Archiv der Kategorie: BWV 248 Weihnachtsoratorium

Nachlese – Rundfunk-Fernsehen – Klassische Werke zwischen Weihnachten und Neujahr 2009


Hallo WO-Freunde,

hier ist nun meine angekündigte Nachbetrachtung zu den Radio- und Fernsehsendungen zwischen Weihnachten und Neujahr 2009. Das Angebot war so überwältigend, dass man kaum zum Verschnaufen kam, der Tag hätte mehr als 24 Stunden lang sein müssen, um die Sendungen mithören zu können. Ich beschränkte mich auf die Sendungen des Weihnachtsoratorium und konnte so manch Altes wieder auffrischen und mit neuen WO-Sendungen kofrontriert werden.

  • Was gab es an Neues zum Thema Weihnachtsoratorium zu entdecken, da fällt einem als erstes die Rundfunkübertragung des WDR mit der Neueinspielung des WO – BWV 248, Kantaten 1 bis 6 – von Hermann Max mit der Rheinischen Kantorei – auf.

Solisten: Veronika Winter, (Sopran) – Wiebke Lehmkuhl, (Alt) – Jan Kobow, (Tenor) – Markus Flaig,
(Bass-Bariton) – Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert, Leitung: Hermann Max.

CD-Cover: Hermann Max BWV 248 Weihnachtsoratorium

Diese Neueinspielung liegt mir ein wenig im Magen und kann mich nicht so recht dafür begeistern. Ich als Trompeten-Fan finde das Trompetenspiel – ob im Eingangs-Satz – Mittelteil oder Schlusssatz total daneben, was gibt es für Trompeten-Größen in Deutschland die das meisterhaft vorführen können. Selbst in Herford, im  Januar 2009 – war ein besserer Akteur zugegen.

Die Pauken überlaut und in einem widersprechenden Tempo, was sollte das? Einige Gesangs-Solisten konnten mich auch nicht so recht überzeugen, die Sopranistin Veronika Winter und der Tenor Jan Kobow sind wohltuhend zu benennen. Der Chor schlank und fantastisch – und sang überzeugend in Kammerton-Besetzung. Die Rheinische Kantorei mit historischen Instrumenten bestückt, gibt eine solide Vorstellung. Hermann Max, für Qualität bekannt, ist meiner Meinung nach nur eine durchschnittliche Neueinspielung gelungen..!! Schade, da konnte mehr dabei heraus springen.

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  • Wie wohltuhend hob sich hier die Rundfunkübertragung des MDR-Figaro mit dem Thomaner Chor  ab. Bestückt mit tollen Gesangs-Solisten unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller – konnte die vorgenannte Neueinspielung von Hermann Max nicht das Wasser reichen. Es handelte sich um einen Mittschnitt vom 13. Dezember 2009 aus der Thomaskirche Leipzig für eine neue CD-Veröffentlichung im Herbst 2010 beim Label „RONDEAU“.

Thomaner Chor

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)

Knaben-Sopran: Paul Bernewitz und Friedrich Prätorius, Mitglieder des Thomaner Chores

Dorothea Jansen, Sopran; (erkrankt..!!) Solistenpart durch Thomaner gesungen..!!)
Ingeborg Danz, Alt;
Evangelist: Martin Petzold, Tenor;

Arien: Christoph Genz, Tenor
Panajotis Iconomou, Bass

Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

(Aufzeichnung vom 13.12.2009 als Mittschnitt für eine neue CD-Veröffentlichung bei „RONDEAU“ im Herbst 2010,
Aufführungsort: Thomaskirche Leipzig.

Es ist eigentümlich, kaum setzte der Trommelwirbel mit den hervorragend besetzten Trompeten ein, war ich sofort gefesselt von dieser Rundfunkübertragung, liegt es mit an der Bach-Stätte der Thomaskirche, dass der Impuls sofort da ist? Aber das kann nicht nur daran liegen, die Kantaten-Teile 1 bis 6 habe ich mir zweimal angehört und komme zu einem positiven Gesamt-Urteil. Sicherlich sind die Knaben-Soprane: Paul Bernewitz  und Friedrich Prätorius – Mitglieder des Thomaner Chores nicht jedermanns Sache, aber diese jugendliche Frische in ihren Stimmen haben mich absolut inspiriert und war davon sehr angetan. Wenn Papa Bach solche Sängerknaben zur Verfügung gestanden hätte, wäre ganz bestimmt keine Perücke von ihm geflogen…!! Es war durchweg eine runde Aufführung zumal mir die übrigen Gesangs-Solisten entschieden angenehmer gefielen als bei der Rheinischen Kantorei. Die Altistin: Ingeborg Danz; superb – der Bassist: Panajotis Iconomou; hat ein angenehmes Timbre und meistert selbst die tiefen Lagen in meisterlicher Manier. (Ich fand ihn an diesem Abend homogener als in der SDG-Einspielung mit Gardiner). Die zwei Tenöre waren ebenfalls Klasse: Martin Petzold und Christoph Genz, dieser ebenfalls ein Bekannter aus der SDG-Riege…!!

Mein Gesamt Fazit zu den 2 Neueinspielungen:

Wer Knaben-Soprane nicht ablehnt, bekommt im Herbst 2010 beim Label:Rondeau eine gelungene CD-Neueinspielung des WO von den Thomanern serviert, leider fällt Hermann Max dagegen ein wenig ab, wird aber sicherlich auch seine Freunde des Kammerchors finden, zumal die Rheinische Kantorei auf historischen Instrumenten agiert und im Gegensatz dazu das Gewandhaus-Orchester bekannter maßen auf modernen Instrumenten spielt, wann damit einmal Schluss sein wird, bleibt wohl ein Rätsel.

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Angetan war ich von den zwei Fernsehübertragung im BR mit dem Weihnachtsoratorium Kantaten 1-6 mit dem Windsbacher Knabenchor unter der Leitung von Karl Friedrich Beringer.

J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantaten  1-6

Ausführende: im Münster in Heilsbronn – Dezember 1999

Münchener Bachsolisten – Windsbacher Knabenchor – Juliane Banse; Sopran – Cornelia Kallisch; Alt – Evangelist: Markus Schäfer; Tenor – Arien: Robert Swensen; Tenor –  Thomas Quasthoff; Bass – Leitung: Karl Friedrich Beringer.

WO BWV 248 Windsbacher Knabenchor im Münster Heilsbronn

Das Trompeten – Ensemble „Läubin“ war einfach Spitze, da waren absolute Könner am Werk und war ein Kunstgenuss mit einer  1a Qualität. Eine Eigenwilligkeit Beringers kann nicht unerwähnt bleiben. Der Anfangschor beginnt nicht wie in der Partitur mit: Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage, sondern übernimmt den Anfang der Vorlage BWV 214 „Tönet ihr Pauken, erschallet, Trompeten“. Die Fernseh-Aufnahmen waren aus dem Jahre 1999 und es  war eine gute Bild und Tonqualität. Die Gesangs-Solisten – vorangestellt der hervorragende Bass Thomas Quasthoff – entsprechen den Erwartungen.  Der Knabenchor bot eine tolle Gesangskultur und kann es mit den Thomanern durchaus aufnehmen, sie besitzen ein hohes Niveau. Ansonsten fand ich die  Kantaten 1-6 von den „Münchener Bachsolisten“ sehr ausgewogen musiziert und  vom Windsbacher Knabenchor erfrischend gesungen. Die Aufnahmen stammen aus dem Münster in Heilsbronn und war ein vortrefflich gewählter Aufführungsort.

Hier ein Ausschnitt von YouTube mit dem Eingangssatz aus dem BWV 214 „Tönet ihr Pauken“ das Verwendung gefunden hat anstelle des „Jauchzet frohlocket“ aus der Originalfassung des BWV 248.

Es ist immer wieder interessant festzustellen, wie die einzelnen Interpreten das WO zur Aufführung bringen, der Ausreißer mit dem „Tönet ihr Pauken, erschallet Trompeten“ aus dem BWV 214 durch Beringer ist schon ungewöhnlich.

Grüße

Volker

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P.S. Zwei Hörbeispiele WO aus Kantate 3 Eingangs-Satz mit Trompeten: „Herrscher des Himmels“:

1. Link: Hör-Beispiel: Hermann Max, Link: 1_Beispiel_Hermann Max-W0 -Trompeten „Herrscher des Himmels“

2. Link: Hör-Beispiel: Thomaner mit Gewandhaus-Orchester WO Trompeten „Herrscher des Himmels“

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YouTube – Sir Gardiner Herderkirche Weimar J.S.Bach Weihnachtsoratorium – 10 Jahre SDG


Hallo Bachfreunde!

BWV 248 WO Herderkirche in Weimar Dez. 1999

Auf YouTube sind   neunzehn – n e u e  Videos von Sir J.E. Gardiner veröffentlicht worden mit dem Weihnachtsoratorium, BWV 248 – von Johann Sebastian Bach. Die Aufnahmen sind in der Herderkirche Weimar am 23.12.1999  und am 27.12.1999 – zum Start der „Bach Cantata Pilgrimage 2000“ – aufgenommen worden. Es singt der Monteverdi Choir und es spielt das Barockorchester auf historischen Instrumenten: „The Engish Baroque Soloists“.

Link zu YouTube unterhalb der folgenden Textzeile:

Sir Gardiner-EBS-Monteverdi Choir Dezember 1999 mit dem Weihnachtsoratorium  in der Herderkirche Weimar:

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Link zum Gardiner-Video BWV 248 WO in der Herderkirche Weimar:

http://www.youtube.com/view_play_list?p=891E1FE87369A7E4&feature=bf-title

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Es ist ein 10-jähriges – SDG-Gardiner – J u b i l ä u m , am 23.12.1999 begann der Start der „Bach Cantata Pilgrimage 2000“ ob jemand daran gedacht hat, dass es mittlerweile zehn Jahre her ist dass dieses Bach-Großprojekt gestartet wurde, freuen wir uns auf die letzten SDG-Veröffentlichungen in 2010 – dann wird leider alles vorbei sein…!!

Grüße

Volker

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Das Salz in der Weihnachtssuppe


Es gibt Dinge auf dieser Welt, die gehören einfach zusammen, Köln und der Dom, die Wüste und der Sand, Helmut Schmidt und Zigaretten und – Weihnachten und das Weihnachtsoratorium. Obwohl ich ja gestehen muss, dass das „WO“ bei mir, sooft selbst gesungen, sooft gehört, schon fast Abnutzungserscheinungen erlitten hat.

Da ich meinen Dienst Ende letzten Jahres in dem eher mäßigen Chor mit qualitätsrestistentem Chorleiter quittiert habe, stellten sich nach exzessivem Hören der Kantaten vom 4. Advent dann doch starke „WO-Entzugserscheinungen“ ein.  Da kam der Anruf einer Freundin gerade recht, die fragte, ob es zu Weihnachten nicht ein nettes Konzertevent gäbe. Ich hatte schon länger mit der Veranstaltung der Philharmonie Essen mit dem Titel: „Weihnachtsoratorium zum Mitsingen“ geliebäugelt und nachdem ich ihr die ganze Chose schmackhaft gemacht hatte, willigte sie ein. Ich kramte erst mal die Noten hervor, schwelgte in Erinnerungen und musste über einige Zeichnungen (die ich in den Pausen, während mal wieder der Bass Dauerprobe hatte, gemalt hatte) schmunzeln.

Philharmonie Essen

Wir machen uns also am 2. Weihnachtstag um 16.00 Uhr auf in die Philharmonie, um 17.00 Uhr ist „Ansingen“. Nein, kein Einsingen, dafür bleibt keine Zeit. Die Philharmonie ist ein wirklich toller Konzertsaal, 2005 eröffnet und eine Synthese aus Moderne und Industriekultur. Hell, freundlich mit mondänem Ambiente. Auch ist für die Essener der Philharmonie Besuch eine sehr festliche Angelegenheit. Jeans ist eher Tabu, bzw. nicht die Regel. Da meine Freundin Sopran singt und ich Alt, müssen wir uns trennen. Meine linke Nachbarin kommt aus Duisburg und will das WO für den „Ernstfall“ proben, ein sehr netter Kontakt.

Der Dirigent Andreas Eberle, der heute die schwierige Aufgabe hat, völlig verschiedene stimmliche Bildungsstufen, verschiedene Stimmfärbungen, unterschiedliche Kenntnisse über das Oeuvre und mangelnde Manpower unter einen Hut bringen muss, beginnt mit Kantate IV „Fallt mit Danken, fallt mit Loben“. Schon bei dem Solo Einsatz der Männer am Anfang wird klar, dass dieser Part nicht zur Glanz-Partie des Abends wird, die Frauen sind einfach in der Überzahl, und – ich muss es einfach mal erwähnen- sie haben´s auch wirklich besser drauf. Hinter mir scheppern ein paar ältere Altösen, die es aber warscheinlich schon zum 150.000 Mal singen und supersicher sind, Wohlklang ist halt nicht immer alles. In einer Fast-Katastrophe endet der Männerpart von „wenn die stolzen Feinde“ aus der VI. Kantate, aber die Masse wiegt sich in Sicherheit, es gibt keinen Druck, man kann ja, wenn es gar nicht funktioniert, einfach den Mund bewegen oder nicht singen. Insgesamt hat derjenige, der das Programm zusammengestellt hat, sich schon eher für die einfacheren Kantaten nämlich 1, 4 und 6 entschieden. Ich möchte nicht wissen, wie der Ehre-Chor geendet hätte, den muss ich auch jedes Jahr wieder neu einüben.

Nach einer kurzen Pause für Toilette oder noch einen letzten Sekt gehts dann los. Da man in der Alt-Masse eh keine andere Stimme hört und zumindest „Jauchzet, frohlocket“ wirklich auch die letzte Nulpe draufhat und wir uns mittlerweile alle von den Plätzen erhoben haben, ist es ein erhebendes Gefühl, wieder das Weihnachtsoratorium zu singen.

Ich muss meine vorgefertigte Meinung, dass hier die Solisten und auch das Orchester, zur 2. Reserve gehören, gründlich revidieren. Die Altistin Susanne Blattert trägt die Alt-Arie „Bereite Dich Zion“ mit dichtem Klang und in professioneller Gänsehaut-Manier vor, wie es sich für Künstler der zukünftigen Kulturhauptstadt 2010 geziemt. Der Tenor, Andreas Hermann, ein ganz junger, etwas korpulenter Kerl mit einem bezauberndem, ausbaufähigem Tenor bewältigt seine Partie meisterhaft.  Da spielt es auch fast keine Rolle, dass er etwas breitbeinig arrogant (halt Tenor) auf seinem Stuhl sitzt. Der Bass, Tobias Scharfenberger, hat ein ziemlich intensives Organ, ist nicht immer mit dem Orchester eins, aber hat trotzdem eine durchdringende, dominante Stimme, die vor allem in „Großer Herr, du starker König“ mitzureissen weiss. Elisabeth Scholl, die Sopranistin, besticht nicht durch unbedingt durch brilliante Transparenz in der Höhe, meistert aber ihre Partie trotzdem und läßt mir Gänsehautschauer bei „Spricht der Höchste nur ein Wort“ zukommen.

Die Fugato-Einsätze bei den Männern im Chor waren wie zu erwarten war, nicht der Brüller, aber ich messe der Qualität des Chores auch nicht übermäßige Bedeutung bei. Entscheidend war, ich habe mal wieder „WO“ gesungen und es hat total Spass gemacht. Es entfacht eine Lebensfreude, die ich jedem Depressivem von Herzen gönne. Ich habe wieder nette Leute kennengelernt, die ich – wie ich meine- nur beim Singen kennenlerne, dadurch dass man miteinander musiziert hat, glich der Applaus einem Rockkonzert und ich denke, dass es für alle Beteiligten ein echtes Erlebnis war.  Im Übrigen war die Philharmonie auch wirklich gut besucht (teilweise auch Männer von singenden Frauen).

Als wir nach Hause kamen, hatte mein Mann schon das Essen vorbereitet und wir konnten den Abend mit einem kulinarischen Genuss ausklingen lassen.  Selbst wenn man bei der chorischen Qualität einige Abstriche machen muss, finde ich diese Institution Klasse. Die Distanz zwischen Orchester, Solisten ist ganz klar aufgehoben und sorgt für ein einheitliches Erlebnis mit erstklassischen Konzerteffekt. Ich wünsche der Intendanz noch mehr solcher intuitiver Eingaben und freue mich auf H-Moll Messe zum Mitsingen. Meister Bach, hättest Du Dir solch eine Dynamik Deiner Werke vorgestellt?

"Philharmonie Essen" Sicht von der Parkseite

Ich hoffe, dass ich einige von Euch zu Veranstaltungen im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 in dem qualitativ hochwertigen Rahmen begrüßen darf. Wie die Philharmonie aussieht, könnt ihr ergoogeln, da ich mal wieder keinen Fotoapparat mithatte.

Liebe Grüße Claudia

Rezension BWV 248 Weihnachtsoratorium in der Frauenkirche Dresden


Liebe WO-Fans,

nachstehend meine Rezension zum Weihnachtsoratorium, BWV 248, in der Frauenkirche Dresden.

J.S. Bach Weihnachtsoratorium

am 18. Dezember 2009 um 20:00 Uhr

WO Frauenkirche Dresden am 18.12.2009

Zusatzkonzert wegen hoher Nachfrage.

Leitung: Ludwig Güttler

Weihnachtsoratorium, Kantaten I und II
Kantate: „Süßer Trost mein Jesus kommt“ BWV 151
Weihnachtsoratorium, Kantate V
Eingangschor Kantate I da capo

Solisten:
Barbara Christina Steude
, Sopran
Susanne Langner, Alt
Uwe Stickert, Tenor
Matthias Weichert, Bass
Sächsisches Vocalensemble
Einstudierung: Matthias Jung

Basso continuo:
Friedwart Dittmann
, Violoncello
Bernd Haubold, Kontrabass
Uwe Zimmermann, Cembalo
Friedrich Kircheis, Orgel

Virtuosi Saxoniae (Mitglieder der sächs. Staatskapelle)
Leitung Ludwig Güttler

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Es ist schon etwas Besonderes, in der Frauenkirche das WO zu hören.

Leider kommen nicht nur musikalisch-weihnachtliche Gefühle auf:

  1. Die schmalen Kirchenbänke sind rückengewöhnungsbedürftig; nach einer halben Stunde war ich steif,
  2. die Eintrittspreise sind nicht gerade zivil,
  3. wir hatten ungünstige Plätze neben einer Eingangstür – sie stand bis zum Konzertbeginn bei -17 Grad (Außentemperatur) offen;
  4. die Akustik in dieser Kuppelkirche ist unberechenbar und hat schon so manches Konzert zum Kippen gebracht.

Fast wäre die Kantate I auch gekippt. Chor und Orchester hatten Schwierigkeiten, gerade beim Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“ sich aufeinander einzulassen. Es hat auch eine Weile gedauert, bis beide ihren Platz gefunden hatten. Die Solisten hatten es bei den akustischen Gegebenheiten sehr schwer. Standen sie links vorm Orchester waren sie nicht zu verstehen; standen sie rechts, hatten sie plötzlich großartige Stimmen. Bis ich mich richtig eingehört hatte, waren die Kantaten I und II vorbei und dann kam mein Highlight: „Süßer Trost, mein Jesus kömmt“. Bach hat diese Solokantate BWV 151 1725 für den 3. Weihnachtstag geschrieben, um seine Thomaner zu entlasten. Die Solisten  – allen voran Sopran und Tenor – liefen zur Höchstform auf; das Orchester hatte sich den Sänger/innen angepasst und auch Güttler ließ etwas Raum zur freien Gestaltung.

Die Kantate V kam viel zu schnell. Geschmunzelt haben wir, als am Ende der
5. Weihnachtskantate „Jauchzet, frohlocket … „ aus der 1. wiederholt wurde. Aber uns sollte wohl noch mal so richtig eingeheizt werden; bei inzwischen -19 Grad (Außentemperatur) keine schlechte Idee.

Herzl. WO-Weihnachtsgrüße

Iris

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Weihnachtsoratorium BWV 248 im Fernsehen in 2009


Hallo zusammen,

nach Bekanntgabe der Rundfunksendungen mit dem Weihnachtsoratorium, BWV 248 – von Johann Sebastian Bach – komplettiere ich die Angaben für dasFernsehen in der Weihnachtswoche 2009.

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Zur Einstimmung das WO auf YouTube:

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Fernseh-Programm WO-BWV 248 J.S. Bach:

Jauchzet, frohlocket!

Bachs Weihnachtsoratorium mit Peter Schreier Schreier

ZDF theater Sonntag, 20.12.2009  Zeit:

13:59 bis

15:05Uhr (66min)

Bachs Weihnachtsoratorium mit Peter Schreier Dienstag, 22.12.2009 Zeit: 08:59 bis – 10:05 Uhr 66 min.
ZDF theater

BR – am Freitag, 25.12.2009

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1-3 – Zeitpunkt: 02:44 – 04:15 Uhr (91min)


MDR – am Freitag 25.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 1 – Zeitpunkt: 07:24 – 08:00 Uhr (36min)


BR – am Samstag, 26.12.2009  Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 4-6 Zeitpunkt: 02:04 – 03:25 Uhr (81min)


MDR am Samstag, 26.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 2 Zeitpunkt: 07:29 – 08:05 Uhr (36min)


MDR am Sonntag, 27.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 3  Zeitpunkt: 07:39 – 08:10 Uhr (31min)
Info – Kunst/Kultur

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Weitere interessante Sendungen für Mozart- und Händel-Interessenten:

Cecilia Bartoli
Die Kunst der Kastraten ARTE am Sonntag, 20.12.2009 um 18:59 – 19:50 Uhr (51min)
Info – Dokumentation

Sir Neville Marriner dirigiert Mozart
Ouvertüre in B-Dur und das Konzert für… ARTE am Donnerstag, 24.12.2009 um 05:59 – 06:50 Uhr (51min)
Info – Kunst/Kultur

„Joseph Haydn“ – das verkannte Genie
Mit Leif Ove Andsnes und Thomas… ZDF theater am Freitag, 25.12.2009 um  21:09 – 22:10 Uhr (61min)
Info – Bericht

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Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest mit herrlichen Musikstunden.

Herzliche Grüße

Volker

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Weihnachtsoratorium im Radio – 2009


Hallo zusammen,

wie versprochen, gibt es hier ein Zusammenstellung aller Sendungen mit Bachs Weihnachtsoratorium. Verschiedene Besetzungen, die interessante Aufführungen erwarten lassen, oft mehrfach bei verschiedenen Sendern, stehen zur Auswahl. Unter anderem auch die von Volker vorgestellte CD mit Herrmann Max. Als einzigen nicht-Deutschen Sender habe ich einen spanischen Sender mit aufgeführt. Spannend, weil es die einzige und mir bisher erste bekannte WO-Aufnahme mit einem Counter ist. Bevor jetzt hier einen Aufschrei gibt, bevor auch nur ein Ton erklungen ist – erst anhören, am besten mit geschlossenen Augen. Iestyn Davies ist einer von den Shooting-Stars unter den Countern mit einer unglaublich berührenden Stimme, von dem ich auch die Innigkeit z.B. einer „Schlafe“-Arie durchaus erwarte.

NDR
24.12.
17:30-19
Weihnachtsoratorium für Soli, Chor und Orchester BWV 248, Teile 1 – 3
von Johann Sebastian Bach
Veronika Winter, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt,
Jan Kobow, Tenor/
Markus Flaig, Bass
Rheinische Kantorei/Das Kleine Konzert
Ltg.: Hermann Max

25.12.
17:30 – 19:00

Weihnachtsoratorium für Soli, Chor und Orchester BWV 248, Teile 4 – 6
von Johann Sebastian Bach
Veronika Winter, Sopran/
Wiebke Lehmkuhl, Alt,
Jan Kobow, Tenor/
Markus Flaig, Bass
Rheinische Kantorei/Das Kleine Konzert
Ltg.: Hermann Max

SWR
24.12.
18-20

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate1  – 3
Johannette Zomer (Sopran)
Annette Markert (Alt)
Gerd Türk (Tenor)
Peter Harvey (Bass)
Niederländische Bachgesellschaft
Leitung: Jos van Veldhoven

26.12.
10:30-12
Johann Sebastian Bach:
Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate 4 – 6
Monika Frimmer (Sopran)
Yoshikazu Mera (Countertenor)
Gerd Türk (Tenor)
Peter Kooij (Bass)
Chor und Orchester
des Bach Collegiums Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

Nordwestradio
25.12.
7-8

Johann Sebastian Bach
„Am ersten heiligen Weihnachtsfeiertage“
aus dem Weihnachts-Oratorium BWV 248
Nancy Argenta, Sopran,
Anne Sofie von Otter, Mezzosopran,
Anthony Rolfe Johnson, Tenor,
Olaf Bär, Bass
Monteverdi Choir London
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

26.12.
7-8

Johann Sebastian Bach
„Am zweiten heiligen Weihnachtsfeiertage“
aus dem Weihnachtsoratorium,BWV 248
Nancy Argenta, Sopran,
Anne Sofie von Otter, Mezzosopran,
Anthony Rolfe Johnson, Tenor,
Olaf Bär, Bass
Monteverdi Choir London
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

27.12.
7-8
„Am dritten Weihnachtsfeiertage“ aus dem Weihnachts-Oratorium BWV 248
Gert Lutze, Tenor,
Chloe Owen, Sopran
Hertha Töpper, Alt
Horst Günter und Kieth Engen, Bass
Walther Theurer, Flöte
Edgar Shann, Oboe
Georg Donderer, Trompete
Heinz Endres und Fritz Sonnleitner, Violine
Münchener Bach-Chor
Münchener Bach-Orchester
Leitung: Karl Richter

3.1.
7-8
5. Teil „Am Sonntage nach Neujahr“ aus dem Weihnachts-Oratorium BWV 248
Elly Ameling, Sopran
Helen Watts, Alt
Peter Pears, Tenor
Tom Krause, Bass
Lübecker Knabenkantorei
Stuttgarter Kammerorchester
Leitung: Karl Münchinger

WDR
25.12.
16-17:45
Weihnachtsoratorium, BWV 248,
Kantaten 1 bis 3
Veronika Winter, Sopran;
Wiebke Lehmkuhl, Alt;
Jan Kobow, Tenor;
Markus Flaig, Bass;
Rheinische Kantorei; Das Kleine Konzert, Leitung: Hermann Max

1.1.
16-17:45
Weihnachtsoratorium, BWV 248,
Kantaten 4 bis 6
Veronika Winter, Sopran;
Wiebke Lehmkuhl, Alt;
Jan Kobow, Tenor;
Markus Flaig, Bass;
Rheinische Kantorei;
Das Kleine Konzert,
Leitung: Hermann Max
Parallele Ausstrahlung in Dolby Digital 5.1 Surround-Sound

MDR
25.12.
20-23
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)
Dorothea Jansen, Sopran;
Ingeborg Danz, Alt;
Martin Petzold, Tenor;
Panajotis Iconomou, Bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller
(Aufzeichnung vom 13.12.2009 für die Europäische Rundfunkunion (EBU),
Thomaskirche Leipzig

HR2
25.12.
20-23
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)
Dorothea Jansen, Sopran;
Ingeborg Danz, Alt;
Martin Petzold, Tenor;
Panajotis Iconomou, Bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller
(Aufzeichnung vom 13.12.2009 für die Europäische Rundfunkunion (EBU),
Thomaskirche Leipzig

SR2
25.12.
20-23
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)
Dorothea Jansen, Sopran;
Ingeborg Danz, Alt;
Martin Petzold, Tenor;
Panajotis Iconomou, Bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller
(Aufzeichnung vom 13.12.2009 für die Europäische Rundfunkunion (EBU),
Thomaskirche Leipzig

RBB
25.12.
17-19
JOHANN SEBASTIAN BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248
Kantate 1-3
Johanette Zomer, Sopran,
Annette Markert, Alt,
Gerd Türk, Tenor,
Peter Harvey, Bass
Die Niederländische Bachgesellschaft
Leitung: Jos van Veldhoven

26.12.
17-19
JOHANN SEBASTIAN BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248
Kantate 4 – 6
Johannette Zomer, Sopran
Annette Markert, Alt
Gerd Türk, Tenor
Peter Harvey, Bass
Die Niederländische Bachgesellschaft
Leitung: Jos van Veldhoven

Rtve.es
24.12.
20:30-23
BACH: Oratorio de Navidad, BWV. 248 (Cantatas I, II y III).
C. Landshamer (sop.),
I. Davies (contratenor),
T. Lichdi (ten.),
K. Mertens (baj.),
T. Mathot (org.),
Orq. y Coro Nacionales de España.
Dir.: T. Koopman.
Concierto celebrado en el Auditorio Nacional de Madrid el 20 de Diciembre de 2009.
http://www.rtve.es/radio/radioclasica/

Frohe Weihnachten und ein bisschen von dem Weihnachtsfrieden aus Nr. 12, für mich das schönste Stück aus dem Weihnachtsoratorium
Barbara

CD-Neuerscheinung J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 von Hermann Max


Hallo Bachfreunde,

es gibt sie, eine CD-Neueinspielung von 2009 – J.S. Bach „Weihnachtsoratorium“ BWV 248 – von Hermann Max und der Rheinischen Kantorei, „Das Kleine Konzert“. Erschienen bei jpc am 19.10.2009.

Cover: Hermann Max BWV 248 Weihnachtsoratorium

Solisten: Veronika Winter, (Sopran) – Wiebke Lehmkuhl, (Alt) – Jan Kobow, (Tenor) – Markus Flaig,
(Bass-Bariton) – Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert, Leitung: Hermann Max.

2004 wurde Markus Flaig (Bass-Bariton) – Preisträger des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbes Leipzig.

Detailinformationen

Sound: stereo & multichannel (Hybrid)

*** Neuheit zum limitierten Sonderpreis,
gültig bis 24.12.2009,

danach EUR 29,99

  • Label: CPO , DDD, 2009
  • Bestellnummer: 1227236

Bei JPC probehören / bestellen …

Einige Kritiken zu der Neu-Einspielung von 2009:

…… nun war es an der Zeit, endlich auch einmal das vielleicht populärste geistliche Werk des großen Thomaskantors in Maxs’ Interpretation zu dokumentieren. Ohne jede Betulichkeit, mit scharfen rhythmischen Akzenten und flotten Tempi, brillant im Surroundklang haben wir hier das Weihnachtsoratorium fürs 21. Jahrhundert!

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… Entstanden ist eine zügige, im Duktus kammermusikalische, eher tänzerische denn staatstragende, handwerklich nahezu perfekte Interpretation, die allen Versuchungen zu festtäglichem Sentiment widersteht. … Die gelassene Virtuosität und Leichtigkeit, mit der etwa der Eingangschor der fünften Kantate und seine swingende Fuge einherkommen – das muss man den Dormagenern erst mal nach-machen.
(Markus Schwering, Kölner Stadtanzeiger, 26.11.09)

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Hörprobe: WO 6. Teil – Schlusschoral „Herrscher des Himmels“

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Eine Rezension der NW dazu vom 21.12.2009

Bachs „Weihnachtsoratorium“ liegt neu mit Hermann Max vor. Der Dirigent beweist mit jungfrischen Stimmen einer handverlesenen Solistenriege, seiner exquisiten Rheinischen Kantorei und dem prominent besetzten Orchester „Das kleine Konzert“, dass der drängende Impetus der historischen Aufführungspraxis durchaus nicht virtuose Überspanntheit zeitigt, wenn man dieses Meisterwerk in seinem religiösen Kontext begreift. Ob die Mehrkanalaufnahme aus dem Kloster Knechtsteden die vorzüglichen Ensembles noch eine Spur präsenter als die Stereoabmischung abbildet, kann der Rezensent mangels technischer Voraussetzungen nicht sagen.

Meine persönliche Meinung zu der Neueinspielung:

Wenn in der obigen Rezension von einer 21. Jahrhundert-Einspielung gesprochen wird, dann sehe ich das etwas differenzierter. Hermann Max ist für eine gute Qualität bekannt und beliebt, doch habe ich Zweifel, ob sie sich in die Glanz-Einspielungen einreihen lässt. Die Pauken sehr laut, im 6. Teil die Trompeter im Schlusschoral nicht das Feinste, die Gesangs-Solisten sind gut aber nicht überragend, der Chor ist harmonisch und anhörenswert und interpretiert schlank die Choräle. Bin auf weitere Meinungsäußerungen gespannt…!!

Grüße

Volker

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Jazzig bis rockig – aber einen gut gelaunten Bach – erleben die Besucher das Weihnachtsoratorium und die King’s Singers in Oeynhausen


Hallo,

das gefragteste Vokalensemble der Welt – King’s Singers – und eine der besten Bigbands – das vom WDRKöln – gestalteten in der Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen am 29.11.2009 – zusammen ein fetziges und rockiges vorweihnachtliches Konzertprogramm, in dessen Mittelpunkt das BWV 248 „Weihnachtsoratorium“ von J. S. Bach stand.

Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen

Foto: Die Erlöserkirche in Bad Oeynhausen entwickelte sich zum Bach-Jazz-Zentrum…

Sonntag, 29. November 2009, 17.00 Uhr Bad Oeynhausen, Auferstehungskirche

Jazziges Plakat Konzertankündigung WO in Bad Oeynhausen

Ausführende:

The King’s Singers:

David Hurley, Countertenor – Timothy Wayne-Wright, Countertenor – Paul Phoenix, Tenor – Philip Lawson, Bariton – Christopher Gabbitas, Bariton – Stephen Connolly, Bass – Arrangement: Bill Dobbins.

WDR-Bigband, Köln

Leitung: Bill Dobbins

Johann Sebastian Bach

Programm: Auszüge aus dem Weihnachtsoratorium

I. Teil

1.   Jauchzet, frohlocket!  2.  Es begab sich aber zu der Zeit  3.  Bereite dich, Zion  4. Und siegebar  5.  Ach, mein herzliebes Jesulein! 6.  Und es waren Hirten 7. Und der Engel sprach 8. FroheHirten,eilt 9. Und das habt zum Zeichen 10. Schlafe, mein Liebster 11. Und da der Engel 12. Lasset uns nun gehen gen Bethlehem 13. Und sie kamen eilend 14. Schließe, mein Herz, dies selige Wunder 15. Und die Hirten kehrten wieder um 16. Seid froh dieweil 17. Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen

II. Teil

1.  Fallt mit Danken, fallt mit Loben 2.  Und da acht Tage um waren 3. Wohlan! Dein Name 4. Ich will nur dir zu Ehren leben 5. Da Jesus geboren war 6.  Wo ist der neugeborne König der Juden? 7.  Dein Glanz all’ Finsternis verzehrt 8.Erleucht’ auch meine finstre Sinnen 9.  Da das der König Herodes hörte  10. Warum wollt ihr erschrecken? 11. Und ließ versammeln alle Hohenpriester 12. Da berief Herodes die Weisen heimlich 13. Du Falscher, suche nur den Herrn zu fällen 14. Nur ein Wink von seinen Händen 15. Als sie nun den König gehöret hatten 16. Und Gott befahl ihnen im Traum 17. So geht! Genug, mein Schatz geht nicht von hier 18. Was will der Hölle Schrecken nun 19. Nun seid ihr wohl gerochen

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Jazziger Rock-Zulauf in Oeynhausen WO Bach

„Der Klangstrom eines Johann Sebastian Bach inspiriert viele und fordert immer wieder neu heraus. Auch „Bill Dobbins“ entdeckt für sich Bach immer wieder neu und anders“.

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Mischpult-Kabel über Kabel Bach WO in Oeynhausen

Was für ein überragender Zulauf für dieses Jazz-Latin-Gospel-Konzert, Bach ist in seiner musikalischen Ausdrucksform für Jazz-Spezialisten eine Fundgrube ersten Ranges. Ein überragender und bekennender Bach-Bewunderer in der Person des englischen Hochschulprofessors – Dirigenten und Jazz-Komponisten „Bill Dobbins“ nahm sich das Weihnachtsoratorium als Grundlage, um daraus ein eigenes Arrangement zu entwickeln.

Arrangement WO-Bach und Leiter:Bill Dobbins

Bill Dobbins hat Chorsätze, Arien und Choräle ausgewählt, welche die musikalische Vielfalt repräsentieren und den Einfallsreichtum der sechs Kantaten widerspiegeln. Hinzugenommen hat er Rezitative des Evangelisten, der die Weihnachtsgeschichte vermittelt. Dann hat er den musikalischen Kontext und den dramatischen Charakter des Originals in zeitgemäße Idiome des amerikanischen Jazz und der Latin Musik übertragen.

Jazz-Fest-WO-Bach: Bühnen-Kabel-Salat wo man hinschaut...!

Die einzelnen Stücke des ersten Teils stammen aus den ersten drei Kantaten, während die Titel des zweiten Teils in den letzten drei Kantaten enthalten sind. Der Choral „Seid froh dieweil“ des ersten Teils sowie der Choral „Dein Glanz all Finsternis verzehrt – im zweiten Teil sind exklusiv für die „King’s Singers“ arrangiert. Des weiteren wurden weitere Passagen „Solo“ ohne oder kleiner Begleitung – gesungen. Es gibt Momente im Programm, in denen die Big Band auf gewohnte Weise braust und tost, aber auch solche, in denen Holzbläser und Flügelhörner einen zurückhaltenderen und subtileren Orchestersound schaffen.

Wenn der erste Schock der Trommel-Eröffnung von „Jauchzet frolocket“ verklungen ist, findet sich ein Bach-Klassik-Freund in dieser andersartig gelagerten Musikwelt sich nicht unbedingt sofort zurecht, dass ist Jazz-Rock-Latin-Music und Gospel in einem vereint und hat mit der Urform einer Barockwiedergabe nichts mehr gemein. Meines Erachtens ist hier mehr der Spaß an dem Dargebotenen zu sehen, die Gesichter der Besucher spiegeln das wieder, wie sie diese neue Version eines alten WO-Favoriten hören, starren mit weit geöffneten Augen auf das Geschehen  und lächeln süffisant sich gegenseitig aufmunternd zu – die Verwirrung artet zum Schluss zu einem breiten Lächeln der Anerkennung aus.

Verkehrte Besucherwelt ein Jazzfreund findet nicht die Richtung?

Foto: Verkehrte Besucherwelt ein Jazzfreund findet nicht die Richtung zur Bühne?

Das Publikum war begeistert, mitten in der Aufführung waren spontan zu vernehmen: die Anerkennungs-Pfiffe – Bravorufe und das Wiegen der Ober- und Unterkörper der Besucher im jazzigen Takt – nach jedem Satz wurde frenetisch gejubelt und applaudiert – wann gibt es so etwas, der geistliche Inhalt geriet zu einem Nebeneffekt aber der Jazzfreund war hingerissen von dieser exzellenten Wiedergabe. Was hätte J.S. Bach wohl zu diesem Spektakel ausgesagt, ist es doch sein sakrales Top-Werk zu Weihnachten……?!!

King's Singers von links: David Hurley; Countertenor, Timothy Wayne-Wright; Countertenor, Paul Phoenix; Tenor, Philip Lawson; Bariton, Christopher Gabbitas; Bariton, Stephen Connolly; Bass.

Foto: King’s Singers von links: David Hurley; Countertenor, Timothy Wayne-Wright; Countertenor,                       Paul Phoenix; Tenor, Philip Lawson; Bariton, Christopher Gabbitas; Bariton, Stephen Connolly; Bass.

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Dass die King’s Singers alle Register ihrer Vorführungskunst ziehen können, ist allen hinreichend bekannt. Neben der zu erwartenden makellosen Intonation und nuancenreichen Textgestaltung fasziniert vor allem das unglaubliche harmonische Fingerspitzengefühl, mit dem die Textur des Weihnachtsoratoriums so exzellent herausgearbeitet wird. Sie sind weniger als eine Ansammlung von sechs Sängern zu verstehen, sondern als ein unglaublich farbenreiches Instrument. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle die exzellente gesangliche Bravour-Leistung des Evangelisten: „David Hurley“  das war eine Prämisse im Gesang der feinsten Art, sein Volumen brachte mich zum Erstaunen – mühelos schwebte er in den gesanglichen Höhen und übertönte noch die Holzbläser und Hornisten und das soll schon was heissen als Counter diese Noten-Höhen im Ansatz mühelos zu erreichen, das ist diese unnachahmliche Klasse der King’s Singers. Es gab keinen künstlerischen Abfall, fantastisch die Choralwiedergaben „Seid froh dieweil“ und „Dein Glanz all Finsternis verzehrt“, hier war Bach persönlich spürbar und hätte seine Freude an diesem filigranen Vortrag gehabt. Das Begleitspiel der Holzbläser und Posaunen von der WDR-Bigband gelang beeindruckend und gelangte zu einem Wiedergabe-Höhepunkt.

King's Singers in Bad Oeynhausen WO-Bach

King's Singers in Bad Oeynhausen WO-Bach BWV 248

Die Jazz-Rock-Latino-Gospel-Freunde haben einen Abend der Superlative erleben könne., Etwas ratlos und Verwirrt bleibt der  Bach-Freund als Kenner der Barockzeit zurück, was war das, bricht ein neuer Zeitgeist an, wo bleibt meine zu bewundernde barocke Klangvielfalt muss ich in Zukunft mir das Getöse anhören, wo bleibt die feierliche und geistvolle Wiedergabe des Prachtwerkes eines Weihnachtsoratoriums?

WDR-Big Band im WO-Bach in Bad Oeynhausen

Ich meine, wer das WO in der Jazz-Rock-Latino-Gospel-Form mag, sollte sich dieses Klang-Jazz-Spektakel nicht entgehen lassen. Ich als bekennender Barockfreund und Liebhaber der Bach-Oratorien ziehe die Urform absolut vor, da werde ich angesprochen und bekomme meinen Seelenfrieden den ich in dieser Jazz-Rock-Form nicht finden kann. Mir kam es oft so vor, dass ich in einem anderen Film mich befinde, einige Arrangement hatten subjektiv gesehen einen ganz andere Musikdeutung und konnte keinen Bezug zum WO herleiten. Diese Aufführungsform ist ein Spektakel der Neuzeit und hat mit dem Althergebrachten nichts mehr am Hut…!!

In dieser Form wird die Jugend angesprochen und das ist der absolut zu benennende tolle Nebeneffekt, wenn sie einer barocken Aufführungsform fern bleiben, bekommen sie mit dieser modernen Aufführungsform den Zugang zu J.S. Bach und seinen Werken und das ist ungemein als „Positiv“ zu betrachten. Die zahlreiche junge Besucherschar in der Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen spiegelte das entsprechend wieder..!!

Trotz der vorgenannten Kritikpunkte habe ich es nicht bereut, einmal diese Fassung als WO erlebt zu haben, man soll seine Augen nicht verschließen und aufgeschlossen für neue Formen der Aufführungspraxis sein, es gab Stellen in der Wiedergabe, die mich berührt und angesprochen haben dank einer tollen WDR-Big Band und natürlich den King’s Singers, der frenetische Schlussapplaus war mehr als verdient…!!

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Hörprobe – King’s Singers + WDR-Big Band – WO-Eingangs-Satz: „jauchzet frohlocket“.

Link: King’s Singers WDR Big Band WO – BWV 248 WO-Jazzform

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Zur Rezension der NW vom 1.12.2009 als PDF

PDF Rezension der NW vom 1.12.2009

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Grüße

Volker

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Web-Radios mit Klassischer Musik 49. KW 2009


Hallo,

hier zur Auswahl mit klassischer Musik die 49. KW.

Schönes Wochenende
Barbara

Samstag, 28.11.2009
SWR2
anschließend ca.:
19.10 Uhr
Geistliche Musik
Joseph Haydn:
Missa solemnis B-dur Hob. XXII Nr. 14 „Harmoniemesse“
Joanne Lunn, Angharad Gruffydd (Sopran)
Sara Mingardo (Alt)
Topi Lehtipuu, Andrew Busher (Tenor)
Brindley Sherratt (Bass)
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner
Dies ist die Aufnahme, die auch auf CD zu erhalten ist.

28.11.2009
WDR3
20-22:30 Uhr
WDR 3 Konzert live
Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach
King’s Singers; WDR Big Band Köln, Leitung: Bill Dobbins
Übertragung aus der Zeche Zollverein, Essen

Sonntag, 29.11.2009
WDR3
15-16 Uhr
WDR 3 Musikfeature
Musik für Thron, Theater und Taverne
Lebensstationen des Henry Purcell
Von Thomas Daun
Aufnahme des WDR 2009

SWR2
20-23 Uhr
Der große Wiegenliederabend
Moderation: Ursula Nusser
„Der Mond ist aufgegangen“ – Wer kennt dieses Lied nicht? Eine
Umfrage in einer Stuttgarter 10. Klasse fiel allerdings überraschend
aus. Zwei Drittel der Klasse hatten es noch nie gehört. Das hat den
Sänger Cornelius Hauptmann herausgefordert. Er hat 52 seiner
Kollegen, 52 der besten deutschsprachigen Sängerinnen und Sänger, für
ein großes gemeinsames Projekt gewonnen: Sie haben ihre
Lieblings-Schlaf- und Wiegenlieder im und für den SWR und den
Carus-Verlag aufgenommen. „Wir sind die letzte Generation, die die
Möglichkeit hat, diese Lieder weiterzugeben“, sagt Peter Schreier,
der Senior im Reigen der prominenten Sänger, die ohne Gage mitgewirkt
haben. Mit dem Verkauf der CD werden überdies weitere Projekte
finanziert, die das Singen mit Kindern in besonderer Weise fördern.
„Der große Wiegenliederabend“ stellt das Projekt vor, Sängerinnen und
Sänger sprechen über ihre Lieblingslieder, Fachleute erklären, welche
Wirkung das Singen auf kleine Kinder hat. Und zu hören sind natürlich
viele Wiegenlieder, u.a. gesungen von Jonas Kaufmann, Angelika
Kirchschlager, Peter Schreier, Kurt Moll und Roman Trekel.

Links:
www.swr2.de oder
www.wiegenlieder.org

Donnertag, 3.12.2009
Deutschlandfunk
21-22:50’ Uhr
Festspiel-Panorama
Musikfest Bremen 2009
A Choral Evensong
mit Werken von
Christopher Tye, Thomas Tallis, Edward W. Naylor, Edward Bairstow, Hubert Parry, Thomas Weelkes, Orlando Gibbons, Jonathan Harvey, Benjamin Britten
und Ralph Vaughan Williams
Choir of King’s College Cambridge
Leitung: Stephen Cleobury
Aufnahme vom 13.9.09 aus der Alexanderkirche Wildeshausen

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King’s Singers Live im WDR3 am 28.11.2009 um 20:05 Uhr


Hallo,

für alle die das Konzert von den King’s Singers sich anhören möchten mit dem BWV 248 Weihnachtsoratorium von J.S. Bach siehe nachstehende Ankündigung des WDR3:

WDR 3 Konzert live – am 29.11.2009 ab 20:05 Uhr

The King's Singers; Rechte: WDR, Thomas Brill

Bild vergrößernThe King’s Singers

Jauchzet, frohlocket!

In einem Streifzug durch das BWV 248 „Weihnachtsoratorium von J.S. Bach“ werden Arien, Rezitative und Chöre harmonisch nachgewürzt, rhythmisch zugespitzt und auf groovende Bässe gesetzt. Diese Aufgabe übernimmt Bill Dobbins zusammen mit der WDR Big Band und den King’s Singers.

Konzert-Veranstaltung:
Samstag, 28. November 2009, 20:00 Uhr
Essen, Zeche Zollverein

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WDR 3 Konzert Live-Programm
Samstag, 28. November 2009, 20:05 Uhr

Linkangaben zum Web-Radio-WDR3 – 16/32 kps

Allgemein http://www.wdr.de/radio/wdr3/
………………………………………………

Livestream: http://www.wdr.de/wdrlive/radio.phtml?channel=wdr3

oder über

http://www.radio.de/

zu empfangen..!!

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Weitere PDF-Informationen zum Konzert..!!

Link:  Kings Singers Informationen zum Konzert weihnachtsoratorium

Gruß
Volker

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Termine in 2009 – für OWL – Ostwestfalen-Lippe – J.S. Bach BWV 248 und sonstige Weihnachtsmusik


Hallo OWL,

wie bereits im vergangenen Jahr veröffentliche ich hier eine kleine Auswahl mit Aufführungsterminen  „BWV 248 – Weihnachtsoratorium“ von J.S. Bach und sonstige Weihnachts-Werke anderer Komponisten für November und Dezember 2009 in OWL – Ostwestfalen-Lippe.

Weitere Konzert-Termine findest Du auf der englischen Bach-Webseite:

Link: http://www.bach-cantatas.com/Concerts/Concert-2009-Germany.htm

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Bielefeld:

IMG_3955

Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld (Fotorechte: V. Hege)

Freitag, 18.12.2009 – 20:00 Uhr
Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

Johann Sebastian Bach
BWV 248 Weihnachtsoratorium Kantaten: I-
VI


Ausführende:
Cornelie Isenbürger, Sopran
Mojca Vedernjak, Alt
Victor Schiering, Tenor ( Evangelist )
Daniel Behle Tenor, ( Arien )
Christfried Biebrach, Bass
Oratorienchor der Stadt Bielefeld
Bielefelder Philharmoniker
Leitung: Hartmut Sturm

Kartenvorverkaufsstellen:

Link für Online-Karten

  • Tourist-Information Bielefeld – im Neuen Rathaus
    Niederwall 23, Telefon (0521) 51 69 99
  • Neue Westfälische
    Niedernstraße 21-27, Telefon (0521) 555 444
  • KONTicket im Jahnplatz-Tunnel
    Jahnplatz 11, Telefon (0521) 6 61 00 od. 6 61 14
  • durch Chormitglieder und an der Abendkasse

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Rezension WO-Oetkerhalle der NW vom 21.12.2009

Oratorienchor in Hochform

Bachs Weihnachtsoratorium in der Oetkerhalle

VON MICHAEL BEUGHOLD

Bielefeld.

Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium gehört unverzichtbar ins adventliche Musikleben wie der Christbaum in die Wohnstube. Eine kirchengemeindliche Aufführung gab es hier und heuer nicht. Dafür lagen beim alljährlichen, diesmal an den Oratorienchor gehenden Jour fixe in der Oetkerhalle seit langem einmal wieder sämtliche sechs Kantaten auf dem konzertanten Gabentisch. Auch die Unbilden des Wintereinbruchs konnten solch geballter Anziehungskraft nichts anhaben.

Dass der lange, mehr als dreistündige Abend nicht lang wurde, lag bei aller von Bachs Musik ausgehenden Faszination auch an der inspirierenden Umsetzung. Hartmut Sturms grundsätzlich romantischer Musiziergeist scheint immer mehr von einer tempobeschwingten, schlanken Ausrichtung geprägt. Beschaulich breite Tempi oder kunstvoll zelebrierte Ritardandi sind nur mehr das romantische Körnchen Salz in seinem höchst flexibel und lebendig ausdifferenzierten Bach-Zugriff.

Drive und vibrierende Klangfülle

Auch die schiere Größe seiner Chorgemeinschaft ist nirgends ein Hemmnis. Im Gegenteil präsentierte sich der Oratorienchor in stimmfrisch-animierter Hochform und nahm die Vorgaben mit größter Präzision, Beweglichkeit und dynamisch-gestischer Nuancierung auf. So wurde der Eingangschor-Hit nicht auf einen simplen Kontrast von Jauchzen und Dienen festgezurrt, in „Fallt mit Danken“ strömende Geschmeidigkeit mit nadelspitzer Artikulation („lo-ben“) gespickt. Und in „Ehre sei dir Gott gesungen“ ging Drive mit vibrierender Klangfülle zusammen. Die polyphone Agilität und Präsenz der Stimmgruppen ließ ebenso lichte Rasanz, „stolz schnaubendes“ Temperament wie komplexe Dichte in der „Ehre“-Motette zu. Ermüdungserscheinungen gab es bis zur heilsgewissen Pracht des Schluss-Chorals keinen Moment. Überhaupt waren die Choräle nach Ausdifferenzierung und Klangrealisierung wieder ein Meisterstück des wissenden Kirchenmusikers Sturm.

Engagierte und klangbewusste Philharmoniker

Die Wahl der Solisten glückte in gleichgestimmter lichter Eleganz, der gelegentlich noch ein Quäntchen klanggestalterischer Vertiefung (das Duett Nr. 29) fehlte. Victor Schierings jugendlich-bewährter Evangelisten-Tenor überzeugte als luzider Verkünder der frohen Botschaft.

Cornelie Isenbürgers fein opernhaft funkelnder Sopran verband exemplarisch Barockstil und Beseelung, derweil ihre frühere Stadttheater-Kollegin Mojca Verdernjak mit Geschmack und Gewinn auch expressiv aufblühende Töne ins Ausdruckswunder der drei Alt-Arien einfließen ließ. Der aufstrebende Tenor Daniel Behle gab eine Visitenkarte als (nicht nur technisch) bewundernswerter Koloratursänger ab. Christfried Biebrach war wieder ein Muster an Bass-Kultur, hätte in seinen Rezitativen aber die Momente der Verheißung arios nachdrücklicher geben dürfen.

All dem arbeitete das Philharmonische Orchester engagiert und klangbewusst zu, wartete mit Continuo-Prägnanz, bekannt guten Holzbläser-Solisten neben ausgezeichneten neuen Geigen-Gesichtern als Arien-Partner und einem brillant aufgelegten Trompeten-Trio auf.

Beim Schlussapplaus mochte manch überstürzter Aufbruch der vorgerückten winterwetterlichen Stunde geschuldet sein. Musikalisch wusste sich das Publikum von dieser Gesamtaufführung reich beschenkt.

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Dornberg-Bielefeld:

Peterskirche in Dornberg-Bielefeld

Ev. Peterskirche in Dornberg-Bielefeld

Ev. Peterskirche in Dornberg-Bielefeld

13.12.2009, 17 Uhr und 20 Uhr: Weihnachtskonzerte

Kantaten zum Weihnachtsfestkreis von Telemann, Freislich und J.S.Bach

Solisten: Mona Spägele (Sopran), Beat Duddeck (Altus), Christian Mücke (Tenor),Friedrich W.Möller (Bass), Barockorchester Monte Spina auf historischen Instrumenten,

Peterskantorei Dornberg, Leitung: Hans-Martin Knappe

Eintritt: 10 € (erm. 8 €) VORVERKAUF ab 23.11.2009

E-Mail: knappe.hans-martin@arcor.de

Tel.: (05 21) 10 02 51 Kirchengemeinde Dornberg
Fax: (05 21) 1 64 29 92
Kirchengemeinde Dornberg

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PDF  Rezension der NW vom 16.12.2009

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Spenge:

St. Martins-Kirche Spenge

St. Martins-Kirche Spenge

Spenge, St. Martins-Kirche:

Sonntag, 29.11.2009 17:00 Uhr

J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 – Kantaten 1-3

Mitwirkende:

Ensemble „Concert Royal Köln“ auf historischen Instrumenten

Projektchor Spenge – Wallenbrück

Folgende Solisten wirken mit: Sarah Weller (Sopran), Eike Tiedemann (Alt), Bernhard Scheffel (Tenor), Gregor Finke (Bass). Die Leitung hat Anna-Maria Pfotenhauer.

Vorverkauf:

Eintritt: 15 / 12 / 9 Euro

Informationen im Ev. Gemeindebüro: Telefon: 05225 / 859290

Gemeindebüro, Lange Straße 72, 32139 Spenge

Buchhandlung Nottelmann, Spenge, Langestr. 50

Tel. (0 52 25) 85 91 33 / Fax: (0 52 25) 85 91 53

E-Mail: buch(at)nottelmann.com

Link: http://www.nottelmann.com/index.html

Ebenfalls angeboten wird in der Kategorie C eine Familienkarte zu 25 Euro für bis zu zwei Erwachsene und ihre nicht volljährigen Kinder. Restkarten sind an der Tageskasse zu erhalten.

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Die Rezension des WO in Spenge von der NW vom 1.12.2009.

Zur Vergrößerung in das Bild klicken…!!

Rezension der NW - WO in Spenge vom 1.12.2009

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Bünde:

Ort: Paulus-Kirche Bünde

Ev. Pauluskirche-Bünde.JPG

Ev. Pauluskirche-Bünde.

J.S.Bach: Weihnachstoratorium I-IV

Sonntag, 13.12.2009, 16.00 Uhr

Cornelie Isenbürger (Bielefeld), Sopran
Susanne Reinhardt (Bielefeld), Alt
Mark Heines (Dortmund), Tenor
Hinrich Horn (Hannover), Bass
Telemann-Collegium Herford
Bünder Kantorei
Leitung: Hans-Martin Kiefer

Infos: Ev. Kirchengemeinde Bünde

Telefon: 05223 -10069

Eintritt:

Kategorie I: 22,- / erm.: 18,- ,
Kategorie II: 16,- / erm.: 12,-
Kinder und Jugendliche an der Abendkasse frei.

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Rezension der NW vom 15.12.2009 WO in Bünde

Rezenion WO Bünde / Zur Vergrößerung ins Bild klicken

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Herford:

Samstag, 19. Dezember 2009, 18.00 Uhr
Herforder Münster

Herforder Münster


J.S. BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248
HÄNDEL: WEIHNACHTSTEIL
aus dem„MESSIAS“
Solisten – Herforder Münsterchor
Thüringer Symphoniker Saalfeld-RudolstadtSitzplan des Münsters als PDF
Leitung: Stefan Kagl
Eintritt Kategorie B

Vorverkauf ab 23.11.2009
Sitzplan ——————–>

Informationen:

Ev.-LuthKirchengemeindebüro Herford – Mitte Münsterkirchplatz 5, 32052 Herford

Tel: 05221 / 1 58 19,

Fax: 10 90 31.

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Rezension der NW vom 21.12.2009  Herford-Münsterkirche:

Zur Vergrößerung in das Foto klicken…!!

In das Foto klicken-Rezension WO in der Münsterkirche Herford

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Herford-Laar

Sonntag, 20.12.2009 18:00 Uhr Auferstehungskirche

Ev. Auferstehungskirche Herford-Laar

Der Chor der Auferstehungskirche Herford Laar führt das Weihnachtsoratorium Johann Sebastian Bachs am Sonntag, 4. Advent, 20. Dezember, ab 18 Uhr mit dem Polifonia Ensemble Bielefeld und den Solisten Lara Venghaus, Sopran, Miriam Ludewig, Alt, Johann Penner, Tenor und Gregor Loebel, Bass, unter der Leitung von Dr. Michael Hoyer auf.

Interessierte Sängerinnen und Sänger, die sich dem Chor für dieses Projekt anschließen möchten, sind eingeladen.

Die nächste Probe beginnt am Dienstag, 1. Dezember, um 20 Uhr im Gemeindehaus Laar. In der gleichen Woche wird am Freitag, 4. Dezember, von 17 bis 22 Uhr geprobt.

Info und Kontakt: Tel. 01 76- 78 33 33 36 (Wilfried Baecker).

Kartenvorbestellungen für die nummerierten Plätze bei Anette Kahl unter Tel. (0 52 21) 3 14 92

oder Fax (0 52 21) 3 38 53.

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Rezension der NW zum WO in Laar vom 22.12.2009

Rezenion NW vom WO in Herford-Laar

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Lemgo-Lippe:

Sonntag, 20.12.2009 18 Uhr Kirche St. Marien

Marienkirche in Lembo

St. Marienkirche in Lemgo-Lippe

Johann Sebastian Bach „Weihnachtsoratorium“ Kantaten I – III, BWV 248

Das „Weihnachtsoratorium“ wird im Rahmen einer Bachwerkstatt erarbeitet.

Die Pultführer des Orchesters sind Musiker/-innen der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford.

Im Chor stehen Mitglieder der MarienKantorei Lemgo hilfreich zur Seite. Probenbeginn ist am Dienstag, den 17.11.2009 um 19:45 im Gemeindezentrum von St. Marien. Weitere Proben sind am 24.11.09,  01.12.09,  07.12.09 und 15.12.09 Die Hauptprobe findet am Freitag, dem 18.12.2009 und die Generalprobe am Samstag, dem 19.12.2009 statt.  Neue Mitsängerinnen und -sänger sind herzlich willkommen!
Wie bereits im letzten Jahr können die Besucher des Konzertes die Choräle mitzusingen.

Leitung: Rainer Johannes Homburg

Eintritt: 12,50 € erm. 7,50 €

Kartenvorbestellung: direkt

e-mail-Adresse:

Malinowski-christine@teleos-web.de

oder über den Link nachstehend:

http://www.marien-kantorei.de/Kartenbestellungseite/Kartenbestellung.htm

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Detmold:

Martin-Luther-Kirche Detmold

Martin-Luther-Kirche Detmold

Martin-Luther-Kirche in Detmold

Sa, 19. Dezember 2009, 19.30 Uhr:

Johann Sebastian Bach, BWV 248 Weihnachtsoratorium, Kantaten 1-3
Magdalene Harer, Sopran, Ursula Thurmaier, Alt, Thomas Volle, Bass, Gottfried Meyer, Bass,
Orchester opus 7, Martin-Luther-Kantorei und Projektsänger, Christoph Kuppler, Leitung
Eintritt 12/ 8 €

Karteninformationen:

Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Detmold

Schülerstraße 14 32756 Detmold

Tel.: 05231 – 23072
Fax.: 05231 – 22978
email: gemeindeamt@detmold-lutherisch.de

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Detmold und Stiftskirche Corvey in Höxter

12.12.2009, 19:30 UHR – Hochschule für Musik in Detmold

Konzertsaal der HfM in Detmold

Konzertsaal der HfM in Detmold

Weihnachtskonzert mit Werken von Bach und Mozart

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Musica Sacra 2009 findet am Samstag, 12. Dezember 2009, um 19.30 Uhr, im Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold ein großes Weihnachtskonzert statt. Krenare Gashi (Sopran), Barbara Majewska (Mezzosopran
) sowie das Vokal- und Instrumentalsolisten-Ensemble der Barockakademie unter der 
Leitung von Ulrike-Anima Mathé und Gerhard Weinberger gestalten Werke von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart.

Eine zweite Chance, dieses Konzert zu erleben, haben Musikinteressierte bereits einen Tag später, am Sonntag, 13.12.2009, 17:00 Uhr, in der Stiftskirche Corvey.

Stiftskirche Corvey, Höxter

Das Programm für Detmold + Corvey:

Johann Sebastian Bach: Magnificat BWV 243

Wolfgang Amadeus Mozart: Große Messe c-Moll KV 427

Tickets für Detmold über den Veranstalter HfM:

Hochschule für Musik Detmold, Telefon: 05231-975-5

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Für die Stiftskirche Corvey in Höxter:

Kartenbestellungen

Karten: € 28/23/15/10
Ihre Ansprechpartnerin für Informationen
und Kartenbestellungen bei der
Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbH:
Jutta Sprenger
Fon +49 (0) 52 71 / 6 81 50 und 69 40 10 · Fax +49 (0) 52 71 / 69 44 00

E-Mail: jsprenger@schloss-corvey.de

Internet: http://www.schloss-corvey.de/cms/51-0-Kartenbestellungen.html

Wie in den vergangenen Jahren bildet das besinnliche Weihnachtskonzert in der Abteikirche den Saisonabschluss in Corvey. Unter der bewährten Leitung von Gerhard Weinberger wird das Vokal- und Instrumentalsolisten-Ensemble der Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold wieder ihr Können unter Beweis stellen.

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Bad Oeynhausen:

Auferstehungskirche am 29.11.2009 um 17.oo Uhr „King’s Singers“

Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen

Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen

Am Nachmittag des ersten Adventssonntags, am 29.11.2009 um 17.oo Uhr, sind zwei aktuelle „Grammy“ – Preisträger in Bad Oeynhausen zu Gast und gestalten in der Auferstehungskirche am Kurpark ein gemeinsames Konzert: unter der Leitung von Bill Dobbins bringen die „King’s Singers“ aus England und die „WDR Big Band Köln“ das bekannte Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in einem neuen musikalischen Gewand zu Gehör.

Die Karten sind ab Montag, dem 2. November in folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: im Gemeindebüro der Altstadtgemeinde, im Kreiskirchenamt und der „Tourist-Info – Haus des Gastes“ in Bad Oeynhausen sowie im Kulturamt der Stadt Löhne und in der Buchhandlung „Regenwurm“ in Vlotho.

Für Interessierte, die außerhalb des Kirchenkreises Vlotho wohnen, besteht zudem die Möglichkeit des Kartenversandes (Infos dazu unter derTelefonnummer 05731/105301).

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Ich wünsche allen Besuchern der Weihnachtskonzerte ein schönes Konzerterlebnis.

Grüsse Volker

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Termine in 2009 J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248


Hallo Bachfreunde,

wie bereits im vergangenen Jahr veröffentliche ich hier eine kleine Auswahl mit Aufführungsterminen vom BWV 248 „Weihnachtsoratorium“ von J.S. Bach für November und Dezember 2009 in Deutschland.

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Eine umfangreiche weitere Link-Sammlung – für Städte in Deutschland mit Reservierung von Eintrittskarten und Terminangaben – über den nachstehenden Link:

http://www.ticketonline.com/de/de/production/154999-news/?affiliateid=NLTO+NL+Topic+Kultur20091113

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Weitere Konzert-Termine findest Du auf der englischen Bach-Webseite:

Link: http://www.bach-cantatas.com/Concerts/Concert-2009-Germany.htm

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Hamburg, Staatsoper:

Balett Weihnachtsoratorium John Neumeier

Ballett Weihnachtsoratorium John Neumeier in Hamburg

J.S. Bachs „Weihnachtsoratorium“ setzt das Hamburg Ballett unter Neumeier tänzerisch um.

Termin: ab 23.12.2009 und weitere…

Link: http://www.ticketonline.com/de/de/affiliate/NLTO%20NL%20Topic%20Kultur20090911/eventid/685794-Weihnachtsoratorium/?productionid=1786

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Hamburg St. Michaelis

St. Michaelis Hamburg

St. Michaelis Hamburg

Weihnachtsoratorium BWV 248 am 19.12.2009  und 20.12.2009

Karten und Termine nachstehend:

über Ticket-Online

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Hamburg: St. Katharinen

St. Katharinen HamburgSt. Katharinen in Hamburg

am 12.12.2009 – zwei Veranstaltungen:

um 17 Uhr und 19:30 Uhr

J. S. Bach: Weihnachtsoratorium Kantaten I–VI
Leitung: Andreas Fischer
Kantorei und Kantatenorchester St. Katharinen

TICKET

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Potsdam – Nikolaikirche:

Nikolaikirche Potsdam

Nikolaikirche in Potsdam

Nikolaikirche Potsdam

19. Dezember 2009, 17.00 Uhr

„Jauchzet, frohlocket“
BWV 248 – Joh. Seb. Bach – Weihnachtsoratorium (I-III)
Nikolaichor Potsdam
Kammerorchester der Philharmonischen Gesellschaft

>>> Link zum Online-Vorverkauf…anklicken...

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Leipzig – Nikolaikirche:

Nikolaikirche Leipzig

Nikolaikirche Leipzig

Nikolaikirche: Sa  19.12.2009   17.00 Uhr  Oratorium J. S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248   Kantaten 1-3 Bachchor Leipzig Festivalorchester Leipzig Leitung Jürgen Wolf.

Ticket gefunden bei: Ticketonline.de (VVK)

Nikolaikirche: So. 20.12.2009 17:00 Uhr J.S.Bach Weihnachtsoratorium Kantaten 1, 4-6 – Bachchor Leipzig / Festivalorchester Leipzig

Ticket gefunden bei: Ticketonline.de (VVK)

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Leipzig – Thomaskirche:

Thomaskirche Leipzig

Thomaskirche in Leipzig

Sonntag, 29. November 2009 | 1. Advent | 18:00 Uhr
Thomaskirche

275 Jahre Weihnachtsoratorium“ Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-3,6) Gächinger Kantorei
Bachcollegium Stuttgart Leitung: Helmuth Rilling. Tickets

Samstag, 5. Dezember 2009 | 19:30 Uhr
Thomaskirche

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-3) Veranstalter: Leipziger Vocalensemble e.V. Tickets

und am Sonntag, 6. Dezember 2009 | 2. Advent | 15:00 Uhr
Thomaskirche (Kantaten 1-3) Veranstalter: Leipziger Vocalensemble e.V
. Tickets

Konzerte mit „Thomaner – Biller“:

Freitag, 11. Dezember 2009 | 19:00 Uhr
Thomaskirche Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)

Dorothee Jansen (Sopran)
Ingeborg Danz (Alt)
Martin Petzold (Tenor)
Panajotis Iconomou (Bass)

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Samstag, 12. Dezember 2009 | 17:00 Uhr
Thomaskirche BWV 248 Kantaten 1-6 Biller Thomaner Gewandhaus-Orchester

Sonntag, 13. Dezember 2009 | 3. Advent | 17:00 Uhr
Thomaskirche Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)

Dorothee Jansen (Sopran)
Ingeborg Danz (Alt)
Martin Petzold (Tenor)
Panajotis Iconomou (Bass)

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Freier Vorverkauf ab 2. November 2009

Ticketbestellung:
Ticket-Hotline:  Telefon: +49 341 12 70-280
Ticket-Online Internet

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Essen: Philharmonie

Essen Philharmonie

Essen - Philharmonie

Weihnachtsoratorium BWV 248 -Kantaten 1-3, 6

Samstag, 05.12.2009 – 20:00 Uhr

Leitung: Helmuth Rilling Gächinger Kantorei – Bach-Collegium Stuttgart u.a.

TICKET

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Hannover – Marktkirche:

Marktkirche in HannoverMarktkirche in Hannover

Alle drei Veranstaltungen in der Marktkirche:

Donnerstag, 17.12.2009 20 Uhr

Konzert: Weihnachtsoratorium: Kantaten 1-3
Bach-Chor und Bachorchester, Ltg.: Jörg Straube
Eintritt: € 6,- bis 34,-
Vorverkauf: Kirche im Blick

Tickets online bestellen

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Freitag, 18.12.2009 20 Uhr

Konzert: Weihnachtsoratorium: Kantaten 4-6

Bach-Chor und Bachorchester, Ltg. : Jörg Straube Eintritt: € 6,- bis 34,- Vorverkauf: Kirche im Blick

Tickets online bestellen

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Samstag, 19.12.2009 20 Uhr

Konzert: Weihnachtsoratorium: Kantaten 1, 3, 6

Bach-Chor und Bachorchester, Ltg.: Jörg Straube Eintritt: € 6,- bis 34,- Vorverkauf: Kirche im Blick

Tickets online bestellen

Einen Bestuhlungsplan der Marktkirche finden Sie hier.

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Terminangaben für OWL – Ostwestfalen-Lippe erfolgt gesondert in den nächsten Tagen. Allen Besuchern des Weihnachtsoratoriums wünsche ich ein schönes und besinnliches Konzert-Erlebnis.

Grüße

Volker

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King’s Singers und WDR-Bigband am 29.11.2009 in Bad Oeynhausen


Hallo,

@Iris hat mir ein Highlight für alle Freunde der Vokalmusik für OWL (Ostwestfalen-Lippe) genannt. Die „King’s Singers“ und die WDR-Bigband treten am 29. November 2009 um 17:00 Uhr – in der Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen – auf.

Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen

Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen

King's Singers-England

King's Singers aus England

Am Nachmittag des ersten Adventssonntags, am 29.11.2009 um 17.oo Uhr, sind zwei aktuelle „Grammy“ – Preisträger in Bad Oeynhausen zu Gast und gestalten in der Auferstehungskirche am Kurpark ein gemeinsames Konzert: unter der Leitung von Bill Dobbins bringen die „King’s Singers“ aus England und die „WDR Big Band Köln“ das bekannte Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in einem neuen musikalischen Gewand zu Gehör.

„Jauchzet, frohlocket!“ Mit dieser unmissverständlichen Aufforderung beginnt ja dieser Klassiker festlicher Weihnachtsmusik. Das lassen sich „The King’s Singers“ aus England, die nach wie vor als das beste Vokalensemble der Welt gelten, und die „WDR Big Band Köln“, eine der führenden Jazzformationen überhaupt, nicht zwei Mal sagen – und bringen die Musik dieses Oratoriums ganz neu zum Klingen und Swingen: in einem etwa 90-minütigen Streifzug durch das monumentale Kantatenwerk werden Arien, Rezitative und Chöre harmonisch nachgewürzt, rhythmisch zugespitzt und auf groovende Bässe gesetzt – und das Ganze mit tiefem Respekt vor dem großen Komponisten Bach und den Inhalten seines großartigen Oratoriums.

Die Eintrittspreise sollen dabei jedenfalls kein Hindernis sein, denn sie sind für ein Konzert dieser Größenordnung ausgesprochen günstig: die Eintrittskarten kosten in der Platzkategorie I 22,oo € (für Schüler/innen, Auszubildende, Studierende und Erwerbslose ermäßigt: 17,00 €), in der Platzkategorie II 16,00 € (ermäßigt: 12,00 €). Die Karten sind ab Montag, dem 2. November in folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: im Gemeindebüro der Altstadtgemeinde, im Kreiskirchenamt und der „Tourist-Info – Haus des Gastes“ in Bad Oeynhausen sowie im Kulturamt der Stadt Löhne und in der Buchhandlung „Regenwurm“ in Vlotho.

Für Interessierte, die außerhalb des Kirchenkreises Vlotho wohnen, besteht zudem die Möglichkeit des Kartenversandes (Infos dazu unter der Telefonnummer 05731/105301).

Dieses großartige Ereignis werden sich die Vokal-Freunde in OWL nicht entgehen lassen..!!

Grüsse

Volker

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Parallelen zwischen J.S. Bach und G.F. Händel


Liebe Musikfreunde!

Volker hatte ja den Austausch zum Gedenkjahr der großen drei Bach, Händel und Mendelssohn vorgeschlagen und es beschäftigt mich schon seit langem, welche Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede die beiden Barockkomponisten Bach und Händel haben.

Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel

Ich hatte ja schon auf einige biografische Details bei Bach und Händel hingewiesen. Geburtsort und – Jahr/Monat (fast) identisch, Halle und Leipzig nahe nebeneinander, dagegen der eine Junggeselle und der andere Familienmensch als soziale Auffälligkeit, u.s.w.)

Heute Abend will ich aber noch auf ein musikalisches Motiv hinweisen und es dabei auch ein bißchen spannend machen.

Im ‚Messias‘ des einen und im ‚WO‘ des anderen gibt es die musikalische Schilderung einer Freiluftszene, die zum

Standardrepertoire des Weihnachtsgeschehens

gehört. Beide widmen sich in ihrem Werk ganz auffällig dieser Szene. Bei Bach sind es 63 Takte, in denen er ein bemerkenswertes Zwiegespräch zwischen denen da oben und denen da unten ungewöhnlich plastisch schildert. Händel stellt sich derselben Szene, braucht merklich weniger Takte, benutzt aber ein ähnliches Instrumentarium. Beide musikalische Würfe haben ihren Reiz. Man kann sich fragen, ob da gegenseitige Beeinflussungen (auch über Umwege) möglich waren. Aber soweit ich weiß, fußt die Schilderung solcher Szenen auf einem seit der Antike und gerade im Barock fest geprägten Schema. Händel wählt dazu im August 1741 eine nicht so gebräuchliche Satzbezeichnung, während Bach die uns wohl bekannteste Satzbezeichnung darüberschreibt.

Ich denke, jetzt wissen alle, was ich meine !!!

Gruß

@Wolfgang

P.S. Aktualisierung am 04.02.2013 von Volker, mit einem entsprechenden und passenden Artikel in „DIE ZEIT“

Link:  http://www.zeit.de/2009/16/Haendel

sowie

ein PDF zu dem Thema:  >>  h i e r  zu öffnen <<

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J.E. Gardiner mit BWV 248 J.S. Bach – Weihnachtsoratorium, Hör- und Sehprobe Teil 1 Eingangssätze


Hallo,

auf You Tube ist das Weihnachtsoratorium, BWV 248, als Dokumentation von Dezember 1999, Herderkirche Weimar – mit Sir John Eliot Gardiner – Monteverdi Choir und English Baroque Soloists – hinterlegt worden.

Link:

http://www.youtube.com/view_play_list?p=891E1FE87369A7E4&feature=bf-title

Die Aufnahmen sind aus der Herderkirche in Weimar im Dezember 1999 zu Beginn der „Bach-Cantata-Pilgrimage 2000“ entstanden.

Die DVD aus Weimar, mit den Teilen 1 bis 6 – kann nachstehend eingesehen werden:

Gardiner - DVD Weihnachtsoratorium, BWV 248, Teil 1-6 aus der Herderkirche Weimar von Dezember 1999

Bei Amazon: Gardiner - DVD Weihnachtsoratorium, BWV 248, Teil 1-6 aus der Herderkirche Weimar von Dezember 1999

Link zu Amazon: http://astore.amazon.de/httpblogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com-21/detail/B000056BYD

Die im Dezember 1999 in der Herderkirche in Weimar als Startort für die Pilgrimage des englischen Dirigenten John Eliot Gardiner mit dem Monteverdi Chor
und dem Englischen Barockorchester zum Bachjahr 2000 aufgeführte Weihnachtsoratorium von J.S.Bach gelang in beeindruckender Weise.
Der Monteverdi Chor, das Engl.Barockorchester sowie die Solisten
beeindrucken durch ein hohes Können unter dem Dirigat von J.E. Gardiner. Hervorheben möchte ich die anschließende Dokumentation über die J.E.Gardiners Bach Cantata Pilgrimage und Bachs Wirkungsstätten in Sachsen und Thüringen.

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Gruss

Volker

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Konzert-Termine in OWL – J.S. Bach Weinhachtsoratorium BWV 248 –


Hallo,

hier veröffentliche ich Aufführungs-Termine für das Weihnachtsoratorium, BWV 248, von Johann Sebastian Bach in Ostwestfalen-Lippe (OWL) und angrenzende Randgebiete.

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Christuskirche, Löhne-Obernbeck, Kirchstr. 14
32584 Löhne

am 30. November 2008 um 17:00 Uhr Weihnachtsoratorium Kantaten 1-3 und 6

Kantorei Obernbeck, Kinder- und Jugendchöre Obernbeck und Concerto Löhne-Obernbeck präsentieren unter der Leitung von Elvira Haake die Kantaten 1-3 und 6 von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Solisten: Kirsten Iltgen- Tiemann (Sopran), Sigrid Knollmann (Alt),

2008-11-30 Weihnachtsoratorium Obernbeck Lau 001Carsten Lau (Tenor) undHildebrand Haake (Bass)

Foto: Carsten Lau, Tenor

VVK: 10,- bis 13,- €, erm. 6,- bis 10,- € / AK: 12,- bis 15,- €, erm. 8,- bis 12,- €

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Rezension der NW vom 02.12.2008 zum Weihnachtsoratorium in Löhne-Obernbeck

zur Vergrößerung in den NW-Artikel
klicken..!!


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Am 14. Dezember 2008 in Closter Corvey-Höxter um 17:00 Uhr in der Abteikirche mit dem Weihnachts Oratoium, BWV 248, Teil 1-3, von Johann Sebastian Bach.
Leitung: Gerhard Weinberger

Abteikirche Corvey, Höxter (Fotorechte: Forum)

Barockakademie der HfM Detmold
Instrumentalsolisten-Ensemble
Leitung: Ulrike-Anima Mathé
Vokalsolisten-Ensemble

Informationen & Kartenverkauf:

Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbH
Museum Höxter-Corvey · Corveyer Musikwochen · Schloss Corvey · 37671 Höxter
Fon +49 (0) 52 71 / 69 40 10 · Fax +49 (0) 52 71 / 69 44 00

E-Mail: empfang@schloss-corvey.de
Internet: http://www.schloss-corvey.de

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Wiederholungs-Konzert:

Mittwoch, 17.12.2008, 20:00 Uhr.

Kath. Pfarrkirche Heilig Kreuz, in Detmold, Schubertplatz 10

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-4)

(Fotorechte: Kath. Kirchengemeinde Heilig-Kreuz Detmold)

Barockakademie der HfM Detmold
Instrumentalsolisten-Ensemble
Leitung: Ulrike-Anima Mathé
Vokalsolisten-Ensemble
Leitung: Gerhard Weinberger

Eintritt 20 EUR – Studierende / Schüler frei

Nähere Informationen unter: Pfarrkirche Heilig Kreuz in Detmold, Tel.: 05231) 9279-0

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Zionskirche Bielefeld-Bethel:

17.12.2008 um 19:30 Uhr


Foto: Zionskirche Bethel (Fotorechte: V. Hege)

Weihnachtsoratorium von J.S. Bach
mit den Kantaten IV-VI, BWV 248

Meike Leluschku (Sopran), Anne Baumgarte (Alt), Jörn Lindemann (Tenor), Andreas Wolf (Bass),
Leitung: Christof Pülsch

Eintritt: 14 € (8 €) 10 € (6 €)

Vorverkauf:
Büro der Kantorei Bethel
Christof Pülsch

Telefon 0521/
144 37 74
Fax 0521/144 43 97
kantorei@bethel.de

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Rezension der NW zu der Aufführung des Weihnachtsoratoriums in Bielefeld-Bethel:

zur Vergrößerung in den NW-Artikel
klicken..!!

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BWV 248 Weihnachtsoratorium in der Oetkerhalle, Bielefeld, am 19. Dezember 2008 um 20:00 Uhr.


Universitätschor Bielefeld-Münster in der Oetkerhalle (Fotorechte: http://www.uni-bielefeld.de)

Der Bielefelder Universitätschor führt zusammen mit dem Oratorienchor Münster am um 19. Dezember 2008 um 20.00 Uhr in der Bielefelder Oetkerhalle Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“
Teile I – III, V,
auf.
Vorverkauf: Buchhandlung Luce (Universität, Tel. 0521/102773), Tourist-Information Bielefeld im Neuen Rathaus (Tel. 0521/516998), Musikhaus Niemeyer (Tel. 0521/965790).

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Rezension: Weihnachtsoratorium in der Oetkerhalle Bielefeld am 19.12.2008 von der NW am 22.12.2008

zur Vergrößerung in den NW-Artikel
klicken..!!



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Herford, St. Marienkirche Stift Berg

St. Marien Kirche Stift Berg in Herford (Fotorechte: Forum)


Sonntag, 28. Dezember 2008, 18:00 Uhr

Johann Sebastian Bach „Weihnachtsoratorium“ BWV 248
Teile I, IV – VI

Ausführende:
Kantorei St. Marien
Gudrun Sidonie Otto – Sopran,
Alexandra Rawohl – Alt,
Ulrich Cordes – Tenor,
Andreas Wolf – Bass
Capella St. Mariae
unter Einbeziehung
der NWD Philharmonie,
Leitung: Wolf-Eckart Dietrich

Karten können ab sofort bei Frau Gesine Klein, Tel. 05221/ 86077
oder per E-Mail an:

gesine.klein@gmx.de

reserviert werden

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Das sind die mir bekannten Aufführungsorte mit dem Weihnachtsoratorium, sicherlich wird es noch weitere Aufführungsstätten in OWL geben.

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Sonstige Aufführungen in Deutschland:

Bachs Weihnachtsoratorium, BWV 248
an der Stätte der Uraufführung Nikolaikirche Leipzig


Freitag 19. Dezember 20 Uhr
Johann Sebastian Bach 1685-1750
Weihnachtsoratorium 1-3
G.Lamotte, K. Zeiner, T.Hunger, D.Schmidt

Samstag 20. Dezember 17 Uhr
Weihnachtsoratorium 1, 4-6
G.Lamotte, K.Zeiner, G.Führer, D.Schmidt

BACHCHOR LEIPZIG an der Nikolaikirche
FESTIVALORCHESTER LEIPZIG
JÜRGEN WOLF

Karten zu 15 Euro (ermäßigt 10 Euro)
Büchertisch der Nikolaikirche, Musikalienhandlung Oelsner
Abendkasse und Einlass 45 min vor Konzertbeginn
oder online unter:
www.bachchor-leipzig.de

Mächtige Paukenschläge, filigrane Flöten und prachtvolle Trompeten, kurz darauf ein eindrucksvoller Choreinsatz.- All das erfüllte an jenem Morgen des 25. Dezembers 1734 die frierende Weihnachtsgemeinde in der unbeheizten Leipziger Nikolaikirche. Nach der vorangegangenen Fastenzeit im Advent, in der auch die figurale Kirchenmusik zu schweigen hatte, muss es die Gemeinde wie ein Donnerschlag getroffen haben: „Jauchzet, frohlocket“. So beginnt Bachs Kantatenzyklus, der unter dem Namen „Weihnachtsoratorium“ Musikgeschichte schreiben sollte. Zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 erklangen insgesamt sechs Kantaten, die in ihrer Gesamtheit die Weihnachtsgeschichte von der Christgeburt bis zum Erscheinen der Weisen aus dem Morgenland erzählen. In den Genuss, alle sechs Kantaten zu hören, kam vorerst nur die Gemeinde der Nikolaikirche, da seit jeher die konzertierende Kirchenmusik im Vormittagsgottesdienst abwechselnd in den beiden Leipziger Hauptkirchen St. Nikolai und St. Thomas erklang und nur zu besonders hohen Feiertagen in der jeweils anderen Kirche am Nachmittag wiederholt wurde. An eine geschlossene Gesamtaufführung war zu dieser Zeit noch nicht zu denken, obwohl Bach selber sicherlich eine solche im Blick hatte, als er das Werk niederschrieb. Die Titelblätter der erhaltenen Textdrucke beweisen dies unmissverständlich: Oratorium, Welches Die heilige Weyhnacht über In beyden Haup-Kirchen zu Leipzig musiciret wurde. Dennoch: auf eine erste zusammenhängende Aufführung musste es noch lange warten. Auf die Uraufführungen 1734/35 folgte ein langer Dornröschenschlaf, über eine Wiederaufführung auch nur einzelner Kantaten zu Bachs Lebzeiten ist nichts bekannt. Erst 1857 erklang der Zyklus nachweislich wieder, um schließlich im Verlauf des 20. Jahrhunderts zu Bachs bekanntester und wohl auch beliebtester Komposition zu werden. Zu den traditionsreichsten Aufführungen in Leipzig gehört diejenige in der Nikolaikirche.

(Quelle: News-Letter BachChorLeipzig)

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Weihnachtsoratorium, BWV 248, in der Marktkirche, Hannover


Foto: Marktkirche in Hannover

Do, 18.12.2008
20:00
Marktkirche
Uhr
Konzert: Bach: Weihnachtsoratorium, 1. Kantate
und Sätze aus der h-Moll-Messe
Bachchor Hannover, Ltg.: Jörg Straube
Eintritt: 6,- bis 34,-
VVK: Kirche im Blick
Tickets online bestellen
Fr, 19.12.2008
20:00
Marktkirche
Uhr
Konzert: Bach: Weihnachtsoratorium, Kantate Nr. 1
und Sätze aus der h-Moll-Messe
Bachchor Hannover, Ltg.: Jörg Straube
Eintritt: 6,- bis 34,-
VVK: Kirche im Blick
Tickets online bestellen
Sa, 20.12.2008
20:00
Marktkirche
Uhr
Konzert: Bach: Weihnachtsoratorium, Kantate Nr. 1
und Sätze aus der h-Moll-Messe
Bachchor Hannover, Ltg.: Jörg Straube
Eintritt: 6,- bis 34,-
VVK: Kirche im Blick
Tickets online bestellen

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Weihnachtsoratorium BWV 248 von der St. Marien-Kantorei in Lemgo
Samstag, dem 20.12.2008 um 18:00 Uhr


Foto: St. Marien in Lemgo


Weihnachtsoratorium BWV 248 von Johann Sebastian Bach Kantate I – III

Eintrittspreise:

Vorverkaufsstellen:
Lemgo-Marketing, Lemgo
Haus der Musik, Detmold
Stiftstr. 56, Lemgo

Preiskategorie / Abendkasse / Vorverkauf / Ermäßigung

Oratorien-Konzerte
17,00 €, 14,00 €, 8,00 €, 15,00 €, 12,50 €, 8,00 €, 2,50 €

Kirchenmusikdirektor Rainer Johannes Homburg
Sekretariat: Barbara Drewes
Stiftstraße 56
32657 Lemgo

Fon: 05261- 5543
Fax: 05261- 922 90 95
Email: office@marien-kantorei.de

oder Online:

http://veranstaltungen.eventax.de/Werkstattkonzert+-+Weihnachtsoratorium/

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Eine weitere Alternative dazu wären: Weihnachts-Kantaten von J.S. Bach – die gibt es in Bad Salzuflen:

Adventskonzert in der „Erlöserkirche“ Bad Salzuflen, Martin-Luther-Str. 7
am Samstag, 20. Dezember 2008 um 17 Uhr

Johann Sebastian Bach. „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 61
„Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“ BWV 132
Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert für Orgel und Orchester in G-Dur
Antonio Vivaldi: Magnificat

Ausführende:Magdalene Harer, Sopran
Steffie Langenau, Alt
Johann Penner, Tenor
Gottfried Meyer, Bass
Bernd Scherers, Orgel

Ein Kammerorchester
Kantorei und Jugendkantorei der luth. Kirchengemeinde
Leitung: Astrid Röhrs
Eintrittskarten zu 8,- Euro an der Abendkasse
Kinder bis 14 Jahre frei

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„Stiftung Kirchenmusik im Sauerland“

Herzliche Einladung zum Magnificat, J.S. Bach,
WO-1.Kantate, und 5. Brandenburgisches Konzert
am 21. 12. 2008, 19:00 Uhr
Abtei Königsmünster in Meschede.


Zur größeren Ansicht in den obigen Flyer klicken !

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Wer eine Veranstaltungen besuchen sollte, wünsche ich ein schönes Konzert-Erlebnis.

Schönes Advent-Wochenende und Grüsse
Volker

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J.S. Bach Weihnachtsoratorium, BWV 248, was bevorzugt ihr, Nostalgie oder "Historische Aufführungspraxis"


Neue Aktualisierung am: 26.11.2008

mit neuen oder alten Veröffentlichungen am Themen-Ende angeführt.

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8.12.2007 von Volker /admin.

Hallo zusammen,

Weihnachten steht vor der Tür, da frage ich mich, welche CD soll es heute sein, die ich mir anhören möchte, greife ich zur Nostalgie oder doch lieber zur “Historischen Aufführungspraxis.” Die Auswahl an Einspielungen ist überwältigend, teilweise befinden sie sich in meinem Besitz, manche CD könnte der Sammlung noch hinzugefügt werden.

Über Befindlichkeiten und Empfindungen zu den Einspielungen, die ich nachstehend aufführe, sollten wir sprechen, was wird abgelehnt und was sind Eure Favoriten zum Hören?

Ich beginne mit der “Nostalgie”

In den Jahren 1723 bis 1750 war Johann Sebastian Bach Thomaskantor.

Es folgten u.a. Friedrich Doles, Johann Adam Hiller, Gottfried Schicht, Karl Straube und Günther Ramin in der Neuzeit. Beide zuletzt genannten Kantoren waren entscheidend prägend für die Entwicklung und auch für die Vervielfachung der Bekanntheit des Thomaner-Chores in aller Welt. Ihnen ist es zu verdanken, daß sich Leipzig zu einem Zentrum der Kirchenmusikpflege auf höchstem künstlerischem Niveau herausbilden konnte.

Die unter Karl Straube begonnenen regelmäßigen Aufführungen der Bachschen Passionen, des Weihnachtsoratoriums und der h-Moll-Messe wurden unter Günther Ramin, Kurt Thomas, Erhard Mauersberger und Hans-Joachim Rotzsch stets zu einem nachhaltigem Erlebnis für alle Hörer.

Günter Ramin ist gewissermaßen der Vater der nachfolgenden Thomaskantoren, denn er hat ihren Stil stark geprägt und auch den des Thomaner Chors.

“Weihnachtliche Chormusik” aus Leipzig, Doppel-CD Mauersberger + Rotzsch

bei amazon 13,95 € o h n e WO

Weitere Aufnahmen mit Ramin und Mauersberger, sind ebenfalls ohne dem WO erhältlich, es sind 10 CD’s


im Vertrieb von amazon zum Preis von 39,95 €. Die ersten beiden CDs enthalten die Johannes-Passion in einer Aufnahme mit Günther Ramin als Leiter. Die drei folgenden CDs enthalten Magnificat, Kantaten und Motetten unter der Leitung von Kurt Thomas.

CD 6 und 7 enthalten Kantaten mit Erhard Mauersberger Leitung. CD 8, 9 und 10 enthalten Kantaten unter Leitung von Hans Joachim Rotzsch.

Von Karl Straube, Günter Ramin, Erhard Mauersberger, bin ich auf keine CD-Wiederveröffentlichung des WO im Internet gestoßen, weiß jemand eine Bezugsquelle oder bleiben sie für immer verschollen oder als Neueinspielung wird davon Abstand genommen, weil sie für die Neuzeit als nicht anhörbar einzustufen sind?

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WO “Historische Einspielung” von Kurt Thomas 1958

Die obige CD ist eine Historische Einspielung von 1958 mit Kurt Thomas aus der Thomas Kirche in Leipzig, sie wurde als erste Stereo-Aufnahme berühmt, neu aufgelegt am 15.11.2006, 1-3. Teil

zu beziehen bei jpc für 5,99 €,

ein Fabel-Preis, mit Hörproben und als Download zu beziehen.

3-CD’s / 1. bis 6. Teil des WO / Preis: 9,99 €

bei jpc zu beziehen mit Hörproben !

Wiederveröffentlichung der legendären Aufnahme
aus dem Jahre 1958 am “authentischen
Aufnahmeort” – der Leipziger Thomaskirche.
Diese erste Stereo-Aufnahme des Weihnachts-Oratorium mit hochkarätigen Solisten gilt
als “Jahrhundert-Produktion”.

Mitwirkende: Agnes Giebel, Marga Höffgen, Josef Traxel, Dietrich Fischer-Dieskau, Thomaner Chor, Leipziger Gewandhaus-Orchester. Für unsere heutigen Hörgewohnheiten sehr gewöhnungsbedürftig eine Einspielung, wo die Choräle sehr ausgesungen werden, kein Tempo sondern noch “Sächsisches Traditionssingen.”

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Die nun folgende CD war die Top-Einspielung des WO in den 60-er bis 70-er Jahren, sie gehörte einfach auf den Gabentisch, eine legendäre Einspielung zu der Zeit von Karl Richter.

Karl Richter wuchs in der sächsischen Kantorentradition auf, übte auf Silbermanns Freiberger Domorgel, wurde noch von Karl Straube als Schüler angenommen und als ganz junger Mann Organist an der Leipziger Thomas Kirche bis zu seinem Wechsel nach München . Mit Top-Gesangs-Solisten, bis auf den Massen-Laien-Chor besitzt die CD ihre Feinheiten mit den hervorragenden Gesangs-Solisten wie: Gundula Janowitz, Christa Ludwig, Fritz Wunderlich und Franz Crass.

Karl Richter, Münchener Bach-Chor und Bach Orchester, 3 CD’s

bei jpc für 16,99 €

Die Aufnahme wird sehr oft verfehmt und gemieden, als eine Oper-Aufnahme abqualifiziert trotzdem besitzt sie bei mir einen hohen Stellenwert, sie ist meine ARCHIV-Aufnahme des Jahrhunderts, wer von den heutigen Interpreten ist noch in der Lage, solche Qualitäts-Gesangs-Solistinnen / Solisten aufzubieten? (Gundula Jowanowitz, Christa Ludwig, Fritz Wunderlich, Franz Crass), einfach ein Genuss!!

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WO Karl Münchinger, Stuttgarter Kammerorchester

bei amazon sind die CDs erhältlich

Karl Münchinger ging es ähnlich wie Karl Richter. Sie waren zentrale Mitstreiter der sechziger Jahre, als Harnoncourt noch Aussenseiter war. Elly Ameling, eine wunderbare Bach-Sängerin, warmer, klarer Sopran. Helen Watts, höchst erfahrene Oratoriums-Sängerin mit sehr angenehm dunklem Timbre.

Elly Ameling, Helen Watts, Tom Krause, diese herrliche Solisten lohnen allemal, diese Aufnahme zu kennen. Bei heutigen Aufnahmen wird dieses Niveau der Sänger selten erreicht.

Diese Aufnahme ist im Bestand meines Altarchivs als LP, sie höre ich immer wieder gerne und besitzt den gleichen künstlerischen Wert, wie die obige Karl Richter-Einspielung. Diese Aufnahmen waren in den 60-er Jahren die Tops und besitzen bei mir persönlich einen hohen Stellenwert.

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Die ersten und weitere neuzeitliche Einspielungen der “Historischen Aufführungspraxis”

Als LP; Weihnachts-Oratorium BWV 248 Leitung: Gerhard Schmidt Gaden, Tölzer Knabenchor, Collegium Aureum,
Theo Altmeyer Tenor, Barry Mc.Daniel Bariton, Andrea Stein Alt, Hans Buchhierl Sopran, auf Originalinstumenten aus dem Jahr 1973, wurde im tiefen Kammerton der Leipziger Zeit Bachs eingespielt, gibt es ebenfalls neuerdings als 3-CD’s von: Deutsche Harmonia Mundi zu beziehen.

als LP / Gerhard Schmidt Gaaden und Tölzer Knabenchor

als CD bei jpc erhältlich!

Die hier genannte Aufnahme bekommt einen neuen Stellenwert, abseits der gewohnten Interpretation
durch Karl Richter…. durch Verzicht auf die voluminösen und sinnlicheren Frauenstimmen und modernen
Instrumenten und vergrößerten Klangkörper. Gerhard Schmidt Gaden, (Mitstreiter von Harnoncourt, der als der Urvater der “Historischen Aufführungspraxis gilt), versucht hier den Begriff des Authentischen zu vermitteln mit dem Willen, zum historischen Befund des Werkes zurückzukehren.

Die Streichinstrumente sind vorwiegend italienische Instrumente des 17. und 18. Jahrhunderts, mit Darmseiten bespannt in kurzer Mensur und leichtem Bogen gespielt.

Eine für die 70er Jahre revolutionäre Aufnahme, die für damalige Verhältnisse als gelungen betrachtet werden kann. Diese Einspielung ist als LP in meinem Besitz und werde sie mir aus nostalgischer Sicht einmal wieder anhören.

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CD’s bei amazon erhältlich / Neueinspielung in 2007 des WO von Nikolaus Harnoncourt,

Hierüber kann ich keine weiteren Angaben dazu machen, diese Aufnahme ist nicht in meinem Besitz.

Dazu Angaben von Sony BMG:

Der große Dirigent Nikolaus Harnoncourt hat sich mit dem brillanten Concentus Musicus, dem großartigen Arnold Schönberg Chor und einer fantastischen Solistenriege einer neuen Einspielung von Bachs Weihnachtsoratorium angenommen. Christine Schäfer, die durch ihre Auftritte bei den diesjährigen Salzburger Festspielen Kritiker aus aller Welt begeisterte, führt die Riege der hochklassigen Solisten an, bestens ergänzt durch den Bariton Christian Gerhaher, Bernada Fink als Mezzosopran und den Bass Gerald Finley.

Die Aufnahme entstand begleitend zu Konzerten im Wiener Musikverein, die von der Wiener Presse euphorisch gefeiert wurden. Die herausragende Interpretation und der einzigartige Klang des Wiener Musikvereins wurden in optimaler Weise aufgenommen.

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CDs WO von Ton Koopman bei amazon erhältlich aus 1996 mit Pregardien, Mertens und E. von Magnus

Diese Aufnahme besitze ich nicht, es liegen Stellungnahmen vor von langweilig bis sehr ordentlich gelungen eben eine persönliche Geschmacksfrage, Koopman scheint unbeteiligt und der Barockchor singt langweilig…, das Amsterdamer Barockorchester macht seine Sache insgesamt gut, vieles bleibt aber undeutlich…., vortrefflich die Gesangs-Solisten wie Pregardien und Mertens….!!

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CD bei amazon erhältlich !

WO von Helmuth Rilling, Gächinger Kantorei, Mitschnitt des SWF zum Jahreswechsel 1999-2000; mit Müller-Brachmann, Ingeborg Danz, James Taylor. Drei CD’s.

Diese Aufnahme ist ebenfalls nicht in meinem Besitz. Eine Bewertung dieser oder einer vorangegangener Einspielung von Rilling überlasse ich den Blog-Teilnehmern unter Kommentare…!!

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WO von Rene Jacobs, RIAS Kammerchor,

Akademie für Alte Musik Berlin. Aufnahme von 2001.

Zu beziehen bei j p c zum Preis von 19,99 €für 2 CD’s

Hervorragende Solisten geben sich hier ein Stelldichein: von Dorothea Röschmann und Klaus Häger hin zu dem hier wirklich hervorragenden Werner Güra, der einen Evangelisten abgibt, wie es heute wohl wenige gibt, Andreas Scholl in einer überzeugenden Altpartie wissen hier zu glänzen.

Zusammen mit der Akademie für Alte Musik Berlin – mit exzellente Trompeten besetzt – unter dem überzeugenden Dirigat von Jacobs gelang hier eine Einspielung, die für Furore gesorgt hat, eine wirklich empfehlenswerte Einspielung der Neuzeit, die das Prädikat “absolut empfehlenswert” besitzt.

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Nun mein ganz persönlicher Favorit der “Historischen Aufführungspraxis”

DVD Aufnahme von Dezember 1999 in der Herder-Kirche in Weimar.

Leitung: J.E. Gardiner, English Baroque Soloists, Monteverdi Choir !

DVD zu beziehen bei a m z o n !

Diese DVD-Einspielung zum Beginn der “Bach Cantata Pilgrimage 2000″ aufgenommen begeistert mich immer wieder, das ist Hören und sehen in exellenter Qualität.

Ein Hör- und Sehgenuss per excellence. The English Baroque Soloists brillieren mit einem wunderschönen barocken Glanz. Über die Musikalität, das Können und berauschend schönen Stimmen des Monteverdi Choirs braucht eingentlich nicht mehr diskutiert werden.

Erwähnen möchte ich noch das Blech, auf alten historischen Instrumenten spielend erklingen Trompeten der Extra-Klasse als ein vortrefflicher Hörgenuss, die Oboe mit dem barocken belgischen Weltstar Marcel Ponseele besetzt…, sein Spiel und Klangfarbe des Instrumentes vom Feinsten, ein Traum, ebenso die 1. Geige. mit Alison Bury besetzt sowie das gesamte Barock-Orchester ist unübertroffen im Schwung und Drive, in herrlichen Barockklangfarben musizierend zu hören, bleiben sie in dieser Art unübertrefflich.

Die Gesangs-Solisten: Claron McFadden (Sopran), Bernarda Fink (Alt), Christoph Genz (Tenor), Dietrich Henschel (Bass). Die Besetzungsliste kann als geglückt bezeichnet werden, leichte Probleme habe ich mit dem Sopran von Claron McFadden, hier ist die Wortverständlichkeit nicht sehr glücklich und hätte mir eine kraftvollere Stimme gewünscht.

Die Aufnahme- und Bildqualität kann als sehr gut bezeichnet werden. In dieser DVD kommt Gardiner selbst zu Wort und gibt eine Einführung in das Werk und seinen Proben, sowie berichtet er über seine anschließenden Tour durch Sachsen und Thüringen, wo er historische Stätten von Bach aufsuchte.

Für die Bach-Freunde ein sehr schönes Dokument der Neuzeit mit einer herrlichen Musik und einen in den Bachwerken total beseelten und inspizierten Gardiner, ein hervorragender Bach-Interpret der Gegenwart gibt sich hier ein Stelldichein.

Eine Alternative zur DVD-Einspielung!

WO mit J.E. Gardiner als CD, veröffentlicht in 1987 als Doppel-CD.

CD erhältlich bei amazon für 30,97 €

Das war meine erste CD von Gardiner überhaupt, gekauft Anfang der neunziger Jahre, für meine Hörgewohnheiten sehr gewöhnungsbedürftig, hier begann meine eigentliche Auseinandersetzung mit der “Historischen Aufführungspraxis” der ich mich stellen wollte. Nun kann ich nicht mehr anders, er hat mich mit seinem Interpretations-Stil total inspiriert, ich mag kaum andere Interpreten mir anhören, seinen Schwung und Drive, die künstlerische Bach-Auslegung, sowie seine filigrane Ausarbeitung, Umsetzung und die Durchhörbarkeit fesseln mich ungemein, dass ist für mich Musikerlebnis vom Feinsten und kann kaum noch getoppt werden…..!!

Nun möchte ich etwas von Euch dazu hören, dieser Beitrag hat mir zwar viel Arbeit gemacht, aber viel Freude dabei erfahren dürfen.

Ein schönes Advent-Wochenende wünsche ich allen zusammen,

herzliche Grüße

Volker

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P.S. Hier werde ich noch weitere WO-Einspielungen aufführen, die erwähnenswert mir erscheinen !! (Letzte Aktualisierung; 13.12.2007)

Eine weitere WO-Einspielung von 2007 die heute von jpc im Angebot erschien:

WO; Capella Amsterdam, Leitung: Jan Willem de Vriend

Angaben von jpc, der Preis wurde von 27,99 € auf 19,99 € neu festgelegt!

Deluxe-Edition in Buchformat, 72 Seiten.

Mit einem Essay
über die Rhetorik der wortgebundenen Musik Bachs von Boris
Kehrmann und einem Aufsatz über den liturgischen Kontext
der sechs Kantaten von dem renommierten Bach-Forscher
Robin A. Leaver. Die Fotos des reich illustrierten Bandes
stammen von Eddy Posthuma de Boer und gehen dem Thema Mutter
und Kind rund um den Erdball nach.)

Solisten:
Malin Hartelius, Kristina Hammarström, Jörg Dürmüller,
Detlef Roth, Capella Amsterdam, Combattimento Consort
Amsterdam, Leitung: Jan Willem de Vriend

Sound: stereo & multichannel (Hybrid)
Label: Challenge , DDD, 2006
Bestellnummer: 2750613

Hörproben bei jpc hier klicken!

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Nun eine Einspielung aus der Neuzeit von 1999 mit dem Thomaner Chor und fantastischen Gesangs-Solisten:

WO 2 CD’s für 21,99 €

zu beziehen bei jpc mit Hörproben !!

Gesangs-Solisten: Schlick, Pregardien, Naef, Mertens,
Thomaner Chor, Gewandhausorchester Leipzig,
Leitung: Georg Christoph Biller

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Eine weitere Einspielung des WO von Philippe Herreweghe, die von vielen Hörern gelobt wird !

Die Gesangs-Garde, die da zu hören ist, ist schon großartig………..

Schlick, Chance, Crook, Kooy,

Collegium Vocale Ghent, Leitung: Philippe Herreweghe

2 CD’s / bei jpc zu beziehen für 29,99 € mit Hörproben !!

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Zur Ergänzung und Information füge ich die von @Alex, erwähnte und vorgestellte WO-Einspielung von Diego Fasolis, Coro della Radio Svizzera hier mit ein.

WO; 2 CD’s Neueinspielung von 2005, Diego Fasolis

Gesangs-Solisten:

Lynn Dawson, Bernhard Landauer, Charles Daniels, Klaus Mertens

Vorstellungs-Thread über Diego Fasolis von @Alex, hier über den nachstehenden Link :

Die CD’s mit Hörprobe sind zu beziehen bei j p c zum Preis von 34,99 €

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Aktualisierung mit neuen oder älteren Veröffentlichungen am: 26.11.2008

Heute stolperte ich über eine ältere Einspielung des WO vom „Dresdener Kreuzchor“ unter der Leitung von Martin Flämig aus dem Jahre 1984, als eine historische Juwel-Einspielung.

Dresdener Kreuzchor WO, Leitung: Martin Flämig

CD erhältlich bei amazon für 14,97 €

Dazu eine Kunden-amazon-Rezension:

Viele Versionen des Weihnachtsoratoriums habe ich bereits gehört – die hier vorliegende Aufnahme empfinde ich als unerreicht. Sie ist die 1984 von der VEB aufgenommene Einspielung mit der exzellenten Besetzung Augér (Sopran), Burmeister (Alt), Schreier (Tenor) und Adam (Bass), die sowohl perfekt singen als auch unter Martin Flämigs Leitung eine Interpretation dieser Musik erreichen, die die Tiefe der Bach’schen Komposition unvergleichlich auslotet.

Diese Aufnahme war erstmals als LP erschienen, wurde im Jahr 2004 als Audio-CD neu aufgelegt und wird in höchsten Tönen gelobt, allein wegen den hervorragenden Gesangs-Solisten…!!

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Eine weitere WO-Einspielung aus Fernost von Masaaki Suzuki, zwei CD’s.

Masaaki Suzuki, WO J.S. Bach

CD erhältlich bei amazon für 29,95 €

Bei dieser Einspielung handelt es sich um eine Veröffentlichung aus 1998 die ebenfalls gut Kritiken bekam.

Die Musik hat ihren natürlichen Fluss. Sie wirkt feierlich – aber nie pathetisch. Die Aufnahme hat eine perfekte Klarheit und wirkt in jedem Detail durchdacht und nuanciert.

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Falls mir in nächster Zeit weitere Aufnahmen zur Kenntnis gelangen, werde ich sie hier vorstellen.

Webnews


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Empfehlenswerte DVD’s der Bach Cantata Pilgrimage 2000 von SDG-Monteverdi


Foto:
Beginn der Bach-Cantata-Pilgrimage 2000 am 23.12.1999 (1.-3.Teil) und am 27.12.1999 (4.-6. Teil) in der Herder-Kirche, Weimar, mit dem Weihnachts-Oratorium, von J.S. Bach. Im Vordergrund rechts ist der großartige belgische Oboist Marcel Ponseele zu erkennen.

Hallo,

Zum Anfang meiner Rezension und Beschreibung der Bach-Pilgrimage 2000, stelle ich empfehlenswerte DVD’s vor !

Die Einspielung des Weihnachts-Oratoriums von J.S. Bach, 1-6 Teil, von J. E. Gardiner, als DVD , im Dezember 1999 zum Anfang seiner Bach Cantata Pilgrimage, aufgenommen in der Herder Kirche zu Weimar, ist absolut empfehlenswert.

 


DVD: Weihnachtsoratorium, J.S. Bach 1 bis 6 Teil, Herder Kirche, Weimar

Rezension: Ein Hörgenuss per excellence. The English Baroque Soloists brillieren mit einem wunderschönen barocken Glanz. Über die Musikalität, das Können und berauschend schönen Stimmen des Monteverdi Choirs braucht eingentlich nicht mehr disskutiert werden. Die Gesangssolisten reihen sich in den Chor mit ein, was ein wenig ungewöhnlich erscheint, hebt dadurch aber das stimmliche Volumen.

Kritisiert wurde das hetzen des Chores durch die Bach’schen Choräle. Für mich empfand ich es nicht als unangenehm, da Gardiner ein zügiges Tempi vorgibt…. eine Geschmacksfrage eben…..

Erwähnen möchte ich noch das Blech…

Foto: Das Blech-Ensemble mit historischen Instrumenten

auf alten historischen Instrumenten…. ein absoluter Hörgenuss….. die Oboe mit dem barocken belgischen Weltstar Marcel Ponseele besetzt…sein Spiel und Klangfarbe des Instrumentes. vom Feinsten….ein Traum… ebenso die 1. Geige. mit Alison Bury besetzt,….. ein herrlicher Seh- und Hörgenuss !

Die Aufnahme- und Bildqualität kann als sehr gut bis gut bezeichnet werden. In dieser DVD kommt Gardiner selbst zu Wort und gibt eine Einführung in das Werk und seinen Proben, sowie seiner anschließenden Tour durch Sachsen und Thüringen, wo er historische Stätten von Bach aufsuchte.

Für die Bach-Freunde ein unwahrscheinlich schönes Dokument der Neuzeit mit einer herrlichen Musik und einen in den Bachwerken total beseelten und inspizierten Gardiner…. ein hervorragender Bach-Interpret der Gegenwart.

Link: DVD Bestellung bei amazon-aStore

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Weimar, Dezember 1999

Zu Beginn der Pilgrimage wurde ebenfalls in der Herderkirche in Weimar die festlich prächtige Kantate zum 1. Weihnachtstag, BWV 63, „Christen ätzet diesen Tag“ aufgeführt. Diese Aufführung liegt als DVD vor. Inhaltsauszüge aus dem Booklet: Sie vermittelt einen Einblick in die intensive und unvergleichlich konzentrierte Probenarbeit. Ungewöhnlich stellt der Dirigent seine Probenarbeit dar, schonungslos auf die bestmögliche Ausführung der ihm vorschwebenen Interpretation.

 

DVD Probe von Gardiner zur Bach-Kantate: "Christen ätzet diesen Tag"

DVD Probe von Gardiner zur Bach-Kantate: "Christen ätzet diesen Tag"

Quelle: Arthaus;

Informationen und Inhalt der DVD: JOHN ELIOT GARDINER IN REHEARSAL Johann Sebastian Bach – Cantata BWV 63 Genre: Documentary Dirigent: John Eliot Gardiner Aufnahmedatum: 1999 Aufnahmeort: Various Laufzeit: 59 min Bildformat: 4:3 Soundformat: PCM Stereo Region Code: 2, 5 Veröffentlichung: 2002 Menü Sprachen PAL: D, GB, F, SP Untertitel Sprachen PAL: D, GB, F, SP Katalognummer PAL: 100 292

 

Unter dem Titel „The Bach Cantata Pilgrimage“ („Die Bach-Kantaten auf Pilgerfahrt“) stellten sich der Monteverdi Choir und die English Barock Soloists unter der Leitung von John Eliot Gardiner im Jahre 2000 ihrer bis dato größten Herausforderung: der Präsentation aller vorhandenen Kirchenkantaten von Johann Sebastian Bach zu Ehren des zweihundertfünfzigsten Todestages des Thomaskantors.

Einen Einblick in die intensive und unvergleichlich konzentrierte Probenarbeit des englischen Barockspezialisten vermittelt die vorliegende Dokumentation, in der er sich mit der musikalischen Erarbeitung der Kantate BWV 63 befasst. Ungewöhnlich offen stellt der Dirigent seine Arbeit dar, schonungslos auf die bestmögliche Ausführung der ihm vorschwebenden Interpretation bedacht.

Die Solisten: Ann Monoyion (Sopran), Sara Mingardo (Alt), Rufus Müller (Tenor) und Stephan Loges (Bass) äußern sich ebenso vorbehaltlos über ihren musikalischen Leiter und seine Probenarbeit. Dabei kommt der Einblick in das großartige Musikwerk ebenfalls nicht zu kurz. The English Baroque Soloists & Monteverdi Choir, Leitung: Sir John Eliot Gardiner

Rezension: Wünschenswert wäre es gewesen, wenn in der DVD die Kantate BWV 63 in voller Länge zu sehen und zu hören wäre.

Link: DVD- Bestellung bei amazon-aStore

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Eine weitere empfehlenswerte DVD im Rahmen seines 40. Pilgrimage-Konzertes:

 

DVD mit Bach-Kantaten + einer anschließenden Dokumentation durch J.E.Gardiner

DVD mit Bach-Kantaten + einer anschließenden Dokumentation durch J.E.Gardiner

DVD mit den Bach-Kantaten:

BWV 113 „Herr Jesu Christ, du höchstes Gut“; BWV 179 „Siehe zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei“; BWV 199 „Mein Herze schwimmet im Blut“

Solisten: Magdalena Kozena (Sopran), William Towers (Counter-Alto), Mark Padmore (Tenor), Stephan Loges (Bass). The Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists, Gardiner

(127 Min.) Sound:DSS4.0;Bild:WS; Besondere Beiträge als Specials: von Gardiners „Pilgrimage-Tour“ mit Aufführungsbeiträge in Weimar, Leipzig, Hamburg, Eisenach, Arnstadt, Blythburgh, Kirkwall, Iona, Köln, New York . „Fernsehregie“ Rhodri Huw Aufnahmen in 2000. Man hätte Bach zur 250. Wiederkehr seines Todesjahres wohl kaum phantasievoller feiern können als durch die Tournee, die der Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists im Jahr 2000 mit ihrem Dirigenten John Eliot Gardiner unter dem Titel „Bach Cantata Pilgrimage“ unternahmen. Diese „Pilgerfahrt“ wurde nicht nur zur meistbeachteten Hommage an den Thomaskantor, sondern auch zu einer einzigartigen Aufführungsreihe. In Abteien, Kathedralen, Kirchen und Kapellen in ganz Europa und weit darüber hinaus brachten die Musiker im Laufe eines einzigen Jahres die überlieferten Kantatenwerk Bachs – 186 Werke – zum Vortrag.

Rezension: Diese DVD ist in der Wiedergabe von Bach-Kantaten sehr zu empfehlen zumal besetzt mit einer überragenden Sopranistin „Magdalena Kozena“ die ein sehr bewegenden und überzeugenden Gesangspart auf allerhöstem Niveau zelebriert.

 

Link: DVD-Bestellung bei amazon-aStor


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