Konzert-Termin in OWL – Marienkirche Stift-Berg in Herford „Examenskonzert Händel und Bach“


 

Konzert-Termin für OWL-Besucher:

Marien-Kirche Stift Berg in Herford

Für OWL (Ostwestfalen-Lippe) ist ein besonderer Konzert-Termin zu benennen.

In der Marien-Kirche Stift Berg, Herford

Examenskonzert der Hochschule für Kirchenmusik Herford.

Sonntag, 30. Januar 2011 um  20:00 Uhr

Examenskonzert mit Werken von:

G. Fr. Händel „Dixit dominus“

J. S. Bach: Kantate 72 „Alles nur nach Gottes Willen“

Eintritt: 15 €

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Gruß Volker

Sir John Eliot Gardiner – Konzerte im Kalenderjahr 2011 in Deutschland


Sir John Eliot Gardiner - engl. Dirigent

Liebe Gardiner-Freunde!

Es ist wieder soweit, der Sir hat seine erste Aufwartung in Germany beim Beethoven-Fest in Bonn am 14. September 2011 mit dem Londoner Sinfonie Orchester. Offiziell bestätigt auf der Webseite von SDG,

Link: http://www.monteverdi.co.uk/whats_on/performances.cfm?performance_id=277

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Bonn-Beethovenfest 2011

Mittwoch, 14. September 2011 um 20:00 Uhr

Gardiner und LSO mit der 4. und 5. Symphonie von Beethoven.

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BEETHOVEN 9th Symphony with the LSO

Donnerstag, 15 Sep 2011 um 20 Uhr – Beethovenfest, Bonn, Germany,

Beethoven 9. Symphonie mit dem LSO
Der Monteverdi Choir
Sir John Eliot Gardiner Dirigent

London Symphony Orchestra

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Beethovenhalle Bonn In einer spannenden Zusammenarbeit führt der Monteverdi Choir die „Neunte Symphonie“ von Beethoven mit dem LSO unter Sir John Eliot Gardiner auf. Nach der großartigen Leistung im letzten Juli 2010 in der St. Paul’s Cathedral-London, sind die Ensembles eingeladen worden zum renommierten „Beethovenfest 2011 in Bonn“ – Beethovens Geburtsstadt.
Die Neunte Symphonie ist eine emotionale Reise, die zwingende und mit den beliebten Chor „Ode an die Freude“ endet. Es ist furchtlos radikal in ihrem Umfang, seine Kraft, Schönheit und vielleicht vor allem seine brennende Botschaft der universellen Brüderlichkeit machen es zu einem Hymnus auf die Menschen ein nahezu unbegrenztes Potenzial in Kunst und Leben.
Es ist inzwischen allgemein als das ehrgeizigste Beethoven Werk anzusehen, und war äußerst Einflussreich während des 19. Jahrhunderts: Sie hat den Weg für romantische Musik inspiriert für andere große Komponisten wegen des Aufbaus seines dramatischen Refrains in eine Orchester-Look Symphonie.

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Auf der offiziellen Webseite des Beethoven-Festes 2011 – Bonn heisst es dazu:

Das Beethovenfest Bonn 2011 findet vom 9. September – 9. Oktober 2011 statt.

Das Programm wird im März 2011 veröffentlicht.

Link: http://www.beethovenfest.de/festival-programm/#

Sreenshot: Tickets Beethovenfest 2011

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Potsdam

Potsdam Bach-Motetten

Für Potsdam ist folgender Termin von SDG bekannt gegeben worden:

Potsdam-Nikolaisaal

Freitag, 30. September 2011

Programm:

Johann Sebastian Bach : 

BWV 230 „Lobet den Herrn, alle Heiden“ –  BWV 228 „Fürchte dich nicht“

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704)

Sonata Nr. 1 „Die Verkündigung“ (Aus den „Rosenkranz-Sonaten“)

Solistin: Kati Debretzeni, solo violin

Johann Sebastian Bach:

„Jesu, meine Freude“ BWV 227

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704)

Sonata Nr. 10 „Die Kreuzigung“ (Aus den „Rosenkranz-Sonaten“)

Solistin: Kati Debretzeni, solo violin

Johann Sebastian Bach:

„Komm, Jesu, komm!“ BWV 229

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704)

Passacaglia

Solistin: Kati Debretzeni, solo violin

Johann Sebastian Bach:

„Singet dem Herrn ein neues Lied“ BWV 225

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Nikolaisaal in Potsdam

Ausführende:

Monteverdi Choir ; The English Baroque Soloists

Leitung Sir John Eliot Gardiner

Tickets
0049-331-28 888 28

Email: ticket-galerie (a) nikolaisaal.de

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Kartenverkauf online:

Tickets werden ab Anfang Juni online verfügbar sein:  per Telefon:  0331 / 28 888 28.
Online unter www.nikolaisaal.de können Sie Tickets für alle Veranstaltungen im Nikolaisaal Potsdam online erwerben.

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Hamburg, Laeiszhalle

Laeiszhalle Hamburg

Sonntag, 18. Dezember 2011, 20:00 Uhr

London Symphony Orchestra

Beethoven: 1. Sinfonie C-Dur op. 21
Beethoven: 9. Sinfonie d-Moll op. 125

Sir John Eliot Gardiner, Dirigent

Monteverdi Choir
Rebecca Evans, Sopran
Wilke te Brummelstroete, Alt
Steve Davislim, Tenor
Vuyani Mlinde, Bass

Laeiszhalle Großer Saal HAMBURG / Eintritts-Karten:  http://www.proarte.de/  

Telefon 01805-663 661 /

Preise: 204,50 € 149,50 € 105,50 € 67,00 € (Sichtbehindert) 23,00 € (Hörplatz)

http://www.elbphilharmonie.de/laeiszhalle.de

Stadtplan     Anfahrt     Saalplan

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Hannover, Kuppelsaal

Kuppelsaal Hannover

Hannover-Kuppelsaal,

am Montag 19.12.2011 um 20:00 Uhr

Beethoven 9. Symphonie mit LSO und Monteverdi Choir

Leitung Sir J.E. Gardiner

Kartenvorverkauf:

PRO MUSICA Hannover, Tel.: 0511 – 36 38 17

Internet: http://www.promusica-hannover.de

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Philharmonie - Gasteig München

München, Philharmonie-Gasteig

Dienstag, 20. Dezember 2011, 20:00 Uhr, Philharmonie
London Symphony Orchestra
Sir John Eliot Gardiner, Leitung
Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 
                                            .
                                            Rebecca Evans, Sopran
Wilke te Brummelstroete, Alt
N.N., Tenor
Vuyani Mlinde, Bass
                                            Monteverdi Choir
Konzertkarten für dieses Konzert sind ab 1. Juli 2011 buchbar.
Das Abonnement „Bravissimo“ mit fünf Konzerten
ist bereits jetzt buchbar.

Preise: € 129 / 109 / 99 / 89 / 69 / 49
Die Preise verstehen sich zuzüglich € 1 Systemgebühr pro online bestelltem Ticket und € 4 Versandkosten pro Bestellung.

Eintrittskarten:

Link: http://www.muenchenmusik.de/veranstaltungen/London_Symphony_Orchestra-2127.html

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P.S. weitere Konzert-Termine in 2011 werden nach Bekanntgabe veröffentlicht!

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J.S. Bach – Film Dokumentationen über seine Lebensstationen


Liebe Bachfreunde!

Eine beeindruckende Film-Dokumentation von der BBC über die Lebensstationen von J.S. Bach gibt es auf YouTube zu entdecken, leider ist der Kommentar nur in englisch zu hören aber, es ist ein beeindruckender Film, den ich heute durch Zufall entdecken konnte und empfehlen möchte.

Auf der YouTube-Webseite ist folgende Inhaltsangabe vorhanden – (eine deutsche Goolge-Übersetzung) – dort heisst es wie folgt:

Erstaunlich an Standorten in ganz Deutschland zentral gefilmt „, JS Bach: Leben und Werk“ setzt einen neuen Standard für kunstvolle Verfilmung von Musik Performance.

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Taufbecken J.S.Bach in der Georgenkirche Eisenach

Eine DVD möchte ich vorstellen

mit hervorragenden Leistungen aus einer Vielzahl von Bach-Werken im Rahmen der Standorte für die Musik gedacht war: Kirchen und Burgen. Enthält die erste gefilmte Performance auf dem kürzlich rekonstruierten Wender-Orgel in Arnstadt, wo Bach arbeitete zu Beginn seiner Karriere.

Zusätzliche Funktionen beinhalten einen 21-minütiger Dokumentarfilm über das Leben und Werk von JS Bach, in fünf Sprachen (Englisch,Deutsch, Spanisch, Französisch und Japanisch) berichtete.

Enthaltene Musik-Stücke auf der DVD:

– Toccata & Fuge in d-Moll BWV 565 (Gottfried Preller, Orgel; BachKirche, Arnstadt, Wender Orgel rekonstruiert von Otto HoffmannOrgelbau von Ostheim)

– Kantate „Gott ist mein König“ BWV 71 (Telemann-Kammerorchesterund Chor, St. Mary’s Church, Mühlhausen)

– Konzert in C BWV 984 nach Johann Ernst von Sachsen-Weimar(Christine Schornsheim, Cembalo; Weimar Castle)

– Brandenburgisches Konzert Nr. 3 in G-Dur BWV 1048(Telemann-Kammerorchester; Köthen Schloss)

– Motette „Der Geist hilft Unser Schwachheit Auf“ BWV 226 (Thomanerchor Leipzig, Thomaskantor von Georg Christoph Biller durchgeführt; Thomaskirche, Leipzig)

– Auszüge aus „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080 (Dresden Streichtrio; Alte Börse, Leipzig)

Die Link-Angabe zur DVD erfolgt am Beitrags-Ende.

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Zwei Videos von der BBC (Originalton Englisch)

Video 1

Video 2

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Zwei Videos über Bach’s Lebensstationen in Mitteldeutschland

Eine  J.S. Bach – Film-Dokumentation – Teil 1
Seine Wirkungsstätten in Nord- und Mitteldeutschland.
Film aus dem Jahr 2000.

Zum Video 1  >>>  h i e r – klicken  <<<

Video 2

Eine J.S. Bach Film-Dokumentation Teil II
Seine Wirkungsstätten in Nord- und Mitteldeutschland
Film von 2000

Zum Video 2  >>>  h i e r – klicken  <<<

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Ein weiteres Video mit dem Titel::

J.S. Bach „Der liebe Gott der Musik“

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P.S. 

Danke @Uwe für den Tipp:

Die von mir erwähnte DVD gibt es für 19,90 € beim Verlag Kamprad.

Verlag-Kamprad-DVD-Lebensstationen-Bach 19,90 €

Link:

http://shop.vkjk.de/1000_or1_de_60440078_j-s-bach-leben-und-werk_detail.html

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Grüße

Volker

G.F. Händel Messias- Adaptionen von Bernd Wefelmeyer


Post von @Luise vom 21.1.2011

DVD Händel-Adaption Messias Prof. Bernd Wefelmeyer

(Von @Luise gestellte Anfrage unter Herreweghe-Kommentare von @Claudia’s Bericht aus der Philharmonie-Essen, Matthäus-Passion)

Liebe Fangemeinde,

Von Zeit zu Zeit „wildere ich aber auch in anderen Gärten“, habe momentan den Messias von Händel am Wickel. Bei der Suche nach verschiedenen Aufführungen über DVD stieß ich auf Messias- Adaptionen von Bernd Wefelmeyer. Nach einem kurzen Schock bin ich so etwas von begeistert. Da mir in meiner unmittelbaren Umgebung ein Gedankenaustausch fehlt, würde mich interessieren, ob das jemand kennt und vielleicht einmal seine Gedanken dazu mitteilen würde.

Viele Grüße
Luise

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P.S. Eine Anmerkung dazu von @Volker:

Auf  YouTube habe ich einen Filmausschnitt dazu entdeckt und stelle dieses Video hier mit ein..!! Ein Mitschnitt von der Aufführung aus der Magdeburger Pfarrkirche St. Petri vom 03.10.2001.

Video-Schätze der „Klassischen Musik“ Albrecht Mayer Transkription für Oboe – Alt-Arie aus dem BWV 244 – Erbarme dich, mein Gott


Liebe Klassik-Freunde!

Mir liegt ein neues Thema sehr auf dem Herzen und beginne heute mit:

„Video-Schätze der Klassischen Musik“

Albrecht Mayer Oboist

Auf BR-Klassik war am Sonntag ein Oboen-Konzert mit Albrecht Mayer zu bewundern. U.a. wurde von Albrecht Mayer – (1. Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker) – von J.S. Bach aus der Matthäus-Passion, BWV 244 aus dem 2. Teil die Alt-Arie: „Erbarme dich, mein Gott“ in einer Fassung ohne Alt-Stimme von ihm als Transkription für eine Oboe da caccia gespielt, was mich total begeistert hat.

Diese Klassik-Sender: BR-Klassik, ARTE, 3sat, EinsFestival und zdfTheater, kann ich jedem nur empfehlen sich in der Programmabfolge einmal zu informieren, da gibt es so manch Neues und Bewährtes aus der Klassik zu entdecken.

Ein Konzertausschnitt aus der Matthäuspassion BWV 244 mit der Alt-Arie als Transkription für Oboe da caccia „Erbarme dich, mein Gott“ nachstehend:

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Ich wünsche mir, dass dieses Thema auf breite Zustimmung stoßen wird und wünsche allen ein schönes Seh- und Hörvergnügen.

Gruß

Volker

Sir Gardiner CD-Neuveröffentlichung nach einer Überarbeitung: SDG 711 – Mozart Symphonies (1 cd)


Alt-Cover vom Label SDG-Sir Gardiner Mozart Symphonie Nr 39 & 41

Vom Label SDG – Monteverdi.uk ist nach einer Überarbeitung der bereits als Live-Mittschnitt im Kalenderjahr 2006 herausgebrachten SDG-CD mit den Mozart-Symphonien Nr. 39 & 41 eine CD als „SDG 711„ im Monteverdi-Shop  n e u veröffentlicht worden.

Links in blau: CD-Cover von der in 2006 bereits verkauften Mozart-CD durch SDG über die Mitgliederliste!!

Die CD wurde in limitierter Auflage produziert und war bisher noch nicht im freien Handel erhältlich. Trotz geringfügiger Nachbesserungen, zum Beispiel wurden störende Hustgeräusche entfernt, ist sie eine Momentaufnahme dessen, was bei dem Konzert in der Cadogan Hall 2006 geschah – am selben Abend. Ein Live-Mittschnitt vom 9. Februar 2006 in der Cadogan Hall in London.

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Neu als SDG 711 im Januar 2011 beim Shop–Link: Label-SDG Monteverdi.co.uk veröffentlicht..!!

CD-SDG 711 Sir Gardiner - EBS - Mozart Sinfonie Nr: 39 & 41

 

CD SDG 711 – W.A. Mozart „Symphony No. 39“ in E flat Major, K543

I   Adagio- Allegro
II  Andante con moto
III Menuetto: Allegretto
IV Finale: Allegro

W.A. Mozart „Symphony No. 41“ in C Major, K551, ‚Jupiter‘

I   Allegro vivace
II  Andante cantabile
III Menuetto: Allegretto
IV Molto allegro

(recorded: Cadogan Hall, London 9th February 2006)

English Baroque Soloists | Sir John Eliot Gardiner

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PDF – Sir Gardiner Beschreibung der Mozart-Werke „Symphonie Nr. 39 & 41“

 

Link zum PDF: Sir Gardiner Beschreibung  W.A. MOZART Symphonien 39 & 41

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Hörprobe: Symphony No. 41 in C Major, K551, ‚Jupiter‘ – IV Molto allegro

Link:  Stream Audio (mit dem Real-Player)

Play the bit stream tracks with your media player (Real Player). To get a media player click on the icon below.

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Ein YouTube-Video Mozart: Malcolm Bilson (Piano) Sir Gardiner, English Baroque-Soloists

piano concerto 24 (1/4) KV. 491

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Diese Mozart-Symphonien habe ich bereits über die Mitglieder-Liste von SDG in 2006 als Live-Mittschnitt erworben und bin damit sehr gut zurecht gekommen. Eine Neuanschaffung empfehle ich allen Interessenten, die diese CD als   n e u e  und überarbeitete SDG 711 Version von Januar 2011 – alte CD – Version veröffentlicht seit 2006 – noch nicht in ihrem Besitz haben. Es ist eine Veröffentlichung, die wieder von Sir Gardiner und EBS in einer hohen Qualität erstellt wurde und allen sehr empfehlen kann. Ein Highlight ist wieder die Beschreibung der Mozart-Symphonien Nr: 39 & 41 von Sir J.E. Gardiner..!!

 

Grüße

Volker

PDF – SDG Cantata Index


Liebe SDG-Freunde!

Eine PDF-Darstellung als „SDG-Cantata-Index“ ist vom Label: „Soli Deo Gloria (SDG) Monteverdi in England“ offiziell im Internet veröffentlicht worden. Dieser Cantata-Index enthält alle eingespielten Kantatenwerke von J.S. Bach, die von Sir Gardiner, EBS und dem Monteverdi Choir im Bachjahr 2000 eingespielt wurden.

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PDF zum Download nachstehend:

Link:  SDG Cantata Index

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oder als Original (kein Download möglich) von der Web-Seite SDG:

Link:  SDG-Cantata-Index

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Konzerte und Interview mit dem lettischen Jungstar-Dirigenten Andris Nelsons


Lettischer Jungstar-Dirigent Andris Nelsons

Lettischer Jungstar-Dirigent Andris Nelsons

Ein Jungstar-Dirigent der dreißiger: Andris Nelsons wird in der Oetkerhalle Bielefeld und Philharmonie Essen mit dem  „City of Birmingham Symphony Orchestra“ ein Konzert geben.

5. Schoneberg Konzert am 16.01.2011 in der Oetkerhalle Bielefeld – „City Of Birmingham Symphony Orchestra.“

Gautier Capuçon, Cello
Andris Nelsons, DirigentProgramm:
L. v. Beethoven – Egmont-Ouvertüre op. 84
D. Schostakowitsch – Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107
G. Mahler – Sinfonie Nr. 1 D-Dur „Der Titan“ 

Datum 16.01.2011
Uhrzeit 18:00 Uhr
Ort Rudolf-Oetker-Halle, Lampingstraße 16, 33615 Bielefeld
Stadtplanausschnitt
Internet Externer Linkhttp://www.live-klassik.de/klassik_in_bielefeld.html
Veranstalter Konzertbüro Schoneberg Münster
Termine 16.01.2011   18:00 Karten bestellen 

Preise: € 89,30/ € 78,30/ € 67,30/ € 56,30/ € 45,30
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Konzert in der Philharmonie Essen am 18.01.2011 um 20 Uhr
City Of Birmingham Symphony Orchestra, Leitung: Andris Nelsons
Tickets für Essen  –  h i e r – klicken..!!
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„Die größte und schönste Hoffnung am internationalen Dirigentenhimmel. Der 30-jährige Lette ist ein Ausbund an Musikalität.” (Der Tagesspiegel)
Seit 2008 leitet mit dem jungen Letten Andris Nelsons ein gleichermaßen intelligent wie feurig zupackender Dirigent das „City of Birmingham Symphony Orchestra“.
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Während man in Bielefeld das 1. Cellokonzert von Schostakowitsch (Solist: Gautier Capuçon) mit Beethovens Egmont-Ouvertüre und Mahlers 1. Sinfonie kombiniert, wird sich in Essen der lettische Pianist Vestard Shimkus mit dem „City of Birmingham Symphony Orchestra“ in Rachmaninows 3. Klavierkonzert vorstellen.
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Aus diesem Anlass verfasste die NW in Bielefeld ein Interview mit dem Senkechtstarter als Nachwuchs-Dirigent: Andris Nelsons.
Ein weiteres Interview erschien im Focus über Andris Nelsons, beide Link-Angaben nachstehend.

 

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Link: NW Interview Andris Nelsons_

 

Link: Interview im Focus  h i e r klicken..!!

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Biographie des lettischen Dirigenten Andris Nelsons

Andris Nelsons, geboren 1978 in Riga, stammt aus einer Musiker-Familie und wurde als Trompeter ausgebildet. Schon früh zeigte sich ein Interesse am Dirigentenfach, so dass er ein Dirigierstudium begann. Daneben absolvierte er Meisterkurse bei Neeme Järvi und Jorma Panula. Seit 2002 nahm er überdies Privatunterricht bei Mariss Jansons. Seine erste feste Stelle fand er als Trompeter im Orchester der Lettischen Nationaloper, wo er in der Saison 2003/04 zum Music Director berufen wurde. In den folgenden Jahren debütierte er beim Tonhalle-Orchester Zürich, beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, beim BBC Philharmonic Orchestra und beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

Im Sommer 2006 übernahm er die Leitung der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford. Es folgten die Debüts an der Berliner und der Wiener Staatsoper, bei Pittsburgh Symphony, beim Cleveland Orchestra und dem Pariser Orchestre National de France. Im Oktober 2007 übernahm er die Leitung des City of Birmingham Symphony Orchestra, das durch Sir Simon Rattle in die „Champions League“ der Orchester geführt worden war.

Den Vertrag hat er jüngst bis in die Saison 2013/14 verlängert. In dieser Saison wird er an der Metropolitan Opera New York, am Royal Opera House in Covent Garden, bei der Staatskapelle Berlin, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und anschließend bei den Berliner Philharmonikern, den Wiener Symphoniker und dem Gewandhausorchester Leipzig debütieren. Im kommenden Jahr wird Nelsons in Bayreuth erstmals den „Lohengrin“ dirigieren.

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Rezension der NW zum Konzert in der Oetkerhalle in Bielefeld:

Lokale Kultur vom 18.01.2011
Musikalischer Urknall „City of Birmingham Orchestra“ mit Andris Nelsons

VON CHRISTOPH GUDDORF
Bielefeld. Es ist 20.50 Uhr. Eine Dame fragt am CD-Stand im Foyer der Oetkerhalle enthusiastisch gestimmt nach einer Aufnahme der 1. Sinfonie Gustav Mahlers mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Andris Nelsons. „Die gibt es nicht? Wie schade. Dann müssen wir sie wohl so im Kopf behalten.“ Eine signifikantere Aussage hätte diese Dame nicht treffen können, scheint es doch schier unmöglich, ein solches, gerade zu Ende gegangenes, unwiederholbares musikalisches Ereignis auf eine gerade einmal 12 cm große Scheibe zu pressen.

Wer immer noch glaubt, das Hören einer CD würde ein Besuch im Konzertsaal ersetzen können, der sieht sich getäuscht. Der 31jährige lettische Dirigent Andris Nelsons, seit zwei Jahren Music Director in Birmingham, lässt Mahlers Visionen wie einen tönenden Urknall erscheinen, bei dem jedes Teilchen seine eigene Energie entfalten kann und seinen Platz im universalen Ganzen erhält. Alles steht in engstem Zusammenhang, nichts für sich. Motive (wie etwa das „Blaue Augen“- und das „Bruder Jakob“-Motiv) fließen ineinander, explosive Entladungen erwachsen aus der Stille und führen dorthin zurück.

Meister der Visualisierung

Nelsons ist ein Meister der Visualisierung, sein Dirigat führt die Musiker und den Hörer direkt zum Kern der Aussage, ohne jemals zum Selbstzweck zu avancieren. Sein Orchester folgt ihm mit unfassbarer Präzision und glühender Leidenschaft. Jede Phrase bekommt ihre eigene Bedeutung, ihre eigene Klangnuance. Überdreht Verzerrtes und Burleskes wirkt niemals vordergründig, sondern bildet eher eine Folie des Geschehens. Klanggewalt ist hier nicht gleich Tonstärke, gedämpftes Piano nicht gleich romantischer Zierrat. Alles berührt und erschüttert zugleich. Ein stehender (!) Bläserchor am Ende des finalen Satzes fesselt hier gleichermaßen wie ein wehmütig-fragil klagender Streicherklang im liedmotiv-geprägten dritten Satz.
Erste Bravorufe bei Beethoven

Freilich – ein solch exzellenter Klangkörper wie das CBSO macht es einem Dirigenten leichter, seine Vorstellungen umzusetzen, vorausgesetzt, dieser kann die Musiker mit seinen assoziativen Gedanken inspirieren. Nelsons gelingt dies ohne Zweifel. Auch bei Beethovens scharf konturierter Egmont-Ouvertüre zu Beginn des Konzerts, die bereits für die ersten Bravorufe sorgt. Bei Schostakowitschs 1. Cellokonzert hat er einen weiteren kongenialen Partner zur Seite: Gautier Capuçon. Hier singt kein Cello, hier klagt eine menschliche Stimme, die aus einem viertönigen humoristischem Motiv (abgewandelt aus Schostakowitschs Monogramm D-Es-C-H) und der Melodie von Stalins Lieblingslied „Sulinka“ ein autobiographisch geprägtes, musikalisches Zerrbild stalinistischer Schreckensherrschaft formt.

Orchester und Solist schaffen eine klangliche Intensität, die zum Zerreißen angespannt ist. Da bietet die herbeigeklatschte Zugabe Capuçons Kontrast und Entsprechung zugleich: Prokofjews „Der kleine Soldat“. Stehender Beifall am Ende des Konzerts entlockt auch Nelsons einen Nachschlag: ein in Streicherklängen schwelgendes Orchester-Kleinod („Anja“) seines Landsmannes MedinÅ¡. Am Ende bleibt (nicht nur für den Kritiker) die Erkenntnis: Manchmal ist es besser zu schweigen und sich zu verneigen vor einer musikalischen Darbietung, dessen Vollkommenheit und Impulsivität nur noch schwer in Worte zu fassen ist.

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Grüße

Volker


Radio- Fernseh-Tipp für die 2.KW in 2011


Fernseh- und Radio-Tipp 2. KW:

Thomaskirche und Thomasschule Leipzig

Dienstag, 11.1.2011
WDR Fernsehen
23:15 – 0:20 Uhr
Heimat Bach

Dienstag, den 11. Januar 2011, 23:15 – 00:19

Essay von Uli Aumüller
65 Minuten lang und unterteilt in 14 Kapiteln unterhalten sich 8 Herren in wechselnden Konstellationen über das Thema HEIMAT BACH: Wie kam´s, dass die Musik und die Person Johann Sebastian Bachs über die Jahrhunderte hinweg einen solchen bedeutenden Einfluss hat auf unseren Musikbegriff? Daran, dass kein Musikunterricht an seinem Schulwerk, kein Chor an seinen Vokalkompositionen vorbei kommt, mag es allein nicht liegen! Der 5te Evangelist ist Bach oft genannt worden, sein Schaffen berührt also andere Bereiche, selbst bei solchen Hörern, die sich durch und durch als Laizisten ausgeben. Mindestens 112 Tage hat der Autor und Regisseur dieses Films Uli Aumüller an dem Drehbuch gearbeitet, mehr als 40 Tage hat der Schnitt gedauert – obwohl der Film genau nur 158 Einstellungen zählt. Bei aller sorgfältigen Komposition (Aumüllers Darsteller mussten ihre Parts auswendig lernen!), langwierigen Recherche und subtilen Gestaltung der Bildhintergründe dieses Films, der in einem bluescreen-Studio gedreht wurde, kommt der Essay daher, als wäre er an einem gut gelaunten Nachmittag entstanden.

Mitwirkende:
Raphael Alpermann, Cembalo (Berlin)
Nikolaus Bacht, Hörforscher (Berlin)
Kuno Lorenz, Philosoph (Saarbrücken)
Stephan Mai, Geiger (Berlin)
Martin Schläpfer, Choreograph (Düsseldorf)
Peter Schleuning, Musikwissenschaftler (Oldenburg)
Jürg Stenzl, Musikhistoriker (Salzburg)
Wen-Sinn Yang, Cellist (München)

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ein Radio-Tipp:

Sonntag, 16.1.2011

BBC
The Choir
The Monteverdi Choir was recently nominated as the world’s finest choral ensemble. Aled Jones is joined by the Monteverdi’s founder, Sir John Eliot Gardiner and three members, Gareth Keene, Julia Doyle and Lawrence Wallington to talk about the choir past and present.

http://www.bbc.co.uk/programmes/b00xbhdt

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Barbara

Neue J.S. Bach-Literatur: „Vergnügte Pleißenstadt“ von Anselm Hartinger


Musikliteratur: Bach in Leipzig Buch von Anselm Hartinger

Eine weitere aktuelle J.S. Bach-Literatur ist mit dem Titel:

„Vergnügte Pleißenstadt“

von „Anselm Hartinger“ im Kalenderjahr 2010 veröffentlicht worden.

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Kurzbeschreibung :
Vergnügte Pleißenstadt – so heißt eine Motette von Johann Sebastian Bach, die auch als Motto über seiner Leipziger Zeit stehen könnte. Denn hier erfuhr der Komponist als Thomaskantor sowohl seine gesellschaftliche wie künstlerische Vollendung.

Anselm Hartinger begibt sich nicht nur auf Spurensuche nach den persönlichen Höhen und Tiefen Bachs, sondern interpretiert sachkundig und dabei höchst vergnüglich einige seiner bekanntesten Werke. Und lädt zu einem kurzweiligen Stadtspaziergang auf den Spuren des Künstlers ein.

Weitere Informationen zu „Vergnügte Pleißenstadt“:

Vergnügte Pleißenstadt – mit diesen Worten beginnt das Libretto einer 1728 von Johann Sebastian Bach vertonten Hochzeitskantate. Dieses Motto eignet sich jedoch auch vorzüglich dazu, die Bedeutung Bachs für die Leipziger Musikgeschichte zu beschreiben. In Leipzig schuf Bach seine wichtigsten Werke. Sein Wirken und Erbe prägt bis heute das Musikleben der Stadt.

Anselm Hartingers Buch widmet sich nicht nur den wechselvollen Lebensumständen Bachs in Leipzig. Auch dessen Kompositionen werden sachkundig und in vergnüglicher Weise interpretiert. Zugleich wird zu einem kurzweiligen Spaziergang auf den Spuren des Thomaskantors eingeladen.

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Das Buch kann in meinem Partner-Shop erworben werden  –  h i e r  – klicken..!!

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Preis: EUR 12,95 (Amazon) kostenlose Lieferung.
Produktinformation:
  • Broschiert: 144 Seiten
  • Verlag: Lehmanns Media-Lob.de (Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865413374
  • ISBN-13: 978-3865413376
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 13 x 1 cm

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2010 in Review – Blog: Volkers Klassikseiten J.S. Bach


The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads Wow.

Crunchy numbers

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The Louvre Museum has 8.5 million visitors per year. This blog was viewed about 120,000 times in 2010. If it were an exhibit at The Louvre Museum, it would take 5 days for that many people to see it.

In 2010, there were 190 new posts, growing the total archive of this blog to 636 posts. There were 908 pictures uploaded, taking up a total of 1gb. That’s about 2 pictures per day.

The busiest day of the year was April 2nd with 870 views. The most popular post that day was Herreweghe mit Bachs Matthäus-Passion in der Philharmonie Essen.

Where did they come from?

The top referring sites in 2010 were de.wordpress.com, search.conduit.com, facebook.com, google.de, and classissima.com.

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Attractions in 2010

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Herreweghe mit Bachs Matthäus-Passion in der Philharmonie Essen April 2010
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Termine im Kalenderjahr 2010 J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 September 2010
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Sprüche-Zitate aus Musik und Kultur July 2009

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Orgel-News – Regensburger Dom erhält hängende Groß-Orgel – Johannes Unger wird Organist an der Marienkirche in Lübeck April 2009
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Bachfest Leipzig 2010 – Bach – Schumann – Brahms July 2009
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Winter-Matinée mit Auszügen aus Schuberts Winterreise in Wuppertal


Heute möchte ich unsere Plattform nutzen, um ein wenig Eigenwerbung zu machen.

Am Sonntag, 16. Januar 2011 um 11.00 Uhr findet im Naturfreundehaus Wuppertal Ronsdorf eine Wintermatinée mit Auszügen aus der „Winterreise“ von Franz Schubert statt. Umrahmt wird der musikalische Beitrag mit einer Einführung zu den Umbrüchen im 19. Jahrhundert in Bezug auf die Industrialisierung und einleitenden Worten zur Romantik, sowie den Künstlerbiographien von Franz Schubert und Wilhelm Müller. Die Texte werden im musikalisch-lyrischen Kontext erläutert.

Claudia von Felbert – Mezzosopran & Wolfgang Weil – Moderation und Rezitation

Einziger Wermutstropfen, Max Kuon, Miriams Chorleiter, hatte sich in der Planungsphase spontan bereit erklärt, die Klavierbegleitung zu übernehmen (die ja echt nicht ohne ist…). Leider ist er schwer erkrankt und daher muss die Begleitung aus der Konserve kommen. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal herzlich für sein altruistisches Angebot bedanken.

"...der Weg gehüllt in Schnee"

Das Naturfreundehaus ist am Wochenende bewirtschaftet und der Besuch kann mit Mittagessen oder Kaffeetrinken nach der Veranstaltung zu wirklich moderaten Preisen abgerundet werden.

Ach ja, der Eintritt für die Matinée ist natürlich kostenlos!

Es wird bestimmt ein interessanter Vormittag und vielleicht verirrt sich ja jemand ins Bergische Land, würde mich freuen! Gruß, Claudia

www.naturfreunde-wuppertal.de – Luhnsfelder Höhe 7, Wuppertal – 0202 461320

Anliegend eine Kurz-Rezension von dem Konzert mit @Claudia in Wuppertal! Zur Vergrößerung in das Bild klicken..!!

Rezension Schubert-Winterreise

 

 

Im Interview Hélène Grimaud: Bei Bach, Chopin, Schubert kann ich meiner Gefühlsgewissheit vertrauen, bei Mozart fange ich an zu rätseln.


DIE ZEIT überrascht immer wieder mit tiefgründigen Interviews mit internationalen Größen aus der Klassik-Szene. In dem heutigen Interview kommt die französische Spitzen-Pianistin Hélène Grimaud zu Wort, die nach langer schwerer Krankheit den Weg zurück zur Bühne gefunden hat.

Hélène Grimaud - französische Pianistin

Auszug aus dem Interview von der Zeitung DIE  ZEIT:

„Die Musikbranche ist nicht frei von einer Hedgefonds-Mentalität“

Frage: Ein bisschen Krise gilt im Klassikbusiness als schick. Wie viel ernsthafte Krise aber toleriert der Markt wirklich?

Grimaud: Kennen Sie die Geschichte des kleinen Mädchens, das am Strand entlanggeht und so viele angeschwemmte Seesterne wie möglich zurück ins Wasser wirft? Ein Mann kommt ihr entgegen und sagt, du weißt, dass es total sinnlos ist, was du tust? Und sie antwortet: Aber für diesen Seestern ist es nicht sinnlos – und wirft ein besonders schönes, großes Exemplar hinaus aufs Meer. Was ich sagen will: Der Musikmarkt ist kein anonymes, gesichtsloses Ungeheuer, er besteht aus Menschen.

Frage: Die alle Geld verdienen wollen.

Grimaud: Ja, 80 Prozent wollen wahrscheinlich nichts anderes. Aber mit jedem Einzelnen kann sich alles ändern. Die Leute, mit denen ich eng zusammenarbeite, haben Qualität, Niveau und Herz, für sie lege ich meine Hände ins Feuer (lacht). Und sie wissen: Von ein paar Absagen, von einer CD, die nicht erscheint, geht die Welt nicht unter. Bei allem schlechten Gewissen, das ich habe, wenn ich absagen muss, gibt mir das die Sicherheit, nicht um jeden Preis funktionieren zu müssen….

Link zum gesamten Interview: http://www.zeit.de/kultur/2010-11/helene-grimaud

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Video: Hélène Grimaud, Thomas Quasthoff – Schumann Dichterliebe – Verbier Festival 2007

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Eine Kurz-Biographie von Hélène Grimaud

Die Eltern von Hélène Grimaud waren Lehrer jüdischer und katholischer Konfession. Ihre Mutter entstammt einer Familie nordafrikanischer Juden, ihr Vater hatte deutsche und italienische sowie ebenfalls jüdische Vorfahren. Ihre Familie änderte noch vor ihrer Geburt den Familiennamen Grimaldi in die heutige Schreibweise um. Nach eigener Bekundung hat Hélène sich aufgrund der anderen Herkunft obwohl sie in Frankreich aufwuchs dort nie richtig heimisch gefühlt.

Hélène Grimaud ist am 7. November 1969 in Aix-en-Provence  (Frankreich) geboren. Überbegabtes Kind ist sie nicht und findet Zuflucht in der Musik, wo sie in vollem Umfang aufblüht. Mit acht Jahren bekam sie ersten Klavierunterricht studiert zunächst in ihrer Heimatstadt bei Jacqueline Courtin, daraufhin bei Pierre Barbizet am Konservatorium in Marseille. Er erkannte ihr ungewöhnliches Talent und schlug vor, sie für die Aufnahmeprüfung am Pariser Konservatorium vorzubereiten. Im Jahre 1982 –  mit dreizehn Jahren – besucht sie das Konservatorium von Paris.Sie schloss ihre Ausbildung 1985 mit dem „Premier prix“ im Piano-Fach des Conservatoire ab und nahm nur kurz nach dem Diplom ihre erste CD mit Rachmaninovs „Sonata No. 2“ und die „Etudes-Tableaux op. 33“ auf (Grand Prix du disque 1986). Anfang der neunziger Jahre widmet sie sich in den Vereinigten Staaten überwiegend ihrer Leidenschaft  für die Wölfe.

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RUHR2010 Teil XXXII: Good bye!


Am 18.12.2010 war dann offiziell SCHLUSS.

Aufgrund des Wetters haben wir uns für die kürzere Anfahrt auf Zollverein entschieden. Die frostigen Temperaturen und der terminüberfrachtete Dezember liessen die Besucherströme denn auch eher mäßig ausfallen.

Highlight des Abends war eine 360° Video-Projektion des türkischen Künstlerduos Griduo, die den Sanaa Kubus in Bewegung gesetzt haben.

Griduo Video Performance

Hier ein Link, wo man beim WDR einen Fotodurchmarsch durch die Ereignisse machen kann: Link: http://www.wdr.de/themen/panorama/extra/jahresrueckblick_2010/chronik/content_bf.php?month=12&topic=8&year=10

Es hat viel zu Entdecken gegeben, jede Menge Neues, Schönes, Erstaunenswertes. Obwohl ich wirklich viel gesehen habe und an vielem teilgenommen habe, ist trotzdem auch jede Menge an mir vorbeigegangen. Einiges können wir uns für 2011 vornehmen, vieles ist unwiderbringlich vorbei. Vielleicht haben Euch ja einige Orte inspiriert, sie bei einer Reise ins Ruhrgebiet mit einzubeziehen.

Die letzte Ausgabe von Ruhr2010 TV mit Impressionen der Abschlussveranstaltung:Link:  http://essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de/ruhr2010-tv.html

Ich wünsche Euch ein gesundes Jahr 2011 mit winterlichen Impressionen aus der „Elfringhauser Schweiz“ bei Hattingen.

J.S. Bach – Gesamt Orgelwerk – kostenlos zum Download von James Kibbie – Professor für Orgel an der Universität von Michigan


US-Organist "James Kibbie" mit Bach Organ Works

Hallo Orgelfreunde,

eine Orgel-Highlight-Überraschung aus den USA zum Jahresende.

Prof. James Kibbie - Organist University Michigan - Bach-Gesamt-Orgelwerke

Der Organist James Kibbie ist Professor für Orgel an der Universität von Michigan-USA und hat in den Jahren 2007 bis 2009 auf sieben original barocken Orgeln in Deutschland das Gesamt-Orgelwerk von J.S. Bach eingespielt. Diese 270 Bach-Gesamt-Orgeleinspielung wird von dem amerikanischen Organisten „James Kibbie“ als ein

– k o s t e n l o s e r –  Download –

zur Verfügung gestellt.

Möglich wurde dieses Projekt durch eine großzügige Unterstützung von Dr. Barbara Flurin Sloat zu Ehren ihres verstorbenen Ehemannes: Baryy Sloat und von der University of Michigan School of Music – USA, Theater & Tanz und erfuhr eine zusätzliche Unterstützung aus dem Amt des Vizepräsidenten für Forschung der University of Michigan-USA.

Das Ziel (Credo) des Projektes:

„Durch diese Website sollen kostenlos alle Hörer auf der ganzen Welt sich an dieser Bach-Musik erfreuen.“

James Kibbie trat in ganz Nordamerika und Europa auf darunter in der Kathedrale von Notre Dame Paris, Royal Festival Hall in London, Dvorka Hall in Prag und das Lincoln Centerin New York. Während seine einmonatigen Konzertreise durch die Sowjetunion im Jahre 1991 wurde er von der Prawda „als ein wunderbarer Organist und brillanter Interpret“ gelobt. Kibbie ist Jurymitglied bei internationalen Orgelwettbewerben. In zahlreiche Rundfunk- und Fernsehsendungen trat er auf  und CD-Einspielungen wurde von James Kibbie veröffentlicht, er gilt als ein großartiger Bach-Interpret. Als einziger Amerikaner gewann er den renommierten Orgelwettbewerb „Grand Prix d’Interpretation“ von Chartres, Frankreich, sowie den internationalen Orgelwettbewerb des Festivals „Prager Frühling“ in der Tschechoslowakei.

Seine jüngsten Orgel-Aufnahmen der kompletten Bach-Werke auf historischen barocken Orgeln in Deutschland fanden ein begeistertes Publikum und wurden von der Fachwelt hervorragend bewertet – James Kibbie spielt mit vollendeter Klarheit, Brillanz und Größe und besitzt eine technisch perfekte Leistungsfähigkeit.

Nennenswerte Link-Angaben stelle ich dem Orgel-Freund zur Verfügung, ein Link für die sieben barocken Orgeln in Deutschland mit Bild und Dispositions-Angaben und dem kostenlosen Download.

Die Einspielungen wurden an folgenden Orgeln und Kirchen aufgezeichnet mit Foto-, Orgel- und Dispositions-Angaben.

Gesamtangaben und Hinweise zu den sieben Kirchen-Orgeln:

Link:  http://www.blockmrecords.org/bach/organs/index.htm

Einzel-Links zu den sieben Kirchen:

Dresden, Hofkirche

Rötha, Georgenkirche

Rötha, Marienkirche

Großengottern, St. Walpurgis

Stade, Ss. Cosmae et Damiani

Stade, St. Wilhadi

Waltershausen, Stadtkirche

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Kostenloser Musik-Download:

Link: http://www.blockmrecords.org/bach/download.htm

Es ist möglich sich das komplette Orgelwerk von J.S. Bach kostenlos runterzuladen. Eingespielt von James Kibbie, liegen die Dateien ordentlich geordnet in verschiedenen Qualitätsstufen auf den Servern der Universität Michigan. Das auf deutschen Orgeln eingespielte Werk ist ebenfalls sortiert und durchsuchbar. Möchte der Interessent alles herunterladen, gibt es ein ZIP-Dateien nach Gruppen sortiert.

Die Auswahl der Arbeiten für diese Serie basiert auf den BWV – Kleine Ausgabe (Breitkopf & Härtel, 1998) – ergänzt durch andere neueren Forschungen, einschließlich der Arbeit von Prof. Christoph Wolff und der Erforschung durch das Johann-Sebastian-Bach-Institut Göttingen.

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Hörprobe aus der Triosonate BWV 525 

oder als Link:  Orgel BWV 525

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Ich wünsche allen Lesern und Blog-Mitgliedern ein glückliches und gesundes neues Jahr 2011.

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Grüße

Volker


Interview: Enoch zu Guttenberg – Mein Vater hat als leidenschaftlicher Musikhörer immer wieder Kraft aus den Werken von J.S. Bach geschöpft!


Dirigent Enoch zu Guttenberg

In einem Interview der FAZ äußert sich Enoch zu Guttenberg – (Dirigent und Leiter der „Chorgemeinschaft und Klangverwaltung Neubeuern“) –  zu Fragen des Musik-Konsums in der Weihnachtszeit.

Fragt man einen kritisch reflektierenden Geist wie den Dirigenten Enoch zu Guttenberg, der sich mit Vorliebe quer zum Zeitgeist eines mehr und mehr kommerzialisierten Musikbetriebs stellt, fängt man sich eine freundliche, aber grundsätzliche Abfuhr ein: „Musik-Erleben hilft mir persönlich nicht, um mit einer bestimmten Situation – sei es einer schweren, einer festlichen oder einer besonders glücklichen – fertig zu werden. Vielleicht ist das eine Profi-Krankheit. Ganz anders als beim ausübenden Musiker kann das aber bei den Menschen sein, für die die Musik gemacht wird. Mein Vater beispielsweise hat als leidenschaftlicher Musikhörer immer wieder Kraft aus den Werken von Johann Sebastian Bach geschöpft – noch bis in seine letzten Stunden hinein. Ich dagegen beziehe nicht aus dem Hören, sondern aus dem Aufführen selbst unglaubliche Kraft……

Zum Interview der FAZ – h i e r  klicken..!!

Biographie von Enoch zu Guttenberg: –  h i e r ..!! –

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Grüße

Volker

J.S. Bach Stiftung St. Gallen gibt ein Benefiz-Konzert zu Gunsten der Jugendarbeit des Thomaner Chores


Thomaner Chor Leipzig

Mit einem Benefiz-Konzert am 30.12.2010 in der St. Laurenzenkirche von St. Gallen/Schweiz um 19:00 Uhr – mit dem Magnificat von J.S. Bach – wird die Jugendarbeit des „Thomaner Chores“ Leipzig finanziell unterstützt.

Das war für mich eine riesige Überraschung, dass eine Bach-Stiftung aus der Schweiz selbstlos ein Konzert zu Gunsten der Thomaner veranstaltet und die finanziellen Einnahmen der Jugendarbeit für die Thomaner zur Verfügung stellt.

In dem PDF-Programm heisst es dazu:

Die Unterstützung des forum thomanum durch die Einnahmen des heutigen Benefizkonzerts ist ein wichtiger Beitrag, die Zukunft des von Johann Sebastian Bach geprägten Thomanerchors zu sichern.

Diese großartige Geste aus der Schweiz will ich in Deutschland nicht unerwähnt lassen und habe mich dazu entschlossen, dieses großartige Nachricht zu publizieren.

Programm

„Weihnachtsoratorium, 1. Kantate“, BWV 248

Lesung: Klaus Merz, Schriftsteller

„Magnificat“ BWV 243 für Soli, Chor und Orchester

Mitwirkende

  • Leitung: Rudolf Lutz
  • Sopran: Susanne Frei, Noemi Sohn, Leonie Gloor, Guro Hjemli, Francisca Näf
  • Alt: Jan Börner, Antonia Frey
  • Tenor: Bernhard Berchtold
  • Bass: Fabrice Hayoz, Manuel Walser

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/auffuhrungen-tickets/abendprogramm/sonderkonzert-magnificat/

J.S. Bach Stiftung St. Gallen - Konzert

Eine Dankeschön an die Schweizer Bach-Freunde für diese großartige Neuigkeit, für das Konzert wünsche ich einen großen Besucher-Zuspruch und ein tolles Gelingen.

Über dieses Konzert ist im Vorfeld im St. Galler Tageblatt ein Artikel verfasst worden, der nachstehend als PDF eingesehen werden kann.

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PDF – st_galler_tagblatt_-_magnificat

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Ein kleiner TV-Spot zum Benefiz-Konzert.


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Eine Rezension des Konzertes vom St. Gallener Tageblatt nachstehend:

Rezenion St. Gallener Tageblatt zum Konzert der Bach Stiftung St. Gallen

Zur größeren Ansicht in das Foto klicken..!!

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Herzliche Grüße in die Schweiz

Volker

Radiotipps für die letzte Woche des Jahres 2010 und 2.1.2011


Nach der Überfülle an herausragenden Konzerten und Dokumentationen der letzten Tage möchte ich heute nur ein paar wenige Radiosendungen hier vorstellen.

Einen guten Rutsch
Barbara

27.12.2010
rbb kulturradio
18:00 – 19:00 Uhr
Alte Musik
Improvisationen: Wo die Noten enden, beginnt die Musik

30.12.2010

DRS2 (Schweiz)

20:00 – 22:00 Uhr

Sir J.E. Gardiner

Im Konzertsaal
Orchestre Révolutionnaire et Romantique mit John Eliot Gardiner
Robert Schumann: Manfred-Ouvertüre op. 115
Johannes Brahms: Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Rheinische
Thomas Zehetmair, Violine
Christian Poltéra, Violoncello
Konzert vom 19. Oktober in der Victoria Hall Genf

BBC
19:30 – 21:30 GMT
(Wiederholung)
Link: http://www.bbc.co.uk/programmes/b00wlmyb

Sir J.E. Gardiner

From BBC Proms 2010
Presented by John Shea
Another chance to hear the launch of Proms Bach Day at the Cadogan Hall, London, with the complete Brandenburg Concertos in two concerts given by the English Baroque Soloists and conductor John Eliot Gardiner. Written for the small orchestra of fine musicians at the court of Anhalt-Cöthen, where Bach was Kapellmeister for six years from 1717, each concerto uses a different line-up of musicians. „No other set of concertos“ maintains Gardiner, „can compare with Bach’s for diversity of instrument make-up, for the prominence and variety of wind instruments, or for the myriad textural contrasts this allows.“

Bach: Brandenburg Concerto No. 1 in F major, BWV 1046
Bach: Brandenburg Concerto No. 6 in B flat major, BWV 1051
Bach: Brandenburg Concerto No. 4 in G major BWV 1049
Bach: Brandenburg Concerto No. 3 in G major, BWV 1048
Bach: Brandenburg Concerto No. 5 in D major BWV 1050
Bach: Brandenburg Concerto No. 2 in F major, BWV 1047
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner (conductor).

2.1.2011
NDR Kultur
22:00 – 24:00 Uhr
Soirée
Musikfest Bremen
Resonet Organa – Rekonstruktion eines musikalischen Festgottesdienstes in Otterndorf anlässlich der Einweihung der Riege-Orgel am 19. September 1662 durch den Hamburger Organisten
Heinrich Scheidemann
Werke von Johann Schop, Andreas Hammerschmidt und Tobias Zeutschner
Edoardo Bellotti, Orgel
Ensemble Weser – Renaissance Bremen
Ltg.: Manfred Cordes
Aufzeichnung vom 25.8.2010 in der Severi-Kirche Otterndorf Am 25. August war das Musikfest Bremen zu Gast in Otterndorfs St. Severi-Kirche. Anlässlich der Einweihung der dortigen Riege-Orgel im Jahr 1662 durch den Hamburger Organisten Heinrich Scheidemann gab das Ensemble Weser-Renaissance unter der Leitung von Manfred Cordes ein Konzert in Form eines musikalischen Gottesdienstes unter dem Motto „Veni Sancte Spiritus“ – Komm, Heiliger Geist.
Der originale Ablauf eines Festgottesdienstes von 1665 wurde rekonstruiert mit Psalmvertonungen, Orgelstücken, einer „Orgelpredigt“ und liturgischen Gebeten und Handlungen.

Mozart total bei BBC


W.A. Mozart (1756 - 1791)

BBC hat sich für die ersten 12 Tage des neuen Jahres

ein ehrgeiziges Projekt vorgenommen. Jede einzelne Note, die Wolfgang Amadeus Mozart geschrieben hat, soll gespielt werden.

Nähere Informationen sind auf der Website von BBC zu finden:

Link:
http://www.bbc.co.uk/blogs/radio3/2010/12/the-genius-of-mozart—guide-t.shtml

BCP Konzert 23.7.2000 in Mühlhausen


Divi Blasii Kirche in Mühlhausen / Thüringen

Ihr Lieben, mit den besten Wünschen für die Weihnachtszeit möchte ich mich nach langer Abwesenheit mit einem kleinen Bericht zurückmelden. Diesmal beinhaltet er das Konzert in Divi Blasii Mühlhausen am 23.7.2000.

Dieses Konzert war insofern etwas ganz Besonderes, da es für mich den Beginn der Teilnahme an der BCP darstellte.

Wie bereits in vorigen Reviews berichtet, ging ich zu diesem Zeitpunkt noch davon aus, Gardiner sei nur für 2 oder 3 Konzerte in Deutschland und war folglich mehr als froh, dieses Konzert in Mühlhausen, was im Rahmen des MDR Musiksommers stattfand, besuchen zu können. Die Karten und das Quartier waren rechtzeitig organisiert und es konnte losgehen.

Voller Vorfreude machte ich mich also auf den Weg, bei strahlendem Sonnenschein im Sommer 2000 war die Zeit bis Mühlhausen schnell überstanden und es begann vor Ort das, was sich ab dann fast wöchentlich wiederholen sollte: Einchecken im Hotel, kurz frischmachen und auf zur Kirche. Daß dies fortan ein permanenter Prozeß werden sollte, konnte ich natürlich da noch nicht ahnen. Über John Eliot Gardiner hatte man im Internet diverse Horrorstories gelesen, die sich Gott sei Dank als die üblichen Unwahrheiten entpuppen sollten und an Probenbesuche war noch nicht zu denken. So wurde nun also erst einmal die Kirche ausfindig gemacht.

Dies gestaltete sich als nicht besonders schwierig, denn bereits zwei Querstraßen zuvor hörte man sie… Sie, das waren 16 Sängerinnen und Sänger des Monteverdi Choirs sowie die English Baroque Soloists. Geprobt wurde der Eingangschor der herrlichen Mühlhäuser Ratswahlkantate „Gott ist mein König“ BWV 71, welcher mir quer durch Mühlhausen entgegendonnerte! So konnte es gern weitergehen. Mein erster Gedanke, als ich diesen Chor HÖRTE, war zugegebenermaßen „Oh mein Gott, was müssen das viele sein“ :-). Als ich dann kurz darauf einen Blick durch die offene Kirchentür warf, stockte mir der Atem beim Anblick der wenigen Musiker/-innen. Innerhalb von Sekunden war ich einfach nur noch elektrisiert! Der restliche Nachmittag wurde an der offenen Kirchentür verbracht, so dass ich in etwa wusste, was abends passieren würde. Hatte ich gedacht…

Nach der Probe ging es zum Umziehen und zu kurzer Stärkung zurück ins Hotel und dann in die Kirche. Was für ein Anblick!!

Ich kann es heute nicht mehr sagen, ob es einfach daran lag, dass es „das erste Mal Gardiner“ war oder ob es wirklich so war. Man tauchte ein in eine andere Welt! Die Kirche glitzerte und blinkte an allen Ecken und Enden und man konnte sich einfach nicht sattsehen.

Dann begann das, was man wohl am besten mit „Bach – Gardiner – Monteverdi Choir – Fieber“ beschreibt. Chor und Orchester traten auf und urplötzlich war absolute Stille in der Kirche. Wir warteten auf den Sir! Würdevoll und angemessenen Schrittes erschien dieser auf der Bühne und der Abend begann mit der Kantate „Aus der Tiefen“ BWV 131. Passenderweise ist diese Kantate in den Jahren 1707/08 in Mühlhausen entstanden.

Ruhig und voller Ausdruckskraft führte der Meister seine Sänger und Instrumentalisten durch den herrlichen Eingangschor, der geprägt wird durch die Solo – Oboe, hier meisterhaft gespielt von Xenia Löffler. Es war ganz schnell klar, daß die Probenergebnisse vom Nachmittag noch überbietbar waren! Interessant war, dass der Meister fernab vom Prinzip musizieren ließ, dass Solisten und Chor strikt voneinander getrennt wurden. Er rekrutierte seine Solisten aus dem Chor, waren deren Partien gesungen, gliederten sie sich nahtlos wieder in den Chor ein. Auch die Chöre wurden nicht nur chorisch gesungen, sondern nach dem Concertino – Ripieno Prinzip. Eine Gänsehaut jagte die andere und ich wusste inzwischen nicht mehr, ob ich träumte oder ob das, was ich sah und hörte Wirklichkeit war.  Erste Zweifel kamen mir bereits da an den Stories über den Sir. Wenn man sah, mit wie viel Freude und Eifer er seine Musiker zu Höchstleistungen anspornte und was für eine unglaubliche Musik er entstehen ließ, konnte es einfach nicht sein, dass er menschlich so fies sein sollte, wie man immer hörte. Der endgültige Beweis kam dann nach dem Konzert, aber dazu später mehr.

In der ersten Kantate konnte das Publikum bereits die vier Solisten kennenlernen, die sich wie erwähnt als concertino – Sänger in den Chören und dann auch in ihren Solopartien hervortaten. An diesem Abend waren dies Joanne Lunn, die hier eine ihrer Sternstunden ablieferte, William Towers, Kobie van Rendsburg sowie der überragende Peter Harvey. Die erste Kantate verklang mit dem Chor „Israel hoffe auf den Herrn“ und die minutenlange Stille im Anschluß zeigte, dass es wohl vielen anwesenden Zuhörern so ging wie mir. Danach folgte allerdings tobender Beifall.

Die zweite Kantate an diesem Abend war „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ BWV 93. Sie ist für den 9. Juli 1724 entstanden, also in Bachs  zweitem Leipziger Jahrgang. Sie begann mit einem großangelegten wiegenden Chorsatz, über dem der Sopran zeilenweise den Choral vorträgt. Hier hatte der Monteverdi Choir wieder einmal die Möglichkeit, seine überragende Gesangskultur unter Beweis zu stellen. Nach dem folgenden Rezitativ erklang eine anmutige Tenorarie, welche zu einem herzerfrischenden Duett von Sopran und Alt überleitet. Dies wurde großartig von Joanne Lunn und William Towers dargeboten. Der Tenor Kobie van Rendsburg hingegen überzeugte eher weniger. Besonders als man danach auf Tenöre vom Kaliber eines James Gilchrist traf…

Nach einem langen Tenorrezitativ sang Joanne Lunn die Arie „Ich will auf den Herren schaun“. Die begleitende Oboe wurde von Xenia Löffler schon fast jazzig – swingend gespielt, es ging herrlich in die Füße 🙂 . Die Kantate wurde vom kraftvollen Choral „Sing, bet und geh auf Gottes Wegen“ beschlossen.

Nach der Pause traten in der nun folgenden Kantate zum ersten Mal Blechbläser hinzu und man konnte sich am strahlenden Blinken von zwei Hörnern erfreuen. Der Titel der Kantate „Siehe, ich will viel Fischer aussenden und viel Jäger“ BWV 88 legte nah, wofür diese da waren. Die Kantate entstand für den 21. Juli 1726. Sie beginnt mit einer großangelegten Arie für den Baß, in der über einem wiegenden Orchestermotiv der Text „Siehe, ich will viel Fischer aussenden“ vorgetragen wird. Mitten im Satz kippt die Stimmung, die man schon fast als „Szene am Bach“ beschreiben könnte auf einmal und es beginnt eine muntere Treibjagd „Und darnach will ich viel Jäger aussenden“. Mit ihren Synkopen untermalen die Hörner hier die Jagdszene auf’s Feinste. Für Sänger und Orchester eine unglaublich schwierige und rhythmisch vertrackte Partie, die souverän gemeistert wurde. Der Unterschied in der sängerischen Qualität zwischen Peter Harvey und Kobie van Rendsburg wurde im direkt anschließenden Tenorrezitativ wieder deutlich! Da lagen wirklich Welten dazwischen!

Zur  zweiten Sternstunde der Kantate geriet erneut das Sopran – Alt – Duett „Beruft Gott selbst, so muß der Segen“. Welche Freude ging von diesem überbordenden Satz aus, herrlich musizierte Zweierbindungen und Seufzermotive auf den Text „So hilft er gern“ ließen wirklich keine Wünsche offen. Nach einem Sopran – Rezitativ, wurde auch diese Kantate durch den Choral „Sing, bet und geh auf Gottes Wegen“ beschlossen.

Wie so oft hatte der Sir sich für den Schluß des Konzertes einen schönen Paukenschlag aufgehoben. Hier war dies die Kantate „Gott ist mein König“ BWV 71. Sie entstand 1708 zur Ratswahl in Mühlhausen. Da Bach zu dieser Zeit als Organist an Divi Blasii tätig war, hatte er auch für diese Gelegenheiten die Musik zu liefern und so sind wir zu dieser herrlichen Kantate gekommen. In typischer Manier setzt Bach im Eingangschor unglaubliche Energien frei. Drei Trompeten, Pauken, Flöten , Oboen, Fagott und Streicher sorgen für eine recht gewaltige und feierliche Klangkulisse, ganz dem Entstehungsanlaß entsprechend. Nach ruhigen Momenten „Von altersher“ setzt der Chor immer wieder mit kraftvollen Einwürfen „Gott ist mein König“ ein, ein Jubel, der kaum  enden will. Nach einem Tenor – Sopran Satz, bei dem vom Sopran ein Choral über einem rezitierenden Tenor vorgetragen wird, erklang das Quartett „Dein Alter sei wie deine Jugend“. Im Anschluß sang Peter Harvey die berückend schöne Arie „Tag und Nacht ist dein“. Die Ausdruckskraft dieses Mannes ist einfach nicht in Worte zu fassen. Eine derartige stimmliche Wärme hat außer ihm wirklich kaum jemand. Daran schloß sich die Altarie „Durch mächtige Kraft“ an. Sie erinnert etwas an „Der Herr ist König ewiglich“ aus „Lobe den Herren, meine Seele“ BWV 143. Statt Hörnern erklangen hier 3 Trompeten, die für kraftvollen Jubel sorgten.

Der Chorsatz „Du wollest dem Feinde nicht geben“ wurde darauf in der dem Monteverdi Choir typischen Weise musiziert, es war einfach „nicht von dieser Welt“. Schlicht und würdevoll schwebte dieser Satz durch die Kirche und man glaubte vollends nicht mehr, was man da sah und hörte. Der Schlusssatz „Das neue Regiment“ riß dann wirklich alle von den Sitzen. Mit welcher Freude wurde hier musiziert. Die Trompeten zeigten noch einmal, was sie konnten und schmetterten ihre Fanfaren bei „Glück, Heil und großer Sieg“ donnernd dem Publikum entgegen. Ein wahrhaft würdiger Abschluß für ein Konzert, was den Beginn eines halben Jahres nur mit Bach für mich darstellte. Das Publikum tobte und entließ die Künstler erst nach zwei Zugaben.

Im Anschluß daran nahm mich jemand vom Organisationsteam, den ich vor dem Konzert kennengelernt und dem ich von meiner Bach – Gardiner Verrücktheit erzählt hatte, mit hinter die Bühne. Und dann war plötzlich er da und stand vor mir! Der Meister höchstselbst!! Was soll ich sagen?! Die Aura, die von diesem Mann ausgeht, ist nicht in Worte zu fassen. Unglaublich nett nahm er sich Zeit für alle meine Fragen und es entstand sogar noch ein sehr nettes Erinnerungsfoto. Damit waren ALLE Geschichten über ihn außer Kraft gesetzt!

Am gleichen Abend fiel mir das Tour Buch vom Monteverdi Choir in die Hände, welches dort verkauft wurde. Als ich die Terminliste sah, fiel ich aus allen Wolken! Fast jede Woche gab es die Kombination Bach – Gardiner in Deutschland und mir wurde klar, dass ich nun SEHR schnell sein musste. Aber dies ist eine andere Geschichte… 🙂

Es grüßt euch herzlich,

Alex