Archiv der Kategorie: Dirigenten-Orchester-Künstler und Co.

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Rogate“


Zwei Bach-Größen schauen sich bewundernd an..!!

                                                                  Zwei Bach-Größen schauen sich bewundernd an..!!

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link  zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 05.05.2013 begehen wir den Sonntag “Rogate

Der Name dieses Sonntags rührt von den Bittumgängen her, die in vergangener Zeit (und manchenorts noch heute) auf den Feldern für eine gute Ernte vollzogen wurden. Diese Bittumgänge begannen am Sonntag Rogate (= Betet!) und wurden in der damit beginnenden Woche fortgeführt.
Der Sonntag Rogate wird in der evangelischen Kirche als Missionssonntag begangen. Mit ihm beginnt die „Missionsopferwoche“.

Der Sonntag Rogate ist der Betsonntag. Dieses Thema wird in den Perikopen vielfach beleuchtet. Auch dieses Thema ist eine Antwort auf das Ostergeschehen: Die Gemeinde ist nun frei durch Jesus Christus, Gott direkt zu bitten, ohne jeglichen Mittler, wie es zuvor notwendig gewesen war. Die Perikopen beleuchten das Thema Gebet nur von dem Aspekt des „Bittens“ her, was wohl angemessen ist. Wir sollten aber nicht vergessen, dass zum Gebet auch Dank gehört!

Am Sonntag Rogate erfahren wir, dass das Gebet eine große Verheißung hat. Dabei sollen wir nicht viele Worte machen, sondern inständig bitten nicht nur für uns, sondern auch für alle Menschen. Das Gebet der gemeinde hat dabei eine besondere Verheißung, aber auch das Gebet des Einzelnen ist für die Gemeinde Gottes wichtig.

Der Wochenspruch: 

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. (Ps 66, 20)

Wochenlied: 

“Vater unser im Himmelreich“ (EG 344)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Rogate

BWV 86 – „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch
BWV 87 – „Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 86 “Wahrlich, wahrlich, ich sage euch”

Kantate zum Sonntag Rogate für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Sibylla Rubens, Sopran; Bernhard Landauer, Altus;

Christoph Prégardien, Tenor; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra,

Leitung: Ton Koopman

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 86 “Wahrlich, wahrlich, ich sage euch”

Yukari Nonoshita, Sopran / Robin Blaze, Altus
Makoto Sakurada, Tenor / Stephan McLeod, Bass

Bach Collegium Japan 

Leitung: Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 87 “Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen

Kantate am Sonntag Rogate,

Bogna Bartosz, Alt
Jörg Dürmüller, Tenor
Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra,

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 86 “Wahrlich, wahrlich, ich sage euch”

Katharine Fuge (Sopran)
Robert Tyson (Countertenor)
Steve Davislim (Tenor)
Stephan Loges (Bass)

Monteverdi Choir
Englische Barocksolisten

Leitung: John Eliot Gardiner

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 87 „Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“

Katharine Fuge (Sopran)
Robert Tyson (Countertenor)
Steve Davislim (Tenor)
Stephan Loges (Bass)

Monteverdi Choir
Englische Barocksolisten

Leitung: John Eliot Gardiner

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 87 „Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“

Katharine Fuge (Sopran)
Robert Tyson (Countertenor)
Steve Davislim (Tenor)
Stephan Loges (Bass)

Monteverdi Choir
Englische Barocksolisten

Leitung: John Eliot Gardiner

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 87 „Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“

Kantate zum Sonntag Rogate,

Julia Hamari, Alt; Aldo Baldin, Tenor; Walter Heldwein, Bass;

Gächinger Kantorei; / Bach-Collegium Stuttgart:

Leitung: Helmuth Rilling

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Videos: 

Bach-Kantaten für den Sonntag „Rogate

BWV 86 – „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch
BWV 87 – „Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen

*) BWV 209 – „Non sa che sia dolore

*) ohne liturgische Zuordnung

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/ YouTube: BWV 86 –  Wahrlich, wahrlich, ich sage euch”   –  (Interpret: Suzuki )

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/ YouTube: BWV 87   Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“  

( Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTube: *) BWV 209 –  Non sa che sia dolore”   –  (Interpret: Rifkin )

*) ohne liturgische Zuordnung

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Hermann Schein

                                  Thomaskantor  Johann Hermann Schein (1586-1630)

Barock-Komponist Johann Hermann Schein (1586-1630)

Johann Hermann Schein (* 20. Januar 1586 in Grünhain; † 19. November 1630 in Leipzig) war ein deutscher Dichter und Komponist des Barock. Er war Thomaskantor von 1616 bis 1630.

Er ist in der Reihe der „drei großen Sch“ neben Samuel Scheidt (in Halle) und Heinrich Schütz (in Dresden) einzuordnen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Von Mitteldeutschland aus wirkten diese drei Komponisten wesentlich auf die Musik ihrer Zeit. Scheins Cantional (1629) ist eines der wichtigsten Gesangbücher. In seiner Leipziger Kirchenmusik bemerkenswert ist die beginnende Entwicklung der Kantate durch selbstständige Verwendung von Instrumenten. Hauptwerke sind das Cymbalum Sionum (Motettensammlung, 1615), die geistlichen Konzerte der Opella nova (1618 und 1627), seine geistlichen Motetten Israelisbrünnlein (1623), die in Verwandtschaft und zu Unrecht im Schatten der Geistlichen Chormusik von Schütz stehen, sowie die weltlichen Waldliederlein und Venuskräntzlein.

Johann Hermann Schein wurde als Sohn des evangelischen Pastors Hieronymus Schein geboren und verlebte die ersten Jahre im erzgebirgischen Grünhain. Nach dem Tod des Vaters 1593 zog seine Mutter mit ihrem Sohn nach Dresden, weil sie in der kleinen Stadt den Lebensunterhalt kaum sichern konnte. In Dresden konnte Johann Hermann als Alumnus im Knabenchor[1] der Dresdner Hofkapelle unter Rogier Michael der Kurfürstlichen Kantorei sein Gesangstalent entwickeln und war bis 1603 Diskantist. Mit dem Stimmbruch wurde Schein in die sächsische Fürstenschule Pforta aufgenommen, wo er ein vorzügliches musikalisches Grundwissen erwarb.

In musikalischen Kreisen seiner näheren Umgebung genoss Schein hohes Ansehen. Er wurde als Thomaskantor und Musikdichter gefeiert. Gottfried Vopelius übernahm 98 seiner Kantionalsätze in das Neu Leipziger Gesangbuch. Mit Heinrich Schütz, dem Dresdner Hofkapellmeister, unterhielt er ein freundschaftliches Verhältnis. Obwohl Schein heute als einer der Mitbegründer der Kunst des weltlichen deutschen Lieds gilt, war es erst die nachfolgende Generation mit Komponisten wie Heinrich Albert, die seine Rolle voll zu würdigen wusste.

(Angaben aus Wikipedia)

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YouTube-Video.
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Thomaskantor  Johann Hermann Schein (1586-1630)

Geistliche Motette: „Israelis Brünnlein“ (1623)

Ausführende:

Hana Blazikova, sopraan
Aleksandra Lewandowska, sopraan
Robert Getchell, tenor
Jan Kobow, tenor
Stephan MacLeod, bas & artistiek leider
François Guerrier, orgel
Hager Hanana, cello
Giovanna Pessi, harp

Geertekerk Utrecht, 17 oktober 2011

 

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi

Annenkirche, Dresden  am 27. und 28. Mai 2000

Sherborne Abbey, am 4. Juni 2000

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 Kantaten-Beschreibung: BWV 87 Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“ 

Ob Bachs Gemeinde zu erkennen vermochte, dass Formelemente im Kopfsatz der Kantate BWV 87 Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen bereits im Vorgängerwerk aus dem Jahr zuvor vorhanden waren – das einleitende Zitat der Worte Jesu aus dem Evangelium, vom Bass in einem vierstimmigen, von Oboen verdoppelten Streichersatz vorgetragen, die Art und Weise, wie der Sänger das fugiert angelegte polyphone Wechselspiel der Themen aufgreift –, werden wir nie erfahren. Aber es besteht kein Zweifel, dass Bach die Kantate des vergangenen Jahres als Gedächtnisstütze und zur Orientierung vor Augen hatte. Diesmal scheint er die Absicht zu haben, eine komplexere, differenziertere theologische Botschaft zu vermitteln, auch wenn das bedeuten sollte, dass er den Erwartungen seiner Hörer zuwiderläuft. Die unnachgiebige deklamatorische Kraft der Musik entspricht der sträflichen Vernachlässigung, die der Mensch den verheißungsvollen Worten Jesu entgegenbringt: ‚Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen’ (Johannes 16, 24).

Auch ist nicht gleich die Erlösung in Sicht, stattdessen zieht Bach seine Hörer in den ersten fünf der insgesamt sieben Sätze drei Molltonarten abwärts (d, g, c), all dies in der Absicht, die Welt als ein Jammertal zu brandmarken, oder, wie das zweite Motto aus dem Johannes-Evangelium lautet: ‚In der Welt habt ihr Angst’. Die zweite Hälfte dieses Jesusworts ist es, ‚aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden’ (Johannes 16, 33), mit der die tonale Aufwärtsbewegung zurück zu d-moll beginnt. Dieses Werk ist die dritte von drei aufeinanderfolgenden Kantaten, die Bach 1725 auf Texte von Christiane Mariane von Ziegler für die Sonntage nach Ostern komponiert hat, und alle, wie Eric Chafe bemerkt, befassen sich mit dem ‚Verständnis für das Leiden Jesu in einer Atmosphäre des Triumphes und der Liebe, die als Vorbereitung auf die Himmelfahrt immer wieder deutlich zum Ausdruck bringt, wie die Angst der Welt überwunden wird’.

Im krassen Gegensatz zu der drängenden Dramatik des vorherigen Rezitativs bestimmt eine Atmosphäre der Ehrfurcht und Bußfertigkeit die Arie in d-moll, ‚Vergib, o Vater, unsre Schuld und habe noch mit uns Geduld’. Der wehmütige Klang der paarigen Oboen da caccia verwebt sich mit der Altstimme. Die bei dem Wort ‚vergib’ wiederholten und verschleiften Duolen kontrastieren und wechseln mit den aufsteigenden Arpeggien des Continuos (Fagott), so dass Äußerungen des Grams und flehentlichen Bittens gleichzeitig vernehmbar werden. Das Flehen wird noch eindringlicher im Mittelteil, wo Bach seine Continuoinstrumente über sieben chromatische Stufen (d, e, f, f#, g, g#, a) und anschließend fünf diatonische Intervalle (d, e, f, g, a) nach oben treibt. Hier spiegelt sich der Glaube des reuigen Sünders an eine klare und deutliche Sprache (‚rede nicht mehr sprichwortsweis’), ein Bezug auf Jesu Versprechen: ‚Es kommt aber die Zeit, dass ich nicht mehr durch Sprichwörter mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkündigen werde von meinem Vater’ (Johannes 16, 25). Ziegler und Bach legen hier Nachdruck auf das lutherische Thema, das der Drangsal des Menschen entsprechend inständige Gebet sei das beste Mittel, in einer feindlich gesinnten Welt den Kontakt zu Gott herzustellen und aufrechtzuerhalten.

Dürr äußert die Vermutung, das zweite Rezitativ (Nr. 4), das in Zieglers Druckausgabe (1729) nicht enthalten ist, stamme von Bach selbst. Es mildert den abrupten Übergang zu den ‚tröstenden’ Worten Jesu in Nr. 5, die in einem musikalischen Konzept, das Bach bereits in seiner Mühlhausener Zeit (in BWV 71 und 106) zu entwickeln begonnen hatte, den Wendepunkt darstellen. Durch die begleitenden Streicher gewährleistet Bach, dass das eingeschobene Rezitativ genügend Gewicht erhält, und indem er zur ersten Person wechselt, verlagert er das Schwergewicht auf das Schuldanerkenntnis des einzelnen Gläubigen und weist über den tonalen Aufstieg zurück zu d-moll den Weg, wie diese Schuld und die mit ihr verbundenen Sorgen überwunden werden können.

Genau dort, wo sich ein üppig orchestriertes Versatzstück für die letzten Worte Jesu aus eben diesem Kapitel des Johannes- Evangeliums erwarten ließe, beschloss Bach (und vermutlich auch Ziegler), auf den beschwichtigenden Satz ‚Solches habe ich mit euch geredet, dass ihr in mir Frieden habet’ zu verzichten. Stattdessen reduziert er seine tonale Palette und beschränkt seinen Spruch auf eine Continuobegleitung (Nr. 5): hager, streng und angsterfüllt, in Mustern, die auf einen absteigenden chromatischen Tetrachord hindeuten.

Selbst der Schlüsselsatz ‚ich habe die Welt überwunden’ wird fast erdrückt, verschluckt in einer Aufwärtsbewegung nach es-moll, die gerade einmal neun Takte anhält, bevor sie wieder nach c-moll abfällt. Erst im sechsten Satz, einem ausgedehnten Siciliano in B-dur von unbeschreiblicher Schönheit für Tenor, Streicher und Continuo, wird Bachs Gesamtkonzept deutlich: Er will Sorge und Freude, Moll und Dur so gewichten, dass die Verheißung, der gequälten Seele werde Trost zuteil, nur um den Preis der Passion und Kreuzigung Christi erfüllt werden kann. Die sanfte, lyrische, fast pastorale Stimmung, in der Reue und Akzeptanz geäußert werden, ist daher mit Dornen gespickt, gewürzt mit vereinzelten Dissonanzen bei den Wörtern ‚leiden’, ‚Schmerz’ und ‚verzagen’. Das bestätigt auch der abschließende Choral, der auf dem pietistischen Lied ‚Jesu meine Freude’ basiert und die üblichen ‚Zuckermetaphern’ für den Schmerz enthält – ‚über Honig süße, tausend Zuckerküsse’. Die Rückkehr zu d-moll, so bemerkt Chafe, sei eine Erinnerung daran, dass ‚in der Welt des Leidens notwendigerweise auch die göttliche Liebe vorhanden ist und sie bezwingt’. 

© John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu den Sonntagen:

                  Rogate und Exaudi

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 144 zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:   David Watkin, Violoncello  als PDF

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CD’s vom Label SDG  
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CD’s – Bach-Kantaten: für den Sonntag  Rogate und  Exaudi“

SDG 144 Vol. 25

Cover:  SDG 144 Vol. 25

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 144, Vol. 25

Kantaten für den Sonntag: Rogate und Exaudi

Aufführungsorte:

Annenkirche, Dresden  am 27. und 28. Mai 2000

Sherborne Abbey, am 4. Juni 2000

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CD-Inhalte:

BWV 86 – Wahrlich, wahrlich, ich sage euch /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD 1

BWV 87 – Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 1 

BWV 97 – In allen meinen Taten /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD 1 

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BWV  44 – Sie werden euch in den Bann tun /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol. 25 – CD  2

BWV 150 – Nach dir, Herr, verlanget mich /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD  2

BWV 183 – Sie werden euch in den Bann tun /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD  2

Johann Christoph Bach (1642-1703) Motette – Fürchte dich nicht /

Gardiner Pilgrimage CD 144 Vol.  25 – CD  2 

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und  Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur Vita Christi ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Kantate – BWV 180 „Schmücke dich, o liebe Seele“

Kantate BWV 180 zum zwanzigsten Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte I + II, Flöte, Oboe, Oboe da caccia, Fagott, Streicher und Basso Continuo.

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 180 – 5. Satz – Sopran-Arie:  Ich will an den Himmel denken

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Solisten:

Maria Cristina Kiehr (Sopran)

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-180/


Icon   Abendprogramm BWV 180 (512,7 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Grüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Kantate“


Den "Sonntag Kantate" begehen die Gemeinden mit  Kirchenmusik

                                     Den „Sonntag Kantate“ begehen die Gemeinden mit Kirchenmusik

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link  zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 28.04.2013 begehen wir den Sonntag “Kantate

Der Name des Sonntags Kantate leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: Cantate Domino canticum novum, quia mirabilia fecit!. (Ps 98, 1a;).

Der Sonntag Kantate ist der Singesonntag, was allerdings nicht durch das Evangelium deutlich wird. Andere Perikopen gehen schon eher auf die singende Antwort der Gemeinde auf Gottes Taten ein, d.h. sie berichten vom Lobpreis der Gemeinde. Der Sonntag Kantate befasst sich, so wie schon der Sonntag Jubilate, mit einer Form der Antwort der Gemeinde, was im Gottesdienst dann auch zum Tragen kommen soll.

Am Sonntag Kantate erfahren wir, dass das Lied wesentlicher Bestandteil des gemeindlichen Lebens ist. Das lobpreisende Lied kann nicht nur die Herzen fröhlich machen, sondern auch Türen aufschließen; das Klagelied hilft nicht nur, Not und Sorgen abzulegen, sondern vermag auch neue Hoffnung zu geben. Der Liederschatz der Kirche ist unermüdlich groß, und es ist gut, dass das „Gesangbuch“ des jüdischen Volkes, der Psalter, darin eine wichtige Rolle spielt, denn die Psalmen sprechen wie nur wenige andere Lieder tief aus dem Herzen des Beters.

Der Wochenspruch: 

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder! (Ps 98, 1a)

Wochenlied: 

“Lob Gott getrost mit Singen“ (EG 243)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Jubilate

BWV 108 – „Es ist euch gut, dass ich hingehe
BWV 166 – „Wo gehest du hin

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 108 “Es ist euch gut, dass ich hingehel”

Kantate am Sonntag Cantate für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Robin Blaze, Altus; / James Gilchrist, Tenor;  / Dominik Wörner, Bass;

Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 166 “Wo gehest du hin”

Sibylla Rubens, Sopran / Bernhard Landauer, Altus
Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 166 “Wo gehest du hin?”

Kantate am Sonntag Cantate

Christoph Wegmann, Knabensopran
Paul Esswood, Countertenor
Kurt Equiluz, Tenor
Max van Egmond, Bass

Tölzer Knabenchor

Concentus musicus Wien

Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 166 “Wo gehest du hin?”

Robert Tyson (Countertenor)
James Gilchrist (Tenor)
Stephen Varcoe (Bass)

Monteverdi Choir
Englische Barocksolisten

Leitung: John Eliot Gardiner

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 108 „Es ist euch gut, dass ich hingehe“

Kantate am Sonntag Cantate

Christoph Wegmann, Knabensopran
Paul Esswood, Countertenor
Kurt Equiluz, Tenor
Max van Egmond, Bass

Tölzer Knabenchor

Concentus musicus Wien

Leitung: Nikolaus Harnoncourt
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J.S. Bach – Trio für Orgel BWV 1027/a – G-Dur

Prof. Gerhard Weinberger

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann August Gärtner (1762-1823)

– Johann August GärtnerKantor, Musiklehrer am Schullehrer-Seminar in Weißenfels, Sachsen.

„Der Segen des Herrn machet reich“

Gesine Adler, Sopran; Max Ciolek, Tenor; Ingolf Seidel, Bariton

Collegium Vocale Leipzig

Merseburger Hofmusik

Leitung: Michael Schönheit 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 108 „Es ist euch gut, dass ich hingehe“

Kantate zum Sonntag Kantate,

Bogna Bartosz, Alt; Jörg Dürmüller, Tenor;

Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra:

Leitung: Ton Koopman

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Videos: Bach-Kantaten für den Sonntag „Kantate

BWV 108 – „Es ist euch gut, dass ich hingehe
BWV 166 – „Wo gehest du hin

*) BWV 117 – „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut

*) ohne liturgische Zuordnung

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/ YouTube: BWV 108 –  Es ist euch gut, dass ich hingehe”   –  (Interpret: Harnoncourt)

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/ YouTube: BWV 166   Wo gehest du hin“  ( Interpret: Gustav Leonhardt )

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/ YouTube: *) BWV 117 –  ei Lob und Ehr dem höchsten Gut”   –  (Interpret: Gustav Leonhardt )

*) ohne liturgische Zuordnung

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Hermann Schein

                                  Thomaskantor  Johann Hermann Schein (1586-1630)

Barock-Komponist Johann Hermann Schein (1586-1630)

Johann Hermann Schein (* 20. Januar 1586 in Grünhain; † 19. November 1630 in Leipzig) war ein deutscher Dichter und Komponist des Barock. Er war Thomaskantor von 1616 bis 1630.

Er ist in der Reihe der „drei großen Sch“ neben Samuel Scheidt (in Halle) und Heinrich Schütz (in Dresden) einzuordnen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Von Mitteldeutschland aus wirkten diese drei Komponisten wesentlich auf die Musik ihrer Zeit. Scheins Cantional (1629) ist eines der wichtigsten Gesangbücher. In seiner Leipziger Kirchenmusik bemerkenswert ist die beginnende Entwicklung der Kantate durch selbstständige Verwendung von Instrumenten. Hauptwerke sind das Cymbalum Sionum (Motettensammlung, 1615), die geistlichen Konzerte der Opella nova (1618 und 1627), seine geistlichen Motetten Israelisbrünnlein (1623), die in Verwandtschaft und zu Unrecht im Schatten der Geistlichen Chormusik von Schütz stehen, sowie die weltlichen Waldliederlein und Venuskräntzlein.

Johann Hermann Schein wurde als Sohn des evangelischen Pastors Hieronymus Schein geboren und verlebte die ersten Jahre im erzgebirgischen Grünhain. Nach dem Tod des Vaters 1593 zog seine Mutter mit ihrem Sohn nach Dresden, weil sie in der kleinen Stadt den Lebensunterhalt kaum sichern konnte. In Dresden konnte Johann Hermann als Alumnus im Knabenchor[1] der Dresdner Hofkapelle unter Rogier Michael der Kurfürstlichen Kantorei sein Gesangstalent entwickeln und war bis 1603 Diskantist. Mit dem Stimmbruch wurde Schein in die sächsische Fürstenschule Pforta aufgenommen, wo er ein vorzügliches musikalisches Grundwissen erwarb.

In musikalischen Kreisen seiner näheren Umgebung genoss Schein hohes Ansehen. Er wurde als Thomaskantor und Musikdichter gefeiert. Gottfried Vopelius übernahm 98 seiner Kantionalsätze in das Neu Leipziger Gesangbuch. Mit Heinrich Schütz, dem Dresdner Hofkapellmeister, unterhielt er ein freundschaftliches Verhältnis. Obwohl Schein heute als einer der Mitbegründer der Kunst des weltlichen deutschen Lieds gilt, war es erst die nachfolgende Generation mit Komponisten wie Heinrich Albert, die seine Rolle voll zu würdigen wusste.

(Angaben aus Wikipedia)

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YouTube-Video.
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Thomaskantor  Johann Hermann Schein (1586-1630)

Johann Hermann Schein (1586 – 1630)

Cantata: „Halleluja! Lobet den Herrn“

La Capella Ducale
Musica Fiata Köln

Leitung: Roland Wilson

Als studierter Trompeter wandte sich Roland Wilson schon sehr bald nach dem Studium der Alten Musik zu und lernte erst autodidaktisch, dann am Konservatorium in Den Haag, das Zinkspielen. Die Beschäftigung mit diesem Instrument geht soweit, dass er inzwischen auch Zinken herstellt. Seine Hauptbeschäftigung gilt aber natürlich der Urbarmachung und der Aufführung von Musik, bevorzugt der des 16. und 17. Jahrhunderts.

Zu diesem Zweck gründete er 1976 das Instrumentalensemble Musica Fiata. Schnell konnte sich die Truppe etablieren und spielt noch heute eine herausragende Rolle, wenn es darum geht, die Musik von Pachelbel, Praetorius, Schelle, Schein, Schütz, Gabrieli, Biber, Rosenmüller und vielen anderen mehr mit neuem Leben zu erfüllen.

Gut 15 Jahre später ergänzte Roland Wilson sein Instrumentalensemble um das vokale Gegenstück – La Capella Ducale, um auch hier eine Gruppe von Musikern zur Verfügung zu haben, die sehr gut aufeinander abgestimmt sind, die sich kennen und darum eine hohes Maß an Homogenität und Abstimmung bieten können.

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag: Jubilate und Kantate

Schlosskirche, Altenburg  am 14. Mai 2000

St. Mary’s, EWarwick am 21.05.2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 108 – „IEs ist euch gut, dass ich hingehe

Wenn wir uns aus Bachs erstem Kantatenzyklus in seinen zweiten Leipziger Jahrgang begeben, die sich beide dem gleichen theologischen Grundgedanken widmen, sind wir inzwischen nur zu sehr daran gewöhnt, in der Art und Weise, wie er sich seinem Thema nähert und die Metaphorik einsetzt, erstaunlichen Gegensätzen zu begegnen.

Darum trifft es uns wie ein Schock, wenn wir nun feststellen müssen, dass er zweimal hintereinander das gleiche formale Gerüst verwendet. Ich möchte wetten, dass aufgeschlagen auf seinem Notenpult, als er sich im April 1725 hinsetzte, um BWV 108 “Es ist euch gut, dass ich hingehe” zu komponieren, Wo gehest du hin? aus dem Vorjahr lag: Die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Kantaten sind einfach zu groß, um zufällig sein zu können. Beide beginnen nicht mit dem üblichen Chor, sondern mit einem Bass-Solo (vox Christi) und sparen den Chor für das Ende (BWV 166) oder die Mitte und das Ende (BWV 108) auf. Keines der beiden Werke enthält ein Sopran-Solo (kann es sein, dass die Knaben in zwei aufeinander folgenden Jahren an Windpocken erkrankt waren, oder hatte es irgendeinen unerfindlichen theologischen Grund?). Beide Kantaten haben als zweiten Satz eine gewichtige Tenorarie, jede mit einer ausgehaltenen Note, die besonders betont wird: ‚stehe’ in BWV 166, ‚glaube’ in BWV 108. Beide Werke sind auf einer Art arpeggierten Tonleitertreppe errichtet, deren Stufen darauf hindeuten, dass der Heilige Geist zu Pfingsten herabsteigen wird (in BWV 166 abwärts führend von B nach g, c, D, B und g, in BWV 108 von A nach fis, D nach h). Es ist bezeichnend, dass sich BWV 108 der zentralen Frage, die in BWV 166 knapp abgehandelt wurde, ausführlicher widmet. ‚Wo gehest du hin?’ bringt im folgenden Jahr eine Erklärung: ‚Es ist euch gut, dass ich hingehe…’.

Zu den Sätzen, die auf mich den tiefsten Eindruck gemacht haben, gehört zunächst einmal die Tenor-Arie mit obligater Violine, ‚Mich kann kein Zweifel stören’ (Nr. 2) – eine mächtige Nummer, die recht verschachtelt angelegt, aber wunderbar ausgearbeitet ist und ein bisschen an Brahms’ ungarische Zigeunerweisen erinnert; dann die strenge Chorpolyphonie von Nr. 4, ‚Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird’ – drei dicht gedrängte Fugen im Motettenstil. Sie wirken widerspenstig auf dem Papier, bringen jedoch in der Aufführung ihren Geist überzeugend zur Geltung. Und schließlich die herrliche 6/8-Arie für Alt und Streicher, ‚Was mein Herz von dir begehrt’ (Nr. 5), die mit ihrer gebrochenen Melodielinie und ihrem durchscheinenden Satz für die erste Violine eine tiefe Sehnsucht erkennen lässt, wie sie der Psalmist in Psalm 42 besingt: ‚Wie der Hirsch dürstet nach frischem Wasser…’. 

© John Eliot Gardiner 2005

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu den Sonntagen:

                   Jubilate und Kantate 

                   h i e r  zum Download als PDF 

  Künstler-Beitrag: Silas John Standage  – Orgel als PDF  

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CDs vom Label SDG  
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Bach-Kantaten: für den Sonntag  Jubilate und  Kantate

SDG 107 Vol. 24

                                                          Cover:  SDG 107 Vol. 24

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 107, Vol. 24

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CD-Inhalte:

BWV 12 – Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol.  24 – CD 1

BWV 103 – Ihr werdet weinen und heulen /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol. 24 – CD 1 

BWV 146 – Wir müssen durch viel Trübsal /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol.  24 – CD  1

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BWV 108 – Es ist euch gut, dass ich hingehe /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol. 24 – CD  2

BWV 117 – Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol.  24 – CD  2

BWV 166 – Wo gehest du hin? /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol.  24 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und  Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur Vita Christi ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Kantate für Kantate – BWV 166 „Wo gehest du hin?“

Kantate BWV 166 für den vierten Sonntag nach Ostern für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe, Streicher und Basso continuo.

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 166 – 2. Satz – Tenor-Arie:  Ich will an den Himmel denken

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Solisten:

Gerd Türk  (Tenor)

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-166/


Icon   Abendprogramm BWV 166 (100,7 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Grüße

Volker

Die 59. Corveyer Musikwochen beginnen am 9. Mai 2013 bis 9. Juni 2013


Die 59. Corveyer Musikwochen

beginnen am 9. Mai 2013. Weitere Informationen zu Eintrittskarten und anderen Veranstaltungen im Schloss Corvey erhält der Besucher unter folgender

Link-Adresse:

www.schloss-corvey.de

         Schloss Corvey Höxter  –  (Fotorechte: Schloss Corvey, Peter Knaup, Paris)

Anspruchsvolle Musik in einer Vielfalt, die für jeden Geschmack etwas bietet.
Die 59. Auflage des Festivals läuft vom 9. Mai 2013 bis zum 9. Juni  2013 und führt in fünf Konzerten vor allem Ensembles mit Sitz in NRW in die ehemalige Reichsabtei. Wie ein Roter Faden zieht sich die Musik des Komponisten Johann Sebastian Bach durch die Konzerte in der ehemaligen Abteikirche und im Kaisersaal des Schlosses.

Zum Auftakt am 9. Mai 2013 mit der Westdeutschen Sinfonia Leverkusen unter Leitung von
Dirk Joeres erklingen in der Abteikirche Beethovens 6. Symphonie „Pastorale“ sowie Werke
von Haydn und Mendelssohn Bartholdy.

Die Neue Bachgesellschaft e.V. feiert am 12. Mai 2013 im Kaisersaal den Abschluss des Bach-Festes Detmold 2013 in Corvey. Bei diesem Konzert wird das Detmolder Ensemble „hfm brass“ Werke von Bach, Händel, Gabrieli und Byrd spielen. Das Delian Quartett, das von einem der weltbesten Bandoneon-Spieler, Per Arne Glorvigen aus Norwegen, begleitet wird, interpretiert am 26. Mai im Kaisersaal Werke des Tango-Spezialisten Astor Piazzolla sowie Kompositionen von J.S. Bach und Schostakowitsch.

In kleiner Besetzung, etwa 25 Musiker, kommt zum Abschluss am 9. Juni die Nordwestdeutsche Philharmonie mit Werken von Bach, Mozart, Tschaikowskij und Janacek in den Kaisersaal.

Infos und Karten gibt es beim
Kulturkreis, Tel. (0 52 71) 69 40 10.

Beatrix Meise
Konzertkartenverkauf,  (Mo.-Do. 8-13 Uhr)

EMail: b.meise(at)schloss-corvey.de

Buchen Sie Ihre Corveyer Konzerttickets online! 

Hier können Sie Ihre Plätze direkt im Saalplan buchen (Suchbegriff Corvey)

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Erstmals sind zwei Konzerte – eines in Corvey, das andere in Detmold – auch mit Übernachtung und Essen individuell buchbar.

Link: www.schloss-corvey.de

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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Jubilate“


Spiegelsaal Schloss Köthen Sir John Eliot Gardiner beim Köthener Bachfest 2008 am 5.9.2008 mit den Brandenburgischen Konzerten I - VI

Spiegelsaal Schloss Köthen Sir John Eliot Gardiner beim Köthener Bachfest 2008 am 5.9.2008 mit den Brandenburgischen Konzerten I bis VI – heute am 20. April 2013 begeht er seinen 70. Geburtstag. – Congratulations on your birthday Sir J.E. Gardiner..!!

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link  zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 21.04.2013 begehen wir den Sonntag “Jubilate

Der Name des Sonntags Jubilate leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: Jubilate Deo, omnis terra!. (Ps 66, 1).

Am Sonntag Jubilate wird das Evangelium von Jesus als dem Weinstock gelesen. Das Thema „Die neue Schöpfung“ wird jedoch nicht ohne weiteres in diesem Evangelium deutlich, sondern in den anderen Lesungen, worin auf die Veränderungen hingewiesen wird, die durch Jesu Auferstehung bewirkt wurden und werden. Interessant ist die Wahl der priesterlichen Schöpfungsgeschichte als alttestamentlicher Lesung: hier wird das, was das Volk Israel schon lange erkannt hat, aufgegriffen: Gott hat die Schöpfung gut geschaffen, ohne Fehl und Tadel. Das zahreiche Elend ist auf das Versagen des Menschen zurückzuführen, den Willen Gottes auszuführen. Durch Christus sind wir nun dazu befähigt.

Am Sonntag Jubilate werden wir ermahnt, am rechten Weinstock zu bleiben, der Christus ist. Nur dann werden wir auch den Tod überwinden, weil Christus ihn überwunden hat. Dankbar hören wir die Verheißung von Jesu Wiederkunft. Durch seine Auferstehung haben auch wir teil an der neuen Schöpfung, die schon jetzt anbricht und bei seinem Kommen vollends heraufgeführt wird.

Der Wochenspruch: 

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2. Kor 5, 17)

Wochenlied: 

“Mit Freuden zart zu dieser Fahrt“ (EG 108)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Jubilate

BWV   12 – „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen
BWV 103 – „Ihr werdet weinen und heulen
BWV 146 – „Wir müssen durch viel Trübsal

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

Aus Anlass des 70. Geburtstag von Sir John Eliot Gardiner sendet der BR

am Sonntag, 21.4.2013 von 08:05 Uhr bis 11:55 Uhr eine Sondersendung..!!

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 146 “Wir müssen durch viel Trübsal”

Kantate am Sonntag Jubilate für Soli, Chor, Bläser, Streicher,

obligate Orgel und Basso continuo;

Rachel Nicholls, Sopran; Robin Blaze, Altus; Gerd Türk, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 12 “Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen”

Daniel Taylor, Altus / Mark Padmore, Tenor
Peter Kooy, Bass

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 146 “Wir müssen durch viel Trübsal in das Reich Gottes eingehen”

Kantate am Sonntag Jubilate

Maria-Theresia Meier, Sopran
Almut Hellwig, Mezzosopran
Tobias Höfel, Tenor
Daniel Hoang, Bass

Vokalconsort Parlando
Bach Collegium Saarbrücken

Leitung: Rainer Oster

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 12 “Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen”

Marion Eckstein (Alt) – Julian Podger (Tenor)
Marek Rzepka (Bass)
Emma Black (Barockoboe)
Paolo Bacchin (Tromba da tirarsi)

Balthasar-Neumann-Chor und Ensemble

Leitung: Thomas Hengelbrock

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 103 „Ihr werdet weinen und heulen“

Kantate am Sonntag Jubilate

Doris Soffel, Alt – Peter Schreier, Tenor – Walter Heldwein, Bass

Gächinger Kantorei Stuttgart

Bach-Collegium Stuttgart

Leitung: Helmut Rilling

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Georg Anton Benda (1722-1795)

„Bald wird ihn die himmlische Jugend empfangen“

Dorothee Mields, Sopran; – Britta Schwarz, Alt;

Jörn Lindemann, Tenor –  Klaus Mertens, Bass

Telemann-Kammerorchester Michaelstein,

Leitung: Ludger Rémy

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonder-Sendung 

aus Anlass des 70. Geburtstag von Sir J.E. Gardiner

Sendung I  – am Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:45 Uhr

Johann Sebastian Bach

Zum 70. Geburtstag des Dirigenten John Eliot Gardiner (I)

BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal in das Reich Gottes eingehen“

Kantate zum Sonntag Jubilate,

Brigitte Geller, Sopran; William Towers, Countertenor;

Mark Padmore, Tenor;  Julian Clarkson, Bass;

Monteverdi Choir;  – English Baroque Soloists

Leitung: Sir J.E. Gardiner

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Sendung Teil II

Barocco

Zum 70. Geburtstag des Dirigenten John Eliot Gardiner (II)

John Eliot Gardiner | Bild: picture-alliance/dpa

Sonntag, 21.04.2013 
08:45 bis 09:00 Uhr

BR-KLASSIK 

Georg Friedrich Händel

„Alcina“, Ballettmusik

English Baroque Soloists

Leitung: Sir J.E. Gardiner

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Sendung Teil III um  10.05 Uhr

Symphonische Matinée

Zum 70. Geburtstag des Dirigenten John Eliot Gardiner (III)

Der Dirigent Sir John Eliot Gardiner | Bild: picture-alliance/dpa

Sonntag, 21.04.2013 

10:05 bis 11:55 Uhr

BR-KLASSIK 

Henry Purcell  (1659-1695)

„Come ye sons of art away“ (Felicity Lott, Sopran; Charles Brett, John Williams, Countertenor; Thomas Allen, Bass; Monteverdi Choir; Equale Brass Ensemble; Monteverdi Orchestra); Robert Schumann: Konzertstück, op. 86 (Susan Dent, Roger Montgomery, Gavin Edwards, Robert Maskell, Horn; Orchestre Révolutionnaire et Romantique); Hector Berlioz: „Tristia“, op. 18 (Monteverdi Choir; Orchestre Révolutionnaire et Romantique); Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-Moll (Orchestre Révolutionnaire et Romantique); Emmanuel Chabrier: „España“ (Wiener Philharmoniker)

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Sendung Teil IV: Dienstag, 23. April 2013, 19.05 Uhr

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Videos: Bach-Kantaten für den Sonntag „Jubilate

BWV   12 – „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen
BWV 103 – „Ihr werdet weinen und heulen
BWV 146 – „Wir müssen durch viel Trübsal

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/ YouTube: BWV 12 –  Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen”   –  (Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 103   Ihr werdet weinen und heulen“  ( Interpret: Gustav Leonhardt )

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/ YouTube: BWV 146 –  Wir müssen durch viel Trübsal”   –  (Interpret: S D G )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Adolph Hasse (1699-1783) deutscher  Komponist des Spätbarock

Johann Adolph Hasse (1699-1783) deutscher Komponist des Spätbarock

Spätbarock-Komponist Johann Adolph Hasse 

Johann Adolph Hasse (1699-1783)

Johann Adolph Hasse (italianisiert Giovanni Adolfo; getauft 25. März 1699 in Bergedorf; † 16. Dezember 1783 in Venedig) war ein einflussreicher deutscher Komponist des Spätbarock. Sein Ruhm zu Lebzeiten gründete sich hauptsächlich auf seinen Opern im italienischen Stil.

Johann Adolph Hasse stammte aus einer Organistenfamilie, die über drei Generationen das Organistenamt an der Kirche St. Petri und Pauli in Bergedorf versah, und war der Urenkel von Peter Hasse der Ältere. 1714 begann er ein Gesangsstudium in Hamburg, wo der Dichter Johann Ulrich von König auf ihn aufmerksam wurde und ihn 1718 als Tenor an die Oper am Gänsemarkt empfahl. Im Jahr darauf wechselte Hasse nach Braunschweig, wo im Opernhaus am Hagenmarkt am 11. August 1721 seine erste Oper Antioco mit dem Komponisten in der Titelrolle zur Aufführung kam. Da Norddeutschland ihm ansonsten wenig Perspektiven bot, reiste Hasse nach Italien und studierte von 1722 bis 1725 in Neapel Komposition bei Nicola Porpora und Alessandro Scarlatti.

In seiner dreißigjährigen Amtszeit als Hofkapellmeister in Dresden formte Hasse das dortige Opernpersonal zu einem der Spitzenensembles der Zeit. Neben den Sängern mit Faustina Bordoni an der Spitze galt das von ihm neu organisierte Orchester als so vorbildlich, dass Jean-Jacques Rousseau den Sitzplan dieses Klangkörpers im Artikel „Orchestre“ seiner Encyclopédie als Musterbeispiel veröffentlichte. Der königliche Hof in Dresden gewährte Hasse und seiner Faustina großzügige Freiheiten, damit sie auch in ihrer eigentlichen künstlerischen Heimat Italien ihre Kontakte pflegen konnten…..

Geistliche Musik

  • Beatus vir
  • Confitebor tibi, F-Dur
  • Dixit Dominus, C-Dur
  • Missa ultima in g (Venedig 1783; gewidmet dem Sächsischen Hof in Dresden)
  • Messe in d (1751, zur Einweihung der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Messe in a
  • Miserere in d
  • Miserere in F
  • Miserere in c
  • Regina coeli in D
  • Requiem C-Dur (1763, zur Beisetzung Augusts III. in der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Requiem Es-Dur (wohl 1763/64, zur Beisetzung Friedrich Christians in der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Salve Regina in A
  • Salve Regina in F
  • Te Deum (1751, zur Einweihung der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Venite pastores. Motetto pastorale
(Angaben aus Wikipedia)

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YouTube-Video.
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JOHANN ADOLF HASSE [1699 - 1783]

"Requiem in C-major"

Kyrie eleison

Ensemble:

Il Fondamento

Paul Dombrecht



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Requiem in C-major

Sequentia (1/2)



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Requiem in C-major

Sanctus & Benedictus


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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag: Jubilate und Kantate

Schlosskirche, Altenburg  am 14. Mai 2000

St. Mary’s, EWarwick am 21.05.2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 103 – „Ihr werdet weinen und heulen“

Am Sonntag Jubilate begann in Leipzig nach alter Tradition die Ostermesse, zu der drei Wochen lang so viele Besucher – Handwerker, Kaufleute aus dem In- und Ausland, Buchhändler, Höker, Straßenkünstler – herbeiströmten, dass sich während dieser Zeit rund 30.000 Menschen in der Stadt aufhielten. Bach, der die Veröffentlichung der drei Teile seiner Clavier-Übung zeitlich so terminierte, dass sie zu den Messen erschienen, wird sich der Notwendigkeit bewusst gewesen sein, dass bei dieser Gelegenheit eine besondere Musik dargeboten werden musste, da sonntags keine Geschäfte abgewickelt werden durften und Besucher und adlige Herrschaften, wie sein Vorgänger Kuhnau dargelegt hatte, in den Hauptkirchen gewiss ‚etwas Schönes’ hören wollten.

Das haben sie mit Sicherheit am 22. April 1725 getan, als Bach seine Kantate

BWV 103 „Ihr werdet weinen und heulen“

vorstellte. Sie beginnt mit einer funkelnden Fantasia für konzertante Violine, die eine
‚Sixth Flute’ – eine Sopran-Blockflöte in D – verdoppelt. Beide Instrumente sind einem Oboe d’amore-Paar und den Streichern gegenübergestellt und lassen sich auf einen scheinbar fröhlichen Dialog ein. Erst mit dem Einsatz der vier vokalen Concertisten zu einem kantigen Fugenthema (das eine übermäßige Sekunde und eine aufwärts gerichtete Septime enthält) erkennen wir, dass wir auf eine falsche Fährte geführt worden sind: Das fröhliche Instrumentalthema schildert nicht die Freude der Jünger über die Auferstehung Christi, sondern das schallende Gelächter der Zweifler über ihr Unbehagen – daher das arpeggierte Gackern der hohen Flöte in boshaft-schrillem Ton. Eine konventionellere Verfahrensweise wäre gewesen, die Antithese der beiden Anfangsteile unangetastet und, sagen wir, auf einen von Düsternis erfüllten langsamen Satz (wie in BWV 12 und 146) ein glucksendes Scherzo irgendeiner Art folgen zu lassen.

Was Bach tut, ist noch viel erstaunlicher. Um ein Jahrhundert nimmt er den Dankgesang von Beethovens Streichquartett in a-moll op. 132 vorweg, indem er die gegensätzlichen Stimmungen einander überlagert und zu einem Ganzen verknüpft, dessen Teile sich gegenseitig erhellen. So hebt er hervor, dass es derselbe Gott ist, der diese Lage herbeiführt und dann verbessert. Plötzlich verlangsamt sich die Musik zu einem adagio e piano, während der Bass sein Solo ‚Ihr aber werdet traurig sein’anstimmt und Blockflöte und Violine Arabeskenfragmente beisteuern. 

Genau dann, wenn die Freude in weiteste Ferne gerückt zu scheint, kehrt sie hüpfend mit dem Fugenthema zurück, und was früher spöttisch wirkte, wird nun reine Wonne. Ähnlich erfindungsreich sind die folgenden Rezitative mit Arie gestaltet, in denen die Antithese zwischen ‚Schmerz’ und ‚Freude’ aufrechterhalten und weitergeführt wird. Die Alt-Arie (Nr. 3), mit obligater Violine in fis-moll, ist ein Versuch, die göttliche Heilung zu schildern, die dem reuigen Sünder zuteil wird. Die Tenor-Arie (Nr. 5) enthält einen jener haarsträubenden Trompetenparts, bei denen der Trompeter in einer Atmosphäre unbändiger Erleichterung einige nichtharmonische (d.h. technisch unmögliche) Töne hervorzubringen hat, die den Text des Sängers – ‚betrübte Sinnen’ – untermalen.

© John Eliot Gardiner 2005

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu den Sonntagen:

                   Jubilate und Kantate 

                   h i e r  zum Download als PDF 

  Künstler-Beitrag: Silas John Standage  – Orgel als PDF  

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CDs vom Label SDG  
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Bach-Kantaten: für den Sonntag  Jubilate und  Kantate“

SDG 107 Vol. 24

                                                          Cover:  SDG 107 Vol. 24

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 107, Vol. 24

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CD-Inhalte:

BWV 12 – Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol.  24 – CD 1

BWV 103 – Ihr werdet weinen und heulen /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol. 24 – CD 1 

BWV 146 – Wir müssen durch viel Trübsal /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol.  24 – CD  1

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BWV 108 – Es ist euch gut, dass ich hingehe /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol. 24 – CD  2

BWV 117 – Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol.  24 – CD  2

BWV 166 – Wo gehest du hin? /

Gardiner Pilgrimage CD 107 Vol.  24 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und  Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur Vita Christi ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Kantate für Jubilate – BWV 103 „Ihr werdet weinen und heulen

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

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YouTube – Video 

BWV 103 – Eingangs-Chor Ihr werdet weinen und heulen

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Solisten:

Stefanie Irányi, Alt / Andreas Weller, Tenor

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-103/


Icon  Abendprogramm BWV 103 (511.1 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Grüße

Volker

Herzlichen Glückwunsch nach London der großartige Mensch und Bach-Interpret J.E. Gardiner begeht seinen 70. Geburtstag


Liebe Bach-Freunde(innen)

Sir John Eliot Gardiner im Spiegelsaal Schloss Köthen (Germany) beim Köthener Bachfest 2008 am 5.9.2008

     Sir John Eliot Gardiner im Spiegelsaal Schloss Köthen (Germany) beim Köthener Bachfest 2008 am 5.9.2008

Ein großartiger Mensch und beliebter Bach-Interpret:

Sir John Eliot Gardiner

begeht heute seinen 70. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch nach London und ich wünsche ihm weiterhin alles Gute für seine weiteren Lebensjahre und eine großartige Schaffenskraft für die Zukunft. Möge er uns noch lange mit großartigen Interpretationen begeistern und beglücken.

Unübertroffen ist sein vor 49 Jahren gegründeter „The Monteverdi Choir zu benennen, die in 2014 ihr 50. Jubiläum begehen werden. Zwei großartige, von Sir Gardiner gegründete Orchester – „The Baroque Soloists und „Orchestre Révolutionnaire et Romantique ergeben den Stellenwert der Einmaligkeit und werden mit weiteren bewundernswerten Einspielungen die Öffentlichkeit zu überraschen wissen..!!

– Soli Deo Gloria –

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Video:

BBC Proms 2010 J.S. Bach – Bach Day 6 – Brandenburg Concerto No. 2
Sir John Eliot Gardiner, EBS.

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International und National – Artikel über den britischen Dirigenten John Eliot Gardiner, er feiert am 20. April 2013 seinen 70. Geburtstag


Liebe Gardiner-Freunde(innen) !

Englischer Dirigent Sir John Eliot Gardiner - Fotorechte:. Chris Christodoulou

                        Englischer Dirigent Sir John Eliot Gardiner – (Fotorechte:. Chris Christodoulou)

In allen Gazetten – ob National oder International – wird der großartige englische Dirigent

Sir John Eliot Gardiner

vorab gewürdigt. Radio-Sendungen und Video-Clips zeugen davon.

Am 20. April 2013 begeht er seinen 70. Geburtstag.

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Presseartikel aus Deutschland

Die WAZ schreibt:

Es war typisch für John Eliot Gardiner, seinen 70. Geburtstag offiziell mit einem „Bach-Marathon“ zu feiern. Das Publikum konnte während des neunstündigen Konzerts in der Royal Albert Hall in London die Osterkantate „Christ lag in Todesbanden“ mitsingen. „Bach war immer Teil meines Lebens“, sagte Gardiner bei der Vorstellung am Ostermontag. Seinen Geburtstag am 20. April feiert er privat mit einem großen Fest. „Ich freue mich riesig auf diese Party, sie fällt auf einen freien Tag, ich habe in den letzten Wochen, Monaten, Jahren pausenlos gearbeitet“, sagte der Dirigent…..

Zum ganzen Artikel der WAZ  >> h i e r  <<

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ZEIT ONLINE

Im Weinberg des Meisters

Sir John, einer der Dombauherren der historischen Aufführungspraxis, ist jetzt 69 Jahre alt und hat als Dirigent fast alles erreicht. Aufhören will das Brennen trotzdem nicht. Das Jahr 2012 zum Beispiel wird als sein Beethoven-Jahr in Erinnerung bleiben. Während die besagte CD aus New York erschien, startete der Musiker zu einer Tournee mit der Missa solemnis durch Europa und die USA. Zu ihr hat er seit je eine fast innige Beziehung. Während der Sitzungen zu seiner Aufnahme von 1989, die bis heute als Hochfest moderner Beethoven-Exegese mit historischen Instrumenten gilt, hatte sich die Welt über Nacht verändert. Als damals, am 9. November 1989, die Musiker im Londoner Aufnahmesaal erschöpft zu ihrem allerletzten Durchgang schlichen, fiel im fernen Berlin die Mauer.

Zum ganzen Artikel von ZEIT ONLINE   >> h i e r  <<

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Internationale Zeitungen

Als Kind sah John Eliot Gardiner Johann Sebastian Bach jeden Tag. Er würde ihn auf seinem Weg passieren in den Speisesaal, wo er Bach Motetten sang mit seinen Eltern und Geschwistern nach den Mahlzeiten. Er würde aufblicken bei Bach, der Rückkehr von seiner Mutter begleitet in einer Arie aus einer Kantate, in der er die obligate Violine spielte. Das Porträt des rötlichen Gesicht und Bach im Jahre 1748 gemalt von Elias Gottlob Haussmann hing über der Treppe des Hauses der Familie in Dorset, England, ausgeliehen von seinem Besitzer, ein deutscher Musiker, der mit Gardiners Vater befreundet war und in der Zwischenkriegszeit hatte er sich dann in einem nahe gelegenen Dorf niedergelassen.

Zum ganzen Artikel The New York Times   >> h i e r  <<

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The Guardian

über den Bach-Marathon:

John Eliot Gardiner’s devotion to the music of Johann Sebastian Bach has been extraordinary; Easter Monday’s lengthy Bach Marathon was partly devised to mark the conductor’s 70th birthday later this month. The whole event lasted close to nine hours, with three concerts, live discussions, appearances by leading instrumentalists in major solo works, and a couple of half-hour breaks.

Zum ganzen Artikel The Guardian  >> h i e r  <<

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TimeOut London

Dirigent Sir John Eliot Gardiner Interview

If there is a single composer who, by consensus among musicians, sits above all the others, it is Johann Sebastian Bach. The German Baroque master whose life spanned the second half of that era (1685-1750) had a brilliant musical min. Working quietly and underappreciated in his role as Kapellmeister (church choirmaster) in Leipzig, he produced over a thousand works in almost every genre except opera – music that is exquisite and profound in its simplicity, complexity and clarity of import.

Zum ganzen Artikel TimeOut   >> h i e r  <<

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Classic FM

Ein Video-Interview in Englisch:

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In his 70th birthday year, John Eliot Gardiner shows absolutely no signs of slowing down his activity. Classic FM’s David Mellor manages to contain his boundless enthusiasm for the recordings of the great conductor for long enough to enjoy a fantastic interview with him. The two discuss the various exciting projects Gardiner has in store for his 70th year, as well as what the future may hold.

Zur Webseite von Classic FM    >> h i e r  <<

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bachtrack 

Sir John Eliot Gardiner blows Paris audience away at Salle Pleyel

Writing a positive review is not an easy task. When confronted with something lacking error, a review can go one of two ways: a brief and simple praise of all involved and a summary of the evening, or an over-the-top full-blown confession of awe and admiration. Spoiler alert: this review is the latter. To be lost for words is traditionally taken as a positive sign; yet when one’s duty is to summarise the event that knocked you for six, this lack of words proves rather problematic. Nonetheless, here goes…

Zum ganzen Artikel von bachtrack   >> h i e r  <<

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Radio-Sendungen National und International

Hier verweise ich auf den Beitrag von Barbara der nachstehend aufgerufen werden kann.

Link: 

https://meinhardo.wordpress.com/2013/04/14/radiotipp-15-21-april-2013-happy-birthday-john-eliot-gardiner-und-thuringer-bachwochen/

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BBC – Radio 3

Hier sind die Sendungen vom „Bach-Marathon aus der Royal Albert Hall“ weiterhin zu hören.

Link: 

http://www.bbc.co.uk/programmes/b01rtfw4/clips

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Video: YouTube

BBC Bach: A Passionate Life.

John Eliot Gardiner goes in search of Bach the man and the musician.

The famous portrait of Bach portrays a grumpy 62-year-old man in a wig and formal coat, yet his greatest works were composed 20 years earlier in an almost unrivalled blaze of creativity.
We reveal a complex and passionate artist; a warm and convivial family man at the same time a rebellious spirit struggling with the hierarchies of state and church who wrote timeless music that is today known world-wide. Gardiner undertakes a ‚Bach Tour‘ of Germany, and sifts the relatively few clues we have – some newly-found.
Most of all, he uses the music to reveal the real Bach.
First broadcast: 30 Mar 2013.

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Link für die Play-List:

http://www.youtube.com/watch?v=3K5QtR40uls&feature=share&list=PLkAbsJTXicUsf97fpnQeXYJhDcxS8i6cs

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Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen, Hören und Video ansehen.

Herzliche Grüße

Volker

 

Ein Bericht vom Werkstatt-Wochenende mit zwei Bach-Kantaten in der Marienkirche Höxter vom 12.4.-14.4.2013


 

Aufführungsstätte Mitsing-Projekt Bach-Kantaten Marienkirche in Höxter a.d. Weser am 14. April 2013

Aufführungsstätte Mitsing-Projekt Bach-Kantaten Marienkirche in Höxter a.d. Weser am 14. April 2013

 Ein Werkstatt-Wochenende mit zwei Bach-Kantaten in Höxter (12.4.-14.4.13), die den

‚OFFENEN HIMMEL‘ und das sich ‚SICH-FREUEN‘  besingen.

K o n z e r t

Bachkantaten zum Mitsingen in Höxter an der Weser (OWL) – am Sonntag, 14. April 2013 um 19:30 Uhr in der Marienkirche Höxter

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Programm:

Programm: Bach-Kantaten zum Mitsingen Marienkirche Höxter 14. April 2013

                                          Programm: Bach-Kantaten zum Mitsingen Marienkirche Höxter 14. April 2013

Mitwirkende:

Sopran: Claudia Ehmann – (Berlin) Alt: Lena Sutor-Wernich – (Stuttgart) Tenor: Stefan Sbonnik (Münster) Bass: Mathis Koch (Detmold)

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Gesangs-Solisten Marienkirche Höxter

 Gesangs-Solisten Marienkirche Höxter- von Links:  Mathis Koch (Bariton) – Stefan Sbonnik (Tenor) –   Lena Sutor-Wernich (Alt)  -Claudia Ehmann (Sopran).

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Ausführende:

Kammerorchester „Sinfonietta Detmold

Konzertmeisterin: Christiane Muntschick

"Kammerorchester Sinfonetta Detmold" Bach-Kantaten in der  Marienkirche Höxter am 14. April 2013

 „Kammerorchester Sinfonietta Detmold“ Bach-Kantaten in der Marienkirche Höxter am 14. April 2013 – vorne links im Bild: Konzertmeisterin Chrstiane Mundschick. 

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Der Chor der Workshop-Teilnehmerinnen und – Teilnehmer Orgel und Basso Continuo: 

Kai Koch

Leitung: Jost Schmithals

Worlshop-Chor Marienkirche Höxter 14 April 2013

                    Workshop-Chor mit Bach-Kantaten in der Marienkirche Höxter am 14 .April 2013

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1.)   Ja-, da kamen sie wieder zusammen, die Chorfreunde und -freundinnen aus Berlin, dem Kreis Höxter und auch ich aus Herford, um diese zwei Kantaten BWV 11 ‚Lobet Gott in seinen Reichen‘ und BWV 30 ‚Freue die erlöste Schar‘ in der hochgotischen Werkstatt St.Marien in Höxter zusammen zu zimmern und zur Aufführungsreife zu polieren. Die beiden Kantoren Jost Schmithals (Höxter) und Kai Koch (Münster) meisterten die Stimmproben und Tutti-Versammlungen wieder in bewährter Weise. Man merkte, daß sehr viel organisatorische Vorarbeit geleistet wurde, damit die in Online-Lehrgängen vorpräparierten Kenntnisse der SängerINNEN sich der Partitur gemäß rechtwinklig zusammensetzen Die Bretter und Pfeiler lagen bereit. Jetzt musste alles nur noch zum haltbaren, klingendem Bau sich  auftürmen.

Workshop-Chor mit Bach-Kantaten Marienkirche Höxter am 14. April 2013

Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“ und Workshop-Chor mit Bach-Kantaten Marienkirche Höxter am 14. April 2013

2.)  Der Begriff ‚Oratorium‘ ist ja vom WO ziemlich bekannt und belegt. Während das WO sich aber in seinen einzelnen Kantaten über mehrere Festtage erstreckt, erzählt das Himmelfahrts-Oratorium (HF) nur von einem Tag. Ist also mit seinen 9 Nummern entsprechend kürzer. Beide Kantaten gehen auf weltliche Vorlagen zurück. Die erste, eine Schulkantate von 1732 (vgl.Dürr, I, 288ff) und die zweite, die Wiederau-Kantate von 1737 (vgl.Dürr, II, 565). III.  Ist doch in Ordnung, dachte ich, dass J. S. Bach seine früheren situationsgebundenen Kompositionen ins geistliche recycelt-, also seine Werke im Notenschrank nicht versacken läßt, sondern aufarbeitet.  So finden sie im jährlichen Kirchenjahr-Zyklus bei uns regelmäßig Wiederverwendung. In genialer Weise bleibt dabei Bach ‚im Affektbereich der komponierten Musik‘ (so Dürr) und stellt nur passende Beziehungen zu den Lesungen des Sonntags her.

Meine Familie und ich waren im direkt an der Weser gelegenem Kloster Corvey gut untergebracht und über die Weser-Promenade konnte ich mit dem Fahrrad die Chorproben in der gotischen St.Marienkirche gut erreichen. Die längere Nachhause-Radtour hatte ich mir ja für den Montag aufgehoben. Denn am Sonntag und auch Montag nach dem Konzert sollte das Wetter ja besser werden. So geschah es dann. Dem Radler war ein blauer  Himmel beschert. Davon und den duftigen Wölkchen da oben inspiriert, will ich mich in meinem Bericht über Werkstatt und Aufführung nur auf die Schilderung des BLAUEN HIMMELS  und des SICH-FREUENS beschränken.

3.)  Es ist ja ein offenes Geheimnis, das Bach’s Kantaten in ihren musikalischen Motiven wahre Bilder malen: So die bewegten Wellen des Sees Genezareth, der Höllen Abgrund, Jagen und Tanzen, die Abendstimmung, die Gemeinschaft am Tisch und vieles mehr. Gerade wegen dieser Bildlichkeit sind Bach’s Kantaten auch so gut zu verstehen und im wirklichen Leben zu gebrauchen. Gilt gerade jetzt. Denn seit Jahresbeginn sehnen wir uns nach blauem, offenen Himmel. Wenn solch ein Himmel auf sich warten läßt, können wir ihn mit Bach in seinen Kantaten finden !!!       

Orchester und Workshop-Chor

Kammerorchester „Sinfonietta Detmold“ und Workshop-Chor Marienkirche Höxter  mit Bach-Kantaten am 14. April 2013                  

4.)  Jesus wird als Christus in den offenen Himmel aufgenommen. Die Tenor-Rezitative berichten dies und die Jünger und wir da unten STARREN STAUNEND nach oben. Was bleibt uns da übrig?  im BWV 11 – ‚Lobet Gott in seinen Reichen‘ -, ein reicher Raum, umgreifend von oben nach unten, umfassend die himmelstürmenden Phantasien und leider auch unsere erdgebundenen Realitäten. Aber immerhin mit drei Trompeten, Flöten, Oboen rühmen wir da unten ihn in seiner Pracht!  Wie Perlen tropfen die verschiedenen ‚Lobet-Rufe‘ der einzelnen Chorstimmen herunter,  reihen sich auf. Die Alt-Arie (Nr.4) trauert noch etwas dem Abschied-Nehmen hinterher. Die Sopran-Arie (Nr.8) in ihrer erlesenen Instrumentation (2 Traversflöten+Oboe) entwirft einen BETÖRENDEN Klang, als ob Christus wieder ins Irdische ‚heruntergezaubert‘ werden soll.

Der Schlusschor (Nr.9) fragt dann zunächst ein bißchen schläfrig nach dem ‚Wann es geschehen soll, das wir ihn in seiner Herrlichkeit wiedersehen‘. Dabei dominiert der Sopran  mit seinem lang ausgedehntem Cantus-Firmus (punktierte Halbe).                                                                                                                                        Doch plötzlich (ab Takt 41) kommen atemlose und ekstatische Töne, auch Tempowechsel:  angeführt vom Bass fragen drängend die Sänger: Du TAG, WANN WIRST DU ENDLICH DA SEIN. Da der starke Cantus-Firmus auch diese Passage (Takte 41-46) überdeckt, bekommen eigentlich nur wir Sänger dieses ‚etwas ungeduldige, fast unverschämte Fragen‘ mit. Damit wurde mir wieder einmal  deutlich, daß die Chorsätze in ihren verborgenen Motiven nur vom aktiven Sänger/IN entdeckt werden können. Denn innerhalb des Chorgewebes gibt es so viele musikalische z.Teil abgedeckte Motive und Strukturen, dass nur angeführt vom fachlich versierten Kantor  der interessierte Sänger/IN  die  Tiefe des Bach’schen Sinngehalts findet. Dass sich die einzelnen Stimmen (STAB) oft die Bälle zuwerfen, daß es auch ‚chorische Fugen‘ mit ihren festen Ablauffolgen gibt, dass Bilder im Kopf entstehen, kann der Hörer beim CD-Hören des HF oft heraushören. Daß  aber auch so etwas wie ‚GEHEIMBOTSCHAFTEN‘  im Ablauf und Zusammenklang der Stimmen herausgelesen werden können, wird nur der aktive Mitsänger aufspüren. Oder?

5.)  Wenn somit im Bach’schen Bild des OFFENEN HIMMELS solche untrügerischen Signale der Hoffnung und des Aufgehoben-Seins ausgesendet werden, dann bleibt nur noch ein überschwängliche SICH-FREUEN übrig. Diese Freude war dann in der zweiten Kantate BWV 30 ‚Freue dich, erlöste Schar‘ angesagt. Natürlich merkte man dieser Kantate auf Grund ihrer Inhomogenität ihren Parodiecharakter an.

6.)  Besonders  eindrücklich war für mich die Alt-Arie Nr.5  ‚….eilt und lauft ihr Adamskinder‘. Als ich bei der Zurück-Radfahrt am Montag nach dem Konzert mal besonders ‚abgeschlafft‘ war, ging mir genau diese Arie durch den Kopf. Na-,  was geschah dann? Bach’s Arie wirkte wie ein Energie-Riegel. ‚Eilen und Laufen‘ bekamen in mir wieder lust..

7.)   Was nicht vergessen werden sollte:

Kai Koch an der Orgel mit dem Präludium in e-moll von  Nicolaus Bruhns (1664-1694)

                 Kai Koch an der Orgel mit dem „Präludium in e-moll “ von Nicolaus Bruhns (1664-1694)

Nikolaus Bruhns (1665-1697)  und sein „Präludium in e-moll“ wurde von Kantor Kai Koch bravurös gemeistert.

– Zu den Solisten kann ich nicht viel sagen, da ihre Stimmen von uns hinten in der Choraufstellung nur reduziert wahrgenommen wurden. – Das Orchester und besonders die Continuo-Instrumente fand ich zu prägnant und laut. Dies war aber aufgrund der akustischen Verhältnisse nicht anders zu erwarten. Außerdem macht es mir immer Spaß, die Instrumente prägnant zu hören und zu sehen.

Kai Koch und Gesans-Solisten

Von links im Foto: Organist: Kai Koch und Gesangs-Solisten: Mathis Koch (Bariton) Stefan Sbonnik (Tenor) Lena Sutor-Wernich (Alt) Claudia Ehmann (Sopran) 

– Dankbar bin ich Kantor Jost Schmitthals und Kai Koch, dass beide zusammen diese Werkstatt-Arbeit jetzt zum drittenmal angeboten habe.

  • Schön-, dass unser Webmaster Volker und seine Frau zum Konzert anreisten. So gibt es jetzt noch eine weitere Sicht auf das Konzert und gewiss schöne Bilder davon.

– Herzlich danken will ich auch den Gastgebern, welche die weitgereisten Gäste aus Berlin und Herford im Anschluss an das Konzert mit Quiche Lorraine und Vin rouge verwöhnten.

Foto von links:  Konzertmeisterin Christiane Mundschick und Jost Schmithals, Leiter des Mitsing-Projektes in Höxter 14. April 2013

Foto von links: Konzertmeisterin Christiane Mundschick und Jost Schmithals, Leiter des Mitsing-Projektes in Höxter 14. April 2013

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Mit der Hoffnung , dass in diesem Frühling der OFFENE HIMMEL uns erhalten bleibt….

grüßt

ADAMO

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Eine Rezension der NW vom 17.4.2013 kann als PDF mit dem unteren Link aufgerufen werden.

https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2013/04/nw-rezension-bach-kantaten-hc3b6xter-17-04-20131.pdf

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Fotoalbum anliegend  –  das Bild zur Vergrößerung a n k l i c k e n –  die Bilder

stehen den Konzert-Teilnehmern zur freien Verfügung !

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Ein Video als Zusatz-Bon-Bon live der Eingangschor aus der

Kantate BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen“

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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Miserikordias Domini“


J.E. Gardiner im Februar 2013 in Leipzig auf den Spuren von J.S. Bach

                              J.E. Gardiner im Februar 2013 in Leipzig  –  auf den Spuren von Johann Sebastian Bach

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link  zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 14.04.2013 begehen wir den Sonntag “Miserikordias Domini

Der Name des Sonntags Miserikordias Domini leitet sich vom Beginn der früheren lateinischen Antiphon ab: Misericordias Domini plena est terra. (Ps 33, 5;).
Der Sonntag Miserikordias Domini wird durch das Evangelium vom Guten Hirten bestimmt. Der Hirte sorgt für seine Schafe, die ihm treu folgen. Gleichzeitig wird aber auch der Hinweis laut auf die „falschen Hirten“, die nur an ihren eigenen Vorteil denken. Entscheidend ist jedoch die Zusage Jesu, dass er als der gute Hirte sein Leben hingibt für die Schafe. Das bedeutet, dass wir umfassenden Schutz genießen und uns vor nichts zu fürchten brauchen, auch wenn es dunkel um uns wird.

Am Sonntag Miserikordias Domini hören wir das Evangelium vom Guten Hirten und freuen uns, dass Gott das Verirrte sucht und der Herde wieder zuführt. Froh sind wir auch darüber, dass er uns stets zu einer frischen Quelle führt, so dass wir keinen Note leiden müssen.

Der Wochenspruch: 

Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. (Joh 10, 11a. 27-28a)

Wochenlied: 

“Der Herr ist mein getreuer Hirt (EG 274))

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Miserikordias Domini

BWV   85 – „Ich bin ein guter Hirt
BWV 104 – „Du Hirte Israel, höre
BWV 112 – „Der Herr ist mein getreuer Hirt

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 112 “Der Herr ist mein getreuer Hirt”

Kantate zum Sonntag Misericordias Domini für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Katharine Fuge, Sopran; William Towers, Alt;

Norbert Meyn, Tenor; Stephen Varcoe, Bass;

Monteverdi Choir; English Baroque Soloists,

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 85 “Ich bin ein guter Hirt”

Barbara Schlick, Sopran / Andreas Scholl, Altus
Christoph Prégardien, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass

Concerto Vocale Leipzig
Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 85 “Ich bin ein guter Hirt”

Barbara Schlick, Sopran / Andreas Scholl, Altus
Christoph Prégardien, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass

Concerto Vocale Leipzig
Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 85 “Ich bin ein guter Hirt”

Barbara Schlick, Sopran / Andreas Scholl, Altus
Christoph Prégardien, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass

Concerto Vocale Leipzig
Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 104 „Du Hirte Israel, höre“

Kantate am Sonntag Misericordias Domini

Peter Schreier, Tenor / Dietrich Fischer-Dieskau, Bass

Münchener Bach-Chor & -Orchester

Leitung: Karl Richter

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Gottfried Vierling  (1750-1813)

„Der Herr ist mein Hirt“

Friederike Holzhausen, Sopran
Dirk Schmidt, Bass

Leipziger Vokalsolisten
Chursächsische Capelle,

Leitung: Michael Schönheit 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 104 „Du Hirte Israel, höre“

Kantate am Sonntag Misericordias Domini

Peter Schreier, Tenor / Dietrich Fischer-Dieskau, Bass

Münchener Bach-Chor & -Orchester

Leitung: Karl Richter

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Videos: Bach-Kantaten für den Sonntag „Misericordias Domini

BWV   85 – „Ich bin ein guter Hirt
BWV 104 – „Du Hirte Israel, höre
BWV 112 – „Der Herr ist mein getreuer Hirt

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/ YouTube: BWV 85 –  Ich bin ein guter Hirt”   –  (Interpret: S D G )

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/ YouTube: BWV 104   Du Hirte Israel, höre“  ( Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 112 –  Der Herr ist mein getreuer Hirt”   –  (Interpret: Harnoncourt )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Adolph Hasse (1699-1783) deutscher  Komponist des Spätbarock

Johann Adolph Hasse (1699-1783) deutscher Komponist des Spätbarock

Spätbarock-Komponist Johann Adolph Hasse 

Johann Adolph Hasse (1699-1783)

Johann Adolph Hasse (italianisiert Giovanni Adolfo; getauft 25. März 1699 in Bergedorf; † 16. Dezember 1783 in Venedig) war ein einflussreicher deutscher Komponist des Spätbarock. Sein Ruhm zu Lebzeiten gründete sich hauptsächlich auf seinen Opern im italienischen Stil.

Johann Adolph Hasse stammte aus einer Organistenfamilie, die über drei Generationen das Organistenamt an der Kirche St. Petri und Pauli in Bergedorf versah, und war der Urenkel von Peter Hasse der Ältere. 1714 begann er ein Gesangsstudium in Hamburg, wo der Dichter Johann Ulrich von König auf ihn aufmerksam wurde und ihn 1718 als Tenor an die Oper am Gänsemarkt empfahl. Im Jahr darauf wechselte Hasse nach Braunschweig, wo im Opernhaus am Hagenmarkt am 11. August 1721 seine erste Oper Antioco mit dem Komponisten in der Titelrolle zur Aufführung kam. Da Norddeutschland ihm ansonsten wenig Perspektiven bot, reiste Hasse nach Italien und studierte von 1722 bis 1725 in Neapel Komposition bei Nicola Porpora und Alessandro Scarlatti.

In seiner dreißigjährigen Amtszeit als Hofkapellmeister in Dresden formte Hasse das dortige Opernpersonal zu einem der Spitzenensembles der Zeit. Neben den Sängern mit Faustina Bordoni an der Spitze galt das von ihm neu organisierte Orchester als so vorbildlich, dass Jean-Jacques Rousseau den Sitzplan dieses Klangkörpers im Artikel „Orchestre“ seiner Encyclopédie als Musterbeispiel veröffentlichte. Der königliche Hof in Dresden gewährte Hasse und seiner Faustina großzügige Freiheiten, damit sie auch in ihrer eigentlichen künstlerischen Heimat Italien ihre Kontakte pflegen konnten…..

Geistliche Musik

  • Beatus vir
  • Confitebor tibi, F-Dur
  • Dixit Dominus, C-Dur
  • Missa ultima in g (Venedig 1783; gewidmet dem Sächsischen Hof in Dresden)
  • Messe in d (1751, zur Einweihung der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Messe in a
  • Miserere in d
  • Miserere in F
  • Miserere in c
  • Regina coeli in D
  • Requiem C-Dur (1763, zur Beisetzung Augusts III. in der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Requiem Es-Dur (wohl 1763/64, zur Beisetzung Friedrich Christians in der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Salve Regina in A
  • Salve Regina in F
  • Te Deum (1751, zur Einweihung der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Venite pastores. Motetto pastorale
(Angaben aus Wikipedia)

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YouTube-Video.
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JOHANN ADOLF HASSE [1699 - 1783]

SALVE REGINA (1736)
Antiphon for alto, strings and basso continuo in A major

I. Salve Regina - 
II. Ad te clamamus, exules filii - 
III. Eja ergo - 
IV. Et Jesum - 

Jennifer Lane (alto)

Le Parlement de Musique / Martin Gester (conductor)
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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag: Quasidomogeniti und Misericordias Domini

Bachkirche, Arnstadt  am 29. bis 30. April 2000

Basilique St. Willibrord, Echternach am 07.05.2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 104 – „Du Hirte Israel, höre“

BWV 104 „Du Hirte Israel, höre,“ aus Bachs erstem Leipziger Zyklus, zeigt die aufwärts, in erhabene Höhen strebende (‚Anabasis’ genannte) tonale Entwicklung sehr deutlich: Die Bewegung verläuft von G-dur (Eingangschor) über h-moll (Rezitativ und Arie für Tenor) und D-dur (Rezitativ und Arie für Bass) zu A-dur (Choralparaphrase von Psalm 23), während Christus als Hirte seine Gläubigen auf die ‚Himmelsweide’ führt. Das Werk beginnt mit dem ersten Vers von Psalm 80, der als gefälliger Chortanz gesetzt ist. Die Stimmung ist freundlich, von einer zarten Lyrik durchtränkt, und wenn diese nicht in der gleichen Weise ‚schmerzt’, wie uns Rameaus pastorale Tänze zu Herzen gehen, so erweckt sie in uns das Bild von liebevoller Fürsorge und Trost. Das ist keine banale Idylle, nicht die textgetreue Schilderung eines Hirten, dessen Herde gehorsam hinter ihm her trottet. Betont ist hier die allegorische Absicht: der Appell der Gemeinschaft der Gläubigen an Jesus, zu ‚erscheinen’ und zu ‚hören’.

Recht bald, nachdem sich die Stimmen paarweise herausgeschält haben, liefert Bach eine sinnreiche musikalische Parallele zwischen den unlenksamen Schafen und den wankelmütigen Gläubigen, die beide zögerlich sind und Gefahr laufen, ihren Weg zu verlieren. Wenn man sich
verdeutlicht, wie eng die Barockoboe mit Hirtenmusik assoziiert ist und wie sehr Bach (in dieser Hinsicht ähnlich wie Telemann) den besonderen Klang dreier dieser gemeinsam eingesetzten Instrumente goutiert, verwundert es doch, dass sie den Streicherstimmen erst nachträglich hinzugefügt wurden. In Wahrheit könnte der Eingangschor eine ‚Parodie’ der verschollenen Promotionskantate ‚Siehe, der Hüter Israel’ (BWV Anh. I, 15) gewesen sein. Es stellt eine nicht geringe Herausforderung dar, diesen subtil gearbeiteten Chor im angemessenen Tempo zu gewichten. Wenn die Achteltriolen des 9/8-Taktes den gemütlich schwingenden Rhythmus einer Gigue bekommen, während die fugierten Einsätze so herausgearbeitet werden, dass eine überlappende Stimme in einer höheren Lage nicht den neuen Einsatz überdeckt, ist das vielleicht die Lösung. 

Die erste der beiden Arien ist für Tenor bestimmt, der von zwei Oboen d’amore begleitet wird, und weckt das Bild einer verlorenen Seele, die sich auf der Suche nach dem ‚verborgenen’ Hirten befindet. Eine merkwürdig chromatische Passage auf halbem Wege lässt die Furcht und
gestörte Orientierung des einsamen Pilgers erkennen, der sich in der Wüste verirrt hat. Noch schöner ist die Bass-Arie ‚Beglückte Herde’ (Nr. 5), die beschreibt, wie der Hirte seine Schafe um sich sammelt und auf diese Weise die Gläubigen einen flüchtigen Blick auf das Himmelreich erhaschen lässt. Vier aufeinander folgende Anfangsphrasen im 12/8-Takt, die ersten drei nur einen Takt lang, die vierte dreitaktig und differenziert in den Mittelstimmen, schaffen ihre eigene Alchemie von beachtlicher Wirkung.

So wird der Hörer, wenn Bach im ‚B’-Teil den ‚sanften Todesschlaf’ als ‚des Glaubens Lohn’ beschreibt, durch die ruhige, wiegende Bewegung dieses pastoralen Tanzes in furchtlose Sicherheit gebettet. Wunderschön ist die Passage, wo die Stimme sinkt, sich auf einem C niederlässt, dessen Vorzeichen unvermittelt aufgelöst wurde, wieder sanft zu schweben
beginnt und nun auf einem H mit aufgelöstem Vorzeichen Ruhe findet. Dieser steht eine Aufwärtsbewegung entgegen, die auf einem A und dann einem Cis bei dem Wort ‚hoffet’ zum Stillstand kommt – der ‚Hoffnung’ auf die Belohnung für den Glauben. Es lässt sich schwer sagen, was diese beruhigende Atmosphäre eher bewirkt – die herrlich wiegende Melodie, der rhythmische Puls, die Orgelpunkte und der wechselnde Akzent oder die ausgeklügelte Polyphonie, Bratschen, die in das Stimmengeflecht eintauchen und wieder auftauchen, eine wesentliche Komponente des reichen harmonischen Gefüges dieser mit Sexten und erniedrigten Septimen reichlich ausgestatteten Musik. 

Bachs schwarzes Schaf, sein ehemaliger Schüler und heftigster Kritiker, Johann Adolph Scheibe, wetterte im Critischen Musicus [Leipzig 1745], der Komponist entzöge seinen Stücken ‚durch ein schwülstiges und verworrenes Wesen das Natürliche’, verdunkele ihre Schönheit durch ‚allzu große Kunst’, und diese ‚Schwülstigkeit’ habe ‚von dem Natürlichen auf das Künstliche, und von dem Erhabenen auf das Dunkle geführet’. Und Laurence Dreyfus kommentierte: ‚Im historischen Rückblick sind es natürlich eben diese schwülstigen, diese flüchtigen Einbrüche des Leidens in die Unschuld und Zärtlichkeit, die das kennzeichnen, was an Bach [und Rameau, möchte ich hinzufügen] und seiner Musik bemerkenswert ist.’ Mit anderen Worten seine Bereitschaft, die Maske fallen zu lassen und seinen eigenen heftigen Empfindungen in seine Musik einsickern zu lassen, das ist das, was diese pastoralen Kantaten für uns so bewegend macht. Bach und Rameau, so sehr sie sich in ihrem Charakter unterscheiden mochten und praktisch Zeitgenossen, die einander allerdings nie begegneten, beide waren in gleicher Weise bestrebt, jeder auf seine Art, den in einem Text oder einer gegebenen Situation angelegten ‚Affekt’ in seiner ganzen Wahrheit und Intensität wiederzugeben. Während Jean-Philippe Rameau in seinen pastoralen Tänzen eine ähnliche harmonische Sprache wie Bach verwendet, sie mit gleichermaßen ausdrucksvollen inneren Dissonanzen befrachtet, sind die Ergebnisse völlig unterschiedlich. Die pastorale Musik Rameaus wirkt elegisch, wohlig verträumt, gar träge, während sie bei Bach Ruhe und Trost vermittelt. Was Girdlestone bei Rameau ‚skeptische Nostalgie’ nennt, ist am deutlichsten in seinen langsameren Stücken (Musetten und ähnlichen) zu erkennen, die auf eine ‚tiefe und schlichte Sehnsucht’ hindeuten, ‚die sich auf etwas Unerreichbares und Unglaubliches richtet,von dem man weiß, das es so ist’. Natürlich ist bei Bach gewöhnlich das Gegenteil der Fall. Der Glaube ist der Motor für diese Musik, Bach will in seiner Exegese vermitteln, dass die ‚Himmelsweide’ kein verlorenes Arkadien ist, sondern mit Christi Hilfe durchaus erreicht werden kann.

© John Eliot Gardiner 2007

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu :

                   h i e r  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Alison Bury; Konzertmeisterin  als PDF

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CDs vom Label SDG  
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Cover:  SDG 131 Vol. 2

CD-Bestellung  zum  Link:  CD  Bach-Kantaten – SDG 131, Vol. 23

CD  – Inhalt:

Bach-Kantaten: für den Sonntag  “Quasimodogeneti und  Misericordias Domini

BWV 42 – Am Abend aber desselbigen Sabbats /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  1

BWV 67 – Halt im Gedächtnis Jesum Christ /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 23 – CD 1 

BWV 150 – Nach dir, Herr verlanget mich /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  1

BWV 158 – Der Friede sei mit dir /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 21 – CD 1 

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BWV 85 – Ich bin ein guter Hirt /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  2

BWV 104 – Du Hirte Israel, höre /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  2

BWV 112 – Der Herr ist mein getreuer Hirt /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und  Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur Vita Christi ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Kantate BWV 125 „Mit Fried und Freud fahr ich dahin

Kantate BWV 125 zum Fest Mariae Reinigung für Altus, Tenor und Bass, Vokalensemble, Corno, Flauto traverso, Oboe d’amore, Streicher und Continuo.

YouTube – Video 

BWV 125 – zweiter Satz Aria für Alt:

„Ich will auch mit gebrochnen Augen Nach dir mein Heiland, sehn..“

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Solisten:

Alex Potter, (Alto)

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-125/


Symbol     Abendprogramm BWV 125 (93.0 KB)

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Grüße

Volker

Dirigent und Chorleiter – Professor Wolfgang Helbich – überraschend verstorben


Klassik-News:

Mit großer Bestürzung wurde heute bekannt gegeben, dass der Dirigent und ehemalige

Chorleiter „Professor Wolfgang Helbich

am 8. April 2013 aufgrund eines Schlaganfalls an seinem 70. Geburtstag in Kassel verstorben ist.

Chorleiter, Dirigent und Dozent Prof. Wolfgang Helbich am 8.4.2013 in Kassel verstorben

Chorleiter, Dirigent und Dozent Prof. Wolfgang Helbich am 8.4.2013 in Kassel verstorben.

Professeor Wolfgang Helbich studierte Schul- und Kirchenmusik an den Musikhochschulen in Berlin und Detmold. 1969 wurde er Kantor in Alsfeld. Zwei Jahre später gründete er das Alsfelder Vokalensemble, dessen künstlerischer Leiter er bis zu seinem Tode war. 1972 wechselte er an die Grunewaldkirche in Berlin. Mit dieser Stelle war die Leitung der Berliner Kantorei verbunden.

1976 wurde er zum leitenden Kirchenmusiker und Domkantor am Bremer St. Petri Dom sowie zum Leiter des Bremer Domchores ernannt. Diese Tätigkeit hatte er bis zu seiner Pensionierung im Sommer 2008 inne. Schwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit am Bremer Dom lagen in der Aufführung von Oratorien des 18. und 19. Jahrhunderts. Die von ihm konzipierte Idee einer Musiknacht zu Ehren eines ausgewählten Komponisten wurde zu einer jährlich wiederkehrenden festen Einrichtung. Nach seiner Pensionierung war Wolfgang Helbich Leiter des Bremer RathsChores, der 2008 gegründet worden war und an dem sich mehrere ehemalige Mitglieder des Bremer Domchors beteiligten. Er erarbeitete mit dem Bremer RathsChor anspruchsvolle Chorliteratur auf hohem Niveau. Die Aufführungen wurden regelmäßig von Radio Bremen und Deutschlandradio Kultur übertragen. Vorsitzender des Freundeskreises Bremer RathsChor e. V. ist der ehemalige Bremer Bürgermeister Henning Scherf.

Seit 1974 spielte Helbich mit dem Alsfelder Vokalensemble und dem Bremer Domchor zahlreiche preisgekrönte Schallplatten und CDs ein. Gastdirigate und Konzerteinladungen führten ihn durch ganz Europa, die USA sowie nach Japan und Israel. Er war Herausgeber von teils noch unveröffentlichter Chor- und Orgelliteratur. Als Professor für Chorleitung lehrte er an der Hochschule für Künste Bremen sowie im Rahmen einer Gastprofessur an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken.

Zwölf Jahre lang war Helbich der künstlerische Leiter des Musikverein Bielefeld – ein Amt, das er bis zum Februar dieses Jahres bekleidete. Zuletzt hatte er im 1. Saisonkonzert des Musikvereins am 8. November 2012 von Mozart das Requiem und das „Ave verum corpus“ geleitet. Rückblickend waren diese Aufführungen Helbichs Abschiedskonzert in Bielefeld.

Der Zauber dieser Kompositionen, „dies vollkommene Ineins von Trauer und Seligkeit in Klang und Melos, wie es so nur aus Mozarts Feder fließen konnte, teilte sich in besonderer Weise mit“, hieß es seinerzeit in der Konzertrezension der NW. Konzertbesucher erinnern sich an die starke Ergriffenheit der Zuhörer, die nach dem Verklingen des Requiems erst nach langen Momenten andächtiger Stille applaudierten.

In den zwölf Jahren seines Wirkens in Bielefeld prägte Wolfgang Helbich den Chor des Musikvereins mit seinen außergewöhnlichen musikalischen Interpretationen und Auslegungen entscheidend. Seine Konzerte in der Bielefelder Oetkerhalle gehörten vor allem auch wegen des unverwechselbaren Chorklangs sowie der erlesenen Programmauswahl mit vielen Neuentdeckungen zu den Höhepunkten des Bielefelder Musiklebens.

Zum Gedenken an Wolfgang Helbich wird der Bielefelder Musikverein zu Beginn des Konzertes am 26.04.2013 in der Oetkerhalle Bielefeld Auszüge aus der Motette BWV 227Jesu, meine Freude“ von J. S. Bach singen.

Unvergessen bleiben seine Einspielungen von

Johann Sebastian Bach

I. Missa in G major, BWV Anh. 167
II. Magnificat in C major, BWV Anh. 30
III. Missa in A minor, BWV Anh. 24
IV. Sanctus in G major, BWV 240
V. Sanctus in D minor, BWV 239
VI. Sanctus in C major, BWV 237
VII. Cantata „Nach dir, Herr, verlanget mich“, BWV 150

Gesualdo Consort Amsterdam
Solistenquartett der Musikhochschule Bremen
Alsfelder Vokalensemble
Hannoversche Hofkapelle
Wolfgang Helbich [conductor]

Video von YouTube

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Traurige Bach-Grüsse

Volker

Label monteverdi.co.uk veröffentlicht eine weitere CD – SDG 185 Vol. 18 aus der Serie: „Bach Cantata Pilgrimage 2000“


Vom Label: Monteverdi.co.uk ist eine neue CD – SDG 185 Vol. 28 – aus der Serie:

„Bach Cantata Pilgrimage“

veröffentlicht worden.

Cover: CD-SDG 185 Vol. 28

I                   Cover: CD-SDG 185 Vol. 28

BACH-KANTATEN

VOL 28 – SDG 185

Inhalt: BWV 11 – BWV 37 – BWV 43 –

BWV 128 – für Christi Himmelfahrt

Ausführende:
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Aufgenommen in der City of London im Jahr 2012, bietet dieses Album die fehlende Kantaten
aus der Bach Cantata Pilgrimage. Die Himmelfahrts-Kantaten waren die einzigen, die im Jahr
2000 aufgrund von Lärmproblemen nicht aufgenommen werden konnten. Sie wurden live in
St Giles Cripplegate, London in zwei Konzerten aufgezeichnet.  Diese CD-Veröffentlichung bietet
die sogenannte ‚Ascension Kantaten‚.
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Für eine CD – Bestellung   >>  h i e r  <<   
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Ein Booklet der CD als PDF kann  >>  h i e r  <<  heruntergeladen werden..!!
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Grüße
Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Quasimodogeniti“


J.E. Gardiner im Februar 2013 an der Georgenkirche in Eisenach (Thüringen)

                       J.E. Gardiner im Februar 2013 an der Georgenkirche in Eisenach „Auf den Spuren von J.S. Bach“ 

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link  zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 07.04.2013 begehen wir den Sonntag “Quasimodogeniti

Der Sonntag Quasimodogeniti erinnert uns an die neue Geburt, die wir „durch Wasser und Geist“ erfahren, d.h. den Anfang eines neuen Lebens in Christus, nach unserer physischen Geburt. Die Perikopen haben aber, mit Ausnahme der Epistellesungen, nur wenig damit zu tun. Die Evangelien erzählen weiter von dem Geschehen nach Ostern.

Auch der Sonntag Quasimodogeniti steht ganz unter dem Zeichen des Osterfestes. Die Geschichte von Thomas führt uns unseren eigenen Wunsch vor Augen, Jesus zu sehen. Aber: selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Die große Gnade ist, dass wir durch Jesus Christus völlig neu geboren sind und die Verantwortung, die Gott uns Menschen übertragen hat, selbst wahrnehmen können, ohne von unserer Schuld erneut gefangengenommen zu werden.

Der Wochenspruch: 

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. (1. Petr 1, 3)

Wochenlied: 

Jesus Christus, unser Heiland, der den Tod überwand“ (EG 102)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Quasimodogeniti

BWV 42   ”Am Abend aber desselbigen Sabbats

BWV 67   Halt im Gedächtnis Jesum Christ

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ 

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 67 “Halt im Gedächtnis Jesum Christ”

Kantate am Sonntag Quasimodogeniti für Singstimmen, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Petra Noskaiová, Alt; Christoph Genz, Tenor;

Jan van der Crabben, Bass; La Petite Bande,

Leitung: Sigiswald Kuijken 

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: 

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 42 “Am Abend aber desselbigen Sabbats”

Barbara Schlick, Sopran / Gérard Lesne, Alt
Howard Crook, Tenor / Peter Kooy, Bass

La Chapelle Royale / Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 67 “Halt im Gedächtnis Jesum Christ” 

Kantate am Sonntag Quasimodogeniti

Bogna Bartosz, Alt
Gerd Türk, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 67 “Halt im Gedächtnis Jesum Christ” 

Ingeborg Danz (Alt)
James Taylor (Tenor)
Michael Volle (Bass)

Gächinger Kantorei Stuttgart
Bach-Collegium Stuttgart 

Leitung: Helmuth Rilling

…………………………………………………………………………………………………………….

rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 67 Halt im Gedächtnis Jesum Christ

Kantate am Sonntag Quasimodogeniti

Lilian Benningsen, Alt /  Kieth Engen, Bass / Peter Pears, Tenor

Münchener Bach-Chor /  Hedwig Bilgram, Orgel

Bayerisches Staatsorchester München

Leitung: Karl Richter

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 42 „Am Abend aber deselbigen Sabbats“

Yukari Nonoshita, Sopran; / Robin Blaze, Countertenor;

James Gilchrist, Tenor; / Dominik Wörner, Bass

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:31 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 42 „Am Abend aber desselbigen Sabbats“

Kantate zum Sonntag Quasimodogeniti,

Barbara Schlick, Sopran / Gérard Lesne, Alt

Howard Crook, Tenor / Peter Kooy, Bass

La Chapelle Royale / Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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Videos: Bach-Kantaten für den Sonntag „Quasimodogeniti

BWV 42   ”Am Abend aber desselbigen Sabbats

BWV 67   “Halt im Gedächtnis Jesum Christ

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/ YouTube: BWV 42 –  Am Abend aber desselbigen Sabbats”   –  (Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 67   Halt im Gedächtnis Jesum Christ“  ( Interpret: Sigiswald Kuijken)

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*) Kantate außerhalb des liturgischen Sonntags

*) / YouTube: BWV 150 –  Nach, dir, Herr verlanget mich”   –  (Interpret: Herreweghe)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Adolph Hasse (1699-1783) deutscher  Komponist des Spätbarock

Johann Adolph Hasse (1699-1783) deutscher Komponist des Spätbarock

Spätbarock-Komponist Johann Adolph Hasse 

Johann Adolph Hasse (1699-1783)

Johann Adolph Hasse (italianisiert Giovanni Adolfo; getauft 25. März 1699 in Bergedorf; † 16. Dezember 1783 in Venedig) war ein einflussreicher deutscher Komponist des Spätbarock. Sein Ruhm zu Lebzeiten gründete sich hauptsächlich auf seinen Opern im italienischen Stil.

Johann Adolph Hasse stammte aus einer Organistenfamilie, die über drei Generationen das Organistenamt an der Kirche St. Petri und Pauli in Bergedorf versah, und war der Urenkel von Peter Hasse der Ältere. 1714 begann er ein Gesangsstudium in Hamburg, wo der Dichter Johann Ulrich von König auf ihn aufmerksam wurde und ihn 1718 als Tenor an die Oper am Gänsemarkt empfahl. Im Jahr darauf wechselte Hasse nach Braunschweig, wo im Opernhaus am Hagenmarkt am 11. August 1721 seine erste Oper Antioco mit dem Komponisten in der Titelrolle zur Aufführung kam. Da Norddeutschland ihm ansonsten wenig Perspektiven bot, reiste Hasse nach Italien und studierte von 1722 bis 1725 in Neapel Komposition bei Nicola Porpora und Alessandro Scarlatti.

In seiner dreißigjährigen Amtszeit als Hofkapellmeister in Dresden formte Hasse das dortige Opernpersonal zu einem der Spitzenensembles der Zeit. Neben den Sängern mit Faustina Bordoni an der Spitze galt das von ihm neu organisierte Orchester als so vorbildlich, dass Jean-Jacques Rousseau den Sitzplan dieses Klangkörpers im Artikel „Orchestre“ seiner Encyclopédie als Musterbeispiel veröffentlichte. Der königliche Hof in Dresden gewährte Hasse und seiner Faustina großzügige Freiheiten, damit sie auch in ihrer eigentlichen künstlerischen Heimat Italien ihre Kontakte pflegen konnten…..

Geistliche Musik

  • Beatus vir
  • Confitebor tibi, F-Dur
  • Dixit Dominus, C-Dur
  • Missa ultima in g (Venedig 1783; gewidmet dem Sächsischen Hof in Dresden)
  • Messe in d (1751, zur Einweihung der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Messe in a
  • Miserere in d
  • Miserere in F
  • Miserere in c
  • Regina coeli in D
  • Requiem C-Dur (1763, zur Beisetzung Augusts III. in der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Requiem Es-Dur (wohl 1763/64, zur Beisetzung Friedrich Christians in der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Salve Regina in A
  • Salve Regina in F
  • Te Deum (1751, zur Einweihung der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Venite pastores. Motetto pastorale
(Angaben aus Wikipedia)

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YouTube-Video.
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"LAUDATE PUERI DOMINUM"
Psalm 112 for two sopranos, alto, four voices (S, S, A, A), strings andbasso continuo in A majorVenice, Ospitale degli Incurabili, c. 1730
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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag: Quasidomogeniti

Bachkirche, Arnstadt  am 29. bis 30. April 2000

Kantaten-Beschreibung: BWV 67 “Halt im Gedächtnis Jesum Christ” 

Zwanzig Jahre sind ins Land gegangen, und wir betreten mit

BWV 67 „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“

eine andere Welt. Schon in der wunderbaren Choralfantasie mit corno da tirarsi, Flöte und zwei Oboen d’amore, die das Werk einleitet, durchpulst rhythmische Kraft die an Einfällen überreiche Musik. Offensichtlich machte sich Bach viele Gedanken über die Anlage dieser eindrucksvollen Kantate, die erste einer Folge von fünf bis hin zum Pfingstsonntag – fast ein Minizyklus innerhalb seines ersten Leipziger Jahrgangs 1723/24, den er zweifellos in aller Eile zusammenstellte, nachdem ihn die Komposition der gewaltigen Johannespassion über die Maßen beansprucht hatte. Seine Absicht ist es, die Verwirrung und den Wankelmut der Jünger Jesu zu schildern, ihre Hoffnungen, die mit der Kreuzigung zunichte gemacht worden waren, und die Spannung aufrechtzuerhalten zwischen Thomas’ berechtigten Zweifeln und der unerlässlichen Notwendigkeit, am Glauben festzuhalten (‚halt’, fordert das Horn in einer lange gehaltenen Note im Anfangschor, ‚im Gedächtnis Jesum Christ’).

So wie sich selbst eine ausgeglichene, vergnügte Gavotte für Tenor, Oboe d’amore und Streicher (Nr. 2) bereits in ihrem zweiten Takt aufsplittert – ‚Allein, was schreckt mich noch?’ – , wird Bachs Absicht deutlich, diese gegensätzlichen ‚Affekte’ nebeneinander zu stellen: hier der Zweifel, dort die Gewissheit, das Jesus auferstanden ist. Bach hält die Gemütsverfassung des verängstigten und verstörten Christen in einem Triptychon Rezitativ-Choral-Rezitativ (Nr. 3, 4 und 5) fest, wo der Soloalt den Chor auffordert, guten Mutes zu sein und den ikonenhaften Osterchoral ‚Erschienen ist der herrlich Tag’ anzustimmen. Als Höhepunkt der Kantate folgt eine dramatische scena, in der die Streicher einen Sturm entfachen, um das Wüten der Feinde zu schildern,die noch immer die Seele bedrängen. Mit einem Trick, ähnlich einer Überblendung im Film, lässt sie Bach in eine langsamere, behutsam punktierte Sequenz im Dreiertakt für die drei Holzbläser zerfließen.

Jesus erscheint plötzlich seinen Jüngern, die sich ‚aus Furcht für denen Jüden’ hinter verschlossener Tür verschanzt haben. Zwei gegensätzliche Stimmungen und Texturen wechseln einander ab. Der Chor aus Sopran-, Alt- und Tenorstimmen wird von den furioso ausladenden Streichern aufgesogen und lässt spüren, wie fremd sich die christliche Gemeinde inder gegenwärtigen Welt fühlt. Dreimal zügelt Jesus ihre Angst durch seinen Segensspruch ‚Friede sei mit euch!’. Bei seinem vierten und letzten Erscheinen verzichten die Streicher symbolisch auf ihre Funktion, Sturm auszulösen, und gleiten in die sanft wiegenden Rhythmen der Holzbläser, und so endet die scena friedlich. Der abschließende Choral von Jakob Ebert, ‚Du Friedefürst, Herr Jesu Christ’, würdigt den Erlöser als ‚starken Nothelfer im Leben und im Tod’.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu Ostern:

                   h i e r  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Alison Bury; Konzertmeisterin  als PDF

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CDs vom Label SDG  
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Cover:  SDG 131 Vol. 2

CD-Bestellung  zum  Link:  CD  Bach-Kantaten – SDG 131, Vol. 23

CD  – Inhalt:

BWV 42 – Am Abend aber desselbigen Sabbats /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  21 – CD  1

BWV 67 – Halt im Gedächtnis Jesum Christ /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 21 – CD 1 

BWV 150 – Nach dir, Herr verlanget mich /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  21 – CD  1

BWV 158 – Der Friede sei mit dir /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 21 – CD 1 

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und  Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur Vita Christi ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Kantate BWV 66 für den 2. Ostertag

für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte, Streicher und Basso continuo.

Video am Beitrags-Ende:

Aus dem BWV 66 „Erfreut euch, ihr Herzen“ zum 2. Osterfesttag

fünfter Satz – Aria Duett für Alt und Tenor

Solisten:

Alex Potter, Alto; Julius Pfeifer, Tenor

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-66/


Symbol     Abendprogramm BWV 66 (289.0 KB)

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YouTube – J.S. Bach-Stiftung –

Aus dem BWV 66 Erfreut euch, ihr Herzen 

der 5. Satz – Arie für Alt und Tenor:

“Furcht Hoffnung – Ich furchte zwar des Grabes Finsternissen”

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Grüße

Volker

Rezensionen über den neunstündigen Bach-Marathon von J.E. Gardiner in der Royal Albert Hall am 1.4.2013


Liebe Gardinerfreunde/innen

J.E. Gardiner beim Bach-Marathon in der Royal Albert Hall London

     J.E. Gardiner beim Bach-Marathon in der Royal Albert Hall London

Die ersten Rezensionen zum Bach-Marathon unter der Mitwirkung von John Eliot Gardiner, The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists sind im Internet zu finden. Eine Blog-Rezension hat es mir besonders angetan. Die Rezensentin schreibt wahrheitsgemäß über das, was sich in der riesigen Halle tatsächlich abgespielt hat, und dem Radio-Hörer total verborgen bleibt. Eine eiskalte Halle, nur zur Hälfte mit Besuchern gefüllt, unter der Kälte litt die Performance der Original-Instrumente und so weiter… Mir ist das sehr stark aufgefallen bei der BBC3-Radioübertragung bei der Messe in h-Moll, BWV 232, piepsende Töne der Flöten und unreine Waldhörner waren unhörbar zu vernehmen und hatte mich darüber sehr gewundert, aber die Aufklärung dafür liefert uns die englische Rezension in allen Einzelheiten.

Die Radio-Übertragung von BBC3-Radio ist weiterhin für 6 Tage via Internet zu bekommen.

Link mit Programwahl: http://www.bbc.co.uk/programmes/p01758q8

John Eliot Gardiner beim Bach-Marathon-(Fotorechte- Chris Christodoulou)

  John Eliot Gardiner beim Bach-Marathon .  (Fotorechte- Chris Christodoulou)

Im englischen ein Original-Auszug der Rezension:

My gosh, but it was cold in the Royal Albert Hall on Monday. The Bach-loving faithful assembled for John Eliot Gardiner’s nine-hour marathon (as trailed on JDCMB here) – some of us, heeding anxious tweets from the orchestra saying we should please dress warmly, realised what was going to happen and restricted our attendance to the evening……

Hier der Link zur englischen Blog-Rezension vom „Bach-Marathon“.

Eine weitere Zeitungs-Rezension von „The Guardian“ aus England füge ich hier an:

Link: http://www.guardian.co.uk/music/2013/apr/02/bach-marathon-review

The Telegraph:

Dieser Bach Marathon an der Albert Hall war ein erhebendes, erstaunlich, anstrengend neun Stunden Spektakel, sagt Ivan Hewett.

Zum ganzen Artikel, 

Link:  http://www.telegraph.co.uk/culture/music/classicalconcertreviews/9966825/Bach-Marathon-Albert-Hall-review.html

Zwei weitere Link-Angaben von @Jean, aus England:

SINFINI MUSIC

Ein ehemalige Bach-Zweifler Miriam Gillinson besuchte John Eliot Gardiner All-Tag Bach Marathon in der Royal Albert Hall am 1. April, und erlebte eine musikalische Offenbarung.

Link: http://sinfinimusic.com/uk/features/2013/04/outside-in-jeg-bach/

The Upcoming

Konzertbericht: Bach Marathon in der Royal Albert Hall

Link:  http://www.theupcoming.co.uk/2013/04/03/concert-review-bach-marathon-at-the-royal-albert-hall/

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Zur Erinnerung das Program:

Sir John Eliot Gardiner feierte am Ostermontag ein außergewöhnliches »Bach-Fest« in London

Mit einem neunstündigen Musikfest unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner wurde am diesjährigen Ostermontag, dem 1. April 2013 der Komponist Johann Sebastian Bach in der Royal Albert Hall in London gefeiert. Ab 13 Uhr führten The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists unter der Leitung Gardiners im Rahmen eines »Bach Marathons« u. a. die Motette für Doppelchor Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV 225, die OsterkantateChrist lag in Todesbanden, BWV 4 sowie beschließend die Messe in h-Moll, BWV 232 auf.

Namhafte Interpreten wie Joanna MacGregor, (Piano) – Viktoria Mullova, (Violine) – Alban Gerhardt (Cello) – und John Butt (Cembalo, Dirigent) – ergänzten das Programm durch ihre Interpretation bekannter Werke Bachs wie der Goldberg-Variationen, BWV 988, der Partita Nr. 2 d-Moll, BWV 1004, der Cellosuite Nr. 6 D-Dur, BWV 1012 sowie zahlreicher Orgelchoräle, Orgelvorspiele und Fugen. Für einen besonderen Höhepunkt sorgte eine öffentliche Probe des Schlusschorals aus der Kantate Christ lag in Todesbanden, BWV 225, die Interessierten aus dem Publikum es ermöglichte, Teil des außergewöhnlichen Festes zu werden und gemeinsam mit dem Monteverdi Choir das musikalische Finale des »Bach Marathons« zu gestalten.

Herzliche Grüße

Volker

Die zweite Etappe des Kölner Teils “Bach Marathon” – Die Johannes-Passion von J.E. Gardiner in der Philharmonie Köln


J.E. Gardiner - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

   J.E. Gardiner – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

Hallo zusammen,

nachdem ich die Johannes-Passion nun schon vier Mal mit John Eliot Gardiner erlebt habe, hatte ich ein schönes Konzert am Karfreitag, 29. März 2013 in der Philharmonie Köln, aber nicht viele neue Interpretationsansätze erwartet. Zumal die vorigen Versionen sich eigentlich immer glichen. Und doch: Gardiner scheint das Werk völlig neu durchdacht zu haben.

Programm - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

Programm – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

In der ausverkauften Kölner Philharmonie gab es eine  Johannes-Passion, BWV 245 zu hören, die derart filigran durchdacht und musiziert wurde, dass man immer wieder dachte, die Welt müsse kurz still stehen bleiben. Und das meine ich nicht als eine der üblichen Gardiner-Fan-Superlativen.

J.E. Gardiner - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

               J.E. Gardiner – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

War man bisher gewohnt, dass der Eingangschor dramatisch laut und eindringlich den Herrn anrief, ihn manchmal regelrecht anbrüllte, ließ Gardiner nun feierlich und ehrfürchtig „rufen“. Immer wieder reduzierte er deutlich das Volumen und erzielte schon nach wenigen Takten, dass man auch als geübter Konzertbesucher (auch als Gardiner-Kenner) dachte, dass jetzt mal etwas ganz Neues kommt. Der Monteverdi Choir brillierte hier und im gesamten Werk durch selbst für den Monteverdi Choir selten gestochen scharfe Artikulation und besonders in den Chorälen immer wieder durch unerwartete kleine Absetzer, die den Text plastisch in den Vordergrund rückten. Am Ende des Eingangschors war man bisher gewöhnt, dass Chor und Orchester alles geben. Diesmal kamen die Schlusstakte in einem Piano daher, dass den Raum durch Ausdruck, nicht durch Lautstärke einnahm. Die kleine Atempause zwischen den zwei letzten Worten „herrlich“ und „ist“ mit einem zurückhaltenden brutal-sanft-dramatisch-harmonischen Schlussakkord ließ hörbar allen etwa 2000 Zuhörern den Atem stillstehen.

Der Evangelist Andrew Tortise sang seine Rolle im Gegensatz zu dem bisher als Evangelist omnipräsenten Mark Padmore recht sportlich, was erstaunlicherweise aber weder auf Kosten von Tiefgang, noch auf Kosten von Stimmästhetik ging. Im Gegenteil hat Gardiner mit dieser Wahl wieder einmal bewiesen, dass er es versteht, auch seinen eigenen Interpretationen hin und wieder mal gehörig den Staub auszuschütteln. Was um Himmels Willen keine Kritik an Mark Padmores Evangelist sein soll. Der hat seinen Stern im Bach-Himmel sicher.

Auch die Tenor-Arien sang Andrew Tortise absolut überzeugend. Seine Stimme werden wir nun sicher des Öfteren hören. Gut so.

Zu Peter Harvey (Bass-Pilatus, Arien) – braucht man nicht viel zu schreiben. Egal, was er singt, er macht routiniert das Beste draus. Ebenso Dietrich Henschel (Bass), der als Jesus als Einziger auf der Bühne im dunklen Anzug erschien und nicht im Frack. Im Gegensatz zu vorigen Aufführungen sang diesmal auch „Jesus“ im Chor mit.

The Monteverdi Choir mit der Johannes Passion in der Philharmonie Köln (Fotorechte: Leen Roetman)

 Monteverdi Choir und English Baroque Soloists in der Philharmonie Köln  am 29.3.2013 (Fotorechte: Leen Roetman)

Hannah Morrison sang ihre Sopranarien mit der in Gardiners Bach nicht mehr wegzudenkenden kristallklaren schlanken Stimme, die wir so oder so ähnlich auch von anderen Sopranistinnen kennen. Vielleicht legt sie in künftigen Konzerten noch etwas an Ausdruck nach.

Meg Bragle (Alt) – verwundert mich immer wieder. Wenn sie einsetzt, habe ich immer Angst, dass sie mit ihrer leisen Stimme untergeht, wenn das Orchester etwas Anderes als Pianissimo spielt. Komischerweise denke ich das aber eben nur, wenn sie einsetzt. Und wenn ich mich hinterher daran erinnere, wie ich das bemerkte. Dazwischen singt sie so enorm hingebungsvoll, so dass man gebannt lauscht.

Was gibt es noch „Neues“? Gardiner hat dem Basso Continuo wieder eine Stelle mehr zugestanden. Anstatt eines Tastenspielers, der ständig zwischen Cembalo und Orgel pendelt, versahen nun Howard Moody und James Johnstone ihren Vollzeitdienst an der Orgel bzw. am Cembalo. Was mich persönlich freute, weil das Cembalo in einigen Passagen einfach noch mehr Dramatik auszudrücken vermag.

Aus dem „Ruhet wohl“ hat der Boss das Tempo auch noch rausgenommen und beim Orchester das Volumen. Dafür wurde mächtig an Ausdruck zugelegt. Phasenweise schwebt der Klang förmlich schwerelos durch den Raum. Würde er den Chorus auf zwanzig Minuten dehnen – ich bin mir nicht sicher, ob das jemand merken würde, so fesselnd wirkte das.

Inzwischen ist es eines von Gardiners Markenzeichen, größere Werke nach oben hin abzuwinken und sodann die Hände sehr langsam sinken zu lassen. Meistens kapiert das Publikum denn Sinn dahinter nicht und klatscht schnell drauflos, weil man ja auch schon an den Stau im Parkhaus denkt. Nicht so diesmal das sonst eher weniger sensible Publikum der Kölner Philharmonie. Selbst als Gardiners Hände dann unten sind, herrscht gebannte Totenstille, bis er mit er einem Kopfnicken und Grinsen Richtung Kati Debretzeni  (Konzertmeisterin) – vermutlich andeutet, dass es diesmal geklappt hat.

Der Applaus kracht herein und nach etwa 15 Sekunden steht die gesamte Philharmonie. Das hab ich da noch nie erlebt.

Schöne Ostern!

Martin

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P. S.

Herzlichen Dank an Leen Roetman, der uns die Bilder zur Verfügung gestellt hat..!!

Auf BBC Radio 3 läuft zur Zeit der Bach-Marathon..!!

Bach-Marathon

You-Tube-Video

Johannes-Passion von Sir John Eliot Gardiner:

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BBC Two – J.E. Gardiner-Video – J.S. Bach: A Passionate Life


Video BBC Two - J.E.Gardiner Leipzig J.S. Bach

                                        Video BBC Two – J.E. Gardiner Leipzig – J.S. Bach

Hallo Gardiner-Liebhaber !

BBC Two sendet vorab ein kleines Video mit Sir John Eliot Gardiner in Leipzig. Die vollständige Sendung gibt es heute Abend auf BBC Two um 20:00 Uhr, englischer Zeit, zu sehen.

Kurz-Video: DURATION: 03:08 Min.

At the end of every working week, Bach unveiled his cantata to the „City of Churches“, in Leipzig, where Bach would hold host to thousands of parishioners.

Bach: A Passionate Life

John Eliot Gardiner goes in search of Bach the man and the musician.

FIRST BROADCAST: 30 Mar 2013

Link: http://www.bbc.co.uk/programmes/p0170hws

Wünsche allen ein schönes Osterfest..!!

Herzliche Grüße

Volker

Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den 1. bis 3. Ostertag


Altar in der Thomaskirche Leipzig

                                                                                    Altar in der Thomaskirche Leipzig

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link  zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 31.03.2013 begehen wir Ostersonntag

Die Osterzeit beginnt mit dem Ostermorgen und endet 50 Tage später mit Pfingsten. Diese Zeitspanne wurde schon von den Juden beobachtet, das Fest Pentekost (griechisch = der „Fünfzigste“) wird auch vom Volk Israel gefeiert. Die Christen übernahmen diese Zeitspanne als besondere Festzeit bereits im 2. Jahrhundert, vielleicht sogar früher (dass das Osterfest selbst schon in der frühesten Christenheit gefeiert wurde, belegt 1. Kor 5, 7-8). In dieser Zeit der 50 Tage wurde zunächst besonders die Überwindung des Todes, den Christus am Kreuz erlitt, zum Gegenstand der Betrachtung gemacht. Später verlor die Betrachtung des Todes immer mehr an Bedeutung, und die Zeit wurde mehr und mehr zum Fest der Erhöhung Christi, also eigentlich seiner Himmelfahrt, umgewandelt.

Am Ostersonntag freuen wir uns über die Auferstehung Jesu von den Toten. Er ist der Erstling der Auferstehung, dem wir nachfolgen werden, wenn er kommen wird. Aber die Auferweckung gibt uns nicht nur Hoffnung für die Zukunft – auch heute, in unserer Welt, können wir nicht schweigen von unserer Freude und beten, dass das Evangelium unter uns wirksam werde und diese Welt verändere.

Der Wochenspruch: 

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Offb 1, 18)

Wochenlied: 

“Erschienen ist der herrlich Tag (EG 106)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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Am 01.04.2013 begehen wir Ostermontag

Der Ostermontag nimmt Bezug auf die Ereignisse unmittelbar nach der Auferstehung. Die Reaktion der Jünger und die ersten Erscheinungen Jesu stehen nun im Mittellpunkt, wobei auch die Konsequenzen der Auferstehung schon deutlich werden.

Am Ostermontag hören wir die Geschichte von den Emmausjüngern und erfahren, dass Jesus auch unerkannt unter uns ist und wirkt. So können wir getrost alle Zweifel in Gottes Hand legen, brauchen sie aber auch nicht zu verschweigen, weil wir wissen, dass Gott uns zur rechten Zeit das Verstehen schenkt.

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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*) Historische Anmerkungen zum 3. Oster-Feiertag

Im Mittelalter entwickelte sich aus dem ursprünglichen Triduum ein separates Ostertriduum, das die ersten drei Tage der Osteroktav von der restlichen Feierwoche abhob. Später wurde dieser arbeitsfreie Zeitraum verkürzt, bis nur noch der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag erhalten blieb.

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Bach-Kantaten: Ostersonntag  – (1. Osterfeiertag)

BWV 4     – „Christ lag in Todesbanden
BWV 31   – „Der Himmel lacht! die Erde jubilieret
BWV 249 – „Kommt, eilet und laufet“ (Oster-Oratorium)

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Bach-Kantaten: Ostermontag – (2. Osterfeiertag)

BWV 6     – „Bleib bei uns, denn es will Abend werden
BWV 66   – „Erfreut euch, ihr Herzen

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*) Bach-Kantaten: 3. Osterfeiertag

BWV 134 – „Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß“ 
BWV 145 – „Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen
BWV 158 – „Der Friede sei mit dir

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Oster-Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 4 “Christ lag in Todesbanden”

Kantate zum 1. Ostertag für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Cantus Cölln, Leitung: Konrad Junghänel 

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WDR3 Geistliche Musik Oster-Montag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 158 „Der Friede sei mit dir“

Kantate für Bass, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Gotthold Schwarz; / Thomanerchor Leipzig; /  La Stagione Frankfurt,

Leitung: Michael Schneider

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Oster-Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 4 „Christ lag in Todes Banden“ 

Dorothee Mields, Sopran / Hans-Jörg Mammel, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Balthasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Ensemble

Leitung: Thomas Hengelbrock

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NDRkultur Geistliche Musik Oster-Montag: 08:03 bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 66 „Erfreut euch, ihr Herzen“

Bernhard Landauer, Countertenor
Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass
Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Oster-Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 4 “Christ lag in Todes Banden” 

Kantate am Osterfest

Katherine Fuge, Sopran
Carlos Mena, Countertenor
Hans Jörg Mammel, Tenor
Stephan MacLeod, Bass

Ricercar Consort

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Oster-Montag: 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 134 „Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß“ 

Kantate  3. Osterfesttag,

Michael Chance, Countertenor
Paul Agnew, Tenor

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Oster-Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm-Auszug:

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 31 – Sopran-Arie, Satz  8 – ”Letzte Stunde, brich herein”,

Sopranarie aus der Kantate

„Der Himmel lacht, die Erde jubilieret”

Solist der Wiener Sängerknaben
Concentus musicus Wien

Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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SWR2 Geistliche Musik am Oster-Montag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 66 ”Erfreut euch, ihr Herzen”

Bernhard Landauer, Countertenor
Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass
Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Oster-Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 4 „Christ lag in Todesbanden“

Julia Kleiter, SopranAngelika Kirchschlager, Alt

Andreas Weller, TenorAlfred Reiter, Bass

Rundfunkchor Berlin

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Leitung: Ingo Metzmacher

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rbb-kulturradio Sendung:  Oster-Montag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 66 „Erfreuet euch ihr Herzen“

Robin ‚Blaze, Countertenor

Makoto Sakurada, Tenor

Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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mdr – figaro

06:30 Uhr Kantate: Oster-Sonntag

Philipp Heinrich Erlebach (1657-1714)

Held, du hast den Feind gebunden“

Dorothee Mields, Sopran; Alexander Schneider, Altus;

Andreas Post, Tenor; Matthias Vieweg, Bass
Les Amis de Philippe,

Leitung: Ludger Rémy

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mdr – figaro

06:30 Uhr Kantate: Oster-Montag

Philipp Heinrich Erlebach (1657-1714)

„Ich will euch wiedersehen“

Dorothee Mields, Sopran; Alexander Schneider, Altus;

Andreas Post, Tenor; Matthias Vieweg, Bass
Les Amis de Philippe,

Leitung: Ludger Rémy

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Oster-Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:26 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 31 „Der Himmel lacht! Die Erde jubilieret!“

Kantate zum ersten Osterfest

Monika Frimmer, Sopran; / Gerd Türk, Tenor; / Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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Bayern-Klassik

Sendung: Oster-Montag um  08:05 Uhr bis 08:33 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 66 „Erfreut euch, ihr Herzen“,

Kantate zum 2. Osterfesttag,

Bernhard Landauer, Countertenor
Christoph Prégardien, Tenor / Klaus Mertens, Bass
Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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Videos mit Bach-Kantaten: Oster-Sonntag  – (1. Osterfeiertag)

BWV 4     – „Christ lag in Todesbanden
BWV 31   – „Der Himmel lacht! die Erde jubilieret
BWV 249 – „Kommt, eilet und laufet“ (Oster-Oratorium)

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/ YouTube: BWV 4 –  Christ lag in Todesbanden”   –  (Interpret: Pieter Jan Leusink)

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/ YouTube: BWV 31   Der Himmel lacht! die Erde jubilieret“  ( Interpret: Pieter Jan Leusink)

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/ YouTube: BWV 249 –  Kommt, eilet und laufet“ (Oster-Oratorium) – ( Interpret: Herreweghe )

 

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Videos mit Bach-Kantaten: Oster-Montag – (2. Osterfeiertag)

BWV 6     – „Bleib bei uns, denn es will Abend werden
BWV 66   – „Erfreut euch, ihr Herzen

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/ YouTube: BWV 6 –  Bleib bei uns, denn es will Abend werden  – ( Interpret: SDG )

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/ YouTube: BWV 66 – Erfreut euch, ihr Herzen  Gesamt – ( Interpret: Herreweghe )

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Videos mit Bach-Kantaten: Ostern – (3. Osterfeiertag)

BWV 134 – „Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß
BWV 145 – „Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen
BWV 158 – „Der Friede sei mit dir

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/ YouTbe:  BWV 134 – Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß  – ( Interpret: G. Leonhardt )

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/ YouTbe:  BWV 145 – Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen  – ( Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTbe:  BWV 158 – Der Friede sei mit dir  – ( Interpret: Herreweghe )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Gedenktafel Jan Dismas Zelenka - am  Wohnhaus in Dresden

Gedenktafel Jan Dismas Zelenka – am Wohnhaus in Dresden

Jan Dismas Zelenka (1679-1745)

Jan Dismas Zelenka (* getauft 16. Oktober 1679 in Launiowitz, heute Louňovice pod Blaníkem, in Böhmen; † 23. Dezember 1745 in Dresden; eigentlich Jan Lukáš Zelenka) war ein Barockkomponist böhmischer Herkunft.

Jan Dismas Zelenka war Sohn eines tschechischen Dorflehrers und Organisten und wurde am Prager Jesuitenkolleg ausgebildet. Im Jahr 1710 trat er eine Stelle als Violonist bzw. Kontrabassist am sächsischen Hof in Dresden an. Zwischen 1716 und 1719 reiste er nach Wien, wo er bei Johann Joseph Fux studierte. Ein vielfach vermuteter Aufenthalt in Italien, wo er Antonio Lotti und Alessandro Scarlatti getroffen haben soll, ist nicht belegt. Nach dem Tod des Dresdner Kapellmeisters Johann David Heinichen, den er während dessen Krankheit bereits vertreten hatte, bewarb er sich bei Kurfürst Friedrich August II. als dessen Nachfolger, unterlag jedoch Johann Adolf Hasse. 1733 wurde er lediglich zum Hofkomponisten und 1735 zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt und er blieb, mit Ausnahme gelegentlicher Reisen nach Prag bis zu seinem Tod im Jahr 1745 in Dresden. Sein Grab auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden ist nicht erhalten. Seit 1996 erinnert auf dem Friedhof eine Gedenkstelle an ihn.

Ob sich J.S. Bach und Jan Dismas Zelenka in Dresden jemals begegnet sind ist unbekannt schätzten sich gegenseitig aber sehr………

YouTube-Video

Inhaltsangaben vom Video:

Jan Dimas Zelenka:

Officium Defunctorum & Requiem in D-Dur

Ausführende:

Katerina Knezikova: soprano
Mariana Rewerski: mezzosoprano
• Marketa Cukrova: alto
• Jaroslav Brezina: tenor
Tobias Berndt: bass
• Tomas Kral: bass

Collegium 1704
Conducted by Václav Luks

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Jan Dismas Zelenka (1679-1745): „Lamentations of Jeremiah“

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für Ostersonntag, Ostermontag und Osterdienstag

Aufführungs-Ort: Georgenkirche, Eisenach am 23. bis 25. April 2000

Besprechung der Kantate BWV 31

Auf eine spirituelle Reise anderer Art begibt sich Bach in seiner zweiten uns erhaltenen Kantate für den Ostersonntag, die er am Hof des Herzogs in Weimar komponierte, als er gerade dreißig geworden war, 

BWV 31 „Der Himmel lacht! Die Erde jubilieret“Sie beginnt mit einer festlichen Sonate für drei Instrumental-‚Chöre’ mit Blechbläsern, Rohrblattinstrumenten und Streichern und schwillt zu einem Chorgesang an, der den Himmel lachen und die Menschen über die Auferstehung Christi jubilieren lässt. Der fünfstimmige Chorsatz, die schwungvollen Tanzrhythmen und der strahlende Klang der Trompete, der ihm Konturen gibt, sehen dem ‚Gloria’ der h-moll-Messe auch dann noch freudig entgegen, als das Tempo langsamer wird und die Blechbläser verstummen, während der Text von Christi Auferstehung spricht.

Dieses Werk gehört zu den wenigen Kantaten aus der Weimarer Zeit (neben BWV 21, 63 und 172), deren Umfang und Orchestrierung einen anderen Aufführungsort vermuten lassen als die ‚Himmelsburg’, wie die Schlosskirche genannt wurde, mit ihrer winzigen Musikempore, die für ihr übliches, acht Sänger und fünf Instrumentalisten umfassendes Ensemble bestens geeignet war. Offensichtlich zog es die Familie des Herzogs vor, von Zeit zu Zeit in der Stadtkirche St. Peter und Paul den Nachmittagsgottesdienst zu besuchen (aus politischen Gründen, weil ihnen der Pfarrer besser zusagte oder einfach weil sie die Abwechslung liebten?). Der Organist der Stadtkirche war Bachs Halbvetter Johann Gottfried Walther, und die Möglichkeit, bei solch festlichen Gelegenheiten die Stadtpfeifer einzubeziehen, vielleicht in den Ecksätzen dieser herrlichen Kantate, muss Bach fasziniert haben, da sie eine zweistufige Aufführung zuließ, bei der sich die Hofkapelle auf die drei intim-persönlichen Arien beschränkte. Diese gipfeln in dem Abschieds- und Wiegenlied ‚Letzte Stunde’, für Sopran und Oboe d’amore, während die hohen Streicher ohne begleitenden Text Nikolaus Hermans Sterbechoral ‚Wenn mein Stündlein vorhanden ist’ anstimmen.

Der Hörer erfährt, wie Himmel und Erde lachen und jubilieren (Nr. 1 und 2), er wird aufgefordert, an Christi Auferstehung (Nr. 3) und seinem Sieg am Kreuz (Nr. 4) teilzuhaben und‚ den neuen Lebenslauf anzutreten’, um dem Zugriff der Sünde zu entkommen (Nr. 5) und den alten Adam ‚verwesen’ zu lassen (Nr. 6), er wird der in Aussicht stehenden Vereinigung mit Christus versichert (Nr. 7) und bittet, in der Vorfreude auf die letzte Stunde, den ‚Engeln ähnlich zu sein’ (Nr. 8), ein Gebet, das als abschließender Choral (Nr. 9) mit aufstrebendem Trompetendiskant in einem transzendent verklärten Satz noch einmal wiederkehrt. 

© John Eliot Gardiner 2007

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zu Ostern:

                   h i e r  zum Download als PDF 

  Künstler-Beitrag: Katharina Arfken, Oboe

                 Künstler-Beitrag Katharina Arfken  als PDF

Eine Einführung in die Johannes-Passion BWV 245 von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

 Link: Erläuterungen Johannes Passion Sir Gardiner

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CD’s vom Label SDG  
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SDG-CDs zu Ostern !   SDG 128 Vol. 22

Link: Cover:  CD – SDG 128 – Vol. 22

SDG-CD’s zu Ostern 

Link: 

CD – Bestellung 

CD-Inhalte:

BWV 4 – Christ lag in Todesbanden /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol.  22 – CD  1

BWV 6 – Bleib bei uns, denn es will Abend werden /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

BWV 31 – Der Himmel lacht! die Erde jubilieret /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 1 

BWV 66 – Erfreut euch, ihr Herzen /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

BWV 134 – Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

BWV 145 – Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen /

Gardiner Pilgrimage CD 128 Vol. 22 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur Vita Christi ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Video:

Kantate BWV 156

“Ich steh mit einem Fuß im Grabe” für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte, Streicher und Basso continuo. Vierter Satz Aria, Altus, aus der Kantate BWV 156 „Herr, was du willt, soll mir gefallen“, aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. 

Solist:

Terry Wey (Altus)

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-156/


Icon     Abendprogramm BWV 156 (511.3 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

preisgünstig neu  bei  j p c

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YouTube – J.S. Bach-Stiftung –

BWV 156 Satz 4  Alt-Arie: 

 „Herr, was du willt, soll mir gefallen“

 

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Ich wünsche allen Besuchern ein besinnliches und frohes Osterfest !

Herzliche Grüße

Volker

Die erste Etappe des Kölner Teils der “Bach Marathon” – Die Bach-Tour von J.E. Gardiner


Hallo zusammen,

gestern Abend fand die erste Etappe des Kölner Teils der “Bach Marathon”- Tour Gardiners statt. Der Abend begann mit einer interessanten Diskussion zwischen Isabella de Sabata und dem Intendanten der Kölner Philharmonie, Louwrens Langevoort, bei der hauptsächlich auf Gardiners eigenes Label “Soli Deo Gloria” eingegangen wurde, das im Wesentlichen von IdS mitverantwortet wird.

Philharmonie Köln

                                                               Philharmonie Köln

Wie ja bekannt ist, wurde im Vorfeld der Bach Cantata Pilgrimage seitens der “Deutsche Grammophon” zugesagt, das gesamte Projekt durch Aufnahmen und späteren Vertrieb zu unterstützen. Sehr kurzfristig jedoch sprang die DG aufgrund der immer kritischer werdenden wirtschaftlichen Aussichten für diese Sparte der Platten-/CD- Industrie ab.
Isabella de Sabata, die vormals (genau wie Louwrens Langevoort) bei Philipps gearbeitet hat, konnte erreichen, dass ein ehemals zu Philipps gehörendes und inzwischen unter dem Namen Polyhymnia selbstständiges Aufnahmeteam die gesamte Tour begleitete und sowohl Proben als auch die Konzerte aufnahm. Dabei fungierte sie selbst als Producerin.

Am Schluss der einjährigen Tour waren von allen Proben und über 60 Konzerten mehr als brauchbare Mitschnitte entstanden. Einzige Ausnahme waren die Proben und das Konzert zu Himmelfahrt in der Salesbury Cathedral. Da diese Kathedrale ein Touristenmagnet ist, erlaubte man es nicht, dass die Kirche für die Proben geschlossen wurde. So waren zuviel Hintergrundgeräusche auf den Bändern, als dass man sie guten Gewissen hätte später veröffentlichen können. Die Aufnahme der vier Himmelfahrtskantaten wurde im letzten Jahr in London nachgeholt und die CD wird am 2. April veröffentlicht. Dabei waren sowohl jüngere Mitglieder des Monteverdi Choir und der EBS dabei, wie auch älter gediente Mitglieder, die an der Bach Cantata Pilgrimage teilgenommen haben.

Für Isabella war es nach eigenem Bekunden einerseits wie ein “nach Hause kommen”, da sie ja selbst die komplette BCP begleitet hat und die besondere Stimmung der Tour prägend für alle Beteiligten war.

Andererseits zeigt sich aber auch, dass sich Gardiners Ensembles in einem ständigem Umbruch befinden, ohne den Charakter zu verlieren. Eine besondere Rolle nimmt hier das “Apprentice”-Programm ein, bei dem aus jährlich circa hundert hoch talentierten Bewerbern vier oder fünf Sänger oder Instrumentalisten ausgewählt werden, die dann ein Jahr unter Anleitung eines Mentors, also eines etablierten Mitglieds eines der Ensembles, eng begleitet werden. Am Ende des Jahres findet erneut ein Vorsingen oder -spielen statt, bei dem Gardiner entscheidet, ob der jeweilige “Apprentice” auch zukünftig zu den Ensembles zählt.

Dieses Programm gibt es bereits seit einigen Jahren und inzwischen besteht der Chor, der übrigens nächstes Jahr seinen fünfzigsten Geburtstag feiert, nahezu vollständig aus jüngeren Gesichtern. Und dennoch: Die letzten beiden aktiven Gründungsmitglieder haben den Chor erst vor kurzem verlassen. Isabella de Sabata betonte, dass sie das Gefühl hat, dass der Chor immer besser und leistungsfähiger wird. Eine Einschätzung, mit der sie nicht alleine steht. Im Dezember 2010 kürte die BBC den Monteverdi Choir zum weltbesten Chor.

Abschließend wurde noch auf den Bach Marathon in London eingegangen, der von der BBC live übertragen wird.

Über das eigentliche Konzert möchte ich nicht zu viele Worte verlieren, da es ja zumindest in Ausschnitten im Radio gesendet werden soll, wenn ich das richtig verstanden habe.

Nur so viel: Unter dem Begriff “Gesprächskonzert” verstanden die Beteiligten ein kurzes einführendes Gespräch zwischen Louwrens Langevoort und John Eliot Gardiner über die Kantate BWV 4 “Christ lag in Todesbanden” und die Johannes-Passion. Danach gab es eine etwa siebzigminütige breit angelegte, aber sehr kurzweilige Probe der Kantate, bei der einem immer wieder das unglaubliche Talent aller auf der Bühne Beteiligten klar wurde. Gardiner, der auch immer wieder erklärte, was er sich zu den jeweiligen Stellen denkt, versteht es mit seinem vielfach beschriebenen “absolutem Gehör” und seinem Witz, Charme, aber auch mit seiner gefürchteten harten, direkten Kritik vor allen Leuten (damit hielt er sich vor dem Publikum natürlich etwas zurück), seine maximal talentierten und ausgebildeten Musiker zu einer tief gehenden, stimmigen und überzeugenden Interpretation zu leiten.

Man merkt in jeder Sekunde, dass Gardiner unfassbar präzise weiß, wie er “seinen” Bach haben möchte und er gibt sich so lange nicht zufrieden, bis er ihn gehört hat. Darunter musste auch das Publikum spaßvoll “leiden”, das den Schlusschoral mitproben und dann mitsingen durfte. Es dauerte nicht wenige Durchgänge, bis alles so saß, bis der Chef es dann abnickte..
Zwischendurch, nach den jeweils geprobten Sätzen der Kantate, aber besonders am Ende gab es krachenden, lang anhaltenden Applaus. Hoffentlich gibt es solche Veranstaltungen mal des Öfteren.

Heute Abend folgt dann an gleicher Stelle die Johannes-Passion BWV 245.

Euch allen schöne Ostern!
Martin

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P.S.

Ein Zeitungsartikel aus Köln vom Freitag, 29.03.2013

Link: Titel: Der Marathonläufer

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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Feiertag „Karfreitag“


Der Isenheimer Altar von Matthias Grünwald

                                                                         Der Isenheimer Altar von Matthias Grünwald

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link  zum Bachfest 2013 in Detmold

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 29.03.2013 begehen wir den Feiertag “Karfreitag

Der Karfreitag (früher Parasceve genannt) wurde vermutlich schon von den ersten Christen begangen als ein Tag des Fastens und der Trauer. Er behielt diesen Charakter über die Jahrhunderte bei. Schon Tertullian (Ende des 2. Jahrhunderts) bezeugte die Einhaltung dieses Tages als großen Fastentag.

Die protestantische Kirchen aber haben zunächst nur teilweise den Karfreitag als Feiertag übernommen. Im 17. Jahrhundert erlebte er als Bußtag eine Renaissance, wobei er freilich seinen ursprünglichen Character verlor. Entgegen der früheren Praxis, an diesem Tag (als dem einzigen des Jahres) kein Abendmahl zu feiern, stand nun das Abendmahl im Vordergrund. Heute entwickelt sich die Feier des Tages wieder zu einer dem ursprünglichen Sinn angemessenen Praxis.

Am Karfreitag hören wir, wie der Sohn Gottes gekreuzigt und zu Tode gebracht wurde. Die christliche Gemeinde verstummt, läßt nur noch das Wort Gottes reden. Dies findet seinen Ausdruck darin, dass die Vesper nach der Todesstunde Jesu einzig aus der Lesung besteht, zu der das Psalmgebet tritt.

Am Karfreitag verlöschen die Kerzen, die bis dahin Zeichen für das lebendige Licht, das Jesus Christus selbst ist, gewesen sind, um erst in der Osternacht wieder am Osterlicht entzündet zu werden. Die liturgische Farbe des Karfreitags und Karsamstags ist schwarz, wobei aber vollkommene Schmucklosigkeit des Altars ausreichend ist. Schwarz ist die “Farbe” des Todes, der Finsternis, der Verneinung allen Lebens.
Am Karfreitag verstummt das Lob der Gemeinde – das Geschehen am Kreuz macht sie still, vielleicht sogar beschämt, angesichts des Leides und Sterbens unseres Herrn Jesus Christus um unseretwillen.

Am Karfreitag verstummen wir angesichts des Leidens unseres Herrn, das er auf sich nahm, damit wir Frieden hätten mit Gott. Wir denken auch an die Menschen, die in unserer Zeit gefoltert und getötet werden, weil sie den Namen Jesu furchtlos bekennen, und wir müssen erkennen, dass die Ungerechtigkeit unter uns kein Ende genommen hat. Durch das Kreuz Jesu werden wir ermutigt, in dieser unserer Welt für Gerechtigkeit und Versöhnung einzutreten.

Der Wochenspruch: 

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Joh 3, 16)

Wochenlied: 

Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ (EG 83)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

*Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*)  BWV 4       ”Christ lag in Todesbanden

*) BWV 131   Aus der Tiefe, rufe ich, Herr, zu dir

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 118 “O Jesu Christ, meins Lebens Licht”

Motette für Chor und Instrumente;

Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

Geistliche Musik am Karfreitag

Johann Sebastian Bach: O Mensch, bewein„ deine
Sünde groß, Choralbearbeitung BWV 622
Edda von Bargen, Orgel

Johann Sebastian Bach: O Lamm Gottes unschuldig,

Choralbearbeitung BWV 656

Bine Katrine Bryndorf, Orgel

Felix Mendelssohn Bartholdy:

O Haupt voll Blut und Wunden, Kantate

Michael Volle, Bass / Kammerchor Stuttgart
Stuttgarter Kammerorchester /

Leitung: Frieder Bernius 

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 198 “Lass, Fürstin, lass noch einen Strahl” 

Trauerode

Taverner Consort & Players

Leitung: Andrew Parrott

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Jan Dismas Zelenka (1679-1745)

Lamentatio für den Karfreitag Nr. 2 F-Dur

Johannes Weisser (Bass)
Freiburger Barockorchester 

Leitung: Petra Müllejans

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart

Grabmusik, Kantate zum heiligen Grab Christi KV 42

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Georg Philipp Telemann  (1681-1767)

„Jesus liegt in letzten Zügen“, TVWV 1: 983

Thomanerchor Leipzig,

Sächsisches Barockorchester

Bariton und Leitung: Gotthold Schwarz 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 1079 „Musikalisches Opfer

Linde-Consort:

Leitung: Hans-Martin Linde

Johann Sebastian Bach

BWV 641 „Wenn wir in höchsten Nöten sein“,

Lorenzo Ghielmi, Orgel

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Videos mit Bach-Kantaten am Karfreitag:

/ YouTube: BWV 4 –  Christ lag in Todesbanden”   –  (Interpret: Pieter Jan Leusink )

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/ YouTube: BWV 131   Aus der Tiefe, rufe ich, Herr, zu dir“  ( Interpret: Ton Koopman)

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/ YouTube: BWV 244 –  Matthäus-Passion Part 1 – ( Interpret: Ton Koopman)

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/ YouTube: BWV 244 –  Matthäus-Passion  Part 2 – ( Interpret: Ton Koopman)

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/ YouTube: BWV 247 – Markus-Passion  Gesamt – ( Interpret: Ton Koopman Eigenkomposition)

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/ YouTbe:  Playlist Oratoiren: Matthäus-, Johannes-, Markus-Passion

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Gedenktafel Jan Dismas Zelenka - am  Wohnhaus in Dresden

Gedenktafel Jan Dismas Zelenka – am Wohnhaus in Dresden

Jan Dismas Zelenka (1679-1745)

Jan Dismas Zelenka (* getauft 16. Oktober 1679 in Launiowitz, heute Louňovice pod Blaníkem, in Böhmen; † 23. Dezember 1745 in Dresden; eigentlich Jan Lukáš Zelenka) war ein Barockkomponist böhmischer Herkunft.

Jan Dismas Zelenka war Sohn eines tschechischen Dorflehrers und Organisten und wurde am Prager Jesuitenkolleg ausgebildet. Im Jahr 1710 trat er eine Stelle als Violonist bzw. Kontrabassist am sächsischen Hof in Dresden an. Zwischen 1716 und 1719 reiste er nach Wien, wo er bei Johann Joseph Fux studierte. Ein vielfach vermuteter Aufenthalt in Italien, wo er Antonio Lotti und Alessandro Scarlatti getroffen haben soll, ist nicht belegt. Nach dem Tod des Dresdner Kapellmeisters Johann David Heinichen, den er während dessen Krankheit bereits vertreten hatte, bewarb er sich bei Kurfürst Friedrich August II. als dessen Nachfolger, unterlag jedoch Johann Adolf Hasse. 1733 wurde er lediglich zum Hofkomponisten und 1735 zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt und er blieb, mit Ausnahme gelegentlicher Reisen nach Prag bis zu seinem Tod im Jahr 1745 in Dresden. Sein Grab auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden ist nicht erhalten. Seit 1996 erinnert auf dem Friedhof eine Gedenkstelle an ihn.

Ob sich J.S. Bach und Jan Dismas Zelenka in Dresden jemals begegnet sind ist unbekannt schätzten sich gegenseitig aber sehr………

YouTube-Video

Inhaltsangaben vom Video: 

Jan Dimas Zelenka:

Officium Defunctorum & Requiem in D-Dur

Ausführende:

Katerina Knezikova: soprano
Mariana Rewerski: mezzosoprano
• Marketa Cukrova: alto
• Jaroslav Brezina: tenor
Tobias Berndt: bass
• Tomas Kral: bass

Collegium 1704
Conducted by Václav Luks

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Jan Dismas Zelenka (1679-1745): „Lamentations of Jeremiah“

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“Während der Passionszeit hatte in Leipzig die Figuralmusik in den Kirchen zu schweigen.”

Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 182 “Himmelskönig sei willkommen”

Kantate für den Sonntag  “Palmarum”

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

Eine Einführung in die Johannes-Passion von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

 Link: Erläuterungen Johannes Passion Sir Gardiner

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CDs vom Label SDG  
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B000E1P3B6   

Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 “Wie schön leuchtet der Morgenstern”

BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

BWV 182 “Himmelskönig, sei willkommen”

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur Vita Christi ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

“Himmelskönig, sei willkommen” 
Kantate BWV 182 für Palmsonntag

für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte, Streicher und Basso continuo.

Video am Beitrags-Ende:

BWV 182 Satz 4 – Bass-Arie: “Starkes Lieben, das dich, großer Gottessohn”

Solist:

Raphael Jud, Bass.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-182/


Symbol     Abendprogramm BWV 182 (443,0 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

preisgünstig neu  bei  j p c

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YouTube – J.S. Bach-Stiftung –

BWV 182 Satz 4 – Bass-Arie: “Starkes Lieben, das dich, großer Gottessohn”

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Ich wünsche allen Besuchern einen besinnlichen Karfreitag!

Herzliche Grüße

Volker

Himmelskönig sei willkommen – Bachs 328. Geburtstag in Leipzig


„Himmelskönig sei willkommen“ – Bachs 328. Geburtstag in Leipzig !

Ganz kurzfristig hatte ich mir Leipzig verordnet. Bach’s 328. Geburtstag am 21.03.2013 lud dazu ein, und ich brauchte dringend Luftveränderung und gescheite Musik.

J.S. Bach's 328. Geburtstag in Leipzig am 21. März 2013

                                        J.S. Bach’s 328. Geburtstag in Leipzig am 21. März 2013

Mein 1. Weg in Leipzig führte zum Thomasshop und zur Thomaskirche. Für das Geburtstagkonzert gab`s noch Karten. Es war ein außergewöhnliches Konzert. Gespielt wurde auf historischen Instrumenten, die teilweise aus dem Bach-Archiv kamen; die Thomaner haben in bachscher Orginalbesetzung gesungen. Die 16 – 23 Mitglieder des Thomanerchores unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller musizierten zusammen mit Solisten und dem Leipziger Barockorchester. Es war beeindruckend, mit welcher swingenden Leichtigkeit die Thomaner die Kantate BWV 182 anstimmten. Es wirkte einfach ansteckend.

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Begeistert war ich auch vom Orgelspiel des Universitätsorganisten Daniel Beilschmidt, der am 1. Abend an der Bachorgel u. a. einen Reger hingelegt hat (op.46/1), von dessen immer wiederkehrenden B-A-C-H  ich später nachts geträumt habe.

Mit lang anhaltendem Applaus haben wir uns bedankt. Biller konnte nicht umhin, uns mit seinen Thomanern eine Zugabe zu schenken: „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“.

Himmelkönig sei willkommen Chorbesetzung wie zu Bachs Zeiten und historische Instrumente

Kantate BWV 182 „Himmelskönig sei willkommen“ Chorbesetzung wie zu Bachs Zeiten und historische Instrumente

Der nächste Tag brachte die Freitagsmotette, wunderschön gestaltet; diesmal mit einem Universitätschor aus Minsk. Bei den kirchenslavischen Stücken sind wir weggeschmolzen. Aber viel Zeit zum Verweilen blieb nicht. Im Bachmuseum im Sommersaal legten Ute Loeck, Christoph Biller und der Pianist Stephan König „CHANCONettes mit Bach“ auf Parkett. Biller war als Johann Sebastian Bach direkt vom Himmel eingeflogen, hatte Friedemann (den Pianisten) gleich mitgebracht und die beiden waren zusammen mit Ute Loeck fit von Bach bis zu den Beatles. Wir haben uns vor Lachen gebogen und konnten nicht genug bekommen. Samstag ging Bachs Geburtstagfeier bei eisiger Kälte weiter, wir mussten (Carla, Tochter war freitags nachgekommen) wieder gen Heimat. Aber die Motette um 15.00 h in der Thomaskirche haben wir noch „mitgenommen“. Diesmal wieder in der ursprünglichen Besetzung mit Biller, den Thomanern und dem Gewandhausorchester.

Auf der Rückfahrt haben wir nur geschwärmt. Dieses quirlige, lebendige vor Musik überschäumende Leipzig hat es uns angetan. Nur drei Stunden Fahrt – und eine andere Welt. In diese Welt tauchen wir spätestens im Juni wieder ein.

Herzlichen Gruss

Iris

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P.SVideo: Leipziger Schüler feiern J.S. Bach in der Thomaskirche

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Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Palmarum“


Konzert unter der Bach-Büste im Spiegelsaal Schloss Köthen (Sachsen-Anhalt)

                                   Konzert unter der Bach-Büste im Spiegelsaal Schloss Köthen (Sachsen-Anhalt)

BachFest 2013  Detmold vom 3. bis 12. Mai 2013

    BachFest 2013 Detmold                                   vom  03.  bis  12. Mai 2013

Link zum Bachfest 2013 in Detmold

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Leipzig feiert J.S. Bach’s Geburtstag:

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Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 24.03.2013 begehen wir den Sonntag „Palmarum

Der Name des Sonntags Palmarum leitet sich ab von dem Brauch, den König oder Feldherrn bei seinem Einzug in die Stadt Palmzweige schwingend und jubelnd zu begrüßen. Dieser Brauch wurde auch geübt, als Jesus in Jerusalem einzog. Allerdings erwartete man in ihm einen anderen König, nicht den, der sich am Kreuz offenbaren würde.

Der Sonntag Palmarum bedenkt den Einzug Jesu in Jerusalem. Zu diesem Zeitpunkt wird er noch als König gefeiert, wenig später wenden sich alle von ihm, selbst seine Jünger. Das Thema stellt uns als Gemeinde vor die Frage, wie wir diesen König heute empfangen. Wenden wir uns auch wieder von ihm ab, sobald die Stimmung der Menge umschlägt? Ist unsere Begeisterung nur eine Eintagsfliege? Sind wir treu? Können wir treuer sein als die Jünger? Ist nicht unser Christsein oft auch schon sehr ähnlich dem der Pharisäer und Schriftgelehrten, die letztlch Jesus verdammten? Diese Fragen gilt es zu bedenken.

Am Sonntag Palmarum hören wir die Geschichte vom Einzug Jesu in Jerusalem. Er wurde von der Menge jubelnd begrüßt, sie schwangen Palmzweige und sangen ihm Psalmen. Aber wir wissen auch, dass Jesus erst durch das Kreuz zum König wurde, aber nun zum König über alle Gewalten und Mächte. Da er gehorsam ward bis zum Tod, empfangen wir durch ihn das Leben und freuen uns, einem solchen Herrn und König zu dienen, der sein Leben für die Seinen hingibt.

Wochenspruch: 

Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. (Joh. 3, 14b-15)

Wochenlied: 

“Du großer Schmerzensmann“ (EG 87)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung

     BWV 182   Himmelskönig, sei willkommen

*)  BWV 188   „Ich habe meine Zuversicht

*) BWV 186   Ärgre dich, o Seele, nicht

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html .

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/ .

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

Kantate zum Palmsonntag für 4 Singstimmen, Flöte, Streicher und Basso continuo;

Katharine Fuge, Sopran; Carlos Mena, Altus;

Hans Jörg Mammel, Tenor; Stephan MacLeod, Bass;

Ricercar Consort

Leitung: Philippe Pierlot

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/programmuebersichten/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ 

Claude Eichenberger, Alt
Bernhard Berchtold, Tenor / Raphael Jud, Bass

Chor und Orchester der
J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ 

Claude Eichenberger, Alt
Bernhard Berchtold, Tenor / Raphael Jud, Bass

Chor und Orchester der 
J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html .

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Christoph Graupner (1683-1760)

Kantate: „Gib, Gott Dein Gericht dem Könige“ 

Julien Freymuth (Countertenor)
Michael Feyfar (Tenor)
Markus Flaig (Bass)
Anton Webern Chor Freiburg

Ensemble Concerto Grosso

Leitung: Hans Michael Beuerle

…………………………………………………………………………………………………………….

rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 182  „Himmelskönig, sei willkommen

Kantate am Palmsonntag

Yumiko Kurisu, Sopran – Yoshikazu Mera, Countertenor

Makoto Sakurada, Tenor – Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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800 Jahre Thomana

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

Christine Maria Rembeck, Sopran; Thomas Riede, Altus;

Vernoin Kirk, Tenor; Friedemann Klos, Bariton

Cantus Thuringia / Cappella Thuringia,

Leitung: Bernhard Klapprott 

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:  (Hier ist ein wenig Geduld gefordert bis der Player erscheint..!!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 182  „Himmelskönig, sei willkommen“

Kantate zum Palmsonntag

Regine Jurda, Alt; / Maximilian Kiener, Tenor; / Franz Schlecht, Bass;

Arcis-Vocalisten München;

Arpa Festante

Leitung: Thomas Gropper

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantate für den Sonntag „Palmarum

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung, bzw. nicht für Palmarum.

 BWV 182   „Himmelskönig, sei willkommen

*) BWV 186   „Ärgre dich, o Seele, nicht

*)  BWV 188   „Ich habe meine Zuversicht

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/ YouTube: BWV 182 –  

Himmelskönig, sei willkommen“  (Interpret: Joshua Rifkin )

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/ YouTube: BWV 186 –

Ärgre dich, o Seele, nicht“ (Interpret: Harnoncourt – Tölzer Knabenchor)

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/ YouTube: BWV 188

Ich habe meine Zuversicht  (Interpret: Helmuth Rilling )

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/ YouTube:  J.S. Bach 

J. S. Bach:  Ach Gott, wie manches Herzeleid (BWV 3) (Gardiner)
Cantata for the Second Sunday after Epiphany 1725

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner

Joanne Lunn, soprano
Richard Wyn Roberts, alto
Julian Podger, tenor
Gerald Finley, bass

John Eliot Gardiner – Monteverdi Chor und English Baroque Sololist, 

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/ YouTube: Wilhelm Friedemann Bach (1710 – 1784)

CANTATE:  „Dies ist der Tag“      (Interpret: Hermann Max)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Gedenktafel Jan Dismas Zelenka - am  Wohnhaus in Dresden

Gedenktafel Jan Dismas Zelenka – am Wohnhaus in Dresden

Jan Dismas Zelenka (1679-1745)

Jan Dismas Zelenka (* getauft 16. Oktober 1679 in Launiowitz, heute Louňovice pod Blaníkem, in Böhmen; † 23. Dezember 1745 in Dresden; eigentlich Jan Lukáš Zelenka) war ein Barockkomponist böhmischer Herkunft.

Jan Dismas Zelenka war Sohn eines tschechischen Dorflehrers und Organisten und wurde am Prager Jesuitenkolleg ausgebildet. Im Jahr 1710 trat er eine Stelle als Violonist bzw. Kontrabassist am sächsischen Hof in Dresden an. Zwischen 1716 und 1719 reiste er nach Wien, wo er bei Johann Joseph Fux studierte. Ein vielfach vermuteter Aufenthalt in Italien, wo er Antonio Lotti und Alessandro Scarlatti getroffen haben soll, ist nicht belegt. Nach dem Tod des Dresdner Kapellmeisters Johann David Heinichen, den er während dessen Krankheit bereits vertreten hatte, bewarb er sich bei Kurfürst Friedrich August II. als dessen Nachfolger, unterlag jedoch Johann Adolf Hasse. 1733 wurde er lediglich zum Hofkomponisten und 1735 zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt und er blieb, mit Ausnahme gelegentlicher Reisen nach Prag bis zu seinem Tod im Jahr 1745 in Dresden. Sein Grab auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden ist nicht erhalten. Seit 1996 erinnert auf dem Friedhof eine Gedenkstelle an ihn.

Ob sich J.S. Bach und Jan Dismas Zelenka in Dresden jemals begegnet sind ist unbekannt schätzten sich gegenseitig aber sehr………

YouTube-Video

Inhaltsangaben vom Video:

THE BACH (BWV 214) & ZELENKA (ZWV 146) -COMPARISON
Firstly, historical circumstances bring ZWV 146 and BWV 214 close to each other. Maria Josepha, Electress of Saxony and the two composers‘ common Queen, is the person honoured in both works. BWV 214 was performed in Leipzig during her 1733 birthday celebrations. In 1733 Bach also made another attempt to impress the Royal Couple with a Dresden performance of the original version of his b minor Mass. Undoubtedly the intention to impress the Royal Family was also among the reasons why Zelenka invested so much resources in this „Te Deum“- setting. ZWV 146 was performed in the Dresden Court Chapel, either as an act of thanksgiving on the day after Maria Josepha’s successful birth of a girl on 5 Nov. 1731, then in the presence of her Husband the Electoral Prince, or during the subsequent churching of the mother on 15 Dec. 

Whether the patrons were impressed or not, neither of the two composers obtained the desired post as the Saxon Court’s new Kapellmeister. Although these ambitions failed, they must have met during the 1730-33 attempts, when Bach was a frequent guest in Dresden. We find not only circumstancial evidence, but in this case even a direct CONFIRMATION that Johann Sebastian and Jan Dismas knew and admired each other personally, thanks to a letter sent by Bach’s son Carl Phillip Emmanuel to J.N. Forkel in 1775.

Bach & Zelenka:
Jan Dismas Zelenka: „Te Deum“ [ZWV 146] – Teil 1 –

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Bach & Zelenka:
J.S. Bach: BWV 214 „Tönet, ihr Pauken“ – Teil 2 –

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 182 „Himmelskönig sei willkommen“

Kantate für den Sonntag  „Palmarum“

Wir trafen uns am Sonnabendnachmittag, um die drei Kantaten (BWV 182, 54 und 1) in dieser bildschönen, aber eiskalten Kirche zu proben, während der Regen auf das Dach trommelte und auf das öde Acker- und Weideland, das diese Ecke Ostenglands prägt. Am Sonntag ließ sich die Sonne blicken und lieferte das ‚zauberhaft Spiel des Lichtes auf Stein und Holz’, das der Kirche fünf Sterne in Simon Jenkins’ Buch über England’s Thousand Best Churches eingebracht hatte. Der Princestellte sich pünktlich ein, und wir begrüßten ihn mit Thomas Arnes Arrangement für das Drury Lane Theatre von God Save the King (1745), das nicht in der üblichen schwerfälligen, trübsinnigen Manier gespielt wurde, sondern als luftiger, leichtfüßiger Passepied. Das Stück war ein passendes Präludium zu der eleganten Sonate, mit der Bach BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ eröffnet, das 1714 komponiert wurde, als Palmsonntag und Mariä Verkündigung zusammenfielen.

Die Sonate wirkt wie die Miniaturausgabe einer französischen Ouvertüre, Solovioline und Blockflöte dialogisieren mit einer Pizzicato-Begleitung, die ein wenig an Jesu Eselritt nach Jerusalem erinnert. In dem magischen Augenblick, wenn die Streicher zum ersten Mal wieder coll’arco spielen und der Tonaufschwillt, spürt man noch einmal, was für eine Offenbarung die Begegnung mit der Musik seiner Zeitgenossen – Corelli, Vivaldi u.a. – für Bach gewesen sein muss. Ein madrigalähnliches Willkommenslied für Chor (Nr. 2) – und, wie ich finde, eine idiomatische Verwendung von concertisten und ripienisten, wenn die Streicher und die Blockflöte einsetzen – deutet auf eine wachsende Menge hin, die sich einstellt, um Christus als Gottes Vertreter 10 auf Erden willkommen zu heißen. Selten ist Bach auf eine so frische Weise unbeschwert. Die kammermusikähnlichen Proportionen des Werkes, seine Fröhlichkeit und Unbekümmertheit schienen für das Gebäude wie geschaffen.

Nur ein Rezitativ ist vorhanden (Nr. 3), und es ähnelt eher einem Arioso, dafür gibt es drei aufeinander folgende und im Charaktergegensätzliche Arien, in der die Leidenszeit, die Christus bevorsteht, als Quelle geistlicher Inspiration behandelt wird, vom Bass (Nr. 4) und Tenor (Nr. 6), die Christus direkt ansprechen, vom Alt (Nr. 5), der alle Christen aufruft, den Heiland in der Weise zu begrüßen, wie es im Evangelium berichtet wird: ‚Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg. Die anderen hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg’. Bach setzt in dieser langsamen und ausgedehnten Dacapo-Arie (mit geringfügig schnellerem B-Teil), deren sich windende, absteigende Phrasen andeuten, wie sich die Zweige neigen und die Menschen vor dem Heiland niederknien, eine einzelne Blockflöte gegen das Alt-Solo. Auf mich wirkte das wie eine musikalische Pietà, die Alt-Marienfigur, die den Heiland in ihren Armen wiegt – und wir fanden in der Nordwestecke der Kirche tatsächlich eine Pietà der englischen Bildhauerkunst. 

Die Tenor-Arie, von einer regen, zuweilen gequälten Continuolinie unterlegt (cis-moll in dieser transponierten Leipziger Fassung!) verweist auf eine Stimmung zu einem späteren Zeitpunkt während der Passion. Immer wieder abrupter Stillstand und Neubeginn – diese Abfolge deutet an, wie Jesus unter der Last des Kreuzes stolpert, während ihm seine Jünger auf dem langen Weg ‚durch Wohl und Weh’ nicht folgen können.

Die Kantate endet mit zwei Chören, der erste eine motettenähnliche Choralfantasie, die um Vulpius’ schöne Melodie (1609) des für Palmsonntag bestimmten Liedes gebaut ist, der zweite ein munterer Chortanz, der auf direktem Wege einer heiteren Oper dieser Zeit hätte entnommen sein können (und auch im Ersten Akt von Tschaikowskys Eugen Onegin nicht völlig fehl am Platze gewesen wäre). Dieser Tanz verlangt die Ausgeglichenheit eines Trapezkünstlers im Verbund mit der Agilität eines Madrigalgymnasten – und ist einfach faszinierend. In einerKirche, die bis auf den letzten Platz mit einem so bunt gemischten Publikum besetzt war – der Prince of Wales, seine Stallmeister, sein Leibwächter, die Mimen seiner House-Party, Bach-‚Pilger’ aus London und Oxford, sogar jemand aus Japan –, spürte man noch mehr als sonst das Geheimnis einer Live-Aufführung von Bachs Musik, die offensichtlich Interpret wie Hörer gleichermaßen Nahrung gibt. Die erhebende Stimmung war zu fühlen.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  
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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde“

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

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bachfest-leipzig-2013 

Bachfest Leipzig 2013 – “Vita Christi”

vom 14.06.2013 – 23.06.2013

Erstmals wagt sich ein Veranstalter daran, die theologischen, dramaturgischen und kompositionstechnischen Verbindungslinien der großen oratorischen Kompositionen Bachs in eine unmittelbare Beziehung zu setzen:

Weihnachts – Oratorium  /  Johannes – Passion /

Oster-  und Himmelfahrts-Oratorium

fügen sich zu einem inhaltlich wie musikalisch bestimmten Großprojekt zusammen.

Unter der Leitung von:

Trevor Pinnock, – Thomas Hengelbrock, –  John Eliot Gardiner 

 und Hermann Max  

“Auferstehung und Himmelfahrt”

 mit der Rheinischen Kantorei

am 21.6.2013, in der Nikolaikirche, Leipzig um 20 Uhr 

werden die entscheidenden Stationen der Vita Christi an diesen Konzertabenden zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Umrahmt werden die Aufführungen von den Magnificat -Kompositionen von

 Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

im Eröffnungs- sowie der h-Moll-Messe, BWV 232 

mit den Thomaner 

 und dem Freiburger-Barockorchester

im Abschlusskonzert

 am Sonntag, 23.6.2012 um 18 Uhr

 in der Thomaskirche Leipzig

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Bach-Archiv Leipzig – Talk zur “Vita Christi”, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur Vita Christi ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach« :  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013.

Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor

David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2013 nachstehend:

Link:  http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=618

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Programm zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Foto-Impressionen aus Leipzig zum 328. Geburtstag von J.S. Bach
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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der  J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

„Himmelskönig, sei willkommen“ 
Kantate BWV 182 für Palmsonntag

für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte, Streicher und Basso continuo.

Video am Beitrags-Ende:

BWV 182 Satz 4 – Bass-Arie: „Starkes Lieben, das dich, großer Gottessohn“

Solist:

Raphael Jud, Bass.

Musikalischer Leiter: Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/en/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-182/


Symbol     Abendprogramm BWV 182 (443,0 KB)

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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YouTube – J.S. Bach-Stiftung –

BWV 182 Satz 4 – Bass-Arie: „Starkes Lieben, das dich, großer Gottessohn“

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Herzliche Sonntagsgrüße

Volker

Klassik-News – am 21. März 2013 in Europa – Tag der Alten Musik – Rundfunkübertragungen – Interview mit J.E. Gardiner – 328. Bach-Geburtstag


Hallo Klassikfreunde/innen !

Tag der Alten Musik am 21. März 2013

                                                                 Tag der Alten Musik am 21. März 2013

European Day of Early Music !

Am 21. März 2013 – (in der Vorplanung zum Geburtstag von J.S. Bach angedacht) – wird zum ersten Mal EU-weit der „European Day of Early Musicbegangen, an dem die Alte Musik in ihrer ganzen Bandbreite in Konzerten, Workshops und Vorträgen im Mittelpunkt stehen soll. Ein besonderes Konzert findet am 21.3.2013 um 20 Uhr in St. Hildegard und St. Rupertus in Bingen am Rhein unter dem Titel „Hildegard Hört Hermann“ statt. DER SWF wird das Konzert aufzeichnen und zu einem späteren Zeitpunkt ausstrahlen.

Link zu den europäischen Rundfunkstationen nachstehend:

http://u-sophia.com/Events/(day)/21/(month)/3/(year)/2013/(event_node_id)/1888

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a-bit-of-bach-for-easterLondon

Am 1. April 2013 wird in der Royal Albert Hall in London von Sir John Eliot Gardiner sein „Bach-Marathon“ stattfinden. Hierzu gibt es ein neues aktuelles Interview mit Jessica Duchen:

Link zum Interview:

http://jessicamusic.blogspot.co.uk/2013/03/a-bit-of-bach-for-easter.html

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Leipzig

Bach Archiv LeipzigWie heute aus Leipzig berichtet wurde, ist gestern im Bach-Archiv eingebrochen worden.

Ein Unbekannter ist am Dienstagabend ins Leipziger Bach-Archiv eingedrungen. Wie die Polizei mitteilte, trat der Einbrecher gegen 22.45 Uhr das Straßenportal des Museums auf und verschaffte sich so Zugang zum Innenhof. Hier versuchte er die Eingangstür ebenfalls aufzutreten, scheiterte daran aber. Deshalb drückte er das Fenster neben der Tür auf und konnte so die Museumsräume betreten. 

Der Unbekannt durchsuchte das Bach-Archiv und stieß dabei auf eine gläserne Spendenbox. Diese stieß er vom Sockel, ließ allerdings die herausfallenden Münzen liegen. Daraufhin floh der Einbrecher offensichtlich ohne Beute aus dem Museum in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bisher unklar. 

(Textquelle: LVZ-Online)

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Bach-Archiv – Talk zur „Vita Christi“, Part II

Teil II der Gesprächsreihe zur Vita Christi ist jetzt online und über unseren youtube-Kanal zu sehen. Eine Version mit englischen Untertiteln folgt in den kommenden Tagen. Schon kommenden Samstag findet die nächste Talkrunde statt.

Veröffentlicht am 19.03.2013

Der »angewandte Bach«:  J. S. Bachs Oratorienzyklus im Bachfest Leipzig 2013. Peter Korfmacher (Leipziger Volkszeitung) im Gespräch mit Universitätsmusikdirektor David Timm und Prof. Ulrich Konrad (Würzburg)

Zum Video

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Am 21. März 2013 begehen wir den 328. Geburtstag von Johann Sebastian Bach.

J. S. Bach sein 328. Geburtstag am 21. März 2013 (Bildrechte: Bach-Archiv)

                                         J. S. Bach sein 328. Geburtstag am 21. März 2013 (Bildrechte: Bach-Archiv)

Als ein Geburtstags-Ständchen – Video:

BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“

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Grüße

Volker