Archiv der Kategorie: Internet-Fernsehen

Interview in Holland mit Sir John Eliot Gardiner


Hallo Gardiner-Freunde,

auf dem holländischen Fernseh-Kanal: http://www.hetgesprek.nl/archief/3806/ gibt es ein Interview mit Sir John Eliot Gardiner zu sehen. Leider ist es nur in holländisch-englisch zu hören aber @Leen, kann uns ja bei unverstandenen Aussagen aushelfen..!!

Zum Starten des Interviews in das Bild klicken..!!

Zum Interview in das obige Bild klicken…!!

Das Gespräch führte Frenk van der Linden mit Sir Gardiner am 10. März 2010, Gardiner führte darin unter anderem an, dass er am Bach-Buch arbeitet und ein Buch über die „Bach-Cantata-Pilgrimage 2000“ herausbringen möchte…!!.

Grüße

Volker

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3Sat Übertragung mit Elīna Garanča Beethoven Missa Solemnis – Sonntag 14.Februar 2010 um 20 Uhr


Hallo Konzertfreunde!

Eine Live-Übertragung von 3Sat aus der Dresdener-Semperoper – zum Gedenken an die Zerstörung der Stadt am 13/14. Febr. 1945.

Dirigent Christian Thielemann und Elina Garanca-Mezzosopran

Die Veranstaltungen in der Semperoper gehören zu den bewegenden Momenten im kulturellen Jahreskreislauf und auch diesmal steht ein faszinierendes Ereignis auf dem Programm, das deutschlandweit von 3Sat im Fernsehen übertragen wird.

Christian Thielemann dirigiert von Ludwig van Beethoven die „Messe D-Dur  op.123“ – Missa Solemnis, es singt die Mezzo-Sopranistin „Elīna Garanča“.

Die Live Übertragung erfolgt am Sonntag, 14. Februar 2010 in 3Sat ab 20 Uhr.

Gruß Iris

Radiotipps KW52


Hallo zusammen,

pünktlich zu Weihnachten gibt es wieder ein Überangebot an hochinteressanter Musik bei den verschiedenen Radiosendern. Und nicht zu vergessen bei den Fernsehsendern. Ein paar der Highlights für mich in dieser Woche möchte ich Euch vorstellen. Eigentlich könnte mein Recorder 7×24 Stunden durchlaufen, aber bekanntlich ist Bescheidenheit ja eine Zier… Falls Ihr das Weihnachtsoratorium vermisst – dazu erstelle ich einen eigenen Beitrag. Es lohnt sich auch, bei den verschiedenen Sendern die kirchenmusikalischen Sendungen durchzusehen, dort gibt es auch manches relativ unbekannte Weihnachtsoratorium von anderen Komponisten wie Bach.

20.12.
Ö1
19:30-21:15

Aus dem Konzertsaal
Wiener Philharmoniker, Dirigent: Sir Simon Rattle;
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien;
Magdalena Kozená, Mezzosopran; Michael Schade, Tenor; Thomas Quasthoff, Bass.
Edward Elgar: „The Dream of Gerontius“, Oratorium, op.38 (aufgenommen am 6. Dezember im Großen Musikvereinssaal in Wien). Präsentation: Peter Kislinger
(Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)

21.12.
BBC
6.38am

Bach, Johann Sebastian (1685-1750):
Cantata No 170 (Vergnugte Ruh, beliebte Seelenlust), BWV170 – Leipzig, 1726
Anne Sofie von Otter (mezzo-soprano)
Les Musiciens du Louvre
Marc Minkowski (conductor).

BBC
!!!! Wiederholung des Konzertes von Sommer !!!!
21:15

J.S. Bach:
Komm, Jesu, Komm!, BWV229;
Furchte dich nicht, BWV228;
Jesu, meine Freude, BWV227;
Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV225

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner (conductor)

A late-night Prom in which John Eliot Gardiner and his hand-picked choir and ensemble perform some of Bach’s motets. While Bach’s great Passions languished unheard for almost a century after his death, his motets continued to be sung by the Leipzig choirs for which they were written. The concert features four of them, including Singet dem Herrn ein neues Lied (Sing to the Lord a new song), a work which had even Mozart exclaiming, ‚Now, there’s a piece one can learn from‘.

24.12.
MDR
Mal keine Musik, sondern ein Hörspiel:
22-23
Bachs Reiche
Becketts Winterreise durch Hitlers Reich
Von Torsten Enders
(Ursendung)

„Thomaskantor unter Mordverdacht!“ hätte eine berühmte Skandal-Postille vermutlich getitelt, wäre sie vor 275 Jahren schon auf dem Markt gewesen. Der Leipziger „Senior Stadtmusicus“ Gottfried Reiche, Johann Sebastian Bachs Lieblings-Trompeter, war am 6. Oktober im Stadtpfeiffer-Gässchen tot aufgefunden worden. Am Abend zuvor hatte er noch – im Beisein des neuen sächsischen Kurfürsten – Bachs eigens für das Festkonzert komponierte Kantate „Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen“ mit uraufgeführt. Ob Reiche, am Kopf verletzt, durch Sturz oder Schlag zu Tode kam, war nicht ersichtlich. Wohl aber, dass Bach von Reiche in den Tagen vor dem Konzert unablässig neue Proben verlangt hatte. Unzufrieden mit Reiches Leistung, hatte Bach getobt und sein Bild am Dresdner Hof, womöglich seine Stellung und Karriere beschädigt gesehen. Grund genug für einen Streit mit tödlichem Ausgang?

Torsten Enders, geboren 1954 in Altenburg/ Thüringen, nach dem Studium der Theaterwissenschaft seit 1978 Dramaturg beim Rundfunk. Lebt in Berlin. Autor mehrerer Hörspiele und Features („Kein Wort von Einsamkeit“, „Das tonlose Spiel“, „Dorns Tiefland“, „Brückenschlag“), sowie von Filmen („Trutz“) und Theaterstücken („Kanzelkarl“, „Kowatz“). Der MDR produzierte 2001 das Hörspiel „Spenderherz“, das mit dem Hörspiel-Preis der Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung der Sparkasse Neuss für das beste regionale Hörspiel ausgezeichnet wurde.

Produktion: MDR 2009
Regie: Judith Lorentz

Otto Sander – Reiche
Thomas Thieme – Bach
Paul Herwig – Bamberg
Berndt Stübner – Friedrich August II
Stefanie Rösner – Rieke
Veit Schubert – Wendestrom
Ernst Jacobi – Schrock

25.12.
Nordwestradio
20-22
Weihnachtskonzert am Abend
Wenn sich das Calmus Ensemble Leipzig „Maria durch ein Dornwald ging“ oder „O Tannenbaum“ vornimmt, geraten die schönen alten Lieder in eine schwebende Schräglage, die wunderbar mit dem feinen Stimmengeflecht des Gesualdo Consort Amsterdam harmonisiert.
Eine Nachlese der schönsten Aufnahmen vom Musikfest Bremen 2009, vermischt mit weihnachtlichstimmungsvoller Musik.
Am Mikrofon: Andrea Zschunke

Auch das Fernsehen bietet einiges. Hier 2 Sendungen von ARTE:

20.12.
TV – ARTE
9:50 –12:30
JephtaKeine Wiederholungen
Jephtha
(Frankreich, 2009, 161mn)
ARTE F
Regie: Alain Jomy
Kostüme: Patrice Cauchetier
Sänger: Andrew Foster-Williams, Carolyn Sampson, Christophe Dumaux
Dirigent: Ivor BoltonARTE F
Koproduktion der Opéra National du Rhin und der Opéra National de Bordeaux

TV – Arte
19-19:45
Cecilia Bartoli
Die Kunst der Kastraten
Wiederholungen:
25.12.2009 um 06:00
30.12.2009 um 06:00
(Italien, 2009, 43mn)
Regie: Olivier Simonnet
Darsteller: Cecila Bartoli, Il Giardino Armonico

Cecilia Bartoli – alle zwei Jahre überrascht sie mit einer musikalischen Sensation. Nach der Ausgrabung Vivaldis, Glucks und Salieris kam verbotene Musik im katholischen Rom, dann eine weitere Reise ins Belcanto auf den Spuren Maria Malibrans. Nun entdeckt Cecilia Bartoli die Welt der Kastraten in ihrer neuen Einspielung unter dem doppeldeutigen Namen „Sacrificium“. Und auch dieses Mal ist es beeindruckend, wie akribisch sie bei ihrer Spurensuche die Musik des 18. Jahrhunderts für heute neu gewinnt. Bei der Virtuosität der Kastraten-Arien, ihren großen Koloraturen und stimmlichen Improvisationen ist sie in ihrem Element.

Cecilia Bartoli ist bekannt dafür, dass sie regelmäßig spannende Entdeckungsreisen in die Welt der Musik unternimmt. Nach der Wiederentdeckung zum Teil unbekannter Werke von Vivaldi, Gluck und Salieri, nach Abstechern ins barocke Rom („Opera proibita“) und das Belcanto-Reich der Maria Malibran hat sie sich nun auf die Spuren der Kastraten begeben.
Damit taucht sie ein, in eine Zeit voller Widersprüche, in der Schönheit und Grausamkeit, schillernde Erotik und sexuelle Ambiguität, Pracht und Elend aufeinanderprallen. Nie zuvor und nie danach wurden im Namen der Musik so viele Opfer gebracht, wurden so viele Knaben verstümmelt, damit einige wenige Kastraten mit einer bis dahin unerhörten Gesangskunst die Opernwelt Europas faszinierten und als Stimmwunder des Barock verehrt wurden.
Die Musik der Kastraten ist für Cecilia Bartoli das bisher anspruchsvollste Projekt mit technisch äußerst schwierigen Arien und Koloraturketten, die speziell den sängerischen Möglichkeiten der Kastraten angepasst waren. Die berühmtesten Kastraten kamen seinerzeit aus Neapel, der erfolgreichste Lehrer war Nicola Porpora, der als bedeutender Opernkomponist seinen Schützlingen – darunter Farinelli und Caffarelli – die Arien direkt auf den Leib schrieb.
Als passendes Ambiente für die Aufführung der Musik der Kastraten hat sich Cecilia Bartoli das barocke Theater und einige prunkvolle Räume des Königspalastes von Caserta in der Nähe Neapels ausgesucht. Neben Werken von Porpora singt sie unter anderem auch Arien von Georg Friedrich Händel, Carl Heinrich Graun und Geminiano Giacomelli.
Begleitet wird sie dabei vom Orchester Il Giardino Armonico unter der Leitung von Giovanni Antonini.

Die CD, auf der diese Sendung basiert, hat mich begeistert. Ich bin gespannt, das Energiebündel Cecilia Bartoli in Aktion zu sehen.

Ich hoffe, der Vorweihnachtstrubel lässt Euch ein wenig Zeit zum zur Besinnung kommen. Was könnte da hilfreicher sein als Musik?!
Barbara

ZDF-Theaterkanal – Adventliche Festmusik aus Dresden mit Elina Garanca von 2008


Hallo,

für alle Freunde der Adventlichen Festmusik aus der Frauenkirche Dresden“, gibt es mehrere Wiederholungen auf dem  Fernsehkanal: ZDF-Theaterkanal aus November 2008 – mit Elina Garanca (Mezzosopran) und Jonas Kaufmann (Tenor) zu bewundern.

Elina Garanca-Mezzosopran

Foto: Elina Garanca (Mezzosopran)

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Video von Elina Garanca Advents-Konzert in der Frauenkirche Dresden aus November 2008 nachstehend:

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Hier die Termine der Wiederholungen von November 2008:

Adventliche Festmusik in der Frauenkirche Dresden


ZDF-Theaterkanal: „Galakonzert in der Frauenkirche“

von November 2008

Blick in die Tiefe der Frauenkirche Dresden


Die Sendetermine vom „ZDF-Theaterkanal“

Montag, 14.12.2009 / ab 13:59  bis 15:05 Uhr

Mittwoch, 16.12.2009 / 08:59 bis 10:05 Uhr

Samstag, 19.12.2009 / 13:59 bis 15:05 Uhr

Donnerstag, 24.12.2009 / 13:59 bis 15:05 Uhr

Montag, 28.12.2009 / 08:59 bis 10:05 Uhr

Dienstag, 29.12.2009 / 13:59 bis 15:05 Uhr

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Es ist immer eine sehenswerte Sendung des ZDF, die in jedem Jahr zum 1. Advent in Verbindung mit der Stiftung Frauenkirche Dresden – veranstaltet wird. Hochkarätige Künstler sind dort zu bewundern. In 2008 waren zu Gast die Mezzo-Sopranistin:  Elina Garanca, Anja Harteros; Sopran Tenor: Jonas Kaufmann und Bass-Bariton: Markus Marquardt unter der Leitung von Christoph Eschenbach, Chor der Sächsischen Staatsoper Dresden und Staatskapelle Dresden. Die Seh- und Tonqualität ist fantastisch.

Seh- und Hörprobe vom BWV 243 „Magnificat“ nachstehend:

 

 

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Ein Spendenkonto für die Arbeit der Stiftung Frauenkirche Dresden steht zur Verfügung:

Dresdner Bank,            Konto: 04 594 885 00

Bankleitzahl: 850 800 00
Bank: Dresdner Bank Dresden
Begünstigter: Stiftung Frauenkirche Dresden

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Grüße

Volker

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J.E. Gardiner im Konzert und Interview zu Bach und Brahms niederl. Webchannel Cultura


Hallo,

eine schöne Information von @Leen, dafür ganz herzlichen Dank. Auf dem niederländischen“Webchannel Cultura“ gibt es Konzert- Probenausschnitte und Interviews zu J.S. Bach und Johannes Brahms zu bewundern. Die Aufnahmen sind von Oktober 2007 u.a. mit dem BWV 60 „O Ewigkeit du Donnerwort“ und Aussagen zur Interpretation von Johannes Brahms. Die einfühlsame Probenarbeit von J.E. Gardiner ist wiederum zu bewundern.

J.E. Gardiner im Interview in Holland 2007

Ein wenig Zeit ist für den Film notwendig die Laufzeit beträgt ca. 40 Minuten, darunter sind viele köstliche Szenen zu bewundern – wünsche viel Spaß…!!

Im Gespräch zur Interpretation Prof. Michael Niesemann und J.E.Gardiner

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Link zum niederländischen Webchannel-Cultura:

http://player.omroep.nl/?aflID=10359997

Quelle: player.omroep.nl

Helaas ondersteunt uw browser niet (voldoende) JavaScript om de player weer te geven. Lees hier hoe u JavaScript kunt inschakelen. We werken aan een oplossing voor dit probleem.

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Nach dem Öffnen der Webchannel-Webseite wird der Quick Time Player 7 automatisch beim Browser „Safari“ (Apple) gestartet, ein wenig Geduld beim Laden…!!  Beim Aufruf unter Windows erfolgt ebenfalls automatisch auf der Webchannel-Cultura-Seite ein Aufruf des Windows-Media-Players auch hier ein wenig Geduld, bis der Ladevorgang abgeschlossen wird.

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Gruss

Volker

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Gerichtsstreit um laute Orgelmusik aus dem Dom in Verden und Köln


Hallo Orgelfreunde,

für wie lange noch können Orgelklänge ungetrübt nach außen dringen um die Nachbarschaft nicht zu stören. Vor dem Landgericht in Verden an der Aller in Niedersachsen klagt ein Familie gegen die ihrer Meinung nach zu lauten Orgelklänge, die Musik sei destruktiv – penetrant und ziehe einen nach unten. Die Klage richtet sich gegen die Domgemeinde in Verden, seit 4 bis 5 Jahren sei ein ungetrübter Gartenaufenthalt nicht mehr möglich trotz Ohropax in den Ohren..!

Video -Beitrag von Radio Bremen-Klage gegen Domgemeinde Verden/Aller

Video -Beitrag von Radio Bremen-Klage gegen Domgemeinde Verden/Aller

In das obige Video klicken

zum Beitrag von Radio Bremen zu der anhängenden Klage der Familie gegen zu laute Orgelmusik aus dem Dom in Verden a.d.Aller..

Die Idylle am Dom in Verden/Aller

Die Idylle am Dom in Verden/Aller

Stein des Anstoßes: Furtwängler&Hammer-Orgel im Dom Verden an der Aller

Stein des Anstoßes: Furtwängler&Hammer-Orgel im Dom Verden an der Aller

Eine gleichlautende Klage ist in Köln anhängig……

In Köln lebt seit 1972 ein Ehepaar auf einem Grundstück neben dem Kölner
Dom. Nun klagen sie auf Unterlassung, weil sie Kirchenorgelklänge oder
Chorgesang, der aus dem Dom dringt, als störend empfinden.

– Zitat-Ende –

Mir kräuseln sich die Haare wenn ich so etwas lese. Der  Dom in Verden besteht seit dem 14. Jahrhundert, der Kölner Dom seit dem 13. Jahrhundert und die Wohnhäuser wurden später errichtet. Ziehe ich in die Nähe eines Domes, muss ich mit Orgelklängen vorlieb nehmen ebenso mit der Chormusik. Diese Klagen sind für mich eine Farce, wann wird gegen die Gottesdienste-Messen und Glockenklänge geklagt?

Wer dort nicht wohnen möchte, sollte umziehen und mir die Wohnung oder das Haus zur Verfügung stellen ich würde freudig zugreifen und alle Fenster öffnen, um diese herrlichen Klänge verinnerlichen zu können……!!

Wie ist Eure Meinung dazu?

Grüße

Volker

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ZDF-Mediathek – Klassik der Stars – Dresden Semperoper Sendung vom 18.10.2009


Hallo Klassikfreunde,

für alle Fernsehzuschauer die eine ZDF-Live-Übertragung aus der Semperoper Dresden vom Sonntag 18.10.2009 nicht wahrnehmen konnten besteht die Möglichkeit, bis zum kommenden Sonntag, 25. Oktober 2009, in der ZDF-Mediathek diese Sendung nochmals per Internet aufrufen und ansehen zu können.

ZDF - Echo der Stars - Semperoper Dresden 2009

ZDF - Echo der Stars - Semperoper Dresden 2009

Blick in die Semperoper Dresden 2009

Blick in die Semperoper Dresden 2009

Ich war und bin immer noch begeistert von diesem Querschnitt aus der Musik-Kultur-Szene. Großartige Ensemble und hochrangige Gesangs- und Instrumental-Solisten prägten diese ZDF-Sendung, hautnah sind die Künstler zu erleben, der Ton ist exzellent und die Bildführung genial gelungen, die eineinhalb Stunden sind ein Erlebnis und vollendeter Kunstgenuss. Möchte es nur wärmstens empfehlen, Internet aufrufen, Link anklicken und sich der Musik hingeben – das ist pure Entspannung…!!

Einige Künstler des Abends:

Wolfgang Bauer-Trompete

Wolfgang Bauer-Trompete

Elina Garanca-Mezzosopran

Elina Garanca-Mezzosopran

Philippe Jaroussky-Countertenor

Philippe Jaroussky-Countertenor

Pianist David Fray

Pianist David Fray

Angaben zu der ZDF-Sendung „ECHO Klassik“

Die „Sänger des Jahres“ die lettische Mezzosopranistin Elina Garanca und der deutsche Bariton Christian Gerhaher führen das Feld der Preisträger, die in der Semperoper live aufgetreten sind. Als „Instrumentalisten des Jahres“ wurden ausgezeichnet: der französiche Pianist David Fray, die deutsche Geigerin Anne-Sophie Mutter, der französische Harfenist Xavier de Maistre und der deutsche Trompeter Wolfgang Bauer. Er trat gemeinsam mit dem „Kammermusikensemble des Jahres“ Sax Allemande auf. Das kubanische Quintett in der Besetzung mit der deutschen Flötistin Anette Maiburg, „Classica Cubana„ erhielt einen ECHO in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“, mit dem auch Christina Pluhar und L’Arpeggiata ausgezeichnet wurden.

Der französische Star-Countertenor Philippe Jaroussky begleitet ECHO-Preisträgerin Christina Pluhar.

Die spanische Sopranistin Nuria Rial wurde als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ geehrt, die argentinische Cellistin Sol Gabetta für die „Konzerteinspielung des Jahres“. Der spanische Startenor Plácido Domingo erhielt einen ECHO Klassik für sein Lebenswerk.

Vokalgruppen galten  früher  in der Konzertszene als ungewöhnlich, fast exotisch. Dass sich das  geändert  hat,  beweist  das  Calmus  Ensemble  Leipzig.  Für  Ihre  Einspielung „Lied:  gut!  –  Die  schönsten  Volkslieder“  wird  das  fünfköpfige  Ensemble  von  Anja  Lipfert (Sopran), Sebastian Krause (Countertenor), Tobias Pöche (Tenor), Ludwig Böhme (Bariton) 
und  Joe  Roesler  (Bass)  mit  einem  ECHO  belohnt.

Orchester des Jahres

Orchester des Abends ist die „Sächsische Staatskapelle Dresden“ unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Fabio Luisi, die außerdem mit einem ECHO Klassik als „Orchester des Jahres“ ausgezeichnet wurden.

ZDF-Mediathek

Link:

http://echo.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,7103031,00.html?dr=1

Viel Spaß und Unterhaltung
Volker

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BR-Fernsehen am 12.7.2009 mit einer Sternstunde über J.S. Bach und sein Wirken


Hallo,

durch Zufall bin ich am Sonntag, 12.7.2009 –  auf diese Sendung im BR-Fernsehen gestoßen mit dem Titel::

„Nicht Bach – Meer sollt er heißen!“

Flyer vom BR-Fernsehen - Dokumentation über J.S. Bach

Flyer vom BR-Fernsehen - Dokumentation über J.S. Bach

Der Titel des Films: „Nicht Bach, Meer sollt er heißen!“ liefert ein Ausspruch eines kompetenten Bewunderers von Bach: Beethoven. 250 Jahre nach Bachs Tod stimmt der Vergleich mit dem Ozean noch immer. Wie die Musikwelt das Bach-Jahr 2000 begeht, davon zeigt der Film stattliche Teile – mit einer Stunde viel reiner Musik vom Allerbesten. Er verschweigt auch nicht, dass über Bachs Leben wenig überliefert ist und dass 100 Kantaten und zwei Passionen verschollen sind. Was macht Bach so einzigartig?

Bachdenkmal in Arnstadt / Thüringen

Bachdenkmal in Arnstadt / Thüringen

Foto: J.S. Bach - Edition

Foto: J.S. Bach - Edition

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Mit dieser  Fragestellung: „Was macht Bach so einzigartig?“ wurde der Film mehr als gerecht. Eine inhaltsreiche Dokumentation über das Wirken von J.S. Bach entsprach genau meinen Vorstellungen. Es war eine Lehrstunde und filmische Glanztat – das Leben – seine  wichtigsten Kompositionen – seine wichtigsten Stationen – von J.S.Bach nachzuzeichnen. Die Bild und Tonqualität dieser Sendung ist als fantastisch zu bewerten. Entstanden ist der Film von Friedrich Müller zum Bachjahr 2000 für das Fernsehen.

Seit Jahren habe ich vergeblich im Internet gestöbert, um eine vernünftige Bach-Dokumentation finden zu können. Dieser Wunsch wurde mir am vergangenen Sonntag vom BR-Fernsehen erfüllt. Viele bekannte Orchester und Zeitzeugen der Gegenwart wurden nach Bach befragt und trugen mit ihren großartigen Musikbeiträgen und Wort-Statements dazu bei, dass es eine gelungene Bach-Dokumentation geworden ist. Von allen Befragten in der Dokumentation wurde spontan zum Ausdruck gebracht, dass J.S. Bach aufgrund seiner Kompositionstechnik unsterblich sein wird, seine Werke sind heute noch modern und werden es auch in Zukunft sein…!!

Diese Aussage tätigte ebenfalls Gardiner in einem Interview zum Beginn der Bach Cantata Pilgrimage 2000. –

Hier noch einmal der Link zum Gardiner Interview im Forum:

https://meinhardo.wordpress.com/2009/01/16/special-sir-john-eliot-gardiner-englischer-dirigent/

Wer dieses ausgezeichnete Sendung verpasst hat kann nur darauf hoffen, dass diese Dokumentation noch einmal auf einem ARD-Sender ausgestrahlt wird. (Nachfragen im Internet unter ARD-Digital, evtl. 1-Festival?)

Foto: Weimar um 1708

Foto: Weimar um 1708


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Hörprobe Hörprobe: Orgelwerk aus seiner Weimarer Zeit – J S Bach Präludium G Dur

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Schloss Köthen um 1700

Schloss Köthen um 1700

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Hörprobe Hörprobe: Bach Cello-Suite D-Dur

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Thomaskirche und Thomasschule Leipzig um 1700

Thomaskirche und Thomasschule Leipzig um 1700

Thomaner Chor Leipzig

Thomaner Chor Leipzig

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Hörprobe Hörprobe: Eingangs-Satz aus der Matthäus Passion Münchener Bach Chor

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Gruß
Volker

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Eröffnung des 18. MDR MUSIKSOMMERS startet im Magdeburger Dom am 27.6.2009


Hallo,

so eben frisch als News  erhalten, der MDR-Musiksommer 2009 startet am 27. Juni 2009 im Magedeburger Dom, Live dabei MDR-Figaro und ab 21:00 Uhr Live zugeschaltet das MDR-Fernsehen.

Am Samstag, 27. Juni, 20 Uhr, eröffnet Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer das 18. Drei-Länder-Klassik-Festival im Dom zu Magdeburg. Zur 800-Jahr-Feier des frühesten gotischen Gotteshauses auf deutschem Boden erklingt ein klangewaltiges, festliches Programm.

Foto: Magdeburger Dom

Foto: Magdeburger Dom

Chordirektor Howard Arman lässt MDR SINFONIEORCHESTER und MDR RUNDFUNKCHOR auf den Spuren Georg Friedrich Händels wandeln und präsentiert unter anderem dessen „Feuerwerksmusik“.

Gemeinsam mit der international gefeierten Organistin Iveta Apkalna stellen Märkl und sein Orchester im Anschluss Camille Saint-Saëns harmonisch-erfindungsreiche „Orgelsinfonie“ vor und bringen so die klanglichen Vorzüge des größten Sakralraums Ostdeutschlands zur Geltung. „Es fasziniert mich schon jetzt enorm, die Geheimnisse dieser neuen Schuke-Orgel entdecken zu dürfen“, freut sich Apkalna auf das große Instrument mit 92 Registern. 2005 bekam der junge lettische Shooting-Star den ECHO Klassik. Erstmals in der Historie dieses Musikpreises wurde damit eine Orgel-Soloaufnahme ausgezeichnet.

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music_display_on_website-icon._V46684973_ Hörprobe nachstehend – Orgelmusik

mit Iveta Apkalna

http://www.youtube.com/watch?v=DA_43koLMVI

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Die Eröffnung des 18. MDR MUSIKSOMMERS ist ab 20:00 Uhr live im Kulturradio MDR FIGARO zu hören und wird ab 21 Uhr vom MDR FERNSEHEN übertragen. Barbara Friederici, bekannt von MDR FIGARO, moderiert die Sendungen.

Interview mit der lettischen Organistin Iveta Apkalna

„Die Orgel spielt mich!“

Eigentlich gehören die Organisten zu den „Schattenwesen“ der Musik. Die junge Lettin Iveta Apkalna aber hat das Zeug zum Star. Sie spielt zur Eröffnung des MDR MUSIKSOMMERS und erklärt uns vorab die Erotik des Orgelspiels.

Als Kind wollten Sie Pianistin werden. Wann war Ihnen klar, dass eigentlich die Orgel Ihr Instrument ist?

Schon mein Großvater und der Urgroßvater waren Organisten. Als Lettland Anfang der 90er- Jahre unabhängig wurde, erhielt die Musikschule meiner Heimatstadt Rézekne eine Orgel. Mit 15 Jahren war ich dort die Erste, die dieses Instrument studierte. In diesem Alter habe ich auch die Rigaer Dom-Orgel zum ersten Mal live gehört. Das Klavierspiel gab ich damals aber nicht auf, obwohl beide Instrumente sehr unterschiedlich sind. Ich konnte mich einfach noch nicht festlegen. Erst nach vielen Jahren habe ich mich dann für die Orgel entschieden. Wenn ich darauf spiele, fühle ich mich wie ein Fisch im Wasser……

Zum ganzen Interview des MDR

Link: Interview mit der lettischen Organistin Iveta Apkalna

Das Eröffnungskonzert in Magdeburg ist ausverkauft. Tickets für andere Veranstaltungen des MDR MUSIKSOMMERS: Ticketgalerie, Telefon (0341)141414

oder über den Link: www.mdr-musiksommer.de

Gruß
Volker

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1000 Jahre Mainzer Dom – Festkonzert im ZDF am 21.5.2009


Hallo,

Himmelfahrt (21.5.2009) – gab es aus Anlass des 1000-jährigen Bestehens des Mainzer Doms ein Festkonzert im ZDF. Berauscht von den hochkarätigen Gesangs-Solisten-innen und der Bremer Kammerphilharmonie unter der Leitung des französischen Dirigenten Louis Langrée – kann ich jedem nur empfehlen,

sich die Wiederholung am 3. Juli 2009 um 14:00 Uhr im ZDF-Theaterkanal anzusehen.

Weitere Wiederholungs-Termine im ZDF-Theaterkanal:

Mo, 06.07.2009 09:00 Uhr(60 min.)
Mi, 08.07.2009 14:00 Uhr(60 min.)
Sa, 11.07.2009 09:00 Uhr(60 min.)
Do, 16.07.2009 09:00 Uhr(60 min.)
Mo, 20.07.2009 14:00 Uhr(60 min.)
Sa, 25.07.2009 14:00 Uhr(60 min.)
Di, 28.07.2009 09:00 Uhr(60 min.)
Do, 30.07.2009 14:00 Uhr(60 min.)

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1000 Jahre Mainzer Dom_Bild 2

Am 15.11.2009 gab es den Festgottesdienst zum Abschluss der Feierlichkeiten zum Bestehen des Mainzer Domes. Der festliche Auszug kann nachstehend bei YouTube nachverfolgt werden.

Link: http://www.youtube.com/watch?v=1mjoWsHTzow

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Mitwirkende am 21.5.2009:

Gesangsstars: Elina Garanca und Diana Damrau, sowie die 2007 mit dem Echo Klassik-Preis ausgezeichnete Trompeterin Alison Balsom.

1000 Jahre Mainzer Dom_Bild 3

Foto: Englische Star-Trompeterin: Alison Balsom

Als Ersatz für den erkrankten Rolando Villazón konnte kurzfristig Matthew Polenzani (Tenor) – gewonnen werden. Seit seiner Auszeichnung mit dem Richard Tucker-Preis 2004 und dem Beverly Sills Artist Award der Metropolitan Opera im letzten Jahr zählt der amerikanische lyrische Tenor zu den Besten seines Fachs.

Mainzer Domchöre und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, die sich in der Klassikszene durch ihre erstklassige Qualität und musikalische Vielseitigkeit einen Namen gemacht hat.

Die musikalische Leitung liegt in den Händen des französischen Dirigenten Louis Langrée und des Mainzer Domkapellmeisters Mathias Breitschaft. Langrée, der an den großen Opernhäusern und bei vielen Spitzenorchestern gastiert, wird weltweit als einer der herausragenden Mozart-Interpreten gefeiert.

Passend zum Domjubiläum stehen auf dem Konzertprogramm auch Werke von drei Komponisten, deren Jubiläen in diesem Jahr ebenfalls gefeiert werden: Georg Friedrich Händel (250. Todestag), Joseph Haydn (200. Todestag) und Felix Mendelssohn-Bartholdy (200. Geburtstag) und Werke von W.A. Mozart.

Eine Glanzvorstellung gab es mit der lettischen Mezzo-Sopranistin „Elina Garanca“ mit dem „Ave Maria“ von Pietro Mascagni (1863 – 1945) – zu bewundern.

Foto: Lettische Mezzo-Sopranistin: Elina Garanca

Foto: Lettische Mezzo-Sopranistin: Elina Garanca

Sie ist für mich der kommende Gesangstar als Mezzo-Sopranistin. Sie hat eine außergewöhnliche Stimme und besitzt alles, um ein Weltstar zu werden. Bewundern konnte ich sie bereits in dem Adventskonzert 2008 aus der Frauenkirche in Dresden.

In dem Mainzer Festkonzert gibt es aus allen Epochen der Musikgeschichte etwas zu bewundern, vom Gregorianischen Gesang bis zur Barockzeit und Romantik, ich  kann nur wärmstens empfehlen, auf   ZDF-Zusatz-Termine zu achten.

Viel Spass beim Hör- und Sehgenuss.

Grüsse

Volker

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Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244 Aufzeichnung des mdr am 10.4.2009


Hallo,

 

Thomaskirche Leipzig  (Bildrechte: Stadt Leipzig)

Thomaskirche Leipzig (Bildrechte: Stadt Leipzig)

für alle Freunde des Oratoriums – Matthäus-Passion; BWV 244 von J.S. Bach – eine gute Nachricht, die Sendung erfolgt am 11. April 2009 ab 00:00 Uhr im MDR-Fernsehen als eine Aufzeichnung aus der Thomaskirche in Leipzig.

 

Partitur: J.S. Bach Matthäus Passion BWV 244

Partitur: J.S. Bach Matthäus Passion BWV 244

Dazu teilt der MDR mit:

Die „Matthäus-Passion“ von Johann Sebastian Bach gehört zum Weltkulturerbe. Als das Werk am 11. April 1727 in der Leipziger Thomaskirche zur Uraufführung kam, war es für Bach zwar ein Höhepunkt, für die Gotteshausbesucher aber nur eine jener Musiken, die der Thomaskantor zu jedem kirchlichen Feiertag neu zu komponieren hatte. Deswegen waren Wiederholungen nur zufälliger Art. Für die wenigen späteren Aufführungen zu Lebzeiten des Komponisten nahm er vereinzelt Änderungen vor. So entstand die überlieferte autographe Partitur 1736. 

In dieser Fassung ist das Werk heute bekannt und erklingt auch so am Ort ihrer Uraufführung. Nach dem Tode Bachs 1750 geriet auch seine Musik in Vergessenheit, nur zu Studienzwecken erinnerte man sich ihrer. Mit der Wiederaufführung der „Matthäus-Passion“ am 11. März 1829 durch Felix Mendelssohn Bartholdy rückte nicht nur die Musik Bachs wieder in den Mittelpunkt, sondern die Musik einer ganzen Epoche.

Die Interpreten der Aufzeichnung aus der Thomaskirche zu Leipzig sind fast ausnahmslos mit dem Werk des Komponisten eng verbunden. So war Martin Petzold (Tenor) Mitglied des Thomanerchores, ebenso Thomaskantor Georg Christoph Biller. Er ist der 16. Amtsnachfolger Bachs. Die Altistin Bogna Bartosz errang 1992 den 1. Preis im Fach Gesang beim Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig. Das Solistenensemble vervollständigen Olaf Bär (Bass), der Mitglied des Dresdner Kreuzchores war, sowie Monika Frimmer (Sopran) und Andreas Schmidt (Bass). Ebenso sind Thomanerchor und Gewandhausorchester Garanten einer authentischen Bachinterpretation.

Thomanerchor
GewandhausKinderchor
Gewandhausorchester
Dirigent: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Monika Frimmer, Sopran
Bogna Bartosz, Alt
Martin Petzold, Tenor
Andreas Schmidt, Bass
Olaf Bär, Bass

Gruß
Volker

Webnews

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Radiotipps KW8


Hallo zusammen,

ich habe wieder ein paar Tipps für Euch:

MO, 16.2.2009

NDRkultur

20-22 Uhr

Felix Mendelssoh Bartholdy
Die Hybriden, Ouverture op. 26

Sinfonie Nr. 5 D-Dur op 107 – Reformations-Sinfonie
Die erste Walpurgisnacht, Ballade für Soli, Chor und Orchester op. 60

Christiane Iven, Mezzosopran

Hans Peter Blochwitz, Tenor

Rodney Gilfry, Bariton

Peter Lika, Bass

NDR Chor / RIAS-Kammerchor

Ltg. John Eliot Gardiner

Aufzeichnung vom 30.8.1992 in der Laeiszhalle Hamburg

Das Highlight für mich in dieser Woche:


20.2.2009

NDR

20-22 Uhr

NDR Das Alte Werk präsentiert das Oratorium „Saul“ zum Auftakt des Händel-Jahres

Vor 250 Jahren, genauer: am 14. April 1759, starb Georg Friedrich Händel in London. Am Beginn eines ereignisreichen Gedenkjahres dirigiert Philipp Ahmann mit dem NDR Chor ein spektakuläres Festkonzert mit der Aufführung des dreiaktigen Oratoriums „Saul“. Ebenso prominente wie profilierte Sänger werden am Mittwoch, 21. Januar, ab 19.00 Uhr in der Hamburger Laeiszhalle die höchst anspruchsvollen Solopartien gestalten: Lisa Milne und Malin Christensson (Sopran), Daniel Taylor (Countertenor), James Gilchrist (Tenor) und Andrew Foster-Williams (Bass). Für instrumentalen Furor und unerhörte Finessen sorgt das wunderbar unkonventionelle Elbipolis Barockorchester, das keine Herausforderung scheut.

Das Konzert wird gnadenlos gekürzt sein, ich hab 2 3/4 Stunden Musik in Erinnerung. Einen Bericht über das Konzert hattet Ihr schon von mir bekommen. Was die Mikros aufgefangen bzw. nicht aufgefangen haben – darauf bin ich sehr gespannt. Ich habe mit einem grandiosen Jephta letztes Jahr schlechte Erfahrungen gemacht. Das Konzert war bis auf wenige Ausnahmen große Klasse, aber was ich dann im Radio davon hörte, ließ mich zweifeln, in diesem Konzert gewesen zu sein. Nun, wir werden sehen.

Auch das Fernsehen hat etwas zu bieten:


ARTE

Montag, 16. Februar 2009 um 23.10 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Oper entdecken – „L’Étoile“ (Der Stern, 1877) von Emmanuel Chabrier (1841-1894).

(Frankreich, 2008, 52mn)
ARTE F
Regie:
Francois Roussillon
Inszenierung: Jerome Deschamps, Macha Makeieff

Vier Folgen von „Oper entdecken“ zeigt ARTE im Februar, jeweils montags ab 22.20 Uhr, darunter drei Folgen in Erstausstrahlung. In Ergänzung zu den Liveübertragungen und Aufzeichnungen von Opern, die ARTE ausstrahlt, behandelt die Sendereihe auf eingängige Weise jeweils eine Oper, liefert Ausschnitte aus einer renommierten Produktion und Hintergrundinformationen zu Werk und Inszenierung. Oper entdecken“ stellt heute die fast völlig unbekannte französische Operette in der Inszenierung von Macha Makeïeff und Jérôme Deschamps an der Pariser „Opéra Comique“ vor: „L’Étoile“ (Der Stern, 1877) von Emmanuel Chabrier (1841-1894).

Im Dezember 2007 wurde die Pariser Opéra Comique unter neuer Leitung wiedereröffnet. Neuer Intendant ist Jérôme Deschamps, bekanntgeworden in den 80er Jahren mit seiner Partnerin Macha Makeïeff durch das Komikerduo „Deschamps“. Auf dem Spielplan stand ein Meisterwerk der komischen Oper „L’Étoile“ (Der Stern, 1877) des französischen Komponisten Emmanuel Chabrier (1841-1894).
Deschamps inszenierte die Neuproduktion zusammen mit Macha Makeïeff, die auch für Dekor und Kostüme verantwortlich zeichnete. Die musikalische Leitung hatte der Engländer Sir John Eliot Gardiner, ein engagierter Verfechter der französischen Musik. Er dirigierte das „Orchestre Romantique et Révolutionnaire“ und den „Monteverdi Choir“.
Das am 28. November 1877 uraufgeführte Werk, eine „Perle der französischen Operette“ , bringt eine fröhliche, fantasievoll ausgeschmückte Welt auf die Bühne: Im Lande des Königs Ouf wird herumspioniert, geschmeichelt, betrogen, gezecht und geliebt. Ganze Musikergenerationen von Duparc bis Strawinsky haben die zarte Melancholie und Virtuosität dieser großartigen Opera buffa bewundert.
Neben Gardiner stellen Jérôme Deschamps, Macha Makeïeff und die Musikhistorikerin Béatrice Collet das Werk in seinen geschichtlichen Zusammenhang, informieren über Chabrier samt seinem Librettisten und umreißen die Opernhandlung. Umfangreiche Auszüge aus der Inszenierung mit den wichtigsten Arien runden das Bild ab.

Bis zur nächsten Woche – da habe ich schon wieder etwas liegen für Euch.

Eine schöne Woche mit viel guter Musik

Barbara

 

Heute ist im MDR-Fernsehen ein Mendelssohn-Tag der richtige Online-Recorder zum Aufzeichnen


Hallo,

heute ist der Mendelssohn-Tag im MDR-Fernsehen ab 22:00 Uhr. Für so manchen Teilnehmer stellt sich die Frage: „schade bin nicht zu Hause“ – „mein Partner möchte etwas anderes sich ansehen“, hierfür gibt es elegante Lösungen.

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Im Internet existieren Online-Unternehmen, die für einen diese Arbeit abnehmen mit zur Verfügung gestellter Software: (teilweise kostenlos) – „Internet-Viedeo-Recorder“ – eine kleine Link-Sammlung stelle ich nachstehend den Interessenten zur Verfügung.

Link: http://www.onlinetvrecorder.com/ (ein kostenloses Tool, Fernsehsendungen über Internet zu programmieren), nach der Aufzeichnung wird der Teilnehmer per E-Mail benachrichtigt, dass die Sendung zum Download auf den eigenen Rechner bereit steht. Ein Download-Manger wird zur Verfügung gestellt und muss auf den eigenen Rechner installiert werden.

Link: http://www.save.tv/ (teilweise kostenlos, je nach Datenmenge), hier erfolgt der Download über das Internet-Portal des Anbieters direkt nach der Aufzeichnung. Ein Download-Manager, – verkürzt die Ladezeit erheblich – ist z.Zt. nur für den Internetexplorer erhältlich.

Gute Erfahrungen habe ich mit beiden Online-Anbietern gemacht, die spektakulären Sendungen auf ARTE letzten Sonntag, – mit dem 11-stündigen Barock-Tag aus Nantes: „Schütz-Bach“ – erfolgten ohne Probleme.

Wünsche allen einen schönen Sonntag mit Online-Aufzeichnungen.

Grüsse

Volker

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