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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “22. Sonntag nach Trinitatis”


Bachfest Arnstadt vom 21. bis 30. März 2014

                                 Bachfest Arnstadt vom 21. bis 30. März 2014

Link: http://bachfestival.arnstadt.de/

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 27.10.2013 begehen wir den 22. Sonntag nach Trinitatis“ 

Der 22. Sonntag nach Trinitatis befasst sich mit Schuld im weiteren Sinne, bekommt aber sein Thema vom Gleichnis vom „Schalksknecht“, das die Bitte des Vaterunsers „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“ deutlich unterstreicht. Andere Aspekte der Schuld, die an diesem Sonntag durch die Perikopen angesprochen werden, sind die der Sündenvergebung und -bindung (!) durch die Nachfolger Jesu, der unbedingten Sündhaftigkeit des Menschen, selbst gegen seinen Willen, durch das Gesetz, und die der Unfähigkeit des Menschen, seine Schuld wieder gutzumachen. Die Vielschichtigkeit von Schuld macht es unmöglich, dieses Thema letztgültig abzuhandlen, da man auch immer selbst in der Schuld verhaftet ist und sich damit auch nicht zum Richter über andere erheben kann.

Am 22. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Gleichnis vom Schalksknecht. Wir erfahren das kostbare Geschenk der Vergebung unserer unermesslichen Schuld durch den Tod Jesu Christi und danken Gott dafür, indem wir selbst unser Leben durch die Kraft der Vergebung gestalten und uns unserem Nächsten vergebend zuwenden.

Wochenspruch: 

Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte. (Ps 130, 4)

Wochenlied: 

„Herr Jesu, Gnadensonne“ (EG 404)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Bach-Kantaten für den 22. Sonntag  nach  ”Trinitatis

BWV 55   – Ich armer Mensch, ich Sündenknech

BWV 89   – Was soll ich aus dir machen, Ephraim

BWV 115 – Mache dich, mein Geist, bereit

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 115 „Mache dich, mein Geist, bereit,?“

Kantate zum 22. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Joanne Lunn, Sopran; Robin Tyson, Altus;

James Gilchrist, Tenor; Peter Harvey, Bass;

Monteverdi Choir; English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html .

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html .

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm: .

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 55 „Ich armer Mensch, ich Sündenknecht,“

Ian Bostridge, Tenor / Europa Galante

Leitung: Fabio Biondi

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach: 

BWV 55 „Ich armer Mensch, ich Sündenknecht“

Christoph Prégardien (Tenor)

Amsterdamer Barockchor und Orchester

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

Für Klassik-Freunde  SR 2 KulturRadio

ein Recherche-Werkzeug für Musikstücke an.

Bis zu drei Tage zurück reicht das neue Online-Archiv

der gespielten Titel bei SR 2 KulturRadio.

Außerdem ist die Musikliste bis zur aktuellen Stunde zu sehen.

Link: 

http://musikrecherche.sr-online.de/sr2/

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag, 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate 

BWV 115 „Mache dich, mein Geist, bereit“

Kantate am 22. Sonntag nach Trinitatis

Susanne Rydén, Sopran / Pascal Bertin, Countertenor
Gerd Türk Tenor / Peter Kooy, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr .

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html .

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Sonntag von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 115Mache dich, mein Geist, bereit

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mdr – figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr .

Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/. .

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr – figaro – Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag: um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr .

Johann Sebastian Bach:
6:25 Uhr – Einführung zur Kantate.
800 Jahre Thomana .
06:30 Uhr Kantate

Kantate

Georg Philipp Telemann  (1681-1767)

TWV 1:1724 – „Wo soll ich fliehen hin“

Thomanerchor Leipzig,

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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Die Bach-Kantate:
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Johann Sebastian Bach:

BWV 115 „Mache dich, mein Geist, bereit“

Kantate zum 22. Sonntag nach Trinitatis,

Arleen Augér, Sopran; Helen Watts, Alt;

Lutz-Michael Harder, Tenor; Wolfgang Schöne, Bass;

Gächinger Kantorei; / Bach-Collegium Stuttgart

Leitung: Helmuth Rilling

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Videos mit Bach-Kantaten zum 22. Sonntag nach Trinitatis
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/ YouTube: BWV 55 –   Ich armer Mensch, ich Sündenknech  –  (Interpret: Leonhardt)

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/ YouTube: BWV 89 –  Was soll ich aus dir machen, Ephraim“ –  (Interpret: Leonhardt)

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/ YouTube: BWV 115 – „Mache dich, mein Geist, bereit – (Interpret: N.N.)

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Als Ergänzung ein Teilvideo vom Label S D G

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Wilhelm Friedemann Bach (1714 – 1784) – war der älteste Sohn von Johann Sebastian Bach.

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Wilhelm Friedemann Bach            (1710-1784)

Wilhelm Friedemann Bach (* 22. November 1710 in Weimar; † 1. Juli 1784 in Berlin) war ein deutscher Komponist aus der Familie Bach. Wilhelm Friedemann war der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs. Aus seinem Geburtsort Weimar kam er 1717 mit seiner Familie nach Köthen, wo er die Lateinschule besuchte. Ab Juni 1723 besuchte er die Leipziger Thomasschule nahm 1727 Violinunterricht bei Johann Gottlieb Graun, wurde 1729 als Jurastudent an der Universität Leipzig immatrikuliert und studierte außer den Rechten auch Philosophie und Mathematik

Wilhelm Friedemann Bach wechselte 1746-1770 nach Halle a.d. Saale zur Marktkirche Unserer Lieben Frauen. Sein Pflichtenkreis war  umfangreicher als in Dresden: zu hohen Festtagen und Sonntagen mußten die drei Hauptkirchen (Liebfrauen-, St. Ulrich-, St. Moritzkirche), an kleineren  Festtagen die Liebfrauenkirche mit Kantaten versehen werden. Ihm standen auch Stadtmusiker und ein Collegium Musicum zur Verfügung. Seine Stellung ähnelte  derjenigen seines Vaters in  Leipzig; auch den Titel „Director Musices“ führte er.

Zu Pfingsten 1746 führte er seine erste Kantata „Wer mich  liebet“ auf. Ca. 20 Kantanten sind aus dieser Zeit erhalten. Wilhelm Friedemann Bach hatte dort ausgezeichnete Schüler  herangebildet. (Johann Samuel Petri,  Friedrich Wilhelm Rust). 1764 gab er sein Amt in Halle auf. Seither lebte er ohne feste Anstellung und versuchte, durch Konzerte, Unterricht und Kompositionen seinen Lebensunterhalt zu verdienen. 1770 zog er nach Braunschweig, im Frühjahr 1774 nach Berlin wo er dort am 1. Juli 1784 verstarb.

Charakterlich ist Wilhelm Friedemann Bach seinem Vater, von dem er sich zeitlebens überschattet gefühlt haben muss, in mancher Hinsicht ähnlich gewesen. Als „unbequemer, widerborstiger Zeitgenosse“ geriet auch er in Konflikt mit seinen Vorgesetzten in einem Amt, das dem des Leipziger Thomaskantors durchaus ähnelte. Grundsätzlich wird über seine Rezeption neu nachzudenken sein, erst recht über seine Kirchenmusik in Halle, die im Vergleich ohne jeden Zweifel zum Innovativsten gehört, was in dieser Zeit geschrieben wurde.

Video Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Symphonie D-dur, Fk 64 (BR C8)

Aus der Kantate „Dies ist der Tag ‚, da Jesu Leidenskraft

Als Auftakt zu Kantate „Dies der Tag ‚

I. Allegro e maestoso –  II.Andante –  Vivace –

Akademie für Alte Musik Berlin

Stephan Mai (Dirigent)

Musik und Liturgie:

Peter Wollny, Januar 2011

Als der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs am 12. Mai 1764 dem Oberpfarrer die Schlüssel zur Orgelempore der Marktkirche von Halle an der Saale zurückgab und seinen Dienst quittierte, ging in die- ser Stadt eine glanzvolle musikalische Epoche sang- und klanglos zu Ende. Seit Samuel Scheidt war die Organistenstelle stets von herausragenden Virtuosen und Komponisten bekleidet worden. Friedemann Bach hatte über Jahre hinweg mit ansehen müssen, wie die anfangs noch günstigen Bedingungen seiner Anstellung sich zunehmend verschlechterten, sodass ihm für die Verwirklichung seiner künstlerischen Ziele zuletzt offenbar kaum noch Spielraum blieb.In seinen etwa 20 erhaltenen Kantaten und Messkompositionen gelangte der Bach-Sohn zu musikalischen Lösungen, die immer wieder aufs Neue nach Pathos und Anmut, Brillanz und Originalität, kunstreicher Mannigfaltigkeit und natürlicher Schlichtheit streben. Zwei neue CDs, beide fast ausnahmslos mit Ersteinspielungen angefüllt, dokumentieren die weithin vergessenen musikalischen Perlen und führen zu einem audiophilen Genuss.

Von W.F. Bach Kantaten-Einspielungen 

Hörproben beim Label:  j p c 

Künstler:

Schlick, Schubert, Schreckenberger, Jochens, Rheinische Kantorei,

Das Kleine Konzert, Hermann Max

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Viele seiner Werke galten lange als verschollen. Seit den 1990er-Jahren liegen zunehmend mehr Einspielungen vor. Der Harvard-Professor Christoph Wolff trug 1999 mit seiner Entdeckung umfangreicher bis dahin verschollener Bestände des Archivs der Singakademie Berlin in Kiew zu einer Erweiterung der Anzahl der bekannten Noten Bachs bei. Im Jubiläumsjahr 2010 veröffentlichte das Bach-Archiv Leipzig eine elfbändige Gesamtdokumentation mit Unterstützung des Packard Humanities Institute in Los Altos, Kalifornien. Im selben Jahr begann eine CD-Ausgabe der vollständigen Werke des Komponisten unter Verwendung des wiederentdeckten Materials aus dem Archiv.

Info Web-Link: http://www.wfbach.de/

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Link für SDG-CD’s – Bach-Kantaten 
für den 22. Sonntag nach Trinitatis
und den 23. Sonntag nach Trinitatis
.
Cover:  SDG 171 –  Vol. 12

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CD-Bestellung  – CDs „SDG 171 – Vol. 12″

Link:   CD  Bach-Kantaten 

Aufführungsorte: Kantaten für den „22. und 23. Sonntag nach Trinitatis“ 

Veranstaltungsorte:

CD 1 – All Saints, Tooting am 17. November 2000

CD 2 – Winchester Cathedral,  am 26. November 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den „22. Sonntag nach Trinitatis“

BWV  55 “Ich armer Mensch, ich Sündenknecht“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  1

BWV 60 “O Ewigkeit, du Donnerwort II

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  1

BWV 89 “Was soll ich aus dir machen, Ephraim

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  1

BWV 115 “Mache dich, mein Geist, bereit

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  1

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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für das „23. Sonntag Nach Trinitatis“ 

BWV  52  – „Falsche Welt, dir trau ich nicht“

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  2

BWV 139 – „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171 – Vol. 12 – CD  2

BWV 140 – „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 171- Vol. 12 – CD  2

BWV 163 – „Nur jedem das Seine !“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 168 – Vol. 11 – CD  2

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.Kantaten für den 22. Sonntag nach Trinitatis 

All Saints, Tooting am 17. November 2000

Kantaten-Beschreibung: 

Kantate: BWV 89 „Was soll ich aus dir machen, Ephraim?,“

Bachs drei Kantaten für den Zweiundzwanzigsten Sonntag nach Trinitatis – BWV 89, 115 und 55 – gehen alle auf das Gleichnis vom
Schalksknecht oder unbarmherzigen Gläubiger zurück, wie es im Tagesevangelium (Matthäus 18, 23–35) erzählt wird.

Das früheste der drei Werke,

BWV 89 Was soll ich aus dir machen, Ephraim?,

wurde 1723 in Leipzig uraufgeführt und basierte möglicherweise auf älterem Material aus Bachs Weimarer Jahren. Gottes Zorn – eher wehmütig als aufbrausend – ist ein wesentlicher Faktor in der Anfangsarie für Bass, zwei Oboen, Streicher und Jagdhorn (‚Corne du Chaße’). Der Text hier stammt aus Hosea 11, 8, wo sich Gottes Zorn gegen Ephraim richtet, der mit seinen Stammesgenossen in Israel Götzen anbetet. Er findet Ausdruck in der ungestümen Sechzehntelbewegung der Continuobegleitung, aus der in parallelen Terzen der Oboen die Klagerufe der Menschen aufsteigen, die von Gottes Grimm betroffen sind. Praktisch wägt Gott also ab, ob Israel es wert sei, verschont zu werden – vielleicht jetzt, doch wie soll er in Zukunft verfahren, wenn diese Leute wieder Ärgernis erregen? Sollten sie vernichtet werden wie Adama und Zeboim, die sündhaften Städte in der Jordanebene neben Sodom und Gomorra? Die Violinen deuten diese unterschwellige Frage in der Weise an, wie ihr fünfnotiges aufwärts gerichtetes Arpeggio mit einer erschlaffenden Quinte, None oder Septime endet. Die drei instrumentalen Motive, die für die Schilderung der Grundstimmung von so entscheidender Bedeutung sind, finden zusammen, prallen aufeinander oder wechseln einander ab, ohne dass eine Lösung erfolgte. Am Ende jeder beklommenen Frage, die der Bassist als Sprachrohr der Unschlüssigkeit Gottes stellt, hält die Musik einen Augenblick inne. Bei den Worten ‚Aber mein Herz ist anders Sinnes’wird der Ton sanfter, allerdings lässt Bach das Ergebnis geschickt offen, indem er unbeirrt mit dem Gemurmel im Orchester fortfährt.

Das Thema wendet sich nun dem Gleichnis vom Schalksknecht zu: Alt-Rezitativ und -Arie (Nr. 2 und 3) prangern mit heftigen Trillern
und dramatischen Gesten die Sündhaftigkeit des unbarmherzigen Gläubigers an. Das Sopran-Rezitativ (Nr. 4) muss uns daran erinnern,
dass wir die Pflicht haben, ‚denen zu vergeben, die wider uns sündigen’. Ein schuldbewusstes Erschauern über das ‚sündenvolle
Leben’ geht der reuevollen Rückwendung zu Jesus in einem langsamen Arioso-Abschnitt voraus. Angesichts des ernsten Themas des Textes – die Vielzahl der begangenen Sünden werden gegen die Tropfen erlösenden Blutes aufgerechnet, die Jesus vergossen hat – wirkt die folgende Arie für Sopran und Oboe (6/8 in B-dur) in ihrer fröhlichen und gefälligen Scarlatti-Manier erstaunlich weltlich. Der abschließende Chor in g-moll, dem die siebte Strophe von Johann Heermanns Fastenchoral ‚Wo soll ich fliehen hin’ zugrunde liegt, beeindruckt durch die Dominanz der Sopranstimmen, die vom Horn, beiden Oboen und der ersten Violine verdoppelt werden.

© John Eliot Gardiner 2010
Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch
Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“  ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 22. Sonntag nach Trinitatis

und

                                   23. Sonntag nach Trinitatis“                .                    

Gardiners  –  Reisetagebuch  >> h i e r  zum Download als PDF 

  Künstler-Beitrag:  Annette Isserlis, Viola  – zum Download als PDF

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Bachfest Leipzig 2014 – „die wahre Art
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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”

vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann. Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Der Trailer vermittelt einen Eindruck von dem Film “Sachsens reiche Kultur aus der Luft”, der 2013 erscheint und zeigt die Thomaskirche, den Markt, die Alte Börse und das Goethe-Denkmal anhand von faszinierenden Luftaufnahmen.
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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein musikalisches Bonbon zum Sonntag aus Leipzig !

Aufgenommen am 08. September 2013 im Sommersaal des Bach-Museums Leipzig
Programm:
J. S. Bach (1685–1750)
Alles mit Gott und nichts ohn’ ihn, BWV 1127

J. Pachelbel (1653–1706)
Kanon und Gigue D-Dur

D. Buxtehude (1637–1707)
Mein Herz ist bereit, Gott, dass ich singe und lobe, BuxWV 73

J. J. Fux (ca. 1660–1741)
Sonata F-Dur

J. S. Bach
Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe, BWV 162

Christiane Wiese (Sopran) • David Erler (Altus) • Stephan Scherpe (Tenor) • Manuel Helmeke (Bass)

Leipziger Barockorchester:
Cornelia Strobelt (Violine) • Ulrike Wildenhof (Violine, Viola) • Hartmut Becker (Violoncello) • Tilman Schmidt (Violone) • Cornelia Osterwald (Cembalo, Truhenorgel)
Leitung: Konstanze Beyer (Violine)

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

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Kantate BWV 109

 ”Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben”

Kantate BWV 109 zum 21. Sonntag nach Trinitatis für Alt und Tenor, Vokalensemble, Corno, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo

Leitung

Solisten

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-180/

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Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

Kantate BWV 109 zum 21. Sonntag nach Trinitatis 

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-109/


Icon   Abendprogramm BWV 109 (841.7 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den “15. Sonntag nach Trinitatis” – Infos zu Bachcelona 2013


Das Leipziger Barockorchester

                                                           Das Leipziger Barockorchester

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 08.09.2013 begehen wir den 15. Sonntag nach „Trinitatis

Der 15. Sonntag nach Trinitatis hat „Irdische Güter“ zum Thema. Es geht ums Sorgen, die Angst um die Zukunft, um das, was morgen kommt, die Sorge um das leibliche Wohl, um das Dach über dem Kopf. Mancher Predigttext legt eine gewisse Leibfeindlichkeit nahe, etwas, das einzuüben heute gewiss nicht ganz verkehrt ist. Dabei sollte man sich allerdings davor hüten, die Gaben Gottes, von denen wir leben, zu verteufeln.

Am 15. Sonntag nach Trinitatis wird unser Blick fortgelenkt von den irdischen Gütern. Sie sollen nicht unsere erste und alleinige Sorge sein. So werden wir frei zu einem Leben in der Nachfolge Jesu.oder
Oft haben wir uns durch mühsame Arbeit einen Lebensstandard geschaffen, der uns ein Gefühl der Behaglichkeit und des Wohlstandes vermittelt. Diesen Lebensstandard zu erhalten, wird jedoch immer schwieriger, und Sorge um die Zukunft bestimmt unser Leben zusehends. Heute, am 15. Sonntag nach Trinitatis, werden wir durch die Lesungen daran erinnert, dass alles, was wir hier schaffen, vergänglich ist. Es ist tröstlich zu wissen, dass Gott uns nicht im Stich lassen wird, selbst wenn das, was wir haben, verloren geht.

Wochenspruch:  

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. (1. Petr 5, 7) 

Wochenlied:

„Wer nur den lieben Gott läßt walten“ (EG 369)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 15. Sonntag nach Trinitatis 

BWV    51   –  “Jauchzet Gott in allen Landen”
BWV    99  –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan”
BWV  138  – “Warum betrübst du dich, mein Herz”

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&datum=2013-09-08&zeit=&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 138  “Warum betrübst du dich mein Herz

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis
für Soli, Chor, Oboen, Streicher und Basso continuo

Midori Suzuki, Sopran – Kai Wessel, Altus
Makoto Sakurada, Tenor – Peter Kooij, Bass
Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 99 “Was Gott tut, das ist wohlgetan, 

Lisa Larsson, Sopran / Annette Markert, Alt /
Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 138 “Warum betrübst du dich, mein Herz

Kantate am 15. Sonntag nach Trinitatis,

Malin Hartelius, Sopran – William Towers, Countertenor
James Gilchrist, Tenor – Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir – English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“

Siri Thornhill (Sopran) – Kölner Kammerorchester 

Leitung: Helmut Müller-Brühl

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 51 “Jauchzet Gott in allen Landen

Kantate am 15. Sonntag nach Trinitatis und für alle Zeit

Adele Stolte, Sopran

Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Kurt Masur

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

Kantate zum 14. Sonntag nach Trinitatis

BWV 138 “Warum betrübst du dich, mein Herz

Caroline Stam, Sopran; Christoph Pregardien, Tenor;

Klaus Mertens, Baß

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 51 “Jauchzet Gott in allen Landen

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis,

Monika Frimmer, Sopran;

Neues Bachisches Collegium Musicum

Leitung: Max Pommer

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 15. Sonntag nach Trinitatis

BWV    51   –  “Jauchzet Gott in allen Landen”

BWV    99  –  “Was Gott tut, das ist wohlgetan”

BWV  138  – “Warum betrübst du dich, mein Herz”

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/ YouTube: BW 51 –  Jauchzet Gott in allen Landen“ (Interpret: Helmuth Rilling )

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/ YouTube: BWV 99 –  Was Gott tut, das ist wohlgetan   –  (Interpret:  N.N. )

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/ YouTube: BWV 138  –  Warum betrübst du dich, mein Herz    (Interpret:  Rilling ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

Ein neuer Schwerpunkt beinhaltet BachFestivals im Ausland

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Neu – BachFestivals im Ausland 2013

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Erstmalig fand in Barcelona, Spanien Ende Juli 2013 ein Bachfestival 2013 statt. Hauptanliegen ist es, Bach’s Musik eine breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ich habe das Projekt via Internet mit großem Interesse verfolgt und habe großen Respekt für die hervorragenden Leistungen und voll besetzten Veranstaltungen in Barcelona.
BZM - Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

                                          BZM – Bach Zum Mitsingen Bachcelona 2013

Eine geniale Marketing-Strategie der Veranstalter, den Ortsnamen Barcelona in BachCelona umzubenennen. Alle Beteiligten waren mit großem Einsatz und Freude dabei, das Festival zu einem kulturellen Glanzpunkt in Barcelona zu führen.

BACHCELONA
Festival Bach de Barcelona
del 25 al 28 de juliol de 2013
www.bachcelona.com

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Ein wunderschönes Video BachFetival Bachcelona 2013 zur Einstimmung.

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Projektbeschreibung:

BACH CELONA , eine neue Initiative in Barcelona mit dem Ziel, eine Reihe von Aktivitäten und Konzerte im Zusammenhang mit dem Komponisten  J.S. Bach, wird im Juli 2013 geplant werden. Wie ? – Das Festival wird in symbolträchtigen Stätten der Stadt veranstaltet wierden. Kathedrale von Barcelona und der Basilika Santa Maria del Mar – im Juli 25-28 2013 Schlusstag zeitgleich mit der jährlichen Gedenkfeier von J.S. Bach’s Tod.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der Basilica de Santa Maria del Mar 28. Juli 2013. Bach-Zum-Mitsingen im liturgischen Gottesdienst integriert.

Bach Festival Bachcelona 2013 Abschlussveranstaltung am 28.7.2013 in der „Basilica de Santa Maria del Mar “ am 28. Juli 2013. BZM – „Bach-Zum-Mitsingen“ im liturgischen Gottesdienst integriert. Es erklingt das BWV 105 „Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht“

Die Aktivitäten, die wir vorschlagen, im Rahmen der BACH CELONA wollen wir über das Konzert Forum geben. Unser Ziel ist es, immer die Erfahrung-Seite, die Interaktion, die Verbreitung und die meisten unerwartet und spielerische Aspekte J.S. Bach’s Musik in jedem von diesen Aktivitäten zu fördern.

Video: BachCelona, „J.S. Bach’s Musik zwischen Umgebungsgeräuschen einer U-Bahn

Die Stille vor Bach.

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Video:  „BZM Bach Zum Mitsingen

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BACH CELONA Festival ursprünglichen Ziel ist es, weiter zu bereichern, ein bereits bestehendes Projekt in Barcelona, ​​BACH ZUM Mitsingen, die J.S. Bach Kantaten bietet in partizipativen Sharing-Sitzungen. Die Kantate BWV 105, die das Festival in der Basilica de Santa Maria del Mar am 28. Juli schließt, ist tatsächlich eine der Produktionen in diesem Projekt enthalten. Für weitere Informationen über BZM –  Bach Zum Mitsingen“, besuchen Sie bitte die Website unter www.bachzummitsingen.com . Dort finden Sie alle Informationen über das Projekt sowie alle geplanten Kantaten für 2013.

Das Projekt „BZM –  Bach Zum Mitsingen“ für 2014 ist in der Planung.

Werden Blog-Mitglieder „Bach Zum Mitsingen“ beim BachFestival – BachCelona 2014 mitwirken. Eine Reise in den Süden hat seine Reize. Selbstverständlich werde die Bach-Kantaten in der deutschen Urfassung aufgeführt. Die spanische Sprache ist für Mitwirkende aus Deutschland nicht unbedingt erforderlich.

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Die spanische Pianistin Eulàlia Solé

trat mit einem Klavierprogramm von J.S. Bach während des BachFestivals Bachcelona 2013 auf.

Video: En el nombre de J.S. Bach / Präludium und Fuge b-moll BWV 867: Präludium

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Pianistin aus Spanien Eulàlia Solé spielt J.S. Bach

Eulàlia Solé plays the Goldberg Variations’s Aria in the presentation of her CD Variaciones Goldberg – BACH edited in 2011 by Verso.
http://www.eulaliasole.com

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Rehearsal und Konzert am selben Tag der Kantate BWV 140 von J.S. Bach. Diese Aktivität wurde im Rahmen der partizipativen BACH ZUM Mitsingen und der ikonischen Basilika von Santa Maria del Mar in Barcelona durchgeführt. Einige Funktionen dieses Projekt sind arbeitsintensiv und Partizipation, die Interpretation von historischen Instrumenten und die Tatsache, stets die liturgische Termine für die jede Kantate geschrieben wurde.

Video: BMZ – BZM Bach Zum Mitsingen:

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 15. Sonntag nach Trinitatis 

Unser Lieben Frauen, Bremen am 29. September 2000.

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Kantaten für den 15. Sonntag nach Trinitatis 

Kantaten-Beschreibung: BWV 99 (100)  Was Gott tut, das ist wohlgetan

Da im Jahr 2000 zwei Feiertage so dicht aufeinander folgten – Erzengel Michael (29. September) und der 15. Sonntag nach Trinitatis (1. Oktober) – und die Finanzlage unserer ‚Cantata-Pilgrimage’-Projektes angespannter denn je war, machten wir von dem Angebot Gebrauch, beim Musikfest Bremen zwei Konzerte aufzuführen. Die einst wohlhabende Hafenstadt Bremen war im 16. Jahrhundert Schauplatz einer langen blutigen und ausweglosen Auseinandersetzung zwischen den missgestimmten Anhängern beider Ausprägungen des Protestantismus – den Kalvinisten, die vorwiegend dem Kaufmannsstand angehörten, und den Lutheranern unter der Führung des Adels. Für uns bedeutete das Angebot, dass wir unsere beiden Konzerte an einem einzigen Ort (in der Kirche Unser Lieben Frauen) aufführen (und einspielen) und beide Programme dann in der Franziskanerabtei Neviges und – am 15. Sonntag nach Trinitatis – in der Bonner Münsterbasilika wiederholen konnten.

Obwohl Bachs Vertonungen des Choraltextes Was Gott tut, das ist wohlgetan von Samuel Rodigast aufeinander folgende BWV- Nummern haben, liegen zwischen ihnen mindestens zehn Jahre, und ihre Unterschiede sind ebenso verblüffend wie ihre Gemeinsamkeiten (zum Beispiel die beiden Corni da caccia und Pauken in BWV 100 zusätzlich zu den Streichern mit Flöte und Oboe d’amore in BWV 99). In der früheren Fassung liefert Bach nur eine einzelne Aria (Nr. 3), für Tenor mit obligater Flöte. Sie beschreibt den bitteren Geschmack des Kreuzeskelches und weist darauf hin, dass Gott ‚dir kein tödlich Gift einschenken kann, obgleich die Süßigkeit verborgen steckt’. Chromatisch aufsteigende Noten in der Flöte wie in der Singstimme lassen den bitteren Trank schmecken (wir können fast fühlen, wie er durch die Adern rinnt) und schließlich die Labsal kosten, die Gott als ‚weiser Arzt’ gewährt. Das folgende Quintett (Nr. 5) für Sopran und Alt mit Flöte, Oboe d’amore und Continuo schildert den beschwerlichen Gang nach Golgatha. In der Aufführung wirkte es wie eine Rückkehr zu den leidvollen Themen Epiphanias und Fastenzeit – ‚des Kreuzes Bitterkeiten’ im Streit mit der Schwachheit des Fleisches. Wir spüren nicht nur das ‚unerträgliche’ Gewicht des Kreuzes, auch der eitle Sieg jener, die auf halbem Wege aufgeben, wird uns deutlich vor Augen geführt. Auf heilsame Weise predigt hier die Musik, doch zwischen den frohgemuten Ermahnungen des Anfangschores und dem abschließenden Choral ist eine bittere Pille zu schlucken.

In seiner dritten Fassung BWV 100Was Gott tut, das ist wohlgetan II” die 1734 in Leipzig uraufgeführt wurde, führt Bach den Text des Anfangschorals unverändert durch alle sechs Strophen, wobei es ihm gelingt, sich weder musikalisch zu wiederholen noch die Liedmelodie langweilig werden zu lassen. Wir spüren, dass sich Bach entweder mit den Fragen seiner Kritiker auseinandersetzt, warum er seine Kantaten so kompliziert gestalte und ob er sie nicht auf ein einziges theologisches

Thema beschränken könne, oder sich der neuen Herausforderung stellt, innerhalb der Einschränkungen, die ihm die Versform auferlegt, eine möglichst große Abwechslung zu bieten. Die vier Mittelsätze, die kein einziges Rezitativ enthalten, das den Fluss stören könnte, sind im höchsten Maße fesselnd und faszinierend. Auf ein Duett zwischen Alt und Tenor (Nr. 2), das einen riesigen Atem und eine sichere Beherrschung der Koloratur verlangt, folgt ein Siciliano für Sopran und obligate Flöte (Nr. 3) – mit seinen Rouladen aus vierundzwanzig Zweiunddreißigsteln je Takt sicher das anspruchsvollste aller Flötenobligati Bachs. Dann folgt nach einer munteren Bassarie, die von den gesamten Streichern mit kecken Synkopierungen begleitet wird (Nr. 4), eine herrliche Aria im 12/8-Takt für Alt und Oboe d’amore (Nr. 5) – lyrisch und trostreich. Bach beschließt die Kantate mit einer Wiederholung (Nr. 6) der Fassung, die wir zum ersten Mal am 1. Sonntag nach Trinitatis (BWV 75) aufgeführt haben, diesmal jedoch mit zusätzlichen Hörnern und Pauken.

© John Eliot Gardiner 2004
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Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum 15. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner  Reisetagebuch SDG 104  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:    Mark Padmore, Tenor – zum Download  als PDF 

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.CDs – Bach-Kantaten: für den 11. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG (Deutsche Grammophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 113 BWV 179 und BWV 199

Link: Inhalt eine CD

BWV 113  – “Herr Jesu Christ, du höchstes Gut”

BWV 179 –  ”Sieh zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei”

BWV 199 – “Mein Herze schwimmt in Blut”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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CD’s vom Label SDG  
für den  15. Sonntag und 16. Sonntag nach Trinitatis 

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Cover:  SDG 104 –  Vol. 8

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CD-Bestellung 

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 104 – Vol. 8

Aufführungsorte: Kantaten für den “15. und 16. Sonntag nach Trinitatis” 

CD 1 – Unser Lieben Frauen, Bremen am 29. September 2000

CD 2 – Santo Domingo de Bonaval, Santiago de Compostela am 07. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den “15. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  51  “Jauchzet Gott in allen Landen“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1

BWV  99 “Was Gott tut, das ist wohlgetan

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1

BWV 100 “Was Gott tut, das ist wohlgetan II

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104 –  Vol. 8 – CD 1

BWV 138 “Warum betrübst du dich, mein Herz
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Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104–  Vol. 8 – CD 1
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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für den “16. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV   8  – “Liebster Gott, wann werd ich sterben?”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8  – CD 2

BWV 27 – “Wer weiß, wie nahe mir mien Ende?”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 95 – “Christus, der ist mein Leben”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 161 – “Komm, du süße Todesstunde”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2014 – “die wahre Art”

vom 13. Juni – 22. JUNI 2014

Das Bachfest Leipzig 2014 findet vom 13. bis 22. Juni 2014 statt und steht unter dem Motto »die wahre Art« – eine Reminiszenz an das 1753 erschienene und bedeutendste Lehr- und Studienwerk »Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen« von Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Werk des zweitältesten Bach-Sohnes bildet im Jahr seines 300. Geburtstages den inhaltlichen Schwerpunkt im Bachfest Leipzig. Seine Kompositionen erklingen im Kontext des Œuvres von Vater Johann Sebastian und seinem Taufpaten und Hamburger Amtsvorgänger Georg Philipp Telemann. Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2014 startet am 15. Oktober 2013.

 www.bachfestleipzig.de 

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Der Trailer vermittelt einen Eindruck von dem Film „Sachsens reiche Kultur aus der Luft“, der 2013 erscheint und zeigt die Thomaskirche, den Markt, die Alte Börse und das Goethe-Denkmal anhand von faszinierenden Luftaufnahmen.

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach Cantata BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate BWV 99 zum 15. Sonntag nach Trinitatis

Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Als Solisten wirken Julia Neumann und Claude Eichenberger.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 99 – J. S. Bach Cantata  -Fünfter Satz (Arie, duett sopran, alt) aus der Kantate BWV 99 („Was Gott tut, das ist wohlgetan“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solisten:

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-99/


Icon   Abendprogramm BWV 99 (722.5 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für die Feiertage „Pfingsten“


Pfingstdarstellung im Ingeborg-Psalter (um 1200)

              Pfingstdarstellung im Ingeborg-Psalter (um 1200)

 

Liebe Bach-Freunde/innen!

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 19. und 20.05.2013 begehen wir die Feiertage: „Pfingsten

Das Pfingstfest hat seinen Ursprung im jüdischen Festkalender, wo es zunächst das Fest der Darbringung der Erstlingsfrüchte (2. Mose 23, 16) war. Es wird später als “Wochenfest” bezeichnet (2. Mose 34, 22) und (wohl erst in nachalttestamentlicher Zeit) 50 Tage (= Pentekoste = Pfingsten) nach dem Passah-Fest angeordnet.

Die Kirche feierte das Fest schon früh als Fest der Ausgießung des Geistes, und bald bekam es eine eigene Vigilfeier, in der nun neben Ostern ein zweiter Ort für Tauffeiern geschaffen war. Zeitweise wurde das Fest auf acht Tage ausgedehnt (Oktav), später dann auf vier bzw. drei Tage verkürzt.
Die protestantische Kirche übernahm dieses Fest, jedoch ohne Vigil. Es ist der Kirche als ein besonderes wichtiges Fest bis heute erhalten geblieben.

An diesem Tag wird zeichenhaft der Wille Gottes zur Versöhnung der Menschen mit ihm dadurch deutlich gemacht, dass die Sprachverwirrung, die in Babel aufgrund des Turmbaus erfolgte, nun durch die eine Sprache des Geistes überwunden ist.

Am Pfingstfest feiern wir die “Geburt der Kirche”. An diesem 50. Tag nach Ostern hat Gott seinen Geist auf die Gemeinde ausgegossen und seitdem nicht von ihr genommen. So denken wir nach über das, was in der Bibel vom Geist Gottes gesagt wird, und erkennen, wie der Geist Gottes auch heute unter uns wirkt.

Wochenspruch: 

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sach 4, 6)

Wochenlied:

Freut euch, ihr Christen alle“ (EG 129)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für Pfingsten

Kantaten für „Pfingstsonntag“

BWV   34 – O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe
BWV   59 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV   74 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV 172 – Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten

Kantaten für „Pfingsmontag“

BWV   68 – Also hat Gott die Welt geliebt
BWV 173 – Erhöhtes Fleisch und Blut
BWV 174 – Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte

*Kantaten für den  3. Pfingsttag

*BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen
*BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Pfingstsonntag, 19.5.2013

Johann Sebastian Bach 

BWV 59 “Wer mich liebet, der wird mein Wort halten

Kantate zum 1. Pfingsttag für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Magdalena Kozená, Sopran; Peter Harvey, Bass;

Monteverdi Choir; / English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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WDR – Pfingstmontag, 20.5.2013

Geistliche Musik – Pfingstmontag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 173 “Erhöhtes Fleisch und Blut

Kantate zum 2. Pfingsttag für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Yukari Nonoshita, Sopran; Mutsumi Hatano, Alt;

Gerd Türk, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Pfingstsonntag, 19.5.2013

Johann Ludwig Krebs (1713-1780)

Zeuch ein zu deinen Toren, Choralvorspiel

Gerhard Weinberger, Orgel

Johann Sebastian Bach

BWV 34 “O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe

Marion Eckstein, Mezzosopran / Julian Podger, Tenor
Ralf Grobe, Bass / Balthasar-Neumann-Chor

Balthasar-Neumann-Ensemble

Leitung: Thomas Hengelbrock

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NDRkultur – Kantate

Sendung Montag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Pfingstmontag, 20.5.2013

Johann Sebastian Bach

BWV 68 “Also hat Gott die Welt geliebt

Barbara Schlick, Sopran / Gotthold Schwarz, Bass

Kammerchor „Accentus

Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Pfingstsonntag, 19.5.2013

Bach-Kantate

BWV 172 “Erschallet, ihr Lieder“

Kantate am 1. Pfingstfesttag,

Martina Jankova, Sopran
Robin Blaze, Countertenor
Christoph Genz, Tenor
Reinhard Hagen, Bass

Monteverdi Choir; / English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

08:04 – 09:00 Uhr

Pfingstmontag, 20.5.2013

Bach-Kantate

BWV 184 “Erwünschtes Freudenlicht“

Kantate am 3. Pfingstfesttag,

Lisa Larsson, Sopran
Elisabeth von Magnus, Alt
Gerd Türk, Tenor

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Pfingstsonntag, 19.5.2013

SWR2 – Kantate

Philipp Heinrich Erlebach  (1657-1714)

„Die Liebe Gottes ist ausgegossen“

Dorothee Mields, / Margaret C. Hunter (Sopran)

Alexander Schneider (Countertenor)

Andreas Post (Tenor) Matthias Vieweg (Bass)

Les Amis de Philippe 

Leitung: Ludger Rémy

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Georg Philipp Telemann  (1681-1767)

„Gott der Hoffnung erfülle euch“

Johanna Koslowsky (Sopran) Kai Wessel (Countertenor)
Harry Geraerts (Tenor) Phillip Langshaw (Bass)

Alsfelder Vokalensemble 
Steintor Barock Bremen

Leitung: Wolfgang Helbich

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Pfingstmontag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Pfingstmontag, 20.5.2013

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 174 “Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte”

Bogna Bartosz (Alt)
Christoph Prégardien (Tenor)
Klaus Mertens (Bass)

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Pfingstsonntag, 19.5.2013 von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 172 Erschallet, ihr Lieder

Kantate am 1. Pfingstfesttag

Arleen Augér, Sopran / Ortrun Wenkel, Alt
Peter Schreier, Tenor / Theo Adam, Bass

Thomanerchor Leipzig
Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig

Leitung: Hans-Joachim Rotzsch

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Pfingstmontag, 20.5.2013 von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 173Erhöhtes Fleisch und Blut

Kantate am zweiten Pfingstfesttag

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

Am Pfingstsonntag, 19.5.2013 um 06:30 Uhr Kantate

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Pfingstmontag, 20.5.2013 um 06:30 bis 07:00 Uhr

Gottfried Heinrich Stölzel  (1690-1749)

„Daran ist erschienen die Liebe Gottes“

Dorothee Mields, Sopran; Martin Wölfel, Altus;

Jan Kobow, Tenor; Christian Immler, Bass

Telemannisches Collegium Michaelstein

Leitung: Ludger Remy 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Pfingstsonntag, 19.5.2013  um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder”

Kantate zum ersten Pfingstfesttag

Arleen Augér, Sopran / Ortrun Wenkel, Alt
Peter Schreier, Tenor / Theo Adam, Bass

Thomanerchor Leipzig

Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig

Leitung: Hans-Joachim Rotzsch

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Pfingstmontag, 20.5.2013  um  08:05 Uhr bis 08:34 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 184 „Erwünschtes Freudenlicht”

Kantate zum 2. Pfingstfesttag,

Lisa Larsson, Sopran; Nathalie Stutzmann, Alt;

Christoph Genz, Tenor;

Monteverdi Choir / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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Videos: 

Bach-Kantaten für Pfingsten

Kantaten für Pfingstsonntag

BWV   34 – O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe
BWV   59 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV   74 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
BWV 172 – Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten

Kantaten für Pfingsmontag

BWV   68 – Also hat Gott die Welt geliebt
BWV 173 – Erhöhtes Fleisch und Blut
BWV 174 – Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte

*Kantaten für den  3. Pfingsttag

*BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen
*BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht

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/ YouTube: BW 34 –  O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe”   – (Interpret: Karl-Friedrich Beringer)  

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/ YouTube: BWV 59   Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“  

(Interpret: N. Harnoncourt)

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/ YouTube: BWV 74 –  Wer mich liebet, der wird mein Wort halten”   –  (Interpret: T. Koopman)

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/ YouTube: BWV 172Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten”   –  (Interpret: S D G )

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/ YouTube: BW 68 –  Also hat Gott die Welt geliebt”   –  (Interpret: N. Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 173   Erhöhtes Fleisch und Blut“  (Interpret: H. Rilling)

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/ YouTube: BWV 174 –  Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte”   –  (Interpret: Leusink)

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/ YouTube: BWV 175 –  Er rufet seinen Schafen mit Namen”   –  (Interpret: G. Leonhardt)

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/ YouTube: BWV 184 –  Erwünschtes Freudenlicht”   –  (Interpret: H. Rilling)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Barock-Komponist Sebastian Knüpfer (1633-1676)

Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (oder 7. September 1633 in Asch; † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.

Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging er nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.

Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte.

In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.

Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

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Video auf YouTube

Sebastian Knüpfer (1633-1676).

Psalm-Kantate:

„Ach Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn“ 

1. Ach Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn
2. Denn im Tode gedenket man dein nicht
3. Weichet alle von mir, ihr Übeltäter

The King’s Consort

Robert King

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

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Kantate für den 1. Pfingsttag

Holy Trinity, Long Melford, am 11. und 12. Juni 2000

Kantaten-Beschreibung: BWV 59 ” Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“ 

Die Entstehungsgeschichte von Bachs zweiter Pfingstkantate BWV 59 Wer mich liebet, der wird mein Wort halten I wirft interessante biographische Fragen auf. In einem seiner häufigen Beschwerdebriefe an den sächsischen König schreibt er, er habe seine Funktion ‚bey der Universität Anno 1723 am PfinkstFest’ angetreten. Alfred Dürr erklärt nun kategorisch, das Autograph der Kantate sei allerspätestens für den Pfingstsonntag 1723 geschrieben worden, obwohl die erhaltenen Stimmbücher erst aus dem folgenden Jahr stammen. Es scheint, als habe Bach das Werk zusammengestellt, bevor er Köthen verließ, und dabei altes Material verwendet. Hat Bach sich also an jenem bedeutenden Tag, am Pfingstsonntag 1723 (16. Mai), zwei Wochen vor seiner berichteten Ankunft in der Stadt, dem Leipziger Publikum in der Universitätskirche mit der Aufführung dieser viersätzigen Kantate vorgestellt, oder war das ein Plan, der nur nicht verwirklicht wurde? Man könnte die begrenzte Instrumentierung (keine Bläser, keine dritte Trompete), Beschränkung der Solopartien auf Sopran und Bass und den Verzicht auf einen abschließenden Chor als geschickte Anpassung an die bescheidenen Möglichkeiten der an der Universität verfügbaren musikalischen Kräfte interpretieren. Wie so oft beweist Bach, dass Goethes Ausspruch ‚In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister’ seine Richtigkeit hat – oder wie Alfred Dürr sagt, er war ‚ein Meister selbst in der Beschränkung’.

Der Anfangssatz ist eine Wonne in seiner Synthese aus italienischem Kammerduett und festlicher Instrumentierung, gleichwohl taktvoll zurückhaltend. Viermal wird das biblische Motto von den beiden Sängern im Kanon vorgetragen, dann ein fünftes und letztes Mal homophon in parallelen Sexten, das Signal für die Instrumente, endlich zu beginnen und in einem Postludium voller Überschwang den Worten des Heilands Majestät zu verleihen. Das von den Streichern begleitete Rezitativ für Sopran gehört stilistisch zu einigen Stücken, die Bach in seinen Weimarer Jahren schrieb, und gipfelt in einem wehmütigen Arioso-Gebet, dass ‚ihn auch ein jeder lieben sollte’. Dass an dieser Stelle nun ein Choral (Nr. 3) steht, ist ein wenig merkwürdig, doch als Appell an den Heiligen Geist, Gnade zu schenken, durchaus angemessen. Luthers Pfingstlied aus dem Jahre 1524 täuscht hier mit den unabhängigen Stimmen, die Bach der Bratsche und der zweiten Violine gibt, ein üppiges Stimmengeflecht vor. Die abschließende Arie für Bass mit obligater Violine konzentriert sich noch einmal auf die ‚Herrlichkeit’, dass Gott durch die Liebe und den Heiligen Geist ‚in unsern Herzen thronet’. Ist das wirklich der Schluss? Der Bemerkung ‚Chorale seque’ ist kein eindeutiger Hinweis darauf zu entnehmen, wie Bach fortzufahren gedachte. Eine Wiederholung des vorigen Chorals, dem die dritte Strophe von Luthers Kirchenlied unterlegt ist, scheint eine plausible Lösung.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu Pfingsten:

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 144 zum Download als PDF  

  Künstler-Beitrag:  Christoph Genz – Tenor zum Download  als PDF

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CD’s vom Label SDG  

CD – Link: Bach-Kantaten:  für die Feiertage 1. und 2. Pfingsttag

.

.Cover:  SDG 121 Vol. 26

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 121, Vol. 26

Aufführungsorte:

Kantaten für den 1. und 2. Pfingsttag

Holy Trinity, Long Melford, am 11. und 12. Juni 2000

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CD-Inhalte:

BWV 34 – O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26 – CD 1

BWV 59 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten    /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1 

BWV 74 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1 

BWV 172 – Erschallet ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten!   /  für den 1. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD 1

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BWV  68 – Also hat Gott die Welt geliebt   /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol. 26 – CD  2

BWV 173 – Erhöhtes Fleisch und Blut   /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26 – CD  2

BWV 174 – Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte  /  für den 2. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 121 Vol.  26 – CD  2

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CDs – Bach-Kantaten:  für den 3. Pfingsttag”

Cover:  SDG 138 Vol. 27

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 138, Vol. 27

Aufführungsorte:

Kantaten für den 3. Pfingsttag

Holy Trinity, Blythburh, am 13. Juni 2000

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CD-Inhalte:

BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen  /  für den 3. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol.  27 – CD 1

BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht  /  für den 3. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27 – CD 1 

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und  Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part III

Teil III der Gesprächsreihe zur Vita Christi ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen.

Veröffentlicht am 14.05.2013

Weihnachten im Juni ?

Mit Bach durch das Kirchenjahr. Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Pfarrer Christian Wolff (Thomaskirche Leipzig) und Propst Lothar Vierhock (Propsteikirche St. Trinitatis Leipzig)

Zum Video:

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

(Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach Cantata – 

Kantate – BWV 172 „Erschallet ihr Lieder, erklinget ihr Saiten“

Kantate BWV 172 zu Pfingstsonntag für Sopran, Altus, Tenor und Bass, Vokalensemble, Tromba I-III, Timpani, Fagott, Streicher und Continuo.

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 129 – 5. Satz – Arie:  Duett Sopran-Alt:  „Komm lass mich nicht länger warten

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Solisten:

Eva Oltiványi, Sopran;

Markus Forster, Altus

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-172/


Icon  Abendprogramm BWV 172 (443,3 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern ein schönes Pfingstfest !

Grüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Feiertag „Himmelfahrt“


Altar in der Thomaskirche Leipzig

                                                                             Altar in der Thomaskirche Leipzig

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link  zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 09.05.2013 begehen wir den Feiertag: „Himmelfahrt

Das Fest Christi Himmelfahrt ist als selbständiges Fest erst im 4. Jahrhundert bezeugt, wurde aber schnell zu einem Fest von großem Ansehen, an dem Prozessionen begangen wurden und die Himmelfahrt durch Hochziehen einer Christusfigur veranschaulicht wurde. Später trat noch eine Vigil hinzu und endlich auch eine Oktav.

Die protestantische Kirche übernahm dieses Fest und behielt teilweise die bildliche Darstellung der Himmelfahrt bei. Erst in der Aufklärung wurde das Fest regelrecht gefährdet, aber es kam höchstens zu Verlegungen auf den Sonntag Exaudi, nicht aber zur Abschaffung des Festtages. Das Wort Jesu: “Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott” (Joh 20, 17) ist nun verwirklicht. Er, der Auferstandene, erfüllt mit seiner Herrschaft Himmel und Erde, er umspannt alles Sichtbare und Unsichtbare.

Christi Himmelfahrt ist das Fest der Thronbesteigung Christi. Er tritt seine Herrschaft an zur rechten Hand Gottes, ist einerseits mitten in seiner Kirche, der er sich in Brot und Wein gibt, und andererseits kann er nicht mit der Größe des Weltalls erfaßt werden. Der Tag wird aber erst vollständig mit der Verheißung in Apg 1, 11: “Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.” – Wir sehen nicht hinter dem fortgehenden Jesus her, sondern können und sollen dem kommenden Jesus entgegensehen!

Im Gottesdienst wird die Osterkerze, die Zeichen für die Gegenwart des Auferstandenen unter den Menschen ist, nach der Verlesung der Himmelfahrtsgeschichte gelöscht. Die Jünger verharren ängstlich und unwissend über das Kommende in ihren Behausungen. Sie warten auf den ihnen verheißenen Geist; diese Erwartung wird auch in den Gebeten dieses Tages und des kommenden Sonntags Exaudi ausgesprochen. Noch 10 Tage dauert es, bis diese Erwartung erfüllt wird. Der Feiertag Christi Himmelfahrt ist die Thronbesteigung Jesu und damit ein äußerst großartiges Fest.

Wochenspruch:  

Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, will ich alle zu mir ziehen. (Joh 12, 32)

Wochenlied:

Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du gen Himmel g’fahren bist (EG 121)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Feiertag / Sonntag: Himmelfahrt

BWV   11 – Lobet Gott in seinen Reichen
BWV   37 – Wer da gläubet und getauft wird
BWV   43 – Gott fähret auf mit Jauchzen
BWV 128 – Auf Christi Himmelfahrt allein

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 11 “Lobet Gott in seinen Reichen” (Himmelfahrts-Oratoirum)

Carolyn Sampson, Sopran; Iestyn Davies, Countertenor;

James Gilchrist, Tenor; Peter Harvey, Bass;

Retrospect Ensemble,

Leitung: Matthew Halls

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 11 “Lobet Gott in seinen Reichen” (Himmelfahrtsoratoirum)

Barbara Schlick, Sopran / Catherine Patriasz, Alt
Christoph Prégardien, Tenor / Peter Kooy, Bass
Collegium Vocale Gent /

Leitung: Philippe Herreweghe

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 128 “Auf Christi Himmelfahrt allein“

Kantate am Fest der Himmelfahrt Christi,

Robin Blaze, Countertenor / Christoph Genz, Tenor
Reinhard Hagen, Bass

Monteverdi Choir
Englische Barocksolisten

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 37 “Wer da gläubet und getauft wird”

Yukari Nonoshita (Sopran)
Robin Blaze (Countertenor )
Makoto Sakurada (Tenor)
Stephan MacLeod (Bass)

Bach Collegium Japan 

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 11 Lobet Gott in seinen Reichen” (

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Cantata:Gott fähret auf mit Jauchzen (Himmelfahrts-Kantate)

Jana Reiner, Sopran; Britta Schwarz, Alt;

Tobias Hunger, Tenor; Tobias Bernd, Bass

Collegium vocale Leipzig, / Merseburger Hofmusik

Leitung: Michael Schönheit 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:35 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen“

Kantate zu Christi Himmelfahrt

Siri Thornhill, Sopran; Petra Noskaiová, Alt;

Christoph Genz, Tenor; Jan Van der Crabben, Bass;

La Petite Bande:

Leitung: Sigiswald Kuijken

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Videos: 

Bach-Kantaten für den Feiertag „Himmelfahrt

BWV   11 – Lobet Gott in seinen Reichen
BWV   37 – Wer da gläubet und getauft wird
BWV   43 – Gott fähret auf mit Jauchzen
BWV 128 – Auf Christi Himmelfahrt allein

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/ YouTube: BWV 11 –  Lobet Gott in seinen Reichen”   –  (Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 37   Wer da gläubet und getauft wird“  (Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 43 –  Gott fähret auf mit Jauchzen”   –  (Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 128 –   Auf Christi Himmelfahrt allein”   –  (Interpret: Pieter Jan LEUSINK )

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Ausserhalb der Reihe

„Bach-Kantaten“ eine Einspielung Himmelfahrts-Kantate von: W.F. Bach

/ YouTube: Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Himmelfahrts-Kantate

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Barock-Komponist Tobias Michael (1592-1657)

Tobias Michael (* 13. Juni 1592 in Dresden; † 26. Juni 1657 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Thomaskantor.

Der Sohn des franko-flämischen Komponisten Rogier Michael (1552–1619) und Bruder der Organisten Christian Rogier (um 1593–1637) und Samuel (um 1597–1632) war seit 1601 Kapellsänger am Dresdner Hof. Nachdem er ab 1609 Schulpforta besuchte, studierte Tobias Michael in Leipzig und Wittenberg Theologie. 1619 wurde er Kapellmeister der Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen in der Trinitatiskirche in Sondershausen. Nach einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1621, bei dem auch die Kirche komplett zerstört wurde, bekam Michael eine Anstellung als Stadtschreiber.

1631 wurde er als Nachfolger von Johann Hermann Schein Thomaskantor der Thomasschule in Leipzig. Sein dortiger Nachfolger wurde 1657 Sebastian Knüpfer.

Von Michael sind zwei Bände mit Motetten und geistlichen Konzerten unter dem Titel „Musikalische Seelenlust“ (1634-1637) sowie sechs- bis achtstimmige Gelegenheitswerke (überwiegend konzertierende Motetten zu Hochzeiten und Begräbnissen) überliefert. Der Stil entsprach der jenerzeit in Deutschland weit verbreiteten Venezianischen Schule.

Die Motette für seine eigene Begräbnisfeier komponierte Tobias Michael mehrere Jahre vor seinem Tod.

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Video auf YouTube

Civitas Lipsiarum Early Music from the Ancient Leipzig

1. Sethus Calvisius – Freut euch und jubiliert, motet
2-7. Jacob Weckmann – Ein Tag in deinen Vorhöfen
8. Johann Schelle – Barmherzig und gnädig ist der Herr
9. Johann Hermann Schein Christ unser Herr zum Jordan kam, hymn for 4 voices (& continuo) (Cantional…)
10. Johann Rosenmüller – Welt ade, ich bin dein müde
11. Tobias Michael – „Siehe der Gerechte kömpt umb“ (ab Minute: 21:18 auf dem Video)
12. Johann Rosenmüller – O nomen Jesu, nomen dulce
13. Werner Fabricius – Paduana 17 zu fünf Stimmen
14-22. Sebastian Knüpfer – Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn
23. Werner Fabricius – Paduana Nr. 43 zu fünf Stimmen
24. Anonymous, German – Proprium-Stücke zum Epiphaniasfest (from Thomaskirche Gradual, 14th cent.)
25. Heinrich Isaac – Ecce dilectus meus

Ensemble Alte Musik Dresden
Norbert Schuster Conductor

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

(für Himmelfahrt liegt keine Kantatenbeschreibung vor..!!)

Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi

Annenkirche, Dresden  am 27. und 28. Mai 2000

Sherborne Abbey, am 4. Juni 2000

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 Kantaten-Beschreibung: BWV 87 Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“ 

Ob Bachs Gemeinde zu erkennen vermochte, dass Formelemente im Kopfsatz der Kantate BWV 87 Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen bereits im Vorgängerwerk aus dem Jahr zuvor vorhanden waren – das einleitende Zitat der Worte Jesu aus dem Evangelium, vom Bass in einem vierstimmigen, von Oboen verdoppelten Streichersatz vorgetragen, die Art und Weise, wie der Sänger das fugiert angelegte polyphone Wechselspiel der Themen aufgreift –, werden wir nie erfahren. Aber es besteht kein Zweifel, dass Bach die Kantate des vergangenen Jahres als Gedächtnisstütze und zur Orientierung vor Augen hatte. Diesmal scheint er die Absicht zu haben, eine komplexere, differenziertere theologische Botschaft zu vermitteln, auch wenn das bedeuten sollte, dass er den Erwartungen seiner Hörer zuwiderläuft. Die unnachgiebige deklamatorische Kraft der Musik entspricht der sträflichen Vernachlässigung, die der Mensch den verheißungsvollen Worten Jesu entgegenbringt: ‚Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen’ (Johannes 16, 24).

Auch ist nicht gleich die Erlösung in Sicht, stattdessen zieht Bach seine Hörer in den ersten fünf der insgesamt sieben Sätze drei Molltonarten abwärts (d, g, c), all dies in der Absicht, die Welt als ein Jammertal zu brandmarken, oder, wie das zweite Motto aus dem Johannes-Evangelium lautet: ‚In der Welt habt ihr Angst’. Die zweite Hälfte dieses Jesusworts ist es, ‚aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden’ (Johannes 16, 33), mit der die tonale Aufwärtsbewegung zurück zu d-moll beginnt. Dieses Werk ist die dritte von drei aufeinanderfolgenden Kantaten, die Bach 1725 auf Texte von Christiane Mariane von Ziegler für die Sonntage nach Ostern komponiert hat, und alle, wie Eric Chafe bemerkt, befassen sich mit dem ‚Verständnis für das Leiden Jesu in einer Atmosphäre des Triumphes und der Liebe, die als Vorbereitung auf die Himmelfahrt immer wieder deutlich zum Ausdruck bringt, wie die Angst der Welt überwunden wird’.

Im krassen Gegensatz zu der drängenden Dramatik des vorherigen Rezitativs bestimmt eine Atmosphäre der Ehrfurcht und Bußfertigkeit die Arie in d-moll, ‚Vergib, o Vater, unsre Schuld und habe noch mit uns Geduld’. Der wehmütige Klang der paarigen Oboen da caccia verwebt sich mit der Altstimme. Die bei dem Wort ‚vergib’ wiederholten und verschleiften Duolen kontrastieren und wechseln mit den aufsteigenden Arpeggien des Continuos (Fagott), so dass Äußerungen des Grams und flehentlichen Bittens gleichzeitig vernehmbar werden. Das Flehen wird noch eindringlicher im Mittelteil, wo Bach seine Continuoinstrumente über sieben chromatische Stufen (d, e, f, f#, g, g#, a) und anschließend fünf diatonische Intervalle (d, e, f, g, a) nach oben treibt. Hier spiegelt sich der Glaube des reuigen Sünders an eine klare und deutliche Sprache (‚rede nicht mehr sprichwortsweis’), ein Bezug auf Jesu Versprechen: ‚Es kommt aber die Zeit, dass ich nicht mehr durch Sprichwörter mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkündigen werde von meinem Vater’ (Johannes 16, 25). Ziegler und Bach legen hier Nachdruck auf das lutherische Thema, das der Drangsal des Menschen entsprechend inständige Gebet sei das beste Mittel, in einer feindlich gesinnten Welt den Kontakt zu Gott herzustellen und aufrechtzuerhalten.

Dürr äußert die Vermutung, das zweite Rezitativ (Nr. 4), das in Zieglers Druckausgabe (1729) nicht enthalten ist, stamme von Bach selbst. Es mildert den abrupten Übergang zu den ‚tröstenden’ Worten Jesu in Nr. 5, die in einem musikalischen Konzept, das Bach bereits in seiner Mühlhausener Zeit (in BWV 71 und 106) zu entwickeln begonnen hatte, den Wendepunkt darstellen. Durch die begleitenden Streicher gewährleistet Bach, dass das eingeschobene Rezitativ genügend Gewicht erhält, und indem er zur ersten Person wechselt, verlagert er das Schwergewicht auf das Schuldanerkenntnis des einzelnen Gläubigen und weist über den tonalen Aufstieg zurück zu d-moll den Weg, wie diese Schuld und die mit ihr verbundenen Sorgen überwunden werden können.

Genau dort, wo sich ein üppig orchestriertes Versatzstück für die letzten Worte Jesu aus eben diesem Kapitel des Johannes- Evangeliums erwarten ließe, beschloss Bach (und vermutlich auch Ziegler), auf den beschwichtigenden Satz ‚Solches habe ich mit euch geredet, dass ihr in mir Frieden habet’ zu verzichten. Stattdessen reduziert er seine tonale Palette und beschränkt seinen Spruch auf eine Continuobegleitung (Nr. 5): hager, streng und angsterfüllt, in Mustern, die auf einen absteigenden chromatischen Tetrachord hindeuten.

Selbst der Schlüsselsatz ‚ich habe die Welt überwunden’ wird fast erdrückt, verschluckt in einer Aufwärtsbewegung nach es-moll, die gerade einmal neun Takte anhält, bevor sie wieder nach c-moll abfällt. Erst im sechsten Satz, einem ausgedehnten Siciliano in B-dur von unbeschreiblicher Schönheit für Tenor, Streicher und Continuo, wird Bachs Gesamtkonzept deutlich: Er will Sorge und Freude, Moll und Dur so gewichten, dass die Verheißung, der gequälten Seele werde Trost zuteil, nur um den Preis der Passion und Kreuzigung Christi erfüllt werden kann. Die sanfte, lyrische, fast pastorale Stimmung, in der Reue und Akzeptanz geäußert werden, ist daher mit Dornen gespickt, gewürzt mit vereinzelten Dissonanzen bei den Wörtern ‚leiden’, ‚Schmerz’ und ‚verzagen’. Das bestätigt auch der abschließende Choral, der auf dem pietistischen Lied ‚Jesu meine Freude’ basiert und die üblichen ‚Zuckermetaphern’ für den Schmerz enthält – ‚über Honig süße, tausend Zuckerküsse’. Die Rückkehr zu d-moll, so bemerkt Chafe, sei eine Erinnerung daran, dass ‚in der Welt des Leidens notwendigerweise auch die göttliche Liebe vorhanden ist und sie bezwingt’. 

© John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu den Sonntagen:

                  Rogate und Exaudi

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 144 zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:   David Watkin, Violoncello  als PDF

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CD – Link: Bach-Kantaten: für „Himmelfahrt“

Cover DG-Archiv 463 583-2 (von 1993 – 1999)

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Herrliche Einspielungen auf dieser CD von Sir J.E. Gardiner zu “Himmelfahrt !”
CD’s – DG – Archiv 463 583-2 (von 1993/99)
.

BWV 11 – BWV  37  –  BWV 43 – BWV 123

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und  Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur Vita Christi ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Kantate – BWV 84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Kantate BWV 84 zu Septuagesimae für Sopran, Oboe, Fagott, Streicher und Continuo.

Dritter Satz (Aria, Solistin: Gerlinde Sämann) aus der Kantate BWV 84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke “

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 84 – 3. Satz – Alt-Arie:  Ich esse mit Freuden mein weniges Brot

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Solisten:

Gerlinde Sämann, Sopran

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-84/


Icon   Abendprogramm BWV 84 (648.9 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern ein besinnliches Himmelfahrtsfest !

Grüße

Volker

Rezensionen über den neunstündigen Bach-Marathon von J.E. Gardiner in der Royal Albert Hall am 1.4.2013


Liebe Gardinerfreunde/innen

J.E. Gardiner beim Bach-Marathon in der Royal Albert Hall London

     J.E. Gardiner beim Bach-Marathon in der Royal Albert Hall London

Die ersten Rezensionen zum Bach-Marathon unter der Mitwirkung von John Eliot Gardiner, The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists sind im Internet zu finden. Eine Blog-Rezension hat es mir besonders angetan. Die Rezensentin schreibt wahrheitsgemäß über das, was sich in der riesigen Halle tatsächlich abgespielt hat, und dem Radio-Hörer total verborgen bleibt. Eine eiskalte Halle, nur zur Hälfte mit Besuchern gefüllt, unter der Kälte litt die Performance der Original-Instrumente und so weiter… Mir ist das sehr stark aufgefallen bei der BBC3-Radioübertragung bei der Messe in h-Moll, BWV 232, piepsende Töne der Flöten und unreine Waldhörner waren unhörbar zu vernehmen und hatte mich darüber sehr gewundert, aber die Aufklärung dafür liefert uns die englische Rezension in allen Einzelheiten.

Die Radio-Übertragung von BBC3-Radio ist weiterhin für 6 Tage via Internet zu bekommen.

Link mit Programwahl: http://www.bbc.co.uk/programmes/p01758q8

John Eliot Gardiner beim Bach-Marathon-(Fotorechte- Chris Christodoulou)

  John Eliot Gardiner beim Bach-Marathon .  (Fotorechte- Chris Christodoulou)

Im englischen ein Original-Auszug der Rezension:

My gosh, but it was cold in the Royal Albert Hall on Monday. The Bach-loving faithful assembled for John Eliot Gardiner’s nine-hour marathon (as trailed on JDCMB here) – some of us, heeding anxious tweets from the orchestra saying we should please dress warmly, realised what was going to happen and restricted our attendance to the evening……

Hier der Link zur englischen Blog-Rezension vom „Bach-Marathon“.

Eine weitere Zeitungs-Rezension von „The Guardian“ aus England füge ich hier an:

Link: http://www.guardian.co.uk/music/2013/apr/02/bach-marathon-review

The Telegraph:

Dieser Bach Marathon an der Albert Hall war ein erhebendes, erstaunlich, anstrengend neun Stunden Spektakel, sagt Ivan Hewett.

Zum ganzen Artikel, 

Link:  http://www.telegraph.co.uk/culture/music/classicalconcertreviews/9966825/Bach-Marathon-Albert-Hall-review.html

Zwei weitere Link-Angaben von @Jean, aus England:

SINFINI MUSIC

Ein ehemalige Bach-Zweifler Miriam Gillinson besuchte John Eliot Gardiner All-Tag Bach Marathon in der Royal Albert Hall am 1. April, und erlebte eine musikalische Offenbarung.

Link: http://sinfinimusic.com/uk/features/2013/04/outside-in-jeg-bach/

The Upcoming

Konzertbericht: Bach Marathon in der Royal Albert Hall

Link:  http://www.theupcoming.co.uk/2013/04/03/concert-review-bach-marathon-at-the-royal-albert-hall/

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Zur Erinnerung das Program:

Sir John Eliot Gardiner feierte am Ostermontag ein außergewöhnliches »Bach-Fest« in London

Mit einem neunstündigen Musikfest unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner wurde am diesjährigen Ostermontag, dem 1. April 2013 der Komponist Johann Sebastian Bach in der Royal Albert Hall in London gefeiert. Ab 13 Uhr führten The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists unter der Leitung Gardiners im Rahmen eines »Bach Marathons« u. a. die Motette für Doppelchor Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV 225, die OsterkantateChrist lag in Todesbanden, BWV 4 sowie beschließend die Messe in h-Moll, BWV 232 auf.

Namhafte Interpreten wie Joanna MacGregor, (Piano) – Viktoria Mullova, (Violine) – Alban Gerhardt (Cello) – und John Butt (Cembalo, Dirigent) – ergänzten das Programm durch ihre Interpretation bekannter Werke Bachs wie der Goldberg-Variationen, BWV 988, der Partita Nr. 2 d-Moll, BWV 1004, der Cellosuite Nr. 6 D-Dur, BWV 1012 sowie zahlreicher Orgelchoräle, Orgelvorspiele und Fugen. Für einen besonderen Höhepunkt sorgte eine öffentliche Probe des Schlusschorals aus der Kantate Christ lag in Todesbanden, BWV 225, die Interessierten aus dem Publikum es ermöglichte, Teil des außergewöhnlichen Festes zu werden und gemeinsam mit dem Monteverdi Choir das musikalische Finale des »Bach Marathons« zu gestalten.

Herzliche Grüße

Volker

Die zweite Etappe des Kölner Teils “Bach Marathon” – Die Johannes-Passion von J.E. Gardiner in der Philharmonie Köln


J.E. Gardiner - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

   J.E. Gardiner – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

Hallo zusammen,

nachdem ich die Johannes-Passion nun schon vier Mal mit John Eliot Gardiner erlebt habe, hatte ich ein schönes Konzert am Karfreitag, 29. März 2013 in der Philharmonie Köln, aber nicht viele neue Interpretationsansätze erwartet. Zumal die vorigen Versionen sich eigentlich immer glichen. Und doch: Gardiner scheint das Werk völlig neu durchdacht zu haben.

Programm - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

Programm – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

In der ausverkauften Kölner Philharmonie gab es eine  Johannes-Passion, BWV 245 zu hören, die derart filigran durchdacht und musiziert wurde, dass man immer wieder dachte, die Welt müsse kurz still stehen bleiben. Und das meine ich nicht als eine der üblichen Gardiner-Fan-Superlativen.

J.E. Gardiner - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

               J.E. Gardiner – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

War man bisher gewohnt, dass der Eingangschor dramatisch laut und eindringlich den Herrn anrief, ihn manchmal regelrecht anbrüllte, ließ Gardiner nun feierlich und ehrfürchtig „rufen“. Immer wieder reduzierte er deutlich das Volumen und erzielte schon nach wenigen Takten, dass man auch als geübter Konzertbesucher (auch als Gardiner-Kenner) dachte, dass jetzt mal etwas ganz Neues kommt. Der Monteverdi Choir brillierte hier und im gesamten Werk durch selbst für den Monteverdi Choir selten gestochen scharfe Artikulation und besonders in den Chorälen immer wieder durch unerwartete kleine Absetzer, die den Text plastisch in den Vordergrund rückten. Am Ende des Eingangschors war man bisher gewöhnt, dass Chor und Orchester alles geben. Diesmal kamen die Schlusstakte in einem Piano daher, dass den Raum durch Ausdruck, nicht durch Lautstärke einnahm. Die kleine Atempause zwischen den zwei letzten Worten „herrlich“ und „ist“ mit einem zurückhaltenden brutal-sanft-dramatisch-harmonischen Schlussakkord ließ hörbar allen etwa 2000 Zuhörern den Atem stillstehen.

Der Evangelist Andrew Tortise sang seine Rolle im Gegensatz zu dem bisher als Evangelist omnipräsenten Mark Padmore recht sportlich, was erstaunlicherweise aber weder auf Kosten von Tiefgang, noch auf Kosten von Stimmästhetik ging. Im Gegenteil hat Gardiner mit dieser Wahl wieder einmal bewiesen, dass er es versteht, auch seinen eigenen Interpretationen hin und wieder mal gehörig den Staub auszuschütteln. Was um Himmels Willen keine Kritik an Mark Padmores Evangelist sein soll. Der hat seinen Stern im Bach-Himmel sicher.

Auch die Tenor-Arien sang Andrew Tortise absolut überzeugend. Seine Stimme werden wir nun sicher des Öfteren hören. Gut so.

Zu Peter Harvey (Bass-Pilatus, Arien) – braucht man nicht viel zu schreiben. Egal, was er singt, er macht routiniert das Beste draus. Ebenso Dietrich Henschel (Bass), der als Jesus als Einziger auf der Bühne im dunklen Anzug erschien und nicht im Frack. Im Gegensatz zu vorigen Aufführungen sang diesmal auch „Jesus“ im Chor mit.

The Monteverdi Choir mit der Johannes Passion in der Philharmonie Köln (Fotorechte: Leen Roetman)

 Monteverdi Choir und English Baroque Soloists in der Philharmonie Köln  am 29.3.2013 (Fotorechte: Leen Roetman)

Hannah Morrison sang ihre Sopranarien mit der in Gardiners Bach nicht mehr wegzudenkenden kristallklaren schlanken Stimme, die wir so oder so ähnlich auch von anderen Sopranistinnen kennen. Vielleicht legt sie in künftigen Konzerten noch etwas an Ausdruck nach.

Meg Bragle (Alt) – verwundert mich immer wieder. Wenn sie einsetzt, habe ich immer Angst, dass sie mit ihrer leisen Stimme untergeht, wenn das Orchester etwas Anderes als Pianissimo spielt. Komischerweise denke ich das aber eben nur, wenn sie einsetzt. Und wenn ich mich hinterher daran erinnere, wie ich das bemerkte. Dazwischen singt sie so enorm hingebungsvoll, so dass man gebannt lauscht.

Was gibt es noch „Neues“? Gardiner hat dem Basso Continuo wieder eine Stelle mehr zugestanden. Anstatt eines Tastenspielers, der ständig zwischen Cembalo und Orgel pendelt, versahen nun Howard Moody und James Johnstone ihren Vollzeitdienst an der Orgel bzw. am Cembalo. Was mich persönlich freute, weil das Cembalo in einigen Passagen einfach noch mehr Dramatik auszudrücken vermag.

Aus dem „Ruhet wohl“ hat der Boss das Tempo auch noch rausgenommen und beim Orchester das Volumen. Dafür wurde mächtig an Ausdruck zugelegt. Phasenweise schwebt der Klang förmlich schwerelos durch den Raum. Würde er den Chorus auf zwanzig Minuten dehnen – ich bin mir nicht sicher, ob das jemand merken würde, so fesselnd wirkte das.

Inzwischen ist es eines von Gardiners Markenzeichen, größere Werke nach oben hin abzuwinken und sodann die Hände sehr langsam sinken zu lassen. Meistens kapiert das Publikum denn Sinn dahinter nicht und klatscht schnell drauflos, weil man ja auch schon an den Stau im Parkhaus denkt. Nicht so diesmal das sonst eher weniger sensible Publikum der Kölner Philharmonie. Selbst als Gardiners Hände dann unten sind, herrscht gebannte Totenstille, bis er mit er einem Kopfnicken und Grinsen Richtung Kati Debretzeni  (Konzertmeisterin) – vermutlich andeutet, dass es diesmal geklappt hat.

Der Applaus kracht herein und nach etwa 15 Sekunden steht die gesamte Philharmonie. Das hab ich da noch nie erlebt.

Schöne Ostern!

Martin

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P. S.

Herzlichen Dank an Leen Roetman, der uns die Bilder zur Verfügung gestellt hat..!!

Auf BBC Radio 3 läuft zur Zeit der Bach-Marathon..!!

Bach-Marathon

You-Tube-Video

Johannes-Passion von Sir John Eliot Gardiner:

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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Judika“


Eröffnungskonzert Bachfest 2012 Eröffnungs-Konzert Thomaner - (Bildrechte Gert Mothes - BachArchiv)

             Eröffnungskonzert Bachfest 2012 Eröffnungs-Konzert Thomaner – (Bildrechte: Gert Mothes – BachArchiv)

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 17.03.2013 begehen wir den Sonntag „Judika

Der Name des Sonntags Judika leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Judica me, Deus, et discerne causam meam de gente non sancta“ (Ps 43, 1;)

Von diesem Sonntag an bis zum Karsamstag wird auch die Gloria-Patri-Strophe, die üblicherweise an jeden Psalm angefügt wird, nicht mehr gesungen, weil mit diesem Sonntag nach altem Brauch die eigentliche Passionszeit beginnt. Das wird in der neuen Agende (dem EGb) nicht mehr so gesehen. Dort schweigt Gloria Patri erst ab dem Sonntag Palmarum.

Nach dem Sonntag Laetare, an dem die Hingabe Jesu bedacht wurde, betont nun der Sonntag Judika den Gehorsam Christi genauso wie unseren Gehorsam. Es geht also um unsere Antwort auf Gottes Handeln und Gebot, die unaufgebbare Dualistik der Gnade Gottes: wenn sie nicht angenommen wird, kann sie auch nicht wirken. Es ist die Freiheit der Selbstentscheidung, von Gott geschenkt, die uns auch das Verderben bringen kann. Die Texte zeigen uns in teilweise grausamer Härte, wie Gehorsam immer auch zum Segen führt.

Auf dem Weg zum Kreuz erkennen wir den Gehorsam, mit dem Jesus alle Schmach, die ihm zugefügt wurde, geduldig getragen hat. Im Evangelium dieser Woche wird deutlich, dass, wenn wir Anspruch auf einen Platz an Jesu Seite erheben wollen, von uns der gleiche Gehorsam gefordert wird. Aber wir erfahren immer wieder, dass wir zu solchem Gehorsam nicht fähig sind, und sind dankbar, dass Jesus Christus durch seinen Gehorsam unser aller Heil bewirkt hat.

Wochenspruch: 

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. (Mt 20, 28)

Wochenlied: 

“O Mensch, bewein dein Sünde groß“ (EG 76)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Video: J.S. Bach „O Mensch, bewein dein Sünde groß“

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244 (Interpret: Ton Koopman)

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Keine Kantaten für den SonntagJudika

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*)   BWV 71   Gott ist mein König

*)  BWV 97     In allen meinen Taten

*)  BWV 106 Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit (Actus tragicus)

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Keine Bach-Kantate für diesen Sonntag im Programm !!

Ein Auszug:

Felix Mendelssohn Bartholdy  (1809 -1847)

Kantate: „O Haupt voll Blut und Wunden“

Kantate für Bass, vierstimmigen Chor und Orchester;

Michael Volle; Kammerchor Stuttgart; Stuttgarter Kammerorchester,

Leitung: Frieder Bernius

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Georg Philipp Telemann  (1681 – 1767)

Kantate: „Siehe, es hat überwunden der Löwe“

Johann Koslowsky, Sopran / Kai Wessel, Altus
Phillip Langshaw, Bass / Alsfelder Vokalensemble
Steintor Barock Bremen

Leitung: Wolfgang Helbich 

Dokument:

Wolfgang Helbich legt den Taktstock nieder ! 

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“

(„Actus tragicus“)

Emma Kirkby, Sopran
Michael Chance, Countertenor
Charles Daniels, Tenor
Peter Harvey, Bass

Mitglieder des Purcell Quartets

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Felix Mendelssohn Bartholdy  (1809 -1847)

Vocal: „Richte mich, Gott“

und

„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“ aus op. 78

Monika Meier-Schmid und Dorothea Rieger (Sopran)
Mechthild Seitz und Isolde Assenheimer (Alt)
Bernhard Scheffel und Stefan Dörr (Tenor)
Adolph Seidel und Cornelius Hauptmann (Bass)

Kammerchor Stuttgart

Leitung: Frieder Bernius

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 71  „Gott ist mein König

Kantate zum Ratswechsel in Mühlhausen 1708

Arleen Augér, Sopran
Ortrun Wenkel, Alt
Peter Schreier, Tenor
Siegfried Lorenz, Bass

Thomanerchor Leipzig

Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig

Leitung: Hans-Joachim Rotzsch

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Liebhold(t)

(† um 1730 bei Gotha) war ein deutscher Komponist.

Sein Vornamen und seine Lebensdaten sind unbekannt.

„Herr, dein Wort ist meines Fußes Leuchte“

Christine Maria Rembeck, Sopran; Thomas Riede, Altus;

Vernoin Kirk, Tenor; Friedemann Klos, Bariton

Cantus Thuringia / Cappella Thuringia,

Leitung: Bernhard Klapprott 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 97  In allen meinen Taten

Katharine Fuge, Sopran; Robin Tyson, Countertenor;

Steve Davislim, Tenor; Stephan Loges, Bass;

Monteverdi Choir  / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Keine Kantaten für den Sonntag „Judika“

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*)   BWV 71   „Gott ist mein König

*)  BWV 97     „In allen meinen Taten

*)  BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ (Actus tragicus)

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/ YouTube: BWV 71 –  

Gott ist mein König“  (Interpret:  Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 97 –

In allen meinen Taten“ (Interpret: Leusink )

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/ YouTube: BWV 106

Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit  (Interpret: Ton Koopman )

„Actus Tragicus“

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/ YouTube:  Georg Friedrich Händel  (1685 – 1759)

„Israel in Egypt“ (HWV 54) Biblisches Oratorium

John Eliot Gardiner – Monteverdi Chor und English Baroque Sololist, 

Sololist: Michael Chance (Countertenor), Nigel Robson (Tenor)

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/ YouTube: Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)

CANTATE:  “ Der Tod ist verschlungen in den Sieg “ (Interpret: Hermann Max)

pour le jour de PÂQUES – (TWV 1:320 Francfort 1721)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johan Helmich Roman (1694-1758 ) schwedischer Barockkomponist

Johan Helmich Roman (1694-1758 ) schwedischer Barockkomponist

Johan Helmich Roman (* 26. Oktober 1694 in Stockholm; † 20. November 1758 in Haraldsmåla in der Nähe von Kalmar), war ein schwedischer Komponist der Barockzeit.

Johan Helmich Roman erhielt ersten Musikunterricht von seinem Vater, einem Mitglied der königlich schwedischen Hofkapelle. Bereits vor 1711 wurde er selber Mitglied der Hofkapelle. König Karl XII. erlaubte ihm in der Zeit von 1715 bis 1721 einen Studienaufenthalt in England, wo er sich bei Johann Christoph Pepusch und Attilio Ariosti weiterbildete. In dieser Zeit hatte er eine Anstellung beim Herzog von Newcastle und Begegnungen mit bedeutenden Musikern, wie Georg Friedrich HändelFrancesco GeminianiGiovanni Battista Bononcini und anderen. Nach seiner Rückkehr im Jahr 1721 wurde er Vizekapellmeister der Hofkapelle und ab 1727 deren Leiter.

Da er der erste schwedische Komponist war, der eine größere Bedeutung erlangte, wird er „Vater der schwedischen Musik“ oder auch „der schwedische Händel“ genannt. Roman war ein Freund der leichteren, italienischen Barockmusik. Musikalisch folgte er dem Vorbild des graziösen, eher weniger polyphonen Stils von Domenico Scarlatti und Giovanni Pergolesi.

Romans Werk umfasst Suiten, Solokonzerte und Symphonien sowie vielfältige Werke im Bereich der Kammer- und Kirchenmusik.

YouTube-Video

Johan Helmich Roman

Work: Cantata – Bröllopsmusik – Aria: Förnöjen eder sälla par

Soprano: Susanne Rydén

Orchestra: Drottningholms Barockensemble

Conductor: Eric Ericson

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Johan Helmich Roman

Wedding cantata (Hochzeits-Kantate)

Aria with violino obligato

Soprano: Christina Högman

Violin: Nils-Erik Sparf

Orchestra: Drottningholms Barockensemble

Conductor: Eric Ericson

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Johan Helmich Roman

Te Deum (1/2)

Orchestra: Drottningholms Barockensemble

Conductor: Eric Ericson

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

Kantate für den Sonntag  „Mariä Verkündigung“

Der Höhepunkt dieses Konzerts war die Kantate zu Mariä
Verkündigung

BWV 1 „Wie schön leuchtet des Morgenstern“,die 1725 in Leipzig uraufgeführt wurde, in einem Jahr, als Verkündigung und Palmsonntag auf einen Tag fielen. Es ist nicht viel Phantasie nötig, um die Bedeutung dieser doppelten Feier zu ermessen, die mit dem Ende der Fastenzeit kam, als in der Kirche wohl keine Musik zu hören war. Bachs zweiter Jahrgang schloss mit dieser jubelnden Frühlingskantate (auf die am folgenden Freitag die Uraufführung der Matthäus-Passion gefolgt wäre, hätte er sie rechtzeitig vollendet). Sie war auch die erste Kantate, die von der Bach-Gesellschaft im ersten Band (von 45) der Ausgabe von 1850 veröffentlicht wurde. Man fragt sich, wie Subskribenten-Komponisten wie Schumann und Brahms mit Bachs einfallsreicher und meisterhafter Manier umgegangen sein mögen, einen der bewegendsten und bekanntesten Choräle Luthers mit seinen kontrapunktischen Texturen zu umweben. Die Partitur ist üppig, majestätisch und ‚östlich’, sie erinnert an die Epiphanias-Kantate BWV 65 Sie werden aus Saba alle kommen, die wir ein paar Monate zuvor in Leipzig aufgeführt hatten, und das gilt für die Instrumentierung – Hörner, Oboen da caccia und Streicher (aber diesmal keine Blockflöten) – in gleicher Weise wie für das Metrum – ein würdiges Zeremoniell in F-dur im 12/8-Takt in der einleitenden Choralfantasie. Das Werk beginnt mit einem intimen Tableau, das die Verkündigung darstellt: 

Ein sanftes Solo für die zweite Violine wird von der ganzen Gruppe beantwortet, von den beiden Violinen und schließlich paarigen Hörnern, Oboen und Violinen in der Dominante echohaft wiederholt und führt zu einem recht unzeremoniellen ‚Schwof’ – einen Tanz von anderthalb Takten sowie eine rhapsodische Darbietung für die ganze Kapelle über einer pulsierenden Folge von Fs der im Oktavabstand geführten Basslinie, bevor Nicolais Melodie in einem eindrucksvollen Chorsatz von den Sopranstimmen und (manchmal) dem ersten Horn in langen Noten präsentiert wird. 

Wie in BWV 182 ist die Begrüßung durch die Menge mitreißend und voller Jubel, vor allem auf dem Höhepunkt des Satzes, ‚hoch und sehr prächtig erhaben’, wo sich der Akzent auf die Majestät und Pracht verlagert, so bei der dreimaligen Wiederholung der Worte ‚reich von Gaben’. Ich hatte den Eindruck, das Publikum war mit Nicolais Liedmelodie vertraut genug (auf Englisch ist sie unter dem Titel ‚How brightly shines the morning star’ bekannt), um diesen ‚unsichtbaren Kreis menschlicher Mühen’ erstehen zu lassen, wie Yo Yo Ma es ausdrückte, wenn ausführende Musiker und Zuhörer auf gleiche Weise in eine gemeinsame oder gemeinschaftliche Handlung eingebunden sind. Es war ein Gefühl, das ich vierundzwanzig Stunden später bei einem Rockkonzert in der Royal Albert Hall noch einmal hatte, wo Sting ein paar Takte aus bekannten Songs mit seinem Publikum, das ihn anbetete, in einer Art Litanei austauschte. Es sind Augenblicke wie diese, wenn ein besonders starkes Band zwischen Musikern und ihren Hörern vorhanden ist, dass man eine kleine Vorstellung davon bekommt, wie diese Kantaten bei ihrer Uraufführung in Leipzig aufgenommen worden sein mögen – oder wenigstens wie Bach wollte, dass sie aufgenommen würden. 

Die festliche Stimmung dieser Kantate bleibt in ihren heiteren Tanzrhythmen erhalten: mit würdevoller Zeremonie in dieser Eingangsfantasie, mit Flammen züngelnd in der ersten Arie (für Sopran mit Oboe da caccia), jubilierend im Dreiertakt in der reich verzierten zweiten Arie (für Tenor und, wie es sich gehört, den ‚Ton der Saiten’) und schließlich in einer mitreißenden vierstimmigen Harmonisierung eines 15 weiteren Textes von Philipp Nicolai, diesmal mit einer unerhörten Melodie für das zweite Horn. Musik, die in den Ohren klingt und zu Tränen rührt, zumal Strahlen der Frühlingssonne auf das Stichwort ‚Morgenstern’ durch die klaren Glasfenster der Kirche blitzten.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  
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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde“

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Für alle, die am 25. Januar 2013 bei der Veranstaltung vom Bach-Archiv nicht live dabei sein konnten, hier nochmals Teil 1 der Gesprächsreihe zum bevorstehenden Bachfest 2013 unter dem Motto “Vita Christi” zum Nachhören und Sehen als Video:

J. S. Bachs Oratorien und Kantaten

Teilnehmer: Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Frieder Bernius und

Prof. Dr. Christoph Wolff – (Bach-Archiv Leipzig)

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Deutsche Welle (DW) – Ein neues Video über Johann Sebastian Bach..!!
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Johann Sebastian Bach is one of the greatest composers in classical music history. His works continue to move and inspire people all over the world. We introduce you to three key places that were central to his life and work: Eisenach, Köthen and Leipzig.
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Deutsche Welle (DW)
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Der Jazzmusiker Stephan König empfiehlt einen Besuch im Mendelssohn-Haus, ein Konzert im Gewandhaus und einen Abend im Jazzclub Labyrinth….
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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – BWV  42  „Am Abend aber des selbigen Sabbats“ 

Kantate BWV 42 zu Quasimodogeniti für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo

Zum Video am Beitrags-Ende:

Dritter Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 42 „Am Abend aber des selbigen Sabbats“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solistin: Irène Friedli

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-42/


Symbol   Abendprogramm BWV 42 (475.1 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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YouTube J.S. Bach-Stiftung –

BWV 42 Satz 3 – Alt-Arie: „Wo zwei und drei versammelt sind“

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

News vom Dirigenten Sir J.E. Gardiner „Bach-Marathon“ in London und weitere Angaben


Liebe Gardinerfreunde/innen

Das Bach-Archiv Leipzig meldet Neuigkeiten über den englischen Dirigenten und Bach-Interpreten John Eliot Gardiner..!!

Sir John Eliot Gardiner feiert am Ostermontag ein außergewöhnliches »Bach-Fest« in London

Mit einem neunstündigen Musikfest unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner wird am diesjährigen Ostermontag, dem 1. April 2013 der Komponist Johann Sebastian Bach in der Royal Albert Hall in London gefeiert. Ab 13 Uhr führen The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists unter Leitung Gardiners im Rahmen eines »Bach Marathons« u. a. die Motette für Doppelchor Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV 225, die OsterkantateChrist lag in Todesbanden, BWV 4 sowie beschließend die Messe in h-Moll, BWV 232 auf.

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Sir John Eliot Gardiner im Gespräch mit PD Dr. habil. Peter Wollny (links) während der Dreharbeiten zur TV-Dokumentation »The Genius of Bach«.

Sir John Eliot Gardiner im Gespräch mit PD Dr. habil. Peter Wollny (links) während der Dreharbeiten zur TV-Dokumentation »The Genius of Bach«.  –  (Bildrechte Bach-Archiv Leipzig)

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Namhafte Interpreten wie Joanna MacGregor, (Piano) – Viktoria Mullova, (Violine) – Alban Gerhardt (Cello) – und John Butt (Cembalo, Dirigent) – ergänzen das Programm durch ihre Interpretation bekannter Werke Bachs wie den Goldberg-Variationen, BWV 988, der Partita Nr. 2 d-Moll, BWV 1004, der Cellosuite Nr. 6 D-Dur, BWV 1012 sowie zahlreicher Orgelchoräle, Orgelvorspiele und Fugen. Für einen besonderen Höhepunkt sorgt eine öffentliche Probe des Schlusschorals aus der Kantate Christ lag in Todesbanden, BWV 225, die Interessierten aus dem Publikum ermöglicht, Teil des außergewöhnlichen Festes zu werden und gemeinsam mit dem Monteverdi Choir das musikalische Finale des »Bach Marathons« zu gestalten.

Prof. Robert D. Levin geb. 1947 US-amerikanischer Pianist Komponist und Musikwissenschaftler

Prof. Robert D. Levin geb. 1947 US-amerikanischer Pianist Komponist und Musikwissenschaftler

Für zahlreiche anregende Diskussionen über Johann Sebastian Bachs Leben und seine zeitlose und eindrucksvolle Musik sorgen der renommierte Pianist, Musikwissenschaftler und Präsident des Bach-Wettbewerbs Leipzig, Professor Robert D. Levin – sowie zahlreiche weitere Autoren, Wissenschaftler, Philosophen aber auch Psychologen und Künstler.

Der Dirigent Sir John Eliot Gardiner ist seit seiner Kindheit eng mit Bachs Musik verbunden. Der »Bach Marathon« – Höhepunkt des BBC Barockfrühlings – ist ein erster gewaltiger Markstein eines insgesamt sehr erfolgreichen Jahres für den Dirigenten: In der TV-Dokumentation »The Genius of Bach« wird Gardiner am 30. März 2013 über 90 Minuten auf BBC TWO zu sehen sein, u. a. im Gespräch mit Mitarbeitern des Bach-Archivs Leipzig.

Im Oktober 2013 erscheint die lang ersehnte Biographie von J.E. Gardiner über den Komponisten J.S. Bach, und im Juni 2013 gastiert Sir John Eliot Gardiner gemeinsam mit The English Baroque Solist und The Monteverdi Choir für gleich zwei Konzerte im Bachfest Leipzig. Am 20. Juni 2013, um 20 Uhr leitet Sir John Eliot Gardiner in der Thomaskirche eine Aufführung der Johannes-Passion, BWV 245, und in der Nikolaikirche ist er am 22. Juni 2013, um 20 Uhr mit den Kantaten BWV 249 (Oster-Oratorium) und das Himmelfahrtsoratorium – BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen“, zu erleben.

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Eintrittskarten Bachfest 2013 Leipzig

über Ticket-Online

Programm Bachfest Leipzig 2013 zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

Der komplette »Bach Marathon« wird von BBC Radio 3 live übertragen.

Dokumentar-Film:

«The Genius of Bach« mit Sir Gardiner am 30. März 2013 – über 90 Minuten auf BBC TWO

In related programming on BBC Two, Sir John Eliot Gardiner will present „The Genius Of Bach“, a 90-minute music documentary revealing for the first time his life’s research into the great composer. The documentary will present a fresh perspective on J.S. Bach, delving into his life and music with the help of performances from the Monteverdi Choir and the English Baroque Soloists (broadcast date tbc).

Informationen und Tickets: www.bachmarathon.com

Tickets im Verkauf durch die Royal Albert Hall – Abendkasse-

Link:  http://www.royalalberthall.com/  oder Tel. 0845 401 5045  – Die Eintrittskarte ist für den ganzen Tag gültig.

(Textauszüge und Bildquelle vom Bach-Archiv Leipzig)

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Ein Rundfunk-Tipp: 

Deutschlandradio-Kultur

Samstag, 30. März 2013 um 19:05 Uhr

19.05 Uhr – Konzert
Kölner Philharmonie
Aufzeichnungen vom 28. / 29.3.2013

Johann Sebastian Bach

Johannespassion‹ BWV 245

für Soli, Chor und Orchester (Fassung 1724)

Hannah Morrison, Sopran / Meg Bragle, Alt / Andrew Tortise, Tenor

Dietrich Henschel, Bariton / Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

ca. 21.00 Nachrichten

Bachs Passionsmusik – ein
Gesprächs- und Mitsingkonzert

Johann Sebastian Bach

Kantate ›Christ lag in Todesbanden‹ BWV 4,
Kantate für Soli, Chor, drei
Posaunen, Streicher und Basso
continuo

The Monteverdi Choir
English Baroque Soloists

Leitung und Moderation:
Sir John Eliot Gardiner

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Eine Einführung in die Johannes-Passion von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

 Link: Erläuterungen Johannes Passion Sir Gardiner

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Herzliche Bach-Grüße

Volker

 

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Laetare“


Beim Bach-Festival-Arnstadt könnt ihr nicht nur erstklassige Konzerte erleben, sondern auch die beliebten historischen Stadtführungen. Unsere Stadtführer führen euch - zum Teil in Original-Kleidung - durch die Straßen und Häuser der Bachstadt oder durch die multimediale Bachhausstellung im Schlossmuseum Arnstadt. Alle Infos zu unseren Stadtführungen bekommt ihr hier: http://bit.ly/HSFBFA2013

Beim Bach-Festival-Arnstadt vom 15. März bis 24. März 2013 können Sie nicht nur erstklassige Konzerte erleben, sondern auch die beliebten historischen Stadtführungen. Unsere Stadtführer führen Sie – zum Teil in Original-Kleidung – durch die Straßen und Häuser der Bachstadt oder durch die multimediale Bachhausstellung im Schlossmuseum Arnstadt. Alle Infos zu unseren Stadtführungen bekommen Sie hier:  Link: http://bit.ly/HSFBFA2013

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BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 10.03.2013 begehen wir den Sonntag „Laetare

Der Name des Sonntags Laetare leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Laetare cum Jerusalem, et exsultate in ea, omnes qui diligitis eam“ (Jes 66, 10;)

Der Sonntag Laetare steht in der Mitte der Fastenzeit und wird deshalb auch „Mittfasten“ genannt. Ein anderer Name für diesen Sonntag aufgrund des Evangeliums von der Brotvermehrung ist „Brotsonntag“. In der römischen Kirche wird der Sonntag auch als „Rosensonntag“ bezeichnet, weil an ihm der Papst eine goldene Rose weihte, die angesehenen Persönlichkeiten oder Instituten, die sich um die römische Kirche verdient gemacht hatten, verliehen wurde. Dieser Brauch wird heute nicht mehr wahrgenommen.

Nachdem bisher der Aspekt unserer Schuld gegenüber Gott stärker in den Vordergrund getreten ist, tritt nun am Sonntag Laetare Gottes Handeln an uns in den Vordergrund als Antwort auf unsere Verfehlungen. Dadurch wird der wichtige Aspekt des Evangeliums deutlich, dass wir eben in erster Linie durch Gottes Hilfe frei werden von unseren Verfehlungen, und nicht durch unsere eigenen Werke. Damit gewinnt die Fastenzeit nun einen gewissen fröhlichen Charakter, obgleich wir natürlich weiterhin betrübt sind darüber, dass ein solches Opfer um unseretwillen nötig ist. Dass Gott es aber aus freien Stücken gibt, um uns zu erlösen, ist die große Freude des Evangeliums, das auch in der Fastenzeit uns durchträgt!

Das Opfer Jesu, an das wir durch die Worte vom Weizenkorn, das stirbt und dadurch viel Frucht bringt, erinnert werden, läßt uns froh und dankbar auf das Kreuz schauen. Wir haben Teil am Leiden und Sterben Jesu durch die Gaben der Schöpfung, in deren Gestalt er sich uns im Abendmahl hingibt.

Wochenspruch: 

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. (Joh 12, 24)

Wochenlied: 

“Jesu, meine Freude“ (EG 396)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Video: J.S. Bach Motette BWV 227 „Jesu, meine Freude“

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Keine Kantaten für den SonntagLaetare

Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*) BWV 150 Nach dir, Herr, verlanget mich

*) BWV 119 – „Preise, Jerusalem, den Herrn

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Keine Bach-Kantate für diesen Sonntag im Programm !!

Ein Auszug:

Jean-Baptiste Lully (1632-1687)

„O Lachrymae“  für Soli, Chor, Streicher und Basso continuo;

Véronique Gens und Brigitte Vinson, Sopran;

Jean-Paul Fouchécourt und Hervé Lamy, Tenor;

Peter Harvey, Bass; Le Concert Spirituel,

Leitung: Hervé Niquet

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Motette BWV 227 “Jesu, meine Freude”

Kammerchor Stuttgart / Barockorchester Stuttgart

Leitung: Frieder Bernius

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“

Tanya Aspelmeier, Sopran
Jürgen Banholzer, Countertenor
Mirko Heimerl, Tenor
Hans Wijers, Bass
Balthasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Ensemble

Leitung: Thomas Hengelbrock

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Kantate: „Du bist verflucht, o Schreckensstimme“ 

Monika Frimmer (Sopran)
Myriam Eichberger (Blockflöte)
Gerhardt Darmstadt (Violoncello)
Christoph Hammer (Cembalo) 

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 119  Preise, Jerusalem, den Herrn

Ratswahlkantate

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

„Wer nur den lieben Gott läßt walten“ TWV I,1593

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 150  „Nach dir, Herr, verlanget mich“

Gillian Keith; Sopran; Daniel Taylor, Countertenor;

Charles Daniels, Tenor; Stephen Varcoe, Bass;

Monteverdi Choir  / English Baroque Soloists:

Leitung: John Eliot Gardiner

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantaten für den Sonntag „Laetare“ entfallen

Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*) BWV 150 Nach dir, Herr, verlanget mich

*) BWV 119 – „Preise, Jerusalem, den Herrn

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/ YouTube: BWV 150 –  

Nach dir, Herr, verlanget mich“  (Interpret: N.N. )

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/ YouTube: BWV 119 –

Preise, Jerusalem, den Herrn“ (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: Georg Philipp Telemann 

Kantate:

„Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis“  (Interpret: Ludger Rémy )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Ludwig Krebs (1713-1780)

300 Jahre "Johann Ludwig Krebs"  * 1713   t  1780

300 Jahre – Johann Ludwig Krebs  * 1713  –  t 1780

Johann Ludwig Krebs wurde vermutlich zwischen dem 10. und dem 12. Oktober 1713 in Buttelstedt bei Weimar geboren. Er war einer der drei Söhne von Johann Tobias Krebs. Ersten Musikunterricht erhielt er vermutlich von seinem Vater, der seit 1710 Kantor und Organist in Weimar war. Nach dem Tod seiner Mutter zog Johann Ludwig zusammen mit seinem Vater nach Buttstädt, wo dieser eine Organistenstelle annahm……

In 2013 finden aus Anlass des 300. Geburtstages des Organisten und Komponisten ein Projekt “Krebs300″ statt.

Mehr Informationen unter www.krebs300.de

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Video: 

Johann Ludwig Krebs

VI Trios – Instrumental

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Das gesamte Orgelwerk von Johann Ludwig Krebs wurde von

Beatrice-Maria Weinberger und ihrem Ehemann

Prof. Gerhard Weinberger eingespielt.

Video von Gerhard Weinberger an der barocken Orgel von Johann Nepomuk Holzhay in der Klosterkirche Neresheim.

]

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Video von Beatrice-Maria Weinberger an der barocken Orgel von Johann Nepomuk Holzhay in der Klosterkirche Weissenau

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Die Johann Ludwig Krebs – Orgelwerke als Gesamteinspielungen vom Ehepaar Weinberger

sind   >>  h i e r <<   zu erhalten..!!

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

Kantate für den Sonntag  „Mariä Verkündigung“

Der Höhepunkt dieses Konzerts war die Kantate zu Mariä
Verkündigung

BWV 1 „Wie schön leuchtet des Morgenstern“,die 1725 in Leipzig uraufgeführt wurde, in einem Jahr, als Verkündigung und Palmsonntag auf einen Tag fielen. Es ist nicht viel Phantasie nötig, um die Bedeutung dieser doppelten Feier zu ermessen, die mit dem Ende der Fastenzeit kam, als in der Kirche wohl keine Musik zu hören war. Bachs zweiter Jahrgang schloss mit dieser jubelnden Frühlingskantate (auf die am folgenden Freitag die Uraufführung der Matthäus-Passion gefolgt wäre, hätte er sie rechtzeitig vollendet). Sie war auch die erste Kantate, die von der Bach-Gesellschaft im ersten Band (von 45) der Ausgabe von 1850 veröffentlicht wurde. Man fragt sich, wie Subskribenten-Komponisten wie Schumann und Brahms mit Bachs einfallsreicher und meisterhafter Manier umgegangen sein mögen, einen der bewegendsten und bekanntesten Choräle Luthers mit seinen kontrapunktischen Texturen zu umweben. Die Partitur ist üppig, majestätisch und ‚östlich’, sie erinnert an die Epiphanias-Kantate BWV 65 Sie werden aus Saba alle kommen, die wir ein paar Monate zuvor in Leipzig aufgeführt hatten, und das gilt für die Instrumentierung – Hörner, Oboen da caccia und Streicher (aber diesmal keine Blockflöten) – in gleicher Weise wie für das Metrum – ein würdiges Zeremoniell in F-dur im 12/8-Takt in der einleitenden Choralfantasie. Das Werk beginnt mit einem intimen Tableau, das die Verkündigung darstellt: 

Ein sanftes Solo für die zweite Violine wird von der ganzen Gruppe beantwortet, von den beiden Violinen und schließlich paarigen Hörnern, Oboen und Violinen in der Dominante echohaft wiederholt und führt zu einem recht unzeremoniellen ‚Schwof’ – einen Tanz von anderthalb Takten sowie eine rhapsodische Darbietung für die ganze Kapelle über einer pulsierenden Folge von Fs der im Oktavabstand geführten Basslinie, bevor Nicolais Melodie in einem eindrucksvollen Chorsatz von den Sopranstimmen und (manchmal) dem ersten Horn in langen Noten präsentiert wird. 

Wie in BWV 182 ist die Begrüßung durch die Menge mitreißend und voller Jubel, vor allem auf dem Höhepunkt des Satzes, ‚hoch und sehr prächtig erhaben’, wo sich der Akzent auf die Majestät und Pracht verlagert, so bei der dreimaligen Wiederholung der Worte ‚reich von Gaben’. Ich hatte den Eindruck, das Publikum war mit Nicolais Liedmelodie vertraut genug (auf Englisch ist sie unter dem Titel ‚How brightly shines the morning star’ bekannt), um diesen ‚unsichtbaren Kreis menschlicher Mühen’ erstehen zu lassen, wie Yo Yo Ma es ausdrückte, wenn ausführende Musiker und Zuhörer auf gleiche Weise in eine gemeinsame oder gemeinschaftliche Handlung eingebunden sind. Es war ein Gefühl, das ich vierundzwanzig Stunden später bei einem Rockkonzert in der Royal Albert Hall noch einmal hatte, wo Sting ein paar Takte aus bekannten Songs mit seinem Publikum, das ihn anbetete, in einer Art Litanei austauschte. Es sind Augenblicke wie diese, wenn ein besonders starkes Band zwischen Musikern und ihren Hörern vorhanden ist, dass man eine kleine Vorstellung davon bekommt, wie diese Kantaten bei ihrer Uraufführung in Leipzig aufgenommen worden sein mögen – oder wenigstens wie Bach wollte, dass sie aufgenommen würden. 

Die festliche Stimmung dieser Kantate bleibt in ihren heiteren Tanzrhythmen erhalten: mit würdevoller Zeremonie in dieser Eingangsfantasie, mit Flammen züngelnd in der ersten Arie (für Sopran mit Oboe da caccia), jubilierend im Dreiertakt in der reich verzierten zweiten Arie (für Tenor und, wie es sich gehört, den ‚Ton der Saiten’) und schließlich in einer mitreißenden vierstimmigen Harmonisierung eines 15 weiteren Textes von Philipp Nicolai, diesmal mit einer unerhörten Melodie für das zweite Horn. Musik, die in den Ohren klingt und zu Tränen rührt, zumal Strahlen der Frühlingssonne auf das Stichwort ‚Morgenstern’ durch die klaren Glasfenster der Kirche blitzten.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  
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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde“

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Für alle, die am 25. Januar 2013 bei der Veranstaltung vom Bach-Archiv nicht live dabei sein konnten, hier nochmals Teil 1 der Gesprächsreihe zum bevorstehenden Bachfest 2013 unter dem Motto “Vita Christi” zum Nachhören und Sehen als Video:

J. S. Bachs Oratorien und Kantaten

Teilnehmer: Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Frieder Bernius und

Prof. Dr. Christoph Wolff – (Bach-Archiv Leipzig)

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata – BWV  97  „In allen meinen Taten“ 

Kantate BWV 97 ohne liturgische Bestimmung für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo. 

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Leitung und Orgel: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-97/


Icon  Abendprogramm BWV 97 (660.7 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video – BWV  97  „In allen meinen Taten“

Sechster Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 97 aufgeführt durch die  J. S. Bach-Stiftung              St. Gallen. 

Solistin: Ruth Sandhoff

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Invokavit“


Kirchenmusik in St. Laurenzen St. Gallen (Schweiz)

 Kirchenmusik in St. Laurenzen St. Gallen (Schweiz) —>  Zur größeren Ansicht in das Bild  klicken…!!

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 17.02.2013 begehen wir den Sonntag Invokavit.

Der Name des Sonntags Invokavit leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Invocavit me, et ergo exaudiam eum“ (Ps 91, 15;).

Der Sonntag Invokavit hat die Geschichte der Versuchung Jesu zum Thema. Versuchung ist inzwischen zu einem altertümlichen Begriff geworden, vor allem deshalb, weil die Frage nach dem Versuchenden immer deutlicher gestellt wurde und wird. Gibt es ihn überhaupt? Entspringt die Versuchung nicht ausschließlich in einem selbst? Diese Entwicklung muss auf jeden Fall berücksichtigt werden, wenn wir von Versuchung sprechen. Die Vorstellung eines leibhaftigen Versuchers als des Teufels ruft höchstens noch ein müdes Lächeln hervor; das Arbeiten mit solchen Bildern in der Predigt ist heutzutage ausgesprochen schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Die Frage nach dem Versuchenden bleibt, sei es nun die Person selbst oder eine von außen wirkende Kraft. Und immerhin finden wir den Begriff noch in der deutschen Sprache, wenn z.B. gesagt wird: „Ich bin versucht, das und das zu kaufen.“ Aber hier hat es gewiss nicht mehr den Sinn, den es in der Bibel hat.

Am Sonntag Invokavit hören wir die Erzählung von der Versuchung Jesu und danken Gott, dass wir in ihm einen Hohenpriester haben, der – ohne Sünde – durch sein Opfer für uns die Erläsung gewirkt hat. Nur im Blick auf diesen Hohenpriester können wir, die wir immer die Macht der Versuchung erfahren und ihr unterliegen, getrost leben.

Wochenspruch: 

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1. Joh 3, 8b)

Wochenlied: 

“Ach bleib mit deiner Gnade“ (EG 347)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Invokavit“ – Musik in Leipzig entfällt für diesen Sonntag.

Kantaten für den SonntagSeptuagesimae

BWV   84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV   92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 227 – Motette “Jesu, meine Freude“

Ensemble Amarcord; Lautten Compagney,

Leitung: Wolfgang Katschner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“

Balthasar-Neumann-Chor mit Solisten
Balthasar-Neumann-Ensemble

Leitung: Thomas Hengelbrock

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Malin Hartelius, Sopran
William Towers, Countertenor
James Gilchrist, Tenor
Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir, London
English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html..

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Hermann Schein:

„Gott, sei mir gnädig“

Hartmut Becker (Violoncello)

Daniel Beilschmidt (Orgel)

Kammerchor Josquin des Préz

Leitung: Ludwig Böhme

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 157 „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Willy Burkhard:

Die Versuchung Jesu„,

Kantate für Bass und Orgel op. 44

Gotthold Schwarz, Bariton; Almuth Reuther, Orgel

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 51  „Jauchzet Gott in allen Landen“

Dominique Labelle, Sopran; Joshua Cohen, Trompete;

Barock-Ensemble: Daniel Stepner

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Videos mit Bach-Kantaten

Sonntag – Septuagesimae

BWV   84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV   92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin

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/ YouTube: BWV 84 –  

Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“  (Interpret: Monica Huggett )

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/ YouTube: BWV 92  –

 Ich hab in Gottes Herz und Sinn –  (Interpret: Gustav Leonhardt)

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In Memoriam Karl Richter gestorben am 15.2.1981 in München.

/ YouTube BWV 92 – Ich hab in Gottes Herz und Sinn

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/ YouTube: BWV 144 –  

Nimm, was dein ist, und gehe hin“  (Interpret: SDG )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz         (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel.

Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger – 

Einsamkeit, du Qual der Herzen

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung: >>  h i e r  <<

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Grote Kerk, Narden am 20.02.2000

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Kantaten für den Sonntag Septuagesimae

Das bezaubernde fünfsätzige Werk

BWV 84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

für Sopran solo, Oboe und Streicher trägt ausdrücklich den Titel ‚Kantate’ (was in Bachs geistlichem Werk sehr ungewöhnlich ist) und wurde sehr wahrscheinlich am 9. Februar 1727 uraufgeführt. Das Libretto stammt von einem anonymen Textdichter, enthält jedoch Bezüge zu einem früheren Text, den Erdmann Neumeister für Telemanns Eisenacher Zyklus geliefert hatte, sowie einem anderen, in zeitlicher Nähe entstandenen Text, den Picander 1728 veröffentlichen würde. Der aktuell zu vertonende Text, der auf Bachs Schreibtisch lag, basiert ebenfalls auf dem Gleichnis vom Weinberg, auch wenn diesmal nicht von den missgestimmten Arbeitern die Rede ist, sondern von ‚meinem Glücke, das mir der liebe Gott beschert’. Das Tagesevangelium aus Matthäus kommt zu dem Schluss: ‚Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt’, und das bedeutet, dass der Arbeitsvertrag Gültigkeit hat, ohne Rücksicht darauf, ob für den Lohnempfänger andere Verträge vorteilhafter wären.

Da Bach während seines gesamten Schaffens ständig darauf bedacht war, für eine Arbeit nicht unangemessen entlohnt zu werden, bevor er einen neuen Vertrag annahm, dürfte die Moral dieses Kantatentextes für ihn recht hart zu schlucken gewesen sein. ‚Vergnügt mit meinem Glücke’ zu sein, das ist die eine Sache – ein kleines bisschen mehr als gehorsam‚ seines Amtes zu walten’ (wie in dem Calov-Zitat, das er unterstrichen hat). Doch Neumeister und Picander gehen beide einen Schritt weiter, wenn sie davon reden, zufrieden oder ‚vergnügt mit meinem Stande’ zu sein, ‚in welchen mich mein Gott gesetzt’ oder ‚den mir der liebe Gott beschert’. War Bach zufrieden mit dem ‚Stande’, in dem er sich in Leipzig befand? Alles, was wir über seine mühselige Tätigkeit als Kantor herausfinden können, deutet auf einen ständigen inneren Kampf hin zwischen dem Wunsch, einerseits seine Arbeit unter dem Einsatz aller Kräfte zu erledigen (Gott zur Ehre und seinem Nächsten zum Nutze, wie er es ausgedrückt hätte) und andererseits mit seinem Leben ‚fast in stetem Verdruss, Neid und Verfolgung’ (wie er es in einem Brief an einen Freund schilderte) zurechtzukommen.

War es also Bach, der diese Textänderung veranlasst hatte? Diese Frage lässt sich kaum beantworten. Doch selbst wenn wir angesichts dieser Verlagerung der Betonung in der langen Arie in e-moll, mit der das Werk beginnt, eine unmissverständliche Schilderung des Gleichmuts und der Gelassenheit gewärtigen, so würde das nicht einfach zu all dem im Widerspruch stehen, was wir aus seiner Situation in Leipzig schließen könnten, sondern es würde auch der Ambivalenz und Komplexität der Musik – besonders seiner Musik – und ihrer Fähigkeit, Stimmungen nuanciert zu schildern, nicht gerecht werden. Zufriedenheit ist wohl eher eine statische Gemütsverfassung, während Bachs Musik hier auf etwas Dynamisches, Wechselhaftes hindeutet. Die reich verzierte Verflechtung von Singstimme und Oboe, die Vielzahl schwungvoller punktierter Rhythmen und ausdrucksvoller Synkopierungen, die Weise, wie das Eingangsritornell in unterschiedlicher Gestalt wiederkehrt, während die Sopranstimme mit neuen Motiven aufwartet – all das trägt zu dem Zauber dieser Musik und ihren schwer zu fassenden Stimmungen bei. Wehmütig, resigniert, vielleicht gar elegisch?

Dank ihrer guten Laune ist die zweite Arie (‚Ich esse mit Freuden mein weniges Brot’), für Oboe solo, Violine und Continuo, reizvoll auf eine weit weniger anspruchsvolle Art. Mit ihrem Sextensprung aufwärts gerät sie unwillkürlich in die Nähe von Galateas Arie ‚As when the dove’ aus Händels Masque Acis and Galatea. Das folgende, von Streichern begleitete Rezitativ (Nr. 4) führt die Kantate zurück in die Nähe des Mollbereichs, spiegelt die im Text angelegten leisen Todesahnungen und liefert einen perfekten Übergang zu dem abschließenden Choral: die zwölfte Strophe eines geistlichen Liedes von Ämilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt zu Georg Neumarks unvergesslicher Melodie. Er trägt den Vermerk a soprano solo e a 3 ripieni, und das bedeutet, dass keiner der vier Vokalparts instrumental verdoppelt werden sollte. Wir haben ihn also a cappella und recht ruhig gesungen. ‚Ich leb indes in dir vergnüget / und sterb ohn alle Kümmernis’. Ich fand ihn sehr bewegend.

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Septuagesimae

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Wilke te Brummelstroete, Alt

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CDs vom Label SDG  
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SDG 153 Vol. 20 Cover:  CD – SDG 153 – Vol. 20

CD 1 zum Sonntag Septuagesimae

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“
BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Für alle, die am 25. Januar 2013 bei der Veranstaltung vom Bach-Archiv nicht live dabei sein konnten, hier nochmals Teil 1 der Gesprächsreihe zum bevorstehenden Bachfest 2013 unter dem Motto “Vita Christi” zum Nachhören und Sehen als Video:

J. S. Bachs Oratorien und Kantaten

Teilnehmer: Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Frieder Bernius und

Prof. Dr. Christoph Wolff (Bach-Archiv Leipzig)

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV  84 Ich bin vergnügt mit meinem Glücke

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  84 Ich bin vergnügt mit meinem Glücke

Kantate BWV 84 für den Sonntag: Septuagesimae für Sopran, Oboe, Fagott, Streicher und Continuo.

Solisten:

Gerlinde Sämann , Sopran

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-84/


Symbol Abendprogramm BWV 84 (648,9 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 84 –  3. Satz – Alt-Arie  „Ich esse mit Freuden mein weniges Brot

Im Video zu sehen:

Solistin: Gerlinde Sämann) singt aus der Kantate BWV 84 den

3. Satz – Alt-Arie:  Ich esse mit Freuden mein weniges Brot“

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen Videos und Kantaten-Beschreibungen für „Neujahr“


Silvester-Neujahr 2012 :- 2013

                                                                Silvester-Neujahr 2012 – 2013

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

BachFest 2013 Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

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Ich wünsche allen Besuchern ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2013

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 01.01.2013 begehen wir das „Neujahrsfest“

Im 6. Jahrhundert erst begann man, den Neujahrstag als Tag der Beschneidung und Namengebung Jesu zu feiern. Auch Martin Luther hat dann auf diesen Sinn des Neujahrstages großen Wert gelegt. Erst im Lauf des 17. Jahrhunderts ging der protestantischen Kirche dieser Sinn verloren, immer mehr wurde der Jahresanfang einziger Inhalt des Tages, wobei man sagen muss, dass es sich bei dem Neujahrstag wohl um den wichtigsten profanen Feiertag, eben den des Neuanfangs, handelt.

Die liturgische Farbe ist weiß, da der Neujahrstag kein eigener Festtag der Kirche ist, sondern ein Tag, der in die Zeit des Christfestes einzuordnen ist. An diesem Tag denken wir besonders an Simeon, der im Tempel auf den Trost Israels wartete in der Gewißheit, dass Gott seine Verheißung erfüllen würde. Als er das Kind Jesus von den Eltern gebracht sieht, preist er es als das Licht der Heiden und die Freude Israels. Wir stimmen froh und dankbar in diesen Lobpreis ein.

Der Neujahrstag sollte richtigerweise mit dem Proprium des Tages der Beschneidung und Namengebung Jesu begangen werden. Wenn er allerdings als Neujahrstag begangen wird, liegt der Schwerpunkt auf der Tatsache, dass wir unsere Zukunft nicht in der Hand haben, sondern allein Gott. Dies wird besonders schön deutlich in der Epistel, der die Worte „so Gott will und wir leben…“ entnommen sind, aber auch in der alttestamentlichen Lesung, in der Gottes Ordnungen der Schlüssel sind dafür, dass Gott bei allem ist, was Josua tun wird. Die anderen Perikopen unterstreichen noch einmal, dass der Mensch sich zwar vieles ausdenken kann, aber Gott wird seinen Schritt lenken. So sind wir zwar nicht Marionetten; es wird uns aber gut tun, der Tatsache bewusst zu werden, dass wir nicht allein sind in unserem Bemühen.

Am Neujahrstag denken wir besonders daran, dass all unser Tun nicht durch unser Wollen bestimmt ist, sondern durch Gottes handeln an und mit uns. Aber er ist es auch, auf den wir uns ganz und gar verlassen können, der uns befähigt, nach seinem Willen zu handeln, und der uns bewahrt, wenn wir seinen Worten Vertrauen schenken.

Wochenspruch: 

Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn. (Kol 3, 17)

Wochenlied: 

“Der du die Zeit in Händen hast“ (EG 64)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für „Neujahr“

BWV   16  – Herr Gott, dich loben wir
BWV   41 – Jesu, nun sei gepreiset
BWV 248 – Fallt mit Danken, fallt mit Loben – (Kantate IV Weihnachtsoratorium)
BWV 171 – Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm
BWV 190 – Singet dem Herrn ein neues Lied 

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 190 “Singet dem Herrn ein neues Lied“

Kantate zu Neujahr für Alt, Tenor, Bass, Chor, Streicher und Basso continuo;

Robin Blaze, Altus; James Gilchrist, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 16 „Herr Gott, dich loben wir“

Derek Lee Ragin, Altus / Julian Podger, Tenor
Gotthold Schwarz, Bass /

Monteverdi Choir London
English Baroque Soloists 

Leitung: John Eliot Gardiner

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 16 „Herr Gott, dich loben wir“

Derek Lee Ragin, Altus / Julian Podger, Tenor
Gotthold Schwarz, Bass /

Monteverdi Choir London
English Baroque Soloists 

LeitungJohn Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html..

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:11 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 41 „Jesu, nun sei gepreiset“

Sibylla Rubens (Sopran)
Annette Markert (Alt)
Christoph Prégardien (Tenor)
Klaus Mertens (Bass)

Amsterdamer Barockchor und Orchester

Leitung: Ton Koopman

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html .

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 41 „Jesu, nun sei gepreiset“

Kantate am Fest der Beschneidung Christi und für Neujahr

Yukari Nonoshita, SopranRobin Blaze, Countertenor /

Jan Kobow, Tenor / Dominik Wörner, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/. .

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

6:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 143  „Lobe den Herrn, meine Seele“ 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 248  “Fallt mit Danken, fallt mit Loben“

Kantate IV aus dem Weihnachtsoratorium zum Neujahrstag,

Rachel Harnisch, Sopran; Anke Vondung, Mezzosopran;

Maximilian Schmitt, Tenor; / Chistian Immler, Bass;

Chor des Bayerischen Rundfunks; / Akademie für Alte Musik

Leitung: Peter Dijkstra

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Videos mit Bach-Kantaten für Neujahr

BWV    16 – Herr Gott, dich loben wir
BWV   41 – Jesu, nun sei gepreiset
BWV 248 – Fallt mit Danken, fallt mit Loben – (Kantate IV Weihnachtsoratorium)
BWV 171 – Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm
BWV 190 – Singet dem Herrn ein neues Lied 

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/ YouTube: BWV 16 –

  „Herr Gott, dich loben wir“   (Interpret: N.N.)

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/ YouTube: BWV 41  –

 Jesu, nun sei gepreiset –  (Interpret: Harnoncourt)

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/ YouTube: BWV 171  –

 „Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm  (Interpret: Harnoncourt)

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/ YouTube: BWV 190  –

 „Singet dem Herrn ein neues Lied  (Interpret: BillerThomanerchor)

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/ YouTube: BWV 248  – (Kantate IV zu Neujahr aus dem Weihnachtsoratorium)

 „Fallt mit Danken, fallt mit Loben  (Interpret: Peter Dijkstra – Chor des BR)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Sebastian Knüpfer

(1633-1676) Thomaskantor, Komponist, Kirchenmusiker

Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (od. 7.) September 1633 in Asch (böhmisches Vogtland, später Böhmen); † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.

Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten. Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. I

n der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit welcher er drei Söhne und zwei Töchter hatte. In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.

Die musikalischen Qualitäten des jungen Knüpfer waren in Leipzig sehr anerkannt, nach dem Tod von Tobias Michael im Juni 1657,  wurde er im Alter von nur 24 Jahren zum Thomaskantor ernannt. Die Ernennung Knüpfer war eine weise Entscheidung: Dank seines Engagements genoss die Leipziger Kirchenmusik eine Pracht und Herrlichkeit, die früher unbekannt war. Abschriften der geistlichen Werke Knüpfer’s zirkuliert im gesamten deutschsprachigen Raum und wurden begehrte Sammlerobjekte. Durch die Verbreitung seiner Werke  wurde der Ruhm des Komponisten in Deutschland weit verbreitet. Nach 19 Jahren fruchtbarer Arbeit, starb er am 10. Oktober 1676 im Alter von nur 43 Jahren in Leipzig.

Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb MotettenGeistliche KonzerteKantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

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Geistliche Werke vom Thomaskantor Sebastian Knüpfer

CD – Geistliche Werke vom Thomaskantor Sebastian Knüpfer

CD bei Amazon zu beziehen

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mit „Geistlichen Werken“ vom

Thomaskantor „Sebastian  Knüpfer“

CD-Inhalt: Vom Himmel hoch, da komm ich her – Was mein Gott will, das gescheh allzeit – Wenn mein Stündlein vorhanden ist – Ach Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn – Quemadmodum desiderat cervus… /

Ausführende:

The King’s Consort Robert King,

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YouTube-Video

Choralkantate von Sebastian Knüpfer (1633- 1676)

1. Ach Herr, strafe mich Nicht in Deinem Zorn 
2. DENN im Tode gedenket man dein NICHT
3. Weichet alle von mir, Ihr Übeltäter

YouTube-Angaben:

Sebastian Knüpfer (1633 – 1676) von King’s Consort – Robert King.

Die monumentale und feierliche Sprache, die charakteristisch für Knüpfer ist ist klar erscheint in der grandios-Erzielte Psalm-Einspielung “ O Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn“. Der Effekt dieser Arbeit ist nicht allein durch die Kombination von großen strukturellen Geschicklichkeit und raffinierten, aufwendigen Instrumentierung, sondern auch für die absichtliche Kreuzung der traditionellen Genregrenzen. Für dieses Stück, das stammt vermutlich aus der Zeit von 1670 bis 1675, wählt Knüpfer die Tonart c-Moll, eine höchst ungewöhnliche Tonalität für die damalige Zeit.

Darüber hinaus nutzt er (neben dem obligatorischen fünf Teilstring ensamble) Trompeten und Pauken, Instrumente, die kaum jemals in diesem wichtigen gehört. Die ungewöhnliche Klangqualität ist auch durch die beiden „Flöten“, aber es ist nicht ganz klar, welche Instrumente Knüpfer bestimmt hat. Eine Kopie der Partitur in Berlin markiert die Teile als „Traversi-Flöten, aber die Stimmlage der Teile würden in unlösbare Performance Schwierigkeiten führen. Ein weiteres Exemplar in Dresden fragt ‚Flauti‘ (Blockflöten) und diese Aufnahme folgt, dass die Anweisung.

In Zusammenhang mit dieser Zusammensetzung wird die Symbolik dieser Instrumente seltsam verändert, fast verzerrt. Der Klang der Blockflöten nicht stand (wie es gewöhnlich der Fall ist) für Sanftheit und Süße sondern symbolisiert ruhigen Demut und schmerzhafte Qual, und die Trompeten und Pauken demonstrieren nicht die Ehre Gottes und slendour, sondern darzustellen seiner rasenden Zorn und grausame Unbarmherzigkeit, nur moderieren in der unerwarteten, versöhnlicher Abschluss C Dur-Kadenz.

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

zum BWV 41 „Jesu, nun sei gepreiset“

Kantaten für Neujahr 

Aufführungsort: Gethsemanekirche, Berlin am 01. und 02.01.2000

Mit BWV 41 „Jesu, nun sei gepreiset“

befinden wir uns auf sehr viel sichererem Gelände. Das Werk ist eine reife Kantate von höchster Qualität aus dem zweiten Leipziger Jahrgang – jener Typus von Kantate, der uns daran erinnert, wie sehr wir in unserer sich immer weiter verstädternden Gesellschaft den Bezug verloren haben zum Gefüge und Rhythmus des liturgischen Jahres, vielleicht auch das Empfinden für den elementaren Kreislauf von Leben und Tod. Ein Merkmal, das uns bereits aufgefallen war, bevor wir uns auf die Reise durch dieses Jahr der Kantaten begaben, ist der Leitgedanke einer zyklischen Wiederkehr, eines Weges von einem Anfang zu einem Ende, von Alpha zu Omega.

Auf diesem sehr wesentlichen Hintergrund sind neben dem Wechsel der Jahreszeiten und ihren Wendepunkten die verschiedenen Ereignisse des kommenden Jahres zu bewerten. Man braucht kein Theologe oder Zahlenmystiker zu sein, um zu erkennen, auf welche Weise uns Bach den Gedanken vermittelt, dass alles von einem Anfang zu einem Ende und wieder zu einem neuen Anfang fortschreitet. Er lässt seine Strategien auf wunderbare Weise hörbar werden, so im Eingangschor dieser Kantate: ein gewaltiger Satz, der wie eine Choralfantasie wirkt. Mit dem Problem konfrontiert, wie die vierzehn Zeilen von Johannes Hermans ungewöhnlich langer Choralstrophe (offensichtlich in Leipzig sehr beliebt, da er sie in dreien seiner Neujahrskantaten verwendet) aufzuteilen wären, dazu eine Melodie, die eine Stufe höher endet, als sie begonnen hat, beschließt Bach, die letzten beiden Zeilen zur Musik der ersten und zweiten Zeile zu wiederholen, und bewerkstelligt damit in einer majestätischen Schlusswendung die verspätete Rückkehr zu C-dur.

Darüber hinaus verkettet er den Anfangs- und Schlusssatz der Kantate miteinander, indem er zum einen die erste und letzte Strophe in ihrer ursprünglichen Form vertont, zum anderen die ersten beiden Takte seines Anfangsritornells (die selbst ein ABA-Muster im Kleinformat aufweisen) als Interludium zwischen die Choralphrasen seines Finalsatzes einfügt. Damit enden das miniaturisierte Muster und die gesamte Kantate, wie sie begonnen haben – und der Kreis schließt sich auf überzeugende Weise. Aber es ist die epische Spannweite von Bachs Vision in diesem Anfangssatz, die einem den Atem nimmt. Abgesehen von den jubelnden Blechbläserfanfaren enthalten die insgesamt zweihundertdreizehn Takte dieses Satzes einen streckenweise dichtgefügten vokalen Kontrapunkt, engelhaft wirkende tanzartige Gesten und einen Augenblick magischer Spannung, wenn die vorandrängende Kraft unvermittelt einhält bei den Worten ‚dass wir in guter Stille das alt’ Jahr hab’n erfüllet’. Daraus bricht eine motettenartige, ‚presto’ überschriebene Fuge hervor, eine enthusiastische Rückbesinnung auf geistliche Werte (‚Wir woll’n uns dir ergeben itzund und immerdar’), die fast unmerklich in eine Reprise der anfänglichen Fanfarenmusik übergeht.

In ihrem Gebet, dass das neue Jahr so enden möge, wie es begonnen hat, übernimmt die Sopranstimme die wiegende Bewegung der drei begleitenden Oboen (Nr. 2) in der unregelmäßigen Phrasierung 3+4 und wechselt dann zu 2+2+2+2 in eher konventionellem Stil – Muster, die Bach auch weiterhin variiert und erweitert, offensichtlich berauscht von ihrer Schönheit und Scheu, sich voranzubewegen. Im folgenden Rezitativ weicht die in a-moll beginnende Altstimme vom Kurs ab, um ‚A und O’ im Ohr des Hörers auf einer C-Oktave zu etablieren, das Echo auf einen Text aus der Offenbarung (1, 17–18), wo sich Jesus als ‚der Erste und Letzte’ bezeichnet, ‚lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit’ und ausgerüstet mit den ‚Schlüssel[n] der Hölle und des Todes’.

Das Kleinod in dieser Kantate ist jedoch die Tenor-Arie ‚Woferne du den edlen Frieden’ (Nr. 4). Sie gehört zu den wenigen neun Kantatensätzen, in denen Bach den betörenden, ein breites Spektrum umfassenden Klang des Violoncello piccolo einsetzt – eines Instrumentes, das bei ihm mit der Person Jesus oder seiner Präsenz verknüpft ist, vor allem in seiner Beschützerrolle als ‚guter Hirte’. Hier ist das fünfsaitige Modell vorgesehen, für einen Klangraum, der sich von der tiefsten Saite, C, im Violinschlüssel über drei Oktaven hinauf bis zum H mit aufgelöstem Vorzeichen erstreckt, so als sollte dieser weite Raum die Dualität von Himmel und Erde, Körper und Seele in sich schließen und verdeutlichen, dass Gott die Belange der Menschen, auf körperlicher wie auf geistlicher Ebene, unter seiner Obhut hat. Eine weitere Überraschung ist der im folgenden Rezitativ unvermittelt einsetzende Chor, der lauttönend den Vorsatz der ganzen Gemeinde für das neue Jahr, ‚den Satan unter unsre Füße [zu] treten’, in Worte fasst. 

© John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Neujahr:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Gabriele Cassone, Horn – Trompete

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CDs vom Label SDG  
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SDG 137 Vol. 16CD – Cover SDG 137 Vol. 16

Link:  CD eins – Inhalt

BWV  28 „Gottlob! nun geht das Jahr zu Ende“

BWV 122 „Das neugeborene Kindelein“

BWV 152 „Tritt auf die Glaubensbahn“

                                                          BWV 190 „Singet dem Herrn ein neues Lied“ (für Neujahr)

                                                         BWV 225 „Singet dem Herrn ein neues Lied“ (Motette)

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Cover SDG 150 Vol. 17CD – Cover SDG 150 Vol. 17 (CD’s zu Neujahr)

Link:  CD eins – Inhalt

BWV   41 – „Jesu, nun sei gepreiset“ 
BWV 143 – „Lobe den Herrn, meine Seele“ 
BWV 171 – „Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm“ 
BWV   16 – „Herr Gott, dich loben wir“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Thematik Vita Christi:

Die nachstehenden Termine..!!

Sir J.E. Gardiner wird mit dem Monteverdi Choir 

am Donnerstag, 20.6.2013 um 20:00 Uhr

 in der Thomaskirche

Johann Sebastian Bach 

Johannes-Passion

aufführen.

Am Samstag, 22.6.2013 um 20:00 Uhr

erfolgt dann mit Sir J.E. Gardiner in der Nikolaikirche ein Kantatenkonzert

u.a. mit den folgenden Bach-Werken:

BWV 249  – (Oster-Oratorium) – “Kommt eilet und laufet” und

BWV 11   – (Himmelfahrts-Oratorium) – ”Lobet Gott in seinen Reichen.“

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV 166 Wo gehest du hin

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV 166 „Wo gehest du hin“

Kantate BWV 166 für den vierten Sonntag nach Ostern für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe, Streicher und Basso continuo.

Solisten:
Terry Wey, Altus; / Gerd Türk,Tenor; / Markus Volpert, Bass

Chor
Sopran: Guro Hjemli

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-166/

Icon Abendprogramm BWV 166 (100.7 KB)

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Video – YouTube BWV 166 – 

Zweiter Satz: Aria (Tenor):Ich will an den Himmel denken“

aus dem BWV 166 „Wo gehest du hin“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

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Herzliche Neujahrsgrüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag nach Weihnachten


Frauenkirche Dresden

                                                                                    Frauenkirche Dresden

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

BachFest 2013 Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 30.12.2012 begehen wir den Sonntag nach Weihnachten

Am 1. Sonntag nach dem Christfest steht Simeon, der auf den „Trost Israels“ wartet, im Vordergrund. Er erkennt in Jesus, dem Baby, das im Zusammenhang mit der Reinigung Marias und seiner Darstellung bzw. Auslösung zum Tempel gebracht wird, den Heiland, und spricht: Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen. Diese Worte deuten auf die Weissagung hin, die ihm zuvor vom Heiligen Geist gemacht worden war, dass er nicht sterben würde, bevor den Messias gesehen hätte. Durch seine Person wird deutlich, dass das Warten ein Ende hat; alles ist erfüllt, was die Propheten vom Messias gesagt haben.

An diesem Tag denken wir besonders an Simeon, der im Tempel auf den Trost Israels wartete in der Gewißheit, dass Gott seine Verheißung erfüllen würde. Als er das Kind Jesus von den Eltern gebracht sieht, preist er es als das Licht der Heiden und die Freude Israels. Wir stimmen froh und dankbar in diesen Lobpreis ein.

Wochenspruch: 

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit.(Joh 1, 14a)

Wochenlied: 

“Vom Himmel kam der Engel Schar“ (EG 25)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftlebe

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Bach-Kantaten für den Sonntag nach Weihnachten

BWV    28  –  „Gottlob! Nun geht das Jahr zu Ende

BWV  122  –  „Das neugeborne Kindelein

BWV 152  –  „Tritt auf die Glaubensbahn

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 152 “Tritt auf die Glaubensbahn“

Kantate zum Sonntag nach Weihnachten

für Sopran, Bass, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Barbara Schlick, Sopran; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdamer Barockchor; Amsterdamer Barockorchester,

Leitung: Ton Koopman

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 122 „Das neugeborene Kindlein

Yukari Nonoshita, Sopran
Timothy Kenworthy-Brown, Countertenor
Makoto Sakurada, Tenor / Peter Kooy, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate 

BWV 152 “Tritt auf die Glaubensbahn“

Kantate am Sonntag nach Weihnachten

Greta de Reyghere, Sopran
Max van Egmond, Bass

Ricercar Consort

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html..

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:11 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 122 „Das neugeborne Kindelein“

Gerlinde Sämann (Sopran)
Petra Noskaiová (Alt)
Christoph Genz (Tenor)
Jan van der Crabben (Bass)
La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

eine weitere Bach-Kantate in der Sendung:

Johann Sebastian Bach:

BWV 28 „Gottlob! nun geht das Jahr zu Ende“

Carolyn Sampson (Sopran)
Robin Blaze (Countertenor)
Gerd Türk (Tenor)
Peter Kooij (Bass)
Concerto Palatino / Bach-Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html .

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 122 „Das neugeborne Kindelein“

Gerlinde Sämann (Sopran)
Petra Noskaiová (Alt)
Christoph Genz (Tenor)
Jan van der Crabben (Bass)
La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/. .

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

6:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 152  „Tritt auf die Glaubensbahn“ 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:36 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 152  “Tritt auf die Glaubensbahn“

Kantate zwischen den Jahren

Gillian Keith, Sopran; / Peter Harvey, Bass;

English Baroque Soloists:

Leitung: John Eliot Gardiner

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Videos mit Bach-Kantaten für den Sonntag nach Weihnachten

BWV    28  –  „Gottlob! Nun geht das Jahr zu Ende

BWV  122  –  „Das neugeborne Kindelein

BWV 152  –  Tritt auf die Glaubensbahn

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/ YouTube: BWV 28 –

  „Gottlob! Nun geht das Jahr zu Ende“   (Interpret: Harnoncourt)

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/ YouTube: BWV 122  –

 Das neugeborne Kindelein –  (Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 152  –

 „Tritt auf die Glaubensbahn  (Interpret: Harnoncourt)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Sebastian Knüpfer (1633-1676) Thomaskantor, Komponist, Kirchenmusiker

Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer, getauft am 6. (od. 7.) September 1633 in Asch (böhmisches Vogtland, später Böhmen); † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.

Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater. Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten. Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisensin und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. I

n der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit welcher er drei Söhne und zwei Töchter hatte. In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.

Die musikalischen Qualitäten des jungen Knüpfer waren in Leipzig sehr anerkannt, nach dem Tod von Tobias Michael im Juni 1657,  wurde er im Alter von nur 24 Jahren zum Thomaskantor ernannt. Die Ernennung Knüpfer war eine weise Entscheidung: Dank seines Engagements genoss die Leipziger Kirchenmusik eine Pracht und Herrlichkeit, die früher unbekannt war. Abschriften der geistlichen Werke Knüpfer’s zirkuliert im gesamten deutschsprachigen Raum und wurden begehrte Sammlerobjekte. Durch die Verbreitung seiner Werke  wurde der Ruhm des Komponisten in Deutschland weit verbreitet. Nach 19 Jahren fruchtbarer Arbeit, starb er am 10. Oktober 1676 im Alter von nur 43 Jahren in Leipzig.

Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb MotettenGeistliche KonzerteKantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

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Geistliche Werke vom Thomaskantor Sebastian Knüpfer

CD – Geistliche Werke vom Thomaskantor Sebastian Knüpfer

CD bei Amazon zu beziehen

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mit „Geistlichen Werken“ vom

Thomaskantor „Sebastian  Knüpfer“

CD-Inhalt: Vom Himmel hoch, da komm ich her – Was mein Gott will, das gescheh allzeit – Wenn mein Stündlein vorhanden ist – Ach Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn – Quemadmodum desiderat cervus… /

Ausführende:

The King’s Consort Robert King,

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YouTube-Video

Choralkantate von Sebastian Knüpfer (1633- 1676)

„Wenn mein Stündlein vorhanden ist“- „Ich bin ein Glied an deinem Leib“.

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

zum BWV 122 „Das neugeborene Kindelein“

Kantaten für den Sonntag nach Weihnachten 

Aufführungsort: St. Bartholomew’s, New York am 31.12.2000

BWV 122 „Das neugeborne Kindelein“

eine Choralkantate, die Bach 1724 als Teil des kurzen Weihnachtszyklus innerhalb seines zweiten Leipziger Kantatenjahrgangs komponierte, kommt wohl der herkömmlichen Vorstellung von einem Weihnachtslied, das dem Kindlein Jesus huldigt, am nächsten. Und doch geht der anonyme Textdichter den für den Tag vorgegebenen Lesungen aus dem Weg und hält sich, in enger Anlehnung an einen Choral von Cyriakus Schneegaß (1597), an den alten Brauch, die Feiern von Weihnachten und Neujahr miteinander zu verknüpfen. Bach beginnt mit der sanftesten Choralfantasie, die man sich vorstellen kann, einer lyrischen Melodie von Melchior Vulpius, deren Text gerade einmal vier Zeilen umfasst, in der Form eines pastoralen Wiegenliedes, in das sich ein zartes Ritornell für drei Oboen und Streicher fügt – ganz anders als jene, wie wir sie aus dem zweiten Teil des Weihnachtsoratoriums gewohnt sind. Damit gerät die Eruption des Cello- und Orgelcontinuos als Präludium zu dem Mahnruf des Bassisten ‚O Menschen, die ihr täglich sündigt’ noch weitaus dramatischer. Während die tiefe Tonlage und die dunkle Klangfarbe des Bassisten im Dialog mit dem Continuo die irdische Perspektive der sterblichen Menschen betonen, beschreibt die (bei ihrem ersten Einsatz den Bass spiegelnde) Sopranstimme die Sicht der Engel, die vor der fluchbeladenen Menschheit zurückschrecken, und schildert dann, wie es ihr bei den Engeln ergehen wird.

Bei ihren Worten ‚erfüllen nun die Luft’ beginnen drei Blockflöten, die höchsten Instrumente, die Bach zur Verfügung hatte, Vulpius’ Melodie zu harmonisieren. Die Absicht des Komponisten ist klar: Er will zeigen, dass die gegensätzlichen Reiche der Menschen und Engel nun miteinander vereint werden. Das erinnerte mich an Botticellis Gemälde ‚Die mystische Geburt’ in der Londoner National Gallery, sicherlich eine seiner genialsten Schöpfungen. Dort, gleich im Vordergrund, befinden sich Engel, die Menschen umarmen. Als Botticelli dieses Bild um 1500 malte, hatte Savonarola kurz zuvor die Florentiner auf sehr ähnliche Weise wie Bachs Bassist zur Räson gerufen: ‚Bereut, was ihr getan habt, bereut eure Sünden, haltet euch vom Dämon fern, lasst euch von den Engeln gewinnen, denn allein diese können euch zum Erlöser bringen.’ Es mag sein, dass Botticellis Gemälde als Illustration zu Savonarolas Predigt dienen sollte, so wie Bachs Kantate als akustisches Pendant zu Botticellis Gemälde aufgefasst werden könnte. Der Choral von Schneegaß kehrt in der Mitte des folgenden Terzetts wieder: Sopran und Tenor singen den Text der ‚Aria’, die Altstimme singt den Text des Chorals, in der Oktave von den Violinen und Bratschen begleitet. ‚Dies ist ein Tag, den selbst der Herr gemacht’, erklärt der Bass (Nr. 5) und ermuntert den Chor, ‚das rechte Jubeljahr’ zu feiern… ‚itzt ist es Singenszeit’. 

© John Eliot Gardiner 2007

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag nach Weihnachten:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner 

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Howard Moody, Cembalo

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CDs vom Label SDG  
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SDG 137 Vol. 16CD – Cover SDG 137 Vol. 16

Link:  CD eins – Inhalt

BWV  28 „Gottlob! nun geht das Jahr zu Ende“

BWV 122 „Das neugeborene Kindelein“

BWV 152 „Tritt auf die Glaubensbahn“

                                                          BWV 190 „Singet dem Herrn ein neues Lied“ (für Neujahr)

                                                         BWV 225 „Singet dem Herrn ein neues Lied“ (Motette)

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Thematik Vita Christi:

Die nachstehenden Termine..!!

Sir J.E. Gardiner wird mit dem Monteverdi Choir 

am Donnerstag, 20.6.2013 um 20:00 Uhr

 in der Thomaskirche

Johann Sebastian Bach 

Johannes-Passion

aufführen.

Am Samstag, 22.6.2013 um 20:00 Uhr

erfolgt dann mit Sir J.E. Gardiner in der Nikolaikirche ein Kantatenkonzert

u.a. mit den folgenden Bach-Werken:

BWV 249  – (Oster-Oratorium) – “Kommt eilet und laufet” und

BWV 11   – (Himmelfahrts-Oratorium) – ”Lobet Gott in seinen Reichen.“

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Bachfestvorschau Leipzig_2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV 185 „Barmherziges Herze der ewigen Liebe“

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV 185 „Barmherziges Herze der ewigen Liebe“
Kantate zum 4. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Altus, Tenor und Bass, Oboe, Streicher und Continuo.

Solisten
Regina Kabis, Sopran; Alex Potter, Altus; Jens Weber, Tenor; Markus Volpert, Bass

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-185/

Icon Abendprogramm BWV 185 (95.1 KB)

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Video – YouTube BWV 185 – 

Erster Satz (aria duetto e corale)

aus der Kantate BWV 185 „Barmherziges Herze der ewigen Liebe“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag.

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Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den 25. Sonntag nach Trinitatis


Im März 2008 eröffnet Bachsaal in Köthen

                                            Im März 2008 eröffnet Bachsaal in Köthen

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 25.11.2012 begehen wir den 25. Sonntag nach Trinitatis“ (Ewigkeitssonntag)

Der Letzte Sonntag im Kirchenjahr kann in zweifacher Weise begangen werden: als Ewigkeitssonntag oder als Gedenktag der Entschlafenen (Totensonntag). Eine Kombination beider ist nicht abwegig. Hier wird noch getrennt, weil dies auch vom neuen Evangelischen Gottesdienstbuch so vorgesehen wird.
Als Ewigkeitssonntag schauen die Perikopen dieses Tages in die Zukunft, die jenseits unserer Vorstellungen liegt. Dabei ist wichtig, diese wunderbare Zukunft nicht als rein geistige Realität zu erfahren und zu vermitteln. Denn durch Jesus Christus ist Ewigkeit in unser Leben hineingedrungen und kann so auch in unserer Realität schon greifbar werden.

Am letzten Sonntag des Kirchenjahres hören wir vom himmlischen Jerusalem, der ewigen Stadt, die uns als Wohnstatt verheißen ist. Das Warten scheint uns lang zu werden, aber vor Gott sind tausend Jahre wie ein Tag, und um seiner Schöpfung willen schenkt er Raum zur Buße. So freuen wir uns auf die verheißene Stadt und warten geduldig in dem Wissen, dass der Tag des Herrn unvermittelt anbrechen wird.

Wochenspruch: 

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. (Lk 12, 35)

Wochenlied: 

„Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (EG 147)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Bach-Kantaten für den 25. Sonntag  nach  ”Trinitatis

    BWV   90 –„Es reißet euch ein schrecklich Ende“

    BWV 116 – „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“

* BWV 70  – „Wachet ! betet ! betet ! wachet !

(* BWV 70 für den 26. Sonntag nach Trinitatis)

 * BWV 140 – „Wachet auf ruft uns die Stimme“

(* BWV 140 für den 27. Sonntag nach Trinitatis)

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 106 Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit – Actus Tragicus

Kantate für Singstimmen, Blockflöten, Gamben und Basso continuo;

Katharine Fuge, Sopran; Carlos Mena, Altus;

Jan Kobow, Tenor; Stephan MacLeod, Bass;

Ricercar Consort

Leitung: Philippe Pierlot

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html .

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html .

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm: .

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 140 „Wachet auf, ruft uns die Stimme“

Johannette Zomer, Sopran
Maximilian Schmitt, Tenor / Thomas E. Bauer, Bass
NDR Chor / NDR Sinfonieorchester

Leitung: Thomas Hengelbrock

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html..

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach: 

BWV 90 „Es reißet euch ein schrecklich Ende“

Joanne Lunn (Sopran)
William Towers (Countertenor)
James Gilchrist (Tenor)
Peter Harvey (Bass)
Monteverdi Choir
Englische Barocksolisten

Leitung: John Eliot Gardiner

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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Für Klassik- und Jazzfreunde bietet SR 2 KulturRadio

ein Recherche-Werkzeug für Musikstücke an.

Bis zu drei Tage zurück reicht das neue Online-Archiv

der gespielten Titel bei SR 2 KulturRadio.

Außerdem ist die Musikliste bis zur aktuellen Stunde zu sehen.

Link: 

http://musikrecherche.sr-online.de/sr2/

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag, 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate 

BWV 116 „Du Friedefürst, Herr Jesu Chris“

Kantate am 25. Sonntag nach Trinitatis

Sibylla Rubens, Sopran
Annette Markert, Alt
Christoph Prégardien, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr .

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html .

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Sonntag von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit – Actus Tragicus

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mdr – figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr .

Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/. .

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr – figaro – Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag: um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr .

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Johann Sebastian Bach:
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6:25 UhrEinführung zur Kantate
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06:30 Uhr Kantate
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Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)

TWV 1:529  – „Es sind schon die letzten Zeiten“

Thomanerchor Leipzig
Sächsisches Barockorchester

Bariton und Leitung: Gotthold Schwarz

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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Die Bach-Kantate:
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Johann Sebastian Bach:
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Videos mit Bach-Kantaten zum 25. Sonntag nach Trinitatis
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* BWV 70  – „Wachet ! betet ! betet ! wachet !

(* BWV 70 für den 26. Sonntag nach Trinitatis)

 * BWV 140 – „Wachet auf ruft uns die Stimme“

(* BWV 140 für den 27. Sonntag nach Trinitatis)

 
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/ YouTube: BWV 90 –   Es reißet euch ein schrecklich Ende“  –  (Interpret: Leonhardt)

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Vom BWV 90 ein Video-Auszug der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen:

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/ YouTube: BWV 116 –  Du Friedefürst, Herr Jesu Christ –  (Interpret: Harnoncourt)
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/ YouTube: * BWV 70 –   Wachet ! betet ! betet ! wachet !  –  (Interpret: Harnoncourt)

(* BWV 70 für den 26. Sonntag nach Trinitatis)

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/ YouTube: BWV 140 –  Wachet auf ruft uns die Stimme –  (Interpret: Koopman)
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(* BWV 140 für den 27. Sonntag nach Trinitatis)
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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) war der zweitjüngste Sohn von 

Johann Sebastian BachGenannt wird er der „Bückeburger Bach.“  

Johann Christoph Friedrich Bach (Bückeburger Bach) 1732-1795

Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795)

Johann Christoph Friedrich Bach geboren am 21. Juni 1732 in Leipzig, gestorben am: 26. Januar 1795 im Fürstentum Schaumburg-Lippe in “Bückeburg” – Niedersachsen. Sein Lebenslauf begann wie der seiner Brüder: Er erhielt eine Ausbildung an der Leipziger Thomasschule sowie musikalischen Unterricht durch seinen Vater.

Wilhelm Friedemann Bach, der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs, hielt (nach der Aussage von Nikolaus Forkel) den Halbbruder für den „stärksten Spieler“ unter den vier Brüdern, der „seines Vaters Claviercompositionen am fertigsten vorgetragen“ habe. Mit siebzehn Jahren begann Friedrich ein Jurastudium an der Leipziger Universität, brach dieses aber bald darauf, noch vor dem Tod des Vaters, wieder ab und folgte um die Jahreswende 1749/50 als gerade Achtzehnjähriger dem Ruf, als Hochgräflich Schaumburg-Lippischer Cammer-Musicus am Hof in Bückeburg in Dienste zu treten. Der aufgrund seines 45-jährigen Wirkens in der Stadt wurde Johann Christoph Friedrich Bach (auch der “Bückeburger Bach”) – genannt.

Am Bückeburger Hof waren derzeit die beiden Italiener Angelo Colonna als Konzertmeister und Giovanni Battista Serini als Kapellmeister und Komponist tätig. Bach lernte hier den Stil der italienischen Oper und Kantate kennen, da in den mindestens zweimal wöchentlich stattfindenden Concerten, die in der Regel spätnachmittags gegeben wurden, vor allem Vokalmusik aufgeführt wurde. Dazu unterhielt die Hofkapelle eine Sängerin, Lucia Elisabeth Münchhausen, Tochter des Hofmusikers Ludolf Andreas Münchhausen, die durch den Unterricht des Konzertmeisters Serini in die italienische Gesangskultur eingeführt wurde,

Bach wurde  1756 mit der Leitung der Hofkapelle betraut und bekam 1759 offiziell die Stelle des Hofkapellmeisters. Der einzige Versuch Johann Christoph Friedrichs, diese Anstellung gegen eine andere einzutauschen, war seine Bewerbung als Musikdirektor in Hamburg (1767). Da die Wahl jedoch auf seinen Bruder Carl Philipp Emanuel fiel, blieb er weiterhin in Bückeburg. Unter seiner Leitung wurde die Bückeburger Hofkapelle zu einer der besten an den fürstlichen Höfen Deutschlands. Er betreute die Kapelle bis zu seinem Tod am 26. Januar 1795. Hinsichtlich seines kompositorischen Schaffens steht Johann Christoph Friedrich Bach bis heute im Schatten seiner Brüder. Während seiner 45-jährigen Beschäftigung am Bückeburger Hof schrieb er jedoch eine beachtliche Anzahl von Oratorien, Kantaten und später etliche Sinfonien und Klavierkonzerte.

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Motette: „Wachet auf, ruft uns die Stimme!“ 

Eine dreiteilige Motette: “Wachet auf, ruft uns die Stimme” vom Bückeburger Bach ist erhalten geblieben und entstand im Jahr 1780 oder 1781 in Bückeburg. Es ist eine vierstimmige Motette und entwickelt sich aus dem aufsteigenden Dreiklang des “Wachet auf” eine kunstvoll-virtuos gearbeitete Introduktion. Den Hauptteil des Satzes bildet eine Choralbearbeitung nach dem Vorbild der alten thüringischen Cantus-firmus-Motette, mit der Liedmelodie im Sopran, bevor am Ende des Satzes die Introduktion in verkürzter Form noch einmal zurückkehrt. Beinahe unverändert übernimmt Johann Christoph Friedrich nun den Schlusschoral im 3.Satz aus der Kantate BWV 140 seines Vaters und führt die Schlußzeile “des sind wir froh…” in einem eigenen freien Fugato weiter, ohne jedoch die tonale Grundebene noch einmal zu verlassen.

Video (Ton Koopman)

Motette: “Wachet auf, ruft uns die Stimme” 

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Link für SDG-CD’s – Bach-Kantaten
 
für den   25. Sonntag nach Trinitatis
Cover:  SDG 159 –  Vol. 9
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Cover:  SDG 110 –  Vol. 10

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Aufführungsorte: Kantaten für den 25. Sonntag nach Trinitatis“ 

Veranstaltungsorte:

CD 1 – Erlöserkirche Potsdam am 29.10.2000

und

CD 2 – Thomaskirche Leipzig am 22. 10.2000

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CD – Inhalte: Kantaten für den „25. Sonntag nach Trinitatis“

BWV  90 “Es reißet euch ein schrecklich Ende 
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Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1 (Erlöserkirche Potsdam am 29.10.2000)
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BWV 116 “Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol. 9 – CD  2 (Thomaskirche Leipzig am 22. 10.2000)

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.Kantaten für den 25. Sonntag nach Trinitatis 
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Aufführungsort: Erlöserkirche Potsdam am 29.10.2000

Kantaten-Beschreibung: 
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Kantate: BWV  90 “Es reißet euch ein schrecklich Ende“  

Da Ostern in diesem Jahr (2000) spät lag, wurden uns die Sonntage nach Trinitatis knapp, an denen wir Bachs Musik für den Rest des Kirchenjahres unterbringen konnten, und wir mussten sie entsprechend aufteilen.

Die wunderbar theatralische und knappe Kantate in d-moll

BWV 90 „Es reißet euch ein schrecklich Ende“

für den fünfundzwanzigsten Sonntag nach Trinitatis bestimmt, lieferte einen starken Kontrast zu der Folge von drei Kantaten, die alle g-moll verwendeten und für den neunzehnten Sonntag nach Trinitatis komponiert waren. Ihr Thema, eschatologisch ausgerichtet, ist die Polarität zwischen dem ‚schrecklich’ Ende’, das alle Sünder beim Jüngsten Gericht erwartet und in den Tenor- und Bass-Arien anschaulich dargestellt wird, und dem wohltuenden Schutz, den Gott seinen Auserwählten gewährt und der in dem abschließenden Rezitativ und Choral geschildert wird.

Die Kantate beginnt mit Gift und Galle, der Tenor/Prediger prophezeit dem ‚sündlichen Verächter’ sein Schicksal, in einer wutvoll rasenden Arie, die mit ihren Tiraden (Feuerwerke von vierzehn aufeinander folgenden Zweiunddreißigsteln), beschnittenen Phrasenenden, weiten Sprüngen durch den Tonraum und spannungsvollen Pausen mitten im Wort (‚schreck… lich’) ebenso brillant und dramatisch ist wie alles bei Händel. Bach scheint in der Tat seine gesamte Generation italienischer Opernkomponisten ins Visier zu nehmen und sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Die unermüdliche Energie seines melodischen Erfindungsreichtums und rhythmischen Schwungs ist immer darauf ausgerichtet, den Text getreu umzusetzen, und das ist ihm hier auf ebenso unnachahmliche wie erregende Weise gelungen. In dieser Hinsicht ist nur Rameau, zwei oder mehr Jahrzehnte später, ein ernsthafte Konkurrent zu Bach. Die zweite (Bass-) Arie für Trompete in B und Streicher ist in gewisser Hinsicht sogar noch eindrucksvoller, ein gruseliges Portrait des ‚rächenden Richters’, der ‚im Eifer den Leuchter des Wortes auslöschet’. In militärischer Manier schreitet der gebieterische daktylische Rhythmus voran, der in dem Augenblick besonders bedrohlich wird, wenn die Trompete im Widerstreit mit dem Arpeggio der Violinen in A-dur auf ihren tiefen Ds verharrt.

Benommen von der Intensität dieser beiden Bilder kann man leicht übersehen, auf welch gelungene und intelligente Weise der Text der zwei Rezitative vertont ist – nötigenfalls ein Beweis dafür, dass Bach seit Monteverdi der beste Komponist von Seccorezitativen war – und welch eine erstaunliche Schönheit der abschließende Choral aufweist, eine Fassung des Vaterunsers in Versform. Er wirkt wie das Dankgebet einer Gemeinde, die mit einer riesigen Naturkatastrophe – einem Orkan oder Erdbeben – gestraft worden war, und selbst nach mehrmaligem Hören merkte ich, dass mich bei der Erwähnung des ‚sel’gen Stündeleins’, wenn die Gläubigen in Gottes Gegenwart geführt werden, das plötzliche Schlingern in die erniedrigte Tonika immer noch aufschrecken ließ. 

© John Eliot Gardiner 2005

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier
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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“  ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu Trinitatis

Gardiners  –  Reisetagebuch  >>  h i e r  zum Download als PDF .

  Künstler-Beitrag: >>  Anne Schumann, Violine  – Download als PDF

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Bachfest-Leipzig-2013

Bachfest-Leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2013 – „Vita Christi“

.vom 14.06.2013 – 23.06.2013
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Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:
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Weihnachts-Oratorium
Johannespassion
Oster- und Himmelfahrts-Oratorium
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fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.
Unter Leitung von:
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 („Auferstehung und Himmelfahrt“) – mit der Rheinischen Kantorei
u.a. mit James Gilchrist – Tenor,
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am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr – 
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werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem
einzigartigen Musikerlebnis.
Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat-Kompositionen
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von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach
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im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 mit den Thomaner 
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im Abschlusskonzert am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr in der Thomaskirche Leipzig.
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Thematik Vita Christi:
Die nachstehenden Termine..!!
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Sir J.E. Gardiner wird mit dem Monteverdi Choir am Donnerstag, 20.6.2013 um 20:00 Uhr
in der Thomaskirche von J.S. Bach die Johannes-Passion“ aufführen.
…………..
Am Samstag, 22.6.2013 um 20:00 Uhr erfolgt dann  mit Sir J.E. Gardiner
in der Nikolaikirche ein Kantatenkonzert u.a. mit den Bach-Werken:
………
BWV 249  – (Oster-Oratorium) – „Kommt eilet und laufet“ und
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BWV 11   – (Himmelfahrts-Oratorium) – „Lobet Gott in seinen Reichen.“
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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:
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Zum Download als PDF –
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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 
 
Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  
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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

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für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig 
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:
+49 (0) 341 / 91 37 – 3 33
Fax:
+49 (0) 341 / 91 37 – 3 35
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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen“ –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

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J.S. Bach Cantata BWV 140 „Wachet auf ruft uns die Stimme“

Kantate BWV 140 „Wachet auf, ruft uns die Stimme“

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

„Wachet auf, ruft uns die Stimme“

Kantate BWV 140 zum 27. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Tenor und Bass, Vokalensemble, Corno, Oboe I+II, Taille, Fagott. Streicher und Continuo.

Solisten:

Nuria Rial, Sopran; Bernhard Berchtold, Tenor; Markus Volpert, Bass

Leitung: Rudolf Lutz

Zum Shop der Bachstiftung:

Link:  http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-140/

Video – YouTube BWV 140 – Eingangs-Chor Satz 1

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Sir Gardiner at Carnegie Hall on Nov. 17_ 2012. (Melanie Burford for NPR)

Sir Gardiner at Carnegie Hall on Nov. 17_ 2012. (Melanie Burford for NPR)

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Zum Abschluss eine kleine Überraschung – interessant für Gardiner-Getreue:

Sir John Eliot Gardiner, Beethoven „Missa Solemnis“ aus der Carnegie Hall – New York..!!

Link:  http://www.wqxr.org/#!/programs/carnegie/2012/nov/17/

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AUDIO: 1:29:00 Stunden..!!

Programm:

Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Sir John Eliot Gardiner, Artistic Director and Conductor
Elisabeth Meister, Soprano
Jennifer Johnston, Mezzo-Soprano
Michael Spyres, Tenor
Matthew Rose, Bass

Missa Solemnis in D Major, Op. 123

  1. Kyrie
  2. Gloria
  3. Credo
  4. Sanctus
  5. Benedictus
  6. Agnus Dei

PDF – Textauszug – Download, Beethoven Missa Solemnis 

Link:  PDF_Beethoven Missa Solemnis Text

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Ich wünsche allen einen schönen „Trinitatis-Sonntag!“
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Herzliche Grüße
Volker
 
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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den „17. Sonntag nach Trinitatis“


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Hildebrand-Orgel in Störmthal Orgelabnahme am 2. November 1723 durch J.S.Bach

Hildebrandt-Orgel in Störmthal Orgelabnahme am 2. November 1723 durch J.S.Bach

Ev. lutherische Kirche Störmthal bei Leipzig – Hildebrandt-Orgel

Erbaut 1723, Zacharias Hildebrandt
Restauriert 2008, Hermann Eule Orgelbau

Die Zacharias-Hildebrandt-Orgel

Die Orgel zu Störmthal ist die zweite von insgesamt siebzehn Orgeln, die Hildebrandt gebaut hat. Mit ihr gelang ihm ein Meisterwerk, das von keinem geringeren als Johann Sebastian Bach geprüft und über die Maßen gelobt worden ist. Im Störmthaler Kirchenrechnungsbuch von 1723 ist vermerkt, dass die Orgel „am 2. Novembris, 1723, von dem berühmten
Fürstlich Anhaltinischen-Cöthenischen Capellmeister und Directore Music: auch Cantore zu Leipzig Herr Johann Sebastian Bach, übernommen, examinieret, probieret, auch vor tüchtig und beständig erkannt, und gerühmet worden“ ist.

J.S. Bach führte damals „bei öffentlichen Gottesdienste und Einweyhung besagter Orgel“ seine Kantate „Höchsterwünschtes Freudenfest“ BWV 194 auf.

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Die Störmthaler Hildebrandt-Orgel zählt zu den wertvollsten Orgeln Sachsens. Dies verdankt sie nicht nur dem Umstand, dass sie von Bach geprüft und eingeweiht wurde, sondern dass sie weitestgehend im Originalzustand erhalten ist wie keine andere Hildebrandt-Orgel.

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Video mit der Hildebrandt-Orgel nach der Restaurierung

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 30.09.2012 begehen wir den 17. Sonntag nach Trinitatis(Erntedankfest)

Der 17. Sonntag nach Trinitatis befasst sich mit dem Glauben, wobei der bedingungslose Glaube, der dann auch zum „Erfolg“ führt, im Vordergrund steht. Es werden also Geschichten aus den Evangelien erzählt, in denen der Glaube des einzelnen zu einem Wunder geführt hat. Die alttestamentlichen Texte hingegen reden von nicht so sehr vom Glauben, als vielmehr von Gottes Wirken im Leben des Volkes Israel und in Jakobs Leben. Die Episteltexte wiederum reden über den Glauben und stellen dar, wie es zum Glauben kommt bzw. wie der Glaube eine vereinende Funktion wahrnimmt. Am 17. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Geschichte von der kanaanäischen Frau, deren Glaube Jesus zu Handeln bewegt, obgleich sie nicht zu den Schafen Israels gehört. Solcher Glaube macht uns gewiß, dass Jesus auch in unserem Leben grundlegende Veränderungen bewirkt, so dass wir dankbar seinen Namen verkündigen.

Wochenspruch: 

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. (1. Joh 5, 4c)

Wochenlied: 

„Such, wer da will, ein ander Ziel“ (EG 346)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Der Erntedanktag

im Herbst — traditionell am Sonntag nach Michaelis (29. September) oder am ersten Sonntag im Oktober begangen — ist einer der wenigen Anlässe, bei denen das Naturjahr unmittelbar in das Kirchenjahr hineinreicht. Die reformatorischen Kirchenordnungen hatten zunächst unterschiedliche Bestimmungen hinsichtlich des Termins getroffen: Manche verbanden den Dank für die Ernte mit Michaelis, andere legten ihn auf den Bartholomäustag (24. August), auf den Sonntag nach Ägidii (1. September) oder nach Martini (11. November). In manchen regionalen Bräuchen wirken diese älteren Termine noch nach.

Ein Video zum Erntedankfest:

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„Wir pflügen und wir streuen“ (EG 508)

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben und VELKD)

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Bach-Kantaten für den 17. Sonntag  nach  ”Trinitatis

BWV    47  –  „Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“

BWV  114 –  „Ach, lieben Christen seid getrost“

BWV  148 – „Bringet dem Herrn Ehre seines Namens“

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach

BWV 114 „Ach, lieben Christen, seid getrost“

Kantate zum 17. Sonntag nach Trinitatis

für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Katharine Fuge, Sopran
Robin Tyson, Countertenor
Mark Padmore, Tenor
Thomas Guthrie, Bass

Monteverdi Chor
Englische Barocksolisten

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html .

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html .

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm: .

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 19 „Es erhub sich ein Streit“

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Edith Mathis, Sopran / Cornelia Kallisch, Alt
Hans Peter Blochwitz, Tenor
Thomas Quasthoff, Bass /

Windsbacher Knabenchor / Münchner Bachsolisten

Leitung.: Karl-Friedrich Beringer

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach: 

BWV ? „Ich danke dir, Gott“

(Musik by the Bach Family)

Maria Zedelius (Sopran) Ulla Groenewold (Alt)
David Cordier (Countertenor)
Paul Elliott (Tenor)
Michael Schopper (Bass)
Rheinische Kantorei
Musica antiqua Köln

Leitung: Reinhard Goebel

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Neuer Sender..!!

SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

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Programm: 

http://www.sr-online.de/sr2/1356/

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Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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Für Klassik- und Jazzfreunde bietet SR 2 KulturRadio

ein Recherche-Werkzeug für Musikstücke an.

Bis zu drei Tage zurück reicht das neue Online-Archiv

der gespielten Titel bei SR 2 KulturRadio.

Außerdem ist die Musikliste bis zur aktuellen Stunde zu sehen.

Link: 

http://musikrecherche.sr-online.de/sr2/

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag, 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate 

BWV 47 „Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“
Kantate am 17. Sonntag nach Trinitatis

Christina Maria Rembeck, Sopran
Leandro Marziotte, Countertenor
Philippe Froeliger, Tenor
Marcus Niedermeyr, Bass

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Le Parlement de Musique
Leitung: Martin Gester

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr .

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html .

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Sonntag von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 114 „Ach, lieben Christen, seid getrost
Kantate am 17. Sonntag nach Trinitatis

Sebastian Hennig, Sopran
René Jacobs, Altus
Kurt Equiluz, Tenor
Max van Egmond, Bass

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Knabenchor Hannover
Collegium Vocale Gent
Leonhardt Consort Amsterdam
Leitung: Gustav Leonhardt

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mdr – figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr .

Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/. .

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr – figaro – Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag: um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr .

Johann Sebastian Bach:
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6:25 Uhr – Einführung zur Kantate
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800 Jahre Thomana .
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06:30 Uhr Kantate
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Kantate

Johann Schelle:

„Lobe den Herrn“

Geistliches Konzert

Leipziger Concert,

Thomanerchor  Leipzig,

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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Die Bach-Kantate:
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Johann Sebastian Bach:

BWV 114 „Ach, lieben Christen, seid getrost“

Kantate zum 17. Sonntag nach Trinitatis,

Gabriele Schnaut, Sopran; Julia Hamari, Alt;

Kurt Equiluz, Tenor; Wolfgang Schöne, Bass;

Frankfurter Kantorei;

Gächinger Kantorei;

Bach-Collegium Stuttgart:

Leitung: Helmuth Rilling

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Videos mit Bach-Kantaten zum 17. Sonntag nach Trinitatis
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/ YouTube: BWV 47 –   „Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“ –  (Interpret: Harnoncourt)

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/ YouTube: BWV 114 – „Ach, lieben Christen seid getrost“ –  (Interpret: Leusink)
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/ YouTube: BWV 148 –  „Bringet dem Herrn Ehre seines Namens“ –  (Interpret: SDG)
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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach und aus der Bach-Familie vor..!!

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Wilhelm Friedemann Bach (1714 – 1784) – war der älteste Sohn von Johann Sebastian Bach.

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Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Pfingst-Kantate: „Dies ist der Tag“

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Wilhelm Friedemann Bach wechselte 1746-1770 nach Halle a.d. Saale zur Marktkirche Unserer Lieben Frauen. Sein Pflichtenkreis war  umfangreicher als in Dresden: zu hohen Festtagen und Sonntagen mußten die drei Hauptkirchen (Liebfrauen-, St. Ulrich-, St. Moritzkirche), an kleineren  Festtagen die Liebfrauenkirche mit Kantaten versehen werden. Ihm standen auch Stadtmusiker und ein Collegium Musicum zur Verfügung. Seine Stellung ähnelte  derjenigen seines Vaters in  Leipzig; auch den Titel „Director Musices“ führte er. Zu Pfingsten 1746 führte er seine erste Kantata „Wer mich  liebet“ auf. Ca. 20 Kantanten sind aus dieser Zeit erhalten. Wilhelm Friedemann Bach hatte dort ausgezeichnete Schüler  herangebildet. (Johann Samuel Petri,  Friedrich Wilhelm Rust). 1764 gab er sein Amt in Halle auf. Seither lebte er ohne feste Anstellung und versuchte, durch Konzerte, Unterricht und Kompositionen seinen Lebensunterhalt zu verdienen. 1770 zog er nach Braunschweig, im Frühjahr 1774 nach Berlin wo er dort am 1. Juli 1784 verstarb.

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Nähere Angaben zur Pfingst-Kantate:

Vertonung der Bibelstelle: Psalm 118, Vers 24 –

„Dies ist der Tag, den der Herr macht; laßt uns freuen und fröhlich drinnen sein!“

Vokalwerke seiner Wirkungszeit als Organist und Musikdirektor der Hallenser Marktkirche (1746–1764) zeichnen sich durch ihre expressive Kühnheit und Virtuosität aus. Der Kantate vorangestellt ist eine ebenfalls aus Bachs Hallenser Zeit stammende dreisätzige Sinfonia, die mit ihren 2 Oboen und Hörnern bestens geeignet ist, in die festliche Pfingstkantate einzustimmen. Auch als eigenes Orchesterstück ist die Sinfonia ein attraktiver Programmpunkt.

Besetzung: Soli SATB, Coro SATB, 2 Fl, 2 Ob, Fg, 2 Cor, 2 Vl, Va, Bc

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Viele seiner Werke galten lange als verschollen. Seit den 1990er-Jahren liegen zunehmend mehr Einspielungen vor. Der Harvard-Professor Christoph Wolff trug 1999 mit seiner Entdeckung umfangreicher bis dahin verschollener Bestände des Archivs der Singakademie Berlin in Kiew zu einer Erweiterung der Anzahl der bekannten Noten Bachs bei. Im Jubiläumsjahr 2010 veröffentlichte das Bach-Archiv Leipzig eine elfbändige Gesamtdokumentation mit Unterstützung des Packard Humanities Institute in Los Altos, Kalifornien. Im selben Jahr begann eine CD-Ausgabe der vollständigen Werke des Komponisten unter Verwendung des wiederentdeckten Materials aus dem Archiv.

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Info Web-Link: http://www.wfbach.de/

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Zum Kantaten-Video:

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CD’s – Bach-Kantaten 
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für den  17. Sonntag und 18. Sonntag nach Trinitatis
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Cover:  SDG 159 –  Vol. 9

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CD-Bestellung 


Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 159 – Vol. 9

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Aufführungsorte: Kantaten für den 17. und 18. Sonntag nach Trinitatis“ 

CD 1 – Allhelgonakyrkan, Lund am 14. Oktober 2000

CD 2 – Thomaskirche, Leipzig am 22. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den „17. Sonntag nach Trinitatis“

 
BWV  47  “Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedrigt werden“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol.  9 – CD  1

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BWV 114 “Ach, lieben Christen, seid getrost

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 159 – Vol.  9 – CD  1

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BWV 148 “Bringet dem Herrn Ehre seines Namens

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 159–  Vol. 9 – CD 1

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BWV 226 Motette “Der Geist hilft unser Schwachheit auf
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Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 159–  Vol. 9 – CD 1
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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für den „18. Sonntag nach Trinitatis“ 

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BWV  96  – „Herr Christ, der ein’ge Gottessohn“

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9  – CD 2

BWV 116 – „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

BWV 169 – „Gott soll allein mein Herze haben“

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

BWV 668 – „Vor deinen Thron tret ich hiermit“

Gardiner Pilgrimage CD 159 Vol. 9 – CD 2

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.Kantaten für den 17. Sonntag nach Trinitatis 
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Allhelgonakyrkan, Lund am 14. Oktober 2000
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Kantaten-Beschreibung: BWV 47  „Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden
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Die in sich stimmigste und schönste dieser Kantaten ist BWV 47 „Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden“, und dies ungeachtet der Tatsache, dass ihre drei Mittelsätze auf einem belanglosen Text aus einer Sammlung von Johann Friedrich Helbig stammen, der Regierungssekretär am Eisenacher Hof war. Die Reime sind manchmal so holprig, dass es kein Wunder ist, wenn Bach Texte von Helbig (im Gegensatz zu Telemann) nur einmal vertont hat. Das Werk wurde am 13. Oktober 1726 aufgeführt. Es beginnt mit einem Zitat aus dem Lukas-Evangelium, dem Spruch im zweiten Teil des Evangelientextes, mit der Jesus seine Predigt über den Stolz beschließt: ‚Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht’. Whittaker ist der Auffassung, Bach habe wenige Chöre geschrieben, die so ‚mächtig und monumental’ wie dieser Anfangssatz seien, und man wird ihn kaum widerlegen können.
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Er beginnt als beschleunigte und eine Quinte nach oben transponierte Variante des Orgelpräludiums in c-moll (BWV 546) und einem kurzen antiphonischen Austausch zwischen den Streichern und dem Oboenpaar, aber erst in Takt 186, wenn diese Variante mit Blockharmonien vom Chor vorgetragen wird, begreift man, wie sehr ihre ursprüngliche Form die natürlichen Akzente des Spruchs berücksichtigt und dass ihre Fortsetzung (durch die Oboen bei Takt 12) das Zentrum eines Fugenthemas ist, das aufsteigt, um die aufgeblasene Brust dessen zu füllen, der ‚sich selbst erhöht’, und später wieder absteigt, wenn er seine wohlverdiente Strafe erhält. Der zweite Halbsatz (der sich mit dem Demütigen befasst) fungiert als Gegenthema und schließt mit einer eigenen sanft aufsteigenden Phrase (‚wird erhöht’). Eindrucksvolle Episoden sind hier vorhanden, Umkehrungen der stimmlichen Einsätze in den doppelten Expositionen, homophone ‚Resumees’ und eine abschließende Rückkehr zu dem ausgefeilten Eingangsritornell mit zusätzlichem Chor, der noch einmal den gesamten Text wiederholt. Das mag nicht die attraktivste oder eine leicht zugängliche der Choralfugen sein, mit der Bach seine Kantaten eröffnet, doch sie gewinnt, je vertrauter man mit ihr wird, und bei der Wiederholung im zweiten Konzert hatte sie ihre beträchtliche Macht auf alle Mitwirkenden und, so hatten wir den Eindruck, auch auf die Zuhörer ausgedehnt.
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Der zweite Satz ist eine Da-capo-Arie für Sopran in d-moll mit Orgel oder, bei einer späteren Wiederaufnahme, obligater Violine, und letztere Version war es, mit ihrer äußerst kontrastreichen poetischen Lyrik im ersten und Bravour im zweiten Teil, die wir aufzuführen beschlossen. Das Thema ist ein einfacher Gegensatz zwischen christlicher Demut und teuflischem Hochmut. Es ist nicht sicher, ob Bach diese Arie bei der ersten Aufführung des Werkes 1726 einbezogen hatte. Vielleicht hatte er es versucht und dann im allerletzten Augenblick verzichtet, weil die Interpreten den hohen Ansprüchen nicht gewachsen waren. Das mag auch eine Erklärung dafür sein, warum die folgenden Sätze offensichtlich das gleiche Material verwenden. In der Tat könnte man diese Arie weglassen, und die narrative Entwicklung der Kantate bliebe trotzdem unangetastet. Doch welch ein Verlust wäre das! Der Violine ist im ersten Abschnitt eine vibrierende, wie ein Papierdrachen schwebende Figur zugewiesen, die zunächst rein dekorativ zu sein scheint, doch bei näherer Bekanntschaft die schwer zu fassenden Attribute der Demut erlangt, der sich Christen befleißigen sollen. Im B-Teil lässt Bach dann in den Staccato-Doppelgriffen der Violine die ‚Hoffart’ und den ‚Stolz’ des Teufels anklingen. Mit diesen rüden, widerborstigen gebrochenen Akkorden (v – –) scheinen wir uns plötzlich in der Nähe der Violinkonzerte Bartóks oder Chatschaturjans zu befinden. Unterdessen sitzt der Sopran in einem wütenden imitierenden Austausch mit der Basslinie gefangen (‚Gott pflegt alle die zu hassen / die den Stolz nicht fahren lassen’).

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Es ist eine lebendige und theatralische Schilderung der schlimmsten der Todsünden, und sie bietet die Garantie dafür, so möchte man meinen, dass der selbstgefällige Hörer von seinem Stuhl hochschreckt. Die Arie ist in ihrer Da-capo-Form äußerst sinnreich angelegt – der lange A-Teil legt dar, warum Demut so unabdingbar nötig sei, während die Schimpfkanonade des B-Teils das Laster des Hochmuts brandmarkt. Dann folgt zielstrebig die Rückkehr zum A-Teil, dessen Thema der ‚Demut’ auf all die selbstverleugnerischen Eigenschaften verweist, die einen guten Kammermusiker kennzeichnen. Die abschließende Endausscheidung gibt die eloquenteste Schilderung der Demut, die man sich vorstellen kann – Harmonie und Figuration in schöpferischer Symbiose. Wie sollte ein Prediger damit konkurrieren können?

Nun ja, er – besser gesagt Bach in seinem Namen – versucht es, behindert nicht durch die überwältigende Eloquenz der vorherigen Nummer, sondern durch die Banalität eines Textes, der mit den Worten beginnt: ‚Der Mensch ist Kot, Stank, Asch und Erde’. Gleichwohl ist dieses stimmgewaltige Accompagnato für Bass eines der kunstreichsten und feinsinnigsten Stücke musikalischer Moralpredigten Bachs, in einem Maße, dass man leicht über den ungeschliffenen Text hinwegsehen kann und die Sorgfalt bewundert, die er der kleinsten Veränderung im Tonfall angedeihen lässt: Das Autograph der Partitur zeigt zum Beispiel, wie er den Rhythmus des Wortes ‚Teufelsbrut’ verschärfte, um es schroffer und roher wirken zu lassen. Diesem Rezitativ folgt eine Arie in Es, in welcher derselbe Sänger, nun von obligater Violine und Oboe begleitet, um die Demut bittet, ‚dass ich nicht mein Heil verscherze wie der erste Höllenbrand’. Man bekommt den Eindruck, dass dieses wiederkehrende Ringen mit dem Stolz durch das instrumentale Duo gedämpft – gar entschärft – wird, die drei Stellen ausgenommen, wo die Instrumente seinen Abscheu vor dem Stolz teilen.

Whittaker ermahnt uns, Bach nicht übereilt zu tadeln, weil er so ‚ausfällige’ Texte vertont habe. ‚Der Kampf, den Luther gegen gewissenlose Feinde aufnahm, diente ihm selbst und seinen Anhängern als Richtschnur für den Umgang mit den widerstreitenden Kräften in ihrem eigenen Herzen, und in gleicher Weise werden die negativen Kräfte in dieser Mischung aus Gut und Böse, die in jedem von uns vorhanden sind, als feindliche Mächte behandelt, geistlicher oder weltlicher Natur.’ Aber ist das wirklich der Punkt? Was mich interessiert, ist die Wirkung, die Bachs Musik haben kann – sein Geschick, der absoluten Hässlichkeit eines Textes Herr zu werden, indem er sein musikalisches Material so gestaltet, dass es den emotionalen Inhalt (den man zwar analysieren kann, der dabei aber wie Sand zwischen den Händen zerrinnt) zum Ausdruck bringt.

Er scheint auch Nicht- Lutheraner in seinen Wirkungskreis einladen und sie zu einer teilnahmsvollen Reaktion auf die zugrunde liegende Predigt bewegen zu wollen, auf die Nuance, die seine Musik ihr gibt: dass übermäßiger Stolz unter keinerlei Umständen zu akzeptieren sei, dass Demut Würde besitze, nicht nur Wert. Hegel schrieb der Musik eine ‚gegenstandslose Innerlichkeit’ zu, Mendelssohn hingegen (der Hegel kannte) kam zu dem Schluss: ‚Die Ideen, die durch die Musik […] ausgedrückt werden, sind nicht zu vage, um in Worte übersetzt zu werden, sondern im Gegenteil zu präzise’. Bach ist Mendelssohns Auffassung, Musik könne die Kernbedeutung zum Vorschein bringen, die von Worten so häufig verschleiert wird, offensichtlich zuvorgekommen und hat ihr konkrete Gestalt gegeben.

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© John Eliot Gardiner 2009

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Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch
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Übersetzung: Gudrun Meier
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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“  ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum „17. und 18. Sonntag nach Trinitatis“

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Gardiner Reisetagebuch SDG 159  – zum Download als PDF 

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  Künstler-Beitrag:  Katharine Fuge, Sopran  – zum Download

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..Link:  >> Menschen <<  – Wissenswertes vom Klangquartier Leipzig! –
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Bachfest Leipzig 2013 – „Vita Christi“
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vom 14.06.2013 – 23.06.2013
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Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen: Weihnachts-Oratorium, Johannespassion, Oster- und Himmelfahrts-Oratorium fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.
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Hermann Max  – („Auferstehung und Himmelfahrt“ mit der Rheinischen Kantorei  u.a. mit James Gilchrist – Tenor,
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am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr) – 
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werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis.
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Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat-Kompositionen  von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 mit den Thomaner und dem Freiburger-Barockorchester
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im Abschlusskonzert am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr in der Thomaskirche Leipzig.
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Die Thematik für das Bachfest 2013 wird Vita Christi sein.
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Die nachstehenden Termine..!!
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Sir J.E. Gardiner wird mit dem Monteverdi Choir am Donnerstag, 20.6.2013 um 20:00 Uhr
in der Thomaskirche die „Johannes-Passion“ aufführen.
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Am Samstag, 22.6.2013 um 20:00 Uhr erfolgt dann  mit Sir J.E. Gardiner
in der Nikolaikirche ein Kantatenkonzert u.a. mit den Bach-Werken:
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BWV 249 „Kommt eilet und laufet“ und
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BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen.“
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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:
Link: 
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Am Sonntag, 02.9.2012 sendete das Schweizer Fernsehen (SF1)  die folgende Sendung:
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„Sternstunde Religion Mit Bach von Leipzig bis Trogen – Unterwegs mit Rudolf Lutz“
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Eine Reportage von Judith Hardegger und Christian Walther
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Wenn Rudolf Lutz Bach spielt, Bach dirigiert oder Bach erklärt, ist er in seinem Element. Der Schweizer Organist, Cembalist, Dirigent und Komponist ist der künstlerische Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen und damit die Schlüsselfigur eines gigantischen Musikprojekts. Im appenzellischen Trogen bringt er seit fünf Jahren jeden Monat mit hochkarätigen jungen Musikern eine Bachkantate zur Aufführung.

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Die geplante Gesamtaufführung des Vokalwerks von Johann Sebastian Bach wird noch weitere 20 Jahre in Anspruch nehmen. Was macht für Rudolf Lutz die Faszination von Bachs Musik aus? Wie vermittelt er sie? Und was verbindet ihn mit Bach als Person? Judith Hardegger und Christian Walther blicken in ihrem Filmbeitrag hinter die Kulissen und begleitet den Barockspezialisten und Ausnahmekünstler an verschiedene Orte seiner Tätigkeit: zu den Proben und Kantatenaufführung in Trogen, an die Hochschule für Alte Musik Basel, wo er Improvisation unterrichtet, und dorthin, wo J.S. Bach lange Zeit gewirkt hat: in die Leipziger Thomaskirche.
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Diese Sendung ist in der Mediathek von SF1 (Schweiz) im Internet weiterhin unbegrenzt aufrufbar.
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Link für das Internet – Fernsehen:
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Ich wünsche allen einen schönen „Trinitatis-Sonntag!“
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Herzliche Grüße
Volker
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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den „16. Sonntag nach Trinitatis“


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1551-53 Bau der großen Brabant-Renaissance-Orgel durch Hendrik Niehoff in Hertogenbosch 1652 Überholung und Vergrößerung der Orgel durch Friedrich Stellwagen aus Lübeck 1712-15 Umbau und Erweiterung durch Matthias Dropa 1852 Umbau durch Eduard Meyer 1922

In den Jahren von 1551-53 Bau der großen Brabant-Renaissance-Orgel durch Hendrik Niehoff in Hertogenbosch in  der Kirche St. Johannis in  Lüneburg. 1652 Überholung und Vergrößerung der Orgel durch Friedrich Stellwagen aus Lübeck 1712-15 Umbau und Erweiterung durch Matthias Dropa 1852 Umbau durch Eduard Meyer 1922.                                                                                                                                                           Während seines Aufenthaltes war  Johann.Sebastian Bach von 1700 bis 1702 im Michaeliskloster Lüneburg und erhielt an dieser Orgel höchstwahrscheinlich Unterricht durch Georg Böhm (* 2. September 1661 in Hohenkirchen (Thüringen); † 18. Mai 1733 in Lüneburg) war ein deutscher Organist und Komponist des Barock.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 23.09.2012 begehen wir den 16. Sonntag nach Trinitatis

Der 16. Sonntag nach Trinitatis ist geprägt vom Evangelium von der Auferweckung des Lazarus. In dieser Geschichte sowie in den Epistellesungen wird deutlich, dass mit Jesus weit mehr gekommen ist als nur ein großer Prediger. Er hat das Leben in diese Welt gebracht und den Tod besiegt. Dieser Sieg wird schon durch sein Handeln auf Erden sichtbar. Am 16. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Evangelium von der Auferweckung des Lazarus und wir staunen über die Worte Jesu. Diese Worte sprechen in keine alltägliche Situation, sondern sind Trauernden und bedrückten zugesprochen. Wir können getrost sein darüber, dass Gott alles Geschehen in userem Leben kennt und weiß, wann wir seiner besonderen tröstenden Hilfe bedürfen. Es ist gut zu wissen, dass nichts ohne seinen Willen geschieht.

Wochenspruch: 

Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2. Tim 1, 10b)

Wochenlied: 

„Was mein Gott will, gescheh allzeit“ (EG 364)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 16. Sonntag  nach  ”Trinitatis

BWV     8  –  „Liebster Gott, wenn werd ich sterben“

BWV  27  –  „Wer weiß, wie nahe mir mein Ende“

BWV  95  –  „Christus, der ist mein Leben“

BWV  161 – „Komm, du süße Todesstunde“

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach

BWV 27 „Wer weiß, wie nahe mir mein Ende“

Kantate zum 16. Sonntag nach Trinitatis

für Soli, Bläser, obligate Orgel, Streicher und Basso continuo;

Dorothee Mields, Sopran; Matthew White, Countertenor;

Hans Jörg Mammel, Tenor; Thomas Bauer, Bass;

Collegium Vocale Gent,

Leitung: Philippe Herreweghe

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html .

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html .

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm: .

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 161 „Komm, du süße Todesstunde“

Matthew White, Countertenor;
Hans Jörg Mammel, Tenor;
Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach: 

BWV 95 „Christus, der ist mein Leben“

Dorothee Mields, Sopran;
Hans Jörg Mammel, Tenor;
Thomas Bauer, Bass;
Collegium Vocale Gent
Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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Neuer Sender..!!

SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

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Programm: 

http://www.sr-online.de/sr2/1356/

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Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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Für Klassik- und Jazzfreunde bietet SR 2 KulturRadio

ein Recherche-Werkzeug für Musikstücke an.

Bis zu drei Tage zurück reicht das neue Online-Archiv

der gespielten Titel bei SR 2 KulturRadio.

Außerdem ist die Musikliste bis zur aktuellen Stunde zu sehen.

Link: 

http://musikrecherche.sr-online.de/sr2/

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag, 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate 

BWV 27 „Wer weiß, wie nahe mir mein Ende“

Kantate am 16. Sonntag nach Trinitatis

Katharine Fuge, Sopran
Robin Tyson, Countertenor
Mark Padmore, Tenor
Thomas Guthrie, Bass

Monteverdi Chor
Englische Barocksolisten

Leitung: John Eliot Gardiner

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr .

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html .

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Sonntag von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 8 „Liebster Gott, wenn werd ich sterben?

Kantate am 16. Sonntag nach Trinitatis

Lisa Larsson, Sopran
Annette Markert, Alt
Christoph Prégardien, Tenor
Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra
Leitung: Ton Koopman

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mdr – figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr .

Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/. .

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr – figaro – Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag: um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr .

Johann Sebastian Bach:
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6:25 Uhr – Einführung zur Kantate
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800 Jahre Thomana .
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06:30 Uhr Kantate
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Johann Sebastian Bach
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BWV 161 „Komm, du süße Todesstunde“
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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Die Bach-Kantate:
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Johann Sebastian Bach:

BWV 95 „Christus, der ist mein Leben“

Kantate zum 16. Sonntag nach Trinitatis,

Katharine Fuge, Sopran
Robin Tyson, Countertenor
Mark Padmore, Tenor
Thomas Guthrie, Bass

Monteverdi Chor
Englische Barocksolisten

Leitung: John Eliot Gardiner

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Videos mit Bach-Kantaten zum 16. Sonntag nach Trinitatis
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/ YouTube: BWV 8 –   „Liebster Gott, wenn werd ich sterben“ –  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 27 –  „Wer weiß, wie nahe mir mein Ende“ –  (Interpret: Harnoncourt )
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/ YouTube: BWV 95 –  „Christus, der ist mein Leben“ –  (Interpret: Rilling )
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/ YouTube: BWV 161 –  „Komm, du süße Todesstunde“ –  (Interpret: Bach-consort)
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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Instrumentalmusik, Arien, Rezitative, Duette, Kantaten etc.

aus der Bach-Familie vor..!!

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Carl Philipp Emanuel Bach  (1714 – 1788)

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Oster-Kantate Wq  244 „Gott hat den Herrn auferwecket“

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Nähere Angaben zur Oster-Kantate

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Titel: Gott hat den Herrn auferwecket
Entstehungszeit: 1756
Uraufführung: Ostern 1756
Besetzung: Solisten (STB), Chor (SATB), 2 Violinen, Viola, 2 Flöten, 2 Oboen, Fagott, 3 Trompeten, Pauken und Basso continuo
Spieldauer: ca. 27 Minuten
Opus: Wq 244: Oster-Musik für 2 Violinen, Bratsche, 2 Flöten, 2 Hoboen, 1 Fagott, 3 Trompeten, Paucken; Diskant, …

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Zum Video mit der „Oster-Kantate“ Wq 244

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CD’s – Bach-Kantaten 
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für den  15. Sonntag und 16. Sonntag nach Trinitatis
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Cover:  SDG 104 –  Vol. 8

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CD-Bestellung 


Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 104 – Vol. 8

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Aufführungsorte: Kantaten für den 15. und 16. Sonntag nach Trinitatis“ 

CD 1 – Unser Lieben Frauen, Bremen am 29. September 2000

CD 2 – Santo Domingo de Bonaval, Santiago de Compostela am 07. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den „15. Sonntag nach Trinitatis“

 
BWV  51  “Jauchzet Gott in allen Landen“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1

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BWV  99 “Was Gott tut, das ist wohlgetan

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1

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BWV 100 “Was Gott tut, das ist wohlgetan II

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104–  Vol. 8 – CD 1

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BWV 138 “Warum betrübst du dich, mein Herz
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Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104–  Vol. 8 – CD 1
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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für den „16. Sonntag nach Trinitatis“ 

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BWV   8  – „Liebster Gott, wann werd ich sterben?“

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8  – CD 2

BWV 27 – „Wer weiß, wie nahe mir mien Ende?“

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 95 – „Christus, der ist mein Leben“

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 161 – „Komm, du süße Todesstunde“

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

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.Kantaten für den 16. Sonntag nach Trinitatis 
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Santo Domingo de Bonaval, Santiago de Compostela, am 07. Oktober 2000.
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Kantaten-Beschreibung: BWV 95  „Christus, der ist mein Leben
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Ich habe mich so gefreut, endlich BWV 95 „Christus, der ist mein Leben“ aufführen zu können, eine Kantate, die ich zum ersten Mal Ende der sechziger Jahre in einer Aufführung mit Karl Richter gehört hatte. Ich war damals erstaunt und staune immer noch über die ausgesprochen originelle Kombination des ‚Corno’ (das einigen Musikwissenschaftlern zufolge ‚Cornetto’ bedeuten könnte) mit Oboen. Im zweiten Teil des Anfangschors verbindet Bach diese Instrumente in einem kampflustigen Gerangel, das Luthers Paraphrase des Nunc dimittis einleitet. Jazztrompeten, hatte ich damals gedacht, und diese Passage hat tatsächlich Ähnlichkeiten mit einer Jamsession, aber in Wahrheit haben wir keine genaue Vorstellung davon, welches Instrument Bach hier gemeint hat. Wenn auf dem altertümlichen Cornetto oder Zink gespielt wird, müsste sich der Spieler, um den gewünschten Klang zu erzielen, mit zahlreichen verzwickten Doppelgriffen auseinandersetzen.

Mike Harrison war jedoch mutig genug, als alternative, wenn auch anachronistische Lösung seine deutsche Ventiltrompete in C vorzuschlagen. Es klang phantastisch. Letzten Endes ist es nicht die Form, Bauart oder Entstehungszeit des Instrumentes, die es überzeugend klingen lässt, sondern die Fertigkeit und Vorstellungskraft des Spielers, und Mike ist es gelungen, seiner Trompete einen täuschenden echten zinkenartigen Klang zu geben. Ein Schaudern durchlief in der Aufführung in Santiago sein Zwiegespräch mit den Oboen, das den letzten Kampf zwischen den Kräften des Lebens und des Todes spüren ließ, bis die Seele endlich zu ihrem ersehnten Ziel gelangte. Es erinnerte mich an den Höhepunkt von John Bunyan’s Pilgrim’s Progress, als der Christ ‚verschied und auf der anderen Seite für ihn die Trompeten erklangen’.

Man muss einfach beeindruckt sein von dieser Kantate, in der Bach auf sehr ungewöhnliche Weise vier Trauerchoräle als formstützende Pfeiler aneinanderfügt und den Gläubigen (Tenor), während dieser über seinen Tod sinniert, Mut fassen lässt. Die recht fest im christlichen Glauben verwurzelten synkopierten Dialoge zwischen paarigen Oboen und Violinen, die das Werk einleiten, strotzen vor Vitalität und ebnen den Weg zu dem ersten Choral im Dreiertakt, der bei dem Wort ‚sterben’ verlischt, die nacheinander einsetzenden Stimmen einen verminderten Septakkord aufbauen lässt, zur Ruhe kommt und sich schließlich bei den Worten ‚…ist mein Gewinn’ noch einmal voller Kraft entlädt. Den Höhepunkt bildet die Zeile ‚mit Fried und Freud ich fahr dahin’ als Bindeglied zu nächsten Choral, Luthers Paraphrase des Nunc dimittis.

Die Aussagen der beiden Choräle sind durch ein Arioso für Tenor im Dreiertakt verbunden, ‚Mit Freuden, ja, mit Herzenslust will ich von hinnen scheiden’. Diese löst sich in Abschnitte mit freiem Rhythmus auf – und hier ist Bach ausgesprochen experimentierfreudig, indem er sie mit Einfügungen aus dem synkopierten Anfangsmotiv in Schach hält. Wir gewinnen den Eindruck, es handle sich um eine Abfolge von 7/4-Takten.

Auf dem Höhepunkt singt der Tenor unbegleitet ‚Mein Sterbelied ist schon gemacht…’ – Stille – ‚…ach, dürft ich’s (von Mark Padmore mit erstaunlichem Pathos vorgetragen), ach, dürft ich’s heute singen!’. Bruchlos leitet der zwischen ‚Corno’ und Oboen erwähnte Dialog den zweiten Choral ein, Luthers überschäumendes ‚Mit Fried und Freud ich fahr dahin’. Daraufhin lässt sich der Solosopran mit dem Ruf vernehmen: ‚Nun, falsche Welt! nun hab ich weiter nichts mit dir zu tun’, der seinerseits bruchlos in eine bezaubernde bogenförmig geführte Melodie überleitet: ‚Valet will ich dir geben, du arge, falsche Welt’, und dann, auf dem Weg über ein Seccorezitativ, zu der einzigen wirklichen Arie in dieser Kantate führt, ‚Ach, schlage doch bald’, deren ‚Leichenglocken’-Pizzicati faszinierend sind.

Nach dem Konzert gab es in der Hotelbar eine bewegte Diskussion über die Bedeutung und Symbolik der ‚Leichenglocken’. Einige vertraten die Meinung, die hohen wiederholten Achtel auf der Flöte in BWV 161 (Nr. 4) und BWV 8 (Nr. 1) symbolisierten die hellen Totenglocken, die beim Begräbnis eines Kindes läuten.

Ein Mitglied aus unserem Team war überzeugt, die Musik in BWV 95 (Nr. 5) stelle ein laufendes Uhrwerk dar, der Tenor warte darauf, dass seine letzte Stunde schlage, während die Streicher das mechanische Ticken der Uhr nachahmen. Die Oboen imitieren den Mechanismus des Rades, das Schlag zwölf schleifend zum Stillstand kommt – so wie die Zeit es zu tun scheint, wenn man ungeduldig ist. Das Echo der zweiten Oboe (in Takt 4) stößt die Uhr sanft an, indem sie am Gewicht auf der Gegenseite zieht, und setzt sie damit wieder in Gang. Raffiniert und plausibel…

Man kann nicht umhin, sich die Frage zu stellen, ob nicht die lebhafte Erinnerung an einen Todesfall unlängst in der Familie bei der Komposition dieser Stücke Bach die Hand geführt habe. War es vielleicht die innere Auseinandersetzung mit dem drohenden Tod eines schwächlichen Kindes, die ihn zu dieser Folge von Kompositionen inspiriert hat, in denen es um Glauben und Vertrauen geht und die in ihrer Schlichtheit so kindhaft sind? Seine Tochter Christiane Sophia (*1723) kränkelte tatsächlich und starb am 29. Juni 1726 – ein paar Monate bevor er mit der Komposition von BWV 27 begann. 

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© John Eliot Gardiner 2004

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Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch
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Übersetzung: Gudrun Meier
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Auszug aus dem Gardiner-Reisetagebuch – über den Ausspruch: „Totenglocken“ – BWV 8 „Liebster Gott, wenn werd ich sterben“
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Die Totenglocken kehren (zumindest als Schlussfolgerung) in den lose aneinander gefügten Achtelnoten der Tenorarie (im BWV 8 Nr. 2, ) bei den Worten ‚wenn meine letzte Stunde schlä-ä-ä- ä-ä-ä-gt’ und im Pizzicato der Continuobegleitung wieder.

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1. Auf Iona haben wir die Kantate in ihrer ursprünglichen Weimarer Fassung von 1715/6 aufgeführt, in der die Streicher in C spielen, aber mit dem Stimmton A=466 (fast einen Ton höher als der übliche Leipziger Stimmton A=415); die Blockflöten haben Es mit tiefem französischen Kammerton, damit sie wie C auf dem hohen Weimarer

Chorton klingen. Da das Werk hier in Santiago Seite an Seite mit vier Leipziger Kantaten aufgeführt wurde, haben wir beschlossen, Bachs Leipziger Fassung (aus der Zeit zwischen 1937 und 1746) zu rekonstruieren und sie in D-dur mit A=415 zu spielen.

2. Obwohl Bach die Kantate bei ihrer Wiederaufführung 1746/47 einen Ton tiefer nach D transponiert hat, einen Bereich, den die Traversflöte immer noch gut bewältigen kann, waren wir der Meinung, in dieser früheren Fassung sei eine ‚sechste Flöte’ das wahrscheinlichere und geeignete Instrument – eine Blockflöte, die in D notiert ist, aber wie E klingt. 

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“  ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum „15. und 16. Sonntag nach Trinitatis“

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Gardiner Reisetagebuch SDG 104 – zum Download als PDF 

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  Künstler-Beitrag:  Mark Padmore, Tenor – zum Download

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..Link:  >> Menschen <<  – Wissenswertes vom Klangquartier Leipzig! –
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Bachfest Leipzig 2013 – „Vita Christi“
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vom 14.06.2013 – 23.06.2013
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Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen: Weihnachts-Oratorium, Johannespassion, Oster- und Himmelfahrts-Oratorium fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.
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Hermann Max  – („Auferstehung und Himmelfahrt“ mit der Rheinischen Kantorei  u.a. mit James Gilchrist – Tenor,
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am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr) – 
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werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis.
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Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat-Kompositionen  von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 mit den Thomaner und dem Freiburger-Barockorchester
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im Abschlusskonzert am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr in der Thomaskirche Leipzig.
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Die Thematik für das Bachfest 2013 wird Vita Christi sein.
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Die nachstehenden Termine..!!
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Sir J.E. Gardiner wird mit dem Monteverdi Choir am Donnerstag, 20.6.2013 um 20:00 Uhr
in der Thomaskirche die „Johannes-Passion“ aufführen.
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Am Samstag, 22.6.2013 um 20:00 Uhr erfolgt dann  mit Sir J.E. Gardiner
in der Nikolaikirche ein Kantatenkonzert u.a. mit den Bach-Werken:
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BWV 249 „Kommt eilet und laufet“ und
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BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen.“
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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:
Link: 
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Am Sonntag, 02.9.2012 sendete das Schweizer Fernsehen (SF1)  die folgende Sendung:
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„Sternstunde Religion Mit Bach von Leipzig bis Trogen – Unterwegs mit Rudolf Lutz“
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Eine Reportage von Judith Hardegger und Christian Walther
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Wenn Rudolf Lutz Bach spielt, Bach dirigiert oder Bach erklärt, ist er in seinem Element. Der Schweizer Organist, Cembalist, Dirigent und Komponist ist der künstlerische Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen und damit die Schlüsselfigur eines gigantischen Musikprojekts. Im appenzellischen Trogen bringt er seit fünf Jahren jeden Monat mit hochkarätigen jungen Musikern eine Bachkantate zur Aufführung.

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Die geplante Gesamtaufführung des Vokalwerks von Johann Sebastian Bach wird noch weitere 20 Jahre in Anspruch nehmen. Was macht für Rudolf Lutz die Faszination von Bachs Musik aus? Wie vermittelt er sie? Und was verbindet ihn mit Bach als Person? Judith Hardegger und Christian Walther blicken in ihrem Filmbeitrag hinter die Kulissen und begleitet den Barockspezialisten und Ausnahmekünstler an verschiedene Orte seiner Tätigkeit: zu den Proben und Kantatenaufführung in Trogen, an die Hochschule für Alte Musik Basel, wo er Improvisation unterrichtet, und dorthin, wo J.S. Bach lange Zeit gewirkt hat: in die Leipziger Thomaskirche.
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Diese Sendung ist in der Mediathek von SF1 (Schweiz) im Internet weiterhin unbegrenzt aufrufbar.
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Link für das Internet – Fernsehen:
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Ich wünsche allen einen schönen „Trinitatis-Sonntag!“
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Herzliche Grüße
Volker
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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den „15. Sonntag nach Trinitatis“


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Die Dropa-Orgel in St. Michaelis Lüneburg, J.S. Bach sang in St. Michaelis im Mettenchor in den Jahren 177-1702

Die Dropa-Orgel in St. Michaelis Lüneburg. –  J.S. Bach wirkte in St. Michaelis im Mettenchor mit in den Jahren 1700-1702

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 16.09.2012 begehen wir den 15. Sonntag nach Trinitatis

Der 15. Sonntag nach Trinitatis hat „Irdische Güter“ zum Thema. Es geht ums Sorgen, die Angst um die Zukunft, um das, was morgen kommt, die Sorge um das leibliche Wohl, um das Dach über dem Kopf. Mancher Predigttext legt eine gewisse Leibfeindlichkeit nahe, etwas, das einzuüben heute gewiss nicht ganz verkehrt ist. Dabei sollte man sich allerdings davor hüten, die Gaben Gottes, von denen wir leben, zu verteufeln. Am 15. Sonntag nach Trinitatis wird unser Blick fortgelenkt von den irdischen Gütern. Sie sollen nicht unsere erste und alleinige Sorge sein. So werden wir frei zu einem Leben in der Nachfolge Jesu. oder Oft haben wir uns durch mühsame Arbeit einen Lebensstandard geschaffen, der uns ein Gefühl der Behaglichkeit und des Wohlstandes vermittelt. Diesen Lebensstandard zu erhalten, wird jedoch immer schwieriger, und Sorge um die Zukunft bestimmt unser Leben zusehends. Heute, am 15. Sonntag nach Trinitatis, werden wir durch die Lesungen daran erinnert, dass alles, was wir hier schaffen, vergänglich ist. Es ist tröstlich zu wissen, dass Gott uns nicht im Stich lassen wird, selbst wenn das, was wir haben, verloren geht.

Wochenspruch: 

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. (1. Petr 5, 7)

Wochenlied: 

„Wer nur den lieben Gott läßt walten“ (EG 369)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 15. Sonntag  nach  ”Trinitatis

BWV  51   –  „Jauchzet Gott in allen Landen“

BWV  99  –  „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

BWV 100  –  „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

BWV  138  – „Warum betrübst du dich, mein Herz“

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach

BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Trompete, Streicher und Basso continuo;

Carolyn Sampson, Sopran;

Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html .

Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html .

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRKultur – Auszüge aus dem Programm: .

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“

Ruth Ziesak, Sopran / Reinhold Friedrich, Trompete

Berliner Barock Compagney

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach: 

BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan

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Malin Hartelius (Sopran)
William Towers (Countertenor)
James Gilchrist (Tenor)
Peter Harvey (Bass)

Monteverdi Chor
Englische Barocksolisten

Leitung: John Eliot Gardiner

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Johann Sebastian Bach:
„Was Gott tut, das ist wohlgetan“ BWV Anh. II 67

Gerhard Weinberger (Orgel)

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Neuer Sender..!!

SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sr2/1356/

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Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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Für Klassik- und Jazzfreunde bietet SR 2 KulturRadio

ein Recherche-Werkzeug für Musikstücke an.

Bis zu drei Tage zurück reicht das neue Online-Archiv

der gespielten Titel bei SR 2 KulturRadio.

Außerdem ist die Musikliste bis zur aktuellen Stunde zu sehen.

Link: 

http://musikrecherche.sr-online.de/sr2/

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag, 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate 

BWV 99 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

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Kantate am 15. Sonntag nach Trinitatis, BWV 99

Yukari Nonoshita, Sopran
Makoto Sakurada, Tenor

Robin Blaze (Countertenor)
Peter Kooij (Bass)

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Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr .

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html .

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Sonntag von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 138 „Warum betrübst du dich, mein Herz

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Kantate BWV 138 am 15. Sonntag nach Trinitatis

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La Petite Bande
Leitung: Sigiswald Kuijken
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mdr – figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr .

Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/. .

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr – figaro – Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag: um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr .

Johann Sebastian Bach:
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6:25 Uhr – Einführung zur Kantate
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800 Jahre Thomana .
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06:30 Uhr Kantate
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Johann Sebastian Bach
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BWV 138 „Warum betrübst du dich, mein Herz“

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Hans-Joachim Rotzsch, Tenor

Johannes Oettel, Bass

Thomanerchor  Leipzig

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Leitung: Günther Ramin

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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Die Bach-Kantate:
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Johann Sebastian Bach:
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BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis,

Monika Frimmer, Sopran;

Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig

Leitung: Max Pommer

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Videos mit Bach-Kantaten zum 15. Sonntag nach Trinitatis
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/ YouTube: BWV 51 –   „Jauchzet Gott in allen Landen“ –  (Interpret: Rilling)

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/ YouTube: BWV 99 –  „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ –  (Interpret: Harnoncourt)
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/ YouTube: BWV 100 –  „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ –  (Interpret: Koopman)
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/ YouTube: BWV 138 –  „Warum betrübst du dich, mein Herz“ –  (Interpret: Herreweghe)
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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Instrumentalmusik, Arien, Rezitative, Duette, etc.

aus der Bach-Familie vor..!!

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Johann Christian Bach (1735-1782) auch Mailänder und Londoner-Bach genannt:
„Missa da Requiem“

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Nach seiner vielbeachteten Einspielung der Trauermusik von Johann Ludwig Bach setzt Hans-Christoph Rademann nun seine spannende Erkundung der berühmtesten aller Musikerfamilien fort.

Der »Londoner Bach«, geboren 1735, war der jüngste von Johann Sebastians Söhnen. 

19-jährig war Johann Christian Bach im Frühjahr 1755 nach Italien aufgebrochen. Die Bekanntschaft mit verschiedenen italienischen Sängerinnen soll seine Lust geweckt haben, das Land südlich der Alpen zu sehen und die dortige Opernszene kennenzulernen. Doch aus der Studienreise wurde ein Umzug: Bach blieb in Italien, seine deutsche Heimat, vom siebenjährigen Krieg erschüttert, rückte in weite Ferne, schließlich trat er zum Katholizismus über und bekam mit 25 eine erste feste Anstellung als Organist am Mailänder Dom.

Bevor er sich intensiv der Oper zuwandte, entstanden an die 30 zum allergrößten Teil lateinische geistliche Werke, deren öffentliche Aufführungen damals großes Aufsehen erregten und dem jungen deutschen Komponisten in Mailand beträchtlichen Ruhm einbrachten. Offenbar hatte Bach den Ton der Zeit getroffen, war es ihm gelungen, nicht nur die alte Kunst der Polyphonie zu beherrschen, sondern auch den moderneren Stil mit seinen aufgeladenen Affekten und der stärker in den Mittelpunkt rückenden Faszination für alles Melodische.

Johann Christian Bach steht mit seinen Werken für die spannende Zeit des Übergangs vom Barock zur Klassik, in der politische, moralische, menschliche Werte auf den Prüfstand kamen und sich auch in den Künsten revolutionäre Veränderungen vollzogen.

Johann Christian Bach findet seine Meisterschaft in einer schon damals mehr als 200 Jahre alten Kompositionstechnik, die er (wie übrigens nach ihm auch Mozart) bei dem großen italienischen Musikgelehrten Padre Giovanni Battista Martini in Bologna erlernt hatte: Das Errichten eines strengen mehrstimmigen Gebäudes über einer vorgegebenen Grundmelodie. Hier sind es die Bässe, die in langen Notenwerten den alten ambrosianischen Choral anstimmen, über dem sich die sechs höheren Stimmen mit ihrem von den Instrumenten gestützten Liniengeflecht entfalten: Ein im Endeffekt siebenstimmiger Satz von feierlicher Klangschönheit.

In die venezianische Mehrchörigkeit, die sich durch das wechselseitige Musizieren weit im Raum verteilter Sänger- und Musikergruppen definiert, verweist das Kyrie, in dem sich die Chorstimmen neu sortieren, und zwar zu zwei mit einander konzertierenden vierstimmigen Ensembles.

(Textauszüge: www.dradio.de)

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Johann Christian Bach (1735-1782)

Requiem F-Dur

1  Introitus: Requiem aeternam – Kyrie

2  Sequenz – Dies irae

3  Quantus tremor

4  Tuba mirum

5  Mors stupebit

6  Quid sum miser

7  Rex tremendae

8  Juste judex ultionis

9  Ingemisco

10  Qui Mariam absolvisti

11 Confutatis maledictis

12 Ora supplex

13 Lacrimosa

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Ausführende:

Lenneke Ruiten, Sopran,

Ruth Sandhoff, Alt,

Colin Balzer, Tenor

Thomas E. Bauer, Bass.

RIAS-Kammerchor
Akademie für Alte Musik

Leitung: Hans-Christoph Rademann

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Zum Video 

Johann Christian Bach „Requiem F-Dur“

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Video: „Auf den Spuren von Johann Sebastian Bach“

Bau der Bach-Wöhl-Orgel in der Thomaskirche Leipzig, Weihe in 2000

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CD’s – Bach-Kantaten 
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für den  15. Sonntag und 16. Sonntag nach Trinitatis
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Cover:  SDG 104 –  Vol. 8

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CD-Bestellung 


Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 104 – Vol. 8

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Aufführungsorte: Kantaten für den 15. und 16. Sonntag nach Trinitatis“ 

CD 1 – Unser Lieben Frauen, Bremen am 29. September 2000

CD 2 – Santo Domingo de Bonaval, Santiago de Compostela am 07. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte: Kantaten für den „15. Sonntag nach Trinitatis“

 
BWV  51  “Jauchzet Gott in allen Landen“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1

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BWV  99 “Was Gott tut, das ist wohlgetan

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1

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BWV 100 “Was Gott tut, das ist wohlgetan II

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104–  Vol. 8 – CD 1

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BWV 138 “Warum betrübst du dich, mein Herz
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Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104–  Vol. 8 – CD 1
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CD –  z w e i  – Inhalte: Kantaten für den „16. Sonntag nach Trinitatis“ 

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BWV   8  – „Liebster Gott, wann werd ich sterben?“

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8  – CD 2

BWV 27 – „Wer weiß, wie nahe mir mien Ende?“

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 95 – „Christus, der ist mein Leben“

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 161 – „Komm, du süße Todesstunde“

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

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.Kantaten für den 15. Sonntag nach Trinitatis 
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Unser Lieben Frauen, Bremen am 29. September 2000.
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Kantaten-Beschreibung: BWV 99 (100)  Was Gott tut, das ist wohlgetan
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Da im Jahr 2000 zwei Feiertage so dicht aufeinander folgten – Erzengel Michael (29. September) und der 15. Sonntag nach Trinitatis (1. Oktober) – und die Finanzlage unserer ‚Cantata-Pilgrimage’-Projektes angespannter denn je war, machten wir von dem Angebot Gebrauch, beim Musikfest Bremen zwei Konzerte aufzuführen. Die einst wohlhabende Hafenstadt Bremen war im 16. Jahrhundert Schauplatz einer langen blutigen und ausweglosen Auseinandersetzung zwischen den missgestimmten Anhängern beider Ausprägungen des Protestantismus – den Kalvinisten, die vorwiegend dem Kaufmannsstand angehörten, und den Lutheranern unter der Führung des Adels. Für uns bedeutete das Angebot, dass wir unsere beiden Konzerte an einem einzigen Ort (in der Kirche Unser Lieben Frauen) aufführen (und einspielen) und beide Programme dann in der Franziskanerabtei Neviges und – am 15. Sonntag nach Trinitatis – in der Bonner Münsterbasilika wiederholen konnten.
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Obwohl Bachs Vertonungen des Choraltextes Was Gott tut, das ist wohlgetan von Samuel Rodigast aufeinander folgende BWV- Nummern haben, liegen zwischen ihnen mindestens zehn Jahre, und ihre Unterschiede sind ebenso verblüffend wie ihre Gemeinsamkeiten (zum Beispiel die beiden Corni da caccia und Pauken in BWV 100 zusätzlich zu den Streichern mit Flöte und Oboe d’amore in BWV 99). In der früheren Fassung liefert Bach nur eine einzelne Aria (Nr. 3), für Tenor mit obligater Flöte. Sie beschreibt den bitteren Geschmack des Kreuzeskelches und weist darauf hin, dass Gott ‚dir kein tödlich Gift einschenken kann, obgleich die Süßigkeit verborgen steckt’. Chromatisch aufsteigende Noten in der Flöte wie in der Singstimme lassen den bitteren Trank schmecken (wir können fast fühlen, wie er durch die Adern rinnt) und schließlich die Labsal kosten, die Gott als ‚weiser Arzt’ gewährt. Das folgende Quintett (Nr. 5) für Sopran und Alt mit Flöte, Oboe d’amore und Continuo schildert den beschwerlichen Gang nach Golgatha. In der Aufführung wirkte es wie eine Rückkehr zu den leidvollen Themen Epiphanias und Fastenzeit – ‚des Kreuzes Bitterkeiten’ im Streit mit der Schwachheit des Fleisches. Wir spüren nicht nur das ‚unerträgliche’ Gewicht des Kreuzes, auch der eitle Sieg jener, die auf halbem Wege aufgeben, wird uns deutlich vor Augen geführt. Auf heilsame Weise predigt hier die Musik, doch zwischen den frohgemuten Ermahnungen des Anfangschores und dem abschließenden Choral ist eine bittere Pille zu schlucken.

In seiner dritten Fassung BWV 100, Was Gott tut, das ist wohlgetan II“ die 1734 in Leipzig uraufgeführt wurde, führt Bach den Text des Anfangschorals unverändert durch alle sechs Strophen, wobei es ihm gelingt, sich weder musikalisch zu wiederholen noch die Liedmelodie langweilig werden zu lassen. Wir spüren, dass sich Bach entweder mit den Fragen seiner Kritiker auseinandersetzt, warum er seine Kantaten so kompliziert gestalte und ob er sie nicht auf ein einziges theologisches

Thema beschränken könne, oder sich der neuen Herausforderung stellt, innerhalb der Einschränkungen, die ihm die Versform auferlegt, eine möglichst große Abwechslung zu bieten. Die vier Mittelsätze, die kein einziges Rezitativ enthalten, das den Fluss stören könnte, sind im höchsten Maße fesselnd und faszinierend. Auf ein Duett zwischen Alt und Tenor (Nr. 2), das einen riesigen Atem und eine sichere Beherrschung der Koloratur verlangt, folgt ein Siciliano für Sopran und obligate Flöte (Nr. 3) – mit seinen Rouladen aus vierundzwanzig Zweiunddreißigsteln je Takt sicher das anspruchsvollste aller Flötenobligati Bachs. Dann folgt nach einer munteren Bassarie, die von den gesamten Streichern mit kecken Synkopierungen begleitet wird (Nr. 4), eine herrliche Aria im 12/8-Takt für Alt und Oboe d’amore (Nr. 5) – lyrisch und trostreich. Bach beschließt die Kantate mit einer Wiederholung (Nr. 6) der Fassung, die wir zum ersten Mal am 1. Sonntag nach Trinitatis (BWV 75) aufgeführt haben, diesmal jedoch mit zusätzlichen Hörnern und Pauken.

© John Eliot Gardiner 2004
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Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch
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Übersetzung: Gudrun Meier
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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“  ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum „15. und 16. Sonntag nach Trinitatis“

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Gardiner Reisetagebuch SDG 104 – zum Download als PDF 

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  Künstler-Beitrag:  Mark Padmore, Tenor – zum Download

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..Link:  >> Menschen <<  – Wissenswertes vom Klangquartier Leipzig! –
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Bachfest Leipzig 2013 – „Vita Christi“
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vom 14.06.2013 – 23.06.2013
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Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen: Weihnachts-Oratorium, Johannespassion, Oster- und Himmelfahrts-Oratorium fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.
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Hermann Max  – („Auferstehung und Himmelfahrt“ mit der Rheinischen Kantorei  u.a. mit James Gilchrist – Tenor,
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am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr) – 
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werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis.
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Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat-Kompositionen  von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 mit den Thomaner und dem Freiburger-Barockorchester
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im Abschlusskonzert am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr in der Thomaskirche Leipzig.
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Die Thematik für das Bachfest 2013 wird Vita Christi sein.
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Die nachstehenden Termine..!!
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Sir J.E. Gardiner wird mit dem Monteverdi Choir am Donnerstag, 20.6.2013 um 20:00 Uhr
in der Thomaskirche die „Johannes-Passion“ aufführen.
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Am Samstag, 22.6.2013 um 20:00 Uhr erfolgt dann  mit Sir J.E. Gardiner
in der Nikolaikirche ein Kantatenkonzert u.a. mit den Bach-Werken:
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BWV 249 „Kommt eilet und laufet“ und
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BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen.“
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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:
Link: 
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Am Sonntag, 02.9.2012 sendete das Schweizer Fernsehen (SF1)  die folgende Sendung:
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„Sternstunde Religion Mit Bach von Leipzig bis Trogen – Unterwegs mit Rudolf Lutz“
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Eine Reportage von Judith Hardegger und Christian Walther
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Wenn Rudolf Lutz Bach spielt, Bach dirigiert oder Bach erklärt, ist er in seinem Element. Der Schweizer Organist, Cembalist, Dirigent und Komponist ist der künstlerische Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen und damit die Schlüsselfigur eines gigantischen Musikprojekts. Im appenzellischen Trogen bringt er seit fünf Jahren jeden Monat mit hochkarätigen jungen Musikern eine Bachkantate zur Aufführung.

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Die geplante Gesamtaufführung des Vokalwerks von Johann Sebastian Bach wird noch weitere 20 Jahre in Anspruch nehmen. Was macht für Rudolf Lutz die Faszination von Bachs Musik aus? Wie vermittelt er sie? Und was verbindet ihn mit Bach als Person? Judith Hardegger und Christian Walther blicken in ihrem Filmbeitrag hinter die Kulissen und begleitet den Barockspezialisten und Ausnahmekünstler an verschiedene Orte seiner Tätigkeit: zu den Proben und Kantatenaufführung in Trogen, an die Hochschule für Alte Musik Basel, wo er Improvisation unterrichtet, und dorthin, wo J.S. Bach lange Zeit gewirkt hat: in die Leipziger Thomaskirche.
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Diese Sendung ist in der Mediathek von SF1 (Schweiz) im Internet weiterhin unbegrenzt aufrufbar.
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Link für das Internet – Fernsehen:
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Ich wünsche allen einen schönen „Trinitatis-Sonntag!“
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Herzliche Grüße
Volker
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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den „10. Sonntag nach Trinitatis“


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Ausschnitt eines historischen Leipzig Leporellos mit Thomaskirche und Thomasschule im Hintergrund FotoSammlung BachArchiv Leipzig

Ausschnitt eines historischen Leipzig mit Thomaskirche und Thomasschule im Hintergrund.  – (©  Foto-Sammlung:   BachArchiv Leipzig)

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:

 Link: Bach-Kantaten im Kirchenjahr als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 12.08.2012 

begehen wir den

10. Sonntag   nach Trinitatis

Der 10. Sonntag nach Trinitatis bildet den ungefähren Mittelpunkt der Trinitatiszeit und hat daher eine besondere Stellung. Dies wird dadurch unterstrichen, dass er sich dem Verhältnis der Kirche zum Volk Israel widmet, ein Thema, das von großer Bedeutung für die christliche Kirche ist. Die Überlegungen dazu werden selbstverständlich auch den Holocaust und die neonazistischen Strömungen in unserer Gesellschaft beinhalten müssen. Auf der anderen Seite dürfen die Unterschiede nicht übersehen werden.
Allerdings ist es wichtig, dass wir erkennen, dass unsere Wurzeln im Volk Israel, dem Volk Gottes, verankert sind, und nicht ins Leere greifen. Die Erkenntnis des Paulus, dass das Volk Israel nicht verworfen ist (Röm 11, 25-31), muss maßgeblich sein für unser Reden über und vor allem mit diesem Volk.

Am 10. Sonntag nach Trinitatis denkt die Kirche besonders an das Volk Israel und daran, dass Jesus selbst diesem Volk angehört. Das Leid, das Jesus um sein Volk trug, weil es sich nicht bekehren wollte, gibt uns kein Recht, Israel als das verworfene Volk zu bezeichnen. Vielmehr hören wir von Paulus, dass Israel um unseretwillen mit Blindheit geschlagen ist, damit wir selig werden; danach aber auch das Volk Israel als das wahre Volk Gottes.

Wochenspruch: 

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat. (Ps 33, 12)

Wochenlied: 

„Gott der Vater steh uns bei“ (EG 138) oder
„Nimm von uns, Herr, du treuer Gott“ (EG 146)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied von Miguel-Pascal Schaar

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 10. Sonntag  nach  ”Trinitatis

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BWV 46 –   „Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei“

BWV 101 – „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott“

BWV 102 – „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben“

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R a d i o – Programme mit:

Bach-Kantate 

WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

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Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

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Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0.

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

 

Johann Sebastian Bach

BWV 46 „Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei“

Kantate zum 10. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester;

Daniel Taylor (Countertenor)
Christoph Genz (Tenor)
Gotthold Schwarz (Bass)

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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.NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

.Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 101 „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

Letizia Scherrer, Sopran / Gerhild Romberger, Alt
Marcus Ullmann, Tenor / Georg Zeppenfeld, Bass
NDR Chor / Akademie für Alte Musik Berlin

Leitung: Marcus Creed

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

.Johann Sebastian Bach: 

BWV 46 „Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei“

Bogna Bartosz (Alt) Jörg Dürrmüller (Tenor) Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Sonntag von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 101 „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott 

Kantate am 10. Sonntag nach Trinitatis

Yukari Nonoshita, Sopran
Robin Blaze, Countertenor
Gerd Türk, Tenor
Peter Kooij, Bass
Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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mdr-figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Kantate

Programm:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/.

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mdr-figaro Live: http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr-figaro – Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag: um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

6:25 Uhr – Einführung zur Kantate

800 Jahre Thomana

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06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 102 „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben“ 

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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:39 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Die Bach-Kantate:
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Johann Sebastian Bach:
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BWV 102 „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben

Kantate zum 10. Sonntag nach Trinitatis

Melinda Paulsen, Alt; Sebastian Hübner, Tenor; Thomas Gropper, Bass;

Heinrich Schütz Ensemble; Monteverdi Orchester München

Leitung: Wolfgang Kelber

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Videos mit Bach-Kantaten zum 10. Sonntag nach Trinitatis
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/ YouTube: BWV 46 –   „Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei“–  (Interpret: Rilling)

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/ YouTube: BWV 101 –  „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott“–  (Interpret: Harnoncourt )
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/ YouTube: BWV 102 –  „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben“–  (Interpret: SDG )
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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Instrumentalmusik, Arien, Rezitative, Duette, etc.

aus Bach-Kantaten vor..!!

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Heute die „Missa A-Moll“ (BWV Anh. 24)

Johann Sebastian Bach

Anmerkungen zur  „Missa in A-Moll – BWV Anhang 24.“

Kaum ein Komponist der Zeit verfügte über eine ebenso breite wie differenzierte Repertoirekenntnis und einen so sicheren Sinn für musikalische Qualität wie Johann Sebastian Bach. So dürfte der Nachweis, dass sich ein bestimmtes Werk einst im Nachlass des Thomaskantors befand, ohne weiteres als Empfehlung gelten und auch die Tatsache, dass viele der anonym in der Kantorenwohnung verwahrten fremden Musikalien oft bis in die heutige Zeit mit Bachs Namen in Verbindung gebracht wurden, zeugt nicht zuletzt von den strengen Auswahlkriterien des Sammlers.

Viele dieser Werke befinden sich im Anhang des BWV und erst heutige Wissenschaftler konnten die Urheberschaft Bachs eindeutig widerlegen. Wir führen nun unsere verdienstvolle Reihe Bachscher apokrypher Werke unter dem Bremer Domkantor Wolfgang Helbich fort mit drei liturgischen Werken. Die c-moll Messe (BWV Anh. 26) konnte übrigens inzwischen zweifelsfrei als Werk Francesco Durantes identifiziert werden. Die Einspielung dieser drei Werke leistet einen wichtigen Beitrag zur klanglichen Erschließung des Bachschen Aufführungsrepertoires.

Es ist ebenfalls eine so schöne Missa, die jeden Hörer  sofort in seinen Bann zieht.

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YouTube – Video mit der „Missa in A-Moll“ BWV Anhang 24

Missa in A minor BWV Anh. 24 Kyrie

Missa in A minor BWV Anh. 24 Gloria

Ausführende:

Gesualdo Consort Amsterdam
Alsfelder Vokalensemble
Hannoversche Hofkapelle

Leitung: Wolfgang Helbich

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CDs – Bach-Kantaten:  für den  8. und 10. Sonntag nach Trinitatis“    

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Cover:  SDG 147 –  Vol. 5

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 147 – Vol. 5

Aufführungsorte:

Kantaten für den „8. und 10. Sonntag nach Trinitatis“ 

Christkirche, Rendsburg am 13. August 2000

Dom, Braunschweig am 27. August 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:

Kantaten für den „8. Sonntag nach Trinitatis“

 
BWV 45  “Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol.  5 – CD  1

BWV 136 “Erforsche mich Gott, und erfahre mein Herz

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol.  5 – CD  1

BWV 178  Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 147 –  Vol. 5 – CD 1

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den „10. Sonntag nach Trinitatis“ 

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BWV  46 – „Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei“ 

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5 – CD 2

BWV 101 – „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott“

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5 – CD 2

BWV 102 – „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben“

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5 – CD 2

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Kantaten für den 10. Sonntag nach Trinitatis 

Dom, Braunschweig am 27. August 2000

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Kantaten-Beschreibung: Nimm von uns Herr, du treuer Gott BWV 101 

Die Antithese zwischen Gottes Zorn und Barmherzigkeit tritt noch einmal in den beiden späteren Kantaten Bachs für diesen Sonntag zutage, doch ohne direkten Bezug auf den Bericht des Evangeliums, Jesus habe über das Schicksal Jerusalems geweint. In seiner zweiten Kantate für Leipzig, BWV 101 „Nimm von uns Herr, du treuer Gott“, gelang es Bach und seinem Librettisten, einen einzelnen beiläufigen Hinweis auf die Stadt (Nr. 2) einzufügen, aber sonst entspricht der Text dem des Hauptchorals für diesen Sonntag, den Martin Moller (immer noch auf das Evangelium bezogen) 1584, geschrieben hatte, in einer Zeit, in der die Pest tobte, und der zur Melodie des Luther-Liedes ‚Vater unser im Himmelreich’ gesungen wurde. Parallel zu der unerbittlichen Direktheit, die Luthers ‚Vater unser’ kennzeichnet, und der unüberhörbaren Präsenz, die der Choral in so gut wie allen Sätzen der Kantate erhält, einschließlich der Rezitative, verwendet Bach im Anfangssatz als thematische Basis für seine Choralfantasie einen weiteren Luther-Choral, das Lied ‚Dies sind die heil’gen zehn Gebot’. Klar ist, dass der Lohn der Sünde und die überwältigende Macht der Vergeltung, mit der alle zu rechnen hatten, die sich vom Weg des Herrn entfernten, Bach veranlassten, seine ersten Hörer mit einer doppelten Ladung Munition zu befeuern und das zu komponieren, was mir Robert Levin als ‚das vernichtendste Werk in Bachs Schaffen überhaupt’ beschrieben hat.

Es macht sich grüblerisch mit einer unabhängigen Basslinie auf den Weg, die ein Oboentrio stützt, das im Wechsel mit den hohen Streichern das ‚Zehn Gebote’-Thema vorträgt. Doch bald werden uns über einem Orgelpunkt der Dominante scharf akzentuierte Dissonanzen geliefert, die ersten in einer Folge von Hammerschlägen, die der ‚schweren Straf und großen Not’ des Textes Nachdruck verleihen. Sie tragen zu der beunruhigenden Stimmung dieser ungewöhnlichen Tondichtung bei, die in der Verdopplung der Gesangsstimmen durch den altmodischen Zinken und Posaunen auf Anhieb so altertümlich wirkt, dass der Eindruck entsteht, Bach wolle in Luthers Zeit zurückkehren, und dabei gleichzeitig so modern in der Weise, wie zum Beispiel die schmerzenden Harmonien als vorübergehende Ereignisse eingebunden in den Kontrapunkt erst bei einem bestimmten Tempo einen Sinn ergeben oder wie Bach die siebenstimmige Orchestertextur schließlich auf elf tatsächliche Stimmen ausdehnt. Ein weiteres merkwürdiges, ständig vorhandenes Merkmal ist die ‚Seufzer’-Figur aus drei Noten, die zwischen den Instrumenten ausgetauscht wird, Appoggiaturen, die sich auf normale Weise auflösen, denen sich jedoch von oben und unten verschiedene zunächst vorbereitende Intervalle nähern, die immer größer zu werden scheinen. Soll damit angedeutet werden, dass wir unserer Strafe nicht entgehen können, dem Schicksal, das wir ‚mit Sünden ohne Zahl verdienet haben allzumal’ (das Stichwort, das bei den tiefen Stimmen heftige Proteste auslöst)? Über dem abschließenden Orgelpunkt auf der Tonika errichtet Bach beunruhigend verdichtete Harmonien und gibt den Worten ‚für Seuchen, Feur und großem Leid’ besonderes Gewicht. In einem Satz wie diesem gewinnen wir den Eindruck, dass er seine Motive so gründlich verwertet, wie er nur kann – was wir sonst nur bei Beethoven und Brahms finden… aber es dürfte nicht schwer zu erraten sein, von wem sie das haben!

Von den Arien ist die faszinierendste die ‚Zorn’-Arie für den Bass (Nr. 4), mit drei Oboen (drei erboste Enten, die sich in ein modernes Saxophontrio verwandeln), drei vorgeschriebenen Tempi (vivace – andante – adagio) und unterwegs einem Augenblick, der allein schon ausreicht, den Hörer erschaudern zu lassen, wenn Bach bei dem Wort ‚warum’ [willst du so zornig sein?] auf Mahler’sche Art unvermittelt von e-moll nach c-moll ausweicht. Nicht einmal Henry Purcell mit seiner Neigung, Dissonanzen gezielt ins Zentrum zu rücken, war imstande, hier etwas Gleichwertiges zu bieten, als er den gleichen Text in seinem Anthem ‚Lord, how long wilt Thou be angry?’ vertonte. Bachs einzige Arie, die keinen Choral zugrunde legt (Nr. 2), liefert sehr starke Gegensätze – der Tenor äußert seine Furcht vor dem Richterspruch, eine konzertierende Flöte kontert mit der aufblitzenden Hoffnung auf Gnade und Vergebung. Deutlicher kommt die Eloquenz der Flöte in dem Duett für Sopran und Alt (Nr. 6) zum Ausdruck, wo ihre flehenden Gesten im Siciliano-Rhythmus als Kontrapunkt zu der Choralmelodie gesetzt sind, die zunächst von der Oboe da caccia vorgetragen und dann mit ihr im Wechsel gespielt wird. War es diese (besonders) ergreifende Kombination obligater Instrumente und ihre Assoziation mit der Liebe des Erlösers und dessen Erbarmen mit dem Sünder im Augenblick seines ‚bitteren Todes’, der das Samenkorn legte zu Bachs großer Sopran-Arie ‚Aus Liebe will mein Heiland sterben’ in der Matthäus-Passion? In den beiden Rezitativen (Nr. 3 und 5) gibt Bach den einzelnen Sängern ausgiebig verzierte Versionen der Choralmelodie, und diese unterbrechen ihren eigenen Linien mit ‚Tropen’ eingestreuter Kommentare aus entsprechenden Bibelstellen. 

© John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum „8. und 10. Sonntag nach Trinitatis“

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                   Gardiner Reisetagebuch SDG 147  – zum Download als PDF

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  Künstler-Beitrag:  Künstlerbeitrag Jane Rogers, Bratsche – zum Download  als PDF 

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..Link:  >> Das Bachfest Leipzig <<  – Wissenswertes vom Klangquartier Leipzig! –
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Bachfest Leipzig 2013 – „Vita Christi“
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vom 14.06.2013 – 23.06.2013 
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Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen: Weihnachts-Oratorium, Johannespassion, Oster- und Himmelfahrts-Oratorium fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen. Unter Leitung von Trevor Pinnock, Thomas Hengelbrock und Sir John Eliot Gardiner werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an insgesamt drei Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis.
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Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat-Kompositionen  von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe im Abschlusskonzert.
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Die Thematik für das Bachfest 2013 wird Vita Christi sein.
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Die nachstehenden Termine unter Vorbehalt..!!
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Sir J.E. Gardiner wird mit dem Monteverdi Choir am Donnerstag, 20.6.2013 in der Thomaskirche die „Johannes-Passion“ aufführen.
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Am Samstag, 22.6.2013 erfolgt dann  mit Sir J.E. Gardiner in der Nikolaikirche ein Kantatenkonzert u.a. mit den Bach-Werken:
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BWV 249 „Kommt eilet und laufet“ und BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen.“
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Weitere Informationen nachstehend:
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Ich grüße Euch aus München und wünsche allen einen schönen „Trinitatis-Sonntag!“
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Herzliche Grüße
Volker
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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den „9. Sonntag nach Trinitatis“


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Begeisterte Leipziger BACHmpsphäre - Publikum 2012 - Fotorechte: © Gert Mothes

Begeisterte Leipziger BACHmosphäre – Publikum 2012 – Fotorechte: © Gert Mothes

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:

 Link: Bach-Kantaten im Kirchenjahr als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 05.08.2012 

begehen wir den

9. Sonntag   nach Trinitatis

Der 9. Sonntag nach Trinitatis wird durch das Evangelium von den anvertrauten Zentnern bestimmt. Gott hat uns etwas gegeben, das zu vermehren durch unseren eigenen Einsatz möglich ist. Wir werden daran gemessen werden, wie wir diese „Gaben“ fruchtbar einsetzen. Der Sonntag soll uns auch daran erinnern, dass was wir sind und haben, wir unserem himmlischen Vater zu verdanken haben. Am 9. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Gleichnis von den anvertrauten Talenten und erfahren, dass Gott selbst uns mit Gaben beschenkt, die wir einsetzen können und sogar sollen. Dabei brauchen wir nicht zu sorgen, etwas zu verlieren, denn Gottes Gaben können nicht verloren gehen.

Wochenspruch: 

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern.

(Lk 12, 48b)

Wochenlied: 

„Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun“ (EG 497)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied von Miguel-Pascal Schaar

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 9. Sonntag  nach  ”Trinitatis

BWV 94 –   „Was frag ich nach der Welt“

BWV 105 – „Herr, gehe nicht ins Gericht“

BWV 168 – „Tue Rechnung, Donnerwort“

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R a d i o – Programme mit:

Bach-Kantate 

WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

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Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

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Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0.

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

 

Johann Sebastian Bach

BWV 168 „Tue Rechnung! Donnerwort“

Kantate am 9. Sonntag nach Trinitatis
für Soli, Chor, 2 Oboen, Streicher und Basso continuo

Yukari Nonoshita, Sopran
Robin Blaze, Countertenor
Makoto Sakurada, Tenor
Peter Kooij, Bass
Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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.NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

.Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 105 „Herr, gehe nicht ins Gericht
mit deinem Knecht“

Letizia Scherrer, Sopran / Gerhild Romberger, Alt
Marcus Ullmann, Tenor / Georg Zeppenfeld, Bass
NDR Chor / Akademie für Alte Musik Berlin

Leitung: Marcus Creed

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

.Johann Sebastian Bach: 

BWV 94 „Was frag ich nach der Welt“

Katharine Fuge (Sopran)
Daniel Taylor (Countertenor)
James Gilchrist (Tenor)
Peter Harvey (Bass)

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Sonntag von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 94 „Was frag ich nach der Welt 

Kantate am 9. Sonntag nach Trinitatis

Yukari Nonoshita, Sopran

Robin Blaze, Countertenor

Makoto Sakurada, Tenor
Peter Kooij, Bass
Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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mdr-figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Kantate

Programm:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/.

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mdr-figaro Live: http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr-figaro – Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag: um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

6:25 Uhr – Einführung zur Kantate

800 Jahre Thomana

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06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:39 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Die Bach-Kantate:
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Johann Sebastian Bach:
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BWV 94 „Was frag ich nach der Welt

Kantate zum 9. Sonntag nach Trinitatis

Sibylla Rubens, Sopran; Annette Markert, Alt;

Christoph Prégardien, Tenor; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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Videos mit Bach-Kantaten zum 9. Sonntag nach Trinitatis
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/ YouTube: BWV 94 –  „Was frag ich nach der Welt“ –  (Interpret: Leonhardt)

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/ YouTube: BWV 105 –  „Herr, gehe nicht ins Gericht“ –  (Interpret: Koopman)
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/ YouTube: BWV 168 –  Tue Rechnung, Donnerwort“  –  (Interpret: Harnoncourt)
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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Instrumentalmusik, Arien, Rezitative, Duette, etc.

aus Bach-Kantaten vor..!!

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Heute die Missa G-Dur (BWV Anh. III 167)

Johann Sebastian Bach

Anmerkungen zur „Missa in G-Dur; BWV Anhang 167.

Die Missa G-Dur (BWV Anh. III 167) für zwei Chöre und Basso continuo.

Dem Chor I gehören noch Streicher und Fagott, dem Chor II 4 Oboen, Fagott und Violone an.

(Die Autorschaft ist unsicher).

Eine eindeutige Autorschaft für diese Komposition ist zur Zeit nicht zuzuordnen. Es ist zwar als BWV- Anhang 167 aufgeführt worden aber eindeutige Beweise dafür, dass die Missa von J.S. Bach komponiert worden sein könnte sind nicht erkennbar als Autor wird der italienische Barock-Komponist Antonio Lotti  (1667-1740) vermutet.

Es ist eine fantastische Missa, die jeden Hörer  sofort in seinen Bann zieht und stelle sie einmal vor.

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YouTube – Video mit der „Missa in G-Dur; BWV Anhang 167.

Missa in G major BWV Anh. 167 Kyrie.
Missa in G major BWV Anh. 167 Gloria.
Missa in G major BWV Anh. 167 Gloria II – Domine Deus

Ausführende:

Gesualdo Consort Amsterdam
Alsfelder Vokalensemble
Hannoversche Hofkapelle

Leitung: Wolfgang Helbich

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.CDs – Bach-Kantaten: für den 9. Sonntag nach Trinitatis

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veröffentlicht von der DGG (Deutsche Gramophon Gesellschaft)

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Cover: DGG Kantaten - BWV 94 BWV 105 und BWV 168

Cover: DGG Kantaten – BWV 94 BWV 105 und BWV 168

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Inhalt eine CD

BWV 94  – „Was frag ich nach der Welt“

BWV 105 –  „Herr, gehe nicht ins Gericht“

BWV 168 – „Tue Rechnung! Donnerwort“

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Link zur CD-Bestellung der DGG

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CDs – Bach-Kantaten:  für den  8. und 10. Sonntag nach Trinitatis“    

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Cover:  SDG 147 –  Vol. 5

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 147 – Vol. 5

Aufführungsorte:

Kantaten für den „8. und 10. Sonntag nach Trinitatis“ 

Christkirche, Rendsburg am 13. August 2000

Dom, Braunschweig am 27. August 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:

Kantaten für den „8. Sonntag nach Trinitatis“

 
BWV 45  “Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol.  5 – CD  1

BWV 136 “Erforsche mich Gott, und erfahre mein Herz

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol.  5 – CD  1

BWV 178  Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 147 –  Vol. 5 – CD 1

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den „10. Sonntag nach Trinitatis“ 

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BWV  46 – „Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei “ 

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5 – CD 2

BWV 101 – „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott“

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5 – CD 2

BWV 102 – „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben“

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5 – CD 2

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Kantaten für den 8. Sonntag nach Trinitatis 

Christkirche, Rendsburg am 13. August 2000

Anmerkung:

Für den 9. Sonntag nach Trinitatis liegt ein Reisetagebuch von Sir Gardiner nicht vor, die Kantaten für den 9. So. nach Trinitatis wurden von der DGG (Deutschen Gramophon Gesellschaft) eingespielt und veröffentlicht.

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Kantaten-Beschreibung: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ BWV 45 

In der letzten Kantate, die für diesen Sonntag überliefert ist, ging Bach auf eine deutlich andere Art zu Werke. BWV 45 „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ beginnt mit einem kunstvoll ausgearbeiteten Choralsatz in E-dur mit Streichern, zwei Flöten und zwei Oboen (auch hier muss, trotz fehlender Angaben, die eine Oboe eine d’amore, die andere eine normale Oboe sein, wenngleich auch diese sich außerhalb ihres Tonbereichs und über ihn hinaus bewegt). Wie der für einen Christen richtige Weg auszusehen habe, erfahren wir auf eine sehr direkte Weise: ‚Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert’, während ‚Qual und Hohn drohet deinem Übertreten’. Hier fällt mir besonders auf, wie glänzend es Bach gelungen ist, Fugentechnik und eine sich am Madrigalstil orientierende Textvertonung miteinander zu verschmelzen. Nachdem er – vor allem in den einleitenden Phrasen ‚Es ist dir gesagt’ – seine Stimmen und sogar die Instrumente paarig angeordnet und damit bis zu einem gewissen Grade die Dynamik festgelegt hat (Angaben dazu sind überhaupt keine vorhanden), reserviert er das gesamte Tutti für die gewichtige Weisung: ‚Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott’. Die den Übeltätern drohende Strafe ist das Thema der ersten Tenor- Arie in cis-moll (Nr. 3), wo die von Gott eingeforderte ‚scharfe Rechnung’ eine bedeutungsschwere Ausdeutung erhält und sich, abgesetzt gegen einen ansonsten ruhigen Hintergrund, bei den Worten ‚Qual und Hohn’ – Signal für einen Wald aus Erhöhungszeichen, einschließlich eis und fisis – in einer Folge jeweils eine übermäßige Sekunde weiter aufsteigender Phrasen die Spannung aufzubauen beginnt.

Der zweite Teil der Kantate beginnt mit einem Satz für Bass und Streicher, der als Arioso ausgewiesen ist – und auf eine falsche Fährte führt (es ist Bachs Manier, Äußerungen von Christus persönlich gegen Abschnitte in indirekter Rede abzusetzen). In Wahrheit ist dieser Satz eine vollwertige, ausgesprochen virtuose Arie, halb Konzert à la Vivaldi, halb Opernszene. Wir sind wieder an unserem Ausgangspunkt angelangt, bei den falschen Propheten. Sehr deutlich gibt Bach zu verstehen, was all jene, die nur Lippenbekenntnisse ablegen, zu gewärtigen haben, und schildert als Kontrast dazu in der folgenden Arie mit obligater Flöte das Schicksal derer, die Gott ‚aus wahrem Herzensgrund’ bekennen. Der Choral ‚Gib, dass ich tu mit Fleiß’, eine Vertonung von Johann Heermann, ist ein vortrefflicher und überzeugender Schluss: Gott vollbringt sein Werk durch mich, sein Wille geschehe, ‚zu der Zeit, da ich soll’, und er gebe, ‚dass es gerate wohl’.

Rendsburg ist eine sehr hübsche Stadt zu beiden Seiten des Nord-Ostsee-Kanals in Schleswig-Holstein. Obwohl Bach nie so weit nach Norden gekommen war (der nördlichste Ort war das hundert Kilometer südöstlich gelegene Lübeck, wo wir die gleichen Kantaten am Tag zuvor aufgeführt hatten), gewinnt man den Eindruck, er hätte sich in dieser wunderschönen, während seiner Jugend auf Geheiß des dänischen Königs Christian V. erbauten, in Kreuzform angelegten Kirche mit Holzgewölbe sicher sehr zu Hause gefühlt. 

© John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum „8. und 10. Sonntag nach Trinitatis“

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                   Gardiner Reisetagebuch SDG 147  – zum Download als PDF

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  Künstler-Beitrag:  Künstlerbeitrag Jane Rogers, Bratsche – zum Download  als PDF 

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..Link:  >> Das Bachfest Leipzig <<  – Wissenswertes vom Klangquartier Leipzig! –
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Bachfest Leipzig 2013 – „Vita Christi“
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vom 14.06.2013 – 23.06.2013 
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Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen: Weihnachts-Oratorium, Johannespassion, Oster- und Himmelfahrts-Oratorium fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen. Unter Leitung von Trevor Pinnock, Thomas Hengelbrock und Sir John Eliot Gardiner werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an insgesamt drei Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis.
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Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat-Kompositionen  von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe im Abschlusskonzert.
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Die Thematik für das Bachfest 2013 wird Vita Christi sein.
Die nachstehenden Termine unter Vorbehalt..!!
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Sir J.E. Gardiner wird mit dem Monteverdi Choir am Donnerstag, 20.6.2013 in der Thomaskirche die „Johannes-Passion“ aufführen.
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Am Samstag, 22.6.2013 erfolgt dann  mit Sir J.E. Gardiner in der Nikolaikirche ein Kantatenkonzert u.a. mit den Bach-Werken:
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BWV 249 „Kommt eilet und laufet“ und BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen.“
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Weitere Informationen nachstehend:
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Ich verabschiede mich in den Urlaub und wünsche allen einen schönen „Trinitatis-Sonntag und weiterhin eine schöne Zeit !“
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Herzliche Grüße
Volker
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Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantaten-Beschreibung für den „5. Sonntag nach Trinitatis“


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Foto: Sir J.E. Gardiner (Englischer Dirigent) in der Bach-Kirche „St. Bartholomäi in Dornheim“ vor dem Stammbaum der Familie Bach

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:

 Link: Bach-Kantaten im Kirchenjahr als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 08.07.2012 

begehen wir den

5. Sonntag   nach Trinitatis

Der 5. Sonntag nach Trinitatis befaßt sich wieder mit der Gemeinde, diesmal ihrer Antwort auf Gottes Ruf. Nachfolge scheint so einfach, so schwierig, so abwegig, weil wir nicht so recht wissen, was Nachfolge ist. Die Lesungen dieses Sonntags wollen uns den Weg leiten. Am 5. Sonntag nach Trinitatis denken wir darüber nach, warum wir Jesus nachfolgen, und stellen fest, dass es dafür keine vernünftigen Gründe gibt. Der Glaube ist es, der uns an Jesus hält, auch dann, wenn andere, die Beweise sehen wollen, uns auslachen oder verspotten. Das wollen wir gerne ertragen, denn auch unser Herr wurde ausgelacht und verspottet.

Wochenspruch: 

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. (Eph 2, 8)

Wochenlied: 

Preis, Lob und Dank sei Gott, dem Herren (EG 245) oder
Wach auf, du Geist der ersten Zeugen (EG 241)

Musikvideo zum Wochenlied von Miguel-Pascal Schaar

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 5. Sonntag  nach  ”Trinitatis

BWV   88  – „Siehe, ich will viel Fischer aussenden“

BWV  93  – „Wer nur den lieben Gott läßt walten“

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Bach-Kantate 

WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 Uhr bis 10:00 Uhr.

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WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

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Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

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Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0.

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 88 „Siehe, ich will viel Fischer aussenden“
Kantate zum 5. Sonntag nach Trinitatis
für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo

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Marcus Klein, Knabensopran
Paul Esswood, Altus
Kurt Equiluz, Tenor
Max van Egmond, Bass
Knabenchor Hannover
Collegium Vocale Gent
Leonhardt-Consort
Leitung: Gustav Leonhardt


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NDRkultur – (Kantate)

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:40 Uhr

Livestream – Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

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Programm – Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

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Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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.NDRKultur – Auszüge aus dem Programm:

.Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 93  „Wer nur den lieben Gott lässt walten“

Agnes Mellon, Sopran / Charles Brett, Altus
Howard Crook, Tenor / Peter Kooy, Bass
Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent
Ltg.: Philippe Herreweghe

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SWR2

Sendung: 08:03 Uhr bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

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Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

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BWV 642  –  Orgel –  „Wer nur den lieben Gott lässt walten“
Gerhard Weinberger (Orgel)
Johann Sebastian Bach:


BWV 93  Kantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“

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Agnes Mellon, Sopran / Charles Brett, Altus
Howard Crook, Tenor / Peter Kooy, Bass
Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent
Ltg.: Philippe Herreweghe

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Johann Ludwig Krebs:
Fantasia sopra „Wer nur den lieben Gott lässt walten“
Gerhard Weinberger (Orgel)


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rbb kulturradio

Sendung: 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Programm:  http://www.kulturradio.de/programm/index.html

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Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio – Auszüge aus dem Programm:

Sonntag von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach

BWV 88 – „Siehe, ich will viel Fischer aussenden“

Kantate zum 5. Sonntag nach Trinitatis

Joanne Lunn, Sopran
William Towers, Altus
Kobie van Rensburg, Tenor
Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir London / English Baroque Soloists

Ltg.: John Eliot Gardiner


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mdr-figaro

Sendung: 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Kantate

Programm:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/.

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mdr-figaro Live: http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html .

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mdr-figaro – Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag: um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

6:25 Uhr – Einführung zur Kantate

800 Jahre Thomana

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06:30 Uhr Kantate

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Bayern-Klassik
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Sendung: 08:05 Uhr bis 08:39 Uhr
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Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)
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oder
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Bayern-Klassik – Auszüge aus dem Programm:
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Sendung: Sonntag um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr
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Die Bach-Kantate:
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Johann Sebastian Bach:
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BWV 88 

„Siehe, ich will viel Fischer aussenden“

Kantate zum 5. Sonntag nach Trinitatis

Joanne Lunn, Sopran
William Towers, Altus
Kobie van Rensburg, Tenor
Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir London / English Baroque Soloists

Ltg.: John Eliot Gardiner


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Sonstige Konzerte im Rundfunk

Dkultur am Sonntag, 8. Juli 2012

20.03 – 22.00 Uhr 

ca. 21.20 Konzertpause
mit Nachrichten

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Deutschlandradio Kultur

im Internet:

Allgemein http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/konzert/

Programm http://www.dradio.de/dkultur/vorschau/

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61. Internationale Orgelwoche
Nürnberg

Aufzeichnungen v. 29.6.-7.7.12
Ausschnitte aus Konzerten mit

Werken von
Olivier Messiaen,
John Tavener,
Hans Leo Hassler, Carlo
Gesualdo di Venosa,

Johann Sebastian Bach,
Franz Liszt,
Franz Schmidt,
Wolfgang Fortner und
Wilfried Hiller

Staatsphilharmonie Nürnberg
Leitung: Marcus Bosch
via-nova-chor München
Münchner Rundfunkorchester
Collegium Vocale der
Frauenkirche Nürnberg

Leitung: Frank Dillmann
Christian Drengk, Orgel
Bachchor St. Lorenz
Leitung: Matthias Ank

ca. 21.20 Konzertpause
mit Nachrichten

Internationale Orgelwoche Nürnberg

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Videos mit Bach-Kantaten zum 5. Sonntag nach Trinitatis
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BWV 88 – Siehe, ich will viel Fischer aussenden
BWV 93 – Wer nur den lieben Gott läßt walten
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/ YouTube: BWV 88 –  “Siehe, ich will viel Fischer aussenden”   –  (Interpret: Gustav Leonhardt)

(Knabenchor Hannover)

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/ YouTube: BWV 93 –  “Wer nur den lieben Gott läßt walten”   –  (Interpret: Herreweghe)
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Außerhalb der Bach-Kantaten:

ein Video zur „Sommerzeit“ 

Klassik – Antonio Vivaldi 

Violinkonzert: „Die vier Jahreszeiten“ Video: „Sommer“

Antonio Vivaldi (1678 – 1741) – „Die vier Jahreszeiten“

Die vier Jahreszeiten (italienisch Le quattro stagioni) heißt das wohl bekannteste Werk Antonio Vivaldis. Es handelt sich um vier Violinkonzerte mit außermusikalischen Programmen; jedes Konzert porträtiert eine Jahreszeit. Dazu ist den einzelnen Konzerten jeweils ein — vermutlich von Vivaldi selbst geschriebenes — Sonett vorangestellt; fortlaufende Buchstaben vor den einzelnen Zeilen und an den entsprechenden Stellen in der Partitur ordnen die verbale Beschreibung der Musik zu.
Vivaldi hatte bereits zuvor immer wieder mit außermusikalischen Programmen experimentiert, die sich häufig in seinen Titeln niederschlagen; die genaue Ausdeutung von Einzelstellen der Partitur ist aber für ihn ungewöhnlich. Seine Erfahrung als virtuoser Geiger erlaubte ihm den Zugriff auf besonders wirkungsvolle Spieltechniken; als Opernkomponist hatte er einen starken Sinn für Effekte entwickelt; beides kam ihm hier zugute.

Wie der Titel bereits nahelegt, werden vor allem Naturerscheinungen imitiert — sanfte Winde, heftige Stürme und Gewitter sind Elemente, die in allen vier Konzerten auftreten. Hinzu kommen verschiedene Vogelstimmen und sogar ein Hund, weiter menschliche Betätigungen wie etwa die Jagd, ein Bauerntanz, das Schlittschuhlaufen einschließlich Stolpern und Hinfallen bis hin zum schweren Schlaf eines Betrunkenen.

Das Werk stammt aus dem Jahre 1725 und ist in zwei Druckausgaben erhalten, die offenbar mehr oder weniger zeitgleich in Amsterdam und Paris erschienen.

/ YouTube: Antonio Vivaldi 

Violinkonzert: „Die vier Jahreszeiten“ – Video: „Sommer“

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CDs – Bach-Kantaten:  für den  4. und 5. Sonntag nach Trinitatis“    

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Cover:  SDG 141 –  Vol. 3

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 141 – Vol. 3

Aufführungsorte:

Kantaten für den 4. und 5. Sonntag nach Trinitatis“ 

Tewkesbury Abbey am 16. Juli 2000

Divi Blasiuskirche, Mühlhausen am 23.. Juli 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:

Kantaten für den „4. Sonntag nach Trinitatis“ 

BWV 24 – Ein ungefärbt Gemüte    

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3 

BWV 185 – Barmherziges Herze der ewigen Liebe  

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3

BWV 177 – Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ  

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3 

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den „5. Sonntag nach Trinitatis“ 

BWV 71 – Gott ist mein König    

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3 

BWV 93 – Wer nur den lieben Gott lässt walten

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3

BWV 88 – Siehe, ich will Fischer aussenden

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3

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Kantaten für den 5. Sonntag nach Trinitatis 

Divi Blasiuskirche, Mühlhausen am 23.. Juli 2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 93 Wer nur den lieben Gott lässt walten“ 

Bach war zweiundzwanzig Jahre alt, als er sein zweites offizielles Amt antrat – in Mühlhausen. Er blieb dort nur ein Jahr, von Juni 1707 bis 1708. Alten Gerüchten zufolge hätten ihn die ständigen Streitereien zwischen dem Pietisten Johann Adolf Frohne, der das Pfarramt an der Blasiuskirche versah, wo er selbst angestellt war, und Georg Christian Eilmar, dem orthodox orientierten Pfarrer an St. Marien, der anderen Hauptkirche, aus der Stadt vertrieben. Eher plausibel für seine verfrühte Abreise ist die Erklärung, dass sich ihm die Gelegenheit bot, am Weimarer Hof die neue Orgel einzuweihen, ein Angebot, das er kaum ablehnen konnte, stand doch in Aussicht, in einem anspruchsvollerem Umfeld mit einer Gruppe von Musikern zu arbeiten, die besser ausgebildet waren als jener zusammengewürfelte Haufe aus Nebenberuflern, Dilettanten und Stadtpfeifern, die ihm in Mühlhausen zugeteilt waren.

Doch Mühlhausen war eine freie Reichsstadt wie Lübeck, wo er unlängst erlebt hatte, wie Buxtehude ungehindert schaltete und waltete. Solche Städte waren weitgehend autonom, ihre Stadträte dem Kaiser in Wien direkt verantwortlich, nicht irgendeinem kleinen Landesfürsten der Umgebung, und so muss Mühlhausen für Bach durchaus reizvoll gewesen sein. Und hier formulierte er sein musikalisches Ziel – mit dem ‚Endzweck, nemlich eine regulirte kirchen music zu Gottes Ehren, und Ihren [der Gemeinde] Willen nach’ einzurichten, ein ungeheuer ehrgeiziges Unternehmen, wie seine spätere Leipziger Produktion beweisen würde. Vor seinem Weggang nach Weimar erklärte er in seinem Entlassungsgesuch den Mühlhausener Stadtvätern, ‚dass eine Enderung mir unvermuthet zu handen kommen, darinne ich mich in einer hinlänglicheren subsistence und Erhaltung meines endzweckes wegen der wohlzufaßenden kirchenmusic ohne verdrießlichkeit anderer ersehe’. Gleichwohl blieb Bach der Stadt danach noch viele Jahre in Freundschaft verbunden, kehrte zurück, um weitere ‚Rats-Stücke’ aufzuführen, und behielt wohl auch den Umbau der Blasiusorgel im Auge.

In der ersten seiner beiden Leipziger Kantaten für diesen Sonntag, BWV 93, verlegt sich Bach auf das Rezept, das gesamte Werk auf einen Choral zu gründen, der für den fünften Sonntag nach Trinitatis bestimmt ist und zu seinen deutlichen Favoriten gehört (wie es offensichtlich auch bei Brahms der Fall war, als er sein Deutsches Requiem schrieb): ‚Wer nun den lieben Gott lässt walten’, mit Text und Melodie von Georg Neumark (1641). Obwohl dieses Werk zu seinem zweiten Kantatenjahrgang gehört und die am Anfang stehende Choralfantasie entsprechend anspruchsvoll ist, scheint sich Bach zurück zu den Wurzeln seiner Kindheit zu begeben, nicht nur weil er dieses Lied so liebte, sondern auch in der Manier, wie er es in zweien der Sätze (Nr. 2 und 5) aufgliedert – nach der Frage-und-Antwort- Methode, mit der er seinen Katechismus lernte. Also nimmt er eine Strophe aus Neumarks Choral und sagt sie zeilenweise auf: ‚Was helfen uns die schweren Sorgen?’, ‚Was hilft uns unser Ach und Weh?’, immer vom Solisten ein wenig verziert.

Dann fügt er als freies Rezitativ den Antworttext ein: ‚Sie drücken nur das Herz mit Zentnerpein, mit tausend Angst und Schmerz’, und so weiter, wie bei einem mittelalterlichen Tropus. Das bedeutet, dass wir ständig auf der Hut sein müssen, was er mit Neumarks Choral anstellen wird (der ihm selbst wie auch seiner Gemeinde äußerst vertraut war), wie er ihn auf immer wieder überraschende Weise variiert, ausschmückt, verkürzt oder wiederholt – alles aus Gründen der Rhetorik und zur Steigerung des Ausdrucks. In der einleitenden Fantasie übernehmen die vier vokalen Concertisten paarweise die Führung und singen eine verzierte Version aller sechs Zeilen des Chorals, bevor er ‚sauber und ordentlich’ mit Blockakkorden harmonisiert vom (vollständigen) Chor vorgetragen wird, wobei sich die tiefen Stimmen schließlich zu einem schmückenden Kontrapunkt auffächern. Im mittleren Satz (Nr. 4) dieses symmetrisch gebauten Werkes hebt sich der Choral in seiner reinen Form von der Umgebung ab, wie die goldenen Initialien in einem mittelalterlichen Missale.

Vorgetragen wird er von den Violinen und Bratschen, während sich Sopran und Alt darauf beschränken, eine lyrische Verkürzung der Melodie auszuschmücken. In den beiden Arien ist ihre Verkleidung sogar noch subtiler. Paraphrasiert kehrt sie in der von Streichern begleiteten Tenor-Arie (Nr. 3) wieder. Wenn wir uns fragen, warum die Schritte dieses eleganten Passepieds aller zwei Takte abgebremst werden, so stellt es der Tenor klar: ‚Man halte nur ein wenig stille’ – und höre auf das, was Gott zu sagen hat. In der abschließenden Arie (Nr. 6), ‚Ich will auf den Herren schaun’, werden wir noch einmal zum Narren gehalten. In ihrem unbekümmerten Wortwechsel scheinen uns Sopran und Oboe zu versichern, dass wir uns in der Kantate zum ersten Mal in einer ‚choralfreien’ Zone befinden. Da eilt bei den Worten ‚Er ist der rechte Wundermann’ die Choralmelodie herbei und liefert unverändert den Abgesang. Man fragt sich, ob eine solche Fülle geistreicher und witziger Einfälle von Bachs Hörern goutiert wurde oder auf sie verschwendet war.

© John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum „4. und 5. Sonntag nach Trinitatis“

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                   Gardiner Reisetagebuch SDG 141 zum Download als PDF

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  Künstler-Beitrag:  Nicolas Robertson Tenor, zum Download  als PDF 

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……………..Link:  >> Wissenswertes vom  – Klangquartier Leipzig <<
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Bachfest Leipzig 2013 – „Vita Christi“
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vom 14.06.2013 – 23.06.2013 
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Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen: Weihnachts-Oratorium, Johannespassion, Oster- und Himmelfahrts-Oratorium fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen. Unter Leitung von Trevor Pinnock, Thomas Hengelbrock und Sir John Eliot Gardiner werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an insgesamt drei Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis.
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Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat-Kompositionen  von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe im Abschlusskonzert.
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Die Thematik für das Bachfest 2013 wird Vita Christi sein.
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Sir J.E. Gardiner wird mit dem Monteverdi Choir am Donnerstag, 20.6.2013 in der Thomaskirche die „Johannes-Passion“ aufführen.
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Am Samstag, 22.6.2013 erfolgt dann  mit Sir J.E. Gardiner in der Nikolaikirche ein Kantatenkonzert u.a. mit den Bach-Werken:
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BWV 249 „Kommt eilet und laufet“ und BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen.“
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Weitere Informationen nachstehend:
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Ich wünsche allen einen schönen „Trinitatis-Sonntag !“
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Herzliche Grüße
Volker
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Gesangs-Solisten von der Bach-Cantata-Pilgrimage 2000


Peter Harvey (Bass-Bariton)

Liebe Gardiner- und Händel-Freunde/innen!

Gesangs-Solisten von der „Bach-Cantata-Pilgrimage 2000“ sind in einem Konzert vom 28.3.2011 im Wiener Konzerthaus mit dem Tölzer Knabenchor zu bewundern.  Robin Blaze (Altus) und Peter Harvey (Bass) singen die Solopartie in dem Händelwerk:

„As pants the hart“

von Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Chapel Royal Anthem HWV 251e

Ausführende:

Kammerorchester Basel, Sopran und Alt: Solisten des Tölzer Knabenchores

Bass: Raphael Kriegmair, Solist des Tölzer Männerchores

Contratenor: Magid el-Bushra

Bass: Peter Harvey 

Tölzer Knabenchor Dirigent: Paul Goodwin.

Leitung Chor: Gerhard Schmidt-Gaden.

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Ich wünsche viel Spaß mit dem Video. Gruß Volker

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Vodpod videos no longer available.