Eine Plattform für Kantatenliebhaber – Videos, Ton & Text rund um das Vokalwerk von Johann Sebastian Bach – Ein Projekt der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen.
————————–
J.S. Bach Stiftung St. Gallen. Kirche und Aufführungsort der Kantaten in Trogen.
Werdegang und Background
Seit 2006 führt die J.S. Bach-Stiftung monatlich Kantatenkonzerte durch. Mit diesem Rhythmus dürfte das Vorhaben – das komplette Vokalwerk von J.S. Bach zur Aufführung zu bringen – im Jahr 2027 zu einem Abschluss kommen.
Impression Bachipedia
Die J.S. Bach-Stiftung spult das Vokalwerk von J.S. Bach nicht einfach ab. In musikalisch-theologischen Werkeinführungen werden die Kantaten auf eine muntere Art und Weise in die Einzelteile zerlegt, um ein besseres Verständnis von Musik und Text zu erhalten. Mit diesem Wissen können die Konzertbesucher die Handschrift von Bach in der Musik besser erkennen.
Nach der jeweiligen Werkeinführung gelangt die Kantate ein erstes Mal zur Aufführung. In der nachfolgenden Reflexion werden weitere Aspekte der Kantate durch eine Persönlichkeit aus Kultur, Wirtschaft, Politik und anderen Bereichen aufgegriffen und vertieft. Die Konzertbesucher kommen dann in den Genuss einer zweiten Aufführung der Kantate, die sie meist komplett anders wahrnehmen als den ersten Durchgang. Jede Kantate ist so einzigartig, dass sie es Wert ist, ihr einen so grossen Platz einzuräumen.
Von zentraler Bedeutung ist für die J.S. Bach-Stiftung die Verbreitung von Bachs Vokalwerk. Aus diesem Grund ist die Stiftung auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Youtubeaktiv. Dank diesen Online-Plattformen ist es der J.S. Bach-Stiftung gelungen, eine mehrere Hunderttausend Personen umfassende Fangemeinde aufzubauen, die sich über die ganze Welt erstreckt. 2015 wurden sämtliche Filmaufnahmen im JSB Streaming – dem Streamingportal der J.S. Bach-Stiftung – zugänglich gemacht. Gegen eine tiefe Abonnementsgebühr konnten die Nutzer das komplette Archiv für einen bestimmten Zeitraum streamen.
Drei Jahre nach der Lancierung des JSB Streaming hat die Stiftung beschlossen, Bachipedia ins Leben zu rufen und damit die Streamingplattform abzulösen. Mit diesem Schritt möchte die Stiftung noch mehr Leute – vor allem auch junge Menschen – erreichen und das kulturelle Kapital, das über die letzten Jahre entstanden ist, verbreiten.
J.S. Bach Stiftung St. Gallen. Kirche und Aufführungsort der Kantaten in Trogen.
Im Jahr 2015 haben wir dac JSB Streaming lanciert. Seit längerer Zeit geniessen Sie dieses Angebot und nutzen es rege. Für Ihr Vertrauen bedanken wir uns herzlich.
Wie Sie wissen, sind die Entwicklungen im digitale Bereich rasant und mit diesen Schritt zu halten, ist gar nicht einfach. Nach drei Jahren JSB Streaming haben wir beschlossen, einen nächsten Schritt zu wagen und die JSB Streaming-Plattform in neuer Form aufzulegen.
Die neue Plattform soll mehr sein als „nur“ ein Videoportal. Künftig wird sie den Namen Bachipedia tragen.
Was steckt hinter diesem Namen? Im Laufe der Jahre hat sich bei der J.S. Bach-Stiftung ein grosses Kapital an Wissen, Informationen und Multimediabeiträgen angesammelt. Dieses Kapital zu dokumentieren, zentral festzuhalten und zugänglich zu machen, ist uns ein grosss Anliegen. Damit wollen wir dem Stiftungsziel, das Erbe Bachs für kommende Generationen zerhalten, noch mehr Gewicht verleihen.
Für Bachipedia werden wir keinen eigenen Streamingserver mehr betreiben. Wir nutzen unseren Youtube-Kanal und beziehen die Videos für die Bachipedia-Plattform von dort. Auf Youtube haben wir bereits eine gute Reichweite aufbauen können. Des Weiteren kann damit gerechnet werden, dass der Videoplayer immer auf einem guten, neuen Stand und die Videoqualität hochstehend ist.
Um eine noch höhere Verbreitung unserer Stiftungsarbeit und damit des Bachschen Vokalwerks zu erreichen, verzichten wir künftig auf die bisher erhobene Abo-Gebühr. Dies hat zur Folge, dass Sie etwas Werbung ertragen müssen – an deren Erträge die Stiftung partizipiert und die direkt dem Projekt Bachipedia zu Gute kommen. Wenn Sie die Werbung umgehen möchten, haben Sie die Möglichkeit ein Youtube-Premium-Abo abzuschliessen. Auch die Umsätze, die durch diese Abos generiert werden, werden anteilsweise an die Stiftung ausgezahlt und für den kostenlosen “Bach für alle“ auf Bachipedia eingesetzt.
Um Bachipedia in dieser Form zu betreiben, mit Informationen rund um die Kantaten zu bestücken, das Wissen für alle zugänglich zu machen und die Plattform stetig auszubauen, sind wir auf Unterstützung für das Projekt angewiesen. Für Spenden in jeder Höhe sind wir sehr dankbar! Mit Ihrem finanziellen Beitrag beteiligen Sie sich aktiv an der Verbreitung des Vokalwerks von Bach. Vielen Dank im Voraus.
Die neue Plattform www.bachipedia.org wird voraussichtlich Mitte Januar live gehen. Wir freuen uns, Sie in Zukunft auf Bachipedia begrüssen und weiterhin zu unserer treuen Community zählen zu dürfen.
———————————
Text in English
In 2015, we launchedJSB Streaming. For a long time you enjoy this offer and use it briskly. We thank you for your trust.
As you know, digital developments are fast-paced and keeping up with them is not easy at all. After three years of JSB streaming, we decided to take the next step and redesign the JSB streaming platform.
The new platform should be more than „just“ a video portal. In the future she will bear the name Bachipedia.
What is behind this name? Over the years, the J.S. Bach Foundation has accumulated a great deal of knowledge, information and multimedia contributions. Documenting this capital, recording it centrally and making it accessible is very important to us. In this way, we want to give even more weight to the foundation’s goal of preserving Bach’s legacy for future generations.
For Bachipedia we will no longer operate our own streaming server. We use our Youtube channel and source the videos for the Bachipedia platform from there. On Youtube we have already been able to build up a good range. Furthermore, it can be expected that the video player is always on a good, new level and the video quality is high.
In order to achieve even greater dissemination of our foundation work and thus of Bach’s vocal works, we will in future waive the subscription fee previously levied. As a result, you have to endure some advertising – on whose income the foundation participates and which directly benefit the project Bachipedia. If you want to avoid advertising, you have the option of a Youtube Premium subscription. Also, the revenues generated by these subscriptions will be paid proportionately to the Foundation and used for the free „Bach for all“ on Bachipedia.
In order to operate Bachipedia in this form, to provide information about the cantatas, to make the knowledge accessible to all and to steadily expand the platform, we are dependent on support for the project. We are very grateful for donations at any height! With your financial contribution, you actively participate in the dissemination of Bach’s vocal works. Thanks in advance.
The new platform www.bachipedia.org is expected to go live in mid-January. We look forward to welcoming you to Bachipedia in the future and continuing to count as one of our loyal communities.
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Am 27.05.2018 begehen wir den Sonntag: „Trinitatis“ Tag der Heiligen Dreifaltigkeit !
Das Trinitatisfest leitet die unberechtigterweise sogenannte “festlose Zeit” ein. Selbst ist es jedoch ein sehr bedeutendes Fest, geht es bei der Trinität doch um die dogmatische Erklärung zu dem Phänomen der Gottheit Jesu und des Geistes. Während Geister sonst nur Untertanen der Götter sind, wird hier der Geist zur Gottheit erhoben. Viel problematischer für Nicht-Christen ist immer die Behauptung gewesen, dass Jesus Gottes Sohn und damit Gott ist, also keine Sohnschaft im üblichen Sinne.
An diesem Sonntag soll diesem Problem nachgegangen werden, wobei freilich grundsätzlich zu sagen ist, dass die Predigt nicht in eine dogmatische Vorlesung verwandelt werden darf. Am Trinitatisfest geht es vielmehr ganz konkret darum, die Vielfältigkeit, in der Gott unter uns Menschen wirkt, zu feiern. Die Predigttexte gehen alle nicht direkt auf die Dreifaltigkeit ein, da diese erste dogmatisch wesentlich später entwickelt wurde. Nur trinitarische Formeln (wie “Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes”) tauchen im Neuen Testament schon auf.
Wochenspruch:
Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll. (Jes 6, 3)
Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.
Auszug aus dem Programm!
Für die Feier in der Liturgie hat in der Spät-Renaissance Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594)
das „Magnificat sexti toni“ für sechstimmigen Chor vertont. Palestrina gilt ja bis heute als so etwas wie der ideale katholische Kirchenkomponist, seine Werke sind nach wie vor fester Bestandteil an den Kathedralen in Europa.
Im typischen Stil der späten Vokalpolyphonie erzeugt der berühmte römische Kapellmeister auch bei dieser Vertonung ein herrliches Klanggebäude, das den Lobpreis der Maria musikalisch sehr anschaulich darstellt.
Weiteres Programm:
Missa in g-mollBWV 235 von Johann Sebastian Bach
Sätze 3 und 4 der Sinfonie Nr. 5 in B-Dur von Anton Bruckner
Der Cembalist Francesco Corti beschreibt diese Fantasie und Fuge in a-Moll als „ungewöhnlich“. Wie es bei Johann Sebastian Bach oft der Fall ist, ist wenig über die Ursprünge des Stückes bekannt. Es ist nicht einmal klar, ob er es für Orgel, Clavichord oder Cembalo vorgesehen hat. In seinem Interview erklärt Francesco Corti, warum er das Cembalo für besser geeignet hält als das Organ.
Die Fantasie beginnt mit einer Reihe von absteigenden Noten im Bass, und absteigende Linien dominieren weiterhin den Rest des Stücks. Die Fuge baut sich stetig zu einem vierteiligen Netz von Harmonien auf. Auf halbem Weg gibt es als zweites Thema eine chromatisch absteigende Linie, die die Idee des absteigenden Basses in der Fantasie noch einen Schritt weiterführt. Und dann verwebt Bach beide Themen zu einem reichen harmonischen Ganzen. Statt geschickter Virtuosität ist das bescheidener Luxus – eher wie Mahagoni-Schnitzereien aus dem 18. Jahrhundert.
ALL OF BACH releases the BWV 904 „Fantasia and Fugue in A Minor,“ for keyboard instruments!
Descending lines
Modest luxury, rather than dexterous virtuosity.
Harpsichordist Francesco Corti describes this Fantasy and Fugue in A minor as ‘unusual’. As is often the case with Johann Sebastian Bach, little is known about the origins of the piece. It is not even clear whether he intended it for organ, clavichord or harpsichord. In his interview about the work, Francesco Corti explains why he thinks the harpsichord is more suitable than the organ.
The Fantasy begins with a series of descending notes in the bass, and descending lines continue to dominate the rest of the piece. The Fugue builds up steadily to a four-part web of harmonies. Then halfway through, there is a chromatically descending line as a second theme, which takes the idea of the descending bass in the Fantasy one step further. And then Bach weaves both themes together to form a rich harmonic whole. Rather than dexterous virtuosity, this is modest luxury – rather like eighteenth-century, ungilded, mahogany carving.
W.A. Mozart – Klavierkonzert Nr. 7 in F-Dur für 3 Klaviere, KV 242
Fehler
Dieses Video existiert nicht
Mit dem Konzert für drei Klaviere von Wolfgang Amadeus Mozartergibt sich die einzigartige Gelegenheit, drei der derzeit wichtigsten russischen Musiker zusammen zu erleben.
Valerie Gergiev, Chefdirigent der Münchner Philharmoniker und Intendant des Petersburger Mariinski-Theaters, hat auch eine Ausbildung als Pianist genossen.
Daniil Trifonow(Pianist) gilt als „eines der erfolgreichsten und unbegreiflichsten Klaviertalente der letzten Jahrzehnte“ (Süddeutsche Zeitung). Das Talent ist inzwischen zu einem gefeierten Meisterpianisten geworden und spielt auf allen großen Bühnen weltweit.
Denis Matusev (Pianist) besticht durch die auffallende Leichtigkeit und Virtuosität seines Spiels. Er gilt vielen als Personifizierung der großen russischen Musiktradition.
J.S. Bach – Kantate zu Pfingsten – BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“ – Tölzer-Knabenchor!
Fehler
Dieses Video existiert nicht
Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten! (BWV 172) ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1714 in Weimar für Pfingsten und führte sie dort in der Schlosskapelle am 20. Mai 1714 zum ersten Mal auf.
Die Kantate ist gesetzt für vier Solisten, Chor und ein festliches Orchester: drei Trompeten, Pauken, Oboe (in späteren Fassungen Oboe d’amore oder Orgel), Streicher, Violoncello, Fagott und Basso continuo.
Coro: Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten
Recitativo (Bass): Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
Aria (Bass, Trompeten und Pauken): Heiligste Dreieinigkeit
Aria (Tenor, Streicher): O Seelenparadies
Aria (Sopran – Seele, Alt – Geist, Oboe, Violoncello): Komm, laß mich nicht länger warten
Choral (Violine): Von Gott kömmt mir ein Freudenschein
(in der ersten Fassung:) Wiederholung des Eingangschores
(in der ersten Fassung:) Wiederholung des Eingangschores
Der Eingangschor ist ein festlicher Konzertsatz, dessen Worte und Musik möglicherweise auf einer früheren verlorenen Glückwunschkantate basieren. Eine Ausgabe von Francks Werken enthält eine Kantate zu Neujahr Erschallet nun wieder, glückwünschende Lieder, die als Modell gedient haben mag. Der Satz ist in da capo-Form. Der erste Teil wird von Trompetenfanfaren eröffnet, die mit Koloraturen der Streicher abwechseln. Die Singstimmen setzen homophon ein und wiederholen sowohl die Fanfarenmotive als auch die Streicherfiguren.
Der Höhepunkt wird erreicht in langgehaltenen Akkorden auf der ersten Silbe von „seligste Zeiten“, während die Instrumente die Fanfaren fortsetzen. Im Mittelteil pausieren die Trompeten, die Stimmen drücken in polyphoner Imitation den Gedanken aus „Gott will sich die Seelen zum Tempel bereiten“. In einer ersten Folge von der tiefsten zur höchsten Stimme setzt die nächste Stimme nach drei oder vier Takten ein, in einer zweiten Folge von den höchsten zu den tiefsten Stimme erfolgen die Einsätze noch dichter bereits nach einem oder zwei Takten.
Das Rezitativ bezieht sich auf die Lesung des Tages und betont die Idee „Wohnung bei ihm halten“ in melismatischen Linien, begleitet von Motiven im Cello, die denen von Satz fünf ähneln. Bach beschreibt das endgültige Ruhen in Gott durch eine lange Schlussnote C auf dem tiefsten Ton, den er einem Solisten abverlangte.
Die Aria über die Dreieinigkeit wird nur von den drei Trompeten, Pauken und basso continuo begleitet, eine seltene Kombination, die dem Inhalt entspricht. Das Thema ist aus den drei Tönen des Dur-Dreiklangs gebildet.
In großem Kontrast illustrieren fließende Streicherlinien in der Tenoraria O Seelenparadies den Geist, „der bei der Schöpfung blies“.
Der letzte Solosatz, von Bach als Aria bezeichnet, vereint vier Stimmen: zwei Singstimmen, Oboe und Violoncello solo. Sopran und Alt besingen ihre Einheit („Ich vergeh, wenn ich dich misse“ die eine, „Ich bin dein, und du bist mein!“ die andere), die Oboe spielt den reich verzierten Pfingstchoral, und das Cello spielt durchgehend eine figurenreiche Melodie.
Der angesprochene Freudenschein wird durch eine lebhafte Violinstimme zum vierstimmigen Chor veranschaulicht.
In der ersten Aufführung verlangte Bach danach die Wiederholung des Eingangschores durch die Angabe „chorus repetatur ab initio“ im Manuskript.
AufführungsortStift Melk, (Österreich) zu Pfingsten 2017
Language English
J.S. Bach – Kantate zu Pfingsten – BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“
„Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“! (BWV 172) is a sacred cantata by Johann Sebastian Bach. He composed it for Pentecost in Weimar in 1714 and performed it there for the first time in the castle chapel on May 20, 1714.
The cantata is set for four soloists, choir and a festive orchestra: three trumpets, timpani, oboe (in later versions oboe d’amore or organ), strings, violoncello, bassoon and basso continuo.
Coro: Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten
Recitativo (Bass): Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
Aria (Bass, Trompeten und Pauken): Heiligste Dreieinigkeit
Aria (Tenor, Streicher): O Seelenparadies
Aria (Sopran – Seele, Alt – Geist, Oboe, Violoncello): Komm, laß mich nicht länger warten
Choral (Violine): Von Gott kömmt mir ein Freudenschein
(in the first version 🙂 Repeat of the entrance choir
(in the first version 🙂 repetition of the entrance choir
The introductory choir is a festive concert set whose words and music may be based on a previous lost congratulatory cantata. An edition of Franck’s works contains a cantata to New Year. Now, again, congratulatory songs that may have served as a model. The sentence is in da capo form. The first part is opened by trumpet fanfares that alternate with coloratura of the strings. The vocal parts are homophonic and repeat both the fanfare motifs and the string figures.
The climax is reached in long-held chords on the first syllable of „blessed times“ while the instruments continue the fanfares. In the middle section the trumpets pause, the voices express in polyphonic imitation the thought „God wants to prepare the souls for the temple“. In a first episode from the lowest to the highest voice, the next voice begins after three or four bars, in a second episode from the highest to the lowest voice the missions are even closer after one or two bars.
The recitative refers to the reading of the day and emphasizes the idea of “keeping a flat with him“ in melismatic lines, accompanied by motifs in the cello that are similar to those of the fifth movement. Bach describes the final resting in God by a long final note C on the deepest note he demanded of a soloist.
The Aria on the Trinity is only accompanied by the three trumpets, timpani and basso continuo, a rare combination that corresponds to the content. The theme is made up of the three tones of the major triad.
In stark contrast, flowing string lines in the Tenoraria O soul paradise illustrate the spirit that „blew at creation“.
The last solo movement, which Bach calls Aria, brings together four voices: two voices, oboe and violoncello solo. The soprano and the alto sing about their unity („I miss when I miss you“, one, „I am yours, and you are mine!“ The other), the oboe plays the ornate Pentecostal, and the cello plays a figure-rich melody throughout ,
The mentioned sparkle is illustrated by a lively violin part to the four-part choir.
In the first performance, Bach then demanded the repetition of the entrance choir by stating „chorus repetatur ab initio“ in the manuscript.
W.A. Mozart – „Grosse Messe in c Moll“ KV 427 – Regensburger Domspatzen!
Fehler
Dieses Video existiert nicht
Wolfgang Amadeus Mozarts „Grosse Messe in c-Moll“ (KV 427) ist eines der großen Rätsel der Musikgeschichte. Man weiß einiges über die Uraufführung am 25.8.1783 in der Salzburger Stiftskirche St. Peter, aber über ihre Entstehung und vor allem, warum die Messe unvollendet blieb, darüber wird bis heute gerätselt.
Der Komponist ist jungvermählt und lebt in Wien, freischaffend. Und die Opernaufträge kommen! Wozu komponiert er dann ohne Auftrag eine Messe? Vermutlich hat er es für seine Frau getan, Constanze, die dann auch bei der Uraufführung eine Solopartie sang. Constanze hat er ohne Einwilligung des Vaters geehelicht und um sie diesem nachträglich vorzustellen, unternimmt er 1783 eine Reise nach Salzburg, bei der die Messe zur Aufführung gelangt.
Mit Mozarts großer Messe in c-Moll ehrten die Regensburger Domspatzen ihren ehemaligen Domkapellmeister Georg Ratzinger, der den Chor 30 Jahre lang von 1964 bis 1994 geleitet hatte.
Eine Aufzeichnung des Eröffnungskonzerts der „Tage Alter Musik Regensburg“ in der Stiftskirche Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle in Regensburg vom 29. Mai 2009
Von den Internationalen Barocktagen zu Pfingsten Juni 2017 aus dem Stift Melk, Österreich
Seit ihrer Gründung 1992 avancierten die jährlich zu Pfingsten stattfindenden Internationalen Barocktage Stift Melk zu einem der renommiertesten Festivals für Alte Musik. Eingebettet im atemberaubenden Ambiente des Barockstifts lag es nahe, den programmatischen Schwerpunkt auf die Pflege der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts zu fokussieren.
Auch aufstrebende und junge Talente sowie selten gespielte Werke sind Jahr für Jahr Teil des Programms.
Die „matinee“ am Pfingstsonntag bringt mit „Dem Himmel so nah: Johann Sebastian Bach“ eine Konzertaufzeichnung der letztjährigen Barocktage von 2017. Unter dem Motto „Ewiges Feuer, Ursprung der Liebe“ interpretierten Michael Schade, Günther Groissböck, der Tölzer Knabenchor und der Concentus Musicus Wien unter der musikalischen Leitung von Stefan Gottfried in der Stiftskirche Melk Johann Sebastian Bachs Kantaten zum Pfingstfest.
In der Stiftskirche Melk wähnt sich auch das Publikum dem Himmel so nah… Die Musik des Barocks ist gekennzeichnet durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Verlauf des Kirchenjahres. Vertonungen rund um das Pfingstfest stellen dabei einen musikalischen Höhepunkt dar.
So hat etwa der Großmeister jener Zeit, Johann Sebastian Bach, eine Vielzahl an Kantaten für kirchliche Feste komponiert, von denen sich an die 200 heute noch im Repertoire erhalten haben. Einige davon sind dem Fest des Heiligen Geistes gewidmet und wurden als finaler Höhepunkt der Internationalen Barocktage Stift Melk 2017 in Kombination mit einer Auswahl an Instrumentalwerken von Bach zum Erklingen gebracht.
Programm:
Eingangspoem: Das Stundenbuch, Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen
From the International Baroque Days to Pentecost 2017 from Melk Abbey, Austria
Since its founding in 1992, the International Baroque Days Melk, held annually at Pentecost, have become one of the most prestigious early music festivals. Embedded in the breathtaking ambience of the baroque convent, it was natural to focus on the programmatic focus on the care of the music of the 17th and 18th centuries.
Also emerging and young talents as well as rarely played works are part of the program year after year.
The „matinee“ on Whitsunday brings with „The Sky so near: Johann Sebastian Bach“ a concert recording of last year’s Baroque Days of 2017. Under the motto „Eternal Fire, Origin of Love“ interpreted Michael Schade, Günther Groissböck, the Tölzer Knabenchor and the Concentus Musicus Wien under the musical direction of Stefan Gottfried in the Collegiate Church Melk Johann Sebastian Bach’s Cantatas for Pentecost.
In the collegiate church of Melk, the audience also imagines the sky so close … The music of the Baroque is characterized by an intensive examination of the course of the church year. Settings around Pentecost are a musical highlight.
For example, the great master of that time, Johann Sebastian Bach, composed a large number of cantatas for religious festivals, of which some 200 have survived in the repertoire. Some of them are dedicated to the Feast of the Holy Spirit and were brought to life as the final highlight of the International Baroque Days Stift Melk 2017 in combination with a selection of instrumental works by Bach.
Program:
Eingangspoem: The Book of Hours, I live my life in growing rings
Pfingsten gilt ja als Geburtsstunde der Kirche. Die Apostelgeschichte erzählt, wie der Heilige Geist wie Zungen auf den Jüngerkreis herabkommt – eine beispiellose Verbreitung des noch jungen christlichen Glaubens folgte.
Im Mittelalter des 9. Jahrhunderts hat sich zum heutigen Hochfest ein Hymnus entwickelt. Veni Creator Spiritus, so beginnt er. Traditionell wird er Rabanus Maurus zugeschrieben. Auch in diesem Werk wird der Heilige Geist angerufen, der als Schöpfer die Welt erfüllen soll. In Musica erklingt eine Vertonung von Tomas Luis de Victoria aus dem Zeitalter der Renaissance……
Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.
Sinfonien von Beethoven, Brahms und Bruckner oder Messvertonungen von Mozart, Palestrina und Schubert und vieles mehr. Die ganze Bandbreite abendländischer Komponisten, dazu ausgewählte CD-Neuerscheinungen.
Wie Hochzeitsmusik leicht in eine Pfingstkantate verwandelt werden konnte.
Bis vor kurzem galt diese Pfingstkantate als eine der letzten Kantaten in Johann Sebastian Bach´s Oeuvre. Das Manuskript der Partitur, größtenteils in Bachs eigener Handschrift, stammt aus ein paar Jahren vor seinem Tod. Ein kürzlich in St. Petersburg entdecktes Libretto zeigt jedoch, dass die Kantate viel älter ist und erstmals am 1. Juni 1727 aufgeführt wurde. Das Werk wurde am Pfingstsonntag in Leipzig, in der Nikolaikirche im Morgengottesdienst und an der Thomaskirche in Leipzig vorgestellt Vesper. Schon damals war die Arbeit nicht völlig neu. Die Chorstimmen und die Altarie, die wichtigsten Teile, verwenden wieder Material aus einer gleichnamigen, aber viel umfangreicheren Hochzeitskantate (BWV 34a), die Bach zu einem früheren Zeitpunkt komponiert hatte.
Obwohl das glückliche Paar nie identifiziert wurde, war der Bräutigam wahrscheinlich ein Prediger. Dies zeigt die Altarie in der Hochzeitsfassung, die auf eine Schafherde (die Gemeinde), den Hirten Jakob (den Prediger) und seine Liebe Rachel (die Braut) verweist. Diese Metapher erklärt auch den süßen pastoralen Charakter der Musik, mit zwei „Hirten“ Pfeifen und Streichern, die con sordino (gedämpft) spielen. Die Hochzeitskantate nimmt Anspielungen auf den Heiligen Geist vor und könnte leicht in eine Pfingstkantate umgewandelt werden. Aus feuriger Liebe ist es nur ein kleiner Schritt zu den Flammen des Heiligen Geistes.
Orchester ALL OF BACH
„O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“ ist eine der wenigen Kantaten in Bachs Œuvre ohne Choral. In der Hochzeitskantate war der Schlusschor „Friede über Israel“ nicht das Ende, sondern die Einführung in die Ehesamnisierung. Die Feierlichkeit erinnert stilistisch an Bachs Zeitgenosse Georg Friedrich Händel.
How wedding music was easy to transform into a Whitsun cantata.
Until recently, it was thought that this Whitsun cantata was one of the last cantatas in Johann Sebastian Bach’s oeuvre. The manuscript of the score, largely in Bach’s own handwriting, dates from a few years before his death. However, a libretto discovered recently in St Petersburg shows that the cantata is much older and was performed for the first time on 1 June 1727. The work was presented in Leipzig on Whit Sunday, at the Nikolaikirche during the morning service and at the Thomaskirche during vespers. Even then, the work was not totally new. The chorus sections and the alto aria, the most essential parts, reuse material originating from a wedding cantata of the same name but much more extensive (BWV 34a), which Bach had composed at an earlier stage.
Although the happy couple has never been identified, the bridegroom was probably a preacher. This is indicated by the alto aria in the wedding version, which refers to a flock of sheep (the congregation), the shepherd Jacob (the preacher) and his love Rachel (the bride). This metaphor also explains the sweet pastoral character of the music, with two ‘shepherd’s’ pipes and strings that play con sordino (muted). The wedding cantata makes allusions to the Holy Spirit, so it could easily be transformed into a Whitsun cantata. From fiery love it is just a small step to the flames of the Holy Spirit.
O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe is one of the few cantatas in Bach’s oeuvre without a chorale. In the wedding cantata, the final chorus, ‘Friede über Israel’, was not the ending, but the introduction to the solemnisation of the marriage. The solemnity is stylistically reminiscent of Bach’s contemporary, Georg Friedrich Handel.
Gottfried August Homilius (1714-1785) Kantate zu Exaudi „Selig seid ihr wenn ihr geschmähet werdet“
————————————-
Gottfried August Homilius (* 2. Februar 1714 in Rosenthal; † 2. Juni 1785 in Dresden) war ein deutscher Komponist, Kantor und Organist.
Nach dem Besuch der Annenschule in Dresden studierte Homilius Jura in Leipzig. Schon dort war er musikalisch aktiv und vertrat zeitweise den Organisten der Nikolaikirche Johann Schneider. Er zählte vermutlich zum unmittelbaren Schülerkreis von Johann Sebastian Bach.
Ab 1742 war Homilius Organist an der Dresdner Frauenkirche und ab 1755 in der Nachfolge von Theodor Christlieb Reinhold (1682-1755) bis zu seinem Tod Kreuzkantor und Musikdirektor an den drei Hauptkirchen Dresdens; Hauptwirkungsort Homilius’ war die Dresdner Frauenkirche, nachdem die Kreuzkirche Dresden 1760 durch preußische Truppen zerstört und ihr Neubau erst 1792 geweiht wurde. Homilius starb 1785 in Dresden und wurde auf dem Johanniskirchhof beigesetzt. Sein Grab ist nicht erhalten.
Gottfried August Homilius (1714-1785) Kantate zu Himmelfahrt „Gott fähret auf mit Jauchzen“
——————————–
Gottfried August Homilius (* 2. Februar 1714 in Rosenthal; † 2. Juni 1785 in Dresden) war ein deutscher Komponist, Kantor und Organist.
Nach dem Besuch der Annenschule in Dresden studierte Homilius Jura in Leipzig. Schon dort war er musikalisch aktiv und vertrat zeitweise den Organisten der Nikolaikirche Johann Schneider. Er zählte vermutlich zum unmittelbaren Schülerkreis von Johann Sebastian Bach.
Ab 1742 war Homilius Organist an der Dresdner Frauenkirche und ab 1755 in der Nachfolge von Theodor Christlieb Reinhold (1682-1755) bis zu seinem Tod Kreuzkantor und Musikdirektor an den drei Hauptkirchen Dresdens; Hauptwirkungsort Homilius’ war die Dresdner Frauenkirche, nachdem die Kreuzkirche Dresden 1760 durch preußische Truppen zerstört und ihr Neubau erst 1792 geweiht wurde. Homilius starb 1785 in Dresden und wurde auf dem Johanniskirchhof beigesetzt. Sein Grab ist nicht erhalten.
Herbert von Karajan war nicht nur ein genialer Musiker, sondern auch ein Visionär in der medialen Verbreitung seiner Kunst.
Fehler
Dieses Video existiert nicht
Als erster großer Dirigent erkannte er das gewaltige Potenzial des Fernsehens für die klassischer Musik. Dieser Film von Georg Wübbolt zeichnet nach, wie Karajan bei einer Japan-Tournee 1957 mit der audiovisuellen Konzert-Aufzeichnung in Berührung kam und wie er sich das Medium Schritt für Schritt zu eigen machte. Karajan war Zeit seines Lebens ein Technik-Fan und auch auf dem Gebiet des Fernsehens begierig, neueste Entwicklungen kennen zu lernen.
Sein Ziel war es, möglichst viele Menschen auf möglichst bestem Weg an seinen Konzerten teilhaben zu lassen. Mehr noch als die technische Dimension interessierte er sich allerdings für die optische – und betrat damit ästhetisches Neuland. Denn kaum jemand hatte sich bis dahin die Frage gestellt, wie sich ein Konzert optimal für den Bildschirm einfangen lässt. Karajan hat hier unendlich viele Experimente gewagt, etwa in Zusammenarbeit mit dem französischen Filmemacher Henri-Georges Clouzot und schließlich als sein eigener Bildregisseur. Die Dokumentation zeigt, nach welchen ästhetischen Idealen Karajan die Aufführung klassischer Musik und speziell seine eigene Funktion als Dirigent inszenierte. Zur Illustration sehen wir vielfältiges Bildmaterial aus vielen Jahrzehnten seiner Karriere, und wir begegnen zahlreichen Weggefährten, die sich teils anerkennend, teils kritisch, dabei nie ohne Faszination an die Zusammenarbeit mit Karajan erinnern.
Language English
Movie star Herbert von Karajan!
Herbert von Karajan was not only an ingenious musician, but also a visionary in the media distribution of his art. As the first great conductor, he recognized the enormous potential of television for classical music. This film by Georg Wübbolt traces how Karajan came into contact with the audiovisual concert recording during a tour of Japan in 1957 and how he adopted the medium step by step. Karajan was a tech fanatic all his life and eager to learn about the latest developments in television.
His goal was to get as many people as possible to participate in his concerts as best as possible. More than the technical dimension, however, he was interested in optics – thereby entering new territory in terms of aesthetics. Hardly anyone had until then asked the question of how a concert can be optimally captured for the screen. Karajan has tried so many experiments here, for example in collaboration with French filmmaker Henri-Georges Clouzot, and finally as his own director. The documentary shows the aesthetic ideals by which Karajan staged the performance of classical music and, in particular, his own role as a conductor. To illustrate, we see a variety of footage from many decades of his career, and we encounter numerous companions, some of them appreciative, some critical, never without fascination to remember the collaboration with Karajan.
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Der Name dieses Sonntags leitet sich ab von dem Beginn der lateinischen Antiphon: Exaudi, Domine, vocem meam, qua clamavi ad te; miserere mei, et exaudi me! (Ps 27,7;). Der Sonntag ist schon deutlich auf Pfingsten bezogen dadurch, dass er die wartende Haltung der Gemeinde und damit ihre Abhängigkeit vom Heilswirken Gottes herausstreicht, und von daher eigentlich nicht mehr Bestandteil des Osterfestkreises, der mit Christi Himmelfahrt abschloss. Allerdings hat man sich im neuen Evangelischen Gottesdienstbuch nicht dazu durchringen können, als liturgische Farbe violett zu wählen, obgleich diese Farbe sicherlich angemessen wäre.
Der Sonntag Exaudi spiegelt die Spannung wider, in der die Jünger sich befanden, nachdem ihr Herr gen Himmel aufgefahren war. Sie wissen um die Verheißung des Geistes, haben ihn aber noch nicht erfahren. Sie leben in einer kaum erträglichen Spannung, denn das Vergangene hat nun keine Bedeutung mehr, und das Zukünftige hat keine Kraft. Die Gegenwart, in der sie machtlos sind, wird übermächtig und scheint sie zu fesseln.
Am Sonntag Exaudi hören wir die Verheißungen des Geistes und beten, dass dieser Geist unter uns sei und wirke. Wohl wissen wir von Pfingsten her, dass der Geist Gottes schon ausgegossen ist auf alles Fleisch, aber oft erkennen wir unsere eigene Trägheit, die dem Wirken des Geistes keinen Platz gewährt. Aufgrund der Verheißungen aber glauben wir, dass der Geist uns erfüllt und unsere Trägheit von uns nimmt.
Wochenspruch:
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, will ich alle zu mir ziehen. (Joh 12, 32)
Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.
Sinfonien von Beethoven, Brahms und Bruckner oder Messvertonungen von Mozart, Palestrina und Schubert und vieles mehr. Die ganze Bandbreite abendländischer Komponisten, dazu ausgewählte CD-Neuerscheinungen.
Documentary recording of a performance in the St. Thomas Church in Leipzig in 1950, on the occasion of the 200th Return of the death of Johann Sebastian Bach.
1. KYRIE – Kyrie eleison
2. KYRIE – Christe eleison
3. KYRIE – Kyrie eleison
11. GLORIA – Cum sancto spiritu
19. CREDO – Confiteor
20. CREDO – Et exspecto
21. SANCTUS – Sanctus
24. AGNUS DEI – Agnus Dei
25. AGNUS DEI – Dona nobis pacem
Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen
J. S. Bach Kantate – BWV 129 „Gelobet sei der Herr, mein Gott“ für den Sonntag Trinitatis
„Gelobet sei der Herr, mein Gott“ (BWV 129) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate in Leipzig für Trinitatis und führte sie wahrscheinlich am 16. Juni 1726 zum ersten Mal auf. Ihr Inhalt ist ein allgemeines Lob der Dreifaltigkeit, ohne besonderen Bezug zum Sonntagsevangelium.
Daher konnte die Kantate, die Gott als Schöpfer, Heil und Trost anspricht, auch zu anderen Anlässen musiziert werden, zum Beispiel am Reformationsfest. Die Kantate, mit der Bach nachträglich seinen 1724 begonnenen Jahreszyklus von Choralkantaten abschloss, ist festlich besetzt und endet mit einer Choralphantasie, wie das Weihnachtsoratorium.
„Manchmal spürt man schon im Prelude ein Hauch von Fuge.“
Im Barock wurde der Schlüssel zu B-Dur mit großen, erhabenen Qualitäten sowie bescheidenen und sogar dunklen, melancholischen Qualitäten assoziiert. Wie üblich sind sich die Autoren über das Thema nicht einig. Hier entscheidet sich J.S. Bacheindeutig für die etwas leichtere Seite von B-Dur. Dieses BWV 866 „Präludium und Fuge in B-dur“ ist eines der kürzesten und am wenigsten komplizierten Stücke, die in der Wohltemperoper Clavier enthalten sind.
Das Prelude ist wirklich ein Vorspiel. Es beginnt mit einer Folge charakteristischer Keyboardfiguren – mehr Passagenwerk als echtes melodisches Material – gefolgt von einer extrem freien Passage, die stark an eine improvisierte Kadenz erinnert. Das Präludium endet mit einem aufsteigenden Notenfond, der endgültig den Ton B-Dur bestimmt.
„Manchmal spürt man bereits im Präludium das Thema Fuge“, sagt der belgische Cembalist, Organist und Ensembleleiter Bart Naessens, dessen Haus wir für diese Aufnahme besucht haben. Dieses scheinbar improvisierte Prelude fügt sich nahtlos und organisch in eine der strengsten Fugen der gesamten Sammlung ein, die auf den ersten Blick eher akademisch ist. Aber Bach wäre nicht Bach, wenn er nicht auch in diesem relativ strengen Rahmen die harmonischen Grenzen sucht.
Das Wohltemperirte Clavier
Das Komponieren von 48 Keyboard-Stücken in allen 24 Tasten war eine Art Herausforderung, die Bach genoss. In jedem der beiden Teile der Wohltemperoper Clavier brachte er das musikalische Paar Präludium und Fuge 24 Mal zusammen; zwölf in Moll und zwölf in Dur. In den Präludien ließ er seiner Phantasie freien Lauf und demonstrierte in den Fugen mathematische Kraftentfaltungen. Im Gegensatz zu der eisernen Disziplin, die Bach auf seine kirchlichen Kompositionen anzuwenden hatte, konnte er sich hier ohne Rücksicht auf Deadlines der intellektuellen Spielerei überlassen.
Der erste Teil der Wohltemperoper Clavier stammt aus dem Jahr 1722, enthält jedoch einige Musik, die in den vorangegangenen fünf Jahren geschrieben wurde. Es gibt weniger Klarheit über die Geschichte des zweiten Teils. Bach hat dieses zweite Manuskript erst um 1740 zusammengestellt, obwohl einige der darin enthaltenen Präludien und Fugen noch viel älter sind. Bach beschrieb die Zielgruppe für diese Sammlung von Stücken wie folgt: (Sowohl für die Erziehung des fleißigen Musical-Jünglings als auch für den Genuss von denen, die in diesem Material versiert sind „).
“Sometimes you already catch a whiff of the Fugue theme in the Prelude.”
In the Baroque, the key of B-flat major was associated with grand, elevated qualities as well as modest and even dark, melancholy ones. As usual, authors are not in agreement on the subject. Here, Bach clearly opts for the somewhat lighter side of B-flat major. This Prelude and fugue in B-flat major is one of the shorter and least complicated pieces included in the Wohltemperirte Clavier.
The Prelude is a truly ‘preluding’ one. It opens with a sequence of characteristic keyboard figures – more passage work than real melodic material – followed by an extremely free passage that is strongly reminiscent of an improvised cadenza. The Prelude ends with a rising festoon of notes that definitively sets the key of B-flat major.
“Sometimes you already catch a whiff of the Fugue theme in the Prelude,” says the Belgian harpsichordist, organist and ensemble conductor Bart Naessens, whose home we visited for this recording. This seemingly improvised Prelude flows quite seamlessly and organically into one of the most rigid fugues of the whole collection, which is even rather academic at first sight. But Bach would not be Bach if he did not also seek out the harmonic limits within this relatively strict framework.
Das Wohltemperirte Clavier
Composing 48 keyboard pieces in all 24 keys was the sort of challenge Bach enjoyed. In each of the two parts of the Wohltemperirte Clavier, he brought together the musical couple prelude and fugue 24 times; twelve in minor keys and twelve in major. In the preludes, he gave free rein to his imagination, and demonstrated mathematical tours de force in the fugues. In contrast to the iron discipline Bach had to apply to his church compositions, here he could abandon himself to intellectual Spielerei without worrying about deadlines.
The first part of the Wohltemperirte Clavier dates from 1722, although it contains some music that was written in the preceding five years. There is less clarity about the history of part two. Bach compiled this second manuscript only around 1740, although once again some of the preludes and fugues it contains date from a much earlier period. Bach described the target group for this collection of pieces as follows: ‘Zum Nutzen und Gebrauch der Lehr-begierigen Musicalischen Jugend, als auch dere in diesem studio schon habil seyenden besonderem ZeitVertreib’ (For both the education of the industrious musical youngster and the enjoyment of those well-versed in this material’).
Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von
„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.
Am 10.05.2018 begehen wir den Feiertag: „Himmelfahrt“
Das Fest Christi Himmelfahrt ist als selbständiges Fest erst im 4. Jahrhundert bezeugt, wurde aber schnell zu einem Fest von großem Ansehen, an dem Prozessionen begangen wurden und die Himmelfahrt durch Hochziehen einer Christusfigur veranschaulicht wurde. Später trat noch eine Vigil hinzu und endlich auch eine Oktav.
Die protestantische Kirche übernahm dieses Fest und behielt teilweise die bildliche Darstellung der Himmelfahrt bei. Erst in der Aufklärung wurde das Fest regelrecht gefährdet, aber es kam höchstens zu Verlegungen auf den Sonntag Exaudi, nicht aber zur Abschaffung des Festtages. Das Wort Jesu: “Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott” (Joh 20, 17) ist nun verwirklicht. Er, der Auferstandene, erfüllt mit seiner Herrschaft Himmel und Erde, er umspannt alles Sichtbare und Unsichtbare.
Christi Himmelfahrt ist das Fest der Thronbesteigung Christi. Er tritt seine Herrschaft an zur rechten Hand Gottes, ist einerseits mitten in seiner Kirche, der er sich in Brot und Wein gibt, und andererseits kann er nicht mit der Größe des Weltalls erfaßt werden. Der Tag wird aber erst vollständig mit der Verheißung in Apg 1, 11: “Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.” – Wir sehen nicht hinter dem fortgehenden Jesus her, sondern können und sollen dem kommenden Jesus entgegensehen!
Im Gottesdienst wird die Osterkerze, die Zeichen für die Gegenwart des Auferstandenen unter den Menschen ist, nach der Verlesung der Himmelfahrtsgeschichte gelöscht. Die Jünger verharren ängstlich und unwissend über das Kommende in ihren Behausungen. Sie warten auf den ihnen verheißenen Geist; diese Erwartung wird auch in den Gebeten dieses Tages und des kommenden Sonntags Exaudi ausgesprochen. Noch 10 Tage dauert es, bis diese Erwartung erfüllt wird. Der Feiertag Christi Himmelfahrt ist die Thronbesteigung Jesu und damit ein äußerst großartiges Fest.
Wochenspruch:
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, will ich alle zu mir ziehen. (Joh 12, 32)
Wochenlied:
Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du gen Himmel g’fahren bist (EG 121)
Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.
Sinfonien von Beethoven, Brahms und Bruckner oder Messvertonungen von Mozart, Palestrina und Schubert und vieles mehr. Die ganze Bandbreite abendländischer Komponisten, dazu ausgewählte CD-Neuerscheinungen.
Johann Ludwig Bach (1677-1731) Kantate zum Sonntag Jubilate: „Die mit Tränen säen“
Fehler
Dieses Video existiert nicht
Johann Ludwig Bach (* 4. Februar jul. / 14. Februar 1677 greg. in Thal bei Eisenach; beerdigt 1. Mai 1731 in Meiningen), genannt der „Meininger Bach“, war ein deutscher Komponist aus der Familie Bach.
Sein Vater war der Organist und Kantor Jacob Bach (1655–1718). Johann Ludwig hatte zwei Söhne, Samuel Anton und Gottlieb Friedrich, die als Organisten und Pastell-Maler in Meiningen tätig waren. Ihre Nachkommen leben heute noch. Mit Johann Sebastian Bach (1685–1750) war er entfernt verwandt und wurde von diesem als Künstler sehr geschätzt.
1688 bis 1693 besuchte Johann Ludwig das Gymnasium in Gotha, ab 1699 war er als „Hoboist und Laquay“ am Meininger Hof tätig, hier hat er wahrscheinlich weiteren Kompositionsunterricht vom Kapellmeister Georg Caspar Schürmann erhalten. Ab 1703 diente er als Kantor und Pagenlehrer.
Im Oktober 1706 bewarb sich Bach vergeblich um die Kantorenstelle an der Georgenkirche in Eisenach, die vorher Andreas Christian Dedekind († 1706) innehatte. Ab 1711 stand er der Meininger Hofkapelle als Kapellmeister vor, nachdem er bereits ab 1709 „Capell Inspector“ war, als solcher oblag ihm die Verwaltung der Instrumente, sowie die Komposition von weltlichen Werken.
Von seinen Werken ist nur wenig erhalten. Dass zwei Messen und noch 24 Kantaten überliefert sind, ist Johann Sebastian Bach zu verdanken, der 1726 in Leipzig 18 Kantaten seines Meininger Vetters aufgeführt hat und sieben weitere Texte des Meininger Kantatenjahrgangs von 1719 neu komponierte. Die Kantate Denn du wirst meine Seele nicht in der Hölle lassen, die als BWV 15 aufgeführt ist, galt früher als Werk Johann Sebastian Bachs, wird aber heute allgemein Johann Ludwig Bach zugeschrieben.
Von den Instrumentalmusikstücken, die Johann Ludwig als Kapellmeister in großer Zahl komponiert haben musste, ist nur noch die Ouvertüre a 4 in G-Dur von 1715 und ein Concerto für 2 Violinen und Streicher in D-Dur überliefert.
Von den heute bekannten 22 Kirchenkantaten Johann Ludwig Bachs hat Johann Sebastian Bach 18 zwischen Februar und September 1726 in Leipzig aufgeführt.
Johann Ludwig Bach (1677-1731)
Cantata for Sunday Jubilate: „Die mit Tränen säen“ („Sow with tears“)
Johann Ludwig Bach (born February 4, 1677 in Thal bei Eisenach, buried May 1, 1731 in Meiningen), called the „Meininger Bach“, was a German composer from the Bach family.
His father was the organist and cantor Jacob Bach (1655-1718). Johann Ludwig had two sons, Samuel Anton and Gottlieb Friedrich, who worked as organists and pastel painters in Meiningen. Their descendants are still alive today. He was distantly related to Johann Sebastian Bach (1685-1750) and was highly esteemed by him as an artist.
1688-1693 Johann Ludwig attended high school in Gotha, from 1699 he worked as „Hoboist and Laquay“ at the Meininger court, here he probably received further composition lessons from the Kapellmeister Georg Caspar Schürmann. From 1703 he served as cantor and page teacher.
In October 1706 Bach applied in vain for the cantor position at the George Church in Eisenach, who previously held Andreas Christian Dedekind († 1706). From 1711 he was the Meiningen court orchestra Kapellmeister before, after he was „Capell Inspector“ from 1709, as such was responsible for the management of the instruments, as well as the composition of secular works.
Of his works, little is preserved. The fact that two masses and 24 cantatas have survived is due to Johann Sebastian Bach, who performed 18 cantatas of his Meininger cousin in Leipzig in 1726 and re-composed seven further texts from Meininger’s Cantatas of 1719. The Cantata Because you will not leave my soul in hell, which is listed as BWV 15, was once considered the work of Johann Sebastian Bach, but today is generally attributed to Johann Ludwig Bach.
Of the instrumental pieces of music that Johann Ludwig must have composed in great numbers as Kapellmeister, only the overture a 4 in G major of 1715 and a concerto for 2 violins and strings in D major have survived.
Johann Sebastian Bach 18 has performed 18 of the 22 church cantatas of Johann Ludwig Bach known today between February and September 1726 in Leipzig.
Fehler
Dieses Video existiert nicht
———————————
Performed by:
Susanne Gorzny, soprano Steve Wächter, Altus
Michael Zabanoff, tenor Matthias Vieweg, bass
Chamber Choir of the Biederitzer Kantorei
Telemann Consort Magdeburg
So ein Programm wird nicht oft angeboten, dass Kompositionen von J.S. Bach(1685-1750) und G.F. Händel (1685-1759) gegenübergestellt werden. Kantaten von Johann Sebastian Bach und profane Orgelwerke von Georg Friedrich Händel.
Juan de la Rubia – Orgel
Ein erster Höhepunkt zu Beginn. Aus der Kantate BWV 35, Satz 1a, wurde die Sinfonia: „Geist und Seele wird verwirret“ gespielt. Das Freiburger Barockorchesterund ein großartiger spanischer Organist am Orgel-Positiv, Juan de la Rubia, verzauberten die Besucher mit einer herrlichen Barockmusik.
Matthias Goerne (Bass) und Katharina Arfken (Oboe)
Nachfolgend erklang die Bach-Kantate BWV 56 „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“. Diese Kantate für Solo-Bass wurde von Matthias Goerne(Bass) stimmlich nicht überzeugend gesungen. Bemängeln muss man bei ihm die kaum verständliche Aussprache und ein fehlendes Stimmvolumen in den tiefen Lagen. Wunderbar die Instrumentale Interpretation durch das Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Gottfried von der Goltz als 1. Violonist.
Von links: Katharina Arfken (Oboe) und Matthias Goerne (Bass)
In der Bach-Kantate, BWV 82„Ich habe genug“ überzeugte Katharina Arfken mit der Oboe mit einem betörenden Klang. Bach schrieb die Kantate in seinem vierten Jahr in Leipzig für das Fest Mariä Reinigung. Der erste Satz, eine Arie, beginnt mit einer ausdrucksvollen Melodie der obligaten Oboe, die von der Singstimme auf die Worte „Ich habe genug“ übernommen wird. Die zentrale Arie „Schlummert ein, ihr matten Augen“ ist als Schlummerarie bekannt. Diese Kantate erfreut sich großer Beliebtheit und ist von Bachs Kirchenkantaten am häufigsten aufgenommen worden. *) +)
In zwei Orgelwerken von Georg Friedrich Händel, Concerto Grosso HW 330 und im Orgelkonzert (Nr. 13) F-dur HWV 295 „Der Kuckuck und die Nachtigall“ – überzeugte das Freiburger Barockorchester und der Organist Julian de la Rubia mit einer wunderbaren klanglichen Einheit und Wiedergabe des Barock.
Video:G.F. Händel – Orgel-Konzert F-dur Der Kuckuck und die Nachtigall – HWV 295
Fehler
Dieses Video existiert nicht
Es war ein sehr beeindruckendes Konzert, den geistigen Inhalt in den Kantaten von J.S. Bach aufzunehmen und zu genießen. Andererseits verzückten die profanen Orgelwerke von G. F. Händel. Auf jeden Fall war es interessant, die Vielfalt der Stile zwischen zwei schillernden Zeitgenossen zu hören. Es gab viele Momente von großer klanglicher Schönheit die den Hörer an diesem Abend faszinierte.
Ein eigenes Kapitel verdient die Interpretationen von dem spanischen Organisten Juan de la Rubia, Titularorganist der Sagrada Família und ein international anerkannter Organist, der mit seinen virtuosen Auftritten der ersten Sinfonien der Kantate „Geist und Seele, wird verwirrt“ und „Concerto de orgel en F – Dur“ von Händel der große Star des Konzertes wurde,
Riesiger Applaus war der verdiente Lohn für das überragende Freiburger Barockorchester, und für den heimischen Organisten.
*) +)Kunstinstallation – BWV 82 „Ich habe genug“
Im Jahr 2005 schuf Prof. Alexandra Ranner die Installation BWV 82 „Ich habe genug“. Es handelt sich um ein kleines Haus, neben dem eine Peitschenlaterne steht. Durch ein Fenster in dem Gebäude ist ein Videofilm zu sehen, in dem ein in einem Fluss treibender körperloser Kopf die Bach-Kantate „Ich habe genug“ singt.
Die Installation, die zunächst in Berlin zu sehen war, wurde vom Herforder UnternehmerHeiner Wemhöner angekauft und stand seit Oktober 2015 auf seinem Grundstück an der Lockhauser Straße in Herford. Seit Oktober 2017 steht sie in der Herforder Innenstadt an der Petersilienstraße gegenüber vom Frühherrenhaus auf dem Grundstück der Johanniskirche in Herford. Der Videofilm ist dort täglich von 16 Uhr bis 21 Uhr, während der Winterzeit von 15 Uhr bis 20 Uhr zu sehen.
Video:J.S. Bach – Sinfonia Satz 2 aus dem BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“