Archiv der Kategorie: Aktuelles zum Thema: J.S. Bach

Neues J.S. Bach-Denkmal an der Divi Blasiikirche in Mühlhausen eingeweiht am 9.8.2009


Hallo,

vorab möchte ich die Einweihung des neuen J.S. Bach-Denkmals vor der Divi Blasiikirche in Mühlhausen im Forum vorstellen, Es war ein erhebender Moment, zumal wir dort live vor Ort alles miterleben konnten. Mein Bericht über die zwei Tage vom Bachfest 2009 – durchgeführt von der „Neuen Bachgesellschaft“ –  in Mühlhausen / Thüringen, wird von mir in den nächsten Tagen erstellt.

Divi Blasiikirche in Mühlausen

Divi Blasiikirche in Mühlhausen-Thüringen

Das neue Bachdenkmal vor der Enthüllung

Das neue Bachdenkmal vor der Enthüllung

Einweihung des neuen J.S. Bach Denkmals vor der Divi Blasiikirche Mühlhausen

Einweihung des neuen J.S. Bach Denkmals vor der Divi Blasiikirche Mühlhausen

Der Berichterstatter des Forums ist auf dem MDR-Foto oben – rechts am Rand mit Gattin zu erkennen.

J.S. Bach-Denkmal vor der Divi Blasiikirche Mühlhausen-Thüringen

J.S. Bach-Denkmal vor der Divi Blasiikirche Mühlhausen-Thüringen

Bach-Denkmal vor der Divi Blasiikirche Mühlhausen

Bach-Denkmal vor der Divi Blasiikirche Mühlhausen

Nachstehend ein kurzer Filmbeitrag des MDR-Thüringen von der Enthüllung des Bachdenkmals bis zur Weihe.

Unter großer Anteilnahme – es wurden etwa 400 Gäste geschätzt – wurde gestern Mittag das neue Bachdenkmal in Mühlhausen enthüllt. Die Bronzeplastik des Hallenser Künstlers Klaus Friedrich Messerschmidt zeigt den 22-jährigen Johann Sebastian Bach vor der Nordwestseite der Blasiuskirche, in der er von 1707 bis 1708 als Organist wirkte.

Ein schlanker, junger Bach präsentiert sich, der den Fuß auf die erste Stufe setzt, womit der Beginn seiner Meisterschaft symbolisiert wird. Und das nicht, wie bei Denkmälern sonst üblich, auf, sondern    vor dem Sockel. Damit will Messerschmidt den „Gedanken der Überhöhung einer Person  entgegenwirken“, wie das der Präsident der Bachgesellschaft,  Dr. Martin Petzoldt, würdigt.

(Textauszüge: Thüringer Allgemeine Zeitung)

Hier weitere Ansichten (Fotos) vom neuen Bach-Dankmal Mühlhausen-Thüringen (Germany):

Bach-Dankmal Mühlhausen

Bach-Dankmal Mühlhausen

Bachdenkmal Mühlhausen

Bachdenkmal Mühlhausen

Grüße

Volker

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

Ein erhebendes Konzert erklang vom Magdalena Consort in der Bachkirche Arnstadt am 23.7.2009


Hallo zusammen,

nach dem Besuch des großartigen Elbipolis-Konzert in Ohrdruf am Vortag, stand am Folgetag, 23. Juli 2009, ein weiterer Konzertbesuch an unter dem MDR-Konzept: „Bach und seine Städte“ in der Bachkirche von Arnstadt mit dem „Magdalena Consort“ aus England.

Magdalena Consort in Arnstadt

Magdalena Consort in Arnstadt

Nordportal der Bachkirche Arnstadt

Nordportal der Bachkirche Arnstadt

Am Anfang möchte ich das Ensemble „Magdalena Consort“ aus England einmal kurz vorstellen.

Gründer vom Magdalena Consort in 2008 ist der englische Bass-Bariton „Peter Harvey“ – der bekannt geworden ist durch seine Teilnahme an der Bach Cantata Pilgrimage 2000 Tour unter dem englischen Dirigenten: Sir John Eliot Gardiner und seinem Monteverdi Choir und English Baroque Soloists. Peter Harveys Geheimrezept für eine lebendige Interpretation der Bach’schen Musik und eine große Klangreinheit ist die feste Solistenbesetzung des Ensembles mit den erfahrensten Sängern der Alten Musik. Das Barock-Orchester und die Gesangs-Solisten rekrutieren sich überwiegend aus dem Umfeld von J.E. Gardiner.

Gründer Magdalena Consort in 2008 - Peter Harvey; zweiter von links

Gründer vom Magdalena Consort - Peter Harvey; Bildmitte

——————————————————

Programm:

J.S. Bach (1685-1750)

Kantate zum Johannisfest: BWV 7; „Christ unser Herr zum Jordan kam“

Kantate zum Fest Christ Himmelfahrt: BWV 37 „Wer da glaubet und getauft wird“

Lutherische Messe G-Dur BWV 236

Ausführende:

Matthew Truscott; Violine (Konzertmeister), – Jean Peterson; Violine, –  Roy Mowatt; Violine, – Rebecca Miles; Violine, – Dorothea Vogel; Violine, – Sarah McMahon; Violoncello, – Judith Evans; Kontrabass, – Silas Standage; Orgelpositiv, – James Eastaway; Oboe, – Abigail Graham; Oboe.

Gesangs-Solisten: Gilian Keith; Sopran – Robin Blaze; Altus – James Gilchrist; Tenor, – Peter Harvey; Bass.

——————————————

Barockorchester Magdalena Consort

Barockorchester Magdalena Consort

Erwartungsvoll gestimmt erreichten wir am zweiten Tag die Bachkirche in Arnstadt und trafen uns mit weiteren Forummitgliedern vor der Kirche. Ein herzliches Wiedersehen steigerte noch einmal die Erwartungshaltung auf das gemeinsam zu besuchende Bachkonzert.

In der Vorankündigung wurde bereits auf die solistische Besetzung mit Sopran – Alt – Tenor und Bass hingewiesen. Das schien mir sehr ungewöhnlich zu sein, zumal seit dem 19. Jahrhundert die Vokalwerke von J.S. Bach mit einem Chor zur Aufführung gelangen. Es wird vermutet, dass J.S. Bach teilweise Solo-Gesangssolisten einsetzte und auf einen Chor verzichtete, da ihm nicht adäquate Sänger zur Verfügung standen. Hier setzt Peter Harvey als Leiter und Gründer vom Magdalena Consorts an und möchte mit herausragenden Solo-Sängern die Vokalwerke zu Gehör bringen. Diese Aufführungsform ist nicht neu, sein Vorgänger war Joshua Rifkin und Sigiswald Kuijken lässt neuerdings ebenfalls jede Stimme solistisch besetzen, während Cantus Cölln – Konrad Junghänel – mit acht Solo-Sängern die  Lutherischen Messen eingespielt hat. Nun war ich riesig darauf gespannt, wie ich mit dieser Aufführungsform zurecht komme.

Der Konzertabend begann mit der Kantate:

BWV 7 „Christ unser Herr zum Jordan kam“

Diese Kantate wurde von Bach für den 24. Juni 1724 zum Fest Johannes des Täufers – nach Martin Luthers Tauflied von 1541 – komponiert. Der bedeutsamste Satz der Werkes ist der Eingangschor. Die Eingangssinfonia wird teilweise vom Orchester in einer liedunabhängigen Thematik vorgetragen. Auffallend schön gelang dem klein besetzten Barockorchester diese zu Herzen gehenden Stellen. In diesem Satz fällt der Cantus firmus dem Tenor zu, besetzt mit James Gilchrist.

Was für ein strahlender Tenor, mit seinem Stimmvolumen füllt er die ehrwürdige Bachkirche und setzt sein Können dementsprechend ebenfalls in dem Rezitativ, Satz 3 – „Dies hat Gott klar Mit Worten und Bildern“ und in der Arie Satz 4 –  „Des Vaters Stimme ließ sich hören“– gekonnt ein, es ist ein Genuss sein inbrünstiges und wortgläubiges Singen mitzuverfolgen, er packt den Zuhörer und bindet ihn in das Geschehen mit ein, das ist das Grossartige, was diesen Tenor so auszeichnet.

Hörprobe BWV 7 – „Christ unser Herr zum Jordan kam“ – Satz eins Chor (großer Chor nicht solistisch)

Hörproben Link: Bach_ BWV 7, _Christ, Unser Herr, Zum Jordan Kam_ 1.Satz Chor

——————————————————-

Im Anschluss erklang die Kantate:

BWV 37 „Wer da gläubet und getauft wird“

zum Fest Christi Himmelfahrt. Komponiert wurde sie von Bach für den 18. Mai 1724 in Leipzig. Trotz schmaler Besetzung des Orchesters gelingt es Bach eine Vielzahl reizvoller Klangwirkungen zu erzeugen. Diese Kantate hat aufgrund ihrer Schönheit im vorigen Jahrhundert große Verbreitung und Beliebtheit erlangt. Reizvoll an diesem Werk sind die Rezitative und Arien für Sopran – Tenor und Bass – ummantelt von einer wunderbaren Begleitung von der Solo-Violine oder dem Bc. Entzückt lauscht der Hörer in der Arie für Tenor der wunderbaren Textaussage in Satz 2: „Der Glaube ist das Pfand der Liebe“ mit dem Violin-Solo. Das sind wieder diese Gänsehauststellen, die sich in Satz 3 ebenso einstellen. Hier war ein Traumduo in der Bachkirche zu hören, die großartige und stimmgewaltige Sopranistin Gilian Keith und der sehr überzeugende Altus Robin Blaze harmonierten vorzüglich miteinander. Meine gelegentliche Abneigung gegenüber einem Altus wurde hier abadsurdum geführt so überzeugend stimmlich dem Sopran angepasst, harmonierten sie fantastisch zusammen – ein filigranes Singen der Extra-Klasse – es war ein weiterer Höhepunkt in dieser Kantate.

Die Choräle in Satz eins und sechs habe ich durch die vier Solo-Sänger (Gilian Keith; Sopran – Robin Blaze; Altus – James Gilchrist; Tenor und Peter Harvey; Bass-Bariton) so noch nie gehört, diese Durchsichtigkeit im Gesangsvortrag, filigran stimmlich auf einander abgestimmt, sich gegenseitig anfeuernd – man spürte förmlich ihre Begeisterung des gemeinschaftlichen Singens – bedeutete für mich Neuland zu betreten und war restlos begeistert. Das war absolute Weltklasse von diesen vier Protagonisten und überzeugten mich vollends – ab sofort benötige ich keinen Massenchor für die Bach-Choräle mehr – mein Dank gilt diesen vier Solo-Sängern vom Magdalena Consort, die mich eines Besseren belehren konnten.

Wer von den Besuchern im Forum diese Kantateneinspielung von Gardiner besitzt, sollte sie sich noch einmal anhören, es ist ein Juwel..!! Erschienen bei der Deutschen Grammophon in 2000.

Cover DGG Gardiner u.a. BWV 37

Cover DGG Gardiner u.a. BWV 37

Erhältlich bei Amazon: Link: http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B00004T767

————————————————————————-

Hörprobe BWV 37 – Satz 2 für Tenor: „Der Glaube ist das Pfand der Liebe“ (Der Vortragende ist nicht James Gilchrist)

Hörproben Link: Bach_ BWV 37, _Wer da Gläubet und getauft wird_ – 2. Satz Tenor Der Glaube Ist das Pfand der Liebe

Hörprobe BWV 37 – Satz 3 – Choral für   Sopran und Alt: „Herr Gott Vater mein starker Held“ (großer Chor nicht solistisch)

Hörproben Link: 19 Bach_BWV 37, _Wer Da Gläubet Und Getauft Wird_ – 3.Satz Sopran und Alt Herr Gott Vater, Mein starker Held

———————————————————————-

Der Schlusspunkt wurde vom Magdalena Consort gesetzt mit der Lutherischen Messe

BWV 236 „Missa G-Dur.

Die um 1738 / 39 entstandene Missa gehört zu Bachs lateinischer Kirchenmusik, die an seinem Schaffen einen geringen Anteil hat. In diesem Missa hat Bach aus seinen Kirchenkantaten Sätze übernommen. Das Kyrie entlehnte er dem Eingangschor aus dem BWV 179. Das Gloria aus dem 1. Teil der Kantate BWV 79 – Der Herr ist Sonne und Schild.

Mit dieser Messe gelang dem Magdalena Consort nach der Pause noch einmal ein Volltreffer. Das feine Barockorchester überzeugte mit einem großartigen Können, ausgewogen musizierend war es eine famose barocke Klang-Pracht, die es zu bewundern gab.

Die vier Solo-Sänger vom Magdalena Consort

Die vier Solo-Sänger vom Magdalena Consort

Foto: von links – 1. Violine Matthew Truscott, Gilian Keith, Robin Blaze, Peter Harvey, James Gilchrist.

Wiederum berauscht wurde der Hörer an diesem Abend von dem Gesangs-Vortrag der vier Solo Gesangs-Spezialisten. Das war eine helle Freude ihnen zuzuhören, so eine klangliche Einheit erlebt man selten und man kann sich glücklich schätzen, so etwas erleben zu dürfen. Ich habe es in vollen Zügen genossen und bin ein Fan für diese Aufführungspraxis geworden. Man hätte sich gewünscht, der Abend würde so schnell nicht an einem vorüberziehen, und woran lag das, an den englischen Spitzenkönnern die imstande sind, die Bach’sche Traummusik der allerfeinsten Art zu zelebrieren. Staunend, hingerissen und in einer wunderbaren Art des Mitnehmens ist es ihnen gelungen, den Hörer fassungslos in den Sommerabend zu entlassen. Ein riesiger Dank gebührt diesem Ensemble, das grenzte an überirdischer Musik was am Schluss durch den riesigen Beifallssturm auch zum Ausdruck gebracht wurde.

———————————————————————-

Das Konzert wird als Mittschnitt vom MDR-Figaro am 28. September 2009 um 20:00 Uhr gesendet…!!

Link zum MDR-Figaro im Internet-Radio nachstehend:

MDR FIGARO hören im RealPlayer (128 kbit/s)

———————————————————————

Hörproben vom BWV 236 -Missa G-Dur – nachstehend:

———————————————————————

Hörprobe mit 8 Solosängern besetzt das BWV 236 –  Satz 2 Gloria

Hörproben Link: Bach Missa G-Dur BWV 236 Satz 2 Gloria mit 8 Solosängern

——————————————————————-

nachstehend vom „Magdalena Consort“ mit 4 Solosängern besetzt:

BWV 236 Missa G-Dur Sätze 2 + 3 + 6

die Hörproben von der Webseite: Magdalena Consort wurde in Spanien mit 2 Mikrophone aufgenommen und sind als Vergleich nur bedingt aussagefähig..!

The music is from the recent concert in Santiago. This was a live
recording using a simple two-microphone setup, but it gives a flavour
of the event. The soloists are Gillian Keith, Daniel Taylor, James
Gilchrist and Peter Harvey, and the orchestra is led by Matthew Truscott

Hörproben Link: http://www.magdalenaconsort.com/xspf/trax/bwv236-2.mp3 (Satz 2 / mit 4 Solosängern)

Hörproben Link: http://www.magdalenaconsort.com/xspf/trax/bwv236-3.mp3

Hörproben Link: http://www.magdalenaconsort.com/xspf/trax/bwv236-6.mp3


——————————————————————


Grüße

Volker

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

BR-Fernsehen am 12.7.2009 mit einer Sternstunde über J.S. Bach und sein Wirken


Hallo,

durch Zufall bin ich am Sonntag, 12.7.2009 –  auf diese Sendung im BR-Fernsehen gestoßen mit dem Titel::

„Nicht Bach – Meer sollt er heißen!“

Flyer vom BR-Fernsehen - Dokumentation über J.S. Bach

Flyer vom BR-Fernsehen - Dokumentation über J.S. Bach

Der Titel des Films: „Nicht Bach, Meer sollt er heißen!“ liefert ein Ausspruch eines kompetenten Bewunderers von Bach: Beethoven. 250 Jahre nach Bachs Tod stimmt der Vergleich mit dem Ozean noch immer. Wie die Musikwelt das Bach-Jahr 2000 begeht, davon zeigt der Film stattliche Teile – mit einer Stunde viel reiner Musik vom Allerbesten. Er verschweigt auch nicht, dass über Bachs Leben wenig überliefert ist und dass 100 Kantaten und zwei Passionen verschollen sind. Was macht Bach so einzigartig?

Bachdenkmal in Arnstadt / Thüringen

Bachdenkmal in Arnstadt / Thüringen

Foto: J.S. Bach - Edition

Foto: J.S. Bach - Edition

———————————————————————————————

Mit dieser  Fragestellung: „Was macht Bach so einzigartig?“ wurde der Film mehr als gerecht. Eine inhaltsreiche Dokumentation über das Wirken von J.S. Bach entsprach genau meinen Vorstellungen. Es war eine Lehrstunde und filmische Glanztat – das Leben – seine  wichtigsten Kompositionen – seine wichtigsten Stationen – von J.S.Bach nachzuzeichnen. Die Bild und Tonqualität dieser Sendung ist als fantastisch zu bewerten. Entstanden ist der Film von Friedrich Müller zum Bachjahr 2000 für das Fernsehen.

Seit Jahren habe ich vergeblich im Internet gestöbert, um eine vernünftige Bach-Dokumentation finden zu können. Dieser Wunsch wurde mir am vergangenen Sonntag vom BR-Fernsehen erfüllt. Viele bekannte Orchester und Zeitzeugen der Gegenwart wurden nach Bach befragt und trugen mit ihren großartigen Musikbeiträgen und Wort-Statements dazu bei, dass es eine gelungene Bach-Dokumentation geworden ist. Von allen Befragten in der Dokumentation wurde spontan zum Ausdruck gebracht, dass J.S. Bach aufgrund seiner Kompositionstechnik unsterblich sein wird, seine Werke sind heute noch modern und werden es auch in Zukunft sein…!!

Diese Aussage tätigte ebenfalls Gardiner in einem Interview zum Beginn der Bach Cantata Pilgrimage 2000. –

Hier noch einmal der Link zum Gardiner Interview im Forum:

https://meinhardo.wordpress.com/2009/01/16/special-sir-john-eliot-gardiner-englischer-dirigent/

Wer dieses ausgezeichnete Sendung verpasst hat kann nur darauf hoffen, dass diese Dokumentation noch einmal auf einem ARD-Sender ausgestrahlt wird. (Nachfragen im Internet unter ARD-Digital, evtl. 1-Festival?)

Foto: Weimar um 1708

Foto: Weimar um 1708


—————————————————————————————–

Hörprobe Hörprobe: Orgelwerk aus seiner Weimarer Zeit – J S Bach Präludium G Dur

—————————————————————————————–

Schloss Köthen um 1700

Schloss Köthen um 1700

—————————————————————————————–

Hörprobe Hörprobe: Bach Cello-Suite D-Dur

—————————————————————————————–

Thomaskirche und Thomasschule Leipzig um 1700

Thomaskirche und Thomasschule Leipzig um 1700

Thomaner Chor Leipzig

Thomaner Chor Leipzig

————————————————————————————–

Hörprobe Hörprobe: Eingangs-Satz aus der Matthäus Passion Münchener Bach Chor

————————————————————————————–

Gruß
Volker

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

Gerücht oder Wahrheit – Thomaner Chor soll an weltlichen Orten auftreten


Hallo,

in Leipzig laufen derzeit Diskussionen darüber, ob der Thomaner Chor außer in der Thomaskirche auch an weltlichen Orten auftreten sollten. Das befürwortet der neue Kulturdezernent Michael Faber. Seiner Meinung nach wäre es angebracht, so zu verfahren, denn viele Nichtchristen scheuten den Weg in eine „Sakrale Stätte“ um den Chor zu hören.

Thomaskirche Leipzig  (Bildrechte: Stadt Leipzig)

Entschieden dagegen votiert der Evangelische Pfarrer der Thomaskirche Christian Wolff, er sieht darin  einen Angriff auf die 800-jährige Tradition des Chores, das im Jahre 1212 von Augustiner Mönchen als Vokalchor gegründet wurde und  als Kirchenchor fungiert. Pfr. Wolff’s Argumentation: sowohl das künstlerische Schaffen Bachs, wie auch das der Thomaner ist untrennbar mit der Leipziger Thomaskirche verbunden, was sollte denn an weltlichen Aufführungsorten gesungen werden…!!

Als eine Gegenreaktion kam prompt die Antwort des neuen Leipziger Kulturdezernenten Michael Faber, was soll die ganze Diskussion, ich wollte es als einen neuen Denkanstoß verstanden wissen.

Historie:

Es gab bereits zwei solcher Versuche, die Thomaner aus dem Thomaskirchen-Umfeld zu lösen und zu verweltlichen, in der NS-Zeit und nochmals zur DDR-Zeit, beide Versuche scheiterten durch den leidenschaftlichen Widerspruch der Thomaskantoren…!!

——————-

Mein Glosse:

Was würde J.S. Bach von diesen Bemühungen des Leipziger Kulturdezernenten halten. Bachs Streitereien mit den Obrigkeiten des Leipziger Rates waren ihm zuwider und mangelten nicht an Heftigkeit, was hat die Geschichte gelehrt… es muss so weiter gehen, die Historie verlangt es…..!!

——————

Andere Glossen-Anmerkungen sind herzlich willkommen.

Gruß

Volker

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics
Bluecounter Website Statistics

Neuerscheinung von Peter Williams – J.S.Bach, Ein Leben in der Musik


Wolfgang sagt:

Liebe Bach-Freunde, lieber Volker!

Da bin ich ermutigt worden, über ein relativ neues Bach-Buch für Euch etwas zu schreiben, das im Rahmen der Leipziger Buch-Messe am 14.3.09 in der Thomaskirche vorgestellt wurde.

Peter Williams, J.S.Bach, Ein Leben in der Musik, Osburg-Verlag, Ratzeburg 2008; 575 Seiten, € 29,90.

Autor: Peter Williams "J.S. Bach Ein leben in der Musik"

 

 

Zuerst staunte ich über den Schutzumschlag! Ein neues, bisher unbekanntes Bach-Bild? Da saß ein Cembalist mit weißer Perücke inmitten seiner Bewunderer. Ich blätterte in den Quellenangaben im Buch-, vorne – hinten. Niergendwo ein Verweis über das Bild. Ich fragte den Verleger. Keiner konnte Auskunft geben. Ein großes verlegerisches Versehen wurde anscheinend an diesem Abend erst als Versäumnis bemerkt.

So war ich ein bißchen reserviert eingestellt und ließ die Veranstaltung auf mich zukommen. Zur Rezitatorin im Altarraum gesellte sich an der Bach-Orgel der Ratzeburger Domorganist. In mehreren Stationen las eine angenehme Stimme entlang wichtigen Lebensstationen von Bach. Dabei ging sie aus vom Nekrolog auf Bach, der 1754 von Forkel verfasst wurde. Eingerahmt von passenden Orgelstücken entfaltete sich allmählich ein stimmungsvoller Bach-Abend unter dem Netzgewölbe zu St.Thomas. Das was Forkel erwähnt, wollte der Autor Williams in seiner Bedeutung für Bach’s Lebensweg ausloten.

So greift der Autor zunächst die ‘Mondschein-Anekdote’ des Kindes Sebastian auf: Kindliche Neugier. Die jugendliche Orgelwanderung: jugendlicher Drang nach Bildung. Die Familie: Fürsorge und Verantwortung. Die vergebliche Bewerbung in Hamburg: Pokern um Mehr. Des alten Bach’s Treffen mit dem ‘jungen Fritz’-, König in Potsdam.

Mit solchen von Forkel für wichtig gehaltenen Lebensstationen versucht der Autor die inneren Antriebskräfte Bach’s freizulegen. Dies sollte kein musik-wissenschaftlicher Bach sein, der da vor den Augen der Hörer entstand. Eher soll im Buch ein emotional bewegendes Bild auf immerhin 575 Seiten von Bach gezeichnet werden. Der Autor Williams gilt als praktizierend anerkannter Bach-Spezialist. Gekauft habe ich das Buch aber nicht.

Die wichtigste Frage bleibt für mich der Schutzumschlag und das nicht identifizierte Musiker-Bild. Es suggeriert ja dem Leser den Eindruck: da seht ihr einen unbekannten Bach!

Doch wer ist es?

Vielleicht können die Freunde im Forum das mal rauskriegen. Das Buch wird bei Amazon oder buecher.de angeboten.

Gruß

@Wolfgang

P.S.

Buch-Bestellung über amazon-Partner:

Link: http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/3940731080

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

Besuch bei Herrn Bach 11.-14.06.09


Claudia sagt:

Kleines Bachfest-Tagebuch (Leider gibts keine Fotos dazu, weil ich den Apparat vergessen habe)

Die Initialzündung zu diesem Besuch hatte mein Mann gegeben, der sich entschloss mit 3 Klempner-Kumpels an diesem Wochenende zum 24h Rennen nach Le Mans zu fahren. Das Hirn und jegliche Attribute der Zivilisation sollten also zuhause bleiben. Inshallah.

Volker-sei-Dank bin ich beim Surfen auf den Bachfesttermin gestoßen, da dachte ich, das wäre doch zum Zuhause-Rumsitzen eine echte Alternative. Nach dem Studium des Programms habe ich mich dann für 2 Konzerte entschieden, die ich auf jeden Fall im Vorfeld buchen wollte, den Rest würde ich vor Ort entscheiden. Noch schnell eine akzeptable Absteige gebucht (die erlebe ich sowieso nur in geistiger Abwesenheit…) – und vorgefreut!

Der ICE ist pünktlich und bringt mich fix nach L.E.. Im Zug gibt es auf Kanal 1 Haydns Schöpfung und Händels Alcina sowie eine Jazzplatte. Es läuft natürlich die Jazzplatte, ich hätte jetzt doch mehr Lust auf Händel. Ich setze die Kopfhörer wieder ab und schmökere in meinem Leipzig-Führer. Wehmütig denke ich an meine Konzerte in Leipzig und Umgebung mit unserem Vokalensemble in den 90er Jahren zurück. Mein Chorleiter selbst war noch in den letzten Atemzügen der alten DDR während einer Konzertreise  in den Westen geflohen und wir durften dann mit ihm nach der Wende des öfteren Leipzig in musikalischer Angelegenheit besuchen. Damals war es jedoch noch nicht so wirklich schön, das war mir aber auch egal. Ich wollte zumindest Herrn Bach besuchen. So wie jetzt.

Der renovierte Hauptbahnhof empfängt mich mit einem hellen, modernen Flair, wobei es ein bisschen provinzieller zugeht und nicht so hektisch wie in Berlin. Eine grandiose Synthese aus Moderne und Eklektizismus. Das ist schon was anderes als Wuppertal (das ist übrigens der Bahnhof, den ich mit Abstand als den Häßlichsten in ganz Deutschland küre) oder Essen! Das Bachfest ist mit Plakaten auch hier schon allgegenwärtig. Dekadenterweise lasse ich mich mit einem Taxi ins Hotel bringen. Es empfängt mich ein sozialistisches Rudiment mit Segelohren und Ganzkörperbrille. Schnell eingecheckt, die Klamotten abgeladen und ab in die Straßenbahn wieder in die City zurück, schliesslich ist es schon 17.00 Uhr, in einer Stunde beginnt der „Elias“! Als ich an der Haltestelle „Thomaskirche“ aussteige, packt mich schon leichtes Gänsehautfeeling, schliesslich stehe ich auf dem Arbeitsplatz des Meisters! Ich lasse mich auf das Vabanque-Spielchen mit Restkarten für einen Zehner ein und tröste mich damit, an dem Wandelkonzert in diversen Einkaufszentren teilzunehmen,-wenn es nicht klappt. Aber es klappt. Der Platz ist sogar gar nicht so schlecht. Meine Nachbarn haben 57,-Euro gezahlt.

11.06.09 / 18.00 Uhr ELIAS Thomaskirche+Wandelkonzert

Nach ein paar Reden und der Bekanntmachung wieviel Prominenz zugegen ist, gehts dann endlich los. Elias von Hanns Müller-Brachmann gesungen, hat eine kräftige, voluminöse Stimme wie es sich für den Propheten geziemt. Diese merkwürdige Akustik der Thomaskirche ist für jeden Sänger eine absolute Herausforderung. Zwar läßt der Hall bei vollbesetztem Haus nach, dafür ergibt sich ein anderes Problem, es wird total trocken und man muss die Töne in den Raum „hineinspucken“. Einige Tempi sind sehr flott, sind aber im Gesamteindruck durchaus stimmig. Bei Mendelssohn ist halt auch vieles unmissverständlich auskomponiert, so dass grobe Interpretationsabgründe fast ausgeschlossen sind. Die Frauen IngerDam Jenser und Anna Grevelius singen makellos, sind aber nicht so charismatisch, dass sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der TenorJames Taylor ist weltklasse, die widrigen Umstände mit dem schwierigen Raum merkt man ihm nicht an. Immer wieder herrlich ist diese ironische Art von Mendelssohn, wie er sich über die Baal-Propheten lustig macht (hinkt um den Altar, den ihr gemacht), wie man allerdings die Feinde „mit dem Schwert erwürgt“ , hat sich mir noch nicht ganz erschlossen. Ich tauche völlig in die Musik ab und lasse mich mitnehmen, alles scheint vergessen, sogar mein Hintern, der auf diesen folterähnlichen Sitzen eingeschlafen ist. Nach ergiebigem, verdienten Applaus verlasse ich das Heiligtum und schwebe -nun 10cm-vom Boden- desorientiert in die Stadt. Der Strom trägt mich in den letzten Rest des Wandelkonzertes in „Specks Hof“. Leider höre ich nur noch von Händel „Meine Seele hört im Sehen“, gesungen von der zierlichen Christine Mothes mit dem Ensemble Litencia.  Die Stimme ist dicht und warm und man nimmt ihr den pantheistischen Geist dieses Stückes 100% ig ab. Diese Einkaufspassage ist schon ein recht interessanter Ort für eine solche Aufführung, leider sind die anderen Stationen des Wandelkonzertes bereits verwaist, so dass ich mich auf den Weg zu einer gastronomischen Lokalität aufmache. Das hatte ich über die Musik völlig vergessen.

12.06.09 / 9.30 Uhr METTE Ev. reformierte Kirche

Als allererstes leihe ich mir ein Fahrrad am Bahnhof, damit ich noch effizienter alle Konzertstationen abfahren kann und nebenbei vielleicht mir einige perfekt restaurierte Bürgerhäuser ansehen kann. Petrus ist heute eher auf Seite der Natur als auf der, der Bachfestbesucher und es schüttet phasenweise. Vor der Kirche treffe ich ein holländisches Ehepaar, die auch nach Bach-Fans aussehen. Ich quatsche sie spontan an. Die Glücklichen verbringen allerdings das ganze Bachfest in Leipzig.

Zu Gehör kommen geistliche a-cappella-Gesänge von ebenfalls mit Leipzig dicht verbundenen Komponisten, Felix Mendelssohn, Max Reger und H. Schütz. Das Ensemble Vocalphonie besteht aus 6  jungen Leuten, die mit großer Leichtigkeit und ohne viel Pathos die Meilensteine des Chorgesangs interpretieren. Ich nenne hier einfach mal die größten Knaller: Morgensang / Führe mich auf dem Pfad Deiner Gebote / Nachtlied -Reger, Herr, auf Dich traue ich / Die Himmel erzählen die Ehre Gottes – Schütz, Hebe Deine Augen auf -Mendelssohn. Das „Hebe Deine Augen auf“ hat mir noch viel besser gefallen als gestern, wobei der Rahmen hier natürlich auch viel intimer ist mit nur 2 m Abstand zu den Künstlern. Der glockenreine, unaufdringliche Sopran von Franziska Misch schwebt stets engelgleich über dem Klanggepflecht.

Der dicke Leipzigführer, den ich immer in die Seitentasche der Jeansjacke stopfen muss, nervt mich. Ich fahre zum Thomasshop und erstehe eine Umhängetasche mit dem Bach-Aufdruck und noch einen Kugelschreiber. Wenn ich schon etwas kaufen muss, möchte ich schliesslich die richtigen Stellen damit unterstützen. Ausserdem schreibt es sich mit einem Bach-Kuli eindeutig besser.

11.30 Uhr Ausgezeichnet! J.S.Bach-Preisträgerin 2008 Marie Friederike Schöder – Sopran

Das ist für mich ein absoluter Höhepunkt bei diesem Bachfest, schon der Aufführungsort, die alte Handelsbörse, ist ein der Kunst würdiger Ort. Ich pflanze mich in Reihe 3 und sitze neben Ehepaar Hering aus Kassel, mit denen ich ein nettes Gespräch führe. Also Kontaktprobleme hat man hier wirklich nicht.

Als erstes hören wir vom Leipziger Barockorchester ein Telemann Concerto D-Dur, dann kommen aus Händels „9 deutschen Arien“ 4 Stücke (meine Seele hört im Sehen, Die ihr aus dunklen Grüften, Süße Stille-sanfte Quelle, Singe Seele Gott zum Preise), die schon äußerst virtuos und im Ausdruck sehr vielschichtig sind. Der Oberknaller ist allerdings BWV 51 Jauchzet Gott in allen Landen, die von allen Ausführenden gleichermaßen hohe Kunstfertigkeit verlangt. Aber Frau Schöder ist Profi und es klingt einfach nur super, mühelos meistert ihre Stimme die Höhe, und auch im Tempo wirkt sie nie gehetzt oder überfordert. Auch Ute Hartwich als Trompeterin steht ihr in nichts nach und rundet den Gesamteindruck positiv ab.

Es ist 13.00 Uhr und es ist tatsächlich erst mal bis 17.00 Uhr Pause. Ich esse einen schlechten, aber preiswerten Salat bei einer Fastfoodkette und fahre ein wenig durch die Innenstadt. Helmut Kohl mit seinem Zitat, dass im Osten „blühende Landschaften entstehen werden“ kommt mir in den Sinn. Selbst der fiese Unibau der früheren Karl-Marx-Uni weicht einem nagelneuen Gebäude. Der „steile Zahn“ heisst jetzt Cityhochhaus (wie langweilig) und beheimatet den MDR. Es zieht mich allerdings immer wieder in den Thomaskirchhof. Ich fühle mich trotz der -zig Besucher dort wie in einem Refugium über das Bach selbst schützend seine Hände ausbreitet.

17.00 Uhr Thomaskirche Motette-Das Bach Revival von Mendelssohn.

Langsam füllt sich der Vorplatz aber keiner weiss so recht, ob das Konzert jetzt hier draußen startet. Christoph, ein Kantor aus dem Hessischen spricht mich an. Ob ich wisse, ob man hier anstehen müsse. Nee… Offensichtlich werden die Besucher in die Kirche gebeten. Da es unten schon ziemlich voll ist, nehmen wir den Klo-Durchgang durch die Katakomben zur Empore. Das ist mal ein echter Geheimweg. Wir setzen uns direkt vor den Chor auf der gegenüberliegenden Empore.

Man hat das Repertoire dieses Best-Of-Konzertes nach bestem Wissen wieder rekonstruiert, Felix hat ein buntes Pottpourrie aus echten Bach´schen Zutaten gemixt. Nach 2 Chorälen (Ein feste Burg ist unser Gott / Nun lob mein Seel den Herren) singen die Thomaner die Motette „Singet dem Herrn“Ebenso sind „Ich will bei meinem Jesu wachen“ aus der Matthäus Passion und auch das „Sanctus“ aus der H-Moll Messe vertreten. Was mir besonders gut gefällt, ist die Motette „Ich lasse Dich nicht BWV Anh. III 159“ die in ihrer schlichten Anmut von dem Super-Chor von Gotthold Schwarz etwas archaisches hat und mich ein wenig an BWV 4 erinnert. Kannte ich vorher nicht. Ein ungewöhnliches Abenteuer sind auch die Orchesterstücke wo in romantischer Manier ein frisch restaurierter Wieck-Flügel erklingt. Das sieht in einer Kirche auf der Empore etwas gewöhnungsbedürftig aus, aber genau den gleichen Eindruck hat vielleicht Mendelssohns schwärmerische Musikauswahl hinterlassen, die bearbeitet und gekürzt auf ein verständliches und zumutbares Maß von romantischem Barockverständnis einem breiten Publikum zugeführt werden sollte. Um mit den Worten von Georg Christoph Biller zu sprechen, „es ist wichtig, dass auch wir wie Mendelssohn sind, wir müssen für unsere Musik brennen“. Die Rede hat mich sehr bewegt.

20.00 Uhr Nicolaikirche-Kantatenkonzert

Das Konzert beginnt gleich mit einem Hammer, die Kantate „Ich habe genug (oder genung)“. Matthias Görnes voluminöser Bass lässt keine Wünsche offen, auch wenn die Raumakustik hier wieder ihren Tribut fordert. Aber das tut der glanzvollen Aufführung und diesem wunderschönen Stück keinen Abbruch. Er ringt seinem Zwerchfell die Töne mit Hilfe tänzerischer Hilfsbewegungen ab,  die -wie ich finde- Rückschlüsse auf seine sexuelle Gesinnung zulassen, ebenso die Theatralik mit der er sich in den Gesangspausen die Augenbrauen zusammenschiebt („Griff ans Diadem“). Er ist schon von sich sehr überzeugt, Christoph tituliert das hinterher etwas abfällig mit „Lackaffigkeit“. Das ist nicht unzutreffend! Nicht zu vergessen sei an dieser Stelle sei Susanne Wettemanns Oboenspiel, das in ständiger Zwiesprache mit dem Bass steht. Bei der abschliessenden Arie „Ich freue mich auf meinen Tod“ schmelze ich total dahin. So ein geiler Groove und so ein Tempo. Mein Mann und ich sind selbständig und manchmal leide ich unter dem existenziellen Druck, dass ich mir in ganz dunklen Momenten wünsche, dass alles vorbei ist, es ist einfach genug. Und mit der Gewißheit, dass es aber irgendwie weitergeht und man aufgehoben ist, kann man sich auch auf den „Tod“, egal welcher Art, freuen. Die Ouvertüre in H-Moll, die danach kommt, habe ich schon ewig nicht mehr gehört, sie war so etwas wie eine „Einstiegsdroge“, ich bin wieder aufs neue beeindruckt, auch von dem rasanten Tempo Cornelia Grohmanns Flöte. Leider reisst dem Konzertmeister Albrecht Winter dann die E-Seite seiner Geige, aber fast unmerklich tauscht er mit der 2. Geige das Instrument, das nenne ich Profis.

Nach „Der Friede sei mit Euch“ und der „Kreuzstabkantate“ endet das Konzert mit dem düsteren Choral „Komm o Tod, Du Schlafes Bruder“, wobei ich mich frage, was der Interpretationsansatz für diese von Fermaten zuschnittene eher abgehackte Darbietung sein soll? Das ist eines meiner klassischen Gänsehaut-Stücke, ich spüre jedesmal durch die Musik wie die Hand des Todes nach einem zu greifen scheint, schade, dass der Zusammenhang der Worte so jäh auseinander gerissen wurde. Ansonsten war es einfach nur geil und hätte stundenlang so weitergehen können (die nächsten Stunden hätte ich dann aber nur mit einem Sitzkissen überstehen können, liebe Merchandising-Experten, wie wäre es mit einem handlichen Bach-Sitzkissen, das in jeden Stoffbeutel passt?)Langanhaltender Applaus belohnt die Ausführenden. Mein Banknachbar hat eine totale Fahne (Herrscher des Himmels erhöre das Lallen…), wir geben Standing Ovations und er raunt mir etwas von sauberer Intonation ins Ohr. Jawohl, da stimme ich ihm nüchtern zu!
Nachdem ich mit Christoph noch einen Absacker getrunken habe und wir unseren vernachlässigten Magen noch zu später Stunde bedient haben, mache ich mich mit meiner Fietze auf ins Hotel. Ganz schön schattig in Leipzig.
13.06.09 / 9.30 Nicolaikirche Mette
Leider habe ich das Programm irgendwo vergessen, dass ich die Eindrücke irgendwie aus dem Gedächtnis rekonstruiren muss. Die Stücke versetzen mich in die Anfänge meines aktiven Chorgesangs, Mendelssohns geistliche Gesänge für Alt/Sopran + Chor (Herr wir trauen auf Deine Güte, Hör mein Bitten), die ich mir damals schon fast leidgesungen hatte. Bei „Deines Kinds Gebet erhöre“ fängt hinter mir eine Frau hemmungslos zu weinen an. Was sie wohl gerade erlebt hat? Ja, es gibt in dieser manchmal kalten Welt ein Bedürfnis nach tiefer Sinnlichkeit, aber man muss es auch geschehen lassen, dass das Gefühl über einen hereinbricht.
„Singet dem Herrn“, Bachs Motette wird vom Altar vorgetragen, witzig ist, die Reaktionen der Chorsänger nach den Läufen der „Kinder Zion“ oder „Lobet den Herrn“ zu beobachten… Da wird aufgeatmet, die Hände werden ausgeschüttelt, die Augen gerollt. Ja, ja, einfach kann halt jeder!
Bis zur Motette um 3 ist es noch ein bisschen hin, das Wetter ist super, aber zu einem Einkaufsbummel habe ich auch keine Lust, schliesslich muss man dann den ganzen Tag die ollen Taschen mit sich rumschleppen. Nahrungsaufnahme? Unnötig. Also frage ich im Foyer der alten Handelsbörse, ob es noch Karten für den Cello – J.S.Bach Preisträger 2008 gibt. Ich schwatze der Dame eine Rentnerkarte ab, obwohl diese Berechtigung für mich noch in 30 jähriger (oder längerer) Ferne liegt. Wenn ich mich nicht recht täusche sitze ich auf dem selben Platz wie gestern. Von Cello-Musik muss ich ja gestehen, habe ich wirklich keinen Durchblick. Es fällt mir lediglich die Doktorarbeit von unserer Freundin Sabrina ein, die sie über Berufskrankheiten von Musikern geschrieben hat. Die Berufskrankheit der Cellisten sei Impotenz. Ich überlege, dass Bach höchstwarscheinlich nur selten Cello gespielt hat.
Neben mir sitzt Werner aus Münster, ein netter End-Fuffziger, der wie ich in einem guten Chor gesungen hat, da stimmt die Wellenlänge. Da das Konzert beginnt, verabreden wir uns hinterher auf einen Kaffee.
13.06.09 / 11.30 Ausgezeichnet! Philip Higham / Cello
Das erste Stück ist von Bach die G-Moll Sonate, ein Stück in Form des 3-sätzigen ital. Concertos aufgebaut und verlangt vom Solisten schon einiges ab. Verzückt schliesst Higham an besonders genussvollen Stellen die Augen.
Das B. Britten Stück OP72 würde ich jetzt spontan nicht zu meinen Lieblingsstücken küren, zeigt es aber doch in recht virtuoser Weise, was auf dem Cello möglich ist. Es ist aus der Freundschaft Britten mit M. Rostropowitsch hervorgegangen, der hohe Schwierigkeitsgrad dieses Stückes wird gebührend beklatscht.
Weiterhin kommen 2 Mendelssöhne zu Gehör, Variations concertantes D-Dur und Sonate D-Dur, das liegt mir etwas näher. Komponiert in Berlin sowohl für seinen ambitionierten Bruder Paul, als auch für die geistige Elite, die sich im Salon seines Vaters Abrahams zu den sog. Sonntagsmusiken einfanden. Rasant, sanglich, virtuos präsentiert sich diese Musik. Also an die Cellomusik lohnt es sich garantiert heranzutasten.
Ohne die künstlerische Leistung zu schmälern,  lasse ich jetzt die Motette um 15.00 Uhr, das Orgelkonzert im Gewandhaus um 17.00 Uhr und das MDR Konzert 20.00 Uhr mit Liedern von Schumann und Wolf, sowie Haydn Quartetten unrezensiert, obwohl mir letzteres vom Aufführungsort im alten Rathaus, diesem intimen Rahmen, sehr gut gefallen hat. Hinterher habe ich mich mit Werner und seinem Ex-Sänger-Kollegen aus Münster, Roland, ein Wahl-Dresdner, auf dem Augustusplatz zu Nigel Kennedy getroffen. Der Augustusplatz ist brechend voll und ohne Handy hätte ich die beiden nie gefunden. Roland ist eine ziemliche Sahneschnitte, warscheinlich Anfang 40 (ich frage ja nicht nach dem Alter)und es ist ein wirklich netter Abend mit den beiden. Kennedy hat warscheinlich auch schon ein paar bekiffte Jahre hinter sich, die Musik ist aber sehr vielseitig, wobei manchmal das Genre schlecht rauszuhören ist. Manchmal ist es jazzig, dann mal wieder Klassik, oder auch Folk, als ich noch nicht da war, hätte er tatsächlich gesagt, alles wäre original Kennedy, no fucking Bach. Selbst wenn ich dieses Adjektiv unehrenhaft und überflüssig finde, ist es mir egal  für Bach bin ich ja nicht zu Mr. Kennedy gekommen.
Sonntag, 14.06.09 / 09.30 Gottesdienst Thomaskirche
Ich sitze mit Werner wieder auf der Empore, neben mir sitzt leibhaftig Rudi Carrell, erfahrener Bachfestbesucher mit eigenem Sitzkissen! Und auf los gehts los.
Im Zentrum des Gottesdienst zum 1. Sonntag nach Trinitatis (Lukasevangelium von Lazarus)steht Bachs grandiose Kantate „O Ewigkeit, du Donnerwort“ und eine tief berührende Predigt von Pfarrer Chr. Wolff.
Schroff und verwirrend wird von Bach die Ewigkeit, in der der einst Reiche Mann umherzuirren scheint, dargestellt. In diesem Stück gibt es keine Erlösung. Grandios das Leipziger Barockorchester unter Philipp Amelung und Susanne Krumbiegel als wirklich kräftiger und Thomaskirchentauglicher Alt (das ergreifendste Stück ist für mich „O Mensch errette Deine Seele“).
In der Predigt gelingt es Herrn Wolff einen sehr nahen Realitätsbezug zu Lazarus damals und heute herzustellen. Er verknüpft die Geschichte mit der aktuellen Wirtschaftskrise, den Bankenbossen und den Verlierern unserer Gesellschaft. Leider muss ich nach dem 2. Teil der Kantate fluchtartig die Kirche verlassen, da mein Zug warscheinlich nicht auf mich wartet.
Hinter mir liegt ein Wochenende, das mich hat den Alltag völlig vergessen lassen. Obwohl ich noch nie eine derartige Reise alleine angetreten habe, würde ich es immer wieder so machen. Man lernt spontan so viele Leute kennen, die man in anderen Konzerten oder in Leipzig immer wieder trifft. Vielleicht ist der Bericht zu lang geworden. Aber dieser Besuch hat mit seinen Menschen und seinen Erlebnissen eine derartige Dynamik angenommen, dass es sich nicht bloss auf die Musik reduzieren ließ.
Aufwiedersehen Leipzig, Sebastian, bis nächstes Jahr, à Dieu.

—————–
Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

Bachfest Leipzig 2009 endet mit einem neuen Besucherrekord


Hallo,

das Bachfest Leipzig 2009 hat einen neuen Besucher-Rekord aufgestellt. Nach Angaben des Bach Archivs Leipzig wurde folgendes veröffentlicht:

Foto: Rathaus Leipzig mit Bachfest-Banner  (Fotorechte: V. Hege)

Foto: Rathaus Leipzig mit Bachfest-Banner (Fotorechte: V. Hege)

Das Bachfest Leipzig 2009 endete am Sonntagabend (21.6.2009) mit einer Aufführung der h-Moll-Messe in der restlos ausverkauften Leipziger Thomaskirche. Thomas Hengelbrock, der Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble sowie Solisten des Balthasar-Neumann-Chors beschlossen ein Bachfest Leipzig, das wieder einmal von Anfang an durch Konzerte von allerhöchster Qualität mit bedeutenden Künstlern aus aller Welt überzeugte.

Unter dem Motto „Bach, Mendelssohn und Reger“ lud das Bachfest Leipzig vom 11. bis 21. Juni zu 95 Veranstaltungen in die Musikstadt ein. Zwei Jubiläen – der 200. Geburtstag Felix Mendelssohn Bartholdys und die 600-Jahrfeier der Universität Leipzig, deren Musikdirektor Max Reger ab 1907 war – prägten das Bachfest-Programm in diesem Jahr. „Das Bachfest 2009 war ein großer Erfolg. Das Programm, die geschickte Dramaturgie und erstklassige Künstler haben uns Mendelssohn und Reger aus der Perspektive Bachs gezeigt. Das war mit Überraschungen und Aha-Effekten verbunden, die nur ein Musikfestival wie das Bachfest leisten kann. Das Publikum hat es begeistert aufgenommen“, resümiert Dettloff Schwerdtfeger, Geschäftsführer des Bach-Archivs Leipzig.

Die vorläufige Auswertung der Besucherzahlen ergibt insgesamt deutlich mehr als 60.000 Besucher in den 95 Veranstaltungen des Bachfests. Davon wurden knapp 12.000 Besucher bei den beiden Open-Air-Konzerten auf dem Augustusplatz gezählt, gut 8.000 verfolgten den Auftritt von The Nigel Kennedy Quintet.

Foto: Thomas Hengelbrock, und der Balthasar-Neumann-Chor H-Moll_Messe

Foto: Thomas Hengelbrock, und der Balthasar-Neumann-Chor mit der H-Moll-Messe zum Abschluss des Bachfestes 2009 in der Thomaskirche (Fotorechte: MOTHES)

———————————————————

Eine Presse-Rezension zum Bachfest 2009 ist als PDF einsehbar, siehe nächste Zeile:

Presse-Rezension Bachfest 2009 Leipzig

Neue Angaben zum Bachfest Leipzig in 2010

Das nächste Bachfest Leipzig findet vom 11. bis 20. Juni 2010 in Verbindung mit dem 85. Bachfest der Neuen Bachgesellschaft e. V. statt und steht unter dem Motto „Bach, Schumann und Brahms“. Erwartet werden unter anderen Renaud Capuçon, Kammerorchester Basel, Paul McCreesh, The Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists, Sir John Eliot Gardiner, András Schiff, Margarita Höhenrieder, Collegium Vocale Gent, Philippe Herreweghe, Northern Sinfonia, Thomas Zehetmair, Riccardo Chailly.

Weitere Angaben vom BachArchiv:

Link: http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=305&tx_ttnews[tt_news]=238&tx_ttnews[backPid]=23&cHash=688bb4a429

Bilder vom Bachfest 2009; Link: http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=691

——————————————————————–

Freuen wir uns auf spannende Aufführungen beim Bachfest 2010 in Leipzig.

Gruß

Volker

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

News vom Bachfest Leipzig 2009


Hallo,

Joseph Haydn (1732 - 1809)

Joseph Haydn (1732 - 1809)

Ein Konzerterlebnis vom Bachfest Leipzig 2009 – Live vom MDR-Figaro steht an:

Mit Joseph Haydns „Missa in angustiis“ für Soli, Chor, Orchester und Orgel geht die MDR-Konzertsaison ins Finale. Aufgeführt wird die populärste Messe des Wiener Klassikers mit hochkarätigen Sängern: Annette Dasch (Sopran), Hermine Haselböck (Alt), James Taylor (Tenor) und Stephan Genz (Bariton) konnten für das 8. Rundfunkkonzert am 16. Juni, 20:00 Uhr im Leipziger Gewandhaus gewonnen werden.

An diesem Abend werden außerdem Werke von von Edison Denissow und Daniel Smutny zu hören sein. MDR FIGARO überträgt die Aufführung unter der musikalischen Leitung von Howard Arman live am 16.6.2009 um 20 Uhr.

———————————–

In loser Reihenfolge werde ich in den nächsten Tagen interessante Interviews von dem Bachfest Leipzig 2009 in diesem News-Hauptbeitrag zur Verfügung stellen.

In diesem Beitrag ist Sir J.E. Gardiner als Name gefallen, hört es euch bis zum Schluss einmal an, es ist z.B. eine Hammer-Aussage zu Gardiner gefallen, wenn das Wirklichkeit würde – wäre es ein Highligth….!!

Interview: Das Besondere am Leipziger Bachfest vom 12.6.2009 MDR

Flyer vom Interview: Das Besondere am Leipziger Bachfest vom 12.6.2009 MDR

Nachstehend die Webseite aufrufen zum Interview:

Link: http://www.mdr.de/mediathek/suche/6435423.html

—————————————————————————————-

Zusatz-Bonbon: ein Video zur Bacheröffnung Leipzig 2009

Flyer: Video des MDR Bacheröffnung Leipzig 2009

Flyer: Video des MDR Bacheröffnung Leipzig 2009

Link zum Video des MDR: http://www.mdr.de/mediathek/suche/6435116.html

Viel Spaß beim Hören und Sehen.

Grüße

Volker



Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

DVD J.S. Bach Festkonzert aus der Gethsemanekirche veröffentlicht


Hallo,

nach meiner Rezension zu der SDG 150 – Veröffentlichung aus der Gethsemanekirche Berlin – möchte ich auf eine bemerkenswerte DVD-Neuerscheinung von dem gleichen Veranstaltungsort hinweisen:

Cover Motetten von BachCover: DVD J.S. Bach Motetten Gethsemanekirche Berlin

DVD-Informationen:

Rias Kammerchor; Stephanie Petitlaurent (Sopran); Waltraud Heinrich (Alt); Susanne Langner (Alt); Volker Arndt (Tenor); Christian Mücke (Tenor); Johannes D. Schendel (Bass) Akademie für alte Musik Berlin
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Dieses Festkonzert in der Berliner Gethsemanekirche zum Jahrestag der Deutschen Wiedervereinigung markiert gleichzeitig das 60-jährige Bestehen des RIAS Kammerchors. Der 1948 gegründete Chor genießt weltweit den Ruf eines der besten Ensembles seiner Art. Unter der Leitung seines neuen Chefdirigenten Hans-Christoph Rademann und begleitet von der Akademie für Alte Musik Berlin singt der RIAS Kammerchor berühmte Motetten von Johann Sebastian Bach. Aufgelockert wird das Programm mit herrlichen Instrumentalsätzen aus Kantaten des Thomaskantors.

———————————————————-

Thrailer nachstehend anklicken !

————————————————————–

Bestellung der DVD Preis: 24,99 €

bei http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B001XTLASS

—————————————–

DVD Motetten BWV Anh. 159, 225-228

  • DVD
  • Erscheinungstermin: 18.05.2009
  • Verfügbarkeit: Artikel am Lager

Detailinformationen

+ Sinfonias aus den Kantaten BWV 146, 169, 188;

Concerto aus der Kantate BWV 35

Sound: stereo/DSS 5.1/DTS 5.1
Bild: WS (NTSC)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch
Laufzeit:93 Min.

———————————————————–

Meiner Ansicht nach legt Rademann in den Motetten ein Gardiner-Spezial-Tempo an und scheint ihm sehr nahe zu kommen. In dem Trailer oben kann man in etwa einen Eindruck seiner Interpretation bekommen.

Wünsche viel Spass beim Trailern..!!

Gruß

Volker

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

Orgel-Transkription auf J.S.Bach’s -Toccata und Fuge in d-moll BWV 565 von Leopold Stokowski


Hallo,

für alle Orgelfans habe ich einmal etwas Außergewöhnliches bei YouTube entdeckt. Hier ist eine Orgeltranskription auf das berühmte BWV 565 „Toccata und Fuge in d-moll“ von J.S. Bach als Transkription für Orchester zu hören. Die Transkription ist von Leopold Stokovski vorgenommen worden.

Link zu YouTube mit zwei Aufführungen:

http://www.youtube.com/watch?v=cdYXqiXH2jY

——————————————————————-

Weitere Anmerkungen dazu auf You Tube:

J.S.Bach transcripted by Leopold Stokowski Toccata and Fugue in D minor BWV565. Conducted by Wolfgang Sawallisch(1923-) the Philadelphia Orchestra at the Minato-Mirai Hall, Yokohama, Japan, in May, 1999.

Leopold Stokowski(1882-1977) was conductor of the Philadelphia Orchestra since 1912 to 1940, and this transciption was make in 1920s. Before WW2, its record which is Leopold Stokowski and the Philadelphia Orchestra was big hit record all of the world. In movie „FANTASIA“, Toccata and Fugue is the first music which is played by Leopold Stokowski conducting and the Philadelphia Orchestra in 1940. Stokowski recoded in 1927 and 1934 with the Philadelphia Orchestra for Victor.

This music is arranged by many arrangers. But I think Stokowski’s version is still 1best one.

———————————————————————

Die Original Orgelkomposition von J.S. Bach stelle ich zum Vergleich hier mit ein.

Organist Karl Richter an der Dreifaltigkeits-Orgel in der Basilika Ottobeuren

Organist Karl Richter an der Dreifaltigkeits-Orgel in der Basilika Ottobeuren

———————————————————————

Karl Richter spielt von J.S.Bach-Toccata und Fuge d-moll BWV 565

Karl Richter an der Dreifaltigkeits-Orgel in der Basilika Ottobeuren, er war ein großer und virituoser Organist seiner Zeit und war ein absoluter Kenner der Bach-Materie.

Wer nähere Information zu Karl Richter erfahren möchte wird bei dem nachstehenden Link fündig.

Link: http://karlrichtermunich.blogspot.com/

Ich finde, daß die Transkription für Orchester sehr gut gelungen ist, wie ist eure Meinung dazu und würde mich über Reaktionen freuen.

Gruß

Volker

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

Der Versuch einer harmonischen Verbindung Bachs Passionen mit arabischer Musik


Hallo,

aufgerüttelt durch einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 9.4.09 gab es ein Thema: 

Eine „Arabische Passion“, die eine harmonische Verbindung von Bachs Passionen mit arabischer Musik sowie Elementen der Modernen Musik und des Jazz versprach.

 

Arabische Musikanten

Arabische Musikanten

Das Urteil von dem Konzert durch den Rezensenten war vernichtend . Richtig ärgerlich wurde die Formel Bach light plus perkussivem Klimbim beim finalen „Erbarme dich“ aus der Matthäus-Passion: Eines der ergreifendsten Stücke der Musikgeschichte wurde hier zu einer Art Filmmusik marginalisiert. Von Bachs Wucht und Wirkung keine Spur mehr. 

Fazit: gut gemeint, intellektuell ehrenwert und sichtlich arbeitsintensiv, aber zugleich mutlos und letztlich uninspiriert.

Link zum gesamten Artikel der Süddeutschen Zeitung

http://www.sueddeutsche.de/256389/303/2839613/Mutlos.html

Mein Fazit dazu:

Was scheint da für ein Hintergrund zu bestehen, Bach’s Passionsmusik so aufzuführen, ist es eine Sensationshascherei um die neugierigen Besucher in die Veranstaltung zu locken? Es reicht doch, wenn die Matthäus Passion von Bach tänzerisch aufgeführt wird und nun noch arabische Elemente dazuzugeben ist meines Erachtens des Guten zu viel und möchte ausrufen: „Schuster bleib bei deinen Leisten.“ Eine Verunglimpfung der großartigen Passionsmusik von Bach sollte unterbleiben und in authentischer Form zu Gehör gebracht werden, das sind wir J.S. Bach mehr als schuldig.

 

Gruß

Volker

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen

 


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

Das Fragment: J.S. Bach „Markuspassion“


Versuche einer Rekonstruktion der Markus Passion von J.S. Bach_Alle, denen ich in meinem ungerechten Zorn zu nahe trat, bitte ich um Vergebung. Es ist doch schwer, sich von einer Seite zu trennen, die zu den wenigen interessanten im Internet zählt.

Zur Sache. Ich bekam heute zwei DVD. Koopmann Markuspassion und dito Matthäuspassion. Die Markuspassion hörte ich bereits und finde sie sehr gelungen. Pregardien – vorzüglich. Deborah York ausgezeichnet. Mertens wie immer, einfach gut. Natürlich kenne ich alle Stücke aus den Kantaten, aber interessant ist für mich das, was der Hexhenmeister aus Zwolle dazu komponierte. Ich finde das, besonders verglichen mit anderen Versuchen gut. Die Frage ist natürlich, ob auch andere diese Fassung aufführen. Noch eine Bemerkung zu Pregardien. Habt ihr auch den Eindruck, dass er unglaublich durch Fischer-Dieskau geprägt ist?

Liebe Grüße
muriel

———————-

Eine Anlistung von Fragmenten zur Markuspassion von J.S. Bach
füge ich als Link hinzu:

    versuche-einer-rekonstruktion-der-markus-passion-von-j-s-bach

.

aktualisiertt von Volker / admin am 06.03.2012 19:20 h

__________________________________________________________________

Hier stelle ich den ersten Hauptbeitrag mit rein „Archivbeitrag vom 1. Juli 2007“

Donnerstag, 7. Februar 2008

Archiv-Beitrag: DVD / J.S. Bach “Markus-Passion nach BWV 247″ Rekonstruktion von Ton Koopmann

DVD Markus-Passion Ton Koopman
—————————————————————————————————————-

1.4.2007 von Volker /admin.

Hallo zusammen,

wer kennt die Rekonstruktion der Markus-Passion von Ton Koopman oder eine CD von ihm, würde mich über eine Rückmeldung freuen.

DVD “Markus-Passion nach BWV 247″
(Rekonstruktion von Ton Koopman)

Pregardien, Kooy, York, Landauer, Agnew, Mertens,
Amsterdam Baroque Choir & Orchestra, Koopman (125 Min.)
Sound:DSS 5.1;Bild:WS;Sub:D, E,F, NL

Sonderpreis gültig bis 30.4.2007 “EUR 14,99″
danach EUR 22,99

Bestellung: bei j p c

Grüße
Volker<

Blogger Volker hat gesagt…
5 Antworten auf “DVD / J.S. Bach “Markus-Passion nach BWV 247″ Rekonstruktion von Ton Koopman !”1. muriel sagt:
1.4.2007 bei 14:00Habe sie mir gerade erworben.Grüße
muriel
2. Volker /admin sagt:
1.4.2007 bei 19:00Hallo muriel,Du hast sie gerade erworben, das gleiche habe ich vor einer
halben Stunde bei jpc getan.
Danach können wir uns einmal darüber austauschen, wie das Frakment sich anhört, die Solisten sind ja wohl top.

Schönen Sontagabend

Gruß

Volker
3. Alexander Behrens sagt:
2.4.2007 bei 14:00

Da würde mich mal eine kleine Hörprobe interessieren …
4. Volker /admin sagt:
2.4.2007 bei 20:00

Hallo Alexander,

sobald ich sie im Besitz habe muss ich den “neuen WEG” der Wiedergabe wohl in Angriff nehmen, aber das ist ein Grund,
es zu wagen.

Gruß
Volker
5. Volker /admin sagt:
7.4.2007 bei 13:00

Hallo muriel,

hast Du mittlerweile die DVD erhalten? wenn ja, wie ist dein Kommentar zu dieser Einspielung.

Gruß

Volker

7. Februar 2008 20:21

Löschen

Anonym Anonym hat gesagt…
Endlich kurz zur Markuspassion. Mich begeistert diese Version. Die vorzüglichen Solistinnen und Solisten, das vorzüglich kommunizierende Orchester. Der Chor, den man mit dem Monteverdichor nicht vergleichen sollte, beide eine Superwelt und auch der Hexenmeister aus Zwolle. Ich meine, Koopmann und der Sir sind Musikschöpfer reinsten Wassers. Noch zu den Reztativen. Sie sind stark, unglaublich stark, gerade weil Bach nicht imitiert wird, gelangt der Hexenmeister mit seinem Versuch ganz in Bachs Nähe. Ein Ereignis – oder?Liebe Grüße
muriel

4. Mai 2008 12:27

Löschen

Blogger Volker hat gesagt…

Hallo muriel,jetzt haben wir zwei Themen über die „Markus-Passion“ und versuche, die zwei Hauptbeiträgen zu einem Beitrag zusammen zu legen, der Übersicht wegen….!!.——————————–Ja, teilweise sind sehr gelungene Rezitative von Koopman dazu komponiert worden, er kann aber den Übervater JSB nicht ersetzten, mir fehlen die Orchestralen Höhepunkte als Begleitung, alles hört sich ein wenig einfältig an. Koopman sagt ja auch selber aus: „Beim Komponieren der vielen Rezitative habe ich mich darum bemührt, so gut wie möglich im Stil des achtzehnten Jahrhunderts und im Idiom Bach zu schreiben!“Aber immer mit dem Wissen, dass Bach es viel besser hätte machen können.
(Dieser Aussage schliesse ich mich vorbehaltlos an.Aus der Sammlung von Chorälen von C.P.E. Bach hat Koopman vorzügliches geleistet, indem er dort sehr passende Choräle in das Frakment mit eingebunden hat, das muss einmal anerkennend ausgesagt werden.

Die Gesang-Solisten sind überragend, da hat er immer ein gutes Händchen in der Auswahl, ebenso das „Amsterdamer Baroque Orchestra“ kann nur lobend erwähnt werden, ein vorzüglicher Klangapparat.

Den Chor lasse ich unerwähnt, was Du @muriel auch schon erwähnt hast, nur soviel dazu, er lässt sich ebenfalls gut anhören.

Mein Fazit zu dieser DVD:

als Einspielung begeistert sie mich, viele Veröffentlichungen scheitern an den fragwürdigen Fragmenten, da hebt sich diese Einspielung wohltuhend von ab.

Grüsse
Volker

5. Mai 2008 18:25

——————————————————————-


showme=’y‘; st=’im


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

Leipzig kauft Originalhandschriften von J.S. Bach und Mendelssohn


Hallo,

Aktuelles aus Leipzig:

Die Stadt Leipzig hat sich jetzt entschlossen, die Originalhandschriften von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy aus der Musikbibliothek Peters zu kaufen. Kulturbeigeordneter Georg Girardet sagte, damit solle gesichert werden, dass die Schriften in Leipzig blieben. Ihr Wert werde auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

Foto: Originalpartitur von J.S. Bach, Kantate BWV 22 "Jesus nahm zu sich"

Foto: Originalpartitur von J.S. Bach, Kantate BWV 22 "Jesus nahm zu sich" (Fotorechte: V. Hege)

Bei dem Erwerb von wichtigem Kulturgut gebe es die Unterstützung des Bundes, der Kulturstiftung der Länder und des Freistaates Sachsen. Die Stadt müsse ein Viertel des Geldes aufbringen. Das hoffe sie zu schaffen durch Stiftungen und private Unterstützung. Wenn es gelänge, das Geld aufzubringen, hätte die Stadt ein Vorkaufsrecht.

Meine persönliche Anmerkung:

Somit gehören Streitigkeiten über den Besitz der Original-Handschriften der großartigen Komponisten endgültig der Vergangenheit an, der Klassikfreund wird es mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen.

Gruss

Volker

Quelle: (nmz/kiz)

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

Kritische Äusserungen zum Thomaner Chor


Hallo,

ich möchte noch einmal dieses Thema: Ausbildung „Thomaner Chor“ aufgreifen, weil die Reaktion auf diesen Beitrag mit dem Artikel im „SPIEGEL“ aus Dezember 2008 gegen „null“ tendierte. Warum frage ich mich – ist die Reaktion aus der Bach-Fraktion so gering, – ist es Gleichgültigkeit was mit den Thomaner-Schülern geschieht, es sollte doch dem Bach-Freund nicht egal sein, mit welchen Problemen in der Ausbildung die Thomaner täglich konfrontiert werden, also gebt dazu doch einmal eure Meinung ab, es ist sicherlich ein heikles Thema, aber sollte trotzdem abgehandelt werden. Bin auf eure Meinung dazu gespannt.

Der alte Beitrag ist unter dem ehemaligen Link aufrufbar:

Link: https://meinhardo.wordpress.com/2008/12/21/artikel-im-spiegel-uber-den-thomanerchor/

und hier die Link-Angabe zum Spiegel-Artikel aus Dezember 2008:

Link: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,596530,00.html

Gruss

Volker

P.S. Den PDF-Artikel von @Alex füge ich einmal zum Test anbei:

PDF-Thomaner-Artikel Zeitschrift Kreutzer

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

Parallelen zwischen J.S. Bach und G.F. Händel


Liebe Musikfreunde!

Volker hatte ja den Austausch zum Gedenkjahr der großen drei Bach, Händel und Mendelssohn vorgeschlagen und es beschäftigt mich schon seit langem, welche Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede die beiden Barockkomponisten Bach und Händel haben.

Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel

Ich hatte ja schon auf einige biografische Details bei Bach und Händel hingewiesen. Geburtsort und – Jahr/Monat (fast) identisch, Halle und Leipzig nahe nebeneinander, dagegen der eine Junggeselle und der andere Familienmensch als soziale Auffälligkeit, u.s.w.)

Heute Abend will ich aber noch auf ein musikalisches Motiv hinweisen und es dabei auch ein bißchen spannend machen.

Im ‚Messias‘ des einen und im ‚WO‘ des anderen gibt es die musikalische Schilderung einer Freiluftszene, die zum

Standardrepertoire des Weihnachtsgeschehens

gehört. Beide widmen sich in ihrem Werk ganz auffällig dieser Szene. Bei Bach sind es 63 Takte, in denen er ein bemerkenswertes Zwiegespräch zwischen denen da oben und denen da unten ungewöhnlich plastisch schildert. Händel stellt sich derselben Szene, braucht merklich weniger Takte, benutzt aber ein ähnliches Instrumentarium. Beide musikalische Würfe haben ihren Reiz. Man kann sich fragen, ob da gegenseitige Beeinflussungen (auch über Umwege) möglich waren. Aber soweit ich weiß, fußt die Schilderung solcher Szenen auf einem seit der Antike und gerade im Barock fest geprägten Schema. Händel wählt dazu im August 1741 eine nicht so gebräuchliche Satzbezeichnung, während Bach die uns wohl bekannteste Satzbezeichnung darüberschreibt.

Ich denke, jetzt wissen alle, was ich meine !!!

Gruß

@Wolfgang

P.S. Aktualisierung am 04.02.2013 von Volker, mit einem entsprechenden und passenden Artikel in „DIE ZEIT“

Link:  http://www.zeit.de/2009/16/Haendel

sowie

ein PDF zu dem Thema:  >>  h i e r  zu öffnen <<

—————————————————————————————————————————-

 

 
Bluecounter Website Statistics

Vorstellung eines kleinen Klassik-Labels: aeolus-music.com – Spezialist für Alte Musik


Hallo,

wenn es sich um kleine, aber bedeutende Label handelt, würdige ich sie gerne in einem eigenständigen Beitrag. Aufmerksam wurde ich auf – AEOLUS – Spezialist für „Alte Musik“ – durch den Tod von Ewald Kooiman, sie hatten das Projekt mit den Gesamt-Einspielungen der Orgelwerke von Johann Sebastian Bach im April 2008 im Elsass an den Silbermann-Orgeln mit Ewald Kooiman begonnen. Die Bestürzung im Hause „AEOLUS“ ist durch den plötzlichen Tod von Kooiman riesengroß, zwei-drittel der Gesamt-Einspielungen von J.S. Bach war vollendet und nun das abruppte Ende.

Organist Peter Van de Velde an der Pierre Schyven Orgel der Kathedrale von Antwerpen

Organist Peter Van de Velde an der Pierre Schyven Orgel der Kathedrale von Antwerpen

Hier brauche ich nicht noch einmal den großen Organisten und Bach-Kenner Ewald Kooiman vorstellen, darüber ist mittlerweise genug geschrieben worden. Mir geht es um AEOLUS, wie sagt man so schön im Volksmund: „Klein aber Fein.“ Genau so stellen sie sich vor, was gibt es da für Köstlichkeiten, fasziniert bin ich von den Orgeleinspielungen, noch jetzt läuft mir ein Schauer über den Rücken, wenn ich an die Orgel-Einspielung als Video-Clip von Peter Van de Velde – denke, er spielt „Mattheus-Final“,

J.S. Bach, BWV 244 „Matthäus-Passion“

Schlusschoral: „Wir setzten uns mit Tränen nieder.“

Titel: Letzter Satz aus „Bach’s Memento“, komponiert für Orgel von Charles-Marie Widor (1844-1937) – an der „Pierre Schyven Orgel“ der Kathedrale von Antwerpen.

Hier ein Video-Clip vom Label AEOLUS mit dem Schluss-Satz aus dem BWV 244: Matthäus-Passion von J.S. Bach, umgearbeitet für Orgel von Charles-Marie Widor (1844-1937).

Fehler
Dieses Video existiert nicht

Ich gebe hier einmal den Seiten-Link für Videoclips und Podcasts bekannt:

http://www.aeolus-music.com/ae_de/more/video_clips_and_podcasts

dabei bitte beachten:

„Die hier gezeigten Video-Clips sind im „wmv“-Format. Das Herunterladen kann aufgrund der Dateigrößen etwas dauern.“

Ebenso grossartig ist die Seite für Alte Musik, was für interessante Einspielungen dort vorhanden sind, lässt einem das Wasser im Munde zusammen laufen..!!

Link: http://www.aeolus-music.com/ae_de/baroque_music

Ein Besuch dieser Seiten ist empfehlenswert und wünsche viel Spass beim Stöbern.

Grüsse

Volker

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

Meine Vorschläge zum MDR Musiksommer 2009 – Johann Sebastian Bach und seine Städte


Hallo,

durch einen Hinweis aus dem Forum, bin ich auf bemerkenswerte Konzerte im Rahmen des „MDR-Musiksommers 2009“aus der Reihe „Johann Sebastian Bach und seine Städte– aufmerksam gemacht worden, da greife ich gerne zu und möchte einige Auszüge aus den PDF-Angaben vom MDR hier bekanntgeben.

——————————————————————–

Alle Angaben und Rechte bei:

© 2009 MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Stand: 15.01.2009
ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN !!

Weitere Informationen beim MDR

KARTENBESTELLUNGEN
Bei allen Fragen rund um die Kartenbestellung stehen Ihnen die
Mitarbeiter der MDR Ticket-Galerie Leipzig gern zur Verfügung.
MDR Ticket-Galerie
Hainstraße 1 | 04109 Leipzig
Montag-Freitag | 9.00 – 20.00 Uhr Telefon: 0341.14 14 14
Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr Telefax: 0341.14 14 121

——————————————————————-

„Johann Sebastian Bach und seine Städte“

Eisenach • Georgenkirche, Sonntag 19.07.09 um 17:00 Uhr,

Taufkirche von J.S. Bach Georgenkirche Eisenach

Taufkirche von J.S. Bach Georgenkirche in Eisenach-Thüringen

Eröffnungskonzert der Reihe „Johann Sebastian Bach und seine Städte“

Collegium Vocale Leipzig, Merseburger Hofmusik
Michael Schönheit, Dirigent

Doerthe Maria Sandmann, Sopran
Britta Schwarz, Alt
Tobias Berndt, Bariton

Johann Sebastian Bach: „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 61
Georg Friedrich Händel: Orgelkonzert
Johann Sebastian Bach: „Nun komm, der Heiden Heiland“ II BWV 62
Johann Sebastian Bach: „Schwingt freudig euch empor“ BWV 36

Weitere Informationen beim MDR

KARTENBESTELLUNGEN
Bei allen Fragen rund um die Kartenbestellung stehen Ihnen die
Mitarbeiter der MDR Ticket-Galerie Leipzig gern zur Verfügung.
MDR Ticket-Galerie
Hainstraße 1 | 04109 Leipzig
Montag-Freitag | 9.00 – 20.00 Uhr Telefon: 0341.14 14 14
Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr Telefax: 0341.14 14 121

———————————————————–

Mühlhausen • Divi Blasii, Montag 20.07.09 um 19:30 Uhr, Johann Sebastian Bach und seine Städte

Bachkirche Divi Blasil in Mühlhausen / Thüringen

Bachkirche Divi Blasil in Mühlhausen / Thüringen

Bach Consort Leipzig
Gotthold Schwarz, Dirigent

Johann Sebastian Bach: „Es ist das Heil uns kommen her“ BWV 9
Motette aus dem „Altbachischen Archiv“
Johann Sebastian Bach: „Was willst du dich betrüben“ BWV 107
Johann Sebastian Bach: „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn!“ BWV 157
Motette aus dem „Altbachischen Archiv“
Johann Sebastian Bach: „Ärgre dich, o Seele, nicht“ BWV 186

Weitere Informationen beim MDR

KARTENBESTELLUNGEN
Bei allen Fragen rund um die Kartenbestellung stehen Ihnen die
Mitarbeiter der MDR Ticket-Galerie Leipzig gern zur Verfügung.
MDR Ticket-Galerie
Hainstraße 1 | 04109 Leipzig
Montag-Freitag | 9.00 – 20.00 Uhr Telefon: 0341.14 14 14
Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr Telefax: 0341.14 14 121

———————————————————-

Wechmar • St. Vitus, Dienstag 21.07.09 um 19:30 Uhr, Johann Sebastian Bach und seine Städte

180px-wechmar_dorfkircheSt. Vitus in Wechmar-Thüringen

Musica Fiata

Roland Wilson, Dirigent
Monika Mauch, Sopran
Kai Wessel, Alt
Markus Brutscher, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass

Johann Sebastian Bach: „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“ BWV 125
Friedrich Wilhelm Zachow: „Ach Herr, mich armen Sünder“
Georg Friedrich Händel: Konzert für Orgel und Orchester F-Dur op. 4 Nr. 4 HWV 292
Johann Sebastian Bach: „Herz und Mund und Tat und Leben“ Kantate BWV 147

Weitere Informationen beim MDR

KARTENBESTELLUNGEN
Bei allen Fragen rund um die Kartenbestellung stehen Ihnen die
Mitarbeiter der MDR Ticket-Galerie Leipzig gern zur Verfügung.
MDR Ticket-Galerie
Hainstraße 1 | 04109 Leipzig
Montag-Freitag | 9.00 – 20.00 Uhr Telefon: 0341.14 14 14
Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr Telefax: 0341.14 14 121

———————————————————-

Ohrdruf • Trinitatiskirche, Mittwoch 22.07.09 um 19:30 Uhr Johann Sebastian Bach und seine Städte

Ev. Trinitatiskirche in Ohrdruf-Thüringen

Ev. Trinitatiskirche in Ohrdruf-Thüringen

Elbipolis

Olof Boman, Dirigent
Yeree Suh, Sopran
Sophie Klußmann, Sopran
Volker Arndt, Tenor
Thomas E. Bauer, Bass

Johann Sebastian Bach: „Ehre sei Gott in der Höhe“ BWV 197a (unvollständig)
Johann Sebastian Bach: „Gloria in excelsis Deo“ BWV 191
Arcangelo Corelli: Concerto grosso op. 6 Nr. 8 g-Moll „Weihnachtskonzert“ (fatto per la notte
natale)
Johann Sebastian Bach: „Jauchzet, frohlocket! Auf, preiset die Tage“ BWV 248

Weitere Informationen beim MDR

KARTENBESTELLUNGEN
Bei allen Fragen rund um die Kartenbestellung stehen Ihnen die
Mitarbeiter der MDR Ticket-Galerie Leipzig gern zur Verfügung.
MDR Ticket-Galerie
Hainstraße 1 | 04109 Leipzig
Montag-Freitag | 9.00 – 20.00 Uhr Telefon: 0341.14 14 14
Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr Telefax: 0341.14 14 121

—————————————————————

Arnstadt • Bachkirche, Donnerstag 23.07.09 um 19:30 Uhr, Johann Sebastian Bach und seine Städte

J.S. Bach-Kirche in Arnstadt

J.S. Bach-Kirche in Arnstadt

Vorverkauf: 15,00/13,00 €
Abendkasse: 18,00/16,00 €

Magdalena Consort
Gillian Keith, Sopran
Robin Blaze, Altus
James Gilchrist, Tenor
Peter Harvey, Bass

(obige Gesangs-Solisten wirken in der SDG-Reihe von Gardiner mit)


Johann Sebastian Bach: „Christ unser Herr zum Jordan kam“ Kantate BWV 7
Johann Sebastian Bach: „Wer da gläubet und getrauft wird“ BWV 37
Johann Sebastian Bach: Missa G-Dur BWV 236

Weitere Informationen beim MDR

KARTENBESTELLUNGEN
Bei allen Fragen rund um die Kartenbestellung stehen Ihnen die
Mitarbeiter der MDR Ticket-Galerie Leipzig gern zur Verfügung.
MDR Ticket-Galerie
Hainstraße 1 | 04109 Leipzig
Montag-Freitag | 9.00 – 20.00 Uhr Telefon: 0341.14 14 14
Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr Telefax: 0341.14 14 121

————————————————————-

Dornheim • St. Bartholomäikirche, Freitag 24.07.09 um 19:30 Uhr Johann Sebastian Bach und seine Städte

St. Bartholomäi-Kirche in Dornheim / Thüringen 1. Trauung von Bach

St. Bartholomäi-Kirche in Dornheim / Thüringen, 1. Trauung von J.S. Bach mit seiner Cousine II. Grades Maria Barbara Bach (Fotorechte: V. Hege)

Hille Perl, Viola da gamba, Christine Schornsheim, Cembalo

img_28241

Hille Perl beim Bachfest 2008 Leipzig (Fotorechte: V. Hege)

Johann Sebastian Bach: Sonate für Cembalo und Viola da gamba G-Dur BWV 1027
Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate g-Moll für Viola da gamba und obligates Cembalo
Johann Sebastian Bach: Italienisches Konzert F-Dur BWV 971
Carl-Friedrich Abel: Sonate d-Moll aus: 27 Stücke für Viola da gamba sola
Johann Sebastian Bach: Sonate für Cembalo und Viola da gamba g-Moll BWV 1029

Weitere Informationen beim MDR

KARTENBESTELLUNGEN

Bei allen Fragen rund um die Kartenbestellung stehen Ihnen die
Mitarbeiter der MDR Ticket-Galerie Leipzig gern zur Verfügung.
MDR Ticket-Galerie
Hainstraße 1 | 04109 Leipzig
Montag-Freitag | 9.00 – 20.00 Uhr Telefon: 0341.14 14 14
Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr Telefax: 0341.14 14 121

—————————————————

Weimar • Herderkirche, Samstag 25.07.09 um 19:30 Uhr Johann Sebastian Bach und seine Städte

Stadtkirche St, Peter + Paul "Herderkirche, Weimar

Stadtkirche St, Peter + Paul "Herderkirche, Weimar

Vorverkauf: 24,00/18,00 €
Abendkasse: 27,00/21,00 €

Highlight-Konzert:

Amsterdam Barock Orchester & Chor Ton Koopman, Dirigent

Johann Sebastian Bach: „Darzu ist erschienen der Sohn Gottes“ BWV 40
Johann Sebastian Bach: „Christum wir sollen loben schon“ BWV 121
Georg Friedrich Händel: Ode für St. Cecilia´s Day von John Dryden HWV 76 (Cäcilienode)

——————————————————-

KARTENBESTELLUNGEN
Bei allen Fragen rund um die Kartenbestellung stehen Ihnen die
Mitarbeiter der MDR Ticket-Galerie Leipzig gern zur Verfügung.
MDR Ticket-Galerie
Hainstraße 1 | 04109 Leipzig
Montag-Freitag | 9.00 – 20.00 Uhr Telefon: 0341.14 14 14
Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr Telefax: 0341.14 14 121

Weitere Informationen beim MDR

——————————————————–

Das Programm „MDR-Musiksommer 2009“ beinhaltet hervorragende Veranstaltungen, aus dem PDF-Formular habe ich die Reihe: „Johann Sebastian Bach und seine Städte“ einmal für das Forum herausgefiltert. Viel Spass beim Stöbern und sollte es zu einem Konzertbesuch kommen, wünsche ich ein ungetrübtes Erlebnis.

Grüsse
Volker

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

Bachfeste 2009 in Deutschland


Hallo,

hier gibt es eine Zusammenfassung der bekanntesten Bachfeste im Kalenderjahr 2009 in Deutschland.

Thüringer Bachwoche vom 3. bis 26. April 2009

Flyer "Thüringer Bachwoche 2009"

Flyer „Thüringer Bachwoche 2009“

Link: http://www.thueringer-bachwochen.de/index.php?article_id=2&clang=0

Ausgangspunkt des Festivals ist ein einzigartiges historisches Potential im Freistaat Thüringen. Mit Bachhaus und Taufkirche in Eisenach, der Traukirche in Dornheim, den frühen Wirkungsstätten in Mühlhausen, Arnstadt und Weimar sowie den Häusern der Vorfahren in Erfurt und Wechmar verfügt Thüringen über die Mehrzahl authentischer Bachorte. Diese eindrucksvollen Schauplätze sind Podium und bilden den Rahmen für anspruchsvolle Konzerte.

(Textfassung & Flyer: Thüringer Bachwoche)

———————————————————————-

Leipzig Bachfest 11. bis 21. Juni 2009

Bachfest Leipzig 2009

Bachfest Leipzig 2009

Link: http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=459&tx_cal_controller[offset]=2&cHash=a8021d8af6

Bachfest Leipzig 2009: Bach – Mendelssohn – Reger

Felix Mendelssohn Bartholdy und Max Reger markieren Anfang und Ende einer Musikepoche, in der Johann Sebastian Bachs Werke zunehmend in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gelangten. Zwei so bedeutende Jubiläen, wie der 200. Geburtstag Mendelssohns und die 2009 bevorstehende 600-Jahrfeier der Universität Leipzig, deren Musikdirektor Reger seit 1907 war, prägen 2009 das Gesicht der Musikstadt und spiegeln sich im Bachfest-Programm wider. Musikalisch dargeboten werden die eigens für das Bachfest entwickelten Konzertprogramme von hochkarätigen Künstlern und Ensembles aus aller Welt.

————————–
Das Bachfest Leipzig ist weltweit einzigartig – sowohl durch den Bezug zu den historischen Wirkungsstätten Bachs in Leipzig und Umgebung als auch durch die Mitwirkung des Thomanerchors und des Gewandhausorchesters. In rund 100 Veranstaltungen beleuchtet das Bachfest-Programm Bachs geistliches, weltliches und kammermusikalisches Schaffen, dessen vielfältige Bezüge zur Musikstadt Leipzig sowie seine Wirkung auf Zeitgenossen, Schüler und Komponisten späterer Musikepochen.

————————

Hinweise zur Online-Bestellung

Das vollständige Programm des Bachfestes Leipzig 2009 können Sie hier als pdf-Datei herunterladen.

(Textfassung & Flyer Bach-Archiv Leipzig)

——————————————————————–

Bachwoche Ansbach 31. Juli bis 9. August 2009

Ansbach Bachwoche 2009

Ansbach Bachwoche 2009

Link: http://www.bachwoche.de/

Am Anfang waren es vor allem der Münchener Kunsthändler Carl Weymar und der Cellist Ludwig Hoelscher, unterstützt von dem Dirigenten Ferdinand Leitner, die gemeinsam mit Künstlerfreunden das Programm auf die Beine stellten.

Schnell kamen prominente Gäste wie die Geiger Wolfgang Schneiderhan und Yehudi Menuhin, der Pianist Wilhelm Kempff, der Flötist Aurèle Nicolet, die Sänger Peter Pears und Dietrich Fischer-Dieskau hinzu, immer unterstützt von der Solistengemeinschaft der Bachwoche, die als Orchester das Rückgrat der Festwoche bildete. 1955 übernahm der Cembalist und Dirigent Karl Richter die künstlerische Leitung; inzwischen war aus der jährlichen Abfolge ein zweijähriger Turnus geworden.

(Textfassung & Flyer: Bachwoche Ansbach)

______________________________________

300 Jahre Bach in Mühlhausen vom 7.8. – 16.8.2009

84. Bachfest 2009 der neuen Bachgesellschaft

Bachwoche 2009 Mühlhausen / Thüringen

Bachwoche 2009 Mühlhausen / Thüringen

Link: http://www.muehlhausen.de/scripts/angebote/2365

Der Kartenvorverkauf beginnt am 1. Oktober 2008. Sie können die Eintrittskarten über www.ticketonline.com (Hotline 01805/44 70) bestellen oder über die Tourist Information Mühlhausen per E-Mail anfordern.

Ein Kartenversand kann durch die Tourist Information nur innerhalb Deutschlands erfolgen. Kartenvorbestellungen aus dem Ausland über die Tourist Information sind unter der Tel.: +49(0)3601-404770 zu erfragen.

Download – Eintrittspreise Konzerte.pdf (26 KB)

(Textfassung & Flyer: Stadt Mühlhausen-Thüringen)

———————————————————————————

In dieser Zusammenstellung habe ich die bekanntesten Bachfeste 2009 zusammengefasst. Es gibt erheblich mehr an Bach-Veranstaltungen in 2009, wer daran interessiert ist, sollte den nachfolgenden Google-Link betätigen, dort erhält man erheblich mehr zu diesem Thema angezeigt.

Google-Link nachstehend anklicken:

http://www.google.de/search?hl=de&newwindow=1&q=Bachfeste+2009+Deutschland&btnG=Suche&meta=

Schönes Wochenende und Grüsse

Volker

Webnews



Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics

Bach-Orgel (Woehl-Orgel) Thomaskirche Leipzig – Orgelchoral: Ein feste Burg


Hallo,

wie einigen bekannt gewesen ist, habe ich am 2. November 2008 in Leipzig eine Vorstellung (Erklärung) zur Bach-Gedächtnis-Orgel – (so wird sie von Bach-Kennern benannt), teilgenommen, als Erbauer dieser Orgel, Fertigstellung zum Bachjahr 2000 – ist die Firma Woehl aus Marburg dafür beauftragt worden.

dieneuewoehl-bach-orgelinderthomaskircheleipzig_img_0951

Foto: Die neue Bach-Orgel in der Thomaskirche Leipzig

Aus diesem Grund möchte ich dem Forum ein kleines Video nicht vorenthalten, an der Bach-Gedächtnis-Orgel ist der Organist Johannes Unger mit dem Choral: „Ein feste Burg ist unser Gott“ zu sehen und zu hören.

Zum Starten in das Video klicken

Orgelführung der Sauer-Orgel in der Thomaskirche, vorgestellt von Johannes Unger mit einem Werk von Max Reger.

Zum Start in das Video klicken

Ein weiteres Video, Titel: „Impressionen aus der Thomaskirche Leipzig, am 2.11.2008 füge ich bei, zu hören ist aus dem Altarraum eine Probe des Magnificat von J.S. Bach.

Zum Start in das Video klicken

Viel Spass, das Klangerlebnis ist nicht so überwältigend – aber es ist eine Möglichkeit im neuen Forum und sollte genutzt werden.

Grüsse

Volker

Webnews

Special – Sir John Eliot Gardiner, Englischer Dirigent


Inhalt: Specials über Sir John Eliot Gardiner

“Die Bach Cantata Pilgrimage 2000″ und sonstige Themen″

 ——————————————————————————-

Johann Sebastian Bach

Siegel von J.S. Bach

Inhaltliche Angaben über die „Bach Cantata Pilgrimage 2000″

———————————–

Willkommen in “Volkers Klassikseiten J.S. Bach“ und die durchgeführte Bach Cantata Pilgrimage 2000″ des englischen Dirigenten Sir John Eliot Gardiner. Er führte im Bachjahr 2000 mit seinem Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists sämtliche bekannten Kantaten von J.S. Bach in 12 Monaten in Europa und Übersee auf.

Hier habe ich eine deutschsprachige Diskussions-Plattform über J.S. Bach geschaffen, um mit Gleichgesinnten und interessierten Besuchern u.a. über J.S. Bach über Konzerte der durchgeführten Bach Cantata Pilgrimage 2000 von Sir John Eliot Gardiner und zukünftige Konzerte in Beiträgen eine künstlerische Wertstellung dieses großartigen KOMPONISTEN bewerten und darstellen zu können.

Ausführlich werden hier die Einspielungen und Neuerscheinungen von Gardiner vorgestellt und Meinungen dazu sollten in dem Diskussions-Forum abgegeben werden.

————————————————————-

“Die Bach Cantata Pilgrimage 2000″ von Sir John Eliot Gardiner

Foto: Englischer Dirigent: Sir John Eliot Gardiner im Konzert

Als Startbeitrag wurde aus Gardiner seiner SDG-Reihe die 1. DVD mit dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach am 23. Dezember 1999 in der Herderkirche Weimar im Blog vorgestellt.

Foto: Die Herderkirche in Weimar, Start der Bach Cantata Pilgrimage 2000 am 23.12.1999 von Sir J.E. Gardiner mit dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach

Foto: Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists im Weihnachts-Oratorium am 23.12.1999 in der Herder Kirche in Weimar.

————————————————————

Ein Kommentar von Sir J.E. Gardiner am Anfang der Bach Cantata Pilgrimage 2000

“Bach Cantata Pilgrimage” heißt das rund 13 Millionen Mark teure, üppig gesponsorte Mammut-Projekt. Das Finale wird an Silvester 2000 in New York sein. Ein Jahr lang jede Woche Bach. Warum?

Gardiner:

Erstens Neugier, zweitens hat es mich gewurmt, dass die Kantaten Bachs noch so unbekannt sind. Drittens gäbe es außer Bach keinen Komponisten, mit dem ich mich ein ganzes Jahr beschäftigen könnte.

Bach ist so vielfältig, so fantasievoll. Sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart über Mendelssohn bis Strawinsky oder Jazzer wie Jacques Loussier. Er ist universal, deswegen glaube ich: Bach ist der Komponist der Zukunft.

Frage:

Nach welchen Kriterien haben Sie die Aufführungsorte Ihrer Pilgertour ausgesucht?

Gardiner:

Wir spielen bis auf eine Ausnahme nur in historisch und architektonisch bedeutenden Kirchen, an Bach Wirkungsstätten – Leipzig, Köthen, Lübeck, Eisenach – aber auch am Rand von Europa, zum Beispiel in der Abtei der schottischen Insel Iona oder im spanischen Santiago de Compostela.

—————————————————————-

Auszüge aus einem Interview von KlassikAkzente mit Sir John Eliot Gardiner zum Beginn der Bach Cantata Pilgrimage 2000:

 “Wäre Bachs Musik nicht gewesen, wir hätten diese Tour sicher nicht so leicht, so unbeschwert bewältigen können.”

Sir John Eliot Gardiner wird auch nach einem Jahr Pilgerreise mit den Kantaten Johann Sebastian Bachs nicht müde, von der “reinen Schönheit” der Musik zu schwärmen. “Woche um Woche überraschte uns Bach mit einem Meisterwerk nach dem anderen. Es ist eigentlich unbegreiflich.

Am Ende eines jeden Wochenkonzertes sind wir traurig über die Kantaten, die wir hinter uns lassen, und zugleich voller Vorfreude auf das Programm der kommenden Woche.” Seit zehn Monaten sind der Dirigent, die English Baroque Soloists und der Monteverdi Choir unterwegs, reisen als Pilger, wie sie es nennen, quer durch Europa: eine monumentale Konzerttournee mit wöchentlich wechselndem Programm. Mein Jahr mit Bach: Ein Interview mit John Eliot Gardiner

 KlassikAkzente:

Sir John Eliot, die zahlreichen Groß-Projekte zum Bach-Jahr sind kaum noch zu zählen, Ihre “Bach-Kantaten-Pilgerreise” ist zweifellos eines der ambitioniertesten Vorhaben zum 250. Todestag des Komponisten. Wie viel Bach vertragen die Zuhörer in diesem Jahr?

John Eliot Gardiner: Endgültig kann ich das natürlich erst im nächsten Jahr sagen. Vielleicht hat die Mehrheit dann erst einmal von Bach genug, ähnlich wie Mozart 1992 weniger gespielt wurde. Vielleicht sorgt das Bachjahr aber auch dafür, dass der Komponist von einigen neu oder wieder entdeckt wird. Ich glaube nicht, dass wir mit unserem Vorhaben, innerhalb eines Jahres alle 198 erhaltenen Bach-Kantaten aufzuführen, die Zuhörer überlasten. Denn immerhin ist es die erste Unternehmung dieser Art. Vor uns hat noch niemand diese Werke in ihrem Kontext präsentiert.

KlassikAkzente:

Sie spielen auf die Ordnung der Kantaten nach dem evangelischen Kirchenjahr an. Brauchen Sie dafür nicht einige Kunstgriffe?

Gardiner:

Ein paar schon. Wir wollen die Werke jeweils an den Sonn- und Feiertagen aufführen, für die Bach sie komponierte. Der Kalender hat jedoch seine Eigenarten: Einen Sonntag nach Weihnachten, für den Bach auch Kantaten schrieb, gab es im Jahr 1999 nicht, dafür aber in diesem Jahr.

Da unsere “Pilgerreise” zu Weihnachten begann und am 31. Dezember diesen Jahres in New York endet, können wir dies ausgleichen und neben den zahlreichen Weihnachtskantaten noch das Weihnachtsoratorium spielen. Zum andern liegt in diesem Jahr Ostern sehr spät, deshalb fehlen ein paar Sonntage. Doch auch diese Kantaten spielen wir, sie werden eingeschoben.-

KlassikAkzente:

Nach welchen Gesichtspunkten haben Sie die Stationen Ihrer Pilgerfahrt ausgewählt?

Gardiner:

Wichtig war mir vor allem, dass wir ausschließlich in Kirchen gastieren. Denn Bachs Kantaten sind keine Konzertmusik. Ich habe im Vorfeld des Projektes sehr viele Kirchen besucht. Gerade in den ostdeutschen Kleinstädten gibt es wundervolle Gotteshäuser – beispielsweise in Altenburg oder in Arnstadt.

Es ist gut, dass die “Pilgerreise” auch in diesen Orten und nicht nur in den Metropolen Station macht. Nicht alle Orte, die ich herausgesucht habe, können wir jedoch besuchen. Gerne etwa wäre ich nach Freiberg gekommen. Dort gibt es einen Dom mit zwei wundervollen Silbermann-Orgeln. Aber Freiberg ließ sich einfach nicht in den Plan einbringen. Andere Orte, die mit Bach in Verbindung stehen, sind für unsere Unternehmung leider einfach zu klein.

KlassikAkzente:

Mit “Pilgerfahrt” meinen Sie also, auf Bachs Spuren zu wandeln?

Gardiner:

Die Reise führt nicht nur zu Bachs Wirkungsstätten, sondern auch zu Pilgerzentren der christlichen Kultur, die gerade im Jahr 2000 von Bedeutung sind. Wir wollen Bach als Teil dieser europäischen Kultur begreifbar machen. Für die ist die Musik des großen Thomaskantors ein Symbol.

KlassikAkzente:

Obwohl die Reise immer wieder in Ostdeutschland Station macht, überraschen doch die Ausmaße: Die Unternehmung führt durch nahezu alle europäischen Länder …

Gardiner:

… was so zunächst nicht geplant war. Da wir Bachs Kantaten in ihrem Kontext zeigen wollten, war die Pilgerfahrt als Reise durch protestantische Länder geplant. Ausgehend von Bachs Heimat in Thüringen und Sachsen sollte die Pilgerfahrt in immer größer werdenden konzentrischen Kreisen durch Skandinavien und das Baltikum und Länder wie Holland, England und die Schweiz führen.

Doch dann zeigten gerade einige Veranstalter in katholischen Ländern sehr großes Interesse: Frankreich, Italien, Spanien und Portugal sind nun wichtige Stationen unserer Pilgerfahrt. Auf der anderen Seite gastieren wir so auch in Santiago de Compostela und Rom, was immerhin zwei der ältesten Pilgerstätten des christlichen Glaubens sind.

KlassikAkzente:

Wenn Sie sich auf ein solches Unternehmen einlassen, dann müssen Sie zu Bach ein ganz besonderes Verhältnis haben?

Gardiner:

Manchmal sage ich zum Spaß: Wenn Bach nicht im Himmel ist, dann möchte ich da gar nicht hin. Je mehr ich von Bach kennenlerne, um so mehr Fragen stellen sich mir. Bach ist gewissermaßen zeitlos, seine Musik hat über den bloßen kirchlichen Aspekt hinaus eine breite Ausstrahlung.

Diese Musik kann auch Menschen etwas bedeuten, die ihren Glauben verloren haben oder die nie Christen waren: Es gibt so viel Humanistisches in diesen Kantaten.

KlassikAkzente:

Warum rücken Sie dann mit der Ordnung nach dem Kirchenjahr den liturgischen Aspekt so stark in den Vordergrund?

Gardiner:

Wir sollten respektieren, wofür diese Musik geschrieben ist. Bach selbst hat in seinen Bibelkommentar folgendes persönliche Credo geschrieben: “Bey einer andächtigen Musique ist alle Zeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart”. Er meint damit, dass es möglich ist, beim Musizieren Gottes Gnade in uns zu fühlen. Deshalb hat er Woche für Woche eine neue Kantate geschrieben.

KlassikAkzente:

Das Thomaskantorat war also die Krönung von Bachs Leben?

Gardiner:

Nein, die dort vorgefundenen Bedingungen waren alles andere als ideal. In Weimar hatte Bach professionelle Sänger, dort konnte er Neues ausprobieren. In Leipzig hatte er Schüler, von denen viele unbegabt waren.

Das können wir direkt aus den Kantaten ablesen: Zunächst schrieb er schwierige Partien für alle Stimmen. Nach ungefähr einem Jahr gab er den Knaben im Sopran fast nur noch Choral-Melodien, während sich die komplizierten Strukturen auf die anderen Stimmen, also die Männer, beschränkten.

Außerdem geriet Bach in Leipzig zwischen die Fronten zweier Parteien im Stadtrat. Die Zustände in Leipzig waren so katastrophal, dass Bach eine polemische Beschwerde an den Rat der Stadt schrieb.

KlassikAkzente:

Wenn die Zustände in Leipzig so katastrophal waren, was ist dann die Grundlage Ihrer um Authentizität bemühten Interpretationen?

Gardiner:

Der Begriff Authentizität gefällt mir nicht, weil er nicht das umschreibt, was wir wollen. Interessant ist nicht das Klangbild, das Bach bei der Aufführung hörte, sondern das Ideal, das ihm beim Komponieren vorschwebte. Insofern verstehe ich auch die Diskussion um die solistische Besetzung der Leipziger Kantaten nicht. Denn in seiner Eingabe hat der Thomaskantor die vorgefundene Situation genau beschrieben und skizziert, welche Besetzung er gerne hätte. Insofern hilft der Maßstab “Authentizität” bei Bach wenig.

KlassikAkzente:

Wie würden Sie ihn ersetzen?

Gardiner:

Durch den Begriff “Historische Informiertheit”. Denn jede Interpretation ist authentisch, wenn sie ernst gemeint ist und den jeweiligen Stand des Wissens berücksichtigt. Deshalb waren Karl Straubes Bach-Interpretationen auch authentisch, und deshalb wird Gardiner in 20 Jahren wohl altmodisch sein. Wir sind keine besseren Musiker, wir wissen nur etwas mehr.

KlassikAkzente:

Die “Bach-Kantaten Pilgerfahrt” verlangt von Ihnen und von den Ensembles nicht zuletzt auch physische Höchstleistungen. Wie erholen Sie sich vom immer gleichen Ablauf aus Reisen, Proben und Konzerten?

Gardiner:

In jedem Ort gibt es Dinge, die man sich anschauen kann. Von Leipzig aus möchte ich zum Beispiel mit den Musikern zur Dorfkirche Pomßen fahren, wo die älteste Orgel Sachsens steht. Dort wurde die Kantate “Ich lasse dich nicht” bei einer Trauerfeier uraufgeführt.

Es gibt in dieser Kirche sehr viele Holzschnitzereien und Gemälde aus dem 15. und 16. Jahrhundert, da hat sich seit Bachs Zeit wahrscheinlich überhaupt nichts geändert. Für ein Konzert ist diese Kirche natürlich zu klein. Aber wir wollen dort einmal singen – nur so zum Spaß. Und mit Sicherheit auch wieder Bach.

(Text mit freundlicher Genehmigung von KlassikAkzente)

—————————————————

Eine Schlussanmerkung von Sir John Eliot Gardiner in einem Interviews nach dem Ende der Bach Cantata Pilgrimage 2000:

Wenn Bach also mit der schlichten Anzahl nicht den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde schafft, bleibt dennoch einzigartig, mit welchem musikalischen Einfallsreichtum er seine Kantaten ausgestaltete. “Ich habe noch nicht eine Kantate gehört, die mich gelangweilt hätte”, erklärt John Eliot Gardiner.

“Jede einzelne von ihnen hat etwas, das die Aufmerksamkeit fesselt und die Fantasie anregt. Einmal ist es eine fantastische Kombination von Instrumenten und Singstimme, ein anderes Mal die wunderbare Illustration eines Textes, dann wieder die erstaunliche Fähigkeit, eine musikalische Predigt wirklich eindringlich zu gestalten.” Das ist das Schöne an Musik: Sie kommt ganz ohne Liturgie aus.

“Im Grunde ist es sehr tänzerisch. Ich glaube, die größte Sünde, die man mit Bach begehen kann, ist, ihn schwerfällig zu interpretieren, zu steif oder zu militärisch oder zu dick. Es muss immer diese Lebendigkeit und diesen tänzerischen Rhythmus als Basis haben.” Das Gute bei Gardiner ist, dass er nicht Absichtserklärungen gibt, sondern handelt.

Wir konnten nicht ahnen, wie sehr sich unsere Hoffnungen einlösen würden. Sie kamen in Strömen, die Menschen aus den Kirchengemeinden, Musikliebhaber, die uns von Konzert zu Konzert begleiteten.

Alle ließen sich ein auf ein Geben und Nehmen: Wir machten die Musik, aber das Publikum war mit ungeheurer Aufmerksamkeit bei der Sache, konzentriert und begeisterungsfähig. Und was für eine Freude, wenn die jeweiligen Kirchenchöre in den Schlusschoral einstimmten.” Auch im Gespräch predigt Gardiner für Bachs Musik:

Ja, die Aufführungen stellten die Kantaten wieder in ihren liturgischen Zusammenhang. Aber nein, man müsse nicht gläubig sein, damit Bachs Musik fasziniere, tröste und stärke. “Seine Musik macht die langen Stunden im Bus und die Ermüdungserscheinungen, die eine solche Wahnsinnstour natürlich mit sich bringt, mehr als wett.”

Alle ließen sich ein auf ein Geben und Nehmen: Wir machten die Musik, aber das Publikum war mit ungeheurer Aufmerksamkeit bei der Sache, konzentriert und begeisterungsfähig. Und was für eine Freude, wenn die jeweiligen Kirchenchöre in den Schlusschoral einstimmten.”

——————————————————————

Meine persönliche Anmerkung:

Hier berichte ich über die am 23. Dezember 1999 in der Herderkirche in Weimar begonnene Bach-Cantata-Pilgrimage 2000 durch den englischen Dirigenten Sir John Eliot Gardiner mit dem Monteverdi-Choir und The English Baroque Soloist.

Im Rahmen seiner Bach-Pilgrimage 2000 führte J.E. Gardiner ( im Bachjahr 2000 ); innerhalb von 12 Monaten 186 Kantatenwerke von J.S. Bach in 14 Ländern Europas und Übersee auf, am 31.12.2000 endete die Pilgrimage in der St. Bartholomew’s Church in New York / USA.

Kein Musiker hatte sich bisher daran gewagt, sämtliche Kirchenkantaten innerhalb eines Jahres aufzuführen.

Mit welch unsäglichen Schwierigkeiten hatte Gardiner innerhalb der Tour zu rechnen, Austausch der Solisten, kurzfristige Umdisponierung aufgrund von Absagen, Wechsel im Orchester, die räumlichen und akustischen Gegebenheiten innerhalb der verschiedenartigsten Kirchen und Konzertstätten, die großen Strapazen der Anreisewege: Kopenhagen-Neapel-London-Tallinn-New-York).

Kaum Zeit für Einübungsmöglichkeiten der verschiedenen Kantatenwerken für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr. Die Finanzierung der Tour geriet in Gefahr, da sich der Hauptsponsor: ”DG” kurzfristig aus dem Projekt verabschiedete. All diesen Schwierigkeiten zum Trotz, kann auf außergewöhnlich CD-Veröffentlichungen im Rahmen der “SDG-Reihe“ verwiesen werden !!

Live-Mittschnitte aus den Proben der Bach-Kantaten werden im Rahmen von 51 CD-Herausgaben durch

http://www.monteverdiproductions.co.uk/ veröffentlicht.

————————————————-

Link: zur Biographie von Sir John Eliot Gardiner !!

(Copyright © V. Hege)

Webnews

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen


Bluecounter Website Statistics

Bluecounter Website Statistics