Archiv der Kategorie: Johann Sebastian Bach

Das Salz in der Weihnachtssuppe


Es gibt Dinge auf dieser Welt, die gehören einfach zusammen, Köln und der Dom, die Wüste und der Sand, Helmut Schmidt und Zigaretten und – Weihnachten und das Weihnachtsoratorium. Obwohl ich ja gestehen muss, dass das „WO“ bei mir, sooft selbst gesungen, sooft gehört, schon fast Abnutzungserscheinungen erlitten hat.

Da ich meinen Dienst Ende letzten Jahres in dem eher mäßigen Chor mit qualitätsrestistentem Chorleiter quittiert habe, stellten sich nach exzessivem Hören der Kantaten vom 4. Advent dann doch starke „WO-Entzugserscheinungen“ ein.  Da kam der Anruf einer Freundin gerade recht, die fragte, ob es zu Weihnachten nicht ein nettes Konzertevent gäbe. Ich hatte schon länger mit der Veranstaltung der Philharmonie Essen mit dem Titel: „Weihnachtsoratorium zum Mitsingen“ geliebäugelt und nachdem ich ihr die ganze Chose schmackhaft gemacht hatte, willigte sie ein. Ich kramte erst mal die Noten hervor, schwelgte in Erinnerungen und musste über einige Zeichnungen (die ich in den Pausen, während mal wieder der Bass Dauerprobe hatte, gemalt hatte) schmunzeln.

Philharmonie Essen

Wir machen uns also am 2. Weihnachtstag um 16.00 Uhr auf in die Philharmonie, um 17.00 Uhr ist „Ansingen“. Nein, kein Einsingen, dafür bleibt keine Zeit. Die Philharmonie ist ein wirklich toller Konzertsaal, 2005 eröffnet und eine Synthese aus Moderne und Industriekultur. Hell, freundlich mit mondänem Ambiente. Auch ist für die Essener der Philharmonie Besuch eine sehr festliche Angelegenheit. Jeans ist eher Tabu, bzw. nicht die Regel. Da meine Freundin Sopran singt und ich Alt, müssen wir uns trennen. Meine linke Nachbarin kommt aus Duisburg und will das WO für den „Ernstfall“ proben, ein sehr netter Kontakt.

Der Dirigent Andreas Eberle, der heute die schwierige Aufgabe hat, völlig verschiedene stimmliche Bildungsstufen, verschiedene Stimmfärbungen, unterschiedliche Kenntnisse über das Oeuvre und mangelnde Manpower unter einen Hut bringen muss, beginnt mit Kantate IV „Fallt mit Danken, fallt mit Loben“. Schon bei dem Solo Einsatz der Männer am Anfang wird klar, dass dieser Part nicht zur Glanz-Partie des Abends wird, die Frauen sind einfach in der Überzahl, und – ich muss es einfach mal erwähnen- sie haben´s auch wirklich besser drauf. Hinter mir scheppern ein paar ältere Altösen, die es aber warscheinlich schon zum 150.000 Mal singen und supersicher sind, Wohlklang ist halt nicht immer alles. In einer Fast-Katastrophe endet der Männerpart von „wenn die stolzen Feinde“ aus der VI. Kantate, aber die Masse wiegt sich in Sicherheit, es gibt keinen Druck, man kann ja, wenn es gar nicht funktioniert, einfach den Mund bewegen oder nicht singen. Insgesamt hat derjenige, der das Programm zusammengestellt hat, sich schon eher für die einfacheren Kantaten nämlich 1, 4 und 6 entschieden. Ich möchte nicht wissen, wie der Ehre-Chor geendet hätte, den muss ich auch jedes Jahr wieder neu einüben.

Nach einer kurzen Pause für Toilette oder noch einen letzten Sekt gehts dann los. Da man in der Alt-Masse eh keine andere Stimme hört und zumindest „Jauchzet, frohlocket“ wirklich auch die letzte Nulpe draufhat und wir uns mittlerweile alle von den Plätzen erhoben haben, ist es ein erhebendes Gefühl, wieder das Weihnachtsoratorium zu singen.

Ich muss meine vorgefertigte Meinung, dass hier die Solisten und auch das Orchester, zur 2. Reserve gehören, gründlich revidieren. Die Altistin Susanne Blattert trägt die Alt-Arie „Bereite Dich Zion“ mit dichtem Klang und in professioneller Gänsehaut-Manier vor, wie es sich für Künstler der zukünftigen Kulturhauptstadt 2010 geziemt. Der Tenor, Andreas Hermann, ein ganz junger, etwas korpulenter Kerl mit einem bezauberndem, ausbaufähigem Tenor bewältigt seine Partie meisterhaft.  Da spielt es auch fast keine Rolle, dass er etwas breitbeinig arrogant (halt Tenor) auf seinem Stuhl sitzt. Der Bass, Tobias Scharfenberger, hat ein ziemlich intensives Organ, ist nicht immer mit dem Orchester eins, aber hat trotzdem eine durchdringende, dominante Stimme, die vor allem in „Großer Herr, du starker König“ mitzureissen weiss. Elisabeth Scholl, die Sopranistin, besticht nicht durch unbedingt durch brilliante Transparenz in der Höhe, meistert aber ihre Partie trotzdem und läßt mir Gänsehautschauer bei „Spricht der Höchste nur ein Wort“ zukommen.

Die Fugato-Einsätze bei den Männern im Chor waren wie zu erwarten war, nicht der Brüller, aber ich messe der Qualität des Chores auch nicht übermäßige Bedeutung bei. Entscheidend war, ich habe mal wieder „WO“ gesungen und es hat total Spass gemacht. Es entfacht eine Lebensfreude, die ich jedem Depressivem von Herzen gönne. Ich habe wieder nette Leute kennengelernt, die ich – wie ich meine- nur beim Singen kennenlerne, dadurch dass man miteinander musiziert hat, glich der Applaus einem Rockkonzert und ich denke, dass es für alle Beteiligten ein echtes Erlebnis war.  Im Übrigen war die Philharmonie auch wirklich gut besucht (teilweise auch Männer von singenden Frauen).

Als wir nach Hause kamen, hatte mein Mann schon das Essen vorbereitet und wir konnten den Abend mit einem kulinarischen Genuss ausklingen lassen.  Selbst wenn man bei der chorischen Qualität einige Abstriche machen muss, finde ich diese Institution Klasse. Die Distanz zwischen Orchester, Solisten ist ganz klar aufgehoben und sorgt für ein einheitliches Erlebnis mit erstklassischen Konzerteffekt. Ich wünsche der Intendanz noch mehr solcher intuitiver Eingaben und freue mich auf H-Moll Messe zum Mitsingen. Meister Bach, hättest Du Dir solch eine Dynamik Deiner Werke vorgestellt?

"Philharmonie Essen" Sicht von der Parkseite

Ich hoffe, dass ich einige von Euch zu Veranstaltungen im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 in dem qualitativ hochwertigen Rahmen begrüßen darf. Wie die Philharmonie aussieht, könnt ihr ergoogeln, da ich mal wieder keinen Fotoapparat mithatte.

Liebe Grüße Claudia

Rezension BWV 248 Weihnachtsoratorium in der Frauenkirche Dresden


Liebe WO-Fans,

nachstehend meine Rezension zum Weihnachtsoratorium, BWV 248, in der Frauenkirche Dresden.

J.S. Bach Weihnachtsoratorium

am 18. Dezember 2009 um 20:00 Uhr

WO Frauenkirche Dresden am 18.12.2009

Zusatzkonzert wegen hoher Nachfrage.

Leitung: Ludwig Güttler

Weihnachtsoratorium, Kantaten I und II
Kantate: „Süßer Trost mein Jesus kommt“ BWV 151
Weihnachtsoratorium, Kantate V
Eingangschor Kantate I da capo

Solisten:
Barbara Christina Steude
, Sopran
Susanne Langner, Alt
Uwe Stickert, Tenor
Matthias Weichert, Bass
Sächsisches Vocalensemble
Einstudierung: Matthias Jung

Basso continuo:
Friedwart Dittmann
, Violoncello
Bernd Haubold, Kontrabass
Uwe Zimmermann, Cembalo
Friedrich Kircheis, Orgel

Virtuosi Saxoniae (Mitglieder der sächs. Staatskapelle)
Leitung Ludwig Güttler

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Es ist schon etwas Besonderes, in der Frauenkirche das WO zu hören.

Leider kommen nicht nur musikalisch-weihnachtliche Gefühle auf:

  1. Die schmalen Kirchenbänke sind rückengewöhnungsbedürftig; nach einer halben Stunde war ich steif,
  2. die Eintrittspreise sind nicht gerade zivil,
  3. wir hatten ungünstige Plätze neben einer Eingangstür – sie stand bis zum Konzertbeginn bei -17 Grad (Außentemperatur) offen;
  4. die Akustik in dieser Kuppelkirche ist unberechenbar und hat schon so manches Konzert zum Kippen gebracht.

Fast wäre die Kantate I auch gekippt. Chor und Orchester hatten Schwierigkeiten, gerade beim Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“ sich aufeinander einzulassen. Es hat auch eine Weile gedauert, bis beide ihren Platz gefunden hatten. Die Solisten hatten es bei den akustischen Gegebenheiten sehr schwer. Standen sie links vorm Orchester waren sie nicht zu verstehen; standen sie rechts, hatten sie plötzlich großartige Stimmen. Bis ich mich richtig eingehört hatte, waren die Kantaten I und II vorbei und dann kam mein Highlight: „Süßer Trost, mein Jesus kömmt“. Bach hat diese Solokantate BWV 151 1725 für den 3. Weihnachtstag geschrieben, um seine Thomaner zu entlasten. Die Solisten  – allen voran Sopran und Tenor – liefen zur Höchstform auf; das Orchester hatte sich den Sänger/innen angepasst und auch Güttler ließ etwas Raum zur freien Gestaltung.

Die Kantate V kam viel zu schnell. Geschmunzelt haben wir, als am Ende der
5. Weihnachtskantate „Jauchzet, frohlocket … „ aus der 1. wiederholt wurde. Aber uns sollte wohl noch mal so richtig eingeheizt werden; bei inzwischen -19 Grad (Außentemperatur) keine schlechte Idee.

Herzl. WO-Weihnachtsgrüße

Iris

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Weihnachtsoratorium BWV 248 im Fernsehen in 2009


Hallo zusammen,

nach Bekanntgabe der Rundfunksendungen mit dem Weihnachtsoratorium, BWV 248 – von Johann Sebastian Bach – komplettiere ich die Angaben für das„Fernsehen„ in der Weihnachtswoche 2009.

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Zur Einstimmung das WO auf YouTube:

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Fernseh-Programm WO-BWV 248 J.S. Bach:

Jauchzet, frohlocket!

Bachs Weihnachtsoratorium mit Peter Schreier Schreier

ZDF theater Sonntag, 20.12.2009  Zeit:

13:59 bis

15:05Uhr (66min)

Bachs Weihnachtsoratorium mit Peter Schreier Dienstag, 22.12.2009 Zeit: 08:59 bis – 10:05 Uhr 66 min.
ZDF theater

BR – am Freitag, 25.12.2009

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 1-3 – Zeitpunkt: 02:44 – 04:15 Uhr (91min)


MDR – am Freitag 25.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 1 – Zeitpunkt: 07:24 – 08:00 Uhr (36min)


BR – am Samstag, 26.12.2009  Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantaten 4-6 Zeitpunkt: 02:04 – 03:25 Uhr (81min)


MDR am Samstag, 26.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 2 Zeitpunkt: 07:29 – 08:05 Uhr (36min)


MDR am Sonntag, 27.12.2009 Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate Nr. 3  Zeitpunkt: 07:39 – 08:10 Uhr (31min)
Info – Kunst/Kultur

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Weitere interessante Sendungen für Mozart- und Händel-Interessenten:

Cecilia Bartoli
Die Kunst der Kastraten ARTE am Sonntag, 20.12.2009 um 18:59 – 19:50 Uhr (51min)
Info – Dokumentation

Sir Neville Marriner dirigiert Mozart
Ouvertüre in B-Dur und das Konzert für… ARTE am Donnerstag, 24.12.2009 um 05:59 – 06:50 Uhr (51min)
Info – Kunst/Kultur

„Joseph Haydn“ – das verkannte Genie
Mit Leif Ove Andsnes und Thomas… ZDF theater am Freitag, 25.12.2009 um  21:09 – 22:10 Uhr (61min)
Info – Bericht

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Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest mit herrlichen Musikstunden.

Herzliche Grüße

Volker

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Weihnachtsoratorium im Radio – 2009


Hallo zusammen,

wie versprochen, gibt es hier ein Zusammenstellung aller Sendungen mit Bachs Weihnachtsoratorium. Verschiedene Besetzungen, die interessante Aufführungen erwarten lassen, oft mehrfach bei verschiedenen Sendern, stehen zur Auswahl. Unter anderem auch die von Volker vorgestellte CD mit Herrmann Max. Als einzigen nicht-Deutschen Sender habe ich einen spanischen Sender mit aufgeführt. Spannend, weil es die einzige und mir bisher erste bekannte WO-Aufnahme mit einem Counter ist. Bevor jetzt hier einen Aufschrei gibt, bevor auch nur ein Ton erklungen ist – erst anhören, am besten mit geschlossenen Augen. Iestyn Davies ist einer von den Shooting-Stars unter den Countern mit einer unglaublich berührenden Stimme, von dem ich auch die Innigkeit z.B. einer „Schlafe“-Arie durchaus erwarte.

NDR
24.12.
17:30-19
Weihnachtsoratorium für Soli, Chor und Orchester BWV 248, Teile 1 – 3
von Johann Sebastian Bach
Veronika Winter, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt,
Jan Kobow, Tenor/
Markus Flaig, Bass
Rheinische Kantorei/Das Kleine Konzert
Ltg.: Hermann Max

25.12.
17:30 – 19:00

Weihnachtsoratorium für Soli, Chor und Orchester BWV 248, Teile 4 – 6
von Johann Sebastian Bach
Veronika Winter, Sopran/
Wiebke Lehmkuhl, Alt,
Jan Kobow, Tenor/
Markus Flaig, Bass
Rheinische Kantorei/Das Kleine Konzert
Ltg.: Hermann Max

SWR
24.12.
18-20

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate1  – 3
Johannette Zomer (Sopran)
Annette Markert (Alt)
Gerd Türk (Tenor)
Peter Harvey (Bass)
Niederländische Bachgesellschaft
Leitung: Jos van Veldhoven

26.12.
10:30-12
Johann Sebastian Bach:
Weihnachtsoratorium BWV 248
Kantate 4 – 6
Monika Frimmer (Sopran)
Yoshikazu Mera (Countertenor)
Gerd Türk (Tenor)
Peter Kooij (Bass)
Chor und Orchester
des Bach Collegiums Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

Nordwestradio
25.12.
7-8

Johann Sebastian Bach
„Am ersten heiligen Weihnachtsfeiertage“
aus dem Weihnachts-Oratorium BWV 248
Nancy Argenta, Sopran,
Anne Sofie von Otter, Mezzosopran,
Anthony Rolfe Johnson, Tenor,
Olaf Bär, Bass
Monteverdi Choir London
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

26.12.
7-8

Johann Sebastian Bach
„Am zweiten heiligen Weihnachtsfeiertage“
aus dem Weihnachtsoratorium,BWV 248
Nancy Argenta, Sopran,
Anne Sofie von Otter, Mezzosopran,
Anthony Rolfe Johnson, Tenor,
Olaf Bär, Bass
Monteverdi Choir London
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

27.12.
7-8
„Am dritten Weihnachtsfeiertage“ aus dem Weihnachts-Oratorium BWV 248
Gert Lutze, Tenor,
Chloe Owen, Sopran
Hertha Töpper, Alt
Horst Günter und Kieth Engen, Bass
Walther Theurer, Flöte
Edgar Shann, Oboe
Georg Donderer, Trompete
Heinz Endres und Fritz Sonnleitner, Violine
Münchener Bach-Chor
Münchener Bach-Orchester
Leitung: Karl Richter

3.1.
7-8
5. Teil „Am Sonntage nach Neujahr“ aus dem Weihnachts-Oratorium BWV 248
Elly Ameling, Sopran
Helen Watts, Alt
Peter Pears, Tenor
Tom Krause, Bass
Lübecker Knabenkantorei
Stuttgarter Kammerorchester
Leitung: Karl Münchinger

WDR
25.12.
16-17:45
Weihnachtsoratorium, BWV 248,
Kantaten 1 bis 3
Veronika Winter, Sopran;
Wiebke Lehmkuhl, Alt;
Jan Kobow, Tenor;
Markus Flaig, Bass;
Rheinische Kantorei; Das Kleine Konzert, Leitung: Hermann Max

1.1.
16-17:45
Weihnachtsoratorium, BWV 248,
Kantaten 4 bis 6
Veronika Winter, Sopran;
Wiebke Lehmkuhl, Alt;
Jan Kobow, Tenor;
Markus Flaig, Bass;
Rheinische Kantorei;
Das Kleine Konzert,
Leitung: Hermann Max
Parallele Ausstrahlung in Dolby Digital 5.1 Surround-Sound

MDR
25.12.
20-23
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)
Dorothea Jansen, Sopran;
Ingeborg Danz, Alt;
Martin Petzold, Tenor;
Panajotis Iconomou, Bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller
(Aufzeichnung vom 13.12.2009 für die Europäische Rundfunkunion (EBU),
Thomaskirche Leipzig

HR2
25.12.
20-23
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)
Dorothea Jansen, Sopran;
Ingeborg Danz, Alt;
Martin Petzold, Tenor;
Panajotis Iconomou, Bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller
(Aufzeichnung vom 13.12.2009 für die Europäische Rundfunkunion (EBU),
Thomaskirche Leipzig

SR2
25.12.
20-23
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)
Dorothea Jansen, Sopran;
Ingeborg Danz, Alt;
Martin Petzold, Tenor;
Panajotis Iconomou, Bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller
(Aufzeichnung vom 13.12.2009 für die Europäische Rundfunkunion (EBU),
Thomaskirche Leipzig

RBB
25.12.
17-19
JOHANN SEBASTIAN BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248
Kantate 1-3
Johanette Zomer, Sopran,
Annette Markert, Alt,
Gerd Türk, Tenor,
Peter Harvey, Bass
Die Niederländische Bachgesellschaft
Leitung: Jos van Veldhoven

26.12.
17-19
JOHANN SEBASTIAN BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248
Kantate 4 – 6
Johannette Zomer, Sopran
Annette Markert, Alt
Gerd Türk, Tenor
Peter Harvey, Bass
Die Niederländische Bachgesellschaft
Leitung: Jos van Veldhoven

Rtve.es
24.12.
20:30-23
BACH: Oratorio de Navidad, BWV. 248 (Cantatas I, II y III).
C. Landshamer (sop.),
I. Davies (contratenor),
T. Lichdi (ten.),
K. Mertens (baj.),
T. Mathot (org.),
Orq. y Coro Nacionales de España.
Dir.: T. Koopman.
Concierto celebrado en el Auditorio Nacional de Madrid el 20 de Diciembre de 2009.
http://www.rtve.es/radio/radioclasica/

Frohe Weihnachten und ein bisschen von dem Weihnachtsfrieden aus Nr. 12, für mich das schönste Stück aus dem Weihnachtsoratorium
Barbara

Radiotipps KW52


Hallo zusammen,

pünktlich zu Weihnachten gibt es wieder ein Überangebot an hochinteressanter Musik bei den verschiedenen Radiosendern. Und nicht zu vergessen bei den Fernsehsendern. Ein paar der Highlights für mich in dieser Woche möchte ich Euch vorstellen. Eigentlich könnte mein Recorder 7×24 Stunden durchlaufen, aber bekanntlich ist Bescheidenheit ja eine Zier… Falls Ihr das Weihnachtsoratorium vermisst – dazu erstelle ich einen eigenen Beitrag. Es lohnt sich auch, bei den verschiedenen Sendern die kirchenmusikalischen Sendungen durchzusehen, dort gibt es auch manches relativ unbekannte Weihnachtsoratorium von anderen Komponisten wie Bach.

20.12.
Ö1
19:30-21:15

Aus dem Konzertsaal
Wiener Philharmoniker, Dirigent: Sir Simon Rattle;
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien;
Magdalena Kozená, Mezzosopran; Michael Schade, Tenor; Thomas Quasthoff, Bass.
Edward Elgar: „The Dream of Gerontius“, Oratorium, op.38 (aufgenommen am 6. Dezember im Großen Musikvereinssaal in Wien). Präsentation: Peter Kislinger
(Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)

21.12.
BBC
6.38am

Bach, Johann Sebastian (1685-1750):
Cantata No 170 (Vergnugte Ruh, beliebte Seelenlust), BWV170 – Leipzig, 1726
Anne Sofie von Otter (mezzo-soprano)
Les Musiciens du Louvre
Marc Minkowski (conductor).

BBC
!!!! Wiederholung des Konzertes von Sommer !!!!
21:15

J.S. Bach:
Komm, Jesu, Komm!, BWV229;
Furchte dich nicht, BWV228;
Jesu, meine Freude, BWV227;
Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV225

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner (conductor)

A late-night Prom in which John Eliot Gardiner and his hand-picked choir and ensemble perform some of Bach’s motets. While Bach’s great Passions languished unheard for almost a century after his death, his motets continued to be sung by the Leipzig choirs for which they were written. The concert features four of them, including Singet dem Herrn ein neues Lied (Sing to the Lord a new song), a work which had even Mozart exclaiming, ‚Now, there’s a piece one can learn from‘.

24.12.
MDR
Mal keine Musik, sondern ein Hörspiel:
22-23
Bachs Reiche
Becketts Winterreise durch Hitlers Reich
Von Torsten Enders
(Ursendung)

„Thomaskantor unter Mordverdacht!“ hätte eine berühmte Skandal-Postille vermutlich getitelt, wäre sie vor 275 Jahren schon auf dem Markt gewesen. Der Leipziger „Senior Stadtmusicus“ Gottfried Reiche, Johann Sebastian Bachs Lieblings-Trompeter, war am 6. Oktober im Stadtpfeiffer-Gässchen tot aufgefunden worden. Am Abend zuvor hatte er noch – im Beisein des neuen sächsischen Kurfürsten – Bachs eigens für das Festkonzert komponierte Kantate „Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen“ mit uraufgeführt. Ob Reiche, am Kopf verletzt, durch Sturz oder Schlag zu Tode kam, war nicht ersichtlich. Wohl aber, dass Bach von Reiche in den Tagen vor dem Konzert unablässig neue Proben verlangt hatte. Unzufrieden mit Reiches Leistung, hatte Bach getobt und sein Bild am Dresdner Hof, womöglich seine Stellung und Karriere beschädigt gesehen. Grund genug für einen Streit mit tödlichem Ausgang?

Torsten Enders, geboren 1954 in Altenburg/ Thüringen, nach dem Studium der Theaterwissenschaft seit 1978 Dramaturg beim Rundfunk. Lebt in Berlin. Autor mehrerer Hörspiele und Features („Kein Wort von Einsamkeit“, „Das tonlose Spiel“, „Dorns Tiefland“, „Brückenschlag“), sowie von Filmen („Trutz“) und Theaterstücken („Kanzelkarl“, „Kowatz“). Der MDR produzierte 2001 das Hörspiel „Spenderherz“, das mit dem Hörspiel-Preis der Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung der Sparkasse Neuss für das beste regionale Hörspiel ausgezeichnet wurde.

Produktion: MDR 2009
Regie: Judith Lorentz

Otto Sander – Reiche
Thomas Thieme – Bach
Paul Herwig – Bamberg
Berndt Stübner – Friedrich August II
Stefanie Rösner – Rieke
Veit Schubert – Wendestrom
Ernst Jacobi – Schrock

25.12.
Nordwestradio
20-22
Weihnachtskonzert am Abend
Wenn sich das Calmus Ensemble Leipzig „Maria durch ein Dornwald ging“ oder „O Tannenbaum“ vornimmt, geraten die schönen alten Lieder in eine schwebende Schräglage, die wunderbar mit dem feinen Stimmengeflecht des Gesualdo Consort Amsterdam harmonisiert.
Eine Nachlese der schönsten Aufnahmen vom Musikfest Bremen 2009, vermischt mit weihnachtlichstimmungsvoller Musik.
Am Mikrofon: Andrea Zschunke

Auch das Fernsehen bietet einiges. Hier 2 Sendungen von ARTE:

20.12.
TV – ARTE
9:50 –12:30
JephtaKeine Wiederholungen
Jephtha
(Frankreich, 2009, 161mn)
ARTE F
Regie: Alain Jomy
Kostüme: Patrice Cauchetier
Sänger: Andrew Foster-Williams, Carolyn Sampson, Christophe Dumaux
Dirigent: Ivor BoltonARTE F
Koproduktion der Opéra National du Rhin und der Opéra National de Bordeaux

TV – Arte
19-19:45
Cecilia Bartoli
Die Kunst der Kastraten
Wiederholungen:
25.12.2009 um 06:00
30.12.2009 um 06:00
(Italien, 2009, 43mn)
Regie: Olivier Simonnet
Darsteller: Cecila Bartoli, Il Giardino Armonico

Cecilia Bartoli – alle zwei Jahre überrascht sie mit einer musikalischen Sensation. Nach der Ausgrabung Vivaldis, Glucks und Salieris kam verbotene Musik im katholischen Rom, dann eine weitere Reise ins Belcanto auf den Spuren Maria Malibrans. Nun entdeckt Cecilia Bartoli die Welt der Kastraten in ihrer neuen Einspielung unter dem doppeldeutigen Namen „Sacrificium“. Und auch dieses Mal ist es beeindruckend, wie akribisch sie bei ihrer Spurensuche die Musik des 18. Jahrhunderts für heute neu gewinnt. Bei der Virtuosität der Kastraten-Arien, ihren großen Koloraturen und stimmlichen Improvisationen ist sie in ihrem Element.

Cecilia Bartoli ist bekannt dafür, dass sie regelmäßig spannende Entdeckungsreisen in die Welt der Musik unternimmt. Nach der Wiederentdeckung zum Teil unbekannter Werke von Vivaldi, Gluck und Salieri, nach Abstechern ins barocke Rom („Opera proibita“) und das Belcanto-Reich der Maria Malibran hat sie sich nun auf die Spuren der Kastraten begeben.
Damit taucht sie ein, in eine Zeit voller Widersprüche, in der Schönheit und Grausamkeit, schillernde Erotik und sexuelle Ambiguität, Pracht und Elend aufeinanderprallen. Nie zuvor und nie danach wurden im Namen der Musik so viele Opfer gebracht, wurden so viele Knaben verstümmelt, damit einige wenige Kastraten mit einer bis dahin unerhörten Gesangskunst die Opernwelt Europas faszinierten und als Stimmwunder des Barock verehrt wurden.
Die Musik der Kastraten ist für Cecilia Bartoli das bisher anspruchsvollste Projekt mit technisch äußerst schwierigen Arien und Koloraturketten, die speziell den sängerischen Möglichkeiten der Kastraten angepasst waren. Die berühmtesten Kastraten kamen seinerzeit aus Neapel, der erfolgreichste Lehrer war Nicola Porpora, der als bedeutender Opernkomponist seinen Schützlingen – darunter Farinelli und Caffarelli – die Arien direkt auf den Leib schrieb.
Als passendes Ambiente für die Aufführung der Musik der Kastraten hat sich Cecilia Bartoli das barocke Theater und einige prunkvolle Räume des Königspalastes von Caserta in der Nähe Neapels ausgesucht. Neben Werken von Porpora singt sie unter anderem auch Arien von Georg Friedrich Händel, Carl Heinrich Graun und Geminiano Giacomelli.
Begleitet wird sie dabei vom Orchester Il Giardino Armonico unter der Leitung von Giovanni Antonini.

Die CD, auf der diese Sendung basiert, hat mich begeistert. Ich bin gespannt, das Energiebündel Cecilia Bartoli in Aktion zu sehen.

Ich hoffe, der Vorweihnachtstrubel lässt Euch ein wenig Zeit zum zur Besinnung kommen. Was könnte da hilfreicher sein als Musik?!
Barbara

CD-Neuerscheinung J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 von Hermann Max


Hallo Bachfreunde,

es gibt sie, eine CD-Neueinspielung von 2009 – J.S. Bach „Weihnachtsoratorium“ BWV 248 – von Hermann Max und der Rheinischen Kantorei, „Das Kleine Konzert“. Erschienen bei jpc am 19.10.2009.

Cover: Hermann Max BWV 248 Weihnachtsoratorium

Solisten: Veronika Winter, (Sopran) – Wiebke Lehmkuhl, (Alt) – Jan Kobow, (Tenor) – Markus Flaig,
(Bass-Bariton) – Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert, Leitung: Hermann Max.

2004 wurde Markus Flaig (Bass-Bariton) – Preisträger des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbes Leipzig.

Detailinformationen

Sound: stereo & multichannel (Hybrid)

*** Neuheit zum limitierten Sonderpreis,
gültig bis 24.12.2009,

danach EUR 29,99

  • Label: CPO , DDD, 2009
  • Bestellnummer: 1227236

Bei JPC probehören / bestellen …

Einige Kritiken zu der Neu-Einspielung von 2009:

…… nun war es an der Zeit, endlich auch einmal das vielleicht populärste geistliche Werk des großen Thomaskantors in Maxs’ Interpretation zu dokumentieren. Ohne jede Betulichkeit, mit scharfen rhythmischen Akzenten und flotten Tempi, brillant im Surroundklang haben wir hier das Weihnachtsoratorium fürs 21. Jahrhundert!

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… Entstanden ist eine zügige, im Duktus kammermusikalische, eher tänzerische denn staatstragende, handwerklich nahezu perfekte Interpretation, die allen Versuchungen zu festtäglichem Sentiment widersteht. … Die gelassene Virtuosität und Leichtigkeit, mit der etwa der Eingangschor der fünften Kantate und seine swingende Fuge einherkommen – das muss man den Dormagenern erst mal nach-machen.
(Markus Schwering, Kölner Stadtanzeiger, 26.11.09)

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Hörprobe: WO 6. Teil – Schlusschoral „Herrscher des Himmels“

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Eine Rezension der NW dazu vom 21.12.2009

Bachs „Weihnachtsoratorium“ liegt neu mit Hermann Max vor. Der Dirigent beweist mit jungfrischen Stimmen einer handverlesenen Solistenriege, seiner exquisiten Rheinischen Kantorei und dem prominent besetzten Orchester „Das kleine Konzert“, dass der drängende Impetus der historischen Aufführungspraxis durchaus nicht virtuose Überspanntheit zeitigt, wenn man dieses Meisterwerk in seinem religiösen Kontext begreift. Ob die Mehrkanalaufnahme aus dem Kloster Knechtsteden die vorzüglichen Ensembles noch eine Spur präsenter als die Stereoabmischung abbildet, kann der Rezensent mangels technischer Voraussetzungen nicht sagen.

Meine persönliche Meinung zu der Neueinspielung:

Wenn in der obigen Rezension von einer 21. Jahrhundert-Einspielung gesprochen wird, dann sehe ich das etwas differenzierter. Hermann Max ist für eine gute Qualität bekannt und beliebt, doch habe ich Zweifel, ob sie sich in die Glanz-Einspielungen einreihen lässt. Die Pauken sehr laut, im 6. Teil die Trompeter im Schlusschoral nicht das Feinste, die Gesangs-Solisten sind gut aber nicht überragend, der Chor ist harmonisch und anhörenswert und interpretiert schlank die Choräle. Bin auf weitere Meinungsäußerungen gespannt…!!

Grüße

Volker

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YouTube – Sir J.E. Gardiner BWV 248 Proben zum Weihnachtsoratorium in Sachsen-Thüringen


Hallo Bachfreunde,

für alle, die eine DVD von der Bach-Cantata-Pilgrimage 2000 mit der Dokumentation: BWV 248 Weihnachtsoratorium „Jauchzet frohlocket“ mit Sir J.E. Gardiner nicht besitzen, sind die ersten 6 Videos dazu bei YouTube abrufbar.

Zu meiner gesamten Playlist bei YouTube nachstehenden Link anklicken:

Link: http://www.youtube.com/view_play_list?p=891E1FE87369A7E4

Viel Spaß und Gruß

Volker

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Vorverkauf der Thüringer Bachwochen 2010 und Bach-Festival in Arnstadt 2010 eröffent


Hallo Bach-Freunde,

das Programm des Bach-Festivals in Arnstadt vom 19.3. bis zum 28.3.2010 und Thüringer Bachwoche 2010 stehen fest. Das Bach-Festival wird vom 26. März bis zum 18. April 2010 in Thüringen ausgerichtet. Veranstaltungsorte sind: Bachhaus und Taufkirche in ­Eisenach, der Traukirche in Dornheim, den frühen Wirkungsstätten in Mühlhausen, Arnstadt und Weimar sowie den Häusern der Vorfahren in Erfurt und Wechmar.

Ein kostenloser Tipp:

Karfreitag, 2. April 2010
Erfurt | Reglerkirche
17:00 Uhr

Johann Sebastian Bach
Markuspassion BWV 247
Solisten
Regler-Singschar
Regler-Instrumentalkreis
Johannes Häußler– Leitung

Eintritt frei.

Flyer: Thüringer Bachwochen 2010

Als «herausragend» ist das Eröffnungskonzert mit der Johannespassion BWV 245 mit der Cappella Amsterdam unter der Leitung von Franz Brüggen in Johann Sebastian Bachs Taufkirche (Georgenkirche) in Eisenach am 27. März 2010 um 19:30 Uhr anzusehen. Auftritte des französischen Pianisten David Fray am 10. April 2010, des Organisten Ton Koopman an der Trost-Orgel in Waltershausen am 15. April sowie der Blockflötistin und Echo-Klassik-Preisträgerin Dorothee Oberlinger in Arnstadt am 28. März 2010.

Der Ticketvorverkauf  hat seit Montag, 7.12.2009 begonnen.

Der Link für Katenbestellungen:

http://www.thueringer-bachwochen.de/index.php?article_id=5&clang=0

PDF-Progrmmheft:

http://www.thueringer-bachwochen.de/files/tbw_programmheft_2010.pdf

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Aufmerksam machen möchte ich noch auf die Bachwochen in Arnstadt vom 19. bis 28 März 2010.

Flyer: Bach-Festival 2010 Arnstadt

Echopreisträger Martin Stadtfeld wird am 19. März 2010 das Bach-Festival-Arnstadt mit Werken von J. S. Bach, R. Schumann und S. Prokofiev eröffnen!

Link für Arnstadt Bach-Festival 2010:  http://www.bachfestival.arnstadt.de/cms/

PDF-Programm: http://www.bachfestival.arnstadt.de/programm.pdf

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Weitere Vorverkaufsstellen:
Eintrittskarten sind erhältlich über alle Vorverkaufsstellen des
Ticketshops Thüringen und die Geschäftsstellen der Zeitungsgruppe
Thüringen sowie persönlich und telefonisch bei der

Tourist Information Thüringen
Willy-Brandt-Platz 1 | 99084 Erfurt | + 49 (0) 361 . 37 42-0
Hotline + 49 (0) 361 . 37 42-0 oder + 49 (0) 180 . 505 505 (0,14 €/Min)
Weiterhin sind Tickets in den Stadtinformationen der beteiligten
Städte erhältlich. Karten für die Führungen sind jeweils nur in der
Touristinformation der entsprechenden Stadt zu erwerben.

Tourist-Information Weimar
Markt 10 | 99423 Weimar | + 49 (0) 3643 . 745 745
Tourismus GmbH Erfurt
Benediktsplatz 1 | 99084 Erfurt | + 49 (0) 361 . 6 40 01 00
Arnstadt Information
Markt 3 | 99310 Arnstadt | + 49 (0)3628 . 60 20 49
Tourismus Eisenach GmbH
Markt 9 | 99817 Eisenach | + 49 (0)3691 . 79 23-0

Preise incl. Vorverkaufsgebühr

€ 27,00 / € 22,00 / € 17,00

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Gruß

Volker

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Wunder-Einspielung der Bach-Partita Nr: 1 – 5 – 6 von Murray Perahia


Hallo Bach-Klavier-Freunde,

passend zu Weihnachten erscheint eine Neueinspielung vom amerikanischen Pianisten „Murray Perahia“ mit den Bach-Partitas Nr. 1 – 5- und 6. Perahia galt seit seinem 4. Lebensjahr als Wunderkind und gewann viele Preise. Vor allem die Aufnahme der Goldberg-Variationen von J.S. Bach wird als Referenz-Aufnahme angesehen.  Er lebt jetzt in London und hatte oft Probleme mit seiner Entzündung am Daumen, weshalb er öfters seine Karriere unterbrechen musste.

Cover: Pianist Murray Perahia spielt Bach-Partitas 1_5_6

Die Kritiken zu seiner obigen Einspielung sind überwältigend:

Alle seine Einspielungen haben Referenzwert. Sie sind schlicht und ergreifend vorbildlich, durchsichtig elegant, intelligent spritzig und geistvoll, zugleich ausdrucksstark und voller Ruhe….. Perahia gelingt der Spagat zwischen tiefer geistiger Durchdringung der Kompositionen und lebendigem, warmherzigen Musikantentum auf ganz bemerkenswerte Weise…. Diese Einspielung besticht – genau wie ihr Vorgänger mit den Partiten 2 bis 4 – durch ein ungemein sensibles, ja aristokratisches Spiel, das sich in unaufdringlicher Weise voll und ganz dem Werk und den Intentionen des Komponisten unterordnet.

Mich begeistert sein einfühlsames Spiel, nichts wirkt aufgesetzt oder aufdringlich, es erklingt Traum-Klaviermusik von Bach die ich nur wärmstens empfehlen kann.

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Hörprobe:

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Link: Die CD ist über meine Partnerseite bei Amazon für 14,95 € zu beziehen.

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Gruß

Volker

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King’s Singers Live im WDR3 am 28.11.2009 um 20:05 Uhr


Hallo,

für alle die das Konzert von den King’s Singers sich anhören möchten mit dem BWV 248 Weihnachtsoratorium von J.S. Bach siehe nachstehende Ankündigung des WDR3:

WDR 3 Konzert live – am 29.11.2009 ab 20:05 Uhr

The King's Singers; Rechte: WDR, Thomas Brill

Bild vergrößernThe King’s Singers

Jauchzet, frohlocket!

In einem Streifzug durch das BWV 248 „Weihnachtsoratorium von J.S. Bach“ werden Arien, Rezitative und Chöre harmonisch nachgewürzt, rhythmisch zugespitzt und auf groovende Bässe gesetzt. Diese Aufgabe übernimmt Bill Dobbins zusammen mit der WDR Big Band und den King’s Singers.

Konzert-Veranstaltung:
Samstag, 28. November 2009, 20:00 Uhr
Essen, Zeche Zollverein

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WDR 3 Konzert Live-Programm
Samstag, 28. November 2009, 20:05 Uhr

Linkangaben zum Web-Radio-WDR3 – 16/32 kps

Allgemein http://www.wdr.de/radio/wdr3/
………………………………………………

Livestream: http://www.wdr.de/wdrlive/radio.phtml?channel=wdr3

oder über

http://www.radio.de/

zu empfangen..!!

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Weitere PDF-Informationen zum Konzert..!!

Link:  Kings Singers Informationen zum Konzert weihnachtsoratorium

Gruß
Volker

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J.E. Gardiner im Konzert und Interview zu Bach und Brahms niederl. Webchannel Cultura


Hallo,

eine schöne Information von @Leen, dafür ganz herzlichen Dank. Auf dem niederländischen“Webchannel Cultura“ gibt es Konzert- Probenausschnitte und Interviews zu J.S. Bach und Johannes Brahms zu bewundern. Die Aufnahmen sind von Oktober 2007 u.a. mit dem BWV 60 „O Ewigkeit du Donnerwort“ und Aussagen zur Interpretation von Johannes Brahms. Die einfühlsame Probenarbeit von J.E. Gardiner ist wiederum zu bewundern.

J.E. Gardiner im Interview in Holland 2007

Ein wenig Zeit ist für den Film notwendig die Laufzeit beträgt ca. 40 Minuten, darunter sind viele köstliche Szenen zu bewundern – wünsche viel Spaß…!!

Im Gespräch zur Interpretation Prof. Michael Niesemann und J.E.Gardiner

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Link zum niederländischen Webchannel-Cultura:

http://player.omroep.nl/?aflID=10359997

Quelle: player.omroep.nl

Helaas ondersteunt uw browser niet (voldoende) JavaScript om de player weer te geven. Lees hier hoe u JavaScript kunt inschakelen. We werken aan een oplossing voor dit probleem.

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Nach dem Öffnen der Webchannel-Webseite wird der Quick Time Player 7 automatisch beim Browser „Safari“ (Apple) gestartet, ein wenig Geduld beim Laden…!!  Beim Aufruf unter Windows erfolgt ebenfalls automatisch auf der Webchannel-Cultura-Seite ein Aufruf des Windows-Media-Players auch hier ein wenig Geduld, bis der Ladevorgang abgeschlossen wird.

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Gruss

Volker

Webnews

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Radiotipps KW 47


Hallo zusammen,
wieder ein paar Tipps für die folgende Woche im Radio:

15.11.
NL4
11-12:15
HOlLAND BAROQUE SOCIETY
Skip Sempé, dirigent
Gillian Keith, sopraan
1.  J.M. Leclair :      Ouverture Scylla et Glaucus
2.  G.F. Händel :      Orgelconcert op. 7 nr. 4
3.  G.F. Händel :      Crudel tiranno amor
4.  P.A. Locatelli :    Il Pianto d’Arianna
5.  G.F. Händel :      V’adoro pupille
Qual farfaletta giro a quel lume

17.11.
Rtve.es
17-18:30
Concierto celebrado en la Abadía de Ambronay el 20 de Septiembre de 2008. Grabación de Radio France, Francia.
PURCELL: Sonata para trompeta (4’30”).
CHARPENTIER: Cecilia Virgo et Martyr octo vocibus Part I (12’21”).
PURCELL: Chacona para cuerda (5’14”).
CHARPENTIER: Cecilia Virgo et Martyr octo vocibus Part II (22’48”).
PURCELL: Oda a Santa Cecilia (54’06”).
D. Blackadder (tp.), S. Gilmour Bailey (sop.), D. Allsopp (alto), N. Mulroy (cont.), M. Dobell (ten.), M. Brook (baj.), Coro del New College de Oxford, Collegium Novum.
Dir.: E. Higginbottom.

19.11.
Deutschlandfunk
21-23

Rheingau Musik Festival 2009
Barocke Festmusiken
Georg Friedrich Händel: Te Deum for the victory of Dettingen, HWV 283
Johann Sebastian Bach: »Auf, schmetternde Töne der muntern Trompeten«, Kantate, BWV 207a
Johannette Zomer, Sopran, Iestyn Davies, Altus, Jörg Dürmüller, Tenor, Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir, Amsterdam Baroque Orchestra, Leitung: Ton Koopman
Aufnahme vom 24.7.09 aus der Basilika Kloster Eberbach, Eltville

20.11.
BBC
Classical Collection
11.28am
Purcell: Come ye sons of art
Felicity Lott (soprano)
Charles Brett, John Williams (countertenors)
Thomas Allen (bass)
Monteverdi Choir and Orchestra
John Eliot Gardiner (conductor)
ERATO ECD 88071
und die folgenden 7 Tage abrufbar:
http://www.bbc.co.uk/programmes/b00ntfvj

Schönes Wochenende
Barbara


Termine in 2009 J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248


Hallo Bachfreunde,

wie bereits im vergangenen Jahr veröffentliche ich hier eine kleine Auswahl mit Aufführungsterminen vom BWV 248 „Weihnachtsoratorium“ von J.S. Bach für November und Dezember 2009 in Deutschland.

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Eine umfangreiche weitere Link-Sammlung – für Städte in Deutschland mit Reservierung von Eintrittskarten und Terminangaben – über den nachstehenden Link:

http://www.ticketonline.com/de/de/production/154999-news/?affiliateid=NLTO+NL+Topic+Kultur20091113

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Weitere Konzert-Termine findest Du auf der englischen Bach-Webseite:

Link: http://www.bach-cantatas.com/Concerts/Concert-2009-Germany.htm

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Hamburg, Staatsoper:

Balett Weihnachtsoratorium John Neumeier

Ballett Weihnachtsoratorium John Neumeier in Hamburg

J.S. Bachs „Weihnachtsoratorium“ setzt das Hamburg Ballett unter Neumeier tänzerisch um.

Termin: ab 23.12.2009 und weitere…

Link: http://www.ticketonline.com/de/de/affiliate/NLTO%20NL%20Topic%20Kultur20090911/eventid/685794-Weihnachtsoratorium/?productionid=1786

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Hamburg St. Michaelis

St. Michaelis Hamburg

St. Michaelis Hamburg

Weihnachtsoratorium BWV 248 am 19.12.2009  und 20.12.2009

Karten und Termine nachstehend:

über Ticket-Online

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Hamburg: St. Katharinen

St. Katharinen HamburgSt. Katharinen in Hamburg

am 12.12.2009 – zwei Veranstaltungen:

um 17 Uhr und 19:30 Uhr

J. S. Bach: Weihnachtsoratorium Kantaten I–VI
Leitung: Andreas Fischer
Kantorei und Kantatenorchester St. Katharinen

TICKET

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Potsdam – Nikolaikirche:

Nikolaikirche Potsdam

Nikolaikirche in Potsdam

Nikolaikirche Potsdam

19. Dezember 2009, 17.00 Uhr

„Jauchzet, frohlocket“
BWV 248 – Joh. Seb. Bach – Weihnachtsoratorium (I-III)
Nikolaichor Potsdam
Kammerorchester der Philharmonischen Gesellschaft

>>> Link zum Online-Vorverkauf…anklicken...

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Leipzig – Nikolaikirche:

Nikolaikirche Leipzig

Nikolaikirche Leipzig

Nikolaikirche: Sa  19.12.2009   17.00 Uhr  Oratorium J. S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248   Kantaten 1-3 Bachchor Leipzig Festivalorchester Leipzig Leitung Jürgen Wolf.

Ticket gefunden bei: Ticketonline.de (VVK)

Nikolaikirche: So. 20.12.2009 17:00 Uhr J.S.Bach Weihnachtsoratorium Kantaten 1, 4-6 – Bachchor Leipzig / Festivalorchester Leipzig

Ticket gefunden bei: Ticketonline.de (VVK)

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Leipzig – Thomaskirche:

Thomaskirche Leipzig

Thomaskirche in Leipzig

Sonntag, 29. November 2009 | 1. Advent | 18:00 Uhr
Thomaskirche

275 Jahre Weihnachtsoratorium“ Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-3,6) Gächinger Kantorei
Bachcollegium Stuttgart Leitung: Helmuth Rilling. Tickets

Samstag, 5. Dezember 2009 | 19:30 Uhr
Thomaskirche

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-3) Veranstalter: Leipziger Vocalensemble e.V. Tickets

und am Sonntag, 6. Dezember 2009 | 2. Advent | 15:00 Uhr
Thomaskirche (Kantaten 1-3) Veranstalter: Leipziger Vocalensemble e.V
. Tickets

Konzerte mit „Thomaner – Biller“:

Freitag, 11. Dezember 2009 | 19:00 Uhr
Thomaskirche Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)

Dorothee Jansen (Sopran)
Ingeborg Danz (Alt)
Martin Petzold (Tenor)
Panajotis Iconomou (Bass)

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Samstag, 12. Dezember 2009 | 17:00 Uhr
Thomaskirche BWV 248 Kantaten 1-6 Biller Thomaner Gewandhaus-Orchester

Sonntag, 13. Dezember 2009 | 3. Advent | 17:00 Uhr
Thomaskirche Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)

Dorothee Jansen (Sopran)
Ingeborg Danz (Alt)
Martin Petzold (Tenor)
Panajotis Iconomou (Bass)

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Freier Vorverkauf ab 2. November 2009

Ticketbestellung:
Ticket-Hotline:  Telefon: +49 341 12 70-280
Ticket-Online Internet

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Essen: Philharmonie

Essen Philharmonie

Essen - Philharmonie

Weihnachtsoratorium BWV 248 -Kantaten 1-3, 6

Samstag, 05.12.2009 – 20:00 Uhr

Leitung: Helmuth Rilling Gächinger Kantorei – Bach-Collegium Stuttgart u.a.

TICKET

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Hannover – Marktkirche:

Marktkirche in HannoverMarktkirche in Hannover

Alle drei Veranstaltungen in der Marktkirche:

Donnerstag, 17.12.2009 20 Uhr

Konzert: Weihnachtsoratorium: Kantaten 1-3
Bach-Chor und Bachorchester, Ltg.: Jörg Straube
Eintritt: € 6,- bis 34,-
Vorverkauf: Kirche im Blick

Tickets online bestellen

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Freitag, 18.12.2009 20 Uhr

Konzert: Weihnachtsoratorium: Kantaten 4-6

Bach-Chor und Bachorchester, Ltg. : Jörg Straube Eintritt: € 6,- bis 34,- Vorverkauf: Kirche im Blick

Tickets online bestellen

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Samstag, 19.12.2009 20 Uhr

Konzert: Weihnachtsoratorium: Kantaten 1, 3, 6

Bach-Chor und Bachorchester, Ltg.: Jörg Straube Eintritt: € 6,- bis 34,- Vorverkauf: Kirche im Blick

Tickets online bestellen

Einen Bestuhlungsplan der Marktkirche finden Sie hier.

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Terminangaben für OWL – Ostwestfalen-Lippe erfolgt gesondert in den nächsten Tagen. Allen Besuchern des Weihnachtsoratoriums wünsche ich ein schönes und besinnliches Konzert-Erlebnis.

Grüße

Volker

Webnews

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King’s Singers und WDR-Bigband am 29.11.2009 in Bad Oeynhausen


Hallo,

@Iris hat mir ein Highlight für alle Freunde der Vokalmusik für OWL (Ostwestfalen-Lippe) genannt. Die „King’s Singers“ und die WDR-Bigband treten am 29. November 2009 um 17:00 Uhr – in der Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen – auf.

Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen

Auferstehungskirche in Bad Oeynhausen

King's Singers-England

King's Singers aus England

Am Nachmittag des ersten Adventssonntags, am 29.11.2009 um 17.oo Uhr, sind zwei aktuelle „Grammy“ – Preisträger in Bad Oeynhausen zu Gast und gestalten in der Auferstehungskirche am Kurpark ein gemeinsames Konzert: unter der Leitung von Bill Dobbins bringen die „King’s Singers“ aus England und die „WDR Big Band Köln“ das bekannte Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in einem neuen musikalischen Gewand zu Gehör.

„Jauchzet, frohlocket!“ Mit dieser unmissverständlichen Aufforderung beginnt ja dieser Klassiker festlicher Weihnachtsmusik. Das lassen sich „The King’s Singers“ aus England, die nach wie vor als das beste Vokalensemble der Welt gelten, und die „WDR Big Band Köln“, eine der führenden Jazzformationen überhaupt, nicht zwei Mal sagen – und bringen die Musik dieses Oratoriums ganz neu zum Klingen und Swingen: in einem etwa 90-minütigen Streifzug durch das monumentale Kantatenwerk werden Arien, Rezitative und Chöre harmonisch nachgewürzt, rhythmisch zugespitzt und auf groovende Bässe gesetzt – und das Ganze mit tiefem Respekt vor dem großen Komponisten Bach und den Inhalten seines großartigen Oratoriums.

Die Eintrittspreise sollen dabei jedenfalls kein Hindernis sein, denn sie sind für ein Konzert dieser Größenordnung ausgesprochen günstig: die Eintrittskarten kosten in der Platzkategorie I 22,oo € (für Schüler/innen, Auszubildende, Studierende und Erwerbslose ermäßigt: 17,00 €), in der Platzkategorie II 16,00 € (ermäßigt: 12,00 €). Die Karten sind ab Montag, dem 2. November in folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: im Gemeindebüro der Altstadtgemeinde, im Kreiskirchenamt und der „Tourist-Info – Haus des Gastes“ in Bad Oeynhausen sowie im Kulturamt der Stadt Löhne und in der Buchhandlung „Regenwurm“ in Vlotho.

Für Interessierte, die außerhalb des Kirchenkreises Vlotho wohnen, besteht zudem die Möglichkeit des Kartenversandes (Infos dazu unter der Telefonnummer 05731/105301).

Dieses großartige Ereignis werden sich die Vokal-Freunde in OWL nicht entgehen lassen..!!

Grüsse

Volker

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J.E. Gardiner am 7. Mai 2010 in Königslutter-Eintrittskarten ab sofort erhältlich!


Hallo,

wer nach Königslutter im Kaiserdom das Gardiner-Konzert am 7. Mai 2010 um 20:00 Uhr mit der h-moll Messe von J.S. Bach – besuchen möchte, kann bereits Eintrittskarten erwerben. Die Buchung ist über einen Saalplan direkt möglich. Es gibt zwei Veranstalter, die Eintrittskarten ab  s o f o r t vergeben. Des weiteren finden Gardiner-Konzerte in 2010 mit der Messe h-Moll, BWV 242 in Dortmund, Frankfurt und Leipzig statt.

Foto: Gardiner im Kaiserdom Königslutter – bei einer Probe…

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Radio-Tipp:

Der NDR-Kultur zeichnet das Konzert von Gardiner (J.S. Bach – h-moll-Messe) in Königslutter auf und sendet es an Himmelfahrt, 13.5.2010 um 20:00 Uhr.

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Wie bekannt, cm ticket.de (Konzertbüro Reimann in Berlin) mit moderateren Eintrittspreisen – aber ohne Saalplan-Buchung:

Link: http://www.cm-ticket.de/konzert-details.php?kateg=5&k_id=426

Plätze für 85,00 € – 60,00 € – 50,00 € – 30,00 €  und 15,00 €

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Eine weitere Bezugsquelle  m i t  Saalplanbuchung aber  höheren Eintrittspreisen über regioactive.de:

Link: http://www.regioactive.de/tickets.html?id=518443

Saalplanbuchung, Plätze für  96,60 € – 69,10 € – 58,10 € – 36,10 € – und 19,70 €

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Weitere Gardiner-Konzert-Termine für 2010 steht fest,

Gardiner EBS und der Monteverdi Choir gastieren

am 13 Mai 2010 in Dortmund, Reinoldikirche, mit dem BWV 242 h-Moll-Messe.

St. Reinoldi-Kirche Dortmund

Informationen bei:

KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund
44122 Dortmund
Telefon 0231/50 29 996 | Fax 0231/50 28 300
info©klangvokal.de

KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund 2010

Das Festivalprogramm 2010 wird am 11. Dezember 2009 veröffentlicht.

Link: http://www.klangvokal-dortmund.de/programm-tickets/

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Frankfurt, Alte Oper am 14. Mai 2010 Großer Saal, 20:00 Uhr

Konzerte Alte Oper in Frankfurt

Gardiner EBS und der Monteverdi Choir mit dem BWV 242 h-Moll- Messe.

Link: Zur Online Ticketbestellung

Wenige Restkarten vorhanden..!!

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Leipzig, Bachfest 2010, am 20. Juni 2010, Thomaskirche um 18:00 Uhr

Thomaskirche Leipzig

Gardiner EBS und der Monteverdi Choir mit dem BWV 242 h-Moll- Messe.

Ticket-Online:

Link: http://www.ticketonline.com/de/de/eventid/709415-No+113+Abschlusskonzert+Bachfest+2010/?productionid=184600

Mit dem Stand vom 10. Januar 2010 ist das Abschlusskonzert mit J.E. Gardiner (h-Moll-Messe) für den 20.6.2010 in der Thomaskirche Leipzig restlos ausverkauft…!!

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Gruß

Volker

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J.S. Bach Reformations-Kantaten


Hallo Bachfreunde,

dieser Tage wurde folgender Kommentar ins Forum gestellt:

Mir würde es gefallen, wenn wir wieder zu unseren Kantaten zurückkehren und eher nach positiven und heilenden Aspekten suchen. Wie vielen Leuten eröffnen Bach’s Kantaten neue Zugänge…..!!

Greife ich diesen Hinweis einmal auf und beginne mit den anstehenden Reformations-Kantaten.

Welche Kantaten sind dafür von J.S. Bach komponiert worden? Weiss es ein jeder auf Anhieb? Mir fällt spontan das BWV 80 „Ein feste Burg ist unser Gott“ – ein. Ein prächtiges monumentales Werk mit einem großartigen Eingangs-Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“. Eine eindeutige Zuordnung als ein Bachwerk – in der heutigen Aufführungspraxis – ist nur bedingt aussagefähig und zweifelhaft geblieben. Bach hat eine Erstfassung 1715 in Weimar  – BWV 80a „Alles was von Gott geboren“ als Oculi-Kantate – komponiert und aus mangelnden Zeitgründen 1728 / 1731 in Leipzig überarbeitet  als Kantate zum Reformationstag: „Ein feste Burg ist unser Gott“ . Man vermutet, dass Wilhelm Friedemann Bach nach dem Tode des Vaters in Halle a.d.Saale Änderungen an dem BWV 80 vorgenommen hat.

Schloss-Kirche Wittenberg mit dem Luther-Text am Turm "Ein feste Burg"

Foto: Der Kirchenturm der Schloss-Kirche Wittenberg mit dem Luther-Text: „Ein feste Burg ist unser Gott“ (Fotorechte: V. Hege)

Kirchen_T_r_der_Schlosskirche_Wittenberg_mit_den_Luther_Thesen.JPG

Dazu ein passendes Foto mit Luthers 95 Thesen an der Kirchentür eingearbeitet

Schloss-Kirche Wittenberg. (Fotorechte: V. Hege)

Bei unserem Besuch 2008 von Wittenberg waren wir beeindruckt von dieser trutzigen Schlosskirche die ehemals zu einer Burg-Schloss-Anlage gehörte. Der in 1768 erneuerten Türflügel wurden zur Erinnerung an den Thesenanschlag 1858 ersetzt durch bronzene Türflügel mit dem Text der 95 Thesen Luthers und mit musizierenden Knaben auf den Türkämpfern.

Schon von weitem ist der beeindruckende Luther-Text am Turm der Schlosskirche zu sehen. Spontan fällt man in das Luther-Lied ein und erlebt einen bewegenden Moment. Wie mag Luther zumute gewesen sein, als er seine Thesen an die Schlosskirchen-Tür anbrachte, er war nicht am Zweifeln, dass es Unrecht war, was er tat. So sehe ich ebenfalls das Kantaten-Werk von Bach und werde immer wieder mit dieser Luther-Tat konfrontiert und eingenommen. Der Cantus firmus in höchster und tiefster Lage ist als Symbol der weltumspannenden Geltung dessen, was gesagt wird zu verstehen: Gottes Machtbereich umfasst den gesamten Kosmos. In Satz sieben ist besonders erwähnenswert die kämpferische Vertonung „Es bleibet unbesiegt und kann die Feinde schlagen“ und wirkt als ein fantastischer Kontrast zu den übrigen anmutigen Abschnitte in dem Duett für Alt und Tenor.

Aufgewühlt und beeindruckt bin ich immer von dem Schluss-Choral „Das Wort sie sollen lassen stahn“ – das lässt sich unmittelbar wunderbar auf die heutige Wirklichkeit der Finanzgebaren und Mauscheleien interpretieren, „lass fahren dahin, sie haben kein‘ Gewinn; das Reich muss uns doch bleiben.“

Es ist das erhebende Werk zum Reformationsfest für uns Protestanten, diese Eindringlichkeit der Worte und kraftvollen Musik kann sich keiner entziehen und verinnerlicht es in der Gewissheit – in der festen Burg wohl geborgen zu sein…..!!

Luther-Relief in der Schlosskirche Wittenberg.JPGFoto: Luther-Relief in der Schlosskirche Wittenberg (Foto: V. Hege)

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Es gibt so hervorragende Einspielungen vom BWV 80, sicherlich ist für mich Gardiner einer der Favoriten, aber verstecken brauchen sich Suzuki, Koopman, Herreweghe, Rilling, Richter, Thomaner unter Rotzsch, Rifkin… etc. nicht, die Auswahl ist gewaltig und das ist das erfreuliche an diesem Bachwerk.

Link: Hörpoben und CD-Einspielungen über diesen Link-Text

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Etwas zu Unrecht im Abseits dazu steht die Bach-Kantate: BWV 79 „Der Herr ist Sonn und Schild“ die ebenfalls durch einen gewaltigen Eingangs-Choral sehr einprägsam imponiert.

Der Eröffnungssatz ist als eine Art feierlicher Aufzug gestaltet – ein bewegendes Bild aufmarschierender Lutheraner. Doch ihr Kampfgeist wirkt in keiner Weise grimmig und verbissen: Die 62-taktige Einleitung schafft eine Atmosphäre geselliger Freude und Gutmütigkeit. Die Fanfaren der hohen Hörner werden von einem beharrlichen Trommelschlag untermauert, der – mit ein bisschen Phantasie interpretiert – das Geräusch des Hammers nachahmt, mit dem Luther seine Thesen an die Eichentür auf der Rückseite der Kirche schlug.

Gardiner sagt dazu in seinem Reisetagebuch:

Gillies Whittaker, der Bachs Kirchenkantaten umfangreiche Analysen gewidmet und alle nach dem Ersten Weltkrieg über mehrere Jahre in Newcastle dirigiert hat, bekannte, er habe „selten eine so überirdische Glückseligkeit empfunden wie beim Dirigieren dieses herrlichen Chores“.  Ich selbst erinnere mich, dass ich ungeheuer aufgewühlt war, als ich ihn 1972 dirigierte, aber dieses Mal, hier in Wittenberg, war seine Wirkung überwältigend.“

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Hörprobe: mp3 BWV 79 Gott der Herr ist Sonne und Schild“

01 Bach_ Cantata #79, BWV 79, _Gott, Der Herr, Ist Sonn und Schild_ – 1. Gott Der Herr Ist Sonn und Schild

02 Bach_ Cantata #79, BWV 79, _Gott, Der Herr, Ist Sonn Und Schild_ – 2. Gott Ist unser Sonn und Schild!

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Bei der kleinen dreisätzigen Kantate Nun danket alle Gott BWV 192 besteht die Gefahr, dass sie im Schatten der beiden riesigen Reformations-Kantaten (BWV 79 und 80) verkümmert. Mit ihrer bescheidenen Instrumentierung bietet sie jedoch einen reizvollen Kontrast, eine Möglichkeit, das Fest auf eine alternative und weniger bombastische Weise zu feiern….!!

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Alle oben genannten Kantaten sind in CD zwei von SDG 110 enthalten.

Ich  bin gespannt auf weitere Wortmeldungen zu diesen einprägsamen Reformations-Kantaten und welcher Interpret mag euer Favorit sein, der diese Werke beispielhaft zu interpretieren weiss.

Gruß

Volker

 

 



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Besinnlich-erfrischend-wilder Geburtstagsmarathon zum 10-jährigen Calmus Ensemble


Liebe Musikfreunde!

Gewandhaus Leipzig "Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre Calmus-Ensemble"

Foto: Gewandhaus Leipzig „Jubiläumskonzert 10 Jahre Calmus-Ensemble“

So hätten wir uns das nicht träumen lassen. Es fing sehr besinnlich an. Eine Hommage an die „Alten“ Schütz und Bach bildete die Einleitung; („Also hat Gott die Welt geliebt“; Dir, Dir Jehova will ich singen“) so hätte es den ganzen Abend weiter gehen können. Lupenreine Intonation, Klangschönheit, ein Dahinschweben, ein sich tragen lassen von diesen exzellenten Stimmen, von der Faszination des Klangbildes. Für mich war`s schon „Jenseits von Eden“.

Programm: 10 Jahre Calmus-Ensemble

Foto: Programm: Jubiläumskonzert 10 Jahre Calmus-Ensemble im Gewandhaus mit Autogramm der Calmus-Mitglieder

Doch dann kam alles anders. Das Calmus Ensemble brachte eine Auftragskomposition von Buchberg zu Gehör: „Lobe den Herrn“. Diese Uraufführung war eine tolle Klangwelt; weit weg von unseren „Barockohren“, aber wunderschön. Nach zwei  noch sehr moderaten Mozarts trat das Raschèr Saxophone Quartett mit einer „Science-Fiction-Kantate – The Big Rip“ auf. Damit wurde die Geburtstagsfete endzeitlich. Bizarre Klangbilder, Wortmalereien, Klangmalereien stellte der Komponist Mathew Rosenblum – der auch selbst anwesend war – vor. „Kam, kam. Kam ein Wort, kam. Kam durch die Nacht. Wollt leuchten, wollt leuchten. Asche, Asche, Asche.“ Dunkle Energien überziehen die Erde. „Lift up your Eyes up to the heavens, and glance down at the earth below. The heavens will disappear like smoke”.

Calmus-Ensemble im Gewandhaus Leipzig

Foto: Das Calmus-Ensemble im Gewandhaus Leipzig

Wie Ihr seht, mussten wir auch unser etwas verstaubtes Endzeit-Englisch wieder aus der Tasche holen. Es half nur nicht viel. Die Saxofonisten mit ihren wunderschönen Instrumenten und ihren wahnwitzigen Spiel liessen uns die Sprachwelten vergessen. Bei mir blieb zwischendurch kein Auge trocken. Die Urlaute der Saxofone, verwoben mit den Stimmen der fünf Solisten liessen einen Klangteppich erahnen, zu dem nur ein bisschen Mut gehört, ihn zu beschreiten. Ich hab` mir zwischendurch ein Taschentuch vor den Mund gehalten, weil es einfach aberwitzig war und habe mich einfach mitnehmen lassen.

Calmus-Ensemble Jubiläumskonzert im Gewandhaus Leipzig

Foto: Mitwirkende im Jubiläumskonzert 10 Jahre Calmus-Ensemble

Mit „den dunklen Energien“ ist das so ein Sache. Ich zitiere aus dem Textheft: „Der Bogen, den der Komponist des Stückes schlägt, ist nun so gewagt wie genial: die metaphorische Brücke führt ihn an dieser Stelle zu einem völlig anderen Thema, das aber ebenfalls sehr viel mit Chaos und Auflösung zu tun hat: zur weltweiten Finanz- und Wirtschaftkrise, unter Benutzung von Zitaten aus einem Internet-Chatroom, in dem sich Opfer jener Krise austauschten…“. Vielleicht gehört so ein Werk wirklich zu einer Geburtstagsfete; und wenn es uns nur erinnert, dass wir „wach“ bleiben sollen.

Raschèr Saxophone Quartett im Gewandhaus

Foto: Raschèr Saxophone Quartett im Gewandhaus

Im 2. Teil des Konzerts kamen schließlich noch der MDR-Kinderchor, aus dem die Sopranistin Anja Lipfert stammt, das Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium, mit dem die fünf Solisten musikalische Aufbauarbeit leisten und noch drei ehemalige Sänger aus den Gründerzeiten des Calmus Ensembles auf die Bühne.

Leider hatte der Liedermache Hans-Eckardt Wenzel absagen müssen. Das Calmus Ensemble brachte stattdesse die „Galgenlieder“ von Christain Morgenstern zu Gehör. Ich hab` mich vor lachen bald weggerollt – mir sind Tränen gekommen bei soviel perfekt-schwarzem Humor. Es war ein großer bunter Blumenstrauss, ein so aufregender Abend, das mein Herz (unsere Herzen) noch mehr für Calmus schlägt als vorher. Angefangen von der Hotelreservierung, über ein liebevoll vorbereitetes Textheft bis zur Durchführung ist den Fünfen das so gelungen, dass wir drauf und dran sind, am 12. 12. 2009 wieder nach Leipzig – diesmal zum Weihnachtskonzert – dieser excelleten Gruppe zu fahren.

Sie haben übrigens in New York wieder einen Preis ergattert; deshalb waren sie nicht persönlich zur Echo-Verleihung in der Semper-Oper in Dresden anwesend.

… und ab sofort freue ich mich jetzt auf den 5. 12. in Hamburg.

Herzlichen Gruss

Iris

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Meinungsäußerungen in deutsch – Künstler-Solisten in CD – SDG 159 Katharine Fuge


Hallo,

eine weitere Veröffentlichung der Meinungen zur Bach Cantata Pilgrimage Tour 2000 von der Sopranistin:

Katharine Fuge

veröffentlicht in der CD SDG 159 Vol. 9

Katharine Fuge SopranFoto: Katharine Fuge – Sopran – England

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Dieser Künstler-Beitrag wurde von © Alexander Behrens für © “ Volkers Klassikseiten J.S. Bach“ übersetzt. Der Betreiber dieses Blogs Volker Hege erklärt: „Die Genehmigung zur Veröffentlichung des Reisetagebuches wurde durch Sir John Eliot Gardiner am 15.12.2006 in Braunschweig persönlich dem Inhaltverantwortlichen Volker Hege erteilt! (Alle Quellangaben von http://www.monteverdi.co.uk).“ Die Veröffentlichung der Künstlerbeiträge auf dieser Seite erfolgt mit Zustimmung von Monteverdi Productions. In den SDG-Booklets sind diese Beiträge nur englisch abgedruckt.

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Meinungsäußerung zu SDG 159 Vol. 9

Katharine Fuge, Sopran

Als wir Dezember 1999 in Weimar unser Auftaktkonzert zu dieser außergewöhnlichen Reise gaben, wusste ich zugegebenermaßen noch nicht sehr viel von Bach und seiner Musik, und so wirkte sich die Erschließung seines Werks im wöchentlichen Rhythmus unmittelbar auf mein Leben aus. Der kirchliche Dienst war mir (zunächst als Tochter eines Vikars, später als Ehefrau eines Organisten) vertraut; entsprechende Faszination hatte es für mich, dem liturgischen Jahreslauf aus dem Blickwinkel des lutheranischen Kirchenmusikers und Thüringers, der Bach war, zu folgen.

Woche für Woche erhielten wir zusammen mit unseren Stimmen auch die Lesung für den betreffenden Sonntag sowie Informationen über den persönlichen Lebenskontext, in dem die betreffenden Kantaten jeweils entstanden waren. So erfuhren wir etwa, dass sich zu einer Zeit ein besonders versierter Trompeter in der Stadt aufhielt, ein anderes Mal hatte Bach gerade den Tod eines seiner Kinder zu verkraften. Als etwas Besonderes fühlte es sich an, in Gebäuden und Städten Musik zu machen, die Bach schon gesehen hatte, und unvergessen blieb unser erster Leipzig-Aufenthalt im Januar 2000, als wir zwei Kantaten aus dem Weihnachtsoratorium in der Nikolaikirche sangen, genau an jener Stelle, wo Teile hieraus erstmals erklungen waren.

Zum Zeitpunkt unserer Rückkehr nach Leipzig im Oktober hatte die Pilgrimage uns mittlerweile nach Eisenach geführt, wo Bach geboren und getauft wurde, nach Arnstadt, Halle, Mülhausen und schließlich Köthen, wo er als Kapellmeister wirkte. Beim Spazieren durch die Straßen Leipzigs erschien vor meinen Augen das Bild eines tüchtigen Kantors, wie er mit fliegender Robe von Kirche zu Kirche eilt, jemand, der einfach seinen Dienst verrichtet. Besonders ergriffen hat mich der Moment, in dem wir um das Grab des Meister versammelt den Sterbebettchoral sangen. In dem Maße, wie das Jahr voranschritt, wuchs auch unsere Vertrautheit mit der musikalischen Sprache Bachs, mit den Tücken und Freuden, die das Deutsche für uns Sänger bereithielt und mit der tiefen Spiritualität und Menschlichkeit dieses außergewöhnlichen Menschen.

© Übersetzung: Alexander Behrens

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Radiotipps KW44


Hallo zusammen,

ich habe wieder etwas für Euch. Der Vollständigkeit halber auch das Konzert, was schon erwähnt wurde.

25.10.2009

Rbb
7-8 Uhr
Georg Friedrich Händel:
Gloria für Sopran, Streicher und Basso continuo B-Dur
Gillian Keith
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

NDRkultur
11-13 Uhr
Barocke Temperamente
Johann Sebastian Bach:
Violinkonzert a-Moll BWV 1041
Konzert d-Moll für 2 Violinen, Streicher und Basso continuo BWV 1043
Konzert d-Moll für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo BWV 1060 R
Violinkonzert E-Dur BWV 1042
Musiker des Festivalorchesters, Violine
Musiker des Festivalorchesters, Oboe
Schleswig-Holstein Festival Kammerorchester
Violine und Ltg.: Frank Peter Zimmermann
Aufzeichnung vom 22. August in der Konzertscheune Salzau
Der Geiger Frank Peter Zimmermann, selbst ein leidenschaftlicher Interpret von Johann Sebastian Bachs Violinwerken, erarbeitete in diesem Sommer mit den jungen Musikern des Schleswig-Holstein Festival Kammerorchesters Instrumentalkonzerte des Thomaskantors. Frank Peter Zimmermann leitete das von Musikern aus acht Nationen gebildete Orchester der Schleswig-Holstein Musik Festival-Akademie und war bei allen Werken des Abends als Solist zu hören.
Er brillierte im Salzauer Konzert unter dem Motto „Barocke Temperamente“ mit den Bachschen Violinkonzerten E-Dur und a-Moll. Gemeinsam mit dem Oboisten Marc Lachat spielte er das aus dem Doppelkonzert für zwei Cembali BWV 1060 rekonstruierte Doppelkonzert für Violine und Oboe.
Außerdem stand Frank Peter Zimmermann bei dem Doppelkonzert für zwei Violinen BWV 1043 mit seinem Sohn, dem jungen Geiger Serge Zimmermann, auf der Bühne. Frank Peter Zimmermann widmet sich neben seinen zahlreichen Orchesterengagements regelmäßig der Kammermusik und ist weltweit auf den großen Bühnen zu hören. Sein Sohn Serge Zimmermann hatte 2007 beim Kissinger Sommer sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern bereits für Aufsehen gesorgt und trat mit dem Münchner Kammerorchester und dem Helsinki Philharmonic Orchestra wiederholte Male auf. Der Franzose Marc Lachat ist ein nicht weniger vielversprechender junger Musiker und zeichnet sich durch einen außergewöhnlich geschmeidigen und weichen, niemals näselnden Oboenton aus.

Dkultur
15-17 Uhr
Interpretationen
»Dialoge im Kaffeehaus«
Johann Sebastian Bachs Konzerte für zwei Klaviere
Gast: Michael Stegemann
Moderation: Olaf Wilhelmer

Dkultur
20-22 Uhr
Konzert
Nachklang Johannische Kirche ,Blankensee/Brandenburg
Aufzeichnung vom 5.9.09
»Mysterium Bach«
Johann Sebastian Bach
Messe in a-moll für Chor und Orchester, BWV Anh. 24
Messe in G-dur für 23 Stimmen in 2 Chören, BWV Anh. 167
Magnificat in C-dur für Soli, 8-stimmigen Doppelchor, Trompeten, Pauken und Streicher, BWV Anh. 30
»Sanctus G-dur, BWV 240 • Sanctus d-moll, BWV 239 • Sanctus C-dur, BWV 237«, drei Sanctus-Vertonungen für Chor und Orchester
ca. 20.50 Konzertpause mit Nachrichten
»Nach dir, Herr, verlanget mich«, Kantate für Soli, Chor undOrchester, BWV 150
»Erschallet, ihr Lieder«, Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 172
Gesualdo Consort
Alsfelder Vokalensemble
Hannoversche Hofkappelle
Leitung: Wolfgang Helbich

Eine schöne Woche
Barbara

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Generell noch einmal der Link, wo eigentliche ALLE Radiostationen mit Websites und Direktlinks zu Livestreams zu finden sind:

Link:
http://www.listenlive.eu/

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Meinungsäußerungen in deutsch – Künstler-Solisten in CD – SDG 153 Vol. 20


Hallo,

eine weitere Veröffentlichung der Meinungen zur Bach Cantata Pilgrimage Tour 2000 von der Altistin:

Wilke te Brummelstroete

veröffentlicht in der CD SDG 153 Vol. 20

Wilke te Brummelstroete - Alt, NiederlandeFoto: Wilke te Brummelstroete – Alt, Niederlande

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Dieser Künstler-Beitrag wurde von © Alexander Behrens für © „Volkers Klassikseiten J.S. Bach“ übersetzt. Der Betreiber dieses Blogs Volker Hege erklärt: „Die Genehmigung zur Veröffentlichung des Reisetagebuches wurde durch Sir John Eliot Gardiner am 15.12.2006 in Braunschweig persönlich dem Inhaltverantwortlichen Volker Hege erteilt! (Alle Quellangaben von http://www.monteverdi.co.uk).“ Die Veröffentlichung der Künstlerbeiträge auf dieser Seite erfolgt mit Zustimmung von Monteverdi Productions. In den SDG-Booklets sind diese Beiträge nur englisch abgedruckt.

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Meinungsäußerung zu SDG 153 Vol. 20

Wilke te Brummelstroete, Alt

Meine Gesangskarriere begann im Chor der Niederländischen Bachvereinigung. In der schönen Naarden-Vesting erlebte ich mit ihm meine erste Aufführung der Bach’schen Matthäuspassion als Chor-Alt. Die in der monumentalen Festungsstadt errichtete Grote Kerk mit dem Weihnamen St. Vitus bietet seit 1922 jeden Karfreitag die Kulisse für eine (abgesehen von einer zweistündigen Mittagspause ganztätig zelebrierte) Matthäuspassionsaufführung, zu der traditionell die niederländische Regierung vollzählig anwesend ist.

Die großartige Akustik und die wunderbar heitere Atmosphäre berührten mich tief und weckten in mir den Wunsch, eines Tages hier als Solistin zurückzukehren. Mit der Solokarriere kamen neue Träume; einer von ihnen war, unter John Eliot singen zu können, dessen Arbeit ich so sehr bewunderte. Wie glücklich ich war, als dieser mich zur Bach Cantata Pilgrimage einlud! Plötzlich war es so weit, ich sah mich in Naarden unter seinem inspirierenden Dirigat eine Bachkantate singen. Was für eine Erfahrung!

Die Interpretation von John Eliot fügte sich mit ihrer Tiefe, Intensität, Inspiration und ihrem Traditionsgeist so gut in die Schönheit der Kirche ein. Alles diente dem Text und der Musik. Und als sollte das noch nicht genug sein, erhielten wir für eine weitere Kantatenaufführung im Londoner St. Giles Cripplegate den Gramophone Record of the Year 2005 – für mich wurde ein Traum wahr.

© Übersetzung: Alexander Behrens

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