Archiv des Autors: Volker

Über Volker

Meine Liebe gilt der "Klassischen Musik" von der Renaissance bis zur Romantik. Mein Übervater aller Komponisten ist "Johann Sebastian Bach.!!"

Kleinanzeigen: Orgel-CD’s von Elisabeth Roloff zu verkaufen


Hallo Orgelfreunde,

Organistin & Dozentin Elisabeth Roloff (1937 - 2008)

von den Orgel-Einspielungen der Organistin & Dozentin: Elisabeth Roloff sind aus ihrem Nachlass folgende  CD’s zu erwerben:

10 € pro CD – inkl. Zusendung

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12 x Orgellandschaft Jerusalem,

7 x Christmas Organ Music ,

1 x Mit Bach durch das Liturgische Jahr

Einspielungen von Dabringhaus und Grimm, Detmold

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Bestellungen können an mich per E-Mail gerichtet werden:

E-Mail an:  martin_roloff@web.de

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen und freundliche Grüße

Ihr Martin Roloff

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Es sind hervorragende Orgel-CDs und kann sie wärmstens empfehlen.

Grüsse

Volker

Sir Gardiner-News: Einmaliges Sonderkonzert J.E. Gardiner mit Advents-Kantaten in der Philharmonie Berlin


Hallo Gardiner-Freunde,

Sir John Eliot Gardiner ist mit den English Baroque Soloists und Monteverdi Choir zu einem Sonder-Konzert in Deutschland nach Berlin  in die dortige Philharmonie mit Advents-Kantaten von J.S. Bach – eingeladen worden.

Das Konzert in der Berliner-Philharmonie findet am:

Montag, 6. Dezember 2010 um 20:00 Uhr statt.

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Zur Aufführung gelangen folgende Kantaten von J.S. Bach:

BWV 61 Nun komm der Heiden Heiland, BWV 151 Süßer Trost, mein Jesus kömmt, BWV 70 Wachet! Betet!

und Instrumental:

BWV 1060 Konzert für Violine und Oboe.

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Karten und Infos:

Direkt – Online-Bestellung von Karten für Berlin

Link: http://www.berliner-konzerte.de/adventskantaten_sir_john_eliot_gardiner.1454.301888.html

Telefon: 0180 55 44 888

Saalplan Philharmonie:  Saalplan Philharmonie Berlin

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BACH-MAGAZIN Heft 15

In dem BACH-MAGAZIN Heft 15 ist ein großartiger Artikel über Sir John Eliot Gardiner verfasst worden. Es geht um das Projekt: „Soli Deo Gloria“ Feste Alter Musik im Braunschweiger Land.

Wie bekannt, ist der Mitbegründer dieses Festivals in Braunschweig an erster Stelle Sir J.E. Gardiner zu benennen zusammen mit Günter Graf von der Schulenburg. Ihm ist es mit zu verdanken, dass diese Fest-Konzerte im Braunschweiger Land Überregional eine großartige Resonanz in Deutschland und dem Ausland gefunden hat.

Wie bekannt, gastiert er mit seinem Ensemble und dem Monteverdi Choir am 7. Mai 2010 mit der h-moll-Messe von J.S. Bach im Kaiserdom von Königslutter.

Weitere Konzert-Termine von Sir Gardiner in Deutschland 2010 können unter dem nachstehenden Link nachgelesen werden.

Link: – h i e r  –  k l i c k e n..!!

In dem Bach Magazin-Artikel kommt des weiteren zur Sprache, dass Sir Gardiner im Kalenderjahr 2011 sein ersehntes „Sabbatical“ nehmen wird.

Ein Vergleich der CD-Veröffentlichungen mit den Brandenburgischen Konzerten von Riccardo Chailly und dem Gewandhaus-Orchester und Sir Gardiner, English Baroque Soloists, Kati Debretzeni, ist in dem Heft 15 hinterlegt. Hierzu der Schlusssatz der Rezension:

Fazit:

Chailly reüssiert erstaunlich gut, großes Lob ist ihm und seinen Musikern für ihren Bach zu spenden.

Gardiner allerdings agiert oft expliziter, plastischer, in musikalisch-rhetorischer Hinsicht souveräner – der Erfahrungsvorsprung seines Teams bleibt unüberhörbar….!!

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Eine Fotogalerie über den Artikel: SDG für Alte Musik im Braunschweiger Land – nachstehend,

zum Lesen und zur Vergrößerung in das jeweilige Bild klicken.

Bild 1

Artikel Bild 1

Bild 2

Artikel Bild 2

Bild 3

Artikel Bild 3

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Grüsse

Volker

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Orgelmusik zur Passionszeit in der Nicolaikirche Bielefeld


Hallo Orgelfreunde,

Altstädter Nicolaikirche Bielefeld

das Ev. Stadtkantorat Bielefeld lud zu einer Orgelmusik in die Ev. Altstädter Nicolaikirche ein. Als Organist wurde der in Bielefeld bekannte Br. Andreas Warler – Organist an der Basilika des Klosters Eteinfeld / Eifel- eingeladen mit Orgelwerken aus der Barock- und Klassikzeit.

Grosse Beckerath-Orgel Nicolaikirche Bielefeld

Programm Altstädter Orgelmusik

Es war ein fantastisch ausgewogenes Orgelprogramm dass der Basilika-Organist aus der Eifel zusammengestellt hatte, alle Nuancen wurden durch die großartige Beckeradt-Orgel zum Tragen gebracht und der Besucher wurde durch eine Stunde Orgelmusik aufs vortrefflichste beglückt. Für die Frühabendzeit war die Besucherschar erfreulich hoch, denn wie oft habe ich schon andere Besucherzahlen erlebt, wo die Reihen nur spärlich besetzt waren.

© Organist Br. Andreas Warler

Für den frühen norddeutschen Barock in Franz Tunders Choralfantasie „In dich hab ich gehoffet“ bedeutete das, ein mannigfaltiges Spiel mit Impulsen, Motivsplittern und Echo- Schattierungen musikalisch zu pointieren und klanglich zu verschmelzen. In Bachs „Zehn Gebote“-Choral BWV 678 aus der „Orgelmesse“ gab er der Fünfstimmigkeit eine aus Kanonstrenge und Klangsinnlichkeit gespeiste katechetische Kraft. Präludium und Fuge c-Moll BWV 546 erklangen in durchdachter großformatiger Disposition.

Johann Christian Heinrich Rincks, Bach-Enkelschüler und Klassiker der Orgelpädagogik, Variationen über ein Thema von Corelli op. 56 (1820) wurden dagegen in brillanter Spielfreude und Registervielfalt ausgekostet. Folgten von César Franck, dem bei uns meistgespielten großen „Orgelfranzose“ aus der Wallonie, zwei Einzel-Piècen: Mit dem ungewöhnlichen Griff zu einer nicht gedruckten Frühfassung der dreiteiligen C-Dur-Fantasie op. 16 zeigte Andreas Warler den Komponisten in kongenialer romantischer Form. +)

Zum Abschluss gab es dass von mir so mit Spannung erwartete Highligth für die Passions-Zeit: J.S. Bach, BWV 244  aus der Matthäus-Passion mit dem Schluss-Choral: „Wir setzen uns mit Tränen nieder“ niedergeschrieben als „Bachs Memento“ (1925) vom Orgelsinfoniker Charles-Marie Widor (1844-1937) – ein bekennender Bachfreund und Bewunderer. Hier war der Eifel-Organist „Andreas Warler“ der perfekte Orgel-Interpret für diese fantastische Orgel-Sinfonie. Gespannte Ruhe war allseits zu verspüren und wurden zu einer wahren Sternstunde des Orgelabends, Bach lebte in mir auf mit seinem fantastischen Schlusschoral. Das war wieder der berührende Moment, wo das Herz lautstark klopfte und man vom Alltag entrückt wurde in eine andere Welt…!!

Nachstehend ein Video-Clip mit dem Schluss-Satz aus dem BWV 244: Matthäus-Passion von J.S. Bach, umgearbeitet für Orgel „Bachs Memento“ (1925) von Charles-Marie Widor  – „Wir setzen uns mit Tränen nieder.“ Ich finde die Aufnahme zwar großartig gespielt und liebe sie über alles, aber die immense Halligkeit und Lautstärke bewirkt nicht die Innigkeit der Wiedergabe wie durch den Eifel-Organisten Andreas Warler an diesem Abend in der Nicolaikirche, der traumhaft die Registrierung und Interpretation vorführte und mich innerlich erschauern liess. Von dieser Wiedergabe war ich total benommen und berührt und das am Vorabend des Geburtstages von J.S. Bach, Herz was willst du mehr…!!

Fehler
Dieses Video existiert nicht

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Hier der Link zur Homepage von Br. Andreas Warler..!!

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Ein Kantaten-Gottesdienst-Hinweis für OWL zu Ostern:

Für Oster-Montag, 5. April 2010 um 10:30 Uhr, ist in der Ev. Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld ein Kantaten-Gottesdienst zu erleben, es wird von J.S. Bach die Kantate, BWV 145 „Ich lebe, mein Herze, zu deinem Ergötzen“ – aufgeführt.

Ausführende: Melanie Kreuter, Sopran; Marc Heines, Tenor; Torben Jürgens, Bass; Camarata St. Mariae;

Leitung: Ruth M. Seiler

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Herzliche Orgel-Grüße
Volker

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+) Textauszug: NW

Allseits Begeisterung – Bach-Museum Leipzig am 20.März 2010 eröffnet


Hallo Bachfreunde,

Bach-Museum Leipzig Wiedereröffnung

überall ist Begeisterung zu verspüren, denn das nach zweijähriger Umbauphase für 7 Mill. € wiedereröffnete Bach-Museum und Bach-Archiv in Leipzig kann mit spektakulären Neuigkeiten aufwarten.

Besucher konnten sich am ersten Öffnungstag kostenlos in der ebenfalls neu konzipierten Ausstellung über Leben und Wirken des berühmtesten Leipziger Thomaskantors informieren.

Neueröffnung Bach-Museum und Bach-Archiv in Leipzig

Am gestrigen Sonntag, 21. März 2010, zum 325. Geburtstag von J.S. Bach, kam Bundespräsident Horst Köhler zum Festakt in das Rathaus von Leipzig und wurde mit einer Motette von dem Thomaner Chor empfangen. Anschließend begaben sie sich zu Ehren des Komponisten ins Bach-Museum (ehemalige Bose-Haus) nahe der benachbarten Thomaskirche. Köhler würdigte die Leipziger Forschungsstätte als „kulturellen Leuchtturm“ in Deutschland. Bei der Arbeit des Archivs gehe es um den „Erhalt des kulturellen Gedächtnisses der Nation“, erklärte Köhler bei einem Besuch.

Zwei Videos nachstehend zur Eröffnung  des Bach-Museums am 20/21. März 2010:

Beim Starten des 1. YouTube-Videos einen kleinen Zeitraum warten, der Anfang ist total schwarz aber nach ein paar Sekunden startet das Video normal weiter, schein wohl eine kleine Macke zu haben..!!

Fehler
Dieses Video existiert nicht

Weitere Link-Angaben zu Video-Beiträgen des MDR

Link: http://www.mdr.de/sachsenspiegel/7185048.html

Link: http://www.mdr.de/sachsen/7184118.html

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Historische Orgel im neuen Bach-Museum Leipzig

Historische Orgel im neuen Bach-Museum Leipzig

Per Knopfdruck - historische Instrumente erklingen im Bach-Museum

Visuelle Bach-Kompositionen im Bach-Museum

Visuelle Bach-Kompositionen im Bach-Museum

Zu den neuen Exponaten zählen unter anderem der Spieltisch der Leipziger Johanniskirchorgel und Relikte aus dem vermuteten Bach-Grab. In der neuen „Schatzkammer“, einem Teil des Anbaus, werden unter anderem drei Autographe Bachs aus dem eigenen Archiv gezeigt. In einem anderen Teil wird es etwa alle sechs Monate eine neue Sonderausstellung geben. Den Beginn macht die Präsentation „Meisterwerke im Wochentakt“ über die „unheimliche Produktivität“ Bachs beim Komponieren von Kantaten in seinem ersten Jahr als Thomaskantor. Ebenfalls erweitert wurde die Fläche für das Bach-Archiv, das historische Dokumente rund um Leben und Schaffen des Komponisten beherbergt. Der Forschungs- und Dokumentationsstätte steht mit insgesamt 3.000 Quadratmetern künftig ein Drittel mehr Raum zur Verfügung.

Ich freue mich riesig darauf während des Bachfestes 2010 diese neue Highlight-Stätte über J.S. Bach besuchen zu können. Einen Vorgeschmack davon hat @Wolfgang während seines Berlin-Leipzig-Besuches wohl erfahren dürfen und wird uns darüber etwas berichten.

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Adresse

Bach-Museum Leipzig
Thomaskirchhof 15/16
04109 Leipzig

Öffnungszeiten ab 20.03.2010

Dienstag bis Sonntag:
10:00–18:00 Uhr

Öffnungszeiten während des Bachfestes 2010

11. bis 20. Juni 2010:
täglich 10:00–20:00 Uhr

Eintrittspreise:

Erwachsene: 6,00 € / ermäßigt: 4,00 €
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: frei
Gruppen (ab 10 Personen): 5,00 € pro Person
Jahreskarte: 15,00 € (nicht übertragbar)

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Mit herzlichen Bach-Grüssen

Volker




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Das große Jubiläumsjahr 2010 für Wilhelm Friedemann Bach – Robert Schumann – Luigi Cherubini – Frédéric Chopin


Hallo,

das Jahr 2010 enthält wieder große Komponisten-Namen, die in diesem Jubiläumsjahr geehrt werden. Beginnen möchte ich mit „Wilhelm Friedemann Bach“.

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784)

300. Geburtstag am 22.November 2010

Wilhelm Friedemann war der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs und wurde am 22.11.1710 in Weimar geboren. Aus seinem Geburtsort Weimar kam er 1717 mit seiner Familie nachKöthen, wo er die Lateinschule besuchte. Ab Juni 1723 besuchte er die Leipziger Thomasschule, nahm 1727 Violin-Unterricht bei Johann Gottlieb Graun, wurde 1729 als Jurastudent an der Universität Leipzig immatrikuliert und studierte außer den Rechten auch Philosophie und Mathematik. 1733 wurde er Organist an der Sophienkirche in Dresden. Im April 1746 wurde er Musikdirektor und Organist an der Marienkirche in Halle (Saale). Daher wird er auch als der Hallesche Bach bezeichnet. Außerdem leitete er den Stadtsingechor zu Halle. 1763 wurde er zum Hessen-Darmstädtischen Kapellmeister ernannt. Die Stelle in Hessen-Darmstadt in der Nachfolge von Christoph Graupner trat er nicht an, den Titel durfte er jedoch führen.

1764 gab er sein Amt in Halle auf. Seither lebte er ohne feste Anstellung und versuchte, durch Konzerte, Unterricht und Kompositionen seinen Lebensunterhalt zu verdienen. 1770 zog er nach Braunschweig, im Frühjahr 1774 nach Berlin. Im Jahrzehnt zwischen 1764 und 1774 unternahm er zahlreiche Reisen, unter anderem nach Göttingen (zu Forkel), die jedoch ebenso wenig eine feste Anstellung nach sich zogen wie seine Bewerbungen als Organist in Braunschweig und Wolfenbüttel. In Berlin gab er mehrere erfolgreiche Orgelkonzerte, die ihm die Unterstützung Prinzessin Anna Amalias, der Schwester Friedrichs II., eintrugen. 1778 oder 1779 entzog sie ihm ihre Gunst, nachdem ihm der (ungeklärte) Vorwurf gemacht wurde, gegen Anna Amalias Kompositionslehrer, den preußischen Kapellmeister Johann Philipp Kirnberger, intrigiert zu haben. Wilhelm Friedemann Bach starb am 1.7.1784 in ärmlichen Verhältnissen in Berlin.

Als Organist und Klavierspieler war Bach wegen seiner gerühmten Kunst der Improvisation berühmt. „Unstrittig der größte Organist der Welt! Er ist ein Sohn des weltberühmten Sebastian Bachs, und hat seinen Vater im Orgelspiel erreicht, wo nicht übertroffen“, schwärmte Christian Friedrich Daniel Schubart. Und von seinem Bruder Carl Philipp Emanuel ist durch Johann Nikolaus Forkel der Satz überliefert: „Er konnte unsern Vater eher ersetzen, als wir alle zusammengenommen.“ +)

Wilhelm Friedemann Bach, genoss den Ruf, einer der herausragenden, zugleich aber auch eigenwilligsten Komponisten seines Zeitalters zu sein. Sein Werk stellt den ehrgeizigen Versuch dar, das Erbe des Vaters aufzunehmen und dem Geschmack seiner Generation entsprechend weiterzuentwickeln. Hochgesteckte künstlerische Ambitionen sind in nahezu sämtlichen Werken W. F. Bachs zu erkennen – von den frühen Klavierstücken über die Kantaten der mittleren Schaffenszeit bis hin zu den späten Sonaten und Fantasien. 1)

Anlässlich des Gedenkjahres 2010 plant das Bach-Archiv Leipzig, unterstützt vom Packard Humanities Institute (Los Altos, California, USA), erstmalig das gesamte erhaltene Schaffen des ältesten Bach-Sohns in einer elf Bände umfassenden Ausgabe vorzulegen.

Die Händelstadt Halle erhält 2010 ein weiteres Musikmuseum. Anlässlich des 300. Geburtstages des Komponisten Wilhelm Friedemann Bach, der mehrere Jahre in Halle lebte und als Musikdirektor und Organist an der Marienkirche wirkte, richtet die Stiftung Händel-Haus in seinem einstigen Wohnhaus eine neue Dauerausstellung ein.

Link:

http://www.haendelhaus.de/de/presse/news/artikel/friedemann_bach_haus.html

Cover: Wilhelm Friedemann Bach- Concerti - Freiburger Barock-Orchester

Eine Besonderheit ist die Weltersteinspielung des Flötenkonzerts in D von Wilhelm Friedemann Bach – es wurde erst 1999 von Prof. Christoph Wolff (Harvard University) in dem verschollen geglaubten Notenarchiv der Berliner Singakademie in Kiew entdeckt und wurde vom Label. Carus veröffentlicht.

Link mit Hörproben: – h i e r  – klicken..!!

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Robert Schumann (1810 – 1856)

2oo. Geburtstag am 8. Juni 2010

Robert Schumann (1810-1856)

Robert Schumann geboren am  8. Juni 1810 in Zwickau; gestorben am 29. Juli 1856 in Endenich bei Bonn, heute ein Ortsteil des gleichnamigen Stadtbezirks von Bonn – deutscher Komponist und Pianist der Romantik – (der gelegentlich angegebene zweite Vorname Alexander ist nicht belegt). Er war der Ehemann von Clara Schumann, geborene Wieck.

Er erhielt bereits mit sieben Jahren Klavierunterricht, studierte 1828–30 ohne große Neigung Jura in Leipzig und Heidelberg, in Wahrheit aber widmete er sich bereits ganz der Musik und begann auch zu komponieren.

Neben Unterricht in Klavier (bei Friedrich Wieck, dem Vater seiner späteren Frau) und Musiktheorie trieb er eigene Studien anhand von Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertem Klavier. Eine Fingerzerrung vereitelte zwar die Virtuosenlaufbahn; es entstanden aber weitere frühe Kompositionen. Auf Jahre hinaus veröffentlichte er nur Werke für Klavier.

1834 gründete Schumann die „Neue Zeitschrift für Musik“, in der die teilweise realen, teilweise erfundenen „Davidsbündler“ (Eusebius, Florestan u.a.) für eine hohe, „poetische“ Musik stritten. In seinem romantisch-idealistischen Künstlertum aufrichtig und entschieden, war Schumann durch sein immer stärker nach innen gewandtes Wesen als Lehrer und Dirigent wenig erfolgreich, als Komponist zunächst kaum bekannt.

1840 heiratete Schumann gegen den Widerstand Friedrich Wiecks dessen Tochter Clara; im selben Jahr komponierte er eine große Anzahl Lieder.

1843 kam er durch Felix Mendelssohn Bartholdy ans Leipziger Konservatorium, 1844 als Chorleiter nach Dresden.

1850 wurde er Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf (hier besuchte ihn 1853 der junge Johannes Brahms), war dort jedoch nach einiger Zeit Demütigungen und Intrigen ausgesetzt.

Eine schon in jungen Jahren gelegentlich sich ankündigende seelische Krise gelangte in seinem späteren Alter zu einem psychischem Verfall, die 1854 nach einem Selbstmordversuch vollends zum Ausbruch gekommen war. Sein letzter Aufenthalt war die Heilanstalt Endenich bei Bonn wo er am 29. Juli 1856 verstarb. +)

In der Konzertpraxis und im Musikleben ist Robert Schumann bis heute vor allem als Klavier- und Liedkomponist bzw. als Symphoniker präsent. Dass er, vor allem in seinen späteren Schaffensjahren, in der Komposition von Chormusik einen wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit sah, ist kaum bekannt, und dies obwohl der Komponist selbst immer wieder betont hat, wie zentral dieser Bereich für ihn war. So schrieb er z.B. in einem Brief an Carl Reinecke im Januar 1846, dass das Komponieren für „selbständigen Chor [d.h. a cappella]“ den „eigenen melodischen Sinn“ schärfe. Über seine zahlreichen im Jahre 1849 entstandenen Chorstücke schrieb Schumann an seinen Verleger Whistling, er habe sie „mit wahrer Passion“ komponiert. 1)

Die Kreisleriana hatte Schumann schon 1838 vollendet. Gedanklich ist das Stück dem Schriftsteller E.T.A. Hoffmann zugeeignet, der seinen Kapellmeister Kreisler nicht nur als Pseudonym für die Leipziger musikalische Zeitung verwendet, sondern ihn auch literarisch zum Charakter erhoben hatte. Als Zeugnis musikalischer Verehrung widmete Schumann das Werk Frédéric Chopin, für den er große Bewunderung hegte.

Die jahrzehntelange Missachtung dieser Kompositionen hängt vermutlich mit der Skepsis zusammen, die lange Zeit dem gesamten Spätwerk des Komponisten entgegengebracht wurde. Verglichen mit den originellen und zugleich genialen Klavierwerken, die in den 1830er Jahren entstanden waren, erschienen Schumanns Zeitgenossen seine späten Kompositionen als konventionell, matt und spröde.

Vieles an dieser Einschätzung hat sich als Klischee und Vorurteil erwiesen, weil man einen Zusammenhang zu Schumanns tragischem und psychischem Verfall in seinen allerletzten Jahren erkennen wollte – andere Unterschiede zwischen Frühwerk und Spätwerk sind dagegen durchaus objektiv zu benennen. Sie dokumentieren aber nicht eine geistige Ermattung des Künstlers, sondern seinen entschieden und bewusst eingeschlagenen Weg zu einer Musik, die Volkstümlichkeit und künstlerischen Anspruch zugleich einzulösen sucht. Auf dem Gebiet der Vokalmusik gibt es nach wie vor einen „neuen“ Schumann zu entdecken. 1)

Veranstaltungen zum Schumann-Jahr in 2010 sind unter den nachstehenden Links zu erfahren:

Im Bachfest-Programm 2010 sind mit Robert Schumann und Johannes Brahms zwei führende Protagonisten der Bach-Rezeption im 19. Jahrhundert vertreten. Schumann, dessen Geburtstag sich zum 200. Male jährt, gehörte zu den Initiatoren der ersten Bach-Gesamtausgabe und hatte sogar selbst eine Bach-Edition konzipiert. Das »Wohltemperierte Klavier«, welches er als »Werk aller Werke« betrachtete, stand bereits in frühen Jahren im Zentrum seiner musikalischen Studien und galt als Leitbild für eigene Kompositionen. Schumann dirigierte 1851 die Düsseldorfer Erstaufführung der Bachschen Johannes-Passion und wurde damit zum Bahnbrecher für das seinerzeit noch selten musizierte Werk.

Link zum Bachfest Leipzig 2010  vom  11. Juni – 20. Juni 2010 nachstehend:
»Bach – Schumann – Brahms«

und:

Link: http://www.schumann-verein.de/Kalender.40.0.html

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Fernsehen:

ZDF Theaterkanal

Samstag, 12.06.2010
09:00 Uhr

Robert Schumann: Frühlingssinfonie
David Zinman, Tonhalle Orchester Zürich

ARTE-Mediathek Schumann, Konzert in der Frauenkirche

Link: http://liveweb.arte.tv/de/video/Hommage_an_Schumann__Konzert_mit_Daniel_Harding/

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Ein Artikel über Robert Schumann in DIE ZEIT

Link: http://www.zeit.de/2010/23/Robert-Schumann

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Luigi Cherubini (1760 – 1842)

250. Geburtstag am: 14. September 2010

Luigi Cherubini 1760-1842

Luigi Cherubini am 14. September 1760 in Florenz geboren war unter seinen Zeitgenossen eine unangefochtene Autorität und gilt heute als der bedeutendste Komponist geistlicher Musik in Frankreich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Geschult in der polyphonen Technik Palestrinas und beeinflusst von Haydn und Mozart erwies er sich als überaus experimentierfreudiger Komponist von Sakralwerken. So entwickelte er einen eigenen symphonischen Kirchenmusikstil mit besonderem Sinn für orchestrale Wirkung, der entscheidende Wege für die Kirchenmusik der Romantik wies. 1)

Sein Vater war Cembalist am Pergola-Theater; ersten Musikunterricht erhielt er daher beim Vater. 1778 schickte der Großherzog der Toskana, der spätere Kaiser Leopold II., den angehenden Komponisten zu Sarti nach Venedig, bei dem er den polyphonen Satz studierte.

Seine erste Messe hatte Cherubini bereits im Alter von 13 Jahren geschrieben; 1780 wurde seine erste Oper, „Quinto Fabio“, aufgeführt, jedoch ohne Erfolg; in den nächsten Jahren folgten jedoch viele weitere Opern.

Von 1784 bis 1786 weilte Cherubini in London, wo er freundlich aufgenommen wurde und ein Jahr lang die Stelle eines Königlichen Hofkomponisten bei König Georg III. bekleidete. Schließlich ließ sich Cherubini 1788 in Paris nieder.

Drei Jahre lang war er Dirigent am Théâtre de la Foire in Saint-Germain, das von Léonard, dem Friseur der Marie Antoinette, geleitet wurde.

Hier verstand er es, in der Auseinandersetzung mit Werken Cimarosas, Paisiellos und anderer, seinen eigenen musikalischen Stil beachtlich fortzuentwickeln. 1797 kam in Paris seine großartige Oper Médée auf die Bühne. In diesem und anderen Werken erwies sich der Meister als bedeutsamer Nachfolger Glucks, 1805 wandte sich Cherubini nach Wien, wo er mit Beethoven zusammentraf, der ihn sehr schätzte und in dessen Vokalmusik der Einfluss Cherubinis deutlich zutage tritt.

Als Opernkomponist war ihm der Erfolg nicht dauerhaft hold, und so wandte sich Cherubini mehr der Kirchenmusik zu (und seiner Lieblingsbeschäftigung, der Botanik).

Luigi Cherubini galt noch 1876 als „der größte Kirchencomponist dieses Jahrhunderts“ . Verwurzelt im Palestrina-Stil, der für Cherubini der Urgrund aller Kirchenmusik ist, angeregt durch die Wiener Klassik, deren Symphonik ihn beim ersten Hören zutiefst erschütterte, und geprägt durch die historische Erfahrung der französischen Revolution, des napoleonischen Kaiserreichs und schließlich der Restauration der Bourbonen hat Cherubini einen symphonischen Kirchenmusikstil geschaffen, der weitestgehend mit barocken Traditionen brach und wegweisend auf die Kirchenmusik der Romantik wirkte.

Von 1821 bis kurz vor seinem Tode (verstarb am: 15.3.1842) war er Direktor des Conservatoire in Paris. 2)

Cover: Luigi Cherubini Requiem in C-Moll

Eine Aufnahme von Luigi Cherubini Requiem in C-Moll mit Hörproben bei Amazon. Bei dieser Einspielung des Cherubini-Requiems handelt es sich um einen Live-Mitschnitt in der Stuttgarter Liederhalle vom Frühjahr 1996 unter der Leitung von Gabriele Ferro und Prof. Ulrich Eistert.

Link nachstehend.

–  h i e r  –  klicken..!!

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Frédéric Chopin (1810 – 1849)

200. Geburtstag am 1. März 2010

Frédéric Chopin (1810-1849)

Fryderyk Franciszek Chopin, geboren am 1. März 1810 in Żelazowa Wola, Herzogtum Warschau, gestorben am: 17. Oktober 1849 in Paris) war ein polnischer Komponist, Pianist und Pädagoge. Er ist einer der einflussreichsten und populärsten Klavierkomponisten des 19. Jahrhunderts und gilt als bedeutendste Persönlichkeit in der Musikgeschichte Polens.

Sein Vater Nicolas Chopin (1771–1844), ein Franzose, dessen Abstammung umstritten ist, hatte auf dem väterlichen Weingut in Lothringen sein Auskommen gehabt, wanderte aber 1788 nach Polen aus, verdingte sich dort als Bürokraft und Hilfsarbeiter, nahm die polnische Staatsbürgerschaft an.

Chopins musikalisches Talent zeigte sich früh, er galt als Wunderkind und komponierte schon im Alter von sieben Jahren. Seine ersten Polonaisen B-Dur und g-Moll sind auf 1817 datiert und ließen eine außergewöhnliche improvisatorische Begabung erkennen. Sein einziger Lehrer war in den Jahren von 1816 bis 1822 der polnische Pianist und Violinist Wojciech Adalbert Żywny.

Chopin absolvierte die Mittelschule (bis 1826) und studierte anschließend am Konservatorium zunächst Kontrapunkt, dann auch Musiktheorie, Generalbass und Komposition bei Józef Elsner. Nebenher besuchte er Vorlesungen an der Universität. Er komponierte eifrig und legte die Ergebnisse seinem Lehrer Elsner vor, der dazu feststellte: „Er meidet die ausgetretenen Pfade und gewöhnlichen Methoden, aber auch sein Talent ist ungewöhnlich.“ Chopins zweites veröffentlichtes Werk, die unter der Opus-Zahl 2 erschienenen Variationen über das Thema Là ci darem la mano aus der Mozart-Oper Don Giovanni, erregte wenige Jahre später Aufsehen in Deutschland. 1831 schrieb der Komponist Robert Schumann als Musikkritiker in der Leipziger Allgemeinen Musikalischen Zeitung unter dem Titel Ein Werk II. mit dem Ausruf „Hut ab, Ihr Herren, ein Genie“ eine huldigende Rezension über dieses Werk Chopins. Als Pole hat Chopin den heimatlichen Tänzen Polonaise und Mazurka ein Denkmal gesetzt. Im Juli 1829 beendete Chopin sein Studium.

Zwischen 1829 und 1831 hielt sich Chopin abwechselnd in Warschau, Wien und in Paris auf. Er gab mehrere Konzerte, denen Publikum wie Fachpresse großes Lob zollte. Die Allgemeine Musikalische Zeitung in Leipzig hob die „ausgezeichnete Zartheit seines Anschlags, eine unbeschreibliche mechanische Fertigkeit, sein vollendetes, der tiefsten Empfindung abgelauschtes Nuancieren“ hervor und bezeichnete ihn als „einen der leuchtendsten Meteoren am musikalischen Horizont“. 1831 siedelte Frédéric Chopin endgültig nach Paris über. Der Abschied von seiner Heimat Polen fiel ihm nicht leicht.

In Paris finanzierte Chopin seinen Lebensunterhalt mit Konzerten. Zunächst deckten die Einnahmen gerade die Kosten, Chopin war einfach noch nicht bekannt genug. Ein einflussreicher Förderer nahm ihn schließlich mit zu einem Empfang bei der Familie Rothschild. Sein Klavierspiel entzückte die Gäste so sehr, dass er im Handumdrehen eine Reihe von Klavierschülern – und vornehmlich Klavierschülerinnen – gewonnen hatte. Dadurch hatte Chopin ab 1833 ein geregeltes Einkommen, das durch Honorare für Konzerte und Kompositionen zusätzlich Aufstockung erfuhr.

Der 1848 ausgebrochenen Revolution entging Chopin durch eine sieben Monate dauernde Reise nach Großbritannien, die Jane Stirling organisiert hatte. Zurück in Paris nahm er seine Unterrichtstätigkeit wieder auf, was ihm wegen seiner nachlassenden Kräfte allerdings nur sehr unregelmäßig gelang.

Chopin starb am 17. Oktober 1849 im Alter von 39 Jahren in seiner Wohnung an der Place Vendôme Nr. 12 im Pariser Zentrum, wahrscheinlich an den Folgen der ihn vermutlich jahrzehntelang quälenden Mukoviszidose. Am darauffolgenden Morgen nahm Jean-Baptiste-Auguste Clésinger Chopin die Totenmaske ab und fertigte einen Abguss von dessen linker Hand an.

Chopin wurde auf dem Friedhof Père Lachaise beerdigt. Sein Herz wurde auf Chopins Wunsch nach Warschau gebracht und dort in der Heiligkreuzkirche beigesetzt. +)

Konzertveranstaltungen in 2010 unter dem nachstehenden Link:

http://www.chopingesellschaft.de/veranstaltungen/konzert_brand.html

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Gruss
Volker

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+) Textauszüge: Wikipedia
1) Textauszüge: CarusVerlag
2) Textauszüge: http://www.dohr.de

News: Klassische Musik ist die Gewinnerin 2009 – J.S. Bach Rekonstruktion BWV 244a Köthener Trauermusik


Hallo,

News aus der Klassikszene:

Bach-CD's

von vielen ist der Tod vorausgesagt worden, aber die „Klassische Musik“ lebt weiter und das mit überragenden Verkaufszahlen in 2009. Sowohl beim Umsatz wie auch beim Absatz konnten Klassik-Produkte zweistellige Zuwachsraten verbuchen.Das gab der Bundesverband Musikindustrie e.V. (BVMI) in Berlin bekannt. In einem insgesamt leicht rückläufigen Musikmarkt stieg der Umsatz mit klassischer Musik um 10 Prozent von 108 auf 119 Millionen Euro.

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J.S. Bach Köthener Trauermusik BWV 244a – Rekonstruktion:

J.S. Bach

Eine eigentlich verlorene, 1729 entstandene Bach’sche Begräbniskantate, komponiert von J.S. Bach aufgrund des Todes vom  Fürsten Leopold  von Anhalt-Köthen im November 1728 – erlebt eine Wiederaufführung als Rekonstruktion. Es entstand die Köthener Trauermusik (BWV 244a), von der heute bis auf das Libretto allein die Begeisterung des ersten Bachbiographen Johann Nikolaus Forkel geblieben ist, dem letzten Besitzer der Partitur. Letztere verschwindet nach Forkels Tod spurlos.

Nun erfährt nach einer Rekonstruktionsgeschichte von einhundertvierzig Jahren eine bewegende Wiederaufführung. Schauplatz: Kammermusiksaal im Deutschlandfunk, Forum Alte Musik.

Das klingende Ergebnis war verblüffend. Nichts erinnerte in dieser inspirierten Aufführung an das grob Technische einer „Rekonstruktion“. Wer befürchtet hatte, im Kammermusiksaal des Deutschlandfunk einem Bach-Gerippe zu begegnen, das wie zur vorgerückten Geisterstunde an Fäden gezogen zum Laufen gebracht werden würde, sah sich angenehm überrascht. Alles, was Wolfgang Katschner seiner Lautten Compagney und der durch vier Solisten von Theatre of Voices verstärkten Capella Angelica entlockte, war aus Fleisch und Blut, hatte Stil und Charakter. +)

Davon gibt es einen Konzertmittschnitt beim Deutschlandfunk am 30.03.2010 um 21:05 Uhr.

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Grüsse

Volker

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+) Textauszüge nmz

Aktueller Artikel über Sir J.E. Gardiner


Hallo Gardiner-Getreue,

es gibt wieder einmal etwas Neues über Sir Gardiner in der deutschen Presselandschaft zu entdecken. Herangezogen werden als Hintergrund  und Aufhänger die von ihm eingespielten Bach-Kantaten, die zum Schnäppchen-Preis bei jpc zu beziehen sind.

DGG Bach-Cantatas John Elliot Gardiner

John Eliot Gardiners Beschäftigung mit diesem umfangreichen Werkkorpus führte während der vergangenen Jahrzehnte maßgeblich dazu, dass diese Meisterschaft auch aus der Perspektive der historischen Aufführungspraxis beleuchtet und gewürdigt wurde. …!!

Weiter bei KlassikAkzente

Zum ganzen Artikel bei KlassikAkzente

– h i e r –  klicken…!!

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Wer Premiere, heute SKY besitzt sollte sich folgenden Termin nicht entgehen lassen:

SKY: Donnerstag, 18.03.2010
20:15 Uhr: Classica auf SKY

Themenabend:  Johann Sebastian Bach mit Sir John Elliot Gardiner

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Die Vorstellung der Gardiner-CD’s erfolgte bereits im Forum und kann unter dem nachstehenden Link nochmals aufgerufen werden:

Link: https://meinhardo.wordpress.com/2010/03/03/j-e-gardiner-sdg-cds-der-dgg-bei-jpc-zum-schnappchenpreis/

Gruss Volker

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Renovierung Bach-Museum Leipzig beendet Neueröffnung am 20. März 2010


Hallo Bach-Freunde!

Neueröffnung Bach-Museum Leipzig - (Grafik Gregor Fuchshuber und Partner)

Am 20. und 21. März 2010, dem Wochenende um Bachs 325. Geburtstag, wird das erweiterte und neu gestaltete Bach-Museum Leipzig eröffnet. Das Festwochenende beginnt mit einem großen Publikumstag am Samstag. Angeboten werden Führungen, Konzerte und ein buntes Programm für die ganze Familie. Im Anschluss an einen Festakt im Alten Rathaus übergibt Bundespräsident Horst Köhler am Sonntag, 21. März 2010 das neue Bach-Museum offiziell an die Besucher. An diesem Tag findet auch die traditionelle Geburtstagsfeier für Bach rund um den Thomaskirchhof statt. Mit dem Geburtstagskonzert in der Thomaskirche klingt das Eröffnungswochenende aus.

Samstag, 20. März 2010

Eröffnung des neuen Bach-Museums // Publikumstag

Programm:

10.00 h // Bach-Museum, Foyer
Begrüßung durch Oberbürgermeister Burkhard Jung

10.00–18.00 h // Bach-Museum, Werkstatt
Bastelangebote für kleine und große Bach-Freunde

11.00 h // Bach-Museum, Sommersaal
»BACH – Szenen eines Lebens.« Ein musikalisches Puppenspiel über das Leben Johann Sebastian Bachs mit dem Arche Nova Theater. Uraufführung.

Meike Kreim (Puppenspielerin) und Frank Schenke (Puppenspieler)
11.00–16.00 h // Bach-Archiv, Bibliothek
Tag der offenen Tür

12.00–12.30 h // Thomaskirchhof
Musik mit dem Bläser-Collegium Leipzig vom Erkerfenster des Bach-Museums

12.00 h / 14.00 h // Bach-Archiv, Bibliothek
Zimelienschau in der Bibliothek mit Kostbarkeiten aus der Sammlung

13.00 h / 14.00 h / 15.00 h / 16.00 h / 17.00 h // Bach-Museum, Sommersaal
Musik mit dem Ensemble Noema

13.30 h /14.30 h / 15.30 h / 16.30 h / 17.30 h // Bach-Museum, Sommersaal
Instrumentenvorstellung mit Cornelia Osterwald

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Sonntag, 21.03.2010 | ab 15:00 Uhr | Bach-Museum geöffnet

Eröffnung des neuen Bach-Museums und 325. Bach-Geburtstag

15.00 h // Thomaskirchhof, Bach-Denkmal (bei Regen: Bach-Museum, Foyer)
»Leipzig gratuliert Bach«
Geburtstagsständchen der Leipziger und Tortenanschnitt.

Anschließend ist das neue Bach-Museum bis 18.00 h für Besucher geöffnet.

15.00–18.00 h // Bach-Museum, Werkstatt
Bastelangebote für kleine und große Bach-Freunde

ACHTUNG: Wegen des Besuchs des Bundespräsidenten öffnet das neue Bach-Museum an diesem Tag erst am Nachmittag.

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Das Thomaskonzert am Sonntag, 21. März 2010 um 17 Uhr in der Thomaskirche ist krönender Abschluss des Festwochenendes, an dem das Neue Bach-Museum eröffnet wird und Leipzig Johann Sebastian Bachs 325. Geburtstag feiert.

Hochkarätig besetzt mit dem Thomanerchor Leipzig, dem Leipziger Barockorchester, Knabensolisten des Thomanerchores, Martin Petzold (Tenor) und Gotthold Schwarz (Bass) unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller erklingen Werke von Bach und Telemann. Die beiden Bach-Kantaten „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ und „Himmelskönig, sei willkommen“ werden umrahmt von Telemanns 71. Psalm „Deus judicium tuum“ und „Jauchzet dem Herrn“ in einer Bachschen Ergänzung. Die besondere Kostbarkeit im Programm ist eine jüngst wiederentdeckte Kantate von Carl Philipp Emanuel Bach: „Ich bin vergnügt mit meinem Stande“, deren originales Aufführungsmaterial von 1725 nun in der Schatzkammer des neuen Bach-Museums ausgestellt ist.

Karten zu 20, 15 und 12 Euro sind im Thomasshop an der Thomaskirche, im Museumsshop des Bach-Museums, an allen – Link: Ticket-Online-Vorverkaufsstellen – und an der Abendkasse erhältlich. Leipzig-Pass-Inhaber erhalten Karten zu 5 Euro an der Abendkasse.

Der Museumsshop des Bach-Museums am Thomaskirchhof 16 hat bereits wieder geöffnet! +)

Informationen: Link: www.bachmuseumleipzig.de

Grüsse

Volker

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+) Text: BachArchiv

Interview in Holland mit Sir John Eliot Gardiner


Hallo Gardiner-Freunde,

auf dem holländischen Fernseh-Kanal: http://www.hetgesprek.nl/archief/3806/ gibt es ein Interview mit Sir John Eliot Gardiner zu sehen. Leider ist es nur in holländisch-englisch zu hören aber @Leen, kann uns ja bei unverstandenen Aussagen aushelfen..!!

Zum Starten des Interviews in das Bild klicken..!!

Zum Interview in das obige Bild klicken…!!

Das Gespräch führte Frenk van der Linden mit Sir Gardiner am 10. März 2010, Gardiner führte darin unter anderem an, dass er am Bach-Buch arbeitet und ein Buch über die „Bach-Cantata-Pilgrimage 2000“ herausbringen möchte…!!.

Grüße

Volker

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Neuveröffentlichungen J.S. Bach Orgelmusik auf meiner Klassikseite auf den Orgelspuren von J.S. Bach


Hallo Orgelfreunde,

Brabant-Orgel in der Johanniskirche Lüneburg hier erhielt J.S.Bach Orgelunterricht von Georg Böhm (1661-1733)

immer wieder faszinieren mich neue Orgelmusik-Veröffentlichungen von J.S. Bach auf  YouTube.

In meinen Orgel-Beiträgen:

Link:    Auf den Orgelspuren von J.S. Bach mit Bild und Textfassung

werde ich eigene Videos mit Orgelmusik von J.S. Bach zu dem oben angeführten Link zu seinen Orgel-Wirkungsstätten in Deutschland entsprechend hinzufügen. Vorab stelle ich ein neues Orgel-Video von mir hier im Blog vor.

Eine Ansammlung mit Fremd-Videos auf  YouTube können auf meiner Playlist-Seite:

Link:  J.S. Bach seine Orgeln in Germany

bei YouTube angesehen werden.

Das neuste Video stelle ich nachstehend einmal vor:

Die Brabant Orgel in St Johannis Lüneburg J.S. Bach BWV 653 „An Wasserflüssen Babylon“

J.S. Bach Orgel BWV 653 „An Wasserflüssen Babylon“

Adam Reinckens Ruf veranlasste den jungen Johann Sebastian Bach während seines Lüneburger Aufenthalts, ihn 1701 in Hamburg zu besuchen, um sich im Orgelspiel bei ihm ausbilden zu lassen. Bach war zutiefst von Johann Adam Reincken’s Improvisationen über den Choral „An Wasserflüssen Babylon“ beeindruckt. Erst 2005 wurde in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek eine eigenhändige Abschrift Bachs aus dieser Zeit von Johann Adam Reincken’s „An Wasserflüssen Babylon“ entdeckt. Wie bekannt, hielt sich J.S. Bach als 15-jähriger in den Jahren 1700 bis 1702 während seines Lüneburg-Aufenthaltes in der Partikularschule des St. Michaelis-Klosters in Lüneburg auf.

In Weimar 2005 in der "Herzogin Anna Amalia Bibliothek" aufgefundene Abschrift: J.S. Bach's Kopie von Adam Reincken's "An Wasserflüssen Babylon"

In Lüneburg wirkte zu Bachs Schulzeit in der Johanniskirche der Organist Georg Böhm (1661-1733). Der aus Thüringen (Hohenkirchen nahe Ohrdruf) stammende Georg Böhm ist ein Schüler des berühmten Hamburger Organisten Johann Adam Reinken (1623-1722) und führte seit 1698 das Organisten-Amt an der St. Johanniskirche in Lüneburg aus. J.S. Bach war sehr beeindruckt von der Größe der Orgel und dem Raumklang, ob er hier ebenfalls die Brabant-Orgel gespielt hat ist mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, da sein Förderer und Freund “Georg Böhm”, von Bach’s Orgel-Spiel sehr angetan war.

Grüße

Volker

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CD-Neuerscheinungen J.S. Bach Johannes- und Matthäus Passion


Hallo Bachfreunde,

es wurden wieder CD-Neueinspielungen von J.S. Bach mit der Johannes Passion und Matthäus Passion in 2010 veröffentlicht. Nachstehend stelle ich sie einzeln vor:

J.S. Bach BWV 244 „Matthäus Passion“ Riccardo Chailly, Gewandhaus-Orchester. Tölzer- und Thomaner Chor. Erscheinungsdatum bei j p c am 5. März 2010 für 24,99 € bis zum 15.4.2010. Danach ist der Bezugspreis: 31,99 Euro.

Cover: Riccardo Chailly Matthäus Passion

Riccardo Chailly hatte es sich im vergangenen Jahr zur Aufgabe gemacht, das Oratorium bestmöglich mit großem Ensemble umzusetzen. Zu seinem Team gehörten nicht nur das Gewandhausorchester, der Thomanerchor und der Tölzer Knabenchor, sondern auch brillante Solisten wie der Bass Hanno Müller-Brachmann mit der Partie des Jesus und sein Kollege Thomas Quasthoff als erster Pontifex. Die Aufführung war ein Erfolg, die Aufnahme nun dokumentiert eine rundum faszinierende Interpretation dieses Säulenwerkes der europäischen Musikgeschichte und setzt die Bach-Reihe Riccardo Chaillys fort, die schließlich im Herbst mit dem „Weihnachtsoratorium“ abgeschlossen wird. +)

Riccardo Chailly interessierte sich, neben dem nahezu vibratofreien Spiel seiner Gewandhausstreicher und den ausgezeichneten Solisten (Christina Landshamer, Marie-Claude Chappuis, Johannes Chum, der vielversprechend klare Tenor Maximilian Schmitt, Thomas Quasthoff und der anfänglich zu opernhafte Hanno Müller-Brachmann) vor allem für die Dramatik der Chöre.

Riccardo Chailly konnte mit beiden Klangkonzepten gut arbeiten, und am Ende vermischten sich die Chöre zu überwältigend intensivem Klanggeschehen, ohne dabei ihrer Individualität beraubt zu sein. Allein dies beweist, wie präzise Chailly, von der Bach’schen Partitur ausgehend, die beiden Originalklangspektren in sich ausformen und zueinander führen konnte. Entsprechend tief beeindruckte das Ergebnis.  1)

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zu beziehen 2 CD‘s bei jpc  mit Hörproben –

Link: –  h i e r  –  klicken..!!

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Eine weitere Neuveröffentlichung J.S. Bach BWV 245 „Johannes Passion“ Roy Goodman, King’s College Choir, „College Choir“ Cambridge. Erscheinungsdatum bei Amazon am 26. Februar 2010 für 23,99 € für zwei Audio-CD’s.

Cover: Roy Goodman Johannes Passion

Mitwirkende:

John Mark Ainsley: Evangelist
Stephen Richardson: Christus
Catherine Bott: Soprano
Michael Chance: Alto
Paul Agnew: Tenor
Stephen Varcoe: Bass / Pilatus

King’s College Choir, „College Choir“ Cambridge
The Brandenburg Consort. (leader: Roy Goodman)
Stephen Cleobury, conductor

Recorded at: King’s College Chapel, Cambridge.

Zwei Audio-CD’s bei Amazon sind über meine Partnerseite zu beziehen:

Link: –  h i e r  – klicken..!!

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Uns ist der Leiter dieser Aufnahme „Roy Goodman“ aus dem Bach-Konzert in St. Michaelis Hildesheim noch in allerbester Erinnerung, ein Spezialist für die historische Aufführungspraxis und großer Bach-Kenner legt hier eine Einspielung der Johannes Passion, BWV 245 vor, die er mit seinem gegründeten Orchester (The Brandenburg Consort) – eingespielt hat. Sehr bekannte Gesangs-Solisten aus der Gardiner SDG-Riege (Bach Cantata Pilgrimage 2000-Tour):

Michael Chance: Alto
Paul Agnew: Tenor
Stephen Varcoe: Bass

sind hier zu hören und erzielen unter der Mitwirkung des vorzüglichen King’s College Choir, Cambridge, eine hervorragende Einspielung..!!

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Neuveröffentlichung als Cassette ab März 2010 Passionsmusik mit Karl Richter.

Der unvergessene und legendäre Bach-Interpret: „Karl Richter“ wird mit einer Neuveröffentlichung seiner eingespielten Passionsmusik in Erinnerung zurück gerufen:

Cassette: 10 CD's Karl Richter J.S.Bach Passionsmusik

Diese nostalgischen Passions-Einspielungen ( 10 CDs für 20,99 € ) als Cassette bei Amazon können über meine Partnerseite bestellt werden. Hervorragende Gesangs-Solisten während der Richter-Ära sind zu genießen und sind für Nostalgie-Kenner ein Genuss der Einmaligkeit und das zu einem Spitzenpreis..!!

Link:  – h i e r  – klicken..!!

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Herzliche Grüße aus dem verschneiten OWL

Volker



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+) Text: KlassikAkzente

1) Textauszüge: nmz

J.E. Gardiner – SDG-CDs der DGG bei jpc zum Schnäppchenpreis


Hallo,

dank @Iris kann ich folgendes in den Blog stellen:

Es kommt einer kleinen Sensation gleich, bei jpc wird es ab 12. März 2010 ein Gesamt-Paket von 22 CD’s aus der DGG-Reihe zum Schleuderpreis für 49,99 Euro geben.

Cover: SDG-CD's aus der der DGG-Reihe

Enthalten sind in dem Gesamt-Volumen der DGG: 22 CD’s

John Eliot Gardiner – Bach Cantatas & Sacred Masterpieces

  • 22 CDs i
  • Erscheinungstermin: 12.3.2010 für 49,99 €.

Weihnachtsoratorium BWV 248; Messe h-moll BWV 232;
Matthäus-Passion BWV 244; Johannes-Passion BWV 245;
Magnificat BWV 243; Kantaten BWV 6, 11, 16, 34, 36, 37, 43, 51, 59,
61-64, 66, 72-74, 82, 83, 94, 98, 105, 106, 111, 113, 121, 128, 133, 139,
140, 147, 156, 168, 172, 179, 199, 200

(Sowie Mitschnitte von der „Bach Cantata Pilgrimage 2000“ die von der DGG aufgezeichnet wurden)

  • Künstler: Anne Sofie von Otter, Barbara Bonney, Michael Chance, Anthony Rolfe-Johnson, Ruth Holton, Ann Monoyios, Magdalena Kozena, Mark Padmore, Sara Minardo, Monteverdi Choir, English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner
  • Label: DGG , DDD, 1984-2000
  • Bestellnummer: 9613134

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Link:

Die Sonder-CD’s sind  – h i e r  bei  – jpc erhältlich..!!

( mit Hörproben..!!)

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Es handelt sich hierbei nicht um die CD’s der Bach-Kantata-Pilgrimage 2000-Tour, die vom Label SDG-Monteverdi in England durch einen anderen Partner aufgenommen und von SDG vertrieben werden. Es sind Aufnahmen der DGG – (Deutschen Gramophon Gesellschaft) – teilweise aus den 70-er  bis Ende der 90-er Jahre, die mit höchsten Auszeichnungen versehen sind und Referenz-Aufnahmen geworden sind. Wie die h-Moll-Messe, Johannespassion, Matthäuspassion und das Weihnachtsoratorium.

Wie bekannt, wurden einige Aufnahmen – (vier CD’s) – von der DGG während der Bach-Cantata-Pilgrimage-2000 aufgenommen, und sind vom Label SDG-Monteverdi aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlicht worden. Die DGG zog sich kurzfristig aus dem Bach-Cantata-2000-Projekt zurück und liess J.E. Gardiner seine Tour fast zum Platzen bringen. In Eigenregie und dem Wollen aller Beteiligten wurde glücklicherweise die Bach-Cantata-2000-Tour auf eigenem Risiko fortgesetzt und zu einem fantastischen Ergebnis vollendet.

Zwölf DGG-Einspielungen im Jahr 1999-2000 von ihnen veröffentlicht:

Cover: 12 Veröffentlichungen der DGG in 1999 und 2000

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DGG-Einspielungen während der „Bach Cantata Pilgrimage 2000-Tour“ im Kalenderjahr 2000:

(Diese CDs werden nicht vom Label-SDG verkauft..!!)

Zu beziehen über amazon oder jpc:

Cover: DGG SDG-CD von 2000 mit den BWV_72_73_111_156

DGG-Einspielung am: 22-24.01.2000 Chieses di San Marco, Mailand. BWV 72, 73, 111, 156.

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Cover: DGG SDG-CD von 2000 mit den BWV_82_ 83_ 125_ 200

DGG-Einspielung im: Februar 2000 Christchurch, Priory Church, Dorset. BWV 82, 83, 125, 200.

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Cover: DGG SDG-CD von 2000 mit den BWV_94_105_168

DGG-Konzert-Mittschnitt von 08/2000 S. Nicolò, Meran. BWV 94, 105, 168.

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Cover: DGG-SDG CD von 2000 mit den BWV_199_179_113

DGG-Konzert-Mittschnitt von 09/2000

aus St. David’s Cathedral, Pembrokeshire-Wales / UK. BWV 113, 179, 199.

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Hörproben sind bei amazon und jpc hinterlegt, teilweise können die CD’s im mp3-Format runtergeladen werden. Es sind DGG-CD’s mit hervorragenden Aufnahmen und kann sie nur wärmstens empfehlen.

Gruß Volker

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Meine Vorschläge zum MDR Musiksommer 2010 – Johann Sebastian Bach und seine Städte


Divi Blasi Kirche Mühlhausen

Johann Sebastian Bach : Porträt von Elias Gottlob Haußmann, Leipzig 1748

Hallo,

wie im vergangenem Jahr stelle ich bemerkenswerte Konzerte im Rahmen des “MDR-Musiksommers 2010″ – aus der Reihe “Johann Sebastian Bach und seine Städte” – vor, hier einige Auszüge aus den PDF-Angaben vom MDR. Aber zu beachten ist auch das übrige PDF-Programm vom MDR-Musiksommer, u.a. mit Andris Nelsons mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra am 13. August in Weimar,The  King’s Singers, Calmus-Ensemble – ich könnte mit der Zunge schnalzen, was für fantastische Konzert-Programme und das an historischen Stätten – mein Urlaub könnte in Mitteldeutschland stattfinden, die Preise sind so human, da kann ich dem MDR zur Preisgestaltung nur gratulieren, wunderbar..!!

PDF Programm

Link: Zum PDF-Programm MDR-Musiksommer 2010

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Alle Angaben und Rechte bei:

© 2010 MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Stand: 28.02.2010
ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN !!

KARTENBESTELLUNGEN- teilweise Online möglich –

siehe in den einzelnen Ankündigungen.

Bei allen Fragen rund um die Kartenbestellung stehen Ihnen die
Mitarbeiter der MDR Ticket-Galerie Leipzig gern zur Verfügung.

MDR Ticket-Galerie
Hainstraße 1 | 04109 Leipzig

Montag-Freitag | 9.00 – 20.00 Uhr –

Telefon: 0341.14 14 14

Samstag | 10.00 – 16.00 Uhr

Telefax: 0341.14 14 121

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MDR: von Eisenach bis Leipzig laden wir Sie ein, den Spuren des großen Thomaskantors nachzufolgen. Dafür haben wir bedeutende Interpreten eingeladen, die Werke von Johann Sebastian Bach auf barockem oder modernem Instrumentarium an den authentischen Spielorten darbringen. Eine Reise über einige Tage, die immer wieder neue Aspekte birgt.


ENSEMBLE 1700
Europäische Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts präsentiert in einem abwechslungsreichen, lebendigen und reizvollen Blockflötenkonzert von Dorothee Oberlinger und dem Ensemble 1700.

Eisenach, Georgenkirche am 18.07.2010 um 17:00 Uhr

Preise ab 15,40 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online-Buchung..!!

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LEIPZIGER CONCERT & CALMUS ENSEMBLE

:
In diesem Konzert werden Werke von Wolfgang Amadeus Mozart vorgestellt, ergänzt durch Lieder aus Schemellis Gesangbuch von Johann Sebastian Bach.

Bachkirche Arnstadt

Arnstadt, Bachkirche am 20.07.2010 um 19:30 Uhr

Preise ab 15,40 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online-Buchung..!!

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EVGENI KOROLIOV
„Wenn ich nur ein Werk mit auf die einsame Insel mitnehmen darf, so wähle ich Koroliovs Bach, …“ György Ligeti Lauschen Sie einer der herausragendsten Persönlichkeiten der internationalen Klavierszene.

St. Bartholomäikirche Dornheim

Dornheim, St. Bartholomäikirche am 21.07.2010 um 19:30 Uhr

Preise ab 15,40 EUR incl. 19 % UST

Eintrittskarten nur vor Ort zu beziehen:

in Dornheim:

St. Bartholomäi 99310 Dornheim Tel. 03628.48 543

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HIRUNDO MARIS :
Mit ihrem unverkennbar zarten und reinen Klang verzaubert die Harfenistin Arianna Savall die Besucher der Kirche St. Blasi. Nicht verpassen!

Divi Blasi Kirche Mühlhausen

Mühlhausen, Divi Blasi am 22.07.2010 um 19:30 Uhr

Preise ab 15,40 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online – Buchung..!!

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THÜRINGISCHER AKADEMISCHER SINGKREIS
Die Sänger und Sängerinnen des Thüringischen Akademischen Singkreises führen durch Stationen der Entwicklung der musikalischen Techniken und stellen dabei eine herausragende a-cappella-Musik vor.

Erfurt Predigerkirche

Erfurt, Predigerkirche am 23.07.2010 um 19:30 Uhr

Preise ab 15,40 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online – Buchung..!!

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THE KING´S SINGERS :
Ein Höhepunkt für alle Liebhaber erstklassiger A-cappella-Kunst! Die »funkelndsten Zacken in Englands Krone«, die King´s Singers, präsentieren erstklassige Vokalmusik aus vier Jahrhunderten.

Weimar, Herderkirche am 24.07.2010 um 17:00 Uhr

Preise ab 17,60 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online – Buchung..!!

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ENSEMBLE CONCERTO SACRO :
Genießen Sie einen absolut homogenen Zusammenklang und die sehr differenzierte und lebendige Interpretation.

Meiningen Stadtkirche

Meiningen, Stadtkirche am 25.07.2010 um 17:00 Uhr

Preise ab 15,40 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online – Buchung..!!

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ALINA IBRAGIMOVA & CÉDRIC TIBERGHIEN :
Kein Gesang! Ein Duo der Extraklasse erwartet die Konzertbesucher im neuen Johann-Sebastian-Bach-Saal des Köthener Schlosses. Auf Violine und Klavier erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Robert Schumann.

Bachsaal Köthen

Köthen, Bachsaal am 27.07.2010 um 19:30 Uhr

Preise ab 15,40 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online – Buchung..!!

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THÜRINGISCHES KAMMERORCHESTER WEIMAR & LEIPZIGER VOLKSENSEMBLE
Junge und bereits mehrfach ausgezeichnete Solisten, sowie Profis aus Weimar und das Leipziger Vocalensemble gedenken mit ihrem musikalischen Wirken neben dem Todestag von Johann Sebastian Bach auch dem 200. Geburtstag Robert Schumanns.

Thomaskirche Leipzig

Leipzig, Thomaskirche am 28.07.2010 um 19:30 Uhr

J.S. Bach

Kantate »Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott« BWV 127

Kantate »O Jesu Christ, meins Lebens Licht« BWV 118

das Requiem Des-Dur op. 148 des intensiv mit Leipzig verbundenen Komponisten Robert Schumann.

Preise ab 17,60 EUR incl. 19 % UST

Link: Eintrittskarten-Online – Buchung..!!

————————————————————————-

Grüße

Volker



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Klassik-News über Händel und Wilhelm Friedemann Bach


Hallo,

einmal wieder etwas Neues aus der Klassik-Welt aus Halle an der Saale:

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Anlässlich des 325. Händel-Geburtstags präsentiert die Stiftung Händel-Haus eine neue Händel-Bibliographie online. Damit macht das internationale Zentrum der Händel-Pflege in Halle einen weiteren Teil seiner umfangreichen Informationssammlung im Internet zugänglich. „Das Werk und die Persönlichkeit Georg Friedrich Händels haben bis heute zu einer unüberschaubaren Menge an Veröffentlichungen aller Art geführt. Allein im Jubiläumsjahr 2009 war die Zahl der Neuerscheinungen doppelt so hoch wie in den Jahren davor.

Stiftung Händel-Haus in Georg Friedrich Händels Geburtsstadt Halle (Saale)

Händel-Haus Halle/Saale (Foto: H.Fechner)

Unter einem Dach vereint die 2008 gegründete Stiftung Händel-Haus verschiedene Aktivitäten, um das musikalische Erbe des Komponisten Georg Friedrich Händel (Halle 1685 – London 1759) zu pflegen und zu erforschen. In der Großen Nikolaistraße im Zentrum von Halle widmen sich Musikwissenschaftler und Händel-Forscher dieser bedeutenden Aufgabe in den Bereichen: Musikmuseum, Händel-Festspiele, Museumspädagogik, Bibliothek / Archiv, Restaurierungsatelier.

Digitale Bibliothek:

Link: http://www.haendelhaus.de/de/bibliothek/digi_bib/

Zur Operndatenbank des Händel-Hauses

———-> LINK
•  Geburtshaus Georg Friedrich Händels • Ausstellungen • Konferenzen • Konzerte •  Museumspädagogik

• Musikbibliothek • Bild- und Tonarchive • Musikinstrumenten-Sammlung •  Restaurierungsatelier
Montags bleibt das Museum geschlossen!
Öffnungszeiten:

15. April bis 31. Oktober
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr

1. November bis 31. März
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 17 Uhr

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Link zu dem Programm Händel-Festspielen 2010

nachstehend:

http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/

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Die Händelstadt Halle erhält 2010 ein weiteres Musikmuseum. Anlässlich des 300. Geburtstages des Komponisten Wilhelm Friedemann Bach, der mehrere Jahre in Halle lebte und als Musikdirektor und Organist an der Marienkirche wirkte, richtet die Stiftung Händel-Haus in seinem einstigen Wohnhaus eine neue Dauerausstellung ein.

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Die Ausstellung wird neben Wilhelm Friedemann Bach die reiche Musikgeschichte der Saalestadt von Samuel Scheidt über Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach bis hin zu Robert Franz thematisieren. Besucher können die neue Ausstellung während der Händel-Festspiele (3. bis 13. Juni 2010) zum ersten Mal besichtigen.

Nach Ende des Festivals wird die Ausstellung für die finalen Baumaßnahmen noch einmal temporär schließen, um im Herbst dauerhaft an zwei Wochentagen (Freitag und  Samstag) zu öffnen. Ein kombiniertes Eintrittsticket ist für den Besuch des Händel-Hauses und des Wilhelm-Friedemann-Bach-Hauses vorgesehen.

Link: http://www.haendelhaus.de/de/presse/news/artikel/friedemann_bach_haus.html

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Grüße

Volker

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Meine J.S. Bach-Eindrücke aus der St.Michaelis-Kirche Hildesheim mit der NDR-Philharmonie


Hallo,

ein bedeutendes Bach-Konzert mit Dresdener Barock-Komponisten  (Johann David Heinichen (1683-1750) und Jan Dismas Zelenka (1679-1745) – fand am Samstag, 20. Februar 2010 in  der St. Michaelis Kirche in Hildesheim statt. Die St.Michaelis-Kirchengemeinde in Hildesheim feiert in 2010 das 1000-jährige Bestehen. Aus diesem Anlass werden hochkarätige Konzerte in 2010 angeboten.

Link: http://evlka.de/michaelis2010/content.php?contentTypeID=1134

St.Michaelis-Kirche in Hildesheim

1000 Jahre St.Michaelis-Kirche in Hildesheim

Vor allem für Kunst- und Architektur-Interessierte ist das Jubiläum ein besonderer Termin, denn nördlich der Alpen gibt es keinen romanischen Bau, der es an Bedeutung mit St. Michaelis aufnehmen könnte. Mit ihrem einzigartigen Deckengemälde ist die Kirche offizielles Welterbe der UNESCO.

„Gottes Engel weichen nie“, heißt das Motto des Jubiläums. Engel sind eigentlich kein ureigenes, prominentes Thema der evangelischen Kirche, doch hier spielen sie eine entscheidende Rolle – nicht nur wegen des Namensgebers, des Erzengels Michael. Die Architektur wurzelt tief in der christlich-mittelalterlichen Zahlenmystik, die wiederum die Überzeugung widerspiegelt, dass Gottes Schöpfung von einer alles durchdringenden Harmonie beseelt ist. +)

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Programm:

NDR Philharmonie & NDR Chor

20.02.2010 – 20.00 Uhr St.Michaelis-Kirche, Hildesheim

Dirigent Roy Goodman

Solisten

Johannette Zomer, Sopran

Bogna Bartosz, Alt

James Gilchrist, Tenor

Peter Harvey, Bass

Johann Sebastian Bach

„Nun ist das Heil und die Kraft“ für Doppelchor und Orchester BWV 50

Johann David Heinichen

Concerto F-Dur Seibel 235

Johann Sebastian Bach

„Es erhub sich ein Streit“, Kantate für Soli, Chor und Orchester BWV 19

Jan Dismas Zelenka

Sinfonia a-moll a 8 concertanti ZWV 189

Johann Sebastian Bach

„Herr Gott, dich loben alle wir“, Kantate für Soli, Chor und Orchester BWV 130

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In der sehr gut gefüllten, aber kalten und zugigen St. Michaeliskirche erwarteten die Besucher ein kontrastreiches Barockprogramm, durchgeführt von der NDR Radiophilharmonie und dem NDR-Chor. Eine Übertragung des Konzertes wird es voraussichtlich am 4. April 2010 auf NDR-Kultur geben.

NDR-Radiosymphonieorchester in der St. Michaelis Kirche Hildesheim Mit Werken von J.S. Bach (1685-1750) - Johann David Heinichen (1683-1729) und Jan Dismas Zelenka (1679-1745)

Am Anfang erklang aus den Michaelis-Kantaten das Fragment von J.S. Bach, BWV 50 „Nun ist das Heil und die Kraft“. Schon hier war festzustellen, wie problematisch ein Werk mit großem Chor in der wunderbaren St. Michaeliskirche aufzuführen ist. Die klangwuchtige Kantate verhallte in dem riesigen Kirchenraum und der Hörer musste sich auf diese ungewohnten akustischen Verhältnisse erst einmal einstellen.  Mir viel als Vergleich die grandiose Aufführung von Gardiner beim Bachfest 2007 in der Nikolaikirche in Leipzig ein, das war ein Konzert-Erlebnis puren Vergnügens. Schnell löste ich mich aus diesen Vergangenheits-Erinnerungen und stellte mich auf diese ungewohnte Hör-Situation entsprechend ein. Die Aufführenden gaben ihr Bestes und gaben innerhalb der weiteren Programmabfolge eine wunderbare orchestrale Glanzleistung ab.

Was danach folgte, war ein Höhepunkt des Konzertabends.

Konzertstück von Johann David Heinichen: Concerto F-Dur Seibel 235 Horn: Stefanie Rübel

Johann David Heinichen (1683-1729), das Concerto F-Dur Seibel 235 – wurde in einer barocken Glanzwiedergabe aufgeführt. Hier entpuppte sich die ansonsten problematische Akustik als Helfer für das Orchester und wurde ein fantastischer Kunstgenuss. Heinichen, am Dresdener Hof angestellt, komponierte hier ein Werk mit barocken Klangfinessen. Die Hörner waren wahre Könner und gaben eine Glanzvorstellung ab, besetzt mit der Hornistin: Stefanie Rübel und Fritz Kettschau – wirkten sie virtuos und mit  einer Leichtigkeit musizierten sie in den schwierigsten Passagen, dass der Hörer fasziniert von dieser Werkswiedergabe staunend diesem schönen Werk lauschte.

Eine kleine Heinichen – Hör-Kostprobe mit den Hörnern gefällig, hier ist sie:

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Abgerundet wurde vor der Pause das Programm mit der Bach-Kantate: BWV 19 „Es erhub sich ein Streit“ von 1726 zum Michaelisfest. Als Gesangs-Solisten wirkten in dieser Kantate mit: Sopran: Johannette Zomer aus den Niederlanden, der allseits bekannte und beliebte Tenor aus der von Sir Gardiner durchgeführten Bach-Cantata-Pilgrimage 2000-Tour: James Gilchrist und ebenfalls aus dieser Cantata-Tour bekannte und beliebte Bariton: Peter Harvey. Diese beiden Gesangs-Solisten waren die Würze in dieser Bach-Kantate, hier fiel die Sopranistin sängerisch etwas ab. In der Arie: „Bleibt ihr Engel, bleibt bei mir“ (auch das Themen-Motto für das 1000-jährige Festjahr in 2010 von St. Michaelis – eben dieser Kantate entlehnt), war ein Ohrwurm, wie inbrünstig und überzeugend diese Gesangsaussage von James Gilchrist vorgetragen wurde, war herzzerrührend, das sind diese schönen Momente in den Bach-Werken, wo der Hörer mitgenommen wird und sich in eine andere  heile Welt verrückt sieht..!! Hier an vorderster Front platziert, waren die Gesangs-Solisten akustisch kein Problem sondern ein exzellenter Kunstgenuss.

Nach einer längeren Pause wurde instrumental von Jan Dismas Zelenka (1679-1745) sein sinfonisches Werk: „Sinfonia a 8 concertanti a-moll, ZWV 189 von 1723, komponiert in Dresden und ebenfalls als Musiker am Dresdener Hof angestellt, zu Gehör gebracht.

Werk von Jan Dismas Zelenka: Sinfonia a-Moll a 8 concertanti ZWV 189 die Glanzvorstellung mit der Querflöte von: Heike Malz

Hier entpuppte sich wiederum, welch fantastische Könner an Instrumental-Solisten das NDR Radiosymphonieorchester in seinen Reihen besitzt. Ich meine als Querflöten-Spezialistin die Heike Malz in dem Programmheft ausgemacht zu haben, ganz sicher bin ich mir da aber nicht…!! Dieses Querflötenspiel auf einem historischen Instrument  war die Kernaussage in diesem barocken Werk und war für mich der absolute Höhepunkt.

Eine kleine Zelenka – Hör-Kostprobe mit dem wunderbaren Fagott – Violin-Cello und Querflöte aus Satz IV „Arie“ gefällig, hier ist sie:

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Der große Meister: Englischer Dirigent: Roy Goodman

Zum krönenden Abschluss noch einmal J.S. Bach mit dem BWV 130 „Herr Gott dich loben alle wir“ von 1724. Hier war ich auf die polnische Altistin: Bogna Bartosz gespannt, allseits hoch gelobt als eine hervorragende Gesangs-Solistin. Hier wurde der Hörer nicht enttäuscht, sie entfaltete einen großartigen Gesangs-Part und stellte die enttäuschende Sopranistin klar in den Schatten, Diese Pracht-Kantate lebt von ihren Gesangs-Solisten und wurde wiederum zu einem glanzvollen Höhepunkt. Die Gardiner-Gesangs-Truppe war wieder beseelt dabei und gaben ihr die rechte Würze. Hierbei möchte ich auch einmal Peter Harvey lobend erwähnen, was für eine deutliche deutsche Wortartikulation er besitzt ist schon verblüffend, hier benötigt der Besucher keinen Wort-Text, das vollbringt der Bariton Harvey in perfekter Art und Manier, das zu artikulieren. Ein Traumgesang mit dem „Der alte Drache brennt vor Neid“ – perfekt gelungen, Herz was willst Du mehr. Mit dem Choral: „Darum wir billig loben dich“ endete ein in sich wieder abgerundetes schönes Konzerterlebnis.

Von links: Tenor James Gilchrist; Alt: Bogna Bartosz (Polen); Sopran: Johannette Zomer (Niederlande)

Als ein umsichtiger und liebenswürdiger Leiter des Konzertes ist der englische Dirigent Roy Gootman – (Gründer des englischen „Brandenburg Consort“) zu benennen, vertraut mit der historischen Aufführungspraxis. Ein wunderbar inspiziertes NDR Orchester, besetzt mit Spitzen-Instrumentalisten, hier einmal noch zusätzlich erwähnt die 1. Violonistin: Katrin Rabus, eine wahre Könnerin.

Bildmitte: die hervorragende 1. Violonistin: Kathrin Rabus

Von links: Bass-Bariton: Peter Harvey; Tenor James Gilchrist; Alt: Bogna Bartosz (Polen)

PDF  Zeitungs-Rezension – h i e r – klicken..!!

Schön, dass die Dresdener Barock-Komponisten Heinichen und Zelenka einem in Erinnerung zurückgerufen wurden. Als wahrer Meister der Barock-Komponisten ist wieder einmal der Name: „Johann Sebastian Bach“ zu nennen,  er war der strahlende Über-Engel an diesem Abend.

Gruß

Volker

+) Text: St. Michaelis

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Erhebendes Konzerterlebnis – Beethoven-Missa Solemnis- in der Semperoper Dresden von 3Sat


Hallo 3Sat-Teilnehmer,

das war wieder so ein Glücksfall, dank @Iris ihrer Information – diese beeindruckende Fernseh-Übertragung auf 3Sat in der Semperoper Dresden mit der „Missa Solemnis D-Dur, op. 123“  von Ludwig van Beethoven – sich ansehen und anhören zu können. Das sind wieder so Sternstunden im Fernsehen, die ich richtig genießen kann, wenn hochrangige Künstler und ein prägnantes Orchester das Werk so genial wiedergeben können.

Semperoper Dresden

3Sat Semperoper Dresden Missa Solemnis

Einige Hintergrund-Informationen zu Beethoven’s Missa Solemnis:

Nach über einjähriger Forschung an der Geschichte der Kirchenmusik (1) stand Beethoven vor der schwierigen Aufgabe eine Messe zu schreiben, deren Inhalt und Umsetzung stark historisch geprägt sind, deren Umsetzung durch ihn aber nach längerer Schaffenspause eine Qualität und Tiefe erhalten sollte, die bisher von ihm nicht erreicht wurde.

Des weiteren war der Anlass für die Messe, die Einsetzung des  oesterreichischen Erzherzogs Rudolf (2) als Erzbischof von Olmütz am 9. Mäz 1820 schnell vergangen, ohne dass nennenswerte Teile der Messe vollendet worden wären.

Das Ergebnis, die fertige Missa Solemnis, stellt einen heute vor die Frage, ob Beethoven sie in einer Kirche aufgeführt haben wollte und wie viele Musiker wirklich benötigt werden. Länge und Orchestrierung lassen eine Aufführung in einer Kirche eher unpraktikabel erscheinen, allerdings soll Beethoven ausdrücklich die Aufführung im klerikalen Zusammenhang gewünscht haben, wobei darauf hingewiesen werden muss, dass die Einsetzung eines Erzbischofs ebenfalls eine relativ große Kirche erfordert, die dann auch die Musiker für die Missa Solemnis aufnehmen kann.

Allerdings hat Beethoven auch ausdrücklich betont, dass die einzelnen Abschnitte der Messe für sich im konzertanten Rahmen aufgeführt werden können und sollen, bzw. das ganze Werk als Oratorium verstanden werden könne, denn die Musik an sich würde ausreichend religiöse Gefühle erzeugen, um vom Aufführungsort unabhängig zu sein.

Obwohl der Name Solemnis (3) – Lateinisch für religiöse Feier / Fest.) – dies eigentlich nahe legen würde, beinhaltet die Messe weder ein Offertorium noch das Hostias und ist somit nicht für eine komplette katholische Messfeier geeignet (4).

Anmerkungen zu Ziffer 1 – 4:

(1)Unter anderem hat er sich mit Händels Chorälen und dem Sprachrhythmus der lateinischen Sprache auseinandergesetzt. (2) Beethovens Gönner und Schüler. (3) Lateinisch für religiöse Feier / Fest. bezeichnet oft Messen, die alle möglichen Abschnitte umfassen. (4) Wobei ganze vollständige Messen auch nur selten gefeiert wurden, da der Aufwand relativ groß ist.

(Textauszüge: http://www.niklaswerner.de/Assets/missa_solemnis.pdf)

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PDF – Textauszug Beethoven Missa Solemnis – nachstehend herunter zuladen!

PDF_Beethoven Missa Solemnis Text

Eine rundrum gelungene Gedächtnisveranstaltung aufgrund der Bomben-Nacht vom 14. Februar 1945, als Dresden der Zerstörung anheim fiel. Die Gesangs-Solisten gefielen mir ausgezeichnet,  ich den genoss den Gesangs-Part u.a. im Agnus-Dei von der Mezzo-Sopranistin: Elina Garanca, was für eine erhebende Stimme  sie besitzt – absolut Klasse.

Mezzo-Sopranistin - Elina Garanca / Lettland

Die weiteren Gesangs-Solisten passten sich dem Gesamt-Eindruck an und waren ein Genuss. Chorstärke massig, aber das wird seit der Klassik von den Komponisten erwünscht und praktiziert, hier war der Staatsopern Chor in seinem Element und überzeugend. Lob dem Sächsischen Staatsorchester unter seinem zukünftigen Leiter: Christian Thielemann, der durch seinen unspektakulären Dirigier-Stil zu gefallen wusste und eine großartige Konzertwiedergabe ermöglichte.

Dirigent Christian Thielemann

Da war es wieder zu hören die Aussage vom Dirigenten Christian Tielmann über einen Applaus:

„Wenn von einem schönen Brauch Abstand genommen wird, nämlich zu Applaudieren, es gibt keinen Applaus weder für den Auftritt noch nach dem Stück und ich finde sowieso eigentlich bei geistlichen Stücken ist das keine schlechte Idee.“

Dieses Aussage ist hier nachzuhören:

Fehler
Dieses Video existiert nicht

Ich fand das am Ende sehr beeindruckend, als die Besucher und das Orchester sich erhoben und schweigend eine Minute regungslos verharrten und an das Bombendrama auf Dresden durch ihre Haltung entsprechend so zum Ausdruck brachten – ein nachahmenswerter Stil..!!

Ein kleines Konzert-Schnipzel mit dem beeindruckenden Konzert-Ende- nachstehend:

Fehler
Dieses Video existiert nicht

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Gruß
Volker

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Konzert-Termine: Passionsmusik von J.S. Bach – im Februar – März-April 2010


Hallo Passionsmusik-Freunde,

wie bereits im vergangenen Jahr möchte ich auf Musik-Veranstaltungen aufmerksam machen, die Passions-Musik von J.S. Bach im Februar bis April 2010 – enthalten.

Hannover, Herrenhausen

J.S. Bach Markus-Passion Herrenhäuser Kirche Hannover

Samstag, 13. März, 19 Uhr

Johann Sebastian Bach

Markus-Passion
Esther Mertel, Sopran Meinhard Dollansky, Altus

Goetz Phillip Körner, Tenor      Künstlerwebsite
Jens Zumbült, Tenor         Künstlerwebsite
Dieter Goffing, Bass
Kantorei Herrenhausen
Camerata Instrumentale Hannover
Leitung: Martin Ehlbeck

Montag, 8. März, 20 Uhr Vortrag und Werkeinführung mit Klangbeispielen Referent: Martin Ehlbeck im Gemeindehaus.

Herrenhäuser Kirche - Hannover-Herrenhausen

Johann Sebastian Bachs Markus-Passion (1731) ist nur zum Teil überliefert, zu einem kleinen Teil ist sie verloren gegangen. Die großen Chorstücke am Anfang und Ende des Werkes, die 6 Arien und 14 Choräle sind überliefert. Damit sind die prägenden Musikstücke der Markus-Passion vorhanden. Bachs Vertonung des Bibeltextes vom Markusevangelium (Rezitative und dramatische Chöre) liegt dagegen nicht mehr vor. Diese Stücke werden in einer rekonstruierten Form aufgeführt.

Es hat in den vergangenen Jahren einige Versuche gegeben, Bachs Markus-Passion zu rekonstruieren. Alle diese Versuche hatten den Mangel, dass heutige Komponisten versuchten ein mehr als 275 Jahre altes Stück zu ergänzen. Es fehlte immer die historische Authentizität. Die Aufführung unserer Rekonstruktion der Markus-Passion in der Herrenhäuser Kirche verwendet dagegen zeitgenössische Ergänzungen aus der Barockzeit. Die Ergänzungen stammen von Reinhard Keiser (1674-1739) und sind seiner Markus-Passion (1707) entnommen.

Weitergehende Informationen – h i e r – klicken…!!

Kartenpreise:
Mittelschiff   21 € , nummerierte Plätze, keine Ermäßigung
Seitenschiff 16 €, unnummerierte Platze, 3€ Ermäßigung für Kinder, Schüler, Auszubildende, Behinderte
Empore       13 €, unnummerierte Plätze, 3€ Ermäßigung für Kinder, Schüler, Auszubildende, Behinderte

Karten Online

Kartenhotline der Herrenhäuser Kirche 0171-1989 829
Laporte-Kartenshop, Karmarschstr. 32, 30159 Hannover, Tel. 0511 – 363 29 29
Hannover Tourismus GmbH, Ernst-August-Platz 8, 30159 Hannover, Tel. 0511 – 12345 – 111
„Kirche im Blick“, Buchhandlung an der Marktkirche, Hanns-Lilje-Platz 4/5, 30159 Hannover, Tel. 0511 – 252 68 36
Gemeindebüro der Herrenhäuser Kirche, Hegebläch 18, 30419 Hannover, Tel. 0511 – 79 32 42
Abendkasse.

Eine Rezension des Konzertes von Herrenhausen unter dem nachstehenden Link:

—  h i e r  –  klicken…!!

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Hannover – St. Thomaskirche und Markuskirche


St. Thomas-Kirche, Hannover-RicklingenMittwoch 17.02.2010
20:00 Uhr

St. Thomaskirche Hannover-Ricklingen

Konzert: Bach: Johannes-Passion BWV 245
in originaler Besetzungsstärke
Barbara Rotering (Sopran), Beat Duddeck (Altus), Achim Kleinlein (Tenor), Julian Redlin (Bass), 4 Ripieno-Sänger, Barockorchester L’Arco , Christoph Heidemann (Konzertmeister), Gesamtltg.: Kurt Pages
Eintritt: € 10,-
Aufführung dieser Art zum ersten Mal in Hannover

Auskünfte: Kirchengemeinde St. Thomas. Gemeindebüro Wallensteinstr. 32/34 30459 HannoverTelefon 0511 / 42 19 05. Telefax: 0511 / 23 44 413

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So, 28.02.2010
18:00 Uh
r
Markuskirche – Hannover-List

Markuskirche Hannover Johannespassion

Konzert: Bach: Johannes-Passion BWV 245
Anke Briegel (Sopran), Mareike Braun (Alt), Jan Kobow (Tenor), Torsten Meyer (Bass) N.N. (Bass), Hannoversche Hofkapelle, MarkusChor, Ltg.: Martin Dietterle

Kantor Martin Dietterle leitet das Konzert des MarkusChors, der im vergangenen Jahr sein 40jähriges Bestehen feiern konnte und mit über 100 SängerInnen zu den zahlenmäßig größten Chören in Hannover gehört. Die Hannoversche Hofkapelle , begleitet den Chor auf historischen Instrumenten. Jan Kobow (Tenor), Mareike Braun (Alt), Anke Briegel (Sopran), Thorsten Meier (Bass/Christus) und Dietmar Sander (Bass) übernehmen die Soloparts.

Das Konzert beginnt um 18:00 Uhr, Einlass ist ab 17:15 Uhr. Karten zum Preis von € 8,- bis € 20,- gibt es im Vorverkauf: Kirche im Blick, Buchhandlung an der Marktkirche, Tel. 0511 – 35 36 836 und bei der Buchhandlung Beek (Lister Meile;  sowie an der Abendkasse.


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Hidesheim – St. Michaeliskirche

St.Michaelis-Kirche in Hildesheim

Foto: 1000 Jahre St.Michaelis-Kirche in Hildesheim

Johann Sebastian Bach: Matthäuspassion BWV 244

am 02.04.2010 – 15.00 Uhr

Ausführende:

Gabriele Hierdeis, Sopran- Ulrike Mayer, Alt- Johann Christensson, Tenor (Evangelist und Arien)

Tijl Faveyts, Bass (Christus)- Marek Rzepka, Bass (Arien)

St. Andreas-Kantorei Hildesheim

Barockorchester L’Arco – Leitung Bernhard Römer

Preise:

25€(20)/20€(16)/15€(12)/5€

anerkannte Vorverkaufsstellen

Karten für dieses Konzert – hier

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Hamburg – St. Michaelis

Sonntag, 28.03.2010  – 18:00 Uhr

Kirche St. Michaelis Hamburg

Johann Sebastian Bach:

Matthäus Passion BWV 244

Markus Brutscher, Evangelist
Henryk Böhm, Christus
Ruth Ziesak, Sopran
Bogna Bartosz, Alt
Virgil Hartinger, Tenor
Andreas Schmidt, Bass

Chor St. Michaelis
Orchester St. Michaelis
Mitglieder der Philharmoniker Hamburg
und des NDR Sinfonieorchesters u.a.

Leitung: Christoph Schoener

Vorverkauf ab 06.02.2010

Preiskategorien: EUR  50,-  45,-  35,- 27,-  20,-  15,-  8,- bestellen

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Hamburg – St. Jacobi

Kirche St. Jacobi Hamburg

Am Karfreitag, 2.4.2010, erklingt um 18:00 h

in der Hauptkirche St. Jacobi zu Hamburg die „Johannespassion“ von J.S.Bach in der Fassung von Robert Schumann

Mitwirkende:

Eintrittskarten: 10,- bis 30,- EUR (ermäßigt: 7,- bis 20,- EUR) bei der

Online – Konzertkasse GERDES,

Rothenbaumchaussee 77, Telefon: 040 – 45 33 26, und an der Abendkasse

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Interpretationsvergleiche:

Die Tenor-Arie „Ach mein Sinn“ unter der Leitung des Bach-Kenners Karl Richter (dessen Interpretation des 2. Brandenburgischen Konzertes als Botschaft der Menschheit an Bord der Voyager-Sonden unser Sonnensystem verlassen hat) ist auf folgendem Video zu hören:
http://www.youtube.com/watch?v=drl90jD47m4

Zum Vergleich mit der Schumann-Fassung empfiehlt sich der Track 13 auf der CD, hier als Sopran-Arie:
http://www.jpc.de/jpcng/cpo/detail/-/art/Johann-Sebastian-Bach-Johannes-Passion-Bearbeitung-von-Robert-Schumann/hnum/6391959

Die Arie „Es ist vollbracht“, hier (http://www.youtube.com/watch?v=K_QAoanXntw) in historischer Aufführungspraxis unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt mit Knabenalt und Viola Da Gamba, kann man in der interessanten Schumann-Fassung zum Vergleich leider nur direkt von der CD – oder eben am Karfreitag in St. Jacobi hören. Kann man sich den Mittelteil nicht gut mit Trompeten vorstellen?

Karl Richter und Nikolaus Harnoncourt zählen übrigens zu den Lehrern Rudolf Kelbers. Man darf sicherlich auch vor diesem Hintergrund sehr gespannt darauf sein, wie er am 2.4.2010 die Johannespassion in der Romantik-Fassung von Schumann interpretieren wird.

St. Jacobi-Blog-Lektüre zur Johannes-Passion

Zum großen Chor- und Orchesterkonzert am Karfreitag, dem 2. April 2010 um 18 Uhr, führen wir das Experiment „Blog“ fort: Auch zur Johannes-Passion von J.S. Bach entsteht ein Blog mit vielen Hintergrundinformationen, der ständig aktualisiert und ergänzt wird. Schauen Sie doch mal rein:

Link: http://Johannespassion-Bach-Schumann.blogspot.com

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Essen – Philharmonie – Herreweghe, Matthäus Passion BWV 244

Philharmonie Essen-Ruhr

Freitag, 26. März 2010 um 19:00 Uhr

J.S. Bach MATTHÄUSPASSION BWV 244
Philippe Herreweghe, Dirigent


Link: Ticket-Online Preise: 34,50 € bis 74,75 €

Rezension: Matthäus Passion Herreweghe Essen-Philharmonie

Link: https://meinhardo.wordpress.com/2010/04/01/herreweghe-mit-bachs-matthaus-passion-in-der-philharmonie-essen/

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Dortmund – Konzerthaus, Franz Brüggen – Capella Amsterdam

Konzerthaus Dortmund

J.S. Bach Johannespassion BWV 245

So, 28.03.2010, 18:00 Uhr
Konzerthaus Dortmund
Brueckstr. 21

Mitwirkende: Marcus Schäfer (Evangelist), Thomas Oliemans (Jesus), Carolyn Sampson (Sopran), Michael Chance (Alt), Marcel Beekman (Tenor), Peter Kooij (Bass), Capella Amsterdam, Orchester des 18. Jahrhunderts, Frans Brüggen (Dirigent)

Link: eventim-Ticket ab 14,60 €

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Leipzig-Thomaskirche

Ostersonntag, 4. April 2010, 19:30 Uhr, Thomaskirche Leipzig

Osteroratorium BWV 249

Thomaskirche Leipzig

Wer Ostern eine Reise nach Leipzig plant, sollte auf jeden Fall ein Chorkonzert in der Thomaskirche auf die Agenda setzen. Am Ostersonntag, 4. April 2010, werden der exzellente Kammerchor Josquin des Préz und das Leipziger Barockorchester unter der Leitung von Ludwig Böhme Johann Sebastian Bachs „Osteroratorium“ und die Motette „Jesu meine Freude“ sowie von Josquin des Préz die „Missa Pange lingua“ zu Gehör bringen.

Bereits als Knabensänger in seiner Geburtsstadt Eisenach lernte Johann Sebastian Bach Kompositionen von Josquin des Préz kennen, die dort Ende des 17. Jahrhunderts noch zum gängigen kirchenmusikalischen Repertoire gehörten. Das große Interesse an der Renaissance-Musik – und besonders an den Werken Josquins – blieb bei ihm trotz konfessioneller Unterschiede lebenslang erhalten. Unter den Josquin-Kompositionen, die Bach vermutlich kannte, befand sich auch die „Missa pange lingua“. In dieser letzten Messkomposition Josquins wendet der Altmeister die so genannte „Imitationstechnik“ an: Ein Motiv wird in allen vier Stimmen gleichberechtigt zitiert und kontrapunktisch bearbeitet. Das thematische Material schöpft der Komponist aus dem gregorianischen Hymnus „Pange lingua“, dessen Gesang für die Liturgien des Gründonnerstags sowie des Fronleichnam-Festes vorgesehen ist.

Link:
TICKET/Online –  Preise: 16,20 €

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Thomaskirche Leipzig, 3. März 2010 um 20:00 Uhr

Johannes-Passion BWV 245

Johann Sebastian Bach
Capella Fidicinia

Ticket-Online Preise:

weitere Termine BWV 245 in Leipzigmit Capella Fidicina

7. März 2010 16 Uhr
Kirche Polditz

14. März 2010 16 Uhr
Stadtkirche Colditz

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Thomaskirche Leipzig,

J.S. Bach Matthäus Passion BWV 244

am 1. und 2. April 2010 jeweils um 19:00 Uhr

Ausführende:

Ute Selbig (Sopran) Britta Schwarz (Alt) Martin Petzold (Tenor – Evangelist)

Martin Lattke (Tenor – Arien) Klaus Mertens (Bass – Christus) Thomas Laske (Bass – Arien) Thomanerchor Leipzig Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Veranstalter:Gewandhaus zu Leipzig

Preise:  43/34/26/16/9 EUR zzgl. VVK-Gebühr

Ticket-Hotline: +49 341 12 70-280
Ticket-Online
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St. Nikolaikirche – Leipzig

St. Nikolaikirche Leipzig

J.S.Bach Johannespassion BWV 245

Samstag, 27. März 2010 um 17:00 Uhr

Bachchor Leipzig / Festival-Orchester Leipzig

Link:
TICKET/Online Preise: 15,53 €

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Bielefeld, Oetkerhalle

Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

Oratorienchor Bielefeld BWV 232 h-Moll-Messe / Plakatmotiv von Peter Flachmann

Oratorienchor-Bielefeld

am 26. März 2010 um 20:00 Uhr

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Messe h-Moll BWV 232

Ausführende:
Traudl Schmaderer, Sopran
Yvi Jänicke, Alt
Eric Laporte, Tenor
Franz Gerihsen, Bass

Oratorienchor der Stadt Bielefeld
Bielefelder Philharmoniker, Leitung: Hartmut Sturm

Eintrittspreise:
Euro 10,- / 14,- / 18,- / 22,- (Euro 3,- Ermäßigung für Erwerbslose, Schüler und Studenten
in den Preiskategorien Euro 10,- / 14,-)

Kartenverkauf:

Hallenplan Oetkerhalle

Sie bestellen online.

oder über Tourist-Information im Neuen Rathaus, Niederwall 23, Telefon (0521) 51 69 99, Neue Westfälische, Niedernstraße 21-27, Telefon (0521) 555 444, KONTicket, Jahnplatz 11, Telefon (0521) 6 61 00 im Internet: www.oratorienchor-bielefeld.de, durch Chormitglieder und an der Abendkasse

Ort: Rudolf-Oetker-Halle, Lampingstraße 16, 33615 Bielefeld

Stadtplanausschnitt

Zur Rezension der  h-moll-Messe vom Oratorienchor Bielefeld:

Zur Vergrößerung in das Bild klicken..!!

Rezension h-moll-Messe Oratorienchor Bielefeld.

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Espelkamp – Thomaskirche

Thomaskirche Espelkamp Foto © by Stadt Espelkamp

Sonntag, 28. März 2010, um 17 Uhr

J.S. Bach – Matthäus-Passion BWV 244

Solisten:

Sabine Szameit, Sopran ● Eike Tiedemann, Alt Andreas Post, Tenor und Evangelist Hinrich Horn, Bass ● Albrecht Pöhl, Christus   Orchester „Opus7“  Kantoreien Lübbecke und Espelkamp

Leitung: Roger Bretthauer

Vorverkauf:

Buchhandlung Lienstädt & Schürmann,

Espelkamp, Breslauer Str.34, Tel. (05772) 6460

Veranstalterin Kirchengemeinde Espelkamp

Ansprechpartner: Roger Bretthauer

E-Mail: kantor@Martins-Kirchengemeinde.de

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Zur Rezension der Matthäus Passion in Espelkamp:

Zur Vergrößerung in das Bild klicken..!!

Rezension Espelkamp Matthäus Passion

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Weitere Konzert-Angaben in Deutschland

J.S. Bach und seine Passion-Oratorien über Online-Ticket abrufen.

Link:  Online-Ticket – weitere Bach-Konzerte

oder über die Englische Bach-Webseite:

Link: h i e r – klicken…!!

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Grüße
Volker

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LSO und Gardiner mit dem Monteverdi Choir in der Barbican Hall mit Beethovens 9. Symphonie


Hallo Gardiner-Fans,

am 7. Februar 2010 hatte Sir Gardiner mit dem LSO und seinem Monteverdi-Choir seinen großen Auftritt mit Beethoven’s 9. Sinfonie in der Barbican Hall, London.

Barbican Hall London

Ich zitiere eine Kurz-Resension aus der Google-Übersetzung zu diesem Konzert:

… Das LSO und Gardiner eine besondere belebende Wirkung erzielen, ist unstreitig in ihrem Herangehen an diese neun außergewöhnliche Ergebnisse. Sie begaben sie sich auf den gesamten Zyklus, der LSO / Haitink Zyklus wurde noch in der Erinnerung, aber das war die Übergabe einer neuen Seite, und eine Erforschung der ein Klang und Performance Art, die einen echten Sinn für eine gemeinsame Entdeckungsreise über sie geschrieben hatte, : Fast Vibrato-less strings (mit geteilten Geigen), Hard-Sticks für die Pauken, wunderbar druckvollen Messing spielt, und – nicht gerade eine stilistische Entscheidung – ein herrlich duftendes Spiel von den großartigen Bläsern……!!

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Eine weitere Rezension von The Times:

LSO / Gardiner im Barbican von Hilary Finch überprüft, The Times
Heute um 06:40

Die geballte Faust hinter dem Rücken all.That sagte, es war, wie John Eliot Gardiner fast jeder Beethovenschen Bewegung in der Nacht gegenübergestellt er der Erste und der Neunten Symphonie endete, als er das Ende seiner Drei-Jahres-Zyklus mit dem London Symphony Orchestra näherte.

Der Monteverdi Choir war die Herrlichkeit der Sinfonie Nr. 9. Englisch Chöre können sicherlich produzieren die Energie und die Begeisterung, aber viel zu selten haben sie mit der Trompete-straff gefasst und stark, singen einwandfreiem Deutsch eines virtuosen Ensemble wie dieses.

Hier, Freude wirklich ein „glorreichen Funke der Götter scheinen“. Und in einem etwas unebenen Vokalquartett, hielt die Sopranistin Rebecca Evans und der Bass-Bariton Vuyani Mlinde Rahmen hell und fest. Steve Davislim und Wilke te Brummelstroete war der Tenor und Mezzosopran Solisten.

Und das Orchester? Nun, mit dem Renn-Tempo, dass nun der Ansicht sind, werden Beethovens wahre Absicht und mit sehr wenig Vibrato, versuchten die LSO mit aller Macht wie ihre eigenen Orchestre Dirigenten Revolutionnaire et Romantique Sound. Revolution war sicherlich das Gebot der Stunde, wie das Brüllen der Kanonen zur Eröffnung der Symphonie durch die Luft knisterte, waren Akzente aus großer Höhe auf gelandet – und das Fieber und den Bund des menschlichen Strebens, sondern alle ausgeblendet jedem Blick in die numinose.

Der langsame Satz war ein herber Schönheit, ihrer inneren Teile raffiniert geformt, seine Variationen so genau formuliert, dass sie fast steif erscheinen könnte, manchmal verbunden. Und dies war die einzige Schwäche dieses hoch-Oktan Abend. In der Ersten Symphonie Gardiner hatte den richtigen neuen Beethoven-Boxen: mindestens Vibrato, kurze Abklingzeit angekreuzt, sorgfältig beobachtet Akzentuierung und Tempi. Aber vielleicht, weil dies das Ende einer langen Zyklus und einer langen Tour, alles war nur ein wenig geeignet, unterzeichnet und besiegelt.

Hilary Finch

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Zwei Link-Angaben zum dem Konzert in der Barbican Hall, London füge ich als Google-Übersetzung bei.

1. Link zu „the arts desk“:

http://translate.googleusercontent.com/translate_c?hl=de&ie=UTF-8&sl=en&tl=de&u=http://www.theartsdesk.com/index.php%3Foption%3Dcom_k2%26view%3Ditem%26id%3D949:lso-gardiner-barbican-hall%26Itemid%3D27&rurl=translate.google.de&twu=1&usg=ALkJrhjCXu2qC1K-gW1ZAr45uY91l5HjjQ

2. Link zum „The Gramophone Blog“

http://translate.google.de/translate?u=http%3A%2F%2Fwww.gramophone.co.uk%2Fpodium%2Fthe-gramophone-blog%2Fa-meeting-of-minds-over-beethoven-gardiner-conducts-the-lso&sl=en&tl=de&hl=&ie=UTF-8

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Grüße

Volker

Eine Dirigentengeneration der 30-Jährigen drängt an die Pulte der besten Orchester


Hallo,

auch das ist ein Thema der Zukunft, junge Dirigenten erobern die Orchester der Welt. Uns in OWL sehr gut bekannt ist der ehemalige Leiter der „Nordwestdeutschen Philharmonie, Herford“ der 31. jährige Lette Andris Nelsons“ der für Furore gesorgt hat. Heute Chefdirigent des City of Birmingham Symphony Orchestra. Eine Generation der gläubigen Individualisten: bodenständig, ehrgeizig, fleißig, neugierig – und demütig.

Der 31-jährige Lette Andris Nelsons ehemals an der NWD Herford angestellt (Foto: DIE ZEIT)

Cornelius Meister aus Hannover ist 29 Jahre alt und wird von September an das Wiener Radio-Symphonieorchester leiten (Foto: DIE ZEIT)

Weitere Namen drängen sich auf und mischen die Dirigentenwelt mit ihrem unbekümmerten Stil auf.

Die Namen:

Großbritanien – Daniel Harding, USA -Alan Gilbert, Kanada – Yannick Nézet-Séguin, Estland – Anu Tali, Finnland – Susanna Mälkki, England – Robin Ticciati, Ossetien – Tugan Sokhiev, Deutschland – Cornelius Meister aus Hannover, Argentinien – Gustavo Dudamel, Lettland – Andris Nelsons.

Dirigentin Susanna Mälkki (40) aus Finnland (Foto: DIE ZEIT)

Schweizer Dirigent Simon Gaudenz

Simon Gaudenz gewann im Februar 2009 mit dem Deutschen Dirigentenpreis die höchstdotierte Auszeichnung für Dirigenten in Europa. Als international gefragter Gastdirigent dirigiert er zahlreiche renommierte Klangkörper, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Orchestre National de France, das Tonhalle-Orchester Zürich, die Russische National-Philharmonie, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Sinfonieorchester Basel, die Philharmonischen Orchester von Monte Carlo, Lyon, Luxembourg und Strasbourg, das Konzerthausorchester Berlin, die Düsseldorfer, Nürnberger, Bremer und Stuttgarter Philharmoniker, das Beethoven Orchester Bonn, das Tiroler Sinfonieorchester und weitere.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn nach Herford:

am Sonntag, 7. Februar 2010 in die St. Marienkirche Stift Berg zum Stifterkonzert der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford mit folgendem Programm:

Schubert Symphonie Nr. 5
Mozart Symphonie Nr. 40

Er leitete die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford im Stifter-Konzert in der St. Marienkirche Herford. Hier erlebten wir einen jungen dynamischen und aufgeweckten Jung-Dirigenten, der souverän das Orchester leitete. Gaudenz verfügt über Kompetenz und weiß sie zu vermitteln. Sein Dirigat erinnert mich ein wenig an Barenboim in seinen Bewegungsabläufen. Er hat Charme und seine Ausstrahlung wirkte sich auf das Orchester aus. Er ist ein hoffnungsvolles Talent unter den Jung-Dirigenten und hat das Zeug, ein ganz Großer seiner Gilde zu werden.

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Hier die Rezension der NW vom 9.2.2010

Stifter-Konzert der NWD in der St. Marienkirche Herford

Zur Vergrößerung in den Artikel klicken..!!

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Eine Vorstellung dieser jungen Garde von Dirigenten erfolgte in der Zeitung „DIE ZEIT“ und möchte damit unser allgemeines Wissen zu vertiefen helfen. Klickt den nebenstehenden Artikel in DER ZEIT an und ihr werdet mit dieser Klassik-Neuheit betraut werden.

Link: http://www.zeit.de/kultur/2010-01/junge-dirigenten

Schönen Sonntag und Gruß

Volker


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Schallplattenkritikpreis 2009 an Prof. Gerhard Weinberger in der HfM Detmold am 31.1.2010 überreicht


Hallo,

ein Sonderkonzert der Extra-Klasse erklang in der Konzerthalle der HfM –  „Hochschule für Musik“ in Detmold. Der Anlass war die Verleihung des „Jahrespreises der Deutschen Schallplattenkritik 2009“ an den Dozent für Kirchen- und Orgelmusik an der HfM in Detmold – und Organist „Professor Gerhard Weinberger“.

Konzerthalle der HfM in Detmold

HfM-Detmold_Sonderkonzert Prof Weinberger

Orgelwerke an der Klais-Orgel im Konzerthaus der HfM Detmold

Das Konzerthaus war leider nur bis zur Hälfte gefüllt, aber das Programm hatte es in sich:

HfM Detmold das Sonderprogramm-Weinberger-Preisverleihung

Ein absoluter Höhepunkt waren die zwei Motetten: „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ BWV 226 und „Singet dem Herrn ein neues Lied“ BWV 225 für zwei vierstimmige Chöre und Continuo von J.S. Bach, vorgetragen von dem „Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie der HfM Detmold“. Ein beseelender Vortag gelang den 20 jungen Vokalsolisten/innen, das war eine Freude, ihre ausgefeilte Gesangs-Kultur erleben zu können zumal die Akustik der Thomaskirche Leipzig im Nachhall nachempfunden wurde. Der Leser reibt sich verwundert die Augen, – Thomaskirche-Nachhall? – Aber das ist in der modernsten Konzerthalle weltweit mit der „Wellenfeldsynthese“ möglich..!! Die zwei Motetten waren ein konzertanter Genuss, überragend sind die Bässe zu benennen, was für ein stimmlich vollendetes Volumen war da zu hören, so manch bekanntes Vokalensemble würde vor Neid erblassen. Dem Leiter dieser jungen Truppe gehört ein Sonderlob, Prof. Gerhard Weinberger hat sie stimmlich fantastisch zu einem homogenen Vokal-Ensemble ausgebildet, es erklang eine Gesangs-Kultur auf hohem Niveau.

Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie HfM Detmold. Leitung Prof. Gerhard Weinberger

Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie HfM Detmold. Leitung Prof. Gerhard Weinberger.

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Das Konzerthaus der Detmolder HfM verfügt nun über einen weltweit einzigartigen Raumklang: 325 programmierbare Lautsprecher können alle Arten von Raumakustik im Konzerthaus reproduzieren und modifizieren.

Informationen zur Wellenfeldsynthese. Nähere Angaben dazu über PDF nachstehend:

pdf Konzerthaus der HfM Detmold.pdf

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In der Programmfolge wurden drei Orgelwerke von J.S. Bach und Max Reger durch Prof. Gerhard Weinberger an der Klais-Orgel zu Gehör gebracht. Es ist immer ein Genuss, diesem fantastischen Orgel-Professor zuhören zu können, er zelebriert Bach in unnachahmlicher Manier, Das Orgelwerk von Reger: „Phantasie & Fuge über B_A_C_H op.46 – war ebenfalls ein Höhepunkt einer gekonnten Wiedergabe – wieder war die Wellenfeldsynthese ein hilfreicher Partner für die zu hörenden Orgelwerke.

An der Klais-Orgel Prof. Gerhard Weinberger mit dem Orgelwerk von Max Reger "Phantasie und Fuge über BACH op.46" assistiert von seiner Gattin Beatrice-Maria Weinberger

Nun erfolgte die eigentliche Ehrung: Überreichung „Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2009“ durch den Verband der Deutschen Schallplattenkritik – Herrn Ludolf Baucke.

Der Preis wurde aufgrund seiner Gesamt-Einspielungen der Orgelwerke von J.S. Bach verliehen. Diese Einspielungen stehen in nahezu jeder Hinsicht einzigartig da. Sie umfasst zum einen nicht nur den etablierten Werkkanon, sondern stellt auch zahlreiche Kompositionen – „zweifelhafter Echtheit“ erstmals zur Diskussion. Zum zweiten sind nahezu ausschließlich Instrumente aus Bachs Wirkungskreis in „Thüringen und Sachsen zu hören – neben den Silbermann-Orgeln in Freiberg und Dresden auch vergessene Kleinode, wie etwa aus Mechterstädt und Büßleben (ergänzt durch Instrumente aus Trondheim, Groningen und Grauhof). Zum dritten ist es die stilistische und aufnahmetechnische Souveränität, mit der Gerhard Weinberger und das Label cpo in mehr als zwölf Jahren eine Referenz-Einspielung für das 21. Jahrhundert geschaffen hat.

Aufgrund der exzellenten Tonqualität der Orgel-CD-Aufnahmen, wurde der Toningenieur Herr Prof. Dr. Werner Czesla ebenfalls mit dem Schallplattenkritik-Preis geehrt.

Auszeichnungen an Prof. Gerhard Weinberger und an den Toningenieur Prof. Dr. Werner Czesla

Professor Tomasz Adam Nowak ehrte den Preisträger im Rahmen des Sonderkonzertes mit einer ausgelassenen Eigen-Orgelimprovisation über das Thema B-A-C-H . Das Publikum war schier aus dem Häuschen und dankte mit frenetischen Applaus dem Orgel-Professor für eine grandiose Vorführung an der Klais-Orgel.

Organist: Professor Tomasz Adam Nowak

Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie HfM Detmold

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Die Gesamt-Einspielungen der Orgelwerke von J.S. Bach sind bei jpc mit Hörproben erhältlich.

22 CD’s für 49,99 EURO

Cover: Gerhard Weinberger Orgel Gesamt-Einspielung J.S.Bach

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jpc -Bestellung mit Hörproben  Link:  H i e r – klicken..!!

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Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie HfM Detmold. Leitung Prof. Gerhard Weinberger.

Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie HfM Detmold-Leitung G.Weinberger

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Die sechs Motetten von J.S. Bach – CD – Einspielung von Gerhard Weinberger und den Deutschen Bach-Vocalisten.

Cover J.S.Bach Die sechs Motetten G.Weinberger

Die CD ist über meine Partner-Seite für 5,04 € zu beziehen:

Link:   h i e r – klicken..!!

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Hörprobe:

BWV 225 Bach-Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“

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Es war ein Konzert als Sonntags-Matinee der Extra-Klasse, besetzt mit hervorragenden Organisten und ein profundes Vokal-Ensemble – alles klingt in mir noch prächtig nach, trotz der Schneemassen hat sich der kurze Anfahrtsweg vollends gelohnt und wird nicht der letzte Besuch dieser prächtigen Konzerthalle gewesen sein.

Weitere Fotos sind in meinem Web-Album hinterlegt..!!

Link: h i e r – klicken…!!

Hier eine weitere PDF-Rezension:  h i e r –   klicken..!!

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Gruß

Volker

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