Rezension-Besprechung: CD’s von SDG 150 – Vol.17 veröffentlicht vom Label: SDG – Monteverdi im Dezember 2008


Hallo,

meine Rezension von SDG 150, Vol. 17 / Aufführungsort: Gethsemanekirche in Berlin am 1. + 2. Januar 2000.

Cover: SDG 150 Vol. 17

Kantaten für Neujahr

BWV 143 – Lobe den Herrn, meine Seele II
BWV 41 – Jesu, nun sei gepreiset
BWV 16 – Herr Gott, dich loben wir
BWV 171 – Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm

(recorded: 1. Januar 2000Gethsemanekirche, Berlin)

Soloists: Ruth Holton; Sopran | Lucy Ballard; Alto
Charles Humphries; Alto | James Gilchrist; Tenor | Peter Harvey; Bass

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Cantatas for the Sunday after New Year

BWV 153 – Schau, lieber Gott, wie meine Feind
BWV 58 – Ach Gott, wie manches Herzeleid II

(recorded: 2. Januar 2000 Gethsemanekirche, Berlin)

Soloists: Ruth Holton; Sopran, Sally Bruce Payne; Alt,
James Gilchrist ; Tenor,  Peter Harvey; Bass

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

Aufführungsstätte: Evang. Gethsemanekirche in Berlin

Aufführungsstätte: Evang. Gethsemanekirche in Berlin

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  • Click here Gardiners-Reisetagebuch for a German Translation of the sleeve notes

  • Hier klicken zur „Meinungsäußerung“von Gabriele Cassone Horn, Trompete

  • music_display_on_website-icon._V46684973_ SDG 150 Vol. 17 Hörproben beim Label: Soli Deo Gloria

  • CD-Bestellung bei amazon” SDG 150, Vol. 17, 2 CD’s

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    Rezension CD – e i n s :

    Kantate: BWV 143 – Lobe den Herrn, meine Seele II

    (Kantate für Neujahr)

    Die mangelhafte Überlieferung dieser Kantate – nur in einer Abschrift der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts und deren Abkömmlingen – gibt uns mancherlei Rätsel auf; auch sind schon Zweifel an ihrer Echtheit geäußert worden.

    Gardiner schreibt dazu in seinem Reisetagebuch:

    Lobe den Herrn, meine Seele II – ist uns nur in einer handschriftlichen Kopie aus dem Jahre 1762 erhalten. Sehr viele Zweifel bestehen über die Authentizität dieser kleinen Kantate, und einige Merkmale werfen weitere Fragen auf. Da ist zunächst die Besetzung, die unübliche Kombination dreier Corni da caccia mit Pauken, Fagott und Streichern; dann die Tonart B-dur (ist das der Kammerton oder der Chorton?), der einfache (fast naive) Grundplan und Satz, die Vermischung von Bibelworten mit Choralfragmenten und freier Dichtung, die dieses Werk in die Nähe der frühesten Kantaten Bachs rückt, jene, die er während seines einjährigen Aufenthaltes in Mühlhausen komponierte (BWV 106, 4, 71 und 131), allerdings handwerklich und schöpferisch auf einem sehr viel bescheideneren Niveau.

    Zum Beispiel werden die Arabesken der Solovioline durch das Staccato eines ‚Totengeläuts’ in den tiefen Streichern (Nr. 4) betont, und diese korrigieren zuweilen die recht konventionell angelegten melodischen und rhythmischen Muster, die für das restliche musikalische Material typisch sind.

    Mein Fazit zu dieser Kantaten-Einspielung ist mehr als wohlwollend, ein prächtig agierender Tenor in Satz vier und sechs schält die Höhepunkt eindrücklich hervor und der Schlusschoral mit dem „Halleluja“ gelingt so beieindruckend schön, so dass  das Gänsehauterlebnis sich automatisch einstellt.

    Kantate: BWV 41 – Jesu, nun sei gepreiset

    Das Werk ist eine reife Choral-Kantate von höchster Qualität aus dem zweiten Leipziger Jahrgang – der das dreistrophige Neujahrslied Johannes Hermanns (1593) zugrunde liegt. Die erste und letzte Strophe sind im Wortlaut beibehalten; die Mittelstrophe hat einer freien Nachdichtung in den Kantatensätzen 2 bis 5 als Vorlage gedient. *)
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    Mein Fazit: Die Prachtentfaltung des Eingangssatzes nimmt einem den Atem, die Trompeten, das Orchester und der Chor zelebrieren hier wieder einmal überirdische Musik – hier wird der Hörer mitgenommen in eine andere Welt, das ist wiederum von Bach eine Komposition der Unsterblichkeit. Alle Protagonisten erfüllen hier vollends den gesetzten Ansprüchen, um uns in diesen Bach-Trance Zustand versetzen zu können. Bravo…!!
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    Hörprobe vom Eingangssatz: „Jesu, nun sei gepreiset“


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    Das Kleinod in dieser Kantate ist jedoch der Satz 4 – die Tenor-Arie „Woferne du den edlen Frieden“. Sie gehört zu den wenigen neun Kantatensätzen, in denen Bach den betörenden, ein breites Spektrum umfassenden Klang des Violoncello piccolo einsetzt – eines Instrumentes, das bei ihm mit der Person Jesus oder seiner Präsenz verknüpft ist, vor allem in seiner Beschützerrolle als „guter Hirte“. Hier ist das fünfsaitige Modell vorgesehen, für einen Klangraum, der sich von der tiefsten Saite, C, im Violinschlüssel über drei Oktaven hinauf bis zum H mit aufgelöstem Vorzeichen erstreckt, so als sollte dieser weite Raum die Dualität von Himmel und Erde, Körper und Seele in sich schließen und verdeutlichen, dass Gott die Belange der Menschen, auf körperlicher wie auf geistlicher Ebene, unter seiner Obhut hat. *)

    Der Schlusschoral (Satz 6) – greift deutlich wieder auf den Eingangssatz zurück und als Zwischenspiel erklingt mehrmals das Trompetenmotiv aus dem 1. Satz. Ich bewundere hier die großartigen Trompeten, es sind Spitzenkönner und geben dieser Kantate die so festliche Würze – besetzt mit Gabriele Cassone; Luca Marzana und Mauro Bernasconi. Der überragende Monteverdi Choir und die English Barocke Solists berühren mit einer grandiosen Neujahrsmusik – mit Pauken und Trompeten endet eine Pracht-Kantate und beflügelt den Hörer, mit großer Zuversicht in das neue Jahr zu gehen.

    Kantate: BWV 16 – Herr Gott, dich loben wir

    Bach hat die Kantate in Leipzig für den Neujahrsgottesdienst  1726 komponiert. Den Beginn bildet ein knapper Cantus-firmus-Satz über die liturgische Melodie des „Tedeum“ die von Sopran und Horn vorgetragen wird, wärend die drei Unterstimmen – Alt, Tenor und Bass mit geführten Instrumenten – dazu bewegte Kontrapunkte bilden. *)

    Ein Höhepunkt in dieser Kantate befindet sich in Satz 5 in der wunderbaren Arie für Tenor: „Geliebter Jesu, du allein“. Wie innig und berührend wird hier der Text von James Gilchrist – anschaulich und verinnerlicht vorgetragen, das geht unter die Haut – dazu  das Bc und Oboe da caccia kommen in dieser Besetzung dem innigen, intimen Charakter dieser Arie sehr entgegen, eine Traumarie.

    Ein schlicht- vierstimmiger Choralsatz in Satz 6 mit dem „All solch ein Güt wir preisen“ beschließt die Kantate. Hier wiederum zu bewundern, wie der Monteverdi Choir ohne Hetze, sehr getragen und homogen mit ihrer Sangeskunst den Hörer zu überzeugen weiss.

    Kantate: BWV 171 – Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm

    Es wird vermutet, dass Bach diese Kantate zum 1. Januar 1729 komponiert haben könnte. Bach hat in seiner Vertonung die einleitenden Psalmworte einer großangelegten Chorfuge anvertraut. Durch die Unterstützung der Streicher und Oben wird mit den Singstimmen ein Motettencharakter erzielt. Die Trompeten dagegen sind selbständig geführt, die 1. Trompete sogar thematisch, wodurch der Satz seinen feierlichen Glanz erhält. *)

    Ebenso wie der Eingangs-Satz ist berührend komponiert der Satz 2 – die Tenor-Arie: „Herr, soweit die Wolken gehen“ – was für ein Schwung und Drive wird hier ans Tageslicht gezaubert, ein großartiges Violin- und Bc-Spiel unterstützt feurig den wiederum großartig interpretierend singenden Tenor: „James Gilchrist“. Die Arie gelingt zu einem weiteren Glanzpunkt in dieser Kantateneinspielung, Gardiner führt seine Protagonisten – wie bereits im Eingangs-Satz mit den Trompeten – zu einer wiederum beeindruckenden Wiedergabe die tief berührt. Das ist es, was er so fantastisch umsetzten kann und alle zu einer außergewöhnliche Wiedergabe mitreisst.

    Hörprobe von Satz 2 Arie für Tenor: „Herr, soweit die Wolken gehen“

    Die Sopran-Arie (Ruth Holton) in Satz 4 – „Jesus soll mein erstes Wort In dem neuen Jahr heißen“ – klingt stimmlich etwas dünn währen das Violin- und Bc-Spiel wie im 2. Satz wiederum wunderbar gelingt.

    Großartig agiert der Tenor (Peter Harvey) in dem Rezitativ in Satz 5 – „Und da du, Herr, gesagt“ – mit einem wunderbaren Timbre versehen, die Wortverständlichkeit ist überragend.

    Der Schluss-Choral: „Laß uns das Jahr vollbringen“ in Satz 6 ist wunderschön gelungen, ein mitreissend zu Herzen gehend singender Monteverdi Choir toppt nochmals die Kantate zu einem krönenden Abschluss. Das Orchester und die mitreissenden Trompeten verleihen die rechte Würze und gereichen zu einem großartigen Finale. Dem Sir sei gedankt für eine großartige Interpretation, die nicht genialer umgesetzt werden kann, hier erklingt die Musik wie von einem anderen Stern und entlässt den Hörer beglückt in das „Neue Jahr“ und das im wahrsten Sinne von J.S. Bach – so hat er es gewünscht und gewollt…!!

    Treffend dazu zitiere ich aus Gardiners Reisetagebuch:

    Ich fand diese Musik nicht nur mitreißend, sondern in ihrem Bestreben auch passend zu unserem Projekt: ‚Lass uns das Jahr vollbringen zu Lob dem Namen dein’.

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    Hörprobe vom Schluss-Choral Satz 6l: „Laß uns das Jahr vollbringen“

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    Rezension CD – z w e i :

    Kantate: 153 – Schau, lieber Gott, wie meine Feind
    (für den Sonntag nach Neujahr)
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    Der unbekannte Dichter, dessen Text Bach zum 2. Januar 1724 in Leipzig vertont hat, nimmt die Lesung von der Flucht nach Ägypten und dem Kindermord des Herodes zum Anlaß. Bachs Komposition beginnt ungewöhnlicherweise nicht mit einem Chorsatz, sondern mit einem schlichten, vierstimmigen Choral.
    Da der Sonntag nach Neujahr 1724 bereits auf den 2. Januar fiel, hatte Bach nach den bereits für Weihnachten und Neujahr aufzuführende Werke aus Zeitmangel und zur Schonung der Thomaner eine Kurzkomposition ins Auge gefasst. So fallen dem Chor in dieser Kantate nur schlichte Choral-Sätze zu, und die restliche Besetzung wird auf drei Solisten und Streichorchester eingeschränkt. *)

    Meine Bemerkung zu dieser Kantate:
    Sie lebt von den ausdrucksstarken Solisten des Alt, Tenor und Bass in den Arien und Rezitativen. Den Satz 3 mit dem Arioso für Bass (Peter Harvey) – mit dem „Fürchte dich nicht ich bin mit dir“ und desgleichen in Satz 6 – möchte ich einmal lobend herausheben, Ausdrucksstark überzeugt mich hier der Bass mit einem überzeugenden Part. Der kurze Eingangschor ist überwältigend rhythmisch schön vorgetragen.

    Kantate: BWV 58 – Ach Gott, wie manches Herzeleid II

    Bachs Komposition ist vermutlich zum 5. Januar 1727 entstanden. Erhalten ist sie nur in einer Umarbeitung aus dem Jahre 1733 oder 1734, deren wichtigste Kennzeichen die Hinzufügung von 3 Oboen – in den Sätzen 1 und 5 sowie die Neukomposition des Satzes 3 sind -vom ursprünglichen Satz ist nur eine Continuostimme erhalten. Wie bei der drei Jahre früher entstandenen Kantate BWV 153 scheint es bei der Erstfassung Bachs Absicht gewesen zu sein, die durch festliche Inanspruchnehme erschöpfen Musiker zu entlasten, – daher der Verzicht auf jegliche Bläser, Chor sowie Alt- und Tenorsolisten. *)

    Eine filigrane Stelle möchte ich aus dieser Kantate hervorheben es ist der Satz 3 – Arie für Sopran (Ruth Holton) mit dem „Ich bin vergnügt in meinem Leiden.“ In Verbindung mit der Solo-Violine und Bc bekommt der Hörer wieder diese unnachahmliche einfühlsame Musik zu hören, die Bach so wunderbar zu komponieren versteht…
    Mit dem Schluss-Satz (5) (Choral und Aria für Sopran und Bass) wird nochmals ein bemerkenswerter Höhepunkt interpretiert. Rhythmisch swingend spielt ein vortrefflich anzuhörendes Barock-Orchester auf. Hier hat wieder Gardiner sein feines Gespür offenbart, wie er so vortrefflich Musik kredenzen kann, das ist einmalig und superb gekonnt interpretiert und führt seine Aufführung nochmals zu einem bemerkenswerten Schluss-Höhepunkt.
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    *) Textauszüge: Alfred Dürr, J.S. Bach „Die Kantaten“
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    Mein Schluss-Fazit zu dieser Einspielung:

    CD eins mit den Neujahrskantaten hat es in sich, es sind Pracht-Kantaten der allerfeinsten Art, perfekt in der Einspielung, rundum  gelungene Kantaten-Interpretationen, die  ich wärmstens dem Bach-Freund empfehlen möchte.

    Auf CD zwei sind zwei wunderbare filigrane Kantaten zu hören, die von den ausgezeichneten Gesangs-Solisten und dem umwerfenden Barockorchester in kleiner Besetzung so kunstvoll interpretiert worden sind. Schon aus den vorgenannten Gründen ist diese Veröffentlichung – zum Beginn der Bach Cantata Pilgrimage 2000 – in der Gethsemane Kirche  an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in Ost-Berlin aufgenommen – ein weiterer kunstvoller Meilenstein in den SDG-Veröffentlichungen.

    Grüße
    Volker

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    Bericht vom – Oratorium Messias – von G.F. Händel in Halle vom 5. Juni 2009


    Hallo,

    hier mein Bericht vom Konzert in der „Georg-Friedrich-Händel-Halle“ in Halle a.d. Saale vom 5. Juni 2009.

    Grosser Europäer G.F. Händel- HändeldenkmalFoto: Grosser Europäer das Denkmal von G.F. Händel

    Haendelhalle_AussenansichtFoto: G.F.-Händel-Halle in Halle a.d. Saale (Fotorechte: Stadt Halle)

    Händelgalerie vor der HändelhalleFoto: Händelgalerie vor der Händelhalle

    Programm:

    Georg-Friedrich-Händel-Halle

    Konzert am Freitag, 05. Juni 2009, Messiah HWV 56 Oratorio by Georg Friedrich Händel

    Ausführende:

    Lisa Milne; Sopran soprano, Wilke te Brummelstroete; Alt alto, James Gilchrist; Tenor

    Giles Underwood; Bass, Choir and Orchestra of the Academy of Ancient Music,

    Leitung Conducted by: Richard Egarr

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    Es ist eine langjährige Tradition, Händels bekanntestes Werk den „Messias“ zu den Händel-Festspielen von bedeutenden Interpreten in unterschiedlichen Besetzungen aufzuführen. 2009 musizieren international renommierte Solisten und The Academy of Ancient Music unter der Leitung von Richard Egarr Händels Welterfolg. Das Ensemble ist eines der ersten Originalklang-Orchester. 1973 von Christopher Hogwood gegründet, wird es seit 2006 von Richard Egarr geleitet.

    Text-Auszug aus dem Programm (Händelfestspiele 2009, Halle-Saale)

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    Jetzt ist schon alles wieder vorbei – ich kann`s  noch gar nicht glauben. Die Aufführung war toll. Gleich zu Anfang die glanzvollen Arien mit James Gilchrist.

    James Gilchrist; Tenor in der HändelhalleFoto: James Gilchrist; Tenor – in der Händelhalle

    Die Sopranistin Lisa Milne hat mir auch sehr, sehr gut gefallen. Den Namen hatte ich noch nicht gehört.

    Sopranistin LisaFoto: Lisa Milne; Sopran – in der Händelhalle

    Die Altistin Wilke te Brummelstroete war etwas verhalten und der Bass: Giles Underwood einfach nur beau – kam kein Glanz und Strahlen rüber. Aber ansonsten hatte das Konzert traumhaft schöne Stellen, da kullerten schon mal die Tränen. Der Chor bestand aus 22 Sängerinnen und Sängern. Sie haben ihre Sache gut gemacht. Aber wenn der Monteverdi Choir mit Gardiner da gestanden hätte … ich weiss nicht, ob ich dann so ruhig geblieben wäre.

    Altsolo Wilke te BrummelstroeteFoto: Schlussapplaus in der Händelhalle

    In Halle gab es vor dem Konzert  K E I N !!! Solistenblättchen. Nur eine deutsch-engl. Übersetzung. Kein Leiter angegeben, ich wusste nur, das Chr. Hogwood mal Chef des Choir and Orchestra oft Ancient Music war. Jetzt ist es R. Egarr. In der Pause bin ich unten gewesen, um irgendwas über die Solisten zu erfahren – nichts. Am Schluss bin ich wieder runter, um wenigstens irgend etwas schriftliches zu bekommen. Die Auskunft: „Wir haben vergessen, das Solistenblatt herauszugeben.“ Also hab`  ich mir die Gesamtausgabe gekauft, da stehen zwei Seiten über den Messias. Bin dann wir ein geölter Blitz zum Künstlerausgang gefegt, um J. Gilchrist noch zu erwischen. Die Künstler waren leider schon über alle Berge…..!!

    Marktkirche Halle-SaaleFoto: Marktkirche in Halle a.d. Saale mit der Contius-Schuke-Orgel

    Am Samstag, 6. Juni hab ich mittags noch dieses sehr feine, kleine Orgelkonzert in der Marktkirche gehört. Marktkirchenkantor Irénée Peyrot spielte am Samstags um 12.00 Uhr an der Reichel-Orgel von 1664 ein kleines Konzert mit „Orgelmusik aus sieben Jahrhunderten. Diese Sommer-Reihe hat am Sonnabend begonnen. Die historische Reichel-Orgel auf der Ostempore wurde dafür frisch gereinigt und neu intoniert. Als Spezialist für die Restaurierung alter Orgeln war mit den Arbeiten die Orgelwerkstatt Wegscheider aus Dresden beauftragt worden.

    Nach dem Orgelkonzert bin dann ziemlich kaputt, aber glücklich und zufrieden nach Hause getuckert.

    Noch etwas Historie zu bekannten Organisten der Markt-Kirche:

    J.S. Bach bewarb sich aus Weimar im August 1712 um die freiwerdende Organistenstelle an der Marktkirche, die er dann aber nicht angetreten hat. Sein ältester Sohn Wilhelm Friedemann Bach trat dann die Organistenstelle an der Marktkirche (Unser lieben Frauen) ab 1746 bis 1764 dort an.

    J.S. Bach hat die große Contius-Orgel (heute Schuke-Orgel – mit historisch erhaltenen Prospekt) in der Marktkirche im Jahr 1716 abgenommen. Händel erhielt Unterricht an der kleinen Reichel-Orgel vom Lehrer Zachow.

    Grüße
    Iris

    P.S. Zusatz von Volker am 8.6.2009 um 19:10 h

    eine Rezension der MZ dazu liegt vor:

    Link:  Rezension der MZ vom 8_6_2009

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    Händel-Festspiele Halle am 4. Juni 2009 eröffnet mit Link-Angaben


    Hallo,

    für alle Händel-Interessenten habe ich noch einmal internet-Links zusammen gesucht, die Anschauliches und Wissenswertes über das Georg Friedrich Händel-Jahr 2009 – berichten.

     

    Georg Friedrich Händel

    Georg Friedrich Händel

    Programm der Händel-Festspiele 2009 in Halle als PDF

    pdf-Symbol

    http://www.haendelfestspiele.halle.de/export/sites/haendelfestspiele/downloads/HFS_Programm_end.pdf

    MDR-Figaro mit weitreichenden Angaben zu G.F. Händel

    Link: http://www.mdr.de/mdr-figaro/haendel/6288318.html

     

    MDR-Figaro „Händel-Spezials“ Rundfunksendungen und Interviews u.a. Gardiner zu G.F. Händel sowie Händel-CD Vorstellungen !!

    Link:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/haendel/

     MDR-Figaro Interview Gardiner zu Händel

     MDR-Figaro Interview Gardiner zu Händel

     

    Nach dem Besuch der Original-Seite von MDR-Figaro in das obige Symbol klicken zum Gardiner-Interview.

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    Der größte Erfolg wird 

    zum Schwanengesang 

    Academy of Ancient Music spielt 

    den „Messiah“ in der Händel-Halle. 


    Händels Festspiele ohne den 

    „Messiah“- das ist so unvor- 

    stellbar wie das finale „Halle-“ 

    ohne „-lujah“! Schließlich ist 

    das große Werk, das alle bis 

    dato geltenden Gattungsgren- 

    zen sprengt und auf der Höhe 

    seines Schaffens die ganze Er- 

    fahrung des Komponisten 

    bündelt, auch sein öffentli- 

    cher Schwanengesang gewor- 

    den- also jenes Werk, das er 

    acht Tage vor seinem Tod am 

    14. April 1759 in einem letz- 

    ten Konzert erlebte…………  

     

    Dirigiert wird das halle- 

    sche Konzert, bei dem sich 

    das Orchester mit eigenem 

    Chor sowie mit den Solisten 

    Lisa Milne (Sopran), Wilke te 

    Brummelstroete (Alt), James 

    Gilchrist (Tenor) und Giles 

    Underwood (Bass) vorstellt, 

    von Richard Eggar. Der Cem- 

    balist ist seit 2006 der Leiter 

    der Academy of Ancient Mu- 

    sic und gefragter Gast vieler 

    Barock-Ensembles. 


    „Messiah“-Konzert am 5. Juni um 

    18 Uhr in der Händel-Halle 


    Link zum gesamten PDF-Artikel der MZ nachstehend
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    pdf-Symbol

    ———————————————————————-

    Eine erste kleine Kritik ist bei der MZ erschienen:

    In der Händel-Halle beim „Messiah“ hingegen soll es vor allem ein Crescendo von Husten-Anfällen gewesen sein, das sich bis in die ersten Reihen fortsetzte und so für das akustische Continuo sorgte. Ob das nun an der Schafskälte lag – oder doch eher an der unterkühlten Atmosphäre des Ortes, der auch die seltsamen Wandteiler-Teppiche nicht wirklich abhelfen können?

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    Nun viel Spass beim Stöbern und allen Besuchern der Händelfestspiele 2009 wünsche ich erlebnisreiche Stunden.

    Grüße

    Volker

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    Thomaskantor Georg Christoph Biller in der St. Marienkirche Herford zu Gast


    Hallo,

    leider war ich Pfingsten verhindert, um mir die Predigt in der St. Marienkirche – Stift Berg – in Herford anzuhören. Heute fand ich dazu passend den Artikel mit Foto in der Neuen Westfälischen Zeitung und stelle für alle Interessenten den Artikel zur Verfügung.

    IMG_2097Foto: St. Marienkirche – Stift Berg – in Herford

    Zur größeren Ansicht in das Dokument  unten  – k l i c k e n  !! –

    Thomaskantor Georg Christoph Biller in St. Marien Herford

    Artikel-Copyright NW Herford

    Grüße
    Volker

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    Klassik in OWL – Bach-Werke in einem Konzert der Barockakademie Detmold


    Hallo,

    für OWL wieder ein Klassik-Highlight mit Professor Gerhard Weinberger und seiner Barockakademie Detmold – sie führen am 30. Mai 2009 um 19:30 Uhr – im Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold – Bachwerke auf.

    klassik_in_owl

    http://www.klassik-in-owl.de

    Die Veranstaltung im Rahmen der Klangraum-Festwochen zur Eröffnung des Konzerthauses wird geleitet von Ulrike-Anima Mathé (Leitung des Instrumentalsolisten-Ensembles) – sowie Gerhard Weinberger (Gesamtleitung). 

    IMG_3372-1

    Foto: Professor Gerhard Weinberger, HfM Detmold

    Hier das genaue Programm sowie die Ausführenden auf einen Blick:

    Johann Sebastian Bach (1685-1750): Missa F-Dur BWV 233 – Jessica Jans (Sopran), Benno Schachtner (Altus), Christopher Jung a. G. (Bass)
    Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048 ohne Tempoangabe
    Johann Sebastian Bach: Kantate BWV 172 „Erschallet ihr Lieder” – Cosima Henseler (Sopran), Anna Bineta Diouf (Alt), Henning Klocke a. G. (Tenor), Christopher Jung (Bass)
    Johann Sebastian Bach: Motette „Lobet den Herrn, alle Heiden” BWV 230 für vierstimmigen Chor und Continuo
    Johann Sebastian Bach: Konzert E-Dur BWV 1042 für Violine und Orchester – Ulrike-Anima Mathé (Violine)
    Johann Sebastian Bach: Kantate BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe” (am Pfingstfest) – Sophia Bockholdt (Alt), Henning Klocke a. G. (Tenor), Christopher Jung (Bass)

    Foto Saniertes Konzerthaus HfM Detmold

    Fotorechte: NW- umgebautes Konzerthaus mit Wellenfeldsynthese der HfM Detmold

    Buchung

    Bitte bestellen Sie Tickets für die Veranstaltung „Bach-Werke in einem Konzert der Barockakademie“ direkt beim Veranstalter.

    Veranstalter: Hochschule für Musik Detmold Telefon: 05231-975-5

    Karten – Online Bestellung  – h i e r  – 

    Nähere Angaben zum sanierten Konzerthaus mit Wellenfeldsynthese der HfM Detmold kann als PDF auf den eigenen Rechner geladen werden.

    pdf    Konzerthaus der HfM Detmold.pdf

     

    WFS2009-Konferenz in Detmold

    Vom 12. bis 14. Juni 2009 findet im neu eröffneten Konzerthaus und dem Erich-Thienhaus-Institut der Hochschule für Musik Detmold (HfM) ein Kongress zu neuen Wiedergabeverfahren für Musik statt. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, die Grundlagen und Besonderheiten räumlicher Wiedergabeverfahren zu erfahren, die Wellenfeldsysteme an der HfM kennen zu lernen, verschiedene Wiedergabeverfahren im direkten Vergleich zu bewerten und selbst in Workshops Klänge zu erzeugen.

    In mehreren Konzerten kann der Einsatz der WFS im musikalischen Kontext erlebt werden. 

    Bei Interesse an einer Teilnahme schicken Sie bitte eine Email an eti@hfm-detmold.de.

    Weitere Informationen über diesen Termin…

    Grüße
    Volker

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    1000 Jahre Mainzer Dom – Festkonzert im ZDF am 21.5.2009


    Hallo,

    Himmelfahrt (21.5.2009) – gab es aus Anlass des 1000-jährigen Bestehens des Mainzer Doms ein Festkonzert im ZDF. Berauscht von den hochkarätigen Gesangs-Solisten-innen und der Bremer Kammerphilharmonie unter der Leitung des französischen Dirigenten Louis Langrée – kann ich jedem nur empfehlen,

    sich die Wiederholung am 3. Juli 2009 um 14:00 Uhr im ZDF-Theaterkanal anzusehen.

    Weitere Wiederholungs-Termine im ZDF-Theaterkanal:

    Mo, 06.07.2009 09:00 Uhr(60 min.)
    Mi, 08.07.2009 14:00 Uhr(60 min.)
    Sa, 11.07.2009 09:00 Uhr(60 min.)
    Do, 16.07.2009 09:00 Uhr(60 min.)
    Mo, 20.07.2009 14:00 Uhr(60 min.)
    Sa, 25.07.2009 14:00 Uhr(60 min.)
    Di, 28.07.2009 09:00 Uhr(60 min.)
    Do, 30.07.2009 14:00 Uhr(60 min.)

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    1000 Jahre Mainzer Dom_Bild 2

    Am 15.11.2009 gab es den Festgottesdienst zum Abschluss der Feierlichkeiten zum Bestehen des Mainzer Domes. Der festliche Auszug kann nachstehend bei YouTube nachverfolgt werden.

    Link: http://www.youtube.com/watch?v=1mjoWsHTzow

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    Mitwirkende am 21.5.2009:

    Gesangsstars: Elina Garanca und Diana Damrau, sowie die 2007 mit dem Echo Klassik-Preis ausgezeichnete Trompeterin Alison Balsom.

    1000 Jahre Mainzer Dom_Bild 3

    Foto: Englische Star-Trompeterin: Alison Balsom

    Als Ersatz für den erkrankten Rolando Villazón konnte kurzfristig Matthew Polenzani (Tenor) – gewonnen werden. Seit seiner Auszeichnung mit dem Richard Tucker-Preis 2004 und dem Beverly Sills Artist Award der Metropolitan Opera im letzten Jahr zählt der amerikanische lyrische Tenor zu den Besten seines Fachs.

    Mainzer Domchöre und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, die sich in der Klassikszene durch ihre erstklassige Qualität und musikalische Vielseitigkeit einen Namen gemacht hat.

    Die musikalische Leitung liegt in den Händen des französischen Dirigenten Louis Langrée und des Mainzer Domkapellmeisters Mathias Breitschaft. Langrée, der an den großen Opernhäusern und bei vielen Spitzenorchestern gastiert, wird weltweit als einer der herausragenden Mozart-Interpreten gefeiert.

    Passend zum Domjubiläum stehen auf dem Konzertprogramm auch Werke von drei Komponisten, deren Jubiläen in diesem Jahr ebenfalls gefeiert werden: Georg Friedrich Händel (250. Todestag), Joseph Haydn (200. Todestag) und Felix Mendelssohn-Bartholdy (200. Geburtstag) und Werke von W.A. Mozart.

    Eine Glanzvorstellung gab es mit der lettischen Mezzo-Sopranistin „Elina Garanca“ mit dem „Ave Maria“ von Pietro Mascagni (1863 – 1945) – zu bewundern.

    Foto: Lettische Mezzo-Sopranistin: Elina Garanca

    Foto: Lettische Mezzo-Sopranistin: Elina Garanca

    Sie ist für mich der kommende Gesangstar als Mezzo-Sopranistin. Sie hat eine außergewöhnliche Stimme und besitzt alles, um ein Weltstar zu werden. Bewundern konnte ich sie bereits in dem Adventskonzert 2008 aus der Frauenkirche in Dresden.

    In dem Mainzer Festkonzert gibt es aus allen Epochen der Musikgeschichte etwas zu bewundern, vom Gregorianischen Gesang bis zur Barockzeit und Romantik, ich  kann nur wärmstens empfehlen, auf   ZDF-Zusatz-Termine zu achten.

    Viel Spass beim Hör- und Sehgenuss.

    Grüsse

    Volker

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    DVD vom Nobel Preis Konzert 2008 in Stockholm mit J.E. Gardiner


    Hallo,

    es ist soweit, soeben ist die Neuveröffentlichung der DVD vom Nobel Preis Konzert 2008 in Stockholm mit Sir J.E. Gardiner, Monteverdi Choir, Eric Ericson Chamber Choir und dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra – bekannt gegeben worden.

    DVD Gardiner Nobel Preis Konzert 2008 Stockholm

    DVD Gardiner Nobel Preis Konzert 2008

    Monteverdi Choir; Eric Ericson Chamber Choir; Miah Persson (Sopran); Ann Hallenberg (Alt); Helge Rønning (Tenor); Peter Mattei (Bass)
    Royal Stockholm Philharmonic Orchestra
    Sir John Eliot Gardiner

    “Gäbe es einen Nobelpreis für Chöre, dann gebührte er dem Monteverdi Choir.“ Le Monde Das Nobelpreis-Konzert 2008 war ein Weltklasse-Event, der eine ganze Reihe von großartigen Interpreten zusammenführte: Sir John Eliot Gardiner, einer der namhaftesten Dirigenten unserer Tage, sein legendärer Monteverdi Choir sowie der Eric-Ericson-Kammerchor und Schwedens Königliche Philharmoniker, die beide nicht nur in Schwedens Musikleben, sondern auch international eine wichtige Rolle spielen; zu ihnen gesellte sich noch ein glanzvolles Ensemble aus bekannten Solisten. Als Höhepunkt der Nobelpreis-Woche wurde dieses Konzert von Musikliebhabern auf der ganzen Welt sehnlichst erwartet.

    Link: Zur DVD Mehr Informationen & Trailer »

    Die DVD ist bei j p c ab 18. Mai 2009 für 23,99 € erhältlich:

    Detailinformationen zur DVD
    (Nobel-Preis-Konzert Dezember 2008).
    +Dvorak: Symphonie Nr. 7
    +Bonus: Interviews mit den Nobelpreisträgern; Im Gespräch
    mit John Eliot Gardiner

    Sound: stereo/DSS 5.1/DTS 5.1
    Bild: WS (NTSC)
    Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch
    Laufzeit:99 Min.(Konzert) + 24 Min.(Bonus)

    Link: http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-Messe-KV-427-c-moll-Gro%DFe-Messe/hnum/5907302/iampartner/K84

    Grüsse
    Volker

    NEW RELEASE – SDG 156 vom Label Soli Deo Gloria


    Hallo an alle Gardiner-Fans,

    die nächste Veröffentlichung von SDG 156, Vol. 4 –  steht ab 6. Juli 2009 an.

    Cover: Neuveröffentlichung von SDG 156 ab 6. Juli 2009 vom Label SDG

    Cover: Neuveröffentlichung von SDG 156 ab 6. Juli 2009 vom Label SDG

    Inhaltsangaben:

    SDG 156 Volume 4 (2 cds) contains:

    Cantatas for the Sixth Sunday after Trinity

    BWV 9 – Es ist das Heil uns kommen her

    BWV 170 – Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust

    Motette: Der Gerechte kommt um *)

    (recorded: St Gumbertus, Ansbach)

    Soloists: Joanne Lunn | Michael Chance

    James Gilchrist | Stephen Varcoe

    Cantatas for the Seventh Sunday after Trinity

    BWV 186 – Ärgre dich, o Seele, nicht

    BWV 107 – Was willst du dich betrüben

    BWV 187 – Es wartet alles auf dich

    (recorded: St Mary’s, Haddington)

    Soloists: Katharine Fuge | Richard Wyn Roberts

    Kobie van Rensburg | Stephan Loges

    The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

    ——————————————————————-

    music_display_on_website-icon._V46684973_

    Hörproben von SDG 156 Vo. 4


    SDG 156 disc 1 –

    1.  Es ist das Heil uns kommen her BWV 9
    – no. 1 Coro (Choral)

    Stream Audio

    13.  Motet: Der Gerechte kommt um

    Stream Audio
    SDG 156 disc 2 –
    1.  Ärgre dich, o Seele, nicht BWV 186
    – no. 1 Coro

    Stream Audio

    10.  Laß, Seele, kein Leiden BWV 186
    – no. 10 Aria (duetto): Soprano, Alto
    soloists: Katharine Fuge, Richard Wyn Roberts

    Stream Audio


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    CD-Bestellung über amazon Deutschland

    Link: http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B002AHJTIA

    ——————————–

    • CD-Bestellung über amazon.co.uk (Partner-Seite) nachstehend:

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    _________________________________________________________

    Link: CDs der SDG-Reihe sind zu beziehen – h i e r – klicken !

    _______________________________________________________

    Anmerkung zu: (*Motette: „Der Gerechte kommt um“

    Bearbeitung der Johann Kuhnau zugeschriebenen Motette „Tristis est anima mea“ Die Motette „Der Gerechte kommt um“ ist innerhalb der Passionskantate „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ von Carl Heinrich Graun überliefert, in die später auch Sätze verschiedener anderer Komponisten, darunter Bachs und Telemanns, interpoliert wurden. Nach den Untersuchungen von Diethard Hellmann, dem Herausgeber der vorliegenden Ausgabe, handelt es sich bei der Motette ursprünglich um eine A-cappella-Komposition Johann Kuhnaus auf den Text „Tristis est anima mea“, die dann – höchstwahrscheinlich von Bach – durch Neutextierung und Hinzufügung eines Instrumentalsatzes umgearbeitet wurde.

    —————————————————-

    Freuen wir uns auf diese Neuveröffentlichung – von  Aufnahmen, die u.a. während der Ansbacher Bachwoche in 2000 aufgenommen wurden.

    Schönes Wochenende und Grüße

    Volker

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    News vom Label Soli Deo Gloria


    Hallo,

    Brandaktuell, da sollten wir doch zur Abstimmung schreiten:

    News

    Edison Klassiek 2009 nomination for SDG 702 (28 Apr 2009)

     

    Brahms Symphony No 1 (SDG702) has been nominated in the Orchestral Music category at the Edison Klassiek 2009.

    The winners will be announced at the end of May 2009.

    The public can vote via the website Link:  www.edisonaward.nl/Klassiek

    Grüße
    Volker

    Der Dirigent Frieder Bernius erhält die Bach-Medaille 2009


    Hallo,

    wie vom Bach-Archiv Leipzig mitgeteilt wird, erhält der Stuttgarter Dirigent Frieder Bernius die diesjährige Bach-Medaille. Die Auszeichnung wird während des Bachfests am 19. Juni 2009 bei einem Festakt verliehen.

    Dirigent Frieder Bernius

    Dirigent Frieder Bernius

    Am Vorabend, dem 18. Juni 2009, musiziert Frieder Bernius  in der Nikolaikirche mit den von ihm gegründeten Ensembles Kammerchor und Barockorchester Stuttgart geistliche Vokalwerke von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy. Dabei erklingt zum ersten Mal in Leipzig das erst nach Mendelssohns Tod veröffentlichte “Tu es Petrus“ für Chor und Orchester (op. 111) aus dem Jahre 1827.

    Die Stadt Leipzig verleiht die aus Meißner Porzellan gefertigte Auszeichnung mit dem Bach-Porträt seit 2003 jährlich an international herausragende Interpreten für deren besondere Verdienste um die Aufführung und Pflege der Musik Johann Sebastian Bachs. In den vergangenen Jahren erhielten die Bach-Medaille bereits Hermann Max (2008), Nikolaus Harnoncourt (2007), Ton Koopman (2006), Sir John Eliot Gardiner (2005), Helmut Rilling (2004) und Gustav Leonhardt (2003).

    Das Bachfest Leipzig findet vom 11. bis 21. Juni 2009 unter dem Motto “Bach, Mendelssohn und Reger“ statt.

    Das breit gefächerte Programm bietet Sinfonie-, Orgel- und Kammerkonzerte, Familienveranstaltungen, Konzertfahrten und musikalische Gottesdienste in unterschiedlichen Programmreihen. Zu hören sind neben großen geistlichen und weltlichen Werken auch Interpretationen in jazzigem oder alternativem Gewand. Eine Besonderheit des Bachfests sind die selten zu hörenden Werke, Wieder- und Uraufführungen.

    Herausragende Ensembles und Künstler wie der Ernst Senff Chor, das Jerusalem Symphony Orchestra geleitet von Leon Botstein, The English Concert, Gerhard Oppitz, Concerto Köln, Lauma und Baiba Skride, das Chamber Orchestra of Europe mit seinem Leiter Douglas Boyd, Kammerchor und Barockorchester Stuttgart unter Leitung von Frieder Bernius sowie The Nigel Kennedy Quintet und das Quintessence Saxophone Quintet machen Leipzig ihre Aufwartung. Mit dabei wie immer der Thomanerchor Leipzig und das Gewandhausorchester, in diesem Jahr dirigiert von Herbert Blomstedt.

    Das vollständige Programm und Konzertkarten zu finden

    unter: www.bachfestleipzig.de

    und www.bach-leipzig.de

    Grüße

    Volker

    Webnews

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    Das A-cappella-Ensemble – I FAGIOLINI – begeistert Hannover


    Hallo,

    eine kleine Rezension will ich nicht vorenthalten und berichte von dem Konzert vom 1. Mai 2009 in der Marktkirche Hannover über das „A-cappella-Ensemble „I Fagiolini“ aus England, die zu begeistern wussten mit ihrem „Quintessential Renaissance Programm.“ Sie traten im Rahmen der  9. INTERNATIONALE  A-CAPPELLA-WOCHE in HANNOVER, auf.

    Marktkirche Hannover

    Marktkirche Hannover

    I Fagiolini – (Die Böhnchen) aus Oxford erregte erstmals Aufsehen, als das Ensemble unter der Leitung von Robert Hollingworth den vom englischen Early Music Network ausgerichteten Wettbewerb für junge Künstler gewann.

    Robert Hollingworth erhielt seine musikalische Grundausbildung von seiner Mutter und als Chorknabe an der Kathedrale von Hereford. Nach intensivem Violin- und Cembalo-Unterricht studierte er als akademisches Mitglied des Kirchenchors Musik am New College der Oxford University. Während seines Aufenthalts in Oxford gründete Robert Hollingworth 1986 die Gruppe I Fagiolini, deren musikalischer Leiter er seither ist.

    Musikalischer Leiter der Gruppe I Fagiolini: Robert Hollingworth

    Musikalischer Leiter der Gruppe I Fagiolini: Robert Hollingworth. (Fotorechte: Homepage I Fagiolini)

    Seit dem hat es sich mit einem Kernrepertoire aus Renaissance-, Barock- und Gegenwartsmusik als eines der innovativsten und unterhaltsamsten Gesangsensembles in Europa, aber auch in Hongkong, China, Marokko, Ägypten, Israel, Südafrika, der Ukraine und den USA profiliert.

    Seit 1999 arbeitet I Fagiolini regelmäßig mit dem Regisseur Peter Wilson an dem einzigartigen Projekt »Theatre of Music«, das sich darum bemüht, dem Publikum ein ungewöhnliches Repertoire der Renaissance auf neue Weise nahe zu bringen. Dabei werden venezianische Madrigalkomödien mit Masken der Commedia dell‘ Arte dargeboten.

    (Text-Auszüge von: a-capella-woche, Hannover)

    Programm:

    Programm von "I Fagiolini" in der Marktkirche Hannover

    Programm von "I Fagiolini" in der Marktkirche Hannover

    Mitwirkende:

    Robert Hollingworth (Leitung)

    Nicholas Hurndall Smith (Tenor); Charles Gibbs (Bass); Anna Crookes (Sopran); Helen Neeves (Sopran).

    ————————————————

    A-capella-Ensemble "I Fagiolini" in der Marktkirche Hannover

    Foto: A-capella-Ensemble „I Fagiolini“ in der Marktkirche Hannover. Mitwirkende: Anna Crookes (Sopran); Helen Neeves (Sopran); Robert Hollingworth (Leitung); Nicholas Hurndall Smith (Tenor); Charles Gibbs (Bass);      (Fotorechte: V. Hege)

    In der gut gefüllten Marktkirche wurde dem Besucher ein Anspruchsvolles a-capella-Programm aus der Renaissance-Zeit geboten.

    Der musikalische Leiter Robert Hollingworth von der Gruppe „I Fagiolini“ – (übersetzt: „Die Grünen Böhnchen“) –  fand zu den erläuternden Programmpunkten – im perfekten Deutsch – jeweils eine humorige Einleitung zu der nun beginnenden Renaissance-Zeitreise durch Europa. Das Ensemble war mit zwei Gesangs-Solistinnen und drei Gesangs-Solisten besetzt.

    Phänomenal, wie sie die Tonbilder mit Begeisterung und Temperament zu erzeugen im Stande sind – hier zeigten sie höchste Gesangskunst in Dynamik und Ausdruck und bewiesen auch mit Mimik und Gestik, wie lebendig und unterhaltsam unterschiedlichster Inhalte der Alten Musik interpretiert werden können.

    Bewundernswert, wie sie diese Materie in wechselnden Besetzungen schlicht perfekt in Töne verwandeln. Ansatzlos wechseln sie Dynamik, Stimmeinstellung und Gefühlslage.  Dem Gesangsvortrag setzen die Sänger die Krone auf mit ihrem Sinn für Humor.  Sie tun es mit einer überragenden Humor – Choreografie – und die musikalische Perfektion leidet nicht im Geringsten darunter, im Gegenteil, das ist perfekt einstudiert und überzeugend dargeboten.

    Szenenfoto: "I Fagiolini" In Aktion Marktkirche Hannover (Fotorechte: V. Hege)Fotorechte: V. Hege) Szenenfoto: „I Fagiolini“ In Aktion Marktkirche Hannover

    In der ständig wechselnden Besetzung von Sopran, Alt, Tenor, und Bass und des öfteren mit Robert Hollingworth am Cembalo  – wurden Liebe, Leidenschaft und die heranstürmende Kavallerie – sehr stilsicher und stimmlich überzeugend in einer textverständlicher Interpretation dargeboten. Sie besitzen viel komödiantisch und darstellerisches Talent  und mitreissendes Format. Die Besucher waren hingerissen von ihrer perfekten Darbietung und geizten nicht mit dem wohlverdienten Applaus – mit Bravo-Rufen verabschiedeten sie eine gesangliche Komödiantenschar der Extra-Klasse. Bravo – pravissimo…!!

    Foto: Einmal Komödiantisch - I Fagiolini - in Aktion  (Fotorechte: V. Hege)Foto: Einmal komödiantische Züge – I Fagiolini – in Aktion (Foto: V. Hege)

    Zur größeren Ansicht in das jeweilige Foto klicken..!!

    —————————————————————————

    Nachstehend gibt es dazu eine Rezension der HAZ vom 4.5.2009 – den Link unten anklicken..!!

    rezension-der-haz-von-i-fagiolini-hannover

    ———————————————————————–

    Und hier ein brandaktueller Videoclip:

    Tallis in Wonderland from Silicon19 on Vimeo.

    Grüße

    Volker

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    Mozartfest 2009 im Städtedreieck Chemnitz-Leipzig Dresden


    Hallo,

    ein weiteres Highlight im Jahr 2009 steht an vom 08. Mai bis 24. Mai 2009 im Freistaat Sachsen.

    Sächsisches Mozart-Fest 2009 im Städtedreieck: Chemnitz – Lepzig – Dresden.

    Fotorechte: Sächsisches Mozartfest

    Fotorechte: Sächsisches Mozartfest

    Zum größten Klassikmusikfest im Freistaat (24.000 Besucher in 2008) vereint die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. in diesem Jahr aufs Neue hochkarätige Solisten und Ensembles, Musikstudenten und Liebhaber im Städtedreieck Chemnitz- Leipzig- Dresden. 

    Nähere Informationen auf der Partner-Seite:

    Link: 

    http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/04/mozartfest-2009-im-freistaat-sachsen.html

    Weitere Informationen über den Veranstalter.

    Link: http://www.mozart-sachsen.de/Mozartfeste

    Grüße

    Volker

     

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    Gardiner mp3-Widgets bei amazon Brahms-Händel


    Hallo,

    Bei amazon ist im mp3-Format als Widgets Brahms und Händel-Einspielungen als Album oder einzelne Sätze auf den eigenen Rechner herunterladbar –

    dazu den unten stehenden Link anklicken, die Verzweigung erfolgt auf meine Partner-Seite:

    Link:

    http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/05/amazon-mp3-widgets-alben-von-gardiner.html

    Gruss
    Volker

    Orgel-Transkription auf J.S.Bach’s -Toccata und Fuge in d-moll BWV 565 von Leopold Stokowski


    Hallo,

    für alle Orgelfans habe ich einmal etwas Außergewöhnliches bei YouTube entdeckt. Hier ist eine Orgeltranskription auf das berühmte BWV 565 „Toccata und Fuge in d-moll“ von J.S. Bach als Transkription für Orchester zu hören. Die Transkription ist von Leopold Stokovski vorgenommen worden.

    Link zu YouTube mit zwei Aufführungen:

    http://www.youtube.com/watch?v=cdYXqiXH2jY

    ——————————————————————-

    Weitere Anmerkungen dazu auf You Tube:

    J.S.Bach transcripted by Leopold Stokowski Toccata and Fugue in D minor BWV565. Conducted by Wolfgang Sawallisch(1923-) the Philadelphia Orchestra at the Minato-Mirai Hall, Yokohama, Japan, in May, 1999.

    Leopold Stokowski(1882-1977) was conductor of the Philadelphia Orchestra since 1912 to 1940, and this transciption was make in 1920s. Before WW2, its record which is Leopold Stokowski and the Philadelphia Orchestra was big hit record all of the world. In movie „FANTASIA“, Toccata and Fugue is the first music which is played by Leopold Stokowski conducting and the Philadelphia Orchestra in 1940. Stokowski recoded in 1927 and 1934 with the Philadelphia Orchestra for Victor.

    This music is arranged by many arrangers. But I think Stokowski’s version is still 1best one.

    ———————————————————————

    Die Original Orgelkomposition von J.S. Bach stelle ich zum Vergleich hier mit ein.

    Organist Karl Richter an der Dreifaltigkeits-Orgel in der Basilika Ottobeuren

    Organist Karl Richter an der Dreifaltigkeits-Orgel in der Basilika Ottobeuren

    ———————————————————————

    Karl Richter spielt von J.S.Bach-Toccata und Fuge d-moll BWV 565

    Karl Richter an der Dreifaltigkeits-Orgel in der Basilika Ottobeuren, er war ein großer und virituoser Organist seiner Zeit und war ein absoluter Kenner der Bach-Materie.

    Wer nähere Information zu Karl Richter erfahren möchte wird bei dem nachstehenden Link fündig.

    Link: http://karlrichtermunich.blogspot.com/

    Ich finde, daß die Transkription für Orchester sehr gut gelungen ist, wie ist eure Meinung dazu und würde mich über Reaktionen freuen.

    Gruß

    Volker

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    Neueinspielung von G.F. Händel – Der Messias


    Hallo,

    es gibt sie doch, eine Neueinspielung als CD von G.F. Händel – „Der Messias“ veröffentlicht am 14. April 2009 bei  j p c .

    # 2 Super Audio CDs  / # Erscheinungstermin: 14.4.2009

    Cover: G.F. Händel "Der Messias"

    Cover: G.F. Händel "Der Messias"

     

    Link: hier geht es zu  j p c !!!

     

    Ausführende:

    Künstler: Carolyn Sampson, Daniel Taylor, Benjamin Hulett, Peter Harvey,

    Kammerchor Stuttgart, Barockorchester Stuttgart, Leitung: Frieder Bernius.

    (Textquelle: jpc)

    Sternstunde der Menschheit

    Für Stefan Zweig zählte die Komposition dieses Werkes nichts weniger als zu den Sternstunden der Menschheit. In jedem Fall dürfte The Messiah nicht nur Händels berühmtestes Werk sein, sondern auch das populärste Chorwerk der Musikgeschichte überhaupt. Für seine lange erwartete Einspielung dieses Werkes hat sich Frieder Bernius selbstbewusst das Händel-Jahr 2009 ausgesucht. Zu Recht, denn Bernius gelingt hier einmal mehr eine Referenzeinspielung – aber was hätte man von ihm auch anderes erwartet?

    Diese Aufnahme ist auf meiner Liste vorgemerkt schon allein wegen Daniel Taylor, Altus und Peter Harvey, Bass-Bariton – alle von der SDG-Riege

    Grüsse

    Volker


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    Orgel-News – Regensburger Dom erhält hängende Groß-Orgel – Johannes Unger wird Organist an der Marienkirche in Lübeck


    Hallo, Neuigkeiten aus dem Umfeld „Orgel-News“

    Der Regensburger Dom bekommt eine neue hängende Hauptorgel. Das knapp 40 Tonnen schwere Instrument soll an vier Stahlseilen vor der Nordhaus-Querwand aufgehängt werden, wie das Regensburger Domkapitel am Mittwoch mitteilte. Der besondere Einbau wurde gewählt, weil der Freistaat Bayern als Eigentümer des Domes große Änderungen an der Bausubstanz ablehnte.

    Über einen «unsichtbaren» Lift soll der Domorganist künftig seinen Arbeitsplatz in 15 Meter Höhe erreichen können.

    Aktualisiert am 21.11.2009

    Video vom BR aus der Sendung Rundschau vom 20.11.2009

    Das Video vom BR


    Für die Orgel war eine spezielle Montage erforderlich: Sie hängt in einer Höhe von 15 Metern, an vier je drei Zentimeter dicken Stahlseilen in der Kathedrale. Eine Weltneuheit ist auch der Zugangsweg für den Organisten: Er gelangt nur mit einem frei schwebenden Aufzug an den Spieltisch. Diese Art der Orgel-Montage wurde aus Gründen der Denkmalpflege vorgenommen. Denn dadurch konnte vermieden werden, die historische Bausubstanz der Kirche zu beschädigen.

    Superlative in direkter Nachbarschaft

    Unweit von Regensburg gibt es bereits eine anderes Kircheninstrument der Superlative. Im Passauer Stephansdom erklingt die größte Domorgel der Welt überhaupt. Sie hat 17.974 Pfeifen und 233 Register.

     

    Arbeiten an der neuen Rieger-Orgel im Dom Regensburg

    Arbeiten in luftiger Höhe an der neuen Rieger-Orgel im Dom Regensburg

     

    Beeindruckende Live-Bilder über den nachstehenden Link:

    http://www.domorgel-regensburg.de/Page000019.asp#gal1

    Disposition der Orgel, siehe nachstehender Link:

    http://www.domorgel-regensburg.de/Page000027.asp

     

    Neue Domorgel im Regensburger Dom St. Peter (Fotorechte: Domkapitel)

    Neue Domorgel im Regensburger Dom St. Peter (Fotorechte: Domkapitel)

     

    Weihe der Orgel am
    22. November 2009 – 15.00 Uhr

    Pontifikalvesper mit Orgelweihe
    Offiziant ist Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller. Es singen die Regensburger Domspatzen unter DKM Prof. Roland Büchner. An der neuen Domorgel spielt Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber

    Konzert zur Orgelweihe
    22. November 2009 – 18.00 Uhr
    Orgelkonzert zur Orgelweihe

    Am Spielschrank der Hauptorgel

    Olivier Messiaen (1908 – 1992)
    Dieu parmi nous (« Gott unter uns »)

    Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
    Toccata, Adagio und Fuge C-Dur (BWV 564)

    Joseph Renner (1868 – 1934; Renner war Domorganist in Regensburg von 1893 – 1934)
    Thema und Variationen (op. 58)

    Am Generalspieltisch im Chorraum

    „Symphonie francaise“
    Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
    Allegro (aus der 6. Sinfonie, op. 42, 6)
    Gabriel Pierné (1863 – 1937)
    Cantilène (op. 29,2)
    Louis Vierne (1870 – 1937)
    Scherzo (aus der 2. Sinfonie, op. 20)
    Alexandre Guilmant (1837 – 1911)
    Adagio Molto (aus der 3. Sonate, op. 56)
    Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
    Finale (aus der 6. Sinfonie)

    Franz Josef Stoiber (* 1959)
    Improvisation über „Großer Gott, wir loben dich“
    Gemeindegesang (3 Strophen)

    ——————————————

    Die neue Orgel ist lt. Domkapitel liturgisch notwendig, weil das Volumen der Chororgel nicht ausreicht, um das Kirchenschiff zu füllen. Die Chororgel wird jedoch an ihrem Platz weiter Verwendung finden und mit der neuen Orgel verbunden sein. Von einem Generalspieltisch im Chorraum aus wird der Organist dann sowohl die Haupt- als auch Chororgel anspielen können.

    Gebaut wird die neue Hauptorgel von der Firma Rieger Orgelbau aus Schwarzach, Vorarlberg. Von ihr stammen u. a. die Orgeln im Wiener Musikvereinssaal (1907) und im Salzburger Mozarteum (1914), die Chororgeln im Ulmer (1960) und im Freiburger Münster, außerdem die Chor- und Hauptorgeln in den Domen von Bamberg (1973), Ratzeburg (1977; 1972) und in der Matthiaskirche (1909) in Budapest. Technisch moderne Orgeln baute Rieger unter Anderem in der Basilika Vierzehnheiligen (1999).

    Das zirka 1,7 Millionen Euro teure Instrument wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Lt. Domkapitel ist bisher etwa die Hälfte dieser Summe an Spenden eingegangen. Im November 2009 soll die neue Hauptorgel zum ersten Mal erklingen.

    Die neue Hauptorgel wird vier Manuale (Hauptwerk, schwellbares Positiv, Schwellwerk und Solowerk) und Pedal mit 80 Registern umfassen – insgesamt 5.871 Pfeifen, von denen die längste über 10 Meter, die kürzeste etwa 8 Millimeter lang sein wird. Alle Werke sind über- bzw. nebeneinander angeordnet: Hauptwerk und Schwellwerk über dem in 15 Meter Höhe zentral positionierten Spieltisch (kurze Trakturwege!), Positiv und Solowerk darunter, das Pedalwerk seitlich.

    Textquelle: http://www.domorgel-regensburg.de/

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    Johannes Unger wird Organist der Marienkirche in Lübeck

     

    Organist Johannes Unger  (Fotorechte: Johannes Unger)

    Organist Johannes Unger (Fotorechte: Johannes Unger)

     

    Nach der überraschenden Absage des Dresdner Kreuzkirchen-Organisten Holger Gehring zum neuen Organisten an der Lübecker Marienkirche, ist geklärt. Unter dem Datum vom 4. April 2009 teilte Johannes Unger auf seiner privaten Homepage mit, daß er „im April 2009 aus einer Vielzahl von Bewerbern“ gewählt wurde.

    Johannes Unger, geboren 1976 in Schlema, wurde frühzeitig durch sein musikalisches Elternhaus geprägt. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Konservatorium sowie an der Spezialschule für Musik in Halle. Er studierte Klavier, Orgel und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig bei Markus Tomas und Thomasorganist Ullrich Böhme sowie in der Solistenklasse am Königlichen Musikkonservatorium in Kopenhagen bei Hans Fagius. Er besuchte Meisterkurse bei Emanuel Ax, Christian Zacharias, Robert Levin und Ewald Kooimann.

    1998 wurde er als jüngster Teilnehmer 1. Preisträger beim renommierten Internationalen Orgelwettbewerb in Odense/Dänemark. Im Bachjahr 2000 gewann er den XII. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig verbunden mit dem Publikumspreis und zahlreichen Sonderpreisen.

    (Textquelle: Homepage: http://www.johannesunger.de)

    Eine bemerkenswerte Orgeleinspielung an der Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig.

     

    Organist Johannes Unger an der großen Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig

    Organist Johannes Unger an der großen Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig

     

    Link: Mit Hörproben zu bestellen b e i – j p c –

    Detailinformationen zur CD

    Reger: Choralfantasien über „Eine feste
    Burg ist unser Gott“ & „Gott zu loben bleibe
    meine Seelenfreud“ op. 52, 3
    +Karg-Elert: 3 Pastels op. 92;Basso
    Ostinato op. 58
    +Bach / Karg-Elert: Air
    +Neuhoff: Orgelsonate op. 11

    • Künstler: Johannes Unger / Orgel St. Thomaskirche Leipzig
    • Label: Priory , DDD, 2003
    • Bestellnummer: 4828228

    ————————————————————————————-

    Ein Video vom Thomas-Organist Johannes Unger füge ich bei, er spielt „Ein feste Burg ist unser Gott“ von J.S. Bach an der neuen Bach-Orgel in der Thomaskirche Leipzig.

    Link:  https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2009/01/vclp0612.mp4

    Ein weiteres Video: Thomas-Organist Johannes Unger erklärt und spielt die Sauer-Orgel in der Thomaskirche Leipzig.

    Link:  https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2009/05/vclp0622.mp4

    ——————————————————————–
    Grüße

    Volker

    Webnews

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    Der Versuch einer harmonischen Verbindung Bachs Passionen mit arabischer Musik


    Hallo,

    aufgerüttelt durch einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 9.4.09 gab es ein Thema: 

    Eine „Arabische Passion“, die eine harmonische Verbindung von Bachs Passionen mit arabischer Musik sowie Elementen der Modernen Musik und des Jazz versprach.

     

    Arabische Musikanten

    Arabische Musikanten

    Das Urteil von dem Konzert durch den Rezensenten war vernichtend . Richtig ärgerlich wurde die Formel Bach light plus perkussivem Klimbim beim finalen „Erbarme dich“ aus der Matthäus-Passion: Eines der ergreifendsten Stücke der Musikgeschichte wurde hier zu einer Art Filmmusik marginalisiert. Von Bachs Wucht und Wirkung keine Spur mehr. 

    Fazit: gut gemeint, intellektuell ehrenwert und sichtlich arbeitsintensiv, aber zugleich mutlos und letztlich uninspiriert.

    Link zum gesamten Artikel der Süddeutschen Zeitung

    http://www.sueddeutsche.de/256389/303/2839613/Mutlos.html

    Mein Fazit dazu:

    Was scheint da für ein Hintergrund zu bestehen, Bach’s Passionsmusik so aufzuführen, ist es eine Sensationshascherei um die neugierigen Besucher in die Veranstaltung zu locken? Es reicht doch, wenn die Matthäus Passion von Bach tänzerisch aufgeführt wird und nun noch arabische Elemente dazuzugeben ist meines Erachtens des Guten zu viel und möchte ausrufen: „Schuster bleib bei deinen Leisten.“ Eine Verunglimpfung der großartigen Passionsmusik von Bach sollte unterbleiben und in authentischer Form zu Gehör gebracht werden, das sind wir J.S. Bach mehr als schuldig.

     

    Gruß

    Volker

    Webnews

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    Radiotipps KW 17 in 2009


    Hallo zusammen,

    die 2 Wochen mit unglaublich viel schöner Musik und interessanten Informationssendungen, vor allem zu Georg Friedrich Händel liegen nun hinter uns. Mir klingen die Ohren, obwohl ich das Meiste noch gar nicht gehört habe.  Es gibt noch viel Interessantes bei den einzelnen Sendern zu entdecken, ich habe mich auf 2 Rundfunk- und 2 TV-Sendungen beschränkt.

    Eine schöne Woche
    Barbara

     

    18.4.

    NDR

    20-22

    Prisma Musik – Händel der Europäer – Teil 3

    Im Frühjahr 1710 entschloss sich Händel, der „caro Sassone“, „der liebe Sachse“, wie ihn die Italiener liebevoll nannten, das Mutterland der Oper wieder zu verlassen und die Stelle eines Hofkapellmeisters beim Kurfürsten Georg Ludwig in Hannover anzutreten. Gut möglich, dass sein eigentliches Ziel schon damals England war, denn die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern, dass die englische Thronfolge den Kurfürsten wahrscheinlich bald zum englischen König bestimmen würde.

    So kam es 1714, als Queen Anne starb, und Händels Hannoverscher Dienstherr als King George I. den Thron bestieg. Es wäre kaum vorstellbar, dass ein Ausländer die privilegierte Stellung eines Hofkomponisten des englischen Königs hätte einnehmen können, und so entsprach es sicher nicht nur Händels eigenem Wunsch, sondern auch einer politischen Notwendigkeit, dass er die englische Staatsbürgerschaft annahm. Als der König 1727 starb, hatte Händel in London längst als Opernkomponist reüssiert.

    Sein „Rinaldo“ verhalf der italienischen Oper auch auf der Insel zum Durchbruch; Jahre des Triumphs, aber auch Krisen des Musik-Unternehmers Händel folgten. Er überwand sie auf geniale Weise, überlebte als Oratorien-Komponist und schrieb englische Musikgeschichte. War er deshalb ein „englischer Komponist?“ Der Musikhistoriker Matthew Gardner geht im letzten Teil der dreiteiligen Sendereihe über den Europäer Georg Friedrich Händel der Frage nach, wie „englisch“ seine Musik tatsächlich ist.

     

     

     

    19.4.

    TV – ARTE

    11-13 Uhr

    Wiederholungen:
    Sonntag, 26. April 2009 um 19.00 Uhr

    01.05.2009 um 06:00
    04.05.2009 um 06:00


    Gedächtniskonzert Halle
    (Deutschland, 2009, 120mn)
    MDR
    Regie:
    Elisabeth Malzer
    Dirigent: Howard Arman
    Orchester: Haendel Festspielorchester Halle, The English Concert

     

    Zum 250. Todestag des Komponisten Georg Friedrich Händel rekonstruieren führende Barock-Ensembles Europas das Händel-Gedächtniskonzert der Westminster Abbey von 1784. ARTE sendet live aus der Marktkirche von Händels Geburtsstadt Halle.

    Am 14. April 2009 jährt sich zum 250. Mal der Todestag von Georg Friedrich Händel. Aus diesem Anlass spielen führende Barock-Ensembles Europas in der Marktkirche Halle, der Taufkirche des Komponisten.
    Auf dem Programm steht die Rekonstruktion des Händel-Gedächtniskonzerts, wie es bereits zu seinem 100. Geburtstag am 26. Mai 1784 in der Westminster Abbey zu London aufgeführt worden war. Unter der Leitung von Howard Arman musizieren The English Concert, das Händelfestspielorchester Halle, der MDR-Rundfunkchor Leipzig, die Hallenser Madrigalisten, der Händelfestspielchor und der Chor der Oper Halle.

    Das Programm im Überblick:

    – „Zadok the Priest“ Coronation Anthem for Georg II. HWV 258
    – Sinfonia zum Oratorium „Esther“ HWV 50a (Zweite Fassung, erster bis dritter Satz)
    – „The Ways of Zion do Mourn“, Funeral Anthem for Queen Caroline HWV 264, Drei Chöre: „When the Ear“, „She Deliver’d the Poor that Cried“ und „Their Bodies Are Buried in Peace“
    – „Saul“ Oratorium HWV 53, Nr. 77 La Marche
    – „O Be Joyful in the Lord“ aus Jubilate HWV 279 für den Frieden von Utrecht
    – „Israel in Egypt“ Oratorium HWV 54, Drei Chöre: „The Lord Shall Reign for Ever and Ever“, „For the Horse of Pharao“ „The Lord Shall Reign for Ever and Ever“ und „Sing Ye to the Lord“
    – Sinfonia aus dem Oratorium „Saul“ HWV 53 Symphonia
    – „O Sing Unto the Lord a New Song“ Chandos Anthem HWV 249b
    – Te Deum for the Victory of Dettingen HWV 283 für Soli, fünfstimmigen Chor und Orchester

     

     

    TV – ARTE

    19:00-19:45 Uhr

    Phillipe Jaroussky – Höhenflug eines Sängers

    Wiederholungen:
    24.04.2009 um 06:00
    30.04.2009 um 06:00
    06.05.2009 um 06:00
    Philippe Jaroussky
    (Frankreich, 2008, 44mn)
    ARTE F
    Regie:
    Christian Leble

     

    Der französische Countertenor Philippe Jaroussky mit der strahlenden Stimme ist das junge Gesicht der Klassik, ein Star mit vielen Fans. Diesmal entführt er sein Publikum in gleich drei barocke Musikwelten: die Händels, die Glucks und in die der Laute. Dabei kommen sowohl die technische Perfektion des talentierten Sängers als auch seine lyrische Intuition voll zur Geltung.

    Mit seiner unvergleichlichen Stimme ist der 31-jährige Countertenor Philippe Jaroussky der aufsteigende Stern der Barockmusik: 2009 wurde er von den MIDEM Classical Awards zum Sänger des Jahres bestimmt, zweimal – 2004 und 2007 – war er Preisträger der französischen „Victoires de la Musique Classique“ und in Deutschland wurde er 2008 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet.
    Die Dokumentation stellt den Ausnahmekünstler mit einem Programm vor, das alle Facetten seines technischen Könnens, seiner Fantasie und Erfindungsgabe verdeutlicht. Händel war es einst, der den Kastraten von Venedig und Neapel mit seinen virtuosen, stimmlich äußerst gewagten Kompositionen Glanz verlieh. Die bedeutendsten interpretiert Jaroussky, teilweise im Duett mit der jungen katalanischen Sängerin Nuria Real, in einem Konzert mit seinem Streicherensemble Artaserse.
    Der zweite Programmteil wurde in einem ehemaligen Kloster in der Picardie aufgenommen, wo Philippe Jaroussky, von der Laute begleitet, Arien italienischer Komponisten des 17. Jahrhunderts interpretiert. Sie bringen das subtile Timbre und poetische Gespür des Künstlers voll zur Geltung.

    Philippe Jaroussky wurde 1978 in Frankreich geboren. Er studierte zunächst Geige und Klavier an den Musikhochschulen von Versailles und Boulogne, bevor seine Gesangslehrerin Nicole Fallien 1996 seine außerordentliche stimmliche Begabung erkannte und förderte. Sie unterrichtet ihn bis heute.
    Jaroussky führte in Paris seine Studien der Alten Musik fort und hat seither eine steile Karriere hingelegt: Er sang bei den Festivals von Royaumont und Ambronay, in der Berliner Staatsoper und arbeitet regelmäßig mit diversen Ensembles zusammen, darunter ist auch sein „eigenes“: Artaserse. Sein Erfolg ist auch in Deutschland bemerkenswert, wo man ihn im letzten Jahr mit dem Echo Klassik ehrte.

     

     

     

    22.4.

    HR2

    20.05 – 21:30 Uhr

    Notenschlüssel

    Georg Friedrich Händel: „Total eclipse – Samson im Dunkeln“

    Aufgeschlüsselt von Paul Bartholomäi

    Kaum hatte Georg Friedrich Händel seinen „Messias“ beendet, nahm sich der Unermüdliche das nächste Oratorium vor, es sollte sein längstes werden: „Samson“. Uraufgeführt wurde es im Februar 1743 in London. Was Händel nicht wissen konnte: Die Geschichte des erblindeten Samson nahm manches vorweg, was später sein eigenes Schicksal werden sollte. Im Jahr 1752 begann zunächst sein linkes, später auch sein rechtes Auge zu erblinden. Eine Operation konnte nur vorübergehend Besserung bringen. Händel war nun selbst wie Samson der Heros, der nach dem Verlust des Augenlichts mit dem Schicksal hadert. Lord Shaftesbury, ein Freund und Verehrer des Komponisten beschreibt den Besuch des „Alexanderfests“: „Es war ein trauriger Abend, ich vergoss Tränen des Mitleids, als ich Händel niedergeschlagen, matt und düster dabeisitzen sah, er spielte nicht mehr auf dem Cembalo, und ich dachte daran, dass sein Licht im Dienste der Musik ausgebrannt sei“. Als bei der Aufführung des „Samson“ die Arie des Titelhelden erklang: „Total eclipse – no sun, no moon, All dark amid the blaze of noon“ („Tiefdunkle Nacht, kein Tag, kein Licht, nur dunkle Nacht umhüllt mein Angesicht“), vergossen manche im Publikum Tränen angesichts des blinden Komponisten, der neben der Orgel saß.

     

    Aufhorchen lässt Telemanns – Brockes-Passion – in der Neueinspielung von René Jacobs


    Hallo,

    ein toller Artikel mit einer glänzenden Bewertung erschien in DIE ZEIT über die Brockes-Passion von Telemann.

    Fulminant: Telemanns »Brockes-Passion« in der Neueinspielung von René Jacobs und der Akademie für Alte Musik Berlin.

    Cover: Telemann Brockes Passion
    Cover: Telemann Brockes Passion 

    von René Jacobs

    Auszug aus dem Artikel:

    Wer jetzt Telemanns Brockes-Passion in der fulminanten Neueinspielung von René Jacobs und der Akademie für Alte Musik Berlin hört, versteht schnell, worauf der Ruhm damals gründete: Telemann kann mitreißend dramatisch komponieren. Er war ein ausgebuffter Theatraliker, beherrschte die Finessen des wirkungsvollen Arienschreibens, zog experimentierfreudig alle Register der Instrumentierungskunst.

    Zum ganzen Artikel in „DIE ZEIT“

    Link: http://www.zeit.de/2009/16/D-Aufmacher?page=1

    —————————————————————

    Harmonia mundi BrockesPassion Rene Jacobs

    Harmonia mundi BrockesPassion Rene Jacobs

     

     

    Hier der Link zu Harmonia Mundi mit zahlreichen Hörbeispielen, Interview mit René Jacobs zur Brockes Passion, und und…

    Link: http://www.harmoniamundi.com/telemann2009/

    ————————————————————-

    Dieses Thema wurde bereits im Forum erwähnt dazu weitere Informationen auf der Forum-Seite nachstehend:

    https://meinhardo.wordpress.com/2009/03/25/kantorei-herrenhausen-beeindruckte-mit-der-brockes-passion-von-gf-handel/

    ————————————————————-

    Die Aufnahme kann bei j p c erworben werden, dort sind umfangreiche Hörproben vorhanden.

    Link: http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Georg-Philipp-Telemann-Brockes-Passion-1719/hnum/8566456/iampartner/K84

    ———————————————————–

    Grüße

    Volker

     Webnews

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    Radio- Fernsehtipps für die Osterwoche 2009


    Hallo zusammen,

    ich habe Euch für die nächste Woche noch eine Fülle von Tipps für Radio und TV versprochen. Jetzt bin ich selbst überrascht, wie viel zusammen gekommen ist.

    Frohe Ostern
    Barbara

     

    11.4.2009

     

    NDR

    20-22 Uhr

    ‚Prisma Musik

    Händel der Europäer (2/3)
    Von Silke Leopold

    Noch als Teenager ging Händel 1703 von Halle nach Hamburg. Die weithin berühmte Gänsemarkt-Oper zog ihn mächtig an. Mit 21 ebnete ihm ein Medici-Prinz, den er in der Hansestadt kennengelernt hatte, den Weg nach Italien. Dort erregte das junge Genie die Aufmerksamkeit der musikalischen Welt in den Metropolen Florenz, Rom und Venedig.

    Sein Biograf John Mainwaring berichtet, wie Händel 1709 bei einer Aufführung seiner Oper „Agrippina“ in Venedig gefeiert wurde: „So oft eine kleine Pause vorfiel, schrien die Zuschauer: Viva il caro Sassone, es lebe der liebe Sachse!“ Jedermann sei durch die Größe und Hoheit seines Stils gleichsam wie vom Donner gerührt gewesen, schreibt Mainwaring, denn nie zuvor habe man hier alle Kräfte der Harmonie und Melodie so gewaltig miteinander verbunden gehört.
    Das klingt nicht so, als habe Händel erst in Italien gelernt, wie man Opern schreibt. Oder doch? Die bekannte Musikhistorikerin Silke Leopold folgt den Spuren des „lieben Sachsen“ im Mutterland der Oper.

     

    SR2
    20-22 Uhr
    La Resurrezione

    Der Händel-Tag auf SR 2 (Die Auferstehung) Oratorium in zwei Teilen von Georg Friedrich Händel
    Annick Massis, Sopran – Angelo Jennifer Smith, Sopran – Maddalena Linda Maguire, Mezzosopran – Cleofe John Mark Ainsley, Tenor – San Giovanni Laurent Naouri, Bass – Lucifero Les Musiciens du Louvre Leitung: Marc Minkowski

     

     

     

    12.4.2009

     

    RBB Kulturradio

    11-14 Uhr

    Der Dirigent John Eliot Gardiner

    Ludwig van Beethoven
    Sinfonie Nr. 4 B-Dur, op. 60
    Orchestre Révolutionnaire et Romantique
    Wolfgang Amadeus Mozart
    Klavierkonzert Nr. 26 D-Dur KV 537
    Malcolm Bilson
    English Baroque Soloists
    Franz Schubert
    Sinfonie C-Dur D 944, Große C-Dur-Sinfonie
    Wiener Philharmoniker
    Felix Mendelssohn Bartholdy
    Violinkonzert e-Moll, op. 64
    Viktoria Mullova
    Orchestre Révolutionnaire et Romantique
    Robert Schumann
    Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op. 97
    Orchestre Révolutionnaire et Romantique

     

     

    NDR

    13-14 Uhr

    Händel – Abenteuer eines Musik-Titanen – Teil 2

    „Triumphe und Skandale“ schildert am Ostersonntag die Londoner Zeit bis zu Händels körperlichem Zusammenbruch im Jahre 1737. Unter der Überschrift „Ein deutscher Komponist wird englischer Nationalheld“ geht es am Ostermontag um Händels vermeintlich wundersame Genesung in den Bädern zu Aachen und seine zweite große Karriere als Oratorienkomponist.

     

     
    WDR
    20 – 23 Uhr
    Musik für die Heilige Cäcilia
    Geistliche Musik von Georg Friedrich Händel
    Georg Friedrich Händel
    Alexander´s feast or the power of musick, Ode for St. Cecilia´s Day
    Simone Kermes, Sopran; Virgil Hartinger, Tenor; Konstantin Wolff, Bass;
    Kölner Kammerchor; Collegium Cartusianum, Leitung: Peter Neumann
    Aufnahme aus der Trinitatiskirche, Köln

     

     

    NDR

    20 Uhr

    „Tumult und Grazie: Georg Friedrich Händel“

    Musikalisch-literarische Matinee

    Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung vom 8. Februar 2009 im Kleinen Sendesaal des NDR Funkhauses Hannover

    Mit Karl Heinz Ott, Kai Wessel (Gesang) und dem Ensemble Musica Alta Ripa

    „Tumult und Grazie“ – unter diesem Titel veranstalteten NDR Kultur und der Hoffmann und Campe Verlag am 8. Februar 2009 eine musikalisch-literarische Matinee. Georg Friedrich Händel ist das gleichnamige Buch gewidmet, in dem der Schriftsteller Karl-Heinz Ott sich mit dem virtuosen Barock-Komponisten auseinandersetzt und das die Grundlage für die Veranstaltung bildete.
    Ausschnitte aus dem Buch – gelesen vom Autor selbst – und Ausschnitte aus Händels Sonaten und Arien – gespielt vom Ensemble Musica Alta Ripa und gesungen vom gefeierten Countertenor Kai Wessel – ergeben eine unterhaltsame und überraschende Collage zu Leben und Werk Georg Friedrich Händels rechtzeitig zu seinem 250. Todestag.

     

     

     

    TV – ARD (auch 14.4. 20:15 Uhr in  3sat)

    Händel – Der Film

    NDR (Stern.)  | Länge: 45 Minuten 

     

    (auch 14.4.2009 um 20:15 Uhr bei 3sat in der 60 Minuten Fassung)

     

    Mit Donna Leon und Joyce DiDonato 

    Film von Ralf Pleger 

    Georg Friedrich Händel (1685-1759) ist der erste „Pop-Titan“ der Geschichte. Seine Hits wie das „Hallelujah“, die „Sarabande“ oder der zur Champions-League-Hymne umgewidmete Krönungschor „Zadok the priest“ sind allbekannte Ohrwürmer. Als Komponist war er ebenso gewieft wie als Unternehmer. Er war Europas erster Superstar, und sein eigenwilliges Temperament sorgte für eine Vielzahl von Anekdoten.
    „Händel – der Film“ erzählt die schönsten, amüsantesten und spannendsten Händel-Anekdoten in Form von aufwendig gestalteten Spielszenen nach. Vorbild für die Ausstattung der Inszenierungen waren u.a. die satirischen Gemälde und Karikaturen von William Hogarth, dem Londoner Heinrich Zille des 18. Jahrhunderts. Händels Abenteuer werden von Künstlern und Experten ersten Ranges kommentiert. Zu ihnen gehören die Bestseller-Autorin und Händel-Enthusiastin Donna Leon, die Mezzosopranistin Joyce DiDonato, der Countertenor Lawrence Zazzo und die Dirigenten Alan Curtis und René Jacobs. Händels mitreißende Musik ist in hochkarätigen Darbietungen zu erleben. Darüber hinaus sind die Filmszenen ausschließlich mit Händelscher Musik orchestriert.
    Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Halle, Hamburg, Rom, Hannover und London. Drehorte mit barocker Kulisse sind Schloss Bückeburg in Niedersachsen sowie die Herrenhäuser Gärten in Hannover. 

     

    TV – ARTE

    Sonntag, 12. April 2009 um 19.00 Uhr

    Wiederholungen:
    17.04.2009 um 06:00
    23.04.2009 um 06:00
    Händel: Feuerwerksmusik
    (Deutschland, Grossbritannien, 2007, 42mn)
    ZDF
    Regie:
    Jonathan Fulford
    Autor: Claus Wischmann
    Interpret: Ian Bostridge, Kate Royal

     

    Barockes Gipfeltreffen bei den BBC-Proms in der Londoner Royal Albert Hall: Gemeinsam mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment spielte das Freiburger Barockorchester im Sommer 2007 Händels „Feuerwerksmusik“. ARTE war dabei und zeigt die Konzertaufzeichnung sowie kurze Ausschnitte von der intensiven Probenarbeit des Ensembles. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags.

    Das Feuerwerk bei der Uraufführung soll ein Desaster gewesen sein und die Generalprobe führte angeblich zum ersten Stau in der Geschichte Londons. Aber diese chaotischen Umstände konnten dem Erfolg der „Feuerwerksmusik“ und Georg Friedrich Händel nichts anhaben.
    Bis heute erfreut sich die „Feuerwerksmusik“ großer Popularität und stand auch im Mittelpunkt, als sich bei den BBC-Proms 2007 in der Londoner Royal Albert Hall zwei Spitzenensembles zu einem barocken Gipfeltreffen zusammenfanden: Das Freiburger Barockorchester und das Orchestra of the Age of Enlightenment spielten in einer Großbesetzung zusammen, die dem Aufwand bei der Uraufführung im Londoner Green Park fast schon nahe kam.
    Für die beiden Orchester war es auch aus anderer Sicht eine Premiere. Zwar sind sie daran gewöhnt, ohne Dirigent zu spielen und sehr genau auf den eigenen Ensembleklang zu hören. Diese Arbeitsweise jedoch auf eine Großformation zu übertragen war auch für die beiden renommierten Orchester eine ganz neue Erfahrung.
    Neben der „Feuerwerksmusik“ standen Händel-Arien auf dem Programm, gesungen von der Sopranistin Kate Royal und dem Tenor Ian Bostridge. Die Konzertaufzeichnung aus der Royal Albert Hall in London wird durch kurze Ausschnitte von der intensiven Probenarbeit der Ensembles ergänzt, die dokumentieren, wie aus zwei Orchestern für einen Abend lang eins wurde.

     

    TV – 3SAT

    02:30 – 4:05 Uhr

    Das Alexanderfest
    Oratorium von Georg Friedrich Händel
    Benediktiner-Stift Melk 2001
    Programm:
    Georg Friedrich Händel – Alexanderfest HWV 75
    Solisten: Dorothea Röschmann, Michael Schade und Gerald Finley
    Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt

    Chor: Arnold Schönberg Chor

    Orchester: Concentus Musicus

    Im Jahr 330 vor Christus gibt Alexander der Große in der eroberten Stadt Persepolis ein Fest. Die rachsüchtige Rede der Athenerin Thaïs verleitet ihn dazu, die Hauptstadt seines Kriegsgegners Xerxes in Brand zu stecken, doch dann bereut er diesen Befehl und lässt das Feuer wieder löschen. – 3sat zeigt Händels Oratorium „Das Alexanderfest“ zum 250. Todestag des Komponisten.

     

     

    13.4.2009

     

    NDR

    13-14 Uhr

    Händel – Abenteuer eines Musik-Titanen

    3. Teil

    Die Sendung schließt mit Betrachtungen über Händels Krankheit, die mysteriösen Umstände, die vor 250 Jahren zu seinem Tod führten, und mit pointierten Anmerkungen zu seinem Nachruhm.

     

    SWR2

    20-22 Uhr

    Händel La Resurrazione

    Oratorium HWV 47
    Nancy Argenta,
    Barbara Schlick (Sopran)
    Guillemette Laurens (Alt)
    Guy de Mey (Tenor)
    Klaus Mertens (Bass)
    Amsterdamer Barockorchester
    Leitung: Ton Kopmann

    BBC

    19:00 Uhr

    Catherine Bott presents a concert given by the London Handel Orchestra directed by Adrian Butterfield, as part of the 2009 London Handel Festival, marking the 250th anniversary of the composer’s death. An annual fixture since 1978, the festival continues to lead the way in the revival of Handel’s music in the UK.

    Countertenor Daniel Taylor sings some of the best Italian arias written by Handel to showcase the exceptional talents of the castrato, Senesino, who was a big star in his day. Handel helped negotiate his appearances in London, which drew in excited audiences. The programme also features two of Handel’s concerti grossi, and a concerto by his friend Telemann.

    Handel: Concerto grosso in D, Op 6, No 5; Concerto grosso in C minor, Op 6, No 8
    Telemann: Flute concerto in D
    Handel: arias – Dove sei (Rodelinda); Cara sposa (Rinaldo); L’Empio (Giulio Cesare); Un zeffiro (Rodelinda); Domero la tua fierezza (Giulio Cesare)

    Daniel Taylor (countertenor)
    Rachel Brown (flute)
    London Handel Orchestra
    Adrian Butterfield (violin/director)

    Plus a visit to the Handel House at Halle with Sarah Walker and excerpts from Handel’s Keyboard Suites, specially recorded by harpsichordist Laurence Cummings.

     

     

     

    13.4. – 17.4.2009

    BBC – Composer of the week

    Donald Macleod explores Handel’s oratorios, focusing on his work in Rome as a young man.

     

     

    TV – ARTE

    Montag, 13. April 2009 um 21.00 Uhr

    Wiederholungen:
    Keine Wiederholungen
    Händel: The Messiah (Der Messias)
    (Österreich, 2009, 160mn)
    ARTE / ORF
    Regie:
    Hannes Rossacher
    Sänger: Bejun Mehta, Cornelia Horak, Florian Boesch, Richard Croft, Susan Gritton
    Choeographie: Ramses Sigl
    Dirigent: Jean-Christophe Spinosi
    Ausstattung: Christian Schmidt
    Dramaturgie: Konrad Kuhn
    Inszenierung: Claus Guth
    Orchester: Ensemble Matheus

     

    Händels Werk umfasst über 40 Opern und 25 Oratorien, darunter „Der Messias“ mit dem weltberühmten Halleluja-Chor, uraufgeführt 1742 – eines der populärsten Werke des klassischen geistlichen Repertoires, das Werk, das unter anderem Händels Ruhm begründete. ARTE zeigt eine Neuproduktion des Theaters an der Wien und der Opéra National de Lorraine Nancy. Es singen der Arnold Schoenberg Chor und das Ensemble Matheus. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags.

    Sein Oratorium „Der Messias“ schrieb Händel in nur 24 Tagen. Am 13. April 1742 wurde es mit großem Erfolg in Dublin uraufgeführt. Es hat drei Teile und basiert auf Bibeltexten in englischer Sprache. Diese Texte sind von Charles Jennens, einem englischen Mäzen und Librettisten zusammengestellt worden. Jennens hatte bereits die Textgrundlage zu Händels Oratorien „Saul“ und „Belshazzar“ geliefert. 1741 schickt er Händel eine Sammlung von Bibeltexten, die er in der Art und Weise einer theologischen Streitschrift arrangiert hatte. Händel machte daraus sein Meisterwerk.
    „Der Messias“ geht von einer jüdischen Prophezeiung aus, die besagt, dass da ein Messias kommen wird, der das Volk Gottes erlösen und das Reich Gottes errichten wird. In drei Teilen wird die christliche Heilsgeschichte von den alttestamentarischen Prophezeiungen des Propheten Jesaja über Leben und Sterben Jesu Christi bis zur Wiederkehr Christi am jüngsten Tag angesprochen. Der erste Teil handelt von Advent und Weihnachten, der zweite von der Passionsgeschichte und im dritten Teil geht es um die Verbreitung und die Festigung der Frohen Botschaft. Streng genommen gibt es jedoch gar keine richtige Handlung, Jesus selbst tritt gar nicht auf, und es wird nur wenig über sein Leben gesagt. Es geht vor allem darum, zu zeigen und zu beweisen, dass Jesus der Messias ist, der im Alten Testament angekündigt wird.
    Die Aufführung wurde Anfang April im Theater an der Wien aufgezeichnet. Jean-Christophe Spinosi, der französische Violinist und Dirigent, leitet das Ensemble Matheus, dass er vor 1991 gegründet hat und für dessen Klang er seitdem verantwortlich ist. Das Ensemble Matheus aus der bretonischen Stadt Brest ist musikalisch sehr vielseitig, hat sich aber insbesondere mit dem barocken Repertoire einen Namen gemacht.
    Unter den Solisten finden wir den jungen Countertenor und Händel-Spezialisten Bejun Mehta, den die ARTE-Zuschauer bereits im letzten Sommer in Händels „Belshazzar“ bewundern konnten. Mehta ist einer der großen jungen Talente seines Fachs. Er ist übrigens der Cousin des Dirigenten Zubin Mehta und ursprünglich dachte Bejun, aus ihm würde ein Bariton werden, bis er seine Vorliebe für hohe Töne entdeckte.

    Im April feiert ARTE Georg Friedrich Händel, dessen Todestag sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährt. Der Abend des Ostermontags ist ganz dem großen Barockkomponisten gewidmet. Auf dem Spielplan steht im Anschluss an den „Messias“ ein Porträt und zur Einstimmung läuft bereits am Ostersonntag Händels Feuerwerksmusik.

     

     

    TV – ARTE

    Montag, 13. April 2009 um 23.30 Uhr

    Wiederholungen:
    19.04.2009 um 06:00
    „Barockstar“ – Georg Friedrich Händel
    (Deutschland, 2008, 52mn)
    MDR
    Regie:
    Ulrich Meyszies

     

    Mit seinen Opern und Oratorien erlangt er Weltruhm: Händel ist der erste „Starkomponist“, ihm wird bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt. Er ist es, der die Oper zum musikalischen Drama macht – mit den Sängern im Mittelpunkt – und der ein neues Genre des Oratoriums entwickelt. Doch er erlebt auch Niederlagen, die ihn fast um seine Existenz bringen. Die Biografie Händels – erzählt als Reise durch das barocke Europa des 18. Jahrhunderts. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags.

    Händel war der erste Star unter den Komponisten. Mit seinen Opern und Oratorien erlangte er Weltruhm. Er war der erste lebende Künstler, dem ein Denkmal gesetzt wurde, sein Einkommen übertraf das aller anderen Komponisten um ein Vielfaches. Händels Opern und Oratorien waren begehrte Produkte im Musikgeschäft des 18. Jahrhunderts. „Barockstar“ erzählt die Biografie Händels als Reise durch das barocke Europa. Von Halle und Weißenfels führt Händels Weg nach Hamburg, von dort bricht er nach Italien auf, erlebt Florenz, Rom und Venedig und kehrt nach Hannover zurück, um schließlich in London eine Karriere zu machen, die seinen Weltruhm begründet.
    Diese Reise von Deutschland nach Italien und England ist auch eine Zeitreise in die Welt des Barock. An den authentischen biografischen Orten begegnet das Kamerateam Musikern und Händelexperten, die durch sein Leben führen. Der Film zeichnet in großen Zügen die Linie seiner Biografie, in deren Mittelpunkt Händel als Opernkomponist steht, sein Kampf mit der „vielköpfigen Hydra“ der opera seria.
    Händels Opern bestimmen die Entwicklung des Theaters im 18. Jahrhundert ganz entscheidend mit. Aus der vor allem von Bühneneffekten und dekorativen Szenen beherrschten Barockoper wird das von Sängern dominierte musikalische Drama, Händels „dramma per musica“. In dessen Mittelpunkt stehen die hoch bezahlten und aufeinander eifersüchtigen Gesangsstars – der Soprankastrat Senesino und die rivalisierenden Sopranistinnen Cuzzoni und Faustina, mit denen Händel triumphale Erfolge feierte und große Niederlagen erlebte.
    Denn auf Jubel und Beifall folgten öffentliche Ablehnung und der Boykott seiner Aufführungen durch Publikum und Presse. Im Frühjahr 1741 in seinem 59. Lebensjahr steht Händel am Tiefpunkt seiner Karriere, seine Opern sind Misserfolge, sein öffentliches Ansehen ist beschädigt, es kursieren sogar Gerüchte, er wolle England verlassen und in seine deutsche Heimat zurückkehren. Doch Händel zieht aus diesem Scheitern geniale Konsequenzen und schafft mit seinen Oratorien, vor allem dem „Messias“, ein neues musikdramatisches Genre.

    Der Film erzählt die Geschichte von Händels Opernleidenschaft, die ihn fast um Leben und Existenz bringt. Die großen „Hits“ aus Händels Opern und Oratorien werden im Film als kurze Musikclips visualisiert und dramatisiert. Die Orte, an denen die musikalischen Performances aufgenommen werden, stehen in direktem Zusammenhang mit Händels Biografie – die Schlosskirche in Weißenfels, das Teatro Chrisostomo in Venedig, die Kirche von Vallerano in der Nähe Roms und die Marktkirche in Halle.
    Die Spezialistin für barocken Gesang, Roberta Invernizzi, interpretiert in der Chiesa Vallerano einen Klassiker aus Händels Repertoire, „Lascia la spina“.
    Mit der Arie „Furie terribile“ aus Händels „Rinaldo“, gesungen von der Starsopranistin Simone Kermes, wird die von Spezialeffekten beherrschte Barockoper mittels Color-Box-Technologie und 3D-Animation zum ersten Mal seit der Barockzeit wieder erlebbar.
    Sandrine Piau und Magdalena Kozena verkörpern mit ihren Auftritten die Zeit der von Gesangsstars beherrschten Opern der Royal Academy of Music mit Arien aus „Agrippina“, „Alcina“ im Teatro Malibran Venedig und „Julio Cesare“ in Halle.
    Der Film schließt mit Aufnahmen des „Messias“, interpretiert von The English Concert und dem MDR-Rundfunkchor unter der Leitung Howard Armans sowie der „Feuerwerksmusik“, die am Ende wieder die Brücke zu Händels Biografie schlagen. Denn der „Messias“ wurde in Händels Taufkirche – der Marktkirche in Halle – aufgenommen, unter jener Orgel, an der Händel seinen ersten Musikunterricht erhielt.
    Hervorragende Kenner seines Werkes und seiner Biografie kommentieren als Experten. Unter ihnen Christopher Hogwood, Verfasser der klassischen Händel-Biografie und hervorragender Interpret von Händels Werken, Alan Curtis, Pionier der historischen Aufführungspraxis und Dirigent vieler Erst- und Neuaufnahmen von Händels Opern und der Londoner Wissenschaftler Donald Burrows, Direktor des London Haendel Institute.

     

     

     

     

    14.4.2009

     

    NDRkultur

    Thementag Händel

     

    NDR

    18:00 Uhr

    Berühmte Arien von Georg Friedrich Händel

    Die schönsten Arien aus den Opern „Giulio Cesare in Egitto“, „Ariodante“, „Rinaldo“ und andere in einer Konzertaufzeichnung vom 6. Februar 2009. Der Countertenor Philippe Jaroussky singt, begleitet von der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Andrea Marcon.

    Programm

    – Ouvertüre zur Oper „Alcina“ HWV 34
    ‘Va tacito e nascosto’, Arie des Cesar aus der Oper „Giulio Cesare in Egitto“ HWV 17
    – ‘Che più si tarda omai’ – ‘Inumano fratel’ – ‘Stille amare’, Rezitativ und Arioso des Tolomeo aus der Oper „Tolomeo, Rè di Egitto“ HWV 25
    – Ouvertüre zur Oper „Ariodante“ HWV 33
    – ‘Pompe vane di morte!’ – ‘Dove sei? amato bene’, Rezitativ und Arie des Bertarido aus der der Oper „Rodelinda, Regina di Langobardi“ HWV 19
    – ‘Vivi tiranno’, Arie des Bertarido aus der Oper „Rodelinda, Regina de’Langobardi“ HWV 19
    – ‘Se potessero i sospir miei’, Arie des Tirinto aus der Oper „Imeneo“ HWV 41
    – Concerto grosso G-Dur op. 6 Nr. 1 HWV 319 ‘Ch’io parta?’ Ariedes Arsace aus der Oper „Partenope“ HWV 27
    – ‘Di speranza un bel raggio’ – ‘Venti turbini, prestate’, Rezitativ und Arie des Rinaldo aus der Oper „Rinaldo“ HWV 7

    Aufzeichnung vom 6.2.2009 im Großen Sendesaal des NDR Hannover

    Solist: Philippe Jaroussky, Countertenor
    Dirigent: Andrea Marcon

     

    TV – 3SAT

    20:15 – 21:15 Uhr

    Händel – der Film
    (60 min)

    s. ARD 12.4., hier aber 15 Minuten länger

     

     

     

    15.4. 2009

     

     

    HR2

    20-21:30 Uhr

    Notenschlüssel
    Georg Friedrich Händel: „Der Messias“
    Aufgeschlüsselt von Paul Bartholomäi
    Den „Messias“ schrieb Georg Friedrich Händel im Sommer 1741 innerhalb von nur drei Wochen wie im Rausch. Das Projekt hatte ihm der Librettist Charles Jennens ans Herz gelegt, der auch für Händels Oratorien „Saul“, „L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato“ und „Belshazzar“ die Texte geschrieben bzw. zusammengestellt hatte. Was den „Messias“ betraf, benutzte Jennens einen Trick. Da es verboten war, die Geschichte Christi aufs Theater zu bringen, hatte er geschickt Prophezeiungen des Alten Testaments (besonders Jesaja) und Stellen aus den Briefen der Apostel (besonders Paulus) zusammengestellt. Der Erfolg bei der Uraufführung am 13. April 1742 in Dublin war überwältigend. Das „Dublin Journal“ schrieb: „Die besten Kunstrichter halten das Oratorium für das vollkommenste aller Musikstücke. Worte fehlen, um das exquisite Vergnügen zu beschreiben, das es den Zuhörern bescherte. Das Erhabene, das Große und das Zarte, angepasst an die edelsten, majestätischsten und rührendsten Worte, verbündeten sich, um das hingerissene Herz und Ohr in höhere Sphären zu heben und zu bezaubern“. Bis heute ist der „Messias“ Händels bedeutendstes Werk geblieben.

     

     

    BBC

    19:00 Uhr

    Presented by Catherine Bott.

    As part of a special week of Handel concerts marking the 250th anniversary of the composer’s death, the Scottish Chamber Orchestra and Chorus directed by Richard Egarr perform Alexander’s Feast.

    Written as a St Cecilia’s Day ode to a text by Dryden, it has the alternate title The Power of Music, and follows the long-standing tradition of Purcell, Blow and others in writing choral works celebrating the patron saint of music. It was Handel’s first step away from Italian opera, of which London audiences were beginning to grow tired. Here was a new style of dramatic work in English, and it became very popular in his own time.

    Handel: Alexander’s Feast

    Lucy Crowe (soprano)
    Timothy Robinson (tenor)
    Christopher Purves (bass-baritone)
    Scottish Chamber Orchestra and Chorus
    Richard Egarr (director)

     

    Webnews

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