Archiv der Kategorie: Sir John Eliot Gardiner Reisetagebuch von der Bach Cantata Pilgrimage Tour 2000

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Jubilate“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Jubilate“

 Dornheimer Bartholomäuskirche Trauungs-Kirche –  J.S. Bach heiratete am 17. Oktober 1707 seine  erste Frau Maria Barbara Bach    (Foto: Paul Hentschel)

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 07.05.2017 begehen wir den Sonntag “Jubilate

Der Name des Sonntags Jubilate leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: Jubilate Deo, omnis terra!. (Ps 66, 1).

Am Sonntag Jubilate wird das Evangelium von Jesus als dem Weinstock gelesen. Das Thema „Die neue Schöpfung“ wird jedoch nicht ohne weiteres in diesem Evangelium deutlich, sondern in den anderen Lesungen, worin auf die Veränderungen hingewiesen wird, die durch Jesu Auferstehung bewirkt wurden und werden. Interessant ist die Wahl der priesterlichen Schöpfungsgeschichte als alttestamentlicher Lesung: hier wird das, was das Volk Israel schon lange erkannt hat, aufgegriffen: Gott hat die Schöpfung gut geschaffen, ohne Fehl und Tadel. Das zahreiche Elend ist auf das Versagen des Menschen zurückzuführen, den Willen Gottes auszuführen. Durch Christus sind wir nun dazu befähigt.

Am Sonntag Jubilate werden wir ermahnt, am rechten Weinstock zu bleiben, der Christus ist. Nur dann werden wir auch den Tod überwinden, weil Christus ihn überwunden hat. Dankbar hören wir die Verheißung von Jesu Wiederkunft. Durch seine Auferstehung haben auch wir teil an der neuen Schöpfung, die schon jetzt anbricht und bei seinem Kommen vollends heraufgeführt wird.

Der Wochenspruch: 

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2. Kor 5, 17)

Wochenlied: 

“Mit Freuden zart zu dieser Fahrt“ (EG 108)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Jubilate

BWV   12 – „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen
BWV 103 – „Ihr werdet weinen und heulen
BWV 146 – „Wir müssen durch viel Trübsal

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R a d i o – Programme in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 12 “Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen,

Kantate zum Sonntag Jubilate

Vox Luminis

Leitung: Lionel Meunier

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 12 “Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen

Kantate für Sonntag Jubilate

Christoph Prégardien, Tenor  Kai Wessel, Altus

Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir et Orchestra

Leitung:  Ton Koopman

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:04 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Etwa ab  07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 12  “Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen” 

Kantate am Sonntag Jubilate

Cantus Cölln

Leitung: Konrad Junghänel

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

Webradio:  http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 12  “Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen” 

Kantate am Sonntag Jubilate

Cantus Cölln

Leitung: Konrad Junghänel

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 (Kulturradio) Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Georg Philipp Telemann  (1681-1767)

Kantate TWV 1:994  „Kein Vogel kann in Weiten fliegen“,

Gotthold Schwarz (Bass)

 

Christoph Hammer (Orgel)

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 12 Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen

Kantate am Sonntag Jubilate 

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 103 “Ihr werdet weinen und heulen”

Kantate für Sonntag Jubilate

Stefanie Irányi, Alt / Andreas Weller, Tenor

Chor und Orchester der Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Player

den man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

Live-Stream:

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung:  Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 12 Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen,

Kantate am Sonntag Jubilate,

Yoshikazu Mera, Countertenor; Makoto Sakurada, Tenor;

Peter Kooy, Bass;

Chor des Bach Collegium Japan;  Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 103 “Ihr werdet weinen und heulen

Kantate für Sonntag Jubilate

Stefanie Irányi, Alt / Andreas Weller, Tenor

Chor und Orchester der Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

https://www.domradio.de/radio

Web-Radio:

https://www.domradio.de/radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

h-moll-Messe im Portrait

Grandioses musikalisches Vermächtnis

Die berühmte h-moll-Messe BWV 232 von Johann Sebastian Bach übertrifft mit zwei Stunden Aufführungsdauer, ihren komplexen Fugen, 18 Chorteilen und 9 Arien alle bis dahin bekannten Messvertonungen.
Ihre Entstehung zog sich über 25 Jahre hin und stellt ein eindrucksvolles musikalisches Vermächtnis dar, das Bach 1749 und damit nur ein Jahr vor seinem Tod vollendete. Bis heute ist weder geklärt, warum Bach als Lutheraner den kompletten Text der lateinischen Messe so aufwändig vertonte, noch ob es je zu seinen Lebzeiten eine komplette Uraufführung gab. Wahrscheinlich ist dies nicht. Alle Messteile sind umfangreich angelegt, schon das Kyrie dauert gut 15 Minuten.

Bereits dort finden sich unterschiedliche Stile. Das Christe eleison entwarf Bach als Arie für zwei Stimmen im Opernstil. Den Abschluss bildet wieder der Text Kyrie eleison, den Bach im alten stile antico vertonte. Der Chor ist vierstimmig gehalten, das Orchester spielt lediglich die Chorstimmen mit, hat keinen selbstständigen Part. Der Thomaskantor kannte sich in der Musikgeschichte hervorragend aus und verweist damit auf die Tradition und das Alter des Messtextes.

Genauso große Sorgfalt bei der Interpretation des Textes durch die Musik und höchste Kompositionskunst zeigt Bach auch im Credo, der Vertonung des Glaubensbekenntnisses…..

zum ganzen Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal“

Kantate zum Sonntag Jubilate

 (Es werden keine weiteren Programm-Angaben veröffentlicht !)

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Videos: Bach-Kantaten für den Sonntag „Jubilate

BWV   12Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen
BWV 103Ihr werdet weinen und heulen
BWV 146Wir müssen durch viel Trübsal

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/YouTube: BWV 12 –  Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen”   –  (Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 103 Ihr werdet weinen und heulen“  ( Interpret: Koopman )

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/YouTube: BWV 146 –  Wir müssen durch viel Trübsal”   –  (Interpret: S D G)

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für die Sonntage: Jubilate und Kantate

Schlosskirche, Altenburg  am 14. Mai 2000

St. Mary’s, EWarwick am 21.05.2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 103 – „Ihr werdet weinen und heulen“

Am Sonntag Jubilate begann in Leipzig nach alter Tradition die Ostermesse, zu der drei Wochen lang so viele Besucher – Handwerker, Kaufleute aus dem In- und Ausland, Buchhändler, Höker, Straßenkünstler – herbeiströmten, dass sich während dieser Zeit rund 30.000 Menschen in der Stadt aufhielten. Bach, der die Veröffentlichung der drei Teile seiner Clavier-Übung zeitlich so terminierte, dass sie zu den Messen erschienen, wird sich der Notwendigkeit bewusst gewesen sein, dass bei dieser Gelegenheit eine besondere Musik dargeboten werden musste, da sonntags keine Geschäfte abgewickelt werden durften und Besucher und adlige Herrschaften, wie sein Vorgänger Kuhnau dargelegt hatte, in den Hauptkirchen gewiss ‚etwas Schönes’ hören wollten.

Das haben sie mit Sicherheit am 22. April 1725 getan, als Bach seine Kantate

BWV 103 „Ihr werdet weinen und heulen“

vorstellte. Sie beginnt mit einer funkelnden Fantasia für konzertante Violine, die eine
‚Sixth Flute’ – eine Sopran-Blockflöte in D – verdoppelt. Beide Instrumente sind einem Oboe d’amore-Paar und den Streichern gegenübergestellt und lassen sich auf einen scheinbar fröhlichen Dialog ein. Erst mit dem Einsatz der vier vokalen Concertisten zu einem kantigen Fugenthema (das eine übermäßige Sekunde und eine aufwärts gerichtete Septime enthält) erkennen wir, dass wir auf eine falsche Fährte geführt worden sind: Das fröhliche Instrumentalthema schildert nicht die Freude der Jünger über die Auferstehung Christi, sondern das schallende Gelächter der Zweifler über ihr Unbehagen – daher das arpeggierte Gackern der hohen Flöte in boshaft-schrillem Ton. Eine konventionellere Verfahrensweise wäre gewesen, die Antithese der beiden Anfangsteile unangetastet und, sagen wir, auf einen von Düsternis erfüllten langsamen Satz (wie in BWV 12 und 146) ein glucksendes Scherzo irgendeiner Art folgen zu lassen.

Was Bach tut, ist noch viel erstaunlicher. Um ein Jahrhundert nimmt er den Dankgesang von Beethovens Streichquartett in a-moll op. 132 vorweg, indem er die gegensätzlichen Stimmungen einander überlagert und zu einem Ganzen verknüpft, dessen Teile sich gegenseitig erhellen. So hebt er hervor, dass es derselbe Gott ist, der diese Lage herbeiführt und dann verbessert. Plötzlich verlangsamt sich die Musik zu einem adagio e piano, während der Bass sein Solo ‚Ihr aber werdet traurig sein’anstimmt und Blockflöte und Violine Arabeskenfragmente beisteuern. 

Genau dann, wenn die Freude in weiteste Ferne gerückt zu scheint, kehrt sie hüpfend mit dem Fugenthema zurück, und was früher spöttisch wirkte, wird nun reine Wonne. Ähnlich erfindungsreich sind die folgenden Rezitative mit Arie gestaltet, in denen die Antithese zwischen ‚Schmerz’ und ‚Freude’ aufrechterhalten und weitergeführt wird. Die Alt-Arie (Nr. 3), mit obligater Violine in fis-moll, ist ein Versuch, die göttliche Heilung zu schildern, die dem reuigen Sünder zuteil wird. Die Tenor-Arie (Nr. 5) enthält einen jener haarsträubenden Trompetenparts, bei denen der Trompeter in einer Atmosphäre unbändiger Erleichterung einige nichtharmonische (d.h. technisch unmögliche) Töne hervorzubringen hat, die den Text des Sängers – ‚betrübte Sinnen’ – untermalen.

© John Eliot Gardiner 2005

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiner Kantaten-Beschreibungen für die Sonntage:

                   Jubilate und Kantate 

                   h i e r  zum Download als PDF 

  Künstler-Beitrag: Silas John Standage  – Orgel als PDF  

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CDs vom Label SDG  
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Link:   CD’s  von SDG – Bach-Kantaten

Bach-Kantaten: für den Sonntag  Jubilate und  Kantate“

SDG 107 Vol. 24

Cover:  SDG 107 Vol. 24

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 107, Vol. 24

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CD-Inhalte:

BWV 12 – Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol.  24 – CD 1

BWV 103 – Ihr werdet weinen und heulen /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol. 24 – CD 1 

BWV 146 – Wir müssen durch viel Trübsal /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol.  24 – CD  1

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BWV 108 – Es ist euch gut, dass ich hingehe /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol. 24 – CD  2

BWV 117 – Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol.  24 – CD  2

BWV 166 – Wo gehest du hin? /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol.  24 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto:

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt seit dem 14. Oktober 2016.

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Bachfest-Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Cantata BWV 190, „Singet dem Herrn ein neues Lied“ (Leipzig, 1724)

i. Chorus: Singet dem Herrn ein neues Lied
ii. Chorale and recitative (alto, tenor, bass): Herr Gott, dich loben wir
iii. Aria (alto, strings): Lobe, Zion, deinen Gott
iv. Recitative (bass): Es wünsche sich die Welt
v. Aria (tenor, bass, oboe d’amore): Jesus soll mein alles sein
vi. Recitative (tenor, strings): Nun, Jesus gebe
vii. Chorale: Lass uns das Jahr vollbringen

Thomaner Stefan Kahler, alto
Christoph Genz, tenor
Matthias Weichert, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2011

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – Kantate für Jubilate – BWV 103 „Ihr werdet weinen und heulen

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 103 – Eingangs-Chor Ihr werdet weinen und heulen

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Solisten:

Stefanie Irányi, Alt / Andreas Weller, Tenor

Musikalischer Leiter:  Rudolf Lutz

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/ihr-werdet-weinen-und-heulen-bwv-103-dvd.html

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung. St. Gallen – bei 

Amazon – mit Hörproben

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

eine weitere Bezugsquelle –

Link:   bei   j p c

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Video der J.S. Bach-Stiftung

J.S. Bach Kantate BWV 109 „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben“

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

 ALL OF BACH – Bach-Projekt in Holland

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    J. S. Bach BWV 766 – Orgelwerk – Partite diverse sopra׃ „Christ, der du bist der helle Tag“

 LOCATION Stiftskirche St. Georg, Goslar-Grauhof
ORGANIST Theo Jellema
ORGAN Christoph Treutmann-Orgel, 1731

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J. S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach:vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach, Kantate BWV 76

„Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“

| Stuttgarter Kantorei | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen.

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Video BWV 76  „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“

Cantata BWV 76

Link zum Video BWV 76  in das Foto oder den Text anklicken..!!

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

 Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Miserikordias Domini“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Miserikordias Domini“

                                                      Thomaskirche Leipzig im Frühling!

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 30.04.2017 begehen wir den Sonntag “Miserikordias Domini

Der Name des Sonntags Miserikordias Domini leitet sich vom Beginn der früheren lateinischen Antiphon ab: Misericordias Domini plena est terra. (Ps 33, 5;).
Der Sonntag Miserikordias Domini wird durch das Evangelium vom Guten Hirten bestimmt. Der Hirte sorgt für seine Schafe, die ihm treu folgen. Gleichzeitig wird aber auch der Hinweis laut auf die „falschen Hirten“, die nur an ihren eigenen Vorteil denken. Entscheidend ist jedoch die Zusage Jesu, dass er als der gute Hirte sein Leben hingibt für die Schafe. Das bedeutet, dass wir umfassenden Schutz genießen und uns vor nichts zu fürchten brauchen, auch wenn es dunkel um uns wird.

Am Sonntag Miserikordias Domini hören wir das Evangelium vom Guten Hirten und freuen uns, dass Gott das Verirrte sucht und der Herde wieder zuführt. Froh sind wir auch darüber, dass er uns stets zu einer frischen Quelle führt, so dass wir keinen Note leiden müssen.

Der Wochenspruch: 

Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. (Joh 10, 11a. 27-28a)

Wochenlied: 

“Der Herr ist mein getreuer Hirt (EG 274))

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Miserikordias Domini

BWV   85 – „Ich bin ein guter Hirt
BWV 104 – „Du Hirte Israel, höre
BWV 112 – „Der Herr ist mein getreuer Hirt

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R a d i o – Programme in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 85 “Ich bin ein guter Hirt”

Kantate zum Sonntag Misericordias Domini

Barbara Schlick, Sopran / Andreas Scholl, Altus

Christoph Prégardien, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass

Concerto Vocale Leipzig

Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Auszüge aus dem Programm

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 85 “Ich bin ein guter Hirt”

Kantate zum Sonntag Misericordias Domini

Barbara Schlick, Sopran / Andreas Scholl, Altus

Christoph Prégardien, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass

Concerto Vocale Leipzig

Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:04 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Kantate etwa ab  07:05 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 104 “Du Hirte Israels, höre” 

Kantate zum Sonntag Misericordias Domini

Makoto Sakurada, Tenor / Stephan MacLeod, Bass

Bach-Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

Webradio:  http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 104 Du Hirte Israel, höre

Kantate am Sonntag Misericordias Domini,

Paul Agnew, Tenor; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir et Orchestra

Leitung:  Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 104 “Du Hirte Israels, höre” 

Kantate zum Sonntag Misericordias Domini

Makoto Sakurada, Tenor / Stephan MacLeod, Bass

Bach-Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 112 “Der Herr ist mein getreuer Hirt

Kantate am Sonntag Misericordias Domini

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Johann Balthasar Christian Freislich  (1687 –  1764)

„Weide mich mit dem Stabe sanft“

Constanze Backes, Sopran; Bernhard Landauer, Altus;

Henning Kaiser, Tenor; Dominik Wörner, Baß

Cantus Thuringia / Capella Thuringia

Leitung: Bernhard Klapprott 

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Bayern-Klassik

Programm:

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 104 Du Hirte Israel, höre

Kantate am Sonntag Misericordias Domini,

Kobie van Rensburg, Tenor;  Michael Schopper, Bass;

Heinrich-Schütz-Ensemble München / Monteverdi Orchester München

Leitung:  Wolfgang Kelber

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 104 Du Hirte Israel, höre

Kantate am Sonntag Misericordias Domini,

Paul Agnew, Tenor; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir et Orchestra

Leitung:  Ton Koopman

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

https://www.domradio.de/radio

Web-Radio:

https://www.domradio.de/radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart

c-moll-Messe in der Vorstellung

Mozarts Messvertonung überragt in Länge, Besetzung und Geschick alle seine anderen geistlichen Werke und verblüfft mit einer Stilvielfalt, die ihresgleichen sucht.

Komplexe Fugen, leichte italienische Arien, verbunden mit einer teilweise dramatischen Tonsprache lassen das Werk zu einer der wichtigsten Vertonungen der lateinischen Messe überhaupt werden. Der Anlass für das Werk war wohl privater Natur. Im Alter von 26 Jahren begann Mozart mit dem Werk, von der Struktur her ist die c-moll-Messe eine so genannte Kantatenmesse, das heißt, innerhalb eines Messteils wechselt abschnittsweise mehrfach die Besetzung und damit auch Charakter und Stil der Musik.

Vor der Entstehung des Werkes hatte der Salzburger sich ausführlich mit der barocken Musik von Johann Sebastian Bach auseinandergesetzt. Vielleicht auch deshalb komponierte Mozart in der c-moll-Messe gleich mehrere großartige Fugen in bester Bach-Tradition. Doch nicht nur die komplexe barocke Fugen-Technik verwendet Mozart in der c-moll-Messe. Auch von der zeitgenössischen italienischen Oper inspirierte Arien finden sich in der Vertonung….

zum ganzen Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 112  „Der Herr ist mein getreuer Hirt“

 (Es werden keine weiteren Programm-Angaben veröffentlicht !)

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Videos: Bach-Kantaten für den Sonntag „Misericordias Domini

BWV   85Ich bin ein guter Hirt
BWV 104Du Hirte Israel, höre
BWV 112 – „Der Herr ist mein getreuer Hirt

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/YouTube: BWV 85 –  Ich bin ein guter Hirt”   –  (Interpret: S D G )

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/ YouTube:BWV 104 – Du Hirte Israel, höre“  ( Interpret: Koopman)

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/YouTube: BWV 112 –  Der Herr ist mein getreuer Hirt”   –  (Interpret: Koopman)

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag: Quasidomogeniti und Misericordias Domini

Bachkirche, Arnstadt  am 29. bis 30. April 2000

Basilique St. Willibrord, Echternach am 07.05.2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 104 – „Du Hirte Israel, höre“

BWV 104 „Du Hirte Israel, höre,“ aus Bachs erstem Leipziger Zyklus, zeigt die aufwärts, in erhabene Höhen strebende (‚Anabasis’ genannte) tonale Entwicklung sehr deutlich: Die Bewegung verläuft von G-dur (Eingangschor) über h-moll (Rezitativ und Arie für Tenor) und D-dur (Rezitativ und Arie für Bass) zu A-dur (Choralparaphrase von Psalm 23), während Christus als Hirte seine Gläubigen auf die ‚Himmelsweide’ führt. Das Werk beginnt mit dem ersten Vers von Psalm 80, der als gefälliger Chortanz gesetzt ist. Die Stimmung ist freundlich, von einer zarten Lyrik durchtränkt, und wenn diese nicht in der gleichen Weise ‚schmerzt’, wie uns Rameaus pastorale Tänze zu Herzen gehen, so erweckt sie in uns das Bild von liebevoller Fürsorge und Trost. Das ist keine banale Idylle, nicht die textgetreue Schilderung eines Hirten, dessen Herde gehorsam hinter ihm her trottet. Betont ist hier die allegorische Absicht: der Appell der Gemeinschaft der Gläubigen an Jesus, zu ‚erscheinen’ und zu ‚hören’.

Recht bald, nachdem sich die Stimmen paarweise herausgeschält haben, liefert Bach eine sinnreiche musikalische Parallele zwischen den unlenksamen Schafen und den wankelmütigen Gläubigen, die beide zögerlich sind und Gefahr laufen, ihren Weg zu verlieren. Wenn man sich
verdeutlicht, wie eng die Barockoboe mit Hirtenmusik assoziiert ist und wie sehr Bach (in dieser Hinsicht ähnlich wie Telemann) den besonderen Klang dreier dieser gemeinsam eingesetzten Instrumente goutiert, verwundert es doch, dass sie den Streicherstimmen erst nachträglich hinzugefügt wurden. In Wahrheit könnte der Eingangschor eine ‚Parodie’ der verschollenen Promotionskantate ‚Siehe, der Hüter Israel’ (BWV Anh. I, 15) gewesen sein. Es stellt eine nicht geringe Herausforderung dar, diesen subtil gearbeiteten Chor im angemessenen Tempo zu gewichten. Wenn die Achteltriolen des 9/8-Taktes den gemütlich schwingenden Rhythmus einer Gigue bekommen, während die fugierten Einsätze so herausgearbeitet werden, dass eine überlappende Stimme in einer höheren Lage nicht den neuen Einsatz überdeckt, ist das vielleicht die Lösung. 

Die erste der beiden Arien ist für Tenor bestimmt, der von zwei Oboen d’amore begleitet wird, und weckt das Bild einer verlorenen Seele, die sich auf der Suche nach dem ‚verborgenen’ Hirten befindet. Eine merkwürdig chromatische Passage auf halbem Wege lässt die Furcht und
gestörte Orientierung des einsamen Pilgers erkennen, der sich in der Wüste verirrt hat. Noch schöner ist die Bass-Arie ‚Beglückte Herde’ (Nr. 5), die beschreibt, wie der Hirte seine Schafe um sich sammelt und auf diese Weise die Gläubigen einen flüchtigen Blick auf das Himmelreich erhaschen lässt. Vier aufeinander folgende Anfangsphrasen im 12/8-Takt, die ersten drei nur einen Takt lang, die vierte dreitaktig und differenziert in den Mittelstimmen, schaffen ihre eigene Alchemie von beachtlicher Wirkung.

So wird der Hörer, wenn Bach im ‚B’-Teil den ‚sanften Todesschlaf’ als ‚des Glaubens Lohn’ beschreibt, durch die ruhige, wiegende Bewegung dieses pastoralen Tanzes in furchtlose Sicherheit gebettet. Wunderschön ist die Passage, wo die Stimme sinkt, sich auf einem C niederlässt, dessen Vorzeichen unvermittelt aufgelöst wurde, wieder sanft zu schweben
beginnt und nun auf einem H mit aufgelöstem Vorzeichen Ruhe findet. Dieser steht eine Aufwärtsbewegung entgegen, die auf einem A und dann einem Cis bei dem Wort ‚hoffet’ zum Stillstand kommt – der ‚Hoffnung’ auf die Belohnung für den Glauben. Es lässt sich schwer sagen, was diese beruhigende Atmosphäre eher bewirkt – die herrlich wiegende Melodie, der rhythmische Puls, die Orgelpunkte und der wechselnde Akzent oder die ausgeklügelte Polyphonie, Bratschen, die in das Stimmengeflecht eintauchen und wieder auftauchen, eine wesentliche Komponente des reichen harmonischen Gefüges dieser mit Sexten und erniedrigten Septimen reichlich ausgestatteten Musik. 

Bachs schwarzes Schaf, sein ehemaliger Schüler und heftigster Kritiker, Johann Adolph Scheibe, wetterte im Critischen Musicus [Leipzig 1745], der Komponist entzöge seinen Stücken ‚durch ein schwülstiges und verworrenes Wesen das Natürliche’, verdunkele ihre Schönheit durch ‚allzu große Kunst’, und diese ‚Schwülstigkeit’ habe ‚von dem Natürlichen auf das Künstliche, und von dem Erhabenen auf das Dunkle geführet’. Und Laurence Dreyfus kommentierte: ‚Im historischen Rückblick sind es natürlich eben diese schwülstigen, diese flüchtigen Einbrüche des Leidens in die Unschuld und Zärtlichkeit, die das kennzeichnen, was an Bach [und Rameau, möchte ich hinzufügen] und seiner Musik bemerkenswert ist.’

Mit anderen Worten seine Bereitschaft, die Maske fallen zu lassen und seinen eigenen heftigen Empfindungen in seine Musik einsickern zu lassen, das ist das, was diese pastoralen Kantaten für uns so bewegend macht. Bach und Rameau, so sehr sie sich in ihrem Charakter unterscheiden mochten und praktisch Zeitgenossen, die einander allerdings nie begegneten, beide waren in gleicher Weise bestrebt, jeder auf seine Art, den in einem Text oder einer gegebenen Situation angelegten ‚Affekt’ in seiner ganzen Wahrheit und Intensität wiederzugeben. Während Jean-Philippe Rameau in seinen pastoralen Tänzen eine ähnliche harmonische Sprache wie Bach verwendet, sie mit gleichermaßen ausdrucksvollen inneren Dissonanzen befrachtet, sind die Ergebnisse völlig unterschiedlich.

Die pastorale Musik Rameaus wirkt elegisch, wohlig verträumt, gar träge, während sie bei Bach Ruhe und Trost vermittelt. Was Girdlestone bei Rameau ‚skeptische Nostalgie’ nennt, ist am deutlichsten in seinen langsameren Stücken (Musetten und ähnlichen) zu erkennen, die auf eine ‚tiefe und schlichte Sehnsucht’ hindeuten, ‚die sich auf etwas Unerreichbares und Unglaubliches richtet, von dem man weiß, das es so ist’. Natürlich ist bei Bach gewöhnlich das Gegenteil der Fall. Der Glaube ist der Motor für diese Musik, Bach will in seiner Exegese vermitteln, dass die ‚Himmelsweide’ kein verlorenes Arkadien ist, sondern mit Christi Hilfe durchaus erreicht werden kann.

© John Eliot Gardiner 2007

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzu :

                   h i e r  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Alison Bury; Konzertmeisterin  als PDF

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CDs vom Label SDG  
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Link:   CD’s  vonSDG – Bach-Kantaten
.

Cover:  SDG 131 Vol. 2

CD-Bestellung  zum  Link:  CD  Bach-Kantaten – SDG 131, Vol. 23

CD  – Inhalt:

Bach-Kantaten: für den Sonntag  “Quasimodogeneti und  Misericordias Domini

BWV 42 – Am Abend aber desselbigen Sabbats /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  1

BWV 67 – Halt im Gedächtnis Jesum Christ /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 23 – CD 1 

BWV 150 – Nach dir, Herr verlanget mich /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  1

BWV 158 – Der Friede sei mit dir /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 21 – CD 1 

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BWV 85 – Ich bin ein guter Hirt /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  2

BWV 104 – Du Hirte Israel, höre /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  2

BWV 112 – Der Herr ist mein getreuer Hirt /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto:

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt seit dem 14. Oktober 2016.

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Bachfest-Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Bach Archiv:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Musikvideos sind längst nichts Neues mehr. Doch ein Musikvideo zu Bachs Brandenburgischen Konzert Nr. 2 (BWV 1047), das das Prinzip des Concerto grosso verdeutlichen soll, ist wohl etwas sehr außergewöhnliches. Die Klasse 6b der 68. Oberschule der Stadt Leipzig hat sich dieser Herausforderung gestellt.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Kantate BWV 125 „Mit Fried und Freud fahr ich dahin

Kantate BWV 125 zum Fest Mariae Reinigung für Altus, Tenor und Bass, Vokalensemble, Corno, Flauto traverso, Oboe d’amore, Streicher und Continuo.

YouTube – Video 

BWV 125 – zweiter Satz Aria für Alt:

„Ich will auch mit gebrochnen Augen Nach dir mein Heiland, sehn..“

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Solisten:

Alex Potter, (Alto)

Musikalischer Leiter:  Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/mit-fried-und-freud-ich-fahr-dahin-bwv-125-dvd.html

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei  Amazon – mit Hörproben

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Video der J.S. Bach-Stiftung

J.S. Bach – Kantate  BWV 109  „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben!“ Ist eine Kirchenkantate. Er komponierte sie in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis, Erstaufführung am 17. Oktober 1723.

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

ALL OF BACH – Bach-Projekt!

Video: BWV 84

J.S. Bach – Kantate BWV 84 ‚Ich bin vergnügt mit meinem Glücke

Bach schrieb die Sopran-Kantate in Leipzig für den Sonntag Septuagesimae, den dritten Sonntag vor Aschermittwoch.

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J. S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach:vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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Video BWV 99

J.S. Bach – Kantate BWV 99 „Was Gott tu,t das ist wohlgetan“

ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1724 in Leipzig für den 15. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 17. September 1724 erstmals auf.

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

 Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Quasimodogeniti“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Quasimodogeniti“

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 23.04.2017 begehen wir den Sonntag “Quasimodogeniti

Der Sonntag Quasimodogeniti erinnert uns an die neue Geburt, die wir „durch Wasser und Geist“ erfahren, d.h. den Anfang eines neuen Lebens in Christus, nach unserer physischen Geburt. Die Perikopen haben aber, mit Ausnahme der Epistellesungen, nur wenig damit zu tun. Die Evangelien erzählen weiter von dem Geschehen nach Ostern.

Auch der Sonntag Quasimodogeniti steht ganz unter dem Zeichen des Osterfestes. Die Geschichte von Thomas führt uns unseren eigenen Wunsch vor Augen, Jesus zu sehen. Aber: selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Die große Gnade ist, dass wir durch Jesus Christus völlig neu geboren sind und die Verantwortung, die Gott uns Menschen übertragen hat, selbst wahrnehmen können, ohne von unserer Schuld erneut gefangengenommen zu werden.

Der Wochenspruch: 

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. (1. Petr 1, 3)

Wochenlied: 

Jesus Christus, unser Heiland, der den Tod überwand“ (EG 102)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Quasimodogeniti

BWV 42   ”Am Abend aber desselbigen Sabbats

BWV 67   Halt im Gedächtnis Jesum Christ

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 67  „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“

Kantate zum Sonntag Quasimodogeniti für Alt, Tenor, Bass, Bläser,

Streicher und Basso continuo;

Daniel Taylor, Altus; Charles Daniels, Tenor;

Stephen Varcoe, Bass;

Monteverdi Choir; English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 67 Halt im Gedächtnis Jesum Christ

Kantate am Sonntag Quasimodogeniti (1. Sonntag nach Ostern)

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:04 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Kantate etwa ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 67 Halt im Gedächtnis Jesum Christ” 

Kantate am Sonntag Quasimodogeniti

Elisabeth von Magnus, Alt  Gerd Türk, Tenor

Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

Webradio:  http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 67 “Halt im Gedächtnis Jesum Christ

Kantate am Sonntag Quasimodogeniti 

Fabian Strotmann, Tenor  Karsten Müller, Bass

Landesjugendchor Saar

TAMIS-Barockorchester

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 42 Am Abend aber desselbigen Sabbats” 

Kantate am Sonntag Quasimodogeniti

Ulrike Hofbauer, Sopran Irène Friedli, Alt

Bernhard Berchtold, Tenor / Markus Volpert, Bass

Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 42 Am Abend aber desselbigen Sabbats

Kantate am Sonntag Quasimodogeniti (1. Sonntag nach Ostern)

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Gottfried Heinrich Stölzel (1690-1749)

„Er heißet Friedefürst“

Dorothee Mields, Sopran; Martin Wölfel, Alto;

Jan Kobow, Tenor; Christian Immler, Bass

Telemann-Kammerorchester Michaelstein

Leitung:  Ludger Rémy

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:31 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 42 Am Abend aber desselbigen Sabbats” 

Kantate am Sonntag Quasimodogeniti

Ulrike Hofbauer, Sopran Irène Friedli, Alt

Bernhard Berchtold, Tenor / Markus Volpert, Bass

Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 67 Halt im Gedächtnis Jesum Christ” 

Kantate am Sonntag Quasimodogeniti

Elisabeth von Magnus, Alt  Gerd Türk, Tenor

Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

https://www.domradio.de/radio

Web-Radio:

https://www.domradio.de/radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Oster-Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Anton Bruckner (1824-1896)

Einführung zu Bruckners spektakulärer f-moll-Messe

„Unsingbare Messe“

Sinfonische Klänge, hohe Chorkunst und maximaler Ausdruck, diese Elemente finden sich in der Messvertonung f-moll von Anton Bruckner.
Damit testete der Österreicher 1868 die Grenzen des damals musikalisch Machbaren aus. Noch als Linzer Domorganist schloss Bruckner das Werk ab, danach widmete er sich vor allem der Gattung der Sinfonie in Wien. Viele Elemente davon finden sich schon in der f-moll-Messe.

In der Messvertonung gibt starke Kontraste in der Lautstärke, fast alle Klangfarben eines großen Sinfonieorchesters setzt Bruckner ein, dazu treibt er den Chor bis an die Grenzen der Singbarkeit. Aber dieser maximale Ausdruck überforderte damals die Ausführenden. Die geplante Uraufführung wurde deswegen abgesagt; als „unsingbar“ bezeichnete Dirigent Herbeck das neue, sehr moderne Werk…..

zum ganzen Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 42  „Am Abend aber desselbigen Sabbats

 (Es werden keine weiteren Programm-Angaben veröffentlicht !)

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 Bach-Kantaten für den SonntagQuasimodogeniti

BWV 42   ”Am Abend aber desselbigen Sabbats

BWV 67   “Halt im Gedächtnis Jesum Christ

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/YouTube: BWV 42 –  Am Abend aber desselbigen Sabbats”   –  (Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube:BWV 67  Halt im Gedächtnis Jesum Christ“  ( Interpret: Rilling )

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*) Kantate außerhalb des liturgischen Sonntags

*) /YouTube: BWV 150 –  Nach, dir, Herr verlanget mich”   –  (Interpret: Herreweghe)

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag: Quasidomogeniti

Bachkirche, Arnstadt  am 29. bis 30. April 2000

Kantaten-Beschreibung: BWV 67 “Halt im Gedächtnis Jesum Christ” 

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Zwanzig Jahre sind ins Land gegangen, und wir betreten mit

BWV 67 „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“

eine andere Welt. Schon in der wunderbaren Choralfantasie mit corno da tirarsi, Flöte und zwei Oboen d’amore, die das Werk einleitet, durchpulst rhythmische Kraft die an Einfällen überreiche Musik. Offensichtlich machte sich Bach viele Gedanken über die Anlage dieser eindrucksvollen Kantate, die erste einer Folge von fünf bis hin zum Pfingstsonntag – fast ein Minizyklus innerhalb seines ersten Leipziger Jahrgangs 1723/24, den er zweifellos in aller Eile zusammenstellte, nachdem ihn die Komposition der gewaltigen Johannespassion über die Maßen beansprucht hatte. Seine Absicht ist es, die Verwirrung und den Wankelmut der Jünger Jesu zu schildern, ihre Hoffnungen, die mit der Kreuzigung zunichte gemacht worden waren, und die Spannung aufrechtzuerhalten zwischen Thomas’ berechtigten Zweifeln und der unerlässlichen Notwendigkeit, am Glauben festzuhalten (‚halt’, fordert das Horn in einer lange gehaltenen Note im Anfangschor, ‚im Gedächtnis Jesum Christ’).

So wie sich selbst eine ausgeglichene, vergnügte Gavotte für Tenor, Oboe d’amore und Streicher (Nr. 2) bereits in ihrem zweiten Takt aufsplittert – ‚Allein, was schreckt mich noch?’ – , wird Bachs Absicht deutlich, diese gegensätzlichen ‚Affekte’ nebeneinander zu stellen: hier der Zweifel, dort die Gewissheit, das Jesus auferstanden ist. Bach hält die Gemütsverfassung des verängstigten und verstörten Christen in einem Triptychon Rezitativ-Choral-Rezitativ (Nr. 3, 4 und 5) fest, wo der Soloalt den Chor auffordert, guten Mutes zu sein und den ikonenhaften Osterchoral ‚Erschienen ist der herrlich Tag’ anzustimmen. Als Höhepunkt der Kantate folgt eine dramatische scena, in der die Streicher einen Sturm entfachen, um das Wüten der Feinde zu schildern,die noch immer die Seele bedrängen. Mit einem Trick, ähnlich einer Überblendung im Film, lässt sie Bach in eine langsamere, behutsam punktierte Sequenz im Dreiertakt für die drei Holzbläser zerfließen.

Jesus erscheint plötzlich seinen Jüngern, die sich ‚aus Furcht für denen Jüden’ hinter verschlossener Tür verschanzt haben. Zwei gegensätzliche Stimmungen und Texturen wechseln einander ab. Der Chor aus Sopran-, Alt- und Tenorstimmen wird von den furioso ausladenden Streichern aufgesogen und lässt spüren, wie fremd sich die christliche Gemeinde inder gegenwärtigen Welt fühlt. Dreimal zügelt Jesus ihre Angst durch seinen Segensspruch ‚Friede sei mit euch!’. Bei seinem vierten und letzten Erscheinen verzichten die Streicher symbolisch auf ihre Funktion, Sturm auszulösen, und gleiten in die sanft wiegenden Rhythmen der Holzbläser, und so endet die scena friedlich. Der abschließende Choral von Jakob Ebert, ‚Du Friedefürst, Herr Jesu Christ’, würdigt den Erlöser als ‚starken Nothelfer im Leben und im Tod’.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzu Ostern:

                   h i e r  zum Download als PDF

Künstler-Beitrag:Alison Bury; Konzertmeisterin  als PDF

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CDs vom Label SDG  
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Cover:  SDG 131 Vol. 2

CD-Bestellung  zum  Link:  CD  Bach-Kantaten – SDG 131, Vol. 23

CD  – Inhalt:

BWV 42 – Am Abend aber desselbigen Sabbats /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  21 – CD  1

BWV 67 – Halt im Gedächtnis Jesum Christ /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 21 – CD 1 

BWV 150 – Nach dir, Herr verlanget mich /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  21 – CD  1

BWV 158 – Der Friede sei mit dir /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 21 – CD 1 

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt seit dem 14. Oktober 2016.

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Bachfest-Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Cantata BWV 67, „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“ (Leipzig, 1724)

Kantate für den Sonntag Quasimodogeniti

i. Chorus: Halt im Gedächtnis Jesum Christ
ii. Aria (tenor): Mein Jesus ist erstanden
iii. Recitative (alto): Mein Jesu, heißest du des Todes Gift
iv. Chorale: Erschienen ist der herrlich Tag
v. Recitative (alto): Doch scheinet fast
vi. Aria (bass): Friede sei mit euch
vii. Chorale: Du Friedefürst, Herr Jesu Christ

Thomaner Jakob Wetzig, alto
Martin Patzold, tenor
Matthias Weichert, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach Cantata

Kantate BWV 66 für den 2. Ostertag

für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte, Streicher und Basso continuo.

BWV 66 „Erfreut euch, ihr Herzen“ zum 2. Osterfesttag

fünfter Satz – Aria Duett für Alt und Tenor

Solisten:

Alex Potter, Alto; Julius Pfeifer, Tenor

Musikalischer Leiter:  Rudolf Lutz

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Video 

Aus dem BWV 66 „Erfreut euch, ihr Herzen“ 

der 5. Satz – Arie für Alt und Tenor:

“Furcht Hoffnung – Ich furchte zwar des Grabes Finsternissen”

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Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:   http://www.bachstiftung.ch/shop/erfreut-euch-ihr-herzen-bwv-66-dvd.html

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Video:  

Aus der reformierten Kirche Trogen, Schweiz
Chor und Orchester der J. S. Bachstiftung St. Gallen
Rudolf Lutz – Musikalische Leitung
Solist
Peter Harvey – Bass

Johann Sebastian BachKantate BWV 158 “Der Friede sei mit dir“

Kantate für den 3. Ostertag

Rezitativ (Rudolf Lutz): Der Friede sei mit dir
Aria (Bass) und Choral (Sopran): Welt, ade, ich bin dein müde
Rezitativ (Bass): Nun, Herr, regiere meinen Sinn
Choral: Hier ist das rechte Osterlamm

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

 ALL OF BACH 

J.S. Bach BWV 768  Orgelchoral Partite diverse sopra 

„Sei gegrüsset, Jesu gütig“

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J. S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach:vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html  

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J. S. Bach – BWV 67 „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“

Halt im Gedächtnis Jesum Christ (BWV 67) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er schrieb sie in Leipzig für Quasimodogeniti, den 1. Sonntag nach Ostern, und führte sie am 16. April 1724 zum ersten Mal auf.

solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart | Leitung: Kay Johannsen

Aufführung im Rahmen des Zyklus Bach:vokal, Stiftskirche Stuttgart, 11.4.2013. Weitere Infos:         http://www.bach-vokal.de / http://www.stiftsmusik-stuttgart.de

Coro: „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“
Aria (Tenor): „Mein Jesus ist erstanden“
Recitativo (Tenor): „Mein Jesu, heißest du des Todes Gift“
Choral: „Erschienen ist der herrlich Tag“
Recitativo (Alt): „Doch scheinet fast, dass mich der Feinde Rest“
Aria (Bass): „Friede sei mit dir“
Choral: „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den 1. bis 3. Ostertag


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den 1. bis 3. Ostertag

                                                                     Kirchenfenster zu Ostern!

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 16.04.2017 begehen wir Ostersonntag

Die Osterzeit beginnt mit dem Ostermorgen und endet 50 Tage später mit Pfingsten. Diese Zeitspanne wurde schon von den Juden beobachtet, das Fest Pentekost (griechisch = der „Fünfzigste“) wird auch vom Volk Israel gefeiert. Die Christen übernahmen diese Zeitspanne als besondere Festzeit bereits im 2. Jahrhundert, vielleicht sogar früher (dass das Osterfest selbst schon in der frühesten Christenheit gefeiert wurde, belegt 1. Kor 5, 7-8). In dieser Zeit der 50 Tage wurde zunächst besonders die Überwindung des Todes, den Christus am Kreuz erlitt, zum Gegenstand der Betrachtung gemacht. Später verlor die Betrachtung des Todes immer mehr an Bedeutung, und die Zeit wurde mehr und mehr zum Fest der Erhöhung Christi, also eigentlich seiner Himmelfahrt, umgewandelt.

Am Ostersonntag freuen wir uns über die Auferstehung Jesu von den Toten. Er ist der Erstling der Auferstehung, dem wir nachfolgen werden, wenn er kommen wird. Aber die Auferweckung gibt uns nicht nur Hoffnung für die Zukunft – auch heute, in unserer Welt, können wir nicht schweigen von unserer Freude und beten, dass das Evangelium unter uns wirksam werde und diese Welt verändere.

Der Wochenspruch: 

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Offb 1, 18)

Wochenlied: 

“Erschienen ist der herrlich Tag (EG 106)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Am 17.04.2017 begehen wir Ostermontag

Der Ostermontag nimmt Bezug auf die Ereignisse unmittelbar nach der Auferstehung. Die Reaktion der Jünger und die ersten Erscheinungen Jesu stehen nun im Mittellpunkt, wobei auch die Konsequenzen der Auferstehung schon deutlich werden.

Am Ostermontag hören wir die Geschichte von den Emmausjüngern und erfahren, dass Jesus auch unerkannt unter uns ist und wirkt. So können wir getrost alle Zweifel in Gottes Hand legen, brauchen sie aber auch nicht zu verschweigen, weil wir wissen, dass Gott uns zur rechten Zeit das Verstehen schenkt.

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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*) Historische Anmerkungen zum 3. Oster-Feiertag

Im Mittelalter entwickelte sich aus dem ursprünglichen Triduum ein separates Ostertriduum, das die ersten drei Tage der Osteroktav von der restlichen Feierwoche abhob. Später wurde dieser arbeitsfreie Zeitraum verkürzt, bis nur noch der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag erhalten blieb.

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Bach-Kantaten: Ostersonntag  – (1. Osterfeiertag)

BWV 4  – „Christ lag in Todesbanden
BWV 31  – „Der Himmel lacht! die Erde jubilieret
BWV 249 Kommt, eilet und laufet (Oster-Oratorium)

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Bach-Kantaten: Ostermontag – (2. Osterfeiertag)

BWV 6  – „Bleib bei uns, denn es will Abend werden
BWV 66   – Erfreut euch, ihr Herzen

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*) Bach-Kantaten: 3. Osterfeiertag

BWV 134 – Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß“ 
BWV 145 – Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen
BWV 158Der Friede sei mit dir

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Geistliche Musik zu Oster-Sonntag

BWV 4 „Christ lag in Todesbanden“

Kantate zum 1. Osterfeiertag für Soli, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Ina Siedlaczek, Sopran;  Franz Vitzthum, Countertenor;

Georg Poplutz, Tenor; Markus Flaig, Bariton;

Bach-Chor Siegen;  Johann Rosenmüller-Ensemble

Leitung: Ulrich Stötzel

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Oster-Montag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach 

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

BWV 134 „Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß“

Kantate zum zweiten Osterfesttag

Petra Noskaiová, Alt; / Christoph Genz, Tenor;

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Oster-Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 4 „Christ lag in Todesbanden“ 

Cantus Cölln

Leitung: Konrad Junghänel

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NDRkultur Geistliche Musik 

Oster-Montag: 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 145 „Ich lebe, mein Herz, zu deinem Ergötzen“

Alan Bergius, Knabensopran / Kurt Equiluz, Tenor

Thomas Hampson, Bass / Tölzer Knabenchor

Concentus musicus Wien

Leitung:  Nikolaus Harnoncourt

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Kantate etwa ab  06:45 Uhr

Johann Sebastian Bach

Sendung an Oster-Sonntag:

BWV 249 „Kommet, eilet und laufet“ 

Oster-Oratorium

Carolyn Sampson, Sopran /  Iestyn Davies, Countertenor /

James Gilchrist, Tenor / Peter Harvey, Bass

Retrospect Ensemble

Leitung: Matthew Halls

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung an Oster-Montag:

Kantate etwa ab  07:05 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 6  „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“

Yukari Nonoshita, Sopran / Robin Blaze, Countertenor

James Gilchrist Tenor / Dominik Wörner, Bass

Bach-Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Sendung an Oster-Sonntag:

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

Bach-Kantate

BWV 31 “Der Himmel lacht! Die Erde jubiliert” 

Kantate am 1. Osterfest

Barbara Schlick, Sopran  Guy de Mey, Tenor

Klaus Mertens, Bass  

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Oster-Montag: 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 66 „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“

Kantate  zum 2. Ostertag

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Oster-Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm-Auszug:

SWR2 – Kantate

Sendung an Oster-Sonntag:

Johann Sebastian Bach

BWV 4 „Christ lag in Todesbanden“

Cantus Cölln

Leitung: Konrad Junghänel

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SWR2 Geistliche Musik 

am Oster-Montag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Georg Philipp Telemann

„Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“

Stefanie Wüst (Sopran) Angela Froemer (Alt)

Georg Poplutz (Tenor)  Jens Hamann (Bass)

Collegium vocale Siegen  Hannoversche Hofkapelle

Leitung:  Ulrich Stötzel

……………………………………………

rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Sendung Oster-Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 31 „Der Himmel lacht, die Erde jubilieret

Kantate zum ersten Osterfesttag

Tobias Hunger, Tenor;

Andreas Scheibner, Bass

Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester

Leitung: Georg Christoph Biller

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rbb-kulturradio 

Auszüge aus dem Programm:

Sendung:  Oster-Montag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 66 „Erfreut euch, ihr Herzen“

Kantate zum zweiten Osterfesttag für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo

Alex Potter, Countertenor / Julius Pfeifer, Tenor

Dominik Wörner, Bass

Chor der J. S. Bach-Stiftung  / Orchester der J. S. Bach-Stiftung

Leitung:  Rudolf Lutz

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

06:30 Uhr Kantate: Oster-Sonntag

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)

„Gott hat den Herrn auferwecket“

Martina Lins, Sopran  Paul Elliott, Tenor

Gotthold Schwarz, Bass

Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert

Leitung: Hermann Max 

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

06:30 Uhr Kantate: Oster-Montag

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

„Die Auferstehung“

Dorothee Mields, Sopran; Britta Schwarz, Alt;

Andreas Post, Tenor; Klaus Mertens, Baß; Reinhard Decker, Baß

Magdeburger Kammerchor, Telemann-Kammerorchester Michaelstein

Leitung: Ludger Rémy

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:48 Uhr

Programm:

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz

herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung:  Oster-Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:48 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 249 “Kommt, eilet und laufet” 

Oratorium zum Osterfest

Kimberly McCord, Sopran  Robin Blaze, Countertenor;

Paul Agnew, Tenor; Neal Davies, Bass;

Gabrieli Consort and Players

Leitung: Paul McCreesh

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Oster-Montag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 6 „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“

Kantate zum zweiten Osterfesttag,

Gruffydd Jones, Sopran; Daniel Taylor, Countertenor;

James Gilchrist, Tenor;  Stephen Varcoe, Bass;

 Monteverdi Choir;  English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Oster-Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 31 „Der Himmel lacht, die Erde jubilieret

Kantate zum ersten Osterfesttag

Tobias Hunger, Tenor;

Andreas Scheibner, Bass

Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester

Leitung: Georg Christoph Biller

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Oster-Montag:  06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 66 Erfreut euch, ihr Herzen

Kantate am zweiten Osterfesttag

Kai Wessel, Countertenor  James Taylor, Tenor

Peter Kooy, Bass

Chor und Orchester Collegium Vocale

Leitung: Philippe Herreweghe

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

https://www.domradio.de/radio

Web-Radio:

https://www.domradio.de/radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Oster-Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Aktuelle Programm-Hinweise zur Sendung:

„Cantica“ unter dem nachstehenden Link:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/cantica

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Oster-Montag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Aktuelle Programm-Hinweise zur Sendung:

„Cantica“ unter dem nachstehenden Link:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/cantica

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Oster-Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 158 „Der Friede sei mit dir“ 

 (Es werden keine weiteren Programm-Angaben veröffentlicht !)

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Oster-Montag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV ?

 (Es werden keine Programm-Angaben veröffentlicht !)

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Videos mit Bach-Kantaten

Bach-Kantaten: Ostersonntag  – (1. Osterfeiertag)

BWV 4  – „Christ lag in Todesbanden
BWV 31  – „Der Himmel lacht! die Erde jubilieret
BWV 249 Kommt, eilet und laufet (Oster-Oratorium)

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/ YouTube: BWV 4 –  Christ lag in Todesbanden”   –  (Interpret: S D G )


/ YouTube: BWV 31   Der Himmel lacht! die Erde jubilieret“  ( Interpret: Helmuth Rilling)


/ YouTube: BWV 249 –  Kommt, eilet und laufet“ (Oster-Oratorium) – ( Interpret: Hans Christoph Rademann )

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Videos mit Bach-Kantaten: Oster-Montag – (2. Osterfeiertag)

BWV 6 – „Bleib bei uns, denn es will Abend werden
BWV 66   – „Erfreut euch, ihr Herzen

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/ YouTube: BWV 6 – Bleib bei uns, denn es will Abend werden  – ( Interpret: Koopman )


/ YouTube: BWV 66 – Erfreut euch, ihr Herzen  Gesamt – ( Interpret: Herreweghe )

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Videos mit Bach-Kantaten: 3. Osterfeiertag

BWV 134 – „Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß
BWV 145 – „Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen
BWV 158 – „Der Friede sei mit dir

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/ YouTbe:  BWV 134 – Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß  – ( Interpret: Helmuth Rilling )


/ YouTbe:  BWV 145 – Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen  – (Koopman)


/ YouTbe:  BWV 158 – Der Friede sei mit dir  – ( Interpret: Herreweghe )


J. S. Bach – Matthäus-Passion BWV 244 (Helmuth Rilling)

Mitwirkende:

Mirella Hagen (Sopran, Deutschland) / Lidia Viñes Curtis (Mezzosopran , Spanien)

Lothar Odinius (Tenor, Deutschland) / Tobias Berndt (Bariton, Deutschland)

Klaus Häger (Bass, Deutschland) / Großer Akademischer Chor „Master Chorgesang-Moskau“

Knabenchor Namen A.V.Svešnikova / „BACH-EnsembleLeitung: Helmut Rilling 

25. November 2014 Konzerthalle P. I. Tschaikowsky-Saal Moskau

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für Ostersonntag, Ostermontag und Osterdienstag

Aufführungs-Ort: Georgenkirche, Eisenach am 23. bis 25. April 2000

Besprechung der Kantate BWV 31

Auf eine spirituelle Reise anderer Art begibt sich Bach in seiner zweiten uns erhaltenen Kantate für den Ostersonntag, die er am Hof des Herzogs in Weimar komponierte, als er gerade dreißig geworden war, 

BWV 31 „Der Himmel lacht! Die Erde jubilieret“Sie beginnt mit einer festlichen Sonate für drei Instrumental-‚Chöre’ mit Blechbläsern, Rohrblattinstrumenten und Streichern und schwillt zu einem Chorgesang an, der den Himmel lachen und die Menschen über die Auferstehung Christi jubilieren lässt. Der fünfstimmige Chorsatz, die schwungvollen Tanzrhythmen und der strahlende Klang der Trompete, der ihm Konturen gibt, sehen dem ‚Gloria’ der h-moll-Messe auch dann noch freudig entgegen, als das Tempo langsamer wird und die Blechbläser verstummen, während der Text von Christi Auferstehung spricht.

Dieses Werk gehört zu den wenigen Kantaten aus der Weimarer Zeit (neben BWV 21, 63 und 172), deren Umfang und Orchestrierung einen anderen Aufführungsort vermuten lassen als die ‚Himmelsburg’, wie die Schlosskirche genannt wurde, mit ihrer winzigen Musikempore, die für ihr übliches, acht Sänger und fünf Instrumentalisten umfassendes Ensemble bestens geeignet war. Offensichtlich zog es die Familie des Herzogs vor, von Zeit zu Zeit in der Stadtkirche St. Peter und Paul den Nachmittagsgottesdienst zu besuchen (aus politischen Gründen, weil ihnen der Pfarrer besser zusagte oder einfach weil sie die Abwechslung liebten?). Der Organist der Stadtkirche war Bachs Halbvetter Johann Gottfried Walther, und die Möglichkeit, bei solch festlichen Gelegenheiten die Stadtpfeifer einzubeziehen, vielleicht in den Ecksätzen dieser herrlichen Kantate, muss Bach fasziniert haben, da sie eine zweistufige Aufführung zuließ, bei der sich die Hofkapelle auf die drei intim-persönlichen Arien beschränkte. Diese gipfeln in dem Abschieds- und Wiegenlied ‚Letzte Stunde’, für Sopran und Oboe d’amore, während die hohen Streicher ohne begleitenden Text Nikolaus Hermans Sterbechoral ‚Wenn mein Stündlein vorhanden ist’ anstimmen.

Der Hörer erfährt, wie Himmel und Erde lachen und jubilieren (Nr. 1 und 2), er wird aufgefordert, an Christi Auferstehung (Nr. 3) und seinem Sieg am Kreuz (Nr. 4) teilzuhaben und‚ den neuen Lebenslauf anzutreten’, um dem Zugriff der Sünde zu entkommen (Nr. 5) und den alten Adam ‚verwesen’ zu lassen (Nr. 6), er wird der in Aussicht stehenden Vereinigung mit Christus versichert (Nr. 7) und bittet, in der Vorfreude auf die letzte Stunde, den ‚Engeln ähnlich zu sein’ (Nr. 8), ein Gebet, das als abschließender Choral (Nr. 9) mit aufstrebendem Trompetendiskant in einem transzendent verklärten Satz noch einmal wiederkehrt. 

© John Eliot Gardiner 2007

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu Ostern:

                   h i e r  zum Download als PDF 

  Künstler-Beitrag: Katharina Arfken, Oboe

                 Künstler-Beitrag Katharina Arfken  als PDF

Eine Einführung in die Johannes-Passion BWV 245 von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

 Link: Erläuterungen Johannes Passion Sir Gardiner

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CD’s vom Label SDG  

Link:   CD’s  von SDG – Bach-Kantaten

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SDG-CDs zu Ostern !   SDG 128 Vol. 22

Link: Cover:  CD – SDG 128 – Vol. 22

SDG-CD’s zu Ostern

Link: 

CD – Bestellung 

CD-Inhalte:

BWV 4 – Christ lag in Todesbanden /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol.  22 – CD  1

BWV 6 – Bleib bei uns, denn es will Abend werden /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

BWV 31 – Der Himmel lacht! die Erde jubilieret /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 1 

BWV 66 – Erfreut euch, ihr Herzen /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

BWV 134 – Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

BWV 145 – Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt seit dem 14. Oktober 2016.

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Bachfest-Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Cantata BWV 4, „Christ lag in Todesbanden“ (Mühlhausen, 1707/1708)

i. Sinfonia: strings and continuo
ii. Versus 1 (chorus): „Christ lag in Todes Banden“
iii. Versus 2 (soprano, alto): „Den Tod niemand zwingen kunnt“
iv. Versus 3 (tenor): „Jesus Christus, Gottes Sohn“
v. Versus 4 (chorus): „Es war ein wunderlicher Krieg“
vi. Versus 5 (bass): „Hier ist das rechte Osterlamm“
vii. Versus 6 (soprano, tenor): „So feiern wir das hohe Fest“
viii. Versus 7 (chorus): „Wir essen und leben wohl“

Ausführende:

Thomaner – Paul Bernewitz, soprano
Thomaner –  Friedrich Praetorius, soprano
Thomaner – Stefan Kahle, alto
Martin Petzold, tenor
Gotthold Schwarz, bass

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester
Leitung: Georg Christoph Biller


Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

preisgünstig neu  bei  j p c

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YouTube – J.S. Bach-Stiftung  – BWV 232New – CD production

Messe h-Moll  

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als CD – mp3 zu beziehen bei Amazon

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im Video zu hören: „Credo in unum Deum“ (Choir)

Recorded at the Studio Zurich Brunnenhof on 11. May 2016


All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Video: ALL OF BACH

J.S. Bach – BWV 656 – Orgel-Choral „O Lamm Gottes, unschuldig


J. S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

J.S. Bach Lutherische Messe F-Dur BWV 233, Satz: 1, 2, 5, 6


Ich wünsche allen Besuchern ein besinnliches und frohes Osterfest !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Passions-Oratorien / Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Oratorien – Kantaten-Beschreibungen für den Feiertag „Karfreitag“


J. S. Bach-Passions-Oratorien / Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Oratorien – Kantaten-Beschreibungen für den Feiertag „Karfreitag“

                                 Kreuzigungstriptychon von Rogier van der Weyden – von 1445.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 14.04.2017 begehen wir den Feiertag “Karfreitag

Der Karfreitag (früher Parasceve genannt) wurde vermutlich schon von den ersten Christen begangen als ein Tag des Fastens und der Trauer. Er behielt diesen Charakter über die Jahrhunderte bei. Schon Tertullian (Ende des 2. Jahrhunderts) bezeugte die Einhaltung dieses Tages als großen Fastentag.

Die protestantische Kirchen aber haben zunächst nur teilweise den Karfreitag als Feiertag übernommen. Im 17. Jahrhundert erlebte er als Bußtag eine Renaissance, wobei er freilich seinen ursprünglichen Character verlor. Entgegen der früheren Praxis, an diesem Tag (als dem einzigen des Jahres) kein Abendmahl zu feiern, stand nun das Abendmahl im Vordergrund. Heute entwickelt sich die Feier des Tages wieder zu einer dem ursprünglichen Sinn angemessenen Praxis.

Am Karfreitag hören wir, wie der Sohn Gottes gekreuzigt und zu Tode gebracht wurde. Die christliche Gemeinde verstummt, läßt nur noch das Wort Gottes reden. Dies findet seinen Ausdruck darin, dass die Vesper nach der Todesstunde Jesu einzig aus der Lesung besteht, zu der das Psalmgebet tritt.

Am Karfreitag verlöschen die Kerzen, die bis dahin Zeichen für das lebendige Licht, das Jesus Christus selbst ist, gewesen sind, um erst in der Osternacht wieder am Osterlicht entzündet zu werden. Die liturgische Farbe des Karfreitags und Karsamstags ist schwarz, wobei aber vollkommene Schmucklosigkeit des Altars ausreichend ist. Schwarz ist die “Farbe” des Todes, der Finsternis, der Verneinung allen Lebens.
Am Karfreitag verstummt das Lob der Gemeinde – das Geschehen am Kreuz macht sie still, vielleicht sogar beschämt, angesichts des Leides und Sterbens unseres Herrn Jesus Christus um unseretwillen.

Am Karfreitag verstummen wir angesichts des Leidens unseres Herrn, das er auf sich nahm, damit wir Frieden hätten mit Gott. Wir denken auch an die Menschen, die in unserer Zeit gefoltert und getötet werden, weil sie den Namen Jesu furchtlos bekennen, und wir müssen erkennen, dass die Ungerechtigkeit unter uns kein Ende genommen hat. Durch das Kreuz Jesu werden wir ermutigt, in dieser unserer Welt für Gerechtigkeit und Versöhnung einzutreten.

Der Wochenspruch: 

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Joh 3, 16)

Wochenlied: 

Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ (EG 83)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik

in den Kirchen zu schweigen

*Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*)  BWV 97  ”In allen meinen Taten

*) BWV 100   Was Gott tut das ist wohlgetan

*) BWV 120 „Gott, man lobet dich in der Stille

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Darin: um 07.50 Kirche in WDR 3

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Betrachtung der neunten Stunde am Todestage Jesu,

Passions-Oratorium für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

David Cordier, Countertenor; Wilfried Jochens, Tenor;

Hans-Georg Wimmer  und  Harry van der Kamp, Bass;

Rheinische Kantorei;  Das Kleine Konzert,

Leitung: Hermann Max

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Heinrich von Herzogenberg (1843-1900)

Die Passion op. 93 (Auszüge)

Ex Tempore Chorus / Ex Tempore Orchestra

Leitung: Florian Heyerick

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Kantate etwa ab  06:04 Uhr

Johann Sebastian Bach

J.S. Bach Johannes-Passion BWV 245    

Schlusschor „Ruhet wohl, ihr heiligen Gebeine“

und Choral „Ach Herr, lass dein lieb Engelein“

Chor und Orchester der Niederländischen Bachgesellschaft

Leitung:  Jos van Veldhoven

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

Motette BWV 228 „Fürchte dich nicht, ich bin bei dir“

Motette für zwei vierstimmige Chöre

Kammerchor Stuttgart  / Barockorchester Stuttgart

Leitung: Frieder Bernius

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Felix Mendelssohn Bartholdy   (1809-1847)

„O Haupt voll Blut und Wunden“

Raimund Spogis (Bariton)

Chamber Choir of EuropeWürttembergische Philharmonie Reutlingen

Leitung: Nicol Matt

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

„Grabmusik, Kantate zum heiligen Grab Christi, KV 42“

Jesu Christi für Soli, Chor und Orchester“, SWV 478

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

„Betrachtung der neunten Stunde am Todestage Jesu“

David Cordier, Altus; Hans-Georg Wimmer,Tenor

Harry van der Kamp. Bass

Rheinische Kantorei / Das Kleine Konzert

Leitung: Hermann Max

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 1004  Partita d-Moll,

Henryk Szeryng, Violine

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Georg Philipp Telemann (1681-1767)

„Hamburgische Trauermusik“

Les Favorites:

Leitung:  Holger Speck

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Carlo Gesualdo di Venosa (1566-1613)

‚Tenebrae factae sunt‘.

Responsorium 5 (Wechselgesang)

zum Karfreitag für Vokalensemble

Nordic voices

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

https://www.domradio.de/radio

Web-Radio:

https://www.domradio.de/radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Einführung in die Johannespassion von J. S. Bach

„O hilf, Christe, Gottes Sohn“

Passend zum Karfreitag geht es in Cantica um die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach. Sie behandelt Verhaftung, Verhör, Kreuzigung und Grablegung von Jesus Christus.

Mit diesem Werk führte sich der neu gewählte Thomaskantor 1724 im Rahmen des Karfreitagsgottesdienstes in Leipzig ein, allerdings nicht in der Thomaskirche, sondern in der Nikolai-Kirche. Bach schuf mit dieser Passionsvertonung einen ersten Höhepunkt der sogenannten oratorischen Passion. Das Werk bringt den unveränderten Bibeltext, barocke Dichtung und Choralstrophen in einen inneren Zusammenhang. Musikalisch ist Bachs Tonsprache von der italienischen Oper der damaligen Zeit inspiriert. Dies erklärt die Leidenschaftlichkeit und Dramatik der Johannes-Passion….

weiter zum Text von Dom-Radio

 

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

J. S. Bach: BWV 247 „Markus-Passion“ (rekonstruiert)

 (Es werden keine weiteren Programm-Angaben veröffentlicht !)

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Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik

in den Kirchen zu schweigen

Videos – Bach-Kantaten:

*Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*)  BWV 97  ”In allen meinen Taten

*) BWV 100   Was Gott tut das ist wohlgetan

*) BWV 120 „Gott, man lobet dich in der Stille

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/ YouTube: BWV 97  ”In allen meinen Taten  (Interpret:Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 100   Was Gott tut das ist wohlgetan  ( Interpret: Ton Koopman)

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/ YouTube: BWV 120 „Gott, man lobet dich in der Stille“  ( Interpret: ALL OF BACH )


Oratorien zur Passionszeit von J.S. Bach

Für Ostwestfalen gab es am 18. März 2016 von der HfM Detmold von J.S. Bach

BWV 244 „Matthäus Passion“ auf  YouTube als ein Live-Stream zu sehen und zu hören.

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/ YouTbe:   Johannes Passion BWV 245

Soprano: Johannette Zomer
Tenor: Andreas Scholl
Tenor: Mark Padmore
Baritone: Mathias Hausmann
Bass: Klaus Mertens

Chor des Bayerischen Rundfunks

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Conductor, Ton Koopman


/ YouTbe: BWV 247  „Markus-Passion

Johann Sebastian Bach Markus passion BWV 247, recontructed by Ton Koopman

The Amsterdam Baroque Orchestra and Choir

Conducted, Ton Koopman

Deborah York, soprano; / Bernhard Landauer, countertenor or alto;

Christoph Pregardien, tenor; Paul Agnew, tenor for arias;

Peter Kooy, bass; Klaus Mertens, bass for arias;


J. S. Bach – BWV 244 – Matthäus Passion

Programm des Videos:

Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion, BWV 244 – Part I
Jacobus Gallus (1550-1591) „Ecce quomodo moritur justus“
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion, BWV 244 – Part II

Ausführende:

Conductor Raphaël Pichon & Ensemble Pygmalion.

Julian Prégardien (Evangéliste)
Stéphane Degout (Jesus & bass I)
Christian Immler (Pilate & bass II)
Sabine Devieilhe (soprano I)
Maïlys de Villoutreys (soprano II)
Damien Guillon (alto I)
Lucile Richardot (alto II)
Samuel Boden (tenor I)
Thomas Hobbs (tenor II)
Virgile Ancely & Geoffroy Buffière (Pontifex I & II)

Recording from 26. März 2016 – Chapelle royale du Château de Versailles – (Versailles, Frankreich)

Link zum Video nachstehend:

https://www.gloria.tv/video/uDTjQXVVukY16e2kTLbDNA9sH

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♪ St Matthew Passion – Matthäus-Passion, BWV 244 (1727, Leipzig) Ton Koopmann

Cornelia Samuelis, soprano
Bogna Bartosz, alto
Jörg Dürmüller, tenor
Paul Agnew, tenor
Ekkehard Abele, baritone
Klaus Mertens, bass

Amsterdam Baroque Choir
Cappella Breda Boys
Amsterdam Baroque Orchestra

Conductor: Ton Koopman

Live: St. Joris Church, Amersfoort, Netherlands (vom 22/03/2005 – 23/03/2005)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Gedenktafel Jan Dismas Zelenka - am Wohnhaus in Dresden

Gedenktafel Jan Dismas Zelenka – am Wohnhaus in Dresden

Jan Dismas Zelenka (1679-1745)

Jan Dismas Zelenka (* getauft 16. Oktober 1679 in Launiowitz, heute Louňovice pod Blaníkem, in Böhmen; † 23. Dezember 1745 in Dresden; eigentlich Jan Lukáš Zelenka) war ein Barockkomponist böhmischer Herkunft.

Jan Dismas Zelenka war Sohn eines tschechischen Dorflehrers und Organisten und wurde am Prager Jesuitenkolleg ausgebildet. Im Jahr 1710 trat er eine Stelle als Violonist bzw. Kontrabassist am sächsischen Hof in Dresden an. Zwischen 1716 und 1719 reiste er nach Wien, wo er bei Johann Joseph Fux studierte. Ein vielfach vermuteter Aufenthalt in Italien, wo er Antonio Lotti und Alessandro Scarlatti getroffen haben soll, ist nicht belegt.

Nach dem Tod des Dresdner Kapellmeisters Johann David Heinichen, den er während dessen Krankheit bereits vertreten hatte, bewarb er sich bei Kurfürst Friedrich August II. als dessen Nachfolger, unterlag jedoch Johann Adolf Hasse. 1733 wurde er lediglich zum Hofkomponisten und 1735 zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt und er blieb, mit Ausnahme gelegentlicher Reisen nach Prag bis zu seinem Tod im Jahr 1745 in Dresden. Sein Grab auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden ist nicht erhalten. Seit 1996 erinnert auf dem Friedhof eine Gedenkstelle an ihn.

Ob sich J.S. Bach und Jan Dismas Zelenka in Dresden jemals begegnet sind ist unbekannt schätzten sich gegenseitig aber sehr………

YouTube-Video

Inhaltsangaben vom Video: 

Jan Dimas Zelenka:

Officium Defunctorum & Requiem in D-Dur

Ausführende:

Katerina Knezikova: soprano
Mariana Rewerski: mezzosoprano
Marketa Cukrova: alto
Jaroslav Brezina: tenor
Tobias Berndt: bass
Tomas Kral: bass

Collegium 1704

Conducted by Václav Luks

Video:

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 182 “Himmelskönig sei willkommen”

Kantate für den Sonntag  “Palmarum”

Wir trafen uns am Sonnabendnachmittag, um die drei Kantaten (BWV 182, 54 und 1) in dieser bildschönen, aber eiskalten Kirche zu proben, während der Regen auf das Dach trommelte und auf das öde Acker- und Weideland, das diese Ecke Ostenglands prägt. Am Sonntag ließ sich die Sonne blicken und lieferte das ‚zauberhaft Spiel des Lichtes auf Stein und Holz’, das der Kirche fünf Sterne in Simon Jenkins’ Buch über England’s Thousand Best Churches eingebracht hatte. Der Princestellte sich pünktlich ein, und wir begrüßten ihn mit Thomas Arnes Arrangement für das Drury Lane Theatre von God Save the King (1745), das nicht in der üblichen schwerfälligen, trübsinnigen Manier gespielt wurde, sondern als luftiger, leichtfüßiger Passepied. Das Stück war ein passendes Präludium zu der eleganten Sonate, mit der Bach BWV 182 “Himmelskönig, sei willkommen” eröffnet, das 1714 komponiert wurde, als Palmsonntag und Mariä Verkündigung zusammenfielen.

Die Sonate wirkt wie die Miniaturausgabe einer französischen Ouvertüre, Solovioline und Blockflöte dialogisieren mit einer Pizzicato-Begleitung, die ein wenig an Jesu Eselritt nach Jerusalem erinnert. In dem magischen Augenblick, wenn die Streicher zum ersten Mal wieder coll’arco spielen und der Tonaufschwillt, spürt man noch einmal, was für eine Offenbarung die Begegnung mit der Musik seiner Zeitgenossen – Corelli, Vivaldi u.a. – für Bach gewesen sein muss. Ein madrigalähnliches Willkommenslied für Chor (Nr. 2) – und, wie ich finde, eine idiomatische Verwendung von concertisten und ripienisten, wenn die Streicher und die Blockflöte einsetzen – deutet auf eine wachsende Menge hin, die sich einstellt, um Christus als Gottes Vertreter 10 auf Erden willkommen zu heißen. Selten ist Bach auf eine so frische Weise unbeschwert. Die kammermusikähnlichen Proportionen des Werkes, seine Fröhlichkeit und Unbekümmertheit schienen für das Gebäude wie geschaffen.

Nur ein Rezitativ ist vorhanden (Nr. 3), und es ähnelt eher einem Arioso, dafür gibt es drei aufeinander folgende und im Charaktergegensätzliche Arien, in der die Leidenszeit, die Christus bevorsteht, als Quelle geistlicher Inspiration behandelt wird, vom Bass (Nr. 4) und Tenor (Nr. 6), die Christus direkt ansprechen, vom Alt (Nr. 5), der alle Christen aufruft, den Heiland in der Weise zu begrüßen, wie es im Evangelium berichtet wird: ‚Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg. Die anderen hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg’. Bach setzt in dieser langsamen und ausgedehnten Dacapo-Arie (mit geringfügig schnellerem B-Teil), deren sich windende, absteigende Phrasen andeuten, wie sich die Zweige neigen und die Menschen vor dem Heiland niederknien, eine einzelne Blockflöte gegen das Alt-Solo. Auf mich wirkte das wie eine musikalische Pietà, die Alt-Marienfigur, die den Heiland in ihren Armen wiegt – und wir fanden in der Nordwestecke der Kirche tatsächlich eine Pietà der englischen Bildhauerkunst. 

Die Tenor-Arie, von einer regen, zuweilen gequälten Continuolinie unterlegt (cis-moll in dieser transponierten Leipziger Fassung!) verweist auf eine Stimmung zu einem späteren Zeitpunkt während der Passion. Immer wieder abrupter Stillstand und Neubeginn – diese Abfolge deutet an, wie Jesus unter der Last des Kreuzes stolpert, während ihm seine Jünger auf dem langen Weg ‚durch Wohl und Weh’ nicht folgen können.

Die Kantate endet mit zwei Chören, der erste eine motettenähnliche Choralfantasie, die um Vulpius’ schöne Melodie (1609) des für Palmsonntag bestimmten Liedes gebaut ist, der zweite ein munterer Chortanz, der auf direktem Wege einer heiteren Oper dieser Zeit hätte entnommen sein können (und auch im Ersten Akt von Tschaikowskys Eugen Onegin nicht völlig fehl am Platze gewesen wäre). Dieser Tanz verlangt die Ausgeglichenheit eines Trapezkünstlers im Verbund mit der Agilität eines Madrigalgymnasten – und ist einfach faszinierend. In einerKirche, die bis auf den letzten Platz mit einem so bunt gemischten Publikum besetzt war – der Prince of Wales, seine Stallmeister, sein Leibwächter, die Mimen seiner House-Party, Bach-‚Pilger’ aus London und Oxford, sogar jemand aus Japan –, spürte man noch mehr als sonst das Geheimnis einer Live-Aufführung von Bachs Musik, die offensichtlich Interpret wie Hörer gleichermaßen Nahrung gibt. Die erhebende Stimmung war zu fühlen.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir GardinersKantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

Eine Einführung in die Johannes-Passion von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

  Link: Erläuterungen zur Johannes Passion von Sir Gardiner

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CDs vom Label SDG  
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B000E1P3B6

Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 “Wie schön leuchtet der Morgenstern”

BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

BWV 182 “Himmelskönig, sei willkommen”

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt seit dem 14. Oktober 2016.

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Bachfest-Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor:

J. S. Bach, BWV 244 Matthäus-Passion, Mauersberger

Peter Schreier (Tenor)
Theo Adam (Bass)
Adele Stolte  (Sopran)
Annelies Burmeister  (Alt)
Hans-Joachim Rotzsch  (Tenor)
Günther Leib  (Bass)

Dresdner Kreuzchor & Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester Leipzig

Conductor: Rudolf Mauersberger & Erhard Mauersberger

Rec. 1970 at Lukaskirche, Dresden, Germany.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach Cantata – “Himmelskönig, sei willkommen” 

Kantate BWV 182 für Palmsonntag

für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte, Streicher und Basso continuo.

Video am Beitrags-Ende:

BWV 182 Satz 4Bass-Arie“Starkes Lieben, das dich, großer Gottessohn”

Solist:

Raphael Jud, Bass.

Musikalischer Leiter:  Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop der Bachstiftung:

Link:http://www.bachstiftung.de/shop/seas-bienvenido-rey-del-cielo-bwv-182-dvd.html

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung——————————————————

YouTube – J.S. Bach-Stiftung –

BWV 182 – Satz 4 – Bass-Arie: “Starkes Lieben, das dich, großer Gottessohn”

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Video: J. S. Bach Foundation St. Gallen

BWV 244 „Matthäus-Passion“ – Audio: Satz 1 Chor: “Kommt, ihr Töchter, helft mir klagen”

BWV 244 „Matthäus-Passion“ – Audio: 42 Arie (Bass) – „Gebt mir meinen Jesum wieder!“

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BWV 244 Matthäus-Passion – Audio: Satz 47 AltArie: “Erbarme dich..!! 

BWV 244 Matthäus-Passion – Audio: 52 Arie (Alt) – „Können Tränen meiner Wangen“

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BWV 244 Matthäus-Passion – Audio: 65 Arie (Bass)„Mache dich, mein Herze, rein“

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BWV 244 Matthäus-Passion – Audio: 68 Chor„Wir setzen uns mit Tränen nieder“ 

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

 ALL OF BACH 

J.S. Bach – Matthäus-Passion – BWV 244 

Netherlands Bach Society conducted by Jos van Veldhoven

Die jährliche Performance der Bach-Gesellschaft in N a a r d e n -wurde zur „niederländischen Matthäus-Passion“.


“Ich wünsche allen Besuchern einen besinnlichen Karfreitag”

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag “Oculi”


     Lutherische Kirche, Den Haag (Holland) – Johann Heinrich Hartmann Bätz-Orgel von 1762.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 19.02.2017 begehen wir den Sonntag “Oculi”

Der Name des Sonntags Okuli leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: “Okuli mei semper ad Dominum, quoniam ipse evellet de laqueo pedes meos” (Ps 25, 15;) Der Sonntag Okuli hat das Thema “Konsequente Nachfolge”. In diesem Thema klingt alles mit, was zum Thema Nachfolge von Bedeutung ist. Nicht unbedeutend ist in manchen Perikopen auch die Bereitschaft zum Verzicht auf weltliche Güter.

Der Sonntag Okuli steht im Mittelpunkt der Fastenzeit (die Heilige Woche ist hier ausgenommen), und als solcher sollte er auch begangen werden: es sollte eine Bekräftigung der Entscheidung zur Nachfolge stattfinden, und im Rahmen der Fastenzeit kann man vielleicht auch generell noch einmal auf verschiedene Möglichkeiten des Verzichtes eingehen. Die Stellung des Sonntags als Mittelpunkt der Fastenzeit vor der Heiligen Woche lädt auch dazu ein, das Leiden und Sterben Jesu, wodurch wir gerecht werden, vorweg zu erahnen. Denn dadurch ist ja auch unser Versuch, an diesem Leiden durch Verzicht auf etwas liebgewonnenes teilzuhaben, ohne Verpflichtung möglich. Der von uns geleistete Verzicht erfolgt aus freien Stücken und bringt uns keinen Gewinn bei Gott, aber für uns selbst.

Am Sonntag Okuli hören wir, dass die Nachfolge Jesu auch Verzicht auf die Reichtümer bedeutet, deren Gebrauch uns so selbstverständlich ist. Nachfolge bedeutet auch Einsamkeit, wenn das Wort, das wir befolgen, uns zwingt, gegen den Strom zu schwimmen. Das Blut Jesu Christi aber macht es uns leicht, auch diese Bürden der Nachfolge zu tragen.

Wochenspruch: 

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. (Lk 9, 62)

Wochenlied: 

“Wenn meine Sünd mich kränken” (EG 82)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Oculi“ BWV 54 *)  BWV 80a *)

 Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit.!!

Weitere Kantaten für sonstige Anlässe!

  BWV 54 – “Widerstehe doch der Sünde(Für den Sonntag Oculi)

 BWV 69 „Lobe den Herrn, meine Seele

  BWV 80a Alles, was von Gott geboren(Sonntag Oculi) – (Eine Rekonstruktion zum BWV 80)

 BWV 97 „In allen meinen Taten

 BWV 157 Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

Kantate zum Sonntag Oculi für Alt, Streicher und Basso continuo

Maarten Engeltjes, Countertenor;

Concerto d’Amsterdam

Leitung: Klaas Stok

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Auszug aus dem Programm

Johann Sebastian Bach:

Choralbearbeitung: BWV 639 “Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ”

Albrecht Mayer, Oboe

Cappella Istropolitana

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Kantate etwa ab  07:10 Uhr:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 157 “Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn”

Beerdigungskantate für Johann Christian von Ponickau (1652-1726)

James Gilchrist, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester

Leitung:  Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

Kantate BWV 106 “Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit” (Actus tragicus)

Anlass des Todes des Bürgermeisters Strecker oder zur Trauerfeier von

Bachs Onkel Tobias Lämmerhirt (gest. 10. August 1707 in Erfurt).

Nancy Argenta, Sopran / Michael Chance, Countertenor

Anthony Rolfe Johnson, Tenor / Stephen Varcoe, Bass

Monteverdi ChoirEnglish Baroque Soloists

Leitung:  John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 54 Widerstehe doch der Sünde

Kantate am Sonntag Oculi für Alt, Streicher und Basso continuo;

Petra Noskaiová (Alt)

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“

Kantate für einen unbestimmten Anlass!

Katharine Fuge (Sopran) Carlos Mena (Countertenor)

Jan Kobow (Tenor)  Stephan MacLeod (Bass)

Ricercar Consort

Leitung: Philippe Pierlot

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 54  “Widerstehe doch der Sünde”

Nathalie Stutzmann, Alt;

The English Baroque Soloists:

Leitung: John Eliot Gardiner

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Christoph Graupner (1683 – 1760)

“Freund, warum bist Du kommen?” GWV 1122/41

Gunhild Lang-Alsvik, Sopran; / Barbara Ostertag, Alt

Michael Feyfar, Tenor;  Markus Flaig, Bass

Anton-Webern-Chor Freiburg,

Ensemble Concerto Grosso

Leitung: Hans Michael Beuerle

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

Kantate am Sonntag Oculi für Alt, Streicher und Basso continuo;

Markus Forster, Altus;

Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung:  Rudolf Lutz

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 199 „Mein Herze schwimmt im Blut“

Kantate am 11. Sonntag nach Trinitatis

Natalie Dessay, Sopran

Le Concert d’Astrée

Leitung: Emmanuelle Haïm

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

https://www.domradio.de/radio

Web-Radio:

https://www.domradio.de/radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Nikolaus Bruns (1665-1697)

Trauerkantate  „Ich liege und schlafe“

Nikolaus Bruhns gehört zu einer Komponistengeneration in Deutschland, die zeitlich zwischen der Renaissance und dem Frühbarock im 17. Jahrhundert wirkte.

In diesem Spannungsfeld entstand eine Musik, die alt und neu sehr reizvoll zu verschmelzen wusste.

Die Kantate entstand als Trauermusik, wobei der genaue Anlass und die Entstehungszeit unklar sind. Textliche Basis sind die alttestamentlichen Psalmen 4 und 9. Besetzt ist die Kantate für Chor, Orchester und vier Solisten. Immer wieder taucht das musikalische Thema des ersten Satzes im Verlauf der gesamten Kantate auf.

Im ersten Satz wird zunächst der Tod als Schlaf dargestellt, doch die Todesruhe wird hoffnungsvoll aufgebrochen durch den Satz „Denn du allein, Herr, hilfest mir“ – der Chorpart ist an dieser Stelle viel lebendiger gestaltet. Der zentrale Gedanke der Kantate ist die Erlösung des Menschen….

weiter zum Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 54  „Widerstehe doch der Sünde“ 

(Es wurden keine weiteren Programm-Angaben veröffentlicht !)

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Videos mit Bach-Kantaten

Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit.!!

Weitere Kantaten für sonstige Anlässe!

  BWV 54 – “Widerstehe doch der Sünde” (Für den Sonntag Oculi)

 BWV 69 „Lobe den Herrn, meine Seele

 BWV 80a Alles, was von Gott geboren(Sonntag Oculi) – (Eine Rekonstruktion zum BWV 80)

 BWV 97 „In allen meinen Taten

BWV 157 Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

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/ YouTube: BWV 54 –  

Widerstehe doch der Sünde”  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: u.a. das BWV 69 –  

Lobe den Herrn, meine Seele(Interpret: Koopman )

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/ YouTube BWV 80a („Rekonstruierte Fassung“ nach BWV 80)

Alles, was von Gott geboren“ (Interpret: Renato Negri )

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/ YouTube: BWV 97 –  

In allen meinen Taten(Interpret: Koopman)

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/ YouTube: BWV 157 –  

Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn (Interpret: Koopman)

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/ YouTube: 

Komponisten der Barockzeit:

 Johann Christoph Graupner (1683-1760)

Kantate GWV 1155 / 09a:Wo willst du hin betrübte Seele

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/ YouTube: 

 Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Kantate F 89Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 54 – “Widerstehe doch der Sünde”

Kantaten für den Sonntag Oculi

Als nächstes folgte BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”, eine Solokantate mit zwei Arien für tiefe Altstimme (der wunderbaren Nathalie Stutzmann geradezu auf den Leib geschrieben), vermutlich wie Himmelskönig im selben Jahr – oder ein Jahr später – für den Dritten Fastensonntag (Oculi) komponiert. Das Werk sieht ein fünfstimmiges Streicherensemble mit geteilten Bratschen vor und legt einen Text von Georg Christian Lehms zugrunde, der auf dem Brief an Jakobus basiert: ‚So seid nun Gott untertänig, widerstehet dem Teufel, so fliehet er vor euch’.

Die erste Arie ist überwältigend. Zweimal im Laufe eines Jahres beginnt Bach einen Satz mit einer schroffen Dissonanz, einem Dominantseptakkord über einem Orgelpunkt auf der Tonika (das zweite Mal in der Adventskantate BWV 61 Nun komm, der Heiden Heiland). Es ist ein Schocktaktik, die den Hörer aufhorchen lassen und warnen soll: ‚Widerstehe doch der Sünde, sonst ergreifet dich ihr Gift’. War das auch, so fragt man sich, seine Art, sich zwei Tage nach seiner Ernennung zum Concertmeister am Weimarer Hof einzuführen? Bach schafft eine Atmosphäre dringlichen, unbeirrbaren Widerstands gegen die verführerischen, beharrlichen Mächte des Bösen. Diese beschwört er in lyrischen Violinlinien herauf, die sich drehen und winden und ineinander 12verflechten, dann einen ganzen Takt lang in taumelnder Spannung verharren, bevor sie in eine scheinbare Ruhe taumeln, ein deutliches Symbol für die Gnadenfrist, die jenen gewährt wird, die sich der Sünde standhaft widersetzen.

Ein tödlicher Fluch (dargestellt durch zwei abrupte Neueinsätze der Bratschen auf der gleichen Dominantseptime) erwartet jene, die den Willen zum Widerstand verlieren. Und für den Fall, dass jemand nicht richtig aufgepasst hat, behält Bach das mächtige, hartnäckige Pulsieren des Akkords unverändert bei. Von den zweiunddreißig Achteln der vier Anfangstakte sind nur vier Konsonanzen, alle übrigen sind Dissonanzen, zwölf davon Akkorde aus fünf Noten!Das sich anschließende Rezitativ reißt der Sünde die Maske vom Gesicht, sie erweist sich bei näherem Hinsehen als ‚leerer Schatten’. Sie ist auch ‚als wie ein scharfes Schwert, das uns durch Leib und Seele fährt’.

Die zweite Arie ist als vierstimmige Fuge angelegt, deren einschmeichelndes chromatisches Thema und ein langes, verzerrtes Gegenthema die listigen Fesseln des Bösen beschreiben. War das wirklich der Schluss des Stückes oder haben wir irgendwo unterwegs einen Choral verloren, wenn nicht ganz am Ende, dann vielleicht als Cantus firmus, als musikalische Überschrift der Fuge? Mir fällt auf, dass Bach genau einen solchen Kunstgriff (Strophen von Paul Gerhardts Choral ‚Warum sollt’ ich mich denn grämen’) in seiner doppelchörigen Motette BWV 228 Fürchte dich nicht einsetzt, die offensichtlich auch um diese Zeit entstanden ist. Beide Fugen überraschen mit einer absteigenden chromatischen Figur zu Beginn. Noch erstaunlicher ist die Ähnlichkeit des Gegenthemas mit dem Thema im letzten Satz von BWV 63 Christen, ätzet diesen Tag, das für Weihnachten 1714 in Weimar geschrieben wurde. Nehmen wir einen Augenblick an (und hier will sich selbst der große Alfred Dürr nicht festlegen), Widerstehe sei im folgenden Jahr entstanden; könnte es sein, dass Bach sein weihnachtliches Flehen um Gnade (‚Höchster, schau in Gnaden an diese Glut gebückter Seelen!’ ) in der Kantate der Fastenzeit wiederholt, um die verführerische Schönheit der Sünde (‚von außen wunderschön’), die eine Erfindung des Teufels ist, für null und nichtig zu erklären?

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  

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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 “Wie schön leuchtet der Morgenstern”

BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

BWV 182 “Himmelskönig, sei willkommen”

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt seit dem 14. Oktober 2016.

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Bachfest-Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein  Video vom Bach Archiv

Johann Bach (1604-1673) • Weint nicht um meinen TodNun ist alles überwunden

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach Cantata – BWV  54  “Widerstehe doch der Sünde” zum Sonntag Okuli für Altus, Sreicher und Continuo.

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Markus Forster  – Altus

Leitung und Orgel: Rudolf Lutz

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/widerstehe-doch-der-suende-bwv-54-dvd.html

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mp3 – Download 

J.S. Bach-Stiftung – bei –

Amazon – mit Hörproben

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Link zum Bachstiftung-Shop

mp3-CDs-DVDs bei der J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle bei jpc –

Link:   bei   j p c

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Video –  BWV 54 –  “Widerstehe doch der Sünde”

Dritter Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 54 aufgeführt durch die  J. S. Bach-Stiftung 

Solist: Markus Forste (Altus).

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

ALL OF BACH 

Info: Leipziger-Orgelchoral BWV 651  “Komm, Heiliger Geist, Herre Gott” 

Die Achtzehn Choräle von verschiedener Art, auch Leipziger Choräle stellte Johann Sebastian Bach in seinen letzten Lebensjahren zusammen mit der Absicht, sie zu drucken. Diese Sammlung enthält Choralbearbeitungen für Orgel mit zwei Manualen und Pedal.

Bach wählte Sätze aus ganz verschiedenen Lebensperioden aus – die meisten dürften bereits in Weimar entstanden sein. In vielen Fällen gibt es mehrere ältere Lesarten, beispielsweise sind die beiden letzten Sätze auch im Orgelbüchlein enthalten; nicht immer weichen diese Frühformen so weit von der Endfassung ab, dass sie eigene BWV-Nummern erhielten.

Wie immer schrieb Bach nicht nur ab, sondern nutzte die Gelegenheit zu zahllosen Detailverbesserungen. Das Manuskript beginnt in fester, sicherer Schrift, die aber – wohl wegen Bachs Augenleiden – zunehmend unsicher und zittrig wird. Die letzten drei Sätze wurden von Bachs Schwiegersohn Johann Christoph Altnikolgeschrieben; laut der Vorrede der Kunst der Fuge nach Diktat.

Der letzte Choral, Vor deinen Thron tret’ ich hiermit ist wohl am bekanntesten; er wurde unter dem Namen Wenn wir in höchsten Nöten sein von den Herausgebern in die Kunst der Fuge integriert und wird bis heute manchmal als deren Abschluss gespielt.

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J.S. Bach BWV 651 Orgelchoral: “Komm, Heiliger Geist, Herre Gott” 

ALL OF BACH BWV 651

Zum Anhören in das Foto klicken 

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J. S. Bach BWV 656 Orgel-Choral „O Lamm Gottes, unschuldig“ 

Diese Orgelanordnung ist ein Spiel der Wiederholung und Unterbrechung, für die die Struktur des Chorals selbst hervorragend geeignet ist. „O Lamm Gottes, unschuldig“ ist eine deutsche Paraphrase des Agnus Dei, der letzte Abschnitt der lateinischen Messe. In drei Strophen erzählen die Worte, wie Christus am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist.

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J. S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach:vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach –  Kantate BWV 2 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“

ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er schrieb sie in Leipzig für den zweiten Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 18. Juni 1724 zum ersten Mal auf.

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“Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag”

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für „Epiphanias“


Rogier van der Weyden, Anbetung der heiligen drei Könige, Mitte 15. Jh.

                    Rogier van der Weyden, Anbetung der heiligen drei Könige, Mitte 15. Jh.

Ich möchte auf einen Neujahrs-Gottesdienst aus der Frauenkirche Dresden, vom 01.01.2017 hinweisen, der mit Bach-Kantaten begangen wurde. Das Video vom Gottesdienst ist nachstehend hinterlegt.

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 06.01.2017 begehen wir den Feiertag „Epiphanias“

Das Epiphaniasfest ist das älteste nichtjüdische Herrenfest und das erste Fest der Kirche, das kalendarisch festgelegt war (später kam das Christfest hinzu). Vermutlich entstand es um 300 im Osten und bekam die Inhalte: Geburt Jesu, Taufe Jesu, Weinwunder zu Kana und zuletzt auch die Verklärung Jesu, wobei es regional unterschiedliche Schwerpunkte in der Feier gab. In manchen Gegenden aber wurden drei Inhalte zugleich gefeiert. Im Laufe der Zeit verlagerte sich im Westen der Schwerpunkt auf die Weisen aus dem Morgenland, deren Dreizahl zwar nicht biblisch belegt ist, sich aber schon früh aufgrund der Zahl der Geschenke durchgesetzt hat. Durch diesen Schwerpunkt wurde ein engerer Bezug zum Christfest hergestellt. Im Osten hingegen lag der Schwerpunkt auf der Taufe Jesu, und in der armenischen Kirche ist der 6. Januar bis heute das Geburtsfest Christi.

Das Fest Epiphanias ist natürlich nicht das Fest der „Heiligen Drei Könige“, sondern das Fest des Kindes in der Krippe, das der Heiland der Welt ist. „Epiphanie“ bedeutet „Erscheinung“, und am 6. Januar sowie in der darauffolgenden Zeit wird besonders der Aspekt der Erscheinung Gottes im Fleisch, der Herrlichkeit Gottes, wie sie uns im Leben und Wirken Jesu offenbart wurde, betont.

Die protestantische Kirche konnte mit dem Fest wenig anfangen, nur die Lutheraner übernahmen es aus dem römischen Festkalender, wobei Luther den Schwerpunkt auf die Taufe Jesu legte, aber auch die Bezeichnung „Tag der Heiligen Drei Könige“ oder „Fest der Erscheinung“ verwendete. Im Laufe der Zeit aber wurde das Fest immer bedeutungsloser, und Versuche, es mit anderen Inhalten zu füllen (z.B. als Missionstag), scheiterten. Die früher auf einen Tag gelegten Inhalte (drei Weise, Taufe Jesu, Weinwunder zu Kana und Verklärung) sind nun auf die Epiphaniaszeit verteilt worden.

Am Epiphanias-Fest hören wir das Evangelium von den Weisen aus dem Morgenland. Sie kommen als Heiden, um den neugeborenen König der Juden, den Christus, zu sehen. Darin wird uns zeichenhaft die Bedeutung Jesu für die ganze Welt, für alle Völker, deutlich. In ihm schauen wir die Herrlichkeit Gottes und haben Grund, in dieser Welt, die noch in der Dunkelheit liegt, zu hoffen und uns zu freuen an dem Geheimnis, das uns in Jesus Christus offenbart ist.

Wochenspruch: 

Die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint jetzt. (1. Joh 2, 8)

Wochenlied: 

“Wie schön leuchtet der Morgenstern“ (EG 70)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für „Epiphanias“

*) BWV   1  – Wie schön leuchtet der Morgenstern
BWV  65  – Sie werden aus Saba alle kommen 
BWV 123 – Liebster Immanuel, Herzog der Frommen
            BWV 248 – Herr, wenn die stolzen Feinde – (Kantate VI Weihnachtsoratorium)

*) Kantate nicht zu Epiphanias

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten

Heilige Drei Könige: ist gesetzlicher Feiertag in folgenden Bundesländern:
Baden-WürttembergBayernSachsen-Anhalt

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate  ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV – (Kein Feiertag in NRW)

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV – (Kein Feiertag in den nordischen Bundesländern)

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Etwa ab  07:05 Uhr:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV  (Kein Feiertag in Hessen)

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 07:04 – 08:00 Uhr

Bach-Kantate um 07:04 Uhr

Kantate BWV – (Kein Feiertag im Saarland)

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate 

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 65 „Sie werden aus Saba alle kommen

Martin Petzold (Tenor)  Gotthold Schwarz (Bass)

Thomanerchor Leipzig

Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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RBB-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV  – (Kein Feiertag im Bundesland Berlin-Brandenburg)

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV – (Kein Feiertag in Sachsen und Thüringen)

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 248 „Ehre sei dir, Gott, gesungen“

Kantate V aus dem Weihnachtsoratorium am Sonntag nach Neujahr

Rachel Harnisch, Sopran; Anke Vondung, Mezzosopran; 

Maximilian Schmitt, Tenor; 

Chor des Bayerischen Rundfunks; / Akademie für Alte Musik Berlin

Leitung: Peter Dijkstra

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV für Epiphanias ist keine Sendung eingeplant !

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

Für Epiphanias ist keine Sendung Cantica eingeplant!

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV – Für Epiphanias ist eine Kantaten-Sendung nicht eingeplant !

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Videos mit Bach-Kantaten für Epiphanias

*) BWV   1  – Wie schön leuchtet der Morgenstern
BWV  65  – Sie werden aus Saba alle kommen
BWV 123 – Liebster Immanuel, Herzog der Frommen
BWV 248 – Herr, wenn die stolzen Feinde  (Kantate VI – Weihnachtsoratorium)

*) Kantate nicht zu Epiphanias

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/YouTube: BWV 1 

  „Wie schön leuchtet der Morgenstern“   (Interpret: Ton Koopman)

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/YouTube: BWV 65 

 „Sie werden aus Saba alle kommen“ –  (Interpret: Ton Koopman)

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/YouTube: BWV 123 

 „Liebster Immanuel, Herzog der Frommen“  (Interpret: Ton Koopman)

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/YouTube: BWV 248  – (Kantate VIzu Epiphanias aus dem Weihnachtsoratorium)

 „Herr, wenn die stolzen Feinde“  (Interpret: Peter Dijkstra )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Christoph Graupner (1683-1760)

war ein deutscher Barock-Komponist

Christoph Graupner (* 13. Januar 1683 in Kirchberg; † 10. Mai 1760 in Darmstadt) war ein deutscher Komponist.

Bei seinem Onkel, dem Organisten Nicolaus Küster, bekam Christoph Graupner seinen ersten Musikunterricht. Er folgte diesem nach Reichenbach im Vogtland. In Leipzig besuchte er die Thomasschule und studierte Jura und danach Musik bei dem Thomaskantor Johann Schelle und unter dessen Nachfolger Johann Kuhnau. 1705 ging er als Cembalist zum Hamburger Opernorchester, das von Reinhard Keiser geleitet wurde. In dieser Zeit komponierte er mehrere Opern, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden.

Der Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt hörte seine Werke und bot ihm 1709 einen Posten an seinem Hof an. Bereits 1711 stieg er zum Hofkapellmeister auf. In diesem Jahr heiratete er die Pfarrerstochter Elisabeth Eckardt.

1722 bewarb er sich auf Empfehlung Telemanns um die bereits durch diesen abgelehnte Stelle des Thomaskantors in Leipzig.

Auf Geheiß seines Herrn musste er die Berufung als Nachfolger von Johann Kuhnau ablehnen, allerdings unter Aufbesserung seines ohnehin bereits hohen Verdienstes. So konnte Johann Sebastian Bach die Stelle erhalten. Graupner blieb bis zu seinem Tod am Hof des Landgrafen. Im Laufe der Zeit holte er eine Reihe von Musikern nach Darmstadt, die er aus seiner Zeit als Leipziger Thomasschüler kannte: den Vizekapellmeister Gottfried Grünewald, seinen späteren Nachfolger Johann Samuel Endler sowie den Kammermusikus Michael Boehm.

Graupners umfangreiches, fast vollständig erhaltenes Werk befindet sich zum größten Teil in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt. Es ist in großen Teilen noch unveröffentlicht und harrt der Entdeckung durch Musiker und Musikwissenschaftler. Vielfach betrachteten die Landesherren die Werke ihrer Komponisten als ihr persönliches Eigentum und im schnellen Wandel der Modeströmungen wurden die Kompositionen vernichtet. Graupners Familie wehrte sich gegen dieses Vorgehen und strengte einen Prozess an, der erst fast 80 Jahre nach Graupners Tod zu Gunsten der Familie entschieden wurde. Diesem Umstand und der Auslagerung der Bestände während des Zweiten Weltkrieges ist die Erhaltung dieses umfangreichen Werkes zu verdanken.

Ein weiterer Link zu Graupner:

http://www.christoph-graupner-gesellschaft.de/

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Cover: Christoph Graupner Weihnachtskantaten

CD bei Amazon zu beziehen

      >>  h i e r  <<

mit „Geistlichen Kantaten zu Weihnachten“ 

Christoph Graupner (1683-1760)

CD-Inhalt:

Frohlocke, werte Christenheit / Der Herr hat mich gehabt / Das Licht des Lebens scheinet hell / Das Licht scheinet in der Finsternis / Von Gott will ich nicht lassen.

Ausführende:

Veronika Winter (Sopran), Franz Vitzthum (Altus), Jan Kobow (Tenor), Markus Flaig (Bass)

Hermann Max (Künstler), das Kleine Konzert

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YouTube-Video

Cantata von Christoph Graupner (1683- 1760)

„Wo willst du hin betrübte Seele“ Cantata 1709

YouTube-Angaben:

Christof Graupner is remembered these days primarily because he was the second choice in getting the job for Thomaskantor in Leipzig in 1723. First choice Telemann used the offer to get better conditions and salary in Hamburg, and Graupner would have loved to fill the application if it weren’t for his old boss, who would not let him go. The job then went to one JS Bach… In his day Graupner was a very well respected composer, who’s legacy was a cause for many legal battles. therefore virtually nothing was issued of his music after his death. Odd enough, it’s also the reason why almost all of his music is preserved.

Live recording from the 2007 Utrecht festival of old music, august 31th Pieterskerk, Utrecht
Les Ideés Heureuses

Hélène Plouffe & Olivier Brault, violin.
Jacques-André Houle, viola.
Karen Kaderavek, cello.
Nicolas Lessard, double bass.
Geneviève Soly, harpsichord and direction
Laurent Richard, bass
ingrid schnithusen, soprano
Wo willst du hin betrübte Seele.

Zum Video:

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

BWV 41 „Jesu, nun sei gepreiset“

Kantaten für Neujahr 

Aufführungsort: NikolaikircheLeipzig am 06.01.2000

BWV 65 „Sie werden aus Saba alle kommen“

In keinem der Werke Bachs ist die Atmosphäre festlicher und östlicher als im Eingangschor der 1724 komponierten Kantate BWV 65 „Sie werden aus Saba alle kommen“. Er verwendet die hohen Hörner, um einen Eindruck von Majestät und Altertum zu vermitteln, die Blockflöten, um die hohen Töne wiederzugeben, die häufig mit orientalischer Musik assoziiert werden, und die Oboen da caccia (im Tenorregister), um den Klang der schalmeiartigen Doppelrohrblattinstrumente (Salmiya und Zurna) des Nahen Ostens zu imitieren. Das einleitende Ritornell bringt den polierten Glanz seines Orchesters vollendet zur Geltung und schließt mit einem Unisono- Vortrag des sich über fünf Oktaven erstreckenden Themas.

Noch bevor die Stimmen in kanonischer Folge einsetzen, lässt Bach die prachtvolle Prozession der Heiligen Drei Könige und die ‚Menge der Kamele’, die mit Geschenken beladen sind (und von denen – in einem hier ausgelassenen Vers – bei Jesaja die Rede ist), vor unseren Augen vorüberziehen. Diese imposante Choralfantasie schließt mit einer Wiederholung des Oktavthemas, diesmal von allen Stimmen und Instrumenten vorgetragen, während die Karawane vor der Krippe zum Stillstand kommt.

Nun gibt es einen plötzlichen Wechsel in Größenordnung und Stimmung, von der äußerlichen Pracht des königlichen Zuges in die Intimität des schlichten Stalles und zu den Opfergaben, die dem Kind in der Krippe dargebracht werden, während der Chor die nüchterne deutsche Version des lateinischen Chorals ‚Puer natus est’ anstimmt, der in Leipzig traditionell bei diesem Fest gesungen wird. Darauf folgt ein Secco-Rezitativ, das in seiner Wortausdeutung, seinen Melodiebögen und reichen chromatischen Harmonien beispielhaft ist und in einem ergreifenden Arioso gipfelt. Dieses führt seinerseits zu einer Arie für Bass (Nr. 4), in der sich die beiden Oboen da caccia mit dem Continuo zu einem Tripelkanon formieren, offensichtlich um die Gaben von Gold, Weihrauch und Myrrhe zu schildern.

Ein zweites Rezitativ folgt, diesmal für Tenor: Im Tausch für ‚mein Herz, das ich in Demut zu dir bringe… gib aber dich auch selber mir’. Um ‚des größten Reichtums Überfluss’ zu schildern, der den Christen ‚dermaleinst im Himmel’ zuteil werden wird, bedient sich Bach in der hinreißenden Tenor-Arie im Dreiertakt (Nr. 6) einer äußerst üppigen Besetzung. Doppelte Blockflöten, Violinen, Hörner und Oboen da caccia agieren unabhängig voneinander und gemeinsam, tauschen eintaktige Tonfolgen in kaleidoskopartiger Veränderung der Klangfarben aus. Der glühende Schlusschoral (die zehnte Strophe von Paul Gerhardts Lied ‚Ich hab in Gottes Herz und Sinn’), der auf einer weltlichen französischen Melodie aus dem 16. Jahrhundert basiert, ist englischen Hörern als der Choral ‚O God, our help in ages past’ vertraut.

© John Eliot Gardiner 2010

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Sir GardinersKantaten-Beschreibungen für Epiphanias:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF   

Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Julian Clarkson, Bass

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CDs vom Label SDG  sdg-174-vol-18

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CD – Cover SDG 174 Vol. 18 (CD’s zu Epiphanias)

Link:  CD eins – Inhalt

                                                   BWV   65 – „Sie werden aus Saba alle kommen“ 

                                                     BWV 123 – „Liebster Immanuel, Herzog der Frommen“ 

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bachfest-leipzig-20131

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt seit dem 14. Oktober 2016.

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Bachfest-Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor !

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

♪ Cantata BWV 65 ,1. Chor: Sie werden aus Saba alle kommen

2. Choral: Die Kön’ge aus Saba kamen dar

Text: Jesaja 60,6; Hymnus „Puer natus“ 1545

Mitwirkende: Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester,

Leitung: Georg Christoph Biller

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 Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach Cantata BWV  63 Christen ätzet diesen Tag

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  63 „Christen, ätzet diesen Tag“ 

Kantate BWV 63 für Weihnachten für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Trompeten I-IV, Pauken, Oboe I-III, Fagott, Streicher und continuo.

Solisten
Eva Oltiványi, Sopran, Jan Börner, Alt; Julius Pfeifer, Tenor; Markus Volpert, Bass.

Leitung: Rudolf Lutz

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:http://www.bachstiftung.ch/shop/christen-aetzet-diesen-tag-bwv-63-dvd.html

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Video – YouTube BWV 63 – 

Fünfter Satz: Aria (Alt und Tenor): „Ruft und fleht den Himmel an“

aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

ALL OF BACH 

J.S. Bach – Kantate BWV 130 ‚Herr Gott, dich loben alle wir‘

Herr Gott, dich loben alle wir (BWV 130) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1724 in Leipzig für das Fest Michaelis und führte sie am 29. September 1724 erstmals auf.

Bach komponierte die Kantate in seinem zweiten Amtsjahr in Leipzig für das Fest des Erzengels Michael und aller Engel am 29. September. In Leipzig fand an diesem Tag eine Handelsmesse statt. Bach komponierte in diesem Jahr einen Zyklus von Choralkantaten, den er am 1. Sonntag nach Trinitatis begonnen hatte. Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren Offb 12,7–12 LUT, Michaels Kampf mit dem Drachen, und Mt 18,1–11 LUT, „den Kindern gehört das Himmelreich, ihre Engel sehen das Angesicht Gottes“.

Die Kantate basiert auf dem Lied in zwölf Strophen von Paul Eber (1554), einer Umdichtung von Philipp Melanchthons lateinischem „Dicimus grates tibi“. Jede Strophe hat vier Zeilen. Die Melodie wurde zuerst 1551 im Genfer Psalter gedruckt. Sie wird Loys Bourgeois zugeschrieben und ist in der englischsprachigen Welt sehr bekannt als Melodie der kleinen Doxologie „Praise God, from whom all blessings flow“.

Die Kantate ist festlich besetzt mit vier Solisten (Sopran, Alt, Tenor und Bass), vierstimmigem Chor, drei Trompeten, Pauken, Flauto traverso, drei Oboen, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

Im Eingangschor lässt Bach einander in Chören zusingen, indem er verschiedenen Instrumentengruppen verschiedene Themen zuordnet, dern Streichern, den Oboen und den Trompeten, in der festlichen Besetzung, die in Leipzig an den hohen Feiertagen wie zum Beispiel Weihnachten üblich war. Mincham stellt im Vergleich zu den 15 Eingangschören der bisherigen Kantaten des Zyklus fest, dass dieser der am üppigsten instrumentierte ist und von höchst extrovertiertem festlichen Charakter („… the most lavishly scored chorus so far and certainly the most extrovertly festive in character“).[2]

In Satz 3 begleiten Trompeten und Pauken den Bass in einem Bild des Kampfes gegen den „alten Drachen“. Ein sanftes Duett von Sopran und Tenor erinnert an die Schutzengel, die Daniel in der Löwengrube und die drei Männer im Feuerofen retten. John Eliot Gardiner assoziiert die Flötenstimme in einer Gavotte für Tenor mit der Szene, in der Elias durch Engel zum Himmel fährt. Der Schlusschoral wird erneut von den Trompeten dominiert.

Ensemble: ALL OF BACH

1. Herr Gott, dich loben (Chorale)
2. Ihr heller Glanz (Recitative)
3. Der alte Drache (Aria)
4. Wohl aber uns (Recitative)
5. Lass, o Fürst (Aria)
6. Darum wir billig (Chorale)

CONDUCTOR:  Jos van Veldhoven

SOPRANO Maria Keohane
ALTO Maarten Engeltjes
TENOR Benjamin Hulett
BASS Christian Immler
CHOIR SOPRANO Monica de Jesus Monteiro, Hilde Van Ruymbeke, Klaartje van Veldhoven, Orlanda Velez Isidro
CHOIR ALTO Victoria Cassano McDonald,Gemma Jansen, Saskia Kruysse, Elena Pozhidaeva
CHOIR TENOR Yves van Handenhove, Diederik Rooker, Kevin Skelton, Ronald Threels
CHOIR BASS Donald Bentvelsen, Jelle Draijer, Michiel Meijer, Frank Hermans
VIOLIN 1 Shunske Sato, Lidewij van der Voort, Hanneke Wierenga
VIOLIN 2 Pieter Affourtit, Anneke van Haaften, Paulien Kostense
VIOLA Deirdre Dowling, Jan Willem Vis
CELLO Lucia Swarts, Barbara Kernig
DOUBLE BASS Joshua Cheatham
TRAVERSO Marten Root
OBOE Martin Stadler, Peter Frankenberg, Sarah Aßmann
BASSOON Benny Aghassi
TRUMPET Robert Vanryne, Mark Geelen, Michael Harrison
TIMPANI Luc Nagtegaal
HARPSICHORD Siebe Henstra
CHURCH ORGAN Leo van Doeselaar
ORGAN REGISTRATION Tim Knigge


J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach:vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach, Kantate BWV 123 Liebster Immanuel, Herzog der Frommen“

Liebster Immanuel, Herzog der Frommen (BWV 123) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate, die auf dem Choral von Ahasverus Fritsch basiert, in Leipzig für das Fest Epiphanias und führte sie am 6. Januar 1725 erstmals auf.

Bach schrieb die Kantate in seinem zweiten Jahr in Leipzig für das Fest Epiphanias (Erscheinung des Herrn), das die Weihnachtszeit beschloss. Die vorgeschriebenen Lesungen für den Festtag waren Jes 60,1-6 LUT, die Heiden werden sich bekehren, und Mt 2,1-12 LUT, die Weisen aus dem Morgenland bringen dem neugeborenen Jesus als Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe. Der Kantatentext basiert auf dem Choral in sechs Strophen von Ahasverus Fritsch. Der unbekannte Textdichter behielt die erste und letzte Strophe im Wortlaut bei und dichtete die übrigen Strophen zu ebenso vielen abwechselnden Rezitativen und Arien um. Der Text nimmt keinen besonderen Bezug auf die Lesungen, doch er erwähnt den Begriff Jesusname und spielt damit auf die Namensgebung an, die am 1. Januar gefeiert wurde. Der Dichter fügte die Formulierung „Heil und Licht“ ein, vermutlich als Hinweis auf die Erscheinung des Herrn, und spielt durch „Jesus, der ins Fleisch gekommen“ auf Weihnachten an. Davon abgesehen folgt der Text dem Thema des Chorals: kein „Höllenfeind“ – hier dürfte an Herodes gedacht sein –, weder Sünde und Tod noch Verachtung durch die „Welt“ können dem Glaubenden etwas anhaben, weil Jesus an seiner Seite ist. Bach führte die Kantate erstmals am 6. Januar 1725 auf.

Die Kantate ist besetzt mit drei Solisten, Alt, Tenor und Bass, vierstimmigem Chor, zwei Flauto traverso, Oboe d’amore, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

  1. Coro: Liebster Immanuel, Herzog der Frommen
  2. Recitativo (Alt): Die Himmelssüßigkeit, der Auserwählten Lust
  3. Aria (Tenor): Auch die harte Kreuzesreise
  4. Recitativo (Bass): Kein Höllenfeind kann mich verschlingen
  5. Aria (Bass): Laß, o Welt, mich aus Verachtung
  6. Chorale: Drum fahrt nur immer hin, ihr Eitelkeiten

Im Eingangschor benutzt Bach den Anfang der Choralmelodie als ein instrumentales Motiv, zunächst in einer langen Einleitung, dann als Gegenstimme zu den Gesangsstimmen. Sopran und Horn tragen den cantus firmus zeilenweise vor. Die Unterstimmen sind überwiegend homophon geführt, mit zwei Ausnahmen: der Text „Komme nur bald“ wird durch mehrfache Rufe anschaulich gemacht, und der Text der letzten Zeile wird vom Bass zunächst auf die Melodie der ersten Zeile gesungen, imitiert von Alt und Tenor, dann erst singt der Sopran die Melodie der letzten Zeile. Bach erreicht dadurch einen Bezug vom Ende des Satzes zum Beginn. Die dominierenden Holzblasinstrumente und der 9/8-Takt erzeugen pastoralen Charakter.

Die Tenor-Arie, die von den Oboi d’amore begleitet wird, spricht die „harte Kreuzesreise“ an, umgesetzt in einem chromatischen Ritornell in vier Takten in unaufhörlicher Modulation. Wenn das Ritornell am Ende des ersten Teils wiederkehrt, liegt die Chromatik im continuo, die Melodien sind beruhigt, vielleicht weil der Sänger zum Ausdruck bringt, dass er sich nicht fürchtet. Im Mittelteil wird „Sturmgewitter“ ausgemalt in schnellen Gesangsfiguren, die sich beruhigen, adagio, auf den Worten „Heil und Licht“, dem Bezug zu Epiphanias.

Die Bass-Arie beschrieb John Eliot Gardiner, der die Kantate auf der Bach Cantata Pilgrimage des Monteverdi Choir in der Nikolaikirche in Leipzig aufführte, als „one of the loneliest arias Bach ever wrote“ (eine der einsamsten Arien, die Bach je geschrieben hat). Der Sänger wird nur von einer Flöte und einem „staccato“ continuo begleitet.

Die Kantate wird mit einem ungewöhnlichen vierstimmigen Choral beschlossen. Der Abgesang der Barform wird wiederholt, und zwar piano. Der Grund ist wahrscheinlich, das der Text mit den Worten endet „bis man mich einsten legt ins Grab hinein“. Alfred Dürr bemerkt, dass nicht nur Bachs frühe Kantaten „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ und „Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm“ leise enden, sondern auch in „Also hat Gott die Welt geliebt“, BWV 68.

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Zum Video:  Kantate BWV 123 Liebster Immanuel, Herzog der Frommen“ (ohne Satz 2 + 3)

 


Herzliche Grüße zu Epiphanias

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “26. Sonntag nach Trinitatis und Totensonntag“


Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J. S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 20.11.2016 begehen wir den letzten Sonntag im Kirchenjahr !

Der Letzte Sonntag im Kirchenjahr kann in zweifacher Weise begangen werden: als Ewigkeitssonntag oder als Gedenktag der Entschlafenen (Totensonntag). Eine Kombination beider ist nicht abwegig. Hier wird noch getrennt, weil dies auch vom neuen Evangelischen Gottesdienstbuch so vorgesehen wird.

Als Ewigkeitssonntag schauen die Perikopen dieses Tages in die Zukunft, die jenseits unserer Vorstellungen liegt. Dabei ist wichtig, diese wunderbare Zukunft nicht als rein geistige Realität zu erfahren und zu vermitteln. Denn durch Jesus Christus ist Ewigkeit in unser Leben hineingedrungen und kann so auch in unserer Realität schon greifbar werden.Am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres hören wir die Erzählung vom Weltgericht und werden daran erinnert, dass auch wir nicht dem Gericht ausweichen können. Aber wir wissen, dass wir hindurchkommen durch die Liebe Gottes, die er uns in seinem Sohn Jesus Christus bewiesen hat. Diese Liebe wollen wir auch in unserem Leben weitergeben.

Am letzten Sonntag des Kirchenjahres hören wir vom himmlischen Jerusalem, der ewigen Stadt, die uns als Wohnstatt verheißen ist. Das Warten scheint uns lang zu werden, aber vor Gott sind tausend Jahre wie ein Tag, und um seiner Schöpfung willen schenkt er Raum zur Buße. So freuen wir uns auf die verheißene Stadt und warten geduldig in dem Wissen, dass der Tag des Herrn unvermittelt anbrechen wird.

Wochenspruch: 

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. (Lk 12, 35)

Wochenlied: 

“Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (EG 147)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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© Copyright by Martin Senftleben

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Bach-Kantaten für den 26. Sonntag  nach  Trinitatis(Letzter Sonntag im Kirchenjahr)

     BWV 70  –   Wachet! betet! betet! wachet!  

*) BWV 140  –  „Wachet auf, ruft uns die Stimme° (für den 27. So. nach Trinitatis)

*) Kantate außerhalb des liturgischen Sonntags.

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate   ab ca. 08:00 Uhr

BWV 106 Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit

für Soli, 2 Blockflöten, 2
Viole da gamba und Basso continuo;

Hana Blaziková, Sopran; / Terry Wey, Countertenor;

Charles Daniels, Tenor; / Jasper Schweppe, Bariton;

Musica Amphion; / Gesualdo Consort Amsterdam

Leitung: Pieter-Jan Belder

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 140 „Wachet auf, ruft uns die Stimme,“

Johanette Zomer, Sopran / Maximilian Schmitt, Tenor

Thomas E. Bauer, Bass

NDR Chor / NDR Elbphilharmonie Orchester

Leitung: Thomas Hengelbrock

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm

Etwa ab 7.05 Uhr:

Johann Sebastian Bach

BWV 70 „Wachet! betet! betet! wachet!“

Gudrun Sidonie Otto, Sopran / Margot Oitzinger, Alt

Daniel Johannsen, Tenor / Wolf Matthias Friedrich, Bass

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolph Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 70 „Wachet! betet! betet! wachet!“

Gudrun Sidonie Otto, Sopran / Margot Oitzinger, Alt

Daniel Johannsen, Tenor / Wolf Matthias Friedrich, Bass

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolph Lutz

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 70 „Wachet! betet! betet! wachet!“

Gudrun Sidonie Otto, Sopran / Margot Oitzinger, Alt

Daniel Johannsen, Tenor / Wolf Matthias Friedrich, Bass

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolph Lutz

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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RBB-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 140 „Wachet auf, ruft uns die Stimme“

(von rbb sind keine weiteren Angaben veröffentlicht worden)

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 MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

 

„Es sind schon die letzten Zeiten“

Gotthold Schwarz, Bass

Thomanerchor LeipzigSächsisches Barockorchester

Leitung: Gotthold Schwarz 

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Bayern-Klassik

Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
Programm:  
 

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Player,  den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Die Bach-Kantate:

 Johann Sebastian Bach:

BWV 70 „Wachet, betet, seid bereit allezeit“

Kantate zum 26. Sonntag nach Trinitatis

Susanne Winter, Sopran; / Elisabeth von Magnus, Alt;

Sebastian Hübner, Tenor; / Thomas Gropper, Bass;

Heinrich Schütz Ensemble; / Monteverdi Orchester München

Leitung:  Wolfgang Kelber 

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Deutschlandfunk

 Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 125 „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“ 

Kantate zu Mariae Reinigung für Soli, Chor und Orchester,

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Hector Berlioz (1803-1869)

„Te Deum“

Nicht weniger als 900 Mitwirkende hatte die Uraufführung des Te Deum op. 22 von Hector Berlioz in der Pariser Kirche St-Eustache am 30. April 1855.

Hector Berlioz gehört zu den wichtigsten Komponisten Frankreichs im 19. Jahrhundert und gilt als Begründer der sinfonischen Programmmusik sowie der modernen Orchesterinstrumentation. Vielfach steht er aber auch in der Kritik, seine Werke seien zu schwerfällig und aufgrund der Vielzahl der Mitwirkenden kaum spielbar. Neben dem Requiem gehört das Te Deum zu seinen großen Kompositionen, die an Bombastik und Monumentalität kaum zu überbieten sind und in ihrer Entstehungszeit die Musik revolutionierten. Berlioz widmete das Werk Napoléon Bonaparte und legte diese Komposition entsprechend groß an: Drei Chöre, davon zwei gemischte und ein Knabenchor, ein Solo-Tenor, Orgel und ein großes Orchester. An der Uraufführung in der Kirche St-Eustache 1855 zur Eröffnung der Pariser Weltausstellung wirkten 900 Personen mit……

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 70  „Wachet, betet, betet, wachet“

Aufnahme der J.S. Bachstiftung St. Gallen.

Unter der Leitung von Rudolf Lutz musizieren Chor und Orchester der Bachstiftung und als Solisten Gudrun Sidonie Otto (S), Margot Oitzinger (A), Daniel Johannsen (T) und Wolf Matthias Friedrich (B).

Ergänzt wird das Programm mit der Motette „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) (dem Bückeburger Bach) – Interpreten sind die Gächinger Kantorei und das Bach-Collegium Stuttgart, die unter der Leitung von Helmuth Rilling musizieren.

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Videos mit Bach-Kantaten zum 26. Sonntag nach Trinitatis 

(Letzter Sonntag im Kirchenjahr

BWV 70  –   „Wachet! betet! betet! wachet!  

*)BWV 140  –  „Wachet auf, ruft uns die Stimme° (für den 27. So. nach Trinitatis)

*) Kantate außerhalb des liturgischen Sonntags.

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/YouTube: BWV 70 –   „Wachet! betet! betet! wachet!“  –  (Interpret:  Harnoncourt)

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/YouTube: BWV 140 –  „Wachet auf, ruft uns die Stimme –  (Interpret: Harnoncourt )

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Als Ergänzung ein Video vom Label  S D G  

/ YouTube: BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele(Interpret: Label  S D G )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Jan Dismas Zelenka (1679-1745)

Jan Dismas Zelenka (Taufname Jan Lukáš Zelenka; * getauft 16. Oktober 1679 in Launiowitz, Böhmen; † 23. Dezember 1745 in Dresden) war ein böhmischer Barockkomponist.

Zelenka war Sohn eines tschechischen Dorflehrers und Organisten und wurde am Prager Jesuitenkolleg, wahrscheinlich am Clementinum, ausgebildet. Aus der Titelseite der Komposition Immisit Dominus pestilentiam geht hervor, dass Zelenka im Jahr 1709 im Haushalt von „Graf Hartig“ lebte. 1712 schrieb Zelenka in einem Bewerbungsschreiben an Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen, er habe bei dem berühmten Musiker „Baron von Hartig“ aus Prag musikalische Unterweisung erhalten.

Im Jahr 1710 trat er eine Stelle als Violonist bzw. Kontrabassist am sächsischen Hof in Dresden an. Zwischen 1716 und 1719 reiste er nach Wien, wo er bei Johann Joseph Fux studierte. Ein vielfach vermuteter Aufenthalt in Italien, wo er Antonio Lotti und Alessandro Scarlatti getroffen haben soll, ist nicht belegt. Nach dem Tod des Dresdner Kapellmeisters Johann David Heinichen 1729, den er während dessen Krankheit bereits vertreten hatte, bewarb er sich bei Kurfürst Friedrich August II. um dessen Nachfolge, unterlag jedoch Johann Adolf Hasse. 1733 wurde er lediglich zum Hofkomponisten und 1735 zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt und er blieb, mit Ausnahme gelegentlicher Reisen nach Prag, bis zu seinem Tod im Jahr 1745 in Dresden.

Zelenkas Grab auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden ist nicht erhalten. Seit 1996 erinnert auf dem Friedhof eine Gedenkstele an ihn. Ein authentisches Porträt Zelenkas ist nicht überliefert. Im Internet häufig zu findende angebliche Darstellungen Zelenkas zeigen in Wirklichkeit Johann Joseph Fux.

Jan Dismas Zelenka komponierte höchst originelle und unkonventionelle Orchester- und Vokalwerke. Viele davon erlebten erst im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts eine Renaissance. Charakteristisch für seine Kompositionen ist der häufige Einbau tonartfremder Akkorde. In seinen herausragenden geistlichen Werken für den Dresdner Hof (seit der politisch motivierten Konversion Augusts des Starken zum katholischen Glauben) verbindet er teils archaische Satztechniken mit den modernsten Ausdrucksmitteln seiner Zeit zu hochexpressiven Schöpfungen. Die kammermusikalischen Werke Zelenkas sind in der Instrumentierung unspezifisch.

Zelenka konnte auf eine reiche tschechische, wenn auch oft anonyme Tradition zurückgreifen. Als tschechische Komponisten vor Zelenka wären etwa Adam Václav Michna z Otradovic oder Pavel Josef Vejvanovský zu nennen. Wie Zelenka fanden auch weitere böhmische Komponisten außerhalb ihrer Heimat Anstellung und Anerkennung, wie Andreas Hammerschmidt, Heinrich Ignaz Franz Biber, Josef Mysliveček und Jan Křtitel Vaňhal.

Zelenka verdankt seine Wiederentdeckung in Tschechien besonders dem Musikwissenschaftler und Flötisten Milan Munclinger. Im Jahr 1959 spielte er mit seinem Ensemble Ars Rediviva für das Label Supraphon eine der Kammersonaten ein (in dem Ars-rediviva-Konzertzyklus aber schon 1958 aufgeführt). Im Jahr 1964 folgten dann die Schallplattenaufnahmen von weiteren Triosonaten, Orchesterwerken und 1969 die Lamentationes Jeremiae Prophetae (Solisten: Theo Altmeyer, Karel Berman, Nedda Casei; Ars rediviva unter der Leitung von Milan Munclinger), ebenfalls für Supraphon.

Seit Mitte der 1970er-Jahre werden der Erfindungsreichtum und die Virtuosität von Zelenkas Gesamtwerk, das sich von den verbreiteten Stilen des 18. Jahrhunderts beträchtlich entfernt, mehr und mehr gewürdigt. Einen maßgeblichen Anteil an der Wiederentdeckung der Werke Zelenkas hatte der Oboist Heinz Holliger, der 1972 die Schallplattenaufnahmen der sechs Triosonaten für das Label DGG Archiv Produktion leitete und 1977 an der Einspielung der Orchesterwerke (ebenfalls DGG Archiv Produktion) beteiligt war. Aufgrund der Verwandtschaft zu den Klangvorstellungen Johann Sebastian Bachs wird Zelenka in zunehmendem Maße als dessen Pendant erkannt. J. S. Bach selbst schätzte seinen Kollegen sehr, was auf Wechselseitigkeit beruhte.

Das kirchenmusikalische Werk Zelenkas wird seit seiner Entstehungszeit nahezu ununterbrochen an der Dresdner Hofkirchegepflegt, dem Ort, für den die meisten Werke Zelenkas komponiert wurden. Die Dresdner Kapellknaben führen gemeinsam mit Mitgliedern der Staatskapelle Dresden, der Nachfolgeinstitution der sächsischen Hofkapelle, Mess- und Psalmvertonungen Zelenkas eingebunden in den liturgischen Kontext auf.

Video

Jan Dismas Zelenka 

Dixit Dominus for 4 Voices,

Mixed Chorus, 2 Oboes, 2 Violins, 2 Violas and B.C. in A minor ZWV 66
1725

1. Dixit Dominus 0:01
2. Virgam virtutis tuae 1:59
3. Judicabit 8:10
4. De torrente 9:08
5. Sicut erat in principio 11:46

Prague Baroque Solists
Ensemble Inégal
Adam Viktora [director]


Gesprächskonzerte mit Helmuth Rilling (Thüringer Bachwoche)

Weimarer Bachkantaten-Akademie 2016: Gesprächskonzert in der Stadtkirche St. Peter und Paulin  Weimar, 18. August 2016

Ausführende:

Julia Sophie Wagner – Sopran, Lidia Vinyes Curtis – Alt, Nicholas Phan – Tenor, Tobias Berndt – Bariton, Ensembles der Weimarer Bachkantaten-Akademie (Kathy Saltzman Romey – Einstudierung Chor),

Helmuth Rilling – Leitung

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Link für SDG-CD’s – Bach-Kantaten 

Aufführungsorte:Kantaten für den “26. Sonntag nach Trinitatis“ 

Veranstaltungsort:

Aufführungsort: Michaeliskirche, Lüneburg am 10.12.2000

für den 26. Sonntag nach Trinitatis
Link für SDG-CD’s – Bach-Kantaten
 
SDG 162 Vol. 13
Cover:  SDG 162 –  Vol. 8
 

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CD – Inhalte:Kantaten für den “26. Sonntag nach Trinitatis”

BWV  70 “Wachet! betet! betet! wachet 
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Kantaten-Beschreibung für den 26. Sonntag nach Trinitatis 

Michaeliskirche, Lüneburg am 10.12.2000

Kantaten-Beschreibung: 

Kantate: BWV  70 Wachet! betet! betet! wachet!“

Unser Programm in Lüneburg begann mit BWV 70 Wachet!betet! betet! wachet! in der musikalischen Form, in der diese Kantateerhalten ist – der Erweiterung, die Bach auf der Basis der kürzeren, sieben Jahre vorher in Weimar komponierten sechssätzigen Adventskantate (BWV 70a), von der nur noch drei hohe Streicherstimmen vorhanden sind, für die Aufführung am 21. November

1723 in Leipzig vornahm. Francks Libretto wurde von dieser Bearbeitung nicht beeinträchtigt, da das an beiden Sonntagen behandelte Thema (Christi Kommen und das Jüngste Gericht) andiesem zentralen Punkt des Jahres, wo sich das ‚alte’ Jahr auf die Zeit Israels und das ‚neue’ Jahr auf die Zeit des Lebens Christi auf Erdenbezieht, gewissermaßen identisch ist. Franck fordert dazu auf, aus derZeit ‚Ägyptens’ (der Gefangenschaft des Volkes Israel) in ein ‚himmlisch Eden’ zu ziehen – aus der ‚Not und Qual’ des irdischen Jammertals in himmlische ‚Freud und Herrlichkeit’, ein Weg, den Bach in einer aufwärts gerichteten Modulation in Terzschritten (a – C – e – G)widerspiegelt.

Darüber hinaus betonten Franck und Bach das Nebeneinander von menschlicher, nicht rückg.ngig zu machender Zeit und Gottes ewiger, unveränderlicher Zeit. Durch den hinzugefügten zweiten Choral und die zusätzlichen vier Rezitative (zwei secco, zweiaccompagnato), die das Evangelium paraphrasieren (Matthäus 25, 31–46), wird aus der ursprünglichen Kantate nun ein zweiteiliges Werk, das sich mit dem Gegensatz zwischen Zerstörung und Wiederherstellungbefasst. Bach versucht das Unmögliche: die Linearität zu überwinden, in der sich die musikalische (und damit menschliche) Zeit entfaltet, indemer Möglichkeiten vorschlägt, durch die sie Gottes ewiger Zeit untergeordnet und demnach in sie einbezogen wird. Hier und da lässt er durchblicken, genau wie in seinem Actus tragicus und in der Matthäuspassion, dass er letztere bevorzuge, nicht nur indem er in der Sopran-Arie (Nr. 5) auf holzschnittartig-bildhafte Weise Schlüsselw.rtern wie ‚bestehen’ (im wörtlichen wie metaphorischen Sinn) besonderen Nachdruck verleiht, sondern indem er die grenzenlosen – in der Tat zeitlosen – Möglichkeiten ausschöpft, die in einer Folge musikalischer Gedanken enthalten sind.

Das Ergebnis ist eine einzigartige Fusion wunderbarer Musik aus zwei seiner fruchtbarsten Perioden der Kantatenkomposition, jener grundlegenden Durchbrüche, zu denen er in den Jahren 1716 und 1723 gelangte. Man könnte vorgeben, man bemerke die stilistischen Nahtstellen zwischen den beiden Versionen und Stilen, doch das wäre unredlich. Was in Wahrheit hier so beeindruckt, das ist, auf welch überzeugende und dramatische Weise das erste Accompagnato (Nr. 2, Leipzig) aus dem Eingangschor (Weimar) hervorbricht und wie nahtlos die gleichermaßen dramatische Ankündigung des Jüngsten Gerichts (Nr. 9, Leipzig) mit der beschwichtigenden Arie (Nr. 10, Weimar) verknüpft wird. Joshua Rifkin meint, der Trompetenpart sei dem ersten Chor und der letzten Arie erst für die Wiederaufführung in Leipzig hinzugefügt worden und die Oboe bringe dem musikalischen Gefüge des ersten Aktes nichts wesentlich Neues, und er kommt gar zu dem Schluss, es klinge besser nur mit Streichern und der Dialog zwischen Trompete und Singstimme im zehnten Satz (Takte 36–37) sei lediglich ein glücklicher Zufall gewesen.

Nun ja… Selbst angesichts der Schwierigkeiten, mit denen die Bläser (deren Instrumente vermutlich auf den französischen Kammerton A = 392 Hz gestimmt waren) zu kämpfenhaben mochten, um sich dem Weimarer Chorton anzupassen, spielen sowohl Trompete als auch Oboe im Anfangssatz und in Bachs experimentellem Wechsel zwischen nur dem Orchester, dann dem Chor mit begleitendem Orchester und schließlich mit den Stimmen, die nur in die Wiederholung der orchestralen Sinfonia einbezogen werden, eine entscheidende Rolle, in der sie wie Turnierkämpfer agieren. Dank dieser Technik (Choreinbau) gelingt es Bach, vor unseren Augen den furchterregenden Augenblick (aus der Petrus-Epistel für den Tag) erstehen zu lassen, ‚an welchem die Himmel zergehen werden mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen’. Das geschieht, bevor jene, die numerologischen Kriterien einen hohen Wert beimessen, die Wiederkehr der auf- und absteigenden Arpeggio-Figur in der Trompetenlinie – eine Art reveille, der die Rufe ‚Wachet!’ vorantreibt – abzählen und auf vierzehn kommen, die symbolische Zahl, die für Alpha und Omega steht, eine Metapher (aus dem Buch der Offenbarung) für Jesus als Anfang und Ende des Lebens.

An dem folgenden Accompagnato (Nr. 2) für Bass, Streicher, Oboe und Trompete und seinem Zwilling (Nr. 9) beeindruckt mich am meisten, dass sie so opernhaft wirken. Beginnend mit wiederholten Sechzehnteln, die sie in Monteverdis stilo concitato (wörtlich ‚erregter’Stil) heraushämmern, nehmen sie um viele Jahre die wunderbar opernhaften Ausbrüche zweier der vorzüglichsten Heroinen Händels vorweg: Dejanira, die in Raserei geratende Ehefrau in Hercules (1745) (‚Where shall I fly?’), und Storge, die entrüstete Mutter in Jephtha (1752) (‚First perish thou!’). Aber es sind nicht nur die vollmundigen Anfänge, die diese wunderbaren scene mit Bachs Kantate verbinden – Bach kann sich hier in seiner mächtigen vokalen Deklamation, in den feinen Abstufungen der Stimmung und der nachdrücklich stützenden Orchesterbegleitung, die er erfindet, um die verheerende Zerstörung der Welt und schließlich den engelhaften Übergang (vom Rezitativ zur Bass-Arie, Nr. 10) zu schildern, wenn Jesus den Gläubigen ‚zur Stille, an den Ort, das Lust die Fülle’ führt, mit Händel durchaus messen.

Selbst jene Leipziger Gemeindemitglieder, die sich gegen Opernmusik in der Kirche am meisten wehrten, müssen bewegt gewesen sein, wenn die Melodie des Adventschorals – ‚Es ist gewisslich an der Zeit’, eine Weise, die während des Dreißigjährigen Krieges ein Talisman, eine Art Dies irae wurde – von der einsamen Trompete über dem Chaos des Jüngsten Gerichts angestimmt wird.

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“  ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum 26. Sonntag nach Trinitatis            .                   

Gardiners  –  Reisetagebuch   h i e r  zum Download als PDF  

  Künstler-Beitrag:   – zum Download als PDF 

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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V i d e o – vom Thomanerchor

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Cantata BWV 182, „Himmelskönig, sei willkommen“ (Weimar, 1714)

i. Sonata
ii. Chorus: Himmelskönig, sei willkommen
iii. Recitative (bass): Siehe, ich komme, im Buch ist von mir geschrieben
iv. Aria (bass): Starkes Lieben
v. Aria (alto): Leget euch dem Heiland unter
vi. Aria (tenor): Jesu, laß durch Wohl und Weh
vii. Chorale: Jesu, deine Passion ist mir lauter Freude
viii. Chorus: So lasset uns gehen in Salem der Freuden

Thomaner Jakob Wetzig, alto
Patrick Grahl, tenor
Gotthold Schwarz, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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Kantate BWV 140 Wachet auf ruft uns die Stimme

Kantate BWV 140 für den Siebenundzwanzigster Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Tenor und Bass, Vokalensemble, Horn, Oboe I + II, taille, Fagott , strongs und Continuo.

Solisten

Nuria Rial, Sopran; Bernhard Berchtold, Tenor;

Markus Volpert, Bass.

Musikalische Leitung:

Rudolf Lutz

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Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

Kantate BWV 140 zum 27. Sonntag nach Trinitatis 

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Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Bach-Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/wachet-auf-ruft-uns-die-stimme-bwv-140-dvd.html

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Bach bewegt – Tanz mit Royston Maldoom und Jugendlichen der Bildungsinstitution SBW Haus des Lernens.

J. S. Bach hat die Menschen seit jeher bewegt – nicht nur im übertragenen Sinne. Der herausragende Tanzpädagoge Royston Maldoom überträgt Bachs Musik mit Lernenden der SBW Haus des Lernens im wörtlichsten Sinne in Bewegung, nämlich in ein einzigartiges Tanzprojekt. Bewegung ist für Jugendliche der einfachste und natürlichste Weg, in Bachs Musik hineinzuwachsen, gerade auch für solche, die kein Instrument spielen.

Die Musik zu «Bach bewegt» spielt Rudolf Lutz, der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung. Auf dem Keyboard grundiert er mit einer Verbindung zwischen ausgewählten Bachwerken und verknüpfenden Improvisationen.

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Info:  J. S. Bach Kantate BWV 22 „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“

„Jesus nahm zu sich die Zwölfe“ (BWV 22) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie für den Sonntag Estomihi und führte sie erstmals in Leipzig am 7. Februar 1723 auf.

Bach schrieb die Kantate in Leipzig für den Sonntag Estomihi. Es ist der Sonntag vor Aschermittwoch und damit der letzte Sonntag vor Karfreitag, an dem eine Kantate aufgeführt wurde, da in Leipzig während der Passionszeit tempus clausum eingehalten wurde. Die Kantate war 1723 ein Probestück für Bachs Bewerbung um das Amt des Thomaskantors, zusammen mit Du wahrer Gott und Davids Sohn (BWV 23).

Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren 1 Kor 13,1–13 LUT und Lk 18,31–43 LUT, die Heilung eines Blinden und damit verbunden die Ankündigung des Leidens in Jerusalem. Der unbekannte Textdichter konzentriert sich auf die Ankündigung des Leidens. Der erste Satz benutzt die Verse 31 und 34 des Evangeliums als Text, dementsprechend beginnt der Tenor als Evangelist, während der Bass als Vox Christi die direkte Rede Jesu wiedergibt. Die folgenden Sätze beziehen den gegenwärtigen Christen in die Gruppe der Jünger ein, die das Geschehen nicht begreifen. Der Schlusschoral ist die 5. und letzte Strophe von Elisabeth Crucigers Lied Herr Christ, der einig Gotts Sohn.

Bach führte die Kantate am 20. Februar 1724 erneut auf.

Die Kantate ist besetzt mit drei Solisten (Alt, Tenor und Bass), vierstimmigem Chor, Oboe, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

1. Arioso e Coro (Tenor, Bass): Jesus nahm zu sich die Zwölfe
2. Aria (Alt, Oboe): Mein Jesu, ziehe mich nach dir
3. Recitativo (Bass): Mein Jesu, ziehe mich, so werd ich laufen
4. Aria (Tenor): Mein alles in allem, mein ewiges Gut
5. Choral: Ertöt uns durch dein Güte.

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Video:  J. S. Bach Kantate BWV 22  „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

bachvokal-stuttgart

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html


Info:  J.S. Bach, Motette BWV 226 „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“

„Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ (BWV 226) ist eine doppelchörige Motette von Johann Sebastian Bach.

Im Gegensatz zu vielen anderen Bach-Werken kann der Anlass für diese Motette eindeutig angegeben werden, da ihn Bach von eigener Hand auf der Komposition vermerkt hat: „J. J. Motetta à doi Cori bey Beerdigung des seel. Hrn. Prof. und Rectoris Ernesti di J. S. Bach.“ Johann Heinrich Ernesti (1652–1729) war bis zu seinem Tod Professor Poeseos, Assessor der Philosophischen Fakultät, Senior und Decem-Vir der Universität Leipzig und Rektor der Thomasschule.

Verbreitet wird in der Bachliteratur als Datum der Gedächtnispredigt mit Aufführung der Motette der 24. Oktober 1729 angegeben. Dieses Datum der Beisetzung Ernestis resultiert aus Auseinandersetzungen zwischen städtischen und universitären Behörden. Vom Titel der Leichenpredigt ist jedoch bekannt, dass der Gedächtnisgottesdienst bereits am 20. Oktober 1729 in der Universitätskirche St. Pauli stattfand, nach anderen Angaben am 21. Oktober 1729. Letztere Angabe wird gestützt durch einen Abkündigungszettel, der im Archiv der Nikolaikirche vorhanden war.

Das 1729 komponierte Werk zählt zu den Festmusiken zu Leipziger Universitätsfeiern. Von diesen Kompositionen, die Bach im Auftrag der Universität fertigte, sind heute zwölf Werke vollständig erhalten. Der Geist hilft unser Schwachheit auf ist eine von zwei Bach-Motetten, deren Originalmanuskripte erhalten sind.

Besetzung:

Die Motette ist für zwei vierstimmige Chöre (SATB/SATB) angelegt. Diese werden begleitet von zwei Oboen, zwei Englischhörnern, Fagott, zwei Violinen, Viola, Violoncello und Basso continuo.

Die Aufführungsdauer beträgt etwa 9 Minuten.

Der Motettentext kombiniert eine Bibelstelle des Römerbriefs (Röm 8,26–27 LUT) mit der dritten Strophe des Kirchenliedes Komm, heiliger Geist, Herre Gott (EG 125), das Martin Luther 1524 geschrieben hat.

Der Geist hilft unser Schwachheit auf, denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sichs gebühret; sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen.
Der aber die Herzen forschet, der weiß, was des Geistes Sinn sei; denn er vertritt die Heiligen nach dem, das Gott gefället.

Du heilige Brunst, süßer Trost,
Nun hilf uns, fröhlich und getrost
In deinem Dienst beständig bleiben,
Die Trübsal uns nicht abtreiben.
O Herr, durch dein Kraft uns bereit
Und stärk des Fleisches Blödigkeit,
Daß wir hie ritterlich ringen,
Durch Tod und Leben zu dir dringen.
Halleluja, halleluja.

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Video:  J.S. Bach, Motette BWV 226 „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ 

Ausführende: solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “25. Sonntag nach Trinitatis“


Konzert der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen in der Thomaskirche Leipzig im Oktober 2015

       Konzert der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen in der Thomaskirche Leipzig im Oktober 2015 – BWV 199

Liebe Bach-Freunde/innen !

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Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am Sonntag, 13.11.2016 begehen wir den 25. Sonntag nach Trinitatis“ 

Der Vorletzte Sonntag im Kirchenjahr befasst sich mit dem Weltgericht, wie es vielfach im Neuen Testament angekündigt. Viele Menschen unterliegen der Gefahr, das Kommen des Weltgerichtes in den Zeichen dieser Zeit zu sehen: in Verwüstungen, Naturkatastrophen, Kriegen usw. Dabei machen sie sich zu Beobachtern, obgleich sie doch selbst Betroffene sein müssten. Unser Glaube lehrt uns, dass Gott barmherzig und gnädig ist und dem vergibt, der sich ihm in Vertrauen zuwendet. Somit ist es wohl angebracht, das Weltgericht als ein positives Geschehen zu erwarten und nicht als etwas, das Zerstörung und damit Leid bringt.

Am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres hören wir die Erzählung vom Weltgericht und werden daran erinnert, dass auch wir nicht dem Gericht ausweichen können. Aber wir wissen, dass wir hindurchkommen durch die Liebe Gottes, die er uns in seinem Sohn Jesus Christus bewiesen hat. Diese Liebe wollen wir auch in unserem Leben weitergeben.

Wochenspruch:

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. (2. Kor 5, 10a)

Wochenlied: 

Es ist gewisslich an der Zeit (EG 149 – auch in Rev. 2014)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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© Copyright by Martin Senftleben

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Bach-Kantaten für den 25. Sonntag  nach  ”Trinitatis“ 

BWV 90 „Es reißet euch ein schrecklich Ende“

BWV 116 „Du Friedefürst, Herr Jesus Christ“

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate   ab ca. 08:00 Uhr

BWV 116 Du Friedefürst, Herr Jesus Christ

Kantate zum 25. Sonntag nach Trinitatis

Yukari Nonoshita, Sopran;  Robin Blaze, Countertenor;

Makoto Sakurada, Tenor;  Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm: .

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 116 „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ

Sibylla Rubens, Sopran / Annette Markert, Alt

Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm

Etwa ab 7.10 Uhr:

Johann Sebastian Bach

BWV 116 „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ

Sibylla Rubens, Sopran / Annette Markert, Alt

Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Sonntag, 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate 

BWV 90 Es reißet euch ein schrecklich Ende

Kantate am 25.Sonntag nach Trinitatis

Robin Blaze, Countertenor;  Gerd Türk, Tenor

Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html..

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach: 

BWV 116 „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“

.Yukari Nonoshita, Sopran;  Robin Blaze, Countertenor;

Makoto Sakurada, Tenor;  Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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RBB-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 116 „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“

Kantate für den 25. Sonntag nach Trinitatis

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Friedrich Fasch (1688-1758)

„Wir müssen alle offenbar werden“

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Bayern-Klassik

Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
Programm:  
 

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Player,  den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

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.Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
.
.
Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
.
Die Bach-Kantate:
 .
Johann Sebastian Bach:

BWV 116 „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“

Kantate am 25. Sonntag nach Trinitatis,

Sibylla Rubens, Sopran / Annette Markert, Alt

Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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Deutschlandfunk
 

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 197 „Gott ist unsre Zuversicht“ (Trauungskantate)

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Franz Liszt  (1811-1886)

Liszts Legende von der Hl. Elisabeth Lobpreisung des menschlichen Mitgefühls
Franz Liszt faszinierte das Leben der Hl. Elisabeth von Thüringen so sehr, dass er ihr ein Oratorium schrieb.
Franz Liszt ist vor allem als großartiger Klaviervirtuose bekannt. Viele seiner Kompositionen wurden für dieses Instrument, aber auch für die Orgel geschrieben. Einen besonderen Platz nehmen daher die drei großen Oratorien ein, die Liszt im Laufe seines Lebens schuf. Mit der Komposition des ersten Oratoriums, der „Legende von der heiligen Elisabeth“, begann Liszt in den letzten Jahren seines Weimarer Aufenthaltes, wo er von 1843 bis 1861 als Hofkapellmeister wirkte. Die Idee dazu gab eine Serie von Fresken, die in der nahe gelegenen Wartburg zu der Zeit fertiggestellt wurden und Szenen aus dem Leben der Thüringischen Landesheiligen zeigen. Die Geschichte Elisabeths, die wie Liszt gebürtig aus Ungarn stammte, ließ das Oratorium zu einem Glaubensbekenntnis des Komponisten zur Lobpreisung des menschlichen Mitgefühls werden. Die Uraufführung des Werks erfolgte am 15. August 1865 in Budapest in ungarischer Sprache und wurde ein voller Erfolg……..

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 90  „Es reißet euch ein schrecklich Ende“

Kantate für den 25. Sonntag nach Trinitatis

Eine Aufnahme der Bach-Rilling-Edition.

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..

Videos mit Bach-Kantaten zum 25. Sonntag nach Trinitatis 

BWV 90 „Es reißet euch ein schrecklich Ende“

BWV 116 „Du Friedefürst, Herr Jesus Christ“

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/ YouTube: BWV  90 „Es reißet euch ein schrecklich Ende“  (Interpret:  S D G  )

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/ YouTube: BWV 116 „Du Friedefürst, Herr Jesus Christ“   (Interpret:  Harnoncourt )

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Ausserhalb des Liturgischen Sonntags..!!

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/ YouTube: BWV 80  –  „Ein feste Burg ist unser Gott“  -( Interpret:  S D G )

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/ YouTube: BWV 140  – „Wachet auf ruft uns die Stimme“ (Interpret: Koopman)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!


Jan Dismas Zelenka (1679-1745)

Jan Dismas Zelenka (Taufname Jan Lukáš Zelenka; * getauft 16. Oktober 1679 in Launiowitz, Böhmen; † 23. Dezember 1745 in Dresden) war ein böhmischer Barockkomponist.

Zelenka war Sohn eines tschechischen Dorflehrers und Organisten und wurde am Prager Jesuitenkolleg, wahrscheinlich am Clementinum, ausgebildet. Aus der Titelseite der Komposition Immisit Dominus pestilentiam geht hervor, dass Zelenka im Jahr 1709 im Haushalt von „Graf Hartig“ lebte. 1712 schrieb Zelenka in einem Bewerbungsschreiben an Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen, er habe bei dem berühmten Musiker „Baron von Hartig“ aus Prag musikalische Unterweisung erhalten.

Im Jahr 1710 trat er eine Stelle als Violonist bzw. Kontrabassist am sächsischen Hof in Dresden an. Zwischen 1716 und 1719 reiste er nach Wien, wo er bei Johann Joseph Fux studierte. Ein vielfach vermuteter Aufenthalt in Italien, wo er Antonio Lotti und Alessandro Scarlatti getroffen haben soll, ist nicht belegt. Nach dem Tod des Dresdner Kapellmeisters Johann David Heinichen 1729, den er während dessen Krankheit bereits vertreten hatte, bewarb er sich bei Kurfürst Friedrich August II. um dessen Nachfolge, unterlag jedoch Johann Adolf Hasse. 1733 wurde er lediglich zum Hofkomponisten und 1735 zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt und er blieb, mit Ausnahme gelegentlicher Reisen nach Prag, bis zu seinem Tod im Jahr 1745 in Dresden.

Zelenkas Grab auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden ist nicht erhalten. Seit 1996 erinnert auf dem Friedhof eine Gedenkstele an ihn. Ein authentisches Porträt Zelenkas ist nicht überliefert. Im Internet häufig zu findende angebliche Darstellungen Zelenkas zeigen in Wirklichkeit Johann Joseph Fux.

Jan Dismas Zelenka komponierte höchst originelle und unkonventionelle Orchester- und Vokalwerke. Viele davon erlebten erst im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts eine Renaissance. Charakteristisch für seine Kompositionen ist der häufige Einbau tonartfremder Akkorde. In seinen herausragenden geistlichen Werken für den Dresdner Hof (seit der politisch motivierten Konversion Augusts des Starken zum katholischen Glauben) verbindet er teils archaische Satztechniken mit den modernsten Ausdrucksmitteln seiner Zeit zu hochexpressiven Schöpfungen. Die kammermusikalischen Werke Zelenkas sind in der Instrumentierung unspezifisch.

Zelenka konnte auf eine reiche tschechische, wenn auch oft anonyme Tradition zurückgreifen. Als tschechische Komponisten vor Zelenka wären etwa Adam Václav Michna z Otradovic oder Pavel Josef Vejvanovský zu nennen. Wie Zelenka fanden auch weitere böhmische Komponisten außerhalb ihrer Heimat Anstellung und Anerkennung, wie Andreas Hammerschmidt, Heinrich Ignaz Franz Biber, Josef Mysliveček und Jan Křtitel Vaňhal.

Zelenka verdankt seine Wiederentdeckung in Tschechien besonders dem Musikwissenschaftler und Flötisten Milan Munclinger. Im Jahr 1959 spielte er mit seinem Ensemble Ars Rediviva für das Label Supraphon eine der Kammersonaten ein (in dem Ars-rediviva-Konzertzyklus aber schon 1958 aufgeführt). Im Jahr 1964 folgten dann die Schallplattenaufnahmen von weiteren Triosonaten, Orchesterwerken und 1969 die Lamentationes Jeremiae Prophetae (Solisten: Theo Altmeyer, Karel Berman, Nedda Casei; Ars rediviva unter der Leitung von Milan Munclinger), ebenfalls für Supraphon.

Seit Mitte der 1970er-Jahre werden der Erfindungsreichtum und die Virtuosität von Zelenkas Gesamtwerk, das sich von den verbreiteten Stilen des 18. Jahrhunderts beträchtlich entfernt, mehr und mehr gewürdigt. Einen maßgeblichen Anteil an der Wiederentdeckung der Werke Zelenkas hatte der Oboist Heinz Holliger, der 1972 die Schallplattenaufnahmen der sechs Triosonaten für das Label DGG Archiv Produktion leitete und 1977 an der Einspielung der Orchesterwerke (ebenfalls DGG Archiv Produktion) beteiligt war. Aufgrund der Verwandtschaft zu den Klangvorstellungen Johann Sebastian Bachs wird Zelenka in zunehmendem Maße als dessen Pendant erkannt. J. S. Bach selbst schätzte seinen Kollegen sehr, was auf Wechselseitigkeit beruhte.

Das kirchenmusikalische Werk Zelenkas wird seit seiner Entstehungszeit nahezu ununterbrochen an der Dresdner Hofkirchegepflegt, dem Ort, für den die meisten Werke Zelenkas komponiert wurden. Die Dresdner Kapellknaben führen gemeinsam mit Mitgliedern der Staatskapelle Dresden, der Nachfolgeinstitution der sächsischen Hofkapelle, Mess- und Psalmvertonungen Zelenkas eingebunden in den liturgischen Kontext auf.

Video

Jan Dismas Zelenka 
Requiem ZWV 46

Collegium 1704 conducted by Václav Luks

Requiem, Kyrie 0:00
Dies Irae 9:10
Tuba Mirum 10:03
Mors Stupebit 11:24
Liber Scriptus 11:56
Rex Tremendae 14:14
Recordare 14:45
Lacrimosa 18:40
Domine Jesu Christe 22:05
Sanctus 25:54
Benedictus 27:32
Agnus Dei 31:25
Lux Aeterna 35:12

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Gesprächskonzerte mit Helmuth Rilling (Thüringer Bachwoche)

Weimarer Bachkantaten-Akademie 2015: Abschlusskonzert 1
Weimar Bach Cantata Academy 2015: Final Concert 1

Georgenkirche Eisenach | 20 August 2015

Johann Sebastian Bach: Kantaten cantatas
Wachet! Betet! Betet! Wachet! BWV 70
Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu Dir BWV 131
Herz und Mund und Tat und Leben BWV 147

Julia Sophie Wagner – Sopran soprano
Lidia Vinyes Curtis – Alt alto
Nicholas Phan – Tenor tenor
Tobias Berndt – Bariton baritone

Ensembles der Bachkantaten-Akademie
Ensembles of the Bach Cantata Academy
Kathy Saltzman Romey – Chorleitung Chorus master

Helmuth Rilling – Leitung conductor

Concert filmed by Tilo Krause, 2015.

A project of the Thuringia Bach Festival in collaboration with the Liszt University of Music Weimar, made possible by the generous support of the Friends of Helmuth Rilling association.

Copyright: Freundeskreis Helmuth Rilling – Friends of Helmuth Rilling e.V., Tilo Krause, Thueringer Bachwochen e.V.

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Link für SDG-CD’s – Bach-Kantaten 

für den 25. Sonntag nach Trinitatis
Link für SDG-CD’s – Bach-Kantaten
 
Cover:  SDG 159 –  Vol. 9
Cover:  SDG 110 –  Vol. 10

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Aufführungsorte: Kantaten für den “25. Sonntag nach Trinitatis“ 

Veranstaltungsorte:

CD 1 – Erlöserkirche Potsdam am 29.10.2000

und

CD 2 – Thomaskirche Leipzig am 22. 10.2000

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CD – Inhalte: Kantaten für den “25. Sonntag nach Trinitatis”

BWV  90 “Es reißet euch ein schrecklich Ende 
.
(Erlöserkirche Potsdam am 29.10.2000)

BWV 116 “Du Friedefürst, Herr Jesu Christ”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol. 9 – CD  2 

(Thomaskirche Leipzig am 22. 10.2000) 

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.Kantaten-Beschreibung für den 25. Sonntag nach Trinitatis 

Winchester Cathedral,  am 26. November 2000

Aufführungsort: Erlöserkirche Potsdam am 29.10.2000

Kantaten-Beschreibung: 

Kantate: BWV  90 “Es reißet euch ein schrecklich Ende“  

Da Ostern in diesem Jahr (2000) spät lag, wurden uns die Sonntage nach Trinitatis knapp, an denen wir Bachs Musik für den Rest des Kirchenjahres unterbringen konnten, und wir mussten sie entsprechend aufteilen.

Die wunderbar theatralische und knappe Kantate in d-moll

BWV 90 “Es reißet euch ein schrecklich Ende”

für den fünfundzwanzigsten Sonntag nach Trinitatis bestimmt, lieferte einen starken Kontrast zu der Folge von drei Kantaten, die alle g-moll verwendeten und für den neunzehnten Sonntag nach Trinitatis komponiert waren. Ihr Thema, eschatologisch ausgerichtet, ist die Polarität zwischen dem ‚schrecklich’ Ende’, das alle Sünder beim Jüngsten Gericht erwartet und in den Tenor- und Bass-Arien anschaulich dargestellt wird, und dem wohltuenden Schutz, den Gott seinen Auserwählten gewährt und der in dem abschließenden Rezitativ und Choral geschildert wird.

Die Kantate beginnt mit Gift und Galle, der Tenor/Prediger prophezeit dem ‚sündlichen Verächter’ sein Schicksal, in einer wutvoll rasenden Arie, die mit ihren Tiraden (Feuerwerke von vierzehn aufeinander folgenden Zweiunddreißigsteln), beschnittenen Phrasenenden, weiten Sprüngen durch den Tonraum und spannungsvollen Pausen mitten im Wort (‚schreck… lich’) ebenso brillant und dramatisch ist wie alles bei Händel. Bach scheint in der Tat seine gesamte Generation italienischer Opernkomponisten ins Visier zu nehmen und sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Die unermüdliche Energie seines melodischen Erfindungsreichtums und rhythmischen Schwungs ist immer darauf ausgerichtet, den Text getreu umzusetzen, und das ist ihm hier auf ebenso unnachahmliche wie erregende Weise gelungen. In dieser Hinsicht ist nur Rameau, zwei oder mehr Jahrzehnte später, ein ernsthafte Konkurrent zu Bach. Die zweite (Bass-) Arie für Trompete in B und Streicher ist in gewisser Hinsicht sogar noch eindrucksvoller, ein gruseliges Portrait des ‚rächenden Richters’, der ‚im Eifer den Leuchter des Wortes auslöschet’. In militärischer Manier schreitet der gebieterische daktylische Rhythmus voran, der in dem Augenblick besonders bedrohlich wird, wenn die Trompete im Widerstreit mit dem Arpeggio der Violinen in A-dur auf ihren tiefen Ds verharrt.

Benommen von der Intensität dieser beiden Bilder kann man leicht übersehen, auf welch gelungene und intelligente Weise der Text der zwei Rezitative vertont ist – nötigenfalls ein Beweis dafür, dass Bach seit Monteverdi der beste Komponist von Seccorezitativen war – und welch eine erstaunliche Schönheit der abschließende Choral aufweist, eine Fassung des Vaterunsers in Versform. Er wirkt wie das Dankgebet einer Gemeinde, die mit einer riesigen Naturkatastrophe – einem Orkan oder Erdbeben – gestraft worden war, und selbst nach mehrmaligem Hören merkte ich, dass mich bei der Erwähnung des ‚sel’gen Stündeleins’, wenn die Gläubigen in Gottes Gegenwart geführt werden, das plötzliche Schlingern in die erniedrigte Tonika immer noch aufschrecken ließ. 

© John Eliot Gardiner 2005

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier
 

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“  ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 25. Sonntag nach Trinitatis            .                   

Gardiners  –  Reisetagebuch   h i e r  zum Download als PDF .

  Künstler-Beitrag:  Anne Schumann, Violine  – zum Download als PDF

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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V i d e o – vom Bach-Archiv

Violinist Rachel Podger plays Johann Sebastian Bach’s Allemande from the d minor Partita (BWV 1004) and reflects on the music of Johann Sebastian Bach and on the Bachfest Leipzig.

Recorded on 18 June 2015 in the ‚Sommersaal‘ at the Bach Museum Leipzig.

Die Geigerin Rachel Podger spielt Johann Sebastian Bachs Allemande aus der Partita in d-moll (BWV 1004) und spricht über ihre Erfahrungen mit der Musik Johann Sebastian Bachs und über das Bachfest Leipzig.
Aufgenommen am 18. Juni 2015 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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Kantate BWV 90

 Es reisset euch ein schrecklich Ende

Kantate BWV 90 zum 25. Sonntag nach Trinitatis für Tenor und Bass, Sopran und Alt aus dem Vokalensemble Tromba, Fagott, Streicher und Continuo.

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YouTube – Video 

Kantate BWV 90 zum 25. Sonntag nach Trinitatis 

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

http://www.bachstiftung.ch/shop/es-reisset-euch-ein-schrecklich-ende-bwv-90-dvd.html

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Info:  J. S. Bach Kantate BWV 144Nimm, was dein ist, und gehe hin”

ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den Sonntag Septuagesimae und führte sie erstmals am 6. Februar 1724 auf.

Die vorgeschriebenen Lesungen waren 1 Kor 9,24 LUT – 1 Kor 10,5 LUT, „Wettlauf um den Sieg“, und Mt 20,1-16 LUT, das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg.[1] Der unbekannte Textdichter entnimmt dem Evangelium nur einen Gedanken: die Genügsamkeit ist ein Schlüsselwort seines Textes. Der Eingangschor beruht auf Vers 14 des Evangeliums. Satz 3 ist die erste Strophe von Samuel Rodigasts Choral Was Gott tut, das ist wohlgetan. Der Schlusschoral ist die erste Strophe des Liedes von Albrecht von Preußen Was mein Gott will, das g’scheh allzeit (1547).

Besetzung und Aufbau:

Die Kantate ist besetzt mit drei Solisten, Sopran, Alt und Tenor, vierstimmigem Chor, zwei Oboen, Oboe d’amore, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

Coro: Nimm, was dein ist, und gehe hin
Aria (Alt): Murre nicht, lieber Christ
Choral: Was Gott tut, das ist wohlgetan
Recitativo (Tenor): Wo die Genügsamkeit regiert
Aria (Sopran, Oboe d’amore): Genügsamkeit ist ein Schatz in diesem Leben
Choral: Was mein Gott will, das g’scheh allzeit

Friedrich Wilhelm Marpurg, nach Friedrich Kauke (1758)
Bach komponiert den extrem kurzen Bibeltext des Eingangschors als eine motettische Fuge, die von den Instrumenten colla parte gespielt wird. So erreicht er gesteigerte Aufmerksamkeit für die Worte. Der Textteil „gehe hin“ wird zuerst im langsamen Thema vorgestellt, doch dann als Kontrasubjekt zweimal in vierfachem Tempo wiederholt. Diese Textbehandlung wurde bereits 1760 von dem Berliner Musiktheoretiker Friedrich Wilhelm Marpurg bewundert: „die vortreffliche Deklamation“, die „der Componist im Hauptsatze und in einem kleinen besonderen Spiele mit dem ‚gehe hin‘ angebracht hatte“.

Bach wiederholt das lebhafte „gehe-hin“-Motiv sechzig Mal in 68 Takten. Die erste Arie hat Menuett-Charakter. In „Murre nicht, lieber Christ“ wird das Murren durch Repetition in der Begleitung hörbar gemacht. Satz 3 ist die erste Strophe eines Chorals, den Bach ein Jahr später vollständig für seine Choralkantate BWV 99 benutzte, und erneut in den 1730er Jahren für BWV 100. Sein Beginn „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ wird im folgenden Rezitativ als freies Arioso wieder aufgegriffen. Eine obligate Oboe d’amore begleitet die folgende Sopran-Arie. Statt eines da capo wird der gesamte Text in freier Variation wiederholt. Der Schlusschoral ist schlicht vierstimmig.


Video:  J. S. Bach Kantate BWV 144 “Nimm, was dein ist, und gehe hin”

ALL OF BACH BWV 144

Zum Anhören in das Foto oder in diesen Text klicken

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html


Lobet den Herrn, alle Heiden BWV 230, ist eine Motette von Johann Sebastian Bach. Er bezieht seinen Text aus Psalm 117 Vers 1-2 .

Es ist nicht bekannt, wann das Werk komponiert wurde. Es wurde erstmals im Jahre 1821 veröffentlicht. Der Verlag behauptete, Zugang zu einer autographen Partitur zu haben. Die Arbeit wurde in der Folge als eine von einer Reihe von sechs erhaltenen Motetten von Bach, katalogisiert BWV 225-230.

Es ist der einzige Satz für vier Stimmen. Es ist auch ungewöhnlich, dass eine leichte Instrumentalbegleitung angegeben wird.

Einige Wissenschaftler haben Zweifel an der Zuschreibung an Bach.

Ausführende:

J.S. Bach, Motette BWV 230Lobet den Herrn, alle Heiden“ | solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!
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Herzliche Grüße
Volker
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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “24. Sonntag nach Trinitatis“


Volksmusik mit Tanz vor der Thomaskirche Leipzig zum Bachfest 2016.

                          Volksmusik mit Tanz vor der Thomaskirche Leipzig zum Bachfest 2016.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am Sonntag, 06.11.2016 begehen wir den 24. Sonntag nach Trinitatis

Die Erzählung von der Auferweckung der Tochter des Jairus zeigt uns am 24. Sonntag nach trinitatis die Macht Jesu über den Tod. Er ist der Erstgeborene von den Toten, und so können wir zuversichtlich leben, auch wenn wir wissen, dass alles, was wir tun, vergehen wird. Die Taten Gottes aber haben ewigen bestand; durch Jesus Christus haben wir Teil an diesem großen Werk Gottes.

Wochenspruch: 

Mit Freuden sagt Dank dem Vater, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht. (Kol 1, 12)

Wochenlied: 

„Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen“ (EG 518)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Bach-Kantaten für den 24. Sonntag  nach  ”Trinitatis

BWV 26 – „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“

BWV 60 – „O Ewigkeit, du Donnerwort“

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate   ab ca. 08:00 Uhr

BWV 26 „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig

Kantate zum 24. Sonntag nach Trinitatis,

für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Lisa Larsson, Sopran; Annette Markert, Alt;

Christoph Prégardien, Tenor;  Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm: .

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 26Ach wie flüchtig, ach wie nichtig,“

Antonia Frey, Sopran / Daniel Johannsen, Tenor

Klaus Häger, Bass / Norbert Zeilberger, Orgel

Chor und Orchester der J.S.Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm

Etwa ab 7.10 Uhr:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 26 „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“

Yukari Nonoshita, Sopran / Robin Blaze, Countertenor /

Makoto Sakurada, Tenor / Peter Kooij, Bass

Leitung: Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 26 „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig,“

Antonia Frey, Sopran / Daniel Johannsen, Tenor

Klaus Häger, Bass / Norbert Zeilberger, Orgel

Chor und Orchester der J.S.Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html..

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach: 

BWV 60 Es ist genug“ 

Claudius Tanski (Klavier)

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Johann Sebastian Bach:

BWV 26 – Tenorarie aus der Kantate „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“

Daniel Behle (Tenor)

Anne-Cathérine Heinzmann (Flöte)

Klaus Rothaupt (Orgel) Christian Brunnert (Violoncello)

Till Heine (Fagott) Veit Schaal (Kontrabass)

Anne Rothaupt (Violine)

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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RBB-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 26 „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig,“

Antonia Frey, Sopran / Daniel Johannsen, Tenor

Klaus Häger, Bass / Norbert Zeilberger, Orgel

Chor und Orchester der J.S.Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Georg Anton Benda  (1722-1795)

„Herr, lehre uns Bedenken“

Veronika Winter (Sopran), Carmen Schüller (Alt),

Bernhard Scheffel (Tenor), Mitchell Sandler (Bass)

Rheinische Kantorei;  Das Kleine Konzert

Leitung: Hermann Max

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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.Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
.
.
Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
.
Die Bach-Kantate:
 .
Johann Sebastian Bach:

BWV 60O Ewigkeit, du Donnerwort“

Kantate am 24. Sonntag nach Trinitatis,

Miriam Feuersinger, Sopran; Claude Eichenberger, Alt;

Bernhard Berchtold, Tenor;  Markus Volpert, Bass;

Chor und Orchester der J.S.Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Deutschlandfunk

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Peter Cornelius (1824-1874)

‚Ach wie nichtig, ach, wie flüchtig‘, op. 9 Nr. 1

Andreas Weller, Tenor  Sebastian Kohlhepp, Tenor

Jens Hamann, Bariton / Sebastian Kunz, Bariton / Adolph Seidel, Bass

Camerata Musica Limburg

Leitung: Jan Schumacher

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Matthias Weckmann (1616-1674)
‚Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid.‘

Geistliches Konzert für Baß, 2 Violinen, 3 Violen da gambe und Basso continuo

Peter Kooij, Bass

L’armonia sonora
Leitung: Mieneke van der Velden

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Georg Friedrich Händel (1685-1759)

‚Laudate pueri Dominum‘. Geistliches Konzert für Sopran,

 

2 Violinen und Basso continuo, HWV 236

Emma Kirkby, Sopran

London Baroque

Leitung: Charles Medlam

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

 Johann Sebastian Bach 

Kantate BWV 106  „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“  („Actus tragicus“)

Gerade mal 22 Jahre war er alt, als J. S. Bach dieses Meisterwerk der Vokalmusik komponierte. Textausdeutung und Musiksprache der Kantate zeigen schon zu diesem frühen Zeitpunkt Bachs ganze Meisterschaft.
Der Anlass für die Kantate „Gottes Zeit ist die allerbeste“ BWV 106 war wohl eine Beerdigung – daher auch der Beiname „Actus tragicus“ – eventuell für seinen Onkel oder den verstorbenen Bürgermeister von Mühlhausen. Dort war Bach 1707/08 für kurze Zeit als Organist angestellt. Dem Anlass entsprechend ist die Musik sehr zurückhaltend geschrieben. Die instrumentale Besetzung ist ungewöhnlich: nur zwei Blockflöten, zwei Gamben und Generalbass.

Das Grundthema der Kantate ist der Tod, der auf alle Menschen wartet. Aber es gibt die feste Hoffnung auf das Ewige Leben. So weist die Kantate eine klare Zweiteilung auf. Im ersten Teil dominiert der Gedanke, dass der Mensch nach dem alten Gesetz, dem alten Bund sterben muss: „Es ist der alte Bund, Mensch, du mußt sterben!“ So zitiert Bach aus dem alttestamentlichen Buch Jesus Sirach…..

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 26  „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“

Kantate zum 24. Sonntag nach Trinitatis

Antonia Frey, Sopran / Daniel Johannsen, Tenor

Klaus Häger, Bass / Norbert Zeilberger, Orgel

Chor und Orchester der J.S.Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Videos mit Bach-Kantaten zum 24. Sonntag nach Trinitatis
 
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/ YouTube: BWV 26 –   „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“  -(Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 60 –  „O Ewigkeit, du Donnerwort“ –  (Interpret: Koopman )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Wilhelm Friedemann Bach (1714 – 1784)

war der älteste Sohn von Johann Sebastian Bach.

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Wilhelm Friedemann Bach            –  (1710-1784)

Wilhelm Friedemann Bach (* 22. November 1710 in Weimar; † 1. Juli 1784 in Berlin) war ein deutscher Komponist aus der Familie Bach. Wilhelm Friedemann war der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs. Aus seinem Geburtsort Weimar kam er 1717 mit seiner Familie nach Köthen, wo er die Lateinschule besuchte. Ab Juni 1723 besuchte er die Leipziger Thomasschule, nahm 1727 Violinunterricht bei Johann Gottlieb Graun, wurde 1729 als Jurastudent an der Universität Leipzig immatrikuliert und studierte außer den Rechten auch Philosophie und Mathematik

Wilhelm Friedemann Bach wechselte 1746-1770 nach Halle a.d. Saale zur Marktkirche Unserer Lieben Frauen. Sein Pflichtenkreis war  umfangreicher als in Dresden: zu hohen Festtagen und Sonntagen mußten die drei Hauptkirchen (Liebfrauen-, St. Ulrich-, St. Moritzkirche), an kleineren  Festtagen die Liebfrauenkirche mit Kantaten versehen werden. Ihm standen auch Stadtmusiker und ein Collegium Musicum zur Verfügung. Seine Stellung ähnelte  derjenigen seines Vaters in  Leipzig; auch den Titel „Director Musices“ führte er.

Zu Pfingsten 1746 führte er seine erste Kantata „Wer mich  liebet“ auf. Ca. 20 Kantanten sind aus dieser Zeit erhalten. Wilhelm Friedemann Bach hatte dort ausgezeichnete Schüler  herangebildet. (Johann Samuel Petri,  Friedrich Wilhelm Rust). 1764 gab er sein Amt in Halle auf. Seither lebte er ohne feste Anstellung und versuchte, durch Konzerte, Unterricht und Kompositionen seinen Lebensunterhalt zu verdienen. 1770 zog er nach Braunschweig, im Frühjahr 1774 nach Berlin wo er dort am 1. Juli 1784 verstarb.

Charakterlich ist Wilhelm Friedemann Bach seinem Vater, von dem er sich zeitlebens überschattet gefühlt haben muss, in mancher Hinsicht ähnlich gewesen. Als „unbequemer, widerborstiger Zeitgenosse“ geriet auch er in Konflikt mit seinen Vorgesetzten in einem Amt, das dem des Leipziger Thomaskantors durchaus ähnelte. Grundsätzlich wird über seine Rezeption neu nachzudenken sein, erst recht über seine Kirchenmusik in Halle, die im Vergleich ohne jeden Zweifel zum Innovativsten gehört, was in dieser Zeit geschrieben wurde.

Grundsätzlich wird über seine Rezeption neu nachzudenken sein, erst recht über seine Kirchenmusik in Halle, die im Vergleich ohne jeden Zweifel zum Innovativsten gehört, was in dieser Zeit geschrieben wurde.

Zum diesem Umstand haben zwei Dinge beigetragen: Zum einen ist der Werkbestand mit etwas über 20 erhaltenen Werken überschaubar, zum anderen stand Friedemann Bach nicht unter dem Druck, jede Woche eine neue Kantate aufführen zu müssen. Nur alle drei Wochen wurde dies von ihm verlangt, und dabei mussten es nicht einmal eigene Werke sein. Hauptsächlich wurde dabei Telemann gespielt, Bach konnte sich so auf die eigenen Beiträge zu den Festtagen konzentrieren und damit besonders elaborierte Werke präsentieren.


Video:

Wilhelm Friedemann Bach Kantate. F 89 –

„Es ist eine Stimme von Predigers in der Wüste“

Chorus: Es ist eine Stimme von Predigers in der Wuste 00:00
Recitativo: Gott hat uns Gnad und Heil in Christo angetragen 06:42
Aria: Der Trost Gehorte nur vor Kinder 08:04
Recitativo accompagnato: Dein Heiland laßt die Bahn 15:33
Aria: Holdseligster Engel 17:31
Choral: Wir sind zu dem, o Gott 23:03

Barbara Schlick (Sopran)
Wilfried Jochens (Tenor)
Claudia Schubert (Alto)
Stephan Schreckenberger (Bass)

Chorus: Rheinische Kantorei

Orchester: Das Kleine Konzert

Dirigent: Hermann Max

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Link für SDG-CD’s – Bach-Kantaten

 
für den   24. Sonntag nach Trinitatis
.
Cover:  SDG 171 –  Vol. 12

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SDG – CD-Bestellung  – CDs „SDG 171 – Vol. 12″

Link:   CD  Bach-Kantaten 

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Aufführungsorte: Kantaten für den „24. und 25. Sonntag nach Trinitatis“ 

Veranstaltungsorte:

CD 1 – All Saints, Tooting am 17. November 2000

und Romsey Abbey, Hampshire am 30.1.2000 (CD 2-SDG 115 Vol. 19 – BWV 26)

CD 2 – Winchester Cathedral,  am 26. November 2000

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CD – Inhalte: Kantaten für den „24. Sonntag nach Trinitatis“

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BWV  26 “Ach wie flüchtig, ach wie nichtig

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 115 – Vol. 19 – CD  2 (Romsey Abbey, Hampshire am 30.1.2000)
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BWV 60 “O Ewigkeit, du Donnerwort II 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  1 (All Saints,Tooting am 17. 11.2000)

 

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CD –  Inhalte: Kantaten für das „25. Sonntag Nach Trinitatis“ 

BWV  90  – „Es reißet euch ein schrecklich Ende“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1 (Erlöserkirche Potsdam am 29.10.2000)

BWV 116 – „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol. 9 – CD  2 (Thomaskirche Leipzig am 22.10.2000)

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.Kantaten für den 24. Sonntag nach Trinitatis 
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Aufführungsort: Romsey Abbey, Hampshire am 30.1.2000

Kantaten-Beschreibung: 
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Kantate: BWV  26 “Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“  

Bei nur zwei Kantaten für dieses spezielle Fest nach Epiphanias war noch Platz für eine weitere ‚Wasser’-Kantate, BWV 26 „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“, im November 1724 komponiert, die auf unserer Kantatenpilgerreise (da Ostern 2000 so spät lag, gab es keinen vieundzwanzigsten Sonntag nach Trinitatis) sonst keine Chance gehabt hätte. Wie bei vielen Kantaten Bachs der späten Trinitatiszeit ist das zentrale Thema die Kürze des menschlichen Lebens und die Eitelkeit der irdischen Hoffnungen. Bach legt seiner Kantate einen Absatz aus den dreizehn Strophen eines Kirchenliedes von Michael Franck (1652) zugrunde, das in Leipzig und Dresden zum Liedprogramm für diesen Sonntag gehörte. Das instrumentale Ritornell zu der einleitenden Choralfantasie ist ein gewaltiges Stück musikalischer Feinbäckerei. Lange bevor Francks Hymnus einsetzt (Sopranstimmen, vom Cornetto verdoppelt), wartet Bach mit einem Vergleich des Menschenlebens mit einem aufziehenden Nebel auf, der bald wieder weichen wird. Flüchtige, im Pedal angedeutete Skalen, die sich kreuzen und noch einmal verkreuzen, vereinen und wieder teilen, schaffen eine trügerische, schwermütige Stimmung – die brillante Ausgestaltung einer Idee, die er schon einmal in Weimar hatte (1714/16), als er einen Orgelchoral zu einer vereinfachten Fassung von Francks Lied schrieb (BWV 644).

In der zweiten Strophe vergleicht Franck die ‚Lebenstage’ der Menschen mit einem ‚rauschend Wasser’, Tropfen, die ‚in den Abgrund schießen’ und sich zerteilen, ein Bild, wie es die Romantiker liebten. Könnte Goethe Francks Choral gekannt haben, als er seinen wunderbaren ‚Gesang der Geister über der Wassern’ irgendwann in den 1780er Jahren in Weimar schrieb? Urromantisch mutet die Weise an, wie Bach Francks Verse für Tenor, Flöte, Violine und Continuo vertont (No.2), wobei jeder Musiker immer wieder andere Aufgaben erhält – sie antworten, imitieren, wiederholen oder verdoppeln einander – und auf seine Art doch immer beiträgt zu der beharrlichen Zielstrebigkeit des hinabstürzenden Stroms.

Es ist eine Technik, die Schubert bewundert haben mag, als er Goethes Gedicht für Männerchor vertonte – nicht weniger als viermal. Das Leben als Nebelschwaden, dann als reißender Gebirgsbach; jetzt hat Bach mit der Zerstörung des Materials zu tun, ‚bis alles zerschmettert in Trümmern zerfällt’. Er besetzt diesen ‚Totentanz’ mit drei Oboen und Continuo, die seinen Bass-Solisten in einer imitierten Bourrée stützen (Nr. 4). Wo man erwarten würde, dass diese Oboentrinität eine Stimmung irdischen (fast evangelikalen) Pomps entfaltet, wird ihre Rolle mit dem bewegenden Einsatz des Sängers allmählich immer subversiver und bildhafter, zunächst in der pochenden Begleitung, die das Gefüge jener ‚irdischen Schätze’, durch das sich die Menschen verführen lassen, zu unterminieren scheint, dann durch fransige Figuren, die für die züngelnden Flammen stehen, von denen sie bald zu Asche verbrannt werden, und schließlich in rasenden Sechzehntelskalen aus Quartsextakkorden für jene ‚wallenden Fluten’, die alle weltlichen Dinge auseinander reißen werden. Am einfallsreichsten von allem sind vielleicht die zwei kurzen Secco- Rezitative, in denen Bach den vergänglichen menschlichen Ehrgeiz beschreibt (Nr. 3) und wie ‚die höchste Herrlichkeit und Pracht’ ebenfalls eines Tages zu ‚Staub und Asche’ werden wird (Nr. 5). Ebenso wunderbar wie die Deklamation ist die Wortmalerei. Jedes dieser Rezitative könnte allein stehen, als allgemeine Lehre von den letzten Dingen und als Bachs persönliche Art, die Botschaft in eine Musik von phänomenaler Ökonomie und Prägnanz einzuschließen.

Das Innere der Romsey Abbey ist insofern eine Offenbarung, als es gepflegte Anmut mit den schönen Proportionen romanischer Stämmigkeit verbindet. Es schreit nach Musik. 907 von König Alfreds Sohn Edward als Nonnenkloster gegründet, wurde die Kirche von den Dänen und dann noch einmal von den Normannen geplündert. Sie entging zu der Zeit, als die Klöster aufgelöst wurden, dem Schicksal, eine pittoreske Ruine zu werden, als die Bürger von Romsey 1544 die weise Entscheidung trafen, sie für £100 als ihre Pfarrkirche zu kaufen. Das Schiff wird von drei gedeckten Arkaden, Empore und Lichtgaden flankiert. Wenn man den Blick nach Westen richtet, erkennt man, dass die letzten drei Bögen, die zwei letzten Erker der Empore und fast der gesamte Lichtgaden frühgotisch sind, nicht normannisch. Dann, ein Erker vor der Vierung, ändert sich der Rhythmus: Hier befinden sich, als stämmigste von allen, zwei riesige zylindrische Säulen, die über zwei Stockwerke aufragen. Überall sind Spuren von Baumeistern des 12. und 13. Jahrhunderts vorhanden, die mit neuen Stilen und Motiven aus dem Ausland experimentierten – so wie Bach es tat, als er dem italienischen Konzert begegnete. Welchen Reim mögen die aus Stein gemeißelten, von den Kragen auf uns herabspähenden Figuren sich wohl aus all dem gemacht haben?

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier
.

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“  ist als

PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 24. Sonntag nach Trinitatis

                 Gardiners  –  Reisetagebuch  >>  h i e r  zum Download als PDF .

  Künstler-Beitrag:  Annette Isserlis, Viola  – zum Download als PDF

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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V i d e o – vom Thomanerchor 

J.S.Bach Kantate BWV 79 „Gott der Herr ist Sonn und Schild

Festgottesdienst in der Thomaskirche Leipzig am Reformationsfest –

800 Jahre Thomaner am 31. Oktober 2012

Ausführende:

Die Solisten sind
Jakob Wetzig – Alt
Paul Vogel – Sopran
Thomanerchor
Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

Aufnahme zum Reformationsfest am Mittwoch 31. Oktober 2012 in der Thomaskirche Leipzig.

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Der Dirigent Hermann Max ist ein international herausragender Fachmann im Bereich historisch informierter Aufführungspraxis. Im historischen Sommersaal des Bach-Museums spricht er über seine Begegnungen mit der Musik Johann Sebastian Bachs und seine persönlichen Anfänge in der Alten Musik.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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First movement (chorus) from cantata BWV 26 „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“ (Ah, how fleeting, ah, how empty), performed by the J. S. Bach Foundation of St Gallen under Rudolf Lutz. Further information on the Bach Foundation at http://www.bachstiftung.ch. The DVD with the complete cantata, introductory workshop and reflection lecture (in German) is available:

Link zum Shop der Bachstiftung:

http://www.bachstiftung.ch/shop/ach-wie-fluechtig-ach-wie-nichtig-bwv-26-dvd.html

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Video – YouTube BWV 26 – Chor

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Johann Sebastian Bach – Kantate BWV 60O Ewigkeit, du Donnerwort“

Vierter Satz (Rezitativ) aus der Kantate BWV 60

Solisten:

Claude Eichenberger, Alt;
Markus Volpert, Bass;

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu: ALL OF BACH vom 04.11.2016 

J. S. Bach – Orgelwerk – BWV 578 „Fuge in g-Moll“

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Info:  J. S. Bach – Orgelwerk – BWV 578 „Fuge in g-Moll“

Das Thema der Fuge (oder Thema), präsentiert in der musikalischen Notation seiner ersten 4 1/2 Bars
Theme Fuge in g-Moll, BWV 578, bekannt als kleine Fuge, ist ein Stück Orgelmusik von Johann Sebastian Bach während seiner Jahre in Arnstadt (1703-1707) geschrieben. Es ist eine von Bachs bekanntesten Fugen und wurde für andere Stimmen arrangiert, darunter eine orchestrale Version von Leopold Stokowski.

Fuge in g-Moll, BWV 578

Das Vier-und-ein-Hälfte-Thema der Fuge ist eine der bekanntesten Melodien von Bach. Die Fuge ist in vier Stimmen. Während der Episoden verwendet Bach eine der bekanntesten Techniken von Arcangelo Corelli: Nachahmung zwischen zwei Stimmen auf einer achten Note, die zuerst einen vierten schlägt und dann einen Schritt zurückfällt.


Video:  J. S. Bach – Orgelwerk – BWV 578 „Fuge in g-Moll“

all-of-bach-bwv-578

Zum Anhören in das Foto oder in  diesen Text klicken

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Video: J. S. Bach Kantate BWV 144Nimm, was dein ist, und gehe hin”

ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den Sonntag Septuagesimae und führte sie erstmals am 6. Februar 1724 auf.

ALL OF BACH BWV 144

Zum Anhören in das Foto oder in  diesen Text klicken

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach, Motette BWV 230Lobet den Herrn, alle Heiden“

Solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!
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Herzliche Grüße
Volker
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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “23. Sonntag nach Trinitatis“


John Eliot Gardiner "BACH Musik für die Himmelsburg"

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 30.10.2016 begehen wir den 23. Sonntag nach Trinitatis

Die Frage, ob man dem Staat Steuern zahlen solle oder nicht, steht am 23. Sonntag nach Trinitatis im Vordergrund. Die Kirche weiß, dass sie in dieser Welt nur Gast ist und daher auch Freiheit ihr gegenüber hat. Zugleich aber, da wir in dieser Welt leben, haben wir eine Verantwortung für sie wahrzunehmen, indem wir mit unserem Gebet für sie eintreten. Ein Staat aber, der den Menschen nicht achtet und ihm seine Würde nimmt, handelt entgegen dem Evangelium und wird daher auch von der Gemeinde Jesu zur Änderung seines Tuns aufgerufen werden.

Wochenspruch: 

Dem König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblickeit hat, dem sei Ehre und ewige Macht! (1. Tim 6, 15b.16a.c)

Wochenlied: 

„In dich hab ich gehoffet, Herr“ (EG 275)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Bach-Kantaten für den 23. Sonntag  nach  ”Trinitatis

BWV 52   – Falsche Welt, dir trau ich nicht
BWV 139 – „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“
BWV 163 – „Nur jedem das Seine“

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate   ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 139 Wohl dem, der sich auf seinen Gott,“

Kantate zum 23. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor, Streicher und Basso continuo;

Susanne Frei, Sopran; Antonia Frey, Alt;

Johannes Kaleschke, Tenor; Ekkehard Abele, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm: .

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 52 „Falsche Welt, dir trau ich nicht“

Sibylla Rubens, Sopran

Amsterdamer Barockchor und Orchester

Leitung: Ton Koopman

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:05 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 139 Wohl dem, der sich auf seinen Gott“

Kantate zum 23. Sonntag nach Trinitatis

Susanne Frei, Sopran; Antonia Frey, Alt;

Johannes Kaleschke, Tenor; Ekkehard Abele, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 52 Falsche Welt, dir trau ich nicht

Carolyn Sampson, Sopran

Bach Collegium Japan

Leitung:  Masaaki Suzuki

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach: 

BWV 52 Falsche Welt, dir trau ich nicht

Kantate für den 23. Sonntag nach Trinitatis

Arleen Augér (Sopran)

Gächinger Kantorei Stuttgart

Leitung: Helmuth Rilling

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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RBB-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 163 „Nur jedem das Seine

Kantate am 23. Sonntag nach Trinitatis

Miriam Feuersinger, Sopran Markus Forster, Altus

Johannes Kaleschke, Tenor Markus Volpert, Bass

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Balthasar Christian Freislich  (1687-1764)

Kantate: „Gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist“

Claudia Boettcher (Sopran), Matthias Koch (Altus)

Martin Petzold (Tenor), Wolf Matthias Friedrich (Bariton)

Universitätschor Leipzig, / Pauliner Barockensemble Leipzig

Leitung: Wolfgang Unger

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Sendung: Sonntag um 08:30 Uhr bis 09:00 Uhr

geänderte Zeitangabe „Programm: 1 Tag mit J. S. Bach

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Die Bach-Kantate:

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Johann Sebastian Bach:

https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-839084.html

1 Tag mit J. S. Bach

Teil I:  Ein Werk als Lebensbilanz

Werkeinführung mit Musikbeispielen

H-Moll Messe

von Markus Vanhoefer
Teil II: ab 13.05 Uhr

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Deutschlandfunk

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

BWV 139 „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“

Kantate zum 23. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

 Hector Berlioz (1756-1791)

„Requiem op. 5“

Ursprünglich für eine konzertante Gedenkfeier geschrieben, wurde Hector Berlioz‘ Requiem op. 5 im Pariser Invalidendom im Rahmen der Messliturgie uraufgeführt.

„La Grande messe des morts“ – so lautet der Originaltitel des Requiems des romantischen Komponisten Hector Berlioz – war eine Auftragskomposition für den französischen Innenminister Graf Gasparin. Sie sollte 1837 bei einem Konzert zum Gedenken der in der Julirevolution sieben Jahre zuvor Gefallenen erstmals aufgeführt werden. Berlioz, der den Auftrag dafür erhielt, brauchte nicht mehr als drei Monate, um die gesamte Orchesterpartitur zu Papier zu bringen. Doch wenige Tage vor der Premiere im Juli wurde das Konzert abgesagt. Berlioz hatte zu diesem Zeitpunkt für das Kopieren der Noten und die Proben bereits mehrere tausend Francs vorgestreckt. Nachdem General Damrémont und einige Soldaten im Oktober des Jahres 1837 in Algerien gefallen waren, kam Berlioz‘ Komposition doch noch zum Zuge. Sein Requiem wurde am 5. Dezember des Jahres im Pariser Invalidendom im Rahmen des Trauergottesdienstes für die Gefallenen erstmals aufgeführt und wurde über Nacht zum Erfolg….

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 52  „Falsche Welt, dir trau ich nicht“

Kantate zum 23. Sonntag nach Trinitatis

Eine Aufnahme der Bach-Rilling-Edition.

Interpreten sind das Bach-Collegium Stuttgart und die Solisten Arleen Auger.

Der Eingangssatz der Kantate ist gleichzeitig der erste Satz des 1. Brandenburgischen Konzertes (BWV 1046) – die restlichen Sätze dieses Konzertes erklingen dann im Anschluss an die Kantate. Ausklang sind drei geistliche Lieder aus dem Bach-Schemelli-Liederbuch.

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Videos mit Bach-Kantaten zum 23. Sonntag nach Trinitatis

BWV 52   – Falsche Welt, dir trau ich nicht

BWV 139 – Wohl dem, der sich auf seinen Gott

 
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/YouTube: BWV 52 –   Falsche Welt, dir trau ich nicht  –  (Interpret: Leonhardt )

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/YouTube: BWV 139 –  Wohl dem, der sich auf seinen Gott –  (Interpret: Harnoncourt )
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/YouTube: BWV 163 – Nur jedem das Seine – (Interpret: Harnoncourt )
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Ergänzung ein Video von Wilhelm Friedemann Bach:

Ein feste Burg ist unser Gott 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Cantata „Ein feste Burg ist unser Gott“ BWV 80a (rev. Wilhelm Friedemann Bach)
1. Coro: „Ein feste Burg ist unser Gott“
2. Aria (basso): „Alles, was von Gott geboren — Mit unsrer Macht ist nichts getan“
3. Recitativo (basso): „Erwäge doch, Kind Gottes“
4. Aria (soprano): „Komm in mein Herzens Haus“

Loredana Bigi, soprano
Anna Schiatti, contralto
Luigi Paglierini, tenore
Matteo Bellotto, basso
Coro di voci bianche dell’Istituto Superiore di Studi Musicali „Achille Peri“ di Reggio Emilia
Coro del Friuli Venezia Giulia
Cristiano Dell’Oste, maestro del coro
Orchestra Regionale dell’Emilia Romagna
Renato Negri, maestro di concerto

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Johann Sebastian Bach.

Ein feste Burg ist unser Gott, BWV 80 – Kantate zum Reformationsfest

Coral: Ein feste Burg ist unser Gott
Aria Bajo + Coral: Alles, was von Gott geboren
Recitativo Bajo: Erwäge doch, Kind Gottes
Aria Soprano: Komm in mein Herzenshaus
Coral: Und wenn die Welt voll Teufel wär
Recitativo Tenor: So stehe dann
Duetto Alto y Tenor: Wie selig sind doch die
Coral: Das Wort sie sollen lassen stahn

Barbara Schlick, soprano
Gérard Lesne, alto (contratenor)
Howard Crook, tenor
Peter Kooy, bajo

La Chapelle Royale
Collegium Vocale
Philippe Herreweghe

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Wilhelm Friedemann Bach (1714 – 1784) – war der älteste Sohn von Johann Sebastian Bach

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Wilhelm Friedemann Bach            –  (1710-1784)

Wilhelm Friedemann Bach(* 22. November 1710 in Weimar; † 1. Juli 1784 in Berlin) war ein deutscher Komponist aus der Familie Bach. Wilhelm Friedemann war der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs. Aus seinem Geburtsort Weimar kam er 1717 mit seiner Familie nach Köthen, wo er die Lateinschule besuchte. Ab Juni 1723 besuchte er die Leipziger Thomasschule, nahm 1727 Violinunterricht bei Johann Gottlieb Graun, wurde 1729 als Jurastudent an der Universität Leipzig immatrikuliert und studierte außer den Rechten auch Philosophie und Mathematik

Wilhelm Friedemann Bach wechselte 1746-1770 nach Halle a.d. Saale zur Marktkirche Unserer Lieben Frauen. Sein Pflichtenkreis war  umfangreicher als in Dresden: zu hohen Festtagen und Sonntagen mußten die drei Hauptkirchen (Liebfrauen-, St. Ulrich-, St. Moritzkirche), an kleineren  Festtagen die Liebfrauenkirche mit Kantaten versehen werden. Ihm standen auch Stadtmusiker und ein Collegium Musicum zur Verfügung. Seine Stellung ähnelte  derjenigen seines Vaters in  Leipzig; auch den Titel „Director Musices“ führte er.

Zu Pfingsten 1746 führte er seine erste Kantata „Wer mich  liebet“ auf. Ca. 20 Kantanten sind aus dieser Zeit erhalten. Wilhelm Friedemann Bach hatte dort ausgezeichnete Schüler  herangebildet. (Johann Samuel Petri,  Friedrich Wilhelm Rust). 1764 gab er sein Amt in Halle auf. Seither lebte er ohne feste Anstellung und versuchte, durch Konzerte, Unterricht und Kompositionen seinen Lebensunterhalt zu verdienen. 1770 zog er nach Braunschweig, im Frühjahr 1774 nach Berlin wo er dort am 1. Juli 1784 verstarb.

Charakterlich ist Wilhelm Friedemann Bach seinem Vater, von dem er sich zeitlebens überschattet gefühlt haben muss, in mancher Hinsicht ähnlich gewesen. Als „unbequemer, widerborstiger Zeitgenosse“ geriet auch er in Konflikt mit seinen Vorgesetzten in einem Amt, das dem des Leipziger Thomaskantors durchaus ähnelte. Grundsätzlich wird über seine Rezeption neu nachzudenken sein, erst recht über seine Kirchenmusik in Halle, die im Vergleich ohne jeden Zweifel zum Innovativsten gehört, was in dieser Zeit geschrieben wurde.

Video Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Cantata, O Wunder, wer kann dieses fassen, BR-WFB F 2

Dorothee Mields, soprano
Gerhild Romberger, alto
Georg Poplutz, tenor
Klaus Mertens, bass

Bachchor Mainz
L’arpa festante München
Ralf Otto, conductor

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Link für SDG-CD’s – Bach-Kantaten
 
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für den   22. Sonntag nach Trinitatis
 und       23. Sonntag nach Trinitatis
.

Cover:  SDG 171 –  Vol. 12

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SDG – CD-Bestellung  – CDs „SDG 171 – Vol. 12″

Link:   CD  Bach-Kantaten 

Aufführungsorte:Kantaten für den „22. und 23. Sonntag nach Trinitatis“ 

Veranstaltungsorte:

CD1All Saints, Tooting am 17. November 2000

CD 2Winchester Cathedral,  am 26. November 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:Kantaten für den „22. Sonntag nach Trinitatis“

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BWV  55 “Ich armer Mensch, ich Sündenknecht“ 
 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  1
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BWV 60 “O Ewigkeit, du Donnerwort II 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  1

BWV 89 “Was soll ich aus dir machen, Ephraim
 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  1

BWV 115 “Mache dich, mein Geist, bereit

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  1

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CD –  z w e i  – Inhalte:Kantaten für das „23. Sonntag Nach Trinitatis“ 

BWV  52  – „Falsche Welt, dir trau ich nicht“

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  2

BWV 139 – „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  2

BWV 140 – „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171- Vol. 12 – CD  2

BWV 163 – „Nur jedem das Seine !“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

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.Kantaten für den 23. Sonntag nach Trinitatis 
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Aufführungsort: Winchester Cathedral,  am 26. November 2000

Kantaten-Beschreibung: 
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Kantate: BWV 139 „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“

Ebenfalls nicht mehr vorhanden ist das Autograph der Partitur zu der Kantate

BWV 139 „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“,

mit der wir unser Konzert begannen. Erhalten ist ein unvollständiger Satz von Stimmen, die bei der Uraufführung im November 1724 verwendet wurden. Zum Glück lassen sich diese ergänzen durch den figurierten Continuopart der letzten beiden Sätze, den Bach für eine Wiederaufführung zwischen 1732 und 1735 eigenhändig transponierte, durch den obligaten Violinpart, den sein zukünftiger Schwiegersohn Johann Christoph Altnickol zwischen 1744 und 1747 für die Bass-Arie (Nr. 4) ausschrieb, sowie durch die überzeugende Rekonstruktion, die Robert Levin für den fehlenden zweiten Violinpart der Tenor-Arie (Nr. 2) für uns hergestellt hat. Solche Lücken finden sich im Quellenmaterial dieser vereinzelten, gelegentlich verwendeten Stücke leider allzu oft. Glücklicherweise haben wir alle notwendigen Stimmen für den Eingangschor, eine raffiniert gebaute Choralfantasie in E-dur.

Aufbauend auf den drei gleich langen Segmenten der Choralform (A–A–B) variiert Bach geschickt die Verteilung des melodischen Materials, das den tiefen, mit den Instrumenten in einen heftigen konzertanten Diskurs verstrickten Stimmen (Streichern und zwei Oboen d’amore) gemeinsam ist. Doch überall scheint durch, welcher Einfallsreichtum Bachs Musik auszeichnet. Die pastorale Lyrik, die den ersten Abschnitt prägt, schildert das Vertrauen des wahren Gläubigen, ‚der sich auf seinen Gott / recht kindlich kann verlassen’; ihr folgt im zweiten Teil der trotzige Verweis auf die Widrigkeiten der Welt und ‚alle Teufel [die ihn] hassen’, während im abschließenden Abschnitt (B), wo er ‚dennoch wohlvergnügt’ bleibt, Bach die Proportionen zwischen den vokalen und instrumentalen Episoden angleicht, um zu einer befriedigenden Auflösung zu gelangen.Bach fährt mit einer mächtigen Tenor–Arie mit zwei obligaten Violinen fort, in der die Zuversicht schaffende, beharrlich wiederholte Behauptung ‚Gott ist mein Freund’ durch die ungestüme Musik unterhöhlt wird, die den Feind schildert, der sich mit ‚Neid und Hass’ gegen den Gläubigen erhebt.

Es dürfte eines der wenigen Beispiele in der Barockliteratur sein, wo Scherzhaftigkeit in der Musik beabsichtigt ist: ‚Ja, redet nur die Wahrheit spärlich, / seid immer falsch, was tut mir das? / Ihr Spötter seid mir ungefährlich’. Zu spüren ist, wie Bach seinen ganzen Einfallsreichtum ausschöpft, um den Stil einer italienischen Triosonate den Anforderungen dieses aufsässigen Textes anzupassen, um zu betonen, in welcher Zwickmühle sich der Tenor befindet.

Noch viel fesselnder ist die Bass-Arie (Nr. 4) für konzertierende Violine, die gegen zwei unisono geführte Oboen d’amore und Continuo gesetzt ist. Hier wechselt Bach bei den Worten ‚Doch plötzliche erscheinet die helfende Hand’ von einem bröseligen Gefüge mit doppelt punktierten
Noten zu einer Textur im 6/8-Takt, wie sie unbekümmerter nicht sein kann. Das geschieht nahtlos (dreimal), wie ein Ausblenden oder Überblenden im Film, und lässt an die ausgestreckte Hand Gottes denken, die Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle gemalt hat. Doch lange dauert das nicht, es ist nur ein Vorspiel bis zur Rückkehr der bröseligen Rhythmen des ‚Unglücks’ und zwei Abschnitten, wo sich das Tempo verringert, die konzertierenden Instrumente ausscheiden und
ein Arioso ‚des Trostes Licht’ schildert, das von weitem scheint.

© John Eliot Gardiner 2010
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Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch
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Übersetzung: Gudrun Meier

 

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum 23. Sonntag nach Trinitatis

und 23. Sonntag nach Trinitatis“

Gardiners  –  Reisetagebuch  >> h i e r  zum Download als PDF .

Künstler-Beitrag:Annette Isserlis, Viola  – zum Download als PDF

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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V i d e o – vom Thomanerchor

Video – Thomanerchor Nostalgie Aufnahme von 1953

”Lobe den Herren, den mäch tigen König der Ehren”

Bass; Hans Hamptmann; Günther Ramin, conductor(1940 / 1956)

Günther Ramin is both a musical and historical legend in Germany today. His tenure as Cantor of Bach’s “old church”, St Thomas’ Leipzig, from 1940 to 1956, spanned one of the most difficult periods in Germany’s recent history, to which Ramin responded with musicianship, enthusiasm, conviction, loyalty and persistence. His 100th birthday anniversary on October 15th 1998 was celebrated “officially” by the special issue of a large 3 DM stamp depicting Ramin conducting the Thomanerchor; the occasion also provided an appropriate opportunity for historical, political and musical reminiscences.
In mild October sun a gathering of old friends and ex-Thomanerchor singers gathered at Ramin’s Leipzig graveside to hear the Thomanerchor under its new conductor Georg Christoph Biller sing Ramin’s own youthful composition: the motet “Out of Zion breaks the wondrous light of God”.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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J.S. Bach Cantata BWV 139 „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“

Kantate BWV 139 zum 23. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Oboe d’amore I+II, Fagott, Streicher und Continuo

Solisten: Susanne Frei, Sopran; Antonia Frey, Alt, Johannes Kaleschke, Tenor; Ekkehard Abele, Bass.

.Die DVD (in Deutsch, keine Untertitel) eine Filmaufnahme der kompletten Kantate, Einführungs-Workshop, Reflexion Vortrag des Redners und ein filmisches Porträt der JS Bach-Stiftung..

Video:  Cantata BWV 139 Arie „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“

Link zum Shop: http://www.bachstiftung.ch/shop/wohl-dem-der-sich-auf-seinen-gott-bwv-139-dvd.html

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Einführungsworkshop zur Kantate BWV 139 „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“

(J. S. Bach-Stiftung) Der Ausschnitt aus dem Einführungsworkshop zur Arie der J. S. Bach Kantate BWV 139 „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“ mit Rudolf Lutz und Karl Graf.

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu: ALL OF BACH vom 28.10.2016 

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Information:  J. S. Bach Kantate BWV 144Nimm, was dein ist, und gehe hin”

ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den Sonntag Septuagesimae und führte sie erstmals am 6. Februar 1724 auf.

Bach schrieb die Kantate in seinem ersten Jahr in Leipzig für den Sonntag Septuagesimae, den dritten Sonntag vor Aschermittwoch, und führte sie am 6. Februar 1724 erstmals auf. Die vorgeschriebenen Lesungen waren 1 Kor 9,24 LUT – 1 Kor 10,5 LUT, „Wettlauf um den Sieg“, und Mt 20,1-16 LUT, das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Der unbekannte Textdichter entnimmt dem Evangelium nur einen Gedanken: die Genügsamkeit ist ein Schlüsselwort seines Textes. Der Eingangschor beruht auf Vers 14 des Evangeliums. Satz 3 ist die erste Strophe von Samuel Rodigasts Choral Was Gott tut, das ist wohlgetan. Der Schlusschoral ist die erste Strophe des Liedes von Albrecht von Preußen Was mein Gott will, das g’scheh allzeit (1547).

Die Kantate ist besetzt mit drei Solisten, Sopran, Alt und Tenor, vierstimmigem Chor, zwei Oboen, Oboe d’amore, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

  1. Coro: Nimm, was dein ist, und gehe hin
  2. Aria (Alt): Murre nicht, lieber Christ
  3. Choral: Was Gott tut, das ist wohlgetan
  4. Recitativo (Tenor): Wo die Genügsamkeit regiert
  5. Aria (Sopran, Oboe d’amore): Genügsamkeit ist ein Schatz in diesem Leben
  6. Choral: Was mein Gott will, das g’scheh allzeit

Bach komponiert den extrem kurzen Bibeltext des Eingangschors als eine motettische Fuge, die von den Instrumenten colla parte gespielt wird. So erreicht er gesteigerte Aufmerksamkeit für die Worte. Der Textteil „gehe hin“ wird zuerst im langsamen Thema vorgestellt, doch dann als Kontrasubjekt zweimal in vierfachem Tempo wiederholt. Diese Textbehandlung wurde bereits 1760 von dem Berliner Musiktheoretiker Friedrich Wilhelm Marpurg bewundert: „die vortreffliche Deklamation“, die „der Componist im Hauptsatze und in einem kleinen besonderen Spiele mit dem ‚gehe hin‘ angebracht hatte“.

Bach wiederholt das lebhafte „gehe-hin“-Motiv sechzig Mal in 68 Takten. Die erste Arie hat Menuett-Charakter. In „Murre nicht, lieber Christ“ wird das Murren durch Repetition in der Begleitung hörbar gemacht. Satz 3 ist die erste Strophe eines Chorals, den Bach ein Jahr später vollständig für seine Choralkantate BWV 99 benutzte, und erneut in den 1730er Jahren für BWV 100. Sein Beginn „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ wird im folgenden Rezitativ als freies Arioso wieder aufgegriffen. Eine obligate Oboe d’amore begleitet die folgende Sopran-Arie. Statt eines da capo wird der gesamte Text in freier Variation wiederholt. Der Schlusschoral ist schlicht vierstimmig.

Video:  J. S. Bach Kantate BWV 144 “Nimm, was dein ist, und gehe hin”

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html


Info:  J.S. Bach, Kantate BWV 109 „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben“

„Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben!“ (BWV 109) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis, den 17. Oktober 1723.

Bach schrieb die Kantate in seinem ersten Jahr in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis. 

Die vorgeschriebenen Lesungen waren Eph 6,10-17 LUT und Joh 4,46-54 LUT, die Heilung des Sohnes eines Königlichen. Der unbekannte Textdichter betont den Glauben, der im Evangelium als Voraussetzung der Heilung genannt wird. Der Eingangschor vertont ein Bibelwort aus einem ähnlichen Zusammenhang, Mk 9,26 LUT, Heilung eines besessenen Jungen.

Die folgenden Sätze enthalten einen Dialog zwischen Glaube und Unglaube, Hoffnung und Furcht, wie ihn Bach drei Wochen später in O Ewigkeit, du Donnerwort, BWV 60, komponierte und für Ostern 1724 in Erfreut euch, ihr Herzen. Satz 2 ist ein Dialog, Satz 3 drückt Furcht aus, die Sätze 4 und 5 wenden sich zur Hoffnung. Der Schlusschoral ist die siebte Strophe von Durch Adams Fall ist ganz verderbt von Lazarus Spengler (1524).

Die Kantate ist gesetzt für Alt und Tenor Solisten, vierstimmigen Chor, Cor du Chasse (corno da caccia), zwei Oboen, zwei Violinen, Viola und Basso continuo. Das Cor du Chasse ist möglicherweise das Instrument corno di tirarsi, das eine Woche zuvor bei der Wiederaufführung der Weimarer Kantate Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe eingesetzt wurde. Die Stimme ist nicht in der Partitur enthalten. Im Eingangschor verstärkt es meist die erste Violine, im Schlusschoral den cantus firmus im Sopran.

1. Coro: Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben
2. Recitativo (Tenor): Des Herren Hand ist ja noch nicht verkürzt
3. Aria (Tenor, Streicher): Wie zweifelhaftig ist mein Hoffen
4. Recitativo (Alt): O fasse dich, du zweifelhafter Mut
5. Aria (Alt, Oboen): Der Heiland kennet ja die Seinen
6. Choral: Wer hofft in Gott und dem vertraut

Der Eingangschor enthält viele Elemente eines concerto grosso. Im Ritornell bilden Oboe 1 und Violine 1 das concertino. Die Singstimmen treten einzeln, im Duett und vierstimmig auf. Der Glaube wird in einem aufwärts führenden Motiv ausgedrückt, das aus dem Thema des Ritornells abgeleitet ist, der Unglaube durch eine abwärts führende Figur.

Der innere Dialog im Rezitativ ist durch Wechsel zwischen forte und piano einer Stimme angegeben, nicht zwei verschiedenen Stimmen. Die bange letzte Frage Ach Herr, wie lange? wird als Arioso, adagio, intensiviert. Die folgende Arie in zerrissenen Linien und durchgehendem punktierten Rhythmus wurde mit der Arie Ach, mein Sinn aus Bachs Johannes-Passion verglichen.

Der Schlusschoral ist nicht ein schlichter vierstimmiger Satz, sondern eine Choralphantasie, wie sie Bach später häufig an den Beginn der Choralkantaten seines zweiten Kantatenzyklus stellte. Eingebettet in einen Orchestersatz singt der Sopran, verstärkt vom Horn, die Zeilen des Chorals Durch Adams Fall ist ganz verderbt in langen Notenwerten, während die Unterstimmen bewegter geführt sind.


Video:  J.S. Bach, Auszüge aus der Kantate BWV 109

„Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben“

Satz 1

J.S. Bach, Kantate BWV 109 „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben“: Nr. 4 Recitativo „O fasse dich, du zweifelhafter Mut“ & Aria Nr. 5 „Der Heiland kennet ja die Seinen“ | Anne Greiling (Alt), Meike Güldenhaupt und Katharina Andres (Oboe)

Ausführende:  solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart

(Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen


Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!
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Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “22. Sonntag nach Trinitatis“


Naturtrompeter by ALL OF BACH

                                            Naturtrompeter im Vordergrund Robert Vanryne by ALL OF BACH BWV 120

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 23.10.2016 begehen wir den 22. Sonntag nach Trinitatis

Der 22. Sonntag nach Trinitatis befasst sich mit Schuld im weiteren Sinne, bekommt aber sein Thema vom Gleichnis vom „Schalksknecht“, das die Bitte des Vaterunsers „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“ deutlich unterstreicht. Andere Aspekte der Schuld, die an diesem Sonntag durch die Perikopen angesprochen werden, sind die der Sündenvergebung und -bindung (!) durch die Nachfolger Jesu, der unbedingten Sündhaftigkeit des Menschen, selbst gegen seinen Willen, durch das Gesetz, und die der Unfähigkeit des Menschen, seine Schuld wieder gutzumachen. Die Vielschichtigkeit von Schuld macht es unmöglich, dieses Thema letztgültig abzuhandlen, da man auch immer selbst in der Schuld verhaftet ist und sich damit auch nicht zum Richter über andere erheben kann.

Am 22. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Gleichnis vom Schalksknecht. Wir erfahren das kostbare Geschenk der Vergebung unserer unermesslichen Schuld durch den Tod Jesu Christi und danken Gott dafür, indem wir selbst unser Leben durch die Kraft der Vergebung gestalten und uns unserem Nächsten vergebend zuwenden.

Wochenspruch: 

Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte. (Ps 130, 4)

Wochenlied: 

„Herr Jesu, Gnadensonne“ (EG 404)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Bach-Kantaten für den 22. Sonntag  nach  ”Trinitatis

BWV 55   – Ich armer Mensch, ich Sündenknech
BWV 89   – Was soll ich aus dir machen, Ephraim
BWV 115 – Mache dich, mein Geist, bereit

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate   ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 115 Mache dich, mein Geist, bereit,“

Kantate zum 22. Sonntag nach Trinitatis

Joanne Lunn, Sopran; / Robin Tyson, Altus;

James Gilchrist, Tenor; / Peter Harvey, Bass;

Monteverdi Choir; English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm: .

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 55 „Ich armer Mensch, ich Sündenknecht“

Peter Schreier, Tenor / Leipziger Universitätschor

Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig

Letung: Max Pommer

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:15 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 89 „Was soll ich aus dir machen, Ephraim“

Kantate zum 22. Sonntag nach Trinitatis

Joanne Lunn, Sopran; / Robin Tyson, Altus;

Peter Harvey, Bass;

Monteverdi ChoirEnglish Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 115 Mache dich, mein Geist, bereit

Kantate am 22. Sonntag nach Trinitatis,

Sibylla Rubens, Sopran / Annette Markert, Alt

Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockchor und Orchester

Leitung: Ton Koopman

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 SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 55 „Ich armer Mensch, ich Sündenknecht“

Kantate für den 22. Sonntag nach Trinitatis

Nicolai Gedda (Tenor)

Instrumentalisten und Vokalensemble der Schola Cantorum Basiliensis

Leitung:  Hans-Martin Linde

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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RBB-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 55 „Ich armer Mensch, ich Sündenknecht

Kantate am 22. Sonntag nach Trinitatis

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Kantate „Wo soll ich fliehen hin“ TWV 1:1724

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

 

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um 08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 55 „Ich armer Mensch, ich Sündenknecht

Kantate zum 22. Sonntag nach Trinitatis,

Sophie Karthäuser, Sopran; Christoph Genz, Tenor;

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

BWV 55 „Ich armer Mensch, ich Sündenknecht

Kantate am 22. Sonntag nach Trinitatis

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Mozarts Requiem in der Vorstellung
Dem Grauen Klang geben
Der noch keine 36 Jahre alte Wolfgang Amadeus Mozart starb während der Entstehung der Totenmesse. Bis heute ranken sich zahllose Mythen um das Werk – dadurch wird die großartige Musik des Requiems bisweilen zu wenig gewürdigt. Das unvollendet gebliebene Werk ist bis heute die wohl berühmteste Vertonung eines Requiems.
Zudem regen die mysteriösen Umstände der Entstehung der Komposition die Phantasie der Menschen an. Mozarts früher Tod, die Konkurrenz zu Antonio Salieri, Geldprobleme und ein geheimnisvoller grauer Bote sind die Zutaten für eine gute Geschichte. Die moderne Musikwissenschaft hat viele der Mythen um die Entstehung längst entschärft.

Mozart war zum Beispiel längst nicht so verarmt wie es lange dargestellt wurde. Er verdiente zu dieser Zeit wie Joseph Haydn zu seinen besten Zeiten. Dass er relativ wenig Bargeld hinterließ, lag daran, dass er seine Schulden am zurückzahlen war……

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 55 „Ich armer Mensch, ich Sündenknecht“

Kantate zum 22. Sonntag nach Trinitatis

Eine Aufnahme der Bach-Rilling-Edition.

Solisten Adalbert Kraus (T), der begleitet wird vom Bach-Collegium Stuttgart.

Im Anschluss daran erklingen zwei Stücke aus der Matthäus-Passion von Bach

(„Erbarme dich“ und „Bin ich gleich von dir gewichen„), die in der Kantate quasi „vorklingen“.

Zum Ausklang: Vier Sätze aus der Englischen Suite Nr. 6 in d-moll (BWV 811) mit dem Pianisten Robert Levin.

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Videos mit Bach-Kantaten zum 22. Sonntag nach Trinitatis

BWV 55   – Ich armer Mensch, ich Sündenknecht
BWV 89   – „Was soll ich aus dir machen, Ephraim“
BWV 115 – Mache dich, mein Geist, bereit“.

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/ YouTube: BWV 55 –   Ich armer Mensch, ich Sündenknecht“  –  (Interpret: Leonhardt)

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/ YouTube: BWV 89 –  Was soll ich aus dir machen, Ephraim –  (Interpret: N. N. )
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/ YouTube: BWV 115 – Mache dich, mein Geist, bereit – (Interpret: Christophe Coin )
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Als Ergänzung ein Teilvideo BWV 115 von  S D G

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Wilhelm Friedemann Bach (1714 – 1784) – war der älteste Sohn von Johann Sebastian Bach.

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Wilhelm Friedemann Bach    (1710-1784)

Wilhelm Friedemann Bach (* 22. November 1710 in Weimar; † 1. Juli 1784 in Berlin) war ein deutscher Komponist aus der Familie Bach. Wilhelm Friedemann war der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs. Aus seinem Geburtsort Weimar kam er 1717 mit seiner Familie nach Köthen, wo er die Lateinschule besuchte. Ab Juni 1723 besuchte er die Leipziger Thomasschule, nahm 1727 Violinunterricht bei Johann Gottlieb Graun, wurde 1729 als Jurastudent an der Universität Leipzig immatrikuliert und studierte außer den Rechten auch Philosophie und Mathematik

Wilhelm Friedemann Bach wechselte 1746-1770 nach Halle a.d. Saale zur Marktkirche Unserer Lieben Frauen. Sein Pflichtenkreis war  umfangreicher als in Dresden: zu hohen Festtagen und Sonntagen mußten die drei Hauptkirchen (Liebfrauen-, St. Ulrich-, St. Moritzkirche), an kleineren  Festtagen die Liebfrauenkirche mit Kantaten versehen werden. Ihm standen auch Stadtmusiker und ein Collegium Musicum zur Verfügung. Seine Stellung ähnelte  derjenigen seines Vaters in  Leipzig; auch den Titel „Director Musices“ führte er.

Zu Pfingsten 1746 führte er seine erste Kantata „Wer mich  liebet“ auf. Ca. 20 Kantanten sind aus dieser Zeit erhalten. Wilhelm Friedemann Bach hatte dort ausgezeichnete Schüler  herangebildet. (Johann Samuel Petri,  Friedrich Wilhelm Rust). 1764 gab er sein Amt in Halle auf. Seither lebte er ohne feste Anstellung und versuchte, durch Konzerte, Unterricht und Kompositionen seinen Lebensunterhalt zu verdienen. 1770 zog er nach Braunschweig, im Frühjahr 1774 nach Berlin wo er dort am 1. Juli 1784 verstarb.

Charakterlich ist Wilhelm Friedemann Bach seinem Vater, von dem er sich zeitlebens überschattet gefühlt haben muss, in mancher Hinsicht ähnlich gewesen. Als „unbequemer, widerborstiger Zeitgenosse“ geriet auch er in Konflikt mit seinen Vorgesetzten in einem Amt, das dem des Leipziger Thomaskantors durchaus ähnelte. Grundsätzlich wird über seine Rezeption neu nachzudenken sein, erst recht über seine Kirchenmusik in Halle, die im Vergleich ohne jeden Zweifel zum Innovativsten gehört, was in dieser Zeit geschrieben wurde.

Video Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Symphonie D-dur, Fk 64 (BR C8)

Aus der Kantate „Dies ist der Tag ‚, da Jesu Leidenskraft

Als Auftakt zu Kantate „Dies der Tag ‚

I. Allegro e maestoso –  II.Andante –  Vivace –

Akademie für Alte Musik Berlin

Stephan Mai (Dirigent)

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Musik und Liturgie:

Peter Wollny, Januar 2011

Als der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs am 12. Mai 1764 dem Oberpfarrer die Schlüssel zur Orgelempore der Marktkirche von Halle an der Saale zurückgab und seinen Dienst quittierte, ging in die- ser Stadt eine glanzvolle musikalische Epoche sang- und klanglos zu Ende. Seit Samuel Scheidt war die Organistenstelle stets von herausragenden Virtuosen und Komponisten bekleidet worden. Friedemann Bach hatte über Jahre hinweg mit ansehen müssen, wie die anfangs noch günstigen Bedingungen seiner Anstellung sich zunehmend verschlechterten, sodass ihm für die Verwirklichung seiner künstlerischen Ziele zuletzt offenbar kaum noch Spielraum blieb.

In seinen etwa 20 erhaltenen Kantaten und Messkompositionen gelangte der Bach-Sohn zu musikalischen Lösungen, die immer wieder aufs Neue nach Pathos und Anmut, Brillanz und Originalität, kunstreicher Mannigfaltigkeit und natürlicher Schlichtheit streben. Zwei neue CDs, beide fast ausnahmslos mit Ersteinspielungen angefüllt, dokumentieren die weithin vergessenen musikalischen Perlen und führen zu einem audiophilen Genuss.

Von W.F. Bach Kantaten-Einspielung

Wilhelm Friedemann Bach (22 November 1710 — 1 July 1784), the second child and eldest son of Johann Sebastian Bach and Maria Barbara Bach, was a German composer and performer. Despite his acknowledged genius as an organist, improviser and composer, his income and employment were unstable and he died in poverty.

Work: Cantata, F 80 – Lasset uns ablegen die Werke der Finsternis

Chorus: Lasset uns ablegen die Werke der Finsternis
Recitativo: Es ist nun hohe Zeit
Choral: Steh auf vom Sundenschlaf
Recitativo: Drum, Vater
Aria: Höre, Vater, mit Erbarmen
Recitativo accompagnato: Ich weiß, die Nacht ist schon dahin
Aria: Ich ziehe Jesum an im Glauben
Choral: Den Geist, der heilig ist
Chor: Lasset uns ablegen die Werke der Finsternis

Barbara Schlick (Soprano)
Wilfried Jochens (Tenor)
Claudia Schubert (Alto)
Stephan Schreckenberger (Bass)

Chorus: Rheinische Kantorei

Orchestra: Das Kleine Konzert

Conductor: Hermann Max

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Viele seiner Werke galten lange als verschollen. Seit den 1990er-Jahren liegen zunehmend mehr Einspielungen vor. Der Harvard-Professor Christoph Wolff trug 1999 mit seiner Entdeckung umfangreicher bis dahin verschollener Bestände des Archivs der Singakademie Berlin in Kiew zu einer Erweiterung der Anzahl der bekannten Noten Bachs bei. Im Jubiläumsjahr 2010 veröffentlichte das Bach-Archiv Leipzig eine elfbändige Gesamtdokumentation mit Unterstützung des Packard Humanities Institute in Los Altos, Kalifornien. Im selben Jahr begann eine CD-Ausgabe der vollständigen Werke des Komponisten unter Verwendung des wiederentdeckten Materials aus dem Archiv.

Info Web-Link: http://www.wfbach.de/

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Link für SDG-CD’s – Bach-Kantaten 
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für den 22. Sonntag nach Trinitatis

und den 23. Sonntag nach Trinitatis
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Cover:  SDG 171 –  Vol. 12

 

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CD-Bestellung  – CDs „SDG 171 – Vol. 12″

Link:   CD  Bach-Kantaten 

Aufführungsorte: Kantaten für den „22. und 23. Sonntag nach Trinitatis“ 

Veranstaltungsorte:

CD 1 – All Saints, Tooting am 17. November 2000

CD 2 – Winchester Cathedral,  am 26. November 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den „22. Sonntag nach Trinitatis“

BWV  55 “Ich armer Mensch, ich Sündenknecht“ 
 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  1

BWV 60 “O Ewigkeit, du Donnerwort II

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  1

BWV 89 “Was soll ich aus dir machen, Ephraim

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  1

BWV 115 “Mache dich, mein Geist, bereit

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  1

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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für das „23. Sonntag Nach Trinitatis“ 

BWV  52  – „Falsche Welt, dir trau ich nicht“

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  2

BWV 139 – „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  2

BWV 140 – „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171- Vol. 12 – CD  2

BWV 163 – „Nur jedem das Seine !“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

.Kantaten für den 22. Sonntag nach Trinitatis 

All Saints, Tooting am 17. November 2000

 
Kantaten-Beschreibung: 

Kantate: BWV 89 „Was soll ich aus dir machen, Ephraim?

Bachs drei Kantaten für den Zweiundzwanzigsten Sonntag nach Trinitatis – BWV 89, 115 und 55 – gehen alle auf das Gleichnis vom
Schalksknecht oder unbarmherzigen Gläubiger zurück, wie es im Tagesevangelium (Matthäus 18, 23–35) erzählt wird.

Das früheste der drei Werke,

BWV 89 Was soll ich aus dir machen, Ephraim?,

wurde 1723 in Leipzig uraufgeführt und basierte möglicherweise auf älterem Material aus Bachs Weimarer Jahren. Gottes Zorn – eher wehmütig als aufbrausend – ist ein wesentlicher Faktor in der Anfangsarie für Bass, zwei Oboen, Streicher und Jagdhorn (‚Corne du Chaße’). Der Text hier stammt aus Hosea 11, 8, wo sich Gottes Zorn gegen Ephraim richtet, der mit seinen Stammesgenossen in Israel Götzen anbetet. Er findet Ausdruck in der ungestümen Sechzehntelbewegung der Continuobegleitung, aus der in parallelen Terzen der Oboen die Klagerufe der Menschen aufsteigen, die von Gottes Grimm betroffen sind. Praktisch wägt Gott also ab, ob Israel es wert sei, verschont zu werden – vielleicht jetzt, doch wie soll er in Zukunft verfahren, wenn diese Leute wieder Ärgernis erregen? Sollten sie vernichtet werden wie Adama und Zeboim, die sündhaften Städte in der Jordanebene neben Sodom und Gomorra? Die Violinen deuten diese unterschwellige Frage in der Weise an, wie ihr fünfnotiges aufwärts gerichtetes Arpeggio mit einer erschlaffenden Quinte, None oder Septime endet. Die drei instrumentalen Motive, die für die Schilderung der Grundstimmung von so entscheidender Bedeutung sind, finden zusammen, prallen aufeinander oder wechseln einander ab, ohne dass eine Lösung erfolgte. Am Ende jeder beklommenen Frage, die der Bassist als Sprachrohr der Unschlüssigkeit Gottes stellt, hält die Musik einen Augenblick inne. Bei den Worten ‚Aber mein Herz ist anders Sinnes’wird der Ton sanfter, allerdings lässt Bach das Ergebnis geschickt offen, indem er unbeirrt mit dem Gemurmel im Orchester fortfährt.

Das Thema wendet sich nun dem Gleichnis vom Schalksknecht zu: Alt-Rezitativ und -Arie (Nr. 2 und 3) prangern mit heftigen Trillern
und dramatischen Gesten die Sündhaftigkeit des unbarmherzigen Gläubigers an. Das Sopran-Rezitativ (Nr. 4) muss uns daran erinnern,
dass wir die Pflicht haben, ‚denen zu vergeben, die wider uns sündigen’. Ein schuldbewusstes Erschauern über das ‚sündenvolle
Leben’ geht der reuevollen Rückwendung zu Jesus in einem langsamen Arioso-Abschnitt voraus. Angesichts des ernsten Themas des Textes – die Vielzahl der begangenen Sünden werden gegen die Tropfen erlösenden Blutes aufgerechnet, die Jesus vergossen hat – wirkt die folgende Arie für Sopran und Oboe (6/8 in B-dur) in ihrer fröhlichen und gefälligen Scarlatti-Manier erstaunlich weltlich. Der abschließende Chor in g-moll, dem die siebte Strophe von Johann Heermanns Fastenchoral ‚Wo soll ich fliehen hin’ zugrunde liegt, beeindruckt durch die Dominanz der Sopranstimmen, die vom Horn, beiden Oboen und der ersten Violine verdoppelt werden.

© John Eliot Gardiner 2010
 
 
Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch
 
 
Übersetzung: Gudrun Meier
 

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“  ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 22. Sonntag nach Trinitatis

und 23. Sonntag nach Trinitatis“                 .                    

Gardiners  –  Reisetagebuch  >> h i e r  zum Download als PDF 

..  Künstler-Beitrag:  Annette Isserlis, Viola  – zum Download als PDF

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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V i d e o – vom Thomanerchor

J.S. Bach ♪ Cantata BWV 182, „Himmelskönig, sei willkommen“ (Weimar, 1714)

i. Sonata
ii. Chorus: Himmelskönig, sei willkommen
iii. Recitative (bass): Siehe, ich komme, im Buch ist von mir geschrieben
iv. Aria (bass): Starkes Lieben
v. Aria (alto): Leget euch dem Heiland unter
vi. Aria (tenor): Jesu, laß durch Wohl und Weh
vii. Chorale: Jesu, deine Passion ist mir lauter Freude
viii. Chorus: So lasset uns gehen in Salem der Freuden

Thomaner Jakob Wetzig, alto
Patrick Grahl, tenor
Gotthold Schwarz, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen“ –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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 J.S. Bach Cantata BWV 139 „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“

Kantate BWV 139 zum 23. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor und Bass,

Vokalensemble, Oboe d’amore I+II, Fagott, Streicher und Continuo

Solisten:

Susanne Frei, Sopran; Antonia Frey, Alt, Johannes Kaleschke, Tenor; Ekkehard Abele, Bass.

Die DVD (in Deutsch, keine Untertitel) eine Filmaufnahme der kompletten Kantate, Einführungs-Workshop, Reflexion Vortrag des Redners und ein filmisches Porträt der JS Bach-Stiftung..

Zum Shop der Bachstiftung:

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/wohl-dem-der-sich-auf-seinen-gott-bwv-139-dvd.html

Video – YouTube BWV 139 – Arie

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J. S. Bach – Cantata BWV 55 – Ich armer Mensch, ich Sündenknecht – 3 – Aria

Kantate BWV 55 zum 22. Sonntag nach Trinitatis

Solisten
Bernhard Berchtold, Tenor

Chor
Sopran: Guro Hjemli
Alt: Antonia Frey
Bass: William Wood

Orchester
Violine: Renate Steinmann, Yuko Ishikawa
Viola: Susanna Hefti
Violoncello: Martin Zeller
Violone: Iris Finkbeiner
Fagott: Susann Landert
Flauto Traverso: Claire Genewein
Oboe d’amore: Ingo Müller

Leitung und Orgel: Rudolf Lutz

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Link zu jpc für eine DVD: BWV 55

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Sebastian-Bach-1685-1750-Bach-Kantaten-Edition-der-Bach-Stiftung-St-Gallen-Kantate-BWV-55/hnum/3509030

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu: ALL OF BACH vom 21.10.2016 

J. S. Bach Kantate BWV 233 Lutherische Messe F-Dur“

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Info:  J. S. Bach Kantate BWV 233 Lutherische Messe F-Dur“

Als Johann Sebastian Bachs Lutherische Messen oder Kleine Messen bezeichnet man seine vier Kyrie-Gloria-Messen in F-Dur, A-Dur, g-Moll und G-Dur, BWV 233 bis 236. Sie vertonen das Kyrie und Gloria der Lateinischen Messe und werden daher auch Missa brevis genannt. Zur selben Gattung zählt auch die Missa aus Kyrie und Gloria, die Bach 1733 komponierte und die er später zur h-Moll-Messe erweiterte.

Weitere Angaben in dem folgenden Beitrag von „Volkers Klassikseiten“

Link: https://meinhardo.wordpress.com/2016/10/21/all-of-bach-veroeffentlicht-das-bwv-233-lutherische-messe-f-dur/

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Info:  J. S. Bach Kantate BWV 120 „Gott, man lobet dich in der Stille“

„Gott, man lobet dich in der Stille“ (BWV 120) ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für die Ratswahl. Bach benutzte Teile der Kantate für eine Hochzeitskantate (BWV 120a) und bearbeitete sie 1730 als eine Kantate zur Feier der Augsburger Konfession (BWV 120b). Er arbeitete später den Beginn des Chorsatzes für das „Et resurrexit“ im Credo seiner h-Moll-Messe um.

Gott, man lobet dich in der Stille wurde in Leipzig zur Ratswahl geschrieben. Diese Einführung des gewählten Stadtrats wurde regelmäßig am Montag nach St. Bartholomäus (24. August) in einem Gottesdienst begangen. Eine erste Aufführung 1728 oder 1729 erscheint wahrscheinlich. Die Kantate wurde 1742 erneut aufgeführt. Die Partitur dieser Aufführung ist erhalten, überschrieben:

J. J. Concerto à 4 Voci. due Hautb. due Violini, Viola, 3 Trombe, Tamburi è Continuo.

Teile der Kantate benutzte Bach für die Hochzeitskantate „Herr Gott, Beherrscher aller Dinge“ (BWV 120a) und 1730 für eine Kantate „Gott, man lobet dich in der Stille“ (BWV 120b) zum 200. Jahrestag der Augsburger Konfession. Die Musik des letzteren Werks ist verloren. Bach bearbeitete den ersten Teil des zweiten Satzes, „Jauchzet, ihr erfreuten Stimmen“, als Et expecto resurrectionem mortuorum (und erwarte die Auferstehung der Toten) im Symbolum Nicaenum (Credo) seiner h-Moll-Messe.

Die Instrumentierung ist dem Anlass entsprechend festlich, mit vier Solisten und dem vierstimmigen Chor musizieren drei Trompeten, Pauken, zwei Oboe d’amore, zwei Violinen, Viola und basso continuo.

1. Aria: (Alt): Gott, man lobet dich in der Stille
2. Coro: Jauchzet, ihr erfreuten Stimmen
3. Recitativo (Bass): Auf, du geliebte Lindenstadt
4. Aria (Sopran): Heil und Segen
5. Recitativo (Tenor): Nun, Herr, so weihe selbst das Regiment
6. Choral: Nun hilf uns, Herr, den Dienern dein

Der erste Satz vertont Psalm 65:2. Es ist ungewöhnlich, dass eine Bach-Kantate mit einer Singstimme beginnt, doch vielleicht wollte er die Worte aus der Stille verdeutlichen, indem er sie für Alt und zwei Oboen d’amore setzte. Der folgende Chorsatz wird in großem Kontrast von Trompetenfanfaren dominiert, die von den Singstimmen aufgegriffen werden. Die Sopran-Aria mit Solo-Violine geht vermutlich auf ein früheres Werk zurück: Eine Bearbeitung des Stüpcks für Violine und obligates Cembalo ist Teil der Frühfassung (BWV 1019a) der Violinsonate G-dur BWV 1019, die Bach aller Wahrscheinlichkeit nach schon in seiner Köthener Zeit (1717–1723) komponiert hatte.

Das Tenor-Rezitativ, ein Gebet um Gerechtigkeit und Segen, wird von Streichern begleitet. Die Worte des abschließenden Chorals stammen aus dem deutschen Te Deum Martin Luthers, „Herr Gott, dich loben wir.“


Video:  J. S. Bach Kantate BWV 120 „Gott, man lobet dich in der Stille“

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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Info:  J.S. Bach, Kantate BWV 144„Nimm, was dein ist, und gehe hin“

Nimm, was dein ist, und gehe hin (BWV 144) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den Sonntag Septuagesimae und führte sie erstmals am 6. Februar 1724 auf.

J.S. Bach schrieb die Kantate in seinem ersten Jahr in Leipzig für den Sonntag Septuagesimae, den dritten Sonntag vor Aschermittwoch, und führte sie am 6. Februar 1724 erstmals auf.

Die vorgeschriebenen Lesungen waren 1 Kor 9,24 LUT – 1 Kor 10,5 LUT, „Wettlauf um den Sieg“, und Mt 20,1-16 LUT, das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Der unbekannte Textdichter entnimmt dem Evangelium nur einen Gedanken: die Genügsamkeit ist ein Schlüsselwort seines Textes.

Der Eingangschor beruht auf Vers 14 des Evangeliums. Satz 3 ist die erste Strophe von Samuel Rodigasts Choral Was Gott tut, das ist wohlgetan. Der Schlusschoral ist die erste Strophe des Liedes von Albrecht von Preußen Was mein Gott will, das g’scheh allzeit (1547).

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Video:  J.S. Bach, Kantate BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen „Sonntag!“

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 Herzliche Grüße
 
Volker
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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “21. Sonntag nach Trinitatis“


Merseburger-Dom-Musik und den Orgelklang 12 im Merseburger Dom.

                        Link:  Merseburger-Dom-Musik und den Orgelklang 12 im Merseburger Dom.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 16.10.2016 begehen wir den 21. Sonntag nach „Trinitatis“ 

Der 21. Sonntag nach Trinitatis wird von der Epistel her bestimmt. Es ist dort die Rede von der „Waffenrüstung Gottes“ – Paulus vergleicht die Instrumente des Krieges mit denen des Glaubens. Dem ist das Evangelium von der Feindesliebe entgegengestellt – es handelt sich bei diesem Text allerdings nur um die Zusammenfassung der längeren Liste aus Epheser 6. Der alttestamentliche Text scheint nicht viel mit „geistlicher Waffenrüstung“ zu tun zu haben, es sei denn, man betrachtet den Vers 7 als Hinweis auf die Waffe, mit der das jüdische Volk sich im Exil am Leben erhalten hat. Von einer Waffenrüstung zu reden – gleich ob geistlich oder nicht – trifft heute normalerweise auf Befremden. Diese Bilder gehören in eine extremistische Welt, nicht aber in die friedvolle Welt der Kirche. Dabei übersehen wir oft, dass es auch in der Kirche menschlich zugeht und auch dort Waffen benutzt werden – diese sind dann allerdings oft nicht die, von denen Paulus redet.

Die Rede Jesu von der Feindesliebe zeigt uns am 21. Sonntag nach Trinitatis, welche Waffen wir gegen unsere Feinde einsetzen können und sollen. Die Waffe der Liebe hat die Verheißung, dass Gott durch sie wirkt; darum können wir uns getrost auf sie verlassen, auch dann, wenn uns diese Waffe als wirkungslos erscheint. oder
Auch Christen benutzen Waffen, aber ihre Waffen verletzen nicht – zumindest nicht in der Regel – denn es sind geistliche Waffen, die uns sicher und fest machen und zugleich dazu dienen, Menschen, denen wir begegnen, die Liebe Gottes spürbar zu vermitteln. So rüsten wir uns in diesem Gottesdienst, um für die Herausforderungen des Alltags gewappnet zu sein.

Wochenspruch:  

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12, 21)

Wochenlied:

„Ach Gott, vom Himmel sieh darein“ (EG 273)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 21. Sonntag nach Trinitatis 

BWV 38   –  “Aus tiefer Not schrei ich zu dir”
BWV 98   –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan”
BWV 109 –  “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben”
BWV 188 –  “Ich habe meine Zuversicht”

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate   ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 38 „Aus tiefer Not schrei ich zu dir

Guro Hjemli, Sopran / Ruth Sandhoff, Alt

Johannes Kaleschke, Tenor

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 38Aus tiefer Not schrei ich zu dir

Guro Hjemli, Sopran / Ruth Sandhoff, Alt

Johannes Kaleschke, Tenor

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 109 „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben“

Kantate zum 21. Sonntag nach Trinitatis

Damien Guillon, Countertenor / Thomas Hobbs, Tenor /

Collegium Vocale Gent 

Leitung: Philippe Herreweghe

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 109 “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben

Kantate am 21. Sonntag nach Trinitatis

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 109 Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben

Gabriele Schreckenbach (Alt)  Kurt Equiluz (Tenor)

Gächinger Kantorei StuttgartBach-Collegium Stuttgart

Leitung: Helmuth Rilling

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 109 Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben

Kantate am 21. Sonntag nach Trinitatis

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Theodor Römhildt (1684-1756)

 

Kantate: „Es geht kein andrer Weg zum Himmel“

Kantate zum 21. Sonntag nach Trinitatis

Klaus Mertens (Baß-Bariton)

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um 08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 38 “Aus tiefer Not schrei ich zu dir

Kantate zum 21. Sonntag nach Trinitatis,

Edith Mathis, Sopran / Trudeliese Schmidt, Mezzosopran

Peter Schreier, Tenor / Dietrich Fischer-Dieskau, Bariton

Münchener Bach-Chor und Münchener Bach-Orchester

Leitung: Karl Richter

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

BWV 98 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ 

Kantate am 21. Sonntag nach Trinitatis,

Petra Noskaiová, Alt   Christoph Genz, Tenor

Dominik Wörner, Bassbariton

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Mozarts Dominikus-Messe in der Vorstellung Musikalischer Freundschaftsdienst

Für die feierliche erste Messe eines Jugendfreundes schrieb Mozart diese Messvertonung. Obwohl er erst 13 Jahre alt war, gelang ihm eine „Missa solemnis“, die mit ihrer hohen musikalischen Qualität überrascht und zu den längsten Messvertonungen gehört, die der Salzburger überhaupt geschrieben hat.

Nicht nur das umfangreich besetzte Orchester mit Blechbläsern betont den feierlichen Charakter der Messvertonung, sondern auch zum Beispiel die langsame Einleitung zu Beginn des Kyrie.

Schon in dem frühen Werk zeigt sich Mozarts Vorliebe für eher schwungvolle Vertonungen der Messe – die Uraufführung der Dominikus-Messe erfolgt im Jahr 1769 unter der musikalischen Leitung seines Vaters Leopold. Der Beiname der Messe ergibt sich durch den Anlass. Für seinen Jugendfreund Cajetan schrieb Mozart das Werk. Der war vor der Priesterweihe in den Benediktinerorden eingetreten und Dominikus zu seinem Ordensnamen gewählt. Nach der Weihe feiert jeder Priester die Primiz, das ist die Prima Missa, die erste Messe, der ein neugeweihter Kleriker als Priester vorsteht…..

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 188 „Ich habe meine Zuversicht“

Kantate zum 21. Sonntag nach Trinitatis

Eine Aufnahme der Bach-Rilling-Edition.

Interpreten sind das Württembergische Kammerorchester Heilbronn und die Organisten Martha Schuster und Hans-Joachim Erhard und als

Gesangssolisten: Arleen Auger, Julia Hamari, Aldo Baldin und Walter Heldwein.

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 21. Sonntag nach Trinitatis

BWV 38   –  “Aus tiefer Not schrei ich zu dir”
BWV 98   –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan”
BWV 109 –  “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben”
BWV 188 –  “Ich habe meine Zuversicht”

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/ YouTube: BW 38  –  “Aus tiefer Not schrei ich zu dir” (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 98  –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan”   –  Leonhardt )

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/ YouTube: BWV 109  –  “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben”   

(Interpret: Herreweghe )

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YouTube: BWV 188  –  “Ich habe meine Zuversicht”    (Interpret: N. N. ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Gottfried Heinrich Stölzel * 13. Januar 1690 in Grünstädtel; † 27. November 1749 in Gotha war ein deutscher Kapellmeister, Komponist und Musiktheoretiker.

Vom 1. Januar 1718 bis zum 30. September 1719 übernahm er die Position des Kapellmeisters am Hof in Gera, mit der umfangreiche Verpflichtungen verbunden waren. Dazu gehörte die Tätigkeit als Musiklehrer am Gymnasium. 1719 nahm er Christiane Dorothea (1694–1750), die Tochter des Hofdiakonus Magister Johann Knauer, zur Frau. Aus der Ehe gingen zehn Kinder hervor. Noch 1719 zog das Paar nach Gotha, wo Gottfried Heinrich von Herzog Friedrich II. zum Hofkapellmeister ernannt worden war. Er war außerdem als Musiklehrer tätig, verfasste mehrere musiktheoretische Schriften und betätigte sich außerdem als Schriftsteller. Stölzel pflegte alle musikalischen Gattungen seiner Zeit und führte die Hofkapelle zu einer neuen Blüte. Er schuf Werke für die Höfe in Gera,Sondershausen und Zerbst. 1739 wurde er Mitglied der Correspondierenden Societät der musicalischen Wissenschaften.

Gottfried Heinrich Stölzel (1690-1749)

Work: Te Deum (ca. 1720)

Soprano: Ute Schulze / Alto: Schirin Partowi

Tenor: Andreas Post / Bass: Klaus Mertens

Chorus: Kammerchor der Marien-Kantorei Lemgo

Orchestra: Handel’s Company

Conductor: Rainer Johannes Homburg

Video:

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 21. Sonntag nach Trinitatis 

Old Royal Naval College Chapel, Greenwich am 11. & 12. November 2000

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Kantaten-Beschreibung: 

Choralkantate BWV 188 “Ich habe meine Zuversicht”,

Als letztes Werk (und das letzte, das Bach komponierte) stand BWV 188 “Ich habe meine Zuversicht”, von 1728/29, auf unserem Programm. Die einleitende Sinfonia geht auf den dritten Satz des Cembalokonzertes in d-moll BWV 1052 zurück, von dem im Autograph nur die letzten 45 Takte vorhanden sind. Robert Levin hat daher die verlorenen 248 Takte rekonstruiert, und er tat es mit dem ihm eigenen exzellenten Stilgefühl. Das Ergebnis ist eine wahre Freude. Die Eingangsarie gehört zu den gelungensten Arien, die Bach für Tenor geschrieben hat: im ‚A’-Teil, wo die Betonung auf der Hoffnung liegt, die Zuversicht erst noch erstrebt, nicht schon behauptet wird, pastoral in ihrer Stimmung; im ‚B’-Teil heftig und dramatisch.

Sie ist auch sängerfreundlich, bei Bachs Tenor-Arien eine Seltenheit. Ein langes und vorzügliches Bass-Rezitativ, mit einem Arioso im 6/8-Takt endend, trennt die beiden Arien von der Alt-Arie, vermutlich ein Instrumentalsatz für obligate Orgel, der durch eine Singstimme ergänzt wurde. Dem abschließenden Choral ‚Auf meinen lieben Gott’ liegt eine Melodie weltlichen Ursprungs zugrunde, die sich auf Venus, die Göttin der Liebe, bezieht. In Bachs Harmonisierung verströmt sie Zuversicht, Vertrauen und Kraft.

Die Old Royal Naval College Chapel bot eine der Stimmung dieser Kantaten förderliche Atmosphäre. Allerdings hatten seit Januar, als wir zuletzt hier waren, die Leute vom Arbeitsschutz ihre Hand im Spiel und unnötige bürokratische und konkrete Hindernisse geschaffen (zum Beispiel ‚Fluchtwege’, denen wir ausweichen sollten). Unsere Zuhörer waren wirklich ernsthaft interessiert, aber ach so englisch, zu zurückhaltend oder zu ehrerbietig, um irgendeine spontane Regung der Begeisterung zu zeigen – im Gegensatz zu unserem Publikum auf dem Kontinent. Ihr Applaus verhallte gleich wieder wie bei einem Ballon, dem die Luft entweicht.

© John Eliot Gardiner 2010

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Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 21. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner    Reisetagebuch SDG 168  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Suzanne Flowers; Sopran – zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

für den 20. Sonntag nach Trinitatis
und den 21. Sonntag nach Trinitatis
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Cover:  SDG 168 –  Vol. 11


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CD-Bestellung  – CDs “SDG 110 – Vol. 10″

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

Aufführungsorte: Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis“

Veranstaltungsorte:

CD 1 – Cattedrale di San Lorenzo, Genua am 04. November 2000

und Basilika Santa Maria sopra Minerva, Rom  am 5. November 2000

CD 2 – Old Royal Naval College Chapel, Greenwich am 11. & 12. November 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den “20. Sonntag nach Trinitatis

BWV  49 “Ich geh und suche mit Verlangen“ 
 
 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1
 
 
BWV 162 “Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe
 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1

BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1

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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für das “21. Sonntag Nach Trinitatis” 

BWV  38  – “Aus tiefer Not schrei ich zu dir”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

BWV 98 – “Was Gott tut, das ist wohlgetan !”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

BWV 100 – “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben ! “ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168- Vol. 11 – CD  2

BWV 188 – “Ich habe meine Zuversicht” 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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V i d e o – vom Thomanerchor

 J.S. Bach: Cantata:
– „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“, BWV 74
– „Herr Jesu Christ, wahr` Mensch und Gott“, BWV 127
– „Gelobet sei der Herr, mein Gott“, BWV 129

Stephan König: „Haddock“, Chorkantate op. 205 (UA)
»Haddock« wird musiziert von der Leipziger Cantorey und der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Alt-Thomaskantor Georg Christoph Biller.

Cornelia Samuelis (Sopran), Susanne Langner (Alt), Tobias Hunger (Tenor), Matthias Vieweg (Bass), Leipziger Cantorey, Leitung: Alt-Thomaskantor Georg Christoph Biller, Thomanerchor Leipzig, Staatskapelle Weimar, Stefan Altner (Continuo-Cembalo), Cornelia Osterwald (Continuo-Orgel), Leitung: Gotthold Schwarz

Aufnahme vom 17.06.2015, Thomaskirche, Leipzig

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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Kantate BWV 109

 „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben“

Kantate BWV 109 zum 21. Sonntag nach Trinitatis für Alt und Tenor, Vokalensemble, Corno, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo

Leitung

Rudolf Lutz

Solisten

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YouTube – Video 

Kantate BWV 109  „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben“ 

zum 21. Sonntag nach Trinitatis 

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Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im BachShop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/ich-glaube-lieber-herr-hilf-meinem-unglauben-bwv-109-dvd.html

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu: ALL OF BACH vom 23.10.2015 

J. S. Bach Flötenkonzert BWV 1013 „Suite für Flöte solo a-Moll“

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Info:   J. S. Bach  BWV 1013 „Suite für Flöte solo a-Moll“

Kammermusikwerke für Flöte sind unter Johann Sebastian Bachs Namen insgesamt sieben erhalten: Ein Werk für Flöte solo sowie je drei Werke für Flöte mit Continuo und Flöte mit Cembalo. In allen Fällen ist das Soloinstrument eine Traversflöte; Blockflöten hat Bach in seiner Kammermusik (soweit diese erhalten ist) nicht eingesetzt. Da Bach seine Kammermusikkompositionen intensiv überarbeitete, werden hier in einigen Fällen Urfassungen, teilweise auch für andere Besetzungen, angenommen.

Bach unterhielt gute Kontakte zum Dresdner Hof, wo der Flötist Pierre-Gabriel Buffardin wirkte; zumindest einige der Kompositionen dürften für diesen entstanden sein. In Leipzig wird Bach einen Teil der Kompositionen im Rahmen seiner Konzerte im „Zimmermannischen Caffee-Hauß“ aufgeführt haben.

J.S. Bach – Suite für Flöte solo a-Moll, BWV 1013

Sätze:

Allemande, 4/4-Takt
Courrente, 3/4
Sarabande, 3/4
Bourrée anglaise, 2/4

Alle Sätze stehen in der Grundtonart a-Moll.

Das viersätzige Werk entspricht in Aufbau und Stil Bachs Suiten für Cello solo und verwendet ähnliche Techniken, um virtuelle Mehrstimmigkeit zu generieren. Es ist eins der wenigen Beispiele für eine barocke Komposition für Flöte solo – möglicherweise stellte die C-Dur-Sonate BWV 1033 ein Pendant dar. Die Partitur ist nur in einer Abschrift erhalten.

Der erste Satz besteht nach Art einer Tasteninstrument-Allemande aus ununterbrochenen Sechzehntelketten und stellt daher die Atemtechnik des Interpreten vor nicht geringe Aufgaben.


Video:  J.S. Bach Suite für Flöte solo a-Moll, BWV 1013

all-of-bach-bwv-1013

Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken

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Info: Kantate BWV 36 „Schwingt freudig euch empor

„Schwingt freudig euch empor“ (BWV 36) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den 1. Advent und führte sie am 2. Dezember 1731 erstmals auf.

Bach schrieb die Kantate 1731 in Leipzig für den 1. Advent, den Beginn des lutherischen Kirchenjahres. Dieser Sonntag war in Leipzig der einzige Adventssonntag, an dem eine Kantate aufgeführt wurde, an den weiteren wurde tempus clausum eingehalten. Die vorgeschriebenen Lesungen waren Röm 13,11–14 LUT, „Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber herbei kommen“, und Mt 21,1–9 LUT, der Einzug Jesu in Jerusalem. Die Kantate geht auf eine Glückwunschkantate mit dem gleichen Textanfang aus dem Jahr 1725 zurück, Schwingt freudig euch empor, BWV 36c, die er für den Geburtstag eines Lehrers an der Universität Leipzig geschrieben hatte.

Deren Text wurde möglicherweise von Picander verfasst, der ihn zu einer Glückwunschkantate für Charlotte Friederike Wilhelmine von Anhalt-Köthen, Steigt freudig in die Luft, BWV 36a, umarbeitete. Diese Kantate wurde am 30. November 1726 erstmals aufgeführt. Eine weitere Version war, vermutlich 1735, die Glückwunschkantate für ein Mitglied der Leipziger Juristenfamilie Rivinius, Die Freude reget sich, BWV 36b.

Bach arbeitete die Kantate zu einer Kirchenkantate um, indem er vier ihrer Sätze kombinierte und durch die letzte Strophe von Philipp Nicolais Kirchenlied Wie schön leuchtet der Morgenstern abschloss. Der Librettist dieser Bearbeitung, die sich eng an den Text der weltlichen Kantate anlehnt, ohne näher auf die Lesungen einzugehen, ist unbekannt. Klaus Hofmann bemerkt, dass der jubelnde Eingangschor gut zum Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem passt, das die „jubelnden Hosianna-Rufe des Volkes“ erwähnt. Das Datum der Bearbeitung ist ebenfalls nicht bekannt, da sie nur in einer Abschrift von Bachs Schüler Christoph Nichelmann erhalten ist.[1]

1731 schließlich nahm Bach eine grundlegende Umarbeitung vor und schrieb eine neue Partitur. Er wechselte die Arien nicht mit Rezitativen ab, sondern mit drei weiteren Kirchenliedstrophen, die er Martin Luthers Nun komm, der Heiden Heiland entnahm. Mit diesem Hauptlied für den 1. Advent hatte er bereits 1714 seine Kantate zum gleichen Anlass begonnen, Nun komm, der Heiden Heiland, BWV 61, und in seinem Jahrgang von Choralkantaten 1724 hatte er es der Kantate Nun komm, der Heiden Heiland, BWV 62, zugrunde gelegt. Die Liedstrophen „verankern nun gewissermaßen die Kantate fest auf adventlichem Grund, geben ihr liturgische Eindeutigkeit und einen klaren inhaltlichen Bezug“. Bach legte die neue Kantate zweiteilig an, vor und nach der Predigt zu musizieren. Er beschloss Teil I mit einer Strophe von Nicolais Lied. Im textlichen Zusammenhang wählte er die sechste Strophe. Teil II beschloss er mit der letzten Strophe des Lutherliedes.

Bach führte die Kantate am 2. Dezember 1731 erstmals auf, eine Woche nach Wachet auf, ruft uns die Stimme, BWV 140.

Besetzung und Aufbau:

Die Kantate ist gesetzt für vier Solisten (Sopran, Alt, Tenor und Bass), vierstimmigen Chor, zwei Oboen d’amore, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

Teil I
1. Coro: Schwingt freudig euch empor
2. Choral (Sopran, Alt): Nun komm, der Heiden Heiland
3. Aria (Tenor): Die Liebe zieht mit sanften Schritten
4. Choral: Zwingt die Saiten in Cythara
Teil II
5. Aria (Bass): Willkommen, werter Schatz!
6. Choral (Tenor): Der du bist dem Vater gleich
7. Aria (Sopran): Auch mit gedämpften, schwachen Stimmen
8. Choral: Lob sei Gott dem Vater ton

Der Eingangschor beginnt mit einem Ritornell, das von gegensätzlichen Motiven dominiert wird: Die Streicher spielen kurze Aufschwungsmotive in Triolen, die Oboen d’amore eine ausgedehnte Melodie. Auch die Einsatzfolge von der tiefsten Singstimme zur höchsten veranschaulicht den Aufschwung, von dem der Text spricht. Wie in der weltlichen Vorlage besteht der Satz aus zwei ähnlichen Teilen, jeder davon aus zwei kontrastierenden Abschnitten, „Schwingt freudig euch empor zu den erhabnen Sternen“ und „Doch haltet ein!“. John Eliot Gardiner beschreibt den Satz als „geistliches Madrigal – kapriziös, leichtgefügt und zutiefst befriedigend, wenn erst einmal alle technischen Anforderungen, die ihre Virtuosität ausmachen, bewältigt wurden: diese kniffligen Läufe, Rouladen, und chromatischen Intervalle in allen Stimmen und die Ketten aus Triolenfigurationen in den unisono geführten Oboen d’amore und ersten Violinen“.

Alle drei Vertonungen von Liedstrophen aus Luthers Choral sind unterschiedlich, beginnend mit einem Duett für Sopran und Alt für die erste Strophe. Die Stimmen werden von den Oboen d’amore verdoppelt und bringen den Text in Abschnitten verschiedener Länge, in sechzehn Takten für das abschließende „Gott solch Geburt ihm bestellt“.

Alfred Dürr beschreibt die „aufs äußerste gesteigerte Expressivität“, die „flehenden Sextensprünge“ für den Ruf „nun komm“, Synkopen in „des sich wundert alle Welt“, und chromatische Kühnheiten in der Schlusszeile. Die Tenor-Arie beleuchtet „Die Liebe zieht mit sanften Schritten“, dabei wirkt die Oboe d’amore, das „Klangsymbol der Liebe“, als Obligat-Instrument mit. Der Satz spielt auf das Bild Jesu als Bräutigams und der Seele als der Braut an.[6] Auf dieser Vorstellung beruht auch Nicolais Lied, dessen Strophe Teil I in „mitreißender vierstimmiger Harmonisierung“ beschließt.

Die Bass-Arie, mit der Teil II beginnt, „Willkommen, werter Schatz!“, erinnert an den ersten Satz und vermeidet eine da capo-Struktur. Sie stellt den symbolischen Eintritt Christi in die Herzen der Gläubigen dar. Die nächste Liedstrophe wird vom Tenor als Cantus firmus vorgetragen, während die Oboen d’amore einen „Wirbel aus Sechzehnteln mit der Vortragsbezeichnung molt‘ allegro“ spielen. Dürr sieht darin den Ausdruck für den „Kampf und Sieg des Gottessohnes über das ‚krank Fleisch‘ des Menschen“. Gardiner beschreibt die letzte Arie als „Berceuse, die reines Entzücken ist“ und vergleicht sie mit der Echo-Arie aus Teil IV in Bachs Weihnachtsoratorium. Der Text „Auch mit gedämpften, schwachen Stimmen“ wird durch eine gedämpfte Solovioline verdeutlicht. Der Schlusschoral ist ein schlichter vierstimmiger Satz.

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Video:  J. S. Bach – Cantata BWV 36 „Schwingt freudig euch empor“

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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Einführung:   J.S. Bach, Kantate BWV 188 „Ich habe meine Zuversicht“ 

Die Kantate BWV 188 „Ich habe meine Zuversicht“ ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Kantate in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis und wahrscheinlich führte sie erstmals am 17. Oktober 1728 auf.

J. S. Bach komponierte diese Kantate zum 21. Sonntag nach Trinitatis.

Allerdings wurde die Partitur in den 1800er Jahren; „in einzelne Stücke geschnitten und an Privatpersonen verkauft“. Die Einleitungssinfonie für den 1. Satz ist vollständig verloren gegangen. Üblicherweise wird die Kantate heute ohne die Einleitungssinfonie aufgeführt. Die Kantate, so wie sie jetzt existiert, ist eine Rekonstruktion.

Die vorgeschriebenen Lesungen für den Tag waren Epheser 6: 10-17 und Johannes 4: 46-54. Der Text für Bewegungen 2 bis 5 wurde von Picander geschrieben. Der sechste Satz ist ein anonymer Choral vor 1603 geschrieben.

Das Werk ist für vier Solostimmen (Sopran, Alt, Tenor und Bass) erzielte, einen vierstimmigen Chor, zwei Oboen, taille, zwei Violinen, Viola, Orgel und Basso continuo.

Die Kantate besitzt sechs Sätze:

Sinfonie
Arie (Tenor): Ich habe meine Zuversicht
Rezitativ (Bass): Gott meint es gut mit jedermann
Arie (Alt): unerforschlich ist sterben Weise
Rezitativ (Sopran): Die Macht der Welt verlieret Sich
Chorale: Auf meinen lieben Gott


Video:  J.S. Bach, Kantate BWV 188 „Ich habe meine Zuversicht“ 

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “20. Sonntag nach Trinitatis“


Internationale J. S. Bach-Briefmarken

                                                       Internationale J. S. Bach-Briefmarken

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 09.10.2016 begehen wir den 20. Sonntag nach „Trinitatis“ 

Der 20. Sonntag nach Trinitatis widmet sich der Frage nach dem Sinn von Ordnungen. Dabei werden auch die unumstößlichen Zusagen Gottes berücksichtigt, die uns den Rahmen geben, in dem wir uns bewegen können. Vom Evangelium her klingt deutlich die Prämisse durch: Der Mensch ist nicht um des Gesetzes willen, sondern das Gesetz um des Menschen willen gemacht.

Am 20. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Evangelium von der Rede Jesu über die Ehe und Ehescheidung und erfahren, dass Gottes Ordnungen auch unseren persönlichen Lebensbereich durchdringen und zum Schutz allen Lebens eingesetzt sind. Diese Ordnungen werden von Jesus Christus bestätigt und erneut eingesetzt, und es ist gut, dass uns Gott auf diese Weise hilft, die Verantwortung anderen Menschen und der Kreatur gegenüber wahrzunehmen. – oder:

An diesem Sonntag geht es um die Ordnungen Gottes und die Frage, wie wir uns zu solchen Ordnungen stellen gerade angesichts der Freiheit, in die wir durch durch Christus gestellt sind. Haben die Ordnungen, so wie sie in der Bibel dargelegt sind, überhaupt noch eine Bedeutung? Oder sollten wir sie als gute Christen gerade besonders ernst nehmen? Gibt es für uns etwa eine neue Ordnung? Diesen Fragen wollen wir heute in Lied, Wort und Gebet nachgehen. – oder:

Um die Ordnungen Gottes geht es heute, um den Lebensrahmen, um das, was wir tun und lassen sollen. Schon immer haben diese Ordnungen in Spannung gestanden zu dem Drang des Menschen, frei zu sein und seinen Lebensrahmen selbst zu bestimmen. Wie lässt sich das Leben so gestalten, dass Freiheit und Ordnung einander ergänzen und nicht einander ausschließen? Das wollen wir heute im Hören auf Gottes Wort, im gemeinsamen Gesang und Gebet bedenken.

Wochenspruch:  

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. (Micha 6, 8)

Wochenlied:

„Wohl denen, die da wandeln“ (EG 295)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 20. Sonntag nach Trinitatis 

BWV   49 –  Ich geh und suche mit Verlangen
BWV 162 „Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe
BWV 180 –  Schmücke dich, o liebe Seele

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate   ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 162 Ach, ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe“

Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis

Yumiko Kurisu, Sopran; Yoshikazu Mera, Countertenor;

Makoto Sakurada, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung:  Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur –  Auszüge aus dem Programm

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach:

BWV 49 “Ich geh und suche mit Verlangen

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 162 Ach, ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe“

Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis

Yumiko Kurisu, Sopran; Yoshikazu Mera, Countertenor;

Makoto Sakurada, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung:  Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“ 

Maria Cristina Kiehr, Sopran; Jan Börner, Alt;

Julius Pfeifer, Tenor; Fabrice Hayoz, Bass

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach:

BWV 49 “Ich geh und suche mit Verlangen

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele“

Kantate am 20. Sonntag nach Trinitatis,

Edith Mathis, Sopran / Trudeliese Schmidt, Mezzosopran

Peter Schreier, Tenor / Dietrich Fischer-Dieskau, Bariton

Münchener Bach-Chor und Münchener Bach-Orchester

Leitung: Karl Richter

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Ludwig Krebs, (1713-1780)

Kantate (WV 110) „Jesus meine Freude“ 

Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis

Collegium Vocale Leipzig

Merseburger Hofmusik

Leitung: Michael Schönheit

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder
 
 

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um 08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“ 

Maria Cristina Kiehr, Sopran; Jan Börner, Alt;

Julius Pfeifer, Tenor; Fabrice Hayoz, Bass

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“ 

Maria Cristina Kiehr, Sopran; Jan Börner, Alt;

Julius Pfeifer, Tenor; Fabrice Hayoz, Bass

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Claudio Monteverdi (1567-1643)

Monteverdis „Marienvesper“ in der Vorstellung Neue Klangwelten

Am Übergang von Renaissance zu Barock schuf der italienische Komponist Claudio Monteverdi mit der Marienvesper ein Werk, das auf geniale Weise die damals ganz neue Art des Komponierens mit der traditionellen Musik des 16. Jahrhunderts verband. Doch bis heute ist nicht klar, warum die Komposition überhaupt geschrieben wurde.

1610 erschien sie als „Vespro della Beata Vergine“ im Druck – doch weder gibt es eine gesicherte Uraufführung, noch ist sicher, wofür Monteverdi das Werk schrieb. Liturgisch passt die Komposition kaum in das Kirchenjahr – wahrscheinlich ist eher, dass die Sammlung, zu der die Marienvesper gehört, eine Art Bewerbungsmappe des Komponisten war.

Der Name „Marienvesper“ hat sich als deutsche Bezeichnung für diese Komposition eingebürgert. Teilweise wurde bestritten, dass das Werk für sich überhaupt einen Gesamtzusammenhang hat und nicht vielmehr eine Art lose Sammlung von Konzerten und Psalmen darstellt. Denn Monteverdi „springt“ sozusagen in den musikalischen Stilen hin- und her, mal gibt es expressive und virtuose Solo-Concerti, dann wieder entstehen wahre Klangkathedralen durch den Einsatz eines Doppelchores, die an frühere Zeiten erinnern….

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate
BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“ 
Maria Cristina Kiehr, Sopran; Jan Börner, Alt;
Julius Pfeifer, Tenor; Fabrice Hayoz, Bass
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen
Leitung: Rudolf Lutz
Der Choral „Schmücke dich, o liebe Seele“ ist außerdem als Orgelbearbeitung BWV 654 zu
hören mit Ullrich Böhme als Interpret. Ausklang des Programms: die Flötensonate Es-Dur
BWV 1031 mit dem Solisten Jean-Claude Gérard.
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Ankündigung einer Rundfunk-Sendung im SWR2 

am Sonntag, 9.10.2016 um 15:05 Uhr
Zur Person

Johann Christian Bach  (1735-1782)

Ulrich Kahmann im Gespräch mit dem Kirchenmusiker und Dirigenten Hermann Max

Johann Christian Bach war unter den vier Bach-Söhnen derjenige, der sich am weitesten vom Vater Johann Sebastian entfernt hat. Der sogenannte „Mailänder“ oder „Londoner Bach“ war der einzige Bach-Sohn, der Deutschland verlassen hat und Erfolge in Italien und England feierte. Er ist auch derjenige Bach, der Operngeschichte geschrieben hat. Um sich in Italien behaupten zu können, trat Johann Christian Bach, immerhin Sohn eines Thomas-Kantors, zum Katholizismus über.

Zugleich war er ein Anhänger der Aufklärung. Dieser Schüler seines Vaters, seines Bruders Carl Philipp Emanuel und des italienischen Meisters Padre Martini war seinerseits Lehrer der englischen Königin, seines Neffen Wilhelm Friedrich Ernst und von Wolfgang Amadeus Mozart. Verehrt in ganz Europa für seinen galanten Stil, war Johann Christian Bach am Ende seines Lebens fast schon vergessen. Im Gespräch mit dem Kirchenmusiker und Dirigenten Hermann Max stellt ihn Ulrich Kahmann vor.

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis

BWV   49 –  Ich geh und suche mit Verlangen
BWV 162 –  Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe
BWV 180 –  Schmücke dich, o liebe Seele

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/ YouTube: BW 49  –  Ich geh und suche mit Verlangen (Interpret: Christophe Coin )

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/ YouTube: BWV 162  –  Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe (Interpret: Rilling ) 

(Ein Video mit den BWV 161, BWV 162, 163, 164)

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/ YouTube: BWV 180  –  Schmücke dich, o liebe Seele    (Interpret: Christophe Coin ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Hermann Schein  * 20. Januar 1586 in Grünhain; † 19. November 1630 in Leipzig war ein deutscher Dichter und Komponist des Barock. Er war Thomaskantor von 1616 bis 1630.

Einer der Vorgänger von Johann Sebastian Bach als Thomas-Kantor war Johann Hermann Schein ( 1586-1630). In seiner kurzen Lebenszeit entfaltete Schein eine rege Kompositionstätigkeit.Obwohl Schein, anders als sein Freund Heinrich Schütz, niemals in Italien war, nahm er das “ moderne“ italienische Repertoire begeistert auf. So war der Untertitel dieser Sammlung Fontana Israel auf “ italian-madrigalische Manier“. Die Sammlung geistlicher Madrigale, ein Pendant zur Geistlichen Chormusik 1648 von Schütz. Eine kompositorische Gipfelleistung der deutschen Musik aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. 26 Madrigale auf deutsche geistliche Texte.

Johann Hermann Schein (1586 – 1630)

La Capella Ducale
Musica Fiata Köln

Roland Wilson

  • Cantata „Psalm 150: „Halleluja! Lobet den Herrn“

Video:

Cantata ‚Halleluja! Lobet den Herrn‘

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Johann Hermann Schein (1586 – 1630)

„Israelis Brünnlein“

Gli Angeli Genève weet als geen ander raad met de schitterende 17de-eeuwse motettenbundel Israelis Brünnlein. Johann Hermann Schein omarmde de muzikale vernieuwingen van beneden de Alpen en vertaalde ze in krasse staaltjes van expressieve Duitse woordschildering.

Uitvoerenden:
Hana Blazikova, sopraan
Aleksandra Lewandowska, sopraan
Robert Getchell, tenor
Jan Kobow, tenor
Stephan MacLeod, bas & artistiek leider
François Guerrier, orgel
Hager Hanana, cello
Giovanna Pessi, harp

Geertekerk Utrecht, 17 oktober 2011

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis 

Cattedrale di San Lorenzo, Genua am 04. November 2000

 und Basilika Santa Maria sopra Minerva, Rom  am 5. November 2000

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 Kantaten-Beschreibung: BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele”,

Choralkantate BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele”,

obwohl ihr Kopfsatz recht lang ist – einer jener im 12/8- Takt gleich einer Prozession gemessen voranschreitenden Sätze, in denen Bach so großartig ist. Hier kombiniert er verhaltene Abschnitte der Bläser (zwei Blockflöten, zwei Oboen, eine davon da caccia) mit einem Thema für die unisono geführten hohen Streicher, dann teilt er die Bläser in Paare auf, zwischen denen über einer fragmentarischen (immer noch unisono gespielten) Streicherfigur ein kreuzrhythmischer Austausch stattfindet. Die Choralfantasie, die mit einer heiteren Cantus-firmus-Melodie in den Sopranstimmen über den verzierten Gesangslinien der drei tiefen Stimmen beginnt, ist geradezu maßgeschneidert für die Seele, die sich für ihre Hochzeit herausputzt. Das Stück schildert anfangs eine Atmosphäre der Zärtlichkeit und Erwartung: das Ankleiden und den Gang zum Hochzeitsfest. Plötzlich (bei Takt 71) steigert sich die Spannung: die Braut ist angekommen (in den getragenen Streicherakkorden wird sogar ihre lange Schleppe angedeutet) – ein Verweis auf die sich in ähnlicher Weise steigernde Spannung in Wachet auf (BWV 140, Nr. 1).

Die folgende Arie für Tenor und obligate Flöte (Nr. 2), mit deutlichen Anklängen an die Badinerie aus der Orchestersuite in h-moll (BWV 1067), nur in langsamerem Tempo, lässt an eine Mittelfest-Darbietung oder einen Tanz für Einhandflöte und Trommel denken. Doch statt tanzender Mädchen kommt als Antwort auf Jesu Klopfen (in den wiederholten Achteln im Continuo zu hören) die Aufforderung: ‚Ach, öffne bald die Herzenspforte’. Diese Arie ist frisch, unbeschwert und mitreißend. Vor allem in dem Konzert in Rom inspirierte sie unsere beiden Klavieristen zu einer Darbietung spontanen Überschwangs – mit Boogierhythmen, flippigen Gegenthemen, Skalen, synkopierten Akkorden –, für mich der Stimmung des Stückes und den Gegebenheiten durchaus angemessen, aber für die ortsansässigen Stilwächter Anlass zu grimmigem Stirnrunzeln.

Die auf das Hochzeitsfest bezogene Symbolik ist auch im dritten Satz vorhanden, wo der Sopran mit einer verzierten Version der Choralmelodie, abgesetzt gegen ein sanft arpeggiertes Moto perpetuo für Cello piccolo, die Worte ausdeutet: ‚Ach, wie hungert mein Gemüte! Ach, wie pfleg ich mich nach dieser Kost zu sehnen! Ach, wie pfleget mich zu dürsten nach dem Trank des Lebensfürsten!’ Die zweite Arie für Sopran (Nr. 5) ist als Polonaise angelegt, unterteilt in Einheiten zu vier und sechs Takten, in denen eine der beiden Oboen und beide Blockflöten gemeinsam mit den ersten Violinen die strahlende Melodie vortragen. Was sich Bach dabei dachte, diese zauberhafte, in sich abgerundete Musik durch die Sopranstimme zu ergänzen, ist rätselhaft. Sie singt nur immer und immer wieder denselben Text (was hätte Johann Mattheson dazu wohl zu sagen gehabt?), über zwanzig Takte lang: ‚Lebens Sonne, Licht der Sinnen, Herr, der du mein Alles bist!’ Dieses Stück ist eines der wenigen Beispiele für einen Kantatensatz, den Bach offenbar wie im Schlaf komponiert hat, auf jeden Fall hat er sich um den Text wenig geschert.

Der abschließende Choral, ein Musterbeispiel seiner Art, führt alle Fäden der früheren Sätze zusammen – die Thematik des himmlischen Hochzeitsfestes, der Nahrung für die Seele und der Vereinigung mit Gott. Johann Francks eucharistischer Choral ist in Bachs vierstimmiger Harmonisierung unbeschreiblich zärtlich. So sagt Whittaker über diese Kantate: ‚Sie ist in dieser Reihe diejenige, deren Glückseligkeit ungetrübt bleibt; da gibt es keine Kriege oder Gerüchte von Kriegen, keine beunruhigenden Dämonen oder falschen Propheten, keine Seelenfolter, keine Gedanken an vergangene Sünden, keine Furcht vor dem Jenseits; die Seele gibt sich voller Verzückung ihrem Bräutigam hin, und alles andere ist vergessen.’

Es fügte sich sehr gut, dass wir diese Kantaten mit ihrer weltlichen Symbolik in zwei so farbenprächtigen italienischen Kirchen aufführten: San Lorenzo in Genua ist eine herrliche gotische Kathedrale mit Streifen in polychromem Marmor, der sie aussehen lässt wie ein heiliges Zebra. Die Mischung aus sakralen und profanen Elementen kann kaum deutlicher zutage treten als in der Basilika Santa Maria sopra Minerva in Rom, jener prächtigen gotischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die der Überlieferung zufolge auf den Fundamenten dreier heidnischer Tempel ruht – für Isis, Serapis und für Minerva, deren Heiligtum Pompeius der Große um 50 v. Chr. errichtete. Sie ist eine wunderbare Schatzkammer mit einer Mischung unterschiedlichster Stile. Mein besonderer Favorit ist die Grabstätte Giovanni Alberinis aus dem 15. Jahrhundert, wo auf einem schönen griechischem Sarkophag aus dem fünften vorchristlichen Jahrhundert dargestellt ist, wie Herkules mit dem nemeischen Löwen kämpft, zwei Renaissance-Engel ihm zur Seite und darüber in voller Länge die liegende Figur des Kardinals. Dieses Grabdenkmal bringt die stilistische Heterogenität dieser zauberhaften Kirche auf den Punkt.

Schätzungsweise viertausend Zuhörer fanden sich zu unserer Aufführung dreier wenig bekannter Bach-Kantaten ein. Sie saßen auf Balustraden, drängten sich in die Seitenkapellen, standen in allen drei Schiffen. Ich kam mir ein bisschen wie ein Gladiator vor, als ich mir einen Weg zum Orchester zu bahnen suchte. Die Temperatur stieg beträchtlich. Die Gegenwart so vieler Menschen, die so lange still ausharrten, so aufmerksam und voller Wertschätzung waren, überwältigte uns alle. Ich fand es erhebend und war mir ständig der einander überlagernden Schichten heidnischer und christlicher Gottesverehrung und der strahlenden Farben bewusst, die Händel so beeindruckt hatten, als er Rom besuchte. Der für Kultur aus dem Vatikan zuständige französische Kardinal saß unmittelbar hinter mir auf seinem herrlichen Thron, von Publikum umgeben. Als ich irgendwann ein paar Schritte zurücktrat, geriet ich versehentlich ein Stück näher an ihn heran, als ich wollte, doch ihn schien das nicht weiter zu stören. Mir war gesagt worden, ich würde schon merken, wenn das Konzert zu Ende sei, weil sich der Kardinal dann erheben und an mich ein paar Worte richten würde. Das tat er denn auch in gemessenem Französisch: ‚Vous avez evoqué les anges par votre musique: ils sont venus avec leur bénédiction. Merci!’ [Sie haben mit Ihrer Musik die Engel herbeigerufen. Sie sind gekommen und haben ihren Segen gegeben. Danke!’].

Hinterher fragte mich jemand, warum ich seinen Ring nicht geküsst hätte. Nun ja, was hätte darauf wohl der lutherische Pfarrer in Wittenberg erwidert? 

© John Eliot Gardiner 2010
 
.
Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist alsPDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum 19. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner  Reisetagebuch SDG 168  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:Suzanne Flowers; Sopran – zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

für den 20. Sonntag nach Trinitatis
 
 
und den 21. Sonntag nach Trinitatis
.
Cover:  SDG 168 –  Vol. 11


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CD-Bestellung  – CDs “SDG 110 – Vol. 10″

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

Aufführungsorte:Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis“

Veranstaltungsorte:

CD 1 – Cattedrale di San Lorenzo, Genua am 04. November 2000

und Basilika Santa Maria sopra Minerva, Rom  am 5. November 2000

CD 2 – Old Royal Naval College Chapel, Greenwich am 11. & 12. November 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:Kantaten für den “20. Sonntag nach Trinitatis

BWV  49 “Ich geh und suche mit Verlangen“ 
 
 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1
 
 
BWV 162 “Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe
 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1

BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  1

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CD –  z w e i  – Inhalte:Kantaten für das “21. Sonntag Nach Trinitatis” 

BWV  38  – “Aus tiefer Not schrei ich zu dir”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

BWV 98 – “Was Gott tut, das ist wohlgetan !”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

BWV 100 – “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben ! “ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168- Vol. 11 – CD  2

BWV 188 – “Ich habe meine Zuversicht” 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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V i d e o – vom Thomanerchor

J.S. Bach: Cantata

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Cantata BWV 182, „Himmelskönig, sei willkommen“ (Weimar, 1714)

i. Sonata
ii. Chorus: Himmelskönig, sei willkommen
iii. Recitative (bass): Siehe, ich komme, im Buch ist von mir geschrieben
iv. Aria (bass): Starkes Lieben
v. Aria (alto): Leget euch dem Heiland unter
vi. Aria (tenor): Jesu, laß durch Wohl und Weh
vii. Chorale: Jesu, deine Passion ist mir lauter Freude
viii. Chorus: So lasset uns gehen in Salem der Freuden

Thomaner Jakob Wetzig, alto
Patrick Grahl, tenor
Gotthold Schwarz, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

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Johann Sebastian Bach – Kantate BWV 180

BWV 180 „Erfreut euch, ihr Herzen“zum 20. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor und Bass Vokalensemble, Flauto dolce I+II, Flauto traverso, Oboe, Oboe da caccia, Fagott, Streicher und Continuo

Fünfter Satz (aria soprano, Solistin: Maria Cristina Kiehr) aus der Kantate BWV 180 „Erfreut euch, ihr Herzen“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

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Musikalischer Leiter:  Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Link zum Shop der Bachstiftung DVD – BWV 180

http://www.bachstiftung.ch/shop/schmuecke-dich-o-liebe-seele-bwv-180-dvd.html


YouTube – Video 

BWV 180 – Fünfter Satz (aria soprano, Solistin: Maria Cristina Kiehr) aus der Kantate BWV 180 („Erfreut euch, ihr Herzen“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

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Video: Einführung in das BWV 180 “Schmücke dich, o liebe Seele”

Jede Kantatenaufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf. Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“.

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu:  ALL OF BACH vom 07.10.2016  J. S. Bach  BWV  1065 „Konzert C-Dur für drei Cembali“

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Info zum BWV 1065 Konzert C-Dur für drei Cembali 

Die Cembalokonzerte entstanden in Leipzig etwa zwischen 1729 und 1740, als Bach das von Telemann gegründete Collegium Musicum leitete und Konzerte im „Zimmermannischen Caffee-Hauß“ veranstaltete. Nach einem ersten Experiment 1720/21 im fünften Brandenburgischen Konzert setzte Bach hier erstmals in größerem Umfang das Cembalo als Soloinstrument ein. Die Biographen nehmen an, dass Bach in den Konzerten mit mehreren Solocembali auch seinen beiden ältesten Söhnen Gelegenheit geben wollte, solistisch aufzutreten und entsprechende Erfahrungen zu sammeln.

Nach dem Tod Augusts des Starken durfte für einige Monate nicht öffentlich musiziert werden; am 17. Juni 1733 kündigte die Leipziger Presse die Wiederaufnahme der Konzerte des Collegium Musicum zum folgenden Tag an und versprach ein besonderes Instrument: „ein neuer Clavicymbal, dergleichen allhier noch nicht gehöret worden“.

Dies war wohl die Gelegenheit, bei der Bach seine Cembalokonzerte vorstellte. Wenn das neue Instrument nicht einfach ein besonders großes Cembalo gewesen war, könnte es sich um ein Lauten- oder Gambenclavier oder ein großes Pantalon in Flügelform gehandelt haben. Das Hammerklavier war bis in die vor den 1740er Jahren noch nicht weit genug entwickelt, um Bachs Ansprüche zu befriedigen, und wurde auch 15 Jahre später allgemein nur als Solo- und Kammermusikinstrument angesehen: „Dieses ist ein Cammer-Instrument, und daher zu keiner starcken Kirchen-Music oder ganzem Orchestre bequem.“ (Johann Mattheson).

Sätze
  • (ohne Bezeichnung) c a-Moll
  • Largo 3/4 a-Moll
  • Allegro 6/8 a-Moll
Entstehung

Die Komposition ist eine Bearbeitung von Antonio Vivaldis Konzert h-Moll für vier Violinen und Streicher (Opus 3, 10, aus dessen Sammlung „L’Estro Armonico“). Bach ergänzte das Werk durch zusätzliche Chromatik, lebendigere Bassstimmen und viele ähnliche Details und schob im letzten Satz einen Takt ein.

Musik

Interessant ist für den Hörer sicher der Vergleich zwischen den beiden Versionen. Bachs Fassung wirkt deutlich reifer und ausgearbeiteter, nimmt aber von der ursprünglichen Frische und genial-unbedarften Neuartigkeit, die das Werk Vivaldis auszeichnet.


Video – BWV 1065 „Konzert C-Dur für drei Cembali“

all-of-bach-bwv-1065

Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken

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J. S. Bach – Orgel BWV 645 „Wachet auf ruft uns die Stimme“ 

ALL OF BACH BWV 645 Wachet auf ruft uns die Stimme

Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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Einführung:   J.S. Bach, Kantate BWV 188 „Ich habe meine Zuversicht“ 

Die Kantate BWV 188 „Ich habe meine Zuversicht“ ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Kantate in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis und wahrscheinlich führte sie erstmals am 17. Oktober 1728 auf.

J. S. Bach komponierte diese Kantate zum 21. Sonntag nach Trinitatis.

Allerdings wurde die Partitur in den 1800er Jahren; „in einzelne Stücke geschnitten und an Privatpersonen verkauft“. Die Einleitungssinfonie für den 1. Satz ist vollständig verloren gegangen. Üblicherweise wird die Kantate heute ohne die Einleitungssinfonie aufgeführt. Die Kantate, so wie sie jetzt existiert, ist eine Rekonstruktion.

Die vorgeschriebenen Lesungen für den Tag waren Epheser 6: 10-17 und Johannes 4: 46-54. Der Text für Bewegungen 2 bis 5 wurde von Picander geschrieben. Der sechste Satz ist ein anonymer Choral vor 1603 geschrieben.

Das Werk ist für vier Solostimmen (Sopran, Alt, Tenor und Bass) erzielte, einen vierstimmigen Chor, zwei Oboen, taille, zwei Violinen, Viola, Orgel und Basso continuo.

Die Kantate besitzt sechs Sätze:

Sinfonie
Arie (Tenor): Ich habe meine Zuversicht
Rezitativ (Bass): Gott meint es gut mit jedermann
Arie (Alt): unerforschlich ist sterben Weise
Rezitativ (Sopran): Die Macht der Welt verlieret Sich
Chorale: Auf meinen lieben Gott


Video:  J.S. Bach, Kantate BWV 188 „Ich habe meine Zuversicht“ 

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “19. Sonntag nach Trinitatis und Erntedankfest”


Thüringer Bachwochen 2016 Foto von September 2016

                                 Thüringer Bachwochen 2016 – Foto von September 2016

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 02.10.2016 begehen wir den 19. Sonntag nach „Trinitatis“  und Erntedankfest

Der 19. Sonntag nach Trinitatis hat die ganzheitliche Heilung zum Thema. „Ganzheitlich“ ist ein Schlagwort unserer Zeit, und es wäre hilfreich, wenn eine Verbindung zum heutigen Verständnis von den Predigttexten her abgeleitet werden könnte.

Die Erzählung von der Heilung des Gichtbrüchigen macht uns am heutigen 19. Sonntag nach Trinitatis deutlich, dass der Mensch nicht allein aus dem Leib besteht, der krank werden und sterben kann. Wenn Jesus heilt, so heilt er immer den ganzen Menschen, so dass auch die Seele wieder gesund wird.
oder: Krankheit zeigt uns unsere Grenzen. Sie macht uns bewusst, dass wir unseren Körper nicht unendlich belasten können. Zuletzt bereitet sie uns auch auf den Tod vor.
Insofern ist Krankheit etwas Gutes. Sie hilft uns, unsere Ziele neu zu stecken und an unsere Grenzen, die uns von Gott gesetzt sind, anzupassen. Sie gibt uns die Möglichkeit, auszuruhen und uns auf das Wesentliche zu besinnen.

Auch die Seele kann nicht unbegrenzt belastet werden. Auch sie braucht Phasen der Ruhe und Entspannung; einer hat es mal so formuliert: die Seele baumeln lassen, das ist es, was wir brauchen. Wenn Gott sich uns mit seiner heilenden Kraft zuwendet, dann immer so, dass er beides meint, unseren Leib und unsere Seele. Das Heil, das er uns schenkt, seine Heilung ist vollkommen und lässt nichts aus.

Wochenspruch:  

Heile du mich, Herr, so werde ich heil. Hilf du mir, so ist mir geholfen. (Jer 17, 14)

Wochenlied:

„Nun lasst uns Gott, dem Herren, Dank sagen“ (EG 320)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 19. Sonntag nach Trinitatis 

BWV    5  –  “Wo soll ich fliehen hin”

BWV  48 –   Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen”

BWV  56 –  “Ich will den Kreuzstab gerne tragen”

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate   ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 48 “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen

Kantate am 19.Sonntag nach Trinitatis,

Dorothee Mields, Sopran / Damien Guillon, Altus;

Thomas Hobbs, Tenor; / Peter Kooij, Bass

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 56 „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“

Matthias Goerne, Bariton

Salzburger BachchorAlbrecht Mayer, Oboe

Camerata Academica Salzburg

Leitung: Roger Norrington

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:05 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 56 “Ich will den Kreuzstab gerne tragen

Gotthold Schwarz, Bass

Thomanerchor Leipzig  La Stagione Frankfurt 

Leitung:  Michael Schneider

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 48 “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen

Kantate am 19.Sonntag nach Trinitatis,

Dorothee Mields, Sopran / Damien Guillon, Altus;

Thomas Hobbs, Tenor; / Peter Kooij, Bass

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 48 Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen

Bernhard Landauer (Countertenor)

Peter Schreier (Tenor)  Christoph Prégardien (Tenor)

Amsterdam Baroque Chor und Orchester

Leitung: Ton Koopman

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 96 “Herr Christ, der einge Gottessohn

Kantate am 18. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

„Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn“ TWV 1:771

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 5 “Wo soll ich fliehen hin

Kantate zum 19. Sonntag nach Trinitatis

Joanne Lunn, Sopran; William Towers, Countertenor;

James Gilchrist, Tenor;  Peter Harvey, Bass;

Monteverdi ChoirThe English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Michael Bach (1648-1694)

Kantate:  ‚Herr, wie sind deine Werke so groß und viel‘.

Kantate für Sopran, Bass, Chor, 2 Klarinetten, 2 Hörner, Streicher und Basso continuo

Ingrid Schmithüsen, Sopran  Gotthold Schwarz, Bass

Rheinische Kantorei   / Das Kleine Konzert

Leitung: Hermann Max

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Franz Biber (1644-1704)

Bibers Rosenkranzsonaten in der Vorstellung 
„Brilliant virtuose Werke“
Der Oktober gilt als Rosenkranzmonat. Diese Tradition ist seit dem Mittelalter belegt. Der Rosenkranz ist ein meditatives, sich wiederholendes Gebet, das seit Jahrhunderten gebetet wird.
 In ihm werden verschiedene Glaubensgeheimnisse betrachtet, so genannte Mysterien. Deswegen heißen die Rosenkranzsonaten für Violine solo und Generalbass von Heinrich Ignaz Franz Biber auch Mysteriensonaten. Biber vertonte vor mehr als 300 Jahren 15 Mysterien aus dem Leben der Gottesmutter Maria und von Jesus Christus. Er war seinerzeit ein berühmter Komponist und Violinvirtuose. Viele Sonaten für sein Paradeinstrument schrieb Biber. Doch er war als Musiker durchaus vielseitig. So war er Hofkapellmeister in Salzburg und verblüffte auch als Komponist seine Zeitgenossen. Denn er schrieb beispielsweise die monumentale 53stimmige Missa Salisburgensis für den Salzburger Dom, mit der er bis an Grenzen der Mehrstimmigkeit ging. Er schrieb neben dieser Messe auch einiges an geistlicher Musik……

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate
BWV 5 Wo soll ich fliehen hin

Kantate zum 19. Sonntag nach Trinitatis.

Aufnahme der Bach-Rilling-Edition mit der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart.
Sowie den Solisten Arleen Auger, Carolyn Watkinson, Aldo Baldin und Wolfgang Schöne.
Nicht nur 19. Sonntag nach Trinitatis: auch Erntedankfest ist – musikalisch wird das im Wochenspruch und Wochenlied aufgegriffen.
Und nicht zuletzt findet an diesem Tag das Bundessängerfest des Christlichen Sängerbundes in Karlsruhe statt. Das Motto des CS Psalm 34, 4 erklingt in Vertonungen von Johannes Petzold, Carl Heinrich Graun und Matthias F. Kiemle.
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Vor-Ankündigung einer Rundfunk-Sendung im SWR2

am Sonntag, 9.10.2016 um 15:05 Uhr
Zur Person

Johann Christian Bach  (1735-1782)

Ulrich Kahmann im Gespräch mit dem Kirchenmusiker und Dirigenten Hermann Max

Johann Christian Bach war unter den vier Bach-Söhnen derjenige, der sich am weitesten vom Vater Johann Sebastian entfernt hat. Der sogenannte „Mailänder“ oder „Londoner Bach“ war der einzige Bach-Sohn, der Deutschland verlassen hat und Erfolge in Italien und England feierte. Er ist auch derjenige Bach, der Operngeschichte geschrieben hat. Um sich in Italien behaupten zu können, trat Johann Christian Bach, immerhin Sohn eines Thomas-Kantors, zum Katholizismus über.

Zugleich war er ein Anhänger der Aufklärung. Dieser Schüler seines Vaters, seines Bruders Carl Philipp Emanuel und des italienischen Meisters Padre Martini war seinerseits Lehrer der englischen Königin, seines Neffen Wilhelm Friedrich Ernst und von Wolfgang Amadeus Mozart. Verehrt in ganz Europa für seinen galanten Stil, war Johann Christian Bach am Ende seines Lebens fast schon vergessen. Im Gespräch mit dem Kirchenmusiker und Dirigenten Hermann Max stellt ihn Ulrich Kahmann vor.

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 19. Sonntag nach Trinitatis

BWV    5  –  “Wo soll ich fliehen hin”

BWV  48 –   “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen”

BWV  56 –  “Ich will den Kreuzstab gerne tragen”

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/ YouTube: BW 5  –  “Wo soll ich fliehen hin” (Interpret: Koopman )

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/YouTube: BWV 48  –  “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen”   –  Koopman )

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/YouTube: BWV 56  –  “Ich will den Kreuzstab gerne tragen”    (Interpret: Herreweghe ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Hermann Schein  * 20. Januar 1586 in Grünhain; † 19. November 1630 in Leipzig war ein deutscher Dichter und Komponist des Barock. Er war Thomaskantor von 1616 bis 1630.

Einer der Vorgänger von Johann Sebastian Bach als Thomas-Kantor war Johann Hermann Schein ( 1586-1630). In seiner kurzen Lebenszeit entfaltete Schein eine rege Kompositionstätigkeit.Obwohl Schein, anders als sein Freund Heinrich Schütz, niemals in Italien war, nahm er das “ moderne“ italienische Repertoire begeistert auf. So war der Untertitel dieser Sammlung Fontana Israel auf “ italian-madrigalische Manier“. Die Sammlung geistlicher Madrigale, ein Pendant zur Geistlichen Chormusik 1648 von Schütz. Eine kompositorische Gipfelleistung der deutschen Musik aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. 26 Madrigale auf deutsche geistliche Texte.

Schein deutet den Text tief aus,dem Wort des Bibeltextes wird bis in die Nuancen gefolgt. Die Satztechnik mit Generalbass folgt dem italienischen Vorbild. Prima le parole- im Vordergrund steht die musikalische Zeichnung des Textes. Diese Sammlung ist ein grosses Denkmal des deutschen Frühbarock.
Herreweghe steht ein excellentes Profi-Ensemble zur Verfügung ( man nenne nur Elisabeth Scholl oder Mark Padmore).

(Von Sagittarius)

Link für eine CD

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Video: „Israelis Brünnlein“

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Thüringer Bachwochen 2016

14. September 2016

Ab sofort online: Helmuth Rillings Gesprächskonzert zur 

Kantate BWV 19

„Es erhub sich ein Streit“

im Rahmen der diesjährigen Weimarer Bachkantaten-Akademie. 

Now online: Helmuth Rilling’s cantata 19 lecture from the Weimar Bach Cantata Academy 2016. Unfortunately in German only.

Mit/ with 
Julia Sophie Wagner – Sopran, Lidia Vinyes-Curtis Mezzosoprano, Nicholas Phan und Tobias Berndt.

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 19. Sonntag nach Trinitatis 

Erlöserkirche Potsdam, am 20. Oktober 2000

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 Kantaten-Beschreibung: BWV 5 „Wo soll ich fliehen hin.“ 

Ein ganz anderer, doch ebenfalls im Dresdner Gesangbuch für diesen Sonntag bestimmter Choral liefert den Bezugspunkt wie auch den Titel für Bachs Kantate für das folgende Jahr,

BWV 5 „Wo soll ich fliehen hin.“

Auszulegen ist sie zunächst nach dem Muster von BWV 48  ‚Ich elender Mensch’: Zwischen dem Gelähmten und der von Sünde beladenen Seele wird in den ersten drei Sätzen eine Verbindung geschaffen, während die letzten vier Nummern schildern, wie Christus
seine Vergebung den Gläubigen zuteil werden lässt. Doch damit enden die Parallelen. Heermanns Text ‚Auf meinen lieben Gott’ und die dazu gehörige Melodie beherrschen die Form und die musikalische Substanz der einleitenden Fantasie; sogar das instrumentale Vorspiel, ein imitierender Dialog für paarige Oboen und Violinen, basieren auf der
diminuierten Choralmelodie, und das gilt auch für die Melodielinien der drei tieferen Stimmen. Die einzelnen Phrasen der klobigen Melodie heben sich von der instrumentalen Kulisse ab, die aus kleinen Stimmtauschfragmenten besteht und die furchtsame Seele andeutet.

Während sich Bach in der Kantate des vergangenen Jahres mit körperlicher Pein und dem Gift der Sünde befasste, widmet er sich hier 5 der heilenden, reinigenden Kraft des heiligen Blutes, das ‚so große Wunder tut’ und ‚mich von meinen Flecken leer macht’ (Nr. 2). (Das erinnerte mich auf Anhieb an jene wundersamen Präparate, die in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft verwendet werden: Eine Konzentration von fünf Gramm auf sechzig Liter Wasser kann einen Hektar Feldfrüchte düngen.) Lebendigen Ausdruck findet diese spirituelle Alchimie in der hinreißenden Tenor-Arie mit obligater Bratsche, in der die heilende Wirkung der sich ‚reichlich ergießenden göttlichen Quelle’ geschildert wird. Jede der Stimmen entnimmt das Stichwort für ihren Einsatz den schleudernden, fließenden Gesten der Bratsche – den reinigenden Bewegungen des Prototyps einer barocken Waschmaschine.

In dem zentralen vierten Satz greift Bach noch einmal auf die Melodie von Heermans Choral zurück und setzt sie kontrapunktisch gegen die gemessene Rezitation der Alt. Sie ist für eine Oboe bestimmt; doch wie in dem einleitenden Chor von BWV 48 wäre kein Text nötig gewesen, um bei den Hörern zu Bachs Zeit die geeignete Assoziation auszulösen, so dass zum Beispiel die Behauptung des Sängers, dass ‚Angst und Pein nicht mehr gefährlich sein’ müssen, wahrgenommen werden konnte als Gegenpart zu dem Trostspruch des Chorals ‚Er kann mich allzeit retten / aus Trübsal, Angst und Nöten’. Diese Versicherung, dass Befreiung und Triumph in Aussicht stehen, ist das Stichwort für eine der kraftvollsten Bass-Arien Bachs im deklamatorischen Stil (Nr. 5), in der die Trompete (ein ungemein anspruchsvolles Obligato) gegen das übrige Orchester gesetzt ist, um dem ‚Höllenheer’ zu trotzen. Doch wenn, wie es offensichtlich häufig der Fall war, die vornehmeren Mitglieder der Gemeinde vorzogen, während des vierstündigen Gottesdienstes in diesem Augenblick zu erscheinen, gerade noch rechtzeitig, um die Predigt zu hören, so mögen die wiederholten Rufe ‚Verstumme! Verstumme!’ sie beim Aufsuchen ihrer Plätze auf der Kirchenbank und Begrüßen von Bekannten und 6 Verwandten für eine Weile im Schach gehalten haben.

 
© John Eliot Gardiner 2005
 
.
Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

 

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

 Sir Gardiner Kantaten-Beschreibungenzum 19. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner   Reisetagebuch SDG 110  zum Download als PDF

 Künstler-Beitrag: Anne Schumann, Violine – zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

Cover:  SDG 110 –  Vol. 10

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CD-Bestellung  – CDs “SDG 110 – Vol. 10″

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

Aufführungsorte:Kantaten für den “19. Sonntag nach Trinitatis

und das „Reformationsfest” 

Veranstaltungsorte:

CD 1 – Erlöserkirche, Potsdam am 20. Oktober 2000

CD 2 Schlosskirche, Wittenberg am 31. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:Kantaten für den “19. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  5 “Wo soll ich fliehen hin“ 
 
 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1
 
 

BWV 48 “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1

BWV 56 “Ich will den Kreuzstab gern tragen

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10CD  1

BWV 90 “Es reißet euch ein schrecklich Ende”  – (Für den 25. Sonntag nach Trinitatis)
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1
 

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CD –  z w e i  – Inhalte:Kantaten für das “Reformationsfest” 

BWV  79  – “Gott der Herr ist Sonn und Schild”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  2

BWV 80 – “Ein feste Burg ist unser Gott”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  2

BWV 192 – “Nun danket alle Gott”   (Kantate für verschiedene Bestimmungen, wahrscheinlich für das Reformationsfest ?)

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND

REFORMATION Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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V i d e o – vom Thomanerchor

 J.S. Bach: Cantata

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Thomanerchor – BWV 228 Bach-Motette „Fürchte dich nicht in bin bei dir“
Aufnahme aus der Nikolaikirche Leipzig im Oktober 2009.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf LutzDirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

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Johann Sebastian Bach – Kantate BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“

Erster Teil

0:44 I Concerto
6:19 II Arie (Alt): Geist und Seele wird verwirret
14:14 III Rezitativ (Alt): Ich wundre mich
15:43 IV Arie (Alt): Gott hat alles wohlgemacht

Zweiter Teil

18:56 V Sinfonia presto
22:11 VI Rezitativ (Alt): Ach, starker Gott, lass mich
23:54 VII Arie (Alt): Ich wünsche nur bei Gott zu leben

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Video: J .S. Bach Kantate BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“


Die vollständige Kantate, ein einführender Workshop und eine Reflexion ist hier erhältlich:  http://www.bach-streaming.com

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Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.com/shop/soul-with-spirit-is-bewildered-bwv-35-dvd.html

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu: ALL OF BACH vom 30.09.2016

J. S. Bach Orgelwerk BWV 905 „Fantasie & Fuge c-moll“

all-of-bach-bwv-906

Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken

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J. S. Bach Kantate BWV  206  „Schleicht, spielende Wellen“

Info: zum BWV 206

Die Entstehungsgeschichte dieser Kantate ist recht kompliziert. Wenn nicht alles täuscht, hatte Bach ihre Komposition ursprünglich für die Feier des Geburtstags des Königs am 7. Oktober 1734 aufführen wollen, dann aber zurückgestellt, als bekannt wurde, dass das Königspaar wenige Tage vor dem Geburtstag persönlich in Leipzig sein werde – zu diesem Anlass hat Bach dann eilends komponierte Kantate BWV 215 aufgeführt. Erst zwei Jahre später, vielleicht am 7. Oktober 1736, hat Bach das zurückgestellte Werk vollendet und aufgeführt und wahrscheinlich einige Jahre danach (1740?) zum Namenstage des Königs mit geringfügigen Textänderungen wiederholt.

Das Werk ist als „Drama per musica“ entworfen. In der bescheidenen Handlung treten vier Flüsse als personifizierte Vertreter ihres Landes oder ihrer Stadt auf:  die Weichsel (Polen), die Elbe (Sachsen), die Donau (Österreich): Maria Josepha, die Gattin von Augustus III, war eine österreichische Prinzessin – und die Pleiße (Leipzig). Weichsel, Elbe und Donau bringen ihre Gründe vor, um den Monarchen für sich zu beanspruchen; endlich schlichtet die Pleiße den Streit: Sie entscheidet, dass die Donau das Königspaar zwar verehren, es aber den übrigen Flüssen gänzlich überlassen sollte; Weichsel und Elbe sollen sich abwechselnd in die Anwesenheit des Fürsten teilen. Schweren Herzens fügen sich die Ströme in den Richterspruch und vereinigen sich zu einem Huldigungschor an den Herrscher.

Hat aber der unbekannte Dichter damit eine zwar originelle, in ihrem Ablauf jedoch nicht gerade atemberaubende Handlung entworfen, so ist dagegen Bachs Komposition ungewöhnlich reich an musikalischen Schönheiten. Die festliche Besetzung mit Trompeten, Pauken, Querflöten, Oboen, Streichern, Continuo und vier Singstimmen lässt trotz der vorgerückten Jahreszeit des kurfürstlichen Geburtstages (7. Oktober) an eine Freiluftaufführung denken. Eingerahmt von zwei großangelegten Chorsätzen ist jedem der vier Flüsse ein Formpaar Rezitativ – Arie zugewiesen, wobei die Singstimmenlage vom Bass beginnend über Tenor und Alt zum Sopran aufsteigt; danach bringt ein Rezitativ  aller vier Solisten (wiederum in aufsteigender Folge der Stimmlagen) die Handlung zum Abschluss und leitet zugleich zum chorischen Finale über.

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Video:  J. S. Bach Kantate BWV  206  „Schleicht, spielende Wellen“

ALL OF BACH BWV 206.jpg

Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach, Kantate BWV 39 „Brich dem Hungrigen dein Brot“ 

Mitwirkende:

Fanie Antonelou, Sopran
Lena Sutor-Wernich, Alt
Matthias Horn, Bass
Stuttgarter Kantorei
Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Susanne von Gutzeit)
Leitung: Kay Johannsen

Aufführung im Rahmen des Zyklus‘ Bach:vokal und als Konzert beim Deutschen Evangelischen Kirchentag am 4.6.2015 in der Stiftskirche Stuttgart.

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “18. Sonntag nach Trinitatis & Michaelis-Tag”


Original-Noten von Johann Sebastian Bach

                                             Original-Partitur von Johann Sebastian Bach

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J. S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 25.09.2016 begehen wir den 18. Sonntag nach Trinitatis

Der 18. Sonntag nach Trinitatis ist bestimmt vom Evangelium über das „höchste Gebot“, das sowohl von der Gottesliebe als auch der Nächstenliebe redet. Dies gibt uns erneut Gelegenheit, über das Verhältnis der Christen zum jüdischen Volk nachzudenken, denn dieses höchste Gebot stammt in seiner zweifachen Ausrichtung vollständig aus der jüdischen Tradition. Allerdings haben die anderen Texte nicht immer das „höchste Gebot“ im Sinn, sondern reden auch von der Nachfolge im Allgemeinen. Der alttestamentliche Text ist die Perikope mit den „10 Geboten“.

Am 18. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Antwort Jesu auf die Frage, was das höchste Gebot sei, als das Gebot, nach dem wir unser Leben ausrichten sollen. Es ist nicht leicht, diesem Gebot in jeder Situation zu folgen, und wir erfahren oft, dass wir an Gott und unserem Nächsten schuldig werden. Um so wichtiger ist für uns, dass einer dieses Gebot vollständig erfüllt hat: Jesus Christus.

Wochenspruch:  

Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. (1. Joh 4, 21)

Wochenlied:

„Herzlich lieb hab ich dich, o Herr“ (EG 397)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 18. Sonntag nach Trinitatis 

BWV     96   –  Herr Christ, der einge Gottessohn

BWV   169  –  Gott soll allein mein Herze haben

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Bach-Kantaten zum „Michaelisfest“ Fest des Erzengels Michael

BWV    19  –  Es erhub sich ein Streit

BWV   50  –   Nun ist das Heil und die Kraft

BWV 130  –  Herr Gott, dich loben alle wir

BWV 149  –  Man singet mit Freuden vom Sieg

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate   ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 96  Herr Christ, der einge Gottessohn

Kantate am 18. Sonntag nach Trinitatis 

Katharine Fuge, Sopran;  Nathalie Stutzmann, Alt;

Christoph Genz, Tenor; Gotthold Schwarz, Bass;

The Monteverdi Choir;  The English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 149  Man singet mit Freuden vom Sieg

Kantate zum Michaelisfest

Malin Hartelius, Sopran / William Towers, Altus

James Gilchrist, Tenor / Peter Harvey, Bass

The Monteverdi Choir;  The English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 130 “Herr Gott, dich loben alle wir

Kantate für das Michaelisfest

Caroline Stam, Sopran / Michael Chance, Countertenor /

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass /

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra /

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 169 Gott soll allein mein Herze haben

Kantate am 18. Sonntag nach Trinitatis

Elvira Bill, Mezzosopran

Bach Collegium Saarbrücken

Leitung:  Rainer Oster

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johannes Weyrauch  (1897-1977)

„Herr Christ, der einig Gotts Sohn“

Dresdner Kreuzchor

Leitung: Gothart Stier

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Johann Sebastian Bach

BWV 122  Ertöt‘ uns durch dein Güte

Angela Hewitt (Klavier)

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 169 Gott soll allein mein Herze haben

Kantate zum 18. Sonntag nach Trinitatis,

Bernarda Fink, Mezzosopran

Vocalconsort Berlin;  Freiburger Barockorchester

Leitung:  Petra Müllejans

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Emanuel Kegel (1655-1724)

Kantate „Nichts ist süßer, als die Liebe“

Kantate zum 18. Sonntag nach Trinitatis,

Klaus Mertens  (Baß-Bariton)

Accademia Daniel

Leitung: Ad-El, Shalev

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 169 Gott soll allein mein Herze haben

Kantate zum 18. Sonntag nach Trinitatis,

Bernarda Fink, Mezzosopran

Vocalconsort Berlin;  Freiburger Barockorchester

Leitung:  Petra Müllejans

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 169  „Gott soll allein mein Herze haben“

Kantate am 18. Sonntag nach Trinitatis für Alt, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Claude Eichenberger, Alt;

Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

J.S. Bach BWV 26 „Ach wie flüchtig“

An Bachs Kantate aus dem Jahr 1724 zeigt sich exemplarisch, wie der Thomaskantor den Text in sprechende Musik umsetzt.

Das Flüchtige ist deutlich im Eingangschor zu hören, sehr lautmalerisch stellt Bach den Menschen als flüchtigen Hauch dar, der im Wind des Lebens rasch vergeht. Über 400 dieser geistlichen Werke hat Bach geschrieben. In der Regel dauert eine Kantate etwa 20 Minuten und wurde im Sonntagsgottesdienst in der Leipziger Thomaskirche aufgeführt. Die Besetzung umfasste meistens vier Solo-Sänger, Chor und kleines Orchester.

Die Kantate „Ach, wie flüchtig“ stammt aus dem Jahr 1724 und thematisiert auf einmalige Weise die Vergänglichkeit des Menschen. Textliche Grundlage ist ein gleichnamiges Kirchenlied von Michael Franck:

„Wie ein NEBEL bald entstehet
Und auch wieder bald vergehet,
So ist unser LEBEN, sehet!“……..

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate
BWV 169 Gott soll allein mein Herze haben

Kantate zum 18. Sonntag nach Trinitatis.

Aufnahme der Bach-Rilling-Edition.

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 18. Sonntag nach Trinitatis

BWV     96   –  Herr Christ, der einge Gottessohn

BWV   169  –   Gott soll allein mein Herze haben

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/ YouTube: BW 96  –  Herr Christ, der einge Gottessohn“ (Interpret: Harnoncourt )


 

/ YouTube: BW 169 –  Gott soll allein mein Herze haben(Interpret: Rilling)

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Das Video BWV 148 ist für den 17. Sonntag nach Trinitatis

/YouTube: BWV 148  –  Bringet dem Herrn Ehre seines Namens    (Interpret: S D G ) 

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Videos Bach-Kantaten zum „Michaelisfest“ Fest des Erzengels Michael

BWV    19  –  „Es erhub sich ein Streit

BWV   50  –   Nun ist das Heil und die Kraft

BWV 130  –  Herr Gott, dich loben alle wir

BWV 149  –   Man singet mit Freuden vom Sieg

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 / YouTube: BWV 19 –  Es erhub sich ein Streit   –  Harnoncourt  )

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YouTube: BWV 50 –  Nun ist das Heil und die Kraftt   –   (Interpret: S D G ) 

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YouTube: BWV130  –  Herr Gott, dich loben alle wir   –  (Harnoncourt )

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YouTube: BWV 149  –  Man singet mit Freuden vom Sieg   –  Leonhardt )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Heinrich Bach  (1615-1692)

Heinrich Bach (* 16. Septemberjul./ 26. September 1615 in Wechmar; † 10. Juli 1692greg. in Arnstadt) war ein deutscher Organist aus derFamilie Bach.

Heinrich ist der Stammvater der so genannten Arnstädter Linie der Musikerfamilie Bach. Nach dem Tod seines Vaters Johannes Bach übernahm sein ältester Bruder Johann die weitere Erziehung und unterwies ihn im Orgelspiel.

1635 trat er in die von Johann Bach geleitete Erfurter Ratsmusikanten-Compagnie ein und war von 1635 bis 1641 Ratsmusikant in Erfurt. Im Jahre 1641 erhielt er das Organistenamt an der Arnstädter Liebfrauen- und Oberkirche, das er bis zu seinem Tode versah. 1642 heiratete er Eva, die jüngere Tochter des Suhler Stadtpfeifers Hoffmann, deren ältere Schwester Barbara die erste Frau Johann Bachs war. Aus der Ehe gingen sechs Kinder, darunter drei musikalisch hoch begabte Söhne, hervor.

Von Heinrich Bach sind nur wenige Kompositionen erhalten geblieben, u. a.:

Ich danke dir, Gott

Kyrie

Zwei Sonaten à 5

Da Christus an dem Kreuze stund

Erbarm dich mein, o Herre Gott

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Heinrich Bach – Orgelwerk „Christ lag in Todesbanden“

Interprétation de la Fugue pour orgue „Christ lag in Todesbanden“ d’Heinrich Bach (1615-1692) sur la version Hauptwerk du grand orgue de la cathédrale d‘ Utrecht (Sonus Paradisi).

Cette fugue basée sur le thème “ Victimae Paschali Laudes“est interprétée avec tous les jeux de fonds de 8′ et 4′ aux manuels et 16′ 8′ et 4′ au pédalier avec toutes les tirasses et accouplements. Le crescendo est obtenu progessivement en jouant tout d’abord au récit, puis sur le grand orgue + récit et enfin sur récit+ grand orgue + positif. e tremblant est utilisé au récit et au positif.
Photos d’illustrations personnelles été 2013 cathédrale de Sienne (italie)

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Video:  Heinrich Bach„Ach, dass ich Wassers gnug hätt“
Konzert in der Stiftskirche vom 10.08.2014
Uta Runne – Mezzosopran
Lee Santana – Laute
Andreas Küppers – Continuo
Kristin von der Goltz – Cello und Leitung

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 18. Sonntag nach Trinitatis 

Thomaskirche, Leipzig am 22. Oktober 2000

Kantaten-Beschreibung: BWV 169  Gott soll allein mein Herze haben

Dann folgte BWV 169 “Gott soll allein mein Herze haben”, die letzte und, meiner Meinung nach, in sich stimmigste und schönste Arie von Bachs Kantaten für Alt solo. Wie BWV 35, sechs Wochen zuvor aufgeführt, enthält sie Sätze aus einem früheren Instrumentalkonzert, das für obligate Orgel eingerichtet wurde. Hier sind es das Präludium und die zweite Arie (Nr. 5), die ihren Ursprung in dem verloren gegangenen Werk hatten, das möglicherweise für Oboe, Flöte oder Oboe d’amore bestimmt war und das Bach später zu dem bekannten Cembalokonzert E-dur, BWV 1053 umarbeitete. (Es kann auch als echtes Orgelkonzert, das Bach für die Einweihung der neuen Silbermannorgel 1725 in der Dresdener Sophienkirche geschrieben hatte und bei dieser Gelegenheit selbst spielte, wieder aufgetaucht sein.) Die umfangreiche Sinfonia, die das Werk einleitet und drei neue, teilweise unabhängige Stimmen für Oboen enthält, gibt der Kantate zusätzliches Gewicht. Der Satz für obligate Orgel ist hier sehr viel sicherer und überzeugender als zum Beispiel in Vergnügte Ruh BWV 170. Bach-Forscher haben sich bisher noch nicht mit der Frage befasst, ob Bach für die sechs Kantaten für Solostimme, die er im Vorfeld des Advents 1726 komponierte, die Libretti selbst unter dem Aspekt ausgesucht hat, ob sie sich für eine vokalsolistische Verarbeitung eignen, in welchem Maß er in ihren Aufbau eingegriffen haben könnte oder ob ihm die Texte von den Geistlichen vorgeschrieben wurden und ihm, da sie die Frömmigkeit des einzelnen Menschen behandeln, keine andere Wahl ließen, als sie als Solowerke zu verarbeiten. 

In seiner andächtigen Klarheit und äußeren Schlichtheit dürfte das erste vokale Arioso auch den im armseligsten Büßerhemd wandelnden Pietisten in Leipzig zugesagt haben. Es beginnt mit einem Motto im Basso continuo, das dann zur Altstimme weitergereicht wird und sich wie ein Rondomotiv verhält, indem es den unterschwelligen Bezug des anonymen Librettos auf das Sonntagsevangelium umrahmt, das Gottes Liebe zum Thema hat, und in freier Umkehrung am Anfang der ersten Arie (Nr. 3) erscheint, während das verzierte Orgelobligato im Menuettrhythmus fortfährt und vorwiegend diatonisch bleibt. Eine enge Zusammenarbeit Bachs mit seinem Librettisten bei der Formulierung dieses Mottos, so meint Dürr, sei die Voraussetzung gewesen, um eine übergreifende Einheit zu schaffen, die von einem einzelnen rhetorisch abgeleiteten Gedanken (propositio) herrührt, der einen implizierten Dialog zwischen dieser Figur – dem wiederholten Textabschnitt ‚Gott soll allein mein Herze haben’ – und ihrer Ausdeutung (confirmatio) erlaube, die sie im Rezitativ erfährt. Es ist ein hervorragendes Beispiel für Bachs Geschick, den Ermahnungen zeitgenössischer Musiktheoretiker nachzukommen – so Mauritius Vogt, der dafür plädierte, den ‚Text an sich zu reißen’ (1719), damit ein textbezogener musikalischer Ausdruck erreicht werden könne, der laut Johann David Heinichen (1711) das ‚wahre Ziel der Musik’ sei. Die sanfte Stimmung beharrlicher Frömmigkeit, die auf der Beachtung des doppelten Gebotes Christi basiert, steht in äußersten Gegensatz zu der Strenge und unvergesslichen Eindringlichkeit, mit der Bach diese Gebote drei Jahre früher in Du sollt Gott, deinen Herren, lieben BWV 77 verkündet hatte.

Außerordentlich eindrucksvoll ist auch, wie Bach dem bereits vorhandenen Siciliano für Streicher (Nr. 5), dem langsamen Satz seines früheren Konzertes für Oboe oder Orgel oder Cembalo, eine völlig neue Gesangslinie hinzufügt. Mit ihrem Thema des Abschieds vom weltlichen Leben, ihrem unregelmäßigen Satzrhythmus und Reimschema gibt sie David Schulenbergs Behauptung Gewicht, der Text müsse zur Verwendung in dem vorhandenen Contrafactum eigens geschrieben oder zumindest adaptiert worden sein. Sie ist ebenso kunstfertig gestaltet und mit jeder Note ebenso gelungen wie in seinem Cembalokonzert in Wir müssen durch viel Trübsal BWV 146, dessen Grundstock er um vier neue Gesangslinien erweitert hat. Dieser ausgedehnten Zurückweisung weltlicher Versuchungen zugunsten der Liebe Gottes folgt im Rezitativ (Nr. 6) eine kurze Erinnerung an das zweite Gebot (‚Doch meint es auch dabei mit eurem Nächsten treu’), das gewissermaßen als nachträgliche Betrachtung eingeschoben ist und als Präludium dient zu einem Gebet der Gemeinde, der dritten Strophe von Luthers Choral ‚Nun bitten wir den Heiligen Geist’ (1524). 

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Zu Bachs Zeit bestimmte der lutherische Kirchenkalender mit den beiden großen Festen Ostern (beweglich) und Weihnachten (unbeweglich) über Anlage und Inhalt der Kantatensammlungen. Die Trinitatiszeit musste deutlich vier Wochen vor Weihnachten enden, so dass in einem Jahr wie 1724, als Ostern spät fiel, von den siebenundzwanzig möglichen Sonntagen nach Trinitatis vor Beginn des Tempus clausum, der ‚geschlossenen Zeit’ zwischen dem ersten Adventssonntag und Heiligabend, in der keine Kantaten oder Konzerte aufgeführt werden durften, nur fünfundzwanzig Sonntage übrig blieben.

Das bedeutete im Jahr 2000, dass wir die Kantaten, die von Bach für das Ende der Trinitatiszeit erhalten sind, irgendwo in unseren früheren Programmen unterbringen mussten.

So ergab sich bei unserem Konzert in Leipzig die Möglichkeit, die herrliche Choralkantate:

BWV 116 “Du Friedefürst, Herr Jesu Christ”

einzufügen, die am 26. November 1724 als letzte Kantate der Trinitatiszeit in Bachs zweitem Jahrgang aufgeführt worden war………………

(weitere Angaben dazu in Gardiners – Reisetagebuch)

© John Eliot Gardiner 2009
Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

 

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungenzum 15. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner   Reisetagebuch SDG 159  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag: Katharine Fuge, Sopran – zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

für den   17 und 18. Sonntag nach Trinitatis 
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.Cover:  SDG 159 –  Vol. 9
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CD-Bestellung 

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 159 – Vol. 9

Aufführungsorte:Kantaten für den 17. und 18. Sonntag nach Trinitatis” 

CD 1 – Allhelgonakyrkan, Lund am 14. Oktober 2000

CD 2 – Thomaskirche, Leipzig am 22. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:Kantaten für den “17. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  47  “Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“ 
 
 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol.  9 – CD  1
 
 

BWV  114 “Ach, lieben Christen, seid getrost

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol.  9 – CD  1

BWV 148 “Bringet dem Herrn Ehre seines Namens

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 159 –  Vol. 8 – CD 9

 
BWV 226 Motet: Der Geist hilft unser Schwachheit auf
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Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 159–  Vol. 9 – CD 1
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CD –  z w e i  – Inhalte:Kantaten für den “18. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  96   – “Herr Christ, der ein’ge Gottessohn”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9  – CD 2

BWV  116 – “Du Friedefürst, Herr Jesu Christ”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

BWV 169 – “Gott soll allein mein Herze haben”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

BWV 668Chorale: Vor deinen Thron tret’ ich hiermit

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

 Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

Telefonische Kartenbestellung:
Mo–Fr: 8–21 Uhr, Sa: 8–20 Uhr, So: 10–20 Uhr
Aus Deutschland: 0 18 06-56 20 30
(0,20 € pro Anruf aus den dt. Festnetzen, max. 0,60 € pro Anruf aus den dt. Mobilfunknetzen)
Aus dem Ausland: +49 -3871-2 11 41 91
(lokale Tarife) – See more at:

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V i d e o – vom Thomanerchor:

 J. S. Bach: Cantata

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

♪ Cantata BWV 67, „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“ (Leipzig, 1724)

i. Chorus: Halt im Gedächtnis Jesum Christ
ii. Aria (tenor): Mein Jesus ist erstanden
iii. Recitative (alto): Mein Jesu, heißest du des Todes Gift
iv. Chorale: Erschienen ist der herrlich Tag
v. Recitative (alto): Doch scheinet fast
vi. Aria (bass): Friede sei mit euch
vii. Chorale: Du Friedefürst, Herr Jesu Christ

Thomaner Jakob Wetzig, alto
Martin Patzold, tenor
Matthias Weichert, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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J.S. Bach Cantata BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Aus der reformierten Kirche Trogen, Schweiz
Chor und Orchester der J. S. Bachstiftung St. Gallen
Rudolf Lutz – Musikalische Leitung
Solistin
Claude Eichenberger – Alt


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Abonnieren Sie unseren Kanal: https://goo.gl/8R4k9P

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Johann Sebastian Bach – Kantate BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“

Erster Teil

0:44 I Concerto
6:19 II Arie (Alt): Geist und Seele wird verwirret
14:14 III Rezitativ (Alt): Ich wundre mich
15:43 IV Arie (Alt): Gott hat alles wohlgemacht

Zweiter Teil

18:56 V Sinfonia presto
22:11 VI Rezitativ (Alt): Ach, starker Gott, lass mich
23:54 VII Arie (Alt): Ich wünsche nur bei Gott zu leben

Video: J .S. Bach Kantate BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“


Die vollständige Kantate, ein einführender Workshop und eine Reflexion ist hier erhältlich:  http://www.bach-streaming.com

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Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.com/shop/soul-with-spirit-is-bewildered-bwv-35-dvd.html

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

(Bach-Projekt in Holland)

Neu: ALL OF BACH vom 23.09.2016 

J. S. Bach Kantate BWV  206  „Schleicht, spielende Wellen“

Info: zum BWV 206

Die Entstehungsgeschichte dieser Kantate ist recht kompliziert. Wenn nicht alles täuscht, hatte Bach ihre Komposition ursprünglich für die Feier des Geburtstags des Königs am 7. Oktober 1734 aufführen wollen, dann aber zurückgestellt, als bekannt wurde, dass das Königspaar wenige Tage vor dem Geburtstag persönlich in Leipzig sein werde – zu diesem Anlass hat Bach dann eilends komponierte Kantate BWV 215 aufgeführt. Erst zwei Jahre später, vielleicht am 7. Oktober 1736, hat Bach das zurückgestellte Werk vollendet und aufgeführt und wahrscheinlich einige Jahre danach (1740?) zum Namenstage des Königs mit geringfügigen Textänderungen wiederholt.

Das Werk ist als „Drama per musica“ entworfen. In der bescheidenen Handlung treten vier Flüsse als personifizierte Vertreter ihres Landes oder ihrer Stadt auf:  die Weichsel (Polen), die Elbe (Sachsen), die Donau (Österreich): Maria Josepha, die Gattin von Augustus III, war eine österreichische Prinzessin – und die Pleiße (Leipzig). Weichsel, Elbe und Donau bringen ihre Gründe vor, um den Monarchen für sich zu beanspruchen; endlich schlichtet die Pleiße den Streit: Sie entscheidet, dass die Donau das Königspaar zwar verehren, es aber den übrigen Flüssen gänzlich überlassen sollte; Weichsel und Elbe sollen sich abwechselnd in die Anwesenheit des Fürsten teilen. Schweren Herzens fügen sich die Ströme in den Richterspruch und vereinigen sich zu einem Huldigungschor an den Herrscher.

Hat aber der unbekannte Dichter damit eine zwar originelle, in ihrem Ablauf jedoch nicht gerade atemberaubende Handlung entworfen, so ist dagegen Bachs Komposition ungewöhnlich reich an musikalischen Schönheiten. Die festliche Besetzung mit Trompeten, Pauken, Querflöten, Oboen, Streichern, Continuo und vier Singstimmen lässt trotz der vorgerückten Jahreszeit des kurfürstlichen Geburtstages (7. Oktober) an eine Freiluftaufführung denken. Eingerahmt von zwei großangelegten Chorsätzen ist jedem der vier Flüsse ein Formpaar Rezitativ – Arie zugewiesen, wobei die Singstimmenlage vom Bass beginnend über Tenor und Alt zum Sopran aufsteigt; danach bringt ein Rezitativ  aller vier Solisten (wiederum in aufsteigender Folge der Stimmlagen) die Handlung zum Abschluss und leitet zugleich zum chorischen Finale über.

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Video:  J. S. Bach Kantate BWV  206  „Schleicht, spielende Wellen“

ALL OF BACH BWV 206.jpg

Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken


Neu  J. S. Bach Orchesterwerk, BWV 1049 ‚Brandenburg‘ Konzert Nr. 4 in G-Dur

ALL OF BACH BWV 1049

Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach, Kantate BWV 50 „Nun ist das Heil und die Kraft“: Nr. 1 Coro doppio | solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

Aufführung im Rahmen des Zyklus Bach:vokal, Stiftskirche Stuttgart, 26.9.2014.

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “17. Sonntag nach Trinitatis”


Ladegast-Orgel im Merseburger Dom

                                                  Ladegast-Orgel im Merseburger Dom / Orgel-Info

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 18.09.2016 begehen wir den 17. Sonntag nach „Trinitatis

Der 17. Sonntag nach Trinitatis befasst sich mit dem Glauben, wobei der bedingungslose Glaube, der dann auch zum „Erfolg“ führt, im Vordergrund steht. Es werden also Geschichten aus den Evangelien erzählt, in denen der Glaube des einzelnen zu einem Wunder geführt hat. Die alttestamentlichen Texte hingegen reden von nicht so sehr vom Glauben, als vielmehr von Gottes Wirken im Leben des Volkes Israel und in Jakobs Leben. Die Episteltexte wiederum reden über den Glauben und stellen dar, wie es zum Glauben kommt bzw. wie der Glaube eine vereinende Funktion wahrnimmt.

Am 17. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Geschichte von der kanaanäischen Frau, deren Glaube Jesus zu Handeln bewegt, obgleich sie nicht zu den Schafen Israels gehört. Solcher Glaube macht uns gewiß, dass Jesus auch in unserem Leben grundlegende Veränderungen bewirkt, so dass wir dankbar seinen Namen verkündigen.

Wochenspruch:  

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. (1. Joh 5, 4c)

Wochenlied:

„Such, wer da will, ein ander Ziel“ (EG 346)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 17. Sonntag nach Trinitatis 

BWV     47   –  „Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden

BWV   114  –   „Ach lieben Christen, seid getrost

BWV   148  –  „Bringet dem Herrn Ehre seines Namens

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate   ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 47 „Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“

Kantate zum 17. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Bass, Chor, Bläser,
Streicher und Basso continuo

Hana Blazíková, Sopran; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 47 “Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden

Kantate am 17. Sonntag nach Trinitatis

Sandrine Piau, Sopran / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Barockorchester & Chor

Leitung: Ton Koopman

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 148 “Bringet dem Herrn Ehre seines Namens

Kantate für den 16. Sonntag nach Trinitatis

Paul Esswood, Alt / Kurt Equiluz, Tenor /

Tölzer Knabenchor / Concentus musicus Wien /

Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 47 “Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden

Kantate am 17. Sonntag nach Trinitatis,

Sandrine Piau, Sopran / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 114 “Ach, lieben Christen, seid getrost

Kantate am 17. Sonntag nach Trinitatis,

Yukari Nonoshita (Sopran)  Daniel Taylor (Countertenor)  

Makoto Sakurada (Tenor)  Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 114 “Ach, lieben Christen, seid getrost

Kantate am 17. Sonntag nach Trinitatis

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 114 “Ach, lieben Christen, seid getrost

Kantate am 17. Sonntag nach Trinitatis,

Lisa Larsson, Sopran / Annette Markert, Alt

Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 47 “Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden

Kantate am 17. Sonntag nach Trinitatis,

Emma Kirkby, Sopran; Christian Hilz, Bariton;

Heinrich Schütz Ensemble München; / Monteverdi Orchester München

Leitung: Wolfgang Kelber

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 148 “Bringet dem Herrn Ehre seines Namens

Kantate am 17. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester

Bogna Bartosz, Alt  Gerd Türk, Tenor

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Francis Poulenc  (1899-1963)

„Stabat mater“

Poulencs Stabat mater-Vertonung in der Vorstellung Subtiler Schmerz
Das Stabat mater ist ein mittelalterliches Gedicht, das die Gottesmutter Maria in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Jesus besingt.

Dieser Text wird vor allem am Passionssonntag – also dem Sonntag vor dem Palmsonntag – und am 15. September – dem Fest „Gedächtnis der Schmerzen Mariens“- gebetet.

Der Beter des Stabat Mater fühlt mit Maria, teilt ihren Schmerz um Jesus Christus. Francis Poulenc, der in anderen Werken durchaus auch harte, atonale Klänge komponierte, fühlt dem Schmerz hier sehr behutsam nach. Zehn Strophen umfasst das Gedicht über die Gottesmutter Maria. Poulenc vertonte es für Solo-Sopran. Chor und Orchester. Vor allem am 15. September wird der Text gebetet, das ist das Fest Gedächtnis der Schmerzen Mariens. Dieser Tag steht im Zusammenhang mit dem Fest Kreuzerhöhung am 14. September. Das bezieht sich auf die Grabeskirche in Jerusalem. Über dem leeren Grab von Jesus Christus wurde im 4. Jahrhundert die besagte Grabeskirche errichtet und am 13. September 335 geweiht. Und am 14. September, dem Tag nach der Kirchweihe, wurde in der neuen Kirche dem Volk zum ersten Mal zur Verehrung das Kreuz gezeigt. Dabei wurde es in die Höhe gehalten, also erhöht, und somit verehrt……

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate
BWV 114 „Ach, liebe Christen, seid getrost“

Kantate zum 17. Sonntag nach Trinitatis.

Aufnahme der Bach-Rilling-Edition.
Interpreten sind die Frankfurter Kantorei und das Bach-Collegium Stuttgart sowie die Solisten:
Gabriele Schnaut, Julia Hamari, Kurt Equiluz und Wolfgang Schöne.
Im Anschluss an die Kantate spielt Thomas-Organist Ullrich Böhme auf der Silbermann-Orgel der Kirche zu Pfaffroda die erste der sogenannten Biblischen Sonaten von Johann Kuhnau: „Der Streit zwischen David und Goliath“

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 17. Sonntag nach Trinitatis

BWV 47   –  „Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden

BWV 114  –   „Ach lieben Christen, seid getrost

BWV 148  –  „Bringet dem Herrn Ehre seines Namens

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/ YouTube: BW 47  –  Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“ (Interpret: Harnoncourt )

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/YouTube: BWV 114 –  Ach lieben Christen, seid getrost   –  (Leonhardt )

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/YouTube: BWV 148  –  Bringet dem Herrn Ehre seines Namens    (Interpret: S D G ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Heinrich Bach  (1615-1692)

Heinrich Bach (* 16. Septemberjul./ 26. September 1615 in Wechmar; † 10. Juli 1692greg. in Arnstadt) war ein deutscher Organist aus derFamilie Bach.

Heinrich ist der Stammvater der so genannten Arnstädter Linie der Musikerfamilie Bach. Nach dem Tod seines Vaters Johannes Bach übernahm sein ältester Bruder Johann die weitere Erziehung und unterwies ihn im Orgelspiel.

1635 trat er in die von Johann Bach geleitete Erfurter Ratsmusikanten-Compagnie ein und war von 1635 bis 1641 Ratsmusikant in Erfurt. Im Jahre 1641 erhielt er das Organistenamt an der Arnstädter Liebfrauen- und Oberkirche, das er bis zu seinem Tode versah. 1642 heiratete er Eva, die jüngere Tochter des Suhler Stadtpfeifers Hoffmann, deren ältere Schwester Barbara die erste Frau Johann Bachs war. Aus der Ehe gingen sechs Kinder, darunter drei musikalisch hoch begabte Söhne, hervor.

Von Heinrich Bach sind nur wenige Kompositionen erhalten geblieben, u. a.:

Ich danke dir, Gott

Kyrie

Zwei Sonaten à 5

Da Christus an dem Kreuze stund

Erbarm dich mein, o Herre Gott

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Heinrich Bach – Orgelwerk „Christ lag in Todesbanden“

Interprétation de la Fugue pour orgue „Christ lag in Todesbanden“ d’Heinrich Bach (1615-1692) sur la version Hauptwerk du grand orgue de la cathédrale d‘ Utrecht (Sonus Paradisi).

Cette fugue basée sur le thème “ Victimae Paschali Laudes“est interprétée avec tous les jeux de fonds de 8′ et 4′ aux manuels et 16′ 8′ et 4′ au pédalier avec toutes les tirasses et accouplements. Le crescendo est obtenu progessivement en jouant tout d’abord au récit, puis sur le grand orgue + récit et enfin sur récit+ grand orgue + positif. e tremblant est utilisé au récit et au positif.
Photos d’illustrations personnelles été 2013 cathédrale de Sienne (italie)

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Video:  Heinrich Bach„Ach, dass ich Wassers gnug hätt“
Konzert in der Stiftskirche vom 10.08.2014
Uta Runne – Mezzosopran
Lee Santana – Laute
Andreas Küppers – Continuo
Kristin von der Goltz – Cello und Leitung

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 17. Sonntag nach Trinitatis 

Santo Domingo de Bonaval, Santiago de Compostela, am 07. Oktober 2000.

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Kantaten-Beschreibung: BWV 47  Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden

Die in sich stimmigste und schönste dieser Kantaten ist BWV 47 “Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden”, und dies ungeachtet der Tatsache, dass ihre drei Mittelsätze auf einem belanglosen Text aus einer Sammlung von Johann Friedrich Helbig stammen, der Regierungssekretär am Eisenacher Hof war. Die Reime sind manchmal so holprig, dass es kein Wunder ist, wenn Bach Texte von Helbig (im Gegensatz zu Telemann) nur einmal vertont hat. Das Werk wurde am 13. Oktober 1726 aufgeführt. Es beginnt mit einem Zitat aus dem Lukas-Evangelium, dem Spruch im zweiten Teil des Evangelientextes, mit der Jesus seine Predigt über den Stolz beschließt: ‚Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht’. Whittaker ist der Auffassung, Bach habe wenige Chöre geschrieben, die so ‚mächtig und monumental’ wie dieser Anfangssatz seien, und man wird ihn kaum widerlegen können.

Er beginnt als beschleunigte und eine Quinte nach oben transponierte Variante des Orgelpräludiums in c-moll (BWV 546) und einem kurzen antiphonischen Austausch zwischen den Streichern und dem Oboenpaar, aber erst in Takt 186, wenn diese Variante mit Blockharmonien vom Chor vorgetragen wird, begreift man, wie sehr ihre ursprüngliche Form die natürlichen Akzente des Spruchs berücksichtigt und dass ihre Fortsetzung (durch die Oboen bei Takt 12) das Zentrum eines Fugenthemas ist, das aufsteigt, um die aufgeblasene Brust dessen zu füllen, der ‚sich selbst erhöht’, und später wieder absteigt, wenn er seine wohlverdiente Strafe erhält. Der zweite Halbsatz (der sich mit dem Demütigen befasst) fungiert als Gegenthema und schließt mit einer eigenen sanft aufsteigenden Phrase (‚wird erhöht’). Eindrucksvolle Episoden sind hier vorhanden, Umkehrungen der stimmlichen Einsätze in den doppelten Expositionen, homophone ‚Resumees’ und eine abschließende Rückkehr zu dem ausgefeilten Eingangsritornell mit zusätzlichem Chor, der noch einmal den gesamten Text wiederholt. Das mag nicht die attraktivste oder eine leicht zugängliche der Choralfugen sein, mit der Bach seine Kantaten eröffnet, doch sie gewinnt, je vertrauter man mit ihr wird, und bei der Wiederholung im zweiten Konzert hatte sie ihre beträchtliche Macht auf alle Mitwirkenden und, so hatten wir den Eindruck, auch auf die Zuhörer ausgedehnt.

Der zweite Satz ist eine Da-capo-Arie für Sopran in d-moll mit Orgel oder, bei einer späteren Wiederaufnahme, obligater Violine, und letztere Version war es, mit ihrer äußerst kontrastreichen poetischen Lyrik im ersten und Bravour im zweiten Teil, die wir aufzuführen beschlossen. Das Thema ist ein einfacher Gegensatz zwischen christlicher Demut und teuflischem Hochmut. Es ist nicht sicher, ob Bach diese Arie bei der ersten Aufführung des Werkes 1726 einbezogen hatte. Vielleicht hatte er es versucht und dann im allerletzten Augenblick verzichtet, weil die Interpreten den hohen Ansprüchen nicht gewachsen waren. Das mag auch eine Erklärung dafür sein, warum die folgenden Sätze offensichtlich das gleiche Material verwenden. In der Tat könnte man diese Arie weglassen, und die narrative Entwicklung der Kantate bliebe trotzdem unangetastet. Doch welch ein Verlust wäre das! Der Violine ist im ersten Abschnitt eine vibrierende, wie ein Papierdrachen schwebende Figur zugewiesen, die zunächst rein dekorativ zu sein scheint, doch bei näherer Bekanntschaft die schwer zu fassenden Attribute der Demut erlangt, der sich Christen befleißigen sollen. Im B-Teil lässt Bach dann in den Staccato-Doppelgriffen der Violine die ‚Hoffart’ und den ‚Stolz’ des Teufels anklingen. Mit diesen rüden, widerborstigen gebrochenen Akkorden (v – –) scheinen wir uns plötzlich in der Nähe der Violinkonzerte Bartóks oder Chatschaturjans zu befinden. Unterdessen sitzt der Sopran in einem wütenden imitierenden Austausch mit der Basslinie gefangen (‚Gott pflegt alle die zu hassen / die den Stolz nicht fahren lassen’).

Es ist eine lebendige und theatralische Schilderung der schlimmsten der Todsünden, und sie bietet die Garantie dafür, so möchte man meinen, dass der selbstgefällige Hörer von seinem Stuhl hochschreckt. Die Arie ist in ihrer Da-capo-Form äußerst sinnreich angelegt – der lange A-Teil legt dar, warum Demut so unabdingbar nötig sei, während die Schimpfkanonade des B-Teils das Laster des Hochmuts brandmarkt. Dann folgt zielstrebig die Rückkehr zum A-Teil, dessen Thema der ‚Demut’ auf all die selbstverleugnerischen Eigenschaften verweist, die einen guten Kammermusiker kennzeichnen. Die abschließende Endausscheidung gibt die eloquenteste Schilderung der Demut, die man sich vorstellen kann – Harmonie und Figuration in schöpferischer Symbiose. Wie sollte ein Prediger damit konkurrieren können?

Nun ja, er – besser gesagt Bach in seinem Namen – versucht es, behindert nicht durch die überwältigende Eloquenz der vorherigen Nummer, sondern durch die Banalität eines Textes, der mit den Worten beginnt: ‚Der Mensch ist Kot, Stank, Asch und Erde’. Gleichwohl ist dieses stimmgewaltige Accompagnato für Bass eines der kunstreichsten und feinsinnigsten Stücke musikalischer Moralpredigten Bachs, in einem Maße, dass man leicht über den ungeschliffenen Text hinwegsehen kann und die Sorgfalt bewundert, die er der kleinsten Veränderung im Tonfall angedeihen lässt: Das Autograph der Partitur zeigt zum Beispiel, wie er den Rhythmus des Wortes ‚Teufelsbrut’ verschärfte, um es schroffer und roher wirken zu lassen. Diesem Rezitativ folgt eine Arie in Es, in welcher derselbe Sänger, nun von obligater Violine und Oboe begleitet, um die Demut bittet, ‚dass ich nicht mein Heil verscherze wie der erste Höllenbrand’. Man bekommt den Eindruck, dass dieses wiederkehrende Ringen mit dem Stolz durch das instrumentale Duo gedämpft – gar entschärft – wird, die drei Stellen ausgenommen, wo die Instrumente seinen Abscheu vor dem Stolz teilen.

Whittaker ermahnt uns, Bach nicht übereilt zu tadeln, weil er so ‚ausfällige’ Texte vertont habe. ‚Der Kampf, den Luther gegen gewissenlose Feinde aufnahm, diente ihm selbst und seinen Anhängern als Richtschnur für den Umgang mit den widerstreitenden Kräften in ihrem eigenen Herzen, und in gleicher Weise werden die negativen Kräfte in dieser Mischung aus Gut und Böse, die in jedem von uns vorhanden sind, als feindliche Mächte behandelt, geistlicher oder weltlicher Natur.’ Aber ist das wirklich der Punkt? Was mich interessiert, ist die Wirkung, die Bachs Musik haben kann – sein Geschick, der absoluten Hässlichkeit eines Textes Herr zu werden, indem er sein musikalisches Material so gestaltet, dass es den emotionalen Inhalt (den man zwar analysieren kann, der dabei aber wie Sand zwischen den Händen zerrinnt) zum Ausdruck bringt.

Er scheint auch Nicht- Lutheraner in seinen Wirkungskreis einladen und sie zu einer teilnahmsvollen Reaktion auf die zugrunde liegende Predigt bewegen zu wollen, auf die Nuance, die seine Musik ihr gibt: dass übermäßiger Stolz unter keinerlei Umständen zu akzeptieren sei, dass Demut Würde besitze, nicht nur Wert. Hegel schrieb der Musik eine ‚gegenstandslose Innerlichkeit’ zu, Mendelssohn hingegen (der Hegel kannte) kam zu dem Schluss: ‚Die Ideen, die durch die Musik […] ausgedrückt werden, sind nicht zu vage, um in Worte übersetzt zu werden, sondern im Gegenteil zu präzise’. Bach ist Mendelssohns Auffassung, Musik könne die Kernbedeutung zum Vorschein bringen, die von Worten so häufig verschleiert wird, offensichtlich zuvorgekommen und hat ihr konkrete Gestalt gegeben.

 © John Eliot Gardiner 2009

.Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

 

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 15. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner   Reisetagebuch SDG 159  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Katharine Fuge, Sopran – zum Download  als PDF 

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CDs – Bach-Kantaten: für den 11. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG (Deutsche Grammophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 113 BWV 179 und BWV 199

Link: Inhalt eine CD

BWV 113  – “Herr Jesu Christ, du höchstes Gut”

BWV 179 –  ”Sieh zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei”

BWV 199 – “Mein Herze schwimmt in Blut”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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CD’s vom Label SDG  
für den   17. Sonntag nach Trinitatis 
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.Cover:  SDG 159 –  Vol. 9
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CD-Bestellung 

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 159 – Vol. 9

Aufführungsorte:Kantaten für den 17. und 18. Sonntag nach Trinitatis” 

CD 1 – Allhelgonakyrkan, Lund am 14. Oktober 2000

CD 2 – Thomaskirche, Leipzig am 22. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:Kantaten für den “17. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  47  “Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“ 
 
 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol.  9 – CD  1
 
 

BWV  114 “Ach, lieben Christen, seid getrost

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol.  9 – CD  1

BWV 148 “Bringet dem Herrn Ehre seines Namens

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 159 –  Vol. 8 – CD 9

 
BWV 226 Motet: Der Geist hilft unser Schwachheit auf
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Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 159–  Vol. 9 – CD 1
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CD –  z w e i  – Inhalte:Kantaten für den “18. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  96   – “Herr Christ, der ein’ge Gottessohn”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9  – CD 2

BWV  116 – “Du Friedefürst, Herr Jesu Christ”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

BWV 169 – “Gott soll allein mein Herze haben”

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

BWV 668Chorale: Vor deinen Thron tret’ ich hiermit

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

 Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

Telefonische Kartenbestellung:
Mo–Fr: 8–21 Uhr, Sa: 8–20 Uhr, So: 10–20 Uhr
Aus Deutschland: 0 18 06-56 20 30
(0,20 € pro Anruf aus den dt. Festnetzen, max. 0,60 € pro Anruf aus den dt. Mobilfunknetzen)
Aus dem Ausland: +49 -3871-2 11 41 91
(lokale Tarife) – See more at:

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V i d e o – vom Thomanerchor

 J.S. Bach: Cantata BWV 190, „Singet dem Herrn ein neues Lied“ (Leipzig, 1724)

i. Chorus: Singet dem Herrn ein neues Lied
ii. Chorale and recitative (alto, tenor, bass): Herr Gott, dich loben wir
iii. Aria (alto, strings): Lobe, Zion, deinen Gott
iv. Recitative (bass): Es wünsche sich die Welt
v. Aria (tenor, bass, oboe d’amore): Jesus soll mein alles sein
vi. Recitative (tenor, strings): Nun, Jesus gebe
vii. Chorale: Lass uns das Jahr vollbringen

Thomaner Stefan Kahle alto
Christoph Genz, tenor
Matthias Weichert, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Leitung: Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2011

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

 J. S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf LutzDirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Jede Kantatenaufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf. Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 („Schmücke dich, o liebe Seele“). Die Live-Aufzeichnung der Kantate, der Werkeinführung sowie der Reflexion ist als DVD hier erhältlich:

Link: http://www.bachstiftung.ch/shop/?SID=fietq5cdrgppqq05t7octp7gc6

Video BWV 180 Werkeinführung:

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J.S. Bach Cantata BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate BWV 99 zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solisten wirken Julia Neumann und Claude Eichenberger.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 99 – J. S. Bach Cantata  -Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen

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Neu  J. S. Bach – BWV 691 Orgel-Choral „Wer nun den lieben Gott lasst walten“ vom  16.09.2016

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Video: J. S. Bach – BWV 691 Orgel-Choral „Wer nun den lieben Gott lasst walten“

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Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken 

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Info: BWV 537 – Orgelwerk:  „Fantasie & Fuge c-Moll“

Von welcher Warte auch immer man dies bewegende, so überaus gehaltvolle Werk hört und betrachtet, man begegnet stets der reinen Vollkommenheit: Vollkommenheit des Ausdrucks, der Formgebung, der tonsprachlichen Durchgestaltung, Vollkommenheit in der Disposition von Fantasie und Fuge zueinander. Die Hochreife der Komposition lenkt Datierungsversuche in die letzten Weimarer Jahre (ca.1716); ebenso ist aber auch eine Entstehung in Leipzig denkbar, zumal das Stück die spezifisch Leipziger Orgelklaviaturumfänge berücksichtigt.

Berühmt ist die Anekdote von der Rettung der einzigen erhalten gebliebenen, maßgeblichen Handschrift des Werkes, wie sie uns Griepenkerl im Vorwort des III.Bandes seiner epochalen Ausgabe der Orgelwerke Bachs (Peters 1845) überliefert hat. Es handelt sich um eine Anfang 1751 entstandene Abschrift, die die Bachschüler Johann Tobias Krebs (Vater) und Johann Ludwig Krebs (Sohn; Bachs Lieblingsschüler) wahrscheinlich direkt vom Autograph genommen hatten. Sie wurde Teil eines bedeutenden und umfangreichen Manuskriptkonvoluts, das J.L. Krebs bei seinem Tod im Jahre 1780 in Altenburg hinterließ, wo er seit 1756 Schloßorganist an der großen Trostorgel gewesen war.

Dem Einschreiten eines seiner Nachfolger, Hoforganist Carl August Reichardt (1802-1859), ist es zu verdanken, daß das Konvolut aus dem Nachlaß nicht als Makulatur in die Hände eines Krämers geriet. Heute weiß man allerdings auch wieder von einem Frühdruck (Körner 1840/45), in dem das Werk – auf anderer, nicht mehr erhaltener Handschrift basierend – veröffentlicht war. In Bezug auf die kompositionsgeschichtliche Entwicklung des 18. Jahrhunderts weisen Fantasie wie Fuge ein sehr modernes konzeptionelles Gepräge auf: beide behandeln, in unverbundenem, gegensätzlich-ergänzendem Nebeneinander zwei verschiedene Themen; die Fuge ist darüber hinaus – bisheriger Formauffassung entgegen – fast sonatenartig mit einer Da-capo-Reprise gestaltet.

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Video:  BWV 537  Orgelwerk „Fantasie & Fuge c-Moll“

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Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken 

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

                                                         BACH:vokal Stuttgart – J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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Info:  Kantate BWV 76 Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ 

zum 2. Sonntag nach Trinitatis.

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes (BWV 76) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach.

Das Werk wurde zum ersten Mal am 6. Juni 1723 in der Thomaskirche in Leipzig aufgeführt und ist damit die zweite von Bachs Leipziger Kantaten nach seinem Amtsantritt als Thomaskantor. Wie auch die erst eine Woche zuvor aufgeführte Kantate Die Elenden sollen essen (BWV 75) besteht die Komposition aus zwei Teilen, die ursprünglich jeweils vor und nach der Predigt erklangen. Die aufwändige Gestaltung beider Werke zeigt das große Engagement, mit dem Bach sich der neuen Aufgabe widmete.

Der unbekannte Textdichter greift die Thematik der Evangelienlesung zum 2. Sonntag nach Trinitatis auf, der Bekehrung der Menschen zu Gott. Die Worte des Eingangchores sind die Verse 2 und 4 des Psalm 19. Nach der Aufforderung zum Bekenntnis zu Gott wird in den Sätzen 4 und 5 die Götzenanbetung durch den Großteil der Menschheit beklagt. Im anschließenden Rezitativ folgt der Dank der bekehrten Heiden, bekräftigt durch den Lutherchoral „Es woll uns Gott genädig sein“, der den ersten Teil abschließt. Im zweiten Teil geht die Aufforderung an die „treue Schar“ der Bekennenden, den Hass ihrer Feinde mit Liebe zu vergelten. Auch hier erfolgt wiederum eine abschließende Reflexion des Themas, diesmal durch die 3. Strophe desselben Lutherliedes.

Erster Teil

1. Coro (Tr, Ob I/II, Vl I/II, Va, Bc): Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

2. Recitativo T (Vl I/II, Va, Bc): So lässt sich Gott nicht unbezeuget

3. Aria S (Vs, Bc): Hört, ihr Völker, Gottes Stimme

4. Recitativo B (Bc): Wer aber hört, da sich der größte Haufen

5. Aria B (Tr, Vl I/II, Va, Bc): Fahr hin, abgöttische Zunft

6. Recitativo A (Bc): Du hast uns, Herr, von allen Straßen

7. Choral (Tr, Vl I/II, Va, Bc): Es woll uns Gott genädig sein

Zweiter Teil

8. Sinfonia (Oa, Vg, Bc)

9. Recitativo B (Vl I/II, Va, Vg, Bc): Gott segne noch die treue Schar

10. Aria T (Vg, Bc): Hasse nur, hasse mich recht

11. Recitativo A (Vg, Bc): Ich fühle schon im Geist

12. Aria A (Oa, Vg, Bc): Liebt, ihr Christen, in der Tat

13. Recitativo T (Bc): So soll die Christenheit

14. Choral (Tr, Vl I/II, Va, Bc): Es danke, Gott, und lobe dich

Der auffälligste Satz dieser Kantate ist der ungewöhnliche, zweiteilig angelegte Eingangschor: Nach einer kurzen, festlichen Einleitung durch die Solotrompete wird der erste Psalmenvers durch den Chor in Form eines Präludiums vorgetragen. Darauf folgt ein neues Thema für den zweiten Vers in Form einer Fuge, bei der zunächst die vier Solostimmen und danach die vier Chorstimmen nacheinander einsetzend einen beeindruckenden Steigerungseffekt erzielen, der vom abschließenden Einsatz der Trompete gekrönt wird. Bemerkenswert sind auch der 3. Satz, die Sopran-Arie „Hört, ihr Völker, Gottes Stimme“, die von einer konzertanten Solovioline umrahmt wird, und die kontrastierende Bass-Arie des 5. Satzes, bei der wiederum die Solotrompete zum Einsatz kommt.

Der zweite Teil zeigt einen fast symmetrischen Aufbau bezüglich der Abfolge von Arie, Rezitativ und Choral, beginnt jedoch mit einer Sinfonia und kontrastiert durch seinen insgesamt stilleren und kontemplativen Charakter.


 Video: Kantate BWV 76 Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ 

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “16. Sonntag nach Trinitatis”


St. Trinitatiskirche in Ohrdruf (Thüringen)

                                         St. Trinitatiskirche in Ohrdruf  (Thüringen)

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 11.09.2016 begehen wir den 16. Sonntag nach „Trinitatis

Der 16. Sonntag nach Trinitatis ist geprägt vom Evangelium von der Auferweckung des Lazarus. In dieser Geschichte sowie in den Epistellesungen wird deutlich, dass mit Jesus weit mehr gekommen ist als nur ein großer Prediger. Er hat das Leben in diese Welt gebracht und den Tod besiegt. Dieser Sieg wird schon durch sein Handeln auf Erden sichtbar.

Am 16. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Evangelium von der Auferweckung des Lazarus und wir staunen über die Worte Jesu. Diese Worte sprechen in keine alltägliche Situation, sondern sind Trauernden und bedrückten zugesprochen. Wir können getrost sein darüber, dass Gott alles Geschehen in userem Leben kennt und weiß, wann wir seiner besonderen tröstenden Hilfe bedürfen. Es ist gut zu wissen, dass nichts ohne seinen Willen geschieht.

Wochenspruch:  

Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2. Tim 1, 10b)

Wochenlied:

„Was mein Gott will, gescheh allzeit“ (EG 364)“ (EG 369)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 16. Sonntag nach Trinitatis 

BWV      8   –  “Liebster Gott, wenn werd ich sterben”

BWV    27  –   “Wer weiß, wie nahe mir mein Ende”

BWV    95  –  “Christus, der ist mein Leben”

BWV 161  –  „Komm, du süße Todesstunde“

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 161 „Komm, du süße Todesstunde“

Kantate zum 16. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor,

2 Blockflöten, Streicher und Basso continuo;

Suzie LeBlanc, Sopran;  Daniel Taylor, Altus;

Jan Kobow, Tenor;  Stephen Varcoe, Bass;

Theatre of Early Music

Leitung:  Daniel Taylor 

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 NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Auszüge aus dem Programm:.

Johann Sebastian Bach

BWV 95 “Christus, der ist mein Leben

Dorothee Mields, Sopran / Matthew White, Countertenor

Hans Jörg Mammel,Tenor  Thomas Bauer, Bass /

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 95 “Christus, der ist mein Leben“

Kantate für den 16. Sonntag nach Trinitatis

Midori Suzuki, Sopran / Makoto Sakurada, Tenor

Peter Kooy, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung:  Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 27 “Wer weiß, wie nahe mir mein Ende

Kantate am 16. Sonntag nach Trinitatis,

Dorothee Mields, Sopran / Matthew White, Countertenor

Hans Jörg Mammel,Tenor  Thomas Bauer, Bass /

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach:

BWV 8 „Liebster Gott, wenn werd ich sterben“ 

Ursula Buckel (Sopran)  Hertha Töpper (Alt)

John van Kesteren (Tenor)  Kieth Engen (Bass)

Münchener Bach-Chor und Münchener Bach-Orchester

Leitung: Karl Richter

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 27 “Wer weiß, wie nahe mir mein Ende

Kantate am 16. Sonntag nach Trinitatis,

Dorothee Mields, Sopran / Matthew White, Countertenor

Hans Jörg Mammel,Tenor  Thomas Bauer, Bass /

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Schelle  (1648-1701)

„Herr, lehre uns bedenken“ 

für Sopran, Alt, Bass, Streicher und Basso continuo

Textdichter: David Elias Heidenreich

Veronika Winter, Sopran;  Anne Bierwirth, Alt;

Ralf Grobe, Bass

Barockorchester L’Arco; / Himlische Cantorey;

Leitung: Jörg Breiding

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 27  “Wer weiß, wie nahe mir mein Ende

Kantate zum 16. Sonntag nach Trinitatis,

Johannette Zomer, Sopran; Annette Markert, Alt;

James Gilchrist, Tenor; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Soloists, Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 95 “Christus, der ist mein Leben

Dorothee Mields, Sopran / Matthew White, Altus

Hans Jörg Mammel,Tenor  Thomas Bauer, Bass /

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Das „Stabat mater“ von  Giovanni Battista Pergolesi
Trauer um den Sohn
Eng verbunden mit dem Fest der Schmerzen Mariens am 15. September ist das mittelalterliche Gedicht „Stabat mater“.In dem ergreifenden Text geht es um die Trauer der Gottesmutter Maria, die unter dem Kreuz steht und ihren toten Sohn beweint.

Die wohl bekannteste und berühmteste Vertonung des „Stabat mater“ stammt aus Italien von Giovanni Battista Pergolesi. Das liegt nicht nur an der Qualität der Musik, sondern auch die Umstände seines Lebens. Er war außerordentlich musikalisch begabt, doch er starb früh. Damit gilt er für viele Musikfans als Mozart des frühen 18. Jahrhunderts. Ähnlich wie bei Mozart gab es rasch nach seinem Tod einen regelrechten Kult um diesen jungen Mann, der hochtalentiert – aber zeitlebens kränkelnd – mit nur 26 Jahren am 16. März 1736 starb. Dennoch ist der Vergleich zu Mozart unzutreffend, da Mozart rund 10 Jahre länger lebte und deutlich mehr Einfluss auf die Nachwelt hatte als Pergolesi, dem schlicht die Lebenszeit fehlte, um sein großes musikalisches Talent in ein umfassendes Werk umzusetzen……

Weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate
BWV 161 „Komm, du süße Todesstunde“

Kantate zum 16. Sonntag nach Trinitatis.

Aufnahme der Bach-Rilling-Edition. Interpreten sind die Frankfurter Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart sowie als Solisten Hildegard Laurich und Adalbert Kraus. –

In der Kantate geht es um das Spannungsfeld zwischen Todessehnsucht und Auferstehungsgewissheit. Diese Thematik wird aufgenommen in einigen Stücken aus dem „Messias“ von HändelEs sind Stücke, in denen Bibeltexte zum Thema Auferstehung der Toten (1. Korinther 15, 51-57) vertont sind.

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 16. Sonntag nach Trinitatis

BWV      8   –  “Liebster Gott, wenn werd ich sterben”

BWV    27  –   “Wer weiß, wie nahe mir mein Ende”

BWV    95  –  “Christus, der ist mein Leben”

BWV 161  –  „Komm, du süße Todesstunde“

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/ YouTube: BW  8 –  Liebster Gott, wenn werd ich sterben“ (Interpret: Rilling )

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/YouTube: BWV 27 –  Wer weiß, wie nahe mir mein Ende   –  (Herreweghe )

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/YouTube: BWV 95  –  Christus, der ist mein Leben    (Interpret: Rilling ) 

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/YouTube: BWV 161  –  Komm, du süße Todesstunde    (Interpret: Herreweghe ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Heinrich Bach (1615-1692)

Heinrich Bach (* 16. Septemberjul./ 26. September 1615 in Wechmar; † 10. Juli 1692greg. in Arnstadt) war ein deutscher Organist aus derFamilie Bach.

Heinrich ist der Stammvater der so genannten Arnstädter Linie der Musikerfamilie Bach. Nach dem Tod seines Vaters Johannes Bach übernahm sein ältester Bruder Johann die weitere Erziehung und unterwies ihn im Orgelspiel.

1635 trat er in die von Johann Bach geleitete Erfurter Ratsmusikanten-Compagnie ein und war von 1635 bis 1641 Ratsmusikant in Erfurt. Im Jahre 1641 erhielt er das Organistenamt an der Arnstädter Liebfrauen- und Oberkirche, das er bis zu seinem Tode versah. 1642 heiratete er Eva, die jüngere Tochter des Suhler Stadtpfeifers Hoffmann, deren ältere Schwester Barbara die erste Frau Johann Bachs war. Aus der Ehe gingen sechs Kinder, darunter drei musikalisch hoch begabte Söhne, hervor.

Von Heinrich Bach sind nur wenige Kompositionen erhalten geblieben, u. a.:

Ich danke dir, Gott

Kyrie

Zwei Sonaten à 5

Da Christus an dem Kreuze stund

Erbarm dich mein, o Herre Gott

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Video:  Heinrich Bach„Ach, dass ich Wassers gnug hätt“
Konzert in der Stiftskirche vom 10.08.2014
Uta Runne – Mezzosopran
Lee Santana – Laute
Andreas Küppers – Continuo
Kristin von der Goltz – Cello und Leitung

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 16. Sonntag nach Trinitatis 

Santo Domingo de Bonaval, Santiago de Compostela, am 07. Oktober 2000.

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Kantaten für den 15. Sonntag nach Trinitatis 

Kantaten-Beschreibung: BWV 95  “Christus, der ist mein Leben

Ich habe mich so gefreut, endlich BWV 95 “Christus, der ist mein Leben” aufführen zu können, eine Kantate, die ich zum ersten Mal Ende der sechziger Jahre in einer Aufführung mit Karl Richter gehört hatte. Ich war damals erstaunt und staune immer noch über die ausgesprochen originelle Kombination des ‚Corno’ (das einigen Musikwissenschaftlern zufolge ‚Cornetto’ bedeuten könnte) mit Oboen. Im zweiten Teil des Anfangschors verbindet Bach diese Instrumente in einem kampflustigen Gerangel, das Luthers Paraphrase des Nunc dimittis einleitet. Jazztrompeten, hatte ich damals gedacht, und diese Passage hat tatsächlich Ähnlichkeiten mit einer Jamsession, aber in Wahrheit haben wir keine genaue Vorstellung davon, welches Instrument Bach hier gemeint hat. Wenn auf dem altertümlichen Cornetto oder Zink gespielt wird, müsste sich der Spieler, um den gewünschten Klang zu erzielen, mit zahlreichen verzwickten Doppelgriffen auseinandersetzen.

Mike Harrison war jedoch mutig genug, als alternative, wenn auch anachronistische Lösung seine deutsche Ventiltrompete in C vorzuschlagen. Es klang phantastisch. Letzten Endes ist es nicht die Form, Bauart oder Entstehungszeit des Instrumentes, die es überzeugend klingen lässt, sondern die Fertigkeit und Vorstellungskraft des Spielers, und Mike ist es gelungen, seiner Trompete einen täuschenden echten zinkenartigen Klang zu geben. Ein Schaudern durchlief in der Aufführung in Santiago sein Zwiegespräch mit den Oboen, das den letzten Kampf zwischen den Kräften des Lebens und des Todes spüren ließ, bis die Seele endlich zu ihrem ersehnten Ziel gelangte. Es erinnerte mich an den Höhepunkt von John Bunyan’s Pilgrim’s Progress, als der Christ ‚ verschied und auf der anderen Seite für ihn die Trompeten erklangen’.

Man muss einfach beeindruckt sein von dieser Kantate, in der Bach auf sehr ungewöhnliche Weise vier Trauerchoräle als formstützende Pfeiler aneinanderfügt und den Gläubigen (Tenor), während dieser über seinen Tod sinniert, Mut fassen lässt. Die recht fest im christlichen Glauben verwurzelten synkopierten Dialoge zwischen paarigen Oboen und Violinen, die das Werk einleiten, strotzen vor Vitalität und ebnen den Weg zu dem ersten Choral im Dreiertakt, der bei dem Wort ‚sterben’ verlischt, die nacheinander einsetzenden Stimmen einen verminderten Septakkord aufbauen lässt, zur Ruhe kommt und sich schließlich bei den Worten ‚…ist mein Gewinn’ noch einmal voller Kraft entlädt. Den Höhepunkt bildet die Zeile ‚mit Fried und Freud ich fahr dahin’ als Bindeglied zu nächsten Choral, Luthers Paraphrase des Nunc dimittis.

Die Aussagen der beiden Choräle sind durch ein Arioso für Tenor im Dreiertakt verbunden, ‚Mit Freuden, ja, mit Herzenslust will ich von hinnen scheiden’. Diese löst sich in Abschnitte mit freiem Rhythmus auf – und hier ist Bach ausgesprochen experimentierfreudig, indem er sie mit Einfügungen aus dem synkopierten Anfangsmotiv in Schach hält. Wir gewinnen den Eindruck, es handle sich um eine Abfolge von 7/4-Takten.

Auf dem Höhepunkt singt der Tenor unbegleitet ‚Mein Sterbelied ist schon gemacht…’ – Stille – ‚…ach, dürft ich’s (von Mark Padmore mit erstaunlichem Pathos vorgetragen), ach, dürft ich’s heute singen!’. Bruchlos leitet der zwischen ‚Corno’ und Oboen erwähnte Dialog den zweiten Choral ein, Luthers überschäumendes ‚Mit Fried und Freud ich fahr dahin’. Daraufhin lässt sich der Solosopran mit dem Ruf vernehmen: ‚Nun, falsche Welt! nun hab ich weiter nichts mit dir zu tun’, der seinerseits bruchlos in eine bezaubernde bogenförmig geführte Melodie überleitet: ‚Valet will ich dir geben, du arge, falsche Welt’, und dann, auf dem Weg über ein Seccorezitativ, zu der einzigen wirklichen Arie in dieser Kantate führt, ‚Ach, schlage doch bald’, deren ‚Leichenglocken’-Pizzicati faszinierend sind.

Nach dem Konzert gab es in der Hotelbar eine bewegte Diskussion über die Bedeutung und Symbolik der ‚Leichenglocken’. Einige vertraten die Meinung, die hohen wiederholten Achtel auf der Flöte in BWV 161 (Nr. 4) und BWV 8 (Nr. 1) symbolisierten die hellen Totenglockendie beim Begräbnis eines Kindes läuten.

Ein Mitglied aus unserem Team war überzeugt, die Musik in BWV 95 (Nr. 5) stelle ein laufendes Uhrwerk dar, der Tenor warte darauf, dass seine letzte Stunde schlage, während die Streicher das mechanische Ticken der Uhr nachahmen. Die Oboen imitieren den Mechanismus des Rades, das Schlag zwölf schleifend zum Stillstand kommt – so wie die Zeit es zu tun scheint, wenn man ungeduldig ist. Das Echo der zweiten Oboe (in Takt 4) stößt die Uhr sanft an, indem sie am Gewicht auf der Gegenseite zieht, und setzt sie damit wieder in Gang. Raffiniert und plausibel…

Man kann nicht umhin, sich die Frage zu stellen, ob nicht die lebhafte Erinnerung an einen Todesfall unlängst in der Familie bei der Komposition dieser Stücke Bach die Hand geführt habe. War es vielleicht die innere Auseinandersetzung mit dem drohenden Tod eines schwächlichen Kindes, die ihn zu dieser Folge von Kompositionen inspiriert hat, in denen es um Glauben und Vertrauen geht und die in ihrer Schlichtheit so kindhaft sind? Seine Tochter Christiane Sophia (*1723) kränkelte tatsächlich und starb am 29. Juni 1726 – ein paar Monate bevor er mit der Komposition von BWV 27 begann. 

Anmerkung zur Kantate BWV 95:

1. Auf Iona haben wir die Kantate in ihrer ursprünglichen Weimarer Fassung von 1715/6 aufgeführt, in der die Streicher in C spielen, aber mit dem Stimmton A=466 (fast einen Ton höher als der übliche Leipziger Stimmton A=415); die Blockflöten haben Es mit tiefem französischen Kammerton, damit sie wie C auf dem hohen Weimarer Chorton klingen. Da das Werk hier in Santiago Seite an Seite mit vier Leipziger Kantaten aufgeführt wurde, haben wir beschlossen, Bachs Leipziger Fassung (aus der Zeit zwischen 1937 und 1746) zu rekonstruieren und sie in D-dur mit A=415 zu spielen.

2. Obwohl Bach die Kantate bei ihrer Wiederaufführung 1746/47 einen Ton tiefer nach D transponiert hat, einen Bereich, den die Traversflöte immer noch gut bewältigen kann, waren wir der Meinung, in dieser früheren Fassung sei eine ‚sechste Flöte’ das wahrscheinlichere und geeignete Instrument – eine Blockflöte, die in D notiert ist, aber wie E klingt. 

© John Eliot Gardiner 2004
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Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungenzum 16. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner  Reisetagebuch SDG 104  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag: Mark Padmore, Tenor – zum Download  als PDF 

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.CDs – Bach-Kantaten: für den 11. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG (Deutsche Grammophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 113 BWV 179 und BWV 199

Link: Inhalt eine CD

BWV 113  – “Herr Jesu Christ, du höchstes Gut”

BWV 179 –  ”Sieh zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei”

BWV 199 – “Mein Herze schwimmt in Blut”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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CD’s vom Label SDG  
für den  15. Sonntag und 16. Sonntag nach Trinitatis 
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Cover:  SDG 104 –  Vol. 8

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CD-Bestellung 

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 104 – Vol. 8

Aufführungsorte:Kantaten für den “15. und 16. Sonntag nach Trinitatis” 

CD 1Unser Lieben Frauen, Bremen am 29. September 2000

CD 2Santo Domingo de Bonaval, Santiago de Compostela am 07. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:Kantaten für den “15. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  51  “Jauchzet Gott in allen Landen“ 
 
 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1
 
 

BWV  99 “Was Gott tut, das ist wohlgetan

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1

BWV 100 “Was Gott tut, das ist wohlgetan II

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104 –  Vol. 8 – CD 1

 
BWV 138 “Warum betrübst du dich, mein Herz
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Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104–  Vol. 8 – CD 1
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CD –  z w e i  – Inhalte:Kantaten für den “16. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV   8  – “Liebster Gott, wann werd ich sterben?”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8  – CD 2

BWV 27 – “Wer weiß, wie nahe mir mien Ende?”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 95 – “Christus, der ist mein Leben”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 161 – “Komm, du süße Todesstunde”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

 Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

Telefonische Kartenbestellung:
Mo–Fr: 8–21 Uhr, Sa: 8–20 Uhr, So: 10–20 Uhr
Aus Deutschland: 0 18 06-56 20 30
(0,20 € pro Anruf aus den dt. Festnetzen, max. 0,60 € pro Anruf aus den dt. Mobilfunknetzen)
Aus dem Ausland: +49 -3871-2 11 41 91
(lokale Tarife) – See more at:

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Video vom Thomanerchor

 J.S. Bach: Cantata BWV 31 – Thomanerchor, Georg Christoph Biller 

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J. S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach Cantata – BWV 180

Jede Kantatenaufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf. Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 („Schmücke dich, o liebe Seele“). Die Live-Aufzeichnung der Kantate, der Werkeinführung sowie der Reflexion ist als DVD hier erhältlich:

Link: http://www.bachstiftung.ch/shop/schmuecke-dich-o-liebe-seele-bwv-180-dvd.html.

Video BWV 180 Werkeinführung:

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J.S. Bach Cantata BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate BWV 99 zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solisten wirken Julia Neumann und Claude Eichenberger.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 99 – J. S. Bach Cantata  -Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen

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Neu  J. S. Bach – BWV 537  „Fantasie & Fuge c-Moll“  vom 09.09.2016 

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Info: BWV 537  „Fantasie & Fuge c-Moll“

Von welcher Warte auch immer man dies bewegende, so überaus gehaltvolle Werk hört und betrachtet, man begegnet stets der reinen Vollkommenheit: Vollkommenheit des Ausdrucks, der Formgebung, der tonsprachlichen Durchgestaltung, Vollkommenheit in der Disposition von Fantasie und Fuge zueinander. Die Hochreife der Komposition lenkt Datierungsversuche in die letzten Weimarer Jahre (ca.1716); ebenso ist aber auch eine Entstehung in Leipzig denkbar, zumal das Stück die spezifisch Leipziger Orgelklaviaturumfänge berücksichtigt.

Berühmt ist die Anekdote von der Rettung der einzigen erhalten gebliebenen, maßgeblichen Handschrift des Werkes, wie sie uns Griepenkerl im Vorwort des III.Bandes seiner epochalen Ausgabe der Orgelwerke Bachs (Peters 1845) überliefert hat. Es handelt sich um eine Anfang 1751 entstandene Abschrift, die die Bachschüler Johann Tobias Krebs (Vater) und Johann Ludwig Krebs (Sohn; Bachs Lieblingsschüler) wahrscheinlich direkt vom Autograph genommen hatten. Sie wurde Teil eines bedeutenden und umfangreichen Manuskriptkonvoluts, das J.L. Krebs bei seinem Tod im Jahre 1780 in Altenburg hinterließ, wo er seit 1756 Schloßorganist an der großen Trostorgel gewesen war.

Dem Einschreiten eines seiner Nachfolger, Hoforganist Carl August Reichardt (1802-1859), ist es zu verdanken, daß das Konvolut aus dem Nachlaß nicht als Makulatur in die Hände eines Krämers geriet. Heute weiß man allerdings auch wieder von einem Frühdruck (Körner 1840/45), in dem das Werk – auf anderer, nicht mehr erhaltener Handschrift basierend – veröffentlicht war. In Bezug auf die kompositionsgeschichtliche Entwicklung des 18. Jahrhunderts weisen Fantasie wie Fuge ein sehr modernes konzeptionelles Gepräge auf: beide behandeln, in unverbundenem, gegensätzlich-ergänzendem Nebeneinander zwei verschiedene Themen; die Fuge ist darüber hinaus – bisheriger Formauffassung entgegen – fast sonatenartig mit einer Da-capo-Reprise gestaltet.

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Video:  BWV 537  „Fantasie & Fuge c-Moll“

Bildschirmfoto 2016-09-15 um 10.33.02.png

Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken 


J.S. Bach – BWV 99 Cantata Was Gott tut, das ist wohlgetan”

ALL OF BACH BWV 99 Was Gott tut das ist wohlgetan

 Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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Info: J.S. Bach – Kantate BWV 7 Christ unser Herr zum Jordan kam“

„Christ unser Herr zum Jordan kam“ (BWV 7) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er schrieb die Choralkantate in Leipzig für Johannis und führte sie am 24. Juni 1724 zum ersten Mal auf. Sie basiert auf dem gleichnamigen Tauflied Martin Luthers und ist die dritte Kantate in Bachs 2. Jahreszyklus.

Bach komponierte die Kantate in seinem zweiten Jahr in Leipzig für den Johannistag als dritte Kantate in seinem 2. Jahreszyklus, den er am ersten Sonntag nach Trinitatis mit O Ewigkeit, du Donnerwort, BWV 20, begonnen hatte. Die vorgeschriebenen Lesungen waren als Epistel Jes 40,1–5 LUT, „Es ist die Stimme eines Predigers“, und als Evangelium Lk 1,57–80 LUT, die Geburt Johannes des Täufers und das Benedictus seinesVaters Zacharias. Dem Werk liegt das gleichnamige lutherische Tauflied in sieben Strophen von Martin Luther zugrunde. Die erste und die letzte Choralstrophe sind im Wortlaut in den Sätzen 1 und 7 beibehalten, während ein unbekannter Dichter die Binnenstrophen in eine Folge von ebenso vielen Arien und Rezitativen umdichtete. Das Lied war Hauptlied für den Festtag. Es geht von der Taufe Jesu aus und steht damit in keiner unmittelbaren Beziehung zum Evangelium, das von der Geburt des Täufers handelt.

Die Kantate ist besetzt mit drei Solisten, Alt, Tenor und Bass, vierstimmigem Chor, zwei Oboe d’amore, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

  1. Coro: Christ unser Herr zum Jordan kam
  2. Aria (Bass): Merkt und hört, ihr Menschenkinder
  3. Recitativo (Tenor): Dies hat Gott klar mit Worten
  4. Aria (Tenor): Des Vaters Stimme ließ sich hören
  5. Recitativo (Bass): Als Jesus dort nach seinen Leiden
  6. Aria (Alt): Menschen, glaubt doch dieser Gnade
  7. Choral: Das Aug allein das Wasser sieht

Im Eingangschor, einer Choralfantasie, singt der Tenor die Melodie als cantus firmus, während die anderen Stimmen in freier Polyphonie gesetzt sind. In der ersten Kantate des Zyklus, O Ewigkeit, du Donnerwort, hatte Bach den cantus firmus dem Sopran anvertraut, in der zweiten, Ach Gott, vom Himmel sieh darein, BWV 2, dem Alt. Der Satz ähnelt einem italienischen Violinkonzert. Die erste Arie wird nur vom Continuo begleitet. Ein Secco-Rezitativ führt zu einer Arie mit zwei Violinen, die aus einer späteren Aufführung Bachs als solo bezeichnet sind. Das folgende Rezitativ ist dem Bass als der Vox Christi anvertraut und wird von Streichern begleitet, ähnlich wie die Worte Jesu in Bachs Matthäus-Passion. Der Bezug im Text zum Taufbefehl ist als ausdrucksvolles Arioso hervorgehoben. Entsprechend der von Arie zu Arie gesteigerten Besetzung begleiten die Oboen und die Streicher die letzte Arie. Der Schlusschoral ist ein schlichter vierstimmiger Satz.


Video:  J.S. Bach – Kantate BWV 7  Christ unser Herr zum Jordan kam“

ohne die Sätze drei & vier !

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “15. Sonntag nach Trinitatis”


Die Orgel in St. Michaelis Ohrdruf-Thüringen

                                          Die Ratzmann-Orgel in der Sankt-Trinitatis-Kirche, Ohrdruf  (Thüringen)

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

 Am 04.09.2016 begehen wir den 15. Sonntag nach „Trinitatis

Der 15. Sonntag nach Trinitatis hat „Irdische Güter“ zum Thema. Es geht ums Sorgen, die Angst um die Zukunft, um das, was morgen kommt, die Sorge um das leibliche Wohl, um das Dach über dem Kopf. Mancher Predigttext legt eine gewisse Leibfeindlichkeit nahe, etwas, das einzuüben heute gewiss nicht ganz verkehrt ist. Dabei sollte man sich allerdings davor hüten, die Gaben Gottes, von denen wir leben, zu verteufeln.

Am 15. Sonntag nach Trinitatis wird unser Blick fortgelenkt von den irdischen Gütern. Sie sollen nicht unsere erste und alleinige Sorge sein. So werden wir frei zu einem Leben in der Nachfolge Jesu.oder
Oft haben wir uns durch mühsame Arbeit einen Lebensstandard geschaffen, der uns ein Gefühl der Behaglichkeit und des Wohlstandes vermittelt. Diesen Lebensstandard zu erhalten, wird jedoch immer schwieriger, und Sorge um die Zukunft bestimmt unser Leben zusehends. Heute, am 15. Sonntag nach Trinitatis, werden wir durch die Lesungen daran erinnert, dass alles, was wir hier schaffen, vergänglich ist. Es ist tröstlich zu wissen, dass Gott uns nicht im Stich lassen wird, selbst wenn das, was wir haben, verloren geht.

Wochenspruch:  

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. (1. Petr 5, 7) 

Wochenlied:

„Wer nur den lieben Gott läßt walten“ (EG 369)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Die Köthener Bachfesttage 2016 finden vom 28. August bis 4. September 2016 statt.

Weitere Informationen unter

www.bachfesttage.de

Die Musik für dieses Video ist eine Version des Köthener Liebesliedes von Kai Schumacher.

Die Köthener Bachfesttage!  Aus bescheidenen Anfängen im Jahr 1967 hat sich in den letzten 15 Jahren unter der Intendanz von Hans-Georg Schäfer ein Festival entwickelt, das seinesgleichen sucht. Alle zwei Jahre pilgern Bachliebhaber aus der ganzen Welt nach Köthen, um sich in historischem Ambiente von der Musik inspirieren zu lassen. 2016 wird das Festival erstmalig von dem Berliner Dramaturgen, Musikmanager und Konzertdesigner Folkert Uhde gestaltet, der mit neuen Konzertformaten und einem großen Schlossfest die traditionsreichen Bachfesttage weiterentwickelt und öffnet.

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Bach-Kantaten für den “ 15. Sonntag nach Trinitatis 

BWV    51   –  Jauchzet Gott in allen Landen

BWV    99  –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan”

BWV  100  –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan” *)  Kantaten-Anlass unbekannt !!

BWV  138  – “Warum betrübst du dich, mein Herz”

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R a d i o – Sendungen in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 138  “Warum betrübst du dich mein Herz

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Hana Blaziková, Sopran;  Damien Guillon, Altus;

Thomas Hobbs,Tenor;  Peter Kooij, Bass;

Collegium Vocale Gent

Leitung:  Philippe Herreweghe

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 51 “Jauchzet Gott in allen Landen

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Ruth Ziesak, Sopran

Reinhold Friedrich, Trompete

Berliner Barock Compagney

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:05 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 99  “Was Gott tut, das ist wohlgetan

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor,

Bläser, Streicher und Basso continuo;

Julia Neumann, Sopran;  Claude Eichenberger, Alt;

Johannes Kaleschke, Tenor; Fabrice Hayoz, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Johann Sebastian Bach 

BWV 138  “Warum betrübst du dich mein Herz

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Hana Blaziková, Sopran;  Damien Guillon, Altus;

Thomas Hobbs,Tenor;  Peter Kooij, Bass;

Collegium Vocale Gent

Leitung:  Philippe Herreweghe

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“

Frans Berglund (Zugtrompete)  Thilo Muster (Orgel)

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Johann Sebastian Bach:

BWV 99 „Wenn des Kreuzes Bitterkeiten“,

Duett aus der Kantate „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Karin Roman (Sopran) Anne Sofie von Otter (Mezzosopran)

Concerto Copenhagen

Leitung: Lars Ulrik Mortensen

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RBB Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 51 “Jauchzet Gott in allen Landen

Kantate am 15. Sonntag nach Trinitatis

Emma Kirkby,  (Sopran)  Crispian Steele-Perkins  (Trompete)

English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 51 “Jauchzet Gott in allen Landen

Ute Selbig, Sopran  Ludwig Güttler, Trompete

Virtuosi Saxoniae

Leitung: Ludwig Güttler

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 51 “Jauchzet Gott in allen Landen

Christine Schäfer, Sopran;

Musica Antiqua Köln

Leitung:  Reinhard Goebel

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 51  “Jauchzet Gott in allen Landen“

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Trompete,

Streicher und Basso continuo

Natalie Dessay, Sopran  Neil Brough, Trompete

Le Concert d’Astrée 

Leitung: Emmanuelle Haïm

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Antonio Vivaldi  (1678-1741)

Vivaldis populäre Gloria-Vertonung in der Vorstellung
„Et in terra pax“

Das Gloria in D-Dur RV 589 vertont den zweiten Teil der Katholischen Messe,

steht aber für sich und ist nicht Bestandteil einer kompletten Messkomposition.

Antonio Vivaldi komponierte es vor dreihundert Jahren in Venedig. In 12 Einzelsätze teilt Vivaldi den Text des Gloria ein und wechselt pro Satz Besetzung, Taktart und Charakter der Musik.

1715 war Vivaldi vor allem als Violinlehrer am Ospedale della Pieta tätig – das war eines von vier Mädchenwaisenhäusern der Lagunenstadt. Die Mädchen dort erhielten alle eine musikalische Ausbildung. Die überdurchschnittlich begabten wurden außerdem durch besonderen Gesangs- oder Instrumentalunterricht gefördert. Die Konzerte und Gottesdienste des Ospedale hatten einen hervorragenden Ruf und wurden zu einem wahren gesellschaftlichen Ereignis, so hervorragend waren die musikalischen Darbietungen der Mädchen. Daran hatte Vivaldi mit seinen schwungvollen Kompositionen durchaus seinen Anteil…..

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV  99  „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis!

In der Aufnahme der Bachstiftung St. Gallen unter der Leitung von Rudolf Lutz.

Interpreten sind Chor und Orchester der J.S. Bachstiftung zusammen mit den Solisten Fabrice Hayoz, Johannes Kaleschke, Claude Eichenberger und Julia Neumann.

Neben dem Choral der Kantate „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ erklingen noch weitere Choräle: „Auf meinen lieben Gott“ und „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ – in Sätzen von Johann Ludwig Krebs und Georg Böhm.

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 15. Sonntag nach Trinitatis

BWV    51   –  “Jauchzet Gott in allen Landen”

BWV    99  –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan”

BWV  100  –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan” *)  Kantaten-Anlass unbekannt !!

BWV  138  – “Warum betrübst du dich, mein Herz”

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/ YouTube: BW 51 –  Jauchzet Gott in allen Landen“ (Interpret: Rilling )

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/YouTube: BWV 99 –  Was Gott tut, das ist wohlgetan   –  (Interpret: Harnoncourt)

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/YouTube: BWV 100  –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan” *)  Kantaten-Anlass unbekannt !!    

(Interpret: Koopman ) 

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/YouTube: BWV 138  –  Warum betrübst du dich, mein Herz    (Interpret:  Herreweghe ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Friedrich Fasch  (1688-1758)

Johann Friedrich Fasch (* 15. April 1688 in Buttelstedt bei Weimar; † 5. Dezember 1758 inZerbst) war ein deutscher Komponist der Barockzeit.

Fasch war das erste Kind des Schuldirektors Friedrich Georg Fasch. Die Mutter war Sophie Wegerig aus Leißling bei Weißenfels. Nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1700 kam Fasch zum Bruder seiner Mutter, dem Pfarrer Gottfried Wegerig in Teuchern. Als Knabe war Fasch Sänger in Weißenfels und im Leipziger Thomas-Alumnat unter Thomaskantor Johann Kuhnau. Nachdem er in den Jahren 1711 und 1712 schon Opern für das Naumburger Opernhaus geschrieben hatte (bzw. im Orchester des Opernhauses am Brühl gespielt hatte). 

1714 begab er sich nach Darmstadt, um dort bei Christoph Graupner und Gottfried Grünewald Komposition zu studieren. Von 1715[1][3] bis 1719 bekleidete er den Posten eines „Secretairs“ und Kammerschreibers in Gera, von 1719 bis 1721 war er Organist und Stadtschreiber in Greiz. Danach ging er als Kapellmeister der Grafen Morzin nach Prag, und schließlich wurde er 1722 Hofkapellmeister in Zerbst. Am 18. November 1736 wurde hier sein Sohn Carl Friedrich Christian Fasch geboren. Von ca. 1728-1755 organisierte er einen „Music-Wechsel“ von Zerbst aus, u. a. mit Kollegen in Dresden und Darmstadt. Wegweisend war seine Musik vor allem durch die bevorzugte Bläserbesetzung und die motivisch-thematische Arbeit. Er hinterließ zahlreiche Werke: 82 Ouvertürensuiten, 67 Konzerte, 32 Sonaten und 19 Sinfonien sind erhalten.

Johann Friedrich Fasch schätzte vor allem die Kompositionen von Antonio Vivaldi und Georg Philipp Telemann. Dies geht aus dem höfischen Inventarverzeichnis der „Concert-Stube“ (1743) hervor. Im Alter von 70 Jahren starb er am 5. Dezember 1758 in Zerbst.

Die Benennung der Kompositionen Faschs erfolgt nach dem Werkeverzeichnis Rüdiger Pfeiffers mit dem Kürzel „FWV“. Die Internationale Fasch-Gesellschaft erstellt unter dem Titel „Fasch-Repertorium“ (Kürzel: „FR“) ein neues Werkeverzeichnis, das online gestellt wird; erschienen ist September 2013 das Verzeichnis der Vokalmusik.

  • Lateinische Vokalmusik
  • Opern (nicht erhalten), darunter Lucius Verus bzw. Berenice nach Apostolo Zeno
  • Kantaten (8 Jahrgänge, unvollständig überliefert)
  • Passionsmusik, darunter „Mich vom Stricke meiner Sünden“ (Brockes-Passion)
  • Orchestersuiten
  • Konzerte
  • Sinfonien
  • Triosonaten

Der Grossteil erhaltener Werke von Johann Friedrich Fasch befindet sich in der Musikabteilung der SLUB Dresden und in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt.

Video: 

  • „Passio Jesu Christi, FWV F:1, „Brockes-Passion“ – Part I:
  • Chorale: „Mich vom Stricke meiner Sünden“ (Chorus)“
  • von Schola Cantorum Budapestiensis, Maria Zadori, Peter Cser, Zoltan Megyesi

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 15. Sonntag nach Trinitatis 

Unser Lieben Frauen, Bremen am 29. September 2000.

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Kantaten für den 15. Sonntag nach Trinitatis 

Kantaten-Beschreibung: BWV 99 (100)  Was Gott tut, das ist wohlgetan

Da im Jahr 2000 zwei Feiertage so dicht aufeinander folgten – Erzengel Michael (29. September) und der 15. Sonntag nach Trinitatis (1. Oktober) – und die Finanzlage unserer ‚Cantata-Pilgrimage’-Projektes angespannter denn je war, machten wir von dem Angebot Gebrauch, beim Musikfest Bremen zwei Konzerte aufzuführen. Die einst wohlhabende Hafenstadt Bremen war im 16. Jahrhundert Schauplatz einer langen blutigen und ausweglosen Auseinandersetzung zwischen den missgestimmten Anhängern beider Ausprägungen des Protestantismus – den Kalvinisten, die vorwiegend dem Kaufmannsstand angehörten, und den Lutheranern unter der Führung des Adels. Für uns bedeutete das Angebot, dass wir unsere beiden Konzerte an einem einzigen Ort (in der Kirche Unser Lieben Frauen) aufführen (und einspielen) und beide Programme dann in der Franziskanerabtei Neviges und – am 15. Sonntag nach Trinitatis – in der Bonner Münsterbasilika wiederholen konnten.

Obwohl Bachs Vertonungen des Choraltextes Was Gott tut, das ist wohlgetan von Samuel Rodigast aufeinander folgende BWV- Nummern haben, liegen zwischen ihnen mindestens zehn Jahre, und ihre Unterschiede sind ebenso verblüffend wie ihre Gemeinsamkeiten (zum Beispiel die beiden Corni da caccia und Pauken in BWV 100 zusätzlich zu den Streichern mit Flöte und Oboe d’amore in BWV 99). In der früheren Fassung liefert Bach nur eine einzelne Aria (Nr. 3), für Tenor mit obligater Flöte. Sie beschreibt den bitteren Geschmack des Kreuzeskelches und weist darauf hin, dass Gott ‚dir kein tödlich Gift einschenken kann, obgleich die Süßigkeit verborgen steckt’. Chromatisch aufsteigende Noten in der Flöte wie in der Singstimme lassen den bitteren Trank schmecken (wir können fast fühlen, wie er durch die Adern rinnt) und schließlich die Labsal kosten, die Gott als ‚weiser Arzt’ gewährt. Das folgende Quintett (Nr. 5) für Sopran und Alt mit Flöte, Oboe d’amore und Continuo schildert den beschwerlichen Gang nach Golgatha. In der Aufführung wirkte es wie eine Rückkehr zu den leidvollen Themen Epiphanias und Fastenzeit – ‚des Kreuzes Bitterkeiten’ im Streit mit der Schwachheit des Fleisches. Wir spüren nicht nur das ‚unerträgliche’ Gewicht des Kreuzes, auch der eitle Sieg jener, die auf halbem Wege aufgeben, wird uns deutlich vor Augen geführt. Auf heilsame Weise predigt hier die Musik, doch zwischen den frohgemuten Ermahnungen des Anfangschores und dem abschließenden Choral ist eine bittere Pille zu schlucken.

In seiner dritten Fassung BWV 100Was Gott tut, das ist wohlgetan II” die 1734 in Leipzig uraufgeführt wurde, führt Bach den Text des Anfangschorals unverändert durch alle sechs Strophen, wobei es ihm gelingt, sich weder musikalisch zu wiederholen noch die Liedmelodie langweilig werden zu lassen. Wir spüren, dass sich Bach entweder mit den Fragen seiner Kritiker auseinandersetzt, warum er seine Kantaten so kompliziert gestalte und ob er sie nicht auf ein einziges theologisches Thema beschränken könne, oder sich der neuen Herausforderung stellt, innerhalb der Einschränkungen, die ihm die Versform auferlegt, eine möglichst große Abwechslung zu bieten.

Die vier Mittelsätze, die kein einziges Rezitativ enthalten, das den Fluss stören könnte, sind im höchsten Maße fesselnd und faszinierend. Auf ein Duett zwischen Alt und Tenor (Nr. 2), das einen riesigen Atem und eine sichere Beherrschung der Koloratur verlangt, folgt ein Siciliano für Sopran und obligate Flöte (Nr. 3) – mit seinen Rouladen aus vierundzwanzig Zweiunddreißigsteln je Takt sicher das anspruchsvollste aller Flötenobligati Bachs. Dann folgt nach einer munteren Bassarie, die von den gesamten Streichern mit kecken Synkopierungen begleitet wird (Nr. 4), eine herrliche Aria im 12/8-Takt für Alt und Oboe d’amore (Nr. 5) – lyrisch und trostreich. Bach beschließt die Kantate mit einer Wiederholung (Nr. 6) der Fassung, die wir zum ersten Mal am 1. Sonntag nach Trinitatis (BWV 75) aufgeführt haben, diesmal jedoch mit zusätzlichen Hörnern und Pauken.

© John Eliot Gardiner 2004
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Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum 15. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner  Reisetagebuch SDG 104zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Mark Padmore, Tenor – zum Download  als PDF 

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.CDs – Bach-Kantaten: für den 11. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG (Deutsche Grammophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 113 BWV 179 und BWV 199

Link: Inhalt eine CD

BWV 113  – “Herr Jesu Christ, du höchstes Gut”

BWV 179 –  ”Sieh zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei”

BWV 199 – “Mein Herze schwimmt in Blut”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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CD’s vom Label SDG  
für den  15. Sonntag und 16. Sonntag nach Trinitatis 

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Cover:  SDG 104 –  Vol. 8

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CD-Bestellung 

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 104 – Vol. 8

Aufführungsorte:Kantaten für den “15. und 16. Sonntag nach Trinitatis” 

CD 1 Unser Lieben Frauen, Bremen am 29. September 2000

CD 2Santo Domingo de Bonaval, Santiago de Compostela am 07. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:Kantaten für den “15. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  51  “Jauchzet Gott in allen Landen“ 
 
 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1
 
 

BWV  99 “Was Gott tut, das ist wohlgetan

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1

BWV 100 “Was Gott tut, das ist wohlgetan II

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104 –  Vol. 8 – CD 1

 

BWV 138 “Warum betrübst du dich, mein Herz

 
Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104–  Vol. 8 – CD 1
 

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CD –  z w e i  – Inhalte:Kantaten für den “16. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV   8  – “Liebster Gott, wann werd ich sterben?”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8  – CD 2

BWV 27 – “Wer weiß, wie nahe mir mien Ende?”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 95 – “Christus, der ist mein Leben”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 161 – “Komm, du süße Todesstunde”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

 Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

Telefonische Kartenbestellung:
Mo–Fr: 8–21 Uhr, Sa: 8–20 Uhr, So: 10–20 Uhr
Aus Deutschland: 0 18 06-56 20 30
(0,20 € pro Anruf aus den dt. Festnetzen, max. 0,60 € pro Anruf aus den dt. Mobilfunknetzen)
Aus dem Ausland: +49 -3871-2 11 41 91
(lokale Tarife) – See more at:

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V i d e o – vom Thomanerchor

J. S. Bach Cantata BWV 59 „Wer mich liebet “ Thomanerchor
Wer mich liebet, der wird mein Wort halten (BWV 59) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie für den 1. Pfingsttag in Leipzig und führte sie wahrscheinlich am 28. Mai 1724 erstmals auf, doch ist auch eine erste Aufführung bereits am 16. Mai 1723 in der Paulinerkirche möglich.

Dirigent: Prof. Kurt Thomas

Recording: Thomaskirche Leipzig, 6.12/1959
℗1956-1984 VEB Deutche Schallplatten Berlin

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J. S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach Cantata – BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate BWV 99 zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solisten wirken Julia Neumann und Claude Eichenberger.

Musikalischer Leiter:  Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/was-gott-tut-das-ist-wohlgetan-bwv-99-dvd.html

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YouTube – Video 

BWV 99 – J. S. Bach Cantata  –Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate

„Was Gott tut, das ist wohlgetan“,

aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

Julia Neumann, Sopran

Claude Eichenberger, Alt

Johannes Kaleschke, Tenor


Video: J.S. Bach – Cantata BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“ 

From the protestant church Trogen in Switzerland
Choir and Orchestra of the J. S. Bach Foundation
Rudolf Lutz – conductor
Soloists
Margot Oitzinger – alto
Jens Weber – tenor
Fabrice Hayoz – bass

Johann Sebastian Bach – Cantata BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“ (O eternal fire, o source of love)

I. Chorus: O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe
II. Recitative (tenor): Herr, unsre Herzen halten dir
III. Aria (alto): Wohl euch, ihr auserwählten Seelen
IV. Recitative (bass): Erwählt sich Gott die heilgen Hütten
V. Chorus: Friede über Israel

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download 

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen

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Neu  J. S. Bach – BWV 1004 – Violin – Partita II d-Moll

 vom 02.09.2016

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Info:  J. S. Bach  BWV 1004  Violine solo – Partita II d-Moll

Die Sonaten und Partiten für Violine solo (BWV 1001–1006), im Originaltitel „Sei Solo. a Violino senza Basso accompagnato.“ sind sechs Werke von Johann Sebastian Bach, die auf jede Begleitung verzichten. Die Zusammenstellung umfasst drei Sonaten und drei Partiten – Bach verwendet in seiner Reinschrift die Gattungsbezeichnungen „Sonata“ und „Partita“. Ungewöhnlich ist die polyphone Schreibweise, die eine hochentwickelte Mehrstimmigkeit auf einem einzigen Instrument erzeugt.

Bach schrieb die Reinschrift 1720, während seiner Zeit als Kapellmeister in Köthen. Dennoch geht man heute davon aus, dass zumindest einzelne Frühfassungen bereits in Weimar (also 1708 bis 1717) entstanden. Stilvergleiche zeigen, dass alle Kompositionen in den gut sechs Jahren von 1714 bis 1720 entstanden und anschließend in der kalligraphischen Handschrift zusammengefasst wurden.

Musik für unbegleitete Violine war im 17. und 18. Jahrhundert zwar nicht gerade häufig, aber auch keine wirkliche Seltenheit. Bach nahm sich möglicherweise die 1696 gedruckten Sechs Suiten für Violine solo von Johann Paul von Westhoff zum Vorbild, den er sicher persönlich kannte, da beide Mitglieder der Weimarer Hofkapelle waren. Auch Bachs Freund Johann Georg Pisendel schrieb eine Solosonate, bei der jedoch die Richtung der Beeinflussung unbekannt ist.

Wer der Musiker war, der die Sonaten und Partiten für Violine solo das erste Mal aufführte, ist unbekannt. Es gab Vermutungen, es seien die Violinvirtuosen Johann Georg Pisendel oder Jean-Baptiste Volumier gewesen, auch Joseph Spieß, der Konzertmeister des Orchesters in Köthen, wurde angenommen. Da am Weimarer wie am Köthener Hof Bedarf an virtuoser Violinmusik herrschte, liegt es nahe, an Bach selbst als Interpreten zu denken – er wurde sicher nicht ohne Grund 1714 zum Konzertmeister ernannt. Analog den virtuosen Konzertbearbeitungen für Cembalo und Orgel solo ist es gut vorstellbar, dass er hier Vortragsstücke für den eigenen Gebrauch schrieb. Die sorgfältige Handschrift mit ihren durchdachten Blätterstellen lässt ebenfalls an den praktischen Gebrauch denken.

Bach entschied sich nicht für die naheliegende Anordnung nach aufsteigenden Tonarten (etwa g – a – h – C – d – E), sondern variierte diese zugunsten einer abwechselnden Folge der beiden Gattungen.

Die Sonaten folgen der Form einer Sonata da Chiesa, bestehen also aus je vier Sätzen in der Folge „langsam, schnell, langsamer, schneller“. Der erste Satz stellt ein freies Präludium mit improvisatorischem Charakter dar; er wird von einer mehr oder weniger strengen, immer vierstimmigen Fuge im geraden Takt gefolgt. Bach hat diese beiden Sätze offenbar als zusammengehörig betrachtet; dies folgt aus der Anweisung, schnell umzublättern (V.S. = volti subito), in zwei Fällen aus der Taktvorzeichnung des Folgesatzes am Ende des ersten und in zwei Fällen aus dem Dominantschluss des Präludiums. Es folgt dann jeweils ein ruhiger, gesanglicher Mittelsatz, meist in der Paralleltonart, bei dem Bach in ähnlicher Weise im Notenbild für schnellen Anschluss an den Schlusssatz sorgte. Dieser stellt jeweils einen virtuosen Kehraus im Dreiertakt dar.

Die ersten beiden Partiten fußen auf der in Deutschland durch Johann Jakob Froberger etablierten Satzfolge (Allemande – Courante – Sarabande – Gigue); jedoch ersetzt die erste den Schlusssatz durch eine Bourrée und lässt jedem Satz eine freie Variation folgen; die zweite fügt als fünften Satz eine Chaconnean. Die dritte Partita stellt eine spätere, deutlich freiere Form der Suite dar.

Einzelne Sätze bearbeitete Bach später auch für Laute, Cembalo oder Orgel.

Im Druck veröffentlicht wurden die Sonaten und Partiten erstmals 1843 von Ferdinand David. Teile davon wurden zum ersten Mal 1903 von Joseph Joachimauf Tonträger aufgenommen, das komplette Set wurde erstmals Mitte der 1930er Jahre vom jungen Geigenvirtuosen Yehudi Menuhin aufgenommen. Im Konzert bekannt wurden diese Werke vornehmlich durch Ferdinand David, der sie gelegentlich auch mit von Felix Mendelssohn Bartholdy hinzu improvisierter Klavierbegleitung darbot. Davon angeregt komponierte Robert Schumann ähnliche Klavierbegleitungen.

Johannes Brahms erstellte eine Klavierbearbeitung der d-Moll-Chaconne für die linke Hand, Ferruccio Busonis Fassung für beide Hände wurde schließlich die berühmteste und auch virtuoseste Klavierfassung. Beiden voraus gingen zwei Bearbeitungen für Soloklavier und für Orchester von Joachim Raff, der auch andere Sätze aus den Partiten für Klavier transkribierte. Auch Leopold Godowsky hatte die ersten drei Werke für Klavier solo bearbeitet.

Bereits Bachs Schüler Johann Friedrich Agricola hatte 1775 berichtet: „Ihr Verfasser spielte sie selbst oft auf dem Clavichorde, und fügte von Harmonie so viel dazu bey, als er für nöthig befand.“

Seit dem beginnenden 20. Jhdt., im Zuge der Veröffentlichungen von Arnold Schering und insbesondere von Albert Schweitzer über Bach, gibt es Bestrebungen, die Sonaten und Partiten für Violine solo und die Suiten für Cello solo mit einem Rundbogen zu interpretieren, der ein akkordisches Spiel auf Streichinstrumenten erlaubt.

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Video:  J. S. Bach BWV 1004  Violine solo – Partita II d-Moll

ALL =F BACH BWV 1004

 Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html


Info: J.S. Bach – Kantate BWV 99 Was Gott tut, das ist wohlgetan

 Was Gott tut, das ist wohlgetan (BWV 99) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1724 in Leipzig für den 15. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 17. September 1724 erstmals auf.

Bach komponierte die Choralkantate 1724 in seinem zweiten Amtsjahr in Leipzig für den 15. Sonntag nach Trinitatis.

Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren Gal 5,25 LUT bis Gal 6,10 LUT, die „Ermahnung zum Wandel im Geist“, und Mt 6,23–34 LUT, aus der Bergpredigt die Aufforderung, nicht kleingläubig zu sorgen, sondern nach dem Reich Gottes zu trachten. Der Kantatentext beruht auf dem Choral Was Gott tut, das ist wohlgetan (1674) von Samuel Rodigast. Der Choral bezieht sich allgemein auf das Evangelium. Seine sechs Strophen beginnen mit derselben Zeile.

Der unbekannte Textdichter behielt die Außenstrophen bei und dichtete die übrigen Strophen zu ebenso vielen Sätzen um. Dabei erhielt er einige Reime in Satz 2. In Satz 4 bezog er sich unmittelbar auf das Evangelium mit einer Paraphrase des letzten Verses zu „Und haben alle Tage gleich ihre eigne Plage“. In Satz 5 verstärkte er durch zwei Anspielungen auf das Kreuz den Zusammenhang zwischen dem Leiden Jesu und dem seiner Nachfolger.

Bach benutzt den Choral in einigen anderen Kantaten, namentlich Was Gott tut, das ist wohlgetan, BWV 100.

Die Kantate ist besetzt mit vier Solisten, Sopran, Alt, Tenor und Bass, vierstimmigem Chor, Horn zur Verstärkung der Choralmelodie, flauto traverso, Oboe d’amore, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.

  1. Coro: Was Gott tut, das ist wohlgetan
  2. Recitativo (Bass): Sein Wort der Wahrheit stehet fest
  3. Aria (Tenor): Erschüttre dich nur nicht, verzagte Seele
  4. Recitativo (Alt): Nun, der von Ewigkeit geschloß’ne Bund.
  5. Aria (Soprano, Alt): Wenn des Kreuzes Bitterkeiten
  6. Choral: Was Gott tut, das ist wohlgetan

Der Eingangschor hat ausgesprochenen Concerto-Charakter. Die Streicher eröffnen mit einem Thema, das von der Choralmelodie abgeleitet ist. Nach 16 Takten beginnt ein concertino von Flöte, Oboe d’amore und Violine I, dabei spielt die Oboe das von den Streichern vorgestellte Thema, die Flöte kontrapunktierende Sechzehntel. Drei Takte späte beginnen die Singstimmen mit dem Choral, der cantus firmus liegt im Sopran und wird vom Horn verstärkt. Im Zwischenspiel, das auf den Stollen der Barform folgt, vereinigen sich alle Instrumente zum Concerto. Die Abfolge wird für den zweiten Stollen wiederholt. Im Abgesang kombiniert Bach anders, diesmal übernehmen Streicher und Bläser, die Flöte wirkt solistisch, manchmal alternierend mit der Oboe. Dementsprechend ist das Nachspiel keine Wiederholung der Einleitung, sondern bringt abwechslungsreiches Konzertieren.

Das erste secco Rezitativ endet auf einer langen Koloratur auf das Wort „wenden“. Die erste Arie wird von der Flöte begleitet und verlangt erneut einen fähigen Flötisten, wie bereits in den kurz zuvor komponierten Kantaten Was frag ich nach der Welt, und Nimm von uns, Herr, du treuer Gott. Der Text spricht von der Erschütterung der Seele, die lebhaft ausgemalt wird, obwohl die Aufforderung besteht, dass die Seele sich nicht erschüttern lasse. Das zweite Rezitativ ähnelt dem ersten und betont das Wort „erscheinet“. In der letzten Arie, einem Duett, schweigen die Streicher weiterhin, Flöte und Oboe begleiten die Frauenstimmen. Die Instrumente beginnen mit einem Ritornell im Trio mit dem continuo. Nach einem ersten vokalen Abschnitt bringt ein zweiter neues thematisches Material, doch bezieht er sich auf den ersten durch die Wiederholung instrumentaler Motive, dann wird als Rahmen das Ritornell wiederholt. Der Schlusschoral ist ein schlichter vierstimmiger Satz.


Video: J.S. Bach – Kantate BWV 99 Was Gott tut, das ist wohlgetan

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “14. Sonntag nach Trinitatis”


Die neue Elbphilharmonie in Hamburg. (Photorechte Maxim Schulz.)

                           Die neue Elbphilharmonie in Hamburg. (Photorechte Maxim Schulz.)

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 28.08.2016 begehen wir den 14. Sonntag nach „Trinitatis

Der 14. Sonntag nach Trinitatis redet von der heilenden Kraft Gottes. Das Thema dieses Sonntags ist diesmal von der Epistel her abgeleitet. Die anderen Texte haben wenig mit dem Thema zu tun. Es wird schwierig sein, die Thematik durchzuziehen, man sollte es aber versuchen. Von daher ist eine Vertiefung in die Epistel bei der Studie des aktuellen Predigttextes ratsam.

Wir hören am 14. Sonntag nach Trinitatis die Erzählung von der Heilung der zehn Aussätzigen. Wir erfahren die Kraft Gottes, durch die Menschen, die Außenseiter waren, wieder zu Gliedern der Gemeinde werden. Die lebendige Kraft des Geistes Gottes hat auch uns zur Gemeinde hinzugetan; in ihr bringen wir unseren Dank gegen Gott zum Ausdruck dafür, dass wir seine Kinder sein dürfen, indem wir einander achten und lieben.

Wochenspruch:  

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat. (Ps 103, 2)

Wochenlied:

„Von Gott will ich nicht lassen“ (EG 365)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 14. Sonntag nach Trinitatis 

BWV  17 – „Wer Dank opfert, der preiset mich
BWV  25 – „Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe
BWV  78 – „Jesu, der du meine Seele

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 17 “Wer Dank opfert, der preiset mich,

Kantate zum 14. Sonntag nach Trinitatis

Gerlinde Sämann, Sopran; Petra Noskaiová, Alt;

Jan Kobow, Tenor;  Dominik Wörner, Bass;

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 25 “Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe

Kantate für den 14. Sonntag nach Trinitatis

Hana Blazíková, Sopran / Thomas Hobbs, Tenor

Peter Kooy, Bass

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:15 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 25 “Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe

Kantate für den 14. Sonntag nach Trinitatis

Hana Blazíková, Sopran / Thomas Hobbs, Tenor

Peter Kooy, Bass

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 25 “Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe

Kantate für den 14. Sonntag nach Trinitatis

Lisa Larsson, Sopran / Gerd Türk, Tenor

Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Christoph Graupner (1683-1760)

Kantate „erbarme dich“

Pulchra musicaEnsemble Paulinum

Leitung: Christian Bonath

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Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Kantate: „Schau nach Sodom nicht zurücke“

Gotthold Schwarz (Bass)

Christoph Hammer (Cembalo)

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RBB Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 78 “Jesu, der du meine Seele

Kantate am 14. Sonntag nach Trinitatis

Ingrid Schmithüsen, Sopran; Charles Brett, Countertenor;

Howard Crook, Tenor;  Peter Kooij, Bass

Chor und Orchester der Chapelle Royale

Leitung:  Philippe Herreweghe

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Friedrich Fasch (1688-1758)

Kantate: „Lobe den Herrn, meine Seele“

Kantate zum 14. Sonntag nach Trinitatis

Sandra Schilling (Mezzosopran)  Andreas Post (Tenor)

Olaf Plassa (Baß)

Kammerchor Michaelstein 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 17 “Wer Dank opfert, der preiset mich

Kantate zum 14. Sonntag nach Trinitatis,

Gerlinde Sämann, Sopran;  Melinda Paulsen, Alt;

Sebastian Hübner, Tenor;  Thomas Gropper, Bass;

Heinrich Schütz Ensemble München; Monteverdi Orchester München:

Leitung: Wolfgang Kelber

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 78 “Jesu, der du meine Seele

Kantate zum 14. Sonntag nach Trinitatis

Julia Neumann, Sopran / Margot Oitzinger, Alt

Bernhard Berchtold, Tenor / Markus Volpert, Bass

Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen /

Leitung: Rolf Lutz

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Edward Elgar (1857-1934)

„The Dream of Gerontius“

Eine Reise durch das Jenseits

Es ist ein berühmter Text des seligen John Henry Newman: „The Dream of Gerontius“. Der englische Komponist Edward Elgar hat die Worte vertont.

Im Text geht um die Seele eines Sterbenden, der dann nach seinem Tod begleitet von einem Engel mehrere Etappen im Jenseits zurücklegen muss, ehe er schließlich Gott gegenübertritt und in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen wird.

Das berühmteste Oratorium des englischen Komponisten Edward Elgar trägt den Namen „The Dream of Gerontius“. „Der Traum des Gerontius“ geht auf einen Text des inzwischen seliggesprochenen Kardinals John Henry Newman zurück. Im Text wird die Geschichte von Gerontius erzählt, der Name ist das Synonym für Jedermann, für einen alten Mann, was auch der Name Gerontius nahelegt. Der Hörer erfährt in mehreren Episoden den Weg einer Seele vom Sterbebett durch die verschiedenen Regionen des Jenseits, durch das Fegefeuer, geleitet von einem Schutzengel bis zum Gericht Gottes, ehe sie schließlich ganz in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen wird – ein zutiefst frommer Inhalt. Zur Uraufführung gelangte das Auftragswerk auf dem renommierten Birmingham Festival, eine eigentlich protestantische Veranstaltung, was durchaus heikel war. Elgar, selbst katholisch, schätze aber die Texte von Newman sehr und komponierte dieses Oratorium……..

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV  25 „Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe“  

Kantate zum 14. Sonntag nach Trinitatis

Aufnahme der Bach-Rilling-Edition. Interpreten sind die Gächinger Kantorei und das Bach-Collegium Stuttgart sowie als Solisten Adalbert Kraus, Philippe Huttenlocher und Arleen Auger.

Im Anschluss daran erklingt Orgelmusik von Johann Ludwig Krebs: eine Fantasia über „Freu dich sehr, o meine Seele“ und Variationen über das Wochenlied „Von Gott will ich nicht lassen.“

Der Ausklang ist von G. F. Händel das „Concerto grosso op. 6 Nr. 11 in A-Dur“ gespielt von der Academy of St. Martin in the fields.

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 14. Sonntag nach Trinitatis

BWV  17 – „Wer Dank opfert, der preiset mich
BWV  25 – „Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe
BWV  78 – „Jesu, der du meine Seele

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/ YouTube: BW 17 –  Wer Dank opfert, der preiset mich“ (Interpret: Koopman )

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/YouTube: BWV 25 –  Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe   –  (Interpret:  S D G  )

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/YouTube: BWV 78  –  Jesu, der du meine Seele    (Interpret:  Herreweghe ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Kuhnau (6 April 1660 — 5 Juni 1722)

Johann Kuhnau (* 6. April 1660 in Geising; † 5. Juni 1722 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Schriftsteller des Barock.

Der Sohn eines Tischlers besuchte als Stipendiat die berühmte Kreuzschule in Dresden und studierte anschließend Philosophie und Rechtswissenschaft in Leipzig, bevor er eine Stelle als Kantor in Zittau antrat. Damit entsprach er dem seit der Reformationszeit üblichen Typus des akademisch gebildeten Kantors. Nach einem zeitgenössischen Urteil galt er als Universalgelehrter unter den Musikern. Von Johann Christoph Adelung heißt es über Kuhnau: „Ich weiss nicht, ob er dem Orden der Tonkünstler oder den anderen Gelehrten mehr Ehre gebracht. Er war gelehrt in der Gottesgelahrtheit, in den Rechten, Beredsamkeit, Dichtkunst, Mathematik, fremden Sprachen und Musik.“

1682 kehrte er wieder nach Leipzig zurück und wurde zwei Jahre darauf Organist an der Thomaskirche. Ab 1701 bis zu seinem Tode war er Thomaskantor als Nachfolger von Johann Schelle und unmittelbarer Vorgänger von Johann Sebastian Bach. Außerdem bekleidete er ab 1701 auch das Amt des Universitätsmusikdirektors.

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Johann Kuhnau – Magnificat in C-majo

Soprano: Miah Persson
Alto: Akira Tachikawa
Tenor: Gerd Türk
Bass: Chiyuki Urano

Chorus & Orchestra: Bach Collegium Japan

Conductor; Masaaki Suzuki

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 14. Sonntag nach Trinitatis 

Abbaye d’Ambronay am 24. September 2000

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Kantaten für den 14. Sonntag nach Trinitatis 

Kantaten-Beschreibung: BWV 78  “Jesu, der du meine Seele
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Der Star unter den Kantaten für diesen Sonntag ist zweifellos die Choralkantate BWV 78 “Jesu, der du meine Seele” in der alle Sätze hindurch ein ungewöhnliches Niveau an Inspiration beibehalten wird. Sie ist eine der wenigen Kantaten, von der ich noch weiß, dass ich sie als Kind kennenlernte und sogar als Sopran den wunderbaren zweiten Satz sang, das Duett ‚Wir eilen mit schwachen, doch emsigen Schritten’. BWV 78 beginnt mit einer gewaltigen Klage des Chors in g- moll, einem musikalischen Fries, der den Präludien zu den beiden erhaltenen Passionen hinsichtlich Umfang, Intensität und Ausdruckskraft durchaus ebenbürtig ist. Er ist als Passacaglia über ein chromatisch absteigendes Ostinato gesetzt. Wie typisch ist es für Bach, eine Tanzform wie die Passacaglia zu verwenden – die in der Musik heroische und tragische Konnotationen hat, wie wir es wissen, er aber vermutlich nicht wusste, zum Beispiel in der Musik von Purcell (Dido’s Lament) und Rameau, um nur einige große Exponenten zu nennen – und für theologische/rhetorische Zwecke zu nutzen. Wir sind ihr bereits zweimal in diesem Jahr begegnet, in der frühen Osterkantate Christ lag in Todesbanden BWV 4 und zwei Sonntage später in Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen BWV 12. Hier ist die Beharrlichkeit der chromatischen Grundierung noch weit ausgeprägter, die Bässe singen sie, sobald der Chor auftaucht.

Eines der unzähligen, doch unaufdringlichen Kennzeichen ist das Gegengewicht, dass der Grundbass zum Cantus firmus bildet, der sich traditionell an den Choral von Johann Rist aus dem Jahre 1641 knüpft. Er webt alle möglichen kontrapunktischen Linien um ihn herum und in ihn hinein und verleiht der Zeile, in der geschildert wird, wie Jesus die Seele des Christien ‚aus des Teufels finstern Höhle / und der schweren Seelennot / kräftiglich herausgerissen’ hat, kräftigen Nachdruck. Dort, wo man erwarten könnte, dass die drei tieferen Stimmen den Cantus firmus respektvoll begleiten, lässt sie Bach auf ungewöhnliche Weise in den Vordergrund treten: Er vermittelt zwischen Passacaglia und Choral, bereitet auf den Choraltext vor und interpretiert ihn so, wie es der Pfarrer in der Predigt tun würde. In der Tat ist die Exegese hier so gewaltig, dass man sich fragt, ob Bach nicht wieder einmal (unabsichtlich?) durch die Brillanz seiner musikalischen Rhetorik dem Prediger die Schau gestohlen hat. Auf jeden Fall ist das einer jener Eröffnungssätze einer Kantate, in denen man sich in einem konzentrierten, fast verzweifelten Versuch, aus den sich entfaltenden Noten das allerletzte Häppchen ihres musikalischen Wertes ans Tageslicht zu fördern, an jede Zählzeit jedes einzelnen Taktes klammert.

In seinen kühnsten Träumen könnte man sich einen schrofferen Gegensatz wie diesen zwischen dem erhabenen Anfangschor und dem sich anschließenden köstlichen, fast pietätlos frivolen Duett von Sopran und Alt nicht vorstellen. Das Perpetuum mobile des obligaten Cellos erinnert an Purcell (‚Hark the echoing air’) und verweist bereits auf Rossini. Bachs Zauberkunst nötigt uns, die Bitte ‚Es sei uns dein gnädiges Antlitz erfreulich!’ mit einem zustimmenden Kopfnicken oder Aufstampfen des Fußes zu kommentieren. Er hat nie Musik geschrieben, die mehr zum Lächeln reizt!

Die Atempause ist nur vorübergehend. Mit dem Rezitativ des Tenors, das ungewohnterweise zu Beginn die Vortragsanweisung piano trägt, kehren wir zu der metaphorischen Beziehung zwischen Aussatz und Sünde zurück. Die Gesangslinie ist kantig, der Ausdruck gequält und die Vertonung des Textes meisterhaft: fast eine Erweiterung der Gewissensbisse des Apostels Petrus in der Johannespassion, die Bach seinem Publikum sechs Monate zuvor vorgestellt hatte. Erlösung wird durch das Blut bewirkt, das Christus vergossen hat, und in der Arie mit obligater Flöte (Nr. 4) erklärt der Tenor voller Zuversicht: ‚Ruft mich der Höllen Heer zum Streite, / so stehet Jesus mir zur Seite, / dass ich beherzt und sieghaft sei’. Wir erwarten vielleicht eine Trompete oder zumindest eine vollbesetzte Streichergruppe, die diesen Kampf mit der Hölle anklingen lässt, aber Bach schlägt hier zartere Töne an. Was ihn mehr interessiert, ist die Fähigkeit der Flöte, mit graziösen Figurationen die Schuld des Menschen ‚durchzustreichen’ und mit einer eingängigen tanzartigen Melodie aufzuzeigen, wie der Glaube die Seele reinigen und ‚das Herze wieder leicht’ zu machen vermag.

Die letzten beiden Sätze, vor dem Choralfinale, sind für Bass bestimmt. Sie beginnen mit einem Accompagnato, das über die Qualen Christi am Kreuz und, während allmählich das Tempo wechselt, über die Unterwerfung unter den Willen Christi meditiert, die sich als Konsequenz aus seinem erlösenden Opfer ergibt. Im Vivace-Teil (‚Wenn ein erschreckliches Gericht / den Fluch vor die Verdammten spricht’) erhält der Bass die Anweisung, con ardore – mit Passion – zu singen. (Denn es ist Passionsmusik im doppelten Sinne, in Technik, Stimmung und Ausdruckskraft der Johannespassion und jener anderen unnachahmlichen Vertonung der Worte ‚Es ist vollbracht’ aus der Kantate 159 auffallend ähnlich). Passion in einer Bach-Aufführung ist ein seltenes Gut in unserem heutigen Klima respektvoller, von der Musikwissenschaft geforderter Texttreue und Reinheit, doch wenn sie fehlt, ergibt sich eine Dissonanz zu dem Wunder, wie Bach seine ganze technische Meisterschaft, seine Beherrschung von Struktur, Harmonie und Kontrapunkt, einsetzt und ihr eine solche Vehemenz, Bedeutung und – genau das – Passion gibt.

Die abschließende Arie in c-moll wirkt wie ein Satz aus einem Oboenkonzert, doch ihr gelingt es, Stimme und Oboe hervorragend zu integrieren, um das Wort Christi zu feiern, das dem unsteten Gewissen Hoffnung schenkt. Es ist faszinierend, wie Bachs Wechsel von Tutti und Solo und ein wiederkehrendes Muster aus unregelmäßigen Taktformen – 1–21/2–1–21/2–1 – immer noch die vorgeschriebenen acht ergeben! Die schlichte Harmonisierung von Rists Choral als Abschluss der Kantate macht uns auf doppelte Weise die einzigartige Kombination aus handwerklichem Können, Phantasie und intellektueller Einfühlung bewusst, mit der er ihn im Anfangssatz behandelt hat. 

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum 14. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner  Reisetagebuch SDG 124  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag: James Gilchrist, Tenor – zum Download  als PDF 

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.CDs – Bach-Kantaten: für den 11. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG (Deutsche Grammophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 113 BWV 179 und BWV 199

Link: Inhalt eine CD

BWV 113  – “Herr Jesu Christ, du höchstes Gut”

BWV 179 –  ”Sieh zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei”

BWV 199 – “Mein Herze schwimmt in Blut”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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CD’s vom Label SDG  

für den  14. Sonntag nach Trinitatis und das Michaelisfest 

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Cover:  SDG 124 –  Vol. 7

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CD-Bestellung    

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 124 – Vol. 7

Aufführungsorte:Kantaten für den

14. Sonntag nach Trinitatis und Michaelisfest” 

CD 1 – Abbaye d’ Ambronay, am 24. September 2000

CD 2 – Unser Lieben Frauen, Bremen am 29. September 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:Kantaten für den “14. Sonntag nach Trinitatis

 
BWV 25  “Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe“ 
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Gardiner Pilgrimage CD – SDG 124 – Vol.  7 – CD  1

BWV 78 “Jesu, der du meine Seele

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 124 – Vol.  7 – CD  1

BWV 17 Wer Dank opfert, der preiset mich

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 124–  Vol. 7 – CD 1
 

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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für das “Michaelisfest” 

BWV  50 – “Nun ist das Heil und die Kraft”

Gardiner Pilgrimage CD 124 Vol. 7  – CD 2

BWV 130 – “Herr Gott, dich loben alle wir”

Gardiner Pilgrimage CD 124 Vol. 7 – CD 2

BWV 19 – “Es erhub sich ein Streit”

Gardiner Pilgrimage CD 124 Vol. 7 – CD 2

BWV 149 – “Man singet mit Freuden vom Sieg”

Gardiner Pilgrimage CD 124 Vol. 7 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

 Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

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PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

Telefonische Kartenbestellung:
Mo–Fr: 8–21 Uhr, Sa: 8–20 Uhr, So: 10–20 Uhr
Aus Deutschland: 0 18 06-56 20 30
(0,20 € pro Anruf aus den dt. Festnetzen, max. 0,60 € pro Anruf aus den dt. Mobilfunknetzen)
Aus dem Ausland: +49 -3871-2 11 41 91
(lokale Tarife) – See more at:

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Video vom Bach-Archin

Johann Ludwig Krebs — Sinfonien & Sonaten

Aufgenommen am 13. Oktober 2013 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig

Programm:

Sinfonie c-Moll für 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Sonate A-Dur für Violine und Hammerflügel

Sonate a-Moll für 2 Violinen und Basso continuo

Sonate (Suite) D-Dur für Traversflöte, Violine und Basso continuo

Sinfonia Es-Dur für 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Leipziger Concert

Dóra Ombodi (Traversflöte) • Daniel Deuter (Violine) • Anne Kaun (Violine) • Christine Trinks (Viola) • Siegfried Pank (Violoncello) • Eckhart Kuper (Hammerflügel)

– Das im Dezember 2003 für MDR Figaro produzierte Programm erschien als
CD beim Label Querstand unter der Nr. 0519 –

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J. S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach Cantata – BWV 78 „Jesu, der du meine Seele“

Kantate BWV 78 zum 14. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Flauto Traverso, Oboe I+II, Corno, Fagott, Streicher und Continuo

Musikalischer Leiter:  Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/shop/jesu-der-du-meine-seele-bwv-78-dvd.html

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YouTube – Video 

BWV 78 – J. S. Bach Cantata  –  „Jesu, der du meine Seele

Chor: BWV 78 

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Jede Kantatenaufführung der J. S. Bach-Stiftung wird mit einer dreiviertelstündigen Werkeinführung („Workshop“) eingeleitet. Der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung gestaltet die Einführung zusammen mit dem Theologen Karl Graf.

Dieses Video zeigt die Einführung zur Kantate BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download 

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen

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Neu  J. S. Bach – BWV 847  Wohltemperierte Klavier  „Präludium und Fuge in C-Dur“

 vom 26.08.2016

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Video: – BWV 847  Wohltemperierte Klavier  „Präludium und Fuge in C-Dur“

ALL OF BACH BWV 847

Zum Anhören in das Foto oder den Text anklicken

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Info:  J. S. Bach – Kantate BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Was Gott tut, das ist wohlgetan, BWV 100, ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig zwischen 1732 und 1735. Die Choralkantate auf dem Lied von Samuel Rodigast (1674) basiert.

Diese Arbeit ist eine späte Choralkantate für eine nicht spezifizierte Gelegenheit. Bach führte sie erstmals in Leipzig zwischen 1732 und 1735.

Die Kantate  basiert „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ (1675) von Samuel Rodigast. Dieser Choral wurde traditionell in Leipzig als Lied für Hochzeiten genutzt. Anders als die meisten von Bachs früher Choralkantaten, benutzte er den Text unverändert.
Bach führte die Kantate wieder im Jahr 1737 und 1742 auf.

Das Werk ist für vier Vokalsolisten (Sopran, Alt, Tenor und Bass) ein vierstimmigen Chor, zwei Hörner, Pauken, Traversflöte, Oboe d’amore, zwei Violinen, Viola und Basso continuo.
Die Kantate besitzt sechs Sätzen, jeder Vers beginnend mit „Was Gott tut, das ist wohlgetan“.

1  Chorale: Es bleibt gerecht sein Wille
2. Duetto (Alt, Tenor): Er Wird mich nicht betrügen
3. Arie (Sopran): Er Wird mich wohl bedenken
4. Arie (Bass): Er ist mein Licht, mein Leben
5. Arie (Alt): Muss ich den Kelch gleich schmecken
6. Choral: Darbei will ich verbleiben

Der erste Satz stützt sich auf BWV 99 mit Zusatz von Horn und Pauken. Die Veränderung der Instrumentierung macht die Stimmung „feierlich und fröhlich“, im Gegensatz zu der intimen Atmosphäre des Originals.  Die Bewegung beginnt mit einer Präsentation von zwei Instrumental Themen, die wiederholen, wenn die Sopranistin mit der Choralmelodie eintritt. Die instrumentalen Linien sind komplex im Vergleich zu der Singstimme.

Das Alt- und Tenor Duett nach Ludwig Finscher, spiegelt die „Italienische Kammerduett (Steffani, Händel) wegen der Motette- Stil Anordnung des Textes und der inneren Verwebung der Stimmteile“.  Die Melodie geht in nachahmenden Schichten auf der Basis des ansteigenden vierten Intervall. Die Continuvolinie ist ein Vier-Bar meist Skalar Motiv, das in mehreren verwandten Tasten wiederholt.

Die Sopranarie wird begleitet von dem, was John Eliot Gardiner als Begriff „, die technisch anspruchsvollsten aller Bachs Flöten ob liegt mit ihren vierundzwanzig aufeinanderfolgenden Zweiunddreißigstel“.

Die Bass-Arie wird von „beschwingten“ synkopierten Streichern begleitet.  Die Melodie für seine abschließende absteigend Motiv bemerkenswert ist. Wie im galanten Stil spielen die begleitenden Violinen parallelen Terzen und Sexten  Die formale Struktur der Bewegung ungewöhnlich ist. Statt der herkömmlichen abschließenden Reprise des A-Abschnitt in da capo Form erwartet wird der B-Abschnitt unmittelbar gefolgt von die Schließung als Ritornell.

Die Alt-Arie ist in 12/8 Zeit und Moll und wird von Oboe d’amore und Continuo begleitet. Es konzentriert sich auf Bilder von Bitterkeit. Die Arie ist durch eine fließende Oboe d’amore solo Melodie eingeführt.

Der letzte Satz ist ganz ähnlich wie die Version des Chorals, die in BWV erschien 75, fügt aber hinzu, Hörner und Pauken. Strukturell beginnt es mit nachahmenden Instrumental Einträge und verlängert mehrere Abschnitte im Vergleich zur bisherigen Arbeit.

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Video:  J. S. Bach BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

ALL OF BACH BWV 100

Zum Anhören in das Foto oder den Text anklicken

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html


Info:  J.S. Bach, Kantate BWV 98 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ 

Was Gott tut, das ist wohlgetan (BWV 98) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1726 in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 10. November 1726 erstmals auf.

Bach komponierte die Kantate 1726 in seinem vierten Amtsjahr in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis. Sie wird seinem 3. Kantatenzyklus zugerechnet. Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren Eph 6,10–17 LUT, „Ergreift den Harnisch Gottes“, und Joh 4,46–54 LUT, die Heilung des Sohnes eines Königlichen.

Die Kantate beginnt mit der ersten Strophe von Samuel Rodigasts Choral Was Gott tut, das ist wohlgetan (1674), doch ist sie keine Choralkantate, anders als zwei weitere Kantaten Bachs, die auf dem vollständigen Choral beruhen, Was Gott tut, das ist wohlgetan, BWV 99 (1723) und Was Gott tut, das ist wohlgetan, BWV 100 (1732). Der Text des Chorals konzentriert sich auf Gottvertrauen, während die beiden Kantaten, die Bach zuvor aus diesem Anlass geschrieben hatte, Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben! und Aus tiefer Not schrei ich zu dir, BWV 38, beide von Zweifel und Not ausgingen.

Der Textdichter Christoph Birkmann (1703–1771) bezieht sich in allgemeiner Weise auf das Evangelium. Er betont, dass ein Gebet um Rettung erhört wird, so in Satz 4 in Anlehnung an Mt 7,7 LUT, „klopfet an, so wird euch aufgetan“, fortgeführt im abschließenden Satz 5 als Umdichtung von Gen 32,26 LUT, „ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“. Dieser Satz ist kein Choral, doch er beginnt genau wie Christian Keymanns Meinen Jesum laß ich nicht (1658).

Die Kantate ist besetzt mit vier Vokalsolisten, Sopran, Alt, Tenor und Bass, vierstimmigem Chor, zwei Oboen, Taille (Tenor-Oboe), zweiViolinen, Viola, und Basso continuo.

1. Coro: Was Gott tut, das ist wohlgetan
2. Recitativo (Tenor): Ach Gott! wenn wirst du mich einmal
3. Aria (Sopran): Hört, ihr Augen, auf zu weinen
4. Recitativo (Alto): Gott hat ein Herz, das des Erbarmens Überfluß
5. Aria (Bass): Meinen Jesum laß ich nicht
Die Kantate ist kammermusikalisch besetzt, wie besonders im Vergleich zu den beiden Choralkantaten auf denselben Choral mit der Melodie von Severus Gastorius auffällt. Im Eingangschor steht dem überwiegend homophonen Satz der Gesangsstimmen, die von den Oboen colla parte verstärkt werden, ein Streichersatz gegenüber, der von der ersten Violine als Obligat-Instrument angeführt wird. Die letzte Zeile ist in freier Polyphonie gesetzt, die in die lange Schlussnote der Melodie hinein fortgeführt wird. Alle Stimmen singen ausgedehnte Melismen auf dem Wort „walten“. Streicher und Stimmen wechseln sich ab in den beiden Stollen der Barform, während sie den Abgesang gemeinsam musizieren.

Beide Rezitative sind secco. Die erste Arie wird von einer obligaten Oboe begleitet. Die beiden ersten Takte des Oboen-Themas sind von der Choralmelodie abgeleitet. Das Ritornell wird nach einem ersten vokalen Abschnitt wiederholt, und ein weiteres Mal nach einem andersartigen zweiten vokalen Abschnitt, in dem Gottes Wirken durch eine Folge von Triolen dargestellt wird. Die zweite Arie als ungewöhnlicher Schluss der Kantate ist aufgebaut wie die erste. Hier übernehmen die Violinen unisono die Begleitung. Bach erreicht es, den erwarteten Schlusschoral anzudeuten, indem er zu den Anfangsworten von Keymanns Choral Meinen Jesum laß ich nicht auch die verzierte Melodie dieses Chorals von Andreas Hammerschmidt einsetzt. Diese Anfangsworte erscheinen wiederholt in vier von fünf Einsätzen der Singstimme.


Video: J.S. Bach, Kantate BWV 98 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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