Archiv des Autors: Volker

Über Volker

Meine Liebe gilt der "Klassischen Musik" von der Renaissance bis zur Romantik. Mein Übervater aller Komponisten ist "Johann Sebastian Bach.!!"

Jung-Instrumentalisten begeisterten mit einem Vivaldi-Bach-Programm in Detmold


Martin-Luther-Kirche Detmold


Im Rahmen des Orgelfrühlings 2010 fand in der Matin-Luther-Kirche in Detmold ein vielfältiges Vivaldi-Bach-Programm statt. Ausführende:

Jung-Instrumentalisten von der

Hochschule für Musik Detmold.

Ensemble:

Miriam Barduhn, Julia Parusch, Cordula Haupts (Violinen) Alisa Smith (Viola) Sebastian Escobar (Violincello) Christian Rahöft (Kontrabaß), Organistation: Alexander Toepper.

1. Geige (Konzertmeisterin): Miriam Schmaderer,

Orgel: Christina Raschdorf, Carlo Maria Barile, Alexander Toepper, Jan Croonenbroeck

Harfe: Hanna Rabe, Fagott: Constantin Gerstein.

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Programm: Vivaldi-Bach / zur Vergrößerung reinklicken!

Nach unserer Anfahrt in das Fürstentum Lippe mit seiner schönen Residenzstadt Detmold betraten wir wohlgestimmt die Martin-Luther-Kirche. Was würde uns dort für ein Vivaldi-Bach-Programm geboten, die Ankündigung versprach Großartiges und wurden nicht enttäuscht. Beim Betreten der Kirche waren wir mehr als überrascht, der Zuspruch war immens, die Plätze im Kirchenschiff voll belegt schritten wir gezielt nach vorne und erreichten noch zwei freie Plätze in der zweiten Kirchenbank. Hier hatten wir einen herrlichen Überblick auf das Geschehen und erlebten eine tolle Akustik, da sich alles im Altarraum abspielte und die Entfernung zu den Aufführenden sich als Ideal erwies.

Streichergruppe HfM Detmold im Vordergrund rechts: 1.Violine Miriam Schmaderer

DieProtagonisten betraten den Altarraum und ich traute meinen Augen nicht, ist es ein Jugend-Orchester an diesem Abend, schwer verfehlt, es sind Studierende von der HfM Detmold im blühenden Alter um das 21. Lebensjahr und was dann von ihnen geboten wurde, war mehr als begeisternd. Die 1. Violine mit der großartigen Miriam Schmaderer besetzt, begann mit  dem Violin-Konzert D-Moll; RV 541 für Orgel, Violine und Streicher von Antonio Vivaldi. Am Orgelpositiv die Organistin Christina Raschdorf, erklang eine homogene Klanggemeinschaft, die ein prächtiges Vivaldi-Werk mustergültig vortrugen, es ist eben die Barockzeit, die mich immer erschauern lasst wenn Instrumentalisten so genial die Musik zu Gehör bringen und das vollbrachte die Jung-Garde aus Detmold mit Bravour.

Einleitende Worte von den Studenten zur kommenden Werkswiedergabe im Hintergrund das Orgelpositiv, von links im Bild: Organist/in: Jan Croonenbroeck und Christina Raschdorf

Toll fanden wir die erklärenden und einleitenden Worte der Studenten zum folgenden Werk und die Vorstellung der einzelnen Instrumente wie: Violine, Harfe, Orgel und das Fagott.

Zur Barockzeit gab es noch nicht die heute benutzte Harfe und wurde von Vivaldi dann als eine Komposition für die Laute geschrieben. Dieses Vivaldi-Werk für Laute: RV 93 in D-Dur – wurde in einer Bearbeitung für Harfe vorgetragen und entpuppte sich als ein wahrer Volltreffer.

Instrumentalgruppe der HfM Detmold - rechts im Bild Hanna Rabe (Harfe)

Das war Musik für das seelische Gleichgewicht. Die Instrumental-Gruppe mit der Harfe zelebrierten Traum-Musik die uns unter die Haut ging..!! Viel zu selten ist die Harfe in Konzerten anzutreffen, sie erzeugt überirdische Musik und genau das traf an diesem Abend zu und konnte uns vollends beglücken. Ein herzliches Danke an die Studentenschaft, die dieses Werk uns so vollendet vorgetragen haben.

Bewundernswertes Können von - Hanna Rabe - Harfe

Eine Hörprobe von Vivaldi aus dem Lautenwerk RV 93 leider nur mit Laute, mit der Harfe klingt es überirdisch schöner – nachstehend

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Vorsichtshalber noch der Link zur Hörprobe zum herunterladen:

Vivaldi Konzert für Laute RV 93 Satz 2 Largo

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Die neue Paschen-Orgel von 2009 mit dem BWV 593 Organist: Jan Croonenbroeck

Aus diesem vielseitigen Programm möchte ich das Orgelwerk von J.S. Bach herausgreifen. J.S. Bach verarbeitete das Violin-Konzert für 2 Violinen und BC von Vivaldi: A-Moll op. 3 Nr.8, RV 522 in ein Orgel-Solo, BWV 593.

Der Jung-Organist Jan Croonenbroeck, (Jahrgang 1988) war ein vortrefflicher Interpret für traumhafte Orgelmusik von J.S. Bach. Was er an Registrierung und Interpretation uns zu Gehör brachte, war vom Allerfeinsten. Die Jubelarien auf diesen Nachwuchs-Organisten konnten wir dementsprechend nachvollziehen. Was er an der neuen Paschen-Orgel, erbaut in 2009 – hervorbrachte war mehr als berührend, nun war ich eins mit der von mir so heftig kritisierten neuen Orgel und konnte mich ganz dem Kunstgenuss hingeben. Die Luther-Kirche besitzt ein vortreffliches Instrument mit der Paschen-Orgel und das konnte Jan Croonenbroeck dank seines Spiels entsprechend  unter Beweis stellen und uns mit einem weiteren Highlight tief beeindrucken.

Hörprobe: Orgelkonzert J.S. Bach BWV 593 von YouTube nachstehend:

Das Vivaldi-Konzert C-Dur, RV 554 für Orgel, Violine, Fagott und Streicher, vorgetragen von „Constantin Gerstein“ – Fagott, war der besondere Höhepunkt als Schlussbeitrag. Diese Stimmigkeit durch Orgel – Streicher und dem Fagott war ein Leckerbissen, besser können es die Profis nicht – im Gegenteil, hier wurde die Frische und Freude am Musizieren besonders auffällig, ihre Begeisterung übertrug sich automatisch auf die Besucher und entrückte uns vollständig aus dem Alltag.

In Kurzfassung der bisherige Werdegang der Instrumentalisten HfM Detmold - zur größeren Ansicht ins Bild klicken..!!

Die Gegenüberstellung der Kompositionen von: Antonio Vivaldi (1648-1741) und Johann Sebastian Bach (1685-1750) gelang den Studierenden der HfM Detmold vollends, mit Begeisterung und Hingabe vermittelten sie uns die großartigen Barockwerke dieser zwei Ausnahme-Komponisten. Es war ein faszinierender Konzertabend von den heranwachsenden Nachwuchs-Künstlern, was für ein hohes technisches und musikalisches Potential sie besitzen hat uns alle sehr erfreut. Bewundernswert, mit welcher Freude und Hingabe sie dieses Programm persönlich mit Leben füllten und ihr Können in den Dienst der Musik stellten, persönliche Eitelkeiten kamen erst gar nicht auf, es war eine Musiziergemeinschaft, die alle in den Bann zog.

Instrumentalgruppe HfM Detmold rechts im Bild: Constantion Gerstein - Fagott - mit dem Vivaldi-Konzert C-Dur RV 554

Die voll besetzte Luther-Kirche dankte ihnen für diesen herrlichen Konzertabend mit einem lang anhaltendem und wohlverdienten Applaus, worüber sich die Aufführenden mehr als gefreut haben, die Anspannung fiel aus ihren Gesichtern und strahlten uns mit ihren jugendlichen Gesichtern an das uns sehr berührte. Wir traten mehr als erfüllt den Heimweg an und haben die Gewissheit, oooooh, was besitzen wir für einen hervorragenden Nachwuchs, das sollte man weiterhin pflegen und fördern und wo immer es geht, ihre Auftritte durch einen Besuch als Anerkennung so entsprechend zum Ausdruck bringen und sie ermutigen, den so beschrittenen Weg unbeirrt weiter zu verfolgen, dann werden sie ihr persönlich gestecktes Ziel in ihrer Musik-Laufbahn auch erfolgreich erreichen..!!

Gruß

Volker

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Albert Lortzing’s Oratorium „Himmelfahrt Jesu Christi“ in der Oekerhalle Bielefeld


Albert Lortzing (1801-1851), ein Verkannter? Aufführung von Lortzings – Oratorium „Himmelfahrt Jesu Christi“ durch den Musikverein Bielefeld im 3. Saisonkonzert am

Freitag, 7. Mai 2010, 20 Uhr in der Oetkerhalle-Bielefeld.

Weiteres Werk des Abends ist J.S. Bach’s Himmelfahrts-Oratorium BWV 11.

Bernd Wilden, der den Chor des Musikvereins mit Wolfgang Helbich einstudiert, ist von Lortzings Frühwerk sehr angetan. „Aus jugendlichem Ungestüm heraus charmant“, beschreibt er seinen Eindruck. Ein lohnenswertes „Kuriosum“ nennt Jón Philipp von Linden, Musiktheater-Dramaturg am Stadttheater, das Frühwerk des 27-Jährigen. Es wird erstmals in Bielefeld zu hören sein. Entstanden ist es 1828, kurz nachdem Lortzing mit „Ali Pascha von Janina“ das erste seiner heiteren Singspiele vorgelegt hatte.

Der Komponist, Spross einer Schauspielerfamilie, wirkte zunächst als Schauspieler und Sänger. 1826 nahm er mit seiner ebenfalls schauspielernden Frau ein Engagement in Detmold an.

Albert Lortzing (1801-1851)

Dort schuf er, zwei Jahrzehnte vor seinen bekannten Opern, eine Reihe von Schauspielmusiken für das Detmolder Hoftheater, zwei Orchesterwerke und das Oratorium „Himmelfahrt Christi“. Es wurde 1828 in Münster uraufgeführt.

Oetkerhalle in Bielefeld

„Das Oratorium weist ihn als versierten Komponisten aus“, sagt Wilden. Der erste Teil des zweiteiligen Werks ende mit einer ausladenden Chorfuge, in der Lortzing auf beeindruckende Weise alle Register seines Könnens ziehe. In den Chorsätzen gebe es barocke Reminiszenzen, aber auch Anklänge an Haydn, Beethoven und Mendelssohn. +)

J.S. Bachs Himmelfahrtsoratorium BWV 11, wird den Abend eröffnen. Das Himmelfahrtsoratorium wurde wahrscheinlich im Jahre 1735 komponiert. In der alten Bach-Gesamtausgabe (BGA) war es bei den Kantaten unter dem Namen „Lobet Gott in seinen Reichen“ eingeordnet. Aufgrund seiner biblischen Handlung, eines Evangelisten , Rezitativen und anderen Personen wird es später folgerichtig den Oratorien zugeordnet. Bach selbst bezeichnete es als „Oratorium in Festo Ascensionis“.

Johann Sebastian Bach

Die Texte entnahm Bach den Evangelien von Lukas und Markus sowie der Apostelgeschichte. Die Musik stammt in großen Teilen aus früheren Werken: Die herrliche Altarie z.B. stammt aus der h-Moll-Messe, wo sie im „Agnus Dei“ als „Qui tollis“ zu hören ist; der festliche Eingangschor entstand ursprünglich 1732 zur Einweihung der Thomasschule als „Froher Tag verlangte Stunde“ und ließ sich bestens zur Vertonung der triumphalen Freude über die Himmelfahrt des auferstandenen Christus wieder verwenden.

Susanne Winter (Sopran)

Als Vokalsolisten verpflichtete der Musikverein Susanne Winter (Sopran), Kaja Plessing (Alt), Niklas Vepsä (Tenor), Michael Dahmen (Bariton) und Sebastian Pilgrim (Bass). Es spielen die Bielefelder Philharmoniker. Die Leitung hat Wolfgang Helbich.

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Dirigent Wolfgang Helbich

Wolfgang Helbich, in Berlin geboren, studierte Schul- und Kirchenmusik sowie Dirigieren in Detmold und Berlin. 1971 gründete er das Alsfelder Vokalensemble, dessen ständiger Künstlerischer Leiter er noch heute ist. Seine beruflichen Stationen führten ihn über Alsfeld und Berlin nach Bremen, wo er von 1976 bis 2008 als Leitender Kirchenmusiker am St. Petri Dom tätig war. Zwischenzeitlich betreute Helbich zudem Professuren für Chorleitung an den Hochschulen Bremen und Saarbrücken. Unter Helbichs Leitung entstanden zahlreiche, teilweise preisgekrönte CD-Einspielungen mit dem Alsfelder Vokalensemble Bremen sowie dem Bremer Domchor. Gastdirigate führten zur Zusammenarbeit mit dem NDR-Chor, dem WDR-Chor, dem RIAS-Kammerchor und dem Münchener Bach-Chor. Wolfgang Helbich ist Herausgeber von Chor- und Orgelliteratur und war Professor für Chorleitung an Musikhochschulen in Saarbrücken und Bremen.

Seit 1999 ist Wolfgang Helbich künstlerischer Leiter des „Musikvereins Bielefeld.“

Dirigenten wie Wilhelm Lamping, Michael Schneider von 1951 – 1958 und Martin Stephani von 1959 – 1983 – haben diesen Chor maßgeblich geprägt.

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Jón Philipp von Linden gibt vor dem Konzert am 7. Mai um 19.15 im Kleinen Saal der Oetkerhalle eine Einführung.

Karten für das Konzert sind im Vorverkauf in der Touristinformation im „Neuen Rathaus in Bielefeld“ sowie bei Chormitgliedern erhältlich. Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Eintrittspreise:
10,00 bis 24 Euro

Kartenvorverkauf:

TOURIST-INFORMATION Bielefeld im Neuen RATHAUS

Niederwall 23
33602 Bielefeld

Telefon 0521 / 51-6999
Telefax 0521 / 178811

touristinfo.rathaus@bielefeld.de
www.bielefeld.de

www.musikverein-bielefeld.de

RUDOLF-OETKER-HALLE BIELEFELD

– Bestuhlungsplan

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Eine interessante Gegenüberstellung mit dem Himmelfahrts-Oratorium von: Albert Lortzing zu J.S. Bach, darauf bin ich sehr gespannt. Nach dem Highlight von gestern in Detmold: Vivaldi-Bach, wieder eine interessantes Konzertprogramm in OWL.

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Rezension-Kritik Musikverein Bielefeld, Himmelfahrtsoratorium nachstehend.

Rezension NW Himmelfahrts-Oratorium- Zur Vergrößerung in das Foto klicken..!!

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Schönes Wochenende und Grüße

Volker
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+) Textauszüge-Rezension: © 2010 NW vom 30.4. und 10.5.2010

Virtuose Barockmusik am 30.4.2010 in der Matin-Luther-Kirche Detmold


Martin-Luther-Kirche Detmold

Am kommenden Freitag, 30. April 2010, kommt um 19.30 Uhr einer der experimentierfreudigsten Komponisten der vergangenen Jahrhunderte „zu Ton“: Antonio Vivaldi.

In der Detmolder Martin-Luther-Kirche erklingen Vivaldis Konzerte für Fagott, Harfe, Orgel, Violine und Streicher.

Diese Konzerte sind besonders selten zu hören, denn sie enthalten den Part einer konzertierenden Orgel – was sie für viele Konzertveranstalter besonders aufwendig macht. Die Studierenden der Orgelklasse Prof. Prof. Tomasz A. Nowak von der Detmolder Musikhochschule stellen sich dieser Aufgabe zusammen mit den Kommilitonen Miriam Schmaderer (Violine), Hanna Rabe (Harfe) sowie  Constantin Gerstein (Fagott) und werden durch das Programm führen.

Die neue Paschen-Orgel in der Martin-Luther-Kirche Detmold

Der Eintritt ist frei.

Antonio Vivaldi hinterließ Opern, Oratorien, Kammermusik und fast 500 Konzerte für verschiedene Besetzungen. Seine Musik hat ihm zu seinen Lebenszeiten europaweiten Ruhm gebracht und eine ganze Generation von Komponisten beeinflusst. Unter anderen hat Johann Sebastian Bach die Konzerte des venezianischen Meisters genau studiert und einige von ihnen für Cembalo oder Orgel bearbeitet. Vivaldi bevorzugte in den meisten seiner Concerti die Violine als Soloinstrument.

Ein Konzert-Highlight für OWL.

Grüße

Volker

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Geistliche Chormusik u.a. vom Bückeburger Bach – Johann Christoph Friedrich Bach


Bückeburger Bach - Johann Christoph Friedrich Bach

Vorgestern erhielt ich die CD mit „Geistlicher Musik der Bach-Familie“ darin enthalten von dem Bückeburger Bach „Johann Christoph Friedrich Bach“eine Motette es ist eine filigrane CD vom Label: Conventus Musicus – in 1992 veröffentlicht, und möchte sie unbedingt weiterempfehlen.

Auf der CD ist u.a. die dreiteilige Motette: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ vom Bückeburger Bach  enthalten und entstand im Jahr 1780 oder 1781 in Bückeburg. Es ist eine vierstimmige Motette und entwickelt sich aus dem aufsteigenden Dreiklang des „Wachet auf“ eine kunstvoll-virtuos gearbeitete Introduktion. Den Hauptteil des Satzes bildet eine Choralbearbeitung nach dem Vorbild der alten thüringischen Cantus-firmus-Motette, mit der Liedmelodie im Sopran, bevor am Ende des Satzes die Introduktion in verkürzter Form noch einmal zurückkehrt. Beinahe unverändert übernimmt Johann Christoph Friedrich nun den Schlusschoral im 3. Satz aus der Kantate BWV 140 seines Vaters und führt die Schlußzeile „des sind wir froh…“ in einem eigenen freien Fugato weiter, ohne jedoch die tonale Grundebene noch einmal zu verlassen.

Cover: Bach-Familie Geistliche Musik

CD-Inhalt:

Bach, Johann Christoph (1642-1703) • Sei getreu bis in den Tod
Bach, Joh. Christoph Friedrich (1732-1795) • Wachet auf, ruft uns die Stimme!
Bach, Johann Michael (1648-1694) • Sei, lieber Tag, willkommen (zu Neujahr)
Bach, Johann Michael • Unser Leben währet siebenzig Jahr
Bach, Johann Christoph • Ich lasse dich nicht
Bach, Johann Sebastian (1685-1750) • Kyrie eleison, Christe du Lamm Gottes BWV 233a F-dur
Homilius, Gottfried August (1714-1785) • Der Herr ist mein Hirte
Ich will den Herren loben allezeit • Sehet, welch eine Liebe
Selig sind die Toten • Unser Vater in dem Himmel

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Bestell-Nr.:

CD CM 1030   für  Euro 12,90 zuzüglich 3 Euro für Versand.

Bestellungen bitte direkt an:
Conventus-Musicus
Postfach 68
97335 Dettelbach

Tel.: 09321-9243986

oder per
E-Mail:

cm@conventus-musicus.de

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Symbol für eine Hörprobe

Eine Hörprobe von Johann Christoph Friedrich Bach (Bückeburger Bach) Satz drei „Gloria sei dir gesungen“ aus der Motette: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ füge ich nachstehend bei:

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Impressionen zur Vokalgruppe „IL CONCERTO PICCOLO München, zur Vergrößerung in das Foto klicken:

Historie zu IL Concerto Piccolo

Besetzungsliste von Il concerto ciccolo München

Ensemble Il concerto piccolo München während der Aufnahme in München

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Ich möchte allen noch einmal zur Erinnerung den Beitrag; „Auf den Spuren des Bückeburger Bach – Johann-Christian-Friedrich Bach“  – hinweisen.

Link:  https://meinhardo.wordpress.com/2009/09/25/auf-den-spuren-des-buckeburger-bach-johann-christoph-friedrich-bach/

Grüße

Volker

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Klassik-Termine in der Kulturhauptstadt Essen2010


Visitatio sepulchri – Das Essener Osterspiel

Samstag 24. April 2010 und Sonntag 25.04.2010 | 20.00 Uhr | Essen | Hoher Dom zu Essen

Hoher Dom zu Essen

  • Musica enchiriadis – Die Entdeckung der Mehrstimmigkeit
  • Ensemble VOX WERDENSIS (Schola der Folkwang Universität)
  • Leitung: KMD Prof. Dr. Stefan Klöckner
  • weiterer Termin: So 25.04.2010
  • Karten & Informationen: TicketCenter Theater und Philharmonie Essen, Fon 0201 8122 200
  • ein Projekt der Essener Domschatzkammer, der Folkwang Universität, der Katholischen Akademie DIE WOLFSBURG, der Philharmonie Essen und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010

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Monteverdis „Marien-Vesper“

23. Mai 2010 | 17.00 Uhr | Essen | Basilika St. Ludgerus

Abtei Basilika St. Ludgerus Essen-Werden

Musica enchiriadis – Die Entdeckung der Mehrstimmigkeit
Schola der Folkwang Universität
Knabenchor Hannover (Leitung: Prof. Jörg Breiding)
Himmlische Cantorey
Concerto Palatino

Karten & Informationen: TicketCenter Theater und Philharmonie Essen,

Fon 0201 8122 200
ein Projekt der Essener Domschatzkammer, der Folkwang Universität, der Katholischen Akademie DIE WOLFSBURG, der Philharmonie Essen und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010

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Grüße

Volker

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„Ein Lieblingsjünger der Musik“ Karl Richter in München


Für uns Ältere war Karl Richter der Bach-Interpret schlechthin.

Dirigent und Bach-Interpret: Karl Richter

Karl Richter kam im Jahr 1951 als Thomas-Organist von der Thomaskirche in Leipzig in das katholische München und eroberte mit seinen spektakulären Bach-Aufführungen nicht nur das Münchener Publikum sondern war in den 60er bis 70er Jahren der ungekrönte Meister-Interpret für die barocke Wiedergabe der alten Meister.

Anerkennung fand er im In- und Ausland für seine Interpretationen und gründete den Münchener Bach-Chor und sein Münchener-Bach-Orchester.

Programm: Thomaskirche in Leipzig - Thomas-Organist Karl Richter in 1950

Als ein begnadeter Orgelspieler und bekennender Bach-Interpret waren seine Aufführungen mehr als spektakulär und beglückten ein dankbares Publikum. Seine Orgelabenden in der Markus-Kirche München waren Kult.

Bach-Interpret an der Orgel: Karl Richter

Seit seinem plötzlichen Tod am 15.2.1981 im Alter von nur 54 Jahren, entstand eine große Lücke in der Bach-Tradition und konnte nur schwer geschlossen werden. Der beginnenden historischen Aufführungs-Praxis fand in ihn keinen Befürworter und pflegte die „Mitteldeutsche Sächsische-Bach-Tradition“ weiterhin.

Ein nennenswerter Artikel über Karl Richter ist in der Zeitschrift „Crescendo“ erschienen und füge den Artikel als PDF bei.

PDF-Artikel: Crescendo-Blog-Karl Richter

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Wer gezielt weitere Informationen über Karl Richter in Erfahrung bringen möchte, dem empfehle ich folgende Blog-Seite.

Link: http://karlrichtermunich.blogspot.com/

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Videos über Karl Richter – eine  Trilogie – Zeitzeugen berichten…!!

Videos von Karl Richter auf  YouTube:

http://www.youtube.com/watch?v=fugN11srdG0

http://www.youtube.com/watch?v=pqdauo-kqJI

http://www.youtube.com/watch?v=2GaS1rwSQ-c

http://www.youtube.com/watch?v=Lggf6nRcM3U

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Nostalgischen Passions-Einspielungen ( 10 CDs für 20,99 € ) als Cassette bei Amazon können über meine Partnerseite bestellt werden. Hervorragende Gesangs-Solisten während der Richter-Ära sind zu genießen und sind für Nostalgie-Kenner ein Genuss der Einmaligkeit und das zu einem Spitzenpreis..!!

Link:  – h i e r  – klicken..!!

Grüsse

Volker

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TV-Tipp: am 18.4.2010 Das Bayerische Fernsehen kommt mit einem neuen Klassik-Magazin


Bayerisches Fernsehen neues Klassik-Magazin, ab Sonntag, 18.4.2010 um 12:00 Uhr:

BR KlaSSIK-MAGAZIN

am Sonntag gibt es im Bayerischen Fernsehen jeweils zur besten Sendezeit um 12 Uhr mittags das Magazin KlickKlack, das sich alle zwei Wochen jeweils eine halbe Stunde lang der bunten Welt niveauvoller Musik widmet.

So wird es viel zu entdecken geben, jeden zweiten Sonntag von 12 Uhr an (nur bei der ersten Ausgabe am 18. April ausnahmsweise von 12:15 Uhr an). Beim Start der Reihe ist übrigens ein cleverer Grenzgänger der Musikwelt mit von der Partie. Denn ein Beitrag widmet sich dem Vokalvirtuosen Bobby McFerrin. Außerdem stehen der Geiger Daniel Hope, der Bass-Bariton Bryn Terfel, der Bach-Spezialist Murray Perahia und die Jazz-Pianistin Hiromi Uehara auf der Gästeliste.

Weitere Inforomationen dazu  auf der Website vom BR.

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P.S. Radio BR-Klassik Aktualisierung für den 19.4.2010 um 13:05 Uhr

19.04.2010
13:05 Uhr: BR-Klassik

Musik im Originalklang
English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner
François Couperin: „Le Parnasse“; Georg Friedrich Händel: „Solomon“, Einzug der Königin von Saba und Chor aus dem 3. Akt; „Israel in Egypt“, Introitus und Chor aus dem 2. Teil, HWV 54 (Monteverdi Choir); „Alcina“, Eröffnungsmusik; Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-dur

Wiederholung der Sendung auf BR-Klassik am 21.4.2010 um 12 Uhr
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Schönes Wochenende und Grüsse

Volker

News vom Label: Soli Deo Gloria


News

SDG’s latest release enters specialist classical chart (6 Mar 2010)

SDG’s latest release – Bach Cantatas Volume 2 (SDG 165) – enters the specialist classical chart at number two!

News vom Label SDG vom 9.3.2010

To see the full classical chart, please click here:

Link: http://www.gramophone.co.uk/chart

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Gruß

Volker

Händel-Festspiele Göttingen – Gastauftritt in Hannover am 19. Mai 2010


Ein weiteres Highlight:

Händel-Festspiele 2010 finden in Göttingen vom 14.5. bis  24.5.2010 statt. Ein Gastkonzert ist  in Hannover am 19. Mai 2010 in der Galerie Hannover-Herrenhausen.

In diesem Jahr feiern die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen ihren 90. Geburtstag und damit 90 Jahre Händel-Renaissance, die mit der Wiederentdeckung der Opern Händels im Jahr 1920 von Göttingen aus ins Leben gerufen wurde.

Unter dem Motto „Händel & Hannover” widmet sich das Festival vom 14. bis 25. Mai 2010 Händels Aufenthalt vor 300 Jahren in Hannover-Herrenhausen. Von Hannover aus spannen wir den Bogen weit über Händels Zeitgenossen in Herrenhausen hinaus und präsentieren mit 96 Veranstaltungen und 580 Künstlern aus aller Welt Händels Wirkungsgeschichte bis heute in Deutschland.

Galerie Hannover-Herrenhausen

Gast-Konzert in der Galerie Herrenhausen, Hannover

19. Mai 2010, 20.00 Uhr

Dauer ca. 1 3/4 Std.
Eintritt:  EUR 67 / 45 / 28,50 / 17,50

Kartenvorverkauf:  Ticket-Online-Saalbuchung

Leider stehen nur noch ungünstige Restplätze zur Verfügung..!! Eile ist geboten.

300 Jahre Händel in Hannover

Unter dem Motto „Händel & Hannover“ widmen sich die diesjährigen Internationalen Händel-Festspiele Göttingen Händels Aufenthalt vor 300 jahren in Hannover-Herrenhausen. 2010 jährt sich zudem der 350. Geburtstag von Kurfürst Georg August, Händels erstem und wichtigsten Förderer aus dem Welfenhaus, der als George I. im Jahr 1714 auf den englischen Thron berufen wurde und hiermit die bis 1837 währende Personalunion begründete.

Auf dem Programm stehen Instrumentalmusik von Händel und seinen norddeutschen Zeitgenossen sowie Arien aus Händels berühmtester Oper „Giulio Cesare“, einer Oper, die George I. besonders geschätzt hat. Solistin des Abends ist die kanadische Solistin Dominique Labelle, eine der weltweit renommiertesten Interpretinnen der Musik Händels. Es spielt das Festspiel Orchester Göttingen unter der Leitung von Nicholas McGegan.

Festspiel-Orchester-Göttingen

Konzertprogramm

Carl Heinrich Graun (1703–1759)

Overture

Tra le procelle assorto
aus Cleopatra e Cesare

Johann Adolf Hasse (1699–1783)

Morte, col fiero aspetto
aus Marc’Antonio e Cleopatra

Joachim Quantz (1697–1773)

Concerto in D major (QV 5:45)
für Flöte, Streicher und basso continuo

Pause

Georg Friedrich Händel (1685–1759)

Overture

Piangerò, la sorte mia
aus Giulio Cesare (HWV 17)

Johann David Heinichen (1683–1729)

Concerto in F major (S 234)

Johann Mattheson (1681–1764)

Mein Leben ist hin, Nun ist es Zeit, Wer in seinem Busen

Darum komm, giftiges Geschmeiß aus Cleopatra

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Link: Händel-Festspiele Göttingen

http://www.haendel-festspiele.de/front_content.php?idart=274

Schönes Wochenende und Grüsse

Volker

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Humoristisches zu Bielefeld „Die Verschwörung“


Hallo,

einmal weitab von der Musik und nach den österlichen Musik-Highlights fand ich heute etwas zum Schmunzeln: Ein Artikel über die Verschwörungs-Theorie: „Bielefeld gibt es nicht..!!“

Die Verschwörung: "Bielefeld gibt es nicht"

Aufgewachsen in OWL-Ostwestfalen-Lippe muss ich es genau wissen, dass Bielefeld real besteht und seit dem 12. Jahrhundert urkundliche Erwähnung fand. Aus Hamburg kommen ganz andere Stimmen und stellen die Grossstadt mit ca. 320.000 Einwohnern in Frage und sind der Meinung: Bielefeld existiert nicht..!!

Die Progressiven unter uns wissen es schon lange: Die Stadt in Ostwestfalen ist ein Fake. Endlich sagt das mal jemand laut und öffentlich – auf einer Bühne in Hamburg. Gibt es sie? Oder gibt es sie nicht? Was ist dran an dem Gerücht, dass die Stadt Bielefeld gar nicht existiert? Seit Jahren kursiert es im Internet und auf Studentenpartys – und wird zusehends beliebter. Im Sommer soll gar ein Film darüber ins Kino kommen. Und in Hamburg ist der Saal rappelvoll, wenn darüber gesprochen wird. Ortstermin in der Speicherstadt. Ein paar Grüppchen haben sich vor einer alten Kaffeerösterei versammelt. Hastig werden die letzten Kippen geraucht. Die Nacht wirkt still. Doch das täuscht. Im Inneren des Speichers ist kaum noch Platz. Bestimmt 100 Leute sind gekommen. Ein bunt gemixter Haufen und ein großer, wenn man bedenkt, dass die Leute wegen etwas gekommen sind, das es gar nicht gibt…….

YouTube-Videos:

Der ganze Artikel kann über den nachstehenden Link nachgelesen werden:

Link: –  h i e r  –  k l i c k e n ..!!

Wie schafft man es, die Stadt auf der Landkarte zu verstecken? Und was für Menschen leben dort? Der Artikel ist köstlich verfasst und musste über die Aussagen immer wieder schmunzeln..!!

Literatur: Rätselhaftes Bielefeld, Die Verschwörung

Eine Buch darüber ist veröffentlicht worden.

Lange haben wir geschwiegen und unsere Rolle in dem großen Spiel mitgespielt, aber wir können nicht mehr schweigen. Wir haben eine Verpflichtung gegenüber unseren Lesern und allen Risiken zum Trotz enthüllen wir nun die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit!

Mit Beiträgen u.a. von Dietmar Bittrich, Wiglaf Droste, Erwin Grosche, Udo Lindenberg, Franz Mon, Sandra Niermeyer, Renate Niemann, Reneé Pleyter, Reitemeier/ Tewes, Dietmar Wischmeyer, Hans Zippert und einem Cartoon von Ralph Ruthe.

Anthologie
Originalausgabe
288 Seiten, Pb, Euro 10,95
ISBN 978-3-86532-188-6
• LIEFERBAR

Link: http://www.pendragon.de/

Viel Spass mit dem Beitrag.

Grüsse aus dem nicht existierenden Bielefeld…

Volker

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Rundfunk-Fernsehen – Übertragungen Klassische Musik zu Ostern und Folgewoche


Nachfolgend weitere Fernseh- und Rundfunkübertragungen um das Osterfest:

Oster-Sonntag: 4.4.2010

NDR
11-13 Uhr


Dixit Dominus
Konzert des NDR Chores in Kooperation mit der Reihe NDR Das Alte Werk
Giovanni Battista Pergolesi: Missa Romana für Soli, Chor und Orchester
Georg Friedrich Händel: Concerto grosso d-Moll HWV 316
Dixit Dominus, geistliches Konzert für Soli,Chor und Streicher HWV 232
Sibylla Rubens und Christina Landshamer, Sopran
Ann Hallenberg, Alt / NDR Chor
Elbipolis Barockorchester Hamburg
Ltg.: Philipp Ahmann
Aufzeichnung vom 28.1.2010 in der Laeiszhalle Hamburg
Giovanni Battista Pergolesi wurde zur Legende, noch ehe seine Werke sich verbreiteten. Nur 26 Lebensjahre waren dem musikalischen Genie vergönnt, das am 4. Februar 1710 in Jesi geboren wurde. Trotz des frühen Todes hinterließ er ein starkes Vermächtnis: Er brachte einen neuen Ton und frischen Wind in die italienische Oper. Von seinen Werken erwarteten die Zeitgenossen stets etwas zwischen Sensation und Offenbarung. Als seine Messe in F am 16. Mai 1734 in Rom aufgeführt wurde, war das Gotteshaus dermaßen überfüllt, dass angeblich der Fußboden absackte. Pergolesi schuf ein stolzes OEuvre; noch mehr aber wurde ihm zugeschrieben, denn was seinen Namen trug, wurde beachtet. Die „Missa Romana“ stammt allerdings wirklich und ganz von ihm.
Italienischer Glanz strahlt auch aus Händels Werken. Sein Wirken konzentrierte sich auf England, seine entscheidende Prägung erhielt er in Italien. In Rom entstand als eines der ersten Werke, mit denen der deutsche Protestant sich und seine Kunst bei Kardinälen und Patriziern einführte, das prachtvolle „Dixit Dominus“, die Vertonung des 110. Psalms. In Rom traf Händel Arcangelo Corelli, dessen Concerti grossi ihm als Vorbild für eigene Orchesterwerke dienten. Im d-Moll-Stück aus Opus 3, in England geschrieben, verarbeitete er Material aus geistlichen Werken. Es schlägt die Brücke zu Händels Vokalkompositionen.

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Highlight am Oster-Sonntag: 4.4.2010

WDR3
18-20

Porträt: Der Dirigent John Eliot Gardiner (18.03 – 20.00 Uhr)

Sir J.E. Gardiner


Der 1943 geborene Dirigent Sir John Eliot Gardiner hat 1964 zum ersten Mal Monteverdis „Marienvesper“ dirigiert und dafür den Monterverdi Choir gegründet. Das war noch kein Projekt der so genannten historischen Aufführungspraxis, als deren Pionier in England Gardiner neben Roger Norrington gilt. Es waren vielmehr seine Erfahrungen mit französischer Barockmusik, die ihn veranlassten, die English Baroque Soloists zu gründen und später sein Wunsch, auch romantische Musik auf Originalinstrumenten aufzuführen, das Orchestre Révolutionnaire et Romantique. Seine Einspielungen von Brahms, Schumann und Berlioz haben Aufführungsgeschichte geschrieben. Parallel zu seiner Arbeit in der historischen Aufführungspraxis war er Gründungsdirigent der Lyoner Oper und Chefdirigent des NDR-Sinfonieorchesters. Im Gespräch mit Richard Lorber gibt John Eliot Gardiner Auskunft über seine Anschauungen, seine künstlerischen Stationen und Pläne.

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Oster-Sonntag: 4.4.2010

Dkultur
20-22 Uhr

Thomaskirche Leipzig

Live aus der Thomaskirche Leipzig
Josquin des Préz: Missa Pange Lingua

Johann Sebastian Bach: »Kommt, eilet und laufet«

Osteroratorium für Soli, Chor und Orchester BWV 249


Anja Lipfert, Sopran
David Erler, Altus
Tobias Hunger, Tenor
Karsten Müller, Bass
Kammerchor Josquin des Préz

Leipziger Barockorchester
Leitung: Ludwig Böhme

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Ein weiteres HighlightBlog-Teilnehmer aufgepasst..!!

NDR
Sonntag: 4.4.2010

um 22-24 Uhr

St.Michaelis Hildesheim

1000 Jahre St. Michaelis Hildesheim

Johann Sebastian Bach: Nun ist das Heil und die Kraft, Kantatensatz für Chor und Orchester BWV 50
Johann David Heinichen: Concerto F-Dur
Johann Sebastian Bach: Es erhub sich ein Streit, Kantate BWV 19
Jan Dismas Zelenka: Sinfonia a-moll
Johann Sebastian Bach: Herr Gott, dich loben wir alle, Kantate BWV 130
Johannette Zomer, Sopran / Bogna Bartosz, Alt
James Gilchrist, Tenor/ Peter Harvey, Bass

NDR Chor / NDR Radiophilharmonie
Ltg.: Roy Goodman

Aufzeichnung vom 20.2.2010 in der St. Michaelis-Kirche in Hildesheim


Anlässlich der Feierlichkeiten „1.000 Jahre St. Michaelis“ gastieren die NDR Radiophilharmonie und der NDR Chor gemeinsam mit Werken von Johann Sebastian Bach, Johann David Heinichen und Jan Dismas Zelenka in Hildesheim. Unter Leitung von Roy Goodman kommen drei große Komponisten des Barock zur Aufführung: Bach, Zelenka, Heinichen. Im Zentrum stehen dabei die glanzvollen Kantaten Johann Sebastian Bachs aus den 1720er Jahren: Kompositionen von majestätischer Klangpracht, mit denen der Erzengel Michael als Fürst der himmlischen Heerscharen gefeiert wird.
Roy Goodmann arbeitete bereits mehrfach mit der NDR Radiophilharmonie zusammen. Der Pionier auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis wird als Dirigent und Geiger seit vielen Jahren in der Musikwelt hoch geschätzt. Er war u.a. Gründer und Leiter des „Brandenburg Consort“, stand an der Spitze der „Hanover Band“ und dirigierte zahlreiche Produktionen der Händel-Festspiele in Karlsruhe.

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Oster-Montag5.4.2010

Ö1
19:30-22 Uhr
Francesco Bartolomeo Conti: „David“, Azione Sacra per Musica
Netherlands Bach Society, Orchestra and Chorus, Dirigent: Alan Curtis; Yuri Minenko, Countertenor (David); Matthew Brook, Bariton (Saul); Anna Maria Panzarella und Johannette Zomer, Sopran; Cécile van de Sant, Alt; Marc Pantus, Bass
(aufgenommen am 20. Jänner in Maastricht, Niederlande). Präsentation: Bernhard Trebuch

Dienstag: 6.4.2010

Dkultur
20-22:30Uhr

Alte Musik
»Universalgelehrter oder ›Musicalischer Horribilicribrifax‹?«
Der Thomaskantor Johann Kuhnau (1660- 1722)
Von Michael Maul

Freitag: 9.4.2010
BR-Klassik
21-22
Ein Kaleidoskop der Gefühle
„Das Wohltemperierte Klavier“ von Johann Sebastian Bach und die Sprache der Tonarten
Von Friederike Haupt

Und noch ein TV-Tipp:

ARTE-TV
ARTE F © Camera Lucida Productions

Sonntag, 4. April 2010 um 19.15 Uhr

Wiederholungen:
09.04.2010 um 06:00
15.04.2010 um 06:00
Vivaldi, Gloria
(Frankreich, 2009, 43mn)
ARTE F
Regie: Philippe Béziat
Sänger: Sara Mingardo
Dirigent: Rinaldo Alessandrini

Das „Gloria“ D-Dur (RV 589) ist eines der berühmtesten Sakralwerke von Antonio Vivaldi und wurde noch nie fürs Fernsehen aufgezeichnet. ARTE zeigt das Werk in Kombination mit dem „Gloria“ (RV 588). Es spielt das Concerto Italiano unter der musikalischen Leitung von Rinaldo Alessandrini. Altistin Sara Mingardo übernimmt den Solopart.

Sara Mingardo ist Beobachterin und Solistin in dem Konzert, das im Herbst 2008 in der lombardischen Stadt Crema aufgeführt wurde. Auf dem Spielplan stehen zwei Vertonungen des „Glorias“ von Antonio Vivaldi. ARTE zeigt in aufwendig gestalteten Bildern Ausschnitte aus dem „Gloria“ (RV 589) und aus dem „Gloria“ (RV 588). Es spielt das Concerto Italiano unter Leitung von Rinaldo Alessandrini.
Mit der Partitur in der Hand verfolgt Sara Mingardo aufmerksam die Aufführung. Inspiriert von der Schönheit der Musik stellt Sara sich bisweilen vor, dass die Chorsänger sich im Rhythmus der Musik schwebend durch die Kirche bewegen – wie in einem Traum. Schließlich erhebt sich die Solistin und singt zusammen mit dem Chor die wundervollen Melodien, die Vivaldi eigens für sie geschrieben zu haben scheint.
Das „Gloria“ in D-Dur (RV 589) ist wohl das bekannteste aller religiösen Werke Vivaldis. Doch es gibt ein zweites „Gloria“ (RV 588), dessen Sätze hinsichtlich Tonart, Orchestrierung und Stimmung erstaunliche Ähnlichkeiten mit RV 589 aufweisen. Ganz offensichtlich sollte eine der beiden Versionen die andere ersetzen – aber welche Fassung ist die jüngere? Das Entstehungsdatum beider Werke ist ungewiss, denn von keinem ist die Originalhandschrift des Komponisten erhalten. Der Film zeigt ausgewählte Auszüge aus beiden Partituren.

Sara Mingardo, geboren am 2. März 1962 in Venedig, studierte Gesang am Konservatorium Benedetto Marcello und an der Accademia Musicale Chigiana in Siena. Ihr Debüt feierte sie 1987 mit der Fidalma aus „Il matrimonio segreto“. Sie wurde inzwischen mehrfach ausgezeichnet und hat mit Auftritten in den USA, Paris und Salzburg längst internationales Parkett erobert. Das Repertoire der Altistin reicht von Monteverdi bis Britten, ihr Opernrepertoire umfasst unter anderem die großen Altpartien von Gluck , Händel (Rinaldo, Giulio Cesare, Orlando), Rossini und Verdi (Rigoletto, Falstaff, Otello). Für das Label Opus 111 hat Sara Mingardo 2003 Stücke von Vivaldi, Pergolesi, Scarlatti und Händel auf CD eingespielt, ebenfalls mit dem Concerto Italiano unter Leitung von Rinaldo Alessandrini.

Schönes Osterfest und Grüsse

Volker

Fernseh-Highlights an Karfreitag und Kar-Samstag 2.-3. April 2010


Ich möchte allen Fernsehzuschauern auf besondere Sendungen für den Karfreitag und Kar-Samstag hinweisen:

MDR-Fernsehen, 3.4.2010 00:00 Uhr – Matthäus Passion aus der Thomaskirche

MDR Fernsehen Karfreitag BWV 244 Matthäus Passion

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BR-Fernsehen, Samstag, 03.04.2010
00:25 – 01:25 Uhr
Ballett John Neumeier Matthäus Passion

BR-Fernsehen: Ballett von John Neumeier Matthäus Passion

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BR-Fernsehen am Samstag, 3.4.2010 23:30 Uhr

Die große Romanverfilmung: „Schlafes Bruder“

Bestseller-Roman von Robert Schneider

BR Fernsehen Romanverfilmung "Schlafes Bruder" von Robert Schneider

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Wünsche allen ein sonniges und glückliches Osterfest.

Herzliche Grüsse

Volker

Kleinanzeigen: Orgel-CD’s von Elisabeth Roloff zu verkaufen


Hallo Orgelfreunde,

Organistin & Dozentin Elisabeth Roloff (1937 - 2008)

von den Orgel-Einspielungen der Organistin & Dozentin: Elisabeth Roloff sind aus ihrem Nachlass folgende  CD’s zu erwerben:

10 € pro CD – inkl. Zusendung

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12 x Orgellandschaft Jerusalem,

7 x Christmas Organ Music ,

1 x Mit Bach durch das Liturgische Jahr

Einspielungen von Dabringhaus und Grimm, Detmold

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Bestellungen können an mich per E-Mail gerichtet werden:

E-Mail an:  martin_roloff@web.de

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen und freundliche Grüße

Ihr Martin Roloff

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Es sind hervorragende Orgel-CDs und kann sie wärmstens empfehlen.

Grüsse

Volker

Sir Gardiner-News: Einmaliges Sonderkonzert J.E. Gardiner mit Advents-Kantaten in der Philharmonie Berlin


Hallo Gardiner-Freunde,

Sir John Eliot Gardiner ist mit den English Baroque Soloists und Monteverdi Choir zu einem Sonder-Konzert in Deutschland nach Berlin  in die dortige Philharmonie mit Advents-Kantaten von J.S. Bach – eingeladen worden.

Das Konzert in der Berliner-Philharmonie findet am:

Montag, 6. Dezember 2010 um 20:00 Uhr statt.

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Zur Aufführung gelangen folgende Kantaten von J.S. Bach:

BWV 61 Nun komm der Heiden Heiland, BWV 151 Süßer Trost, mein Jesus kömmt, BWV 70 Wachet! Betet!

und Instrumental:

BWV 1060 Konzert für Violine und Oboe.

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Karten und Infos:

Direkt – Online-Bestellung von Karten für Berlin

Link: http://www.berliner-konzerte.de/adventskantaten_sir_john_eliot_gardiner.1454.301888.html

Telefon: 0180 55 44 888

Saalplan Philharmonie:  Saalplan Philharmonie Berlin

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BACH-MAGAZIN Heft 15

In dem BACH-MAGAZIN Heft 15 ist ein großartiger Artikel über Sir John Eliot Gardiner verfasst worden. Es geht um das Projekt: „Soli Deo Gloria“ Feste Alter Musik im Braunschweiger Land.

Wie bekannt, ist der Mitbegründer dieses Festivals in Braunschweig an erster Stelle Sir J.E. Gardiner zu benennen zusammen mit Günter Graf von der Schulenburg. Ihm ist es mit zu verdanken, dass diese Fest-Konzerte im Braunschweiger Land Überregional eine großartige Resonanz in Deutschland und dem Ausland gefunden hat.

Wie bekannt, gastiert er mit seinem Ensemble und dem Monteverdi Choir am 7. Mai 2010 mit der h-moll-Messe von J.S. Bach im Kaiserdom von Königslutter.

Weitere Konzert-Termine von Sir Gardiner in Deutschland 2010 können unter dem nachstehenden Link nachgelesen werden.

Link:h i e r  –  k l i c k e n..!!

In dem Bach Magazin-Artikel kommt des weiteren zur Sprache, dass Sir Gardiner im Kalenderjahr 2011 sein ersehntes „Sabbatical“ nehmen wird.

Ein Vergleich der CD-Veröffentlichungen mit den Brandenburgischen Konzerten von Riccardo Chailly und dem Gewandhaus-Orchester und Sir Gardiner, English Baroque Soloists, Kati Debretzeni, ist in dem Heft 15 hinterlegt. Hierzu der Schlusssatz der Rezension:

Fazit:

Chailly reüssiert erstaunlich gut, großes Lob ist ihm und seinen Musikern für ihren Bach zu spenden.

Gardiner allerdings agiert oft expliziter, plastischer, in musikalisch-rhetorischer Hinsicht souveräner – der Erfahrungsvorsprung seines Teams bleibt unüberhörbar….!!

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Eine Fotogalerie über den Artikel: SDG für Alte Musik im Braunschweiger Land – nachstehend,

zum Lesen und zur Vergrößerung in das jeweilige Bild klicken.

Bild 1

Artikel Bild 1

Bild 2

Artikel Bild 2

Bild 3

Artikel Bild 3

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Grüsse

Volker

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Orgelmusik zur Passionszeit in der Nicolaikirche Bielefeld


Hallo Orgelfreunde,

Altstädter Nicolaikirche Bielefeld

das Ev. Stadtkantorat Bielefeld lud zu einer Orgelmusik in die Ev. Altstädter Nicolaikirche ein. Als Organist wurde der in Bielefeld bekannte Br. Andreas Warler – Organist an der Basilika des Klosters Eteinfeld / Eifel- eingeladen mit Orgelwerken aus der Barock- und Klassikzeit.

Grosse Beckerath-Orgel Nicolaikirche Bielefeld

Programm Altstädter Orgelmusik

Es war ein fantastisch ausgewogenes Orgelprogramm dass der Basilika-Organist aus der Eifel zusammengestellt hatte, alle Nuancen wurden durch die großartige Beckeradt-Orgel zum Tragen gebracht und der Besucher wurde durch eine Stunde Orgelmusik aufs vortrefflichste beglückt. Für die Frühabendzeit war die Besucherschar erfreulich hoch, denn wie oft habe ich schon andere Besucherzahlen erlebt, wo die Reihen nur spärlich besetzt waren.

© Organist Br. Andreas Warler

Für den frühen norddeutschen Barock in Franz Tunders Choralfantasie „In dich hab ich gehoffet“ bedeutete das, ein mannigfaltiges Spiel mit Impulsen, Motivsplittern und Echo- Schattierungen musikalisch zu pointieren und klanglich zu verschmelzen. In Bachs „Zehn Gebote“-Choral BWV 678 aus der „Orgelmesse“ gab er der Fünfstimmigkeit eine aus Kanonstrenge und Klangsinnlichkeit gespeiste katechetische Kraft. Präludium und Fuge c-Moll BWV 546 erklangen in durchdachter großformatiger Disposition.

Johann Christian Heinrich Rincks, Bach-Enkelschüler und Klassiker der Orgelpädagogik, Variationen über ein Thema von Corelli op. 56 (1820) wurden dagegen in brillanter Spielfreude und Registervielfalt ausgekostet. Folgten von César Franck, dem bei uns meistgespielten großen „Orgelfranzose“ aus der Wallonie, zwei Einzel-Piècen: Mit dem ungewöhnlichen Griff zu einer nicht gedruckten Frühfassung der dreiteiligen C-Dur-Fantasie op. 16 zeigte Andreas Warler den Komponisten in kongenialer romantischer Form. +)

Zum Abschluss gab es dass von mir so mit Spannung erwartete Highligth für die Passions-Zeit: J.S. Bach, BWV 244  aus der Matthäus-Passion mit dem Schluss-Choral: „Wir setzen uns mit Tränen nieder“ niedergeschrieben als „Bachs Memento“ (1925) vom Orgelsinfoniker Charles-Marie Widor (1844-1937) – ein bekennender Bachfreund und Bewunderer. Hier war der Eifel-Organist „Andreas Warler“ der perfekte Orgel-Interpret für diese fantastische Orgel-Sinfonie. Gespannte Ruhe war allseits zu verspüren und wurden zu einer wahren Sternstunde des Orgelabends, Bach lebte in mir auf mit seinem fantastischen Schlusschoral. Das war wieder der berührende Moment, wo das Herz lautstark klopfte und man vom Alltag entrückt wurde in eine andere Welt…!!

Nachstehend ein Video-Clip mit dem Schluss-Satz aus dem BWV 244: Matthäus-Passion von J.S. Bach, umgearbeitet für Orgel „Bachs Memento“ (1925) von Charles-Marie Widor  – „Wir setzen uns mit Tränen nieder.“ Ich finde die Aufnahme zwar großartig gespielt und liebe sie über alles, aber die immense Halligkeit und Lautstärke bewirkt nicht die Innigkeit der Wiedergabe wie durch den Eifel-Organisten Andreas Warler an diesem Abend in der Nicolaikirche, der traumhaft die Registrierung und Interpretation vorführte und mich innerlich erschauern liess. Von dieser Wiedergabe war ich total benommen und berührt und das am Vorabend des Geburtstages von J.S. Bach, Herz was willst du mehr…!!

Fehler
Dieses Video existiert nicht

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Hier der Link zur Homepage von Br. Andreas Warler..!!

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Ein Kantaten-Gottesdienst-Hinweis für OWL zu Ostern:

Für Oster-Montag, 5. April 2010 um 10:30 Uhr, ist in der Ev. Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld ein Kantaten-Gottesdienst zu erleben, es wird von J.S. Bach die Kantate, BWV 145 „Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen“ – aufgeführt.

Ausführende: Melanie Kreuter, Sopran; Marc Heines, Tenor; Torben Jürgens, Bass; Camarata St. Mariae;

Leitung: Ruth M. Seiler

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Herzliche Orgel-Grüße
Volker

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+) Textauszug: NW

Allseits Begeisterung – Bach-Museum Leipzig am 20.März 2010 eröffnet


Hallo Bachfreunde,

Bach-Museum Leipzig Wiedereröffnung

überall ist Begeisterung zu verspüren, denn das nach zweijähriger Umbauphase für 7 Mill. € wiedereröffnete Bach-Museum und Bach-Archiv in Leipzig kann mit spektakulären Neuigkeiten aufwarten.

Besucher konnten sich am ersten Öffnungstag kostenlos in der ebenfalls neu konzipierten Ausstellung über Leben und Wirken des berühmtesten Leipziger Thomaskantors informieren.

Neueröffnung Bach-Museum und Bach-Archiv in Leipzig

Am gestrigen Sonntag, 21. März 2010, zum 325. Geburtstag von J.S. Bach, kam Bundespräsident Horst Köhler zum Festakt in das Rathaus von Leipzig und wurde mit einer Motette von dem Thomaner Chor empfangen. Anschließend begaben sie sich zu Ehren des Komponisten ins Bach-Museum (ehemalige Bose-Haus) nahe der benachbarten Thomaskirche. Köhler würdigte die Leipziger Forschungsstätte als „kulturellen Leuchtturm“ in Deutschland. Bei der Arbeit des Archivs gehe es um den „Erhalt des kulturellen Gedächtnisses der Nation“, erklärte Köhler bei einem Besuch.

Zwei Videos nachstehend zur Eröffnung  des Bach-Museums am 20/21. März 2010:

Beim Starten des 1. YouTube-Videos einen kleinen Zeitraum warten, der Anfang ist total schwarz aber nach ein paar Sekunden startet das Video normal weiter, schein wohl eine kleine Macke zu haben..!!

Fehler
Dieses Video existiert nicht

Weitere Link-Angaben zu Video-Beiträgen des MDR

Link: http://www.mdr.de/sachsenspiegel/7185048.html

Link: http://www.mdr.de/sachsen/7184118.html

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Historische Orgel im neuen Bach-Museum Leipzig

Historische Orgel im neuen Bach-Museum Leipzig

Per Knopfdruck - historische Instrumente erklingen im Bach-Museum

Visuelle Bach-Kompositionen im Bach-Museum

Visuelle Bach-Kompositionen im Bach-Museum

Zu den neuen Exponaten zählen unter anderem der Spieltisch der Leipziger Johanniskirchorgel und Relikte aus dem vermuteten Bach-Grab. In der neuen „Schatzkammer“, einem Teil des Anbaus, werden unter anderem drei Autographe Bachs aus dem eigenen Archiv gezeigt. In einem anderen Teil wird es etwa alle sechs Monate eine neue Sonderausstellung geben. Den Beginn macht die Präsentation „Meisterwerke im Wochentakt“ über die „unheimliche Produktivität“ Bachs beim Komponieren von Kantaten in seinem ersten Jahr als Thomaskantor. Ebenfalls erweitert wurde die Fläche für das Bach-Archiv, das historische Dokumente rund um Leben und Schaffen des Komponisten beherbergt. Der Forschungs- und Dokumentationsstätte steht mit insgesamt 3.000 Quadratmetern künftig ein Drittel mehr Raum zur Verfügung.

Ich freue mich riesig darauf während des Bachfestes 2010 diese neue Highlight-Stätte über J.S. Bach besuchen zu können. Einen Vorgeschmack davon hat @Wolfgang während seines Berlin-Leipzig-Besuches wohl erfahren dürfen und wird uns darüber etwas berichten.

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Adresse

Bach-Museum Leipzig
Thomaskirchhof 15/16
04109 Leipzig

Öffnungszeiten ab 20.03.2010

Dienstag bis Sonntag:
10:00–18:00 Uhr

Öffnungszeiten während des Bachfestes 2010

11. bis 20. Juni 2010:
täglich 10:00–20:00 Uhr

Eintrittspreise:

Erwachsene: 6,00 € / ermäßigt: 4,00 €
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: frei
Gruppen (ab 10 Personen): 5,00 € pro Person
Jahreskarte: 15,00 € (nicht übertragbar)

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Mit herzlichen Bach-Grüssen

Volker




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Das große Jubiläumsjahr 2010 für Wilhelm Friedemann Bach – Robert Schumann – Luigi Cherubini – Frédéric Chopin


Hallo,

das Jahr 2010 enthält wieder große Komponisten-Namen, die in diesem Jubiläumsjahr geehrt werden. Beginnen möchte ich mit „Wilhelm Friedemann Bach“.

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784)

300. Geburtstag am 22.November 2010

Wilhelm Friedemann war der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs und wurde am 22.11.1710 in Weimar geboren. Aus seinem Geburtsort Weimar kam er 1717 mit seiner Familie nachKöthen, wo er die Lateinschule besuchte. Ab Juni 1723 besuchte er die Leipziger Thomasschule, nahm 1727 Violin-Unterricht bei Johann Gottlieb Graun, wurde 1729 als Jurastudent an der Universität Leipzig immatrikuliert und studierte außer den Rechten auch Philosophie und Mathematik. 1733 wurde er Organist an der Sophienkirche in Dresden. Im April 1746 wurde er Musikdirektor und Organist an der Marienkirche in Halle (Saale). Daher wird er auch als der Hallesche Bach bezeichnet. Außerdem leitete er den Stadtsingechor zu Halle. 1763 wurde er zum Hessen-Darmstädtischen Kapellmeister ernannt. Die Stelle in Hessen-Darmstadt in der Nachfolge von Christoph Graupner trat er nicht an, den Titel durfte er jedoch führen.

1764 gab er sein Amt in Halle auf. Seither lebte er ohne feste Anstellung und versuchte, durch Konzerte, Unterricht und Kompositionen seinen Lebensunterhalt zu verdienen. 1770 zog er nach Braunschweig, im Frühjahr 1774 nach Berlin. Im Jahrzehnt zwischen 1764 und 1774 unternahm er zahlreiche Reisen, unter anderem nach Göttingen (zu Forkel), die jedoch ebenso wenig eine feste Anstellung nach sich zogen wie seine Bewerbungen als Organist in Braunschweig und Wolfenbüttel. In Berlin gab er mehrere erfolgreiche Orgelkonzerte, die ihm die Unterstützung Prinzessin Anna Amalias, der Schwester Friedrichs II., eintrugen. 1778 oder 1779 entzog sie ihm ihre Gunst, nachdem ihm der (ungeklärte) Vorwurf gemacht wurde, gegen Anna Amalias Kompositionslehrer, den preußischen Kapellmeister Johann Philipp Kirnberger, intrigiert zu haben. Wilhelm Friedemann Bach starb am 1.7.1784 in ärmlichen Verhältnissen in Berlin.

Als Organist und Klavierspieler war Bach wegen seiner gerühmten Kunst der Improvisation berühmt. „Unstrittig der größte Organist der Welt! Er ist ein Sohn des weltberühmten Sebastian Bachs, und hat seinen Vater im Orgelspiel erreicht, wo nicht übertroffen“, schwärmte Christian Friedrich Daniel Schubart. Und von seinem Bruder Carl Philipp Emanuel ist durch Johann Nikolaus Forkel der Satz überliefert: „Er konnte unsern Vater eher ersetzen, als wir alle zusammengenommen.“ +)

Wilhelm Friedemann Bach, genoss den Ruf, einer der herausragenden, zugleich aber auch eigenwilligsten Komponisten seines Zeitalters zu sein. Sein Werk stellt den ehrgeizigen Versuch dar, das Erbe des Vaters aufzunehmen und dem Geschmack seiner Generation entsprechend weiterzuentwickeln. Hochgesteckte künstlerische Ambitionen sind in nahezu sämtlichen Werken W. F. Bachs zu erkennen – von den frühen Klavierstücken über die Kantaten der mittleren Schaffenszeit bis hin zu den späten Sonaten und Fantasien. 1)

Anlässlich des Gedenkjahres 2010 plant das Bach-Archiv Leipzig, unterstützt vom Packard Humanities Institute (Los Altos, California, USA), erstmalig das gesamte erhaltene Schaffen des ältesten Bach-Sohns in einer elf Bände umfassenden Ausgabe vorzulegen.

Die Händelstadt Halle erhält 2010 ein weiteres Musikmuseum. Anlässlich des 300. Geburtstages des Komponisten Wilhelm Friedemann Bach, der mehrere Jahre in Halle lebte und als Musikdirektor und Organist an der Marienkirche wirkte, richtet die Stiftung Händel-Haus in seinem einstigen Wohnhaus eine neue Dauerausstellung ein.

Link:

http://www.haendelhaus.de/de/presse/news/artikel/friedemann_bach_haus.html

Cover: Wilhelm Friedemann Bach- Concerti - Freiburger Barock-Orchester

Eine Besonderheit ist die Weltersteinspielung des Flötenkonzerts in D von Wilhelm Friedemann Bach – es wurde erst 1999 von Prof. Christoph Wolff (Harvard University) in dem verschollen geglaubten Notenarchiv der Berliner Singakademie in Kiew entdeckt und wurde vom Label. Carus veröffentlicht.

Link mit Hörproben: h i e r  – klicken..!!

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Robert Schumann (1810 – 1856)

2oo. Geburtstag am 8. Juni 2010

Robert Schumann (1810-1856)

Robert Schumann geboren am  8. Juni 1810 in Zwickau; gestorben am 29. Juli 1856 in Endenich bei Bonn, heute ein Ortsteil des gleichnamigen Stadtbezirks von Bonn – deutscher Komponist und Pianist der Romantik – (der gelegentlich angegebene zweite Vorname Alexander ist nicht belegt). Er war der Ehemann von Clara Schumann, geborene Wieck.

Er erhielt bereits mit sieben Jahren Klavierunterricht, studierte 1828–30 ohne große Neigung Jura in Leipzig und Heidelberg, in Wahrheit aber widmete er sich bereits ganz der Musik und begann auch zu komponieren.

Neben Unterricht in Klavier (bei Friedrich Wieck, dem Vater seiner späteren Frau) und Musiktheorie trieb er eigene Studien anhand von Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertem Klavier. Eine Fingerzerrung vereitelte zwar die Virtuosenlaufbahn; es entstanden aber weitere frühe Kompositionen. Auf Jahre hinaus veröffentlichte er nur Werke für Klavier.

1834 gründete Schumann die „Neue Zeitschrift für Musik“, in der die teilweise realen, teilweise erfundenen „Davidsbündler“ (Eusebius, Florestan u.a.) für eine hohe, „poetische“ Musik stritten. In seinem romantisch-idealistischen Künstlertum aufrichtig und entschieden, war Schumann durch sein immer stärker nach innen gewandtes Wesen als Lehrer und Dirigent wenig erfolgreich, als Komponist zunächst kaum bekannt.

1840 heiratete Schumann gegen den Widerstand Friedrich Wiecks dessen Tochter Clara; im selben Jahr komponierte er eine große Anzahl Lieder.

1843 kam er durch Felix Mendelssohn Bartholdy ans Leipziger Konservatorium, 1844 als Chorleiter nach Dresden.

1850 wurde er Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf (hier besuchte ihn 1853 der junge Johannes Brahms), war dort jedoch nach einiger Zeit Demütigungen und Intrigen ausgesetzt.

Eine schon in jungen Jahren gelegentlich sich ankündigende seelische Krise gelangte in seinem späteren Alter zu einem psychischem Verfall, die 1854 nach einem Selbstmordversuch vollends zum Ausbruch gekommen war. Sein letzter Aufenthalt war die Heilanstalt Endenich bei Bonn wo er am 29. Juli 1856 verstarb. +)

In der Konzertpraxis und im Musikleben ist Robert Schumann bis heute vor allem als Klavier- und Liedkomponist bzw. als Symphoniker präsent. Dass er, vor allem in seinen späteren Schaffensjahren, in der Komposition von Chormusik einen wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit sah, ist kaum bekannt, und dies obwohl der Komponist selbst immer wieder betont hat, wie zentral dieser Bereich für ihn war. So schrieb er z.B. in einem Brief an Carl Reinecke im Januar 1846, dass das Komponieren für „selbständigen Chor [d.h. a cappella]“ den „eigenen melodischen Sinn“ schärfe. Über seine zahlreichen im Jahre 1849 entstandenen Chorstücke schrieb Schumann an seinen Verleger Whistling, er habe sie „mit wahrer Passion“ komponiert. 1)

Die Kreisleriana hatte Schumann schon 1838 vollendet. Gedanklich ist das Stück dem Schriftsteller E.T.A. Hoffmann zugeeignet, der seinen Kapellmeister Kreisler nicht nur als Pseudonym für die Leipziger musikalische Zeitung verwendet, sondern ihn auch literarisch zum Charakter erhoben hatte. Als Zeugnis musikalischer Verehrung widmete Schumann das Werk Frédéric Chopin, für den er große Bewunderung hegte.

Die jahrzehntelange Missachtung dieser Kompositionen hängt vermutlich mit der Skepsis zusammen, die lange Zeit dem gesamten Spätwerk des Komponisten entgegengebracht wurde. Verglichen mit den originellen und zugleich genialen Klavierwerken, die in den 1830er Jahren entstanden waren, erschienen Schumanns Zeitgenossen seine späten Kompositionen als konventionell, matt und spröde.

Vieles an dieser Einschätzung hat sich als Klischee und Vorurteil erwiesen, weil man einen Zusammenhang zu Schumanns tragischem und psychischem Verfall in seinen allerletzten Jahren erkennen wollte – andere Unterschiede zwischen Frühwerk und Spätwerk sind dagegen durchaus objektiv zu benennen. Sie dokumentieren aber nicht eine geistige Ermattung des Künstlers, sondern seinen entschieden und bewusst eingeschlagenen Weg zu einer Musik, die Volkstümlichkeit und künstlerischen Anspruch zugleich einzulösen sucht. Auf dem Gebiet der Vokalmusik gibt es nach wie vor einen „neuen“ Schumann zu entdecken. 1)

Veranstaltungen zum Schumann-Jahr in 2010 sind unter den nachstehenden Links zu erfahren:

Im Bachfest-Programm 2010 sind mit Robert Schumann und Johannes Brahms zwei führende Protagonisten der Bach-Rezeption im 19. Jahrhundert vertreten. Schumann, dessen Geburtstag sich zum 200. Male jährt, gehörte zu den Initiatoren der ersten Bach-Gesamtausgabe und hatte sogar selbst eine Bach-Edition konzipiert. Das »Wohltemperierte Klavier«, welches er als »Werk aller Werke« betrachtete, stand bereits in frühen Jahren im Zentrum seiner musikalischen Studien und galt als Leitbild für eigene Kompositionen. Schumann dirigierte 1851 die Düsseldorfer Erstaufführung der Bachschen Johannes-Passion und wurde damit zum Bahnbrecher für das seinerzeit noch selten musizierte Werk.

Link zum Bachfest Leipzig 2010  vom  11. Juni – 20. Juni 2010 nachstehend:
»Bach Schumann Brahms«

und:

Link: http://www.schumann-verein.de/Kalender.40.0.html

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Fernsehen:

ZDF Theaterkanal

Samstag, 12.06.2010
09:00 Uhr

Robert Schumann: Frühlingssinfonie
David Zinman, Tonhalle Orchester Zürich

ARTE-Mediathek Schumann, Konzert in der Frauenkirche

Link: http://liveweb.arte.tv/de/video/Hommage_an_Schumann__Konzert_mit_Daniel_Harding/

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Ein Artikel über Robert Schumann in DIE ZEIT

Link: http://www.zeit.de/2010/23/Robert-Schumann

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Luigi Cherubini (1760 – 1842)

250. Geburtstag am: 14. September 2010

Luigi Cherubini 1760-1842

Luigi Cherubini am 14. September 1760 in Florenz geboren war unter seinen Zeitgenossen eine unangefochtene Autorität und gilt heute als der bedeutendste Komponist geistlicher Musik in Frankreich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Geschult in der polyphonen Technik Palestrinas und beeinflusst von Haydn und Mozart erwies er sich als überaus experimentierfreudiger Komponist von Sakralwerken. So entwickelte er einen eigenen symphonischen Kirchenmusikstil mit besonderem Sinn für orchestrale Wirkung, der entscheidende Wege für die Kirchenmusik der Romantik wies. 1)

Sein Vater war Cembalist am Pergola-Theater; ersten Musikunterricht erhielt er daher beim Vater. 1778 schickte der Großherzog der Toskana, der spätere Kaiser Leopold II., den angehenden Komponisten zu Sarti nach Venedig, bei dem er den polyphonen Satz studierte.

Seine erste Messe hatte Cherubini bereits im Alter von 13 Jahren geschrieben; 1780 wurde seine erste Oper, „Quinto Fabio“, aufgeführt, jedoch ohne Erfolg; in den nächsten Jahren folgten jedoch viele weitere Opern.

Von 1784 bis 1786 weilte Cherubini in London, wo er freundlich aufgenommen wurde und ein Jahr lang die Stelle eines Königlichen Hofkomponisten bei König Georg III. bekleidete. Schließlich ließ sich Cherubini 1788 in Paris nieder.

Drei Jahre lang war er Dirigent am Théâtre de la Foire in Saint-Germain, das von Léonard, dem Friseur der Marie Antoinette, geleitet wurde.

Hier verstand er es, in der Auseinandersetzung mit Werken Cimarosas, Paisiellos und anderer, seinen eigenen musikalischen Stil beachtlich fortzuentwickeln. 1797 kam in Paris seine großartige Oper Médée auf die Bühne. In diesem und anderen Werken erwies sich der Meister als bedeutsamer Nachfolger Glucks, 1805 wandte sich Cherubini nach Wien, wo er mit Beethoven zusammentraf, der ihn sehr schätzte und in dessen Vokalmusik der Einfluss Cherubinis deutlich zutage tritt.

Als Opernkomponist war ihm der Erfolg nicht dauerhaft hold, und so wandte sich Cherubini mehr der Kirchenmusik zu (und seiner Lieblingsbeschäftigung, der Botanik).

Luigi Cherubini galt noch 1876 als „der größte Kirchencomponist dieses Jahrhunderts“ . Verwurzelt im Palestrina-Stil, der für Cherubini der Urgrund aller Kirchenmusik ist, angeregt durch die Wiener Klassik, deren Symphonik ihn beim ersten Hören zutiefst erschütterte, und geprägt durch die historische Erfahrung der französischen Revolution, des napoleonischen Kaiserreichs und schließlich der Restauration der Bourbonen hat Cherubini einen symphonischen Kirchenmusikstil geschaffen, der weitestgehend mit barocken Traditionen brach und wegweisend auf die Kirchenmusik der Romantik wirkte.

Von 1821 bis kurz vor seinem Tode (verstarb am: 15.3.1842) war er Direktor des Conservatoire in Paris. 2)

Cover: Luigi Cherubini Requiem in C-Moll

Eine Aufnahme von Luigi Cherubini Requiem in C-Moll mit Hörproben bei Amazon. Bei dieser Einspielung des Cherubini-Requiems handelt es sich um einen Live-Mitschnitt in der Stuttgarter Liederhalle vom Frühjahr 1996 unter der Leitung von Gabriele Ferro und Prof. Ulrich Eistert.

Link nachstehend.

–  h i e r  –  klicken..!!

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Frédéric Chopin (1810 – 1849)

200. Geburtstag am 1. März 2010

Frédéric Chopin (1810-1849)

Fryderyk Franciszek Chopin, geboren am 1. März 1810 in Żelazowa Wola, Herzogtum Warschau, gestorben am: 17. Oktober 1849 in Paris) war ein polnischer Komponist, Pianist und Pädagoge. Er ist einer der einflussreichsten und populärsten Klavierkomponisten des 19. Jahrhunderts und gilt als bedeutendste Persönlichkeit in der Musikgeschichte Polens.

Sein Vater Nicolas Chopin (1771–1844), ein Franzose, dessen Abstammung umstritten ist, hatte auf dem väterlichen Weingut in Lothringen sein Auskommen gehabt, wanderte aber 1788 nach Polen aus, verdingte sich dort als Bürokraft und Hilfsarbeiter, nahm die polnische Staatsbürgerschaft an.

Chopins musikalisches Talent zeigte sich früh, er galt als Wunderkind und komponierte schon im Alter von sieben Jahren. Seine ersten Polonaisen B-Dur und g-Moll sind auf 1817 datiert und ließen eine außergewöhnliche improvisatorische Begabung erkennen. Sein einziger Lehrer war in den Jahren von 1816 bis 1822 der polnische Pianist und Violinist Wojciech Adalbert Żywny.

Chopin absolvierte die Mittelschule (bis 1826) und studierte anschließend am Konservatorium zunächst Kontrapunkt, dann auch Musiktheorie, Generalbass und Komposition bei Józef Elsner. Nebenher besuchte er Vorlesungen an der Universität. Er komponierte eifrig und legte die Ergebnisse seinem Lehrer Elsner vor, der dazu feststellte: „Er meidet die ausgetretenen Pfade und gewöhnlichen Methoden, aber auch sein Talent ist ungewöhnlich.“ Chopins zweites veröffentlichtes Werk, die unter der Opus-Zahl 2 erschienenen Variationen über das Thema Là ci darem la mano aus der Mozart-Oper Don Giovanni, erregte wenige Jahre später Aufsehen in Deutschland. 1831 schrieb der Komponist Robert Schumann als Musikkritiker in der Leipziger Allgemeinen Musikalischen Zeitung unter dem Titel Ein Werk II. mit dem Ausruf „Hut ab, Ihr Herren, ein Genie“ eine huldigende Rezension über dieses Werk Chopins. Als Pole hat Chopin den heimatlichen Tänzen Polonaise und Mazurka ein Denkmal gesetzt. Im Juli 1829 beendete Chopin sein Studium.

Zwischen 1829 und 1831 hielt sich Chopin abwechselnd in Warschau, Wien und in Paris auf. Er gab mehrere Konzerte, denen Publikum wie Fachpresse großes Lob zollte. Die Allgemeine Musikalische Zeitung in Leipzig hob die „ausgezeichnete Zartheit seines Anschlags, eine unbeschreibliche mechanische Fertigkeit, sein vollendetes, der tiefsten Empfindung abgelauschtes Nuancieren“ hervor und bezeichnete ihn als „einen der leuchtendsten Meteoren am musikalischen Horizont“. 1831 siedelte Frédéric Chopin endgültig nach Paris über. Der Abschied von seiner Heimat Polen fiel ihm nicht leicht.

In Paris finanzierte Chopin seinen Lebensunterhalt mit Konzerten. Zunächst deckten die Einnahmen gerade die Kosten, Chopin war einfach noch nicht bekannt genug. Ein einflussreicher Förderer nahm ihn schließlich mit zu einem Empfang bei der Familie Rothschild. Sein Klavierspiel entzückte die Gäste so sehr, dass er im Handumdrehen eine Reihe von Klavierschülern – und vornehmlich Klavierschülerinnen – gewonnen hatte. Dadurch hatte Chopin ab 1833 ein geregeltes Einkommen, das durch Honorare für Konzerte und Kompositionen zusätzlich Aufstockung erfuhr.

Der 1848 ausgebrochenen Revolution entging Chopin durch eine sieben Monate dauernde Reise nach Großbritannien, die Jane Stirling organisiert hatte. Zurück in Paris nahm er seine Unterrichtstätigkeit wieder auf, was ihm wegen seiner nachlassenden Kräfte allerdings nur sehr unregelmäßig gelang.

Chopin starb am 17. Oktober 1849 im Alter von 39 Jahren in seiner Wohnung an der Place Vendôme Nr. 12 im Pariser Zentrum, wahrscheinlich an den Folgen der ihn vermutlich jahrzehntelang quälenden Mukoviszidose. Am darauffolgenden Morgen nahm Jean-Baptiste-Auguste Clésinger Chopin die Totenmaske ab und fertigte einen Abguss von dessen linker Hand an.

Chopin wurde auf dem Friedhof Père Lachaise beerdigt. Sein Herz wurde auf Chopins Wunsch nach Warschau gebracht und dort in der Heiligkreuzkirche beigesetzt. +)

Konzertveranstaltungen in 2010 unter dem nachstehenden Link:

http://www.chopingesellschaft.de/veranstaltungen/konzert_brand.html

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Gruss
Volker

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+) Textauszüge: Wikipedia
1) Textauszüge: CarusVerlag
2) Textauszüge: http://www.dohr.de

News: Klassische Musik ist die Gewinnerin 2009 – J.S. Bach Rekonstruktion BWV 244a Köthener Trauermusik


Hallo,

News aus der Klassikszene:

Bach-CD's

von vielen ist der Tod vorausgesagt worden, aber die „Klassische Musik“ lebt weiter und das mit überragenden Verkaufszahlen in 2009. Sowohl beim Umsatz wie auch beim Absatz konnten Klassik-Produkte zweistellige Zuwachsraten verbuchen.Das gab der Bundesverband Musikindustrie e.V. (BVMI) in Berlin bekannt. In einem insgesamt leicht rückläufigen Musikmarkt stieg der Umsatz mit klassischer Musik um 10 Prozent von 108 auf 119 Millionen Euro.

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J.S. Bach Köthener Trauermusik BWV 244a – Rekonstruktion:

J.S. Bach

Eine eigentlich verlorene, 1729 entstandene Bach’sche Begräbniskantate, komponiert von J.S. Bach aufgrund des Todes vom  Fürsten Leopold  von Anhalt-Köthen im November 1728 – erlebt eine Wiederaufführung als Rekonstruktion. Es entstand die Köthener Trauermusik (BWV 244a), von der heute bis auf das Libretto allein die Begeisterung des ersten Bachbiographen Johann Nikolaus Forkel geblieben ist, dem letzten Besitzer der Partitur. Letztere verschwindet nach Forkels Tod spurlos.

Nun erfährt nach einer Rekonstruktionsgeschichte von einhundertvierzig Jahren eine bewegende Wiederaufführung. Schauplatz: Kammermusiksaal im Deutschlandfunk, Forum Alte Musik.

Das klingende Ergebnis war verblüffend. Nichts erinnerte in dieser inspirierten Aufführung an das grob Technische einer „Rekonstruktion“. Wer befürchtet hatte, im Kammermusiksaal des Deutschlandfunk einem Bach-Gerippe zu begegnen, das wie zur vorgerückten Geisterstunde an Fäden gezogen zum Laufen gebracht werden würde, sah sich angenehm überrascht. Alles, was Wolfgang Katschner seiner Lautten Compagney und der durch vier Solisten von Theatre of Voices verstärkten Capella Angelica entlockte, war aus Fleisch und Blut, hatte Stil und Charakter. +)

Davon gibt es einen Konzertmittschnitt beim Deutschlandfunk am 30.03.2010 um 21:05 Uhr.

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Grüsse

Volker

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+) Textauszüge nmz

Aktueller Artikel über Sir J.E. Gardiner


Hallo Gardiner-Getreue,

es gibt wieder einmal etwas Neues über Sir Gardiner in der deutschen Presselandschaft zu entdecken. Herangezogen werden als Hintergrund  und Aufhänger die von ihm eingespielten Bach-Kantaten, die zum Schnäppchen-Preis bei jpc zu beziehen sind.

DGG Bach-Cantatas John Elliot Gardiner

John Eliot Gardiners Beschäftigung mit diesem umfangreichen Werkkorpus führte während der vergangenen Jahrzehnte maßgeblich dazu, dass diese Meisterschaft auch aus der Perspektive der historischen Aufführungspraxis beleuchtet und gewürdigt wurde. …!!

Weiter bei KlassikAkzente

Zum ganzen Artikel bei KlassikAkzente

– h i e r –  klicken…!!

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Wer Premiere, heute SKY besitzt sollte sich folgenden Termin nicht entgehen lassen:

SKY: Donnerstag, 18.03.2010
20:15 Uhr: Classica auf SKY

Themenabend:  Johann Sebastian Bach mit Sir John Elliot Gardiner

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Die Vorstellung der Gardiner-CD’s erfolgte bereits im Forum und kann unter dem nachstehenden Link nochmals aufgerufen werden:

Link: https://meinhardo.wordpress.com/2010/03/03/j-e-gardiner-sdg-cds-der-dgg-bei-jpc-zum-schnappchenpreis/

Gruss Volker

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Renovierung Bach-Museum Leipzig beendet Neueröffnung am 20. März 2010


Hallo Bach-Freunde!

Neueröffnung Bach-Museum Leipzig - (Grafik Gregor Fuchshuber und Partner)

Am 20. und 21. März 2010, dem Wochenende um Bachs 325. Geburtstag, wird das erweiterte und neu gestaltete Bach-Museum Leipzig eröffnet. Das Festwochenende beginnt mit einem großen Publikumstag am Samstag. Angeboten werden Führungen, Konzerte und ein buntes Programm für die ganze Familie. Im Anschluss an einen Festakt im Alten Rathaus übergibt Bundespräsident Horst Köhler am Sonntag, 21. März 2010 das neue Bach-Museum offiziell an die Besucher. An diesem Tag findet auch die traditionelle Geburtstagsfeier für Bach rund um den Thomaskirchhof statt. Mit dem Geburtstagskonzert in der Thomaskirche klingt das Eröffnungswochenende aus.

Samstag, 20. März 2010

Eröffnung des neuen Bach-Museums // Publikumstag

Programm:

10.00 h // Bach-Museum, Foyer
Begrüßung durch Oberbürgermeister Burkhard Jung

10.00–18.00 h // Bach-Museum, Werkstatt
Bastelangebote für kleine und große Bach-Freunde

11.00 h // Bach-Museum, Sommersaal
»BACH – Szenen eines Lebens.« Ein musikalisches Puppenspiel über das Leben Johann Sebastian Bachs mit dem Arche Nova Theater. Uraufführung.

Meike Kreim (Puppenspielerin) und Frank Schenke (Puppenspieler)
11.00–16.00 h // Bach-Archiv, Bibliothek
Tag der offenen Tür

12.00–12.30 h // Thomaskirchhof
Musik mit dem Bläser-Collegium Leipzig vom Erkerfenster des Bach-Museums

12.00 h / 14.00 h // Bach-Archiv, Bibliothek
Zimelienschau in der Bibliothek mit Kostbarkeiten aus der Sammlung

13.00 h / 14.00 h / 15.00 h / 16.00 h / 17.00 h // Bach-Museum, Sommersaal
Musik mit dem Ensemble Noema

13.30 h /14.30 h / 15.30 h / 16.30 h / 17.30 h // Bach-Museum, Sommersaal
Instrumentenvorstellung mit Cornelia Osterwald

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Sonntag, 21.03.2010 | ab 15:00 Uhr | Bach-Museum geöffnet

Eröffnung des neuen Bach-Museums und 325. Bach-Geburtstag

15.00 h // Thomaskirchhof, Bach-Denkmal (bei Regen: Bach-Museum, Foyer)
»Leipzig gratuliert Bach«
Geburtstagsständchen der Leipziger und Tortenanschnitt.

Anschließend ist das neue Bach-Museum bis 18.00 h für Besucher geöffnet.

15.00–18.00 h // Bach-Museum, Werkstatt
Bastelangebote für kleine und große Bach-Freunde

ACHTUNG: Wegen des Besuchs des Bundespräsidenten öffnet das neue Bach-Museum an diesem Tag erst am Nachmittag.

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Das Thomaskonzert am Sonntag, 21. März 2010 um 17 Uhr in der Thomaskirche ist krönender Abschluss des Festwochenendes, an dem das Neue Bach-Museum eröffnet wird und Leipzig Johann Sebastian Bachs 325. Geburtstag feiert.

Hochkarätig besetzt mit dem Thomanerchor Leipzig, dem Leipziger Barockorchester, Knabensolisten des Thomanerchores, Martin Petzold (Tenor) und Gotthold Schwarz (Bass) unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller erklingen Werke von Bach und Telemann. Die beiden Bach-Kantaten „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ und „Himmelskönig, sei willkommen“ werden umrahmt von Telemanns 71. Psalm „Deus judicium tuum“ und „Jauchzet dem Herrn“ in einer Bachschen Ergänzung. Die besondere Kostbarkeit im Programm ist eine jüngst wiederentdeckte Kantate von Carl Philipp Emanuel Bach: „Ich bin vergnügt mit meinem Stande“, deren originales Aufführungsmaterial von 1725 nun in der Schatzkammer des neuen Bach-Museums ausgestellt ist.

Karten zu 20, 15 und 12 Euro sind im Thomasshop an der Thomaskirche, im Museumsshop des Bach-Museums, an allen – Link: Ticket-Online-Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich. Leipzig-Pass-Inhaber erhalten Karten zu 5 Euro an der Abendkasse.

Der Museumsshop des Bach-Museums am Thomaskirchhof 16 hat bereits wieder geöffnet! +)

Informationen: Link: www.bachmuseumleipzig.de

Grüsse

Volker

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+) Text: BachArchiv