.

Elbipolis: Dirigent Olof Boman, Violoncello: Inka Döring und Susanna Weymar, Kontrabass: Alf Brauer

Foto: Elbipolis: Violoncello: Inka Döring und Susanna Weymar, Kontrabass: Alf Brauer

Johann Friedrich Bach wurde 1676 in Erfurt geboren und war nach seiner musikalischen Ausbildung an der Kaufmannskirche in Erfurt angestellt. Nach einer kurzen Zwischenstation als Organist in Magdeburg (Katharienenkirche) – kehrte er nach Erfurt zurück und übernahm  später als Nachfolger seines verstorbenen Vetters 2. Grades – Johann Christoph Bach ((1642-1703) – in Eisenach die Organistenstellung an der dortigen Georgenkirche bis zu seinem Tode in 1749. Überliefert sind von Johann Bernhard Bach ausschließlich Instrumentalkompositionen. J.S. Bach schätzte diese Werke seines Vetters sehr, die farbigen, abwechslungsreich gestalteten Sätze beeindruckten ihn sehr und liess sie von seinem Leipziger „Collegium musicum“ abschreiben.

Genau in dieser erfrischenden und unkonventionellen Art präsentierten sie zum Anfang die „Ouvertüre für 2 Violinen und Bc D-Dur“ von Johann Friedrich Bach. Heiter, schwungvoll  und voller Poesie beinhaltend – glänzten die jungen Musiker in einer wunderschönen Aufführung, die maßgeschneidert zu dem sommerlichen Abend in einer berauschenden Barockpracht zu Gehör gebracht wurde. Virtuos verstehen sie ihr musikalisches Handwerk und setzten das auch erfolgreich um. Von dieser dynamischen jungen Truppe wird in Zukunft noch Einges zu erwarten sein.

johann-bernhard-bach-ouverture-d-dur2

Cover: Johann Bernhard Bach, Ouvertüre D-Dur -bei jcp zu beziehen

Link: Hörproben bei jpc

Disk 1 von 2 anklicken..!!

danach an 1. Stelle die „Suite (Ouvertüre) für Streicher und Basso continuo D-Dur“ anklicken…!!

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Schauspielerisches Talent entwickelten die Sopranistin „Yeree Suh“ und den glänzend auftrumpfenden Bassist: „Nils Cooper“ in der wiedergegebenen Kantate: „Meine Freundin, du bist schön“ von dem Eisenacher Organisten und Komponisten: Johann Christoph Bach.

Die Kantate: „Meine Freundin, du bist schön“ ist vermutlich anlässlich einer Hochzeit entstanden, wird doch eine Liebesgeschichte aus dem alttestamentlichen Hohelied wiedergegeben.  In ihrer Begleitung der Vokalstimmen sowie in zahlreichen Zwischenspielen kommentieren die Streichinstrumente dabei in überaus  plastischer und ausdrucksstarker Weise den gesungenen Text.

nils-cooper-und-yeree-suhFoto Nils Cooper; Bass und Yeree Suh, Sopran, in Meine Freundin du…

Einen überzeugenden gesanglichen Part gelang der Sopranistin Yere Suh mit einem glänzend aufgelegten Bass: Nils Cooper, er besitzt ein Stimmvolumen der Extraklasse und schauspielerisches Talent. Als Regieassistent war Cooper schon tätig und das war unübersehbar. Dazu das glänzend disponierte Orchester ergab in sich eine  gelungene Wiedergabe.

Nach einer ausgiebigen Pause – wohl wegen den hochsommerlichen Temperaturen – erklangen anschließend zwei Werke von J.S. Bach.

Sommerliche Pause an der Trinitatiskirche

Sommerliche Pause an der Trinitatiskirche

Die Ouvertüre a-Moll BWV 1067 a von J.S. Bach erklang nach einem umfangreichen Stimmen der Instrumente in einer bewundernswerten klanglichen Einheit. Die Instrumentalisten hatten ganze Arbeit geleistet, kein Missklang eines Instrumentes war zu vernehmen, es geht doch, wenn man sich Mühe gibt – hier kann sich so manches namhaftes Barock-Orchester von den „Elbipolis“ Anleihen nehmen, wie alte Instrumente bei sommerlichen Temperaturen zu stimmen sind….!! Frisch, ungekünzelt und in herrlichen barocken Klangfarben erklang diese bewundernswerte Bach-Ouvertüre.

Zum Abschluss erklang von J.S. Bach die Trauungs-Kantate BWV 196 „Der Herr denket an uns“ von 1708. Sie soll bei der Trauung zum 1. Juni 1708 für die Hochzeit des Pfarrers Johann Lorenz Stauber mit Regina Wedemann, einer Tante der ersten Frau – (Maria Barbara Bach) von J.S. Bach – komponiert worden sein. Der selbige Pfarrer, – eine innige Freundschaft bestand mit ihm zu J.S. Bach –  traute am 17.10.1707 J.S. Bach und Maria Barbara Bach in der St. Bartholomäi Kirche in Dornheim.

Desgleichen sollten wir am Folgetag als Besucher der Trauungskirche von „St. Bartholomäi“ in Dornheim von dem Vortragenden auf dieses Ereignis noch einmal hingewiesen werden. Nach seinen Worten war  J.S. Bach bei der Trauung als konzertant Aufführender bei der Trauung des befreundeten Pfarrers:  „Johann Lorenz Stauber“  – in St. Bartholomäi zugegen.

Hinweis auf die Trauung in Dornheim

Hinweis auf die Trauung von J.S. Bach in Dornheim

Trauungskirche von J.S. Bach St. Bartholomäi in Dornheim

Foto: Trauungskirche von J.S. Bach St. Bartholomäi in Dornheim

Bewundernswert ist das stimmige und homogen agierende Gesangsquartett von Sopran-Alt-Tenor und Bass zu benennen ihre musikalische Unterstützung erhielten sie wiederum durch das fantastisch aufspielende Elbipolis-Orchester. Mit dem ausklingenden „Amen“ im Schlusssatz der Trauungs-Kantate ging ein ereignisreicher Konzertabend  viel zu schnell zu Ende. In dem ganzen Konzert agierte ein junger dynamischer Olof Borman als Dirigent, der alle mit seinem Schwung und seiner Begeisterung zu inspirieren wußte. Hier wird  in Zukunft von ihm und seinem Elbipolis-Ensemble noch viel Gutes zu hören sein. Es ist ein sehr entwicklungsfähiges junges und dynamisches Orchester mit einem ebenso ausgeprägten Leiter. Es machte riesigen Spass, ein neues hoffnungsvolles Nachwuchs-Ensemble erlebt haben zu können.

Gesangs-Solisten und Leiter von Elbipolis Olof Boman

Foto:  von links: Yeree Suh; Sopran, Ivonne Fuchs; Alt, Dirigent Olof Boman, Volker Arndt; Tenor

Der frenetische Schlussapplaus belegte das Können dieser Truppe und entließ den Besucher in eine laue Sommernacht. Das war ein gelungener Einstieg vom MDR-Musiksommer 2009 unter dem Motto: „J.S. Bach und seine Städte“ und machte uns neugierig und gespannt auf den kommenden Tag mit dem „Magdalena Consort“ in der Bachkirche von Arnstadt.

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Hörproben: vom BWV 196

Cantata, BWV 196, _Der Herr Denket an uns__ I. Sinfonia

Cantata, BWV 196, _Der Herr Denket an uns__ V. Coro _Ihr Seid Die Gesegneten Des Herrn_

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Dem Veranstalter: „MDR“ möchte ich an dieser Stelle ein Sonderlob aussprechen für seine ausgezeichnete Organisation, zivile Preise bei Weltklasse-Orchester und Solisten und ein freundliches und zuvorkommendes Personal im Service, dafür ein ganz herzliches Danke…!!

Gruß

Volker

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Live MDR-Figaro – Abschlusskonzert – Bach und seine Städte aus Leipzig am 28. Juli 2009


Hallo,

für alle Interessierten an dem Programm des MDR „Bach und seine Städte.“

Das finale Konzert der Reihe „Johann Sebastian Bach und seine Städte“ am  259. Todestag von J.S. Bach in der Thomaskirche zu Leipzig ist alljährlich ein Höhepunkt des MDR MUSIKSOMMERS. Am Dienstag, 28. Juli 2009, 20 Uhr, wird der Abend live innerhalb des ARD-Radiofestivals und im Radiosommer der Europäischen Rundfunkunion (EBU) aus Bachs langjähriger Wirkungsstätte übertragen.

Die Umgebung der Thomaskirche im Modell

Die Umgebung der Thomaskirche im Modell

Das Abschlusskonzert wird live vom MDR-Figaro am Dienstag, 28. Juli 2009 um 20:00 Uhr aus der Thomaskirche Leipzig übertragen.

Johann Sebastian Bach:


– „Vor deinen Thron tret´ ich hiermit“, Orgel-Choralvorspiel BWV 668
– „Ärgre dich, o Seele, nicht“, Kantate BWV 186
– „Es wartet alles auf dich“, Kantate BWV 187
– „Was willst du dich betrüben“, Kantate BWV 107

Ulrike Fulde, Sopran
Bettina Denner, Alt
Nico Eckert, Tenor
Markus Krause, Bariton


Leipziger Vocalensemble
La Stravaganza Köln
Leitung: Georg Christoph Biller
(Aufzeichnung vom 28. Juli 2009, Thomaskirche Leipzig – MDR MUSIKSOMMER)

Link zum MDR-Figaro im Internet-Radio nachstehend:

MDR FIGARO hören im RealPlayer (128 kbit/s)

Eingangs erklingt traditionell das Choralvorspiel „Vor deinen Thron tret‘ ich hiermit“ für Orgel – auf seinem Sterbebett 1750 wünschte Bach selbst dieses Kirchenlied noch einmal zu hören, mit dem er während seiner 27-jährigen Amtszeit die Beerdigungen vieler Leipziger Bürger begleitet hatte.

Dass Johann Sebastian Bach auch heute Geist und Seele zu berühren vermag, zeigt das auf historischem Instrumentarium spielende Barockorchester „La Stravaganza Köln“ gemeinsam mit dem Leipziger Vocalensemble.

Ich wünsche viel Freude mit diesem Abschlusskonzert aus der Thomaskirche im Rahmen des MDR-Musiksommers 2009: „Bach und seine Städte.“

Schönes Wochenende und Gruss

Volker

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Bachfest Leipzig 2010 – Bach – Schumann – Brahms


Flyer: Bachfest Leipzig

Flyer: Bachfest Leipzig

Hallo zusammen,

über das Konzert in Königslutter habe ich bis jetzt noch nichts gefunden, aber schaut mal, was uns das Bachfest Leipzig 2010 nächstes Jahr zu bieten hat:

Sonntag, 20. Juli 2010
18.00 h Thomaskirche

Abschlusskonzert J. S. Bach: Messe in h-Moll, BWV 232
Solisten, The Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists,
Leitung: Sir John Eliot Gardiner
Soli Deo Gloria
Kartenpreise von 20 bis 85 €

Hier das vollständige Programm:

pdf


http://www.bach-leipzig.de/fileadmin/Bachfest/Programm_2010/Bachfestprogramm_2010.pdf

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Eintrittskarten

für das Bachfest 2010 in Leipzig sind ab dem 15. Oktober 2009

deutschlandweit zu beziehen bei:

http://www.bachfestleipzig.de

oder

http://www.ticketonline.de

BITTE BEACHTEN SIE:

Die Veranstaltung kann leider noch nicht gebucht werden.

Der offizielle Vorverkauf beginnt am 15.10.2009 um 09:00 Uhr.

———————————————

oder Telefon für ticketonline.de:

01805-56 20 30 (0,14 € aus dem deutschen Festnetz)

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Ein schönes Wochenende
Barbara

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New Release – SDG 159 Vol. 9 ab 7. September 2009


Hallo,

ab 7. September 2009 stehen die Neuveröffentlichung von

SDG 159, Vol. 9 und SDG 704 Brahms-Symphonie 3

vom Label – Soli Deo Gloria – bereit.

Weitere Informationen dazu nach dem Cover:

Cover: SDG 159 Vol. 9

Cover: SDG 159 Vol. 9

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TWO NEW RELEASES DUE EARLY SEPTEMBER 2009

SDG 159 Volume 9 (2 cds) contains:

Cantatas for the for the Seventeenth Sunday after Trinity

BWV 148 – Bringet dem Herrn Ehre seines Namens
BWV 114 – Ach, lieben Christen, seid getrost
BWV 47 – Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden
BWV 226 – Motet: Der Geist hilft unser Schwachheit auf

(recorded: Allhelgonakyrkan, Lund)

Soloists: Katharine Fuge | Frances Bourne
Robin Tyson | Charles Humphries
Mark Padmore | Stephen Loges

Cantatas for the Eighteenth Sunday after Trinity

BWV 96 – Herr Christ, der ein’ge Gottessohn
BWV 169 – Gott soll allein mein Herze haben
BWV 116 – Du Friedefürst, Herr Jesu Christ
BWV 668 – Chorale: Vor deinen Thron tret’ ich hiermit

(recorded: Thomaskirche, Leipzig)

Soloists: Katharine Fuge | Nathalie Stutzmann
Christoph Genz | Gotthold Schwarz

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

Gardiner’s award-winning Bach Cantata series on Soli Deo Gloria continues with volume 9 in the series featuring Cantatas for the seventeenth and eighteenth Sunday after Trinity. Recorded live in October 2000.

We join John Eliot Gardiner, The Monteverdi Choir and The English Baroque Soloists on their Bach Cantata pilgrimage in the spectacular dark brown gothic Allhelgonakyrkan (All Saints Church) in Lund.

The concert explodes into action as the long fanfare-like ritornello for solo trumpet and strings herald the opening of BWV 148 Bringet dem Herrn Ehre seines Namens (Give the Lord the Glory due his Name). This grand opening leads the way for the chorus to enter with a rousing delivery of the psalm verse, ‘Give unto the Lord the glory due unto His name; worship the Lord in the beauty of holiness.’

This is then followed by the chorale cantata BWV 114 Ach, lieben Christen, seid getrost (Ah, dear Christians, be brave), from Bach’s second Leipzig cycle. In typical Lutheran fashion, the text begins in despair and ends with the hope of redemption. The contrast between despondency and consolation is clear in the second movement for tenor, obbligato flute and continuo. Sung by the fantastic Mark Padmore.

“This is one in a series of bleak but hypnotic arias epitomising the beleaguered soul at which Bach excels”, states Gardiner.

We then hear BWV 47 Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden (Whoever himself exalteth shall be abashed) which opens with a mighty opening movement for chorus. Gardiner states in his notes that this was a choral fugue that grew on the choir, and by the encore of the second concert it had registered its considerable power with both the performers and the listeners.

The programme ends with the most instrumentally conceived of Bach’s double-choir motets, BWV 226 Der Geist hilft unser Schwacheit auf (The Spirit Helpeth Our Infirmities). Interestingly, this is the only one for which original doubling parts for winds and strings have survived. It is also the only motet composed by Bach for which a specific purpose is known – the funeral service of JH Ernesti, the rector of the Thomasschule in Leipzig.

We then travel to the Thomaskirche in Leipzig and open the programme with BWV 96Herr Christ, der ein’ge Gottessohn (Lord Christ, the only Son of God). The cantata is closely connected to a 200-year-old hymn by Elisabeth Cruciger, a poet who came from an emigrant aristocratic Polish family.

Next comes BWV 169 Gott soll allein mein Herze haben (God alone shall have my heart), the last and considered by many to be the most consistently beautiful of Bach’s Cantatas for solo alto. This is then followed by the superb choral cantata BWV 116 Du Friedefürst, Herr Jesu Christ, first performed on 26 November 1724.

The choir then retreat to the very crucible where for the last twenty-seven years of his life Bach worked. They form a horseshow around his final resting place and sing a cappellawhat legend has identified as Bach’s very last piece, BWV 668 Vor deinen Thron tret’ ich hiermit, the so-called Deathbed Chorale.

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SDG 704 – Brahms Symphony 3 (1 cd) contains:

SDG704
Johannes Brahms
1833-1897

Ich schwing mein Horn ins Jammertal Op.41/1 (1861)
Es tönt ein voller Harfenklang Op.17/1 (1860)
Nachtwache I Op.104/1 (1888)
Einförmig ist der Liebe Gram Op.113/13 (1891)
Gesang der Parzen Op.89 (1882)

Symphony No.3 in F major Op.90 (1883)

I Allegro con brio
II Andante
III Poco allegretto
IV Allegro

Nänie Op.82 (1881)

(recorded: the Salle Pleyel, Paris and the Royal Festival Hall, London)

The Monteverdi Choir | Orchestre Révolutionnaire et Romantique | John Eliot Gardiner

Soli Deo Gloria is proud to release the third instalment in the successful Brahms Symphony series which sees John Eliot Gardiner and his Orchestre Révolutionnaire et Romantique explore the music of Johannes Brahms.

The recordings from this series are drawn from Gardiner’s two-year Brahms and his Antecedents project which not only celebrated Brahms the composer, but traced the roots from which Brahms drew his creative inspiration. No other composer of the 19th century had such a close and informed relationship to music of the past and for this reason, great choral works by composers as varied as Bach, Schütz and Mendelssohn are performed alongside Brahms’ compositions.

This album features Brahms’ grand, heroic third symphony alongside his setting of Schiller’s dirge Nänie and Goethe’s dramatic ballad Gesang der Parzen. These are preceded by a little group of choir pieces threaded together by an autumnal hunting-horn theme.

The choral pieces on this release demonstrate beautifully the extent to which choral thinking permeates Brahms’ orchestral writing. Gardiner states that

“just as there is choral thinking evident in his symphonies, surely there are also signs of orchestral thinking embedded within his choral writing.”

Both Nänie and Gesang der Parzen show fascinating links with Brahms’ last two symphonies Parzen sharing with the Third not just an adjacent opus number but an immensely powerful orchestral opening, with passing references to ‘early music’ styles next to passages of the most advanced harmony.

Einförmig ist der Liebe Gram, an irresistible little piece written for women’s voices, sees Brahms take the final song from Schubert’s Winterreise and turn it into a haunting six-part canon. Another example of Brahms forging links with a revered predecessor.

Written nearly six years after Brahms completed his Second Symphony, his Third Symphony was described by Hans Richter on its premiere as Brahms’ ‘Erioica’. A friend of Brahms and music critic at the time, Eduard Hanslick, wrote:

“Many music lovers will prefer the titanic force of the First Symphony; others, the untroubled charm of the Second, but the Third strikes me as being artistically the most nearly perfect”

Inside the same elegant packaging used for the Bach Cantatas CDs, the booklet notes feature an in-depth conversation between John Eliot Gardiner and composer Hugh Wood.

To sign up for all future releases, click here to visit our online shop.

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Schönes Wochenende und Grüße

Volker


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BR-Fernsehen am 12.7.2009 mit einer Sternstunde über J.S. Bach und sein Wirken


Hallo,

durch Zufall bin ich am Sonntag, 12.7.2009 –  auf diese Sendung im BR-Fernsehen gestoßen mit dem Titel::

„Nicht Bach – Meer sollt er heißen!“

Flyer vom BR-Fernsehen - Dokumentation über J.S. Bach

Flyer vom BR-Fernsehen - Dokumentation über J.S. Bach

Der Titel des Films: „Nicht Bach, Meer sollt er heißen!“ liefert ein Ausspruch eines kompetenten Bewunderers von Bach: Beethoven. 250 Jahre nach Bachs Tod stimmt der Vergleich mit dem Ozean noch immer. Wie die Musikwelt das Bach-Jahr 2000 begeht, davon zeigt der Film stattliche Teile – mit einer Stunde viel reiner Musik vom Allerbesten. Er verschweigt auch nicht, dass über Bachs Leben wenig überliefert ist und dass 100 Kantaten und zwei Passionen verschollen sind. Was macht Bach so einzigartig?

Bachdenkmal in Arnstadt / Thüringen

Bachdenkmal in Arnstadt / Thüringen

Foto: J.S. Bach - Edition

Foto: J.S. Bach - Edition

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Mit dieser  Fragestellung: „Was macht Bach so einzigartig?“ wurde der Film mehr als gerecht. Eine inhaltsreiche Dokumentation über das Wirken von J.S. Bach entsprach genau meinen Vorstellungen. Es war eine Lehrstunde und filmische Glanztat – das Leben – seine  wichtigsten Kompositionen – seine wichtigsten Stationen – von J.S.Bach nachzuzeichnen. Die Bild und Tonqualität dieser Sendung ist als fantastisch zu bewerten. Entstanden ist der Film von Friedrich Müller zum Bachjahr 2000 für das Fernsehen.

Seit Jahren habe ich vergeblich im Internet gestöbert, um eine vernünftige Bach-Dokumentation finden zu können. Dieser Wunsch wurde mir am vergangenen Sonntag vom BR-Fernsehen erfüllt. Viele bekannte Orchester und Zeitzeugen der Gegenwart wurden nach Bach befragt und trugen mit ihren großartigen Musikbeiträgen und Wort-Statements dazu bei, dass es eine gelungene Bach-Dokumentation geworden ist. Von allen Befragten in der Dokumentation wurde spontan zum Ausdruck gebracht, dass J.S. Bach aufgrund seiner Kompositionstechnik unsterblich sein wird, seine Werke sind heute noch modern und werden es auch in Zukunft sein…!!

Diese Aussage tätigte ebenfalls Gardiner in einem Interview zum Beginn der Bach Cantata Pilgrimage 2000. –

Hier noch einmal der Link zum Gardiner Interview im Forum:

https://meinhardo.wordpress.com/2009/01/16/special-sir-john-eliot-gardiner-englischer-dirigent/

Wer dieses ausgezeichnete Sendung verpasst hat kann nur darauf hoffen, dass diese Dokumentation noch einmal auf einem ARD-Sender ausgestrahlt wird. (Nachfragen im Internet unter ARD-Digital, evtl. 1-Festival?)

Foto: Weimar um 1708

Foto: Weimar um 1708


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Hörprobe Hörprobe: Orgelwerk aus seiner Weimarer Zeit – J S Bach Präludium G Dur

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Schloss Köthen um 1700

Schloss Köthen um 1700

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Hörprobe Hörprobe: Bach Cello-Suite D-Dur

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Thomaskirche und Thomasschule Leipzig um 1700

Thomaskirche und Thomasschule Leipzig um 1700

Thomaner Chor Leipzig

Thomaner Chor Leipzig

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Hörprobe Hörprobe: Eingangs-Satz aus der Matthäus Passion Münchener Bach Chor

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Gruß
Volker

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CD-Veröffentlichung von einer der ältesten Orgeln der Welt aus Ostönnen


Hallo,

nach der Vorstellung der CD von der „Hinrich Klausing-Orgel” aus der Pfarrkirche in Rumbeck wieder eine filigrane und spektakuläre Orgel-CD-Veröffentlichung – als Weltersteinspielung – möchte ich hier eine CD-Aufnahme von der ältesten bespielbaren Orgel der Welt – aus Ostönnen-Soest – eingespielt in der St. Andreaskirche – vorstellen.

St. Andreaskirche in Ostönnen-Soest

St. Andreaskirche in Ostönnen-Soest

Foto: älteste bespielbare Gotische-Orgel der Welt - Andreaskirche Ostönnen

Foto: älteste bespielbare Gotische-Orgel der Welt – Andreaskirche Ostönnen

Nach jüngsten Untersuchungen wurde das Instrument in seinen ältesten Teilen wahrscheinlich zwischen 1425 und 1431 von einem unbekannten Orgelbauer erbaut. Es stand ursprünglich in Alt St.Thomae in Soest. Teile des Gehäuses, die Windlade und mehr als 50% der Pfeifen stammen aus dieser Zeit. 1586 baute ein Meister Bartholdus u.a. zwei neue Register ein: Gedackt und Trompete.

1722 wurde es durch Johann Patroclus Möller (Lippstadt) nach Ostönnen umgesetzt. Möller baute einige neue  Pfeifen- oder Pfeifenteile ein, z.B. bei der Trompete. Im weiteren 18.Jahrhundert verschiedene Reparaturen. Im 19.Jahrhundert Pflege durch Dreymann (Beckum), Pohlmann (Warendorf) und Tennstädt (Paderborn). In 2003 wurde die Orgel von der Orgelbauwerkstatt Winfried Kirchberg aus Altenahr – umfassend restauriert.

Erläuterungen: Die gotische Orgel (um 1430) der Ev. St.-Andreaskirche Ostönnen

Soest, Westfalen von Prof. Dr. Helmut Fleinghaus nachstehend anklicken:

https://www.kirche-ostoennen.de/kirchenorgel/fuer-experten-restaurierungsbericht/

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Ev. St.-Andreaskirche Ostönnen – Link: https://www.kirche-ostoennen.de

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CD-Vorstellung:

Orgel und Zink – Einspielung auf der ältesten spielbaren Orgel der Welt

Hörprobe Hörproben: finden Sie nachstehend von der CD:

Anonymus – My Lady Careys Dompe

Link:  18 Tantum Ergo

Link: 23 Saltarello Detto Il Vecchi

 

Cover: CD aus der Andreaskirche Ostönnen Orgel und Zink

Cover: CD aus der Andreaskirche Ostönnen Orgel und Zink

 

Cover-Rückseite mit den Einspielungen:

Cover 1 Einspielungen Orgel + Zink

Cover 1 Einspielungen Orgel + Zink

Cover 2 Einspielungen Orgel + Zink

Cover 2 Einspielungen Orgel + Zink


CD vom Label:  Motette (MOT 20321 mit 60-seitiges Booklet) 16,70 €

Link: http://www.motette-verlag.de/onlineshop/index.html?vorgelportraets.htm

„Musik für Orgel und Zink auf der ältesten spielbaren Orgel der Welt“
in der evangelischen St. Andreaskirche Ostönnen
Brett Leighton (Orgel) und Doron D. Sherwin (Zink) spielen Werke des
späten Mittelalters und der Renaissance auf der Ostönner Orgel.

CD: EUR 16,— per Stück

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat während der Restaurierung der
Gotischen Orgel einen Film gedreht. In diesem Film werden einzelne Schritte
der Restaurationsarbeit dokumentiert und gezeigt.
Der Film ist als Video oder DVD erhältlich.

Video: EUR 10,– per Stück
DVD: EUR 15,– per Stück

Je Versand eines Exemplars wird eine Versandpauschale von EUR 3,00 erhoben.

Die Bestellungen richten Sie bitte an die Adresse:  teiner74@aol.com

Inhaltsangaben zur CD:

Erst 2003 wurde nach umfangreichen Test und Gutachten klar, daß in Ostönnen bei Soest die wahrscheinlich älteste spielbare Orgel der Welt steht. Um einen umfassenden Klangeindruck zu geben, wurden auf dieser Aufnahme ausschließlich Werke aus der Enstehungszeit des Instruments (ca. Anfang des 15. Jahrhunderts) mit der sehr seltenen Klangkombination Orgel und Zink*) eingespielt. Doron D. Sherwin, einer der weltbesten Zinkenisten und Brett Leighton, Spezialist für frühe Orgelmusik, bieten einen faszinierenden Blick zurück.

*) Erläuterungen von Wikipedia zum Zink:

Zink - Cornetts

Zink – Cornetts (Wikipedia)

 

Zinken sind schon im Spätmittelalter bezeugt. Eingesetzt wurde das Instrument seit der Renaissance zunächst von Stadtpfeifern als Oberstimme zum Posaunen-Ensemble (Trompeten waren dem Adel vorbehalten und auf die Naturtonreihe beschränkt), bevor es, von Italien ausgehend, im späten 16. Jahrhundert zu einem virtuosen Soloinstrument wurde. Zu den berühmtesten Solisten gehörte Giovanni Bassano. Heinrich Schütz komponierte in seiner früheren Zeit häufig für den Zinken.

Der Zink wird im Prinzip wie eine Trompete geblasen, das heißt der Ton wird in einem Kesselmundstück – in der Regel aus Holz, Horn oder Elfenbein – mit den Lippen erzeugt. Daher wird der Zink trotz seines Materials zu den Blechblasinstrumenten gezählt. Die Spieler setzen das Mundstück seitlich auf den Lippen an.

Mit dem Aufkommen der Violine im 17. Jahrhundert verlor der Zink allmählich seine Bedeutung als Soloinstrument. Am längsten hielt er sich in Nordeuropa, wo die letzten Originalkompositionen für das Instrument aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts datieren.

Seit den späten 1970-er Jahren erfährt der Zink eine intensive Wiederbelebung im Zuge der Neuentdeckung der Alten Musik (vgl. Historische Aufführungspraxis). Heute gibt es wieder Zinkenisten und Instrumentenbauer, die denen aus der Blütezeit des Zinken ebenbürtig sind. Für Anfänger werden heute auch Zinken aus Kunststoffen hergestellt.

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Mich begeistert diese CD-Einspielung mit Orgelwerken und Zink aus dem Mittelalter und der Renaissance-Zeit, die Ostönner-Orgel und  Zink lassen den Hörer die Epoche wieder lebendig werden dank dieser prächtigen Einspielung, ein Juwel….. und wärmstens zu empfehlen.

Gruß Iris

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Fotos und Musik vom Philharmonischen Spektakel im Bürgerpark Bielefeld 27.6.2009


Hallo,

die Veranstaltung ist mittlerweile schon vor acht Tagen gewesen aber ich möchte es nicht vorsäumen, allen Besuchern des Forums das OPEN AIR – Konzert des „Philharmonischen Orchesters“ der Stadt Bielefeld als ein großartiges Spektakel mit Feuerwerk – veranstaltet im Bürgerpark Bielefeld am 27.6.2009 – in Bildern – Worten und Musik zur Verfügung zu stellen.

Das Bielefelder Philharmonische Orchester in Höchstform, die Akustik als OPEN-AIR vorzüglich, allen Beteiligten gebührt ein Sonderlob an Einsatz und Organisation. Wann erlebt man so eine Harmonie an „Klassischer Musik und Feuer“ – es war überwältigend schön und die Besucherzahl (ca. 6.000) war sehr erfreulich. Wäre schön, wenn an dieser herrlichen Bürgerpark-Stätte wieder im nächsten Jahr ein „Klassik-Event“ in diesem Rahmen stattfinden würde.

OPEN AIR-Konzert mit Feuerwerk im Bürgerpark Bielefeld

OPEN AIR-Konzert mit Feuerwerk im Bürgerpark Bielefeld (Fotorechte: V. Hege)

OPEN AIR-Konzert mit Feuerwerk im Bürgerpark

OPEN AIR-Konzert mit Feuerwerk im Bürgerpark (Fotorechte: V. Hege)

Prächtiges Feuerwerk zu Händels's Feuerwerksmusik

Prächtiges Feuerwerk zu Händels's Feuerwerksmusik

Aus Anlass des G.F. Händel und Felix Mendelssoh-Bartholdy Jahres 2009 fand im Bürgerpark ein Konzert vom – Bielefelder Philharmonischen Orchesters – mit einem Feuerwerk statt.

Zum Abschluss der Veranstaltung erklang gegen 23:30 Uhr von G.F. Händel die Feuerwerksmusik, HWV 351 und wurde umrahmt mit einem großartigen Feuerwerk als ein krönender Abschluss.

Aus guten Grund wurde jetzt am Wochenende von der (NW) Neuen Westfälischen Zeitung in Bielefeld:

Peter Kuhn,

Generalmusikdirektor Peter Kuhn (Foto: NW)

Generalmusikdirektor Peter Kuhn (Foto: NW)

Generalmusikdirektor der Bielefelder Philharmoniker für das „Mitternachtstraum“-Open-Air-Konzert mit dem

„Stern der Woche“ ausgezeichnet.

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Ein Tipp von mir an die Leser von diesem Bericht:

startet  das nachstehende Video „Feuerwerksmusik von G.F. Händel HWV 351 Ouvertüre“

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Eine Rezension dazu als PDF von der NW vom 29.6.2009

NW Rezension Bürgerpark Bielefeld

Ich wünsche viel Spaß mit dem YuoTube-Video….!!

Grüße
Volker

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Sprüche-Zitate aus Musik und Kultur


Hallo,

diese Seite wird mit Sprüchen-Zitaten aus Musik und Kultur in Zukunft weiter gefüllt….

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Ohne Musik wäre diese Welt ein Irrtum

(Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph und Dichter)

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Klassische Musik ist ein Wert für sich, den kann man durch nichts aufwiegen. Auch wenn man sie nicht versteht, wird man doch durch sie berührt.

(Paavo Järvi, Dirigent aus Estland)

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Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.

(Mauricio Kagel; argentinisch-deutscher Komponist und Dirigent)

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Musik ist kein Beruf. Das ist eine Lebensweise

(Isaak Stern, Geiger)

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Ich habe eine Erfindung gemacht, die die Vorherrschaft der Deutschen Musik auf Jahrhunderte sicherstellt.

(Arnold Schönberg, deutscher Komponist)

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Musik ist wie Rudern gegen den Strom.
Sobald man aufhört, treibt man zurück.

(Benjamin Britten, britischer Komponist)

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Musik ist angenehm zu hören, doch ewig braucht sie nicht zu währen.

(Wilhelm Busch, deutscher Dichter)

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Musik wird oft nicht schön empfunden,
weil sie stets mit Geräusch verbunden.

(Wilhelm Busch; deutscher Dichter)

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Blumen und Gesänge sind ewig

(Mittelamerikanische Indianerweisheit)

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Der Wiener Opernball ist die Rache der Geschichte an den Revolutionären.

(Bruno Kreisky, ehemaliger österreichischer Bundeskanzler)

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Herbert von Karajan ist wie Coca Cola – alle lieben Coca Cola!

(Sergiu Celibidache, Dirigent)

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Es genügt nicht, dass man Musik nur hören kann. Man muss Musik auch sehen können.

(Igor Strawinsky, russischer Komponist)

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Singen ist das Fundament zur Musik in allen Dingen.

(Georg Philipp
Telemann, Komponist)

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Das Schädliche an den Blechinstrumenten liegt in der Tatsache, dass

sie die Lungen stärken und damit das Leben der Musikanten verlängern.

(George Bernhard Shaw, 1856-1950 irischer Dramatiker)

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„…hindere die Spielleute nicht. Und

wenn man lauscht, so schwatz nicht dazwischen und spare dir deine

Weisheit für andere Zeiten.“

(Martin Luther)

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Wer nie jagte und nie liebte, nie den Duft der Blumen suchte und nie
beim Klang der Musik erbebte, ist kein Mensch, sondern ein Esel.

(Sprichwort oder Redensart aus Arabien.)

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Die Musik soll auch in der schaudervollsten Lage niemals das Ohr
beleidigen, sondern doch dabei vergnügen, folglich allzeit Musik
bleiben.

(W.A.M. Brief an seinen Vater Leopold Mozart)

Wolfgang Amadeus Mozart, 1756 bis 1791,
österreichischer Komponist.

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Wo man singet, lass dich ruhig nieder, / Ohne Furcht, was man im Lande

glaubt: / Wo man singet, wird kein Mensch beraubt; / Bösewichter haben

keine Lieder.

(Johann Gottfried Seume, 1763 -1810, deutscher  Schriftsteller.)

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Der einzige Unterschied zwischen einem Heiligen und einem Sünder

besteht  darin, dass der Heilige eine Vergangenheit und jeder Sünder

eine Zukunft hat.

(Oscar Wilde)

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Es gibt Trauer, die tränenlos ist, wie es Heiterkeit gibt ohne Lachen.

(Mozart erinnert uns immer wieder daran. Nikolaus Cybinski, dt. Aphoristiker, geb. 1936)

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Kunst und Wissenschaft sind die wichtigsten Fluchtwege, die die Menschheit sich geschaffen hat.

(Albert Einstein; deutscher Physiker)

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Aber ihr meint… alle Musik müsse aus der Wand hervorspringen und denHörer bis in seine Gedärme hinein schütteln? .. So erst wirke die Musik -Auf wen wird da gewirkt? Auf etwas, worauf ein vornehmer Künstler niemalswirken soll – auf die Masse ! auf die Unreifen ! auf die Blasierten ! auf die Krankhaften ! auf die Idioten ! auf Wagnerianer !

(Friedrich Nietzsche; deutscher Philosoph und Dichter)

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Orgel-Zitate:

Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, muss ein Organist sich bei Beerdigungen anstellen lassen oder als Virtuose im Ausland auftreten.

(Marcel Dupré; französischer Organist und Komponist)

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„Orgel spielen heißt, einem mit dem Schauen der Ewigkeit erfüllten Willen offenbaren!“

(Charles-Marie Widor; französischer Organist und Komponist)

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Orgel und Klavier unterscheiden sich vor allem dadurch, dass an der
 Orgel die größeren Pfeifen sitzen.

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Eines Tages fragten die Engel Gott, ob er ihnen fürs Singen ein

Instrument bauen könne. Da schuf Gott die Orgel. Da sprach der Satan: „Das

kann ich auch!“ Und er schuf das Akkordeon.

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J.S. Bach-Denkmal am Thomaskirchhof in Leipzig

J.S. Bach-Denkmal am Thomaskirchhof in Leipzig

Bach-Zitate:

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„…und da er in Thüringen genugsame Sicherheit vor die lutherische Religion gefunden, hat er sich in Wechmar, nahe bei Gotha niedergelassen…“.

(J.S. Bach über seinen Vorfahren Veit Bach – der Urvater der Bach – Familien, aus Böhmen eingewandert und anschließend wohnhaft von 1590 bis 1626 als Bäcker / Müller und Musikant in Wechmar-Thüringen.)

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Bey einer andächtig Musiq ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart.

(Johann Sebastian Bach; deutscher Komponist 1685-1750)

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Ich habe fleißig seyn müssen; wer eben so fleißig ist, der wird es eben so weit bringen können.

(Johann Sebastian Bach; deutscher Komponist 1685-1750)

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Die Musik meines Vaters hat höhere Absichten, sie soll nicht das Ohr füllen sondern das Herz in Bewegung setzen.

(Carl Philip Emanuel Bach; deutscher Komponist 1714-1788)

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Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal, ich glaube – Bach ist der Komponist der Zukunft.

(Zitat: Sir John Eliot Gardiner, englischer Dirigent geb. 1943)

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Manchmal sage ich zum Spass: Wenn Bach nicht im Himmel ist, dann möchte ich da gar nicht hin. Bach ist vermutlich der einzige Komponist, dessen Werk so grossartig, so anspruchsvoll für den Musiker und so reich an spiritueller Kraft für Zuhörer wie Interpreten ist, dass man gern ein Jahr allein in seiner Gesellschaft verbringen möchte.

(Sir John Eliot Gardiner; englischer Dirigent geb. 1943)

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„Bach, dieser Ozean, ist unendlich und unausschöpfbar in seinem Reichtum an Einfällen und Harmonien!“

(Ludwig van Beethoven; deutscher Komponist)

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„Nicht BACH – Meer sollt er heißen!“

(Ludwig van Beethoven; deutscher Komponist)

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Studiert Bach, dort findet ihr alles!

(Johannes Brahms; deutscher Komponist)

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Man sagt, wenn die Engel für Gott spielen, so spielen sie Bach, füreinander aber spielen sie Mozart

(Isaiah Berlin; brit. Philosoph)

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Er entblösst die menschliche Natur um ihre göttliche Attribute zu zeigen. Den alltäglichen Dingen verleiht er einen spirituellen Reiz, dem was flüchtig ist verleiht er die Flügel der Ewigkeit. Die göttlichen Dinge macht er menschlich und die menschlichen göttlich – so ist eben Bach, der grösste und reinste Moment in der Musik aller Zeiten

(Pablo Casals; spanischer Cellist)

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Johann Sebastian Bach bedeutet die wahre Mitte der Musik. Sein Werk vereinigt in sich den Geist des Nordens, die Sinnenhaftigkeit des Südens, die Kraft des Ostens und die Formensicherheit des Westens.

(Werner Egk; deutscher Komponist)

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Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: Hören, spielen, lieben, verehren und – das Maul halten!

(Albert Einstein; deutscher Physiker)

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Seine Füsse flogen über die Pedale, als ob sie beflügelt wären, und mächtige Klänge donnerten und füllten die ganze Kirche aus

(Friedrich II; Landgraf von Hessen-Kassel 1720-1785)

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Wenn inmitten einer Sintflut die ganze Musik zugrunde ginge und nur die von Bach gerettet würde, so hätte man noch immer alle Elemente der Tonkunst

(Charles Gounod; französischer Komponist 1818-1893)

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Obwohl die Liebe zur Musik keine Liebe zu allen Komponisten aller Zeiten bedeuten muss, doch ohne Liebe zu Bach kann keine echte Liebe zur Musik existieren

(Dmitri Borissowitsch Kabalewski; russischer Komponist 1904 – 1987)

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Es mag sein, dass nicht alle Musiker an Gott glauben, an Bach jedoch alle.

(Mauricio Kagel; argentinisch-deutscher Komponist und Dirigent)

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Die h-Moll-Messe ist der Mont-Blanc der Kirchenmusik – höher kann man in der abendländis;chen Musik nicht hinaus.

(Franz Liszt; ungarischer Komponist und Pianist)

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In dieser Woche habe ich dreimal die Matthäus-Passion des göttlichen Bach gehört, jedes Mal mit demselben Gefühl der unermesslichen Bewunderung. Wer das Christentum völlig verlernt hat, der hört es hier wirklich wie ein Evangelium, es ist dies die Musik der Verneinung des Willens ohne die Erinnerung an die Askesis.

(Friedrich Wilhelm Nietzsche; deutscher Philosoph 1844-1900)

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Bach ist für mich der grösste Prediger. Seine Kantaten und Passionslieder gehen die menschliche Seele durch und durch, dass der Mensch offenherzig auf das Wahre und Schlichte und verschlossen auf alles was nebensächlich und klein.

(Charles-Marie Widor; französischer Organist und Komponist 1844-1937)

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Gerücht oder Wahrheit – Thomaner Chor soll an weltlichen Orten auftreten


Hallo,

in Leipzig laufen derzeit Diskussionen darüber, ob der Thomaner Chor außer in der Thomaskirche auch an weltlichen Orten auftreten sollten. Das befürwortet der neue Kulturdezernent Michael Faber. Seiner Meinung nach wäre es angebracht, so zu verfahren, denn viele Nichtchristen scheuten den Weg in eine „Sakrale Stätte“ um den Chor zu hören.

Thomaskirche Leipzig  (Bildrechte: Stadt Leipzig)

Entschieden dagegen votiert der Evangelische Pfarrer der Thomaskirche Christian Wolff, er sieht darin  einen Angriff auf die 800-jährige Tradition des Chores, das im Jahre 1212 von Augustiner Mönchen als Vokalchor gegründet wurde und  als Kirchenchor fungiert. Pfr. Wolff’s Argumentation: sowohl das künstlerische Schaffen Bachs, wie auch das der Thomaner ist untrennbar mit der Leipziger Thomaskirche verbunden, was sollte denn an weltlichen Aufführungsorten gesungen werden…!!

Als eine Gegenreaktion kam prompt die Antwort des neuen Leipziger Kulturdezernenten Michael Faber, was soll die ganze Diskussion, ich wollte es als einen neuen Denkanstoß verstanden wissen.

Historie:

Es gab bereits zwei solcher Versuche, die Thomaner aus dem Thomaskirchen-Umfeld zu lösen und zu verweltlichen, in der NS-Zeit und nochmals zur DDR-Zeit, beide Versuche scheiterten durch den leidenschaftlichen Widerspruch der Thomaskantoren…!!

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Mein Glosse:

Was würde J.S. Bach von diesen Bemühungen des Leipziger Kulturdezernenten halten. Bachs Streitereien mit den Obrigkeiten des Leipziger Rates waren ihm zuwider und mangelten nicht an Heftigkeit, was hat die Geschichte gelehrt… es muss so weiter gehen, die Historie verlangt es…..!!

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Andere Glossen-Anmerkungen sind herzlich willkommen.

Gruß

Volker

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