Archiv des Autors: Volker

Über Volker

Meine Liebe gilt der "Klassischen Musik" von der Renaissance bis zur Romantik. Mein Übervater aller Komponisten ist "Johann Sebastian Bach.!!"

Sir John Eliot Gardiner – Konzert-Termine 2009 – in Deutschland


Ständige Aktualisierung..!!

Gardiner Konzert-Termine in 2011 in Deutschland:

„Bitte den unten aufgeführten Link anklicken…!!“

Link:  https://meinhardo.wordpress.com/2011/01/25/sir-john-eliot-gardiner-konzerte-im-kalenderjahr-2011-in-deutschland/


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Hallo,

da im Moment so viele Kommentare zu Gardiner-Konzerte in 2009 / 2010 eingegangen sind, sah ich mich genötigt, einen eigenständigen Thread darüber zu erstellen. Die bisher aufgelaufenen Kommentare unter:

Link:  Konzert-Termine in OWL – J.S. Bach Weinhachtsoratorium BWV 248 –

stelle ich hier mit zur Verfügung.

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Gardiner-Termine 2009 in Deutschland mit London Symphony Orchestra –

Beethoven-Programm:

12.02.2009 um 20:00 h in Essen Link: Philharmonie / ehemals Saalbau

13.02.2009 um 20:00 h in Frankfurt Link: Alte Oper

14.02.2009 um 20:00 h in München Link: Philharmonie im Gasteig

15.02.2009 um 20:00 h in Leipzig Link: www.gewandhaus.de

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Gardiner-Konzerte in Deutschland mit Händels: „Israel in Ägypten“ HWV 54

Foto: Partitur Händel „Israel in Ägypten“ (Fotorechte: V. Hege)

Anlass ist Händel’s 250. Todesjahr in 2009, gestorben am 14.04.1759 in London, geboren am 23.02.1685 in Halle / Saale.

Einen besonderen Höhepunkt erhält das Händel-Festjahr mit dem „Special Day“ anlässlich des 250. Todestages am 19. April 2009. Über 40 Rundfunkanstalten innerhalb der European Broadcasting Union (EBU) senden an diesem Tag Konzerte aus ihren Städten. Halle als Geburtsstadt Georg Friedrich Händels wird mit einem Konzert aus der Marktkirche in Halle-Saale – der Taufkirche Händels – den Special Day eröffnen.

Eine enge Zusammenarbeit gehen die Händel-Festspiele mit den Rundfunk- und Fernsehanstalten MDR, ZDF / 3sat und Arte ein. Verschiedene Festspielproduktionen werden aufgezeichnet und – zum Teil live – ausgestrahlt. Halle wird damit auch medial zum Händel-Zentrum 2009.

Weitere Informationen zum Händeljahr 2009 in Halle / Saale:

http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Spielplan der Händel-Festspiele 2009

Druckversion des Programmheftes 2009 

[1397KB]

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Eine Einspielung von Sir John Elit Gardiner, The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists – wird am 27. Februar 2009 bei Amazon wiederveröffentlicht.

Zu erwerben bei Amazon Ende Februar 2009.
Preis: 13,97 EURO.

Über meine Partnerseite, Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/09/gardiner-cd-handel-oratorium-israel-in.html

Diese Veröffentlichung ist eine rechtzeitige Einstimmung auf das Händeljahr 2009 und die Gardiner-Konzerte in 2009 mit diesem Oratorium von G.F. Händel.

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Konzert-Termine: Gardiner, Oratorium HWV 54 „Israel in Ägypten“

„Basilika Kloster Eberbach“ (Eltville am Rhein / Rheingau)

So. 23.08.2009 um 19:00 h

  • Monteverdi Choir
  • English Baroque Soloists
  • Sir John Eliot Gardiner (Dirigent)
  • Georg Friedrich Händel:
  • »Israel in Egypt« HWV 54

Tickets/Info: 01805 / 743464 oder Tourist-Information und Kulturamt Eltville am Rhein, Rheingauer Str. 28, 65343 Eltville am Rhein, Tel. +49 (0) 61 23 / 90 98-0,

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24 Aug 2009 – Lübeck, Musik- und Kongresshalle, Lübeck, Schleswig-Holstein-Musik Festival, Germany. Start : 20.00 Uhr

“ Israel in Ägypten „
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner Dirigent

Lübeck - Kongresshalle

Lübeck - Musik + Kongresshalle

 

 

Musik- und Kongresshalle
Willy-Brandt-Allee 10
23554 Lübeck


Preise:

€ 84,–
73,–
54,–
39,–
20,–

Tickets und Information: +49 (0) 451 38 95 70

Link für Eintrittskarten Online:

http://www.shmf.de:80/inhalt.asp?id=5433&ProgrammID=22316&Zeit=00:05:47&BesucherID=27316845

Zum Programm des Schleswig-Holstein-Festival nachstehenden Link anklicken:

Link: http://www.shmf.de:80/inhalt.asp?ID=5234&Zeit=23:56:19&BesucherID=27316845

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Bonn, Beethovenfest 2009, Beethovenhalle

SO 13.9.2009, 18 Uhr

Hommage an Händel

Link: Beethovenhalle

  • Monteverdi Choir
  • English Baroque Soloists
  • Sir John Eliot Gardiner (Dirigent)
  • Georg Friedrich Händel:
  • »Israel in Egypt« HWV 54

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Aktualisierte Gardiner – Termine am 22.2.2009 von @Martin

Es gibt einige neue und bestätigte Konzertdaten für den Monteverdi Choir / EBS mit John Eliot Gardiner. Programm ist jeweils “Israel in Egypt” von G.F.Händel.
Ich ärgere mich schon ein wenig, dass man so stückchenweise von den Terminen erfährt. Hätte ich gewusst, dass das gleiche Programm auch in Lübeck (voraussichtlich Mariendom) und Hamburg (Laeiszhalle – für mich 10min mit der U-Bahn) aufgeführt wird, hätte ich mir sicher keine Tickets für die alte Beethovenhalle in Bonn gekauft. Aber egal, bis jetzt hat sich auch der weiteste Weg gelohnt!

23. August 2009 / Rheingau Musikfestival „Basilika Kloster Eberbach“
24. August 2009 / Lübeck
26. August 2009 / Lucerne-Schweiz
3. September 2009 / Edinburgh (programme to include JC and JS Bach as well as Handel)
7. September 2009 / Wroclaw, Poland
13. September 2009 / Bonn, Beethovenhalle
15. September 2009 / Pisa – Italien

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Neue Information vom 2. September 2009

21.11.2009 um 19:00 Uhr in Baden – Baden, Festspielhaus

Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden

Joseph Haydn: Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI/2

 

Sophie Karthäuser: Sopran
James Gilchrist: Tenor
Tim Mirfin: Bass 

Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique

 

Sir John Eliot Gardiner: Dirigent

am 5. Dezember 2009 / Hamburg, Laeszhalle, Großer Saal

Orchestre Révolutionnaire et Romantique / Monteverdi Choir
Sir John Eliot Gardiner dirigiert »Die Schöpfung«

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Sa, 20.00 Uhr / Laeiszhalle / Großer Saal
Einführung: Sa, 19.15 Uhr / Laeiszhalle / Kleiner Saal
Veranstalter: Elbphilharmonie Konzerte

Sophie Karthäuser Sopran;  James Gilchrist Tenor; Tim Mirfin Bass; Orchestre Révolutionnaire et Romantique; Monteverdi Choir; Dirigent Sir John Eliot Gardiner

Joseph Haydn: Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI/2

Ein absoluter Höhepunkt des Haydn-Jahres zum 200. Todestag dieses allerersten Wiener Klassikers: »Die Schöpfung«, neben Händels »Messias« wohl das beliebteste Oratorium des Konzertsaals, ist hier in einer exemplarischen Interpretation zu erleben. Sir John Eliot Gardiner, Großmeister der authentischen Aufführungspraxis, wird mit seinen superben Ensembles wahrhaftig Himmel und Erde in klingende Bewegung setzen, während er von der »Vorstellung des Chaos« zum Jubelgesang im Paradies voranschreitet.

Karten-Link: http://www.elbphilharmonie.de/events/000000e9:00005a60.de

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Weitere Gardiner-Termine in 2009:

7. Dezember 2009 / Copenhagen – Dänemark

8. Dezember 2009 / Oslo – Norwegen
9. Dezember 2009 / Göteburg – Schweden
11. Dezember 2009 / Stockholm – Schweden
14th December / London
15th December / UK – venue tbc

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Voraussichtliche Gardiner-Konzert-Termine in 2010

Gardiner wird voraussichtlich in 2010 folgende Konzerte in Deutschland mi der H-Moll-Messe; BWV 232 oder 232 i ? geben:

07. Mai 2010 im Kaiserdom in Königslutter / Niedersachsen

Kaiser-Dom in Königslutter

Kaiser-Dom in Königslutter

14. Mai 2010 in der Alten Oper Frankfurt; in Frankfurt/Main.

Das nächste Bachfest Leipzig findet vom 11. bis 20. Juni 2010 in Verbindung mit dem 85. Bachfest der Neuen Bachgesellschaft e. V. statt und steht unter dem Motto „Bach, Schumann und Brahms“.

Erwartet werden unter anderen The Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists, Sir John Eliot Gardiner.

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Das sind die mir zur Zeit bekannten Gardiner-Konzerte 2009-2010 in Deutschland und wird je nach Kenntnisstand von mir laufend aktualisiert.

Grüsse

Volker

Webnews


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News: Abwrack-Prämien für Kirchen-Orgeln


Hallo,

Aktuelle News:

Wie die Stiftung für zeitgenössische und nachhaltige Kirchenmusik (SznK) am Dienstag in München bekannt gab, soll bis zum Jahre 2020 die Anzahl der Kirchenorgeln in Deutschland um bis zu 80% reduziert werden. Allein in den kommenden fünf Jahren will die Stiftung rund 1000 Orgeln aus dem Verkehr ziehen. Die Gelder dafür stünden bereits zur Verfügung, heißt es weiter.

Nachzulesen unter:

http://elf.scm-digital.net/show.sxp/2099_stiftung_will_orgeln__abwracken_.html

Gruß

Anonym A….

Eine Renaissance für Altus-Sänger – Einsätze bei Sir J.E. Gardiner, M. Suzuki, etc.


25.8.2007 von Volker

Ergänzungen seit dem 1. April 2009:

aktualisiert am 29. September 2010

Hallo !

“Wie der Teufel das Weihwasser scheut”, so ergibt sich die Situation beim Einsatz eines Altus (Countertenor) in der heutigen historischen Aufführungspraxis. Oft gescholten als Kastraten werden sie von vielen Besuchern – Hörern vehement abgelehnt.

Etwas zur Historie: (Auszüge von Wikipedia)

Als Countertenor (v. lat.: contratenor), auch: Altus (von lat. altus = „hoch, hell“) wird ein männlicher Sänger bezeichnet, der mit Hilfe einer durch Brustresonanz verstärkten Kopfstimmen- bzw. Falsett-Technik in Alt- oder sogar Sopran-Lage singt.

Es gibt Versuche, zwischen Countertenor und Altus zu unterscheiden (z. B. nach den eingesetzten Anteilen von Brust- und Kopfresonanz), aber die vorhandenen Sänger weisen eine derart hohe Individualität auf, dass eine solche Differenzierung fragwürdig erscheint. Die Bezeichnung „Altus“ bezieht sich eher auf die Lage, der Begriff „Countertenor“ auf die verwendete Technik.

René Jacobs, ehemaliger Altus Countertenor

René Jacobs, ehemaliger Altus Counterteno

Ein sehr bekannter belgischer Countertenor, heute ein hervorragender Dirigent: “Rene Jacobs” erläuterte in einem Interwiv mit “Arte” zu der Fragestellung eines Altus-Countertenors wie folgt:

– Mal heißt es, Sie seien ein Countertenor, mal ein Altus. Können Sie uns den genauen Unterschied erklären? –

Es gibt eigentlich keinen Unterschied nur Verwirrung. Countertenor gibt es als deutschen Begriff gar nicht. Die Mehrstimmigkeit entstand im Mittelalter so: die Hauptstimme, der Tenor, wurde zunächst von einer, dann von zwei Stimmen umspielt. Die eine sang höher, man nannte sie Contratenor altus, die andere tiefer also Contratenor bassus.

Dann kam noch eine Vierte, die höher war, dazu, die hieß Cantus. So entstanden die Begriffe Alt und Bass. Insofern hat es keinen Sinn das Wort Contratenor zu verwenden. Rein theoretisch können erwachsene Männer Alt singen; dann singen sie im Falsett-Register und da gibt es zwei verschiedene Techniken. Diejenigen, die alles im Falsettregister singen und diejenigen, die das Falsettregister mit der Bruststimme verbinden. Ich habe immer die zweite Technik verwendet.

Alle renomierten Interpreten in der “Historischen Aufführungspraxis” setzen Counter-Tenöre” mittlerweile ein wie: Sir John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Christopher Hogwood, René Jacobs, Ton Koopman, Gustav Leonhardt, Paul McCreesh, Trevor Pinnock und Masaaki Suzuki.

Der letztgenannte setzt häufig den bekannten und beliebten englischen Counter-Tenor “Robin Blaze” in seinen Konzerten und seinen Bach-Einspielungen ein.

Robin Blaze, englischer Altus

Robin Blaze, englischer Altus

DIE ZEIT

schreibt zu den Countern, Artikel vom 12.3.2009 http://www.zeit.de/2009/12/M-Jaroussky

Hieraus Auszüge:

Es waren Männer wie nicht von dieser Welt. Sie wuchsen bis in ihr vierzigstes Lebensjahr und waren überdurchschnittlich groß. Mit gewaltigem Brustkorb und enormem Schalldruck sangen sie in schwindelnder Höhe, an Strahlkraft jede Sopranistin hinter sich lassend, an Sex-Appeal jeden Rivalen – Seitensprünge mit den durchaus potenten Kastraten blieben natürlicherweise kinderlos. Gut zweihundertfünfzig Jahre weilten diese Saurier des Gesanges auf dem Planeten, die letzten erreichten noch das 20. Jahrhundert. Vor allem die barocken Komponisten haben ihnen ein gewaltiges Repertoire komponiert. Die Geschichte der Countertenöre hingegen ist jung, sie beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie handelt ebenfalls von Außenseitern, die es ins Zentrum schaffen.

Ein absoluter Könner in der Counter-Riege:

ist der Franzose Philippe Jaroussky wohl einer derzeit populärste. Seinem intensiven Gesang kann niemand widerstehen.

Philippe Jaroussky-Countertenor

Der derzeit populärste Countertenor ist zugleich der jüngste. Vor elf Jahren erst begann Philippe Jaroussky, jetzt 31, ernsthaft mit dem Singen. Mittlerweile hat er rund 25 CDs mit renommiertesten Barockensembles produziert und Preise gewonnen, von denen Altisten früher nur träumen konnten. Er füllt mit Arienabenden Konzertsäle – und stellt erst mal klar, dass keiner den Kastraten das Wasser reichen kann.

Die Töne des Philippe Jaroussky haben eine andere Magie, anders auch als die seiner Kollegen, die er mit dem »wir« umfasst wie eine Familie. Rund klingt seine Stimme, kein bisschen angeschärft, wie das leicht passiert, wenn beim Falsettgesang nur die Stimmbandränder schwingen, oder forciert bis zur Trompetenhaftigkeit. Und wo bei anderen in tieferen Lagen schon Baritonfarbe anklingt, tönt Jaroussky – ja, wie eigentlich? Weiblich? Engelhaft? Natürlich? Organisch verbinden sich die Register, organisch verbindet sich wiederum das Timbre mit der Gestaltung der Silben, Worte, Affekte, der Gefühlslinien bei Händel und Vivaldi.

Interview mit Countertenor Philippe Jarussky

Freilich haben schon drei Generationen von Countertenören – seit dem legendären Alfred Deller im England der fünfziger und sechziger Jahre – daran gearbeitet, die barocke Musiksprache neu zu beleben.

Weitere Angaben zum Thema Counter-Tenöre in DIE ZEIT

Link: http://www.zeit.de/2009/12/M-Jaroussky

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Heißt es nunmehr von althergebrachten Gewohnheiten abzurücken – Einsatz einer Altistin entfällt- und sich mit diesem heutigen Phänomen anzufreunden, mir fällt es teilweise sehr schwer, da sehr blasse Counter-Tenöre (Altus) auf der Bühne antreten und ich die Kopfstimme nur bedingt mag.

Wie geht Ihr mit der Situation um, lieber wieder eine Altistin als Gesangs-Solistin, oder hört ihr auch gerne in diesem Part einen Counter-Tenor, Altus……?

Die Diskussion ist eröffent und bitte um anregende Stellungnahmen!

Ein schönes Wochenende und Grüße

Volker

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Biographien von Countertenören der Neuzeit:

Biographie: Jochen Kowalski (Counter-Tenor)


Foto: Jochen Kowalski (Foto: http://www.jochen-kowalski.de)

Geboren am 30. Januar 1954 in Nauen/Brandenburg, wohnhaft wärend seiner Jugendzeit in Wachow / Brandenburg.

Begonnen hat er seine Karriere im Requisitenkeller der Lindenoper. Als heimlicher Beobachter des täglichen Opernbetriebes lernte er hier von der Pike an, was Oper bedeutet.

1977 bis 1983 Besuch der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin, Fach Tenor. Noch als Student wirkte er 1981 in der damaligen ersten Inszenierung des neuen Chefregisseurs Harry Kupfer an der Komischen Oper, Berlin, – Die Meistersinger von Nürnberg – mit. Seit dieser Zeit arbeitet er mit der Gesangslehrerin Marianne Kupfer, die die Begabung für das männliche Altfach entdeckte und förderte.

Er hat eine außergewöhnliche Stimme. – Kowalski singt nicht mit Falsettstimme, sondern seine hohe Stimmlage ist ganz natürlich.

“Entdeckt” wurde er während des Gesangstudiums (als Tenor) an der Ostberliner Musikhochschule, als er für eine Kommilitonin beim Vortrag der für eine Alt-Stimme geschriebenen Orpheus-Arie “Ach, ich habe sie verloren” von Christoph Willibald Gluck einsprang. Nach der Ausbildung gelang ihm an der Komischen Oper Berlin der Durchbruch mit der Titelrolle in Georg Friedrich Händels “Giustino”.

Nach seinem Wiener Debüt in der Rolle des Prinze Orlowsky in Johann Strauß’ Operette “Die Fledermaus” äußerte Brigitte Faßbaender als vielleicht bedeutendste Darstellerin dieser Hosenrolle: “Jetzt möchte ich den Orlowsky nie wieder singen.”

1994 wurde Jochen Kowalski zum Berliner Kammersänger ernannt. Gastspiele führen ihn durch ganz Europa und in den fernen Osten nach Taiwan und vor allem Japan. Kowalski ist sehr populär in Japan und hat dort inzwischen wohl seine größte und treueste Fangemeinde.

Sein Mitwirken in Oberon; Brittens “A Midsummer Nights Dream” in der Saison 1996/97 an der Met New York war ein weiterer Meilenstein in Kowalskis Karriere

Kowalski ist Mitglied der Komischen Oper Berlin. Von Händel über Schubert bis zu Filmschlagern der 30er Jahre ist Kowalskis Wandlungsfähigkeit zu bewundern.

Im April 2007 Auftritt in der Philharmonie Berlin, Partie des Evangelisten in der “Lukas Passion” von C. Ph. E. Bach.

(Teilauszüge von http://www.jochen-kowalski.de)

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Biographie:

Robin Blaze (Altus)


Foto: Robin Blaze (Foto http://www.bachwocheansbach.de)

Der Countertenor Robin Blaze gehört heute zu den namhaftesten Vertretern seiner Zunft, die aus dem anscheinend unerschöpflichen Brunnen englischer Vokalsolisten hervorgesprudelt sind.

Er studierte am Magdalen College in Oxford sowie am Royal College of Music in London. Inzwischen gehört er zu den wichtigsten Stützen des gewaltigen Aufnahme-Projekts, bei dem das Bach Collegium Japan unter Masaaki Suzuki für das Label BIS sämtliche Bach-Kantaten einspielt.

Darüber hinaus weist die Liste der Dirigenten, mit denen Robin Blaze zusammenarbeitet, die bedeutendsten Vertreter historischer Aufführungspraxis auf, darunter John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Christopher Hogwood, René Jacobs, Ton Koopman, Gustav Leonhardt, Paul McCreesh und Trevor Pinnock.

Auch auf der Opernbühne ist Robin Blaze ein gern gesehener Gast: So sang er den Athamas in Händels “Semele“ am Royal Opera House Covent Garden, den Arsamenes in „Xerxes“ und den Oberon in Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ bei der English National Opera sowie den Bertarido in Händels „Rodelinda“ bei den Göttinger Händel-Festspielen. Kammermusikabende führten Blaze ins Théâtre Grévin in Paris, in die Londoner Wigmore Hall und zu den Festspielen in Karlsruhe, Innsbruck und Göttingen.

Unter seinen CD-Einspielungen finden sich Lautenlieder mit Elizabeth Kenny und ein Programm mit Italienischen Kantaten mit dem Ensemble „The Parley of Instruments“. Unter seinen übrigen Aufnahmen sind Händels Oper „Theodora” mit dem “Gabrieli Consort” unter Paul McCreesh, Werke von Vivaldi, Kuhnau and Knüpfer mit dem „King’s Consort“, Oden von Henry Purcell mit dem „Collegium Vocale Gent“ unter Philippe Herreweghe und „The Lover in Winter“ des zeitgenössischen Komponisten Thomas Adès.

Im April 2007 unternahm Robin Blaze mit Martin Haselböck, der Wiener Akademie und dem Musica Angelica Baroque Orchestra eine Internationale Konzerttournee mit der Matthäus-Passion von J.S. Bach.

Textauszüge von (www.caroline-phillips.co.uk/blaze.htm)

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Robin Tyson
Englischer Counter-Tenor

Foto: Engl. Counter-Tenor Robin Tyson

Robin Tyson begann seine Laufbahn als Chorsänger in der Kathedrale von Canterbury. 1989 bekam er ein Stipendium für das King’s College in Cambridge, nach dem er dem Royal College of Music für ein Postgraduiertenstudium beitrat.

Seit 2001 ist er Mitglied der King’s Singers, dem weltweit begehrtesten A-cappella-Ensemble.

Als Solist ist er in ganz Europa, den USA und dem Fernen Osten aufgetreten, seien Zusammenarbeit hatte er mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Richard Hickox, Paul McCreesh, Rene Jacobs, Emmanuel Haïm, Robert King und Joshua Rifkin, zuletzt trat er im Lincoln Center New York, sowie bei den Edinburgh International Festival, Spitalfields Festival, Barbican Centre und den BBC Proms als Gesangs-Solist auf.

1998 war das Jahr seines größten Vortragsdebuts in London, als er Barock- und klassische Lieder in der Serie Liederreise des St. John’s Smith Square sang. Während seiner Collegezeit sang Robin den Oberon in Brittens „Mittsommernachtstraum“. Danach kam die Hauptrolle in Händels „Alessandro Severo“ für das Londoner Händel-Festival. Unter René Jacobs hat er in Cavallis „La Calisto“ in La Monnaie (Brüssel) und am Teatre Nacional de Catalunya (Barcelona) gesungen, und er war die Zweitbesetzung für die Rolle des Celino in Cestis „L’Argia“ am Landestheater in Innsbruck. Opernpläne beinhalten weitere Aufführungen von „La Calisto“ am Festspielhaus in Salzburg, Lyon, Montpellier und Berlin sowie eine Doppelvorstellung von „Venus und Adonis“ und „Dido und Aeneas“ in Antwerpen und Gent für die Oper Flandern.

Robin Tyson war stark engagiert in Sir John Eliot Gardiner’s Bach Cantata Projekt in 2000. Eine Live-Aufnahme von einem Konzert ist auf dem Label Deutsche Grammophon erschienen, andere Aufnahmen von der Bach Cantata Pilgrimage sind beim „Soli Deo Gloria“-Label, erhältlich.

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Daniel Taylor

Countertenor

Fotorechte: © Marco Borggreve

Daniel Taylor ist heute einer der meistgefragten Countertenöre. Unmittelbar auf sein Operndebut in Händels Rodelinda in einer Produktion von Jonathan Miller (mit Aufzeichnung durch EMI) folgte sein gefeiertes Debut in Glyndebourne (Händel Theodora).

Der kanadische Countertenor studierte zunächst Literatur, Musik und Philosophie an der McGill University und legte anschließend sein Examen an der University of Montreal in den Fächern Musik und Religionswissenschaften ab. Weiterführende Studien brachten ihn mit Spezialisten der Europäischen Barockszene zusammen. Zur Zeit wird er von Michael Chance betreut.

Daniel Taylor ist künstlerischer Leiter des Montreal Early Music Festivals und Gastprofessor an der McGill University. Er gründete in Montreal das Theatre of Early Music, ein international besetztes Ensemble für Alte Musik, das bei dem schwedischen Label BIS unter Vertrag ist.

Daniel Taylor war als Opernsänger bereits an der Metropolitan Opera, der San Francisco Opera, der Welsh National Opera, Canadian Opera und in Rom zu hören. Als Konzertsänger arbeitet er regelmäßig mit dem Monteverdi Choir, den English Baroque Soloists, Les Arts Florissants, dem Musik Podium Stuttgart, Collegium Vocale Gent, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, der Academy of Ancient Music, dem Gabrieli Consort und dem King’s Consort, sowie mit den Sinfonieorchestern von Cleveland, Dallas, St. Louis, Philadelphia, Toronto, Rotterdam, Montreal und dem Bayerischen Staatsorchester München.

Wichtige Engagements der letzten Zeit waren Tourneen mit dem Monteverdi Choir und Sir John Eliot Gardiner und mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, seine Wiedereinladung bei den BBC Proms, Händels Jephta mit Nicholas McGegan und dem Philharmonia Baroque Orchestra, Europatourneen mit dem Gabrieli Consort und Paul McCreesh, seine Debut beim Cleveland Orchestra, Bernsteins Chichester Psalms mit dem Philadelphia Orchestra und Charles Dutoit, Schnittkes Faust Kantate mit dem Taiwan National Symphony Orchestra sowie sein Debut in der Wigmore Hall mit dem King’s Consort.

(Textauszüge: http://www.kdschmid.de)

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der Countertenor Andreas Scholl im Gespräch

„Ich habe meinen Platz gefunden!“

Altus - Countertenor Andreas Scholl

Altus - Countertenor Andreas Scholl

Kaum ein Konzertbesucher stört sich heute noch an Sängern, die Ihre Kopfstimme kultiviert haben und in den Registern des Altus heimisch sind. Überwunden scheinen die traditionsbehafteten Klischees, die dem barocken Kastratentum und mit ihm den Countertenören der historischen Aufführungspraxis über Jahrzehnte anhingen. Ein Umstand, der nicht zuletzt Sängern wie Andreas Scholl zu verdanken ist. Der Altus gehört seit vielen Jahren zu den renommierten dieses Genres; legendär sind seine Bach-Interpretationen, unverwechselbar sein wohlig strömendes Timbre. Dieser Tage stellt der Wahlschweizer seine neueste Produktion vor – eine Platte mit Arien Georg Friedrich Händels, die ihn als flexiblen Virtuosen und geschmackvollen Musiker gleichermaßen präsentiert. klassik.com traf den gebürtigen Hessen auf einen mittäglichen Salat und ein ausgiebiges Gespräch in seiner Wohn- und Wirkungsstätte Basel.

Und Sie singen heute noch die gleiche Stimmlage, die Sie als Teenager bei den Kiedricher Chorbuben auch sangen…
Im Chor war ich Knabensopran. Dann kam der Stimmbruch und ich habe einfach weiter gesungen. Unter Aufsicht der Stimmbildnerin sollte ich probieren, weiter in der Sopranlage zu singen. Solange die Stimme keinen Schaden nähme, wäre das doch in Ordnung, meinte mein Chorleiter. Und die Stimmbildnerin sagte dann irgendwann: ‚Mensch, jetzt bist du sechszehn und singst immer noch im Sopran, und es klingt auch gar nicht wie eine Kinderstimme, sondern das ist jetzt ein Countertenor – so nennt man das.’ Damals habe ich zum ersten Mal diesen Begriff gehört………

Zum ganzen Interview bei KLASSIK COM:

Link: http://portraits.klassik.com/people/interview.cfm?KID=11023

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Stirbt das Schallplattengeschäft von „Nebenan“ das Internet als größte Gefahrenquelle


Hallo,

Konzertsaal - Bachsaal Köthen

Konzertsaal - Bachsaal Köthen

die Verkaufszahlen kündigen es an, die CD als zentrale Rolle eines Tonträgers hat eingebüsst und die Erwerbszahlen gehen steil nach unten und somit wird es wohl unausweichlich sein, dass das Plattengeschäft von „Nebenan“ schliessen muss. Der Download ermöglicht dem Konsumenten den schnellen, spontanen Zugang zu einem Musikstück. Er ist preisgünstig oder teilweise sogar kostenlos. Der Renner ist der mp3-Download via Internet – alle wollen dabei sein – amazon, jpc, etc.,  wann das Label SDG-Monteverdi in England? Unsicher dabei ist, wie lange hält ein abgespeichertes Musikstück via Festplatte oder gebrannter CD, selbst die Fachleute sind sich hierbei nicht ganz sicher über die Haltbarkeit eines solchen Mediums.

Das Internet boomt mit Live-Konzerten, hierzu benötigt man nur eine Eintrittskarte und schon ist man Live dabei. Die Met hat 2006 begonnen, ihre New Yorker Premieren durch Internet-Übertragung in Kinosäle zu vermarkten. Die Bayreuther Festspiele sind seit dem letzten Sommer für 49 € als Live-Stream dabei. Seit Anfang des Jahres zogen die Berliner Philharmoniker nach, die Wiener Philharmoniker können nicht anders und werden ebenfalls auf diesen Zug der Zeit aufspringen.

Neue Formen entwickeln sich als Klassik-Internet-Fernsehportale, bezahlt wird pro Film oder im Monatsabonnement als Beispiel genannt: MediciTV (mit der Live-Übertragung des Nobelpreisträgerkonzertes mit Gardiner aus Stockholm) – im vergangenen Jahr, MonteverdiTV aus Amsterdam kooperiert mit dem Concertgebouw Amsterdam, das Fernsehen steht auch nicht abseits und zieht mit Klassiksendungen nach, ich denke z.B. an ARTE mit den Live-Übertagungen von dem Festival: „Schütz-Bach“ aus Nantes-Frankreich – wohin geht der Zug?

Freuen über solch große neue Möglichkeiten kann sich der Konsument – was aber auch seine Schattenseiten besitzt, eine Eintrittskarte für ein Live-Konzert im Internet-Fernsehen ist teilweise überteuert und muss seine Daseinsberechtigung erst in Zukunft beweisen.

Leidtragender dieser Entwicklung ist der Einzelhändler mit seinen Tonträgern, seine Zukunft sieht düster aus und ihn wird es wahrscheinlich in naher Zukunft nicht mehr geben. Die ersten Konsequenzen zieht bereits das Label jcp, die Verkaufsstelle wird in Bielefeld höchstwahrscheinlich in 2010 geschlossen, das sagt schon so manches aus.

Grüsse

Volker

Das Fragment: J.S. Bach „Markuspassion“


Versuche einer Rekonstruktion der Markus Passion von J.S. Bach_Alle, denen ich in meinem ungerechten Zorn zu nahe trat, bitte ich um Vergebung. Es ist doch schwer, sich von einer Seite zu trennen, die zu den wenigen interessanten im Internet zählt.

Zur Sache. Ich bekam heute zwei DVD. Koopmann Markuspassion und dito Matthäuspassion. Die Markuspassion hörte ich bereits und finde sie sehr gelungen. Pregardien – vorzüglich. Deborah York ausgezeichnet. Mertens wie immer, einfach gut. Natürlich kenne ich alle Stücke aus den Kantaten, aber interessant ist für mich das, was der Hexhenmeister aus Zwolle dazu komponierte. Ich finde das, besonders verglichen mit anderen Versuchen gut. Die Frage ist natürlich, ob auch andere diese Fassung aufführen. Noch eine Bemerkung zu Pregardien. Habt ihr auch den Eindruck, dass er unglaublich durch Fischer-Dieskau geprägt ist?

Liebe Grüße
muriel

———————-

Eine Anlistung von Fragmenten zur Markuspassion von J.S. Bach
füge ich als Link hinzu:

    versuche-einer-rekonstruktion-der-markus-passion-von-j-s-bach

.

aktualisiertt von Volker / admin am 06.03.2012 19:20 h

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Hier stelle ich den ersten Hauptbeitrag mit rein „Archivbeitrag vom 1. Juli 2007“

Donnerstag, 7. Februar 2008

Archiv-Beitrag: DVD / J.S. Bach “Markus-Passion nach BWV 247″ Rekonstruktion von Ton Koopmann

DVD Markus-Passion Ton Koopman
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1.4.2007 von Volker /admin.

Hallo zusammen,

wer kennt die Rekonstruktion der Markus-Passion von Ton Koopman oder eine CD von ihm, würde mich über eine Rückmeldung freuen.

DVD “Markus-Passion nach BWV 247″
(Rekonstruktion von Ton Koopman)

Pregardien, Kooy, York, Landauer, Agnew, Mertens,
Amsterdam Baroque Choir & Orchestra, Koopman (125 Min.)
Sound:DSS 5.1;Bild:WS;Sub:D, E,F, NL

Sonderpreis gültig bis 30.4.2007 “EUR 14,99″
danach EUR 22,99

Bestellung: bei j p c

Grüße
Volker<

Blogger Volker hat gesagt…
5 Antworten auf “DVD / J.S. Bach “Markus-Passion nach BWV 247″ Rekonstruktion von Ton Koopman !”1. muriel sagt:
1.4.2007 bei 14:00Habe sie mir gerade erworben.Grüße
muriel
2. Volker /admin sagt:
1.4.2007 bei 19:00Hallo muriel,Du hast sie gerade erworben, das gleiche habe ich vor einer
halben Stunde bei jpc getan.
Danach können wir uns einmal darüber austauschen, wie das Frakment sich anhört, die Solisten sind ja wohl top.

Schönen Sontagabend

Gruß

Volker
3. Alexander Behrens sagt:
2.4.2007 bei 14:00

Da würde mich mal eine kleine Hörprobe interessieren …
4. Volker /admin sagt:
2.4.2007 bei 20:00

Hallo Alexander,

sobald ich sie im Besitz habe muss ich den “neuen WEG” der Wiedergabe wohl in Angriff nehmen, aber das ist ein Grund,
es zu wagen.

Gruß
Volker
5. Volker /admin sagt:
7.4.2007 bei 13:00

Hallo muriel,

hast Du mittlerweile die DVD erhalten? wenn ja, wie ist dein Kommentar zu dieser Einspielung.

Gruß

Volker

7. Februar 2008 20:21

Löschen

Anonym Anonym hat gesagt…
Endlich kurz zur Markuspassion. Mich begeistert diese Version. Die vorzüglichen Solistinnen und Solisten, das vorzüglich kommunizierende Orchester. Der Chor, den man mit dem Monteverdichor nicht vergleichen sollte, beide eine Superwelt und auch der Hexenmeister aus Zwolle. Ich meine, Koopmann und der Sir sind Musikschöpfer reinsten Wassers. Noch zu den Reztativen. Sie sind stark, unglaublich stark, gerade weil Bach nicht imitiert wird, gelangt der Hexenmeister mit seinem Versuch ganz in Bachs Nähe. Ein Ereignis – oder?Liebe Grüße
muriel

4. Mai 2008 12:27

Löschen

Blogger Volker hat gesagt…

Hallo muriel,jetzt haben wir zwei Themen über die „Markus-Passion“ und versuche, die zwei Hauptbeiträgen zu einem Beitrag zusammen zu legen, der Übersicht wegen….!!.——————————–Ja, teilweise sind sehr gelungene Rezitative von Koopman dazu komponiert worden, er kann aber den Übervater JSB nicht ersetzten, mir fehlen die Orchestralen Höhepunkte als Begleitung, alles hört sich ein wenig einfältig an. Koopman sagt ja auch selber aus: „Beim Komponieren der vielen Rezitative habe ich mich darum bemührt, so gut wie möglich im Stil des achtzehnten Jahrhunderts und im Idiom Bach zu schreiben!“Aber immer mit dem Wissen, dass Bach es viel besser hätte machen können.
(Dieser Aussage schliesse ich mich vorbehaltlos an.Aus der Sammlung von Chorälen von C.P.E. Bach hat Koopman vorzügliches geleistet, indem er dort sehr passende Choräle in das Frakment mit eingebunden hat, das muss einmal anerkennend ausgesagt werden.

Die Gesang-Solisten sind überragend, da hat er immer ein gutes Händchen in der Auswahl, ebenso das „Amsterdamer Baroque Orchestra“ kann nur lobend erwähnt werden, ein vorzüglicher Klangapparat.

Den Chor lasse ich unerwähnt, was Du @muriel auch schon erwähnt hast, nur soviel dazu, er lässt sich ebenfalls gut anhören.

Mein Fazit zu dieser DVD:

als Einspielung begeistert sie mich, viele Veröffentlichungen scheitern an den fragwürdigen Fragmenten, da hebt sich diese Einspielung wohltuhend von ab.

Grüsse
Volker

5. Mai 2008 18:25

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Im Internet Digital einsehbar aus dem 14. Jahrhundert – Mittelhochdeutsche Sangspruchdichtung


Hallo,

eine interessante Meldung erhielt ich heute auf meinen Schreibtisch und möchte das Kleinod aus dem frühen Mittelalter dem Forum nicht vorenthalten.

(Foto: Marianne Schiller/ThULB) Aufgeschlagene Doppelseite aus der Jenaer Liederhandschrift.

(Foto: Marianne Schiller/ThULB) Aufgeschlagene Doppelseite aus der Jenaer Liederhandschrift.

Titel: Die Jenaer Liederhandschrift

(Alle Angaben – Links und Urheberrechte liegen bei ThULB)

Die um 1330 in Mitteldeutschland für einen Auftraggeber von hohem Rang angefertigte Jenaer Liederhandschrift (Ms. El. f. 101; Forschungssigle J) ist der kostbarste Schatz der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) Jena. Sie enthält die bedeutendste Sammlung mittelhochdeutscher Sangspruchdichtung im mitteldeutschen Raum. Ihre besondere Stellung als Kulturerbe ersten Ranges verdankt der ungewöhnlich großformatige und repräsentativ ausgestattete Codex außerdem der Tatsache, dass er Musiknotation enthält und somit eine Liederhandschrift im besten Sinn ist. Etwa die Hälfte der enthaltenen Texte und ein Großteil der Melodien sind allein in dieser Handschrift erhalten. 1549 gelangte sie mit der „Bibliotheca Electoralis“ aus Wittenberg an die Jenaer Bibliothek (Näheres vgl. Wissenswertes).

2007 wurde die Jenaer Liederhandschrift in der ThULB umfassend restauriert und in hoher Auflösung blattweise digitalisiert. Damit liegt erstmals eine komplette farbige Reproduktion der Handschrift vor, die über Digitale Liederhandschrift frei zugänglich ist. Unter Fragmente um J sind die mit der Liederhandschrift in Verbindung gebrachten Handschriftenfragmente, welche im Herbst 2007 in einer Ausstellung der ThULB im Original zu sehen waren, zum ersten Mal.

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Linkangaben von der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) Jena.

Wissenswertes Restaurierung

Fotos
Film
Protokoll
Fragmente um J Digitale Liederhandschrift

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Ich bin auf der Webseite von ThULB gewesen und bin begeistert darüber, dass so ein wertvolles Buch mit Liederhandschriften ONLINE in Digitaler Form der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird.

Diese Handschrift des Buches „Liderhandschriften“ erinnert mich stark an das seit 1993 wieder in Quendlinburg zurückgekehrte „Samuhel-Evangeliar„, welches im April 1945 ein US-Leutnant als Beutekunst nach Amerika per Feldpost transverierte.Nach schwierigen Verhandlungen kehrte das Evangeliar 1992 nach Deutschland zurück.

Einband des Samuhel-Evangeliars aus dem Quedlinburger Domschatz, um 840

Das Samuhel-Evangeliar, benannt nach seinem Hauptschreiber Samuhel, ist eine aus 191 Pergamentseiten bestehende Prachthandschrift karolingischer Buchkunst mit Goldtinte. Der Prachteinband von 1225/1230 aus Gold besitzt Einfassungen für Edelsteine und insgesamt neun Zellenemailarbeiten. Eine Bibel, die vermutlich in der Region Augsburg um das Jahr 950 entstanden ist. Das über 1000 Jahre alte Buch ist eines der ältesten in Europa und für sein Alter bemerkenswert gut erhalten.

Unesco Weltkulturerbe "Quendlinburg mit Schlossberg und Domschatz"

Unesco Weltkulturerbe "Quendlinburg mit Schlossberg und Domschatz"

Für Kunsthistoriker ist Quendlinburg am Nordharz gelegen – als Stadt sowie mit seinem Domschatz auf dem Schlossberg in der mehr als tausendjährigen romanischen Stiftskirche aufbewahrt – eine wahre Fundgrube und kann ich wärmstens empfehlen.

Link: http://www.quedlinburg.de/index.php?id=118057000198&cid=118057000039

Grüsse

Volker

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Kantorei Herrenhausen beeindruckte mit der Brockes Passion von G.F. Händel


Hallo,

ich bin angetan von einer wunderbaren barocken Wiedergabe der „Brockes-Passion“ von Georg Friedrich Händel, die in der schönen Herrenhäuser Kirche – mit einer guten Akustik ausgestattet, von der Herrenhauser Kantorei aufgeführt wurde.

Foto: Herrenhäuser Kirche in Hannover-Herrenhausen
Foto: Herrenhäuser Kirche in Hannover-Herrenhausen (für alle Fotos gilt, Fotorechte: V. Hege)

Vorab ein wenig historisches zum Text der „Brockes Passion“:

Im Jahr 1712 erschien in Hamburg die Passionsdichtung „Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus“ des Juristen und Ratsherrn Barthold Heinrich Brockes (1680-1747), die im selben Jahr von Reinhard Keiser vertont wurde. 1716 komponierte Georg Philipp Telemann den Text.

Anfang des 18. Jahrhunderts galt ein Libretto nach dem Muster der Brockes-Passion als modern und aktuell, ein Textbuch einer Johannes Passion dagegen rückständig. Davon zeugen auch die vielen Vertonungen der Brockes-Passion.

Der Text des Oratoriums erzählt die Geschichte von der Abendmahlseinsetzung bis zum Tod Jesu am Kreuz. Das Stück wird durch Choräle gegliedert. Es beinhaltet außerdem Rezitative, Arie, Arioso für zahlreiche Solisten, eine einleitende Sinfonie und zahlreiche Chorstücke.

Die Reise Georgs I. – (Kurfürst von Hannover und König Georg I von England ab 1714) – nach Hannover im Sommer 1716 machte Händel im großen Gefolge des Königs mit. Im zweiten Halbjahr 1716 schuf Händel eine oratorische Passion nach dem Text des Hamburger Barthold Heinrich Brockes (1680-1747). Sein Oratorium „Der für die Sünden der Welt gemarterte und sterbende Jesus.“ Die Dichtung von Brockes wurde später von vielen damals bedeutenden Komponisten vertont.

Händel schickte die Partitur 1717 seinem Freunde Johann Mattheson, der ebenfalls eine Brockes-Passion geschrieben hat, nach Hamburg. Dort führte Mattheson Händels Werk 1719 als Uraufführung im Hamburger Dom auf.

Georg Friedrich Händel
Brockes Passion

Ausführende:
Uta Kraus, Barbara Rotering, Sopran
Jean-Sébastien Stengel, Altus
Götz Phillip Körner, Steffen Wolf, Tenor
Torsten Gödde, Michael Humann, Bass

Le Concert Lorrain, Metz-Frankreich
auf historischen Instrumenten

Foto: Flyer der Herrenhauser Kantorei "Brockes Passion"
Foto: Flyer der Herrenhauser Kantorei „Brockes Passion“

Eine gut gefüllte Herrenhäuser Kirche erwartete froh gestimmt die ersten Klängen von Händels Oratorium der „Brokes Passion.“ Die einleitende „Sinfonia“ der Brockes Passion erklang in barocker Pracht durch das angereiste Ensemble aus Frankreich – Le Concert Lorrain, hier waren wahre Könner am Musizieren und spielten aus einem Guss eine großartige barocke Musik. In dieser Sinfonia lassen sich schon Vergleiche zwischen Bach und Händel ziehen, ihre Kompositionen liegen in etwas auf der gleichen Linie und entsprechen einem gleichwertigen tonalen barocken Klangempfinden ihrer Zeit.

Foto: Ensemble "Le Concert Lorrain" aus Frankreich auf historischen Instrumenten

Foto: Ensemble "Le Concert Lorrain" aus Frankreich auf historischen Instrumenten

Mit dem Eingangschor „Mich vom Stricke meiner Sünden zu entbinden“ erklang ein gewaltig besetzter Chor. Es mögen zwischen 70 bis 80 Chormitglieder gewesen sein, die eine gut fundierte Chorische Ausbildung besitzen und es entsprechen umzusetzen wussten, trotz der Größe waren die einzelnen Stimmen gut heraushörbar und ergaben in der gesamten Werkswiedergabe eine klangliche Einheit von bewundernswerter Qualität. Hier muss dem Kantor und Leiter der Kantorei Herrenhausen „Martin Ehlbeck“ Bewunderung gezollt werden, wie der diesem Mammutchor eine gepflegte Klangqualität und Gesangs-Kultur zu bilden im Stande ist, das ist schon eine außergewöhnliche Leistung, zumal es sich um einen ausgesprochen Laienchor handelt.

Foto: Kantor und Leiter der Herrenhauser Kontorei: Martin Ehlbeck"

Foto: Kantor und Leiter der Herrenhauser Kontorei: Martin Ehlbeck"

Foto: Chormitglieder der Kantorei Herrenhausen

Foto: Chormitglieder der Kantorei Herrenhausen

Die eingesetzten Gesangs-Solisten konnten allesamt in ihrem Part überzeugen – hervorheben möchte ich aus dieser Riege die Sopranistin „Uta Kraus“, (Gläubige Seelen); was für ein Stimmvolumen, oder ein in sich gekehrtes Singen sie beim Vortrag: „Die Rosen krönen sonst der rauhen Dornen Spitzen“, offenbarte, war mehr als berührend gesungen, diese Wiedergabe auf gleich hohem Niveau konnte sie auch im: „Die zarten Schläfen sind bis ans Gehirne durchlöchert und durchbohrt“, umsetzen. Ein filigranes Singen auf hohem Niveau, einfach grandios, eine Top-Gesangs-Solistin.

Foto: Von rechts: Uta Kraus; (Magd - Gläubige Seelen) Sopran, Barbara Rotering; (Tochter Zion) Sopran, Mitte, Jean-Sébastien Stengel (Judas) Altus.

Foto: Von rechts: Uta Kraus; (Magd - Gläubige Seelen) Sopran, Barbara Rotering; (Tochter Zion) Sopran, Mitte, Jean-Sébastien Stengel (Judas) Altus

Foto: Gesangs-Solisten von links: Steffen Wolf; (Evangelist) Tenor, Götz Phillip Körner; (Petrus) Tenor,  Jean-Sébastien Stengel; (Judas) Altus,  Michael Humann; (Kaiphas) Bass.Foto: Gesangs-Solisten von links: Steffen Wolf; (Evangelist) Tenor, Götz Phillip Körner; (Petrus) Tenor, Jean-Sébastien Stengel; (Judas) Altus, Michael Humann; (Kaiphas) Bass.

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Die gesamte Brockes Passion wurde gekürzt wiedergegeben, von verschiedenen Arien und Chorsätzen wurde nur ein Anfangsteil zu Gehör gebracht um die Aufführungsdauer nicht ins Uferlose ausarten zu lassen. Probleme hatte ich mit einem teilweise hanebüchenen Text, hier hilft mir die grandiose Musik von Händel das ertragen zu können. Mein persönliches Fazit zu der Brockes Passion fällt zwiespältig aus, – ( ich habe sie das erste Mal gehört..!!) – wie tiefgründiger und gehaltvoller im Text gestalten sich die Passions-Oratorien von J.S. Bach, stark vermisst habe ich die herrlichen Luther-Choräle (z.B. „O Haupt voll Blut und Wunden..“, etc.) und feinsinnigen Rezitative und Arien. Tue ich dem Komponisten Händel hier Unrecht? – denn alle Komponisten stürzten sich zu seiner Zeit auf diesen irrelevanten Text – es war eben eine Modeerscheinung der Zeit, sich von den biblischen Evangelistenworten loszusagen, was mehr als bedauerlich erscheint, hier scheint J.S. Bach als ein Bewahrer des wahren biblischen Wortes zu sein und zu bleiben mit seiner dazugehörenden überirdischen barocken Passions-Musik.

Trotz der erwähnten textlichen Mängel erklang ein bewundernswertes Passions-Oratorium von Händel, alle Aufführenden waren mit Begeisterung bei der Sache und dieser Funke zündete auch bei dem Besucher, der die Protagonisten am Ende frenetisch feierte. Es war wieder so ein Abend, der Begeisterung hervorrief aber mich doch zum Nachdenken veranlasste, was wäre gewesen, wenn der textliche Inhalt zu der grandiosen Musik ebenfalls stimmig dazu passen würde…??

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Als Ergänzung ( ab 2.4.2009) – stelle ich dem Forum Textauszüge der Brockes-Passion mit einer kurzen historischen Sichtweise – zur Verfügung:

pdf Link: brockes-passion-auszuge-der-textfassung

Beim Download des PDF ein wenig Geduld, die Speicherung erfolgt auf dem persönlichen Rechner…!!!

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Auf dem Markt gibt es nicht gerade viele Einspielungen von der Brockes-Passion von G.F. Händel, eine bemerkenswerte CD stelle ich nachstehend vor, sie ist über amazon zu erhalten.

Cover: G.G. Händel "Brockes Passion"

Cover: G.F. Händel "Brockes Passion"

Link zu amazon: http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B00008US1E

Am 2, April 2009 wurde ich bei amazon mit einer weiteren Einspielung der Brockes-Passion von Händel fündig:

Cover: Brockes Passion Händel, Wenzinger, Regensburger Domsp. von 2002

Cover: Brockes Passion Händel, Wenzinger, Regensburger Domsp. von 2002

Dirigent: August Wenzinger, Regensburger Domsp. von 2002, diese Aufnahmen sind auch im mp3-Format bei amazon preisgünstiger als die CDs – erwerbbar.

Link: http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B00005MJ10

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31.3.2009 P.S.

Wie soeben gemeldet wird, hat „Harmonia mundi“ eine Neuveröffentlichung der Brockes-Passion von Telemann seit Mitte März 2009 veröffentlicht. Die Ausführenden sind:

Cover: Brockes Passion von Telemann

Cover: Brockes Passion von Telemann

TELEMANN. Brockes-Passion
Künstler:

Birgitte Christensen, sop.
Lydia Teuscher, sop.
Marie-Claude Chappuis, mez.sop.
Donát Havár, ten.
Daniel Behle, ten.
Johannes Weisser, bar.
RIAS Kammerchor
Akademie für Alte Musik Berlin
René Jacobs, dir.

Eine Bestellung mit Hörprobe über dem Label j p c

Hörproben bei j p c : 2 CDs

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Grüße
Volker

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G.F. Händel – CD Israel in Egypt – Neuerscheinung


Hallo,

rechtzeitig zum beginnenden Händel-Jahr ist seit Anfang Januar 2009 eine CD-Neuerscheinung mit

„Israel in Egypt“ von Georg Friedrich Händel – auf dem Markt.

Link: CD zu beziehen bei j p c für 24,99 €

Eine Hörprobe zu „Israel in Egypt“ kann bei j p c genommen werden.

Ausführende:
  • Georg Friedrich Händel Komponist

  • Antonia Bourvé Sopran
  • Markus Flaig Bass
  • Michael Hofmeister Alt
  • Jan Kobow Tenor
  • Les Favorites Sonstiges Ensemble
  • Terry Wey Alt
  • Cornelia Winter Sopran
  • Konstantin Wolff Bass
  • Vocalensemble Rastatt Vokalensemble, Leitung: Holger Speck
2 Super Audio CDs

Dazu Ausführungen von j p c :

Durchbruch des Oratoriums

Nur vier Tage nach der Fertigstellung des Saul begann Händel am 1. Oktober 1738 die Arbeit an Israel in Egypt und schloss diese bereits nach vier Wochen ab. Anders als im kurz zuvor entstandenen Saul steht hier allerdings das Volk der Israeliten im Mittelpunkt, und in der Tat wird kein anderes Oratorium von Händel so sehr vom Chor dominiert. In der Darstellung der sieben Plagen und im abschließenden Moses-Song erweitert Händel den Chor zum Doppelchor und erzielt beeindruckende Klangwirkungen.

Die vorliegende Einspielung mit dem Rastatter Vokalensemble unter Holger Speck greift auf die dreiteilige Erstfassung von Israel in Egypt zurück, die neben den beiden aus Bibelzitaten zusammengestellten Teilen zwei und drei auch den von Händel aus dem Funeral Anthem für Königin Caroline (1737) adaptierten ersten Teil enthält, der erst im 19. Jahrhundert häufig gestrichen wurde.

Grüsse
Volker

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Gardiner-Videos Brandenburgische-Konzerte vom Bachfest Köthen 2008


Hallo,

hier stelle ich die drei Videos von Gardiner und The English Baroque Solists zur Verfügung. Die Konzertausschnitte wurden während der Köthener Bachwoche im September 2008 aufgenommen.

1. Video: 1. Brandenburgisches Konzert, BWV 1046 aus dem Bachsaal in Köthen 2008.

2. Video: 6. Brandenburgische Konzert, BWV 1051 aus dem Spiegelsaal in Köthen 2008.

3. Video: 3. Brandenburgisches Konzert, BWV 1048 aus dem Spiegelsaal in Köthen 2008.


© Videorechte: Label: http://www.monteverdi.co.uk/

Carl Heinrich Graun – Passionsoratorium „Der Tod Jesu““ – Nikolaikirche Leipzig 4.4.2009


Hallo,

ein Tipp für Leipzig und Umgebung:

Carl Heinrich Graun zum 250. Todestag in der Nikolaikirche Leipzig,

am Samstag, 4.4.2009 um 17.00 Uhr Oratorium „Der Tod Jesu“
Carl Heinrich Graun: Der Tod Jesu
Carl Heinrich Grauns Passionsoratorium „Der Tod Jesu““ wurde 1755 uraufgeführt.
Die Komposition gehörte bis zur Wiederentdeckung der Passionswerke J.S.Bachs, bis ins 19.Jahrhundert hinein, zu den bekanntesten und regelmässig aufgeführten Passionswerken.

Fotorechte: Bachchor Leipzig

Fotorechte: Bachchor Leipzig

Graun komponierte im sog. „empfindsamen Stil“ . Die Arien sind zum Teil dramatisch und sehr virtuos, erinnern an Pergolesi und an die italienische Oper. In den Chören steht barocker Fugenstil neben grossem Opernchor. Die Textvorlage beschreibt frei das Passionsgeschehen und enthält Elemente aus allen vier Evangelien.

Nach historischer Praxis werden die Choräle zu dieser Aufführung vom Publikum mitgesungen werden!

Carl Heinrich Graun war Kruzianer und später an verschiedenen Höfen als Tenor, Vizekapellmeister und Komponist angestellt. Gemeinsam mit seinem Bruder Johann Gottlieb wurde er 1735 in die Dienste der Kapelle des preußischen Kronprinzen Friedrich berufen. Gleich nach der Thronbesteigung 1740 machte König Friedrich der Grosse seinen Vizekapellmeister Graun zum Hofkapellmeister und entsandte ihn nach Italien, um für die in Berlin geplante italienische Oper, die Staatsoper unter den Linden, Sänger zu gewinnen. Die Staatsoper wurde im Dezember 1742 mit einer Komposition Grauns eingeweiht und bis zu seinem Tod 1759 blieb Graun ein vom Berliner Publikum und Friedrich dem Grossen hochgeschätzter Komponist, v.a. Opernkomponist, und Hofkapellmeister.

Karten zu 15 Euro (ermässigt 10 Euro) am Büchertisch der Nikolaikirche, bei der Musikalienhandlung Oelsner, Leipzig Information, an der Abendkasse und unter www.bachchor-leipzig.de

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Eine interessante CD-Einspielung mit Hörproben zu der Passion“Der Tod Jesu“ von Carl Heinrich Graun ist bei jpc erschienen:

Cover: Carl Heinrich Graun: Passion "Der Tod Jesu" Sigiswald Kuiken

Cover: Carl Heinrich Graun: Passion "Der Tod Jesu" Sigiswald Kuiken

 

CD bei  j p c  zu beziehen:

Link: http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Carl-Heinrich-Graun-Der-Tod-Jesu/hnum/5344370/iampartner/K84

zwei CDs 19,99 €

Künstler: Schwabe, Kerkhove, Christoph & Stephan Genz, Ex Tempore, Le Petite Bande, Kuijken

Produktinfo www. klassik-heute. com

Seit seiner Uraufführung 1755 war Der Tod Jesu des königlich-preußischen Hofkapellmeisters Carl Heinrich Graun (1704-1759) für mehr als hundert Jahre das erfolgreichste deutsche Passionsoratorium. Im 19. Jahrhundert wurde es alljährlich für den königlichen Hof in Berlin aufgeführt, bis man 1858 zu Bachs Matthäuspassion wechselte. Ab 1866 stand auf Wunsch von König Wilhelm I. Der Tod Jesu wieder auf dem Programm; bis 1884 hielt das Werk am Berliner Hof seine Favoritenstellung inne. 

Im Gegensatz zur oratorischen Passion, die das Geschehen um den Kreuzestod Jesu jeweils auf der Grundlage eines der vier Evangelientexte dramatisch gestaltet, stellt Grauns Der Tod Jesu ein meditatives Passionsoratorium dar, in dem die menschliche Nachempfindung der Leidensgeschichte das Übergewicht gegenüber der theatralischen Nacherzählung des Opfertodes des Erlösers Jesu Christi als heilsgeschichtliches Zentralgeschehen erhält. Die Betrachtung der Passion durch die gläubige Seele, in den Bachschen Passionen durch die Arien vertreten, wird in Grauns Passionsoratorium das zentrale Element.

Wenn uns auch heute Bachs Passionen allein durch den Umstand näher stehen, daß sie sich seit Generationen einen festen Platz im alljährlichen Programm der Kirchenmusik der Passionszeit erobert haben, zeigt der Ansatz von Grauns Librettisten Wilhelm Ramler (1725-1798) einen geistesgeschichtlichen Ansatz, der deutlich in die Zukunft weist: Religiosität wird im Laufe des 18. Jahrhunderts von einer heilsgeschichtlichen Realität zu einer Angelegenheit des persönlichen religiösen Gefühls. Privatsache ist die Religion auch bis heute geblieben, und die Rezeption der Passionen Johann Sebastian Bachs beweist, daß der Thomaskantor offensichtlich mit seiner Musik ein Wunder bewirkt hat, das über die Zeiten hinweg auf die Menschen eine bleibende Wirkung ausübt – hierfür sind allein die vielen aufführungspraktischen Ansätze von Aufführungen mit großem Chor, Solisten und Sinfonieorchester bis hin zu rein solistischer Besetzung mit historischen Instrumenten ein Beweis.

(Text: Detmar Huchting (12.07.2004)

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Weitere CDs zur Passionszeit von C.H. Graun sind auf der Partner-Seite einsehbar.

Link: 

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/04/carl-heinrich-graun-cds-zur.html#links

——————————————————-

Grüsse
Volker

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Gedenkveranstaltung – Winnenden – im Südwestfernsehen


Hallo,

Sir Roger Norrington und das Radio Symphonieorchester  des SWF geben am 13. März 2009 um 20:15 Uhr ein Gedenkkonzert für die Opfer des Amoklaufs von Winnenden und Wendlingen.

Sir Roger Norrinton: „Auch wenn alle Fakten über das Ereignis bekannt sind, bleiben doch bei uns allen noch viele Fragen offen.“ Die Musik gibt uns die Chance, uns zu sammeln und unseren Gedanken nachzugehen. Ich lade alle Besucherinnen und Besucher der Konzerte und die Fernsehzuschauer ein, mit uns diese Chance zu nutzen, unser Mitgefühl und unsere Mitmenschlichkeit zu zeigen.“

Auf dem Programm stehen unter anderem Heinrich Schütz’ geistliches Konzert „Eile mich, Gott, zu erretten“ für Sopran und Basso continuo (SWV 282) sowie Edward Elgars „Enigma-Variationen“ für großes Orchester (op. 36).

Das SWR Fernsehen zeigt die Aufzeichnung am Freitag, 13. März um 20.15 Uhr.

Grüsse

Volker

CD-Bestellung SDG 153 Vol. 20, in England bereits möglich


Hallo,

in England wird die neuste SDG-CD 153: Vol. 20 – bereits zum Verkauf öffentlich angeboten. Siehe unten stehende Angaben:

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Bach: Cantatas Vol.20

Bach: Cantatas SDG 153; Vol.20
Bach, Jones, Keith, Persson, Tyson, Oxley

List Price:

£11,98


Bach: Cantatas Vol.20
~ Bach (Artist), Jones (Artist), Keith (Artist), Persson (Artist), Tyson (Artist), et al.
Audio CD (2 Mar 2009)
CD-Bestellung bei amazon.co.uk nachstehenden Link anklicken
Link: http://astore.amazon.co.uk/volsklajsbac-21/detail/B001R77GHU
CD-Bestellung bei
amazon-Deutschland Erscheinungstermin: 17.4.2009, 2 CD’s – 29,99 EURO
Link: http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B001R77GHU

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j p c
L i n k : – j p c – Deutschlanf
zu beziehen ab 17.4.2009.
Der Preis beträgt dort 29,99 EURO, Hörproben aller Kantaten vorhanden.
  • Erscheinungstermin: 17.4.2009
  • Verfügbarkeit: Artikel noch nicht erschienen, voraussichtlicher Liefertermin ist der 17.04.2009.
    Sie können den Titel schon jetzt bestellen. Versand an Sie erfolgt gleich nach Verfügbarkeit. i
Detailinformationen
Kantaten für Septuagesima BWV 84 „Ich bin vergnügt mit
meinem Glücke“; BWV 92 „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“;
BWV 144 „Nimm, was dein ist, und gehe hin“
+Kantaten für Sexagesima BWV 18 „Gleichwie der Regen und
Schnee vom Himmel fällt“; BWV 126 „Erhalt uns, Herr, bei
deinem Wort“; BWV 181 „Leichtgesinnte Flattergeister“
  • Künstler: Miah Persson, Wilke te Brummelstroete, James Oxley, Jonathan Brown, Gillian Keith, Angharad Gruffydd Jones, Robin Tyson, James Gilchrist, Stephan Loges, Monteverdi Choir, English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner

Gruß

Volker

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Rezension-Besprechung: CD’s von SDG 147 – Vol.5 – CD zwei – veröffentlicht vom Label: SDG – Monteverdi im Oktober 2008


Hallo,

meine Rezension von SDG 147, Vol. 5 / CD z w e i ; Aufführungsort: Dom „St. Blasii“ in Braunschweig


Cover: SDG 147, Vol. 5 / zwei CD’s Kantaten für den zehnten Sonntag nach Trinitatis

BWV 46 – Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei
BWV 101 – Nimm von uns Herr, du treuer Gott
BWV 102 – Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben!

(Aufführungsort: 27 / 08 / 2000 Braunschweig Dom)

Soloists: Joanne Lunn; Sopran | Daniel Taylor; Altus
Christoph Genz; Tenor | Gotthold Schwarz; Bass

Aufführungsort: Braunschweiger Dom St. Blasii

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Click here “ Gardiners-Reisetagebuch “ for a German Translation of the sleeve notes.
von Jane Rogers, Bratsche
zur SDG 147 Vol. 5




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Rezension CD z w e i – SDG 147, Vol. 5 –

Kantate: BWV 46 „Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei“

(Kantate für den 10. Sonntag nach Trinitatis)

1) Bach hat diese Kantate in seinem ersten Leipziger Amtsjahr komponiert und am 1. August 1725 zum ersten Mal aufgeführt. Der Eingangschor ist ein gross angelegtes Klagelied, formal eine Kombination von motettischen und konzertanten Elementen. Motettisch ist daran die enge Beziehung zum gesungenen Text. Dem Satzbau des Bibelwortes entsprechend ist der gesamte Eingangschor in zwei grosse Teile gegliedert, einen freipolyphonen Satz und eine Fuge. Auch die Themenbildung ist in auffallender Weise textbezogen mit ihrer Anhebung betonter Wörter („Schauet“, „sehet“) und ihren dissonanten Halbtonschritten auf „Schmerz“ und „Jammers“. Motettisch ist auch das Prinzip der Chorfuge (zweiter Teil des Satzes), wobei die Instrumente meist mit den Singstimmen zusammengehen, während die Blockflöten als deren gleichberechtigte Partner selbst eine Fugenstimme übernehmen.

Eine einleitende, entzückende Sinfonia im 1. Satz wird durch einen anschließenden ausdrucksstarken Chor des „Jammers“ eindrucksvoll interpretiert.

Beeindruckend ist der 3. Satz: „Dein Wetter zog sich auf“. 1) Dieser Satz ist in ihrer barocken Bildlichkeit der dramatische Höhepunkt der Kantate. Zum Streichorchester tritt die Trompete als Sinnbild göttlicher Hoheit; punktierte Rhythmen markieren das Drohende des aufziehenden Wetters, abwärtsgleitende Skalenfiguren das Einbrechen des Rachstrahls. Der Bassist: Gotthold Schwarz punktet in einer fantastischen Art, dies entsprechend gesanglich umzusetzten.

Im 5. Satz: „Doch Jesus will auch bei der Strafe“ – glänzt der Altus Daniel Taylor. In diesem Satz dominieren die Flöten als Bassstimme, die das Bild eines Rache kündigen Propheten heraufbeschwören.

Satz 6; Schlusschoral: „O großer Gott“ ist nicht wie üblich in schlicht-vierstimmigem Satz gehalten, sondern mit Zeilenzwischenspielen der doppelt besetzten Blockflöten ausgestattet. Ausdrucksstark präsentiert sich hier der Monteverdi Chor mit seiner bewundernswerten Artikulation.

Kantate BWV 101 „Nimm von uns Herr, du treuer Gott“

(Kantate für den 10. Sonntag nach Trinitatis)

1) Das Werk ist eine Choralkantate und wurde am 13. August 1724 erstmals aufgeführt. In seiner Form unterscheidet sich der Eingangschor wenig vom Normaltyp der Choralkantaten. Die Singstimmen werden durch einen Posaunenchor verstärkt, dessen Oberstimme wie üblich vom Zink (Cornetto) gebildet wird; außerdem wird der Cantus firmus durch eine den Sopran oktavierende Querflöte mitgespielt. Der ganze Satz ist im Grunde eine großangelegte Cantus-firmus-Motette, deren Besonderheit im Mitwirken eines eigenthematischen Instrumentalparts besteht.

In dem Eingangssatz agiert der Monteverdi Choir in seiner bekannt gekonnten Art ich kann mich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass der Tenor und Bass zeitweise zu dominant Auftritt und die Flöten erscheinen etwas unrein und piepsig zu klingen.

Satz 2 ursprünglich mit obligater Flöte geplant, dann aber mit Solovioline besetzt, verhilft nun dem konzertanten Element in dieser Arie zu seinem Recht und wird von Christoph Genz (Tenor) in seiner bekannten Art vorgetragen.

Der Satz 4 ist von ungewöhnlicher Art, die ihre Ursache in Bachs Bestreben hat, eine leidenschaftlich- dramatische, konzertante Arie zu präsentieren. Hier ist Gotthold Schwarz (Bass) diesem Part großartig gewachsen.

Als musikalischer Höhepunkt der Kantate ist wohl in Satz 6 das Duett für Sopran (Joanne Lunn) und Altus (Daniel Taylor) – mit obligater Flöte und Oboe da caccia anzusehen. Traumhaft passen die zwei Gesangs-Solisten zusammnen und lassen ein herrliches Duett erklingen

.Englische Sopranistin Joanne Lunn

Englische Sopranistin Joanne Lunn
Englischer Altus: Daniel Taylor

Englischer Altus: Daniel Taylor

In Satz 7 endet die Kantate mit einer schlichten vierstmimigen Schluss-Strophe des Liedes mit: „Leit uns mit deiner rechten Hand.“ Getragen, ruhig aussingend erklingt fein nuanciert der Monteverdi Choir.

Kantate BWV 102 – Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben!

(Kantate für den 10. Sonntag nach Trinitatis)

1) Die Kantate, von Bach zum 25. August 1726 komponiert, gehört zu jenen, die demselben Textjahrgang entnommen sind wie die von Bach aufgeführten Kantaten des Johann Ludwig Bach. Auffällig ist dabei, dass Bach diesmal den II. Teil der Kantate mit Satz 5 beginnen lässt. Der Eingangschor gehört zu den grossen Leistungen des reifen Bach und zeigt in seiner formalen Vielgliedrigkeit steten Wechsel zwischen Dominanz des Orchestersatztes bei häufigem Choreinbau und des Chorsatzes mit eigenständiger überaus sprachgerechter, textgezeugter Thematik. Eingeleitet wird der Satz durch eine Instrumentalsinfonie von 2 Oboen, Streichern und Continuo.

Was hier abgeht ist atemberaubend grossartig, die Sopranistin „Joanne Lunn“ brilliert, der Monteverdi Choir in Glanzform – da kann nur angemerkt werden – „Weltklasse“, einmalig, so etwas bekommt man nicht alle Tage geboten, was muss Gardiner da wieder gefeilt haben, das Orchester stimmig, Gesangssolisten ebenbürtig und ein Chor, der wieder einmal brilliert, das ist wieder eine Kantatenstelle, die bei mir auf „da Capo“ gestellt ist und die berühmte Gänsehaut erzeugt….

Dieses Klangerlebnis möchte ich den Besuchern des Forums nicht vorenthalten und stelle den Eingangs-Satz der Kantate – BWV 102 – als Hörprobe zur Verfügung.

Hörprobe: „BWV 102 Satz 1“, den L i n k – nachstehend kräftig anklicken:

2-14-bwv-102-herr-deine-augen-sehen-nach-dem-glauben-part-i-coro1

1) Der Satz 3 ist ein schlichtes Alt-Seccorezetativ – (Daniel Taylor, Altus), deren Gestik an eindringlicher Wirkung wohl nicht zu überbieten ist. Mit einem langanhaltenden, dissonanten „des“ einsetzend, scheint die obligaten Oboe ein „Weh!“ über die unbußfertige Seele auszurufen, und die gesamte Melodik des Satzes mit ihren Querständen und ungewöhnlichen Intervallschritten ist ein einziges, höchst anschauliches Abbild der Seele. Hier ist der Altus Daniel Taylor ein vortrefflicher Gesangs-Solist der dieses Abbild der zerrissenen Seele berührend zu interpretieren weiss.

In Satz 4, Rezetativ für Bass (Gotthold Schwarz), präsentiert sich ein ausdrucksstarker Bassist mit dem „Verachtest du den Reichtum seiner Gnaden.“

Deutscher Bassist: Gotthold Schwarz

Deutscher Bassist: Gotthold Schwarz

1) Mit dem Satz 5 beginnt der zweite Teil der Kantate mit der Alt-Arie: „Erschrecke doch, Du allzu sichere Seele!“ Hier wird versucht, den Sünder wachzurütteln. Die musikalischen Mittel sind weiträumige Melodik – zumal in der obligaten Flöte, aber auch in der Singstimme – und lebhaften Bewegung. Hier punktet der Altus Robin Tysson mit seiner klaren und wortverständlichen Aussage des „Erschreckens..!“ Das Flötenspiel ist ebenso im gleichen Atemzug als vorrtrefflich anzumerken.

Ein zweistrophiger schlichter Choralsatz mit dem „Heut lebst du, heut bekehre dich“ mit der Melodie von: „Vater unser im Himmelreich“ – beschliesst dieser Choral eine wunderschöne Kantate. Mich beeindruckt hier der Monteverdi Chor, wie hinreissend und innig dieser wunderbare Choral vorgetragen wird, ruhig, getragen ein in sich gekehrter Gesang – damit ist die Seele gesanglich gerettet und der Hörer wird davon berührt und eingenommen. Das ist Bachgesang pur und wiederum ein Verdienst von Gardiner, der in diesem Kantatenwerk die gewissen Akzente zum richtigen Zeitpunkt zu setzen weiss, Danke, grandios..!!

Die Kantate BWV 102 ist als das Highlight der gesamten SDG 147 – Einspielung anzusehen, diese Werk hat mich ungemein berührt und wie bereits erwähnt, bei mir das entsprechende Gänsehaut-Erlebnis erzeugt und ich wurde bis zum letzten Schlusston ungemein gefesselt. Und das ist es, was wir immer so an Gardiner, seinem Orchester, seinem Monteverdi-Choir so schätzen und bewundern.

Grüße

Volker

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1) Textauszüge: Alfred Dürr, die Kantaten

Georg Friedrich Händel – Brockes Passion – in der Herrenhäuser Kirche, Hannover


Hallo,

auf ein besonderes Ereignis möchte ich im Händeljahr 2009 in Hannover in der Herrenhäuser Kirche hinweisen.

Herrenhäuser Kirche Hannover

Herrenhäuser Kirche Hannover

Samstag, 21. März 19 Uhr

Herrenhäuser Kirche, Hannover-Herrenhausen

Georg Friedrich Händel
Brockes Passion

Uta Kraus, Barbara Rotering,
Jean-Sébastien Stengel,
Robert Franke, Steffen Wolf,
Torsten Gödde, Michael Humann

Le Concert Lorrain
auf historischen Instrumenten

Kantorei Herrenhausen
Leitung: Martin Ehlbeck

Kartenpreise:
Mittelschiff 20€ , nummerierte Plätze, keine Ermäßigung
Seitenschiff 15 €, unnummerierte Platze, 3€ Ermäßigung für Kinder, Schüler, Auszubildende, Behinderte
Empore 12 €, unnummerierte Plätze, 3€ Ermäßigung für Kinder, Schüler, Auszubildende, Behinderte

Karten erhältlich: O n l i n e

Kartenhotline der Herrenhäuser Kirche 0171-1989 829

Laporte-Kartenshop, Karmarschstr. 30/32, 30159 Hannover

Hannover Tourismus-Service, Ernst-August-Patz 2, 30159 Hannover, Tel. 0511 – 3014-0

„Kirche im Blickpunkt“ Buchhandlung an der Marktkirche, Hanns-Lilje-Platz 4/5, Tel. 0511 – 353 68 36

Gemeindebüro der Herrenhäuser Kirche, Hegebläch 18, 30419 Hannover, Tel. 0511 – 79 32 42

Abendkasse


Zum Auffinden der Herrenhäuser Kirche füge ich Google-Maps bei.


Größere Kartenansicht

Weitere Informationen zur „Brockes-Passion“ sind auf der inhaltsreichen Web-Seite der Herrenhäuser Kirche einsehbar:

Link: http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/

Ich hoffe, dass diese rührige Kirchengemeinde einen regen Besucherzuspruch erhält, OWL ist nicht weit von dem Aufführungsort entfernt und sollte mit einem Besuch belohnt werden, zumal, wenn es sich um die „Brockes-Passion“ von G.F. Händel handelt.

Grüsse

Volker

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HERFORDER ORGELSOMMER 2009 – Mendelssohn und die Sehnsucht nach dem Süden


Hallo,

nun ist es wieder soweit, das Programm vom „Herforder Orgelsommer 2009“ ist im Internet veröffentlicht worden und steht unter dem Motto:
„Mendelssohn und die Sehnsucht nach dem Süden“
Aus Anlass des 200. Geburtstages von Felix Mendelssohn-Bartholdy wurde dieses Motto zum Herforder Orgelsommer 2009 gewählt und seine Orgelwerke gelangen zur Aufführung. Eine hochkarätige in- und ausländische Organistenriege stellt sich in Herford vor, voran die italienischen Organisten von Rang und Namen, mit spannenden Aufführungen kann der Orgel-Freund rechnen und aus einem auserlesenen Teilnehmerfeld seine Entscheidung treffen, OWL wird im Sommer zum Mekka eines großartigen Orgel-Spektakels und wir sollten den Organisatoren schon heute dafür dankbar sein.

Foto: Grosse Orgel im Herforder Münster (Fotorechte: V. Hege)
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Der Orgelsommer in Herford findet vom 19. Juli bis zum 13. September 2009 statt.
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Die Schwalbennestorgel (auch Heinrich-Schütz-Orgel oder Zuberbier-Ott-Orgel genannt) an der Nordwand im hohen Chor des Herforder Münsters

Foto: Die Schwalbennestorgel (auch Heinrich-Schütz-Orgel oder Zuberbier-Ott-Orgel genannt) an der Nordwand im hohen Chor des Herforder Münsters von 1756. (Fotorechte: V. Hege)

Nachstehend Auszüge aus dem Programm des Herforder Orgelsommers 2009. Das komplette Programm des Orgelsommers mit

Informationen zu allen Künstlern und Werken wird später eingestellt.

Link: http://www.kirchenmusik-im-herforder-muenster.de/Orgelsommer/orgelsommer.htm


munster

HERFORDER ORGELSOMMER 2009:
19.7.2009 – 13.9.2009

„Mendelssohn und die Sehnsucht nach dem Süden“

herford-mitte

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Sonntag, 19. Juli 2009, 18.00 Uhr
Herforder Münster
ERÖFFNUNGSKONZERT Stefan Kagl,
Orgel
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 26. Juli 2009, 18.00 Uhr
Neuapostolische Kirche
ORGELKONZERT für FAMILIEN
Prokofjew: Peter und der Wolf
Heinz-Peter Kortmann / D
, Orgel; Dorothee Niehaus, Sprecher;
Eintritt frei / Kollekte

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Freitag, 31. 7. 2009 bis Montag 3.8. 2009, 10.00 – 17.00 Uhr

Marktkirche Hannover / Herforder Münster

MEISTERKURS mit MASSIMO NOSETTI / Italien
Italienische Orgelmusik mit dem Schwerpunkt
Italienische Orgelsymphonik

Anmeldung bei Stefan Kagl,
Münsterkirchplatz 2, 32052 Herford,
Tel: 05221/27 69 77, Fax: 27 69 78,

e-mail: Muensterkantor.Herf@teleos-web.de

Meisterkurs-Anmeldeformular zum Download (PDF) PDF zum Download

Repertoireliste Download (PDF) PDF zum Download

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Freitag, 31. Juli 2009, 21.00 Uhr
Herforder Münster
NACHTKONZERT I
– „Kinoorgel“
STUMMFILM mit ORGELMUSIK
„Metropolis“
Wilfried Kaets / D
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 2. August 2009, 18.00 Uhr
Herforder Münster
ORGELKONZERT Organist: Massimo Nosetti / Italien
Italienische Orgelsymphonik
Eintritt frei / Kollekte

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Dienstag, 4. August 2009, 20.00 Uhr
Herforder Münster
Nachtkonzert II ORGELNACHT
der Teilnehmer des Meisterkurses

Eintritt frei / Kollekte

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Freitag, 14. August 2009, 21.00 Uhr
Herforder Münster
Nachtkonzert III ORGEL & LITERATUR
Mendelssohn: Italienische Sinfonie
Goethe: Italienische Reise, Mendelssohnbriefe
Hans-Dieter Karras
, Orgel
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 30. August 2009, 18.00 Uhr
St. Marien Stift Berg
ORGELKONZERT Giulia Biagetti / Italien
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 6. September 2009, 18.00 Uhr
Jakobi-Kirche
ORGELKONZERT Organist: Francesco Bongiorno / Italien
Eintritt frei / Kollekte

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Sonntag, 13. September 2009, 18.00 Uhr
Herforder Münster
ABSCHLUSSKONZERT

Westfälische Kantorei, Ltg. Hildebrand Haake
Stefan Kagl, Orgel
Felix Mendelssohn Bartholdy,
Eugene Reuchsel: Spaziergänge in der Provence
Eintritt frei / Kollekte

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Es handelt sich um ein riesiges Programm-Angebot für 2009 und wird den vorangegangenen Orgelsommer 2008 in den Schatten stellen, freuen wir uns auf die italienischen Organisten die in OWL zu Gast sein werden. Ich hoffe doch, dass die Orgelfreunde vom Forum aus OWL diesmal auch die Treue halten werden und wir uns ein Konzert gemeinsam anhören können.

Grüsse an alle Orgelfreunde – einschliesslich Hannover, wo auch ein Programmschwerpunkt enthalten ist. (Meisterkurs in der Marktkirche)

Volker
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Label: Soli Deo Gloria – CD SDG 153 Vol. 20 wird Anfang März 2009 veröffentlicht


Hallo,

noch nicht einmal die Rezensionen der bisherigen SDG-CD’s erstellt und schon kündigt das Label solideogloria die CD „SDG 153, Vol. 20“ für den Anfang März 2009 diese Veröffentlichung an.

 

Cover CD SDG 153 Vol.20 zwei CD's

Cover: CD SDG 153 Vol.20 zwei CD's

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CD-Bestellung über amazon.uk als Partner ab 2. März 2009

Link: http://astore.amazon.co.uk/volsklajsbac-21/detail/B001R77GHU

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Hörproben von SDG 153 Vol.20 nachstehend:

SDG 153 disc 1 –
1. Nimm, was dein ist, und gehe hin BWV 144
– no. 1 Coro
Stream Audio
14. Seht, seht! wie reißt, wie bricht, wie fällt BWV 92
– no. 3 Aria: Tenor soloist: James Oxley
Stream Audio
SDG 153 disc 2 –
1. Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
– BWV 18 no. 1 Sinfonia
Stream Audio
6. Leichtgesinnte Flattergeister BWV 181
– no. 1 Aria: Bass soloist: Stephan Loges
Stream Audio

Play the bit stream tracks with your media player (Real Player).

To get a media player click on the icon below.

Cantatas for Septuagesima

BWV 144 – Nimm, was dein ist, und gehe hin
BWV 84 – Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV 92 – Ich hab in Gottes Herz und Sinn

(recorded: Grote Kerk, Naarden)

Soloists: Miah Persson | Wilke te Brummelstroete
James Oxley | Jonathan Brown

Cantatas for Sexagesima

BWV 18 – Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
BWV 181 – Leichtgesinnte Flattergeister
BWV 126 – Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort

(recorded: Southwell Minster)

Soloists: Gillian Keith | Angharad Gruffydd Jones
Robin Tyson | James Gilchrist | Stephan Loges

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner

Click here for a French Translation of the sleeve notes.

Click here – Gardiner Reisetagebuch in deutscher Fassung

Click here for the English sleeve notes.


© 2009 Soli Deo Gloria, all rights reserved

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Ich freue mich auf diese Neuveröffentlichung – diesmal scheinen ganz neue Gesangs-Solisten in den Kantaten-Werken mitzuwirken und bin ganz gespannt darauf, wie weit es mit ihrer künstlerischen Aussage bestellt ist.

Gruss
Volker

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Hannover-Herrenhausen: Festspiele 30.5. bis 20.6.2009


Hallo zusammen,

durch Barbaras Kommentar – (Stichwort: Filmarbeiten mit Donna Leon *) in Herrenhausen – mein absoluter Fernsehkrimi-Favorit) – bin ich auf die Festwochen Herrenhausen 2009 aufmerksam gemacht worden. Sie finden teilweise in dem wunderschönen Barockgarten (Berggarten) vom Herrenhauser Schloss in Hannover vom 30.5.2009 bis 20.6.2009 – statt.

Flyer Festwochen Herrenhausen (Hannover)

Flyer Festwochen Herrenhausen 2009 (Hannover)

Barockgarten des Schlosses Herrenhausen (Hannover)

Naturbühne im Barockgarten des Schlosses Herrenhausen (Hannover)

Schloss Herrenhausen Berggarten

Schloss Herrenhausen Berggarten

Herrenhausen Festspielsaal

Herrenhausen Festspielsaal

(Fotorechte: Festwochen Herrenhausen)

Wenn ich mir das Programm der Festspiele Herrenhausen anschaue, läuft einem des Wasser im Munde zusammen. Hier eine kleine Kostprobe der Ensemble Auftritte:

Ensemble-Auftritte – Kurzauswahl:

Ensemble Resonanz

eröffnet mit “ die Hölle aber nicht.“ am 30. Mai 2009 in der Galerie die Festwochen

Akademie Alte Musik Berlin
mit „Alles Haydn“ am 1. Juni 2009, Galerie

Händel & Haydn
mit dem FestspielOrchester Göttingen und dem NDR Chor am 5. Juni 2009, Galerie

13.06. Haydn Trio Eisenstadt
mit „D2H – Dedicated to Haydn“ am 13. Juni 2009, Galerie

*) Am 4. Juni 2009 liest Donna Leon in Hannover auf dem 6. Herrenhausen Barock-Festival in Hannover zu der Musik von Georg Friedrich Händel. Händel ist für Leon der überzeugendste Komponist. „Seine Musik spiegelt auf wundervolle Weise die menschlichen Emotionen wider“, schwärmte die 65-Jährige. In seinen Opern habe jeder Charakter eine richtige Persönlichkeit, und Händels Musik drücke alle Gefühle dieser Personen aus.

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Hier geht es zum Programm-Flyer:

Programmflyer Festwochen Herrenhausen 2009


pdf_icon2

Größe: 999.8 Kb

arrow herunterladen

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Karten ab 16. März 2009
Vorverkaufskasse im Künstlerhaus
Sophienstrasse 2,
30159 Hannover
Tel. 0511 – 168 41222
Vvk-kuenstlerhaus.de und festwochen-herrenhausen.de

Ein weiterer Link mit inhaltsreichen Angaben zu den Festspielen:

h i e r – klicken – !!

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Dieses Festspiel findet vor der Haustür von OWL (Ostwestfalen) statt und sollte durch einen Veranstaltungsbesuch eine Unterstützung erfahren. In einer lauschigen sommerlichen Abend-Atmosphäre mach es riesigen Spass,auf einer Natturbühne das Geschehen verfolgen zu können. Mein letzter Besuch der Festspiele Herrenhausen liegt mittlerweile schon Jahre zurück.

Grüsse

Volker

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Leipzig kauft Originalhandschriften von J.S. Bach und Mendelssohn


Hallo,

Aktuelles aus Leipzig:

Die Stadt Leipzig hat sich jetzt entschlossen, die Originalhandschriften von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy aus der Musikbibliothek Peters zu kaufen. Kulturbeigeordneter Georg Girardet sagte, damit solle gesichert werden, dass die Schriften in Leipzig blieben. Ihr Wert werde auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

Foto: Originalpartitur von J.S. Bach, Kantate BWV 22 "Jesus nahm zu sich"

Foto: Originalpartitur von J.S. Bach, Kantate BWV 22 "Jesus nahm zu sich" (Fotorechte: V. Hege)

Bei dem Erwerb von wichtigem Kulturgut gebe es die Unterstützung des Bundes, der Kulturstiftung der Länder und des Freistaates Sachsen. Die Stadt müsse ein Viertel des Geldes aufbringen. Das hoffe sie zu schaffen durch Stiftungen und private Unterstützung. Wenn es gelänge, das Geld aufzubringen, hätte die Stadt ein Vorkaufsrecht.

Meine persönliche Anmerkung:

Somit gehören Streitigkeiten über den Besitz der Original-Handschriften der großartigen Komponisten endgültig der Vergangenheit an, der Klassikfreund wird es mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen.

Gruss

Volker

Quelle: (nmz/kiz)

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Bach-Interpret Ewald Kooiman an der Weise-Orgel in Gräfenroda-Thüringen


Hallo an alle Orgelfans,

unvergessen und beliebt bleibt der großartige Bach-Interpret an der Orgel „Ewald Kooiman“ – der leider viel zu früh verstarb, er war gerade dabei, von J.S. Bach die Gesamten Orgelwerke nochmals neu einzuspielen fürs Label “AEOLUS” – zweidrittel der Aufnahmen wurden seit April 2008 an den Silbermann-Orgeln im Elsass aufgenommen, bis der jähe Tod ihn uns aus unserer Mitte riss.

Konzert-Organist Ewald Kooiman Aufnahme während der Einspielung Gesamt-Orgelwerke J.S. Bach im Elsass (Fotorechte Label aeolus.music.com)

Konzert-Organist Ewald Kooiman Aufnahme während der Einspielung Gesamt-Orgelwerke J.S. Bach im Elsass (Fotorechte Label aeolus.music.com)

Beim Stöbern nach weiteren Aufnahmen von Ewald Kooiman wurde ich beim Label querstand (Verlagsgruppe Kamprad) aus Altenburg mit einer bemerkenswerten Aufnahme fündig. Ein Juwel die Weise-Orgel in der St. Laurentiuskirche in Gräfenroda-Thüringen mit all ihren klangtechnischen Möglichkeiten,

CD-Cover: Ewald Kooiman an der Weise-Orgel in Gräfenroda-Thüringen

CD-Cover: Ewald Kooiman an der Weise-Orgel in Gräfenroda-Thüringen

Link zum Label querstand in Altenburg mit umfangreichen Hörproben:

http://www.vkjk.de/shop.html

Ewald Kooimann

Weise-Orgel in Gräfenroda-Thüringen, St. Lautentiuskirche

CD 18,00 €
Bestell-Nr.: VKJK 0517

Die bemerkenswerte CD enthält Orgelwerke von: Johann Peter Kellner, Adrian Junghans und Leonhard Frischmuth. Von den 16 eingespielten Werken handelt es sich dabei gleich bei 11 um Ersteinspielungen. An der dortigen St. Laurentiuskirche amtierte Johann Peter Kellner als Organist, und dieser konnte auf den Orgelneubau durch Weise entscheidenden Einfluss nehmen, so dass mit diesem Instrument eines der seltenen Beispiele vorliegt, daß ein Orgelkomponist sich sein Instrument praktisch massschneidern lassen konnte. Daraus folgt natürlich, dass diese Orgel für die Wiedergabe des Werkes Johann Peter Kellners im speziellen Maße prädestiniert ist. Nach mehreren Umbaumaßnahmen versetzte die erst unlängst abgeschlossene jüngste Restaurierung und Rekonstruktion das Instrument wieder in einen dem Original nahekommenden Zustand.

Wer Interesse an einer schönen Orgeleinspielung von Ewald Kooiman – mit teilweise barocken Orgelwerken – besitzt, wird hier fündig.

Grüsse

Volker

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Konzert-Termine: Oratorien von J.S. Bach – Matthäus- u. Johannespassion im März-April 2009


Achtung…!!

Konzerte für 2010

J.S. Bach Konzert-Termine mit Oratorien und Passionsmusik im Februrar bis April 2010 gibt es unter dem nachfolgenden Link:

Link:

https://meinhardo.wordpress.com/2010/02/12/kkonzert-termine-passionsmusik-von-j-s-bach-–-im-februar-marz-april-2010/

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Hallo,

hier gebe ich für OWL und überörtliche Konzert-Termine im März-April 2009 mit Oratorien von J.S. Bach – Matthäuspassion BWV 244 und Johannespassion, BWV 245 bekannt.

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Bielefeld – Rudolf-Oetker-Halle, Freitag 20.03.2009 20:00 Uhr


Foto: Oetkerhalle Bielefeld mit dem Oratorienchor

Bielefeld – Rudolf-Oetker-Halle, Oratorienchor der Stadt Bielefeld

Johannes-Passion BWV 245
Johann Sebastian Bach
für Soli, Chor und Orchester


Ausführende:
Christin Mollnar, Sopran
Yvi Jänicke, Mezzosopran
Byoung Oh Kim, Tenor
Victor Schierung, Evangelist
Christfried Biebrach, Bass
Dirk Aleschus, Jesusworte
Susanne Peuker, Laute
Hans Koch, Viola da Gamba
Hagen Enke, Orgelpositiv
Oratorienchor der Stadt Bielefeld

Bielefelder Philharmoniker Leitung: Hartmut Sturm

Tickets:

Tel. 0521 / 51 69 99, Fax 0521 / 51 81 21

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Rezension der NW vom 23.3.2009 zur Vergrößerung in das untere Foto k l i c k e n !!
Foto: Rezension der NW "Johannespassion" in der Oetkerhalle

Foto: Rezension der NW "Johannespassion" in der Oetkerhalle

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Leipzig – Gewandhaus, Großer Saal, 02.und 03. April 2009, 20:00 Uhr

Foto: Gewandhaus in Leipzig

Johann Sebastian Bach Matthäus-Passion BWV 244

Gewandhausorchester

Thomanerchor
Tölzer Knabenchor
Riccardo Chailly

Christina Landshamer, Sopran
Marie-Claude Chappuis, Alt
Johannes Chum, Tenor (Evangelist)
Maximilian Schmitt, Tenor (Aien)
Thomas Quasthoff, Bass (Arien)
Yorck Felix Speer, Bass (Christus)
Klaus Häger, Bass (Pilatus, Petrus, Judas)

Konzerteinführung um 19.15 Uhr im Schumann-Eck

Abonnement und Freiverkauf
43/34/26/16/9 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Ticket-Hotline: +49 341 12 70-280


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Samstag, den 04. April 2009 – 19:00 Uhr
Thomaskirche Leipzig

Johann Sebastian Bach

»Matthäus-Passion«
BWV 244

Andrea L. Brown, Sopran
David Erler, Altus
Maximilian Kiener, Tenor
Andreas Scheibner, Jesus
Ekkehard Abele, Bass

Leipziger Vocalensemble
Bach Ensemble München
Leipziger Barockorchester

Leitung: Philipp Amelung

... mit einem Klick zum Kartenvorverkauf!

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Samstag, 4. April 2009, 18.00 Uhr in Herford / OWL
Herforder Münster
KIRCHENMUSIKALISCHER GOTTESDIENST
Johannespassion von Arvo Pärt
Foto: Münsterkirche in Herford

Foto: Münsterkirche in Herford

Arvo Pärt erklärt seine Musik so:

„Ich habe entdeckt, dass es genügt, wenn ein einziger Ton schön gespielt wird. Dieser Ton, die Stille oder das Schweigen beruhigen mich. Ich arbeite mit wenig Material, mit einer Stimme, mit zwei Stimmen. Ich baue aus primitivem Stoff, aus einem Dreiklang, einer bestimmten Tonqualität. Die drei Klänge eines Dreiklangs wirken glockenähnlich. So habe ich es Tintinnabuli genannt.“

Ein typisches Beispiel für seinen Stil ist seine Johannespassion, für die er wie für viele seiner Werke
„eine objektive, überpersönliche Art der musikalischen Umsetzung wählte. Der Text wird ohne jegliche Ergänzungen in Latein, der einstigen Weltsprache der Kirche, vorgetragen; Jesus und Pilatus sind zwar solistisch besetzt, ihr Gesang ist aber vollkommen eingebettet in den gleichmäßig meditativen, nicht konzertanten musikalischen Verlauf; der Evangelistenpart wird von ein bis vier Sängern in stets gleichbleibender, […] mit diatonischen Dissonanzen angereicherter a-Moll-Tonalität vorgetragen…

(aus Wikipedia)
Vorverkauf

für die Konzertkarten im Herforder Münster:
Buchhandlung Erich Otto, Höckerstr. 6,
Tel: 05221 / 5 31 79, Fax: 533 93

Wenn Sie regelmäßig Informationen über unsere Kirchenmusik erhalten wollen, geben Sie uns Ihre Adresse bekannt:
Ev.-Luth. Kirchengemeindebüro Herford – Mitte
Münsterkirchplatz 5, 32052 Herford,
Tel: 05221 / 1 58 19, Fax: 10 90 31

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Leipzig – Thomaskirche, 9. und 10. April 2009, 19:00 Uhr Thomaskirche


Foto: Thomaskirche Leipzig
J.S. Bach. Johannes-Passion BWV 245
Thomanerchor Gewandhausorchester Georg Christoph Biller

Sibylla Rubens, Sopran
Matthias Rexroth, Altus
Patrick Henckens, Tenor (Arien)
Marcus Ullmann, Tenor (Evangelist)
Friedemann Röhlig, Bass (Christus)
Andreas Scheibner, Bass (Arien)

Johann Sebastian Bach
Johannes-Passion BWV 245

Freiverkauf
43/34/26/16 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Ticket-Hotline: +49 341 12 70-280

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Arnstadt – Bachkirche, 4. April 2009 um 19:30 Uhr

J.S. Bach-Kirche in Arnstadt

J.S. Bach-Kirche in Arnstadt

Johann Sebastian Bach

Matthäuspassion BWV 244

Gerlinde Sämann — Sopran
Marie Kuijken — Sopran
Petra Noskaiová — Alt
Patrizia Hardt — Alt
Christoph Genz — Tenor
Bernhard Hunziker — Tenor
Jan van der Crabben — Bass
Marcus Niedermeyer — Bass

La Petite Bande
Sigiswald Kuijken — Leitung

Nach der Einstellung der Förderung durch die holländische Regierung mussten Ton Koopman und The Amsterdam Baroque Choir & Orchestra ihre Aufführung der Matthäuspassion bedauerlicherweise absagen. Umso mehr freut es uns, zur Eröffnung des Festivals nun ein Konzert des belgischen Ensembles La Petite Bande unter Leitung von Sigiswald Kuijken präsentieren zu können, die ähnlich renommiert sind und zu den wichtigsten Interpreten der Musik Johann Sebastian Bachs in unserer Zeit zählen. Unter den Solisten ist dabei der Erfurter Christoph Genz, einer der derzeit gefragtesten Tenöre, der den Part des Evangelisten übernehmen wird.

Eintritt: 65 € | 45 € | 25 € — ermäßigt: 55 € | 35 € | 15 €

Eintrittskarten bei: Arnstadt Information
Markt 3 | 99310 Arnstadt
Telefon 0 36 28 . 60 20 49

oder im Internet: http://www.ticketcorner.com/eventstore/control/requestcard?id=831152

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Eisenach – Georgenkirche, Sonntag, 5. April 2009 um 17;00 Uhr

Taufkirche von J.S. Bach Georgenkirche Eisenach

Taufkirche von J.S. Bach Georgenkirche Eisenach

Johannespassion BWV 245