Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den 1. Advent


Gemälde: "Johann.Sebastian Bach"

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 27.11.2011 begehen wir den  „1. Advent“

Der 1. Sonntag im Advent steht unter dem Zeichen des Evangeliums vom Einzug Jesu in Jerusalem. Vordergründig hat diese Erzählung nichts mit Advent und schon gar nicht mit dem Christfest zu tun. Wenn man aber etwas weiter darüber nachdenkt, fällt gerade in unserer Zeit auf, dass wir selbst unseren Herrn ja so begrüßen wie damals die Menschen in Jerusalem – als den Sohn Davids, den Messias – um ihn dann wenig später zu verachten und ans Kreuz zu bringen. Heute ist es wohl unser Konsumverhalten, das unseren Herrn ans Kreuz bringt.
Als Anfang des Kirchenjahres wird dem 1. Advent liturgisch eine hervorgehobene Bedeutung gegeben, was sich vor allem in den Gebeten niederschlägt. Mit dem 1. Advent beginnen wir das Kirchenjahr und denken dabei besonders an den Einzug Jesu in Jerusalem. Wir begrüßen ihn als den Herrn und König dieser Welt und freuen uns darüber, dass er gekommen ist und uns befreit hat zur Gemeinschaft mit ihm und untereinander.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)———————————————————————

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Bach-Kantaten für den 1. Advent

BWV   36  –   „Schwingt freudig euch empor“

BWV   61  –  „Nun komm, der Heiden Heiland“

BWV  62  –  „Nun komm, der Heiden Heiland“

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sonntag, 27.11.2011 von 09:05  – 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – „Geistliche Musik“ – Programmauszug:

Dietrich Buxtehude

Kommst du, Licht der Heiden, Kantate für 2 Soprane, Bass, Chor,

Streicher und Basso continuo; Vocalensemble Rastatt; Les Favorites,

Leitung: Holger Speck

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Johann Hermann Schein

„Mach dich auf, werde Licht, Zion“ – geistliches Konzert

für Sopran, Tenor, Chor und Instrumentalensemble; Claire Lefilliâtre, Sopran;

Hans-Jörg Mammel, Tenor; Choeur de Chambre de Namur; La Fenice,

Leitung: Jean Tubéry

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Johann Sebastian Bach

BWV 36, Kantate am 1. Advent „Schwingt freudig euch empor“

für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo; Gerlinde Sämann, Sopran;

Petra Noskaiová, Alt; Christoph Genz, Tenor; Jan van der Crabben, Bass;

La Petite Bande, Leitung: Sigiswald Kuijken

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NDRkultur – (Kantate)

Livestream-Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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Sonntag, 27.11.2011 um 08:03 Uhr bis O8:40 Uhr

NDRkultur – Kantate

08:03 – 08:40 Uhr Kantate

Geistliche Musik am 1. Sonntag im Advent

Felix Mendelssohn Bartholdy:

‚Lasset uns frohlocken‘ aus „Sechs Sprüche zum Kirchenjahr“ op. 79 Nr. 5
NDR Chor / Ltg.: Frieder Bernius

Johann Sebastian Bach:

Nun komm, der Heiden Heiland, Choralbearbeitung BWV 659
Ton Koopman, Orgel

Kantate BWV 36 „Schwingt freudig euch empor“

Sandrine Piau, Sopran / Bogna Bartosz, Alt /James Gilchrist, Tenor / Klaus Mertens, Bass Amsterdamer Barockorchester und Chor
Ltg.: Ton Koopman

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/ YouTube: BWV 61  –  Part 1 

 „Nun komm der Heiden Heiland„ –  (Interpret: Karl Richter)

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/ YouTube: BWV 61  –  Part 3 

 „Nun komm der Heiden Heiland„ –  (Interpret: Karl Richter)

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/ YouTube: BWV  62 

„ Nun komm der Heiden Heiland“  (Interpret: Gardiner )

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Kantaten-Beschreibung 

zum BWV 36  – „Schwingt freudig euch empor„

Kantaten für den 1. Advent –  Aufführungsort: St. Maria im Kapitol, Köln

am 03.12.2000

In gewisser Weise ist es nur logisch, wenn eine besonders schöne weltliche Geburtstagskantate noch einmal als Kantate zur Eröffnung des Kirchenjahrs verwendet wird – und genau das tat Bach in BWV 36 „Schwingt freudig euch empor“ –  zuerst in einer fünfsätzigen Adventskantate und dann in dieser doppelstöckigen Form mit acht Sätzen, die am 2. Dezember 1731 aufgeführt wurde. Ihr Anfangssatz lässt sich am besten als geistliches Madrigal beschreiben – kapriziös, leichtgefügt und zutiefst befriedigend, wenn erst einmal alle technischen Anforderungen, die ihre Virtuosität ausmachen, bewältigt wurden: diese kniffligen Läufe, Rouladen und chromatischen Intervalle in allen Stimmen und die Ketten aus Triolenfigurationen in den unisono geführten Oboen d’amore und ersten Violinen.

Vorbei ist es mit dem Verhätscheln der Diskantstimmen wie in den Choralkantaten von 1724/25, einem Jahrgang, in dem ihre wesentlichste Funktion darin bestand, den schlichten, sich langsam fortbewegenden Cantus firmus der einleitenden Choralfantasien anzustimmen. So hatte er entweder 1731 ein unvergleichlich besseres Angebot, oder Bach war diesmal bereit, alle Bedenken über Bord zu werfen und ihnen derart akrobatische Linien anzuvertrauen. Auf jeden Fall sind die einzelnen Phrasen kurz und durch sängerfreundliche Pausen voneinander getrennt, und der ganze Satz ist ein Wunder an geschickt rhythmisierten Motiven, die Stimme um Stimme imitiert werden, dazu als Gegensatz ein gleichermaßen abgerundeter homophoner Vortrag des Textes. Die kleinen ‚Haltet ein!’-Figuren im B-Teil erinnern an die wiederholte Frage ‚Wohin?’ in der Bass-Arie ‚Eilt, eilt’ der Johannespassion (BWV 245/24).

In ihrer endgültigen Form ist diese oft überarbeitete Kantate formal insofern ungewöhnlich, als ihr Eingangschor und die drei schönen Arien nicht durch Rezitative getrennt sind, sondern durch Choralstrophen. Die erste ist ein Duett für Sopran und Alt, von Oboen d’amore verdoppelt und mit Continuobegleitung. Ihre Abschnitte bestehen aus einander überlappenden Sequenzen von zehn Takten (zweimal), dann elf Takten und sechzehn Takten, die der wichtigsten Verszeile, ‚Gott solch Geburt ihm bestellt’, vorbehalten sind, der ein dreieinhalb Takte umfassendes abschließendes Ritornell folgt. Die sanfte Arie im Dreiertakt für Tenor mit obligater Oboe d’amore (Nr. 3) tändelt mit der gängigen Vorstellung von der Seele als Braut und Jesus als Bräutigam und dem Entzücken, das sie bei seinem Anblick empfindet, abgerundet durch die mitreißende vierstimmige Harmonisierung von Nicolais ‚Morgenstern’-Choral, mit der Teil I endet.

Man hätte erwarten können, dass Bach die nächste Arie einem Sopran zuweist, da er das Thema der Seele als Braut weiterführt, doch er hat etwas anderes im Sinn. Der Bass-Solist ist es, dem diese temperamentvolle, an den ersten Satz anklingende, sehr kunstvoll (doch in keiner Weise pedantisch) gearbeitete und einer regelmäßigen Dacapo-Form ausweichende Arie (Nr. 5) zugewiesen wird. Luthers sechste Strophe, in der es um die Sünden des Fleisches und Christi Auftrag geht, die Menschen zu erretten, ist in einen Wirbel aus Sechzehnteln mit der Vortragsbezeichnung molt’ allegro eingebettet und wirkt wie der Satz einer Triosonate für zwei Oboen d’amore mit Continuo.

In einer Berceuse, die reines Entzücken ist, erklärt der Sopran in der abschließenden Arie (Nr. 7), dass Gottes Majestät auch ‚mit gedämpften, schwachen Stimmen’ verehrt werden könne, und er wird entsprechend von einer gedämpften Violine begleitet. Wäre nicht eine entfernte Ähnlichkeit mit der Echo-Arie ‚Flößt, mein Heiland’ aus dem Weihnachtsoratorium vorhanden, man wäre versucht, diese Kantate einzigartig in Bachs Kantatenschaffen zu nennen, nicht zuletzt wegen ihrer zärtlichen Lyrik, dem vertraulichen Wechselspiel der sich ineinander verflechtenden Violine und Singstimme, das von einer sehr viel älteren Form des Dialogs herrührt: Michael Praetorius’ Zwiegesängen. Der abschließende Choral ist die achte von Luthers Strophen, ein kerniger öffentlicher Aufruf zum Lobpreis.

Die romanische Basilika St. Maria im Kapitol wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört und danach wieder aufgebaut. Wir waren im Kirchenraum so verteilt, dass wir Verbindung zu dem in allen drei Apsisbereichen sitzenden Publikum hatten. Angesichts der beachtlichen Größe der Kirche und ihres ungewöhnlichen Grundrisses (wie ein stilisierter Baum in einer Kinderzeichnung), mit einem Lettner am Ende des Schiffes, war erstaunlich, welch eine intime und ehrfurchtsvolle Atmosphäre während des Konzertes entstand. Die Themen Licht und Finsternis, die sich durch diese Kantaten ziehen, waren in dieser Umgebung gut aufgehoben. 

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 1. Advent:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Hildburg Williams Violine 

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/ YouTube: BWV  36

  „Schwingt freudig euch empor“   (Interpret:  Gardiner )

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Ein weiteres Video vom BWV 36 ist von der „J.S. Bach-Stiftung St. Gallen“ auf YouTube zur Verfügung gestellt worden und enthält den berührenden 7. Satz – Sopran-Arie: „Auch mit gedämpften, schwachen Stimmen“ – Ausführende: Nuria Rial (Sopran).

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CD für den 1. Advents-Sonntag“ 
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SDG 162 Vol. 13

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Cover:
CD’s SDG 162
Vol.13
CD – eins-———————————————————————————————————————————————————————————————————–……………………………………………………………………………………………………………………………………———————————————————————————————————————————————————-……………………………………………………………….
BWV 36 – Schwingt freudig euch empor
BWV 61 – Nun komm, der Heiden Heiland
BWV 62 – Nun komm, der Heiden Heiland

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Ich wünsche allen Besuchern eine schönen 1. Advent-Sonntag.

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Grüße

Volker

Mein Top-Dreigestirn von Barock-Trompetern vom Label SDG (Gardiner)


Die drei SDG-Trumpets-SpezTrompeten-Spezialisten von J.E. Gardiner - Robert Vanryne; Michal Harrison; Neil Brough

Liebe Barock-Bach-Freunde(innen)

Sie haben es redlich verdient, einmal im Blog vorgestellt zu werden. Die Sprache ist von den für mich überragenden Barock-Spezialisten mit der Trompete: Robert Vanryne, Michael Harrison und *) Neil Brough vom Label: SDG Monteverdi. Ich bin immer noch berauscht von dem 2. Brandenburgischen Konzert, dass anlässlich des Bachfestes in Köthen im Bachsaal im Kalenderjahr 2008 stattgefunden hatte, was „Neil Bruogh“ dort vorgetragen hatte als Solo-Trompeter im 2. Brandenburgischen Konzert war eine allerhöchste Spitzen-Leistung und schwärme heute noch davon.

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Alle drei Trompeter waren in der h-Moll Messe im Juni 2010 beim Abschlusskonzert des Bachfestes 2010 in der Thomaskirche Leipzig zu bewundern. Eindrücklich konnten wir dort die Probenarbeit von Gardiner mit EBS und dem Monteverdie Chor bewundern.

Anschließend ging unsere Reise zum Bachfest 2010 nach Köthen wo diese drei großartigen Trompeter in St. Jakob  in den Bach Suiten-Ouvertüren BWV 1068 + 1069 brillierten.

St. Jakob Bachfest Köthen 2010 Trompeten:
Neil Brough; Robert Vanryne; Michael Harrison; mit den Suiten-Ouvertüren BWV1068 + 1069

Trompete:

„Neil Brough“ BWV 70

Philharmonie Berlin im        Dezember 2010

Das Kalenderjahr 2010 fand seinen krönenden Abschluss im Dezember 2010 beim Weihnachtskonzert in der Philharmonie Berlin, wo als Trompeter „Neil  Brough“ nochmals einen glänzenden Auftritt in dem BWV 70 Wachet! betet! betet! Wachet! – hatte. Ich zitiere aus meiner Rezension aus der Philharmonie:

Auf diese herrliche Kantate hatten wir uns so sehr gefreut, da ein Trompetenpart einfach das Salz in der Suppe ist. Der fantastisch blasende „Neil Brough“ erwies sich wieder einmal als ein einsamer Könner in der Trompeten-Gilde, sein zurückhaltendes und dann wieder donnerndes Blasen war ein exzellenter Höhepunkt. In Satz zwei mit dem Bass-Rezitativ: „Erschrecket, ihr versotcketen Sünder“ wurde sein Trompeten-Part mit dem wunderbaren Gesang von Jonathan Sells zu einem weiteren glanzvollen Höhepunkt ……

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Video von Gardiner  – BWV 70 Wachet! betet! betet! Wachet!

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Zur Zeit waren die drei Spitzen-Trompeter mit J.E. Gardiner und dem „Orchestre Révolutionnaire et Romantique“  auf einer USA-Tournee mit einem Beethoven-Programm. Ein täglicher Blog über die Veranstaltungen und persönlichen Eindrücken kann über den nachstehenden Blog-Link (Monteverdi) – nachverfolgt werden…!!

Link zum Monteverdi-Blog:

http://jovian.lunariffic.com/~monte34/blog/beethoven-symphonies-uk-usa-tour/

Beethoven Symphonies:
UK & USA Tour

Nearly 20 years after the recordings of the Symphonies cycle that made them famous, the Orchestre Révolutionnaire et Romantique returns to this repertoire for the first time. Playing on period instruments, the orchestra gives Beethoven’s masterpieces unique colours through its intense capacity of expression and unmatched stylistic accuracy.

Grüße

Volker

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*) Anmerkung:

für den Trompeter Neil Brough liegt z.Zt. noch keine Biographie im Blog vor.

Ein überwältigende Kantaten-Einspielung von der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen gibt es auf dem Fernsehsender – tvo – Ostschweiz zu bewundern


Flyer J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Liebe Bachfreunde(innen)

Der Sonntagabend ist von mir seit geraumer Zeit reserviert für die Kantaten-Einspielungen der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen (Schweiz) zu sehen auf dem

privaten Fernsehsender der Ostsschweiz

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Auf eine fantastische Kantaten-Einspielung möchte ich von der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen hinweisen und zum Ansehen und Anhören sehr empfehlen, es ist das

BWV 42 «Am Abend aber desselbigen Sabbats»

von Johann Sebastian Bach.

Vollends hingerissen bin ich von der einleitenden Sinfonia und Satz 6 – Arie für Bass – (Markus Volpert): „Jesus ist ein Schild der Seinen“

Da geht mir vollends das Herz auf und ich verspüre Gardiners Atem so berauschend setzt das Orchester: „Schola Seconda Pratica“ und der Bassist: Markus Volpert das so umwerfend um..!!

Die vollständige Kantate BWV 42 ist auf dem Fernsehsender der Ostschweiz – tvo – bis einschließlich Samstag, 26.11.2011 aufrufbar..!! Ein Workshop und Reflexion ist ebenfalls vorhanden..!!

Link: http://www.tvo-online.ch/index.php?article_id=1631&day=2011-11-20

Die Bach-Stiftung besitzt einen YouTube-Kanal dort ist in Auszügen vom BWV 42 dritter Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 42 („Am Abend aber des selbigen Sabbats“), aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Solistin: Irène Friedli. Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz.

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Weitere Informationen zur Bachstiftung unter http://www.bachstiftung.ch. Die DVD mit der gesamten Kantate und Einführungsworkshop sowie Reflexion ist hier erhältlich:

http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate..

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Herzliche Bach-Grüsse

Volker

ZDF – Adventliche Festmusik aus der Frauenkirche Dresden am 27.11.2011 um 18 Uhr


Frauenkirche Dresden

Liebe Konzertfreunde(innen)

Es ist wieder so weit und das ZDF sendet wieder die beliebte „Adventliche Festmusik“ aus der Frauenkirche in Dresden.

Sonntag, 27.11.2011 um 18:00 Uhr

als Aufzeichnung vom Vortag.

Adventliche Festmusik aus Dresden
 
Galakonzert aus der Frauenkirche
 
Sie gelten bereits als neue musikalische Traumkombination: die Staatskapelle Dresden und ihr künftiger Chefdirigent Christian Thielemann. Nach umjubelten Konzerten zu Beginn dieser Saison in Dresden, Wien, Luzern und Berlin wird Thielemann erstmals auch beim traditionellen Adventskonzert des ZDF in der Dresdner Frauenkirche am Pult stehen. Die Solisten in diesem Jahr sind die Mezzosopranistin Sophie Koch und der Bariton Thomas Hampson.
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Die französische Mezzosopranistin Sophie Koch zählt zu den meist gefragten Sängerinnen ihres Fachs. Neben Mozart-Partien wie dem Cherubino aus „Figaros Hochzeit“ zählt vor allem der Octavian aus Strauss‘ „Rosenkavalier“ zu ihren Paraderollen. Sie gastiert an den großen Opernhäusern wie der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, der New Yorker Met und der Dresdner Semperoper, wo sie ihre ersten großen Erfolge feierte. Mit Christian Thielemann verbindet sie eine enge Zusammenarbeit.
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Als frisch gebackener ECHO Klassik „Sänger des Jahres“ 2011 kommt der amerikanische Bariton Thomas Hampson nach Dresden, der bereits zum zweiten Mal beim ZDF-Adventskonzert in der Frauenkirche auftritt. Seine ungewöhnliche künstlerische Vielseitigkeit hat ihn zu einem der führenden Sänger gemacht.
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Deshalb darf man gespannt sein auf das ZDF-Adventskonzert, bei dem Barockmusik von Antonio Vivaldi, Georg PhilipTelemann und J.S. Bach auf dem Programm stehen wird.
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Höchstwahrscheinlich wird für eine Woche die Sendung in der ZDF-Mediathek abrufbar sein.
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Link zur ZDF-Mediathek:
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( © Textauszüge ZDF )
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Grüsse

Volker

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den 22. Sonntag nach „Trinitatis“


Zimmermannisches Caffee-Hauß in Leipzig! Im März 1729 übernimmt Bach das von Telemann gegründete Collegium Musicum, einem studentischen Ensemble, mit dem er deutsche und italienische Vokal- und Instrumentalstücke aufführt. Die Musiker treffen sich zur Probe auf dem Zimmermannischen Caffe-Hauß ausser der Messe einmahl, in der Cather-Strasse Freytags Abends von 8 biß 10 Uhr, in der Messe aber die Woche zweymahl, Dienstags und Freytags zu eben der Zeit.Das musikliebende Leipziger Publikum kommt zu den regelmäßigen Konzerten und lässt sich unterhalten, aber auch die wöchentlichen Proben haben ihr Stammpublikum. 1734 hat das studentische Orchester die große Ehre, vor dem Kurfürsten höchstpersönlich zu spielen. Unter den zwischen 1730 und 1740 entstandenen Werken findet man wieder unzählige kirchliche, aber auch für das Collegium Musicum komponierte weltliche Kantaten, die von Bach mit "Dramma per musica" überschrieben sind:

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für     Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 20.11.2011 begehen wir den 22. Sonntag nach „Trinitatis“

Der 22. Sonntag nach Trinitatis befasst sich mit Schuld    im weiteren Sinne, bekommt aber sein Thema vom Gleichnis vom „Schalksknecht“, das die Bitte des Vaterunsers „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“ deutlich unterstreicht.

Andere Aspekte der Schuld, die an diesem Sonntag durch die Perikopen angesprochen werden, sind die der Sündenvergebung und -bindung (!) durch die Nachfolger Jesu, der unbedingten Sündhaftigkeit des Menschen, selbst gegen seinen Willen, durch das Gesetz, und die der Unfähigkeit des Menschen, seine Schuld wieder gutzumachen.

Die Vielschichtigkeit von Schuld macht es unmöglich, dieses Thema letztgültig abzuhandlen, da man auch immer selbst in der Schuld verhaftet ist und sich damit auch nicht zum Richter über andere erheben kann.

Am 22. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Gleichnis vom Schalksknecht. Wir erfahren das kostbare Geschenk der Vergebung unserer unermesslichen Schuld durch den Tod Jesu Christi und danken Gott dafür, indem wir selbst unser Leben durch die Kraft der Vergebung gestalten und uns unserem Nächsten vergebend zuwenden.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 22. Sonntag nach Trinitatis

BWV   55  –   „Ich armer Mensch, ich Sündenknecht“

BWV   89  –  „Was soll ich aus dir machen, Ephraim„

BWV  115  –  „Mache dich, mein Geist, bereit„

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sonntag, 20.11.2011 von 09:05  – 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – „Geistliche Musik“ – Programmauszug:

 Johann Michael Bach

Ach, wie sehnlich wart ich der Zeit,

Arie für Singstimme, Streicher und

Basso continuo; Monika Mauch, Sopran; Cantus Cölln, Leitung: Konrad Junghänel

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Johann Christoph Bach

Herr, wende dich und sei mir gnädig,

Dialog für 4 Singstimmen, Streicher

und Basso continuo; David Cordier, Altus; Hein Meens und Paul Elliott,

Tenor; Michael Schopper, Bass; Phoebe Carrai, Violoncello continuo;

Jean-Michel Forest, Violone continuo; Andreas Staier, Orgelpositiv;

Musica Antiqua Köln, Leitung: Reinhard Goebel

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Johann Sebastian Bach

Wachet auf, ruft uns die Stimme, BWV 140, Kantate am 27. Sonntag nach

Trinitatis für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo; Susan

Hamilton, Sopran; William Kendall, Tenor; Peter Harvey, Bariton;

Monteverdi Choir; English Baroque Soloists, Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur – (Kantate)

Livestream-Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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Sonntag, 20.11..2011 um 08:03 Uhr bis O8:40 Uhr

NDRkultur – Kantate

08:03 – 08:40 Uhr Kantate

Geistliche Musik am letzten Sonntag des Kirchenjahres

Johann Sebastian Bach:

Fürchte dich nicht, ich bin bei dir, Motette BWV 228 NDR Chor / Ltg.: Michael Gläser

Wachet auf, ruft uns die Stimme, Kantate BWV 140 Heike Heilmann, Sopran / Henning Kaiser, Tenor Stefan Geyer, Bass / Balthasar-Neumann-Chor Balthasar-Neumann-Ensemble
Ltg.: Thomas Hengelbrock

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/ YouTube: BWV 55  –  Part 1 

 „Ich armer Mensch, ich Sündenknecht„ –  (Interpret: Leonhardt)

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Kantaten-Beschreibung 

zum BWV 115  – „Mache dich, mein Geist„

Kantaten für den 22. Sonntag nach Trinitatis

Aufführungsort: All Saints, Tooting

am 17.11.2000

Die allerbeste dieser drei Kantaten ist fraglos BWV 115 „Mache dich, mein Geist, bereit“

bereits aus Bachs zweitem Leipziger Jahrgang. Zehn Strophen aus Johann Burchard Freysteins Choral (1695), zu sechs Nummern verdichtet, sorgen dafür, dass sie keinen unnötigen Ballast enthält (‚keine Behinderung durch überflüssige oder problematische Inhalte’, kommentiert Whittaker). In der einleitenden Choralfantasie in G-dur ist das Orchester vierstimmig und mit Flöte, Oboe d’amore, unisono geführten Violinen und Bratschen sowie Continuo besetzt, außerdem einem in G notierten Zinken zur Verdopplung der Choralmelodie, die in langen Noten von den Sopranstimmen vorgetragen wird. Der Instrumentalsatz ist subtil und muss sehr sorgfältig ausbalanciert werden, da vor allem das Unisono der Violinen und Bratschen die Flöte und Oboe d’amore leicht in den Hintergrund drängen kann. Die Streicher übernehmen die Führung mit einem Oktavsprung, der später mit der Aufforderung der drei tieferen Stimmen des Chors ‚Mache dich, mein Geist, bereit’ verknüpft wird.

Ein vierstimmiger Kanon, mit zwei Themen in der Unterseptime und Unterquarte zwischen Flöte, Oboe und ineinander verschlungenen Violinen und Viola, dient als Ritornell zwischen den Textzeilen und bricht oft mitten im Satz ab, während der Gedanke über die Lücken weitergetragen wird. Trotz der im Text angelegten Warnungen ist das eine überzeugte Schilderung des Gläubigen, der zuversichtlich ist und sich dagegen wehrt, durch ‚Satans List’ (ausgedrückt durch eine heftige Bariolage-Figur aus Sechzehnteln) oder das Erschallen der letzten Posaune aus der Bahn geworfen zu werden. So originell und robust diese Choralfantasie ohne Frage ist, die beiden folgenden Dacapo-Arien sind beide lang, unglaublich anspruchsvoll und absolut faszinierend: die eine für Alt, ein langsamer Siciliano in e-moll im 3/8-Takt, mit Oboe d’amore und Streichern, die andere in h-moll, noch langsamer (molto adagio), für Sopran mit Flöte und Violoncello piccolo.

In der ersten Arie schildern die in Viertelwerten wiederholten E in der Basslinie, die kaum einen Pulsschlag erkennen lassen, den tiefen Schlaf der Seele. Darüber verdoppelt die Oboe d’amore zunächst die erste Violine, unternimmt dann Anstrengungen, sich zu befreien, indem sie eine steigende und wieder fallende Figur webt, den unwillkürlichen Streckbewegungen eines Träumenden ähnlich. Die Singstimme scheint den Standpunkt der schlummernden Seele wie auch des mahnenden Betrachters einzunehmen – eine ergreifende Überschneidung der Rollen, die den Aufruf ‚ermuntre dich doch’ umso mühevoller macht, als er wie aus tiefem Schlaf gesungen wirkt. Diese Aufforderung spornt den Continuo dazu an, fünfmal eine Oktave aufwärts zu springen, ‚als würde der träge Schläfer mit aller Kraft geschüttelt’ (Whittaker).

Nach hundertneun Takten wechselt die Musik zu Allegro, um in zweiundzwanzig Takten energisch davor zu warnen, welcher Preis für den Mangel an Wachsamkeit zu zahlen sein wird – das ist nichts weniger als die Aussicht auf ewiges Vergessen, jetzt wieder adagio in gewundenen und düsteren Harmonien kundgetan, wenn die Altstimme über einem Dominantseptakkord auf Eis zu einem hohen D klettert. Das Pathos, die Schläfrigkeit und der innere Kampf in diesem wunderbaren Siciliano sind hypnotisierend. Doch hat das auf Bachs Sonntagsgemeinde in Leipzig Eindruck gemacht? Haben sie mit gespannter Aufmerksamkeit zugehört (wie unser Publikum in Bath Abbey und auch in Eton Chapel), um erkennen zu lassen, dass sie willens sind, ihre Passivität zu verlassen und sich einzubinden, oder bedurfte es der barschen Strafpredigt des Bassisten (Nr. 3), um sie aufzuwecken? ‚Die ganze Welt und ihre Glieder / sind nichts als falsche Brüder’, konstatiert er, ‚doch macht dein Fleisch und Blut hierbei / sich lauter Schmeichelei’.

Noch viel schöner ist die Sopran-Arie (Nr. 4), in der sich der Akzent von der Notwendigkeit, wachsam zu sein, zum Gebet verlagert. Man kann sich kaum eine subtilere und abwechslungsreichere Palette an Klangfarben vorstellen als die von Sopran, Flöte und Cello piccolo: Gemeinsam geben sie kund, wie sehr sich die Seele nach der göttlichen Gnade sehnt. Der Continuo beschränkt sich darauf, die Taktschläge zu markieren, und lässt das Trio frei vorangleiten. Für mich gehörte die Art, wie diese drei – Joanne Lunn in andächtige Stille versunken und mit einer engelhaften Reinheit des Klangs bei den wiederholten Appellen ‚bete’ und ‚bitte’, Rachel Becketts wunderbare, doch zarte Barockflöte und David Watkins zauberhaftes Cello piccolo – einander begegnen, zu den bisherigen Höhepunkten der ganze Pilgerreise: drei vorzügliche Interpreten, die völlig in ihrer Aufgabe aufgehen, jede(r) mit der erforderlichen Meisterschaft und Sensibilität füreinander.

Die zuhörenden Musiker und das Publikum waren sichtlich fasziniert. Daran anschließend kam der Schlusschoral mit seiner würdevollen Schlichtheit und der Aufforderung, ‚immerdar [zu] wachen, [zu] flehen, [zu] beten, / weil die Angst, Not und Gefahr / immer näher treten’, umso wirkungsvoller zur Geltung. 

© John Eliot Gardiner 2010

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 22. Sonntag nach Trinitatis:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Annette Isserlis, Viola

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/ YouTube: BWV  115

  „Mache dich, mein Geist, bereit“   (Interpret:  Gardiner )

 

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/ YouTube: BWV  89 

„ Was soll ich aus dir machen, Ephraim“  (Interpret: Leonhardt)

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CD für den 22. und 23. Sonntag nach „Trinitatis“ 
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SDG 171 Vol. 12

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Cover:
CD’s SDG 171
Vol.12
CD – eins-———————————————————————————————————————————————————————————————————–……………………………………………………………………………………………………………………………………———————————————————————————————————————————————————-……………………………………………………………….
BWV 55 – Ich armer Mensch, ich Sündenknecht
BWV 89 – Was soll ich aus dir machen, Ephraim
BWV 115 – Mache dich, mein Geist, bereit
BWV 60 – O Ewigkeit, du Donnerwort II

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Ich wünsche allen Besuchern eine schönen Trinitatis-Sonntag.

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Grüße

Volker

Im Herforder Münster erklingt das Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy


Herforder Münster

 Felix Mendelssohn Bartholdy: Oratorium „Paulus“

Samstag, 19. November 2011

Herforder Münster

Felix Mendelsohn Bartholdy: Oratorium „Paulus“ op.36

Ausführende:

Nathalie de Montmollin, Sopran

Wolfram Wittekind, Tenor

Hinrich Horn, Bass

Herforder Münsterchor

Kantorei Bad Kissingen

Thüringen Philharmonie Gotha

Leitung: Stefan Kagl

Stefan Kagl Kantor am Herforder Münster

Beginn: 17.00 Uhr

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Eintrittskarten:
Ev.-Luth. Kirchengemeindebüro Herford – Mitte
Münsterkirchplatz 5, 32052 Herford,
Tel: 05221 / 1 58 19
 
Eintritt: 13 € / 20 € / 25 € /
Ermäßigung  für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte um 5 € / für Rentner um 3 €
 
weitere Vorverkaufsstelle:
 
Kartenvorverkauf: Buchhandlung Otto, Herford
Höckerstraße 6, 32052 Herford
Telefon: 05221- 53179Fax: 53393
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e-Mail: mail@buchhandlung-otto.de
 
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Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 9°° bis 19°° Uhr
Samstag 9°° bis 16°° Uhr
Anrufbeantworter für Ihre Anfragen und Bestellungen außerhalb unserer Geschäftszeiten
 
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Eine Werkeinführung zum „Paulus“
Donnerstag, 17. November 2011; 19.30 Uhr
Gemeindesaal am Münster
EINFÜHRUNGSVORTRAG zu
Mendelssohns „Paulus“
Dr. Hans-Detlef Hoffmann
Eintritt frei
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 Einführung Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)

 Mendelssohn begann in seinem 25. Lebensjahr mit der Komposition des „Paulus“. Das Werk wurde anläßlich des Niederrheinischen Musikfestes in Düsseldorf unter der Leitung des Komponisten am 22. Mai 1836 uraufgeführt. Es erfreute sich eines außergewöhnlichen Erfolges, der alles in den Schatten zu stellen schien, was an Oratorien seit Haydns Spätwerken in Deutschland geschrieben worden war. Von Düsseldorf aus trat der „Paulus“ seinen Siegeszug durch Europa an. Das Werk wurde noch einmal überarbeitet und schließlich innerhalb der nächsten achtzehn Monate mehr als fünfzig mal an über vierzig Orten zur Aufführung gebracht. Es erreichte damit eine Popularität, die erst durch den „Elias“ übertroffen werden sollte.

Der erst 20- jährige Mendelssohn hat bereits im Jahre 1829, nach nahezu 100- jähriger Vergessenheit, die „Matthäuspassion von J.S.Bach wiederaufgeführt. Es war dies ein Bekenntnis des jungen Mendelssohn zu der geistigen Größe und der tief religiösen Aussage des Oratorienschaffens von J.S.Bach. Sein Geist ist jederzeit in den Choralbearbeitungen und Rezitativen des „Paulus“ zu erspüren.
In England wurde Mendelssohn als würdiger Nachfolger der Händelschen Oratorien gefeiert. Aber trotz dieser großen Vorbilder spricht der Komponist Mendelssohn seine ureigenste musikalische Sprache. Sie zeigt sich in der Verbindung von weicher Ausdrucksmelodik und ausbalancierten, liedhaften, klassisch- romantischen Formen mit Elementen des Spätbarock. Reminiszenzen an Bachs große Passionen sind zweifellos die Turbachöre der „Stimme des Volkes“.
Die Gestalt des Paulus war für Mendelssohn Gegenstand intensiver persönlicher Auseinandersetzungen. Den Text stellte er, vor allem unter Mitwirkung des Theologen Julius Schubring, nach Worten der heiligen Schrift selbst zusammen. Mit Sicherheit hatte er ein sehr differenziertes Bild von jüdisch- christlicher Tradition und protestantischer Theologie.
Zum Inhalt:
Die Einleitung des Oratoriums nimmt im Choralzitat „Wachet auf ruft uns die Stimme“ Bezug auf das bei Matthäus überlieferte Gleichnis von den zehn törichten Jungfrauen. Die darin angedeutete Lichtsymbolik zählt zu den wesentlichen Momenten des Paulusoratoriums und darf in dieser Deutung als programmatisch für die christliche Gemeinde angesprochen werden.
Das Gebet der Gläubigen „Herr, der du bist der Gott“ nimmt zwischen Schöpfungsbericht und der Auflehnung der Heiden die Konfliktsituation auf, die das ganze Oratorium bestimmt. Der fast barock harmonisierte Choralsatz „Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr‘“ beschließt mit unerschütterlichem Gotteslob die dreiteilige Eröffnung………..
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Weitergehende Informationen zum Oratorium „Paulus“  – h i e r  –
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Eine Rezension über das Konzert von der NW Herford untenstehend..!!
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Mendelssohn: Paulus-Oratorium Münster-Chor Herford vom 19_11_2011

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     PDF-Link zur Rezension:  NW-Rezension Oratorium Paulus
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Grüße
Volker

Liveübertragung Beethoven Symphonien mit dem Orchestre Revolutionaire et Romantique und Sir John Eliot Gardiner aus New York


Heute abend überträgt der amerikanische Sender WQXR live folgendes Konzert:

Beethoven Sinfonien LIVE vom CARNEGIE HALL
8 pm EST ( entspricht 2 Uhr nachts am 17.11.)

Wer nicht nachts aufstehen möchte und den phonostar-Player auf seinem Rechner hat, kann sich glücklich schätzen. Der Sender ist in der Senderliste enthalten und kann somit einprogrammiert werden.

Performers

Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Sir John Eliot Gardiner, Artistic
Director and Conductor

Program

  • BEETHOVEN Egmont Overture
  • BEETHOVEN Symphony No. 7
  • BEETHOVEN Symphony No. 5

http://www.carnegiehall.org/Pages/WQXR-Broadcasts/

Mehr Informationen über dieses Konzert:
http://www.carnegiehall.org/Event.aspx?id=4689

 

Radio- und Fernsehsendungen u.a. mit dem Weihnachtsoratorium BWV 248 im November-Dezember 2011


Gemälde von Paul Rubens

Liebe Bachfreunde(innen),

die ersten Termine u.a. mit dem Weinhachtsortaotium BWV 248 von J.S. Bach sind für den Rundfunk und  das Fernsehen bereitgestellt und bekannt gegeben worden.

Die Termine werden von mir laufend aktualisiert.

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Stand: 16.12.2011

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Ein —————————————————–

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Einen Link zu den Webradios im Internet nachstehend:

https://meinhardo.wordpress.com/webradios-im-internet-mit-klassischer-musik/

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So, 27. Nov. 2011 · 08:45-09:15 Uhr · SWR BW (Fernsehen)  

Weihnachtsoratorium von J.S. Bach – Kantate Nr. 1 

Aufzeichnung im Herkulessaal der Münchner Residenz vom Dezember 2010

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So, 27. Nov. 2011 · 09:15-09:45 Uhr · SWR BW (Fernsehen)

Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach – Kantate Nr. 2
Aufzeichnung im Herkulessaal der Münchner Residenz vom Dezember 2010

So, 27. Nov . 2011· 12:45-13:20 Uhr · BR (Fernsehen)
BR-KLASSIK: Enoch zu Guttenberg dirigiert
Johann Sebastian Bach: „Magnificat“ Konzert 2003

So, 27. Nov. 2011 · 18:00-19:00  Uhr · ZDF (Fernsehen)
Adventliche Festmusik aus Dresden
Galakonzert aus der Frauenkirche

Mo, 28. Nov. 2011 . 00:00-01:20  Uhr .  rbb  (Fernsehen)

J.S. Bach Weihnachtsoratorium Teile 1-3 vom BR

Chor des BR und Akademie für Alte Musik Berlin aus dem Herkulessaal München

Mo, 28. Nov. 2011 · 23:00-23:50 Uhr · arte (Fernsehen

Dirigent Thomas Hengelbrock

Musik ein Fest fürs Leben

So, 4. De. 2011 · 06:05-07:00 Uhr · arte (Fernsehen)
Dirigent Thomas Hengelbrock
Musik ein Fest fürs Leben

So, 4. Dez. 2011 · 08:45-09:10 Uhr · SWR BW (Fernsehen)
Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach – – Kantate Nr. 3
Chor des Bayerischen Rundfunks Akademie für Alte Musik Berlin

So, 4. Dez. 2011 · 09:10-09:30 Uhr · SWR BW Fernsehen
Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach – – Kantate Nr. 4
Chor des Bayerischen Rundfunks Akademie für Alte Musik Berlin

Freitag, 9.12.2011
MDR Figaro
20:05-22:00 Uhr
Live-Übertragung aus der Frauenkirche Dresden:

Johann Sebastian Bach:

Weihnachts-Oratorium BWV 248 (Kantaten 1-3)

Sibylla Rubens, Sopran
Christa Mayer, Alt
Daniel Behle, Tenor
Florian Boesch, Bariton

Kammerchor der Frauenkirche Dresden, Sächsische Staatskapelle Dresden
Leitung: Christian Thielemann

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rbb – Fernsehen

am Sonntag, 18.12.2011 um 23:45 Uhr

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium Kantaten 4 bis 6
So. 18.12. 75 Min. bzw. 1 Std. 15 Min., bis 01:00 Uhr.

Im Dezember 2010 führten der Chor des Bayerischen Rundfunks und die Akademie für Alte Musik Berlin Bachs Weihnachtsoratorium in der Münchner Residenz auf. Die Solisten sind Rachel Harnisch, Anke Vondung, Maximilian Schmitt und Christian Immler. Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium ist sein mit Abstand populärstes und beliebtestes Vokalwerk. Für Laienchöre und Berufschöre gehört es zur Weihnachtszeit zu den vornehmsten Aufgaben, es in Gänze oder in Teilen aufzuführen.

Bach legte es in sechs Kantaten an, von denen jede für einen bestimmten Feiertag zwischen dem ersten Weihnachtstag und dem Dreikönigstag bestimmt ist. Heute ist das Oratorium von seiner ursprünglichen liturgischen Bestimmung weitgehend gelöst und wird in der Adventszeit aufgeführt. Eigens für die Fernsehaufnahmen wurde der Herkulessaal der Münchner Residenz mit einem besonderen Lichtkonzept festlich ausgeleuchtet.

Nur die Fernsehzuschauer können zudem eine visuelle Erweiterung des Weihnachtsoratoriums erleben: Es wird ergänzt durch Aufnahmen von Kunstwerken von Friedrich Sustris, Hans Memling und Rogier van der Weyden, die die Ereignisse der Weihnachtszeit darstellen.

Es wirken mit Rachel Harnisch, Anke Vondung, Maximilian Schmitt, Christian Immler, der Chor des Bayerischen Rundfunks und die Akademie für Alte Musik, Berlin unter der Leitung von Peter Dijkstra.

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Die schon mehrfach erwähnte Konzertaufzeichnunga aus München mit Rachel Harnisch, Anke Vondung, Maximilian Schmitt, Christian Immler, der Chor des Bayerischen Rundfunks und die Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Peter Dijkstra wird noch einmal vom

BR Fernsehen ausgestrahlt:

25.12.11  11:20 bis 12:44   Kantaten 1 bis 3

26.12.11  11:30 bis 12:44   Kantaten 4 bis 6

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MDR-Fernsehen sendet das Weihnachtsoratorium an folgenden Tagen:

24.12.11   23:10 bis 0:30   Kantaten 1 bis 3

24.12.11     0:30 bis 1:45   Kantaten 4 bis 6

Barbara Schlick (Sopran); Yvonne Naef (Alt); Christoph Prégardien (Tenor)

Klaus Mertens (Bass); Thomanerchor; Gewandhausorchester

Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

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Weitere Rundfunksendungen: im Dezember 2011

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Donnerstag, 22.12.2011

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BBC-live

19:30-20:30 Uhr und 20:50-22:00  Uhr (20:30-23:00)

J.S. Bach: Christmas Oratorio (Parts 1, 2, 3 and 6)

The Choir of Trinity College Cambridge
Orchestra of the Age of Enlightenment
Katherine Watson soprano
Iestyn Davies countertenor
James Gilchrist tenor
Neal Davies bass
Stephen Layton conductor.

Live from St John’s Smith Square
Bach: Christmas Oratorio. As part of St John’s 26th Annual Christmas Festival, the Choir of Trinity College Cambridge performs Parts 1, 2, 3 and 6 of Bach’s great version of the Christmas story, which tell of the birth of Jesus, the annunciation to the shepherds, the adoration of the shepherds, and the adoration of the Magi.

Samstag, 24.12.2011

HR2
15:05-17:00 Uhr

J.S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantaten 1-3

Juliane Banse, Sopran / Cornelia Kallisch, Alt / Markus Schäfer, Tenor – Evangelist / Robert Swensen, Tenor / Thomas Quasthoff, Bass
Windsbacher Knabenchor
Münchner Bachsolisten
Leitung: Karl-Friedrich Beringer

NDR kultur

17:30-19:00 Uhr

Weihnachtsoratorium für Soli, Chor und Orchester BWV 248, Teile 1 – 3

von Johann Sebastian Bach

Sibylla Rubens, Sopran / Christa Mayer, Mezzosopran

Daniel Behle, Tenor / Florian Boesch, Bariton

Kammerchor der Frauenkirche Dresden

Staatskapelle Dresden / Ltg.: Christian Thielemann

Aufzeichnung des MDR

 SR2

20:04-22:00 Uhr

Johann Sebastian Bach Weihnachts-Oratorium für Soli, Chor und Orchester BWV 248

Mitsuko Shirai, Sopran Hanna Schwarz, Alt Aldo Baldin, Tenor Robert Holl, Bass RIAS-Kammerchor Leitung: Uwe Gronostay Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken Leitung: Myung-Whun Chung Aufnahme vom 30. November 1985 in der Congresshalle in Saarbrücken

 Dkultur

20:03 – ca. 21:25 Uhr

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium, Kantaten 1 – 3

Holger Marks, Tenor (Evangelist)
Barbara Kind, Sopran
Bianca Reim, Sopran
Christine Lichtenberg, Alt
Bettina Pieck, Alt
Judith Simonis, Alt
Christoph Leonhardt, Tenor
Sören von Billerbeck, Bariton
David Stingl, Bass
Georg Witt, Bass

Akademie für Alte Musik Berlin
Rundfunkchor Berlin
Leitung: Simon Halsey
Berliner Dom
Aufzeichnung vom 15.12.11

Sonntag, 25.12.2011

Österreich  –  Ö1

11:03-12:50 Uhr

Sächsische Staatskapelle Dresden, Dirigent: Christian Thielemann; Kammerchor der Frauenkirche; Sibylla Rubens, Sopran; Christa Mayer, Alt; Daniel Behle, Tenor; Andreas Scheibner, Bariton.
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium, BWV 248, Kantaten 1 bis 3 (aufgenommen am 9. Dezember in der Frauenkirche in Dresden)

In der Pause: Intermezzo
Florian Boesch im Gespräch:

Der österreichische Sänger Florian Boesch hat vor Weihnachten die zentralen Musikstücke, die von diesem Ereignis handeln und das musikalische Repertoire der Weihnachtszeit maßgeblich bestimmen, gesungen : Händels “ Messias“ in Wien unter der Leitung von Erwin Ortner und Bachs „Weihnachtsoratorium“ in Dresden. Im Anschluss an den ersten Teil des Weihnachtsoratoriums aus Dresden in der Matinee, spricht Boesch darüber mit Gernot Zimmermann. Auch über seine Erfahrungen bei den Proben mit Christian Thielemann. Wegen einer Erkältung konnte er dieses Konzert dann nicht singen. Auch darüber, wie Sänger mit den Erkältungsinfekten und der Ansteckungsgefahr in der Winterzeit umgehen, wird Boesch Auskunft geben, über kommende Projekte und seine Erfahrungen mit dem szenischen „Messias“, den Claus Guth für das Theater an der Wien inszeniert hat und das wiederkommen soll.

WDR3

16:05-17:45 Uhr

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium, BWV 248, Kantaten 1 bis 3

Knabensoprane; Ingeborg Danz, Alt; Martin Petzold und Christoph Genz, Tenor; Panajotis Iconomou, Bass; Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester, Leitung: Christoph Biller

rbb kulturradio

17:04-19:00 Uhr

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248
Teil1-3

Paul Bernewitz, Friedrich Praetorius, Knabensopran
Ingeborg Danz, Alt
Christoph Genz, Tenor – Arien
Martin Petzold, Tenor – Evangelist
Panajotis Iconomou, Bass
Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Leitung: Georg Christoph Biller

NDR kultur

17:30-19:00 Uhr

Weihnachtsoratorium für Soli, Chor und Orchester BWV 248, Teile 4 – 6

von Johann Sebastian Bach

Sibylla Rubens, Sopran / Christa Mayer, Mezzosopran

Daniel Behle, Tenor / Florian Boesch, Bariton

Kammerchor der Frauenkirche Dresden

Staatskapelle Dresden / Ltg.: Christian Thielemann

Aufzeichnung des MDR

BR klassiK

19:05-21:00 Uhr

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248
Teil1-3

Solisten: Jutta Böhnert, Sopran; Rebecca Martin, Alt; Markus Schäfer, Tenor; Thomas Laske, Bass
Windsbacher Knabenchor
Deutsche Kammer-Virtuosen Berlin
Leitung: Karl-Friedrich Beringer
Aufnahme vom 21. Dezember 2011 in St. Gumbertus in Ansbach

Am 31.Dezember 2011 endet beim Windsbacher Knabenchor eine Ära: Der „Chef“, wie die jungen Sänger Karl-Friedrich Beringer nennen, geht in Ruhestand, nachdem er dann 34 Jahre lang den Klang des Chores geprägt hat. Ein Chor, der unter den guten Chören zu den allerbesten zählt, doch Vergleiche interessieren Beringer nicht. Denn der Chor sollte all die Jahre immer nur einem Anspruch genügen – seinem. Doch egal ob in einer Dorfkirche oder in der Berliner Philharmonie, ob in Oberasbach oder in Brasilien, in Heilsbronn oder in Japan, der Windsbacher Knabenchor entfaltet seinen unvergleichlichen Klang letztlich zum Lobe Gottes, denn das ist sein Auftrag als Chor der Evangelischen Landeskirche.

Und sollte Gott existieren und so etwas wie Ohren haben, so müsste er wohl mit dem Werk Karl-Friedrich Beringers wahrhaft zufrieden sein. Als der damals erst 29-Jährige den Chor vom verdienten Vorgänger Hans Thamm übernahm, zeichnete ihn nur sein Talent, nicht aber sein Name aus. Dreieinhalb Jahrzehnte später fällt der Abschied allen Beteiligten sichtlich schwer, aber Beringer hat entschieden: jetzt ist genug, mehr kann er mit seinem Chor musikalisch nicht erreichen. Von nun an werden die Windsbacher ihren Weg ohne den „Chef“ gehen.
BR Klassik sendet brandaktuell den Mitschnitt von Beringers „Abschieds“-Weihnachtsoratorium mit den Windsbachern, und danach porträtiert Corinna Mielke im musikFeature (21:03-22:00 Uhr) den Chorleiter und Künstler.

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Einen Link zu den Webradios im Internet nachstehend:

https://meinhardo.wordpress.com/webradios-im-internet-mit-klassischer-musik/

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Termine im Kalenderjahr 2011 J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248


J.S. Bach Autograph der ersten Seite des BWV 248 Weihnachts-Oratorium

Liebe Bachfreunde(innen),

wie bereits im vergangenen Jahr veröffentliche ich hier eine kleine Auswahl mit Aufführungsterminen vom BWV 248

„Weihnachtsoratorium“ von J.S. Bach für Dezember 2011 – Januar 2012

in Deutschland und Österreich.

Das Weihnachtsoratorium, BWV 248, ist eines der prominentesten und beliebtesten Werke von

Johann Sebastian Bach.

Die Uraufführung fand an den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtstag (25. Dezember 1734) und Epiphanias (6. Januar 1735) statt. Die Teile I, II, IV und VI wurden zweimal an einem Tag aufgeführt, abwechselnd morgens und nachmittags in den Hauptkirchen von Leipzig: St. Thomas und St. Nikolai, die Teile III und V nur in St. Nikolai.

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Konzerte in Deutschland

mit Termin- und Ortsangaben zur Aufführung des WO in 2011

Eintrittskarten über Ticket-Online:

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J.S.Bach: Weihnachtsoratorium I-III – HAMBURG
Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern – Sa, 03.12.2011
19:00 Uhr

 
Tickets ab € 20,80

Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium – HALLE / SAALE
Konzerthalle Ulrichskirche – So, 11.12.2011
19:30 Uhr

 
Tickets ab € 14,45

J. S. Bach Weihnachtsoratorium Teile 1-6  – BERLIN
Philharmonie Berlin – Großer Saal – Do, 15.12.2011
19:00 Uhr

 
Tickets ab € 16,30

Weihnachtsoratorium I-III Johann Sebastian Bach – POTSDAM
St. Nikolaikirche Potsdam  – Sa, 17.12.2011
17:00 Uhr

 
Tickets ab € 15,05

J. S. Bach Weihnachtsoratorium MIESBACH/Bayern
Waitzinger Keller – Kulturzentrum Miesbach  Mo, 26.12.2011
20:00 Uhr

 
Tickets ab € 22,50

 J. S. Bach: Weihnachtsoratorium – BERGHEIM / Erftkreis
MEDIO.RHEIN.ERFT  – So, 16.12.2011
19:00 Uhr

 
Tickets ab € 17,90

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Weitere umfangreiche Weihnachtsoratorium-Konzert-Termine

mit Online-Karten-Bestellung

über

Link: http://www.europa-tickets.de/events/weihnachtsoratorium/

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Leipzig

Weihnachtskonzert in der

Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
Freitag, 09.12.2011, 19.30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

J.S. Bach Magnificat
J.S. Bach Weihnachtsoratorium ( Kantaten 2 und 3 )

Gesine Adler, Julia Kirchner, Sopran
Klaudia Zeiner, Alt
Martin Petzold, Tenor
Felix Plock, Bass
Kantorei der Evangelisch-reformierten Kirche zu Leipzig
Orchester am Fürstenhof auf historischen Instrumenten
Leitung: Christiane Bräutigam

Karten  11,- €  •  erm. 8,- €  • sind in der Musikalienhandlung Oelsner,

Kanzlei der Evangelisch-reformierten Kirche, Leipzig, Tröndlinring 7,

Tel.: 0341/9800512 

mail@reformiert-leipzig.de

Öffnungszeiten der Kanzlei::
Montag, Dienstag, Donnerstag: 9:00-16:00 Uhr
Mittwoch: 9:00-17:00 Uhr
Freitag: 9:00-12:00 Uhr 

oder an der Abendkasse erhältlich.

Der Vorverkauf  beginnt  ab 17.11.2011

LEIPZIG

Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3 und 6

9. Dezember 2011, 19:00 Uhr
10. Dezember 2011, 17:00 Uhr
11. Dezember 2011, 17:00 Uhr
Thomaskirche

Ausführende:
Thomaner (Sopran), Sophie Harmsen (Alt), Maximilian Schmitt (Tenor), Wolfram Lattke (Tenor), Panajotis Iconomou (Bass)

Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig Thomasorganist Ullrich Böhme
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

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DRESDEN

Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3

16. Dezember 2011, 19:00 Uhr
17. Dezember 2011, 17:00 Uhr
18. Dezember 2011, 17:00 Uhr

Kreuzkirche

Ausführende:
Jutta Böhnert (Sopran), Rebecca Martin (Alt), Andreas Weller (Tenor), Julian Orlishausen (Bass)

07. Januar 2012, 17:00 Uhr

Ausführende:
Jana Büchner (Sopran), Britta Schwarz (Alt), Tobias Hunger (Tenor), Andreas Scheibner (Bass)

Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie
Leitung: Kreuzkantor Roderich Kreile

BERLIN

Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3 und 6

19. Dezember 2011, 20:00 Uhr
Berliner Philharmonie

Ausführende:
Susanne Bernhard (Sopran), Annette Markert (Alt), Andreas Weller (Tenor), Julian Orlishausen (Bass)

Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie
Leitung: Kreuzkantor Roderich Kreile

Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3

26. Dezember 2011, 19:00 Uhr

Gethsemanekirche

Ausführende:
Kammerchor der Sing-Akademie zu Berlin, Knaben des Staats- und Domchors Berlin, Vokalensemble Capella Angelica, Lautten Compagney Berlin
Leitung: Wolfgang Katschner

STUTTGART

17. Dezember 2011, 16 Uhr – Weihnachtsoratorium für Kinder
18. Dezember 2011, 17:00 Uhr – Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3
06. Januar 2012, 17:00 Uhr – Weihnachtsoratorium Kantaten 4 bis 6

Markuskirche

Ausführende:
Sandra Hartmann (Sopran), David Erler (Alt), Gustavo Martin-Sánchez (Tenor), Thomas Scharr (Bass)

Knabenchors collegium iuvenum Stuttgart
Leitung: Friedemann Keck

WUPPERTAL

04. Dezember 2011, 16 Uhr – Weihnachtsoratorium für Kinder

Historische Stadthalle Wuppertal

Ausführende:
Barbara Overbeck (Konzeption und Moderation), Miriam Ritter (Alt), Christian Sturm (Tenor), Miljan Milovic (Bass)

Wuppertaler Kurrende

Leitung: Florian Frannek

ANSBACH

20. Dezember 2011, 20 Uhr – Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3
21. Dezember 2011, 20 Uhr – Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3
22. Dezember 2011, 20 Uhr – Weihnachtsoratorium Kantaten 1 bis 3

St. Gumbertus

Ausführende:
Jutta Böhnert (Sopran), Rebecca Martin (Alt), Markus Schäfer (Tenor), Thomas Laske (Bass)

Windsbacher Knabenchor, Deutsche Kammer-Virtuosen Berlin
Leitung: Karl-Friedrich Beringer

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München

am Mittwoch, 21. Dezember 2011 um 20:00 Uhr:

Herkulessaal der Residenz

J.S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Teil I – III + VI)
Solisten des Tölzer Knabenchores (Sopran, Alt) –

Benjamin Bruns (Tenor) – Raimund Nolte (Bass) – Tölzer Knabenchor –

Ensemble l´arte del mondo –

Leitung: Gerhard Schmidt-Gaden

Kartenvorverkauf: Telefon: 089-8116191

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Trier

Moselfestival – Konstantin-Basilika,

Sonntag, 18. Dezember um 17:00 Uhr

J.S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Teile I – III + VI)
Tölzer Knabenchor – Stephanie Elliot (Sopran) – Ulrike Andersen (Alt) –

Krystian Adam (Tenor) – Raimund Nolte (Bass) –

Ensemble l´arte del mondo, Leitung: Werner Erhardt

Kartenvorverkauf: Telefon: 06531-500095

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Kirchheim (Rheinland-Pfalz)

Masaaki Suzuki und das BachCollegium Japan/Europe beim Kirchheimer Konzertwinter

Samstag, 14. Januar 2012, 19:00 Uhr, Prot. Kirche St. Andreas, Kirchheim/Weinstraße
Sonntag, 15. Januar 2012, 15:00 Uhr, Prot. Kirche St. Andreas, Kirchheim/Weinstraße

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium, Kantaten I, IV-VI

Ausführende:
Hana Blazikova, Sopran
Robin Blaze, Altus
Satoshi Mizukoshi, Tenor
Dominik Wörner, Bass
BachCollegium Japan/Europe
Masaaki Suzuki, Leitung

Karten im Vorverkauf: 25 EUR/20 EUR (ermäßigt)
an der Abendkasse: 28 EUR/23 EUR (ermäßigt)

Bestellmöglichkeit:

http://www.konzertwinter.de/scripts/2011-2012_Konzert-4-Karten.php

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Essen – Ruhr

18.12.2011 Sonntag 18 Uhr Erlöserkirche Essen

Johann Sebastian Bach,

Weihnachtsoratorium, Kantaten 1-3 und 6

Marietta Zumbült, Sopran
Gudrun Pelker, Alt
Achim Kleinlein, Tenor
Benno Schöning, Bass

Folkwang Kammerorchester Essen
Essener Bachchor
Leitung: Stephan Peller

Karten gibt es im Vorverkauf (jeweils ab einem Monat vor der Aufführung) bei:

Gläsel Musikinstrumente, Hohenzollernstr. 56,
45128 Essen, Tel. 0201-77 55 25
Proust Wörter und Töne Akazienallee/Am Handelshof 1,
45127 Essen, Tel. 0201-839 68 40
Geigenbau Bartsch, Zweigertstr. 8
Tel. 0201-77 25 97 
Für Zeche Zollverein: Abonnement-Büro. II. Hagen 2,
Tel. 0201-81 222 00

Die Eintrittspreise liegen zwischen 10,- und 30,- €;
Ermäßigungen für Schüler, Studenten und
Arbeitslose bis zu 5,- € je Karte gibt es
an der Abendkasse.

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Hannover 

Herrenhäuser-Kirche

J.S. Bach Weihnachtsoratorium Kantaten 4-6

am  Samstag, 17.12.2011 um 19:00 Uhr

Sonntag, 18.12.2011 18:00 Uhr

Karten-Online-Bestellungen :

http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/kartenvorverkauf/

Weitere Informationen zu diesem Konzert finden Sie auf unserer

Website:  www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de.

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Neuwied

Marktkirche

am Samstag, 10. Dezember · 16:00  – 21:30 Uhr

Leitung:


J.S. Bach: Weihnachtsoratorium

Gesamtaufführung, Teile I – V
16 Uhr: Teile I-III
20 Uhr: Teile IV-VI
Tina Scherer – Sopran
Silke Hartstang – Alt
Wolfgang Klose – Tenor
Thilo Dahlmann – BassNeuwieder Konzertchor
Jugendchor VIVACE
Schöneck-Ensemble

Leitung: KMD Thomas Schmidt

Eintritt:
1. Platz: 35 € (ermäßiigt 28 €)
2. Platz 28 € (ermäßigt 20 €)
3. Platz 18 € (keine Ermäßigung, aber die Möglichkeit, sich auf frei gebliebene Plätze im Bereich des 2. Platzes zu setzen)

Ermäßigter Eintritt für Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte, Inhaber der Neuwieder Sozialkarte/Familienkarte, Mitglieder des Fördervereins für Kirchenmusik an der Marktkirche e.V.

Speisebüfett in der Pause, 17.30 – 19.30 Uhr: 10 €
In den Restaurants Destille und Marktbräu
(Büfettgutscheine nur im Vorverkauf)

Vorverkauf:
Buchhandlung Eggers 02631-23575
Marktkirche Büro 02631-23282
Musikhaus Neumann 02631-23157

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Bielefeld

27.11.2011
17:00 Uhr
C.Saint-Saens: Weihnachtsoratorium – „Oratorio de noel“Altstädter Nicolaikirche (ev.)
Preise: € 15,00 | € 12,00 Karten bestellen
ermäßigter Preis für Schüler, Studenten, Erwerbslose
16.12.2011
19:00 Uhr
Universitätschor Bielefeld
Weihnachtsoratorium
Rudolf-Oetker-Halle
Preise: € 25,00 | € 20,00 | € 16,00 | € 12,00 Karten bestellen
ermäßigter Preis für Schüler und Studenten

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Bielefeld-Brackwede

Ev. Bartholomäus Kirche

Sonntag, 4.12.2011 um 18.00 Uhr

Adventsmusik – C.Saint-Saens: Weihnachtsoratorium 

für Soli, Chor, Streicher, Harfe und Orgel
Leitung: Walter Haverkamp

Eintritt: 12 € / ermäßigt: 8 €.

Gemeindebüro 33647 Bielefeld, Kirchweg 10

Telefon: 0521 / 94238-23

EMail: @kirchengemeinde-brackwede.de

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Bielefeld

Neustädter Marienkirche 

J.S. Bach Weihnachtsoratorium erklingt an drei Terminen

Bielefeld. Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian, das aus sechs Kantaten zu den verschiedenen Festtagen des Weihnachtsfestes besteht, erklingt in diesem und zu Beginn des nächsten Jahres komplett in der Neustädter Marienkirche in Bielefeld – verteilt auf drei Termine. Den Auftakt bildet ein Konzert mit den ersten drei Kantaten am

Sonntag, 18. Dezember, um 17 Uhr.

Neben der Marienkantorei wirkt auch das Jugendvokalensemble VokalTotal des Evangelischen Stadtkantorates mit, es spielt die Camerata St. Mariae, die Leitung hat Ruth M. Seiler. Solisten sind: Sabine Szameit (Sopran), Mareike Morr (Alt), Lothar Blum (Tenor) und Tobias Scharfenberger (Bass).

Karten: Tourist Information, Niederwall, Gemeindebüro der Neustädter Marienkirche (Tel. 60854; di. und fr., 9 bis 11.30 Uhr) sowie an der Abendkasse.

Die vierte Kantate des Weihnachtsoratoriums erklingt am

Neujahrstag 01.01.2012 um 16 Uhr in der Neustädter Marienkirche.

Ausführende: Melanie Kreuter (Sopran), Joan Ribalta (Tenor), Tobias Scharfenberger (Bass) sowie die Marienkantorei und die Camerata St. Mariae unter der Leitung von Ruth M. Seiler.

Kantate V und VI werden zum „Jahr der Kirchenmusik“ 2012 am

Sonntag, 8. Januar 2012, um 17 Uhr aufgeführt.

Neben der Marienkantorei und der Camerata St. Mariae singen Sabine Szameit (Sopran), Matthias Bleidorn (Tenor) und Tobias Scharfenberger (Bass).

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Eine Rezension der NW vom 11.01.2012 zu den Kantaten 5 & 6 vom WO in der Bielefelder Neustädter Kirche

füge ich nachstehend bei:

Rezension NW Weihnachtsoratorium Neustädter Kirche Bielefeld vom 08_01_2012

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Lemgo (Ostwestfalen-Lippe)

18.12.2011 – 18.00 Uhr – St. Marien Lemgo

Johann Sebastian Bach : „Weihnachtsoratorium“ –

Kantaten 1-3 (BWV 248)

(Das „Weihnachtsoratorium“ wird im Rahmen einer Bachwerkstatt erarbeitet.)

Genauer informiert Sie ein gesondertes PDF-Programm:

 St. Marien Lemgo Anmeldung_20. Bachwerkstatt WO_ 2011                                                                                                                         

oder über Link: 

http://www.marien-kantorei.de/Homeseite/Home.htm

 Kontaktadresse:Marien-Kantorei Lemgo, Stiftstraße 56, 32657 Lemgo  (Fon: 05261.5543)

EMail: office@marien-kantorei.de

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Espelkamp (Ostwestfalen-Lippe)
Sonntag, 8. Januar 2012, 17 Uhr
Thomaskirche Espelkamp
J.S. Bach: Weihnachtsoratorium Teile IV bis VI
Morten Lauridsen: O magnum mysterium

Veronika Winter, Sopran
Eike Tiedemann, Alt
Andreas Post, Tenor und Evangelist
Hinrich Horn, Bass

Orchester „Le nuove musiche“ auf historischen Instrumenten
Gregor Schwarz, Orgel
Simon Linné, Theorbe

Kantorei der Martins-Kirchengemeinde
Leitung: Roger Bretthauer

Vorverkauf

über die Buchhandlung Lienstädt & Schürmann, Espelkamp, Breslauer Str. 34

Telefon:
+49 (05772) 6460

17 €, ermäßigt 11 €, Familien 36 €

Abendkasse: 18 €, 12 €, 38 €

Ermäßigung für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Espelkamppass
Familienkarten für 2 Erwachsene plus x Kinder bis 18 Jahre
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Bad Salzuflen (Ostwestfalen-Lippe)
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Stadtkirche  Sonntag  8.  Januar 2012 um 10:00 Uhr
im Gottesdienst:
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J.S. Bach WO Kantaten 5+6.
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(Mitsänger(innen) sind herzlich willkommen,
Probenabend ist mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr.)
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EMail an Kantorin Waltraud Huizing über nachstehenden Link:
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Spenge (Ostwestfalen-Lippe)

St.-Martins-Kirche, Spenge

am Freitag, 6.1.2012 um 19:00 Uhr

Lange Straße 72 in 32139 Spenge.

Am Freitag, 6. Januar 2012 werden um 19:00 Uhr in der St. Martins-Kirche die Kantaten I und 4 bis 6 des Weihnachtsoratoriums von J.S. Bach aufgeführt. Die Aufführung wird gestaltet von einem Projektchor unter der Leitung von Anna-Maria Pfotenhauer und vom Kölner Ensemble „Concert Royal“ unter der Leitung von Karla Schröter.

Solisten sind:

Wiltrud de Vries (Sopran), Annette Gutjahr (Mezzosopran), Bernhard Scheffel (Tenor), Allan Parkes (Bass)

J.S. Bach Weihnachtsoratorium Kantaten eins, vier bis sechs 

Kontakt:

Link: http://www.kgm-spenge.de/kontakt.html

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Rezension der NW-Spenge vom 09.01.2012 als PDF

          NW-Spenge Resension WO BWV 248 in Spenge vom 07_01_2012

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Radiotipps 14.11. – 15.11.2011


14. – 17.11.

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Ö1
9:45 – 10:00

Radiokolleg – Das Wohltemperierte Klavier

Ein Experiment als Meisterwerk (1). Gestaltung: Gudrun Braunsperger

Das Werk, das Hans von Bülow als das Alte Testament des Klavierspiels bezeichnet hat, wurde zu einer Zeit komponiert, als der moderne Flügel für den Konzertsaal noch nicht erfunden war. Johann Sebastian Bach schrieb seine Sammlung für Präludien und Fugen (entstanden zwischen 1722 und 1740/1742) „als Lehrwerk und zum Zeitvertreib“ für ein nicht näher bestimmtes Tasteninstrument. Das Werk wurde am Cembalo, auf dem Clavichord, ja sogar auf der Orgel gespielt, und das in einer Zeit, als man noch im klanglichen Kosmos unterschiedlicher musikalischer „Temperaturen“ lebte: als Instrumente noch nicht einheitlich gestimmt waren.

Die „wohltemperierte Stimmung“ machte das revolutionäre Experiment möglich: alle Tonarten des Quintenzirkels zu durchqueren, und das im Abstand von 20 Jahren gleich zweimal. Entlegene Tonarten wie etwa Fis-Dur hatten bis dahin noch keine Aufnahme in das übliche Repertoire eines Komponisten gefunden, man beschränkte sich auf die dem Ohr vertrauten Tonarten, die auch in ihrer emotionalen Aussage bereits symbolisch besetzt waren.

Bach hat mit dem „Wohltemperierten Clavier“ ein musikalisches Meisterwerk geschaffen, dem ein genialer intellektueller Überbau zugrunde liegt und das dessen ungeachtet auch aus der Populärkultur nicht wegzudenken ist. Nicht wenige Menschen haben zu den Klängen von Charles Gounods Verwandlung des C-Dur-Präludiums aus dem ersten Band in ein romantisches Ave Maria den Bund fürs Leben geschlossen.

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15.11.

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DRS II
16:03-17:00

Große Interpretationen
Ein Leben für Bach: Der niederländische Cembalist, Organist und Dirigent Gustav Leonhardt
Playlist wird nach Sendung veröffentlicht:
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/grosse-interpretationen/2660.sh10198572.html

 

rbb kulturradio
20:05-21:00

Bach hören
Cellosuiten C-Dur und c-Moll auf dem Violoncello da Spalla

Die Suiten waren progressiv aufgebaut, sie erkunden immer neue Facetten und Ausdrucksregionen. Hier werden zwei diametral entgegen gesetzte Welten erkundet.
 .

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den 21. Sonntag nach „Trinitatis“


Thomaner Thomaskirche Leipzig

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 06.11.2011 begehen wir den 21. Sonntag nach „Trinitatis“

Der Der 21. Sonntag nach Trinitatis wird von der Epistel her bestimmt. Es ist dort die Rede von der „Waffenrüstung Gottes“ – Paulus vergleicht die Instrumente des Krieges mit denen des Glaubens. Dem ist das Evangelium von der Feindesliebe entgegengestellt – es handelt sich bei diesem Text allerdings nur um die Zusammenfassung der längeren Liste aus Epheser 6. Der alttestamentliche Text scheint nicht viel mit „geistlicher Waffenrüstung“ zu tun zu haben, es sei denn, man betrachtet den Vers 7 als Hinweis auf die Waffe, mit der das jüdische Volk sich im Exil am Leben erhalten hat. Von einer Waffenrüstung zu reden – gleich ob geistlich oder nicht – trifft heute normalerweise auf Befremden. Diese Bilder gehören in eine extremistische Welt, nicht aber in die friedvolle Welt der Kirche. Dabei übersehen wir oft, dass es auch in der Kirche menschlich zugeht und auch dort Waffen benutzt werden – diese sind dann allerdings oft nicht die, von denen Paulus redet.

Die Rede Jesu von der Feindesliebe zeigt uns am 21. Sonntag nach Trinitatis, welche Waffen wir gegen unsere Feinde einsetzen können und sollen. Die Waffe der Liebe hat die Verheißung, dass Gott durch sie wirkt; darum können wir uns getrost auf sie verlassen, auch dann, wenn uns diese Waffe als wirkungslos erscheint. oder
Auch Christen benutzen Waffen, aber ihre Waffen verletzen nicht – zumindest nicht in der Regel – denn es sind geistliche Waffen, die uns sicher und fest machen und zugleich dazu dienen, Menschen, denen wir begegnen, die Liebe Gottes spürbar zu vermitteln. So rüsten wir uns in diesem Gottesdienst, um für die Herausforderungen des Alltags gewappnet zu sein.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 21. Sonntag nach Trinitatis

BWV   38  –   „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“

BWV   98  –  „Was Gott tut, das ist wohlgetan„

BWV  109  –  „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben„

BWV  188  –  „IIch habe meine Zuversicht„

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sonntag, 13.11..2011 von 09:05  – 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – „Geistliche Musik“ – Programmauszug:

 Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 116 „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“
Kantate am 25. Sonntag nach Trinitatis
für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo

Lisa Larsson, Sopran
Annette Markert, Alt
Christoph Prégardien, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdamer Barockchor und -orchester
Leitung: Ton Koopman

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NDRkultur – (Kantate)

Livestream-Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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Sonntag, 13.11..2011 um 08:03 Uhr bis O8:40 Uhr

NDRkultur – Kantate

08:03 Uhr Kantate
Geistliche Musik am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres

Dietrich Buxtehude:

Kantate: Herzlich lieb hab ich dich, o Herr,
Cantus Cölln / Laute und Ltg.: Konrad Junghänel

Johann Sebastian Bach:

BWV 632  Choralbearbeitung: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend !

Wolfgang Zerer, Orgel

Kantate BWV 98 „Was Gott tut, das ist wohlgetan,“

Johanette Zomer, Sopran / Bogna Bartosz, Alt Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass Amsterdamer Barockorchester und Chor
Ltg.: Ton Koopman

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Weitere  Rundfunksender mit Kantaten:

SR2

08:04 Uhr – 09:00 Uhr

Kantate am 21. Sonntag nach Trinitatis BWV 188 „Ich habe meine Zuversicht“

Sybille Rubens, Sopran – Bogna Bartoz, Alt – James Gilchrist, Tenor, Klaus Mertens, Bass – Ton Koopman Orgel und Leitung – Amsterdam Baroque Choir & Orchestra.

Livestream http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=23746

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BR Klassik

08:05 – 08:31 Uhr

Kantate zum 21. Sonntag nach Trinitatis – BWV 109 „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben“

Robin Blaze, Countertenor – Gerd Türk, Tenor – Chor und Orchester des Bach Collegium Japan – Leitung: Masaaki Suzuki

Livestream:  http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u 

oder folgende Übersicht:  http://www.br.de/unternehmen/inhalt/technik/rundfunktechnik-radio-livestreams100.html

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Kulturradio rbb  (Radio Brandenburg)

09:30 Uhr bis 10:00 Uhr

Kantate am 21. Sonntag nach Trinitatis – BWV 38 „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“

Deborah York, Sopran – Franziska Gottwald, Alt – Paul Agnew, Tenor – Klaus Mertens, Bass –

Amsterdam Baroque Orchestra, Leitung: Ton Koopman

Livestream http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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/ YouTube: BWV 109 –  Part 1 

 „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben!„ –  (Interpret: Rilling)

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/ YouTube: BWV 109 –  Part 2 

 „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben!„

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/ YouTube: BWV 109 –  Part 3 

 „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben!„

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Kantaten-Beschreibung 

zum BWV 109  – „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben!„

Kantaten für den 21. Sonntag nach Trinitatis

Aufführungsort: Greenwich, Old Royal Naval College Chapel,

am 11. und 12.11.2000

Nach unserer Rückkehr aus Italien und weil der Abstecher nach Osten in die Baltischen Staaten, den wir mit so großer Ungeduld erwartet hatten, nun doch nicht zustande kam, fanden wir uns in London wieder, und wieder einmal in Greenwich, in der Old Royal Naval College Chapel, die ein perfektes architektonisches und akustisches Ambiente bot. Jemand in unserer Gruppe hatte vor kurzem eine deutsche Rundfunksendung gehört, in der ein prominenter Leipziger Bach- Forscher und Theologe behauptete, unsere Pilgerreise mit Bach- Kantaten sei ‚suspekt’, weil Bach seine Kantaten nie in einem Stück hintereinander und erst recht nicht ‚in einem Konzert’ aufgeführt habe. Wenn man so verfahre, so sagte er, sei das nicht nur unauthentisch, sondern auch eine Gewähr dafür, dass sich vieles wiederhole, denn es ließe sich doch nicht vermeiden, dass Bach die für einen bestimmten Tag vorgegebenen Texte aus den Evangelien und Episteln auf gleiche Art und Weise verarbeite.

Wer sich vom Gegenteil überzeugen möchte, braucht sich nur die Musik anzuhören, die Bach für diesen Sonntag geschrieben hat. Er schuf nicht weniger als vier überragende Werke, denen der Bericht des Evangeliums zugrunde liegt, wie Jesus den Sohn des königlichen Beamten heilt (Johannes 4, 46–54).

Sie unterscheiden sich alle erstaunlich und weisen in ihrer Stimmung und Instrumentierung fein differenzierte Nuancen auf. In der frühesten dieser Vertonungen, BWV 109 „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben!“ schafft Bach eine Reihe wunderbarer Antithesen, die den inneren Konflikt zwischen Zweifel und Glaube ausdrücken und zeigen sollen, dass der Glaube erst nach einer Zeit des Zweifels gewährt wird. In dem faszinierenden Gewebe des Eingangschors in d-moll, einer Vertonung des Textes aus dem Evangelium (‚Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben’), unterteilt er die Stimmen zunächst nach Art eines Concerto grosso in Concertisten und Ripienisten, wie er sie in seiner Terminologie nennt (die Quellen nehmen keine verbindliche Aufteilung vor, doch diese ergab sich während der Proben und durch Ausprobieren).

Einer Triosonate im Miniaturformat, für eine einzelne Violine und entweder eine oder zwei Oboen mit Continuo, oder zwischen Solostimme, Violine und Oboe, werden weitere Rufe (mit der Anweisung forte) der gesamten Concerto-grosso-Gruppe an die Seite gestellt. Die ‚Solo’-Stimmen melden sich mit der ersten Aussage zu Wort: ‚Ich glaube, lieber Herr’ (beginnend mit einer aufsteigenden Quarte, über die sich eine aufsteigende Quinte der zweiten Stimme erhebt), woraufhin die ‚Tutti’- Stimmen den zweiten Teil beisteuern: isolierte Rufe ‚hilf’ und dann die sich windende, in die Tiefe zerrende Phrase ‚hilf meinem Unglauben’. Unendlich faszinierend ist hier, wie diese beiden Aussagen vorgetragen, nebeneinander gesetzt und in einem sich immer weiter verdichtenden Austausch zwischen dem Orchester und dem fugierten Teppich, den alle vier Stimmen gemeinsam weben, verarbeitet werden. Bachs Vertonung hebt die Spannung zwischen Glaube und Zweifel auf eine so persönliche Weise hervor, dass man sich fragt, ob sie nicht seinen eigenen Glaubenskampf widerspiegelt.

Zwei sehr eindringliche Sätze schließen sich an: ein Rezitativ und eine Arie für Tenor, in der dieser innere Kampf weiter dramatisiert wird. Im Rezitativ (Nr. 2) verstärkt Bach die Dichotomie zwischen Glaube und Zweifel, indem er ihr zwei, vom selben Sänger gesungene ‚Stimmen’ zuordnet, die eine mit forte bezeichnet, die andere mit piano, und diese Phrase um Phrase – und in Bachs Rezitativen sicherlich auf einzigartige Weise – miteinander wechseln lässt. (Wie hätte Schumann das geliebt – er, der Schöpfer von Florestan und Eusebius, der es hasste, sich mit einer einzigen einheitlichen Stimme auszudrücken!)

Der grundlegende Kampf findet zwischen B-dur und e-moll statt, Tonarten, die durch einen Tritonus getrennt sind. Bach heischt um Mitleid, indem er die Phrasen in diese tonal entgegengesetzten Richtungen lenkt: Die (Furcht ausdrückenden) piano-Phrasen ziehen zunächst nach unten, während die lauten Glaubensproteste nach oben und zu Dur streben. In den abschließenden Phrasen verliert die Figur, die auf Eusebius verweist, offenbar die Geduld und lässt einen langen ohrenbetäubenden Schrei hören: ‚Ach Herr, wie lange?’, den sie in ihrer Verzweiflung zu einem hohen A (mit der Vorgabe forte und im Tempo adagio) treibt, während das Continuo eine Duodezime nach unten taucht, um sich auf einem tiefen E niederzulassen – eine düstere Vorschau auf die sich anschließende Arie. Bislang hat es keine Lösung gegeben. Gott hat nicht geantwortet.

Bach geht nun daran (Nr. 3), das angstvolle Zittern der Seele zu schildern: durch zerrissenen melodische Formen, instabile Harmonien, die zu quälenden Akkorden in der zweiten Umkehrung gelenkt werden, sowie persistierende Figuren in puntiertem Rhythmus. Er plündert die tragischen Ausdrucksreserven der französischen Ouvertüre à la Lully mit verheerender Wirkung, so dass sich anbietet, dieses Stück als frühe Skizze zu Petrus’ Reue-Arie in der Johannes-Passion zu interpretieren. Wie in ‚Ach, mein Sinn’ ist die Stimmung turbulent, verzweifelt und qualvoll. Alle Energie versackt im ‚B’-Teil, einer meisterhaften Untermalung der Worte: ‚Des Glaubens Docht glimmt kaum hervor, es bricht dies fast zustoßne Rohr, die Furcht macht stetig neuen Schmerz’. Die Instrumentierung wird dünner, die Harmonien steuern in entgegengesetzte Richtungen, erst nach d-moll, dann fis-moll, weg vom e-moll der Tonika und, kurz vor dem vollständigen Dacapo, mit einer abrupten Seitwärtswendung von der Dominante (h-moll) hin zu a-moll.

An diesem Dreh- und Angelpunkt in der Kantate ‚versetzt Bach absichtlich, da bin ich sicher’, wie Eric Chafe darlegt, die entsprechenden symbolischen Bedeutungen der Erhöhungs- und Erniedrigungszeichen aus dem Rezitativ (# aufsteigend, positiv; b negativ) in die geschlossenen Sätze (b positiv; # negativ). So kehrt das folgende Rezitativ für Alt (Nr. 4) mit Worten des Zuspruchs, ‚weil Jesus itzt noch Wunder tut’, zu d-moll zurück und liefert das Präludium zu einer sonnigen Arie für Alt und zwei Oboen in F-dur.

Als französischer Passepied angelegt, bringt sie, trotz ihrer Betonung des inneren Konflikts zwischen Fleisch und Geist, die ersten willkommenen Zeichen der Ermutigung. Bach schließt jetzt anstelle der üblichen vierstimmigen Choralharmonisierung mit einer überschwänglichen Fantasie, die ein Gefühl der Erleichterung und des Wohlbefindens vermittelt. Sie beginnt in d-moll und steuert auf a-moll zu – eine neutrale Tonart, die ‚alle vorangegangenen Tonarten zu relativieren scheint, ähnlich wie der Glaube letztendlich den Zweifel überwindet’ (Chafe). Ob man nun eine solche allegorische Interpretation akzeptieren mag oder nicht, eins ist sicher: Bach ist sich bewusst, dass viele seiner Zuhörer hin und wieder in ihrem Glauben schwanken, und er hat dafür Verständnis. Luther betonte, der Glaube werde ‚zuweilen öffentlich, zuweilen heimlich’ gewährt. Am Ende der Kantate hat man den Eindruck, dass man gehörig in die Mangel genommen wurde. 

© John Eliot Gardiner 2010

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 20. und 21. Sonntag nach Trinitatis:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Suzanne Flowers – Sopran 

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/ YouTube: BWV  38

  „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“   (Interpret: Herreweghe )


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/ YouTube: BWV  98 

„Was Gott tut, das ist wohlgetan“  (Interpret: Gardiner  )

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/ YouTube: BWV  188

„Ich habe meine Zuversicht“  (Interpret:  Rilling )


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CD für den 20. und 21. Sonntag nach „Trinitatis“ 
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Cover:
CD’s SDG 168
Vol.11
CD – zwei –———————————————————————————————————————————————————————————————————–……………………………………………………………………………………………………………………………………———————————————————————————————————————————————————-……BWV 38 – Aus tiefer Not schrei ich zu dir
.. …BWV 98 – Was Gott tut, das ist wohlgetan
……BWV 109 – Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben
……BWV 188 – Ich habe meine Zuversicht

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Ich wünsche allen Besuchern eine schönen Trinitatis-Sonntag.

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Grüße

Volker

Reformation und Musik im Kalenderjahr 2012 im Rahmen der Lutherdekade – 800 Jahre THOMANA


Logo Luther 2017

Im Kalenderjahr 2012 begeht die Evangelische Kirche in Deutschland die “ Lutherdekade „ unter dem Motto:

„Reformation und Musik“

„Die Musik ist eine Gabe und ein Geschenk Gottes; sie vertreibt den Teufel und macht die Menschen fröhlich.“ So beschreibt Martin Luther die Bedeutung der Musik für Glaube und Gemüt. Der Gemeindegesang wurde von der „Wittenberger Nachtigall“, wie Luther ob seiner vielen Lieddichtungen genannt wurde, als „singende Verkündigung“ des Evangeliums und der neuen Lehre hoch geachtet.

Grundstein für europäische Musikkultur.
Doch soll das Themenjahr „Reformation und Musik“ eine klingende Hommage nicht nur an den wortgewaltigen Dichter und Reformator Luther selber sein, sondern zugleich auch an den großen Reichtum protestantischer Kirchenmusik erinnern.

So gilt es, die weltberühmte Tradition eines Paul Gerhardt, Johann Sebastian Bach, aber auch von Walter, Schütz und Telemann, Fasch und Mendelssohn Bartholdy – um nur einige zu nennen – zu pflegen und in Erinnerung zu rufen.

Zudem feiert der Leipziger Thomanerchor 2012 sein 800-jähriges Bestehen. Nicht zu überhören: Die Reformation legte einen Grundstein für die europäische Musikkultur.

Ein Themenjahr „Reformation und Musik“ auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017 hätte Luther also gewiss gefallen. Er selbst war ein geübter Sänger und Lautenspieler. In seinem Werk als Komponist und Lieddichter hat er die reformatorischen Glaubenssätze zu Musik verdichtet. Seine Lieder sowie die seiner Anhänger entfalteten große Wirkung bei der Ausbreitung der Reformation.

Ausschnitt aus dem Nürnberger "Achtliederbuch“, der ersten reformatorischen Liedsammlung (1523).Die "Vorrede auf alle gute Gesangbücher" unter dem Titel "Frau Musika" verfasste Martin Luther für Johann Walthers Büchlein "Lob und Preis der löblichen Kunst Musica", das 1538 in Wittenberg erschienen ist. Das Gedicht zeugt von Luthers Leidenschaft und Hochachtung für die Musik.

Am Reformationstag in 2011 beginnt das Luther-Gedenkjahr „Reformation und Musik“. Mit einer Reihe von Konzerten will die evangelische Kirche 2012 sinnliche Erfahrungen bieten. Dies könnte ein kultureller „Kraftimpuls“ werden, meint der Organisator.

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Konzert-Projekt „366plus1: Kirche klingt 2012“

Durch alle 366 Tage des Schaltjahres 2012 zieht sich im Themenjahr „Reformation und Musik“ im Domino-Prinzip ein Band von Konzerten, Gottesdiensten und Soireen in offenen Kirchen durch ganz Deutschland.
Das klingende Band zieht sich von der Ostsee bis zum Bodensee durch das Land.Kirche und Gesellschaft bringen im Miteinander der Musizierenden gemeinsam das kulturhistorische Gut der Reformation, ihre einzigartige Lied- und Motettensammlung zum Klingen. So zieht sich das klingende Band Tag für Tag von Ort zu Ort durch die Bundesrepublik – im Frühjahr durch die südlichen Gefilde, im Sommer entlang der Nord- und Ostseeküste, um den Reformationstag in Mitteldeutschland, zur Weihnacht im Erzgebirge und in Sachsen. Dass an 366 Tagen 367 Konzerte geplant sind, ist das Geheimnis Osterns: In der Osternacht erklingt das besondere Konzert +1, das die Osterbotschaft in die Welt trägt.Dabei werden alle Musikstile und Richtungen berücksichtigt: Neben professionellen Ensembles finden sich Bläserchöre kleiner Dorfkirchen, neben dem Jugendchor einer Großstadt spielt der Organist einer Landgemeinde. Qualität und Authentizität bilden den Schmelzpunkt einer musizierenden Gemeinschaft. Sie bringen die Gesellschaft bundesweit zum Klingen.


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Mit der Reformationsmotette des Thomanerchores am Reformationstag, dem 31. Oktober 2011, hat die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens gemeinsam mit der Stadt Leipzig und der Thomana (Thomaskirche, Thomanerchor, Thomasschule) das Themenjahr „Reformation und Musik“ im Rahmen der Lutherdekade eröffnet. In diesem Themenjahr soll die Bedeutung der Musik für die Ausbreitung der Reformation im Mittelpunkt stehen. 

Höhepunkt des Themenjahres „Reformation und Musik“ 2012 wird das 800jährige Jubiläum der Thomaskirche, des Thomanerchores und der Thomasschule sein. Darüber hinaus werden eine Fülle von Musik-Festivals, Konzerten und Ausstellungen dem Themenjahr Rechnung tragen.

Es gibt gute Gründe, den Auftakt des Festjahres in Leipzig bereits am Reformationstag 2011 – und nicht erst am 1. Januar 2012 – zu vollziehen: „Wir fangen eher an und hören später auf – wie sich das für große Feste gehört“, sagte Thomaskantor Prof. Georg Christoph Biller. Christian Wolff, Pfarrer der Thomaskirche, erläutert den frühen Startschuss: „Bei der Reformation gehen genau die drei Dinge zusammen, die auch unsere Säulen sind – glauben, singen, lernen. Der Reformationstag ist also der richtige Auftakt.“

Oberbürgermeister Burkhard Jung hat als einen Höhepunkt „alle Leipziger“ zu einem großen „Bürgerfest“ im Neuen Rathaus am 21. März 2012 eingeladen. Im Rahmen der Thomana 2012 sind zudem drei Festwochen von Chor, Schule und Kirche geplant. Der Thomanerchor organisiert Festtage vom 19. bis 25. März 2012, die Thomasschule vom 17. bis 23. September 2012 und die Thomaskirche vom 31. Oktober bis 4. November 2012.

Im gesamten Jubiläumsjahr gehen rund 250 Veranstaltungen über die Bühne. 6 Ausstellungen werden gezeigt.

Den Auftakt zum Jubiläum macht am 6. Januar 2012 die «Erste Festmusik», die Uraufführung einer Komposition von Thomaskantor Biller. Im März 2012 findet die Festwoche des Thomanerchors statt, außerdem sind zu einem internationalen Knabenchortreffen unter anderem der Dresdner Kreuzchor, die Regensburger Domspatzen sowie der Kings College Choir aus der britischen Universitätsstadt Cambridge eingeladen.

Die am Reformationstag 2012 beginnende Festwoche der Thomaskirche ist nach Wolffs Worten einer der Höhepunkte der Lutherdekade, die im Jahr 2012 den Schwerpunkt «Reformation und Musik» hat. Die Predigt zum Reformationsfest in der Thomaskirche soll nach derzeitiger Planung der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, halten.

Leipzigs Kulturbürgermeister Michael Faber sagte, die Stadt werde rund 500 000 Euro für das Dreierjubiläum zur Verfügung stellen, die unter anderem in die Finanzierung einer Festschrift sowie die Gestaltung von Festmotetten einfließen sollen. Das Gesamtbudget wird bei etwa 1,7 Millionen Euro liegen.

Ein großes Vorhaben des Thomanerchors zum 800. Geburtstag ist die Edition einer 12-CD-Box mit Aufnahmen des Chores. Während der Großteil der Silberscheiben Kantaten des früheren Thomaskantors Johann Sebastian Bach vorbehalten sein wird, soll eine CD mit historischen Aufnahmen einen Überblick über das musikalische Schaffen des Chores in den vergangenen Jahrzehnten geben.

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Ein Kinofilm („Die Thomaner“)  – (Start ab 16. Februar 2012 im Kino) –

mit Blick hinter die Kulissen des Chores ist fertig gedreht und fünf Kompositionsaufträge an international bedeutende Künstler wurden vergeben. Zum großen Festakt am 20. März 2012 in der Thomaskirche sind zahlreiche Vertreter aus Politik, Kultur und Kirche eingeladen.

Trailer „Die Thomaner“

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Eintrittskarten-Tickets:

Im Kalenderjahr 2012 sind alle Motetten (23. März / 24. März / 21. April / 26. Mai / 21. September / 22. September / 2. November / 3. November / 22. Dezember), in denen eine der eigens für 2012 komponierten Festmusiken aufgeführt wird und alle Motetten, die im Rahmen der drei Festwochen stattfinden, ticketpflichtig.

Tickets kosten 3,-€ (2,-€ zzgl. Gebühr) und sind im Thomasshop, im Bach-Archiv, in der Musikalienhandlung Oelsner und in der Ticket-Galerie erhältlich oder können online für 4,-€ direkt über den Veranstaltungskalender bestellt werden. Wer Tickets für die Motette am 24. März 2012 (Fest der Knabenchöre) haben möchte, sollte sich beeilen, da die Nachfrage dafür besonders groß ist.

PDF -Veranstaltungs-Kalender Thomaskirche: Leipzig  

Auch Tickets für die Thomaskonzerte 2012, wie das BachOrgelFestival, das Konzert mit amarcord am 31. Oktober oder die Jazzmesse am 1. November, können direkt über den Veranstaltungskalender bestellt oder im Thomasshop gekauft werden.
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Weihnachtsgeschenke aus dem Thomasshop

Im Thomasshop sind seit ein paar Tagen die neuen CDs des Thomanerchores erhältlich. Mit den „Kantaten zur Reformation“ und den „Kantaten zu Weihnachten“ sind die ersten beiden CDs aus der Reihe „Das Kirchenjahr mit Johann Sebastian Bach“ erschienen. Thomanerchor und Gewandhausorchester bringen unter Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller die Kantaten BWV 19, 50, 79 und 80 (Reformation) sowie die Kantaten BWV 63, 110 und 190 (Weihnachten) zu Gehör. Aufgenommen wurden die Kantaten in der Thomaskirche Leipzig. Bestellen können die CDs  online  oder Sie kaufen sie direkt im Thomasshop neben der Thomaskirche.

Wie der Jünger Thomas in die Handelsstadt kam, warum die Schola Thomana immer unterwegs ist und wo auf einen Minnesänger die Thomasser folgten: Davon erzählt die Publikation „800 Jahre Thomana – Kirche, Schule, Chor“. Drei unterhaltsame Kapitel werfen Schlaglichter auf die wechselvolle Geschichte von Thomaskirche, Thomasschule und Thomanerchor. Und auf die Menschen, die sie prägten und bis heute prägen. Die 52-seitige Broschüre zum großen Jubiläum der Thomana-Trias im Jahr 2012 ist zweisprachig (deutsch/ englisch) und enthält ein Grußwort von Leipzigs Ehrenbürger Prof. Dr. h. c. Kurt Masur. Die Publikation kann für 9,95 Euro  – bestellt – werden.

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Grüße

Volker

 

 

(Textquellen: EKD, Thomaskirchengemeinde)

Radiotipps 8.11. – 13.11.2011


8.11.

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Dkultur
22:00-22:30

Alte Musik
Bachs h-Moll-Messe: ein „immerwährender Prüfstein“ der Bachforschung
Von Michael Maul

Bachs monumentale h-Moll-Messe beschäftigt die Wissenschaft, seit es die musikwissenschaftliche Bachforschung gibt.
Das Stück bildete 1954 den ersten Band der „Neuen Bach-Ausgabe“ und 2010 in einer Neuausgabe – als Auftakt zur „Revidierten Neuen Bach-Ausgabe“.
Trotz immer ausgefeilterer Methoden sind aber noch immer nicht alle Rätsel rund um den Notentext, die Adressaten und die Entstehungsumstände des Stückes gelöst. Die Sendung gibt einen Einblick in 100 Jahre Forschung zur h-Moll-Messe; sie schildert die Wege und Irrwege der Bachforschung und berichtet von neuesten Forschungsansätzen und Hypothesen, die darauf abzielen, die offenen Geheimnisse von Bachs Opus ultimum doch noch zu ergründen.

davor:
20:03-22:00

Kölner Philharmonie
Aufzeichnung vom 3.11.11

Johann Sebastian Bach
Messe h-Moll BWV 232 für Soli, Chor und Orchester

Sunhae Im, Sopran
Marie-Claude Chappuis, Mezzosopran
Lawrence Zazzo, Countertenor
Magnus Staveland, Tenor
Michael Nagy, Bass
RIAS Kammerchor
Concerto Köln
Leitung: René Jacobs

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10.11.

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Ö1
10:05-11:35

Alte Musik im Konzert.
Chor und Orchester des Bach Collegiums Japan, Leitung und Orgel: Masaaki Suzuki; Hana Blaziková, Sopran;
Robin Blaze, Countertenor;
Gerd Türk, Tenor;
Peter Kooij, Bass.

Dietrich Buxtehude: Präludium G-Dur, BuxWV 149
Johann Gottfried Walther: Herzlich lieb hab ich dich, o Herr, LV 95
Johann Sebastian Bach: a) Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte, Kantate,
BWV 174; b) Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen, Kantate, BWV 145; c)
Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust, Kantate, BWV 170; d) Man singet mit Freuden
vom Sieg, Kantate, BWV 149
(aufgenommen am 10. Februar im Takemitsu Memorial in Tokio).
Präsentation: Bernhard Trebuch

Deutschlandfunk
21:05-22:50

Festspiel-Panorama
Festival Alte Musik Knechtsteden 2011
Huldigungsmusiken für Queen und Himmelskönigin

Henry Purcell
›Funeral Sentences for Queen Mary‹. Geistliche Gesänge
›Love’s Goddess Sure Was Blind‹.Birthday Ode for Queen Mary
Alessandro Melani
Marienvesper

Veronika Winter, Maria Skiba, Elisa Rabanus, Magdalene Harer, Sopran
Franz Vitzthum, Edzard Burchards, Altus
James Gilchrist, Hans Jörg Mammel, Tenor
Markus Flaig, Matthias Vieweg, Bariton
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

Aufnahme vom 22.9.11 aus der Klosterbasilika Knechtsteden
(22:00 Nachrichten)

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13.11.

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NDR
11:03-13:00

Ring Barock der NDR Radiophilharmonie

Georg Philipp Telemann
Deus judicium tuum regi da, Psalm-Motette für Soli, Chor und Orchester
Der Tag des Gerichts, Singgedicht in vier Betrachtungen von Christian Wilhelm Alers für Soli, Chor und Orchester

Christine Landshamer, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Markus Brutscher, Tenor
Stephan Genz, Bariton / Bass
NDR Chor / NDR Radiophilharmonie
Ltg.: Reinhard Goebel
Aufzeichnung vom 4.3.2011 in der Orangerie Herrenhausen

Im Ring Barock der NDR Radiophilharmonie war der Dirigent Reinhard Goebel am 4. März 2011 mit zwei geistlichen Werken Telemanns zu Gast. Reinhard Goebel war prominenter Mitinitiator des Ring Barock und gastiert regelmäßig am Pult der NDR Radiophilharmonie in Hannover. Seit einigen Jahren wandelt der international gefragte Experte des Barockklangs und der historischen Aufführungspraxis verstärkt auf den Spuren Georg Philipp Telemanns. Mit Konzerten und CD-Einspielungen setzt er sich für dessen weniger gespielte, aber nicht minder großartige Musik ein. Dafür wurde ihm 2002 der Telemann-Preis der Stadt Magdeburg verliehen.

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Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den 20. Sonntag nach „Trinitatis“


In Eisenach das Bach-Museum mit Erweiterung - links der Neubau

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 06.11.2011 begehen wir den 20. Sonntag nach „Trinitatis“

Der 20. Sonntag nach Trinitatis widmet sich der Frage nach dem Sinn von Ordnungen. Dabei werden auch die unumstößlichen Zusagen Gottes berücksichtigt, die uns den Rahmen geben, in dem wir uns bewegen können. Vom Evangelium her klingt deutlich die Prämisse durch: Der Mensch ist nicht um des Gesetzes willen, sondern das Gesetz um des Menschen willen gemacht. Am 20. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Evangelium von der Rede Jesu über die Ehe und Ehescheidung und erfahren, dass Gottes Ordnungen auch unseren persönlichen Lebensbereich durchdringen und zum Schutz allen Lebens eingesetzt sind. Diese Ordnungen werden von Jesus Christus bestätigt und erneut eingesetzt, und es ist gut, dass uns Gott auf diese Weise hilft, die Verantwortung anderen Menschen und der Kreatur gegenüber wahrzunehmen. – oder:

An diesem Sonntag geht es um die Ordnungen Gottes und die Frage, wie wir uns zu solchen Ordnungen stellen gerade angesichts der Freiheit, in die wir durch durch Christus gestellt sind. Haben die Ordnungen, so wie sie in der Bibel dargelegt sind, überhaupt noch eine Bedeutung? Oder sollten wir sie als gute Christen gerade besonders ernst nehmen? Gibt es für uns etwa eine neue Ordnung? Diesen Fragen wollen wir heute in Lied, Wort und Gebet nachgehen. – oder:

Um die Ordnungen Gottes geht es heute, um den Lebensrahmen, um das, was wir tun und lassen sollen. Schon immer haben diese Ordnungen in Spannung gestanden zu dem Drang des Menschen, frei zu sein und seinen Lebensrahmen selbst zu bestimmen. Wie lässt sich das Leben so gestalten, dass Freiheit und Ordnung einander ergänzen und nicht einander ausschließen? Das wollen wir heute im Hören auf Gottes Wort, im gemeinsamen Gesang und Gebet bedenken.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis

BWV   49  –   „Ich geh und suche mit Verlangen“

BWV   162  –  „Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe„

BWV  180  –  „Schmücke dich, o liebe Seele„

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sonntag, 06.11..2011 von 09:05  – 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – „Geistliche Musik“ – Programmauszug:

 Johann Sebastian Bach

Orgel: Fuge g-moll, BWV 578; Gerhard Weinberger

an der Johann-Caspar-Rommel-Orgel der Kirche St. Blasii in Zella-Mehlis

Johann Sebastian Bach

BWV 115 – „Mache dich, mein Geist, bereit“ für den 22. Sonntag nach Trinitatis – Kantate für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Barbara Schlick, Sopran; Andreas Scholl, Altus; Christoph Prégardien, Tenor; Gotthold Schwarz, Bass; Concerto Vocale Leipzig; Ensemble Baroque de Limoges, Leitung: Christophe Coin

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NDRkultur – (Kantate)

Livestream-Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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Sonntag, 06.11..2011 um 08:03 Uhr bis O8:40 Uhr

NDRkultur – Kantate

Geistliche Musik am drittletzten Sonntag des Kirchenjahres

Felix Mendelssohn Bartholdy:

Richte mich, Gott, Motette op. 78 Nr. 2
NDR Chor / Ltg.: Michael Gläser
Präludium und Fuge B-Dur op. 35 Nr. 6
Christoph Schoener, Orgel

Johann Sebastian Bach:

BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“ Kantate für den 20. Sonntag nach Trinitatis:

Barbara Schlick, Sopran / Andreas Scholl, Altus Christoph Prégardien, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass Concerto Vocale Leipzig / Ensemble Baroque de Limoges / Ltg.: Christophe Coin

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/ YouTube: BWV 49 –  Part 1 Sinfonia

 „Ich geh und suche mit Verlangen„ –  (Interpret: Harnoncourt)

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/ YouTube: BWV 49 –  Part 2 Arie Sopran

 „Ich geh und suche mit Verlangen„

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 Kantaten-Beschreibung zum BWV 180

Kantaten für den 20. Sonntag nach Trinitatis

Aufführungsort: San Lorenzo, Genua  am 04.11.2000

…….., Das gilt nicht für die Choralkantate BWV 180 Schmücke dich, o liebe Seele, obwohl ihr Kopfsatz recht lang ist – einer jener im 12/8- Takt gleich einer Prozession gemessen voranschreitenden Sätze, in denen Bach so großartig ist. Hier kombiniert er verhaltene Abschnitte der Bläser (zwei Blockflöten, zwei Oboen, eine davon da caccia) mit einem Thema für die unisono geführten hohen Streicher, dann teilt er die Bläser in Paare auf, zwischen denen über einer fragmentarischen (immer noch unisono gespielten) Streicherfigur ein kreuzrhythmischer Austausch stattfindet. Die Choralfantasie, die mit einer heiteren Cantus-firmus-Melodie in den Sopranstimmen über den verzierten Gesangslinien der drei tiefen Stimmen beginnt, ist geradezu maßgeschneidert für die Seele, die sich für ihre Hochzeit herausputzt. Das Stück schildert anfangs eine Atmosphäre der Zärtlichkeit und Erwartung: das Ankleiden und den Gang zum Hochzeitsfest. Plötzlich (bei Takt 71) steigert sich die Spannung: die Braut ist angekommen (in den getragenen Streicherakkorden wird sogar ihre lange Schleppe angedeutet) – ein Verweis auf die sich in ähnlicher Weise steigernde Spannung in Wachet auf (BWV 140, Nr. 1).

Die folgende Arie für Tenor und obligate Flöte (Nr. 2), mit deutlichen Anklängen an die Badinerie aus der Orchestersuite in h-moll (BWV 1067), nur in langsamerem Tempo, lässt an eine Mittelfest-Darbietung oder einen Tanz für Einhandflöte und Trommel denken. Doch statt tanzender Mädchen kommt als Antwort auf Jesu Klopfen (in den wiederholten Achteln im Continuo zu hören) die Aufforderung: ‚Ach, öffne bald die Herzenspforte’. Diese Arie ist frisch, unbeschwert und mitreißend. Vor allem in dem Konzert in Rom inspirierte sie unsere beiden Klavieristen zu einer Darbietung spontanen Überschwangs – mit Boogierhythmen, flippigen Gegenthemen, Skalen, synkopierten Akkorden –, für mich der Stimmung des Stückes und den Gegebenheiten durchaus angemessen, aber für die ortsansässigen Stilwächter Anlass zu grimmigem Stirnrunzeln.

Die auf das Hochzeitsfest bezogene Symbolik ist auch im dritten Satz vorhanden, wo der Sopran mit einer verzierten Version der Choralmelodie, abgesetzt gegen ein sanft arpeggiertes Moto perpetuo für Cello piccolo, die Worte ausdeutet: ‚Ach, wie hungert mein Gemüte! Ach, wie pfleg ich mich nach dieser Kost zu sehnen! Ach, wie pfleget mich zu dürsten nach dem Trank des Lebensfürsten!’ Die zweite Arie für Sopran (Nr. 5) ist als Polonaise angelegt, unterteilt in Einheiten zu vier und sechs Takten, in denen eine der beiden Oboen und beide Blockflöten gemeinsam mit den ersten Violinen die strahlende Melodie vortragen. Was sich Bach dabei dachte, diese zauberhafte, in sich abgerundete Musik durch die Sopranstimme zu ergänzen, ist rätselhaft. Sie singt nur immer und immer wieder denselben Text (was hätte Johann Mattheson dazu wohl zu sagen gehabt?), über zwanzig Takte lang: ‚Lebens Sonne, Licht der Sinnen, Herr, der du mein Alles bist!’ Dieses Stück ist eines der wenigen Beispiele für einen Kantatensatz, den Bach offenbar wie im Schlaf komponiert hat, auf jeden Fall hat er sich um den Text wenig geschert.

Der abschließende Choral, ein Musterbeispiel seiner Art, führt alle Fäden der früheren Sätze zusammen – die Thematik des himmlischen Hochzeitsfestes, der Nahrung für die Seele und der Vereinigung mit Gott. Johann Francks eucharistischer Choral ist in Bachs vierstimmiger Harmonisierung unbeschreiblich zärtlich. So sagt Whittaker über diese Kantate: ‚Sie ist in dieser Reihe diejenige, deren Glückseligkeit ungetrübt bleibt; da gibt es keine Kriege oder Gerüchte von Kriegen, keine beunruhigenden Dämonen oder falschen Propheten, keine Seelenfolter, keine Gedanken an vergangene Sünden, keine Furcht vor dem Jenseits; die Seele gibt sich voller Verzückung ihrem Bräutigam hin, und alles andere ist vergessen.’

Es fügte sich sehr gut, dass wir diese Kantaten mit ihrer weltlichen Symbolik in zwei so farbenprächtigen italienischen Kirchen aufführten: San Lorenzo in Genua ist eine herrliche gotische Kathedrale mit Streifen in polychromem Marmor, der sie aussehen lässt wie ein heiliges Zebra. Die Mischung aus sakralen und profanen Elementen kann kaum deutlicher zutage treten als in der Basilika Santa Maria sopra Minerva in Rom, jener prächtigen gotischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die der Überlieferung zufolge auf den Fundamenten dreier heidnischer Tempel ruht – für Isis, Serapis und für Minerva, deren Heiligtum Pompeius der Große um 50 v. Chr. errichtete. Sie ist eine wunderbare Schatzkammer mit einer Mischung unterschiedlichster Stile. Mein besonderer Favorit ist die Grabstätte Giovanni Albernes aus dem 15. Jahrhundert, wo auf einem schönen griechischem Sarkophag aus dem fünften vorchristlichen Jahrhundert dargestellt ist, wie Herkules mit dem nemeischen Löwen kämpft, zwei Renaissance-Engel ihm zur Seite und darüber in voller Länge die liegende Figur des Kardinals. Dieses Grabdenkmal bringt die stilistische Heterogenität dieser zauberhaften Kirche auf den Punkt.

Schätzungsweise viertausend Zuhörer fanden sich zu unserer Aufführung dreier wenig bekannter Bach-Kantaten ein. Sie saßen auf Balustraden, drängten sich in die Seitenkapellen, standen in allen drei Schiffen. Ich kam mir ein bisschen wie ein Gladiator vor, als ich mir einen Weg zum Orchester zu bahnen suchte. Die Temperatur stieg beträchtlich. Die Gegenwart so vieler Menschen, die so lange still ausharrten, so aufmerksam und voller Wertschätzung waren, überwältigte uns alle. Ich fand es erhebend und war mir ständig der einander überlagernden Schichten heidnischer und christlicher Gottesverehrung und der strahlenden Farben bewusst, die Händel so beeindruckt hatten, als er Rom besuchte.

Der für Kultur aus dem Vatikan zuständige französische Kardinal saß unmittelbar hinter mir auf seinem herrlichen Thron, von Publikum umgeben. Als ich irgendwann ein paar Schritte zurücktrat, geriet ich versehentlich ein Stück näher an ihn heran, als ich wollte, doch ihn schien das nicht weiter zu stören. Mir war gesagt worden, ich würde schon merken, wenn das Konzert zu Ende sei, weil sich der Kardinal dann erheben und an mich ein paar Worte richten würde. Das tat er denn auch in gemessenem Französisch: ‚Vous avez evoqué les anges par votre musique: ils sont venus avec leur bénédiction. Merci!’ [Sie haben mit Ihrer Musik die Engel herbeigerufen. Sie sind gekommen und haben ihren Segen gegeben. Danke!’]. Hinterher fragte mich jemand, warum ich seinen Ring nicht geküsst hätte. Nun ja, was hätte darauf wohl der lutherische Pfarrer in Wittenberg erwidert? 

© John Eliot Gardiner 2010

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 19. und 20. Sonntag nach Trinitatis:

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen; Suzanne Flowers – Sopran 

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/ YouTube: BWV  162 –

  „Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe“   (Interpret: Harnoncourt )

 

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/ YouTube: BWV  180 –  Part 1

„Schmücke dich, o liebe Seele“  (Interpret:  Gardiner )

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/ YouTube: BWV  180 –  Part  3 + folgende 

„Schmücke dich, o liebe Seele“

 

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CD für den 20. und 21. Sonntag nach „Trinitatis“ 
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Cover:
CD’s SDG 168
Vol.11
CD – eins –———————————————————————————————————————————————————————————————————–……………………………………………………………………………………………………………………………………—————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————–………………..BWV  49 – Ich geh und suche mit Verlangen

 ……………….BWV  162 – Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe

……………….BWV  180 – Schmücke dich, o liebe Seele

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Ich wünsche allen Besuchern eine schönen Trinitatis-Sonntag.

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Grüße

Volker

Die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen veröffentlicht jetzt auf CD „Bach-Kantaten“


J. S. Bach-Stiftung St. Gallen-Trogen / Schweiz

Liebe Bach-Freunde(innen) der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen !

Das großartige Werk ist vollendet und ab sofort kann in dem Shop der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen-Trogen in der Schweiz – CD’s der Kantaten-Einspielungen der Bach-Stiftung erworben werden. Zur Zeit befinden sich drei Kantaten auf einer CD. Ebenfalls sind diese Kantaten-Werke weiterhin auch als DVD zu erwerben.

Link zum Shop für die CD’s:  http://www.bachstiftung.ch/de/shop/category/cd/

Link zum Shop für die DVD’s:  http://www.bachstiftung.ch/de/shop/category/dvd/

Buch Bach-Anthologie Kalenderjahr 2007

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Bücher als BACH-ANTHOLOGIE seit dem Kalenderjahr 2007 sind ebenfalls im Shop erhältlich!!

Link zum Shop:

http://www.bachstiftung.ch/de/shop/category/bucher/

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CD Bach-Kantaten N°1-3

 

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Die CD Bach Kantaten N°1 enthält die Tonaufnahmen folgender Kantaten:

„Himmelskönig, sei willkommen” Kantate BWV 182
„Jesus schläft, was soll ich hoffen“ Kantate BWV 81
„Gelobet sei der Herr, mein Gott“ Kantate BWV 129

Die CD Bach Kantaten N°2 enthält die Tonaufnahmen folgender Kantaten:

„Jesus nahm zu sich die zwölfe“, Kantate BWV 22
„O Ewigkeit, du Donnerwort“, Kantate BWV 60
„O ewiges Feuer, O Ursprung der Liebe“, Kantate BWV 34

Die CD Bach Kantaten N°3 enthält die Tonaufnahmen folgender Kantaten:

„Bereitet die Wege, bereitet die Bahn!“, Kantate BWV 132
„Geist und Seele wird verwirret“, Kantate BWV 35
„Wie schön leuchtet der Morgenstern“, Kantate BWV 1

Aufnahme und Bearbeitung
Texte (CD-Booklet)/Texts: Dr. Anselm Hartinger, Arthur Godel, Rudolf Lutz
Übersetzungen/English translations: Alice Noger-Gradon
Tonmeister: Stefan Ritzenthaler, Johannes Widmer
Produktion: GALLUS MEDIA AG, Schweiz

Preis :

CHF 95,00

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Grüße

Volker

CD-Vorstellung: Schubert „Die Winterreise“ mit James Gilchrist und Anna Tilbrook


Aller guten Dinge sind drei: nach Die schöne Müllerin und Schwanengesang ist jetzt mit der Winterreise die Aufnahme des dritten großen Liederzyklus von Franz Schubert mit James Gilchrist und Anna Tilbrook bei ORCHID Classics veröffentlicht worden. Und – um es vorweg zu nehmen – diese Aufnahme bietet noch einmal eine Steigerung, und ich möchte meinen Eindruck ganz profan zusammenfassen: Das Beste kommt zum Schluss!

In Winterreise vertonte Franz Schubert, wiederum wie bei Die schöne Müllerin, Gedichte von Wilhelm Müller. Auch hier gibt es ein den ganzen Zyklus durchziehendes Grundgerüst. Ein junger Mann verlässt seine Freundin/Geliebte und die Stadt, in der sie lebt. Im Laufe der folgenden 23 Lieder durchlebt er alles, was ein an der Liebe verzweifelter Mensch aushalten zu müssen glaubt. Die erste Hälfte des Zyklus ist eher von der Flucht aus der Stadt und von dem Blick auf sein Inneres bestimmt, während sich in der zweiten Hälfte, die Schubert ein halbes Jahr später vertonte, der Blick des jungen Mannes eher nach außen richtet und die Todessehnsucht immer mehr wächst. Zum Schluss hat er als Begleitung nur einen alten Leiermann, der an seiner Leier drehend im Nichts entschwindet. Als Schubert seinen Freunden die erste Hälfte des Zyklus vorführte, waren diese über das düstere Wesen der Lieder bestürzt. Schubert jedoch hielt sie für seine besten Werke. Mittlerweile gehört die Winterreise zu den wichtigsten Werken im Bereich des Kunstliedes.

Cover WinterreiseNach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen, mich diesem Werk zu nähern, wartete ich gespannt auf diese CD, nachdem ich durch die beiden zuvor erschienen vom Saulus zum Paulus im Bereich Lied bekehrt wurde. Und James Gilchrist ist gemeinsam mit Anna Tilbrook wieder der Sänger, der sich NICHT auf das Podium stellt und den Zuhörer ob seiner großen Kunst in Ehrfurcht erstarren lässt. Nein, er klettert herunter auf Augenhöhe und ist der Erzähler, der mitleidet, der auf alle Distanz verzichtet, der den Zuhörer an die Hand nimmt und ihm dank seiner Eindringlichkeit keine Chance gibt, sich den geballten Emotionen zu entziehen. Da höre ich, wie getrieben sich der junge Mann fühlt, wie hilflos, wie die Zeit stehen bleibt, er wie gelähmt ist oder wie plötzlich das Grauen und der Schmerz mit großer Kraft hervorbricht. Ich höre große Spannungsbögen, ganz fahle, aber auch sehr innige, zarte Töne, sowie Töne, die einfach verschwinden und andere, die wehtun. Ich höre und fühle die Erschöpfung und die Verzweiflung darüber, die ganze Seelenqual und die Aggressivität, die emotionale Berg- und Talfahrt, die Eiseskälte in der Winterlandschaft und im Herzen und das Fragezeichen ganz am Ende. Gilchrist scheut sich nicht, bis an die Grenzen des Singbaren und auch darüber hinaus zu gehen. Dadurch wird es eine ganz besonders berührende Reise, mit einer Spannung, die sich von Lied zu Lied steigert. Ich brauchte eine lange, sehr lange Zeit der Stille, bis ich wieder bei mir selbst war – in der Gewissheit, dass nach jedem Winter ein Frühling kommt, dass es nach jeder Dunkelheit wieder hell wird. Denn auch dies steckt in der Musik. Nicht im Text, aber in der Musik. So habe ich es jedenfalls bei dieser Aufnahme empfunden. Ich lasse es jetzt bei diesem Gesamteindruck und gehe nicht auf einzelne Lieder ein. Denn als ich den Versuch machte, die Lieder mit Text vor den Augen und Stift in der Hand zu hören, packte mich sehr schnell dieser Sog, den beide Künstler entfachen, nämlich sich einfach der Musik zu überlassen und mit auf die Reise zu gehen.

Hilfreich ist dabei natürlich auch die exzellente Aussprache von James Gilchrist, die in kaum einem Punkt den nicht muttersprachlichen Sänger erkennen lässt. Jedenfalls hat mich nichts aus meiner Versenkung während des Hörens herausgeholt. Ganz im Gegenteil – dieser Sänger weiß ganz genau, was er singt und er bezieht das Element Sprache und den Sprachfluss sehr bewusst in seine Interpretation mit ein. Da gibt es z.B. zart hingetupfte, an anderen Stellen explodierende Konsonanten, wie es in dem jeweiligen Kontext einfach nicht anders sein kann. Das ist selbst bei deutschen Sängern, auch bei durchaus sehr bekannten, nicht selbstverständlich. Ganz besonders fiel mir der natürliche Sprachfluss auf. Vielleicht ist es ja auch für einen ausländischen Sänger von Vorteil, unbelastet mit den Unterrichtseinheiten zu Sturm und Drang während der Schulzeit und der in jedem Wunschkonzert anzutreffenden Silcherschen Männerchorversion von Am Brunnen vor dem Tore dieses Werk zu entdecken und somit vielleicht nicht als „Lyrisches Ich“ Distanz halten zu müssen.

Anna Tilbrook und James Gilchrist
A. Tilbrook + J. Gilchrist, © Patrick Allen, operaomnia.co.uk

Man hört, dass James Gilchrist und Anna Tilbrook dieses Werk schon sehr oft gemeinsam aufgeführt haben, wie James Gilchrist in seinem umfangreichen Beitrag zur Winterreise im Allgemeinen und im Besonderen im Booklet (auch wieder in deutscher Übersetzung) ausführt und dass sie sehr, sehr vertraut damit sind. Meiner Meinung nach ist dies die ausgereifteste und am meisten berührende Interpretation, die ich von beiden zusammen bzw. von James Gilchrist im Bereich Lied gehört habe. Fast bedauere ich es etwas, dass Franz Schubert nicht 4 große Liedzyklen vertont hat und diese kleine Reihe hiermit beendet ist.

Dies sind meine ganz persönlichen Eindrücke, die ganz bestimmt nicht jeder teilen wird. Aber hört selbst und bildet Euch Euer eigenes Urteil.

Diese Aufnahme ist vor der renommierten britischen Musikzeitschrift „BBC Music Magazine“ in seiner Weihnachtsausgabe als „Einspielung des Monats“ ausgezeichnet worden. Unter der Überschrift „Eine abschreckende Winterreise“ zeigt sich Michal Tanner beeindruckt von James Gilchrists „verheerender Winterreise“. Ein paar kurze, übersetzte Auszüge zeigen dies deutlich:
[…]Dies ist eine eindrucksvolle, tief beunruhigende Einspielung dieses bedeutendsten Liederzyklus. […]
[…]Gilchrist ist stetig frisch und erfrischend in seinem Annäherungsversuch, ohne jemals gekünstelt zu wirken. Das Gleiche gilt, eigentlich noch mehr, für seine Pianistin Anna Tilbrook. Sie setzt in nahezu jedem Lied neue Glanzlichter […]
[…]Gilchrist und Tilbrook brechen zu der langen Reise mit viel Hoffnung und Erwartung auf, als ob sie eine Chance spüren, dass die Dinge nicht so schlimm sind wie sie scheinen. Dies verstärkt nur das unerträgliche Leiden, das später kommt, wenn dem Wanderer die Hoffnung verloren geht[…]
[…]Natürlich ist die Winterreise so metaphysisch großartig, dass mehr als eine Einspielung einschließlich der verschiedenen „Wilden“ unbedingt erforderlich ist. Ich werde die CD jedoch als eine der unbedingt erforderlichen Interpretationen ebenso wie eine der am besten ausgewogenen zwischen zwei Partnern schätzen. […]

Derzeit ist die CD in Deutschland bei Amazon und JPC zu erhalten. Wer über ein PayPal-Konto verfügt, kann auch direkt beim Label Orchid Classics bestellen. Dank günstigem Kurs und Verzicht auf Versandkosten auch nach Deutschland ist das eine günstige Alternative.

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Link zum BBC Music Magzine Podcast  (Beginn des Beitrages zur Winterreise nach ca. 1 1/2 Minuten)

 

Deutschsprachige Rezensionen

Einsatz aus dem Nichts
KulturSPIEGEL 2/2012, Seite 32/33

Differenzierte Winterreise
Klassik.com, 2.2.2012

 

Andere zum Thema passende Blogartikel: 

Biografie James Gilchrist 

Der Textverfasser des Liederzyklus: „Schubert’s Winterreise“ Johann Ludwig Wilhelm Müller, Dessau 

CD-Vorstellung: „Die Schöne Müllerin“ – James Gilchrist 

CD-Vorstellung: Beethoven „An die ferne Geliebte“ und Schubert „Schwanengesang“ – James Gilchrist und Anna Tilbrook

Biografie Robert Vanryne – Barocktrompete


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Robert Vanrye beim Bachfest in Köthen 2010_Bildrechte: V. Hege

Bachfest in Köthen 2010_Bildrechte: V. Hege

Geboren in Buckinghamshire, war Robert Vanryne mit 16 Jahren Finalist beim Wettbewerb „BBC Young Musician of the Year“ und zählt zu den bedeutendsten Trompetern seiner Generation im internationalen Maßstab. Er studierte Trompete bei Michael Laird und Musikwissenschaft am Royal Holloway College.

Heute gastiert er regelmäßig bei den bedeutenden europäischen Barockorchestern wie dem Gabrieli Consort, den English Baroque Soloists, der Academie of Ancident Music u.a. Zu seinen wichtigsten CD-Einspieleungen gehören Aufnahmen der Sonaten von Biber mit Musica Antiqua Köln und der Werke für Trompete von Johann Ludwig Krebs mit dem Altenburger Organisten Prof. Felix Friedrich.

Außerdem ist Robert Vanryne Instrumentenbauer. Auf seinen Kopien barocker Trompeten spielen führende Interpreten ihres Fachs. Robert Vanryne lebt freischaffend in Dresden.

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Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den 19. Sonntag nach „Trinitatis“


Die berühmte Mühle von Veit Bach in Wechmar-Thüringen

Liebe Bach-Freunde/innen !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 30.10.2011 begehen wir den 19. Sonntag nach „Trinitatis“

Der 19. Sonntag nach Trinitatis hat die ganzheitliche Heilung zum Thema. „Ganzheitlich“ ist ein Schlagwort unserer Zeit, und es wäre hilfreich, wenn eine Verbindung zum heutigen Verständnis von den Predigttexten her abgeleitet werden könnte. 

Die Erzählung von der Heilung des Gichtbrüchigen macht uns am heutigen 19. Sonntag nach Trinitatis deutlich, dass der Mensch nicht allein aus dem Leib besteht, der krank werden und sterben kann. Wenn Jesus heilt, so heilt er immer den ganzen Menschen, so dass auch die Seele wieder gesund wird.
oder: Krankheit zeigt uns unsere Grenzen. Sie macht uns bewusst, dass wir unseren Körper nicht unendlich belasten können. Zuletzt bereitet sie uns auch auf den Tod vor.
Insofern ist Krankheit etwas Gutes. Sie hilft uns, unsere Ziele neu zu stecken und an unsere Grenzen, die uns von Gott gesetzt sind, anzupassen. Sie gibt uns die Möglichkeit, auszuruhen und uns auf das Wesentliche zu besinnen.
Auch die Seele kann nicht unbegrenzt belastet werden. Auch sie braucht Phasen der Ruhe und Entspannung; einer hat es mal so formuliert: die Seele baumeln lassen, das ist es, was wir brauchen.
Wenn Gott sich uns mit seiner heilenden Kraft zuwendet, dann immer so, dass er beides meint, unseren Leib und unsere Seele. Das Heil, das er uns schenkt, seine Heilung ist vollkommen und lässt nichts aus.
Darum lautet der Wochenspruch, der beim Propheten Jeremia im 17. Kapitel steht:

Heile du mich, Herr, so werde ich heil. Hilf du mir, so ist mir geholfen. (Jer 17, 14)

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 19. Sonntag nach Trinitatis

BWV    5  –   „Wo soll ich fliehen hin“

BWV   48  –  „Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen„

BWV  56  –  „Ich will den Kreuzstab gerne tragen„
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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sonntag, 30.10.2011 von 09:05  – 10:00 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – „Geistliche Musik“ – Programmauszug:

 Dietrich Buxtehude

Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort, Kantate für Soli, 2 Violinen und

Basso continuo; Lautten Compagney, Leitung: Wolfgang Katschner

Heinrich Schütz

Wir gläuben all an einen Gott, geistliches Konzert für Singstimmen und

Basso continuo; Susanne Rydén und Nele Gramß, Sopran; Jan Kobow, Tenor;

Wolf-Matthias Friedrich, Bass; Weser-Renaissance, Leitung: Manfred

Cordes

Johann Sebastian Bach

Vater unser im Himmelreich, BWV 682; David Franke an der

Hildebrandt-Orgel der Stadtkirche St. Wenzel in Naumburg

Caspar Othmayr

Ein feste Burg ist unser Gott, Liedmotette für Singstimmen und Basso

continuo; Himlische Cantorey

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NDRkultur – (Kantate)

Livestream-Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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Sonntag, 30.10.2011 um 08:03 Uhr

NDRkultur – Kantate

Geistliche Musik am 19. Sonntag nach Trinitatis

Leonard Lechner:

Wohl dem, der den Herren fürchtet Cantus Cölln / Christoph Anselm Noll, Orgel
Laute und Ltg.: Konrad Junghänel

Samuel Scheidt: In te Domine speravi, Toccata aus „Tabulatura nova“
Franz Rami, Orgel

Johann Sebastian Bach:

Ich will den Kreuzstab gerne tragen, Kantate BWV 56
Thomas Quasthoff, Bass-Bariton
Albrecht Mayer, Oboe / RIAS-Kammerchor
Berliner Barock Solisten / Ltg.: Rainer Kussmaul

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/ YouTube: BWV 48 – 

 „Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen„ –  (Interpret: Orquesta y Coro de La Capilla Real de Madrid)


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Kantaten-Beschreibung zum BWV 48

Kantaten für den 19. Sonntag nach Trinitatis

Aufführungsort: Erlöserkirche Potsdam am 29.10.2000

J.S. Bach war zweiundsechzig Jahre alt, als er im Frühjahr 1747 die lange Reise von Leipzig nach Potsdam antrat, um seinen zweiten Sohn Carl Philipp Emanuel zu besuchen, der damals Kammercembalist in der preußischen Hofkapelle war. Nachdem er den Schock überwunden hatte, zu Friedrich dem Großen gerufen zu werden, während er noch die von der Reise angeschmutzte Kleidung trug, wurde er einer sehr öffentlichen Prüfung seiner improvisatorischen Kunstfertigkeit unterzogen (manche glauben, das teuflische Thema regium, auf das er eine Fuge improvisieren sollte, sei eine Falle gewesen, die ihm der sadistische König oder vielleicht der missgünstige Sohn gestellt hatte, der seinen Vater in Verlegenheit bringen wollte). Am nächsten Tag wurde er durch Potsdam geführt und gebeten, die verschiedenen Kirchenorgeln zu spielen und zu taxieren. Die Erlöserkirche, ein neogotischer Bau im Wilhelminischen Stil, wo wir auftreten sollten, war viele Jahre nach Bachs Besuch errichtet worden.

Da nun das Ende der Trinitatiszeit heranrückte, lag der thematische Schwerpunkt auf den heiklen und unlösbaren Fragen des Glaubens und des Zweifels. Je mehr sich der Herbst dem Winter nähert, desto grimmiger und strenger werden die für die sonntägliche Lesung bestimmten Texte; sie heben entweder hervor, dass die Gerechten der Welt entsagt haben und darauf hoffen können, letztendlich mit Gott vereint zu sein, oder sie betonen, welche Schrecken die Ausgeschlossenen zu gewärtigen haben. Von Woche zu Woche scheint diese Dichotomie schroffer zu werden. Am Neunzehnten Sonntag nach Trinitatis konzentriert sich die Epistel, aus dem Epheserbrief, auf die Ermahnungen des Apostels Paulus, der einen reinen Geist kompromisslos gegen einen verdorbenen Körper setzt, während die Lesung – wie so oft gegen Ende der Trinitatiszeit – aus dem Matthäus-Evangelium (9, 1–8) das Wunder erzählt, wie Jesus einen Gelähmten heilt, weil er Vertrauen hat. Wie bei so vielen früheren Gelegenheiten während des Kirchenjahres mildert Bach den Ernst der Worte und macht sie menschlich, ohne damit in irgendeiner Weise ihre Wirkung abzuschwächen: Er versteht es auf unnachahmliche Weise, die Botschaft der christlichen Lehre lebendig zu machen, und vermittelt sie, so es angebracht ist, mit einem heftigen dramatischen Querschlag, jedoch ausbalanciert durch eine Musik von herzerweichender Zärtlichkeit.

BWV 48 „Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen“  aus Bachs erstem Leipziger Zyklus, war die erste Kantate unseres Programms. Sie beginnt mit einer Klage in g-moll, einem Chor, der als langsames Menuett angelegt ist und wie eine urromantische Tondichtung anmutet. Das einleitende, aus zwölf Takten bestehende Orchestervorspiel bringt ohne Worte in einer Folge aufsteigender zweitaktiger Phrasen in den ersten Violinen Paulus’ Angstschrei ‚Wer wird mich erlösen vom Leibe dieses Todes’ (Römer 7,24) zum Ausdruck. Darüber hinaus liefert es das Gerüst für den gesamten Satz, indem es die verschiedenen Interjektionen des Chores miteinander verbindet, nicht nach einem vorhersagbaren oder systematisch angelegten Muster, sondern indem es die aufeinander folgenden Einsätze der Stimmen vorwegnimmt oder sie teilweise überdeckt und dabei ihre Reihenfolge ständig verändert.

Die Sopranstimmen beginnen als strenger Kanon, die Altstimmen folgen im Abstand einer Quarte und zwei Takte später. Bach legt einen zweiten Kanon für Trompete und zwei Oboen darüber, die deutlich vernehmbar, jedoch mit der vokalen Textur verwoben sind und eine wortlose ‚Antwort’ beinhalten. Die flehenden Fragen des Paulus-Textes beantwortet Bach seinen Hörern mit dem ermutigenden Choral von Johann Heermann ‚Herr Jesu Christ, ich schrei zu dir’, der im Dresdner Gesangbuch von 1725/36 für diesen Sonntag vorgesehen ist und trostreiche Bezüge enthält. Das Schema klingt einfach, doch im Laufe der sich über 138 Takte erstreckenden Ausarbeitung legt sich die (im Kanon geführte) Choralmelodie in Schichten über das sich ständig verändernde Geflecht der Chorstimmen (ebenfalls im Kanon), während das Streicherritornell unerbittlich wiederkehrt, entweder eigenständig oder im Verein mit den anderen Instrumenten und Stimmen. Ich fand es ergreifend und herzbewegend.

Bach erläutert dann die Beziehung zwischen dem leidenden Gläubigen und dem Gelähmten im Matthäus-Evangelium. Ein düsteres, von den Streichern begleitetes Rezitativ (Nr. 2) für Alt mit instabilen chromatischen Harmonien moduliert über eine Folge von Molltonarten von e-moll nach b-moll, erreicht dann Durtonarten durch enharmonische Verwechslung und kehrt schließlich wieder zu B (dur) zurück. Diese plötzliche Gegenwart von Erhöhungszeichen, die in Luthers Symbolik das Kreuz darstellen, in einer Kantate, in der alle sieben Sätze Tonartvorzeichnungen mit Erniedrigungszeichen haben, ist überwältigend, vor allem dann, wenn E-dur genau an der Stelle erscheint, wenn ‚allein die Seele fühlet den stärksten Gift, damit sie angestecket’. E-dur ist eine Tonart, die in Bachs Kirchenmusik gemeinhin mit heiterer Gelassenheit und Erlösung assoziiert wird, doch hier, wo sie ‚eine verzweiflungsvolle und ganz tödliche Traurigkeit’ hervorruft, ‚mit nichts als einer fatalen Trennung des Leibes und der Seelen [zu] vergleichen’, kommt sie offensichtlich der Charakteristik von Johann Mattheson näher. Die sich anschließende Vertonung für vierstimmigen Chor ist die perfekte Fortsetzung, drückt sie doch das ‚brünstig Seufzen’ aus, mit dem die Altstimme die vorige Nummer beendet hatte.

Mit dem Bezug auf den Gelähmten und den gläubigen Sünder, der ‚im Geist erneuert’ wird, geht die zweite Hälfte der Kantate viel leichter ins Ohr. Die Arie für Altstimme, die mit der obligaten Oboe einen engen Dialog aufnimmt, wirkt wie ein intimes Gespräch zwischen dem Gläubigen und Gott. Jeder sporadische Verweis auf die frühere ‚Schwäche des Leibes’ wird in der Arie für Tenor und Streicher (Nr. 6) durch die heilende Kraft des Erlösers weggefegt – in abgewandelter Da- Capo-Form, einer jener betörenden und heiklen Arien im Dreiertakt, die Bach so sehr liebte. Nachdem er hier ein scheinbar regelmäßiges Muster einander abwechselnder 3/4- und 3/2-Takte angelegt hat, fügt er plötzlich eine ganze Kette von Hemiolen hinzu – vielleicht ein Zeichen dafür, dass die Gesundheit wieder hergestellt ist, ein Feiern der Gesundheit von Leib und Seele? –, wobei der Tonfall das ungewöhnliche rhythmische Muster wenn nicht zu bestimmen, so doch stark zu beeinflussen scheint. Danach ist die einfache, aber stark harmonisierte Choralmelodie, die bereits im Eröffnungssatz angekündigt wurde, reiner Balsam. 

© John Eliot Gardiner 2005

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Ein eigenständiger Kantaten-Beitrag für das Reformationsfest kann nachstehend aufgerufen werden.

Link: https://meinhardo.wordpress.com/2009/10/30/j-s-bach-reformations-kantaten/

 

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 19. Sonntag nach Trinitatis und Reformationsfest.

               Link:    h i e r  zum Download als PDF  Gardiner   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen;:Anne Schumann Violine

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/ YouTube: BWV  5 –

  „Wo soll ich fliehen hin“   (Interpret: unbekannt)

 

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/ YouTube: BWV  56 –  Part eins

„Ich will den Kreuzstab gerne tragen“  (Interpret: Holland Boys Choir. Netherlands Bach Collegium. )

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/ YouTube: BWV  56 –  Part fünf

„Komm, o Tod, du Schlafes Bruder“

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CD für den 19 Sonntag nach „Trinitatis“  und Reformationsfest..!!
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Cover:
CD’s SDG 159
Vol.10
CD – eins –———————————————————————————————————————————————————————————————————–……………………………………………………………………………………………………………………………………—————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————–………………..BWV  5 – Wo soll ich fliehen hin

 ……………..BWV  48 – Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen

……………..BWV  56 – Ich will den Kreuzstab gern tragen

……………..BWV  90 – Es reißet euch ein schrecklich Ende

Kantaten zum Reformationsfest:  

BWV 79 „Der Herr ist Sonn und Schild“ 

BWV 80 „Ein feste Burg ist unser Gott“

BWV 192 „Nun danket alle Gott“

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Ich wünsche allen Besuchern eine schönen Trinitatis-Sonntag.

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Grüße

Volker

Neue Reihe: Leipziger Thomas-Kantoren vor und nach J.S. Bach – Sebastian Knüpfer (1633 bis 1676)


Die ehemalige Thomasschule an der Thomaskirche Leipzig

Liebe Bach-Freunde(innen) !

Es sollte in einem Bach-Blog unbedingt einen Thread geben: „Leipziger Thomas-Kantoren“ vor und nach den Lebensjahren von J.S. Bach.

Beginnen möchte ich heute mit dem Thomas-Kantor:

Sebastian Knüpfer (1633 bis 1676)

Als Thomaskantor war Sebastian Knüpfer (1633 bis 1676) einer der Amtsvorgänger J.S. Bach’s. Er stammte aus dem böhmischen Asch, war der Sohn eines Kantors und Organisten, und besuchte zunächst das Gymnasium in Regensburg.
Nach Leipzig ging er, um an der Universität zu studieren. Doch nicht die Philosophie sollte seinen Lebensweg prägen: 1657 wurde Knüpfer zum Thomaskantor berufen. 1663 erschien eine Sammlung mit Madrigalen und Kanzonetten im Druck; die meisten Werke Knüpfers aber sind lediglich in Abschriften überliefert.
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Sebastian Knüpfer (auch Knüpffer)
getauft am 6. (oder 7.)September 1633 in Asch (böhmisches Vogtland, später Böhmen); † 10. Oktober 1676 in Leipzig) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker. Der Sohn des Ascher Kantors und Organisten Thomas Knüpfer erhielt die erste Ausbildung bei seinem Vater.
Es ist überliefert, dass er bereits mit zehn Jahren in seinem Heimatort den Organistendienst versah. Von 1646 bis 1654 besuchte er das Gymnasium in Regensburg, wo zu seinen wichtigsten Lehrern der dortige Ephorus Balthasar Balduin, der Sohn Friedrich Balduins wurde. Später ging nach Leipzig, wo er unter anderem unter Johann Adam Scherzer Philosophie studierte. Hier konnte er 1657 mit Unterstützung Johann Philippis die Nachfolge Tobias Michaels im Amt des Thomaskantors der Thomasschule antreten.
Um Knüpfer bildete sich ein Kreis angesehener Musiker (u. a. der Nikolaikantor Elias Nathusius, die Thomasorganisten Gerhard Preisenden und Jakob Weckmann und der Arzt Johann Kaspar Horn), der Leipzig den Ruf eines bedeutenden Musikzentrums einbrachte. In der Laudatio zum Tode Knüpfers hieß es: „Die Wahl Knüpfers gereichte dem Musikleben Leipzigs zum Heile und dem Thomaskantorat zum Segen.“ Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte er sich auch als Philologe einen guten Namen. 1658 heiratete er Maria Sabina Hagen, mit welcher er drei Söhne und zwei Töchter hatte.In Asch wurde 1925 ein Platz nach ihm benannt.

Die meisten Werke Knüpfers sind nie gedruckt worden. Er schrieb Motetten, Geistliche Konzerte, Kantaten und Messen. Er komponierte für die Kaiserkrönung Leopolds I. 1658 und für den Aachener Frieden von 1668. 1663 erschien eine Sammlung von Madrigalen und Kanzonetten im Druck.

(Quelle: Wikipedia)

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Bei Recherchen fand ich ein bemerkenswertes YouTube-Video von Sebastian Knüpfer “ und möchte das Vokal-Werk vorstellen:
Text: 
„Wenn mein Stündlein vorhanden ist, und ich soll hinfahren meine Straße so g’leit du mich, Herr Jesus Christ, mit Hülff‘ mich nicht verlasse; mein‘ Seel‘ an meinem letzten End, befehl ich dir in deine Händt; du wollst sie wohl bewahren.“

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Die Thomaskantoren zu Leipzig:
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… | Thidericus (um 1295) | … | Johannes Steffani de Orba (1436–1443) | Thomas Ranstete (1443–1444) | Peter Seehausen (um 1460) | Martin Klotzsch (um 1470) | Johannes Fabri de Forchheym (um 1472) | Ludwig Götze (ab 1480) | Gregor Weßnig (1482–1488) | Heinrich Höfler (1488–1490) | Nikolaus Zölner (um 1494) | Johannes Conradi (um 1508) | Johann Scharnagel (um 1513) | Georg Rhau (1518–1520) | Johannes Galliculus (1520–1525) | Valerian Hüffeler (1526–1530) | Johann Hermann (1531–1536) | Wolfgang Jünger (1536–1539) | Johannes Bruckner (1539–1540) | Ulrich Lange (1540–1549) | Wolfgang Figulus (1549–1551) | Melchior Heger (1553–1564) | Valentin Otto (1564–1594) | Sethus Calvisius (1594–1615) | Johann Hermann Schein (1615–1630) | Tobias Michael (1631–1657) | Sebastian Knüpfer (1657–1676) | Johann Schelle (1677–1701) | Johann Kuhnau (1701–1722) | Johann Sebastian Bach (1723–1750) | Johann Gottlob Harrer (1750–1755) |Johann Friedrich Doles (1756–1789) | Johann Adam Hiller (1789–1801) | August Eberhard Müller (1801–1810) | Johann Gottfried Schicht (1810–1823) | Christian Theodor Weinlig (1823–1842) |Moritz Hauptmann (1842–1868) | Ernst Friedrich Richter (1868–1879) | Wilhelm Rust (1880–1892) | Gustav Schreck (1893–1918) | Karl Straube (1918–1939) | Günther Ramin (1939–1956) | Kurt Thomas (1957–1960) | Erhard Mauersberger (1961–1972) | Hans-Joachim Rotzsch (1972–1991) | Georg Christoph Biller (seit 1992)

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Grüße

Volker

Dresdner Kreuzchor besucht Ostwestfalen-Lippe


Liebe Konzertgänger in OWL !

Zwei Konzert-Termine vom Dresdner Kreuzchor stelle ich noch einmal zur Erinnerung hier zur Verfügung.

Am 27.10.2011 um 20:00 Uhr das 1. Konzert in der St. Marienkirche Stift Berg in Herford.

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Veranstalter:

Ev.-Luth. Marien Kirchengemeinde Stift Berg
Stiftbergstraße 33
32049 Herford
fon +49 5221 9837-13

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Eine Rezension der NW zum Konzert in St. Marien Stift Berg, Herford vom 29.10.2011 nachstehend:

Link:  PDF-NW Rezension Dresdner Kreuchor in St. Marien Herford

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Altstädter Nicolaikirche Bielefeld

Der 2. Auftritt des Knabenchores aus Dresden erfolgt am 29.10.2011 um 20:oo Uhr in der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld.

Folgendes Programm kommt zur Ausführung:

Heinrich Schütz (1585 – 1672)

Singet dem Herrn ein neues Lied

SWV 35
Nr. 14 aus: Psalmen Davids, 1619 Motette für zwei vierstimmige Chöre

Giovanni Gabrieli (1557 – 1612)

Jubilate Deo

Motette für achtstimmigen Chor

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Singet dem Herrn ein neues Lied

BWV 225
Motette für zwei vierstimmige Chöre

Orgel

Johannes Brahms (1833 – 1897)

Warum ist das Licht gegebenc

Nr. 1 aus: Zwei Motetten, op. 74 Motette für vierstimmigen Chor

Rudolf Mauersberger (1889 – 1971)

Wie liegt die Stadt so wüst

Nr. 1 aus: Zyklus Dresden, RMWV 4 Motette für vier- bis siebenstimmigen Chor

Orgel

Anton Bruckner (1824 – 1896)

Os iusti

Motette für vier- bis achtstimmigen Chor

Arnold Mendelssohn (1855 – 1933)

Herr, sei uns gnädig

Motette für vierstimmigen Chor

Melchior Vulpius (1570 – 1615)

Gloria, laus et honor

aus: Pars prima cantionum sacrarum…, Jena 1602 Motette für drei vierstimmige Chöre

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Eintrittskarten für Bielefeld:

Tickets online

Vorverkaufsstellen

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Eine weitere Rezension der NW vom 31.10.2011 von dem Konzert in der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld:

Link: PDF-Rezension NW Dresdner Kreuchor vom 31.10.2011 in Bielefeld

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Grüße

Volker