Rezension – Gardiner – SDG 707 – Brandenburgische Konzerte 1-6


Hallo Bach-Liebhaber,

ich habe mir heute in aller Ruhe einmal die CD’s  – SDG 707 – vom Label „Soli Deo Gloria“ mit den Brandenburgischen Konzerten 1-6 angehört und bin beeindruckt von der Einspielung aus Frankreich und England.

Cover SDG 707 Brandenburgische Konzerte

Cover SDG 707 Brandenburgische Konzerte

Cover-SDG 707 Rückseite Brandenburgische Konzerte 1-6

Cover-SDG 707 Rückseite Brandenburgische Konzerte 1-6

Auffallend bei dieser Veröffentlichung die hervorragende Cover-Aufmachung mit Textbeiträgen von Sir Gardiner und den Instrumental-Solisten. Eine wahre Fundgrube für Musik-Studenten und sonstigen Klassikliebhabern. Das ist ein neuer Weg von Soli Deo Gloria der beschritten worden ist und sollte in Zukunft weiterhin Bestand haben, wir lechzen förmlich nach solch spannenden Informationen und werden in die Sicht der Instrumentalisten mit einbezogen, das ist toll gemacht und erweitert die Sichtweise auf Johann Sebastian Bach und seinen Brandenburgischen Konzerten…!!

Wer die Textbeiträge von Gardiner und den Solisten nicht zur Verfügung hat, kann im PDF-Format das Textwerk nachstehend auf seinen Rechner laden.

pdf

SDG 707 Textbeiträge Brandenburgische Konzerte Gardiner und Instrumentalisten_ger

Die erste CD mit den BWV 1046, 1047 und 1048 wurden in Paris eingespielt – die zweite CD mit den BWV 1049, 1050 und 1051 in London. Bemerkenswert ist hier der klangliche Unterschied von CD eins zu CD zwei, meiner Meinung nach ist die Klangfülle in der CD zwei erheblich imposanter gelungen.

Diese Konzerte live an Historischer Stätte – Spiegelsaal und Bachsaal Köthen zum Bachfest 2008 – miterlebt zu haben, weckt diese wunderbaren Erinnerungen in einem. Wie steril hören sich im Gegensatz dazu die Werke auf einem Tonträger an, ein Live-Erlebnis ist dagegen nicht zu toppen.

Wie das Ensemble die Auslegung Gardiners die Brandenburgischen Konzerte verwirklicht ist rundum gut gelungen. Zum Beispiel im BWV 1046 der Kampf um die Vorherrschaft zwischen den Hörnern auf der einen Seite und den Oboen und Streicher auf der anderen Seite ist schon sehr beeindruckend.

Ebenfalls hervorragend ist die Sensibilität, mit der die Spieler zu Werke gehen einige ungewöhnliche instrumentale Paarungen – zum Beispiel die Trompete und der Oboe im Brandenburgischen Konzert No.2 –  ist so faszinierend anzuhören. Neil Brough meistert die schwierigen Höhen in fantastischer Art und deckt mit seinem Trompetenspiel die Oboe – (Michael Niesemann) – nicht zu sondern lässt ein gekonntes Ensemblespiel zu, das ist allerhöchste Klasse..!!

Alle sechs Konzerte sind wirklich prächtig eingespielt, doch bin ich vor allem durch die Wiedergabe des 6. Brandenburgischen Konzertes –  BWV 1051 – mit dem vorzüglichen Cello-Part begeistert. Wie die Intimität und Individualität der einzelnen Klangfarben der Instrumente zueinander negieren  ist beeindruckend, dadurch entsteht ein fantastischer Sound der Einmaligkeit.

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DeutschlandRadio-Kultur sagt dazu aus:

Die Meinung unserer Musikkritiker:

Bachs „Brandenburgische Konzerte“ zählen zweifellos zu den beliebtesten Klassikohrwürmern der Musikgeschichte. Unablässig kommen zu den vorhandenen, zumeist langweiligen Aufnahmen weitere noch langweiligere hinzu. Ganz anders die aktuelle Einspielung von John Eliot Gardiner und den exzellenten English Baroque Soloists: Hier wird das variantenreiche Spiel zwischen Soli und Tutti zu einem kreativen, lustvollen Ereignis.
(Wilfried Bestehorn)

Eine beeindruckende Aufnahme der sechs „Brandenburgischen Konzerte“ haben die English Baroque Soloists vorgelegt. Hier wird deftig, virtuos und barock swingend musiziert. Ganz im Sinne des Erfinders, der in diesem „Sixpack“ auf geniale Weise höfische Unterhaltung, musikalische Innovation und Traditionsbewusstsein zu einem konzertanten Gesamtkunstwerk verbindet.
(Claudia Dasche)

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Drei Video-Einspielungen vom Bachfest 2008 in Köthen mit den Brandenburgischen-Konzerten sind bei YouTube hinterlegt.

Link: http://www.youtube.com/user/sdgrecordings

Hörproben Hörproben: SDG 707 nachstehend

SDG 707 disc 1 – Bach Brandenburg Concertos

1.  Concerto No. 1 in F major, BWV 1046
– no. 1 [Allegro]
Stream Audio
13.  Concerto No. 2 in F major, BWV 1047
– no. 3 Allegro assai
Stream Audio
14.  Concerto No. 3 in G major, BWV 1048
– no. 1 [Allegro]
Stream Audio
SDG 707 disc 2 – Bach Brandenburg Concertos
2.  Concerto No. 4 in G major, BWV 1049
– no. 2 Andante
Stream Audio
6.  Concerto No. 5 in D major, BWV 1050
– no. 3 Allegro
Stream Audio
9.  Concerto No. 6 in B flat major, BWV 1051
– no. 3 Allegro
Stream Audio

© 2009 Soli Deo Gloria, all rights reserved

Link:  SDG 707-CD’s zu beziehen über meine Partner-Seite

Schönen Sonntag und Gruß
Volker

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Radiotipps KW44


Hallo zusammen,

ich habe wieder etwas für Euch. Der Vollständigkeit halber auch das Konzert, was schon erwähnt wurde.

25.10.2009

Rbb
7-8 Uhr
Georg Friedrich Händel:
Gloria für Sopran, Streicher und Basso continuo B-Dur
Gillian Keith
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

NDRkultur
11-13 Uhr
Barocke Temperamente
Johann Sebastian Bach:
Violinkonzert a-Moll BWV 1041
Konzert d-Moll für 2 Violinen, Streicher und Basso continuo BWV 1043
Konzert d-Moll für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo BWV 1060 R
Violinkonzert E-Dur BWV 1042
Musiker des Festivalorchesters, Violine
Musiker des Festivalorchesters, Oboe
Schleswig-Holstein Festival Kammerorchester
Violine und Ltg.: Frank Peter Zimmermann
Aufzeichnung vom 22. August in der Konzertscheune Salzau
Der Geiger Frank Peter Zimmermann, selbst ein leidenschaftlicher Interpret von Johann Sebastian Bachs Violinwerken, erarbeitete in diesem Sommer mit den jungen Musikern des Schleswig-Holstein Festival Kammerorchesters Instrumentalkonzerte des Thomaskantors. Frank Peter Zimmermann leitete das von Musikern aus acht Nationen gebildete Orchester der Schleswig-Holstein Musik Festival-Akademie und war bei allen Werken des Abends als Solist zu hören.
Er brillierte im Salzauer Konzert unter dem Motto „Barocke Temperamente“ mit den Bachschen Violinkonzerten E-Dur und a-Moll. Gemeinsam mit dem Oboisten Marc Lachat spielte er das aus dem Doppelkonzert für zwei Cembali BWV 1060 rekonstruierte Doppelkonzert für Violine und Oboe.
Außerdem stand Frank Peter Zimmermann bei dem Doppelkonzert für zwei Violinen BWV 1043 mit seinem Sohn, dem jungen Geiger Serge Zimmermann, auf der Bühne. Frank Peter Zimmermann widmet sich neben seinen zahlreichen Orchesterengagements regelmäßig der Kammermusik und ist weltweit auf den großen Bühnen zu hören. Sein Sohn Serge Zimmermann hatte 2007 beim Kissinger Sommer sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern bereits für Aufsehen gesorgt und trat mit dem Münchner Kammerorchester und dem Helsinki Philharmonic Orchestra wiederholte Male auf. Der Franzose Marc Lachat ist ein nicht weniger vielversprechender junger Musiker und zeichnet sich durch einen außergewöhnlich geschmeidigen und weichen, niemals näselnden Oboenton aus.

Dkultur
15-17 Uhr
Interpretationen
»Dialoge im Kaffeehaus«
Johann Sebastian Bachs Konzerte für zwei Klaviere
Gast: Michael Stegemann
Moderation: Olaf Wilhelmer

Dkultur
20-22 Uhr
Konzert
Nachklang Johannische Kirche ,Blankensee/Brandenburg
Aufzeichnung vom 5.9.09
»Mysterium Bach«
Johann Sebastian Bach
Messe in a-moll für Chor und Orchester, BWV Anh. 24
Messe in G-dur für 23 Stimmen in 2 Chören, BWV Anh. 167
Magnificat in C-dur für Soli, 8-stimmigen Doppelchor, Trompeten, Pauken und Streicher, BWV Anh. 30
»Sanctus G-dur, BWV 240 • Sanctus d-moll, BWV 239 • Sanctus C-dur, BWV 237«, drei Sanctus-Vertonungen für Chor und Orchester
ca. 20.50 Konzertpause mit Nachrichten
»Nach dir, Herr, verlanget mich«, Kantate für Soli, Chor undOrchester, BWV 150
»Erschallet, ihr Lieder«, Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 172
Gesualdo Consort
Alsfelder Vokalensemble
Hannoversche Hofkappelle
Leitung: Wolfgang Helbich

Eine schöne Woche
Barbara

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Generell noch einmal der Link, wo eigentliche ALLE Radiostationen mit Websites und Direktlinks zu Livestreams zu finden sind:

Link:
http://www.listenlive.eu/

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ZDF-Mediathek – Klassik der Stars – Dresden Semperoper Sendung vom 18.10.2009


Hallo Klassikfreunde,

für alle Fernsehzuschauer die eine ZDF-Live-Übertragung aus der Semperoper Dresden vom Sonntag 18.10.2009 nicht wahrnehmen konnten besteht die Möglichkeit, bis zum kommenden Sonntag, 25. Oktober 2009, in der ZDF-Mediathek diese Sendung nochmals per Internet aufrufen und ansehen zu können.

ZDF - Echo der Stars - Semperoper Dresden 2009

ZDF - Echo der Stars - Semperoper Dresden 2009

Blick in die Semperoper Dresden 2009

Blick in die Semperoper Dresden 2009

Ich war und bin immer noch begeistert von diesem Querschnitt aus der Musik-Kultur-Szene. Großartige Ensemble und hochrangige Gesangs- und Instrumental-Solisten prägten diese ZDF-Sendung, hautnah sind die Künstler zu erleben, der Ton ist exzellent und die Bildführung genial gelungen, die eineinhalb Stunden sind ein Erlebnis und vollendeter Kunstgenuss. Möchte es nur wärmstens empfehlen, Internet aufrufen, Link anklicken und sich der Musik hingeben – das ist pure Entspannung…!!

Einige Künstler des Abends:

Wolfgang Bauer-Trompete

Wolfgang Bauer-Trompete

Elina Garanca-Mezzosopran

Elina Garanca-Mezzosopran

Philippe Jaroussky-Countertenor

Philippe Jaroussky-Countertenor

Pianist David Fray

Pianist David Fray

Angaben zu der ZDF-Sendung „ECHO Klassik“

Die „Sänger des Jahres“ die lettische Mezzosopranistin Elina Garanca und der deutsche Bariton Christian Gerhaher führen das Feld der Preisträger, die in der Semperoper live aufgetreten sind. Als „Instrumentalisten des Jahres“ wurden ausgezeichnet: der französiche Pianist David Fray, die deutsche Geigerin Anne-Sophie Mutter, der französische Harfenist Xavier de Maistre und der deutsche Trompeter Wolfgang Bauer. Er trat gemeinsam mit dem „Kammermusikensemble des Jahres“ Sax Allemande auf. Das kubanische Quintett in der Besetzung mit der deutschen Flötistin Anette Maiburg, „Classica Cubana„ erhielt einen ECHO in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“, mit dem auch Christina Pluhar und L’Arpeggiata ausgezeichnet wurden.

Der französische Star-Countertenor Philippe Jaroussky begleitet ECHO-Preisträgerin Christina Pluhar.

Die spanische Sopranistin Nuria Rial wurde als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ geehrt, die argentinische Cellistin Sol Gabetta für die „Konzerteinspielung des Jahres“. Der spanische Startenor Plácido Domingo erhielt einen ECHO Klassik für sein Lebenswerk.

Vokalgruppen galten  früher  in der Konzertszene als ungewöhnlich, fast exotisch. Dass sich das  geändert  hat,  beweist  das  Calmus  Ensemble  Leipzig.  Für  Ihre  Einspielung „Lied:  gut!  –  Die  schönsten  Volkslieder“  wird  das  fünfköpfige  Ensemble  von  Anja  Lipfert (Sopran), Sebastian Krause (Countertenor), Tobias Pöche (Tenor), Ludwig Böhme (Bariton) 
und  Joe  Roesler  (Bass)  mit  einem  ECHO  belohnt.

Orchester des Jahres

Orchester des Abends ist die „Sächsische Staatskapelle Dresden“ unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Fabio Luisi, die außerdem mit einem ECHO Klassik als „Orchester des Jahres“ ausgezeichnet wurden.

ZDF-Mediathek

Link:

http://echo.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,7103031,00.html?dr=1

Viel Spaß und Unterhaltung
Volker

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Meinungsäußerungen in deutsch – Künstler-Solisten in CD – SDG 153 Vol. 20


Hallo,

eine weitere Veröffentlichung der Meinungen zur Bach Cantata Pilgrimage Tour 2000 von der Altistin:

Wilke te Brummelstroete

veröffentlicht in der CD SDG 153 Vol. 20

Wilke te Brummelstroete - Alt, NiederlandeFoto: Wilke te Brummelstroete – Alt, Niederlande

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Dieser Künstler-Beitrag wurde von © Alexander Behrens für © „Volkers Klassikseiten J.S. Bach“ übersetzt. Der Betreiber dieses Blogs Volker Hege erklärt: „Die Genehmigung zur Veröffentlichung des Reisetagebuches wurde durch Sir John Eliot Gardiner am 15.12.2006 in Braunschweig persönlich dem Inhaltverantwortlichen Volker Hege erteilt! (Alle Quellangaben von http://www.monteverdi.co.uk).“ Die Veröffentlichung der Künstlerbeiträge auf dieser Seite erfolgt mit Zustimmung von Monteverdi Productions. In den SDG-Booklets sind diese Beiträge nur englisch abgedruckt.

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Meinungsäußerung zu SDG 153 Vol. 20

Wilke te Brummelstroete, Alt

Meine Gesangskarriere begann im Chor der Niederländischen Bachvereinigung. In der schönen Naarden-Vesting erlebte ich mit ihm meine erste Aufführung der Bach’schen Matthäuspassion als Chor-Alt. Die in der monumentalen Festungsstadt errichtete Grote Kerk mit dem Weihnamen St. Vitus bietet seit 1922 jeden Karfreitag die Kulisse für eine (abgesehen von einer zweistündigen Mittagspause ganztätig zelebrierte) Matthäuspassionsaufführung, zu der traditionell die niederländische Regierung vollzählig anwesend ist.

Die großartige Akustik und die wunderbar heitere Atmosphäre berührten mich tief und weckten in mir den Wunsch, eines Tages hier als Solistin zurückzukehren. Mit der Solokarriere kamen neue Träume; einer von ihnen war, unter John Eliot singen zu können, dessen Arbeit ich so sehr bewunderte. Wie glücklich ich war, als dieser mich zur Bach Cantata Pilgrimage einlud! Plötzlich war es so weit, ich sah mich in Naarden unter seinem inspirierenden Dirigat eine Bachkantate singen. Was für eine Erfahrung!

Die Interpretation von John Eliot fügte sich mit ihrer Tiefe, Intensität, Inspiration und ihrem Traditionsgeist so gut in die Schönheit der Kirche ein. Alles diente dem Text und der Musik. Und als sollte das noch nicht genug sein, erhielten wir für eine weitere Kantatenaufführung im Londoner St. Giles Cripplegate den Gramophone Record of the Year 2005 – für mich wurde ein Traum wahr.

© Übersetzung: Alexander Behrens

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Radiotip für exquisites Bach-Instrumentalkonzert


Für die Freunde Bachscher Instrumentalmusik möchte ich auf die Übertragung eines Lifemitschnitts vom diesjährigen Schleswig-Holstein Musikfestival hinweisen. NDR-Kultur übertragt am Sonntag, den 25.10.  ab 11 Uhr das Konzert aus der Konzertscheune Salzau, in dem an einem Abend alle großen Instrumentalkonzerte Bachs mit Violinbeteiligung zu hören waren (das ist wohl sehr selten in dieser Zusammenstellung).  Es spielte das junge Festivalorchester unter der Leitung von Frank-Peter Zimmermann, der auch die meisten Soloparts übernahm. Zimmermann ist ja ein ausgezeichneter Bach-Kenner und Interpret.  Wir konnten dem Konzert selbst beiwohnen und waren sowohl von Solisten als auch von der excellenten Begleitung des Orchesters begeistert, obwohl nicht auf Originalinstrumenten gespielt wurde. Einige Passagen der Violinkonzerte hatte ich (selbst Geiger und schon mit Laienorchestern diese Konzerte teilweise solistisch gespielt) so noch nie gehört.

NDR-Kultur ist über ASTRA 1H und 1L deutschlandweit zu empfangen.

Den Link zu einer Konzertkritik sowie die Ankündigung aus dem NDR Kultur Programmheft füge ich an.

Holger

Kieler Nachrichten:

http://www.kn-online.de/schleswig_holstein/kultur/109132-SHMF-Frank-Peter-Zimmermanns-Salzauer-Bach-Projekt.html

NDR Kultur:

Barocke Temperamente

Johann Sebastian Bach:

Violinkonzert a-Moll BWV 1041

Konzert d-Moll für 2 Violinen, Streicher und Basso continuo BWV 1043

Konzert d-Moll für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo BWV 1060 R

Violinkonzert E-Dur BWV 1042

Schleswig-Holstein Festival Kammerorchester

Violine und Ltg.: Frank Peter Zimmermann

Aufzeichnung vom 22. August 2009 in der Konzertscheune Salzau

Der Geiger Frank Peter Zimmermann, selbst einleidenschaftlicher Interpret von Johann Sebastian Bachs Violinwerken, erarbeitete in diesem Sommer mit den jungen Musikern des Schleswig-Holstein Festival Kammerorchesters Instrumentalkonzerte des Thomaskantors. Frank Peter Zimmermann leitete das von Musikern aus acht Nationen gebildete Orchester der Schleswig-Holstein Musik Festival-Akademie und war bei allen Werken des Abends als Solist zu hören. Er brillierte im Salzauer Konzert unter dem Motto„Barocke Temperamente“ mit den Bachschen Violinkonzerten E-Dur und a-Moll. Gemeinsam mit dem Oboisten Marc Lachat spielte er das aus dem Doppelkonzert für zwei Cembali BWV 1060 rekonstruierte Doppelkonzert für Violine und Oboe. Außerdem stand Frank Peter Zimmermann bei dem Doppelkonzert für zwei Violinen BWV 1043 mit seinem Sohn, dem jungen Geiger Serge Zimmermann, auf der Bühne. Frank Peter Zimmermann widmet sich neben seinen zahlreichen Orchesterengagements regelmäßig der Kammermusik und ist weltweit auf den großen Bühnen zu hören. Sein Sohn Serge Zimmermann hatte 2007 beim Kissinger Sommer sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern bereits für Aufsehen gesorgt und trat mit dem Münchner Kammerorchester und dem Helsinki Philharmonic Orchestra wiederholte Male auf. Der Franzose Marc Lachat ist ein nicht weniger vielversprechender junger Musiker und zeichnet sich durch einen außergewöhnlich geschmeidigen und weichen, niemals näselnden Oboenton aus.

Gardiner-Interview über sein Brahms-Zyklus Projekt


Hallo,

ein Interview erschien im Monat Oktober 2009 im Rondo-Klassikmagazin mit Sir John Eliot Gardiner, im Gespräch mit Jörg Königsdorf über sein Brahms-Zyklus Projekt.

Link: PDF gardiner_rondo_Interview_2009

Gruß

Volker

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Bach-Digital Online-Datenbank in Leipzig


Hallo,

das Thema „Bach-Digital“ hatten wir schon einmal angerissen und möchte es mit dem heutigen Beitrag einmal vertiefen. Ich empfehle allen, sich einmal die Web-Seite in Leipzig anzusehen, es gibt so viel Neues über Johann Sebastian Bach zu entdecken – es ist eine wahre Fundgrube..!!

Johann Sebastian Bach mit Familie

Johann Sebastian Bach mit Familie

Ich gebe von der Web-Seite „Bach-Digital“ einmal nähere Hinweise zu dem Projekt:

Alle Informationen von: (www.bachdigital.de)

Projektziel

Ziel der verschiedenen Einzelprojekte ist es, Forschern und Musikfreunden auf der ganzen Welt Zugang zu wissenschaftlich fundierten Informationen zu den Werken der Musikerfamilie Bach sowie zur Überlieferung dieses Werkbestandes zu bieten. Wo immer möglich sollen die Informationen dann zusätzlich mit hochauflösenden Scans der beschriebenen Quellen versehen werden.

Den Anfang machen dabei die Autographe und Originalquellen der Werke Johann Sebastian Bachs, denn das Interesse von Musikforschenden und Aufführenden an diesen Handschriften ist ungebrochen. Doch sind die Quellen heute auf der ganzen Welt verstreut – ein Prozess, der direkt nach dem Tode Johann Sebastian Bachs und der Aufteilung seines Erbes unter den Familienangehörigen begann. Das Internet bietet heute die Möglichkeit, die weltweit verstreuten Autographe zumindest virtuell zu einer überall und jederzeit zugänglichen digitalen Bibliothek zusammen zu führen. Die Vorteile einer solchen digitalen Bibliothek liegen auf der Hand: Zusammengehörige, aber heute getrennt aufbewahrte Quellen können „virtuell“ wieder vereint werden. Zugleich werden die besitzenden Bibliotheken entlastet und die Handschrift durch Reduzierung der Nutzung an den Originalen selbst geschont.

Es handelt sich bei den Quellen zudem um einen zentralen Bestand für die musikwissenschaftliche Forschung, an dem seit Generationen musikphilologische Arbeitsweisen entwickelt und erprobt worden sind. Neben den hochauflösenden Scans, die einen intensiven Eindruck des Bachschen Notenbildes vermitteln, ergänzen Metadaten und vielfältige Suchmöglichkeiten das Angebot von Bach Digital.

Aufbauend auf den Göttinger Bach-Quellenkatalog wird Bach Digital die Möglichkeit einer Zusammenschau eröffnen, die die Einordnung vieler durch die Überlieferung versprengter Quellen erlaubt. Es ist zu erwarten, dass davon neue Impulse auf unterschiedliche Bereiche der Bach-Forschung ausgehen werden.

Bis 2011 werden die Autographe und Originalquellen aus den Sammlungen aller am Projekt beteiligten Partner – der Staatsbibliothek zu Berlin, dem Bach-Archiv Leipzig und der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden – veröffentlicht und damit immerhin 90 % des weltweit erhaltenen Bestandes erfasst. Die Einbindung der Autographen weiterer Sammlungen soll folgen.

Wenn Sie in der Quellen-Recherchemaske „Bach Digital“ anwählen, erhalten Sie nur Handschriften, zu denen bereits Digitalisate verfügbar sind.

Bach Digital ist ein gemeinsames Projekt der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, des Bach-Archivs Leipzig und des Universitätsrechenzentrums Leipzig.

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Die Allgemeine Startseite für Suchbegriffe wäre folgender Link:

http://vmbach.rz.uni-leipzig.de:8971/content/main/search.xml?XSL.lastPage.SESSION=/content/main/search.xml

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Die Datenbank erlaubt Recherchen zu Werken (nicht mehr nur JSB)
und Quellen. Jedem Werkedatensatz sind links zu den Quellen angehängt;
„(Digitalisat)“ beim Link bedeutet, dass diese Quelle als Bild verfügbar
ist.
In der Quellenmaske können Sie die Suche direkt über die
Projekt-Auswahl (erste Zeile) auf Quellen mit Bildern eingrenzen
(Projekt: „Bach Digital“). Eine Schnellabfrage die über
Werkverzeichnisnummer oder Titel direkt zu digitalisierten Quellen
führt, ist in Vorbereitung.

Zu den Bildern von Partituren gibt eine Bildüberschrift an, welchen
Satz und welche Takte das jeweilige Bild enthält (fehlen teilweise
noch). Dabei werden die mehrsätzigen Werke Satzweise angesteuert (Ausprobieren
und ansehen).

Ich wünsche viel Spaß mit Recherchen über J.S. Bach und der Digitalen-Fundgrube…!!

Grüße

Volker

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Dirigent Karl Richter sein 83. Geburstag Videos bei YouTube


Hallo,

für alle unvergessen der Orgelvirtuose und Dirigent Karl Richter würde heute seinen 83. Geburtstag feiern. In den 60-er und 70-er Jahren waren seine Einspielungen von J.S. Bach das Highlight und werden heute aus Nostalgie immer wieder gerne angesehen bzw. angehört.

Dirigent und Organist Karl Richter

Dirigent und Organist Karl Richter

Aus diesem Anlass wurde einige Videos zusätzlich auf  YouTube von Karl Richter veröffentlicht.

Wer gezielt weitere Informationen über Karl Richter in Erfahrung bringen möchte, dem empfehle ich folgende Blog-Seite.

Link: http://karlrichtermunich.blogspot.com/

Video über Karl Richter – eine  Trilogie – Zeitzeugen berichten…!!

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Weitere Videos von Karl Richter bei  YouTube:

http://www.youtube.com/watch?v=fugN11srdG0

http://www.youtube.com/watch?v=pqdauo-kqJI

http://www.youtube.com/watch?v=2GaS1rwSQ-c

http://www.youtube.com/watch?v=Lggf6nRcM3U

————————————-

Grüße

Volker

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J.S. Bach-Tage-Wochen im Kalenderjahr 2010


Hallo,

für alle Bachfreunde veröffentliche ich hier die Termine für die Bach-Tage in Deutschland / Europa – im Kalenderjahr 2010.

Johann Sebastian Bach : Porträt von Elias Gottlob Haußmann, Leipzig 1748

Johann Sebastian Bach : Porträt von Elias Gottlob Haußmann, Leipzig 1748

Bach – Tage – Wochen im Kalenderjahr 2010

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Video mit der h-moll Messe BWV 232 – aus der Thomaskirche Leipzig

Leitung: Herbert Blomstedt

„Aufnahme“
2005, Live in der Thomaskirche Leipzig

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Das Bach-Siegel, entworfen von J.S. Bach

Das Bach-Siegel, entworfen von J.S. Bach

Bachtage in Deutschland:

Link-Angaben in rot – Terminangaben nachstehend:

  • Köthener Bachfesttage:01.09. bis 05.09.2010 – (Köthen, Sachsen-Anhalt, Deutschland)
  • Bach Biennale Weimar: – 04.7. + 09.07. bis 11.7.2010 – (Weimar, Thüringen, Deutschland)
  • Bachfestival Arnstadt: – 19.03. bis 28.03.2010 – (Arnstadt, Thüringen, Deutschland)
  • Thüringer Bachwochen: – 26.03. bis 18.04.2010 – (Thüringen, Deutschland)
  • Bachwoche Stuttgart: – 20.02. bis 28.02.2010 – (Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland)
  • Bachwoche Ansbach: – 29.07.2011. bis 07.07.2011 – ( in 2010 entfällt, zweijährige Veranstaltung) (Ansbach, Bayern, Deutschland)
  • Würzburger Bachtage: – 20.11. bis 28.11.2010 – (Würzburg, Bayern, Deutschland)
  • Greifswalder Bachwoche: – 31.05 bis 06.06.2010 – (Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland)
  • Lüneburger Bachwoche: – 21.08. bis 28.08.2010 – (Lüneburg, Niedersachsen, Deutschland)
  • Bachtage Potsdam: – 03.09. bis 11.09.2010 – (Potsdam, Brandenburg, Deutschland)
  • Aachener Bachtage:Termin für 2010 z.Zt. unbekannt (Aachen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland)
  • Bochumer Bachtage:Termin für 2010 z.Zt. unbekannt (Bochum, Nordrhein-Westfalen, Deutschland)
  • Haller Bachtage: – 05.02. bis 14.02.2010 (Halle / (OWL) Ost-Westfalen-Lippe, Nordrhein-Westfalen, Deutschland)
  • Bachwochen DillTermin für 2010 z.Zt. unbekannt – (Dillenburg-Frohnhausen, Hessen, Deutschland)
  • Wiesbadener Bachwochen:Termin für 2010 z.Zt. nicht bekannt (Wiesbaden, Hessen, Deutschland)
  • Bachfest Leipzig: – 11.06 bis 20.06.2010 – (Leipzig, Sachsen, Deutschland)

Bachtage in Europa – o h n e  Terminangaben für 2010

(Angaben Stand: 13. Oktober 2009 – Änderungen vorbehalten.)

Grüße
Volker

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J.S. Bach Kantaten zum 18. Sonntag nach Trinitatis – Rilling-Aufnahmen


Liebe Kantaten-Freunde!

Ein kleines Bach-Fest findet immer wieder als sonntägliches Kantate-Hören statt. Dieses ZURKENNTNISNEHMEN von Bachs allsonntaglichem Allgemeingut scheint mir hier oft zu kurz zu kommen!

Heute morgen stellen sich-, mit einer überraschenden Perspektive, die beiden Kantaten zum 18.So nach Trinitatis BWV 169 und BWV 96 vor.

Zuerst: Die Macht des Eingangschorals von BWV 96, die bereits ein wenig Christ-Geburts-Atmosphäre anmoduliert. Später-, das individuelle Festlegen meiner Selbstsicherheit auf Gott in der Alt-Solokantate BWV 169

Der Cantus firmus des Eingangschors – in langen Notenwerten vorgetragen – ist wirklich ein in den Alltag tragendes Fundament, das durch ein Horn verstärkt wird.

Hört, hört bereits !!!-, die Figuration des Morgensterns mit seinem glänzenden Flimmern..

Majestätisch und dennoch bescheiden in ihrer Abbildung der vollen, prallen Tonmacht die Rilling-Aufnahme. Leider liegt mir die Gardiner Aufnahme in SDG 9 nicht vor. Hätte beide gerne verglichen!

Ich wünsche Euch allen im Forum, das ihr die Macht des sonntäglichen Kantaten-Hörens vorneanstellt.

Gruß

@Wolfgang

Einen gesegneten 18.So nach Trinitatis

Gruß @Wolfgang

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Hier Hörproben von SDG

SDG159

SDG159

Nachstehend die Hörporben „Stream Audio“ anklicken

SDG 159 Vol. 9  disc 1 –

1.  Bringet dem Herrn Ehre seines Namens BWV 148
– no. 1 Coro

Stream Audio

14.  Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden
– BWV 47 no. 1 Coro

Stream Audio
SDG 159 disc 2 –

5.  Bald zur Rechten, bald zur Linken BWV 96
– no. 5 Aria: Bass
soloist: Gotthold Schwarz


Stream Audio

11.  Alt Stirb in mir BWV 169
– no. 5 Aria: Alto
soloist: Nathalie Stutzmann

Stream Audio


Play the bit stream tracks with your media player (Real Player). To get a media player click on the icon below.

Cantatas for the for the Seventeenth Sunday after Trinity

BWV 148 – Bringet dem Herrn Ehre seines Namens
BWV 114 – Ach, lieben Christen, seid getrost
BWV 47 – Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedriget werden
BWV 226 – Motet: Der Geist hilft unser Schwachheit auf

(recorded: Allhelgonakyrkan, Lund)

Soloists: Katharine Fuge | Frances Bourne
Robin Tyson | Charles Humphries
Mark Padmore | Stephen Loges

Cantatas for the Eighteenth Sunday after Trinity

BWV 96 – Herr Christ, der ein’ge Gottessohn
BWV 169 – Gott soll allein mein Herze haben
BWV 116 – Du Friedefürst, Herr Jesu Christ
BWV 668 – Chorale: Vor deinen Thron tret’ ich hiermit

(recorded: Thomaskirche, Leipzig)

Soloists: Katharine Fuge | Nathalie Stutzmann
Christoph Genz | Gotthold Schwarz

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner

Click here for a French Translation of the sleeve notes.

Click here for a German Translation of the sleeve notes.

Click here for the English sleeve notes.

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Radiotipps KW42 in 2009


Hallo zusammen,

für die nächste Woche habe ich wieder 2 Tipps für Euch:

12.10.2009
NDR
13-14 Uhr
In der Sendung „Klassik à la carte“ spricht Friederike Westerhaus mit Ton Koopman über Alte und Neue Musik, über Bach und Buxtehude sowie über die Schönheit von Orgel und Cembalo.
Ab 13 Uhr auf NDR Kultur.

13.10.2009
SWR2
13-14:30 Uhr
SWR2 Mittagskonzert
Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd
Gillian Keith (Sopran)
London Baroque
Werke von Arcangelo Corelli, G.F. Händel, J.S. Bach und Marin Marais
(Konzert vom 30. Juli in der Augustinuskirche)

Schönes Wochenende
Barbara

Weihe der Paschen-Orgel in der Martin-Luther-Kirche Detmold, Orgelvesper


Hallo,

nach meiner Ankündigung der Paschen-Orgel-Weihe in der Martin-Luther-Kirche in Detmold war ich gespannt auf die neue Orgel und besuchte am Donnerstag, 8.10.2009, die Orgelvesper mit dem jungen 20-jährigen Organisten Alexander Töpper.

Martin-Luther-Kirche Detmold

Martin-Luther-Kirche Detmold (Foto: V. Hege)

Flyer Orgel-Vesper Martin-Luther-Kirche Detmold

Flyer Orgel-Vesper Martin-Luther-Kirche Detmold

Programm Orgelvesper-Konzert Martin-Luther-Kirche Detmold

Programm: Orgelvesper-Konzert Martin-Luther-Kirche Detmold

Wunderbar in die Martin-Luther-Kirche integriert wurde die neue Paschen-Orgel auf der westlichen Empore platziert. Der Orgelprospekt strahlt in einem warmen Holzton und passt sich der üblichen Kirchenatmosphäre wunderbar an und ist architektonisch sehr gut gelungen.

Die neue Paschen-Orgel in der Martin-Luther-Kirche in Detmold

Die neue Paschen-Orgel in der Martin-Luther-Kirche in Detmold. (Fotorechte V. Hege)

Die Disposition der Paschen-Orgel hatte ich bereits unter dem nachstehenden Link veröffentlicht.

Link:  https://meinhardo.wordpress.com/2009/10/03/orgelweihe-in-der-martin-luther-kirche-in-detmold/

Die Programmauswahl war wie folgt ausgewählt, J.S. Bach (1685-1750) für die Barockzeit – Robert Schumann (1810-1856) für die Romantik und Max Reger (1873-1916) als Klassiker am Beginn der Moderne. Somit konnte die gesamte Vielfalt an Klangmöglichkeiten von der Paschen-Orgel dem neugierigen Hörer nahe gebracht werden. Als junger Orgelvirtuose fungierte der zur Zeit an der Hochschule für Musik in Detmold studierende Alexander Töpper und schlug sich prächtig.

Werdegang von Alexander Töpper

Werdegang von Alexander Töpper

Organist Alexander Töpper an der Paschen-Orgel, Detmold

Organist Alexander Töpper an der Paschen-Orgel, Detmold. (Foto: V. Hege)

Zu Beginn wurde von Robert Schumann die bekannte Komposition: „Aus den sechs Fugen über den Namen B-A-C-H“ die ersten drei Sätze dem Besucher vorgetragen. Diese höchst bedeutsame Auseinandersetzung des romantisch geprägten Geistes mit dem immer neuen B-A-C-H – Thema wurde künstlerisch tadellos interpretiert. Für die Romantik erwies sich die Paschen-Orgel als geniales Instrument und überzeugte mit der entsprechenden Klangvielfalt, die von einer Orgel für diese Zeitrechnung gefordert wird.

Mit dem anschließenden Werk von Max Reger – drei Sätze „Aus den neun Stücken für Orgel op. 129“  – wurde das Ohr stark strapaziert, was hier die Paschen-Orgel zu leisten im Stande ist, entspricht kaum noch dem Allgemeingut: „das Orgel und Raum eine Einheit in der Klangwiedergabe zu bilden haben“ – eine zurückhaltendere Registrierung wäre angebrachter gewesen denn diese Klangwucht sprengte förmlich den Kirchenraum – ist die Orgel für die Größenordnung der Martin-Lutter-Kirche überdisponiert? Es ist ja hinreichend bekannt, dass die Werke von Reger eine enorme Klangwucht mit sich bringen, aber, in kleineren Kirchen sollte diese Klangwucht auf ein erträgliches Niveau zurückgeführt werden.

Was dann mit der Trio-Sonate 1 Es-Dur; BWV 525 –  folgte, ließ mich richtig erschauern, was ist  J.S. Bach doch für ein genialer Komponist, er spricht mich an – nimmt mich mit – und nimmt mich vollends ein, das war wunderbar interpretiert und öffnete das Herz ganz weit, was kann Musik doch so schön sein als Gegenpool zu dem vorab gehörten Werk von Max Reger. Wäre ein Bachwerk nicht im Programm gewesen, mein Weg nach Detmold hätte nicht stattgefunden aber so hatte es sich wieder gelohnt und meine Orgelwelt war wieder in Ordnung…!! Schade, dass nicht ein weiteres Werk aus der Barockzeit im Programm zu finden war, die Gegensächlichkeiten in der Programmabfolge waren zu krass.

Zum Schluss noch einmal Reger, naja, man nimmt es hin und gibt einem jungen angehenden Orgelvirtuosen die Chance, sich in einem Konzert auf seine zukünftigen Aufgaben gut gerüstet vorbereiten zu können und das gönne ich ihnen gerne und verzichte aufgrund dessen gerne auf mein eigenes Ego…!!

Schluss-Fazit zur Paschen-Orgel: „eine Bereicherung in der Ostwestfälischen Orgellandschaft“. Meines Erachtens könnte die Orgel überdisponiert sein für die Gegebenheiten in der Martin-Luther-Kirche..?? Mir kam es so vor, dass die Stimmen im hohen Orgelton ein wenig schrill klingen, wenn da Abhilfe geschaffen werden kann, ist es ein gekonnter und gelungener Orgelneubau auf der alle Facetten der Orgelliteratur wiedergegeben werden kann.

Grüße

Volker

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Alles, nur nicht „runtergeruttert“ – Chorkonzert in Bocholt


P1050108

Am 03.10.09, der ja dieses Jahr unpraktischerweise auf einen Samstag gefallen ist, mache ich mich aus dem bergischen Land auf in die charmante Kleinstadt Bocholt, nahe der holländischen Grenze. Meine Freundin singt dort seit einiger Zeit in einem guten Chor, von dem sie ziemlich begeistert ist. Ehrensache, dass wir zum Konzert fahren um sie zu unterstützen, wir sind natürlich auch neugierig, auf den Chor, den Chorleiter Max Kuon, die Literatur und die Sängerschar.

Wenn man moderne Literatur singt, warum muss man sich immer dafür entschuldigen? Meine Freundin kündigt das Ganze im Vorfeld etwas negativ als eine Kitschorgie (das sind meine eigenen Worte) an und auch der  Vorredner, der die Konzerteinführung hält, möchte dem Publikum die Angst vor einem im Kopf verhafteten atonalen Desaster nehmen. Dabei ist gerade moderne Chorliteratur oft sehr bereichernd und öffnet neue Türen für das Altbekannte.

Englischer Komponist John Rutter in 2006

Englischer Komponist John Rutter in 2006

Der Hauptschwerpunkt liegt auf John Rutter, der mit Stücken aus dem Magnificat, Gloria , Requiem und dem Psalmfest vertreten ist. Rutter wurde 1945 geboren und wenn man Wikipedia Glauben schenken darf, lebt er auch noch. Er sieht so ein bisschen aus wie Kurt Masur nur ohne Bart aber mit Ganzkörperbrille. Selbst wenn man ihm vorwirft, Kaufhausmusik gemacht zu haben, auf diese geistlichen Gesänge mit Klavierbegleitung trifft das auf keinen Fall zu. Es ist rythmisch absolut anspruchsvoll und verlangt konsequentes Durchzählen.  Der Chor, der Kammerchor Westfalen (warum haben gute Chöre immer so nichtssagende Namen?) ist wirklich eine Klasse für sich, er klingt sehr homogen, reagiert gekonnt auf das präzise Dirigat von Max Kuon und ist immer präsent. Die Sänger sind erfahren, ein das Alter betreffend recht gemischter Haufe. Lediglich in schwindelerregender Höhe hört man im Sopran mal einen Hauch von Giesskanne (schepper). Besonders genossen habe ich die wahnsinnig spannungsgeladenen Pianissimo-Stellen, die einfach fantastisch diszipliniert und schwergewichtig waren. Im Piano offenbart sich halt die wahre Qualität.

Die Stücke aus dem Requiem sind zuckersüß und haben nichts von der Finsternis anderer Vertonungen, sondern ihr zarter Lichtglanz ist ein freudiges Loslassen der Seele in die andere Welt, während man selbst im Diesseits auf ihr Wohlergehen ein leckeres Sektchen trinkt und Streuselkuchen isst. Was mag Herr Kuon dabei empfunden haben, er, der selbst eine schwere Erkrankung hinter sich gelassen hat?

Die anderen Stücke der anderen Kollegen wie Ravel, Fauré, Langlais und Whitlock, versprühen eine ähnliche Stimmung wie Rutter, bedienen sich aber weniger Divertiermelodien, sondern verwenden Stilelemente vergangener Epochen und beschwören so eine Art modernen Mystizismus herauf. Absoluter Höhepunkt ist auch leider das letzte Stück, „Totus tuus“ von Górecki. Der Chor trägt das Stück in 2 aneinander gereihten Zirkeln ähnlich einer 8 vor, oder sollte diese Aufstellung das mathematische „Unendlichkeitszeichen“ symbolisieren? Draußen stürmt es, während die getragenen Klänge und die Rufe nach Maria in der warm erleuchteten, modernen Kirche St. Paul mit der Stille verschmelzen und das wohlige Gefühl vermitteln, dass man im Herbst angekommen ist.

Geschafft!

Dass die Bedenken am Anfang für diese Musik überflüssig waren, zeigt der begeisterte Applaus für ein ungeheuer berührendes und persönliches Konzert. Wir sind froh, in Bocholt dabei gewesen zu sein, anstatt in Saarbrücken oder am Brandenburger Tor.

Liebe Grüße Claudia

Für weitere Infos: www.kammerchor-westfalen.de

MDR-Figaro-Konzert aus Anlass des 20. Jahrestages des Mauerfalls am 9.10.2009


Hallo!

Ein Festkonzert wird am 9.10.2009 vom MDR aus der Nikolaikirche Leipzig gesendet.

Kurt Masur; Rechte: dpa

Kurt Masur dirigiert das Festkonzert in der Nikolaikirche

Fest zum 20. Jahrestag – MDR-FIGARO feiert mit

20 Jahre später, am 9. Oktober 2009 feiert FIGARO den endgültigen Durchbruch der Friedlichen Revolution mit einem Radiotag. Den ganzen Tag über werden Geschichten der Wendezeit erzählt, Historiker schildern die Ereignisse aus ihrer Fachsicht und Protagonisten von 1989 berichten von ihren Erlebnissen bei den bewegten Tagen. 

MDR-FIGARO ist auch beim 18:00 Uhr beginnenden Lichtfest vor Ort dabei, wenn sich der Innenstadtring in ein Lichtermeer aus zehntausenden Kerzen und künstlerischen Lichtinstallationen verwandeln soll. Weitere Höhepunkte des Tages sind der offizielle Festakt ab 11:00 Uhr im Leipziger Gewandhaus, das Friedensgebet um 17:00 Uhr in der Nikolaikirche sowie das Festkonzert ab 20:30 Uhr in der Nikolaikirche mit dem Gewandhausorchester unter Leitung von Kurt Masur und dem Thomanerchor unter Georg Christoph Biller.

Konzert-Programm: Freitag, 9.10.2009 – 20:30 Uhr bis 23:00 Uhr

Konzert

Ludwig van Beethoven: 
– Egmont-Ouvertüre f-moll op. 84 
– Romanze für Violine und Orchester G-Dur op. 40 
– Romanze für Violine und Orchester F-Dur op. 50

– Johann Sebastian Bach: „Fürchte dich nicht“, Motette BWV 228 
– Felix Mendelssohn Bartholdy: „Denn er hat seinen Engel befohlen über dir“ 
– Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Kurt Masur und Georg Christoph Biller
Live-Übertragung des Festkonzerts „20 Jahre Friedliche Revolution“ aus der Nikolaikirche Leipzig

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MDR FIGARO über Internet hören

Hörproben Das Online-Radio – MDR-Figaro – für Ihren Player

Link: Zum Livestream

Link:  http://www.mdr.de/mdr-figaro/524774.html

Grüsse

Volker


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Orgelweihe in der Martin-Luther-Kirche in Detmold


Hallo Orgelbegeisterte in OWL,

eine neue Orgelweihe findet in der Martin-Luther-Kirche in Detmold statt vom 4. Oktober 2009 bis zum 10. Oktober 2009.

Martin-Luther-Kirche in Detmold

Martin-Luther-Kirche in Detmold

Text-Auszüge von der Martin-Luther-Kirchengemeinde, Detmold:

Die jetzige Ott-Orgel, im Jahr 1953 aus Material minderer Qualität gebaut, ist trotz einer Überholung im Jahr 1988 auch mit erheblichem Aufwand nicht mehr dauerhaft zu erhalten. Der Kirchenvorstand hat sich bereits 1998 für einen Orgelneubau entschieden. Mit der neuen Orgel soll das traditionell hohe kirchenmusikalische Niveau erhalten und erweitert werden.

Mit der Kieler Orgelbauwerkstatt Paschen ist es uns gelungen, einen kunsthandwerklich hochstehenden Orgelbauer zu finden, dessen Kompetenz ein klanglich und handwerklich hochstehendes Instrument erwarten lassen. Diese Orgel, in historischer Bauweise errichtet, soll ihren Dienst über Jahrhunderte versehen können. Die Pfeifen mit ihren unterschiedlichen Klangfarben und -höhen (u. a. Querflöte, Geige, Waldflöte, Piccolo, Trompete) verdienen darin besondere Beachtung.

Flyer Orgelwoche in Detmold zur Orgelweihe Ev.luther.Kirchengemeinde

Flyer Orgelwoche in Detmold zur Orgelweihe in der Martin-Luther-Kirche in Detmold

Sicht auf den Neubau der Orgel in der Ev. luther. Kirche Detmold

(Fotorechte: Martin-Luther-Kirche Detmold) Sicht auf die im Aufbau befindliche

Paschen-Orgel in der Ev. lutherischen Kirche in Detmold

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Zur Orgelfestwoche der Ev. lutherischen Kirchengemeinde das Programm:

So, 4. Oktober 2009
10 Uhr Festgottesdienst: unsere Orgel erklingt zum ersten Mal Werke von Bach, Reger, Dvorak und Rheinberger
Martin-Luther-Kantorei, Jörg-Peter Mittmann, Oboe, Christoph Kuppler, Orgel
Orgelführungen im Anschluss an den Gottesdienst
19.30 Uhr Einweihungskonzert:
Werke von Bach, Liszt (B-A-C-H), Schumann, Brahms und Reger („Wachet auf, ruft uns die Stimme“) Christoph Kuppler, Orgel
Eintritt frei

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Di, 6. Oktober 2009, 19.30 Uhr
Konzert für Sopran, Chor und Orgel: Werke von Dvorak, Mendelssohn, Fauré u.a. Cosima Henseler, Sopran, Jan Crooenenbroek, Orgel, Martin-Luther-Kantorei
Eintritt 8/ 5 €

Cosima Henseler; Sopran (Foto: V. Hege)

Cosima Henseler; Sopran (Foto: V. Hege)

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Mi, 7. Oktober 2009, 19.30 Uhr
Konzert „Romantische Klangwelten“
Prof. Tomasz Adam Nowak spielt Kompositionen und Improvisationen über Themen aus dem Publikum*
Eintritt 8/ 5 €
Themen aus den Bereichen Kirchenlied, Volkslied, gregorianische Melodien sowie Tonfolgen, die für stilgebundene Improvisationen geeignet sind, können bei Kantor Kuppler eingereicht oder an der Abendkasse abgegeben werden

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Do, 8. Oktober 2009, 18 Uhr
Orgelvesper
Werke von Bach, Reger und Schumann Alexander Toepper, Orgel
Eintritt frei

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Fr, 9. Oktober 2009, 19.30 Uhr
Konzert Orgel plus
Werke von Reger, Rheinberger, Dvorak, Saint-Saens und Mendelssohn
Christiane Muntschick, Violine, Gottfried Meyer, Bass, Christoph Kuppler, Orgel
Eintritt 8/ 5 €

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Karten für die Konzerte mit Eintritt sind im Vorverkauf während der Öffnungszeiten des Gemeindebüros und an der Abendkasse erhältlich.
Weitere Informationen bei Kantor Christoph Kuppler, Tel. 05231/301 69 04
cdkuppler@web.de oder EMail Kantorat@detmold-lutherisch.de

Link:: http://www.detmold-lutherisch.de/

Die Anschrift der Martin-Luther-Kirchengemeinde ist:

Ev.-Luth.Kirchengemeinde Detmold
Schülerstr. 14
32756 Detmold.

Im Gemeindehaus befindet sich auch das Gemeindeamt.

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Disposition der neuen Paschenorgel in der

Martin-Luther-Kirche in Detmold

Baubeginn: Ostern 2009

I. Manual HW C-a’’’

1       Gedackt                  16’
2       Principal                    8’
3       Flûte harmonique     8’
4       Gamba                      8’
5       Octave                      4’
6       Flauto dolce             4’
7       Quinte                       3’
8       Octave                      2’
9       Mixtur IV-V        2 2/3’
10     Scharff III           1 1/3’
11     Trompete              16’
12     Trompete                 8’

II Manual SW 1 C-a’’’

13  Bourdon                  16’
14     Montre                      8’
15     Flûte traverse          8’
16     Salicional                 8’
17     Voix céleste             8’
18     Flûte octaviante       4’
19     Nazart                       3’
20     Octavin                     2’
21     Tierce                 1 3/5’
22     Trompette harm.      8’
23     Hautbois                   8’
24     Clairon                      4’

III Manual SW 2 C-a’’’

25     Gamba                    16’ 
26     Geigenprincipal       8’
27     Rohrflöte                   8’
28     Flauto amabile         8’
29     Fugara                      4’
30     Waldflöte                  2’
31     Harm. aetheae III-IV 2’
32     Klarinette                  8’

Pedal C-f’

33     Subbass                  16’
34     Principal                  16’
35     Quinte               10 2/3’
36     Octave                      8’
37     Gedeckt                    8’
38     Octave                      4’
39     Posaune                  16’
40     Trompete                  8’

Koppeln: I/P  ;  II/P  ;  III/P  ;  II /I  ;  III/I  ;  III/II  ;  I/4’  ;  II/16’  ;  III/16’  III/4’  ;  II16’/I  ;  III16’/I  ;  III4’/I

Spielhilfen: Tremulant für II und für III, elektrische Registertraktur mit Setzer, Koppel elektrisch.

– Ende der Dispositions-Angaben –

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Alle Orgelfreunde aus OWL sollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen, die Orgellandschaft von OWL wird durch diese neue Paschen-Orgel bereichert.

Schönes Wochenende und Grüße
Volker

Englischer Violonist – Daniel Hope -Buchveröffentlichung- Wann darf ich klatschen?


Hallo,

eine interessante Literatur-Neuveröffentlichung vom englischen Violonisten Daniel Hope mit dem Titel:

„Wann darf ich klatschen?“

mit drei Interviews am Beitrags-Ende.

Daniel Hope Buch zur Klassik-"Wann darf ich klatschen?"

Daniel Hope Buch zur Klassik-"Wann darf ich klatschen?"

Über den Autor
Der Geigenvirtuose Daniel Hope wurde 1974 in Durban/Südafrika geboren und ist in London aufgewachsen. Er nahm Unterricht u. a. bei Yehudi Menuhin. Von 2002 bis 2007 war er Mitglied des Beaux Arts Trios. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, zuletzt 2006 mit dem dritten Klassik-Echo in Folge, als Instrumentalist des Jahres.

Kurzbeschreibung
«Da capo! Ein vergnüglicher und lehrreicher Blick hinter die Kulissen des klassischen Konzertbetriebs»Klassische Musik mögen viele. Aber gerade dort, wo man sie in ihrer ganzen Schönheit «live» und authentisch erleben kann, im Konzertsaal, fühlen sich manche fremd und unbehaglich. Das liegt nicht zuletzt an überkommenen Traditionen und Ritualen, die sich dem Laien nur schwer erschließen. Der Geiger Daniel Hope begegnet bei seinen Konzerten immer wieder vielen Fragen: Warum werden die Instrumente nach dem Oboenton gestimmt? Wieso gibt der Dirigent zu Beginn nur dem Konzertmeister die Hand? Weshalb wird mal mit, mal ohne Noten gespielt? Woher kommt der Frack als Dienstkleidung der Orchestermusiker? Was macht der Geiger, wenn ihm eine Saite reißt? Wer hat bestimmt, dass man zwischen den Sätzen einer Sinfonie nicht klatschen darf? Und was wird aus den Blumen, die am Ende überreicht werden……………………

Das Buch ist ab 17,89 € bei Amazon.de erhältlich.

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Link zur Partnerseite Volkers Klassikseiten nachstehend:

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/10/buchveroffentlichung-von-daniel-hope.html

Amazon.uk (astore-Partnerseite)

Link: http://astore.amazon.co.uk/volsklajsbac-21/detail/3498006657

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Ein weiteres Interview bei Radio Bremen Sendung: 3nach 9, in den Player unten klicken…!!

radiobremen Mediathek Interview Daniel Hope

radiobremen Mediathek Interview Sendung 3nach9 Daniel Hope

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J.S.Bach (Air) Violinkonzert Daniel Hope Sendung 3nach9 radiobremen in den Player unten klicken…!!

radiobremen Sendung 3nach9 Voilinkonzert Hope

radiobremen Sendung 3nach9 Violinkonzert (Air) J.S.Bach-Daniel Hope

J.S.Bach Violinkonzert: In den Player oben  klicken…!!

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Drei Interviews mit Daniel Hope

liegen in PDF vor

1.) Link:  Interview mit dem Violonisten Daniel Hope

2. Interview:  Link:  NW 20_10_2009 Interview Danile Hope

3. Interview:  Link: DIE ZEIT http://www.zeit.de/2007/41/Weltgeiger_mit_Wurzeln

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Gruß
Volker

Webnews

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Radio-Tipps mit Klassischer Musik für die KW 40 in 2009


Hallo,

die Radio-Tipps mit „Klassischer Musik“ für die 40. KW in 2009. Hervorheben möchte ich die Sendung auf MDR-Figaro am Montag, 28. September 2009 um 20:00 Uhr. Es ist ein Konzert-Mittschnitt vom „Magdalena Consort“ in der Bachkirche in Arnstadt vom 23.7.2009 im Rahmen des MDR-Musiksommers 2009 „Bach und seine Städte“.

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Generell noch einmal der Link, wo eigentliche ALLE Radiostationen mit Websites und Direktlinks zu Livestreams zu finden sind:

Link:
http://www.listenlive.eu/

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Samstag, 26.9.2009
WDR
19-20 Uhr

Vesper – Erzengel Michael

Hieronymus Praetorius

Dum praeliaretur Michael
Weser-Renaissance Bremen
Leitung: Manfred Cordes

Johann Caspar Ferdinand Fischer
Gloria aus: Missa Sancti Michaelis Archangeli
Veronika Winter und Jenny Haecker, Sopran,
Henning Voss, Altus
Nils Giebelhausen, Tenor
Matthias Gerchen, Bass
Kammerchor der MarienKantorei Lemgo
Handel’s Company
Leitung: Rainer Johannes Homburg

Georg Philipp Telemann
Siehe, es hat überwunden der Löwe
Susanne Gorzny, Sopran
Henning Voß, Altus
Ralph Eschrig, Tenor
Matthias Vieweg, Bass
Weimarer Barockensemble
Leitung: Michael Scholl

Matthias Weckmann
Es erhub sich ein Streit
Greta de Reyghere und Jill Feldman, Sopran
James Bowman, Countertenor
Guy de Mey, Tenor
Max van Egmond, Bass
Johan Huys, Orgel
Capella Sancti Michaelis
Ricercar Consort
Leitung: Erik van Nevel

Johann Adolf Scheibe
Der Engel des Herrn

Kantate zum Michaelisfest
Ann Monoyios, Sopran
David Cordier, Altus
Wilfried Jochens, Tenor
Harry van der Kamp, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Max, Hermann

Sonntag, 27.9.2009
DKultur

15-17 Uhr
Interpretationen

»Welt und Geist«

Felix Mendelssohn Bartholdys Reformationssinfonie und »Lobgesang«

Moderation: Volker Hagedorn
20-22 Uhr
Musikfest Bremen 2009

Aufzeichnung vom 7.9.09

Felix Mendelssohn Bartholdy

Sinfonie Nr. 3 a-moll op. 56 »Schottische«

ca. 20.45 Konzertpause

Felix Mendelssohn Bartholdy

»Die erste Walpurgisnacht«, Ballade für Soli, Chor und Orchester op. 60

Laia, Cortés, Maximilian, Schmitt, Florian Boesch, Matthew Brook

Collegium Vocale Gent

Coro dell’Accademia Chigiana

Orchestre des Champs-Élyssées

Leitung: Philippe Herreweghe

HR2

20-22 Uhr
Weilburger Schlosskonzerte: Concerti di Flauti
Virtuose barocke Kammerkonzerte für vier Blockflöten und Basso continuo
Werke von Vivaldi, Telemann, Bach, Schickhardt, Loeillet u.a.

(Aufnahme vom 19. Juli 2009 aus der Oberen Orangerie)
Die vier renommierte Blockflötisten der jüngeren Generation Daniel Koschitzki, Dorothee Oberlinger, Andrea Ritter und Maurice Steger hauchen dem selten gehörten barocken Repertoire für vier Blockflöten und Basso continuo ihren ganz persönlichen Atem ein. Glanzvoller Prunk und virtuose Brillanz stehen im Mittelpunkt dieses Programms, in dem die vier Blockflötenvirtuosen die musikalischen Zentren des barocken Europas bereisen. So ergänzen sich die Meisterschaft deutscher Kontrapunktik, französische Süffisanz und italienische Tiraden zu einem prächtigen Klanggemälde. Ist jeder der vier Musiker bereits als Solist ein besonderes Erlebnis, so entfacht sich in den vierstimmigen Barockkonzerten ein Feuerwerk an spritzigen Dialogen, aberwitzigen Kaskaden, wagemutigen Girlanden und spannenden Überraschungsmomenten. Mit dem Cembalisten Alfred Gross und dem Gambisten Michael Spengler stehen ihnen zwei äußerst versierte Barockspezialisten internationalen Renommees zur Seite.

Montag, 28.9.2009

MDR-Figaro
20:00-22:00 Uhr

MDR Musiksommer – Bach und seine Städte
Johann Sebastian Bach:
– „Wer da gläubet und getauft wird“, Kantate BWV 37
– „Christ unser Herr zum Jordan kam“, Kantate BWV 7
– Missa G-Dur BWV 236

Gillian Keith, Sopran
Robin Blaze, Altus
James Gilchrist, Tenor
Peter Harvey, Bass
Magdalena Consort
(Aufzeichnung vom 23.07.2009, Bachkirche Arnstadt)

MDR FIGARO über Internet hören

Das Online-Radio für Ihren Player

Link: Zum Livestream

http://www.mdr.de/mdr-figaro/524774.html

Dienstag, 30.9.2009
BBC
19-21:15 Uhr
Performance
In a concert given at Kings Place in London, Kati Debretzeni directs the Orchestra of the Age of Enlightenment with Lorna Anderson (soprano) and Richard Lester (cello) in Baroque concertos and Vivaldi’s hauntingly beautiful motet Nulla in mundo pax.

Lorna Anderson (soprano)
Richard Lester (cello)
Orchestra of the Age of Enlightenment
Kati Debretzeni (director/violin)

Corelli: Concerto grosso in D, Op 6 No 4
Handel: Arias (Il trionfo del tempo e del disinganno)
Vivaldi: Violin Concerto in D (Il grosso Moghul)
Torelli: Concerto grosso in C minor, Op 6
Vivaldi: Cello Concerto in A minor, RV420
Locatelli: Introduzione teatreale in G, Op 4 No 4
Vivaldi: Nulla in mundo pax, RV630

WDR3

Konzert

Dienstag, 29. September 2009 um 20:05 Uhr

Konzert live vom Beethovenfest Bonn 2009

Pierre-Laurent Aimard

Klavierwerke von Beethoven
Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 4 G-dur, op. 58 / Klavierkonzert Nr. 5 Es-dur, op. 73
Chamber Orchestra of Europe, Solist und Leitung:

Übertragung aus der Beethovenhalle

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Nicht vergessen, Montag, 28.9.2009 ab 20:00 Uhr, – das Highlight – MDR-Figaro einschalten mit dem Magdalena Consort…!!

Viel Spass beim Hören.

Grüße

Volker

Auf den Spuren des – Bückeburger Bach – Johann Christoph Friedrich Bach


Hallo,

aus meiner Reihe: „Auf den Spuren von Johann Sebastian Bach“ möchte ich die Sichtweite ergänzen auf seinen zweitjüngsten Sohn „Johann Christoph Friedrich Bach“ ( genannt der „Bückeburger Bach“)geboren am 21. Juni 1732 in Leipzig, gestorben am: 26. Januar 1795 im Fürstentum Schaumburg-Lippe in „Bückeburg“ – Niedersachsen.

 

Johann Christoph Friedrich Bach (Bückeburger Bach) 1732-1795

Johann Christoph Friedrich Bach (Bückeburger Bach) 1732-1795

 

Biographie:  „Johann Christoph Friedrich Bach“ *)

Johann Christoph Friedrich Bach sein Lebenslauf begann wie der seiner Brüder: Er erhielt eine Ausbildung an der Leipziger Thomasschule sowie musikalischen Unterricht durch seinen Vater. Wilhelm Friedemann Bach, der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs, hielt (nach der Aussage von Nikolaus Forkel) den Halbbruder für den „stärksten Spieler“ unter den vier Brüdern, der „seines Vaters Claviercompositionen am fertigsten vorgetragen“ habe. Mit siebzehn Jahren begann Friedrich ein Jurastudium an der Leipziger Universität, brach dieses aber bald darauf, noch vor dem Tod des Vaters, wieder ab und folgte um die Jahreswende 1749/50 als gerade Achtzehnjähriger dem Ruf, als „Hochgräflich Schaumburg-Lippischer Cammer-Musicus“ am Hof in Bückeburg in Dienste zu treten. Der aufgrund seines 45-jährigen Wirkens in der Stadt wurde Johann Christoph Friedrich Bach (auch der „Bückeburger Bach“) – genannt.

Zur größeren Ansicht jeweils in das einzelne Foto klicken..!!

 

Gastliche Einkaufsstrasse in Bückeburg-Niedersachsen (Fotorechte: V.Hege)

Gastliche Einkaufsstrasse in Bückeburg-Niedersachsen (Foto: V.Hege)

 

Der Fürst von Schaumburg-Lippe, hatte sich von der königlichen Hofmusik am Hofe Friedrich „Friedrichs II“. in Potsdam stark beeindruckt gezeigt und feste Pläne gefasst, in seiner Residenz diesem Vorbild nachzueifern.

Am Bückeburger Hof waren derzeit die beiden Italiener Angelo Colonna als Konzertmeister und Giovanni Battista Serini als Kapellmeister und Komponist tätig. Bach lernte hier den Stil der italienischen Oper und Kantate kennen, da in den mindestens zweimal wöchentlich stattfindenden Concerten, die in der Regel spätnachmittags gegeben wurden, vor allem Vokalmusik aufgeführt wurde. Dazu unterhielt die Hofkapelle eine Sängerin, Lucia Elisabeth Münchhausen, Tochter des Hofmusikers Ludolf Andreas Münchhausen, die durch den Unterricht des Konzertmeisters Serini in die italienische Gesangskultur eingeführt wurde. Am 8. Januar 1755 heiratete Bach die Hofsängerin Münchhausen, die bald darauf ihren Unterricht bei Serini einstellte.

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(Unterbrechung der Biographie aufgrund eingefügter Fotos..!!)

Zur größeren Ansicht jeweils in das einzelne Foto klicken..!!

 

Stadtkirche Bückeburg.Erbaut 1611-1615 im Stil der Weserrenaissance

Stadtkirche Bückeburg. Erbaut 1611-1615 im Stil der Weserrenaissance (Foto: V. Hege)

 

Graf Ernst von Schaumburg beauftragte im Jahr 1608 Giovanni Maria Nosseni mit dem Bau einer Stadtkirche in Bückeburg. Ab 1611 wurde mit dem Bau begonnen, der 1615 abgeschlossen wurde. Dieses Gotteshaus gilt als das erste bedeutende Kirchenbauwerk des frühen Protestantismus in Deutschland. Graf Ernst wollte mit dem Bau ein Exempel bieten, daher ließ er über der Fassade die Inschrift EXEMPLUM RELIGIONIS NON STRUCTURAE“ anbringen, die auch als Akronym seine Inizialen bilden. Der Bau wurde aus Obernkirchner Sandstein erbaut. Einen ursprünglich vorgesehenen Kirchturm ließ die Statik nicht zu. Bekanntester Prediger an der Kirche war Johann Gottfried Herder (1771-1776). Im Advent 1962 wurde der Altar zum größten Teil durch Brandstiftung zerstört. *)

 

Compenius-Orgel in der Stadtkirche Bückeburg aus dem 17. Jahrhundert

Compenius-Orgel in der Stadtkirche Bückeburg aus dem 17. Jahrhundert im Altarraum platziert. (Foto: V. Hege)

 

Die ursprüngliche Orgel stammte von dem Wolfenbütteler Orgelbaumeister Compenius. Auch sie wurde Advent 1962 ein Opfer des Brandes. Der Neubau stammt von dem Orgelbaumeister Janke aus Göttingen (1997). *)

Nachstehend eine Hörprobe von der neuerstellten Janke-Orgel in der  Stadtkirche in Bückeburg: J.S. Bach –  „BWV 553 Präludium in C“

Link für die Hörprobe:

Hörproben https://volkersklassikseitenjsbach.com/wp-content/uploads/2009/09/janke-orgel-stadtkirche-buckeburg-j-s-bach-bwv-553-praludium-und-fuge-in-c.mp3Janke-Orgel Stadtkirche Bückeburg J.S. Bach BWV 553 Präludium und Fuge in C

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Fortsetzung der „Johann Christoph Friedrich Bach“ – Biographie..!!

Bach wurde  1756 mit der Leitung der Hofkapelle betraut und bekam 1759 offiziell die Stelle des Hofkapellmeisters. Der einzige Versuch Johann Christoph Friedrichs, diese Anstellung gegen eine andere einzutauschen, war seine Bewerbung als Musikdirektor in Hamburg (1767). Da die Wahl jedoch auf seinen Bruder Carl Philipp Emanuel fiel, blieb er weiterhin in Bückeburg. Unter seiner Leitung wurde die Bückeburger Hofkapelle zu einer der besten an den fürstlichen Höfen Deutschlands. Er betreute die Kapelle bis zu seinem Tod am 26. Januar 1795. Hinsichtlich seines kompositorischen Schaffens steht Johann Christoph Friedrich Bach bis heute im Schatten seiner Brüder. Während seiner 45-jährigen Beschäftigung am Bückeburger Hof schrieb er jedoch eine beachtliche Anzahl von Oratorien, Kantaten und später etliche Sinfonien und Klavierkonzerte. Viele seiner Werke gelten als verschollen oder man vermutet sie noch als Kriegsbeute in Russland . Seine Werke wurden während des 2. Weltkrieges aus Sicherheitsgründen nach Berlin ausgelagert. *)

 

Herder-Denkmal an der Stadtkirche Bückeburg (Fotorechte: V. Hege)

Herder-Denkmal an der Stadtkirche Bückeburg (Foto: V. Hege)

 

Die Berufung Johann Gottfried Herder (1744-1803) als Hofprediger und Konsistorialrat nach Bückeburg im Jahre 1771 führte zu fruchtbarer Zusammenarbeit und einer Freundschaft zwischen dem Dichter und dem Komponisten Johann Christoph Friedrich Bach.

Aus ihrem gemeinsamen Schaffen-  (Herder) – stammen die Oratorien Die Kindheit Jesu und Die Auferweckung des Lazarus (1773) sowie einige Kantaten und die dramatische Werke Brutus und Philoktetes (beide 1774), wobei der kritische Herder offenbar in der engen Zusammenarbeit mit Bach seine musikästhetischen Ansichten in die Praxis umgesetzt sah. Diese Phase, die für Bach eine geistig anregende Zeit war, endete 1776 mit der Berufung Herders nach Weimar.

Während seiner einzigen größeren Reise im Frühsommer 1778, auf der er gemeinsam mit seinem Sohn – über eine Zwischenstation in Hamburg zu Carl Philipp Emmanuel – zu Johann Christian Bach nach London fuhr, wo der junge Wilhelm seine weitere Ausbildung erhalten sollte. In London lernte Friedrich in den Konzerten seines Bruders u. a. Werke Glucks und Mozarts kennen, die ihn von da an stark interessierten und beeinflussten. Jüngere Forschungen seit Hansdieter Wohlfahrth und Ulrich Leisinger sehen in Friedrich Bach einen Brückenbauer zwischen dem ausklingenden Barock und der sich herausbildenden Klassik.

Am 26. Januar 1795 starb Johann Christoph Friedrich Bach „an einem hefftigen Brust-Fieber“ in Bückeburg, wo er am 31. Januar auf dem Jetenburger Friedhof in Bückeburg begraben wurde. Dort wurde 1803 auch Bachs Witwe beigesetzt.
Sein Sohn Wilhelm Friedrich Ernst Bach führte die Komponistentradition in der Familie fort. *)

– Biographie-Ende –

*) Textauszüge: Wikipedia

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CD-Einspielung von „Johann Christoph Friedrich Bach“

Cover: Johann Christoph Bach -Die Kindheit Jesu- Rheinische Kantorei
Cover: Johann Christoph Bach – Oratorium Die Kindheit Jesu – Rheinische Kantorei

Eine empfehlenswerte Einspielung des Oratoriums von J.Chr.Fr. Bach „Die Kindheit Jesu“von der Rheinischen Kantorei von Herrmann Max – bei amazon – mit Hörprobe –  zu erhalten über meine Partner-Seite:

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/09/johann-christoph-friedrich-bach.html

Ein weiterer Link zu einer CD-Veröffentlichung:

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Meine Spurensuche:

Bei herrlichem Sonnenschein unternahmen wir  die schon lange geplante Anfahrt in das Fürstentum Schaumburg-Lippe nach Bückeburg-Niedersachsen, das fast vor unserer Haustür liegt – (zwischen Bielefeld und Hannover liegender Ort) – Es war eine Reise „auf den Spuren von den Söhnen von J.S. Bach“ und fanden sehr interessante Spuren in der Fürstenstadt Bückeburg – vor. Diese möchte ich mit Bildern und kleinen Textbeiträgen darstellen. Bückeburg ist eine urgemütliche und einheimelige Stadt, der Baustil der „Weserrenaissance“ ist überall sichtbar und wunderbar erhalten geblieben. Dazu das von den Nachfahren bewohnte Fürstliche Schloss mit seinem weitläufigen Park lädt direkt zum Besuch ein.

Zur größeren Ansicht jeweils in das einzelne Foto klicken..!!

 

Das Eingangstor zum Bückeburger Schloss (Fotorechte: V. Hege)

Das Eingangstor zum Bückeburger Schloss (Foto: V. Hege)

 

 

Johann Christoph Friedrich Bach seine Wirkungsstätte: Fürstliche Schloss von Schaumburg-Lippe in Bückeburg

Johann Christoph Friedrich Bach seine Wirkungsstätte: Fürstliche Schloss von Schaumburg-Lippe in Bückeburg.(Foto: V.Hege)

 

Gegenüber liegend vom Schloss ist die ehemalige Wohnstätte „Renthaus“ – von Johann Christoph Friedrich Bach zu finden. Das Gebäude befindet sich in einem großartigen Zustand, dort ist eine Erinnerungstafel auf Bach’s Wohnsitz angebracht worden.

 

Das "Renthaus", Wohnsitz von Johann Christoph Friedrich Bach (Fotorechte: V. Hege)

Das "Renthaus", Wohnsitz von Johann Christoph Friedrich Bach (Foto: V. Hege)

 

 

Das "Renthaus" Gebäude aus dem 17. Jahrhundert in Bückeburg (Fotorechte: V. Hege)

Das "Renthaus" Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, Wohnsitz von "Johann Christoph Friedrich Bach" in Bückeburg (Foto: V. Hege)

 

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Anschließend begaben wir uns auf eine weitere Spurensuche „auf dem Wege von Johann Christoph Friedrich Bach“ zum Jetenburger Friedhof, seine letzte Ruhestätte.

Google-Maps zum Jetenburger Friedhof:

Link: Größere Kartenansicht

Der Jetenburger Friedhof wird heute nicht mehr genutzt. Die Wegstrecke von der Stadtkirche Bückeburg dorthin kann von der Fußgängerzone zu Fuß in ca. 10-15 Minuten erreicht werden. Der Friedhof  liegt an der Jetenburger Straße – ist gut gepflegt und am Friedhofeingang – an der linken Seite – befindet sich ein Hinweisschild zu der Grabstätte von Bach.

Zur größeren Ansicht jeweils in das einzelne Foto klicken..!!

 

Sicht auf die Grabstätte von Johann Christoph Friedrich Bach

Sicht auf die Grabstätte mit Hinweisen - von Johann Christoph Friedrich Bach.(Foto: V.Hege)

 

 

Letzte Ruhestätte von "Johann Christoph Friedrich Bach"

Letzte Ruhestätte von "Johann Christoph Friedrich Bach" auf dem Jetenburger Friedhof. (Foto: V.Hege)

 

 

Hinweise mit fam. Daten und sein Wirken in Bückeburg (Fotorechte: V. Hege)

Hinweise mit fam. Daten und sein Wirken in Bückeburg (Foto: V. Hege)

 

 

Die Jetenburger Kirche aus dem 13. Jahrhundert auf dem gleichnamigen Friedhof in Bückeburg

Die Jetenburger Kirche aus dem 16. Jahrhundert auf dem gleichnamigen Friedhof in Bückeburg-Niedersachsen. (Foto: V.Hege)

 

Die Jetenburger Kirche ist eine kleine evangelisch-lutherische Kirche in Bückeburg, Landkreis Schaumburg, Niedersachsen. Diese auf den ersten Blick einfach erscheinende Feldstein-Dorfkirche stammt von 1573, jedoch befand sich hier schon seit dem 12. Jahrhundert eine Kirche. Jetenburg ist der älteste Stadtteil von Bückeburg (entlang der Jetenburger Straße). Früher handelte es sich hierbei um eine eigenständige Orts- und Kirchengemeinde. Bis zur Fertigstellung der Bückeburger Stadtkirche gingen auch die Bückeburger nach Jetenburg in die Kirche. Das Gelände um die Jetenburger Kirche besteht aus einem alten Friedhof, der heute nicht mehr als solcher genutzt wird. *)

Als Schlussfazit möchte ich anmerken, das die hinterlassenen Spuren von „Johann ChristophFriedrich Bach“ in Bückeburg sich in einem fantastischen Zustand befinden. Ein Besuch der historischen Stadt Bückeburg kann ich wärmsten empfehlen, großartige Weserrenaissance-Gebäude – Bückeburger Stadtkirche – Janke-Orgel – Fürstliches Schloss Schaumburg-Lippe – Historisches Rathaus – das Renthaus – der historische Jetenburger Friedhof …. – urige und gemütliche Gastronomie mit Strassenwirtschaft – das Hubschraubermuseum – und und… es gibt so Vielfältiges zu entdecken und die Umgebung und Landschaft von Bückeburg und das Fürstentum Schaumburg-Lippe ist wunderschön und kann den Besuch sehr empfehlen. Zum Abschluss dieser Spurensuche empfehle ich zur Stärkung und Entspannung die Außengastronomie im Schlosspark von Bückeburg, herrlich und ruhig gelegen mit zivilen Preisen – aufzusuchen.

 

Aussengastronomie im Schlosspark Bückeburg

Aussengastronomie im Schlosspark Bückeburg. (Foto: V.Hege)

 

Den vorgenannten Artikel werde ich in Zukunft ergänzen mit einem weiteren Beitrag unter dem Motto. „Auf den Orgelspuren von J.S. Bach und seine Söhne“.

Weitere Informationen zu der Stadt Bückeburg über die nachstehenden Links:

LINK:  http://de.wikipedia.org/wiki/Bückeburg

LINK:  zur Stadtgemeinde Bückeburg

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Grüsse

Volker

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Offizielle Präsentation vom Label – Soli Deo Gloria – auf YouTube – sdgrecordings


Hallo,

nun will ich nach meinem Kommentar doch einen offiziellen Beitrag ins Forum stellen. Unter dem Kürzel „sdgrecordings“ hat das Label: Soli Deo Gloria eine eigene Präsentationsseite  seit dem 23. September 2009 bei You Tube eingerichtet. Dort wird als erster Video-Beitrag das Brandenburgische Konzert, aufgenommen während des Bachfestes 2008 in Köthen, dem Besucher angeboten.

VIDEO: Brandenburg Concertos / Gardiner project – Part 1

VIDEO:  Brandenburg Concertos / Gardiner project Part 2

VIDEO:  Brandenburg Concertos / Gardiner project Part 3

Das ist eine schöne Möglichkeit für die Zukunft, von Soli Deo Gloria Videos bei YouTube präsentiert zu bekommen.

Grüße

Volker

Label – Soli Deo Gloria – CD SDG 162 Vol. 13 vor der Veröffentlichung


Hallo,

Label – Soli Deo Gloria – veröffentlicht bereits die Advents-Weihnachts-CD SDG 162 Vol. 13 mit Aufnahmen aus der Kirche St. Maria im Kapitol, Köln und der Michaeliskirche in Lüneburg von der Bach Cantata Pilgrimage 2000-Tour. Lieferbar ab Oktober 2009.

Forthcoming Releases

NEW RELEASE DUE LATE OCTOBER 2009

Previous releases in both series have received phenomenal press coverage and tremendous reviews for performance, sound quality and packaging.

SDG 162 Volume 13 (2 cds) contains:

SDG162Cantatas for the for the First Sunday in Advent

BWV 61 – Nun Komm, der Heiden Heiland I BWV 62 – Nun Komm, der Heiden Heiland II BWV 36 – Schwingt freudig euch empor (recorded: St. Maria im Kapitol, Köln) Soloists: Joanne Lunn | William Towers Jan Kabow | Dietrich Henschel Cantatas for the Fourth Sunday in Advent BWV 70 – Wachet! betet! betet! wachet! BWV 132 – Bereitet die Wege, bereitet die Bahn! BWV 147 – Herz und Mund und Tat und Leben (recorded: Michaeliskirche, Lüneburg) Soloists: Brigitte Geller | Michael Chance Jan Kabow | Dietrich Henschel The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

The illustrious, multi-award winning Bach Cantatas series on SDG continues with volume 13 in the series. It features Cantatas for the first and fourth Sunday in Advent and was recorded live in December 2000.

We join John Eliot Gardiner, the Monteverdi Choir and English Baroque Soloists on their Bach Cantata pilgrimage for a concert of Bach’s Advent cantatas, performed in the largest of the Romanesque churches in Cologne, St. Maria im Kapitol (St. Mary in the Capital). Besides the festive allure they have in common, all three of Bach’s surviving cantatas for Advent (BWV 61, 62 and 36) display a sense of excitement at the onset of the Advent season. This is a time of anticipation and waiting, and an opportunity for congregations to turn away from all those self-absorbed feelings of guilt, fear, damnation and hellfire that dominated the final Sunday of the Trinity season.

This sense of having at last turned a corner is summed up in the radiantly benignaccompagnato for soprano and alto ‘Wir ehren diese Herrlickkeit’, the penultimate movement of BWV 62 Nun Komm, der Heiden Heiland II (Come now, Saviour of the Gentiles). The successive stages of Advent and the different perspectives these give on Jesus’ incarnation are perhaps most clearly marked in Bach’s early version of BWV 61Nun komm, der Heiden Heiland I . The programme ends with BWV 36 Schwingt freudig euch empor (Soar joyfully aloft), a large-scale work divided into two parts, the first of which would have been performed before the sermon, the second afterwards. The opening chorus, as befits the season, is joyous, and is described by Gardiner as a spiritual madrigal – “capricious, light-textured and deeply satisfying”.

The final European leg of the year-long pilgrimage takes us to the atmospheric Michaeliskirche in Lüneburg where we join John Eliot and his musical forces in a concert of three of Bach’s most gripping church cantatas. The programme begins with BWV 70 Wachet! betet! betet! wachet! (Watch! pray! pray! watch!) in the musical form in which this cantatas has survived – the expansion that Bach made for performance in Leipzig on 21 November 1723 of the shorter, six-movement Advent piece composed seven years earlier in Weimar (BWV70a), of which only three upper parts survive. We then hear one of Bach’s earliest cantatas, BWV 132 Bereitet die Wege, bereitet die Bahn! (Prepare the way, prepare the path), an intimate work scored for four voices, oboe, bassoon, strings and continuo consisting of two recitatives, three arias and a final chorale. The concert ends with BWV 147 Herz und Mund und Tat und Leben (Heart and Mouth, Deeds and Life), the best known of Bach’s reworkings of an earlier Weimar cantata. The pre-Christmas excitement is captured in the glorious opening chorus by the fanfare-like opening section for orchestra.

HörprobenHörproben SDG 162

DG 162 disc 1 –

1.  Nun komm, der Heiden Heiland BWV 61
– no. 1 Coro (Ouverture)

Stream Audio

19.  Auch mit gedämpften, schwachen Stimmen BWV 36
– no. 7 (Aria): Soprano
soloist: Joanne Lunn

Stream Audio

SDG 162 disc 2 –

1.  Wachet! betet! betet! wachet! BWV 70
– no. 1 Coro

Stream Audio

12.  Bereitet die Wege, bereitet die Bahn! BWV 132
– no. 1 Aria: Soprano
soloist: Brigitte Geller

Stream Audio

Cantatas for the for the First Sunday in Advent

BWV 61 – Nun Komm, der Heiden Heiland I
BWV 62 – Nun Komm, der Heiden Heiland II
BWV 36 – Schwingt freudig euch empor

(recorded: St. Maria im Kapitol, Köln)

Soloists: Joanne Lunn | William Towers
Jan Kabow | Dietrich Henschel

Cantatas for the Fourth Sunday in Advent

BWV 70 – Wachet! betet! betet! wachet!
BWV 132 – Bereitet die Wege, bereitet die Bahn!
BWV 147 – Herz und Mund und Tat und Leben

(recorded: Michaeliskirche, Lüneburg)

Soloists: Brigitte Geller | Michael Chance
Jan Kabow | Dietrich Henschel

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists
John Eliot Gardiner

Click here for a French Translation of the sleeve notes.

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Gruß

Volker

P.S. Aktualisiert am 24.9.2009 um 21:45 h

Es gibt seit dem 23.9.2009  eine offizielle Präsentation vom Label Soli Deo Gloria auf YouTube. (sdgrecordings) Die erste Veröffentlichung ist das Video vom Bachfest 2008 aus Köthen mit dem Brandenburgischen Konzert.

Link: http://www.youtube.com/user/sdgrecordings

oder

http://www.youtube.com/watch?v=FYWB4R25Gs8#mce_temp_url#

Grüße Volker