Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Am 27.12.2020 begehen wir den 1. Sonntag nach Weihnachten
Am 1. Sonntag nach dem Christfest steht Simeon, der auf den „Trost Israels“ wartet, im Vordergrund. Er erkennt in Jesus, dem Baby, das im Zusammenhang mit der Reinigung Marias und seiner Darstellung bzw. Auslösung zum Tempel gebracht wird, den Heiland, und spricht: Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen. Diese Worte deuten auf die Weissagung hin, die ihm zuvor vom Heiligen Geist gemacht worden war, dass er nicht sterben würde, bevor den Messias gesehen hätte. Durch seine Person wird deutlich, dass das Warten ein Ende hat; alles ist erfüllt, was die Propheten vom Messias gesagt haben.
An diesem Tag denken wir besonders an Simeon, der im Tempel auf den Trost Israels wartete in der Gewißheit, dass Gott seine Verheißung erfüllen würde. Als er das Kind Jesus von den Eltern gebracht sieht, preist er es als das Licht der Heiden und die Freude Israels. Wir stimmen froh und dankbar in diesen Lobpreis ein.
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Am 29.11.2020 begehen wir den „1. Advent“
Die Adventszeit als Vorbereitungszeit auf das Christfest ist erst im 4. Jahrhundert entstanden, wobei es zunächst erhebliche Unterschiede in der Dauer (von einer Woche bis zu 40 Tagen) gab. Vier Sonntage im Advent gibt es für die römische Kirche, deren Praxis die Reformation übernommen hat, seit etwa 600, der 1. Sonntag im Advent wird aber erst seit Mitte des 8. Jahrhunderts als Beginn des Kirchenjahres besonders gefeiert. Von Anfang an hatte die Adventszeit den Charakter der Bußzeit als Vorbereitung auf das Christfest, den „Geburtstag“ Jesu Christi.
Im Advent sehen wir nicht nur zurück auf die Ankunft des Herrn, wie sie uns in der Bibel als „Weihnachtsgeschichte“ überliefert ist, sondern auch voraus auf die zukünftige Ankunft des Herrn als Herrscher dieser Welt und Begründer des Neuen Jerusalem. In der Spannung zwischen beiden erfahren wir im Advent den Herrn als den, der auf uns zukommt, sich uns immer wieder neu zuwendet und uns zur Buße zur Umkehr zu ihm hin einlädt.
Der 1. Sonntag im Advent steht unter dem Zeichen des Evangeliums vom Einzug Jesu in Jerusalem. Vordergründig hat diese Erzählung nichts mit Advent und schon gar nicht mit dem Christfest zu tun. Wenn man aber etwas weiter darüber nachdenkt, fällt gerade in unserer Zeit auf, dass wir selbst unseren Herrn ja so begrüßen wie damals die Menschen in Jerusalem – als den Sohn Davids, den Messias – um ihn dann wenig später zu verachten und ans Kreuz zu bringen.
Heute ist es wohl unser Konsumverhalten, das unseren Herrn ans Kreuz bringt.Als Anfang des Kirchenjahres wird dem 1. Advent liturgisch eine hervorgehobene Bedeutung gegeben, was sich vor allem in den Gebeten niederschlägt. Mit dem 1. Advent beginnen wir das Kirchenjahr und denken dabei besonders an den Einzug Jesu in Jerusalem. Wir begrüßen ihn als den Herrn und König dieser Welt und freuen uns darüber, dass er gekommen ist und uns befreit hat zur Gemeinschaft mit ihm und untereinander.
Ab Sonntag, 19. April 2020, um 10 Uhr (britischer Zeit) wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt wird.
Am 29. November 2020 ab 10 Uhr hören Sie,
MonteverdiChoir & Orch @mco_london
🎶 Kantaten der Woche 🎶
Wir streamen jetzt Bachs Kantaten BWV 61 & BWV 62 „Nun komm, der Heiden Heiland“
Für diese Ausgabe der „Kantate der Woche“ streamen wir zwei Kantaten von Bach, die für den 1. Adventssonntag geschrieben wurden. Sowohl BWV 61 als auch BWV 62 basieren auf Luthers Hymne „Nun komm, der Heiden Heiland“ und wurden 1714 bzw. 1724 komponiert. Dies wird von Rob Howarth vorgestellt, der auf dieser Aufnahme unserer Bach-Kantaten-Pilgerreise das Cembalo spielte.
J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos und Kantaten-Beschreibungen für den „23. Sonntag nach Trinitatis“ – Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres“
Liebe Bach-Freunde/innen !
Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Am 15.11.2020 begehen wir den „23. Sonntag nach Trinitatis“– Vorletzter Sonntag im Kirchenjahr.
Der Vorletzte Sonntag im Kirchenjahr befasst sich mit dem Weltgericht, wie es vielfach im Neuen Testament angekündigt. Viele Menschen unterliegen der Gefahr, das Kommen des Weltgerichtes in den Zeichen dieser Zeit zu sehen: in Verwüstungen, Naturkatastrophen, Kriegen usw. Dabei machen sie sich zu Beobachtern, obgleich sie doch selbst Betroffene sein müssten. Unser Glaube lehrt uns, dass Gott barmherzig und gnädig ist und dem vergibt, der sich ihm in Vertrauen zuwendet. Somit ist es wohl angebracht, das Weltgericht als ein positives Geschehen zu erwarten und nicht als etwas, das Zerstörung und damit Leid bringt.
Am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres hören wir die Erzählung vom Weltgericht und werden daran erinnert, dass auch wir nicht dem Gericht ausweichen können. Aber wir wissen, dass wir hindurchkommen durch die Liebe Gottes, die er uns in seinem Sohn Jesus Christus bewiesen hat. Diese Liebe wollen wir auch in unserem Leben weitergeben.
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Videos
Bach-Kantaten für den 23. Sonntag nach ”Trinitatis“
Pfeiffen der Sauer-Orgel in der Thomaskirche Leipzig
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News vom Label SDG – Soli Deo Gloria in England !
Ab Sonntag, 19. April 2020, um 10 Uhr (britischer Zeit) wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt wird.
Am 15. November 2020 ab 10 Uhr hören Sie…..!!
MonteverdiChoir & Orch @mco_london Unsere „Kantate der Woche“ für den 23. Sonntag nach der Dreifaltigkeit ist BWV 139 „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“, komponiert von Bach im Jahre 1724.
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Am 25.10.2020 begehen wir 20. Sonntag nach „Trinitatis“
Kernaussage:
Regeln zum guten Leben
Was ist richtig? Was ist falsch? In einer Welt, in der ich oft nur Grautöne sehe, hätte ich das gerne: klare moralische Grundregeln und Verhaltensmaßstäbe, an denen ich mich ausrichten kann.
Der 20. Sonntag nach Trinitatis kommt diesem Bedürfnis entgegen und zeigt Wege zum guten Leben auf: die Bibel, die einen würdigen und respektvollen Umgang miteinander lehrt, und Institutionen wie die Ehe, die das Zusammenleben zweier Menschen gut ordnet. Vor allen Ordnungen steht jedoch Gottes Treue, sein Bund mit den Menschen und seine Liebe, die stark ist wie der Tod. Wer nach Gott in seinem täglichen Leben fragt und nach dem, was den Menschen dient, der wird Regeln nie sklavisch anwenden, sondern im christlichen Geist der Liebe und der Freiheit.
Videos:
mit Bach-Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis
Ab Sonntag, 19. April 2020, um 10 Uhr (britischer Zeit) wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt wird.
Kantate der Woche
Am 25. Oktober 2020 ab 10 Uhr hören Sie, bitte in den nachstehenden Link klicken:
weitere Angaben von heute, 25.10.2020
Mail: MonteverdiChoir & Orch@mco_london Kantate der Woche
Wir streamen jetzt:
N YT, 25. Oktober 2020 Für diese Ausgabe der „Kantate der Woche“ streamen wir BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“, die Bach 1724 für den zwanzigsten Sonntag nach der Dreifaltigkeit komponierte.
Ausführende:
Monteverdi Chor Englische Barock-Solisten John Eliot Gardiner – Dirigent Magdalena Kožená: Sopran Sara Mingardo: Alt Christoph Genz: Tenor Peter Harvey: Bass Rachel Beckett: Flöte / Blockflöte
Diese Live-Aufnahme stammt von der Bach Cantata Pilgrimage des MCO, die im November 2000 in der Cattedrale di San Lorenzo in Genua aufgenommen wurde.
Zum Video BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“,
Allzeitein weiterer Link von Monteverdi – zu YouTube:
J.S. Bach Kantate BWV 125„Mit Fried und Freud fahr ich dahin“
„Mit Fried und Freud ich fahr dahin“ (BWV 125) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate in Leipzig für das Fest Mariä Reinigung auf das Kirchenlied Mit Fried und Freud ich fahr dahin von Martin Luther und führte sie am 2. Februar 1725 erstmals auf.
eine Hör- oder Sehprobe, mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Am 18.10.2020 begehen wir 19. Sonntag nach „Trinitatis“
19. Sonntag nach Trinitatis
Kernaussage:
„Heile du mich Herr, so werde ich heil“: Die Erzählung von der Heilung des Gichtkranken macht uns am heutigen Sonntag deutlich, dass der Mensch nicht allein aus dem Leib besteht, der krank werden und sterben kann. Wenn Jesus heilt, so heilt er immer den ganzen Menschen.
Predigttext: Johannes 5,1–16
Heil und Heilung Es gilt als bewiesen, dass Christen gesünder sind als andere Menschen. Sie haben weniger psychischen Stress, heißt es, und bessere Wege der Verarbeitung.
Und trotzdem sind auch Christen nicht vor Krankheit gefeit. Seelische Belastungen können krank machen. Sehr sensibel reagiert unser Organismus auf unsere inneren Nöte. Der 19. Sonntag nach Trinitatis schafft einen Zusammenhang zwischen seelischer Entlastung und körperlicher Heilung. Gottes immer neue Zuwendung ist es, die den Menschen gesund macht. Jesus vergibt einem Gelähmten seine Sünden, bevor er ihn heilt. So sollen auch christliche Gemeinden für Kranke beten und Sünden vergeben. „Willst du gesund werden?“ Diese nur scheinbar absurde Frage trifft. Ist es nicht leichter, im Alten zu verharren? Bin ich bereit, mich von Gott anrühren zu lassen – wenn ich dabei mein Leben ändern und ein neuer Mensch werden muss?
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Videos:
mit Bach-Kantaten für den 19. Sonntag nach Trinitatis
Ab Sonntag, 19. April 2020, um 10 Uhr (britischer Zeit) wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt –
Kantate der Woche
Am 18. Oktober 2020 ab 10 Uhr hören Sie, bitte in den nachstehenden Link klicken:
weitere Angaben von Monteverdi für den 18.11.2020 wurden am 20.10.2020 veröffenntlicht..!!
Mail: MonteverdiChoir & Orch@mco_london 🎶 Kantate der Woche 🎶
Wir streamen jetzt: J.S. Bach Kantate – BWV 56 „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“, komponiert von Bach für den 19. Sonntag nach Trinity. Dies wird von Peter Harvey vorgestellt, der in vielen Konzerten unserer Bach-Kantaten-Pilgerreise auftrat.
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eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Am 20.09.2020 begehen wir den 15. Sonntag nach „Trinitatis“
Kernaussage:
Der Erzengel Michael, der Drachenbezwinger, hat diesem Tag seinen Namen gegeben. Es ist der Tag alle Engel: der Kämpfer, Wächter, Musiker, Beschützer. Sie alle sind eins: Erscheinungsweisen Gottes.
Predigttext: Lukas 10,17–20
Himmlische Boten
Sie sind klein und pummelig oder schlank mit langem blonden Haar, sie hängen in Autos oder am Schlüsselbund: Engel haben Hochkonjunktur.
Der Michaelistag, der Gedenktag des Erzengels Michael und aller Engel, wird in der evangelischen Kirche selten begangen. Dennoch spielen auch hier die Himmelswesen eine wichtige Rolle. Aber niedlich sind die biblischen Engel keineswegs. Als machtvolle Boten, die dem Bösen widerstehen, als Gottes „Heerscharen“ treten sie auf: Michael, der mit dem Teufel kämpft, der Engel, der aus dem Gefängnis führt, und der Gottesgesandte, der unsichtbar, aber gewaltig, vom falschen Weg abbringt. Auch von Schutzengeln weiß die Bibel zu berichten. Eines jedoch wird ganz deutlich. Die Engel haben keine eigene Macht. Sie sind Diener, die durch ihren Auftrag zu Himmelsboten werden.
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Videos:
mit Bach-Kantaten für den 15. Sonntag nach Trinitatis
Ab Sonntag, 19. April 2020, um 10 Uhr (britischer Zeit) wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt –
Kantate der Woche
Für die „Kantate der Woche“ dieses Sonntags streamen wir
BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“, komponiert von Bach für den 15. Sonntag nach Trinity. Dies wird von der Flötistin Marten Root vorgestellt, die in vielen Konzerten unserer Bach-Kantaten-Pilgerreise auftrat
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eine Hör- oder Sehprobe, mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Am 09.08.2020 begehen wir den 9. Sonntag nach „Trinitatis“
So. n. Trinitatis
Kernaussage:
„Denn wer da hat, dem wird viel gegeben“: Das Evangelium von den anvertrauten Zentnern bei Matthäus stellt klar: Nicht der erlangt die Gnade Gottes, der „seinen Zentner im Acker sicher verbirgt“, sondern derjenige, der etwas riskiert, seine Talente, seinen Reichtum einsetzt und entwickelt.
Predigttext: Phil 3,(4b–6)7–14
Riskier was, Mensch!
Welche Sicherheiten habe ich? Womit kann ich rechnen? Oft ist mir mein Leben undurchsichtig. Dann will ich nichts riskieren, einfach nur dahinleben… Doch der 9. Sonntag nach Trinitatis beunruhigt.
Wer sich auf Gott einlässt, muss auf Überraschungen gefasst sein – wie Paulus, dessen Werte durch die Begegnung mit Jesus auf den Kopf gestellt werden, wie Jeremia, der sich für zu jung hält und trotzdem zum Propheten berufen wird, und der Mann, der auf einen Schatz stößt und spontan seinen ganzen Besitz dafür verkauft. Nur wer etwas riskiert, sich ganz auf das Wagnis mir Jesus Christus ausrichtet, wer seine Gaben Gott und den Menschen zur Verfügung stellt, der wird letztlich reich dastehen. Welch ein Paradox: Nur wer sich nicht auf weltliche Sicherheiten verlässt, dessen Lebenshaus steht auf festem, sicherem Grund.
Videos:
mit Bach-Kantaten für den 9. Sonntag nach Trinitatis
Ab Sonntag, 19. April 2020, um 10 Uhr (britischer Zeit) wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt –
Kantate der Woche
Für die „Kantate der Woche“ dieses Sonntags streamen wir BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“,die Bach im August 1707 für eine Trauerfeier in Mühlhausen komponiert hat.
John Eliot Gardiner stellt diese Kantate vor, die am 28. Juli 2000, dem 250. Todestag von Bach, im Rahmen der Bach-Kantaten-Pilgerfahrt von MCO auf der Insel Iona auf den schottischen Hebriden aufgeführt wurde.
Hören Sie sich die Kantate am Sonntag, den 9. August 2020 ab 10 Uhr an, indem Sie nachstehend in den Link klicken:
J. S. Bach Cantata BWV 59 „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“
ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie für den 1. Pfingsttag in Leipzig und führte sie wahrscheinlich am 28. Mai 1724 erstmals auf, doch ist auch eine erste Aufführung bereits am 16. Mai 1723 in der Paulinerkirche möglich.
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
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eine Hör- oder Sehprobe, mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Am 14.06.2020 begehen wir den 1. Sonntag nach „Trinitatis“
So. nach Trinitatis
Kernaussage:
Der 1. Sonntag nach Trinitatis richtet den Blick auf den Nächsten: „Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe“. Und seine Schwester.
Predigttext: Joh 5,39–47
Achtsam für Gottes Stimme:
Die einen predigen Gesundheit oder Erfolg, andere Reichtum oder Schönheit. Im Dschungel der fast unbegrenzten Sinnangebote kann man sich leicht verlaufen.
Welche Heilsversprechen führen in die Irre? Welche der mir angebotenen Wege führen wirklich zum Leben, sind von Gott? Der 1. Sonntag nach Trinitatis ermuntert dazu, achtsam zu bleiben für die Stimme Gottes zwischen den vielen Stimmen um uns. Dazu gibt es Hörhilfen: die Worte und Werke Jesu, das Zeugnis von Mose und den Propheten, ein Bekenntnis, das an Gott allein festhält und nach Gottes Willen fragt. Wer dem aufmerksam folgt – und vor Schwierigkeiten nicht flieht wie Jona –, der geht den Weg der Liebe, die sich furchtlos und freigiebig dem anderen zuwendet.
Videos: Bach-Kantaten für den „1. Sonntag nach Trinitatis“
Ab Sonntag, 19. April 2020, um 10 Uhr (britischer Zeit)wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt –
für die kommende Woche vollständig zum Streamen verfügbar gemacht. Begleitet von einigen Worten eines Musikers, der vor 20 Jahren an diesem wegweisenden Projekt (Bach-Cantata Pilgrimage 2000) teilgenommen hat.
Für diese Ausgabe ‚Kantate der Woche‘ streamen wir BWV 20
‚O Ewigkeit, du Donnerwort‘ komponiert von Bach 1724 für den ersten Sonntag nach Trinity.
Klicken Sie hier, um dieGesangspartitur der Kantate herunterzuladen.
Mit Livestreams, Konzertmitschnitten, Themensendungen und Interviews begleitet der MDR den Bach-Marathon des Bachfests Leipzig.
Neben den Livekonzerten am 13.6.2020 und 14. sowie 20. und 21. Juni 2020 gibt es im trimedialen Programmschwerpunkt von MDR KULTUR und MDR KLASSIK unter anderem eine „Bach-Nacht“, Porträts der beteiligten Künstlerinnen und Künstler sowie Hintergrundbeiträge rund um das Festival zu entdecken.
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Am 24.05.2020 begehen wir den Feiertag: „Himmelfahrt“
Christi Himmelfahrt
Festzeit
Österliche Freudenzeit
Kernaussage:
„Was steht ihr da und seht zum Himmel?“, werden die Jünger am Himmelfahrtstag gefragt. Guckt nicht nach oben, sondern guckt in die Welt: Nicht da, wo der Himmel ist, ist Gott – sondern da, wo Gott ist, ist der Himmel.
Predigttext: 1. Kön 8,22–24.26–28
Zwischen Himmel und Erde
„Hier ist der Himmel auf Erden“, sagen wir in Momenten, in denen es uns rundum gut geht.
Was ist der Himmel? Die unendlich blauen Weiten über uns oder die scheinbar zeitlosen Sekunden, in denen wir glücklich sind? Wenn wir Christi Himmelfahrt feiern, erinnern wir an den Abschied Jesu von seinen Jüngern 40 Tage nach seiner Auferstehung. Er kehrt zurück zu Gott. Seit dieser Zeit ist für Christen der Himmel dort, wo Jesus Christus ist. Zwischen Himmel und Erde leben sie. Und doch: „Was steht ihr da und schaut in den Himmel?“ Die Frage an die Jünger gilt auch uns. Im Hier und Jetzt, in unserer Gegenwart können wir etwas vom Himmel erfahren: in dem Glanz auf den Gesichtern unserer Mitmenschen, in Momenten der Freude und der Liebe, in denen wir eins sind mit Gott und Menschen.
Gottesdienste im Freien
Zahlreiche Kirchengemeinden verbinden mit Christi Himmelfahrt eine Wanderung oder einen Ausflug und feiern den Gottesdienst im Grünen. Christi Himmelfahrt betont die Anwesenheit und Macht Jesu Christi an allen Orten und zu jeder Zeit. Deshalb wird an Christi Himmelfahrt der Kirchenraum vielerorts verlassen.
Mit Gottesdiensten im Freien und auf Bergen wird sinnenfällig gefeiert, dass Jesus Christus den Menschen verheißen hat: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,18.20). Daran erinnern wir uns auch jedes Mal, wenn wir im Gottesdienst gemeinsam mit dem Apostolischen Glaubenbekenntnis bezeugen: „aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes des allmächtigen Vaters“.
Ab Sonntag, 19. April 2020, um 10 Uhr (britischer Zeit) wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt –
für die kommende Woche vollständig zum Streamen verfügbar gemacht. Begleitet von einigen Worten eines Musikers, der vor 20 Jahren an diesem wegweisenden Projekt (Bach-Cantata Pilgrimage 2000) teilgenommen hat.
J.S. Bach BWV 128 „Auf Christi Himmelfahrt allein“,
Anlässlich des Himmelfahrtstages freuen wir uns, eine zweite „Kantate der Woche“, Bachs BWV 128 „Auf Christi Himmelfahrt allein“, zu teilen.
Dies kann jetzt auf unserem YouTube-Kanal gestreamt werden, mit einer Einführung von Anneke Scott, Principal Horn der EBS:
Rogate – Betet! Laut oder leise, gemeinsam oder mit anderen, frei oder mit geprägten Worten: Betet! Im Mittelpunkt des Sonntags steht die Ermutigung zu Gebet und Fürbitte. Das Gebet steht unter der Verheißung des Wochenspruchs: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft!“
Predigttext: Johannes 16,23b–28(29–32)33
Ermutigung zum Gebet Wie komme ich in Kontakt mit Gott? Bleibt nicht ungehört, was ich zu ihm spreche? Vielen Erwachsenen fällt das Beten schwer. Andere erleben es als befreiend, ihr Herz auszuschütten oder in der Stille Gott zu suchen. Der Sonntag Rogate ermutigt zum Gebet.
Auch Jesus hat immer wieder dazu aufgerufen. Vielfältige Formen des Betens finden sich schon in der Bibel: das stürmische und unnachgiebige Gebet, das Gott drängt wie einen Freund, die Bitte um Vergebung, das stellvertretende Einstehen für andere und der Dank. Wer in seinem Namen bittet, so verspricht Jesus, der stößt bei Gott nicht auf taube Ohren. Und er lehrt seine Jünger das Gebet, das alle anderen Gebete umfasst: das Vaterunser. Es müssen nicht viele Worte sein. Dieses ist genug. Es führt zum Hören auf Gott. Nicht unser, sondern Gottes Wille soll geschehen.
GLAUBE IM ALLTAG · ROGATE · 26.05.2019 Beten Wie ein Tag begonnen hat, so kann er auch zu Ende gebracht werden: Mit einem kurzen Innehalten, einem Tagesrückblick, einem Dank. „Diesen Tag, Herr, leg ich zurück in deine Hände, denn du gabst ihn mir“, beginnt ein Kirchenlied. Sich das bewusst zu machen, im Kommen und Gehen der Tage den einzelnen Tag zu würdigen, dazu kann ein kurzer Tagesrückblick dienen.
Dabei können folgende Fragen helfen: Was hat mich froh gemacht? Wofür kann ich danken? Was ist offen geblieben? Was nehme ich mit? Und welche Menschen sind mir wichtig gewesen? Für wen möchte ich beten? Nach einer solchen stillen Zeit vielleicht noch ein Vaterunser sprechen und dann aufgeräumt und in Ruhe schlafen.
ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie für den 1. Pfingsttag in Leipzig und führte sie wahrscheinlich am 28. Mai 1724 erstmals auf, doch ist auch eine erste Aufführung bereits am 16. Mai 1723 in der Paulinerkirche möglich.
Ab Sonntag, 19. April 2020, um 10 Uhr (britischer Zeit) wird an jedem Sonntag eine neue Kantate aufgeführt, die von J.S. Bach und speziell von John Eliot Gardiner ausgewählt –
für die kommende Woche vollständig zum Streamen verfügbar gemacht. Begleitet von einigen Worten eines Musikers, der vor 20 Jahren an diesem wegweisenden Projekt (Bach-Cantata Pilgrimage 2000) teilgenommen hat.
J.S. Bach BWV 86
‘Wahrlich, wahrlich, ich sage euch’
– Voller Kantatestream, Weltweit
Hier kann am Sonntag, 19. Mai, auf YouTube das Video angesehen werden!
DIE Komplette Bach-Kantaten-Serie können Sie nachstehend kaufen!
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Am 11.08.2019 begehen wir den 8. Sonntag nach „Trinitatis“
8. So. n. Trinitatis
Kernaussage:
Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt – das Evangelium des 8. Sonntags nach Trinitatis stammt aus der Bergpredigt. Die Epistel konkretisiert den Zuspruch: „Die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit“. Ohne Gottes Gnade würden wir dem nicht gerecht werden können. Seine Liebe geht jedem Anspruch voraus.
Predigttext: Jes 2,1–5
Salz der Erde – Licht der Welt
Was ich tue oder unterlasse, was ich sage und plane, ist nicht gleichgültig. Wer vom Glauben an Jesus angesteckt ist, der weiß: Ich bin verantwortlich. Mein Leben kann etwas verändern.
Wie ein Stein, der ins Wasser fällt, oder wie ein Funke, der überspringt, setzt die frohe Botschaft von Jesus Christus Menschen in Bewegung. So spricht der 8. Sonntag nach Trinitatis von den Auswirkungen des Glaubens: Als Licht der Welt und Salz der Erde werden Christen in der Welt nicht unbemerkt bleiben und oft genug auch darin anecken. Als Wohnstätten für Gottes Geist werden sie sorgsam und besonnen mit ihrem Körper umgehen. Als reich Beschenkte werden sie ihren Besitz teilen – und wenn es noch so wenig ist. Von Gottes Licht berührt werden sie selbst wie Kirchenfenster leuchten.
Videos
mit Bach-Kantaten für den „8. Sonntag nach Trinitatis“
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„Ich bin der gute Hirte“, sagt Jesus: der zweite Sonntag nach Ostern ist der Hirtensonntag. Die Schafe kennen die Stimme des Hirten – und er sorgt für sie und lässt, wenn es nötig ist, sein Leben für die Schafe.
Der gute Hirte
Manchmal wünsche ich mir das: einen, der für mich sorgt, der mir den rechten Weg zeigt und mich unbeschadet durch Gefahren führt, einen, der meinen Durst nach Leben stillt und nach mir sucht, wenn ich verloren gehe.
Jesus, der „gute Hirte“ steht im Zentrum des zweiten Sonntags nach Ostern. Das Urbild des Schäfers spricht Kinder wie Erwachsene an. Das Neue Testament bekennt Christus als den guten Hirten, der das Verlorene nicht aufgibt und der sein Leben für das ihm Anvertraute lässt. Jeder einzelne zählt. Die biblischen Texte warnen aber auch vor schlechten Hirten, die nur an ihr eigenes Wohl denken, bei Gefahr davonlaufen und das Schwache nicht stärken. Da gilt es, sich an den guten Hirten zu halten und nach seinem Beispiel selbst auf andere zu achten.
♪ Cantata BWV 182, „Himmelskönig, sei willkommen“(Weimar, 1714)
I. Sonata
II. Chorus: Himmelskönig, sei willkommen
III. Recitative (bass): Siehe, ich komme, im Buch ist von mir geschrieben
IV. Aria (bass): Starkes Lieben
V. Aria (alto): Leget euch dem Heiland unter
VI. Aria (tenor): Jesu, laß durch Wohl und Weh
VII. Chorale: Jesu, deine Passion ist mir lauter Freude
VIII. Chorus: So lasset uns gehen in Salem der Freuden
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Eine Plattform für Kantatenliebhaber – Videos, Ton & Text rund um das Vokalwerk von Johann Sebastian Bach – Ein Projekt der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen.
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J.S. Bach Stiftung St. Gallen. Kirche und Aufführungsort der Kantaten in Trogen.
Werdegang und Background
Seit 2006 führt die J.S. Bach-Stiftung monatlich Kantatenkonzerte durch. Mit diesem Rhythmus dürfte das Vorhaben – das komplette Vokalwerk von J.S. Bach zur Aufführung zu bringen – im Jahr 2027 zu einem Abschluss kommen.
Impression Bachipedia
Die J.S. Bach-Stiftung spult das Vokalwerk von J.S. Bach nicht einfach ab. In musikalisch-theologischen Werkeinführungen werden die Kantaten auf eine muntere Art und Weise in die Einzelteile zerlegt, um ein besseres Verständnis von Musik und Text zu erhalten. Mit diesem Wissen können die Konzertbesucher die Handschrift von Bach in der Musik besser erkennen.
Nach der jeweiligen Werkeinführung gelangt die Kantate ein erstes Mal zur Aufführung. In der nachfolgenden Reflexion werden weitere Aspekte der Kantate durch eine Persönlichkeit aus Kultur, Wirtschaft, Politik und anderen Bereichen aufgegriffen und vertieft. Die Konzertbesucher kommen dann in den Genuss einer zweiten Aufführung der Kantate, die sie meist komplett anders wahrnehmen als den ersten Durchgang. Jede Kantate ist so einzigartig, dass sie es Wert ist, ihr einen so grossen Platz einzuräumen.
Von zentraler Bedeutung ist für die J.S. Bach-Stiftung die Verbreitung von Bachs Vokalwerk. Aus diesem Grund ist die Stiftung auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Youtubeaktiv. Dank diesen Online-Plattformen ist es der J.S. Bach-Stiftung gelungen, eine mehrere Hunderttausend Personen umfassende Fangemeinde aufzubauen, die sich über die ganze Welt erstreckt. 2015 wurden sämtliche Filmaufnahmen im JSB Streaming – dem Streamingportal der J.S. Bach-Stiftung – zugänglich gemacht. Gegen eine tiefe Abonnementsgebühr konnten die Nutzer das komplette Archiv für einen bestimmten Zeitraum streamen.
Drei Jahre nach der Lancierung des JSB Streaming hat die Stiftung beschlossen, Bachipedia ins Leben zu rufen und damit die Streamingplattform abzulösen. Mit diesem Schritt möchte die Stiftung noch mehr Leute – vor allem auch junge Menschen – erreichen und das kulturelle Kapital, das über die letzten Jahre entstanden ist, verbreiten.
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Am 27.05.2018 begehen wir den Sonntag: „Trinitatis“ Tag der Heiligen Dreifaltigkeit !
Das Trinitatisfest leitet die unberechtigterweise sogenannte “festlose Zeit” ein. Selbst ist es jedoch ein sehr bedeutendes Fest, geht es bei der Trinität doch um die dogmatische Erklärung zu dem Phänomen der Gottheit Jesu und des Geistes. Während Geister sonst nur Untertanen der Götter sind, wird hier der Geist zur Gottheit erhoben. Viel problematischer für Nicht-Christen ist immer die Behauptung gewesen, dass Jesus Gottes Sohn und damit Gott ist, also keine Sohnschaft im üblichen Sinne.
An diesem Sonntag soll diesem Problem nachgegangen werden, wobei freilich grundsätzlich zu sagen ist, dass die Predigt nicht in eine dogmatische Vorlesung verwandelt werden darf. Am Trinitatisfest geht es vielmehr ganz konkret darum, die Vielfältigkeit, in der Gott unter uns Menschen wirkt, zu feiern. Die Predigttexte gehen alle nicht direkt auf die Dreifaltigkeit ein, da diese erste dogmatisch wesentlich später entwickelt wurde. Nur trinitarische Formeln (wie “Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes”) tauchen im Neuen Testament schon auf.
Wochenspruch:
Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll. (Jes 6, 3)
Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.
Auszug aus dem Programm!
Für die Feier in der Liturgie hat in der Spät-Renaissance Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594)
das „Magnificat sexti toni“ für sechstimmigen Chor vertont. Palestrina gilt ja bis heute als so etwas wie der ideale katholische Kirchenkomponist, seine Werke sind nach wie vor fester Bestandteil an den Kathedralen in Europa.
Im typischen Stil der späten Vokalpolyphonie erzeugt der berühmte römische Kapellmeister auch bei dieser Vertonung ein herrliches Klanggebäude, das den Lobpreis der Maria musikalisch sehr anschaulich darstellt.
Weiteres Programm:
Missa in g-mollBWV 235 von Johann Sebastian Bach
Sätze 3 und 4 der Sinfonie Nr. 5 in B-Dur von Anton Bruckner
Pfingsten gilt ja als Geburtsstunde der Kirche. Die Apostelgeschichte erzählt, wie der Heilige Geist wie Zungen auf den Jüngerkreis herabkommt – eine beispiellose Verbreitung des noch jungen christlichen Glaubens folgte.
Im Mittelalter des 9. Jahrhunderts hat sich zum heutigen Hochfest ein Hymnus entwickelt. Veni Creator Spiritus, so beginnt er. Traditionell wird er Rabanus Maurus zugeschrieben. Auch in diesem Werk wird der Heilige Geist angerufen, der als Schöpfer die Welt erfüllen soll. In Musica erklingt eine Vertonung von Tomas Luis de Victoria aus dem Zeitalter der Renaissance……
Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.
Sinfonien von Beethoven, Brahms und Bruckner oder Messvertonungen von Mozart, Palestrina und Schubert und vieles mehr. Die ganze Bandbreite abendländischer Komponisten, dazu ausgewählte CD-Neuerscheinungen.
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Der Name dieses Sonntags leitet sich ab von dem Beginn der lateinischen Antiphon: Exaudi, Domine, vocem meam, qua clamavi ad te; miserere mei, et exaudi me! (Ps 27,7;). Der Sonntag ist schon deutlich auf Pfingsten bezogen dadurch, dass er die wartende Haltung der Gemeinde und damit ihre Abhängigkeit vom Heilswirken Gottes herausstreicht, und von daher eigentlich nicht mehr Bestandteil des Osterfestkreises, der mit Christi Himmelfahrt abschloss. Allerdings hat man sich im neuen Evangelischen Gottesdienstbuch nicht dazu durchringen können, als liturgische Farbe violett zu wählen, obgleich diese Farbe sicherlich angemessen wäre.
Der Sonntag Exaudi spiegelt die Spannung wider, in der die Jünger sich befanden, nachdem ihr Herr gen Himmel aufgefahren war. Sie wissen um die Verheißung des Geistes, haben ihn aber noch nicht erfahren. Sie leben in einer kaum erträglichen Spannung, denn das Vergangene hat nun keine Bedeutung mehr, und das Zukünftige hat keine Kraft. Die Gegenwart, in der sie machtlos sind, wird übermächtig und scheint sie zu fesseln.
Am Sonntag Exaudi hören wir die Verheißungen des Geistes und beten, dass dieser Geist unter uns sei und wirke. Wohl wissen wir von Pfingsten her, dass der Geist Gottes schon ausgegossen ist auf alles Fleisch, aber oft erkennen wir unsere eigene Trägheit, die dem Wirken des Geistes keinen Platz gewährt. Aufgrund der Verheißungen aber glauben wir, dass der Geist uns erfüllt und unsere Trägheit von uns nimmt.
Wochenspruch:
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, will ich alle zu mir ziehen. (Joh 12, 32)
Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.
Sinfonien von Beethoven, Brahms und Bruckner oder Messvertonungen von Mozart, Palestrina und Schubert und vieles mehr. Die ganze Bandbreite abendländischer Komponisten, dazu ausgewählte CD-Neuerscheinungen.
Documentary recording of a performance in the St. Thomas Church in Leipzig in 1950, on the occasion of the 200th Return of the death of Johann Sebastian Bach.
1. KYRIE – Kyrie eleison
2. KYRIE – Christe eleison
3. KYRIE – Kyrie eleison
11. GLORIA – Cum sancto spiritu
19. CREDO – Confiteor
20. CREDO – Et exspecto
21. SANCTUS – Sanctus
24. AGNUS DEI – Agnus Dei
25. AGNUS DEI – Dona nobis pacem
Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
J. S. Bach Kantate – BWV 129 „Gelobet sei der Herr, mein Gott“ für den Sonntag Trinitatis
„Gelobet sei der Herr, mein Gott“ (BWV 129) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate in Leipzig für Trinitatis und führte sie wahrscheinlich am 16. Juni 1726 zum ersten Mal auf. Ihr Inhalt ist ein allgemeines Lob der Dreifaltigkeit, ohne besonderen Bezug zum Sonntagsevangelium.
Daher konnte die Kantate, die Gott als Schöpfer, Heil und Trost anspricht, auch zu anderen Anlässen musiziert werden, zum Beispiel am Reformationsfest. Die Kantate, mit der Bach nachträglich seinen 1724 begonnenen Jahreszyklus von Choralkantaten abschloss, ist festlich besetzt und endet mit einer Choralphantasie, wie das Weihnachtsoratorium.
J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Oculi“ – Kantaten für den Sonntag entfallen!
Der architektonische Entwurf des neugotischen Jesus-Altars wurde 1888 angefertigt und stammt von Constantin Lipsius (1832-1894). Er stand bis zur Innerenovierung 1964 in der Thomaskirche und wurde im Jahr 2016 nach der Überführung des Pauliner-Altars in die Neue Universitätskirche St. Pauli (2014) wieder in der Thomaskirche aufgestellt.
Liebe Bach-Freunde/innen !
Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
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Am 04.03.2018 begehen wir den Sonntag “Oculi”
Der Name des Sonntags Okuli leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: “Okuli mei semper ad Dominum, quoniam ipse evellet de laqueo pedes meos” (Ps 25, 15;) Der Sonntag Okuli hat das Thema “Konsequente Nachfolge”. In diesem Thema klingt alles mit, was zum Thema Nachfolge von Bedeutung ist. Nicht unbedeutend ist in manchen Perikopen auch die Bereitschaft zum Verzicht auf weltliche Güter.
Der Sonntag Okuli steht im Mittelpunkt der Fastenzeit (die Heilige Woche ist hier ausgenommen), und als solcher sollte er auch begangen werden: es sollte eine Bekräftigung der Entscheidung zur Nachfolge stattfinden, und im Rahmen der Fastenzeit kann man vielleicht auch generell noch einmal auf verschiedene Möglichkeiten des Verzichtes eingehen. Die Stellung des Sonntags als Mittelpunkt der Fastenzeit vor der Heiligen Woche lädt auch dazu ein, das Leiden und Sterben Jesu, wodurch wir gerecht werden, vorweg zu erahnen. Denn dadurch ist ja auch unser Versuch, an diesem Leiden durch Verzicht auf etwas liebgewonnenes teilzuhaben, ohne Verpflichtung möglich. Der von uns geleistete Verzicht erfolgt aus freien Stücken und bringt uns keinen Gewinn bei Gott, aber für uns selbst.
Am Sonntag Okuli hören wir, dass die Nachfolge Jesu auch Verzicht auf die Reichtümer bedeutet, deren Gebrauch uns so selbstverständlich ist. Nachfolge bedeutet auch Einsamkeit, wenn das Wort, das wir befolgen, uns zwingt, gegen den Strom zu schwimmen. Das Blut Jesu Christi aber macht es uns leicht, auch diese Bürden der Nachfolge zu tragen.
Wochenspruch:
Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. (Lk 9, 62)
Neue Sendezeit und Titel: Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Neue CD mit geistlicher Musik aus dem 17. Jahrhundert erschienen Monteverdi als Beter
Er war nicht nur Opernkomponist und Musikrevolutionär: Claudio Monteverdi war zudem Priester und schrieb eindringliche geistliche Musik – Pater Robert Mehlhart OP spürt dieser Spiritualität mit der Vokalkapelle der Theatinerkirche in einer aktuellen Aufnahme nach.
1641 – zwei Jahre vor seinem Tod – gab Claudio Monteverdi die Musiksammlung „Selva morale e spirituale“ heraus. Die ganze stilistische Bandbreite seines Schaffens zeigt sich darin. Zwei Werke davon – das „Magnificat secondo“ und die „Messa a 4 da capella“ – hat die Vokalkapelle der Theatinerkirche München jetzt neu auf CD eingespielt……
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ERF – Plus (Evang. – Rundfunksender)
Sendung: Sonntag Bach-Kantate
Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
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Am 25.02.2018 begehen wir den Sonntag Reminiszere
Der Name des Sonntags Reminiszere leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Reminiscere miserationum tuarum, Domine, et misericordiarum tuarum quae e saeculo sunt.“ (Ps 25, 6;)
Der Sonntag Reminiszere hat das Gleichnis von den bösen Weingärtnern zum Thema. Es geht dabei um das Verhältnis zwischen Gott und Mensch. Wohl wissend, was sie tun, bringen die Weingärtner den Sohn des Besitzers um, hoffend, dass sie dann den ganzen Besitz für sich einstreichen können. Ganz offensichtlich soll das Gleichnis darauf hindeuten, dass die Menschen, die eine Verantwortung von Gott übertragen bekommen haben (jeder), das ihnen Anvertraute lieber als ihr Eigentum ansehen wollen und dabei die Rechte Gottes zu mißachten (und damit auch seine Macht).
Die Frage dieses Sonntags und dieser Woche ist daher die nach unserem Verhältnis zu Gott. Sie wird allerdings schwierig zu beantworten sein, denn wie mißt man ein solches Verhältnis? Sobald man zu messen beginnt, ist man ja nicht mehr Betroffener, sondern „Richter“, und stellt sich damit jenseits dessen, was einen zutiefst persönlich angeht. Und das kann nicht gut gehen. Soll man andere den Maßstab anlegen lassen? Auch das ist nicht im Sinne des Evangeliums. Bleibt nur das „Innewerden“, das „Auf-Sich-Besinnen“, als Möglichkeit, über das eigene Verhältnis zu Gott nachzudenken und, falls nötig, Konsequenzen zu ziehen.
Wochenspruch:
Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (Röm 5, 8)
Kantate BWV 157“Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn”
Das Werk scheint als Bestattungskantate für Johann Christian von Ponickau (1652-1726), einen sächsischen Kammerherrn, in Auftrag gegeben worden zu sein.
Kantate BWV 157„Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“
Das Werk scheint als Bestattungskantate für Johann Christian von Ponickau (1652-1726), einen sächsischen Kammerherrn, in Auftrag gegeben worden zu sein.
Neue Sendezeit und Titel: Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.
Sinfonien von Beethoven, Brahms und Bruckner oder Messvertonungen von Mozart, Palestrina und Schubert und vieles mehr.
Die ganze Bandbreite abendländischer Komponisten, dazu ausgewählte CD-Neuerscheinungen.
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ERF – Plus (Evang. – Rundfunksender)
Sendung: Sonntag Bach-Kantate
Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Am 18.02.2018 begehen wir den Sonntag Invokavit
Der Name des Sonntags Invokavit leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Invocavit me, et ergo exaudiam eum“ (Ps 91, 15;).
Der Sonntag Invokavit hat die Geschichte der Versuchung Jesu zum Thema. Versuchung ist inzwischen zu einem altertümlichen Begriff geworden, vor allem deshalb, weil die Frage nach dem Versuchenden immer deutlicher gestellt wurde und wird. Gibt es ihn überhaupt? Entspringt die Versuchung nicht ausschließlich in einem selbst? Diese Entwicklung muss auf jeden Fall berücksichtigt werden, wenn wir von Versuchung sprechen. Die Vorstellung eines leibhaftigen Versuchers als des Teufels ruft höchstens noch ein müdes Lächeln hervor; das Arbeiten mit solchen Bildern in der Predigt ist heutzutage ausgesprochen schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Die Frage nach dem Versuchenden bleibt, sei es nun die Person selbst oder eine von außen wirkende Kraft. Und immerhin finden wir den Begriff noch in der deutschen Sprache, wenn z.B. gesagt wird: „Ich bin versucht, das und das zu kaufen.“ Aber hier hat es gewiss nicht mehr den Sinn, den es in der Bibel hat.
Am Sonntag Invokavit hören wir die Erzählung von der Versuchung Jesu und danken Gott, dass wir in ihm einen Hohenpriester haben, der – ohne Sünde – durch sein Opfer für uns die Erlösung gewirkt hat. Nur im Blick auf diesen Hohenpriester können wir, die wir immer die Macht der Versuchung erfahren und ihr unterliegen, getrost leben.
Wochenspruch:
Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1. Joh 3, 8b)
Neue Sendezeit und Titel: Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Musik zur Fastenzeit
„Buße und Reue“
Am Aschermittwoch hat die Vorbereitungszeit auf Ostern begonnen. In Musica erklingen Werke zur Fastenzeit von Orlando di Lasso, Jan Sweelinck und Johann Sebastian Bach.
Außerdem:
Die Sinfonie Nr. 2 von Jean Sibelius (1865-1957) erklingt im weiteren Verlauf der Sendung.
Interessant an dem finnischen Komponisten aus deutscher Sicht ist, dass er bis vor etwa 50 Jahren in Deutschland kaum ein Begriff war. Er wirkte an der Grenze der Spätromantik zur Modernen. Stilistisch schwankt die Musik von Sibelius zwischen nüchternem Klassizismus und fast schon rhapsodischer Spätromantik.
Da im deutschsprachigem Raum zu dieser Zeit Komponisten wie Gustav Mahler, Arnold Schönberg, Max Reger und Richard Strauß dominant waren und etwas früher Werke vor allem von Johannes Brahms, Anton Bruckner, Richard Wagner oder Franz Liszt aufgeführt wurden, erfuhr Sibelius nicht die Aufmerksamkeit, die er heute im Konzertleben auch hierzulande erhält….