Biografie Gerd Türk – Tenor


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Gerd Türk
Gerd Türk

Gerd Türk erhielt seine erste stimmliche und musikalische Ausbildung als Singknabe an der Kathedrale zu Limburg. Nach dem Studium von Musikerziehung, Kirchenmusik und Chorleitung in Frankfurt/Main setzte er seine gesangliche Ausbildung an der «Schola Cantorum Basiliensis» bei Richard Levitt und René Jacobs und in Meisterkursen bei Ernst Haefliger, Hanno Blaschke und Norman Shetler fort.

Als Konzertsänger arbeitete er mit führenden Ensembleleitern der Alten Musik zusammen, wie Ton Koopman, René Jacobs, Philippe Herreweghe, Jordi Savall, Frans Brüggen u.a. Konzertreisen führten ihn in nahezu alle europäischen Länder, nach Australien, Nord-/Südamerika, Südostasien und Japan. Mittlerweile gilt er als einer der führenden Bach-Tenöre in Deutschland und wird für seine farbige Gestaltung der Evangelisten-Partien gerühmt. So war er an der szenischen Aufführung der Matthäus-Passion beim Perth International Art Festival (2005) beteiligt. 2008 sang er erstmals für die J.S.Bach-Stiftung in St. Gallen.

Gerd Türk war mehr als 10 Jahre Mitglied des Ensembles «Cantus Cölln» unter Konrad Junghänel und arbeitet seit langem mit dem Ensemble «Gilles Binchois» (Ltg. Dorninique Vellard) zusammen, das sich auf die Wiedergabe mittelalterlicher Musik spezialisiert hat.

Opernproduktionen führten ihn an die Bühnen in Montpellier, Innsbruck, Antwerpen und Madrid. Zuletzt nahm er an einer Produktion der «Nederlandse Reisopera» mit MonteverdiMadrigalen und in Monteverdi‘s «Orfeo» am «Teatro del Liceu» in Barcelona teil.

Seine Diskographie umfasst rund 100 CD-Produktionen, von denen zahlreiche mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet wurden. Er ist regelmäßig beteiligt an der Gesamtaufnahme des Vokalwerks von J.S. Bach mit dem «Bach Collegium Japan» (unter Masaaki Suzuki), die von der internationalen Presse mit viel Anerkennung aufgenommen wurde.

Gerd Türk ist seit dem Jahr 2000 Lehrer für Barockgesang und Ensemble an der «Schola Cantorum Basiliensis» und gibt Meisterkurse in Spanien und an der „University of Fine Arts“ in Tokyo

http://www.scb-basel.ch/index/112691

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Turk-Gerd.htm

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J.S.Bach-Stiftung St. Gallen – eigene wöchentliche TV-Sendung mit Bach-Aufführungen auf Schweizer Sender TVO


Die Schweizer J.S.Bach-Stiftung aus St. Gallen bekommt ihre eigene TV-Sendung! Ab sofort werden ihreBach-Aufführungen jeden Sonntag ab 11 Uhr auf TVO ausgestrahlt. Die 90-minütigen Sendungen umfassen Werkeinführung, Kantate und Reflexion.
Weitere Infos unter www.bachstiftung.ch

Die erste Sendung „Bach er lebt“ vom 21.8.2011 auf TVO kann jetzt im Archiv nachgeschaut werden: Einführungsworkshop, Kantate BWV 156 „Ich steh mit einem Fuss im Grabe“ sowie Reflexion von Gottfried Schatz. Alles in voller Länge. Viel Vergnügen!

Hier der Link zu dieser Sendung:
http://www.tvo-online.ch/index.php?article_id=1594

Das Abendprogramm ist als PDF verfügbar:
http://www.bachstiftung.ch/media/filer_public/2011/01/13/2010_abendprogramm_bwv_156.pdf

Biografie Gotthold Schwarz – Bass


 

Gotthold Schwarz wurde im sächsischen Zwickau geboren und hatte schon frühzeitig intensiven Kontakt zur Musik durch seinen Vater, der Kantor an der dortigen Pauluskirche war. 1964 wurde er Mitglied des Leipziger Thomanerchores, dem er seitdem auf das engste verbunden ist: zunächst als Stimmbildner des Chores, berufen 1979 vom damaligen Thomaskantor Hans-Joachim Rotzsch; später dann als ständiger Solist bei den Kantaten- und Oratorienaufführungen des Chores; und schließlich 1992 und 1999 sowie abermals 2002/2003 als interimistischer Thomaskantor bzw. dessen Stellvertreter, als er sämtliche gottesdienstlichen und konzertanten Aufführungen des Chores übernahm und die Thomaner ebenso auf ihren Konzertreisen leitete wie auch bei den Konzerten im Gewandhaus, in der Thomaskirche oder bei den Leipziger Bachfesten.

Nach Abschluss seines kirchenmusikalischen Studiums in Dresden, studierte Gotthold Schwarz Kirchenmusik und Gesang an der Leipziger Hochschule für Musik. Dabei zählten zu seinen wichtigsten Lehrern Hans-Joachim Rotzsch, Max Pommer, Gerda Schriever und Hermann-Christian Polster. Daneben konnte er seine Studien bei Peter Schreier, Helmuth Rilling und Phillippe Huttenlocher weiter vervollständigen. Zu jener Zeit schon begann er mit seiner regen Konzerttätigkeit als Solist, die ihn zu einem der am meisten gefragten Oratoriensänger machte. Dabei ist er mit den namhaftesten Ensembles und Dirigenten aufgetreten, so dem Monteverdi Choir, den English Baroque Soloists und John Eliot Gardiner, dem Collegium Vocale Gent und Phillippe Herreweghe, mit Il Giardino Armonico und Gustav Leonhard, dem Kammerchor Stuttgart und Frieder Bernius, dem Kölner Kammerchor und Peter Neumann, der Rheinischen Kantorei und Hermann Max, dem RIAS Kammerchor und Marcus Creed, dem Nederlands Kammerkoor oder der Nederlands Bachverniging, dem Leipziger Gewandhausorchester sowie der Dresdner Staatskapelle.

Als Oratoriensänger hat sich Gotthold Schwarz jedoch stets verpflichtet gefühlt, sich mit dem jeweiligen Werk nicht allein unter sängerischen, sondern auch unter dirigentischen und chorleiterischen Aspekten auseinanderzusetzen. Diese Einstellung hat ihn ebenso zu einem überaus geschätzten Sängerkollegen gemacht, wie sie von Bedeutung wurde für seine zahlreichen eigenen Dirigierverpflichtungen – ob bei den Thomanern, oder den eigenen Ensembles. Gotthold Schwarz, der aus dieser Einstellung heraus schon zu Beginn der 80er Jahre das Concerto Vokale und 1989 dann das Sächsische Barockorchester gegründet hatte, vereinigt auf diese Weise in einer für die Chormusik geradezu idealen Weise den Sänger und den Dirigenten in einer Person. Dabei gilt sein besonderes Interesse den Vokalwerken der Bach-Familie sowie insgesamt der Musik des deutschen Barock. Zahlreiche CDs und Rundfunkproduktionen belegen seine umfassende künstlerische Tätigkeit.

Neben Konzert und Oper widmet sich Gotthold Schwarz in den letzten Jahren verstärkt dem Liedgesang, wobei ihn ein weit reichendes Repertoire vom Barock bis zur Moderne auszeichnet. Mit den aktuellen Programmen “Bach und Norddeutschland“ und Schuberts “Winterreise“ sowie als Solist bei verschiedenen Oratorienaufführungen wird er in dieser Saison bundesweit sowie u. a. in der Schweiz, Russland und Argentinien zu hören sein. Am 10. Juni 2016 wurde Gotthold Schwarz vom Stadtrat Leipzig zum offiziellen 17. Thomaskantor gewählt. Am 4. Oktober 2017 zeichnete der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue den Leipziger Sänger, Chorleiter und Dirigenten Gotthold Schwarz mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland aus. Der Leiter des Thomanerchores und Kantor der Thomaskirche habe sich um die Förderung Alter Musik verdient gemacht. Außerdem habe er in den vergangenen Jahrzehnten wesentlich dazu beigetragen, dass der Thomanerchor ein kulturelle Aushängeschild der Bundesrepublik sei.

http://www.barocktrio-gotthold-schwarz.de/index.php

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Schwarz-Gotthold.htm

 

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Radiotipp 24.8.2011


24.8.

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BR-klassik
13:05-14:00

Musik im Originalklang

Viktoria Mullova, Violine
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
John Eliot Gardiner

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-dur;
Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert e-moll, op. 64

(Deutsche Grammophone / Philips)

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Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den 9. Sonntag nach „Trinitatis“


J.S. Bach-Stadt Leipzig mit Rathaus

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Liebe Bach-Freunde !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 21.08.2011 begehen wir den  9. „Sonntag nach Trinitatis“

Der  9.  Sonntag nach Trinitatis wird durch das Evangelium von den anvertrauten Zentnern bestimmt. Gott hat uns etwas gegeben, das zu vermehren durch unseren eigenen Einsatz möglich ist. Wir werden daran gemessen werden, wie wir diese „Gaben“ fruchtbar einsetzen. Der Sonntag soll uns auch daran erinnern, dass was wir sind und haben, wir unserem himmlischen Vater zu verdanken haben. 

Am 9. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Gleichnis von den anvertrauten Talenten und erfahren, dass Gott selbst uns mit Gaben beschenkt, die wir einsetzen können und sogar sollen. Dabei brauchen wir nicht zu sorgen, etwas zu verlieren, denn Gottes Gaben können nicht verloren gehen.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 9. Sonntag nach Trinitatis

BWV    94 –  „Was frag ich nach der Welt“

BWV  105 –  „Herr, gehe nicht ins Gericht“

BWV 168 –  „Tue Rechnung! Donnerwort“

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Im Radio Live: 

„Ein Gardiner-Monteverdi-Choir Sonntag“

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8:04 Uhr – 9:00 Uhr

SR2 Kulturradio

Allgemein http://www.sr-online.de/sr2/74/
Programm http://www.sr-online.de/sr2/1356/

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SR2 Kulturradio – Bach-Kantate

BWV 168  ‚Tue Rechnung! Donnerwort‘,

Kantate am 9. Sonntag nach Trinitatis,

Katharine Fuge, Sopran 
Daniel Taylor, Countertenor 
James Gilchrist, Tenor 
Peter Harvey, Bass 
Monteverdi Choir London 
English Baroque Soloists 
Leitung: John Eliot Gardiner

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8:03 Uhr – 8:30 Uhr
SWR 2

Allgemein http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Programm http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html#aktuell

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SWR 2  Kantate

BWV 105  „Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht“ ,

Kantate am 9. Sonntag nach Trinitatis,

Katharine Fuge, Sopran
Daniel Taylor, Countertenor
James Gilchrist, Tenor
Peter Harvey, Bass
Monteverdi Choir London
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

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„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sonntag, 21.08.2011 von 09:05  – 10:00 Uhr

Livestream-

Link: http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 „Geistliche Musik“ – Programmauszug:

Johann Sebastian Bach

BWV 94 „Was frag ich nach der Welt“,  Kantate zum 9. Sonntag nach

Trinitatis für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Katharine Fuge, Sopran; Daniel Taylor, Altus; James Gilchrist, Tenor;

Peter Harvey, Bass; Monteverdi Choir; English Baroque Soloists, Leitung:

John Eliot Gardiner

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/ YouTube: BWV 94 – 

 „Was frag ich nach der Welt“

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Kantaten-Beschreibung zum BWV 94, 105 und 168

liegen für den 9. Sonntag nach Trinitatis leider nicht vor !

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für den 8. und 10. Sonntag nach Trinitatis:

               Link:     h i e r  zum Download als PDF  Gardiner 

  Künstler-Beitrag –  Link: Künstlerbeitrag Jane Rogers, Bratsche  

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/ YouTube: BWV  105 – 

  „Herr, gehe nicht ins Gericht“  (Interpret: Philippe Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 168 – 

 „Tue Rechnung! Donnerwort“   (Harnoncourt)

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CD für den 9. Sonntag nach „Trinitatis“ 
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……Cover:  DG-Archiv 463 590-2 (2000)
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        BWV    94 –  „Was frag ich nach der Welt“

       BWV  105 –  „Herr, gehe nicht ins Gericht“

      BWV 168 –  „Tue Rechnung! Donnerwort“

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Trinitatis-Sonntag..!!

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Herzliche Urlaubs-Grüße aus München

Volker

Biografie Stephan Loges – Bass-Bariton


Stephan Loges, © Ana Alvarez Prada
© Ana Alvarez Prada

Stephan Loges wurde in Dresden geboren und bekam dort seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied des Dresdener Kreuzchores. Er studierte an der Hochschule der Künste Berlin sowie der Guildhall School of Music and Drama in London und gewann 1999 die Wigmore Hall Song Competition in London.Er gibt regelmäßig und weltweit Liederabende, u. a. an der Wigmore Hall in London, der Carnegie Hall in New York, dem Concertgebouw in Amsterdam, beim Klavierfestival Ruhr, am La Monnaie in Brüssel, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Kuhmo Festival in Santiago de Compostela und im Rahmen der Vocal Arts Series in Washington mit Pianisten wie Roger Vignoles, Simon Lepper, Alexander Schmalcz und Eugene Asti.

In Konzerten war Stephan Loges unter anderem in Benjamin Brittens »War Requiem« mit dem Melbourne Symphony Orchestra und dem Royal Philharmonic Orchestra, in Haydns »Die Schöpfung« mit dem Iceland Symphony Orchestra unter Paul McCreesh und mit dem Mozarteumorchester in Salzburg zu hören; darüber hinaus in Haydns »Die Jahreszeiten« an der Semperoper Dresden unter Peter Schreier, Edward Elgars »The Dream of Gerontius« in Stuttgart und Darmstadt, in Mendelssohns »Elias« unter Paul McCreesh, in »Messiah« mit dem National Symphony Orchestra in Washington und den Sinfonieorchestern aus San Francisco und Detroit. Zudem in Kaija Saariahos »The Tempest Songbook« mit dem Scharoun Ensemble in der Kölner Philharmonie und in regelmäßigen Auftritten mit dem Scottish Chamber Orchestra, unter anderem in Brahms’ »Vier ernste Gesänge« und Arrangements von Schubert-Liedern unter dem Dirigat von Olari Elts.

Stephan Loges hat in Aufführungen der Kantaten unter Sir John Eliot Gardiner bei der Bach Cantata Pilgrimage 2000 (Aufnahmen bei SDG) und der Passionen Johann Sebastians Bachs mit dem Gabrieli Consort unter Paul McCreesh gesungen (Aufnahme bei Deutsche Grammophon). Bei den BBC Proms gab er 2002 sein Debüt in Bachs »Matthäus-Passion« unter Trevor Pinnock und ist seitdem mit vielen Ensembles der historischen und der modernen Aufführungspraxis aufgetreten, so mit dem Münchner Bach-Chor und -Orchester, dem Schwedischen Rundfunksinfonieorchester unter Daniel Harding und dem Melbourne Symphony Orchestra. Ebenso singt er regelmäßig in Bachs »Weihnachtsoratorium«, zuletzt mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Paul McCreesh und mit dem Russian National Orchestra unter Vladimir Jurowski.

Sein Operndebüt gab Stephan Loges am La Monnaie in Brüssel in einer Uraufführung des Komponisten Luca Francesconi und kehrte später als Wolfram in Richard Wagners »Tannhäuser« und zuletzt als Papageno in Mozarts »Die Zauberflöte« an das Haus zurück. Weitere Opernauftritte umfassten die Londoner Produktion von James Macmillans »Parthanogenesis«, als Graf in Mozarts »Le nozze di Figaro«, Schaunard in »La Bohème«, Mercutio in Charles Gounods »Roméo et Juliette« und Demitrius in Brittens »A Midsummer Night’s Dream« an der Opera North in Leeds; Moritz in Benoit Merniers »Frühlings Erwachen« an der Opéra national du Rhin und als Graf in Richard Strauss’ »Capriccio« und Bill in Kurt Weills »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« beim Edinburgh Festival.

http://www.maxinerobertson.com/index.php?load=artists&artist=sl&section=home

http://www.staatsoper-berlin.de/person_detail.php?personId=57139&language=de_DE&TB_iframe=true&height=500&width=650

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Loges-Stephan.htm

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Biografie Kati Debretzeni – Violine


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Kati Debretzeni, © Joe Plommer
© Joe Plommer

Kati Debretzeni wurde in Transsilvanien geboren und emigrierte am Alter von 15 Jahren nach Israel. Sie studierte Violine an der Musikakademie von Tel Aviv bei Ora Shiran. Aufgrund ihres Interesse an historischer Aufführungspraxis setzte sie ihre Studien im Fach Barockvioline bei Catherine Mackintosh und Walter Reiter in London fort. Im Jahr 2000 nahm sie an der Bach Cantata Pilgrimage John Eliot Gardiners als Konzertmeisterin teil. Sie kann auf vielen der kürzlich veröffentlichten Liveaufnahmen des Labels SDG gehört werden. Seither wurde sie von verschiedenen Orchestern wie Orchestra of the Age of Enlightenment, King’s Consort, English Concert, Sevilla Baroque Orchestra und Balthasar Neumann Ensemble eingeladen. Sie ist nach wie vor eine der KonzertmeisterInnen der English Baroque Soloists und führte gemeinsam mit dem Pianisten Robert Levin ein rekonstruiertes Doppelkonzert von Mozart bei den Salzburger Festspielen 2006 auf. Sie spielte Vivaldis Vier Jahreszeiten in Island und Polen. Ein weiteres Projekt war eine Tournee und CD-Einspielung der Brandenburgischen Konzerte von Bach gemeinsam mit Trevor Pinnock und seinen European Brandenburg Ensemble. Als aktive Kammermusikerin war sie von 2000 bis 2006 Mitglied von Florilegium, mit denen sie im Wiener Konzerthaus, der Wigmore Hall, dem Concertgebouw Amsterdam u.a. Konzerte gab.

Einspielungen des Amsterdam Baroque Orchestra für Channel Classics, bei denen sie als Gast-Konzertmeisterin mitwirkte, wurden mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Die Aufnahme der Pariser Quartette von Telemann mit Florilegium wurde für den Gramophone Award nominiert. Ihre Forschungen zu Werken von Heinrich Biber sind auf einer CD mit dem von ihr mitgegründeten Ensemble Ricardo (LINN) dokumentiert, die als Kammermusik-CD des Monats im Fachmagazin „The Strad“ ausgewählt wurde. Dieses Ensemble ist spezialisiert auf den „Stylus Phantasticus“ des 17. Jahrhunderts.

Kati Debretzeni gab Kurse und Workshops in Europa und Israel. Sie unterrichtet im Fachbereich Alte Musik am königlichen Konservatorium in Den Haag.

Ein Interview auf Englisch:
http://oaeblog.wordpress.com/2010/10/12/speed-interview-kati-debretzeni/

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Biografie Jean-Claude Zehnder – Organist


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Jean-Claude Zehnder wurde 1941 in Winterthur / Schweiz geboren. Er studierte in Winterthur am dortigen Konservatorium und an der Universität Zürich, später an der Musik-Akademie in Wien bei Anton Heiller und bei Gustav Leonhardt in Amsterdam. 1966 wurde er Organist und Chorleiter der Evangelischen Stadtkirche Frauenfeld, danach war er Orgel- und Cembalolehrer am Konservatorium in Winterthur. Seit 1972 war er in Basel tätig.

Der Künstler und Wissenschaftler unterrichtete von 1972 bis 2006 die Orgelklasse der Schola Cantorum Basiliensis. Als Organist am Dom zu Arlesheim bei Basel spielt er die Johann-Andreas-Silbermann-Orgel von 1761 regelmäßig in den Gottesdiensten und Domkonzerten.

Jean Claude Zehnder ist international angesehen als Interpret alter Orgel- und Cembalomusik. Zugleich ist er in der Bach-Forschung tätig, speziell auf dem Gebiet der Stilentwicklung im Frühwerk und der Interpretationsforschung. Sein Buch über die frühen Werke Johann Sebastian Bachs erschien 2009 im Schwabe-Verlag, Basel. Es etabliert erstmals eine chronologische Ordnung von etwa 120 Stücken, die im Zeitraum von 1695 bis 1708 entstanden sind. Die Erfassung von stilistischen Parametern dient darüber hinaus der Darstellung von Bachs Werdegang, seiner jugendlichen Experimente und der allmählichen Herausbildung einer „Tonsprache”, die unser abendländisches Musikverständnis stark geprägt hat. Er ist Dozent bei der Sommerakademie für Alte Musik in Innsbruck und Mitinitiator der Orgelwochen in Muri und Arlesheim.

Wegen seiner künstlerisch-wissenschaftlichen Doppelbegabung wurde Jean Claude Zehnder im Januar 2002 die Ehrendoktorwürde der Universität Dortmund verliehen.

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Fernsehsender „TVO“ ein Interview mit dem musikalischen Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen, Rudolf Lutz


Screenshot: TVO-Fernsehen Sommerinterview Bach-Stiftung St. Gallen - mit Rudolf Lutz und Konrad Hummler

Liebe Bachfreunde/innen!

Am Sonntag, 14.08.2011 strahle das Private Schweizer Fernsehen (TVO) aus St. Gallen ein Interview mit dem Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen – „Rudolf Lutz“ – und dem Förderer der Stiftung: „Konrad Hummler“ – aus.

Die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen wurde im Jahr 1999 gegründete.

Ziel der Stiftung ist, das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bachs (1685–1750) in einer Gesamtaufführung zu bewältigen.

Ziel der Bachstiftung:

Bei einer Aufführung pro Monat dauert das Vorhaben an die 25 Jahre, geht es doch um mehr als 200 Kantaten, sechs Motetten, diverse Messen-Sätze, Oratorien, Passionen und die h-Moll-Messe. Die Stiftung bezweckt gemäss Gründungsurkunde «die Förderung des Kulturlebens in der Region Ostschweiz, indem sie Trägerschaften und Einzelpersonen unterstützt, die sich in edukativer Weise um die öffentliche Aufführung des Gesamtwerkes von Johann Sebastian Bach bemühen, um so insbesondere der Jugend die Bedeutung seines musikalischen Schaffens näherzubringen».

Ein weiteres formuliertes Ziel der Stiftung ist es, in regelmässigen Abständen Konzertmitschnitte des gesamten Vokalwerks von guter Qualität und in genügender Abdeckung zu liefern, da solche bisher fehlten.

Abfolge:

Pro Abend wird nur eine Kantate, diese dafür aber zweimal, aufgeführt. Vor jedem Konzert findet ein Einführungs-Workshop statt, und zwischen den beiden Aufführungen erfolgt eine Reflexion über den Kantatentext.

Gründer:

Gründer der J. S. Bach-Stiftung sind der Musiker Rudolf Lutz (künstlerische Leitung) und der Privatbankier Konrad Hummler. Aus privaten Mitteln wurde der Grundstock gelegt.

Instrumentalensemble:

Schola Seconda Pratica

DVD und Anthologie:

Aus der Sammlung der Reflexionen entsteht mit der Zeit eine «J. S. Bach-Kantatenanthologie des 21. Jahrhunderts» in Buchform. Eine Sammlung von allen DVDs mit Konzertmitschnitten eines Bachjahres erscheint ebenfalls jährlich.

Örtlichkeiten:

Die Kantaten werden in der Grubenmann-Kirche im appenzellischen Trogen aufgeführt.

Weblink:

Webpräsenz der J. S. Bach-Stiftung

(Quelle: Wikipedia)

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YouTube-Video: Auszüge vom Sommerinterview der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

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Über den nachstehende Link kann das gesamte Interview angesehen werden.

Das Schweizerdeutsch im Interview ist ein wenig gewöhnungsbedürftig – da muss genau hingehört werden – dann versteht man schon die getätigten Aussagen. Ich wünsche Allen viel Spaß mit dem Interview von unseren Bach-Freunden St. Gallen in der Schweiz.

Link: http://www.tvo-online.ch/index.php?article_id=100&day=2011-08-14

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Ich verabschiede mich für heute vom Blog……..!!

Herzliche Grüße

Volker

Biografie Daniel Roth – Organist


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Daniel Roth
Daniel Roth

Daniel Roth wurde 1942 im elsässischen Mulhouse geboren. Die erste musikalische Ausbildung bekam er am Konservatorium seiner Heimatstadt Mulhouse-Alsace. Durch seine Bewunderung für Albert Schweitzer gelangte er frühzeitig zur Orgel. Ab 1960 studierte er am Pariser „Conservatoire National Superieur de Musique“. Dieses Studium beendete er mit fünf ersten Preisen in den wichtigsten Fächern: Orgelinterpretation und -improvisation (bei Rolande Falcinelli), Klavierbegleitung (bei Henri Puig-Roget), Kontrapunkt und Fuge (bei Marcel Bitsch) und Harmonielehre (bei Maurice Duruflé). Es folgten intensive Studien in Alter Musik bei Marie-Claire Alain und Vorbereitung auf internationale Wettbewerbe. 1963 startete er seine Laufbahn als Organist an der Cavaillé-Coll-Orgel der Pariser Basilika Sacré-Coeur als Stellvertreter seiner Lehrerin Rolande Falcinelli. In den folgenden Jahren wurde Roth Preisträger der Orgelwettbewerbe in Arnheim, München und Aosta.

1966 gewann er den „Prix de haute exécution et d’ improvisation des Amis de l’Orgue-Paris“ und 1971 den bedeutenden Orgelwettbewerb in Chartres in beiden Disziplinen – Interpretation und Improvisation. Zwei Jahre später wurde Roth Nachfolger von Rolande Falcinelli als Titularorganist an der Basilika Sacré-Coeur in Paris.

Seit diesen Jahren macht Daniel Roth eine internationale Karriere als Konzertorganist und Solist bei berühmten Orchestern. Er hält Meisterkurse, Konferenzen, wirkt als Jurymitglied bei Wettbewerben mit. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen (Filmportrait ZDF, 3 Sat., BBC, Rick Steeve USA, Video-Film Dallas, Texas), Schallplatten- CD Aufnahmen bei Philips, EMI, Erato, Arion, Motette (Düsseldorf), Wergo ,IFO (Schott-Mainz), Priory (London), Aeolus, JAV (USA) zeugen von seiner Vielseitigkeit.

Im Jahr 1973 erfolgte seine Berufung zum Professor am „Conservatoire National de Région“ in Marseille. Im darauf folgenden Jahr wurde er Leiter der Orgelklasse an der Katholischen Universität Washington, wo er als „Artist-in-Residence“ auch die Orgel der National-Shrine-Cathedral spielte.

Von 1979 bis 1988 versah Roth eine Orgelprofessur am „Conservatoire National de Région“ in Strasbourg. In diesen Zeitraum fiel auch eine der ehrenvollsten Berufungen seiner Karriere: 1985 wurde Roth Titularorganist an der berühmten Cavaillé-Coll-Orgel der Pariser Pfarrkirche Saint-Sulpice und somit Nachfolger einiger der bedeutendsten Musiker der französischen Orgelkultur: Clérambault, Séjan, Lefébure-Wély, Widor, Dupré und Grunenwald.

1988 erhielt Roth eine Professur an der Musikhochschule des Saarlandes in Saarbrücken. Seit 1995 unterrichtet er als Nachfolger von Helmut Walcha und Edgar Krapp an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.

Als Komponist verschiedener Werke für Orgel, für Flöte und Orgel, für Chor und Orgel sowie für Orchester, bei Leduc, Bärenreiter, Schott(Mainz), Novello und Butz veröffentlicht, wurde er mit dem Florent-Schmitt-Preis von der Académie des Beaux-Arts (Institut de France) ausgezeichnet. Einige sind auch auf CD erhältlich.

Er ist Mitglied der französischen staatlichen Kommission für Historische Orgeln, und Mitglied von „Fellow of the Royal College of Organists“ in London.

Am 11 November 2005 weihte Daniel Roth die neue Schuke-Orgel, im Großherzogtum Luxemburg “Salle de Concerts Grande-Duchesse Joséphine-Charlotte.” Erbaut wurde das Werk von der Berliner Orgelbaufirma Schuke, die Disposition stammt vom nDaniel Roth.

Am 29.06.2006 wurde Roth für seine Maßstäbe setzenden Interpretation der europäischen Orgelliteratur und seine Improvisationskunst von der deutschen Stadt Schwäbisch Gmünd der Preis der „Europäischen Kirchenmusik 2006“ verliehen.

Zwei wesentliche Charakteristika französischer Orgelkunst müssen als prägende Einflüsse in Daniel Roths musikalischer Ausbildung genannt werden: in kompositorischer und improvisatorischer Hinsicht die äußerst differenzierte impressionistische Klanglichkeit der Werke Duruflés, in organistischer Hinsicht die technische und gestalterische Souveränität Duprés, die sich – wie jede Meisterschaft – besonderer Disziplin und Hingabe verdankt.

Das geistige und künstlerische Fundament, auf dem diese musikalischen Einflüsse und Eigenständigkeit entwickeln konnten, bilden für Daniel Roth seine Verehrung Albert Schweitzers und Johann Sebastian Bachs sowie in letzter Instanz seine tiefe Verwurzelung im katholischen Glauben, der durch die Vorbilder Schweitzer und Bach immer auch ökumenisch ausgerichtet ist.

http://www.danielrothsaintsulpice.org/deutsch/

 

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Radiotipps 15.8. – 20.8.2011


15.8.

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BR-klassik
20-21:35
Festspielzeit: Altenberger Sommer
Festkonzert mit dem Tölzer Knabenchor
L’arte del mondo
Leitung: Werner Ehrhardt
Solisten: Katja Stuber, Sopran; Ingeborg Danz, Alt; Krystian Adam, Tenor; Raimund Nolte, Bass
Johann Sebastian Bach: „Lobet Gott in seinen Reichen“, BWV 11;
„Erschallet, ihr Lieder“, BWV 172;
Michael Haydn: Requiem c-moll
Aufnahme vom 28. Mai 2011

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17.8.

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ARD Radiofestival
20-22:30
Bachwoche Ansbach
Le Concert des Nations, Viola da gamba und Leitung: Jordi Savall
Johann Sebastian Bach
Ein musikalisches Opfer, BWV 1079
Aufnahme des BR vom 4. August aus St. Johannis

Wie letzte Woche schon angekündigt, wird dieses Konzert jetzt von den anderen ARD-Kultursendern übertragen.
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20.8.

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SWR 2
19-20
Hector Berlioz: Messe solennelle
Donna Brown (Sopran)
Jean-Luc Viala (Tenor)
Gilles Cachemaille (Bassbariton)
Monteverdi Chor
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Leitung: John Eliot Gardiner
(Philips/Universal)

 

 

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den 8. Sonntag nach „Trinitatis“


In 1750 erstellt das Volbach Portrait J.S. Bach in seinem Sterbejahr 1750

Liebe Bach-Freunde !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 14.08.2011 begehen wir den – 8. „Sonntag nach Trinitatis“

Der 8. Sonntag nach Trinitatis fragt nach der Antwort des Menschen auf das Handeln Gottes in seinem Leben. Diese Antwort erfordert nicht viel; es ist eigentlich ein schlichtes „Nichtverbergen“ dessen, was man bekommen hat. Schwerpunkt der Texte ist aber auch das Licht, das von denen, die dem Volk Gottes angehören, ausgeht, oder an dem sie teilhaben. Die Zusage Jesu: Ihr seid das Licht der Welt – läßt uns fragen, wodurch diese Zusage gerechtfertigt ist. Wir erkennen, dass es nicht unser Handeln ist, sondern der Glaube an den, der selber das Licht dieser Welt ist. Dieser Glaube läßt uns teilhaben an der Liebe Gottes, die sich uns in Jesus Christus erwiesen hat, und indem wir von dieser Liebe durch unser Leben zeugen, tragen wir das Licht in diese Welt.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 8. Sonntag nach Trinitatis

BWV    45 –  „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“

BWV  136 –  „Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz“

BWV 178 –  „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“

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Im Radio Live: 

„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sonntag, 14.08.2011 von 09:05  – 10:00 Uhr

Livestream-

Link: http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 „Geistliche Musik“ – Programmauszug:

Georg Böhm

Warum toben die Heiden, Kantate für Soli, Chor, Bläser, Streicher und

Basso continuo; Irmela Brünger und Inga Schneider, Sopran; Beat Duddeck,

Altus; Jörn Lindemann, Tenor; Markus Flaig, Bass; Capella Sancti Georgi;

Musica Alta Ripa, Leitung: Ralf Popken

Johann Sebastian Bach

BWV 178 „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“, Kantate zum 8. Sonntag nach Trinitatis

für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Matthew White, Altus; Makoto Sakurada, Tenor; Peter Kooij, Bass; Bach

Collegium Japan, Leitung: Masaaki Suzuki

Dietrich Buxtehude

Magnificat noni toni für Orgel; Kei Koito an der Scherer-Orgel der St.

Stephanskirche in Tangermünde

Johann Christian Bach

Magnificat C-dur für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Elisabeth Scholl, Sopran; Ruth Sandhoff, Alt; Andreas Karasiak, Tenor;

Gotthold Schwarz, Bass; Dresdner Kammerchor; La Stagione Frankfurt,

Leitung: Michael Schneider

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/ YouTube: BWV 45 – 

 „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“

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Kantaten-Beschreibung zum BWV 45, 136 und 178

von „Sir John Eliot Gardiner“ ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt!

Kantaten für den 7. Sonntag nach  „Trinitatis“ 

(Kantaten für den achten Sonntag nach Trinitatis Christkirche, Rendsburg am 13. August 2000)

Gardiner – Ausführungen zum BWV 45  – „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“

Kantaten für den 8. Sonntag nach Trinitatis:

In der letzten Kantate, die für diesen Sonntag überliefert ist, ging Bach auf eine deutlich andere Art zu Werke. BWV 45 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist beginnt mit einem kunstvoll ausgearbeiteten Choralsatz in E-dur mit Streichern, zwei Flöten und zwei Oboen (auch hier muss, trotz fehlender Angaben, die eine Oboe eine d’amore, die andere eine normale Oboe sein, wenngleich auch diese sich außerhalb ihres Tonbereichs und über ihn hinaus bewegt). Wie der für einen Christen richtige Weg auszusehen habe, erfahren wir auf eine sehr direkte Weise: ‚Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert’, während ‚Qual und Hohn drohet deinem Übertreten’.

Hier fällt mir besonders auf, wie glänzend es Bach gelungen ist, Fugentechnik und eine sich am Madrigalstil orientierende Textvertonung miteinander zu verschmelzen. Nachdem er – vor allem in den einleitenden Phrasen ‚Es ist dir gesagt’ – seine Stimmen und sogar die Instrumente paarig angeordnet und damit bis zu einem gewissen Grade die Dynamik festgelegt hat (Angaben dazu sind überhaupt keine vorhanden), reserviert er das gesamte Tutti für die gewichtige Weisung: ‚Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott’. Die den Übeltätern drohende Strafe ist das Thema der ersten Tenor- Arie in cis-moll (Nr. 3), wo die von Gott eingeforderte ‚scharfe Rechnung’ eine bedeutungsschwere Ausdeutung erhält und sich, abgesetzt gegen einen ansonsten ruhigen Hintergrund, bei den Worten ‚Qual und Hohn’ – Signal für einen Wald aus Erhöhungszeichen, einschließlich eis und fisis – in einer Folge jeweils eine übermäßige Sekunde weiter aufsteigender Phrasen die Spannung aufzubauen beginnt.

Der zweite Teil der Kantate beginnt mit einem Satz für Bass und Streicher, der als Arioso ausgewiesen ist – und auf eine falsche Fährte führt (es ist Bachs Manier, Äußerungen von Christus persönlich gegen Abschnitte in indirekter Rede abzusetzen). In Wahrheit ist dieser Satz eine vollwertige, ausgesprochen virtuose Arie, halb Konzert à la Vivaldi, halb Opernszene. Wir sind wieder an unserem Ausgangspunkt angelangt, bei den falschen Propheten. Sehr deutlich gibt Bach zu verstehen, was all jene, die nur Lippenbekenntnisse ablegen, zu gewärtigen haben, und schildert als Kontrast dazu in der folgenden Arie mit obligater Flöte das Schicksal derer, die Gott ‚aus wahrem Herzensgrund’ bekennen. Der Choral ‚Gib, dass ich tu mit Fleiß’, eine Vertonung von Johann Heermann, ist ein vortrefflicher und überzeugender Schluss: Gott vollbringt sein Werk durch mich, sein Wille geschehe, ‚zu der Zeit, da ich soll’, und er gebe, ‚dass es gerate wohl’.

Rendsburg ist eine sehr hübsche Stadt zu beiden Seiten des Nord-Ostsee-Kanals in Schleswig-Holstein. Obwohl Bach nie so weit nach Norden gekommen war (der nördlichste Ort war das hundert Kilometer südöstlich gelegene Lübeck, wo wir die gleichen Kantaten am Tag zuvor aufgeführt hatten), gewinnt man den Eindruck, er hätte sich in dieser wunderschönen, während seiner Jugend auf Geheiß des dänischen Königs Christian V. erbauten, in Kreuzform angelegten Kirche mit Holzgewölbe sicher sehr zu Hause gefühlt. 

© John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen: h i e r  zum Download als PDF  Gardiner 

  Künstler-Beitrag –  Link: Künstlerbeitrag Jane Rogers, Bratsche  

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/ YouTube: BWV 136 – 

  „Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz“ Part 1

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/ YouTube: BWV 136 – 

  „Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz“ Part 2

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/ YouTube: BWV 136 – 

  „Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz“ Part 3

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/ YouTube: BWV 178 – 

 „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“  Part 1 (Harnoncourt Tölzer Knabenchor)

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/ YouTube: BWV 178 – 

 „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ Part 2

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/ YouTube: BWV 178 – 

 „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ Part 3

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CD für den 8. Sonntag nach „Trinitatis“ 
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten:
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Cover: CD’s – SDG 147 – Vol.  5
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BWV 45  “Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ 

/ Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol.  5 – CD  1

BWV 136 “Erforsche mich Gott, und erfahre mein Herz“ 

/ Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol.  5 – CD  1

BWV 178  “Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ 

/ Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 147 –  Vol. 5 – CD 1

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Trinitatis-Sonntag..!!

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Herzliche Grüße

Volker

Biografie Ewald Kooiman – Organist


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Ewald Kooimann,  © Peter Kooimann
© Peter Kooimann

Ewald Kooiman, geboren 1938, studierte Orgel in Amsterdam und in Paris (Prix de Virtuosité an Jean Langlais), an der Schola Cantorum bei Jean Langlais, das er 1963 mit dem Prix de Virtuosité beendete. Er ist außerdem habilitierter Romanist. Als Konzertorganist, Wissenschaftler, Dozent und Juror trat er bei unzähligen internationalen Festivals und Symposien in Erscheinung. Weltweite Bekanntheit erlangte Kooiman durch die intensive Beschäftigung mit der Interpretation der Bachschen Orgelwerke.

Er ist der Herausgeber der beiden Publikationsreihen “Incognita Organo” und “Repro Organo”, die etwa 50 Bände mit Orgelmusik des 17. bis 19. Jahrhunderts umfassen. Über 70 Tonträger mit Kooimanschen Interpretationen sind erhältlich, darunter zwei Aufnahmen des gesamten Orgelwerks von Johann Sebastian Bach, gespielt auf historischen Instrumenten in den Niederlanden, in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Er erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Ewald Kooiman war Professor für Orgelkunst an der Freien Universität Amsterdam und Professor für Orgelspiel am Sweelinck Konzervatorium in Amsterdam; an der Internationalen Sommerakademie in Haarlem unterrichtet er die Interpretation der Orgelwerke Bachs. Er war Gastprofessor an Universitäten und Hochschulen in mehreren Ländern Europas, in Süd-Afrika, in Korea und in den USA. Der Königliche Niederländische Organisten Verein ernannte Ewald Kooiman zum Ehrenmitglied. Im Jahre 2003 wurde Ewald Kooiman von niederländischen Königin zum Ritter in den “Orde van de Nederlandse Leeuw” ernannt. 2005 hat die Stadt Haarlem ihn mit ihrer Ehrenmünze für seine Verdienste als Konzertorganist und als langjährigen Vorsitzenden des berühmten Internationalen Orgelfestivals Haarlem geehrt.

Ewald Kooiman starb plötzlich und unerwartet während eines Urlaubs im Januar 2009.

http://www.ewaldkooiman.com/de/home.html

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Kooiman-Ewald.htm

 

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Gesamtaufführung der geistlichen und weltlichen Kantaten, Oratorien, Passionen, Messen, Motetten, Choräle, Arien und Lieder von Johann Sebastian Bach


Liebe Bachfreunde/innen!

Kay Johannsen Dirgent-Organist

Es ist nun auch in Deutschland vorgesehen, sämtliche geistlichen, weltliche Kantaten, Oratorien, Passionen, Messen, Motetten, Choräle, Arien und Lieder von „Johann Sebastian Bach“ aufzuführen in einem Zeitrahmen von 10 Jahren. Ausführende dieses J.S. Bach-Mammutprojektes unter der Leitung von „Kay Johannsen“ ist die „Stuttgarter Kantorei“, Stiftsbarock Stuttgart. Der Aufführungsort wird jeweils in der Stiftskirche Stuttgart sein innerhalb von Konzerten und Gottesdiensten.

Die Ensembles des Zyklus‘ „Bach : vokal“ sind vor allem das professionelle solistenensemble stimmkunst, deren 16 Mitglieder sowohl die solistischen als auch die chorischen Aufgaben wahrnehmen, sowie das auf Barockinstrumenten spielende Ensemble Stiftsbarock Stuttgart (früher: Ensemble 94) mit der ersten Konzertmeisterin Christine Busch.

Bei zahlreichen Aufführungen singt auch die Stuttgarter Kantorei (1. Preis beim Deutschen Chorwettbewerb).

Laiensänger und -instrumentalisten können bei „Bach : vokal“  aktiv mitwirken durch die Teilnahme beim Projekt Stiftsmusik für alle, in dessen Rahmen zweimal im Jahr eine Bach-Kantate im Gottesdienst aufgeführt wird.

Im Verlauf des Zyklus‘ sollen auch ausgewählte Gastensembles die Gelegenheit erhalten, bei „Bach : vokal“ mitzuwirken.

Dieses Bach-Projekt steht unter dem Motto: Zyklus‘ „Bach : vokal“

Beginn und Eröffnungskonzert
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am Freitag, 30. September 2011 – 19:00 Uhr
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Stiftskirche Stuttgart

Solisten, Stuttgarter Kantorei, Stiftsbarock Stuttgart | Leitung: Kay Johannsen

Kantate „Lobe den Herrn, meine Seele“ BWV 69a
Messe A-Dur BWV 234
Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ BWV 225

Lydia Teuscher, Sopran
Nohad Becker, Alt
Andreas Karasiak, Tenor
Dominik Wörner, Bass
Stuttgarter Kantorei
Stiftsbarock Stuttgart
Leitung: Kay Johannsen

Infos:

Stiftsmusik Stuttgart
Altes Schloss / Schillerplatz 6
70173 Stuttgart
Telefon: 0711-226-5581
Fax: 0711-226-2631
info@stiftsmusik-stuttgart.de
www.stiftsmusik-stuttgart.de

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Stiftskirche Stuttgart

Kay Johannsen, der künstlerische Leiter des Zyklus‘, ist seit 1994 Stiftskantor in Stuttgart und beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Musik Johann Sebastian Bachs. 1997 und 2007 spielte er Gesamtaufführungen des Orgelwerks, wobei der Zyklus 2007 auf 17 CDs (Produktion der Stiftsmusik Stuttgart) dokumentiert ist. Für die edition bachakademie bei hänssler nahm er fünf CDs auf, die unter anderem mit dem Diaposon d’or ausgezeichnet wurden. Neben der Orgelmusik hat er sich in Konzerten als Cembalist, Kammermusiker und Dirigent den meisten Gattungen des Bachschen Werkes gewidmet, von den Goldbergvariationen über die Brandenburgischen Konzerte und die Kunst der Fuge bis zur Matthäuspassion.

Die Aufführungen des neuen Stuttgarter Zyklus‘ „Bach : vokal“ finden vor allem statt im Rahmen von jährlich vier Bach-Wochenenden mit Konzerten jeweils donnerstags und freitags um 19 Uhr sowie im Gottesdienst um 10 Uhr am Sonntag. im Rahmen dieser Wochenenden werden jeweils 6 bis 7 Kantaten erklingen. Die geistlichen Kantaten werden so ausgewählt, dass sie im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr zu hören sind. So stehen auf dem Programm des ersten Wochenendes vom 19.-22. Januar 2012 die Kantaten zu Neujahr und zur Epiphaniaszeit. Im Rahmen des traditionellen Karfreitagskonzerts ist am 6. April 2012 die Messe h-Moll zu erleben, in späteren Jahren stehen die großen Passionen auf dem Programm.

Video-Link: http://www.kirchenfernsehen.de/fileadmin/video_upload/110519_Stiftsmusik.mp4

Weitergehende Informationen zu dem Bach-Projekt –  h  i  e  r  –

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Stuttgart Stiftsmusik Fuer Alle

Nächstes Mitmach-Wochenende

Stiftsmusik für alle 15./16. Oktober 2011

Unter der Leitung von KMD Kay Johannsen wird auch im Oktober wieder fleißig gesungen und musiziert! Diesmal wird die Kantate BWV 114 „Ach, lieben Christen, seid getrost“ einstudiert und im Gottesdienst am Sonntag zur Aufführung gebracht. Das Anmeldeformular mit allen weiteren Informationen finden Sie hier – wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Gemeindebrief der Stiftskirche Stuttgart als PDF-Datei  Anmeldeformular

Wir bedanken uns nochmals bei allen 130 ChorsängerInnen und 50 Orchestermusikern für die engagierte Probenarbeit und die gelungene Aufführung im Mai 2011!

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Grüße Volker

Biografie Peter Kooij – Bass


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Peter Kooij, Bass
Peter Kooij, Bass

Peter Kooij sang bereits im Alter von sechs Jahren im Chor seines Vaters im Domchor von Utrecht und machte als Knabensopran viele Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen.

Nach einem Violinstudium am Utrechter Konservatorium studierte er Gesang bei Max van Egmond am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam, wo er sein Solistendiplom mit Auszeichnung erwarb.

Peter Kooijs Konzerttätigkeit führte ihn an die wichtigsten Musikzentren der ganzen Welt, wie z. B. Concertgebouw Amsterdam, Musikverein Wien, Carnegie Hall New York, Royal Albert Hall London, Teatro Colon Buenos Aires, Berliner und Kölner Philharmonie, Palais Garnier Paris, Suntory Hall und Casals Hall Tokio, wo er unter der Leitung von u. a. Philippe Herreweghe, Ton Koopman, Frans Brüggen, Gustav Leonhardt, René Jacobs, Sigiswald Kuijken, Roger Norrington und Iwan Fisher sang.

Neben allen vokalen Werken Bachs umfasst sein umfangreiches Repertoire Werke von H. Schütz bis A. Webern und wird durch mehr als 130 CD-Produktionen dokumentiert (Philips, Harmonia Mundi, Sony und Virgin Classics, Erato, EMI und BIS). Von BIS wurde er für die Gesamtaufnahme der Bach-Kantaten mit dem Bach Collegium Japan unter der Leitung von Masaaki Suzuki eingeladen.

1999 gründete er gemeinsam mit einigen anderen Musikern das Ensemble De Profundis. Im Jahr 2001 rief er das aus jungen Nachwuchssängern zusammengesetzte Vokalensemble “Sette Voci” ins Leben und übernahm dessen künstlerische Leitung. Seit 2002 ist er Mitglied des Solistenquartetts „Tanto Canto”, in dem er zusammen mit Monika Frimmer, Christa Bonhoff und Dantes Diwiak schwerpunktmäßig die Literatur des Barock und der Romantik gestaltet.

Von 1991 bis 2000 hatte Peter Kooij eine Professur für Gesang am Sweelinck-Conservatorium in Amsterdam inne, von 1995 bis 1998 einen Lehrauftrag an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Seit 2000 lehrt er als Gastdozent an der Tokyo University of fine Arts and Music und 2005 wurde er außerdem auf eine Professur für Gesang am Koninklijk Conservatorium in Den Haag berufen, eine der in den letzten Jahren bedeutendsten Ausbildungsstätten im Bereich der Alten Musik.

Daneben wird er immer wieder für Meisterkurse nach Deutschland, Frankreich, Portugal, Spanien, Belgien, Finnland und Japan eingeladen.

www.peterkooij.de

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Kooy-Peter.htm

 

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Biografie Franz Welser-Möst – Dirigent


zurück zur Biografien-Übersicht.Franz Welser-Möst, © Don Snyder

Danach war Welser-Möst in Winterthur und Lausanne in der Schweiz und in Norrköping in Schweden engagiert. Eine enge Beziehung verbindet ihn mit dem Brucknerfest in Linz, wo er regelmäßig dirigiert. International machte er 1986 auf sich aufmerksam bei einem Konzert mit dem London Philharmonic Orchestra. In der Folge wurde er von 1990 bis 1996 Musikdirektor dieses Orchesters. Er arbeitet weiterhin mit führenden Orchestern und Opernhäusern in Europa zusammen, u. a. in Berlin und Wien.

Von September 1995 bis 2002 war er Musikdirektor an der Oper Zürich. Anschließend übernahm er dort den Posten des Chefdirigenten bis 2005 sowie von 2005 -2008 den des Generalmusikdirektors. In dieser Zeit hat er in Zürich mehr als 40 verschiedene Opern dirigiert, von denen eine Vielzahl auch auf DVD veröffentlicht wurde. Mit dem Orchester des Opernhauses Zürich tritt Franz Welser-Möst in namhaften Konzertsälen und Opernhäusern in London, Paris, Tokio und weiteren Metropolen auf. Mit dem Orchester und Chor der Oper Zürich nahm Franz Welser-Möst im Mai 2006 an einem Pontifikalamt von Papst Benedikt XVI im Vatikan zur Feier des 500. Geburtstages der Schweizer Garde teil.

Seit 2002 ist er musikalischer Leiter des weltberühmten Cleveland Orchestra/USA, 2008 wurde sein Vertrag bis 2018 zur Jahrhundertfeier des Orchesters verlängert Das Orchester pflegt eine enge Zusammenarbeit mit der Carnegie Hall New York, dem Wiener Musikverein und dem Lucerne Festival in Form von regelmäßigen Residenzen. In 2008 hatten sie eine Residenz bei den Salzburger Festspielen inne, bei denen sie fünf ausverkaufte Aufführungen von Rusalka sowie drei Konzerte spielten. Das Jahr 2007 markierte den Beginn einer 10-Jahres Residenz in Miami. Die Saison 2010/11 beinhaltete Konzerte von Franz Welser-Möst und dem Cleveland Orchester in der Carnegie Hall und der Suntory Hall in Japan, und in 2011 beginnt eine zweijährige Residenz im New Yorker Lincoln Center Festival. Mit dem Cleveland Orchester hat er elf Uraufführungen und 14 amerikanische Erstaufführungen dirigiert. 2009 leitete er eine Produktion von Le nozze di Figaro, welche die Operntraditionen des Cleveland Orchester erneuerte. Die Serie der Mozart/ Da Ponte Opern wurde in 2009/10 mit Cosi fan tutte fortgesetzt und schloss in 2010/11 mit Don Giovanni ab.

Am 1. September 2010 trat Franz Welser-Möst, der bereits 2007 für diese Position designiert worden war, sein Amt als Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper an. Seine lange Partnerschaft mit dem Haus beinhaltet gefeierte Aufführungen von Wagners Tristan und Isolde; während der Spielzeit 2007/8 und 2008/9 erarbeitet er eine Neuproduktion von Wagner’s Ring des Nibelungen mit dem Regisseur Sven-Eric Bechtholf. Seine erste Spielzeit als Generalmusikdirektor begann mit einer von Kritikern hochgelobten neuen Produktion von Hindemiths Cardillac – ebenfalls unter der Regie von Bechtholf – und setzt, neben anderen Aufführungen, mit einer neuen Produktion von Janaceks Katja Kabanowa fort.

In den letzten Jahren hat Franz Welser-Möst eine zunehmend enge Partnerschaft mit den Wiener Philharmonikern entwickelt. 2011 dirigierte er das gefeierte Neujahrskonzert des Orchesters, in 2010 leitete er das jährliche Sommernachtkonzert im Schloss Schönbrunn und dirigierte das Orchester in der Suntory Hall in Tokyo. In 2009 trat er mit den Wiener Philharmonikern bei den Salzburger Festspielen, dem Luzern Festival, bei den BBC Proms in London und bei einem Festkonzert im Wiener Musikvereinssaal zum 150. Jubiläums des Wiener Singvereins auf.

In den Vereinigten Staaten hat er das New York Philharmonic, das Boston und das Chicago Symphony, das Philadelphia und das Cleveland Orchestra und das Los Angeles Philharmonic dirigiert. In Europa ist er mit dem Bayerischen Rundfunk, den Wiener Philharmonikern, dem Orchestra Filarmonica della Scala und dem Concertgebouw Amsterdam dem Gustav Mahler-Jugendorchester aufgetreten. Sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern gab er im Januar 2002. Bei den Proms 2000 dirigierte er eine Aufführung von Schmidt “Das Buch mit sieben Siegeln.”

Franz Welser-Möst hat mit EMI Classics einen Exklusivvertrag. Seine Aufnahmen, sowohl für CD als auch DVD, wurden mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter sind der Gramophone Award, der Diapason d’Or, der Japanese Record Academy Award und zwei Grammy Nominierungen. Die jüngste DVD Erscheinung ist Bruckners Symphonie Nr. 8 mit dem Cleveland Orchester, mit dem er schon Bruckners Symphonie Nr 5,7 und 9 aufgenommen hat. Weitere DVDs sind Der Rosenkavalier, La Bohème, Fierrabras, Don Giovanni und Peter Grimes vom Opernhaus Zürich. Jüngste CD Veröffentlichungen beinhalten eine Live Aufnahme von Beethovens Sinfonie Nr. 9 mit dem Cleveland Orchester und ein Wagneralbum mit Measha Brueggergosman.

Franz Welser-Möst ist ein Ehrenmitglied des Wiener Singvereins. Er wurde von der Zeitschrift Musical America im Jahre 2003 zum Dirigent des Jahres gewählt, und er ist der Co-Autor von Kadenzen: Notizen und Gespräche, erschienen 2007.

http://www.imgartists.com/?page=artist&id=221

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Alessandro Scarlatti: Marienvesper am 27.8.2011 in St. Michaelis – Hildesheim


St.Michaelis Hildesheim

Liebe Barock-Freunde!

Auf zwei besondere Vocal-Konzerte möchte ich für Hildesheim hinweisen!

Samstag, 27. August 2011 um 20 Uhr in St. Michaelis

Chorkonzert Vokalsolistenensemble „Gli Scarlattisti“
Leitung: Jochen M. Arnold

Alessandro Scarlatti: Marienvesper (1660-1725)

Leitung: Andreas Hammerschmidt:

Psalmvertonungen und Magnificat

Preiskategorie III

Vorverkauf: Andreasbuchhandlung in Hildesheim, Schuhstr. 24, Phon: 05121 / 33 101

und  Online: www.reservix.de

Preiskategorien:
I:  10 € (erm.   7 €)
II:  12 € (erm.   8 €)
III:  15 € (erm.  10 €)

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Vorab ist ein weiteres Konzert in St. Michaelis zu hören:

Donnerstag, 18. August 2011, 20 Uhr
„O quam Pulchra es“ Ensemble Marescotti
Werke von Monteverdi, Schütz u.a.
Eintrittspreise: 15 EUR (erm. 10 EUR)

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Alessandro Scarlatti (1660-1725)

Alessandro Scarlatti: Marienvesper:

Pietro Alessandro Gaspare Scarlatti (* 2. Mai 1660 in Sizilien (entweder Trapani oder Palermo); † 24. Oktober 1725 in Neapel) war ein Komponist des Barock mit vielfältigem Oeuvre und gilt als Erneuerer der Barockmusik. Er war Vater von neun Söhnen, darunter die ebenfalls als Komponisten bekannt gewordenen „Domenico Scarlatti“ und „Pietro Filippo Scarlatti.“

Das Material zum diesem einzigartigem Einblick in die Welt des Barocks, wie die „Marienvesper“ es bietet, vereint Kompositionen, die im neuen und alten Kompositionsstil der Zeit gehalten sind. Dabei ist Scarlatti ein Meister darin, den Psalmtexten des alten Testamentes ein ausdrucksstarkes musikalisches Gewand zu verleihen. Als berühmter Opernkomponist der Zeit verstand Scarlatti es besonders, einfühlsam und tonmalerisch den Psalmtexten nachzuspüren. Arien, Kanons und Ansätze der Doppelchörigkeit prägen das Werk.

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Herzliche Grüße

Volker

Biografie Andreas Martin – Laute & Gitarre


Andreas Martin, © Santiago Torralba

Der gebürtige Frankfurter Andreas Martin, aufgewachsen in einer Familie von Musikern und Malern, begann seinen musikalischen Werdegang mit der Laute & Gitarre bei Prof. Dr. Mario Sicca an der Musikhochschule Stuttgart und bei Ruggero Chiesa am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand.

Ergänzend widmete er sich dem Studium der Anglistik, Romanistik und Philosophie an der Universität Heidelberg. Sein starkes Interesse an Renaissance- und Barockmusik führten ihn schließlich an eines der renommiertesten Institute für Alte Musik – die Schola Cantorum Basiliensis, wo er bei Eugen Dombois, Hopkinson Smith und Peter Croton das Studium der Laute aufnahm. Dort besucht er auch Meisterkurse bei Interpreten wie Emma Kirkby, Anthony Rooley und Nigel North.

Heute wird Andreas Martin von der Fachpresse zu den renommiertesten Lautenisten gezählt. Seine Konzerttätigkeit führt ihn in viele Länder.

Neben Auftritten in der Londoner Wigmore Hall, beim Festival du Musique Baroque in Beaune oder im Théatre Chatelet Paris sind seine Solokonzerte beim Festival für Alte Musik in Barcelona, beim Europabachfestival der Neuen Bachgesellschaft Leipzig in Paris und bei BBC in Wales in der Reihe „A Bach Christmas“ hervorzuheben. Weitere Engagements führten ihn nach Kanada zu Solo – Rezitalen beim Bach – Festival Montréal unter der künstlerischen Leitung von Kent Nagano.

Ergänzende Projekte beinhalteten einen Konzertmitschnitt des Bayerischen Rundfunks anlässlich eines Rezitals der Reihe „Musica Antiqua“ im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und eine Tournée durch das Baltikum.

Aktuell sind Auftritte bei der Semana de Música Religiosa in Cuenca (Spanien), dem Musikfest Stuttgart und dem Festival des Musiques Sacrées de Québec (Kanada) hervorzuheben.

Martin ist regelmäßig Gast bei Fernseh- und Radiosendern wie SWR, HR, Bayern Klassik 4, BBC und ARTE.

Nach Jahren der intensiven künstlerischen Zusammenarbeit mit dem Countertenor Andreas Scholl, den Martin bei zahlreichen Rezitalen begleitete und mit dem er eine viel beachtete Aufnahme mit englischen Lautenliedern realisierte („English Folksongs and Lutesongs“, harmonia mundi france), widmet sich Martin nun seit einigen Jahren verstärkt dem Solo – Repertoire für die Laute.

Seine aktuelle CD, die den Werken Johann Sebastian Bachs gewidmet ist („J.S.Bach – Werke für Laute“, harmonia mundi france), wird von der internationalen Kritik als neue Referenzaufnahme der Bach – Lautensuiten gerühmt und wurde neben anderen Auszeichnungen mit der höchsten Bewertung der Zeitschrift „Goldberg“ prämiert.

Andreas Martins künstlerisches Anliegen ist es, im Rahmen von kommentierten Konzerten die klassische Barriere zwischen Künstler und Publikum abzubauen und die verschiedenen Rollen von Conférencier und Interpret in einer Person zu vereinen.

Link:    http://andreasmartinlaute.wordpress.com

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Radiotipps 9.8. – 14.8.2011


 9.8.

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Kultursender der ARD bis auf BR-klassik
20-22:30
Bachwoche Ansbach
Johann Sebastian Bach:
„Geist und Seele verwirret“, BWV 35;
„Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“, BWV 170;
Reinhard Keiser:
Concerto D-dur; Jan Dismas Zelenka: „Hipocondrie“
Freiburger Barockorchester
Violine und Leitung: Petra Müllejans
Solisten: Andreas Scholl, Countertenor; Karl Kaiser, Flöte; Wolfgang Zerer, Orgel
Aufnahme vom 2. August 2011

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radio clásica, Spanien
20-22
Semana Bach de Ansbach. Transmisión directa desde la Iglesia de San Juan de Ansbach, Alemania.
BACH: Ofrenda musical, BWV 1079.
J. Savall (vla da gamba), Le Concert des Nations. Dir.: J. Savall.
(auch 11.8. – Radio4 NL)

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11.8.

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radio4-NL
19-23
Le Concert des Nations o.l.v. Jordi Savall, viola da gamba
Bach – Das Musikalische Opfer BWV 1079
opname 4 augustus 2011 (Ansbach Bach Week)
anschließend:
Nicholas Angelich, piano
Liszt – Années de pèlerinage – troisième année: Italie
opname 7 augustus 2011 (La Roque d’Anthéron)

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Deutschlandfunk
21:05-22:00
A-Cappella-Festival 2011
„Gesang aus den Tiefen der Jahrhunderte“
Armenisch-liturgischer Gesang und traditionelle Lieder über das Licht, Liebesleid und dasLand der Steine
Ensemble LUYS
Aufnahme vom 23.6.11 aus der Evangelisch-reformiertenKirche, Leipzig

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12.8.

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france musique
20-23
Mozart’s La Finta Giardiniera
Rosemary Joshua Sandrina
Klara Ek Arminda
Elizabeth Watts Serpetta
Daniela Lehner Ramiro
James Gilchrist Contino Belfiore
Andrew Kennedy Don Anchise
Andrew Foster-Williams Nardo
Richard Egarr director & harpsichord

Konzertaufnahme vom 28.6.2011aus dem Theatre de Champs Elysées, Paris, France

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Deutschland Radio Kultur;
12. August 2011; 20:00 – 22:00 Uhr
Johann Sebastian Bach – wiederaufgefunden, wiederhergestellt
live aus der Oberkirche Arnstadt
Johann Sebastian Bach
Ouverture D-dur BWV 1068a – hypothetische Urfassung der 3. Orchestersuite
Konzert für Oboe d“amore A-dur – rekonstruierte Urfassung des Cembalokonzerts BWV 1055
ca. 21.00 Konzertpause mit Nachrichten
Johann Sebastian Bach
„O! angenehme Melodei“, Kantate BWV 210a – rekonstruierte Huldigungskantate
Gabriele Hierdeis, Sopran
The Bach Ensemble
Leitung: Joshua Rifkin

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 14.8.

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NDR kultur
11-13
Johann Bernhard Bach: Orchestersuite Nr. 4 D-Dur für Streicher und Basso continuo
Johann Joachim Quantz: Flötenkonzert D-Dur
Johann Sebastian Bach:
Violinkonzert E-Dur BWV 1042
Schweigt stille, plaudert nicht, Kantate BWV 211 – Kaffee-Kantate –
Anke Briegel, Sopran / Florian Lohmann, Tenor
Albrecht Pöhl, Bass / Brian Berryman, Traversflöte
Hannoversche Hofkapelle
Konzertmeisterin: Anne Röhrig
Aufzeichnung vom 1. Juli 2011 im Galeriegebäude Herrenhausen
Zum ersten Mal ist die Hannoversche Hofkapelle in diesem Jahr beim Ring Barock des NDR zu Gast.
Anne Röhrig, die langjährige Konzertmeisterin der Hannoverschen Hofkapelle, wird das Konzert vom Konzertmeisterpult leiten und übernimmt den Solopart in Johann Sebastian Bachs Konzert E–Dur für Violine, Streicher und Basso continuo.
Der „Coffee“ ist nichts für kleine Mädchen? Albrecht Pöhl (Bariton), Anke Briegel (Sopran) und Florian Lohmann (Tenor) beweisen in der sogenannten „Kaffee–Kantate“ von Johann Sebastian Bach, dass schon vor 300 Jahren ein gewisser Starrsinn und ein koketter Augenaufschlag der Töchter die Autorität der Väter zum Schmelzen brachte.
Ein Cousin 2. Grades von Johann Sebastian Bach, Johann Bernhard Bach der Ältere, muss sich vor dem Genius seines Anverwandten mit seinen vier Orchestersuiten durchaus nicht verstecken. In diesem Konzert wird die Orchestersuite Nr. 4 in D–Dur zu hören sein.
Als „Hannoversche Erstaufführung“ könnte man das Konzert D-Dur für Flöte, Streicher und Basso continuo von Johann Joachim Quantz bezeichnen. Er schrieb als Hofkomponist und Flötenlehrer Friedrichs des Großen eine große Zahl dieser hochvirtuosen Konzerte: Brian Berryman, Traversflöte, ist der Solist in diesem Feuerwerk der Flötenkunst.

Ich habe das Konzert „in natura“ gehört – große Klasse. ich hoffe, das kommt bei der Sendung auch zum Ausdruck.

 

 

Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den 7. Sonntag nach „Trinitatis“


Bildinschrift von J.S. Bach und seine Grabstätte in der Thomaskirche

Liebe Bach-Freunde !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 07.08.2011 begehen wir den – 7. „Sonntag nach Trinitatis“

Der 7. Sonntag nach Trinitatis geht nun auch auf die körperlichen Bedürfnisse des Menschen ein, wobei die Symbolhandlung des Abendmahls allerdings auch eine wichtige Rolle spielt. Jesu Handeln in unserem Leben macht uns frei von irdischen Bedürfnissen dadurch, dass wir sie immer erfüllt bekommen, indem wir teilhaben am Brot des Lebens. Der 6. und der 7. Sonntag nach Trinitatis könnten auch als „Sakramentssonntage“ bezeichnet werden, denn an ihnen wird der Taufe und des Abendmahls in ihrer Bedeutung für das Leben des Christen gedacht. Durch die Erzählung von der Speisung der 5000 erfahren wir am 7. Sonntag nach Trinitatis, wie wunderbar Gott für uns Menschen durch die Gaben seiner Schöpfung sorgt. So können wir auch getrost darauf sehen, dass unser Nächster genug zu essen hat, und von unserem Reichtum abgeben, weil wir wissen, dass der Herr uns speisen wird, wenn wir selbst einmal Not leiden.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 7. Sonntag nach Trinitatis

BWV    54 –  „Es ist das Heil uns kommen her“

BWV 107 –  „Was willst du dich betrüben“

BWV 186 –  „Ärgre dich, o Seele, nicht“

BWV 187 –  „Es wartet alles auf dich“

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Im Radio Live: 

„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sonntag, 31.07.2011 von 09:05  – 10:00 Uhr

Livestream-

Link: http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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WDR3 „Geistliche Musik“ – Programmauszug:

Johann Sebastianh Bach

„Es wartet alles auf dic“, BWV 187, Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Sandrine Piau, Sopran; Bogna Bartosz, Alt; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra, Leitung: Ton Koopman

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/ YouTube: BWV 186 – 

 „Ärgre dich, o Seele, nicht“

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Kantaten-Beschreibung zum BWV 107 – BWV 186 und BWV 187

von „Sir John Eliot Gardiner“ ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt!

Kantaten für den 7. Sonntag nach  „Trinitatis“ 

(Aufführungs-Ort: St. Mary’s Haddington am 5. und 6. August 2000)

Gardiner – Ausführungen zum BWV 186  – „Ärgre dich, o Seele, nicht“

Kantaten für den siebten Sonntag nach Trinitatis:

Alle drei Bach-Kantaten für diesen Tag (BWV 186, 187 und 107) haben meisterhafte Anfangssätze. Keiner ist besonders bombastisch oder festlich, doch jeder auf seine ganz eigene Weise ausdrucksvoll. Diesmal verwendet Bach Pastelltöne statt Grundfarben. Kernstück von

BWV 186 „Ärgre dich, o Seele, nicht“ – ist die Anweisung an die Seele, nicht ärgerlich zu sein, wenn sie sieht, dass das ‚allerhöchste Licht (…) sich in Knechtsgestalt verhüllt’. Das war im 18. Jahrhundert der Kernpunkt in der Kritik der Rationalisten am Christentum: Die Vorstellung von einem Christus als Schöpfer und einem Christus in majestätischem Glanz konnte man tolerieren, doch Christus gedemütigt und erniedrigt durch Armut und Leid – das war für sie offenbar unbefriedigend und in Wahrheit ja auch lächerlich. Das mag uns heute merkwürdig erscheinen, aber zu Bachs Zeiten war es eine lebenswichtige Frage. Bach vertrat natürlich die lutherische Richtung, und schon in den einleitenden Worten des Chors geht er daran, uns durch eine Reihe sich steigernder Dissonanzen einen Eindruck davon zu vermitteln, auf welche Weise die verärgerte Christenseele mit sich zu Rate geht. Doch wie so oft in den Kantaten, die wir bisher aufgeführt haben, gewinnt man den Eindruck, dass das zusätzliche Verständnis, das uns Bachs Musik von den Texten verschafft, ein ganzes Stück über das verbal Geäußerte hinausgreift und seinen eigenen Weg geht.

Nehmen wir zum Beispiel, wie er dieses einleitende Motto des Chores fortführt, wie er abwechselnd jede Stimme zu demselben Text durch einen einfachen Kunstgriff, drei aufsteigende Noten im Sprechrhythmus, deren dritte ein Vorhalt auf dem Dominantakkord ist, mit einem Fugenthema in Führung gehen lässt. Das gibt der Musik die genau richtige, vorwärts treibende Kraft, wobei die harmonische Spannung des dreinotigen Incipits innerhalb eines längeren achttaktigen Absatzes hin und her wogt. Es lässt sich schwer sagen, was der tröstenden Stimmung mehr Eloquenz gibt, die instrumentalen Linien (Streicher durch Rohrblattinstrumente verdoppelt) oder die Chorstimmen. Formal gesehen ist dieser Satz unkonventionell – in der Weise, wie zum Beispiel die Verschachtelung der fugierten Abschnitte des Chors wie ein Gegenthema zu dem teilweise wiederkehrenden Hauptthema wirkt, das stets vom Orchester gespielt wird. In einem ABABA-Schema weist Bach den zweiten Teil (B) seinem Chor zu (‚Gottes Glanz und Ebenbild, sich in Knechtsgestalt verhüllt’), wobei den zuerst einsetzenden Sopranstimmen die drei übrigen, homophon geführten Stimmen antworten, die als Stütze nur ein Continuo haben – der erste deutliche Hinweis darauf, dass diese Musik als eines der früheren Werke in Bachs Weimarer Jahren entstanden ist.

Es bedarf nicht sehr großer Phantasie, hier das Flehen der Viertausend in der Wüste zu entdecken, die nach körperlicher und geistlicher Nahrung verlangen, was das Thema des hier vertonten Textes aus dem Evangelium ist (Markus 8, 1–9). Diese flehenden Gesten finden erneut Ausdruck in dem Arioso, mit dem das erste Bass- Rezitativ endet: ‚Ach Herr, wie lange willst du mein vergessen?’ Es könnte fast ein Entwurf sein für eine der großen Vertonungen der Passion. Der Bass erweitert diesen Hilfeschrei in seiner Arie mit Continuo (Nr. 3), wo er die zweifelnde Seele auffordert, sich nicht von der Vernunft ‚bestricken’ zu lassen, denn: ‚Deinen Helfer, Jakobs Licht, kannst du in der Schrift erblicken’. Wiederum in einem Rezitativ, das einem Arioso Raum gibt, verbreitet sich der Tenor über den Wert des heiligen Mannas: ‚Drum, wenn der Kummer gleich das Herze nagt und frisst, so schmeckt und sehet doch, wie freundlich Jesus ist’.

Es erweitert sich zu einer Arie, in der von den ‚Gnadenwerken’ des Heilands die Rede ist, die kraftvoll genug sind, ‚den schwachen Geist zu lehren’, und ‚dies sättigt Leib und Geist’. Wir haben Beweise, dass diese Kantate tatsächlich als sechssätziges Werk (BWV 186a) für den Dritten Adventssonntag 1716, auf einen Text von Salomo Franck, in Weimar entstanden ist. Da Bach sie wegen des Tempus clausum, der Zeit vom zweiten bis vierten Adventssonntag, in der nicht gesungen werden durfte, nicht verwenden konnte, beschloss er, sie früh in seinen ersten Leipziger Kantatenjahrgang aufzunehmen, und zwar als zweiteilige Kantate in elf Sätzen für den Siebenten Sonntag nach Trinitatis. Das bedeutete, dass wegen der veränderten Position des Werkes in der Liturgie des Kirchenjahres im Hinblick auf die Form einige wesentliche Änderungen notwendig wurden: Anpassungen der Arientexte und drei neue Rezitative (die vier Arien folgten vorher direkt aufeinander). Außerdem beschloss Bach, beide Teile mit jeweils einem Chor zu beenden, bei deren Komposition er auf die Verse 12 und 11 des Chorals ‚Es ist das Heil uns kommen her’ von Paul Speratus aus dem Jahr 1523 zurückgriff, die er bereits einer der Kantaten der letzten Woche zugrunde gelegt hatte (BWV 9).

Wenn Teil I dieser Kantate betont, dass die wahre Quelle des Glaubens in der Schrift zu finden sei, so wird in Teil II, wie Eric Chafe sagt, ‚der Gedanke der Glaubensbahn um die Vorstellung ergänzt, wie der Glauben zu leben sei – als Leben unter dem Kreuz gewissermaßen’. Wie in BWV 170 Nr. 3 in der vergangenen Woche beginnen wir unseren Weg in einer Welt, in der alles auf den Kopf gestellt ist, diesmal mit einem mächtigen Bass-Accompagnato, das die Welt als ‚große Wüstenei’ beschreibt (‚der Himmel wird zu Erz, die Erde wird zu Eisen’). Dieser Welt wird als scharfer Kontrast ‚Christi Wort’ entgegengestellt, das ‚ihr [der Christen] größter Reichtum’ ist (Salomo Franck war in Weimar Leiter des herzöglichen Münzkabinetts und Numismatiker, was eine Erklärung für seine Vorliebe für Vergleiche mit Münzen und Metallen ist). Bach hält, in Anlehnung an Franck, diese Antithese den ganzen zweiten Teil hindurch aufrecht, zwischen dem ‚Jammertal’ des gegenwärtigen Lebens und der Freude und Erfüllung im Leben ‚nach vollbrachtem Lauf’.

Das bringt er in einer Reihe lebhafter musikalischer Gesten zum Ausdruck – zum Beispiel den absteigenden Tetrachord-Arpeggien des Continuos in der Sopran-Arie (Nr. 8), stellvertretend für ‚die Armen’, die Gott ‚umarmen’ will, während die Violinen einen ausgedehnten chromatischen Aufstieg bewältigen. Eine in verschiedene Richtungen verlaufende Bewegung kennzeichnet auch die instrumentalen Linien in den identischen Chorälen, die beide Teile beschließen (Nr. 6 und 11), mit aufsteigenden Oboen und absteigenden Violinen in plänkelndem Wechselspiel, ein musikalisches Äquivalent zu der Antithese zwischen Drangsal und Hoffnung, die im Text zum Ausdruck kommt. Wie so oft spielt sich sehr viel mehr unter der Oberfläche der Musik ab, als es auf den ersten Blick scheinen mag – eine (absichtliche?) Spannung zwischen musikalischen Figuren und dem zugrunde liegenden ‚Affekt’ und, ebenfalls ohne Zweifel, auch ein numerologischer Aspekt, wie zum Beispiel die merkwürdige dreizehntaktige Form des Duetts für Sopran und Alt (Nr. 10) zeigt, eine Gigue in c-moll mit vollständiger Oboen- und Violinengruppe, in der die entscheidende Anweisung (‚Sei, Seele, getreu!’) bis zu den letzten beiden Takten aufgespart wird.

Da die neuen Leipziger Stimmen (seit 1906) dieser überarbeiteten Kantate verloren sind, ergeben sich verschiedene Probleme, zum Beispiel was die tiefen B in der Continuobegleitung von Nr. 9 betrifft: War das ursprünglich der Part eines basse de violon, dessen tiefe Saite auf B gestimmt war? Dann die Tonlage und Instrumentierung der Tenor-Arie (Nr. 5) – Oboe da caccia in der Weimarer Version, doch in der autographen Partitur für die Leipziger Wiederaufführung als ‚Oboe und Violinen I & II’ ausgewiesen. Dürr und Kubik empfahlen beide eine Transposition um eine Oktave nach oben, was unwahrscheinlich und unbefriedigend erscheint: Sie schiebt die Oboe an ihre Obergrenze (Es) und trennt Singstimme (Tenor) und Obligato durch eine sehr viel größere Folge von Intervallen, als sie uns bisher begegnet sind. Daher haben wir die ursprüngliche Tonlage beibehalten und die Oboe da caccia mit Violinen und Bratschen verdoppelt, und das Ergebnis war recht schön. 

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen: h i e r  zum Download als PDF  Gardiner

  Künstler-Beitrag –  Link: Künstlerbeitrag Maya Homburger, Violine 

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/ YouTube: BWV 107 – 

  „Was willst du dich betrüben“

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/ YouTube: BWV 187 – 

„Es wartet alles auf dich“

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CD für den 7. Sonntag nach „Trinitatis“ 
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Link:   CD’s  Bach-Kantaten:
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Cover: CD’s – SDG 156 – Vol. 4
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BWV 107 “Was willst du dich betrüben“ 

/ Gardiner Pilgrimage CD – SDG 156 – Vol.  4 – CD  2

BWV 186 “Ärgre dich, o Seele, nicht“ 

/ Gardiner Pilgrimage CD – SDG 156 – Vol.  4 – CD  2

BWV 187 “Es wartet alles auf dich“ 

/ Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 156 –  Vol. 4 – CD 2

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Trinitatis-Sonntag..!!

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Herzliche Grüße

Volker