Archiv des Autors: Volker

Über Volker

Meine Liebe gilt der "Klassischen Musik" von der Renaissance bis zur Romantik. Mein Übervater aller Komponisten ist "Johann Sebastian Bach.!!"

Die neue Woehl-Orgel St. Michaelis-Kirche Hildesheim


Hallo Orgelfreunde,
heute möchte ich eine weitere gelungene neue Orgel vorstellen wo Raum und Klang sich zu einer vortrefflichen Synthese verbinden.

St. Michaelis Kirche Hildesheim

Ein ganz besonderes Werk der Architekturgeschichte wird 1000 Jahre alt – die St. Michaelis Kirche in Hildesheim. Im Jahr 1010 begann Bischof Bernward von Hildesheim den Bau der romanischen Kirche mit dem einzigartigen Deckengemälde. Seit 1985 gehört das Werk zum UNESCO-Welterbe. Nach fünfjähriger Sanierungszeit präsentiert sich die Kirche in neuer Erscheinung.

Das Deckenbild der Michaelis Kirche

Das Deckenbild der Michaeliskirche ist nach neueren Forschungen zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstanden, auf Eichenbretter gemalt, 27,6 X 8,7 m. Es handelt sich um eine Darstellung des „Jesse-Baumes“ (Jesse = Isai ist der Vater Davids, aus dessen Stamm der Messias geboren werden soll) in Verbindung mit den biblischen Stammbäumen Jesu (Mt 1, 1-17 und Lk 3,23-38).  Schon in der Alten Kirche war dieser genealogische Aspekt mit der Vorstellung vom Lebensbaum aus dem Paradies (Gen 3) verbunden worden.

Im Zuge der Sanierung erhielt die St. Michaelis Kirche eine neue Orgel. Den Auftrag dazu erhielt die Orgelbaufimra Gerald Woehl aus Marburg und wurde im Jahr 1999 geweiht.

Gerald Woehl entstammt einer Musikerfamilie in der 3. Generation und gründete in den 1960-er Jahren seine Orgelbaufirma in Marburg. Er erhielt u.a. den Auftrag zum Bau der großen „Bach-Orgel“ für die Thomaskirche zu Leipzig im Jahr 2000.

Die großen Dome und Basiliken der mitteldeutschen Kulturlandschaft von Hildesheim – Braunschweig – Magdeburg – Halberstadt – Halle – Dresden hatten seit dem Mittelalter ihre eigene Musikkultur und damit ihren ganz speziellen Orgeltyp, der sich ganz wesentlich von der norddeutschen Orgel unterscheidet. Die prächtigen Orgeln im Norden hatten mehr die Aufgabe, die großen Räume als „Großinstrumente“ zu beschallen. Ihre Principale und Flöten sind starkwandig, aus Blei und von enormer Tragweite, ihre Mixturen vielchörig und von entsprechender Schärfe, die Zungenstimmen zahlreich und prachtvoll.

Woehl-Orgel (1999) St. Michaelis Hildesheim

Ganz anders die mitteldeutschen Orgeln. Sie hatten mit Chor und Orchester die langen lutherischen Gottesdienste musikalisch konzertant mit auszugestalten. Neben der reinen Orgelmusik galt es die Kantaten zu begleiten und für die kunstvoll vorgetragenen Choralvorspiele die nötigen Klangfarben bereitzustellen. Ihre klanglichen Stärken liegen deshalb neben den farbenreichen Plena mehr im Feinen, Delikaten, im Piano und Mezzofortebereich.

Johann Sebastian Bach folgte in seinen Dispositionsentwürfen dieser mitteldeutschen Linie, legte aber auch besonderen Wert auf klangliche Größe und Gravität, wie er sie an norddeutschen Instrumenten bewunderte. So forderte er auch für kleinere Instrumente immer eine Posaune 32′ im Pedal. Sein Leben lang wünschte er sich eine „recht große und recht schöne Orgel zu seinem ständigen Gebrauch“. Hier setzten die musikalischen Überlegungen für die neue Michaelis-Orgel an: Die feinen, delikaten, vielfarbigen Klänge der mitteldeutschen Orgel stehen bereit, jedoch kommen die von Bach geschätzten großen, gravitätische Stimmen hinzu und solche, die das Instrument auch für die orchestral gedachte symphonische Musik der deutschen und französischen Romantik geeignet machen. Bei der Registerzahl der neuen Michaelis-Orgel ergeben sich daraus ausgesprochen gute Möglichkeiten für das Orgelliteraturspiel und das Improvisieren.

Diesem klanglichen Anspruch wird das Instrument gerecht durch strenge instrumentenbauliche Disziplin (etwa durch Verwendung von handgehobelten Pfeifen, die spezielle Bauweise der Zungenregister, die in der Kirche ausgearbeitet werden, die klassische Pfeifenaufstellung oder die sensible mechanische Spieltraktur), andererseits aber auch durch Inanspruchnahme aller notwendigen künstlerischen Freiräume.
Die äußere Form dieser Orgel ist frei, plastisch gestaltet. Das Instrument steht nicht in der Mittelachse, es ist zur Seite getreten, ohne sich zu verstecken, und möchte von dort aus auf seine Weise in Zwiesprache kommen mit den Engelgestalten gegenüber an der Chorschranke, mit dem so klaren, aber doch unüberblickbaren Kirchenraum und den Hörenden in Gottesdienst, geistlicher Musik und Konzert. 1)

3 Manuale Woehl-Orgel St. Michaelis Hildesheim

Disposition der Woehl-Orgel von 1999 in St. Michaelis, Hildesheim

I. ManualHauptwerk  Principal 16
Bordun 16
Principal 8
Rohrflöte 8
Flûte harmonique 8
Gambe 8
Oktave 4
Spitzflöte 4
Quinte 2 2/3
Oktave 2
Sesquialter 2f.
Cornet 5f.
Großmixtur 5f.
Mixtur 7f.
Fagott 16
Trompete 8
Clarine 4
Tuba 8
II. ManualOberwerk Gambe 16
Principal 8
Salicional 8
Hohlflöte 8
Unda maris 8
Gedackt 8
Prestant 4
Flaute douce 4
Nasard 2 2/3
Oktave 2
Flöte 2
Terz 1 3/5
Flageolet 1
Mixtur 5f
Trompete 8
Krummhorn 8
Tremulant schwach
Cornett 5f
Carillon 3f
III. ManuaISchwellwerk Quintade 16
Diapason 8
Cor de Nuit 8
Flûte traversière 8
Viole de Gambe 8
Voix céleste 8
Flûte octaviante 4
Dulciana 4
Quinte 2 2/3
Octavin 2
Bombarde 16
Trompette harmonique 8
Clairon harmonique 4
Basson Hautbois 8
Voix humaine 8
Klarinette 8
Grand Cornet 7f.
Tremulant stark
PedalGroßbordun 32
Principal 16
Subbass 16
Violon 16
Bordun 16
Oktavbaß 8
Cello 8
Bordun 8
Octave 4
Mixtur
Posaune 32
Posaune 16
Trompete 8
Tuba 8
Clarine 4
Glocken
II-I
I Baß-Oktavkoppel
III-I
III-I Baß-Oktavkoppel
III-II
I Baß-Oktavkoppel
III-I
III-I Baß-Oktavkoppel
I-P
II-P
III-P

1) Textauszüge + Disposition von St. Michaelis Hildesheim

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Die nächsten Orgel-Konzert-Termine in St. Michaelis, Hildesheim:

18. Juni 2010 Orgelkonzert – Lorenzo Ghielmi -> Info
2. Juli 2010 Orgelkonzert – Daniel Roth -> Info
3. September 2010 Orgelkonzert – Olivier Latry -> Info
29. Oktober 2010 ORGELmusik von 8 bis mitterNACHT -> Info

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Ein schönes und sonniges Wochenende wünscht

Volker

J.S. Bach-Stiftung in St. Gallen spielt sämtliche Bach-Kantaten-Werke ein


Durch einen reinen Zufall bin ich im Internet auf die hervorragende Web-Site der

„J. S. Bach-Stiftung“ in St. Gallen-Schweiz

gekommen und möchte einmal dieses tolle J.S. Bach-Projekt vorstellen.

Orchester «Schola Seconda Pratica» und Chor der Bach-Stiftung St.Gallen Schweiz

Es ist ein Kreis von großen Enthusiasten unter der Musikalische Leitung von Rudolf Lutz. In fünfundzwanzig Jahren – seit 2006 – werden sämtliche Bach-Kantaten aufgeführt und in Anderthalb Stunden vor dem Konzert finden für Interessierte Einführungs – Workshops durch den musikalischen Leiter der Gesamtaufführung, Rudolf Lutz, statt. Pro Abend gelangt lediglich eine Kantate, dafür aber zweimal, zur Aufführung. Zwischen den beiden Aufführungen wird eine Reflexion über den jeweiligen Kantaten-Text vermittelt. Danach wird man die Kantate anders hören als zuvor. Das ist ein genialer Weg, J.S. Bach dem Konzert-Besucher näher zu bringen und sollte auch in Deutschland Schule machen.

Aus der Sammlung der Reflexionen entsteht nach und nach eine «J. S. Bach-Kantaten anthologie des 21. Jahrhunderts»* in Buchform.

Buch-Veröffentlichung "Bach-Anthologie 2008" Bach-Stiftung St. Gallen-Schweiz

Die Bach-Kantaten werden außerdem auf DVD veröffentlicht. Meine Bestellung der ersten DVD mit dem Magnificat ging heute online raus und bin ganz gespannt auf der beiliegenden Broschüre zur Werksbeschreibung.

Link zum Online-Bücher-Shop der Bach-Stiftung in St. Gallen:

http://bach.omc.net/shop/index.php?cat=c1_DVD-s.html

Rudolf Lutz Musikalischer Leiter

Rudolf Lutz ist Dozent für Improvisation an der Schola Cantorum Basiliensis. An dieser Hochschule für Historische Aufführungspraxis unterrichtet er zusammen mit zwei Kollegen und zwei Assistenten rund 35 Studentinnen und Studenten der Abteilung Tasteninstrumente. An der Musikhochschule Basel erteilt er das Fach Generalbass und an der Hochschule für Musik und Theater Oratorienkunde. In Konzerten und Workshops ist er ein gefragter Spezialist für historische Improvisations-Praxis. 2006 wurde Rudolf Lutz zum künstlerischen Leiter der J.S. Bach-Stiftung, St.Gallen, berufen. Im Hinblick auf die geplante Gesamtaufführung von Bachs Vokalwerk hat Rudolf Lutz in Zusammenarbeit mit andern Musikern das Orchester «Schola Seconda Pratica» sowie ein ständiges Ensemble von Solisten und Chorsängern aufgebaut.

Auf  YouTube sind Konzertausschnitte von dem Orchester «Schola Seconda Pratica» mit den bereits aufgeführten Bach-Kantaten veröffentlicht worden.

Link: http://www.youtube.com/user/Bachstiftung

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Eine Einführung zum Projekt wurde in 2008 vom DRS gesendet und kann nachstehend aufgerufen werden.

DRS2 aktuell (15.12.08) „Bachs gesamtes Vokalwerk in Trogen“

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Diesbezügliche inhaltliche Angaben von der Web-Site der Bachstiftung St.Gallen:

«Seconda Pratica» bedeutet die «zweite Praxis» und meint die «nachfolgende» Schreibart. Dieser musikologische Fachbegriff bezeichnet jene basszentrierte Musik, welche sich um 1600 in Italien zu profilieren wusste. Bekannteste Beispiele dieser «modernen Art» sind die rezitativischen Teile von Monteverdis Opern. Man spricht deshalb bei der barocken Epoche auch vom Generalbasszeitalter.

Im Gegensatz dazu stand die altbewährte Schreibart, die «Prima Pratica». Diese «erste Praxis» meint die Vokalpolyphonie der verschiedenen niederländischen Schulen von Dufay bis Di Lasso. Es ist eine Musik, deren Stimmen gleichberechtigt nebeneinander stehen. Obschon das Bach’sche Oeuvre das Resultat seiner grossen musikalischen Neugierde für alte und neue Stile ist – es ist bekannt, dass Johann Sebastian Bach sich Zeit seines Lebens mit zeitgenössischen Strömungen wie auch historischen Stilen beschäftigte sind wir der Ansicht, dass seine Kantaten hauptsächlich aus dem Kern des Generalbasses zu verstehen und aufzuführen sind. Deshalb haben wir das Ensemble, das für die J. S. Bach-Stiftung konzertiert, «Schola Seconda Pratica» getauft.

Die Besetzungen für die verschiedenen Kantaten sind variabel. So können die oberen Streicherstimmen solistisch oder auch in der Grösse von 3 ersten und 3 zweiten Violinstimmen und 2 Violastimmen ausgeführt werden. Bach hat in seinen Aufführungen beide Varianten benützt. Die Generalbassgruppe ist mit einem Violoncello, Kontrabass, Cembalo und/oder Orgel das Zentrum der Musik. Die Bläserbesetzung ergibt sich aus den Anforderungen der einzelnen Kantaten. Für den Chor wählten wir eine schlanke Variante mit je drei bis vier Sängerinnen oder Sängern pro Stimme. Zwischen Vokal- und Instrumentalensemble soll eine Gleichberechtigung bestehen. Das modulare Personalkonzept erlaubt uns allerdings, den Chor bei Bedarf deutlich zu erweitern. Der Begriff «Schola» weist darauf hin, dass im Hinblick auf die langjährige Dauer unseres Vorhabens eine historisch orien tierte Orchesterschulung vorgesehen ist.

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Adresse: J. S. Bach-Stiftung
Jacqueline Neuburger, Sekretariat
Postfach 164
9004 St.Gallen-Schweiz

Telefon: 071 242 58 58
E-Mail: info@bachstiftung.ch

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Label Soli Deo Gloria – Neuveröffentlichung CD SDG 168 Vol. 11 im Juni 2010


Sir John Eliot Gardiner, Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists:
Kantaten zum zwanzigsten Sonntag nach Trinitatis
San Lorenzo, Genua

Cover: SDG 168 Vol. 11

Nachdem wir das nüchterne Wittenberg mit seinen feurigen Feiern zum Reformationsfest hinter uns gelassen hatten, während uns die Abschiedsworte des Pfarrers (‚Führen Sie die gute Tat in Rom fort!’) noch in den Ohren klangen, ging die Reise nach Italien – zuerst nach Genua und dann weiter nach Rom, wo Luthers Antichrist seinen Sitz hatte. Johannes Paul II. hatte unlängst zwei päpstliche Bullen veröffentlicht, eine, die jede Aufführung nicht-geistlicher Musik in den Kirchen verbot, und, als sich herausstellte, dass sich das nicht so genau definieren ließ, gleich eine zweite, die überhaupt alle Konzerte in Kirchen untersagte. Zum Glück gibt es immer noch ein paar ‚regimekritische’ katholische Priester und sogar Kardinäle, die der Musik zugetan und bereit sind, solch eine Vorschrift aufzuweichen – mit dem erfreulichen Ergebnis, dass wir zwei Konzerte geben durften, das eine in der Kathedrale San Lorenzo in Genua und das andere am folgenden Tag in der Basilika Santa Maria sopra Minerva in Rom.

Das Evangelium für den Zwanzigsten Sonntag nach Trinitatis, das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl (Matthäus 22, 1–14), legt viele symbolische Bezüge nahe: auf die Seele als Braut, eine zurückzulegende Wegstrecke, Kleidung und Speise, zum Beispiel Jesus als ‚Brot des Lebens’. Bach schuf drei Vertonungen, die auf ihre Weise alle von dieser Symbolik geprägt sind und durch ihre Instrumentation, ihren Vokalsatz, ihren besonderen Klang oder eine Mischung aus allen drei Elementen eine jeweils andere Atmosphäre schaffen.

© John Eliot Gardiner
Auszug aus John Eliot Gardiner Notizen auf der Bach Cantata Pilgrimage

Entnommen aus Bach-Kantaten Band 11
Cat-Nummer: SDG168
Erscheinungstermin: 7. Juni 2010

Kantaten zum zwanzigsten Sonntag nach Trinitatis:
Ach! ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe BWV 162
Ich geh und suche mit Verlangen BWV 49
Schmücke dich, o liebe Seele BWV 180

Kantaten für den Twenty-first Sonntag nach Trinitatis:
Ich Glaube, lieber Herr, hilf Meinem Unglauben! BWV 109
Aus tiefer Not schrei ich zu dir BWV 38
War Gott tut, ist wohlgetan Das I BWV 98
ICH HABE meine Zuversicht BWV 188

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SDG-CD Hörproben

SDG-CD  168 disc 1 –

5.  In meinem Gott bin ich erfreut! BWV 162
– no. 5 Aria (Duetto): Alto, Tenor
soloists: Sara Mingardo, Christoph Genz
Stream Audio
13.  Schmücke dich, o liebe Seele BWV 180
– no. 1 Coro (Choral)
Stream Audio
SDG 168 disc 2 –
7.  Aus tiefer Not schrei ich zu dir BWV 38
– no. 1 Coro (Choral)
Stream Audio
13.  Was Gott tut, das ist wohlgetan BWV 98
– no. 1 Coro (Choral)
Stream Audio

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Reisetagebuch von Sir Gardiner in deutsch:

Click here for a German Translation of the sleeve notes.

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Meinungen der Künstler-Solisten:

Link:  http://www.cantatafinder.com/hks/11_kuenstlerbeitrag.pdf

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CD zu beziehen über meine Partnerseite:

Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/cds-vom-label-sdg-monteverdi.html

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Album-Cover und Album-Informationen sind auf der Website von SDG veröffentlicht worden.

Grüsse
Volker

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Ein anspruchsvoller Artikel über den Thomaner-Chor Leipzig und seine Nachwuchssorgen


Es ist erfreulich, dass es noch seriöse Zeitungen gibt, die unvoreingenommen einen wirklich gut fundierten Artikel über den „Thomaner Chor“ Leipzig und seine Probleme darstellt.

Thomaner Chor im Alumnat Leipzig

Ich spreche von der Zeitung „DIE ZEIT“

Dieser Beitrag erschien am 3. Mai 2010 und berichtet in dem Artikel:

Entscheidung in der Villa Thomana

über das Problem: »Wir wollen nur die Besten, doch wegen der demografischen Entwicklung haben wir immer weniger Auswahl.«

Thomaner-Alumnat Leipzig

Zum gesamten Artikel über die Thomaner in „DIE ZEIT“ nachstehend.

Link: http://www.zeit.de/2010/18/S-Thomanerchor-Nachwuchs

In letzter Zeit wird in der pädagogischen Diskussion immer wieder betont, dass die Erziehung vor allem durch persönliche und gesellschaftliche Werte geprägt sein muss. Das chorische Zusammenleben der Thomaner erfüllt durch die Heranführung an eine strukturierte Tagesplanung, die lebendige Pflege des reichen musikalischen Erbes und einem sich entwickelnden Verantwortungsgefühl in der Gemeinschaft der Thomaner diesen Anspruch. Das Einhalten der gemeinsam erarbeiteten Hausordnung ist eine wichtige Bedingung für das Gefühl der Zusammengehörigkeit der Sänger unterschiedlichen Alters. Das gemeinsame Musizieren, Erarbeiten und Erleben der Musik schafft dabei eine zusätzliche Bande.

Eindrucksvolle Videos auf YouTube aus dem Jahr 1979 unterstreicht das tägliche Miteinander der Thomaner im Alumnat in Leipzig.

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In 2012 feiert der Thomaner Chor seinen 800. Geburtstag mit umfangreichen Festveranstaltungen.

PDF-Programm von 800 Jahre Thomana

Link zum Programm: http://www.thomana2012.de/800-jahre-thomana.pdf

forum thomanum

Thomaner-Alumnat Leipzig vor der Renovierung

Bis zum Jahr 2012 entsteht in Leipzig das forum thomanum – ein international ausgerichtetes Bildungszentrum bestehend aus einer Kindertagesstätte, einer Grundschule, einer internationalen Jugendmusikakademie und der Lutherkirche. Die Lutherkirche bildet das Zentrum des entstehenden Campus und ist zugleich Gottesdienststätte, Schulaula, Konzert-, Theater- und Aufnahmeraum.

Am 21. März 2012 geben die Thomaner erstmals ein Konzert in der Leipzig-ARENA.

• Die besten Chöre der Welt erweisen Leipzig die Ehre: Kings College Choir (Cambridge), St. Thomas Boys Choir (New York), Wiener Sängerknaben, Regensburger Domspatzen…..

Im September 2012 will die Thomasschule eine eigene Festwoche feiern und einen Monat später dann die Thomaskirche.

Link zum 800. Jubiläum:  http://www.thomana2012.de/

Link: Historie Thomaner:  http://www.forum-thomanum.de/geschichte.html

Leipzig- mozart-openair im Schloss und Park Güldengossa


Schloss und Park Güldengossa – Leipzig

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W.A. Mozart Symphonien Nr. 1, 40 & 41

Pfingstmontag 24. Mai 17.00 Uhr

FESTIVALORCHESTER LEIPZIG

Leitung: JÜRGEN WOLF

Flyer Schlosskonzert

Schloss und Park Güldengossa erleben eine Renaissance. Familie Geiger hat mit viel Liebe und Engagement das herrliche Ensemble aus einem langen Dornröschenschlaf wieder erweckt. Fassade und Innenräume erstrahlen in neuem, traditionsreichem Glanz. Rund herum erstreckt sich ein rekonstruiertes Ensemble historischer Gartenformen.

Schloss Güldengossa Leipzig

Dem Betrachter bietet sich ein homogenes Gesamtkunstwerk von selten anzutreffender Ästhetik. Unversehens stellt sich das Lebensgefühl einer vergangenen Zeit ein. Diesem Rausch der optischen Sinne wollen wir den musikalischen hinzufügen.

Das FESTIVALORCHESTER Leipzig unter seinem Dirigenten Jürgen Wolf lässt im Schlosspark openair Symphonien und Serenaden von Wolfgang Amadeus Mozart erklingen. Freuen Sie sich auf die „Salzburger Sinfonie“ Nr. 1, die Symphonie g-Moll Nr. 40, die berühmte „Jupiter-Symphonie“ C-Dur und das „Dorfmusikanten-Sextett!

Karten erhalten Sie an allen Vorverkaufsstellen oder unter Tel.: 034 297 – 9869 0 (Schloss Güldengossa) und an der Tageskasse.

Karten-Online:

http://www.ticketonline.com/de/de/eventid/838502-MOZART+openair/?

Neue Sende-Reihe in der ARD – Deutsche Komponisten und ihre Städte


Wolfgang Amadaeus Mozart (1756-1791)

Eine neue ARD-SWR-Sendereihe hat kommende Woche im Ersten einen weiteren Auftakt: Der „Musikalische Reiseführer“ begibt sich auf Spurensuche durch jene deutschen Städte, an denen bedeutende Komponisten gelebt und gewirkt haben. Das Erste zeigt an Pfingstmontag (24. Mai 2010) um 11 Uhr beschäftigt sich mit Mozart in Mannheim.

Musikalischer Reiseführer:

Folge: Mozart in Mannheim

Sendung: Pfingst-Montag: 24.05.2010 um 10:59-11:35 Uhr

W.A. Mozart hielt sich 1777/ 1778 auf der Durchreise von Salzburg nach Paris in Begleitung seiner Mutter einige Monate am kurpfälzischen Hof in Mannheim auf in der – vergeblichen – Hoffnung, eine Anstellung als Kapellmeister zu bekommen.

ARD-Sendereihe: Musikalischer Reiseführer

Mozart in Mannheim - Kurfürstliche Hof

In Mannheim komponierte der 21-jährige Mozart vor allem kammermusikalische Werke: hier entstehen fünf seiner zweisätzigen Violinsonaten und einige bedeutende Klaviersonaten, dazu einige Flötenquartette. Mozarts beide Konzerte für Flöte und Orchester wurden wahrscheinlich ebenfalls in Mannheim komponiert. Schließlich stammen eine Reihe von Konzertarien aus der Mannheimer Zeit.

In Mannheim verliebte sich Mozart in Rosa Cannabich, eine Tochter des berühmten Kapellmeisters Cannabich, und besonders heftig (und tragisch unerwidert) in die angehende Sängerin Aloysia Weber; sie war eine Schwester von Constanze Weber, die Mozart dann 1782 heiratete.

Die Mannheimer Schule

Die unter Kurfürst Carl Theodor 1757 von Johann Stamitz erweiterte Hofkapelle wurde dank ihrer hervorragenden Mitglieder, „einer Armee von Generälen“, mit einem Crescendo, Effekten wie dem „Mannheimer Seufzer“, Verzicht auf den Generalbass, zum Begriff und Vorläufer neuer Instrumentalmusik, besonders der Sinfonie. Die „Mannheimer Schule“ ist seitdem ein Begriff in der Musikwelt. Leopold Mozart rühmte sie für „die Strahlen, die von der Sonne durch ganz Teutschland, ja durch ganz Europa sich verbreiten“. Zur Hofmusik gehörten neben Stamitz weitere namhafte Komponisten wie Franz Xaver Richter, Stamitz-Sohn Karl, Christian Cannabich, Franz Danzi, Georg Joseph, genannt Abbé Vogler, Ignaz Fränzl sowie Ignaz Holzbauer. Dieser schrieb die erste große deutsche Oper „Günter von Schwarzburg“, von deren Uraufführung im Opernhaus des Mannheimer Schlosses 1776 auch Mozart beeindruckt war.

W.A. Mozart in Mannheim Schloss und Jesuitenkirche, hier spielte Mozart die Orgel

Der Film von Harold Woetzel erzählt Mozarts große Liebe zu Mannheim nach, indem er die Orte und Personen wieder zum Leben erweckt, die für Mozart wichtig waren. Viermal war Mozart in Mannheim, insgesamt 176 Tage. Hier hörte er zum ersten Mal das beste Orchester seiner Zeit und schloss enge Freundschaften mit den Ausnahmemusikern der berühmten „Mannheimer Schule“. Und er begegnetet seiner ersten großen, allerdings unglücklichen, Liebe: der damals 16-jährigen Sängerin Aloysia Weber. Der Film fragt, wo Mozart heute in Mannheim noch spürbar ist. Außerdem zeigt er auch, wie Mannheim sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer Stadt mit vielen Kulturen entwickelt hat.

Link zur ARD:

http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=3742CFF0B97DFB4141A5BE355042B4BA

Grüsse

Volker

Die 56. Corveyer Musikwochen beginnen am 9. Mai 2010


Schloss Corcey-Höxter / OWL

Schloss Corcey-Höxter / OWL

(NW) Schloss-Corvey / Höxter. Werke von Robert Schumann und Frédéric Chopin, die beide vor 200 Jahren geboren wurden, stehen im Zentrum der 56. Corveyer Musikwochen, die am Sonntag, 9.5.2010 mit einer Aufführung der „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi durch die Domkantorei Paderborn in der Abteikirche beginnen. Die Domkantorei Paderborn und Vokalsolisten sowie das Barockorchester Concerto con Anima unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Berning präsentieren die Marienvesper, SV 206, von Claudio Monteverdi (1567-1643).

Zeitraum der Corveyer-Musikwochen vom 9. Mai bis 13. Juni 2010.

Abteikirche Schloss-Corvey (Höxter-Weser)

Eröffnungs-Termin:
Sonntag, 09.05.2010
Beginn:
17:00 Uhr

Veranstaltungsort: Schloss Corvey, Abteikirche „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi durch die Domkantorei Paderborn. Veranstalter:

Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbH
Info-Telefon:
05271 – 694010
Buchung:
Telefonische Buchung

Wie Claudia Konrad, Geschäftsführerin des Kulturkreises Höxter-Corvey, gestern anlässlich der Programmvorstellung hervorhob, möchte sie Ensembles aus der Region Ostwestfalen-Lippe einen gebührenden Platz bei den traditionsreichen Musikwochen einräumen. Zu Gast in Corvey ist auch in diesem Jahr wieder die Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold unter der Leitung von Prof. Gerhard Weinberger, die am 22. Mai in Detmold und am 23. Mai in Schloss Corvey mit der „Johannes-Passion“ BWV 245 eine thematische Verbindung zur aktuellen Corveyer Ausstellung „Hommage à Johann Sebastian Bach“ mit Druckgraphiken des spanischen Bildhauers Eduardo Chillida herstellt.

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Konzertsaal Hochschule für Musik Detmold

Konzertsaal Hochschule für Musikin Detmold

Detmold, HfM Konzerthaus am 22.05.2010, 19:30 UHR
Johannespassion BWV 245 von Johann Sebastian Bach

Die Johannespassion von Johann Sebastian Bach steht im Mittelpunkt eines Konzertes der Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold am Samstag, 22. Mai 2010, um 19.30 Uhr, im Konzerthaus Detmold. Mitwirkende des Konzertabends sind das Instrumentalsolisten-Ensemble der HfM Detmold (Leitung: Ulrike-Anima Mathé) sowie das Vokalsolisten-Ensemble (Einstudierung: Benno Schachtner). Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Gerhard Weinberger. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Musica Sacra 2010“ statt.

Eintrittspreise für Detmold-Konzerthaus HfM:

Eintritt 25 EUR | 20 EUR | 15 EUR – Studierende / Schüler frei

Karten über: Ticket online

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Abteikirche Schloss Corvey / OWL

Schloss Corvey, Abteikirche: am 23.05.2010, 17:00 UHR

J.S. Bach Johannes-Passion BWV 245 in Schloss Corvey, Abteikirche

Das Vokal- und Instrumentalsolisten-Ensemble der Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold unter der Leitung von Gerhard Weinberger präsentiert im Rahmen der Corveyer Musikwochen die Johannes-Passion, BWV 245, von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750).

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Kaisersaal Schloss Corvey

Schloss Corvey, Kaisersaal: 16.05.2010, 17:00 UHR
Sinfoniekonzert mit der Nordwestdeutschen Philharmonie, Herford

Die Nordwestdeutsche Philharmonie bereichert die Corveyer Musikwochen mit einem Sinfoniekonzert. Das Landesorchester musiziert unter der Leitung von Francesco Angelico.
Programm:
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): Suite Nr. 2 h-Moll, BWV 1067
Balys Dvarionas (1904 – 1972): Elegie für Violine und Streicher Peteris Vasks (*1946): Musica dolorosa, Peter I. Tschaikowsky (1840 – 1893): Serenade für Streicher C-Dur op. 48

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Russische Pianistin: Elisabeth Leonskaja

Schloss Corvey, Kaisersaal: am 03.06.2010, 17:00 UHR

Klavierkonzert mit Elisabeth Leonskaja

Dem großen Romantiker Robert Schumann erweist die Pianistin Elisabeth Leonskaja Reverenz, wenn sie am 3. Juni im Kaisersaal „Études Symphoniques“ spielt. Sie hat den Klavierabend, mit der Sonate D-Dur, D 850, von Franz Schubert (1797 – 1828) und die Études Symphoniques, op. 13, von Robert Schumann (1810 – 1856) im Programm außerdem Chopins b-Moll-Sonate mit dem berühmten Trauermarsch, dem im vorigen Jahr verstorbenen Fürsten Franz Albrecht von Corvey gewidmet.

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Prof. Bernhard Klapprott

Chorkonzert, Schloss Corvey, Kaisersaal

06.06.2010, 17:00 UHR

Als Abschlusskonzert des Workshops für historische  Aufführungspraxis im Kloster  Marienmünster treten Cantus Thuringia &  Capella unter der Leitung von Bernhard Klapprott im Rahmen der Corveyer Musikwochen auf.

Kaisersaal Schloss Corvey

Programm:
Friedrich Wilhelm Zachow (1663 – 1712): Bei Gott ist mein Heil, meine Ehre (Kantate) & Dies ist der Tag (Kantate)
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759): Ach Herr, mich armen Sünder (Choralkantate) & Triumph, ihr Christen seid erfreut (Osterdialog)
Wilhelm Friedmann Bach (1710 – 1784): Kantate.

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Zu dem Workshop „Meet the professionals“ sind Laien vom 3. bis 6. Juni in fünf Klöster des Kreises Höxter eingeladen. Das ganz junge Publikum wird einmal mehr mit dem in die Musikwochen eingebetteten OWL-Kindermusikfest am 30. Mai auf Schloss Corvey angesprochen.

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Ihre Ansprechpartnerin für Informationen
und Kartenbestellungen bei der
Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbH:

Jutta Sprenger
Telefon: (05271) 6 81 50 und 69 40 10
Email: jsprenger@schloss-corvey.de

Internet: http://www.schloss-corvey.de/cms/5-0-56–Corveyer-Musikwochen.html

Orgelkonzert am 08.05.2010 in der Dreifaltigkeitskirche Wiesbaden


Orgelmusik in der Dreifaltigkeitskirche Wiesbaden

Orgelmusik in der Dreifaltigkeitskirche Wiesbaden

Wiesbaden, die hessische Landeshauptstadt blickt auf eine lang zurückreichende Kulturtradition zurück. Auch die Stadtkirche Wiesbaden steht in der Verantwortung, sich diesem Erbe anzunehmen und es fortzuführen.

Die Dreifaltigkeitskirche ist ideeller Sitz der „Kulturkirche“. Dieser Kirchort bildet schon lange ein Zentrum kulturellen Lebens (Musical, Kabarett, Kunstausstellungen). Für eine dortige Verortung der „Kulturkirche“ spricht die Innenstadtlage der Kirche und ihre gute Verkehrsanbindung (Nähe Hbf.)


Zudem erfreut sich das Dichterviertel großer Attraktivität und kultureller Lebendigkeit. Eine Kulturkirche ist hier sinnvoll verortet. Die Veranstaltungen, die hier stattfinden, dürfen auf Zuspruch hoffen. In der Gemeinde befinden sich zudem viele Interessierte, die das kulturelle Leben der Gemeinde schätzen und unterstützen.

Termin Orgelmusik in der Dreifaltigkeitskirche Wiesbaden:

Orgelkonzert am Samstag, 8. Mai 2010 um 17:30 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche Wiesbaden, Frauenlobstr. 5, mit Orgelwerken von J.S. Bach, César Franck und Hermann Schröder. Der Eintritt ist frei – um eine Kollekte am Ausgang wird gebeten.

Es war ein Wunsch der Veranstalter aus Wiesbaden, dieses Orgel-Konzert im „J.S. Bach-Forum“ zu veröffentlichen und möchte allen Orgel-Begeisterten im Umland von Wiesbaden dieses Konzert ans Herz legen.

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Jung-Instrumentalisten begeisterten mit einem Vivaldi-Bach-Programm in Detmold


Martin-Luther-Kirche Detmold


Im Rahmen des Orgelfrühlings 2010 fand in der Matin-Luther-Kirche in Detmold ein vielfältiges Vivaldi-Bach-Programm statt. Ausführende:

Jung-Instrumentalisten von der

Hochschule für Musik Detmold.

Ensemble:

Miriam Barduhn, Julia Parusch, Cordula Haupts (Violinen) Alisa Smith (Viola) Sebastian Escobar (Violincello) Christian Rahöft (Kontrabaß), Organistation: Alexander Toepper.

1. Geige (Konzertmeisterin): Miriam Schmaderer,

Orgel: Christina Raschdorf, Carlo Maria Barile, Alexander Toepper, Jan Croonenbroeck

Harfe: Hanna Rabe, Fagott: Constantin Gerstein.

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Programm: Vivaldi-Bach / zur Vergrößerung reinklicken!

Nach unserer Anfahrt in das Fürstentum Lippe mit seiner schönen Residenzstadt Detmold betraten wir wohlgestimmt die Martin-Luther-Kirche. Was würde uns dort für ein Vivaldi-Bach-Programm geboten, die Ankündigung versprach Großartiges und wurden nicht enttäuscht. Beim Betreten der Kirche waren wir mehr als überrascht, der Zuspruch war immens, die Plätze im Kirchenschiff voll belegt schritten wir gezielt nach vorne und erreichten noch zwei freie Plätze in der zweiten Kirchenbank. Hier hatten wir einen herrlichen Überblick auf das Geschehen und erlebten eine tolle Akustik, da sich alles im Altarraum abspielte und die Entfernung zu den Aufführenden sich als Ideal erwies.

Streichergruppe HfM Detmold im Vordergrund rechts: 1.Violine Miriam Schmaderer

DieProtagonisten betraten den Altarraum und ich traute meinen Augen nicht, ist es ein Jugend-Orchester an diesem Abend, schwer verfehlt, es sind Studierende von der HfM Detmold im blühenden Alter um das 21. Lebensjahr und was dann von ihnen geboten wurde, war mehr als begeisternd. Die 1. Violine mit der großartigen Miriam Schmaderer besetzt, begann mit  dem Violin-Konzert D-Moll; RV 541 für Orgel, Violine und Streicher von Antonio Vivaldi. Am Orgelpositiv die Organistin Christina Raschdorf, erklang eine homogene Klanggemeinschaft, die ein prächtiges Vivaldi-Werk mustergültig vortrugen, es ist eben die Barockzeit, die mich immer erschauern lasst wenn Instrumentalisten so genial die Musik zu Gehör bringen und das vollbrachte die Jung-Garde aus Detmold mit Bravour.

Einleitende Worte von den Studenten zur kommenden Werkswiedergabe im Hintergrund das Orgelpositiv, von links im Bild: Organist/in: Jan Croonenbroeck und Christina Raschdorf

Toll fanden wir die erklärenden und einleitenden Worte der Studenten zum folgenden Werk und die Vorstellung der einzelnen Instrumente wie: Violine, Harfe, Orgel und das Fagott.

Zur Barockzeit gab es noch nicht die heute benutzte Harfe und wurde von Vivaldi dann als eine Komposition für die Laute geschrieben. Dieses Vivaldi-Werk für Laute: RV 93 in D-Dur – wurde in einer Bearbeitung für Harfe vorgetragen und entpuppte sich als ein wahrer Volltreffer.

Instrumentalgruppe der HfM Detmold - rechts im Bild Hanna Rabe (Harfe)

Das war Musik für das seelische Gleichgewicht. Die Instrumental-Gruppe mit der Harfe zelebrierten Traum-Musik die uns unter die Haut ging..!! Viel zu selten ist die Harfe in Konzerten anzutreffen, sie erzeugt überirdische Musik und genau das traf an diesem Abend zu und konnte uns vollends beglücken. Ein herzliches Danke an die Studentenschaft, die dieses Werk uns so vollendet vorgetragen haben.

Bewundernswertes Können von - Hanna Rabe - Harfe

Eine Hörprobe von Vivaldi aus dem Lautenwerk RV 93 leider nur mit Laute, mit der Harfe klingt es überirdisch schöner – nachstehend

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Vorsichtshalber noch der Link zur Hörprobe zum herunterladen:

Vivaldi Konzert für Laute RV 93 Satz 2 Largo

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Die neue Paschen-Orgel von 2009 mit dem BWV 593 Organist: Jan Croonenbroeck

Aus diesem vielseitigen Programm möchte ich das Orgelwerk von J.S. Bach herausgreifen. J.S. Bach verarbeitete das Violin-Konzert für 2 Violinen und BC von Vivaldi: A-Moll op. 3 Nr.8, RV 522 in ein Orgel-Solo, BWV 593.

Der Jung-Organist Jan Croonenbroeck, (Jahrgang 1988) war ein vortrefflicher Interpret für traumhafte Orgelmusik von J.S. Bach. Was er an Registrierung und Interpretation uns zu Gehör brachte, war vom Allerfeinsten. Die Jubelarien auf diesen Nachwuchs-Organisten konnten wir dementsprechend nachvollziehen. Was er an der neuen Paschen-Orgel, erbaut in 2009 – hervorbrachte war mehr als berührend, nun war ich eins mit der von mir so heftig kritisierten neuen Orgel und konnte mich ganz dem Kunstgenuss hingeben. Die Luther-Kirche besitzt ein vortreffliches Instrument mit der Paschen-Orgel und das konnte Jan Croonenbroeck dank seines Spiels entsprechend  unter Beweis stellen und uns mit einem weiteren Highlight tief beeindrucken.

Hörprobe: Orgelkonzert J.S. Bach BWV 593 von YouTube nachstehend:

Das Vivaldi-Konzert C-Dur, RV 554 für Orgel, Violine, Fagott und Streicher, vorgetragen von „Constantin Gerstein“ – Fagott, war der besondere Höhepunkt als Schlussbeitrag. Diese Stimmigkeit durch Orgel – Streicher und dem Fagott war ein Leckerbissen, besser können es die Profis nicht – im Gegenteil, hier wurde die Frische und Freude am Musizieren besonders auffällig, ihre Begeisterung übertrug sich automatisch auf die Besucher und entrückte uns vollständig aus dem Alltag.

In Kurzfassung der bisherige Werdegang der Instrumentalisten HfM Detmold - zur größeren Ansicht ins Bild klicken..!!

Die Gegenüberstellung der Kompositionen von: Antonio Vivaldi (1648-1741) und Johann Sebastian Bach (1685-1750) gelang den Studierenden der HfM Detmold vollends, mit Begeisterung und Hingabe vermittelten sie uns die großartigen Barockwerke dieser zwei Ausnahme-Komponisten. Es war ein faszinierender Konzertabend von den heranwachsenden Nachwuchs-Künstlern, was für ein hohes technisches und musikalisches Potential sie besitzen hat uns alle sehr erfreut. Bewundernswert, mit welcher Freude und Hingabe sie dieses Programm persönlich mit Leben füllten und ihr Können in den Dienst der Musik stellten, persönliche Eitelkeiten kamen erst gar nicht auf, es war eine Musiziergemeinschaft, die alle in den Bann zog.

Instrumentalgruppe HfM Detmold rechts im Bild: Constantion Gerstein - Fagott - mit dem Vivaldi-Konzert C-Dur RV 554

Die voll besetzte Luther-Kirche dankte ihnen für diesen herrlichen Konzertabend mit einem lang anhaltendem und wohlverdienten Applaus, worüber sich die Aufführenden mehr als gefreut haben, die Anspannung fiel aus ihren Gesichtern und strahlten uns mit ihren jugendlichen Gesichtern an das uns sehr berührte. Wir traten mehr als erfüllt den Heimweg an und haben die Gewissheit, oooooh, was besitzen wir für einen hervorragenden Nachwuchs, das sollte man weiterhin pflegen und fördern und wo immer es geht, ihre Auftritte durch einen Besuch als Anerkennung so entsprechend zum Ausdruck bringen und sie ermutigen, den so beschrittenen Weg unbeirrt weiter zu verfolgen, dann werden sie ihr persönlich gestecktes Ziel in ihrer Musik-Laufbahn auch erfolgreich erreichen..!!

Gruß

Volker

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Albert Lortzing’s Oratorium „Himmelfahrt Jesu Christi“ in der Oekerhalle Bielefeld


Albert Lortzing (1801-1851), ein Verkannter? Aufführung von Lortzings – Oratorium „Himmelfahrt Jesu Christi“ durch den Musikverein Bielefeld im 3. Saisonkonzert am

Freitag, 7. Mai 2010, 20 Uhr in der Oetkerhalle-Bielefeld.

Weiteres Werk des Abends ist J.S. Bach’s Himmelfahrts-Oratorium BWV 11.

Bernd Wilden, der den Chor des Musikvereins mit Wolfgang Helbich einstudiert, ist von Lortzings Frühwerk sehr angetan. „Aus jugendlichem Ungestüm heraus charmant“, beschreibt er seinen Eindruck. Ein lohnenswertes „Kuriosum“ nennt Jón Philipp von Linden, Musiktheater-Dramaturg am Stadttheater, das Frühwerk des 27-Jährigen. Es wird erstmals in Bielefeld zu hören sein. Entstanden ist es 1828, kurz nachdem Lortzing mit „Ali Pascha von Janina“ das erste seiner heiteren Singspiele vorgelegt hatte.

Der Komponist, Spross einer Schauspielerfamilie, wirkte zunächst als Schauspieler und Sänger. 1826 nahm er mit seiner ebenfalls schauspielernden Frau ein Engagement in Detmold an.

Albert Lortzing (1801-1851)

Dort schuf er, zwei Jahrzehnte vor seinen bekannten Opern, eine Reihe von Schauspielmusiken für das Detmolder Hoftheater, zwei Orchesterwerke und das Oratorium „Himmelfahrt Christi“. Es wurde 1828 in Münster uraufgeführt.

Oetkerhalle in Bielefeld

„Das Oratorium weist ihn als versierten Komponisten aus“, sagt Wilden. Der erste Teil des zweiteiligen Werks ende mit einer ausladenden Chorfuge, in der Lortzing auf beeindruckende Weise alle Register seines Könnens ziehe. In den Chorsätzen gebe es barocke Reminiszenzen, aber auch Anklänge an Haydn, Beethoven und Mendelssohn. +)

J.S. Bachs Himmelfahrtsoratorium BWV 11, wird den Abend eröffnen. Das Himmelfahrtsoratorium wurde wahrscheinlich im Jahre 1735 komponiert. In der alten Bach-Gesamtausgabe (BGA) war es bei den Kantaten unter dem Namen „Lobet Gott in seinen Reichen“ eingeordnet. Aufgrund seiner biblischen Handlung, eines Evangelisten , Rezitativen und anderen Personen wird es später folgerichtig den Oratorien zugeordnet. Bach selbst bezeichnete es als „Oratorium in Festo Ascensionis“.

Johann Sebastian Bach

Die Texte entnahm Bach den Evangelien von Lukas und Markus sowie der Apostelgeschichte. Die Musik stammt in großen Teilen aus früheren Werken: Die herrliche Altarie z.B. stammt aus der h-Moll-Messe, wo sie im „Agnus Dei“ als „Qui tollis“ zu hören ist; der festliche Eingangschor entstand ursprünglich 1732 zur Einweihung der Thomasschule als „Froher Tag verlangte Stunde“ und ließ sich bestens zur Vertonung der triumphalen Freude über die Himmelfahrt des auferstandenen Christus wieder verwenden.

Susanne Winter (Sopran)

Als Vokalsolisten verpflichtete der Musikverein Susanne Winter (Sopran), Kaja Plessing (Alt), Niklas Vepsä (Tenor), Michael Dahmen (Bariton) und Sebastian Pilgrim (Bass). Es spielen die Bielefelder Philharmoniker. Die Leitung hat Wolfgang Helbich.

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Dirigent Wolfgang Helbich

Wolfgang Helbich, in Berlin geboren, studierte Schul- und Kirchenmusik sowie Dirigieren in Detmold und Berlin. 1971 gründete er das Alsfelder Vokalensemble, dessen ständiger Künstlerischer Leiter er noch heute ist. Seine beruflichen Stationen führten ihn über Alsfeld und Berlin nach Bremen, wo er von 1976 bis 2008 als Leitender Kirchenmusiker am St. Petri Dom tätig war. Zwischenzeitlich betreute Helbich zudem Professuren für Chorleitung an den Hochschulen Bremen und Saarbrücken. Unter Helbichs Leitung entstanden zahlreiche, teilweise preisgekrönte CD-Einspielungen mit dem Alsfelder Vokalensemble Bremen sowie dem Bremer Domchor. Gastdirigate führten zur Zusammenarbeit mit dem NDR-Chor, dem WDR-Chor, dem RIAS-Kammerchor und dem Münchener Bach-Chor. Wolfgang Helbich ist Herausgeber von Chor- und Orgelliteratur und war Professor für Chorleitung an Musikhochschulen in Saarbrücken und Bremen.

Seit 1999 ist Wolfgang Helbich künstlerischer Leiter des „Musikvereins Bielefeld.“

Dirigenten wie Wilhelm Lamping, Michael Schneider von 1951 – 1958 und Martin Stephani von 1959 – 1983 – haben diesen Chor maßgeblich geprägt.

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Jón Philipp von Linden gibt vor dem Konzert am 7. Mai um 19.15 im Kleinen Saal der Oetkerhalle eine Einführung.

Karten für das Konzert sind im Vorverkauf in der Touristinformation im „Neuen Rathaus in Bielefeld“ sowie bei Chormitgliedern erhältlich. Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Eintrittspreise:
10,00 bis 24 Euro

Kartenvorverkauf:

TOURIST-INFORMATION Bielefeld im Neuen RATHAUS

Niederwall 23
33602 Bielefeld

Telefon 0521 / 51-6999
Telefax 0521 / 178811

touristinfo.rathaus@bielefeld.de
www.bielefeld.de

www.musikverein-bielefeld.de

RUDOLF-OETKER-HALLE BIELEFELD

– Bestuhlungsplan

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Eine interessante Gegenüberstellung mit dem Himmelfahrts-Oratorium von: Albert Lortzing zu J.S. Bach, darauf bin ich sehr gespannt. Nach dem Highlight von gestern in Detmold: Vivaldi-Bach, wieder eine interessantes Konzertprogramm in OWL.

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Rezension-Kritik Musikverein Bielefeld, Himmelfahrtsoratorium nachstehend.

Rezension NW Himmelfahrts-Oratorium- Zur Vergrößerung in das Foto klicken..!!

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Schönes Wochenende und Grüße

Volker
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+) Textauszüge-Rezension: © 2010 NW vom 30.4. und 10.5.2010

Virtuose Barockmusik am 30.4.2010 in der Matin-Luther-Kirche Detmold


Martin-Luther-Kirche Detmold

Am kommenden Freitag, 30. April 2010, kommt um 19.30 Uhr einer der experimentierfreudigsten Komponisten der vergangenen Jahrhunderte „zu Ton“: Antonio Vivaldi.

In der Detmolder Martin-Luther-Kirche erklingen Vivaldis Konzerte für Fagott, Harfe, Orgel, Violine und Streicher.

Diese Konzerte sind besonders selten zu hören, denn sie enthalten den Part einer konzertierenden Orgel – was sie für viele Konzertveranstalter besonders aufwendig macht. Die Studierenden der Orgelklasse Prof. Prof. Tomasz A. Nowak von der Detmolder Musikhochschule stellen sich dieser Aufgabe zusammen mit den Kommilitonen Miriam Schmaderer (Violine), Hanna Rabe (Harfe) sowie  Constantin Gerstein (Fagott) und werden durch das Programm führen.

Die neue Paschen-Orgel in der Martin-Luther-Kirche Detmold

Der Eintritt ist frei.

Antonio Vivaldi hinterließ Opern, Oratorien, Kammermusik und fast 500 Konzerte für verschiedene Besetzungen. Seine Musik hat ihm zu seinen Lebenszeiten europaweiten Ruhm gebracht und eine ganze Generation von Komponisten beeinflusst. Unter anderen hat Johann Sebastian Bach die Konzerte des venezianischen Meisters genau studiert und einige von ihnen für Cembalo oder Orgel bearbeitet. Vivaldi bevorzugte in den meisten seiner Concerti die Violine als Soloinstrument.

Ein Konzert-Highlight für OWL.

Grüße

Volker

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Geistliche Chormusik u.a. vom Bückeburger Bach – Johann Christoph Friedrich Bach


Bückeburger Bach - Johann Christoph Friedrich Bach

Vorgestern erhielt ich die CD mit „Geistlicher Musik der Bach-Familie“ darin enthalten von dem Bückeburger Bach „Johann Christoph Friedrich Bach“eine Motette es ist eine filigrane CD vom Label: Conventus Musicus – in 1992 veröffentlicht, und möchte sie unbedingt weiterempfehlen.

Auf der CD ist u.a. die dreiteilige Motette: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ vom Bückeburger Bach  enthalten und entstand im Jahr 1780 oder 1781 in Bückeburg. Es ist eine vierstimmige Motette und entwickelt sich aus dem aufsteigenden Dreiklang des „Wachet auf“ eine kunstvoll-virtuos gearbeitete Introduktion. Den Hauptteil des Satzes bildet eine Choralbearbeitung nach dem Vorbild der alten thüringischen Cantus-firmus-Motette, mit der Liedmelodie im Sopran, bevor am Ende des Satzes die Introduktion in verkürzter Form noch einmal zurückkehrt. Beinahe unverändert übernimmt Johann Christoph Friedrich nun den Schlusschoral im 3. Satz aus der Kantate BWV 140 seines Vaters und führt die Schlußzeile „des sind wir froh…“ in einem eigenen freien Fugato weiter, ohne jedoch die tonale Grundebene noch einmal zu verlassen.

Cover: Bach-Familie Geistliche Musik

CD-Inhalt:

Bach, Johann Christoph (1642-1703) • Sei getreu bis in den Tod
Bach, Joh. Christoph Friedrich (1732-1795) • Wachet auf, ruft uns die Stimme!
Bach, Johann Michael (1648-1694) • Sei, lieber Tag, willkommen (zu Neujahr)
Bach, Johann Michael • Unser Leben währet siebenzig Jahr
Bach, Johann Christoph • Ich lasse dich nicht
Bach, Johann Sebastian (1685-1750) • Kyrie eleison, Christe du Lamm Gottes BWV 233a F-dur
Homilius, Gottfried August (1714-1785) • Der Herr ist mein Hirte
Ich will den Herren loben allezeit • Sehet, welch eine Liebe
Selig sind die Toten • Unser Vater in dem Himmel

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Bestell-Nr.:

CD CM 1030   für  Euro 12,90 zuzüglich 3 Euro für Versand.

Bestellungen bitte direkt an:
Conventus-Musicus
Postfach 68
97335 Dettelbach

Tel.: 09321-9243986

oder per
E-Mail:

cm@conventus-musicus.de

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Symbol für eine Hörprobe

Eine Hörprobe von Johann Christoph Friedrich Bach (Bückeburger Bach) Satz drei „Gloria sei dir gesungen“ aus der Motette: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ füge ich nachstehend bei:

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Impressionen zur Vokalgruppe „IL CONCERTO PICCOLO München, zur Vergrößerung in das Foto klicken:

Historie zu IL Concerto Piccolo

Besetzungsliste von Il concerto ciccolo München

Ensemble Il concerto piccolo München während der Aufnahme in München

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Ich möchte allen noch einmal zur Erinnerung den Beitrag; „Auf den Spuren des Bückeburger Bach – Johann-Christian-Friedrich Bach“  – hinweisen.

Link:  https://meinhardo.wordpress.com/2009/09/25/auf-den-spuren-des-buckeburger-bach-johann-christoph-friedrich-bach/

Grüße

Volker

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Klassik-Termine in der Kulturhauptstadt Essen2010


Visitatio sepulchri – Das Essener Osterspiel

Samstag 24. April 2010 und Sonntag 25.04.2010 | 20.00 Uhr | Essen | Hoher Dom zu Essen

Hoher Dom zu Essen

  • Musica enchiriadis – Die Entdeckung der Mehrstimmigkeit
  • Ensemble VOX WERDENSIS (Schola der Folkwang Universität)
  • Leitung: KMD Prof. Dr. Stefan Klöckner
  • weiterer Termin: So 25.04.2010
  • Karten & Informationen: TicketCenter Theater und Philharmonie Essen, Fon 0201 8122 200
  • ein Projekt der Essener Domschatzkammer, der Folkwang Universität, der Katholischen Akademie DIE WOLFSBURG, der Philharmonie Essen und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010

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Monteverdis „Marien-Vesper“

23. Mai 2010 | 17.00 Uhr | Essen | Basilika St. Ludgerus

Abtei Basilika St. Ludgerus Essen-Werden

Musica enchiriadis – Die Entdeckung der Mehrstimmigkeit
Schola der Folkwang Universität
Knabenchor Hannover (Leitung: Prof. Jörg Breiding)
Himmlische Cantorey
Concerto Palatino

Karten & Informationen: TicketCenter Theater und Philharmonie Essen,

Fon 0201 8122 200
ein Projekt der Essener Domschatzkammer, der Folkwang Universität, der Katholischen Akademie DIE WOLFSBURG, der Philharmonie Essen und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010

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Grüße

Volker

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„Ein Lieblingsjünger der Musik“ Karl Richter in München


Für uns Ältere war Karl Richter der Bach-Interpret schlechthin.

Dirigent und Bach-Interpret: Karl Richter

Karl Richter kam im Jahr 1951 als Thomas-Organist von der Thomaskirche in Leipzig in das katholische München und eroberte mit seinen spektakulären Bach-Aufführungen nicht nur das Münchener Publikum sondern war in den 60er bis 70er Jahren der ungekrönte Meister-Interpret für die barocke Wiedergabe der alten Meister.

Anerkennung fand er im In- und Ausland für seine Interpretationen und gründete den Münchener Bach-Chor und sein Münchener-Bach-Orchester.

Programm: Thomaskirche in Leipzig - Thomas-Organist Karl Richter in 1950

Als ein begnadeter Orgelspieler und bekennender Bach-Interpret waren seine Aufführungen mehr als spektakulär und beglückten ein dankbares Publikum. Seine Orgelabenden in der Markus-Kirche München waren Kult.

Bach-Interpret an der Orgel: Karl Richter

Seit seinem plötzlichen Tod am 15.2.1981 im Alter von nur 54 Jahren, entstand eine große Lücke in der Bach-Tradition und konnte nur schwer geschlossen werden. Der beginnenden historischen Aufführungs-Praxis fand in ihn keinen Befürworter und pflegte die „Mitteldeutsche Sächsische-Bach-Tradition“ weiterhin.

Ein nennenswerter Artikel über Karl Richter ist in der Zeitschrift „Crescendo“ erschienen und füge den Artikel als PDF bei.

PDF-Artikel: Crescendo-Blog-Karl Richter

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Wer gezielt weitere Informationen über Karl Richter in Erfahrung bringen möchte, dem empfehle ich folgende Blog-Seite.

Link: http://karlrichtermunich.blogspot.com/

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Videos über Karl Richter – eine  Trilogie – Zeitzeugen berichten…!!

Videos von Karl Richter auf  YouTube:

http://www.youtube.com/watch?v=fugN11srdG0

http://www.youtube.com/watch?v=pqdauo-kqJI

http://www.youtube.com/watch?v=2GaS1rwSQ-c

http://www.youtube.com/watch?v=Lggf6nRcM3U

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Nostalgischen Passions-Einspielungen ( 10 CDs für 20,99 € ) als Cassette bei Amazon können über meine Partnerseite bestellt werden. Hervorragende Gesangs-Solisten während der Richter-Ära sind zu genießen und sind für Nostalgie-Kenner ein Genuss der Einmaligkeit und das zu einem Spitzenpreis..!!

Link:  – h i e r  – klicken..!!

Grüsse

Volker

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TV-Tipp: am 18.4.2010 Das Bayerische Fernsehen kommt mit einem neuen Klassik-Magazin


Bayerisches Fernsehen neues Klassik-Magazin, ab Sonntag, 18.4.2010 um 12:00 Uhr:

BR KlaSSIK-MAGAZIN

am Sonntag gibt es im Bayerischen Fernsehen jeweils zur besten Sendezeit um 12 Uhr mittags das Magazin KlickKlack, das sich alle zwei Wochen jeweils eine halbe Stunde lang der bunten Welt niveauvoller Musik widmet.

So wird es viel zu entdecken geben, jeden zweiten Sonntag von 12 Uhr an (nur bei der ersten Ausgabe am 18. April ausnahmsweise von 12:15 Uhr an). Beim Start der Reihe ist übrigens ein cleverer Grenzgänger der Musikwelt mit von der Partie. Denn ein Beitrag widmet sich dem Vokalvirtuosen Bobby McFerrin. Außerdem stehen der Geiger Daniel Hope, der Bass-Bariton Bryn Terfel, der Bach-Spezialist Murray Perahia und die Jazz-Pianistin Hiromi Uehara auf der Gästeliste.

Weitere Inforomationen dazu  auf der Website vom BR.

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P.S. Radio BR-Klassik Aktualisierung für den 19.4.2010 um 13:05 Uhr

19.04.2010
13:05 Uhr: BR-Klassik

Musik im Originalklang
English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner
François Couperin: „Le Parnasse“; Georg Friedrich Händel: „Solomon“, Einzug der Königin von Saba und Chor aus dem 3. Akt; „Israel in Egypt“, Introitus und Chor aus dem 2. Teil, HWV 54 (Monteverdi Choir); „Alcina“, Eröffnungsmusik; Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-dur

Wiederholung der Sendung auf BR-Klassik am 21.4.2010 um 12 Uhr
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Schönes Wochenende und Grüsse

Volker

News vom Label: Soli Deo Gloria


News

SDG’s latest release enters specialist classical chart (6 Mar 2010)

SDG’s latest release – Bach Cantatas Volume 2 (SDG 165) – enters the specialist classical chart at number two!

News vom Label SDG vom 9.3.2010

To see the full classical chart, please click here:

Link: http://www.gramophone.co.uk/chart

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Gruß

Volker

Händel-Festspiele Göttingen – Gastauftritt in Hannover am 19. Mai 2010


Ein weiteres Highlight:

Händel-Festspiele 2010 finden in Göttingen vom 14.5. bis  24.5.2010 statt. Ein Gastkonzert ist  in Hannover am 19. Mai 2010 in der Galerie Hannover-Herrenhausen.

In diesem Jahr feiern die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen ihren 90. Geburtstag und damit 90 Jahre Händel-Renaissance, die mit der Wiederentdeckung der Opern Händels im Jahr 1920 von Göttingen aus ins Leben gerufen wurde.

Unter dem Motto „Händel & Hannover” widmet sich das Festival vom 14. bis 25. Mai 2010 Händels Aufenthalt vor 300 Jahren in Hannover-Herrenhausen. Von Hannover aus spannen wir den Bogen weit über Händels Zeitgenossen in Herrenhausen hinaus und präsentieren mit 96 Veranstaltungen und 580 Künstlern aus aller Welt Händels Wirkungsgeschichte bis heute in Deutschland.

Galerie Hannover-Herrenhausen

Gast-Konzert in der Galerie Herrenhausen, Hannover

19. Mai 2010, 20.00 Uhr

Dauer ca. 1 3/4 Std.
Eintritt:  EUR 67 / 45 / 28,50 / 17,50

Kartenvorverkauf:  Ticket-Online-Saalbuchung

Leider stehen nur noch ungünstige Restplätze zur Verfügung..!! Eile ist geboten.

300 Jahre Händel in Hannover

Unter dem Motto „Händel & Hannover“ widmen sich die diesjährigen Internationalen Händel-Festspiele Göttingen Händels Aufenthalt vor 300 jahren in Hannover-Herrenhausen. 2010 jährt sich zudem der 350. Geburtstag von Kurfürst Georg August, Händels erstem und wichtigsten Förderer aus dem Welfenhaus, der als George I. im Jahr 1714 auf den englischen Thron berufen wurde und hiermit die bis 1837 währende Personalunion begründete.

Auf dem Programm stehen Instrumentalmusik von Händel und seinen norddeutschen Zeitgenossen sowie Arien aus Händels berühmtester Oper „Giulio Cesare“, einer Oper, die George I. besonders geschätzt hat. Solistin des Abends ist die kanadische Solistin Dominique Labelle, eine der weltweit renommiertesten Interpretinnen der Musik Händels. Es spielt das Festspiel Orchester Göttingen unter der Leitung von Nicholas McGegan.

Festspiel-Orchester-Göttingen

Konzertprogramm

Carl Heinrich Graun (1703–1759)

Overture

Tra le procelle assorto
aus Cleopatra e Cesare

Johann Adolf Hasse (1699–1783)

Morte, col fiero aspetto
aus Marc’Antonio e Cleopatra

Joachim Quantz (1697–1773)

Concerto in D major (QV 5:45)
für Flöte, Streicher und basso continuo

Pause

Georg Friedrich Händel (1685–1759)

Overture

Piangerò, la sorte mia
aus Giulio Cesare (HWV 17)

Johann David Heinichen (1683–1729)

Concerto in F major (S 234)

Johann Mattheson (1681–1764)

Mein Leben ist hin, Nun ist es Zeit, Wer in seinem Busen

Darum komm, giftiges Geschmeiß aus Cleopatra

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Link: Händel-Festspiele Göttingen

http://www.haendel-festspiele.de/front_content.php?idart=274

Schönes Wochenende und Grüsse

Volker

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Humoristisches zu Bielefeld „Die Verschwörung“


Hallo,

einmal weitab von der Musik und nach den österlichen Musik-Highlights fand ich heute etwas zum Schmunzeln: Ein Artikel über die Verschwörungs-Theorie: „Bielefeld gibt es nicht..!!“

Die Verschwörung: "Bielefeld gibt es nicht"

Aufgewachsen in OWL-Ostwestfalen-Lippe muss ich es genau wissen, dass Bielefeld real besteht und seit dem 12. Jahrhundert urkundliche Erwähnung fand. Aus Hamburg kommen ganz andere Stimmen und stellen die Grossstadt mit ca. 320.000 Einwohnern in Frage und sind der Meinung: Bielefeld existiert nicht..!!

Die Progressiven unter uns wissen es schon lange: Die Stadt in Ostwestfalen ist ein Fake. Endlich sagt das mal jemand laut und öffentlich – auf einer Bühne in Hamburg. Gibt es sie? Oder gibt es sie nicht? Was ist dran an dem Gerücht, dass die Stadt Bielefeld gar nicht existiert? Seit Jahren kursiert es im Internet und auf Studentenpartys – und wird zusehends beliebter. Im Sommer soll gar ein Film darüber ins Kino kommen. Und in Hamburg ist der Saal rappelvoll, wenn darüber gesprochen wird. Ortstermin in der Speicherstadt. Ein paar Grüppchen haben sich vor einer alten Kaffeerösterei versammelt. Hastig werden die letzten Kippen geraucht. Die Nacht wirkt still. Doch das täuscht. Im Inneren des Speichers ist kaum noch Platz. Bestimmt 100 Leute sind gekommen. Ein bunt gemixter Haufen und ein großer, wenn man bedenkt, dass die Leute wegen etwas gekommen sind, das es gar nicht gibt…….

YouTube-Videos:

Der ganze Artikel kann über den nachstehenden Link nachgelesen werden:

Link: –  h i e r  –  k l i c k e n ..!!

Wie schafft man es, die Stadt auf der Landkarte zu verstecken? Und was für Menschen leben dort? Der Artikel ist köstlich verfasst und musste über die Aussagen immer wieder schmunzeln..!!

Literatur: Rätselhaftes Bielefeld, Die Verschwörung

Eine Buch darüber ist veröffentlicht worden.

Lange haben wir geschwiegen und unsere Rolle in dem großen Spiel mitgespielt, aber wir können nicht mehr schweigen. Wir haben eine Verpflichtung gegenüber unseren Lesern und allen Risiken zum Trotz enthüllen wir nun die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit!

Mit Beiträgen u.a. von Dietmar Bittrich, Wiglaf Droste, Erwin Grosche, Udo Lindenberg, Franz Mon, Sandra Niermeyer, Renate Niemann, Reneé Pleyter, Reitemeier/ Tewes, Dietmar Wischmeyer, Hans Zippert und einem Cartoon von Ralph Ruthe.

Anthologie
Originalausgabe
288 Seiten, Pb, Euro 10,95
ISBN 978-3-86532-188-6
• LIEFERBAR

Link: http://www.pendragon.de/

Viel Spass mit dem Beitrag.

Grüsse aus dem nicht existierenden Bielefeld…

Volker

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Rundfunk-Fernsehen – Übertragungen Klassische Musik zu Ostern und Folgewoche


Nachfolgend weitere Fernseh- und Rundfunkübertragungen um das Osterfest:

Oster-Sonntag: 4.4.2010

NDR
11-13 Uhr


Dixit Dominus
Konzert des NDR Chores in Kooperation mit der Reihe NDR Das Alte Werk
Giovanni Battista Pergolesi: Missa Romana für Soli, Chor und Orchester
Georg Friedrich Händel: Concerto grosso d-Moll HWV 316
Dixit Dominus, geistliches Konzert für Soli,Chor und Streicher HWV 232
Sibylla Rubens und Christina Landshamer, Sopran
Ann Hallenberg, Alt / NDR Chor
Elbipolis Barockorchester Hamburg
Ltg.: Philipp Ahmann
Aufzeichnung vom 28.1.2010 in der Laeiszhalle Hamburg
Giovanni Battista Pergolesi wurde zur Legende, noch ehe seine Werke sich verbreiteten. Nur 26 Lebensjahre waren dem musikalischen Genie vergönnt, das am 4. Februar 1710 in Jesi geboren wurde. Trotz des frühen Todes hinterließ er ein starkes Vermächtnis: Er brachte einen neuen Ton und frischen Wind in die italienische Oper. Von seinen Werken erwarteten die Zeitgenossen stets etwas zwischen Sensation und Offenbarung. Als seine Messe in F am 16. Mai 1734 in Rom aufgeführt wurde, war das Gotteshaus dermaßen überfüllt, dass angeblich der Fußboden absackte. Pergolesi schuf ein stolzes OEuvre; noch mehr aber wurde ihm zugeschrieben, denn was seinen Namen trug, wurde beachtet. Die „Missa Romana“ stammt allerdings wirklich und ganz von ihm.
Italienischer Glanz strahlt auch aus Händels Werken. Sein Wirken konzentrierte sich auf England, seine entscheidende Prägung erhielt er in Italien. In Rom entstand als eines der ersten Werke, mit denen der deutsche Protestant sich und seine Kunst bei Kardinälen und Patriziern einführte, das prachtvolle „Dixit Dominus“, die Vertonung des 110. Psalms. In Rom traf Händel Arcangelo Corelli, dessen Concerti grossi ihm als Vorbild für eigene Orchesterwerke dienten. Im d-Moll-Stück aus Opus 3, in England geschrieben, verarbeitete er Material aus geistlichen Werken. Es schlägt die Brücke zu Händels Vokalkompositionen.

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Highlight am Oster-Sonntag: 4.4.2010

WDR3
18-20

Porträt: Der Dirigent John Eliot Gardiner (18.03 – 20.00 Uhr)

Sir J.E. Gardiner


Der 1943 geborene Dirigent Sir John Eliot Gardiner hat 1964 zum ersten Mal Monteverdis „Marienvesper“ dirigiert und dafür den Monterverdi Choir gegründet. Das war noch kein Projekt der so genannten historischen Aufführungspraxis, als deren Pionier in England Gardiner neben Roger Norrington gilt. Es waren vielmehr seine Erfahrungen mit französischer Barockmusik, die ihn veranlassten, die English Baroque Soloists zu gründen und später sein Wunsch, auch romantische Musik auf Originalinstrumenten aufzuführen, das Orchestre Révolutionnaire et Romantique. Seine Einspielungen von Brahms, Schumann und Berlioz haben Aufführungsgeschichte geschrieben. Parallel zu seiner Arbeit in der historischen Aufführungspraxis war er Gründungsdirigent der Lyoner Oper und Chefdirigent des NDR-Sinfonieorchesters. Im Gespräch mit Richard Lorber gibt John Eliot Gardiner Auskunft über seine Anschauungen, seine künstlerischen Stationen und Pläne.

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Oster-Sonntag: 4.4.2010

Dkultur
20-22 Uhr

Thomaskirche Leipzig

Live aus der Thomaskirche Leipzig
Josquin des Préz: Missa Pange Lingua

Johann Sebastian Bach: »Kommt, eilet und laufet«

Osteroratorium für Soli, Chor und Orchester BWV 249


Anja Lipfert, Sopran
David Erler, Altus
Tobias Hunger, Tenor
Karsten Müller, Bass
Kammerchor Josquin des Préz

Leipziger Barockorchester
Leitung: Ludwig Böhme

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Ein weiteres Highlight – Blog-Teilnehmer aufgepasst..!!

NDR
Sonntag: 4.4.2010

um 22-24 Uhr

St.Michaelis Hildesheim

1000 Jahre St. Michaelis Hildesheim

Johann Sebastian Bach: Nun ist das Heil und die Kraft, Kantatensatz für Chor und Orchester BWV 50
Johann David Heinichen: Concerto F-Dur
Johann Sebastian Bach: Es erhub sich ein Streit, Kantate BWV 19
Jan Dismas Zelenka: Sinfonia a-moll
Johann Sebastian Bach: Herr Gott, dich loben wir alle, Kantate BWV 130
Johannette Zomer, Sopran / Bogna Bartosz, Alt
James Gilchrist, Tenor/ Peter Harvey, Bass

NDR Chor / NDR Radiophilharmonie
Ltg.: Roy Goodman

Aufzeichnung vom 20.2.2010 in der St. Michaelis-Kirche in Hildesheim


Anlässlich der Feierlichkeiten „1.000 Jahre St. Michaelis“ gastieren die NDR Radiophilharmonie und der NDR Chor gemeinsam mit Werken von Johann Sebastian Bach, Johann David Heinichen und Jan Dismas Zelenka in Hildesheim. Unter Leitung von Roy Goodman kommen drei große Komponisten des Barock zur Aufführung: Bach, Zelenka, Heinichen. Im Zentrum stehen dabei die glanzvollen Kantaten Johann Sebastian Bachs aus den 1720er Jahren: Kompositionen von majestätischer Klangpracht, mit denen der Erzengel Michael als Fürst der himmlischen Heerscharen gefeiert wird.
Roy Goodmann arbeitete bereits mehrfach mit der NDR Radiophilharmonie zusammen. Der Pionier auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis wird als Dirigent und Geiger seit vielen Jahren in der Musikwelt hoch geschätzt. Er war u.a. Gründer und Leiter des „Brandenburg Consort“, stand an der Spitze der „Hanover Band“ und dirigierte zahlreiche Produktionen der Händel-Festspiele in Karlsruhe.

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Oster-Montag: 5.4.2010

Ö1
19:30-22 Uhr
Francesco Bartolomeo Conti: „David“, Azione Sacra per Musica
Netherlands Bach Society, Orchestra and Chorus, Dirigent: Alan Curtis; Yuri Minenko, Countertenor (David); Matthew Brook, Bariton (Saul); Anna Maria Panzarella und Johannette Zomer, Sopran; Cécile van de Sant, Alt; Marc Pantus, Bass
(aufgenommen am 20. Jänner in Maastricht, Niederlande). Präsentation: Bernhard Trebuch

Dienstag: 6.4.2010

Dkultur
20-22:30Uhr

Alte Musik
»Universalgelehrter oder ›Musicalischer Horribilicribrifax‹?«
Der Thomaskantor Johann Kuhnau (1660- 1722)
Von Michael Maul

Freitag: 9.4.2010
BR-Klassik
21-22
Ein Kaleidoskop der Gefühle
„Das Wohltemperierte Klavier“ von Johann Sebastian Bach und die Sprache der Tonarten
Von Friederike Haupt

Und noch ein TV-Tipp:

ARTE-TV
ARTE F © Camera Lucida Productions

Sonntag, 4. April 2010 um 19.15 Uhr

Wiederholungen:
09.04.2010 um 06:00
15.04.2010 um 06:00
Vivaldi, Gloria
(Frankreich, 2009, 43mn)
ARTE F
Regie: Philippe Béziat
Sänger: Sara Mingardo
Dirigent: Rinaldo Alessandrini

Das „Gloria“ D-Dur (RV 589) ist eines der berühmtesten Sakralwerke von Antonio Vivaldi und wurde noch nie fürs Fernsehen aufgezeichnet. ARTE zeigt das Werk in Kombination mit dem „Gloria“ (RV 588). Es spielt das Concerto Italiano unter der musikalischen Leitung von Rinaldo Alessandrini. Altistin Sara Mingardo übernimmt den Solopart.

Sara Mingardo ist Beobachterin und Solistin in dem Konzert, das im Herbst 2008 in der lombardischen Stadt Crema aufgeführt wurde. Auf dem Spielplan stehen zwei Vertonungen des „Glorias“ von Antonio Vivaldi. ARTE zeigt in aufwendig gestalteten Bildern Ausschnitte aus dem „Gloria“ (RV 589) und aus dem „Gloria“ (RV 588). Es spielt das Concerto Italiano unter Leitung von Rinaldo Alessandrini.
Mit der Partitur in der Hand verfolgt Sara Mingardo aufmerksam die Aufführung. Inspiriert von der Schönheit der Musik stellt Sara sich bisweilen vor, dass die Chorsänger sich im Rhythmus der Musik schwebend durch die Kirche bewegen – wie in einem Traum. Schließlich erhebt sich die Solistin und singt zusammen mit dem Chor die wundervollen Melodien, die Vivaldi eigens für sie geschrieben zu haben scheint.
Das „Gloria“ in D-Dur (RV 589) ist wohl das bekannteste aller religiösen Werke Vivaldis. Doch es gibt ein zweites „Gloria“ (RV 588), dessen Sätze hinsichtlich Tonart, Orchestrierung und Stimmung erstaunliche Ähnlichkeiten mit RV 589 aufweisen. Ganz offensichtlich sollte eine der beiden Versionen die andere ersetzen – aber welche Fassung ist die jüngere? Das Entstehungsdatum beider Werke ist ungewiss, denn von keinem ist die Originalhandschrift des Komponisten erhalten. Der Film zeigt ausgewählte Auszüge aus beiden Partituren.

Sara Mingardo, geboren am 2. März 1962 in Venedig, studierte Gesang am Konservatorium Benedetto Marcello und an der Accademia Musicale Chigiana in Siena. Ihr Debüt feierte sie 1987 mit der Fidalma aus „Il matrimonio segreto“. Sie wurde inzwischen mehrfach ausgezeichnet und hat mit Auftritten in den USA, Paris und Salzburg längst internationales Parkett erobert. Das Repertoire der Altistin reicht von Monteverdi bis Britten, ihr Opernrepertoire umfasst unter anderem die großen Altpartien von Gluck , Händel (Rinaldo, Giulio Cesare, Orlando), Rossini und Verdi (Rigoletto, Falstaff, Otello). Für das Label Opus 111 hat Sara Mingardo 2003 Stücke von Vivaldi, Pergolesi, Scarlatti und Händel auf CD eingespielt, ebenfalls mit dem Concerto Italiano unter Leitung von Rinaldo Alessandrini.

Schönes Osterfest und Grüsse

Volker

Fernseh-Highlights an Karfreitag und Kar-Samstag 2.-3. April 2010


Ich möchte allen Fernsehzuschauern auf besondere Sendungen für den Karfreitag und Kar-Samstag hinweisen:

MDR-Fernsehen, 3.4.2010 00:00 Uhr – Matthäus Passion aus der Thomaskirche

MDR Fernsehen Karfreitag BWV 244 Matthäus Passion

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BR-Fernsehen, Samstag, 03.04.2010
00:25 – 01:25 Uhr
Ballett John Neumeier Matthäus Passion

BR-Fernsehen: Ballett von John Neumeier Matthäus Passion

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BR-Fernsehen am Samstag, 3.4.2010 23:30 Uhr

Die große Romanverfilmung: „Schlafes Bruder“

Bestseller-Roman von Robert Schneider

BR Fernsehen Romanverfilmung "Schlafes Bruder" von Robert Schneider

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Wünsche allen ein sonniges und glückliches Osterfest.

Herzliche Grüsse

Volker