Archiv der Kategorie: Bekannte und beliebte Bach-Interpreten

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Miserikordias Domini“


J.E. Gardiner im Februar 2013 in Leipzig auf den Spuren von J.S. Bach

                              J.E. Gardiner im Februar 2013 in Leipzig  –  auf den Spuren von Johann Sebastian Bach

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link  zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 14.04.2013 begehen wir den Sonntag “Miserikordias Domini“

Der Name des Sonntags Miserikordias Domini leitet sich vom Beginn der früheren lateinischen Antiphon ab: Misericordias Domini plena est terra. (Ps 33, 5;).
Der Sonntag Miserikordias Domini wird durch das Evangelium vom Guten Hirten bestimmt. Der Hirte sorgt für seine Schafe, die ihm treu folgen. Gleichzeitig wird aber auch der Hinweis laut auf die „falschen Hirten“, die nur an ihren eigenen Vorteil denken. Entscheidend ist jedoch die Zusage Jesu, dass er als der gute Hirte sein Leben hingibt für die Schafe. Das bedeutet, dass wir umfassenden Schutz genießen und uns vor nichts zu fürchten brauchen, auch wenn es dunkel um uns wird.

Am Sonntag Miserikordias Domini hören wir das Evangelium vom Guten Hirten und freuen uns, dass Gott das Verirrte sucht und der Herde wieder zuführt. Froh sind wir auch darüber, dass er uns stets zu einer frischen Quelle führt, so dass wir keinen Note leiden müssen.

Der Wochenspruch: 

Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. (Joh 10, 11a. 27-28a)

Wochenlied: 

“Der Herr ist mein getreuer Hirt (EG 274))

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Miserikordias Domini„

BWV   85 – „Ich bin ein guter Hirt“
BWV 104 – „Du Hirte Israel, höre“
BWV 112 – „Der Herr ist mein getreuer Hirt„

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 112 “Der Herr ist mein getreuer Hirt”

Kantate zum Sonntag Misericordias Domini für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Katharine Fuge, Sopran; William Towers, Alt;

Norbert Meyn, Tenor; Stephen Varcoe, Bass;

Monteverdi Choir; English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 85 “Ich bin ein guter Hirt”

Barbara Schlick, Sopran / Andreas Scholl, Altus
Christoph Prégardien, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass

Concerto Vocale Leipzig
Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 85 “Ich bin ein guter Hirt”

Barbara Schlick, Sopran / Andreas Scholl, Altus
Christoph Prégardien, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass

Concerto Vocale Leipzig
Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 85 “Ich bin ein guter Hirt”

Barbara Schlick, Sopran / Andreas Scholl, Altus
Christoph Prégardien, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass

Concerto Vocale Leipzig
Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 104 „Du Hirte Israel, höre“

Kantate am Sonntag Misericordias Domini

Peter Schreier, Tenor / Dietrich Fischer-Dieskau, Bass

Münchener Bach-Chor & -Orchester

Leitung: Karl Richter

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Gottfried Vierling  (1750-1813)

„Der Herr ist mein Hirt“

Friederike Holzhausen, Sopran
Dirk Schmidt, Bass

Leipziger Vokalsolisten
Chursächsische Capelle,

Leitung: Michael Schönheit 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 104 „Du Hirte Israel, höre“

Kantate am Sonntag Misericordias Domini

Peter Schreier, Tenor / Dietrich Fischer-Dieskau, Bass

Münchener Bach-Chor & -Orchester

Leitung: Karl Richter

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Videos: Bach-Kantaten für den Sonntag „Misericordias Domini“

BWV   85 – „Ich bin ein guter Hirt“
BWV 104 – „Du Hirte Israel, höre“
BWV 112 – „Der Herr ist mein getreuer Hirt“

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/ YouTube: BWV 85 –  “Ich bin ein guter Hirt”   –  (Interpret: S D G )

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/ YouTube: BWV 104   “Du Hirte Israel, höre“  ( Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 112 –  “Der Herr ist mein getreuer Hirt”   –  (Interpret: Harnoncourt )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Adolph Hasse (1699-1783) deutscher  Komponist des Spätbarock

Johann Adolph Hasse (1699-1783) deutscher Komponist des Spätbarock

Spätbarock-Komponist Johann Adolph Hasse 

Johann Adolph Hasse (1699-1783)

Johann Adolph Hasse (italianisiert Giovanni Adolfo; getauft 25. März 1699 in Bergedorf; † 16. Dezember 1783 in Venedig) war ein einflussreicher deutscher Komponist des Spätbarock. Sein Ruhm zu Lebzeiten gründete sich hauptsächlich auf seinen Opern im italienischen Stil.

Johann Adolph Hasse stammte aus einer Organistenfamilie, die über drei Generationen das Organistenamt an der Kirche St. Petri und Pauli in Bergedorf versah, und war der Urenkel von Peter Hasse der Ältere. 1714 begann er ein Gesangsstudium in Hamburg, wo der Dichter Johann Ulrich von König auf ihn aufmerksam wurde und ihn 1718 als Tenor an die Oper am Gänsemarkt empfahl. Im Jahr darauf wechselte Hasse nach Braunschweig, wo im Opernhaus am Hagenmarkt am 11. August 1721 seine erste Oper Antioco mit dem Komponisten in der Titelrolle zur Aufführung kam. Da Norddeutschland ihm ansonsten wenig Perspektiven bot, reiste Hasse nach Italien und studierte von 1722 bis 1725 in Neapel Komposition bei Nicola Porpora und Alessandro Scarlatti.

In seiner dreißigjährigen Amtszeit als Hofkapellmeister in Dresden formte Hasse das dortige Opernpersonal zu einem der Spitzenensembles der Zeit. Neben den Sängern mit Faustina Bordoni an der Spitze galt das von ihm neu organisierte Orchester als so vorbildlich, dass Jean-Jacques Rousseau den Sitzplan dieses Klangkörpers im Artikel „Orchestre“ seiner Encyclopédie als Musterbeispiel veröffentlichte. Der königliche Hof in Dresden gewährte Hasse und seiner Faustina großzügige Freiheiten, damit sie auch in ihrer eigentlichen künstlerischen Heimat Italien ihre Kontakte pflegen konnten…..

Geistliche Musik

  • Beatus vir
  • Confitebor tibi, F-Dur
  • Dixit Dominus, C-Dur
  • Missa ultima in g (Venedig 1783; gewidmet dem Sächsischen Hof in Dresden)
  • Messe in d (1751, zur Einweihung der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Messe in a
  • Miserere in d
  • Miserere in F
  • Miserere in c
  • Regina coeli in D
  • Requiem C-Dur (1763, zur Beisetzung Augusts III. in der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Requiem Es-Dur (wohl 1763/64, zur Beisetzung Friedrich Christians in der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Salve Regina in A
  • Salve Regina in F
  • Te Deum (1751, zur Einweihung der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Venite pastores. Motetto pastorale
(Angaben aus Wikipedia)

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YouTube-Video.
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JOHANN ADOLF HASSE [1699 - 1783]

SALVE REGINA (1736)
Antiphon for alto, strings and basso continuo in A major

I. Salve Regina - 
II. Ad te clamamus, exules filii - 
III. Eja ergo - 
IV. Et Jesum - 

Jennifer Lane (alto)

Le Parlement de Musique / Martin Gester (conductor)
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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag: Quasidomogeniti und Misericordias Domini

Bachkirche, Arnstadt  am 29. bis 30. April 2000

Basilique St. Willibrord, Echternach am 07.05.2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 104 – „Du Hirte Israel, höre“

BWV 104 „Du Hirte Israel, höre,“ aus Bachs erstem Leipziger Zyklus, zeigt die aufwärts, in erhabene Höhen strebende (‚Anabasis’ genannte) tonale Entwicklung sehr deutlich: Die Bewegung verläuft von G-dur (Eingangschor) über h-moll (Rezitativ und Arie für Tenor) und D-dur (Rezitativ und Arie für Bass) zu A-dur (Choralparaphrase von Psalm 23), während Christus als Hirte seine Gläubigen auf die ‚Himmelsweide’ führt. Das Werk beginnt mit dem ersten Vers von Psalm 80, der als gefälliger Chortanz gesetzt ist. Die Stimmung ist freundlich, von einer zarten Lyrik durchtränkt, und wenn diese nicht in der gleichen Weise ‚schmerzt’, wie uns Rameaus pastorale Tänze zu Herzen gehen, so erweckt sie in uns das Bild von liebevoller Fürsorge und Trost. Das ist keine banale Idylle, nicht die textgetreue Schilderung eines Hirten, dessen Herde gehorsam hinter ihm her trottet. Betont ist hier die allegorische Absicht: der Appell der Gemeinschaft der Gläubigen an Jesus, zu ‚erscheinen’ und zu ‚hören’.

Recht bald, nachdem sich die Stimmen paarweise herausgeschält haben, liefert Bach eine sinnreiche musikalische Parallele zwischen den unlenksamen Schafen und den wankelmütigen Gläubigen, die beide zögerlich sind und Gefahr laufen, ihren Weg zu verlieren. Wenn man sich
verdeutlicht, wie eng die Barockoboe mit Hirtenmusik assoziiert ist und wie sehr Bach (in dieser Hinsicht ähnlich wie Telemann) den besonderen Klang dreier dieser gemeinsam eingesetzten Instrumente goutiert, verwundert es doch, dass sie den Streicherstimmen erst nachträglich hinzugefügt wurden. In Wahrheit könnte der Eingangschor eine ‚Parodie’ der verschollenen Promotionskantate ‚Siehe, der Hüter Israel’ (BWV Anh. I, 15) gewesen sein. Es stellt eine nicht geringe Herausforderung dar, diesen subtil gearbeiteten Chor im angemessenen Tempo zu gewichten. Wenn die Achteltriolen des 9/8-Taktes den gemütlich schwingenden Rhythmus einer Gigue bekommen, während die fugierten Einsätze so herausgearbeitet werden, dass eine überlappende Stimme in einer höheren Lage nicht den neuen Einsatz überdeckt, ist das vielleicht die Lösung. 

Die erste der beiden Arien ist für Tenor bestimmt, der von zwei Oboen d’amore begleitet wird, und weckt das Bild einer verlorenen Seele, die sich auf der Suche nach dem ‚verborgenen’ Hirten befindet. Eine merkwürdig chromatische Passage auf halbem Wege lässt die Furcht und
gestörte Orientierung des einsamen Pilgers erkennen, der sich in der Wüste verirrt hat. Noch schöner ist die Bass-Arie ‚Beglückte Herde’ (Nr. 5), die beschreibt, wie der Hirte seine Schafe um sich sammelt und auf diese Weise die Gläubigen einen flüchtigen Blick auf das Himmelreich erhaschen lässt. Vier aufeinander folgende Anfangsphrasen im 12/8-Takt, die ersten drei nur einen Takt lang, die vierte dreitaktig und differenziert in den Mittelstimmen, schaffen ihre eigene Alchemie von beachtlicher Wirkung.

So wird der Hörer, wenn Bach im ‚B’-Teil den ‚sanften Todesschlaf’ als ‚des Glaubens Lohn’ beschreibt, durch die ruhige, wiegende Bewegung dieses pastoralen Tanzes in furchtlose Sicherheit gebettet. Wunderschön ist die Passage, wo die Stimme sinkt, sich auf einem C niederlässt, dessen Vorzeichen unvermittelt aufgelöst wurde, wieder sanft zu schweben
beginnt und nun auf einem H mit aufgelöstem Vorzeichen Ruhe findet. Dieser steht eine Aufwärtsbewegung entgegen, die auf einem A und dann einem Cis bei dem Wort ‚hoffet’ zum Stillstand kommt – der ‚Hoffnung’ auf die Belohnung für den Glauben. Es lässt sich schwer sagen, was diese beruhigende Atmosphäre eher bewirkt – die herrlich wiegende Melodie, der rhythmische Puls, die Orgelpunkte und der wechselnde Akzent oder die ausgeklügelte Polyphonie, Bratschen, die in das Stimmengeflecht eintauchen und wieder auftauchen, eine wesentliche Komponente des reichen harmonischen Gefüges dieser mit Sexten und erniedrigten Septimen reichlich ausgestatteten Musik. 

Bachs schwarzes Schaf, sein ehemaliger Schüler und heftigster Kritiker, Johann Adolph Scheibe, wetterte im Critischen Musicus [Leipzig 1745], der Komponist entzöge seinen Stücken ‚durch ein schwülstiges und verworrenes Wesen das Natürliche’, verdunkele ihre Schönheit durch ‚allzu große Kunst’, und diese ‚Schwülstigkeit’ habe ‚von dem Natürlichen auf das Künstliche, und von dem Erhabenen auf das Dunkle geführet’. Und Laurence Dreyfus kommentierte: ‚Im historischen Rückblick sind es natürlich eben diese schwülstigen, diese flüchtigen Einbrüche des Leidens in die Unschuld und Zärtlichkeit, die das kennzeichnen, was an Bach [und Rameau, möchte ich hinzufügen] und seiner Musik bemerkenswert ist.’ Mit anderen Worten seine Bereitschaft, die Maske fallen zu lassen und seinen eigenen heftigen Empfindungen in seine Musik einsickern zu lassen, das ist das, was diese pastoralen Kantaten für uns so bewegend macht. Bach und Rameau, so sehr sie sich in ihrem Charakter unterscheiden mochten und praktisch Zeitgenossen, die einander allerdings nie begegneten, beide waren in gleicher Weise bestrebt, jeder auf seine Art, den in einem Text oder einer gegebenen Situation angelegten ‚Affekt’ in seiner ganzen Wahrheit und Intensität wiederzugeben. Während Jean-Philippe Rameau in seinen pastoralen Tänzen eine ähnliche harmonische Sprache wie Bach verwendet, sie mit gleichermaßen ausdrucksvollen inneren Dissonanzen befrachtet, sind die Ergebnisse völlig unterschiedlich. Die pastorale Musik Rameaus wirkt elegisch, wohlig verträumt, gar träge, während sie bei Bach Ruhe und Trost vermittelt. Was Girdlestone bei Rameau ‚skeptische Nostalgie’ nennt, ist am deutlichsten in seinen langsameren Stücken (Musetten und ähnlichen) zu erkennen, die auf eine ‚tiefe und schlichte Sehnsucht’ hindeuten, ‚die sich auf etwas Unerreichbares und Unglaubliches richtet,von dem man weiß, das es so ist’. Natürlich ist bei Bach gewöhnlich das Gegenteil der Fall. Der Glaube ist der Motor für diese Musik, Bach will in seiner Exegese vermitteln, dass die ‚Himmelsweide’ kein verlorenes Arkadien ist, sondern mit Christi Hilfe durchaus erreicht werden kann.

© John Eliot Gardiner 2007

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu :

                   h i e r  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Alison Bury; Konzertmeisterin  als PDF

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CDs vom Label SDG  
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Cover:  SDG 131 Vol. 2

CD-Bestellung  zum  Link:  CD  Bach-Kantaten – SDG 131, Vol. 23

CD  – Inhalt:

Bach-Kantaten: für den Sonntag  “Quasimodogeneti und  Misericordias Domini“

BWV 42 – Am Abend aber desselbigen Sabbats /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  1

BWV 67 – Halt im Gedächtnis Jesum Christ /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 23 – CD 1 

BWV 150 – Nach dir, Herr verlanget mich /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  1

BWV 158 – Der Friede sei mit dir /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 21 – CD 1 

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BWV 85 – Ich bin ein guter Hirt /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  2

BWV 104 – Du Hirte Israel, höre /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  2

BWV 112 – Der Herr ist mein getreuer Hirt /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und  Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur “Vita Christi“ ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

“J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Kantate BWV 125 „Mit Fried und Freud fahr ich dahin„

Kantate BWV 125 zum Fest Mariae Reinigung für Altus, Tenor und Bass, Vokalensemble, Corno, Flauto traverso, Oboe d’amore, Streicher und Continuo.

YouTube – Video 

BWV 125 – zweiter Satz Aria für Alt:

„Ich will auch mit gebrochnen Augen Nach dir mein Heiland, sehn..“

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Solisten:

Alex Potter, (Alto)

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-125/


Symbol     Abendprogramm BWV 125 (93.0 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Grüße

Volker

Dirigent und Chorleiter – Professor Wolfgang Helbich – überraschend verstorben


Klassik-News:

Mit großer Bestürzung wurde heute bekannt gegeben, dass der Dirigent und ehemalige

Chorleiter „Professor Wolfgang Helbich„

am 8. April 2013 aufgrund eines Schlaganfalls an seinem 70. Geburtstag in Kassel verstorben ist.

Chorleiter, Dirigent und Dozent Prof. Wolfgang Helbich am 8.4.2013 in Kassel verstorben

Chorleiter, Dirigent und Dozent Prof. Wolfgang Helbich am 8.4.2013 in Kassel verstorben.

Professeor Wolfgang Helbich studierte Schul- und Kirchenmusik an den Musikhochschulen in Berlin und Detmold. 1969 wurde er Kantor in Alsfeld. Zwei Jahre später gründete er das Alsfelder Vokalensemble, dessen künstlerischer Leiter er bis zu seinem Tode war. 1972 wechselte er an die Grunewaldkirche in Berlin. Mit dieser Stelle war die Leitung der Berliner Kantorei verbunden.

1976 wurde er zum leitenden Kirchenmusiker und Domkantor am Bremer St. Petri Dom sowie zum Leiter des Bremer Domchores ernannt. Diese Tätigkeit hatte er bis zu seiner Pensionierung im Sommer 2008 inne. Schwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit am Bremer Dom lagen in der Aufführung von Oratorien des 18. und 19. Jahrhunderts. Die von ihm konzipierte Idee einer Musiknacht zu Ehren eines ausgewählten Komponisten wurde zu einer jährlich wiederkehrenden festen Einrichtung. Nach seiner Pensionierung war Wolfgang Helbich Leiter des Bremer RathsChores, der 2008 gegründet worden war und an dem sich mehrere ehemalige Mitglieder des Bremer Domchors beteiligten. Er erarbeitete mit dem Bremer RathsChor anspruchsvolle Chorliteratur auf hohem Niveau. Die Aufführungen wurden regelmäßig von Radio Bremen und Deutschlandradio Kultur übertragen. Vorsitzender des Freundeskreises Bremer RathsChor e. V. ist der ehemalige Bremer Bürgermeister Henning Scherf.

Seit 1974 spielte Helbich mit dem Alsfelder Vokalensemble und dem Bremer Domchor zahlreiche preisgekrönte Schallplatten und CDs ein. Gastdirigate und Konzerteinladungen führten ihn durch ganz Europa, die USA sowie nach Japan und Israel. Er war Herausgeber von teils noch unveröffentlichter Chor- und Orgelliteratur. Als Professor für Chorleitung lehrte er an der Hochschule für Künste Bremen sowie im Rahmen einer Gastprofessur an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken.

Zwölf Jahre lang war Helbich der künstlerische Leiter des Musikverein Bielefeld – ein Amt, das er bis zum Februar dieses Jahres bekleidete. Zuletzt hatte er im 1. Saisonkonzert des Musikvereins am 8. November 2012 von Mozart das Requiem und das „Ave verum corpus“ geleitet. Rückblickend waren diese Aufführungen Helbichs Abschiedskonzert in Bielefeld.

Der Zauber dieser Kompositionen, „dies vollkommene Ineins von Trauer und Seligkeit in Klang und Melos, wie es so nur aus Mozarts Feder fließen konnte, teilte sich in besonderer Weise mit“, hieß es seinerzeit in der Konzertrezension der NW. Konzertbesucher erinnern sich an die starke Ergriffenheit der Zuhörer, die nach dem Verklingen des Requiems erst nach langen Momenten andächtiger Stille applaudierten.

In den zwölf Jahren seines Wirkens in Bielefeld prägte Wolfgang Helbich den Chor des Musikvereins mit seinen außergewöhnlichen musikalischen Interpretationen und Auslegungen entscheidend. Seine Konzerte in der Bielefelder Oetkerhalle gehörten vor allem auch wegen des unverwechselbaren Chorklangs sowie der erlesenen Programmauswahl mit vielen Neuentdeckungen zu den Höhepunkten des Bielefelder Musiklebens.

Zum Gedenken an Wolfgang Helbich wird der Bielefelder Musikverein zu Beginn des Konzertes am 26.04.2013 in der Oetkerhalle Bielefeld Auszüge aus der Motette BWV 227 „Jesu, meine Freude“ von J. S. Bach singen.

Unvergessen bleiben seine Einspielungen von

Johann Sebastian Bach

I. Missa in G major, BWV Anh. 167
II. Magnificat in C major, BWV Anh. 30
III. Missa in A minor, BWV Anh. 24
IV. Sanctus in G major, BWV 240
V. Sanctus in D minor, BWV 239
VI. Sanctus in C major, BWV 237
VII. Cantata „Nach dir, Herr, verlanget mich“, BWV 150

Gesualdo Consort Amsterdam
Solistenquartett der Musikhochschule Bremen
Alsfelder Vokalensemble
Hannoversche Hofkapelle
Wolfgang Helbich [conductor]

Video von YouTube

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Traurige Bach-Grüsse

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Quasimodogeniti“


J.E. Gardiner im Februar 2013 an der Georgenkirche in Eisenach (Thüringen)

                       J.E. Gardiner im Februar 2013 an der Georgenkirche in Eisenach „Auf den Spuren von J.S. Bach“ 

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link  zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 07.04.2013 begehen wir den Sonntag “Quasimodogeniti“

Der Sonntag Quasimodogeniti erinnert uns an die neue Geburt, die wir „durch Wasser und Geist“ erfahren, d.h. den Anfang eines neuen Lebens in Christus, nach unserer physischen Geburt. Die Perikopen haben aber, mit Ausnahme der Epistellesungen, nur wenig damit zu tun. Die Evangelien erzählen weiter von dem Geschehen nach Ostern.

Auch der Sonntag Quasimodogeniti steht ganz unter dem Zeichen des Osterfestes. Die Geschichte von Thomas führt uns unseren eigenen Wunsch vor Augen, Jesus zu sehen. Aber: selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Die große Gnade ist, dass wir durch Jesus Christus völlig neu geboren sind und die Verantwortung, die Gott uns Menschen übertragen hat, selbst wahrnehmen können, ohne von unserer Schuld erneut gefangengenommen zu werden.

Der Wochenspruch: 

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. (1. Petr 1, 3)

Wochenlied: 

“Jesus Christus, unser Heiland, der den Tod überwand“ (EG 102)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Quasimodogeniti„

BWV 42   ”Am Abend aber desselbigen Sabbats“

BWV 67   “Halt im Gedächtnis Jesum Christ“

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 67 “Halt im Gedächtnis Jesum Christ”

Kantate am Sonntag Quasimodogeniti für Singstimmen, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Petra Noskaiová, Alt; Christoph Genz, Tenor;

Jan van der Crabben, Bass; La Petite Bande,

Leitung: Sigiswald Kuijken 

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 42 “Am Abend aber desselbigen Sabbats”

Barbara Schlick, Sopran / Gérard Lesne, Alt
Howard Crook, Tenor / Peter Kooy, Bass

La Chapelle Royale / Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 67 “Halt im Gedächtnis Jesum Christ” 

Kantate am Sonntag Quasimodogeniti

Bogna Bartosz, Alt
Gerd Türk, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 67 “Halt im Gedächtnis Jesum Christ” 

Ingeborg Danz (Alt)
James Taylor (Tenor)
Michael Volle (Bass)

Gächinger Kantorei Stuttgart
Bach-Collegium Stuttgart 

Leitung: Helmuth Rilling

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 67 „Halt im Gedächtnis Jesum Christ„

Kantate am Sonntag Quasimodogeniti

Lilian Benningsen, Alt /  Kieth Engen, Bass / Peter Pears, Tenor

Münchener Bach-Chor /  Hedwig Bilgram, Orgel

Bayerisches Staatsorchester München

Leitung: Karl Richter

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 42 „Am Abend aber deselbigen Sabbats“

Yukari Nonoshita, Sopran; / Robin Blaze, Countertenor;

James Gilchrist, Tenor; / Dominik Wörner, Bass

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:31 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 42 „Am Abend aber desselbigen Sabbats“

Kantate zum Sonntag Quasimodogeniti,

Barbara Schlick, Sopran / Gérard Lesne, Alt

Howard Crook, Tenor / Peter Kooy, Bass

La Chapelle Royale / Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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Videos: Bach-Kantaten für den Sonntag „Quasimodogeniti“

BWV 42   ”Am Abend aber desselbigen Sabbats“

BWV 67   “Halt im Gedächtnis Jesum Christ“

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/ YouTube: BWV 42 –  “Am Abend aber desselbigen Sabbats”   –  (Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 67   “Halt im Gedächtnis Jesum Christ“  ( Interpret: Sigiswald Kuijken)

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*) Kantate außerhalb des liturgischen Sonntags

*) / YouTube: BWV 150 –  “Nach, dir, Herr verlanget mich”   –  (Interpret: Herreweghe)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Adolph Hasse (1699-1783) deutscher  Komponist des Spätbarock

Johann Adolph Hasse (1699-1783) deutscher Komponist des Spätbarock

Spätbarock-Komponist Johann Adolph Hasse 

Johann Adolph Hasse (1699-1783)

Johann Adolph Hasse (italianisiert Giovanni Adolfo; getauft 25. März 1699 in Bergedorf; † 16. Dezember 1783 in Venedig) war ein einflussreicher deutscher Komponist des Spätbarock. Sein Ruhm zu Lebzeiten gründete sich hauptsächlich auf seinen Opern im italienischen Stil.

Johann Adolph Hasse stammte aus einer Organistenfamilie, die über drei Generationen das Organistenamt an der Kirche St. Petri und Pauli in Bergedorf versah, und war der Urenkel von Peter Hasse der Ältere. 1714 begann er ein Gesangsstudium in Hamburg, wo der Dichter Johann Ulrich von König auf ihn aufmerksam wurde und ihn 1718 als Tenor an die Oper am Gänsemarkt empfahl. Im Jahr darauf wechselte Hasse nach Braunschweig, wo im Opernhaus am Hagenmarkt am 11. August 1721 seine erste Oper Antioco mit dem Komponisten in der Titelrolle zur Aufführung kam. Da Norddeutschland ihm ansonsten wenig Perspektiven bot, reiste Hasse nach Italien und studierte von 1722 bis 1725 in Neapel Komposition bei Nicola Porpora und Alessandro Scarlatti.

In seiner dreißigjährigen Amtszeit als Hofkapellmeister in Dresden formte Hasse das dortige Opernpersonal zu einem der Spitzenensembles der Zeit. Neben den Sängern mit Faustina Bordoni an der Spitze galt das von ihm neu organisierte Orchester als so vorbildlich, dass Jean-Jacques Rousseau den Sitzplan dieses Klangkörpers im Artikel „Orchestre“ seiner Encyclopédie als Musterbeispiel veröffentlichte. Der königliche Hof in Dresden gewährte Hasse und seiner Faustina großzügige Freiheiten, damit sie auch in ihrer eigentlichen künstlerischen Heimat Italien ihre Kontakte pflegen konnten…..

Geistliche Musik

  • Beatus vir
  • Confitebor tibi, F-Dur
  • Dixit Dominus, C-Dur
  • Missa ultima in g (Venedig 1783; gewidmet dem Sächsischen Hof in Dresden)
  • Messe in d (1751, zur Einweihung der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Messe in a
  • Miserere in d
  • Miserere in F
  • Miserere in c
  • Regina coeli in D
  • Requiem C-Dur (1763, zur Beisetzung Augusts III. in der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Requiem Es-Dur (wohl 1763/64, zur Beisetzung Friedrich Christians in der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Salve Regina in A
  • Salve Regina in F
  • Te Deum (1751, zur Einweihung der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Venite pastores. Motetto pastorale
(Angaben aus Wikipedia)

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YouTube-Video.
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"LAUDATE PUERI DOMINUM"
Psalm 112 for two sopranos, alto, four voices (S, S, A, A), strings andbasso continuo in A majorVenice, Ospitale degli Incurabili, c. 1730
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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag: Quasidomogeniti

Bachkirche, Arnstadt  am 29. bis 30. April 2000

Kantaten-Beschreibung: BWV 67 “Halt im Gedächtnis Jesum Christ” 

Zwanzig Jahre sind ins Land gegangen, und wir betreten mit

BWV 67 „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“

eine andere Welt. Schon in der wunderbaren Choralfantasie mit corno da tirarsi, Flöte und zwei Oboen d’amore, die das Werk einleitet, durchpulst rhythmische Kraft die an Einfällen überreiche Musik. Offensichtlich machte sich Bach viele Gedanken über die Anlage dieser eindrucksvollen Kantate, die erste einer Folge von fünf bis hin zum Pfingstsonntag – fast ein Minizyklus innerhalb seines ersten Leipziger Jahrgangs 1723/24, den er zweifellos in aller Eile zusammenstellte, nachdem ihn die Komposition der gewaltigen Johannespassion über die Maßen beansprucht hatte. Seine Absicht ist es, die Verwirrung und den Wankelmut der Jünger Jesu zu schildern, ihre Hoffnungen, die mit der Kreuzigung zunichte gemacht worden waren, und die Spannung aufrechtzuerhalten zwischen Thomas’ berechtigten Zweifeln und der unerlässlichen Notwendigkeit, am Glauben festzuhalten (‚halt’, fordert das Horn in einer lange gehaltenen Note im Anfangschor, ‚im Gedächtnis Jesum Christ’).

So wie sich selbst eine ausgeglichene, vergnügte Gavotte für Tenor, Oboe d’amore und Streicher (Nr. 2) bereits in ihrem zweiten Takt aufsplittert – ‚Allein, was schreckt mich noch?’ – , wird Bachs Absicht deutlich, diese gegensätzlichen ‚Affekte’ nebeneinander zu stellen: hier der Zweifel, dort die Gewissheit, das Jesus auferstanden ist. Bach hält die Gemütsverfassung des verängstigten und verstörten Christen in einem Triptychon Rezitativ-Choral-Rezitativ (Nr. 3, 4 und 5) fest, wo der Soloalt den Chor auffordert, guten Mutes zu sein und den ikonenhaften Osterchoral ‚Erschienen ist der herrlich Tag’ anzustimmen. Als Höhepunkt der Kantate folgt eine dramatische scena, in der die Streicher einen Sturm entfachen, um das Wüten der Feinde zu schildern,die noch immer die Seele bedrängen. Mit einem Trick, ähnlich einer Überblendung im Film, lässt sie Bach in eine langsamere, behutsam punktierte Sequenz im Dreiertakt für die drei Holzbläser zerfließen.

Jesus erscheint plötzlich seinen Jüngern, die sich ‚aus Furcht für denen Jüden’ hinter verschlossener Tür verschanzt haben. Zwei gegensätzliche Stimmungen und Texturen wechseln einander ab. Der Chor aus Sopran-, Alt- und Tenorstimmen wird von den furioso ausladenden Streichern aufgesogen und lässt spüren, wie fremd sich die christliche Gemeinde inder gegenwärtigen Welt fühlt. Dreimal zügelt Jesus ihre Angst durch seinen Segensspruch ‚Friede sei mit euch!’. Bei seinem vierten und letzten Erscheinen verzichten die Streicher symbolisch auf ihre Funktion, Sturm auszulösen, und gleiten in die sanft wiegenden Rhythmen der Holzbläser, und so endet die scena friedlich. Der abschließende Choral von Jakob Ebert, ‚Du Friedefürst, Herr Jesu Christ’, würdigt den Erlöser als ‚starken Nothelfer im Leben und im Tod’.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu Ostern:

                   h i e r  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Alison Bury; Konzertmeisterin  als PDF

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CDs vom Label SDG  
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Cover:  SDG 131 Vol. 2

CD-Bestellung  zum  Link:  CD  Bach-Kantaten – SDG 131, Vol. 23

CD  – Inhalt:

BWV 42 – Am Abend aber desselbigen Sabbats /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  21 – CD  1

BWV 67 – Halt im Gedächtnis Jesum Christ /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 21 – CD 1 

BWV 150 – Nach dir, Herr verlanget mich /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  21 – CD  1

BWV 158 – Der Friede sei mit dir /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 21 – CD 1 

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und  Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur “Vita Christi“ ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

“J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Kantate BWV 66 für den 2. Ostertag

für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte, Streicher und Basso continuo.

Video am Beitrags-Ende:

Aus dem BWV 66 „Erfreut euch, ihr Herzen“ zum 2. Osterfesttag

fünfter Satz – Aria Duett für Alt und Tenor

Solisten:

Alex Potter, Alto; Julius Pfeifer, Tenor

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-66/


Symbol     Abendprogramm BWV 66 (289.0 KB)

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YouTube – J.S. Bach-Stiftung –

Aus dem BWV 66 Erfreut euch, ihr Herzen 

der 5. Satz – Arie für Alt und Tenor:

“Furcht Hoffnung – Ich furchte zwar des Grabes Finsternissen”

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Grüße

Volker

Rezensionen über den neunstündigen Bach-Marathon von J.E. Gardiner in der Royal Albert Hall am 1.4.2013


Liebe Gardinerfreunde/innen

J.E. Gardiner beim Bach-Marathon in der Royal Albert Hall London

     J.E. Gardiner beim Bach-Marathon in der Royal Albert Hall London

Die ersten Rezensionen zum Bach-Marathon unter der Mitwirkung von John Eliot Gardiner, The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists sind im Internet zu finden. Eine Blog-Rezension hat es mir besonders angetan. Die Rezensentin schreibt wahrheitsgemäß über das, was sich in der riesigen Halle tatsächlich abgespielt hat, und dem Radio-Hörer total verborgen bleibt. Eine eiskalte Halle, nur zur Hälfte mit Besuchern gefüllt, unter der Kälte litt die Performance der Original-Instrumente und so weiter… Mir ist das sehr stark aufgefallen bei der BBC3-Radioübertragung bei der Messe in h-Moll, BWV 232, piepsende Töne der Flöten und unreine Waldhörner waren unhörbar zu vernehmen und hatte mich darüber sehr gewundert, aber die Aufklärung dafür liefert uns die englische Rezension in allen Einzelheiten.

Die Radio-Übertragung von BBC3-Radio ist weiterhin für 6 Tage via Internet zu bekommen.

Link mit Programwahl: http://www.bbc.co.uk/programmes/p01758q8

John Eliot Gardiner beim Bach-Marathon-(Fotorechte- Chris Christodoulou)

  John Eliot Gardiner beim Bach-Marathon .  (Fotorechte- Chris Christodoulou)

Im englischen ein Original-Auszug der Rezension:

My gosh, but it was cold in the Royal Albert Hall on Monday. The Bach-loving faithful assembled for John Eliot Gardiner’s nine-hour marathon (as trailed on JDCMB here) – some of us, heeding anxious tweets from the orchestra saying we should please dress warmly, realised what was going to happen and restricted our attendance to the evening……

Hier der Link zur englischen Blog-Rezension vom „Bach-Marathon“.

Eine weitere Zeitungs-Rezension von „The Guardian“ aus England füge ich hier an:

Link: http://www.guardian.co.uk/music/2013/apr/02/bach-marathon-review

The Telegraph:

Dieser Bach Marathon an der Albert Hall war ein erhebendes, erstaunlich, anstrengend neun Stunden Spektakel, sagt Ivan Hewett.

Zum ganzen Artikel, 

Link:  http://www.telegraph.co.uk/culture/music/classicalconcertreviews/9966825/Bach-Marathon-Albert-Hall-review.html

Zwei weitere Link-Angaben von @Jean, aus England:

SINFINI MUSIC

Ein ehemalige Bach-Zweifler Miriam Gillinson besuchte John Eliot Gardiner All-Tag Bach Marathon in der Royal Albert Hall am 1. April, und erlebte eine musikalische Offenbarung.

Link: http://sinfinimusic.com/uk/features/2013/04/outside-in-jeg-bach/

The Upcoming

Konzertbericht: Bach Marathon in der Royal Albert Hall

Link:  http://www.theupcoming.co.uk/2013/04/03/concert-review-bach-marathon-at-the-royal-albert-hall/

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Zur Erinnerung das Program:

Sir John Eliot Gardiner feierte am Ostermontag ein außergewöhnliches »Bach-Fest« in London

Mit einem neunstündigen Musikfest unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner wurde am diesjährigen Ostermontag, dem 1. April 2013 der Komponist Johann Sebastian Bach in der Royal Albert Hall in London gefeiert. Ab 13 Uhr führten The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists unter der Leitung Gardiners im Rahmen eines »Bach Marathons« u. a. die Motette für Doppelchor Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV 225, die OsterkantateChrist lag in Todesbanden, BWV 4 sowie beschließend die Messe in h-Moll, BWV 232 auf.

Namhafte Interpreten wie Joanna MacGregor, (Piano) – Viktoria Mullova, (Violine) – Alban Gerhardt (Cello) – und John Butt (Cembalo, Dirigent) – ergänzten das Programm durch ihre Interpretation bekannter Werke Bachs wie der Goldberg-Variationen, BWV 988, der Partita Nr. 2 d-Moll, BWV 1004, der Cellosuite Nr. 6 D-Dur, BWV 1012 sowie zahlreicher Orgelchoräle, Orgelvorspiele und Fugen. Für einen besonderen Höhepunkt sorgte eine öffentliche Probe des Schlusschorals aus der Kantate Christ lag in Todesbanden, BWV 225, die Interessierten aus dem Publikum es ermöglichte, Teil des außergewöhnlichen Festes zu werden und gemeinsam mit dem Monteverdi Choir das musikalische Finale des »Bach Marathons« zu gestalten.

Herzliche Grüße

Volker

Die zweite Etappe des Kölner Teils “Bach Marathon” – Die Johannes-Passion von J.E. Gardiner in der Philharmonie Köln


J.E. Gardiner - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

   J.E. Gardiner – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

Hallo zusammen,

nachdem ich die Johannes-Passion nun schon vier Mal mit John Eliot Gardiner erlebt habe, hatte ich ein schönes Konzert am Karfreitag, 29. März 2013 in der Philharmonie Köln, aber nicht viele neue Interpretationsansätze erwartet. Zumal die vorigen Versionen sich eigentlich immer glichen. Und doch: Gardiner scheint das Werk völlig neu durchdacht zu haben.

Programm - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

Programm – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

In der ausverkauften Kölner Philharmonie gab es eine  Johannes-Passion, BWV 245 zu hören, die derart filigran durchdacht und musiziert wurde, dass man immer wieder dachte, die Welt müsse kurz still stehen bleiben. Und das meine ich nicht als eine der üblichen Gardiner-Fan-Superlativen.

J.E. Gardiner - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

               J.E. Gardiner – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

War man bisher gewohnt, dass der Eingangschor dramatisch laut und eindringlich den Herrn anrief, ihn manchmal regelrecht anbrüllte, ließ Gardiner nun feierlich und ehrfürchtig „rufen“. Immer wieder reduzierte er deutlich das Volumen und erzielte schon nach wenigen Takten, dass man auch als geübter Konzertbesucher (auch als Gardiner-Kenner) dachte, dass jetzt mal etwas ganz Neues kommt. Der Monteverdi Choir brillierte hier und im gesamten Werk durch selbst für den Monteverdi Choir selten gestochen scharfe Artikulation und besonders in den Chorälen immer wieder durch unerwartete kleine Absetzer, die den Text plastisch in den Vordergrund rückten. Am Ende des Eingangschors war man bisher gewöhnt, dass Chor und Orchester alles geben. Diesmal kamen die Schlusstakte in einem Piano daher, dass den Raum durch Ausdruck, nicht durch Lautstärke einnahm. Die kleine Atempause zwischen den zwei letzten Worten „herrlich“ und „ist“ mit einem zurückhaltenden brutal-sanft-dramatisch-harmonischen Schlussakkord ließ hörbar allen etwa 2000 Zuhörern den Atem stillstehen.

Der Evangelist Andrew Tortise sang seine Rolle im Gegensatz zu dem bisher als Evangelist omnipräsenten Mark Padmore recht sportlich, was erstaunlicherweise aber weder auf Kosten von Tiefgang, noch auf Kosten von Stimmästhetik ging. Im Gegenteil hat Gardiner mit dieser Wahl wieder einmal bewiesen, dass er es versteht, auch seinen eigenen Interpretationen hin und wieder mal gehörig den Staub auszuschütteln. Was um Himmels Willen keine Kritik an Mark Padmores Evangelist sein soll. Der hat seinen Stern im Bach-Himmel sicher.

Auch die Tenor-Arien sang Andrew Tortise absolut überzeugend. Seine Stimme werden wir nun sicher des Öfteren hören. Gut so.

Zu Peter Harvey (Bass-Pilatus, Arien) – braucht man nicht viel zu schreiben. Egal, was er singt, er macht routiniert das Beste draus. Ebenso Dietrich Henschel (Bass), der als Jesus als Einziger auf der Bühne im dunklen Anzug erschien und nicht im Frack. Im Gegensatz zu vorigen Aufführungen sang diesmal auch „Jesus“ im Chor mit.

The Monteverdi Choir mit der Johannes Passion in der Philharmonie Köln (Fotorechte: Leen Roetman)

 Monteverdi Choir und English Baroque Soloists in der Philharmonie Köln  am 29.3.2013 (Fotorechte: Leen Roetman)

Hannah Morrison sang ihre Sopranarien mit der in Gardiners Bach nicht mehr wegzudenkenden kristallklaren schlanken Stimme, die wir so oder so ähnlich auch von anderen Sopranistinnen kennen. Vielleicht legt sie in künftigen Konzerten noch etwas an Ausdruck nach.

Meg Bragle (Alt) – verwundert mich immer wieder. Wenn sie einsetzt, habe ich immer Angst, dass sie mit ihrer leisen Stimme untergeht, wenn das Orchester etwas Anderes als Pianissimo spielt. Komischerweise denke ich das aber eben nur, wenn sie einsetzt. Und wenn ich mich hinterher daran erinnere, wie ich das bemerkte. Dazwischen singt sie so enorm hingebungsvoll, so dass man gebannt lauscht.

Was gibt es noch „Neues“? Gardiner hat dem Basso Continuo wieder eine Stelle mehr zugestanden. Anstatt eines Tastenspielers, der ständig zwischen Cembalo und Orgel pendelt, versahen nun Howard Moody und James Johnstone ihren Vollzeitdienst an der Orgel bzw. am Cembalo. Was mich persönlich freute, weil das Cembalo in einigen Passagen einfach noch mehr Dramatik auszudrücken vermag.

Aus dem „Ruhet wohl“ hat der Boss das Tempo auch noch rausgenommen und beim Orchester das Volumen. Dafür wurde mächtig an Ausdruck zugelegt. Phasenweise schwebt der Klang förmlich schwerelos durch den Raum. Würde er den Chorus auf zwanzig Minuten dehnen – ich bin mir nicht sicher, ob das jemand merken würde, so fesselnd wirkte das.

Inzwischen ist es eines von Gardiners Markenzeichen, größere Werke nach oben hin abzuwinken und sodann die Hände sehr langsam sinken zu lassen. Meistens kapiert das Publikum denn Sinn dahinter nicht und klatscht schnell drauflos, weil man ja auch schon an den Stau im Parkhaus denkt. Nicht so diesmal das sonst eher weniger sensible Publikum der Kölner Philharmonie. Selbst als Gardiners Hände dann unten sind, herrscht gebannte Totenstille, bis er mit er einem Kopfnicken und Grinsen Richtung Kati Debretzeni  (Konzertmeisterin) – vermutlich andeutet, dass es diesmal geklappt hat.

Der Applaus kracht herein und nach etwa 15 Sekunden steht die gesamte Philharmonie. Das hab ich da noch nie erlebt.

Schöne Ostern!

Martin

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P. S.

Herzlichen Dank an Leen Roetman, der uns die Bilder zur Verfügung gestellt hat..!!

Auf BBC Radio 3 läuft zur Zeit der Bach-Marathon..!!

Bach-Marathon

You-Tube-Video –

Johannes-Passion von Sir John Eliot Gardiner:

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BBC Two – J.E. Gardiner-Video – J.S. Bach: A Passionate Life


Video BBC Two - J.E.Gardiner Leipzig J.S. Bach

                                        Video BBC Two – J.E. Gardiner Leipzig – J.S. Bach

Hallo Gardiner-Liebhaber !

BBC Two sendet vorab ein kleines Video mit Sir John Eliot Gardiner in Leipzig. Die vollständige Sendung gibt es heute Abend auf BBC Two um 20:00 Uhr, englischer Zeit, zu sehen.

Kurz-Video: DURATION: 03:08 Min.

At the end of every working week, Bach unveiled his cantata to the „City of Churches“, in Leipzig, where Bach would hold host to thousands of parishioners.

Bach: A Passionate Life

John Eliot Gardiner goes in search of Bach the man and the musician.

FIRST BROADCAST: 30 Mar 2013

Link: http://www.bbc.co.uk/programmes/p0170hws

Wünsche allen ein schönes Osterfest..!!

Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den 1. bis 3. Ostertag


Altar in der Thomaskirche Leipzig

                                                                                    Altar in der Thomaskirche Leipzig

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link  zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 31.03.2013 begehen wir Ostersonntag

Die Osterzeit beginnt mit dem Ostermorgen und endet 50 Tage später mit Pfingsten. Diese Zeitspanne wurde schon von den Juden beobachtet, das Fest Pentekost (griechisch = der „Fünfzigste“) wird auch vom Volk Israel gefeiert. Die Christen übernahmen diese Zeitspanne als besondere Festzeit bereits im 2. Jahrhundert, vielleicht sogar früher (dass das Osterfest selbst schon in der frühesten Christenheit gefeiert wurde, belegt 1. Kor 5, 7-8). In dieser Zeit der 50 Tage wurde zunächst besonders die Überwindung des Todes, den Christus am Kreuz erlitt, zum Gegenstand der Betrachtung gemacht. Später verlor die Betrachtung des Todes immer mehr an Bedeutung, und die Zeit wurde mehr und mehr zum Fest der Erhöhung Christi, also eigentlich seiner Himmelfahrt, umgewandelt.

Am Ostersonntag freuen wir uns über die Auferstehung Jesu von den Toten. Er ist der Erstling der Auferstehung, dem wir nachfolgen werden, wenn er kommen wird. Aber die Auferweckung gibt uns nicht nur Hoffnung für die Zukunft – auch heute, in unserer Welt, können wir nicht schweigen von unserer Freude und beten, dass das Evangelium unter uns wirksam werde und diese Welt verändere.

Der Wochenspruch: 

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Offb 1, 18)

Wochenlied: 

“Erschienen ist der herrlich Tag (EG 106)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Am 01.04.2013 begehen wir Ostermontag

Der Ostermontag nimmt Bezug auf die Ereignisse unmittelbar nach der Auferstehung. Die Reaktion der Jünger und die ersten Erscheinungen Jesu stehen nun im Mittellpunkt, wobei auch die Konsequenzen der Auferstehung schon deutlich werden.

Am Ostermontag hören wir die Geschichte von den Emmausjüngern und erfahren, dass Jesus auch unerkannt unter uns ist und wirkt. So können wir getrost alle Zweifel in Gottes Hand legen, brauchen sie aber auch nicht zu verschweigen, weil wir wissen, dass Gott uns zur rechten Zeit das Verstehen schenkt.

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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*) Historische Anmerkungen zum 3. Oster-Feiertag

Im Mittelalter entwickelte sich aus dem ursprünglichen Triduum ein separates Ostertriduum, das die ersten drei Tage der Osteroktav von der restlichen Feierwoche abhob. Später wurde dieser arbeitsfreie Zeitraum verkürzt, bis nur noch der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag erhalten blieb.

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Bach-Kantaten: Ostersonntag  – (1. Osterfeiertag)

BWV 4     – „Christ lag in Todesbanden„
BWV 31   – „Der Himmel lacht! die Erde jubilieret„
BWV 249 – „Kommt, eilet und laufet“ (Oster-Oratorium)

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Bach-Kantaten: Ostermontag – (2. Osterfeiertag)

BWV 6     – „Bleib bei uns, denn es will Abend werden„
BWV 66   – „Erfreut euch, ihr Herzen„

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*) Bach-Kantaten: 3. Osterfeiertag

BWV 134 – „Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß“ 
BWV 145 – „Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen„
BWV 158 – „Der Friede sei mit dir„

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Oster-Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 4 “Christ lag in Todesbanden”

Kantate zum 1. Ostertag für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Cantus Cölln, Leitung: Konrad Junghänel 

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WDR3 Geistliche Musik Oster-Montag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 158 „Der Friede sei mit dir“

Kantate für Bass, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Gotthold Schwarz; / Thomanerchor Leipzig; /  La Stagione Frankfurt,

Leitung: Michael Schneider

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Oster-Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 4 „Christ lag in Todes Banden“ 

Dorothee Mields, Sopran / Hans-Jörg Mammel, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Balthasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Ensemble

Leitung: Thomas Hengelbrock

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NDRkultur Geistliche Musik Oster-Montag: 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 66 „Erfreut euch, ihr Herzen“

Bernhard Landauer, Countertenor
Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass
Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Oster-Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 4 “Christ lag in Todes Banden” 

Kantate am Osterfest

Katherine Fuge, Sopran
Carlos Mena, Countertenor
Hans Jörg Mammel, Tenor
Stephan MacLeod, Bass

Ricercar Consort

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Oster-Montag: 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 134 „Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß“ 

Kantate  3. Osterfesttag,

Michael Chance, Countertenor
Paul Agnew, Tenor

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Oster-Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm-Auszug:

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 31 – Sopran-Arie, Satz  8 – ”Letzte Stunde, brich herein”,

Sopranarie aus der Kantate

„Der Himmel lacht, die Erde jubilieret”

Solist der Wiener Sängerknaben
Concentus musicus Wien

Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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SWR2 Geistliche Musik am Oster-Montag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 66 ”Erfreut euch, ihr Herzen”

Bernhard Landauer, Countertenor
Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass
Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Oster-Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 4 „Christ lag in Todesbanden“

Julia Kleiter, Sopran / Angelika Kirchschlager, Alt

Andreas Weller, Tenor / Alfred Reiter, Bass

Rundfunkchor Berlin

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Leitung: Ingo Metzmacher

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rbb-kulturradio Sendung:  Oster-Montag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 66 „Erfreuet euch ihr Herzen“

Robin ‚Blaze, Countertenor

Makoto Sakurada, Tenor

Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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mdr – figaro

06:30 Uhr Kantate: Oster-Sonntag

Philipp Heinrich Erlebach (1657-1714)

„Held, du hast den Feind gebunden“

Dorothee Mields, Sopran; Alexander Schneider, Altus;

Andreas Post, Tenor; Matthias Vieweg, Bass
Les Amis de Philippe,

Leitung: Ludger Rémy

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mdr – figaro

06:30 Uhr Kantate: Oster-Montag

Philipp Heinrich Erlebach (1657-1714)

„Ich will euch wiedersehen“

Dorothee Mields, Sopran; Alexander Schneider, Altus;

Andreas Post, Tenor; Matthias Vieweg, Bass
Les Amis de Philippe,

Leitung: Ludger Rémy

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Oster-Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:26 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 31 „Der Himmel lacht! Die Erde jubilieret!“

Kantate zum ersten Osterfest

Monika Frimmer, Sopran; / Gerd Türk, Tenor; / Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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Bayern-Klassik

Sendung: Oster-Montag um  08:05 Uhr bis 08:33 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 66 „Erfreut euch, ihr Herzen“,

Kantate zum 2. Osterfesttag,

Bernhard Landauer, Countertenor
Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass
Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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Videos mit Bach-Kantaten: Oster-Sonntag  – (1. Osterfeiertag)

BWV 4     – „Christ lag in Todesbanden“
BWV 31   – „Der Himmel lacht! die Erde jubilieret“
BWV 249 – „Kommt, eilet und laufet“ (Oster-Oratorium)

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/ YouTube: BWV 4 –  “Christ lag in Todesbanden”   –  (Interpret: Pieter Jan Leusink)

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/ YouTube: BWV 31   “Der Himmel lacht! die Erde jubilieret“  ( Interpret: Pieter Jan Leusink)

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/ YouTube: BWV 249 –  “Kommt, eilet und laufet“ (Oster-Oratorium) – ( Interpret: Herreweghe )

 

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Videos mit Bach-Kantaten: Oster-Montag – (2. Osterfeiertag)

BWV 6     – „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“
BWV 66   – „Erfreut euch, ihr Herzen“

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/ YouTube: BWV 6 –  “Bleib bei uns, denn es will Abend werden“  – ( Interpret: SDG )

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/ YouTube: BWV 66 – “Erfreut euch, ihr Herzen“  Gesamt – ( Interpret: Herreweghe )

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Videos mit Bach-Kantaten: Ostern – (3. Osterfeiertag)

BWV 134 – „Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß“
BWV 145 – „Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen“
BWV 158 – „Der Friede sei mit dir“

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/ YouTbe:  BWV 134 – “Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß“  – ( Interpret: G. Leonhardt )

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/ YouTbe:  BWV 145 – “Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen“  – ( Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTbe:  BWV 158 – “Der Friede sei mit dir“  – ( Interpret: Herreweghe )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Gedenktafel Jan Dismas Zelenka - am  Wohnhaus in Dresden

Gedenktafel Jan Dismas Zelenka – am Wohnhaus in Dresden

Jan Dismas Zelenka (1679-1745)

Jan Dismas Zelenka (* getauft 16. Oktober 1679 in Launiowitz, heute Louňovice pod Blaníkem, in Böhmen; † 23. Dezember 1745 in Dresden; eigentlich Jan Lukáš Zelenka) war ein Barockkomponist böhmischer Herkunft.

Jan Dismas Zelenka war Sohn eines tschechischen Dorflehrers und Organisten und wurde am Prager Jesuitenkolleg ausgebildet. Im Jahr 1710 trat er eine Stelle als Violonist bzw. Kontrabassist am sächsischen Hof in Dresden an. Zwischen 1716 und 1719 reiste er nach Wien, wo er bei Johann Joseph Fux studierte. Ein vielfach vermuteter Aufenthalt in Italien, wo er Antonio Lotti und Alessandro Scarlatti getroffen haben soll, ist nicht belegt. Nach dem Tod des Dresdner Kapellmeisters Johann David Heinichen, den er während dessen Krankheit bereits vertreten hatte, bewarb er sich bei Kurfürst Friedrich August II. als dessen Nachfolger, unterlag jedoch Johann Adolf Hasse. 1733 wurde er lediglich zum Hofkomponisten und 1735 zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt und er blieb, mit Ausnahme gelegentlicher Reisen nach Prag bis zu seinem Tod im Jahr 1745 in Dresden. Sein Grab auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden ist nicht erhalten. Seit 1996 erinnert auf dem Friedhof eine Gedenkstelle an ihn.

Ob sich J.S. Bach und Jan Dismas Zelenka in Dresden jemals begegnet sind ist unbekannt schätzten sich gegenseitig aber sehr………

YouTube-Video

Inhaltsangaben vom Video:

Jan Dimas Zelenka:

„Officium Defunctorum & Requiem in D-Dur“

Ausführende:

• Katerina Knezikova: soprano
• Mariana Rewerski: mezzosoprano
• Marketa Cukrova: alto
• Jaroslav Brezina: tenor
• Tobias Berndt: bass
• Tomas Kral: bass

Collegium 1704
Conducted by Václav Luks

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Jan Dismas Zelenka (1679-1745): „Lamentations of Jeremiah“

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für Ostersonntag, Ostermontag und Osterdienstag

Aufführungs-Ort: Georgenkirche, Eisenach am 23. bis 25. April 2000

Besprechung der Kantate BWV 31

Auf eine spirituelle Reise anderer Art begibt sich Bach in seiner zweiten uns erhaltenen Kantate für den Ostersonntag, die er am Hof des Herzogs in Weimar komponierte, als er gerade dreißig geworden war, 

BWV 31 „Der Himmel lacht! Die Erde jubilieret“. Sie beginnt mit einer festlichen Sonate für drei Instrumental-‚Chöre’ mit Blechbläsern, Rohrblattinstrumenten und Streichern und schwillt zu einem Chorgesang an, der den Himmel lachen und die Menschen über die Auferstehung Christi jubilieren lässt. Der fünfstimmige Chorsatz, die schwungvollen Tanzrhythmen und der strahlende Klang der Trompete, der ihm Konturen gibt, sehen dem ‚Gloria’ der h-moll-Messe auch dann noch freudig entgegen, als das Tempo langsamer wird und die Blechbläser verstummen, während der Text von Christi Auferstehung spricht.

Dieses Werk gehört zu den wenigen Kantaten aus der Weimarer Zeit (neben BWV 21, 63 und 172), deren Umfang und Orchestrierung einen anderen Aufführungsort vermuten lassen als die ‚Himmelsburg’, wie die Schlosskirche genannt wurde, mit ihrer winzigen Musikempore, die für ihr übliches, acht Sänger und fünf Instrumentalisten umfassendes Ensemble bestens geeignet war. Offensichtlich zog es die Familie des Herzogs vor, von Zeit zu Zeit in der Stadtkirche St. Peter und Paul den Nachmittagsgottesdienst zu besuchen (aus politischen Gründen, weil ihnen der Pfarrer besser zusagte oder einfach weil sie die Abwechslung liebten?). Der Organist der Stadtkirche war Bachs Halbvetter Johann Gottfried Walther, und die Möglichkeit, bei solch festlichen Gelegenheiten die Stadtpfeifer einzubeziehen, vielleicht in den Ecksätzen dieser herrlichen Kantate, muss Bach fasziniert haben, da sie eine zweistufige Aufführung zuließ, bei der sich die Hofkapelle auf die drei intim-persönlichen Arien beschränkte. Diese gipfeln in dem Abschieds- und Wiegenlied ‚Letzte Stunde’, für Sopran und Oboe d’amore, während die hohen Streicher ohne begleitenden Text Nikolaus Hermans Sterbechoral ‚Wenn mein Stündlein vorhanden ist’ anstimmen.

Der Hörer erfährt, wie Himmel und Erde lachen und jubilieren (Nr. 1 und 2), er wird aufgefordert, an Christi Auferstehung (Nr. 3) und seinem Sieg am Kreuz (Nr. 4) teilzuhaben und‚ den neuen Lebenslauf anzutreten’, um dem Zugriff der Sünde zu entkommen (Nr. 5) und den alten Adam ‚verwesen’ zu lassen (Nr. 6), er wird der in Aussicht stehenden Vereinigung mit Christus versichert (Nr. 7) und bittet, in der Vorfreude auf die letzte Stunde, den ‚Engeln ähnlich zu sein’ (Nr. 8), ein Gebet, das als abschließender Choral (Nr. 9) mit aufstrebendem Trompetendiskant in einem transzendent verklärten Satz noch einmal wiederkehrt. 

© John Eliot Gardiner 2007

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu Ostern:

                   h i e r  zum Download als PDF 

  Künstler-Beitrag: Katharina Arfken, Oboe

                 Künstler-Beitrag Katharina Arfken  als PDF

Eine Einführung in die Johannes-Passion BWV 245 von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

 Link: Erläuterungen Johannes Passion Sir Gardiner

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CD’s vom Label SDG  
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SDG-CDs zu Ostern !   SDG 128 Vol. 22

Link: Cover:  CD – SDG 128 – Vol. 22

SDG-CD’s zu Ostern 

Link: 

CD – Bestellung 

CD-Inhalte:

BWV 4 – Christ lag in Todesbanden /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol.  22 – CD  1

BWV 6 – Bleib bei uns, denn es will Abend werden /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

BWV 31 – Der Himmel lacht! die Erde jubilieret /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 1 

BWV 66 – Erfreut euch, ihr Herzen /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

BWV 134 – Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

BWV 145 – Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur “Vita Christi“ ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

“J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Video:

Kantate BWV 156

“Ich steh mit einem Fuß im Grabe” für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte, Streicher und Basso continuo. Vierter Satz Aria, Altus, aus der Kantate BWV 156 „Herr, was du willt, soll mir gefallen“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. 

Solist:

Terry Wey (Altus)

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-156/


Icon     Abendprogramm BWV 156 (511.3 KB)

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YouTube – J.S. Bach-Stiftung –

BWV 156 Satz 4  Alt-Arie: “

 „Herr, was du willt, soll mir gefallen“

 

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Ich wünsche allen Besuchern ein besinnliches und frohes Osterfest !

Herzliche Grüße

Volker

Die erste Etappe des Kölner Teils der “Bach Marathon” – Die Bach-Tour von J.E. Gardiner


Hallo zusammen,

gestern Abend fand die erste Etappe des Kölner Teils der “Bach Marathon”- Tour Gardiners statt. Der Abend begann mit einer interessanten Diskussion zwischen Isabella de Sabata und dem Intendanten der Kölner Philharmonie, Louwrens Langevoort, bei der hauptsächlich auf Gardiners eigenes Label “Soli Deo Gloria” eingegangen wurde, das im Wesentlichen von IdS mitverantwortet wird.

Philharmonie Köln

                                                               Philharmonie Köln

Wie ja bekannt ist, wurde im Vorfeld der Bach Cantata Pilgrimage seitens der “Deutsche Grammophon” zugesagt, das gesamte Projekt durch Aufnahmen und späteren Vertrieb zu unterstützen. Sehr kurzfristig jedoch sprang die DG aufgrund der immer kritischer werdenden wirtschaftlichen Aussichten für diese Sparte der Platten-/CD- Industrie ab.
Isabella de Sabata, die vormals (genau wie Louwrens Langevoort) bei Philipps gearbeitet hat, konnte erreichen, dass ein ehemals zu Philipps gehörendes und inzwischen unter dem Namen Polyhymnia selbstständiges Aufnahmeteam die gesamte Tour begleitete und sowohl Proben als auch die Konzerte aufnahm. Dabei fungierte sie selbst als Producerin.

Am Schluss der einjährigen Tour waren von allen Proben und über 60 Konzerten mehr als brauchbare Mitschnitte entstanden. Einzige Ausnahme waren die Proben und das Konzert zu Himmelfahrt in der Salesbury Cathedral. Da diese Kathedrale ein Touristenmagnet ist, erlaubte man es nicht, dass die Kirche für die Proben geschlossen wurde. So waren zuviel Hintergrundgeräusche auf den Bändern, als dass man sie guten Gewissen hätte später veröffentlichen können. Die Aufnahme der vier Himmelfahrtskantaten wurde im letzten Jahr in London nachgeholt und die CD wird am 2. April veröffentlicht. Dabei waren sowohl jüngere Mitglieder des Monteverdi Choir und der EBS dabei, wie auch älter gediente Mitglieder, die an der Bach Cantata Pilgrimage teilgenommen haben.

Für Isabella war es nach eigenem Bekunden einerseits wie ein “nach Hause kommen”, da sie ja selbst die komplette BCP begleitet hat und die besondere Stimmung der Tour prägend für alle Beteiligten war.

Andererseits zeigt sich aber auch, dass sich Gardiners Ensembles in einem ständigem Umbruch befinden, ohne den Charakter zu verlieren. Eine besondere Rolle nimmt hier das “Apprentice”-Programm ein, bei dem aus jährlich circa hundert hoch talentierten Bewerbern vier oder fünf Sänger oder Instrumentalisten ausgewählt werden, die dann ein Jahr unter Anleitung eines Mentors, also eines etablierten Mitglieds eines der Ensembles, eng begleitet werden. Am Ende des Jahres findet erneut ein Vorsingen oder -spielen statt, bei dem Gardiner entscheidet, ob der jeweilige “Apprentice” auch zukünftig zu den Ensembles zählt.

Dieses Programm gibt es bereits seit einigen Jahren und inzwischen besteht der Chor, der übrigens nächstes Jahr seinen fünfzigsten Geburtstag feiert, nahezu vollständig aus jüngeren Gesichtern. Und dennoch: Die letzten beiden aktiven Gründungsmitglieder haben den Chor erst vor kurzem verlassen. Isabella de Sabata betonte, dass sie das Gefühl hat, dass der Chor immer besser und leistungsfähiger wird. Eine Einschätzung, mit der sie nicht alleine steht. Im Dezember 2010 kürte die BBC den Monteverdi Choir zum weltbesten Chor.

Abschließend wurde noch auf den Bach Marathon in London eingegangen, der von der BBC live übertragen wird.

Über das eigentliche Konzert möchte ich nicht zu viele Worte verlieren, da es ja zumindest in Ausschnitten im Radio gesendet werden soll, wenn ich das richtig verstanden habe.

Nur so viel: Unter dem Begriff “Gesprächskonzert” verstanden die Beteiligten ein kurzes einführendes Gespräch zwischen Louwrens Langevoort und John Eliot Gardiner über die Kantate BWV 4 “Christ lag in Todesbanden” und die Johannes-Passion. Danach gab es eine etwa siebzigminütige breit angelegte, aber sehr kurzweilige Probe der Kantate, bei der einem immer wieder das unglaubliche Talent aller auf der Bühne Beteiligten klar wurde. Gardiner, der auch immer wieder erklärte, was er sich zu den jeweiligen Stellen denkt, versteht es mit seinem vielfach beschriebenen “absolutem Gehör” und seinem Witz, Charme, aber auch mit seiner gefürchteten harten, direkten Kritik vor allen Leuten (damit hielt er sich vor dem Publikum natürlich etwas zurück), seine maximal talentierten und ausgebildeten Musiker zu einer tief gehenden, stimmigen und überzeugenden Interpretation zu leiten.

Man merkt in jeder Sekunde, dass Gardiner unfassbar präzise weiß, wie er “seinen” Bach haben möchte und er gibt sich so lange nicht zufrieden, bis er ihn gehört hat. Darunter musste auch das Publikum spaßvoll “leiden”, das den Schlusschoral mitproben und dann mitsingen durfte. Es dauerte nicht wenige Durchgänge, bis alles so saß, bis der Chef es dann abnickte..
Zwischendurch, nach den jeweils geprobten Sätzen der Kantate, aber besonders am Ende gab es krachenden, lang anhaltenden Applaus. Hoffentlich gibt es solche Veranstaltungen mal des Öfteren.

Heute Abend folgt dann an gleicher Stelle die Johannes-Passion BWV 245.

Euch allen schöne Ostern!
Martin

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P.S.

Ein Zeitungsartikel aus Köln vom Freitag, 29.03.2013

Link: Titel: Der Marathonläufer

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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Feiertag „Karfreitag“


Der Isenheimer Altar von Matthias Grünwald

                                                                         Der Isenheimer Altar von Matthias Grünwald

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link  zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 29.03.2013 begehen wir den Feiertag “Karfreitag“

Der Karfreitag (früher Parasceve genannt) wurde vermutlich schon von den ersten Christen begangen als ein Tag des Fastens und der Trauer. Er behielt diesen Charakter über die Jahrhunderte bei. Schon Tertullian (Ende des 2. Jahrhunderts) bezeugte die Einhaltung dieses Tages als großen Fastentag.

Die protestantische Kirchen aber haben zunächst nur teilweise den Karfreitag als Feiertag übernommen. Im 17. Jahrhundert erlebte er als Bußtag eine Renaissance, wobei er freilich seinen ursprünglichen Character verlor. Entgegen der früheren Praxis, an diesem Tag (als dem einzigen des Jahres) kein Abendmahl zu feiern, stand nun das Abendmahl im Vordergrund. Heute entwickelt sich die Feier des Tages wieder zu einer dem ursprünglichen Sinn angemessenen Praxis.

Am Karfreitag hören wir, wie der Sohn Gottes gekreuzigt und zu Tode gebracht wurde. Die christliche Gemeinde verstummt, läßt nur noch das Wort Gottes reden. Dies findet seinen Ausdruck darin, dass die Vesper nach der Todesstunde Jesu einzig aus der Lesung besteht, zu der das Psalmgebet tritt.

Am Karfreitag verlöschen die Kerzen, die bis dahin Zeichen für das lebendige Licht, das Jesus Christus selbst ist, gewesen sind, um erst in der Osternacht wieder am Osterlicht entzündet zu werden. Die liturgische Farbe des Karfreitags und Karsamstags ist schwarz, wobei aber vollkommene Schmucklosigkeit des Altars ausreichend ist. Schwarz ist die “Farbe” des Todes, der Finsternis, der Verneinung allen Lebens.
Am Karfreitag verstummt das Lob der Gemeinde – das Geschehen am Kreuz macht sie still, vielleicht sogar beschämt, angesichts des Leides und Sterbens unseres Herrn Jesus Christus um unseretwillen.

Am Karfreitag verstummen wir angesichts des Leidens unseres Herrn, das er auf sich nahm, damit wir Frieden hätten mit Gott. Wir denken auch an die Menschen, die in unserer Zeit gefoltert und getötet werden, weil sie den Namen Jesu furchtlos bekennen, und wir müssen erkennen, dass die Ungerechtigkeit unter uns kein Ende genommen hat. Durch das Kreuz Jesu werden wir ermutigt, in dieser unserer Welt für Gerechtigkeit und Versöhnung einzutreten.

Der Wochenspruch: 

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Joh 3, 16)

Wochenlied: 

“Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ (EG 83)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*)  BWV 4       ”Christ lag in Todesbanden“

*) BWV 131   “Aus der Tiefe, rufe ich, Herr, zu dir“

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 118 “O Jesu Christ, meins Lebens Licht”

Motette für Chor und Instrumente;

Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

Geistliche Musik am Karfreitag

Johann Sebastian Bach: O Mensch, bewein„ deine
Sünde groß, Choralbearbeitung BWV 622
Edda von Bargen, Orgel

Johann Sebastian Bach: O Lamm Gottes unschuldig,

Choralbearbeitung BWV 656

Bine Katrine Bryndorf, Orgel

Felix Mendelssohn Bartholdy:

O Haupt voll Blut und Wunden, Kantate

Michael Volle, Bass / Kammerchor Stuttgart
Stuttgarter Kammerorchester /

Leitung: Frieder Bernius 

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 198 “Lass, Fürstin, lass noch einen Strahl” 

Trauerode

Taverner Consort & Players

Leitung: Andrew Parrott

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Jan Dismas Zelenka (1679-1745)

Lamentatio für den Karfreitag Nr. 2 F-Dur

Johannes Weisser (Bass)
Freiburger Barockorchester 

Leitung: Petra Müllejans

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart

Grabmusik, Kantate zum heiligen Grab Christi KV 42

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Georg Philipp Telemann  (1681-1767)

„Jesus liegt in letzten Zügen“, TVWV 1: 983

Thomanerchor Leipzig,

Sächsisches Barockorchester

Bariton und Leitung: Gotthold Schwarz 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 1079 „Musikalisches Opfer„

Linde-Consort:

Leitung: Hans-Martin Linde

Johann Sebastian Bach

BWV 641 „Wenn wir in höchsten Nöten sein“,

Lorenzo Ghielmi, Orgel

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Videos mit Bach-Kantaten am Karfreitag:

/ YouTube: BWV 4 –  “Christ lag in Todesbanden”   –  (Interpret: Pieter Jan Leusink )

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/ YouTube: BWV 131   “Aus der Tiefe, rufe ich, Herr, zu dir“  ( Interpret: Ton Koopman)

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/ YouTube: BWV 244 –  “Matthäus-Passion“ Part 1 – ( Interpret: Ton Koopman)

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/ YouTube: BWV 244 –  “Matthäus-Passion“  Part 2 – ( Interpret: Ton Koopman)

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/ YouTube: BWV 247 – “Markus-Passion“  Gesamt – ( Interpret: Ton Koopman Eigenkomposition)

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/ YouTbe:  Playlist Oratoiren: Matthäus-, Johannes-, Markus-Passion

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Gedenktafel Jan Dismas Zelenka - am  Wohnhaus in Dresden

Gedenktafel Jan Dismas Zelenka – am Wohnhaus in Dresden

Jan Dismas Zelenka (1679-1745)

Jan Dismas Zelenka (* getauft 16. Oktober 1679 in Launiowitz, heute Louňovice pod Blaníkem, in Böhmen; † 23. Dezember 1745 in Dresden; eigentlich Jan Lukáš Zelenka) war ein Barockkomponist böhmischer Herkunft.

Jan Dismas Zelenka war Sohn eines tschechischen Dorflehrers und Organisten und wurde am Prager Jesuitenkolleg ausgebildet. Im Jahr 1710 trat er eine Stelle als Violonist bzw. Kontrabassist am sächsischen Hof in Dresden an. Zwischen 1716 und 1719 reiste er nach Wien, wo er bei Johann Joseph Fux studierte. Ein vielfach vermuteter Aufenthalt in Italien, wo er Antonio Lotti und Alessandro Scarlatti getroffen haben soll, ist nicht belegt. Nach dem Tod des Dresdner Kapellmeisters Johann David Heinichen, den er während dessen Krankheit bereits vertreten hatte, bewarb er sich bei Kurfürst Friedrich August II. als dessen Nachfolger, unterlag jedoch Johann Adolf Hasse. 1733 wurde er lediglich zum Hofkomponisten und 1735 zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt und er blieb, mit Ausnahme gelegentlicher Reisen nach Prag bis zu seinem Tod im Jahr 1745 in Dresden. Sein Grab auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden ist nicht erhalten. Seit 1996 erinnert auf dem Friedhof eine Gedenkstelle an ihn.

Ob sich J.S. Bach und Jan Dismas Zelenka in Dresden jemals begegnet sind ist unbekannt schätzten sich gegenseitig aber sehr………

YouTube-Video

Inhaltsangaben vom Video: 

Jan Dimas Zelenka:

„Officium Defunctorum & Requiem in D-Dur„

Ausführende:

• Katerina Knezikova: soprano
• Mariana Rewerski: mezzosoprano
• Marketa Cukrova: alto
• Jaroslav Brezina: tenor
• Tobias Berndt: bass
• Tomas Kral: bass

Collegium 1704
Conducted by Václav Luks

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Jan Dismas Zelenka (1679-1745): „Lamentations of Jeremiah“

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“Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.”

Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 182 “Himmelskönig sei willkommen”

Kantate für den Sonntag  “Palmarum”

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

Eine Einführung in die Johannes-Passion von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

 Link: Erläuterungen Johannes Passion Sir Gardiner

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CDs vom Label SDG  
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B000E1P3B6   

Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 “Wie schön leuchtet der Morgenstern”

BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

BWV 182 “Himmelskönig, sei willkommen”

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur “Vita Christi“ ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

“J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

“Himmelskönig, sei willkommen” 
Kantate BWV 182 für Palmsonntag

für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte, Streicher und Basso continuo.

Video am Beitrags-Ende:

BWV 182 Satz 4 – Bass-Arie: “Starkes Lieben, das dich, großer Gottessohn”

Solist:

Raphael Jud, Bass.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-182/


Symbol     Abendprogramm BWV 182 (443,0 KB)

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J.S. Bach-Stiftung – bei 

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Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

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YouTube – J.S. Bach-Stiftung –

BWV 182 Satz 4 – Bass-Arie: “Starkes Lieben, das dich, großer Gottessohn”

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Ich wünsche allen Besuchern einen besinnlichen Karfreitag!

Herzliche Grüße

Volker

Himmelskönig sei willkommen – Bachs 328. Geburtstag in Leipzig


„Himmelskönig sei willkommen“ – Bachs 328. Geburtstag in Leipzig !

Ganz kurzfristig hatte ich mir Leipzig verordnet. Bach’s 328. Geburtstag am 21.03.2013 lud dazu ein, und ich brauchte dringend Luftveränderung und gescheite Musik.

J.S. Bach's 328. Geburtstag in Leipzig am 21. März 2013

                                        J.S. Bach’s 328. Geburtstag in Leipzig am 21. März 2013

Mein 1. Weg in Leipzig führte zum Thomasshop und zur Thomaskirche. Für das Geburtstagkonzert gab`s noch Karten. Es war ein außergewöhnliches Konzert. Gespielt wurde auf historischen Instrumenten, die teilweise aus dem Bach-Archiv kamen; die Thomaner haben in bachscher Orginalbesetzung gesungen. Die 16 – 23 Mitglieder des Thomanerchores unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller musizierten zusammen mit Solisten und dem Leipziger Barockorchester. Es war beeindruckend, mit welcher swingenden Leichtigkeit die Thomaner die Kantate BWV 182 anstimmten. Es wirkte einfach ansteckend.

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Begeistert war ich auch vom Orgelspiel des Universitätsorganisten Daniel Beilschmidt, der am 1. Abend an der Bachorgel u. a. einen Reger hingelegt hat (op.46/1), von dessen immer wiederkehrenden B-A-C-H  ich später nachts geträumt habe.

Mit lang anhaltendem Applaus haben wir uns bedankt. Biller konnte nicht umhin, uns mit seinen Thomanern eine Zugabe zu schenken: „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“.

Himmelkönig sei willkommen Chorbesetzung wie zu Bachs Zeiten und historische Instrumente

Kantate BWV 182 „Himmelskönig sei willkommen“ Chorbesetzung wie zu Bachs Zeiten und historische Instrumente

Der nächste Tag brachte die Freitagsmotette, wunderschön gestaltet; diesmal mit einem Universitätschor aus Minsk. Bei den kirchenslavischen Stücken sind wir weggeschmolzen. Aber viel Zeit zum Verweilen blieb nicht. Im Bachmuseum im Sommersaal legten Ute Loeck, Christoph Biller und der Pianist Stephan König „CHANCONettes mit Bach“ auf Parkett. Biller war als Johann Sebastian Bach direkt vom Himmel eingeflogen, hatte Friedemann (den Pianisten) gleich mitgebracht und die beiden waren zusammen mit Ute Loeck fit von Bach bis zu den Beatles. Wir haben uns vor Lachen gebogen und konnten nicht genug bekommen. Samstag ging Bachs Geburtstagfeier bei eisiger Kälte weiter, wir mussten (Carla, Tochter war freitags nachgekommen) wieder gen Heimat. Aber die Motette um 15.00 h in der Thomaskirche haben wir noch „mitgenommen“. Diesmal wieder in der ursprünglichen Besetzung mit Biller, den Thomanern und dem Gewandhausorchester.

Auf der Rückfahrt haben wir nur geschwärmt. Dieses quirlige, lebendige vor Musik überschäumende Leipzig hat es uns angetan. Nur drei Stunden Fahrt – und eine andere Welt. In diese Welt tauchen wir spätestens im Juni wieder ein.

Herzlichen Gruss

Iris

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P.S. Video: Leipziger Schüler feiern J.S. Bach in der Thomaskirche

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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Palmarum“


Konzert unter der Bach-Büste im Spiegelsaal Schloss Köthen (Sachsen-Anhalt)

                                   Konzert unter der Bach-Büste im Spiegelsaal Schloss Köthen (Sachsen-Anhalt)

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Leipzig feiert J.S. Bach’s Geburtstag:

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 24.03.2013 begehen wir den Sonntag „Palmarum„

Der Name des Sonntags Palmarum leitet sich ab von dem Brauch, den König oder Feldherrn bei seinem Einzug in die Stadt Palmzweige schwingend und jubelnd zu begrüßen. Dieser Brauch wurde auch geübt, als Jesus in Jerusalem einzog. Allerdings erwartete man in ihm einen anderen König, nicht den, der sich am Kreuz offenbaren würde.

Der Sonntag Palmarum bedenkt den Einzug Jesu in Jerusalem. Zu diesem Zeitpunkt wird er noch als König gefeiert, wenig später wenden sich alle von ihm, selbst seine Jünger. Das Thema stellt uns als Gemeinde vor die Frage, wie wir diesen König heute empfangen. Wenden wir uns auch wieder von ihm ab, sobald die Stimmung der Menge umschlägt? Ist unsere Begeisterung nur eine Eintagsfliege? Sind wir treu? Können wir treuer sein als die Jünger? Ist nicht unser Christsein oft auch schon sehr ähnlich dem der Pharisäer und Schriftgelehrten, die letztlch Jesus verdammten? Diese Fragen gilt es zu bedenken.

Am Sonntag Palmarum hören wir die Geschichte vom Einzug Jesu in Jerusalem. Er wurde von der Menge jubelnd begrüßt, sie schwangen Palmzweige und sangen ihm Psalmen. Aber wir wissen auch, dass Jesus erst durch das Kreuz zum König wurde, aber nun zum König über alle Gewalten und Mächte. Da er gehorsam ward bis zum Tod, empfangen wir durch ihn das Leben und freuen uns, einem solchen Herrn und König zu dienen, der sein Leben für die Seinen hingibt.

Wochenspruch: 

Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. (Joh. 3, 14b-15)

Wochenlied: 

“Du großer Schmerzensmann“ (EG 87)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung

     BWV 182   „Himmelskönig, sei willkommen“

*)  BWV 188   „Ich habe meine Zuversicht„

*) BWV 186   „Ärgre dich, o Seele, nicht„

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

Kantate zum Palmsonntag für 4 Singstimmen, Flöte, Streicher und Basso continuo;

Katharine Fuge, Sopran; Carlos Mena, Altus;

Hans Jörg Mammel, Tenor; Stephan MacLeod, Bass;

Ricercar Consort

Leitung: Philippe Pierlot

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ 

Claude Eichenberger, Alt
Bernhard Berchtold, Tenor / Raphael Jud, Bass

Chor und Orchester der
J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ 

Claude Eichenberger, Alt
Bernhard Berchtold, Tenor / Raphael Jud, Bass

Chor und Orchester der 
J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Christoph Graupner (1683-1760)

Kantate: „Gib, Gott Dein Gericht dem Könige“ 

Julien Freymuth (Countertenor)
Michael Feyfar (Tenor)
Markus Flaig (Bass)
Anton Webern Chor Freiburg

Ensemble Concerto Grosso

Leitung: Hans Michael Beuerle

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 182  „Himmelskönig, sei willkommen

Kantate am Palmsonntag

Yumiko Kurisu, Sopran – Yoshikazu Mera, Countertenor

Makoto Sakurada, Tenor – Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

Christine Maria Rembeck, Sopran; Thomas Riede, Altus;

Vernoin Kirk, Tenor; Friedemann Klos, Bariton

Cantus Thuringia / Cappella Thuringia,

Leitung: Bernhard Klapprott 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 182  „Himmelskönig, sei willkommen“

Kantate zum Palmsonntag

Regine Jurda, Alt; / Maximilian Kiener, Tenor; / Franz Schlecht, Bass;

Arcis-Vocalisten München;

Arpa Festante

Leitung: Thomas Gropper

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantate für den Sonntag „Palmarum„

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung, bzw. nicht für Palmarum.

 BWV 182   „Himmelskönig, sei willkommen“

*) BWV 186   „Ärgre dich, o Seele, nicht“

*)  BWV 188   „Ich habe meine Zuversicht“

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/ YouTube: BWV 182 –  

„Himmelskönig, sei willkommen“  (Interpret: Joshua Rifkin )

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/ YouTube: BWV 186 –

„Ärgre dich, o Seele, nicht“ (Interpret: Harnoncourt – Tölzer Knabenchor)

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/ YouTube: BWV 188

„Ich habe meine Zuversicht„  (Interpret: Helmuth Rilling )

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/ YouTube:  J.S. Bach 

J. S. Bach:  Ach Gott, wie manches Herzeleid (BWV 3) (Gardiner)
Cantata for the Second Sunday after Epiphany 1725

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner

Joanne Lunn, soprano
Richard Wyn Roberts, alto
Julian Podger, tenor
Gerald Finley, bass

John Eliot Gardiner – Monteverdi Chor und English Baroque Sololist, 

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/ YouTube: Wilhelm Friedemann Bach (1710 – 1784)

CANTATE:  „Dies ist der Tag“      (Interpret: Hermann Max)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Gedenktafel Jan Dismas Zelenka - am  Wohnhaus in Dresden

Gedenktafel Jan Dismas Zelenka – am Wohnhaus in Dresden

Jan Dismas Zelenka (1679-1745)

Jan Dismas Zelenka (* getauft 16. Oktober 1679 in Launiowitz, heute Louňovice pod Blaníkem, in Böhmen; † 23. Dezember 1745 in Dresden; eigentlich Jan Lukáš Zelenka) war ein Barockkomponist böhmischer Herkunft.

Jan Dismas Zelenka war Sohn eines tschechischen Dorflehrers und Organisten und wurde am Prager Jesuitenkolleg ausgebildet. Im Jahr 1710 trat er eine Stelle als Violonist bzw. Kontrabassist am sächsischen Hof in Dresden an. Zwischen 1716 und 1719 reiste er nach Wien, wo er bei Johann Joseph Fux studierte. Ein vielfach vermuteter Aufenthalt in Italien, wo er Antonio Lotti und Alessandro Scarlatti getroffen haben soll, ist nicht belegt. Nach dem Tod des Dresdner Kapellmeisters Johann David Heinichen, den er während dessen Krankheit bereits vertreten hatte, bewarb er sich bei Kurfürst Friedrich August II. als dessen Nachfolger, unterlag jedoch Johann Adolf Hasse. 1733 wurde er lediglich zum Hofkomponisten und 1735 zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt und er blieb, mit Ausnahme gelegentlicher Reisen nach Prag bis zu seinem Tod im Jahr 1745 in Dresden. Sein Grab auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden ist nicht erhalten. Seit 1996 erinnert auf dem Friedhof eine Gedenkstelle an ihn.

Ob sich J.S. Bach und Jan Dismas Zelenka in Dresden jemals begegnet sind ist unbekannt schätzten sich gegenseitig aber sehr………

YouTube-Video

Inhaltsangaben vom Video:

THE BACH (BWV 214) & ZELENKA (ZWV 146) -COMPARISON
Firstly, historical circumstances bring ZWV 146 and BWV 214 close to each other. Maria Josepha, Electress of Saxony and the two composers‘ common Queen, is the person honoured in both works. BWV 214 was performed in Leipzig during her 1733 birthday celebrations. In 1733 Bach also made another attempt to impress the Royal Couple with a Dresden performance of the original version of his b minor Mass. Undoubtedly the intention to impress the Royal Family was also among the reasons why Zelenka invested so much resources in this „Te Deum“- setting. ZWV 146 was performed in the Dresden Court Chapel, either as an act of thanksgiving on the day after Maria Josepha’s successful birth of a girl on 5 Nov. 1731, then in the presence of her Husband the Electoral Prince, or during the subsequent churching of the mother on 15 Dec. 

Whether the patrons were impressed or not, neither of the two composers obtained the desired post as the Saxon Court’s new Kapellmeister. Although these ambitions failed, they must have met during the 1730-33 attempts, when Bach was a frequent guest in Dresden. We find not only circumstancial evidence, but in this case even a direct CONFIRMATION that Johann Sebastian and Jan Dismas knew and admired each other personally, thanks to a letter sent by Bach’s son Carl Phillip Emmanuel to J.N. Forkel in 1775.

Bach & Zelenka:
Jan Dismas Zelenka: „Te Deum“ [ZWV 146] – Teil 1 –

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Bach & Zelenka:
J.S. Bach: BWV 214 „Tönet, ihr Pauken“ – Teil 2 –

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 182 „Himmelskönig sei willkommen“

Kantate für den Sonntag  „Palmarum“

Wir trafen uns am Sonnabendnachmittag, um die drei Kantaten (BWV 182, 54 und 1) in dieser bildschönen, aber eiskalten Kirche zu proben, während der Regen auf das Dach trommelte und auf das öde Acker- und Weideland, das diese Ecke Ostenglands prägt. Am Sonntag ließ sich die Sonne blicken und lieferte das ‚zauberhaft Spiel des Lichtes auf Stein und Holz’, das der Kirche fünf Sterne in Simon Jenkins’ Buch über England’s Thousand Best Churches eingebracht hatte. Der Princestellte sich pünktlich ein, und wir begrüßten ihn mit Thomas Arnes Arrangement für das Drury Lane Theatre von God Save the King (1745), das nicht in der üblichen schwerfälligen, trübsinnigen Manier gespielt wurde, sondern als luftiger, leichtfüßiger Passepied. Das Stück war ein passendes Präludium zu der eleganten Sonate, mit der Bach BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ eröffnet, das 1714 komponiert wurde, als Palmsonntag und Mariä Verkündigung zusammenfielen.

Die Sonate wirkt wie die Miniaturausgabe einer französischen Ouvertüre, Solovioline und Blockflöte dialogisieren mit einer Pizzicato-Begleitung, die ein wenig an Jesu Eselritt nach Jerusalem erinnert. In dem magischen Augenblick, wenn die Streicher zum ersten Mal wieder coll’arco spielen und der Tonaufschwillt, spürt man noch einmal, was für eine Offenbarung die Begegnung mit der Musik seiner Zeitgenossen – Corelli, Vivaldi u.a. – für Bach gewesen sein muss. Ein madrigalähnliches Willkommenslied für Chor (Nr. 2) – und, wie ich finde, eine idiomatische Verwendung von concertisten und ripienisten, wenn die Streicher und die Blockflöte einsetzen – deutet auf eine wachsende Menge hin, die sich einstellt, um Christus als Gottes Vertreter 10 auf Erden willkommen zu heißen. Selten ist Bach auf eine so frische Weise unbeschwert. Die kammermusikähnlichen Proportionen des Werkes, seine Fröhlichkeit und Unbekümmertheit schienen für das Gebäude wie geschaffen.

Nur ein Rezitativ ist vorhanden (Nr. 3), und es ähnelt eher einem Arioso, dafür gibt es drei aufeinander folgende und im Charaktergegensätzliche Arien, in der die Leidenszeit, die Christus bevorsteht, als Quelle geistlicher Inspiration behandelt wird, vom Bass (Nr. 4) und Tenor (Nr. 6), die Christus direkt ansprechen, vom Alt (Nr. 5), der alle Christen aufruft, den Heiland in der Weise zu begrüßen, wie es im Evangelium berichtet wird: ‚Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg. Die anderen hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg’. Bach setzt in dieser langsamen und ausgedehnten Dacapo-Arie (mit geringfügig schnellerem B-Teil), deren sich windende, absteigende Phrasen andeuten, wie sich die Zweige neigen und die Menschen vor dem Heiland niederknien, eine einzelne Blockflöte gegen das Alt-Solo. Auf mich wirkte das wie eine musikalische Pietà, die Alt-Marienfigur, die den Heiland in ihren Armen wiegt – und wir fanden in der Nordwestecke der Kirche tatsächlich eine Pietà der englischen Bildhauerkunst. 

Die Tenor-Arie, von einer regen, zuweilen gequälten Continuolinie unterlegt (cis-moll in dieser transponierten Leipziger Fassung!) verweist auf eine Stimmung zu einem späteren Zeitpunkt während der Passion. Immer wieder abrupter Stillstand und Neubeginn – diese Abfolge deutet an, wie Jesus unter der Last des Kreuzes stolpert, während ihm seine Jünger auf dem langen Weg ‚durch Wohl und Weh’ nicht folgen können.

Die Kantate endet mit zwei Chören, der erste eine motettenähnliche Choralfantasie, die um Vulpius’ schöne Melodie (1609) des für Palmsonntag bestimmten Liedes gebaut ist, der zweite ein munterer Chortanz, der auf direktem Wege einer heiteren Oper dieser Zeit hätte entnommen sein können (und auch im Ersten Akt von Tschaikowskys Eugen Onegin nicht völlig fehl am Platze gewesen wäre). Dieser Tanz verlangt die Ausgeglichenheit eines Trapezkünstlers im Verbund mit der Agilität eines Madrigalgymnasten – und ist einfach faszinierend. In einerKirche, die bis auf den letzten Platz mit einem so bunt gemischten Publikum besetzt war – der Prince of Wales, seine Stallmeister, sein Leibwächter, die Mimen seiner House-Party, Bach-‚Pilger’ aus London und Oxford, sogar jemand aus Japan –, spürte man noch mehr als sonst das Geheimnis einer Live-Aufführung von Bachs Musik, die offensichtlich Interpret wie Hörer gleichermaßen Nahrung gibt. Die erhebende Stimmung war zu fühlen.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  
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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde“

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur “Vita Christi“ ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

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für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Foto-Impressionen aus Leipzig zum 328. Geburtstag von J.S. Bach
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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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“J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

„Himmelskönig, sei willkommen“ 
Kantate BWV 182 für Palmsonntag

für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte, Streicher und Basso continuo.

Video am Beitrags-Ende:

BWV 182 Satz 4 – Bass-Arie: „Starkes Lieben, das dich, großer Gottessohn“

Solist:

Raphael Jud, Bass.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-182/


Symbol     Abendprogramm BWV 182 (443,0 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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YouTube – J.S. Bach-Stiftung –

BWV 182 Satz 4 – Bass-Arie: „Starkes Lieben, das dich, großer Gottessohn“

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Judika“


Eröffnungskonzert Bachfest 2012 Eröffnungs-Konzert Thomaner - (Bildrechte Gert Mothes - BachArchiv)

             Eröffnungskonzert Bachfest 2012 Eröffnungs-Konzert Thomaner – (Bildrechte: Gert Mothes – BachArchiv)

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 17.03.2013 begehen wir den Sonntag „Judika„

Der Name des Sonntags Judika leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Judica me, Deus, et discerne causam meam de gente non sancta“ (Ps 43, 1;)

Von diesem Sonntag an bis zum Karsamstag wird auch die Gloria-Patri-Strophe, die üblicherweise an jeden Psalm angefügt wird, nicht mehr gesungen, weil mit diesem Sonntag nach altem Brauch die eigentliche Passionszeit beginnt. Das wird in der neuen Agende (dem EGb) nicht mehr so gesehen. Dort schweigt Gloria Patri erst ab dem Sonntag Palmarum.

Nach dem Sonntag Laetare, an dem die Hingabe Jesu bedacht wurde, betont nun der Sonntag Judika den Gehorsam Christi genauso wie unseren Gehorsam. Es geht also um unsere Antwort auf Gottes Handeln und Gebot, die unaufgebbare Dualistik der Gnade Gottes: wenn sie nicht angenommen wird, kann sie auch nicht wirken. Es ist die Freiheit der Selbstentscheidung, von Gott geschenkt, die uns auch das Verderben bringen kann. Die Texte zeigen uns in teilweise grausamer Härte, wie Gehorsam immer auch zum Segen führt.

Auf dem Weg zum Kreuz erkennen wir den Gehorsam, mit dem Jesus alle Schmach, die ihm zugefügt wurde, geduldig getragen hat. Im Evangelium dieser Woche wird deutlich, dass, wenn wir Anspruch auf einen Platz an Jesu Seite erheben wollen, von uns der gleiche Gehorsam gefordert wird. Aber wir erfahren immer wieder, dass wir zu solchem Gehorsam nicht fähig sind, und sind dankbar, dass Jesus Christus durch seinen Gehorsam unser aller Heil bewirkt hat.

Wochenspruch: 

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. (Mt 20, 28)

Wochenlied: 

“O Mensch, bewein dein Sünde groß“ (EG 76)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Video: J.S. Bach „O Mensch, bewein dein Sünde groß“

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244 (Interpret: Ton Koopman)

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Keine Kantaten für den Sonntag „Judika„

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*)   BWV 71   „Gott ist mein König“

*)  BWV 97     In allen meinen Taten

*)  BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit„ (Actus tragicus)

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Keine Bach-Kantate für diesen Sonntag im Programm !!

Ein Auszug:

Felix Mendelssohn Bartholdy  (1809 -1847)

Kantate: „O Haupt voll Blut und Wunden“

Kantate für Bass, vierstimmigen Chor und Orchester;

Michael Volle; Kammerchor Stuttgart; Stuttgarter Kammerorchester,

Leitung: Frieder Bernius

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Georg Philipp Telemann  (1681 – 1767)

Kantate: „Siehe, es hat überwunden der Löwe“

Johann Koslowsky, Sopran / Kai Wessel, Altus
Phillip Langshaw, Bass / Alsfelder Vokalensemble
Steintor Barock Bremen

Leitung: Wolfgang Helbich 

Dokument:

Wolfgang Helbich legt den Taktstock nieder ! 

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“

(„Actus tragicus“)

Emma Kirkby, Sopran
Michael Chance, Countertenor
Charles Daniels, Tenor
Peter Harvey, Bass

Mitglieder des Purcell Quartets

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Felix Mendelssohn Bartholdy  (1809 -1847)

Vocal: „Richte mich, Gott“

und

„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“ aus op. 78

Monika Meier-Schmid und Dorothea Rieger (Sopran)
Mechthild Seitz und Isolde Assenheimer (Alt)
Bernhard Scheffel und Stefan Dörr (Tenor)
Adolph Seidel und Cornelius Hauptmann (Bass)

Kammerchor Stuttgart

Leitung: Frieder Bernius

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 71  „Gott ist mein König“

Kantate zum Ratswechsel in Mühlhausen 1708

Arleen Augér, Sopran
Ortrun Wenkel, Alt
Peter Schreier, Tenor
Siegfried Lorenz, Bass

Thomanerchor Leipzig

Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig

Leitung: Hans-Joachim Rotzsch

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Liebhold(t)

(† um 1730 bei Gotha) war ein deutscher Komponist.

Sein Vornamen und seine Lebensdaten sind unbekannt.

„Herr, dein Wort ist meines Fußes Leuchte“

Christine Maria Rembeck, Sopran; Thomas Riede, Altus;

Vernoin Kirk, Tenor; Friedemann Klos, Bariton

Cantus Thuringia / Cappella Thuringia,

Leitung: Bernhard Klapprott 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 97  „In allen meinen Taten„

Katharine Fuge, Sopran; Robin Tyson, Countertenor;

Steve Davislim, Tenor; Stephan Loges, Bass;

Monteverdi Choir  / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Keine Kantaten für den Sonntag „Judika“

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*)   BWV 71   „Gott ist mein König“

*)  BWV 97     „In allen meinen Taten„

*)  BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ (Actus tragicus)

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/ YouTube: BWV 71 –  

„Gott ist mein König“  (Interpret:  Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 97 –

„In allen meinen Taten“ (Interpret: Leusink )

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/ YouTube: BWV 106

Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit  (Interpret: Ton Koopman )

„Actus Tragicus“

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/ YouTube:  Georg Friedrich Händel  (1685 – 1759)

„Israel in Egypt“ (HWV 54) Biblisches Oratorium

John Eliot Gardiner – Monteverdi Chor und English Baroque Sololist, 

Sololist: Michael Chance (Countertenor), Nigel Robson (Tenor)

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/ YouTube: Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)

CANTATE:  “ Der Tod ist verschlungen in den Sieg “ (Interpret: Hermann Max)

pour le jour de PÂQUES – (TWV 1:320 Francfort 1721)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johan Helmich Roman (1694-1758 ) schwedischer Barockkomponist

Johan Helmich Roman (1694-1758 ) schwedischer Barockkomponist

Johan Helmich Roman (* 26. Oktober 1694 in Stockholm; † 20. November 1758 in Haraldsmåla in der Nähe von Kalmar), war ein schwedischer Komponist der Barockzeit.

Johan Helmich Roman erhielt ersten Musikunterricht von seinem Vater, einem Mitglied der königlich schwedischen Hofkapelle. Bereits vor 1711 wurde er selber Mitglied der Hofkapelle. König Karl XII. erlaubte ihm in der Zeit von 1715 bis 1721 einen Studienaufenthalt in England, wo er sich bei Johann Christoph Pepusch und Attilio Ariosti weiterbildete. In dieser Zeit hatte er eine Anstellung beim Herzog von Newcastle und Begegnungen mit bedeutenden Musikern, wie Georg Friedrich Händel, Francesco Geminiani, Giovanni Battista Bononcini und anderen. Nach seiner Rückkehr im Jahr 1721 wurde er Vizekapellmeister der Hofkapelle und ab 1727 deren Leiter.

Da er der erste schwedische Komponist war, der eine größere Bedeutung erlangte, wird er „Vater der schwedischen Musik“ oder auch „der schwedische Händel“ genannt. Roman war ein Freund der leichteren, italienischen Barockmusik. Musikalisch folgte er dem Vorbild des graziösen, eher weniger polyphonen Stils von Domenico Scarlatti und Giovanni Pergolesi.

Romans Werk umfasst Suiten, Solokonzerte und Symphonien sowie vielfältige Werke im Bereich der Kammer- und Kirchenmusik.

YouTube-Video

Johan Helmich Roman

Work: Cantata – Bröllopsmusik – Aria: Förnöjen eder sälla par

Soprano: Susanne Rydén

Orchestra: Drottningholms Barockensemble

Conductor: Eric Ericson

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Johan Helmich Roman

Wedding cantata (Hochzeits-Kantate)

Aria with violino obligato

Soprano: Christina Högman

Violin: Nils-Erik Sparf

Orchestra: Drottningholms Barockensemble

Conductor: Eric Ericson

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Johan Helmich Roman

Te Deum (1/2)

Orchestra: Drottningholms Barockensemble

Conductor: Eric Ericson

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

Kantate für den Sonntag  „Mariä Verkündigung“

Der Höhepunkt dieses Konzerts war die Kantate zu Mariä
Verkündigung

BWV 1 „Wie schön leuchtet des Morgenstern“,die 1725 in Leipzig uraufgeführt wurde, in einem Jahr, als Verkündigung und Palmsonntag auf einen Tag fielen. Es ist nicht viel Phantasie nötig, um die Bedeutung dieser doppelten Feier zu ermessen, die mit dem Ende der Fastenzeit kam, als in der Kirche wohl keine Musik zu hören war. Bachs zweiter Jahrgang schloss mit dieser jubelnden Frühlingskantate (auf die am folgenden Freitag die Uraufführung der Matthäus-Passion gefolgt wäre, hätte er sie rechtzeitig vollendet). Sie war auch die erste Kantate, die von der Bach-Gesellschaft im ersten Band (von 45) der Ausgabe von 1850 veröffentlicht wurde. Man fragt sich, wie Subskribenten-Komponisten wie Schumann und Brahms mit Bachs einfallsreicher und meisterhafter Manier umgegangen sein mögen, einen der bewegendsten und bekanntesten Choräle Luthers mit seinen kontrapunktischen Texturen zu umweben. Die Partitur ist üppig, majestätisch und ‚östlich’, sie erinnert an die Epiphanias-Kantate BWV 65 Sie werden aus Saba alle kommen, die wir ein paar Monate zuvor in Leipzig aufgeführt hatten, und das gilt für die Instrumentierung – Hörner, Oboen da caccia und Streicher (aber diesmal keine Blockflöten) – in gleicher Weise wie für das Metrum – ein würdiges Zeremoniell in F-dur im 12/8-Takt in der einleitenden Choralfantasie. Das Werk beginnt mit einem intimen Tableau, das die Verkündigung darstellt: 

Ein sanftes Solo für die zweite Violine wird von der ganzen Gruppe beantwortet, von den beiden Violinen und schließlich paarigen Hörnern, Oboen und Violinen in der Dominante echohaft wiederholt und führt zu einem recht unzeremoniellen ‚Schwof’ – einen Tanz von anderthalb Takten sowie eine rhapsodische Darbietung für die ganze Kapelle über einer pulsierenden Folge von Fs der im Oktavabstand geführten Basslinie, bevor Nicolais Melodie in einem eindrucksvollen Chorsatz von den Sopranstimmen und (manchmal) dem ersten Horn in langen Noten präsentiert wird. 

Wie in BWV 182 ist die Begrüßung durch die Menge mitreißend und voller Jubel, vor allem auf dem Höhepunkt des Satzes, ‚hoch und sehr prächtig erhaben’, wo sich der Akzent auf die Majestät und Pracht verlagert, so bei der dreimaligen Wiederholung der Worte ‚reich von Gaben’. Ich hatte den Eindruck, das Publikum war mit Nicolais Liedmelodie vertraut genug (auf Englisch ist sie unter dem Titel ‚How brightly shines the morning star’ bekannt), um diesen ‚unsichtbaren Kreis menschlicher Mühen’ erstehen zu lassen, wie Yo Yo Ma es ausdrückte, wenn ausführende Musiker und Zuhörer auf gleiche Weise in eine gemeinsame oder gemeinschaftliche Handlung eingebunden sind. Es war ein Gefühl, das ich vierundzwanzig Stunden später bei einem Rockkonzert in der Royal Albert Hall noch einmal hatte, wo Sting ein paar Takte aus bekannten Songs mit seinem Publikum, das ihn anbetete, in einer Art Litanei austauschte. Es sind Augenblicke wie diese, wenn ein besonders starkes Band zwischen Musikern und ihren Hörern vorhanden ist, dass man eine kleine Vorstellung davon bekommt, wie diese Kantaten bei ihrer Uraufführung in Leipzig aufgenommen worden sein mögen – oder wenigstens wie Bach wollte, dass sie aufgenommen würden. 

Die festliche Stimmung dieser Kantate bleibt in ihren heiteren Tanzrhythmen erhalten: mit würdevoller Zeremonie in dieser Eingangsfantasie, mit Flammen züngelnd in der ersten Arie (für Sopran mit Oboe da caccia), jubilierend im Dreiertakt in der reich verzierten zweiten Arie (für Tenor und, wie es sich gehört, den ‚Ton der Saiten’) und schließlich in einer mitreißenden vierstimmigen Harmonisierung eines 15 weiteren Textes von Philipp Nicolai, diesmal mit einer unerhörten Melodie für das zweite Horn. Musik, die in den Ohren klingt und zu Tränen rührt, zumal Strahlen der Frühlingssonne auf das Stichwort ‚Morgenstern’ durch die klaren Glasfenster der Kirche blitzten.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  
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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde“

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Für alle, die am 25. Januar 2013 bei der Veranstaltung vom Bach-Archiv nicht live dabei sein konnten, hier nochmals Teil 1 der Gesprächsreihe zum bevorstehenden Bachfest 2013 unter dem Motto “Vita Christi” zum Nachhören und Sehen als Video:

J. S. Bachs Oratorien und Kantaten

Teilnehmer: Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Frieder Bernius und

Prof. Dr. Christoph Wolff – (Bach-Archiv Leipzig)

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Deutsche Welle (DW) – Ein neues Video über Johann Sebastian Bach..!!
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Johann Sebastian Bach is one of the greatest composers in classical music history. His works continue to move and inspire people all over the world. We introduce you to three key places that were central to his life and work: Eisenach, Köthen and Leipzig.
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Deutsche Welle (DW)
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Der Jazzmusiker Stephan König empfiehlt einen Besuch im Mendelssohn-Haus, ein Konzert im Gewandhaus und einen Abend im Jazzclub Labyrinth….
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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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“J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – BWV  42  „Am Abend aber des selbigen Sabbats“ 

Kantate BWV 42 zu Quasimodogeniti für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo

Zum Video am Beitrags-Ende:

Dritter Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 42 „Am Abend aber des selbigen Sabbats“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solistin: Irène Friedli

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-42/


Symbol   Abendprogramm BWV 42 (475.1 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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YouTube J.S. Bach-Stiftung –

BWV 42 Satz 3 – Alt-Arie: „Wo zwei und drei versammelt sind“

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

News vom Dirigenten Sir J.E. Gardiner „Bach-Marathon“ in London und weitere Angaben


Liebe Gardinerfreunde/innen

Das Bach-Archiv Leipzig meldet Neuigkeiten über den englischen Dirigenten und Bach-Interpreten John Eliot Gardiner..!!

Sir John Eliot Gardiner feiert am Ostermontag ein außergewöhnliches »Bach-Fest« in London

Mit einem neunstündigen Musikfest unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner wird am diesjährigen Ostermontag, dem 1. April 2013 der Komponist Johann Sebastian Bach in der Royal Albert Hall in London gefeiert. Ab 13 Uhr führen The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists unter Leitung Gardiners im Rahmen eines »Bach Marathons« u. a. die Motette für Doppelchor Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV 225, die OsterkantateChrist lag in Todesbanden, BWV 4 sowie beschließend die Messe in h-Moll, BWV 232 auf.

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Sir John Eliot Gardiner im Gespräch mit PD Dr. habil. Peter Wollny (links) während der Dreharbeiten zur TV-Dokumentation »The Genius of Bach«.

Sir John Eliot Gardiner im Gespräch mit PD Dr. habil. Peter Wollny (links) während der Dreharbeiten zur TV-Dokumentation »The Genius of Bach«.  –  (Bildrechte Bach-Archiv Leipzig)

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Namhafte Interpreten wie Joanna MacGregor, (Piano) – Viktoria Mullova, (Violine) – Alban Gerhardt (Cello) – und John Butt (Cembalo, Dirigent) – ergänzen das Programm durch ihre Interpretation bekannter Werke Bachs wie den Goldberg-Variationen, BWV 988, der Partita Nr. 2 d-Moll, BWV 1004, der Cellosuite Nr. 6 D-Dur, BWV 1012 sowie zahlreicher Orgelchoräle, Orgelvorspiele und Fugen. Für einen besonderen Höhepunkt sorgt eine öffentliche Probe des Schlusschorals aus der Kantate Christ lag in Todesbanden, BWV 225, die Interessierten aus dem Publikum ermöglicht, Teil des außergewöhnlichen Festes zu werden und gemeinsam mit dem Monteverdi Choir das musikalische Finale des »Bach Marathons« zu gestalten.

Prof. Robert D. Levin geb. 1947 US-amerikanischer Pianist Komponist und Musikwissenschaftler

Prof. Robert D. Levin geb. 1947 US-amerikanischer Pianist Komponist und Musikwissenschaftler

Für zahlreiche anregende Diskussionen über Johann Sebastian Bachs Leben und seine zeitlose und eindrucksvolle Musik sorgen der renommierte Pianist, Musikwissenschaftler und Präsident des Bach-Wettbewerbs Leipzig, Professor Robert D. Levin – sowie zahlreiche weitere Autoren, Wissenschaftler, Philosophen aber auch Psychologen und Künstler.

Der Dirigent Sir John Eliot Gardiner ist seit seiner Kindheit eng mit Bachs Musik verbunden. Der »Bach Marathon« – Höhepunkt des BBC Barockfrühlings – ist ein erster gewaltiger Markstein eines insgesamt sehr erfolgreichen Jahres für den Dirigenten: In der TV-Dokumentation »The Genius of Bach« wird Gardiner am 30. März 2013 über 90 Minuten auf BBC TWO zu sehen sein, u. a. im Gespräch mit Mitarbeitern des Bach-Archivs Leipzig.

Im Oktober 2013 erscheint die lang ersehnte Biographie von J.E. Gardiner über den Komponisten J.S. Bach, und im Juni 2013 gastiert Sir John Eliot Gardiner gemeinsam mit The English Baroque Solist und The Monteverdi Choir für gleich zwei Konzerte im Bachfest Leipzig. Am 20. Juni 2013, um 20 Uhr leitet Sir John Eliot Gardiner in der Thomaskirche eine Aufführung der Johannes-Passion, BWV 245, und in der Nikolaikirche ist er am 22. Juni 2013, um 20 Uhr mit den Kantaten BWV 249 (Oster-Oratorium) und das Himmelfahrtsoratorium – BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen“, zu erleben.

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Eintrittskarten Bachfest 2013 Leipzig

über Ticket-Online

Programm Bachfest Leipzig 2013 zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

Der komplette »Bach Marathon« wird von BBC Radio 3 live übertragen.

Dokumentar-Film:

«The Genius of Bach« mit Sir Gardiner am 30. März 2013 – über 90 Minuten auf BBC TWO

In related programming on BBC Two, Sir John Eliot Gardiner will present „The Genius Of Bach“, a 90-minute music documentary revealing for the first time his life’s research into the great composer. The documentary will present a fresh perspective on J.S. Bach, delving into his life and music with the help of performances from the Monteverdi Choir and the English Baroque Soloists (broadcast date tbc).

Informationen und Tickets: www.bachmarathon.com

Tickets im Verkauf durch die Royal Albert Hall – Abendkasse-

Link:  http://www.royalalberthall.com/  oder Tel. 0845 401 5045  – Die Eintrittskarte ist für den ganzen Tag gültig.

(Textauszüge und Bildquelle vom Bach-Archiv Leipzig)

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Ein Rundfunk-Tipp: 

Deutschlandradio-Kultur

Samstag, 30. März 2013 um 19:05 Uhr

19.05 Uhr – Konzert
Kölner Philharmonie
Aufzeichnungen vom 28. / 29.3.2013

Johann Sebastian Bach

›Johannespassion‹ BWV 245

für Soli, Chor und Orchester (Fassung 1724)

Hannah Morrison, Sopran / Meg Bragle, Alt / Andrew Tortise, Tenor

Dietrich Henschel, Bariton / Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

ca. 21.00 Nachrichten

Bachs Passionsmusik – ein
Gesprächs- und Mitsingkonzert

Johann Sebastian Bach

Kantate ›Christ lag in Todesbanden‹ BWV 4,
Kantate für Soli, Chor, drei
Posaunen, Streicher und Basso
continuo

The Monteverdi Choir
English Baroque Soloists

Leitung und Moderation:
Sir John Eliot Gardiner

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Eine Einführung in die Johannes-Passion von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

 Link: Erläuterungen Johannes Passion Sir Gardiner

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Herzliche Bach-Grüße

Volker

 

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Laetare“


Beim Bach-Festival-Arnstadt könnt ihr nicht nur erstklassige Konzerte erleben, sondern auch die beliebten historischen Stadtführungen. Unsere Stadtführer führen euch - zum Teil in Original-Kleidung - durch die Straßen und Häuser der Bachstadt oder durch die multimediale Bachhausstellung im Schlossmuseum Arnstadt. Alle Infos zu unseren Stadtführungen bekommt ihr hier: http://bit.ly/HSFBFA2013

Beim Bach-Festival-Arnstadt vom 15. März bis 24. März 2013 können Sie nicht nur erstklassige Konzerte erleben, sondern auch die beliebten historischen Stadtführungen. Unsere Stadtführer führen Sie – zum Teil in Original-Kleidung – durch die Straßen und Häuser der Bachstadt oder durch die multimediale Bachhausstellung im Schlossmuseum Arnstadt. Alle Infos zu unseren Stadtführungen bekommen Sie hier:  Link: http://bit.ly/HSFBFA2013

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BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 10.03.2013 begehen wir den Sonntag „Laetare„

Der Name des Sonntags Laetare leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Laetare cum Jerusalem, et exsultate in ea, omnes qui diligitis eam“ (Jes 66, 10;)

Der Sonntag Laetare steht in der Mitte der Fastenzeit und wird deshalb auch „Mittfasten“ genannt. Ein anderer Name für diesen Sonntag aufgrund des Evangeliums von der Brotvermehrung ist „Brotsonntag“. In der römischen Kirche wird der Sonntag auch als „Rosensonntag“ bezeichnet, weil an ihm der Papst eine goldene Rose weihte, die angesehenen Persönlichkeiten oder Instituten, die sich um die römische Kirche verdient gemacht hatten, verliehen wurde. Dieser Brauch wird heute nicht mehr wahrgenommen.

Nachdem bisher der Aspekt unserer Schuld gegenüber Gott stärker in den Vordergrund getreten ist, tritt nun am Sonntag Laetare Gottes Handeln an uns in den Vordergrund als Antwort auf unsere Verfehlungen. Dadurch wird der wichtige Aspekt des Evangeliums deutlich, dass wir eben in erster Linie durch Gottes Hilfe frei werden von unseren Verfehlungen, und nicht durch unsere eigenen Werke. Damit gewinnt die Fastenzeit nun einen gewissen fröhlichen Charakter, obgleich wir natürlich weiterhin betrübt sind darüber, dass ein solches Opfer um unseretwillen nötig ist. Dass Gott es aber aus freien Stücken gibt, um uns zu erlösen, ist die große Freude des Evangeliums, das auch in der Fastenzeit uns durchträgt!

Das Opfer Jesu, an das wir durch die Worte vom Weizenkorn, das stirbt und dadurch viel Frucht bringt, erinnert werden, läßt uns froh und dankbar auf das Kreuz schauen. Wir haben Teil am Leiden und Sterben Jesu durch die Gaben der Schöpfung, in deren Gestalt er sich uns im Abendmahl hingibt.

Wochenspruch: 

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. (Joh 12, 24)

Wochenlied: 

“Jesu, meine Freude“ (EG 396)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Video: J.S. Bach Motette BWV 227 „Jesu, meine Freude“

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Keine Kantaten für den Sonntag „Laetare„

Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*) BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich„

*) BWV 119 – „Preise, Jerusalem, den Herrn“

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Keine Bach-Kantate für diesen Sonntag im Programm !!

Ein Auszug:

Jean-Baptiste Lully (1632-1687)

„O Lachrymae“  für Soli, Chor, Streicher und Basso continuo;

Véronique Gens und Brigitte Vinson, Sopran;

Jean-Paul Fouchécourt und Hervé Lamy, Tenor;

Peter Harvey, Bass; Le Concert Spirituel,

Leitung: Hervé Niquet

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Motette BWV 227 “Jesu, meine Freude”

Kammerchor Stuttgart / Barockorchester Stuttgart

Leitung: Frieder Bernius

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“

Tanya Aspelmeier, Sopran
Jürgen Banholzer, Countertenor
Mirko Heimerl, Tenor
Hans Wijers, Bass
Balthasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Ensemble

Leitung: Thomas Hengelbrock

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Kantate: „Du bist verflucht, o Schreckensstimme“ 

Monika Frimmer (Sopran)
Myriam Eichberger (Blockflöte)
Gerhardt Darmstadt (Violoncello)
Christoph Hammer (Cembalo) 

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 119  „Preise, Jerusalem, den Herrn„

Ratswahlkantate

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

„Wer nur den lieben Gott läßt walten“ TWV I,1593

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 150  „Nach dir, Herr, verlanget mich“

Gillian Keith; Sopran; Daniel Taylor, Countertenor;

Charles Daniels, Tenor; Stephen Varcoe, Bass;

Monteverdi Choir  / English Baroque Soloists:

Leitung: John Eliot Gardiner

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantaten für den Sonntag „Laetare“ entfallen

Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*) BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich„

*) BWV 119 – „Preise, Jerusalem, den Herrn“

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/ YouTube: BWV 150 –  

„Nach dir, Herr, verlanget mich“  (Interpret: N.N. )

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/ YouTube: BWV 119 –

„Preise, Jerusalem, den Herrn“ (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: Georg Philipp Telemann 

Kantate:

„Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis“  (Interpret: Ludger Rémy )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Ludwig Krebs (1713-1780)

300 Jahre "Johann Ludwig Krebs"  * 1713   t  1780

300 Jahre – Johann Ludwig Krebs  * 1713  –  t 1780

Johann Ludwig Krebs wurde vermutlich zwischen dem 10. und dem 12. Oktober 1713 in Buttelstedt bei Weimar geboren. Er war einer der drei Söhne von Johann Tobias Krebs. Ersten Musikunterricht erhielt er vermutlich von seinem Vater, der seit 1710 Kantor und Organist in Weimar war. Nach dem Tod seiner Mutter zog Johann Ludwig zusammen mit seinem Vater nach Buttstädt, wo dieser eine Organistenstelle annahm……

In 2013 finden aus Anlass des 300. Geburtstages des Organisten und Komponisten ein Projekt “Krebs300″ statt.

Mehr Informationen unter www.krebs300.de

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Video: 

Johann Ludwig Krebs

VI Trios – Instrumental

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Das gesamte Orgelwerk von Johann Ludwig Krebs wurde von

Beatrice-Maria Weinberger und ihrem Ehemann

Prof. Gerhard Weinberger eingespielt.

Video von Gerhard Weinberger an der barocken Orgel von Johann Nepomuk Holzhay in der Klosterkirche Neresheim.

]

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Video von Beatrice-Maria Weinberger an der barocken Orgel von Johann Nepomuk Holzhay in der Klosterkirche Weissenau

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Die Johann Ludwig Krebs – Orgelwerke als Gesamteinspielungen vom Ehepaar Weinberger

sind   >>  h i e r <<   zu erhalten..!!

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

Kantate für den Sonntag  „Mariä Verkündigung“

Der Höhepunkt dieses Konzerts war die Kantate zu Mariä
Verkündigung

BWV 1 „Wie schön leuchtet des Morgenstern“,die 1725 in Leipzig uraufgeführt wurde, in einem Jahr, als Verkündigung und Palmsonntag auf einen Tag fielen. Es ist nicht viel Phantasie nötig, um die Bedeutung dieser doppelten Feier zu ermessen, die mit dem Ende der Fastenzeit kam, als in der Kirche wohl keine Musik zu hören war. Bachs zweiter Jahrgang schloss mit dieser jubelnden Frühlingskantate (auf die am folgenden Freitag die Uraufführung der Matthäus-Passion gefolgt wäre, hätte er sie rechtzeitig vollendet). Sie war auch die erste Kantate, die von der Bach-Gesellschaft im ersten Band (von 45) der Ausgabe von 1850 veröffentlicht wurde. Man fragt sich, wie Subskribenten-Komponisten wie Schumann und Brahms mit Bachs einfallsreicher und meisterhafter Manier umgegangen sein mögen, einen der bewegendsten und bekanntesten Choräle Luthers mit seinen kontrapunktischen Texturen zu umweben. Die Partitur ist üppig, majestätisch und ‚östlich’, sie erinnert an die Epiphanias-Kantate BWV 65 Sie werden aus Saba alle kommen, die wir ein paar Monate zuvor in Leipzig aufgeführt hatten, und das gilt für die Instrumentierung – Hörner, Oboen da caccia und Streicher (aber diesmal keine Blockflöten) – in gleicher Weise wie für das Metrum – ein würdiges Zeremoniell in F-dur im 12/8-Takt in der einleitenden Choralfantasie. Das Werk beginnt mit einem intimen Tableau, das die Verkündigung darstellt: 

Ein sanftes Solo für die zweite Violine wird von der ganzen Gruppe beantwortet, von den beiden Violinen und schließlich paarigen Hörnern, Oboen und Violinen in der Dominante echohaft wiederholt und führt zu einem recht unzeremoniellen ‚Schwof’ – einen Tanz von anderthalb Takten sowie eine rhapsodische Darbietung für die ganze Kapelle über einer pulsierenden Folge von Fs der im Oktavabstand geführten Basslinie, bevor Nicolais Melodie in einem eindrucksvollen Chorsatz von den Sopranstimmen und (manchmal) dem ersten Horn in langen Noten präsentiert wird. 

Wie in BWV 182 ist die Begrüßung durch die Menge mitreißend und voller Jubel, vor allem auf dem Höhepunkt des Satzes, ‚hoch und sehr prächtig erhaben’, wo sich der Akzent auf die Majestät und Pracht verlagert, so bei der dreimaligen Wiederholung der Worte ‚reich von Gaben’. Ich hatte den Eindruck, das Publikum war mit Nicolais Liedmelodie vertraut genug (auf Englisch ist sie unter dem Titel ‚How brightly shines the morning star’ bekannt), um diesen ‚unsichtbaren Kreis menschlicher Mühen’ erstehen zu lassen, wie Yo Yo Ma es ausdrückte, wenn ausführende Musiker und Zuhörer auf gleiche Weise in eine gemeinsame oder gemeinschaftliche Handlung eingebunden sind. Es war ein Gefühl, das ich vierundzwanzig Stunden später bei einem Rockkonzert in der Royal Albert Hall noch einmal hatte, wo Sting ein paar Takte aus bekannten Songs mit seinem Publikum, das ihn anbetete, in einer Art Litanei austauschte. Es sind Augenblicke wie diese, wenn ein besonders starkes Band zwischen Musikern und ihren Hörern vorhanden ist, dass man eine kleine Vorstellung davon bekommt, wie diese Kantaten bei ihrer Uraufführung in Leipzig aufgenommen worden sein mögen – oder wenigstens wie Bach wollte, dass sie aufgenommen würden. 

Die festliche Stimmung dieser Kantate bleibt in ihren heiteren Tanzrhythmen erhalten: mit würdevoller Zeremonie in dieser Eingangsfantasie, mit Flammen züngelnd in der ersten Arie (für Sopran mit Oboe da caccia), jubilierend im Dreiertakt in der reich verzierten zweiten Arie (für Tenor und, wie es sich gehört, den ‚Ton der Saiten’) und schließlich in einer mitreißenden vierstimmigen Harmonisierung eines 15 weiteren Textes von Philipp Nicolai, diesmal mit einer unerhörten Melodie für das zweite Horn. Musik, die in den Ohren klingt und zu Tränen rührt, zumal Strahlen der Frühlingssonne auf das Stichwort ‚Morgenstern’ durch die klaren Glasfenster der Kirche blitzten.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  
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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde“

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Für alle, die am 25. Januar 2013 bei der Veranstaltung vom Bach-Archiv nicht live dabei sein konnten, hier nochmals Teil 1 der Gesprächsreihe zum bevorstehenden Bachfest 2013 unter dem Motto “Vita Christi” zum Nachhören und Sehen als Video:

J. S. Bachs Oratorien und Kantaten

Teilnehmer: Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Frieder Bernius und

Prof. Dr. Christoph Wolff – (Bach-Archiv Leipzig)

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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“J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata – BWV  97  „In allen meinen Taten“ 

Kantate BWV 97 ohne liturgische Bestimmung für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo. 

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Leitung und Orgel: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-97/


Icon  Abendprogramm BWV 97 (660.7 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video – BWV  97  „In allen meinen Taten“

Sechster Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 97 aufgeführt durch die  J. S. Bach-Stiftung              St. Gallen. 

Solistin: Ruth Sandhoff

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

Bach-Kantaten als Workshop zum Mitsingen in Höxter (OWL) vom 12. bis 14. April 2013


Marienkirche in Höxter a.d. Weser - OWL

Marienkirche in Höxter a.d. Weser – OWL

Liebe Bach-Freunde/innen des Bach-Mitsing-Projektes in Höxter!

Durch einen freundlichen Hinweis von Wolfgang bin ich auf das Bach-Projekt in Höxter wieder aufmerksam gemacht worden.

Wochenend-Workshop in Höxter
(12.-14. April 2013)

mit Noten-Download und Online-Lehrgang

„Lobet Gott in seinen Reichen“
(Himmelfahrtsoratorium, BWV 11)

„Freue dich, erlöste Schar“
(Kantate BWV 30)

Das anschließende Konzert findet am 14.04.2013 um 19:30 Uhr in der Marienkirche in Höxter statt.

Nähere Informationen für Konzert-Besucher gibt es  – h i e r  – !!!

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Projekt: „Bachkantaten zum Mitsingen“

Höxter Workshop

Dazu heisst es im Internetauftritt aus Höxter wie folgt:

Herzliche Einladung !

Unser nächster Wochenend-Workshop „Bachkantaten zum Mitsingen“, im April 2013, bietet allen, die Freude am Chorsingen und an der großartigen Musik Johann Sebastian Bachs haben, wieder einmal eine besondere Gelegenheit der Mitwirkung:

Sie können bei diesem Chorprojekt zwei herrliche Kompositionen aus dem Kantatenschaffen Bachs an einem einzigen Wochenende in einer großen Chorgemeinschaft erarbeiten und gemeinsam mit professionellen Gesangssolisten und Orchestermusikern im Konzert aufführen, ohne sich für eine bestimmte Dauer an einen festen Chor binden zu müssen.

Auf dem Programm stehen dieses Mal die Kantate „Lobet Gott in seinen Reichen“ (BWV 11) – das sogenannte „Himmelfahrtoratorium“ – und die Kantate „Freue dich, erlöste Schar“ (BWV 30).

In Vorfreude auf unser nächstes Workshop-Wochenende
grüßen Sie herzlich

Jost Schmithals und Kai Koch

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Weitere Infos:

   Aktuelle Informationen für die Mitwirkenden
  Wegbeschreibung
  Verzeichnis der Höxteraner Hotels und Pensionen

Anmeldung und Kontakt:

   Anmeldung
   Infos über die Workshop-Leitung
   Kontakt und Impressum

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K o n z e r t

Bachkantaten in Höxter
am Sonntag, 14. April 2013 um 19:30 Uhr in der Marienkirche Höxter

Die Mitwirkenden sind:

Sopran: Claudia Ehmann – (Berlin)
Alt: Lena Sutor-Wernich – (Stuttgart)
Tenor: Stefan Sbonnik (Münster)
Bass: Mathis Koch (Detmold)

Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“
Konzertmeisterin: Christiane Muntschick

Der Chor der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer
Orgel und Basso Continuo: Kai Koch

Leitung: Jost Schmithals

Eintrittskarten können Sie bereits im Vorverkauf erwerben oder auch zur Abholung an der Abendkasse reservieren.

Oder ab 1.3.2013 bis 10.4.2013 per E-Mail an die folgende Adresse Karten für die Abendkasse zu reservieren:

email: jost.schmithals@musikalisches-zentrum-hx.de

Die Abendkasse wird um 18.45 Uhr geöffnet.

Infos zu den Eintrittskarten-Modalitäten erhalten Sie unter folgendem Link:

  zu den Eintrittskarten-Infos

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Das Besondere unseres Workshop-Konzepts

Die gemeinsamen Chorproben in Höxter konzentrieren sich auf ein einziges Wochenende. Deshalb sind unsere umfangreichen Workshop-Seiten ein wichtiger Bestandteil unseres Konzepts.

Denn zu Ihrer individuellen Vorbereitung haben Sie hier nicht nur die Möglichkeit des direkten Notenausdrucks, sondern Sie können sich in unserem speziell für diese Chorprojekte entwickelten Online-Lehrgang durch einfaches Klicken in die Bildschirmnoten jede beliebige Stelle aller Stimmen in unterschiedlichen Tempi vorspielen lassen.

So können Sie sich bereits vor dem Workshop-Wochenende zu Hause in Ruhe mit dem Verlauf Ihrer Stimmen, einzeln und im Gesamtklang, vertraut machen.

Bei den vergangenen Bachkantaten-Workshops war es jedes Mal eine große Freude, zu erleben, wie gut vorbereitet und hochmotiviert die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Wochenende anreisten – egal ob sie sich die Stimmenverläufe vorab ganz selbständig erarbeitet hatten oder mit den von uns zur Verfügung gestellten Hilfen

(Online-Lehrgang und/oder Musik-CDs).

So gelang es trotz der technisch anspruchsvollen Musik Bachs am Workshop-Wochenende jeweils problemlos, innerhalb kurzer Zeit die einzelnen musikalischen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen – so wie es die Illustration auf unseren Workshop-Plakaten symbolisiert.

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BachProjekt Höxter

                                                     BachProjekt  – Chor von Januar 2012 in der Marienkirche Höxter

Hier sind wieder interessierte Bach-Freunde/innen aufgerufen, sich an diesem Bach-Projekt mit fantastischen Bach-Kantaten als aktive Mitsänger(innen) für ein Wochenende im April 2013 zu engagieren.

Ein herzliches Willkommen nach (OWL) Ostwestfalen-Lippe – möchte ich an die ehemaligen Mitwirkenden von Januar 2012 ausrichten und würde mich über ein Wiedersehen freuen…….

Herzliche Bach-Grüße

Volker



Sendung „Tonart“ auf WDR3 am 27.02.2013 um 15 Uhr CD-Vorstellung – im Gespräch mit Uta Pape, Violonistin


Liebe Bachfreunde(innen)

Es ist zwar kurzfristig vor der Sendung  möchte es aber für Interessierte weitergeben.

Ein interessanter Artikel der NW erschien gestern in Ostwestfalen-Lippe (OWL) über die Violonistin „Uta Pape“ aus Werther.

Ich zitiere aus der NW Bielefeld vom 26.2.2013:

Bachs Wegbereiter

Uta Pape stellt auf ihrer Debüt-CD zwei deutsche Geigen-Pioniere des 17. Jahrhunderts ins Rampenlicht

VON THOMAS KLINGEBIEL

Bielefeld. Wer nicht gerade Barockmusik-Spezialist ist, wird Johann Sebastian Bach’s berühmte Violin-Solowerke für einen sensationellen musikhistorischen Anfang halten. Bachs Solo-Sonaten und -Partiten sind aber eher der geniale Höhepunkt einer Entwicklung. Die erfahrene Barockgeigerin Uta Pape aus Werther macht diese Perspektive auf ihrem CD-Debüt „Johann Jacob Walther, Johann Paul von Westhoff, J.S. Bach“ auf fesselnde Weise hörbar.

Uta Pape Violine

                                                                      Uta Pape Violine

Die Violinistin, seit 2001 bei den Bielefelder Philharmonikern, stammt aus einer Mainzer Musikerfamilie und kam schon früh mit Alter Musik in Berührung. Das geweckte Interesse wuchs zu einer Leidenschaft für historische Instrumente und historische Aufführungspraxis, die Uta Pape bis heute neben dem Spiel der modernen Geige bei dem städtischen Orchester in Bielefeld pflegt. Ihre Diplomarbeit an der Düsseldorfer Musikhochschule schrieb sie über den Komponisten und Violinvirtuosen Johann Jacob Walther.

Auf ihrer Debüt-CD, aufgenommen in der Wuppertaler Immanuelskirche mit ausgewiesenen Alte-Musik-Spezialisten wie Klaus Mader (Theorbe), Olaf Reimers (Violoncello) und Wolf-Eckart Dietrich (Cembalo), wirft Uta Pape ihre langjährige Barockmusik-Erfahrung eindrucksvoll in die Waagschale. Mit ihrem klaren, warmen Ton und dem vibratolosen Ausdrucksreichtum, den sie ihrem mit Darmsaiten bespannten historischen Instrument des Mainzer Violinbauers Pancratius Reber entlockt, wirbt sie nachdrücklich für zwei heute außerhalb von Spezialistenkreisen kaum bekannte deutsche Geigenvirtuosen des 17. Jahrhunderts. Die Geigerin macht deutlich, wie viel Bach’s angeblich aus dem Nichts entstandenes Werk für Violine solo diesen Barockvirtuosen verdankt.

Zur Sendung WDR3 TonArt am 27.02.2013 um 15:05 Uhr

Internet-Link: http://www.wdr3.de/programm/sendungen/wdr3tonart/index.html

Komponisten: „Walther, Westhoff, J.S. Bach“, Uta Pape (Violine), CD, Ars Production. Im Gespräch mit der Geigerin wird die CD am Mittwoch, 27. Februar, ab 15:05 Uhr in der Hörfunksendung „Tonart“ auf WDR3 vorgestellt.

Zum ganzen Artikel der NW  >>  h i e r  <<

Begleittext des WDR3 – Link: http://www.wdr3.de/musik/utapape100.html

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Grüße

Volker

Die französische Organistin – Marie-Claire Alain – verstarb in der Nacht auf den 26. Februar im Alter von 86 Jahren



Eine traurige Mitteilung für alle Orgelfreunde(innen) !!

Marie-Claire Alain R.I.P franz. Organistin

Marie-Claire Alain R.I.P franz. Organistin

In der Nacht vom 25.2. 2013 auf den 26.2.2013 verstarb die großartige französische Organistin und Musikpädagogin

„Marie-Claire Alian„

im Alter von 86 Jahren in Paris.

Marie-Claire Alain am 10. August 1926 in Saint-Germain-en-Laye bei Paris geboren. Ihr Vater war der Organist und Komponist Albert Alain.

Komponist Jehan Alain war ihr Bruder. Alain studierte Orgel am Pariser Konservatorium bei Marcel Dupré, wo sie viele Preise gewonnen hat. Sie studierte auch Harmonie bei Maurice Duruflé. Später studierte sie bei Gaston Litaize.

Marie-Claire Alain (* 10. August 1926 in Saint-Germain-en-Laye; † 26. Februar 2013 in Paris) ist eine französische Organistin und Musikpädagogin.

Marie-Claire Alain entstammt einer Musikerfamilie in Saint-Germain-en-Laye bei Paris. Ihr Vater war der Komponist und Organist Albert Alain, ihre Geschwister die Komponisten und Organisten Olivier (1918–1994) und Jehan Alain (1911–1940). Sie studierte am Conservatoire de Paris in der Orgelklasse von Marcel Dupré, sowie Klavier bei Yves Nat, der ihr zu Orgel riet, da sie „Organistenhände“ habe. Sie schloss ihre Studien mit mehreren ersten Preisen ab.

Als Konzertorganistin spielte sie weltweit mehr als 2.000 Konzerte. Ihre über 260 Einspielungen umfassen Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude, Nicolaus Bruhns, Georg Böhm,  François Couperin, Nicolas de Grigny, Louis-Claude Daquin, Johann Pachelbel,  Felix Mendelssohn Bartholdy,  César Franck,  Jehan Alain, sowie die Orgelkonzerte von Francis Poulenc, Georg Friedrich Händel,  Carl Philipp Emanuel Bach,  Joseph Haydn,  Wolfgang Amadeus Mozart und Antonio Vivaldi. Darunter sind viele Gesamteinspielungen. Die gesamten Orgelwerke J. S. Bachs spielte sie allein dreimal ein die von Bach-Kennern sehr geschätzt werden.

Die von mir vorgestellte deutsche Organistin „Elisabeth Rohloff“ studierte französische Orgelmusik bei Marie-Claire Alain in Paris. Der Dozent an der HfM Detmold –  Tomasz Adam Nowak – war ebenfalls ihr Schüler.

In Gedenken an Marie-Claire Alain spielt sie aus den Schübler Chorälen No 6 – BWV 645:

„Wachet auf ruft uns die Stimme“

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Ein weiteres Orgel-Video

J.S. Bach

Eine musikalische Reise durch Bach’s barocke Europa mit der Organistin – Marie-Claire Alain.

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Traurige Grüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Reminiszere“


MDR-Musiksommer 2012 Eröffnungskonzert im Magdeburger Dom

                                       MDR-Musiksommer 2012 Eröffnungskonzert im Magdeburger Dom

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 24.02.2013 begehen wir den Sonntag Reminiszere

Der Name des Sonntags Reminiszere leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Reminiscere miserationum tuarum, Domine, et misericordiarum tuarum quae e saeculo sunt.“ (Ps 25, 6;)

Der Sonntag Reminiszere hat das Gleichnis von den bösen Weingärtnern zum Thema. Es geht dabei um das Verhältnis zwischen Gott und Mensch. Wohl wissend, was sie tun, bringen die Weingärtner den Sohn des Besitzers um, hoffend, dass sie dann den ganzen Besitz für sich einstreichen können. Ganz offensichtlich soll das Gleichnis darauf hindeuten, dass die Menschen, die eine Verantwortung von Gott übertragen bekommen haben (jeder), das ihnen Anvertraute lieber als ihr Eigentum ansehen wollen und dabei die Rechte Gottes zu mißachten (und damit auch seine Macht).

Die Frage dieses Sonntags und dieser Woche ist daher die nach unserem Verhältnis zu Gott. Sie wird allerdings schwierig zu beantworten sein, denn wie mißt man ein solches Verhältnis? Sobald man zu messen beginnt, ist man ja nicht mehr Betroffener, sondern „Richter“, und stellt sich damit jenseits dessen, was einen zutiefst persönlich angeht. Und das kann nicht gut gehen. Soll man andere den Maßstab anlegen lassen? Auch das ist nicht im Sinne des Evangeliums. Bleibt nur das „Innewerden“, das „Auf-Sich-Besinnen“, als Möglichkeit, über das eigene Verhältnis zu Gott nachzudenken und, falls nötig, Konsequenzen zu ziehen.

Wochenspruch: 

Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (Röm 5, 8)

Wochenlied: 

“Wenn wir in höchsten Nöten sein“ (EG 366)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Reminiszere“ –

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantaten für den Sonntag „Reminiscere„

*) BWV  100 – „Was Gott tut, das ist wohlgetan“
*) BWV  131 – „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Christoph Graupner (1683-1760)

„Wir wissen, dass Trübsal Geduld bringet“

Kantate zum Sonntag Reminiscere für Soli, Streicher und Basso continuo;

Sonja Bühler, Sopran; Michael Feyfar, Tenor; Markus Flaig, Bass;

Ensemble Concerto Grosso

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

Hans-Jörg Mammel, Tenor / Marek Rzepka, Bass

Balthasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Ensemble

Leitung: Thomas Hengelbrock

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

Himlische Cantorey
Veronika Winter, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Georg Poplutz, Tenor
Ralf Grobe, Bass

Musica Alta Ripa

Leitung: Bernward Lohr

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html..

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Michael Bach (1648-1694)

„Liebster Jesu, hör mein Flehen“

Maria Zedelius (Sopran) David Cordier (Countertenor)

Paul Elliott, Hein Meens (Tenor) Michael Schopper (Bass)

Musica antiqua Köln

Leitung: Reinhard Goebel

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan “

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Friedrich Wilhelm Zachow (1663-1712)

„Bey Gott ist mein Heyl“

*) Cantus Wettinianus Dresden,

*) Les Amis de Philippe

Leitung: Ludger Rémy

*) Wegen fehlender Biographie-Angaben vom Ensemble – „Les Amis de Philippe“ und „Cantus Wettinianus“ ein Kurztext aus einer Konzert-Rezension:

Ludger Rémy, einer der international führenden Dirigenten bei der Wiederentdeckung älterer Musik und Professor an der Dresdner Musikhochschule, hat sich gemeinsam mit seinem Orchester „Les Amis de Philippe“ und dem „Cantus Wettinianus“ einem neuerlichen musikalischen Ausgrabungsprojekt gestellt. In Zusammenarbeit mit dem Eisenacher Musikwissenschaftler Claus Oefner hat er die lange Zeit still schlummernden Werke (heute im Thüringischen Landesmusikarchiv Weimar sicher verwahrt) ausgewählt und aufbereitet……

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 100  „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Susanne Winter, Sopran; Rebecca Martin, Alt;

Markus Schäfer, Tenor; Sebastian Bluth, Bass;

Windsbacher Knabenchor  /  Deutsche Kammervirtuosen Berlin

Leitung: Karl-Friedrich Beringer

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantaten für den Sonntag „Reminiscere“

*) BWV  100 – „Was Gott tut, das ist wohlgetan“
*) BWV  131 – „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

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/ YouTube: BWV 100 –  

„Was Gott tut, das ist wohlgetan“  (Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 131  –

 „IAus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir„ –  (Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube –

Zusätzliche Komponisten der Barockzeit:

Friedrich Wilhelm Zachow (1663-1712)

„Bey Gott ist mein Heyl“

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/ YouTube: 

Johann Michael Bach (1648-1694)

„Liebster Jesu, hör mein Flehen“

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/ YouTube: 

Christoph Graupner (1683 – 1760)

Kantate: „Ach Gott und Herr“

cantate pour soprano, juin 1711
L’ensemble les idées heureuses, Geneviève Soly (dir.), Ingrid Schmithüsen, soprano

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz         (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel.

Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Geschichte MitteldeutschlandAuf eine Sendung möchte ich hinweisen, die im mdr-Fernsehen am 5. März 2013 um 21:15 Uhr ausgestrahlt wird.

„Geschichte Mitteldeutschlands“

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Ob Klavier, Orgel oder Blas- und Streichinstrumente – Johann Philipp Krieger war ein vielseitig talentierter Musiker.

Der am 26. Februar 1649 in Nürnberg geborene Johann Philipp Krieger war das Kind recht wohlhabender Eltern. Sein Vater Hans Krieger, ein Teppichmacher und Garnfärber, und seine Mutter Rosina konnten ihren beiden Söhnen bereits in früher Kindheit musikalischen Unterrichten bieten. Der kleine Johann Philipp muss dabei durch besondere Begabung aufgefallen sein, wenn der zeitgenössische Biograph Doppelmayr ausdrücklich berichtet, dass er das Klavier „schon in dem neundten Jahr seines Alters solches zu vieler Anhörenden Bewunderung gar nett spielen, nächst deme gleich alle Melodien, die man ihm vorsunge, nachzuschlagen, auch sonsten wohlgesetzte Arien von seiner Composition darzustellen, im Stand war“.

In Venedig studierte er bei Johann Rosenmüller Komposition und bei Rovettini Klavier. In Rom nahm Krieger Unterricht bei Abbatini und bei dem bekannten Organisten und Komponisten Bernardo Pasquini in Komposition und Klavier. Besonders der letztgenannte hat ihn stark beeinflusst. Daneben wurde er mit zahlreichen anderen Musikern wie Cavalli, Legrenzi, Ziani, Carissimi und Kirchner bekannt.

Nach kurzen Aufenthalten in Frankfurt und Kassel kam er im November 1677 als Kammermusiker und Kammerorganist an den Hof Herzog Augusts von Sachsen-Weißenfels nach Halle. Da der Herzog Krieger unbedingt an seinem Hof halten wollte, beförderte er ihn bereits nach einem halben Jahr zum Vizekapellmeister. Der Tod des Herzogs veränderte die Anstellung Kriegers erneut. Herzog Johann Adolph I., seit 1680 Nachfolger seines Vaters August, verlegte den Hof nach Weißenfels und ernannte Krieger zum Kapellmeister. In dieser Anstellung konnte er endlich seine künstlerischen Fähigkeiten voll entfalten.

Kurz vor seinem 76. Geburtstag starb Johann Philipp Krieger am 6. Februar 1725 in Weißenfels. Obwohl er als einer der wenigen vor Bach in unermüdlicher Arbeit zur deutschen Musik zurückfand, sie prägte und der Bachschen Kantate unmittelbar den Boden bereitete, ist er heute fast vergessen.

(Textauszüge mdr)

Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger –

Geistliches Werk: „Ich will in Friede fahren“

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung: >>  h i e r  <<

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Grote Kerk, Narden am 20.02.2000

BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“

Kantaten für den Sonntag Septuagesimae

Die dritte der von Bach für diesen Sonntag erhaltenen Kantaten ist

BWV 92 „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“ von 1725,

eine neunsätzige Choralkantate, die auf ein Lied von Paul Gerhardt zurückgeht. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängerwerken bezieht sich der aus dem Jahr 1647 stammende Text nicht ausdrücklich auf eine der festgesetzten Bibellesungen, sondern ermahnt die Gemeinde, sich Gott mit Herz und Sinn zu ergeben und ihm im Guten und im Bösen zu vertrauen. Das mag die Erklärung sein, warum das einleitende Oboenthemas in Melodieführung und Stimmung der zärtlichen Sopranarie ‚Komm in mein Herzenshaus’ aus BWV 80 ähnlich ist. Die einleitende Choralfantasie ist sorgfältig ausgearbeitet und weist in den drei einander imitierenden tiefen Stimmen heftige Spannungen auf. Spuren der Choralmelodie sucht man in ihr vergeblich, bis man gewahr wird, dass ihr Material aus den Instrumentalritornellen gewonnen ist, die zwischen die Zeilen des Chorals eingefügt sind.

Der zweite Satz ist ein kühnes Experiment, mit dem Bach den Bass seinen eigenen gemessenen Gesang der zweiten Choralstrophe nicht weniger als neunmal durch seine eigenen Anmerkungen in freier rezitativischer Form unterbrechen lässt, während der Continuo den Sinn der Worte tonmalerisch ausdeutet. Das alles hört sich ein bisschen an wie eine Lehrstunde zur Auslegung der Heiligen Schrift: Der Lehrer der Sonntagsschule erklärt geduldig, dass Gott ‚mich nur üben’ will, wenn das Leben mühselig wird, daher auch die beiläufigen Anspielungen auf Jonas und den Walfisch, den uns das unterirdische Grummeln im Continuo identifizieren hilft, und auf Petrus, der ‚stark im Glauben’ ist, was durch das kantige, mit Hilfe von Steigeisen bewerkstelligte Klettern hinauf zum Gipfel (hohes E) zum Ausdruck kommt. Unterdessen teilt Bach seinen Hörern mit, dass die Hauptstrophe des Chorals gleich wieder einsetzen wird, indem er sie jedes Mal kurz vor ihrem Erscheinen in diminuierter Form im Continuo ankündigt (oder gleichzeitig präsentiert). Es besteht die Gefahr, dass der Hörer durch das Übermaß an Informationen erdrückt wird, so wie angesichts jener verwirrenden Verkehrsschilder an Straßenkreuzungen, die Autofahrer blitzschnell entschlüsseln sollen, und die ganze Fülle lässt sich schwer bewältigen.

Dergleichen Probleme sind in der sich anschließenden Tenor-Arie ‚Seht! wie reißt, wie bricht, wie fällt’ nicht vorhanden. Sie findet Bach in apokalyptischer Stimmung vor. Hier verlagert sich die Tonmalerei auf eine sehr viel größere Leinwand: Die in Rubensmanier kühn dahinfegenden Pinselstriche, die Tiraden in den ersten Violinen (mit weiten Sprüngen und schroffen Rhythmen) im Wechsel mit viernotigen Motiven der beiden mittleren Stimmen und das sich in Gegenrichtung bewegende Continuo setzen eine riesige Energie frei. All das trägt dazu bei, einen Eindruck davon zu vermitteln, ‚wie reißt, wie bricht, wie fällt, was Gottes starker Arm nicht hält’. Das Stück verlangt vom Sänger eine äußerst virtuose Leistung; es ist eindrucksvoll, aber absichtlich unerquicklich.

Die Choralmelodie kehrt, spärlich verziert, im vierten Satz wieder, der Gottes ‚Weisheit und Verstand’ als obersten Hüter der Zeit rühmt (‚Zeit, Ort und Stund ist ihm bekannt, zu tun und auch zu lassen’). Sie wird hier sachlicher vorgetragen als in ähnlichen Modellen, und das legte mir nahe, die hinter dem Instrumentalensemble postierten Altstimmen unisono statt solistisch zu führen. Folglich wird nun der Hintergrund – zwei Oboen d’amore, die in fugiertem Austausch miteinander verkettet sind (ohne dass in fünfundfünfzig Takten eine Stelle vorgesehen wäre, wo sie Atem schöpfen könnten) und zusammen mit dem Continuo eine Art dreistimmige Invention schaffen –zum Vordergrund.

‚Das Brausen von den rauen Winden’ kehrt im sechsten Satz wieder, heraufbeschworen durch den lebhaften Austausch zwischen Cello und Bassist. Bach verwertet hier einen Gedanken aus seiner allerersten Kantate (BWV 150, Nr. 5), in der das gleiche Motiv dazu verwendet wurde, Zedern zu beschreiben, die ‚von den Winden oft viel Ungemach empfinden’. Hier dient der Vergleich dazu, die Botschaft des B-Teils hervorzuheben – wie ‚des Kreuzes Ungestüm schafft bei den Christen Frucht’. (Die in der Bedeutung des Wortes ‚Ungestüm’angelegte ‚Heftigkeit’ bezieht sich, wie ich meine, auch auf die Brutalität eines Todes durch Kreuzigung.) Für mich ist das Bild ‚brausender rauer Winde’, die ‚volle Ähren’ bringen, irritierend. Wind hat für Bauern gewöhnlich die umgekehrte Wirkung: Eines der Dinge, die wir zur Zeit der Ernte fürchten müssen, ist ein unberechenbarer Sturm, der das Getreide flach legt und den möglichen Ertrag vernichtet.

Ein zweites Mal unterbricht nun Bach die Choralstrophe (Nr. 7) mit Kommentaren in rezitativischer Form, die sich von der tiefsten zur höchsten Stimme bewegen. Genau an der Stelle, wo der Choraltext ausgesprochen persönlich wird (‚Ei nun, mein Gott, so fall ich dir getrost in deine Hände‘) und den Hörer eigentlich einen solistischen Vortrag erwarten ließe (wie in Nr. 2), vertont ihn Bach als vierstimmigen Choral über einer teilweise unabhängigen Continuolinie. Linde Düfte bringt die von Oboe und Streicherpizzicati begleitete pastorale Sopranarie ‚Meinem Hirten bleib ich treu’ (Nr. 8). Wunderbar ist die Doppeldeutigkeit des rhythmischen Akzents: Bach lässt den Hörer eine Folge zweitaktiger Einheiten erwarten, um dann plötzlich vier Takte zu verklammern. Bei ihrem bezaubernden Schluss – ‚Amen: Vater, nimm mich an!’ – sind Unschuld, Vertrauen und Fragilität zur Einheit verschmolzen.

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Septuagesimae

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Wilke te Brummelstroete, Alt

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CDs vom Label SDG  
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SDG 153 Vol. 20 Cover:  CD – SDG 153 – Vol. 20

CD 1 zum Sonntag Septuagesimae

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“
BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Für alle, die am 25. Januar 2013 bei der Veranstaltung vom Bach-Archiv nicht live dabei sein konnten, hier nochmals Teil 1 der Gesprächsreihe zum bevorstehenden Bachfest 2013 unter dem Motto “Vita Christi” zum Nachhören und Sehen als Video:

J. S. Bachs Oratorien und Kantaten

Teilnehmer: Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Frieder Bernius und

Prof. Dr. Christoph Wolff (Bach-Archiv Leipzig)

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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“J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata – BWV  125  „Mit Fried und Freud ich fahr dahin““

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Kantate BWV 125 zum Fest Mariae Reinigung für Altus, Tenor und Bass, Vokalensemble, Corno, Flauto traverso, Oboe d’amore, Streicher und Continuo Solisten:

Alex Potter  – Altus

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-125/


Icon  Abendprogramm BWV 125 (93.0 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 125 –  „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“

Zweiter Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 125 „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“,

aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solist: Alex Potter (Altus).

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Invokavit“


Kirchenmusik in St. Laurenzen St. Gallen (Schweiz)

 Kirchenmusik in St. Laurenzen St. Gallen (Schweiz) —>  Zur größeren Ansicht in das Bild  klicken…!!

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 17.02.2013 begehen wir den Sonntag Invokavit.

Der Name des Sonntags Invokavit leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Invocavit me, et ergo exaudiam eum“ (Ps 91, 15;).

Der Sonntag Invokavit hat die Geschichte der Versuchung Jesu zum Thema. Versuchung ist inzwischen zu einem altertümlichen Begriff geworden, vor allem deshalb, weil die Frage nach dem Versuchenden immer deutlicher gestellt wurde und wird. Gibt es ihn überhaupt? Entspringt die Versuchung nicht ausschließlich in einem selbst? Diese Entwicklung muss auf jeden Fall berücksichtigt werden, wenn wir von Versuchung sprechen. Die Vorstellung eines leibhaftigen Versuchers als des Teufels ruft höchstens noch ein müdes Lächeln hervor; das Arbeiten mit solchen Bildern in der Predigt ist heutzutage ausgesprochen schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Die Frage nach dem Versuchenden bleibt, sei es nun die Person selbst oder eine von außen wirkende Kraft. Und immerhin finden wir den Begriff noch in der deutschen Sprache, wenn z.B. gesagt wird: „Ich bin versucht, das und das zu kaufen.“ Aber hier hat es gewiss nicht mehr den Sinn, den es in der Bibel hat.

Am Sonntag Invokavit hören wir die Erzählung von der Versuchung Jesu und danken Gott, dass wir in ihm einen Hohenpriester haben, der – ohne Sünde – durch sein Opfer für uns die Erläsung gewirkt hat. Nur im Blick auf diesen Hohenpriester können wir, die wir immer die Macht der Versuchung erfahren und ihr unterliegen, getrost leben.

Wochenspruch: 

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1. Joh 3, 8b)

Wochenlied: 

“Ach bleib mit deiner Gnade“ (EG 347)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Invokavit“ – Musik in Leipzig entfällt für diesen Sonntag.

Kantaten für den Sonntag „Septuagesimae„

BWV   84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“
BWV   92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 227 – Motette “Jesu, meine Freude“

Ensemble Amarcord; Lautten Compagney,

Leitung: Wolfgang Katschner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:  http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“

Balthasar-Neumann-Chor mit Solisten
Balthasar-Neumann-Ensemble

Leitung: Thomas Hengelbrock

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Malin Hartelius, Sopran
William Towers, Countertenor
James Gilchrist, Tenor
Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir, London
English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html..

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Hermann Schein:

„Gott, sei mir gnädig“

Hartmut Becker (Violoncello)

Daniel Beilschmidt (Orgel)

Kammerchor Josquin des Préz

Leitung: Ludwig Böhme

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html .

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 157 „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Willy Burkhard:

„Die Versuchung Jesu„,

Kantate für Bass und Orgel op. 44

Gotthold Schwarz, Bariton; Almuth Reuther, Orgel

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 51  „Jauchzet Gott in allen Landen“

Dominique Labelle, Sopran; Joshua Cohen, Trompete;

Barock-Ensemble: Daniel Stepner

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Videos mit Bach-Kantaten

Sonntag – Septuagesimae

BWV   84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“
BWV   92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

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/ YouTube: BWV 84 –  

„Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“  (Interpret: Monica Huggett )

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/ YouTube: BWV 92  –

 „Ich hab in Gottes Herz und Sinn„ –  (Interpret: Gustav Leonhardt)

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In Memoriam Karl Richter gestorben am 15.2.1981 in München.

/ YouTube BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn„

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/ YouTube: BWV 144 –  

„Nimm, was dein ist, und gehe hin“  (Interpret: SDG )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz         (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel.

Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger – 

Einsamkeit, du Qual der Herzen

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung: >>  h i e r  <<

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Grote Kerk, Narden am 20.02.2000

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Kantaten für den Sonntag Septuagesimae

Das bezaubernde fünfsätzige Werk

BWV 84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

für Sopran solo, Oboe und Streicher trägt ausdrücklich den Titel ‚Kantate’ (was in Bachs geistlichem Werk sehr ungewöhnlich ist) und wurde sehr wahrscheinlich am 9. Februar 1727 uraufgeführt. Das Libretto stammt von einem anonymen Textdichter, enthält jedoch Bezüge zu einem früheren Text, den Erdmann Neumeister für Telemanns Eisenacher Zyklus geliefert hatte, sowie einem anderen, in zeitlicher Nähe entstandenen Text, den Picander 1728 veröffentlichen würde. Der aktuell zu vertonende Text, der auf Bachs Schreibtisch lag, basiert ebenfalls auf dem Gleichnis vom Weinberg, auch wenn diesmal nicht von den missgestimmten Arbeitern die Rede ist, sondern von ‚meinem Glücke, das mir der liebe Gott beschert’. Das Tagesevangelium aus Matthäus kommt zu dem Schluss: ‚Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt’, und das bedeutet, dass der Arbeitsvertrag Gültigkeit hat, ohne Rücksicht darauf, ob für den Lohnempfänger andere Verträge vorteilhafter wären.

Da Bach während seines gesamten Schaffens ständig darauf bedacht war, für eine Arbeit nicht unangemessen entlohnt zu werden, bevor er einen neuen Vertrag annahm, dürfte die Moral dieses Kantatentextes für ihn recht hart zu schlucken gewesen sein. ‚Vergnügt mit meinem Glücke’ zu sein, das ist die eine Sache – ein kleines bisschen mehr als gehorsam‚ seines Amtes zu walten’ (wie in dem Calov-Zitat, das er unterstrichen hat). Doch Neumeister und Picander gehen beide einen Schritt weiter, wenn sie davon reden, zufrieden oder ‚vergnügt mit meinem Stande’ zu sein, ‚in welchen mich mein Gott gesetzt’ oder ‚den mir der liebe Gott beschert’. War Bach zufrieden mit dem ‚Stande’, in dem er sich in Leipzig befand? Alles, was wir über seine mühselige Tätigkeit als Kantor herausfinden können, deutet auf einen ständigen inneren Kampf hin zwischen dem Wunsch, einerseits seine Arbeit unter dem Einsatz aller Kräfte zu erledigen (Gott zur Ehre und seinem Nächsten zum Nutze, wie er es ausgedrückt hätte) und andererseits mit seinem Leben ‚fast in stetem Verdruss, Neid und Verfolgung’ (wie er es in einem Brief an einen Freund schilderte) zurechtzukommen.

War es also Bach, der diese Textänderung veranlasst hatte? Diese Frage lässt sich kaum beantworten. Doch selbst wenn wir angesichts dieser Verlagerung der Betonung in der langen Arie in e-moll, mit der das Werk beginnt, eine unmissverständliche Schilderung des Gleichmuts und der Gelassenheit gewärtigen, so würde das nicht einfach zu all dem im Widerspruch stehen, was wir aus seiner Situation in Leipzig schließen könnten, sondern es würde auch der Ambivalenz und Komplexität der Musik – besonders seiner Musik – und ihrer Fähigkeit, Stimmungen nuanciert zu schildern, nicht gerecht werden. Zufriedenheit ist wohl eher eine statische Gemütsverfassung, während Bachs Musik hier auf etwas Dynamisches, Wechselhaftes hindeutet. Die reich verzierte Verflechtung von Singstimme und Oboe, die Vielzahl schwungvoller punktierter Rhythmen und ausdrucksvoller Synkopierungen, die Weise, wie das Eingangsritornell in unterschiedlicher Gestalt wiederkehrt, während die Sopranstimme mit neuen Motiven aufwartet – all das trägt zu dem Zauber dieser Musik und ihren schwer zu fassenden Stimmungen bei. Wehmütig, resigniert, vielleicht gar elegisch?

Dank ihrer guten Laune ist die zweite Arie (‚Ich esse mit Freuden mein weniges Brot’), für Oboe solo, Violine und Continuo, reizvoll auf eine weit weniger anspruchsvolle Art. Mit ihrem Sextensprung aufwärts gerät sie unwillkürlich in die Nähe von Galateas Arie ‚As when the dove’ aus Händels Masque Acis and Galatea. Das folgende, von Streichern begleitete Rezitativ (Nr. 4) führt die Kantate zurück in die Nähe des Mollbereichs, spiegelt die im Text angelegten leisen Todesahnungen und liefert einen perfekten Übergang zu dem abschließenden Choral: die zwölfte Strophe eines geistlichen Liedes von Ämilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt zu Georg Neumarks unvergesslicher Melodie. Er trägt den Vermerk a soprano solo e a 3 ripieni, und das bedeutet, dass keiner der vier Vokalparts instrumental verdoppelt werden sollte. Wir haben ihn also a cappella und recht ruhig gesungen. ‚Ich leb indes in dir vergnüget / und sterb ohn alle Kümmernis’. Ich fand ihn sehr bewegend.

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Septuagesimae

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Wilke te Brummelstroete, Alt

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CDs vom Label SDG  
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SDG 153 Vol. 20 Cover:  CD – SDG 153 – Vol. 20

CD 1 zum Sonntag Septuagesimae

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“
BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Für alle, die am 25. Januar 2013 bei der Veranstaltung vom Bach-Archiv nicht live dabei sein konnten, hier nochmals Teil 1 der Gesprächsreihe zum bevorstehenden Bachfest 2013 unter dem Motto “Vita Christi” zum Nachhören und Sehen als Video:

J. S. Bachs Oratorien und Kantaten

Teilnehmer: Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Frieder Bernius und

Prof. Dr. Christoph Wolff (Bach-Archiv Leipzig)

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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“J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata BWV  84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Kantate BWV 84 für den Sonntag: Septuagesimae für Sopran, Oboe, Fagott, Streicher und Continuo.

Solisten:

Gerlinde Sämann , Sopran

Leitung: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-84/


Symbol Abendprogramm BWV 84 (648,9 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 84 –  3. Satz – Alt-Arie  „Ich esse mit Freuden mein weniges Brot„

Im Video zu sehen:

Solistin: Gerlinde Sämann) singt aus der Kantate BWV 84 den

3. Satz – Alt-Arie:  „Ich esse mit Freuden mein weniges Brot“

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

Bachfest 2013 unter dem Motto „Vita Christi“ zum Nachhören und Sehen vom Bach-Archiv auf YouTube


1. Gesprächsrunde Bachfest 2013 "VITA CHRISTI" Bach Archiv Leipzig

                                     1. Gesprächsrunde Bachfest 2013 „VITA CHRISTI“ Bach Archiv Leipzig

News vom Bach-Archiv Leipzig:

für alle, die am 25. Januar 2013 nicht live dabei sein konnten, hier nochmals Teil 1 der Gesprächsreihe zum bevorstehenden Bachfest 2013 unter dem Motto „Vita Christi“ zum Nachhören und Sehen.

Die Gesprächsreihe wird am 24. Februar 2013, um 16.30 Uhr im Bach-Museum Leipzig fortgesetzt. Als Gäste begrüßen wir dann den Leipziger Universitätsmusikdirektor David Timm und Professor Ulrich Konrad aus Würzburg.

In der 1. Gesprächsrunde vom 25.1.2013 Bachfest Leipzig 2013: Die »Vita Christi« in

J. S. Bachs Oratorien und Kantaten

Teilnehmer: Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Frieder Bernius und

Prof. Dr. Christoph Wolff (Bach-Archiv Leipzig)

Hier das Video:

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Eine sehr informative und inhaltsreiche Gesprächsrunde die ich allen Bach-Freunden(innen) ans Herz legen möchte.

Gruß

Volker