Archiv der Kategorie: Zeitungen Online Kultur

Eine Region im Erzgebirge sorgt in der Klassikszene für Furore


Eine Region im Erzgebirge veranstaltet das Musikfest Erzgebirge“ und bot Kunstgenuss im Zusammenklang von Landschaft, Architektur und Musik vom 3.9. bis 12.9.2010. So setzte Hans-Christoph Rademann beim Musikfest Erzgebirge nicht nur auf Gastspiele hervorragender Künstler, sondern brachte selbstverständlich auch das Potenzial der Kirchen, Chöre und Kapellen in das Festival ein. Bereits von 1995 bis 2008 gab es ein „Fest Alter Musik“, welches aber wegen eines reduzierten Kulturetats über das Jahr 2008 hinaus keine Förderung mehr erhielt.

Mit neuer Zielsetzung, neuem Programm und in Kooperation mit der „Gottfried-Silbermann-Gesellschaft “ will das „Musikfest Erzgebirge“ künftig nicht nur der Region Impulse verleihen, sondern auch nationales und internationales Publikum anziehen.

Sreenshot von http://www.musikfest-erzgebirge: - Kuturraum Erzgebirge-Mittelsachsen

Weltstars wie Philippe Herreweghe, der Dresdner Kammerchor, Singer Pur, Flanders Recorder Quartet, Jeremy Joseph, Ensemble Chelycus, Thomaner Chor, RIAS-Kammerchor und Akademie für Alte Musik-Berlin sowie junge Talente wie das „Jugenbarockorchester Bachs Erben“ haben das Erzgebirge in eine internationale Musiklandschaft verwandelt.

Sreenshot von http://www.musifest erzgebirge - Intendant Hans Christoph Rademann

Gründer dieses neuen Festivals ist Prof. Hans-Christoph Rademann, geboren am 5.8.1965 in Dresden und dort Kruzianer – verbrachte seine Jugend  in Schwarzenberg-Erzgebirge – wo sein Vater als Kantor tätig war. Zahlreiche Komponisten entstammen dieser Region, unter ihnen Johann Hermann Schein, Johann Schelle, Gottfried Heinrich Stölzel und Johann Kuhnau sowie Thomaner-Kantoren. Und auffällig viele Sänger und Musiker in sächsischen und deutschen Orchestern kamen im Erzgebirge zur Welt. Das Musikfest Erzgebirge soll nach dem Willen der Veranstalter im jährlichen Wechsel mit dem Silbermann-Festival stattfinden.

Fotorechte: Stadt Schwarzenberg-Schloss und Kirche St. Georgen

Philippe Herreweghe und Collegium Vocale Gent gastierten mit der Messe h-Moll von J.S. Bach am 3.9.2010 in der St. Georgenkirche  in Schwarzenberg.

Interpreten:
Dorothee Mields, Sopran
Hana Blazikova, Sopran
Damien Guillon, Altus
Thomas Hobbs, Tenor
Peter Kooij, Bass

Eine Rezension über die Messe h-Moll von Herreweghe  in Schwarzenberg kann nachstehend nachgelesen werden.

Rezension h-moll-messe Herreweghe

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PDF-Einführung in die Marienvesper von 1610 von Claudio Monteverdi

Link: Einführung in die Marienvesper von 1610 – Claudio Monteverdi

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Prof. Hans-Christoph Rademann veranstaltete das Abschlusskonzert am 12.9.2010 in Annaberg-Buchholz in der  St. Annenkirche mit der Marienvesper von Claudio Monteverdi. Ausführende: RIAS Kammerchor, Akademie für Alte Musik-Berlin. María Cristina Kiehr, Sopran –
Gerlinde Sämann, Sopran – James Elliott, Tenor – Andreas Karasiak, Tenor – Harry van der Kamp, Bass – Leitung Hans Christoph Rademann.

Fotorechte: Stadt Annaberg - "St. Annenkirche" in AnnabergBuchholz mit der berühmten Walcker-Orgel von 1883 und "Annaberger Bergaltar" von Hans Hesse von 1522

Als Claudio Monteverdi vor genau 400 Jahren die Marienvesper schuf, lebte der italienische Komponist in einer Zeit des Umbruchs und Übergangs von der Renaissance zum Barock. Auch der Petersdom in Rom, für den dieses Werk vermutlich geschrieben wurde, erhielt gerade seine barocke Fassade. Hört man dann das Meisterwerk, so scheint Kunstgeschichte zum Klingen gebracht. Barocke Pracht, Verzierungskunst und Virtuosität gehen aus einer Schlichtheit und Klarheit hervor, wie sie die Menschen der Renaissance favorisierten.

Einen Ausführlichen Bericht zu dem Konzert in der St. Annen Kirche in Annaberg gibt es nachstehend unter Kommentare,,!!

sowie hier von der örtlichen Presse:

Annaberger Zeitung: Rezension Monteverdis Marienvesper in Annaberg-Buchholz

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Auf der Internet-Seite  Musikfest Erzgebirge wurde bekannt gegeben:

Link: http://www.musikfest-erzgebirge.de/

Wir bedanken uns bei über 5.500 Besuchern beim ersten Musikfest Erzgebirge.
Wir freuen uns auch über ca. 1,5 Millionen Hörer der Konzerte und Gottesdienste, übertragen durch MDR Figaro (angeschlossen waren das ARD Radiofestival 2010, die European Broadcasting Union und Kanada), Deutschlandfunk, Deutsche Welle und Deutschlandradio Kultur.

Auf Wiedersehen bis zum Musikfest Erzgebirge 2012
14.-23. September 2012.  Ihr Musikfest-Team Prof. Hans-Christoph Rademann, Intendant.

Fotorechte: Frei Presse - Monteverdi Marienvesper in der St. Annen Kirche - Solistinnen sind: Gerlinde Sämann und Maria Christina Kier von links

Einen Mitschnitt des mdr im Gespräch mit Prof. Hans-Christoph Rademann kann untenstehend angehört werden:

Figaro trifft...Hans Christoph Rademann am 18. August war Hans-Christoph Rademann bereits bei FIGARO trifft ...zu Gast und hat u.a. über seine Pläne mit dem Festival gesprochen. In den - " Player k l i c k e n - !!"

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und hier ein weiterer mdr-Mittschnitt  mit Rademann vom 30.8.2010

Link: http://www.mdr.de/mdr1-radio-sachsen/7619607.html

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Zu diesem Thema passt sehr gut ein Artikel aus der Zeitung „DIE ZEIT“

Das Erzgebirge könnte Weltkulturerbe werden.

Link:  http://www.zeit.de/2010/36/S-Bergwerke

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Fazit: Es ist erfreulich, dass neue Gebiete mit überragenden Festivals in Zukunft die Klassik-Szene bereichern werden. Diese Symbiose Landschaft-Kultur und Klassik ist einzigartig  und haben in der Region des Erzgebirges ein neues Zuhause. Eine Gelegenheit, diese herrliche Landschaft mit einem Besuch kennen zu lernen und eine neues Klassik-Festival entsprechend zu unterstützen..!!

Und die meisten Bach’s kommen angebrannt rüber..! Kinofilm „Pianomania“


Ein Trailer von YouTube zum Kino-Start am 9.9.2010 „PIANOMANIA“

Screenshot von: http://www.pianomania.de/Kinofilm aus der Klassik: PIANOMANIA - weltberühmte Pianisten - Perfektion und Wahnsinn

Heute bin ich auf ein „News aus der Klassikszene“ gestoßen und finde diesen Artikel ungemein bemerkenswert. Ein Cheftechniker – (Flügelstimmer) –  Stefan Knüpfer von der namhaften Flügel-Firma „Steinway“ berichtet über Animositäten in seinem beruflichen Umfeld. Darüber ist ein Kinofilm entstanden mit dem Titel: „Pianomania“. Der Kinofilm „Pianomania“ schildert die Arbeit des Flügel-Experten und seine faszinierende Arbeit mit den besten Pianisten der Welt.

Eine Doku über die Liebe zum Klavier..!!

„Pianomania“ ist eine deutsch-österreichische Produktion, die schon vor dem deutschen Kinostart auffiel. Als sie beim Filmfestival San Franciscos den Preis als bester Dokumentarfilm gewann.

Fazit: Hingehen, anschauen und großartige – weltbekannte Pianisten – wie Alfred Brendel;  Pierre-Laurent Aimard und Lang Lang wieder zu entdecken und genießen. Der rote Faden des Films ist eine Aufnahme, die Knüpfer mit Pierre-Laurent Aimard plant – „Bachs Kunst der Fuge“ soll eingespielt werden.

Ein Interview dazu gibt es in DIE ZEIT

Link:  http://www.zeit.de/kultur/musik/2010-09/pianomania-stefan-knuepfer?page=1

Nachstehend zu den weiteren Angaben zum Film:

Link:     http://www.pianomania.de/

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Hier die Link-Angabe zu ihrem Kino in ihrer Stadt mit dem Film „Pianomania“:

Link: http://www.cinestar.de/de/kino/berlin-kino-in-der-kulturbrauerei/filme?tpl=131&filmid=461345&prefix=

Leider liegen Angaben über den Start des Films für OWL zur Zeit nicht vor..!!

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RUHR2010 Teil XX: A40-Der schönste Stau der Welt


Still-Leben Ruhrschnellweg - Die Metropole feiert / Grafik: TAS Emotional Marketing GmbH

Still-Leben Ruhrschnellweg 18.07.2010

So, jetzt ist das Megaevent schon wieder vorbei. Als Ruhr 2010 Journalistin konnte ich mir natürlich die Sperrung des „Ruhrschleichweges“ A40 nicht entgehen lassen. Die ersten Nachrichten im Radio ließen nichts gutes erahnen, unsere Gruppe war nicht sicher, ob wir überhaupt auf die Autobahn kommen. Die Eigenschaften dieser A40 sollten sich auch heute fortsetzen. Im Stau zu stehen.

A40 an der Auffahrt Essen-Holsterhausen

Unser Bulli wird nahe der A40 geparkt und wir laden die Räder aus, an der Auffahrt: Gigantisch, alles voller Menschen! Die Mobilätsspur läuft und nach einem kleinen Einfädelungsstau sind wir drauf!

Soviele Fahrräder habe ich noch nie in Essen gesehen! An der Abfahrt Rhein-Ruhr-Zentrum wieder Stau. Meine Freundin hat einen Platten. Kein Problem, der ADFC hilft mit Schläuchen, Flickzeug.

A40 von der Mobilitätsspur aus gesehen

Auf der Tischspur dann ein buntes Programm, Tanz, Geburtstagsfeiern, Musik, das längste Freundschaftsband der Welt, Mottotische, Edeka bietet ein reduziertes Erfrischungsangebot (das Bier ist schon etwas warm-egal). Es ist auf der Mobilitätsspur alles erlaubt, was keinen Motor hat, da ist eine Fahrrad-betriebene Bierkutsche, ein Tri-dem (Tandem für 3-hat das einen Namen?), Solarmobile, Rollerblades, Rikschas, Rhönräder, etc. Manche haben sich echt was einfallen lassen, jeder konnte sich mit seinem Anliegen hier präsentieren.

A40 auf der Tischspur Höhe Ausfahrt Mülheim Heißen

Fazit: Es war ein unglaubliches Erlebnis, die Ruhr2010 hatte mit 1 Mio. Menschen gerechnet, nun sind es 3 Millionen geworden! Wir waren restlos begeistert!

TV Tipp: WDR Fernsehen Sonntag, 18. Juli 2010, 21.45 – 22.15 Uhr.

ARD, ZDF berichten in den Nachrichten darüber, sehts euch mal an! Gruß, Claudia

Nachfolgend nochmal ein Link für andere Fotos:

http://www.ruhr2010.still-leben-ruhrschnellweg.de/deutsch/bildergalerien.html

YouTube-Video von dem Highlight A40 mit Impressionen dazu:

Video: Im Zeitraffer Still-Leben Ruhrschnellweg Streckenabschnitt Essen

Link zu dem Video:

http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de/programm/feste-feiern/still-leben-ruhrschnellweg.html

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Frank Goosens „Oh 40 du“

Frank Goosen zwischen den RUHR 2010 Geschäftsführern Oliver Scheytt links und Fritz Pleitgen rechts bei der Pressekonferenz zu Still_Leben Ruhrschnellweg am 16_07_2010 in Essen / Foto: WAZ FotoPool Matthias Graben

Audio: Frank Goosens „Oh 40 du“

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Magazin harmonia mundi – veröffentlicht einen Beitrag über Sir John Eliot Gardiner


harmonia mundi magazin - Germany

John Eliot Gardiner – Musik für hier und heute

Auszug aus dem Magazin von harmonia mundi II / 2010

10 Jahre liegt John Eliot Gardiners Bach Cantata Pilgrimage jetzt zuruück, ein musikalisches Projekt, das im Konzertleben seinesgleichen suchte: In einer europaweiten Tournee führte er wärend des Bach- Jahres 2000 alle überlieferten geistlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs mit seinem Monteverdi Choir, den English Baroque Soloists und ausgesuchten Vokalsolisten auf. Die diskographische Ernte aus diesem Großunternehmen steht jetzt kurz vor ihrem Abschluß.

Angesichts der Ausmaße der Edition von über 50 CDs war dem Schallplattenlabel, dem John Eliot Gardiner seit 20 Jahren als Exklusivkünstler die Treue gehalten hatte, die Luft ausgegangen – die Firma löste den Vertrag mit einem ihrer wichtigsten Künstler……

Link zum PDF download nachstehend.

Link zum PDF :

http://www.harmoniamundimagazin.com/images/download/hm_onlinemagazin_0710.pdf

Wünsche allen ein schönes und nicht zu heißes Wochenende

Volker

Bachfest 2010 in Leipzig endete mit der h-moll Messe in der Thomaskirche, Kritik-Rezension


Abschlußkonzert mit dem Monteverdi Choir in der Thomaskirche unter Leitung von Sir J.E. Gardiner_Fotorechte: Wolfgang Zeyen

Das Bach-Fest 2010 in Leipzig endete am Sonntag, 20.6.2010 um 18:00 Uhr mit der h-moll Messe  – BWV 232  – von Johann Sebastian Bach in der ausverkauften Thomaskirche in Leipzig. Der Besucherzuspruch war mit ca. 65.000 Besuchern wieder hervorragend und entsprach den Erwartungen. „Obwohl das Bachfest einen Tag kürzer war als im vergangenen Jahr, konnten wir die Besucherzahlen stabil halten. Das ist ein hervorragendes Ergebnis, das auch durch die tiefe Akzeptanz des Festivals in der Leipziger Bevölkerung erreicht wird“, resümiert Dettloff Schwerdtfeger, Geschäftsführer des Bach-Archivs Leipzig. Der Anteil der Gäste, die aus Leipzig und Umgebung kommen, liegt bei etwa einem Viertel. Rund 9000 Besucher wurden trotz schlechten Wetters bei den kostenlosen Open-Air-Konzerten auf dem Augustusplatz gezählt. Zu „Bach im Bahnhof“ kamen rund 8000 Besucher, die sich die Aufführungen angehört, die Ausstellungen des Bach-Museums und des Schumann Vereins Leipzig angesehen haben.

Auf das Abschluss-Konzert mit der h-moll Messe von Johann Sebastian Bach in der Thomas Kirche Leipzig wird hier im Blog noch eine gesonderte Rezension in den nächsten Tagen erfolgen. Es war ein erhebendes Konzert und endete mit einem „Standing Ovation“ für Sir Gardiner, seinem Monteverdi Choir und English Baroque Soloists.

Zum Artikel der LVZ nachstehend:

Link: http://nachrichten.lvz-online.de/kultur/topthema_kultur/bachfest/65000-besucher-lauschen-bachfest-konzerten-in-leipzig/r-bachfest-a-36246.html

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Rezension-Kritik von NEUES DEUTSCHLAND

zum J.E. Gardiner-Abschluss-Konzert Thomaskirche Leipzig Messe h-moll BWV 232:

Von Werner Wolf 22.06.2010 / Feuilleton

Kraftvoller Ruf nach Gehör

Wenn man unmittelbar nach dem Erleben dieses alles überragenden Gipfelwerkes der Musik, Johann Sebastian Bachs Messe h-Moll, zumal in so kongenialer Interpretation wie mit The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists unter Sir John Eliot Gardiner zu schreiben beginnt, kann man nur schwärmen. Gardiner, einer der einst umstrittenen wagemutigen, experimentierfreudigen Protagonisten der historischen Aufführungspraxis, kann längst die Früchte jener Pionierarbeit ernten. In den von ihm gegründeten Ensembles wirken heute Künstler der zweiten Generation, für die das anfangs Ungewohnte, ja Umstürzlerische lebendige Musizierpraxis ist. Sie folgen Gardiner auf den kleinsten Wink. Und so kann er mit ihnen den Bachschen Kosmos vom einleitenden kraftvollen Ruf nach Gehör bis zur machtvoll gesteigerten Bitte um Frieden in all seinen Wendungen vom Zärtlichen bis zum Erhabenen in den feinsten Nuancen wie in großen Steigerungen erfüllen.

Link: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1274172873691&openMenu=1013083806110&calledPageId=1013083806110&listid=1018881578428

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Mitteldeutsche Zeitung schreibt:

Sir John bietet himmlisches Vergnügen

VON UTE VAN DER SANDEN, 21.06.10

LEIPZIG/MZ. Die jüngste, noch immer im Handel erhältliche Aufnahme der h-Moll-Messe mit John Eliot Gardiner stammt von 1985. Längst wäre eine Neueinspielung fällig, doch dafür dürften er, sein Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists schlichtweg keine Zeit haben. Quer durch Europa sind sie mit Bachs großer katholischer Messe unterwegs.

Nicht wenige Kunstkenner halten die Interpretation der britischen Originalklangpraktiker für die noch immer mit Abstand beste. Und sie teilen diese Ansicht, die von Gardiner und seine Hausensembles beim Abschlusskonzert des Leipziger Bachfests imposant manifestiert wurde, mit einer riesigen Fangemeinde. Seit Monaten war das Ereignis ausverkauft, Zuhörer saßen in fast jedem Winkel. Sie bekamen das Erhoffte: Spiritualität und Kontemplation, Kraft und Klangpracht, musikantischen Schwung und technische Perfektion – ein himmlisches Vergnügen. Vom ersten h-Moll-Akkord im „Kyrie“ an wuchs der traditionelle Abgesang des Festivals als Tonkathedrale in die Thomaskirche hinein.

Eine durchweg überzeugende, in Teilen mitreißende, bisweilen radikale Darbietung haben die Briten den Leipzigern am Sonntag hingezaubert. Sie zelebrierten einen sakralen Festakt, der mitten im Leben stand: sinnlich, schmissig, transzendent, mit atemberaubenden harmonischen Reibungen und von barocker Bodenständigkeit.

Alle Vokalsoli waren aus dem Chor besetzt, was der Homogenität des Musizierens sehr förderlich war. Wo es ging, ließ der auswendig dirigierende Maestro die Nummern attacca aufeinander folgen und unterbot damit locker die Zwei-Stunde-Marke. Die drei Trompeter leisteten sich nicht einen Kiekser, der „Cum Sancto Spiritu“-Chor fiel erst der Bass-Arie ins Wort, dann in unbeschreiblichen Jubel. Die Chöre in der Mitte des zweiten Teils fassten die Passionsgeschichte von Mariä Empfängnis bis zur Auferstehung, bevor sich das „Dona nobis pacem“ wie aus dem Nichts erhob und zur Innerlichkeit des Anfangs aufschloss.

Gewöhnungsbedürftig wirkte nur die Aussprache des lateinischen Textes mit ihrer merkwürdigen Vokalfärbung. Und Sir John? Als ihm der Jubel lang genug erschien, warf er das Handtuch lässig über die Schulter und ging. Er hinterließ nicht zuletzt die Gewissheit, dass die Interpreten der nächsten h-Moll-Messe kein leichtes Spiel haben werden.

Link: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1274172873691&openMenu=1013083806110&calledPageId=1013083806110&listid=1018881578428

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Grüsse

Volker



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Bach-Handschriften Digital Online aufrufbar


Bach-Handschrift BWV 44 Kantate "Sie werden euch in den Bann tun"

Johann Sebastian Bach ist im digitalen Zeitalter angekommen, und das in höchster Qualität!

www.bach-digital.de führt die verstreut aufbewahrten musikalischen Autographe Johann Sebastian Bachs, seine Abschriften von Werken anderer Komponisten sowie für Bach hergestellte Aufführungsstimmen zum ersten Mal virtuell zusammen. Die Webseite eröffnet einen neuen und umfassenden Zugang zum reichen musikalischen Erbe Johann Sebastian Bachs. Nach mehr als zwei Jahren intensiver Arbeit ist http://www.bach-digital.de nun online.

Die meisten Werkautographe und Originalstimmen, insgesamt über 90% der gesamten Überlieferung, befinden sich in Berlin, Leipzig, Dresden und Krakau. Im Moment sind etwa 40% des Bestandes von über 20.000 Seiten der 697 Handschriften eingearbeitet. Bis 2011 sollen diese Bestände vollständig über  www.bach-digital.de verfügbar sein.

Das Projekt ist von hoher Bedeutung für die Wissenschaft, aber auch für die kulturelle Überlieferung. Der Schutz der Originale und die wissenschaftliche Verwendung stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit: Sicherheit, Genauigkeit und Sorgfalt haben höchste Priorität, sowohl im Umgang mit den Autographen als auch bei der Aufbereitung der gewonnenen Daten.

Weitere Angaben dazu nachstehend:

http://www.nmz.de/kiz/nachrichten/bach-handschriften-in-hoechster-bildqualitaet-im-netz

Bach Digital ist eine digitale Bibliothek der Autographe Johann Sebastian Bachs, der von ihm verwendeten Aufführungsstimmen und seiner Abschriften fremder Werke. Diese digitale Bibliothek ist eingebettet in den Bach-Quellenkatalog. Wenn Sie also im Bach-Quellenkatalog im Datenmodel ‚Quellen‘ aus dem Pulldown-Menü ‚Projekte‘ ‚Bach-Digital‘ auswählen, dann gelangen Sie über ’suchen‘ zu einer Liste von Handschriften, zu denen bereits Digitalisate verfügbar sind.

Bis 2011 werden die Autographe und Originalquellen aus den Sammlungen aller am Projekt beteiligten Partner – der Staatsbibliothek zu Berlin, dem Bach-Archiv Leipzig und der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden – veröffentlicht und damit immerhin 90 % des weltweit erhaltenen Bestandes erfasst. Die Einbindung der Autographen weiterer Sammlungen soll folgen.

Bach Digital ist ein gemeinsames Projekt der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, des Bach-Archivs Leipzig und des Universitätsrechenzentrums Leipzig.

J.S. Bach-Stiftung in St. Gallen spielt sämtliche Bach-Kantaten-Werke ein


Durch einen reinen Zufall bin ich im Internet auf die hervorragende Web-Site der

„J. S. Bach-Stiftung“ in St. Gallen-Schweiz

gekommen und möchte einmal dieses tolle J.S. Bach-Projekt vorstellen.

Orchester «Schola Seconda Pratica» und Chor der Bach-Stiftung St.Gallen Schweiz

Es ist ein Kreis von großen Enthusiasten unter der Musikalische Leitung von Rudolf Lutz. In fünfundzwanzig Jahren – seit 2006 – werden sämtliche Bach-Kantaten aufgeführt und in Anderthalb Stunden vor dem Konzert finden für Interessierte Einführungs – Workshops durch den musikalischen Leiter der Gesamtaufführung, Rudolf Lutz, statt. Pro Abend gelangt lediglich eine Kantate, dafür aber zweimal, zur Aufführung. Zwischen den beiden Aufführungen wird eine Reflexion über den jeweiligen Kantaten-Text vermittelt. Danach wird man die Kantate anders hören als zuvor. Das ist ein genialer Weg, J.S. Bach dem Konzert-Besucher näher zu bringen und sollte auch in Deutschland Schule machen.

Aus der Sammlung der Reflexionen entsteht nach und nach eine «J. S. Bach-Kantaten anthologie des 21. Jahrhunderts»* in Buchform.

Buch-Veröffentlichung "Bach-Anthologie 2008" Bach-Stiftung St. Gallen-Schweiz

Die Bach-Kantaten werden außerdem auf DVD veröffentlicht. Meine Bestellung der ersten DVD mit dem Magnificat ging heute online raus und bin ganz gespannt auf der beiliegenden Broschüre zur Werksbeschreibung.

Link zum Online-Bücher-Shop der Bach-Stiftung in St. Gallen:

http://bach.omc.net/shop/index.php?cat=c1_DVD-s.html

Rudolf Lutz Musikalischer Leiter

Rudolf Lutz ist Dozent für Improvisation an der Schola Cantorum Basiliensis. An dieser Hochschule für Historische Aufführungspraxis unterrichtet er zusammen mit zwei Kollegen und zwei Assistenten rund 35 Studentinnen und Studenten der Abteilung Tasteninstrumente. An der Musikhochschule Basel erteilt er das Fach Generalbass und an der Hochschule für Musik und Theater Oratorienkunde. In Konzerten und Workshops ist er ein gefragter Spezialist für historische Improvisations-Praxis. 2006 wurde Rudolf Lutz zum künstlerischen Leiter der J.S. Bach-Stiftung, St.Gallen, berufen. Im Hinblick auf die geplante Gesamtaufführung von Bachs Vokalwerk hat Rudolf Lutz in Zusammenarbeit mit andern Musikern das Orchester «Schola Seconda Pratica» sowie ein ständiges Ensemble von Solisten und Chorsängern aufgebaut.

Auf  YouTube sind Konzertausschnitte von dem Orchester «Schola Seconda Pratica» mit den bereits aufgeführten Bach-Kantaten veröffentlicht worden.

Link: http://www.youtube.com/user/Bachstiftung

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Eine Einführung zum Projekt wurde in 2008 vom DRS gesendet und kann nachstehend aufgerufen werden.

DRS2 aktuell (15.12.08) „Bachs gesamtes Vokalwerk in Trogen“

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Diesbezügliche inhaltliche Angaben von der Web-Site der Bachstiftung St.Gallen:

«Seconda Pratica» bedeutet die «zweite Praxis» und meint die «nachfolgende» Schreibart. Dieser musikologische Fachbegriff bezeichnet jene basszentrierte Musik, welche sich um 1600 in Italien zu profilieren wusste. Bekannteste Beispiele dieser «modernen Art» sind die rezitativischen Teile von Monteverdis Opern. Man spricht deshalb bei der barocken Epoche auch vom Generalbasszeitalter.

Im Gegensatz dazu stand die altbewährte Schreibart, die «Prima Pratica». Diese «erste Praxis» meint die Vokalpolyphonie der verschiedenen niederländischen Schulen von Dufay bis Di Lasso. Es ist eine Musik, deren Stimmen gleichberechtigt nebeneinander stehen. Obschon das Bach’sche Oeuvre das Resultat seiner grossen musikalischen Neugierde für alte und neue Stile ist – es ist bekannt, dass Johann Sebastian Bach sich Zeit seines Lebens mit zeitgenössischen Strömungen wie auch historischen Stilen beschäftigte sind wir der Ansicht, dass seine Kantaten hauptsächlich aus dem Kern des Generalbasses zu verstehen und aufzuführen sind. Deshalb haben wir das Ensemble, das für die J. S. Bach-Stiftung konzertiert, «Schola Seconda Pratica» getauft.

Die Besetzungen für die verschiedenen Kantaten sind variabel. So können die oberen Streicherstimmen solistisch oder auch in der Grösse von 3 ersten und 3 zweiten Violinstimmen und 2 Violastimmen ausgeführt werden. Bach hat in seinen Aufführungen beide Varianten benützt. Die Generalbassgruppe ist mit einem Violoncello, Kontrabass, Cembalo und/oder Orgel das Zentrum der Musik. Die Bläserbesetzung ergibt sich aus den Anforderungen der einzelnen Kantaten. Für den Chor wählten wir eine schlanke Variante mit je drei bis vier Sängerinnen oder Sängern pro Stimme. Zwischen Vokal- und Instrumentalensemble soll eine Gleichberechtigung bestehen. Das modulare Personalkonzept erlaubt uns allerdings, den Chor bei Bedarf deutlich zu erweitern. Der Begriff «Schola» weist darauf hin, dass im Hinblick auf die langjährige Dauer unseres Vorhabens eine historisch orien tierte Orchesterschulung vorgesehen ist.

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Adresse: J. S. Bach-Stiftung
Jacqueline Neuburger, Sekretariat
Postfach 164
9004 St.Gallen-Schweiz

Telefon: 071 242 58 58
E-Mail: info@bachstiftung.ch

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Ein anspruchsvoller Artikel über den Thomaner-Chor Leipzig und seine Nachwuchssorgen


Es ist erfreulich, dass es noch seriöse Zeitungen gibt, die unvoreingenommen einen wirklich gut fundierten Artikel über den „Thomaner Chor“ Leipzig und seine Probleme darstellt.

Thomaner Chor im Alumnat Leipzig

Ich spreche von der Zeitung „DIE ZEIT“

Dieser Beitrag erschien am 3. Mai 2010 und berichtet in dem Artikel:

Entscheidung in der Villa Thomana

über das Problem: »Wir wollen nur die Besten, doch wegen der demografischen Entwicklung haben wir immer weniger Auswahl.«

Thomaner-Alumnat Leipzig

Zum gesamten Artikel über die Thomaner in „DIE ZEIT“ nachstehend.

Link: http://www.zeit.de/2010/18/S-Thomanerchor-Nachwuchs

In letzter Zeit wird in der pädagogischen Diskussion immer wieder betont, dass die Erziehung vor allem durch persönliche und gesellschaftliche Werte geprägt sein muss. Das chorische Zusammenleben der Thomaner erfüllt durch die Heranführung an eine strukturierte Tagesplanung, die lebendige Pflege des reichen musikalischen Erbes und einem sich entwickelnden Verantwortungsgefühl in der Gemeinschaft der Thomaner diesen Anspruch. Das Einhalten der gemeinsam erarbeiteten Hausordnung ist eine wichtige Bedingung für das Gefühl der Zusammengehörigkeit der Sänger unterschiedlichen Alters. Das gemeinsame Musizieren, Erarbeiten und Erleben der Musik schafft dabei eine zusätzliche Bande.

Eindrucksvolle Videos auf YouTube aus dem Jahr 1979 unterstreicht das tägliche Miteinander der Thomaner im Alumnat in Leipzig.

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In 2012 feiert der Thomaner Chor seinen 800. Geburtstag mit umfangreichen Festveranstaltungen.

PDF-Programm von 800 Jahre Thomana

Link zum Programm: http://www.thomana2012.de/800-jahre-thomana.pdf

forum thomanum

Thomaner-Alumnat Leipzig vor der Renovierung

Bis zum Jahr 2012 entsteht in Leipzig das forum thomanum – ein international ausgerichtetes Bildungszentrum bestehend aus einer Kindertagesstätte, einer Grundschule, einer internationalen Jugendmusikakademie und der Lutherkirche. Die Lutherkirche bildet das Zentrum des entstehenden Campus und ist zugleich Gottesdienststätte, Schulaula, Konzert-, Theater- und Aufnahmeraum.

Am 21. März 2012 geben die Thomaner erstmals ein Konzert in der Leipzig-ARENA.

• Die besten Chöre der Welt erweisen Leipzig die Ehre: Kings College Choir (Cambridge), St. Thomas Boys Choir (New York), Wiener Sängerknaben, Regensburger Domspatzen…..

Im September 2012 will die Thomasschule eine eigene Festwoche feiern und einen Monat später dann die Thomaskirche.

Link zum 800. Jubiläum:  http://www.thomana2012.de/

Link: Historie Thomaner:  http://www.forum-thomanum.de/geschichte.html

Sir Gardiner-News: Einmaliges Sonderkonzert J.E. Gardiner mit Advents-Kantaten in der Philharmonie Berlin


Hallo Gardiner-Freunde,

Sir John Eliot Gardiner ist mit den English Baroque Soloists und Monteverdi Choir zu einem Sonder-Konzert in Deutschland nach Berlin  in die dortige Philharmonie mit Advents-Kantaten von J.S. Bach – eingeladen worden.

Das Konzert in der Berliner-Philharmonie findet am:

Montag, 6. Dezember 2010 um 20:00 Uhr statt.

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Zur Aufführung gelangen folgende Kantaten von J.S. Bach:

BWV 61 Nun komm der Heiden Heiland, BWV 151 Süßer Trost, mein Jesus kömmt, BWV 70 Wachet! Betet!

und Instrumental:

BWV 1060 Konzert für Violine und Oboe.

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Karten und Infos:

Direkt – Online-Bestellung von Karten für Berlin

Link: http://www.berliner-konzerte.de/adventskantaten_sir_john_eliot_gardiner.1454.301888.html

Telefon: 0180 55 44 888

Saalplan Philharmonie:  Saalplan Philharmonie Berlin

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BACH-MAGAZIN Heft 15

In dem BACH-MAGAZIN Heft 15 ist ein großartiger Artikel über Sir John Eliot Gardiner verfasst worden. Es geht um das Projekt: „Soli Deo Gloria“ Feste Alter Musik im Braunschweiger Land.

Wie bekannt, ist der Mitbegründer dieses Festivals in Braunschweig an erster Stelle Sir J.E. Gardiner zu benennen zusammen mit Günter Graf von der Schulenburg. Ihm ist es mit zu verdanken, dass diese Fest-Konzerte im Braunschweiger Land Überregional eine großartige Resonanz in Deutschland und dem Ausland gefunden hat.

Wie bekannt, gastiert er mit seinem Ensemble und dem Monteverdi Choir am 7. Mai 2010 mit der h-moll-Messe von J.S. Bach im Kaiserdom von Königslutter.

Weitere Konzert-Termine von Sir Gardiner in Deutschland 2010 können unter dem nachstehenden Link nachgelesen werden.

Link:h i e r  –  k l i c k e n..!!

In dem Bach Magazin-Artikel kommt des weiteren zur Sprache, dass Sir Gardiner im Kalenderjahr 2011 sein ersehntes „Sabbatical“ nehmen wird.

Ein Vergleich der CD-Veröffentlichungen mit den Brandenburgischen Konzerten von Riccardo Chailly und dem Gewandhaus-Orchester und Sir Gardiner, English Baroque Soloists, Kati Debretzeni, ist in dem Heft 15 hinterlegt. Hierzu der Schlusssatz der Rezension:

Fazit:

Chailly reüssiert erstaunlich gut, großes Lob ist ihm und seinen Musikern für ihren Bach zu spenden.

Gardiner allerdings agiert oft expliziter, plastischer, in musikalisch-rhetorischer Hinsicht souveräner – der Erfahrungsvorsprung seines Teams bleibt unüberhörbar….!!

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Eine Fotogalerie über den Artikel: SDG für Alte Musik im Braunschweiger Land – nachstehend,

zum Lesen und zur Vergrößerung in das jeweilige Bild klicken.

Bild 1

Artikel Bild 1

Bild 2

Artikel Bild 2

Bild 3

Artikel Bild 3

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Grüsse

Volker

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Eine Dirigentengeneration der 30-Jährigen drängt an die Pulte der besten Orchester


Hallo,

auch das ist ein Thema der Zukunft, junge Dirigenten erobern die Orchester der Welt. Uns in OWL sehr gut bekannt ist der ehemalige Leiter der „Nordwestdeutschen Philharmonie, Herford“ der 31. jährige Lette Andris Nelsons“ der für Furore gesorgt hat. Heute Chefdirigent des City of Birmingham Symphony Orchestra. Eine Generation der gläubigen Individualisten: bodenständig, ehrgeizig, fleißig, neugierig – und demütig.

Der 31-jährige Lette Andris Nelsons ehemals an der NWD Herford angestellt (Foto: DIE ZEIT)

Cornelius Meister aus Hannover ist 29 Jahre alt und wird von September an das Wiener Radio-Symphonieorchester leiten (Foto: DIE ZEIT)

Weitere Namen drängen sich auf und mischen die Dirigentenwelt mit ihrem unbekümmerten Stil auf.

Die Namen:

Großbritanien – Daniel Harding, USA -Alan Gilbert, Kanada – Yannick Nézet-Séguin, Estland – Anu Tali, Finnland – Susanna Mälkki, England – Robin Ticciati, Ossetien – Tugan Sokhiev, Deutschland – Cornelius Meister aus Hannover, Argentinien – Gustavo Dudamel, Lettland – Andris Nelsons.

Dirigentin Susanna Mälkki (40) aus Finnland (Foto: DIE ZEIT)

Schweizer Dirigent Simon Gaudenz

Simon Gaudenz gewann im Februar 2009 mit dem Deutschen Dirigentenpreis die höchstdotierte Auszeichnung für Dirigenten in Europa. Als international gefragter Gastdirigent dirigiert er zahlreiche renommierte Klangkörper, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Orchestre National de France, das Tonhalle-Orchester Zürich, die Russische National-Philharmonie, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Sinfonieorchester Basel, die Philharmonischen Orchester von Monte Carlo, Lyon, Luxembourg und Strasbourg, das Konzerthausorchester Berlin, die Düsseldorfer, Nürnberger, Bremer und Stuttgarter Philharmoniker, das Beethoven Orchester Bonn, das Tiroler Sinfonieorchester und weitere.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn nach Herford:

am Sonntag, 7. Februar 2010 in die St. Marienkirche Stift Berg zum Stifterkonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford mit folgendem Programm:

Schubert Symphonie Nr. 5
Mozart Symphonie Nr. 40

Er leitete die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford im Stifter-Konzert in der St. Marienkirche Herford. Hier erlebten wir einen jungen dynamischen und aufgeweckten Jung-Dirigenten, der souverän das Orchester leitete. Gaudenz verfügt über Kompetenz und weiß sie zu vermitteln. Sein Dirigat erinnert mich ein wenig an Barenboim in seinen Bewegungsabläufen. Er hat Charme und seine Ausstrahlung wirkte sich auf das Orchester aus. Er ist ein hoffnungsvolles Talent unter den Jung-Dirigenten und hat das Zeug, ein ganz Großer seiner Gilde zu werden.

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Hier die Rezension der NW vom 9.2.2010

Stifter-Konzert der NWD in der St. Marienkirche Herford

Zur Vergrößerung in den Artikel klicken..!!

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Eine Vorstellung dieser jungen Garde von Dirigenten erfolgte in der Zeitung „DIE ZEIT“ und möchte damit unser allgemeines Wissen zu vertiefen helfen. Klickt den nebenstehenden Artikel in DER ZEIT an und ihr werdet mit dieser Klassik-Neuheit betraut werden.

Link: http://www.zeit.de/kultur/2010-01/junge-dirigenten

Schönen Sonntag und Gruß

Volker


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Interview beim Mittagessen in Dorset mit Sir John Eliot Gardiner


Hallo,

ein so ungezwungen geführtes Interview der FT-FINANCIAL TIME  mit „Sir J.E. Gardiner“ ist mir nicht bekannt – ich musste oft schmunzeln über die getätigten Aussagen, dafür @Martin, ganz herzlichen Dank.

Sir J.E. Gardiner einmal als Illustration wunderbar gelungen.. (Bildrechte: James Ferguson)

Kurz-Ausschnitt aus dem Interview von Google-Übersetzung in deutsch:

Ein paar Tage, bevor ich den Dirigenten Sir John Eliot Gardiner, eine Kurzmitteilung zu erfüllen gibt mir eine gewisse Vorstellung, was sie erwartet. „Just zu überprüfen, ob etwas gegen Wild-und / oder der Leber haben?Wird ein ganz hausgemachten Mittagessen und wir haben viele Ersatzteile Gummistiefeln. Sie können Schlamm-freundliche Kleidung zu tragen. “

Der Sender wird seine italienische Frau Isabella, der tätig wird, als Vermittler. Für Gardiner, drückte ein Mittagessen mit dem FT in den nächsten Lauf der Proben in London ist offenbar weniger bequem als er mich besuchen die Farm besitzt er in Südwest-England.

Link nachstehend zur Originalseite als PDF von FT-FINANCIAL TIME:

pdf FT-FINANCIAL TIME-Gardiner Interview

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Link zur Google-Übersetzung in deutsch als PDF nachstehend:

pdf FT FINANCIAL TIME Gardiner-Interview deutsch-Google

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Wünsche viel Spass mit der Lektüre…!!

Schönes Wochenende und Grüße

Volker

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Radiotip für exquisites Bach-Instrumentalkonzert


Für die Freunde Bachscher Instrumentalmusik möchte ich auf die Übertragung eines Lifemitschnitts vom diesjährigen Schleswig-Holstein Musikfestival hinweisen. NDR-Kultur übertragt am Sonntag, den 25.10.  ab 11 Uhr das Konzert aus der Konzertscheune Salzau, in dem an einem Abend alle großen Instrumentalkonzerte Bachs mit Violinbeteiligung zu hören waren (das ist wohl sehr selten in dieser Zusammenstellung).  Es spielte das junge Festivalorchester unter der Leitung von Frank-Peter Zimmermann, der auch die meisten Soloparts übernahm. Zimmermann ist ja ein ausgezeichneter Bach-Kenner und Interpret.  Wir konnten dem Konzert selbst beiwohnen und waren sowohl von Solisten als auch von der excellenten Begleitung des Orchesters begeistert, obwohl nicht auf Originalinstrumenten gespielt wurde. Einige Passagen der Violinkonzerte hatte ich (selbst Geiger und schon mit Laienorchestern diese Konzerte teilweise solistisch gespielt) so noch nie gehört.

NDR-Kultur ist über ASTRA 1H und 1L deutschlandweit zu empfangen.

Den Link zu einer Konzertkritik sowie die Ankündigung aus dem NDR Kultur Programmheft füge ich an.

Holger

Kieler Nachrichten:

http://www.kn-online.de/schleswig_holstein/kultur/109132-SHMF-Frank-Peter-Zimmermanns-Salzauer-Bach-Projekt.html

NDR Kultur:

Barocke Temperamente

Johann Sebastian Bach:

Violinkonzert a-Moll BWV 1041

Konzert d-Moll für 2 Violinen, Streicher und Basso continuo BWV 1043

Konzert d-Moll für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo BWV 1060 R

Violinkonzert E-Dur BWV 1042

Schleswig-Holstein Festival Kammerorchester

Violine und Ltg.: Frank Peter Zimmermann

Aufzeichnung vom 22. August 2009 in der Konzertscheune Salzau

Der Geiger Frank Peter Zimmermann, selbst einleidenschaftlicher Interpret von Johann Sebastian Bachs Violinwerken, erarbeitete in diesem Sommer mit den jungen Musikern des Schleswig-Holstein Festival Kammerorchesters Instrumentalkonzerte des Thomaskantors. Frank Peter Zimmermann leitete das von Musikern aus acht Nationen gebildete Orchester der Schleswig-Holstein Musik Festival-Akademie und war bei allen Werken des Abends als Solist zu hören. Er brillierte im Salzauer Konzert unter dem Motto„Barocke Temperamente“ mit den Bachschen Violinkonzerten E-Dur und a-Moll. Gemeinsam mit dem Oboisten Marc Lachat spielte er das aus dem Doppelkonzert für zwei Cembali BWV 1060 rekonstruierte Doppelkonzert für Violine und Oboe. Außerdem stand Frank Peter Zimmermann bei dem Doppelkonzert für zwei Violinen BWV 1043 mit seinem Sohn, dem jungen Geiger Serge Zimmermann, auf der Bühne. Frank Peter Zimmermann widmet sich neben seinen zahlreichen Orchesterengagements regelmäßig der Kammermusik und ist weltweit auf den großen Bühnen zu hören. Sein Sohn Serge Zimmermann hatte 2007 beim Kissinger Sommer sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern bereits für Aufsehen gesorgt und trat mit dem Münchner Kammerorchester und dem Helsinki Philharmonic Orchestra wiederholte Male auf. Der Franzose Marc Lachat ist ein nicht weniger vielversprechender junger Musiker und zeichnet sich durch einen außergewöhnlich geschmeidigen und weichen, niemals näselnden Oboenton aus.

Die Deutschen sind und bleiben ein Kulturvolk


Hallo,

…. „die Deutschen sind und bleiben ein Kulturvolk und sind sich dessen auch bewusst!“

Diese repräsentative Umfrage erfolgte durch die „Bertelsmann-Stiftung“ in Gütersloh durch das TNS Emnid-Institut in Bielefeld.

Flyer: WELT ONLINE  (Flyerrechte: Welt Online)

Flyer: WELT ONLINE (Flyerrechte: Welt Online)

Dieser Artikel erschien gestern in  „WELT  ONLINE“ und kann unter dem nachstehend Link aufgerufen werden…!!

Link:  http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4484918/Die-Deutschen-ein-Kulturvolk.html

Gruß

Volker

Webnews

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