Archiv des Autors: Volker

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Meine Liebe gilt der "Klassischen Musik" von der Renaissance bis zur Romantik. Mein Übervater aller Komponisten ist "Johann Sebastian Bach.!!"

1000 Jahre Mainzer Dom – Festkonzert im ZDF am 21.5.2009


Hallo,

Himmelfahrt (21.5.2009) – gab es aus Anlass des 1000-jährigen Bestehens des Mainzer Doms ein Festkonzert im ZDF. Berauscht von den hochkarätigen Gesangs-Solisten-innen und der Bremer Kammerphilharmonie unter der Leitung des französischen Dirigenten Louis Langrée – kann ich jedem nur empfehlen,

sich die Wiederholung am 3. Juli 2009 um 14:00 Uhr im ZDF-Theaterkanal anzusehen.

Weitere Wiederholungs-Termine im ZDF-Theaterkanal:

Mo, 06.07.2009 09:00 Uhr(60 min.)
Mi, 08.07.2009 14:00 Uhr(60 min.)
Sa, 11.07.2009 09:00 Uhr(60 min.)
Do, 16.07.2009 09:00 Uhr(60 min.)
Mo, 20.07.2009 14:00 Uhr(60 min.)
Sa, 25.07.2009 14:00 Uhr(60 min.)
Di, 28.07.2009 09:00 Uhr(60 min.)
Do, 30.07.2009 14:00 Uhr(60 min.)

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1000 Jahre Mainzer Dom_Bild 2

Am 15.11.2009 gab es den Festgottesdienst zum Abschluss der Feierlichkeiten zum Bestehen des Mainzer Domes. Der festliche Auszug kann nachstehend bei YouTube nachverfolgt werden.

Link: http://www.youtube.com/watch?v=1mjoWsHTzow

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Mitwirkende am 21.5.2009:

Gesangsstars: Elina Garanca und Diana Damrau, sowie die 2007 mit dem Echo Klassik-Preis ausgezeichnete Trompeterin Alison Balsom.

1000 Jahre Mainzer Dom_Bild 3

Foto: Englische Star-Trompeterin: Alison Balsom

Als Ersatz für den erkrankten Rolando Villazón konnte kurzfristig Matthew Polenzani (Tenor) – gewonnen werden. Seit seiner Auszeichnung mit dem Richard Tucker-Preis 2004 und dem Beverly Sills Artist Award der Metropolitan Opera im letzten Jahr zählt der amerikanische lyrische Tenor zu den Besten seines Fachs.

Mainzer Domchöre und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, die sich in der Klassikszene durch ihre erstklassige Qualität und musikalische Vielseitigkeit einen Namen gemacht hat.

Die musikalische Leitung liegt in den Händen des französischen Dirigenten Louis Langrée und des Mainzer Domkapellmeisters Mathias Breitschaft. Langrée, der an den großen Opernhäusern und bei vielen Spitzenorchestern gastiert, wird weltweit als einer der herausragenden Mozart-Interpreten gefeiert.

Passend zum Domjubiläum stehen auf dem Konzertprogramm auch Werke von drei Komponisten, deren Jubiläen in diesem Jahr ebenfalls gefeiert werden: Georg Friedrich Händel (250. Todestag), Joseph Haydn (200. Todestag) und Felix Mendelssohn-Bartholdy (200. Geburtstag) und Werke von W.A. Mozart.

Eine Glanzvorstellung gab es mit der lettischen Mezzo-Sopranistin „Elina Garanca“ mit dem „Ave Maria“ von Pietro Mascagni (1863 – 1945) – zu bewundern.

Foto: Lettische Mezzo-Sopranistin: Elina Garanca

Foto: Lettische Mezzo-Sopranistin: Elina Garanca

Sie ist für mich der kommende Gesangstar als Mezzo-Sopranistin. Sie hat eine außergewöhnliche Stimme und besitzt alles, um ein Weltstar zu werden. Bewundern konnte ich sie bereits in dem Adventskonzert 2008 aus der Frauenkirche in Dresden.

In dem Mainzer Festkonzert gibt es aus allen Epochen der Musikgeschichte etwas zu bewundern, vom Gregorianischen Gesang bis zur Barockzeit und Romantik, ich  kann nur wärmstens empfehlen, auf   ZDF-Zusatz-Termine zu achten.

Viel Spass beim Hör- und Sehgenuss.

Grüsse

Volker

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DVD vom Nobel Preis Konzert 2008 in Stockholm mit J.E. Gardiner


Hallo,

es ist soweit, soeben ist die Neuveröffentlichung der DVD vom Nobel Preis Konzert 2008 in Stockholm mit Sir J.E. Gardiner, Monteverdi Choir, Eric Ericson Chamber Choir und dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra – bekannt gegeben worden.

DVD Gardiner Nobel Preis Konzert 2008 Stockholm

DVD Gardiner Nobel Preis Konzert 2008

Monteverdi Choir; Eric Ericson Chamber Choir; Miah Persson (Sopran); Ann Hallenberg (Alt); Helge Rønning (Tenor); Peter Mattei (Bass)
Royal Stockholm Philharmonic Orchestra
Sir John Eliot Gardiner

“Gäbe es einen Nobelpreis für Chöre, dann gebührte er dem Monteverdi Choir.“ Le Monde Das Nobelpreis-Konzert 2008 war ein Weltklasse-Event, der eine ganze Reihe von großartigen Interpreten zusammenführte: Sir John Eliot Gardiner, einer der namhaftesten Dirigenten unserer Tage, sein legendärer Monteverdi Choir sowie der Eric-Ericson-Kammerchor und Schwedens Königliche Philharmoniker, die beide nicht nur in Schwedens Musikleben, sondern auch international eine wichtige Rolle spielen; zu ihnen gesellte sich noch ein glanzvolles Ensemble aus bekannten Solisten. Als Höhepunkt der Nobelpreis-Woche wurde dieses Konzert von Musikliebhabern auf der ganzen Welt sehnlichst erwartet.

Link: Zur DVD Mehr Informationen & Trailer »

Die DVD ist bei j p c ab 18. Mai 2009 für 23,99 € erhältlich:

Detailinformationen zur DVD
(Nobel-Preis-Konzert Dezember 2008).
+Dvorak: Symphonie Nr. 7
+Bonus: Interviews mit den Nobelpreisträgern; Im Gespräch
mit John Eliot Gardiner

Sound: stereo/DSS 5.1/DTS 5.1
Bild: WS (NTSC)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch
Laufzeit:99 Min.(Konzert) + 24 Min.(Bonus)

Link: http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-Messe-KV-427-c-moll-Gro%DFe-Messe/hnum/5907302/iampartner/K84

Grüsse
Volker

NEW RELEASE – SDG 156 vom Label Soli Deo Gloria


Hallo an alle Gardiner-Fans,

die nächste Veröffentlichung von SDG 156, Vol. 4 –  steht ab 6. Juli 2009 an.

Cover: Neuveröffentlichung von SDG 156 ab 6. Juli 2009 vom Label SDG

Cover: Neuveröffentlichung von SDG 156 ab 6. Juli 2009 vom Label SDG

Inhaltsangaben:

SDG 156 Volume 4 (2 cds) contains:

Cantatas for the Sixth Sunday after Trinity

BWV 9 – Es ist das Heil uns kommen her

BWV 170 – Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust

Motette: Der Gerechte kommt um *)

(recorded: St Gumbertus, Ansbach)

Soloists: Joanne Lunn | Michael Chance

James Gilchrist | Stephen Varcoe

Cantatas for the Seventh Sunday after Trinity

BWV 186 – Ärgre dich, o Seele, nicht

BWV 107 – Was willst du dich betrüben

BWV 187 – Es wartet alles auf dich

(recorded: St Mary’s, Haddington)

Soloists: Katharine Fuge | Richard Wyn Roberts

Kobie van Rensburg | Stephan Loges

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

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Hörproben von SDG 156 Vo. 4


SDG 156 disc 1 –

1.  Es ist das Heil uns kommen her BWV 9
– no. 1 Coro (Choral)

Stream Audio

13.  Motet: Der Gerechte kommt um

Stream Audio
SDG 156 disc 2 –
1.  Ärgre dich, o Seele, nicht BWV 186
– no. 1 Coro

Stream Audio

10.  Laß, Seele, kein Leiden BWV 186
– no. 10 Aria (duetto): Soprano, Alto
soloists: Katharine Fuge, Richard Wyn Roberts

Stream Audio


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CD-Bestellung über amazon Deutschland

Link: http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B002AHJTIA

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  • CD-Bestellung über amazon.co.uk (Partner-Seite) nachstehend:

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Link: CDs der SDG-Reihe sind zu beziehen – h i e r – klicken !

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Anmerkung zu: (*Motette: „Der Gerechte kommt um“

Bearbeitung der Johann Kuhnau zugeschriebenen Motette „Tristis est anima mea“ Die Motette „Der Gerechte kommt um“ ist innerhalb der Passionskantate „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ von Carl Heinrich Graun überliefert, in die später auch Sätze verschiedener anderer Komponisten, darunter Bachs und Telemanns, interpoliert wurden. Nach den Untersuchungen von Diethard Hellmann, dem Herausgeber der vorliegenden Ausgabe, handelt es sich bei der Motette ursprünglich um eine A-cappella-Komposition Johann Kuhnaus auf den Text „Tristis est anima mea“, die dann – höchstwahrscheinlich von Bach – durch Neutextierung und Hinzufügung eines Instrumentalsatzes umgearbeitet wurde.

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Freuen wir uns auf diese Neuveröffentlichung – von  Aufnahmen, die u.a. während der Ansbacher Bachwoche in 2000 aufgenommen wurden.

Schönes Wochenende und Grüße

Volker

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News vom Label Soli Deo Gloria


Hallo,

Brandaktuell, da sollten wir doch zur Abstimmung schreiten:

News

Edison Klassiek 2009 nomination for SDG 702 (28 Apr 2009)

 

Brahms Symphony No 1 (SDG702) has been nominated in the Orchestral Music category at the Edison Klassiek 2009.

The winners will be announced at the end of May 2009.

The public can vote via the website Link:  www.edisonaward.nl/Klassiek

Grüße
Volker

Der Dirigent Frieder Bernius erhält die Bach-Medaille 2009


Hallo,

wie vom Bach-Archiv Leipzig mitgeteilt wird, erhält der Stuttgarter Dirigent Frieder Bernius die diesjährige Bach-Medaille. Die Auszeichnung wird während des Bachfests am 19. Juni 2009 bei einem Festakt verliehen.

Dirigent Frieder Bernius

Dirigent Frieder Bernius

Am Vorabend, dem 18. Juni 2009, musiziert Frieder Bernius  in der Nikolaikirche mit den von ihm gegründeten Ensembles Kammerchor und Barockorchester Stuttgart geistliche Vokalwerke von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy. Dabei erklingt zum ersten Mal in Leipzig das erst nach Mendelssohns Tod veröffentlichte “Tu es Petrus“ für Chor und Orchester (op. 111) aus dem Jahre 1827.

Die Stadt Leipzig verleiht die aus Meißner Porzellan gefertigte Auszeichnung mit dem Bach-Porträt seit 2003 jährlich an international herausragende Interpreten für deren besondere Verdienste um die Aufführung und Pflege der Musik Johann Sebastian Bachs. In den vergangenen Jahren erhielten die Bach-Medaille bereits Hermann Max (2008), Nikolaus Harnoncourt (2007), Ton Koopman (2006), Sir John Eliot Gardiner (2005), Helmut Rilling (2004) und Gustav Leonhardt (2003).

Das Bachfest Leipzig findet vom 11. bis 21. Juni 2009 unter dem Motto “Bach, Mendelssohn und Reger“ statt.

Das breit gefächerte Programm bietet Sinfonie-, Orgel- und Kammerkonzerte, Familienveranstaltungen, Konzertfahrten und musikalische Gottesdienste in unterschiedlichen Programmreihen. Zu hören sind neben großen geistlichen und weltlichen Werken auch Interpretationen in jazzigem oder alternativem Gewand. Eine Besonderheit des Bachfests sind die selten zu hörenden Werke, Wieder- und Uraufführungen.

Herausragende Ensembles und Künstler wie der Ernst Senff Chor, das Jerusalem Symphony Orchestra geleitet von Leon Botstein, The English Concert, Gerhard Oppitz, Concerto Köln, Lauma und Baiba Skride, das Chamber Orchestra of Europe mit seinem Leiter Douglas Boyd, Kammerchor und Barockorchester Stuttgart unter Leitung von Frieder Bernius sowie The Nigel Kennedy Quintet und das Quintessence Saxophone Quintet machen Leipzig ihre Aufwartung. Mit dabei wie immer der Thomanerchor Leipzig und das Gewandhausorchester, in diesem Jahr dirigiert von Herbert Blomstedt.

Das vollständige Programm und Konzertkarten zu finden

unter: www.bachfestleipzig.de

und www.bach-leipzig.de

Grüße

Volker

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Das A-cappella-Ensemble – I FAGIOLINI – begeistert Hannover


Hallo,

eine kleine Rezension will ich nicht vorenthalten und berichte von dem Konzert vom 1. Mai 2009 in der Marktkirche Hannover über das „A-cappella-Ensemble „I Fagiolini“ aus England, die zu begeistern wussten mit ihrem „Quintessential Renaissance Programm.“ Sie traten im Rahmen der  9. INTERNATIONALE  A-CAPPELLA-WOCHE in HANNOVER, auf.

Marktkirche Hannover

Marktkirche Hannover

I Fagiolini – (Die Böhnchen) aus Oxford erregte erstmals Aufsehen, als das Ensemble unter der Leitung von Robert Hollingworth den vom englischen Early Music Network ausgerichteten Wettbewerb für junge Künstler gewann.

Robert Hollingworth erhielt seine musikalische Grundausbildung von seiner Mutter und als Chorknabe an der Kathedrale von Hereford. Nach intensivem Violin- und Cembalo-Unterricht studierte er als akademisches Mitglied des Kirchenchors Musik am New College der Oxford University. Während seines Aufenthalts in Oxford gründete Robert Hollingworth 1986 die Gruppe I Fagiolini, deren musikalischer Leiter er seither ist.

Musikalischer Leiter der Gruppe I Fagiolini: Robert Hollingworth

Musikalischer Leiter der Gruppe I Fagiolini: Robert Hollingworth. (Fotorechte: Homepage I Fagiolini)

Seit dem hat es sich mit einem Kernrepertoire aus Renaissance-, Barock- und Gegenwartsmusik als eines der innovativsten und unterhaltsamsten Gesangsensembles in Europa, aber auch in Hongkong, China, Marokko, Ägypten, Israel, Südafrika, der Ukraine und den USA profiliert.

Seit 1999 arbeitet I Fagiolini regelmäßig mit dem Regisseur Peter Wilson an dem einzigartigen Projekt »Theatre of Music«, das sich darum bemüht, dem Publikum ein ungewöhnliches Repertoire der Renaissance auf neue Weise nahe zu bringen. Dabei werden venezianische Madrigalkomödien mit Masken der Commedia dell‘ Arte dargeboten.

(Text-Auszüge von: a-capella-woche, Hannover)

Programm:

Programm von "I Fagiolini" in der Marktkirche Hannover

Programm von "I Fagiolini" in der Marktkirche Hannover

Mitwirkende:

Robert Hollingworth (Leitung)

Nicholas Hurndall Smith (Tenor); Charles Gibbs (Bass); Anna Crookes (Sopran); Helen Neeves (Sopran).

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A-capella-Ensemble "I Fagiolini" in der Marktkirche Hannover

Foto: A-capella-Ensemble „I Fagiolini“ in der Marktkirche Hannover. Mitwirkende: Anna Crookes (Sopran); Helen Neeves (Sopran); Robert Hollingworth (Leitung); Nicholas Hurndall Smith (Tenor); Charles Gibbs (Bass);      (Fotorechte: V. Hege)

In der gut gefüllten Marktkirche wurde dem Besucher ein Anspruchsvolles a-capella-Programm aus der Renaissance-Zeit geboten.

Der musikalische Leiter Robert Hollingworth von der Gruppe „I Fagiolini“ – (übersetzt: „Die Grünen Böhnchen“) –  fand zu den erläuternden Programmpunkten – im perfekten Deutsch – jeweils eine humorige Einleitung zu der nun beginnenden Renaissance-Zeitreise durch Europa. Das Ensemble war mit zwei Gesangs-Solistinnen und drei Gesangs-Solisten besetzt.

Phänomenal, wie sie die Tonbilder mit Begeisterung und Temperament zu erzeugen im Stande sind – hier zeigten sie höchste Gesangskunst in Dynamik und Ausdruck und bewiesen auch mit Mimik und Gestik, wie lebendig und unterhaltsam unterschiedlichster Inhalte der Alten Musik interpretiert werden können.

Bewundernswert, wie sie diese Materie in wechselnden Besetzungen schlicht perfekt in Töne verwandeln. Ansatzlos wechseln sie Dynamik, Stimmeinstellung und Gefühlslage.  Dem Gesangsvortrag setzen die Sänger die Krone auf mit ihrem Sinn für Humor.  Sie tun es mit einer überragenden Humor – Choreografie – und die musikalische Perfektion leidet nicht im Geringsten darunter, im Gegenteil, das ist perfekt einstudiert und überzeugend dargeboten.

Szenenfoto: "I Fagiolini" In Aktion Marktkirche Hannover (Fotorechte: V. Hege)Fotorechte: V. Hege) Szenenfoto: „I Fagiolini“ In Aktion Marktkirche Hannover

In der ständig wechselnden Besetzung von Sopran, Alt, Tenor, und Bass und des öfteren mit Robert Hollingworth am Cembalo  – wurden Liebe, Leidenschaft und die heranstürmende Kavallerie – sehr stilsicher und stimmlich überzeugend in einer textverständlicher Interpretation dargeboten. Sie besitzen viel komödiantisch und darstellerisches Talent  und mitreissendes Format. Die Besucher waren hingerissen von ihrer perfekten Darbietung und geizten nicht mit dem wohlverdienten Applaus – mit Bravo-Rufen verabschiedeten sie eine gesangliche Komödiantenschar der Extra-Klasse. Bravo – pravissimo…!!

Foto: Einmal Komödiantisch - I Fagiolini - in Aktion  (Fotorechte: V. Hege)Foto: Einmal komödiantische Züge – I Fagiolini – in Aktion (Foto: V. Hege)

Zur größeren Ansicht in das jeweilige Foto klicken..!!

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Nachstehend gibt es dazu eine Rezension der HAZ vom 4.5.2009 – den Link unten anklicken..!!

rezension-der-haz-von-i-fagiolini-hannover

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Und hier ein brandaktueller Videoclip:

Tallis in Wonderland from Silicon19 on Vimeo.

Grüße

Volker

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Mozartfest 2009 im Städtedreieck Chemnitz-Leipzig Dresden


Hallo,

ein weiteres Highlight im Jahr 2009 steht an vom 08. Mai bis 24. Mai 2009 im Freistaat Sachsen.

Sächsisches Mozart-Fest 2009 im Städtedreieck: Chemnitz – Lepzig – Dresden.

Fotorechte: Sächsisches Mozartfest

Fotorechte: Sächsisches Mozartfest

Zum größten Klassikmusikfest im Freistaat (24.000 Besucher in 2008) vereint die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. in diesem Jahr aufs Neue hochkarätige Solisten und Ensembles, Musikstudenten und Liebhaber im Städtedreieck Chemnitz- Leipzig- Dresden. 

Nähere Informationen auf der Partner-Seite:

Link: 

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/04/mozartfest-2009-im-freistaat-sachsen.html

Weitere Informationen über den Veranstalter.

Link: http://www.mozart-sachsen.de/Mozartfeste

Grüße

Volker

 

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Gardiner mp3-Widgets bei amazon Brahms-Händel


Hallo,

Bei amazon ist im mp3-Format als Widgets Brahms und Händel-Einspielungen als Album oder einzelne Sätze auf den eigenen Rechner herunterladbar –

dazu den unten stehenden Link anklicken, die Verzweigung erfolgt auf meine Partner-Seite:

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/05/amazon-mp3-widgets-alben-von-gardiner.html

Gruss
Volker

Orgel-Transkription auf J.S.Bach’s -Toccata und Fuge in d-moll BWV 565 von Leopold Stokowski


Hallo,

für alle Orgelfans habe ich einmal etwas Außergewöhnliches bei YouTube entdeckt. Hier ist eine Orgeltranskription auf das berühmte BWV 565 „Toccata und Fuge in d-moll“ von J.S. Bach als Transkription für Orchester zu hören. Die Transkription ist von Leopold Stokovski vorgenommen worden.

Link zu YouTube mit zwei Aufführungen:

http://www.youtube.com/watch?v=cdYXqiXH2jY

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Weitere Anmerkungen dazu auf You Tube:

J.S.Bach transcripted by Leopold Stokowski Toccata and Fugue in D minor BWV565. Conducted by Wolfgang Sawallisch(1923-) the Philadelphia Orchestra at the Minato-Mirai Hall, Yokohama, Japan, in May, 1999.

Leopold Stokowski(1882-1977) was conductor of the Philadelphia Orchestra since 1912 to 1940, and this transciption was make in 1920s. Before WW2, its record which is Leopold Stokowski and the Philadelphia Orchestra was big hit record all of the world. In movie „FANTASIA“, Toccata and Fugue is the first music which is played by Leopold Stokowski conducting and the Philadelphia Orchestra in 1940. Stokowski recoded in 1927 and 1934 with the Philadelphia Orchestra for Victor.

This music is arranged by many arrangers. But I think Stokowski’s version is still 1best one.

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Die Original Orgelkomposition von J.S. Bach stelle ich zum Vergleich hier mit ein.

Organist Karl Richter an der Dreifaltigkeits-Orgel in der Basilika Ottobeuren

Organist Karl Richter an der Dreifaltigkeits-Orgel in der Basilika Ottobeuren

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Karl Richter spielt von J.S.Bach-Toccata und Fuge d-moll BWV 565

Karl Richter an der Dreifaltigkeits-Orgel in der Basilika Ottobeuren, er war ein großer und virituoser Organist seiner Zeit und war ein absoluter Kenner der Bach-Materie.

Wer nähere Information zu Karl Richter erfahren möchte wird bei dem nachstehenden Link fündig.

Link: http://karlrichtermunich.blogspot.com/

Ich finde, daß die Transkription für Orchester sehr gut gelungen ist, wie ist eure Meinung dazu und würde mich über Reaktionen freuen.

Gruß

Volker

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Neueinspielung von G.F. Händel – Der Messias


Hallo,

es gibt sie doch, eine Neueinspielung als CD von G.F. Händel – „Der Messias“ veröffentlicht am 14. April 2009 bei  j p c .

# 2 Super Audio CDs  / # Erscheinungstermin: 14.4.2009

Cover: G.F. Händel "Der Messias"

Cover: G.F. Händel "Der Messias"

 

Link: hier geht es zu  j p c !!!

 

Ausführende:

Künstler: Carolyn Sampson, Daniel Taylor, Benjamin Hulett, Peter Harvey,

Kammerchor Stuttgart, Barockorchester Stuttgart, Leitung: Frieder Bernius.

(Textquelle: jpc)

Sternstunde der Menschheit

Für Stefan Zweig zählte die Komposition dieses Werkes nichts weniger als zu den Sternstunden der Menschheit. In jedem Fall dürfte The Messiah nicht nur Händels berühmtestes Werk sein, sondern auch das populärste Chorwerk der Musikgeschichte überhaupt. Für seine lange erwartete Einspielung dieses Werkes hat sich Frieder Bernius selbstbewusst das Händel-Jahr 2009 ausgesucht. Zu Recht, denn Bernius gelingt hier einmal mehr eine Referenzeinspielung – aber was hätte man von ihm auch anderes erwartet?

Diese Aufnahme ist auf meiner Liste vorgemerkt schon allein wegen Daniel Taylor, Altus und Peter Harvey, Bass-Bariton – alle von der SDG-Riege

Grüsse

Volker


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Orgel-News – Regensburger Dom erhält hängende Groß-Orgel – Johannes Unger wird Organist an der Marienkirche in Lübeck


Hallo, Neuigkeiten aus dem Umfeld „Orgel-News“

Der Regensburger Dom bekommt eine neue hängende Hauptorgel. Das knapp 40 Tonnen schwere Instrument soll an vier Stahlseilen vor der Nordhaus-Querwand aufgehängt werden, wie das Regensburger Domkapitel am Mittwoch mitteilte. Der besondere Einbau wurde gewählt, weil der Freistaat Bayern als Eigentümer des Domes große Änderungen an der Bausubstanz ablehnte.

Über einen «unsichtbaren» Lift soll der Domorganist künftig seinen Arbeitsplatz in 15 Meter Höhe erreichen können.

Aktualisiert am 21.11.2009

Video vom BR aus der Sendung Rundschau vom 20.11.2009

Das Video vom BR


Für die Orgel war eine spezielle Montage erforderlich: Sie hängt in einer Höhe von 15 Metern, an vier je drei Zentimeter dicken Stahlseilen in der Kathedrale. Eine Weltneuheit ist auch der Zugangsweg für den Organisten: Er gelangt nur mit einem frei schwebenden Aufzug an den Spieltisch. Diese Art der Orgel-Montage wurde aus Gründen der Denkmalpflege vorgenommen. Denn dadurch konnte vermieden werden, die historische Bausubstanz der Kirche zu beschädigen.

Superlative in direkter Nachbarschaft

Unweit von Regensburg gibt es bereits eine anderes Kircheninstrument der Superlative. Im Passauer Stephansdom erklingt die größte Domorgel der Welt überhaupt. Sie hat 17.974 Pfeifen und 233 Register.

 

Arbeiten an der neuen Rieger-Orgel im Dom Regensburg

Arbeiten in luftiger Höhe an der neuen Rieger-Orgel im Dom Regensburg

 

Beeindruckende Live-Bilder über den nachstehenden Link:

http://www.domorgel-regensburg.de/Page000019.asp#gal1

Disposition der Orgel, siehe nachstehender Link:

http://www.domorgel-regensburg.de/Page000027.asp

 

Neue Domorgel im Regensburger Dom St. Peter (Fotorechte: Domkapitel)

Neue Domorgel im Regensburger Dom St. Peter (Fotorechte: Domkapitel)

 

Weihe der Orgel am
22. November 2009 – 15.00 Uhr

Pontifikalvesper mit Orgelweihe
Offiziant ist Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller. Es singen die Regensburger Domspatzen unter DKM Prof. Roland Büchner. An der neuen Domorgel spielt Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber

Konzert zur Orgelweihe
22. November 2009 – 18.00 Uhr
Orgelkonzert zur Orgelweihe

Am Spielschrank der Hauptorgel

Olivier Messiaen (1908 – 1992)
Dieu parmi nous (« Gott unter uns »)

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Toccata, Adagio und Fuge C-Dur (BWV 564)

Joseph Renner (1868 – 1934; Renner war Domorganist in Regensburg von 1893 – 1934)
Thema und Variationen (op. 58)

Am Generalspieltisch im Chorraum

„Symphonie francaise“
Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
Allegro (aus der 6. Sinfonie, op. 42, 6)
Gabriel Pierné (1863 – 1937)
Cantilène (op. 29,2)
Louis Vierne (1870 – 1937)
Scherzo (aus der 2. Sinfonie, op. 20)
Alexandre Guilmant (1837 – 1911)
Adagio Molto (aus der 3. Sonate, op. 56)
Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
Finale (aus der 6. Sinfonie)

Franz Josef Stoiber (* 1959)
Improvisation über „Großer Gott, wir loben dich“
Gemeindegesang (3 Strophen)

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Die neue Orgel ist lt. Domkapitel liturgisch notwendig, weil das Volumen der Chororgel nicht ausreicht, um das Kirchenschiff zu füllen. Die Chororgel wird jedoch an ihrem Platz weiter Verwendung finden und mit der neuen Orgel verbunden sein. Von einem Generalspieltisch im Chorraum aus wird der Organist dann sowohl die Haupt- als auch Chororgel anspielen können.

Gebaut wird die neue Hauptorgel von der Firma Rieger Orgelbau aus Schwarzach, Vorarlberg. Von ihr stammen u. a. die Orgeln im Wiener Musikvereinssaal (1907) und im Salzburger Mozarteum (1914), die Chororgeln im Ulmer (1960) und im Freiburger Münster, außerdem die Chor- und Hauptorgeln in den Domen von Bamberg (1973), Ratzeburg (1977; 1972) und in der Matthiaskirche (1909) in Budapest. Technisch moderne Orgeln baute Rieger unter Anderem in der Basilika Vierzehnheiligen (1999).

Das zirka 1,7 Millionen Euro teure Instrument wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Lt. Domkapitel ist bisher etwa die Hälfte dieser Summe an Spenden eingegangen. Im November 2009 soll die neue Hauptorgel zum ersten Mal erklingen.

Die neue Hauptorgel wird vier Manuale (Hauptwerk, schwellbares Positiv, Schwellwerk und Solowerk) und Pedal mit 80 Registern umfassen – insgesamt 5.871 Pfeifen, von denen die längste über 10 Meter, die kürzeste etwa 8 Millimeter lang sein wird. Alle Werke sind über- bzw. nebeneinander angeordnet: Hauptwerk und Schwellwerk über dem in 15 Meter Höhe zentral positionierten Spieltisch (kurze Trakturwege!), Positiv und Solowerk darunter, das Pedalwerk seitlich.

Textquelle: http://www.domorgel-regensburg.de/

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Johannes Unger wird Organist der Marienkirche in Lübeck

 

Organist Johannes Unger  (Fotorechte: Johannes Unger)

Organist Johannes Unger (Fotorechte: Johannes Unger)

 

Nach der überraschenden Absage des Dresdner Kreuzkirchen-Organisten Holger Gehring zum neuen Organisten an der Lübecker Marienkirche, ist geklärt. Unter dem Datum vom 4. April 2009 teilte Johannes Unger auf seiner privaten Homepage mit, daß er „im April 2009 aus einer Vielzahl von Bewerbern“ gewählt wurde.

Johannes Unger, geboren 1976 in Schlema, wurde frühzeitig durch sein musikalisches Elternhaus geprägt. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Konservatorium sowie an der Spezialschule für Musik in Halle. Er studierte Klavier, Orgel und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig bei Markus Tomas und Thomasorganist Ullrich Böhme sowie in der Solistenklasse am Königlichen Musikkonservatorium in Kopenhagen bei Hans Fagius. Er besuchte Meisterkurse bei Emanuel Ax, Christian Zacharias, Robert Levin und Ewald Kooimann.

1998 wurde er als jüngster Teilnehmer 1. Preisträger beim renommierten Internationalen Orgelwettbewerb in Odense/Dänemark. Im Bachjahr 2000 gewann er den XII. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig verbunden mit dem Publikumspreis und zahlreichen Sonderpreisen.

(Textquelle: Homepage: http://www.johannesunger.de)

Eine bemerkenswerte Orgeleinspielung an der Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig.

 

Organist Johannes Unger an der großen Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig

Organist Johannes Unger an der großen Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig

 

Link: Mit Hörproben zu bestellen b e i – j p c –

Detailinformationen zur CD

Reger: Choralfantasien über „Eine feste
Burg ist unser Gott“ & „Gott zu loben bleibe
meine Seelenfreud“ op. 52, 3
+Karg-Elert: 3 Pastels op. 92;Basso
Ostinato op. 58
+Bach / Karg-Elert: Air
+Neuhoff: Orgelsonate op. 11

  • Künstler: Johannes Unger / Orgel St. Thomaskirche Leipzig
  • Label: Priory , DDD, 2003
  • Bestellnummer: 4828228

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Ein Video vom Thomas-Organist Johannes Unger füge ich bei, er spielt „Ein feste Burg ist unser Gott“ von J.S. Bach an der neuen Bach-Orgel in der Thomaskirche Leipzig.

Link:  https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2009/01/vclp0612.mp4

Ein weiteres Video: Thomas-Organist Johannes Unger erklärt und spielt die Sauer-Orgel in der Thomaskirche Leipzig.

Link:  https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2009/05/vclp0622.mp4

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Grüße

Volker

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Der Versuch einer harmonischen Verbindung Bachs Passionen mit arabischer Musik


Hallo,

aufgerüttelt durch einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 9.4.09 gab es ein Thema: 

Eine „Arabische Passion“, die eine harmonische Verbindung von Bachs Passionen mit arabischer Musik sowie Elementen der Modernen Musik und des Jazz versprach.

 

Arabische Musikanten

Arabische Musikanten

Das Urteil von dem Konzert durch den Rezensenten war vernichtend . Richtig ärgerlich wurde die Formel Bach light plus perkussivem Klimbim beim finalen „Erbarme dich“ aus der Matthäus-Passion: Eines der ergreifendsten Stücke der Musikgeschichte wurde hier zu einer Art Filmmusik marginalisiert. Von Bachs Wucht und Wirkung keine Spur mehr. 

Fazit: gut gemeint, intellektuell ehrenwert und sichtlich arbeitsintensiv, aber zugleich mutlos und letztlich uninspiriert.

Link zum gesamten Artikel der Süddeutschen Zeitung

http://www.sueddeutsche.de/256389/303/2839613/Mutlos.html

Mein Fazit dazu:

Was scheint da für ein Hintergrund zu bestehen, Bach’s Passionsmusik so aufzuführen, ist es eine Sensationshascherei um die neugierigen Besucher in die Veranstaltung zu locken? Es reicht doch, wenn die Matthäus Passion von Bach tänzerisch aufgeführt wird und nun noch arabische Elemente dazuzugeben ist meines Erachtens des Guten zu viel und möchte ausrufen: „Schuster bleib bei deinen Leisten.“ Eine Verunglimpfung der großartigen Passionsmusik von Bach sollte unterbleiben und in authentischer Form zu Gehör gebracht werden, das sind wir J.S. Bach mehr als schuldig.

 

Gruß

Volker

Webnews

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Aufhorchen lässt Telemanns – Brockes-Passion – in der Neueinspielung von René Jacobs


Hallo,

ein toller Artikel mit einer glänzenden Bewertung erschien in DIE ZEIT über die Brockes-Passion von Telemann.

Fulminant: Telemanns »Brockes-Passion« in der Neueinspielung von René Jacobs und der Akademie für Alte Musik Berlin.

Cover: Telemann Brockes Passion
Cover: Telemann Brockes Passion 

von René Jacobs

Auszug aus dem Artikel:

Wer jetzt Telemanns Brockes-Passion in der fulminanten Neueinspielung von René Jacobs und der Akademie für Alte Musik Berlin hört, versteht schnell, worauf der Ruhm damals gründete: Telemann kann mitreißend dramatisch komponieren. Er war ein ausgebuffter Theatraliker, beherrschte die Finessen des wirkungsvollen Arienschreibens, zog experimentierfreudig alle Register der Instrumentierungskunst.

Zum ganzen Artikel in „DIE ZEIT“

Link: http://www.zeit.de/2009/16/D-Aufmacher?page=1

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Harmonia mundi BrockesPassion Rene Jacobs

Harmonia mundi BrockesPassion Rene Jacobs

 

 

Hier der Link zu Harmonia Mundi mit zahlreichen Hörbeispielen, Interview mit René Jacobs zur Brockes Passion, und und…

Link: http://www.harmoniamundi.com/telemann2009/

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Dieses Thema wurde bereits im Forum erwähnt dazu weitere Informationen auf der Forum-Seite nachstehend:

https://meinhardo.wordpress.com/2009/03/25/kantorei-herrenhausen-beeindruckte-mit-der-brockes-passion-von-gf-handel/

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Die Aufnahme kann bei j p c erworben werden, dort sind umfangreiche Hörproben vorhanden.

Link: http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Georg-Philipp-Telemann-Brockes-Passion-1719/hnum/8566456/iampartner/K84

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Grüße

Volker

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Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244 Aufzeichnung des mdr am 10.4.2009


Hallo,

 

Thomaskirche Leipzig  (Bildrechte: Stadt Leipzig)

Thomaskirche Leipzig (Bildrechte: Stadt Leipzig)

für alle Freunde des Oratoriums – Matthäus-Passion; BWV 244 von J.S. Bach – eine gute Nachricht, die Sendung erfolgt am 11. April 2009 ab 00:00 Uhr im MDR-Fernsehen als eine Aufzeichnung aus der Thomaskirche in Leipzig.

 

Partitur: J.S. Bach Matthäus Passion BWV 244

Partitur: J.S. Bach Matthäus Passion BWV 244

Dazu teilt der MDR mit:

Die „Matthäus-Passion“ von Johann Sebastian Bach gehört zum Weltkulturerbe. Als das Werk am 11. April 1727 in der Leipziger Thomaskirche zur Uraufführung kam, war es für Bach zwar ein Höhepunkt, für die Gotteshausbesucher aber nur eine jener Musiken, die der Thomaskantor zu jedem kirchlichen Feiertag neu zu komponieren hatte. Deswegen waren Wiederholungen nur zufälliger Art. Für die wenigen späteren Aufführungen zu Lebzeiten des Komponisten nahm er vereinzelt Änderungen vor. So entstand die überlieferte autographe Partitur 1736. 

In dieser Fassung ist das Werk heute bekannt und erklingt auch so am Ort ihrer Uraufführung. Nach dem Tode Bachs 1750 geriet auch seine Musik in Vergessenheit, nur zu Studienzwecken erinnerte man sich ihrer. Mit der Wiederaufführung der „Matthäus-Passion“ am 11. März 1829 durch Felix Mendelssohn Bartholdy rückte nicht nur die Musik Bachs wieder in den Mittelpunkt, sondern die Musik einer ganzen Epoche.

Die Interpreten der Aufzeichnung aus der Thomaskirche zu Leipzig sind fast ausnahmslos mit dem Werk des Komponisten eng verbunden. So war Martin Petzold (Tenor) Mitglied des Thomanerchores, ebenso Thomaskantor Georg Christoph Biller. Er ist der 16. Amtsnachfolger Bachs. Die Altistin Bogna Bartosz errang 1992 den 1. Preis im Fach Gesang beim Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig. Das Solistenensemble vervollständigen Olaf Bär (Bass), der Mitglied des Dresdner Kreuzchores war, sowie Monika Frimmer (Sopran) und Andreas Schmidt (Bass). Ebenso sind Thomanerchor und Gewandhausorchester Garanten einer authentischen Bachinterpretation.

Thomanerchor
GewandhausKinderchor
Gewandhausorchester
Dirigent: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Monika Frimmer, Sopran
Bogna Bartosz, Alt
Martin Petzold, Tenor
Andreas Schmidt, Bass
Olaf Bär, Bass

Gruß
Volker

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Sir John Eliot Gardiner – Konzert-Termine 2009 – in Deutschland


Ständige Aktualisierung..!!

Gardiner Konzert-Termine in 2011 in Deutschland:

„Bitte den unten aufgeführten Link anklicken…!!“

Link:  https://meinhardo.wordpress.com/2011/01/25/sir-john-eliot-gardiner-konzerte-im-kalenderjahr-2011-in-deutschland/


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Hallo,

da im Moment so viele Kommentare zu Gardiner-Konzerte in 2009 / 2010 eingegangen sind, sah ich mich genötigt, einen eigenständigen Thread darüber zu erstellen. Die bisher aufgelaufenen Kommentare unter:

Link:  Konzert-Termine in OWL – J.S. Bach Weinhachtsoratorium BWV 248 –

stelle ich hier mit zur Verfügung.

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Gardiner-Termine 2009 in Deutschland mit London Symphony Orchestra –

Beethoven-Programm:

12.02.2009 um 20:00 h in Essen Link: Philharmonie / ehemals Saalbau

13.02.2009 um 20:00 h in Frankfurt Link: Alte Oper

14.02.2009 um 20:00 h in München Link: Philharmonie im Gasteig

15.02.2009 um 20:00 h in Leipzig Link: www.gewandhaus.de

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Gardiner-Konzerte in Deutschland mit Händels: „Israel in Ägypten“ HWV 54

Foto: Partitur Händel „Israel in Ägypten“ (Fotorechte: V. Hege)

Anlass ist Händel’s 250. Todesjahr in 2009, gestorben am 14.04.1759 in London, geboren am 23.02.1685 in Halle / Saale.

Einen besonderen Höhepunkt erhält das Händel-Festjahr mit dem „Special Day“ anlässlich des 250. Todestages am 19. April 2009. Über 40 Rundfunkanstalten innerhalb der European Broadcasting Union (EBU) senden an diesem Tag Konzerte aus ihren Städten. Halle als Geburtsstadt Georg Friedrich Händels wird mit einem Konzert aus der Marktkirche in Halle-Saale – der Taufkirche Händels – den Special Day eröffnen.

Eine enge Zusammenarbeit gehen die Händel-Festspiele mit den Rundfunk- und Fernsehanstalten MDR, ZDF / 3sat und Arte ein. Verschiedene Festspielproduktionen werden aufgezeichnet und – zum Teil live – ausgestrahlt. Halle wird damit auch medial zum Händel-Zentrum 2009.

Weitere Informationen zum Händeljahr 2009 in Halle / Saale:

http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Spielplan der Händel-Festspiele 2009

Druckversion des Programmheftes 2009 

[1397KB]

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Eine Einspielung von Sir John Elit Gardiner, The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists – wird am 27. Februar 2009 bei Amazon wiederveröffentlicht.

Zu erwerben bei Amazon Ende Februar 2009.
Preis: 13,97 EURO.

Über meine Partnerseite, Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/09/gardiner-cd-handel-oratorium-israel-in.html

Diese Veröffentlichung ist eine rechtzeitige Einstimmung auf das Händeljahr 2009 und die Gardiner-Konzerte in 2009 mit diesem Oratorium von G.F. Händel.

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Konzert-Termine: Gardiner, Oratorium HWV 54 „Israel in Ägypten“

„Basilika Kloster Eberbach“ (Eltville am Rhein / Rheingau)

So. 23.08.2009 um 19:00 h

  • Monteverdi Choir
  • English Baroque Soloists
  • Sir John Eliot Gardiner (Dirigent)
  • Georg Friedrich Händel:
  • »Israel in Egypt« HWV 54

Tickets/Info: 01805 / 743464 oder Tourist-Information und Kulturamt Eltville am Rhein, Rheingauer Str. 28, 65343 Eltville am Rhein, Tel. +49 (0) 61 23 / 90 98-0,

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24 Aug 2009 – Lübeck, Musik- und Kongresshalle, Lübeck, Schleswig-Holstein-Musik Festival, Germany. Start : 20.00 Uhr

“ Israel in Ägypten „
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner Dirigent

Lübeck - Kongresshalle

Lübeck - Musik + Kongresshalle

 

 

Musik- und Kongresshalle
Willy-Brandt-Allee 10
23554 Lübeck


Preise:

€ 84,
73,
54,
39,
20,

Tickets und Information: +49 (0) 451 38 95 70

Link für Eintrittskarten Online:

http://www.shmf.de:80/inhalt.asp?id=5433&ProgrammID=22316&Zeit=00:05:47&BesucherID=27316845

Zum Programm des Schleswig-Holstein-Festival nachstehenden Link anklicken:

Link: http://www.shmf.de:80/inhalt.asp?ID=5234&Zeit=23:56:19&BesucherID=27316845

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Bonn, Beethovenfest 2009, Beethovenhalle

SO 13.9.2009, 18 Uhr

Hommage an Händel

Link: Beethovenhalle

  • Monteverdi Choir
  • English Baroque Soloists
  • Sir John Eliot Gardiner (Dirigent)
  • Georg Friedrich Händel:
  • »Israel in Egypt« HWV 54

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Aktualisierte Gardiner – Termine am 22.2.2009 von @Martin

Es gibt einige neue und bestätigte Konzertdaten für den Monteverdi Choir / EBS mit John Eliot Gardiner. Programm ist jeweils “Israel in Egypt” von G.F.Händel.
Ich ärgere mich schon ein wenig, dass man so stückchenweise von den Terminen erfährt. Hätte ich gewusst, dass das gleiche Programm auch in Lübeck (voraussichtlich Mariendom) und Hamburg (Laeiszhalle – für mich 10min mit der U-Bahn) aufgeführt wird, hätte ich mir sicher keine Tickets für die alte Beethovenhalle in Bonn gekauft. Aber egal, bis jetzt hat sich auch der weiteste Weg gelohnt!

23. August 2009 / Rheingau Musikfestival „Basilika Kloster Eberbach“
24. August 2009 / Lübeck
26. August 2009 / Lucerne-Schweiz
3. September 2009 / Edinburgh (programme to include JC and JS Bach as well as Handel)
7. September 2009 / Wroclaw, Poland
13. September 2009 / Bonn, Beethovenhalle
15. September 2009 / Pisa – Italien

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Neue Information vom 2. September 2009

21.11.2009 um 19:00 Uhr in Baden – Baden, Festspielhaus

Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden

Joseph Haydn: Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI/2

 

Sophie Karthäuser: Sopran
James Gilchrist: Tenor
Tim Mirfin: Bass 

Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique

 

Sir John Eliot Gardiner: Dirigent

am 5. Dezember 2009 / Hamburg, Laeszhalle, Großer Saal

Orchestre Révolutionnaire et Romantique / Monteverdi Choir
Sir John Eliot Gardiner dirigiert »Die Schöpfung«

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Sa, 20.00 Uhr / Laeiszhalle / Großer Saal
Einführung: Sa, 19.15 Uhr / Laeiszhalle / Kleiner Saal
Veranstalter: Elbphilharmonie Konzerte

Sophie Karthäuser Sopran;  James Gilchrist Tenor; Tim Mirfin Bass; Orchestre Révolutionnaire et Romantique; Monteverdi Choir; Dirigent Sir John Eliot Gardiner

Joseph Haydn: Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI/2

Ein absoluter Höhepunkt des Haydn-Jahres zum 200. Todestag dieses allerersten Wiener Klassikers: »Die Schöpfung«, neben Händels »Messias« wohl das beliebteste Oratorium des Konzertsaals, ist hier in einer exemplarischen Interpretation zu erleben. Sir John Eliot Gardiner, Großmeister der authentischen Aufführungspraxis, wird mit seinen superben Ensembles wahrhaftig Himmel und Erde in klingende Bewegung setzen, während er von der »Vorstellung des Chaos« zum Jubelgesang im Paradies voranschreitet.

Karten-Link: http://www.elbphilharmonie.de/events/000000e9:00005a60.de

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Weitere Gardiner-Termine in 2009:

7. Dezember 2009 / Copenhagen – Dänemark

8. Dezember 2009 / Oslo – Norwegen
9. Dezember 2009 / Göteburg – Schweden
11. Dezember 2009 / Stockholm – Schweden
14th December / London
15th December / UK – venue tbc

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Voraussichtliche Gardiner-Konzert-Termine in 2010

Gardiner wird voraussichtlich in 2010 folgende Konzerte in Deutschland mi der H-Moll-Messe; BWV 232 oder 232 i ? geben:

07. Mai 2010 im Kaiserdom in Königslutter / Niedersachsen

Kaiser-Dom in Königslutter

Kaiser-Dom in Königslutter

14. Mai 2010 in der Alten Oper Frankfurt; in Frankfurt/Main.

Das nächste Bachfest Leipzig findet vom 11. bis 20. Juni 2010 in Verbindung mit dem 85. Bachfest der Neuen Bachgesellschaft e. V. statt und steht unter dem Motto „Bach, Schumann und Brahms“.

Erwartet werden unter anderen The Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists, Sir John Eliot Gardiner.

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Das sind die mir zur Zeit bekannten Gardiner-Konzerte 2009-2010 in Deutschland und wird je nach Kenntnisstand von mir laufend aktualisiert.

Grüsse

Volker

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News: Abwrack-Prämien für Kirchen-Orgeln


Hallo,

Aktuelle News:

Wie die Stiftung für zeitgenössische und nachhaltige Kirchenmusik (SznK) am Dienstag in München bekannt gab, soll bis zum Jahre 2020 die Anzahl der Kirchenorgeln in Deutschland um bis zu 80% reduziert werden. Allein in den kommenden fünf Jahren will die Stiftung rund 1000 Orgeln aus dem Verkehr ziehen. Die Gelder dafür stünden bereits zur Verfügung, heißt es weiter.

Nachzulesen unter:

http://elf.scm-digital.net/show.sxp/2099_stiftung_will_orgeln__abwracken_.html

Gruß

Anonym A….

Eine Renaissance für Altus-Sänger – Einsätze bei Sir J.E. Gardiner, M. Suzuki, etc.


25.8.2007 von Volker

Ergänzungen seit dem 1. April 2009:

aktualisiert am 29. September 2010

Hallo !

“Wie der Teufel das Weihwasser scheut”, so ergibt sich die Situation beim Einsatz eines Altus (Countertenor) in der heutigen historischen Aufführungspraxis. Oft gescholten als Kastraten werden sie von vielen Besuchern – Hörern vehement abgelehnt.

Etwas zur Historie: (Auszüge von Wikipedia)

Als Countertenor (v. lat.: contratenor), auch: Altus (von lat. altus = „hoch, hell“) wird ein männlicher Sänger bezeichnet, der mit Hilfe einer durch Brustresonanz verstärkten Kopfstimmen- bzw. Falsett-Technik in Alt- oder sogar Sopran-Lage singt.

Es gibt Versuche, zwischen Countertenor und Altus zu unterscheiden (z. B. nach den eingesetzten Anteilen von Brust- und Kopfresonanz), aber die vorhandenen Sänger weisen eine derart hohe Individualität auf, dass eine solche Differenzierung fragwürdig erscheint. Die Bezeichnung „Altus“ bezieht sich eher auf die Lage, der Begriff „Countertenor“ auf die verwendete Technik.

René Jacobs, ehemaliger Altus Countertenor

René Jacobs, ehemaliger Altus Counterteno

Ein sehr bekannter belgischer Countertenor, heute ein hervorragender Dirigent: “Rene Jacobs” erläuterte in einem Interwiv mit “Arte” zu der Fragestellung eines Altus-Countertenors wie folgt:

– Mal heißt es, Sie seien ein Countertenor, mal ein Altus. Können Sie uns den genauen Unterschied erklären? –

Es gibt eigentlich keinen Unterschied nur Verwirrung. Countertenor gibt es als deutschen Begriff gar nicht. Die Mehrstimmigkeit entstand im Mittelalter so: die Hauptstimme, der Tenor, wurde zunächst von einer, dann von zwei Stimmen umspielt. Die eine sang höher, man nannte sie Contratenor altus, die andere tiefer also Contratenor bassus.

Dann kam noch eine Vierte, die höher war, dazu, die hieß Cantus. So entstanden die Begriffe Alt und Bass. Insofern hat es keinen Sinn das Wort Contratenor zu verwenden. Rein theoretisch können erwachsene Männer Alt singen; dann singen sie im Falsett-Register und da gibt es zwei verschiedene Techniken. Diejenigen, die alles im Falsettregister singen und diejenigen, die das Falsettregister mit der Bruststimme verbinden. Ich habe immer die zweite Technik verwendet.

Alle renomierten Interpreten in der “Historischen Aufführungspraxis” setzen Counter-Tenöre” mittlerweile ein wie: Sir John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Christopher Hogwood, René Jacobs, Ton Koopman, Gustav Leonhardt, Paul McCreesh, Trevor Pinnock und Masaaki Suzuki.

Der letztgenannte setzt häufig den bekannten und beliebten englischen Counter-Tenor “Robin Blaze” in seinen Konzerten und seinen Bach-Einspielungen ein.

Robin Blaze, englischer Altus

Robin Blaze, englischer Altus

DIE ZEIT

schreibt zu den Countern, Artikel vom 12.3.2009 http://www.zeit.de/2009/12/M-Jaroussky

Hieraus Auszüge:

Es waren Männer wie nicht von dieser Welt. Sie wuchsen bis in ihr vierzigstes Lebensjahr und waren überdurchschnittlich groß. Mit gewaltigem Brustkorb und enormem Schalldruck sangen sie in schwindelnder Höhe, an Strahlkraft jede Sopranistin hinter sich lassend, an Sex-Appeal jeden Rivalen – Seitensprünge mit den durchaus potenten Kastraten blieben natürlicherweise kinderlos. Gut zweihundertfünfzig Jahre weilten diese Saurier des Gesanges auf dem Planeten, die letzten erreichten noch das 20. Jahrhundert. Vor allem die barocken Komponisten haben ihnen ein gewaltiges Repertoire komponiert. Die Geschichte der Countertenöre hingegen ist jung, sie beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie handelt ebenfalls von Außenseitern, die es ins Zentrum schaffen.

Ein absoluter Könner in der Counter-Riege:

ist der Franzose Philippe Jaroussky wohl einer derzeit populärste. Seinem intensiven Gesang kann niemand widerstehen.

Philippe Jaroussky-Countertenor

Der derzeit populärste Countertenor ist zugleich der jüngste. Vor elf Jahren erst begann Philippe Jaroussky, jetzt 31, ernsthaft mit dem Singen. Mittlerweile hat er rund 25 CDs mit renommiertesten Barockensembles produziert und Preise gewonnen, von denen Altisten früher nur träumen konnten. Er füllt mit Arienabenden Konzertsäle – und stellt erst mal klar, dass keiner den Kastraten das Wasser reichen kann.

Die Töne des Philippe Jaroussky haben eine andere Magie, anders auch als die seiner Kollegen, die er mit dem »wir« umfasst wie eine Familie. Rund klingt seine Stimme, kein bisschen angeschärft, wie das leicht passiert, wenn beim Falsettgesang nur die Stimmbandränder schwingen, oder forciert bis zur Trompetenhaftigkeit. Und wo bei anderen in tieferen Lagen schon Baritonfarbe anklingt, tönt Jaroussky – ja, wie eigentlich? Weiblich? Engelhaft? Natürlich? Organisch verbinden sich die Register, organisch verbindet sich wiederum das Timbre mit der Gestaltung der Silben, Worte, Affekte, der Gefühlslinien bei Händel und Vivaldi.

Interview mit Countertenor Philippe Jarussky

Freilich haben schon drei Generationen von Countertenören – seit dem legendären Alfred Deller im England der fünfziger und sechziger Jahre – daran gearbeitet, die barocke Musiksprache neu zu beleben.

Weitere Angaben zum Thema Counter-Tenöre in DIE ZEIT

Link: http://www.zeit.de/2009/12/M-Jaroussky

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Heißt es nunmehr von althergebrachten Gewohnheiten abzurücken – Einsatz einer Altistin entfällt- und sich mit diesem heutigen Phänomen anzufreunden, mir fällt es teilweise sehr schwer, da sehr blasse Counter-Tenöre (Altus) auf der Bühne antreten und ich die Kopfstimme nur bedingt mag.

Wie geht Ihr mit der Situation um, lieber wieder eine Altistin als Gesangs-Solistin, oder hört ihr auch gerne in diesem Part einen Counter-Tenor, Altus……?

Die Diskussion ist eröffent und bitte um anregende Stellungnahmen!

Ein schönes Wochenende und Grüße

Volker

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Biographien von Countertenören der Neuzeit:

Biographie: Jochen Kowalski (Counter-Tenor)


Foto: Jochen Kowalski (Foto: http://www.jochen-kowalski.de)

Geboren am 30. Januar 1954 in Nauen/Brandenburg, wohnhaft wärend seiner Jugendzeit in Wachow / Brandenburg.

Begonnen hat er seine Karriere im Requisitenkeller der Lindenoper. Als heimlicher Beobachter des täglichen Opernbetriebes lernte er hier von der Pike an, was Oper bedeutet.

1977 bis 1983 Besuch der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin, Fach Tenor. Noch als Student wirkte er 1981 in der damaligen ersten Inszenierung des neuen Chefregisseurs Harry Kupfer an der Komischen Oper, Berlin, – Die Meistersinger von Nürnberg – mit. Seit dieser Zeit arbeitet er mit der Gesangslehrerin Marianne Kupfer, die die Begabung für das männliche Altfach entdeckte und förderte.

Er hat eine außergewöhnliche Stimme. – Kowalski singt nicht mit Falsettstimme, sondern seine hohe Stimmlage ist ganz natürlich.

“Entdeckt” wurde er während des Gesangstudiums (als Tenor) an der Ostberliner Musikhochschule, als er für eine Kommilitonin beim Vortrag der für eine Alt-Stimme geschriebenen Orpheus-Arie “Ach, ich habe sie verloren” von Christoph Willibald Gluck einsprang. Nach der Ausbildung gelang ihm an der Komischen Oper Berlin der Durchbruch mit der Titelrolle in Georg Friedrich Händels “Giustino”.

Nach seinem Wiener Debüt in der Rolle des Prinze Orlowsky in Johann Strauß’ Operette “Die Fledermaus” äußerte Brigitte Faßbaender als vielleicht bedeutendste Darstellerin dieser Hosenrolle: “Jetzt möchte ich den Orlowsky nie wieder singen.”

1994 wurde Jochen Kowalski zum Berliner Kammersänger ernannt. Gastspiele führen ihn durch ganz Europa und in den fernen Osten nach Taiwan und vor allem Japan. Kowalski ist sehr populär in Japan und hat dort inzwischen wohl seine größte und treueste Fangemeinde.

Sein Mitwirken in Oberon; Brittens “A Midsummer Nights Dream” in der Saison 1996/97 an der Met New York war ein weiterer Meilenstein in Kowalskis Karriere

Kowalski ist Mitglied der Komischen Oper Berlin. Von Händel über Schubert bis zu Filmschlagern der 30er Jahre ist Kowalskis Wandlungsfähigkeit zu bewundern.

Im April 2007 Auftritt in der Philharmonie Berlin, Partie des Evangelisten in der “Lukas Passion” von C. Ph. E. Bach.

(Teilauszüge von http://www.jochen-kowalski.de)

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Biographie:

Robin Blaze (Altus)


Foto: Robin Blaze (Foto http://www.bachwocheansbach.de)

Der Countertenor Robin Blaze gehört heute zu den namhaftesten Vertretern seiner Zunft, die aus dem anscheinend unerschöpflichen Brunnen englischer Vokalsolisten hervorgesprudelt sind.

Er studierte am Magdalen College in Oxford sowie am Royal College of Music in London. Inzwischen gehört er zu den wichtigsten Stützen des gewaltigen Aufnahme-Projekts, bei dem das Bach Collegium Japan unter Masaaki Suzuki für das Label BIS sämtliche Bach-Kantaten einspielt.

Darüber hinaus weist die Liste der Dirigenten, mit denen Robin Blaze zusammenarbeitet, die bedeutendsten Vertreter historischer Aufführungspraxis auf, darunter John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Christopher Hogwood, René Jacobs, Ton Koopman, Gustav Leonhardt, Paul McCreesh und Trevor Pinnock.

Auch auf der Opernbühne ist Robin Blaze ein gern gesehener Gast: So sang er den Athamas in Händels “Semele“ am Royal Opera House Covent Garden, den Arsamenes in „Xerxes“ und den Oberon in Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ bei der English National Opera sowie den Bertarido in Händels „Rodelinda“ bei den Göttinger Händel-Festspielen. Kammermusikabende führten Blaze ins Théâtre Grévin in Paris, in die Londoner Wigmore Hall und zu den Festspielen in Karlsruhe, Innsbruck und Göttingen.

Unter seinen CD-Einspielungen finden sich Lautenlieder mit Elizabeth Kenny und ein Programm mit Italienischen Kantaten mit dem Ensemble „The Parley of Instruments“. Unter seinen übrigen Aufnahmen sind Händels Oper „Theodora” mit dem “Gabrieli Consort” unter Paul McCreesh, Werke von Vivaldi, Kuhnau and Knüpfer mit dem „King’s Consort“, Oden von Henry Purcell mit dem „Collegium Vocale Gent“ unter Philippe Herreweghe und „The Lover in Winter“ des zeitgenössischen Komponisten Thomas Adès.

Im April 2007 unternahm Robin Blaze mit Martin Haselböck, der Wiener Akademie und dem Musica Angelica Baroque Orchestra eine Internationale Konzerttournee mit der Matthäus-Passion von J.S. Bach.

Textauszüge von (www.caroline-phillips.co.uk/blaze.htm)

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Robin Tyson
Englischer Counter-Tenor

Foto: Engl. Counter-Tenor Robin Tyson

Robin Tyson begann seine Laufbahn als Chorsänger in der Kathedrale von Canterbury. 1989 bekam er ein Stipendium für das King’s College in Cambridge, nach dem er dem Royal College of Music für ein Postgraduiertenstudium beitrat.

Seit 2001 ist er Mitglied der King’s Singers, dem weltweit begehrtesten A-cappella-Ensemble.

Als Solist ist er in ganz Europa, den USA und dem Fernen Osten aufgetreten, seien Zusammenarbeit hatte er mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Richard Hickox, Paul McCreesh, Rene Jacobs, Emmanuel Haïm, Robert King und Joshua Rifkin, zuletzt trat er im Lincoln Center New York, sowie bei den Edinburgh International Festival, Spitalfields Festival, Barbican Centre und den BBC Proms als Gesangs-Solist auf.

1998 war das Jahr seines größten Vortragsdebuts in London, als er Barock- und klassische Lieder in der Serie Liederreise des St. John’s Smith Square sang. Während seiner Collegezeit sang Robin den Oberon in Brittens „Mittsommernachtstraum“. Danach kam die Hauptrolle in Händels „Alessandro Severo“ für das Londoner Händel-Festival. Unter René Jacobs hat er in Cavallis „La Calisto“ in La Monnaie (Brüssel) und am Teatre Nacional de Catalunya (Barcelona) gesungen, und er war die Zweitbesetzung für die Rolle des Celino in Cestis „L’Argia“ am Landestheater in Innsbruck. Opernpläne beinhalten weitere Aufführungen von „La Calisto“ am Festspielhaus in Salzburg, Lyon, Montpellier und Berlin sowie eine Doppelvorstellung von „Venus und Adonis“ und „Dido und Aeneas“ in Antwerpen und Gent für die Oper Flandern.

Robin Tyson war stark engagiert in Sir John Eliot Gardiner’s Bach Cantata Projekt in 2000. Eine Live-Aufnahme von einem Konzert ist auf dem Label Deutsche Grammophon erschienen, andere Aufnahmen von der Bach Cantata Pilgrimage sind beim „Soli Deo Gloria“-Label, erhältlich.

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Daniel Taylor

Countertenor

Fotorechte: © Marco Borggreve

Daniel Taylor ist heute einer der meistgefragten Countertenöre. Unmittelbar auf sein Operndebut in Händels Rodelinda in einer Produktion von Jonathan Miller (mit Aufzeichnung durch EMI) folgte sein gefeiertes Debut in Glyndebourne (Händel Theodora).

Der kanadische Countertenor studierte zunächst Literatur, Musik und Philosophie an der McGill University und legte anschließend sein Examen an der University of Montreal in den Fächern Musik und Religionswissenschaften ab. Weiterführende Studien brachten ihn mit Spezialisten der Europäischen Barockszene zusammen. Zur Zeit wird er von Michael Chance betreut.

Daniel Taylor ist künstlerischer Leiter des Montreal Early Music Festivals und Gastprofessor an der McGill University. Er gründete in Montreal das Theatre of Early Music, ein international besetztes Ensemble für Alte Musik, das bei dem schwedischen Label BIS unter Vertrag ist.

Daniel Taylor war als Opernsänger bereits an der Metropolitan Opera, der San Francisco Opera, der Welsh National Opera, Canadian Opera und in Rom zu hören. Als Konzertsänger arbeitet er regelmäßig mit dem Monteverdi Choir, den English Baroque Soloists, Les Arts Florissants, dem Musik Podium Stuttgart, Collegium Vocale Gent, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, der Academy of Ancient Music, dem Gabrieli Consort und dem King’s Consort, sowie mit den Sinfonieorchestern von Cleveland, Dallas, St. Louis, Philadelphia, Toronto, Rotterdam, Montreal und dem Bayerischen Staatsorchester München.

Wichtige Engagements der letzten Zeit waren Tourneen mit dem Monteverdi Choir und Sir John Eliot Gardiner und mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, seine Wiedereinladung bei den BBC Proms, Händels Jephta mit Nicholas McGegan und dem Philharmonia Baroque Orchestra, Europatourneen mit dem Gabrieli Consort und Paul McCreesh, seine Debut beim Cleveland Orchestra, Bernsteins Chichester Psalms mit dem Philadelphia Orchestra und Charles Dutoit, Schnittkes Faust Kantate mit dem Taiwan National Symphony Orchestra sowie sein Debut in der Wigmore Hall mit dem King’s Consort.

(Textauszüge: http://www.kdschmid.de)

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der Countertenor Andreas Scholl im Gespräch

„Ich habe meinen Platz gefunden!“

Altus - Countertenor Andreas Scholl

Altus - Countertenor Andreas Scholl

Kaum ein Konzertbesucher stört sich heute noch an Sängern, die Ihre Kopfstimme kultiviert haben und in den Registern des Altus heimisch sind. Überwunden scheinen die traditionsbehafteten Klischees, die dem barocken Kastratentum und mit ihm den Countertenören der historischen Aufführungspraxis über Jahrzehnte anhingen. Ein Umstand, der nicht zuletzt Sängern wie Andreas Scholl zu verdanken ist. Der Altus gehört seit vielen Jahren zu den renommierten dieses Genres; legendär sind seine Bach-Interpretationen, unverwechselbar sein wohlig strömendes Timbre. Dieser Tage stellt der Wahlschweizer seine neueste Produktion vor – eine Platte mit Arien Georg Friedrich Händels, die ihn als flexiblen Virtuosen und geschmackvollen Musiker gleichermaßen präsentiert. klassik.com traf den gebürtigen Hessen auf einen mittäglichen Salat und ein ausgiebiges Gespräch in seiner Wohn- und Wirkungsstätte Basel.

Und Sie singen heute noch die gleiche Stimmlage, die Sie als Teenager bei den Kiedricher Chorbuben auch sangen…
Im Chor war ich Knabensopran. Dann kam der Stimmbruch und ich habe einfach weiter gesungen. Unter Aufsicht der Stimmbildnerin sollte ich probieren, weiter in der Sopranlage zu singen. Solange die Stimme keinen Schaden nähme, wäre das doch in Ordnung, meinte mein Chorleiter. Und die Stimmbildnerin sagte dann irgendwann: ‚Mensch, jetzt bist du sechszehn und singst immer noch im Sopran, und es klingt auch gar nicht wie eine Kinderstimme, sondern das ist jetzt ein Countertenor – so nennt man das.’ Damals habe ich zum ersten Mal diesen Begriff gehört………

Zum ganzen Interview bei KLASSIK COM:

Link: http://portraits.klassik.com/people/interview.cfm?KID=11023

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Stirbt das Schallplattengeschäft von „Nebenan“ das Internet als größte Gefahrenquelle


Hallo,

Konzertsaal - Bachsaal Köthen

Konzertsaal - Bachsaal Köthen

die Verkaufszahlen kündigen es an, die CD als zentrale Rolle eines Tonträgers hat eingebüsst und die Erwerbszahlen gehen steil nach unten und somit wird es wohl unausweichlich sein, dass das Plattengeschäft von „Nebenan“ schliessen muss. Der Download ermöglicht dem Konsumenten den schnellen, spontanen Zugang zu einem Musikstück. Er ist preisgünstig oder teilweise sogar kostenlos. Der Renner ist der mp3-Download via Internet – alle wollen dabei sein – amazon, jpc, etc.,  wann das Label SDG-Monteverdi in England? Unsicher dabei ist, wie lange hält ein abgespeichertes Musikstück via Festplatte oder gebrannter CD, selbst die Fachleute sind sich hierbei nicht ganz sicher über die Haltbarkeit eines solchen Mediums.

Das Internet boomt mit Live-Konzerten, hierzu benötigt man nur eine Eintrittskarte und schon ist man Live dabei. Die Met hat 2006 begonnen, ihre New Yorker Premieren durch Internet-Übertragung in Kinosäle zu vermarkten. Die Bayreuther Festspiele sind seit dem letzten Sommer für 49 € als Live-Stream dabei. Seit Anfang des Jahres zogen die Berliner Philharmoniker nach, die Wiener Philharmoniker können nicht anders und werden ebenfalls auf diesen Zug der Zeit aufspringen.

Neue Formen entwickeln sich als Klassik-Internet-Fernsehportale, bezahlt wird pro Film oder im Monatsabonnement als Beispiel genannt: MediciTV (mit der Live-Übertragung des Nobelpreisträgerkonzertes mit Gardiner aus Stockholm) – im vergangenen Jahr, MonteverdiTV aus Amsterdam kooperiert mit dem Concertgebouw Amsterdam, das Fernsehen steht auch nicht abseits und zieht mit Klassiksendungen nach, ich denke z.B. an ARTE mit den Live-Übertagungen von dem Festival: „Schütz-Bach“ aus Nantes-Frankreich – wohin geht der Zug?

Freuen über solch große neue Möglichkeiten kann sich der Konsument – was aber auch seine Schattenseiten besitzt, eine Eintrittskarte für ein Live-Konzert im Internet-Fernsehen ist teilweise überteuert und muss seine Daseinsberechtigung erst in Zukunft beweisen.

Leidtragender dieser Entwicklung ist der Einzelhändler mit seinen Tonträgern, seine Zukunft sieht düster aus und ihn wird es wahrscheinlich in naher Zukunft nicht mehr geben. Die ersten Konsequenzen zieht bereits das Label jcp, die Verkaufsstelle wird in Bielefeld höchstwahrscheinlich in 2010 geschlossen, das sagt schon so manches aus.

Grüsse

Volker

Das Fragment: J.S. Bach „Markuspassion“


Versuche einer Rekonstruktion der Markus Passion von J.S. Bach_Alle, denen ich in meinem ungerechten Zorn zu nahe trat, bitte ich um Vergebung. Es ist doch schwer, sich von einer Seite zu trennen, die zu den wenigen interessanten im Internet zählt.

Zur Sache. Ich bekam heute zwei DVD. Koopmann Markuspassion und dito Matthäuspassion. Die Markuspassion hörte ich bereits und finde sie sehr gelungen. Pregardien – vorzüglich. Deborah York ausgezeichnet. Mertens wie immer, einfach gut. Natürlich kenne ich alle Stücke aus den Kantaten, aber interessant ist für mich das, was der Hexhenmeister aus Zwolle dazu komponierte. Ich finde das, besonders verglichen mit anderen Versuchen gut. Die Frage ist natürlich, ob auch andere diese Fassung aufführen. Noch eine Bemerkung zu Pregardien. Habt ihr auch den Eindruck, dass er unglaublich durch Fischer-Dieskau geprägt ist?

Liebe Grüße
muriel

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Eine Anlistung von Fragmenten zur Markuspassion von J.S. Bach
füge ich als Link hinzu:

    versuche-einer-rekonstruktion-der-markus-passion-von-j-s-bach

.

aktualisiertt von Volker / admin am 06.03.2012 19:20 h

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Hier stelle ich den ersten Hauptbeitrag mit rein „Archivbeitrag vom 1. Juli 2007“

Donnerstag, 7. Februar 2008

Archiv-Beitrag: DVD / J.S. Bach “Markus-Passion nach BWV 247″ Rekonstruktion von Ton Koopmann

DVD Markus-Passion Ton Koopman
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1.4.2007 von Volker /admin.

Hallo zusammen,

wer kennt die Rekonstruktion der Markus-Passion von Ton Koopman oder eine CD von ihm, würde mich über eine Rückmeldung freuen.

DVD “Markus-Passion nach BWV 247″
(Rekonstruktion von Ton Koopman)

Pregardien, Kooy, York, Landauer, Agnew, Mertens,
Amsterdam Baroque Choir & Orchestra, Koopman (125 Min.)
Sound:DSS 5.1;Bild:WS;Sub:D, E,F, NL

Sonderpreis gültig bis 30.4.2007 “EUR 14,99″
danach EUR 22,99

Bestellung: bei j p c

Grüße
Volker<

Blogger Volker hat gesagt…
5 Antworten auf “DVD / J.S. Bach “Markus-Passion nach BWV 247″ Rekonstruktion von Ton Koopman !”1. muriel sagt:
1.4.2007 bei 14:00Habe sie mir gerade erworben.Grüße
muriel
2. Volker /admin sagt:
1.4.2007 bei 19:00Hallo muriel,Du hast sie gerade erworben, das gleiche habe ich vor einer
halben Stunde bei jpc getan.
Danach können wir uns einmal darüber austauschen, wie das Frakment sich anhört, die Solisten sind ja wohl top.

Schönen Sontagabend

Gruß

Volker
3. Alexander Behrens sagt:
2.4.2007 bei 14:00

Da würde mich mal eine kleine Hörprobe interessieren …
4. Volker /admin sagt:
2.4.2007 bei 20:00

Hallo Alexander,

sobald ich sie im Besitz habe muss ich den “neuen WEG” der Wiedergabe wohl in Angriff nehmen, aber das ist ein Grund,
es zu wagen.

Gruß
Volker
5. Volker /admin sagt:
7.4.2007 bei 13:00

Hallo muriel,

hast Du mittlerweile die DVD erhalten? wenn ja, wie ist dein Kommentar zu dieser Einspielung.

Gruß

Volker

7. Februar 2008 20:21

Löschen

Anonym Anonym hat gesagt…
Endlich kurz zur Markuspassion. Mich begeistert diese Version. Die vorzüglichen Solistinnen und Solisten, das vorzüglich kommunizierende Orchester. Der Chor, den man mit dem Monteverdichor nicht vergleichen sollte, beide eine Superwelt und auch der Hexenmeister aus Zwolle. Ich meine, Koopmann und der Sir sind Musikschöpfer reinsten Wassers. Noch zu den Reztativen. Sie sind stark, unglaublich stark, gerade weil Bach nicht imitiert wird, gelangt der Hexenmeister mit seinem Versuch ganz in Bachs Nähe. Ein Ereignis – oder?Liebe Grüße
muriel

4. Mai 2008 12:27

Löschen

Blogger Volker hat gesagt…

Hallo muriel,jetzt haben wir zwei Themen über die „Markus-Passion“ und versuche, die zwei Hauptbeiträgen zu einem Beitrag zusammen zu legen, der Übersicht wegen….!!.——————————–Ja, teilweise sind sehr gelungene Rezitative von Koopman dazu komponiert worden, er kann aber den Übervater JSB nicht ersetzten, mir fehlen die Orchestralen Höhepunkte als Begleitung, alles hört sich ein wenig einfältig an. Koopman sagt ja auch selber aus: „Beim Komponieren der vielen Rezitative habe ich mich darum bemührt, so gut wie möglich im Stil des achtzehnten Jahrhunderts und im Idiom Bach zu schreiben!“Aber immer mit dem Wissen, dass Bach es viel besser hätte machen können.
(Dieser Aussage schliesse ich mich vorbehaltlos an.Aus der Sammlung von Chorälen von C.P.E. Bach hat Koopman vorzügliches geleistet, indem er dort sehr passende Choräle in das Frakment mit eingebunden hat, das muss einmal anerkennend ausgesagt werden.

Die Gesang-Solisten sind überragend, da hat er immer ein gutes Händchen in der Auswahl, ebenso das „Amsterdamer Baroque Orchestra“ kann nur lobend erwähnt werden, ein vorzüglicher Klangapparat.

Den Chor lasse ich unerwähnt, was Du @muriel auch schon erwähnt hast, nur soviel dazu, er lässt sich ebenfalls gut anhören.

Mein Fazit zu dieser DVD:

als Einspielung begeistert sie mich, viele Veröffentlichungen scheitern an den fragwürdigen Fragmenten, da hebt sich diese Einspielung wohltuhend von ab.

Grüsse
Volker

5. Mai 2008 18:25

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Im Internet Digital einsehbar aus dem 14. Jahrhundert – Mittelhochdeutsche Sangspruchdichtung


Hallo,

eine interessante Meldung erhielt ich heute auf meinen Schreibtisch und möchte das Kleinod aus dem frühen Mittelalter dem Forum nicht vorenthalten.

(Foto: Marianne Schiller/ThULB) Aufgeschlagene Doppelseite aus der Jenaer Liederhandschrift.

(Foto: Marianne Schiller/ThULB) Aufgeschlagene Doppelseite aus der Jenaer Liederhandschrift.

Titel: Die Jenaer Liederhandschrift

(Alle Angaben – Links und Urheberrechte liegen bei ThULB)

Die um 1330 in Mitteldeutschland für einen Auftraggeber von hohem Rang angefertigte Jenaer Liederhandschrift (Ms. El. f. 101; Forschungssigle J) ist der kostbarste Schatz der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) Jena. Sie enthält die bedeutendste Sammlung mittelhochdeutscher Sangspruchdichtung im mitteldeutschen Raum. Ihre besondere Stellung als Kulturerbe ersten Ranges verdankt der ungewöhnlich großformatige und repräsentativ ausgestattete Codex außerdem der Tatsache, dass er Musiknotation enthält und somit eine Liederhandschrift im besten Sinn ist. Etwa die Hälfte der enthaltenen Texte und ein Großteil der Melodien sind allein in dieser Handschrift erhalten. 1549 gelangte sie mit der „Bibliotheca Electoralis“ aus Wittenberg an die Jenaer Bibliothek (Näheres vgl. Wissenswertes).

2007 wurde die Jenaer Liederhandschrift in der ThULB umfassend restauriert und in hoher Auflösung blattweise digitalisiert. Damit liegt erstmals eine komplette farbige Reproduktion der Handschrift vor, die über Digitale Liederhandschrift frei zugänglich ist. Unter Fragmente um J sind die mit der Liederhandschrift in Verbindung gebrachten Handschriftenfragmente, welche im Herbst 2007 in einer Ausstellung der ThULB im Original zu sehen waren, zum ersten Mal.

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Linkangaben von der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) Jena.

Wissenswertes Restaurierung

Fotos
Film
Protokoll
Fragmente um J Digitale Liederhandschrift

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Ich bin auf der Webseite von ThULB gewesen und bin begeistert darüber, dass so ein wertvolles Buch mit Liederhandschriften ONLINE in Digitaler Form der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird.

Diese Handschrift des Buches „Liderhandschriften“ erinnert mich stark an das seit 1993 wieder in Quendlinburg zurückgekehrte Samuhel-Evangeliar„, welches im April 1945 ein US-Leutnant als Beutekunst nach Amerika per Feldpost transverierte.Nach schwierigen Verhandlungen kehrte das Evangeliar 1992 nach Deutschland zurück.

Einband des Samuhel-Evangeliars aus dem Quedlinburger Domschatz, um 840

Das Samuhel-Evangeliar, benannt nach seinem Hauptschreiber Samuhel, ist eine aus 191 Pergamentseiten bestehende Prachthandschrift karolingischer Buchkunst mit Goldtinte. Der Prachteinband von 1225/1230 aus Gold besitzt Einfassungen für Edelsteine und insgesamt neun Zellenemailarbeiten. Eine Bibel, die vermutlich in der Region Augsburg um das Jahr 950 entstanden ist. Das über 1000 Jahre alte Buch ist eines der ältesten in Europa und für sein Alter bemerkenswert gut erhalten.

Unesco Weltkulturerbe "Quendlinburg mit Schlossberg und Domschatz"

Unesco Weltkulturerbe "Quendlinburg mit Schlossberg und Domschatz"

Für Kunsthistoriker ist Quendlinburg am Nordharz gelegen – als Stadt sowie mit seinem Domschatz auf dem Schlossberg in der mehr als tausendjährigen romanischen Stiftskirche aufbewahrt – eine wahre Fundgrube und kann ich wärmstens empfehlen.

Link: http://www.quedlinburg.de/index.php?id=118057000198&cid=118057000039

Grüsse

Volker

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