Schlagwort-Archive: John Eliot Gardiner

Radiotipps für die letzte Woche des Jahres 2010 und 2.1.2011


Nach der Überfülle an herausragenden Konzerten und Dokumentationen der letzten Tage möchte ich heute nur ein paar wenige Radiosendungen hier vorstellen.

Einen guten Rutsch
Barbara

27.12.2010
rbb kulturradio
18:00 – 19:00 Uhr
Alte Musik
Improvisationen: Wo die Noten enden, beginnt die Musik

30.12.2010

DRS2 (Schweiz)

20:00 – 22:00 Uhr

Sir J.E. Gardiner

Im Konzertsaal
Orchestre Révolutionnaire et Romantique mit John Eliot Gardiner
Robert Schumann: Manfred-Ouvertüre op. 115
Johannes Brahms: Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Rheinische
Thomas Zehetmair, Violine
Christian Poltéra, Violoncello
Konzert vom 19. Oktober in der Victoria Hall Genf

BBC
19:30 – 21:30 GMT
(Wiederholung)
Link: http://www.bbc.co.uk/programmes/b00wlmyb

Sir J.E. Gardiner

From BBC Proms 2010
Presented by John Shea
Another chance to hear the launch of Proms Bach Day at the Cadogan Hall, London, with the complete Brandenburg Concertos in two concerts given by the English Baroque Soloists and conductor John Eliot Gardiner. Written for the small orchestra of fine musicians at the court of Anhalt-Cöthen, where Bach was Kapellmeister for six years from 1717, each concerto uses a different line-up of musicians. „No other set of concertos“ maintains Gardiner, „can compare with Bach’s for diversity of instrument make-up, for the prominence and variety of wind instruments, or for the myriad textural contrasts this allows.“

Bach: Brandenburg Concerto No. 1 in F major, BWV 1046
Bach: Brandenburg Concerto No. 6 in B flat major, BWV 1051
Bach: Brandenburg Concerto No. 4 in G major BWV 1049
Bach: Brandenburg Concerto No. 3 in G major, BWV 1048
Bach: Brandenburg Concerto No. 5 in D major BWV 1050
Bach: Brandenburg Concerto No. 2 in F major, BWV 1047
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner (conductor).

2.1.2011
NDR Kultur
22:00 – 24:00 Uhr
Soirée
Musikfest Bremen
Resonet Organa – Rekonstruktion eines musikalischen Festgottesdienstes in Otterndorf anlässlich der Einweihung der Riege-Orgel am 19. September 1662 durch den Hamburger Organisten
Heinrich Scheidemann
Werke von Johann Schop, Andreas Hammerschmidt und Tobias Zeutschner
Edoardo Bellotti, Orgel
Ensemble Weser – Renaissance Bremen
Ltg.: Manfred Cordes
Aufzeichnung vom 25.8.2010 in der Severi-Kirche Otterndorf Am 25. August war das Musikfest Bremen zu Gast in Otterndorfs St. Severi-Kirche. Anlässlich der Einweihung der dortigen Riege-Orgel im Jahr 1662 durch den Hamburger Organisten Heinrich Scheidemann gab das Ensemble Weser-Renaissance unter der Leitung von Manfred Cordes ein Konzert in Form eines musikalischen Gottesdienstes unter dem Motto „Veni Sancte Spiritus“ – Komm, Heiliger Geist.
Der originale Ablauf eines Festgottesdienstes von 1665 wurde rekonstruiert mit Psalmvertonungen, Orgelstücken, einer „Orgelpredigt“ und liturgischen Gebeten und Handlungen.

Radiotipps für Weihnachten 2010 u.a. BWV 248


Hallo zusammen,

Weihnachten steht vor der Tür und damit ein übervolles Radioprogramm für die nächste Woche. Ich habe mich bemüht, möglichst alle Übertragungen des Weihnachtsoratorium ausfindig zu machen, deshalb ist die Liste auch recht lang geworden. Es lohnt sich, genau hinzugucken, es sind richtige Schätze darunter. Unter anderem gibt es auch die hochgelobte neue Aufnahme von Chailly sowie eine mehrteilige Reihe von BR klassik von Wieland Schmid über das WO. BBC liefert allerdings die absoluten Höhepunkte. Neben ganz aktuellen Konzerten werden auch viele Proms-Konzerte wiederholt, so auch die Marienvesper mit Gardiner. Ansonsten habe ich das eine oder andere ungewohnte Weihnachtsprogramm mit aufgeführt. Ich denke, nicht nur ich habe die Qual der Wahl…
Ich wünsche Euch jetzt noch eine schöne letzte Adventwoche, viel Vorfreude auf gute Musik, Freude an der Musik und ein schönes friedvolles Weihnachten.
Liebe Grüße
Barbara

BBC-Zeiten sind GMT-Zeiten, wir haben GMT+1 – das nur so nebenbei.

20.12. – 24.12.2010
BBC
12-13 Uhr
Composer of the week
Bach in Köthen

21.12.2010
BBC
19-21:15 Uhr BBC-Zeiten sind GMT-Zeiten, wir haben GMT+1
Performance
Link:  http://www.bbc.co.uk/programmes/b00wh6ky

The Monteverdi Choir & Orchestra, directed by Sir John Eliot Gardiner, in a programme of Bach cantatas for Advent and Christmas.
It is now 10 years since the Bach Cantata Pilgrimage, when the Monteverdi Choir and English Baroque Soloists performed all of Bach’s sacred cantatas throughout Europe. The concert from the Cadogan Hall in London celebrates that anniversary with a programme of cantatas for the festive season.

Programm:
J.S. Bach:
Cantata 61 Nun komm der Heiden Heiland
Cantata 36 Schwingt feudig euch empor
Cantata 151 Süsser Trost, mein Jesus kommt
Cantata 70 Wachet! bechet!

The Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner conductor.

Deutschlandradio Kultur

21.12.2010 von 22-22:30 Uhr

“ … eine allerunterthänigste Abend Music mit Trompeten und Pauken“
Johann Sebastian Bach und die Universität Leipzig
Von Andreas Glöckner
Wie jüngste Quellenstudien belegen, sind Bachs Beziehungen zur Leipziger Universität enger, als der Forschung bislang bekannt war. Bach, der bereits 1717 die Orgel in der Universitätskirche St. Pauli geprüft und abgenommen hatte, wurde von der Alma mater auch in späteren Jahren noch als Orgelsachverständiger beauftragt. Von Amts wegen war er nur für die Kirchenmusik im „Alten [akademischen] Gottesdienst“ und zu den feierlichen Redeakten der Universität verantwortlich.
Der Thomaskantor beließ es jedoch nicht dabei: Mit den Studierenden musizierte er seit 1729 ein- bis zweimal in den Lokalitäten des Leipziger Cafetiers Gottfried Zimmermann. Für honorige Persönlichkeiten der Alma mater und Mitglieder der kursächsischen Herrscherfamilie erklangen Huldigungsmusiken, Glückwunschkantaten oder Abendserenaden unter seiner Leitung. In seinen letzten Lebensjahren war der Thomaskantor sogar am Verfahren der Stipendienvergabe für ehemalige Thomasschüler beteiligt.

DRS II (Schweiz)
21.12.2010 von 22:30 – 24:00 Uhr
«Magnificat anima mea Dominum»: Advent und Weihnachten im alten Leipzig
Werke von J. Gallus, Rothius, A. u. G. Gabrieli, Ph. Dulichius, O. Lassus, L. da Viadana, C. Merulo, Bodenschatz, J.S. Bach
Vokalensemble und Orchester der Schola Cantorum Basiliensis, Leitung: Dominique Vellard
Konzert der Freunde Alter Musik Basel vom 16. Dezember in der Martinskirche Basel

22.12.2010
DRS II (Schweiz)
von 13:45 – 15:00 Uhr
Der Meister des Meisters: Kantaten von Friedreich Willhelm Zachow dem Lehrer G. F. Händels
F. W. Zachow: Kantate „Meine Seel erhebt den Herren“
F. W. Zachow: Kantate „Lobe den Herrn, meine Seele“
A. Melani: aus: Sonata à 5 für 2 Trompeten, 2 Violinen und B.c.: Canzona, Grave und Vivace
A. Corelli: Concerto grosso fatto per la notte die natale op. 6/8
(Accademia Amsterdam und Capella Frisiae; C. Backes, Solosopran; L. Remy, Ltg. und Orgel; L’Arte del Mondo, Ltg. W. Ehrhardt)

Ö1  (Österreich)
22.12.2010 von 15-16 Uhr
Abenteuer Interpretation
mit Renate Burtscher.
„Jauchzet, frohlocket“. J. S. Bachs Weihnachtsoratorium im Vergleich der Interpretationen
BWV 248 ist ein sechsteiliges Oratorium für Soli, gemischten Chor und Orchester, die einzelnen Teile – eigentlich sechs Kantaten – wurden erstmals vom Thomanerchor in den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 in den beiden Hauptkirchen Leipzigs aufgeführt. Feierliche Eröffnungs- und Schlusschöre, die Vertonung der neutestamentlichen Weihnachtsgeschichte in den Rezitativen, eingestreute Weihnachtschoräle und Arien von Sopran, Alt, Tenor und Bass prägen das Oratorium. Die sechs Teile werden durch die Freude über die Geburt Christi verbunden.

HR2
22.12.2010 von 20-21:30 Uhr
Notenschlüssel
Bach: Drei Motetten
Aufgeschlüsselt von Paul Bartholomäi
Paul Bartholomäi stellt heute in seinem „Notenschlüssel“ drei Motetten von Johann Sebastian Bach vor: „Komm, Jesu, komm“, „Jesu, meine Freude“ und „Singet dem Herrn ein neues Lied“. Als Mozart im April 1789 auf seiner Reise nach Berlin in Leipzig Station machte, überraschte ihn der Thomanerchor mit der Aufführung der Motette „Singet dem Herrn“. Mozart war begeistert: „Das ist doch einmal etwas, woraus sich was lernen lässt“, und er nahm die Partiturabschrift mit. Der romantische Dichter E.T.A. Hoffmann, selbst ein Komponist, verglich Bachs achtstimmige Motetten mit dem „kühnen, wundervollen Bau des Straßburger Münsters mit all den phantastischen Verzierungen, die künstlich zum Ganzen verschlungen, stolz und prächtig in die Lüfte emporsteigen“. Mehr über den Zauber der Bach’schen Motetten erfahren die Hörerinnen und Hörer von Paul Bartholomäis „Notenschlüssel“.

BBC
22.12.2010 von 19-21:15 Uhr BBC-Zeiten sind GMT-Zeiten, wir haben GMT+1
Performance
Link: http://www.bbc.co.uk/programmes/b00wh725
From BBC PROMS 2010
Presented by Martin Handley
Another chance to hear Sir John Eliot Gardiner conducting the Monteverdi Choir and English Baroque Soloists in Monteverdi’s resplendent Vespers. Published 400 years ago in 1610, Monteverdi’s choral masterpiece is a glorious summation of the different styles of Venetian church music of the 1600s. Sir John Eliot Gardiner and his Monteverdi Choir make the most of the vast spaces of the Royal Albert Hall to perform the music with which they made their Proms debut in 1968.
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
The London Oratory Junior Choir & The Schola Cantorum of The Cardinal Vaughan Memorial School
His Majestys Sagbutts and Cornetts
Sir John Eliot Gardiner (conductor).

Zur Marienvesper gibt es von Gardiner auf YouTube Videos von gesamten Konzert von September 2010:

Link: http://www.youtube.com/view_play_list?p=548494ED4517F7D6

23.12.2010
BR klassik
18 – 19 Uhr
Gabrieli Consort; Gabrieli Players: Paul McCreesh
Michael Praetorius: Lutheranische Messe zum Weihnachtsmorgen, wie sie um 1620 stattgefunden haben könnte

WDR3
23.12.2010 – von 20:05 – 22:00 Uhr
Tage Alter Musik in Herne 2010
Polyphem
Musik im Dreißigjährigen Krieg von Heinrich Albert, Andreas Düben, Johann Erasmus Kindermann, Samuel Scheidt, Johann Hermann Schein, Heinrich Schütz und anderen
Susanne Rydén, Sopran; Stephan MacLeod, Bass; Mieneke van der Velden, Viola da gamba; Bruce Dickey, Zink; Concerto Palatino; L´Armonia Sonora, Leitung: Mieneke van der Velden und Bruce Dickey
Aufnahme aus der Kreuzkirche

BBC
23.12.2010 von 19:30-21:15 Uhr BBC-Zeiten sind GMT-Zeiten, wir haben GMT+1
Performance
Link: http://www.bbc.co.uk/programmes/b00wldpn
Presented by Martin Handley
As part of the 25th annual Christmas Festival from St John’s Smith Square, the Choir of Trinity College, Cambridge and the Orchestra of the Age of Enlightenment, directed by Stephen Layton, present a programme of Christmas music by Bach and Corelli.
Corelli Concerto Grosso op.6 no.8 in G minor, „Christmas Concerto“
Bach: Christmas Oratorio, Parts 1-3
Elin Manahan Thomas soprano
Iestyn Davies countertenor
James Gilchrist tenor
Neal Davies bass
The Choir of Trinity College, Cambridge
Orchestra of the Age of Enlightenment
Stephen Layton conductor.

24.12.2010
NDR kultur
17:30 – 19 Uhr
Weihnachtsoratorium
für Soli, Chor und Orchester BWV 248, Teile 1 – 3
von Johann Sebastian Bach
Bettina Pahn, Sopran / Iris Vermillion, Alt
Thomas Michael Allen, Tenor / Andreas Schmidt, Bass
Chor St. Michaelis / Orchester St. Michaelis
Ltg.: Christoph Schoener
Aufzeichnung vom 18. und 19.12.2010 in der
St. Michaelis-Kirche Hamburg

SWR2
24.12.2010 von 18 – 20:00 Uhr
Johann Sebastian Bach:
Weihnachtsoratorium BWV 248, 1-3-
Martin Lattke (Evangelist)
Carolyn Sampson (Sopran)
Wiebke Lehmkuhl (Alt)
Wolfram Lattke (Tenor)
Konstantin Wolff (Bass)
Dresdner Kammerchor
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Riccardo Chailly

MDR figaro
24.12.2010 von 20-22:00 Uhr
Weihnacht a-cappella mit dem Calmus Ensemble Leipzig

Gloria-Vertonung kommen ebenso zur Aufführung wie „Die Weihnachtsgeschichte“, die der Komponist Harald Banter eigens für das Calmus Ensemble geschrieben hat. Im zweiten Teil des Konzerts erklingen internationale Weihnachtslieder.

BBC
24.12.2010 von 18:45-21:15
Performance
Link: http://www.bbc.co.uk/programmes/b00wldzp
Presented by Martin Handley
As part of the 25th annual Christmas Festival from St John’s Smith Square, the Orchestra of the Age of Enlightenment and Polyphony, conducted by Stephen Layton, perform Handel’s Messiah.
Handel: Messiah
Polyphony
Orchestra of the Age of Enlightenment
Elin Manahan Thomas soprano
Iestyn Davies countertenor
James Gilchrist tenor
Neal Davies bass
Stephen Layton conductor.

25.12.2010
SWR2
von 10:30 – 12:00 Uhr
Johann Sebastian Bach:
Weihnachtsoratorium BWV 248, 4-6
Martin Lattke (Evangelist)
Carolyn Sampson (Sopran)
Wiebke Lehmkuhl (Alt)
Wolfram Lattke (Tenor)
Konstantin Wolff (Bass)
Dresdner Kammerchor
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Riccardo Chailly

Deutschlandradio kultur
25.12.2010 von 15-17:00 Uhr
Interpretationen
Alle Jahre wieder …Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium
Gast: Ton Koopman
Moderation: Gerald Felber

Deutschlandradio kultur
25.12.2010 von 20-22:00 Uhr
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 18.12.10
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium für Soli, gemischten Chor und Orchester
BWV 248 (Kantaten I-III und VI)
Sibylla Rubens, Sopran
Rebecca Martin, Alt
Thomas Laske, Bass
Norbert Ernst, Tenor
Windsbacher Knabenchor
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Karl-Friedrich Beringer

mdr figaro
25.12.2010 von 15:15 – 17:00 Uhr
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-3)
Sie bestimmen, welche Aufnahme wir spielen!
„Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage“ – Wer kennt ihn nicht, den Eingangschor aus Bachs Weihnachtsoratorium. Die Freude über die Geburt Jesu steht bei Johann Sebastian Bach gleich in den ersten Takten. Doch klingt sie bei jedem Chor, jedem Orchester und jedem Dirigenten anders – der eine setzt auf akzentuierte Frische, der andere auf romantisches Pathos, für wieder andere steht das historische Instrumentarium im Mittelpunkt.

Uns interessiert, welche Aufnahme des Bachschen Weihnachtsoratoriums Ihnen am besten gefällt und warum. Schreiben Sie an MDR Figaro, Kennwort: Weihnachtsoratorium, Postfach 100122 in 06140 Halle oder kontaktieren Sie uns im Internet unter

Link:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/musik/7946312.html

HR2
25.12.2010 von 15:30 – 17:00 Uhr
Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantaten 1-3
Christine Schäfer, Sopran / Bernarda Fink, Alt / Werner Güra, Tenor / Gerald Finley und Christian Gerhaher, Bass
Arnold-Schönberg-Chor
Concentus musicus Wien
Leitung: Nikolaus Harnoncourt

rbb kulturradio
25.12.2010 von 17 – 19:00 Uhr
JOHANN SEBASTIAN BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248, 1-3
Veronika Winter, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Jan Kobow, Tenor
Markus Flaig, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Hermann Max

NDR kultur
25.12.2010 von 17:30 – 19:00 Uhr
Weihnachtsoratorium für Soli, Chor und Orchester BWV 248, Teile 4 – 6
von Johann Sebastian Bach
Bettina Pahn, Sopran / Iris Vermillion, Alt
Thomas Michael Allen, Tenor / Andreas Schmidt, Bass
Chor St. Michaelis / Orchester St. Michaelis
Ltg.: Christoph Schoener
Aufzeichnung vom 18. und 19.12.2010 in der
St. Michaelis-Kirche Hamburg

WDR3
25.12.2010 von 18:03 – 20:00 Uhr
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium, BWV 248, Kantaten 1 bis 3
Johannette Zomer, Sopran; Annette Markert, Alt; Gerd Türk, Tenor; Peter Harvey, Bass; Chor und Orchester der Nederlandse Bachvereniging, Leitung: Jos van Veldhoven

26.12.2010

Bayern klassik
26.12.2010 von O8:30 – O9:00 Uhr
11:25 – 11:55
15:00 – 15:30
19:00 – 19:35
Johann Sebastian Bach:
Weihnachtsoratorium – Einführung in 4 Teilen
Von Wieland Schmid Wege zur Musik

Bayern klassik
26.12.2010 von 19:25 – 22:00 Uhr
Johann Sebastian Bach: „Weihnachtsoratorium“
Solisten: Rachel Harnisch, Sopran; Anke Vondung, Mezzosopran; Maximilian Schmitt; Tenor; Christian Immler, Bass Chor des Bayerischen Rundfunks Akademie für Alte Musik Berlin Leitung: Peter Dijkstra Aufnahme vom Dezember 2010 im Herkulessaal der Münchner Residenz

HR2
26.12.2010 von 15:30 – 17:00 Uhr
Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantaten 4 – 6
Christine Schäfer, Sopran / Bernarda Fink, Alt / Werner Güra, Tenor / Gerald Finley und Christian Gerhaher, Bass
Arnold-Schönberg-Chor
Concentus musicus Wien
Leitung: Nikolaus Harnoncourt

rbb kulturradio
26.12.2010 von 17-19:00 Uhr
JOHANN SEBASTIAN BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248, Kantaten 4 – 6
Veronika Winter, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Jan Kobow, Tenor
Markus Flaig, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Hermann Max

Ö1
26.12.2010 von 19:30-22:00 Uhr
Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll, BWV 232, „Hohe Messe“
Concentus Musicus Wien, Dirigent: Nikolaus Harnoncourt; Arnold Schoenberg Chor; Genia Kühmeier und Elisabeth von Magnus, Sopran; Bernarda Fink, Alt; Michael Schade, Tenor; Florian Boesch, Bass (aufgenommen am 17. Oktober im Großen Musikvereinssaal in Wien). Präsentation: Bernhard Trebuch
(Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)

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Eine ausführliche Sir Gardiner-Dokumentation zum BWV 248 erhält man auf YouTube von der Bach-Cantata-Pilgrimage 2000 mit dem Beginn am 23.12.1999 aus der Herder-Kirche in Weimar.

Link: http://www.youtube.com/view_play_list?p=891E1FE87369A7E4&feature=bf-title

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Heute in NDR Kultur: Der Dirigent John Eliot Gardiner befragt von Christiane Irrgang


Ganz aktuell – habe ich gerade gefunden.

NDR kultur
Samstag 18.12.2010 18 – 19 Uhr
Livestream:

Link zum NDR zum nachträglichen Anhören nachstehend:

Link: http://www.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?stationid=ndrkultur&itemid=audio53947

Das Interview als Download in mp3-Format

Link:  http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast3020/AU-20101214-1516-0901.mp3

Botschafter von Hoffnung und Glaube
Der Dirigent John Eliot Gardiner befragt von Christiane Irrgang

John Eliot Gardiner, Dirigent „Ich glaube, dass Bachs Musik eine universelle Botschaft von Hoffnung und Glauben transportiert, die jeden berühren kann, unabhängig von seiner Kultur, seiner Religion oder seinen musikalischen Vorkenntnissen“, sagt John Eliot Gardiner, der am nächsten Sonnabend in der NDR Kultur Reihe „Das Gespräch“ zu Gast ist. Und er muss es wissen, denn er hat diese Musik auf der ganzen Welt dirigiert, sogar vor Straßenkindern in Soweto.

Sein größtes Projekt bisher war die „Bach Pilgrimage“, eine Pilgerreise, bei der er innerhalb eines Jahres sämtliche 198 überlieferten geistlichen Kantaten von Bach aufführte, nicht nur an Bachs Wirkungsstätten in Thüringen, sondern auch in Rom, in Santiago de Compostela und in New York. Ein Mammutprojekt, von dem der Brite auch heute noch voller Begeisterung erzählt. Und er hat alle Konzerte mitschneiden lassen und bei seinem eigenen Plattenlabel Soli Deo Gloria veröffentlicht.

Die beiden letzten CDs sind gerade erschienen, passend zur Jahreszeit u.a. mit Kantaten zu Weihnachten und Epiphanias. Damit haben die Pilger, zu denen auch der Monteverdi Chor und die English Baroque Soloists gehören, endgültig das Ziel ihrer Reise erreicht. Grund genug, einige Stationen noch mal Revue passieren zu lassen.

P.S.

Die Gesamt-CDs vom Label SDG nachstehend:

Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/cds-vom-label-sdg-monteverdi.html

Ein letztes Mal für dieses Jahr: Sir John Eliot Gardiner bei den PROMS


Hallo zusammen,

das Beste kommt zum Schluss, das finde ich zumindest. Am Freitagabend 10.9.2010  sendet BBC live von den PROMS und stellt dieses Konzert dann wieder 7 Tage lang zum Nachhören zur Verfügung.

Proms 75
http://www.bbc.co.uk/programmes/b00tmm2j

BBC PROMS 2010

Live from the Royal Albert Hall, London

Presented by Martin Handley

Sir John Eliot Gardiner conducts the Monteverdi Choir and English Baroque Soloists in Monteverdi’s resplendent Vespers. Published 400 years ago in 1610, Monteverdi’s choral masterpiece is a glorious summation of the different styles of Venetian church music of the 1600s. Sir John Eliot Gardiner and his Monteverdi Choir make the most of the vast spaces of the Royal Albert Hall to perform the music with which they made their Proms debut in 1968.

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
The London Oratory Junior Choir & The Schola Cantorum of The Cardinal Vaughan Memorial School
His Majestys Sagbutts and Cornetts
Sir John Eliot Gardiner (conductor).

Schade, dass die TV-Live-Übertragung außerhalb UK gesperrt ist. Das wäre dann nicht nur ein Fest für die Ohren.

Eine schöne Woche
Barbara

P.S. Auf Wunsch von @Barbara stelle ich die Besetzungsliste des Monteverdi-Konzertes (BBC-Proms 10.9.2010) als Bilder nachstehend zur Verfügung..!! Aktualisiert am 15.9.2010

1. Bild der Besetzung

Bild_1_BBC Proms 10_09_2010_Gardiner Monteverdi_ Besetzung

2. Bild der Besetzung

2. Bild_BBC Proms 10_09_2010_Gardiner Monteverdi_ Besetzung

3. Bild der Besetzung

3. Bild_BBC Proms 10_09_2010_Gardiner Monteverdi_ Besetzung

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Für Interessenten gebe ich hier den Link von YouTube bekannt, dort ist die Marienvesper (Vespro della Beata Virgina von 1610) als Aufzeichnung von dem Gardiner-Konzert am 10.9.2010 – von BBC-Proms 2010 – anzusehen..!!

Link:  http://www.youtube.com/view_play_list?p=548494ED4517F7D6

Viel Spass und Grüße Volker

J.E. Gardiner – Label – SDG 705 veröffentlicht CD von Johannes Brahms Symphonie No: 4


Screenshot: Label - SDG 705 Brahms Symphonie 4 (1 CD)

 

 

Vom Label SDG erscheint die CD „SDG 705″ von Johannes Brahms die Symphonie No: 4.

CD-Inhalte, (eine CD) für £ 12.99

Ludwig van Beethoven 1770-1827
Overture, Coriolan Op.62 (1807)

Giovanni Gabrieli c.1554/7-1612
Sanctus & Benedictus a 12

Heinrich Schütz 1585-1672
Saul, Saul, was verfolgst du mich? SWV 415

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Cover: CD - SDG 705 - vom Label: SDG - J.E. Gardiner Brahms Symphonie Nr.4

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Hörproben Brahms 4

DG 705 – Brahms Symphony 4
2.  Gabrieli – Sanctus & Benedictus a 12 Stream Audio
3.  Schütz – Saul, Saul, was verfolgst du mich?
– SWV 415 (1650)
Stream Audio
10.  Brahms – Symphony No.4 in E minor Op.98 (1885)
– I Allegro non troppo
Stream Audio

Play the bit stream tracks with your media player (Real Player). To get a media player click on the icon below.

 

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Johann Sebastian Bach 1685-1750
from Nach dir, Herr, verlanget mich BWV 150 (c.1708-9)
No.6 Meine Augen sehen stets zu dem Herrn
No.7 Ciacona: Meine Tage in den Leiden

Johannes Brahms 1833-1897

Geistliches Lied Op.30 (1865)
arr. Gardiner for mixed chorus and strings

Fest- und Gedenksprüche Op.109 (1889)
1. Unsere Väter hofften auf dich
2. Wenn ein starker Gewappneter
3. Wo ist ein so herrlich Volk

Johannes Brahms Symphony No.4 in E minor Op 98 (1885)

I Allegro non troppo
II Andante moderato
III Allegro giocoso
IV Allegro energico e passionato

(recorded: the Salle Pleyel, Paris
and the Royal Festival Hall, London)

Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Monteverdi Choir | John Eliot Gardiner

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PDF – Das Booklet enthält ein Gespräch zwischen John Eliot Gardiner und Komponist Hugh Wood,
zu erläutern, wie die Stücke sich aufeinander beziehen und gibt einen bewegenden Bericht über Brahms als
Komponist und als Mensch.

Click here for a German Translation of the sleeve notes.

Link zum Partner-Shop zur CD Brahms 4:

Link: –  h i e r – anklicken..!!

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oder bei SDG nachstehend!

http://www.solideogloria.co.uk/shop/index.cfm?CFID=4164424&CFTOKEN=58079122

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Eine Rezension zu Brahms 4 von „Rondo-Musikmagazin“

Es ist vollbracht. Mit der einspielung der vierten sinfonie bestätigt sich, dass John eliot Gardiners Brahms-Zyklus der wichtigste seit mindestens zwanzig Jahren sein dürfte: Gardiners Prinzip, die verwurzelung Brahms’ in der deutschen Musiktradition nicht nur durch seine Interpretation, sondern auch durch die Kombination mit Chor- und Orchesterwerken von Bach bis Mendelssohn zu zeigen, bewährt sich erneut. Bezugspunkt ist diesmal neben Beethovens »Coriolan«-Ouvertüre und Chorschnipseln von schütz und Gabrieli natürlich der Teil der Bach-Kantate »nach Dir herr«, der Brahms zum Finale der vierten inspirierte – klar, dass Gardiner die Basslinie dieser Chaconne besonders herausstreicht. entscheidend ist jedoch, dass diese schau von Musikbeispielen am ende tatsächlich in einer Interpretation der vierten zusammenfließt und die nervöse spannung der »Coriolan«-Ouvertüre in den überraschend schnell genommenen Kopfsatz der vierten überzuschwappen scheint. Bei Gardiner herrschen eine Klarheit und eine eiserner Zugriff, die oft an Toscanini denken lassen – und statt melancholischer Opulenz hört man, wie in Brahms’ sinfonien klassische Form, barocke Kontrapunktik und romantisches sehnen zusammenfließen. Das ist nicht die Musik eines greisen Rauschebarts, sondern eines Komponisten im unruhestand, der seinen schöpferischen und emotionalen Überschwang etwa im Finale durch die Wahl der strengstmöglichen Grundform fast gewaltsam zügeln muss und der noch Ideen genug für die nächsten fünf sinfonien gehabt hätte.

Autor: Jörg Königsdorf

(www.rondomagazon.de)

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Grüße

Volker

Radiotipps für den 20.6. und KW 25


 

Hallo zusammen,

ein bisschen was Interessantes für die nächste Woche habe ich für Euch. Außerdem bin ich gerade über eine Sendung gestolpert, die für die, die nicht gerade in Leipzig sind, interessant sein könnte. Ist zwar ein wenig kurzfristig, aber vielleicht kann der eine oder andere es ja doch noch hören:

20.6.
Deutschlandfunk
15-16
Musikszene
Forschungsinstitut und audio-visueller Lustgarten
60 Jahre Bach-Archiv Leipzig
Von Klaus Gehrke
Mit keiner anderen deutschen Stadt ist der Name Johann Sebastian Bach so eng verbunden wie mit Leipzig: Hier wirkte er als Thomaskantor von 1723 bis zu seinem Tode 1750, und hier ist der Mittelpunkt der internationalen Bachforschung. Die Stiftung Bach-Archiv umfasst nicht nur das Archiv und das Bach-Museum, sondern richtet auch das Bachfest Leipzig und den Bach-Wettbewerb aus. Anlässlich des 325. Geburtstages des Komponisten wurde jetzt am 28. März das sogenannte Bose-Haus am Thomaskirchhof mit dem neuen Museum nach aufwendiger zweijähriger Renovierungszeit wiedereröffnet und gleich im bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ zum Preisträger gewählt. Gegründet wurde das Bach-Archiv zu Bachs 200. Todestag 1950 vom Musikforscher und wissenschaftler Werner Neumann, und es sollte sich zu einem der bedeutendsten Musikarchive in der damaligen DDR entwickeln. Nach dem Fall der Mauer war es zunächst eine städtische Einrichtung, die dann 1998 in eine Stiftung bürgerlichen Rechts umgewandelt wurde. Wir werfen einen Blick auf die Geschichte des Bach-Archivs und fragen nach, wie sich die Sammeltätigkeit und die Aufgaben des Hauses im Hinblick auf die bisherige und zukünftige Bach-Forschung verändert haben.

 

21.6.
RBB Kulturradio
18-19
ALTE MUSIK
mit Bernhard Morbach
Johann Sebastian Bach: “Singt dem Herrn ein neues Lied“
Die Motette BWV 225 im Interpretationsvergleich
Gil Scarlatisti – Sette Voci – Bach Collegium Japan

 22.6.
francemusique
16-17:45
Concert de l’après-midi par Alain Pâris
concert donné le 7 mars 2010, Concertgebouw à Amsterdam
Bohuslav Martinu: Trois Fresques de Pierro della Francesca
Joseph Haydn: Symphonie n°90 en do Majeur
Robert Schumann: Symphonie n° 2 en do Majeur op. 61
Orchestre Royal du Concertgebouw
Direction : Sir John Eliot Gardiner

RUHR2010 Teil XVII: Das Kantaten-Highlight in der Christuskirche in GE-Buer-Nun danket alle Gott BWV 192


Eines der bisher schönsten und musikalisch hochwertigsten Kantaten-Konzerte im Rahmen der Ruhr-Pilgrimage, konnten Wolfgang und ich am Sonntag, den 16.05.10 in der Christuskirche in Gelsenkirchen-Buer gemeinsam erleben. Das dies ausgerechnet zu unserem Treffen geschehen sollte, war warscheinlich von oben her bestimmt;-).

Auf Zollverein

Stilecht für Gelsenkirchen haben wir uns mit dem tiefer gelegten VW Jetta GT Baujahr ´87 auf breiten Schlappen und mit röhrendem Auspuff von Langenberg in Richtung Norden aufgemacht. Nach einem kleinen Foto-Abstecher auf Zollverein, habe ich mich erst mal verfahren, so dass wir nun von meinem Mann per Handy zur Kantate gelotst wurden. Vorbei an der Veltins Arena, über Autobahnbrücken, durch Baustellen, haben wir trotzdem noch die kleine Zufahrt zur Bergstr. verpasst. Kurz vor Beginn erreichen wir die kleine Kirche, neben mir sitzt – ihr kennt ihn alle – der Klimper-Tünnes aus der Matthäus-Passion in Essen…

Was hier geboten wird ist vom Allerfeinsten, das Programm ist auch schon nicht mehr als „Kantate“ zu bezeichnen, sondern ein ausgewachsenes Barock-Kammerkonzert:

Programm: Christuskirche GE-Buer - zur Vergrößerung in das Programm klicken..!!

Der Chor ist fast solistisch besetzt und besteht durchweg aus jungen Leuten, die ihre Sache wirklich super machen und auch so klingen. Dazu das passende Barockorchester „Le Chardon“ unter der Leitung von Hajo Wienroth, der selbst Traversflöte spielt. Mir wird ganz schwindelig, wenn ich die Biographien lese! Die Kantorin Christina Wienroth bietet ein Barock-Lebensfreudiges Dirigat, das wunderbar zum restlichen Konzert passt, Musik ist Energie, Medizin, Lebensbereicherung und einfach eine Herzensangelegenheit, ein verpasster Einsatz bei Samuel Scheidt wird denn so auch mit einem wohlwollenden Lächeln quittiert. Damit wir wissen, welchem Choral Bachs Kantate BWV 192 zugrunde liegt, singen wir alle zusammen erst mal 3 Strophen und bereiten uns seelisch auf das, was da kommt, vor. Die Worte, die die Pastorin als Impuls zur Dankbarkeit spricht, sind berührend und sehr pragmatisch. Es ist Sitte bei „Momente der Ewigkeit“, dass der Eingangschor noch einmal wiederholt, oder am Schluss erneut gesungen wird.

BWV 192 ist ein kleines, unaufdringliches Werk, dass aus einem Eingangschor, einem Duett zwischen Sopran und Bass, sowie einem Schlusschoral besteht, eine Tenorarie soll verloren gegangen sein.

Die Solisten

Huch, es gibt eine Pause! Im Gemeindehaus direkt nebenan werden Getränke und ein kleiner Imbiss gereicht. Wer möchte, gibt eine Spende, ist ja Ehrensache, dass wir was in den Klingelbeutel geben. Wir spüren, dass man hier aufgehoben ist. Am Stehtisch kommen wir ins Gespräch mit einer Chorsängerin, der Kantorin und einer Besucherin und wir erfahren, dass die Idee der „Ruhrpottkantaten“ begeistert aufgenommen wurde und dass trotz des abgesprungenen Sponsors alle sich für die Realisierung stark gemacht haben. Wolfgang quatscht den „Klimper-Tünnes“ an…uaaah.

Der 2. Teil des Konzertes ist der Interessanteste: Heidrun Blase brilliert als Gesangssolistin  im technisch äußerst anspruchsvollen „Il Pensioroso“ (Die Nachtigall) zusammen mit dem Flötisten Hajo Wienroth, der gibt auch einige kurze Erläuterungen zu diesem wenig bekannten Stück und es macht einfach nur Spass, dem Dialog des Vogels und der Menschin zuzuhören. Anschliessend ein Konzert von Antoine Mahaut, der ähnlich wie Quantz eine Flötenschule verfasst hat.

Applaus für das Orchester

Hajo Wienroth: “ Zu dem 5. Brandenburgischen Konzert brauche ich jetzt, glaube ich, nichts sagen!“

Die Instrumente werden in diesem, sehr modernen Konzert à la Mode francaise ziemlich gleichberetigt eingesetzt, so dass jeder Instrumentalist seinen Part der Profilierung hat, in der letzten Hälfte des 3. Satzes, hat sich der Meister selbst ein Denkmal gesetzt, da die anderen Instrumente etwas in den Hintergrund gedrängt werden und das Cembalo die dominierende Rolle übernimmt. Überragend und unpretentiös: Pieter Dirksen. Handelt sich es doch warscheinlich um das erste Cembalokonzert der Geschichte! Bach soll ja mal gesagt haben, Clavierspielen wäre ganz einfach, man müßte nur zur rechten Zeit die richtigen Tasten treffen, dann würde das Instrument von ganz alleine spielen! Haha! Ohne Zögern steht die ganze Kirche zum Schlussapplaus auf und alle Musiker werden noch einmal mit einem Blumengruß bedacht. Ich bin froh, dass ich in etwas egoistischer Manier Wolfgang vom Ausharren bis zum Schluss überzeugen konnte und dass die Rückfahrt nach OWL trotz der verspäteten Abfahrt so reibungslos geklappt hat.

Biographie der Künstler-Solisten / Zur Vergrößerung in das Foto klicken..!!

Während ich mit offenen Fenstern und dem angenehmen Windzug aufs Gaspedal trete, bin ich dankbar für diesen super Tag, für das Treffen mit Wolfgang, den warmherzigen Umgang der Gemeinde mit ihren Konzertbesuchern, für die Sonne und auch die große Kunst. Danke auch an Volker für die Be- und Verarbeitung meiner E-Mails. Wir haben kräftig Werbung für unseren Blog gemacht.

„Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“ Friedrich Schiller

TIPP: Im Rahmen der Ruhrpottkantaten tritt das Orchester „Le Chardon“ am 06.06.10 in der Petrikirche in Mülheim (Brich dem Hungrigen Dein Brot) auf.

Radiotipps KW 8


Hallo zusammen,
NDR
besser spät als gar nicht – hier habe ich ein paar Tipps für Euch:

20.2.
NDR Kultur
19-20
Geistliche Musik
Vater unser-Vertonungen aus verschiedenen Jahrhunderten / King’s Singers
Aufzeichnung vom 22.07.2009 im Rahmen des Schleswig–Holstein Musik Festivals

 21.2.
Deutschlandradio Kultur
6-7
Sonntagsmotette
Ludwig van Beethoven
Messe C-dur op. 86
Charlotte Margiono, Sopran
Catherine Robbin, Alt
William Kendall, Tenor
Alastair Miles, Bass
Monteverdi-Chor London
Orchestre Revolutionaire et Romantique
Leitung: John Eliot Gardiner

NDR kultur
11-13
Musikfest Bremen 2009
Johann Sebastian Bach: Geist und Seele wird verwirret, Kantate BWV 35
Sinfonia aus „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“, Kantate BWV 12
‚Ich will doch wohl Rosen brechen’ aus „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch“, Kantate BWV 86
‚Schläfert allen Sorgenkummer’ aus „Gott ist unsre Zuversicht“, Kantate BWV 197
Georg Friedrich Händel: Concerto grosso B-Dur HWV 313
‚L’alma mia’ aus „Agrippina“, 1. Akt
‚Scherza infida’ aus „Ariodante“, 2. Akt
Concerto grosso d-Moll HWV 316
‚Resign thy club and lion’s spoils’ aus „Hercules“, 2. Akt
Anne Sofie von Otter, Mezzosopran
Concerto Copenhagen / Ltg.: Lars Ulrik Mortensen
Aufzeichnung vom 11. September in der Johanniskirche Tostedt
Für jeden Sonntag und Festtag im Jahr hat Johann Sebastian Bach, der Leipziger Thomaskantor, Kantaten komponiert, mehr als die Hälfte seines Gesamtwerkes sind Kantaten. „Musik als Verkündigung“ – Bach galt als „fünfter Evangelist“. Einige der Kantaten hat die schwedische Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter zusammen mit „Concerto Copenhagen“ unter der Leitung von Lars Ulrik Mortensen am 11. September 2009 beim Musikfest Bremen aufgeführt: „Geist und Seele wird verwirret“ BWV 35, geschrieben für den 12. Sonntag nach Trinitatis, die Arie „Ich will doch wohl Rosen brechen’ aus der Kantate „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch“ BWV 86 für den 5. Sonntag nach Ostern und die Arie „Schläfert allen Sorgenkummer“ aus der Trauungskantate „Gott ist unsre Zuversicht“ BWV 197. Im zweiten Teil des Konzerts stand Musik von Georg Friedrich Händel auf dem Programm: Arien aus der venezianischen Intrigenoper „Agrippina“, aus „Ariodante“, der ersten Oper, die Händel für das damalige Theatre Royal in Covent Garden komponierte, nachdem sein Vertrag mit dem King’s Theatre am Haymarket 1734 ausgelaufen war, und aus dem weltlichen Oratorium „Hercules“, von Händel in nur vier Wochen im Sommer 1744 geschrieben. Concerto Copenhagen umrahmte die Arien

RBB
11-14

Sonntagskonzert
John Eliot Gardiner

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op. 97 ‚Rheinische Sinfonie‘
Orchestre Révolutionnaire et Romantique

Felix Mendelssohn Bartholdy
Violinkonzert e-Moll, op. 64
Viktoria Mullova
Orchestre Révolutionnaire et Romantique

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 B-Dur, op. 60
Orchestre Révolutionnaire et Romantique

Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 26 D-Dur KV 537
Malcolm Bilson
English Baroque Soloists

Franz Schubert
Sinfonie C-Dur D 944 ‚Die Große C-Dur-Sinfonie‘
Wiener Philharmoniker

 MDR
14-16
14.05 Musik-Geschichten
Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen
Die gefährlichen Trompetentöne bei Bach

 26.2.
BR4 klassik
20-22:30
Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Ton Koopman
Solisten: Johannette Zomer, Sopran; Andreas Scholl, Countertenor; Mark Padmore, Tenor; Matthias Hausmann, Bariton; Klaus Mertens, Bass
Chor des Bayerischen Rundfunks
Johann Sebastian Bach: „Johannespassion“, BWV 245
Ca. 20.50 – 21.10 Uhr
PausenZeichen
„Der musikalische Kosmos des Ton Koopman“
Von Andrea Lauber

BR4 Klassik
22:30 – 23
Orgelmusik
Ton Koopman spielt Werke von Johann Sebastian Bach und Dietrich Buxtehude

Eine schöne Woche
Barbara

Radiotipps KW52


Hallo zusammen,

pünktlich zu Weihnachten gibt es wieder ein Überangebot an hochinteressanter Musik bei den verschiedenen Radiosendern. Und nicht zu vergessen bei den Fernsehsendern. Ein paar der Highlights für mich in dieser Woche möchte ich Euch vorstellen. Eigentlich könnte mein Recorder 7×24 Stunden durchlaufen, aber bekanntlich ist Bescheidenheit ja eine Zier… Falls Ihr das Weihnachtsoratorium vermisst – dazu erstelle ich einen eigenen Beitrag. Es lohnt sich auch, bei den verschiedenen Sendern die kirchenmusikalischen Sendungen durchzusehen, dort gibt es auch manches relativ unbekannte Weihnachtsoratorium von anderen Komponisten wie Bach.

20.12.
Ö1
19:30-21:15

Aus dem Konzertsaal
Wiener Philharmoniker, Dirigent: Sir Simon Rattle;
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien;
Magdalena Kozená, Mezzosopran; Michael Schade, Tenor; Thomas Quasthoff, Bass.
Edward Elgar: „The Dream of Gerontius“, Oratorium, op.38 (aufgenommen am 6. Dezember im Großen Musikvereinssaal in Wien). Präsentation: Peter Kislinger
(Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)

21.12.
BBC
6.38am

Bach, Johann Sebastian (1685-1750):
Cantata No 170 (Vergnugte Ruh, beliebte Seelenlust), BWV170 – Leipzig, 1726
Anne Sofie von Otter (mezzo-soprano)
Les Musiciens du Louvre
Marc Minkowski (conductor).

BBC
!!!! Wiederholung des Konzertes von Sommer !!!!
21:15

J.S. Bach:
Komm, Jesu, Komm!, BWV229;
Furchte dich nicht, BWV228;
Jesu, meine Freude, BWV227;
Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV225

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner (conductor)

A late-night Prom in which John Eliot Gardiner and his hand-picked choir and ensemble perform some of Bach’s motets. While Bach’s great Passions languished unheard for almost a century after his death, his motets continued to be sung by the Leipzig choirs for which they were written. The concert features four of them, including Singet dem Herrn ein neues Lied (Sing to the Lord a new song), a work which had even Mozart exclaiming, ‚Now, there’s a piece one can learn from‘.

24.12.
MDR
Mal keine Musik, sondern ein Hörspiel:
22-23
Bachs Reiche
Becketts Winterreise durch Hitlers Reich
Von Torsten Enders
(Ursendung)

„Thomaskantor unter Mordverdacht!“ hätte eine berühmte Skandal-Postille vermutlich getitelt, wäre sie vor 275 Jahren schon auf dem Markt gewesen. Der Leipziger „Senior Stadtmusicus“ Gottfried Reiche, Johann Sebastian Bachs Lieblings-Trompeter, war am 6. Oktober im Stadtpfeiffer-Gässchen tot aufgefunden worden. Am Abend zuvor hatte er noch – im Beisein des neuen sächsischen Kurfürsten – Bachs eigens für das Festkonzert komponierte Kantate „Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen“ mit uraufgeführt. Ob Reiche, am Kopf verletzt, durch Sturz oder Schlag zu Tode kam, war nicht ersichtlich. Wohl aber, dass Bach von Reiche in den Tagen vor dem Konzert unablässig neue Proben verlangt hatte. Unzufrieden mit Reiches Leistung, hatte Bach getobt und sein Bild am Dresdner Hof, womöglich seine Stellung und Karriere beschädigt gesehen. Grund genug für einen Streit mit tödlichem Ausgang?

Torsten Enders, geboren 1954 in Altenburg/ Thüringen, nach dem Studium der Theaterwissenschaft seit 1978 Dramaturg beim Rundfunk. Lebt in Berlin. Autor mehrerer Hörspiele und Features („Kein Wort von Einsamkeit“, „Das tonlose Spiel“, „Dorns Tiefland“, „Brückenschlag“), sowie von Filmen („Trutz“) und Theaterstücken („Kanzelkarl“, „Kowatz“). Der MDR produzierte 2001 das Hörspiel „Spenderherz“, das mit dem Hörspiel-Preis der Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung der Sparkasse Neuss für das beste regionale Hörspiel ausgezeichnet wurde.

Produktion: MDR 2009
Regie: Judith Lorentz

Otto Sander – Reiche
Thomas Thieme – Bach
Paul Herwig – Bamberg
Berndt Stübner – Friedrich August II
Stefanie Rösner – Rieke
Veit Schubert – Wendestrom
Ernst Jacobi – Schrock

25.12.
Nordwestradio
20-22
Weihnachtskonzert am Abend
Wenn sich das Calmus Ensemble Leipzig „Maria durch ein Dornwald ging“ oder „O Tannenbaum“ vornimmt, geraten die schönen alten Lieder in eine schwebende Schräglage, die wunderbar mit dem feinen Stimmengeflecht des Gesualdo Consort Amsterdam harmonisiert.
Eine Nachlese der schönsten Aufnahmen vom Musikfest Bremen 2009, vermischt mit weihnachtlichstimmungsvoller Musik.
Am Mikrofon: Andrea Zschunke

Auch das Fernsehen bietet einiges. Hier 2 Sendungen von ARTE:

20.12.
TV – ARTE
9:50 –12:30
JephtaKeine Wiederholungen
Jephtha
(Frankreich, 2009, 161mn)
ARTE F
Regie: Alain Jomy
Kostüme: Patrice Cauchetier
Sänger: Andrew Foster-Williams, Carolyn Sampson, Christophe Dumaux
Dirigent: Ivor BoltonARTE F
Koproduktion der Opéra National du Rhin und der Opéra National de Bordeaux

TV – Arte
19-19:45
Cecilia Bartoli
Die Kunst der Kastraten
Wiederholungen:
25.12.2009 um 06:00
30.12.2009 um 06:00
(Italien, 2009, 43mn)
Regie: Olivier Simonnet
Darsteller: Cecila Bartoli, Il Giardino Armonico

Cecilia Bartoli – alle zwei Jahre überrascht sie mit einer musikalischen Sensation. Nach der Ausgrabung Vivaldis, Glucks und Salieris kam verbotene Musik im katholischen Rom, dann eine weitere Reise ins Belcanto auf den Spuren Maria Malibrans. Nun entdeckt Cecilia Bartoli die Welt der Kastraten in ihrer neuen Einspielung unter dem doppeldeutigen Namen „Sacrificium“. Und auch dieses Mal ist es beeindruckend, wie akribisch sie bei ihrer Spurensuche die Musik des 18. Jahrhunderts für heute neu gewinnt. Bei der Virtuosität der Kastraten-Arien, ihren großen Koloraturen und stimmlichen Improvisationen ist sie in ihrem Element.

Cecilia Bartoli ist bekannt dafür, dass sie regelmäßig spannende Entdeckungsreisen in die Welt der Musik unternimmt. Nach der Wiederentdeckung zum Teil unbekannter Werke von Vivaldi, Gluck und Salieri, nach Abstechern ins barocke Rom („Opera proibita“) und das Belcanto-Reich der Maria Malibran hat sie sich nun auf die Spuren der Kastraten begeben.
Damit taucht sie ein, in eine Zeit voller Widersprüche, in der Schönheit und Grausamkeit, schillernde Erotik und sexuelle Ambiguität, Pracht und Elend aufeinanderprallen. Nie zuvor und nie danach wurden im Namen der Musik so viele Opfer gebracht, wurden so viele Knaben verstümmelt, damit einige wenige Kastraten mit einer bis dahin unerhörten Gesangskunst die Opernwelt Europas faszinierten und als Stimmwunder des Barock verehrt wurden.
Die Musik der Kastraten ist für Cecilia Bartoli das bisher anspruchsvollste Projekt mit technisch äußerst schwierigen Arien und Koloraturketten, die speziell den sängerischen Möglichkeiten der Kastraten angepasst waren. Die berühmtesten Kastraten kamen seinerzeit aus Neapel, der erfolgreichste Lehrer war Nicola Porpora, der als bedeutender Opernkomponist seinen Schützlingen – darunter Farinelli und Caffarelli – die Arien direkt auf den Leib schrieb.
Als passendes Ambiente für die Aufführung der Musik der Kastraten hat sich Cecilia Bartoli das barocke Theater und einige prunkvolle Räume des Königspalastes von Caserta in der Nähe Neapels ausgesucht. Neben Werken von Porpora singt sie unter anderem auch Arien von Georg Friedrich Händel, Carl Heinrich Graun und Geminiano Giacomelli.
Begleitet wird sie dabei vom Orchester Il Giardino Armonico unter der Leitung von Giovanni Antonini.

Die CD, auf der diese Sendung basiert, hat mich begeistert. Ich bin gespannt, das Energiebündel Cecilia Bartoli in Aktion zu sehen.

Ich hoffe, der Vorweihnachtstrubel lässt Euch ein wenig Zeit zum zur Besinnung kommen. Was könnte da hilfreicher sein als Musik?!
Barbara

Radiotipps KW 49 2009


Hallo zusammen,

auch wenn die ganzen Kantatensendungen zum reformationstag schon vorbei sind, habe ich doch noch 3 Tipps für Euch:

2.11.
SWR2
20-22
20.03 SWR2 Abendkonzert
RheinVokal 2009
I Fagiolini
Cembalo und
Leitung: Robert Hollingworth
Claudio Monteverdi: Madrigale
Francis Poulenc: Sept Chansons
Luciano Berio: „Cries of London“
(Konzert vom 18. Juli im Schloss Montabaur)

5.11.
13-14
BR Klassik

Musik im Originalklang
Orchestre Révolutionnaire et Romantique: John Eliot Gardiner
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-dur;
Robert Schumann: Symphonie Nr. 4 d-moll
Wer diese Werke mit dem ORR und Gardiner auf CD hat, braucht seinen Recorder nicht zu bemühen!
SWR2
20-21

RheinVokal 2009
Klaus Mertens (Bariton)
Ton Koopman (Cembalo, Orgel)
Tini Mathot (Fortepiano, Cembalo)
Kompositionen von Georg Friedrich Händel, Carl Philipp Emanuel Bach,
Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn
(Konzert vom 4. Juli in der Herrnhuter Brüdergemeine, Neuwied)

Eine schöne Woche
Barbara

Radiotipps KW44


Hallo zusammen,

ich habe wieder etwas für Euch. Der Vollständigkeit halber auch das Konzert, was schon erwähnt wurde.

25.10.2009

Rbb
7-8 Uhr
Georg Friedrich Händel:
Gloria für Sopran, Streicher und Basso continuo B-Dur
Gillian Keith
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

NDRkultur
11-13 Uhr
Barocke Temperamente
Johann Sebastian Bach:
Violinkonzert a-Moll BWV 1041
Konzert d-Moll für 2 Violinen, Streicher und Basso continuo BWV 1043
Konzert d-Moll für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo BWV 1060 R
Violinkonzert E-Dur BWV 1042
Musiker des Festivalorchesters, Violine
Musiker des Festivalorchesters, Oboe
Schleswig-Holstein Festival Kammerorchester
Violine und Ltg.: Frank Peter Zimmermann
Aufzeichnung vom 22. August in der Konzertscheune Salzau
Der Geiger Frank Peter Zimmermann, selbst ein leidenschaftlicher Interpret von Johann Sebastian Bachs Violinwerken, erarbeitete in diesem Sommer mit den jungen Musikern des Schleswig-Holstein Festival Kammerorchesters Instrumentalkonzerte des Thomaskantors. Frank Peter Zimmermann leitete das von Musikern aus acht Nationen gebildete Orchester der Schleswig-Holstein Musik Festival-Akademie und war bei allen Werken des Abends als Solist zu hören.
Er brillierte im Salzauer Konzert unter dem Motto „Barocke Temperamente“ mit den Bachschen Violinkonzerten E-Dur und a-Moll. Gemeinsam mit dem Oboisten Marc Lachat spielte er das aus dem Doppelkonzert für zwei Cembali BWV 1060 rekonstruierte Doppelkonzert für Violine und Oboe.
Außerdem stand Frank Peter Zimmermann bei dem Doppelkonzert für zwei Violinen BWV 1043 mit seinem Sohn, dem jungen Geiger Serge Zimmermann, auf der Bühne. Frank Peter Zimmermann widmet sich neben seinen zahlreichen Orchesterengagements regelmäßig der Kammermusik und ist weltweit auf den großen Bühnen zu hören. Sein Sohn Serge Zimmermann hatte 2007 beim Kissinger Sommer sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern bereits für Aufsehen gesorgt und trat mit dem Münchner Kammerorchester und dem Helsinki Philharmonic Orchestra wiederholte Male auf. Der Franzose Marc Lachat ist ein nicht weniger vielversprechender junger Musiker und zeichnet sich durch einen außergewöhnlich geschmeidigen und weichen, niemals näselnden Oboenton aus.

Dkultur
15-17 Uhr
Interpretationen
»Dialoge im Kaffeehaus«
Johann Sebastian Bachs Konzerte für zwei Klaviere
Gast: Michael Stegemann
Moderation: Olaf Wilhelmer

Dkultur
20-22 Uhr
Konzert
Nachklang Johannische Kirche ,Blankensee/Brandenburg
Aufzeichnung vom 5.9.09
»Mysterium Bach«
Johann Sebastian Bach
Messe in a-moll für Chor und Orchester, BWV Anh. 24
Messe in G-dur für 23 Stimmen in 2 Chören, BWV Anh. 167
Magnificat in C-dur für Soli, 8-stimmigen Doppelchor, Trompeten, Pauken und Streicher, BWV Anh. 30
»Sanctus G-dur, BWV 240 • Sanctus d-moll, BWV 239 • Sanctus C-dur, BWV 237«, drei Sanctus-Vertonungen für Chor und Orchester
ca. 20.50 Konzertpause mit Nachrichten
»Nach dir, Herr, verlanget mich«, Kantate für Soli, Chor undOrchester, BWV 150
»Erschallet, ihr Lieder«, Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 172
Gesualdo Consort
Alsfelder Vokalensemble
Hannoversche Hofkappelle
Leitung: Wolfgang Helbich

Eine schöne Woche
Barbara

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Generell noch einmal der Link, wo eigentliche ALLE Radiostationen mit Websites und Direktlinks zu Livestreams zu finden sind:

Link:
http://www.listenlive.eu/

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Radiotipps KW 9


Hallo zusammen,

ich glaube, ich habe Euch für die nächste Woche ein Highlight versprochen. Für alle die, die sich kein Konzert der Tournee des LSo unter John Eliot Gardiner besuchen konnten, wollten oder noch einmal Erinnerungen aufleben lassen möchten, übertragt France musique die Aufzeichnung eines Konzertes aus Paris:

24.2.2009
Francemusique

14:30 – 16:00 Uhr
Konzert vom 10. Februar 2009, Salle Pleyel, Paris

Ludwig van Beethoven
Ouverture Namesfeier
Symphonie n°4 en si bémol Majeur op.60
Symphonie n°7 en la Majeur op.92
London Symphony Orchestra

John Eliot Gardiner
http://www.radiofrance.fr/francemusique/prog/ant/index.php?time=1235430000

Webradio:
http://www.radiofrance.fr/services/aide/difflive.php#mp3

unter Haut débit mit Übertragungsqualität 128k

Hier gibt eis noch einige Insidererlebnisse des Solo-Flötisten des LSO. Er hat einiges über die Beethoventournee geschrieben. Runterscrollen, es sind einige Beiträge.

http://lsoontour.wordpress.com/2009/02/16/there-snow-business/

Wer die Kombination Gardiner und Händel mag, für den gibt es auf SWR2 auch etwas:

So, 22.2.2009
SWR2
20.03 Uhr
SWR2 Oper
Georg Friedrich Händel:
„Solomon“, Oratorium in 3 Akten HWV 67
Solomon: Carolyn Watkinson
Königin: Nancy Argenta
Königin von Saba: Barbara Hendricks
1. Weib: Joan Rodgers
2. Weib: Della Jones
Zadok: Anthony Rolfe Johnson
Levit: Stephen Varcoe
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

Zum Thema Händel und NDR hatte Volker an anderer Stelle schon etwas geschrieben. Das wollte ich eigentlich noch mit weiteren Angaben, die am selben Tag bei uns in der Zeitung waren, ergänzen. Irgendwie finde ich aber den Beitrag nicht mehr. Ich werde diese Infos dann wochenweise bei meinen Radiotipps mit an Euch „verfüttern“. Das heißt, um Ostern herum gibt es viel zu schreiben, zu lesen, zu sehen und zu hören.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche
Barbara